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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 7 I 169. Jahrgang I Dienstag, 26. Januar 2016

Turbulenter Start

Abenteuerliche Reise

Schule Wettswil musste Fernleitungskanal für «Wolfetsloh» sanieren. > Seite 3

Louis Palmer berichtete in Knonau: Mit dem Solartaxi um die Welt. > Seite 7

-

«Logisch: Ökologisch!» Kinderschutz -

Natur-, Landschafts- und Umweltschutz im Siedlungsgebiet Säuliamt – kleine Serie. > Seite 7

«Affoltern handelt solidarisch» unterstützt ein Projekt der Unicef in Mauretanien. > Seite 8

Petra Klingler: Platz zwei im Weltcup

-

Schlagerstar im Amt Sängerin Beatrice Egli nimmt in Ottenbach ihren neuen Volvo in Empfang. > Seite 11

Kommen Betreiber einer Indoor-Hanfanlage ungeschoren davon? Der Haupttäter ist untergetaucht und hat sich möglicherweise ins Ausland abggesetzt. Der Mitbeschuldigte aufgrund von Zweifeln vom Zürcher Obergericht freigesprochen: Zwei Betreiber einer bedeutenden IndoorHanfanlage in Stallikon kommen möglicherweise ungeschoren davon.

Die Bonstetter Kletterspezialistin Petra Klingler sicherte sich in der Parkhausarena von Saas Fee im Lead einen Weltcup-Podestplatz: Rang zwei. Und dies eine Woche nach ihrem Schweizer Meistertitel. ................................................... > Bericht auf Seite 21

................................................... > Bericht auf Seite 5

Schulhaus Ennetgraben, Affoltern: Planmässige Gesamtsanierung

Ausnahmezustand in Hedingen

Das Oberstufenschulhaus Ennetgraben wird derzeit saniert und erweitert. Die Arbeiten können im Sommer 2016 planmässig abgeschlossen werden. Das Projekt war bei den Stimmberechtigten unbestritten. Sie sprachen sich 2014 mit grossem Mehr für einen Kredit von 2,5 Mio. Franken aus (Erweiterung und Aufwertung von Foyer und Aula). Die Gesamtsanierung in der Höhe von 19,5 Mio. Franken sanktionierte der Souverän an den BudgetGemeindeversammlungen. (-ter.)

Vollgas-Party und Höcklerball machten Hedingen zum Partymekka

................................................... > Bericht auf Seite 9

Als sich die Guggenmusik hinsetzte, setzte sich das ganze Festzelt hin und streckte die Hände in die Höhe. (Bild sals)

Die Fasnacht der Hedinger Guggenmusik Vollgashöckler stand unter dem Motto «I zwei Täg um d’Wält».

Petra Klingler. (Archivbild Peter Huser)

Traditionell findet am Hedinger Fasnachtswochenende am Freitag die Vollgas-Party statt, die ab 16 Jahren offen ist und ein eher jüngeres Publikum anzieht. Für über Achtzehnjährige ist dann am Samstag der Höcklerball Magnetpunkt. Auch dieses Jahr

fanden wieder hunderte Fasnächtlerinnen und Fasnächtler – die überwältigende Mehrheit in Vollmaske – den Weg nach Hedingen.

Ein Stück Dorfkultur Neben dem Motto, das dem Verkleidungsstil eine Richtung vorgibt, gibt es jeweils auch einen eindeutig zweideutigen Mottospruch. Dieses Jahr hiess er «Häsch (en) scho packt?»

Zwischen den beiden Fasnachtspartys fand am Samstagnachmittag der Kinderumzug und -maskenball statt, bei dem auch die Kleinen vom Fasnachtsfieber gepackt wurden. «Fasnacht ist auch ein Stück Dorfkultur. Den Nachwuchs für diese Tradition zu begeistern ist deshalb sehr wichtig», erklärt Andreas Widmer, der Präsident der Vollgashöckler. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 10

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Für ein paar tausend Franken seine Zukunft aufs Spiel gesetzt

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Die Polizei sucht einen jungen Tankstellenräuber, der in Affoltern aktiv war Innerhalb von zwei Wochen wurden zwei Tankstellenshops in Affoltern mit vorgehaltener Waffe überfallen – möglicherweise vom gleichen Täter. Der Räuber befindet sich wahrscheinlich in einer höchst verzweifelten Lebenssituation, die ihn die Folgen seines Handeln vergessen lässt. ................................................... von salomon schneider Gegen 21.45 Uhr betritt ein unbekannter Mann den Tankstellenshop an der Zürichstrasse, in dem sich zu diesem

Zeitpunkt keine Kunden aufhalten. Er bedroht die anwesenden Angestellten mit einer Faustfeuerwaffe und verlangt die Herausgabe von Geld. Das in der Kasse vorhandene Geld wird ihm übergeben. Der Unbekannte flüchtet mit einer Beute im Betrag von mehreren hundert Franken zu Fuss in unbekannte Richtung.

Da sich der Tathergang in beiden Fällen glich, geht die Polizei davon aus, dass es sich bei den Tatverdächtigen um ein und die selbe Person handeln könnte. Zudem könnte auch ein Dritter Überfall auf das Konto dieses Räubers gehen. Bis Redaktionsschluss konnte der mutmassliche Mehrfachräuber noch nicht dingfest gemacht werden.

Zwei vergleichbare Taten, ein Hauptverdächtiger

Es sind meistens Verzweiflungstaten

Diese Situation ereignete sich am vergangenen Mittwochabend in der BPTankstelle in Affoltern. Zehn Tage zuvor, am 10. Januar, ereignete sich eine vergleichbare Situation in der Oil-Tankstelle, ebenfalls in Affoltern.

In einem Fall erbeutete der Räuber einige hundert, im anderen Fall einige tausend Franken. Dies wirft die Frage auf, was einen jungen Menschen für einige tausend Franken dazu bringen kann, ein Verbrechen zu begehen, für

welches das Schweizer Strafgesetzbuch eine Mindeststrafe von nicht unter einem Jahr vorsieht. Für solche Delikte gibt es eine Vielzahl Beweggründe, die jedoch alle auf extreme Perspektivenlosigkeit hindeuten. «In den meisten Fällen sind Raubüberfälle Verzweiflungstaten. Zukunftsperspektiven werden völlig ausgeblendet», schätzt der Leiter des Sozialdiensts Affoltern die Lage des Delinquenten ein. Ihm würde es momentan am meisten helfen, wenn er sich stellen und ein reumütiges Geständnis ablegen würde. Dann könnte er mit mindernden Umständen rechnen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

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Gemeinde Hausen am Albis Definitiver Wahlvorschlag für die Ersatzwahl von zwei Mitgliedern der Sozialbehörde für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 Nach Ablauf der zweiten Frist für die Ersatzwahl von zwei Mitgliedern der Sozialbehörde liegen folgende definitiven Wahlvorschläge vor: 1. Peter-Schweizer Yvonne 1973 2. Schwegler Catherine 1972 3. Sykora Timo 1978

Sigristin, Hausfrau Rigiblickstrasse 13a Dipl. Sozialpädagogin Bifangstrasse 19 Fachbereichsleiter Rifferswilerstrasse 3 Kantonales Sozialamt Zug

Hausen am Albis Hausen am Albis Hausen am Albis

parteilos parteilos parteilos

Die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte sind somit nicht erfüllt. Es wird am Sonntag, 5. Juni 2016, eine Urnenwahl durchgeführt. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Es wird ein Beiblatt beigelegt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hausen am Albis, 26. Januar 2016

Gemeinderat Hausen am Albis

Der grösste Reichtum der Menschen ist ihre Fähigkeit, einander glücklich zu machen. Irmgard Erath

Alle Jahre wieder . . . Auch dieses Jahr lädt Sie die Immobilienabteilung herzlich zum Informationsanlass ein. Wann: Montag, 1. Februar 2016, von 19.00 bis 20.00 Uhr Wo:

Galerie im Kasino, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis

Erfahren Sie, was wir alles aus dem Jahr 2015 zu berichten haben. Und dann hören Sie noch etwas über das Freibad Stigeli sowie unsere Praxis der Auftragsvergabe.

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von

Elsbeth Feucht-Blenke 6. Oktober 1927 – 21. Januar 2016

Nach kurzem Spitalaufenthalt durfte sie friedlich einschlafen.

Wir freuen uns auf Sie!

In stiller Trauer

Con immenso dolore annunciamo che è venuta a mancare

Helmut Feucht Peter und Danuta Feucht Verwandte und Freunde

Adelina Di Marsico (-Giannini) 8. 3. 1954 – 22. 1. 2016

Gemeindeabstimmung vom Sonntag, 28. Februar 2016 In Hausen am Albis findet nebst den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen folgende Abstimmung statt:

Urnenbeisetzung: Freitag, 29. Januar 2016, 13.30 Uhr, Friedhof Bonstetten. Trauergottesdienst: 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten. Anstelle von Blumenspenden gedenke man im Sinne der Verstorbenen der Schweizerischen Vogelwarte Sempach, Postkonto 60-2316-1. Traueradresse: Helmut Feucht, Friedmattstrasse 19, 8906 Bonstetten

Teilrevision der Gemeindeordnung der politischen Gemeinde (Gemeindeversammlungsbeschluss vom 2. Dezember 2015) Die Weisung wird allen Haushaltungen zugestellt. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Nach Erhalt des Abstimmungskuverts ist sofort zu prüfen, ob alle Stimmzettel vorhanden sind. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies der Gemeindeverwaltung spätestens bis Freitagvormittag (26. Februar 2016) mitteilen. Auf Anfrage erhalten Stimmberechtigte Auskunft über die Stimmberechtigung und Wählbarkeit einer bestimmten Person. Die Akten zur Gemeindeabstimmung liegen den Stimmberechtigten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), zur Einsicht auf. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Hausen am Albis

Ne danno triste annuncio il marito Vincenzo, i figli Dario e Flavio, i nipoti, la nuora, la madre, i fratelli, le sorelle, i cognati e le cognate. Lascia un vuoto incolmabile ed un profondo dolore in tutti noi. Il funerale avrà luogo mercoledì, 27 gennaio 2016, alle ore 14.00 presso il cimitero di Affoltern am Albis. Successivamente celebrazione della messa presso la chiesa cattolica. Indirizzo per i cordogli (Traueradresse): Di Marsico Vincenzo, Im Wängli 10, 8910 Affoltern am Albis

WIR DANKEN HERZLICH für die vielen Beweise der Wertschätzung beim Abschied von

Werner Meili Ganz besonders danken wir: – dem Pflegepersonal der Langzeitpflege Rigi für die liebevolle Betreuung – Herrn Pfarrer Andreas Fritz für die einfühlsame Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes – den Schützen und Turnveteranen für ihre Kameradschaft – allen Verwandten und Freunden, die Werner regelmässig mit Besuchen im Pflegeheim erfreuten Herzlichen Dank für die Spenden ans Pflegeheim Rigi. Rossau, im Januar 2016

Die Trauerfamilie

TODESANZEIGE Wir haben die traurige Aufgabe, Arbeitskolleginnen, Arbeitskollegen und Bekannten den Hinschied von unserer sehr geschätzten, langjährigen Mitarbeiterin

Adelina Di Marsico 8. März 1954 bis 22. Januar 2016

in Kenntnis zu setzen. Sie ist völlig unerwartet von uns gegangen. Möge sie unser Schöpfer in seine Arme nehmen. Wir sind Frau Di Marsico für ihre wertvolle Leistung für das Unternehmen sehr dankbar und werden ihr immer ein ehrendes Andenken bewahren. In stiller Trauer Albis Bettwarenfabrik AG Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Geschäftsleitung

Todesfälle Affoltern am Albis Am m 22. Januar 2016 ist in Zürich ZH gestorben:

Adelina Di Marsico-Giannini geb. 8. März 1954, Ehefrau des Vincenzo Di Marsico, von Italien, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Im Wängli 10. Bestattung am Mittwoch, 27. Januar 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der römisch-katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten In Bonstetten wird beerdigt:

Feucht geb. Blenke, Elsbeth geboren 6. Oktober 1927, von Glarus Süd GL, Bonstetten ZH, Felben TG, Ehefrau des Feucht, Helmuth Jakob, wohnhaft Friedmattstrasse 19, Bonstetten. Sie starb in Affoltern am Albis am 21. Januar 2016. Andacht: Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, am Freitag, 29. Januar 2016, um 13.30 Uhr. Abdankung: Reformierte Kirche am Freitag, 29. Januar 2016, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Knonau Lüchinger-Meier, Remy (Remigius) von Zürich ZH, Oberriet SG, geboren am 20. Januar 1939, wohnhaft gewesen in Knonau ZH, gestorben am 22. Januar 2016 in Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung (im engsten Familienkreis) mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Freitag, 29. Januar 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Knonau statt. Bestattungsamt Knonau


Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Januar 2016

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«Schlechtere Zukunft unvorstellbar» Zwei Raubüberfälle auf Tankstellen beschäftigen das Säuliamt: Was bewegt Menschen zu solchen Taten? Junge Straftäter haben es bei der Eingliederung ins Arbeitsleben sehr schwierig. Weshalb ein junger Mann seine Zukunft für einige tausend Franken riskiert, wirft Fragen auf. «Wenn es jungen Menschen richtig schlecht geht, denken sie meistens nicht an die Zukunft, da sie sich auf-

grund der aussichtslos scheinenden Gegenwart einfach nichts Schlimmeres als den Ist-Zustand vorstellen können. Deshalb werden sie von der Höhe des Strafmasses auch nicht abgeschreckt», erklärt Alexander Koerdt, Psychologe und ergänzt: «Menschen in solchen Situationen holen sich auch meistens keine Hilfe mehr. Sie brauchen meistens Hilfe vom Umfeld oder von Aussen, damit die Abwärtsspirale

durchbrochen werden kann.» Für den jungen Räuber bleibt deshalb zu hoffen, dass er möglichst bald die Kraft findet sich zu stellen oder er überführt wird. Der Delinquent und Personen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Raubüberfall gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich zu melden. Telefon: 044 247 22 11.

Raub: Artikel 140 des Schweizerischen Strafgesetzbuches Das Schweizerischen Strafgesetzbuches sieht für Raub folgendes Strafmass vor. 1. Wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Androhung gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder nachdem er den Betroffenen zum Widerstand unfähig gemacht hat, einen Diebstahl begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe nicht unter 180 Tagessätzen bestraft.

Wer bei einem Diebstahl, auf frischer Tat ertappt, Nötigungshandlungen nach Absatz 1 begeht, um die gestohlene Sache zu behalten, wird mit der gleichen Strafe belegt. 2. Der Räuber wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft, wenn er zum Zweck des Raubes eine Schusswaffe oder eine andere gefährliche Waffe mit sich führt. 3. Der Räuber wird mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft, wenn er den Raub als Mitglied

einer Bande ausführt, die sich zur fortgesetzten Verübung von Raub oder Diebstahl zusammengefunden hat, wenn er sonstwie durch die Art, wie er den Raub begeht, seine besondere Gefährlichkeit offenbart. 4. Die Strafe ist Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren, wenn der Täter das Opfer in Lebensgefahr bringt, ihm eine schwere Körperverletzung zufügt oder es grausam behandelt.

Die Kantonspolizei sucht diesen Schweizerdeutsch sprechenden Mann. (Bild zvg.)

wir gratulieren

Sanierung eines Fernleitungskanals für das Schulhaus Wolfetsloh

Zum 97. und 90. Geburtstag Im Haus zum Seewadel in Affoltern dürfen wir Elisabeth SchneebeliBolliger zum 97. Geburtstag gratulieren. Sie feiert am Mittwoch, 27. Januar. Heinrich Achermann, Affoltern, feiert am 27. Januar den 90. Geburtstag.

Ein turbulenter Start ins neue Jahr für die Schule Wettswil Für die Schule Wettswil startete das neue Jahr turbulent. An Heiligabend informierte ein Systemalarm über einen Druckverlust und später über den totalen Ausfall des Heizsystems im Schulhaus Wolfetsloh. Der daraufhin aufgebotene Sanitär-/Heizungsfachmann stellte fest, dass im Bereich der Fernleitungsverbindung zwischen dem Heizungsraum im Sporttrakt und dem Schulhaus ein Leck in der Heizungswasserleitung bestehen muss. Nach dem Orten des Lecks und der Öffnung des Fernleitungskanals stellte

sich heraus, dass es sich um ein grösseres Leck, aber auch mehrere zusätzliche kleinere Lecks in den Leitungen handelte. Besonders schwierig war die Situation dadurch, dass die betroffenen Leitungen nicht mehr den heute gängigen Dimensionen und Normen entsprachen. Das Leck konnte daher nur notdürftig repariert werden. Die Begutachtung der Gesamtsituation durch Spezialisten ergab, dass in Erwartung einer Frostperiode eine komplette Kollabierung der Leitungen wahrscheinlich sei. Die Sanierung des

über vierzigjährigen Fernleitungskanals war in der Unterhaltsplanung des Schulhauses in einigen Jahren geplant, allerdings erforderte die jetzt vorliegende Situation sofortiges Handeln. In den letzten beiden Wochen wurden nun der Fernleitungskanal geöffnet und sowohl Wasser- wie auch Heizungsrohre ersetzt. Im gleichen Zuge wurde die ebenfalls im Kanal verlaufende, veraltete Ölleitung durch eine neue, den Vorschriften des Awel entsprechende erneuert. Dies führte

durch Lärm und zeitweisen Ausfall von Wasser und Heizung nicht nur für den Schulbetrieb zu Unannehmlichkeiten. Auch die Anwohner mussten Lärmimmissionen in Kauf nehmen. Nun sind aber alle neuen Leitungen eingezogen und die Heizung läuft wieder im Normalbetrieb. Die notwendigen Umgebungsarbeiten werden, sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen, abgeschlossen. Die Primarschulpflege Wettswil bittet alle Betroffenen um Geduld und bedankt sich für das Verständnis. (pd.)

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Dora Peer-Zimmermann morgen Mittwoch, 27. Januar, den 80. Geburtstag. Edith Widmer-Iseli aus Affoltern, darf am Donnerstag, 28. Januar, ebenfalls den 80. Geburtstag feiern. Am kommenden Donnerstag, 28. Januar feiert auch Georgina Studer-Camenisch in Stallikon ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren den Jubilarinnen und dem Jubilaren herzlich und wünschen schöne Feste.

Vielfältige Schule und interessantes Arbeitsfeld Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG,

Sek Hausen: Evaluation mit sehr gutem Ergebnis und eine Verabschiedung Die Sek Hausen gehört zu den besten Schulen des Kantons! Das ist das Ergebnis der obligatorischen Schulevaluation 2015. Ausserdem wurde das AussenwartEhepaar Baumann verabschiedet. Der Elternrat der Sek Hausen lädt deshalb alle Eltern und Interessierten im Rahmen eines Elternbildungsabends zur Präsentation der Auswertung ein. Über diese Information hinaus werden an diesem Abend Themen zu gesellschaftlichen Megatrends und deren Bedeutung für die Schule angesprochen. Äusserst interessant wird auch der Einblick in aktuelle Erkenntnisse aus der Hirnforschung, Psychologie, Pädagogik und Didaktik sein. Mit diesem Wissen werden Eltern die Pubertätskrisen ihrer Kinder eher aushalten. Nicht zu kurz kommen wird auch ein Einblick in den Lehrplan 21 sowie Zeit für Diskussionen und Fragen.

Verabschiedung Schnee bedeutete für ihn über viele Jahre vor allem früh aufstehen und für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und die anderen Angestellten der Sek Hausen die Wege rund ums Schulhaus freizuschaufeln. Oder

Kurt Baumann pensioniert und verlässt die Schule zusammen mit seiner Frau Helen. Die langjährige Treue zur Arbeitsstelle weist auf ein solides, gutes und von gegenseitiger Toleranz wie Wertschätzung gekennzeichnetes Arbeitsverhältnis. Die Sek Hausen bedankt sich sehr herzlich und wünscht beiden viel Freude und Gesundheit im neuen Lebensabschnitt! «Was den einen reut, das den andern freut.» Als Nachfolger Hansueli Koch (links) und das scheidende Aussenwart-Ehepaar Helen und Kurt Baumann. geeigneter Nachfolger hat Hansueli (Bild zvg.) Koch aus Hausen das Laub rechen, die Grünanlagen jä- rer Anlage geleistet hat. Die unzähli- bereits einige Wochen Einarbeitungsten, dann Pflanzen ansähen, stutzen, gen Stunden der Rasenpflege auf der zeit hinter sich und ist bereit, in die ausbessern und Maschinen warten Anlage Jonentäli müssen dabei auch Fussstapfen des scheidenden Aussenund holzen: Das sind nur einige der erwähnt werden. In ihrer Epoche ha- wartes zu treten. Arbeiten, die unser Aussenwart-Paar ben sie Hunderte von Schülerinnen Kurt und Helen Baumann vom Ober- und Schülern, Dutzende von Lehrper- Elternbildungsabend mit Referat und Austausch: albis über die letzten 19 Jahre für das sonen und Behördenmitgliedern kom- Donnerstag, 28. Januar, 19.30 bis zirka 22 Uhr, im apart gepflegte Erscheinungsbild unse- men und gehen sehen. Jetzt aber wird Singsaal der Sek Hausen.


PUBLIREPORTAGE


Bezirk Affoltern

Sirenentest am Mittwoch, 3. Februar Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Am Mittwoch, 3. Februar 2016, findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Erstmals findet der Sirenentest vollständig auf dem neuen Alarmierungssystem Polyalert statt. – Katastrophen können sich jederzeit und ohne Vorwarnung ereignen – auch in der Schweiz. Im Ereignisfall ist es entscheidend, dass die zuständigen Behörden, die Führungsund Einsatzorganisationen des Bevölkerungsschutzes und auch die betroffene Bevölkerung möglichst rasch und richtig handeln. Am 3. Februar 2016 wird deshalb in der ganzen Schweiz die Funktionsbereitschaft der Sirenen des Allgemeinen Alarms und des Wasseralarms getestet. Es sind keine Schutzmassnahmen zu ergreifen. Ausgelöst wird um 13.30 Uhr das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nötig darf der Sirenentest bis 14 Uhr weitergeführt werden. Ab 14.15 Uhr bis spätestens 15 Uhr wird in den Nahzonen unterhalb von Stauanlagen das Zeichen «Wasseralarm» getestet welche im Kanton Zürich bei einer Zerstörung der SihlseeTalsperren die Bevölkerung in der Nahzone des Sihlsees alarmieren würden. Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. (pd.) Weitere Informationen über den Sirenentest finden Sie auch im Internet unter http://www.sirenentest.ch oder http://www.sirenenalarm.ch oder im Teletext auf Seite 680 der SRG-Sender.

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Dienstag, 26. Januar 2016

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Haupttäter untergetaucht, Mitbeschuldigter freigesprochen Zürcher Obergericht: Urteil des Bezirksgerichts Affoltern teilweise aufgehoben Zwei Betreiber einer bedeutenden Indoor-Hanfanlage in Stallikon kommen möglicherweise ungeschoren davon. Während der geständige Haupttäter untergetaucht ist, wurde der mutmassliche Mittäter aufgrund von Zweifeln letzte Woche freigesprochen. ................................................... von attila szenogrady Es war in der Nacht auf den 26. Juli 2013, als vor einer Liegenschaft in Stallikon die Handschellen klickten. Die Polizei nahm nach einem Tipp zwei Männer aus Nordafrika fest. Der Tunesier und der aus Tunesien stammende Schweizer verbrachten danach einen Monat in Untersuchungshaft. Die Fahnder stiessen im Untergeschoss des Gebäudes in einer Einstellhalle auf eine bedeutende IndoorHanfplantage. Sie umfasste rund 1280 frisch gezogene Hanfpflanzen mit einem hohen THC-Wert.

Nur der Haupttäter geständig Die Ermittlungen ergaben, dass die Täterschaft mindestens 20 000 Franken in den Aufbau der professionell einge-

richteten Plantage investiert hatte. Die anschliessende Strafuntersuchung entpuppte sich als mühevoll. So legte der tunesische Haupttäter zwar ein anfängliches Geständnis ab, stellte aber später jegliche getroffene Anstalten zum Verkauf der Drogen in Abrede. Zudem versuchte er seinen Schweizer Komplizen zu entlasten, indem er dessen Beteiligung konsequent bestritt. Dieser habe ihn kurz vor der Verhaftung lediglich besucht. Dies bestätigte der vermutete Mittäter, der sich als unschuldig bezeichnete und mit dem Drogengeschäft nichts zu tun haben wollte.

Schuldsprüche in Affoltern Die beiden Beschuldigten mussten sich zunächst im September 2014 am Bezirksgericht Affoltern verantworten und wurden wegen den eingeklagten Drogenvergehen verurteilt. Der vorbestrafte Tunesier kassierte nicht nur eine unbedingte Freiheitsstrafe von 15 Monaten, sondern sollte auch weiter acht Monate einer widerrufenen, bedingten Vorstrafe neu absitzen. Der ebenfalls einschlägig vorbestrafte Schweizer Mittäter erhielt eine unbedingte Freiheitsstrafe von 16 Monaten. Das Bezirksgericht Affoltern sah auch seine Schuld als erwiesen an. Einer-

seits hatte die Polizei bei ihm einen Schlüssel zur Indoor-Anlage gefunden. Andererseits hatte der Vormieter der Halle angegeben, dass die beiden Männer in den Räumlichkeiten immer zusammen unterwegs gewesen seien.

Obergericht den Vormieter als Zeugen, der seine früheren Aussagen widerrief und nichts mehr vom zweiten Beschuldigten wissen wollte. Er habe diesen weder innen noch draussen je gesehen, sagte er neu aus.

Neues Strafverfahren eingeleitet

Haupttäter untergetaucht, Mitbeschuldigter freigesprochen

Beide Verteidiger legten Berufung ein und erschienen am letzten Donnerstag vor dem Zürcher Obergericht. Zunächst sah es für sie schlecht aus. So kam heraus, dass die Staatsanwaltschaft inzwischen gegen beide Beschuldigten ein neues Strafverfahren eingeleitet hat. So waren sie im letzten Jahr in Zürich mit einem Personenwagen vor der Polizei geflohen. Dabei hatten sie mehrere Schachteln Marihuana aus dem Autofenster geworfen. Da diese Vorwürfe vor Obergericht nicht verwendet werden durften, wiederholten die Verteidiger ihre Anträge. Die Anwältin des Tunesiers setzte sich wegen eines Teilfreispruchs für eine wesentlich mildere Strafe von zehn Monaten ein. Der zweite Verteidiger verlangte mangels Beweisen sogar einen umfassenden Freispruch. So habe man von seinem Klienten keine DNA-Spuren in der Plantage gefunden, plädierte er. Zudem präsentierte er vor

Nach dem Urteil des Obergerichts wurde klar, dass wohl beide Männer zum Schluss wohl ungeschoren davonkommen. Der am Berufungsprozess abwesende Haupttäter ist nämlich inzwischen untergetaucht und hält sich sehr wahrscheinlich im Ausland auf. Seine Anwältin hat jedenfalls jeglichen Kontakt zu ihm verloren. Beim zweiten Beschuldigten kamen die Oberrichter nach dem Grundsatz im Zweifel für den Angeklagten zu einem Freispruch. Das Obergericht habe das gleiche Bauchgefühl wie das Bezirksgericht, dass auch der zweite Mann schuldig sei, erklärte der Gerichtsvorsitzende Peter Marti. Doch dies reiche für eine Verurteilung nicht aus, sagte er. Vor allem da der Haupttäter seinen Kollegen nie belastet habe und keine objektiven Sachbeweise vorliegen würden. Dem entlasteten Schweizer wurde eine Genugtuung von 7000 Franken zugesprochen.


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Dienstag, 26. Januar 2016

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Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen Louis Palmer hat in der Stampfi Knonau von seiner abenteuerlichen Reise im Solartaxi um die Welt berichtet Nirgends im Säuliamt wird mehr Sonnenstrom produziert als in Knonau. Vergangenen Donnerstag herrschte auf dem Stampfiplatz auch die grösste Dichte an Elektroautos. Kein Wunder, referierte doch Solar-Pionier Louis Palmer im Stampfisaal.

einfahren, in Syrien erhielt er nach einem leichten Auffahr-Unfall eine Polizeieskorte – «Ich habe mich gefühlt wie ein Präsident», so Palmer – und in Jordanien wurde er von einem Prinz empfangen. Sogar das sonst so restriktive Saudiarabien hiess das Solartaxi willkommen. Ein Solarauto im Erdölparadies, wie passt das? «Die Erdöl-Party ist in 10, 20 Jahren vorbei und das nächste Exportgut ist Sand für Solarzellen», erklärt Palmer.

................................................... von thomas stöckli «Haben Sie auch Träume?», fragt der Innerschweizer Solar-Pionier Louis Palmer zu Beginn seines Vortrags in den gut besetzten Stampfisaal, Knonau. Mit einem Traum hat für ihn alles begonnen. Es war der Traum von einer Weltreise im Solarmobil, der ihn seit der Schulzeit nicht mehr losliess. Doch die Elektromobilität war damals noch nicht so weit. So musste er 1994 für sein siebenmonatiges Afrika-Abenteuer von Kenia nach Kapstadt in die Pedalen seines Velo treten, zwei Jahre später hob er für eine Überquerung der Vereinigten Staaten mit einem Ultraleichtflugzeug ab. «Louis, du spinnst», hätten ihm die Leute jeweils erklärt, erzählt Palmer rückblickend. Er selber habe jedoch gelernt, nie aufzugeben. Diese Zuversicht bewährte sich, als der Abenteuerreisende, diesmal im Kleinbus unterwegs, kurz vor dem 11. September 2001 auf dem Heimweg aus Indien in Afghanistan Station machte. Mit 100 Dollar in der Tasche fragte er sich, was er für den Wiederaufbau einer im Krieg zerstörten Schule tun könnte. Kurzerhand wechselte er das Geld in die Lokalwährung Afghani um. Rund 320 Mio. Afghani, ein ganzes Kilogramm Papiergeld, bekam er dafür. Das Geld schmuggelte er zurück in der Schweiz und verkaufte

Shuttle-Dienst an der Klimakonferenz

Im Solartaxi um die Welt: Louis Palmer liess in der Stampfi Knonau an seinem grossartigen Abenteuer teilhaben. (Bild Thomas Stöckli) es an die Besucher seiner Vorträge. 150 000 Franken kamen so zusammen – weit mehr als für den Schulhausbau benötigt wurden.

Enttäuscht von der Autoindustrie Dem Traum von der Fortbewegung mit Sonnenenergie war Louis Palmer allerdings immer noch nicht nähergekommen. So beschloss er, nicht mehr länger auf die Autoindustrie zu warten, sondern die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Um sein Solarauto zu bauen, so nahm er sich vor, würde er künftig täglich 125,6 Minuten investieren, die Zeit also, die ein Schweizer durchschnittlich vor dem Fernse-

her verbringt. Top-Batterien im Wert von 30 000 Franken besorgte er sich im Tessin – im Tausch gegen Werbefläche auf seinem künftigen Auto. Für die Planung konnte er eine Gruppe von Studenten gewinnen, den Alurahmen fertigte ein Lifthersteller. Nachdem auch das Strassenverkehrsamt dem Bastelwerk seinen Segen gegeben hatte, konnte die Reise am 3. Juli 2007 losgehen. Als ersten Fahrgast nahm er Bertram Piccard im Solartaxi mit. Erst noch belächelt, wurde Louis Palmer, der im deutschen «Spiegel» über seine Reise bloggte, bald mit Einladungen aus aller Welt eingedeckt. In Wien durfte er mit seinem Solartaxi ins UNO-Gebäude hin-

Über Indien – in Delhi nahm die damalige Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey für einige Meter im Solartaxi Platz – ging die Reise nach Bali. Dort stand Palmer im Shuttle-Dienst für die hochkarätigen Teilnehmer der Klimakonferenz. In einem Greenpeace-Schiff ging es weiter nach Neuseeland. Dort decken erneuerbare Energiequellen 80 % des Strombedarfs. Möglich machen es geothermische Kraftwerke. Anders sieht es beim «Nachbarn» Australien aus: 60 % des Strombedarfs werden hier durch die schier endlosen Kohlevorkommen abgedeckt, das Interesse an erneuerbarer Energie hält sich entsprechend in sehr engen Grenzen. «Ich war sehr, sehr enttäuscht», gesteht Palmer. In China hingegen wurde für das Solartaxi überraschend der rote Teppich ausgerollt. Das Land der Gegensätze ist nämlich nicht nur Umweltsünder Nummer eins, sondern investiert auch am meisten in erneuerbare Energien. So sehe man überall Elektroroller, Solarzellen auf den Dächern sowie Windräder. Ähnliches gilt auch für die USA. Dort ist Grün in. So lobten etwa Tony Shalhoub, Hauptdarsteller der TV-Serie «Monk» und Talkmaster Jay Leno die Mission von Louis

Palmer in den höchsten Tönen. Ein persönlicher Höhepunkt sei für ihn allerdings gewesen, als er UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York zur Arbeit fahren durfte, so Palmer.

Elektroautos bald günstigere Alternative? Mit der Ankunft in Polen ging die Weltumrundung des Solartaxis am 3. Dezember 2008 zu Ende – damit allerdings nicht das Engagement von Louis Palmer für nachhaltige Mobilität. «Ich bin begeistert von Elektromobilität», gesteht er. Und es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis Elektroautos die günstigere Alternative zum herkömmlichen Verbrennungsmotor werden. Diesen Entwicklungsschritt, so ist er überzeugt, werden allerdings nicht die Autokonzerne vorantreiben, sondern branchenfremde Unternehmen. Doch auch Louis Palmer wollte seinen Teil dazu beitragen, der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. So hat er die Elektroauto-Rallye «Wave» ins Leben gerufen, welche von Jahr zu Jahr mehr alltagstaugliche «Stromer» anlockt. Die diesjährige Austragung soll Mitte Juni in acht Tagen von der Nordsee bis in die Alpen führen. Nicht nur die Elektromobilität hat es Louis Palmer angetan. So streute er in seinen Vortrag immer wieder Beispiele ein, wie sich der Energieverbrauch optimieren lässt: Häuser aus Stroh etwa können ohne Heizung auskommen. Oder wenn in der Schweiz auf jedem Dach eine Solaranlage installiert würde, könnte man alle Atomkraftwerke ausschalten – Anregungen, die beim Apéro rege diskutiert wurden. «Bleiben Sie dran an Ihren Träumen», gab der Referent seinem beeindruckten Publikum mit auf den Heimweg.

«Logisch: Ökologisch!» Natur-, Landschafts- und Umweltschutz im Siedlungsgebiet Säuliamt Das Naturschutzgebiet «Gwerbmatten» scheint in der kalten Jahreszeit in einem leblosen Ruhe-Zustand zu sein. Doch wer genau hinschaut, entdeckt unerwartetes Leben.

zu gut 80 Prozent neu gestaltet. Mittlerweile fanden neben den bereits vorhandenen viele zusätzliche Pflanzen und Tiere einen neuen Lebensraum. Der Naturschutzbeauftragte Walter Zuber kennt die «Fildern» fast wie seine Westentasche, verbringt er doch gut und gerne 100 Stunden pro Jahr im kleinen Naturreservat. Dabei schätzt er die Ruhe und natürlich die vorhandene Vielfalt von Flora und Fauna im kleinen Wildnispark.

................................................... von martin mullis Die Naturoase, eingeklemmt zwischen dem Portal des Üetlibergtunnels, der Autobahn, der Bahnlinie und der Kantonsstrasse, liegt nur scheinbar in der Winterstarre. Das Naturschutzgebiet Gwerbmatten ist mit einer dünnen Schneeschicht bedeckt. Spazierten da nicht zwei Personen mit ihren Hunden auf dem schmalen Feldweg, wäre auf den ersten Blick keine Spur von Leben zu entdecken. Doch schweift der Blick nur wenige Minuten über die beinahe zugefrorenen Tümpel, bemerkt man sofort, dass hier durchaus reges Treiben herrscht. Walter Zuber, Naturschutzbeauftragter der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich, zeigt auf ein halbes Dutzend Krickenten hinter dem Schilf. Sie sind Gäste aus Sibirien und fühlen sich in Wettswil ganz offensichtlich überaus wohl. Ein langschnäbliger Vogel mit dem exotischen Namen «Bekassine» flattert vorbei. Der Schnepfenvogel teilt das Winterquartier mit einigen Artgenossen. Der Berg- und der Wiesenpieper, der Erlenzeisig, die Amsel, die Goldammer und der Buchfink, leben hier mit dem momentan popu-

120 Heckrosen pflanzen

Gäste aus Sibirien: Walter Zuber zeigt auf die Krickenten hinter dem Schilf. (Bild Martin Mullis) lärsten Vogel, dem Stieglitz, welcher den Titel «Vogel des Jahres 2016» in Anspruch nehmen darf.

Turmfalke und Mäusebussard im Naturparadies Trotz nebliger und schlechter Sicht sieht ein aufmerksamer Betrachter im Schilf, auf den kleinen Fliessgewässern und in der Luft überall Leben. Enten schwadern im eisigen Wasser, eine Amsel landet auf der Hecke. Und das etwas komische Flattern des Schnep-

fenvogels lässt sogar den kleinen Hund an der Leine seines Frauchens interessiert aufblicken. Ein Mäusebussard kreist über dem Naherholungsgebiet, und auch der Turmfalke hat sich hier angesiedelt. Um andere und auch scheue Bewohner des kleinen Naturparadieses zu sehen, müsste man das rund 25 Hektaren grosse, ökologisch überaus wertvolle Land nachts oder in den frühen Morgenstunden besuchen. Spuren im Schnee zeigen nämlich, dass Rehe, Füchse, das Mauswiesel oder der Feldhase und der Hermelin

sich hier ebenso wohl fühlen wie noch eine ganze Palette an Lebewesen, welche in der kalten Jahreszeit nicht zu sehen sind. Zaun- und Mauereidechsen, Ringel- und Schlingnatter sowie auch die Blindschleiche verbringen den Winter im Verborgenen und zeigen sich erst in der warmen Jahreszeit wieder.

Vielfältige Öko-Insel Das Naturschutzgebiet in den Fildern wurde vor acht Jahren renaturiert und

Die Mitglieder des Vereins Naturnetz Unteramt werden im kommenden März, unter vielen anderen Arbeiten, auf dem «Munihügel» 120 Heckenrosen pflanzen und damit die kleine Öko-Insel zusätzlich aufwerten. Die von der Gemeinde Wettswil gesponserten Sitzbänke sind zwar am kalten und trüben Dienstagmorgen unbesetzt, dürften aber ganz besonders in den wärmeren Jahreszeiten naturinteressierte Spaziergänger zum Verweilen einladen.

Eine Serie In loser Folge wird der «Anzeiger» unter dem Titel «Logisch: Ökologisch!» über Interessantes und Neues zu den Themen Ökologie, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Naturund Umweltschutz aus dem Siedlungsgebiet Säuliamt berichten.


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Dienstag, 26. Januar 2016

Affoltern engagiert sich für den Kinderschutz in Mauretanien «Affoltern handelt solidarisch» unterstützt ein Projekt der Unicef (Folge 4)

Hohe Kindersterblichkeitsrate: Guter Zugang zu präventiven und kurativen Leistungen ist wichtig.

Zwischen Sommer und Herbst 2015 erhielten fünf Hilfswerke je 33 000 Franken von der Gemeinde Affoltern am Albis – wegen der Annahme der Initiative «Affoltern handelt solidarisch» (Rückgabe von Geldern aus dem «Glencore-Effekt» an die Bevölkerung der betroffenen Länder). Das nordafrikanische Land Mauretanien besitzt viele natürliche Ressourcen. Trotzdem sind viele Menschen hier bitterarm und die Kindersterblichkeit ist sehr hoch: Eines von acht Kindern stirbt, bevor es fünf Jahre alt ist. Unicef setzt sich in Mauretanien für bessere Lebensbedingeungen für Kinder ein. Fast dreimal so gross wie Deutschland, aber mit rund 3,5 Millionen Menschen ist die ehemalige französische Kolonie Mauretanien sehr dünn besiedelt. Das Land besteht zu 80 Prozent aus Wüste. Reich an natürlichen Ressourcen wie Eisenerz (unter anderem drei Glencore-Minen), Gold, Kup-

fer und Erdöl sowie fischreichen Gewässern sollte das Land sich selbst versorgen können. Doch politische Instabilität, das Vorrücken der Wüste und wiederholte Lebensmittelkrisen machen den Menschen zu schaffen. Der Zustrom von Flüchtlingen aus Mali hat die Nahrungsunsicherheit zusätzlich verschärft.

Hohe Kindersterblichkeit Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt in bitterer Not unter der Armutsgrenze. In der Sahelzone sind nach Ausbruch der Hungerkrise im Jahr 2012 nach wie vor 2,5 Millionen Menschen umfassend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Die Folgen dieser vierten Lebensmittelkrise seit 2005 sind allgegenwärtig. Vor allem Frauen und Kinder leiden unter katastrophalen ökonomischen, ökologischen und sozialen Bedingungen und sind dringendst auf Unterstützung angewiesen. Eines von acht Kindern stirbt, bevor es fünf Jahre alt ist. Mangelernährung, fehlender Zugang zu sauberem Wasser und

Der Zugang zu sauberem Wasser ist wichtig für ein gesundes Aufwachsen. (Bilder Unicef)

Krankheiten gehören zu den Hauptgründen für die hohe Kindersterblichkeit.

Grundversorgung sichern Unicef setzt sich in Mauretanien kontinuierlich für eine Kindheit ein, die diesen Namen verdient.

Im Vordergrund stehen dabei die folgenden Hilfsmassnahmen: – Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu Latrinen in Dörfern für 12 000 Menschen – darunter 2300 Kinder jünger als fünf Jahre. – Informationen über hygienisches Verhalten wie Händewaschen – Förderung des Stillens in den

Unterstützung für fünf Hilfswerke Zwischen Sommer und Herbst 2015 erhielten fünf Hilfswerke je 33 000 Franken von der Gemeinde Affoltern am Albis – wegen der Annahme der Initiative «Affoltern handelt solidarisch» (Rückgabe von Geldern aus dem «Glencore-Effekt» an die Bevölkerung der betroffenen Länder). Eine Übersicht über die unterstützten Projekte: – Caritas: Eine Zukunft für Kinder in den Bergen von Bolivien (Folge 1, «Anzeiger» 15. Januar 2016) – Helvetas: Nachhaltige Arbeits-

plätze zum Schutz des Regenwaldes in Bolivien (Folge 2, «Anzeiger» 19. Januar) – Heks: Zugang zu Land in der Demokratischen Republik Kongo (Folge 3, «Anzeiger» 22. Januar) – Unicef: Kinderschutz in Mauretanien (Folge 4, «Anzeiger» 26.1.16) – Terre des Hommes (16 500 Franken): Projekt gegen Gewalt an Kindern in Burkina Faso (Folge 5) – Terre des Hommes (16 500 Franken): Stärkung schwarzer Jugendlicher in Peru (Folge 6)

ersten sechs Lebensmonaten – Versorgung von Kindern und Müttern mit lebenswichtigen Vitaminen und Spurenelementen – Verbesserung der medizinischen Betreuung von Müttern und ihren Neugeborenen mit dem Ziel, 75 000 Neugeborene und 90 000 schwangere Frauen zu erreichen – Aus- und Weiterbildung von 150 Gesundheitsarbeitern – routinemässiges Impfen gegen tödliche Krankheiten in 53 Distrikten, mit besonderem Fokus auf entlegene Dörfer und Gemeinschaften

Überleben und Entwicklung Unicef engagiert sich auch für Jugendliche: In Gruppentreffen werden Themen wie HIV und Aids-Prävention, Familienplanung, Frieden und Bürgerrechte besprochen. Fragen rund um die Hygiene und Sanitäreinrichtungen bleiben aber prioritär. Esther Naef und Rosmarie Kälbling, Affoltern


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Dienstag, 26. Januar 2016

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Erweiterung und Gesamtsanierung sind auf gutem Weg Arbeiten am Schulhaus Ennetgraben in Affoltern können plangemäss im Sommer 2016 abgeschlossen werden Die Gesamtsanierung des Oberstufenschulhauses Ennetgraben in Affoltern am Albis ist auf gutem Weg und wird im Sommer planmässig abgeschlossen. Für die am Bau Beteiligten und für den Schulbetrieb ist sie eine grosse Herausforderung. ................................................... von werner schneiter Erweiterung und Gesamtsanierung der 1971 erbauten Schulanlage Ennetgraben in Affoltern waren unbestritten. Die Erweiterung sowie die Aufwertung von Aula und Foyer fanden an der Urne am 18. Mai 2014 grosse Zustimmung. Mit 3104 Ja gegen 817 Nein wurde in Affoltern und Aeugst der Bruttokredit von 2,5 Mio. Franken angenommen. Die Gesamtsanierung in der Höhe von 19,5 Mio. Franken sanktionierte der Souverän im Rahmen der Budget-Gemeindeversammlungen. Die Aussensanierung mit neuen Fassaden ist beinahe abgeschlossen. Und seit Herbst 2015 läuft der Betrieb im sanierten Allgemeintrakt. Dort befindet sich bei der Aufstockung auch der neue Mehrzweckraum, welcher während der Sanierungszeit zu zwei Schulzimmern umfunktioniert wurde. Anschliessend soll er zu schulinternen Aktivitäten und zum Beispiel auch für Projektarbeiten dienen. Weiter findet man neben einem Foyer auch die Schulküchen und Räume für hauswirtschaftliche und naturwissenschaftliche Fächer sowie die beiden Turnhallen. Im November konnte nach einer weiteren Bauetappe der Südtrakt mit Zimmererweiterungen bezogen werden. «Eine bauliche Herausforderung mit einigen Überraschungen, zum Beispiel bei Aufstockung durch das Regenwetter bzw. die Dachsanierung», sagt Schulpflegerin Sonja Humbel, Mitglied der Baukommission. Gleichwohl sei die Gesamtsanierung bisher in geordneten Bahnen verlaufen, und der Zeitplan stimme – dies auch dank dem grossen Einsatz der Baukommission, fügt sie bei. Dieser Baukommission gehören neben Sonja Humbel, Sonja Züfle (Schulleitung), Marion Petta (Schulverwaltung) und Präsidentin Marlyse Blatter Burger an. Diese unterstützt Daniel Matthis (Hauswartungen), welcher die Schulanlage inund auswendig kennt, was sehr wertvoll ist. Dass es rund läuft, dafür sorgen auch Baubegleiter Fabrizio Meo von der Gemeinde und natürlich

Die neue Fassade des Schulhauses Ennetgraben. (Bilder Werner Schneiter) Generalplaner Martin Greutmann mit seinen Mitarbeitenden von Caretta Weidmann Baumanagement AG. «Die Gesamtsanierung ist für alle Beteiligten eine grosse Herausforderung – nicht nur logistisch, baulich, auch organisatorisch und in Bezug auf die Sicherheit», hält Sonja Humbel fest.

hergesehene Arbeiten angefallen sind. Das Einweihungsfest findet am 3. September statt. Noch im Gang sind die

Bauarbeiten im Nordtrakt, der – wie der Südtrakt – als Schulraum genutzt wird, sowie die Neugestaltung der

Aula. Sie erhält eine neue Küche und eine Bar, wird also auch für nichtschulische Anlässe nutzbar sein.

Keine Provisorien für Schüler Nicht zuletzt dank guten Zusammenspiels der Gremien und der Flexibilität der Lehrpersonen müssen Schülerinnen und Schüler nicht in Provisorien unterrichtet werden. Ausweichen mussten einzig Schulverwaltung und Schulleitung, die in der benachbarten Zena AG untergebracht sind. Schulwerkstätten und Hauswartung sind in den Räumen der (inzwischen nach Zwillikon umgezogenen) Bauspenglerei von Gerhard Baumann eingerichtet.

Nordtrakt und Aula noch im Bau Sonja Humbel und die Verantwortlichen hoffen, dass die verbleibenden Renovationsarbeiten noch bis zum Sommer dauern und weiter gut verlaufen und, dass das Budget eingehalten wird, obwohl schon einige unvor-

Schulpflegerin Sonja Humbel in der neu gestalteten Schulküche.

forum

Gotthard: Die Sperrlüge Wie man auf der Www-Seite des Astra http://www.astra.admin.ch/themen/nationalstrassen/07073/index.html nachlesen kann (Bericht vom 19.11.2015), ist bis ins Jahr 2035 keine Vollsperrung des Gotthards notwendig. Zitat: 8.1. Beurteilung des Bedarfs an Tunnelsperrungen bis 2035. Gemäss der aktuellen Beurteilung von 2015 kann der Gotthard-Strassentunnel (GST) bei einer Verschiebung der Gesamterneuerung bis 2035 betrieben werden, ohne dass umfassende Überbrückungsmassnahmen mit Vollsperrungen erforderlich sind. Die in der Beurteilung von 2010 abgeleitete 140 Tage dauernde Vollsperrung infolge der prognostizierten Sanierung der

Zwischendecke in den kritischen Bereichen wird aus heutiger Sicht als nicht notwendig beurteilt. Alle Instandhaltungs- und Überbrückungsmassnahmen im GST können voraussichtlich räumlich eingegrenzt und innerhalb von regulären Sperrnächten realisiert werden. Warum, liebe Bürger, müssen wir schon 20 Jahre im Voraus über ein Weihnachtsgeschenk an unsere Tunnelbaufirmen abstimmen? Wie man im Bericht auch nachlesen kann, haben sich stark negative Annahmen über Korrosion nicht bestätigt und zudem können diese sehr einfach behoben werden! Warum müsste man dann den

Tunnel ab 2035 überhaupt für drei Jahre sperren? Weil man ihn ausbohren will! – Die Decke soll an eine brandneue EU-Norm (Hier sind die SVP und FDP für fremde Richter!) angepasst werden! Eine Norm übrigens, die das einzige Ziel hat, europaweit Sanierungsaufträge zu generieren... Sie können also mit guten Gewissen Nein stimmen, denn mit einer Entscheidung kann man mindestens bis 2025 warten. Vielleicht gibt es bis dann wieder eine neue EU-Norm, und man hat sich dann zumal schon die nächste EU-konforme Sanierung eingespart ... Jürg Wyttenbach, Affoltern

Einfach die Regeln einhalten Betrifft Artikel auf Frontseite und Seite 5 im «Anzeiger» vom Freitag 22. Januar. Nun wird wieder laut geschrien – vorwiegend von Motorisierten – es sei zuviel Polizei unterwegs. Das könnte man ja eindämmen, indem man die «Spielregeln» einhält. Schon seit geraumer Zeit wird geparkt wie es gefällt. Warum hat man dann eigentlich soviel Aufwand betrieben, dass die Tiefgaragenzufahrt unter dem Gemeindehaus zustande kam? Die sogenannte Begegnungszone ist zur Durchgangs-

strasse beziehungsweise Abkürzung geworden, wobei sich an das Tempolimit auch recht wenige halten.

Ich habe kein Problem ... Wenn man von den schwächsten Mitgliedern im Strassenverkehr (ältere Menschen, Kinder, Radfahrern) erwartet, dass sie die Regeln einhalten, kann ich das von Autofahrern doch wohl auch erwarten. Ich habe kein Problem mit unserer Polizei. Barbara Grohé, Affoltern


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Dienstag, 26. Januar 2016

«Ein tolles Fest für das ganze Dorf» Vollgas-Party und Höcklerball zogen am vergangenen Wochenende hunderte Fasnächtler nach Hedingen

Die Auftritte der Guggenmusiken im Festzelt gehörten zu den Highlights des Abends. Die aufwändigen Kostüme sind immer wieder etwas Besonderes. (Bilder Salomon Schneider)

Im Festsaal, im Partyzelt und in der Kafistube boten sich auf dem Areal der Schulanlage Schachen den Fasnächtlern optimale Festbedingungen. Zu Hunderten strömten sie am vergangenen Wochenende nach Hedingen und feierten bis in die frühen Morgenstunden. ................................................... von salomon schneider Andreas Widmer, Präsident der Vollgashöckler und Ball-Chef Marco Prevedoni sitzen in der Kafistube und prosten einander zu: «Auf ein geiles Fest, das wieder einmal richtig Leben ins Dorf gebracht hat.» Es ist bereits weit nach Mitternacht und die beiden können auf ein rauschendes Fest zurückschauen.

Dorfleben braucht Engagement «Die Organisation ist immer eine Zerreissprobe – auch wenn schlussendlich immer alles super funktioniert. Auch dank der politischen Gemeinde und der Schule, die uns in Hedingen immer voll unterstützen», freut sich Marco Prevedoni. «Das Besucheraufkommen zeigt jedes Jahr wieder, wie gut verankert die Fasnacht der Vollgashöckler ist. Es ist aber manchmal auch schade zu sehen, dass gerade die Jungen primär zum Festen kommen, bei der Guggemusig mitmachen oder mitorganisieren, wollen viele aber nicht. Der Bahn entlang ist das Säuliamt Agglomeration geworden, da geht immer auch ein Teil Dorfleben verloren», wird Andreas Widmer plötzlich nachdenklich und wird von einem Fasnächtler in Vollmaske unterbrochen, der an den Tisch kommt und ihn umarmt: «Auch dieses Jahr wieder eine Hammerparty – danke!»

Der Tamburmajor hat seinen Namen von der mittelalterlichen Militärmusik, wo er bei Paraden den Takt angab – auch bei der Gugge gab er vollen Einsatz.

Die zahlreichen Fasnächtler waren immer zum Blödeln aufgelegt ...

Einige Masken waren extrem aufwändig geschminkt – und schaurig schön.

... und für jeden Spass zu haben.

Die Bar war traditionell bis in die frühen Morgenstunden gut frequentiert.


Gewerbe/Dienstleistungen

Krimi auf der Alp

Million im Ehebett

Der Jodlerklub Affoltern hat mit seinem «Chränzli» im Kasinosaal begeistert. > Seite 13

Am Samstag lädt in Rifferswil der Gesangsverein nochmals zum «Chränzli». > Seite 15

Dienstag, 26. Januar 2016

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Filmemacher Andy Attenhofer referiert an der Volkshochschule im Knonauer Amt. > Seite 20

Superstar im Säuliamt

Störende Pölsterchen gezielt loswerden

Beatrice Egli nimmt in Ottenbach ihren neuen Volvo in Empfang

Kryolipolyse bei Fabienne Jaques in Affoltern Punktuell die Fettpölsterchen wegbringen, die weder durch Sport noch durch bewusste Ernährung verschwinden, das ermöglicht eine gezielte KälteBehandlung im Kosmetikstudio von Fabienne Jaques.

Beatrice Egli, Schlagersängerin und DSDS-Gewinnerin 2013, holte bei Albin Herzog (Mitte) sowie Mathias Kamm, Geschäftsführer und Verkaufsleiter der Garage Albin Herzog, Ottenbach, ihr neues Auto ab. (Bild Urs E. Kneubühl) Nein, da ist nichts von abgehoben oder unnahbar: Schlagersängerin Beatrice Egli, die seit ihrem Sieg 2013 bei der zehnten Staffel von «Deutschland sucht den Superstar» auf der Erfolgswelle schwimmt, ist herzlich, charmant und bodenständig. Albin Herzog von der gleichnamigen Ottenbacher Volvo-Garage spricht gar von fast «familiärer Verbindung». Das bestätigt sich vergangene Woche erneut, als die Schwyzerin die Reusstal-Ge-

meinde besuchte: Begleitet von ihrem Bruder Marcel sowie von Stefan Kälin von Mobiliar Versicherungen, Lachen SZ, dem Geburtsort Eglis, grüsste der Superstar beim Gang durch Werkstatt und Autohaus jeden Mitarbeitenden per Handschlag und mit vertrautem «Du». Dann liess sie sich von Albin Herzog und Mathias Kamm – ebenfalls im befreundeten «Du» – ihren neuen Volvo XC 60 zeigen und erklären. «Ein sicherer fahrbarer Untersatz ist für

mich gerade in diesem Jahr, da ich viele Verpflichtungen habe, von grosser Wichtigkeit», sagt die XC-60-Neubesitzerin und verweist darauf, dass dies bereits ihr drittes Auto sei, das sie von der Garage Herzog hat. Beatrice Egli, die bereits 2015, einen Swiss Music Award gewann, wird am 12. Februar zur diesjährigen Preisverleihung, für die sie gleich zweimal nominiert ist, sicherlich mit ihrem neuen Auto vorfahren. (kb.)

«Love-Handles», hartnäckigen Fettansammlungen an der Taille. Eine bedeutend günstigere und schonendere Alternative zum Fettabsaugen also. Je nach Polster reicht eine Behandlung, oder es folgt in vier bis sechs Wochen eine weitere und allenfalls noch eine dritte. Um den Abtransport der Fettzellen anzukurbeln, empfiehlt Fabienne Jaques den Kunden, direkt anschliessend an die Kryolipolyse eine Einheit auf der Vibrationsplatte einzulegen. Auch dieses Gerät hat sie neu im Angebot. (tst.)

«Nur am Anfang ist es etwas kalt, dann spürt man nichts mehr», beschreibt Fabienne Jaques das Gefühl einer Kryolipolyse-Behandlung. Mit einem leichten Unterdruck saugt der Applikator das unerwünschte Gewebe an. Dann sorgt das Gerät für eine Un- Beauty by Fabienne Jaques, Obere Bahnhofstrasse 3, terkühlung bei -5 bis 4 Grad. Das Affoltern. Telefon 079 679 51 86, für Kryolipolyse: reicht, um die Fettzellen zu schädigen, 079 631 77 07. und in den folgenden Wochen auf natürliche Weise über das Lymphsystem abzutransportieren. Besonders hautschonend, wärmt das Gerät neuster Generation zwischendurch immer wieder auf. Um Gewicht zu reduzieren jedoch sei Kryolipolyse nicht die geeignete Methode, stellt Fabienne Jaques klar. Es gehe es darum, gezielt dort formend einzugreifen, wo Sport und bewusste Ernährung an ihre Grenzen stossen, etwa am Po, Bauch und an Oberschenkeln Fettgewebe ansaugen und unterkühlen. Fabienne Jaques sowie an den demonstriert Kryolipolyse. (Bild Thomas Stöckli)

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Myoptix: Weiter auf Expansionskurs Altersrabatt bei myoptix: Bis Ende Januar gewährt der Familienoptiker beim Kauf einer Brille pro Lebensjahr ein Prozent Rabatt. Er lässt sich immer wieder etwas einfallen, um seine Kunden zu erfreuen, der Familienoptiker an der Betpurstrasse 9 in Affoltern. Aktuell und noch bis Ende Monat läuft die Aktion Altersrabatt. So erhalten Kunden beim Kauf einer Brille pro Lebensjahr ein Prozent Rabatt. In Affoltern hat die Erfolgsgeschichte von myoptix vor sechs Jahren

begonnen. Zur ersten Filiale kamen drei weitere dazu, erst im angrenzenden Aargau von Villmergen über Muri bis nach Sins, dieses Jahr soll nun der nächste Standort im Raum Zürich folgen. In der Filiale Affoltern hat vor drei Monaten Stephan Kullmann das Ruder übernommen. Der Augenoptiker-Meister bringt 20 Jahre Berufserfahrung mit. Zur Seite stehen ihm Augenoptikerin Manuela Christen sowie Lehrling Ece Tezoglu. (tst.) myoptix, Betpurstrasse 9, Affoltern, Telefon 043 541 02 09. www.myoptix.ch.

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Der Showroom von FensterTe an der Zürichstrasse 61 in Affoltern. (Bild zvg.) Haus EgoKiefer wurde mit dem «iF Product Design Award» ausgezeichnet. Seit bald drei Jahren führt FensterTe.ch an der Zürichstrasse 61 in Affoltern einen Showroom, in dem die Produkte Fenster sowie Haustüren ausgestellt sind. Am Samstag, 30. Januar, von 9 bis 18 Uhr bietet sich zusätzlich die Möglichkeit, am Tag der offenen Türe bei Baumann-Bauspenglerei AG, Ottenbacherstrasse 22 in Zwillikon, die Produkte von EgoKiefer zu besichtigen, das Team von FensterTe.ch steht beratend zur Verfügung. (pd.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 26. Januar 2016

Schöne Aussichten auf Lachmuskeltraining Der Theaterverein Bonstetten sorgt für gute Laune mit seinem Lustspiel «Det äne am Bergli» Keine Spur von reiner Alphüttenromantik: Das gibt es beim Lustspiel des Theatervereins Bonstetten. Dafür gibt es aber jede Menge zu lachen. Das musikalische Lustspiel von Miranda Goedhart – eine Weltpremiere – glänzt mit Klamauk und flotten Sprüchen. ................................................... von urs e. kneubühl Eins gleich vorweg – wer am vergangenen Samstagabend die Premiere des Theatervereins Bonstetten im Gemeindesaal verpasst hat, braucht nicht traurig zu sein – vorausgesetzt, er findet an einem der weiteren fünf Vorstellungsdaten (siehe Kasten) Gelegenheit zum Theaterbesuch. Und, das hat die vielbelachte und frenetisch beklatschte Erstaufführung des von Miranda Goedhart geschriebenen und inszenierten musikalischen Lustspiels gezeigt: Es lohnt sich! «Det äne am Bergli» bietet grossartige Aussichten auf Lachmuskeltraining. Wer Spass an Situationskomik, flotten Sprüchen, passenden wie bekannten Liedern sowie an unerwarteten Verwicklungen hat, der jedenfalls sollte sich nicht entgehen lassen, wie der knurrige Bergbauer und Hüttenwirt Heiri, dessen listig-lustiger Bruder und Dorfpfarrer Sepp sowie Briefträger Toni Heiris sich gegen die neue und aufstrebende Skiarena «det äne am Bergli» zur Wehr setzen. Ein Schalk, wer dabei an einen Berghotelier und einen Verein mit ideeller Zielsetzung denkt...

Populäre Lieder wie «Kiosk» und «Atemlos durch die Nacht» Die Idee zum «eigenen» Theaterstück, so erläuterte Vereinspräsidentin Tanja Moll in ihrer kurzen Begrüssung, sei vor gut einem Jahr geboren worden. Autorin und Regisseurin Miranda Goedhart und schliesslich auch der Verein, die Akteure sowie viele Helferinnen und Helfer haben sich in der Folge kräftig reingekniet, um den Einfall Wirklichkeit werden zu lassen. Das Resultat ist sehens-, hörens- und erlebenswert. Die bis ins Detail liebevoll gestalteten Bilder der beiden bespielten Bühnen im Gemeindesaal bieten den würdigen Rahmen für die zügige und freche Inszenierung der sich entwickelnden Turbulenzen. Viel Situationskomik, flotte Sprüche, unerwar-

Im unterhaltsamen Lustspiel begeistern mit Sprüchen und Liedern: (v. r.) Kurt Good, Roger Seiler, Erika Umiker und Nadia Goedhart ... (Bilder Urs E. Kneubühl) tete Verwicklungen und Akteure, die ihre Rollen überzeugend, charismatisch und mit Herzblut auf der Bühne umsetzen, bringen das Publikum immer wieder zum Lachen – es bleibt kein Auge trocken. Aber das ist es nicht allein. Die geschickt in die Geschichte eingeflochtenen bekannten wie populären Lieder und Gassenhauer reissen das Publikum immer wieder zu begeistertem und verdientem Zwischenapplaus hin. Neben – logo – «Det äne am Bergli», sind es auf der Berghütten-Seite bestens bekannte Mundartlieder und -popsongs wie «Der Heiri het es Chalb verchauft», oder «Oh läck Du mir am Tschöpli», während auf der Seite der Skiarena Partyknaller und Schlagerhits wie «Schatzi schenk mir ein Foto» und «Atemlos durch die Nacht» sowie weitere zum Mitklatschen animieren.

seurin und den Akteuren, über Bühnenbildner, Ton- und Lichtregie, bis hin zum Saalservice! Und noch etwas: Könnte denn «Det äne am Bergli» ein musikalisches Lustspiel sein, wenn die vordergründige Geschichte nicht auch ihre Hintergründe hätte sowie Irrungen und Wirrungen sich in Minne auflösen würden? Nein – und das macht auch Sinn, denn schliesslich ist ja jede einzelne Figur eine ehrliche Haut, die man einfach ins Herz schliessen muss, weil sie einem im Grund direkt aus der Seele spricht. Der tosende Beifall des Publikums zum Ende ist entsprechend redlich verdient, denn die Zuschauer verlassen den Gemeindesaal herzhaft lachend und fröhlich. Da und dort aber auch mit einem «Schade, dass es schon fertig ist ...»

«Schade, dass es schon fertig ist ...»

Der Theaterverein Bonstetten lädt noch weitere fünf Mal zum musikalischen Lustspiel «Det äne am Bergli» – und zwar am: 29. und 30. Januar, jeweils 20 Uhr, am 4. und 5. Februar, zur selben Zeit, sowie zur Derniere am 6. Februar, um 19 Uhr. Alle Vorstellungen finden im Gemeindesaal Bonstetten statt. Ticketverkauf auf www.theaterbonstetten.ch.

Bodenständigkeit wie Zeitgeist, Bauernschläue und Sinnesverwirrungen, Geistlichkeit und geistige Getränke werden in «Det äne am Bergli» auf ein klischeehaft garniertes Sonderpodest gehievt und aus humorvoller Distanz betrachtet – und dabei dürfte den meisten Zuschauern manche Szene nicht unbekannt sein. Auch Kalauer fehlen nicht, ebenso wenig wie etwas Lokalkolorit und vor allem das Herzblut aller Beteiligten – von der Regis-

Weitere Vorstellungen

... genauso Andrea Oberholzer (rechts) und Kaspar Locher.

Theatergruppe Oberamt: «D’Fraueflüschterer vo Kappel» Ausverkaufte Vorstellungen, viel Gelächter und Szenenapplaus Eine gelungene Theaterwoche der Theatergruppe Oberamt mit ausverkauften Vorstellungen, viel Gelächter und Szenenapplaus ist wieder mal Vergangenheit. Mit dem Dreiakter «D’Fraueflüschterer» unter der Regie von Mägi Frey und Michi Schüpbach traf man voll ins Schwarze.

beitsscheuen Typen richtig auf den Sack! Die Jobsuche jedoch trug Früchte, allerdings erst als das Büro mit dem sinnlichen Namen «Fraueflüschterer» von Karla Endel (gespielt von Julia Leibacher) ins Spiel kam, hatten die beiden Jungs, einen für sie lockeren Job gefasst. Heikel zwar und äusserst verschwiegen, freuten sie sich doch über die Offerten, mit Frauen auszugehen, für Club- und Kinobesuche, gediegene Nachtessen usw.

Bernhard (Adrian Wälti) und sein Schwager Walter (Jürg Stauffer) haben zwar keine Lust auf Arbeit, doch im Stück liefen sie beide zur Hochform auf. Als dann auch noch die quirlige Putzfee Anni Müller (Mägi Frey) auf der Bühne umherwirbelte, hatte man das Publikum vollends erreicht.

Jubiläum im nächsten Jahr

Heikel und äusserst verschwiegen ... Doch die ständigen Mahnungen von Bernhards Frau Kathi (Erika Lechleitner) gingen den beiden ar-

Zwei ohne Lust auf Arbeit, aber in Hochform. Und eine quirlige Putzfrau ... (Bild zvg.)

Die Geheimhaltung war nur von kurzer Dauer, denn Peter (Michi Schüpbach) kam beiden auf die Schliche. Doch nach handfester Auseinandersetzung kam es dann trotz einiger «Veilchen» zur friedlichen Versöhnung. Im kommenden Jahr feiert die Theatergruppe das zehnjährige Bestehen. Man darf gespannt sein, wie die Feierlichkeiten aussehen werden. (ts)


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Jodlerklänge und kriminelles «Älplerläbe» Traditionelles Chränzli mit Konzert und Theater des Jodlerklubs Affoltern Einmal mehr hiess es im Kasinosaal Affoltern Vorhang auf für das Chränzli des Jodlerklubs Affoltern. Das im zweiten Teil des Abends aufgeführte Lustspiel «Älplerläbe» passte ausgezeichnet zu den Darbietungen der Jodlerinnen und Jodler. ................................................... von martin mullis Das Chränzli des Jodlerklubs Affoltern gehört zum Säuliamt genau so wie die Albiskette. Der Anlass ist für die Liebhaber der Volksmusik ein unverzichtbarer Jahres-Event. Kein Wunder, dass es dem Jodlerklub Jahr für Jahr gelingt, den Kasinosaal an einem Wochenende dreimal problemlos zu füllen. Präsident Werner Haas begrüsste die gutgelaunten Jodlerfans und freute sich, eine lange Liste von Gast-Delegationen willkommen zu heissen. Die Erwartungen der gespannten Gäste wurden am Freitagabend denn auch nicht enttäuscht. Bereits der erste Auftritt der stattlichen Männer mit den Händen im Hosensack und den drei bezaubernden Jodlerinnen stand sozusagen als greifbare Garantie für einen gemütlichen Abend. Sie sangen zum Auftakt das Lied «Gmüetlich zäme sy» und die erwartungsvollen Besucher lehnten sich zurück und genossen die heimeligen Melodien und die fröhliche Stimmung im Kasinosaal. René Hanselmann moderierte den Abend und überbrückte mit viel Witz die kurzen Unterbrüche. Die Jodlerinnen und Jodler steigerten sich mit ihren Liedervorträgen von Programmpunkt zu Programmpunkt. Sie demonstrierten in Bademäntel gekleidet mit Verrenkungen und herrlichen Possen, dass sogar in der Sauna gejodelt wird.

Aberwitziges auf der beschaulichen Alp Etwas gewagt wurden die Mutigen unter den Gästen von den Jodlern aufgefordert, auf die Bühne zu kommen und zusammen mit den «Profis» ein Lied zu singen. Der Chor staunte nicht schlecht, als tatsächlich etwa zwei Dutzend Beherzte auf die Bühne stiegen. Die Debütanten erhielten für ihr Engagement einen riesigen Applaus, ihre Leistung durfte sich nämlich durchaus hören lassen. Noch einen Tick turbulenter zeigte sich dann im

Ein beeindruckender Auftritt: Der Jodlerklub Affoltern, (Bilder Martin Mullis) zweiten Teil das Geschehen auf der Bühne. Unter der Regie von Rolf Lindinger spielte die Theatergruppe das Lustspiel «Älplerläbe». Die Geschichte könnte kurz gefasst mit wenigen Sätzen erzählt werden. Doch die aberwitzigen Vorgänge auf der beschaulichen Alp nahmen von Akt zu Akt absurdere Züge an. Da wurde kofferweise Geld gestohlen, mit einer Pistole nicht nur herumgefuchtelt, sondern auch mehrmals geschossen und selbst ein in farbige Kleider gehüllter Hippie vermochte weder Frieden noch Ordnung zu stiften.

Haas für die Dirigentin Therese Lüscher zu ihrem Geburtstag, den sie an diesem Freitag feierte. Sämtliche Gäste im Saal stimmten ein «Happy

Birthday» an und wünschten ihr mit einem riesigen Applaus alles Gute. Die Fans der Volksmusik erlebten ein unterhaltsames Repertoire und einen

Abend für Herz und Gemüt. Da nahmen sie auch die Belastung ihrer Lachmuskeln bis zur Schmerzgrenze locker in Kauf.

«Happy Birthday» für die Dirigentin Eine Verfolgungsjagd, in der eine Mistgabel die Hauptrolle spielte, trug ebenfalls dazu bei, die Zuschauer zu begeistern. Die schrägen Sprüche, die närrischen Gags und natürlich die Faxen der semiprofessionellen Protagonisten verursachten bei den Gästen Lachsalven im Minutentakt. Zwei der Schauspieler, Ernst Beeler und Daniel Obschlager, feierten an diesem Abend ihr zwanzigjähriges Engagement mit dem Affoltemer Laien-Theater. Auch ein kleiner, aber rührender Höhepunkt des Abends waren die Glückwünsche von Präsident Werner

Die Lachmuskeln der Gäste ziemlich beansprucht: Turbulentes Geschehen auf der Bühne.

Ermordeter Frauenarzt und eine clevere Ermittlerin Krimi-Lesung in der Bibliothek Hausen mit Silvia Götschi Normalerweise liegen in Bibliotheken keine Leichen herum – und schon gar nicht im ehrwürdigen, über hundertjährigen Raum der Bibliothek Hausen. So geschah es aber am vergangenen Mittwoch. Angestiftet zum Mord hatten Bibliotheksleiterin Susi Fischli und ihr Team – gastfreundlich wie immer.

rinnen können verhindern, dass sich der Blick sofort auf eine weibliche Leiche am Boden richtet. Neben Blutlachen liegen – fein säuberlich nummeriert – ein Revolver, ein Koffer, eine CD und andere Beweisstücke. Die Stiefel der wirklich sehr toten Schaufensterpuppe haben beeindruckende Stiletto-Absätze.

................................................... von regula zellweger Es war bereits dunkel, als die Besucher durch die massive zweiflüglige Holztür, gesäumt von mächtigen Steinsäulen, den Bibliotheksraum betraten. Normalerweise ist man sofort vom Zusammenschmelzen des historischen, vom Vater von Max Frisch erbauten Baus und der Funktionalität der modernen Bibliothek fasziniert. Nicht einmal die freundlichen Bibliotheka-

So dramatisch präsentierte sich Silvia Götschi Silvia Götschi gestaltete ihre Lesung in der Bibliothek in Hausen mit viel Dramatik und inmitten einer «mörderischen» Szenerie. (Bild Regula Zellweger)

Schwarze Stiefel mit Stiletto-Absätze, enge schwarze

Hose, schwarzer, zipfeliger Gehrock, eine schwarze, wallende Haarmähne nebst rotem Lippenstift – so dramatisch präsentierte sich auch die Innerschweizer Krimiautorin Silvia Götschi. Mit viel Charme und Wortwitz wurde sie von Susi Fischli vorgestellt. Silvia Götschi wuchs in Hergiswil und Kriens auf. Nach dem Besuch der Handelsschule in Luzern arbeitete sie fast zwanzig Jahre in der Hotellerie und Gastronomie, bevor sie sich 1998 ganz dem Schreiben widmete. Die Mutter von fünf Kindern hat seit 2006 bereits mehrere Krimis veröffentlicht. An diesem Abend gab sie mit der Lesung aus «Herrengasse» einen Einblick in das Alltagsleben der sonst so beschaulichen Kantonshauptstadt Schwyz. Silvia Götschis Bücher sind im Emons Verlag und im Eigenverlag, der Literaturwerkstatt, erschienen. Sie engagiert sich im Innerschweizer Schriftstellerinnen- und Schriftstellerverein ISSV und bei den Rigi-Literaturtagen.

Oberleutnant Valerie Lehmann Oberleutnant Valérie Lehmann hat sich nach der Trennung von ihrem Mann nach Schwyz versetzen lassen. Sie wird von der Staatsanwältin von Reding mit der Ermittlung im Mordfall des Frauenarztes und CVP-Politikers Joachim Heinzer beauftragt. Die Ermittlerin hat keinen leichten Stand bei der männerdominierten Polizei des Kantons Schwyz. Und vor allem auch nicht mit sich selbst. Ihre eigene Vergangenheit holt sie brutal ein. Der Krimi vermittelt eine Portion Lokalkolorit und wer Schwyz kennt, konnte sich nicht nur die Schauplätze genau vorstellen, sondern auch Bezug schaffen zu den typischen Schwyzer Namen wie Betschart, Inglin, Heinzer oder von Reding. Silvia Götschis Sprache ist bildhaft, man schaut quasi einen selbst in Szene gesetzten Film im Kopf, während man liest.


veranstaltungen

Neujahrsapéro der Bibliothek Stallikon Samstag, 30. Januar, von 10 bis 13 Uhr Für den Start ins neue Bibliotheksjahr hat sich das Bibliothek-Team etwas Besonderes ausgedacht: Während der für diesen Anlass verlängerten Ausleihe, von 10 bis 13 Uhr, werden Neuheiten für Erwachsene aus den Bereichen deutsche und englische Belletristik, Hörbuch und Sachbuch aufgelegt. Die Besucher können sich viel Zeit nehmen und durch die neuen Bücher stöbern. Gerne geben die Bibliothekarinnen Auskunft zu den Titeln und Tipps zu weiteren Medien.

Für Kinder und Jugendliche stehen in den Gestellen ebenfalls viele Neuheiten bereit, die entdeckt werden wollen. Das Team lädt Gross und Klein herzlich zum Apéro ein und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. (apt) Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon, Massholderenstrasse 1, Schulhaus Loomatt in Sellenbüren, Stallikon.

«Klezomania» im Kloster Kappel Auftritt der Jomtov Klezmerband Am Sonntag, 31. Januar 2016 ist die Jomtov Klezmerband im Rahmen der Konzertreihe «Musik und Wort» im Seminarhotel und Bildungshaus in Kappel am Albis zu hören mit ihrem neuen Programm «Klezomania». Die Klezmerband Jomtov besteht aus sechs leidenschaftlichen Musikerinnen aus dem Raum Zürich/Schwyz: Margot Peyer (Gesang/Texte), Eva van den Berg (Klarinette), Cindy Oppliger, (Akkordeon), Marlies Bruhin, (Posaune), Eveline Wittwer (Klavier) und Susann Brandenberg (Kontrabass). Sie alle haben unterschiedliche musikalische Hintergründe. Verbunden durch die gemeinsame Faszination zur jüdischen Musik, fand Jomtov 2010 zusammen. Nachdem die Band bereits 2013 unter dem Motto «Total meschugge» erfolgreich im Kloster Kappel konzertierte, sind die Frauen nun zurück mit ihrem neuen Programm «Klezomania». Die Vielseitigkeit der Klezmer-Musik spiegelt sich sowohl in der fröhlichen Tanzmusik als auch in den poetischen Liedern des Repertoires wider. Die Melodien bewegen sich zwischen

Die Jomtov Klezmerband. (Bild zvg.) den Extremen. Sie sind sehr lebhaft, virtuos und verspielt aber auch immer wieder verträumt, schlicht und melancholisch. Mit ihrer universellen Attraktivität und Kommunikationsfreude repräsentiert diese Musik den Geist des Judentums. Voller Witz und Weisheit sind auch die jüdischen Anekdoten und Gedichte, die in das Konzert einfliessen. Das Konzert im Klosterkeller Kappel beginnt am Sonntag, 31. Januar, um 17.15 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit am gemeinsamen Imbiss teilzunehmen. Preise: 15 Franken inklusive einem Getränk; Jugendliche bis 16 Jahre zum halben Preis, Kinder unter 12 Jahren gratis. Informationen unter www.klosterkappel.ch oder Telefon 044 764 88 10. (pd.)

Ein kleines Licht, das Hoffnung weckt Imbolc: Fest des wiederkehrenden Lichts Das Jahresrad hat sich wieder neu zu drehen begonnen. Als erstes Jahreskreisfest darf das Fest des Lichts gefeiert werden. Jren Omlin lädt Frauen ein, Imbolc am 1. Februar tanzend und am 5. Februar draussen in der Natur zu feiern, und das wiederkehrende Licht zu würdigen. Die dunkelsten Wochen des Jahreskreises sind vorbei. Seit der Wintersonnwende am 21. Dezember werden die Tage wieder länger. Das angekündigte Licht, das in der dunkelsten Zeit des Jahres, im Fest der Wintersonnwende gefeiert wurde, wird langsam Wirklichkeit. Trotz der künstlichen Lichtquellen empfinden viele Menschen die Zeit der langen Dunkelheit sehr intensiv. Morgens im Dunkeln zur Schule oder zur Arbeit zu gehen und oft erst wieder im Dunkeln nach Hause zu kommen, stärkt die Sehnsucht nach der Wiederkehr der Sonne. Daher sind freudige Ausrufe wie: «Es wird schon wieder heller!», in den ersten Monaten des neuen Jahres immer häufiger zu hören. Noch ist es Winter. Noch heisst es auf den Frühling warten. Aber das Ende der dunklen Jahreszeit beginnt,

wenn auch erst zaghaft. Für dieses Hoffnungsschöpfen steht Imbolc, eines der acht keltischen Jahreskreisfeste, ein Lichterfest, das in der Dynamik des ganzen Jahreskreislau- Ein Rotkehlchen fes seine ganz be- wartet auf den sondere Kraft und Frühling. (zvg.) Aussage in sich birgt. (pd.) Frauen tanzen im Jahreskreis: 1. Februar, 21. März, 9. Mai, 20. Juni, 29. August, 19. September, 1. November und 19. Dezember 2016, jeweils von 19.15 bis 21.15 Uhr im Saal des reformierten Chilehuus Ottenbach. Mitnehmen: Rutschfeste Socken oder ähnliches; Kosten: 20 Franken. Frauen feiern im Jahreskreis: 5. Februar, 18. März, 29. April, 24. Juni, 26. August, 23. September, 31. Oktober und 16. Dezember 2016. Treffpunkt jeweils: 19 Uhr, Kiosk Bahnhof Hedingen; zirka zwei Stunden leichtes Wandern in dem Wetter entsprechender Kleidung und guten Schuhen; Dauer: 19 bis zirka 22 Uhr; Kosten: 25 Franken. Leitung und Anmeldung: Jren Omlin, Fachfrau Zeremonien- und Ritualgestaltung und Tanzleiterin TGG, Rüchligstrasse 2C, 8913 Ottenbach, Telefon 043 466 80 84; 079 733 40 29, Mail: jren.omlin@ lebensdichte.ch; Jahresprogramm: www.lebensdichte.ch.


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Dienstag, 26. Januar 2016

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Lieder, «Länd(l)er» und ein Banküberfall «Chränzli» des Gesangsvereins Rifferswil mit einer musikalischen Reise um die Welt und einer Kriminalkomödie Nächsten Samstag, 30. Januar, um 19.45 Uhr bietet sich nochmals die Gelegenheit, das «Chränzli» des Gesangsvereins Rifferswil zu besuchen. Es hat nur noch wenige freie Plätze. Am letzten Samstag, 23. Januar, standen gleich zwei Aufführungen auf dem Programm. Die jeweils gut besuchte Nachmittagsvorstellung für Familien und Senioren sowie die Abendvorstellung. Mit dem Welthit «Ich war noch niemals in New York» von Udo Jürgens, eröffnete der Gesangsverein sein diesjähriges Programm unter dem Motto «Länd(l)er». Die neue Präsidentin Doris Bircher begrüsste das Publikum, bedankte sich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern und übergab danach das Wort an Patricia Oberle, welche durch das Programm führte. Ihr Plan, eine Vereinsreise in verschiedene Länder zu organisieren, wurde immer wieder von einem hartnäckigen «Ländlerfreund» durchkreuzt. Auch Dirigent Andreas Fischer mischte sich in die Organisation ein und setzte sich kurzerhand neben den Pianisten Stephan Wiedmer. Der virtuos vierhändig gespielte spanische Tanz überraschte und erfreute sowohl Publikum als auch Chor. Über die Karibik «Island in the sun» von Harry Belafonte, via Tsche4 chien «Babi7cka» von Karel Gott, ging die musikalische Reise nach Öster-

Spannung ist angesagt. Benno Lenzlinger (Peter Hegnauer), Liebhaber von Frau Morf (Sonja Voser), Carola (Barbara Heimann), die Freundin von Herrn Morf (Patrick Müller) und Hannes Gfeller (Nicolas Heini) werden von Polizist Kelterborn (Dani Geissbühler) der Komplizenschaft am Banküberfall verdächtigt. (Bild zvg.) reich, genauer ins «Salzkammergut». Endlich kam der Ländlerfreund Kurt Graf samt Schwiizerörgeli zu seinem Ziel, nämlich in der Schweiz zu bleiben und einen zünftigen Ländler zu spielen. Unterstützt wurde er dabei von Köbi Geissbühler auf dem Euphonium und Patricia Oberle auf dem EsAlto-Saxofon. Als Zugabe wurde mit Begleitung von Schwiizerörgli und Pu-

blikum das «Guggerziitli» zum Besten gegeben.

«Die Million im Ehebett» Nach Tombola-Losverkauf am Mittag und Quizpräsentation am Abend, öffnete sich der Vorhang für die Kriminalkomödie: Während Jakob Morf im Geschäft ist, wird seine Frau Eva von

ihrem Liebhaber, dem Bankbeamten Benno Lenzlinger, besucht. Als Morf zur Unzeit überraschend nach Hause kommt, muss sich Benno auf dem Balkon verstecken. Sein Pech ist, dass Morf aus einem verhängnisvollen Grund nach Hause gekommen ist: im Radio hat er gehört, dass die Bank am Ort überfallen wurde. Auf der Flucht hat der Bankräuber einen Unfall ge-

baut und versteckt sich nun in der Nähe. Morf hofft auf die ausgesetzte Belohnung. Die turbulenten Szenen die daraus entstanden, wurden durch die Laiendarsteller der Theatergruppe Rifferswil hervorragend gespielt. (op) Platzreservierung von 19 bis 21 Uhr bei Familie A. Heimann, Telefon 044 764 10 05, oder unter www.gesangsverein-rifferswil.ch.

Maskentreiben – ein fasnächtliches Konzert der anderen Art Die Orchestergesellschaft Affoltern gab ihre Winterkonzerte in Bonstetten und Hausen ................................................... von susanne crimi Die katholische Kirche in Hausen war vergangenen Sonntag bis auf den letzten Platz besetzt, als die ersten Klänge der «Musik zu einem Ritterballett» erklangen. Die acht Nummern des Ritterballetts schrieb Ludwig van Beethoven für eine Fasnachtsveranstaltung, die im März des Jahres 1791 stattfand. Den Auftrag dazu bekam er von Ferdinand Graf von Waldstein. Dieser hatte den Bonner Adel zu einem «karakterischtischen Ballett in altdeutscher Tracht» geladen und Beethoven zur Komposition der Musik für Tanz und Pantomime der aufgeführten «Maskerade» beauftragt. Die Tanzmusik, die durchaus einen Suiten-Charakter aufweist, greift nach dem einleitenden Marsch das Thema «Deutscher Gesang» auf, das sich durch die folgenden Stücke refrainartig wiederholt.

Motive wie Jagd, Romanze, Krieg, Tanz und Trinkgelage sind weiter darin eingefügt. Die Orchestergesellschaft spielte verstärkt durch Gastmusiker und geleitet durch Hugo Bollschweiler virtuos auf und liess vor den inneren Augen der Zuhörer das farbenprächtige Treiben der maskierten Tänzerinnen und Tänzer aufleben.

Schönheit und Leichtigkeit

«Das Larghetto pour cor et orchestre» von Emmanuel Chabrier wurde fast hundert Jahre später geschrieben. Im Vergleich zum vorhergehenden Stück schien es beinahe avantgardistisch. Der diesjährige Solist Mischa Greull stellte sein Können unter Beweis. Das Horn, obwohl als Seele des Orchesters bezeichnet, wirkt sonst oft nur im Hintergrund. Hier nun war sein Hauptanteil der warme rufende Klang, das Geheimnisvolle, die solistische Hauptmelodie, die durch das Orchester getragen und eingebettet wurde. Einer von Wolfgang Amadeus Mozarts wenigen engen Freunden war Joseph Leitgeb, der trotz seines wesentlich höheren Alters zu ihm ein sehr ungezwungenes Verhältnis hatte. Seines Zeichens begnadeter Hornist und für Mozarts Musik Feuer und Flamme, bettelte er den befreundeten Komponisten an, ihm doch ein Hornkonzert zu schreiben. Immer zu Scherzen aufgelegt liess sich das Genie erweichen, machte aber zur Begnadeter Solohornist: Mischa Greull hat begeistert.

Die Orchestergesellschaft aus einer ungewohnten Perspektive. (Bilder Susanne Crimi) Bedingung, dass sich der ältere Freund während der Zeit des Schreibens hinter den Ofen knien müsse. So entstand das Hornkonzert in Es-Dur, KV 417. Mischa Greull musste bestimmt Zeit seines Lebens nicht hinter einem Ofen auf ein Musikstück warten, dass seinem Können gerecht wird. Und doch zollte er seinem mittelalterlichen Vorgänger Leitgeb Respekt, indem er dem Publikum die Schönheit und die Leichtigkeit vermittelte, die die Musik von Mozart, insbesondere das Horn, immer wieder hervorruft. Ein Mitglied der Orchestergesellschaft machte das anwesende Publikum darauf aufmerksam, dass Mozart wohl musikalisch ein Genie war, allerdings mit seinen Finanzen absolut nicht umzugehen wusste. Falls er über Geld verfügte, verprasste er es rückhaltlos und wenn er nichts mehr hat-

te, musste er eben darben. Um dem anwesenden Orchester das gleiche Schicksal zu ersparen, sei es möglich, als «Freund der Orchestergesellschaft Affoltern OGA» mit einem jährlichen Beitrag die Freude an der Musik und des Musizierens unterstützend zu erhalten.

Wunderbare und auch sehr stilvolle Art, Fasnachtsmusik zu hören Mit «Masques et Bergamasques», Op. 112 von Gabriel Fauré begann an diesem Abend bereits das letzte Konzertstück. Hugo Bollschweiler lud das Publikum dazu ein, die folgenden vier Konzertstücke wie eine Art Filmmusik mitzuhören und sich in der Fantasie an Orte zu begeben, die für jeden individuell als Wohltat und der Erholung dienen sollen. Die Schreibende wollte

dem fasnächtlichen Thema treu bleiben und begab sich mit der Ouvertüre an eine mittelalterliche Stätte zur Fastnachtszeit in Monte Carlo, wo auch die Uraufführung stattgefunden hatte, allerdings war das 1919. Das folgende Menuett entführte dann in das Paris des Sonnenkönigs, die Pastorale liess den Karneval in Venedig aufleben und das letzte Stück führte zurück ins 21. Jahrhundert und in die katholische Kirche in Hausen. Nachdem die lieblichen Klänge verklungen waren, brummte nur noch leise die Lüftung, bis der Applaus die hervorragende Leistung des Orchesters und seines Dirigenten bestätigte. Eine wunderbare und auch sehr stilvolle Art, Fasnachtsmusik zu hören, fand am vergangenen Sonntagabend in der katholischen Kirche Hausen seinen Ausdruck.


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Vermischtes

Dienstag, 26. Januar 2016

Vom Drehbuch zum Kino

Bütschgi, Trio-Jazz und virtuose Russen

Filmemacher Andy Attenhofer referiert an der Volkshochschule

Diese Woche im Kellertheater LaMarotte

Mit Andy Attenhofer hat die Volkshochschule im Knonauer Amt in der Woche der Solothurner Filmtage einen Schweizer Filmemacher als Referenten engagiert. Attenhofer gibt Einblick in die Entstehung eines Films vom Drehbuch bis zum Start des Films in den Kinos.

Podium: «Mundart! Gibt zu reden»

................................................... von urs bregenzer Aufgewachsen ist der heute 37-jährige Gian-Andrea Makoto Attenhofer in Thusis. Hier hat er die Schulen absolviert und bereits als Knabe mit Mutters Super8-Kamera erste Erfahrungen im Filmen gemacht. In der Mittelschule entstand in einer Arbeitswoche sein erster Film. Seit jeher gehört das Geschichten schreiben und das Filmemachen zu Attenhofers Leben. 2002 verliess er die Schweiz, um an der Ai Miami International University zu studieren. Diese Hochschule, die mit ihren Ais (Art institutes) in allen Sparten der Kunst Ausbildungsgänge anbietet, ist wohl die führende Adresse für Filmstudenten. Im dritten Ausbildungsjahr wurde Attenhofer dazu auserwählt, einen der vier Abschlussprojekt-Filme, die die Hochschule alljährlich dreht, als Film Director zu leiten. Sein Werk «Papparaz-

Andy Attenhofer. (Bild zvg.) zi» wurde als bester Film des Jahres ausgezeichnet. 2005 schloss Attenhofer seine Ausbildung mit «summa cum laude» ab und war Jahrgangsbester des Institutes.

Produktion. 2006 war Attenhofer Gewinner des «Global Art Festival». Im Jahre 2007 erhielt er vom Kanton Graubünden einen Kulturförderungsbeitrag, der ihm eine zweijährige Pause in der Schweiz ermöglichte. Hier entstanden zahlreiche Drehbuchideen und das Skript zum letzten Kurzfilm Attenhofers «Suspension of Disbelief», den er in Los Angeles drehte und mit dem er grosse Erfolge an zahlreichen Filmfestivals feiern durfte. Zusammen mit Andrea Semadeni gründete Attenhofer die Chispa Productions Switzerland mit Sitz in Stallikon. Aktuell arbeitet Attenhofer am Film «Andiamo», der bald in die Kinos kommen dürfte. Die Volkshochschule im Knonauer Amt, die eine Arbeitsgruppe der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern ist, freut sich, in ihrem Programm auch ein Referat über die Filmwissenschaft zu haben. Die Besucher dieses Vortrages erhalten Einblick in die Kunst der Filmproduktion und der sympathische Referent geht bestimmt auf Fragen des Publikums ein.

Ausschnitte aus Dialektfilm-Klassikern fördern einige skurrile Dialekt-Konstellationen zutage. So tragen beispielsweise sämtliche Schauspieler im Heimatroman «Die Käserei in der Vehfreude» (1958) nach Jeremias Gotthelf ihre Intrigen im urchigsten Berndeutsch aus – unabhängig von ihrem tatsächlichen Dialekt. Ob Mani Matter oder Pedro Lenz, «Bütschgi» oder «Gröibschi» und Hochdeutsch im Kindergarten – Mundart gibt zu reden. Ein Antenne-Beitrag aus Basel zeigt Heidi Abel 1963 bei einer Strassenumfrage zum Frauenstimmrecht, ein Beitrag von DRS Aktuell aus den 1980er-Jahren erklärt das Schweizerdeutsche zur Knacknuss für ausländische Geheimdienste ... Die historischen Filmdokumente machen auf eindrückliche Weise erlebbar, wie sich die Sprache verändert. Audiovisuelle Archivperlen rund ums Thema Dialekt präsentiert von Markus Gasser, SRF-Mundartexperte, Sabine Boss, Regisseurin «Der Goalie bin ig» und Claudio Miozzari, Moderator und Historiker, morgen Mittwoch, 27. Januar, Bar und Abendkasse ab

Grosse Erfolge an zahlreichen Filmfestivals Bald gründete er mit einem Freund aus der Filmschule eine Firma (Chispa Films) und begann mit einer ersten

Mittwoch, 27. Januar, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehr-

18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25 / 15 Franken,

zweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi,

Essen 15 Franken: Ab 19 Uhr Käsespezialitäten vom

1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser:

Chäs Stöckli, Gschwellti und Salat (Reservieren

Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern a.A..

erwünscht).

Donnerstags-Jazz

«Kreativ Studio»

Donnerstag, 28. Januar, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Virtuose Cellomusik»: Alexander Neustroev und Dmitri Demiashkin Die beiden russischen Virtuosen Alexander Neustroev (Violoncello) und Dmitri Demiashkin (Klavier), Preisträger vieler Concours, begeisterten bereits im Januar 2009 das «LaMarotte»Publikum. Jetzt, nach genau sieben Jahren, zeigen sie erneut ihr immenses Können, ihr perfektes Zusammenspiel und ihre grosse Musikalität in Werken von Brahms, Chopin, Tschaikowsky, Prokofjew, Schtschedrin, Rossini, Fauré, Popper, Piazzolla und Martinù. Ein Feuerwerk an Virtuosität und grenzenloser Spielfreude! (pz) Samstag, 30. Januar, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Ab 19

Eintritt: 25 Franken (U30: Fr. 15.-), Abendkasse. Infos: www.orientiert.ch.

wie attraktiv die klassische Jazz-Besetzung sein kann: Die Protagonisten lassen einander viel Spielraum und interpretieren in intimer Atmosphäre Standards und eigene Kompositionen. Die Musiker erfinden den Trio-Jazz wohl nicht neu, interpretieren seinen Inhalt aber derart stilsicher, dass man darin spielend die Erfahrung von vier Jahrzehnten ausmachen kann.

Uhr Essen «Russische Hackplätzchen» 15 Franken (Reservation erwünscht).

Melch Däniker, Roman Dylag und Ferdinand Schlumpf: Dieses Trio beweist,

Platzreservierung für alle Anlässe empfohlen

«Virtuose Cellomusik»: Tonhalle-Cellist Alexander Neustroev ...

... und Pianist Dmitri Demiashkin bestreiten das Programm. (Bilder zvg.)

unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Neues Angebot im Familienzentrum

Die kreative Ader ausleben. (Bild zvg.)

Auch das Familienzentrum Bezirk Affoltern hat das Bedürfnis derjenigen erkannt, die sich gerne kreativ betätigen, denen es aber manchmal an Platz, dem passenden Material oder der richtigen Ausrüstung fehlt. Die perfekte Lösung ist in greifbarer Nähe: Das neue Angebot «Kreativ Studio» im Familienzentrum Bezirk Affoltern beim Kronenplatz. Dieses Angebot richtet sich an alle, die ihr Hobby zum kreativen Austausch ab und zu gerne in Gesellschaft

ausüben, ein originelles Mitbringsel für ein Familienmitglied oder für sich selbst machen oder einfach ihre kreative Ader ausleben möchten. Die nächsten drei Workshops finden am Montag, 25. Januar, Dienstag, 2. Februar, und Mittwoch, 16. März, jeweils ab 19 Uhr im 2. Stock statt. Die Platzzahl ist beschränkt, Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. (mf ) Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Stadt am Röstigraben mit beeindruckender Vielfalt «Erlebnisse» besuchte am Samstag die Stadt Fribourg mit ihren Kirchen, Klöstern und Brücken Traditionell beginnt das «Erlebnisse»-Jahr jeweils im Januar mit einer Stadtbesichtigung. Das war auch 2016 der Fall, mit dem Besuch von Freiburg – bei herrlich schönem Wetter. Eine grosse Schar von 35 Personen traf sich vor dem Tourismusbüro und vor dem ganz besonderen Stadttheater. Die beiden Stadtführer Wandeler und Reitze zeigten in der Folge «ihre» Stadt den Reisenden aus dem Säuliamt. Freiburg, eine traditionell katholische Stadt, hat heute noch mehrere Klöster und zahlreiche Kirchen, die zum Teil neu instand gestellt wurden und die auch von ganz verschiedenen Religionen genutzt werden. Interessant auch, dass das alte Freiburg nicht oben bei der Kathedrale war, sondern am Fluss unten, der viele Kehren macht und jeweils auf einer Flussseite ein steil anfallendes Ufer hat. Diese verschieden Flüsse machten es auch nötig, dass Freiburg ein Ort mit vielen Brücken wurde und noch immer ist. Mit einer neuen imposanten Brücke gelang es, das Stadtzentrum weitgehend vom Durchgangsverkehr zu befreien.

Die etwas anderen Fotos zu Freiburg: das Stadttheater ... Etwas Besonderes ist die Standseilbahn, die von der Stadt an den Fluss hinunterführt. Erbauerin dieser Bahn war die Brauerei Cardinal. Diese Bahn verfügt indes über einen ganz speziellen Motor, der noch heute in Betrieb ist. Nicht Elektrizität oder Brennstoff wird zum Betrieb eingesetzt, sondern das Abwasser aus dem oberen Stadtteil wird innert zirka zwei Minuten in den Tank der oberen Kabine eingelassen und bringt jetzt so viel Gewicht, dass

... und der Blick zum Zusammenfluss der Sarine und Gottéron. (Bilder zvg.)

die untere Kabine mit bis zu 18 Personen «gratis» hinaufgezogen werden kann. Steigt man an der Bergstation aus, riecht man den Treibstoff! Die zweisprachige Stadt hat ebenfalls einen sehr traditionellen Eishockey-Club, Fribourg-Gottéron. Namensgebend war der gleichnamige Fluss, der in Freiburg in die Sarine einmündet. Der Stadtführer genoss es sehr, die Zürcher darauf hinzuweisen, dass Gottéron 1980 den ZSC auf der of-

fenen Eisbahn mit 6:0 geschlagen hat. Die Zuschauer waren damals nicht nur am Spielfeldrand, sondern standen auch weit oben auf der Strassenbrücke. Nach einem feinen Mittagessen direkt an der Sarine blieb noch etwas Zeit, auf eigene Faust durch Freiburg zu schlendern, bis die Bahn die Reisegruppe «Erlebnisse» kurz nach 15 Uhr zurück ins Säuliamt brachte. Es gäbe noch viel zu berichten von diesem

sehr gelungenen Anlass, der sowohl vom Ort als auch von den beiden Stadtführern her sehr begeisternd war. Ein abwechslungsreicher und interessanter Tag und Jahresauftakt ging viel zu schnell vorbei und machte Lust auf weitere Erlebnisse. Otto Steinmann Fotos zu diesem und anderen Erlebnissen unter www.erlebnisse.ch/fotolabum.


Sport

Dienstag, 26. Januar 2016

Petra Klingler auf Weltcup-Podest Die Bonstetterin erreichte in Saas Fee den hervorragenden zweiten Rang Am Wochenende fand im Parkhaus von Saas Fee der dritte Weltcup der Eiskletterer statt. Am Start waren im Lead und im Speed gut hundert Athletinnen und Athleten aus 19 Ländern. Bonstetterin Petra Klingler erreichte den hervorragenden zweiten Rang. Nur eine Woche nach den Schweizer Meisterschaften im Eisklettern wurde in der Parkhausarena von Saas Fee ein Lead- und ein Speed-Weltcup ausgetragen. Im Innern des Parkhauses wurden interessante und fordernde Routen mit Holz und Eis aufgebaut. Für die Zuschauer ist dieser Wettbewerb sehr attraktiv, weil die Athleten auf jeder Parkhausebene aus nächster Nähe beobachtet und angefeuert werden können. Bereits in der Qualifikation zeigte Klingler, dass die Formkurve stimmt. Mit einem Top qualifizierte sie sich problemlos für den Halbfinal. Dort zeigte sie wiederum eine gute Leistung, die für eine Finalqualifikation

Petra Klingler (Bonstetten) zeigt in Saas Fee eine grossartige Leistung und wird hinter der Russin Maria Tolokonina Zweite. (Bild Kaspar Kellerhals)

reichte. Offensichtlich hat Klingler ihre Kräfte hervorragend eingeteilt und konnte im Final nochmals ihr ganzes Können zeigen. Am Schluss musste sie sich nur der Russin Maria Tolokonina geschlagen geben. Dritte wurde Maryam Filipova (RUS). Die zweite Schweizerin, Sina Götz (Mastrils) erreichte in ihrer jungen Eis-Karriere den hervorragenden sechsten Rang. Bei den Herren sorgte Yannick Glatthard (Meiringen) für den zweiten heimischen Podestplatz an diesem Wettkampf. Er führte im Final lange, musste sich am Schluss aber doch Sieger Maxim Tomilov aus Russland und Janez Svoljšak (SLO) geschlagen geben. Kevin Huser (Widen) vom Regionalzentrum Zürich erreichte als zweiter Schweizer den Final und klassierte sich im achten Rang. Einmal mehr dominierten die russischen Athletinnen und Athleten im Speed-Klettern. Bei den Damen belegten sie die ersten fünf Plätze und bei den Herren gar die ersten zehn Ränge. Einen Achtungserfolg erzielte Samuel Clavien (Venthône). Als Elfter wurde er bester Nicht-Russe.

Eine beliebte Ausdauerprüfung Reppischtallauf in Stallikon am Sonntag, 31. Januar Bereits Ende Januar findet auf dem Gemeindegebiet Stallikon mit dem Reppischtallauf der erste Anlass statt. Der beliebte Ausdauerwettkampf wird am 31. Januar bereits zum 27. Mal durchgeführt. Der Lauf ist nicht nur für Läufer mit Wettkampferfahrung geeignet, sondern dank der vier Kilometer langen Joggingkategorie auch für Läuferinnen und Läufer, die noch nie Wettkampfluft geschnuppert haben. Am letzten Anlass wurde zum ersten Mal die Zusammenarbeit mit der Zeitnehmerfirma Datasport erfolg-

reich getestet und so wird auch in diesem Jahr dieser Service (Anmeldungen, Zeitmessung und Ranglisten) angeboten. Als Neuerung kann man sich dieses Jahr nicht nur übers Internet anmelden, sondern es besteht wieder wie in den früheren Jahren die Möglichkeit, sich per Einzahlungsschein über das Reppischtallauf-Post-Konto anzumelden. Der erste Startschuss wird für die jüngsten Kinder bestimmt sein. Sie starten um 10 Uhr und werden über eine Strecke von 500 m rennen dür-

Der Reppischtallauf – ein beliebter Ausdauerwettkampf, bei den Jungen ebenso ...

fen. Ab 10.30 Uhr gilt es für die Jugendlichen ernst. Sie werden eine Distanz von 950 m respektive 2000 m unter die Füsse nehmen. Damit die Kinder nicht so lange auf ihre Rangverkündigung warten müssen, wird es am 31. Januar zum ersten Mal zwei Ehrungen geben. Die erste wird nur für die Jugendlichen bestimmt sein und wird um zirka 11 Uhr stattfinden. Aufgrund dieser Änderung werden die Starts der Erwachsenen etwas nach hinten verschoben. Die Joggingkategorien starten neu um 11.45 Uhr und

um 12.30 Uhr wird das Hauptfeld auf die zirka 8 Kilometer lange Strecke geschickt. Die Walking/NordicwalkingKategorie folgt ihnen zwei Minuten später. Die Rangverkündigung für die Erwachsenen findet dann um 14.30 Uhr statt. In der Festwirtschaft, vor allem bekannt für ihre feine Gerstensuppe, können die Läufer und Läuferinnen und die hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauer ihren Hunger stillen. (pd.) Infos und Anmelden unter www.reppischtallauf.ch.

... wie bei den Erwachsenen. (Bilder zvg.)

«Blue Dynamite»: Top Start nach den Festtagen

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Gepunktet, aber nicht überzeugt Unihockey 3. Liga Grossfeld: Die Buccaneers starten erfolgreich ins 2016 und besiegen sowohl Mutschellen als auch Reinach jeweils knapp mit 2:1. Immer wenn das Unihockey-Lokalderby zwischen den «Buccs» und Mutschellen auf dem Programm steht, fliegen die Fetzen. Tore, Strafen und Emotionen en Masse sind jeweils garantiert. In den letzten drei Begegnungen siegten beide Teams je einmal, zum Auftakt dieser Saison resultierte ein hart umkämpftes Unentschieden. Diesmal war jedoch alles anders. Sowohl die Ämtler als auch die Aargauer hatten Mühe, den Rhythmus zu finden und taten sich schwer. Es entwickelte sich eine schwerfällige Partie mit sehr wenigen Torszenen. Obwohl aufgrund der Tabellensituation viel auf dem Spiel stand, wurde die Partie über weite Strecken sehr fair geführt. Captain Nicola Grass brachte dann als Erster Leben in die Bude. Zuerst zog er nach einem Querpass direkt ab zum 1:0 und kurz vor der Pause kopierte er sein 1:0 zum 2:0, indem er aus praktisch identischer Position abzog und den Ball im Lattenkreuz versenkte. In der zweiten Halbzeit bäumte sich Mutschellen zwar etwas auf, die Buccaneers agierten nun aber sehr abgeklärt und mehr als den Anschlusstreffer zum 2:1 liess man nicht mehr zu, sodass man einen wichtigen Sieg verbuchen konnte, ohne das Leistungsmaximum abrufen zu müssen.

Bestform noch nicht erreicht Ähnliches Bild auch zu Beginn der zweiten Partie des Tages. Kein Spielfluss, Mühe im Spielaufbau und kaum Torchancen auf beiden Seiten. Den «Buccs» war jedoch anzusehen, dass zu Beginn des Jahres viele Akteure ihre Bestform noch nicht erreicht haben. Der Gegner aus Reinach war immer einen Schritt schneller und daher meistens im Ballbesitz, sodass man sich des öftern nur mit einem Foul zu helfen wusste, was dem Spielfluss ebenfalls nicht gut bekam. Dank einer souveränen Leistung von Torhüter Dennis Wild konnte jedoch die Null gehalten werden und bis kurz vor Schluss war die Partie völlig offen. Als die taktischen Fesseln abgelegt wurden und beide Mannschaften nun vehement den Sieg suchten, entwickelte sich je länger je mehr ein munteres Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Als Reinach innerhalb von wenigen Sekunden gleich zwei Topchancen ausliess, schnappte sich Joël Wuillemin den Ball und versenkte ihn nach einem raschen Gegenstoss im Tor. Die Aargauer waren nun sichtlich geschockt, waren sie doch bis zu diesem Zeitpunkt das bessere Team. Sven Eckert nutzte dies aus und erzielte nach einer unübersichtlichen Situation das 2:0, was gleichbedeutend mit der Entscheidung war. Pech für Torhüter Dennis Wild, dass Reinach noch in der allerletzten Sekunde des Spiels den Anschlusstreffer erzielen konnte und somit seinen ersten Shutout der Karriere zunichtemachte.

Die Mixedvolleyballer von Volley S9 siegen Das Blue Dynamite-Team des Säuliamter Vereins Volley S9 startet stark ins neue Jahr. Gegen den Spitzengegner edu.unterstrass und das Oerliker Greenteam resultierten klare Siege (3:1 und 3:0). Mit mehreren Ex-Nationalliga-A-Spielern sind «die Blues» ein sehr routiniertes Team mit starken Frauen. Verletzungspech zu Beginn der Saison zwang Spielertrainer Schuler zum Wechsel der zentralen Pass-Position, wo sich das Team jetzt gefunden zu haben scheint.

Drei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz

Schon im Hinspiel gegen die Unterstrasser hiess es 3:0 für die «Blues». Doch das Resultat täuscht: auch in der gerade ausgetragenen Rückrunde waren die Sätze ausgeglichen und über weite Strecken konnte kein Team die Oberhand gewinnen. Für Zuschauer wie Spielende bedeutete dies spannende, anspruchsvolle Ballwechsel. Jetzt gilt es, in den kommenden Spielen den Kampfgeist beizubehalten und einen Platz an der Tabellenspitze zu erkämpfen. Mit ihrem explosiven Namen bringen «Blue Dynamite» die besten Voraussetzungen dafür mit. Manuel Murer

Oben von links: Sibylle Bühler, Severin Roth, Rolf Schuler, Claudia Sütterlin. Unten: Alexandra Perisset, Astrid Bier, Manuel Murer, Frank Fitzlaff. (Bild zvg.)

Zwar konnten die Buccaneers, wie schon in der letzten Runde 2015, auch in der ersten Runde 2016 das Punktemaximum verbuchen, jedoch nur mit einer grossen Portion Glück. Lokomotive Reinach hatte mit vier Metalltreffern in der zweiten Halbzeit viel Pech und monierte, wahrscheinlich zu Recht, dass beim Stande von 0:0 ein wohl regulärer Treffer nach langer Diskussion vom Schiedsrichter Duo aberkannt worden ist. Da Glück aber dazugehört, befinden sich die Ämtler jetzt auf dem komfortablen 3. Platz und haben nun Polster von drei Punkten auf die Abstiegsplätze. (pd.)


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