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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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aus dem bezirk affoltern I Nr. 6 I 174. Jahrgang I Freitag, 24. Januar 2020

Wei t er eI nf osunt er :

Wirtschaft wächst

Nein sagen

UBS-Chefökonom Daniel Kalt referierte in Rifferswil vor den Ämtler Arbeitgebern. > Seite 3

Ämtler Kinder und Eltern werden für das Thema des sexuellen Missbrauchs sensibilisiert. > Seite 6

Pfarrwahl sorgt in Knonau für Wirbel

Interessen abwägen und den optimalen Mix finden

Am 9. Februar entscheiden die Stimmberechtigen der reformierten Kirchgemeinde Knonau, ob sie Thomas Maurer als Dorfpfarrer behalten wollen oder nicht. Die Kirchenpflege hatte ihn im Herbst zunächst in stiller Wahl im Amt bestätigen wollen, dagegen wurde eine Petition eingereicht. Dann aber las der Kirchenpflegepräsident an der Kirchenversammlung vom 5. Dezember einen anonymen Brief vor, in dem die Amtsführung von Maurer kritisiert wurde. Es war nicht die einzige Auffälligkeit: In Knonau haben drei der fünf Mitglieder der Kirchenpflege im vergangenen Jahr ihr Amt abgegeben. Und auch mit der Kontrolle des Spendguts nahm man es in den letzten Jahren wenig genau: Gelder aus Hochzeits- und Bestattungsgottesdiensten flossen nicht in die Buchhaltung ein. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Braunviehzüchter tagten in Hausen Die Delegierten des Zürcher Braunviehzuchtverbands hielten am Mittwochmorgen ihre 110. Versammlung in Hausen ab. Als «Landwirtschaftsminister» hiess Gemeinderat Gregor Blattmann die Gäste im Gemeindesaal willkommen. Für die Bewirtung sorgten Mitglieder des Viehzuchtvereins Oberamt, für musikalische Heimatgefühle die hiesigen Jodler. In seinem Jahresbericht ging Kantonalpräsident Martin Gafner auf den schweren Stand der Bauern ein, durfte aber auch viel Positives berichten von regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerben. ................................................... > Bericht auf Seite 11

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Routine und Talent

www. muel l er obf el den. ch

Die OG Affoltern konzertierte mit dem Jugendorchester Con Brio. > Seite 10

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Ländlicher Lebensstil Gemeinsame Werte und Ziele an der Landfrauentagung in Bonstetten. > Seite 11

Workshop zur Erarbeitung des neuen regionalen Verkehrskonzepts

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Bereich verkauft Die Ernst Schweizer AG hat die Produktgruppe Stahlbrandschutztüren abgegeben. > Seite 15

Multimediales Theater Was die digitalen Inhalte anbelangt, schöpft der Theaterverein Bonstetten mit seiner diesjährigen Produktion «Sexy Sepp» aus dem Vollen. Über 1000 Leute haben auf Facebook die inszenierte Meldung zum Ausbruch aus dem Bonstetter Hochsicherheitsgefängnis mitverfolgt – und warten nun gespannt auf die Theaterpremiere von morgen Samstag. ................................................... > Bericht auf Seite 10

Countdown läuft

Nebeneinander statt Gegeneinander: Beim Bahnhof Affoltern kommen auf kleinem Raum alle Fortbewegungsarten zusammen, die heute für regionale Wege zur Verfügung stehen. (Bild Bernhard Schneider)

Bis Ende 2021 soll das Gesamtverkehrskonzept Knonauer Amt mit dem Zukunftsbild Mobilität Knonauer Amt 2040 der regionalen Planungsgruppe ZPK stehen. Am Mittwoch wurde im Rahmen eines Workshops mit Mitgliedern aller Gemeinderäte des Bezirks eine Auslegeordnung erarbeitet. ................................................... von bernhard schneider Der Präsident der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) und Maschwander Gemeindepräsident, Christian Gabathuler, nahm zum Abschluss des vierstündigen Work-

shops die «Knacknüsse» entgegen, die ihm die Teilnehmenden aufgegeben hatten, denn die intensiven Diskussionen in Gruppen und im Plenum hatten durchaus auch unterschiedliche Sichtweisen zutage gefördert. In einem Punkt waren sich alle einig, was Christian Gabathuler mit Befriedigung zur Kenntnis nahm: «Was mich freut, ist, dass alle zum Säuliamt stehen». Dank dieser gemeinsamen Basis werde das Gesamtverkehrskonzept nicht schwarz-weiss gemalt, sondern differenziert die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Gemeinden berücksichtigen. «Ich bin für ein starkes Regionalzentrum», fuhr er fort, allerdings

stelle sich die Frage, was dies im Detail bedeute, «in der Praxis wird es viele Mischformen geben. Im weiteren Verlauf der Arbeiten müssen wir die verschiedenen Interessen abwägen und den optimalen Mix finden.» In Verlauf dieses Jahres werden nun die Fragestellungen erarbeitet. Das nächste Jahr ist der Vertiefung im Rahmen einzelner Projekte gewidmet, die dann bis Ende 2021 zum Gesamtverkehrskonzept Knonauer Amt zusammengeführt werden. Mit dem offenen Meinungsaustausch im Rahmen des Workshops ist eine wichtige Grundlage für die weiteren Arbeiten gelegt worden. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 7

Noch zwei Tage, dann wird bekannt, wer die Säuliämtler Sports Awards 2019 gewonnen hat. Die Online-Abstimmung geht heute um 12 Uhr zu Ende. Am Sonntag geht ab 15.30 Uhr im Kasinosaal in Affoltern die Preisverleihung über die Bühne. Dann wird sich zeigen, wer von den jeweils drei Nominierten in den insgesamt fünf Kategorien in der Gunst des Publikums und der Jury zuoberst steht und wessen Leistungen und Erfolge als die wertvollsten betrachtet werden. ................................................... > Bericht auf Seite 24 anzeigen

Rege Diskussionen um Garderoben und WCs

Gut besuchte Informationsveranstaltung zum Camping-Betriebsgebäude in Hausen Am 9. Februar entscheidet die Hausemer Stimmbevölkerung an der Urne über den Ersatzneubau des Betriebsgebäudes Camping Türlen. An der Infoveranstaltung vom vergangenen Montag wurde mehrfach der Wunsch geäussert, auch für die Einheimischen die Infrastruktur zu erneuern. ................................................... von marianne voss Das Projekt für den Ersatzneubau an sich war nicht umstritten. An der gut besuchten Informationsveranstaltung der Gemeinde Hausen wurde vor allem über die Garderoben für die Badegäste und die WC-Anlagen diskutiert. Das Garderobenhäuschen sei schliesslich auch sehr in die Jahre gekommen und hätte ebenso eine Erneuerung nötig, wurde geäussert.

Sie stellten das neue Projekt vor. Von links: Reto Brönnimann und Beatrice Sommerauer vom Gemeinderat sowie Architekt Thorsten Arzet. (Bild Marianne Voss) Der anwesende Architekt, Thorsten Arzet, sowie Beatrice Sommerauer und Reto Brönnimann vom Gemeinderat erklärten, dass sich das geplante Projekt nur auf das Betriebsgebäude

beziehe. Ein neues Garderobenhaus sei nicht im Projekt enthalten, jedoch im Gestaltungsplan vorgesehen. Nicht von allen Anwesenden wurde das verstanden. «Das ist unsere

Badi, wir haben auch Bedürfnisse», lautete ein Votum. Ein anderes: «Die Hausemer sind aussen vor gelassen.» Zudem wurde die WC-Anlage im Betriebsgebäude bemängelt. «Es braucht dort mehr WCs, denn die werden auch von den Badegästen benutzt.» Ein Hausemer machte sich sogar Gedanken über die WC-Nutzung im Winter und fragte: «Könnten die WCs im neuen Betriebsgebäude bei einer Seegfrörni auch benutzt werden?» Der Gemeinderat nahm das Bedürfnis nach neuer Infrastruktur für die einheimischen Badegäste ernst und versprach: «Das Garderobengebäude wird an der nächsten Sitzung im Gemeinderat sicher ein Thema sein. Wir wollen für die Frage so schnell wie möglich eine Lösung finden.» ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä f llen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Die kostbarste Erinnerung an einen Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen hinterlassen hat.

HERZLICHEN DANK sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und

Elsi Scheidegger-Gallmann auf ihrem Lebensweg begleitet haben. Danke für all die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, für eine Umarmung oder einen Händedruck, wenn uns die Worte fehlten. Von Herzen danken wir den Mitarbeiterinnen der Spitex Knonaueramt für die liebevolle Betreuung und dem PÕegepersonal des Spitals A•oltern für die Begleitung der letzten Stunden. Ein herzliches Dankeschön an Dr. Christian Müller für die jahrelange Betreuung und Pfarrer Andreas Fritz für die einfühlsame Abschiedsfeier. In diesen Dank einschliessen möchten wir die zahlreichen Spenden für späteren Grabschmuck sowie die Zuwendungen an die Spitex. In unseren Herzen wirst Du immer Deinen Platz haben. Mettmenstetten, im Januar 2020

Die Trauerfamilie

Albert Schweitzer

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von

Edeltraud Spörri-Baumgartner 4. Februar 1933 bis 14. Januar 2020 Wir danken Dir für alles, was Du für uns getan hast und werden Dich und Deine hilfsbereite, liebevolle und aufgestellte Art für immer in unserem Herzen tragen. Wir vermissen Dich: Monika Spörri Leuthard und Thomas Leuthard Denise Leuthard Dominik Leuthard Alfred Baumgartner und Jutta Aglas-Baumgartner Verwandte und Freunde Die Trauerfeier >ndet am Freitag, 7. Februar 2020, um 14.00 Uhr in der Kirche Ottenbach statt, vorgängig erfolgt die Urnenbeisetzung um 13.30 Uhr auf dem Friedhof. Anstelle von Blumenspenden unterstütze man die Stiftung Roth-Haus in Muri, PC-Konto 50-751-0, IBAN-Nr. CH48 0900 0000 5000 0751 0; Vermerk: Edeltraud Spörri.

Auflage des Kollokationsplanes lm Konkurs über die DDL Kurier GmbH in Liquidation, UID CHE-276.595.621, Alte Landstrasse 19, 8912 Obfelden, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 24. Januar 2020 verwiesen. Affoltern am Albis, 15. Januar 2020 KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens

Traueradresse: Monika Spörri Leuthard, Rozenstrasse 13, 5634 Merenschwand

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit. Diese haben uns beim Abschied von

Elisabeth Hurter-Meier tief berührt und uns viel Kraft und Trost gegeben. Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Es ist wohltuend, so viel Anteilnahme zu erfahren. Wir danken von Herzen Dr. Daniel Zimmermann für die langjährige Begleitung, dem Pflegeteam des Altersheims «Haus zum Seewadel» für die liebevolle Betreuung, Frau Pfrn. Eva Eiderbrant für die einfühlsame Gestaltung des Trauergottesdienstes und allen, die zusammen mit uns Abschied genommen oder uns mit lieben Gedanken begleitet haben. Obfelden, im Januar 2020

Die Trauerfamilie

Überall sind Spuren Deines Lebens; Gedanken, Bilder und Gefühle. Sie werden uns immer an Dich erinnern, glücklich und traurig machen und Dich nie vergessen lassen.

Unendlich traurig, aber auch dankbar für die vielen Jahre, die wir gemeinsam verbringen durften, nehmen wir Abschied von unserem Papi, Schwiegervater, Grosspapi und Bruder

Hugo Heiniger 20. Juni 1923 – 19. Januar 2020 In seinem 97. Altersjahr hat die Lebenskraft Hugo verlassen und er durfte friedlich einschlafen.

In stiller Trauer: Peter und Christa Heiniger Sarah Heiniger und Alex Hefti Lea Heiniger und Philippe Blattner Anna Heiniger-Huwiler mit Familie Heinz und Marianne Heiniger mit Familie Hans und Ursula Eggimann mit Familie Elisabeth Clement

Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass des George Peter Paxinos, geb. 23. August 1946, von Hausen am Albis ZH, in Hausen am Albis ZH, gestorben am 9. August 2017, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 8. Januar 2020 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 15. Januar 2020 KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Wir verabschieden uns von Hugo am Donnerstag, 30. Januar um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis. Statt Blumen gedenke man der Schweizerischen Vogelwarte, 6204 Sempach, IBAN: CH47 0900 0000 6000 2316 1, Postkonto: 60-2316-1

Auflage des Kollokationsplanes

Schluss des Konkursverfahrens

In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Heinz Blumer, geb. 25. Oktober 1941, Bürgerort: Glarus GL, Im Wängli 13, 8910 Affoltern am Albis, gestorben am 27. Juni 2018, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass des Fritz Meier, geb. 20. August 1947, von Obfelden ZH, in Aeugst am Albis ZH, gestorben am 27. Februar 2017, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 8. Januar 2020 als geschlossen erklärt worden.

Bezüglich der derechte usw. machung im delsamtsblatt verwiesen.

Affoltern am Albis, 15. Januar 2020

Klage- und Beschwerwird auf die BekanntSchweizerischen Hanvom 24. Januar 2020

Affoltern a. A., 16. Januar 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern a. A.

KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Traueradresse: Peter Heiniger, Dachslernstrasse 135, 8048 Zürich

Alles hat seine Zeit, es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerungen.

ABSCHIED UND DANK Als die Kraft ihn verliess, durfte er friedlich einschlafen, traurig nehmen wir Abschied von

Arthur Reif 8. September 1931 – 18. Januar 2020

Schluss des Konkursverfahrens Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass des Samuel Charles Müller, geb. 27. Dezember 1953, von Mönthal AG, in Affoltern am Albis ZH, gestorben am 18. November 2016, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 7. Januar 2020 als geschlossen erklärt worden.

ln stiller Trauer: Ruth Kürsteiner Oskar Reif und Heidi Bühler Myrtha und Adolf Hediger-Reif mit Familie Myrtha Reif-Kaiser Hans Reif und Monika mit Anja Thomas Reif und Jasmin mit Silvan Verwandte und Freunde

Affoltern am Albis, 15. Januar 2020

Der Abschied findet im engsten Familienkreis statt.

KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Traueradresse: Hans Reif, Stockenweg 87, 8906 Bonstetten


Bezirk Affoltern

Kein Rauch, sondern Dampf «Es brennt in der Holzschnitzelheizung am Kronenplatz» – so oder ähnlich dürfte es beim Telefonanruf an die Stützpunktfeuerwehr in Affoltern getönt haben. Diese rückte am Sonntag, 19. Januar, kurz nach 8 Uhr aus, musste aber nicht eingreifen. Denn der Rauch erwies sich als Dampf, der gen Himmel zog – ein völlig normaler Vorgang bei Kälte. Ein Eingreifen der Feuerwehr war am 21. Januar kurz vor 16.30 Uhr auch im Schulhaus Güpf in Hedingen nicht nötig. Der Brand eines Papierkübels im WC konnte in eigener Regie gelöscht werden. Die Kantonspolizei in Affoltern spricht von «Sachbeschädigung durch In-Brandsetzung». Durch unbekannte Art wurde vom 17. auf den 18. Januar an der Zeughausstrasse in Affoltern ein Auto aufgebrochen. Sachschaden entstand nicht, aber ein Portemonnaie mit rund 1000 Franken ist weg. Anwohner störten sich am 19. Januar um 2.30 Uhr an lauter Musik, die von einer Bar in Affoltern nach aussen drang. Der Betreiber muss laut Kapo nun mit einer Verzeigung rechnen. (-ter.)

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Am Montag, 27. Januar, feiert Pauline Luise Frauendiener in Affoltern ihr 90. Geburtstagsfest. Wir wünschen ihr eine gute Gesundheit und gratulieren ihr von Herzen.

Freitag, 24. Januar 2020

3

Ein neues Betriebsgebäude für den Camping Türlen Am 9. Februar entscheiden die Hausemer über den Ausführungskredit Das Interesse am neuen Betriebsgebäude Camping Türlen war gross. Der Gemeinderat und der Architekt stellten das Projekt vor. Es handelt sich um ein Holzgebäude mit 90 Stützen. Der Ausführungskredit beträgt 2,3 Millionen Franken. ................................................... von marianne voss Wenn in Hausen eine Informationsveranstaltung zu einem Projekt stattfindet, ist sie in der Regel gut besucht. Viele Bewohnerinnen und Bewohner des Oberämtler Dorfes setzen sich interessiert und engagiert mit dem Dorfleben und geplanten Projekten auseinander. So war es auch am vergangenen Montag, als der Gemeinderat über den Ersatzneubau des Betriebsgebäudes für den Camping Türlen informierte. Die bereitgestellten Stühle reichten nicht, und die Möglichkeit, Fragen zu stellen, wurde rege genutzt. Letzten Sommer wurde an der Gemeindeversammlung der Projektierungskredit gesprochen. Nun liegt der Ausführungskredit von 2,3 Millionen vor, über den die Hausemer Stimmbevölkerung am 9. Februar an der Urne

Das alte Betriebsgebäude mit Restaurant am Türlersee ist in die Jahre gekommen. (Bild Marianne Voss) abstimmen wird. Thorsten Arzet von roosarchitekten stellte das Projekt vor. «Es handelt sich um ein Projekt an einer einmaligen Lage, an einem Ort, den die Bevölkerung liebt», erklärte er einführend.

Holz aus den Wäldern um Hausen Der Hauptbau aus Holz – ein isolierter Körper mit überdachtem Aussenbereich – steht auf einem Betonsockel

und wird von 90 Stützen getragen. Visuell sind die Stützreihen prägend, die das Gebäude auch strukturell gliedern. Ganz im Freien befindet sich nach wie vor ein weiterer Sitzbereich. Im Betriebsgebäude befinden sich der Empfang, das Büro, eine Personalgarderobe, eine moderne Gastroküche mit Kühlzellen sowie WCs, Duschen und ein Wasch-Abwaschbereich für die Campinggäste. In einem Nebenbau sind Lagerräume und die Entsorgungsstation untergebracht. Die Heizung

wird mit Solarenergie, unterstützt von einer Wärmepumpe, betrieben. Es besteht die Idee, für den Bau das Holz von gemeindeeigenen Weisstannen zu verwenden. Unmöglich sei das nicht, äusserte Förster Robi Püntener. Es müsse nach der Zustimmung an der Urne aber sofort an die Arbeit gegangen werden. Wenn die Hausemerinnen und Hausemer dem Ausführungskredit zustimmen, soll das neue Betriebsgebäude während der nächsten Wintersaison gebaut werden.

Zum 80. Geburtstag Gleich zwei Frauen dürfen in den kommenden Tagen ihren 80. Geburtstag in Affoltern feiern. Heute Freitag, 24. Januar, Marlene Barbara Gisler und am Sonntag, 26. Januar, Margrit Kuhn-Ritter. Zum hohen «Runden» gratulieren wir den beiden ganz herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

«Chance auf einen weiteren Ruck nach oben»

Wirtschaftsprognose am Lunch der Ämtler Arbeitgeber Jetzt werde es jedes Jahr düsterer, hatte UBS-Chefökonom Daniel Kalt bei seiner Wirtschaftsprognose im Vorjahr noch gedroht. Für dieses Jahr sieht es allerdings nochmals gut aus. ................................................... von thomas stöckli Wir befinden uns in einer der bisher längsten Wachstumsphasen. Über 10 Jahre dauert der Aufschwung jetzt schon an – und es sieht ganz danach aus, dass es noch anderthalb Jahre so weitergehen könnte – im Idealfall sogar drei bis vier Jahre. Das wäre dann allerdings das «Goldilocks» unter den drei Szenarien, die Daniel Kalt, Chefökonom der UBS Schweiz, seinen rund 40 Zuhörern im Saal des Restaurants Schwiizer Pöschtli in Rifferswil präsentierte. «Seit anderthalb Jahren fragen wir uns: Wie lange noch?», machte Kalt allerdings auch ganz klar deutlich, dass jeder Aufschwung mal ein Ende findet. Schon 2011 bei der Eurokrise sah es danach aus, 2015 wieder und 2018 mit dem Handelskrieg erneut. Im Hinblick auf die US-Wahlen im Herbst ist zumindest klar, dass Trump alles daran setzen muss, eine globale Rezession hinauszuschieben. Dies sei eine Chance für einen weiteren Ruck nach oben, so der UBS-Chefökonom. Zumindest kurzfristig: Bei einer Wiederwahl von Trump droht eine weitere Eskalation des Handelskriegs mit China. Vorerst deuten in den USA der Konsum und der Arbeitsmarkt allerdings noch nicht auf eine Rezession hin. Und auch in der Schweiz dürfte die Wirtschaft nach einem eher harzigen Jahr 2019 wieder etwas beschleunigen im 2020 und 2021. Die Negativzinsen, vor fünf Jahren eingeführt, werden Europa und die Schweiz noch länger begleiten. «Die

UBS-Chefökonom Daniel Kalt referierte einmal mehr im «Pöschtli» Rifferswil für die Ämtler Arbeitgeber und deren Verbandspräsident Dieter Greber (links) über die Konjunkturaussicht und die Wirtschaftsprognose. (Bild Thomas Stöckli) Hoffnungen, da rauszukommen, haben sich völlig zerschlagen», so Daniel Kalt im Hinblick auf die nächsten drei bis fünf Jahre. Im Gegenteil zeige sich eher ein Druck noch weiter nach unten. Dass man für sichere Anlagen draufzahlen muss, entwickelt sich immer mehr zum Problem, nicht nur für den Sparer, sondern noch viel ausgeprägter auch für Pensionskassen, Banken und den Immobilienmarkt. Auf der Suche nach Rendite verursachen etwa institutionelle Anleger ein Überangebot an Wohnungen am falschen Ort.

Demografie und Altersvorsorge aus dem Gleichgewicht Als weiteres Problem nennt Daniel Kalt die Demografie. Die geburtenstärksten Jahrgänge nähern sich dem Pensionsalter und gleichzeitig hat die Lebenserwartung massiv zugenommen. Waren es bei der Einführung der AHV 1948 noch durchschnittlich 13 Jahre, während denen eine Rente be-

zogen wurde, sind es heute 24 Bezugsjahre. Dem stehen nach wie vor 44 Beitragsjahre gegenüber. So zahlen immer weniger Arbeitende für immer mehr Rentner. Während die AHV auf Generationen-Solidarität basiert, sollte bei der zweiten Säule BVG jeder für sich selber sparen. Genau diesen Grundsatz sieht Kalt jedoch je länger, je mehr gefährdet. Mit dem aktuellen Umwandlungssatz sei das angesparte Kapital nach BVG-Obligatorium in 14,6 Jahren weg – dies bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 24 Jahren über das Pensionsalter hinaus. «Bereits heute werden 7 Mrd. Franken pro Jahr umverteilt – völlig illegitim», betont der UBS-Chefökonom und verdeutlicht: «Das Doppelte des Militärbudgets wird den Jungen genommen und geht an die Alten!» Darum heisse es nun mehr ansparen und den Umwandlungssatz senken. Und für die Übergangsgenerationen sollen die Pensionskassen aus ihren Rückstellungen die Rente aufstocken.

Tempo 30 auf Kantonsstrassen Tiefere Höchstgeschwindigkeit in Ortszentren – darauf spekulieren verschiedene Gemeinden. Eine Anfrage soll Klarheit schaffen. Die Ortszentren aufwerten – das planen verschiedene Gemeinden im Bezirk. Dabei kann eine tiefere Höchstgeschwindigkeit ein Faktor sein, um Spielraum für eine Neugestaltung zu schaffen, um die Sicherheit zu erhöhen – insbesondere für Kinder auf dem Schulweg – oder um den Verkehrsablauf zu verbessern. Verschiedene Gemeinden haben beim Kanton deshalb bereits um Temporeduktionen auf Kantonsstrassen nachgesucht. Die vier Ämtler Kantonsräte Thomas Schweizer (Grüne, Hedingen), Daniel Sommer (EVP, Affoltern), Ronald Alder (GLP, Ottenbach) und Hannah Pfalzgraf (SP, Mettmenstetten) wollen es genauer wissen. In ihrer gemeinsamen Anfrage verlangen sie vom Regierungsrat Auskunft, wie viele Gemeinden in den letzten zehn Jahren beim Kanton vorstellig geworden sind mit der Bitte um Signalisierung einer tieferen Höchstgeschwindigkeit auf Staatsstrassen, welche Begehren umgesetzt und welche abgelehnt wurden sowie nach welchen Kriterien die Begehren der Gemeinden beurteilt werden. Darüber hinaus fordern Thomas Schweizer und andere Mitunterzeichner einen Rahmenkredit von mindestens 5 Mio. Franken zu Lasten des Strassenfonds für bauliche Anpassungen und Umsignalisierungen im Sinne von Temporeduktion, etwa an der Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern oder der Dorfstrasse Maschwanden. Weiter seien Temporeduktionen auch im Rahmen von Lärmsanierungsprojekten eingehend zu prüfen. (tst.) anzeige

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Ausscheidung Grundstück Kat.-Nr. 6465 Chüeweidhölzli als Naturschutzobjekt und Aufnahme im Inventar mit Schutzverordnung

Einbürgerungen

Der Stadtrat hat am 6. August 2019 die Aufnahme des Grundstücks Kat.-Nr. 6465 Chüeweidhölzli der Stadt Affoltern am Albis als schutzwürdiges Objekt in das kommunale Inventar der Natur- und Landschaftsschutzobjekte mit Schutzanordnung beschlossen. Das Inventar der Natur- und Landschaftsschutzobjekte von kommunaler Bedeutung vom 10. November 1992 und die Verordnung über den Schutz und die Pflege von Natur- und Landschaftsschutzobjekten von kommunaler Bedeutung vom 14. Dezember 1993 werden um das Objekt Nr. 40 Chüeweidhölzli ergänzt.

• Marco Frank (1971), Mülibergstrasse 30

Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Abteilung Bau und Infrastruktur, Hochbau und Umwelt, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern am Albis, 24. Januar 2020 Bereich Hochbau und Umwelt

Mit Beschluss vom 14. Januar 2020 hat der Gemeinderat Aeugst am Albis in das Bürgerrecht der Gemeinde Aeugst am Albis aufgenommen: • Heike Melita Frank geb. Müller (1969), Mülibergstrasse 30 Aeugst am Albis, 22. Januar 2020 Gemeinderat Aeugst am Albis

Aeugst am Albis Am 10. Januar 2020 ist in Zürich gestorben:

Baer, Christian geboren am 17. August 1996, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Der Friedhofvorsteher

Aeugst am Albis

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Gertrud Hegner-Schär Die Abdankung findet am Dienstag, 28. Januar 2020, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Obfelden statt.

Die Trauerfamilie

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand, möge Gott dir Ruhe geben, dort im neuen Heimatland. In stiller Trauer nehmen wir Abschied von

Franz Lukas

Am 20. Dezember 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

14. Februar 1935 – 17. Januar 2020

Husnija Mahmic

Hausen am Albis

Nach einem langen und erfüllten Leben hat sich sein Lebenskreis unerwartet schnell geschlossen.

geboren am 20. Juni 1960, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Kappel am Albis Am 15. Januar 2020 ist in Kappel am Albis verstorben:

Schoch, Albert geboren am 1. Oktober 1940, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon. Bestattungsamt Kappel am Albis

Wettswil am Albis Am 19. Januar 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Guala geb. Weber, Eleonora Fanny geboren am 19. Juli 1925, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Die Urnenbeisetzung -ndet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt

Gemeinde Stallikon Denkmalschutz – Liegenschaft Assek. Nr. 183, Kat. Nr. 2276 (Inv. Nr. 26) – Entlassung aus dem Inventar Der Gemeinderat hat am 13. Januar 2020 beschlossen: Die Liegenschaft Assek. Nr. 183, Kat. Nr. 2276, Reppischtalstrasse 51, Stallikon, die im Inventar der schützenswerten Bauten der Gemeinde Stallikon mit der Inventar Nr. 26 aufgenommen ist, wird aus dem Inventar entlassen, bzw. nicht unter Schutz gestellt. Der Beschluss kann während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung, Reppischtalstrasse 53, Stallikon, Schalter Einwohnerkontrolle, während den Öffnungszeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 329 PBG, § 19 Abs. 1 VRG i.V.m. § 20 Abs. 1 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. 24. Januar 2020 Gemeinderat Stallikon

Bauherrschaft: Max und Elvira Widmer, Hirzwangen 6, 8925 Ebertswil Projektverfasser: hwp Architekten AG, Bahnhofstrasse 3, 6403 Küssnacht am Rigi Projekt: Projektänderung Umgebung MFH/ZFH, Hirzwangen 4 + 6, 8925 Ebertswil Katasterinformation: Kreis Ebertswil, Grundstück-Nr.: 3799 + 3801, Zone: KW

Mettmenstetten Bauherrschaft: Gabriella Winkler, Wolserstrasse 11, 8912 Obfelden Projekt: Neuerstellung 2 Parkfelder im Vorgartenbereich, Heferswil 14, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr. 2090 + 2092, Zone: Kernzone KB Kappel am Albis Bauherrschaft: Katharina Ventura, Hirsackerstrasse 71a, 8810 Horgen Projekt: Abbruch und Neubau mit Unterniveaugarage, Im Feld 6, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1349, Zone: Wohnzone W2 Aeugst am Albis Bauherrschaft: Jonas Keller, Buechbodenstrasse 1, 8914 Aeugst am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Christine Brun Gartengestaltung, Allmendstrasse 3a, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Vorplatzänderung, Granitsteinmauer und Geländeänderung, Buechbodenstrasse 1, 8914 Aeugst am Albis

Aeugst am Albis Bauprojekt: Dorfstrasse 25, Aeugst am Albis Bauherrschaft: Claudia Tschuor, Dorfstrasse 25, 8914 Aeugst am Albis Vertretung der Bauherrschaft: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Sanierung der Heizungsanlage, Erdwärmesonde mit Luft-WasserWärmepumpe. Dorfstrasse 25 8914 Aeugst am Albis

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Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

ABSCHIED

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am 9. Februar 2020 in den Stadtrat.

In dankbarer Erinnerung: Marianne Knüsel-Lukas Hans Lukas-Müllhaupt Alois Lukas-Michel Elisabeth Wiesner-Lukas Arnold Lukas mit Familien und Bekannten Die Trauerfeier findet statt am Dienstag, 28. Januar 2020, 14.00 Uhr Kapelle Islisberg; anschliessend Erdbestattung auf dem Friedhof in Islisberg. Bei Spenden gedenke man der St. Josef-Stiftung, 5620 Bremgarten, Postkonto 50-1926-6, IBAN-Nr. CH20 0900 0000 5000 1926 6, Vermerk: Franz Lukas. Traueradresse: Alois Lukas-Michel, Alte Hedingerstrasse 2, 8910 Affoltern am Albis Gilt als Leidzirkular.

Wir müssen Abschied nehmen von unserem Firmengründer und Gesellschafter

Franz Lukas

14. Februar 1935 – 17. Januar 2020 Sein langjähriges Engagement ist uns Vorbild und wir werden ihn in dankbarer und guter Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Im Namen der Franz Lukas GmbH, Steinhausen Christine Hafner, Geschäftsführerin


Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Januar 2020

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Unkontrollierte Spenden und böse Worte In der reformierten Kirche Knonau schwelen seit Monaten Konflikte An der Kirchgemeindeversammlung im Dezember wurde Pfarrer Thomas Maurer in einem Brief öffentlich angegriffen, und innert eines Jahres traten drei der fünf Kirchenpflegemitglieder zurück. Ausserdem flossen Spendengelder offenbar nicht in die Buchhaltung ein. Was ist los in Knonau? ................................................... von livia häberling An der Versammlung der reformierten Kirchgemeinde Knonau kam es am 5. Dezember zu einem kleinen Knall. Thema war die anstehende Urnenwahl vom 9. Februar, an der das Stimmvolk darüber entscheidet, ob es Thomas Maurer als Dorfpfarrer behalten will oder nicht. Damals las Kirchenpflegepräsident Maximilian Hofmann einen anonymen Brief vor, in dem die Amtsführung von Maurer kritisiert wurde.

Gesamte Kirchenpflege musste 2018 erneuert werden Rückblende: Seit Jahren verlor die reformierte Kirche Mitglieder, und man ging davon aus, dass sich dieser Trend aufgrund der Bevölkerungsentwicklung fortsetzen würde. Deshalb traf man sich im April 2016 in Kappel zur Kick-off-Veranstaltung von «KirchGemeindePlus» (KG+). Das Projekt zielte darauf ab, die finanziellen und personellen Ressourcen zu bündeln und die 13 reformierten Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern zu einer Einheitsgemeinde zusammenzuführen. Die Leitung des Lenkungsausschusses von KG+ übernahm Markus Rosenberger, der damalige Kirchenpflegepräsident von Knonau. Im Juni 2017 stimmten die Mitglieder der 13 reformierten Kirchgemeinden an der halbjährlichen Versammlung darüber ab, ob das Projekt KG+ weiter verfolgt und in Fusionsverhandlungen konkretisiert wird. Zehn Gemeinden stimmten dafür, drei dagegen: Obfelden, Stallikon-Wettswil – und Knonau. Für Markus Rosenberger, im Projekt KG+ eine treibende Kraft, kam das Nein überraschend. Mit dem Abschluss des Vorprojekts gab er die Leitung des Lenkungsausschusses ab. In der Folge traten Markus Rosenberger und die vier anderen Mitglieder der Kirchenpflege am 15. April 2018 nicht mehr zur Erneuerungswahl an.

Drei Abgänge innerhalb von wenigen Monaten Zunächst fanden sich für die fünf freien Sitze und das Präsidium nicht

genügend Kandidierende. Gion Conrad, Michaela Gersbach-Stutz und Constanze Walter stellten sich zur Verfügung. Sie alle schafften die Wahl am 15. April. Maximilian Hofmann und Fabienne Zeberli, die sich erst nach der Publikation der Wahlvorschläge für das Amt gemeldet hatten, verpassten das absolute Mehr und mussten in den zweiten Wahlgang. Am 10. Juni wurden die beiden als neue Mitglieder der Kirchgemeinde gewählt. Und weil für das Präsidentenamt zuvor niemand kandidiert hatte, wurde Maximilian Hofmann neuer Vorsitzender der Kirchenpflege. Die Kirchenpflege war nicht lange voll besetzt. Im ersten Quartal 2019 trat Gion Conrad von seinem Amt als Immobilienvorsteher zurück. Zu den Gründen mochte er sich nicht äussern. Per Ende Juni legte Finanzvorsteherin Fabienne Zeberli ihr Amt nieder. Aus beruflichen Gründen, wie sie sagt. Und schliesslich, im November 2019, gab auch Constanze Walter ihren Rücktritt bekannt. Sie wollte sich nicht näher zum Rücktritt äussern, betonte jedoch, dass ihr Rücktritt nichts mit Thomas Maurer zu tun habe. Im Sommer 2019 übernahm alt Gemeindepräsident Walter von Siebenthal das Ressort Immobilien. Seit knapp einem Jahr ist die Kirchenpflege nicht vollständig besetzt, derzeit besteht die normalerweise fünfköpfige Kirchenpflege aus drei Personen.

Unverdaute Altlasten oder berechtigte Kritik? Im Dorf scheinen sich zwei Fronten gebildet zu haben. Mehrere Quellen aus dem kirchennahen Umfeld berichten, die Zusammenarbeit mit Thomas Maurer sei schwierig, nicht zuletzt wegen seiner Dominanz. Von anderer Seite ist zu hören, er sei nicht unbeliebt, vielmehr polarisiere er in der Bevölkerung: Den einen gefalle seine Art, anderen nicht. Im Herbst hatte die Kirchenpflege Thomas Maurer zunächst in stiller Wahl im Amt bestätigen wollen. Auf die amtliche Publikation hin wurde im Dorf eine Petition lanciert, was nun zur Urnenwahl führt. Im Dezember verlas Kirchenpflegepräsident Maximilian Hofmann an der Kirchgemeindeversammlung den eingangs erwähnten anonymen Brief, in dem Kritik an der Amtsführung aufkam. So hiess es, Thomas Maurer komme seinen Amtspflichten nicht nach, beispielsweise vernachlässige er die Seelsorge. Kirchenpflegepräsident Maximilian Hofmann möchte sich zur Sache nicht äussern. Maurer indes zeigt sich über die Vorwürfe im Brief erstaunt. Er sagt, die Kirchenpflege habe seine Amtsführung nie beklagt. Deshalb verstehe er die Worte nicht als persönli-

In der reformierten Kirche Knonau läuft es nicht mehr rund. Die Kirchenpflege gab 2018 geschlossen ihr Amt ab, nach Wechseln sind derzeit noch zwei der fünf Sitze frei. (Bild Livia Häberling) che Kritik: «Die Abstimmung über die Gemeindefusion KG+ hat bei den Abstimmungsverlierern damals möglicherweise Wunden hinterlassen. Ich sehe diese Diskussion als Auswirkung davon.» Die Vorwürfe, dass er seiner Seelsorge-Pflicht ungenügend nachkomme, weist er zurück. Sofern sein reduziertes Pensum es zulasse und Menschen ihn darum bitten würden, sei er gerne bereit, diese zu Hause zu besuchen.

In Affoltern und Obfelden verwaltet die Kirchenpflege das Spendgut Aus dem kirchennahen Umfeld in Knonau kam ausserdem Kritik am Umgang mit dem Spendgut auf. Dabei handelt es sich um Geld, das an die Kirchgemeinde gespendet wird. Das ist zum Beispiel bei Beerdigungen der Fall, wenn die Trauergesellschaft keinen Spendenzweck vorgibt. Mit diesem Geld leistet die Kirchgemeinde Unterstützung an Bedürftige. Spendgut ist von Kollekten zu unterscheiden. Für Letztere erstellt die Kirchenpflege einen jährlichen Kollektenplan und legt fest, welche gemeinnützigen Organisationen mit welcher Kollekte unterstützt werden. Für einen Teil der Zuwendungen gibt die Landeskirche den Spendenzweck vor. In Affoltern wird das Spendgut von der Kirchenpflege verwaltet. «Die Sozialdiakonie und die Pfarrpersonen haben Zugriff auf das Geld, um Bedürftige unbürokratisch zu unterstützen», sagt Werner Schneebeli, Pfarrer und Dekan. Kleinere Geldbeträge und Gutscheine können selbstständig vergeben werden, ab 100 Franken sind

zwei Unterschriften nötig, ab 400 Franken drei. «Die Kirchgemeinde Affoltern budgetiert jährlich 3000 Franken als Spendgut, in den letzten Jahren wurde dieser Betrag jedoch nie ausgeschöpft», sagt er. Zur Kontrolle dürften berechtigte Personen der Kirchenpflege jederzeit in die einzelnen Abrechnungen Einsicht verlangen. Auch in Obfelden wird das Spendengut von der Kirchenpflege in einem Fonds verwaltet, sagt Silvio Von Ah vom Ressort Finanzen. «Gelder, die in das Spendengut fliessen, werden noch am selben Tag von zwei Personen zur Bank gebracht», sagt er. Die Pfarrerin selbst hat keinen Zugriff auf den Fonds. Wenn sie Bedürftige mit kleineren Beiträgen finanziell unterstützt, erhält sie den entsprechenden Betrag zurückerstattet. Die Auszahlung erfolgt auf Vertrauensbasis. Quittungen muss sie nicht vorlegen. Übersteigen ihre Auslagen den Jahresbetrag von 2000 Franken, würden Rückfragen erfolgen, so Von Ah.

Knonau: Verwendung des Spendguts seit 2012 nicht mehr kontrolliert In Knonau wurde das Spendgut in den letzten Jahren von Thomas Maurer verwaltet. Die Kollekten aus Gottesdiensten von Beerdigungen und Hochzeiten habe er jeweils selbst aufbewahrt, sofern diese dem Spendgut zukamen. In die Jahresrechnung flossen die Beträge nicht ein. «Ich habe die Ausgaben in einem Büchlein erfasst», sagt Maurer. Er habe das Geld jeweils bar in Kleinbeträgen an Bedürftige vergeben oder als Gutscheine. Geprüft worden sei das Büchlein nicht von der

Kirchenpflege, sondern vom Dekan. Werner Schneebeli, seit 2012 als Dekan des Bezirks Affoltern im Amt, erklärte jedoch auf Nachfrage, in der Vergangenheit kein solches Büchlein kontrolliert zu haben. Es gebe dafür keine gesetzliche Grundlage, sagt er. Daraufhin erklärte Thomas Maurer, dessen Vorgänger, Gustav Etter, habe das so gehandhabt. Thomas Maurer hat dem «Anzeiger» unter Wahrung des Seelsorge- und Amtsgeheimnisses einen Einblick in das Spendenbuch gewährt. Auch der Kauf von Gutscheinen wurde vom betreffenden Ladenbesitzer bestätigt.

Praxis wurde inzwischen geändert Warum flossen die Gelder nicht in die Buchhaltung ein, und weshalb gab es zur Verwendung des Spendguts keine Kontrollen? «Um ihrer Seelsorge-Aufgabe nachzukommen, brauchen die Pfarrpersonen einen Freibetrag, mit dem sie im Bedarfsfall Hilfe leisten können», sagt Martin Billeter, Präsident der Bezirkskirchenpflege. Dazu seien die Pfarrpersonen auf das Vertrauen der Behörde angewiesen. Für ihn ist jedoch klar: «Kollekten müssen zwingend buchhalterisch erfasst werden.» Markus Rosenberger, der ehemalige Präsident der Knonauer Kirchenpflege, und Christoph Baumgartner, Präsident der Rechnungsprüfungskommission, waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Kirchenpflegepräsident Maximilian Hofmann hat versichert, dass die Praxis inzwischen geändert worden sei. Das Geld werde nun auf einem Bankkonto verwaltet und fliesse in die Buchhaltung ein.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Januar 2020

«Mein Körper gehört mir!» Gemeinsames Präventions-Projekt der Primarschulen Hedingen, Kappel und Obfelden Rund 200 Eltern von Schülern der Unterstufe der Gemeinden Hedingen, Kappel und Obfelden besuchten am letzten Montag die dreiteilige Theateraufführung «Mein Körper gehört mir!» des interaktiven Theaters «vitamin a» im Singsaal des Schulhauses Chilefeld in Obfelden. ................................................... von regula zellweger Bereits im Dezember luden Schulleitung, Lehrerschaft und Schulsozialarbeit der Primarschule Obfelden die Eltern ihrer Unterstufenschüler zur Elternveranstaltung am 20. Januar ein. Deren Kinder besuchten zwischen dem 13. und 27. Januar im Klassenverband die dreiteilige, interaktive Theateraufführung «Mein Körper gehört mir!» Damit wurden Fragen, denen Eltern, Sozialarbeiterinnen und Lehrpersonen begegnen können, aufgenommen und beantwortet. Beispiele: «Wie kann ich mich wehren, wenn mir ein anderes Kind Schmerzen zufügt?» «Kann ich Nein sagen, wenn ich ein Nein spüre?» oder «Darf ich das auch einem Erwachsenen gegenüber tun, der meine Grenzen nicht respektiert – und wo hole ich mir Hilfe?» Das Präventionsprogramm von «vitamin a» sensibilisiert Grundschulkinder in der Schweiz seit über 15 Jahren für das Thema des sexuellen Missbrauchs. Einfache Geschichten und ein lustiger Körpersong ermutigen die Kinder, ihren eigenen Gefühlen zu vertrauen.

Aktuelles Thema Eine E-Mail mit sexuellem Inhalt, ein obszönes SMS: Die Belästigungen über die neuen Medien nehmen zu. Eine Studie der Uni Zürich zeigt, wie sehr Kinder und Jugendliche unter diesen Misshandlungen leiden. Die Zahlen sind erschreckend hoch. «Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist in der Schweiz alarmierend weit verbreitet.» Dies berichten Medi-

ziner der Universität, des Kinderspitals und des Unispitals Zürich aufgrund einer neuen Studie. Für Schulleiter Kaspar Oettli und die Schulsozialarbeiterin Patrizia Pedone gab es keinen konkreten Fall als Anlass für dieses Projekt: «Wir vertreten die Überzeugung, dass eine spielerische, unkomplizierte und dadurch für ein Kind gut verständliche Auseinandersetzung mit dem Thema wichtig und richtig ist. Im geschützten, vertrauten Rahmen werden Kinder präventiv vorbereitet, sich selber zu schützen, zu erfahren wo und wie sie Hilfe holen können und lernen – oft zum ersten Mal in ihrem Leben – Nein zu sagen und dass dieses von den Mitmenschen, auch Erwachsenen, respektiert werden muss. Wir haben unterschiedliche Angebote geprüft und uns für «vitamin a» entschieden, weil wir diese kinder-zentrierte Theater-Arbeit als sehr wirkungsvoll und nachhaltig einstufen.»

Eltern integrieren Bewusst haben Patrizia Pedone und Kaspar Oettli die Eltern integriert: «Wir wünschen uns, dass sie sich mit dem Thema «sexuelle Ausbeutung» auseinandersetzen, dass sie anerkennen, dass auch Kinder eine Privatsphäre haben und diese einfordern und verteidigen dürfen. Dass nicht jedes Nein eines Kindes falsch ist. Dass Eltern lernen, ihr Kind gegenüber Dritten, etwa Verwandten und Freunden, zu unterstützen, wenn sie nicht geküsst und umarmt werden wollen.» Eltern sollen den Kindern gegenüber signalisieren: «Mit mir kannst du darüber sprechen. Ich nehme dich ernst und wenn du mit jemand anderem darüber sprichst, ist es für mich auch in Ordnung.» Schüler sollen erfahren: «Du darfst Nein sagen, du darfst dir Hilfe holen. Es gibt gute und schlechte Geheimnisse, schlechte tun dir nicht gut, also hol dir Hilfe. Lehrpersonen sollen sensibilisiert werden, Augen und Ohren offenzuhalten. Sie sollen wissen, dass sie sich Hilfe von Spezialisten holen dürfen, ohne Versa-

gensgefühle zu haben. Zudem gilt es für alle, sich bewusst zu sein, dass es oft Vertrauenspersonen sind, die Grenzüberschreitungen begehen. Laut der Studie wird die Mehrheit der jugendlichen Opfer von jugendlichen Tätern missbraucht, die sie bereits kennen. «Unsere Resultate unterscheiden sich auch deutlich von offiziellen Polizeiberichten, wonach Täter sehr oft erwachsene, männliche Verwandte sind», auch dies eine Erkenntnis der neuen Forschung.

Nein sagen Am vergangenen Montagabend begeisterten Jacqueline Vetterli, Primarlehrerin und Musicaldarstellerin, und Martin Maurer, Schauspieler und Mitgründer von «vitamin a», das Publikum mit Szenen zum Thema sexuelle Ausbeutung von Kindern. Anschaulich zeigten sie auf, dass man den Signalen des eigenen Körpers vertrauen darf: Empfinde ich ein Ja- oder ein Nein-Gefühl? Bei einem Nein-Gefühl gilt es, nicht vor Angst oder Schrecken zu erstarren, sondern zu handeln. Wenn nötig laut «Nein» zu schreien, wegzurennen und sich bei Erwachsenen Hilfe zu holen. In einer weiteren Szene ging es um die Begegnung mit einem Exhibitionisten, der ein Mädchen zum Auto lockte und plötzlich sein Hemd hochhob. Das Mädchen holte sich den verständnisvollen Abwart zu Hilfe und gemeinsam mit den Eltern erstattete man Anzeige bei der Polizei. Eine weitere Geschichte zeigte auf, wie ein Junge von seinem älteren Bruder sexuell belästigt wurde, die Mutter dem jüngeren aber nicht glaubte. Auch der Fussballtrainer, dem sich der Junge anvertraute, reagierte nicht adäquat. Erst die Lehrerin nahm den Jungen ernst und ergriff mit ihm zusammen Massnahmen. Dieses Beispiel ermutigt Kinder, dranzubleiben, auch wenn sie nicht gleich auf Verständnis stossen. Die Eltern sangen den Refrain zum Lied, das auch die Kinder in der Schule gelernt haben, und machten

Jacqueline Vetterli und Martin Maurer vom Theater vitamin a regten dazu an, sich mit dem Thema sexuelle Gewalt auseinanderzusetzen. (Bild Regula Zellweger) aktiv mit, wenn Fragen ins Publikum gestellt wurden.

Neue Risiken durchs Internet Unter die Haut ging die Szene, in der gezeigt wurde, wie ein Mädchen in einem Chat durch einen vermeintlich Gleichaltrigen zu einem Treffen im Park überredet wurde. Das Mädchen liess sich vor allem dadurch überzeugen, dass der «falsche Gleichaltrige» ein junges Hündchen mitbringen wollte. Allen Zuschauern stockte der Atem, als beim Treffen im Park ein erwachsener Mann das Mädchen ins Gebüsch zerrte. Sexuelle Belästigungen durch Exhibitionisten oder «gute Onkel» sind bekannt. Das Internet hat aber auch diese Welt verändert. «Grooming» nennt man die Online-Kontaktsuche durch Erwachsene zu Kindern, mit dem Ziel, diese später sexuell zu missbrauchen. «Sexting» ist der Austausch selbst produzierter, intimer Fotos von sich oder anderen via Internet oder Mobiltelefon. Jacqueline Vetterli und Martin Maurer sprachen Sexualität direkt und

offen an, nahmen kein Blatt vor den Mund. Für viele der anwesenden Eltern keine Selbstverständlichkeit, aber hilfreich. Insbesondere bei diesem Thema gilt es, nicht verklemmt herumzudrucksen und in Hieroglyphen zu kommunizieren, sondern Klartext zu sprechen. Erfolgreiche Prävention gegen sexuelle Gewalt an Kindern braucht eine klare Sprache, klare Anweisungen und eine tragende Vertrauensbasis. Es braucht von Bezugspersonen die Bereitschaft, Kindern geduldig zuzuhören, Mitgefühl auszudrücken, die Bereitschaft, sich fachliche Hilfe zu holen, die Information, dass man dem Kind glaubt und vertraut und die Botschaft, dass die Opfer keinerlei Schuld tragen. Den Organisatoren war es ein Anliegen, den Eltern auch konkrete Anlaufstellen zu nennen, beispielsweise die Fachstelle Castagna, castagnazh.ch, www.limita.ch und www.147.ch von Pro Juventute. Patrizia Pedone meinte zum Schluss: «Lassen Sie uns alle zusammen ein Netz knüpfen, das Kinder auffängt, wenn sie in eine belastende oder gefährliche Situation kommen.»

Ein nachhaltig-produktives Wochenende

Aktion «72 Stunden»: Jubla Säuliamt und Cevi Bonstetten-Hedingen haben mitgemacht Während genau 72 Stunden stand die Schweiz vom 16. bis 19. Januar Kopf und im ganzen Land führten Kinder und Jugendliche gemeinnützige und innovative Projekte durch. Auch im Knonauer Amt. Zu den tausenden engagierten Kindern und Jugendlichen an der Aktion «72 Stunden» gehörten auch Mitglieder der Jungwacht Blauring Säuliamt. Da sich die Jubla Säuliamt auch ausserhalb des Projekts mit und in der Natur aufhält, wurde die zur Verfügung stehende Zeit genutzt, um den Bewohnern von Affoltern aus Naturmaterial eine bleibende Erinnerung und Freude zu schaffen. Ziel war es, mit selbstgebauten Sitzbänken Raum für Begegnungen zwischen Gross und Klein, Jung und Alt zu schaffen. Es wurde fleissig geschliffen, gemalt und lackiert, so dass am Samstagabend drei farbenfrohe und individuelle Bänke in der Sägerei Wittwer in Obfelden standen. Dank der grosszügigen Unterstützung in Form von Material und Infrastruktur der Sägerei Wittwer konnte das Projekt in Sinne der Aktion – nämlich fast ohne eigenen finanziellen Aufwand – durchgeführt werden. Die Sitzbänke wurden als Abschluss am Sonntag in Affoltern ver-

teilt. Eine Bank fand vor der Eingangstür des Altersheims Senevita ihren Platz, eine weitere schmückt den Spielplatz des Familienzentrums und die letzte Bank lockt die Bewohner des Seewadels vor das Haus in die Abendsonne. Bei den Übergaben, welche mit Rimuss und Kuchen abgerundet wurden, waren jeweils auf beiden Seiten freudige Gesichter zu sehen. Für die Kinder und Jugendlichen der Jubla Säuliamt war es eine erfolgreiche Aktion, die es ermöglichte, der Bevölkerung ein farbenfrohes Geschenk zu machen.

Cevianerinnen und Cevianer singen im Senevita Obstgarten in Affoltern. (Bilder zvg.)

Güsel und Gesang Auch der Cevi Bonstetten-Hedingen bot im Rahmen der 72-Stunden-Aktion ein ereignisreiches Wochenende. Am Freitagabend genossen die grösseren Kinder der Stufe Jungschi und Sora einen schönen Doku-Abend zum Thema Nachhaltigkeit. Die Fragen: «Was ist überhaupt nachhaltig?» und «Wie können wir unser Verhalten verbessern?» wurden tatkräftig diskutiert. Am Samstag durfte die ganze Abteilung bei der Peter Schmid AG in Affoltern mitarbeiten. Sie erhielten dabei Einblick hinter die Kulissen der Abfall-Trennung und Entsorgung, konnten viel dabei lernen und auch aktiv mithelfen. Am Nachmittag gingen alle

Abfalltrennung bei der Peter Schmid AG. zusammen in Affoltern «fötzele». Anschliessend sangen die Cevianerinnen und Cevianer gemeinsam mit den Heimbewohnern des Altersheims Senevita Obstgarten Lieder aus dem

Bleibende Erinnerung: die Sitzbänke der Jubla Säuliamt. Cevi-Singbüechli wie beispielsweise «Es Buurebüebli». Alt und Jung hatten viel Spass beim gemeinsamen Singen! Am Sonntag baute die Cevi-Abteilung in der Stiftung Rotenbirben in

Bonstetten ein handgemachtes Insektenhotel. (pd.) Weitere Infos unter www.jublasaeuliamt.ch/ oder www.cevi-bonstetten.ch.


Bezirk Affoltern

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«Verkehr ist ein heimlicher Siedlungs- und Verkehrsplaner» Grosses Interesse am Workshop Gesamtverkehrskonzept der Regionalplanung Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) lancierte die Erarbeitung des Gesamtverkehrskonzepts Knonauer Amt 2040 mit einem Workshop, an dem sich alle Gemeinden beteiligten. Die regionale Optik diskutierten vier Ämtler Kantonsräte sowie der Standortförderer. ................................................... von bernhard schneider «Verkehr ist ein heimlicher Siedlungsund Verkehrsplaner», eröffnete ZPKPräsident Christian Gabathuler die Veranstaltung und führte damit direkt zu ihrem Kern: In welche Bahnen muss die Verkehrsinfrastruktur gelenkt werden, um die erwünschte Siedlungsentwicklung zu unterstützen? Sabina Uffer, Fachberaterin der ZPK bei der Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU), präsentierte fünf Trends der Mobilitätsentwicklung: Erstens werden wir künftig immer häufiger für jeden Weg diejenige Fortbewegungsart wählen, die sich am besten dafür eignet. Zweitens werden wir unsere Wege zunehmend mit Smartphone-Apps planen und organisieren. Drittens werden immer mehr Fahrzeuge geteilt. Viertens nimmt die Automatisierung zu und damit auch die Verkehrssicherheit. Und fünftens werden die Fahrzeuge immer weniger Klimagase und Schadstoffe ausstossen. Diese Trends führen zu verschiedenen Szenarien für die Zukunft. Für die Gestaltung der Räume sind Automatisierung, Car-Sharing und Verlagerung von Wegen auf raumeffizientere Verkehrsmittel entscheidend, denn das Auto benötigt für dieselbe Transportleistung ein Vielfaches des Raumes eines Busses, eines Zugs, eines Fahrrads, einer Fussgängerin oder eines Fussgängers. Eine höhere Auslastung der vorhandenen Autos senkt den Parkplatzbedarf, eine Verlagerung zum öffentlichen und zum Langsamverkehr erhöht die Strassenkapazität ebenso wie Assistenzsysteme, die ge-

Intensive Diskussionen anhand der Resultate der Gespräche an den einzelnen Tischen ergaben die Grundlage für die weiteren Arbeiten am Gesamtverkehrskonzept. (Bild bs) ringere Abstände und gleichmässigere Geschwindigkeiten mit weniger Stau ermöglichen.

Besondere regionale Qualitäten Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser zählte die besonderen Qualitäten der Region auf, die mit der Raumplanung – und dem entsprechenden Verkehrskonzept – gestärkt werden sollen: Die Region ist überschaubar, verfügt über eine eigenständige Identität mit unterschiedlich ausgeprägten Teilräumen. Die Bevölkerung ist überdurchschnittlich stark mit ihrem Lebensraum verbunden, was Engagement und sozialen Zusammenhang fördert. Das Wohnumfeld ist familienfreundlich. Die wertvollen Landschafts- und Naturräume schaffen attraktive Erholungsgebiete und eine hohe Eignung für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Die dezentrale Grundversorgung deckt weitgehend den täglichen Bedarf. Für Bedürfnisse, die darüber hinausgehen, liegen die

Städte Zürich und Zug gut erreichbar in der Nähe. Wichtige raumplanerische Ziele sind ein starkes Regionalzentrum und eine Siedlungsentwicklung, die vorzugsweise entlang der Bahnlinie erfolgt. Doch diese Ziele entsprechen aktuell nicht der Realität, denn Affoltern und Hedingen wachsen unterdurchschnittlich. Bernadette Breitenmoser fasste zusammen: «Das Bevölkerungswachstum erfolgt nicht so, wie es der Richtplan vorsieht.» Das Knonauer Amt ist gut vernetzt, nicht nur nach Zürich und Zug, sondern auch in den Aargau, ins Limmattal und ans linke Seeufer. Der Modalsplit, das Verhältnis zwischen öffentlichem Verkehr und Privatverkehr, hängt stark von der Erschliessung ab – in Stallikon benützen 29 %, in Maschwanden 3 % öffentliche Verkehrsmittel.

Was leistet ein Zentrum? Die Ergebnisse der regional gegliederten Gruppendiskussionen ergab eine

Auslegeordnung für die Fortsetzung der Arbeiten am Gesamtverkehrskonzept. Die Region – vertreten durch vier Kantonsräte und den Standortförderer – und die Stadt Affoltern wünschen starkes Regionalzentrum, wollen den Zusammenhalt in der Region fördern und sehen die Wohn- und Arbeitsschwerpunkte entlang der S-Bahn. Die anderen Teilregionen haben teilweise kontroverse Gewichtungen der einzelnen Fragen ergeben, insbesondere bezüglich der Bedeutung des Regionalzentrums und des Wachstums entlang der S-Bahn. Darf etwa Maschwanden nicht wachsen? In der Gruppe Unteramt wurde die Gewichtung der regionalen Zentren im Vergleich zu Zürich diskutiert und damit zusammenhängend die Frage, ob die Region wirklich nur ein einziges Regionalzentrum benötige. Ein Konsens bestand darin, dass die Zentrumsfrage von den einzelnen Gemeinden stark gemäss den jeweiligen Distanzen nach Affoltern, Zug und Zürich gewichtet werde. Doch was bedeutet Zentrum

überhaupt? Je nach dem jeweiligen Bedürfnis – Schule, Einkauf, Kultur, Sport – stehen unter Umständen andere Zentren im Vordergrund. Für Ottenbach und Obfelden ist der Weg nach Zürich, auch nach Zug und in die Innerschweiz via Affoltern wichtig. Die Beziehung in den Aargau wird hier naheliegenderweise höher gewichtet als in den Gemeinden nahe bei Zug oder Zürich. Darüber hinaus waren viele Fragen weitgehend unbestritten: Es werden möglichst direkte und schnelle Bahn- und Busverbindungen gewünscht, der Viertelstundentakt soll durchgehend von Zürich über Affoltern nach Zug eingeführt werden. Die Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Verkehr werden sich vor allem im Bereich der Feinverteiler in den nächsten Jahren teilweise auflösen. Und, es besteht grosser Handlungsbedarf bei der Schaffung sicherer Verkehrs- und Fusswege nicht nur zwischen den Dörfern, sondern auch innerhalb der grösseren Siedlungen.

korrekt

Hände hoch, aber es knallt sowieso

EDU fürs Taxi-Gesetz

Die «Ratlose Clique» wütet ab morgen Samstag an der Fasnacht als Polizeigang Für die diesjährige Fasnachtssaison stellt sich die «Ratlose Clique» in den Dienst der Öffentlichkeit. An sieben Umzügen, darunter in Hedingen und Uerzlikon, geht die Truppe auf Verbrecherjagd. Vielleicht wärs mal Zeit, über einen Namenswechsel nachzudenken. Das Trüppchen um Luzia und Dominik Meister nennt sich zwar «Ratlose Clique», entwickelt aber aus kniffligen Fragestellungen erstaunlich kreative Ideen: Wie man es schafft, bei Blaulicht im Polizeiauto mitzufahren, ohne dass daraus ein juristisches Nachspiel entsteht? Man bastelt sich ein eigenes. Deshalb steht seit November in ihrem «Meistergarten» in Obfelden wieder dieses weisse Zeit, das die Familie immer dann aufstellt, wenn sie irgendetwas ausheckt. Darin versteckt: Das zukünftige Polizeiauto, das – bunt und schrill von der letzten Fasnacht – nach allerhand aussah, aber nicht nach Dienstkarre. Die Truppe

Ab morgen Samstag ist das «Ratlose Clique»-Korps auf Streife. (Bild Livia Häberling) schliff den alten Lack ab, grundierte das Auto neu, setzte als Dachfenster eine Plexiglas-Scheibe ein, klebte das Logo und die Schriftzüge auf, montierte das Blau-Rotlicht und die Sirene – und schliesslich die Töfflilampe als Suchscheinwerfer. «Wir haben versucht, das Auto so detailgetreu wie möglich nachzubilden», sagt Ria Müller. Als Vorbild diente übrigens

keine x-beliebige Polizei, nein, es war die «Police Academy» aus der gleichnamigen US-Filmreihe. Ein echter Amerikaner ist zwar nur der Wagen, ein Oldsmobile, eingewandert 1980. Der Rest der Crew aber war immerhin echt Fan von den Spielfilmen: «Wir alle haben die Serie als Kinder geschaut», sagt Luzia Meister. Natürlich wurde nicht nur das Auto optisch ge-

pimpt, auch die Crew schmeisst sich – nicht in Schale, aber in Uniformen. Und vielleicht in die eine oder andere Filmrolle? So richtig mit Handschellen und Dienstwaffe und so? «Das volle Programm», verspricht die Gruppe. Mitgewerkelt am neusten Streich haben übrigens alle fünf Aktivmitglieder. Der Verein ist eher klein, darf aber gerne grösser werden. «Neue Mitglieder sind willkommen», sagt Luzia Meister. Übrigens: Wer auch mal wieder Räuber und Poli spielen will, erhält für 25 Franken ein Kostüm ausgeliehen und kann die Truppe als «Mr. X» an einem Umzug begleiten. Zum Schluss noch etwas für die Schlaumeier, die auf dem Foto kein Nummernschild gefunden haben. Natürlich darf die «Ratlose Clique» einen eigenen Polizeigöppel bauen, aber sie darf halt nicht damit rumfräsen. Das Auto fährt im Anhänger an die Umzüge, es hat keine Strassenzulassung. (lhä) Die Umzüge der «Ratlose Clique»: 25.01.: Dietikon 26.01.: Neuheim, 08.02.: Hedingen, 22.02.: Goldau, 23.02.: Bassersdorf, 29.02.: Urdorf, 01.03.: Uerzlikon. www.ratlose-clique.ch.

Im Parolenspiegel vom 21. Januar stand ein Nein, tatsächlich empfahl die Delegiertenversammlung der EDU Kanton Zürich mit 11 zu 6 Stimmen ein Ja zum Taxi-Gesetz (Ptlg). anzeige

André Müller

Kantonsrat, FDP

«Die massive Mehrbelastung vertreibt gute Steuerzahler.»

NEIN

zur Juso-Steuer-Initiative

Regierung, Kantonsrat und Gemeinden empfehlen ein NEIN.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Januar 2020

Mit Leidenschaft und ganzer Kraft Winterkonzert der Orchestergesellschaft zusammen mit dem Jugendorchester Con Brio Die Idee, die erfahrenen Musiker der Orchestergesellschaft Affoltern mit dem Jugend-Streichorchester der Musikschulen Knonauer Amt und Limmattal zusammen spielen und auftreten zu lassen, entstand vor anderthalb Jahren. Vergangenes Wochenende wurde sie mit Erfolg umgesetzt – sehr zur Freude der zahlreichen Zuhörer. ................................................... von susanne crimi Die katholische Kirche in Bonstetten füllte sich vor Konzertbeginn mit immer mehr Besuchern. Längst waren die Plätze der Konzertbestuhlung vergeben, glücklicherweise boten sich die Kirchenbänke im hinteren Teil für den ungewohnt grossen Strom von Konzertbesuchern an. Zweimal, am Freitag- und am Sonntagabend konnten sich die Musizierenden vor einem derart grossen Publikum präsentieren.

Jung, souverän und beindruckend Spürbar war auch die Spannung der jungen Musiker beim Einmarsch in

den Konzertsaal. Mit Peter Warlocks (1894–1930) Capriol Suite, die vom englischen Komponisten 1926 komponiert wurde, bot das Jugendorchester Con Brio einen eindrücklichen und schwungvollen Einblick in ihr Können. «Con Brio» bedeutet «lebhaft» und «mit Schwung» und genau so könnte die Caprio-Suite umschrieben werden. Corinna Meienberg als musikalische Leiterin nahm den Taktstock in die Hand und vergewisserte sich, dass sämtliche Augen auf sie gerichtet waren und die Musiker auf ihren Einsatz warteten. Mit der «Basse Danse», die sehr an einen mittelalterlichen Tanz erinnerte, und der «Pavane» als zweites Stück, die ruhig und sehr getragen wirkte, begann das Konzert. Beindruckend schafften es die jugendlichen Musiker in «Tordion», die Passagen gegen Ende des Stücks konzentriert und souverän zupfend im Pianissimo zu verbleiben. In «Bransles» beschwingt und mit stark rythmischen Schlusstakten, süss und zart fliessend mit zu Herzen gehender Melodie in «Pieds en l’air» spielte sich das Jugendorchester in die Herzen ihrer Zuhörer. Mit jedem neuen Stück in dieser Suite wurden die Stücke moderner und waren manchmal auch überraschend anzuhören. Bestimmt genau so hatte

Volle Konzentration, Hingabe und viel Leidenschaft.

Ganz grosses Orchester, dirigiert in der ersten Hälfte der Sinfonie von Corinna Meienberg. (Bilder Susanne Crimi) es sich der Komponist gedacht. Ein bekanntes Bild von ihm zeigt ihn mit einem verschmitzten Lächeln, welches ihm schon als Kind eigen war. Die Schlusstöne zu diesem gelungenen Auftakt des diesjährigen Winterkonzertes liessen musikalisch genau dieses Lächeln hervorblitzen, gekonnt und eindrücklich von diesem Jugendorchester vorgetragen. Mit Teilen der Musik zu «Pelléas et Mellisande» op. 46 von Jean Sibelius (1865–1957) setzte nun die Besetzung der Orchestergesellschaft Affoltern unter der Leitung von Hugo Bollschweiler das Konzert fort. Sibelius hatte 1892 eine Theatermusik für dieses tragische Liebesdrama geschrieben, die modernere Komposition war atmosphärisch intensiv, manchmal schwer und schmerzlich und dann wieder leichter und beschwingt anzuhören. Der Orchestergesellschaft gelang es, ihr Publikum durch Zuhören durch ein Wechselbad der Gefühle zu lotsen. «Mellisandes Tod» als letztes Stück der Suite war denn auch das längste Stück, kündete den Tod der jungen Frau an, wurde zunehmend dramatischer, um wieder sehnsüchtig

und schmerzvoll auszuklingen. Den Musikern gelang es, dem Publikum den letzten Atemzug und das Sterben der «Mellisande» so nahezubringen, dass nach dem letzten Ton die kleine atemlose Stille eine ganze Weile anhielt, bevor der Applaus losbrach.

Ganz grosses Orchester «Tutta Forza» war das Thema des diesjährigen Winterkonzertes. Nach der Pause wurde den Anwesenden auch klar, warum dieser Ausdruck gewählt worden war. Zusammen mit dem Jugendorchester schwoll die Orchestergesellschaft Affoltern auf eine stolze Anzahl Musiker an. So präsentierten sich dem Publikum gesamthaft 78 Instrumentalisten. Geboten wurde die Sinfonie Nr. 1, C-Dur, op 21 von Ludwig van Beethoven. Wie passend war doch diese Wahl sowohl für das starke Orchester wie auch für das Thema! Beethoven komponierte seine erste Sinfonie in dem damals bereits reifen Alter von 29 Jahren und setzte für die kommenden Generationen von Komponisten auch gleich neue Massstäbe an. Die ersten zwei Sätze «Adagio mol-

to – Allegro con brio» und «Andante cantabile con moto» leitete vor dem grossen gemeinschaftlichen Orchester Corinna Meienberg an, den dritten und vierten Satz «Menuetto» und «Adagio – Allegro molto e vivace» wurde von Hugo Bollschweiler dirigiert. Die Zuhörer durften sich einem neuen und teilweise auch atemberaubenden Hörerlebnis hingeben. Pulsierend, leichtfüssig, manchmal fast monumental und doch sehr frisch überraschte das grosse Orchester seine Zuhörer und schafft es, auch durch viele sehr schnelle Passagen, die Spannung zu halten. Ein langer, warmer Applaus signalisierte den Akteuren, wie sehr ihre Darbietung gefallen hatte. Beim Verlassen des Konzertsaales waren denn auch vielsagende Bemerkungen hörbar. «Hast Du die Leidenschaft bemerkt, mit denen alle gespielt haben, die Jungen und die Alten?» «Das war ein sehr gelungenes Experiment, das Zusammenspiel der jungen Musiker mit den konzerterprobten Mitgliedern der OGA» und «Opa! Du bist heute nochmals gekommen? Zweimal hast Du uns zugehört …!». Was gibt es da noch anzuführen?

Ein Blick hinter die Kulissen, noch bevor sie aufgebaut sind Theaterverein Bonstetten: Morgen Samstag feiert das Lustspiel «Sexy Sepp» Premiere

H

ämmern, bohren, sägen – solche Geräusche erwartet man normalerweise nicht, wenn man den Theaterverein besucht. Aber letzten Sonntag sucht man im Gemeindesaal Bonstetten vergebens nach theatralischer Hingabe und Anweisungen der Regie. Denn eine Woche vor der Premiere verwandelt sich die Bühne in die atemberaubende Kulisse, welche an den Aufführungen ab morgen Samstag bestaunt werden kann. Noch sind die Wände einfache Holzkonstruktionen. Die Bühne ist voller Schleifstaub und die Finger der Schauspielerinnen, welche die Tischdekoration vorbereiten, mit Heisskleber vergeklebt. Die Stimmung ist ausgelassen. Alle helfen tatkräftig mit, denn schon am Abend soll der Grossteil des Bühnenbildes stehen.

Ein lustiges Stück für einen geselligen Abend Die Schauspieler freuen sich sehr auf die fertige Bühne, denn ab dann kann das Stück «Sexy Sepp» das erste Mal im «Landgasthof Taubenschlag» geprobt werden. Um diesen Landgasthof, einen Ausbruch aus dem Gefängnis und einen übereifrigen Polizisten mit viel Fantasie dreht sich das diesjährige Stück. Das Lustspiel in zwei Akten verspricht einen amüsanten Abend. Wie die Regisseurin Miranda Goedhart sagt, ist dies dem Theaterverein Bonstetten auch wichtig. So machen die Proben auch mehr Spass. «Da es dieses Jahr nur sechs Schauspieler brauchte, war die Koordination der Proben be-

sonders leicht und wir konnten super Fortschritte machen», so die Regisseurin weiter. Dieses Jahr ist es sehr wichtig, dass die Schauspieler gut vorbereitet sind, denn es gibt keine Souffleuse, welche im Notfall aushilft. Nicht nur die Bühne selber soll überzeugen. Der Saal ist mit Tischen gefüllt, an welchen sich die Zuschauer vor der Vorstellung mit einem Menü verwöhnen lassen können. Eine Gruppe Schauspielerinnen bereitet gerade sichtlich vergnügt die Dekoration dafür vor. Beatrice Spiller, welche dieses Jahr das zweite Mal spielt, meint provokant: «Wir im Theaterverein haben alle einen an der Waffel», die anderen lachen und stimmen ihr zu. Anders als man denkt, sind es aber nicht nur extrovertierte Menschen, die sich auf die Bühne trauen. Beatrice bezeichnet sich selbst als eher introvertiert und mag es, auf der Bühne aus sich herauszukommen.

Ein Auftritt braucht mehr als nur Schauspieler Nicht nur auf der Bühne kann man im Theaterverein aktiv sein, auch neben der Bühne gibt es viele interessante Aufgaben. Wer nicht im Rampenlicht stehen will, kann in der Küche, an der Kasse, beim Kuchenbuffet oder im Service zum Erfolg beitragen. Pro Vorstellung werden mindestens 15 Helfer gebraucht, verrät Tanja Moll, welche sich als Vorstandsmitglied auch eher neben der Bühne engagiert. «Dass alles so gut funktioniert, verdanken wir vor allem auch den beruflichen Kompe-

vom diesjährigen Stück aufgegriffen und in drei Videoproduktionen verpackt. «Wir haben die Story erweitert, um auch vor der Aufführung die Menschen schon in unser neues Stück zu involvieren», so Stefan Bürgi. Der Aufwand scheint sich gelohnt zu haben, denn über 1000 Leute haben auf Facebook die inszenierte Meldung zum Ausbruch aus dem Bonstetter Hochsicherheitsgefängnis mitverfolgt. Wird das Theater nun jedes Jahr noch digitaler? «Wohl nicht», so Bürgi, «wir wollen ja auch das traditionelle Theater bewahren.»

Noch wenige Tage bis zur Premiere Beim Bühnenbau ist Handwerk gefragt. Es ist immer wieder eine Herausforderung, ein Bild zu schaffen, das die Zuschauer von Neuem begeistert. (Bild zvg.) tenzen unserer Mitglieder, sonst wäre vieles gar nicht zahlbar.» Handwerkliches Geschick im Bühnenbau oder Grafikkünste für die Werbung helfen dabei ungemein. Das Bühnenbild nimmt immer mehr Gestalt an und füllt sich bereits mit den ersten Möbeln, die «Tübli-Bar» wird aufgestellt und eine alte Musikbox bekommt ihren Platz. So langsam kann man sich einen Landgasthof vorstellen. Doch in der Holzwand wartet noch ein grosses leeres Fach auf einen riesigen Flatscreen TV, der neben einem Zapfhahn auf dem Boden steht. Nicht etwa, weil der alte Landgasthof technisch auf dem neusten Stand sein will, sondern als absolute Neuheit für den Theaterverein. Denn wie Michael Moll, der für die Bühne zuständig ist,

aufklärt, wird diese zum ersten Mal interaktiv mit den Schauspielern mitspielen. Das Fach in der Wand wird ein Fenster werden, das nicht nur Dekoration ist, sondern einen Film zeigt, was draussen passiert. Für diese Knacknuss war Stefan Bürgi zuständig, welcher sich im Verein um die multimedialen Inhalte kümmert. Schon letztes Jahr konnte er erfolgreich das Bühnenbild mithilfe des Beamers zu noch mehr Leben erwecken.

Während immer mehr Mitgliedern die Arbeit ausgeht und sie sich ihr verdientes Bierchen gönnen, ist aus der leeren Bühne ein echtes Restaurant geworden. Den letzten Schliff sollte es am nächsten Tag bekommen, bevor nun die ganze Woche geprobt wurde. Bereits jetzt ist die Hälfte der Plätze aller Vorstellungen über den Vorverkauf vergeben worden. Der Theaterverein freut sich aber, auch an der Abendkasse begrüssen zu dürfen. Dominique Kevin Fisch «Sexy Sepp», Lustspiel von Hans Gmür, Premiere

Mit dem Theaterstück ins Smartphone Solche multimedialen Inhalte werden in der heutigen Zeit immer wichtiger, nicht nur auf der Bühne. Um mit dem neuen Stück auch auf Social-Media präsent zu sein, wurde die Geschichte

am 25. Januar, 20 Uhr, Gemeindesaal Bonstetten. Weitere Vorstellungen: Freitag, 31. Januar, 20 Uhr; Samstag, 1. Februar, 20 Uhr; Sonntag, 2. Februar, 14 Uhr; Freitag, 7. Februar, 20 Uhr; Samstag, 8. Februar, 19 Uhr (Derniere). Tickets in allen Ticketino-Vorverkaufsstellen oder sitzplatzgenau unter www.theater-bonstetten.ch.


Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Januar 2020

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Ein Morgen im Zeichen der braunen Kuh Die Braunviehzüchter des Kantons Zürich tagten in Hausen Die Delegierten des Zürcher Braunviehzuchtverbands hielten vergangenen Mittwochvormittag ihre Versammlung im Gemeindesaal Hausen ab. Nebst den üblichen Traktanden wurde auch Rückblick gehalten auf Viehschauen, an denen Kühe des Verbands besondere Podestplätze errungen haben.

Jahre nochmals die magische Zahl von 400 Tieren zu erreichen.»

Viele erfolgreiche Viehschauen

................................................... von marianne voss Für die 110. Delegiertenversammlung reisten am vergangenen Mittwoch Braunviehzüchter und zahlreiche Gäste aus dem ganzen Kanton Zürich nach Hausen. Hier wurden sie von Mitgliedern des Viehzuchtvereins Oberamt bewirtet und vom Jodlerklub am Albis mit heimeligen Liedern begrüsst. Gemeinderat Gregor Blattmann wurde als Landwirtschaftsminister vorgestellt. «Die Minister sind zurzeit in Davos», meinte er dazu humorvoll. «Aus Klimaschutzgründen habe ich entschieden, nicht dort rauf zu reisen.» Er stellte den Gästen die Gemeinde Hausen mit ihrem aktiven Vereinsleben und dem gut vernetzten Gewerbe vor und erwähnte auch das Bodenaufwertungsprojekt am Dorfrand. «Hier sollen 30 Hektaren fruchtbares Landwirtschaftsland zurückgewonnen werden.» Er berichtete aus Erfahrung: «Die Bevölkerung schaut

Mitglieder des Viehzuchtvereins Oberamt an der Delegiertenversammlung in Hausen. Ganz links Gemeinderat Gregor Blattmann und Vereins-Präsident Karl Häcki. (Bild Marianne Voss) heutzutage sehr genau hin, was wir Bauern tun.» Daher seien die Viehschauen wichtige Anlässe, wo der Austausch mit der Bevölkerung gepflegt werden könne. Karl Häcki, Präsident des Viehzuchtvereins Oberamt, erzählte aus der Gründerzeit ein paar humorvolle

Anekdoten. Die Stelle für den ersten Zuchtbuchführer wurde 1895 im «Anzeiger» ausgeschrieben, das Jahresgehalt betrug 400 Franken. Doch der erste Zuchtbuchführer habe sein Amt nicht sehr korrekt ausgeführt, denn man könne nachlesen: «Tiere, die nicht geboren, nicht zugekauft, nicht

aufgezogen sind und auch keine Farbe haben, sollten nicht im Zuchtbuch vorkommen.» Die erste Viehschau in Hausen fand 1896 auf dem Löwenplatz statt. Jetzt, im Jahr 2020, kann der Verein das 125-Jahre-Jubiläum feiern. «Für die Jubiläumsschau im Oktober hoffen wir, wie Anfang der 90er-

Im Jahresbericht ging der Kantonalpräsident, Martin Gafner vom Hirzel, auf den schweren Stand der Bauern ein. «Fast täglich wird die Landwirtschaft mit neuen Anschuldigungen torpediert. Ob Trinkwasser oder CO2 – die Hauptverantwortlichen sind natürlich wir Bauern.» Es sei nicht immer ganz einfach und auch nicht motivierend, das alles zu lesen und zu hören. Er konnte aber auch Positives berichten von vielen erfolgreichen Viehschauen und eine lange Liste von Tieren mit Höchstleistungen und Podestplätzen an nationalen und internationalen Wettbewerben verlesen. Die üblichen Geschäfte der Versammlung wurden einstimmig und ohne Diskussionen genehmigt. Im Vorstand wurden drei Mitglieder verabschiedet und drei Nachfolger neu gewählt. Ein bisheriges Mitglied, Stefan Knecht aus Feldbach, wurde als Kandidat für den Vorstand Braunvieh Schweiz nominiert. Zum Schluss der Versammlung konnte Reto Grünenfelder, Präsident Braunvieh Schweiz, 22 Kühe für ihre 100 000er-Leistung ehren. Diese Kühe haben in ihrem Leben bereits 100 000 Kilogramm Milch gegeben. Da die Kühe selber natürlich nicht an der Versammlung zugegen waren, nahmen deren Besitzer die Auszeichnung in Form einer Urkunde entgegen.

Ländlicher Lebensstil und gesunde, saisonale Ernährung mit regionalen Produkten Die gemeinsamen Werte und Ziele waren an der Landfrauentagung in Bonstetten sympathisch spürbar Noch immer ziehen Familien ins Knonauer Amt, um in einer eher ländlichen Gegend ein möglichst naturnahes Umfeld zu finden. Frauen können der Zürcher Landfrauenvereinigung beitreten, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Dazu muss man nicht in einem bäuerlichen Haushalt leben. ................................................... von regula zellweger Daniela Stübi, Präsidentin der Landfrauenvereinigung des Bezirks Affoltern eröffnete am vergangenen Dienstagnachmittag im Gemeindesaal die Landfrauentagung. Rund hundert Frauen sassen an den winterlich geschmückten Tischen und lauschten dem Rückblick auf 2019. Der WinterSchneeschuhplausch musste wegen schlechter Witterung abgesagt werden. Aber der Floristikkurs fand gleich zwei Mal statt, der Rundgang durch Obfelden, die Reise ins Berner Ober-

land und der Erste-Hilfe-Kurs konnten stattfinden. Auch 2020 organisieren die Landfrauen Ausflüge, Kurse und Veranstaltungen für ihre Mitglieder. Bereits am 11. Februar können die Landfrauen an einer Schnupperlektion Yoga teilnehmen und der Schneeschuhplausch in Lunnern ist für März geplant. Die beiden Kurse fürs Töpfern von Raku-Hühnern sind bereits ausgebucht, Hausen wird Gastgebergemeinde für den traditionellen Sommeranlass und die gemeinsame Reise wird 2020 in die Innerschweiz führen.

Engagement gefragt Die Landfrauen vom Bezirk Affoltern haben eine Gruppe von backfreudigen Frauen gebildet, die auf Abruf bereit sind, für Anlässe für bis zu 300 Personen zu backen. Auf Wunsch wird auch am Anlass gearbeitet, beispielsweise ein Kuchenbuffet betrieben und Gäste bewirtet. Auf Wunsch können Kuchen und Torten zu moderaten Preisen bezogen werden. Antoinette Frey warb für den Verein Aemtlerchorb, einen

Therapiehundeführer Fritz Roth vom Therapiehundezentrum Schweiz im Toggenburg brachte seine beiden Therapiehunde Fiona und Daisy mit.

Der Vorstand der Landfrauen im Bezirk Affoltern engagiert sich mit viel Freude für die Pflege des ländlichen Kulturguts. Von links: Hedi Müller, Brigitte Vollenweider, Ursi Hagenbucher, Daniela Stübi (Präsidentin Bezirk Affoltern), Hanni Buchmann, Sandra Streich und Doris Iten. (Bilder Regula Zellweger) Verbund aus Hofläden, die sich zusammengeschlossen haben, um ihre hochwertigen Produkte unter einem Label zu vermarkten. Eier, Fleisch und Wurst, Getreideprodukte, Teigwaren, Konfitüre, Obst, Most, Alkoholisches und vieles mehr bieten Produzenten aus der Region an, in den eigenen Hofläden und neu auch im AemtlerchorbLaden in Affoltern, Zürichstr. 1 (aemtlerchorb.ch). Man freut sich, wenn sich weitere Landfrauen mitmachen und bietet Hilfe bei praktischen und rechtlichen Fragen rund um die Produktion auf dem eigenen Hof und in der eigenen Küche. Rita Holliger aus Uerzlikon informierte über die Aktualitäten in der kantonalen Zürcher Landfrauenvereinigung und wies auf den 24. Landfrauen-Zmorge in Wülflingen hin. Präsidentin Daniela Stübi machte zum Schluss darauf aufmerksam, dass zukünftig Wechsel im Vorstand stattfin-

den werden und lobte die super Zusammenarbeit. «Es macht Spass», meinte sie überzeugt.

Vortrag und geselliges Beisammensein An dieser Landfrauentagung nahmen auch die Leonberger-Hundedamen Daisy und Fiona teil. Therapiehundeführer Fritz Roth vom Therapiehundezentrum Schweiz im Toggenburg erzählte von seiner vielfältigen, sinnvollen Arbeit mit seinen Hunden in Spitälern, Heimen und Schulklassen. Seine Ausführungen stiessen auf grosses Interesse. Nach dem Vortrag begann der gemütliche Teil mit Kuchenbuffet, Kaffee und dem beliebten Päcklimärt, dessen Erlös der Ländlichen Familienhilfe des Kantons Zürich zukommt. Auch die jungen Mütter konnten diese Landfrauentagung geniessen, ihre Kin-

der wurden in einem «Kinderhort» gehütet. Informieren ist ein wichtiger Aspekt an der Landfrauentagung. Aber das gesellige Beisammensein ebenso. «Wären nur Bäuerinnen in unserer Vereinigung willkommen, würde die Mitgliederzahl sinken», erklärte Daniela Stübi. Etwa ein Viertel bis ein Drittel sind aktive Bäuerinnen. Allen anderen Mitgliedern ist der Bezug zur Landwirtschaft wichtig. Die Mitglieder schätzen das breite Netzwerk und das Engagement für eine gesunde, regional ausgerichtete Ernährung. Sie setzen sich ein für den direkten Kontakt von lokalen landwirtschaftlichen Produzenten und Konsumentinnen aus der Region – und tauschen sich untereinander aus. Eine gute Möglichkeit für Frauen, alteingesessene und neuzugezogene, sich in der Region zu vernetzen und verwurzeln. Weitere Infos unter www.landfrauen-zh.ch.


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Forum

Freitag, 24. Januar 2020

Ja zum Verbot der Diskriminierung Die CVP Zürich ist für die Erweiterung der Antirassismus-Strafnorm auf sexuelle Orientierungen. Gewalt gegen gesellschaftliche Minderheiten beginnt nicht mit der eigentlichen Straftat (z.B. Körperverletzung). Voraus geht eine menschenverachtende Sichtweise, der wir als Gesellschaft entgegentreten müssen. Die Ausweitung der Antirassismus-Strafnorm auf sexuelle Orientierungen signalisiert, dass wir solche menschenverachtenden Verhaltens- und Sichtweisen nicht tolerieren. Zu den anderen Vorlagen sagt die CVP Nein. Die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» ist kein geeignetes Mittel für mehr günstigen Wohnraum. Staatlich geförderter, genossenschaftlicher Wohnungsbau ist nur dort sinnvoll, wo er die Bedürftigen erreicht, die auf dem freien Markt keine passende Wohnung finden. Das Festschreiben von 10 Prozent in der Verfassung ist willkürlich. Das Personentransport-Gesetz brächte trotz zusätzlicher Reglementierung und neuen Kosten keine höhere Qualität. Die Wirksamkeit wäre

zudem beschränkt auf Anbieter im Kanton. Nein zum Rosengarten-Projekt: Zu teuer, bei unsicherer Entlastungswirkung. Der Verkehr wird ja nicht reduziert, er wird ein Stück tunnelisiert oder auf andere Orte übertragen. Die CVP steht einem besser ausgearbeiteten Projekt offen gegenüber, mit Förderung des öffentlichen Verkehrs im gleichen Masse wie des motorisierten Individualverkehrs. Beide Steuerinitiativen (Entlastungsinitiative und Mittelstandsinitiative) empfehlen wir zur Ablehnung. Die Mittelstands-Entlastung ist für die CVP ein wichtiges Anliegen. Die vorliegenden Initiativen erfüllen dieses nicht, da die Verminderung der Steuern zu fehlenden Geldern bei Kanton und Gemeinden führen würde. Stattdessen fordert die CVP Entlastungen für diejenigen, die es wirklich nötig haben, zum Beispiel in Form der individuellen Prämienverbilligung. Mit der Annahme dieser Vorlagen wären solche Entlastungen gefährdet. CVP Bezirk Affoltern

Ein lösungsorientierter Kopf Neben den nationalen und kantonalen Abstimmungen steht am 9. Februar in Affoltern eine Ersatzwahl für den Stadtrat an. Mit Manuel Moser hat die FDP Affoltern einen hervorragenden Kandidaten, welcher sich zur Wahl stellt. Manuel Moser hat, wenige Jahre nach Bundesrätin Karin Keller-Sutter, an der Dolmetscherschule Zürich Angewandte Linguistik mit den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch studiert. Er verfügt über langjährige nationale und internationale Erfahrung, hat sein Studium u.a. in Zürich und Bologna absolviert und

in Bern, Zürich und London gearbeitet. Ich habe Manuel als aufgeschlossenen, liberalen und lösungsorientierten Mensch kennen gelernt, welcher sich für die Anlieger aller Mitbürger interessiert. Manuel Moser macht sich stark für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, tiefe Steuern, ein starkes Bildungswesen, einen schlanken Staat, der denen hilft, die es nötig haben und eine wirtschafts- und familienfreundliche Umweltpolitik. Alain Schwald, Wettswil, Präsident FDP Bezirk Affoltern

Claudia Ledermann persönlich kennenlernen Am 1. Februar können Sie die Stadtratskandidatin Claudia Ledermann persönlich kennenlernen! Wollen Sie genauer wissen, wieso Claudia Ledermann die beste Wahl für den frei werdenden Sitz im Stadtrat Affoltern ist? Wollen Sie genauer wissen, warum Claudia Ledermann von den Grünliberalen portiert wird? Wollen Sie genauer wissen, was Claudia Ledermann als neue Stadträtin anders machen wird? Und wie Claudia Ledermann dafür sorgt, dass Affoltern als kleine Stadt im Kanton Zürich ein attraktiver Standort bleibt und sich weiterentwickelt? Was bedeutet der Slogan von Claudia Ledermann: «Im wertschätzenden Dialog die Familie stärken, den

Standort nachhaltig entwickeln sowie die gesellschaftliche Toleranz fördern» konkret? All diese Fragen können Sie am 1. Februar von 10 bis 13 Uhr im Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136 (im alten Gerichtsgebäude) persönlich Claudia Ledermann stellen und bei dieser Gelegenheit auch alles andere erfahren, was Sie von ihr wissen möchten. Die Grünliberalen laden hiermit alle Interessenten zu diesem persönlichen Austausch mit Claudia Ledermann am 1. Februar ein! Für ein kleines Frühstück ist gesorgt! Vorstand Grünliberale Knonauer Amt, Dr. Thomas Beck

Nie gegen die Maienbrunnenstrasse Keine falschen Anschuldigungen, Leserbrief vom 17. Januar. Herr Jud wirft uns vor, Suter habe seinerzeit mit Kumpanen vehement gegen die Maienbrunnenstrasse gekämpft. Das stimmt so nicht. Wir waren nie gegen die Maienbrunnenstrasse, wir kämpften gegen die Fortsetzung der Maienbrunnenstrasse durch unsere Höfe, Richtung Südportal. Es war eine 7 Meter breite neue Strasse über unsere Felder geplant. Am 26. September 1996 schrieb Kantonsingenieur, Herr Georg Pleisch im Tages-Anzeiger: «Falls aber nicht das ganze fehlende Teilstück der A4 gleichzeitig dem Verkehr übergeben werden könne, wäre es möglich, dass die Zufahrtsstrecke provisorisch benützt würde.» In mühsamer aufopfernder Arbeit, ohne Hilfe des Gemeinderates Hedingen, konnten wir mit der Baudirektion einen Kompromiss erarbeiten.

Unsere Flurstrassen wurden belassen, lediglich mit drei Ausweichstellen versehen (für kreuzende Baufahrzeuge). Es gab bei der fünfjährigen Bauzeit des Tunnels nie Probleme. Dazumal wusste man, dass der lslisbergtunnel noch nicht finanziert war, weil der Tunnel erst ganz am Schluss der Planung in das generelle Autobahnprojekt aufgenommen wurde. Wir gründeten 1998 ein Komitee «Pro lslisbergtunnel» und setzten uns beim Bund hartnäckig für die Finanzierung ein. In einigen Jahren wären in Hedingen alle froh, wenn die Nordzufahrt vom Industriegebiet für Metallbau Schweizer und SBB Areal Tatsache ist und somit das Unterdorf autofrei. Niemand weiss, wie man in 20 Jahren die grossen Industriehallen der Metallbaufirma bewirtschaftet. Für Herrn Jud, ehemaliger FDPPolitiker und Kantonsrat, waren Andersdenkende immer linke grüne Verhinderer. Ueli Suter, Hedingen

Affoltern stimmt am 9. Februar über einen 43,84 Mio-Franken-Objektkredit für den Ersatzneubau (Bild) und die Errichtung eines Alters- und Pflegeheimprovisoriums ab. (Visualisierung zvg.)

Ja zum Ersatzneubau Seewadel Bei Äusserungen zur Abstimmungsvorlage wird grundsätzlich nicht der Neubau, sondern meistens nur das vorgeschlagene Provisorium kritisiert und als zu teuer empfunden. Tatsache ist aber, dass die nur noch provisorischen Betriebsbewilligungen der Gesundheitsdirektion und der Feuerpolizei dringend nach einem Ersatzneubau verlangen. Das projektierte Provisorium auf dem Giessen-Areal ist meines Erachtens die einzig vernünftige Lösung. Sowohl Bewohnerinnen und Bewohner als auch das gesamte Personal können in Affoltern bleiben, der Betrieb kann nahtlos weitergehen und es gibt keine finanziellen betrieblichen Ausfälle. Das immer wieder ins Spiel gebrachte Haus Rigi in der Langzeitpflege Sonnenberg ist keine taugliche Variante. Die notwendige Anzahl freie Betten ist im Rigi gar nicht vorhanden. Es kann auch nicht sein, dass betagte pflegebedürftige Menschen ihre letzte Lebenszeit während der gut zweieinhalb Jahre dauernden Bauphase in einem Vierbettzimmer ohne

entsprechende Nasszelle zusammen mit fremden Menschen verbringen müssen. Die gerade im Alter so wichtige Intimsphäre kann nur im Einbettzimmer im Provisorium Giessen gewahrt werden. Auch das Pflegepersonal kann so seine anspruchsvolle Aufgabe mit Würde erfüllen. Es ist traurig, dass betagte Menschen nur noch als Kostenfaktor wahrgenommen werden. Sie verdienen unsere Wertschätzung. Deshalb verstehe ich nicht, wie man nur wegen der Kosten des Provisoriums den Objektkredit ablehnen will. Wir haben die Chance, das marode Haus zum Seewadel mit dem Neubau zu ersetzen. Das ist auch eine wichtige Investition für die kommenden Generationen. Gleichzeitig können unsere betagten Mitmenschen im zweckmässigen Provisorium in der Stadt Affoltern bis zum Bezug des Neubaus weiter betreut werden. Eine Ablehnung würde uns wieder um Jahre zurückwerfen. Ich werde mit Überzeugung Ja stimmen. Irene Enderli, Affoltern a. A.

SP Affoltern empfiehlt Ja zum Kredit für den Ersatzbau Seewadel Die Mitglieder der SP Affoltern diskutierten anlässlich ihrer Mitgliederversammlung ausführlich über das Projekt des neuen Alters- und Pflegeheimes Seewadel. Das Projekt am beliebten Standort Seewadel mit 80 Plätzen, Bereichen für Demenz und Gerontopsychiatrie überzeugt architektonisch. Gut eingebettet in die Umgebung entspricht der Bau den heutigen und zukünftigen Wohn-, Betreuungs- und Pflegebedürfnissen und bietet den zukünftigen Bewohnerinnen einen guten, nicht übertriebenen Komfort. Stadträtin Studer Kilchenmann konnte anlässlich ihrer verschiedenen Informationsabende über die Erweiterungen gegenüber dem zur Projektierung vorgelegten Objekt überzeugen: 20 zusätzliche Plätze, eine Einstellhalle gemäss kantonalen Vorschriften, das Provisorium im Giessen, etc. Das ansprechende Provisorium im Giessen mit besserem Komfort als der heutige Seewadel wurde als sinnvoll eingeschätzt, da damit

ein temporärer Wegzug der heutigen BewohnerInnen vermieden werden kann. Zudem kann das heutige Seewadel-Team, das für die gute Atmosphäre im Seewadel bürgt, übernommen werden, damit es später im zukünftigen Seewadel zum Einsatz kommen kann. Positiv aufgenommen wurde auch die Finanzierung des grossen Projektes, da die Investitionen aus den zukünftigen Betriebserträgen finanziert werden sollen und damit die Stadtkasse nicht belasten. In der Abstimmung sagen die Mitglieder «Ja» zum guten Projekt, da ihnen die zeitgemässe Pflege und Betreuung der Älteren Menschen etwas wert sind. Zu den Stadtratswahlen für den frei werdenden Sitz im Stadtrat Affoltern beschliesst die SP Affoltern Stimmfreigabe. Für einen allfälligen zweiten Wahlgang und eine entsprechende Unterstützung wird sich die SP nochmals zusammensetzen und eine mögliche Wahlempfehlung abgeben. SP Affoltern a. A.

Neues Altersheim Objektkredit Haus zum Seewadel, Abstimmung vom 9. Februar. Es ist so schon nicht leicht, als alter Mensch ein Leben in Würde zu führen, erst recht nicht, wenn er oft als Kostenfaktor dargestellt wird und er bei Bedarf an einem möglichst billigen Ort ausgelagert werden soll! Zum Projekt: es ist gut ausgewogen, menschenfreudlich und ohne Bedenken unterstützungswürdig. Zur Zwischenlösung: andernorts schon mehrfach praktiziert und gelobt. Alle Patienten mit dem ganzen, vertrauten Pflegeteam ins Provisorium und als Ganzes wieder in den Neubau zügeln, ist die beste aller Lösungen. Nicht zu vergessen, dass dadurch keine Lücken, der nicht unerheblichen Einnahmen bestehen. Tiefgarage: unbedingt nötig! Dem täglichen Gerangel um die zu wenigen Parkplätze kann ich als direkte Anwohnerin zusehen. Künftig gäbe es bessere Lösungen, um dieselben mindestens selbsttragend zu verwalten. Ursula Eggimann, Affoltern a. A.

Zu den Abstimmungsvorlagen vom 9. Februar werden am Dienstag, 4. Februar, letzte Zuschriften veröffentlicht. Diese müssen bis Freitagmittag, 31. Januar, vorliegen (redaktion@affolteranzeiger.ch). (Red.) anzeige


Forum

Für Claudia Ledermann und eine gesicherte Zukunft des Seewadels Damit unsere Stadt nicht nur den Anforderungen der Gegenwart gewachsen ist, benötigen wir in unserer Exekutive zukunftsgerichtete und profilierte Persönlichkeiten. Dabei ist der EVP wichtig, dass der Stadtrat seinen Schwerpunkt auf eine nachhaltige Stadtentwicklung, einen verantwortungsvollen Finanzmitteleinsatz und einen wertschätzenden Umgang mit der Bevölkerung und insbesondere den Vereinen legt. Die Vorstellung der Kandidierenden vom 16. Januar hat ergeben, dass die parteilose Claudia Ledermann diese Voraussetzungen am deutlichsten erfüllen kann. Dabei überzeugen ihre Qualifikation als eidg. dipl. Wirtschaftsfachfrau ebenso wie ihre menschlichen Qualitäten. Aus diesen Gründen und auch weil Claudia Ledermann durch ihre langjährige Tätigkeit als Geschäftsleiterin des Familienzentrums Erfahrung im Umgang mit Behörden mitbringt, empfiehlt die EVP sie zur Wahl in den Stadtrat. Die EVP empfiehlt dem Objektkredit von knapp 44 Millionen Franken für Ersatzneubau und Provisorium Seewadel klar zuzustimmen. Das bedeutet nicht, dass der Weg zum jetzigen Projekt und die Höhe der Kredit-

summe Begeisterungsstürme auslösen würden. Besonders unbefriedigend ist der Umstand, dass auch aufgrund von Planungsversäumnissen eine prognostizierte Bausumme derart massiv überschritten wird. Trotzdem darf bei genauem Studium der Weisung festgestellt werden, dass es sich der Stadtrat nicht leicht gemacht hat und zu den kritischen Punkten plausible Erklärungen anführen kann. Dies trifft insbesondere bei der zugegebenermassen teuren Provisoriums-Lösung zu. Es ist ein wichtiger Faktor, dass im Provisorium und später dann im «neuen» Seewadel ein Grossteil der Mitarbeitenden weiter beschäftigt werden kann. Im Neubau gleich von Anfang an 80 Bettenplätze und Angebotserweiterungen zu realisieren, ist ebenfalls vernünftig, da dies zu einem späteren Zeitpunkt in jedem Fall viel teurer würde und der Bedarf fundiert ausgewiesen wird. Abgesehen von diesen Argumenten wäre ein Nein an der Urne auch darum verantwortungslos, weil aufgrund der Vorgaben von Feuerpolizei und Gesundheitsdirektion das alte Seewadel schon bald geschlossen werden muss und keine Alternative zur Verfügung steht. EVP Affoltern a. A.

Affoltern – sozial, nachhaltig, innovativ Letzten Dienstagabend fand das Hearing der vier Stadtratskandidierenden statt. Besten Dank der IPK für die Organisation des Anlasses, Bernhard Schneider für die Moderation und den vier Kandidierenden, dass sie Red und Antwort standen für die Fragen des Moderators aber auch für die Fragen aus dem Publikum. Auch ich habe eine Frage gestellt: Welche Ideen haben die Kandidierenden, um unsere Gemeinde noch attraktiver zu gestalten? Ich hätte mir gewünscht, dass die Kandidierenden viele verschiedene Ideen präsentiert hätten, denn es scheint mir wichtig, dass eine künftige Stadträtin, ein künftiger Stadtrat konkrete Ideen mitbringt. Als Stimmbürgerin möchte ich natürlich wissen, ob diese Ideen auch meinen eigenen Visionen entsprechen. Dies würde mir helfen, eine Entscheidung zu fällen, wen ich wählen möchte. Sind die zwei Kandidatinnen und die zwei Kandidaten bereit, sich für folgende Themen zu engagieren? Für

mehr Klimaschutz auf dem Weg zu Netto Null (nicht nur national und international, sondern eben auch auf Gemeindeebene); für eine Reduktion des motorisierten Verkehrs im Zentrum; für die Schaffung von sicheren und attraktiven Fussgänger- und Velowegen (z.B. Schwachstellenanalyse für den Fuss- und Veloverkehr und Umsetzungsprogramm von Massnahmen); für eine fortschrittliche Energiepolitik (Energiestadt, Förderung von Energiesparmassnahmen und erneuerbarer Energie); für den Ausbau von familienergänzender Kinderbetreuung und die Schaffung von Tagesschulen (nach dem Vorbild der Stadt Zürich); für mehr Partizipationsmöglichkeiten der Bevölkerung, z.B. durch die Bildung eines Stadtparlaments, eines Jugendparlaments, Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer, Stimmrechtalter 16 etc. Ich wünsche mir ein soziales, nachhaltiges und innovatives Affoltern. Lilian Hurschler, Affoltern a. A.

Freitag, 24. Januar 2020

Nein zur Initiative des Mieterverbands Nein zur goldenen Die Wohnungen von gemeinnützigen lingt, die gewünschte Zielgruppe zu Röhre

Wohnbauträgern sollen wirtschaftlich oder sozial benachteiligten Personen zugutekommen. So ist es im aktuellen Wohnraumförderungsgesetz vorgesehen. Die Realität, so belegt es eine wissenschaftliche Studie, sieht aber anders aus. Der gemeinnützige Wohnungsbau verfehlt sein sozialpolitisches Ziel klar. So gehören heute rund 10 % der Mieter in Genossenschaftswohnungen zu den 20 % einkommensstärksten und 25 % gehören zu den 40 % einkommensstärksten Personen. Ich frage mich, wie es kommt, dass der Anteil von Genossenschaftern der untersten Einkommen, welcher heute bei rund einem Viertel liegt, nicht höher ist, bzw. weshalb es möglich ist, dass einkommensstarke Personen in den Genuss von Genossenschaftswohnungen kommen. Bereits heute fliessen in grossem Ausmass Steuergelder in den gemeinnützigen Wohnungsbau. In der Stadt Zürich liegt der Anteil an gemeinnützigen Wohnungen bereits heute bei rund 27 %. Ich kann mir dies nur damit erklären, dass es den Genossenschaften offenbar nur beschränkt ge-

erreichen. Das Ansinnen der Initianten, durch staatliche Quotenvorgaben auf den Wohnungsmarkt Einfluss zu nehmen, erinnert an Planwirtschaft. Generell stelle ich fest, dass seit einiger Zeit dem Staat immer neue Aufgaben zugewiesen werden sollen, welche den Staatsapparat aufblähen und auch der Ruf nach immer neuen Begehrlichkeiten, welche der Staat finanzieren soll, wird lauter. Vergessen wir dabei einfach nicht, dass ein grösserer Staatsapparat und neue Ausgaben finanziert werden müssen. Bezahlen müssen dies die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in diesem Land! Wir täten gut daran, dem Wirtschaftsstandort Schweiz Sorge zu tragen und ihn nicht weiter zu belasten. Eine florierende Wirtschaft bringt Arbeitsplätze und generiert letztlich Einnahmen, welche wiederum u.a. das Staatswesen finanzieren. Aber all dies ist nicht selbstverständlich! Sagen Sie Nein zur Mieterverbandsinitiative am 9. Februar. Thomas Käser, Bonstetten, Vorstandsmitglied HEV Albis

Ja zu bezahlbaren Mieten Haben Sie schon einmal in Affoltern eine Wohnung gesucht für eine Familie mit zwei Kindern? Das ist extrem schwierig! Aktuell finden Sie in unserer Region folgende, im Wohnungsmarkt im Internet Homegate inserierte, mit Bahnhof in der Ortschaft (für Arbeit und Schule), Wohnungen mit 4.5 bis 5.5 Zimmern unter 2000 Franken/Monat exkl. NK: In Affoltern am Albis gerade mal fünf Wohnungen, in Hedingen keine und in Mettmenstetten eine. Und das in einer Region mit ungefähr 20 000 Einwohnern! Die Ausgaben für die Miete sollte das Budget einer Familie, laut Budgetberatung, um nicht mehr als 25 % belasten, das würde heissen, das Einkommen muss netto bei 8000 Franken liegen. Das ist für viele Familien leider nicht die Realität, und um überhaupt eine Wohnung zu finden, muss das Budget überschritten werden und die Ausgaben liegen dann eher bei 30 bis 35 %, dafür fehlt das Geld dann anderswo. Die Mieterinnen und Mieter werden zu Milchkühen, denn die Mietshäuser sind Renditeobjekte. Dass dem Mieter dafür nach Abzug der Miete zu wenig zum Leben bleibt, spielt keine

Rolle, Hauptsache der Gewinn für die Inverstoren stimmt. Da man ja irgendwo wohnen muss, wird genommen, was der Markt bietet. Zieht einer aus, bezahlt der nächste Mieter locker einfach mal 200 bis 500 Franken mehr pro Monat, ohne Sanierung, es ist halt nun Quartierüblichkeit. Und man muss es nehmen, denn es gibt keine Auswahl. Anfechten des Mietzinses? Eher nicht, man will ja irgendwo in Ruhe wohnen, wenn man denn endlich etwas gefunden hat. Oder der Mieter sucht sich ausserhalb dieser Region etwas, muss dann aber so viel Zeit und Geld für einen weiten Anfahrtsweg zum Bahnhof/zur Arbeit in Kauf nehmen, dass damit wieder das Budget und die Umwelt belastet werden. Ohne staatliche Regulation geht die Spekulation weiter auf unsere Kosten! Setzen Sie ein Zeichen gegen Spekulation/Gewinn auf den Köpfen von uns Mietern und stimmen Sie Ja am 9. Februar. Bitte auch die Einfamilienhaus-Besitzer, aus Solidarität mit uns Mietern, vielen Dank. Sarah Bonato, Hedingen, Mitglied Mieterverband

Braucht es kommunalen Klimaschutz? Für nachhaltige Standortentwicklung Seit über einem Jahr streiken jeden Freitag tausende Schüler und Erwachsene in der ganzen Schweiz, um die Politik und die Gesellschaft auf den Klimawandel und dessen Folgen aufmerksam zu machen. Es ist beinahe unmöglich, in den Medien um dieses Thema herumzukommen. National und international schlägt das Thema ein und bewirkt einen Wandel. Doch wer glaubt, dass dies reichen würde, um auch auf kommunaler Ebene etwas zu bewegen, der hat sich scheinbar getäuscht. Beim Hearing für die Ersatzwahl des Affoltemer Stadtrats musste man feststellen, dass drei der vier Kandidaten es nicht für nötig halten, dass die Stadt etwas für den Klimaschutz unternimmt. Ihre Argumente sind ungenügend und machen sie unwählbar. Herr Moser meint, dass die Schweiz doch nicht einmal für 0.2 Prozent des Globalen CO2-Ausstosses verantwortlich ist und es dann keinen so grossen Unterschied macht, ob wir etwas dagegen unternehmen oder nicht. Da kann ich nur entgegnen und fragen, wie viel Prozent denn meine Stimme für ihn ausmachen würde. Vermutlich ebenfalls weniger als 0.2 Prozent. Ich glaube, Herr Moser will mir damit mitteilen, dass es keinen so

grossen Unterschied macht, ob ich ihn wähle oder nicht. Herr Bommel ist der Meinung, dass das Thema Klimaschutz nur ein Trend ist, der nach fünf Jahren wieder vom Tisch ist. Er benutzt stolz das frisch gekürte Unwort des Jahres «Klimahysterie». Ihm entgegne ich gerne, dass der Klimawandel keinesfalls ein Trendthema ist. Bereits vor über 20 Jahren haben uns Forscher vor den Folgen des Klimawandels gewarnt und gefordert, zu handeln. Bei uns schmelzen die Gletscher und durch Hitzesommer wird das Trinkwasser jeweils knapp. Zu diesem Zeitpunkt wüten aufgrund der klimabedingten Dürre die schlimmsten Brände seit Jahren in Australien. Wer den Klimawandel im Jahre 2020 nicht als ernstzunehmendes Thema behandelt, der ist sicherlich ungeeignet fürs Amt als Stadtrat. Frau Frey bringt den gut gemeinten Vorschlag, die ganze Stadt könne mal an einem Abend die Belichtung ausschalten und Strom sparen. Was symbolisch vielleicht helfen mag, tut dies in der Praxis leider nicht. Wer wirklich gegen den Klimawandel vorgehen will, muss sich da schon ambitioniertere Ziele setzen. Felix Gasser, Affoltern a. A.

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Als Bürgerin, aber auch als Unternehmerin von Affoltern sind mir Standortförderung und -entwicklung unter verschiedenen Gesichtspunkten wichtig. Das Leben und Arbeiten im Knonauer Amt soll attraktiv sein. Umso wichtiger erachte ich eine Entwicklung, die nicht auf zu einseitige Aspekte ausgerichtet ist. Nachhaltige Stadtentwicklung, nicht nur ressourcenschonend, sondern auch unter ästhetischen Gesichtspunkten, ist wichtig, um auch zukünftig in einem attraktiven Wohnund Wirtschaftsgebiet mit nahen Erholungsgebieten leben zu können. Das Knonauer Amt ist eine Energieregion und hat damit eine Vorreiterrolle im Kanton. Die Stadt Affoltern als Bezirkshauptort konnte sich bis jetzt jedoch noch nicht dazu entschliessen, durch eine nachhaltige Energiepolitik das Label Energiestadt anzustreben. Energiestadt ist ein Programm von Energie-Schweiz und soll durch verantwortungsvolles Handeln die Lebensqualität steigern und das Klima schonen. Ausgezeichnet werden Städte und Dörfer, die eine konsequente und ergebnisorientierte Energiepolitik betreiben. Klimawandel ist heute in aller Munde. Ich bin überzeugt davon, dass auch Affoltern durch eine nachhaltige

Energiepolitik seinen Beitrag am Umweltschutz leisten muss und werde mich für die Erreichung des Labels Energiestadt einsetzen. Mich treiben in der Standortentwicklung aber auch liberale Themen an. Das Knonauer Amt und unsere Stadt als Hauptort sollen attraktiv sein für Unternehmer. So erachte ich eine breit abgestützte Standortförderung als essenziell, um neue Arbeitgeber für unseren Bezirk zu gewinnen und als Wirtschaftsort auch für ortsansässige Unternehmen attraktiv zu bleiben. Erstere können letztendlich mit zusätzlichen Steuerabgaben auch zur Entlastung unserer finanziell herausfordernden Situation beitragen. In diesem Zusammenhang sehe ich auch die Erhaltung des Bezirksspitals Affoltern als grössten Arbeitgeber im Knonauer Amt, von welchem auch viele Zulieferer profitieren, als wichtigen Agendapunkt. Der Kanton wird entscheiden, ob es in zwei Jahren wieder auf der Spitalliste stehen wird. Aber unabhängig davon werde ich mich dafür einsetzen, dass die beste Lösung für den Fortbestand unseres Spitals erzielt werden kann, wie auch immer diese aussehen wird. Claudia Ledermann, Stadtratskandidatin

Am 9. Februar stimmt der Kanton Zürich über ein milliardenschweres Bauvorhaben ab, den Bau des 2.3 km langen Rosengartentunnels, welcher die Rosengartenstrasse vom Autoverkehr entlasten soll. Parallel zum Tunnel soll der öV durch eine Tramlinie ergänzt werden, welche den Albisriederplatz mit dem Bucheggplatz verbindet. Die Befürworter versprechen sich dadurch ein neues Quartierleben im Rosengartenquartier. Die glp Knonauer Amt empfiehlt den Wählerinnen und Wählern aus folgenden Gründen die Ablehnung: Primär ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis ungünstig. Bei den projektierten hohen Baukosten von 1.148 Milliarden Franken – welche erfahrungsgemäss noch überschritten werden dürften – ist der prognostizierte Nutzen unklar und steht in keinem Verhältnis zu diesen hohen Kosten. Jeder Meter verkehrsberuhigte Rosengartenstrasse würde den Steuerzahler 1.5 Mio. Franken kosten! Zudem ist zu erwarten, dass die Entwicklung neuer innerstädtischer Mobilitätsformen sowie die Entlastung der Transitumfahrung Gubrist ab 2025 das Stadtzürcher Transitvolumen deutlich vermindern werden. Ausserdem wäre die Zusatzkapazität durch den Rosengartentunnel einzig punktuell erhöht. Limitierender Faktor würden weiterhin die An- und Wegfahrstrecken zu und in die Stadt Zürich sein. Fazit: Die Staus werden während den Hauptverkehrszeiten an andere Orte verlagert bei unverhältnismässig hohen Projektkosten. Die Grünliberalen fordern anstatt des Rosengartentunnels den Ausbau der ÖV-Kapazität durch grössere Busse und die Schaffung von Fussgängerquerungen, wie sie auf vielen anderen Hauptverkehrsstrassen in der Stadt Zürich üblich sind. Damit kann die Situation der betroffenen Quartierbevölkerung rasch und günstig verbessert werden. Längerfristig braucht es neue Konzepte für den Ausbau des öV, sinnvolle Massnahmen zur Verkehrsberuhigung in den Quartieren, wofür sich die Grünliberalen auch weiterhin engagieren werden. Fabian Kraxner, Zwillikon, Arzt und Aktivmitglied glp Knonaueramt

Die andere Sicht Hütet Euch am Rosengarten, Leserbrief vom 17. Januar. Im Leserbrief stellt mein Kantonsratskollege Thomas Schweizer Behauptungen auf, welche ich so nicht stehen lassen kann. Der Individualverkehr der Rosengartenstrasse wird mit einem 2,3 km langen Tunnel aus dem Quartier verbannt und unterirdisch geführt. Dies ermöglicht es, für das Tram eine Neubaustrecke von 3,1 km zu realisieren. Gemäss Berechnungen wird das Quartier zwischen 80 und 95 % vom Individualverkehr entlastet. Die Neubaustrecke für das Rosengartentram ist der Schlüssel für die weitere Entwicklung des öffentlichen Verkehrs. Heute verkehren die meisten Tramlinien über den Hauptbahnhof und sind dort am Anschlag. Mit dem Rosengartentram wird eine Tangentialverbindung eröffnet, welche die Kapazität am Rosengarten von heute ca. 1900 Personen auf ca. 3500 Personen pro Stunde und Richtung erhöht. Über 300 000 Einwohner und über 280 000 Arbeitsplätze profitieren davon. Ohne Rosengartentunnel gibt es kein Rosengartentram. Bisher war ich der Meinung, links-grün setze sich für den öffentlichen Verkehr ein. Offensichtlich habe ich da etwas nicht verstanden. Ulrich Pfister, Esslingen, SVP-Kantonsrat, Mitglied der Kommission Energie, Verkehr und Umwelt


Bei der Montage der Holzelemente ist Geduld und Präzision gefragt.

Generalunternehmer mit viel Sinn fürs lokale Baugewerbe Baureal erteilt Grossauftrag an Schnider & Co AG und weitere Säuliämtler KMU Obschon der Spatenstich erst Mitte Mai 2019 erfolgt ist, konnte die Zimmerei von Emil Schnider aus Bonstetten dank ef5zientem Holzbau bereits die ersten Häuser im Mettmenstetter Grundfeld aufrichten. Nach 20-jähriger, erfolgreicher Zusammenarbeit mit der Baureal AG in Wettswil, erhielt die Firma Schnider & Co AG aus Bonstetten einen Grossauftrag für die Zimmerarbeiten an der Überbauung Grundfeld in Mettmenstetten. Es ist eine wegweisende Areal-Überbauung, die seit Mai 2019 zwischen der Grundreben- und Grossholzerstrasse in Mettmenstetten entsteht: 19 Reiheneinfamilienhäuser, 15 Stockwerkeigentums- und zehn Mietwohnungen; insgesamt 44 Wohneinheiten, die dereinst energetisch autark haushalten werden. Daniel Huber, Inhaber der Generalunternehmung Baureal AG, setzt immer wieder auf Handwerksbetriebe aus der Region, mit denen er sehr gute Erfahrungen gemacht hat. Er sagt: «Wenn man weiss, wie ein Unternehmen tickt, spart das viel Zeit und Nerven.» Deshalb greift er immer wieder gerne auf einen Pool aus regionalen Handwerksbetrieben zurück. Unternehmen wie: - R. Bischofberger AG, Gipser-Geschäft, Mettmenstetten - Concenti GmbH, Bauspenglerei, Bonstetten - Ernst Höhener AG, Aushubarbeiten, Obfelden - Peter Kramer AG, Bodenbeläge, Wettswil - SHS Haustechnik AG, Affoltern

RB

- Schneebeli Küchenbau, Ottenbach - Schnider Holzbau AG, Zimmerei, Sägerei, Treppenbau, Bonstetten. Energiesparender Bau Bereits beim Bau der neuen Häuser wird darauf geachtet, wenig graue Energie zu verbrauchen und dass die Substanz möglichst energieefAzient und CO2-neutral ist. Bauherr Daniel Huber, Baureal AG, hat sich neben dem obligaten Beton deshalb für Holz als Baumaterial entschieden. Es sollte aus der Schweiz oder sogar aus der Region stammen und von regionalen Handwerkern verarbeitet werden, um lange Anfahrtswege zu vermeiden. Mit dem Holzbau betraut hat er Emil Schnider von der gleichnamigen Zimmerei in Bonstetten, der ihm auch die Detailplanung und die Holzbauausführung erledigt. Man entschied sich für eine Holzelementbauweise; dabei werden nicht nur die Dachelemente in der Werkhalle vorgefertigt und bereits mit Isolation und den Aussparungen für Dachfenster und Kamine versehen, sondern auch die Fassadenelemente. Genaues Arbeiten unumgänglich Das erfordert genaues Arbeiten, sowohl in der Produktion als auch bei der

Montage, erklärt Reto Stump, Holzbau-Techniker der Firma Schnider & Co AG, der vor Ort den Aufbau des ersten Objektes an der Grundrebenstrasse begleitet hat. Zwei Zimmermänner wurden dabei von je einem Lernenden assistiert. Mit einem mobilen Kleinkran wurden die rund 800 Kilogramm schweren Holzelemente auf das Dach gehoben und vorneweg an die Rohbau-Elemente aus Beton geschraubt. «Das Konstruktionsholz stammt aus Schweizer Wäldern, ja sogar aus Bonstetten», erklärt Emil Schnider stolz. Für die Erstellung der grossen Elemente ist er eine Arbeitsgemeinschaft mit der Firma Baur Holzbau in Wettswil eingegangen. Der Zeitplan ist verblüffend. SchniderHolzbau-Techniker Reto Stump erklärt: «Für die Produktion der Elemente für drei Wohneinheiten benötigen wir in der Werkhalle rund zwei Wochen. Regendicht montiert sind sie vor Ort in vier Tagen.» Die Firma Schnider & Co AG, Zimmerei, bedankt sich nochmals für die schöne, faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Firma Baureal mit Daniel Huber und Bauleiter Tobias Abt.

R. Bischofberger AG Gipsergeschäft

Ihr Bodenspezialist seit 1969 für:

Trittschall und Wärmedämmung Unterlagsböden/Zement Hartbetonbeläge Solacir – Ästhetikbeläge

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Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne persönlich. Peter Kramer AG Husächerstrasse 2 8907 Wettswil Telefon 044 700 03 33 info@peterkramerag.ch

Bedachungen – Solaranlagen – Fassadenbau

Markus Schnider Eidg. Dipl. Dachdeckermeister Dorfstrasse 14, 8906 BonsteDen, Tel 044 700 24 67, info@schnider-bonsteDen.ch

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Tel. 044 761 43 45 info@e-hoehener.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Miteinander gewinnen Vollblut-Kabarettisten Neue Serie «Vereinsleben»: Der FC Hausen punktet nicht nur mit Fairplay. > Seite 17

Kultur Obfelden präsentiert am 24. Januar «Pasta del Amore». > Seite 19

Freitag, 24. Januar 2020

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Manuel Moser in den Stadtrat

Lauberhorn

zh.ch http://manuel-moser.fdp-

Der Bonstetter Andri Moser durfte als Slalom-Vorfahrer auf die Weltcup-Piste. > Seite 24

#mitherzfüraffoltern

Mit dem Bike die Welt entdecken

Training für Gesichtsund Halsmuskulatur

Velo-, Mountainbike- und E-Bike-Reisen-Infotag

In Affoltern wird diese Face-Methode im Beauty-Corner durch Jacqueline Pfenninger, eine ausgebildete FaceTrainerin, angeboten. Das effektive Gesichtsmuskulaturtraining nach der Face-Methode erhöht die Durchblutung der Haut, Jacqueline Pfenregt Stoffwechsel- ninger. (Bild zvg.) vorgänge an und verzögert massiv den Alterungsprozess. Durch das Gesichtstraining gewinnt die Haut innerhalb kürzester Zeit an Spannkraft und fühlt sich straffer an. Den Erfolg der Trainingstherapie sieht man im Spiegel: rosig geschmeidiger Teint, angehobene Augenbrauen und Lider, feste und straffe Wangenkonturen, gefestigte Hals und Kinnpartie, volle formschöne Lippen, aufgerichtete Mundwinkel, wesentlich straffere Haut. Am 31. Januar findet um 19 Uhr im Gymfit/Somasana an der Lindenmossstrasse 8 in Affoltern, ein Infoabend zu dieser Face-Methode statt. Neben Jacqueline Pfenninger wird an diesem Abend auch Christine Scheib, die Entwicklerin dieser Methode, anwesend sein. (pd.)

Am Samstag 1. Februar, lädt der Veloreisen-Spezialist Bike Adventure Tours aus Affoltern Velofahrer, Biker und Reisefans zum traditionellen, kostenlosen Dia- und Infotag ins Volkshaus nach Zürich ein. Die erfahrenen Reiseleiter von Bike Adventure Tours zeigen Live-Diavorträge ihrer Velo-, Mountainbike- und E-Bike-Reisen in über 30 Ländern weltweit und geben Auskunft zum Reisen mit dem Fahrrad. Reisefieber ist garantiert!

Highlight: Bike-Kulturreise durch Iran Als besonderes Highlight wird um 9.30 Uhr der Vortag «Iran, Bike-Kulturreise im Land der antiken Schätze» präsentiert. Auch wenn man es sich momentan mit der aktuell angespannten politischen Lage kaum vorstellen kann: Der Iran ist gerade für Bike-Reisende ein lohnendes und vor allem faszinierendes Reiseziel. Iran ist definitiv ein Land der Kontraste und der Widersprüche – und bietet Reisenden viele schöne Erlebnisse. Die Reise-Experten und Reiseleiter Bea Fischli, Adi Glättli & Andi Schnelli präsentieren ihren Iran-Vortrag mit spannenden Hintergrundinformationen und berichten über ihre persönlichen Erfahrungen entlang der 16-tägigen Bike-Reiserou-

Iran ist eine Bikereise wert. (Bild zvg.) te. Auch wenn die persönlichen Meinungen teils auseinandergehen, stimmen sie in einem Punkt überein: Iran ist eine Bikereise wert! Die überaus gastfreundlichen Menschen sind es zum einen, die begeistern, die weltberühmten Kulturstätten mit antiken

Schätzen, verbunden mit den unterschiedlichsten Landschaften, sind es zum anderen. Wer dieses spannende Land bereist, dem erschliesst sich ein neues Bild. Die Veranstaltung startet am Samstag, 1. Februar, um 9 Uhr im Volkshaus

in Zürich und dauert bis 17 Uhr. Sie gibt die Möglichkeit, sich zu informieren und sich von den verschiedenen Vorträgen inspirieren zu lassen. Weitere Infos und das Programm der Vorträge findet man auf der Webseite www.bike-adventure-tours.ch. (pd.)

Schwangerschaftsgymnastik in Affoltern Ganz nach dem Motto Rundum feminin und gesund vor der Geburt beginnt am 5. Februar ein neuer Schwangerschaftsgymnastik-Kurs à acht Lektionen in Affoltern.

Stahlbrandschutztüren Plattform, Zürich. (Bild zvg.)

Schweizer übergibt Stahlbrandschutztüren an Enderli Ende 2019 hat der Verwaltungsrat der Ernst Schweizer AG eine Fokussierungsstrategie im Geschäftsbereich Fassaden beschlossen. Als Konsequenz daraus wurde die Produktgruppe der Stahlbrandschutztüren an die Enderli Metallbau AG in Kloten verkauft. Ernst Schweizer AG wird sich zukünftig im Geschäftsbereich Fassaden auf die Ausführung von grossen Fassadenprojekten fokussieren: Mit eigenen technischen Konzepten, Unternehmervarianten und Gesamtlösungen. Die Sparte der Stahlbrandschutztüren wurde daher verkauft. Mit der Enderli Metallbau AG in Kloten konnte ein kompetenter und erfahrener Partner gefunden werden,

der die Produktgruppe Stahlbrandschutztüren von Schweizer sowie vier Mitarbeiter, einige Maschinen und eine Spezialsoftware übernehmen wird. Enderli ist seit vielen Jahren Spezialist im Metallbau und für Brandschutztüren in Stahl. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Beide Firmen freuen sich, dass für Mitarbeiter und Kunden eine gute und zukunftsgerichtete Lösung gefunden wurde.

Weiterhin Lieferung Die Gewährleistung für sämtliche Brandschutztüren-Projekte, die von Schweizer realisiert wurden, verbleibt bei Schweizer. Im Rahmen von Fassadenprojekten oder im Service wird Schweizer weiterhin Brandschutztüren liefern. (pd.)

Bewegung in der Schwangerschaft hilft, verschiedenen Beschwerden vorzubeugen und unterstützt ein gutes Körpergefühl. Die Muskeln und das Gewebe werden für die Geburt vorbereitet, Verspannungen gelöst und das Becken gelockert. In der stündigen Lektion finden sich tanzende Elemente, aber auch Übungen aus dem Yoga und der Rückengymnastik. Arme und Beine werden ebenfalls gestärkt. Wert gelegt

Schwangerschaftsgymnastik beugt verschiedenen Beschwerden vor. (Bild zvg.) wird auch auf das pränatale Bonding sowie die mütterliche Entspannung. Den Kurs leitet Miriam Bühlmann, Hebamme FH. (pd.)

Volg setzt voll auf Fairtrade-Bananen Die über 580 Volg-Läden in der Deutschschweiz und Westschweiz führen ab sofort ausschliesslich Bananen mit dem Label von Fairtrade Max Havelaar im Sortiment. Die beliebteste und meistverkaufte Frucht, die Banane, stammt beim Schweizer Detailhändler Volg ausnahmslos aus fairem Handel und ist am Label von Fairtrade Max Havelaar erkennbar. Dieses gewährt den Produzenten in den Anbauländern unter anderem garantierte Mindestpreise und zusätzlich eine Prämie für Projekte, die der Gemeinschaft zugute kommt. Die Plantagenarbeiter entscheiden selber, wofür sie die Fairtrade-Prämie einsetzen, zum Beispiel zur Qualitätsverbesserung oder medizinischen Versorgung.

Bananen – fair gehandelt. (Bild zvg.) «Dieser Entscheid von Volg macht uns stolz. Damit schliesst sich ein Kreis», erklärt Renato Isella, Geschäftsleiter von Max Havelaar: «Denn Volg war 1994 weltweit der erste Detailhändler, der ausschliesslich fair gehandelte Bananen ins Sortiment aufnahm. (pd.)

Der erste Kurs findet am Mittwoch, 5. Februar, um 17.30 Uhr statt. Die weiteren Daten sind auf www.feminasana.ch ersichtlich. Anmeldung: kontakt@feminasana.ch oder 079 545 74 35.

Raiffeisenbank-Neubau in Cham wird eröffnet Am Samstag, 25. Januar, lädt die Raiffeisenbank Cham-Steinhausen die Bevölkerung zur Besichtigung des Neubaus an der Sinserstrasse 1 in Cham ein. Nach der offiziellen Eröffnung durch den Verwaltungsrat und die Bankleitung erwartet die Besucherinnen und Besucher nebst einer Entdeckungstour durch das moderne Beratungszentrum ein buntes Rahmenprogramm. Von 10 bis 16 Uhr führen Mitarbeitende der Raiffeisenbank durch den Neubau und stellen das neue Beratungskonzept der Bank vor. Musikalische Unterhaltung und eine Attraktion für Kinder bilden den bunten Rahmen des Eröffnungsfests. In der beheizten Festhütte kann man sich jederzeit aufwärmen und für Verpflegung ist auch gesorgt. (pd.)

Weitere Informationen unter: www.volg.ch, www.maxhavelaar.ch

Weitere Informationen: rb75.ch


Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst zu Psalm 84 «Eine Pilgerreise» mit Pfrn. C. Mehl Musik: Daniel Rüegg In der ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 31. Januar 20.00 Taizégottesdienst mit Pfrn. C. Mehl und dem Taizéteam Klavier: Angela Bozzola In der ref. Kirche Maschwanden www.kirche-maschwanden.ch

Samstag, 25. Januar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 26. Januar 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 19.00 Santa Messa Mittwoch, 29. Januar 9.15 Eucharistiefeier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen www.kath-affoltern.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Freitag, 24. Januar 12.00 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Bartels Donnerstag, 30. Januar 12.00 Generation 60+: Curry á la Christian gekocht von Ruth Bieri. Anmeldung bei Esther Scherer bis Dienstag, 28. Januar Tel.: 044 761 66 93 Freitag, 31. Januar 19.00 Kino in der Chilestube: «Der Flohmarkt von Madame Claire» (Schweden 2019, Regie: Julie Bertuccelli)

Sonntag, 26. Januar 19.00 Musikalischer Abendgottesdienst mit festlicher Musik zum Jahresanfang Nina Lutz, Violine und Anette Bodenhöfer, Orgel Pfarrer Hansjakob Schibler

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 25. Januar 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im Zwillikerstübli im Café Seewadel 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfrn. E. Studer Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst, Pfrn. B. Stephan Mittwoch, 29. Januar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Urgeschichten und Mythen in der Bibel (Genesis 11, 1 – 9), Pfr. W. Schneebeli Freitag, 31. Januar 14.00 – 16.00 Uhr, Erzählcafé «Darauf bin ich heute noch stolz»! im Wöschhüsli mit G. Bregenzer Bei Unkla

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 25. Januar 10.00 Fiire mit de Chline in der kath. Kirche Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst in Bonstetten mit Pfrn. S. Sauder. Musik: Casey Crosby www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 26. Januar 11.00 Jassgottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet. Anschliessend Jassen sowie andere Gesellschaftsspiele in der Kirche, Mittagsverp4egung Montag, 27. Januar 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 31. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Pfarramt: 044 764 02 15

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 26. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 28. Januar 16.25 Club 4 im Pfarrhauskeller

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal, donnerstags als Abendmahlsfeier nach Ansage Sonntag, 26. Januar 15.30 Vernissage: Ausstellung «Licht der Nacht» Fotografien von Simone Fior, untermalt durch Musik und kurze Texte. 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller: Volkstümliche und moderne Melodien der Welt – ein Liederbouquet a cappella vorgetragen vom Ensemble Syrinx Lesungen: Pfr. Volker Bleil Eintritt frei/Kollekte Mittwoch, 29. Januar 17.00 offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 30. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Voranzeige: Sonntag, 2. Februar 15.00 KlosterTag Theologie «Christliche Spiritualität in säkularen Zeiten» mit Fulbert Steffensky (bis Montag, 3. Februar, 13.00 Uhr)

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst mit a. Pfr. Hansruedi Spichiger, Predigt wie immer vertraut in berndeutsch Mittwoch, 29. Januar 18.00 Komfunti im Pfarrhaus Donnerstag, 30. Januar 14.00 Seniorennachmittag in der Stampfi, es kommen die Kindergärtner und Eggimanns mit dem Zitherspiel, Pfr. Thomas Maurer und Ortsvertretung Pro Senectute

Freitag, 24. Januar 19.30 Neumondsingen in der Kirche Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten, Pfarrerin Claudia Mehl, Orgel Daniel Rüegg Freitag, 31. Januar 14.00 Erzählcafé im Chilehuus in Affoltern a. A. www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 26. Januar 10.00 Mitmach-Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant und Team Kornél Radics (Orgel) anschliessend Chilekafi 9.45 Kolibri Sonntagsclub für Kinder im ref. Kirchgemeindehaus Montag, 27. Januar 15.45 Minichile im ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 28. Januar 17.30 Konf.-Unterricht im ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 30. Januar 12.00 Club 4, Gruppe Omega www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 26. Januar 10.00 Familiengottesdienst mit Abendmahl. Mitwirkung des 3. Klass Unti. VDM Lilian Gächter und Katechetin Ramona Voser und Katechet Ralph Baumgartner. Begrüssung des neuen Mitglieds der Kirchenp7ege: Roland Koller Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 26. Januar 9.30 Gottesdienst in Kappel Pfr. Christof Menzi 19.00 WochenausKlang in der Kirche Diana Fischer, Christine Weiss und Flurin Cabalzar

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 26. Januar 17.00 Kirche Stallikon Abendgottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Fahrdienst: Anmeldung bis 25. Januar Tel. 044 700 45 45 Montag, 27. Januar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 30. Januar 10.15 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 25. Januar 10.00 Fiire mit de Chliine 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 26. Januar 10.00 Heilige Messe mit dem Mauritius Chor, anschliessend Chor-Brunch Dienstag, 28. Januar 19.30 Heilige Messe Mittwoch, 29. Januar 9.15 Ökumenisches Morgengebet 19.00 Rosenkranz Donnerstag, 30. Januar 9.00 Heilige Messe

Kath. Hausen a. A. Samstag, 25. Januar 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 26. Januar 11.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 30. Januar 8.15 Wortgottesfeier

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 47, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Zürichstrasse 47 Sonntag, 26. Januar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Brassband und EmKidz Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten Weidstrasse 20 Sonntag, 26. Januar 10.30 Gottesdienst 1. Thessalonicher 2, 1–6 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a.A. Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter: www.pfimiaffoltern.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 26. Januar 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon M. Kühle-Lemanski Orgel: A. Bodenhöfer www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 26. Januar 10.30 Eucharistiefeier Donnerstag, 30. Januar 9.00 Eucharistiefeier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Freitag, 24. Januar 19.00 Kurs «lieben – scheitern – leben» Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst David Ruprecht Kinderprogramm Tweens basic’n’food Montag, 27. Januar 12.00 Mittagstisch Dienstag, 28. Januar 19.00 Kurs «lieben – scheitern – leben» www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10

Freitag, 24. Januar 19.00 Ehekurs Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst mit den Offiziersschülern (Predigt: Mirko Omlohr) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 30. Januar 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch


Vermischtes ratgeber beziehung

Viktor Arheit, Paarberater/Mediator www.zusammen-reden.ch

Kritik – eine Herausforderung in der Beziehung Was für einen Stellenwert hat Kritik in einer Beziehung? Viktor Arheit: Kritik gehört zu einer Beziehung, der Umgang damit muss aber sorgfältig gepflegt werden. Kritik wird oftmals in DuBotschaften kommuniziert, wie «du bist…, du hast…». Solche Aussagen stellen das Gegenüber in Frage und lösen somit meistens Widerstand aus. Die Reaktion lautet dann: «Und du erst! Du auch!» Und schon entsteht ein sinnloses Ping-Pong. Liegt die Herausforderung darin, dass Du-Botschaften wertend sein können? Genau. Sie wirken entwertend und erniedrigend. Sie können für die betroffene Person das Gefühl von Liebesverlust auslösen. Was für einen Ansatz empfehlen Sie, um konstruktiv mit Kritik umzugehen? Die Basis ist natürlich die Bereitschaft für Rücksichtnahme und Selbstreflexion. Auf diesem Boden kann ein Gespräch stattfinden, in dem es ums gegenseitige Verständnis geht. Wenn sie dem Partner zum Beispiel erklärt, warum sie sich an einer Reaktion von ihm stört, kann er das einordnen und verstehen. Umgekehrt hat er die Möglichkeit aufzuzeigen, was der Beweggrund seiner Art ist.

Freitag, 24. Januar 2020

Dabei sein ist gewinnen Serie «Vereinsleben»: Der FC Hausen punktet nicht nur mit Fairplay Der FC Hausen am Albis bietet Mädchen und Knaben, Männern und Frauen die Gelegenheit, aktiv Fussball zu spielen. Daneben kommt natürlich auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Der «Anzeiger» besuchte Gordana «Gogi» Marini, die Präsidentin des Vereins.

fairsten Verein des Kantons Zürich bestimmt.» Diese Wertung kommt aus den während der Saison vergebenen Strafpunkten zustande. Fairplay ist dem Verein und der Präsidentin sehr wichtig. So hat sie auch schon einem absichtlich foulenden Spieler nach dem Spiel unter vier Augen gesagt, dass dieses Verhalten nicht FC-Hausen-like sei und nicht toleriert werde. Nebst Regeln, Spieltaktik und so weiter kommen natürlich vor allem der Teamgeist und die Freude am Spiel zum Zug. Und wie es sich für einen Verein gehört, auch die Geselligkeit. Im Juli organisiert der FC zusammen mit dem TV ein grosses Sommer Sportfest. «Wir sind nicht so ein grosser Verein, da kennt man sich und es geht familiär zu und her», sagt die Präsidentin. Dieses Jahr engagieren sie sich noch weiter fürs Dorf, der Fussballclub wird auch das Oktoberfest organisieren. «Das wird lässig», freut sich Marini. Aber zuerst steht die neue Fussball-Saison auf dem Plan und auch darauf freut sich die engagierte Präsidentin sehr.

................................................... von nepita santiago Als Gogi Marini gefragt wird, warum Fussball so fasziniere, kommt zuerst grad nichts. Erst nach ein wenig überlegen: «Es braucht nur einen Ball und kann darum überall gespielt werden. Oder wie seht ihr das?», gibt sie den Ball an Laura und Marco, zwei ihrer Kinder, die im Wohnzimmer Musik hören, weiter. Da kommt es wie ein Vollspannschuss: «Es ist einfach ein cooler Sport und es macht Freude im Team zu spielen», sagt Laura. «Ich habe alle Spiele von Marco besucht und dann hat es mich gepackt.» Ihr Bruder betont vor allem den TeamAspekt: «Im Team spielen, das gleiche Ziel haben, miteinander gewinnen.» Gogi Marini, seit 2016 Präsidentin des FC Hausen, spielt selber nicht Fussball. Aber ihre drei Kinder sind alle im Verein und so kam sie natürlich in Tuchfühlung mit dem Tschutten und wollte sich auch engagieren. Der FC Hausen besteht seit 2002 und hat Momentan 270 Mitglieder aus dem ganzen Säuliamt. Ab sechs Jahren können Kinder in die Fussballschule. Dort wird von ausgebildeten Trainern Fussballspezifisches, wie die Herangehens-

Fussballfan Gordana «Gogi» Marini ist seit 2016 Präsidentin des FC Hausen. (Bild Nepita Santiago)

weise an den Ball, vermittelt. Zurzeit können alle interessierten Kinder aufgenommen werden. Aber manchmal gäbe es auch Wertelisten. Nach der Fussballschule, die bis achtjährig besucht wird, kommen die Kinder in E-Juniorenmannschaften, wo zwei Mal wöchentlich trainiert wird und auch bereits Matches bestritten werden. Auch Frauen spielen in Hausen Fussball und das erfolgreich. Vor drei Jahren sind sie in die 3. Liga aufgestiegen,

Weitere Infos unter www.fchausen.ch.

und die Aussichten auf einen weiteren Aufstieg stünden gar nicht schlecht, denn sie hätten im Herbst als Beste abgeschlossen und seien ein konstantes, zusammen gereiftes Team, sagt Marini stolz.

Auch Oktoberfest-Organisator Noch etwas macht die Präsidentin stolz: «Der FC Hausen wurde vom Fussballverband bereits zwei Mal zum

Und der nächste Schritt? Natürlich braucht es dann von beiden Seiten ein Entgegenkommen und auch Abmachungen für ähnliche Situationen in der Zukunft.

Zum Tod von Peter Baumann, Mettmenstetten

Wie kann man lernen, Kritik leichter anzunehmen? Wenn ich ein Ja finden kann auch zu den Seiten in mir, die ich selber nicht toll finde, zu meinen Grenzen und Unzulänglichkeiten, dann kann ich Kritik auch besser annehmen.

Immer wenn es um Fragen rund um die Lorze ging, so wählte der Chronist stets dieselbe Telefonnummer: jene des Fischers Peter Baumann aus Mettmenstetten. Kürzlich ist «Mister Lorze» im 82. Altersjahr verstorben.

Gehen Frauen und Männer unterschiedlich um mit Kritik? Meine Erfahrung ist, dass Frauen mehr kritisieren und Männer lieber den Konflikt vermeiden. Frauen haben lieber Streit statt nichts. Männer haben lieber nichts statt Streit.

................................................... von werner schneiter

Paten gesucht Das Projekt Ponto sucht Freiwillige, die einem Kind von psychisch erkrankten Eltern Zeit schenken möchten.

Erinnerungen an «Mister Lorze»

Die Erinnerungen an den ehemaligen Fischereipächter am Unterlauf der Lorze reichen in die 80er-Jahre zurück. Zu jenem Zeitpunkt lieferte der in eine weitgehend naturgeschützte Landschaft eingebettete Fluss mehrheitlich negative Schlagzeilen. Die Wasserqualität liess oft zu wünschen übrig, auch deshalb, weil Zuger Industriebetriebe ihre Abwässer zu diesem Zeitpunkt noch weitgehend ungereinigt in die

Lorze fliessen liessen. Das gipfelte in der ersten Hälfte der 80er-Jahre in einem grossen Fischsterben. Wassermangel und -qualität, Hitze und zu wenig Sauerstoff liessen den Fluss «kippen»: tausende toter Fische waren das Resultat. Ein Nackenschlag auch für die Fischereipächter, von denen Peter Baumann die damaligen Zustände ungeschönt kommentierte und Verschmutzer anprangerte. Das fand nicht überall Gefallen. Als sich Peter Baumann, damals noch Patentherausgeber, für eine teilweise Befreiung des Lorzebetts von Schlick aussprach, drehte der damalige kantonale Fischerei- und Jagdverwalter Max Straub im roten Bereich.

Missliche Zustände angeprangert Nun ja, der Mettmenstetter war bekannt für seine bisweilen unkon-

Das neue Projekt Ponto von Espoir und Pro Infirmis Zürich bietet Hilfe und Entlastung für Kinder von psychisch erkrankten Eltern. Sie verbringen einen halben Tag pro Woche mit einer Patin oder einem Paten aus ihrer Umgebung. Dort erfahren sie einen altersentsprechenden Alltag und knüpfen neue Kontakte. Im Gegenzug erhalten die Eltern Zeit für sich und können Energie für den Alltag mit den Kindern gewinnen. Ponto sucht freiwillige Familien, Paare oder Einzelpersonen, die ein Patenkind während drei Jahren einen halben Tag pro Woche Aufmerksamkeit schenken. Eine Fachperson begleitet die Patenschaft. (pd.) Kontakt: Rina Lombardini, Telefon 043 501 24 74, r.lombardini@vereinespoir.ch.

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Peter Baumann, «Mister Lorze», in den 90er-Jahren mit der Angelrute auf der Brücke bei Maschwanden. (Archivbild «Anzeiger»)

ventionellen Ideen und ungeschönten Statements, gerade auch gegenüber Behörden. Er und der damalige Maschwander Gemeindepräsident, Alfred Studer, setzten sich mit Nachdruck für eine saubere Lorze ein. Man intervenierte bei den zuständigen Ämtern in Zürich und in Zug. Auch das hat sukzessive ein Umdenken bewirkt. Und Druck nützte: Industriebetriebe sorgten erst einmal für eine Vorreinigung ihrer Abwässer. Aber erst der umfassende Ausbau der Abwasserreinigungsanlage Schönau (Cham) sorgte für eine grundlegende Verbesserung der Wasserqualität in der Lorze. Die Fischer freuen sich heute über den guten Fischbestand. Hecht, Egli und andere sind längst wieder heimisch, dazu sind gerade dort, wo die Lorze in die Reuss fliesst, Laichplätze für seltene Fischarten vorhanden: Nasen und Barben beispielsweise, aber auch Aal, Schneider, Bachforelle und Strömer sowie drei Krebsarten kommen vor. Und neuerdings auch Welse. Man spricht von einem «ökologischen Hotspot» im Rüssspitz. Seit ein paar Jahren werden übrigens keine Junghechte mehr eingesetzt; man setzt mit Erfolg auf Naturverlaichung. Peter Baumann hat viel für die Lorze getan. «Sie war sein Kind, das er über alles geliebt und sorgsam gepflegt hat», erinnert sich Eric Rochat, als Patentherausgeber (600 Meter nach der Lorzebrücke bis zum Rüssspitz) Nachfolger von Peter Baumann, der die Fischenz zuvor über 30 Jahre verwaltet hatte. Als äusserst hilfsbereit und liebenswert bezeichnet ihn der Zürcher Garagist Walter Seeberger, der seit über 30 Jahren an der Lorze fischt und denselben Jahrgang (1938) hat. Peter Baumann ist kürzlich nach längerer Krankheit gestorben.

Serie Vereinsleben Vereine sind ein Kitt der Gesellschaft. Hier begegnen sich Menschen, die sich sonst nicht begegnen würden und hier finden Neuzugezogene Anschluss ans Dorfoder Stadtleben. Der «Anzeiger» besucht in loser Folge Vereine im Säuliamt. (san)

Wiedereingliederung auch im Namen Seit Mittwoch nennt sich das bisherige Amt für Justizvollzug (JuV) «Justizvollzug und Wiedereingliederung» (JuWe). Der gesetzliche Auftrag des Justizvollzugs besteht einerseits im Vollzug der Strafe, andererseits in der Vorbereitung auf ein deliktfreies Leben in Freiheit. 99 Prozent der Straftäterinnen und Straftäter verbüssen eine zeitlich begrenzte Freiheitsstrafe und werden früher oder später wieder entlassen. Es ist daher das Ziel des Justizvollzugs, diese Menschen optimal auf die bevorstehende Entlassung vorzubereiten. Diese Ambition soll auch im Namen der Vollzugsbehörde zum Ausdruck kommen – deshalb die neue Bezeichnung. Eine erfolgreiche Wiedereingliederung ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit. Sie ist im Interesse aller. Der Zürcher Justizvollzug ist konsequent darauf ausgerichtet, Rückfälle zu vermeiden und soziale Integration zu fördern. Dabei arbeiten die Fachleute nach dem System des Risikoorientierten Sanktionenvollzugs und setzen, wo sinnvoll und angezeigt, auf eine deliktorientierte Therapie, ein Lernprogramm oder eine Beratung. Im Justizvollzug reicht das Ziel der Wiedereingliederung in alle Bereiche: Es betrifft das Erlangen und Fördern von sozialen Kompetenzen durch Arbeits-, Ausbildungs- und schulische Angebote genauso wie die Bewährungshilfe. «Justizvollzug und Wiedereingliederung» steht für jeden dieser Schritte. Der grösste Teil der Anpassungen im Zusammenhang mit dem neuen Namen erfolgt elektronisch. Bestehende Drucksachen werden gemäss dem Prinzip der Nachhaltigkeit aufgebraucht und erst dann durch neue ersetzt. Die Gebäude von «Justizvollzug und Wiedereingliederung» sollen im Laufe des Jahres neu beschriftet werden. Insgesamt dürften sich die Kosten für die Namensänderung auf rund 180 000 Franken belaufen. (JuWe)


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Freitag, 24. Januar 2020

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«Show zäme» Kultur Obfelden präsentiert am 24. Januar «Pasta del Amore»

Brahms «Ungarische Tänze» werden gespielt von Sasha Neustroev (Cello), Florian Walser (Klarinette), Yi Chen Lin, (Violine), Kamil Losievicz (Kontrabass) und Olga Mishula (Cimbalom). (Bild zvg.)

Durchwegs hohes Niveau Die nächsten zehn Tage im «LaMarotte» Jazz Extra mit «Peace Now!» Musik gegen Gewalt Als Musiker beschäftigt sich der Trompeter Peter Schärli nicht nur mit Klängen. Er beobachtet, was in der Welt läuft und registriert, dass es wieder salonfähig geworden ist, Minderheiten und Wehrlose zu demütigen, zu diskriminieren, zu hassen. «Wir müssen uns gegen die Aufhetzer und Populisten wehren! Vielleicht kann ich mit meinen Konzerten all jenen Mut machen, die sich für den Frieden einsetzen.» Heute Freitag, 24. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit «Swing de Paris» Interpretierte bis anhin «Swing de Paris» mit Sophie Lüssi vio, Felix Brühwiler g, Claudio Strebel b, und David Beglinger d, voc, hauptsächlich Kompositionen aus dem Repertoire von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli, stehen heute vermehrt auch originelle Eigenkompositionen sowie ausgesuchte Perlen aus der Swing- und Bebop-Zeit im Vordergrund. Das Quartett positioniert sich mit stilistischer Offenheit zwischen den reinen Gypsyjazz-Formationen und den traditionellen und neueren Jazzbands. Von David Beglinger interpretierte Gesangsnummern, beispielsweise von Fats Waller, gehören ebenso zum Programm wie lyrische Balladen, up-tempo-Nummern, Calypso oder an Tango angelehnte Stücke.

Klassik «Ungarische Tänze» von Johannes Brahms; mit Sasha Neustroev und Freunden Zahlreiche der insgesamt 21 ungarischen Tänze von Johannes Brahms sind weltbekannt und äusserst populär. Ursprünglich in der vierhändigen Klavierfassung publiziert, entstanden schon bald vielfältige Bearbeitungen, zum Teil durch Brahms selbst, zum Teil durch andere Komponisten und Arrangeure. Von Alfredo Piatti, Zeitgenosse von Brahms und berühmter Cello-Virtuose, stammt eine hochvirtuose Bearbeitung für Cello und Klavier. Florian Walser kombinierte diese Fassung mit einem ungarisch anmutenden Kammerensemble anstelle des ursprünglich vorgesehenen Klaviers, wobei der Solopart von Piatti für den Cellisten erhalten blieb. Diese Fassung ist im LaMarotte zu hören. Freitag, 31. Januar, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Konzertbeginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Essen ab 19 Uhr: Ungarisches Gulasch (20 Franken).

Familienprogramm «Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte» Das Figurentheater «Hand im Glück» mit Benno Muheim, Madlen Arnold und Maurice Berthele spielt mit abenteuerlichen Figuren und viel Musik ein Stück über Verantwortung, Freundschaft und das Flügge-Werden. (pz) Sonntag, 2. Februar, WunderBar ab 15.30 Uhr, Beginn 16 Uhr. Eintritt Erwachsene 15 Franken

Donnerstag, 30. Januar, Bar ab 18.30 Uhr,

Kinder ab 5 Jahren 10 Franken. Platzreservierungen

Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte,

für alle Anlässe über Tel 044 760 52 62 oder

Essen 18 Franken.

www.lamarotte.ch.

Ein wortwilder Liederabend Am Freitag, 31. Januar, bietet die Kulturkommission Knonau einen Liederabend mit «saftiger Komik, rasanter Reimkunst und feinster Lyrik», vorgetragen von Olga Tucek, die sich gleich selbst mit ihrem virtuosen Akkordeon begleitet. Die Kabarettistin, Autorin, Komponistin und Sängerin Olga Tucek aus Knonau tritt in ihrer Wohngemeinde auf. Als Trägerin diverser Kleinkunstpreise versteht sie es, lauschende Menschen mit offenem Herz und wachem Hirn bestens zu unterhalten, zum Lachen zu bringen und auch zum Nachdenken anzuregen. Begleitet von ihrem Akkordeon blickt sie singend auf die Nation, streut aber auch Tagesaktualitäten und lokales Geschehen ein. Ein satirisch-humoristischer Abend, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Und: Wer weiss, was

Die Knonauer Kabarettistin Olga Tucek. (Bild Teresa Dawson)

im noch jungen Jahr so alles passieren könnte ... (pd.) Die Kulturkommission Knonau lädt ein zum wortwilden Liederabend mit Olga Tucek, Freitag, 31. Januar, 19.30 Uhr, Stampfi Knonau. Vorverkauf über die Gemeinde Knonau: 20 Franken, Abendkasse: 25 Franken, Bar geöffnet ab 19 Uhr.

Pasta del Amore? Das sind Christian Gysi und Bruno Maurer. Nach acht Jahren Pause sind die beiden VollblutKabarettisten zurück – mit einem Programm, über das die Aargauer Zeitung schrieb: Mit Lachtränen in den Augen sei es schwierig, Kritik zu üben. Dem ist wenig hinzuzufügen. Christian Gysi, bei Bands scheint die Sache klar, der eine spielt Gitarre, der andere singt. Wie aber findet ein Comedian-Duo zusammen? Christian Gysi: Entscheidend war nicht, jemanden zu finden, der einen ergänzt oder einen Gegenpol bildet, sondern jemanden, der ähnliche Ideen verfolgt. Wir waren leidenschaftliche Skateboarder und haben uns nicht über das Theater kennen gelernt. Das kam erst später, als wir merkten, dass wir beide an der Schauspielerei und der Clownerie Freude haben. Bruno hatte ein Engagement und fragte mich, ob ich mittun wolle. Ich sagte Ja und so schrieben und probten wir eine Kurznummer. Danach stand für uns fest, wir machen weiter. Was in Ihrer Nummer «Electroshizzle» schön zu sehen ist. Bauch und Brust werden da zum Mischpult und Sie beide zu DJs. Wie kamen Sie auf die Idee, und wie entwickelt man eine solche Idee weiter? Bei dieser Nummer hat uns die Attitude der DJs interessiert. Da wird an einem winzigen Regler gedreht, der Sound verändert sich minim – und die Menge geht ab wie ein Zäpfli! Dazu noch die wichtigtuerische Miene des DJs ... Ursprünglich ging es uns darum, diese Situation auf die Bühne zu bringen. Bruno hat sein uraltes Soundprogramm ausgepackt und erste Musikfetzen produziert, die Idee mit dem Körper als Instrument kam auf, dann die Idee den Körper zu bemalen, Bruno machte den Sound fertig ... und da stehen wir nun mit einer komplett

Werden auf der Bühne zu DJs: Christian Gysi (links) und Bruno Maurer. (Bild zvg.) anderen Nummer auf der Bühne als gedacht. In den Charakteren bleibt die Ursprungsidee aber erhalten. Zwei klare Charakteren standen wohl auch Pate für Ihre Stammtisch-Nummer, über die die Leute an der Künstlerbörse Tränen lachten. Wie hat sich die entwickelt? Der Heinz und der Werni. Diese Nummern entstehen zuerst am Schreibtisch. Meist steht am Anfang eine Idee oder Wortspielerei. Um diese wird eine Dialogfolge geschrieben, die sich beim Proben dann aber nochmals deutlich verändert, wenn wir sie als Heinz und Werni sprechen. So richtig stimmig sind die Episoden erst, wenn sie nach den beiden klingen. Welche Nummer spielen Sie lieber, respektive welche Nummer hat welchen Reiz, um sie zu spielen? Wir haben beide unsere Lieblingsnummern. Aber jede Nummer, die es ins Programm geschafft hat, hat uns selbst zum Lachen gebracht und ist

da, weil sie für uns reizvoll zu spielen ist, oder auch, weil sie uns herausfordert. Manchmal probieren wir eine neue Idee aus, das merkt man dann meistens. – Die Flying Pussies, also die DJs sind plakativ. Dazu ist die Nummer kurz und prägnant, und deshalb auch perfekt, um sie im Fernsehen zu bringen, wie bei Deville Late Night. Heinz und Werni brauchen mehr Zeit. Das Publikum muss sich auf sie einlassen und auch die ruhigen Momente zu schätzen wissen. Was das Spielen angeht, da sind beide cool. Und genau diese Abwechslung haben wir auch gesucht. Sie war bei der Entstehung von «Show Zäme» elementar. Werden in Obfelden beide Nummern zu sehen sein? Ja, klar. (pd.) Freitag, 24. Januar; Singsaal Chilefeld, 20 Uhr. Barbetrieb ab 19 Uhr. Tickets: 30 Franken, mit Legi 25 Franken, Familien 70 Franken (Kinder bis 16 Jahre).

Sichtbarer Klang, hörbare Bewegung

«Sehnsüchte» – eine raumgreifende Tanzperformance Am Sonntag, 2. Februar, lädt KulturAffoltern zu einer Tanzperformance mit Philipp Egli und Kuan-Ling Tsai. Tanz begegnet selten gespielten Meisterwerken für Violine und Klavier. Philipp Egli, der sich erstmals in Affoltern als Tänzer und Choreograf zeigt, legt im Vorfeld anhand der Partituren eine Raum- und Bewegungsstruktur fest. Zusammen mit seiner Tanzpartnerin Kuan-Ling Tsai tanzt er fortlaufend, improvisatorisch dieser imaginären Linie entlang und es entsteht ein quasi dreidimensionales Konzerterlebnis! Vor einem Jahr übergab Marina Gantert die Leitung von Moira tanztheater und TanzRaum an Philipp Egli. Ein Jahr später, am 1. Februar, lädt er nun ein zur Wintervorstellung und zum Infonachmittag Moira 2020. In erster Linie geht es Philipp Egli zwar um seine Arbeit im TanzRaum: Hier unterrichtet er Kinder und Erwachsene. Es war für ihn aber naheliegend, diesen Rahmen zu nutzen, um sich am gleichen Wochenende zusammen mit seiner Tanzpartnerin auch als Tänzer und Choreograf vorzustellen, zu zeigen, was er macht, woher er kommt. «Sehnsüchte» entstand auf Anfrage des Musikkollegiums Winterthur und wurde 2018 uraufgeführt. Der Titel war nicht vorgegeben, er entstand im Lauf der Auseinandersetzung mit der

Kuan-Ling Tsai und Philipp Egli tanzen gemeinsam ein dreidimensionales Konzerterlebnis. (Bild zvg.) Musik: Durch genaues Hineinhören in den Klang erschliesst sich dem Choreografen das Thema. Um das Anliegen, die Absicht des Komponisten zu verstehen, hört er nicht nur, sondern «schaut» Musik: Er sucht in der Partitur nach Strukturen, entwickelt Ideen dazu. Wobei es ihm nie darum geht, schöne Bilder zu erfinden. Wichtig ist

ihm, der Vorstellung des Komponisten gerecht zu werden, sie zu respektieren und in seiner Choreografie umzusetzen. Zu hören und zu sehen sind die Werke zweier sehr unterschiedlicher Komponisten aus verschiedenen Epochen, die Begegnung des Tänzer-Duos mit dem Duo der Musiker. Von 2001 bis 2009 war Philipp Egli Leiter und Chef-Choreograf am Theater St. Gallen, von 2012 bis 2016 war er künstlerisches Leitungsmitglied sowie Performer bei Mummenschanz. Er ist im Reusstal aufgewachsen, für ihn bedeutet sein Arbeiten in Affoltern auch eine Rückkehr in die Nähe seiner Wurzeln und sich hier für Tanz und Bewegung einzusetzen. Kuan-Ling Tsai wurde 1982 in Taiwan geboren. Seit 2005 ist sie Profitänzerin mit Auftritten in Taiwan, China und den USA. 2008 engagierte Philipp Egli sie für das Theater St. Gallen. Nun pendelt sie zwischen den Kontinenten und arbeitet für verschiedenste Companien. (pd.) «Sehnsüchte», Sonntag, 2. Februar, 16 Uhr, Aula Ennetgraben Zwillikerstrasse 16, Affoltern. Choreografie: Philipp Egli, Tanz: Kuan-Ling Tsai, Philipp Egli, Violine: Ralph Orendain, Klavier: Kateryna Tereshchenko. Franz Schubert, Fantasie für Violine und Klavier C-Dur; Alfred Schnittke, Sonate für Violine und Klavier Nr. 1. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10a, Telefon 044 762 42 42, Reservierung: www.kulturaffoltern.ch.


Veranstaltungen

20 agenda

Freitag, 24. Januar 2020

«Rock my Soul»

Freitag, 24. Januar Affoltern am Albis

19.30: «Entweder Sie husten oder ich spiele». Lesung mit Hans Martin Ulbrich, musikalische Begleitung durch Trio Poetico. Apéro. Sitzplätze beschränkt, vorzeitig reservieren 044 762 42 42. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10a. 20.15: Jazz Extra: «Peace Now» Musik gegen Gewalt. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Obfelden

20.00: Kultur Obfelden präsentiert: «Pasta del Amore». Bruno Maurer und Christian Gyse, zwei VollblutKabarettisten mit einem fulminaten Bühnen-Comeback sorgen für einen bunten Abend. Kulturbar und Kasse ab 19.00 Uhr. Singsaal Chilefeld.

Ausstellungen Aeugstertal

Der Gospelchor Thalwil macht Halt in Mettmenstetten Gehört Gospel eher in die Adventszeit statt ins neue Jahr? Nun, viele Gospelchöre halten es so. Aber der Gospelchor Thalwil war schon immer ein bisschen anders. Am Samstag, 1. Februar, macht der Chor erstmals Halt in Mettmenstetten. Das aktuelle Repertoire «rockt» nicht nur die Seele, sondern ist ein abwechslungsreicher Streifzug durch die Genres des Gospel, Spiritual, Bluegrass und Jazz. Mal besinnlich und ruhig, mal freudig und kraftvoll und immer mit hoffnungsvollen Inhalten, erklingen die Melodien, die auch zum Mitklatschen und Mitsingen einladen. In-strumental begleitet werden die 30 Sängerinnen und Sänger von einer

vierköpfigen Band aus professionellen Musikern, mit Gitarre und Banjo (Felix Bachmann), Bass (Heidi Bachmann), Flöte (Andrea Vontobel), Der Gospelchor Thalwil «rockt» in Mettmenstetten. (Bild zvg.) Schlagzeug und Perkussion (Hanspeter «Bibi» Honeg- Februar beim «Heimspiel» in der reforger) sowie von Chormitglied Sibylle mierten Kirche in Thalwil zu erleben. Häfliger an der Fiddle. Nicht nur musi- Beginn ist jeweils 17 Uhr. Im Mai starkalisch gesehen ist die diesjährige tet der Gospelchor Thalwil dann mit Konzertreihe etwas Besonderes. Es ist frischem Elan und unter neuer Leidie Abschiedstournee des langjährigen tung in die Saison 2020/2021. Neue Chorleiters Felix Bachmann. Sängerinnen und Sänger sind herzlich Übrigens: Zuhörerinnen und Zuhö- willkommen. (pd.) rer, die am 1. Februar verhindert sind, haben die Möglichkeit, den Chor am Samstag, 1. Februar, reformierte Kirche Mettmen26. Januar in Buttikon SZ und am 2. stetten. Beginn: 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

Rifferswil

19.45: «Träumereien». Chränzli des Gesangvereins Rifferswil. Anschliessend «Im Meischter sini Geischter», Lustspiel in drei Akten. Türöffnung 18.45 Uhr. Gesang, Quiz, Bar ab 22.30 Uhr. Essen 19.00–19.45 Uhr. Reservierung für Abendvorstellungen: Fam. Heimann 044 764 10 05 oder www.gesangsverein-rifferswil.ch. Turn-/Mehrzweckhalle.

Stallikon

20.15: Kino Kafimüli: «Giulias Verschwinden». Eintritt frei / Kollekte. Beschränkte Platzzahl, Verkauf von Getränken, Snacks und Glace. Türöffnung 19.30 Uhr. Zentrum Kafimüli, im alten Kindergarten Dorf, oberhalb Gemeindehaus. Weidhogerweg 11.

Abendessen 18.30 Uhr, Tombola, Festwirtschaft, Musikerbar. Schachensaal.

Rifferswil

19.45: «Träumereien». Chränzli des Gesangsvereins Rifferswil. Anschliessend «Im Meischter sini Geischter», Lustspiel in drei Akten. Türöffnung 18.45 Uhr. Gesang, Quiz, Bar ab 22.30 Uhr. Essen 19.00–19.45 Uhr. Reservierung für Abendvorstellungen: bei Fam. Heimann 044 764 10 05 oder www.gesangsverein-rifferswil.ch. Turn-/Mehrzweckhalle. 10.00-12.00: Neujahrs-Bücherapéro mit feinem Zopf. Während der Ausleihe liegen Buchneuheiten für Erwachsene und Kinder auf. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1.

Wettswil

19.30-22.00: «Book-Selfies selber machen». Eine Veranstaltung für Jugendliche ab der 6. Klasse mit Apéro. Bibliothek. Dettenbühlstr. 1.

Wettswil

Affoltern am Albis

14.00: Musikschule Knonauer Amt: Klavierfestival mit Vorträgen von Klassik über Filmmusik bis Boogie-Woogie mit Lehrpersonen und Schülern. Konzerte jeweils um 14, 15.30 und 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Aula Ennetgraben. 21.00: Live Rockabilly mit «The Duckers» (HUN), «Snakebite» (SWE). Tickets an der Abendkasse. CQ Bar. Bahnhofplatz 5.

19.00: «Tarallucce - Klänge aus dem Süden Italiens». Essen um 18 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

14.00: «Heidi, wo bisch du dihei?» Ein Märli-Musical von Andrew Bond. Sprache: Mundart. Altersempfehlung: ab 4 Jahren. Mehr unter www.musical.ch. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Hedingen

15.30: Vernissage: «Licht der Nacht», Fotografien von Simone Fior, untermalt durch Musik und

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Platzspitzbaby Täglich Täglich So

CH (14)

20.15 18.00 11.00

KW 04 | Donnerstag 23. - Mittwoch 29. Januar

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

CH-Premiere

CH-Premiere

D 12 (14) Die Wolf Gäng D 14 Die Hochzeit 1917 Täglich (ausser Fr Sa) 20.15 Täglich (ausser Fr Sa) 20.15 Sa So Mo Di Mi 20.30 Fr Sa 20.30 Fr Sa

D 6 4 Zauberhafte Schwestern D 6 15.45 Sa So Mo Di Mi 13.30

ARKTIS Hors Normes Do Fr Sa So

Knives Out Sa So Mi

Sondervorstellung

D 12

18.00 11.00

Multivisonsshow So

CH-Vorpremiere

D 8 (12) Dr. Dolittle 11.00 So Mo Di Mi

Autoren sind anwesend

D 8 (12) Als Hitler das rosa... D 6 (10) Charlie’s Angels 18.00 Mo Di 17.45 Do Fr

D 6 Jumanji: The Next Level D 12 Frozen 2 15.45 Sa 15.30 Sa So Mo Di Mi So Mo Di Mi 17.45

D6

13.30

D 12/10 Spione Undercover D4 D 8 Der kleine Rabe Socke 17.45 Sa So Mo Di Mi 15.30 Sa So Mo Di Mi 13.30

LUX BAAR GOTTHARD

Kinoprogramm Sins

Obfelden

Galerie Open Art Bickwil, Brunnenstrasse 4: «Klein openArt» Treffpunkt für zeitgenössische Kunst. Fr, Sa, So 15-19 Uhr oder auf Anfrage 079 444 21 61. Bis 22. März. Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Farben im Fluss». Bilder in verschiedenen Techniken von Ruth Moser, Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. Januar.

Wettswil

Reformierte Kirche: Acryl-Bilder von Nicole Ziehbrunner-Steinmann aus Wettswil. Jeweils Dienstagmorgen und Donnerstag, sowie an Anlässen und Gottesdiensten der Kirchgemeinde. Bis Frühlingsferien.

11.15: Ortsvertretung Pro Senectute: Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, Fr. 17.- An-/Abmeldung: Esther Maurer, 079 358 58 18. Restaurant Rosengarten. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Swing the Paris». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda jeweils bis Montag, 10 Uhr, an: agenda@affolteranzeiger.ch.

Bonstetten

19.30: Ortsgruppe BonstettenWettswil: Dokumentarfilm «Trading Paradise» mit Infos zur Konzernverantwortungsinitiative. Diskussion und Apéro mit lokalen Produkten. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Am Chileweg 7.

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Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch

Letzte Tage bis 2. Februar 2020 MY MOTHER COUNTRY – MALEREI DER ABORIGINES und EMILY KAME KNGWARREYE

Hausen am Albis

20.30: «Short Films - Long Drinks». Kurzfilmabend mit Markus Rubin und Sebastian Hug. Barbetrieb ab 20.00 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Die Präsentation der Zuger Privatsammlung Pierre und Joëlle Clément ist die erste thematische Schau von zeitgenössischer Aborigines-Malerei in einem Schweizer Kunstmuseum. Die wohl bedeutendste Vertreterin ist in einer gesonderten Einzelausstellung zu sehen mit Gemälden aus zwei australischen Privatsammlungen.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Veranstaltung

Sonntag, 2. Februar, 10.30 – 12.00 Uhr, Finissage-Führung, mit Dr. Matthias Haldemann, Direktor und Kurator

Seehof 041 726 10 01 Gotthard -02 Lux -03

DO 23.01.20 FR 24.01.20 SA 25.01.20 SO 26.01.20 MO 27.01.20 DI 28.01.20 MI 29.01.20

SEEHOF 1+2 ZUG

20.00: Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen. Türöffnung und

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Licht der Nacht», Fotografien von Simone Fior. Aufnahmen aus der Gegend zusammen mit Impressionen aus dem Alpenraum und dem Ausland. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 18. März.

Stallikon

Kappel am Albis

ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Kappel am Albis

Hedingen

Kappel am Albis

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15.00: Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen. Türöffnung 14.30 Uhr, Festwirtschaft, Tombola, Kuchenbuffet. Schachensaal.

14.00: «Urchig Fätzig». Jahreskonzert der Harmonie Hausen, Jodelklub Albis, Alphornist Patrik Gasser; Beginners Band, Kuchenbuffett. Gemeindesaal Weid.

Affoltern am Albis

Mittwoch, 29. Januar

14.00: Musikschule Knonauer Amt: Klavierfestival mit Vorträgen von Klassik über Filmmusik bis Boogie-Woogie mit Lehrpersonen und Schülern. Konzerte jeweils um 14, 15.30 und 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Hausen am Albis

Affoltern am Albis

18.30-19.30: 11. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Mit Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon. Unkostenbeitrag pro Stunde 5 Franken. Turnhalle Loomatt.

Aeugstertal

20.00: «Sexy Sepp». Komödie von Hans Gmür. Theaterverein Bonstetten. Vorverkauf und Info auf www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Donnerstag, 30. Januar

Stallikon

Sonntag, 26. Januar

Bonstetten

Montag, 27. Januar

Dienstag, 28. Januar

19.30: Jazzkonzert mit «Blue Hot Five». Reservieren 044 700 01 28, Essen ab 18 Uhr (spezielle Menükarte) Platzzahl beschränkt. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Samstag, 25. Januar

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Stallikon

14.30-15.45: «Herr Gottfried und Frau Stutz» von Hans Gmür. Theateraufführung der Seniorenbühne Luzern. Anmeldung erwünscht, kostenpflichtig. Tel. 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

kurze Texte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort im Klosterkeller: Ensemble Syrinx, ein Liederbouquet a cappella gesungen mit volkstümlichen und modernen Melodien der Welt. Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei, Kollekte. Die Platzzahl im Klosterkeller ist feuerpolizeilich beschränkt. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Juni.

JOJO RABBIT BOMBSHELL 1917 LITTLE WOMEN DAS GEHEIME LEBEN DER BÄUME REMBRANDT JUDY KNIVES OUT SPIONE UNDERCOVER FROZEN 2 (DIE EISKÖNIGIN 2) PLATZSPITZBABY

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Veranstaltungen

Freitag, 24. Januar 2020

21

Schräg, laut, falsch – Guggenmusik ? Morgen Samstag beginnt auch im Säuliamt die «Fünfte Jahreszeit» Der Auftakt der Säuliämtler Fasnacht erfolgt traditionell mit dem Füürball in Obfelden und endet am 7. März mit dem Maskenball in Zwillikon. Auch die Guggenmusik Vollgashöckler Hedingen wird mit ihrem unverwechselbaren GuggenSound mit dabei sein und an sieben Wochenenden im Säuliamt und auswärts auftreten. Wenn man früher die Leute befragte, was sie unter Guggenmusik verstehen, dann kam oft die Antwort: «Eine Musikgruppe, die versucht, mit lauten und schrägen Tönen auf sich aufmerksam zu machen.» Das war einmal – doch in den letzten Jahren hat sich der Sound extrem gewandelt. Auch der Aufwand für die Guggemusiken wurde entsprechend grösser, da man sich musikalisch, aber auch optisch von der besten Seite präsentieren möchte. Für die Vollgashöckler bedeutet dies, dass die Mitglieder Anfang September ihre Instrumente aus dem Sommerschlaf geweckt haben und seitdem mit einer wöchentlichen Probe das neue Repertoire für die Fasnachtssaison einüben. Für den Fein-

Werbebanner sind im ganzen Säuliamt verteilt. Die Vollgashöckler freuen sich auf die «schönste Jahreszeit» mit vielen Höhepunkten. Gespielt wird zum Auftakt am Füürball in Obfelden, an der Vollgas Party und am HöcklerBall in Hedingen sowie an der Kinderfasnacht in Obfelden. Natürlich aber werden die Vollgashöckler auch an der Säuliguggernacht in Affoltern, am Maskenball in Maschwanden, am Umzug im Oberamt, an der Uslumpete in Kappel und am legendären Maskenball in Zwillikon nicht fehlen.

schliff standen noch drei Probesonntage und ein Probeweekend in Waldstatt an, damit der typisch kakofonische Sound sitzt. Während der Probesaison durften sich die Vollgashöckler auch schon an mehreren Orten vor zahlreichem Publikum präsentieren. Sei dies am Sommernachtsfest in Sissach, an der Hedinger Chilbi, an Schränzerball in Sarnen oder am 11. November zum Fasnachtsauftakt in Zürich.

Die Kostümkommission ist fleissig Im Hintergrund wuseln viele Mitglieder in verschiedenen Kommissionen und bereiten akribisch die Fasnachtssaison vor. Sei dies die Musik-Kommission, welche zuständig ist für das Aussuchen der neuen Musikstücke, das Anpassen des Repertoires, oder das Leiten der einzelnen Proben. Die Gwändli-Kommission ist seit Sommerbeginn mit dem Gwändli für die Saison 2021/2022 beschäftigt. Ja – die Jahreszahlen stimmen. Die Vollgashöckler wechseln ihre Gwändli jedes zweite Jahr. Für die Kommission bedeutet das, neue Kostümideen zu suchen, ein Motto festzulegen, allen Vollgashöcklern die Designvorschläge zu unterbreiten, Stoffe auszusuchen und einen Prototyp zu nähen.

Neue Mitglieder gesucht!

Die Party kann losgehen: Die Vollgashöckler aus Hedingen sind bereit. (Bild zvg.) Seit rund einem Jahr sind die Vollgashöckler wieder in den Vorbereitungen und Planungen für ihr Hedinger Fasnachtswochenende vom 7. und 8. Februar mit der Vollgas-Party, dem Umzug, dem Kindermaskenball und dem Höckler-Ball. Der diesjährige Mottospruch lautet: «Mir stiiged zwüschet d’Höcker und riited dur d’Nacht!». Die Vollgashöckler verirren sich in die Wüste und suchen eine Oase. Neben 20 Guggen aus nah und

Ist unser Beziehungskonto ausgeglichen?

fern werden im Festzelt und im Saal an beiden Abenden DJs für eine grandiose Partystimmung sorgen. Natürlich werden der Kafiwagen und die Bierschwemme sowie der Grillstand nicht fehlen. Der Eintritt am Freitagabend zur Vollgas Party ist ab 16 Jahren und: gratis! Der traditionelle Maskenball am Samstag – der Höckler Ball – ist ab 18 Jahren. Seit dem 18. Januar ziert eine Oase den Kreisel in Hedingen, und auch die gelben

Die Vollgashöckler würden sich riesig freuen, noch mehr Säuliämtlerinnen und Säuliämter in ihren Reihen zu haben. Egal, ob schon InstrumentenKenntnisse vorhanden sind (Trompete, Posaune, Sousafon, Pauke, Schlagzeug oder Woodbloocks) oder nicht, die Truppe freut sich über jedes neue Mitglied. Wer an der Fasnacht mittendrin, statt nur dabei sein will und mit einer tollen und aufgestellten Gruppe die schönste Jahreszeit geniessen will, ist herzlich eingeladen. Präsi Oliver Schierer gibt gerne Auskunft. (pd.) www.vollgashoeckler.ch.

Rosengartentunnel und Taxigesetz

Paar-Session – ein Abend zu zweit in ungezwungener Atmosphäre

Zweites Podium zu den Abstimmungen

Paar-Session, das ist ein entspannter Abend zu zweit mit humorvollen und bereichernden Inputs. Die «Paarberatung & Mediation im Kanton Zürich» lädt am 5. Februar wieder alle interessierten Paare zu einem anregenden Anlass ins Café Casino in Affoltern ein.

Am 29. Januar, um 19.30 Uhr, findet das zweite Abstimmungspodium im Bezirk statt. Pro und Contra Rosengartentunnel und Taxigesetz werden vorgetragen und mit den Gästen diskutiert.

................................................... von marianne voss Paar-Session ist kein Kurs mit Gruppenarbeiten oder Feedbackrunden im Plenum. Paar-Session ist anders: locker, humorvoll, bereichernd, entspannt und durchaus auch lehrreich. Die «Paarberatung & Mediation im Kanton Zürich» hat letztes Jahr bereits einige Paar-Sessions angeboten, die jeweils gut besucht waren. Die Paare – im Alter von 30 bis 80 Jahren – genossen den Austausch an einem gemütlichen Abend und konnten gleichzeitig ihre Beziehung neu entdecken. Am 5. Februar findet um 19 Uhr im Café Casino in Affoltern die nächs-

te Paar-Session statt, diesmal zum Thema: «Ist unser Beziehungskonto ausgeglichen – vom Geben und Nehmen in der Partnerschaft.» Die Psychologen Rebekka Kuhn (Leiterin der Beratungsstelle Dielsdorf) und Viktor Arheit (Leiter der Beratungsstelle in Affoltern) von der kantonalen Stelle «Paarberatung & Mediation» leiten den Anlass wieder und geben anregende wie auch erheiternde Inputs, um die Partnerschaft spielerisch zu stärken. Die Paare haben an dem Anlass auch viel Zeit für das Gespräch und den Austausch zu zweit.

Innere und äussere Bereiche Das Thema zum «Beziehungskonto» umfasst viele Bereiche. «Es lohnt sich, einmal genauer hinzuschauen, ob Ausgewogenheit da ist und sich Gedanken zu machen zu verschiedenen Fragen», erläutert Viktor Arheit. «Wer passt sich mehr an? Wer bestimmt häufiger? Wer fällt die Entscheide? Wer plant die Ferien oder die Freizeit?» Es gebe nebst den äusseren Bereichen

auch die inneren, wie zum Beispiel: «Wer zieht die Stimmungs-Energie auf sich?» Es sei gut und wichtig, sich einzugestehen, dass nicht alles eigene Denken und Handeln in der Beziehung edel und wohlwollend sei. «Es kann sogar geschehen, dass ich dominierend wirke, obwohl ich auf den Partner eingehe.» Die beiden Psychologen freuen sich auf den Abend und auf viele Paare, die sich gerne auf das spannende Thema einlassen. Gesamthaft werden im Jahr 2020 fünf Paar-Session-Abende angeboten. Sie können unabhängig voneinander besucht werden und stehen allen Paaren offen, unabhängig von Konfession, Alter oder der Form des Zusammenlebens. Der Preis (inklusive ein Begrüssungsgetränk nach Wahl) beträgt 15 Franken pro Person. Eine Anmeldung ist erwünscht. Paar-Session am Mittwoch, 5. Februar, 19 bis 21 Uhr, im Café Casino in Affoltern. Anmeldung bis 3. Februar unter Telefon 044 204 22 11 oder E-Mail: kontakt@paarberatung-mediation.ch. Weitere Informationen unter www.paarimpuls.ch.

Der Abstimmungskampf um den Rosengartentunnel wird intensiv geführt. Im Rigelhüsli Bonstetten (am Dorfplatz) präsentieren Sonja RueffFrenkel, Kantonsrätin FDP, die Argumente der Befürworter und Felix Hoesch, Kantonsrat SP, die der Gegner. Regierungsrat, Kantonsrat und der Stadtrat empfehlen ein Ja – der Gemeinderat der Stadt Zürich hat das Gemeindereferendum dagegen ergriffen. Ebenso hat die SP das Volksreferendum gegen das Projekt eingereicht. Ähnlich kontrovers präsentiert sich die Situation beim «Gesetz über den

Personentransport mit Taxis und Limousinen» kurz Taxigesetz. Der Regierungsrat empfiehlt ein Nein und mit ihm die FDP und die Mitte-Parteien. Der Kantonsrat ist für die Vorlage, ebenso die SP und der kantonale KMUund Gewerbeverband des Kantons Zürich. Die Gäste der Info-Veranstaltung dürfen sich also auf einen lebendigen Abend und eine angeregte Diskussion freuen. Die Veranstalter wollen mit dem Podium einen Beitrag zur Entscheidfindung für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Säuliamt leisten. Arianne Moser, Kantonsrätin FDP, moderiert das Podium, das von FDP und SP organisiert wird. Das OK freut sich auf viele interessierte Gäste. (pd.) Mittwoch, 29. Januar, 19.30 Uhr, Rigelhüsli am Dorfplatz in Bonstetten.

Schweizer Konzerne – schmutzige Geschäfte?

Filmabend mit Apéro am 30. Januar Auch in Bonstetten setzt sich eine überparteiliche Lokalgruppe für die Konzernverantwortungsinitiative ein, die noch dieses Jahr an die Urne kommen wird. Am 30. Januar wird der Film «Trading Paradise» gezeigt.

Wer ist oben, wer unten? An der nächsten Paar-Session geht es um die Frage: «Ist unser Beziehungskonto ausgeglichen?» (Bild Marianne Voss)

Nach dem Nazigold und dem Bankgeheimnis sind heute die Praktiken der in der Schweiz ansässigen Rohstoff-Firmen für die nächste Rufschädigung unseres Landes verantwortlich. Fast 40 Prozent des weltweiten Rohstoffhandels wird über Firmen mit Sitz in Zug oder Genf abgewickelt. Hinter beeindruckenden Glasfassaden arbeiten diese Firmen intransparent, zahlen kaum Steuern und übernehmen nur sehr wenig Verantwortung

für die von ihnen in fernen Ländern verursachten Umweltschäden. Der Schweizer Dokumentarfilm «Trading Paradise» zeigt auf, wie engagierte Mitarbeiter von Nichtregierungs-Organisationen sich in der Schweiz, in Kolumbien und in Sambia für eine Verbesserung der Transparenz und der Haftung dieser Rohstoff-Giganten einsetzen. Es geht darum, dem Stimmvolk in der Region eine fundierte und sachliche Meinungsbildung zu ermöglichen und sich in die Diskussion einzubringen. Kovi Bonstetten-Wettswil, Hans Wiesner Film: «Trading Paradise» von Daniel Schweizer, Donnerstag, 30. Januar, 19.30 Uhr, reformiertes Kirchgemeindehaus Bonstetten. Der Eintritt ist frei. Anschliessender Apéro mit lokalen Produkten.


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Sport

Freitag, 24. Januar 2020

Der Countdown läuft Am Sonntag werden die Sport Awards 2019 vergeben

Wer darf dieses Jahr eine Auszeichnung mit nach Hause nehmen? (Bild Max Hochstrasser)

Noch zwei Tage, dann wird bekannt, wer die Säuliämtler Sports Awards 2019 gewonnen hat. Die Preisverleihung im Kasinosaal in Affoltern verspricht beste Unterhaltung. Die letzten paar Tage, Stunden und Minuten vor einem Wettkampf können entscheidend sein. Genügend Schlaf, die richtige Ernährung, den Fokus weg vom Alltäglichen hin zum Wettkampf und am Ende die volle Konzentration auf die zu erbringende Leistung. Am Sonntag, 26. Januar, steht zwar für die Nominierten der Säuliämtler Sports Awards kein Wettkampf an, und doch werden nicht wenige von ihnen das vertraute Kribbeln, die leichte Anspannung und eine gewisse Nervosität spüren. Ab 15.30 Uhr geht diesen Sonntag im Kasinosaal in Affoltern die Preisverleihung der Säuliämtler Sports Awards über die Bühne. Während der Ehrung wird sich zeigen, wer von den

drei Nominierten in den insgesamt fünf Kategorien in der Gunst des Publikums und der Jury zuoberst steht und wessen Leistungen und Erfolge als die wertvollsten betrachtet werden. Die Online-Abstimmung, die Anfang Januar lanciert wurde, ist seit dem 24. Januar um 12 Uhr geschlossen. Eines ist aber schon jetzt klar: Gewinner sind sie alle. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz für ihren Sport, ihrem Trainingsfleiss, ihrem Engagement und den unzähligen investierten Sportstunden haben sie 2019 Unglaubliches geleistet und sind zu Recht für die Säuliämtler Sports Awards nominiert worden.

Details aus dem Sportlerleben Für die Ehrung im Kasinosaal braucht es kein Aufwärmen und kein Melden beim Wettkampfgericht. Stattdessen beginnt der Anlass mit einem Apéro, während dem sich Gäste, Athleten, Trainer, Sponsoren und alle Sportbegeisterten in entspannter Atmo-

sphäre austauschen können. Bei der anschliessenden Ehrung werden in den fünf Kategorien nicht nur die begehrten Preise vergeben, der versierte Sportmoderator Philippe Bandi wird die Nominierten mit spanenden Interviewfragen aus der Reserve locken und ihnen so manches spannende Detail zu ihrem (Sportler-)Leben entlocken. Wer von den Nominierten am Ende die Trophäen des Holzbildhauers Oskar Studer aus Hausen nach Hause nehmen wird, wird sich zeigen. Alle Nominierten haben 2019 mit ausgezeichneten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und es ist schwierig, Favoriten auszumachen. So bleibt der sportinteressierten Bevölkerung nur eines übrig: Am Sonntag, 26. Januar, um 15.30 Uhr im Kasinosaal in Affoltern live dabei zu sein. Der Anlass ist kostenlos und offen für alle. Die IG Säuliämtler Sports Awards freut sich auf zahlreiches Publikum. Michèle Scherz-Spörri

Neue Jasskönige gekürt

37. FCA-Jassmeisterschaft in Zwillikon Die diesjährige Jassmeisterschaft des FC Affoltern wird als guter Jahrgang in die Geschichtsbücher eingehen. Der gut gefüllte Zwilliker Singsaal war am vergangenen Samstag Schauplatz dieses Spektakels. Bei herrlichem Sonnenschein versammelten sich die ersten Teilnehmer schon eine Viertelstunde vor Türöffnung beim Eingang. Ob hier die Aussicht auf den Apéro gewirkt hat? Pünktlich um 14 Uhr konnte das Turnier dann eröffnet werden und die ersten zwei Passen konnten in Angriff genommen werden. Zum Zvieri wurde durch die Küchencrew das Kuchenbuffet angerichtet und durch die Jasser umgehend wieder leergeräumt. Mit dieser Stärkung im Bauch waren die folgenden drei Passen ohne Einbruch oder Hungerattacke zu bewältigen. Die Küchencrew, welche sich aus den älteren noch aktiven FCA-Mitgliedern zusammensetzt, übernahm nun das Zepter und servierte zuerst einen Salat und dann die beliebten und bewährten Penne.

Freie Auswahl am Gabentisch Mit der Ziehung der Gewinner des Schinkenlottos wurde der Schlussteil eingeläutet. Bei der Rangverkündigung konnten sich die Teilnehmer in der Reihenfolge der Platzierung am Gabentisch bedienen und einen grösseren oder weniger grossen Preis nach Hause nehmen. Die Gewinner der Jassmeisterschaft waren mit 5320 Punkten Marcel Spahni und Bruno Amrein. An zweiter Stelle klassierten sich Manuel Loureiro und Urs Bösiger mit 5189 Punkten. Mit 5120 Punkten wurden Paula und Gody Plankensteiner Dritte. Die nächste Ausgabe wird im Januar 2021 durchgeführt werden. Die Anmeldeformulare werden zirka Anfang November 2020 auf der Homepage www.fcaffoltern.ch aufgeschaltet. Die ganze Rangliste der diesjährigen Jassmeisterschaft ist ab sofort ebenfalls auf dieser Homepage einsehbar. Alex Roshardt

Bruno Amrein (links) und Marcel Spahni siegten an der 37. Jassmeisterschaft des FC Affoltern. (Bild zvg.).

Mit den Top-Cracks am wohl schwierigsten Weltcup-Hang

Der Bonstetter Andri Moser als Vorfahrer am Lauberhorn-Slalom

Luc Kern brillierte mit zwei Siegen. (Bild zvg.)

Doppelsieg für Luc Kern Triumph am Hallenspringen in Würenlos Mit einem Paukenschlag eröffnete Luc mit Vainqueur seine Reitsportsaison 2020. Zweimal durfte sich der junge Reiter als Sieger aufrufen lassen. Am Hallenspringen in Würenlos gelang es dem jungen Reiter aus Wettswil, die gesamte Konkurrenz in den Schatten zu stellen. Mit einem angrif-

figen Ritt auf dem willigen und zuverlässigen Vainqueur de L’Hôta, dem Pferd der Reitschule Birkenhof, erzielte er bereits in der ersten Runde die Bestzeit. Im zweiten Parcours setzte er die Mitreiter mit einer frühen Startnummer sehr unter Druck, mit engen Wendungen und erneut mit einer Traumzeit waren die beiden nicht einzuholen. Möge es so weitergehen! (pd.)

Das neue Jahr hat für den Bonstetter Skirennfahrer Andri Moser (Jahrgang 2001) erfreulich begonnen mit einem 2. Rang am Uni-FIS-Riesenslalom. An den nachfolgenden FIS-Rennen im Hoch-Ybrig, in einem starken internationalen Teilnehmerfeld, konnte er den Heimvorteil ausnutzen und erreichte, jeweils mit Startnummer 51, die hervorragenden Plätze 13 und 16. Dadurch konnte er die berühmte FISPunkte-Zahl deutlich reduzieren, was Andri bei den nächsten Rennen bessere Startplätze ermöglichen wird. Andri Moser hatte im Skiclub Bonstetten in der Kinderskischule mitgemacht und durfte dann beim Skiclub Hausen in der Renngruppe mittrainieren. Heute ist Andri Moser Mitglied im Nationalen Leistungszentrum (NLZ) Mitte von Swiss Ski und wird im Juni die Matura an der Sportmittelschule Engelberg absolvieren. Aufgrund der überzeugenden Leistungen in dieser Saison, wurde Andri als Vorfahrer für die Lauberhorn-Rennen nominiert, zusammen mit seinen NLZ-Teamkollegen Morris Blom (Samstagern) und Reto Mächler (Thalwil), die ebenfalls in der Renngruppe des Skiclubs Hausen gross geworden sind.

dann die grossartige Stimmung bei der Einfahrt in die Zielarena in Wengen so hautnah miterleben zu können war ein eindrückliches Erlebnis für die drei jungen Athleten.

«Drei verrückte Kerle habe ich da zu betreuen», meinte Karl Frehsner, Skitrainer-Legende, der die drei Athleten bei ihrer Aufgabe als Vorfahrer beim Weltcup-Slalom betreute. (pd.)

«Drei verrückte Kerle» Zusammen mit den weltbesten Slalom-Cracks im Startgelände zu stehen, im Stadion ein Live-Interview geben, den wohl schwierigsten Weltcup-Slalomhang rennmässig befahren und

Als Vorfahrer beim Lauberhorn-Slalom vom vergangenen Sonntag mit dabei: Andri Moser. (Bild zvg.)


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Freitag, 24. Januar 2020

«Die Vielfalt macht die Qualität aus» Menschen im Säuliamt: Katrin Müller Rüegg leitet mit viel Freude den Oberämtler Chor Zuerst wurde Katrin Müller Primarlehrerin, dann absolvierte sie eine musikalische Ausbildung. Nach zwei Aufenthalten in Siebenbürgen ist sie seit 2008 mit ihrer Familie in Rifferswil zu Hause. Sie ist an der Primarschule Ottenbach tätig und leitet mit grossem Engagement den Oberämtler Chor.

Zmittag, Kaffee, Kuchen oder Guezli gehörten jeden Sonntag dazu.» Der zweite Aufenthalt – bereits mit dem ersten Kind – war schwieriger, da Rumänien inzwischen zur EU gehörte. «Wir durften eigentlich gar nicht mehr arbeiten, dabei hätte Daniel als Orgelbauer gerne einige der zerfallenden Orgeln restauriert.» Sie kehrten also früher als geplant zurück und liessen sich in Rifferswil nieder, wo sie später ein altes Haus im Unterdorf kaufen konnten.

................................................... mit katrin müller rüegg sprach marianne voss

Chorleiterin aus Überzeugung

«Aufgewachsen bin ich im kleinen Dorf Maschwanden», berichtet Katrin Müller am Küchentisch. Sie habe ihre Kindheit im bäuerlichen Umfeld sehr genossen, auch die Schulzeit im familiären Schulbetrieb. Nach der Oberstufe in Mettmenstetten besuchte sie das Lehrerseminar in Cham. Während der Ausbildung realisierte sie aber, dass ihr der Klassenunterricht nicht liegt. Doch sie schloss das Primarlehrerdiplom ab. «Mir gefiel es im Semi, vor allem auch wegen der Vielfalt der Fächer wie Zeichnen, Singen, Turnen oder Werken.» Jetzt, seit dem letzten Sommer, ist Katrin Müller wieder zur Schule zurückgekehrt. Sie unterrichtet in Ottenbach DaZ (Deutsch als Zweitsprache) und ist somit wieder vermehrt auswärts berufstätig, während ihr Mann die Aufgaben im Haushalt und mit den Kindern übernimmt.

Zu zweit sieben Anstellungen Nach dem Lehrerseminar absolvierte Katrin Müller in Luzern ein Kirchenmusikstudium an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik. Entscheidend für diesen Berufsweg waren zwei

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

Katrin Müller Rüegg in ihrer Stube mit dem grossen Kachelofen. (Bild Marianne Voss)

Erfahrungen: «Ich hatte im Semi eine sehr gute Klavierlehrerin und ich übernahm als Stellvertreterin während eines Jahres den Gemischten Chor Maschwanden.» Sie sei damals noch extrem jung gewesen, habe ihre Aufgabe als Chorleiterin aber voller Enthusiasmus wahrgenommen. «Das war lustig und hat in mir die Freude am Dirigieren geweckt.» Alles habe sie während dieses Jahres mitgemacht, vom Chränzli übers Geburtstagsständchen bis zur Fahnenweihe. Die Musikausbildung schloss sie mit dem Lehrdiplom in Chorleitung und Orgel ab. Und während des Studiums – «eigentlich schon bei der Aufnahmeprüfung» – lernte sie Daniel, ihren heutigen Mann, kennen. «Es gab eine Zeit, da lebten wir voll von der

Musik. Zusammen hatten wir sieben Anstellungen für Orgel oder Chorleitung.»

Aufenthalt in Siebenbürgen Zweimal waren sie auch zusammen in Siebenbürgen (Rumänien) und arbeiteten dort als Kirchenmusiker. «Wir übernahmen beim ersten Aufenthalt vorübergehend die Stelle einer Kollegin, die ich kannte. Das war ein Stadtpfarramt, zu dem noch 40 Dörfer gehörten, wo wir auch Orgel spielten, Chöre leiteten oder unterrichteten.» Es sei eine tolle Erfahrung gewesen. «Die Musik hat in der deutsch-lutherischen Kirche einen hohen Stellenwert. Und natürlich war auch die Geselligkeit in den kleinen Dörfern wichtig.

Die Familie wuchs, es kamen ein zweites und drittes Kind dazu. Nebst einer Stelle als Organistin war Katrin Müller einige Jahre vorwiegend als Familienfrau engagiert. «Seit vier Jahren habe ich aber wieder einen Chor», betont sie. Der Zeitpunkt, als sie für die Leitung des Oberämtler Chors angefragt wurde, habe genau gepasst. Und das Probelokal befinde sich in der Nähe. Den Weg nach Hausen könne sie mit dem Velo zurücklegen. «Wir haben ein breites Repertoire, das von Volksliedern über Pop, Schlager bis zu Literatur aus der Renaissance oder aus anderen Ländern reicht.» Die Arbeit mit dem Chor mache ihr sehr viel Freude, sie sei aber auch herausgefordert, allen gerecht zu werden. «Es ist eine lustige, bunte Truppe. Verschiedene Stile, verschiedene Altersgruppen, alles hat Platz. Und genau diese Vielfalt macht die Qualität aus.» Sie arbeite sehr gerne mit Laien, und oft sei es erstaunlich, was sie mit dem Chor musikalisch erreichen könne. «Für mich ist es jeweils spannend herauszufinden, wie weit ich gehen kann.» Solche Laienchöre, wo alle Platz haben, gebe es leider immer weniger. «Ich möchte diesem Kulturgut Sorge tragen und gebe mich daher als Chorleiterin gerne ein.» Angesprochen auf Hobbys meint sie: «Ich bin sehr gerne im Garten, befasse mich mit Wildkräutern und -früchten und wandere mit der ganzen Familie, häufig im Unterengadin.» Sie geniesse im Sommer jeweils die Veloferien mit Zelt und Schlafsack oder liebe es auch sehr, mit den Kindern zusammen zu musizieren. «Ausserdem singe ich seit vielen Jahren mit fünf weiteren Frauen zusammen Gregorianik und Gesänge der Hildegard von Bingen mit der Mirjamschola, die an verschiedenen Orten in der Schweiz auftritt.»

wetter

Ski-Unfälle häufen sich gegen Mittag Auf Schweizer Pisten verletzen sich jedes Jahr 76 000 Personen beim Ski- und Snowboardfahren. In den meisten Fällen handelt es sich um Selbstunfälle bei zu hohem Tempo.

lebensweisheit «Der Mensch ist eine aus hundert Schalen bestehende Zwiebel, ein aus vielen Fäden bestehendes Gewebe.» Hermann Hesse

In den Sportferien ein paar Kurven auf der Piste fahren und die Sonne, den Schnee und das Bergpanorama geniessen: Für viele Menschen gehört das zum Winter dazu. Die Kehrseite der Medaille: Rund 76 000 Personen verunfallen jährlich auf Schweizer Pisten. In 92 Prozent der Fälle ist es ein Selbstunfall. Der grösste Risikofaktor ist überhöhtes Tempo. Doch auch Selbstüberschätzung und Ablenkung führen immer wieder zu Unfällen. Besonders wichtig ist es deshalb, nicht zu schnell zu fahren und stets auf das Wetter und den Zustand der Piste zu achten. Auch wichtig: Die eigenen Fähigkeiten nicht überschätzen und auf seinen Körper hören. Die meisten Unfälle auf der Piste passie-

ren nämlich vor der Mittagszeit. Das liegt einerseits daran, dass zu diesem Zeitpunkt sehr viele Menschen auf den Pisten unterwegs sind und damit die absoluten Unfallzahlen steigen. Andererseits zeigen sich gegen Mittag auch erste Ermüdungserscheinungen – vor allem, wenn der Schneesporttag mit der Anreise früh begonnen hat. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig Pausen einzulegen und genügend zu essen und zu trinken. Sollte es dennoch zu einem Unfall kommen, kann das richtige Material die Folgen mindern. Beispielsweise ein Helm: Dieser verhindert jede dritte Kopfverletzung. Ausserdem reduziert er bei weiteren Verletzungen den Schweregrad. Skifahrer verletzen sich oft an den Unterschenkeln. Eine korrekt eingestellte Bindung ist hier entscheidend. Sie sollte jährlich von einer Fachperson geprüft werden. Auf dem Snowboard empfiehlt die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) Handgelenkschütze – insbesondere für Anfänger. (pd.)

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herkömmliches

Pinkeln Der umgangssprachliche Ausdruck pinkeln beruht auf einem urmenschlichen Bedürfnis, wofür es zahlreiche Wörter gibt. Manche Leute sagen andeutungsweise nur «ich muss mal», wenn die Blase drückt und der Harn drängt. Obwohl auch Damen gelegentlich müssen, denkt man beim einschlägigen Verb fast ausschliesslich an das männliche Geschlecht. Dies umso mehr als sich der Populärbegriff «Sitzpinkler» erstaunlich schnell eingebürgert hat, seit es verpönt ist, im Stehen zu pinkeln. Was die sprachliche Herkunft des harm-, aber nicht harnlosen Ausdrucks anbelangt, sind sich die Etymologen nicht einig. Das Wörterbuch Duden führt das seit dem 16. Jahrhundert bezeugte Verb auf ein kindersprachliches «Pi» zurück und illustriert den Sachverhalt anhand der Redewendung Pipi machen. Aber müsste es dann nicht eher Papa machen heissen? Diese Vermutung scheint eine andere Deutung zu bestätigen, indem sie darauf hinweist, dass Pinkel ursprünglich «Kleiner Finger» heisst und in zweiter Linie Geschlechtsglied bedeutet. Voilà! – Dass ein Finger ähnlich aussieht, wie die männlichen Dinger, ist optisch nachvollziehbar. Dennoch bleibt die Expertise rätselhaft und die Deutungslage angespannt, während der natürliche Vorgang des Pinkelns in jedem Fall Entlastung und Erleichterung verschafft. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

digitalisierung in worten

People Analytics Auch Workforce Analytics oder Human Ressource Analytics genannt, meint People Analytics zahlreiche Methoden aus dem Personalwesen. Durch die Digitalisierung ist es für Unternehmen viel einfacher geworden, grosse Datenmengen zu sammeln, beispielsweise über Mitarbeitende. Im Zentrum von People Analytics stehen diese Big Data genannten grossen Datenmengen. Diese werden mittels sozialpsychologischen, motivationspsychologischen und verhaltenspsychologischen Herangehensweisen analysiert. People Analytics werden zur Mitarbeitendengewinnung, für Zufriedenheits- und Potenzialanalysen bis zur Analyse von Kündigungsgründen als Mittel modernen Personalwesens eingesetzt. Da es sich bei People Analytics um personenbezogene Daten handelt, sind transparente Datenschutzbestimmungen und Anonymisierung wichtig, um das Vertrauen der Mitarbeitenden zu gewinnen. Für Unternehmen im Knonauer Amt eignen sich People Analytics vor allem, wenn irgendwo im Unternehmen der Wurm drin ist. Durch People Analytics können sie beispielsweise die Gründe für Kündigungswellen finden und Massnahmen ergreifen, um weitere Kündigungen zu verhindern. (sals) In der Serie «Digitalisierung in Worten», erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.

gedankensprünge Startnummer 13 Ein Skirennfahrer kanns nicht fassen Zwei Sekunden hat er liegen lassen Nach der Abfahrt sucht er stundenlang Nach der verlorenen Zeit am steilen Hang Martin Gut


Sonntag 26. Januar 2020

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Mittwoch, 8. April 20 – Blumeninsel Mainau Carfahrt inkl. Eintritt CHF 55.– Mittwoch, 22. April 20 – Wasserwelt Rulantica – Strickler Spezial-Angebot 2020 Carfahrt inkl. Eintritt CHF 72.– Freitag, 1. Mai bis Sonntag, 3. Mai 20 Wellness-Weekend Allgäu Carfahrt inkl. ÜN ab CHF 590.– Samstag, 30. Mai bis Freitag, 5. Juni 20 Jassreise nach Seefeld* Carfahrt inkl. ÜN ab CHF 1'250.–

(*Auch Nichtjasser/-innen sind auf unseren Reisen herzlich willkommen.)

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Sonntag, 26. Januar 2020, 15.30 Uhr

Sonntag, 26. Januar 2020 17.15 Uhr im Klosterkeller

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Theater Buochs – Heidi Sonntag, 1. März 2020 inkl. Fahrt und Eintritt anschliessend Abendessen Rheintal – Toggenburg Donnerstag, 5. März 2020

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31. Januar – 8. Februar Samstag 10.00 – 16.00 Uhr, Dienstag – Freitag 13.30 – 17.30 Uhr Weisbrod-Areal 3 • Hausen am Albis • www.hannalukes.ch

Musikschule Knonauer Amt

Klavierfestival jeweils um 14.00, 15.30 und 17.00 Uhr Saal der Musikschule Knonauer Amt, Obstgartenstrasse 1, Affoltern am Albis Es spielen Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler der Musikschule Knonauer Amt

Samstag, 25. Januar 2020, 14 Uhr Freitag, 31. Januar 2020, 20 Uhr Samstag, 1. Februar 2020, 20 Uhr

25. / 26. Januar 2020 Konzerte am Samstag und am Sonntag

Der Eintritt ist frei - Kollekte

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Klingender Advent 2020 Fr. 670.– in Seefeld DZ/HP Hansi Hinterseer, Zellberg Buam, Francine Jordi 15.–18. Dezember 2020

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Weitere Informationen unter: www.mska.ch

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Musikverein Harmonie Hausen am Albis

Prien am Chiemsee – Oberbayern Fr. 780.– 6. Juli – 10. Juli 2020 DZ/HP Zell am See – Pinzgau 21.– 26. September 2020

Sonntag, 26. Januar 2020 Beginn: 15.00 Uhr Türöffnung: 14.30 Uhr Verlosung – Festwirtschaft – Kuchenbuffet

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Samstag, 25.1.2020, 15.00 – 17.00Uhr Montag, 27.1.2020, 17.00 – 19.00 Uhr Sellenbüren 14, 8143 Stallikon, 1. Stock links.

Winterlicher Schwarzwald Donnerstag, 6. Februar 2020

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Samstag, 25. Januar 2020 Beginn: 20.00 Uhr Türöffnung: 18.30 Uhr Abendessen ab 18.30 Uhr Verlosung – Festwirtschaft – Musikerbar

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Türöffnung/Nachtessen 13.00 Uhr /18.30 Uhr Platzreservationen für die Abendvorstellungen: online unter www.mvhausen.ch oder telefonisch unter 079 753 99 76 am Dienstag, 28. Januar 2020 von 19.00 bis 21.00 Uhr. Reservierte Billette sind bis 19.30 Uhr an der Abendkasse abzuholen. Eintritt frei – Kollekte Auftritt Beginners Band an der Nachmittagsvorstellung – Festwirtschaft – Wettbewerb – Tanz mit dem «Duo Galaxis» – «Höckler-Bar» – Gratis Heimfahrservice im Raum Säuliamt an beiden Abenden. www.mvhausen.ch

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Samstag, 25. Januar 2020, 20 Uhr

Weitere Vorstellungen

Freitag, 31. Januar 2020, 20 Uhr Samstag, 1. Februar 2020, 20 Uhr Sonntag, 2. Februar 2020, 14 Uhr Freitag, 7. Februar 2020, 20 Uhr Samstag, 8. Februar 2020, 19 Uhr

im Gemeindesaal Bonstetten

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