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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 007 I 173. Jahrgang I Freitag, 25. Januar 2019

Drogendealer

2000 Aeugster

Das Bezirksgericht verurteilte einen 26-Jährigen zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung. > Seite 3

Aeugst hat kürzlich Cyrill Stampfli als 2000. Einwohner herzlich begrüsst. > Seite 5

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Ottenbach zeitlos Ein Elektronik-Defekt an der Kirchturmtechnik hat Verwirrung gestiftet. > Seite 8

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Rezession in Sicht Eine düstere Wirtschaftsprognose von UBS-Chefökonom Daniel Kalt für die Arbeitgeber. > Seite 9

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Gewinn erwirtschaftet Die Raiffeisenbank MerenschwandObfelden setzt ihr Wachstum weiter fort. > Seite 13

Kappel: neue Bisherige treten wieder an Kloster theologische Leitung Die Ausgangslage im Knonauer Amt vor den Kantonsratswahlen ................................................... von thomas stöckli

Z

wei Sitze für die SVP, je einer für die SP, FDP, EVP und GLP – so ist das Knonauer Amt aktuell im Kantonsrat vertreten. Und grosse Veränderungen sind auch nach den Wahlen vom 24. März nicht zu erwarten – insbesondere nicht um die ersten vier Sitze: Die drei wählerstärksten Parteien konnten vor vier Jahren zulegen auf über 32 % (SVP), respektive über 18 % (SP und FDP) Stimmenanteil. Enger dürfte es um die weiteren beiden Mandate werden, um die sich drei Parteien streiten: Die EVP steigerte sich 2014 im Bezirk auf 8,7 % und überholte damit sowohl die Grünliberalen (8,2 %) als auch die Grünen (7,0 %). Von den sechs amtierenden Kantonsräten treten alle wieder an. Mit Ronald Alder (GLP, seit August 2017, für Hans Wiesner), Hannah Pfalzgraf (SP, seit Januar 2018, für Moritz Spillmann) und Hans Finsler (SVP, seit September 2018, für Susanne Leuenberger) ist die Hälfte allerdings noch nicht die ganze Legislatur dabei. Die Liste der SVP wird angeführt von Martin Haab. Bei ihm stellt sich weniger die Frage, ob er die Wahl in den Kantonsrat schafft, als, ob er noch diese Legislatur in den Nationalrat nachrückt. Als zweiter Bisheriger hat

Bezirksparteipräsident Finsler gute Karten, auf Listenplatz drei folgt Marc Bochsler, Wettswil. Auf der Liste der SP ist Felix Fürer, Affoltern, Nummer zwei hinter der Bisherigen Hannah Pfalzgraf. SPBezirkspräsident Roger Schmutz aus Wettswil belegt den letzten Listenplatz. Spitzenkandidat der FDP ist der Bisherige Olivier Hofmann, gefolgt von Arianne Moser, Gemeinderätin Bonstetten, und Bezirksparteipräsident Alain Schwald, Wettswil. Unterstützung der Wiederwahl von Daniel Sommer, heisst die Devise bei der EVP. Dafür hat sich unter anderen auch der Affoltemer Pfarrer Werner Schneebeli einspannen lassen. Die Grünliberalen setzen auf ihren Bisherigen Ronald Alder, der sich mit fünf eigenen und zehn mitunterzeichneten Vorstössen innert anderthalb Jahren aktiv eingebracht hat – sowie auf die bekannten Namen von alt Kantonsrat Hans Wiesner und Journalist Salomon Schneider auf den beiden letzten Listenplätzen. Den Sitz, den sie vor vier Jahren verloren haben, zurückgewinnen, das wollen die Grünen. Als Spitzenkandidat schicken sie Thomas Schweizer, Verkehrsplaner aus Hedingen, ins Rennen. Bezirksparteipräsident Stefan Gribi ist als Nummer drei auf der Liste. Nur Nebenrollen dürften den weiteren Parteien bleiben. Die CVP

brachte es vor vier Jahren auf 3,8 %, die EDU auf 2,2 %. Gewählt sind nicht unbedingt diejenigen Kandidaten, die am meisten Stimmen erhalten. Im zweistufigen Zuteilungsverfahren nach Pukelsheim werden im ersten Schritt die 180 Mandate gemäss kantonsweitem Stimmenanteil an diejenigen Parteien zugeteilt, die in wenigstens einem Wahlkreis mindestens 5 % der Stimmen errungen haben. Danach werden die Mandate jeder Partei so auf die einzelnen Wahlkreise verteilt, dass jeder die ihm zustehenden Sitze – fürs Knonauer Amt sind dies sechs – erhält. So kann es sein, dass ein Kandidat zwar mehr Stimmen auf sich vereint als sein direkter Gegner, diesem aber trotzdem den Vortritt lassen muss. Während die Parteien, die aktuell im Kantonsrat vertreten sind, ihre Listennummer bereits kennen – ausschlaggebend dafür ist die Parteistärke im Kantonsrat – mussten sich die kleineren Gruppierungen bis heute Freitagmittag gedulden. Ihre Listennummern werden unter Aufsicht von Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, zugelost. Der «Anzeiger» wird den Bezirksparteien in den kommenden Wochen Gelegenheit geben, ihre Kandidierenden auf den «Forum»-Seiten kurz vorzustellen.

Volker Bleil übernimmt am 1. Februar

Volker Bleil, zuletzt Pfarrer in Ulm, wird theologischer Leiter des Klosters Kappel. Am 1. April startet Regula Eschle Wyler als theologische Mitarbeiterin. Der Kirchenrat hat den 56-jährigen Theologen Volker Bleil als Nachfolger von Markus Sahli zum Theologischen Leiter im Kloster Kappel ernannt. Als solcher ist er im Bildungshaus der reformierten Landeskirche für das spirituelle Leben und das kulturelle Angebot verantwortlich. Der gebürtige Stuttgarter studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Edinburgh und Zürich und wirkte anschliessend als Pfarr-Vertreter in Ganterschwil (SG). Zurück in Deutschland betreute er verschiedene Pfarrstellen, zuletzt 15 Jahre als geschäftsführender Pfarrer in Ulm und als stellvertretender Dekan. Dort hat er gemeindeübergreifende Projekte lanciert, sich stark im interreligiösen Dialog engagiert und sich für eine gute Vernetzung von Kirche, Kultur, Wirtschaft und Stadtgesellschaft eingesetzt. Bleil liegt viel daran, dass Menschen aus allen Lebenswelten das Kloster Kappel als einladenden, geistlich inspirierenden Ort erleben können. Er ist mit einer Schweizerin verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Seine neue Stelle tritt er am 1. Februar an.

Maschwanden: Die Sprechhemmung ablegen Schule gegen die Die Sek Hausen fördert Französisch durch Schüleraustausch Einheitsgemeinde Viel Aufwand, aber kein Mehrertrag: Die Schule Maschwanden hat sich gegen die Bildung einer Einheitsgemeinde ausgesprochen. Der Gemeinderat hingegen empfiehlt den Stimmberechtigten, am 10. Februar ein Ja in die Urne zu legen. Bei einer Annahme würde aber erst eine Vorlage ausgearbeitet, die dann eine weitere Abstimmung erfordert. Die Schule funktioniere gut, verfüge über schlanke und überschaubare Strukturen. Ein Mehrwehrt bei der Bildung einer Einheitsgemeinde sei nicht erkennbar, genauso wenig wie ein finanzieller Nutzen, hält Schulpräsident Ursin Dosch fest. Er befürchtet ausserdem, dass die Innovation der Schule bei einer Einheitsgemeinde gebremst würde. Solcherlei Befürchtungen teilt Gemeindepräsident Christian Gabathuler nicht. Die Schule könnte sich entlasten, weil sie sich nicht mehr mit Infrastrukturfragen befassen müsse und sich deshalb auf ihr Kerngeschäft, die Bildung, konzentrieren könne, argumentiert er unter anderem. Auch bei den Finanzen – Budgetierung, Steuerfuss usw. – werde es einfacher. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 6

Die Sprachaustauschüler an der Sek Hausen von links: Les Romands Nikola, Samuel, Elisabeth und Axel, Lehrerin Luzia Vogel sowie Leonie, Michel, Kim und Carola, die bald in die Westschweiz gehen. (Bild Martin Platter) Eine Studie von Movetia, der nationalen Agentur für Austausch und Mobilität, hat kürzlich ermittelt, dass nur rund zwei Prozent aller hiesigen Schüler der 1. bis 12. Klasse den Spracherwerb mittels Schülertausch nutzen. Dies, obwohl Bund und Kantone den Aufenthalt junger Auszubildender in einer anderen Sprachregion als äus-

serst wichtig fürs gegenseitige kulturelle Verständnis und für den Zusammenhalt innerhalb der Schweiz halten. Es gibt jedoch löbliche Ausnahmen, wie das Beispiel der Sek Hausen zeigt. In den letzten dreieinhalb Jahren wurden bereits 45 Schulkinder mit einer Fribourger Schule ausgetauscht. Dabei geht es primär um die «funktionale

Mehrsprachigkeit», wie sie der Lehrplan 21 vorsieht. Also nicht ums perfekte Sprechen, sondern um die grundlegende Verständigung und vor allem darum, dass die Jugendlichen ihre Hemmung verlieren, sich in einer anderen Sprache zu verständigen. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Am 1. April wird Regula Eschle Wyler als theologische Mitarbeiterin ihre Arbeit aufnehmen. Sie ist ebenfalls 56 Jahre alt und hat zunächst Rechtswissenschaften in Zürich studiert, arbeitete dann als Adjunktin beim Schul- und Sportdepartment der Stadt Zürich sowie als Stellvertreterin der Abteilungsleiterin «Diakonie und Seelsorge» bei der Landeskirche. Während der Familienphase absolvierte sie ein Theologiestudium und ist aktuell als Pfarrerin in der Kirchgemeinde Tablat (SG) tätig. Daneben war sie auch Kirchenpflegerin in Uster und Mitglied der Zürcher Kirchensynode. Sie ist verheiratet und Mutter von vier erwachsenen Söhnen. (pd.) anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Betreibungsamtliche Grundstücksteigerung

In der Nacht

Schuldner: Patricia Marie Marguerite Rüdeberg Staatsbürgerschaft: Frankreich Geburtsdatum: 21. Januar 1971 Sennhüttenstrasse 2 8907 Wettswil Reno Claes Andreas Rüdeberg Staatsbürgerschaft: Schweiz Geburtsdatum: 26. Oktober 1971 Sennhüttenstrasse 2 8907 Wettswil Steigerungsobjekt: Grundbuch Schlieren, Stockwerkeigentum Grundbuch Blatt 2736, 52/1000 Miteigentum an GB 2399, Kat. 2339 mit Sonderrecht an 4.5-Zimmer-Wohnung im EG, Sennhüttenstrasse 2, 8907 Wettswil am Albis, mit Keller Nr. E1, Abstellraum Nr. E1, und zwei Einstellplätzen 2-mal 1/26 Miteigentum an GBBI 2761 / GBBl 2762 mit 104/1000 Miteigentum an GBBI 2399, Kat. 2939

Hörst du das Singen in der Nacht? Es ist der Wind, der durch die Saiten streicht da werden Lieder, da leuchten Sterne Hörst du das Beten in der Nacht? Es ist der Wind, der durch die Dome streicht da zünden Kerzen, da heilen Wunden Rita Rüeger

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmama, Schwester, Schwägerin, Tante, Gotti und Freundin

Rita Rüeger-Straessle 12. Mai 1935 – 20. Januar 2019

Nach einem guten Leben durfte sie friedlich einschlafen. Sie wird in unseren Herzen weiterleben.

Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung: CHF 990 000.00

In stiller Trauer Marianne und Alessandro Barelli-Rüeger mit Ronja und Manuel Susanne und Stefan Forsberg-Rüeger mit Birk Arthur und Helen Straessle-Suter Sonja Straessle Dillier mit Familie Claudia Huser Straessle mit Andri Claudia Tschuor

Die Verwertung erfolgt auf Verlangen des Grundpfandgläubigers an 1. Pfandstelle. Angaben zur Steigerung: 28. März 2019 um 10.00 Uhr, Rigelhüsli, Dorfstrasse 34, 8906 Bonstetten Eingabefrist: 14. Februar 2019 Auflagedatum der Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis: ab dem 28. Februar 2019 bis am 11. März 2018, Auflageort: Betreibungsamt Bonstetten, Dorfstrasse 40, 8906 Bonstetten (während der Öffnungszeiten)

Gemeinde Hedingen Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei Zürich folgende Verkehrsanordnung verfügt:

Zone mit Geschwindigkeitsbeschränkung 30 km/h (Ausdehnung) Die bestehende Tempo-30-Zone 1 «Riedenbächli» wird ausgedehnt. Neu wird auf der Hausackerstrasse die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge ebenfalls auf 30 km/h festgesetzt und als Zone signalisiert. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Hedingen, 25. Januar 2019 Gemeinderat

Friedhof, Gräberaufhebung

Bemerkungen: Besichtigungen vor Ort (keine Anmeldung erforderlich): 1. Donnerstag, 7. Februar 2019, 14.00 Uhr 2. Donnerstag, 7. März 2019, 17.00 Uhr Im Weiteren wird auf die offiziellen Steigerungspublikationen im Schweizerischen Handelsamtsblatt und im Amtsblatt des Kantons Zürich vom 25. Januar 2019 sowie auf die Steigerungsbedingungen verwiesen.

aufgehoben. Die Hinterbliebenen werden deshalb gebeten, bis zum 31. März 2019 die Grabsteine und Pflanzen zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist werden Steine und Pflanzen durch die Gemeinde unter Ablehnung jeder Entschädigungspflicht beseitigt. Obfelden, 25. Januar 2019 Die Friedhofvorsteherin: E. Meier

Traueradresse: Marianne Barelli, Sonnenbergstrasse 2, 8914 Aeugst am Albis

Betreibungsamt Bonstetten

Er ist einfach gegangen, ganz still, wie der Tag geht, wenn die Nacht kommt. Viktor Hugo

Todesfälle Affoltern am Albis

Bonstetten

Am 17. Januar 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Mächler-Pedersen, Carna Marie

Hans Rudolf Hurter geboren am 8. Januar 1939, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im Kreis der Angehörigen statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

geboren am 15. April 1925 in Frederiksborg, Hornbaek (Dänemark), von Zürich ZH und Innenthal SZ, wohnhaft gewesen am Bruggenmattweg 33 in Bonstetten. Sie verstarb am 18. Januar 2019 in Affoltern a. A. Bestattungsamt Bonstetten

Affoltern am Albis

Obfelden

Am 22. Januar 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 20. Januar 2019 ist in Obfelden ZH gestorben:

Oskar Werner Schneebeli

Rüeger-Strässle Rita Rosa

geboren am 4. September 1934, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis.

geb. 12. Mai 1935, von Zürich ZH und Trüllikon ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Rigistrasse 11.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Dienstag, 29. Januar 2019, um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Urnenbeisetzung am Freitag, 25. Januar 2019, 13.30 Uhr, in Aeugst, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche Aeugst.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Die Friedhofvorsteherin

Erdbestattungsgräber aus den Jahren 1994 bis 1999

Urnengräber aus den Jahren 1994 bis 1998

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Organisation Médecins sans Frontières (Postkonto: 12-100-2, Bank: UBS, 1211 Genf) mit Vermerk: Rita Rüeger.

Bonstetten, 25. Januar 2019

Nach Ablauf der gesetzlichen Ruhefrist werden auf dem Friedhof Obfelden zwei Reihen

und zwei Reihen

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 25. Januar 2019, um 13.30 Uhr, auf dem Friedhof Aeugst am Albis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche.

Jetzt ist es Zeit für einen Winterschnitt! Testen Sie mich – ich würde gerne Ihre Sträucher schneiden, alles, was notwendig ist zurückschneiden und reinigen, um Ihren Garten für die kommende Saison vorzubereiten. Zögern Sie nicht, mich für ein Angebot zu kontaktieren.

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Wir trauern um «Götti»

Hans-Rudolf Hurter 8. Januar 1939 – 17. Januar 2019

Wir sind dankbar für den Weg, den Du mit uns gegangen bist. Danke für die Hand, die uns so hilfreich war – immer und bedingungslos. Danke, dass es Dich gab. Erika Thaler-Hurter und Ueli Rothacher Martin und Graziella Thaler mit Aline, Marc und Livia Stefan und Karin Thaler mit Thierry, Michèle und Dominique Anita und Raimo Guolo-Thaler mit Timo, Nico und Larina Wir nehmen Abschied im Kreis der Familie. Traueradresse: Martin Thaler, Untere Bahnhofstrasse 25, 8910 Affoltern a.A.


Bezirk Affoltern

Sirenentest am 6. Februar Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Am Mittwoch, 6. Februar, findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Ausgelöst wird um 13.30 Uhr das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Es sind keine Schutzmassnahmen zu ergreifen. (pd.)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Am Montag, 28. Januar, feiert ein geliebtes Grosi ihren 85. Geburtstag. Rosmarie Lütolf in Affoltern darf im Kreis ihrer Familie ihren Ehrentag begehen. Wir gratulieren ihr und wünschen viel Freude.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch anzeige

Freitag, 25. Januar 2019

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Wegen der Krankheit der Mutter zum Drogendealer geworden Bezirksgericht: Zwei Jahre Gefängnis auf Bewährung für einen 26-jährigen Schweizer Ein 26-jähriger, im Gesundheitswesen tätiger Schweizer hat seine schwerkranke Mutter beim Drogenhandel unterstützt und ist nun vom Bezirksgericht Affoltern ebenfalls zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden. Dabei ging es um eine beträchtliche Menge an Marihuana und um einen Gewinn von 243 000 Franken. ................................................... von werner schneiter Mit Cannabiskonsum von durchschnittlich 7 Gramm pro Tag hat die in einer Ämtler Gemeinde wohnhafte, schwerkranke Frau ihre Schmerzen lindern können. Durch ihre finanzielle Situation und den Umstand, dass es bei IV-Abklärungen zu Verzögerungen kam, glitt dann die Frau zusehends ins Drogengeschäft ab. Sie erwarb in einer Zeitspanne von rund vier Jahren bis im Oktober 2017 insgesamt zirka 35 kg Marihuana, einmal monatlich

jeweils ein Kilogramm zum Preis von 6000 bis 6500 Franken. Etwa 25 kg davon veräusserte die Frau zusammen mit ihrem Sohn – ausschliesslich im Bekanntenkreis. Mit dem erzielten Gewinn von 243 000 Franken finanzierte sie ihren Lebensunterhalt und den eigenen Konsum. Hinzu kommen weitere Deals mit Kokaingemisch, Haschisch und Ecstasy-Pillen. Dafür kassierte die Frau eine bedingte Gefängnisstrafe von 24 Monaten – dies bei einer Probezeit von zwei Jahren («Anzeiger» vom 21. Dezember 2018).

«Sehr tiefer Tatbeitrag» Anfang dieser Woche stand nun ihr Sohn vor den Schranken des Bezirksgerichts und vermittelte dabei einen guten Eindruck. Während sich andere Beschuldigte oft wortkarg geben, schilderte der junge Mann dem Gericht seinen schulischen und beruflichen Werdegang sehr ausführlich. Die Sätze sprudelten förmlich – so sehr, dass ihn Gerichtspräsident Peter Frey mit Blick auf die das Protokoll führende Praktikantin bat, etwas langsamer

zu sprechen. Der Mann absolviert derzeit eine Weiterbildung und führt ein geregeltes Leben. Dass er nun ebenfalls den Status eines Dealers erreicht hat, ist der Krankheit und den schweren, mit finanziellen Nöten gepflasterten Lebensumständen seiner Mutter geschuldet. Er habe sich überlegt, die weitere Ausbildung abzubrechen, um dann als Normalverdiener seine Mutter unterstützen zu können, sagte er und räumte ein, dass sein Einstieg in den Drogenhandel «keine gute Sache» gewesen sei und er nun einen anderen Weg gehen wolle. «Aber rückblickend ist man ja immer schlauer», fügte er bei. Der Gerichtspräsident sprach zwar von vorsätzlichem Handeln, auch davon, dass der junge Mann in die Drogendeals involviert gewesen sei. Er räumte aber ein, dass es primär um Unterstützung der kranken Mutter gegangen sei sprach von einem «sehr tiefen Tatbeitrag». «Wir reden hier gerade noch von einem leichten Verschulden», fügte Peter Frey bei. Der Umstand, dass der Mann nicht vorbestraft, vollumfänglich geständig ist,

sich einsichtig und reuig zeigt und bei der Untersuchung kooperativ mitgewirkt hat, beeinflusst das Urteil in seinem Sinne – auch seine Bemühungen, im Beruf durch Weiterbildung weiterzukommen. «24 Monate sind angemessen», folgerte der Vorsitzende. Weil der Mann sowohl den Sachverhalt als auch das von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafmass akzeptiert, kam es zum abgekürzten Verfahren. In diesem Fall hat das Gericht nur noch zu prüfen, ob dieser «Deal» zustimmungswürdig ist. Vorliegend ist das der Fall. Wegen mehrfachen Verbrechens, und mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes kassierte der Mann eine bedingte Gefängnisstrafe von zwei Jahren – dies bei einer minimalen Bewährungsfrist von zwei Jahren. Dazu gesellt sich eine ebenso minimale Busse von 500 Franken, die zu bezahlen ist. Im Weiteren muss er – mit Ausnahme der Aufwendungen des amtlichen Verteidigers – für die Gerichtskosten aufkommen.

Einspeisung Quellen Kubismatt und Müliberg in das Reservoir Wischen

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Das Wasser der beiden Quellen Kubismatt und Müliberg fliesst derzeit ins Reservoir Schürmatt. Vom Reservoir Schürmatt wird es über den Klappenschacht Grund in die Untere Zone gespeist. Bei der Erarbeitung des Generellen Wasserprojektes (GWP) 2015 von Bonstetten wurde festgestellt, dass die Quellleitung von den Quellen ins Reservoir Schürmatt zu wenig Abflusskapazität besitzt, um das gesamte Quellwasser ins Reservoir Schürmatt zu leiten. Das Gesamtprojekt umfasst zwei Massnahmen. Bei der Etappe 1 ist ein Neubau der Quellleitung Schürmatt nach Wischen und ein Umbau Reservoir Wischen vorgesehen. Damit das Quellwasser aus dem Quellgebiet Kubismatt/Müliberg ins Reservoir Wischen eingespeist werden kann, muss eine neue Leitung vom Reservoir Schürmatt zum Reservoir Wischen erstellt werden. Das Reservoir Wischen wurde 1992/93 erstellt und ist in einem baulich guten Zustand. Eine Komplettsanierung des Reservoirs ist

nicht notwendig. Trotzdem sind sanitarische Anpassungen gemäss dem heutigen Standard angezeigt. Die Ausführungskosten für die vorstehend beschriebene Massnahme 1 werden auf 495 000 Franken geschätzt. Ferner ist im Rahmen einer 2. Massnahme eine Querschnittsvergrösserung der bestehenden Quellleitung notwendig. Die rund 850 Meter lange Quellleitung von der Brunnenstube bis ins Reservoir Schürmatt besitzt zu wenig Abflusskapazität, um das gesamte Quellwasser ins Reservoir zu leiten. Die bestehende Leitung DN 75 muss auf die Dimension PE 160 mit Schutzrohr vergrössert werden.

Kreditantrag an die Gemeindeversammlung vom 11. Juni Die Massnahme 1 in der Höhe von 495 000 Franken ist als Budgetkredit von der Gemeindeversammlung genehmigt worden. Die Ausführung ist im Jahr 2019 geplant. Der Gemeinderat hat deshalb der Ausführung zulas-

ten der Investitionsrechnung an der Sitzung vom 15. Januar zugestimmt. Der Gemeinderat wird der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2019 die Genehmigung des Nettokredits der Massnahme 1 in der Höhe von 495 000 Franken (exkl. MwSt.) zulasten der Investitionsrechnung, zur Einspeisung Quelle Kubismatt und Müliberg ins Reservoir Wischen zur Beurteilung vorlegen. Die im engen Zusammenhang stehende 2. Massnahme für die Querschnittsvergrösserung von der Fassung (Sammelbrunnenstube Müliberg) bis zum Übergangspunkt beim Reservoir Schürmatt, in der Höhe von 495 000 Franken (exkl. MwSt.), ist als eigenständiges Projekt auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die seit ihrer Erbauung unveränderte Grauguss-Leitung hat aus betrieblicher Sicht das Ende ihrer Funktionalität erreicht. Trotz des hohen Alters der Leitung ist nur ein kleiner Teil an Wasserverlust zu verzeichnen. Der Ausführungszeitpunkt der Massnahme 2 ist

anpassungsfähig und richtet sich nach der Beibehaltung der Funktionalität der alten Leitung. Die dazu erforderlichen finanziellen Mittel für die Massnahme 2 sind als gebundene Ausgaben zu betrachten.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • Der Anordnung sowie dem Beleuchtenden Bericht der Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 über die Auflösung des Zweckverbandes Spital Affoltern und der Gründung der Nachfolgeorganisationen zugestimmt; • Dem Kredit für die Erneuerung der Strasse und Werkleitung an der Birchstrasse entsprochen; • Ein Wiedererwägungsgesuch zur Erteilung eines Waffenerwerbsscheins abgelehnt; • Die Vernehmlassung über die neue Verordnung über die Nachsorge und Sanierung von Deponien verabschiedet. Christof Wicky, Gemeindeschreiber


Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: André Thürig und Karin Osterwalder, Hofwies 9, 8906 Bonstetten Projektverfasser: arc Architekten AG, Binzstrasse 39, 8045 Zürich Bauvorhaben: Umbau und energetische Sanierung Wohnhaus Breitenacher 64, Grundstück Nr. 947, Zone W2/30

Hausen am Albis Gesuchsteller: Christian und Annina Hess, Oetenbachgasse 7, 8001 Zürich Projektverfasser: Haefele Schmid Architekten AG, Binzstrasse 23, 8045 Zürich Bauprojekt: Anbau zu Wohnhaus Vers.-Nr. 524 auf Kat.-Nr. 3157, Husertalstrasse 9, Ebertswil (LW)

Hedingen Gesuchsteller: Jacqueline KusmiarsaAeberli, Güpfstrasse 16, 8908 Hedingen Bauprojekt: Abbruch und Neubau freistehende Garage Vers.Nr. 577, Güpfstrasse 16, Kat.-Nr. 63, Zone W/2.0

Mettmenstetten Bauherrschaft: Markus Metzger, Guggenbüelweg 3, Rossau, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Aufbau Photovoltaik-Anlage auf südostseitigem Satteldach beim Wohnhaus, Vers.-Nr. 138, Kat.Nr. 3611, Guggenbüelweg 3, Rossau (Kernzone KB)

Obfelden Gesuchsteller: Baukonsortium Roland Moser & MTM IMMOBILIEN GMBH, Schulhausstrasse 9, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: OG Bauplanung GmbH, Schulhausstrasse 9, 8932 Mettmenstetten Baurechtliches Vorhaben: Abbruch Gebäude Vers-Nrn. 374-376, Neubau 3, Mehrfamilienhäuser mit Unterniveaugarage, Kat.-Nr. 4616, 2682, 4617, an der Mühlestrasse (Kernzone K2)

Obfelden Projektverfasser: Kellenberger Kurt und Schmidlin Chantal, Hölibachstrasse 28, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Einbau Glas-Faltwand am bestehenden Anbau am Wohnhaus Vers.-Nr. 969, Kat.-Nr. 2709, Hölibachstrasse 28, Zone W2E

Obfelden Gesuchsteller: Schärer Kurt und Sylvia, Schürweidstrasse 37, 8912 Obfelden Projektverfasser: ARCHITEC-HAUS GmbH, Schachenstrasse 2, 8907 Wettswil am Albis Baurechtliches Vorhaben: Terrainveränderung und neues Schwimmbecken auf Kat-Nr. 4170 an der Schürweidstrasse 37 (Wohnzone W1)

Vielen herzlichen Dank für die Anteilnahme und Hilfe, die wir von Verwandten, Freunden und Bekannten in den Tagen des Abschieds von

Willy Neuenschwander 1930 – 2018

erfahren durften. Wir danken allen, die ihm während seines Lebens in Liebe und Freundschaft begegnet sind. Danke für all die Zeichen der Verbundenheit, sie sind uns Hilfe und Trost. Besonders danken wir Frau Kosa Vasiljevic, Frau Hata Beciragic, Frau Meliha Licina und ihren Mitarbeiterinnen sowie Frau Renata Wiget. Sie haben sich die letzten Jahre kompetent und herzlich um unseren Vater gekümmert. Ebenfalls danken wir den Mitarbeitenden der Villa Sonnenberg, des Zentrums für Palliative Care des Spitals Affoltern, die ihn in seinen letzten Tagen umsorgt haben. Herr Pfarrer Andreas Fritz hat mit viel Einfühlungsvermögen die Trauerfeier gestaltet, wunderbar musikalisch begleitet von der von Willy sehr geschätzten Frau Marina Wehrli Novinskaya. Herzlichen Dank. Wir danken zudem für die Unterstützung des HEKS und für die Barspenden, welche wir ebenfalls dem HEKS zukommen lassen. Mettmenstetten, im Januar 2019

Die Trauerfamilie

In tiefer Dankbarkeit für die erlebten Stunden und voller Trauer nehmen wir Abschied von

Sonja Ursula Wüest-Reif 24. Februar 1959 – 20. Januar 2019

Nach kurzer, schwerer Krankheit ist sie am Sonntagabend im Kreis der Familie friedlich eingeschlafen. Ferdinand Wüest-Reif Thomas und Nastassja Wüest Stefanie Wüest und Marco Radamonti Paul und Renate Reif-Oggenfuss und Familien René Gossweiler-Reif und Familien Walter Wüest und Susanna Sklavos Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 31. Januar 2019, um 14.15 Uhr, in der katholischen Kirche in Bonstetten statt. Wer gerne spenden möchte, berücksichtige bitte die Stiftung Spital Affoltern, Palliativ-Station, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 85-391373-1. Traueradresse: Ferdinand Wüest, Stallikonerstrasse 27, 8903 Birmensdorf

Obfelden Projektverfasser: Kellenberger Kurt und Schmidlin Chantal, Hölibachstrasse 28, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Einbau Glas-Faltwand am bestehenden Anbau am Wohnhaus Vers.-Nr. 969, Kat.-Nr. 2709, Hölibachstrasse 28, Zone W2E

Ottenbach Bauherrschaft: Brüniger Roland und Evelyn, Isenbergstrasse 30, 8913 Ottenbach Projektverfasser: eco energie a plus AG, Aarauerstrasse 7, 5040 Schöftland Bauvorhaben: Erstellen einer Photovoltaikanlage beim Wohnhaus Vers.Nr. 108, Kat.-Nr. 1389, Zwillikerstrasse 8, Kernzone

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

Qualität aus Freude am Beruf

Zürich, 22. Januar 2019 Tief betroffen müssen wir Sie über den Hinschied unserer Mitarbeiterin

Sonja Wüest 24. Februar 1959 – 20. Januar 2019

informieren. Mit Sonja Wüest verlieren wir eine sehr geschätzte und engagierte langjährige Mitarbeiterin und Arbeitskollegin. Wir werden Sonja Wüest in bester Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus und wünschen ihnen in dieser schweren Zeit viel Kraft und Zuversicht.

Geschäftsleitung und Mitarbeitende Sanitas Krankenversicherung Die öffentliche Abdankung findet am Donnerstag, 31. Januar 2019, um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche von Bonstetten statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.


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Sie planen wieder etwas

Neues Projekt der Familie Meister, Obfelden

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Der 2000. Einwohner von Aeugst Cyrill Stampfli mit einem Korb lokaler Spezialitäten begrüsst

Im Garten neben dem Kinderspielplatz tobt sich die «Ratlose-Clique» seit Mitte November aus. (Bild Livia Häberling)

Sie sind immer für eine Überraschung gut: Luzia und Dominik Meister aus Obfelden. Nach dem Schabernack des Musikvereins um die Pop-up-Beiz «Freihof vis-à-vis» folgt nun der nächste Streich. Dieses Mal involviert: die «Ratlose-Clique». ................................................... von livia häberling Im letzten Herbst feierten Luzia und Dominik Meister ihren Einstand als Gastwirte. In ihrem Garten hatten sie am 26. Oktober den «Freihof vis-à-vis» eröffnet, wenn auch nicht ganz freiwillig: Freunde aus dem Musikverein hatten die Leuchtreklame mit dem an ihrem Haus an der Dorfstrasse 68 angebracht, während die Familie in den Ferien war. Die Meisters kamen zurück – sagten sich: «Challenge accepted!» und schmissen am Eröffnungstag eine Grillparty. Seit November steht ein neues Zelt in ihrem Garten. Was geht da vor sich? Wird bald wieder gefeiert? Das fragten sich offenbar auch Freunde und Bekannte von Luzia und Dominik Meister. «Es gab tatsächlich Anfragen», bestätigt Luzia Meister grinsend.

Es wird nicht mehr ausgeschenkt, sondern gehämmert und gestrichen Die schlechten Nachrichten zuerst: Es gibt kein Beizen-Comeback. Aber die Meisters können ja nicht nur wirten – sie können auch werken, hämmern, streichen, schleifen oder basteln. Deshalb sind sie seit ein paar Jahren in der «Ratlose-Clique» dabei. Diese war eines Abends im Jahr 1993 an einem Stammtisch in Hedingen entstanden. Ein Trüppchen Fasnachtsbegeisterter schloss sich zusammen, um zu Fuss an Umzügen mitzulaufen. Später kam ein Wagen hinzu, den die Clique Jahr für Jahr unter einem neuen Motto umbaute. Sie waren schon Max und Moritz, Super Mario, eine Bäbi-Stube oder die Flintstones. Sie waren verkleidet als Mönche und als Piraten, als Babys und als Heidi. Und

vor 20 Jahren sogar mal als Viagra. Da muss interessantes Bildmaterial entstanden sein. Bei all der Kreativität überrascht es umso mehr, dass diese rastlose Truppe bei der Namenssuche am Gründungsabend derart überfragt war, dass man die Not zur Tugend erhob und sich Ratlose-Clique taufte.

Die Clique sucht einen neuen Unterstellplatz Was aber hat die Clique mit dem Garten-Zelt zu tun? Also: Darin entstand ab Mitte November der neuste Fasnachtswagen, der morgen Samstag seinen ersten Auftritt hat. Das ist nicht selbstverständlich: Nach 15 Jahren musste die Gruppe Anfang Jahr ihren Unterstellplatz in Hedingen verlassen. Hinzu kam, dass die Clique in den letzten Jahren stetig geschrumpft war, bis Anfang 2018 noch sechs Mitglieder übrig waren. Die Suche nach einem neuen Unterstellplatz blieb erfolglos, was das Trüppchen zur Frage brachte: «Wie weiter?» Auch die Auflösung des Vereins sei dabei im Raum gestanden, erklärt Luzia Meister. «Schlussendlich haben wir uns dafür entschieden, mit einem kleineren Gefährt weiterzumachen.» Dieses sei während der letzten acht bis zehn Samstage im Garten präpariert worden, dabei habe sich die Clique auf viele helfende Hände und private Sponsoren aus dem Freundeskreis verlassen können, freut sie sich. Noch immer sei man jedoch auf der Suche nach einem Unterstand für nächstes Jahr, erklärt sie. Morgen ist die Clique mit ihrem Gefährt zum ersten Mal in Dietikon auf Tour. Das Motto ist bis dahin streng geheim … Gut, ein bisschen spoilern liegt drin: Es ist cineastisch angehaucht und die Damen spielen dabei eine grosse Rolle – im wahrsten Sinn des Worts. Die Ratlose-Clique ist morgen Samstag in Dietikon zum ersten Mal mit ihrem neuen Fasnachtswagen unterwegs. Im Säuliamt sind sie an folgenden Umzügen dabei: Samstag, 16. Februar, Hedingen; Sonntag, 10. März, Uerzlikon.

Hintergrundwissen und praktische Hinweise zum Spitalaufenthalt Die Broschüre «Meine Rechte und Pflichten – Informationen zum Spitalaufenthalt» liegt in einer Neuauflage vor. Spitalpatientinnen und -patienten haben Rechte. Diese Rechte reichen von der Selbstbestimmung über medizinische Eingriffe und Therapien über das Recht auf Besuche und Seelsorge bis hin zum Recht, selber darüber entscheiden zu können, wer in welchem Umfang und zu welchem Zweck über die eigenen Patientendaten informiert werden darf. Die wirksame Wahrnehmung dieser Patientenrechte setzt deren Kenntnis voraus. Spitalpatientinnen und -patienten haben aber auch Pflichten. In einem geordneten Spital-

betrieb ist etwa die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der Mitpatienten von massgeblicher Bedeutung. Zu diesen Themenbereichen bietet die Patientenbroschüre «Meine Rechte und Pflichten – Informationen zum Spitalaufenthalt» praktische Hinweise und Hintergrundwissen. Erläutert wird auch das Vorgehen bei Streitigkeiten über Rechte und Pflichten im Spital. Die Broschüre ist umfassend überarbeitet und ergänzt worden. Sie wird gemeinsam vom Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK), vom Datenschutzbeauftragten (dsb) und der Gesundheitsdirektion herausgegeben. (pd.) Broschüre unter www.datenschutz.ch/publikationen.

Aeugst hat die 2000er-Grenze durchbrochen: Anlässlich einer kleinen Feier haben Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer und Gemeindeschreiber Peter Trachsel Cyrill Stampfli als 2000. Einwohner herzlich begrüsst – mit einem Korb voller lokaler Spezialitäten. Cyrill Stampfli berichtete, wie er die Vorzüge der ländlichen Umgebung der Gemeinde Aeugst schätzt. Als Bereiter auf der Pferdesportanlage Weihergut von Barbara und Peter Gautschi hat er neu Wohn- und Arbeitsort unter einem Dach. Gemäss seinen Aussagen zählt diese Pferdesportanlage zu den schönsten der Schweiz. Anhand der faszinierenden Erzählungen von Cyrill Stampfli wird schnell klar, dass Pferd und Reitsport seine grosse Leidenschaft sind. Auch meinte der sympathische junge Mann, dass Interessierte, die einen Blick in die Reitstallungen werfen möchten, jederzeit vorbeischauen dürften.

Lange ein eher armes Bauerndorf Zwischen 1850 und 1970 lebten in Aeugst am Albis 647 bis 700 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Einwohnerzahl war damit über mehr als 100 Jahre ziemlich stabil. Im gleichen Zeitraum hat sich die Einwohnerzahl von Affoltern vervierfacht, im gesamten Knonauer Amt knapp verdoppelt. Seit 1970 holt Aeugst jedoch kräftig auf, innerhalb von weniger als 50 Jahren verdreifachte sich die Einwohnerzahl. Im Jahre 1883 betrugen die Steuereinnahmen 1502 Franken und die nächsten 50 Jahre stiegen sie nicht über 10 000 Franken. Erst im Jahr anzeige

200. Aeugster: Cyrill Stampfli, flankiert von Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer und Gemeindeschreiber Peter Trachsel. (Bild zvg.) 1960 konnte die Gemeinde über 100 000 Franken an Steuern einnehmen, 1962 gab es mit fast einer Million und 1968 mit 600 000 Franken je einen sehr erfreulichen Ausreisser nach oben. Grund für diese Ausreisser: die Grundstückgewinnsteuer. Ab 1971 waren die Steuereinnahmen grösser als eine Million, ab 1990 grösser als fünf und ab 2016 grösser als zehn Millionen Franken. Damit war Aeugst in der Liga der wohlhabenden Zürcher Gemeinden angekommen. Im Knonauer Amt haben unter anderem Kappel, Maschwanden und Rifferswil schützenwerte Ortsbilder von überregionaler, Hausen und Mettmenstetten von regionaler Bedeutung. Der Grund warum dem Ortsbild von Aeugst am Albis nicht dieselbe regionale bzw. überregionale Bedeutung zukommt, liegt wahrscheinlich daran,

dass Aeugst bis in das 20. Jahrhundert hinein ein eher armes Bauerndorf mit den bereits erwähnten tiefen Steuereinnahmen war. Reiche Bauern, die zum Teil aus dem Bernbiet kamen, siedelten lieber in tieferen Lagen an (z.B. Rifferswil) und bauten dort schöne Häuser. Cyrill Stampfli hat sich am 14. Januar bei der Einwohnerkontrolle angemeldet. Anlässlich einer kleinen Feier begrüssten Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer und Gemeindeschreiber Peter Trachsel ihn als 2000. Einwohner. Vom Gemeinderat erhielt er bei dieser Gelegenheit einen Korb mit lokalen Spezialitäten vom Dorfstrasslädeli von Ruth Bieri Hamad (dorfstrasslaedeli.ch), dem Landladen der Familie Weiss (der-landladen.ch) sowie einen «Eichhörnli-Chueche» von Margrit Nötzli (apero-natuerlich.ch). (pt)


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Freitag, 25. Januar 2019

In Maschwanden ist die Einheitsgemeinde umstritten Die Schule sieht keinen Mehrwert, der Gemeinderat eine bessere Nutzung von Synergien Weil sie keinen Mehrwert sieht, stemmt sich die Maschwander Schule gegen die Bildung einer Einheitsgemeinde und erhält Unterstützung von der Rechnungsprüfungskommission. Der Gemeinderat hingegen sieht darin die Chance, Synergien besser zu nutzen.

stalten liesse, weil der Kanton einen Pauschalbeitrag von 100 000 Franken leistet und sich mit 35 000 Franken an den Projektkosten beteiligt. Er befürchtet, dass der Kanton seine Politik zunehmend auf die Einheitsgemeinde ausrichtet und so auf die übrigen Gemeinden zusätzlicher Aufwand und sinkende Unterstützung zukommen wird. Der Gemeinderat erwartet gemäss Abstimmungsunterlagen, dass Austausch und Koordination der Themen beider Behörden sich mit dem zwingenden Einsitz des Schulpräsidenten im Gemeinderat verbessern würde. Vereinfachung von Abläufen und Vermeidung von Doppelspurigkeiten, Transparenz der Entscheidungswege und Verantwortlichkeiten und Reduzierung von Reibungsverlusten bilden für den Gemeinderat weitere Vorteile bei einer Einheitsgemeinde.

................................................... von werner schneiter Maschwanden ist eine der letzten Gemeinden im Bezirk Affoltern, die nun über die Bildung einer Einheitsgemeinde entscheidet. Und das in zwei Schritten: Nachdem die stimmberechtigte Marina Clerici im Sommer 2017 eine Einzelinitiative eingereicht hatte, befinden nun die Stimmberechtigten am 10. Februar an der Urne erst einmal darüber, ob dazu eine Vorlage ausgearbeitet werden soll. Sagt das Volk jetzt Ja, so folgt nach Abschluss der Arbeiten nochmals eine Abstimmung über «ob ja und wie». Aber das ist noch keineswegs sicher, denn die Meinungen über die Einheitsgemeinde sind auch in der Bevölkerung geteilt. «Diese reichen von schroffer Ablehnung bis zur Forderung, diese endlich umzusetzen», sagt Gemeindepräsident Christian Gabathuler. Er selber war während 20 Jahren Mitglied der Schulpflege und 16 Jahre deren Präsident. Damals gab es noch keine Schulleiter. Aktuariat und Rechnungswesen wurden durch die Mitglieder erledigt. Als Vorsteher der Politischen Gemeinde publireportage

Eine der ersten Schulen im Kanton Zürich, die beim Pilotprojekt «geleitete Schule» dabei waren und auch beim Aufbau einer Tagesschule eine Vorreiterrolle innehatte: Die Schule Maschwanden wehrt sich gegen die Einheitsgemeinde. (Bild Werner Schneiter) sieht er heute mehrheitlich Vorteile in der Einheitsgemeinde. Er spricht von Synergien und sieht namentlich Nutzen darin, dass sich bei der Integration der Infrastruktur die Schule auf ihre Kernaufgabe konzentrieren könnte: auf die Bildung, die bei einer Einheitsgemeinde von einer Kommission verantwortet würde. Und zudem würde die Schule bei Verwaltungsaufgaben entlastet. Auch eine Einheit der Finanzen brächte nach seiner Auffassung Vorteile, und mit einer transparenten, ein-

heitlichen Finanz- und Steuerpolitik hätte das unselige «Jonglieren» mit Steuerfüssen ein Ende. Individuellen Sonderlastenausgleich (Islola) beispielsweise könne ja die Politische Gemeinde nur für sich beantragen; bei einer Einheitsgemeinde wäre die Schule inbegriffen. «Heute reden wir nur auf bilateraler Ebene mit Schulvertretern», bedauert Gabathuler und glaubt, dass bei gutem Willen von allen Seiten die Einheitsgemeinde möglich wäre. Zumal sich die Umsetzung nach seinen Worten kostenneutral ge-

Weiterhin autonom bleiben Schulpräsident Ursin Dosch widerspricht vielen dieser Argumente. Maschwanden, die kleinste Ämtler Gemeinde, habe auf Schulebene schlanke und überschaubare Strukturen – und kurze Entscheidungswege, die bei einer Zusammenlegung nach seiner Auffassung länger würden. Dosch sieht vor allem die Gefahr, dass Innovationen der Schule wegen anderer Prioritäten gebremst werden könnten. «Unsere Tagesschule ist heute innovativ¨und war es auch in der Vergangenheit. Wir waren eine der ersten Schulen im Kanton Zürich, die beim

Pilotprojekt ‹geleitete Schule› dabei waren. Auch beim Aufbau einer Tagesschule kam Maschwanden eine Vorreiterrolle zu!», so der Schulpräsident, der beim Zusammenlegen der Budgets auch einen Autonomieverlust der Schule befürchtet. «Die Gefahr einer Bevormundung der Schulausgaben steigt.» Das Argument, dass sich die Schule hernach auf ihre Kernaufgabe Bildung konzentrieren könne, zieht für Ursin Dosch nicht. «Synergien nutzen – das ist heute ein Trendargument. Wir haben ja nur zwei Liegenschaften und darüber hinaus eine 37-ProzentStelle der Schulverwaltung – also kostengünstige, schlanke und effiziente Strukturen», hält er fest. Für den Schulpräsidenten hätte der zwingende Einsitz im Gemeinderat eine Verdoppelung seiner Arbeit zur Folge – mit Gemeinderats- und Schulkommissionssitzungen. Die Schaffung eines Ressorts «Schule» würde laut Dosch Kapazitäten für die übrigen Geschäfte beeinträchtigen. Auf sechs Gemeinderatssitze aufstocken (Kostenfrage!) oder bei weiterhin fünf die Lasten auf vier Gemeinderäte aufteilen (Mehrarbeit): «Die Einheitsgemeinde bringt keinen sichtbaren Mehrwert, zumal die Schulpflege weiterhin fünf Mitglieder haben müsste», sagt Ursin Dosch im Einklang mit der Rechnungsprüfungskommission, die ebenfalls für ein Nein eintritt. Sie sieht keine deutlichen Kostensenkungs- oder Ertragssteigerungs-Synergien und empfiehlt, die Einzelinitiative am 10. Februar abzulehnen.


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Freitag, 25. Januar 2019

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Bienvenues les Welsch! Die Sek Hausen zeigt, was es braucht, damit der Schüleraustausch klappt «Nur 2 Prozent aller Schüler gehen in einen Sprachaustausch», titelte kürzlich der Tages-Anzeiger. Schlusslicht sei der Kanton Zürich. Es gibt jedoch Ausnahmen, wie sich an der Sek Hausen zeigt. Ohne überdurchschnittliches Engagement der Lehrkräfte geht es aber auch da nicht.

Hausemer Schüler in Fribourg

................................................... von martin platter Es gibt viele Gründe, weshalb der Schüleraustausch zwischen den Sprachregionen nur selten stattfindet: Der Föderalismus im schweizerischen Schulsystem, der Niveauunterschiede auf derselben Schulstufe zur Folge hat. Fehlende Sensibilität für die Thematik oder eine andere Gewichtung der Schwerpunkte durch Schulbehörden und -leitungen; fehlende Unterbringungsmöglichkeiten für die Austauschschüler oder schlicht fehlendes Engagement aller Beteiligten. Sprachlehrerin Luzia Vogel kennt die «Probleme». Wobei: Beim Besuch zweier Lektionen von Austauschschülern am letzten Mittwochmorgen im Sekundarschulhaus Weid 2 erhielt man den Eindruck, dass es für Vogel und das ganze Lehrerteam keine Probleme, sondern nur Lösungen gibt. Vogel sprüht vor Enthusiasmus, wenn sie unterrichtet und noch mehr, wenn sie über den Schüleraustausch spricht. Seit dreieinhalb Jahren wirkt sie an der Sek in Hausen und ist treibende Kraft des Schüleraustauschprogramms. «Im meiner Zeit haben bereits 45 Schüleraustausche stattgefunden. Für die Koordination habe ich von der Schulpflege zwei zusätzliche Wochenstunden zugesprochen erhalten», sagt sie und lächelt im Wissen, dass dies natürlich bei Weitem nicht reicht. Für Vogel ist das Projekt eine Herzensangelegenheit. Selber mit einem Westschweizer liiert, hat sie zwei Jahre in Rolle gelebt und dort gearbeitet. Sie kennt die positiven Effek-

Deutsch als Zweitsprache: Sprachlehrerin Luzia Vogel mit den Romands Nikola, Elisabeth und Samuel. (Bild Martin Platter) te, wenn man eine andere Sprache in deren Kulturkreis erwerben kann.

Keine Probleme, nur Lösungen Derzeit werden drei Schüler und eine Schülerin aus der Region Fribourg in Hausen unterrichtet. Alle vier machen ein Zwischenjahr, sind also während zwölf Monaten im Oberamt. Nachdem man keine Gasteltern gefunden hatte, sprangen kurzerhand die Lehrerinnen ein und nahmen die Jugendlichen im Alter von 15 bis 16 Jahren bei sich zu Hause auf. Auch das lief nicht überall ganz reibungslos. Ein Schüler verursachte disziplinarische Probleme. Man schickte ihn jedoch nicht einfach zurück nach Hause, was möglich gewesen wäre. In der Leistungsvereinbarung, die Schüler und Eltern für das Austauschjahr unterzeichnen, wäre das ein Ausschlussgrund. Stattdessen ging man den Problemen auf den Grund. Er wurde in eine andere Klasse versetzt und von den Lehrpersonen eng begleitet und gecoacht.

«Axel hat durch seine kommunikative Art schnell Fortschritte gemacht und spricht bereits fliessend Deutsch», stellt Vogel zufrieden fest. Die anderen drei Jugendlichen sind noch nicht ganz so weit, haben aber durch die vielen DAZ-Lektionen (DAZ – Deutsch als Zeitsprache) ebenfalls gute Fortschritte im Spracherwerb erzielt. Was die Lehrerin erstaunt: «Die Kinder kommen aus unterschiedlichen Schul-Niveaus, von Sek C bis Pro-Gymnasium. Im Unterricht merkt man davon aber wenig. Es kommt mehr auf Fleiss und Engagement an.»

Integration, nicht ganz von alleine Für die Schüler selbst ist der Austausch eine willkommene Abwechslung und auch ein kleiner Kulturschock. «In Hausen wird viel selbstständiger gearbeitet als an unserer Schule in Fribourg. Das war am Anfang für mich eine Umstellung, die viel Arbeit nötig machte. Aber nun geht es», sagt Nikola. Seine Eltern sei-

en zuerst nicht begeistert gewesen, als er mit dem Vorschlag des Austauschjahres gekommen sei. «Sie befürchteten, ohne ihre Obhut würde ich mich hängen lassen.» Mit guten Leistungen konnte er sie umstimmen. «Nun finden sie es ebenfalls eine tolle Sache.» Elisabeths Eltern dagegen waren von Anfang an begeistert, dass sie diese Chance erhalten hat. Der Grund, weshalb Axel in die Deutschschweiz wollte, war ein praktischer: «Wir hatten in Fribourg keinen Deutschlehrer, der Muttersprachler war, sondern einen Spanier. Seine vielen Fehler haben genervt.» Ganz von alleine lief die Integration der vier Westschweizer in Hausen freilich nicht. Vogel erklärt: «Anfangs sind die vier oft untereinander geblieben und haben in der Pause nur Französisch geredet. Wir Lehrer haben interveniert und eine bessere Durchmischung mit der ganzen Klasse angeregt. Das hat funktioniert, auch weil die Fribourger so natürlich schneller Fortschritte in Deutsch machten.»

Seit drei Jahren haben alle Schüler der 1. und 2. Sek Hausen einen Briefpartner in Fribourg. Einige lassen sich sogar auf einen Einzelaustausch ein: Sie besuchen während einer Woche den Unterricht im CO Jolimont und wohnen bei ihren Austauschpartnern. Das Schwierigste zu Beginn des ganzen Prozesses sei gewesen, eine geeignete Partnerschule in der Westschweiz zu finden, die den Schüleraustausch ermöglichte, erläutert Vogel. «Wir haben mit der CO Jolimont eine ideale Lösung gefunden. Meine Ansprechpartnerin ist Barbara Lugrin, eine Exil-Zürcherin, die in Fribourg die Überzeugungsarbeit leistet.» Im Vergleich zur familiär organisierten Sek Hausen mit ihren 140 Schulkindern sei das CO Jolimont mit rund 1000 Schülern wesentlich unpersönlicher. Das spüre man zuweilen auch in der Zusammenarbeit, obschon das Austauschprogramm an den Schulen im Kanton Fribourg in der 2. Sek Pflicht sei. Demnächst startet wieder eine Delegation Hausemer ihren Austausch, zwölf Mädchen und vier Jungs. Vier von ihnen stellten sich den Fragen des «Anzeigers». Carola und Kim gehen zum ersten Mal. Michel und Leonie haben im letzten Herbst mitgemacht – Leonie bereits zum zweiten Mal. «Heimweh werde sie bestimmt nicht haben», sagt Kim und lacht. Alle freuen sich auf den Tapetenwechsel und aufs Reisen. Luzia Vogel ergänzt: «Die Kinder reisen alleine mit dem Zug. Das löst bei einigen Eltern Ängste aus. Wir an der Sek Hausen finden jedoch, dass die Jugendlichen auch lernen müssen, selber Verantwortung zu übernehmen – auch die Zuhausegebliebenen, wenn es darum geht, Gastgeber für die Romands zu sein und sie in unsere Kultur und Region einzuführen. Nicht umsonst steht in unserem Leitbild, dass wir die Schulkinder ‹fit fürs Leben› machen wollen.»

Weihnachtspäckli aus dem Säuliamt erreichten Osteuropa 454 Geschenke aus Affoltern und Maschwanden verteilt Mit grossem Einsatz sammelten die reformierte Kirche Maschwanden und die ChrischonaKirche Affoltern zusammen mit 500 weiteren Sammelstellen in der Schweiz Total 107 300 Pakete – neuer Rekord. Ruedi Künzi aus Maschwanden beteiligte sich am Verteilen der Weihnachtspäckli in der Ukraine. Vor Weihnachten wurde in den folgenden Zielländern verteilt: Albanien, Bulgarien, Moldawien, Rumänien, Serbien, Weissrussland und Ukraine. Ganze 35 Sattelschlepper haben die Päckli zu den notleidenden Menschen im Osten gebracht. Jedes einzelne Päckli bringt Freude und Hoffnung in schweren Lebenslagen! Es ist mehr als nur wertvoller Inhalt in schönem Geschenkpapier – es lässt die Beschenkten wissen, dass sie nicht vergessen sind. Woher kennen Sie die Aktion Weihnachtspäckli? Ruedi Künzi: Vor einigen Jahren erfuhr ich von der Aktion und das Konzept der vier christlichen Hilfswerke überzeugte mich schnell. Die reformierte Kirche Maschwanden richtet nun jedes Jahr eine Sammelstelle ein und kann mit der engagierten Unterstützung ihrer Mitglieder rechnen.

Was hat Sie dazu bewogen beim Verteilen der Päckli mitzumachen? Ich wollte einmal selber sehen, wohin die Hilfspakete gebracht werden und wer sie bekommt. Wohin, wie lange und mit was für Leuten sind Sie gereist? Da ich selber etwas Russisch spreche, schloss ich mich einer der fünf Gruppen an, die ihren Verteilstützpunk im Dorf Choroshiv in der Westukraine hatten. Eine Gruppe setzte sich aus sieben Leuten aus der Schweiz und einem Dolmetscher zusammen. Die Verteilreise dauerte zehn Tage. ...............................................................

«Das Konzept der vier christlichen Hilfswerke hat mich schnell überzeugt.» ............................................................... Wie ist das Verteilen abgelaufen? Die Päckli aus einem Schweizer Sattelschlepper wurden in einem Zwischenlager abgeladen. Von hier aus erfolgte der Weitertransport in Kleinbussen zu den hilfsbedürftigen Menschen in zum Teil sehr abgelegenen Gebieten. Koordiniert wird die Verteilaktion von Pastoren oder Sozialvorstehern aus den jeweiligen Dörfern, die wissen, wo die Not am grössten ist.

Ruedi Künzi (links) beim Verteilen von Weihnachtspäckli in der Ukraine. (Bild zvg.) Was hat Sie am meisten beeindruckt während der Reise? Für uns, die wir aus der reichen Schweiz angereist sind, war die grosse Armut in vielen von Alkoholproblemen betroffenen, zerrütteten Familien

sehr berührend, Kinder leiden am meisten. Eindrücklich hingegen ist der grosse Einsatz von vielen einheimischen Kirchen und Vereinen, sie betreuen die Notleidenden nach ihren Kräften.

Wir haben aber auch gastfreundliche Familien getroffen, denen es finanziell etwas besser geht, sie geben sogar von dem Wenigen, das sie haben, noch weiter an andere. Interview: Richard Roth


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ratgeber steuern

Ottenbach lebte während einigen Tagen zeitlos

Freitag, 25. Januar 2019

Ein Defekt an der Kirchturmtechnik sorgte für falsche Uhrzeiten Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Zu- und Wegzüge Ich habe am 1. Oktober 2018 meinen Wohnsitz von der Stadt Zürich nach Uster verlegt. Ab wann werde ich in Uster steuerpflichtig? Ab dem 1.1.2017 wurde zum Zuzugsprinzip gewechselt. Das heisst: Zieht ein Steuerpflichtiger am 1. Oktober 2018 von der Stadt Zürich nach Uster, so beansprucht die Zuzugsgemeinde, nämlich Uster, bereits ab 1. Januar 2018 die Steuerhoheit. Ich werde am 1. Oktober 2019 meinen Wohnsitz vom Kanton Zürich nach Bern verlegen. Ab wann werde ich in Bern steuerpflichtig? Ab 1. Januar 2019 werden Sie in Bern steuerpflichtig. Bei einem Wohnsitzwechsel über die Kantonsgrenze hinweg, ist der Wohnsitz am Ende der Steuerperiode massgebend. Der Steuerpflichtige wird im Zuzugskanton für die gesamte Steuerperiode steuerpflichtig. Im Wegzugskanton besteht für die gesamte Steuerperiode keine Steuerpflicht mehr. .........................................................

«Im Jahr der Heirat werden Sie bereits gemeinsam besteuert.» ......................................................... Ich bin am 15. Januar 2018 in Zürich zugezogen. In welchem Kanton kann ich die Verrechnungssteuer für Fälligkeiten 2017 zurückfordern? Der Antrag auf Rückerstattung der im Kalenderjahr 2017 abgezogenen Verrechnungssteuer hat noch im Wegzugskanton zu erfolgen. Wir haben am 30. Juni 2018 geheiratet. Ab welchem Zeitpunkt werden wir gemeinsam besteuert? Im Jahr der Heirat, das heisst in Ihrem Fall 2018, werden Sie bereits für die ganze Steuerperiode 2018 gemeinsam zum Verheiratetentarif besteuert. Darf das Gemeindesteueramt eine Einschätzung vornehmen? Das Gemeindesteueramt ist im Rahmen der Weisungen der Finanzdirektion sogar verpflichtet, eine bestimmte Anzahl Einschätzungen vorzunehmen.

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Eine defekte Elektronik stiftete in Ottenbach zeitweise ziemliche Verwirrung. Die Turmuhr der reformierten Kirche zeigte eine um fast fünf Stunden verfrühte Zeit an und das Morgen-, Mittagsund Abendgeläute fiel total aus. Martin Meister, Fachmann und Spezialist für Kirchturmtechnik, muss einen erheblichen sportlichen Einsatz zeigen, um zu seiner Arbeitsstelle zu gelangen. Die schmale und steile Holztreppe, welche in die Höhen des Kirchturmes in der reformierten Kirche in Ottenbach führt, lässt die Besteiger, oben angekommen, ganz schön schnaufen. Doch die Mühe des Servicetechnikers ist zwingend notwendig, hat doch die verwirrte Turmuhr und das fehlende Geläute im Dorf für einigen Gesprächsstoff gesorgt. Die Ursachen des Defektes sind zwar eher banaler Natur, die Zusammenhänge der computergesteuerten Technik aber dennoch nicht ganz einfach zu erklären. Eine Sicherung der funkgesteuerten Uhr fiel aus und ein für solche Fälle angebrachter Not-

Akku versorgte während einer gewissen Zeit den elektrischen Antrieb. Ebenfalls am gleichen elektrischen Tableau verbunden war auch die grösste, nämlich die zweite der vier Glocken.

Defekt hoch über den Dächern des Dorfs Die am meisten beanspruchte zweite Glocke fiel damit gänzlich aus und so entstand der Ausfall des Geläuts und mit der Zeit auch ein sehr verwirrender Stand der Stundenzeiger. Diese Umstände verursachten in der Glockenstube hoch über den Dächern des Dorfes einigen Arbeitsaufwand. Martin Meister, Experte in Sachen Turmuhren und Kirchenglocken von der Firma Rüetschi, Glockenguss und Kirchturmtechnik in Aarau, war gefordert. Er überlegt sich eher dreimal, bevor er die Tür seines Servicewagens auf dem Parkplatz vor der Kirche schliesst, um zu seiner Arbeitsstelle aufzusteigen, ob er wirklich alle benötigten Werkzeuge mit dabeihat. Seine Tätigkeit und seine exquisiten Arbeitsplätze liebt er jedoch. Sogar während

Beruflich immer ein steiler Aufstieg: Martin Meister, Spezialist in Sachen Kirchturmtechnik. (Bild Martin Mullis) seiner Ferien kann er nur schlecht an einem Kirchturm vorbeigehen, ohne diesen zu besteigen. Am späten Dienstagnachmittag zeigten die Zeiger der Kirchturmuhr von Ottenbach die Uhrzeit wieder

minutengenau. Und auch zur Vesperzeit um 16 Uhr und zur Bätzyt in der Winterzeit um 17.30 Uhr läutet die Glocke 3 zur Freude der meisten und zum Ärger einiger Einwohner nun wieder pünktlich. (mm)

Bald, bald gibts im «Stallkafi» wieder Kaffee Auf dem Hof von Caroline und Martin Röthlisberger in Knonau wird neu gebaut Anfang 2018 wurde das «Stallkafi» von Caroline Röthlisberger vom Wintersturm Burglind verwüstet. Inzwischen läuft der Wiederaufbau. Spätestens Anfang Juni soll wieder eröffnet werden.

bereitschaft aus der Bevölkerung war sehr gross», so Caroline Röthlisberger. So habe sie beispielsweise auf viele Helferinnen und Helfer zählen können, als es darum ging, das – glücklicherweise unbeschadete – Mobiliar in die Container zu räumen.

Neues «Stallkafi»: mehr Platz

................................................... von livia häberling Ein Jahr ist es her, seit das Sturmtief «Burglind» innert weniger Augenblicke zerstörte, was Caroline Röthlisberger in drei Jahren liebevoll aufgebaut hatte. Eines Mittags im Januar hob eine Sturmböe das Scheunendach an, dabei riss der tragende Balken längs durch, und als die Konstruktion wieder runterdonnerte, brachen die Querbalken unter der Last zusammen. Sogar ein massiver Betonpfeiler brach in zwei Teile, verletzt wurde wie durch ein Wunder niemand. Doch der Schaden war massiv. Das «Stallkafi», das Caroline Röthlisberger im selben Gebäude betrieben hatte,

Caroline und Martin Röthlisberger auf der Baustelle ihres Neubaus. (Bild lhä) war komplett zerstört. Seit der Eröffnung im Jahr 2015 hatte sich die gelernte Konditorin/Confiseurin einen kleinen, feinen Kundenstamm aufge-

baut. Auch über die Dorfgrenzen hinaus hatte sich das «Stallkafi» als Treffpunkt etabliert. Entsprechend gross war die Anteilnahme. «Die Hilfsbereit-

Im Frühling wird Caroline Röthlisberger ihre Tische, Sofas, Lampen und Stühle, die sie so liebevoll in Brockenstuben zusammengesucht hat, endlich wieder ausladen können. Die Bewilligungen sind eingeholt, die Bauvergaben gemacht – das neue Gebäude wird derzeit erstellt. Auf dem Dach wird wieder eine Solaranlage montiert, drinnen wird es dank der vergrösserten Fläche mehr Platz für Gäste haben. Ebenfalls zum Konzept gehören eine Kinderecke und ein Ofen, der für gemütliche Stimmung sorgen soll. Wenn alles nach Plan läuft, wird die Gastgeberin ihr «Stallkafi» spätestens Anfang Juni wieder eröffnen können.

Prächtige Aussichten und märchenhafte Winterlandschaften Ämtler Wandergruppe am Flumserberg Die Rundwanderung wurde geprägt von einem grossartigen Panorama auf die mächtigen Berge und den tiefblauen Walensee. Sie führte von der Tannenbodenalp durch den Grappawald zur Prodalp und über die Hochebene Madils. Bei winterlichen Temperaturen fuhren die Teilnehmenden mit der Bahn nach Unterterzen, wo sie die Gondelbahn zur Tannenbodenalp brachte. Von hier ging der Winterwanderweg Richtung Chrüz zur Talstation Maschgenkamm und dann durch den lichten Wald bis zum Schwammkopf hinauf. Kurz vor dem Tanzplatz wählte die Gruppe den Weg Richtung Winkelzahn, vorbei an märchenhaften Winterlandschaften

Die Ämtler Wandergruppe vor den mächtigen Churfirsten. (Bild zvg.) und mit Tiefblicken auf den Walensee. Auf der Höhe von Chrüz führte der breite Spazierweg unter der Rodelbahn Floomzer hindurch. Bei der ersten Weggabelung im Wald ging es nach rechts und vor der zweiten Ver-

zweigung querte man eine Skipiste. Hinter der Talstation der Sesselbahn Stelli folgte ein kurzer, steiler Aufstieg durch den lichten Wald. Dann führte der Weg leicht abwärts am Grappawald entlang bis zur Prodalp, mit

einer prächtigen Aussicht auf die Churfirsten, den markanten Spitzmeilen und die Liechtensteiner Alpen. Im Bergrestaurant Prodalp gab es ein feines Mittagessen und eine Pause an der warmen Sonne. Nun führte die aussichtsreiche Rundwanderung zur Hochebene Madils hinunter und fast auf ebenem Weg durch das sonnige Moor. Nach einem kurzen Anstieg beim Schwammkopf und einem letzten Blick auf die herrliche Winterlandschaft erreichte man beim Tanzplatz eine Holzhütte und ein wenig später den Ausgangspunkt Tannenbodenalp, wo es mit der Gondelbahn und dem Zug wieder nach Hause ging. Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos unter www.miteinanderwandern.ch.


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Bei Einbruch Bargeld erbeutet Auch Vandalen und Bettler waren in den vergangenen Tagen im Knonauer Amt unterwegs. Mittels Aufbrechen der Türe verschafften sich Einbrecher am 22. Januar zwischen 9 und 10 Uhr Zutritt zur Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Zwillikon. Mehrere hundert Franken Bargeld kamen weg. Gemäss Angaben der Kantonspolizei in Affoltern beläuft sich der Sachschaden auf zirka 1000 Franken. In Affoltern scheiterte am 20. Januar zwischen 12 und 20 Uhr der Versuch, in eine Mehrfamilienhaus-Wohnung einzudringen. Den Einbrechern gelang es nicht, ein Fenster aufzubrechen. Der Schaden beläuft sich auf rund 500 Franken. Unbekannte haben am 20. Januar um 1.30 Uhr in der Nähe des Bahnhofs Affoltern bei einem Mehrfamilienhaus mit einer Flasche eine Scheibe zertrümmert. Der Schaden beläuft sich auf zirka 500 Franken. Vandalen waren auch in Wettswil unterwegs. Sie haben, wie am 21. Januar nachmittags festgestellt, ein Schrebergartenhaus mit Graffiti überzogen. Der Schaden ist noch nicht bekannt, wie die Kantonspolizei Affoltern mitteilt. Bekannt ist dieser in Hausen. Dort wurde zwischen 7. und 20. Januar im Dorfteil Heisch ein im Umbau befindliches altes Riegelhaus versprayt. Die Reinigung wird Kosten von ungefähr 500 Franken nach sich ziehen. Im Bereich der Autobahnraststätte MyStop waren zwei Männer mit rumänischem Autokennzeichen unterwegs. Mit dem Hinweis, kein Geld für Benzin und Essen zu besitzen, sprachen sie dort Passanten an. Sie verschwanden, ehe sie von der Polizei angehalten werden konnten. (-ter.)

Freitag, 25. Januar 2019

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Spannende Zeit – düstere Aussicht Wirtschaftsprognose von UBS-Chefökonom Daniel Kalt für Ämtler Arbeitgeber Eine Rezession steht bevor. Wie nahe, das hängt von verschiedenen Faktoren ab – etwa dem weiteren Verlauf des «Brexit» und des Handelskriegs zwischen den USA und China. UBS-Chefökonom Daniel Kalt referierte am Mittwoch in Rifferswil vor rund 50 Ämtler Arbeitgebern. ................................................... von thomas stöckli «Wir erleben aktuell eine sehr spannende Zeit», stellte Daniel Kalt, Chefökonom von UBS Schweiz, gleich zu Beginn seiner Ausführungen klar. Vieles hängt davon ab, was sich in den nächsten vier, fünf Wochen tut, etwa in Sachen Brexit und im Handelsstreit zwischen den USA und China. Im Rückblick auf den Aktienmarkt der letzten zehn Jahre zeigt sich: es ging ordentlich bergauf. Sehr steil war die Kurve in den Jahren 2016 und 2017. Dagegen brachte das letzte Quartal 2018 die schlimmste Dezember-Depression seit über 80 Jahren. War dies nur ein vorübergehender Taucher oder die grosse Trendwende? Die UBS rechnet mit drei möglichen Szenarien, wie Daniel Kalt ausführte. Im «Worst Case» könne es tatsächlich direkt in eine Rezession gehen. «Das kann passieren, wenn vieles schief läuft», so der Ökonom. Etwa bei einem chaotischen Brexit oder wenn der Handelskrieg zwischen den USA und China weiter eskaliere. «Das ist nicht das, was wir erwarten», beruhigte Kalt. So dürfe man hoffen, dass ein «Hard Brexit» verhindert werden kann und die USA und China an den Verhand-

UBS-Chefökonom Daniel Kalt (links) und Dieter Greber, Präsident des Arbeitgeberverbands Bezirk Affoltern, empfingen zum traditionellen Arbeitslunch mit Wirtschaftsprognose im «Schwiizer Pöschtli», Rifferswil. (Bild Thomas Stöckli) lungstisch finden. Schliesslich dürfte Präsident Trump viel daran liegen, dass die US-Wirtschaft nicht schon im Wahljahr 2020 in eine Rezession schlittert – verbunden mit steigender Arbeitslosigkeit.

Noch einige fette Jahre in Aussicht Das Basis-Szenario sieht dagegen vor, dass es nochmals etwas aufwärts geht. Beim Wunsch-Szenario «Goldilocks» würde dieser Aufschwung gar noch fünf Jahre anhalten. «Dem geben wir allerdings nicht viele Chancen», relativiert Kalt. Als zuverlässigen Indikator für eine bevorstehende Rezession nennt er die US-Zinskurve: Sobald die Renditen kurzfristiger Staatsanleihen höher sind als bei langfristigen, gehe

es im Durchschnitt noch 21 Monate bis zu einer Rezession. «Wir sind kurz vor diesem Punkt», so Kalt. Dabei wäre es wichtig, die Rezession noch einige Jahre hinauszögern zu können, denn in Europa fehlt aktuell der Handlungsspielraum. Eine Zinserhöhung aus dem Negativbereich hinaus ist erst ab 2020 realistisch. Bei einer Rezession ab 2021 wäre man dann sofort wieder bei Null – oder tiefer. Nationalbank-Präsident Thomas Jordan habe ihm zu verstehen gegeben, dass bei -0,75 Prozent noch nicht Ende der Fahnenstange sei, verriet Kalt. Irgendwann käme dann der Punkt, an dem die Banken ihre Negativzinsen den Kunden weiterverrechnen müssten. Das könne zu einem «Bank-Run» führen, warnte der Öko-

nom, also dazu, dass die Leute ihre Konti leeren und das Geld zu Hause bunkern. Den düsteren Prognosen scheint die Realwirtschaft vorerst noch zu widersprechen: Das Beschäftigungswachstum setzt sich seit 2017 ungebrochen fort. 2018 war für viele Schweizer KMU ein sehr erfolgreiches Jahr. Die Auslastung lag bei der Mehrheit an oder gar über der Kapazitätsgrenze. Und gemäss einer Umfrage sind viele Firmen optimistisch, dass 2019 noch besser wird. Angesichts des seit Jahren grossen Interesses seiner Mitglieder wird der Ämtler Arbeitgeberverband Daniel Kalt auch nächstes Jahr wieder als Referent einladen – trotz dessen Warnung: Inhaltlich werde es nun jedes Jahr ungemütlicher ...

forum

Die CVP-Kandidaten für die Kantonsratswahl Bildung, ein bezahlbares Gesundheitssystem und die Sozialwerke sind Schwerpunktthemen der CVP. Die CVP des Bezirks Affoltern empfiehlt drei in diesen Themen ausgewiesene Kantonsrats-Kandidaten zur Wahl am 24. März. Francesca Brignoli Lutz, vierfache Mutter und ehemalige Präsidentin der Primarschule Wettswil, arbeitet heute als Rektorin in der Volksschule. Als Geschäftsleitungsmitglied einer Gemeinde erlebt sie hautnah den Einfluss der Kantonsebene auf die Gemeinden und Schulen. Da ist Verantwortung gefragt: auf christlichen Werten wie Eigenverantwortung, Respekt und Solidarität beruhen unsere Bunanzeige

desverfassung und unser Wohlstand – gehen wir sorgfältig und selbstbewusst damit um! Brigitte KüttelSeeburger ist in Affoltern aufge- Brigitte Küttel-Seeburger, Francesca Brignoli Lutz wachsen, sie hat und Kurt Meister-Peterhans (von links). (Bild zvg.) zwei erwachsene Söhne und lebt mit der Familie in dung geleitet. Ihr politisches EngageAdliswil. Ihr Beruf als Medizinische ment gilt dem Sozialwesen, sozialer Praxisassistentin bringt direkten Kon- Integration, guter Bildung zur Übertakt mit vielen Menschen. Sie ist Mit- windung sozialer Ungleichheit und glied der Sozialkommission Adliswil, einem bezahlbaren Gesundheitswesen hat lange in der Katechese gearbeitet mit Leistungs-Zugang für alle, ohne und auch Kurse der Erwachsenenbil- Zweiklassen-Medizin.

Kurt Meister-Peterhans ist mit seiner Familie in Obfelden verwurzelt. Mit seiner Berufs- und Bildungserfahrung hat er Firmen geführt im Büround Sprachenbereich, in der Unternehmens- und Personalberatung und er kennt die KMU-Bedürfnisse. Aus Ausland-Aufenthalten hat er einen offenen Blick für andere Kulturen. Seine Kenntnisse hat er auch als Erwachsenenbildner weitervermittelt. In der Öffentlichkeit war er in verschiedenen politischen und kirchlichen Behörden tätig. Er setzt sich ein für Bedürftige, Benachteiligte, Minderheiten und jetzt besonders für seine Altersgruppe. CVP Bezirk Affoltern

Kandidierende vorstellen Im Vorfeld der Kantonsratswahlen vom 24. März stellt der «Anzeiger» den Bezirksparteien Raum für die Präsentation ihrer Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung: Pro Kandidierende(n) einmalig maximal 1500 Zeichen (inklusive Leerzeichen) Text und ein Bild. Diese Beiträge müssen die Redaktion (redaktion@affolteranzeiger.ch) bis spätestens Dienstag, 5. März, erreichen. Darüber hinaus gehört reine Wahlwerbung in den Inserateteil. (Red.)


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Forum

Freitag, 25. Januar 2019

ämtler kantonsräte meinen

Viele Ungereimtheiten

Martin Haab (SVP, Mettmenstetten)

Kantonales Wassergesetz: Die Märchen der linken Ratsseite Die SP sowie die Grünen des Kantons Zürichs sind bereits im Wahlkampfmodus für die kommenden Kantonsratswahlen vom März. Zur bevorstehenden Abstimmung vom 10. Februar über das kantonale Wassergesetz wird auf sämtlichen Kanälen behauptet, das neue Gesetz sei ein Freipass zur Privatisierung des Trinkwassers. Es wird bewusst versucht, mit Falschaussagen den Stimmbürger zu manipulieren. Denn auf die Frage zur Privatisierung von Wasser, reagiert der Bürger zu Recht sensibel. Man muss sich aber allen Ernstes fragen: kann oder will Links-Grün die Gesetzestexte nicht lesen und verstehen? Das bestehende und heute gültige Wasserwirtschaftsgesetz lässt in Artikel 28 die Privatisierung einer Wasserversorgung ohne weiteres zu. Gerade in unserem Bezirk haben wir etliche privat geführte Wasserversorgungsgenossenschaften, die zur vollen Zufriedenheit aller Nutzer funktionieren. In dem am 10. Februar zur Abstim-

mung gelangenden Wassergesetz wird die Privatisierung eingeschränkt. Artikel 107 besagt klipp und klar, dass die Gemeinden über die Mehrheit des Kapitals und über zwei Drittel der Stimmrechte verfügen müssen. Gleichzeitig wird verankert, dass in Zukunft die Wassergebühren kostendeckend sein müssen und keine Profite mit dem Trinkwasser erzielt werden dürfen. Bei einer Ablehnung des neuen Wassergesetzes wäre es für Profitorganisationen wie Nestlé oder CocaCola theoretisch möglich, bestehende Wasserversorgungen zu übernehmen und deren Profite abzuschöpfen. Selbstverständlich gilt für die bestehenden privaten Genossenschaften die Besitzstandswahrung und sie können im bewährten Modus zum Nutzen der Verbraucher weiterbetrieben werden. Sind wir doch ehrlich; Links-Grün konnte sich im neuen, sehr umfassenden Gesetz mit ihrem zunehmenden Eingriff ins private Grundeigentum nicht durchsetzen und muss nun tief

in die Lügenschublade greifen, um ein Eigentum respektierendes Gesetz zu bodigen. Im neuen Gesetz wird nicht nur die Rechtsform einer Wasserversorgung geregelt, sondern sehr vieles mehr. Von der Umsetzung des eidg. Gewässerschutzgesetzes, zu den Vorgaben für die Gewässerraumausscheidung, bis zur Vorgehensweise des Kantons bei Hochwasserschutzprojekten oder die Regelung des Zugangs zu den Gewässern. Auch werden Konzessionsfragen für die Nutzung oder den Bezug von Wasser ausführlich geregelt. Dies alles mit Rücksicht auf Grundeigentum und unter bestem Einbezug der Standortgemeinden. Das neue Wassergesetz garantiert uns eine sichere und kostengünstige Wasserversorgung auch für die Zukunft. Darum legen Sie am 10. Februar ein klares und unmissverständliches Ja für das Kantonale Wassergesetz in die Urne.

Das Wassergesetz berücksichtigt verschiedene Anliegen Abstimmung vom 10. Februar. Das neue Wassergesetz ist ein Kompromiss, welcher vielen verschiedenen Ansprüchen aus der Gesellschaft und der Umwelt Rechnung trägt. Das Gesetz bringt wesentliche Vorteile in Bezug auf Naturschutz und Gewässerqualität. Erstmals wurden ökologische Anliegen im kantonalen Wasserrecht verankert. Eine sichere Wasserversorgung als zentraler Teil einer funktionierenden Infrastruktur ist auch für Unternehmen von hoher Bedeutung. So wurden auch die Bedürfnisse des Gewerbes im neuen Wassergesetz berücksichtigt. Ebenfalls profitieren die

Mieter und Hauseigentümer vom neuen Wassergesetz. Für die Hauseigentümer ist wichtig, dass das neue Gesetz Rechtssicherheit gewährleistet. Davon profitieren auch die Mieter: So bleiben die Mieten stabil und die Infrastruktur intakt. Des Weiteren berücksichtig das neue Gesetz auch die Interessen der Gemeinden. Es gelang, ein Gesetz zu schaffen, das die Gemeindeautonomie und den Grundsatz der Subsidiarität respektiert. Das Gesetz ermöglicht eine zeitgemässe Nutzung von Wasser bei gleichzeitigem Schutz der Gewässer und der Umwelt. Die Gegner des neuen Gesetzes – insbesondere die SP – behaup-

ten, dass das Gesetz Tür und Tor öffne für die Privatisierung unseres Wassers. Dies ist nachweislich falsch! Das heute geltende Gesetz erlaubt den Gemeinden, ihre Wasserversorgung vollständig zu privatisieren. Mit dem neuen Wassergesetz wäre dies nicht mehr möglich: Allfällige private Beteiligungen werden auf maximal 49 Prozent beschränkt – die Stimmrechte sogar auf 33 Prozent. Das Wassergesetz gewährleistet eine sichere öffentliche Wasserversorgung für alle. Sagen Sie Ja zum neuen Wassergesetz. Alain Schwald, Wettswil, Präsident FDP Bezirk Affoltern

Warum die Zersiedelungsinitiative der richtige Weg ist Abstimmung vom 10. Februar. Zersiedlung ist eine globale Herausforderung. Mehr und mehr Kulturland und Grünflächen werden zubetoniert und gehen unwiederbringlich verloren. In der Schweiz wurde zwischen 1985 und 2009 mehr als die Fläche des Genfersees (590 km²) verbaut, was ein Plus von 23.4 % ausmacht (BFS, 2013). Im Jahr 2014 wurde durchschnittlich alle 70 Minuten ein Einfamilienhaus fertiggestellt (SRF). Die Lösung liegt in der Verdichtung. Es braucht Anreize, um die Verdichtung zu fördern und die Zersiede-

EDU als Zünglein an der Waage Bei der Abstimmung in der letzten Sitzung des Kantonsrats über das Kasernenareal in der Stadt Zürich entschieden die 5 Mitglieder der EDU-Fraktion, dass das Abkommen, welches einen nicht marktkonformen Baurechtszins und eine Mitgift von 30 Mio Franken vorsah, abgelehnt wurde. Dies zeigt auf, dass die EDU eine bürgerliche Partei ist, die dort spart, wo es Sinn macht. Es zeigt auch, dass die CVP gar nicht so bürgerlich ist, wie das Fünferticket vorgibt. Die EDU war mit ihrem Regierungsratskandidaten, Hans Egli, auf diesem Ticket unerwünscht. Warum? Hans Peter Häring, Wettswil, alt Kantonsrat EDU

lung zu stoppen. Vor 120 Jahren wurde in der Schweiz so viel Wald abgeholzt, dass dieser sich nicht mehr erholen konnte. Daraufhin wurde entschieden, dass maximal jene Menge Holz geschlagen werden darf, die wieder nachwachsen kann. Diese Regelung besteht bis heute. Die Zersiedelungsinitiative schlägt nun Ähnliches vor: Der Stand der Bauzonen soll eingefroren werden – wird eingezont, muss andernorts ausgezont werden. Die Zersiedelung wird damit endlich gebremst, wertvolle Landschaften erhalten und unsere Zukunft nicht verbaut.

Bei einer Annahme der Initiative verbleiben bei heutigem Verbrauch Jahrzehnte bis die vorhandenen Bauzonen (rund 400 km²) ausgehen. Es bleibt also genügend Zeit, um innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln. Wird erst einmal verdichtet gebaut, werden die Infrastrukturkosten sinken und Steuergelder gespart. Mit der gleichen Strasse, mit dem gleichen Bus und mit der gleichen Stromleitung können mehr Menschen erreicht werden. Fabian Sidler, Affoltern, Vorstand Junge Grünliberale Zürich

Für die Versorgungssicherheit Die Kantonsrats-Kandidaten der SVP unterstützen die Erhaltung und Stärkung der Gesundheitsversorgung im Bezirk Affoltern. Das heisst Ja zur Erhaltung des Spitals mit Notfallzentrum in Affoltern. Das heisst Ja zur Zusammenarbeit der Bezirksgemeinden in der Langzeitpflege und der Spitex. Die Gesundheitsversorgung in unserem Bezirk war bis vor wenigen Monaten von der Zusammenarbeit aller Gemeinden geprägt. Unterstützt durch die im Bezirk praktizierenden Ärzte, hat sich eine umfassende Grundversorgung entwickelt, die den Anliegen der Bevölkerung gerecht wurde. Verschiedene Gemeinden, mit ihren Behörden, haben dieser Zusammenarbeit eine Absage erteilt. Das ist allein schon deshalb unverständlich, weil un-

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ser Bezirk nachweislich pro Einwohner im Kanton die niedrigsten Gesundheitskosten ausweist. Diese Tatsache kann in der Gemeindefinanzstatistik des Kantons eingesehen werden und ist vor allem der Vernetzung der bestehenden Einrichtungen zu verdanken. Im Interesse einer funktionierenden und vor allem aus Sicht der Prämienzahler wirtschaftlichen Gesundheitsversorgung, unterstütze ich eine Beibehaltung und Weiterentwicklung der bestehenden Versorgungsstrukturen. Es gilt den Leistungsauftrag des Kantons für unser Bezirksspital mit den notwendigen Anpassungen zu erneuern und die Zusammenarbeit der stationären und ambulanten Pflege zu stärken. Martin Haab, Mettmenstetten, Kantonsrat SVP

Wer etwas will, der muss auch geben, Leserbrief vom 18. Januar. Mit dem Referendum, Herr Hegetschweiler, haben wir nichts anderes als unser politisches Recht in der direkten Demokratie wahrgenommen. Bei einer Steuervorlage würden Sie vielleicht genau wie wir handeln und das Referendum ergreifen. Ich komme direkt auf Ihre Einleitung zurück: «Wer etwas will, der muss auch geben». Wir Schützen sind nicht gegen Schengen, aber wir lehnen den Entwurf dieser Waffengesetz-Vorlage ab. Der Entwurf des Bundesrates, wie auch vom National- und Ständerat, war EU-konform. Wir haben zum Entwurf nur versucht, unser Wissen und unsere Erfahrungen einzubringen. Leider ohne den gewünschten Erfolg. Die Kantone haben ebenfalls davor gewarnt, dass die Umsetzung der EUWaffenrichtlinie eine Bürokratielawine auslöse. Bei den einzelnen Polizeikorps würden nicht nur unzählige Stunden zusätzlicher Schreibtischarbeit anfallen, sondern auch gewaltige Kosten für neue Informatik. Da Brüssel zwar befiehlt, aber nicht zahlt, ginge die Rechnung allein zulasten der

Steuerzahler. Der bürokratische Leerlauf würde zusätzlich für grosse Unsicherheit sorgen. Dies auch, weil der private Waffenbesitz mehr zum Privileg für Schützen, Jäger und Waffensammler gemacht würde. Die Kriminellen kümmern sich dagegen einen Deut um Waffengesetze. Für sie ist es nach wie vor kein Problem, an eine Waffe zu kommen. Auch kann mit dem neuen Gesetz kein Terroranschlag verhindert werden. Wir wollen uns nicht gegen Europa stellen und uns abschotten. Nein, es ist wichtig, die Gespräche zu suchen und mit unseren Nachbarn in engem Kontakt zu bleiben. Wenn aber so viele Ungereimtheiten in einer Gesetzesvorlage auftauchen, stellt sich die Frage, ob solche Modelle wirklich in ein Rahmenabkommen mit der EU, über das gerade jetzt auf allen politischen Ebenen diskutiert wird, passen. Ich bin ein einfacher treuer Bürger, der seine Rechte und Pflichten wahrnimmt. Also nutze ich mein Recht und werde gegen das verschärfte Waffengesetz stimmen. Auch werde ich künftig Politiker wählen, welche für unsere Schweizer Interessen einstehen. Heinz Meili, Bonstetten, Präsident BSV Affoltern

Natürliche Ressourcen gehören uns allen Am 10. Februar stimmen wir über das Wassergesetz im Kanton ab. Grundsätzlich sind neue Gesetze wichtig, ersetzten sie alte nicht mehr zeitgemässe. Der Knackpunkt im neuen Wassergesetz ist jedoch, dass die bürgerlichen Parteien es zulassen wollen, dass sich private wie juristische Personen an der Trinkwasserversorgung beteiligen dürfen. Wohin das führt, anzeige

sollte klar sein: ein Blick ins Ausland genügt, um festzustellen, dass die Preise steigen und nicht mehr in die Werterhaltung investiert wird. Gewinne den Privaten, Kosten dem Steuerzahler. Was kommt als Nächstes, wird etwa die Luft zum Atmen privatisiert? Deshalb lege ich ein Nein in die Urne. Guido Wyss, Affoltern


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Inselparadies

Peter Stamm

Der Affoltemer Künstler Edwin Hunziker fand auf Lipari sein Paradies. > Seite 15

Der Gewinner des Schweizer Buchpreises 2018 liest am 31. Januar in Knonau. > Seite 17

«Diin Geburi» im Volg

Kinder bis 13 Jahre erhalten ein Geschenk Egon Wenzinger* über den US-Aktienmarkt

Jetzt hilft nur der Blick nach vorn Für die US-Börse war der Dezember 2018 der schlechteste Dezember seit 1931! Nach dem miserablen Börsenjahr 2018 hilft nur eines; die Vergangenheit abhaken und nach vorn schauen. Schliesslich schadet es einem nur selbst, wenn man in den Rückspiegel schaut, anstatt nach vorne durch die Windschutzscheibe. Es ist verführerisch, bestimmte Wertpapiere zu lange zu halten, weil man sich nicht eingestehen will, dass man mit dem Kauf einen Fehler gemacht hat. Genauso gefährlich ist es aber, nach den schlechten Erfahrungen frustriert den Blick ganz abzuwenden und den Zeitpunkt zum neuen Einstieg zu verpassen. Theoretisch gesehen sind bei jedem Kauf Chancen auf Gewinn und Verlust gleich gross. Wenn man davon ausgeht, dass die Mehrheit der Anleger, die an der Börse investiert sind, insgesamt mehr wissen als jeder Einzelne für sich, dann ist es weitgehend sinnlos, sich bei Verlusten Vorwürfe zu machen oder sich bei Kursgewinnen besonders glücklich zu schätzen. Es liegt in der Natur der Finanzmärkte, dass es in guten Börsenphasen viele Genies und in schlechten Zeiten viele Loser gibt. Die Praxis ist noch etwas komplizierter als die Theorie. Tatsächlich führen Stimmungen und Herdentrieb oft zu irrationalen Kursbewegungen. Unvernünftig ist dies jedenfalls aus langfristiger Perspektive. Kurzfristig gesehen dagegen ist es keineswegs irrational, dem Trend zu folgen, so lange man dabei möglichst weit vorn in der Herde galoppiert. Algorithmen, die auf vielen Computern ähnlich einprogrammiert sind, verstärken dieses Phänomen unter Umständen noch, was aber nicht leicht nachzuweisen ist. An der Börse haben sich die Investoren im letzten Jahr offensichtlich auf die Negativmeldungen eingeschossen. In der Tat haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie das Gewinnwachstum der Unternehmen verschlechtert. Darauf deuten beispielsweise auch der Geschäftsklimaindex oder die Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor hin. Über viele Probleme – Handelsstreit, Brexit, Italien – wird seit Monaten diskutiert; die Stimmung ist daher schlecht. Beim Blick nach vorne kann man sich aber auch fragen: was soll noch kommen, was nicht schon längst in die Kurse eingeflossen ist? Sollten sich einige der Risiken in Wohlgefallen auflösen, könnten die Aktienmärkte auch stärker zulegen als erwartet. Vielleicht ist die Balance von Chancen und Risiken gar nicht so schlecht und Kaufkurse sind nicht allzu weit entfernt! * Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Poststrasse 2, Affoltern.

Ab diesem Jahr erhalten Kinder bis 13 Jahre anlässlich ihres Geburtstags im Volg eine Überraschung. Mit «Diin Geburi im Volg» möchte der Schweizer Detailhändler den grössten Tag im Jahr seiner jüngsten Kunden noch etwas grossartiger gestalten. Im Volg sind die Kleinsten die Grössten. Mit Kinder-Einkaufswagen, Spielplänen und dazugehörigen Holzfiguren oder dem kostenlosen Kindermagazin HEY dürfen sich die jüngsten Volg-Kundinnen und -Kunden bereits auf ein paar Besonderheiten in den Dorfläden freuen. Ab diesem Jahr erwartet sie zum Geburtstag zudem eine Überraschung.

«Kinder sind für uns besondere Kunden» «Erfreulicherweise zählen zu unseren Kunden auch viele Kinder. Viele von

ihnen haben zum Volg im Dorf einen besonderen Bezug. Er liegt auf ihrem Kindergarten- und Schulweg und oft ist der Volg auch der Laden, in dem sie lernen, alleine einzukaufen. Dabei können sie stets auf die Hilfe unserer Mitarbeitenden zählen. Kinder sind für uns ganz besondere Kunden. Daher war es naheliegend, auch ihren besonderen Tag, den eigenen Geburtstag, mit einem Geschenk noch etwas spezieller zu gestalten», erklärt Ferdinand Hirsig, Vorsitzender der Geschäftsleitung, die Idee zu «Diin Geburi im Volg». Ihre Überraschung dürfen sich die Kinder am Geburtstag oder bis eine Woche danach unter mehreren Geschenken für Mädchen und Knaben verschiedenster Altersstufen aussuchen. Als sympathisches «Beweisstück» freuen sich die Mitarbeitenden in den Volg-Läden über eine Zeichnung, ein Foto des Geburtstagsfests oder etwas anderes, das an den Geburtstag erinnert. (pd.) Weitere Infos unter www.volg.ch.

Eigene Mediennutzung hinterfragen Der Vorsatz, weniger Zeit am Smartphone zu verbringen, stand bei vielen ganz oben auf der Liste für das neue Jahr. Im Alltag fällt es immer schwerer, die Zeiten vor dem Bildschirm zu begrenzen und auch mal auf digitale Medien zu verzichten. «In Familien mit Kindern ist es besonders wichtig, dass die Erwachsenen ihre eigenen Gewohnheiten hinterfragen. Beim gemeinsamen Essen oder Spielen und bei Gesprächen sollten Smartphone, Fernseher und Tablet nicht immer dabei sein», sagt Mediencoach Kristin Langer. Ihre ersten Erfahrungen mit Medien machen Kinder in der Familie. Je jünger sie sind, desto mehr hängt ihr Medienkonsum davon ab, was ihre

Eltern ihnen vorleben. «Wenn das Smartphone der Eltern ständig klingelt, sie ihren Kindern nur mit halbem Ohr zuhören, weil sie nebenbei Nachrichten lesen, und der Fernseher immer im Hintergrund läuft, lernen Heranwachsende, dass Medien im Alltag eine wichtige Rolle spielen», so Langer. Umgekehrt können Eltern ihren Kindern einen bewussten Umgang vorleben, indem sie Medien im Alltag gezielt einsetzen und auch abschalten. Besonders nachhaltig sind Medienregeln, wenn sie gemeinsam in der Familie ausgehandelt und mit den Kindern besprochen werden. Und natürlich funktionieren sie am besten, wenn sich auch alle daran halten. (pd.)

Gratis Schlittschuh laufen Bis 9. Februar im Emmen Center in Emmenbrücke. Bis zum 9. Februar wird in der Emmen Center Mall der Winter mit einem wasserlosen Eisfeld so richtig eingeläutet. Gross und Klein geniessen hierbei eine winterliche Atmosphäre ganz ohne zu frieren und können gratis ein paar Runden auf der Kunsteisbahn drehen. Zudem erwartet die Besucherinnen und Besucher jeweils freitags und samstags ein abwechslungsreiches Musik- und Kinderprogramm. Das futuristische Glice-Eisfeld kommt ganz ohne Wasser und Strom aus und bietet dennoch den Gleiteffekt konventionellen Eises. Die Kunsteisbahn benötigt keinerlei Kühlanlagen oder Eisaufbereitung und erfüllt damit ökologisch hohe Ansprüche. Zudem kann sie von ganz normalen Schlittschuhen befahren werden. Die Schlittschuhvermietung befindet sich neben der Eisfläche und ist kostenlos. Schlittschuhe sind in den Grössen 25 bis 47 verfügbar. Es können auch eigene Schlittschuhe mitgebracht werden. Die 100 m² grosse Fläche ist von Montag bis Donnerstag

von 13 bis 18 Uhr, am Freitag von 13 bis 20.30 Uhr und am Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Wobei am Freitag und Samstag dazu ein vielseitiges Musik- und Kinderprogramm stattfindet. (pd.) anzeige

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TV-Jungbauer Benjamin Suter aus Hedingen war zu Gast in der Trödelshow «Schatz oder Plunder». > Seite 23

Ein erfolgreiches Geschäftsjahr

Raiffeisen: starkes Wachstum im 2018

Die Mitarbeitenden der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden an der Generalversammlung 2018. (Bild zvg.)

Die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden erwirtschaftet im Geschäftsjahr 2018 ein sehr gutes Ergebnis und setzt das Wachstum ihrer Kundenausleihungen und Kundeneinlagen auf hohem Niveau weiter fort. Die Raiffeisenbank MerenschwandObfelden baut ihre Kundenausleihungen auch im bewegten Jahr 2018 weiter aus. «Die Hypothekarforderungen stiegen um erfreuliche 6,92 Prozent auf 429,6 Millionen Franken», freut sich die neue Führungscrew um Reto Hübscher und Roger Schleiss, die seit gut einem Jahr die Bank zusammen mit dem langjährigen Stellvertreter Urs Jenni führen. Damit behauptet die Raiffeisenbank erfolgreich ihre traditionell starke Position im Hypothekargeschäft. Dank einer sorgfältigen Risiko- und Bonitätsprüfung konnte die sehr hohe Qualität des Portfolios sichergestellt werden. Das Wachstum der Kundeneinlagen konnte mit dem Anstieg der Ausleihungen mithalten. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen stiegen um 4,89 Prozent auf 408 Millionen Franken. Diese Zunahme widerspiegelt das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden.

Ausgezeichnetes Jahresergebnis Dank der positiven Ertragslage weist die Raiffeisenbank MerenschwandObfelden im Berichtsjahr einen Geschäftserfolg von 2.14 Millionen Franken und einen Jahresgewinn von 436 748 Franken aus. Nach der Verzinsung des Genossenschaftskapitals wird der Gewinn vollumfänglich den Reser-

ven zugewiesen. Im vergangenen Geschäftsjahr wurde zudem ein weiterer Meilenstein erreicht. Mit 514,06 Millionen hat die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden im Jahr 2018 die Grenze einer halbe Milliarden Bilanzsumme erfolgreich geknackt.

Über 4000 Mitglieder profitieren von exklusiven Vorteilen Im vergangenen Jahr durfte die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden das 4000. Mitglied begrüssen. Nahezu 1.9 Millionen Kundinnen und Kunden haben sich bereits für eine Mitgliedschaft bei den 246 Raiffeisenbanken in der Schweiz entschieden. Denn bei Raiffeisen stehen die Interessen der Kunden im Zentrum und der Fokus wird auf eine nahe und persönliche Beratung gesetzt. Die Mitglieder bestimmen an der jährlichen Generalversammlung als Mitbesitzer aktiv die Geschicke der Bank mit und profitieren von zahlreichen Vorteilen wie einem gratis Museumspass sowie attraktiven Rabatten auf Fussball-, Konzert- und Ski-Tickets. Weitere Informationen finden sich unter: www.raiffeisen.ch/memberplus.

Generalversammlung in Obfelden Die Raiffeisenbank MerenschwandObfelden feiert dieses Jahr den 99. Geburtstag und führt anlässlich dieses Jubiläums die jährliche Generalversammlung im grossen Festzelt des Regionalturnfestes in Obfelden durch. Die Mitarbeitenden der Bank freuen sich, ihre Mitglieder am Freitag, 24. Mai, in Obfelden zu einem festlichen Abend begrüssen zu dürfen. (pd.)


Ref. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Freitag, 25. Januar 12.00 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 27. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 31. Januar 14.00 Generation 60+ Albrecht Dürer – der geniale Maler und Kupferstecher am Anfang der Neuzeit Vorgestellt in Bild und Wort von Pfarrer Urs Boller

Sonntag, 27. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Taufe von Leonie Eger Bär und Vincent Arnold. Anschliessend Kirchgemeindeversammlung Montag, 28. Januar 15.30 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 25. Januar 14.00 bis 16.00 Uhr Erzählcafé «Not macht erfinderisch» im ref. Pfarrhauskeller in Mettmenstetten mit U. Jarvis Samstag, 26. Januar 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im Zwillikerstübli im Café Seewadel Sonntag, 27. Januar 10.00 «Spar deinen Wein nicht auf für morgen» – Gottesdienst zu Joh 2,1 – 11, Pfrn. B. Bartels. Es singen Chr. Sommer, D. Fischer und D. Wassner. Mittwoch, 30. Januar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 26. Januar 10.00 Fiire mit de Chliine Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren in der reformierten Kirche Bonstetten. Anschliessend gemeinsamer Znüni Sonntag, 27. Januar 10.00 Gottesdienst mit Stellvertreter Pfr. Jörg Leuthold aus Oberlunkhofen

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 27. Januar 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 28. Januar 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 1. Februar 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 27. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst mit Pfarrerin Bettina Stephan. Fahrdienst auf Anfrage bei F. Frei (044 761 00 05)

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 27. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Anschliessend Kirchgemeindeversammlung Chiletaxi: L. Steinmann 17.15 Musik und Wort mit dem Quartett «La Belle Lorraine». Eine musikalische Reise durch Europa um 1650 Lesungen: Pfr. Theo Haupt Eintritt frei/Kollekte Neu: Die Platzzahl im Klosterkeller ist feuerpolizeilich beschränkt. Webseite beachten! Mittwoch, 30. Januar 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 31. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Susanne Wey

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 27. Januar Gottesdienst auswärts zu besuchen

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 25. Januar 20.00 Taizégottesdienst mit Pfrn. C. Mehl und dem Taizéteam Angela Bozzola am Klavier Sonntag, 27. Januar 10.00 Ökumenischer Gottesdienst in Maschwanden «Wir sind alle eins in Christus» mit Pfrn. C. Mehl und Pfr. A. Saporiti. Es singt der Kirchenchor Hausen. An den Tasten: Marianne Rutscho

Freitag, 25. Januar 19.00 Concerto piccolo mit Sylvie Chopard (Violine) und Christoph Blum (Panflöte) Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 27. Januar 9.45 Kolibri Sonntagsclub für Kinder Ref. Kirchgemeindehaus 10.00 Gottesdienst Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) 11.15 Jugendgottesdienst Reformierte Kirche Montag, 28. Januar 15.45 Minichile, Gruppe Ichtys Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 29. Januar 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 17.45 Konf-Unterricht Ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 31. Januar 12.00 Club 4, Gruppe Omega Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwanderung Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 26. Januar 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren Pfarrerin Elisabeth Armingeon und das Fiire-Team Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 27. Januar 10.00 Gottesdienst Thema: «Aufräumen mit dem Profi – eine Form des Fastens» Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiweg www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 26. Januar 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 27. Januar 9.30 Gottesdienst in Kappel Pfr. Christof Menzi

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 27. Januar 17.00 Kirche Stallikon, Taizé-Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler und Organist Florian Engelhardt. Fahrdienst: Anmeldung bis 26. Januar unter 044 700 45 45 11.15 Kirche Wettswil, Jugendgottesdienst Donnerstag, 31. Januar 9.15 + 10.15 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Freitag, 25. Januar 14.00 Erzählcafé im Pfarrhaus Thema: «Not macht erfinderisch» Sonntag, 27. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg Taufe Julia Iliana Böpple www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 26. Januar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 27. Januar 9.00 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Anschliessend Chilekafi Mittwoch, 30. Januar 9.15 Eucharistiefeier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen (Kerzen und Brot zum Segnen können in den Gottesdienst mitgebracht werden)

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 26. Januar 10.00 Reformierte Kirche «Fiire mit de Chliine» 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 27. Januar 10.00 Eucharistiefeier mit dem MauritiusChor Anschliessend Chorbrunch Dienstag, 29. Januar 19.30 Abendmesse Mittwoch, 30. Januar 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 31. Januar 19.00 Rosenkranz Freitag, 1. Februar 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst mit Anbetung und Einzelsegen

Februar-Programm 2019 Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 26. Januar 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 27. Januar 11.00 Eucharistiefeier Montag, 28. Januar 19.00 Meditation Donnerstag, 31. Januar 8.15 Wortgottesfeier

Dienstag, 5./12./19./26. Februar SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 6./13. Februar 2019 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 27. Januar 10.00 Reformierte Kirche Maschwanden Ökumenischer Gottesdienst mit Pfr. A. Saporiti und Pfrn. C. Mehl Musikalische Umrahmung durch kirchenslawische Gesänge mit Kirchenchor Hausen a.A. Dirigent: M. Etterlin Orgel: M. Rutscho Anschliessend Apéro

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 27. Januar 10.30 Eucharistiefeier Donnerstag, 31. Januar 9.00 Eucharistiefeier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen (Kerzen und Brot zum Segnen können in den Gottesdienst mitgebracht werden)

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 26. Januar 19.15 Tweens fun Sonntag, 27. Januar 10.00 Gottesdienst «Kirche nach Gottes Idee» David Ruprecht Kinderprogramm Montag, 28. Januar 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 30. Januar 8.30 Moms in prayer – Bezirkstreff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Donnerstag, 7. Februar 2019 WANDERUNG Wallbach – Möhlin – Rheinfelden Wanderzeit: 3¼ Std. 7.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / Anmeldung: Ernst Bitter, 044 761 19 66 Donnerstag, 14. Februar 2019 SCHNEESCHUHWANDERUNG Nach Verhältnissen, Schneeschuhmiete vor Ort Wanderzeit: 2 – 3 Std. 7.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leit. / Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43 Donnerstag, 14. Februar 2019 SPAZIERGRUPPE Jonen – Rottenschwil Spazieren: 1½ Std. 9.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / An-/Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Donnerstag, 21. Februar 2019 THEATERAUFFÜHRUNG «Dä Revisor» Komödie Seniorenbühne Zürich 14.00 Uhr, Kasinosaal, Affoltern Eintritt frei – Kollekte Anmeldung nicht notwendig Organisation: Seniorendienste Affoltern a. A. VORANZEIGE: Mittwoch, 15. Mai 2019 Seniorenreise nach Diessenhofen Auskunft: Marcel Ineichen 044 760 44 02 Pro Senectute Ortsvertretung Tavolata, So, 10. Feb., 12.00 Uhr An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 Mittagstisch, Do, 28. Feb., 11.15 Uhr An-/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 27. Januar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Abendmahl und Kinderhort Mehr unter: www. emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 25. Januar Ab 17 Uhr Café Chazon Sonntag, 27. Januar 17.00 Abend-Gottesdienst (Predigt Manuel Fuhrer) Donnerstag, 31. Januar 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 27. Januar 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 27. Januar 10.30 Gottesdienst Einführung in die Predigtreihe des Hebräerbriefs Hebr. 4, 12–16 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Ich, weiblich, suche einen Partner für gelegentliche Reisen, getrennte Kassen, im Alter von 60 Jahren, muss sehr gepflegt sein, früher im eigenem Geschäftsleben tätig. Bitte melden unter Chiffre 5206 an Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.


Serie

Freitag, 25. Januar 2019

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Edwin Hunzikers Paradies auf der Insel Lipari Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (130) 1901 geboren, aufgewachsen als Bauernsohn nahe dem Bahnhof Affoltern, schlug Edwin Hunziker eine künstlerische Laufbahn ein. Die mafiösen Zustände in Süditalien und die Kriegsjahre machten sein Leben dort zuerst schwierig, bis er auf der Insel Lipari bei Sizilien sein Paradies fand. ................................................... von willy hug 1922 trifft Edwin Hunziker mit dem Schiff in Palermo ein. Sizilien ist für viele Künstler in jener Zeit ein Traumziel. Edwin Hunziker ist fern seiner Heimat auf der Suche nach jener Freiheit, die er sich als Künstler zum Entfalten wünscht. Findet er sie hier? Frühere kurze Aufenthalte in Rom, München, Florenz und Paris waren zwar sehr inspirierend. Zuerst setzt er sich oberhalb Palermo im Felsennest Boccadifalco nieder. Die Ausssicht auf die Conca d’Oro, die Ebene mit Palermo findet er grossartig. Aber es ist nicht dasjenige, welches er sucht und künstlerisch motiviert es ihn hier zu wenig. Zudem hat er von «der mafiösen Bevölkerung» genug, wie er sich später äussert. Die Schutzgelderpressungen sind ein Übel. Den Plan, nach Sizilien auszuwandern, schmiedete er bereits vorher in Zürich, zusammen mit Max Gubler, einem Künstlerkollegen. Hunziker sollte als Pionier vorausgehen und Gubler wollte nachkommen.

Glückliche Zeit auf dem Inselparadies Die sieben Liparischen Inseln vor Sizilien faszinieren ihn sehr. Alle sind vulkanischen Ursprungs und auf der Insel Stromboli ist der gleichnamige Vulkan zeitweise immer wieder aktiv. Die Insel Lipari und das malerische, verträumte Städtchen begeistern ihn. Das täglich verkehrende, kleine Postschiff legt draussen im Meer an und mit einem kleinen Boot wird die Insel erreicht. Manchmal werden an das Boot Ochsen angebunden, welche das Ufer schwimmend erreichen. Ausser am Wochenende sind die Strassen fast menschleer, für den Warentransport werden Esel als Lasttiere eingesetzt. Jedoch am Sonntagmorgen herrscht emsiges Treiben und lautes Kirchengeläute. Die Bauern aus der Umgebung kommen zum Markt und zur Messe. Die ersten Jahre auf der Insel sind für Hunziker eine glückliche Zeit, er findet unzählige Motive zum Malen. Nach und nach bildet sich hier eine kleine Künstlerkolonie. Abends sind Diskussionen über Kunst oder das Billardspiel angesagt. Selten gibt es Streit. Unterhalb der Kastellmauer, in einer engen Gasse wohnt Hunziker mit Max Gubler zusammen. Maria Gubler sorgt für das Essen.

Familienglück und dunkle Wolken Eines Tages fällt Hunziker ein junges, hübsches Mädchen von der Insel auf. Er verliebt sich und 1925 heiraten er und Clelia Gemmola. Ein Jahr später wird der erste Sohn, Sandro geboren. Doch dunkle Wolken ziehen über Lipari auf. 1926 richtet Mussolini auf der Insel eine Strafkolonie für politische Gegner ein und die Insel wird für Ausländer gesperrt. Hunziker darf bleiben, aber mit vielen persönlichen Einschränkungen. Einer Grundbesitzerfamilie können sie nach mühsamen Verhandlungen Land abkaufen, um ein Haus zu bauen. Es folgen Jahre grosser Isolierung und Entbehrungen. Das Postschiff bringt mit Ketten aneinander gefesselte, politische Gefangene. Hunziker wird es verboten, mit

Der Bauernhof Hunziker neben der OVA, um 1970. Heute steht nur noch das Wohnhaus (Riegelgebäude). Es ist immer noch im Familienbesitz. ihnen zu sprechen. Etwa 800 Gefangene und ebenso viele Soldaten zur Bewachung sind nun auf der Insel stationiert. Hunziker gelingt es trotzdem, mit einigen Sträflingen in Kontakt zu treten. Dreien gelingt sogar die Flucht von der Insel. Die Situation ist belastend, Hunziker erlebt sie als das Gegenteil von der Freiheit, welche er auf Lipari zu finden glaubte.

venirläden und Hotels anstelle der alten Häuser. Die Esel verschwinden, Autos und der Tourismus folgen. Mit einer gewissen Romantik ist es vorbei

und die Mädchen im Städtchen bemalen sich wie jene in den Grossstädten.» Edwin Hunziker stirbt 1986, seine Frau Clelia folgt ihm drei Jahre später.

Clelia Hunziker.

Gewitter über Lipari.

Der junge Edwin Hunziker. Seine Urenkel Paolo, Gabriele und Alessandro verwalten seinen künstlerischen Nachlass und führen die kleine Pension in Lipari.

Heimweh nach Lipari Der Kontakt mit Affoltern geht nie ganz verloren und 1931 kann Hunziker bei einer Ausstellung in Bern Bilder zeigen. Er erhält ein eidgenössisches Kunststipendium und so kann er mit seiner Frau für einige Monate nach Paris ziehen. Zurück auf der Insel, ist die Kriegsrhetorik unüberhörbar. Hunziker glaubt jedoch nicht an die Hetzreden und eine aktive Kriegsbeteiligung von Italien. 1940 reist er mit seiner Familie nach Affoltern. Der zweite Sohn, der vierjährige Donato, mit einem Geburtsschaden behaftet, soll operiert werden. Kaum in der Schweiz, vernimmt er den Kriegseintritt von Italien und das italienische Konsulat verweigert eine Rückreise nach Lipari. Hunziker meldet sich zum Dienst bei einer Luftschutztruppe und malt auch einige Bilder. Aber seine Frau hat Heimweh nach der Insel, den Orangenbäumen und dem blauen Meer.

Die Mädchen bemalen sich wie in den Grossstädten Erst 1947, eineinhalb Jahre nach Kriegsende erhalten sie die Erlaubnis zur Rückkehr nach Lipari. Für Rückwanderer erfolgt dies in einem abgeriegelten und bewachten Zug. Die Bevölkerung ist orientierungslos, notleidend und misstrauisch. Die Jungen hängen ohne Arbeit herum, die Kleinmafia herrscht. Vor dem Krieg konnte die Familie noch einen Landsitz, das spätere Albergo Villa Diana, kaufen. Dieses wird erweitert und ausgebaut und dient seither als kleine, gut besuchte Pension, reich geschmückt mit seinen Bildern. 2012 wird die Strasse davor auf Via Edwin Hunziker umgetauft. Im Städtchen gibt es in den Nachkriegsjahren eine vom Internationalen Roten Kreuz eingerichtete Kolonie von Kriegsflüchtlingen, welche noch nicht nach Hause konnten. 1978 schreibt Hunziker in seinen Lebenserinnerungen zur damaligen Zeit: «In wenigen Jahren verändert sich das Bild des Städtchens Lipari sehr. Boutiques, Sou-

Landschaft mit Vulkan. (Bilder von Edwin Hunziker mit freundlicher Genehmigung von Paolo Casamento, Albergo Villa Diana, Lipari)


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Veranstaltungen

Freitag, 25. Januar 2019

Jede Art von Musik findet ihre Zuhörerschaft

Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern Weltmusik mit der «Zephyr Combo» im Programm «Le Bal des vents»

Klassik: Klavierabend mit Benjamin Engeli

Aus allen Himmelsrichtungen treffen sich die Winde zu einem wirbelnden Tanz über Land und Meer. Geschichten und Klänge aus verschiedensten Ecken der Welt vermischen sich, manchmal zu milder Sommerbrise, dann zu zügellosem Sturm. Mit zahlreichen Eigenkompositionen verspricht «Le Bal des vents» einen Chansonabend voller Energie, Poesie und Humor, untermalt mit virtuosen Folk, Latin- und Zigeunerklängen. Es wirken mit: Esther Nydegger, Geert Dedapper, Leon Schaetti und Rolf Caflisch.

Der Schweizer Pianist Benjamin Engeli gehört zu den vielseitigsten Pianisten der jungen Generation. Er musiziert in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London, der Hamer Hall Melbourne, der Sala São Paulo, dem Oriental Arts Center Shanghai oder dem Wiener Musikverein. Als Solist konzertiert er auch mit dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tschaikowsky-Orchester Moskau sowie dem Tonhalle-Orchester Zürich. Zahlreiche CD-Produktionen dokumentieren seine grosse stilistische Bandbreite. Als Mitglied des «Tecchler Trio» gewann Benjamin Engeli 2007 den ARDMusikwettbewerb. Inzwischen ist er ein weltweit gefragter musikalischer Partner. Durch sein Engagement im «Gershwin Piano Quartet» blickt er auch über den Tellerrand der Klassik. Auf dem Programm im LaMarotte stehen Franz Schuberts Sonate A-Dur, von Leoš Janácek die Sonate 1.X.1905 und von Sergej Rachmaninov 6 Moments musicaux. (pz)

Heute Freitag, 25. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi: 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit der Band «Swing de Paris» Swing de Paris orientiert sich am Zigeunerjazz des legendären Hot Club de France, dessen wichtigste Vertreter der Gitarrist Django Reinhardt und der Geiger Stéphane Grappelli waren. Zwischen 1930 und 1950 stand aber auch der amerikanische Swing in seiner Hochblüte, dessen Einflüsse auf «Swing de Paris» unverkennbar sind. Eigene Kompositionen stehen homogen neben alten, vergessenen Gypsy-

Der Pianist Benjamin Engeli führt als Solist und Kammermusikpartner eine weltweite Konzerttätigkeit. (Bild zvg.) nummern. In «Swing de Paris» leben die Frische, die Leichtigkeit und der Groove des alten Swing neu auf. Zur Band gehören Sophie Lüssi (Violine), David Beglinger (Gesang und Drums), Felix Brühwiler (Gitarre) und Claudio Strebel (Bass).

Freitag, 1. Februar, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi: 20 Franken. Ab 19 Uhr Essen:

Donnerstag, 31. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik

Kartoffel-Lauch-Wurst-Gratin: 20 Franken

ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Nachtessen:

(Reservieren erwünscht). www.lamarotte.ch oder

18 Franken.

Telefon 044 760 52 62.

Auf der Suche nach einem sinnvollen Valentinstagsgeschenk?

Die Fasnacht kommt zurück nach Knonau

Am Samstag, 9. Februar, in der Stampfi

Los geht es mit der Kinderfasnacht. Auf die kleinen Gäste warten tolle Tanzmusik und Spiele. Am Abend sind dann die Erwachsenen dran. (Bild zvg.)

Am Samstag, 9. Februar, wird Knonau von kleinen und grossen Narren gestürmt. Um 14 Uhr gibt die Stiereschränzer Gugge aus Urdorf ein halbstündiges Monsterkonzert vor der Stampfi und bildet den Auftakt für die traditionelle Kinderfasnacht. Nach dem Konzert geht das bunte Treiben in der Stampfi weiter, wo den kleinen Gästen mit toller Tanzmusik und Spielen ein unvergesslicher Nachmittag beschert wird. Während die Eltern eine Tasse Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen geniessen, können sich die Kinder amüsieren und austoben. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Am Abend fährt Knonau mit einer grossen Fasnachtsparty auf. Türöffnung ist um 18.30 Uhr in der Stampfi. Das Programm ist prall gefüllt und abwechslungsreich. An der Bar gibts Fasnachtsdrinks, und auch DJ Ultron legt auf. Und: Von 18.30 bis 19.30 Uhr ist Happy Hour! Auch auf eine Schnitzel-

Ein Kurs für eine glückliche und tragfähige Ehe in Affoltern

Ab auf die Piste!

Wozu ein Ehe-Kurs? Jedes Auto braucht Pflege und Service, um grössere Schäden zu verhindern, und auch die besten Sportprofis verbringen Stunden damit, ihre Technik zu perfektionieren. Erfolge benötigen Training, Einsatz und Ausdauer. Dasselbe gilt für die Partnerschaft.

Skitag mit der Mobiliar Affoltern am 2. März in Laax.

Eine starke, liebevolle Ehebeziehung, die ein Leben lang hält, geschieht nicht zufällig. Es braucht Hingabe und Einsatz, um Spass und Romantik in der Partnerschaft lebendig zu halten. Auch eine glückliche Ehe kann stärker werden und weiterwachsen. Der siebenteilige Ehe-Kurs richtet sich an alle Paare, ob jung oder alt, die eine anzeige

glückliche und gesunde Ehe fürs ganze Leben bauen wollen. Besonders angesprochen sind diejenigen Paare, die ihre Ehe festigen wollen, die Beziehung vertiefen möchten, sich in einer herausfordernden Phase befinden oder mit Problemen in ihrer Ehe zu kämpfen haben (Lebens- oder Eheberater können zusätzlich kontaktiert werden und sind vor Ort). In gemütlicher Atmosphäre geniessen die Teilnehmenden ein Essen bei Kerzenlicht, hören spannende und praktische Inputs und erhalten Gelegenheiten, mit ihrem Partner ungestört über Inhalte zu reden, die im Alltag oft zu kurz kommen. Die Privatsphäre eines jeden Paares wird respektiert. Es gibt keine Gruppendiskussionen und niemand wird aufgefordert,

mit Dritten über Persönliches zu sprechen. Die Kursinhalte orientieren sich an christlichen Werten und sind in ihrer aktuellen Form hilfreich für Paare mit oder ohne Bezug zur Kirche. Der Ehe-Kurs wird von unterschiedlichen Veranstaltern wie evangelischen Freikirchen, reformierten Kirchengemeinden oder einzelnen katholischen Pfarreien durchgeführt. In Affoltern findet der Kurs bereits zum 13. Mal in den Räumlichkeiten der Chrischona-Gemeinde statt. Der Start ist am 1. März um 18.45 Uhr; der erste Abend kann auch als Schnupperabend besucht werden. (pd.)

Auch diesen Winter organisiert die Mobiliar Affoltern einen Skitag mit Abendessen. Für alle wintersportbegeisterten, jungen Leute zwischen 16 und 20 Jahren. Die Teilnehmenden bringen ihre Ausrüstung und eine Zwischenverpflegung mit. Die Mobiliar organisiert den Transport und das

bank mit kreativen Versen zu aktuellen Themen und lustigen Anekdoten dürfen sich die Besucherinnen und Besucher freuen. Musikalisch deckt die Fasnachtsparty in Knonau ein breites Spektrum ab. Mit den Konzerten der Soihundscheibegugger aus Meilen und der Borggugger aus Büron sowie mit dem Auftritt von Steiguemper ist für tolle Unterhaltung gesorgt. Auch das leibliche Wohl wird nicht zu kurz kommen. Ein warmes Abendessen gibts ebenfalls, und später werden für den Mitternachtshunger noch ein paar Würste grilliert. Zum Eintritt von 10 Franken gehört ein alkoholfreies Getränk, und wer mit Vollmaske kommt, wird gratis eingelassen. Das Organisationskomitee freut sich auf einen unvergesslichen Tag, der allen Gästen viel Freude und Spass bereitet. Es sind alle herzlich dazu eingeladen. Das Knonauer Fasnachts-OK Kinderfasnacht, Samstag, 9. Februar, ab 14 Uhr, Stampfi Knonau. Fasnachtsparty für Erwachsene ab 18.30 Uhr.

Abendessen. First come, first served! Anmeldungen gerne via Website: mobiliar.ch/skitag2019. Ob es mit der Teilnahme klappt, wird bis 12. Februar per E-Mail bekanntgegeben. (pd.) Skitag in Flims/Laax/Falera, Samstag, 2. März, (Verschiebedatum: 9. März). Kosten Skitag: 40 Franken, mit Abendessen 50 Franken. Anmeldung und Fragen an: larissa.friedrich@mobiliar.ch oder per Telefon: 044 762 50 95.

Informationen zu den Themen, den Kosten und weiteres sind zu finden auf: www.sunntig.ch / www.ehekurs.ch / www.familylife.ch.

Der Skitag 2018 war mit 85 Schneesportfans ein voller Erfolg. (Archivbild zvg.)


Veranstaltungen

Peter Stamm liest in Knonau

Freitag, 25. Januar 2019

Duo «Querfeldzwei»

Am Donnerstag, 31. Januar, um 19.30 Uhr

Concerto piccolo in der reformierten Kirche Obfelden

Der Autor und Gewinner des Schweizer Buchpreises 2018 liest am 31. Januar aus seinem Roman «Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt».

Am Apérokonzert heute Abend sind Sylvie Chopard (Violine) und Christoph Blum (Panflöte) tonangebend. Zwei Musikanten, allerhand Instrumente und ein Fundus unzähliger Traditionen: Mit Saiten, Röhren, Knöpfen und Stimmbändern entführen Querfeldzwei in die weite Welt der europäischen Volksmusik.

Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiss, was ihr bevorsteht. So beginnt ein beispiellos wahrhaftiges Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbeschadet hinausgehen wird. Können wir unserem Schicksal entgehen oder müssen wir uns abfinden mit der sanften Gleichgültigkeit der Welt? Peter Stamm, der grosse Erzähler existentieller menschlicher Erfahrung, erzählt auf kleinstem Raum eine andere Geschichte der unerklärlichen Nähe, die einen von dem trennt, der man früher war. Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, darunter in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem

Der Schweizer Autor Peter Stamm. (Bild Gaby Gerster)

Romandebüt «Agnes» 1998 erschienen fünf weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane «Nacht ist der Tag» und «Weit über das Land» sowie unter dem Titel «Die Vertreibung aus dem Paradies» seine Bamberger Poetikvorlesungen. Mit dem Roman «Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt» wurde er Gewinner des Schweizer Buchpreises 2018. Das Bibliotheksteam freut sich auf einen unterhaltsamen Abend.(pd.) Donnerstag, 31. Januar, 19.30 Uhr im Stampfisaal, Knonau. Eintritt frei. Weitere Informationen unter www.peterstamm.ch.

Im Herzen des Kaukasus

Vortrag über Armenien am 31. Januar Am Donnerstag, 31. Januar, um 19.30 Uhr präsentiert Josef Kohler seine Eindrücke und Erlebnisse einer Gemeinschaftsreise durch Armenien. Der Pfarreirat lädt alle Interessierten herzlich ein. Armenien – ein unbekanntes Land jenseits der schneebedeckten kaukasischen Riesen, zerklüftet, steinig und uralt. Ein Hochgebirgsland, das seinen Bewohnern nur wenig Platz lässt, seinen fruchtbaren, doch trockenen vulkanischen Boden zu bebauen. Ein Land, das genau an der geografischen, politischen und wohl auch kulturellen Grenze zwischen Europa und Asien, zwischen Christentum und Islam liegt. Die faszinierende Kultur des armenischen Volkes, präsentiert sich schon seit Jahrtausenden als eine zwar orientalisch beeinflusste, aber tief christliche. Armenien war der erste christliche Staat der Welt und die Fussstapfen der frommen Mönche führen vom AraratTal bis weit in undurchdringliche Wälder und über steile Felswände. Winzige steinerne Kirchen, spektakulär über Schluchten, trutzige Klosterburgen, steinerne Kreuze in den grünen Ebenen sind die Zeugen einer christlichen Tradition, die ihresgleichen sucht. Noch immer strahlen die verlassenen steinernen Kirchen mystische Erhabenheit aus und noch immer ist jeder Reisende vom Anblick des mächtigen Ararat übermannt. Doch Armenien ist auch Orient. Ein Teil der

Seidenstrasse verlief quer durch Armenien und an ihr entlang wurden grosse Karawansereien errichtet. Für so manchen ist das Land auch Inbegriff einer tragischen Geschichte, eines gepeinigten, doch widerstandsfähigen Volkes, das seine Geschichte in unbeschreiblich schön illuminierten Handschriften aufgeschrieben hat. Der Bekanntheitsgrad des Landes im Westen hat besonders auch durch ein anderes, trauriges Jubiläum im Jahr 2015 zugenommen; das internationale Gedenken an den Völkermord an den Armeniern durch Jungtürken im Jahr 1915, sowie dessen offizielle Anerkennung durch einige europäische Staaten. Armenien hat sich in den letzten Jahren sichtlich verändert. Das spürt man in erster Linie in seiner aufstrebenden Hauptstadt Jerewan. Wirtschaftlich erhält es in enormem Ausmass Unterstützung durch auslandsarmenische Spenden. Armenien ist lebhafter geworden, bunter, selbstbewusster und offener. Und eines fällt auf: Die Menschen sind freundlich geblieben. Ein leiser Hauch von Melancholie schwebt noch immer mit in der Musik, in der Kunst und im Ausdruck der Gesichter. Jahrhundertealtes Leid kann nicht einfach weggezaubert werden. Ist es wohl das, was einen von Armenien nicht loslässt und auch die Reisegruppe innerlich sehr mit einander verbunden hat? (pd.) Donnerstag, 31. Januar , 19.30 Uhr, mit anschliessendem Umtrunk. Aula des Pfarreizentrums St. Mauritius, Bonstetten (vis-à-vis Bahnhof).

17

Mit bitter-süssen Liebesliedern der griechischen Inseln, wilden Treppentänzen aus Rumänien und zärtlichen Aargauer Sehnsuchtsweisen wollen sie stets den Funken der jeweiligen Musik spürbar machen und deren Geschichte übermitteln. Ob Klagelied, Jagdgesang oder Liebesballade, jedes Stück erhält sein eigenes Gesicht und fügt sich in den klangvollen Liederbogen ein. Das farbige Repertoire wird ergänzt durch Eigenkompositionen, die einen spielerischen Umgang mit der traditionellen Volksmusiksprache pflegen. So zupfen, pfeifen, streichen und summen «Querfeldzwei» auf ihrem Weg durch die ewig wiederkehrenden Themen von Leben und Lieben, Leiden und Lachen. Sie tun dies beschwingt, bestürzt, berauscht und betroffen, mal lüpfig, mal lärmig, mal liederlich und manchmal auch ganz leise. Da donnert der Bass, jauchzt die Geige, schluchzt die Panflöte und tanzt der Gesang. Horcht, ist dort in der Ferne nicht ein ausgelassenes Dorffest? Oder ist es das sanfte Wiegenlied einer Mutter? Es ist Querfeldzwei, ein Duo voller Klänge, voller Energie!

Christoph Blum, Panflöte, und ...

... Sylvie Chopard, Violine. (Bilder zvg.)

Sylvie Chopard (Violine) und Christoph Blum (Panflöte u.a.) sind sich während ihres Musikstudiums in Luzern begegnet und haben seither in diversen Projekten und Stilrichtungen miteinander musiziert. Dabei haben sie ihre gemeinsame Begeisterung für die Ausdrucksstärke und Spontaneität der Volksmusik entdeckt. Seither treten sie als Duo Querfeldzwei mit Vorliebe im geselligen und persönlichen Kreis auf. Ihr Repertoire befasst sich mit der Tradition der europäischen Volksmusik, wobei sie diese nicht stilgetreu reproduzieren wollen, sondern einem ganz persönlichen Zugang

nachspüren. So werden die Stücke geprägt von individuellem Ausdruck und einer eigenen QuerfeldzweiGeschichte. Die Concerti piccoli stehen unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden. Musik soll Freude sein. Dieser musikalische Apéro zum Feierabend beginnt um 19 Uhr und dauert eine halbe Stunde. Der Eintritt ist frei, die Kollekte ist für die Musizierenden bestimmt. (pl) Concerto piccolo mit Sylvie Chopard und Christoph Blum, 25. Januar, 19 Uhr, reformierte Kirche Obfelden; Eintritt frei, Kollekte.

Pilgern als spirituelle Chance

Dreitägige Wanderung im Tessin von Airolo bis Biasca Vom 12. bis 14. April, mit Pfarrerin Claudia Mehl aus Maschwanden. Beim Pilgern geht es nicht vorrangig um das Wandern oder eine sportliche Betätigung an sich. Vielmehr geht es darum, einen Weg zu finden, das eigene Selbst tiefer und genauer zu ergründen. Wer damit beschäftigt ist, ein Ziel zu erreichen, kann all den Reichtum, all die Fülle, die das Leben einem im gegenwärtigen Augenblick bietet, nicht sehen; «dann ist man nicht da». Pilgern ist eine spirituelle Chance. Die Teilnehmenden pilgern drei Tage lang von Airolo nach Biasca. Der Weg führt durch die Leventina und das Bleniotal, führt entlang an reissenden Flüssen, tosenden Wasserfällen, rauen Bergwänden, lieblichen Tälern und mystischen Kapellen. Zu was müssen Teilnehmende Ja sagen? Sie möchten sich auf diese Art spirituellen Weg und diese Reflexion einlassen; Sie sind bereit, sich auf die Tagesstruktur einzulassen (beispiels-

Der Weg führt die Pilgergruppe entlang an reissenden Flüssen, rauen Bergwänden, lieblichen Tälern und mystischen Kapellen. (Bild zvg.) weise tägliche kurze Morgen- und Abendandachten, Schweigephasen …); Sie sind trittsicher und dazu in der Lage, fünf bis sechs Stunden am Tag zu wandern. Wichtig zu wissen: Dies ist keine Kulturreise, wenngleich sich die Gruppe von den Orten und Gebäuden voller Spiritualität und diversen Kraftorten inspirieren lassen; dies sind keine Therapietage, wenngleich die Teilnehmenden zu sich selbst kom-

men möchten und Claudia Mehl im Rahmen als Seelsorgerin zur Verfügung steht. (pd.) Informationsabend: 14. Februar, 19.30 Uhr im Pfarrhaus Maschwanden; Anmeldeschluss: Donnerstag, 21. Februar. Anmeldung bitte bei Pfarrerin Claudia Mehl: claudia.mehl@zh.ref.ch. Flyer sind zu finden auf der Website: www.kirche-maschwanden.ch, im Volg Maschwanden und den Pfarrhäusern und Kirchen in Maschwanden, Knonau, Mettmenstetten.

Häkeln für den guten Zweck

Öffentlicher Treff im Reusscenter Obfelden «Oktopus für Frühchen»: Am Sonntag, 24. März, findet der nächste öffentliche Häkeltreff im Reusscenter in Obfelden statt.

Das Hochgebirgsland lässt seinen Bewohnern nur wenig Platz, um seine fruchtbaren, doch trockenen vulkanischen Böden zu bebauen. (Bild zvg.)

Wir helfen beim Herstellen eines kleinen Tintenfisches für einen guten Zweck. Dieser ist ein kleiner Begleiter für Frühgeborene, um ihnen den Start ins Leben etwas zu erleichtern. Voraussetzung ist das Beherrschen von Luftmaschen und festen Maschen. Mitbringen: eine Häkelnadel Stärke 2,5

oder 3, Baumwollgarn nach Materialliste der Website von Oktopus für Frühchen. Baumwollgarn Schachenmayr Catania kann zum Selbstkostenpreis vor Ort bezogen werden. Restliches Material steht zur freien Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos! (pd.) Nächste öffentliche Häkeltreffen: Sonntag, 24. März,

Bunte Oktopusse der dritten Sammellieferung von 2018. (Bild Karin Gambarara)

28. April, 19. Mai, 29. September, 27. Oktober,

Line Dancers). Anmeldung: Karin Gambarara,

1. Dezember. Jeweils ab 14.30 Uhr. Reuss Center,

info@luckylinedancers.ch, 079 646 46 22.

Ottenbacherstrasse 23, Obfelden, (im Lokal der Lucky

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Time to say goodbye Liebe Gäste, Freunde, Kollegen und Bekannte, mit einem weinenden und einem lachenden Auge nehme ich Abschied.

Unser Restaurant Löwen schliesst am 29. März 2019.

Wir verbrachten hier wunderschöne Jahre, die wir zusammen mit Ihnen geniessen durften. Es hat uns hier sehr viel Spass gemacht. Wir bedanken uns bei Ihnen! Selbstverständlich nehmen wir Ihre Gutscheine gerne noch bis am 28. Februar 2019 entgegen. Ich wünsche Ihnen allen alles Gute für die Zukunft! Für Ihre Unterstützung und Ihre Treue möchte ich mich bedanken! Liebe Grüsse Domenico

Da Domenico

Nächste Erscheinung dieser Spezialseite am 22. Februar 2019.

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Veranstaltungen

agenda

«Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer»

«MärliMusical» von Andrew Bond

Am Samstag, 2. Februar, zeigt das Familienzentrum Affoltern ab 15 Uhr den Film «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer» auf der Leinwand. Grosse und kleine Gäste sind herzlich willkommen.

2. Februar, ab 15 Uhr beim diesjährigen Kinoanlass im Familienzentrum Bezirk Affoltern auf der grossen Leinwand erleben. Für die Pausenverpflegung ist, wie immer, bestens gesorgt. Diesen Kinospass sollte man sich nicht entgehen lassen! Die ganze Familie ist herzlich willkommen. Das OK-Team freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher und auf eine ausgelassene Stimmung. (pd.)

Krähe Krähbekka, selbsternannter grösster Pechvogel der Welt, will das Glück besser verteilen: Sie bringt den Glücklichen Ärger. Bei Basil Sfortunato und Familie gibt es jedoch wenig zu holen. Der Vater ist im Gefängnis, der Mutter wurde die geliebte Geige gestohlen und die Oma verkriecht sich in Rätseln in der Hoffnung auf den grossen Gewinn. Zu allem Übel droht der Familie auch noch der Rauswurf aus ihrem Haus. Basil verkriecht sich in seine eigene Welt und bastelt sich ein Raumschiff, das wider Erwarten mit Hilfe von Krähbekka und dem Publikum plötzlich abhebt. Dabei treffen sie auf allerlei herrlich skurrile Figuren, die meinen, das grosse Glück gepachtet zu haben. Aber sieht Glück wirklich so aus? Zum Schluss reift eine wichtige Erkenntnis: Wer Glück hat, ist nicht unbedingt glücklich, aber wer glücklich ist, hat Glück. (pd.)

Weitere Infos, Kurse und Veranstaltungen unter

Andrew Bonds MärliMusical, 30. Januar in Affoltern,

www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Kasinosaal. www.maerlimusicaltheater.ch.

Freitag, 25. Januar Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-22.00: «Jugendbar» ab der 1. Oberstufe. Organisiert durch JAAA. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.00: «Glücksmusik».Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern. Solistinnnen: Sunita Abplanalp, Anna Srodecka und Gioia Steiner. Leitung Hugo Bollschweiler. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche. 20.15: Chansons, Folk und Gypsy mit «Zephyr Combo». Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Obfelden

19.00-19.30: Concerto piccolo: Sylvie Chopard, Violine, und Christoph Blum, Panflöte. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Stallikon

16.00: 1. Stalliker Kinospektakel mit diversen Filmen aus allen Sparten. Dauer bis Mitternacht. Mehr Informationen: www.kafimueli.com. «Kino Kafimüli» im Zentrum Kafimüli, im alten Kindergarten Dorf, oberhalb Gemeindehaus. Weidhogerweg 11.

Samstag, 26. Januar Affoltern am Albis

14.00, 15.30 und 17.00: Musikschule Knonauer Amt: Klavierfestival «George Gershwin - I Got Rhythm» mit Lehrpersonen und Schülern. Eintritt frei, Kollekte. Aula Ennetgraben. 14.30 und 15.30: Kasperli-Theater mit Kafibetrieb und Bastelspass. Infos: wwwfamilienzentrum-Bezirk-affoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 20.00: «Achterberg singt Jacques Brel». Apéro nach der Vorstellung. Eine Veranstaltung von Kulturanzeige

Irgendwo im weiten Meer liegt die Insel Lummerland, auf der genau vier Menschen wohnen. Als der Postbote dann eines Tages ein falsch adressiertes Paket abliefert, ist die kleine Insel um einen Bewohner reicher – um ein Kind namens Jim Knopf. Einige Jahre später macht sich der König Alfons Sorgen über eine mögliche Überbevölkerung von Lummerland und so brechen Lukas, der Lokomotivführer, und Jim gemeinsam mit Emma, ihrer Lokomotive in ein Abenteuer auf, bei dem sie auf Piraten, Drachen und den Kaiser von Mandala treffen. Diesen spannenden Kinohit können kleine und grosse Zuschauerinnen und Zuschauer am Samstag,

Jim Knopf und Lukas brechen gemeinsam zum Abenteuer auf. (Bild zvg.)

Affoltern und der Buchhandlung Scheidegger. Abendkasse ab 19.30 Uhr. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10a.

ab 18 Uhr. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Dienstag, 29. Januar

Sonntag, 27. Januar

Bonstetten

Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

20.00: Theaterverein Bonstetten spielt «Camper-Fründe». Komödie in drei Akten von Marcel Schleger. Vorverkauf und Info: www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis

14.00: Jahreskonzert der Harmonie Hausen: «Happy Birthday». Auftritt Beginners Band, Festwirtschaft. Gemeindesaal Weid.

Hedingen

20.00: Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen. Türöffnung und Abendessen 18.30 Uhr, Verlosung, Festwirtschaft, Musikerbar. Schachensaal.

Rifferswil

19.45: «Von Stadt zu Stadt». Chränzli des Gesangsvereins Rifferswil. Anschliessend «S Jubiläum». Lustspiel in drei Akten. Türöffnung 18.45 Uhr. Gesang, Quiz, Bar ab 22.30 Uhr. Essen von 19.00 bis 19.45 Uhr. Reservierung: Familie A. Heimann, 044 764 10 05 oder www.gesangsverein-rifferswil.ch. Turn-/Mehrzweckhalle.

Stallikon

10.00-12.00: Bücherapéro. Während der Ausleihe liegen Buchneuheiten für Erwachsene und Kinder auf. Mit KUTI Arkade, der Spielkonsole für spielerisches Lernen. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstr. 1.

Wettswil

10.00-11.00: Infos und Beratung zur Onleihe. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1. 19.30: «Royal Sonesta Jazzband». Reservieren 044 700 01 28, Essen anzeige

Freitag, 25. Januar 2019

14.00, 15.30 und 17.00: Musikschule Knonauer Amt: Klavierfestival «George Gershwin - I Got Rhythm» mit Lehrpersonen und Schülern. Eintritt frei, Kollekte. Aula Ennetgraben. 15.30: Säuliämtler Sports Awards mit Apéro, Präsentationen und Ehrungen der Sportler. Moderation Philippe Bandi. Eintritt frei. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten

17.00: «Glücksmusik». Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern. Solistinnnen: Sunita Abplanalp, Anna Srodecka und Gioia Steiner. Leitung Hugo Bollschweiler. Eintritt frei, Kollekte. Katholische Kirche St. Mauritius.

Hedingen

15.00: Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen. Türöffnung 14.30 Uhr, Festwirtschaft, Verlosung, Kuchenbuffet. Schachensaal.

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort im Klosterkeller mit dem Quartett «La Belle Lorraine», eine musikalische Reise durch Europa um 1650. Lesungen Pfr. Theo Haupt. Eintritt frei, Kollekte. Die Platzzahl ist beschränkt. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. anzeige

Affoltern am Albis

Stallikon

18.30-19.30: 10. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon laden zum Mitmachen für jedermann ein. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Turnhalle Loomatt.

Mittwoch, 30. Januar Affoltern am Albis

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 14.00: Das neue Musical von Andrew Bond: «Bastlonaut Basil» gespielt vom MärliMusicalTheater. Kasinosaal. Marktplatz 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Wettswil

10.00-10.30: Buchstarttreff für Kinder von 8 bis 36 Monaten in Begleitung. Ab 14.30 Uhr bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

Donnerstag, 31. Januar Affoltern am Albis

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 11.00: Ortsvertretung Pro Senectute: Mittagstisch, Fr. 17.- An/Abmeldung: Brigitte Sandhofer, 044 761 48 00. Restaurant Rosengarten. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Swing de Paris». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis

20.30: Kurzfilmabend «Short Films - Long Drinks» mit Markus Rubin. Barbetrieb ab 20.00 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende Jahr.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: «ArtGrid» Gruppenausstellung. Ein Gesamtkunstwerk, welches sich aus kleineren, einzelnen Bildern zusammensetzt. Die Grids können wunschgemäss ausgesucht, zusammengesetzt und mitgenommen werden. ArtGrid-Künstlerkollektiv: Delia Sulser, Katharina Forster, Flurin Forster, Luc Marrel, Matti Nissen. Besuch jederzeit auf Anfrage möglich. Bis Frühjahr.

Wettswil

Reformierte Kirche: «Von innen nach aussen» Mandalas von Germaine Bühler-Rey in den kirchlichen Räumen zu Büroöffnungszeiten und nach den Gottesdiensten. Bis März.


Sport

Freitag, 25. Januar 2019

Klirrende Kälte, strahlend blauer Himmel und drei Doppelsieger

«Huuser Langlauf»-Rennen

Die Nachwuchsförderung der Renngruppe Albis zahlt sich aus

Morgen Samstag auf dem Mittelalbis

Die Renngruppe Albis, eine Untersektion des Skiclubs Hausen, hat am vergangenen Wochenende das sechste Voitsport-Race für Nachwuchsrennfahrerinnen und -fahrer der Jahrgänge 2008 und jünger ausgerichtet.

Sehr gute Schnee- und Loipenverhältnisse beim früheren Schweizer Meister Bruno Heinzer.

Minus 13 Grad Celsius zeigte die Auto-Temperaturanzeige bei der Ankunft in Brunni/Alpthal am Morgen des vergangenen Samstags, als es darum ging, die schnellsten Mädchen und Knaben der Jahrgänge 2008 und jünger zu ermitteln. Bereits zum sechsten Mal richtete die Renngruppe Albis, Untersektion des Skiclubs Hausen, das Voitsport-Race aus. Nach den Schneefällen der letzten Wochen fanden die rund 100 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren eine optimal präparierte Piste in einer traumhaften Winterlandschaft, bei strahlend blauem Himmel vor. Heiss wurde es dann bei den Rennen: Es wurden zwei anspruchsvolle Kombi-Rennen ausgetragen, bei denen der rennläuferische Nachwuchs jeweils 41 Tore mit Elementen aus Riesenslalom und Slalom zu meistern hatte. Roger Huber vom Hauptsponsor Voitsport

Dugar (Jg. 2010, Winterthur) zwei starke Läufe und konnte beide Rennen mit grossem Vorsprung für sich entscheiden. Überlegene Doppelsiegerin in der Kategorie U11 wurde Romina Burkhard (Jg. 2008, Mettmenstetten), die jeDie überlegene Doppelsiegerin in der Kategorie U11: weils die GesamtRomina Burkhard aus Mettmenstetten. (Bild zvg.) Bestzeit aufstellte. aus Albisrieden war sich mit den Bei den Knaben der Kategorie U9 überVerantwortlichen des Skiclubs einig: zeugte Tino Mainberger (Jg. 2010, «Skifahren, insbesondere der Ski- Wädenswil) und durfte nach beiden Rennsport, liegt uns am Herzen. Das Durchgängen zunächst als Zweiter, möchten wir gerne unterstützen und dann als Dritter das Podest besteigen. weitergeben und wollen daher auch Einen Doppelsieger gab es auch hier, den jüngsten Rennfahrern und Renn- nämlich Jan Bieri aus Oberiberg. Die fahrerinnen tolle Rennen bieten.» So Nachwuchsförderung wurde und wird gab es neben dem Combi-Race zusätz- bei der Renngruppe Albis grossgelich eine Startübung. Mit Spannung schrieben: Insgesamt gingen 26 Athlewurde die Rangverkündigung erwar- tinnen und Athleten für die RG an den tet. Es gab viele tolle Preise, sodass Start. Dass auch schon die Kleinsten kein Kind mit leeren Händen nach mit viel Spass schnell um die Tore flitHause gehen musste. Für die Renn- zen können, zeigten die beiden jüngsgruppe Albis haben sich die vielen ten Teilnehmer Simon Fend und Trainingsstunden ausgezahlt, es gab Hendrik Hintz (Jg. 2014), die beide einige erfreuliche Resultate. In der Male die Ziellinie regelkonform Kategorie Mädchen U9 zeigte Emma passierten. (dhi)

«And the winner is …»

Am 27. Januar werden die Säuliämtler Sports Awards verliehen In Los Angeles werden am 24. Februar die Oscars verliehen. Wem der Flug in die Staaten zu lang ist oder wer nicht illuster genug für die Gästeliste ist, dem bietet sich am Sonntag, 27. Januar, im Kasinosaal in Affoltern die perfekte Alternative. An der Preisverleihung der Säuliämtler Sports Awards heisst es am späten Sonntagnachmittag fünf Mal «And the winner is …». In den fünf Kategorien Männer, Frauen, Newcomer Männer, Newcomer Frauen und Team sind jeweils drei Athletinnen und Athleten respektive Mannschaften nominiert, die entweder im Säuliamt zuhause sind oder für einen lokalen Verein an den Start gehen und im Jahr 2018 mit sportlichen Höchstleistungen brilliert haben. Wessen Name am Ende aus dem Couvert gezogen wird, entscheidet nicht alleine die Jury, sondern auch die Bevölkerung aus dem Säuliamt. Die Online-Abstimmung läuft noch bis 25. Januar um Mitternacht. Alle Infos zur Abstimmung und Porträts der

im Kasinosaal in Affoltern entscheidet, ist ganz nahe dran an den Stars.

Kleiner, feiner und persönlicher

Alles bereit für die Preisübergabe. (Bild Vladek Zmur)

Nominierten finden sich auf www.ssa-affoltern.ch. Der öffentliche Anlass beginnt um 15.30 Uhr und alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Zwar entfällt das Schaulaufen auf dem roten Teppich, aber dafür beginnt die Preisverleihung mit einem feinen Apéro. Dabei treffen die Besucherinnen und Besucher auf Welt- und Europameister, Olympioniken und Medaillengewinner sowie Trainer und Funktionäre, die viel Zeit, Engagement und Begeisterung in ihre Sportart investieren. Der Apéro bietet Zeit, Raum und Gelegenheit zum Kennenlernen, für spannende Gespräche und Erfahrungsaustausch. Wer sich für einen Besuch

Nach dem Apéro beginnen um 16.30 Uhr die Ehrungen. Mit viel Witz, Charme und ganz viel sportlichem Fachwissen wird der Moderator Philippe Bandi aus Ottenbach den Sportlerinnen und Sportlern Persönliches, Überraschendes und Unterhaltsames zu entlocken wissen. Mit Bildern und Filmsequenzen werden zudem die sportlichen Höhenflüge der Athletinnen und Athleten nochmals sichtbar. So bekommt das Publikum mehr zu sehen und zu hören als endlose, sich wiederholende Dankesreden und Lobeshymnen auf Produzenten und Geldgeber. Der Kasinosaal in Affoltern mag etwas kleiner sein als das Dolby Theatre in Los Angeles, aber die Vorzüge liegen auf der Hand: Keine lange Flugreise, garantierter und kostenloser Einlass, ein Apéro zusammen mit den Stars und fünfmal höchste Spannung, wenn es heisst: «And the winner is …». Kurz: Die Säuliämtler Sports Awards sind kleiner, feiner und persönlicher. Ein Besuch lohnt sich!

Weltcup mit Petra Klingler

Lead- und Speed-Eiskletter-Weltcup in Saas-Fee Nur eine Woche nach den Schweizer Meisterschaften finden am kommenden Wochenende in der spektakulären Eisarena von Saas-Fee ein Lead- und ein Speed-EiskletterWeltcup statt. Die Eiskletter-Wettkämpfe im Parkhaus von Saas-Fee sind eine hervorragende Gelegenheit, nationale und internationale Topathleten sowie die ausgelassene Stimmung der IceClimbing-Szene hautnah mitzuerleben. Die Wettkämpfe finden in einer besonderen, einzigartigen Location statt, die es so sicherlich kein zweites

Mal mehr gibt: Das zehnstöckige Parkhaus von Saas-Fee, in dem die Wettkämpfe wetterunabhängig stattfinden können, bietet mit seinem Rondell eine grossartige Publikumskulisse.

Petra Klingler und Kevin Huser für das Regionalzentrum Zürich am Start

Auch Petra Klingler klettert am Wochenende in Saas-Fee mit. (Bild zvg.)

Seit dem Jahr 1999 fungierte Saas-Fee als Weltcup-Austragungsort und feiert somit nun sein 20-Jahre-Jubiläum. Auf der Startliste sind aktuell 32 Damen und 59 Herren aus 18 Ländern, darunter auch sechs Damen und acht Herren aus der Schweiz. Für das Regionalzentrum Zürich starten Petra Klingler aus Bonstetten und Kevin Huser. (pd.)

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Dank der guten Schnee- und Loipenbedingungen auf dem Mittelalbis, kann der «Huuser Langlauf» morgen Samstag auf dem Gelände des früheren Schweizer Langlaufmeisters Bruno Heinzer durchgeführt werden. «Nachdem in den letzten Jahren der Schnee auf dem Albis Mangelware war, kann der Skiclub Hausen am Albis sein Clubrennen wieder einmal praktisch vor der eigenen Haustüre durchführen», freut sich Heinzer, der sich mit seiner professionellen Pistenpräparierung in den letzten Jahren einen guten Namen unter den hiesigen Langlauf-Fans erarbeitet hat.

Das Rennen des Ski-Clubs Hausen ist – wie das Bike-Rennen auf dem Albis und der Türlerseelauf – offen für alle. Eine einmalige Gelegenheit für die Säuliämtler Bevölkerung, für einmal in der Nähe einen Langlauf-Wettkampf in lockerer Atmosphäre zu bestreiten. Gestartet wird am Samstag, 26. Januar, um 11 Uhr beim Weiler Mittelalbis. Die leicht coupierte Strecke misst zwei Kilometer und wird von den Männern dreimal absolviert. Frauen und Jugendliche nehmen die Runde zweimal in Angriff. Der Start erfolgt gemeinsam. (heb./map.) Ab 10.30 erfolgt die Startnummernausgabe. Vor Ort ist eine begrenzte Anzahl Parkplätze vorhanden. Weitere Infos: skiclub-hausen.ch.

Morgen Samstag findet auf dem Mittelalbis wieder einmal der «Huuser Langlauf» statt. Vorne Organisator Bruno Heinzer vom Skiclub Hausen. (Bild Martin Platter)

Licht und Schatten im ersten Spiel Auf dem Papier sieht der 6:1-Sieg gegen die Flippers Tanachin San Gottardo zwar souverän aus, allerdings war der erste Auftritt des Jahres von Floorball Albis um einiges holpriger, als es das Resultat vermuten lässt. Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat. Nach neun Siegen aus ebenso vielen Spielen im alten Jahr, wurde auch das Auftaktspiel 2019 letztendlich deutlich gewonnen. Nach der mehrwöchigen Weihnachtspause stimmten bei den Ämtlern die Automatismen zu Beginn noch nicht wunschgemäss, was sie allerdings nicht vom Toreschiessen abhalten sollte. Captain Benjamin Schiller und Spielertrainer Nicola Grass kombinierten sich durch die Hintermannschaft der Tessiner, worauf Grass keine Mühe mehr hatte den Ball einzuschieben. Wenig später erhöhte Joël Wuillemin mittels Weitschuss auf 2:0 und als Marco Schindler zum 3:0 einschob, zeichnete sich bereits der nächste Kantersieg ab. Ganz in diesem Stile ging es dann aber doch nicht weiter. Der ansonsten tadellose Torhüter Roberto Sedlaczek brachte sich mit einer kleinen Unkonzentriertheit kurz vor der ersten Pause um den Shutout. Sein zu kurzer Auswurf wurde von einem Gegenspieler abgefangen, und dieser beförderte den Ball wuchtig in die Maschen und brachte dadurch die Spannung zumindest ansatzweise zurück. Das Mitteldrittel war dann ein regelrechter «Knorz». Zuerst gab es aufgrund des nicht allzu strukturierten Spielaufbaus von Albis kaum Torchancen. Als der Ball dann wieder besser lief und die Flippers ebenfalls nicht mehr gleich konsequent verteidigten wie zu Beginn des Spiels, kamen die guten Torchancen zurück, wurden aber gleich reihenweise, teilweise kläglich, vergeben. Ibernini sieht seinen Weitschuss vom stark reagierenden Tessiner Torwart geklärt. Etienne Wuillemin schiesst aus kurzer

Distanz daneben, Nicola Grass von noch näher darüber, und zur Krönung setzt Marco Funk den Ball aus einem halben Meter an den Pfosten, anstatt ihn ins leere Tor einzuschieben.

Teilweise ein «Knorz» So kam es zum ersten Mal seit langer Zeit zu einem Schlussdrittel, in welchem das Spiel noch nicht schon davor entschieden war. Dass die AlbisOffensive aber auch an einem solchen Tag, wo vieles misslingt, nochmals drei weitere Tore schiesst, spricht auch für die Qualität, welche es braucht, um in die Zweite Liga aufzusteigen, was nach wie vor das Ziel ist. Zuerst trifft Etienne Wuillemin nach einem Freistoss herrlich ins Lattenkreuz und danach wurstelten sowohl Nicola Grass als auch Joël Wuillemin den Ball ein weiteres Mal über die Torlinie. Alec Hintermann zeichnete sich in dieser Partie gleich drei Mal als Vorlagengeber aus. Mit acht Punkten Vorsprung bei noch vier verbleibenden Spielen ist den Ämtlern der Titel und die damit verbundene Qualifikation für die Aufstiegsspiele eigentlich nicht mehr zu nehmen. Auf die leichte Schulter nehmen wird man die restlichen Spiele aber keinesfalls. Es gilt, nochmals Schwung zu holen, taktische Varianten einzustudieren und das Selbstvertrauen weiter auszubauen, um den überfälligen Aufstieg endlich zu realisieren. Der nächste Schritt dazu kann bereits am kommenden Sonntag gegen Buochs getan werden. (pd.) Flippers Tanachin San Gottardo - Floorball Albis: 1:6 (1:3, 0:0, 0:3), Sporthalle Breitli, Buochs,2 Zuschauer (Saison Minusrekord). 5. N. Grass (Schiller) 0:1. 8. J. Wuillemin (Hintermann) 0:2. 14. Schindler (Heiniger) 0:3. 18. 1:3. 45. E. Wuillemin (Hintermann) 1:4. 55. N. Grass (Schiller) 1:5. 58. J. Wuillemin (Hintermann) 1:6. Floorball Albis: Sedlaczek, Hanselmann; Haab, Sandhofer; Ibernini, Stöckli; J. Wuillemin; Eckert, Schiller, N. Grass; Jacomet, Schindler, Heiniger; Hintermann, E. Wuillemin, Funk.


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Extra

Freitag, 25. Januar 2019

Ein junger Schatz ist gefunden, nun verkauft er alte Schätze Der TV-Star von 3+ aus Hedingen, Benjamin Suter, jetzt auch in der Trödelshow Jungbauer Benjamin Suter aus Hedingen, bekannt aus der Kuppelshow von 3+, steht erneut vor der Fernsehkamera. In der Trödelshow «Schatz oder Plunder» des gleichen Privatsenders hat er alte Kostbarkeiten verkauft. ................................................... von martin mullis Benjamin Suter lernte 2017 in der 13. Staffel von «Bauer, ledig sucht» seine Herzdame Lea kennen («Anzeiger» vom 15. Dez. 2017, «Mit der TV-Kamera auf Freiersfüssen»). Mittlerweile tritt der junge Bauer ziemlich selbstsicher auf und bejaht lachend die Frage des «Anzeigers» ob er noch mit Lea zusammen sei. Zwar führen sie nach wie vor so etwas wie eine Fernbeziehung, er bezeichnet seine Lea aber ganz klar als seinen Schatz auf seinem Bauernhof. Nun sucht der Privatsender 3+ mit dem «Bauer, ledig, sucht»-Moderator Marco Fritsche mit einer Trödelshow bei den ehemals oder immer noch ledigen Bauern nach Schätzen der anderen Art. Unter dem Titel «Schatz oder Plunder – Fundstücke vom Land», werden die verstaubten und überstellten Scheunen nach wertvollen Antiquitäten oder Raritäten durchforstet. Ähnlich wie bei der bekannten ZDF-Trödelshow «Bares für Rares» begutachten Experten die angebotenen Gegenstände, bevor die Verkäufer dann vor die interessierten Händler treten dürfen. Als Sachverständiger amtet bei 3+ Ueli Müller, Geschäftsführer des grössten Brockenhauses der Schweiz, dem «Zürcher Brockenhaus».

Benjamin Suter (links) verkaufte den uralten Töff Condor A580 in der TV-Sendung «Schatz und Plunder». (Screenshot 3+)

Motorrad aus alten Armeebeständen Als Händler figurieren der Geschäftsführer vom «Brocki Pfannenstil», Sven Andres, das Ehepaar Marlen und Bernhard Jost von «Antik-Liquidationen» in Weiningen, sowie der ehemalige Zirkus-Artist und Showproduzent Dominic Ulli, der für seine Shows einige auffällige Requisiten zu ersteigern hofft. Zusammen mit seiner Lea leuchtete Benjamin in die dunklen Ecken und Winkel der Scheune, um noch weitere

Das Motorrad war beim Fototermin mit dem «Anzeiger» bereits weg und sein wirklicher Schatz Lea noch nicht zu Hause: Jungbauer Benjamin Suter aus Hedingen. (Bild Martin Mullis)

wetter

Schätze zu finden. Klar, dass Benjamin Suter auf seinem Eventhof nach kurzer Suche zwar keine Edelsteine, aber dennoch einige auffällige Unikate fand. Da stand doch schon seit den 70er-Jahren ein uraltes Motorrad A580 der Marke Condor. Den Töff hatte seinerzeit sein Vater aus alten Armeebeständen gekauft und mit ihm viele schöne Ausflüge unternommen. Ebenfalls zum Verkauf bietet Bauer Suter den Händlern ein zwar unvollständiges, aber dennoch sehr schönes TeeService aus Langenthaler Porzellan, sowie einige Teller und Tassen aus der Manufaktur Rosenthal an. Als Erlös für das Motorrad wollte Benjamin Suter zwischen 800 und 1000 Franken und für die kleinen Tassen und Teller 100 Franken erwirtschaften. Mit seinen Forderungen lag er nicht allzu weit daneben. In der Show «Fundstücke vom Land» von gestern Donnerstagabend auf 3+, konnte er seine Antiquitäten zu einem zufriedenstellenden Preis verkaufen. Für den alten Töff erhielt er tatsächlich die gewünschten 1000 Franken, jedoch auch nur, weil sein Vater nach längerem Suchen die dazugehörenden Papiere doch noch fand. Für das aus Einzelstücken bestehende Porzellan gab es immerhin auch noch 30 Franken.

bauernregel «Januar je kälter und heller, Scheune und Fass um so völler. Und: Pauli Bekehr (25. Januar), der halbe Winter hin, der halbe her.»

herkömmliches

Seele Die Seele ist nicht lokalisierbar und auch etymologisch schwer zu fassen. «Herkunft unsicher», sagt das Wörterbuch und weist daraufhin, dass der deutsche Ausdruck Seele möglicherweise von altkirchenslawisch sila = Kraft und littauisch siela = Gemüt hergeleitet ist. Das klingt akustisch naheliegend und ist auch inhaltlich aufschlussreich. Der Ausdruck, der in der Regel mit Seele übersetzt wird, heisst auf Griechisch psyche, auf Hebräisch nefäsch und beides kann auch Lebensatem oder Leben schlechthin bedeuten. Damit gemeint ist die Gesamtheit aller leiblichen, geistigen und gemüthaften Kräfte, welche miteinander die Persönlichkeit eines Menschen ausmachen und eine unzertrennliche Einheit bilden. Mit dem Leib erlischt nach alttestamentlichem Verständnis auch die Seele. Die populäre Vorstellung von der Seele als einem unsichtbaren Organ, das sich im Tod vom Körper löst und danach als unsterbliches Geistwesen in die Ewigkeit eingeht oder in einer anderen Gestalt wiedergeboren wird, ist nicht biblischer Herkunft. Sie hat erst unter dem Einfluss der griechischen Philosophie ins jüdisch-christliche Denken Eingang gefunden, gilt aber seither als quasi unumstösslich. Wie auch immer: Der Dualismus von Körper und Geist ist ursprünglich der Bibel fremd. Und daran möchte ich mit Leib und Seele festhalten, selbst wenn Letztere im Tod erlöschen sollte. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren

Madleen, 19. Januar.

zwischen-ruf

«Ich mag mein Smartphone nicht» Ich bin keine SMSlerin, sondern eine Mailerin. Besitze erst seit November ein Smartphone – und benutze dieses nur zum Fotografieren. Muss den Umgang damit noch üben. Also – jetzt wär Gelegenheit dazu: Ich Tücken des könnte Leonora, ei- Smartphones. ner ehemaligen (Symbolbild zvg.) Schülerin, ein SMS schicken und sagen, dass ich sie und ihre Familie am Sonntag gerne besuche, aber eine Stunde später als abgemacht. Also: Zuerst Leonoras Handynummer eingeben. Schon mal nicht so einfach. Dauernd taucht da mein allererstes SMS auf, das ich im Zug unter Lei-

tung von Friederike geschrieben hatte. Es war an meine Tochter gerichtet und hiess: «Bitte telefoniere der Rezeption des Hotels Laudinella in St. Moritz, dass Frau Ruf und Frau Weisse eine halbe Stunde später am Bahnhof ankommen.» Das hatte damals prima geklappt. Der Hotelbus hat brav auf uns gewartet. Aber jetzt will ich Leonora schreiben. Da – ihre Nummer, aber hä, es erscheint mein altes Moritz-Mail. Schnell schalte ich das Smartphone aus. Eine Viertelstunde später versuche ich es erneut. Vergebens! Aber telefonieren, das geht! Leonora meldet sich auch sofort. «Leonora, du, ich wollte fragen, ob …» Sie unterbricht mich: «Ich habe das Hotel bereits verständigt, dass Sie später kommen.» Ute Ruf

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Unes, 21. Januar. (Bilder Irene Magnin) anzeige


Veranstaltungen Turnverein Mettmenstetten Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Jahreskonzert

Einladung zur

Musikverein Harmonie Hausen am Albis

GENERALVERSAMMLUNG

«Happy Birthday»

Freitag, 8. Februar 2019, 20.00 Uhr Essen 19.00 Uhr

im Eventlokal Grindel 6, 8932 Mettmenstetten Die Teilnahme an der Generalversammlung ist für Aktivmitglieder obligatorisch. Ehren-, Frei- und Passivmitglieder sowie neu eintretende Turnerinnen und Turner sind herzlich willkommen.

im Gemeindesaal Hausen am Albis Musikalische Leitung: Rägle Brawand

Samstag, 26. Januar 2019, 14 Uhr Freitag, 1. Februar 2019, 20 Uhr Samstag, 2. Februar 2019, 20 Uhr Türöffnung / Nachtessen: 13.00 Uhr / 18.30 Uhr Platzreservationen für die Abendvorstellungen: online unter www.mvhausen.ch oder telefonisch unter 079 753 99 76 am Dienstag, 29. Januar 2019, von 19.00 bis 21.00 Uhr Reservierte Billette sind bis 19.30 Uhr an der Abendkasse abzuholen Eintritt frei – Kollekte Auftritt Beginners Band an der Nachmittagsvorstellung – Festwirtschaft – Wettbewerb – Tanz mit dem «Duo Galaxis» – «Höckler-Bar» – Gratis Heimfahrservice im Raum Säuliamt an beiden Abenden. www.mvhausen.ch

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2019 Winterlicher Schwarzwald Fr. 42.– Donnerstag, 7. Februar 2019 Theater Buochs – Die Schweizermacher Sonntag, 3. März 2019 inkl. Fahrt und Eintritt anschliessend Abendessen

Fr. 64.–

Bauma – München Samstag, 13. April 2019 Kaffee und Weggli

Fr. 70.–

Ferienreisen 2019 Mosel – Trier – Koblenz 29. April – 3. Mai 2019

Fr. 740.– DZ/HP

Kärnten – Millstättersee 30. Juni – 6. Juli 2019

Fr. 1060.– DZ/HP

Ötztal – Oberinntal 16. Sept. – 20. Sept. 2019

Fr. 780.– DZ/HP

www.aemtler-car.ch

Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen Im Schachensaal, Hedingen Samstag, 26. Januar 2019 Beginn: 20.00 Uhr Türöffnung: 18.30 Uhr Abendessen ab 18.30 Uhr Verlosung – Festwirtschaft – Musikerbar Sonntag, 27. Januar 2019 Beginn: 15.00 Uhr Türöffnung: 14.30 Uhr Verlosung – Festwirtschaft – Kuchenbuffet

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