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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 006 I 173. Jahrgang I Dienstag, 22. Januar 2019

Raubüberfall

Quellen erfassen

Ein bewaffneter Mann hat in einem Bonstetter Verkaufsgeschäft einige tausend Franken erbeutet. > Seite 3

Ein Kartierungs-Projekt von Pro Natura Aargau schliesst auch das Reusstal mit ein. > Seite 3

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Dienstjubiläum Franz Liebhart ist seit 25 Jahren Geschäftsführer des Diensleistungscenters Amt (Dileca). > Seite 4

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Musik und Theater Der Gesangsverein und die Theatergruppe Rifferswil brillieren auf der Bühne. > Seite 6

Bekenntnis zur vertieften Zusammenarbeit besiegelt Spital Affoltern und Zürcher Stadtspital haben Absichtserklärung unterzeichnet Am Mittwochmorgen, 9. Januar, hat sich der gemeinsame Steuerungsausschuss des Spitals Affoltern und des Stadtspitals Waid und Triemli zum «Kick-off» des Projekts vertiefte Zusammenarbeit getroffen. Erste Sofortmassnahmen sollen schon vor dem Sommer umgesetzt werden. ................................................... von thomas stöckli Das Spital Affoltern und die Stadtspitäler Triemli und Waid wollen ihre in der Onkologie und Radiologie bereits bestehende Zusammenarbeit auf weitere Bereiche ausbauen. Das haben sie Ende November letzten Jahres kommuniziert («Anzeiger» vom 30. November 2018). In der Zwischenzeit wurde die entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Hier von Stefan Gyseler, Präsident der Betriebskommission, und Spitaldirektor Michael Buik, dort vom Zürcher Stadtrat Andreas Hauri und André Zemp, Direktor Stadtspital Waid und Triemli. Am Mittwochmorgen, 9. Januar, trafen sich der gemeinsame Steuerungsausschuss und die Co-Projektleiter zum «Kick-off». Das gemeinsame Ziel: eine hochstehende medizinische Versorgung im Süden der Stadt Zürich und im Bezirk Affoltern. Michael Buik spricht in diesem Zusammenhang von «wohnortnaher Grundversorgung» fürs Knonauer Amt. Bis im Mai sollen erste zusätzliche Fachdisziplinen aus dem Triemli fürs

Fantasievoll inszeniert Eröffnung der Operettensaison in Arth mit «Orpheus in der Unterwelt». > Seite 7

Das rote Auto soll in Hausen bleiben «Mit einem Mobility-Fahrzeug werden zehn Privatautos ersetzt», erklärte Rolf Gehrig von der Genossenschaft Mobility am Informationsanlass vom vergangenen Donnerstag in Hausen. Obwohl der Standort Hausen für die Genossenschaft eigentlich nicht mehr lukrativ ist, konnten die Gemeinde und Mobility-Nutzer eine Aufhebung zum Jahreswechsel 2018/19 in letzter Minute verhindern. Die Zukunft hängt aber von einer besseren Auslastung des Fahrzeuges ab. Denn in Zukunft werde sich die Gemeinde nicht mehr finanziell beteiligen: Die Erhaltung des Mobility-Angebots sei schliesslich keine Kernaufgabe der Gemeinde, so Gemeinderat Gregor Blattmann. ................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen

«Kick-off» zur vertieften Zusammenarbeit. Die Spitaldirektoren André Zemp (Mitte links, Stadtspitäler Waid und Triemli) und neben ihm Michael Buik (Spital Affoltern) mit der unterzeichneten Absichtserklärung, umringt von den weiteren Mitgliedern des gemeinsamen Steuerungsausschusses und der Co-Projektleitung. (Bild zvg.) Spital Affoltern definiert sein – in Form von Spezial-Sprechstunden. Prioritär werden etwa die Bauchchirurgie, Pneumologie, Rheumatologie und Augenheilkunde geprüft.

Zusammenarbeit geprägt von Wertschätzung und Unterstützung Ab Juni sollen sich Vertreter des Spitals Affoltern und des Stadtspitals in den vier Teilprojekten Chirurgie, Frau/Mutter/Kind, Innere Medizin und Akutgeriatrie/Gerontopsychiatrie über weitere sinnvolle Formen der vertieften Zusammenarbeit austauschen. Als Querschnittprojekt durch fast alle Disziplinen kommt die Ambulantisierung dazu. Die Zusammenarbeit muss sich aber nicht auf das Medizinische beschränken. Auch in administrativen

Bereichen könnten die Spitäler zusammenspannen. Die zusätzlichen Fachdisziplinen bringen nicht nur fürs Knonauer Amt einen Mehrwert, sondern auch fürs Stadtspital, setzen sie doch Kapazität frei für die komplexeren Fälle, auf die seine Infrastruktur ausgerichtet ist. Und die Erstkontakte im Knonauer Amt dürften fürs Triemli ihrerseits als Eintrittspforte in die spezialisierte Medizin von Bedeutung sein: Nicht alle, die im Knonauer Amt in die Sprechstunde kommen, werden auch hier behandelt werden können. Entsprechend erlebt Michael Buik die Zusammenarbeit mit dem Stadtspital als wertschätzend und unterstützend. Obwohl die Dringlichkeit auf Seite des Spitals Affoltern angesichts der wegweisenden Abstimmungen vom 19.

Hexen, Häuptlinge und Spiegeleier

Die Verkleidungsfreude kannte am «Füürball» keine Grenzen Am vergangenen Samstag stieg in Obfelden die erste Fasnachtsparty des neuen Jahres. Zu sichten gab es viele Fasnachtsvernarrte in originellen, bunten und oftmals liebevoll gestalteten Kostümen. ................................................... von livia häberling Böse Zungen behaupten ja, an der Fasnacht fehle es hie und da an Stil. Das ist Ansichtssache. Auf keinen Fall fehlt es der Fasnacht jedoch an schrägen Figuren, auf sie ist Verlass. Das war auch am «Füürball» in Obfelden nicht anders: Es tauchten auf: Skelette, der Erzengel Gabriel, Donald Trump, Bären, Einhorn-Cornflakes, ein Orangensaft, Ritter, Hexen, Ärzte, Hasen, Wikinger-Damen, ein Steinbock ... Sie alle waren gekommen, um sich in der

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Mai höher sei, trete man nicht als Bittsteller auf. Mit Spannung erwartet man im Spital Affoltern die Analyse der Patientenflüsse. Sie geben Aufschluss darüber, wie gross das Potenzial ist an Ämtlern, die den Weg ins Triemli eigentlich nicht unter die Räder nehmen müssten – insbesondere für Eingriffe von niedriger Komplexität. «Ich würde behaupten von den 350 stationären Fällen, die wir von 2017 auf 2018 weniger hatten, könnten wir 80 % zurückgewinnen», vermutet Michael Buik. Bis Ende Jahr sollen die Ergebnisse aus den Teilprojekten in einem neuen Zusammenarbeitsvertrag festgehalten werden. Das ist pünktlich zum Start des Bewerbungsverfahrens für die Leistungsaufträge gemäss Spitalplanung 2022.

Sprachgenuss Angelika Overath hat am Sonntagmorgen die Besucher der Lesung in der Regionalbibliothek mit ihrem klug komponierten Roman, bildhafter Sprache und ihrer Persönlichkeit begeistert. Für Erheiterung sorgte sie mit der Anekdote, wie ihre Tochter sie dazu motiviert hatte, eine Sexszene zu schreiben. ................................................... > Bericht auf Seite 4

Lustspiel und Gesang zum 75-Jahre-Jubiläum

Darfs ein Tee sein? Oder lieber ein Spiegelei? Der «Brunch» räumte bei der Maskenprämierung den ersten Preis ab. (Bild Martin Platter) Mehrzweckhalle Zendenfrei zu amüsieren, zu tanzen und zu singen. Dann wurde es später und später, die Flaschen und Becher wurden leerer und

leerer. Es blieb friedlich, aber ein bisschen wild wurde es schon. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Der Jodlerklub Affoltern startete am vergangenen Wochenende mit dem traditionellen Chränzli in sein 75-Jahre-Jubiläum. Die Feierlichkeiten sollen nicht auf einen Festakt beschränkt werden, sondern die Jodler und ihr Publikum während des ganzen Jahres begleiten. ................................................... > Bericht auf Seite 6


Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 15. Januar 2019 in das Bürgerrecht der Gemeinde Aeugst am Albis aufgenommen: • Montagne, Franck Gérald, geboren am 6. Juli 1976, Staatsangehörigkeit: Frankreich, wohnhaft in 8914 Aeugstertal Gemeinderat Aeugst am Albis

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Einbürgerungsausschuss der Gemeinde Bonstetten an seiner Sitzung vom 15. Januar 2019 die folgenden Ausländerinnen und Ausländer in das Bürgerrecht der Gemeinde Bonstetten aufgenommen:

DANKSAGUNG Zum Abschied von

Hans Schneider-Studer

• Berisha Ursula (w), 1988, von Kosovo • Klamet Thomas (m), 1978 mit Klamet Isabella Sonea Katrina (w), 2010, und Klamet Timothy Bastien Finn (m), 2014, von Deutschland • Rotenberg Dustin Benjamin (m), 1983, von Vereinigtes Königreich • Wild Martin Stefan (m), 1968, von Deutschland

Allen, die Hans und uns vor und nach seinem Hinschied in irgendeiner Weise unterstützt und begleitet haben, sagen wir ein riesengrosses

Dankeschön Die Trauerfamilien

Bonstetten, 22. Januar 2019

Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2018 - 2022

Einbürgerungsausschuss

Gemeinde Obfelden

Für den aus dem Gemeinderat zurücktretenden Hubert Treichler ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2018 – 2022 zu wählen. In Anwendung von Artikel 7 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 4. März 2019 Wahlvorschläge beim Gemeinderat Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, einzureichen.

TO D E S A N Z E I G E Wir nehmen Abschied von unserem ehemaligen Gemeinderat (1970 ‒ 1990) und Gemeindepräsidenten (1990 ‒ 2001)

Rolf Grob-Spinner 1. März 1938 ‒ 9. Januar 2019

Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Ottenbach hat (§ 23 GPR). Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden.

Mit Rolf Grob verliert die Gemeinde Obfelden einen hochgeschätzten Menschen, der sein Leben viele Jahre lang in den Dienst der Gemeinde gestellt hat und dessen Wirken von Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein sowie Weitblick geprägt war. Mit grossem persönlichen Einsatz und Tatkraft hat er die Gemeinde Obfelden massgeblich geprägt und weiterentwickelt. Mit Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Rolf Grob. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Lydia, seinen Kindern und der übrigen Trauerfamilie. Für den Gemeinderat Obfelden Thomas Ammann

Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach oder auf der Homepage www.ottenbach.ch erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. 22. Januar 2019 Gemeinderat Ottenbach

Todesfälle Hedingen In Affoltern am Albis ist am Freitag, 18. Januar 2019, gestorben:

Papa, Aurelio geboren am 30. Mai 1939, von Italien, wohnhaft gewesen im Haus Pilatus, Affoltern am Albis.

Für die Gemeindeverwaltung Eveline Meier

Abdankung am Donnerstag, 24. Januar 2019, 15.00 Uhr, in der reformierten Kirche Obfelden.

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Bezirk Affoltern

Mit Pistole und Schweisserbrille Ein bewaffneter Mann hat am Samstagmorgen, 19. Januar, in Bonstetten ein Verkaufsgeschäft überfallen und dabei einige tausend Franken erbeutet.

Dienstag, 22. Januar 2019

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Den Mobility-Standort erhalten Die Gemeinde Hausen hilft, das Weiterbestehen im 2019 zu sichern Für die Genossenschaft Mobility ist der Standort Hausen nicht mehr lukrativ. Daher hätte er auf Ende 2018 aufgehoben werden sollen. Die Gemeinde konnte das zusammen mit Mobility-Nutzern verhindern. Die Zukunft hängt aber von einer besseren Auslastung des Fahrzeuges ab. ................................................... von marianne voss

Der Räuber hat sich mit Kapuze und Schweisserbrille vermummt. (Kapo ZH) Der maskierte Unbekannte betrat um zirka 7.20 Uhr ein Verkaufsgeschäft an der Dorfstrasse in Bonstetten. Dort bedrohte er mehrere Angestellte mit einer Faustfeuerwaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Mit einer Beute von mehreren tausend Franken flüchtete der Täter anschliessend in unbekannte Richtung. Verletzt wurde niemand. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief bislang negativ. Der Täter ist etwa 20 bis 30 Jahre alt und zirka 1.70 bis 1.75 m gross, hat eine weisse Hautfarbe und eine schlanke Statur. Er sprach Schweizerdeutsch und trug eine graue Trainerhose, eine schwarze Kapuzenjacke und eine Schweisserbrille. Personen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Seit gut 20 Jahren steht in Hausen ein Mobility-Fahrzeug, das von vielen Einwohnern gerne und regelmässig genutzt wird. Aber nicht genug. Ende letztes Jahr wollte die Genossenschaft Mobility den Standort aufheben, da das Minimum der erforderlichen Kilometer nicht erreicht wurde. Das liess die Gemeinde nicht einfach so geschehen. Bereits in Rifferswil ist das rote Auto verschwunden, das soll in Hausen nicht auch geschehen! Am vergangenen Donnerstag informierte der Hausemer Gemeinderat Gregor Blattmann, einige der Mobility-Nutzer und Rolf Gehrig von der Genossenschaft Mobility über den Stand der Dinge. Das Interesse war sehr gross, der kleine Saal im Restaurant Löwen füllte sich bis auf den letzten Platz.

Gelungene Rettungsaktion Gregor Blattmann, Umwelt- und Sicherheitsvorstand in Hausen, erklärte, dass die Gemeinde und die Nutzer gleichermassen vom Schliessungsentscheid überrascht worden seien. In einer Blitzaktion setzten sich der zuständige Gemeinderat mit einer Gruppe von Nutzerinnen und Nutzern zusammen und suchten nach einer Rettungslösung. «Die Erhaltung vom Mobility-Angebot in Hausen ist eigentlich keine Kernaufgabe der Gemein-

Am gut besuchten Informationsabend. Vorne links Gemeinderat Gregor Blattmann. Rechts vorne Mitinitiant und Mobility-Nutzer Aschi Rutz und Gast Rolf Gehrig von der Genossenschaft Mobility. (Bild Marianne Voss) de», betonte Gregor Blattmann. «Aber wir möchten zur Energiestadt werden, und da liegt die Unterstützung nahe.» Die Rettungsaktion gelang. Die Nutzerinnen und Nutzer sammelten spontan 3000 Franken, die Gemeinde Hausen übernahm die Defizitgarantie für ungefähr nochmals denselben fehlenden Betrag. Das Fahrzeug wird also im Jahr 2019 weiterhin zur Verfügung stehen. In Zukunft wird sich die Gemeinde aber nicht mehr finanziell beteiligen, sondern Unterstützung bieten bei der Administration oder der Standortsuche. Der Gemeinderat äusserte gegenüber der Genossenschaft Mobility auch einen kritischen Gedanken: Früher seien schwächere Standorte von stärkeren quersubventioniert worden. «Mobility hat sich hier aber vom Genossenschaftsgedanken verabschiedet.»

Mehr Nutzer in Hausen nötig An dem Abend ging es nun natürlich auch darum, neue Interessenten für das Mobility-Angebot zu gewinnen. Denn Ende dieses Jahres kann und soll nicht nochmals eine solche Rettungsaktion durchgeführt werden. Es braucht also in Hausen einige zusätzliche Nutzerinnen und Nutzer vom roten Mobility-Auto. «Unser Ziel ist, den Standort Hausen langfristig zu erhalten», äusserte Georges Köpfli, einer der Organisatoren und Mitinitiant des Anlasses. Er und auch andere Mobility-Nutzer berichteten begeistert von ihren guten Erfahrungen und den fast perfekten Dienstleistungen. Rolf Gehrig von der Genossenschaft Mobility informierte bedauernd, dass trotz Genossenschaftsgedanken ein schlecht genutzter Standort über Jahre dennoch nicht erhalten

werden könne. In seiner Präsentation gab er dann mit viel Engagement einen spannenden Überblick über die Geschichte, die Ziele und die Nutzung von Mobility. 1987 kauften zwei Gruppen von Menschen gemeinsam ein rotes Auto – das war die Geburtsstunde vom Carsharing. Heute stehen an 1500 Standorten in der Schweiz 3000 Fahrzeuge, die von 4600 Firmenkunden und 180 000 Privatpersonen genutzt werden. «Mit einem Mobility-Fahrzeug werden zehn Privatautos ersetzt», erklärte Rolf Gehrig. «Mobility entwickelt sich zum führenden Anbieter für individuelle Mobilität.» Man sei am Ausarbeiten einer Strategie, die einen Ausbau des Angebotes erziele. «Es geht dabei um Themen wie die Möglichkeit von Einweg-Fahrten, den Einsatz von Elektrofahrzeugen in Städten oder von selbstfahrenden Autos.»

zwischen-ruf Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Letzte natürliche Quellen erfassen Kartierungs-Projekt von Pro Natura Aargau schliesst Reusstal ein

Quellen und ihr Wert bekannt sind, können sie überhaupt geschützt werden. «Deshalb werden wir auch Exkursionen zu Quellen anbieten und ihre Bewohner zeigen. (pd.)

Manche erinnern sich vielleicht noch daran, dass ein Schweizer DOK-Film übers Aufräumen gedreht wurde, in dem auch ich zusammen mit einem Coach mein Büro entschlackt habe. (Es ist im Fall immer noch picobello!) Ich blieb in Verbindung mit Selim Tolga, diesem tollen Entsorgungsexperten. So viele Tage zusammen aufzuräumen schweisst zusammen. A propos Schweiss – Selim hat Folgendes erlebt: Frisch geduscht und sogar mit Rasierwasser bespritzt, machte er sich auf den Weg zu einer neuen Kundin. Die hatte ihn gebucht, aber einen Termin ausgesucht, an dem ihr Mann nicht zu Hause war. Er sollte im Glauben bleiben, sie räume ganz allein so super auf. Sie öffnete die Tür, und zur Begrüssung sprang ein junger Hund auf Selim zu. Der kann aber gut mit Tieren umgehen. Er knuddelte den Pudel, und dann wurde ausgemistet. Nun, der Ehemann kam am Abend nach Hause – und wusste sofort Bescheid: «Da war jemand. Du hast das nicht selber gemacht!» Der Hund hat es ihm verraten. Nun kann der Hund nicht sprechen, nur bellen, das aber auch ohne Sinn. Nein – der Hund habe nach Rasierwasser gerochen, (zum Glück nicht seine Frau) als er, der Ehemann, mit ihm geschmust habe. Ute Ruf

Weitere Infos und anmelden für einen Ausbildungs-

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Natürliche Quellen sind wertvolle, aber höchst bedrohte Lebensräume. Pro Natura Aargau sucht freiwillige Helfer für die Kartierung – auch im unteren Reusstal. Quellwasser ist meist kühl und nährstoffarm. Dort können nur Tierarten leben, die hoch spezialisiert und genau an diesen Lebensraum angepasst sind. Natürliche und völlig ungestörte Quelllebensräume sind aber sehr selten geworden. Gründe dafür sind vor allem die Entsumpfung von Bauland, Landwirtschaftsflächen und Wäldern sowie die Fassung von Trinkwasser. Pro Natura Aargau ruft in zwei Pilotgebieten für die Mithilfe bei der Kartierung der natürlichen Quelllebensräume auf. «Für die Mithilfe braucht es keine besonderen Qualifikationen», erläutert die Projektleiterin, Marianne Rutishauser. Von Vorteil sind aber die Freude und Interesse an der Natur sowie eine gewisse Geländegängigkeit, denn die letzten natürlichen Quellen liegen nicht direkt am Strassenrand.

Etwas Sinnstiftendes tun «Die Mitarbeit beim Monitoring ist perfekt für Menschen, die sich gerne in der Natur aufhalten und dabei etwas Sinnstiftendes tun möchten», ergänzt Marianne Rutishauser. In einem halbtägigen Kurs Ende März

Feuersalamander: Diese Mini-Drachen sind lebendgebärend und setzen ihre Larven bevorzugt in quellnahe Bachbereiche ab. (Bild Urs Tester, Pro Natura) 2019 werden die angehenden freiwilligen Helfer und Helferinnen eingeführt, um anschliessend in einem vorgegebenen Gebiet selbstständig mögliche Quellstandorte aufzusuchen, diese auf einem einfachen Formular zu beurteilen und Fotos des Quellbereiches zu machen. Die Ergebnisse der Erfassung sind eine wichtige Grundlage für den Schutz von Quelllebensräumen. Denn nur wenn die letzten natürlichen

Wer hat es verraten?

halbtag (23. März, 9.10 bis 12.15 Uhr, Thalheim; 30. März, 9 bis 12.15 Uhr, Gnadenthal bei Niederwil) bei Marianne Rutishauser, Pro Natura Aargau, aktion-biber-reusstal@pronatura.ch, Tel. 062 823 00 20.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. Januar 2019

«Das Schreiben frisst das Leben» Lesung aus dem Roman «Ein Winter in Istanbul» von Angelika Overath Am Sonntagmorgen lud die Regionalbibliothek Affoltern zusammen mit Kultur Affoltern zur Lesung mit Angelika Overath – ein differenzierter, sinnlicher Sprachgenuss und eine Auseinandersetzung mit Themen rund um Persönlichkeitsentwicklung, Beziehungsfähigkeit, Ambivalenzen, Kulturen und Religionen.

Sonnenuntergang zu erleben, am Meer in Cafés zu sitzen, durch Gassen und Märkte zu schlendern und sich in einem Hamam massieren zu lassen. Der Kellner Baran, aufgewachsen in Deutschland, lässt ihn die Stadt lebendig und vielschichtig erleben. Mit den Gesprächen zwischen den Protagonisten kann Angelika Overath Themen vermitteln, die sie selbst brennend interessieren. Das Betrachten von Mosaikfragmenten ist nicht nur eine Schilderung eines Kunstwerkes, sondern bedeutet eine Auseinandersetzung mit Religion, mit dem Miteinander der Menschen – oftmals in Form von Metaphern. Baran führt Cla auch ein in die Liebe zwischen Männern. Was als Abenteuer, als Flirt unter Männern begann, wird ernst. Und als Alva nach Istanbul kommt, kompliziert.

................................................... von regula zellweger Istanbul ist eine Stadt auf zwei Kontinenten, sie vereint östliche und westliche Kultur. Der Bosporus hat zwei Strömungen – vom Schwarzen Meer und aus dem Schwarzen Meer. Der Bündner Mittelschullehrer Cla verbringt ein halbes Jahr in der 15-Millionen-Stadt und lebt in einem kleinen Bündner Bergdorf. Cla liebt eine Frau, und dann auch einen Mann. Gegensätze, Ambivalenzen machen diesen Roman interessant, spannungsvoll. Um drei Menschen rankt sich der Roman «Ein Winter in Istanbul» von Angelika Overath – der erste Band einer Trilogie. Cla, 45, ist Mittelschullehrer im Engadin. Er hat eine Beziehung zur attraktiven Sportlehrerin Alva, 35. Ein schönes Paar, ist man sich im Umfeld der beiden einig. Sie möchte eine Familie. Er weiss nicht, was er will. Seine Lösung ist die Möglichkeit einer Auszeit in Istanbul, wo er dem Leben und Wirken von Nikolaus von Kues nachforschen will. Der gebildete

Stadtpolizei zieht Schnellfahrer aus dem Verkehr Die Stadtpolizei Affoltern führte am Donnerstag, 10. Januar, von 8.50 bis 10.12 Uhr in Obfelden eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Bei winterlichen Verhältnissen mit Schneefall passierten 132 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Elf Fahrzeuglenker (8.3 %) fuhren zu schnell. Spitzenreiter war ein Autofahrer mit 93 km/h, erlaubt gewesen wären 50 km/h. Eine Patrouille der Stadtpolizei Affoltern konnte den Fahrzeuglenker anhalten und kontrollieren. Er musste seinen Führerausweis an Ort und Stelle abgeben. Zudem wurde er bei der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis angezeigt. (tro)

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Wunsch nach Toleranz

Autorin, Journalistin und Dozentin Angelika Overath begeisterte die Besucher der Lesung mit ihrem klug komponierten Roman, Vielschichtigkeit, sinnlicher und bildhafter Sprache und ihrer lebendigen, offenen Persönlichkeit. (Bild Regula Zellweger) deutsche Philosoph, Theologe und Mathematiker aus dem 15. Jahrhundert gehörte zu den ersten deutschen Humanisten – in seiner Denkweise des friedlichen Nebeneinanders von Religionen ein früher Lessing. Clas Reise nach Konstantinopel führt ihn zurück in die Zeit des Konzils von Basel, als Nikolaus von Kues von Konstantinopel nach Venedig reiste, und beschert ihm in der Gegenwart

eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst, die Entscheidungen für die Zukunft erzwingt.

Liebeserklärung an Istanbul Angelika Overaths Roman ist bessere PR für die Stadt am Bosporus als mancher Reiseführer. Man hat Lust, die sinnlich beschriebenen Orte aufzusuchen, beispielsweise wie Cla den

Um Istanbul so lebendig beschreiben zu können, muss man es gut kennen. Angelika Overath lebte in der Türkei, nutzte ein Stipendium, um sich in die Stadt einzuleben. Sie erzählte beispielsweise, wie anders sie sich fühlte, als sie mit einem Kopftuch durch Istanbul ging. Frauen ohne Kopftuch beachteten sie kaum, Frauen mit Kopftuch suchten Augenkontakt, sahen sie schwesterlich an. So tun als ob, Lügen, die nicht wirklich Lügen sind, sind im Leben von Cla ein Thema. Sein Aufenthalt ist eine Identitätssuche – die ihn zunächst vor allem verwirrt. «Für einen der aus den Bergen kam, war diese

Stadt die Hölle. Er ist überfordert. Zu viel Verkehr, zu viele Menschen, zu viele Sprachen.»

Sprachkünstlerin Die Lesung und die Gespräche vergingen im Flug. Die Autorin und Journalistin beantwortete Fragen offen und ehrlich. Das Publikum lachte, als Angelika Overath beschrieb, wie ihre Tochter sie dazu motiviert hatte, eine Sexszene zu schreiben. Nachdenklich stimmte die Frage, ob Journalisten Länder als Reisedestinationen vermitteln sollen, in denen Journalisten verfolgt, Menschen gefoltert werden. Auch gefragt zu ihrem Schreiben war sie ganz ehrlich: «Romanschreiben ist Lebenszeit. Lohnt es sich, so viel Zeit ins Schreiben zu investieren, statt ins eigene Leben?» Die Dozentin am MAZ und vielfache Literaturpreisträgerin legt bewusst Schreibpausen ein. Wohnhaft im Engadin und eben eingebürgert als Schweizerin bewegt sie sich auch gern in der Natur, möchte wieder Klavier spielen, wird bald Grossmutter und möchte Zeit mit dem Enkelkind verbringen ... Und doch wird sie sich im Herbst mit dem Schreiben des Folgeromans aus der Sicht von Baran wieder dem Schreibprozess mit all seinen Höhen und Tiefen aussetzen. Trotz ihrer Aussage: «Das Schreiben frisst das Leben.» Weil offenbar Schreiben für Angelika Overath Leben ist. Nächste Lesung in der Regionalbibliothek: Freitag, 8. Februar, 20 Uhr, mit dem Schweizer Krimiautor Sunil Mann. Anschliessend Apéro.

Zum Jubiläum den Kehricht einsammeln Franz Liebhart, seit 25 Jahren Dileca-Geschäftsführer Ein Rollentausch als «Geschenk» der Mitarbeitenden: Zu seinem 25-Jahre-Dienstjubiläum als Geschäftsführer des Diensleistungscenters Amt (Dileca) ging Franz Liebhart am Freitagabend auf Kehrichtsammeltour, allerdings nur für wenige Minuten. ................................................... von werner schneiter Mitarbeitende und Gemeindevertreter versammelten sich am Freitagabend an der Geschäftsadresse der Dileca in Affoltern zum traditionellen Jahresessen, allesamt als «Geheimnisträger». Denn Jubilar Franz Liebhart wusste nichts von seinem «Glück» – nichts davon, dass zu ungewohnter Stunde der Kehrichtsammel-Lastwagen vorfuhr. Und dass Feuerpolizei-Mitarbeiterin Cornelia Eichenberger ein «Übergwändli» bereithielt. Unverhofft sah sich der Chef unter Gelächter der Anwesenden einem Rollentausch ausgesetzt. Kehrichtsäcke einsammeln, hiess der «Befehl», den der Jubilar in Begleitung von Dileca-Verwaltungsratspräsident Gregor Blattmann auszuführen hatte. Und das bei empfindlicher Kälte – ein harter Job, den da die Männer des Sammeldienstes von der seit 2018 im Auftrag der Dileca tätigen Firma Obrist täglich erfüllen.

Vom Zweckverband zur interkommunalen Anstalt 13 Ämtler Gemeinden bilden die Trägerschaft der Dileca. Für die Besorgung der Kehricht- und Grüngutabfuhr sind Jonen, Islisberg und seit 1. Januar 2019 auch Stallikon dabei – mittels Anschlussverträgen. Wie in

einer Aktiengesellschaft fungiert ein Verwaltungsrat als strategische Leitung. Er wird seit Beginn der neuen Amtsdauer vom Hausemer Gemeinderat Gregor Blattmann präsidiert. Er hat den Stab vom ehemaligen Maschwander Gemeindepräsidenten Andreas Binder übernommen. Die Umwandlung vom Zweckverband in eine interkommunale Anstalt erfolgte im Jahr 2010 – die Funktion ist die gleiche geblieben: Die Dileca verantwortet die Kehricht- und Grüngutverwertung, beinhaltend das Einsammeln, den Transport, die Verbrennung bzw. die Vergärung.

Kompetenzzentrum Der Aufgabenkreis der Dileca ist jedoch grösser; sie ist zum Kompetenzzentrum mutiert und im Auftrag der kantonalen Gebäudeversicherung für den übergeordneten Brandschutz zuständig, zum Beispiel in Gefängnissen oder in Altersheimen. Dazu gesellen sich das Abfallmanagement für acht Gemeinden (Transport, Verwertung und Rückvergütung) sowie der Abfallunterricht an Schulen. Die Abtei-

Zum 25-Jahre-Jubiläum in ungewohnter Rolle: Dileca-Geschäftsführer Franz Liebhart (links) und Verwaltungsratspräsident Gregor Blattmann gehen auf (kurze) Kehrichtsammeltour, derweil Feuerpolizeimitarbeiterin Cornelia Eichenberger mittels Plakat gratuliert. (Bild Werner Schneiter) lung Feuerpolizei der Dileca beschäftigt fünf Brandschutzexperten. Ein Mitarbeiter beschäftigt sich mit der

Tierkadaververwertung. Insgesamt beschäftigt die Dileca neun Mitarbeitende (einschliesslich Geschäftsführer).

Fast 15 000 Tonnen eingesammelt Im vergangenen Jahr hat der Sammeldienst der Dileca in 15 Gemeinden gut 14 800 Tonnen Siedlungs- und Grüngutabfälle eingesammelt. Das entspricht einer Zunahme von 1,2 Prozent. Von der Dileca liegen inzwischen die detaillierten Sammelzahlen des Jahres 2018 vor. So kamen in dieser Zeitspanne in den genannten

Gemeinden fast exakt 6000 Tonnen Hauskehricht zusammen, der in der KVA in Dietikon den Flammen übergeben wird. Das sind 6,47 Prozent mehr als im Vorjahr und entspricht dem Verbrauch von 1,25 Millionen Kehrichtsäcken. Im Weitern haben die Männer der einsammelnden Firma Obrist auf ihren täglichen Touren fast 40 000 Gewerbecontainer geleert. Das sind 2211 Tonnen, 3.04 Prozent weni-

ger als 2017. Auch beim Grüngut zeigt die Statistik eine leichte Abnahme: Knapp 6600 Tonnen oder 1,79 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Bei der Tierkadaververwertung kommen laut Franz Liebhart aus den Bezirken Affoltern und Dietikon jährlich etwa 100 Tonnen tierische Abfälle zusammen, die in Bazenheid der Verbrennung zugeführt werden. (-ter.)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. Januar 2019

Der Boden klebte, die Stimmung bebte Rund 600 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler feierten am «Füürball» in Obfelden eine berauschte Party Am Fasnachtsauftakt vom vergangenen Wochenende in Obfelden ging es wild zu und her. Besonders am Schluss. Ein Protokoll der letzten Party-Stunde. ................................................... von livia häberling 2:02 Uhr: «Seid ihr alle noch da?», ruft der Sänger der Band Alpenstarkstrom. «Ueeeeee», schreit es zurück. Alle noch da, die letzte Stunde kann beginnen.

2:08 Uhr: Ein Topgun-Pilot führt – zum Glück nicht in der Luft – einen Fight, den er nicht gewinnen kann: Er kämpft gegen Müdigkeit.

2:17 Uhr: Jetzt ist Olaf Henning dran. «Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer», trällert er. Ein Glücksfall: Die meisten haben ihr Lasso dabei – und imitieren nun mit ihren Armen und Händen Kreisbewegungen.

Die «Vollgashöckler» aus Hedingen sorgten für ausgelassene Stimmung beim Publikum. Nach den Pauken und Trompeten war es um Mitternacht Zeit für die Maskenprämierung ...

... bei der auch die «Charlie Chaplin»-Crew ein Couvert für den 2. Platz entgegennehmen durfte. Glückwunsch!

2:20 Uhr: Der Topgun-Pilot hat kapituliert. Nur seine Truppe denkt nicht an einen Rückzug aus der belagerten Zone.

2:30 Uhr: Nach Olaf und den anderen Schlagerfreunden darf DJ Ötzi ran. Und dann Tim Toupet. Und dann Mickie Krause. Malle in Obfelden. Warum gibts auf der Karte eigentlich keinen Sangria?

2:33 Uhr: Die Tanzfläche leert sich, das schafft Platz für Profis. Ein Paar wirbelt besonders flink übers Parkett. Jetzt ist der Moment, um zu zeigen, was man im Discofox-Tanzkurs gelernt hat.

Auch «Joker» war da – und brachte seine Freundin mit.

Und diese vier Damen: gfürchig! – Aber durchaus auch bezaubernd ... (Bilder Martin Platter)

2:39 Uhr: Auf der Damentoilette ist pragmatische Hilfe unter Freundinnen gefragt. Nicht jedem Schneewittchen und jedem Rotkäppchen hat der Jägermeister gut getan …

2:42 Uhr: Elvis übernimmt: «The warden threw a party in the county jail / The prison band was there and they began to wail.» Die beiden Discoföxler können jetzt entweder den Jive auspacken – oder einpacken.

2:47 Uhr:

Dann brach die letzte Stunde an: Es wurde noch ein bisschen wilder, ein bisschen hemmungsloser, ein bisschen unbekümmerter. Der Boden klebte, die Stimmung bebte. Es wurde geträllert ...

... und auf den Tischen geschunkelt und getanzt. Ah ja: und getrunken. So viel Bewegung gibt schliesslich Durst.

Auf einem der Festbänke feiern zwei Vernarrte ihre eigene Party. Da passieren in aller Öffentlichkeit ganz intime Dinge. Erst küssen sie sich, und dann wandert seine Hand ihrem Rücken entlang hinunter, und noch ein bisschen, während die andere Hand … – So, das muss reichen.

2:50 Uhr: Noch 10 Minuten, dann ist Schluss. Weil man im Zendenfrei, anders als in einer Beiz, nicht lüften kann, sind jetzt die Verleider-Songs dran. Robbie Williams steuert «Angels» bei.

3:01 Uhr: In der Mehrzweckhalle geht das Licht an. «Was isch jetzt? Ende Gelände?», fragt einer. Öppe so.

Häuptling Zensurbalken und Häuptling müdes Lid posierten mit einem Eisbären noch für ein letztes Foto ...

... und dann war es irgendwann Zeit fürs Bett. Oder einfach für einen PowerNap am Tisch. Gute Nacht!

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Dienstag, 22. Januar 2019

Ländler, Jodler und eine turbulente Komödie Chränzli und Theater des Jodlerklubs Affoltern zum 75-Jahre-Jubiläum

Ganz grosses Kino der Jodlerinnen und Jodler im Kasinosaal in Affoltern.

Der Jodlerklub Affoltern feierte mit dem traditionellen Jahreskonzert und einem Lustspiel auch sein 75-Jahre-Jubiläum. Wie seit vielen Jahren war auch diesmal der Kasinosaal sowohl am Freitag- wie auch am Samstagabend und Sonntagnachmittag ausverkauft. ................................................... von martin mullis Kaum hatte der Präsident des Jodlerklubs Affoltern, Werner Haas, die Gäste im vollbesetzten Kasinosaal herzlich willkommen geheissen, stimmten die vier Jodlerinnen und die über 20 Jodler das Lied «Schwyzerbode» an. Sie verwandelten den Saal in eine Oase der Gemütlichkeit und weckten bei

den begeisterten Besuchern Heimatgefühle. Die Jodler feierten am vergangenen Wochenende gleichzeitig mit dem traditionellen Chränzli ihr 75-JahreJubiläum. Der Präsident betonte, dass mit dem diesjährigen Jodlerwochenende dieser Anlass seit 1944 tatsächlich bereits 75 Mal durchgeführt wurde. Der Jodlerklub Affoltern will nicht ein einzelnes Fest, sondern während dem ganzen Jahr mit jedem Auftritt das Jubiläum mit der Bevölkerung feiern. Das gelang ihnen denn auch am Freitag- und Samstagabend sowie am Sonntagnachmittag perfekt. Mit zehn offiziellen Jodelliedern begeisterten sie unter der Leitung von Therese Lüscher die Fans der Volksmusik. Sympathisch und mit viel Witz führte das Moderatoren-Paar Carmen Flüehler und Roger Wyss durch das Programm. Die Lieder mit den Titeln «Us de

Stress für das Zwerchfell der Zuschauer: Die turbulenten Ereignisse auf der Bühne. (Bilder Martin Mullis) Berge», «Schwyzerbode» oder «D’Meitschi i der Suuntigstracht» verströmten pure Gemütlichkeit und harmonisches Brauchtum.

Mit dem Nachttopf ins Nirwana geschickt Die anspruchsvollen Lieder der Jodler wechselten mit witzigen und fantasievollen Einlagen vom Quartett und einem Quintett, so dass der etwas über einstündige Auftritt für viele Zuhörer viel zu schnell endete. Nach der grossen Pause hiess es dann für die erwartungsvollen Kasinobesucher «Vorhang auf!». Die Laienschauspieler der Theatergruppe, welche in den letzten 75 Jahren sage und schreibe bloss ein einziges Mal pausierte, betraten mit ziemlichem Getöse die Bretter, welche natürlich auch im Kasinosaal

die Welt bedeuten. «Alles nur Theater» hiess der Schwank. In drei Akten wurden einige der Protagonisten nicht nur mit einem Nachttopf ins Nirwana geschickt, sondern auch beleidigt, geküsst und zum guten Ende gar verheiratet. Das Zwerchfell der gutgelaunten Gäste wurde einem veritablen Stresstest unterzogen und der Schlussapplaus war natürlich entsprechend euphorisch. Die turbulente Bauernkomödie passte ausgezeichnet zum Vereinsjubiläum und die Stars auf der Bühne genossen den Beifallssturm sichtlich.

Souffleuse kaum gefordert Selbst Souffleuse Irene Arnold, die Frau, für die der Begriff Klaustrophobie ein absolutes Fremdwort ist, kletterte strahlend aus der engen Kiste vor

der Bühne. Sie bedeutet für die Schauspieler eine beruhigende Rückversicherung und sie betonte zufrieden, dass sie auch an diesem Wochenende nicht wirklich gefordert wurde. Eine traditionelle und überaus sympathische Tradition des Jodlerklubs Affoltern ist am Sonntagnachmittag auch die Reservierung einer ganzen Tischreihe für über 20 Bewohner der Stiftung Solvita «Götschihof», für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung. Sie genossen die Jodellieder und verfolgten mit riesigem Interesse und Anteilnahme die ungestümen und lustigen Geschehnisse auf der Theaterbühne. Sowohl die Jodellieder als auch der Schwank der Theatergruppe darf als Zeugnis eines heimatverbundenen und überaus rührigen Vereins mit grossem Engagement bezeichnet werden.

Rifferswil im Banne von Musik und Theater Der Gesangsverein und die Theatergruppe brillieren auf der Bühne Unterhaltung in höchster Qualität in der Mehrzweckhalle Rifferswil bietet der Gesangsverein im Rahmen des Chränzli 2019. Das zweiteilige Programm umfasst einen Chorauftritt und ein Lustspiel in drei Akten. Am 26. Januar findet eine weitere Abendaufführung statt. ................................................... von mario gavazzi Unter dem Titel «Von Stadt zu Stadt» erleben die Gäste eine musikalische Rundreise. Als eine Art Reiseleiterin stellt Patricia Oberle die Songs in ihrer gesamten geografischen Ausdehnung vor: Der Chor legt eine Strecke von stolzen 12 273 Kilometern zurück! Sie beginnt im Osten mit dem Werk Moskau in einer Bearbeitung von Otto Groll. Mit dem Lied Strassen unserer Stadt vermittelt der Gesangsverein unter der Leitung von Andreas Fischer viel Atmosphäre, wie sie Grossstädte in der einen oder anderen Form kennen. Das Werk gründet auf dem vor 50 Jahren vom englischen Songwriter Ralph McTell komponierten Lied Streets of London. Die vielen Seiten der Stadt Budapest an der Donau werden ebenso musikalisch dargestellt wie mit dem Werk Weisse Rosen aus Athen von Nana Mouskouri. Selbstverständlich ohne Hintergedanken auf die Schlagzeilen brillieren die Sängerinnen und Sänger mit Aux Champs Elysées. Fünfzig Jahre sind vergangen, seit das Chanson von Joe Dassin die Hitparaden geprägt hat! Den Kreis in die engere Heimat schliesst das Stück Mis Dach isch de Himmel vo Züri des unvergesslichen Werner Wollenberger, gefolgt vom musikalisch-geografi-

Gesangliche Europatour unter der Leitung von Andreas Fischer und musikalisch begleitet durch Stephan Wiedmer. schen Abstecher zu den Tulpen aus Amsterdam! Stephan Wiedmer begleitet den Chor am Klavier.

Wenn Männer den Ausgang suchen Nach der Pause folgt der Auftritt der Theatergruppe. Das Lustspiel in drei Akten wird gespielt von Patricia Oberle und Peter Hegnauer in der Rolle des Ehepaars Tobler, Pirmin Hurter in der Rolle von Markus Gebert, der als Freund von Franz Tobler mit diesem in arge Verlegenheit gerät. In weiteren Rollen treten Claudia Bucher als Nachbarin Norma Müller, Barbara Heimann als Barbesitzerin Lisa und Daniela Emmanuello als Barmitarbeiterin Stefanie auf. Zur Aufklärung tritt Kommissar Kurt Kammer in Szene, dargestellt von Hannes Haller. Wenn zwei befreundete Ehemänner von ihren Frauen etwas an der kurzen Leine gehalten werden,

braucht es Kreativität im Umgang mit dieser Situation. Franz Tobler und sein Freund Markus tun es auf eigene Art, den wöchentlichen Ausgang zu gestalten. Sie gründen ein Hilfsprojekt für Eisbären in Not! Die dazu notwendigen wöchentlichen Sitzungen sind die plausible Ausrede für ihre Besuche in der Bar Blue Island. Dort hat es keine Eisbären in Not und das Hilfsprojekt ist nur der Vorwand für Männerabende, wo leicht bekleidete Frauen umfassend für das Wohl der Gäste sorgen.

ren an Kleidern und Russ in den Gesichtern in der Wohnung des Ehepaars Tobler auftauchen, nimmt das Chaos seinen Lauf! Sogar Polizeikommissar Kurt Kammer muss ermitteln! Wie so oft in solchen Fällen beteiligt sich die übereifrige Nachbarin Norma mit ih-

ren Beobachtungen an der Aufklärung der offenen Fragen! Im Strudel des Geschehens gerät aber auch Gerda Tobler ins Zwielicht der Barszene! Wer erfahren möchte, wie diese Geschichte ausgeht, kann dies am nächsten Samstagabend in Rifferswil erleben. Die Theatergruppe erntete letztes Wochenende, wie schon der Gesangsverein im ersten Programmteil, grossen Applaus. Hohen Anteil am Publikumserfolg dürfen auch die Bühnenmannschaft unter der Leitung von Tom Oberle, die Regie (Levente Paal und Heidi Hottinger), Technik (Hanspeter Thöni und Peter Hegnauer) sowie Maske (Heidi Hottinger und Trix Hägi) für sich buchen. Karin Hegnauer (Souffleuse) und Dölf Heimann (Support) sorgen im Hintergrund für den perfekten Auftritt. Der vor vier Jahren durch Zusammenschluss des Frauen- und Männerchors hervorgegangene Verein wird auch dieses Jahr dem Motto gerecht: Singen macht Freude, fördert Emotionen und die Gemeinschaft. Die Leistung der Theatergruppe des Gesangsvereins darf ebenfalls unter diesem Titel gewürdigt werden!

Ein Jubiläum mit Folgen Ein Vierteljahrhundert dauert die angebliche Hilfstätigkeit der beiden Freunde und das ist jubiläumswürdig, findet zumindest Franz’ Ehefrau Gerda. Das bringt die beiden in akute Verlegenheit. Als die Bar Blue Island gar ausbrennt und die beiden «leichten» Damen plötzlich mit Brandspu-

Die beiden untreuen Ehemänner erörtern mit den Bardamen Auswege aus der verzwickten Lage! (Bilder Mario Gavazzi)


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«Üppig, farbenfroh und lebenslustig» Eröffnung der Operettensaison in Arth mit «Orpheus in der Unterwelt» Die Theatersaison in Arth ist eröffnet. Mit «Orpheus in der Unterwelt» kommt ein Werk auf die Bühne, dessen überraschende, aufwändige und fantasievolle Inszenierung vollständig überzeugt. Das Premierenpublikum war rundum begeistert. Die Aufführungen finden bis Ende März statt. ................................................... von marianne voss Unter den Operettenfreunden im Säuliamt ist das Theater Arth beliebt. Der Anfahrtsweg ist nicht weit, und der Genuss von professioneller Musik, schönen Kostümen und einem raffinierten Bühnenbild garantiert. Dieses Jahr geht es auf der Operettenbühne in Arth nicht um die typischen höfischen Intrigen oder Verwechslungsspiele, sondern um die griechische Mythologie. Das könnte nun elitär oder verstaubt klingen, doch bei den griechischen Göttern war ganz ähnlich wie bei den irdischen Adeligen so einiges los. Und wenn die griechischen Götter und ihr Liebesleben parodiert und mit aktuellem Witz angereichert werden, dann gibt es sehr viel zu lachen. Effektiv ging es damals zur Zeit der Uraufführung 1858 darum, die Doppelmoral der Gesellschaft zu karikieren. «Orpheus in der Unterwelt» wird in Arth zum ersten Mal aufgeführt. Die vielseitige Musik von Jacques Offenbach verbreitet Heiterkeit und ist ein Genuss fürs Ohr. Das Stück spielt auf den drei Ebenen Erde, Himmel und Hölle. Diese werden mit beeindruckenden Bühnenbildern dargestellt: lieblich, glänzend und feurig. Das Auge trifft aber nicht nur bei den Bühnenbildern auf sinnliche Fülle,

Die Geschichte dreht sich um die Entführung von Eurydike in die Unterwelt und ihre Befreiung zum Leben als Bacchantin (Anhängerin des Weingottes). Während sich die Götter im Olymp vor allem langweilen, geht es bei Pluto in der Hölle lebenslustig zu und her. Bacchus wird gehuldigt und natürlich wird dort auch der berühm-

wir gratulieren

forum

Zum 90. Geburtstag

Alte müssen auf den Strich

Am Donnerstag, 24. Januar, feiert Maria Hug in Ottenbach zusammen mit der Familie ihr 90. Geburtstagsfest. Wir wünschen ihr, dass sie weiterhin vital und «zwäg» bleibt und gratulieren ihr von Herzen.

Zum 80. Geburtstag Am Donnerstag, 24. Januar, hat Rita Auguste Heynen-Saure in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Zum hohen «Runden» gratulieren wir ganz herzlich und wünschen ein schönes Fest. anzeige

Szene im Himmel. Alle zeigen auf Pluto, der Eurydike entführt hat. (Bild Theater Arth) sondern auch bei den Kostümen. Kein Aufwand wurde gescheut. Ob Solisten oder Chormitglieder, alle stellen eine Persönlichkeit oder Gottheit dar und tragen die entsprechenden Gewänder mit üppigem Kopfschmuck.

Einsatz für grossartige Inszenierung

Zur Prüfung der Fahrtauglichkeit von Senioren – ein Erlebnisbericht. «Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr». Kaum geboren, beginnt ein nie endender Lernprozess. Ab dem ersten Tag: Nuggi abgewöhnen, Spinat essen, lernen, ohne Windeln leben, Sprechen. Später Rechnen, Schreiben lernen, Französisch, Italienisch, Englisch beherrschen, Prüfungen und Tests bestehen. Dann Familie gründen und Kinder zeugen, Karriere planen, sich weiterbilden, Sport und Freizeit optimieren, mit Geld und auch sonst haushalten lernen, schliesslich Altersvorsorge organisieren, Pensionierung vorbereiten und geniessen …

te Cancan getanzt. Sandro Forni, Präsident der Theatergesellschaft Arth, fasst die Inszenierung mit den Attributen «üppig, farbenfroh und lebenslustig» zusammen. Rund 200 Personen seien auf und hinter der Bühne im Einsatz, Laien und auch Profis, betont er. «Und das ergibt zusammen eine wunderbare Mischung mit einer hohen Professionalität.» Die Regie wird zum ersten Mal von Elja-Duša Kedveš geführt. Schon seit vielen Jahren war sie in Arth für die Choreografie verantwortlich, jetzt hat die erfahrene Musiktheater-Regisseurin sich mit grossem Enthusiasmus für eine grossartige Inszenierung eingesetzt. «Ich kannte die langjährigen Mitarbeitenden hier in Arth und dach-

Wenn man das Gefühl hat, alles nach bestem Wissen und Gewissen geschafft zu haben, motiviert Vater Staat mit neuen Anreizen. Das Privileg, auch im Alter Auto fahren zu dürfen, kann man sich mit einigen einfachen Tests erhalten: Eine Uhr zeichnen, welche 11 Uhr anzeigt. Auf einem Strich am Boden fünf Meter gehen. Auf einem Bein stehen, ohne umzukippen. Nachdem ich auch diese Herausforderung des Lebens annehmen will, habe ich im Keller eine weisse Linie gezogen und balanciere täglich darauf hin und her. Ausserdem stehe ich auf einem Bein und versuche nicht umzukippen. Ungeübt im Zeichnen, kreiere ich ein Sortiment von Uhren, welche alle 11 Uhr anzeigen.

te: Das möchte ich nutzen.» Sie habe sich zum Ziel gesetzt, das Bühnenbild, die Musik, die Choreografie und die Kostüme zu einem Gesamtwerk zusammenzuführen. «Es ist ein humorvolles Stück. Schon früher machte es den Leuten Spass, die alten Sagen umzudenken und mit Aktualitäten anzureichern. So soll es auch jetzt in Arth sein.»

Erwartungen übertroffen Unter den Solisten sind wieder bekannte Gesichter aber euch einige neue Akteurinnen und Akteure zu sehen. Die musikalische Leitung hat Beat Blättler inne, der schon zum siebten Mal in Arth mitwirkt und es

Stolz und gut vorbereitet gehe ich zum «Autofahr-Test». Dieser wird zur totalen Enttäuschung. Mein Hausarzt hat keine weisse Linie, bittet aber, sich vorzustellen, es hätte eine, und gerade darüber zu laufen. Auf einem Bein stehend, durfte ich die Luxusvariante vorführen, indem ich auch noch gleichzeitig beide Augen schliessen musste. Die Uhr durfte ich selbstverständlich auch zeichnen, aber leider musste sie nicht 11 Uhr sondern 8 Uhr anzeigen. Es mag sinnvoll sein, die Fahrtüchtigkeit von Rentnern zu testen. Sie auf den «Strich zu schicken» ist nicht nur eine Schikane, sondern menschenunwürdig … Walter Laubscher, Affoltern a. A.

Für den Schutz des Klimas Am letzten Samstag hiess die Schlagzeile auf der Frontseite des Tages Anzeigers «Zehntausende Schüler streiken für den Klimaschutz». Diese Schlagzeile hat mich sehr gefreut. Ungefähr 22 000 Jugendliche (!) streikten am «Fridays for Future» in der Schweiz, in ganz Europa waren es noch viele mehr. Die jungen Menschen setzen damit ein starkes Zeichen, nämlich dass ihnen der Klimaschutz wichtig ist und dass es Zeit ist, dass die Politik handelt. Dies stimmt mich hoffnungsvoll. Es gibt viele Möglichkeiten sich fürs Klima zu engagieren – eine davon

ist ein überzeugtes Ja zur Zersiedelungsinitiative (https:/www.zersiedelung-stoppen.ch/initiative). Zersiedelung bedeutet Landschafts-, Energieund Ressourcenverschleiss sowie mehr Verkehr. Die Initiative packt eines der grössten Schweizer Umweltprobleme an. Die Zersiedelung hat in der Schweiz über die vergangenen Jahrzehnte laufend zugenommen. Jede Sekunde wird 0.8 m² Grünfläche verbaut. Nach einer Minute sind das bereits 48 m². Nach einer Stunde sind es schon 2880 m², die Grösse von sieben Turnhallen. Am Ende des Tages kommt man auf eine Fläche von

69 120 m², das entspricht der Fläche von acht Fussballfeldern! Und nach einem Jahr summiert sich das auf 24 883 200 m², also fast 25 km². Dies entspricht in etwa der Fläche der Stadt Basel. Wollen wir dies wirklich? Wir haben es in der Hand, die Zersiedelung zu bremsen – besten Dank für Ihre Stimme. Noch ein Termin zum Reservieren: Am Samstag, 5. Oktober, findet in Bern eine nationale Demonstration fürs Klima statt – alle Generationen sind willkommen! Lilian Hurschler, Grüne Affoltern a. A.

wieder versteht, die Musik und den Gesang von Amateuren und Profis zu einem wunderbaren Klangerlebnis zu machen. Nach der erfolgreichen Premiere war sich das Publikum einig: Das Ziel der Regisseurin war erreicht worden. Die Inszenierung hat alle Erwartungen übertroffen und rundherum überzeugt. Die Attribute könnten ergänzt werden durch: effektvoll, überraschend, witzig, ungewöhnlich oder auch sehr fantasievoll. Aufführungen bis Ende März. Infos und Platzreservierung unter www.theaterarth.ch oder Telefon 041 855 34 20. Infos zur Anreise aus dem Säuliamt mit dem Aemtler-Car unter www.aemtler-car.ch.

Ja zu den kantonalen Vorlagen Abstimmungen vom 10. Februar. Die Zersiedelungsinitiative vertritt zwar ein wichtiges Anliegen. Die wesentlichen Punkte sind aber bereits im Raumplanungsgesetz geregelt, welches im Kanton Zürich auch bereits umgesetzt wird. Auf nationaler Ebene lehnt die CVP die Initiative ab. Die Zersiedelungsinitiative ist starr und undifferenziert und könnte sich daher sogar kontraproduktiv auswirken. Beide kantonalen Vorlagen empfiehlt die CVP zur Annahme. Die Hundegesetz-Änderung setzt mit der Abschaffung des starren Kursobligatoriums mehr auf die Eigenverantwortung der Hundehalter, welche freiwillig weiterhin Kurse zur Hundeausbildung besuchen können. Der Nutzen von Kursen für die Hunde und ihre Halter wird nicht in Zweifel gezogen. Das Wassergesetz bringt eine nötige Aktualiserung, mit der Annahme des Gesetzes wird die öffentliche Wasserversorgung für alle sichergestellt bleiben. CVP Bezirk Affoltern

Zu den Vorlagen vom 10. Februar werden am 5. Februar letztmals Zuschriften veröffentlicht. Diese müssen die Redaktion bis Freitagmittag, 1. Februar, erreichen. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Einfacher lernen

«Lapsus» digital

Die Chresta Fahrschule hat zwei neue Fahrzeuge mit Automatikgetriebe angeschafft. > Seite 10

Peter Winkler und Christian Höhener kommen mit «On/Off» nach Affoltern. > Seite 11

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Starke Heimteams Spass, Fairplay und Nachwuchsförderung am Korbballturnier in Hausen. > Seite 15

Selina Frey arbeitet an einer Recycling-Brille Serie «Lernende»: Augenoptikerin bei BOA, Büchi Optik Affoltern Im Sommer wird Selina Frey die Augenoptikerlehre beenden – und sie weiss auch schon, wie es weitergeht. Sie wird das Fachhochschulstudium zum Bachelor of Science (FH) in Optometrie in Angriff nehmen. Beruflich hat sie sich bereits heute mit einer Teilnahme an «Schweizer Jugend forscht» profiliert. ................................................... von regula zellweger Selina Frey sagt von sich: «Ich weiss, was ich will.» Dies nicht aus Überheblichkeit, sondern weil sie viel nachdenkt, ein soziales Gewissen hat und Eigenverantwortung für ihre Entscheide und damit für ihre Lebensgestaltung übernimmt. Sie hat klare Werte, die ihr Denken, Fühlen und Handeln leiten. Noch nicht mal 20 Jahre alt, hat sie klare Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft. Zuerst will sie ihre Berufslehre abschliessen und die Berufsmatura bestehen. Parallel dazu läuft ihr Projekt «Recyclingbrille», mit dem sie zusammen mit einer Kollegin am nationalen Wettbewerb «Schweizer Jugend forscht» teilnimmt.

Berufswahl Selina Frey machte in der Oberstufe Schnupperlehren nicht zur Berufsfindung, sondern als Bestätigung, dass ihr Berufswunsch Augenoptikerin richtig ist. Sie mag die Kombination der Arbeit im Kundenkontakt und in der Werkstatt. Im Verkauf berät sie die Kunden beim Erwerb von Brillen, aber

weit komplexer als die Idee. Die Brille, die bereits beim nationalen Wettbewerb eingereicht ist, hat eine grüne Fassung und blaue Bügel aus Petflaschen in entsprechenden Farben. Alle drücken die Daumen, dass die Recyclingbrille Erfolg haben wird. Bei «Schweizer Jugend forscht» ist zu lesen: «Eine Teilnahme am Nationalen Wettbewerb von Schweizer Jugend forscht kann dir viele Türen öffnen und für deinen weiteren beruflichen Werdegang sehr nützlich sein!»

auch von optischen Geräten wie Feldstechern und Lupen. Zuerst erkundigt sich Selina Frey nach den Kundenwünschen. Sie kann sich gut in andere einfühlen und aktiv zuhören. Gestützt auf die Informationen im Dialog, auf Messungen im Laden oder auf einem Rezept eines Augenarztes oder Optometristen zeigt sie verschiedene Möglichkeiten auf. Dabei spielen modische und ästhetische Aspekte eine Rolle. Neben Verkaufskompetenzen ist ein breites Wissen über Materialien, in Technik, Informatik, Anatomie, Physiologie und Augenkunde unabdingbar, was vielleicht der Kundschaft nicht so bewusst ist.

Fachhochschule

Technik und Kommunikation In ihrer Klasse an der technischen Berufsmaturitätsschule sind zwei Augenoptikerinnen und zehn Elektroniker, also zwei Frauen und zehn Männer. «Die Männer denken in unserer Klasse anders, es ist eine ganz andere Berufswelt, in der sie leben. Sie sind eher introvertiert, während wir im Verkauf gern auf Menschen zugehen und Kommunikation eine Schlüsselkompetenz für unser Beruf ist», erklärt Selina Frey. Sie versteht sich als Dienstleisterin am Kunden. Dies ist der Vorteil, den man hat, wenn man eine Brille im Fachgeschäft kauft und nicht im Internet bezieht: kompetente Beratung durch bestausgebildete Fachleute. Als Augenoptikerin in einem eher kleineren Betrieb kann Selina Frey unterschiedlichste Arbeiten machen. In der Werkstatt stehen einige Apparate zur Verfügung. Hier haben die neuen Technologien längst Einzug gehalten. Die Lernende kennt die Arbeits-

Selina Frey ist mit Leib und Seele Augenoptikerin. Mit einer Recyclingbrille nimmt sie am nationalen Wettbewerb «Schweizer Jugend forscht» teil. (Bild Regula Zellweger)

gänge und kann sie auch von Hand ausführen, aber es ist genauer und effizienter, wenn dies eine Maschine übernimmt, welche die Formen der Brillengestelle ertastet und automatisch die Gläser richtig schleift.

Mit diesen Fachspezialisten kann BOA weit mehr als Brillen zum Verkauf und Reparaturen anbieten, Kunden können eine ausführliche Augenanalyse, aber auch Stilberatung in Anspruch nehmen.

Fördernder Lehrbetrieb

Innovatives Projekt

Selina arbeitet gern bei BOA. Im kleinen Haus am Jonenbach in Affoltern geht man familiär miteinander um. Der Betreuer für die beiden Auszubildenden ist Dominik Müller. Er hat als Optometrist abgeschlossen und Joe Kupper kombiniert die Berufe Augenoptiker und Visagist. Ihr Chef Jürg Büchi verfügt über langjährige Erfahrung, er führt sein Geschäft seit 1986.

Alle Mitarbeitenden unterstützen Selina Frey bei ihrem Projekt als Abschlussarbeit der Berufsmaturitätsschule und bei der Teilnahme bei «Schweizer Jugend forscht». Die Idee ist einfach. Die beiden angehenden Augenoptikerinnen leimen Schichten von plattgedrückten Petflaschen zusammen und feilen dann ein Brillengestell aus. Die Ausführung war aber

Die Ausbildung zum Optometristen kann man in einer Höheren Fachschule oder an der Fachhochschule erwerben. Die nächstgelegene Schweizer Fachhochschule, die diese Studienrichtung anbietet, ist in Olten. Selina Frey wird das Studium beginnen und mit der Zeit auch nach Olten übersiedeln. Im Moment ist sie daran, den Führerschein zu machen. Wichtig sind ihr die Kontakte mit Freundinnen und Freunden, sie liest gern, spielt Volleyball und geht im Winter snowboarden. Sie stellt sich ihre Zukunft in einem Augenoptikergeschäft vor und liebäugelt auch damit, als Berufsschullehrerin ihr Wissen und ihre Begeisterung für ihren Beruf jungen Menschen weiterzugeben. Und wie es mit den Recyclingbrillen weitergehen wird? Selina Frey ist neugierig, zuversichtlich und offen – generell. In regelmässigen Abständen werden Lehrlinge in Ämtler Unternehmen porträtiert. Den Anfang machte Julia Meier, lernende Metallbaukonstrukteurin bei der Ernst Schweizer AG in Hedingen. Es folgte Ueli Fehr, Automobil-Mechatroniker bei der Garage Albin Herzog AG.

«Hilfe, mein Kind will ans Gymi!»

Neues Zwickelbier aus der Brauerei Baar

«Lerneffekt Bonstetten-Wettswil» bietet Nachhilfe und Vorbereitung auf die Gymiprüfung

Wer bisher ein naturtrübes Baarer Bier geniessen wollte, erhielt dies ausschliesslich an der Theke des BrauiMarktes frisch im Offenausschank oder bei Führungen anlässlich einer Verköstigung im Anschluss. Nun ist das belebende Bier im handlichen Dosenformat erhältlich. Der vollmundige, abgerundete und erfrischende Geschmack ist typisch für das Zwickelbier, auch Frisch- oder Kellerbier genannt. Es ist ein unfiltriertes, «naturtrübes» Bier, welches in den Sudkesseln der Brauerei Baar hergestellt wird. Dieses Bier wird meist direkt nach dem Nachgärungsprozess im Ausschank angeboten und konsumiert. Nun gelangt es nach vierwöchiger Reifung in die Dose und ist erstmalig auch für den Handel und für die Heimweh-Zuger, welche einen Schluck Heimat bei sich haben oder als «Mitbringsel» aus dem Zugerland verschenken wollen, verfügbar. Gebraut wird das neue Bier in Baar (pd.)

Entscheidet sich eine Schülerin oder ein Schüler fürs Gymnasium, sorgt dies bei den Eltern nicht nur für Freude. Bald stellt sich die Frage, wie sich das Kind auf die Prüfung vorbereiten soll? Tipps von Freunden, Empfehlungen der Schule, soziale Zwänge und öffentliche Diskussionen verunsichern. Es ist ihm ernst. Nicolas will die Prüfung ans Gymnasium unbedingt bestehen. Dafür ist er bereit, auf Freizeit zu verzichten und sich stattdessen hinter knifflige Matheaufgaben zu verschanzen und seinen Wortschatz aufzupolieren. Die Eltern freut es. Doch nicht nur in der Schule, sondern auch im Freundeskreis, ja in der Öffentlichkeit wird heftig diskutiert und debattiert. Reicht die Prüfungsvorbereitung an der öffentlichen Schule aus? Sind zu-

sätzliche Lektionen bei privaten Institutionen nötig? Davon ist zumindest Nicolas überzeugt, zumal auch seine Schulkollegen private Kurse besuchen.

Den richtigen Weg finden Wie es bekanntlich viele Wege nach Rom gibt, so haben Schülerinnen und Schüler eigene Rezepte, um ins Gymnasium aufgenommen zu werden. Dies zeigen die Resultate einer Umfrage der Winterthurer Kantonsschule Büelrain bei ihren Erstklässlern (2017): 46 Prozent nutzten das Kursangebot der öffentlichen Schule, 32 Prozent besuchten einen privaten Kurs und 22 Prozent vertrauten ihrer eigenen Vorbereitung. Welches der richtige – nach Ansicht einiger Verfechter sogar der moralisch korrekte – Weg ist, darüber streiten sich die Geister. Das Volksschulgesetz gibt lediglich die Empfehlung ab, Vorbereitungskur-

se durchzuführen. Dieser Empfehlung kommen heute die meisten Schulgemeinden nach. Während die Politik dies als Beitrag zur Chancengleichheit einhellig begrüsst, sind sich Behördenvertreterinnen uneins über die Rolle von privaten Angeboten. Für die einen sind sie als ergänzende Zusatzleistung zum Volksschulangebot willkommen, für die anderen schränken sie die Bildungschancen für Kinder aus einkommensschwachen Elternhäusern ein.

Gefragte Kurse privater Lerninstitute Private Anbieter von Prüfungsvorbereitungskursen stellen seit Jahren eine stetig wachsende Nachfrage fest. So könne in der Schule nicht der ganze Stoff repetiert werden, da die Klassen meist zu gross und heterogen seien. Zudem werde prüfungsrelevanter Schulstoff oft in letzter Minute durchgenommen. Neben Wille, Motivation,

Durchhaltevermögen und Fleiss seien auch eine gute Selbstorganisation sowie eine passende Lerntechnik wichtig. Deshalb legen seriöse private Lernund Vorbereitungsinstitute grossen Wert darauf, dass die Chemie zwischen Lehrperson und Schüler/Schülerin stimmt. Sie vermitteln zudem nicht nur stofflichen Inhalt, sondern auch das nötige technische Lernwissen. Da immer mehr Zürcher Schülerinnen und Schüler ans Gymnasium wollen, werde der Konkurrenzkampf automatisch grösser. 2018 bestand jeder Zweite (52%) die Aufnahmeprüfung ans Langgymnasium. Die Erfolgsquote ans Kurzgymnasium lag bei gut 40 Prozent. (pd.) Weitere Informationen: www.gymiaufnahmepruefung.ch oder www.zentraleaufnahmepruefung.ch. Private Prüfungsvorbereitung und Nachhilfe in der Region www.lerneffekt.ch – Bonstetten-Wettswil.

Weitere Infos auf www.brauereibaar.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 22. Januar 2019

Automat(isch) fahren lernen

Umfassendes Angebot bei der Chresta Fahrschule Ab Februar 2019 entfällt der Eintrag «Automat» im Führerausweis. Dies bedeutet, dass die Autoprüfung mit einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe absolviert werden kann und anschliessend trotzdem geschaltete Autos gefahren werden dürfen. Die Chresta Fahrschule hat aufgrund dessen bereits im letzten Jahr zwei neue Fahrzeuge mit Automatikgetriebe angeschafft. Die beiden Audis Q2 sind mit der neusten Technik ausgestattet und bieten durch die höhere Sitzposition eine ausgezeichnete Übersicht. Alles in allem ein hervorragendes Fahrschulfahrzeug. Wer trotzdem mit Handschaltung lernen möchte, kann das selbstverständlich auch. Die Chresta GmbH hat weiterhin Fahrzeuge mit Handschaltung in Betrieb. Da die Automatikgetriebe jedoch vermehrt zum Einsatz kommen, um den Ansprüchen der Kunden gerecht werden zu können, wird die Chresta Fahrschule ihren Fahrzeugpark entsprechend aufstocken. Die Ausbildung von Nachwuchsfahrlehrern ist der Chresta Fahrschule ein grosses Anliegen. Deshalb werden in diesem Jahr gleich drei Praktikanten ausgebildet. Die Praktikanten waren bereits ein Jahr in der Ausbildung und erhalten nun in einem sechsmonatigen Praktikum die Möglichkeit, das Gelernte umzusetzen. Bis zum

1. Stalliker Kinospektakel am 25. Januar

Die drei Fahrlehrer-Praktikanten mit den Automatik-Fahrschulfahrzeugen. Von links: Salvi Pandiscia, Marc Ruckstuhl und Luki Winkler. (Bild zvg.) sicheren Alleingang wird jeweils ein erfahrener Fahrlehrer dabei sein. Die Lektionen beim Fahrlehrerpraktikanten sind mit 68 Franken entsprechend günstiger und ermöglichen es sowohl dem Schüler wie auch dem Praktikanten, seine Ziele zu erreichen.

Bis zu 40 Franken sparen Das Chresta-Team umfasst mittlerweile mehr als zehn Personen, von KursInstruktoren bis zu Fahrlehrern. Dabei wird nicht nur im Kanton Zürich, sondern auch im Aargau unterrichtet. Der Kanton Zug wird ausserdem von Fabio de Melo abgedeckt. Durch diverse Aktionen können auch die obligatorischen Kurse wie Nothelfer oder Verkehrskundeunterricht und die praktische Grundschulung für das Motorrad preiswert besucht werden. Für alle

Sparfüchse besteht zusätzlich die Möglichkeit, sich einen Gutschein auf dem Kassenzettel der fünf nächstgelegenen McDonald’s-Restaurants zu sichern, damit erhält man eine Vergünstigung von 40 Franken. Ebenfalls zur Ausbildung gehört das Erteilen des VKU-Unterrichts, dieser wird bei der Chresta Fahrschule in einem Abstand von jeweils einer Woche angeboten. Zudem finden die Kurse abwechselnd an verschiedenen Wochentagen statt, neu in den Ferien sogar vormittags. Die Motorradgrundschulung kann in der Hauptsaison innerhalb einer halben Woche absolviert werden. Die Chresta Fahrschule bietet montags, mittwochs, freitags und samstags Vor- und Nachmittagskurse an.. (pd.) Kurse reservieren unter www.chresta.ch oder Telefon 044 761 59 58.

Neujahrsapéro mit neuen Büchern Spielkonsole Kuti Arcade in der Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon, am Samstag, 26. Januar, von 10 bis 12 Uhr Die Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon lädt alle ganz herzlich zum Neujahrs-Bücherapéro ein. Es stehen neue Romane, Krimis, Thriller, Sachbücher und Hörbücher für Erwachsene bereit, für Kinder und Jugendliche

«Detox» für den Alltag Am Mittwoch, 30. Januar, von 19 bis 21.30 Uhr haben Interessierte die Gelegenheit, theoretisches Wissen mit der Praxis zu verbinden und zusammen mit der erfahrenen Ernährungsberaterin Sandra Teuber ein leckeres, entgiftendes Menü zu kochen. Detox ist gerade in aller Munde. Es geht darum, im Körper eingelagerte Gifte aus dem Körper auszuschwemmen und dadurch die Gesundheit und Vitalität zu fördern. Wenn man zu sehr über die Stränge geschlagen hat und die Entgiftungsorgane überlastet sind, fühlt man sich nicht nur schlapp und ausgelaugt, auch der Teint wird immer fahler und der Körper anfällig für Krankheiten. Höchste Zeit für einen inneren Frühjahrsputz nach den deftigen Mahlzeiten und Sünden der vergangenen Feiertage. Wer keine Zeit für eine teure Kur hat, lernt in diesem Kurs praktische Detox-Tipps aus natürlichen Zutaten für den Alltag kennen. Sich etwas Gutes tun, den Stoffwechsel anregen, das Immunsystem stärken und neue Energie tanken: eine gute Sache! (pd.) Anmeldungen nimmt das Familienzentrum Bezirk Affoltern gerne unter Telefon 044 760 21 13 oder an mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Infos finden sich unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Eine cineastische Premiere in Stallikon

gibt es spannende Buchneuheiten, die entdeckt werden wollen. Für rund zwei Monate steht die Spielkonsole Kuti mit Wissens- und Lernspielen in der Bibliothek, ein Spielspass für Gross und Klein. Bei Zopf, Kaffee und einem Cüpli können es sich die Besucherinnen und Besucher gemütlich machen und sich viel Zeit zum Stöbern und Austauschen nehmen. (pd.)

Es wartet neuer Lesespass. (Bild zvg.) Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon, Massholderenstrasse 1, Schulhaus Loomatt in Sellenbüren/Stallikon. Weitere Infos: Telefon 044 700 13 26 oder www.bibliothek-stallikon.ch.

«Pekip»-Winterkurs in Affoltern Am Mittwoch, 30. Januar, 9.30 bis 11 Uhr, startet dieser achtteilige, beliebte Kurs mit der kompetenten Pekip-Gruppenleiterin und diplomierten Sozialpädagogin Barbara Egger. Das erste Lebensjahr ist eine ganz besondere Zeit. Das Prager-Eltern-KindProgramm (Pekip) unterstützt, begleitet und fördert den Prozess des Kennenlernens und Entdeckens sowie die natürliche Entwicklung der Babys durch liebevolle Bewegungs-, Sinnesund Spielanregungen. Die Eltern haben dadurch die Möglichkeit, die

Beziehung zu ihrem Baby bewusst zu vertiefen und zu stärken. Mit ihrer fachlichen Unterstützung wird Sozialpädagogin Barbara Egger zusätzlich dem Austausch zwischen den Eltern angemessen Raum gegeben. Zudem erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ideen zu Bewegungs-, Sinnes- und Interaktionsspielen, die auf der Eigenaktivität ihres Babys basieren. (GS) Weitere Informationen und Anmeldung unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch, an kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder unter Telefon 044 760 12 77.

«Kasperli»-Theater mit Kafi-Betrieb Theater und Bastelspass im Familienzentrum Bezirk Affoltern. Tratra Trallala der Kasperli ist wieder da! Am Samstag, 26. Januar, treibt die Kasperlibühne Zip- Bei Gross und Klein beliebt: Der Kasperli. (Bild zvg.) felmütze im Familienzentrum ihre Spässe mit den Kin- schende Getränke an. Tickets gibt es im dern und zaubert grossen und kleinen Vorverkauf in der Kinderhüeti im 2. Fans ein Lachen aufs Gesicht. Es finden Stock des Familienzentrums oder direkt zwei Vorstellungen statt: Um 14.30 Uhr vor Ort an der Veranstaltung zu kaufen. und 15.30 Uhr. An diesem Nachmittag (pd.) darf zudem gebastelt werden und im Kafi serviert das Team feine Köstlichkei- Samstag, 26. Januar, 14.30 und 15.30 Uhr, ten und bietet Kaffee und andere erfri- Familienzentrum Affoltern.

Den Auftakt der diesjährigen Filmsaison im improvisierten Kinosaal im Zentrum Kafimüli macht das 1. Stalliker Kinospektakel. Es ist auf Initiative von Rebecca Lindenmann und Marcel Gromann zusammen mit dem Kafimüli-Team entstanden und dauert von 16 Uhr bis Mitternacht. Am 1. Stalliker Kinospektakel sind Gross und Klein, Alt und Jung (Kinder ab 6 Jahren) herzlich willkommen. Man kann dabei nach Lust und Laune kommen und gehen oder von A bis Z sitzen bleiben und geniessen. Und wenn die Idee bei den Besucherinnen und Besuchern Anklang findet, gibts im Herbst die zweite Auflage des Stalliker Kinospektakels! Mit viel Liebe und Freude am Kino hat das Team ein Programm zusammengestellt, das vielfältig bunt, ganz sicher unterhaltend und kurzweilig ist: Von 16 bis 18 Uhr werden kurze Episoden aus beliebten Kinderfilmserien gezeigt, so beispielsweise Pingu, Biene Maja, Paddington oder Bugs Bunny. Von 18 bis 22 Uhr folgen Kurzfilme aus dem Bereich Comedy und Slapstick von weltbekannten Künstlern wie Laurel & Hardy, Buster Keaton, Charly Chaplin, den Muppets, Monty Python, Otto und anderen. Um 22 Uhr beginnt das Friday Night Special mit dem Musicalfilm Hair. Der Regisseur Milos Forman und der Drehbuchautor Michael Weller haben das gleichnamige Rock-Musical aus den späten 70er-Jahren verfilmt. Der Film sorgte damals für einige Aufregung und ist auch heute noch ein-

drückliche und gute Kinounterhaltung. Das Album mit dem Originalsoundtrack wurde 1979 aufgenommen (Gerome Ragni und James Rado haben die Texte geschrieben, die Musik stammt von Galt MacDermot) «Aquarius» und «Let the Sunshine in» wurden zu eigentlichen Ohrwürmern und Symbol für die legendäre Flower-Power-Bewegung und den Protest gegen den Vietnamkrieg.

Liebe in Zeiten des Krieges Der Film erzählt die Geschichte eines jungen Mannes aus Oklahoma, der gegen Ende der 1960er-Jahre in den Vietnamkrieg ziehen soll. Auf dem Weg zur Musterung in New York trifft er eine Gruppe von Hippies und verliebt sich in Sheila, ein Mädchen aus reicher Familie. Der junge Mann, Claude, schliesst sich der Gruppe an, die von Berger, einem charismatischen Kriegsgegner, geleitet wird. Claude ist vom ungezwungenen Leben in der Hippie-Kommune fasziniert. Auch Sheila ist begeistert und sucht den Kontakt zur Gruppe. Claude tritt wenig später seinen Dienst bei der Armee an, wo er in einem Lager in der Wüste Nevada hart gedrillt wird. Sheila und die Hippie-Freunde aus New York beschliessen, ihn dort zu besuchen. Damit sich Claude mit Sheila und der Gruppe treffen kann, tauscht Berger mit ihm die Rolle, zieht Claudes Uniform an und gelangt so unerkannt in die Kaserne. Die Truppe muss sich in dieser Zeit für den Abflug nach Vietnam parat machen ... (pd.) E/d, 121 Minuten. Weitere Infos unter www.kafimueli.com.

Kreativer Tanz und Wahrnehmungsspiele

Ab 28. Januar im Familienzentrum Affoltern Kreativer Tanz ist die Einladung, sich zu bewegen, Ideen zu entfalten und Neues auszuprobieren. Spielerisch lernen die kleinen Tänzerinnen und Tänzer, ihr Bewegungsrepertoire zu erweitern, verbessern ihre Koordination und Konzentration sowie Balance und Rhythmik. Ab Montag, 28. Januar, jeweils von 16 bis 16.50 Uhr finden insgesamt acht Lektionen für Kinder ab 4 Jahren statt. Mit der diplomierten Tanzpädagogin Karina Hartwig bewegen sich die Kinder zur Musik, tanzen, hüpfen, springen, drehen sich, purzeln, rennen, spielen, lachen, lernen, sich mit dem Körper auszudrücken und können spielerisch Beweglichkeit und Haltung trainieren. Das alles und viel mehr ist kreativer Kindertanz. Für

Spielerisch Balance und Rhythmik verbessern. (Bild zvg.) jüngere oder ältere Geschwister ist die hauseigene Kinderhüeti mit freundlichem Ambiente für die Dauer des Kurses gegen einen kleinen Aufpreis von sechs Franken pro Kind und Stunde geöffnet. (GS) Anmeldungen nimmt das Kurswesen-Team gerne unter Telefon 044 760 12 77 oder per E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Informationen finden sich auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Eine musikalische Reise In der Reihe «Musik und Wort» des Klosters Kappel ist am Sonntag, 27. Januar, das Ensemble «La Belle Lorraine» mit historischen Instrumenten zu hören. Eine musikalische Reise durch Europa um 1650. Das Ensemble besteht aus den Musikern Julia Schwob und Matthias Klenota (Violine), Filipa Meneses (Viola da Gamba) und Rui Staehelin (Theorbe). Im Klosterkeller in Kappel erklingen Werke von Johann Adam

Reincken, Giovanni Legrenzi, Johann Heinrich Schmelzer, Dietrich Buxtehude und Heinrich Ignaz Franz Biber. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Theo Haupt umrahmen die Musik. (pd.) Das Konzert der Reihe «Musik und Wort» findet am Sonntag, 27. Januar, um 17.15 Uhr statt. Eintritt frei, Kollekte. Neu: Die Platzzahl im Klosterkeller ist feuerpolizeilich beschränkt. Es ist keine telefonische Platzreservierung möglich (Website beachten!). Weitere Informationen sind erhältlich unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 22. Januar 2019

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Emotionen mit Groove «On/Off»: Lapsus digital

Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen

«Lapsus» spielt am Freitag, 1. Februar, in Affoltern

Auf Einladung von KulturAffoltern ist das Duo Lapsus letztmals im Dezember 2004 im Bezirkshauptort aufgetreten. Damals noch im kleinen Rahmen. Nun sind sie mit ihrem neuen Programm zurück: am 1. Februar im Kasinosaal Affoltern.

Der Musikverein Hedingen wartet mit majestätischen, wundervollen und harmonischen Klängen auf. (Bild zvg.)

Am 26. und 27. Januar findet im Schachensaal Hedingen das Jahreskonzert des Musikvereins statt. Unter der bewährten musikalischen Leitung von Jürgen Röhrig nimmt der Musikverein Hedingen sein Publikum mit auf eine musikalische Reise mit vielen Emotionen. Wir alle erleben 365 Tage im Jahr Freude, Traurigkeit, Furcht, Überraschung, Wut und Liebe. All diese Gemütsbewegungen lassen sich sehr gut in Musik ausdrücken. Zum Auftakt gibt es eine majestätische Begrüssung mit der «Fanfare Festive». Dann heisst es: eintauchen und die Schönheit der «Blue Ridge Saga» oder von «La Storia» erleben, oder sich vom Märchen «Die Schneekönigin» verzaubern lassen. Aus Disneys bekanntem Filmstreifen «Frozen» entführt der Musikverein Hedingen sein Publikum mit «Symphonic Highlights from Frozen» in die

Welt der Eiskönigin. Mit Marsch und Groove werden die Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine Reise zu anderen Kontinenten mitgenommen. Bekannte Musikergrössen dürfen nicht fehlen. Freddie Mercury mit «Don’t Stop Me Now», Medleys von Santana und aus «Grease!» sind parat zur Aufführung. Ein Rückblick in die 80er-Jahre mit «Eighties Flashback» runden das Programm ab. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, einen unterhaltsamen Samstagabend mit einem feinen Nachtessen oder einen Sonntagnachmittag mit einem gluschtigen Kuchenbuffet zu geniessen. Eine Tombola findet an beiden Konzerten statt. Konzerte: Samstag, 26. Januar, 20 Uhr

Inzwischen ist ihr Bekanntheitsgrad markant gestiegen, sie haben ihre Fans in der ganzen Deutschschweiz; insbesondere seit der Tournee mit dem Circus Knie und dank ihren Moderationen beim Aroser Humor Festival. «Grossartig!» machen sie das, wie der dynamische Theo Hitzig immer wieder festhält. Dabei denkt er natürlich vor allem an sich. Sein Partner ist der lethargische Bruno Gschwind. Die beiden Figuren, die Lapsus zu Publikumslieblingen gemacht haben, sind übrigens eher zufällig entstanden. In ihren Anfängen vor über zwanzig Jahren traten Peter Winkler und Christian Höhener oft an Firmenfeiern auf – von etwas mussten sie ja leben. Einmal kamen sie etwas zu spät zu einem solchen Anlass. Spontan fügten sie den Bühnenaufbau ins Programm ein und improvisierten in den Rollen, für die sie jetzt bekannt sind. (Als Absolventen der Scuola Dimitri kannten sie sich natürlich bestens aus mit Improvisation.) Das Publikum war begeistert, und seither wollen alle Theo Hitzig und Bruno Gschwind sehen.

(Türöffnung und Abendessen ab 18.30 Uhr) und Sonntag, 27. Januar, 15 Uhr (Türöffnung um 14.30 Uhr) im Schachensaal Hedingen. Weitere Infos unter www.mvhedingen.ch.

Lapsus digital Natürlich ist die digitale Entwicklung auch an Lapsus nicht vorübergegan-

Dschané – «Chants tziganes»

Sie sind «Lapsus»: Christian Höhener (links) und Peter Winkler. (Bild zvg.) gen, und so ist ihr aktuelles Programm «On/Off» ganz von den neuen fantastischen Möglichkeiten geprägt. Auf der Bühne stehen ein Schaltkasten (zum Wählen der diversen digitalen Funktionen) und eine grosse Leinwand. Die Akteure bewegen sich vor der Leinwand und verschwinden dahinter, um gleich wieder auf der Leinwand aufzutauchen. Wie nicht anders zu erwarten, macht sich Bruno ein Vergnügen daraus, seinen Partner Hitzig herumzuhetzen, ihn zu verkleinern, zu vergrössern, zu vervielfachen oder ihm schlicht den Ton abzustellen. Da kann der dann reden, so viel er will, es wird für ihn als Chefmoderator schwierig, die Show zügig in Gang zu bringen.

Unterwegs zum digitalen Moderator Nun gehts aber nicht nur um diese eine Show. Das Lapsus-Team hat das ehrgeizige Ziel, statt selbst zu agieren, Humanoiden, ihren eigenen Klonen, die Moderation zu übertragen.

Schliesslich hat sich die Robotik im letzten Jahrzehnt rasend weiterentwickelt – insbesondere seit an der Universität Zürich «Roboy» erschaffen wurde, der tapsige Roboter mit Armen und Beinen und dem grossen Kopf, der errötet, wenn man ihm einen Kuss auf die Wange drückt. «Die Schweiz ist das Silicon Valley der Robotik,» sagte schon 2013 ein führender Fachmann. Das gilt natürlich auch für Dietikon, wo das Lapsus-Atelier beheimatet ist. Hier ist Christian Höhener der gross(artig)e Techniker und Tüftler, der auch die Videos dreht und schneidet. Ausgleichende Gerechtigkeit könnte man sagen, wenn er als Bruno auf der Bühne keinen Streich mehr tut.

Teamwork Auf der Bühne gilt die bewährte Arbeitsteilung: Da ist der hektische, sehr von sich eingenommene Vielredner Theo Hitzig, der laufend Aufträge verteilt, die er schliesslich selber erledigt, und da der phlegmatische Bruno Gschwind (!), der erst mal zuschaut – bis sich die Sache «von selbst» erledigt hat. Klassisches Teamwork eben, der eine teamt, der andere workt. Darauf freuen sich die Lapsus-Fans, und Peter Winkler und Christian Höhener enttäuschen sie auch in «On/Off» nicht, dieser rasenden, witzigen und ziemlich irren Show. (pd.) Freitag, 1. Februar, Kasinosaal Affoltern, Marktplatz 1, 20.15 Uhr. Eintritt 35 Franken, Kinder und Jugendliche 20 Franken, Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, 0bere Bahnhofstrasse 10A, Reservierung: www.kulturaffoltern.ch. Die Sitzplätze sind nicht nummeriert. Abendkasse und Bar ab 19.15 Uhr. Infos zu den Künstlern: www.lapsus.ch.

«I Got Rhythm!»

Sonntag, 3. Februar, 19 Uhr: Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal

Musikschule Knonauer Amt: Klavierfestival

Am 3. Februar ist die Band «Dschané» im Pöschtli im Aeugstertal zu Gast. Sie bringen Melancholisches, aber auch Wildes und Feuriges mit.

Mit «I Got Rhythm» feiert das Klavierfestival der Musikschule Knonauer Amt am kommenden Wochenende sein 20-JahreJubiläum.

Sie sind in ihren Herzen Fahrende, Suchende, Zigeuner. Einige von ihnen haben während Jahren auf Rädern gelebt und die Welt der Strasse kennengelernt. Irgendwo und überall auf dieser Erde sind sie anzutreffen, die wilden, feurigen und gleichzeitig traurig melancholischen Lieder der Fahrenden. Tief im Herzen der Musiker lebt die Tradition der Roma, und dies wird mit jedem Takt spürbar. Die Lieder von Dschané laden ein zu einer Reise durch Westeuropa nach Ungarn, Tschechien, Mazedonien, Russland und Sibirien. Es wird gefeiert und gelebt. Rauschartig vergehen da die wilden Nächte in Budapest, einsam durchwandert das weisse Pferd mit seinem Reiter die Weiten der ungarischen Puszta. Dschanés Lieder erzählen aus dem Leben unterwegs, sei es vom Bajkalsee, in Rokycany oder in Saintes-Maries-de-la-Mer. Lucy Novotná, die Sängerin mit der kristallklaren, bewegenden Stimme hat Wurzeln in Böhmen. Auch Igor Bogoev, der wirbelnde, von Rhythmen

Tolle Rhythmen und schwungvolle Klänge werden das Festivalpublikum verzaubern und in Stimmung bringen.Auf einem oder zwei Flügeln, von zwei- bis sechshändig, spielen Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler der Musikschule Knonauer Amt Werke wie «Rhapsody in Blue» oder «Porgy & Bess». Die ungewohnten Besetzungen lassen Gershwins bekannte Stücke neu entdecken. Ein Muss für Jazz- und Broadway-Liebhaber! Inna Angelova

Lucy Novotnà (Gesang), Ilsi Muna Ferrer (Gesang), Igor Bogoev (Kanna, Darabuka, Davul, Szeibögö), Caspar Fries (Akkordeon, Bass), Marc Bantelli (Mandoline, Gitarre, Bass, Tuba) und David Aebli (Bass, Gitarre). (Bild zvg.) sprudelnde Perkussionist, stammt aus dem Osten Europas, dort wo die Roma noch immer an der Strassenecke und am Dorffest aufspielen. Die Sängerin Ilsi Muna Ferrer, der Gitarrist, Mandolinero, Bassist und Tubist Marc Bantelli und der Ziehharmoniker Casper Fries waren fast ein Jahrzehnt mit dem legendären Variété Zirkus Aladin quer durch Europa unterwegs. Wieder

zurück bei Dschané ist der einfühlsame und vielsaitige Bass- und Gitarrenspieler David Aebli. Die sechs verschmelzen zu einer Einheit, zu einer Sippe, und das macht ihre Musik so glaubhaft und ehrlich. (pd.) «Dschané» zu Gast im «Pöschtli» Aeugstertal, Sonntag, 3. Februar, Konzertbeginn: 19 Uhr. Essen gibts um 18 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38.

Kerzenlicht und meditative Gesänge Meditative, eingängige Gesänge, die lange und wiederholt gesungen werden, um ihre besondere Kraft zu entfalten, dazu warmes Kerzenlicht, kurze Lesungen, Gebet, Meditation und Stille, eine einfache Mahlfeier, ebenfalls von Gesängen begleitet, das vereint der Taizé-Gottesdienst mit Pfarrer Otto Kuttler in der Kirche Stallikon.

Der Gottesdienst richtet sich an Erwachsene und Jugendliche, welche die besonderen Gesänge von Taizé als inspirierende Quelle der Kraft erleben möchten. Die Liturgie lehnt sich eng an die Liturgie von Taizé an. Der erste Teil des Gottesdienstes dient dazu, die einfachen Gesänge unter Anleitung des Chorleiters Florian

Engelhardt einzuüben, um anschliessend in der eigentlichen Feier noch besser zur Geltung zu kommen. Auch Gäste, die nicht der reformierten Kirchgemeinde angehören, sind herzlich willkommen. (pd.) Taizé-Gottesdienst am Sonntag, 27. Januar, 17 Uhr, Kirche Stallikon.

Es warten tolle Rhythmen und schwungvolle Klänge. (Bild zvg.) Konzerte am Samstag, 26., und Sonntag, 27. Januar, jeweils um 14, 15.30 und 17 Uhr in der Aula Ennetgraben in Affoltern. Für das leibliche Wohl ist dank einer kleinen Cafeteria gesorgt. Eintritt frei, Kollekte. Weitere Infos unter www.mska.ch.

Auch 2019 darf erzählt werden! Im vergangenen Herbst startete das monatliche Erzählcafé, ein Gemeinschaftsprojekt der reformierten Kirchen Affoltern und Mettmenstetten. Dreimal hat es bereits stattgefunden; nun geht es am 25. Januar weiter mit dem Thema «Not macht erfinderisch». Zwischen acht und siebzehn Gäste aus dem ganzen Bezirk trafen sich abwechselnd in Affoltern und Mettmenstetten, um einander persönlich Erlebtes zu erzählen. So etwa zum Thema «Meine Kindheit», «Wenn einer eine Reise tut» oder «Meine beste Freundin – mein bester Freund». Viel Interessantes, Erstaunliches, Lustiges und Berührendes war da zu hören. Besonders aufschlussreich für die nach dem Krieg Geborenen waren etwa Geschichten aus der Kriegszeit, zum

Beispiel über die damalige Lebensmittelrationierung. Und die Geschichte der Freundschaft einer Seniorin mit einem jungen Mann, der bei ihr wohnte, hat wohl alle berührt. Das Erzählcafé wird auch dieses Jahr weitergeführt. Immer am letzten Freitagnachmittag im Monat, abwechslungsweise in Affoltern und Mettmenstetten. Nach einem kleinen Input der Moderatorinnen – die Sozialdiakoninnen Gabriela Bregenzer und Ursula Jarvis wechseln sich ab mit der Leitung – haben die Gäste das Wort. Wer mag, erzählt eine persönliche Geschichte zum Thema, die übrigen hören zu. Nach etwa einer Stunde geht es über zur lockeren Plauderei bei Kaffee und Kuchen. (pd.) Nächstes Erzählcafé am Freitag, 25. Januar, 14 bis 16 Uhr im Pfarrhauskeller Mettmenstetten, zum Thema «Not macht erfinderisch». Eingeladen sind alle Interessierten, der Eintritt ist frei.


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Veranstaltungen Einladung zur Generalversammlung 2019 der Unterhaltsgenossenschaft Maschwanden Freitag, 1. Februar 2019, 19.30 Uhr Osteria del Massaro (ehem. Kreuz), Maschwanden Traktanden: 1. Wahl Stimmenzähler 2. Protokoll GV 2018 3. Rechnung 2018 4. Jahresbeitrag 5. Besoldung 6. Verschiedenes Der Vorstand


Sport

Attraktiver Frauenfussball im Stigeli

26. und 27. Januar: Hallenturnier des FCA

Dienstag, 22. Januar 2019

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Einsatz, Wille und Ausdauer werden belohnt

Rahel Weber und Stephan Frank an den Säuliämtler Sports Awards 2018 haben nicht nur die Säuliämtler Sportlerinnen und Sportler brilliert, auch zwei Berufsfachleute haben mit ihren Leistungen für Furore gesorgt.

Die B-Juniorinnen des FC Affoltern haben am 18. Januar das Hallenturnier in Volketswil gewonnen. (Bild zvg.)

Bereits zum siebten Mal findet am kommenden Wochenende in der Stigeli-Halle das Hallenturnier der Frauenteams des FC Affoltern statt. 32 Teams zeigen ihr fussballerisches Können in verschiedenen Kategorien. Anders als in den letzten Jahren starten in diesem Jahr die Frauenteams vor den Junioren ins eigene Hallenturnier. Das Turnier wird am Samstag um 11 Uhr durch die C-Juniorinnen eröffnet, bevor um 16.30 Uhr das 1.-/ 2.-/3.-Liga-Turnier der Frauen startet. Am Sonntagmorgen folgen die D-Juniorinnen bereits ab 9 Uhr. Zum Abschluss des Frauenweekends sind ab 14 Uhr noch die B-Juniorinnen im Einsatz. Dem Organisationskomitee ist es trotz anfänglich harziger Anmeldungen gelungen, in allen Kategorien eine

breite Palette von Teams aus der Region Zürich, der Innerschweiz und dem Kanton Aargau zu gewinnen. Alle Fussballbegeisterten sind eingeladen, das gebotene Hallenfussball-Spektakel der antretenden Frauenteams zu besuchen. Besonders möchte sich die Frauenabteilung noch mit einigen Worten an den Nachwuchs und deren Eltern wenden. «Wir sind auf euch angewiesen, um die Frauenabteilung des FC Affoltern auch in den weiteren Jahren so erfolgreich aufrechterhalten zu können. Schaut mit euren Kids bei uns rein und meldet euch bei Interesse bei den Organisatorinnen», heisst es. Natürlich ist auch die bestens bekannte FCA-Festwirtschaftscrew im Einsatz. Alle Details sind auf der FCAWebsite zu finden. Das OK freut sich im Namen des FC Affoltern auf einen tollen, fairen Anlass und auf viele Besucherinnen und Besucher. (pd.)

Beliebter Jahresauftakt

Korbball-Turnier mit 26 Teams Spass, Fairplay und Nachwuchsförderung in Hausen. Insgesamt 26 Teams von nah und fern fanden sich am 12. und 13. Januar beim Korbballturnier des Turnvereins Hausen ein. Selbst Mannschaften aus den Kantonen Solothurn und Bern scheuten weder Zeitaufwand noch Kilometer, um dabei zu sein. Kein Wunder, denn schon seit Jahren nimmt dieser beliebte sportliche Anlass einen festen Platz in den Agenden der Korbballriegen ein. Schliesslich bietet er die ideale Gelegenheit, nach kalorienreichen und bewegungsarmen Fest- und Feiertagen wieder richtig in Schwung zu kommen, sich auf die bevorstehenden Meisterschaften einzustimmen und vor allen Dingen den Nachwuchs miteinzubeziehen. Dies ist den Gastgebern in diesem Jahr besonders gut gelungen: «Bei den Damen waren wir mit zwei Mannschaften und 16 Spielerinnen am Start», freut sich OK-Präsidentin Karin Mendler. «Darunter einige Neuzugänge und junge Spielerinnen, die ihre

Iris Studer erzielt einen Treffer für Hausen. (Bilder zvg.)

Sache sehr gut gemacht haben.» Auch sonst ist Karin Mendler, die das Hausemer Korbballturnier bereits zum 15. Mal auf die Beine stellte, sehr zufrieden: «Es war wieder ein familiärer und lässiger Anlass mit fairen sportlichen Begegnungen, gemütlichem Spaghettiplausch, gut bestückter Festwirtschaft und tollen Mannschaftspreisen. Ausserdem wurden wir erneut sehr grosszügig von vielen lokalen Sponsoren unterstützt. Dafür bedanken wir uns herzlich.» Auch aus sportlicher Sicht können sich die Ergebnisse sehen lassen: Die Lokal-Matadoren waren in den Kategorien Damen, Herren, Mixed und Jugend mit jeweils zwei Mannschaften vertreten. Die Herren belegten die Plätze eins und zwei; die Mixed-Mannschaften die Ränge eins und drei. Die Damen sicherten sich den dritten und sechsten Rang und die Mädchen und Buben jeweils den zweiten Platz in ihrer Kategorie. Wer nun Lust bekommen hat, bei einem Training reinzuschnuppern, der findet alle Infos unter www.tvhausen.ch. Neue KorbballFans sind jederzeit willkommen! (pd.)

Die Lokalmatadore aus Hausen belegten die Ränge 1 und zwei.

Wenn am Sonntag, 27. Januar, im Kasinosaal in Affoltern die besten Säuliämtler Athletinnen und Athleten erkoren werden, stehen Europameister, Olympioniken, Medaillengewinner und Regionalmeister auf der Bühne. Sie alle haben 2018 mit ausgezeichneten sportlichen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und sich mit ihren Platzierungen an nationalen und internationalen Meisterschaften die Nomination zum Säuliämtler Sportler des Jahres verdient. Gleichzeitig werden jedoch auch zwei Berufsfachleute anwesend sein, die im vergangenen Jahr mit hervorragenden Leistungen in ihrem Beruf aufgefallen sind: Rahel Weber und Stephan Frank. An den SwissSkills 2018, die vom 12. bis 16. September in Bern ausgetragen wurden, überzeugten sie in den Kategorien BäckerKonditor-Confiseure und Spengler. Die SwissSkills sind die offiziellen Schweizer Berufsmeisterschaften. Wer sich in Bern behauptet hat, kann mit Stolz sagen, zu den Besten zu gehören. Rahel Weber aus Obfelden, die sich als Kantonalmeisterin für die SwissSkills qualifiziert hatte, liess die gesamte Konkurrenz hinter sich und

Die Obfelder Goldmedaillengewinnerin Rahel Weber. (Bilder zvg.)

Er gewann an den SwissSkills Bronze: der Spengler Stephan Frank.

gewann mit ihren Kreationen zum Thema «Märchenwelt» die Goldmedaille. Nach ihrem Lehrabschluss bei der Konditorei von Rotz in Cham im Sommer 2018 habe sie sich während zweier Monate intensiv auf die Meisterschaften vorbereitet und unzählige Übungsstunden investiert. Das habe sich gelohnt, schliesslich seien ihr besonders die schwierigen Tartelettes ausgezeichnet gelungen. In der Kategorie Spengler reüssierte Stephan Frank aus Hedingen. Dem gelernten Zimmermann, der letzten Sommer seine Zweitausbildung zum Spengler als Kantonsbester abschloss, standen zwar nur zwei Wochen Vorbe-

reitungszeit zur Verfügung, doch mit seiner Routine, viel Einsatz und grosser Unterstützung im Betrieb – der Firma Birchmeier AG Spenglerei Flachdach Fassadenbau in Bremgarten – absolvierte er die gestellte Aufgabe mit Bravour und wurde mit der Bronzemedaille belohnt. An den Säuliämtler Sports Awards am Sonntag, 27. Januar, werden dieses Jahr also nicht nur die besten Athleten geehrt, auch Rahel Weber und Stephan Frank sollen für ihre Leistungen ausgezeichnet werden. Denn auch sie haben es mit viel Einsatz, Willen und Ausdauer an die Spitze geschafft! Michèle Scherz-Spörri

Ausdauerlauf im Reppischtal

Am Sonntag, 27. Januar, wird wieder gerannt Dieses Jahr darf der Reppischtallauf bereits sein 30-JahreJubiläum feiern. Am 27. Januar wird um 10 Uhr der Startschuss zum beliebten Ausdauerwettkampf in Stallikon ertönen. Der Lauf über die Distanzen von acht oder vier Kilometern für die Erwachsenen mit einer Walkingkategorie über die längere Distanz

sowie für die Kinder über 500 bis 2000 Meter (je nach Alter) erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Immer mehr Läuferinnen und Läufer nutzen die Gelegenheit, dem tristen winterlichen Trainings-Alltag zu entfliehen und an einem Wettkampf zu testen, wie fit man bereits ist oder einfach, um einen intensiveren Trainingsreiz zu setzen. So durften die Organisatoren letztes Jahr mit 321 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen

Je nach Alter rennen Kinder über eine Distanz von 500 bis 2000 Meter. (Bild zvg.)

Rekord verbuchen. Ob sie sich auch dieses Jahr wieder über einen Teilnehmerrekord freuen dürfen, hängt natürlich auch sehr vom Wetter ab. Ebenfalls wetterabhängig wird sein, ob die Streckenrekorde dieses Jahr fallen werden. Bei den Frauen wurde dieser 2008 aufgstellt, bei den Männern wurde der Rekord letztmals 2018 gebrochen. Wer die Rekorde knackt, erhält ein Goldvreneli. Bei den Kindern werden nicht nur die Schnellsten prämiert, für Spannung sorgt auch der zum dritten Mal stattfindende Klassenwettkampf der Stalliker Schulklassen. Denn die Klasse, aus der die meisten Kinder das Ziel erreichen, erhält einen Zustupf in die Klassenkasse. Das OK hofft nicht nur auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern auch auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer, die die Wettkämpfer zu Bestleistungen anfeuern sollen. Die Festwirtschaft mit der beliebten Gerstensuppe und weiterem feinen Essen sorgt dafür, dass niemand verhungern oder verdursten muss. Brigitte Kälin

Ein gutbesuchter Wettkampf

Gutbesuchtes Winterschiessen Gewehr in Bonstetten Am 12. und 19. Januar führte der Feldschützenverein Bonstetten bei winterlichen Verhältnissen auf der Schiessanlage Lochenfeld ein gut organisiertes Winterschiessen durch. 165 Schützinnen und Schützen lieferten sich einen spannenden Wettkampf. Bemerkenswert ist dabei, dass viele Teilnehmende von ausserhalb des Bezirks und aus anderen Kantonen dabei waren. Das dürfte ein erster Erfolg der Schützenplattform Schweiz sein, auf welche nun alle Schiessanlässe schweizweit eingetragen werden können. Primus Kaiser

Während des Wettkampfs war volle Konzentration gefragt. (Bild zvg.) Einzelrangliste: 1. Rang: Thomas Leuenberger (E),

(S), 97 Punkte, FSV Wettswil. Die ausführlichen

99 Punkte, FSV Wettswil. 2. Rang: Peter Zürcher (SV),

Ranglisten sind auf der Website des Bezirks-

97 Punkte, FVS Knonau, 3. Rang: Dieter Rothacher

schützenvereins Affoltern www.bsva.ch abrufbar.


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