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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 8 I 166. Jahrgang I Dienstag, 31. Januar 2012

Energiestadt

Casting-Show

Bestandesaufnahme des Gemeinderates Hausen zur Erreichung des Labels. > Seite 3

Die offene Jugendarbeit Obfelden-Ottenbach setzt sich mit dem Thema auseinander. > Seite 3

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Grosse Leidenschaft Die Ämtlerin Tiziana Suter während zwei Monaten in Laos als Hebamme tätig. > Seite 6

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«Recht auf Lösung» SP-Kantonsrat Moritz Spillmann im Interview über Verkehrspolitik und Umfahrungen. > Seite 7

Adrian Brennwald Säuliämtler Sportler des Jahres Bei den SportsAwards setzte sich der Weltmeister und Weltrekordhalter durch Er war der grosse Favorit an den Säuliämtler Sportsawards: Der Weltmeister und Weltrekordhalter im Double Ironman, Adrian Brennwald, wurde zum zweiten Mal zum Säuliämtler Sportler des Jahres gewählt. Bei den Frauen erlangte die Sportschützin Martina Landis diese Ehre. Die weiteren Trophäen, die der Hausemer Holzbildhauer Oskar Studer gestaltet hat, gingen an das Junioren-4-Kampf-Team Birkenhof und, wie in den vergangenen Jahren, an die Junioren Petra Klingler und Michael Meier. Die Säuliämtler Nacht des Sports ging am Freitag zum fünften Mal über die Bühne und vermochte, wie üblich, einen beeindruckenden Publikumsaufmarsch zu mobilisieren. Unter den Gästen auch prominente Nicht-Sportler: Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, und Ansgar Gmür, Direktor des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes. Beide wohnen in Affoltern. Sympathisch auch, dass das OK ehemalige Ämtler Spitzensportler einlädt. (bs.) ................................................... > Berichte auf den Seiten 16/17

Die 26-jährige Frau italienischer Herkunft hat im Januar 2011 in Affoltern in ihrem Zimmer geraucht, was sie vor Bezirksgericht auch zugab. Dabei löste sich ungewollt und unbemerkt glühende Asche und fiel zu Boden. 20 Minuten, nachdem sie das Zimmer verlassen hatte, brach ein Brand aus. Es brannte aus, und in anderen Räumen entstanden Russschäden. Auch Möbel und Kleider wurden zerstört. Die Staatsanwaltschaft beziffert die Kosten zulasten der kantonalen Gebäudeversicherung auf rund 70 000 Franken und wirft der Frau vor, mit

Aktuelles Programmheft der Elternbildung – ein Interview. > Seite 8

Mit dem Blasorchester im Zoo Traditionelles «Chränzli» des Musikvereins Hedingen mit einem Ausflug ins Tierreich. Mit einer musikalischen Reise durch das Tierreich begeisterte der Musikverein Hedingen am diesjährigen Jahreskonzert die zahlreichen Besucher. Das Konzertprogramm mit dem Motto «Tiere» bot am Samstagabend und am Sonntagnachmittag beste musikalische Unterhaltung. Die neue und junge Dirigentin verstand es ausgezeichnet, mit «ihren» Musikern die Besucher mit schwungvollen aber auch anspruchsvollen Kompositionen zu überraschen.

Mit einer überaus professionellen Moderation und drei Grossprojektionen an den Saalwänden wurden die Musikfreunde durch eine vielfältige und spannende musikalische Darbietung geleitet. Die Musikanten durften an beiden Aufführungen zu Recht grossen Beifall entgegennehmen. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 13

anzeigen

Adrian Brennwald, Weltmeister und Weltrekordhalter, flankiert von den Sponsoren Walo Rüegg (l.), Thomas Gubler und Moderatorin Nicole Eisler. (Bild Erika Schmid)

Bezirksgericht Affoltern: Bedingte Geldstrafe für junge Frau

................................................... von werner schneiter

Vielseitig, reichhaltig

Professionelle Moderation

Im Zimmer geraucht und Brand verursacht Weil sie Asche einer brennenden Zigarette auf den Boden fallen liess und durch den Brand einen Sachschaden von etwa 70 000 Franken verursachte, ist eine junge Frau vom Bezirksgericht Affoltern zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt worden.

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ihrem fahrlässigen Verhalten auch andere Mitglieder der Familie gefährdet zu haben. Sie forderte eine bedingte Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu 50 Franken – unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren sowie eine Busse von 400 Franken. (vgl. «Anzeiger» vom 13. Dezember 2011). Für den Verteidiger ist ein Fehlverhalten seiner Mandantin nicht erwiesen. Er macht darauf aufmerksam, dass der Brand auch von einer anderen Person aus der Familie hätte verursacht werden können. Es sei nicht klar, wer sich zuletzt in dem Zimmer aufgehalten habe. Der Brandermittler, der einen technischen Defekt ausschloss, könne statt Beweisen nur Indizien liefern, die für eine Verurteilung nicht ausreichten, argumentierte der Verteidiger.

«Einmalige Entgleisung» Nach Beurteilung aller Faktoren besteht für das Bezirksgericht kein Zweifel, dass der Brand durch das Verhalten der Beschuldigten ausgelöst worden ist und sich der Sachverhalt so zu-

getragen hat, wie von der Staatsanwaltschaft geschildert. Der Brand sei auf eine Unachtsamkeit der Frau zurückzuführen. «Die Beschuldigte ist Raucherin und musste sich daher der alltäglichen Gefahr von glühenden Zigaretten oder herunterfallender Asche bewusst sein», heisst es im schriftlich vorliegenden Urteil. Sie hätte mit sorgfältigerem Umgang den Brand und den beträchtlichen Schaden vermeiden können. Unter den vorliegenden Umständen, so das Gericht, könne davon ausgegangen werden, dass es bei der Tat um eine «einmalige Entgleisung» handle. Die Beschuldigte werde sich unter dem Eindruck der bedingten Strafe in Zukunft wohl verhalten. Bei der Strafzumessung bleibt das Bezirksgericht unter den Forderungen der Anklage: Die junge Frau wird wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst mit einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu 50 Franken bestraft – bei einer Probezeit von zwei Jahren. Die Frau hat zudem die Kosten für die Untersuchung des gerichtlichen Verfahrens aufzukommen.

Schmuck und Uhren im Wert von 80 000 Franken gestohlen Unbekannte Täter haben am Freitagabend in Stallikon einen Einbruchdiebstahl in eine Terrassenwohnung verübt und dabei Uhren sowie Schmuck im Gesamtwert von rund 80 000 Franken erbeutet. Zutritt verschafften sich die Einbrecher laut Kantonspolizei zwischen 19.30 und 21.30 Uhr, indem sie die Gartensitzplatztüre aufwuchteten.

Hausen präsentierte sich von der besten Seite Im Rahmen des Zyklus’ «Das Säuliamt als Lebensraum», stellte sich auch Hausen im «LaMarotte» in Affoltern den des Moderators Werner Schneiter. Er bat am vergangenen Mittwoch sechs bekannte Gesichter aus dem Dorf im Oberamt auf die Bühne. Bei den angeregten Gesprächen erfuhren die zahlreichen Besucher viel Neues und Interessantes über die Gemeinde am Fusse des Albis. Neben dem Gemeindepräsidenten erzählten fünf weitere Personen aus Wirtschaft, Kultur und einer sozialen Institution von ihren Erfahrungen, Erlebnissen und Plänen. (mm)

................................................... > Bericht auf Seite 5

200 05 9 771661 391004


Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein war Teil von unserem Leben. Drum wird dieses eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.

Schuleintritt Kindergarten Seit dem Schuljahr 2008/2009 ist der Besuch des Kindergartens obligatorisch. Kinder, die zwischen dem 1. Mai 2007 und 30. April 2008 geboren sind, sowie Kinder welche im letzten Schuljahr zurückgestellt worden sind, werden kindergartenpflichtig. Die Anmeldeformulare wurden bereits versandt. Eltern, welche kein persönliches Anmeldeformular erhalten haben, werden gebeten, mit der Schulverwaltung Kontakt aufzunehmen, Telefon 044 760 04 74. Für die vorzeitige Einschulung in den Kindergarten verweisen wir Sie auf unsere Regelung für die vorzeitige Einschulung in den Kindergarten. Sie finden unser Reglement auf unserer Homepage: www.primarobfelden.ch unter Schule  Reglemente. Am Montag, 5. März 2012, 19.30 Uhr, findet im Singsaal Chilefeld der Orientierungsabend über die Einschulung in den Kindergarten statt.

Johann Wolfgang von Goethe

TODESANZEIGE Traurig, in Liebe und Dankbarkeit und mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Clara Meier-Müller

DANKSAGUNG Am 26. Januar 2012 haben wir gemeinsam von

Robert Gut Abschied genommen. Herzlich danken möchten wir allen Verwandten, Bekannten und Nachbarn, welche Robi auf seinem Lebensweg bis zum Schluss begleitet haben. Frau Pfarrer Wey danken wir für die sehr passende, würdevolle und einfühlsame Abdankungsfeier. Besonderen Dank für die Blumen und die vielen Karten.

Die Trauerfamilie

Maschwanden, im Januar 2012 Es werden keine Danksagungskarten versandt.

10. Juli 1919, Freudwil – 22. Januar 2012, Affoltern am Albis

Zuhause umsorgt, ist meine liebe Mama von ihren tapfer ertragenen Altersbeschwerden erlöst worden. Ihre grosse Lebens- und Schaffenskraft, ihre Güte und ihr Humor bleiben unvergesslich.

Der Mensch, den wir lieben ist nicht mehr da wo er war – aber er ist überall dort, wo wir auch sind und an ihn denken.

Affoltern am Albis, 22. Januar 2012 Es trauern

Primarschulpflege und Schulleitung Obfelden

Erna Meier mit M., N., F. und E.N., M. Verwandte

TODESANZEIGE Wir nehmen Abschied von

Bestattungen Affoltern am Albis Am 22. Januar 2012 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Clara Martha Meier geb. Müller

Trauergottesdienst: Mittwoch, 1. Februar 2012, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis. Für allfällige Spenden gedenke man des Zürcher Tierschutzes, 8044 Zürich, Postkonto 80-2311-7, oder des Hilfswerks der evangelischen Kirchen der Schweiz, HEKS, Postkonto 80-1115-1, Vermerk «Todesfall Clara Meier-Müller». Traueradresse: Erna Meier, Schwandenstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis

geb. 10. Juli 1919, Witwe des Ernst Meier, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Schwandenstrasse 4. Die Beisetzung fand im allerengsten Familienkreis statt. Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Affoltern am Albis ZH am Mittwoch, 1. Februar 2012, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Mettmenstetten Am Freitag, 3. Februar 2012, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche, anschliessend auf dem Friedhof, die Abdankung/Beisetzung für

Roman Ogg Grundrebenstrasse 111, statt

L’amore è paziente e comprensivo. Non conosce ansia , né egoismo, non si vanta e non si affanna. L’amore non ferisce e non si isola, non altera e non porta rancori. Non gioisce dell’ingiustizia, bensì s’allieta quando trionfa la giustizia. Questo amore sopporta ogni cosa, la sua fede è completa, e a noi tutti ci sostiene con fermezza. Corinzi 1, 4–7

È con questo amore che ti salutiamo e ti terremo sempre nei nostri cuori.

COMMIATO

11 Maggio 1941 – 26 Gennaio 2012

Am 26. Januar 2012 ist in Obfelden gestorben:

è giunto a conclusione. Dopo una lunga malattia, sopportata con eccezionale coraggio e determinazione, ha ritrovato la pace nel Regno dei Cieli.

Die Friedhofvorsteherin

ABSCHIED

Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Freitag, 3. Februar 2012, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Anschliessend Beisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten. Traueradresse: Maya Ogg, Wissenbacherstrasse 18, 8932 Mettmenstetten

Anstelle von Leidzirkular.

Schlicht und einfach war dein Leben treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben.

DANKSAGUNG Wir bedanken uns von Herzen für die Anteilnahme und die tröstenden Worte beim Abschied von unserem lieben

Mario Vallini

Alois Arpagaus

11. Mai 1941 – 26. Januar 2012

In Liebe: Natalizia Vallini Ivan und Maja Vallini mit Noa und Levi Donato und Isabelle Vallini mit Elia Massimo und Penelope Vallini mit Gloria und Enea und Verwandte Il servizio funebre si terrà mercoledì, primo giorno di febbraio, presso il cimitero di Obfelden alle ore 14. Seguirà la messa alle 14.30 nella chiesa cattolica di Obfelden. Die Trauerfeier findet statt am Mittwoch, 1. Februar 2012, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Obfelden mit anschliessendem Gottesdienst um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche in Obfelden.

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Andrea und Thomas Steiner-Ogg

Wir sind unendlich traurig. Mein lieber Mann, unser geliebter Vater, Schwiegervater und Nonno

hat uns verlassen. Nach langer Krankheit, die du mit grosser Geduld ertragen hast, durftest du friedlich einschlafen. Wir werden dich und all die schönen Stunden mit dir nie vergessen.

Fahrzeuge

Wir alle sind unendlich traurig und werden dich sehr vermissen.

Il percorso del nostro amato marito e padre

Obfelden

Erdbestattung am Mittwoch, 1. Februar 2012, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessende Abdankung in der katholischen Kirche.

Wir versuchen deine Entscheidung zu akzeptieren, verstehen werden wir sie nie.

Edeltraud Ogg und Ingebert Steinmetz

Mario Vallini

geb. 11. Mai 1941, von Italien, wohnhaft gewesen in Obfelden, Dorfstrasse 95; Ehemann der Vallini-Pauli Natalizia.

2. Dezember 1963 – 26. Januar 2012

Maya mit Cheryl und Sina Ogg-Neuenschwander

Der Friedhofvorsteher

Vallini-Pauli Mario

Roman Ogg

Traueradresse/Indirizzo per i cordogli: Natalizia Vallini, Dorfstrasse 95, 8912 Obfelden

Herzlichen Dank auch allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten, die ihm die letzte Ehre erwiesen haben, ebenso Herrn H. Zürcher für seine guten Worte am Grab und in der Kapelle. Vielen Dank auch für die Gaben für die hl. Messe und den späteren Grabschmuck. Affoltern am Albis, im Januar 2012

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Januar 2012

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wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Am kommenden Donnerstag, 2. Februar, darf Ernst Brunner-Bosshard aus Obfelden in der Langzeitpflege Sonnenberg seinen 90. Geburtstag feiern. Dem langjährigen Mitglied des Musikvereins Obfelden gratulieren wir herzlich zu diesem Ehrentag und wünschen ihm alles Gute.

in kürze

Wie jedes Jahr zur genau gleichen Zeit findet am Mittwoch, 1. Februar 2012, von 13.30 bis 15 Uhr in der ganzen Schweiz ein Sirenentest statt. Beim Sirenentest wird die Funktionsbereitschaft der rund 690 mobilen und stationären Sirenen im Kanton Zürich geprüft, (Schweiz rund 8200 Sirenen) mit denen die Bevölkerung bei drohender Gefahr alarmiert wird.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Label Energiestadt Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen Der Gemeinderat hat im Jahr 2011 eine Bestandesaufnahme als Basis zur Erreichung des Labels Energiestadt unter Beizug der Firma econcept AG, Zürich, vorgenommen. Mit der Bestandesaufnahme erhält die Gemeinde ein Bild über ihren aktuellen energiepolitischen Zustand. Die Bestandesaufnahme erfolgte in drei Arbeitsgruppensitzungen unter Beizug von rund acht Personen, welche Auskunft zu folgenden Themenbereichen geben konnten: – Entwicklungsplanung, Raumordnung – Kommunale Gebäude, Anlagen – Versorgung, Entsorgung – Mobilität – Interne Organisation – Kommunikation, Kooperation Zwischenzeitlich liegt das Auswertungsergebnis der Bestandesaufnahme vor. Um das Label Energiestadt zu erreichen, sind 50 Prozent der möglichen Punkte notwendig. Die Auswertung des Stands der realisierten Massnahmen hat ergeben, dass die Gemeinde Hausen auf ein Total von 36 Prozent der Punkte kommt. Weitere 29 Prozent der Punkte können hinzukommen bei Umsetzung von diversen Massnahmen. Der Gemeinderat hat

beschlossen, an der Erlangung des Labels Energiestadt weiter zu arbeiten. Im Rahmen des erstellten Stärken/Schwächen-Profils wurden mögliche Handlungsfelder aufgezeigt. Im Rahmen der weiteren Arbeiten ist nun auszuloten, welche Massnahmen umgesetzt werden sollen, um das Label Energiestadt zu erreichen. Die Analyse hat ergeben, dass es möglich sein sollte, das Label in rund 1 bis 2 Jahren zu erreichen. Das angestrebte Label Energiestadt setzt eine Energieplanung voraus. Weil sich das Knonauer Amt gesamthaft zu einer Energieregion entwickeln will, soll die notwendige Energieplanung flächendeckend über alle Gemeinden des Bezirks, welche noch nicht über eine Energieplanung verfügen, ausgeführt werden. Die Gemeinde Hausen verfügt zwar bereits über eine Energieplanung zur Förderung der Brennholznutzung. Dennoch erscheint es sinnvoll, die vorhandenen Unterlagen auszuweiten. Als erste Massnahme zur Erlangung des Labels Energiestadt hat der Gemeinderat daher beschlossen, sich am regionalen Energieplan zu beteiligen. So können die Entwicklungsgebiete abgeglichen und die Potentiale der verschiedenen

erneuerbaren Energien aufgezeigt werden. Der Gemeinderat beabsichtigt in einem weiteren Schritt, die Arbeitsgruppe Energiestadt mit ein bis zwei Vertretern aus der Bevölkerung zu erweitern. Einwohnerinnen und Einwohner aus Hausen am Albis, welche sich mit dem Thema Energiestadt intensiver auseinandersetzen möchten und an einer Mitarbeit interessiert sind, melden sich bitte bei der Gemeindeschreiberin Nicole Baumann, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, Tel. 044 764 80 23.

Pikettdienst Tiefbau und Werke Ab dem 1. Januar 2012 wurde für die Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Fliessgewässer ein Pikettdienst eingerichtet. Während der ordentlichen Arbeitszeit ist der zuständige Funktionsverantwortliche für den Pikettdienst verantwortlich: – Wasserversorgung: Guy Vuilliomenet, Brunnenmeister, Büro: Telefon 044 764 19 77 – Abwasserbeseitigung: Felix Baer, Klärmeister, Büro: Tel. 044 764 03 40 – Gewässerunterhalt Bruno Heinzer,

Regiearbeiter Büro: Tel. 044 764 19 80 – Strassenunterhalt: Patrick Wyss, Regiemitarbeiter, Büro: 044 764 19 80 – Winterdienst/Schneeräumung, Pikettnummer: 044 764 19 82. – Ausserhalb der Blockzeiten oder bei Abwesenheit eines Funktionsverantwortlichen übernimmt die im Einsatzplan eingeteilte Person den Pikettdienst. Die neue Pikett-Telefonnummer: 044 764 19 81 – Der Pikettdienst Tiefbau und Werke deckt folgende Schadenmeldungen ab: – Frischwasserverschmutzung – Wasserleitungsbruch – Kanalisationsrückstau, sofern es nicht die private Grundstücksanschlussleitung (GAL) betrifft – Überschwemmung/Hochwasser – Achtung! Die Schneeräumung und der Winterdienst haben eine separate Pikett-Telefonnummer: 044 764 19 82. Für alle anderen Ereignisse stehen die Hilfskräfte der Polizei und Feuerwehr gerne zur Verfügung. Ferner hat die Umweltkommission beschlossen, den Bring- und Holtag aufgrund des positiven Echos alle zwei Jahre zu wiederholen. Somit findet der nächste Bring- und Holtag im Herbst 2013 statt.

«Du bist eine echte Schlampe, du gefällst mir!» Die offene Jugendarbeit Obfelden-Ottenbach präsentierte ihren Film «Casting ?!»

Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Kaum ein Fernsehabend vergeht, ohne dass auf einem Sender eine Casting-Show läuft. Zwölf Schülerinnen zwischen 12 und 14 Jahren aus Obfelden und Ottenbach setzten sich in einem eigenen Film mit der Materie auseinander.

dinnen auf. «Ich musste den Darstellerinnen immer wieder einschärfen, dass sie die eigene Rolle und vor allem die der anderen immer als solche betrachteten. Dies führte auch zu Spannungen, denn wenn sich Protagonisten in ihrer Rolle den ganzen Tag anfeinden, ist die Gefahr gross, dass diese Stimmung am Abend mitgenommen wird», analysierte Regisseur Heinz Gubler.

................................................... von salomon schneider An der Premiere von «Casting ?!» im Neuhofsaal in Ottenbach präsentierten sich die Schauspielerinnen in Abendgarderobe auf dem roten Teppich. «Das ist der erste rote Teppich, den es in Ottenbach je gegeben hat», hielt Rita Ackermann, die Ottenbacher Sozialvorsteherin, fest. Der Neuhofsaal war denn auch bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

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Konfrontation mit Umgangston

Rap Appeal Der Film handelt von jungen Frauen, die den Traum von einer Karriere als Rap-Star durch die Teilnahme an einer Casting-Show realisieren wollen. Zwanzig Minuten lang lebt der Film von den Emotionen der Darstellerinnen. Die Choreografen motivieren die Bewerberinnen durch abschätzige Kritik und die Jury noch gnadenloser als Dieter Bohlen. Die Schicksalsgenossinnen freunden sich an, teilen ihre Unsicherheit oder überspielen sie, zicken herum, geraten sich in die Haare und heulen schliesslich vor Glück oder Un-

Der Film zeigt, wie Mädchen auf dem Weg zur Frau eine Casting-Show wahrnehmen. Einige betonten, ihre Figur «exzentrischer und böser» gespielt zu haben, als sie tatsächlich seien. Der abschätzige Umgangston untereinander zeigt eine der problematischen Seiten solcher Casting-Shows. Dass Jugendliche von Juroren und untereinander in solchen Formaten vor einem Millionenpublikum blossgestellt werden, wurde hingegen kaum hinterfragt.

Die Crew von «Casting ?!» im Licht der Projektion ihrer eigenen Köpfe. (Bild Salomon Schneider) glück. Projektleiter Markus Stutz von o2jugend.ch kommentierte den Film: «Wir wollten den Jugendlichen mit diesem Projekt ein neues Lernfeld eröffnen – dabei stellten wir Selbst- und Sozialkompetenz in den Vordergrund.» Die Inhalte des Filmes, der in einer Projektwoche in den Herbstferien 2011 entstanden ist, sind während dieser Woche spontan zustande gekommen. Es gab kein Drehbuch und

keine vorgeschriebenen Rollen. Die Rap-Stücke, welche die Protagonistinnen in der Casting-Show vortragen, wurden von ihnen selbst komponiert. «Es war eine super Erfahrung, mit meiner negativen Seite zu spielen, denn Worte wie Schlampe und Bitch brauche ich normalerweise nicht», kommentierte Loretta Eichenberger ihre Rolle. Die im Film verfeindeten Girls traten an der Premiere als Freun-


Schulen und Kurse

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Geniessen Sie am Freitag, 3. Februar 2012, ab 18 Uhr, und Samstag, 4. Februar 2012, unsere köstlichen MetzgeteSpezialitäten, zubereitet von Albert Gersbach! Ihre Reservierung nehmen wir gerne unter Telefon 044 764 12 33 entgegen. Das Lindenhof-Team freut sich auf Ihren Besuch.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Januar 2012

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Oberämtler Metropole mit kritischen Einwohnern Das Säuliamt als Lebensraum – Hausen zu Gast im «LaMarotte» in Affoltern Vertreter aus Politik, Industrie, Kultur und einer sozialen Institution präsentierten «ihre» Gemeinde im besten Licht. Die Fragen des Moderators ermöglichten einen interessanten Blick hinter die Kulissen der Gemeinde auf der Südseite des Albis. ................................................... von martin mullis Die Einwohner von Hausen seien im Vergleich zu anderen Säuliämtler Gemeinden schon immer etwas kritischer gewesen, stellte Moderator Werner Schneiter, Chefredaktor des «Anzeigers», gleich zu Beginn des Abends fest und erwähnte als Beispiel die geplante Fussballanlage, welche Hausen an der Urne «gebodigt» hatte. René Hess, Gemeindepräsident und erster Gast auf dem Podium des «LaMarotte», ignorierte jedoch die kleine Provokation mit einem Schmunzeln. Es seien bereits einige Vorschläge für eine Sportanlage, die auch andere Sportarten als nur Fussball zuliesse, auf dem Tisch. Hess streifte dann Themen wie die verschiedenen Anstrengungen des Gemeinderates bezüglich der Revision der Bau- und Zonenordnung und dem Legislaturziel «Genossenschaftlicher Wohnungsbau». Auf den geplanten Golfplatz als weiteren Zankapfel angesprochen, zeigte sich der Gemeindepräsident zuversichtlich. Hausen sei bei der vorliegenden Variante nicht mehr so stark tangiert, und der Gemeinderat zähle sich zu den Befürwortern. Natürlich werde das Interesse der Bevölkerung gross sein, aber die nur spärlich benützte Akteneinsicht

dürfe eher als ein positives Zeichen betrachtet werden.

Tiefpunkt in einer langen Firmengeschichte Als nächsten Gesprächspartner bat Schneiter den VR-Präsidenten des traditionellen Textilunternehmens Weisbrod-Zürrer AG auf das Podium. Ronald Weisbrod konnte aber nicht von positiven Zeichen sprechen. Der Entscheid, Ende des vergangenen Jahres die Produktion einzustellen, sei als absoluter Tiefpunkt in der 186 Jahre langen Firmengeschichte zu bezeichnen. Er blickt aber dennoch positiv in die Zukunft und zeigt sich zuversichtlich, dass neue und gute Lösungen gefunden werden können. Die Liegenschaften am Dorfrand bieten grosse Möglichkeiten für einen Mix aus Mietern, die wieder neue Arbeitsplätze schaffen könnten. Der Blick in die Zukunft wird für Martin Elmiger, der sich als Nächster den Fragen von Werner Schneiter stellte, immer einen grossen Stellenwert einnehmen, auch wenn der pensionierte Lehrer und Hobby-Historiker seinen Fokus schon seit vielen Jahren intensiv in die Vergangenheit richtet. Seine Schilderungen über das Dorfleben längst vergangener Zeiten liessen die Besucher im «LaMarotte» staunen. Die Ausführungen von Martin Elmiger bestätigen das geflügelte Wort: «Wer die Gegenwart und die Zukunft gestalten will, muss die Geschichte kennen».

Gute Aussichten für die Jugendlichen Einen interessanten Blick in den Alltag der Stiftung Albisbrunn verschaffte dessen Gesamtleiter Ruedi Jans.

Sie stellten Hausen ins beste Licht, von links: Martin Flückiger, Ruedi Taverna, Martin Elmiger, Ruedi Jans, René Hess und Ronald Weisbrod. (Bild Martin Mullis) Trotz der vielen Probleme der Jugendlichen mit Sucht, Gewalt, Aggressionen sowie Konflikten mit Lehrpersonen, bezeichnet Jans die Zukunftsaussichten für die meisten der jungen Menschen als positiv. Er betont dabei, dass nicht zuletzt auch der Sport entscheidend zur Resozialisierung beitrage. Als einen weiteren spannenden Gast auf der Bühne des «LaMarotte» durfte der Moderator den Präsidenten

des Vereins «Kultur im Dorf» begrüssen. Ruedi Taverna benutzte die Gelegenheit gerne, um einiges über die Tätigkeiten der Kulturinstitution im Oberamt zu erzählen. Er unterliess es dabei natürlich nicht, vor allem auch auf die künftigen, äusserst spannenden Veranstaltungen hinzuweisen. Der interessante Abend bot eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Gemeinde Hausen besser kennen zu ler-

nen. Der Apéro und die üppigen Fleischplatten der Metzgerei Weiss, vor allem aber auch die unterhaltsamen und mit einer tollen Stimme vorgetragenen Lieder des «Bänkelsängers» Martin Flückiger, der mit viel Witz und seiner Gitarre die Pausen überbrückte, trugen wesentlich dazu bei, dass die zahlreichen Besucher auf einen kurzweiligen Abend zurückblicken dürfen.

Naturschützerin aus Leidenschaft Esther Rieder stellt in der KommBox in Aeugst aus: Die gefiederten Freunde im Brennpunkt des Interesses In der «KommBox», dem für Ausstellungen reservierten Raum im Aeugster Gemeindehaus, wird das Engagement Esther Rieders, einer Naturschützerin für die einheimische Vogelwelt, aufgezeigt und gewürdigt. ................................................... von karl straub In jahrelanger Arbeit hat die rastlose Esther Rieder, zusammen mit Gleichgesinnten ein Netzwerk aufgebaut, das sich mit Erfolg für die heimische Vogelwelt einsetzt. Die Exponate vermitteln einen umfassenden Eindruck, was die Naturbegeisterte mit ihrer Helferschar für den Naturschutz leistet. Das beglückende Tun der Beteiligten soll noch mehr Leute für ihr Anliegen sensibilisieren. Die kürzliche Vernissage vermochte ein zahlreiches Publikum anzuziehen. Der kleine Ausstellungsraum war zum Bersten voll. Die Ausstellung spricht gleich mehrere Sinne an, optisch und akustisch. Viel Interessantes für die Augen und Vogelstimmen und -gesänge für die Ohren. Alles wurde von den beiden Ausstellungsmacherinnen Evelyne Stillhard und Tanja Weber einmal mehr sehr anschaulich präsentiert und eingerichtet. Esther Rieder, inzwischen im Seniorenalter, hat sich seit je für den Naturschutz begeistert. Sie hat sich im

weise Nistkästen. Die Ausstellerin organisiert Kurse und Treffpunkte für den Bau von Nisthilfen. Der Bau von Nistkästen und die Einrichtung von Futterplätzen bringen Erwachsenen und Kinder die Vogelwelt näher und tun dabei etwas gegen den Quartier- und Nahrungsmangel der Vögel. Freiwillige helfen beim Bau und Aufhängen der Nistkästen und unterstützen auf diese Weise die Vögel beim Brutgeschäft. In der Ausstellung Esther Rieder erklärt, wie ein Baumläufer in seine Nisthilfe gelangt. (Bild Evelyne Stillhard) ist die grosse VielLaufe der Zeit aus der Literatur, Kurs- sind ihr ein ernstes Anliegen. Sie falt der selbst angefertigten Nisthilfen besuchen und Seminarien, insbeson- hofft, ihr inneres Feuer weite sich zu zu bewundern. Sie sind den verschiedere bezüglich der Vogelkunde ein im- einem Flächenbrand aus. denen Bedürfnissen jeder Vogelart anmenses Fachwissen angeeignet. Selbstgepasst Es kommt darauf an, welche verständlich ist sie aktives Mitglied Form ein Nistkasten hat, wie gross die des Natur- und Vogelschutzvereins des Freiwilligen- und Netzwerkarbeit Anflugöffnung ist und wie die VogelBezirks Affoltern. In der Gemeinde ist Esther Rieder hat ein gut funktionie- brut vor Raubvögeln und anderen sie AnlaufsteIle für alle Fragen rund rendes Netzwerk aufgebaut. Zahlrei- Feinden geschützt werden kann. um den Naturschutz. Sie trägt denn che Gleichgesinnte helfen ihr bei der Die in der Natur verteilten Nistauch nicht umsonst den Spitznamen Verfolgung ihrer Ziele. Vögel, die in kästen müssen regelmässig unterhalNaturschutz-Turbo. Den Menschen die Höhlen brüten, finden immer seltener ten und gereinigt werden. Dazu wurNatur vertraut zu machen und Freude natürliche Brutmöglichkeiten. Abhilfe den 29 Reviere gebildet, die von Famian Tieren und Pflanzen zu wecken schaffen künstliche Höhlen, beispiels- lien oder Einzelpersonen betreut wer-

den. Wer eine solche Patenschaft übernimmt, übt eine wichtige ökologische Funktion aus. Neue, die eine derartige Aufgabe übernehmen wollen, sind herzlich willkommen.

Fazit aller Bemühungen Die Bemühungen haben offensichtlich Erfolg. Ornithologen haben in der Umgebung von Aeugst, das Türlerseegebiet eingeschlossen, 87 Vogelarten festgestellt, davon leben 48 als Brutvögel am See. In diesen Zahlen eingeschlossen sind die Wintergäste und Durchzügler, die regelmässig in unserer Gegend Station machen. Es ist auch gelungen, eine selten gewordene oder gar verschwundene Art wieder anzusiedeln. Zum Beispiel konnten erstmals wieder zwei Wendehälse beim Brüten beobachtet werden. Demgegenüber gibt es Arten, wie zum Beispiel den Gartenrotschwanz, deren Bestand massiv abgenommen hat. Die Anstrengungen für die heimische Vogelfauna lohnen sich und dürfen nicht nachlassen. In diesem Sinn vermittelt ein Besuch in der «KommBox» eine Fülle von wertvollen Anregungen. Die Ausstellung dauert bis und mit 19. April 2012. Öffnungszeiten: Montag 8 bis 11.30 und 16 bis 18.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag 8 bis 11.30 und Mittwoch 8 bis 11.30 und 14 bis 16.30 Uhr. Zusätzlich ist die Ausstellung an den Samstagen vom 10. März und 14. April von 10 bis 12 Uhr geöffnet, wobei die Ausstellerin für Auskünfte anwesend ist.


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Dienstag, 31. Januar 2012

Als Hebamme im Einsatz in Laos Asien hat die Ämtlerin Tiziana Suter schon immer fasziniert Das «Swiss Laos Hospital Project» in Laos erleichtert vielen Müttern und Kindern das Überleben unter schwierigen Bedingungen. Die Ämtler Hebamme Tiziana Suter engagierte sich vor dem Schritt in die berufliche Selbstständigkeit zwei Monate für dieses Projekt. ................................................... von regula zellweger Manche Menschen haben bereits in jungen Jahren eine Leidenschaft für fremde Kulturen, die prägend auf das Lebenskonzept und die Lebensgestaltung wirken. So bereiste Tiziana Suter Meraviglia schon mit Zwanzig Indien. Später folgten unzählige Reisen nach Asien, beispielsweise auch als Reiseleiterin nach Goa, Indien. Manche Menschen haben lebenslänglich eine grosse Leidenschaft für ihren Beruf. Tiziana Suter ist mit Leib und Seele Hebamme, sie wollte nie etwas anderes und wird in Zukunft als freischaffende Hebamme tätig sein. Nach dem Austritt aus einer Festanstellung und vor dem definitiven Schritt in die berufliche Selbstständigkeit kombinierte die Hebamme ihre beiden Leidenschaften, indem sie für zwei Monate im Rahmen des «Swiss Laos Hospital Project» in Laos arbeitete und während eines Monats das Land bereiste.

Swiss Laos Hospital Projekt Laos ist eines der ärmsten Länder der Welt – die Folgen tragen vor allem die Schwächsten: Mütter und ihre Kinder. Laotinnen gebären durchschnittlich sechs bis sieben Kinder. Die Mutterund Kindersterblichkeit ist noch immer um ein Vielfaches höher als in der Schweiz. Gründe sind hauptsächlich die mangelnde Hygiene und die fehlende medizinische Versorgung. Auf 5000 Einwohner kommt ein einziger, meist schlecht ausgebildeter Arzt. Medizintechnische Apparate sind rar oder fehlen ganz, ebenso Möglichkeiten von differenzierten Laboruntersuchungen. Das Swiss Laos Hospital Project ist eine Initiative, die sich seit dem Jahr 2000 für die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Müttern und Kindern in Laos einsetzt. Dazu gehört nicht nur die spendenfinanzierte Ausstattung von Krankenhäusern mit medizinisch notwendiger Technik und Geräten, sondern vor allem die Ausbildung des Personals vor Ort. Denn ohne das nötige Know-how nützt die beste Ausrüstung nichts. Die Mitglieder, meist Ärzte,

anzeige

Hebammen und Pflegefachpersonen, setzten regelmässig ihre Ferien ein, um sich in Laos ehrenamtlich als Ausbilder und medizinische Fachpersonen zu engagieren.

Asien kennen und lieben Tiziana Suter meint: «Man muss Asien kennen und mögen, um in einem solchen Projekt gern und erfolgreich arbeiten zu können.» Denn um Patientinnen medizinisch zu betreuen und Hebammen westliches Wissen und Können zu vermitteln, muss man die kulturellen Gegebenheiten respektieren. «Mit unseren Werten können wir manche Dinge nicht verstehen. So verhinderte ein junger Vater die Überweisung seines neugeborenen Babys von Phonsavan in die Landeshauptstadt für einen lebenswichtigen Eingriff, weil für Mutter und Kind ein Flugticket organisiert war, er aber mit dem Bus hätte fahren müssen. Machtlos musste das Team trotz aller Vorbereitung für eine Notfalloperation in Vientiane zuschauen, wie die Familie mit dem Baby heimwärts fuhr – ein Todesurteil für das Kleine.» Laoten glauben, ein gestorbenes Kind würde von jemandem in der Sippe wieder geboren. Dieses traurige Beispiel ist aber eine Ausnahme. Viele Leben von Müttern und Kindern können gerettet werden mithilfe gezielter Ausbildung und gespendeten medizinischen Geräten. Tiziana Suter bewundert die sanften laotischen Frauen, die stark sind und ihr Schicksal klaglos annehmen.

Didaktik anpassen Wie in Schweizer Spitälern herrschen auch in Laos Hierarchien. Hebammen haben einen anderen Stellenwert als Ärzte. Tiziana Suter hat als Berufsschullehrerin eine Ausbildung als Erwachsenenbildnerin, doch in Laos passt sie die Didaktik und Methodik an. Sie weiss, dass Gesichtsverlust unbedingt vermieden werden muss, sie wiederholt geduldig Erklärungen. Sie visualisiert viel, erzählt Metaphern, integriert spielerische Elemente und Bewegung und lacht viel mit den Hebammen. «Meine Hebammen finden es ganz toll, im spielerischen Wettbewerb mit einer Schweizer Schokolade belohnt zu werden.» Tiziana Suter ist überzeugt: «Es gilt, die Menschen einfach an der Hand zu nehmen und alles ganz praktisch zu zeigen.»

Im Dienst der Mütter So lehrt sie die Hebammen, welche Gebärpositionen eingenommen werden können. Sie zeigt auf, welche An-

Für Hebamme Tiziana Suter ist jedes Neugeborene ein Wunder. (Bilder zvg.) zeichen auf Probleme hinweisen, die den Einsatz einer Ärztin nötig machen. Hygiene ist ein grosses Anliegen, kann aber nicht immer umgesetzt werden: Die Spitalkatze beispielsweise bringt ihre Jungen immer im gleichen Wäscheschrank zur Welt. Tiziana Suter unterstützt die jungen Mütter beim ersten Stillen. «Das Kind wird den Müttern oft nach der Geburt gar nicht gezeigt, sondern sofort, wenn es eng eingepackt ist, der wartenden Sippe gereicht. Ich sorge dafür, wann immer möglich, dass die Mütter Hautkontakt mit ihrem neugeborenen Kind haben kann. Doch noch sind wir weit vom bei uns üblichen Bonding, Bindung stiftenden Kontakt von Mutter und Kind, entfernt. Sanfte Geburtshilfe ist noch kaum ein The-

ma.» Das Überleben von Mutter und Kind steht stets im Vordergrund.

Technik und Geräte Es genügt nicht, medizintechnische Apparaturen und Geräte wie Isoletten oder Ultraschall ins Land zu bringen. Die Kontinuität, Schulungen und das Lernen der englischen Sprache sind Voraussetzung, dass die Spenden voll genutzt werden können. Das Swiss Laos Hospital Project wächst. Persönlichkeiten wie Lorenz Keiser setzen sich öffentlich ein, viele Schweizerinnen und Schweizer agieren im Hintergrund als Spender von Geld und medizinischen Geräten, andere mit einem Einsatz vor Ort in Laos.

Eine längere Landesabwesenheit wird für Tiziana Suter als freischaffende Hebamme in den nächsten Jahren kaum mehr möglich sein, deshalb hat sie den Traum von einem mehrwöchigen Einsatz als Hebamme in Asien jetzt realisiert und Laos bereist. Tief berührt hat sie die Tatsache, dass in Laos noch immer viele Minen aus dem Krieg in den Feldern versteckt sind. Minenunfälle sind an der Tagesordnung. Dass es so viele verletzte Menschen gibt, beschäftigt sie. «Ich werde auf alle Fälle immer wieder hingehen», sagt sie überzeugt Infos: www.swisslaos.ch, Spendenkonto: Credit Suisse, 8070 Zürich, 4835 860287-11, IBAN CH57 0483 5086, 0287 1100 0, PC 80-500-4, BIC/SWIFR, CRESCHZZ80A. Benefizveranstaltung mit Lorenz Keiser: 22. März 2012, Theater im Seefeld, Zürich.


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Dienstag, 31. Januar 2012

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leserbriefe

«Die Menschen haben das Recht auf eine Lösung» Interview mit SP-Präsident Moritz Spillmann über Verkehrspolitik und Umfahrungen Das Behördenreferendum gegen den Autobahnzubringer Obfelden-Ottenbach, das eine kantonale Volksabstimmung auslösen wird, hat die Gemüter in der Region erhitzt. Zeit, um sich mit Moritz Spillmann zu unterhalten, der mit seiner Fraktion zuerst gegen das Projektbudget stimmte, dann aber das Behördenreferendum nicht unterstützte. Moritz Spillmann ist ein angenehmer Gesprächspartner, der gut auf ein Gegenüber eingehen kann. Was nicht wirklich erstaunt, denn der 32-jährige Familienvater ist Mittelschullehrer. Im sanften Äusseren lebt ein wacher Geist, der aber durchaus seine Zähne zeigt, wenn ihm etwas nicht passt. Mit derselben Verve verteidigt Spillmann seine Ansichten und Überzeugungen, ohne dabei dogmatisch zu wirken. In Bezug auf den Strassenbau hat er eine klare Meinung: Das Angebot schafft die Nachfrage.

Man postuliert immer wieder gerade auch von links, Raum- und Verkehrsplanung solle interkantonal und überregional vorgenommen werden. Ergibt das einen Sinn, wenn diese Pläne dann immer wieder durch Referenden und Gegenvorschläge behindert werden? Die Planung für den Autobahnzubringer Obfelden-Ottenbach begann in den 70er-Jahren: Damals wollte man auch die A4 auf einer Brücke über Zwillikon führen. Wir haben anlässlich der Rückweisung postuliert, dass man mit dem Kanton Aargau redet. Der Blick in den Aargau ist spannend: Der Grosse Rat nahm die Umfahrung Muri im Herbst 2011 nicht in den kantonalen Richtplan auf. Die Begründungen der bürgerlichen Regierung: Mit täglich 6000 Fahrzeugen bestehe ein zu tiefes Verkehrsaufkommen, es gäbe keine Zunahme des Verkehrs seit der A4-Eröffnung, und die Strasse würde eine sensible Landschaft betreffen, weshalb es einen Tunnel bräuchte. Erinnert dies nicht an Ottenbach? ...............................................................

Es geht um Inhalte Anzeiger: Sie haben sich geärgert, weil ich die Begründung der SP gegen die Umfahrung als zynisch bezeichnet habe. Die Essenz der Politik der Grünen und Linken läuft doch aber letztlich nur auf diese eine Entscheidung heraus, die sie in Ihrer Begründung zum Referendum selber so formuliert haben: Es gilt zwischen Schulwegsicherheit und Lebensqualität in Obfelden oder den drei Hektaren Ackerland in Ottenbach abzuwägen. Moritz Spillmann: Ich muss widersprechen, denn die Position der SP unterscheidet sich deutlich von jener der Grünen. Wir streben keine Nulllösung an. Und wir suchten und unterstützten das Behördenreferendum nicht. Wir wollten ein konstruktives Referendum, mit dem der Zürcher Souverän in einer Abstimmung die Wahl zwischen einem Autobahnzubringer mit oder ohne Umfahrung Ottenbach hat. Ist diese Haltung nicht scheinheilig? Die Grünen haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie eigentlich eine Nulllösung wollen. Die jetzige Situation war mit der gegnerischen Parteienallianz abzusehen. Wieso haben sie nicht einfach den Kredit unterstützt? Im Gegensatz zu den Grünen haben wir von Anfang an gesagt, dass es eine Lösung vor allem für Obfelden braucht. Deshalb haben wir bereits bei der Kreditabstimmung einen «Gegenvorschlag» ohne die Umfahrung Ottenbach vorgelegt. Den aber wollte wiederum die bürgerliche Mehrheit nicht – im vollen Bewusstsein, dass ein Referendum kommen wird. Das zeugt nicht von politischem Gespür und ist ebenso fahrlässig. ...............................................................

Die Frage ist nur: welche Lösung? ............................................................... Können sie die Überzeugung einer durch verschiedene Gemeindeabstimmungen nachgewiesene Mehrheit der Menschen in Ottenbach und Obfelden nachvollziehen, die denken: Jetzt haben wir die Autobahn endlich, jetzt wollen wir auch das Maximum an flankierenden Massnahmen für die Region herausholen? Aus lokaler Sicht verstehe ich das durchaus. Die Leute haben sogar ein Anrecht auf eine Lösung. Die Frage ist nur, welche? Wir hatten im Rat einen Vorschlag unterbreitet und unsere Position stand fest: Wir wollen die alternative Linienführung ohne die Umfahrung Ottenbach.

............................................................... In der SP-Stellungnahme haben Sie sich auf die «kompromisslose Strassenlobby» berufen. Für die Planung zuständig waren aber die offiziellen Kantons-, Regional- und Kommunalplaner der Kantone Zürich und Aargau, die sich während Jahrzehnten den Kopf über eine optimale Linienführung zerbrochen haben und dabei x Varianten evaluierten, nicht weniger als zehn verschiedene Amtsstellen nach ihrer Meinung befragten und einen umfangreichen Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) erstellt haben. Der UVB stuft das jetzige Projekt übrigens als unbedenklich ein. Wie sollte gemäss Ihrer Vorstellung künftig geplant werden, damit das Projekt letztendlich Ihre Zustimmung findet? Es geht um Inhalte. Das ist doch gerade die Qualität unserer Region, dass sich zehn Ämter einschalten. Das zeigt den Schutzanspruch des zu überbauenden Perimeters. Wenn der Züricher Regierungsrat in der Kantonsratsvorlage selber zugibt, dass Zweifel bezüglich der Rechtslage in den Bereichen Heimatschutz, Landschaftsschutz und Naturschutz bestehen, ist es nötig, dass man das Projekt nochmals überdenkt. Jetzt wird die Umfahrung nach dem Volk allenfalls auch die Gerichte beschäftigen, die womöglich zu einem anderen Urteil wie die Regierung kommen. Finden Sie die Aargauer gehen pragmatischer mit der Verkehrsfrage um? Ich frage das deshalb, weil man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass die flankierenden Massnahmen im Kanton Aargau viel umfangreicher und weiter fortgeschritten sind als bei uns. Das Gleiche gilt auch für den Kanton Zug. Der Aargau hat auf Bundesebene im Zusammenhang mit der A4 vollkommen anders verhandelt als Zürich. Der Aargau hat wohl deshalb eine super Situation. Sie haben alles bekommen, was sie gefordert hatten – gerade in den Verhandlungen mit Zürich. Kommen wir zurück zum Umfahrung Ottenbach. Birri ist wesentlich dünner besiedelt als Merenschwand und zudem an der Achse von Muri ins Säuliamt. Wo sollen Strassen Ihrer Meinung nach durchgeführt werden? Da wo viele Leute wohnen, oder da, wo weniger wohnen? Am Schluss sollen möglichst wenige Anwohner betroffen sein. Es gilt jedoch nicht aus den Augen zu verlieren, dass die Qualität unserer Region die noch geringe Zersiedelung und die weiten Grünflächen, Natur- und Erho-

lungsgebiete sind. Das ist auch Lebensqualität, die es zu erhalten gilt. Man sollte nicht auf Vorrat Strassen bauen. Denn wenn die Strassen da sind, werden sie gefüllt. Angebot schafft Nachfrage. Sie argumentieren mit Verkehrszahlen, die weit hinter den Erwartungen liegen. Zuständige Verkehrsfachleute räumen jedoch ein, dass die Erhebungsfrist zu kurz und die Strassenbautätigkeit zum massi- Moritz Spillmann, SP-Bezirkspräsident. (Bild Martin Platter) vem Umfahrungsverkehr geführt hat, um repräsentative Zahlen günstiger und bringt gemäss Aussage zu erhalten. der Baudirektion eine Verbesserung Ich sehe nicht, wo auf diesem Stras- für die Region. sengebiet die grossen VerkehrsbehinSie wissen, dass selbst wenn diese Umfahderungen waren, die zu Umfahrungsverkehr geführt haben sollen. Dass rung bei einer Volksabstimmung angenomder Verkehr nicht über Nacht zu- men würde, noch etwa fünf bis sieben Jahre nimmt, ist auch mir klar. Aus der Wir- vergehen, bis sie in Betrieb genommen werkungskontrolle geht jedoch hervor, den kann. Würden Sie während der Aufladass es schwierig ist, zuverlässige Ver- gefrist Einsprache vornehmen, um das Prokehrsprognosen zu erstellen. Die Be- jekt weiter zu verzögern? fürworter haben deshalb nie mit der Wir werden nicht aus Prinzip EinWirkungskontrolle argumentiert. Sie sprache erheben. Dann ist es ohnehin spricht nämlich eine klare Sprache: an den Natur- und DenkmalschutzorDer Verkehr aus dem Freiamt hat ganisationen, allenfalls Einsprache zu nicht zugenommen. Es hat jedoch ei- erheben. Falls Einsprachen die Umfahne Verlagerung von Ottenbach nach rung Ottenbach blockieren, werde ich Obfelden stattgefunden. Man müsse mich dafür einsetzen, dass Obfelden die Entwicklung im Auge behalten, so und Ottenbach als separate Projekte das vage Fazit der Verkehrsplaner. Das behandelt werden. Der GegenvorBeispiel Lieli zeigt zudem, dass ein Zu- schlag ohne Umfahrung Ottenbach bringer den Verkehr erst anzieht und müsste dann vorangetrieben werden. zu Mehrverkehr führt. Zur Umfahrung Ottenbach ist zu sagen: Falls der Volksentscheid tatsächDenken Sie, dass mit der Bautätigkeit im lich für diese Umfahrung ist, dann ist Freiamt und der Region Obfelden-Ottenbach das politisch zu akzeptieren. Für den der Verkehr in den nächsten Jahren mar- Abstimmungskampf hat die SP Bezirk kant steigen wird? noch keine Parole gefasst. EntscheiDer Verkehr wird zunehmen, das dend dafür wird sein, welche Perspekglaube ich auch. Man darf aber nicht tive es für Obfelden gibt. vergessen, dass man mit der Wahl der Wie hat sich eigentlich die SP-Ortspartei Infrastruktur auch entsprechende Neuzuzüger anlockt. Erst wenn wir zur Umfahrung Obfelden-Ottenbach positioStrassen nach Zürich bauen, werden niert? die Leute, die in Zürich arbeiten wolDie SP Obfelden lehnt das Referenlen, hierher ziehen. dum ab. ...............................................................

Unser Kompromiss ohne das Teilstück Ottenbach ist noch besser ............................................................... Während der Kantonsratsdebatte wurde auch von SP-Exponenten das Fehlen eines ÖV-Angebotes auf der Umfahrung Ottenbach-Obfelden bemängelt. Dabei existieren bereits jetzt Postautokurse ins Freiamt. Ist das nicht ein Widerspruch? Wieso müssen Postautos auf die Umfahrung? Die Leute wohnen doch in den Dörfern, müssten wenn schon dort abgeholt und dorthin gebracht werden. Da bin ich mit Ihnen einverstanden. Man soll ÖV-Angebote dort machen, wo eine Nachfrage nachgewiesen ist. Wir werden deshalb im Rat einen Vorstoss einreichen für ein überregionales Gesamtverkehrskonzept unter Einbezug sämtlicher Transportmittel und den Zahlen aus der Siedlungsentwicklung. Die Tieferlegung von Bickwil war bereits ein Entgegenkommen, sprich ein Kompromiss des Regierungsrates. Wie viele Kompromisse müssen ihrer Meinung noch eingegangen werden? Unser Kompromiss ohne das Teilstück Ottenbach ist noch besser. Er ist

Wie stark muss sich die SP gegen Grün abgrenzen? Im Zuge meiner Recherche bei den Redaktionskollegen in Zeitungen ennet der Grenze wurde mehr als einmal unaufgefordert die Vermutung geäussert, es gehe bei den Gegnern oft nur darum, ihr Parteiprogramm zu rechtfertigen und nicht um eine optimale Lösung für die betroffene Bevölkerung. Grundprinzipien sind gut für Parteien und schlecht für die Demokratie. Die SP betreibt meines Erachtens eine konsensorientierte Politik, bei der wir im Interesse der konkreten Nöte der Menschen von gewissen SP-Grundprinzipen abrücken. Wir kämpfen für unsere Sache, bieten aber auch Hand für realistische Lösungen. Wir wollen die bestmögliche Lösung, ohne Mensch und Natur gegeneinander auszuspielen. Wundern Sie sich über die Politikverdrossenheit vieler Menschen, die finden, die Regierung macht ja sowieso was sie will? Das kann ich verstehen. Man muss aber wegkommen von Dämonisierung und allzu dogmatischen Ansichten. Die Fakten sollen im Vordergrund stehen. Die Debatte darf durchaus kontrovers geführt werden. Am Schluss sollte aber die beste Idee gewinnen. Interview: Martin Platter

Gabi B. und ihre Verkehrsterroristen Wer terrorisiert da wen? Leserbrief im «Anzeiger» vom 27. Januar. Das überholte Erinnerungskürzel der Sanitäter für die Erste Hilfe kam mir in den Sinn, als ich ihre Klage las, GABI: Gibt sie Antwort, Atmet sie... ist sie bei Bewusstsein? Da fragte ich mich: Geht es Gabi (auch ohne Auto) gut? Sie fahren nicht, sie liefern nicht und die LKW- und Lieferwagenfahrer versorgen sie doch! Der öffentliche Verkehr schafft es ja nicht bis zur einzelnen Liegenschaft. Wer liefert ihnen das Heizöl oder das Brennholz? Kommt der Wärmepumpenfachmann, der Elektriker, der Dachdecker, der Sanitärmonteur, der Maler, der Spengler oder der Rettungssanitäter zu Fuss oder per Velo, halt ein bisschen später? Holt Gabi ihr Heizöl mit dem Ölstitzli oder dem Milchkesseli? Kommt der Schreiner mit dem Leiterwägeli, schleppt der Kundenberater seine Warenmuster mit dem Rollköfferli durch den ÖV? Zwei, drei, statt fünf bis acht Kundenbesuche pro Tag. Slow down, take it easy. Schöne alte Welt? Babette R. aus Ottenbach hat ihr Auto sogar grossherzig verschenkt! Gabi Bregenzer und ihre Freunde brauchen kein Auto, die Anderen fahren für sie. Aber diese grässlichen Umwelt-Verschmutzer produzieren zuviele Abgase und terrorisieren die Dörfer mit ihrem Verkehr. Sie brauchen eine Umfahrungstrasse, sogar einen Autobahnzubringer. Gabi nicht, sie belastet die Umwelt nicht! Ja Gabi, was für eine absurde Welt! Liebe Handwerker und Lieferanten: Fahrt nicht zu Gabi, sie braucht Euch nicht! Nur der Rettungssanitäter muss kommen. Gräme Dich nicht Gabi, lächle einmal und freue Dich auch im überfüllten Postauto, dass es viele Autofahrer gibt, die Dir wenigstens im Erstklassabteil der S-Bahn doch noch Platz lassen. Hans Häusermann, Ottenbach

Dank an die Tierklinik Kürzlich mussten wir unsere knapp siebzehnjährige Katze einschläfern lassen. Auch wenn es dem Lauf der Natur entspricht, ist es dennoch traurig, sich von einem Tierchen verabschieden zu müssen, das einen so lange begleitet hat. Tierarzt Ralph Puschnig, Geschäftsleitungsmitglied der Tierklinik Dennler, untersuchte sie, erläuterte einfühlsam den Befund, dass keine Heilungsaussichten angesichts eines schweren Nierenversagens bestehe, wartete, dass auch ich noch zur Klinik fahren und mich vom Kätzchen verabschieden konnte. Er hat uns und unserer Katze sehr viel Zeit geschenkt – geschenkt im wörtlichen Sinn, denn dieser ausserordentliche Zeitaufwand fehlt in der Rechnung. Dafür möchte ich mich bei der Tierklinik Dennler und Herrn Puschnig herzlich bedanken. Bernhard Schneider, Ottenbach

Nicht ohne Adresse! Bei Zuschriften an den «Anzeiger» ist die vollständige Adressangabe der Autorin/des Autors erforderlich. Briefe, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, müssen mit dessen Erscheinungsdatum und Titel versehen sein.


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Dienstag, 31. Januar 2012

Vielseitig, reichhaltig und übersichtlich Aktuelles Programmheft der Elternbildung kann kostenlos bestellt werden Ein neues Programm und zwei neue Mitarbeiterinnen – die Elternbildung des Kantons Zürich bringt Neues, Vielseitiges und Bewährtes. Ein Gespräch mit dem Elternbildungs-Team im Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) Region Süd. Mit seinem aktuellen Veranstaltungsprogramm bietet das Team der Elternbildung im AJB Region Süd eine Übersicht über Kurse, die Erziehenden in den Bezirken Affoltern, Dietikon und Horgen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln und ihre Erziehungskompetenz fördern und stärken. Das Team, das aus Carla Brunner, Ursula Sprich, Cristina Wüthrich und Gabriela Leuthard besteht, hat eine Auswahl zusammengestellt, bei der die Ressourcen der Erziehenden berücksichtigt und ein achtsamer und respektvoller Umgang angestrebt wird. Die Angebote richten sich an alle Formen von Familien in den verschiedenen Lebensphasen und sie berücksichtigen persönliche, kulturelle, soziale und sprachliche Voraussetzungen. Das aktuelle Bildungsprogramm für das erste Halbjahr 2012 liegt in Broschürenform gedruckt vor. Darin findet sich eine Vielzahl an Bildungsangeboten für Eltern und Erziehende von Kindern zwischen 0 und 18 Jahren, damit diese gut und gesund aufwachsen können. In der Elternbildung im AJB Region Süd gibt es zurzeit einiges an Neuem? Carla Brunner: Richtig. Seit Anfang Jahr ist unser Team mit den bei-

den Fachfrauen Cristina Wüthrich und Gabriela Leuthard wieder komplett und entsprechend stark aufgestellt. Darüber hinaus ist auch das aktuelle Veranstaltungsprogramm Januar bis Juli 2012 erschienen. Wie viele Angebote findet man im neuen Programm? Im aktuellen Programm, das wir dank den vielen Anbietern in den Gemeinden der drei Bezirke Affoltern, Dietikon und Horgen wiederum äusserst reichhaltig und vielseitig gestalten konnten, sind rund 100 verschiedene Bildungsangebote für Eltern von Kindern zwischen 0 und 18 Jahren zu finden. Das Programm ist auch ausgewogen für die verschiedensten Zielgruppen. Cristina Wüthrich, Sie sind neu im Elternbildungs-Team. Wie sehen Ihr beruflicher Werdegang und Ihre Aufgabenschwerpunkte in der Elternbildung Süd aus? Cristina Wüthrich: Beruflich komme ich ursprünglich aus dem Schulbereich und war zuletzt als Ausbilderin mit Fachausweis freiberuflich als Kursleiterin in der Elternbildung tätig. Ich bin in erster Linie Ansprechperson für Veranstalter und Anbieter von Bildungsangeboten in der Region, wenn es um Fragen, Anregungen oder Ideen etc. geht. Gleichzeitig werde ich für die Geschäftsstelle Elternbildung Angebote entwickeln, planen und durchführen. Wie sieht das bei Ihnen aus, Gabriela Leuthard? Ich bin Psychologin und Sozialpädagogin und war in den vergangenen elf Jahren in der Suchtprävention im

Rahmen der Elternbildung tätig. Für die Elternbildung Region Süd nehme ich mich insbesondere dem Pilotprojekt Elternbildung und Schule an. Dieses läuft bis Ende 2013 und wird vorerst an der Primarschule Bonstetten, der Schule Steinmürli in Dietikon sowie an der Primarschule RebbergGubrist in Oberengstringen durchgeführt. Dabei berate und unterstütze ich die Schulen, mit dem Ziel der Durchführung eigener Elternbildungsanlässe, mache aktiv in Arbeitsgruppen mit und erarbeite mit diesen das Konzept. Zurück zum aktuellen ElternbildungsProgramm. Wie kommt man zu einem Programmheft? Ursula Sprich: Das Programmheft, in welchem sich neben den Bildungsangeboten auch weitere wichtige Informationen finden, wird in vielen Schulen verteilt und liegt in zahlreichen öffentlichen Institutionen auf. Zudem kann es auch bei uns bestellt werden. (Adressangaben siehe am Schluss) Das Programmheft ist kostenlos und enthält sämtliche Details zu Kursen und die jeweilige Anmeldung. Welches ist Ihr persönlich favorisiertes Bildungsangebot im aktuellen Programm? Carla Brunner: Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Affoltern ein grosses und breites Angebot im Kleinkindbereich unterbreiten können. Als einzelnen Kurs mache ich auf «Trennung, Scheidung ... und die Kinder?» aufmerksam, in dem man erfährt, was man tun kann, damit die Kinder nicht zu sehr unter einer Trennung der Eltern leiden müssen. Der

Das Team der Elternbildung Region Süd mit (v. l.) Cristina Wüthrich, Ursula Sprich, Carla Brunner und Gabriela Leuthard bietet im aktuellen Elternbildungs-Programmheft eine übersichtliche und vielseitige Auswahl an Bildungsveranstaltungen. (Bild Urs E. Kneubühl) Kurs kann sowohl als Elternpaar, aber auch einzeln besucht werden. Was liegt Ihnen besonders am Herzen? Cristina Wüthrich: Ich nenne «Starke Eltern – Starke Kinder»; ein gutes, ressourcenorientiertes Konzept, in dem es um eine entwicklungsfördernde Erziehungshaltung geht. Ein Kurs für Eltern, die einmal genauer hinschauen wollen, wie sie selbst erziehen. Im selben Atemzug kann man auch «Mut zur Erziehung – mit STEP Elterntraining» empfehlen, dem ein ähnliches Konzept zugrunde liegt. Ihr Tipp? Ursula Sprich: Mein Tipp: «Digitale Medien zwischen Faszination und Sucht», denn Gamen, Zappen und Chatten gehören längst zur Lebensrealität und bestimmen zu einem grossen Teil den Alltag, bergen aber auch Gefahren. Kinder und Jugendliche müssen lernen, wie sie sinnvoll mit den

Möglichkeiten und Reizen umgehen können. Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum und der Suchtpräventionsstelle Affoltern am Albis und Dietikon durchgeführt. Und was steht bei Ihnen im Vordergrund? Gabriela Leuthard: «Lernlust – Lernfrust», weil dies immer ein aktuelles Thema für Eltern mit Schulkindern ist und dieser Kurs aufzeigt, wie Eltern ihre Kinder beim Lernen unterstützen können. Gleichzeitig korrespondiert dieses Thema auch präzis mit dem von mir betreuten Pilotprojekt Elternbildung und Schule. Interview: Urs E. Kneubühl Das Programmheft gibt es als PDF-Datei oder in gedruckter Form kostenlos bei der Elternbildung Kanton Zürich, Ursula Sprich, Im Winkel 2, Postfach 429, 8910 Affoltern, Telefon 043 259 93 55, E-Mail: eb.sued@ajb.zh.ch.

forum

Abschuss von Leistungsträgern bereitet Sorge Gesprächsabend der FDP Ottenbach mit Politik und Kunst Während sich am WEF in Davos führende Politiker mit Wirtschaftsvertretern treffen, hat in Ottenbach ein Abend für Politik und Kunst stattgefunden. In der Galerie Marlène wurde in kreativem Ambiente über Kunst, Kultur und vor allem Politik diskutiert. Gemeindepräsident Kurt Weber leitete den späten Neujahrsapéro mit dem «leidigen Umfahrungsthema» ein. Zwar habe man viel in Richtung Umsetzung einer für Mensch und Natur optimierten Umfahrung unternommen, doch infolge des Behördenreferendums stehe man bereits wieder vor einer Volksabstimmung. Doch dies sei nur eines von vielen wichtigen Geschäften im Amtsjahr 2012. Das neue Spitalplanungs- und Finanzierungsgesetz sei eine weitere Herausforderung: «Bei der Umsetzung hängt noch einiges in der Schwebe. Wir arbeiten dran, dass wir auch weiterhin auf die Dienste unseres Bezirksspitals zählen können.» Für einen heiteren Moment sorgte Weber, als er sich für Vorschläge zur Umnutzung der alten Kläranlage zwischen Ottenbach und Jonen offen zeigte; Ottenbach wird sich der neuen Kläranlage in Unterlunkhofen anschliessen. Schliesslich leitete er zu Beat Walti über, dem Kantonalpräsidenten der FDP Zürich, und zeigte sich erfreut, dass dieser es in eine geografische Randregion des Kantons geschafft habe.

FDP Kantonalpräsident und Kantonsrat Beat Walti (l.) im Gespräch mit Alt-Nationalrat Rolf Hegetschweiler und dem Ottenbacher Gemeindepräsidenten, Kantonsrat Kurt Weber (r.). (Bild sas) Beat Walti nahm Webers Ball auf und kommentierte: «Spätestens seit der Eröffnung des Üetlibergtunnels ist das Säuliamt keine Randregion mehr.» Ernster wurde Walti beim Rückblick auf das Jahr 2011. Bei den Kantonsratswahlen habe die FDP einen Handkantenschlag einstecken müssen. Immerhin habe es die FDP bei den Nationalratswahlen weniger getroffen als andere Grossparteien. Die markanten Sitzverluste zugunsten von BDP und Grünliberalen müssten alle alteingesessenen Parteien zu selbstkritischen

Gedanken über Politikverdrossenheit anregen. Über den Ausgang der Bundesratswahlen zeigte er sich erfreut, doch die Art und Weise der Wahl sei ihm zuwider gewesen. Die bizarren Einlagen der SVP auf Bundesebene und ihr kontinuierliches Ignorieren der Realpolitik habe ihn getroffen, auch im Fall Hildebrand: «Wie Leistungsträger von Politik und Wirtschaft durch die Instrumentalisierung von Medien vorverurteilt und abgeschossen werden macht mir grosse Sorgen.» Beim Ausblick auf das Jahr 2012 malte Walti ein düsteres Bild. Die Schuldenkrise in Europa verdüstere die Aussichten für zwei wichtige Standbeine der Schweizer Volkswirtschaft, die Exportindustrie und den Tourismus: «Die Schweizer Wirtschaft ist zu stark verknüpft mit der europäischen, als dass wir die Eurokrise einfach ignorieren könnten.» Die Aufgabe, die Krise zu meistern, werde zusätzlich erschwert von links und rechts: «Die beiden Pole sägen kontinuierlich an den Ästen, auf denen die Schweiz sitzt.» Die SVP torpediere die für die Wirtschaft so wichtigen bilateralen Verträge mit der EU und gewerkschaftsnahe Kreise schränkten den Arbeitsmarkt in seiner Flexibilität ein. Die wirtschaftlich kritischen Zeiten stellten viele Sozialwerke vor schwierige Aufgaben, fuhr Walti fort. Denn die Kapitalmarktrenditen, die für die Deckung der Renten nötig wären, seien nur durch risikoreichere Anlagen möglich, und dass sich Risiko nicht immer auszahle, habe spätestens die Finanzkrise gezeigt.

Beatrice van de Graaf bei der SVP Bonstetten Anlässlich der Generalversammnlung der Bonstetter SVP wurde die Kandidatin für das Präsidium des Bezirksgerichts eingeladen, sich bei der Bonstetter SVP vorzustellen. Frau Van de Graaf erweckte allgemein den Eindruck, einer hochqualifizierten und sehr professionellen Persönlichkeit. Der Lebenslauf und das Palmarès von Frau van de Graaf lassen sich durchaus sehen. Die Karriere der gebürtigen Innerschweizerin erstreckt sich vom Servieren, über das Führen einer Gastwirtschaft bis zum Studium der Rechtswissenschaft und dem Erwerb des Anwaltspatents. Die Fachkompetenzen in der Rechtspflege sind ebenfalls beachtlich, hat Frau van de Graaf doch innert nur fast 10 Jahren vollamtlich an den verschiedensten Gerichten geamtet. Das Verständnis über die Funktion von verschiedenen Gerichten insbesondere dem Obergericht, ist eine wichtige Voraussetzung für das Amt des Präsidiums des Bezirksgerichts. Auf die Frage, warum sie nicht als Anwältin gearbeitet habe, antwortete Frau van de Graaf in smarter Weise: Sie wolle unbefangen eine faire und ausgewogene Lösung herbeiführen und nicht parteiisch agieren, das liege ihr nämlich gar nicht. Diese Antwort erinnert unweigerlich an das Bild der Justitia, welche die Rechtspflege allegorisch personifiziert. Von diesem Punkt an waren auch zur persönlichen Einstellung keine Fragen mehr offen. Für die Bonstetter SVP kommt nur ein Name in Frage, welcher am 11. März 2011 auf den Stimmzettel der Bezirksgerichtswahlen geschrieben wird: Beatrice van de Graaf.

Beatrice van de Graaf. (Bild zvg.) Mehr Politik in Bonstetten Nach dem Abendessen im katholischen Pfarrheim in Bonstetten wurde die Pflicht der GV in Angriff genommen. Es wurde unter anderem beschlossen, dass die SVP Bonstetten am 17. August 2012 einen Ausflug zum «Haus der Freiheit» organisiert, wozu auch Nicht-SVP-ler herzlich eingeladen sind. Neben den traditionellen, gesellschaftlichen Veranstaltungen der Sektion Bonstetten, wurde auch festgehalten, dass auf kommunaler Ebene wieder mehr Politik betrieben werden muss. Darin waren sich der Vorstand und die Basis einig. Nach einer konstruktiven Schlussphase der GV, hatten sich der Vorstand und die Mitglieder ein breites Spektrum an Massnahmen erarbeitet, welche es jetzt umzusetzen gilt. Nach der kurzen und spannenden GV folgte noch der obligate Lottomatch. Thomas Wassmer, SVP Bonstetten


Gewerbe

Dienstag, 31. Januar 2012

Solides Ergebnis

Gut für Lachmuskeln

Clientis Sparcassa 1816 wächst – weitere Stärkung der Eigenmittelbasis. > Seite 11

Unterhaltendes Theater im Bonstetter Gemeindesaal – weitere Vorstellungen. > Seite 13

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Auf Platz vier Skiakrobat Thomas Lambert beim Weltcup in Calgary knapp neben dem Podest. > Seite 18

Die Leuthard Gruppe hat ihren Bürostandort in Affoltern umgebaut und vergrössert

Stromverbrauch im Kanton auf Vorjahresniveau

Doppelte Fläche – schnelle Umsetzung des Projekts

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) tätigten im Geschäftsjahr 2010/11 namhafte Investitionen in neue erneuerbare Energie und profitierten von der positiven Wirtschaftsentwicklung. Der Stromabsatz im Versorgungsgebiet bleibt auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Leuthard Gruppe hat ihren Bürostandort an der Lagerstrasse 11 in Affoltern umgebaut und dabei die Bürofläche verdoppelt. Sie lud kürzlich zu einer Besichtigung ein. Die Leuthard Gruppe ist in den letzten Jahren durch Übernamen und Zusammenlegungen stetig gewachsen. Sie ist heute in vier Bereiche organisiert: Leuthard Bau AG, Leuthard Fassaden AG, Leuthard Baumanagement AG und Leuthard Immobilien AG. Seit wenigen Jahren gehört auch die Gautschi Bau AG dazu. Im Jahresmittel werden in der Gruppe insgesamt rund 300 Mitarbeitende beschäftigt. In Affoltern, wo das Merenschwander Unternehmen 1958 eine Zweigniederlassung errichtet hat, sind der Hochbau sowie der Bereich Beton-Instandsetzung angesiedelt. Rund 40 Personen arbeiten in der technischen Verwaltung an der Lagerstrasse 11. Laut Dieter Greber, CEO der Leuthard Gruppe, wurde ein Teil des Gebäudekomplexes aufgestockt und die Bürofläche verdoppelt – auf rund 800 Quadratmeter. Die Räume sind hell und grosszügig angelegt. Greber freut sich, dass das Projekt in kurzer Zeit realisiert werden konnte: «Im Juli 2011 haben wir das Baugesuch eingereicht, im September 2011 danach bereits die Baubewilligung erhalten. Im Dezember konnten wir die Umbauarbeiten abschliessen.» Bei grösseren Objekten, die Leuthard in Affoltern realisieren

Sie luden zur Besichtigung des umgebauten und erweiterten Bürostandorts an der Lagerstrasse 11 in Affoltern ein. Von links: Michael Hofherr (Geschäftsführer Baumanagement AG), Ruedi Kessler (Geschäftsführer Gautschi Bau AG), Dieter Greber (CEO der Leuthard Gruppe) und Wolfgang Koczelniak (Geschäftsführer Bau). (Bild Werner Schneiter) will, geht das nicht so zügig – zum Beispiel beim Albispark, wo der Baustart durch eine hängige Strassenumlegung unliebsam verzögert wird.

«Seit Jahren ist hier ein Investitionsvolumen von gesamthaft 70 Mio. Franken blockiert», bedauert der CEO. Kleiner Trost: Leuthard besorgt die Bauar-

beiten für das neue Holiday-Inn-Hotel auf dem ehemaligen OVA-Gelände in Affoltern. Und da ist im nächsten Monat Baubeginn. (-ter.)

Die EKZ bewegten sich im Geschäftsjahr 2010/11 in einem wirtschaftlichen Umfeld, das von einer hohen Dynamik geprägt war. Die rege Bautätigkeit im Kanton Zürich und die erfolgreiche Entwicklung vieler Grosskunden prägten den Geschäftsverlauf. Im Netzausbau bleibt die Anzahl der Neuanschlüsse konstant hoch. Durch den Zuwachs von Verbrauchern wurde der Strom-Minderverbrauch während des mehrheitlich warmen und kurzen Winters 2010/11 kompensiert. Der Stromabsatz im Versorgungsgebiet der EKZ bleibt damit im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert bei rund 6140 Gigawattstunden. Im Geschäftsjahr 2010/11 schlossen die EKZ operativ an die Vorjahreswerte an. Der EBIT lag mit 90,6 Millionen Franken praktisch auf dem gleichen Niveau. Das Unternehmensergebnis beträgt 37,2 Millionen Franken und liegt somit um 16,5 Millionen Franken unter demjenigen des Vorjahres. Dies ist hauptsächlich auf das Finanzergebnis zurückzuführen, welches als Folge der Finanzkrise bei 6,1 Millionen Franken und somit um 23,8 Millionen Franken tiefer lag als im Vorjahr. Der Betriebsertrag stieg um 9 Prozent auf 918,3 Millionen Franken. (pd.)

Mental stark werden

Auch die Ämtler Jugend forscht

Seminar-Reihe im Februar und März 2012

Studienwoche in Chemie und Materialwissenschaften

Lis Lustenberger, diplomierte Pädagogin, Mentaltrainerin und Buchautorin begleitet seit vielen Jahren mit grossem Erfolg Spitzensportler, Schüler, Studenten, Berufsleute, Menschen im Alltag, aber auch Patienten dabei, bewusst und sicher ein gewünschtes Ziel zu erreichen.

Für die Studienwoche «Forschen in der Chemie und Materialwissenschaften» öffnen acht Chemie- und Pharmaunternehmen sowie vier Hochschulen ihre Labors. Auch der Bonstetter Tim Müller und Florian Rudow aus Aeugst forschen mit.

nem Fachgebiet aus der Chemie. In einem der Projekte wird zum Beispiel die Bindung von Pharmaka an Melanin im menschlichen Auge untersucht. In einem anderen wird der künstliche Süssstoff Aspartam hergestellt oder die Kunststofftechnologie genauer unter die Lupe genommen.

54 Jugendliche aus 16 Kantonen erhalten aktuell einen vertieften Einblick in die Welt der Chemie. Während der Studienwoche «Forschen in der Chemie und Materialwissenschaften» der Stiftung Schweizer Jugend forscht verfolgen die 16- bis 20-Jährigen ein eigenes kleines Forschungsprojekt zu ei-

Chemisches Know-how an vier Standorten

Den Begriff «Mentaltraining» kannte Albert Schweitzer noch nicht, als er den Satz formulierte: «Letztlich beruht alles, was in der Welt geschieht, auf geistiger Kraft. Ist diese Kraft stark, so schafft sie Weltgeschichte, ist diese Kraft schwach, so erleidet sie Weltgeschichte». Diese Erfahrung machen wir heute immer mehr.

Alles entsteht im Kopf Wir leben in einer Zeit starken Wandels. Auf allen Ebenen des Lebens drängen sich Veränderungen auf, Prozesse überschneiden sich und verlangen bereits bei der Umsetzung nach weiteren Anpassungen. Wertsysteme, die bisher «immer gegolten» haben, verlieren plötzlich ihre Gültigkeit.

Dieses Zeitbild erhöht die Anforderungen an jeden einzelnen Menschen und führt zwangsläufig auch zu einer Zunahme der persönlichen Belastungen im privaten wie auch im beruflichen Alltag. Spitzensportler und erfolgreiche Manager wissen es schon längst: wer Erfolg haben will, der sollte nicht nur handeln, sondern den Erfolg auch denken, fühlen und sehen können. Das probate Mittel dazu heisst Mentaltraining (Denktraining). Dabei geht es darum, sich primär Klarheit über ein erwünschtes Ziel zu verschaffen. Dieses Ziel wird dann in ein Bild umgesetzt (visualisiert) und mit einer Affirmation (Zustimmung) bestärkt. Alte, belastende und negative Denkinhalte werden in neue, positive und aufbauende Vorstellungen umgepolt. Mentaltraining hilft Körper und Geist zu entspannen. Stress wird abgebaut, Gedanken und Gefühle werden geordnet, Gelassenheit und Selbstsicherheit kehren zurück, Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit nehmen zu. Der Anwender nimmt bedeutend mehr konkreten Einfluss auf sein Leben und seine Lebens-Umstände. (pd.) Weitere Informationen unter www.mentalstark.ch

Bis am 3. Februar 2012 erhalten die Jugendlichen im Labor unter fachkundiger Anleitung Einblick in wissenschaftliches Arbeiten, die Durchführung chemischer Experimente sowie die dazu benötigten Gerätschaften

Stiftung Schweizer Jugend forscht Die Stiftung Schweizer Jugend forscht unterstützt seit 1967 neugierige und motivierte Kinder und Jugendliche mit dem Ziel, die Freude und Faszination an wissenschaftlicher Arbeit zu wecken und den Innovationsstandort Schweiz zu sichern. Schweizer Jugend forscht ver-

folgt dieses Ziel mit Studienwochen, einem nationalen Wettbewerb und dem Swiss Talent Forum, wo junge Erwachsene Visionen zu gesellschaftlichen Fragestellungen entwickeln. Mehr Infos: www.sjf.ch

und Mittel der aktuellen Forschung und Entwicklung. Die Jugendlichen sind dabei auf die vier Standorte Basel, Fribourg, Genf und Zürich verteilt. In Basel bieten neben dem chemischen Institut der Universität Basel sechs Firmen Projekte an. In Zürich ist das Departement Materialwissenschaften der ETH Zürich beteiligt. In der Westschweiz öffnen in Genf weitere zwei Firmen sowie das chemische Departement der Universität Genf ihre Türen für die Jugendlichen. Die Universität Fribourg ist mit dem chemischen Departement vertreten. Während Aeuster Florian Rudow bei F. Hoffmann-La Roche forscht, ist Tim Müller aus Bonstetten der Novartis Pharma AG zugeteilt.

Chemisches Schlussbouquet in Basel Für die Schlussveranstaltung treffen sich alle Jugendlichen in Basel, um in Vorträgen ihre Erlebnisse und Erkenntnisse der Studienwoche einem interessierten Publikum vorzustellen. Als Gastredner wird Herr Prof. Dr. Michele Parinello, Marcel-BenoistPreisträger 2011, die Jugendlichen und das Publikum begrüssen. Die Schlussveranstaltung ist öffentlich.


Die Gemeinde Uitikon schreibt die Stelle des

Brunnenmeisters/Wasserwartes zur Neubesetzung per sofort oder nach Vereinbarung aus. Was erwartet Sie: ➣ ein eingespieltes Team mit einem Werkmeister, fünf Werkmitarbeitern und einem Auszubildenden ➣ eine moderne, computergesteuerte Steuerungsanlage für alle Einrichtungen der kommunalen Wasserversorgung ➣ ein mit allen erforderlichen Gerätschäften und Maschinen ausgerüstetes Fahrzeug, integriert im modern eingerichteten Werkhof ➣ interessante, abwechslungsreiche, aber auch anforderungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben in den Bereichen Administration, Unterhalt von Anlagen und Einrichtungen, Qualitätssicherung der Wasserversorgung ➣ Zusammenarbeit mit dem Team der Werkabteilung, dem Werksekretariat, der Gemeindebehörde, dem Gemeindeingenieur, den Stellen der Gruppenwasserversorgung, den Nachbargemeinden und vieles mehr Welche Anforderungen stellen wir: ➣ wir bevorzugen einen Stellenbewerber mit Brunnenmeister-, Rohrnetzmonteur- oder Sanitärmonteur-Ausbildung ➣ Erfahrung im Bereich Wasserleitungsbau ➣ Verantwortungsbewusstsein, Interesse und Fähigkeit zu selbstständiger Arbeit ➣ PC-Anwender, Erfahrung mit Word, Excel und Outlook ➣ Belastbarkeit und Flexibilität, gute körperliche Verfassung, Führerausweis Kat. B ➣ Erfahrung im Bereich Arbeitsvorbereitung ➣ Bereitschaft zum Wochenend- und Pikettdienst ➣ Wohnsitznahme in der näheren Umgebung von Uitikon

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Servicefachaushilfe für 2x samstags tagsüber sowie 1 bis 2 Abende. Senden Sie bitte Ihre Kurzbewerbung unter Chiffre 3085, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

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Die Tagesstrukturen Hausen am Albis bieten Platz für ca. 25 Kinder pro Tag. Alle schulpflichtigen Kinder der Gemeinde Hausen am Albis können die Tagesstrukturen besuchen. Aufgrund der grossen Nachfrage suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine(n)

Betreuer(in) für die Mittagsbetreuung ca. 4 Std. pro Woche, meistens am Dienstag und Donnerstag, ca. 11.45 bis 13.45 Uhr

Gesucht Nachfolger/in in Coiffeursalon. Langjährige Stammkundschaft vorhanden. Telefon 076 579 55 15

(das Pensum kann ausgebaut werden, je nach Anmeldungen der Kinder) Arbeiten Sie gerne mit Kindern und schätzen das interessante und lebendige Umfeld der Tagesstrukturen? Dann schicken Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an: Primarschule Hausen am Albis, Schulverwaltung, Postfach 111, 8915 Hausen am Albis. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Auskunft erteilt Ihnen gerne: – Daniel Heim, Schulleiter: Telefon 044 764 80 11 schulleitung@primarhausen.ch – Margrit Martin, Leitung Tagesstrukturen Telefon 079 217 97 08, tagesstrukturen@primarhausen.ch Weitere Informationen über die Tagesstrukturen Hausen am Albis finden Sie unter www.primarhausen.ch

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Was bieten wir: Wir bieten Ihnen eine den Anforderungen und Leistungen entsprechende Besoldung und Anstellung nach den Bestimmungen des kantonalen Personalrechts mit gut ausgebauten Sozialleistungen. Ihre Weiterausbildung unterstützen wir. Wenn Sie weitere Fragen zur ausgeschriebenen Stelle haben, wenden Sie sich an Hrn. Bruno Bauder, Gemeindeschreiber, Telefon 044 200 15 00. Wir empfehlen Ihnen einen Blick in unsere Homepage www.uitikon.ch. Wenn Sie sich für die Stelle bewerben möchten, erbitten wir Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf, Foto, Zeugniskopien, Handschriftprobe und weiteren Unterlagen an die Gemeinderatskanzlei Uitikon, zuhanden B. Bauder, Zürcherstrasse. 59, 8142 Uitikon. Die Bewerbungsfrist läuft bis 27. Februar 2012. Gemeinderat Uitikon


Vermischtes

Dienstag, 31. Januar 2012

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Clientis Sparcassa 1816 mit solidem Ergebnis Weiteres Wachstum – solide Eigenmittel Die Clientis Sparcassa 1816 meldet ein sehr solides Jahresergebnis 2011: Mehr Genossenschaftsmitglieder, mehr Kundengelder und eine weitere Stärkung der soliden Eigenmittelbasis. Die Sparcassa 1816 konnte 2011 erneut, trotz sehr schwierigem Umfeld, ein gutes Ergebnis erzielen. Mit dem Gewinn wird die bereits äusserst starke Eigenmitteldecke (und damit die Sicherheit für die Kundengelder) weiter überproportional verstärkt. Die zu erwartenden höheren Eigenmittelanforderungen von Basel III werden von der Sparcassa bereits erfüllt.

Solide Bilanz Die Bilanzsumme in den fünf Geschäftsstellen am Zürichsee und im Knonauer Amt beträgt neu 1214 Mio. Franken. Die Kundengelder stiegen um 35 Mio. Franken und betragen neu 962 Mio. Franken. Dies beweist das grosse Vertrauen in die Bank und ihre Geschäftspolitik. Die Kundenausleihungen betragen neu 1023 Mio. Franken. Der Qualität der Ausleihungen wurde dabei wie immer grösste Beachtung geschenkt.

Starker Jahresgewinn Aufgrund der extrem tiefen Zinsen resultierte im Zinsengeschäft erwartungsgemäss ein leicht tieferer Erfolg. Dieser beträgt 15,6 Mio. Franken. Er bleibt die dominierende Grösse in der Erfolgsrechnung. Als Folge der schwierigen Börsensituation an den internationalen Finanzmärkten reduzierte sich der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft auf 2.31 Mio. Franken. Dagegen konnten sowohl das Handelsgeschäft mit 0,98 Mio. Franken (+5,8%) als auch der übrige ordentliche Erfolg mit 2,3 Mio. Franken (+20.5%) deutlich gesteigert werden. Die Gesamteinnahmen bleiben mit CHF 21.17 Mio. (Vorjahr 21.24 Mio. Franken) praktisch unverändert. Diesen steht ein um 1% höherer Geschäftsaufwand von 11.39 Mio. Franken gegenüber. Mit einem Bruttogewinn von 9.78 Mio. Franken konnte die Bank auch in diesem Geschäftsjahr wieder weit mehr als die notwendigen Abschreibungen, Wertberichtigungen und

Rückstellungen vornehmen. Nach Bezahlung der Steuern von 1,15 Mio. Franken verbleibt ein sehr erfreulicher Jahresgewinn von 3,58 Mio. Franken.

Einfach und erfolgreich Die Sparcassa 1816 verfolgt seit vielen Jahren eine klar verständliche und auf Stabilität ausgerichtete Geschäftspolitik: Spargelder und Hypotheken als Hauptertragspfeiler, Anlageberatung und Liegenschaften als ergänzende Bereiche. Die Bank hält keine Finanzanlagen auf eigene Rechnung. Dank dieser Ausrichtung führte auch das abgelaufene Jahr zu einem sehr positiven Ergebnis der lokal tätigen Bank.

Sarina Brand (li.) und Daniela Vassanelli föhnen nach der Wäsche Vierbeiner Didi, ehe ihm das Fell geschnitten wird. (Bild Martin Platter)

«Für alle Felle»

Die Wertvorstellungen Die Sparcassa 1816 ist eine rechtlich selbstständige Genossenschaft und kann auf eine bereits 195-jährige Geschichte zurückblicken. Die Bank fühlt sich der Tradition verpflichtet, Werte wie Fairness, Berufsethik und Langfristigkeit im täglichen Bankgeschäft zu leben. Clientis Sparcassa 1816 will ihren Kunden durch ein faires Preis-/Leistungsverhältnis am Erfolg der Bank teilhaben lassen. Zudem sollen wiederum 210 000 Franken als gemeinnützige Vergabungen an soziale und kulturelle Einrichtungen im nahen Geschäftsgebiet ausgerichtet werden.

Clientis-Gruppe 20 erfolgreiche Regionalbanken arbeiten unter dem gemeinsamen Dach der Clientis Gruppe zusammen. Dadurch profitieren die Clientis Banken von positiven Skaleneffekten und Synergien. Folge davon kann sich Clientis Sparcassa 1816 fast ausschliesslich auf ihre Kernkompetenz, die Kundenbetreuung und Beratung, konzentrieren. Im Jahre 2011 nahmen die ClientisBanken gemeinsam mit rund 20 weiteren Instituten der RBA-Gruppe eine neue IT-Plattform in Betrieb. Detaillierte Angaben sind im Geschäftsbericht 2011 zu finden. Dieser wird in Kürze auf der Homepage www.spc.clientis.ch veröffentlicht oder kann ab zirka Ende März 2012 an den Schaltern bezogen werden. (pd.)

Der kompetente Hunde-Coiffeursalon in Kappel Auch Hundehaar braucht von Zeit zu Zeit Pflege. Daniela Vassanelli hat sich zusammen mit ihrer Tochter Sarina Brand der sanften und kompetenten Fellpflege der geliebten Vierbeiner verschrieben. Der Laie kann nur staunen, mit wieviel Hingabe die beiden Hundeliebhaberinnen Daniela Vassanelli und Sarina Brand den Vierbeiner auf dem Praxistisch ihres Hundesalons an der Tömlimatt 7 in Kappel verwöhnen. Besonders angenehm scheint es dem Tier zu Beginn nicht zu sein. Zuerst muss das Fell durchgekämmt werden. «Auch Hundehaar wird mit der Zeit fettig oder eventuell verfilzt. Es sollte vor dem Waschen entwirrt werden», erklärt Sarina Brand. Die gelernte Tier-

arztgehilfin weiss wovon sie spricht. Didi, so der Name des Hundes, lässt das Prozedere mehr oder weniger gelassen über sich ergehen. Sein ängstlicher Blick verrät jedoch, dass er wohl lieber draussen herumtollen würde. Dennoch verhält er sich ruhig, was auch darauf zurückzuführen ist, dass ihn Daniela Vassanelli hält und gleichzeitig immer wieder streichelt.

Waschen, föhnen, schneiden, Krallen- und Ohrenpflege Das anschliessende Bad geht flott von statten. Auch das Föhnen des Fells lässt sich Didi gerne gefallen. «Das ist von Hund zu Hund verschieden», weiss Vassanelli aus Erfahrung. Nachdem sie jahrelang von anderen Haltern achtlos ausgesetzte Hunde aufgenommen hatte, begann sie sich mittels eines Fern-

pet-cetera für Tier- und Hausbetreuung Neben ihrem Hundesalon betreiben Daniela Vassanelli und Sarina Brand zusammen mit Anja Schaub eine mobile Tier- und Hausbetreuung mit Namen pet-cetera. Vor Ferienabwesenheit, Geschäftsreisen, Kurz- oder Wochenendtrips, aber auch bei Unfall, Krankheit, Kur- oder Spitalaufenthalten muss damit nicht zuerst ein Tierheim oder der Nachbar kon-

taktiert werden, um Haustiere und Pflanzen sicher und seriös versorgt und betreut zu wissen. Im Service inbegriffen sind die Fütterung, medizinische Betreuung, Auslauf und natürlich auch Streicheleinheiten der Hunde, Katzen und Kleintiere sowie die Hausbetreuung (Blumen giessen, Briefkasten leeren usw). Telefon 076 427 71 25, pet-cetera.ch.

studiums bei der Akademie für Tiernaturheilkunde (atn-ag.ch) intensiver mit der Psychologie von Hunden auseinanderzusetzen. Parallel dazu besuchte sie Hundecoiffeurschulen in Deutschland und der Schweiz. Für den Umgang mit der Schere werden die Rollen deshalb getauscht. Nun hält Brand das Tier fest. Auch sie bildet sich an der ATN weiter, eines der Institute, das vom Bundesamt für Veterinärwesen anerkannt ist. Brands Fachgebiete sind Futterkunde, Ernährungsberatung und Homöopathie für Hunde. «Es ist uns wichtig, dass wir nicht nur bei der Hundepflege kompetent sind», sagt die 22-Jährige und zeigt auf ein kleines, aber ausgesuchtes Sortiment an Hundefutter, das im Hundesalon erhältlich ist. Die Preise für einen tierischen Haarschnitt sind in Anbetracht des Aufwandes moderat und berechnen sich nach der Grösse des Hundes: kleine Vierbeiner kosten 80 bis 90 Franken, mittlere 90 bis 100 und Grosse je nach Aufwand 120 bis 140 Franken. Neukunden wird ein Rabatt von zehn Prozent gewährt. Nach gut zwei Stunden steht Didi wieder bereit. Das Fell ist flauschig und riecht gar nicht nach Hund. Bleibt zu hoffen, dass er sich nicht gleich wieder im nächsten Dreckloch suhlt, wie das Hunde ja gerne tun. (map.) Voranmeldung erwünscht unter Telefon 076 435 65 30. Weitere Informationen bald im Internet unter: fuerallefelle.ch.

Konfettischlacht im Familienzentrum

Steinbildhauen an der Reuss

Fasnacht in Affoltern für Familien am Samstag

Ottenbach: Workshops beim Pontonierhaus

Am Samstag, 4. Februar 2012, organisiert das Mütterzentrum erneut die Fasnacht für Familien mit Kindern bis 8 Jahren. Türöffnung im Familienzentrum an der Zürichstrasse 136 in Affoltern ist um 14 Uhr. Musik und Animation für die Kinder finden von 14.30 bis 16 Uhr im ersten Stock statt. Auch dieses Jahr besteht die Möglichkeit, sich das Gesicht passend zum eigenen Kostüm schminken zu lassen. Im Erdgeschoss ist das Kafi geöffnet, welches verschiedene Köstlichkeiten und Getränke anbietet. Kurz nach 16 Uhr platzt die Konfettibombe und die Schlacht geht so richtig los... Das MüZe-Organisationskomitee freut sich auf viele kleine «Bööggen» in Begleitung von Erwachsenen. Der Eintrittspreis für das erste Kind beträgt 5 Franken, für jedes weitere Kind 3 Franken, Erwachsene bezahlen 3 Franken, Familien insgesamt 15 Franken.

Zum sechsten Mal bietet Nicholas Micros, Bildhauer aus New York und wohnhaft in Ottenbach, die Sommerworkshops an der Reuss an.

Kurz nach 16 Uhr platzt im MüZe Affoltern die Konfettibombe. (Bild zvg.)

Neueinsteiger werden von Kursleiter Nick Micros professionell und einfühlsam in allen grundsätzlichen Techniken des Bearbeitens von Stein mit den verschiedenen Handwerkzeugen eingeführt. Fortgeschrittene können frei an ihren Steinen arbeiten und werden in der Formfindung oder in technischen Fragen unterstützt. Der Alabaster, ein weicher Stein mit überraschenden Farbmaserungen, eignet sich hervorragend für eine erste Skulptur und das Erlernen der Steinbildhauertechniken. Aber auch Kalkstein, Marmor oder Sandstein warten auf kreatives Eingreifen von erfahrenen Steinbildhauerinnen und Steinbildhauern.

Einige Teilnehmer freuen sich jedes Jahr wieder auf die Arbeit am Stein an diesem besonderen Ort. Die Stimmung unter dem grossen Zeltdach des Pontonier-Clubhauses ist einmalig: das ruhige Fliessen des Flusses, die rhythmischen Hammerschläge, der Austausch unter den Kursbesuchern, der Schwatz mit den Spaziergängern und den täglichen ReussSchwimmern, alles trägt dazu bei, dass auch Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger sich für das Steinbildhauen begeistern werden. (CL) Kursdaten: 18. bis 22. und 25.-29. Juni 2012, jeweils 8.30 bis 17 Uhr. Es können auch eine oder beide Kurswochen belegt werden. Vernissage: Samstag, 30. Juni 2012, ab 9 Uhr, Besucher willkommen! Anmeldung für Workshops: Nicholas Micros, Telefon 079 207 61 57 oder E-Mail: nmicros@inch.com. Weitere Informationen über ganzjährige Kurse für dreidimensionales Gestalten: www.stoneyard.ch und www.nicholasmicros.com


veranstaltungen

Miriam (rechts, mit Bratsche) und Salome (mit Violine) Brang aus Aeugst.

Kantonsschule und Musikschule laden ein Konzerte in Affoltern und in Dietikon Das Orchester der Kantonsschule Limmattal und der Musikschule Knonauer Amt spielt am 4. und 5. Februar 2012 in Affoltern und in Dietikon. Traditionellerweise spielt das gemeinsame Orchester der Musikschule und Kantonsschule ein Konzert im Knonauer Amt und ein Konzert im Limmattal. Am Samstag, 4. Februar, 20 Uhr, ist der Auftritt in der reformierten Kirche in Affoltern und am Sonntag, 5. Februar, spielt das Orchester ein Matinee-Konzert um 11 Uhr im Stadthaus in Dietikon. Im ersten Teil sind Werke von Peter Warlock, Kurt Atterberg und Béla Bartók zu hören. Nach der Pause stehen Werke von Jean Sibelius, Edward Grieg und Carl Nielsen auf dem Programm. Die Leitung hat Jonathan Brett Harrison.

sich junge Solistinnen aus dem Orchester in Solopartien präsentieren können. Vor der Pause sind Miriam und Salome Brang aus Aeugst in der Suite von Kurt Atterberg für Violine und Bratsche zu hören. In den Rumänischen Volkstänzen von Béla Bartók ist Nora Peterhans aus Mettmenstetten die Solistin. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte für die Unkosten erhoben.

Junge Solistinnen Im Orchester spielen begeisterte junge Musikerinnen und Musiker, die einen grossen Teil ihrer Freizeit dem Instrumentalspiel widmen. Der Dirigent Jonathan Brett Harrison versteht es, geeignete Werke auszuwählen, in denen

Solistin Nora Peterhans aus Mettmenstetten. (Bilder zvg.)

Zwei Tango-Gitarren Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal Der Argentinier Roberto Francomano ist ein erfahrener Gitarrist, der sich mit den verschiedensten Stilrichtungen beschäftigt hat und sich mit lateinamerikanischen Rhythmen und auch mit Jazz und Blues bestens auskennt. Zunehmende Reife hat ihn wieder zur Musik seiner Heimat zurückgeführt: dem Tango. Er tritt nun vornehmlich im Duo mit seinem alten Weggefährten Enrique Harris auf. Harris ist ebenfalls Argentinier, dessen Wurzeln neben dem Tango ebenso in (argentinischer) Folklore und klassischer Musik liegen. Das Duo will dem originalen Tango aus Buenos Aires – im Gegensatz zu seiner bekannten orchestralen Form – im intimeren Rahmen neues Leben einhauchen. Francomano tritt dabei nicht nur als Gitarrist, sondern auch als Sänger und Geschichtenerzähler in Erscheinung. Das Repertoire besteht sowohl aus traditionellen Stücken von Anibal Troilo, Carlos Gardel, Roberto Grela und anderen, wie auch aus Eigenkompositionen und entführt das Publikum in die Traumwelt des Tango, in der es nur so von Betrunkenen, verlassenen Ehemännern, glitzernden Ballsälen und entehrten Vorstädtern wimmelt. Mit viel Feingefühl und Emotionen drücken die beiden Gitarrenvirtuosen das unwiderstehliche Gefühl des Tango aus. Unvermittelt wird man ins «Paris des Südens», nach Bue-

nos Aires entführt und beginnt zu begreifen, was die einzigartige Faszination dieser bis vor Kurzem wohl reichsten Stadt Lateinamerikas ausmacht. Ein besonderer Leckerbissen sind die Tango-Geschichten, die Francomano mit faszinierenden Bildern und viel Humor zum Besten gibt. Lebemännisch und mit seinem akzentreichen «Südländerdeutsch» erzählt er von Alltagsgeschehnissen einfacher Leute, der Heimkehr aus dem Exil, verlorenen Wetten an Pferderennen, dem Pech, das jemanden ein Leben lang verfolgen kann und sehr oft von der Liebe: der erlebten, der vergangenen, der erhofften. Francomano ergänzt diese Geschichten mit seinen eigenen zur Stadt Buenos Aires, wo er aufgewachsen ist, seinen Erlebnissen in den vielen Jahren, die er bereits in der Schweiz lebt und zum Tango als Ausdrucks- und Heilmittel für alle Gebrechen. Zwischendurch flechten die beiden auch einmal einen Jazzklassiker von George Gershwin oder Cole Porter in ihr Programm ein. Bei diesen mitreissenden Interpretationen kommt dann vor allem die herausragende Improvisationsgabe der beiden Musiker zum Tragen. Restaurant Alte Post, Aeugstertal, Sonntag, 12. Februar, Konzertbeginn: 19 Uhr, Essen ab 17.30 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38.


Veranstaltungen

Dienstag, 31. Januar 2012

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Musikalischer Rundgang durch das Tierreich Traditionelles Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen Das diesjährige Konzertprogramm des Musikvereins Hedingen zeigte sich als hervorragende Unterhaltung. Unter dem Motto «Tiere» führte die Reise nach Noten durch einen musikalischen Zoo. Das Konzert unter der Direktion von Karin Wäfler begeisterte an beiden Aufführungstagen die Besucher im Schachensaal. ................................................... von martin mullis Sie hat «ihre» Musikanten vom Musikverein Hedingen (MVH) voll im Griff und diese Tatsache will etwas heissen. Karin Wäfler, bestätigt nämlich in der Konzertpause etwas verlegen, dass sie mit ihren 22 Jahren wahrscheinlich schon zu den jüngsten Direktorinnen eines Musikvereins gehört. Neben der zwar doch sehr jungen, aber dennoch hervorragenden Dirigentin unterscheidet sich das Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen auch wegen dem Motto von einer gewöhnlichen Musikveranstaltung. Die Musikstücke handelten nämlich ausnahmslos in irgendeiner Form von Tieren. Rollen spielten ein Feuervogel, ein Spassvogel und auch ein veritabler Wolf wurde vom grossen und dem kleinen Blech des MVH melodiös vorgestellt und musikalisch behandelt. Auf drei Grossprojektionen wurden die anspruchsvollen Musikstücke durch die passenden Bilder begleitet. Zum Lied «Jurassic Park» tröteten Dinosaurier in fast furchterregenden Szenen und setzten die Besucher in eine eigentliche prähistorische Stimmung.

Anspruchsvolle Stücke wechselten mit rasanten Kompositionen Bei der Komposition «Russian Circus Music» wiederum tänzelten fast reale

Zirkuspferde durch eine imaginäre Manege und Raubtiere sprangen durch einen Feuerreifen. Die schmissigen Melodien begeisterten junge und ältere Besucher gleichermassen und selbst der kleine und allerhöchstens vierjährige Knirps an der äussersten Tischreihe, wippte mit seinen Füssen ganz so wie ein Profimusiker. Anspruchsvolle Stücke wechselten mit rasanten Kompositionen und die Musiker des MVH bewiesen mühelos ihr ausgezeichnetes Können. Im Stück «A day at the Zoo» erzeugten auch unkonventionelle Instrumente eine ganze Palette von Vogelstimmen und zum Entzücken der jüngsten Zuhörer im Saal auch mysteriöse Urwaldgeräusche. Wie es sich gehört, servierten die Musiker den Leckerbissen erst am Schluss des Konzertes. «Highlights from Ratatouille» hiess das Stück aus dem gleichnamigen Animationsfilm und machte denn auch wirklich grossen Appetit nicht nur auf eine Zugabe sondern auch auf weitere Aufführungen des Hedinger Musikvereins.

Dirigentin Karin Wäfler hat ihre Musikanten im Griff: Grosser Applaus für den Musikverein Hedingen.

Stolz auf die Leistungen der Musikanten Begleitet und vorgestellt wurden die Musikstücke durch die charmante Moderatorin Evelyne Schlund, welche die Besucher gekonnt und äusserst sympathisch durch das Konzert begleitete. Die Präsidentin des MVH, Monika Raschle, durfte zum Abschluss zu Recht stolz auf die ausgezeichneten Leistungen ihrer «Truppe» sein. Sie betonte, dass sich, aufgrund des Konzertes mit dem Gesangsverein im letzten November, die zeitlichen Vorbereitungen und die Musikproben zum diesjährigen Jahreskonzert zu einer eigentlichen Herausforderung entwickelt hätten. Der grosse Applaus und die Begeisterung der Besucher zeigten deutlich, dass sich die riesigen Anstrengungen der Musiker gelohnt haben.

Musikstück als Leckerbissen «Ratatouille»: Die Dirigentin Karin Wäfler mit einer Ratte auf dem Kopf. (Bilder Martin Mullis)

«I’m in Love, I’m in Love»

E

s brummt im Gemeindesaal Bonstetten. Fast ist der Wunsch vom Vorstand des Theatervereins in Erfüllung gegangen und der Saal ist ausverkauft. Brigitte Gubler vom Restaurant Hirschen und Fredy Steck vom «Buurestübli» sind zufrieden mit dem Publikum und den Essensbestellungen. Und die Gäste sind mit einem gutbürgerlichem Menü im Magen nervlich auch schon gut vorbereitet. «I’m in Love, I’m in Love.» Schon wenn sich der Vorhang hebt, wird das Publikum eingestimmt in die rassige Komödie. Die Füsse wippen und die Spannung steigt… der Vorhang öffnet sich und... ...da sitzt er, der erfolglose Schriftsteller und frönt dem schweren «Erfolglossein». Das trägt nicht nur Früchte, die von der Putzfrau weggeräumt werden müssen, sondern bringt auch gleich noch einen Pfändungsbeamten hervor. Der Schriftsteller ist nicht sehr beeindruckt – die Putzfrau sorgt vorsorglich schon mal für Scherben und ist auch sonst ziemlich präsent in der Wohnung von Schmids. In dem Lustspiel in drei Akten von Wolfgang Binder, kommt das Lachen nicht zu kurz. Immer wieder werden dem Zuschauer Überraschungen präsentiert, die die Lachmuskeln strapazieren und herrlich unterhalten sind.

Immer wieder werden dem Zuschauer Überraschungen präsentiert, die die Lachmuskeln strapazieren und herrlich unterhaltend sind. (Bild zvg.) Für Madi, die Frau vom Schriftsteller, ist die Situation zum Verzweifeln. Alles hängt an ihr. Als eine Karte den Besuch der reichen Tante aus Amerika ankündigt, ist das ein klitzekleiner Hoffnungsschimmer, man weiss ja nie. Aber da kommt Harry und bringt die Hoffnung auf eine lukrative Erbschaft ins Wanken, weil er mit einem Bucherfolg wedelt und Stefan just an dem Wochende zur Buchmesse abschleppt, an dem die Tante im Anmarsch ist. In der Schmidschen Wohnung ist jedoch nicht nur die Tante im

Anmarsch – auch sonst herrscht reger Verkehr. Lumi der Hausfreund macht sichs gemütlich, die Schwiegermutter schnüffelt rum und der Schwiegervater, tja der Schwiegervater lässt sich von seiner Frau rumkommandieren. Als die reiche Tante kommt, wird der Hausfreund zum Ehemann, der Lottogewinn zum kleinen Geheimnis, der Pfändungsbeamte wird in die Bibliothek bugsiert und die Tante kümmert sich um die Versäumnisse der Putzfrau. Madi gibt sich grosse, grosse Mühe, der Tante eine ideale Welt vor-

zuspielen. Leider wird die Situation immer verwirrender. Alles spitzt sich zu und bald ist das Chaos perfekt. Ester Kreis, Mitglied des Gemeinderats Bonstetten und ausgebildete Schauspielerin, rechnet den Bonstettern Mut an, ein Stück zu wählen das «nur mit Tempo, sauberen Anschlüssen und gekonntem Timing voll zum Tragen kommt. Sie hat sich gut amüsiert und fand die schauspielerischen Leistungen hervorragend. Beim einen oder andern sogar profiverdächtig. Nur der arme Vogel hat ihr leid getan, der immer wieder wild gepiepst hat und trotzdem nie gefüttert oder beachtet wurde. Die Schauspieler Miranda Goedhard, Roger Seiler, Thomas Enderle, Dominque Fisch, Cornelia Schlatter, Kurt Good, Marianne Koch, Erika Umiker, Werner Locher und Nicole Frech bauen während allen drei Akten immer wieder gekonnt Stimmung auf. Die Schauspieltruppe ist dieses Jahr ein interessantes Gemisch. Erfahrene Schauspieler spielen Seite an Seite mit wiedergekehrten Gründungsmitgliedern und Grünschnäbeln, die ihr Bühnendebut geben. Es hat den Anschein, als würden sie schon seit eh und je gemeinsam auf der Bühne stehen. Das Zusammenspiel ist souverän und gekonnt. Die Rollen sind den meisten wie auf den Leib geschrieben

und nicht nur die Schwiegermutter brilliert als Schwiegermonster. Die Putzfrau ist ein herrlich angestaubter Putzfimmel, der Agent ist schlaksig, grossspurig und der Pfändungsbeamte ist herrlich verknorzt. Dass der doofe Lumi nicht über sich selber lachen muss, liegt eindeutig an der Spielroutine, an welcher Routine wohl das authentisch wirkende Gelage liegt und warum die Hausabwartin gekonnt mit dem Saugnapf herumfiguretelt, weiss niemand so genau, aber die Zuschauer sind sich einig, genau das ist bestes Dorftheater, wie es sein muss. Auch nach der Pause bleibt das Tempo hoch. Nach wie vor köchelt jeder auf seiner eigenen Flamme. Zum Showdown laufen alle nochmals zur Hochform auf. Das Publikum lacht dort weiter, wo es vor der Pause aufgehört hat und die Nerven bleiben gespannt bis am Schluss. So manches Cüpli und Theaterkaffi ist nötig, um die Nerven nach dem Stück wieder zu entspannen. Der Weg in den Gemeindesaal von Bonstetten lohnt sich auf jeden Fall. Tickets unter www.theater-bonstetten.ch. Spieldaten: Freitag, 3. Februar 2012, 20 Uhr; Samstag, 4. Februar 2012, 20 Uhr; Freitag, 10. Februar 2012, 20 Uhr; Samstag, 11. Februar 2012, 20 Uhr; Sonntag, 12. Februar 2012, 14 Uhr Uhr, Derniere.


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Sport

Dienstag, 31. Januar 2012

«Den Hund ausführen – das ist mein Sport» Ehemalige Spitzensportler und Prominenz an den SportsAwards ................................................... von werner schneiter

I

Joel Staub darf seine Tricks an der Weltmeisterschaft in Oslo zeigen. (Bild zvg.)

Ein Ämtler an der Snowboard-WM Joel Staub aus Rossau mit Wildcard Vom 10. bis 19. Februar dieses Jahres treffen sich die besten Snowboarder aus aller Welt im norwegischen Oslo, in der neuen Wyller Multiarena im Tryvann Vinterpark zu den World Snowboard Championships. Dieser neue Event wurde durch die TTR und die World Snowboard Federation (WSF) ins Leben gerufen. Rund 250 Teilnehmer aus 35 Ländern treten in den Disziplinen Slopestyle und Halfpipe gegeneinander an. Zusätzlich findet zum Auftakt des Finalwochenendes in der Holmenkollen-Arena ein Wettbewerb in der Quarterpipe statt. Joel Staub aus Rossau wird dank guten Resultaten und einer Wildcard

die Schweiz in der Disziplin Slopestyle vertreten. Staub hat sich in dieser Saison auf die Disziplinen Big Air und Slopestyle spezialisiert. Ein Slopestyle besteht aus mehreren Sprüngen (Kickers, Corner-Jumps etc.) und Slide-Elementen (Rails). Die Snowboarder müssen also wie in der Halfpipe mehrere Tricks zeigen. Slopestyle-Wettkämpfe fanden bisher vor allem auf der alternativen TTR-Worldtour statt. Im FIS-Weltcup gibt es in diesem Jahr aber auch erstmals einen Slopestyle. Die Disziplin ist neu olympisch, und bei den Fahrer sehr beliebt.

n der Säuliämtler Nacht des Sport werden die Besten des Jahres gekürt – und Erinnerungen an vergangene Zeiten geweckt. Dafür sorgen die ehemaligen Schweizer Meister aus der Region, die jeweils zu den SportsAwards eingeladen werden. Gody Stäubli, Jahrgang 1924, aus Affoltern: Vierfacher Schweizer Meister und Rekordhalter über 3000 Meter Steeple; Walter Bickel aus Mettmenstetten, Schweizer Meister über 400 Meter Hürden, und Marcel Hürlimann, Obfelden, Schweizer Meister im Dreisprung, und Rolf Maurer, Affoltern, Tour-de-Suisse-Sieger von 1964, zeigten sich beeindruckt von den Leistungen der Geehrten. Nicht nur die ehemaligen Aushängeschilder verliehen der gelungenen Veranstaltung im Kasinosaal in Affoltern zusätzlich Gewicht. Auch Ansgar Gmür, Direktor des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes, und HansUlrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, beide in Affoltern wohnhaft, erschienen in Begleitung ihrer Ehefrauen zur Kür der besten Ämtler Sportlerinnen und Sportler. Und sie verrieten am Rande der Veranstaltung ihre Beziehung zum Sport. «Ich führe meinen Hund aus – das ist derzeit mein Sport», sagt Ansgar Gmür, der das Skifahren eingestellt hat und seine sportlichen Aktivitäten wegen seines beruflichen Enga-

gements auf Sparflamme halten muss. «Wenn ich nach Hause komme, dann ist Schlafen mein Hobby», sagt der immer für einen Spass bereite HEV-Direktor. Als Bergbauernbub habe er immer strenge Arbeiten verrichten müssen. Für die extremen körperlichen Anstrengungen fehlen ihm heute Ehrgeiz und Disziplin. Gmür bewundert denn auch die Leistungen der jetzigen Generation. «Erstaunlich, dass eine so kleine Region eine so grosse Zahl an Spitzensportlerinnen und -sportlern hervorbringt.» «In der wärmeren Jahreszeit ist Töfffahren mein Hobby», verriet Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes.

Dazu kommen auch Skifahren und Schwimmen. «Ich renne aber keiner Limite mehr hinterher», schob er nach und verwies auf seine Studentenzeit. «Da habe ich als Jogger viele Kilometer absolviert». – Fredy Furrer, der Direktor des Spitals Affoltern, hat hingegen eine heldenhafte Vergangenheit als Spitzensportler. Als in Wettswil wohnhafter Zehnkämpfer ist er noch in guter Erinnerung. Und während zehn Jahren, von 1986 bis 1996, trainierte er die Athleten der Hochwacht Zug. Nach Knieoperationen ist heute allerdings Vorsicht geboten. Ab Mitte Jahr will er sich wieder seinen sportlichen Hobbys widmen: Tennis und Hochgebirgstouren.

Zwei Grosse im Ämtler Sport: Rolf Maurer (l.) und Marcel Hürlimann.

Ofizielle Webseite: www.wsc2012.com/

Neuer Präsident für FC Knonau-Mettmenstetten Peter Meier wurde einstimmig gewählt Der FC Knonau-Mettmenstetten darf mit Peter Meier einen neuen Präsident vorstellen. Peter Meier ist an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 20.01.2012 einstimmig von den anwesenden Mitgliedern des FC Knonau-Mettmenstetten gewählt worden. Zusätzlich sind weitere Personen in den Vorstand gewählt worden, die in den nächsten Wochen auf der Clubhomepage vorgestellt werden. «Wie kam es dazu, dass ich mich für das Amt des Präsidenten zur Verfügung stelle?», so Meier in seiner Antrittsrede, «Wie kommt jemand dazu, der in Horgen wohnt, nichts, aber gar nichts mit dem Säuliamt zu tun hat, ausser dass eine Tochter in Affoltern wohnt, sich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen? Meine Tochter, welche mit einem Spieler der Aktivmannschaft befreundet ist, hörte, dass der Verein einen neuen Präsidenten suche und unbedingt brauche, da der Stelleninhaber aus beruflichen Gründen das Amt Ende Januar abgeben werde. Es machte bei ihr Klick und sie brachte das Spiel ins Rollen.» Nach einer Bedenkzeit habe Meier entschieden, sich zur Verfügung zu stellen. Peter Meier ist 62 Jahre alt, verheiratet, Vater von zwei Kindern. Beruflich hat er seit Jahrzehnten eine Führungsaufgabe in der Gastronomie in-

ne. Ausser in jungen Jahren, als er auch vier Jahre Fussballschiedsrichter für den FC Winterthur war, ist seine sportliche Affinität Handball. Da ist er immer noch lizenzierter Zeitnehmer. «5 Jahre war ich Präsident im TV Thalwil Handball mit 15 Mannschaften, mit Herren 1. Liga und Damen Nationalliga B», so Meier. Die erste Mannschaft sei das Vorbild der Juniorenmannschaften in jeglicher Hinsicht, Fairness Spielkultur, Spielsystem, Einsatzbereitschaft für den Verein, so der neue Präsident über seine Philosophie. «Die Sponsoren und Gönner, die unseren Verein unterstützen, sollen stolz sein, sollen Freude haben am FC Knonau-Mettmenstetten. Die Gemeindebehörden sollen es schätzen, dass wir mit der Juniorenförderung, mit Jugend und Sport ein Teil des sinnvollen Freizeitangebotes in der Gemeinde sind. Die Eltern unserer Junioren sollen Vertrauen in die Trainer haben. Die Trainer sollen Vertrauen in die Eltern haben.» Schön sei es, wenn sich die Eltern aktiv in den Verein einbringen. Der Verein freut sich auf eine erfolgreiche Zukunft mit dem neuen Vorstand, wie auch mit dem neuen Präsidenten Peter Meier. Infos: www.fckmm.ch

Beeindruckt: Hansueli und Erika Bigler, Sandra und Ansgar Gmür (v.l.). (Bilder Werner Schneiter)

Sorgten vor vielen Jahren für Schlagzeilen: Walter und Margrit Bickel, Werner Gubler und Gody Stäubli (v.l.).


Sport

Dienstag, 31. Januar 2012

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«Als Sieger hast du immer warmes Wasser unter der Dusche» Die fünfte Säuliämtler Nacht des Sports vermittelte spannende Impressionen Die Vergabe der Säuliämtler Sports Awards erlaubte einen vielfältigen Einblick in sportliches Engagement. Die Nacht des Sports ist weit mehr als eine Würdigung ausserordentlicher Leistungen, sie lässt sportinteressierte Säuliämtlerinnen und Säuliämtler Erfahrungen austauschen und in Erinnerungen schwelgen – und sie vermittelt spannende Einblicke in neue sportliche Trends. ................................................... von bernhard schneider Bei der Vergabe des Awards der Männer waren sich die beiden Kategoriensponsoren, Walo Rüegg und Thomas Gubler, einig: Der Sieger fährt Velo und ist möglicherweise auch ein guter Läufer, denn in der Schlussrunde standen sich der Mountainbiker Urs Huber, Schweizermeister 2011, der Triathlet Patrick Rhyner und der Ultratriathlet Adrian Brennwald gegenüber. Patrick Rhyner, der letztes Jahr den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft und erste Erfahrungen im Weltcup gewonnen hat, war erstmals dabei. Urs Huber hat den Award bereits zweimal gewonnen, Adrian Brennwald einmal – doch als frischgebackener Weltmeister im Double Ironman in der Weltrekordzeit von 19:50:12 war er der unbestrittene Favorit, an dem es auch auf dieser Ebene kein

Im Mittelpunkt nach der Kür: Adrian Brennwald im Foyer des Kasinos im Gespräch mit SportsAward-Gästen. Vorbeikommen gab. Auf die Frage von Moderator Andreas Schelbert nach seiner Motivation meinte Brennwald neckisch: «Als Sieger hast du immer warmes Wasser unter der Dusche.» Und zudem sei der Wettkampf anstrengender, wenn er länger dauere. Bei den Damen setzte sich die Sportschützin Martina Landis durch, die ihre Trophäe infolge eines Qualifikationswettkampfs in München nicht persönlich entgegennehmen konnte.

Michael Meier mit den Sponsoren Peter Strebel (l.) und Daniele Leone.

Ihr gegenüber standen im Finale vom Freitag die Springreiterin Iris Gautschi und die Wakesurferin Rebecca Ott. Wer diese Sportart nicht kennt, sei entschuldigt. Das Programmheft gibt Aufschluss: Wakesurfen ist das Surfen auf der Heckwelle eines Motorbootes. Dabei ist man nicht durch eine Leine mit dem Boot verbunden, sondern nutzt die Kraft der Welle, Sprünge und Drehungen zum Vorwärtskommen.

Im Junioren-4-Kampf folgen auf einen Lauf über drei Kilometer und 50 Meter Schwimmen jeweils am zweiten Wettkampftag Dressur- und Springreiten. Die vier Mitglieder des siegreichen Teams Birkenhof Albis, Tiffany Pizio, Yannick Herz, Marcel Vogt und Tristan Wüthrich, sind alle auf dem Sprung zum Modernen Fünfkampf, wo sie anstelle des Dressurreitens zusätzlich im Fechten und Schiessen gefordert sein werden. Ihnen standen

die Handballer des HSV Säuliamt und die Unihockeyanerinnen des UHC Mettmenstetten Unicorns gegenüber. Beim Nachwuchs der Männer setzte sich der Kunstturner Michael Meier zum dritten Mal durch, diesmal gegen den Snowboarder Lou Staub und den Orientierungsläufer Sandro Vock. Gar zum vierten Mal erhielt die Sportkletterin Petra Klingler den Award. Anlässlich ihres letzten Auftritts beim Nachwuchs der Frauen setzte sie sich gegen die Badmintonspielerin Simone Jegge und die Squasherin Marija Shapkova durch. Zur Abrundung des Abends vermittelte ein gut recherchiertes Quiz spielerischen Einblick in die Geschichte des Säuliämtler Sports: Der Ämtlerweg ist 46 Kilometer lang, der ehemalige Tour-de-Suisse-Sieger Fredy Rüegg legte bei seinem Stundenweltrekord 1962 noch etwas mehr, nämlich 46.819 Kilometer zurück. Wann genau wurde die Sportanlage im Moos gebaut? In welchen Jahren startete die Tour de Suisse in Affoltern? Das Quiz gab Gelegenheit zur sportlichen Auseinandersetzung ohne zu schwitzen – auch wenn die Antwortzeit gemessen wurde und schliesslich den Ausschlag über Sieg und Niederlage gab. Damit wären wir wieder bei der Anfangsfrage: Was motiviert zu sportlicher Leistung? Die Frage von Moderatorin Nicole Eisler, ob man als Sportlerin nicht etwas verpasse, verneinte Simone Jegge: «Das Sportleben wird zum Privatleben – du verbringst die Freizeit einfach anders als andere, hast aber nicht weniger davon.»

Grosses Gedränge vor der Veranstaltung im Foyer.

Das Birkenhof-Team, flankiert von den Sponsoren Martin Fröhli (l.) und Jürg Mettier. (Bilder Erika Schmid/Werner Schneiter)

Petra Klingler mit Moderator Andreas Schelbert (l.) und Roli Beer.


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Vermischtes

Dienstag, 31. Januar 2012

Goldenes Tor von Claudio Bitz HC Thalwil – EHC Affoltern-Hedingen 0:1 Affoltern-Hedingen gewann den Spitzenkampf gegen Thalwil viel zu knapp mit 1:0. Den Siegestreffer schoss Claudio Bitz in der 35. Minute. Damit stehen die Affoltemer mit einem Bein wieder in der 3. Liga. ................................................... von thomas winter

2. Liga-Spieler Reto Caprani bezwingt für den Handball Sport Verein Säuliamt die gegnerische Mauer. (Bild Corina Venzin)

Sind die Säuliämtler Handballer mental bereits abgestiegen? Erneute Niederlage, diesmal gegen Wädenswil Die 2.-Liga-Handballer des Sportvereins Säuliamt schafften es auch am letzten Samstag vor Heimpublikum im Stigeli nicht, sich aus der Depression zu lösen. Der Ligaerhalt wird damit immer unwahrscheinlicher.

dieser Liga in der Lage, Gegenstoss um Gegenstoss erfolgreich zu verwerten. Aber das Team ist derzeit nur ein Schatten seiner selbst. Einzig in den letzten Minuten, wenn die Niederlage nicht mehr abzuwenden ist, vermochten sie gelöst zu agieren und verspielt zu kontern.

................................................... von corina venzin

Besser, aber nicht gut genug

Vergangene Saison begeisterte die erste Mannschaft des HSV Säuliamt durch ihre spielerische Leichtigkeit und Leidenschaft für den Handballsport, der ihr den Aufstieg in die zweite Liga ermöglichte. Laut Sandro Begni, der das Spiel vom letzten Samstag coachte, wären «seine Jungs» auch in

Coach Begni zieht ein ernüchtertes Fazit gegen die etwa gleich starke SG Wädenswil: «Unsere Mannschaft spielt nicht das, was sie kann, selbst wenn zentrale Spieler aus dem Kader derzeit fehlen.» In der ersten Halbzeit hielten die Säuliämtler recht gut mit, in der zweiten seien sie sogar bis auf zwei Tore an die Gegner herangekommen. Um Paroli bieten zu können, müssten

sie allerdings konstant an ihrem Limit spielen. Seit der Niederlage am 21. Januar wirken einzelne Spieler, als seien sie mental bereits abgestiegen. Gegen Wädenswil zeigte das Team zwar eine konstantere Gesamtleistung. Ein aufkommender Kampfgeist war spürbar. Auch die Abschlüsse waren zahlreich. Mit dem Endstand von 25:37 gegen Wädenswil fällt die 2.-Liga-Equipe nun auf den zweitletzten Tabellenplatz zurück. Das bedeutet den direkten Abstieg. Fünf Punkte trennt die Ämtler vom Team, das auf dem drittletzten Platz noch die Chance hat, in Barrage-Spielen den Abstieg in die dritte Liga abzuwenden. Diesen Rückstand in vier Spielen aufzuholen, bedeutet eine Herkulesaufgabe. Das letzte Heimspiel der Ämtler findet am 17. März statt.

Die Bedingungen war nicht gut. In der offenen Eisbahn Brand oberhalb von Thalwil wehte ein starker, sehr starker Wind, der beständig über die Eisfläche fegte. Da war es klar, dass Spielzüge über verschiedenste Stationen eher schwierig waren. Manchmal behinderte auch eine Wasserlache das Gleiten der Scheibe. Aber mit diesen widrigen Bedingungen mussten beide Teams gleichsam kämpfen. Klar war schon bald, wer Herr im Hause war. Affoltern kreierte wie schon in den vorangegangenen Spielen ein Chancenplus, aber scheiterte noch und noch im Abschluss. Bereits nach einem Drittel hätten die Gäste führen müssen, aber es gelang nicht. Der erste Treffer fiel dann in der 35. Minute, als zwei Thalwiler auf der Strafbank sassen. Claudio Bitzi fand die Lücke. Daraufhin konnten die Affoltemer fast während vier Minuten mit einem Mann mehr spielen – ein Thalwiler wurde für ein rüdes Foul vorzeitig unter die Dusche geschickt – aber auch dies half nichts, um für einen beruhigenderen Vorsprung zu sorgen. Einmal hatte Joel Nietlisbach (37. Minute) das 2:0 auf dem Stock, aber auch er scheiterte. Im letzten Abschnitt kam dann zunehmend Hektik ins Spiel. Affoltern versuchte, den Vorsprung zu verteidigen. Thalwil suchte den Ausgleichs-

treffer. Aber zu seinem zweiten Shutout in der laufenden Saison brauchte der Affoltern-Keeper Nabil El-Nadeim nicht so viele Male einzugreifen. Doch gerade dieser Umstand, machte seine Arbeit so schwer, die er aber letztlich mit Bravour löste. In der 55. Minute wurde dann Affoltern-Hedingen-Stürmer Claudio Bitzi in aussichtsreicher Position gefoult. Er musste gleich zum Penalty antreten. Doch auch er fand die Lücke nicht. So musste Affoltern bis zur Schlusssirene um die drei Punkte ins Trockene zu bringen. Verdient ist der Sieg, aber er hätte eindeutig höher ausfallen müssen. Was genau die Ursache für den offensiven Kriechgang ist, weiss der Affoltern-Präsident Werner Reiterhauser auch nicht zu ergründen. Zu einer Schelte muss er ja auch nicht greifen: Zwei Runden vor Schluss der 4. Liga-Meisterschaft liegt AffolternHedingen weiterhin auf dem 1. Tabellenplatz. Mit zwei Punkten aus den letzten zwei Spielen sollte den Affoltemer der Aufstieg nicht mehr zu nehmen sein. HC Thalwil - EHC Affoltern-Hedingen 0:1 (0:0, 0:1, 0:0). - Eisbahn Brand, Thalwil. - 30 Zuschauer. - SR: Baumann/Arnet. - Tor: 35. Bitzi (Burch, Ausschlüsse Bregy, Jenny) 0:1. - Bemerkungen: Affoltern-Hedingen ohne Bechelen, Toggenburger, Heller und Jud. 55. Minute Bitzi verschiesst Penalty. 59.57 bis 60.00 Thalwil ohne Torhüter. - EHC Affoltern-Hedingen: El Nadeim; Burch, Bischof; Sandro Strebel, Joel Nietlisbach; Bitzi, Sattlegger, Binzegger; Kälin, Bärtsch, Xavier Nietlisbach; Sven Strebel. - Strafen: Thalwil 6mal 2 Minuten plus 1-mal 5 Minuten plus 1-mal 20 Minuten gegen Thalwil. 5-mal 2 Minuten gegen Affoltern-Hedingen. - 4. Liga, Gruppe 5: Thalwil - Affoltern 0:1. Seetal II - Sursee II 10:2. - Tabelle: 1. Affoltern 10/26 (69:26). 2. Thalwil 9/18 (37:23). 3. Andermatt-Göschenen 9/18 (48:33). 4. Sursee II 10/17 (49:50). 5. Seetal II 10/11 (51:56). 6. Zugerland II 10/9 (31:57). 7. Engelberg-Titlis II 8/0.

forum

Thomas Lambert Vierter Wahl des Gerichtspräsidiums: in Calgary Parteibuch oder Leistungsausweis? Skiakrobatik-Weltcup in Calgary Und wieder springt Thomas Lambert unter die ersten vier am Weltcup in Calgary (CAN) und verpasst das Podest nur knapp. Bei sehr schwierigen Verhältnissen spielten auch Glück und Pech mit. Renato Ulrich sprang auf Platz 10 und Andreas Isoz auf Platz 16. Bei den Damen bestätigte Tanja Schärer ihre Konstanz und wurde gute Sechste. Sie lieben ihn gar nicht, die Skiakrobaten: den Wind und schon gar nicht den Chinook, eine Art nordamerikanischer Föhn. Und damit sind die äusseren Bedingungen am Weltcup in Calgary schon recht gut beschrieben: starke Windböen und zu hohe Temperaturen. Trotzdem gelang Thomas Lambert eine Bestätigung seiner guten Form. «Leider konnten wir den Superfinal der besten vier nicht springen, der Wind liess dies nicht zu, aber ich bin natürlich glücklich, wieder ganz vorne dabei zu sein», so sein Kommentar gleich nach dem Wettkampf. «Ich freue mich auf Deer Valley am kommenden Wochenende, eine sehr schöne Anlage und immer gute Stimmung», fügt Lambert bei. Nicht ganz vorne dabei dieses Mal Renato Ulrich und Andreas Isoz, die beide ihre Sprünge bei extremen Bedingungen zu springen hatten. Die 22-jährige Urdorferin Tanja Schärer etabliert sich

Thomas Lambert. (Bild zvg.) dieses Jahr definitiv unter den besten Springerinnen der Welt. «Diese Regelmässigkeit bringt ihr sehr viel, darauf wird sie aufbauen und Selbstvertrauen tanken können», ist Michel Roth, der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft überzeugt. «Mit etwas mehr Anlauf hätte sie heute noch besser springen können, das nehme ich auf meine Kappe», fügt Roth bei. Auf die Chinesinnen hat Schärer zwar noch etwas viel Abstand, aber Cracks wie die Amerikanerin Emily Cook hat sie jetzt schon zum dritten Mal geschlagen.

Oft werde ich von ausländischen Berufskolleginnen und Kollegen gefragt, wie in unserem Land Richter gewählt werden. Meine Antwort löst regelmässig Kopfschütteln oder ungläubiges Gelächter aus. Ist das wirklich wahr: braucht ein Richter hierzulande keine Ausbildung? Ja, das ist wahr. Richterinnen und Richter werden von den politischen Parteien aus der Bevölkerung ausgewählt und den Stimmberechtigten zur Wahl vorgeschlagen. Sie benötigen weder eine juristische Ausbildung noch irgendeine Berufserfahrung. Leider ist unser Leben in manchen Belangen ziemlich kompliziert geworden. Für die Beurteilung von Rechtsstreitigkeiten braucht es oftmals nicht nur gesunden Menschenverstand, sondern auch ein juristisches Fachwissen. Darum dürfen in anderen Ländern nur die besten Juristen ein Richteramt ausüben. In Deutschland zum Beispiel müssen Richter ein Rechtsstudium und eine strenge Richterprüfung absolviert haben (Artikel 5 des deutschen Richtergesetzes). Auch fernere Länder wie etwa Japan kennen sehr strenge Richterprüfungen. Nicht so bei uns: Richterstellen werden von den politischen Parteien nach ihren Stärken beansprucht. Grosse politische Parteien haben mehr Richterstellen zugute als kleine Parteien. Wer sich für ein Richteramt interessiert, tut gut daran, einer einflussreichen politischen Partei beizutreten. Den

Rest erledigen die Parteistrategen. Indessen: wer würde zu einem Piloten ins Flugzeug steigen, der keine Pilotenlizenz besitzt, dafür aber mit dem Funkturm Parteiparolen austauschen kann? Das schweizerische Richterwahlsystem ist überholt und wird mit der Zeit verschwinden. Am Bezirksgericht Zürich arbeiten nur noch ausgebildete Juristen. An den Landgerichten nimmt die Zahl der Laienrichter langsam aber stetig ab. Die Universität Luzern hat vor wenigen Jahren eine Richterakademie gegründet, an der sich angehende Richterinnen und Richter ausbilden lassen können. Die bevorstehenden Richterwahlen am Bezirksgericht Affoltern verlaufen nach dem alten Zopf: Das Gerichtspräsidium war stets in Händen der SVP. Also stellt die SVP eine Kandidatin aus ihren Reihen. Das Parteibuch legitimiert die Kandidatin, die immerhin über eine juristische Ausbildung verfügt. Die SP unterstützt die Kandidatin der SVP, weil sie vom alten Parteienzopf profitieren will. Als zweiter Kandidat bewirbt sich Peter Frey um das Gerichtspräsidium. Peter Frey ist ebenfalls ausgebildeter Jurist. Er verfügt bereits über eine jahrelange Erfahrung als Gerichtsschreiber und Richter am Bezirksgericht Affoltern. Kurz: Er hat bisher einen ausgezeichneten Job gemacht. Am 11. März 2012 werde ich keine Partei, sondern eine

Richterpersönlichkeit wählen. Ich werde den unabhängigen, parteilosen Peter Frey wählen. Ueli Vogel-Etienne, Hedingen ................................................... > Vgl. Weitere Forum-Beiträge auf den Seiten 7/8

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008_2012  

Vielseitig, reichhaltig -- - Weil sie Asche einer brennenden Zigarette auf den Boden fallen liess und durch den Brand einen Sachschaden von...

008_2012  

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