a product message image
{' '} {' '}
Limited time offer
SAVE % on your upgrade

Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 7 I 171. Jahrgang I Freitag, 27. Januar 2017

Sirenentest

Denkmalschutz

Am Mittwoch, 1. Februar, wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausgelöst. > Seite 3

Mettmenstetten hat 28 Objekte aus dem kommunalen Inventar entlassen. > Seite 5

-

Klage angedroht Das Gemeindewappen im Wahlkampf – ein Streitthema in Bonstetten. > Seite 7

-

Förster aus Berufung Staatswaldrevier BucheneggHöckler-Kappel-Reppischtal: Walter Streuli geht in Pension. > Seite 9

Mehr Sicherheit für Velofahrer und Fussgänger Neue Rad- und Gehwege von Mettmenstetten nach Knonau und nach Baar

................................................... von andrea bolliger

17 Jahre höchster Planer im Kanton Zu den Kernstücken seiner Arbeit zählte 1995 der kantonale Richtplan, der den Weg ebnete für eine Begrenzung des Siedlungsgebietes und die Entwicklung nach innen. Heute ist Christian Gabathuler als Berater und als Gemeinderat in Maschwanden tätig. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Wirtschaftsprognose in Rifferswil Ein «lauwarmes Wirtschaftswachstum» in der Schweiz prognostizierte UBS-Chefökonom Dr. Daniel Kalt vergangenen Mittwoch den Ämtler Arbeitgebern – er warnt aber zugleich vor politischen Unsicherheiten im System. Ähnlich wie der «Brexit» und die US-Wahl könnte auch die Präsidentschaftswahl in Frankreich zur «kritischen Knacknuss» werden. ................................................... > Bericht auf Seite 8

Erfolgreiche Bank Die Raiffeisenbank baut ihre Position im südlichen Knonauer Amt weiter aus. > Seite 13

Für die Erhaltung der Rotenbirben Der Bonstetter Ernst Albert Suter hat sich zeitlebens für die Erhaltung von Kulturland eingesetzt. Besonders lag ihm sein eigenes Land am Herzen. In den 1980er-Jahren setzte sich Albert Suter, wie ihn alle nannten, bei der Gemeinde Bonstetten dafür ein, dass die Deklaration seines Landes als Reservezone und damit die mögliche Umwandlung in Bauland rückgängig gemacht werde. Seinen Hof und das dazugehörige Land hat er nach dem Tod einer Stiftung vermacht, weil er wollte, dass alles so bleibt, wie es ist. Die Stiftungsräte engagieren sich mit Herzblut und haben viele Ideen, aber auch einige Sorgen. Der Stifter hat zwar wertvolles Kulturland, aber kaum Bares hinterlassen. (abo) ................................................... > Bericht auf Seite 6

Mit separaten Rad- und Gehwegen entlang der Zürichstrasse will der Regierungsrat die Sicherheit für Velofahrer und Fussgänger zwischen Mettmenstetten und Knonau sowie entlang der Rossauerstrasse zwischen Mettmenstetten und Rossau erhöhen.

Wer heute mit dem Fahrrad zwischen Knonau und Mettmenstetten unterwegs ist, fährt der Zürichstrasse entlang oder macht einen Umweg über Vorderuttenberg und die Maschwandenerstrasse. Letzteres ist auch der offizielle Schulweg für die Knonauer Kinder, welche die Sekundarschule in Mettmenstetten besuchen. Beide Verbindungswege weisen bezüglich der Verkehrssicherheit Mängel auf. Ähnlich sieht es für die Velofahrenden und Fussgänger zwischen Rossau und Mettmenstetten aus. Für Spaziergänge oder Velotouren in der Freizeit eignet sich der Weg dem Waldrand entlang über die Wissenbachstrasse. Für ihren Arbeitsweg benutzen aber viele Velofahrer den direkteren Weg über die schnellbefahrene Rossauerstrasse. Der Regierungsrat will diese Lücken im Radwegnetz nun schliessen und damit für mehr Sicherheit im Strassenverkehr sorgen. Im Einverneh-

-

anzeigen

Die Überquerung der Rossauerstrasse beim Wissenbach soll sicherer werden. (Bild Andrea Bolliger.) men mit den Gemeinden hat der Kanton von der Fahrbahn getrennte Velound Gehwege projektiert. Neben dem Veloweg zwischen Knonau und Mettmenstetten ist dereinst auch eine durchgehende Veloverbindung zwischen Mettmenstetten und Baar geplant. Gegen das vorliegende Projekt der Velo- und Fussgänger-Verbindung

von Mettmenstetten nach Rossau gingen innerhalb der Auflagefrist neun Einsprachen ein. Vier davon enthalten neben projektbezogenen Begehren enteignungsrechtliche Einwände. Die Baudirektion geht davon aus, dass 2018 mit dem Bau begonnen werden kann. Mit dem Bau der Rad- und Gehwege ist es aber nicht getan. Flan-

kierende bauliche Massnahmen wie Fussgängerübergänge und Anpassungen der Strassenbeleuchtung, etwa bei der Bushaltestelle Wissenbach, sollen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zusätzlich erhöhen.

................................................... > Bericht auf Seite 5

Zwölf Jagdreviere sind im Säuliamt zu vergeben Versteigerungen für die nächsten acht Jahre stehen an Für die Pachtperiode 2017 bis 2025 werden im Säuliamt demnächst die Jagdreviere vergeben. Alle acht Jahre werden im ganzen Kanton Zürich die Jagdreviere neu versteigert. Die Versteigerung des Jagdrechts, sowie die Kompetenz der Vergabe obliegen den Gemeinden. Im Säuliamt bestehen insgesamt zwölf Jagdreviere, welche jedoch nicht unbedingt mit den Gemeindegrenzen identisch sind. Mit fast 800 Aren besitzt Hausen die grösste und mit 215 Aren die Gemeinde Maschwanden die kleinste Revierfläche. Meist besitzen die Jagdgesellschaften ihre Rechte für die Jagd jahrzehntelang, dennoch kommt es immer wieder vor, dass neue Gruppierungen den bisherigen Jägern die Jagdrechte streitig machen. So haben sich in der Gemeinde Obfelden die bisherigen Besitzer des Jagdrechtes zerstritten. Darum

werden sich voraussichtlich zwei verschiedene Jägergruppen um die Jagdrechte bewerben. Gemäss den kantonalen Bestimmungen wird aber nicht automatisch dem Meistbietenden die Pacht zugesprochen. Die Vergabe unterliegt strengen Kriterien. Die Bewerber müssen Jagd- und Hegeerfahrung mitbringen. Im Revier wohnende Antragsteller werden bevorzugt. (mm) ......................... > Bericht auf Seite 3 Ein Hochsitz in einem Ämtler Jagdrevier. (Bild Martin Mullis)

500 04 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Guido Walter De Pretto, geb. 5. August 1978, von Ottenbach ZH, Meiholzstrasse 3b, 8913 Ottenbach, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 10. Januar 2017 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 20. Januar 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Peter Blaser, geb. 19. Februar 1929, von Langnau i. E. BE, gest. 26. Februar 2016, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Datum der Konkurseröffnung: 5. Dezember 2016 Summarisches Verfahren Art. 231 SchKG Eingabefrist: 27. Februar 2017 Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 27. Januar 2017. Affoltern am Albis, 27. Januar 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Privater Gestaltungsplan «Rauchmatt-Ried» Bekanntmachung der kommunalen Festsetzung und der kantonalen Genehmigung Der Gemeinderat hat am 27. September 2016 beschlossen:

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Salvatore Carlo Curreli, geb. 18. August 1965, Staatsangehörigkeit: Italien, Grossmatt 1, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt von 27. Januar 2017 verwiesen. Affoltern am Albis, 27. Januar 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Über Alessandro Gennaro, geb. 2. März 1981, Staatsangehörigkeit: Italien, Kügeliloostrasse 91, 8046 Zürich, bisher: Moosbachstrasse 64, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 28. Januar 2016 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 16. Januar 2017 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 6. Februar 2017 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 2500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 27. Januar 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseinstellung Über Fatih Erdogan, geb. 14. November 1980, Bürgerort: Obfelden ZH, Ottenbacherstrasse 3, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Affoltern vom 8. September 2016 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 16. Januar 2017 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 6. Februar 2017 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 19. Januar 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Dem privaten Gestaltungsplan «Rauchmatt-Ried» auf dem Grundstück Kat.-Nr. 3787, bestehend aus dem Situationsplan, Mst. 1:500, den Vorschriften und dem beiliegenden Bericht gemäss Art. 47 Raumplanungsverordnung sowie dem Mitwirkungsbericht über die Einwendungen, wird zugestimmt. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat am 16. Januar 2017 verfügt: Der private Gestaltungsplan «Rauchmatt-Ried», wird genehmigt. Die Unterlagen liegen ab dem 27. Januar 2017 während 30 Tagen beim Bauamt der politischen Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis zu den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates sowie gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss und die aufgerufenen Beweismittel sind, soweit möglich beizulegen oder genau zu bezeichnen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Gemeinderat Hausen am Albis

Verkehrskonzept Arnistrasse

Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir.

Einladung zur Informationsveranstaltung vom 1. Februar 2017 Die Verkehrssituation an der Arnistrasse hat während der vergangenen Monate wiederholt zu Reaktionen aus der Bevölkerung und zu Zeitungsartikeln geführt. Der Gemeinderat hat deshalb einen Verkehrsplaner beauftragt, die Verkehrssituation an der Arnistrasse zu analysieren, um mögliche Massnahmenvorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation auszuarbeiten. Der Gemeinderat möchte Ihnen die gewonnenen Erkenntnisse des Verkehrsplaners vorstellen und die Lösungsvarianten mit Ihnen diskutieren. Vor diesem Hintergrund lädt Sie der Gemeinderat Hedingen zu einer Informationsveranstaltung ein:

Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.

Traurig, aber sehr dankbar und voller schöner Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater

Paolucci Carmine Alfonso Im 92. Lebensjahr ist er friedlich eingeschlafen. Wir danken allen von ganzem Herzen, die ihm in seinem Leben in Liebe und Freundschaft verbunden waren. Wir werden dich für immer im Herzen tragen. In stiller Trauer Paolucci Giovina, Marisa, Silvana Maio Aldo, Tecce Giuseppe Tecce Daniele und Jessica, mit Andrea und Noemi Tecce Sabrina und Joël Verwandte und Freunde

Mittwoch, 1. Februar 2017, um 20.15 Uhr im Schachensaal Nutzen Sie die Chance, sich aktiv an der Diskussion zur Verkehrssituation an der Arnistrasse einzubringen. Gemeinderat Hedingen

DieE rdbestattung findet auf dem Friedhof in Obfelden am Montag, 30. Januar 2017, um 14.00 Uhr statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der katholischen Kirche Obfelden. Traueradresse: Familie Paolucci, Zürcherstrasse 20, 8908 Hedingen

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

So nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich.

TO D E S A N Z E I G E In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir traurig Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater und Bruder

Fritz Schnabel-Müller 14. September 1928 – 20. Januar 2017

Nach einem arbeitsreichen Leben ist Fritz von seinen Altersgebrechen erlöst worden. Wir gedenken seiner in Liebe und Dankbarkeit. Bonstetten, 20. Januar 2017 In stiller Trauer:

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Lauffenburger Lieuwe, Wängibadstrasse 21, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Berweger Holzbau, Kappelerstrasse 3, 8926 Uerzlikon Bauvorhaben: Fassadensanierung, Wängibadstrasse 21, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 884, GV-Nr. 394, Zone K2 A

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 in das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden aufgenommen:

Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Stefan Schmidlin, Mühlrütistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aufstellen einer Luftwasser-Wärmepumpe, Kat.-Nr. 4818, Mühlrütistrasse 12, Wohnzone W2b

Fritz und Denise Schnabel-Donzé Arthur Schnabel und Jolanda Stump Cornelia Schnabel und Marcel Böhler mit Elia Mirjam Schnabel Geschwister, Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Montag, 30. Januar 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Anschliessend treffen sich die Angehörigen auf dem Friedhof Bonstetten. Anstelle von Blumenspenden empfehlen wir Ihnen die Kollekte des Trauergottesdienstes zugunsten der Spitex Bonstetten. Traueradresse: Fritz Schnabel-Donzé, Alte Stationsstrasse 8, 8906 Bonstetten

• Cahlik Jan (m), geb. 1992, von Deutschland Gemeinderat Obfelden

DANKE

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 24. Januar 2017 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: – Lars Koppa, geb. 1971, Bürger von Deutschland – Nils Anton Walzer, geb. 2012, Bürger von Deutschland – Nenad Jovanovic, geb. 1980, Bürger von Serbien Stallikon, 27. Januar 2017 Gemeinderat Stallikon

Für die grosse Anteilnahme und die vielen Beileidsbezeugungen zum Tod von

Elisabeth (Elsbeth) Bertschinger-Maier möchten wir uns herzlich bedanken. Besonderer Dank geht an Herrn Pfr. M. Ruff für die würdige Abschiedsfeier, das Personal des Senevita, alle beteiligten Ärzte sowie an alle Verwandten, Freunde und Bekannte, die unserer Mutter während ihres langen Lebens freundschaftlich verbunden waren und ihr Gutes getan haben. Wettswil, im Januar 2017

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Januar 2017

3

Gemeinden verpachten das Jagdrecht Die zwölf Jagdreviere im Säuliamt werden für die Pachtperiode 2017 bis 2025 versteigert Alle acht Jahre müssen sich die Jagdgesellschaften für die Jagdrechte in den Revieren neu bewerben. Obwohl grundsätzlich eine Versteigerung erfolgt, erhält nicht unbedingt die meistbietende Jagdgruppe den Zuschlag. ................................................... von martin mullis Die im Mittelland gelegenen Kantone kennen mehrheitlich die Revierjagd, so wird auch im Kanton Zürich das Jagdrecht in den einzelnen Revieren alle acht Jahre neu versteigert. Das Säuliamt ist in zwölf Jagdreviere unterteilt. Während zehn Reviere mehr oder weniger den einzelnen Gemeindegrenzen entsprechen, existieren zu-

sätzlich die zwei Jagdreviere Stallikon Üetliberg I und Stallikon Üetliberg II. In einigen Wochen kommen nun die Jagdreviere im Kanton Zürich erneut unter den Hammer. Die meist langjährigen Pächter in den bestehenden Jagdgesellschaften kennen ihr Revier und ihren Wald, hegen und pflegen ihren Wildbestand sowie ihre Jagdbauten, Hütten, Unterstände und Hochsitze. Auch die Kameradschaft und die Pflege der Geselligkeit besitzen unter den Jägern einen hohen Stellenwert. Es ist daher eher selten, dass sich bei der Versteigerung der Reviere mehr als eine Jagdgruppe für das Jagdrecht bewirbt. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass neben der Kugeljagd vom Hochsitz aus und der Treibjagd, die Jäger zu einer etwas anderen

Mysteriöse Todesfälle rund um den Jagdbetrieb Dass es bei den jetzigen Neuversteigerungen des Jagreviers ausgerechnet in Obfelden zu Unstimmigkeiten gekommen ist, dürfte ein Zufall sein. Die Jagdgesellschaft in der Gemeinde Obfelden steht aber offensichtlich unter einem schlechten Stern: Bereits vor vielen Jahren war die Jagdgesellschaft Obfelden in zwei mysteriöse Vorfälle verwickelt, welche in der Region einigen Staub aufwirbelten. Vor 25 Jahren fand der damalige Jagdleiter René Ziegler während einer Treibjagd einen Jagdkollegen tot in der Nähe des vorgesehenen Aserplatzes vor. Der Jäger wurde aus

nächster Distanz mit einem Lungendurchschuss ermordet. Als Tatwaffe kamen eine Pistole oder ein Revolver mit dem Kaliber neun Millimeter infrage. Trotz umfangreicher Untersuchungen durch die Kantonspolizei konnte die Bluttat nie abschliessend geklärt werden und der Täter ist bis zum heutigen Zeitpunkt unbekannt. Im Jahre 2000 kam es – ebenfalls im Revier Obfelden – zu einem weiteren tragischen Todesfall: Ein Jäger, welcher sich ohne Begleitung auf der Entenjagd befand, kam durch eine Schrotladung ums Leben. Im Vordergrund der Untersuchungsbehörden stand ein Jagdunfall. (mm)

Auf der Rübenjagd: Jäger am Rande eines Maisfeldes. (Bild Martin Mullis) Art von Jagd zum Halali blasen. Einzelne Gruppen von Jägern bewerben sich für das gleiche Revier. Auch unter den Jägern herrscht nicht immer einträchtiger Frieden. Unterschiedliche Ansichten über die Hege und die Jagd verursachen Diskussionen bis hin zu veritablen Streitereien.

Unterschiedliche Ansichten über den Jagdbetrieb So sollen sich in den Gemeinden Obfelden und Hausen zwei Gruppen von Jägern das jeweilige Revier streitig machen. Während es den Grünröcken im Oberamt zu gelingen scheint, sich wieder zusammenzuraufen, wird es vor-

aussichtlich in Obfelden zu einer Spaltung der bisherigen Pächter kommen. Unter Obfelder Jägern herrschen unterschiedliche Ansichten über den Jagdbetrieb. Der Vorwurf, nicht gesprächsbereit zu sein, von der einen Seite, wird mit der Vorhaltung unkollegialen Verhaltens erwidert. So werden sich mit grosser Wahrscheinlichkeit zwei Gruppen um die Pacht des Reviers bewerben. Für die Neuversteigerung der Jagdrechte im Revier sind die Gemeinden zuständig. Trotz der ausdrücklichen Versteigerung der Pacht muss den Zuschlag aber nicht zwingend der Meistbietende erhalten. Die kantonalen Vorschriften halten explizit fest, dass

Am Mittwoch wird es laut Schweizweiter Sirenentest am 1. Februar Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Sirenentest: Allgemeiner Alarm und Wasseralarm Am 1. Februar 2017 wird deshalb in der ganzen Schweiz die Funktionsbereitschaft der Sirenen des Allgemeinen und des Wasseralarms getestet. Es sind keine Schutzmassnahmen zu ergreifen. Ausgelöst wird um 13.30 Uhr das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit In Obfelden dürfen wir Vera und Emil Novak-Rehak zur goldenen Hochzeit gratulieren. Das Ehepaar feiert morgen Samstag, 28. Januar. Wir gratulieren herzlich und wünschen dem Jubelpaar einen schönen Festtag.

Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Am Mittwoch, 1. Februar, findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Katastrophen können sich jederzeit und ohne Vorwarnung ereignen – auch in der Schweiz. Im Ereignisfall ist es entscheidend, dass die zuständigen Behörden, die Führungs- und Einsatzorganisationen des Bevölkerungsschutzes und auch die betroffene Bevölkerung möglichst rasch und richtig handeln. Zu diesem Zweck verfügt die Schweiz über ein dichtes Netz von rund 5000 stationären sowie rund 2800 mobilen Sirenen, (Kanton Zürich rund 450 stationäre, sowie 240 mobile Sirenen) mit denen die Alarmierung der Bevölkerung sichergestellt ist. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz Babs sorgt in Zusammenarbeit mit den Kantonen, Gemeinden und Stauanlagenbetreibern dafür, dass die Alarmierungssysteme auf dem neusten technischen Stand sind und jederzeit betriebsbereit gehalten werden.

die Gemeinde die bisherige Jagdgesellschaft oder Bewerbungsgruppe unter gewissen Umständen bevorzugen kann. Entscheidend ist, dass die Mitglieder der Bewerber in der Gemeinde niedergelassen sind und für einen weidgerechten Jagdbetrieb hinreichend Gewähr bieten sowie ihr Steigerungsangebot angemessen erscheint. Ausserdem sind zur Pacht eines Jagdrevieres nur Jagdgesellschaften zugelassen, die der verpachtenden Reviergemeinde einen von allen Pächtern unterzeichneten Gesellschaftsvertrag vorlegen können. Die Versteigerungen finden in den Ämtler Gemeinden zwischen dem 6. Februar und dem 7. März 2017 statt.

anzeige

Mobile Sirenen – mit Saugnäpfen auf Einsatzfahrzeuge montiert – ergänzen das Netz der stationären Sirenen. Auf dem Bild: Michael Huber (li.), Stabsoffizier Stützpunktfeuerwehr Affoltern, und Martin Wälti, Chef Führungsunterstützung ZSO Albis. (Archivbild) Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nötig darf der Sirenentest bis 14 Uhr weitergeführt werden. Ab 14.15 Uhr bis spätestens 15 Uhr wird in den Nahzonen unterhalb von Stauanlagen das Zeichen «Wasseralarm» getestet welche im Kanton Zürich bei einer Zerstörung der Sihlsee-Talsperren die Bevölkerung in der Nahzone des Sihlsees alarmieren würden. Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je zwanzig Sekunden in Abständen von je zehn Sekunden.

Was ist bei einem echten Sirenenalarm zu tun? Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten

Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Aufgrund des hohen Ausbaugrades des Alarmierungsnetzes im Kanton Zürich kann nahezu die gesamte Bevölkerung mit fest installierten oder mobilen Sirenen alarmiert werden. Der «Wasseralarm» bedeutet, dass eine unmittelbare Gefährdung unterhalb einer Stauanlage besteht. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, das gefährdete Gebiet sofort zu verlassen. (pd.) Weitere Infos: www.alertswiss.ch.


Todesfälle Affoltern am Albis

ABSCHIED

Am 23. Januar 2017 ist in Zürich ZH gestorben:

Ein Lebenskreis hat sich geschlossen.

Hasija Alispahic

Max-Jakob Angst

geb. 18. September 1933, wohnhaft gewesen in Affolltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Schnabel, «Fritz» Friedrich Emil geboren am 14. September 1928, von Stallikon, wohnhaft an der Aumülistrasse 11, Bonstetten. Er verstarb am 20. Januar 2017 in Bonstetten. Abdankung: Reformierte Kirche in Bonstetten, am Montag, 30. Januar 2017, um 14.00 Uhr.

26. März 1931 – 18. Januar 2017

Er wurde heute von seinen Altersbeschwerden erlöst und hat seine letzte Reise angetreten. Seinem Wunsch entsprechend haben wir in aller Stille Abschied genommen. Er hat es sich auch gewünscht, dass seine Asche im wunderschönen Engadin der Natur zurückgegeben wird. Allen, die den Verstorbenen ein Stück auf seinem Weg begleitet haben, danken wir an dieser Stelle ganz herzlich. Charlotte Angst-Sigrist Markus Andreas und Coni Angst-Näf Enkelkinder Nick-Markus und Anna Traueradresse: Ch. Angst, Pfaffächerstrasse 50, 8913 Ottenbach

Bestattungsamt Bonstetten

Hedingen In Affoltern am Albis ist am Dienstag, 24. Januar 2017, gestorben:

Paolucci, Carmine Alfonso

WIR DANKEN HERZLICH

geboren am 12. August 1925, Italien, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Zürcherstrasse 20.

für die überaus grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater und Grossvater

Erdbestattung am Montag, 30. Januar 2017, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessende Abdankung in der katholischen Kirche.

Karl Frey-Dunkel erleben durften.

Obfelden Am 20. Januar 2017 ist in Obfelden gestorben:

Müller-Lyko, Anton geb. 16. Juli 1944, von Murgenthal AG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Reussmatt 4; Witwer der Müller-Lyko Ingrid. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung in der reformierten Kirche Obfelden am Mittwoch, 8. Februar 2017, 14.30 Uhr. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 21. Januar 2017 ist in Zürich gestorben

Stadelmann, Liselotte geb. 17. Februar 1959, Bürgerin von Basel und Escholzmatt-Marbach LU, ledig, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Hofächerstrasse 18. Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 3. Februar 2017, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 22. Januar 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Lustenberger geb. Dürst, Helga Margarethe geb. 9. August 1934, Bürgerin von Zürich und Hasle LU, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Im Muchried 8. Der Abdankungsgottesdienst findet am Montag, 6. Februar 2017, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Fahrzeuge Kaufe Autos Jeeps, Lieferwagen & LKW. Sofortige gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Ganz besonders danken wir für – die einfühlsame Gestaltung der Abschiedsfeier durch Mike Bieley, Fredi Haab und Damian Koch – die musikalischen und gesanglichen Beiträge – die persönlichen tröstenden Worte und Beileidsbezeugungen – Geldspenden für das landwirtschaftliche Hilfsprojekt in Moldawien sowie für späteren Grabschmuck Mettmenstetten, im Januar 2017

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Januar 2017

5

Sichere Verbindungen von und nach Mettmenstetten Lücken im Radwegnetz sollen geschlossen werden Velofahrer und Fussgänger sollen künftig auf von der Fahrbahn abgetrennten Rad- und Gehwegen von Mettmenstetten nach Knonau und über Rossau bis nach Baar radeln können. ................................................... von andrea bolliger Zwischen Knonau und Mettmenstetten soll ein 1,75 Kilometer langer Radund Gehweg entstehen. Dieser wird 2,5 Meter breit sein und von der Fahrbahn durch einen 1,5 Meter breiten Streifen getrennt sein. Das Projekt hat der Kanton im Einvernehmen mit den Gemeinden Knonau und Mettmenstetten ausgearbeitet. Die erste Etappe dieser Verbindung ist bereits seit längerem umgesetzt, mit einem Rad- und Gehweg zwischen dem Kreisel in Knonau und der Abzweigung in die Rossauerstrasse. Damit der Rad- und Gehweg an das innerörtliche Verkehrsnetz von Mettmenstetten angeschlossen werden kann, muss ein norm- und behindertengerechter Fussgängerübergang mit entsprechender Beleuchtung und eine Querungsstelle für Velofahrende erstellt werden. Im Weiteren wird die Strassenentwässerung an die neue Situation angepasst. Damit die uneingeschränkte Bewirtschaftung durch die Landwirtschaft sichergestellt wird, müssen die beim Bau entstehenden Böschungen gegenüber dem Kulturland zum Teil

grossflächig ausgeebnet werden. Dazu müssen Anpassungen beim Durchlass des Haselbachs bei der Rad- und Gehwegüberführung und bei der Strassenentwässerung vorgenommen werden.

Baubeginn frühestens 2018 Die öffentliche Auflage des Bauprojekts und des Landerwerbsplans erfolgte bereits im vergangenen Jahr. Innerhalb der Auflagefrist sind vier Einsprachen gegen das Projekt eingegangen. Drei davon wurden in der Zwischenzeit zurückgezogen. Bei der Vierten geht es um Landerwerb. Der Regierungsrat wird im Rahmen der Projektfestsetzung darüber entscheiden müssen. Dies geschieht aber erst, wenn der Kantonsrat über die Ausgabe von 3,22 Millionen Franken entschieden hat. Dieser Entscheid wird innerhalb der nächsten sechs Monate erwartet. Die Einsprache verhindere das Projekt nicht, könne es aber verzögern, wenn der Betroffene Beschwerde beim Verwaltungsgericht einreiche, so Thomas Maag, stellvertretender Leiter Kommunikation bei der Baudirektion. Im besten Fall könne im Frühling 2018 mit dem Bau begonnen werden. Die Bauzeit beträgt rund ein Jahr. Auch die Lücke im Radwegnetz von Mettmenstetten nach Baar soll nach und nach geschlossen werden. Der geplante Veloweg ist mit dem Kanton Zug abgesprochen und die Fortsetzung ab der Kantonsgrenze Richtung Baar im Realisierungspro-

Der Veloweg entlang der Zürichstrasse endet derzeit an der Abzweigung Rossauerstrasse. (Bild Andrea Bolliger) gramm des Kantons Zug enthalten. Das vom Kanton mit der Gemeinde Mettmenstetten ausgearbeitete Projekt sieht den Bau eines paralell zur Rossauer- und Baarerstrasse verlaufenden 2,5 Meter breiten Rad- und Gehweges vor. Gleichzeitig mit dem Neubau des Rad- und Gehweges sollen die Bushaltestellen in Wissenbach ausgebaut und ein Fussgängerübergang erstellt werden.

Mettmenstetten erhält ein Eingangstor Beim Ortseingang von Mettmenstetten sollen ein Eingangstor den Übergang ins Siedlungsgebiet verdeutli-

chen, das Geschwindigkeitsniveau des Individualverkehrs gesenkt werden. Gegen dieses Projekt, das im Jahre 2013 öffentlich auflag, gingen neun Einsprachen ein, wovon vier zusätzlich enteignungsrechtliche Einwände erhalten. Enteignungsrechtliche Begehren, wie die Höhe der Entschädigung für die Landabtretungen, werden in Enteignungsverfahren behandelt. Die veranschlagten Gesamtkosten für das Projekt betragen 2,18 Mio. Franken und gehen vollumfänglich zulasten des Kantons. Das Projekt soll mit der Sanierung der Kantonsstrasse koordiniert werden. Daher steht der genaue Baubeginn noch nicht fest. Die Bauarbeiten, die rund ein Jahr

dauern, können im besten Fall 2018 beginnen. In Rossau und Uerzlikon werden die Radfahrenden auf der Gemeindestrasse geführt. Für die Etappe von Rossau bis an die Kantonsgrenze wird der Regierungsrat in den nächsten Wochen über die Ausgabe und Projektfestsetzung entscheiden. Hierfür belaufen sich die Kosten auf rund 1,65 Mio. Franken. Auf Anfrage gab das Baudepartement bekannt, der Regierungsrat werde in den nächsten Wochen über die Ausgabe und die Projektfestsetzung entscheiden. Es sei noch offen, ob im Herbst 2017 oder erst im Frühling 2018 mit dem Bau begonnen werde.

Gesamtrevision kommunales Inventar Denkmalschutzobjekte Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Weil sich der rechtliche Stellenwert des Inventars der Denkmalschutzobjekte von kommunaler Bedeutung (Festsetzung 1986) erheblich verändert hat und heute andere inhaltliche und formelle Anforderungen an ein solches Inventar gestellt werden, hat der Gemeinderat eine Gesamtrevision veranlasst. Eine aus dem Ortsplaner sowie Baukommissionsmitgliedern bestehende Arbeitsgruppe wurde beauftragt, das Inventar gesamthaft zu überprüfen. Aufgrund des detaillierten Erläuterungsberichtes hat der Gemeinderat entschieden, 34 Denkmalschutzobjekte (davon 15 im Dorf, 7 in Dachlissen, 6 in Herferswil/Hübscheren, 5 in Rossau und eines in Grossholz liegend) aus dem Inventar der Denkmalschutzobjekte kommunaler Bedeutung zu entlassen, weil sie, wie für jedes Objekt im Einzelnen erläutert, die Anforderungen an Schutzobjekte nicht mehr erfüllen bzw. kein Schutzobjekt nach § 203 lit. c (PBG) mehr darstellen. Die Entlassungen sind nach erfolgter Publikation in Rechtskraft erwachsen. Übrigens: Das ursprüngliche Inventar enthielt insgesamt 276 Objekte, davon 120 im Dorf und 156 in den Aussendörfern und Weilern. Im Zusammenhang mit Bauvorhaben wurden insgesamt zehn Objekte aufgrund von detaillierten Abklärungen ganz oder teilweise unter Schutz gestellt. 28 Objekte wurden aus dem Inventar entlassen, weil sie bei näherer Abklärung nicht oder nicht mehr als Schutzobjekte qualifiziert werden konnten. Zehn Objekte wurden wegen überkommunaler Bedeutung ins kantonale Inventar

registriert werden mussten.

Spielplatzanlage Schwimmbad Ausserhalb der Badesaison, von zirka Ende September bis Mitte Mai, kann die im Schwimmbadareal vorhandene Spielplatzanlage täglich bei allen Witterungsverhältnissen benützt werden. Im Frühjahr 2017 erfährt die SpielplatzanlaDie Gemeindeliegenschaft Obere Fischbachstrasse 16 (Reno- ge dank finanziellem Engagement vation ab April 2017), bleibt Inventarbestandteil. (Bild zvg.) des Familienverübertragen. In einem weiteren Schritt eins Mettmenstetten eine Erweitekann nun die Festsetzung des überar- rung. Aufgrund der betrieblichen Vorbeiteten Inventars erfolgen. In der aussetzungen stehen die ToilettenanlaDorfzeitung «Mir Mättmistetter» wird gen ausserhalb der Badesaison nicht ein ausführlicher Bericht folgen. zur Verfügung. Für die Bedürfnisse der Spielplatzbenützer wird daher eine mobile Toilettenanlage bereitgestellt Aufschub Schliessungsstunde (jährlich wiederkehrender Kredit von Urs Koffel, Patentinhaber Steakhouse 1850 Franken). Bahnhof Eventlokal, Im Grindel 6, wurde die unbefristete Bewilligung um dauernde Ausnahme von der Feuerungskontrolle Schliessungsstunde, Freitag/Samstag, Auf der Basis eines vom Awel und dem bis 02.00 Uhr, unter Einhaltung ver- Verband zürcherischer Feuerungsschiedenster Auflagen erteilt. Voraus- kontrolleure herausgegebenen Vorlasetzung dafür war, dass nach Gesprä- ge hat der Gemeinderat mit dem seit chen zwischen Patentinhaber, Nach- 1996 für die Gemeinde Mettmenstetbarschaft und Gemeinderat zur Ein- ten tätigen Feuerungskontrolleur, haltung der Nachtruhe verschiedenste Firma Ch. Messerli AG, Affoltern, bauliche, technische sowie betriebli- einen Vertrag über die Führung der che Massnahmen umgesetzt worden Fachstelle Feuerungskontrolle abgesind und über längere Zeit hinweg schlossen. Gleichzeitig wurden die aus keine Lärmverstösse aufgrund der dem Jahre 2003 stammenden Gebühdefinierten Aussenlärmgrenzwerte ren den aktuellen Ansätzen angepasst.

Ferner hat der Gemeinderat ... – die Modalitäten für den Abschluss/die Erneuerung von dienstlichen Mobile-Abonnements festgelegt; zudem wird dem Personal bzw. den Gemeinderatsmitgliedern für die Dauer des Arbeits-/Dienstverhältnisses gestattet, ebenfalls von den Spezialkonditionen Mobile-Abonnements zu profitieren. – für den jährlich stattfindenden Personalausflug des Gemeindepersonals eine Beitragsleistung von 150 Franken pro teilnehmende Person zugesichert. – von einem positiv lautenden Bericht über eine im November 2016 stattgefundene finanztechnische Prüfung des Gemeindehaushaltes über die Bereiche Geldverkehr sowie Liegenschaftenverwaltung Kenntnis genommen. – für nach den Grundsätzen des Biodiversitätsleitbildes durchzuführende Gartenarbeiten (Neupflanzung von Bäumen/Sträuchern, Ausgestaltung Rabatten als Trockenstandort, etc.) im Bereich Friedhof, Feuerwehr-/Werkdienstgebäude,

Schwimmbad sowie des Dorfbrunnens Rossau eine Ausgabe von 19 900 Franken bewilligt und die ortsansässige Gartenbaufirma Mäder unter Mithilfe des Werkdienstes beauftragt. – die Auflagen und Bedingungen für eine Wohnanteilsverlagerung (Ausnützungstransfer für dichte Wohnüberbauung) im Gebiet Erspach (Verlagerung Wohnanteil von Zentrumszone auf Wohn- und Gewerbezone 3) im Hinblick auf die Realisierung eines genossenschaftlichen Wohnbauprojektes (altersgerechtes Wohnen) definiert – nach durchgeführter Submission (offenes Verfahren) zusammen mit den beiden Schulgemeinden entschieden, als Bauherrenvertretung für die Begleitung des Projektes Raumentwicklung die Firma Fux+Partner GmbH, Küssnacht am Rigi SZ zu berücksichtigen. Aus der aktuellen Projektphase 22, Selektiver Projektwettbewerb (Architekturleistungen), fallen Gesamtkosten von zirka 20 000 Franken an. (Ga.)

Energetische Infoveranstaltung

Webauftritt

Für die Durchführung einer Infoveranstaltung «starte!» hat der Gemeinderat eine Ausgabe von 5000 Franken bewilligt. Der am Montag, 27. März 2017, im Eventlokal Steakhouse Bahnhof, Im Grindel, stattfindende Anlass richtet sich an Gebäudeeigentümer (persönliche Einladung wird verschickt) und hat zum Ziel, die energiebewusste Modernisierung und Wertsteigerung von Wohnbauten zu fördern. Der Anlass umfasst zudem eine Ausstellung mit anwesenden Fachpartner-Firmen.

Seit 2002 verfügt die Politische Gemeinde über einen eigenen Webauftritt, welcher im Jahre 2010 ein erstes Mal überarbeitet worden ist. Im laufenden Jahr soll ein weiteres Redesign erfolgen. Für die technische Überarbeitung, mit welcher die Firma i-web beauftragt worden ist, sowie die Beschaffung von Fotomaterial fallen Kosten von 18 000 Franken an. Mit dem angepassten Webauftritt wird eine neue, auf Mobile zugeschnittene Version erzeugt, welche das mobile Surfen noch komfortabler machen soll. (Ga.)


6

Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Januar 2017

Arm verstorben – Wertvolles hinterlassen Die Stiftung Rotenbirben nimmt sich dem Erbe Ernst Albert Suters an Nein, reich war Ernst Albert Suter nicht und es ist nach seinem Tod auch keine millionenschwere Bildersammlung aufgetaucht. Der Nachwelt hat er das vermacht, was ihm am Wertvollsten war und für das er sich zeitlebens eingesetzt hatte – sein Kulturland Rotenbirben in Bonstetten.

Rotenbirben interessiert. Später soll ein Lehrpfad zum Thema «Der Bauernstand im 19. und 20. Jahrhundert entstehen. Ambitionierter ist der Bau eines Treibhauses mit Solarzellen, welches ohne zusätzliche Energie von aussen auskommen soll. Hier wird die Stiftung auf die Zusammenarbeit mit Ingenieuren angewiesen sein, die willens sind, ihr Wissen für die gute Sache einzusetzen. Eine erschwingliche Beteiligung an der Rotenbirben, ist die Übernahme einer Patenschaft für einen der Obstbäume. Der Baumpate muss sich nicht einmal aktiv um die Baumpflege kümmern, aber erhält einen Teil des Ertrages an seinem Patenbaum.

................................................... von andrea bolliger Ernst Albert Suter, man nannte ihn Albert, erblickte am 15. Mai 1925 an der Rütistrasse 5 in Bonstetten das Licht der Welt. Im selben Haus ist er am 6. Januar 2016 auch verstorben. Zwar wanderte er mit 28 Jahren nach Neuseeland aus, wo er als Maler und Gipser tätig war, doch nach dem Tod seines Vaters, kehrte er 1986 nach Bonstetten zurück und übernahm den elterlichen Hof. Die Familie Suter stammte ursprünglich aus Herferswil, wo sie ein stattliches Bauerngut besessen hatte. Dieses verloren sie durch eine schiefgegangene Bürgschaft, die Albert Suters Grossvater übernommen hatte. Den Bauernhof mit Umland in Bonstetten hatte der Grossvater 1906 erworben. Schon damals war es ein ärmliches, altes Haus. Reich war die Familie nie. Albert Suter war die Erhaltung des Kulturlandes das Wichtigste. In den 1980er-Jahren wurde eine Revision des Zonenplans vorgenommen, das landwirtschaftlich genutzte Land der Rotenbirben wurde dabei zur Reservezone deklariert, um es jederzeit problemlos in Bauland umwandeln zu können. Er setzte sich vehement und erfolgreich dafür ein, dass sein Land wieder als landwirtschaftlich genutztes Kulturland eingetragen wurde. In seinem Testament verfügte Albert Suter deshalb, dass nach seinem Tod die Stiftung Rotenbirben zu gründen sei und sein gesamter Besitz in diese übergehen soll. Der Flurname Rotenbirben kommt nicht von ungefähr. Im Herbst färben sich die Birnbäume rot und «Birben» sind im alten Bonstetter Dialekt Birnen. Rund um den Hof stehen etliche dieser Bäume. Dass er den Hof und das Land der Gemeinde vermachen würde, kam für ihn nie in Frage. Nicht weil er einzelnen Behördenmitgliedern nicht vertraut hätte, sondern im Wissen, dass diese immer wieder wechseln. Von seiner Idee liess sich der gradlinige Mann nicht abbringen. So betraute er letztlich Pfarrerin Susanne Sauder-Rüegg damit, seinen Willen zu vollstrecken. Noch zu seinen Lebzeiten suchte sie geeignete Stiftungsräte und unterbreitete ihm eine Liste mit deren Namen. Ihr erster Auftrag war es, die Stiftung zu gründen und bis dahin sein Erbe mit bestem Wissen und Gewissen zu verwalten. Im Stiftungsrat wirkt sie aber nicht mit. Ein solches Engagement wäre für sie zeitlich nicht zu bewältigen. Ihr Mann Urs-Peter Sauder war ebenfalls mit Albert Suter befreundet und der Erblasser war mit ihm als Präsident des Stiftungsrates einverstanden. Als langjähriger Unter-

anzeige

Keine Barschaft hinterlassen

Die Rotenbirben im Winter. (Bild Andrea Bolliger)

Erneuerungsbedürftige Schindeln.

Das Haus wird noch heute mit dem Kachelofen beheizt. (Bilder zvg.)

nehmer ist Sauder mit Geschäftsführung ohnehin vertraut und hat die anspruchsvolle Aufgabe mit Freude und Engagement übernommen.

Bäume unter fachmännischer Anleitung geschnitten. Für die interessierte Bevölkerung wird ein Winterschnittkurs organisiert (siehe Info-Box). Im Frühjahr werden die Bäume mit Biodünger genährt, der direkt zu den Wurzeln gespritzt wird. Bio deshalb, weil in der Nähe ein Bienenhaus errichtet werden soll. Für die Bienenzucht und Bienenhaltung wird noch ein ausgebildeter Imker gesucht.

Stattlicher Baumgarten mit seltenen Obstsorten Das Wohnhaus wurde inzwischen sanft renoviert und wird seit Oktober wieder bewohnt. Mieter mussten keine gesucht werden. Das junge Paar, das einzog, meldete sich selber beim Ehepaar Sauder, weil sie ein urtümliches und einfaches Leben führen möchten. Noch immer wird das Haus nur mit dem Kachelofen beheizt, nur einige zeitgemässe Haushaltgeräte, die bei der Renovation eingebaut wurden, sorgen für etwas Komfort. Zwei der Zimmer haben die neuen Mieter selber renoviert. Sie unterstützen die Idee des Stifters und wirken in der Öko-Gruppe aktiv mit. Zum Stiftungsinventar gehören nebst dem Bauernhaus mit Scheune und Waschhaus eine eigene Quelle und zirka 38 000 m², Agrarland. Der Stolz aber ist der Baumgarten mit gut einhundertfünfzig Hochstammbäumen mit Pro-Specie-Rara-Sorten. Dieser soll in seinem Zustand belassen und erhalten werden. Jetzt im Winter werden die

Es fehlt nicht an Ideen und Projekten Die Jugend sei sehr interessiert und helfe engagiert mit, sagt Urs-Peter Sauder. Die Schulkinder, die im vergangenen Herbst beim Obstpressen mitgemacht haben, hätten vom Erlebnis geschwärmt. Zusammen mit dem Projekt «Gartenkind» wird ein Schulgarten realisiert. Kinder von der 2. bis zur 5. Klasse können sich für den Gartenkurs anmelden. Dieser findet von Mitte März bis Ende September einmal pro Woche nach Schulschluss statt. Die Kinder bekommen so eine Vorstellung davon, woher Gemüse und Früchte kommen und sie erleben den Zyklus der Pflanze von der Keimung bis zur Ernte mit. Die Rotenbirben soll Begegnungsort mit Feuerstelle und Spielmöglich-

keit werden. Wenn die Scheune einmal von den gesammelten alten Landmaschinen und Werkzeugen befreit ist, sollen dort Begegnungs-, Seminarund Diskussionsräume entstehen. Ein erster öffentlicher Anlass findet am Wochenende vom 24. bis 26. März statt. Zur Eröffnung wird der Film «More than Honey» in der reformierten Kirche gezeigt. Tags darauf findet auf der Rotenbirben ein Frühlingsfest mit einem Mittagessen statt, wo die Stiftung ihre Projekte vorstellt. Tatsächlich hat sich auch schon ein Hochzeitspaar für eine Trauung auf der

Das Finanzielle wird eine grosse Herausforderung für die Stiftung. Der Erblasser, hinterliess nämlich nur wenig Barvermögen. Die Einnahmen bestehen derzeit aus der Miete des Wohnhauses und dem Baurechtszins des Bonstetter Feuerwehrgebäudes. Dieses Stück Land verkaufte der Erblasser nicht an die Gemeinde, sondern überliess es ihr nur im Baurecht. «Auch der Gemeinderat von Bonstetten signalisierte seine Anerkennung und sein Wohlwollen gegenüber unserer Stiftung», sagt Urs-Peter Sauder. «Wir sind deshalb zuversichtlich, dass wir in nächster Zeit eine Steuerbefreiung durch das Kantonale Steueramt Zürich zugesprochen erhalten.» Kopfzerbrechen bereiten allerdings die Schindeln am Wohnhaus, so Urs-Peter Sauder, «diese sollten in zwei bis fünf Jahren ersetzt werden und das wird gemäss Schätzung mehr als 200 000 Franken kosten. Damit die Hinterlassenschaft Albert Suters der Nachwelt erhalten bleibt, ist die Stiftung, nicht nur auf die freiwillige Mitarbeit der Bevölkerung, sondern auch auf breite Unterstützung durch Gönnerbeiträge angewiesen. «Der Worst Case,» so Urs-Peter Sauder, «wäre, wenn wir die Stiftung Rotenbirben aufgeben und in eine Stiftung mit mehr finanziellen Mitteln überführen müssten». Das Ziel sei, dass die Stiftung im Bezirk verankert bleibe. Das Bedürfnis scheint gross. Auch andere Bauern in ähnlicher Situation schauen gespannt und interessiert auf das neuartige Modell. Weitere Infos Telefon 043 818 71 76 oder E-Mail: susanne.sauder@zh.ref.ch. Fundraising im Internet: https://www.fundraiso.ch/sponsor/rotenbirbenstiftung/.

Winterschnittkurs Die Stiftung Rotenbirben organisiert an den Samstagen, 11. und 18. Februar, jeweils von 9 bis 16 Uhr einen Winterschnittkurs im Obstgarten «Rotenbirben». An verschiedenen Posten lernen die Teilnehmenden wie man Jungbäumen Erziehungsschnitte verpasst, wie man ältere Bäume vitalisiert und was es für Kronenformen gibt. Die Teilnehmenden

erfahren, wie ein Baum funktioniert und wie sich Sonnen- und Mondzyklen auf den Saftfluss im Baum auswirken. Zudem ist eine Werkzeugkunde vorgesehen. Kurskosten 40 Franken. inkl. Mittagessen und Zwischenverpflegung. Anmelden bis 8. Februar bei Jeremy Notz, jeremy.notz@hotmail.com. Infos bei Marco Bösch, Telefon 079 468 62 70.


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Januar 2017

7

wer sie waren – was sie wurden

Der kantonale Richtplan als eine Art «Lebenswerk» Christian Gabathuler aus Maschwanden war höchster Planer im Kanton Zürich, heute ist er als Berater tätig 17 Jahre lang leitete Christian Gabathuler aus Maschwanden das kantonale Amt für Raumplanung, das heute Amt für Raumentwicklung heisst. Zu den Kernstücken seiner Arbeit zählte 1995 der kantonale Richtplan, der den Weg ebnete für eine Begrenzung des Siedlungsgebietes und die Entwicklung nach innen. ................................................... von werner schneiter Auf dem Tisch in seinem Domizil in Maschwanden liegen Broschüren zur Siedlungsentwicklung im Kanton Zürich sowie Zeitungsausschnitte. Sie zeigen Christian Gabathuler an der Seite seines Chefs, Regierungsrat Hans Hofmann, und Kommissionspräsident Hans Rutschmann. «Der Richtplan von damals bildete einen Schritt in die richtige Richtung», sagt Gabathuler. Nun, er bedeutete so etwas wie eine Zeitenwende, weil danach ein ungebremstes Wachstum aus der Traktandenliste fiel und dem sogenannten Wachstum nach innen sowie entlang von S-Bahn-Linien (und auch der Glatttalbahn) den Weg ebnete. Dafür hat sich Christian Gabathuler schon ab 1987 eingesetzt, weil er erkannt hatte, wie wichtig Erneuerung ist – wichtiger als die Ausdehnung von Siedlungsgebieten. Mit der Erneuerung von überbauten Gebieten geht auch die Möglichkeit zur Verdichtung einher.

Sechs Regierungsräte und 1,2 Millionen «Mitarbeitende» All diese Erkenntnisse und einige Eckwerte, die er schon vor Amtsantritt als Kantonsplaner definiert hatte, liess er in das Mammutwerk eines neuen Richtplanes miteinfliessen. «Bei der Erneuerung des kantonalen Gesamtplans von 1978 traute man sich noch nicht, Bauentwicklungsgebiete herauszustreichen – aus Angst vor Entschädigungen. Das Bundesgericht sah dies später glücklicherweise anders. Daraus resultierte auch Rechtssicherheit», sagt Christian Gabathuler. Bei der grossen Richtplandebatte sass er als

Kantonsplaner Christian Gabathuler (re.) mit Professor Dr. Bernhard Nievergelt vom Zoologischen Institut der Uni Zürich, Regierungsrat Hans Hofmann und Urs Kuhn, später Leiter der kantonalen Fachstelle Naturschutz (von links). (Archivbild)

Seit 1976 wohnt Christian Gabathuler in Maschwanden und hat auf seinem Dach bereits 1978 eine Fotovoltaikanlage installieren lassen (im Hintergrund). Diese wurde damals sogar zum Fall fürs Bundesgericht. (Bild Werner Schneiter)

erster Chefbeamter des Kantons mitten im Kantonsratssaal, sogar einmal auf der Bank des Regierungsrates. Viele Kommissionssitzungen standen an. Gabathuler musste auch zwischen den politischen Blöcken vermitteln, wofür diplomatisches Geschick notwendig war. Während elf Jahren präsidierte Christian Gabathuler die Konferenz der Schweizer Kantonsplaner und hatte in dieser Funktion Zugang zur Baudirektorenkonferenz, was ihm den Blick auf die Geschehnisse auf schweizerischer Ebene ermöglichte. Gabathuler wusste natürlich von der Notwendigkeit, auch immer das Volk für eine bestimmte Richtung der Planung zu überzeugen – damit Druck auf die Politik entsteht. «Ich hatte als Kantonsplaner in 17 Jahren sechs verschiedene Regierungsräte als Chefs und 1,2 Millionen ‹Mitarbeitende›», wie er die Stimmbevölkerung nennt. Gesamtplan und Naturschutz-Gesamtkonzept bezeichnet der Maschwander als eine Art «Lebenswerk» – Instrumente für eine nachhaltige Raumentwicklung, die auch Lob von avenir suisse fand. Der Thinktank bezeichnete den Zürcher Richtplan von 1995 als den besten der Schweiz. Drei Leitlinien haben nach wie vor Gültigkeit: 1. Die Zukunftstauglichkeit der Siedlungsstrukturen ist sicherzustellen und zu verbessern. 2. Die Entwicklung der Siedlungsstruktur ist schwerpunktmässig auf den öffentlichen Verkehr auszurichten. 3. Zusammenhängende und naturnahe Räume sind zu schonen und aktiv zu fördern.

ab und zu Reibungsflächen gab, sagt er: «Mit den Regierungsräten habe ich mit gut verstanden.»

Uhren und Handy gestohlen Bei einem Einbruch in eine Mehrfamilienhaus-Wohnung im Zentrum von Affoltern haben Diebe Armbanduhren und ein Handy im Betrag von mehreren hundert Franken mitlaufen lassen. Sie gelangten am 24. Januar, tagsüber, via Balkon in die Wohnung und hinterliessen Sachschaden von rund 1500 Franken. In Hausen stiegen am 21. Januar um zirka 3 Uhr Einbrecher in eine Liegenschaft ein und durchsuchten die Räume flüchtig und ohne Beute zu machen, weil sie eventuell gestört

Als Berater und als Gemeinderat tätig Als er 2009 das 60. Altersjahr erreichte, machte Christian Gabathuler wahr, was er schon beim Stellenantritt angekündigt hatte: Er kündigte seinen Job als Kantonsplaner und machte sich als Berater selbstständig. Sein Rat ist bei öffentlichen Institutionen und bei Privaten gefragt. So hat er den Kanton Graubünden beim Raumordnungskonzept beraten, er gleiste die Testplanung Wil West auf. Er zeigt Bauherren das Vorgehen auf, zum Beispiel, wenn es um Bauen ausserhalb von Bauzonen geht oder berät bei Gestaltungsplänen. An Arbeit fehlt es nicht, gleichwohl hat Christian Gabathuler sein privates Arbeitspensum heruntergeschraubt – und findet damit auch Zeit, sich öffentlich zu engagieren. Schon früher, während 20 Jahren, sass er in der Maschwander Schulpflege, wirkte dort während 16 Jahren als Präsident. Seit 2014 gehört er als Hochbauvorstand dem Gemeinderat an. Wie geschaffen für ihn: das Maschwander «Zukunfts-Kafi». Zwei Veranstaltungen mit der Bevölkerung haben bereits stattgefunden. Hier geht es um Themen, die er von seiner Zeit als Kantonsplaner kennt: um innere Entwicklung, Neugestaltungsmöglichkeiten, Verdichtung. Wünsche und Anregungen der Dorfbevölkerung sollen nun

der Plattform geniessen können und die Anzahl der erlaubten Zu- und Wegfahrten sei zu reduzieren. Mit dem erfolgten Rekurs steht fest, dass der Gestaltungsplan «Uto Kulm» nicht ab Februar in Kraft treten kann. (tst.)

für die Gemeinde-Entwicklung auf ihre Umsetzungsmöglichkeit überprüft werden. Ziel ist eine Überarbeitung der Bau- und Zonenordnung. Aber auch die braucht Zeit. «Raumplanung ist ein Langstreckenlauf», sagte Christian Gabathuler 2009 in einem Interview mit der «NZZ».

«Wer sie waren – was sie wurden» «Wer sie waren – was sie wurden», heisst eine Serie, die in loser Folge erscheint. Porträtiert werden Personen, die in früheren Jahren im Säuliamt, kantonal oder national öffentlich präsent waren und zum Teil für Schlagzeilen gesorgt haben: Politikerinnen, Behördenmitglieder, Beamte, Verbandsfunktionäre, Gewerbetreibende, Sportler, Musiker und andere. Der «Anzeiger» geht dabei der Frage nach, was nach dem Karrierenende geschehen ist, wie sie heute leben und was sie zu sagen haben. (-ter.) Bisher erschienen: Sonny Schönbächler – «Sprung ins Glück in Norwegen» (18. November 2016). Erich Rüfenacht – «Er drückte auch dem Papst die Hand» (2. Dezember 2016). Silvia Kamm – «Ich wollte die Welt retten und die N4 verhindern» (23. Dezember 2016). René Rindlisbacher senior und Hans Ulrich Noser – «Als das Duo Rino die Säle füllte» (6. Januar 2017). Lisette Müller – «Wahlkampf ist auch ein Spiel – nicht alle können gewinnen.» (20. Januar).

Sonne statt Gemeindewappen Klage-Drohung gegen Gemeindepräsidiums-Kandidat in Bonstetten

wurden. Bewohner hörten Scheibengeklirr, und der Hund nahm seine Wächterfunktion mit Gebell wahr. Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf zirka 1000 Franken. An der Alten Kanzleistrasse in Affoltern rissen Unbekannte vom 21. auf den 22. Januar den Aussenspiegel eines Personenwagens weg. Schaden: rund 250 Franken. In Zwillikon störten sich Anwohner am 22. Januar um 1 Uhr an Partylärm. Die ausrückende Polizei ermahnte die Festgesellschaft zur Ruhe. (-ter.)

Uto Kulm: Das Ringen geht weiter Der neue Gestaltungsplan Uto Kulm sollte ab Februar Rechtssicherheit schaffen (im «Anzeiger» vom 17. Januar). Vorerst kommt es allerdings noch nicht dazu: Der Verein Pro Üetliberg hat Rekurs eingereicht. Die Forderungen: Alle sollen die Rundumsicht auf

Auch bei grenzüberschreitenden Projekten sass Christian Gabathuler im Boot, gar als Vorsitzender beim Konzept «Bodan-Rail 2020», an welchem Vertreter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mitwirkten. In diesem Rahmen wurden Grundlagen für eine Verbesserung des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs erarbeitet. Der Abschlussbericht folgte 2001. «Ein Teil dieses Konzepts ist bereits umgesetzt», fügt er an. Christian Gabathuler, Jahrgang 1949, wohnt mit seiner Familie seit 1976 in Maschwanden. Er hat Architektur studiert; während dreier Jahre stand er im Sold der Stadt Zürich, arbeitete nach dem Nachdiplomstudium in Raumplanung zwischen 1981 und 1985 an der ETH. Aus dieser Zeit stammt auch seine Dissertation zum Thema Bevölkerungsentwicklung und Wohnungswesen. 1985 gründete er – zusammen mit Hannes Wüest – das Büro für Raumplanung und Rauminformation (heute Wüest und Partner). Per 1. April 1992 berief ihn der damalige Baudirektor Hans Hofmann zum Kantonsplaner. Schon nach kurzer Zeit übergab er seinem Chef seine fünf persönlichen Eckwerte zur angelaufenen Planungsrunde – mit der Empfehlung, diese bei jeder seiner öffentlichen Reden einfliessen zu lassen. Sechs Regierungsräte – neben Hofmann Dorothée Fierz, Ruedi Jeker, Markus Notter, Ursula Gut und am Schluss Markus Kägi – waren zwischen 1992 und 2009 die Chefs von Christian Gabathuler. Auch wenns da

Das Bonstetter Wappen hat er mit einer Sonne überklebt: Claude Wuillemin zeigts an seinem Wahlplakat vor der «Linde», Bonstetten. (Bild Thomas Stöckli)

Mit zehn strategisch gut positionierten Plakaten empfiehlt sich Gemeinderat Claude Wuillemin in Bonstetten für das Gemeindepräsidium. Bis vergangenes Wochenende zierte das Bonstetter Wappen seine Aushänge. Seit Sonntag ist es nun mit einer Sonne überklebt. Die Wahlkampf-Leitung seines Gegenkandidaten hatte mit einer Klage gedroht, weil er das Gemeindewappen zu Unrecht verwende. «Ich will mich nicht zur Zielscheibe machen», erklärt Wuillemin, weshalb er das Gemeindewappen überklebt hat – obwohl er sich im Recht fühlt und auch andere mit dem Gemeindewappen warben. Für das Vorgehen der gegnerischen Wahlkampf-Leitung hat er kein Verständnis: «Ich habe mich immer fair verhalten.» (tst.)


8

Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Januar 2017

«Verhaltener Optimismus» ist angebracht Konjunkturaussichten und Wirtschaftsprognose am Arbeitslunch des Ämtler Arbeitgeberverbands in Rifferswil UBS-Chefökonom Dr. Daniel Kalt liess die Ämtler Arbeitgeber vergangenen Mittwoch erneut an seinem Fachwissen teilhaben. In der Schweiz geht er von einem «lauwarmen Wachstum» aus – warnt aber vor politischen Unsicherheiten im System.

der Zuwachs seit dem Franken-Schock aufs Sozialsystem und die Verwaltung, so Kalt. Als Folge davon verliere die Schweiz für Zuwanderer an Attraktivität. «Mit dieser Verlangsamung erledigt sich die Masseneinwanderungsinitiative von allein», meinte Kalt.

................................................... von thomas stöckli

Fast 50 Ämtler Arbeitgeber folgten im Saal des «Schwiizer Pöschtli» den Ausführungen des UBS-Chefökonomen – «dieses Interesse spricht für den Referenten», so Dieter Greber, Präsident des Arbeitgeberverbands Bezirk Affoltern. Daniel Kalt erwartet 2017 eine Beschleunigung der Weltwirtschaft. Das werde sich auch auf die Gewinne der Unternehmen in der Schweiz auswirken. Seine Prognose, ein Plus von 5 %, schränkte er allerdings sogleich ein: Aufgrund der politischen Unsicherheiten im System könne es auch wieder Rückschläge geben. Ein Übel – insbesondere für Pensionskassen und Sparer – ist und bleibt vorerst die Zinskurve im negativen Bereich. «Das killt das System», so Kalt. Den Brexit sieht er allerdings als möglichen Wendepunkt. Der wird auch dringend erwartet: Bei Null-Zins frisst die steigende Inflation in den Industrieländern nämlich die Kaufkraft weg. Durch neue Schutzzölle, wie sie protektionistische Kräfte in verschiedenen Staaten einzuführen gedenken, könnte sich dieser Effekt dort noch akzentuieren. Sorgen bereiten auch

«Wenn Frau Le Pen kommt, dann vergessen Sie meine Ausführungen», meinte Daniel Kalt nach einer guten halben Stunde Wirtschaftsrückblick und -ausblick. Es war das politische Geschehen, das die Börsen in jüngster Vergangenheit immer wieder in Aufruhr versetzt hat: Erst der BrexitSchock, dann der Trump-Schock. Dieses Jahr blickt mancher Anleger mit Skepsis auf die Wahlen in den Niederlanden. Auch dort hatten isolationistische Kräfte zuletzt Aufwind. Als «kritische Knacknuss» bezeichnete Daniel Kalt die Wahlen in Frankreich: Dort strebt genannte Marine Le Pen den «Frexit» an. Im kommenden Jahr rechnet Kalt in der Schweiz mit einem «lauwarmen Wachstum» – etwas mehr als die EU, aber deutlich weniger als die USA. Dort blicken die KMU geradezu euphorisch in die Zukunft mit Trump. Nicht mit dem Wirtschaftswachstum mithalten kann in der Schweiz die Anzahl der Beschäftigten. Da beschränke sich

publireportage

Negativzins als «Systemkiller»

Am Arbeitslunch im «Schwiizer Pöschtli», Rifferswil: Dieter Greber (links), Präsident des Arbeitgeberverbands Bezirk Affoltern, und UBS-Chefökonom Daniel Kalt. (Bild Thomas Stöckli) die Immobilienmärkte: Leerstände nehmen zu und insbesondere Verkaufsflächen sind bereits massiv unter Druck.

Entlastung Euro-Franken-Kurs Aufwind prophezeit der UBS-Chefökonom dafür an der Währungsfront. So

soll der im Vergleich zum US-Dollar aktuell massiv unterbewertete Euro gegen Mitte Jahr anziehen. Das dürfte auch den Euro-Franken-Kurs entlasten. In sechs Monaten erwartet Kalt den Kurs bei 1.12, Tendenz weiter steigend – sofern die Wahlen in Frankreich keine Überraschung bringen. Auffällig ist, dass die SNB keinen Euro-Franken-

Kurs zu verteidigen, sondern auch den US-Dollar einzubeziehen scheint. Als wegweisende politische Themen der nahen Zukunft nannte Daniel Kalt nebst der Unternehmenssteuerreform III die Altersvorsorge 2020: «Wenn diese Reform nicht gelingt, droht das Drei-Säulen-System zu kollabieren», warnte er.


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Januar 2017

9

Förster sein war für ihn eine Berufung Staatswaldrevier Buchenegg-Höckler-Kappel-Reppischtal: Walter Streuli geht in Pension Beinahe ein halbes Jahrhundert lang hat sich Walter Streuli um den Wald im Staatswaldrevier Buchenegg-Höckler-KappelReppischtal gekümmert. Nun hat er die Verantwortung für das Revier in junge Hände abgegeben und geht im Februar in den wohlverdienten Ruhestand.

lebte verschiedenste wirtschaftliche Strömungen, rechnete mit verschiedensten (seit den 90er-Jahren stark sinkenden) Holzpreisen. Die Waldbewirtschaftung, die Prioritäten im Wald haben sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. «Früher wurde die Arbeitsgeschwindigkeit von unseren eigenen Körperleistungen definiert, heute bestimmen die Maschinen das Tempo.» Ja, vieles hat sich verändert, aber er weiss: «Der Wald überlebt politische und gesellschaftliche Stürme und wächst in Anmut und Ruhe weiter.»

................................................... von brigitt hunziker kempf «Ich würde mein Leben, meinen beruflichen Werdegang wieder so gestalten, wie ich es bis anhin getan habe. Ja, ich würde alles wieder gleich machen», ist für den passionierten Naturfreund und bald pensionierten Förster, Walter Streuli, klar. Spricht er von seinem Werdegang, seiner Familie, seinem Beruf leuchten seine Augen. 1968 hat er seine Ausbildungszeit als Forstwartlehrling im Forstrevier Buchenegg begonnen. Er erinnert sich noch genau an seinen ersten Arbeitstag. «Wir mussten bei Regenschauer kleine Fichten pflanzen. Ich hatte keinen Regenschutz mit dabei», erzählt er lachend. Nach der Forstwartlehre arbeitete er drei Jahre lang im Sihlwald und ging anschliessend an die Försterschule in Maienfeld. Während der Schulzeit bewarb er sich auf die frei werdende Försterstelle im heimischen Revier Buchenegg. Als frischgebackener diplomierter Förster kehrte der 23-Jährige dann in seine Heimat zurück. 1975 trat er nicht nur die Arbeitsstelle an, sondern zog gleichzeitig in das einsam gelegene Forsthaus im Wald auf der Buchenegg ein. In diesem idyllisch und abseits gelegenen Ort wohnte er zusammen mit seiner Frau und seinen drei Töchtern. «Klar, es war manchmal etwas aufwendig, den Alltag dort oben zu bewältigen. Alles musste vorab geplant und organisiert werden. So konnten die Kinder zum Beispiel nicht auf die Schnelle nach Hause kommen,

Nachwuchs gefördert

Wird zukünftig den Wald auf eine ganz neue Art und Weise entdecken: Förster Walter Streuli. (Bild Brigitt Hunziker Kempf) wenn sie etwas vergessen hatten.» Walter Streuli und seine Familie wohnten liebend gerne an diesem einzigartig schönen Plätzchen. Vor einem Jahr haben die Streulis das Forsthaus Bliggi verlassen und sind ins Aeugstertal umgezogen. Dies, so erklärt der rüstige Bald-Rentner, sei aus reinen Vernunftsgründen erfolgt. Heute bewohnt der Nachbarsförster Damian Wyrsch die Idylle.

Eichen und Eiben Walter Streuli kennt jede Ecke, beinahe jeden Baum seines rund 700 Hektaren grossen Reviers. Es ist ein sehr schönes, interessantes Gebiet. Das Gelände ist steil und eben, nass und tro-

cken. Überwiegend wachsen Fichten auf der Fläche, aber auch sehr viele Eiben sind zu entdecken. Und auf diese ist Streuli besonders stolz. «Wir haben europaweit das grösste Eiben-Vorkommen», erklärt der 65-Jährige. Auch die Eichen wurden von ihm gefördert. Seinem Nachfolger, dem 26-jährigen Corsin Riatsch, hat er diese Themen ans Herz gelegt und hofft, dass sein Lebenswerk weitergeführt wird. Corsin Riatsch ist gebürtiger Bündner. Er arbeitet bereits seit sieben Jahren im Revier Buchenegg mit. Schon vor zwei Jahren war für Walter Streuli klar, dass er sich Riatsch als Nachfolger wünschen würde. Seinem Nachfolger übergibt Walter Streuli ein gutes, gesundes,

schönes Revier, das er im Sinne der Nachhaltigkeit bewusst gepflegt und mit seinem Team und Unternehmern bewirtschaftet hat. Lange Jahre beinhaltete das Revier Buchenegg 700 Hektaren Staatswald (Buchenegg, Höckler, Kappel, Reppischtal). Der Waffenplatz Reppischtal kam 1999 hinzu. Seit September 2016 sieht das Revier-Gebilde etwas anders aus. «Wir konnten den Privatwald von Stallikon und Wettswil übernehmen und das Gebiet bei Kappel haben wir an Robert Püntener übergeben», so Walter Streuli. Für den passionierten Waldfreund ist klar, dass Förster sein nicht nur ein Beruf ist, sondern eine Berufung! Er hatte in seinem Berufsleben mit verschiedensten Behördenmitgliedern zu tun, er-

Sein grosses Wissen und seinen Erfahrungsschatz gab er während seiner Förster-Tätigkeit immer sehr gerne weiter an interessierte Personen. So zum Beispiel an Bewohnerinnen und Bewohnern der Gemeinde und an Schulklassen. Vor allem Letzteres lag ihm am Herzen. Für ihn war wichtig, dass die jungen Menschen den Wald erleben konnten. Denn ihm ist klar: Nur was man kennt, kann man verstehen und achten. Auch 27 Forstwartlehrlinge und 30 Försterpraktikanten nahm er unter seine Fittiche und sorgte damit für einen gesunden Nachwuchs in der eigenen Branche. Ab Februar 2017 ist Walter Streuli pensioniert. Ist ihm dabei nicht eigenartig zumute? Walter Streuli wirkt gelassen. Er hat sich auf diese Zeit schon längst vorbereitet. Für ihn beginnt keine Zeit der Untätigkeit, der Langeweile. «Ich werde meine Privat-Waldfläche bewirtschaften und für fünf Gemeinden die Verantwortung der Wanderwege-Pflege übernehmen. Auch werde ich aktiv meinen Jagd-Aufgaben nachgehen.» Ja und dann hat Walter Streuli noch eine weitere sehr wichtige Funktion: Er ist dreifacher Grossvater! Und mit seinen Enkeln wird er zukünftig den Wald auf eine ganz neue Art und Weise entdecken.

Ein starkes Zeichen praktischer Solidarität 475 Weihnachtspäckli aus Affoltern und Maschwanden in Osteuropa verteilt – Rekord! Mit viel Herz und kreativem Einsatz sammelten die reformierte Kirche Maschwanden und die Chrischona Kirche aus Affoltern 475 Pakete, das sind über 100 mehr als 2015. Notleidende Menschen in Moldawien und der Ukraine konnten sie freudig in Empfang nehmen. Tausende von Einzelpersonen und Familien sowie Hunderte von Kirchen,

behrungsreichen Alltag. Die Lebensmittel und Hygieneartikel sind eine grosse Hilfe für sie. Und die Kinder freuen sich über das Schulmaterial und eine neue Zahnbürste genauso wie über kleine Spielsachen und Süssigkeiten. Die Aktion Weihnachtspäckli wird gemeinsam von vier christlichen Hilfswerken getragen, die seit Jahrzehnten in Osteuropa tätig sind. Sie bedanken sich von Herzen bei allen Beteiligten für das grosse Engagement!

anzeige

anzeige

Schüler in Moldawien freuen sich über die Weihnachtspäckli aus der Schweiz. (Bild zvg.) Schulen, Firmen und Vereinen packten in der ganzen Schweiz 97 100 Weihnachtspäckli für Osteuropa. Rund 530 Sammelstellen in der ganzen Schweiz haben bis Ende November Standardpäckli für Kinder und Erwachsene entgegengenommen. 33 Sattelschlepper brachten die Päckli nach Osteuropa, wo sie um Weihnachten persönlich an bedürftige Kinder und

Erwachsene verschenkt werden, auch an Vertriebene in der umkämpften Ostukraine.

Ermutigung für Kinder und Erwachsene Je ein Drittel der Päckli werden in Moldawien und in der Ukraine verteilt, die restlichen in Rumänien,

Weissrussland, Albanien, Bulgarien und Serbien. Kinder in Heimen, Schulen und Spitälern, Alleinerziehende, bedürftige Familien, verarmte Rentner sowie Menschen mit einer Krankheit oder Behinderung erhalten ein Weihnachtspäckli aus der Schweiz. Jedes einzelne löst Begeisterung und grosse Freude aus. Viele Menschen in Osteuropa kämpfen sich durch einen ent-


10

Forum

Freitag, 27. Januar 2017

Mehr als Bittsteller, denn als Kunden behandelt Vertrauensvotum und Klarstellung zum Gemeindeingenieur in Stallikon, «Anzeiger» vom 20. Januar. Mit einigem Kopfschütteln habe ich die Stellungnahme von Remo Hablützel bezüglich der Arbeit von Gemeindeingenieur Ueli Solka gelesen. Der Präsident der Bau- und Planungskommission Stallikon stellt damit Herrn Solka geradezu einen Persilschein aus, was nicht unwidersprochen hingenommen werden kann. Es gibt seit Jahren immer wieder Unstimmigkeiten zwischen Bauherren sowie dem Bauamt und dem Gemeindeingenieur: Wer bauen will, wird mehr als Bittsteller, denn als Kunde behandelt, zudem sind Erwägungen zuweilen nicht richtig (mangels Sachkenntnis?). Dies kann ganz schön ins Geld gehen, wie der Fall Üetliberg – Frage: Wie

kann man einen nicht bewilligten Wintergarten übersehen? – gezeigt hat. Die Anwaltskosten der Gemeinde gingen hier in die Tausende von Franken, wobei man schon von Geldverschwendung sprechen kann. Ich selber habe aufgrund meiner Erfahrungen bei der Gemeinde Antrag gestellt, dass meine Gesuche von jemand anderem behandelt werden sollten. Dies allerdings wurde von der Gemeinde abgelehnt. Zudem kenne ich etliche Bauherren persönlich, welche ebenso unzufrieden sind, wie ich. Gewiss muss man Remo Hablützel zugute halten, dass er erst seit Kurzem im Amt ist, aber die Frage sei dennoch erlaubt: Warum werden Beschwerden nicht weiter hinterfragt und stattdessen ungeachtet dem Gemeindeingenieur ein sauberes und gutes Zeugnis ausgestellt? Julius Eltschinger, Buchenegg

Verkehrskonzept an der Arnistrasse Informationsveranstaltung in Hedingen

Karikatur: M.A.R.S.

Sonderangebot Schweizerpass Auch die Eidgenossenschaft ist zum Frühjahrausverkauf mit einem Sonderangebot auf dem Markt. Der Bund übernimmt die Aufgabe der Gemeinden und offeriert der dritten Generation von Ausländern den Schweizerpass zu günstigen Konditionen. Scheinbar ist der Schweizerpass nicht mehr viel wert. Seit drei Generationen in der Schweiz und immer noch Ausländer. Sie wollen Geld verdienen, gut leben, aber nicht Schweizer werden.

Bei Annahme des Bundesbeschlusses erhalten wir wieder viele Doppelbürger, denn die haben doch einen Pass von ihrem Herkunftsland. Ein Mensch hat doch nur einen Kopf und ein Herz. Ich glaube, der bessere Ausdruck wäre Halbbürger. Der Bund schreibt im Abstimmungsbüchlein: Ihre Heimat ist die Schweiz. Ich habe aber als Schweizer nur einen Pass. Wir Schweizer bleiben in guten und schlechten Zeiten in unserer Heimat.

Ich glaube jeder Person, die den Pass ihrem Herkunftsland zurückgibt, dass sie die Schweiz als Heimat will. Als dritte Generation solle man sich entscheiden können. Die Gemeinden machen es schlecht, aber die Beamten in Bern machen es gut. Hauptsache ist, dass die Bürger nicht mehr mitreden können.

Josef Oehri, Mettmenstetten

Streit um die Steuerreform Abstimmung vom 12. Februar Zu teuer für Obfelden

Prekäre Verkehrssituation an der Arnistrasse in Hedingen. (Bild zvg.) Wie bereits in dieser Zeitung erwähnt, hat das Komitee für eine sichere Arnistrasse eine Eingabe zum Richtplan bezüglich der prekären Verkehrssituation an der Arnistrasse in Hedingen eingereicht. Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt anerkennt grundsätzlich das Problem, weist jedoch darauf hin, dass das Anliegen auf Gemeindeebene zu lösen sei, da der betroffene Teil der Arnistrasse eine Gemeindestrasse ist. Der Gemeinderat Hedingen hat darum einem Verkehrsplaner den Auftrag erteilt, verschiedene Vorschläge zu erarbeiten, wie das verkehrstechni-

sche Problem im Hedinger Unterdorf gelöst werden kann. An einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 1. Februar (20.15 Uhr im Schachensaal), will nun der Gemeinderat die Vorschläge mit der Bevölkerung diskutieren. Das Komitee für eine sichere Arnistrasse begrüsst dieses Vorgehen und hofft auf eine rege Teilnahme. Es ist zu hoffen, dass zuerst die Erschliessungsprobleme im Dorf gelöst werden, bevor das im Richtplan geforderte Wachstum realisiert wird. Christian Bacher und Mauritius Bollier, Hedingen

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch. Ein Leserbrief … – muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – soll ein Thema aus der Region aufgreifen.

– soll sich auf ein Thema beschränken und nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein. – darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)

Das kantonale Steueramt rechnet für unsere Gemeinde Obfelden mit einem direkten Steuerausfall von 120 000 Franken und mit Mindereinnahmen aus dem Finanzausgleich von 580 000 Franken. Das sind insgesamt 700 000 Franken, was in etwa 7 Steuerprozenten entspricht. Obfelden wird nicht darum herumkommen, die Steuern entsprechend anzuheben. Das ist Geld, welches die privaten Steuerzahlenden zusätzlich aufbringen müssen, besonders der Mittelstand. Denn es ist kaum zu erwarten, dass in Obfelden in den nächsten Jahren so viele Firmen ansiedeln, die diesen fehlenden Betrag durch ihre Geschäftstätigkeit beziehungsweise durch ihre Steuern ausgleichen könnten. Oder Obfelden wird in Zukunft massiv sparen müssen. Vielleicht liegt dann eine eigene Badi nicht mehr drin, nachdem wir sie jetzt für zwei Millionen sanieren. Eventuell müssen wir auf das vielfältige Obfelder Kulturprogramm oder die Gemeindebibliothek verzichten. Oder es fehlt das Geld, um die Dorfstrasse nach der Erstellung des Autobahnzubringers zur dörflichen Innerortsstrasse umzubauen. Und wie wollen wir das Geld für die Umsetzung des gerade erst erarbeiteten Energieleitbildes aufbringen? Die USR III ist für Obfelden nicht tragbar. Darum legen Sie ein klares Nein in die Urne. Rolf Vollenweider, SP Obfelden .........................................................................

Die Erfolgsgeschichte der Schweiz weiterschreiben Die Schweiz ist eine Erfolgsgeschichte. Im Jahr 2016 war die Schweiz laut dem World Economic Forum (WEF) zum achten Mal in Folge das konkur-

renzfähigste Land der Welt und dies obwohl die Schweiz ein kleines Land ohne nennenswerte Rohstoffvorkommen ist. Die Grundlage dieses Erfolgssystems Schweiz ist eine demokratische und liberale Gesellschaft mit attraktiven Standortbedingungen für Mensch und Wirtschaft. Die Eckpfeiler dieser Gesellschaft sind grosse Freiheiten für Bürger, Bürgerinnen und Unternehmen, ein hervorragendes Bildungssystem, ein liberaler Arbeitsmarkt, ein schlanker und effizienter Staat und tiefe Steuern. An diesem Erfolgsmodell gilt es festzuhalten. Jedoch muss dieses Modell auch weiterentwickelt werden, denn wer stehen bleibt, der fällt zurück. Die Unternehmenssteuerreform III ist eine solche Weiterentwicklung, welche die Erfolgsgeschichte der Schweiz weiterschreibt. Alain Schwald, Präsident FDP Bezirk Affoltern .........................................................................

Die armen, geplagten Millionäre in Ruhe lassen Immer wenn eine Abstimmung vor der Türe steht, werden sie aktiv, die anonymen Büros, ausgestattet mit viel Kohle. Es werden immer die gleichen Argumente aus der Schublade gezogen: Stellen werden verloren gehen, Firmen werden ins Ausland verlegt, die Schweiz verarmt, Sparprogramme werden sich jagen und vieles mehr. Eine Unternehmerin aus dem Kanton Graubünden, die so herrlich erfrischend Englisch spricht, droht die Firma ins Ausland zu verlegen (wo sie übrigens gemäss «Tages Anzeiger» schon 24 Produktionsstandorte hat!) Wie hoch die Steuerverluste sein werden, weiss eigentlich niemand so genau. In Bern arbeitet ein Heer von Beamten, ausgebildet von alt Bundes-

rat Merz, daran, eine Zahl für die Öffentlichkeit hervorzuzaubern, die effektiv zu erwarteten Verluste bleiben geheim. Das Resultat der Reform II zeigt, wie erschreckend naiv das Stimmvolk in die Falle gegangen ist. Der «schuldige» alt Bundesrat Merz wurde bei seinem Besuch am Sechseläuten-Umzug nicht mit faulen Eiern oder unreifen Tomaten begrüsst, nein er stolzierte mit Armen voller Blumen Richtung Feuer. Im Hintergrund suchen die «Büros» nach Schlupflöchern, um die Gewinne zu optimieren. Die Millionäre sind gewillt, alles zu tun, um auch die ärmeren Schichten am Erfolg teilnehmen zu lassen. Wenn die Vorlage nicht angenommen wird, droht auch ihnen grosses Leid. In der Gegend von Gstaad wurde, einem «On dit» zufolge, ein Millionär aufgegriffen, der sich den täglichen Konsum von Kaviar, Lachs, Cüpli nicht mehr leisten konnte und praktisch am Verhungern war. Das wollen wir auf keinen Fall. Das könnte das Bild der Schweiz trüben. Also stimmt ja, damit unsere Millionäre weiter ihr Leben im gewohnten Rahmen geniessen können. Hermann Wyss, Stallikon

Abstimmungssonntag vom 12. Februar Zum Abstimmungssonntag veröffentlicht der «Anzeiger» in der Ausgabe vom Dienstag, 7. Februar, letztmals Zuschriften. Diese müssen die Redaktion bis spätestens Freitag, 3. Februar, 12 Uhr, erreichen und mit einem vollständigen Absender versehen sein. Über nicht veröffentlichte Leserbriefe wird keine Korrespondenz geführt. (Red.)


Forum

Freitag, 27. Januar 2017

11

Wer eignet sich am besten? Leserstimmen zu den Gemeinderats-Ersatzwahlen in Bonstetten Ein parteiloser Gemeinderat tritt zurück. Nun hat die Bevölkerung von Bonstetten die Wahl, zwischen parteitreuen Kandidaten und einer parteilosen Kandidatin. Es war in der Politik noch niemals gut, wenn eine Partei – egal welcher Couleur – zu viel Macht hat und diese dann nicht mit der nötigen Sorgfalt und den damit verbundenen Pflichten zum Wohle der Allgemeinheit ausübt, sondern eher parteipolitische Gelüste befriedigt. Als echte und hervorragende Alternative dazu können wir mit Claudia Schuler eine Persönlichkeit als Gemeinderätin wählen, die fernab jeglicher Parteiverpflichtungen nur das Beste für die Bevölkerung von Bonstetten umsetzen möchte und es auch tun wird. Daher gibt es für uns als langjährige Einwohner von Bonstetten nur eine Wahl. Claudia Schuler in den Gemeinderat !! Franziska und Roger Zumsteg, Bonstetten .........................................................................

Die richtige Wahl für die Zukunft von Bonstetten: Peter Ehrler Wir kennen Peter Ehrler nun schon seit 15 Jahren und uns verbindet heute eine starke Freundschaft. Wir haben Peter in dieser Zeit schon in ganz unterschiedlichen Situationen erlebt. Immer handelt er besonnen und gepaart mit einem gesunden Mass an Pragmatismus. Ihm ist stets wichtig, dass er sich im Sinne der Sache ein umfassendes Bild machen kann und danach nach der für möglichst alle involvierten Parteien besten Lösung suchen kann. Nie war er dabei von Eigeninteressen getrieben. Auch bei Diskussionen, welche politische Inhalte hatten, ging er nie nach Parteiparolen vor, sondern hielt sich immer an die Sachpolitik. Er versucht stets, Wege für die Bewohner von Bonstetten zu finden, die einen Nutzen für die ganze Dorfgemeinanzeige

schaft haben. Schön war dabei auch immer festzustellen, dass sich Peter immer wieder persönlich und politisch für soziale Problem- und Fragestellungen engagiert. Peter Ehrler kennen wir als ausgesprochenen Teamplayer. Die Lösung im Gremium oder in der Gruppe erarbeiten und dann aber auch klar den getroffenen Entscheid nach aussen vertreten, das zeichnet seine Vorgehensweise aus. Als er uns von den Plänen für den Gemeinderat zu kandidieren erzählte, haben wir dies sofort unterstützt. Peter kennt die Gemeinde und sämtliche Behördenbereiche aufgrund seiner 15-jährigen Tätigkeit in der Rechnungsprüfungskommission als Mitglied und als Präsident sehr gut. So wie wir Peter Ehrler kennen, ist es für ihn eine Herzensangelegenheit, sich weiterhin bzw. sogar verstärkt für Bonstetten und dessen gute Zukunft einzusetzen. Wir empfehlen aus Überzeugung allen Bonstetterinnen und Bonstettern, für die Wahl vom 12. Februar 2017, Peter Ehrler auf den Wahlzettel als neues Mitglied des Gemeinderates zu schreiben. Gabriela und Patrik Schönbächler .........................................................................

Bürgernah und lösungsorientiert: Claude Wuillemin Claude Wuillemin amtet seit bald drei Jahren als Gemeinderat. Bei umstritten Sachthemen wie zum Beispiel dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 ist es ihm gelungen, einen Konsens von links bis rechts zu finden. Die neunköpfige Verkehrskommission, die er präsidierte, hat unter den Aspekten der Finanzen, den Benützern und der Ökologie neun Vorschläge eingereicht und diese wurden allesamt angenommen und eingeführt. Im Wissen, dass «Allen Recht getan, eine Kunst die niemand kann» ist, zeigen doch die wenigen Reklamationen

bei der Gemeinde, dass dieser grosse Fahrplanwechsel schlussendlich eine Erfolgsgeschichte war. Vaclav Pechouchek, Bonstetten .........................................................................

Darum wähle ich Frank Rutishauser Zugegeben, meine Meinung zu Frank Rutishauser ist geprägt von unserer Freundschaft und den beruflichen Kontakten. Das hat aber den Vorteil, dass ich ihn in jeder Beziehung sehr gut kenne und einschätzen kann. Ich erlebe ihn seit Jahren als einen verlässlichen, gradlinigen und mutigen Kumpel. Er scheut sich nicht, einem auch einmal unbequeme Dinge zu sagen und hat dabei – zu meinem gelegentlichen Ärger – meistens auch noch recht; allerdings mit Charme und einem gewissen Schalk im Augenwinkel. Ich schätze seine direkte und ehrliche Art und ich weiss, dass ihm jegliche Mauschelei widerstrebt. Er hat es nicht nötig, sich oder seine Meinung zu verstecken. Integer, offen und direkt, wie er ist, setzt er auf das Gespräch, sucht Lösungen und ist im richtigen Moment kompromissbereit. Nachteile? Ja klar, die findet man doch bei jeder Person, wenn man lange genug sucht. Und nach einigem Überlegen kam ich zum Begriff Hartnäckigkeit. Aber ist das wirklich eine nachteilige Eigenschaft? Im Genesungsprozess nach seinem Skiunfall, der ihn daran gehindert hat, sich von Anfang an selber im Wahlkampf zu engagieren, kommt ihm seine Hartnäckigkeit, besser: Beharrlichkeit, zugute. Er macht derart zügige und gute Fortschritte, dass er bald einmal wieder in der Lage sein wird, den Schritt in sein früheres Leben und seine früheren Tätigkeiten in Angriff zu nehmen. Und ich bin restlos überzeugt, dass ihm dies gelingen wird. Ich freue mich auf Deine Genesung, Frank, und wünsche Dir von Herzen, dass Du in der Gemeindepräsidentenwahl obsiegst! Deine Kompetenz und Dein unvergleichliches Sachwissen sind gefragt! Du hast schon viel bewegt; Bonstetten braucht Dich! Liebe Wählerin, lieber Wähler, Frank Rutishauser braucht gerade jetzt Ihre Unterstützung. Setzen Sie ihn bitte auf den Wahlzettel. Setzen Sie auf ihn als Gemeindepräsident! Erwin Leuenberger, Bonstetten .........................................................................

Muss das ewig so weitergehen? Als langjähriger Einwohner und ehemaliger Gemeinderat in Bonstetten, erlaube ich mir, zu den bevorstehenden Gemeinderatswahlen, mit einem gewissen Abstand, Stellung zu nehmen. Das leidige Gerangel um die Vormacht in den verschiedenen Gremien, zwischen FDP und SVP haben eine lange und unrühmliche Tradition. Nun wird wieder gewaltsam ein Versuch unternommen, mit einem aufwändigen Wahlkampf, das Ruder in eine neue Richtung zu schwenken. Muss das ewig so weitergehen? Es hat sich in der Vergangenheit immer wieder bewährt, wenn auch der Gemeinderat mit fähigen Personen der verschiedenen Gruppierungen besetzt war. Ein ausgeglichenes Team mit je zwei Vertretern von SVP, FDP und unabhängigen Personen, würde für die Gemeinde den grössten Nutzen bringen, da sich so eine grössere Anzahl von Bonstetter Einwohnern im Gemeinderat vertreten fühlen und Vertrauen haben. Mit Claude Wuillemin, einer im Berufsleben bewährten Führungsper-

son, steht ein fähiger Mann zur Verfügung, welcher als Teamplayer mit der notwendigen Bürgernähe das neue Team als Gemeindepräsident bestens führen kann. Eigentlich bin ich zuversichtlich, dass die Bonstetter Stimmberechtigten die richtige Wahl treffen und sich nicht auf parteipolitische Extreme einlassen werden. Ich wünsche dem schwer verunfallten Gemeinderatsmitglied eine baldige Besserung und hoffe für ihn, dass er bald wieder am täglichen Geschehen teilnehmen kann. Gilbert De Steffani, Thusis .........................................................................

Der ideale Gemeindepräsident Mit Interesse habe ich das Profil des idealen Gemeindepräsidenten gelesen. Je länger die Aufzählung wurde, desto deutlicher habe ich in dieser Person Claude Wuillemin erkannt. Dass im Text sein Name nicht erwähnt wurde, ist nachvollziehbar! Ich kenne Claude seit Jahren und durfte jahrelang mit ihm im gleichen Team Lehrlinge ausbilden. Er ist ein idealer Motivator und Teamplayer, begeisterungsfähig, engagiert und lösungsorientiert. Claude Wuillemin geniesst auch an meinem Wohnort, in Affoltern a.A., einen sehr guten Ruf als Gemeinderat von Bonstetten. Egal welches Projekt er angepackt hat, das Resultat war immer dasselbe: Erfolg! Mit Claude Wuillemin erhält Bonstetten einen konsensfähigen, kommunikativen Botschafter, mit hoher sozialer Kompetenz. Verpasst diese Chance nicht! Ernst Bründler, Affoltern a.A. .........................................................................

Offenheit und Transparenz Die Wahlzettel sind eingetroffen und von den Wahlplakaten grüssen die Kandidaten mit freundlichem Lächeln und treffenden Argumenten. Gerne möchte man auch wissen, zu welcher Partei denn der jeweilige Kandidat zuzuordnen ist. Auf dem Plakat von Claude Wuillemin, SVP, könnte man davon ausgehen, dass er parteilos ist. Man kann nur spekulieren, weshalb er diese nicht unwichtige Information seiner Parteizugehörigkeit vermeidet. Natürlich sind Erfahrung und Leistung in der Führung unserer Gemeinde vorrangig zu gewichten. Man kommt jedoch nicht umhin, sich zu anzeige

fragen, ob «parteilose» Kandidaten bessere Gemeinderäte sein sollen. Von vielen Bürgern wird befürchtet, dass die Bonstetter Regierung in die Hand einer einzigen Partei fällt. Sei es die FDP, mit je einem Kandidaten als Präsident und Gemeinderat, oder die SVP, mit einem Kandidaten für das Präsidium und mit Claudia Schuler, eine Kandidatin für den Gemeinderat. Sie ist zwar parteilos, das Unterstützungskomitee könnte aber andere Schlüsse zulassen. Zählt nicht die umsichtige Planung, der Einbezug aller Bewohner in die Gestaltung der Zukunft unserer Gemeinde, die Fähigkeit, im Team zu den richtigen Entscheidungen zu gelangen, zu den wichtigsten Führungsaufgaben unserer Gemeinderäte und im Besonderen deren Präsident? Aus dieser Sicht haben Frank Rutishauser und Peter Ehrler mit ihren fachlichen Kompetenzen und ihrem langjährigen Leistungsausweis als Gemeinderat, respektive Präsident der Rechnungsprüfungskommission die besten Voraussetzungen für diese Ämter. Sie haben es auch nicht nötig, ihre Parteimitgliedschaft zu verstecken. Diese spielt ja für die Aufgaben eines Gemeinderats ohnehin nur eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist, dass sich die beiden aufgrund ihres grossen Erfahrungsschatzes und ihrer Persönlichkeit optimal für Bonstetten engagieren können. Letztlich sind es immer noch die Stimmbürger, die an der Urne oder an der Gemeindeversammlung das letzte Wort haben. Wählt Frank Rutishauser als Präsident und Peter Ehrler als Gemeinderat. Nina und Bruno Füllemann, Bonstetten .........................................................................

Claude Wuillemin als Gemeindepräsident Teamfähigkeit und Sozialkompetenz sind wichtige Voraussetzungen zur erfolgreichen Führung eines zusammengesetzten Rates. Für diese Fachgrösse ist Claude Wuillemin bekannt. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden – sein Anforderungsprofil passt perfekt. Wie er die Post in Urdorf führt, kann vielen anderen Konzernen und Gemeinden als Vorbild dienen. Diese positiven Informationen bekommen wir von den Mitarbeitern dieser Firma persöhnlich. Deshalb wähle ich Claude Wuillemin. Terezija Avramovic, Bonstetten


Per sofort vermieten wir an der Isenbachstrasse 16 in Bonstetten an sonniger und zentraler Lage

4½-ZimmerMaisonette-Wohnung Fr. 2270.– inkl. NK

Verkäufe

Per sofort vermieten wir an der Alten Stationsstrasse 4 in Bonstetten an sonniger und zentraler Lage

4½-Zimmer-Wohnung Fr. 2010.– inkl. NK

Archiv-, Hobby-, Lagerräume in Muri zu vermieten. Melden bei Fremo Interdrink AG, A. Götschmann Telefon 056 675 49 40

Moderner Innenausbau mit allem Komfort. Küche mit GK und GS. Bodenbeläge Parkett. Bad/WC und sep. WC. Cheminée. Zwei Balkone. Parkplätze sind vorhanden. Auskünfte und Vermietung durch: Architekturbüro Zollinger Verwaltung Telefon 044 700 03 51 oder www.zollinger-immo.ch

Garageneinstellplatz

Dachgeschoss mit zwei Balkonen (Nord und Süd). Moderner Innenausbau mit allem Komfort. Küche mit GK und GS. Bodenbeläge Parkett. Bad/WC und sep. Dusche/WC. Schwedenofen. Parkplätze sind vorhanden. Auskünfte und Vermietung durch: Architekturbüro Zollinger Verwaltung Telefon 044 700 03 51 oder www.zollinger-immo.ch

Wir vermieten wir an der Burgwies 3 in Bonstetten an sonniger und zentraler Lage

4½-ZimmerMaisonette-Wohnung Fr. 1760.– inkl. NK Ausbau mit allem Komfort. Küche mit GK und GS. Bodenbeläge Laminat. Bad/WC und sep. WC, Cheminée. Parkplätze können dazugemietet werden. Auskünfte und Vermietung durch: Architekturbüro Zollinger Verwaltung Telefon 044 700 03 51 oder www.zollinger-immo.ch

• Umzug und Transporte • Wohnungsreinigung • Entsorgung • Einlagerungen aller Art • Lieferwagenvermietung

www.th-freitransporte.ch 044 761 30 13 Aristau-Birri. Möblierte, neue 2-Bett-Appartement, renov. WG-Zimmer. Günstig, kurz- und langfristig www.anstatthotel.ch 041 755 00 03

Per sofort vermieten wir an der Stationsstrasse 47 in Bonstetten an sonniger und zentraler Lage

5-Zimmer-Wohnung Fr. 1902.– inkl. NK Moderner Innenausbau mit allem Komfort. Küche mit GK und GS. Bodenbeläge Laminat. Bad/WC und sep. WC. Parkplätze sind vorhanden. Auskünfte und Vermietung durch: Architekturbüro Zollinger Verwaltung Telefon 044 700 03 51 oder www.zollinger-immo.ch

in der Gehrstrasse in Hedingen für Fr. 100.– pro Monat. Telefon 078 618 11 07 Günstig und idyllisch im Grünen wohnen in Affoltern am Albis

Vermietungen

3½-Zimmer-MaisonetteDachwohnung 90 m²

Ab 1. April 2017 vermieten wir im Mehrzweckgebäude (Feuerwehr/ Zivilschutz/Wohnen) Affoltern am Albis eine geräumige

(nicht geeignet für Kleinkinder) mit kl. Dachterrasse und super Ausund Bergsicht, ruhige Lage, 3 Min. zur S-Bahn und Autobahn. Miete ca. Fr. 1000.– (inkl. NK + PP), falls Sie Zeit haben, mtl. ca. 35 Std. im Haushalt und Garten zu helfen. Telefon von 10.00 bis 12.00 Uhr und ab 15.00 Uhr: 044 761 79 94

4½-Zimmer-Wohnung

Kaufgesuche

Büro-/Gewerbe

(ca. 95 m²) im 3. OG (Lift vorhanden). Die ganze Wohnung ist mit Laminatböden ausgestattet. Die neue Küche verfügt über einen grosszügigen, energiesparenden Kühlschrank mit separatem Gefrierschrank, Glaskeramikherd und Geschirrspüler. Das Badezimmer und das separate WC wurden ebenfalls saniert und sind nach neustem Standard ausgebaut. Praktische Einbauschränke befinden sich im geräumigen Eingangsbereich und im Vorraum zum Schlafbereich. Der 16 m² grosse verglaste Balkon kann auch bei schlechtem Wetter genutzt werden. Die Wohnung verfügt ausserdem über ein eigenes Kellerabteil mit Stromanschluss. Mietzins (inkl. Nebenkosten) Fr. 2000.– pro Monat. Weitere Auskünfte: Gemeinde Affoltern am Albis, Immobilienabteilung, Telefon 044 762 56 46

In Aeugst am Albis zu vermieten (ab 1. Mai 2017)

Affoltern am Albis, Im Wängli 13, per 1. Februar 2017

Lagerraum/Einstellhalle 185 m² im EG

3½-Zimmer-Wohnung

Zufahrt mit LKW möglich. Schiebetor, Betonboden. Raumhöhe: 10 m (auch für Hochlager ideal). Auskunft: Telefon 044 761 17 17

mit Balkon, 75 m². Helle Küche mit GKH, Bad, Parkett, Einbauschrank, Haustiere erlaubt, Fr. 1608.– inkl. Hertli & Partner AG, Telefon 044 878 72 72*

Per 1. April zu vermieten in Aeugst am Albis

2½-Zimmer-Parterre-Wohnung

Per sofort vermieten wir an der Isenbachstrasse 16 in Bonstetten an sonniger und zentraler Lage

4½-Zimmer-Wohnung Fr. 2110.– inkl. NK Ganze Wohnung verfügt über Parkett sowie zwei Balkone (Nord und Süd). Moderner Innenausbau mit allem Komfort. Küche mit GK und GS. Bodenbeläge Parkett. Bad/WC und sep. Dusche/WC, Schwedenofen. Parkplätze sind vorhanden. Auskünfte und Vermietung durch: Architekturbüro Zollinger Verwaltung Telefon 044 700 03 51 oder www.zollinger-immo.ch

mit sep. Studio im UG in 2-FamilienHaus mit Aussicht in die Berge. Helle Räume, offene Küche mit grossem Essplatz und Schwedenofen. Sonniger Sitzplatz und auf Wunsch Gartenanteil. Mit Keller und Autounterstand. Fr. 2100.– inklusive aller NK. Telefon 079 511 45 13

Hausen am Albis. In 2-Familien-Haus zu vermieten per Ende März oder nach Absprache, sonnige, ruhige, geräumige

4½-Zimmer-Wohnung (135 m²) zentral gelegen, sep. Eingang. 2 Balkone, Cheminée-Ofen, Bad, Dusche, sep. WC. WM, Tumbler. Garage, Abstellplatz. Netto Fr. 1815.– + NK. Rigiblickstrasse 1 Tel. 044 764 04 19, 079 706 90 05

Mietgesuche Wir sind ein florierendes Bauunternehmen und seit acht Jahren im Knonauer Amt und angrenzendem Gebiet tätig. Wir möchten unseren Maschinenpark an einem Standort zentral bewirtschaften, darum

suchen wir 1000 bis 1500 m² Land zur Miete, um eine mobile Halle temporär zu errichten. Bala Bauservice GmbH Bachstrasse 29, 8912 Obfelden Telefon 044 760 37 82 oder info@balabauservice.com


Gewerbe/Dienstleistungen

Neue Räume

Jazzig bis absurd

Body Line Ballett und Pilates in Affoltern zieht um und lädt zum Schnuppern. > Seite 15

Die nächsten acht Tage haben es in sich im Affoltemer Kellertheater LaMarotte. > Seite 17

Freitag, 27. Januar 2017

-

13

Revanche geglückt Die Herren 2 des HSV Säuliamt schlugen am Samstag Stäfa mit 23:18. > Seite 19

Erfolgreiche Bank

Praxis für neues Bewusstsein

Die Raiffeisenbank baut Position im südlichen Knonauer Amt aus

Herzensbegleitung in Aeugst Manche Beschwerden lassen sich mit medizinisch-therapeutischen Methoden nicht auflösen, da sie ihren Ursprung auf einer seelisch-mentalen Ebene haben.

Von links: Barbara Brüniger, Silvia Illi, Susanne Strebel, Brigitte Imhof, Beat Villiger, David Biedermann und Björn Voser. (Bild zvg.)

Die Raiffeisenbank ChamSteinhausen präsentiert eine erfreuliche Entwicklung des Jahresergebnisses der Geschäftsstellen Mettmenstetten-Hausen. Seit der Eröffnung (2007 in Mettmenstetten und im Herbst 2015 in Hausen) haben sich die beiden Ämtler Geschäftsstellen trotz Konkurrenzdruck und Tiefzins-Umfeld sehr erfreulich entwickelt und sich weiter im lokalen Markt festigen können. Der Bestand der Mitglieder konnte um 12 % auf über 1900 gesteigert werden. Der genossenschaftliche Gedanke, die Nähe zu den Kunden, die auf Langfristigkeit ausgerichtete Geschäftsstrategie und sicher auch die vielen Vorteile für Mitglieder wie vergünstigte Ski-Tageskarten und Konzert-Tickets sowie die Gratis-Eintritte in fast alle Museen der Schweiz haben sicher zu diesem Erfolg beigetragen. Geschätzt werden ausserdem die langjährigen Mitarbeiter, denen es ge-

lingt, den für eine Bankbeziehung so wichtigen Grundstein des Vertrauens zu legen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem bisherigen Geschäftsstellenleiter und Mitglied der Bankleitung Thomas Kölliker, der mit seiner kompetenten und offenen Art wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen hat. Trotz rekordtiefer Zinsen sind die Kundengelder der beiden Geschäftsstellen im vergangenen Jahr um 33 % auf 149,3 Millionen Franken angestiegen. Ein Beweis für das angesprochene Vertrauen ist sicherlich auf auch die Steigerung der Ausleihungen vor allem in Form von Hypotheken um 13 % auf 114,6 Millionen Franken und dies ohne, dass grössere Risiken eingegangen wurden. Die Raiffeisenbank Cham-Steinhausen, welche nach der Fusion im letzten Jahr zu den zehn grössten Raiffeisenbanken der Schweiz zählt, kann auf ein ausgezeichnetes 2016 zurückblicken. So sind nicht nur die Ausleihungen um 3,16 % gewachsen, son-

dern auch die Kundengelder haben 4,14 % zugelegt. Der Jahresgewinn konnte um 1,7 % auf 1 289 000 Franken gesteigert werden. Erfreulich dabei ist, dass sich die Bank im Bereich des Anlagegeschäfts innerhalb der Raiffeisengruppe eine Spitzenposition hat erarbeiten können. Wichtig dabei ist die stetige Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, ein Bereich, den die Bank auch künftig gezielt vorantreiben wird.

Generalversammlung am 24. März Die Generalversammlung findet am 24. März um 19 Uhr statt. Auch in diesem Jahr wird die Versammlung für die Mitglieder der Geschäftsstellen Mettmenstetten und Hausen in den Gemeindesaal Mühle in Kappel übertragen. Das Team der Geschäftsstellen Mettmenstetten und Hausen freut sich jetzt schon, möglichst viele Genossenschafterinnen und Genossenschafter persönlich begrüssen zu dürfen. (pd.) anzeige

Babys schlafen anders Am Dienstag, 7. Februar, hält Jutta Häfliger einen Vortrag zum Thema Babyschlaf in der Praxisgemeinschaft ewes in Affoltern. «Babyschlaf» ist ein zentrales Thema für junge Familien. Wer hat auch schon gehört: «Schläft Ihr Kind schon durch?» oder sich gefragt «Wie soll ich mein Kind zum Durchschlafen erziehen?» In diesem Vortrag erfährt man, dass Babys anders schlafen als Erwachsene und es grosse individuelle Unterschiede gibt, ab welchem Alter ein «Durchschlafen» möglich ist. Die Teilnehmenden erhalten Informationen über Schlafphasen, Schlafzyklen und die Schlafdauer von Babys. Es wird besprochen, wo Babys schlafen sollten und welche Bedingungen es braucht, damit Babys einschlafen.

Lösungsmöglichkeiten, welche schlaffördernd und bindungsstärkend sind, werden diskutiert und ausprobiert, denn auch Eltern brauchen genügend Schlaf, um den Alltag mit Kind, Haushalt und Beruf zu bewälti- Jutta Häfliger. gen. (pd.) (Bild zvg.) Vortrag am Dienstag, 7. Februar, 14.30 bis 16.30 Uhr, Praxisgemeinschaft ewes, Untere Bahnhofstrasse 16, Affoltern. 40 Franken, Babys sind am Vortrag willkommen. Anmelden bei Claudia Züttel, zuettel@ewes.ch oder Telefon 079 917 64 86, www.ewes.ch. Nächster Vortrag: 4. April: Warum Babys weinen.

Da kann eine Behandlung, die auf spirituellen Kanälen aufbaut, nachhaltige positive Veränderung bringen. Simone Thara Müller hat dafür in Aeugst eine Praxis eröffnet. Sie ist Kunsttherapeutin und seit ihrer Kindheit gehören mediale Wahrnehmungen zu ihrem Leben. Im Laufe der Jahre hat sie immer besser gelernt, mit der geistigen Welt zusammenzuarbeiten, und wurde auch von ihr direkt geschult. Energetische Licht-Essenz-Arbeit kann alte seelische Wunden lindern, überholte Glaubenssätze aufdecken, schädliche Prägungen aus der persönlichen Geschichte auflösen und so zu einem befreiteren weiteren Lebensweg verhelfen. Solange man es versäumt, den Gründen von Störungen und Problemen nachzugehen, wirken sie sich behindernd auf Lebenslust und Wohlbefinden aus. Hinzuschauen erfordert Mut und Hingabe und oft sind die zugrundeliegenden Ursachen für Betroffene verborgen. Auch wenn es manchmal schmerzhaft sein mag, ist ein solcher Schritt eine Chance, Altes abzulegen, um für Neues, Erfreuliches Platz zu schaffen. Hierbei zu begleiten ist die Arbeit von Simone Thara Müller; sie verfügt über eine überdurchschnittliche Sensitivität, die es ihr ermöglicht, als Begleiterin und Vermittlerin mit der geistigen Welt zu arbeiten. Im Zentrum steht dabei immer die liebevolle Beziehung zu ihren Klienten, eine geerdete Spiritualität, um mit ihnen eigene praktische Veränderungen zu finden, die zu einem besseren Lebensgefühl führen.

Innere Prozesse erfahr- und sichtbar machen Dabei stehen ihr verschiedene Arbeitsmittel zur Verfügung. In der Kunsttherapie werden innere Prozesse erfahrund sichtbar. Weitere Werkzeuge sind

Simone Thara Müller. (Bild zvg.) das geistige Heilen, mediale Lebensberatung, Klangtherapie, bei schwierigen Entscheidungen kommen manchmal auch Tarotkarten mit medialen Durchsagen zum Einsatz. Systemische und Quantum-Matrix-Heilarbeit können ebenfalls hilfreiche Instrumente sein. Simone Thara Müller steht mit ihren Fähigkeiten Menschen zur Seite, die nicht mehr in der Opferrolle verharren, nicht mehr still leiden oder aggressiv reagieren möchten. Während über zwanzig Jahren führte sie ihre Praxis in Zürich und ist nun nach Aeugst gezogen. Behandlungen dauern in der Regel 60 bis 90 Minuten, ob diese einmalig oder öfter stattfinden, wird individuell vereinbart. Mediale Sitzungen sind allenfalls auch über Skype möglich. Lebenssituationen, bei denen man das Gefühl hat, sich im Kreis zu drehen, Muster in Beziehungen, aus denen man selber nicht herausfindet, Stress sowie gesundheitliche und seelische Belastungen und der Wunsch, innere und äussere Veränderung zu finden, sind Gründe, um sich an eine spirituelle Begleiterin zu wenden. (pd.) Praxis für neues Bewusstsein, Simone Thara Müller, Termine vereinbaren unter Telefon 079 421 42 87, Infos unter www.thara.ch.


Ref. Kirche Kappel a. A.

irchliche Anzeigen

Sonntag, 29. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 31. Januar 19.00 Jugendgottesdienst Mittwoch, 1. Februar 13.30 Kolibri im Pfarrhauskeller

Ref. Kirche Knonau Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 29. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan und Katechetin Marlies Schmidheiny mit den Kindern der minichile

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 27. Januar 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 28. Januar 10.00 bis 12.00 Uhr Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im katholischen Pfarreizentrum Sonntag, 29. Januar 17.00 Bistro-Gottesdienst Konfirmandinnen und Konfirmanden tischen auf «Ein Glaube, der bewegt» Pfr. W. Schneebeli, Ch. Sommer und als besonderer Gast Joel Valdez mit seinem Projekt: Amor puede todo

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 28. Januar 10.00 Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche Bonstetten Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Anschl. gemeinsames Znüni Sonntag, 29. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Reinhard Rolla Musik: Brigitte Enk

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 29. Januar 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Kinderhüeti im Pfarrhaus Montag, 30. Januar 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 3. Februar 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 29. Januar 19.00 Musikalischer Abendgottesdienst mit Chorteilen der «Petite Messe Solenelle» von Gioachino Rossini Pfarrerin Renate Hauser Der Ottenbacher Chor und der ref. Kirchenchor Affoltern singen unter der Leitung von Rico Zela Piano Concertante: Organistin Anette Bodenhöfer

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 29. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Auftaktveranstaltung zum Gedenkjahr von Niklaus von Flüe, Tagung «Mystiker – Mittler – Mensch» von 13.30 bis 16.45 Uhr mit Dr. Roland Gröbli, Pfr. Christoph Hürlimann und Pfr. Michel Müller Keine Anmeldung nötig Kollekte 17.15 Im Klosterkeller: Musik und Wort mit dem Ensemble A Cinque Voci: «In Gottes Namen fara wir» Pilgermusik aus dem Mittelalter und der Renaissance Lesungen: Pfr. Markus Sahli Eintritt frei. Kollekte Mittwoch, 1. Februar 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 2. Februar 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Freitag, 27. Januar 18.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus Maschwanden Sonntag, 29. Januar 10.00 Gottesdienst mit alt Pfr. Jakob Dubler, Oerlikon

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 27. Januar 20.00 NAchtsamkeit, in der Kirche Leitung Andreas Fritz Samstag, 28. Januar 19.30 Neumondsingen in der Kirche Leitung Elsbeth Durrer Sonntag, 29. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 28. Januar 9.00 3.-Klass-Unti ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 29. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Erich Eder (Orgel) anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus Montag, 30. Januar 16.00 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 1. Februar 9.15 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 29. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi und Chueche Samstag, 4. Februar 19.00 Konzert des Ottenbacher Chors in der Kirche Ottenbach Herzliche Einladung zu diesem besonderen Konzert! «Petite Messe Solenelle» von Rossini als gemeinsames Chorprojekt www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 29. Januar 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung, 28. Januar, Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 1. Februar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 2. Februar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Sonntag, 5. Februar 16.00 Kirche Stallikon: Heartbeat-Familiengottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Gäste: Patricia Meier und Doris Affentranger, Harfe und Marimba, anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 4. Februar, Telefon 044 700 09 91 17.30 Kirche Stallikon: Konzert Harfe und Marimba mit Patricia Meier und Doris Affentranger

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 28. Januar 17.30 Gottesdienst mit Mini-Aufnahme anschl. Apéro 19.00 Don Bosco-Fest der MCLI Sonntag, 29. Januar 9.00 Eucharistiefeier dt./it. 9.00 Chinderchile zum Thema «Epiphanie» 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 1. Februar 9.15 Gottesdienst mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen anschl. Kaffee

Februar-Programm 2017 Dienstag, 7./14./21./28. Februar SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 1./8./15. Februar 2017 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 2. Februar 2017 WANDERUNG: Beromünster–Rain Wanderzeit: 3 Std. 8.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg.: Ernst Bründler Anm.: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 16. Februar 2017 SCHNEESCHUHWANDERUNG Zentralschweiz, nach Verhältnissen, Schneeschuhmiete vor Ort Wanderzeit: 2 bis 3 Std. 8.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 16. Februar 2017 SPAZIERGRUPPE: Mettmenstetten–Obfelden Spazieren: 1½ Std. 9.55 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Anm. für Wand. & Exk. jeweils bis Spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Donnerstag, 23. Februar 2017 THEATERAUFFÜHRUNG Charly›s Tante Seniorenbühne Zürich 14.00 Uhr, Kasinosaal, Affoltern Eintritt frei – Kollekte Organisation: Arbeitsgruppe für Seniorendienste Donnerstag, 23. Februar 2017 Mittagstisch der Pro Senectute 11.15 Uhr, Restaurant Rosengarten Fr. 17.–, An-/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 9 VORANZEIGE Mittwoch, 17. Mai 2017 Seniorenreise nach Wil SG Auskunft: Marcel Ineichen 044 760 44 02

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 27. Januar 20.00 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 29. Januar 9.30 Gottesdienst in Kappel Pfr. Christof Menzi Montag, 30. Januar 15.45 Kolibri

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 28. Januar 10.00 Fiire mit de Chliine reformierte Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 29. Januar 10.00 Eucharistiefeier mit dem MauritiusChor Dienstag, 31. Januar 19.30 Gebetsgruppe (keine Abendmesse!) Mittwoch, 1. Februar 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 2. Februar 19.30 Gottesdienst zu M. Lichtmess mit Blasiussegen

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 28. Januar 17.00 Eucharistiefeier, Blasiussegen Sonntag, 29. Januar 11.00 Lichtmess, Familiengottesdienst Blasiussegen Apéro Montag, 30. Januar 19.00 Meditation Donnerstag, 2. Februar 8.15 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 28. Januar kein Gottesdienst in Mettmenstetten, dafür 10.00 Ökum. Gottesdienst in der Kirche Maschwanden mit Pfr. A. Saporiti und Pfarrerin C.Mehl Musik: Kirchenchor Hausen

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 29. Januar 10.30 Eucharistiefeier Donnerstag, 2. Februar 9.00 Gottesdienst mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen anschl. Chilekafi

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 27. Januar 19.30 Feuerabend Sonntag, 29. Januar 10.00 Gottesdienst «Wachstum – Schluss mit Milch» Andi Wolf Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 30. Januar 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 1. Februar 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 29. Januar 9.45 Stationen-Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 27. Januar 19.00 Ehekurs Sonntag, 29 Januar 10.00 Gottesdienst (Predigt Laetitia Fuhrer) Hüeti und KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 29. Januar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 29. Januar 10.30 Gottesdienst Jakobusbrief 5, 19/20 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Maurer/Allrounder Ich repariere und unterhalte vieles an Ihrem Haus. Kleine Maurer-, Maler- und Gartenarbeiten. Gartenplatten legen, Holzterrassenbau, Hauswartungen. Ferienbetreuung des Hauses. Entsorgungen und Reinigungen.

Telefon 076 449 09 24


Vermischtes

Freitag, 27. Januar 2017

15

Körperschulung in neuen Räumen Body Line Ballett und Pilates in Affoltern lädt zum Schnuppern Body Line Ballett und Pilates von Sima Bürgin zieht zu Beginn des Frühlingssemesters um und lädt vom 6. bis 16. März zum Schnuppern in die neue Räumlichkeit an der Lindenmoosstrasse 12.

Islandpferde und Shetlandponys fühlen sich bei Kälte sehr wohl. (Bild zvg.)

Tierisch-sportlich aktiv sein Ferienkurse auf dem KiTi-Hof Nicht jeder will oder kann während der Sportferien in die Berge. Oft arbeiten die Eltern, wenn ihre Kinder Ferien haben. Der KiTi-Hof Verein in Baar bietet deshalb vom 12. bis 25. Februar Ferienkurse an. Die flauschigen Islandpferde und Shetlandponys auf dem Hof fühlen sich bei Wind, Regen und Kälte besonders wohl. Damit aber die Menschen nach ein paar Stunden noch ihre Fussspitzen spüren können, finden Winter-Reitkurse nur am Vormittag statt. Am Nachmittag können die Kinder dafür auf dem Hof betreut werden. So werden morgens die Ponys gepflegt, verwöhnt und geritten, mittags wird

eine warme Suppe gegessen, und nachmittags wird gespielt, gebastelt und vieles mehr. An den Wochenenden finden dann mit oder ohne Eltern Ausritte im Wald statt. Reitkurse für Anfänger und leicht Fortgeschrittene richten sich an Kinder ab sieben Jahren. Für Fünf- und Sechsjährige wird das Programm, dem Alter angepasst, spielerischer ausgerichtet. So lernt jeder in seinem Rhythmus. Das Winterangebot des KiTi-Hofs erlaubt den Eltern eine besonders flexible Kinderbetreuung. Die Kurse können pro halber Tag gebucht werden, oder für die ganze Woche. (pd.) Weitere Infos unter www.kitihof.ch. Anmelden unter www.kitihof-online.ch, Rubrik «Ferienkurse».

Seit über 15 Jahren unterrichtet Sima Bürgin, diplomierte Tanzpädagogin ZFH, Kinder und Jugendliche im klassischen Tanz sowie seit über 25 Jahren Erwachsene in Pilates! Neu bietet Body Line auch Pilates an den Geräten, wie Reformer, Cadillac, Wunda Chair, PedA- Pul, Ladder Barrel und vieles mehr an. Das Body Line Ballett und Pilates ist nach den Prinzipien für Qualitätstraining zertifiziert (QualiCert – Certified Quality) und für seine hohe Qualität in Sicherheit und Trainingsbetreuung ausgezeichnet und ist somit von den Krankenkassen anerkannt, welche einen Teil der Kursgebühren übernehmen. Sima Bürgin hat als ehemalige Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste im Rahmen der Tanz Akademie Zürich (www.tanzakademie.ch) die Aufgabe, Nachwuchstalente zu finden und zu fördern, welche dort bei genügender Eignung eine professionelle Ausbildung absolvieren können. Die klar strukturierte Körperschulung im klassischen Tanz sowie auch im Pilates dient als Basis für alle weiteren Trainingssysteme. Sie ermöglicht dem Kind und dem Erwachsenen durch eine physio-ökonomische Platzierung und Aufspannung seines Körpers sich zu zentrieren und virtuos, geschmeidig und ausdrucksstark zu

Schülerinnen und Schüler von Sima Bürgin tanzten in verschiedenen Ballettvorstellungen. (Bilder Bettina Stöss) bewegen. Zudem fördert sie die Gesundheit nachhaltig bis ins hohe Alter und schützt vor Unfällen.

Gesundheitsschäden vermeiden Die Grundidee von Sima Bürgin ist es, jedem Kind als elementare Bildung bereits im Kindergarten und in der Primarschule über das Pre-Ballett und dessen gezielte und fundierte Köperschulung und später beim Erwachsenen über das Pilates mit denselben Prinzipien wie beim Tanz, ein Bewusstsein einer korrekten und gesunden Körperhaltung zu ermöglichen. Es sollen dabei allgemeine Fehlhaltungen

korrigiert werden. «Wie beim Erwerben einer Sprache soll auch die Körpersprache im Rahmen der Allgemeinbildung kultiviert werden», so Sima Bürgin. Mit dem Umzug in die neue Räumlichkeit, welche mit grossflächigen Spiegelwänden, Ballettstangen und professioneller Musikanlage ausgestattet ist, freut sich Sima Bürgin auf viele neue Gesichter, welche mit Ballett oder Pilates ihren Körper im positiven Sinne kultivieren möchten. (pd.) Weitere Infos unter www.simaburgin.com. Body Line bietet den neuen Trainingsraum auch zur Teilvermietung an.

Klassische Massage in den eigenen vier Wänden

Selbstbestimmt durchs Leben gehen

Hausbesuche in Hausen und Umgebung

Gesundheits- und Persönlichkeitscoaching

Seit 15 Jahren in eigener Praxis in Zürich, hat die Körpertherapeutin und Buchautorin Marlise Santiago ihr Angebot ständig erweitert. In Hausen und Umgebung bietet sie nun klassische Massage im Hausbesuch an. Man hat einen freien Nachmittag, unternimmt einen langen Spaziergang oder nimmt die gewohnte Joggingrunde durch die verschneite Winterlandschaft unter die Füsse. Später klingelt die Störmasseurin Marlise Santiago an der Tür, bringt Liege, frische Tücher und Massage-Crème mit und im Nu ist die eigene Wohnung auch Massagepraxis. Massage fördert Entspannung und Wohlbefinden, was positive Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat. Klassische Massage wird zur Vorbeugung sowie zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Ausserdem hat die klassische Massage einen positiven Einfluss auf Blut-

Marlise Santiago. (Bild zvg.) druck, Atmung, Verdauung, bei Kopfschmerzen, Erschöpfung. Zur Optimierung und Ergänzung der klassischen Massage setzt Marlise Santiago auch Funktionsmassage ein, deren Wirkung

auf reflektorischer Entspannung basiert und dadurch zur besseren Durchblutung der behandelten und der benachbarten Muskulatur und zu Schmerzlinderung führt. Diese Technik eignet sich auch, wenn man die Berührung mittels der üblichen Massagegriffe nicht mag, denn bei der Funktionsmassage wird nicht «geknetet und gestrichen», sondern die Gelenke werden gedehnt und mobilisiert. Wenn man jetzt das Anfangsszenario weiterspinnt, so kann man nach der Massage – ohne Heimfahrstress – direkt von der Liege zum Sofa wechseln, eine Tasse Tee geniessen und zufrieden ins Schneegestöber hinausschauen, während die Masseurin ihre Liege schon längst zusammengeklappt hat und unterwegs zum nächsten Hausbesuch ist. (pd.) Marlise Santiago, Praxis für Körper, Beziehung, Sexualität, Gämsenstrasse 5, Zürich, Telefon 043 244 95 09, www.beraten-und-beruehren.ch, Hausbesuche mit klassischer Massage in Hausen und Umgebung.

Fastnachtsspezialitäten selber backen Workshop im Familienzentrum Affoltern Am Samstag, 11. Februar, von 9 bis 11.30 Uhr, dürfen Kinder mit ihren Eltern im Familienzentrum des Bezirks Affoltern unter fachkundiger Anleitung verschiedene Fasnachtsspezialitäten backen und naschen. Es ist Fasnachtszeit – eine Zeit voller alter Traditionen, Rituale und närri-

schem Treiben. Überall locken feine Spezialitäten und Köstlichkeiten, die es nur zu dieser «Jahreszeit» gibt. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um das Kafi im Familienzentrum Bezirk Affoltern in eine Fastnachtsbäckerei zu verwandeln. Janine Schneyder, die zusammen mit ihren Teilnehmern schon viele schmackhafte Köstlichkeiten kreiert hat (exklusive Lebkuchenhäuschen

und Weihnachtsguetzli), wird durch diesen Workshop führen. Bestimmt wird das eine oder andere übrig bleiben, um es mit nach Hause zu nehmen und später weiterzuknabbern. (ks) Workshop am Samstag, 11. Februar, 9 bis 11.30 Uhr, im Familienzentrum, Affoltern. Infos und Anmelden (bis Freitag, 3. Februar): Tel. 044 760 21 13 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Seit zwölf Jahren verhilft Sonja Humbel mit ParaMediForm zum Wohlfühlgewicht. «Ich stehe nach wie vor dahinter», verrät sie. Doch für sie selber sei nun die Zeit gekommen, neue Wege zu gehen. Für ihr Institut sucht sie eine Nachfolge, um selber auf Coaching zu setzen. Der Kurswechsel erfolgt nicht abrupt. Bereits seit vier Jahren nutzt Sonja Humbel Methoden aus der Quantenphysik und arbeitet dank ihrer Coaching-Ausbildung immer ganzheitlich, um ihre Klienten noch besser begleiten zu können. Vor zwei Jahren entdeckte sie dann «innerwise». «Ich habe von Anfang an begonnen, das zu integrieren», verrät sie, «und bin begeistert von den Ergebnissen.» Auf dem Weg zur Selbstakzeptanz stehen oft ganz andere Themen im Weg: Ängste, Krankheit, Stress in der Beziehung oder am Arbeitsplatz. «Viele Leute stehen beruflich unter einem riesigen Druck», weiss Sonja Humbel, die selber über 20 Jahre im Personalbereich tätig war. Heute scheint er ihr grösser denn je. Wer sich aber mit Negativem wie Angst und Frust abquält, dem fehlt die Energie, einen Schritt vorwärts zu wagen und oft zeigen sich Blockaden. In ihrem Coaching möchte Sonja Humbel auf Leute mit schwierigen Beziehungen fokussieren, sei es am Arbeitsplatz, im familiären oder anderen Beziehungsfeldern, bei Mobbing sowie Prüfungsängsten, bei Schülern wie Erwachsenen. Auch bei einem Arbeitsplatzverlust kann ein Coaching ihrer Erfahrung nach sehr hilfreich sein, so dass sich die Chancen für eine Neuorientierung beziehungsweise Neuanstellung sichtlich erhöhen. «Meistens ist ein Thema nach einer Behandlung vom Tisch», weiss

Sonja Humbel. (Bild zvg.) sie, manchmal brauche es zwei bis drei Behandlungen für eine grundlegende Veränderung. So entsteht auch keine Abhängigkeit. Selbstbestimmt durchs Leben gehen und neue Freude und Leichtigkeit entdecken, das ist das Ziel von «innerwise». Der erste Schritt dahin: Zusammenhänge und Muster bewusst machen. Dazu dienen unter anderem bildhafte Aufstellungen, welche die wirkenden Kräfte sichtbar und somit auch behandelbar machen. Entwickelt hat die Methode der deutsche Arzt Uwe Albrecht, der weltweit verschiedene Behandlungsmethoden lernte und die Essenz aus jedem Einzelnen in sein eigenes Heilsystem integriert hat. Es wurde im Laufe der letzten 20 Jahre ständig weiterentwickelt und «es kommen immer noch neue Werkzeuge hinzu, um Themen noch schneller lösen zu können», so Sonja Humbel. Wichtig ist dabei die Bereitschaft, etwas ändern und sich auf energetische Medizin einlassen zu wollen. (pd.) Sohu Coaching, Sonja Humbel, Seewadelstrasse 24, Affoltern am Albis, Tel. 079 797 48 29, www.sohu-coaching.ch.


16

Veranstaltungen

agenda

«Hedingen Persönlich»

Freitag, 27. Januar

Ein neues Projekt der Bibliothek Hedingen

Affoltern am Albis 12.15-13.30: Jeden Freitag «Mittagstisch im Familienzentrum». Ausgewogene Menüs zu familienfreundlichen Preisen. Anmeldung/Info (eine Woche im Voraus) 044 760 12 77 oder mail@familienzentrum-bezirkaffoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.00-22.00: «Girls Friday» for Girls only! ab der 5. Klasse. Eine Veranstaltung der Jugendarbeit Affoltern am Albis. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 18.15: Säuliämtler Sports Awards mit Apéro, Abendprogramm, Nachtessen. Tickets bei ZKB-Filialen Affoltern, Bonstetten, Hausen. Weitere Infos: www.ssa-affoltern.ch. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: «Ils Fränzlis da Tschlin» mit den Musikern der Familie Janett. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 20.00: Orchestergesellschaft Affoltern, Winterkonzert «Amadeus» mit den Solistinnen Stefanie C. Braun, Sopran, und Anne Hinrichsen, Klavier. Leitung: Hugo Bollschweiler. Katholische Kirche St. Mauritius.

Samstag, 28. Januar Affoltern am Albis 14.00: Klavierfestival 2017. Festliche Musik. Es spielen Schülerinnen und Schüler der Musikschule Knonauer Amt. Eintritt frei. Weitere Infos auf www.mska.ch. Im Saal der Musikschule. Obstgartenstrasse 1. 19.00-22.00: JAAA: «Sport Night» offene Turnhalle für Spiel und Spass inkl. kleinem Kiosk ab der 5. Klasse. Schulhaus Ennetgraben (Turnhalle). Zwillikerstrasse. 20.15: Duo Luna-tic mit «On Air». Stéfanie Graf aus Genf und Judith Lang aus Berlin gestalten ein «Klavierakrobatikliederkabarett». Eine Veranstaltungen von Kultur Affoltern. Kasse ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Bonstetten 20.00: Theaterverein Bonstetten «Am falschen Ufer». Komödie. Premiere ausverkauft. Gemeindesaal.

Hausen am Albis 14.00: Jahreskonzert des Musikvereins Harmonie Hausen am Albis. «Huuser Tattoo», mit Dudelsack, Trommeln, Gesang und Lichteffekten. Musikalische Leitung: Rägle Brawand. Gemeindesaal.

Hedingen 20.00: Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen. Türöffnung/Abendessen: 18.30 Uhr. Verlosung, Festwirtschaft, Musikerbar. Schachensaal.

anzeige

Freitag, 27. Januar 2017

Die Bibliothek Hedingen möchte mit ihrem neuen Projekt namens «Hedingen Persönlich», Begegnungen im Dorf anregen. Der erste Anlass findet am Samstag, 4. Februar, von 10 bis 11 Uhr statt.

Peter Ackermann. (Bild zvg.)

Mettmenstetten 10.00-16.00: «Brocki Rossau» Erlös zugunsten eines Jugendzentrums in der Slowakei. «Güetli» Rossau.

Obfelden 20.00: Füürball 2017 mit Monsterkonzert auf dem Schulhausplatz. Vollmasken gratis. Eintritt ab 16 Jahren. Prämierung um Mitternacht. Schulhaus Chilefeld. Dorfstrasse 65.

Ottenbach 21.00: Güggel Dance Party mit DJ Fix. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Rifferswil 19.45: Chränzli des Gesangsvereins Rifferswil. «E Gsichtsmaske bitte!» Lustspiel in drei Akten. Türöffnung 18.45 Uhr. Gesang, Quiz, Bar ab 22.30 Uhr. Essen von 19.00 bis 19.45 Uhr. Reservierung für Abendvorstellungen: bei Fam. A. Heimann, Tel. 044 764 10 05 oder www.gesangsverein-rifferswil.ch. Turn-/Mehrzweckhalle.

Stallikon 10.00-12.00: Neujahrsapéro mit Zopf und vielen Buchneuheiten. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1.

Sonntag, 29. Januar Affoltern am Albis 14.00: Klavierfestival 2017. Festliche Musik. Es spielen Schülerinnen und Schüler der Musikschule Knonauer Amt. Eintritt frei. Weitere Infos auf www.mska.ch. Im Saal der Musikschule. Obstgartenstrasse 1.

Bonstetten 17.00: Orchestergesellschaft Affoltern, Winterkonzert «Amadeus» mit den Solistinnen Stefanie C. Braun, Sopran, und Anne Hinrichsen, Klavier. Leitung: Hugo Bollschweiler. Katholische Kirche St. Mauritius.

Die modernen Bibliotheken entwickeln sich immer mehr zu wichtigen Treffpunkten im Dorf. Hier begegnen sich alte und junge Menschen, Neuzugezogene und Alteingesessene, Fami-

Flüe. Tagung «Mystiker-MittlerMensch» mit Dr. Roland Gröbli, Pfr. Christoph Hürlimann und Pfr. Michel Müller. Keine Anmeldung nötig, Kollekte. Kloster Kappel. 17.15: Musik und Wort mit dem Ensemble A Cinque Voci: «In Gottes Namen fara wir», Pilgermusik aus dem Mittelalter und der Renaissance. Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei. Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Montag, 30. Januar Stallikon 15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Regina Meier-Gilgen (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Dienstag, 31. Januar Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Bonstetten 07.15: Anspruchsvolle Wanderung: Othmarsingen-Meiegrün-Hägglingen-Niederwil AG-ReussuferwegBremgarten. Wanderzeit 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

anzeige

Hedingen 15.00: Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen. Türöffnung 14.30 Uhr. Verlosung, Kuchenbuffet. Schachensaal.

Kappel am Albis 13.30-16.45: Auftaktveranstaltung zum Gedenkjahr von Niklaus von

lien und Alleinstehende. Solche Kontakte fördern das Wohlbefinden und stärken den Gemeinschaftssinn in einem Dorf. Menschen aus Hedingen erzählen von ihren Interessen, Leidenschaften, ihrem Hobby oder ihrem Engagement. Die Treffen finden monatlich in der «Kafibar» der Bibliothek statt. Hier bietet sich eine gute Möglichkeit, Leute im Dorf zu treffen, verborgene Talente und Fähigkeiten der Mitbürgerinnen und Mitbürger zu entdecken und zu erfahren, was ihnen wichtig ist.

Stallikon 18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining: Ignaz Geissmann und Marcel Kaister trainieren Formaufbau mit Fitness für Wintersport und Unfallprophylaxe. Für jedefrau/jedermann, Jung und Alt. Schulhaus Loomatt (Turnhalle).

Die Bibliothek Hedingen freut sich auf anregende Begegnungen und Gespräche mit den Hedingerinnen und Hedingern. «Hedingen Persönlich» startet am Samstag, 4. Februar von 10 bis 11 Uhr mit Peter Ackermann, Architekt aus Hedingen, der sich unermüdlich für Solarenergie, Minergie und Elektromobilität engagiert. Das Treffen in der Bibliothek ist eine gute Gelegenheit für einen interessanten Austausch. (pd.) Weitere Daten auf www.bibliothek-hedingen.ch.

Donnerstag, 2. Februar Affoltern am Albis

Mittwoch, 1. Februar

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Jazz am Donnerstag mit Roberto Bossard New Group. Kellertheater La Marotte. Centralweg 10.

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

14.00: «Jackie MacSäbel und die Party Piraten» Märli-Musical von Andrew Bond mit Anja Monn, Daniela Nyffenegger, Björn Reifler, Irina Bard, Samuel Vetsch & Marisa Jüni. Mitmach-Musical zum Thema Freundschaft. Ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. Kasinosaal. Marktplatz 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

19.30: Was steckt hinter der Stromdose? Öffentliche Veranstaltung der SP Hausen zum Thema Strommarkt/ Energiepolitik mit Nationalrat Eric Nussbaumer und Kantonsrat Olivier Hofmann. Katholisches Pfarreizentrum. Bifangstrasse.

Aeugstertal 20.30: Hudaki – «Transkarpatische Volksmusik». Essen ab 19 Uhr, reservieren 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli».

Bonstetten 12.00: Ökumenischer Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren. Anmeldung: Doris Utz, 044 700 08 44 oder dorisutz@bluewin.ch. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Am Chileweg 7.

Hedingen 09.00-10.00: Bücherkafi zum Thema «Best of...»: Das Bibliotheksteam präsentiert ausgewählte Medien.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel.

Ottenbach 12.45: OTTENBACH60plus: Fahrt nach Hedingen, Wanderung dem Hofibach entlang nach Zwillikon. Halt im Restaurant «Zwillike». Zurück über den Goldigen Berg zum Bahnhof Affoltern. Mit Postauto zurück nach Ottenbach, evtl. schon ab Zwillikon. Wanderzeit: 2 x 45 Min. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der FreitagAusgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis


Veranstaltungen

Ämtler Bibliotheken im Februar

Freitag, 27. Januar 2017

17

Von lüpfig über jazzig bis absurd Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Neue Schweizer Volksmusik mit «Ils Fränzlis da Tschlin»

Bibliothek Aeugst

Bibliothek Kappel

Mittwoch, 8. Februar, 15 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben und geniessen. Mittwoch, 15. Februar, 14 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer für Kinder von 3 bis 4 Jahren. Während der Sportferien vom 20. Februar bis 4. März ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Während der Sportferien vom 13. bis 25. Februar bleibt die Bibliothek geschlossen.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 7. Februar, 9.30 bis zirka 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 13. Februar, 18 bis zirka 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 15. Februar, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Der Alpdruck» von Hans Fallada diskutiert. Samstag, 18. Februar, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Samstag, 25. Februar, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Während der Sportferien vom 20. Februar bis 4. März ist die Bibliothek zu den normalen Zeiten geöffnet.

Bibliothek Bonstetten Während der Sportferien vom 20. Februar bis 4. März ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hausen Mittwoch, 1. Februar, 19.30 Uhr: Lesung. Michael Theurillat liest aus seinem neusten Krimi «Wetterschmöcker». Anschliessend Apéro. Eintritt 15 Franken. Wegen beschränkter Platzzahl ist eine Anmeldung erwünscht (per E-Mail: bibliothek@hausen.zh.ch oder Tel. 044 764 21 73). Während der Sportferien vom 13. bis 25. Februar ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 1. Februar, 9 bis 10 Uhr: Bücherkafi «Best of…». Das Bibliotheksteam präsentiert in gemütlicher Runde eine bunte Auswahl an Medien. Samstag, 4. Februar, 10 bis 11 Uhr in der Kafibar der Bibliothek: Hedingen persönlich – Peter Ackermann, Hedinger Architekt und Experte für erneuerbare Energien, berichtet über sein Engagement und ist offen für Gespräche und Fragen. Dabei kann man im bedienten Bibliothekskafi einen feinen Kaffee oder Tee mit Köstlichkeiten der Bäckerei Pfyl geniessen. Mittwoch, 8. Februar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern von 9 bis 24 Monaten. In die Welt der Verse eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Mittwoch, 15. Februar, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Während der Sportferien vom 27. Februar bis 11. März ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft! Heute Freitag, 27. Januar. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr.

Bibliothek Knonau Mittwoch, 8. Februar, 16 bis 16.40 Uhr: «Geschichten-Zeit» in der Bibliothek. Für Kinder ab 3 Jahren. Während der Sportferien vom 20. Februar bis 4. März ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 Uhr und von 17.30 bis 19.30 Uhr sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Bibliothek Maschwanden Während der Sportferien vom 20. Februar bis 4. März bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Mettmenstetten Mittwoch, 8. Februar, 15 bis 16 Uhr: Zyt für Gschichte. Während der Sportferien vom 20. Februar bis 4. März ist die Bibliothek jeweils am Montag von 15 bis 19 Uhr und am Freitag von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Bitte die neuen Öffnungszeiten beachten.

Jazz am Donnerstag mit «Roberto Bossard New Group» Mit neuen, eigenen Stücken sowie sorgfältig überarbeiteten Fremdkompositionen präsentiert sich die Band dem Publikum mit einem abwechslungsreichen, lustvollen musikalischen Bouquet. Die Zutaten dafür holt Roberto Bossard aus der Vielfalt der Jazzstile und lässt sie von herausragenden jungen Exponenten der Schweizer Musikszene live auf der Bühne zubereiten. Jedes Mitglied der Gruppe ist national und international in verschiedensten Bands und unterschiedlichsten Stilrichtungen tätig. Neben dem Gitarristen Roberto Bossard sind dies Toni Bechtold am Saxofon, Lukas Gernet am Piano, Raffaele Bossard am Bass und der Drummer Jonas Ruther. Roberto Bossard schweisst die Musiker zu einer homogenen Truppe zusammen, ohne sie in ihren individuellen Freiheiten zu beschneiden. Donnerstag, 2. Februar, Bar ab 18.30 Uhr/Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15

Bibliothek Obfelden

Franken.

Die Spieler in der Komödie «Der Bien»: Curdin Vincenz, das Auge von Monika Dierauer und Peter Neutzling (von links). (Bild zvg.) Der Bien – eine absurde Komödie zwischen Orient und Okzident Bien, ein Fachausdruck aus der Imkerei, bezeichnet den Bienenstaat als Organismus. Der grosse, dunkle Paravent auf der Bühne nimmt die Bienenthematik optisch auf. Hinter dem Paravent verbirgt sich eine Frau, die sich lediglich mit ihrer Stimme offenbart und über Luken mit ihrer Körperlichkeit spielt. Davor, für das Publikum sichtbar, treten zwei Männer auf. Diese zwei Männer werben um die verborgene Frau, doch beiden fehlt das erforderliche Losungswort. Da kommt ein Dritter hinzu und bringt die zwei Anwärter aus dem Konzept. Ein Stück von Ursina Trautmann über Versteck-

Während der Sportferien vom 6. bis 18. Februar ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr sowie am Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwoch, 22. Februar, 19.30 Uhr: 1. Lesekreis. Diskutiert wird über das Buch «Nachts ist es leise in Teheran» von Shida Bazyar.

Bibliothek Rifferswil Während der Sportferien vom 13. bis 25. Februar ist die Bibliothek jeweils samstags von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet.

Bibliothek Stallikon Die neuen Bücher – deutsche und englische Belletristik, Sachbücher und Hörbücher für Erwachsene –, die anlässlich des Bücherapéros vom 28. Januar aufliegen, stehen zur Ausleihe bereit. Auf dem Medientisch befindet sich eine Auswahl an Büchern zum Thema «Mobbing». Während der Sportferien vom 20. Februar bis 4. März ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Wettswil Mittwoch, 22. Februar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 22. Februar, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Während der Schulferien vom 20. Februar bis 5. März ist die Bibliothek jeweils mittwochs und donnerstags von 15 bis 19 Uhr geöffnet. (I.S.)

Freitag, 3. Februar, Abendkasse ab 19.30 Uhr. Einlass 20 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken/mit KulturLegi 20 Franken. Reservierungen für die Anlässe vom 2. und 3. Februar unbedingt empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Über den Wolken und unter Wasser Das Kino Mansarde in Muri zeigt am Donnerstag und Freitag, 2. und 3. Februar, das LuftfahrtDrama «Sully» und «L’Odyssée», einen Abenteuerfilm mit grandiosen Unterwasseraufnahmen.

Bibliothek Ottenbach Während der Sportferien vom 6. bis 18. Februar ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Dienstag, 28. Februar, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 28. Februar, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt.

spiele, Täuschungen und die Sichtbarkeit von Frauenfiguren. Es spielen Monika Dierauer, Peter Neutzling und Curdin Vincenz. Angesichts der Debatte über kulturelle Werte von Orient und Okzident hat der «Bien» auch eine politische Dimension. Für die Musik zeichnet Bahur Ghazi. Vor fünf Jahren als Flüchtling in die Schweiz gekommen, hat sich der Syrer schon bald einen Namen als Oud-Spieler gemacht. (pz)

Der Ottenbacher Chor und der reformierte Kirchenchor Affoltern. (Bild zvg.)

Petite Messe Solenelle als Chorprojekt Konzerte in Ottenbach und Affoltern Am Samstag 4., und Sonntag, 5. Februar, finden in Ottenbach und Affoltern gemeinsame Konzerte des Ottenbacher Chors und des reformierten Kirchenchors Affoltern statt. Die Petite Messe Solenelle von Gioachino Rossini (1792–1868) wurde als Gemeinschaftsprojekt vom Ottenbacher Chor (Leitung: Anette Bodenhöfer) und dem reformierten Kirchenchor Affoltern (Leitung: Rico Zela) initiiert und einstudiert. Rossini ist den meisten durch seine Opernwerke wie «Der Barbier von Sevilla» oder «Wilhelm Tell» ein Begriff. Diese Messe ist sowohl eines seiner bedeutendsten Alterswerke als auch eine seiner wichtigsten geistlichen Kompositionen. Es war ein Auftragswerk für den Grafen Alexis Pillet-Will in Paris, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte. Die Uraufführung war im Jahr 1864 zur Einweihung der Privatkapelle des Grafen. «Petite» Messe Solenelle bezieht sich jedenfalls nicht auf die Länge der Messe. Mit zirka 90 Minuten Aufführungsdauer ist sie ein grossangelegtes und auch anspruchsvolles Werk, voll mit wunderschönen Melodien, grossen solistischen Partien und eindrück-

lichen harmonischen Wendungen und Chorfugen. Auch aufgrund ihrer speziellen Originalbesetzung mit Flügel und Harmonium ist sie sehr beliebt und wird von vielen Chören und sehr häufig aufgeführt. Am ersten Februarwochenende gelangt das ganze Werk in der Ottenbacher Kirche und in der katholischen Kirche Affoltern zur Aufführung. Die grossen Solopartien übernehmen namhafte Solisten aus der Region. Marianne Lang aus Ottenbach singt den Sopran-Solopart, Schoschana Kobelt Alt, Remy Burnens Tenor und Hubert Michael Saladin Bass. Begleitet wird das Solistenensemble von Anette Bodenhöfer am Harmonium und dem jungen, talentierten Pianisten Raviv Leibzirer am Flügel. Bereits am kommenden Sonntag, 29. Januar, singen die beiden Chöre im Rahmen des musikalischen Abendgottesdienstes die Chorpartien der Messe in der reformierten Kirche in Hedingen. Anette Bodenhöfer

New York, Hudson River, 15. Januar 2009. An diesem Tag setzte der texanische Piloten-Veteran Chesley «Sully» Sullenberger seinen Airbus A320-314 nach komplettem Triebwerksausfall in allerhöchster Not in die eiskalten Fluten des Hudson und rettete den 155 Menschen an Bord wie durch ein Wunder das Leben. Doch die US-amerikanische Flugsicherheitsbehörde wirft Sullenberger (Tom Hanks) und dem Co-Piloten Skiles (Aaron Eckhart) vor, sie hätten mit ihrem Wahnsinnsmanöver 155 Menschenleben gefährdet.

L’Odyssée – Faszination Ozean «Wenn man Fische studieren will, wird man am besten selber zum Fisch.» Diesen Satz machte sich der 1997 verstorbene Jacques-Yves Cousteau zum Lebensmotto. Als Pionier der Meeresforschung und der Unterwasserdokumentation schrieb der Franzose Geschichte. Unter der Regie von Jérôme Salle entstanden bildgewaltige und atemberaubende Unterwasseraufnahmen, die Cousteaus Begeisterung für diese unerschlossene Welt sofort nachvollziehbar machen. Der Film zeigt aber auch Aufstieg und Fall einer grossen Persönlichkeit. (yh.) «Sully» am Donnerstag, 2. Februar, 18 Uhr und Freitag, 3. Februar, 20.30 Uhr (E/d/f, ab 12 J.); «L’Odyssée» am Donnerstag, 2. Februar, 20.30 Uhr und Freitag, 3. Februar, 18 Uhr (F/d, ab 10/6 J.). Reservieren unter www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 644 21 21.

Sonntag, 29. Januar, 19 Uhr, Teile der Messe im musikalischen Abendgottesdienst in der reformierten Kirche Hedingen. Konzerte: Samstag, 4. Februar, 19 Uhr, reformierte Kirche Ottenbach; Sonntag, 5. Februar, 17 Uhr, katholische Kirche Affoltern. Eintritt frei, Kollekte.

Unterwasserpionier Cousteau und Familie in glücklichen Zeiten. (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 27. Januar 2017

Der nächste Streich

Die Revanche ist geglückt

EHC Affoltern-Hedingen siegte erneut

HSV Säuliamt: Herren 2 im Aufwärtstrend

Die Eishockeyaner des EHC Affoltern-Hedingen (4. Liga) haben derzeit einen guten Lauf. Am vergangenen Samstag bezwangen sie in der Zuger Bossard-Arena Küssnacht am Rigi II mit 5:4 (2:2, 2:0, 1:2).

Nachdem der HSV, nach einer durchwachsenen Vorstellung, das erste Saisonspiel gegen Stäfa noch mit 26:15 verloren hatte, konnte sich die Mannschaft am letzten Samstag zu Hause mit einem 23:18-Sieg revanchieren.

Es war der dritte Sieg in Folge für die lange Zeit arg gebeutelten Säuliämtler. Damit haben sie den Anschluss ans Tabellen-Mittelfeld gefunden. Bis die drei Punkte im Trockenen waren, mussten die Gastgeber aber hart kämpfen. Im Mitteldrittel schaffte es Affoltern-Hedingen zwei Tore auf 4:2 vorzulegen. Doch die Schwyzer konnten diesen Rückstand zu Beginn des dritten Drittels mit zwei schnellen Toren in der 45. und 48. Minute wieder

ausgleichen. Aber die Affoltemer verloren den Fokus nicht und gingen in der 55. Minute durch ein Tor von Philip Blöchlinger erneut in Führung. Auf diesen Rückstand konnte Küssnacht nicht mehr reagieren. Affolterns Coach-Präsident Werner Reiterhauser, war hinterher sichtlich stolz auf die Leistung seines Teams gegen Küssnacht. Was ihn besonders freute: «Wir haben keine dummen Strafen kassiert.» Stimmt. Nur einmal sass in dieser Partie ein Affoltemer in der Kühlboxe. Nun wollen die Akteure von Affoltern-Hedingen ihren guten Lauf fortsetzen. Am nächsten Samstag gastiert das Team bei der zweiten Mannschaft von Sursee. Dort werden die Trauben höher hängen, doch davon lassen sich die Affoltemer nicht schrecken. (pd.)

Erstmals ein Sieg am Heimturnier Hallenturnier des FC KMM Am letzten Wochenende ging das Hallenturnier des FC KnonauMettmenstetten-Maschwanden zum fünften Mal über die Bühne. Insgesamt 60 Mannschaften standen sich bei fast schon eisigen Temperaturen in sechs verschiedenen Kategorien gegenüber. Die Heizung in der Halle war nicht komplett einsatzfähig. Am Samstagmorgen gaben die Kleinsten ihr Bestes, mit grosser Freude wurde Fussball gespielt und jedem Ball hinterhergerannt. Es fielen viele Tore und die Schützen liessen sich, wie ihre grosse Vorbilder, feiern. Am Ende des Turniers bekam jeder einen Erinnerungspokal und bei der Preisverleihung sah man viele strahlende Gesichter. Am Samstagnachmittag stand das E-Junioren-Turnier auf dem Programm. Das starke Teilnehmerfeld, zeigte guten Fussball und es kam zu vielen spannenden und umkämpften Partien. Die Eb-Junioren des FC KMM, konnten sich einen guten dritten Patz erspielen und konnten den Podestplatz mit vielen Fans feiern. Am Samstagabend wurde das Spielfeld vom CJunioren-Turnier besetzt. Das Publikum wurde durch schnelle Kombinationen und präzise Schüsse begeistert und es blieb bis zum Schluss sehr

spannend. Zwei Teams aus dem Kanton Aargau machten den Turniersieg untereinander aus. In einem packenden Spiel, konnte sich das Team Seetal gegenüber dem Team Aargau Mitte durchsetzen und den grössten Pokal nach Hause nehmen. Das erste Turnier am Sonntagmorgen war für die E-Junioren der ersten Stärkeklasse reserviert. Ein starkes Teilnehmerfeld, nahm das Turnier in Angriff und gleich nach den ersten Partien war klar, dass es mehrere Anwärter auf den Turniersieg gab. Das Publikum wurde mit schönen Kombinationen und schnell ausgeführten Spielzügen für das Ausharren bei den kalten Temperaturen reichlich belohnt. Auch der Sieger dieses Turnieres musste ausserhalb der Kantonsgrenzen gesucht werden, auf dem höchsten Treppchen des Podests stand am Schluss der FC Zug94 Ea. Der Abschluss war den D-Junioren vorbehalten. Der FC KMM trat mit zwei Mannschaften an und setzte mit den Da von Anfang an klare Akzente. Nach drei Siegen standen die Jungs von Trainer Jan Kolnisko bereits für das Final fest. Dieser wurde auch gewonnen und damit konnte endlich der erste Turniersieg einer Mannschaft des FC KMM am Heimturnier gefeiert werden. (pd.)

Aus zwei Teams wurde eines Das neue U17-Team von Volley S9 Das diesjährige U17-Juniorinnenteam von Volley S9 startete als neu zusammengewürfelte Mannschaft in die Meisterschaft. Aus den letztjährigen zwei U17-Teams wurde eines.

Teams eine so gute Einheit wurde. Die Trainings sind ruhig und konzentriert, jede Spielerin gibt ihr Bestes und versucht, die Kritiken der Trainerin gleich umzusetzen. Das Team freut sich auf den letzten Spieltag am 19. März und auf weiterhin viel Spass in den Trainings sowie an den Spieltagen. Auch Neumitglieder sind willkommen. (pd.)

Als neue Einheit begann die Saison mit dem ersten Spieltag an der KZO in Bülach. Nach einigen Startschwierigkeiten fing sich das Team und setzte das in den Trainings Erlernte erfolg- Weitere Infos unter www.volley-s9.ch. reich um. So ging es auch am zweiten und dritten Spieltag weiter. Das Team hat keine Probleme, sich in der Stärkenklasse C zu halten und spielt im Mittelfeld gut mit. Die Trainerin, Ramona Brasser, freut sich, dass aus den beiden Die U17-Juniorinnen von Volley S9. (Bild zvg.)

Mit dem Sieg über die Gäste vom linken Zürichseeufer konnte die junge Mannschaft den zuletzt beobachtbaren Aufwärtstrend bestätigen. Die junge Truppe hatte nach dem harzigen Saisonstart gegen Ende des Jahres eine klare Steigerung hingelegt. Im November setzte man noch eine sehr unglückliche Niederlage gegen die Mythen-Shooters ab und auch eine starke Leistung gegen den Tabellenleader aus Einsiedeln blieb leider unbelohnt. Im letzten Hinspiel gelang der Mannschaft dann endlich noch ein hochverdienter doppelter Punktgewinn gegen die Routiniers aus Rapperswil. Insgesamt konnte die Mannschaft in sechs Vorrundenspielen lediglich vier Punkte einfahren und bezahlte Lehrgeld. Die Mannschafts- und Teamentwicklung war in den letzten Wochen aber offensichtlich und stimmte das Trainerduo für die Rückrunde positiv. Nach mehreren trainingsfreien Wochen während der Festtage begannen die Trainer Anfang Januar die Mannschaft auf die Rückrunde vorzubereiten. Intensive Trainingsstunden stellten die nötige Kondition, Ballsicherheit und die angestrebte Spielfreude wieder her. Die Spieler harmonieren mittlerweile um einiges besser als Anfang Saison und setzen die Anweisungen der Trainer schneller und genauer um. Auch der Teamgedanke und die Leistungsbereitschaft sind gewachsen und ermöglichen langsamen aber stetigen Fortschritt. Gegen Stäfa hatte man in der Hinrunde noch eine deutliche Niederlage

19

Aufwärtstrend bei den Herren 2 des HSV Säuliamt. (Bild zvg.) hinnehmen müssen. Die fehlende Erfahrung, das fehlerreiche Spiel und die kampflose Leistung der Ämtler ermöglichten Stäfa damals den Gewinn von zwei Punkten, ohne gross überzeugen zu müssen. Die Ausgangslage vor dem Wiedersehen versprach trotz der deutlichen Pleite Spannung, lagen die Gäste in der Tabelle doch nur einen Punkt vor dem HSV. Mit einem Sieg konnte und wollte man am Tabellennachbarn vorbeiziehen und erfolgreich in die Rückrunde starten.

Unentschieden zur Pause Auf einen kurzen Spaziergang und die Einschwörung durch den Trainer, folgte ein sehr konzentriertes Aufwärmen. Motiviert und mit breiter Brust startete die Mannschaft ins Spiel und wollte den Gästen gleich den Tarif bekannt geben. Der HSV war spielerisch die bestimmende Mannschaft und kreierte gute Chancen. Leider vergab das Team einige Male kläglich alleine vor dem Tor und ermöglichte dem Gegner mehrmals mit leichtsinnigen Fehlern

den einfachen Torerfolg. So konnte sich der HSV trotz mehrheitlich solider Leistung nicht absetzen und musste sich mit einem Unentschieden zur Pause begnügen. Die Trainer lobten in der Kabine die Teamleistung, forderten aber gleichzeitig mehr Härte in der Verteidigung, mehr Konzentration und Mut beim Abschluss. Der Start in die zweiten dreissig Minuten war etwas holprig, Dank einer kämpferischen Teamleistung in der Defensive, einem starken Murat Zairi im Tor und einer besseren Chancenauswertung im Angriff konnte sich die Mannschaft von Trainer Bless aber nach und nach absetzen. Stäfa wusste gegen die solide 5:1-Deckung des HSV immer weniger auszurichten und vorne überzeugte die spielfreudige Heimmannschaft mit attraktivem Handball. Der HSV gab den erspielten Vorsprung nicht mehr aus der Hand und gewann die Partie hochverdient mit 23 zu 18. Das kämpferische Auftreten und die gewonnene Spielfreude der jungen Ämtler Handballspieler machen definitiv Lust auf mehr. (pd.)

46 Paare jassten in Zwillikon Neues und Bewährtes an der 34. Jass-Meisterschaft des FC Affoltern Von der 34. Jass-Meisterschaft des FC Affoltern, welche am letzten Samstag, 21. Januar, in Zwillikon über die Bühne ging, gibt es einiges Neues zu vermelden. Ganz nach dem Motto «Sie kamen, sahen und siegten» jassten sich die beiden Teilnehmer Bernhard Raemy und Daniel Steffen gleich bei der ersten Teilnahme zum Sieg. Mit sehr guten 5602 Punkten ist der Sieg mehr als verdient. Auf dem zweiten Platz folgten mit 5339 Punkten das Duo Hanna Huber und Käthi Spillmann. Das Podest wurde durch Jörg und Patrik Schlageter vervollständigt. Eine weitere Neuheit war, dass das Nachtessen durch die Senioren/Veteranen, welche diesen Anlass organisierten, selber zubereitet wurde. Die Penne alla Franco e Mateo sind sicher allen Teilnehmern noch in guter Erinnerung!

Gut bestückter Gabentisch Altbewährt, aber nicht minder wichtig, sind der kurze Apéro als Einstimmung, das feine Kuchenbuffet am Nachmittag und der gut bestückte Gabentisch. Auch der Turniermodus mit fünf Passen à 12 Runden stellt sicher, dass fast alle am Abend genug gejasst und diskutiert haben. Altbewährt ist auch das Schinkenlotto. Dabei konnten am Jass-Nachmittag auf einer grossen Lottokarte Zahlen gekauft werden. Die Ziehung der Zahlen ist jeweils der Auftakt zur Rangverkündigung des Jass-Turniers. Schon manch einer konnte mit dem Gewinn eines 90Franken-Gutscheins oder einer Salami

Von links: Alex Roshardt (Turnierverantwortlicher) mit den Siegern Daniel Steffen und Bernhard Raemy. (Bild zvg.) ein schlechtes Kartenset vom Nachmittag vergessen. Mit 46 Jass-Paaren war die diesjährige Ausgabe eine der grössten FCAJass-Meisterschaften in letzter Zeit. Möglich macht es die grosszügige Unterstützung der Sponsoren. Im Hintergrund hilft und unterstützt das Hauswartehepaar Kälin von der Schulanlage Zwillikon jedes Jahr aufs Neue. Das nächste Turnier wird im Januar 2018 durchgeführt. Die Anmeldeformulare werden Anfang November auf der Vereins-Homepage aufgeschaltet. Alex Roshardt Gesamte Rangliste unter www.fcaffoltern.ch.


Extra zwischen-ruf

Letzte Abfahrt Es ist zwar viele Jahre her, aber ich erinnere mich daran, als sei es gestern gewesen. Ingo war zu bedauern, wenn er mit mir skifahren musste. Schon auf dem Lift konnte er einem leid tun. Weil ich ihn manchmal abdrängte. Versehentlich. Aber wenn er dann den Wunsch äusserte, ich solle mich zusammenreissen, da musste ich es tun – oben beim Aussteigen dem Mann im Lifthäuschen eine Kusshand zuwerfen. Einmal machten wir Skiferien in Visperterminen. Doch was geschah am ersten Tag um 16 Uhr? Ingo lag im Schnee. Ich sah das von oben, vom Sesseli aus, weil ich zu schlapp oder zu faul war für eine letzte Abfahrt auf Skiern. Da schwebte ich also über meinen Ingo hinweg, der, fast möchte ich sagen, dekorativ dalag und nicht mehr aufstand. Ich rief «Hallo Ingo!» und renkte den Kopf nach hinten, bis er bzw. ich hinter einem Hügel verschwand. Ich sah gerade noch, wie Skifahrer bei ihm anhielten. Er kam dann per Schlitten runter und der Arzt sagte in seiner Praxis: «Ein komplizierter Oberschenkelbruch. Er will aber unbedingt in Zürich operiert werden. Sie müssen ihn sofort hinbringen.» «Nein!», rief ich, «Ich bin mit dem grossen Volvo noch nie gefahren! Übrigens seh ich nicht gut bei Nacht und ausserdem kann ich mich nie und nimmer in diesem Lötschbergtunnel verladen lassen! Keine Ahnung, wie das geht!» «Stell dich nicht so an», brummte Ingo, bereits verpackt. So lud man ihn ins Auto hinten rein und ich musste es tun – ich machte Licht und drückte aufs Gas. Als ich in den Tunnel reinfuhr, hatte ich Ingo noch. (Kleiner Scherz, Ingo.) Irgendwann mal raus aus dem Tunnel und weiterfahren, als ob nichts wäre, als ob man den Volvo völlig im Griff hätte. Als ob man das Fernlicht nur aus Versehen anliesse. Ingo gab keinen Mucks mehr von sich. War er bereits tot? Ich fuhr, manche waren geblendet und blinkten, sorry, andere waren tolerant. Weiter, weiter, ob das Benzin reichte? Wo war die Anzeige? Und – der entgegenkommende Wagen gibt Lichtzeichen. Ja-haaa, ich wa-heiss: Abblenden! Aber ich finde den Hebel nicht! Und dann fing ich öfters an zu gähnen. Müüüde, soo müde. Stundenlang skigefahren und jetzt stundenlang Auto. Schliesslich war es auch bereits halb zwei in der Nacht. Oh, was steht auf diesem Strassenschild? Zürich nur noch zwanzig Kilometer! Notfallstation, wir kommen! Ute Ruf

Freitag, 27. Januar 2017

Innovation und Geschichte im Bündnerland

Im Spital Affoltern geboren

«Erlebnisse» bei EMS-Chemie und in Chur «Erlebnisse» lernte am Freitag, 20. Januar, die eindrücklichen Geschichten der EMS-Chemie und der Stadt Chur kennen. Traditionell beginnt das «Erlebnisse»Jahr jeweils im Januar mit einer Stadtbesichtigung und ab und zu auch mit dem Besuch einer Unternehmung, so auch 2017 mit dem Besuch der Altstadt von Chur am Nachmittag und der Visite in der Firma EMS-Chemie in Domat/Ems. Die beiden Themen kamen so gut an, dass einerseits viele erstmals teilnehmende Personen und anderseits fast 50 Personen mit ins Bündnerland reisten. Wie sich am Abend dann herausstellte, waren alle Teilnehmenden von den beiden Themen sehr begeistert.

Luca Andrin, 17. Januar.

Die Ämtler Reisegruppe in der Ausstellung bei EMS-Chemie. (Bilder zvg.)

Eine unglaubliche Geschichte Auf eindrückliche Weise macht die einmalige Ausstellung die bewegte Geschichte des Bündner Traditionsunternehmens inmitten der Schweizer Alpen für uns Laien erlebbar: Wie hat sich der Hersteller des «Emser Wassers» (Treibstoffersatz aus Holz) im Zweiten Weltkrieg zu einem internationalen Unternehmen für Hochleistungskunststoffe entwickelt? Rund 140 Fotografien, über 300 historische Dokumente, Requisiten und Anlagenteile sowie über 600 Produkt- und Anwendungsbeispiele aus allen Unternehmensphasen lassen dieses spannende Stück Schweizer Wirtschaftsgeschichte auf über 1400 m² hautnah miterleben. Zwei erfahrene und langjährige Mitarbeiter erläuterten die Geschichte des Unternehmens und die Produktevielfalt. Interessant war zu erfahren, dass die Firma bereits mehrmals kurz vor dem Aus stand und wie sie dank der eigenen Forschung und der riesigen Innovationskraft neue Produkte und Patente geschaffen hat und wieder durchgestartet ist. Der Weg vom «Emser Wasser» zu den neusten Produkten, die vor allem in der Auto-Industrie verbaut werden, ist enorm. Auch zu erwähnen ist der Bereich «Zünder». Früher wurden diese Zünder für Munition gebaut, heute werden diese Zünder nur noch für die Airbags fabriziert. Nicht zuletzt ist EMS-Chemie auch ein sehr grosser Arbeitgeber im Kanton Graubünden und ebenso ein wichtiger Ausbildungsplatz für Lehrlinge.

Lea, 18. Januar.

Ben, 18. Januar.

Erklärungen auf dem Hof vor dem Bischofssitz. Schöne Altstadt – bei eisiger Kälte Um 14 Uhr begannen die Altstadtführungen Chur in zwei Gruppen bei eisiger Kälte und leider ohne Sonne – diese schien nur auf den Hausberg, dem Calanda. Via die neu gestaltete autofreie Fussgängerzone und vorbei am Hauptsitz der RhB war die Altstadt rasch erreicht. Eine Altstadt, die wirklich sehenswert ist und viele gut erhaltene Liegenschaften hat. Nach dem Besuch der reformierten Stadtkirche ging die Besichtigung hinauf zum Hof bzw. zum Sitz des Bischofs und der katholischen Kathedrale. Zu dieser Kathedrale ist zu bemerken, dass das Kirchenschiff nicht schön gerade gebaut wurde, sondern etwa in der Mitte einen Knick hat. Dieser kommt daher, dass während des Baus entschieden

wurde, das Kirchenschiff etwas zu verlängern, doch reichte der dafür vorgesehene Platz nicht aus und so kam es eben zu diesem Knick. Die beiden Stadtführer konnten die Ämtler Reisegruppe für die Stadt Chur und für die Altstadt begeistern und machten «gluschtig» für weitere Besuche. Es gäbe noch viel zu berichten von diesem sehr gelungenen Anlass. Sowohl EMS-Chemie als auch Chur waren einen Besuch wert. Ein abwechslungsreicher und interessanter Freitag zum Jahresauftakt ging viel zu schnell vorbei und macht Lust auf weitere Erlebnisse.

Livio, 19. Januar.

Otto Steinmann Fotos zu diesem und anderen Erlebnissen unter www.erlebnisse.ch/fotolabum.

wetter Timea, 19. Januar.

Prävention im Schulalltag Jährlich verletzen sich rund 50 000 Schülerinnen und Schüler im Schulalltag. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) engagiert sich dafür, dass Schulen sicherer werden.

bauernregel «Ist der Januar kalt und weiss, kommt der Frühling ohne Eis.»

Lehrpersonen sind vielfältig gefordert. Neben Wissen sollen sie den Schülerinnen und Schülern verschiedenste Kompetenzen vermitteln. Das birgt auch Unfallpotenzial, wie Zahlen der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) zeigen. Jährlich verletzen sich rund 50 000 Kinder und Jugendliche im Alter bis 15 Jahre bei schulischen Aktivitäten. Rund zwei Drittel (64 %) dieser Verletzungen ereignen sich beim Schulsport, dies vor allem im Turnunterricht bei der Leichtathletik. Bei den restlichen Unfällen handelt es sich bei der Hälfte um Stürze – im Gehen, auf der Treppe oder aus der Höhe (zum Beispiel von einem Geländer). Glücklicherweise verläuft der Grossteil dieser Unfälle glimpflich. Pro

Jahr ist weniger als ein Todesfall zu beklagen – elf in den letzten 16 Jahren, wobei in zehn Fällen der Tod durch Ertrinken eintrat. «Diese tödlichen Unfälle sind seltene Ausnahmen, zeigen aber, dass gerade der Schwimmunterricht und der damit verbundene Wasser-Sicherheits-Check sehr wichtig sind», so Barbara Schürch, Leiterin Bildung bei der bfu. Um Verletzungen zu reduzieren, empfiehlt die bfu, die Unfallprävention in den Schulen systematisch und bewusst zu integrieren. Die neue Webplattform www.sichere-schule.bfu.ch bietet den Schulen praktische Unterstützung. Darauf finden sich vielfältige Informationen, Checklisten, Unterrichtsmaterialien usw. sowohl zur Infrastruktur als auch zu den Schulaktivitäten. Schulleitungen, Lehrpersonen, Hauswarte oder Behördenmitglieder finden so das nötige Wissen, um die Schulen rundum sicher zu machen. (pd.) Weitere Infos unter www.sichere-schule.bfu.ch.

21

Levin, 20. Januar. (Bilder Irene Magnin) anzeige


Die Primarschule Wettswil ist eine rasch wachsende Schulgemeinde in der Agglomeration Zürich, mit rund 500 Schulkindern. Aus diesem Grund musste eine neue, zusätzliche Schulhausanlage erstellt werden, welche ab Sommer 2017 den Schulbetrieb aufnimmt. Ab 1. Mai 2017 oder nach Vereinbarung suchen wir einen/eine

Hauswart/-in (100 %) mit eidg. Fachausweis Auf Sie wartet ein interessantes und vielseitiges Arbeitsumfeld in unserem neuen Minergiebau. Die Schulhausanlage umfasst nicht nur Schulräume, sondern auch Kindergarten, Hort, Gastroküche, Mehrzwecksaal und Schul-/ Gemeindebibliothek. Gemeinsam mit Ihrem/Ihrer Stellenpartner/-in obliegt Ihnen der gesamte technische Unterhalt, Bereitstellung der Räume, Pflege und Reinigung im Gebäudeinnern sowie auch auf der Aussenanlage. Die Anstellungsbedingungen richten sich nach den kantonalen Richtlinien. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Vorzugsweise per E-Mail an: oliver.raths@schulewettswil.ch oder postalisch an Primarschule Wettswil, operative Leitung Liegenschaften, Dettenbühlstrasse 2, 8907 Wettswil Für allfällige Fragen, steht Ihnen Herr Raths zur Verfügung: Tel. 079 917 40 90

Profile for AZ-Anzeiger

007 2017  

007 2017