Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 7 I 168. Jahrgang I Dienstag, 28. Januar 2014

Keine Spende

Werbung ausgedehnt

Im Gegensatz zum Säuliamt will die Stadt Zug keine GlencoreSteuergelder spenden. > Seite 3

Stadtzürcher Gemeinderatskandidaten auf Wahlplakaten im Amt. > Seite 3

Theaterverein Bonstetten: «Da sind Sie richtig!» Ein munteres Verwechselspiel mit Protagonisten des Theatervereins Bonstetten, die überzeugen. Jawohl, da sind Sie richtig, wenn Sie herzhaft lachen möchten und ein deftiges und turbulentes Lustspiel mögen. Der Theaterverein Bonstetten zeigt bis 9. Februar noch fünf Mal das muntere Verwechslungsspiel «Da sind Sie richtig!» von Marc Camoletti. Eine Posse um vier Damen, die unter einem Dach leben und per Annonce, unabhängig voneinander, einen Mann suchen. Eine möchte die Wohnung vermieten, eine braucht ein Aktmodell, die andere Klavierschüler und eine will heiraten. Prompt melden sich auch vier Herren und gelangen, wie könnte es anders sein, jeweils an die falsche Dame. Das Chaos ist vorprogrammiert und Lachen garantiert. Dafür sorgen auch die brillant spielenden Protagonisten des Theatervereins Bonstetten. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 11

-

2400 Euro Preisgeld Obfelderin Aline Metzler für ihre Reportagen in der Frankfurter Allgemeinen geehrt. > Seite 5

-

Gute Noten Das Holiday Inn auf dem OVA-Areal mit respektabler Auslastung. > Seite 5

Ohne eigenen Haushalt keine Investitionen Spital-Betriebskommission zur Revision des Zweckverbandes Nach der Ablehnung der Überführung des Spitals Affoltern in eine gemeinnützige AG müssen die Statuten des Zweckverbands der neuen Gesetzeslage angepasst werden. Die Betriebskommission des Spitals informierte die Delegierten der Gemeinden über die Einführung eines eigenen Haushalts für das Spital. ................................................... von salomon schneider

Thomas Jucker, der Präsident der Betriebskommission, orientierte über den ersten Schritt, um den Zweckverband zukunftstauglich zu gestalten: «Zuerst muss das Spital einen eigenen Haushalt erhalten. Momentan sind die

Finanzflüsse so komplex geregelt, dass weder Transparenz noch schnelle Entscheidungsverfahren gewährleistet werden können und das Spital kann keine Investitionen mehr tätigen.» Der eigene Haushalt würde rückwirkend auf den 1. Januar 2014 eingeführt, da das in den Gemeinderechnungen so budgetiert ist. Ohne eigene Rechnung würde es zu grösseren Abweichungen in den Gemeinderechnungen 2014 kommen.

Abstimmung noch in diesem Jahr möglich Die Betriebskommission hat den eigenen Haushalt für das Spital bereits dem Gemeindeamt vorgelegt. Dieses begrüsste das Vorhaben und erklärte, dass eine Änderung des Haushalts Totalrevision genannt werden muss,

auch wenn sonst alles beim Alten bleibt. Der Proporzschlüssel für die Kosten bleibt erhalten, und die Gemeinden werden weiterhin an Gewinnen und Verlusten beteiligt. Es ist also durchaus möglich, dass das Stimmvolk in den Gemeinden des Bezirks Affoltern noch dieses Jahr über einen eigenen Haushalt für das Spital abstimmt. Auch diese Abstimmung würde ein «Ja» in allen Zweckverbandsgemeinden voraussetzen. Diese Vorlage scheint jedoch unter einem besseren Stern zu stehen als die neue Rechtsform. Alle Gemeindedelegierten und die anwesenden Parteivertreter äusserten sich positiv. Auch der «Verein Zweckverband» schreibt auf seiner Homepage, das Akutspital müsse so positioniert werden, dass es «Rücklagen bilden kann», was nur mit eigenem Haushalt möglich ist.

-

Ausbildungsbeiträge Die Gesundheitsdirektion fördert den Späteinstieg in die Pflegeberufe. > Seite 5

Auch Luca Schuler in Sotschi dabei Der Selektionsausschuss von Swiss Olympic hat sechs Athletinnen und Athleten im Ski Freestyle Slopestyle für die Olympischen Winterspiele in Sotschi ausge- Luca Schuler. (zvg.) wählt. Ins Team geschafft hat es auch Luca Schuler aus Ebertswil. Nebst den Mettmenstetter Aerials-Brüdern Lambert ist der Freeskier der dritte Ämtler im Olympia-Aufgebot der Schweiz. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 17 anzeigen

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (im Wagi-Shopping) können Sie vom 28. Januar bis zum 24. Februar von unseren attraktiven Angeboten profitieren. Bis zu 30% Ra-

Der Füürball – traditioneller Auftakt in die Säuliämtler Fasnachtszeit Zwar gilt der 11.11. als Fasnachtseröffnung, aber der eigentliche Auftakt in die Ballsaison erfolgt traditionell in Obfelden – mit dem Füürball vom ver-

gangenen Samstag, der wieder rund 1000 Närrinnen und Narren anzog, die im Singsaal des Schulhauses Chilefeld für einen fulminanten, fröhlichen und

schweisstreibenden Auftakt sorgten. Schützenhilfe im stickig-schwülen Klima leisteten die Liveband «Alpen Starkstrom» aus Österreich und Gug-

batt auf Schlafzimmer, Markenmatratzen und Aufräumungsmöbel. Sie können auch bis 900 Franken auf unseren Fernsehern sparen. Also keine Zeit verlieren und zu Conforama kommen. Wir freuen uns auf Sie! Conforama – so schön wohnen, so günstig.

genmusiken aus der Umgebung mit kakofonen Klängen. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 6

200 05 Die Livemusik «Alpen Starkstrom» brachte Bewegung in den Singsaal des Schulhauses Chilefeld in Obfelden. (Bild Werner Schneiter)

9 771661 391004


Stellenanzeiger Gemeindeverwaltung Ottenbach bleibt am Freitag, 31. Januar 2014, geschlossen

Für unsere Holzbauunternehmung suchen wir nach Vereinbarung einen qualifizierten

Aufgrund eines EDV-Workshops im Zusammenhang mit der Verwaltungsreorganisation, Einführung der elektronischen Geschäftsverwaltung und EDV-Outsourcing (VRSG) bleibt die Gemeindeverwaltung am Freitag, 31. Januar 2014, während des ganzen Tages geschlossen. Bei Todesfällen erreichen Sie uns unter der Notfallnummer 076 625 04 93.

Zimmerpolier/ Holzbautechniker Arbeitsgebiet Zürichsee/Knonauer Amt Sie als Persönlichkeit verfügen über betriebswirtschaftliches Denken und haben Erfahrung in EDV und CAD. Ihr Arbeitsgebiet erstreckt sich von Neu-/Umbauten bis Elementbau. Sie sind es gewohnt, selbstständig Baustellen/Projekte zu führen und leiten. Wir bieten Ihnen eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem dynamischen und motivierten Team.

Ottenbach, 28. Januar 2014 Gemeindeverwaltung Ottenbach

Liegenschaften

Haben wir ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto. Bitte senden Sie diese an Chiffre 3878, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Vermietungen Wir vermieten ab sofort in unserem denkmalgeschützten Riegelhaus eine schöne neugestaltete

5½-Zimmer-Maisonettewohnung mit grossem Keller und Estrich, Garten und Sitzplatz. Mietzins Fr. 2450.– plus NK. 220.–.

Für unsere Znüni-Tour in der Industrie Nord in Merenschwand, suchen wir eine

Nähere Angaben unter Vermietung im Homegate oder Stehli Homepage. Verlangen Sie Unterlagen oder eine Besichtigung. Stehli Seiden AG, Telefon 044 762 16 11

Teilzeit-Verkäuferin die mit unserem Verkaufsbus Backwaren und Getränke verkauft. Bei Interesse senden Sie uns Ihre Bewerbung per E-Mail oder Post an folgende Adresse: Pöschtli Beck AG Nik Vogel Postrasse 1, 8912 Obfelden poeschtlibeck@poeschtlibeck.ch www.poeschtlibeck.ch

Für unseren Kundendienst (Reparaturen, Materialkontrollen) suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung

Elektromonteur (Elektrofachmann) ca. 20–30% Sie reparieren Eigen- aber auch Fremdprodukte, die unsere Kunden uns anvertrauen, machen Stichproben beim Wareneingang etc. Wir erwarten selbstständiges und exaktes Arbeiten. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter hu.noser@noserlight.ch

Für unsere Badeanlage Hedinger Weiher suchen wir für die Saison 2014 eine

Badewache m/w Zu Ihrem Aufgabengebiet gehört die Aufsicht über den Badebetrieb unter Einhaltung der Badeordnung während der Abwesenheit zur Unterstützung des Bademeisters. Eine detaillierte Aufgabenbeschreibung sowie das Anforderungsprofil ist im Internet unter www.hedingen.ch abrufbar. Wir freuen uns über Ihre vollständige schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 14. Februar 2014 an die Gemeindeverwaltung Hedingen, Abteilung Tiefbau und Sicherheit, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen

Veranstaltungen

Für weitere Auskünfte steht Ihnen unser Bereichsleiter Tiefbau und Sicherheit, Andreas Gabler, Telefon 044 762 25 66, andreas.gabler@hedingen.ch, gerne zur Verfügung.

Im Rahmen von MJAS sucht die Gemeinde Aeugst am Albis

Eine Jugendarbeiterin/ einen Jugendarbeiter 25 % Die Mobile Jugendarbeit Region Säuliamt MJAS ist ein Zusammenschluss der 4 Säuliämtler Gemeinden Aeugst und Affoltern am Albis, Obfelden und Ottenbach. Sie sind für Ausbau und Betrieb der neu geschaffenen offenen Jugendarbeit in Aeugst am Albis zuständig. In Ihrer niederschwelligen Arbeit leisten Sie Beziehungsarbeit und sind Kontaktperson für die Jugendlichen, vernetzen die in der Jugendarbeit tägigen Vereine und Personen, arbeiten in der Villa Rosa mit und initiieren Projekte im ganzen Gemeindegebiet. Zusätzlich können Sie sich in der Region mit MJAS, dem Bezirksjugendbeauftragten sowie mit weiteren, im Bezirk arbeitenden Jugendarbeitern vernetzen. Sie verfügen über eine Ausbildung in soziokultureller Animation oder eine gleichwertige Ausbildung. Wünschenswert wäre, wenn Sie bereits über Erfahrung in der offenen Jugendarbeit verfügen. Wenn Sie zudem den Führerausweis besitzen und bereit sind, auch an Abenden und an den Wochenenden zu arbeiten, so freuen wir uns über Ihre Bewerbung.

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Wir bieten Ihnen ein vielfältiges und spannendes Arbeitsgebiet in einem regionalen Projekt mit wesentlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Neben zeitgemässen Arbeitsbedingungen erwartet Sie zudem ein innovatives und motiviertes Team. Ihren Arbeitsplatz haben Sie Aeugst am Albis. Hat Sie unser Inserat angesprochen? Dann senden sie Ihre Bewerbung elektronisch, PDF, ein Dokument, mit Foto und den üblichen Unterlagen an: info@mjasonline.ch Gerne erwarten wir Ihre Bewerbung bis zum 17. Februar 2014. Zusätzliche Informationen über die mobile Jugendarbeit und die Gemeinde Aeugst am Albis erhalten Sie unter: mjasonline.ch und aeugst-am-albis.ch und per Telefon bis zum 5. Februar: Thomas Zehnder, Leiter MJAS, Telefon 079 634 93 10 (Sportferien 6. bis 16. Februar 2014).


Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. Januar 2014

3

Im Gegensatz zum Säuliamt will Zug keine Glencore-Steuergelder spenden Das Parlament der Stadt Zug lehnte eine Initiative von Jolanda Spiess-Hegglin (Alternative) ab Das Parlament der Stadt Zug hat diese Woche eine Initiative abgelehnt, welche einen Teil der Steuergelder der Firma «GlencoreXstrata» an Hilfswerke spenden wollte. ................................................... von carlo schuler Der Börsengang des Schweizer Rohstoff-Giganten hatte 2012 etlichen Gemeinden im Kanton Zürich aufgrund des kantonalen Finanzausgleichs markante Mehreinnahmen beschert. Fünf Gemeinden im Zürcher Knonauer Amt hatten letztes Jahr entschieden, einen Teil dieser Gelder an Hilfswerke zu spenden, welche sich in den Abbaugebieten für die lokale Bevölkerung einsetzen. Die Bewegung im Knonauer Amt sorgte für Aufsehen: So etwa berichtete sogar das amerikanische «Wall Street Journal» in seiner OnlineAusgabe über den zustimmenden Entscheid der Gemeindeversammlung von Obfelden. Nach dem Vorbild die-

ser Ämtler Gemeinden versuchte Jolanda Spiess-Hegglin, Co-Präsidentin der Alternativen der Stadt Zug, ebenfalls ein Zeichen der Solidarität zu setzen. In einer Einzelinitiative verlangte sie, dass die Stadt Zug einen «symbolischen Betrag» von 100 000 Franken an Hilfswerke spende, welche sich in den Rohstoff-Abbauländern für die betroffene Bevölkerung einsetzen. Spiess begründete ihre Initiative damit, dass die Firma GlencoreXstrata wegen der Missachtung von Menschenrechten und wegen Umweltbelastungen in der Kritik stehe. «Das Säuliamt zeigt auf, was Solidarität bedeutet», schrieb die Initiantin in ihrer Begründung.

halte. Der Stadtrat werde aber dieses Jahr ein Hilfsprojekt in einem Abbaugebiet von Rohstoffen unterstützen. Vehement sprach sich im Rat die grünliberale Parlamentarierin Michèle Kottelat gegen die Initiative aus. In ihrem Votum sprach sie von «fetten Kühen», welche so geschlachtet und vertrieben werden sollten. Mit einem Begehren wie diesem werde ständiges «Firmenbashing» oder «Firmenmobbing» betrieben. Monika Mathers von der CSP entgegnete: «Es geht nicht um ein Firmenbashing, sondern darum, den Gewinn mit anderen zu teilen.» Der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug entschied mit 25:10 Stimmen, die Einzelinitiative nicht zu überweisen.

Das Schlachten von «fetten Kühen» Der vor einem Jahr fusionierte Konzern GlencoreXstrata hat seinen Sitz in der Nachbarsgemeinde Baar. Vor der Fusion hatte die Firma Xstrata ihren Sitz in der Stadt Zug. Die Stadtzuger Regierung beantragte eine Nichtüberweisung, weil die Initiative keinen gültigen Initiativgegenstand ent-

Keine breite Solidaritätsbewegung Die Solidaritätsbewegung im Knonauer Amt ist politisch breit abgestützt. So etwa sprach sich Hans Ruedi Schweizer, der grösste Unternehmer in Hedingen, öffentlich für das Anliegen aus. Eine solche breite Bewegung gab es in den letzten Monaten hinge-

gen weder in der Stadt noch im Kanton Zug. Dies muss vor dem Hintergrund, dass die Firma GlencoreXstrata ihren Sitz im Kanton hat, eigentlich erstaunen. Florian Wettstein, Leiter des Institutes für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen, kann sich vorstellen, dass ein gewisses Abhängigkeitsgefühl eine Rolle spielen könnte. Möglicherweise wolle man die Firmen nicht vergraulen, denn man wisse um die Fragilität des Wohlstands im globalen Wirtschaftsumfeld. Der früher in St. Gallen und heute in Berlin tätige Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann vermutet, dass sich im Knonauer Amt eben noch ein bodenständiger «esprit civique» findet, der von einer Gemeinde ausgeht, aber über diese hinaus die «Züge einer universalistischen Solidaritätsethik» annehme.

Rohstoffhandelsplatz: «heiligste Kuh» Sehr genau kennt die Situation im Kanton Zug der frühere Zuger Regierungsrat Hanspeter Uster (Grüne Alter-

native). Er ortet materielle, gesellschaftliche und politische Gründe für die Unterschiede zwischen dem Knonauer Amt und Zug. Trotz den Steuerprivilegien würden die Rohstofffirmen und ihre Kader auf die Länge doch relativ viel Steuern bezahlen. Zusätzlich zu den relativ wenigen Angestellten würden etliche Wirtschaftsanwälte und ein Teil des Gewerbes profitieren. Der stärkste Grund liege aber darin, dass für die Mehrheit des Zuger Bürgertums der Rohstoffhandelsplatz bereits in den 70er-Jahren die Armee als heiligste Kuh abgelöst habe: «Geld allein zählt, Ethik zählt nichts. Die bedingungslose Verteidigung des Rohstoffhandelsplatzes und des Steuerparadieses wurde zu einem Identitätsmerkmal.» Uster weist darauf hin, dass die Kritik an den Rohstoffhandelsfirmen seit den 70er-Jahren nirgends so intensiv gewesen sei wie in Zug. Diese Kritik sei im Wesentlichen aber einfach von der Alternativen Linken getragen worden: «Nicht einmal die SP wagte es, sich mit den Multis anzulegen.»

glosse

Fantasievoller Kunden- Run auf das Knonauer Amt? und Wählerfang Werbung an strategisch wichtigen Stellen Ganz offensichtlich sind die Zeiten sowohl für Wirte als auch für politische Parteien besonders schwierig. Zwei äusserst kreativ angebrachte Reklamen, einerseits für eine Kandidatin des Stadtzürcher Gemeinderates andererseits für ein Restaurant, sind in Rifferswil und in Mettmenstetten platziert. Wer in diesen Wochen das Restaurant Post in Rifferswil besuchen möchte, steht vor geschlossenen Türen. Doch ratlose hungrige Gäste werden nicht im Stich gelassen, denn nur wenige Meter vom altehrwürdigen «Pöschtli»

entfernt steht unübersehbar ein mit Blachen bespannter Autoanhänger, welcher prominent für das in der Nachbargemeinde befindliche Restaurant Sonnental wirbt. Ebenso kreative Werber der Stadtzürcher FDP liessen sich offensichtlich von der Vermutung inspirieren, dass viele Pendler in der Stadt wohnen und im Säuliamt arbeiten. Wie anders könnte man sich erklären, weshalb ein Wahlplakat in Weltformat am ehemaligen Güterschuppen beim Bahnhof Mettmenstetten, eine Stadtzürcher Gemeinderatskandidatin der Freisinnigen zur Wiederwahl vorschlägt? (mm) ................................................... > Vgl. Glosse rechts

Kreative Werbung in Rifferswil. (Bild Martin Mullis)

Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

A

ls politisch interessierter Mensch sind mir letzte Woche in Mettmenstetten zwei Plakate ins Auge gestochen. Vorab konzentrierte ich mich nur auf die beiden grossen Fotos. Doch weil mir die Gesichter unbekannt vorkamen, glaubte ich in einer spontanen Reaktion an Wahlvorschläge des «www.verein-zweckverband.ch», der für irgend ein Gremium unseres Spitals Nominationen für neue Strukturen gemacht habe. Doch ein näheres Hinsehen verriet mir, dass es sich um Kandidaturen für Gemeindewahlen handelt. «Tamara Lauber wieder in den Gemeinderat» konnte ich auf meinem Gang ins Restaurant Bahnhöfli beim näheren Hinsehen in grossen Lettern am ehemaligen Güterschuppen lesen. Und bei der anschliessenden, nachmittäglichen Fahrt ins Oberamt sah ich, dass im Oberdorf ebenfalls in Weltformat für einen Heinz Illi geworben wird. Weil ich aber auch bei ihm im Zusammenhang mit den in Mettmenstetten Ende März stattfindenden Gemeindewahlen keine vernünftige Verbindung checken konnte, wollte ich die beiden Plakate am nächsten Tag ein zweites Mal genauer begucken. So notierte ich mir beim Bahnhof «www.tamaralauber.ch» vom Plakat und stellte daheim im Internet fest, dass die Reklame einer FDP-Gemeinderätin im Stadtzürcher Wahlkreis 7/8 gilt. Und beim Oberdörfler Plakat merkte ich bald, dass es sich nicht etwa um einen Nachfahren von Schmied Illi handelt, der auf der gegenüberliegenden Strassenseite der Plakatstelle gewohnt hatte, sondern um einen EVP-Kandidaten für den Stadtrat Dietikon. Was wollen eigentlich die Stadt-

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Die Stadtzürcher FDP-Gemeinderätin Tamara Lauber wirbt beim Bahnhof Mettmenstetten für ihre Wiederwahl. (Bild Martin Mullis) zürcher und Dietiker bei uns? Das war für mich die grosse Frage. Denn es ist tatsächlich nicht einfach, sich einen Reim aus dem ganzen Vorfall zu machen. Aber am Schluss ist mir dann doch noch ein Licht aufgegangen. Da wurde doch die in Zürich als SVP-Gemeinderätin wieder kandidierende Hedy Schlatter kürzlich mehrmals im «Tages-Anzeiger» abgekanzelt, weil sie in Uster Steuern zahle und in Zürich nur einen Zweitwohnsitz habe. Das ist scheinbar kein Einzelfall. Denn es scheint, dass manche Stadtzürcher und Limmattaler ihren Wohnsitz wohl (auch) aus Steuergründen in den Kanton Zug oder ins Säuliamt verlegt haben, aber ebenfalls weiter in Zürich oder Dietikon wählen. Und darum wirbt man längs der S9-Bahnlinie und an der Durchgangsstrasse vom Albis in die Innerschweiz für Stadtzürcher und Dietiker. Oder wollen die Stadt Zürich oder der noch nicht alte Bezirk Dietikon das Säuliamt gar annektieren? Das fehlte grade noch. Wir vor dem

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Albis brauchen keine Vögte, die hinter dem Mond daheim sind. (rf.)

wir gratulieren Zum 95. Geburtstag In Affoltern durfte Elisabeth Schneebeli-Bolliger gestern Montag ihren 95. Geburtstag feiern. Nachträglich herzliche Gratulation und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Morgen Mittwoch, 29. Januar, darf Otto Fontana in Zwillikon den 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren dem Jubilaren herzlich.

Zum 80. Geburtstag Heute Dienstag, 28. Januar, feiert Rosmarie Lütolf in Bonstetten ihren 80. Geburtstag. Dazu gratulieren wir herzlich, wünschen der Jubilarin einen schönen Festtag.

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


in Ihrer Umgebung

Akupunktur und mehr

.purehealth.ch

www

Digital-TV www

.fgaffoltern.ch

Nachhaltig abnehmen

TanzSchuleBaar

www.gesundheitspraxis-jh.ch

www

.tanzschulebaar.ch

metabolic balance® – mit dem erfolgreichen Ernährungskonzept zum Idealgewicht – jetzt in Bonstetten. Telefon 079 510 54 83

Frauen bevorzugen Männer, die tanzen können TanzKurse/TanzSchuhe/TanzDVD + CD/TanzCafé

Nail-Stube

Traditionelle Thai-Massage

www

.nail-stube.com

www

.chivathai.ch

Dipl. Akupunkteur, Phytotherapeut und Masseur. KK-anerkannt und mehrsprachig (D/I/F/E). Tel. 079 684 23 97

Digitales Grundangebot mit 125 Sendern (davon 12 in HD). Erkundigen Sie sich. Telefon 043 322 70 60

Gelnägel, Nail-Art, Fuss-French, klassische Maniküre, Fussreflexzonen-Massage

Physiotherapie, medizinische Massage, traditionelle Thai-Massage, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen, Telefon 044 760 36 16

Anzeiger

Druckerei

Natürliches Heilen

Transporte/Entsorgungen

.affolteranzeiger.ch

.kaeser.ch

www

www

www

.klarschrift.ch

www.aemtlerkleintransporte.ch

Ihre Regionalzeitung im Knonauer Amt Einziges amtliches Publikationsorgan

Flugblatt, Broschüre, Geschäftspapiere: alles via Internet oder persönlich: Telefon 044 700 18 30, Stallikon

Blockade? Schmerzen? Burnout? Depression? Krank? Heilsame Behandlung mit Klarschrift, Massage und Kommunikation.

Suechsch Hilf bim Zügle, Entrümple oder eifach für en Transport – versuechs mol bi üs am Türlersee! Telefon 079 628 57 49

Augenoptiker

Druckpartner

Optiker

Transporte, Umzüge

.B-O-A.ch

www

.weissdruck.ch

www

.IhrOptiker.ch

www

www.appenzeller-transporte.ch

Wenns ums Auge geht!

Ihr Partner für alle Drucksachen: druck@weissmedien.ch Beratung: 058 200 5700

Sichtbar anders!

Umzüge für Private und Geschäfte Zügelshop und Lagerhaus Telefon 044 431 22 22

Augenoptiker

Ferien und Reisen

Optiker

Ü60

www

.vistaoptic.ch

.travelkiosk.ch

.myoptix.ch

www

www

.tanzschulebaar.ch

www

Ihr Optiker beim Bahnhof in Affoltern. Unser Name spricht für Qualität. Kontaktlinsen, Brillen, Sonnenbrillen. Tel. 044 761 34 60

Für alle, die ihre Ferien online buchen. Hotels, Badeferien, Last Minute, Städtereisen, Kreuzfahrten, Mietautos . . .

Ihr Familienoptiker im Knonauer Amt und Freiamt. Affoltern am Albis: 043 541 02 09 Muri: 056 664 53 66

NachmittagsTanzKurse mit TanzTee TanzSchuhe/TanzDVD + CD

Ausspannen – auftanken

Golf

Singles

Umzüge/Transporte

www.golfplatz-affoltern.ch

www

In guten Händen – locker durchs Leben! «Draht» zum Ausspannen: 079 478 10 61

Bei uns dürfen ALLE Golf spielen! Ideal für Golf-Anfänger und Gruppen-Events Oder das kurze Spiel effizient & spannend üben

Singles lernen sich im TanzKurs kennen

Ihr Partner für sämtliche Umzüge/Transporte. Büroumzüge, Gewerbeumzüge, Privatumzüge, Lagerlogistik, Möbellift 29 m

Bachblüten-Therapie

Karate/Selbstverteidigung

Tanzkurse im Säuliamt

Waagen

www

.IhreMassagepraxis.ch

.urmi-natur.ch

www

.tanzschulebaar.ch

.Karate-albis.ch

.idance.ch

www

.tsh-move.ch

www

.rkwaagen.ch

www

www

Die Kraft kommt von innen – Pubertät? Prüfungsstress? Wechseljahre? Depression? Burnout? Angst oder Panikattacken? etc.

Herzlich willkommen im Karate-Center Albis. Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeit möglich. Tel. 044 761 43 83

Tanzkurse in Bonstetten: Salsa, Disco-Swing/ Disco-Fox, Jive. Auch Privatkurse möglich. Telefon 079 418 93 56

Verkauf, Service, Unterhalt Wägetechnik und -Systeme

Beleuchtung & Reparatur-Service

Kinesiologie/Körperarbeit

Tanzen lernen

Yogazentrum

.pianezzi-leuchten.ch

www

.beatricevilliger.ch

www

. . . Wir bringen Licht ins Dunkle! Für Sie an der Bachstrasse 25 in Obfelden. Reparatur- und Lampenschirm-Atelier

Ich begleite Menschen aller Altersstufen, um festgefahrene Situationen zu klären und Vertrauen zu gewinnen. Telefon 079 372 77 61

Beratung, Lieferung, Montage

Kosmetik & Fusspflege

.hshop.ch

www

www

.incosmetic.ch

Wir beraten, liefern und montieren vom Geschirrspüler bis zur Waschmaschine zu Preisen, die Sie wissen sollten. Tel. 056 675 50 70

Geniessen Sie bei mir die erste Kosmetikbehandlung in voller Entspannung für nur Fr. 50.–

Büroarchitektur

Lampenschirm-Atelier

.bueroarchitekt.ch

.pianezzi-leuchten.ch

.time2dance.ch

www.yogazentrum-am-weiher.ch

Professioneller Tanzunterricht ganz nah! Standard, Latein, Tango Argentino, Zumba, Telefon 044 252 56 81

Yoga befreit den Körper und öffnet das Herz! Ich freue mich auf Dich! Heike Westphalen, Telefon 079 345 09 65

www

Bestellcoupon für Ihr www.-Inserat ❏ 12 Mal à Fr. 20.– in Folge

❏ 24 Mal à Fr. 18.– in Folge

www

Branchentitel: (max. 25 Zeichen)

Innenarchitektur von Büro- und Objekträumen. Aus Ihren Ideen und Wünschen werden überzeugende Lösungen. Alles inklusive.

Lassen Sie sich in unserem Atelier in eine Welt entführen, in welcher schon fast vergessene Wünsche Wirklichkeit werden.

Internet-Adresse: www.

Büroeinrichtung

LED-Beleuchtungen

www

www

.bueroarchitekt.ch

.noserlight.ch

LED – die Beleuchtungstechnologie der Zukunft. Lange Lebensdauer und sehr energieffizient.

Computerschule

Messen – Wiegen – Dosieren

.aemtlerpc.ch

Individuelle Senioren-Computerschulung, Kaufberatung, Einrichten, Datenübernahme, Fernwartung, Computeria, Tel. 044 760 22 41

Text Firmenbeschreibung (max. 3 Zeilen/120 Zeichen inkl. Leerschläge):

www

Wir sind Profis punkto Ergonomie, Funktionalität und Design. Schwerpunkt: Ergonomische Sitz-/Stehtische und Bürostühle.

www

❏ 52 Mal à Fr. 16.– in Folge

Rechnungsadresse:

.mewiedos.ch

www

Verkauf – Service – Unterhalt

Einsenden an: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Fax 058 200 57 01, inserat@weissmedien.ch


Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. Januar 2014

5

Laudatio und 2400 Euro Preisgeld «Jugend schreibt»: Obfelderin Aline Metzler für ihre Reportagen in der Frankfurter Allgemeinen geehrt Für ihre Mitarbeit am Projekt «Jugend schreibt» wurde Aline Metzler ausgezeichnet (im «Anzeiger» vom 17. Januar). Vergangenen Mittwoch durfte sie den Preis im Redaktionsgebäude der FAZ in Frankfurt entgegennehmen. ................................................... von thomas stöckli «Nur noch zwei Minuten bis zur Landung des Fliegers aus Addis Abeba. Die buntgemischte Gruppe, die sich in der Ankunftszone des Flughafens Zürich versammelt hat, schaut immer wieder auf die Anzeigetafel. Dann öffnet sich die Schiebetür, und da sind sie: ein junges Pärchen, sie mit einem Baby, das in ein rotes Tuch gewickelt ist, er den Trolley mit dem Gepäck schiebend.» So beginnt die Reportage von Aline Metzler über eine Ausland-Adoption. Erschienen ist sie am 22. Dezember 2013 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Es war bereits die dritte Reportage der Obfelderin, die den über eine Million Lesern der FAZ zugänglich gemacht wurde. Zuvor hatte sie über eine Scheidung und die Verteilung von Lebensmitteln bei «Tischlein deck dich» geschrieben.

Noch nicht erschienen ist eine weitere Reportage über Patchwork-Familien. Von Aachen, Deutschland, über Obfelden bis Yokohama, Japan: 2070 Schülerinnen und Schüler haben im vergangenen Jahr am Projekt «Jugend schreibt» der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) teilgenommen. Ausgewählte Reportagen, wie jene von Aline Metzler, erschienen auf der wöchentlichen Spezialseite «Jugend schreibt».

Mut bei der Wahl ihrer Themen Als eine von drei Schülerinnen wurde Aline Metzler von der Kantonsschule Limmattal in Urdorf für ihr hervorragendes Mitwirken ausgezeichnet. Vergangenen Mittwoch durfte sie den Preis – und die 2400 Euro Preisgeld – im Redaktionsgebäude der FAZ entgegennehmen. «Die Preisverleihung war toll», schwärmt die 16-jährige Obfelderin. Nachmittag und Abend dürften unvergesslich bleiben. Nach Frankfurt reiste Aline Metzler mit ihrer Deutschlehrerin Franziska Ruloff und ihrem Vater, der sie bei den ersten Reportagen im Hintergrund unterstützt hatte. Holger Steltzner, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, lobte die Obfelderin für den Mut bei der Wahl ihrer Themen.

Preisübergabe: Aline Metzler (2.v.l.) mit Wolfgang Bernhardt, dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung Fazit, den Co-Gewinnerinnen Katja Schabet und Alina Schlien sowie FAZ-Herausgeber Holger Steltzner (von links). (Bild zvg.) Nach dem offiziellen Teil stand eine Besichtigung der Druckerei in Mörfelden auf dem Programm. Dort

werden nebst der «Frankfurter Allgemeine Zeitung», auch die «Frankfurter Neue Presse» und rund 30 weitere Zei-

tungsprodukte gedruckt. Ein Abendimbiss im Redaktionsgebäude rundete die Preisverleihung ab.

Gute Noten für das Holiday Inn Express in Affoltern

Ausbildungsbeiträge bei Späteinstieg

Das neue Hotel auf dem OVA-Areal mit respektabler Auslastung

Förderung der Pflegeberufe

Die Reaktionen der Gäste sind gut, die Auslastung ebenso: Das Anfang Oktober eröffnete Holiday Inn Express auf dem OVAAreal in Affoltern ist gut gestartet.

Die Gesundheitsdirektion will mit einer Anschubfinanzierung von 720 000 Franken den Späteinstieg bei Pflegeberufen fördern.

................................................... von werner schneiter

«The sofa bed was comfortable and the room itself is very relaxing ...» Solche und andere positive Reaktionen von Gästen sind auf der Homepage des Hotels zu lesen. Die Bewertungen sind durchwegs gut, insbesondere in den Bereichen «Entspannen» und «Komfort», wo 4,3 bzw. 4,7 von 5 möglichen Punkten erreicht werden. Im Bereich «Mitarbeiter und Service» gibts offenkundig noch etwas Nachholbedarf (Bewertung: 3,3). 67 Prozent der Tester würden das Hotel jedoch einem Freund empfehlen. Hotel-Direktor Martin Studer ist nicht nur erfreut über die Reaktionen der Gäste, sondern auch zufrieden mit der Auslastung. «Wir hatten einen guten Start und im Dezember eine Auslastung von rund 50 Prozent», sagt er. Die ersten beiden Januarwochen waren erwartungsgemäss schwach, aber jetzt ist die Nachfrage wieder gross und die Aussichten für dieses Jahr mehr als nur rosig: Für April bis August gibt es im 102-Zimmer-BusinessHotel Buchungsraten von über 70 Prozent. «Das Gesamtpaket stimmt, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr attraktiv. Wir treffen damit ein Marktbedürfnis», erklärt Studer den guten Zuspruch. Wenn im Frühjahr das an das Hotel grenzende Alters- und Pflegezentrum der Senevita eröffnet wird, winken tagsüber zusätzliche Frequenzen. «Wir werden da vermehrt Kaffee und Kuchen anbieten und erwarten zusätzliche Laufkundschaft. Wir werden dieses Zusatzgeschäft bewerben», hält Martin Studer fest.

Marktbedürfnis getroffen: Das Holiday Inn Express in Affoltern ist gut ausgelastet. (Bild Werner Schneiter)

Eine Massnahme, um dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen zu begegnen, ist die gezielte Nachwuchsförderung. Ein wichtiges Potenzial liegt dabei in der Rekrutierung von älteren Berufseinsteigerinnen und -einsteigern. Zusammen mit dem Branchenverband OdA G ZH (Organisation der Arbeitswelt Gesundheit Zürich) hat die Gesundheitsdirektion einen Fonds zur Förderung des Späteinstiegs in den Pflegeberuf über existenzsichernde Ausbildungsbeiträge geschaffen. Nicht jeder und jede, die sich ernsthaft für eine Berufsausbildung im Pflegebereich interessiert, nimmt diesen Weg auch wirklich in Angriff. Der Grund liegt gerade bei älteren Berufseinsteigerinnen und -einsteigern mit familiären Betreuungs- oder Unterhaltsverpflichtungen darin, dass allein mit dem Praktikumslohn während der Ausbildungszeit nicht in jedem Fall ein existenzsicherndes Einkommen erzielt werden kann. In diesen Fällen steht im Kanton Zürich nun ein Fonds zur Verfügung, aus dem auf ein entsprechendes Gesuch hin gezielt Ausbildungsbeiträge für den Studiengang Pflege HF ausgerichtet werden können. Damit soll das Potenzial, das in der Rekrutierung von älteren Berufseinsteigerinnen und -einsteigern liegt, besser ausgeschöpft und dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen längerfristig entgegengewirkt werden. Der Fonds ist von der Gesundheitsdirektion in Zusammenarbeit mit dem Branchenverband OdA G ZH, der die Interessenvertretung der Arbeitgeber im Kanton in der Berufsbildung im Gesundheitswesen wahrnimmt, geschaffen worden. Die Gesundheitsdirektion leistet eine Anschubfinanzierung von 720 000 Franken. Der Fonds wird von der OdA G ZH geführt; über die Gesuche entscheidet eine Fach-

kommission. Die Ausrichtung von Beiträgen ist an die Bedingung geknüpft, dass die Empfängerin, der Empfänger im Anschluss an die Ausbildung während mindestens drei Jahren zu mindestens 80 Prozent im Kanton Zürich als Pflegefachperson HF tätig ist. Die Förderbeiträge sollen ein existenzsicherndes Gehalt gewährleisten und werden für jeden Gesuchsteller individuell, in Anlehnung an die SKOSRichtlinien, berechnet. Zum jetzigen Zeitpunkt ist davon auszugehen, dass der Fonds aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels ein längerfristig notwendiges und sinnvolles Instrument darstellen wird. Nach Abschluss der kantonalen Anschubfinanzierung im Jahr 2015 wird die Wirkung des Fonds durch die OdA G ZH überprüft; ausserdem wird auf diesen Zeitpunkt hin entschieden, wie die Nachhaltigkeit des Fördermodells durch den Branchenverband selber über das Jahr 2015 hinaus finanziell sichergestellt werden kann. (ki.)

Der Kanton will den späteren Einstieg bei Pflegeberufen fördern. (Archivbild)


6

Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. Januar 2014

Im stickig-schwülen Klima in die fünfte Jahreszeit getanzt Rund 1000 am Füürball in Obfelden – ein fulminanter Fasnachtsauftakt im Säuliamt

E

xakt vier Wochen nach dem Weihnachtstag sind sie wieder da, die Fasnächtler. Besinnliche Töne sind der Kakofonie gewichen, die stille Nacht der lauten. Der Fasnachtbeginn wird zwar am 11.11., 11 Uhr, eingeläutet, aber der eigentliche Auftakt in die fünfte Jahreszeit erfolgt im Säuliamt traditionell in Obfelden. So drängten am Samstagabend wieder rund 1000 Närrische in den Singsaal des Schulhauses Chilefeld zum Füürball. Dort heizte die dreiköpfige Liveband «Alpen Starkstrom» aus Österreich die Stimmung an und sorgte für anhaltenden Schweissfluss. Im stickig-schwülen Klima des Singsaals wurde nicht nur ausgelassen getanzt, sondern auch allerlei Allotria getrieben. Das gehört zum fasnächtlichen Treiben. Furchterregende dunkle Gestalten griffen sich meist Besucherinnen und sperrten sie für kurze Zeit in einen Käfig, derweil die Mery-Gügger aus Merenschwand zum Konzert in den Saal zogen. Kakofone Klänge waren in dieser Nacht auch von den Säuliguggern aus Affoltern, den Vollgashöcklern aus Hedingen und den Väntilwörgern aus Sins zu hören. Die Stimmung war ausgelassen, durchwegs friedlich, Junge und ganz Junge in der Mehrzahl, genauso jene im Fasnachtslook, die an der Maskenprämierung teilnehmen konnten – allesamt in Partylaune, die auch ausserhalb des Singsaals, in Bar und Beiz, spürbar war. Und das liegt auch an den guten Rahmenbedingungen, für die der organisierende Verein Füürball sorgt. Störefriede werden in Obfelden schnell entfernt. Auch Securitas-Personal sorgt für Sicherheit. Am Eingang gibts Ausweiskontrollen. Hereingelassen wird nur, wer mindestens 16 ist. Spirituosen gibts nur für Fasnächtler, die mindestens 18 sind. «Es läuft in aller Regel gut bei uns. Wir freuen uns, dass in diesem Jahr auch vermehrt nicht mehr ganz Junge kommen – eine gute Altersdurchmischung», sagt der OK-Präsident des Füürballs Obfelden, Stefan Huber. Der Verein Füürball zählt rund 50 Mitglieder und kennt nur einen Anlass im Jahr: den Füürball. Mit dem Erlös werden die Vereinsmitglieder für ihren Einsatz mit Reisen oder einem Skiweekend belohnt. (-ter.)

Und die Hände zum Himmel ... Die Liveband «Alpen Starkstrom» heizt ein. (Bilder Werner Schneiter)

Besucherinnen werden aus dem «Gefängnis» entlassen.

Von Zwergen ...

... und römischen Kriegern.

Kakofone Klänge: Die Mery-Gügger aus Merenschwand zu Gast in Obfelden.

Tanzen im Dirndl.


Forum

Dienstag, 28. Januar 2014

Grüne für Grötsch, Gallusser und Gasser Der Vorstand der Grünen hat für die Gemeinderatswahlen vom 30. März in Affoltern am Albis ihre Unterstützungsparolen bestimmt. Die Partei unterstützt die Kandidaturen von Clemens Grötsch für das Gemeindepräsidium sowie von Martin Gallusser und Markus Gasser für den Gemeinderat. In Wettswil tritt Lukas Furrer als Kandidat der Grünen bei den Gemeinderatswahlen an. An den Anhörungen des Bezirksvorstandes der Grünen standen die Verkehrspolitik, die Siedlungsplanung, die schwierige Finanzsituation sowie die aktuellen Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Soziales im Vordergrund. Für das Gemeindepräsidium hat sich der Vorstand dafür ent-

schieden, die Kandidatur von Clemens Grötsch zu unterstützen. Grötsch ist parteilos und kann nicht unbedingt dem grünen Spektrum zugerechnet werden. Dennoch zeigte er im Gespräch Offenheit für Anliegen der Grünen, etwa beim verdichteten Bauen im Zentrum als Alternative zu einer ungebremsten Zersiedelung. Der Vorstand der Grünen ist auch der Ansicht, dass Clemens Grötsch aufgrund seines Werdegangs Kompetenzen mitbringt, die besonders hinsichtlich der Verbesserung der schwierigen Finanzsituation der Gemeinde wichtig sein werden. Dabei sind Lösungen nicht allein in Sparmassnahmen, sondern auch im Kampf um einen verbesserten Ausgleich der Zentrumsfunktion zu suchen. Für die Gemeinderatswahlen unterstützen die Grünen die Kandidaturen von Martin Gallusser (SP, bisher) und von Markus Gasser (parteilos,

neu), der von der EVP als Gemeinderatskandidat portiert und von einem überparteilichen Komitee unterstützt wird. Martin Gallusser konnte als Sozialvorstand Einblick in aktuelle Fragen zur Zukunft des Bezirksspitals und zur Ablösung des Alters- und Pflegeheims Seewadel geben. In verkehrs- und siedlungspolitischen Fragen zeigte sich weitgehende Übereinstimmung mit den Positionen der Grünen. Mit Markus Gasser steht ein Kandidat zur Verfügung, der als Nachfolger der zurücktretenden Gemeinderätin Elsbeth Knabenhans ausgleichend im von Mitte-Rechts dominierten Gemeinderat wirken kann. Gasser bringt als gelernter Zimmermann und Werklehrer einen breiten beruflichen Erfahrungshintergrund mit. In Affoltern ist er in der Jugendkommission aktiv und hat als Vorstandsmitglied des Vereins Bauspielplatz massgeblich zu einem attrakti-

ven Freizeitangebot für Familien beigetragen.

Lukas Furrer Kandidat der Grünen in Wettswil In Wettswil können die Grünen mit einem eigenen Gemeinderatskandidaten antreten. Lukas Furrer hat sich als Kandidat zur Verfügung gestellt, um eine echte Auswahl unterschiedlicher politischer Positionen an den Gemeindewahlen zu ermöglichen. Furrer hat sich einen Namen als Bio-Milchmann gemacht. Er ist nicht nur regelmässig auf dem Wochenmarkt in Affoltern anzutreffen, sondern versorgt den Bezirk auch mit einem Hauslieferdienst mit Bioprodukten. Als langjähriger Treuhänder kennt er sich aber auch mit Zahlen aus. Als Mitglied der Grünen möchte er seine Positionen nun in die Gemeindepolitik einbringen.

hen. Ich möchte nicht in deren Haut stecken, denn mit einer solchen «Politik» könnte ich nicht mehr mit gutem Gewissen in den Spiegel schauen! Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Mietvertrag für eine Fläche von 480 m² auf dem OVA-Areal erst unterzeichnet werden sollte, wenn seitens des Spitals endlich ein Gesamtprojekt mit Businessplan vorliegt. Dies nicht nur für Akutspital und Langzeitpflege, sondern auch für das Seewadel, über dessen Zukunft wir vom Gemeinderat Affoltern und der Betriebskommission (BK) immer noch nichts erfahren haben, obwohl man uns ein Seewadel-Konzept bis Ende 2013 in Aussicht gestellt hat. Wenn man die Delegierten nun zu einem Ja zwingt, muss man sich fragen, ob gegenüber dem Vermieter bereits verbindliche Zusagen gemacht wurden? Eventuell will man aber auf diesem Weg auch gewisse Fachgebiete

auslagern, damit für die Akutgeriatrie noch mehr Platz geschaffen werden kann? Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass die BK selber nicht weiss, wie ein Gesamtkonzept mit Businessplan aussehen soll. Wie wenn nichts gewesen wäre, wurde Dr. Thurnherr mit der Projektleitung für die Überarbeitung der Zweckverbandsstatuten beauftragt. Die BK hat nichts dazu gelernt und versucht nun auf diesem Weg, die Statuten so zurechtzubiegen, dass diese weitgehend den Statuten einer Aktiengesellschaft entsprechen. Man möchte insbesondere das Abstimmungsprozedere so gestalten, dass ein Abstimmungsergebnis wie am 24. November 2013 nicht mehr vorkommen kann. Im Klartext bedeutet dies, dass die Bevölkerung künftig überhaupt nichts mehr zu sagen hat. Ich erwarte von den Delegierten, dass sie sich dafür einsetzen, dass künftig der Spitalpräsi-

Ein Gedanke aus alter Zeit – gilt er auch heute? Die Diskussion um die Masseneinwanderungs-Initiative der SVP ist bei Befürwortern und Gegnern gezeichnet durch diffuse Zukunftsängste; Angst vor Identitätsverlust hier, Angst vor Wohlstandsverlust dort.

Drei-Minuten-Märchen

dent und eine Mehrheit der BK-Mitglieder einer Exekutive angehören müssen. Ansonsten werden nicht mehr die Bevölkerung, sondern Privatpersonen über die Zukunft unseres Spitals entscheiden! Die BK versucht mit ihrem Vorgehen erneut eine «Vision» aufzubauen, die in der Praxis nicht umgesetzt werden kann! Dies kostet uns wieder unnötige Beraterhonorare (die vermutlich noch nicht bewilligt sind) und das Spitalpersonal muss weiterhin darunter leiden. Die BK verhält sich stur, eigenwillig und will mit dem Kopf durch die Wand. Die Delegierten sollten am 30. Januar 2014 endlich den Mut haben, der BK den Tarif durchzugeben. Andernfalls muss man sich nicht wundern, wenn wir von der Spitalliste fliegen, bevor die neuen Statuten genehmigt sind.

Um die Einwanderer als Menschen geht es nicht, oder nur in zweiter Linie. Eine Weisheit aus alter Zeit könnte man deshalb überdenken: Zwei Hirten stritten einmal miteinander, wann genau die Nacht vergangen sei und der Tag angefangen habe. «Wenn du einen weissen Faden von einem schwarzen unterscheiden kannst, dann ist die Nacht vergangen», meinte der eine Hirt. «Nein», entgegnete der andere Hirt, «wenn du einen grauen von einem weissen Faden unterscheiden kannst, ist es Tag geworden.» Die zwei konnten zu keiner Einigung kommen und gingen zu einem alten weisen Mann, der sollte ihren Streit schlichten. «Könntet ihr nicht etwas anderes finden, woran man erkennt, dass die Nacht vergangen ist und der Tag begonnen hat?», fragte der Alte. «Doch», entgegnete der erste Hirt. «Wenn ich aus der Ferne ein Schaf von einem Hund unterscheiden kann, so ist es Tag geworden.» «Und was meinst du?», fragte er den zweiten Hirten. «Wenn ich klar erkennen kann, ob auf jenem Hügel dort ein Feigenbaum oder ein Olivenbaum steht, dann ist die Nacht vorbei.» «Nein», sprach der Alte, «das ist es nicht. Wenn du in die Augen eines Fremden blickst und darin deinen Bruder oder deine Schwester erkennst, dann hat der Tag begonnen.» (Quelle: 3-Minuten-Märchen aus aller Welt, Marlies Arnold).

Peter Ackermann, Affoltern

Elsbeth Rüegg, Hausen am Albis

Spital Affoltern – quo vadis? An der Delegiertenversammlung (DV) vom 30. Januar 2014 werden unter anderem die Geschäfte «Neue Zweckverbandstatuten» und «Zustimmung zum Geschäft Mietobjekt: Obstgartenstrasse 5» behandelt. Die Delegierten aus unseren Verbandsgemeinden haben diese Geschäfte am 16. Januar 2014 vorbesprochen und am 23. Januar 2014 fand eine Sitzung mit den Gemeindepräsidenten, Delegierten und der Betriebskommission statt. Dies alles hinter dem Rücken der Bevölkerung! Spitalpräsident Thomas Jucker und Gemeindepräsident Robert Marty haben es anscheinend geschafft, dass unsere Delegierten auch am 30. Januar 2014 wieder zu allen Geschäften Ja sagen werden! Aus zuverlässiger Quelle ist zu erfahren, dass einige Delegierte anderer Meinung sind, sich aber im Hinblick auf die kommenden Wahlen nicht getrauen, dafür gerade zu ste-

7

anzeige

Gefährliche Masseneinwanderung in die Schweiz Seit längerer Zeit findet Jahr für Jahr eine höchst gefährliche Masseneinwanderung von 70 000 bis 80 000 Menschen in die kleine Schweiz statt. Leider gibt es viele Personen, die das gut finden – vorwiegend solche, die daran verdienen und nicht über den Tellerrand hinausschauen. Also nicht daran denken, was das für höchst schädliche Folgen für die kleine Schweiz hat. Bald einziges Ziel ist nur noch, laufend mehr Geld zu scheffeln, derweil das «letzte Hemd» keine Taschen hat. Da stellt sich mal ernsthaft die Frage: Weshalb kommen aus der grossen Europäischen Union (EU) laufend Tausende von Menschen in die Schweiz? Das ist vor allem dem miserablen Zustand der EU zu verdanken, weil alle EU-Staaten bis an den Abgrund verschuldet sind und nur noch mit laufend neuen Schulden existieren können. Und das alles aufgrund der Eurowährung, die ein rein politisches Konstrukt ist, vor dem namhafte Ökonomen gewarnt haben. Früher hatten praktisch alle Staaten in Europa – vom Norden bis in den Süden – ihre eigene Währung und konnten so nach dem Zustand ihrer Wirtschaftsfähigkeit ihre eigene Währung auf- oder abwerten, um wirtschaftlich existieren zu können. Dann tauchte die glorreiche Idee auf, eine einzige Währung über die meisten Länder Europas zu stülpen, die den Namen Euro bekam – aber mit dem Geburtsfehler, dass einzelne Staaten, vorwiegend im Süden,

wegen schlechter Wirtschaftsleistung nicht mehr abwerten können und alles nur noch vom fernen Brüssel diktiert wird. Die Schweiz hat hier bewusst nicht mitgemacht. Eine Teilnahme am Euro anstelle unseres Frankens wäre bei einer Volksabstimmung nie angenommen worden. So blieb die Schweiz weiterhin selbstständig, wie das seit unzähligen Jahren der Fall ist, also wie ein Felsen mitten in der jetzigen Eurobrandung. Und das ist gut und soll auch so bleiben.

Überlastete Infrastruktur Der schlechte Zustand der EU, der immer schlechter wird, hat dazu geführt, dass nun eine regelrechte Masseneinwanderung in die Schweiz stattfindet, welche unsere ganze Landes-Infrastruktur völlig überlastet. Man schaue nur den ständig steigenden Strassenverkehr an, die täglichen Staus, total überfüllte Züge, die wahnsinnige Bauerei von Häusern. So stellt sich auch die ernste Frage, wo man die vielen Menschen der Masseneinwanderung überhaupt noch unterbringen will. Sehr negativ ist der dauernd zunehmende Energieverbrauch und die ständige Einwanderung von Verbrechern. Leider darf man diese Länder nicht nennen. Es ist ja europaweit bekannt geworden, dass die Schweiz ein regelrechtes «Einbrecher-Paradies» geworden ist. Bald ist keine Wohnung mehr zu schützen vor dieser happigen Kriminalität. Sollte man einen Einbre-

cher auf frischer Tat ertappen und diesem einen kräftigen Tritt in den Hintern verabreichen, wird nicht der Einbrecher bestraft, sondern der Hausbesitzer. Wer diese Zustände nicht mehr länger dulden will, muss daher an der kommenden Volksabstimmung vom 9. Februar auf dem grauen Abstimmungszettel unter Punkt 3 «gegen die Masseneinwanderung» ein Ja hinschreiben – ansonsten er/sie sich nicht ärgern soll, wenn eingebrochen wird ... Es ist auch erwähnenswert, dass wir es der SVP zu verdanken haben, über diese Masseneinwanderung überhaupt abstimmen zu können. Es ist eine Schande, dass andere Parteien, vorwiegend die Linken und Grünen, diese Masseneinwanderung samt Kriminellen indirekt noch unterstützen. Rolf Baumann, Hausen

Abstimmungen vom 9. Februar Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen vom 9. Februar 2014 veröffentlicht der «Anzeiger» letztmals in der Ausgabe von 4. Februar 2014. Sie müssen die Redaktion bis 1. Februar 2014, 12 Uhr, erreichen und einen vollständigen Absender enthalten. Die Redaktion wählt nicht nur Briefe aus, sie behält sich auch Kürzungen vor.


Veranstaltungen

Turnverein Mettmenstetten

Einladung zur

Generalversammlung Freitag, 7. Februar 2014, 20.00 Uhr im Restaurant Rössli, 8932 Mettmenstetten Die Teilnahme an der Generalversammlung ist für Aktivmitglieder obligatorisch. Ehren-, Frei-, und Passivmitglieder sowie neu eintretende Turnerinnen und Turner sind herzlich willkommen.

Restaurant

Rütli Stubete

Mittwoch, 29. Jan. 2014 ab 19.00 Uhr Restaurant Rütli Gebrüder Geretto Dorfstr. 129, 8912 Obfelden Telefon 044 770 07 07


Gewerbe/Dienstleistungen

Dienstag, 28. Januar 2014

Ungefiltert

Musikalische Weltreise Schweizer Meisterin

Sennenalltag: Menschliches Zusammenleben als Theaterstück inszeniert. > Seite 10

Das Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen begeisterte das Publikum. > Seite 11

9

-

Ergometer-Rudern: Katharina Strahl aus Hedingen in Zug erfolgreich. > Seite 17

Vom Virenschutz bis zur Schulung und Betreuung von Anlagen Sandhofer GmbH in Obfelden mit 20-jähriger IT-Erfahrung Verkaufen, betreuen, schulen: Das sind die Eckpfeiler der Sandhofer GmbH in Obfelden, die seit 20 Jahren IT-Kompetenz bietet.

Coiffure Tina in Affoltern – nun ein Dreier-Team, von links: Martina, Tina und deren Tochter Deborah. (Bild -ter.)

Coiffure Tina, Affoltern: Neue Mitarbeiterin Seit bald 10 Jahren an der Betpurstrasse 18 Coiffure Tina, Damen- und Herrensalon an der Betpurstrasse 18 in Affoltern, feiert 2015 das 10-Jahre-Jubiläum. Noch vor diesem Ereignis hat Tina eine neue Mitarbeiterin eingestellt: Martina heisst sie und ist seit sechs Jahren im Beruf und ebenfalls Damenund Herren-Coiffeuse. Sie ergänzt das Zweierteam Tina und deren Tochter

Deborah, welche seit drei Jahren im Geschäft ihrer Mutter mitarbeitet. Die neue Mitarbeiterin ist am Mittwochnachmittag sowie Donnerstag und Freitag ganztätig im Geschäft tätig. Coiffure Tina, Damen- und Herrensalon, Betpurstrasse 18, Affoltern, Telefon 043 322 82 30.

Die Entwicklung in der Branche ist enorm und stellt selbst IT-Fachleute mit langjähriger Erfahrung immer wieder vor grosse Herausforderungen. «Man verkauft dem Kunden eine Anlage und steht drei Jahre danach vor der Frage einer Neuanschaffung, weil der Lebenszyklus der alten Anlage beendet ist», sagt Firmeninhaber Markus Sandhofer. Er und seine Mitarbeiter sind also gezwungen, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und sich neuen Erkenntnissen nicht zu verschliessen. «Die Technik ist sehr kurzlebig. So sind wir immer am Updaten», sagt Sandhofer, der auch an der Berufsschule in Zug unterrichtet. Vor diesem Hintergrund ist es in dieser Branche nicht ganz alltäglich, dass sich eine Firma seit 20 Jahren auf dem Platz behauptet – und ein Beleg für Kompetenz im IT-Bereich. Sandhofer Informatik GmbH ist zertifizierter HP- und Microsoft-Partner und bietet die umfassende Palette an Dienstleistungen an. Sie verkauft natürlich

Markus Sandhofer, Inhaber von Sandhofer Informatik GmbH. (Bild -ter.) solche Produkte, baut Homepages auf, betreut und wartet aber auch Anlagen, die anderswo gekauft worden sind. Solche Wartungs- und Prüfungsarbeiten erfolgen regelmässig. «Der Kunde soll sich auf sein Business konzentrieren und sich nicht mit IT-Fragen herumschlagen müssen. Wir helfen bei Unterbrüchen, bei Viren und Würmern – dem KMU wie der Grossfirma», sagt Markus Sandhofer, dessen kleines

Team neben umfassendem Service auch individuelle Beratung anbietet – etwa, um die eigene Software besser nutzen zu können, Programmfunktionen besser kennenzulernen und anwenden zu können. (-ter.) Infos: www.sandhofer.ch. Die Sandhofer Informatik GmbH ist an der Obfelder Gewerbe-Expo vertreten, die vom 2. bis 4. Mai 2014 auf dem ZendenfreiAreal stattfindet.

veranstaltungen

Jazzband River Street im «Hirschen» in Wettswil

Stalliker Fasnacht mit Magic-Comedy-Show

Auftritt am 1. Februar im Rahmen der monatlichen Jazzkonzerte

Stimmung mit Magier Peter Löhmann

Im Rahmen der monatlichen Jazzkonzerte im Hirschen Wettswil treten am Samstag, 1. Februar, die Musiker der RiverStreet-Jazzband auf. Die Gebrüder René und Benny Karlen gründeten 1960 die Riverstreet Jazzband. Geprobt wurde jeweils im Elternhaus an der Bachstrasse in Suhr AG, womit auch der Name River-StreetJazzband verständlich wird. Die Band fühlte sich von Anfang an dem alten Treten im «Hirschen» in Wettswil auf: Die Jazzband River Street. (Bild zvg.) Jazz verpflichtet und entwickelte im Laufe der Zeit eine besteht. Die Darbietung ist immer mit – Hansjörg Schaltenbrand (Bass) Vorliebe für den guten alten «New Or- dem typischen New Orleans Beat – – Martin Meyer (Drums) leans Revival» Stil. Diese wieder ent- elastisch, weich und doch ausgesproWo die Band auch auftritt, ist ihr deckten Wurzeln des Jazz wurden als chen rhythmisch – und vor allem im- Erfolg und grosser Applaus sicher, Gegenbewegung zur sich etablieren- mer auf die Melodie des jeweiligen Stü- denn ihr feinfühliger Jazz aus den 20den modernen Richtung des «BeBop» ckes ausgerichtet. Die River Street Jazz- er und 30er-Jahren von New Orleans verstanden. band besteht heute aus den Musikern: ist nicht «cool», sondern weckt GefühIn der River-Street-Jazzband war – Roy Duncombe (Clarinet) le und Emotionen. Die River-Streetimmer nur die Musik der «Crecent Ci– Peter Lüscher (Trumpet) Band wird die Herzen der Säuliämter ty» ein Thema. Eine Musik, die aus vie– Kniri Knaus (Trombone, erobern. Platzreservationen bei Brigitlen Elementen wie Blues, Spirituals Harmonica) te Gubler, Restaurant Hirschen Wettsund Gospel, Ragtime, Standards etc. – René Karlen (Banjo) wil, Telefon 044 700 01 28.

Dieses Jahr bietet die Stalliker Fasnacht einen ganz besonderen Höhepunkt: Der international bekannte Magier und Entertainer Peter Löhmann sorgt für Stimmung auf der vom Familienclub Stallikon organisierte Fasnachtsfeier am Samstag, 8. Februar, im Schulhaus Loomatt. Mit einer bunten Mischung aus atemberaubender Zauberei und knallender Comedy bringt Peter Löhmann Kinder wie Erwachsen gleichermassen zum Staunen und Lachen. Wie jedes Jahr treffen sich alle Fasnächtler um 14.45 Uhr beim Druckerzentrum in Sellenbüren (am Anfang der Rainstrasse) zum Guggenmarsch nach Kinderart

mit selbstgebastelten Instrumenten. Fantasievolle Verkleidungen werden gern gesehen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Mit Musik und Tanz im Foyer des Schulhauses vertreiben sich die Fasnächtler die Zeit bis zum Gastauftritt von Peter Löhmann. Das Künstlerprogramm startet um 16.30 Uhr. Alle Gäste, die sich dem Umzug anschliessen oder direkt zur Festwirtschaft ins Schulhaus Loomatt kommen möchten, sind herzlich willkommen. Anmeldung per E-Mail. 8. Februar 2014. Weitere Informationen: www.familienclub.ch, Anmeldung unter: familienclub_stallikon@gmx.ch


10

Veranstaltungen

Dienstag, 28. Januar 2014

Ungefiltertes menschliches Zusammenleben Sennenalltag in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern als Theaterstück inszeniert Das Alpenthema scheint die Gemüter zu bewegen. Sez Ner, Arno Camenischs Erstlingsroman, von Gian Rupf (Schauspiel) und Hans Hassler (Musik) in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern aufgeführt, erzeugte Begeisterung und Gänsehaut. ................................................... von denise bohnert Woher kommt nur zurzeit die breite Präsenz des Schweizer Alpenlebens in Film und Buch? Es scheint von aktuellem Interesse zu sein, über Frauen und Männer zu erzählen, die ein einfaches aber hartes Leben mit mehr Tieren als Menschen vorziehen, zumindest für einen Teil des Jahres. Dem Wetter ausgesetzt und ohne Komfort, dafür mit einer klaren Aufgabe, viel frischer Luft und vielleicht näher am Sinn vom Dasein? Neunzig Minuten idyllenfreies Alpleben, das unter die Haut ging, konnte man in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern miterleben: Gian Rupf und Hans Hassler brachten «Sez Ner» von Arno Camenisch auf die Bühne beziehungsweise in die Lagerhalle.

Kühe, Schweine, Hunde, Hühner und Fliegen, um Stumpen, Touristen, Sauwetter und Geschlechtskrankheit, um Bier und um den geheimnisvollen Fazandin. Nicht alle sehen ihn, ist er ein Geist, ein Bergtroll, ein Schamane?

Gummistiefel und Karibikshorts Auf der Bühne steht ein grosser Holzwürfel, darauf liegt ein fast nackter Mann. Er rutscht vom Dach in die aufgehängte Hose, die dort stehenden Gummistiefel. Senn, Zusenn Kuhhirt, Schweinehirt – Gian Rupf. Hans Hasslers Kopf ragt durch ein Loch aus dem Kubus und wackelt «hähnisch», als vom Güggel die Rede ist, der über die Hühner und alles andere wachen muss. Schräge Töne aus der Handorgel unterstreichen das skurrile Bild dieser Raubeine – deren zwei blutte Exemplare Hasslers, in Wanderschuhen steckend und von knappen Achtziger-Karibik-Shorts noch betont, den ganzen Abend unter dem Akkordeon hervorleuchten. Hassler meinte später, die Schreibende solle doch nicht vergessen den Schauspieler zu erwähnen, er befürchte, dass er diesem dadurch die Show stehle.

Sumpf und Schaudern Zweisprachige Romantrilogie «Sez Ner» war Camenischs Erstling (2009), erster Teil seiner vielfach ausgezeichneten (und in 15 Sprachen übersetzten!) Bündner Trilogie. Geschrieben auf Rätoromanisch und Deutsch, kann der Text auf den linken Romanisch und den rechten Seiten Deutsch gleichzeitig gelesen werden. Manchmal kommen die Bündner Ausdrücke auch einfach nach rechts rüber: zaffermustas – wohl unübersetzbar, oder tgauadia – wenn man es mal ausgesprochen hat, nicht mehr nötig zu übersetzen. Von Romantik ist auf der Bündner Alp nichts zu spüren, da gehts um früh aufstehen, um Schwerarbeit, um

Aber Gian Rupf – sein zweimal einsilbiger Name passt hier wie ein erfundener zu seinen Rollen – hat eine starke Show: Gegen Bauchweh isst er sieben lebende Schnecken und spült mit Schnaps hinterher. Als Schweinehirt kotzt er dann doch hinter die Hütte. Er lässt einige lange Kanthölzer, gestellt, gelegt oder getragen zu immer neuen Szenerien, sieben Metallschüsseln mit Murmeln oder etwas Wasser gefüllt zu Musikinstrumenten werden. Wasser spielt vehement mit: Rupf zieht die Gummistiefel aus und füllt sie – sie sind jetzt Schweinetröge – hemmungslos mit Wasser aus einem Gummibalg, vielleicht ein Bikerutensil? Nur um einige Zeit später unter

Schaudern der Zuschauer genauso hemmungslos und ohne eine Miene zu verziehen wieder in sie hineinzusteigen und fortan mit nicht abbrechenden Flutschgeräuschen weiterzuspielen – der Schlamm ist omnipräsent. Ein Melkschemel, hinten oder vorne getragen, provoziert starke Bilder. Hassler taucht plötzlich mit einem Transistorradio auf, das «Chroosen» eignet sich gut für einen Dubbingmix. Ansonsten sieht man ihn meist in dem drehbaren Kabäuschen, das, von innen mit Pin-ups und Ahnenföteli bestückt, gerade genug Platz bietet für einen nicht allzu Grossen, der musizierend auf dem Stühlchen hockt.

Zum Schluss Zartheit Am Schluss aber – als alles erzählt – ist von der kranken Kuh und dem toten Schwein, vom Schafbock mit den eingegipsten Beinen, von aufgerissener Haut, vom Hühnerschlachten und von der Hirtin, die manchmal kommt (zur Freude des Zusenns) und die, obwohl er drei ihrer Rinder erschlug, nicht vom Blitz getroffen wurde. «Das kann au nur Gott verstah.» Vom Stier, der den Senn auf die Hörner nahm, von den Bauern, die sonntags ihre Tiere inspizieren kommen und den reifen Käse holen, von Margrit, die von ihrem Wanderfreund aufgefordert wird, auch ja alles zu filmen – am Schluss des Sommers kommt der Alpabzug. Und das ist der zarteste Teil in diesem Männerstück im rauen Bergklima. Eine Chügelibahn aus Holz hat unglaubliche Wirkung: Gian und Hans lassen die Murmeln hinunterkollern und man meint von weit die Gruppe der glockenbehängten Kühen zu hören, die den Alpsommer hinter sich lassend talwärts zieht, bis das letzte Vieh unten angekommen ist. Die Bühne steht unter Wasser und Gian Rupf bringt nach dem langen Applaus seine Freude zum Ausdruck, in diesem ungewöhnlichen Raum zu

Sennen und Hirten: Gian Rupf (l.), musikalische Umwelt: Hans Hassler (Akkordeon, Klarinette, Transistorradio), Alpabzug: Chügelibahn. (Bild Denise Bohnert) spielen, der wenige Stunden zuvor noch mit Büchern vollgestellt war, die Regale, mit schwarzen Tüchern verhängt, sind zur Bergkulisse geworden. Ein ziemlich verrücktes Unterfangen, finden auch Martin und Ursula Grob, die in der eigenwilligen Atmosphäre der Lagerhalle Scheidegger immer wieder sehenswerte Veranstaltungen bieten, diese in Zusammenarbeit mit KiA, Kultur in Affoltern.

Für weitere Anlässe siehe www.scheidegger-buecher.ch Film: «Alpsummer» von Thomas Horat und Salome Pitschen, CH 2013, am 6. und 7. Februar 2014 im Kinofoyer Lux siehe www.kinolux.ch; «Z’Alp» von Thomas Rickenmann, CH 2013. Buch: «Traum Alp» von Daniela Schwegler, Älplerinnen im Porträt, Rotpunktverlag, Zürich. «Das kulinarische Erbe der Alpen» von Dominik Flammer und Sylvan Müller, AT Verlag, zwei Bände, DVD und zwölfteilige teilige TVSerie.

Wegwärts: Landschaftsbilder einer Holländerin in Aeugst «Fine Art» von Christine Corver in der kleinen, feinen KommBox Der Wiedererkennungseffekt der gemalten Orte begeisterte die Besucher der Vernissage am vergangenen Donnerstag. Mit viel Liebe und Bewunderung führte die Tochter der Malerin, Sifra Corver, in die Ausstellung ein.

men. Die Natur steht dabei im Zentrum. Die Tochter sagt: «Meine Mutter hat mir die Liebe zur Natur beigebracht.» Ihr Lieblingsbild, «Meijendel», ein Bild eines Waldweges nahe dem Meer in Holland, schaut sich Sifra Corver immer an, wenn sie Heimweh nach Holland hat.

................................................... von regula zellweger Mutter Künstlerin und die Tochter Wissenschafterin an der ETH – in der Familie Corver ist das kein Widerspruch. Die Talente sind da sehr breit gesät. Schon die Grossmutter von Christine Corver malte Ende des vorletzten Jahrhunderts. Sie selbst zeichnete ab dem fünften Lebensjahr. Später schloss sie eine Ausbildung in klassischem Ballett und modernem Tanz ab und belegte im Nebenfach Kunstgeschichte. Neben dem Talent zu malen, vererbte die besagte Grossmutter auch die hohe Wahrscheinlichkeit für Zwillingsgeburten. Sifras Zwillingsbruder ist ausgebildeter Konzertpianist.

Vielfältige Begabungen Musik ist auch aus Christine Corvers Leben nicht wegzudenken, sie aber

In Aeugst zuhause

Christine Corver mit Tochter Sifra vor deren Lieblingsbild «Meijendel». (Bild Regula Zellweger)

kombinierte sie mit der Schauspielkunst und spielte beispielsweise Brechts «Mutter Courage». Nach der Geburt der Zwillinge bildete sich Christine Corver gezielt in Malerei weiter und belegte auch Bildhauerkurse in Holland. Bald bekam sie auch

Aufträge für Porträts und für Bilder von privaten Gärten und historischen Bauten. 2007 kam die Holländerin mit den beiden erwachsenen Kindern in die Schweiz. Aber erst seit 2013 kann sie sich voll und ganz der Malerei wid-

Dass für Mutter und Tochter Aeugst mit seiner wunderschönen, inspirierenden Umgebung eine neue Heimat geworden ist, spürt man. Christine Corver malt gern im Freien. «Da muss ich schnell arbeiten», erklärt sie, «das Licht wechselt schnell.» Und lachend meint sie, dass es einen Zusatz zur Farbe gäbe, der die Ölfarbe schneller trocknen lasse. Öl und Aquarell stimmen für die Künstlerin – Acrylfarben sind nicht ihr Ausdrucksmittel. «Die Farbtöne sind mir zu hart.» Am liebsten hat sie das Format 60 mal 80 cm. In der Ausstellung in der KommBox finden sich aber auch kleinere Bilder. «Das ist die Friedhofstrasse mit der Kastanie, im Mai», rät ein Besucher und eine Kollegin der Malerin erklärt: «Ja, da geht es über die verschneiten Wiesen zum Türlersee.»

Zukunftsvisionen Christine Corver malt und zeichnet nicht nur gern, sie vermittelt ihre Begeisterung für das Malen im Freien auch gern. Das Seleger Moor mit seinen verträumten Wegen und den spiegelnden Wasserflächen haben es ihr besonders angetan. In Zusammenarbeit mit der Direktion will sie dort ab Frühling 2014 Malkurse anbieten. Geplant sind Seminare für Gruppen von acht Personen, welche die Schönheiten des Parks, seine Flora und Fauna, die Lichtspiele auf dem Wasser und besonders schöne Plätze malen werden. «Vielleicht gibt es auch eine Ausstellung.» Christine Corver ist voller Ideen und Pläne, voller Leidenschaft für alles, was sie macht. Die Tochter schloss die Begrüssungsrede mit den Worten ab: «Herzlichen Dank – und Mamma, ich bin ganz stolz auf Dich.» Wegwärts – Ausstellung von Christine Corver, 23. Januar bis 17. April 2014. KommBox Aeugst, Gemeindehaus, Dorfstrasse 22, Aeugst am Albis. Öffnungszeiten: Montag, 8 bis 11.30 Uhr, 16 bis 18.15 Uhr; Dienstag, 8 bis 11.30 Uhr; Mittwoch, 8 bis 11.30 Uhr, 14 bis 16.30 Uhr; Donnerstag, 8 bis 11.30 Uhr. Weitere Informationen: www.christinecorver.com


Veranstaltungen

Dienstag, 28. Januar 2014

11

Vier Inserate und ein grosses Tohuwabohu Der Theaterverein Bonstetten spielt den Schwank «Da sind Sie richtig» Vier Frauen am Verzweifeln, dazu vier Herren mit heruntergelassenen Hosen und schliesslich ein auflösendes Finale . . . So lässt sich kurz und knapp beschreiben, was dem Publikum bis 9. Februar 2014 im Gemeindesaal Bonstetten noch fünf Mal vergnügliche Stunden bereiten wird. Die Premiere am letzten Samstag erntete begeisterten Applaus. ................................................... von urs e. kneubühl Eigentlich will er, wie im Inserat ausgeschrieben, als Spartacus Modell stehen. Was dies jetzt aber mit der von der Inserentin mündlich propagierten Theorielehre zu tun haben und weshalb er sich nun auf gar keinen Fall nackt ausziehen soll, ist ihm schleierhaft. Und als auch noch die leicht schrullig-gealterte Ballett-Diva Georgette auftaucht und ebenso in Rätseln daherredet, ist sich der Hühne sicher: Er ist in einem Haus voller Verrückter gelandet. Genauso turbulent und verwirrend ergeht es drei weiteren Herren, welche sich – wie Spartacus – auf je ein Inserat melden, das die Dame des

Da sind Sie richtig! Bis 9. Februar spielt der Theaterverein Bonstetten auf der Bühne des Bonstetter Gemeindesaales den Dreiakter «Da sind Sie richtig» von Marc Camoletti noch fünf Mal – jeweils um 20 Uhr (Essen ab 18.30 Uhr): Freitag, 31. Januar, und 7. Februar; Samstag, 1. und 8. Februar. Derniere: Sonntag, 9. Februar, 14 Uhr (Kuchenbuffet ab 13.30 Uhr). Billette gibt es an allen SBBSchaltern und Poststellen, via Homepage des Theatervereins (www.theater-bonstetten.ch) und auf www.ticketino.ch. (kb.)

«Da sind Sie richtig!» – Das aktuelle Lustspiel des Theatervereins Bonstetten bringt das Publikum beinahe im Sekundentakt zum Lachen. Bis 9. Februar wird es noch fünf Mal gespielt. (Bilder Urs E. Kneubühl) Hauses, ihre beiden Untermieterinnen und die Hausangestellte in die Zeitung gesetzt haben. Der Theaterverein Bonstetten bringt mit seinem aktuellen Lustspiel «Hier sind Sie richtig» ein kunterbuntes Verwirrspiel mit wunderbarer Situationskomik auf die Bühne. Vier kapriziöse Frauen, denen im Leben etwas fehlt, vier eindeutige und doch verwechselte Inserate und vier Männer, die schon bald nicht mehr wissen, ob sie selbst verrückt sind oder die Damen, bringen das Publikum permanent zum Lachen. Der Schwank von Marc Camoletti hat Tempo und bietet allerlei Wortspielereien und vertrackte Dialoge – keine leichte Aufgabe für die Schauspieler. Allerdings schlüpfen – unter der Regie von Miranda Goedhart – Erika Umiker, Selina Schilter, Nadia Goedhart, Cornelia Schlatter, Frank Kleiner, Kaspar Locher, Kurt Good und Roger Seiler brillant in ihre schillernden Rollen und geben dem Stück einen feinen und feurigen Schliff.

Die Annonce machts Und davon handelt die Verwechslungskomödie: Der ehemalige Bühnenstar Georgette hat die Malerin Jacqueline und die Musikerin Janine als Untermieterinnen aufgenommen. Damit es den Frauen an nichts mangelt, wirbelt als Vierte im Bunde Dienstmädchen Berta durch die Räume. Alle vier haben ein Problem und versuchen, es mit einer Annonce zu lösen. Georgette sucht einen Mieter, Jacqueline ein Modell, Janine einen Klavierschüler und Berta einen Mann zum Heiraten. Die Interessenten lassen auch nicht lange auf sich warten. Doch weil Georgette, Jacqueline und Janine nichts von den Annoncen der anderen wissen, kommt es zu einer Kette von Verwechslungen. Und so passiert es, dass ein Aktmodell für einen Klavierschüler, ein Brautwerber für einen Nachmieter und ein Nachmieter für ein Aktmodell gehalten werden, was für entsprechende Irrungen, Witz und Komik sorgt. Nicht zu-

letzt, weil die Schauspieler sich bei bester Spiellaune zeigen, die sie in dieser quirligen Komödie so richtig ausleben können. So reiht sich bis zum Finale eine Szene voller Situationskomik an die

andere; das Publikum kommt aus dem Lachen fast nicht mehr heraus. Und so stimmt denn das, was auf die Protagonisten erst im Finale zutrifft, für das Publikum von Anfang an: Da sind Sie richtig!

Was denn an seinen Füssen so wichtig sei, fragt sich der Wohnungsinteressent, der fälschlicherweise bei der Künstlerin Jacqueline gelandet ist.

Musikalische Reise von Irland über New York nach Virginia Das Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen begeisterte das Publikum im Schachensaal Der Musikverein Hedingen unternahm am Jahreskonzert mit seinen Fans eine musikalische Weltreise. Das fast zweistündige Programm unter der Leitung von Karin Wäfler begeisterte im vollen Schachensaal die Besucherinnen und Besucher.

Sie haben viel Zeit investiert und es hat sich gelohnt: Das grosse und das kleine Blech, Querflöten, Klarinetten, Euphonium, Percussion und weitere Instrumente der rund 30 Musikanten des Musikvereins Hedingen waren zu hören. Die Titel des Konzertprogramms führten die Gäste durch die ganze Welt. «Adios Havanna», «Tales

Voller Einsatz mit fetzigen Melodien: Musikverein Hedingen. (Bild Martin Mullis)

from Ireland», «New York Overture» und «Virginia» hiessen einige der schmissigen Stücke, mit welchen sie den Schachensaal verzauberten und so eine eigentliche Aufbruch- und Weltreisestimmung vermittelten. Dirigentin Karin Wäfler präsentierte nicht nur gut gelaunte Musikanten, sondern auch geübte Tonkünstler, welche ihre

Instrumente im Griff hatten. Sozusagen den musikalischen Reiseführer spielte Dominik Müller mit witzigen «administrativen Anweisungen», mit denen er das äusserst gut gelaunte Publikum durch den musikalisch hochstehenden Abend führte. Der Musikverein Hedingen verwandelte mit fetzigen Stücken und gefühlvoll gespiel-

ten Soli den Schachensaal in Hedingen während gut zwei Stunden in einen veritablen Konzertsaal.

Viele, die sich für den Musikverein einsetzen Monika Raschle, Präsidentin des Musikvereins Hedingen, nannte mit einem herzlichen Dankeschön eine ganze Reihe von Persönlichkeiten und Organisationen, welche mit grossem Einsatz zum guten Gelingen des Jahreskonzertes beitrugen. Sie erwähnte dabei nicht nur die Direktorin Karin Wäfler und die Musikanten, sondern auch die vielen Sponsoren, Notenspender und selbstverständlich die zahlreichen Konzertbesucher. Die Weltreise nach Noten wurde zusätzlich zur Musik mit entsprechenden Bildern, welche auf vier riesige Leinwandflächen projiziert wurden, untermalt. So gelang es ausgezeichnet, die Besucher in eine aussergewöhnliche Stimmung und in die jeweilige musikalisch gewählte Destination zu versetzen. Der Musikverein Hedingen bot einmal mehr ein hervorragendes Jahreskonzert, welches das begeisterte Publikum mit viel Applaus verdankte. Erst nach der dritten Zugabe erlaubte es den Musikern, die Bühne zu verlassen. Martin Mullis


• n e r ovie

n e r e Sani

n e R • uen

a b m n•U

e n a l P

H!ER werden Kunden auf Sie aufmerksam. Auf dieser Seite bieten wir Ihnen individuelle Feldgrössen, zu fairen Preisen. Gerne beraten wir Sie persönlich.

044 700 27 87

G Spenglerei G Dachdeckerei G Sanitär G Heizung G Reparaturen Knüslistrasse 4 8004 Zürich

Kurt Haas Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Birchstrasse 4 / 8906 Bonstetten Tel. 044 700 22 32 / Fax 044 701 15 03 www.schreinerei-hanselmann.ch hanselmann@schreinerei-hanselmann.ch

Reppischtalstrasse 57 8143 Stallikon Seestrasse 21 8702 Zollikon

• Dachservice • Entmoosungen • Steil- und Flachdachreparaturen • Dachfenster • Sturm- und Schneesicherungen • Isolationen • Fassadenverkleidungen

PATRICK PURRER Industriestrasse 18 · 8910 Affoltern a/A. Tel. 044 761 14 96 Fax 044 761 14 37 ·079 412 35 63

Der Fensterbauer in Ihrer Nähe

Dieser Platz ist frei für Ihre Werbung

ren er Tü u Fenst enausba Inn Franz Schmidiger – Fenster und Fenstertüren Neuhofstrasse 21c – Jalousien in Holz und Alu 6340 Baar – Haus- und Zimmertüren Telefon 041 767 71 71 – Bruchglasersatz Fax 041 767 71 70 – Insektenschutz

Kontaktieren Sie Kurt Haas Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Elektro Dölf Lang GmbH Zwillikerstrasse 1 8910 Affoltern a. A. Elektrofachgeschäft · Haushaltgeräte · Telefon · EDV

Tel. 044 761 82 82 Fax 044 760 05 83

E-Mail: info@langelektro.ch

Malergeschäft

Ihr für innere + äussere Malerarbeiten

32 e hr a J

8908 Hedingen Tel./Fax 044 761 60 46 Natel 079 655 88 35

Dieser Platz ist frei für Ihre Werbung Kontaktieren Sie Kurt Haas Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch


mit un Spezia s Ämtler listen

H!ER werden Kunden auf Sie aufmerksam. Nutzen Sie diese Sonderseite für Ihre regelmässige Werbung. Kurt Haas Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Haag Unterlagsböden GmbH Stefan Haag Eidg. Unterlags- und Industriebodenleger spezialisiert auf Sichtunterlagsböden

Unterlagsböden als Endbelag Zementunterlagsböden Anhydrit-Fliessböden Hartbeton Zementüberzüge Styroporbeton Wärme- und Schalldämmungen

Im Muchried 22 8907 Wettswil am Albis Natel: 078 634 20 21 Fax: 043 466 08 53 haag@haagub.ch www.haagub.ch

• Küchen • Schränke, Möbel • Türen, Fenster • Reparaturen • Glas

Wir sind Ihr Architekt und Baupartner. Auf uns können Sie bauen. Sie beabsichtigen: • Neubau • Umbau Haus / Wohnung • Dachstockausbau • Liegenschaftssanierung • Umbau von Küche und Bad

Ihre Vorteile: • Unsere langjährige Erfahrung • Nur ein Ansprechpartner • Professionelle Betreuung • Termin- / Kostengarantie • Bauherrenvertretung

architektur baumanagement frank gertschen 8934 Knonau

T 043 466 86 51 F 043 466 86 52 Mobil 079 624 23 57

frank@architektur-gertschen.ch www.architektur-gertschen.ch

Maler Stadelmann retostadelmann@gmx.ch R. Stadelmann Bungert 3 8909 Zwillikon

Umbau 078 663 67 05 Neubau Renovieren Schimmelbehandlung

H!ER

werden Kunden auf Sie aufmerksam. Nutzen Sie diese Sonderseite für Ihre regelmässige Werbung. Kurt Haas Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Office Design individuell Neudenken, Ideen finden, Lösungen umsetzen

BüroArchitektur Gestaltung von Objekt- und Büroräumen Ergonomische Sitz-/Steharbeitstische

Helmut Tork Innenarchitekt/Inhaber

BüroArchitektur GmbH, Moosbachstr. 50a, 8910 Affoltern am Albis Telefon 043 541 01 40, info@bueroarchitekt.ch, www.bueroarchitekt.ch


Affoltern

und Umgebung

Ihr Einkaufsort

Nicht vergessen, am 14. Februar ist

Kostümverleih und Verkauf

h

VALENTINSTAG

h

Neu im Team

Lynn Tscharner 8932 Dachlissen-Mettmenstetten Telefon 044 767 10 81 www.kostuemverkauf.ch

Hausgemachte Frösche, Glückskäfer, gefüllte Pralinenherzen, süsse Tischdekorationen und vieles mehr an anderen Köstlichkeiten.

Offen Di bis Fr, 13.30 bis 18.30 Uhr Samstag 10.00 bis 16.00 Uhr

Donnerstag, 30. und Freitag, 31. Januar 2014 Kennen Sie bereits die neusten Makeup-Trends und Farben? Besuchen Sie die «PINK DAYS» in unserer Parfümerie, wir schminken Sie vor Ort typgerecht und geben Ihnen nützliche Tipps und Tricks mit auf den Weg inkl. Fotomappe, Geschenk und Gutschein. Bitte melden Sie sich an.

Ein Genuss sind unsere UrDinkel-Schenkeli Zigerkrapfen Vanille- & Konfi-Berliner

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Apotheke Drogerie Parfümerie

Chömed Sie verbii und lönd Sie sich dä Täg versüesse.

Alles für die Fasnacht und das Fest. Besuchen Sie meinen Fasnachtsladen. Es gibt alles, was Sie sich wünschen und für jedes Fest das Passende in Miete und Verkauf. Über 60 verschiedene Tierkostüme, grosse Auswahl von Zubehör, z.B. Rabenköpfe, Schafe, Löwen-, Bärenmasken usw. Alles im Verkauf.

Jana Molinari

Ab sofort auf Masken und Perücken 20%. Daselbst schneide ich Ihnen Schaumstoff nach Mass zu. Restverkauf von Fasnachtsstoffen ab Fr. 2.- pro Meter. Reissverschlüsse ½ Preis. Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Coopark , Büelstr. 15, 8910 Affoltern a.A, Tel. 044 761 87 61 info@vitalis-apotheke.ch, www.vitalis-apotheke.ch

Bahnhofstrasse 15 8932 Mettmenstetten

044 767 06 81

Die neue Trauring-Kollektion bei:

Huber Uhren – Bijouterie Obere Bahnhofstrasse 1

8910 Affoltern a.A. Bäckerei – Konditorei Confiserie

Ihr Knonau CASINO Affoltern a. A. Telefon 044 760 32 32

Mineralien, Schmuck aus diversen Steinen, Klangschalen, Feng Shui, Räucherartikel, Kerzen, Engel, Bücher und vieles mehr. Öffnungszeiten im Dezember:

Keti Mala ...

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag Samstag

9.00 –12.00 + 14.00 –19.00 Uhr 9.00 –16.00 Uhr durchgehend

LUCKY PETS, Am Hofibach 4, 8909 Zwillikon (vis-à-vis Noserlight) Telefon 044 441 70 80

Mi, Do, Fr Samstag

14 – 18 Uhr 10 – 14 Uhr

Renate Birkenmeier Zürichstr. 15, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 768 37 23, www.räge-boge.ch

• Haarpflege • Hautpflege • Körperpflege • Fusspflege • Massagen • Manicure Obere Bahnhofstrasse 25 Kantonalbankgebäude, 2. Stock Park im Unterniveau / Lift Telefon 044 761 56 55 Telefon 044 761 07 19

geschäftlicher Erfolg beginnt mit einem Inserat auf dieser Seite!

www.luckypets.ch

PETER KLEINER … bedient von Merlinda Bala

Telefon 0 4 4 7 6 1 1 1 4 4

Bahnhofstrasse 15 8932 Mettmenstetten

044 767 06 81

Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

Copyright Promotion und Verkauf: Kurt Haas Mediaberatung Tel. 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch


Affoltern

und Umgebung

Ihr Einkaufsort

Nicht vergessen, am 14. Februar ist

Kostümverleih und Verkauf

h

VALENTINSTAG

h

Neu im Team

Lynn Tscharner 8932 Dachlissen-Mettmenstetten Telefon 044 767 10 81 www.kostuemverkauf.ch

Hausgemachte Frösche, Glückskäfer, gefüllte Pralinenherzen, süsse Tischdekorationen und vieles mehr an anderen Köstlichkeiten.

Offen Di bis Fr, 13.30 bis 18.30 Uhr Samstag 10.00 bis 16.00 Uhr

Donnerstag, 30. und Freitag, 31. Januar 2014 Kennen Sie bereits die neusten Makeup-Trends und Farben? Besuchen Sie die «PINK DAYS» in unserer Parfümerie, wir schminken Sie vor Ort typgerecht und geben Ihnen nützliche Tipps und Tricks mit auf den Weg inkl. Fotomappe, Geschenk und Gutschein. Bitte melden Sie sich an.

Ein Genuss sind unsere UrDinkel-Schenkeli Zigerkrapfen Vanille- & Konfi-Berliner

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Apotheke Drogerie Parfümerie

Chömed Sie verbii und lönd Sie sich dä Täg versüesse.

Alles für die Fasnacht und das Fest. Besuchen Sie meinen Fasnachtsladen. Es gibt alles, was Sie sich wünschen und für jedes Fest das Passende in Miete und Verkauf. Über 60 verschiedene Tierkostüme, grosse Auswahl von Zubehör, z.B. Rabenköpfe, Schafe, Löwen-, Bärenmasken usw. Alles im Verkauf.

Jana Molinari

Ab sofort auf Masken und Perücken 20%. Daselbst schneide ich Ihnen Schaumstoff nach Mass zu. Restverkauf von Fasnachtsstoffen ab Fr. 2.- pro Meter. Reissverschlüsse ½ Preis. Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Coopark , Büelstr. 15, 8910 Affoltern a.A, Tel. 044 761 87 61 info@vitalis-apotheke.ch, www.vitalis-apotheke.ch

Bahnhofstrasse 15 8932 Mettmenstetten

044 767 06 81

Die neue Trauring-Kollektion bei:

Huber Uhren – Bijouterie Obere Bahnhofstrasse 1

8910 Affoltern a.A. Bäckerei – Konditorei Confiserie

Ihr Knonau CASINO Affoltern a. A. Telefon 044 760 32 32

Mineralien, Schmuck aus diversen Steinen, Klangschalen, Feng Shui, Räucherartikel, Kerzen, Engel, Bücher und vieles mehr. Öffnungszeiten im Dezember:

Keti Mala ...

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag Samstag

9.00 –12.00 + 14.00 –19.00 Uhr 9.00 –16.00 Uhr durchgehend

LUCKY PETS, Am Hofibach 4, 8909 Zwillikon (vis-à-vis Noserlight) Telefon 044 441 70 80

Mi, Do, Fr Samstag

14 – 18 Uhr 10 – 14 Uhr

Renate Birkenmeier Zürichstr. 15, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 768 37 23, www.räge-boge.ch

• Haarpflege • Hautpflege • Körperpflege • Fusspflege • Massagen • Manicure Obere Bahnhofstrasse 25 Kantonalbankgebäude, 2. Stock Park im Unterniveau / Lift Telefon 044 761 56 55 Telefon 044 761 07 19

geschäftlicher Erfolg beginnt mit einem Inserat auf dieser Seite!

www.luckypets.ch

PETER KLEINER … bedient von Merlinda Bala

Telefon 0 4 4 7 6 1 1 1 4 4

Bahnhofstrasse 15 8932 Mettmenstetten

044 767 06 81

Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

Copyright Promotion und Verkauf: Kurt Haas Mediaberatung Tel. 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch


veranstaltungen

Solistinnen: Seraina Brügger . . .

. . . und Nikola Ihn. (Bilder zvg.)

Mit jungen Solistinnen Konzerte in Urdorf und Affoltern Das Orchester der Kantonsschule Limmattal und der Musikschule Knonauer Amt spielt in Affoltern und Urdorf. Mit Werken von Joseph Haydn, Max Bruch, Pablo Casals, Henryk Gorecki, Sandor Veress und anderen ist das Orchester der Musikschule Knonauer Amt am Freitag, 31. Januar, um 20 Uhr in der Aula Ennetgraben in Affoltern und am Samstag, 1. Februar, um 20 Uhr in der reformierten Kirche in Urdorf zu hören. Solistin im Klavierkonzert von Henryk Gorecki ist Seraina Brügger

aus Obfelden. Im Werk «Song of the Birds» für Cello und Orchester spielt Nikola Ihn aus Bonstetten den Solopart. Die Musikschule Knonauer Amt und der Dirigent Jonathan Brett Harrison freuen sich auf das Konzert, das am Anfang des Jahres die Reihe der Veranstaltungen zum 50-jährigen Bestehen der Musikschule eröffnet. Konzerte am Freitag, 31. Januar, um 20 Uhr in der Aula Ennetgraben in Affoltern und am Samstag, 1. Februar, um 20 Uhr in der reformierten Kirche in Urdorf. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte für die Unkosten erhoben.

«Gott denken» Theologische Abende in Affoltern In den Monaten Februar bis April lädt die reformierte Kirche des Bezirks Affoltern zu insgesamt 8 theologischen Abenden ins Chilehuus Affoltern ein, jeweils dienstags, um 19.30 Uhr. Je zwei Abende sind demselben Thema gewidmet. Die jeweils ersten dieser Abende führen mit einem Referat in das Thema ein und verschaffen den Teilnehmenden einen Überblick. Die jeweils zweiten Abende dienen der Vertiefung und der persönlichen Auseinandersetzung. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu eigenem Denken anzuregen und zu ermutigen. Alle Abende werden geleitet von Bettina Bartels, Pfarrerin in Affoltern mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung. An einzelnen Abenden wirken auch weitere (Pfarr-)Personen mit. Seitens der Teilnehmenden ist nichts mitzubringen als eine gute Portion Neugier und die Bereitschaft, sich auch auf Unbekanntes einzulassen.

Das Werden Gottes in alttestamentlicher Zeit (4. und 11. Februar) Nachdem sich die Teilnehmenden ein paar Gedanken darüber gemacht haben, wie überhaupt über Gott nachgedacht werden kann, begeben sie sich auf einen religionsgeschichtlichen Streifzug durch das zweite und erste vorchristliche Jahrtausend und damit zu den Ursprüngen der christlich-jüdischen Tradition. Dabei begegnet man dem Gott der Väter, Jahwe, Elohim & Co., entdeckt aber auch Spuren fremder Gottheiten. Der Gott Israels hat eine Geschichte und viele Facetten!

Atheistisch an Gott glauben?! (4. und 11. März) «Glauben an einen Gott, den es nicht gibt» – das Buch des niederländischen «atheistischen Pfarrers» Klaas Hendrikse sorgte Anfang 2013 auch in der Schweiz für Furore. Im Sommerloch 2013 doppelte Elke de Groot, eine Berner Pfarrerin, nach. «Wie geht atheistische Theologie?» «Geht das über-

haupt?» «Was sagen die Bibel und die christliche Tradition?», das sind die Fragen dieser Abende.

Befreiungstheologie und feministische Theologie (18. und 25. März) Nachdem über Jahrhunderte Theologie ausschliesslich von weissen, privilegierten Männern betrieben wurde, entwickelte sich in den 1960er-Jahren in Lateinamerika eine neue Art von Theologie, die als Theologie der Befreiung den Armen und Unterdrückten eine Stimme gibt. Ihr verwandt ist die etwa zeitgleich stark gewordene feministische Theologie, die den Fokus besonders auf Frauen(-themen) richtet. Die beiden Abende stellen beide Ansätze vor und gehen der Frage nach, wie man biblische Texte versteht.

Der Gott Jesu und die Göttlichkeit Christi (1. und 8. April) Jesus war Jude. Die Art und Weise, wie er seine Religion verstand und praktizierte, stiess aber bei manchen seiner Zeitgenossen auf erbitterte Gegnerschaft. Wie sah das Judentum zur Zeit Jesu aus? Was war an Jesu Verkündigung so besonders, ja anstössig? Was für ein Gottesbild hat er propagiert? Und wie kam es, dass der Verkündiger Jesus zum verkündigten Christus wurde? Die Abende können einzeln besucht werden und stehen allen offen, die das Bedürfnis haben, ihr Verständnis von Gott weiter, tiefer oder neu zu klären, oder einfach Lust am «Theologisieren» haben. Die Teilnahme ist kostenlos, auch Angehörige anderer Gemeinden und Religionen sowie Konfessionslose sind willkommen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Gott denken, 4x2 theologische Abende, 4. und 11. Februar, 4. und 11., 18. und 25. März sowie 1. und 8. April, jeweils 19.30 bis ca. 21.15 Uhr im reformierten Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Flyer in den reformierten Kirchen bzw. Kirchgemeindehäusern des Bezirks und in den Räumen der katholischen Pfarrei Affoltern sowie unter www.refkircheaffoltern. Kontakt: Pfarrerin Bettina Bartels, Telefon 044 761 60 15 oder bettina.bartels@zh.ref.ch.


Sport

Dienstag, 28. Januar 2014

17

Weiterer Ämtler in Sotschi Freeskier Luca Schuler wurde für die Winterspiele selektioniert Mit gerade mal 16 Jahren nimmt Luca Schuler aus Ebertswil erstmals an olympischen Winterspielen teil. Möglich machten es seine konstanten Leistungen auf hohem Niveau.

Auf dem Podest: Strahlende Katharina Strahl (Mitte). (Bild zvg.)

Katharina Strahl Schweizer Meisterin Ergometer-Rudern in Zug Die zwei Hedingerinnen Anna Rigling und Katharina Strahl starteten an den Ruder «swiss indoors» in der Zuger Stadthalle Zug für ihren Ruderklub RCZ. Da Rudern im Winter nicht die allerschönste Disziplin auf dem Wasser ist, trainieren die Sportler 7 bis 8 Einheiten, das heisst rund 14 Stunden in der Woche auf dem Ergometer oder machen Krafttraining. So entstand einmal der Wunsch, sich auch darin zu messen. Und so richtet seit Jahren der Ruderklub Zug die «Swiss indoors» aus. Katharina Strahl startete in der Kategorie Juniorin U19 mit einer Renndistanz von 2000 m. Sie gestaltete das Rennen hoch spannend. Ihr Start war blitzschnell, und sie war damit sogleich vorne mit dabei. Wie geplant,

ruderte sie hoch diszipliniert ihren angepeilten Schnitt von 1:50,425 Min./500 m. Ihre Konkurrentinnen steigerten aber ihre Schlagzahl und so war Katharina fast dreiviertel des Rennens auf Platz 8. Doch zum Endspurt, die letzten 500 m, begann die Aufholjagd. Ruhig steigerte sie ihren Schnitt, der 300 m vor dem Ziel dann 1:45 Min./500 m war und überrollte somit alle ihre Schweizer Ruderkolleginnen. Nur eine Ungarin war noch schneller. Anna Rigling startete in der Kategorie Juniorin U17 mit einer Renndistanz von 1500 m. Über eine Lange Distanz fuhr sie eine aussergewöhnlich schnelles Rennen. Schliesslich erreichte sie mit einem Schnitt von 1:54,4 min/500 m den beachtlichen 5. Platz von 40 Teilnehmenden.

Rang 11 in Breckenridge, trotz unheimlich starkem Fahrerfeld, 20. in Copper Mountain, 13. in Gstaad – diese Konstanz im Weltcup dürfte der Grund gewesen sein, dass sich Luca Schuler gegen die starke Konkurrenz im eigenen Land durchsetzen konnte. Weitere Punkte hat der Ebertswiler mit seinem 2. Rang am Fridge Festival in Wien (AFP) gesammelt. «Wow hammer, gratuliere», «schwerst beeindruckend», «zuuu geil» oder schlicht «Boss!», so die Kommentare zum Olympia-Aufgebot auf der Facebook-Seite von Luca Schuler. Über

In Sotschi dabei: Luca Schuler aus Ebertswil. (Archivbild) 80 Personen hatten den SelektionsEntscheid bereits nach wenigen Stunden mit «gefällt mir» quittiert.

Ihren grossen Olympia-Auftritt haben die Slopestyler am 13. Februar im Rosa Kutor Extreme Park. (tst.)

Schweizer Meister U21 in der Abfahrt und Kombination Niels Hintermann steht vor dem Sprung ins C-Kader von Swiss Ski Für die Säuliämtler Sports Awards ist er nominiert, nun wurde Niels Hintermann in Veysonnaz Schweizer Meister U21 in der Königsdisziplin und in der Super-Kombination. Sein Talent, sein Potenzial und seine Topleistungen in den Speed-Disziplinen überzeugen auch die Trainer von Swiss Ski. Nachdem er letzten Winter die Qualifikation ganz knapp verpasst hat, steht Niels Hintermann nun kurz vor dem Sprung in das C-Kader von Swiss Ski. In dieser Saison konnte er erstmals an der Europacup-Abfahrt auf dem Lauberhorn starten und wurde guter 44. und bester U18-Fahrer. Niels Hintermann trainiert im nationalen Leistungszentrum in Engelberg und besucht dort auch die Hotelfachschule. Die Saison 2012/13 war bereits herausragend, jetzt kommt er mit seinen Leistungen noch näher an die nationale Spitze im alpinen Skirennsport. Niels fiel schon auf, als er als 5Jähriger mit der Renngruppe Hausen unter der Leitung von Ruedi Ravasio zu trainieren begann. Er profitierte viel von seinem älteren Bruder und entwickelte sich Schritt für Schritt. Im Mini- und JO-Alter stand er praktisch

Schnell unterwegs: Niels Hintermann. (Bild zvg.) bei jedem Rennen auf dem Podest. Die Grundlagen holte sich der kleine Knopf bei der Rennschule von Benni Raich, der heute noch Schlagzeilen im Weltcup schreibt. Die inoffizielle Schweizer Meisterschaft der Kinder, den Migros Grand Prix, hat Niels Hintermann zweimal gewonnen; sechsmal hat er sich für den Final qualifiziert. Die JO-Karriere schloss er letztes Jahr mit drei VizeMeistertiteln erfolgreich ab. Doch

auch bei den Junioren hat er im letzten Winter als erst 17-Jähriger brilliert: Er wurde dreifacher Schweizer Meister in den Disziplinen Abfahrt, Super-G und Super-Kombination. Die Engelberger Sportschule würdigte seine Leistungen mit der Auszeichnung zum «Besten Sportler der Schule» 2013. Niels Hintermann ist jetzt definitiv auf dem Radar der Kader-Selektionäre von Swiss Ski angelangt. (amo).

Solange die Kräfte reichten Petra Klingler in der Eiswand. (Bild zvg.)

EHC Affoltern-Hedingen – Thalwil 6:10 (1:1, 3:4, 2:5)

Petra Klingler in Saas-Fee im Final Lead- und Speed-Eisklettern Im Rahmen der Ice-On-Tour-Serie wurden in der Eisarena von Saas-Fee am Freitag und am Samstag je ein Weltcup im Lead- und im Speed-Eisklettern ausgetragen. Von den Schweizer Teilnehmern konnte sich die Bonstetterin Petra Klingler als Einzige für den Final qualifizieren. Sie erreichte mit dem achten Schlussrang ein tolles Resultat mitten in der Weltspitze. In Saas-Fee wurden eine Woche nach den Schweizer Meisterschaften im Eisklettern je ein Weltcup im Leadund im Speedklettern ausgetragen.

Am Start waren über hundert Athletinnen und Athleten aus zwanzig Ländern, darunter auch vier Schweizerinnen und sieben Schweizer. Bei den Damen startete die Bonstetterin Petra Klingler, Mitglied des SAC-Regionalzentrums Zürich, als aussichtsreichste Schweizerin. Sie wurde dieser Rolle sowohl in der Qualifikation als auch im Halbfinal absolut gerecht und belegte je den fünften Zwischenrang. Im Final büsste sie noch etwas Terrain ein, wurde aber hervorragende Achte in einem starken Feld.

Affoltern-Hedingen hat am Sonntag zu Hause zum zweiten Mal in der laufenden Saison gegen Thalwil verloren. Erst im letzten Drittel brechen die Ämtler aus einem einleuchtenden Grund ein. Affoltern wollte gegen Thalwil die Scharte von der Vorrunde auswetzen. Aber schon in der 2. Minute gelang den Gästen das 1:0. Bis kurz vor Ende des ersten Drittels gab es dann keine Tore mehr. Das 1:1 durch Marco Portmann war aber ein verdienter Lohn für einen durchaus guten ersten Abschnitt. Dann machten sich die Affoltemer das Leben selber schwer. Als seien sie noch in der Kabine, schossen die Thalwiler kurz nach Beginn des zweiten Drittels innerhalb von 22 Sekunden zwei Tore. Doch auch dieser

Rückstand liess die Gastgeber nicht aufgeben. Sie kamen auf 2:3 durch Marco Kälin heran, dann war wieder Thalwil mit dem Toreschiessen an der Reihe: 2:4. Aber Affoltern-Hedingen hielt dagegen. Marco Portmann (29. Minuten / 33. Minute) konnte den Spielstand wieder ausgleichen. Als dann aber gleich zwei Spieler der Gastgeber auf der Strafbank sassen, schlug es bei Affoltern-Keeper Nabil El Nadeim erneut ein. Als sei das letzte Drittel eine Kopie des zweiten, kassierten die Gastgeber wieder kurz nach Wiederbeginn zwei – unnötige – Tore. Damit war die Partie gelaufen. Dies auch deshalb, weil die Affoltemer temporär mit den teilweise harten Entscheidungen der Schiedsrichter haderten, statt sie wegzustecken. So kam eine gewisse Hektik auf, welche sich erst wieder in der

50. Minute legte. Affoltern hätte, mit Vollbestand, gegen die Thalwiler wohl eine Siegeschance gehabt. Je mehr die Kräfte bei den Gastgebern schwanden, desto überlegener wurde die Equipe vom linken Zürichseeufer. Letztlich widerspiegelt das 6:10 das Kräfteverhältnis zwischen den beiden Teams. Damit haben die Affoltemer zum zweiten Mal in Folge verloren. Und am nächsten Samstag, beim unangefochtenen Leader Sursee II, dürften die Punkte für die Affoltemer sehr hoch hängen. Aber vielleicht gibt es ja wieder einmal einen Exploit. Th. Winter Tabelle: 1. Sursee II 14/42. 2. Zugerland 13/33. 3. Affoltern 15/27 (90:87). 4. Blau-Weiss Dübendorf 12/24. 5. Thalwil 12/21. 6. Uri 14/16. 7. Seetal II 15/15. 8. Einsiedeln 13/14. 9. Engelberg-Titlis II 13/9. 10. Limmattal Wings II 15/3.


18

Sport

Dienstag, 28. Januar 2014

König Fussball regierte in Bonstetten Das Junioren-Hallenturnier des FC Wettswil-Bonstetten fand grossen Anklang 48 Teams massen sich im Bonstetter Sportzentrum Schachen.

ber FCWB behielt gegen Wallisellen mit 1:0 die Oberhand und holte sich den begehrten Titel. Am Sonntag wurde der Anlass mit dem Wettkampf der D- und E-Junioren abgerundet. Die vom Schweizer Fussballverband mit dem Qualitätslabel «Hallenturnier SFV-approved» ausgezeichnete Veranstaltung gelang rundum. «Ein Riesenkompliment an alle Helferinnen und Helfer, aber auch an die unisono fairen Teilnehmer, der Anlass bescherte in allen Belangen Freude», so der zufriedene Leiter der FCWB-Junioren und Gesamtverantwortliche Patrik Schönbächler. Er setzte schmunzelnd fort: «Die vielen Besucher nahmen unsere Festwirtschaft im Sturm ein, bald mussten wir Nachschub besorgen. Zudem gingen 600 Gummischlangen (20 Kilo) über den Ladentisch . . .» Der Jürg-Stäheli-Cup hat seinen festen Platz als Saisonvorbereitungsturnier eingenommen.

................................................... von kaspar köchli Im Dezember 2013 führte der FC Wettswil-Bonstetten seinen traditionellen Jürg-Stäheli-Cup durch, nun folgte am vergangenen Wochenende der zweite Part. Begonnen wurde das viel beachtete Turnier samstags mit den Allerjüngsten (Kategorien G und F) – bei denen die Stulpen zum Teil bis zum Oberschenkel reichten . . . – und wurde abends fortgeführt mit den allerbesten C-Junioren (Coca-Cola-Junior League).

Packender Final Die hochkarätigen Spiele begeisterten die zahlreichen Zuschauer, Höhepunkt war der packende Final. Gastge-

Ob der sehenswerte, wuchtige Schuss von Torerfolg gekrönt wird? (Bild Kaspar Köchli)

Erfolgreiche Vorrunde Junioren des FC Affoltern: Zwischenbilanz Mit drei zusätzlichen Mannschaften bei den jüngsten Nachwuchsspielern startete die Juniorenabteilung des FC Affolten am Albis in die neue Saison 2013/2014. Dies bedeutete, geeignete Trainer zu finden, die bereit sind, sich für die Jugendlichen zu engagieren. Die normale Fluktuation gepaart mit den neu zu besetzenden Trainervakanzen resultierte schlussendlich in 16 neue Trainerverpflichtungen für diese Saison. Mein Dank geht an alle Bisherigen und Neuen, welche mit viel Leidenschaft und Engagement einen Teil ihrer Freizeit widmen für diese Aufgabe! Dass ein Traineramt auch viel Freude bringen kann, beweisen nicht nur Siege und gute Resultate. Doch die Vorrunde 2013/2014 ist geprägt von

hervorragenden Resultaten. Drei Mannschaften konnten ihre Stärkeklasse halten, darunter die Ca-Junioren, welche uns bereits mit Erfolgen in der Vergangenheit verwöhnt haben, da sie seit einiger Zeit in der sehr anspruchsvollen Coca-Cola Junior League spielen. Nicht weniger als acht Mannschaften konnten in die nächsthöhere Stärkeklasse aufsteigen. Dabei sind unter anderen die A-, die Da- und die Ea-Junioren in die Promotion aufgestiegen!

Gelebte Integration und Kultur auf dem Fussballplatz Nun läuft die verdiente Winterpause. Wobei – von Pause kann nicht wirklich die Rede sein, hat doch das Win-

ter- resp. Hallentraining bereits nahtlos an den Abschluss der Saison angeknüpft. Trotzdem kommen bereits beim einen oder anderen berechtigte Verlangen nach Wintersportarten auf, was als willkommene Abwechslung dient, aber auch zu neuer Ungeduld auf die Rückrunde führt, die dann schon bald wieder beginnt – und auf die man gespannt sein darf. Zum Schluss ein Beispiel für Integration und Kultur aus dem Fussball: Wer mit einem Teamkollegen, der kulturell und sprachlich einen anderen Hintergrund besitzt, auf sportlicher Ebene erfolgreiche Doppelpässe spielt, der weiss, dass man sich trotzdem verstanden hat. Urs Bumbach, Juniorenobmann FCA

René Nüesch, Ultra-Sportler aus Obfelden. (Bild zvg.)

Extrem-Tour 2014 mit Ämtler Beteiligung 120 km für den Obfelder René Nüesch Der Obfelder Ultra-Sportler René Nüesch startet als einziger Schweizer am kommenden Freitag zu einem neuen Abenteuer: Der Extremlauf 120 km um den Neusiedlersee (Österreich/Ungarn) steht an.

Ein starkes Team: die A-Junioren des FCA. (Bild zvg.)

Der Start erfolgt um 3.30 Uhr in Oggau/Österreich. Von dort führt die Strecke um den Neusiedlersee (Österreich/Ungarn). Bei der letztjährigen Austragung mussten sich die Teilnehmer durch bis zu 20 cm Neuschnee und Temperaturen von Minus 10 Grad um den See kämpfen, was zu einer

Ausfallquote von 90 Prozent führte. Eine weitere und nicht zu unterschätzende Herausforderung für alle 600 Teilnehmer: Es gibt nur drei offizielle Verpflegungsposten, den ersten nach rund 50 Kilometern. Das Begleiten der Teilnehmer ist nicht erlaubt und führt zur sofortigen Disqualifikation. Die Pflichtausrüstung für alle Teilnehmer: Ein Gefäss mit mindestens zwei Liter Fassungsvermögen, Verpflegung (ca. 3000 Kalorien), zwei Stirnlampen und Ersatzbatterien, Ersatzkleider, wasserdichte Jacke, Leuchtweste, Handy, Bargeld. «Mein Rucksack wird sicher 8 bis 10 kg auf die Waage bringen», meint René Nüesch.

Profile for AZ-Anzeiger

007 2014  

007 2014