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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 006 I 172. Jahrgang I Dienstag, 23. Januar 2018

Über 180 km/h

Stromausfall

Ein Ex-Hotelier aus Luzern wurde wegen seiner Raserfahrt im Säuliamt verurteilt. > Seite 5

In Affoltern hat eine Autofahrerin einen Elektro-Verteilerkasten gerammt. > Seite 5

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Wände bemalt Kunst von Claudia Ruiz schmückt die Korridore der Senevita Obstgarten in Affoltern. > Seite 6

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«Liebi mit Blächschade» «Alibi-Burehof» -

Der Gesangverein Rifferswil hält die Tradition Chränzli mit Theater hoch. > Seite 7

Das olympische Lesefeuer ist entzündet

«Drachen-Nanny» in Affoltern

Start des Bezirksprojekts «Biblio-Olympics» in der Bibliothek Wettswil Zurzeit ist das Säuliamt auch Austragungsort von Olympischen Spielen – ein absolutes Novum! Der Start des Bezirksprojekts «Biblio-Olympics» der Ämtler Bibliotheken fand vergangenen Sonntag statt. Bis am 3. Februar geht das Lesefeuer jeden Tag an eine andere Bibliothek weiter.

Petra Klingler stand am Wochenende beim Eisklettern-Weltcup in Saas-Fee im Einsatz. Dort zeigte die Bonstetterin im Lead-Halbfinale ihr ganzes Können und belegte den starken zweiten Zwischenrang. Im Final gelang es ihr dann allerdings nicht mehr, den Exploit zu bestätigen. So scheiterte sie früh und musste sich mit dem achten Rang begnügen. (pd.) ................................................... > Bericht auf Seite 15

Martin Gallusser, Sozialvorstand in Affoltern, entzündet das olympische Lesefeuer. Neben ihm Fabienne Maurer (links), Leiterin Bibliothek Wettswil, und Irene Scheurer von der Regionalbibliothek Affoltern. (Bild Marianne Voss) nächsten zwei Wochen versinnbildlichen wir dies mit dem Zünden von Highlights in jeder Bibliothek und mit dem Weitertragen des Lesefeuers.» Mit «Biblio-Olympics» sei auch ein Lesewettbewerb verbunden. «Wir möchten das sportliche Lesen fördern und wissen, wie viele Kilos Lesestoff die Schulkinder in drei Wochen verschlingen können.» Der Wettbewerb sei bereits seit zwei Wochen im Gang und «das Säuliamt liest zurzeit saumässig viel». Bis Ende Januar haben zudem sämtli-

Spital privatisieren?

che Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks die Möglichkeit, einen Gratis-Lesepass zu beziehen und damit die Dienstleistungen aller Bibliotheken zu nutzen.

Reise in alle Bibliotheken Das olympische Lesefeuer wurde am Montag bereits nach Stallikon weitergegeben, heute Dienstag reiste es nach Bonstetten. Bis am 3. Februar wird es nun täglich in einer andern Bibliothek

brennen und dort ein Highlight begleiten. Eine Übersicht der Veranstaltungen von «Biblo-Olympics» ist unter www.bibliothek-affoltern.ch zu finden. Das grosse Finale findet am 3. Februar in der Regionalbibliothek Affoltern statt, wo die lesestärksten Klassen ermittelt und ausgezeichnet werden. Zudem zieht Olympiasieger Sonny Schönbächler aus den eingegangenen Lesepässen drei Gewinner pro Gemeinde. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

In Systemen denken

Informationsveranstaltung in Hedingen

Sich wappnen gegen Cyber-Angriffe

Anstelle des Spitals Affoltern ein privates Gesundheits-, Pflegeund Weiterbildungs-Zentrum, ergänzt durch altersgerechte Wohnungen – so lautete ein Vorschlag an der Informationsveranstaltung zum Antrag Zweckverbands-Austritt.

«Wer bereits einen Angriff erlebt hat, weiss, dass man nicht viel tun kann», stellt Adolf J. Doerig, Präsident des Beirats CyberDefence VBS, im Interview fest. Wichtig sind Vorkehrungen, dass die Folgen eines Angriffs möglichst gering ausfallen.

Das Spital verkaufen und die kostenintensiven Bereiche Chirurgie, Akutpflege und Geburtenabteilung schliessen – diese Variante brachte der Gemeinderat Hedingen vergangenen Donnerstagabend an seiner Informationsveranstaltung zum Ausstieg aus dem Spitalzweckverband (Urnenabstimmung vom 4. März) ins Spiel. Die Solviva AG hat das in Grenchen schon einmal umgesetzt und ist auch am Standort Affoltern interessiert, wie VR-Präsident Willi Gyger im gut gefüllten Schachensaal ausführte. Für Notfälle und medizinisch-chirurgische Eingriffe müssten die Ämtler

«Miss Mallow – Die Drachen-Nanny», das neue Stück von Andrew Bonds MärliMusical Theater, tourt schon seit Oktober durch die Schweiz. Nun kommt es in den Kasinosaal Affoltern. Das feurige Musical begeistert einmal mehr mit herrlichen Einfällen, witzigen Dialogen, viel Tempo und zahlreichen Ohrwürmern. ................................................... > Bericht auf Seite 10

Im Weltcup ins Finale geklettert

................................................... von marianne voss Bis zum Start der Olympischen Winterspiele dauert es noch ein paar Wochen, im Säuliamt ist aber bereits ein olympisches Feuer entzündet worden – das Lesefeuer von «Biblio-Olympics». Entfacht wurde es am vergangenen Sonntag in der neuen Bibliothek Wettswil. Am gemütlichen Anlass für die ganze Familie genossen die Gäste nach dem offiziellen Olympiade-Start einen feinen Brunch und folgten anschliessend mit grossem Interesse einem Talk zum Thema Sport. «Biblio-Olympics» ist ein gemeinsames Projekt der Bezirksbibliotheken. Der zündende Gedanke dafür kam von Fabienne Maurer, Bibliotheksleiterin in Wettswil. Das Ziel vom gemeinsam organisierten Projekt besteht darin, die Vernetzung der 14 Bibliotheken im Bezirk aufzuzeigen. «Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut», erklärte Irene Scheurer, stellvertretende Leiterin der Regionalbibliothek Affoltern, anlässlich der Eröffnung. «In den

Der Affoltemer Jodlerfamilie gelang es erneut, den Kasinosaal dreimal zu füllen. > Seite 7

dann allerdings künftig in ein Spital ausserhalb des Bezirks ausweichen. Die Pläne der Spital-Betriebskommission (BK) sehen dagegen vor, die Grundversorgung langfristig zu sichern: «Der grösste Nutzen eines Spitals für die Bevölkerung ist es, eine Anlaufstelle zu haben, wenn nachts etwas ist», sprach sich BK-Präsident Clemens Grötsch gegen abgespeckte Varianten aus. Dass der Zweckverband weg muss, darüber war man sich weitgehend einig. Zum Entschluss des Gemeinderates Hedingen, die Bezirks-Abstimmung im Juni nicht abzuwarten, sondern mit einer eigenen Austritts-Vorlage vorzupreschen, gingen die Meinungen auseinander von «mutig» bis «egoistisch». «Durch rasches Handeln können wir eine unsichere Zukunft verhindern», rechtfertigte der Hedinger Gemeinderat und Spitaldelegierte Martin Vetsch das Vorgehen. (tst.) ................................................... > Bericht und Kommentar auf Seite 3

Die Region Knonauer Amt zählt überdurchschnittlich viele kleine Gemeinden und KMU. Wie können sie regelmässig getestete, integre Backups ihrer Systeme – beispielsweise der Wasserversorgung und der Einwohnerregister – sicherstellen, die nach einer Cyber-Attacke rasch wieder zurückgeladen werden können? «Das ist eine besondere Herausforderung», antwortet Adolf J. Doerig, «denn je kleiner eine Organisation ist, desto weniger interne Spezialisten stehen ihr zur Verfügung. Kleine, mobile Unternehmen arbeiten daher mehrheitlich mit den grossen Anbietern von Cloud-Services

wie Microsoft, Apple und Amazon. Die Systeme unterstützen die kostengünstige Abwicklung und Entwicklung des laufenden Geschäftes und stehen meist problemlos zur Verfügung.» «Bei einem längeren Systemausfall wäre die Mehrheit der Kleinunternehmen kaum mehr handlungsfähig», fährt Doerig fort. Und die Abhängigkeiten vieler Gemeinden und KMU von Service-Providern wie Swisscom, Microsoft und Amazon sowie weiteren Software- und Hardwarelieferanten werde zweifellos noch zunehmen. Seine Schlussfolgerung: «Viel wichtiger, als nur die Kosten zu optimieren, ist daher, in Systemen zu denken. Die Digitalisierung eröffnet weiterhin hochinteressante Chancen, aber auch herausfordernde organisatorische Probleme, denen die Verantwortlichen des Bundes, der Kantone und Gemeinden sowie aller Unternehmen kaum ausweichen können.» (bs) ................................................... > Interview und Bericht auf Seite 4

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Todesfälle Affoltern am Albis Am 26. Dezember 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Walter Schmidinger geboren am 24. April 1928, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Einladung zur Informationsveranstaltung vom 30. Januar 2018 Am 4. März 2018 stimmen die Stimmberechtigten von Bonstetten über die Kündigung der Mitgliedschaft und den Austritt der Gemeinde Bonstetten per 31. Dezember 2020 aus dem Zweckverband Spital Affoltern ab. Gerne lädt der Gemeinderat Bonstetten die Stimmberechtigten zur Diskussion über die Abstimmung ein:

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Dienstag, 30. Januar 2018, 19.30 Uhr Gemeindesaal Bonstetten, Am Rainli 4

Bonstetten

Programm

Am 18. Januar 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben

- Begrüssung - Information über die Abstimmungsvorlage - Stellungnahme der Betriebskommission Spital Affoltern - Podiumsdiskussion mit Moderation von Kaspar Loeb, Kommunikationsberater

Rubin Walter geboren am 5. Dezember 1945, von Zürich ZH und Unterseen BE, wohnhaft an der Friedmattstrasse 5 in 8906 Bonstetten. Der Friedhofvorsteher

Hausen am Albis Am 16. Januar 2018 ist in Zürich gestorben

Weitere Informationen auf www.bonstetten.ch. Fragen an die Podiumsteilnehmer können bis 29. Januar 2018 auch auf praesidiales@bonstetten.ch gestellt werden. Wir freuen uns über ein zahlreiches Erscheinen. Bonstetten, 23. Januar 2018 Gemeinderat Bonstetten

ABSCHIED Traurig, aber dankbar für die lange gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem fürsorglichen Papi und Gropi

Walter Rubin 5. Dezember 1945 – 18. Januar 2018

Nach kurzer schwerer Krankheit durfte er friedlich einschlafen. Er wird uns sehr fehlen. Heidi Rubin-Kasper Anja Rubin und André Wanz mit Maxim und Noëlle Patrizia Rubin und Pascal Tanner Familien Kasper und Gallmann Die Trauerfeier findet am Freitag, 26. Januar 2018, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Spital Affoltern (Vermerk: Palliativstation), 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 85-391373-1, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1. Traueradresse: Heidi Rubin-Kasper, Friedmattstrasse 5, 8906 Bonstetten

Berg, Karl Gernot geb. 8. Februar 1941, von Deutschland, wohnhaft gewesen in Hausen am¨Albis. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Die Abdankung findet am Donnerstag, 1. Februar 2018, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Hausen am Albis statt. Das Bestattungsamt

Maschwanden Am 18. Januar ist in Mettmenstetten gestorben

Andres Ferdinand geboren am 15. Juli 1936, Pfaffnau LU, ledig, wohnhaft gewesen in Maschwanden.

Ski-Club Bonstetten

TO D E S A N Z E I G E Wir trauern um unser langjähriges Ski-Club Mitglied

Walti Rubin 5. Dezember 1945 – 18. Januar 2018

Er ist nach kurzer schwerer Krankheit am Donnerstag sanft eingeschlafen. Mit Walti verlieren wir ein aktives Ü60 Team-Mitglied und eine liebenswerte Person.

Die Abdankung findet im kleinsten Kreis statt.

Wir erinnern uns gerne an die vielen Aktivitäten und Anlässe mit dem Ü60 Team vom Ski-Club, die wir zusammen mit ihm erleben durften.

Die Gemeindeverwaltung

Er wird uns allen in bester Erinnerung bleiben. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie. Ski-Club Bonstetten Vorstand, Ü60 Team und Mitglieder

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Januar 2018

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kommentar

«Sunnepark» als Spital-Alternative? Austausch Grosses Interesse an der Hedinger Infoveranstaltung zum Austritt aus dem Zweckverband In Hedingen schlägt der Gemeinderat der Bevölkerung vor, aus dem Spital-Zweckverband auszutreten. Am Donnerstag bot sich Gelegenheit, sich tiefer mit der Thematik auseinanderzusetzen. Diese wurde rege genutzt.

Der Zweckverband muss weg «Das Spital muss sich rechnen», stimmte Clemens Grötsch, Präsident der Spital-Betriebskommission, seinem Vorredner zu, «und damit es sich rechnet, muss sich etwas ändern.» Das heisst unter anderem: Der Zweckverband muss weg. Fürs Vorpreschen von Hedingen und Bonstetten hat Grötsch

von thomas stöckli

E

ine Stimme für das Spital, zwei dagegen und eine, die schon weiss, was nachher sein wird – so fasste ein Votant die Kräfteverhältnisse auf dem Podium zusammen an der Informationsveranstaltung der Gemeinde Hedingen zum beantragten Ausstieg aus dem Spital-Zweckverband.

................................................... von thomas stöckli Die Stühle reihten sich bis weit hinten im Schachensaal. Das Spital ist ein Thema, das jeden betrifft, das berührt. Entsprechend gross war das Interesse an der Informationsveranstaltung vom vergangenen Donnerstagabend. Rund 150 Personen – nicht nur aus Hedingen – waren der Einladung des Gemeinderats gefolgt, sich über die kommunale Abstimmungsvorlage vom 4. März informieren zu lassen. «Die Rahmenbedingungen haben sich 2012 fundamental geändert», so Gemeindepräsident Bertram Thurnherr zum Hauptargument des Gemeinderats für den Austritt aus dem Zweckverband. Seither sind die Gemeinden nicht mehr für die Spitalversorgung zuständig, sondern ausschliesslich der Kanton. Und der macht keinen Hehl daraus, dass er hohe Ansprüche an die Wirtschaftlichkeit setzt, wie Thurnherr mit Audio-Einspielungen aus Interviews mit Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger untermauerte.

ermöglicht

Die Podiumsteilnehmer von links: Willi Gyger (Solviva AG), Spital-BK-Präsident Clemens Grötsch, Moderator Bernhard Schneider sowie vom Gemeinderat Hedingen Sozialvorstand Martin Vetsch und Präsident Bertram Thurnherr. (Bild tst.) allerdings kein Verständnis. So forderte er die Bevölkerung auf, den Weg mit den anderen Ämtler Gemeinden zu beschreiten und die Auflösung des Zweckverbands erst am 10. Juni gemeinsam zu beschliessen. «Es geht nicht um die Zukunft des Spitals, sondern um den Austritt aus dem Zweckverband», versuchte Hedingens Sozialvorstand Martin Vetsch den Fokus von der emotionalen auf die rationale Ebene zu lenken. Bei 150 bis 170 Mio. Franken für ein neues Gesundheitszentrum und knapp 30 Mio. für den Ersatzbau fürs Haus Rigi der Langzeitpflege rechnet er für Hedingen mit einem unmittelbaren finanziellen Risiko von 7 Mio. Franken für Bürgschaften und weiteren 7 Mio. Solidarhaftung für den fremdfinanzierten Anteil. Dem steht bei einem Austritt die Abschreibung der Beteiligung von 2,7 Mio. Franken gegenüber.

Privatwirtschaftliche Lösung ohne Chirurgie, Akutpflege und Gebären Das letzte Wort im Kurzreferat-Teil hatte Willi Gyger, VR Präsident der Solviva AG. Seine Familien-AG betreibt bereits fünf Pflege- und Gesundheits-

einrichtungen, darunter den «Sunnepark» in Grenchen, entstanden ebenfalls aus einem Akut-Regionalspital. Eine ähnliche privatwirtschaftliche Lösung schlug er auch im Fall von Affoltern vor. Die Variante «Sunnepark Affoltern» beinhaltet ein Gesundheits-, Pflege- und Weiterbildungs-Zentrum, ergänzt durch altersgerechte Wohnungen. Dabei würde auf die kostenintensiven Bereiche Chirurgie, Akutpflege und Geburtenabteilung verzichtet, dafür könne ein Grossteil der Arbeitsplätze erhalten werden – und dies, ohne dass die Gemeinden investieren müssen. «Wir planen, bauen und betreiben», erklärte Gyger und betonte: «Die medizinisch-chirurgische Betreuung bleibt durch die nahe gelegenen grossen Spitäler absolut gewährleistet.» «Unser Anliegen als BK ist es, die Grundversorgung langfristig zu sichern», zeigte Clemens Grötsch den gewichtigen Unterschied auf: «Der grösste Nutzen eines Spitals für die Bevölkerung ist es, wenn nachts etwas ist, eine Anlaufstelle zu haben.» Eine Votantin stimmte dem zu und berichtete vom regen Besuch im Notfall.

Alle Optionen offenhalten Die Unzulänglichkeiten des Konstrukts Zweckverband stellte – mit einer Ausnahme aus Zwillikon – niemand infrage. Im Gegenteil: Von einer «verkrusteten Struktur» war die Rede, von «nachweislichen Mehrkosten» und «als Zweckverband kann das Spital nicht funktionieren». Als weiteren WettbewerbsNachteil nannte Spitaldirektor Michael Buik die veraltete Infrastruktur. Für den Entscheid, der BezirksAbstimmung eine kommunale vorauszuschicken, erntete der Gemeinderat Hedingen teils harsche Kritik: «Je mehr Gemeinden egoistisch handeln und sich aus der Verantwortung stehlen, desto schwieriger wird es, ein Spital zu erhalten, das diesen Namen verdient», sagte etwa BK-Vizepräsident Jürg Burger. Die Abstimmungs-Befürworter konterten mit dem Mangel an Informationen zu den Plänen der BK, dem Zeitdruck, falls im Juni keine Einstimmigkeit zur Auflösung des Zweckverbands zustande kommen sollte und den in der Zwischenzeit anfallenden Defiziten. «Durch rasches Handeln jetzt, können wir eine unsichere Zukunft verhindern», so Martin Vetsch.

Im offenen Podiumsgespräch machten die Spital-Befürworter den anfänglichen Nachteil allerdings wett, durften doch BK-Vizepräsident Jürg Burger und Spitaldirektor Michael Buik ihre Argumente aus dem Saal in die fair geführte Diskussion einbringen. Ob es sinnvoll ist, vor der BezirksAbstimmung eine kommunale Abstimmung durchzuführen, darüber wurden sich die Podiumsteilnehmer – wie zu erwarten war – nicht einig. Nur schon die Analyse des Abstimmungsergebnisses dürfte abenteuerlich sein. Könnte doch ein Nein zur Vorlage je nach Belieben als Bekenntnis zum Zweckverband wie als Zeichen der Solidarität mit den anderen Gemeinden ausgelegt werden. Ein erklärtes Ziel hat der Gemeinderat Hedingen jedenfalls erreicht: Es findet ein Meinungsaustausch statt – und dieser Austausch ist wertvoll.

«Biblio-Olympics»: Start in Wettswil

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Podiumsgespräch zum Thema Sport Nach dem Entfachen des olympischen Lesefeuers am vergangenen Sonntag in der Bibliothek Wettswil und dem feinen Brunch konnten die Gäste einem spannenden Talk über den Breitensport und die Rolle unserer Sportvereine folgen. ................................................... von marianne voss Das olympische Lesefeuer war entzündet und brannte auf der Bühne, während die grossen und kleinen Gäste den feinen Brunch genossen. Für die Kinder ging es in der neuen Bibliothek Wettswil mit Basteln und Geschichte weiter. Für die Erwachsenen fand ein Talk zum Thema Sport statt. Das Gespräch wurde von Daniel Schneebeli, Redaktor beim Tages-Anzeiger, geleitet. Er unterhielt sich mit Bruno Barth (Geschäftsführer Special Olympics), Sven Bürki (Präsident Streethockeyclub Bonstetten-Wettswil) und Adrian Gallmann (Ehrenmitglied FC Wettswil-Bonstetten und Präsident J+S Kids Unteramt) über die Vereine, die Motivation und die Bedeutung des Sports. Adrian Gallmann und Sven Bürki sind beide sogenannte Ur–Wettswiler und setzen sich seit vielen Jahren intensiv für Sportvereine in Bonstetten und Wettswil ein. Zum SHC Bonstetten-Wettswil erklärte der Präsident Sven Bürki, dass es sich um einen der grössten Streethockeyclubs der Schweiz handle. Und zum allgemeinen Verständnis: «Streethockey wird statt auf Eis auf einem Hartbelag und

Spannender Talk. Von links: Adrian Gallmann, Bruno Barth, Moderator Daniel Schneebeli und Sven Bürki. (Bild Marianne Voss) statt in Schlittschuhen in Turnschuhen gespielt.» Adrian Gallmann informierte über J+S Kids Unteramt, wo Kindern in einem wöchentlichen Training verschiedene Sportarten nahe gebracht werden. Bruno Barth, ursprünglich aus dem Zürcher Oberland stammend, berichtete von seiner Tätigkeit bei Special Olympics, wo er seit 2011 Geschäftsführer ist. Bei Special Olympics handle es sich weltweit um die grösste Sportbewegung für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. «Es geht uns um die Wertschätzung und Gleichstellung von Menschen, die anders sind und meistens separiert werden.» Gegründet wurde die Organisation 1968 von der Familie Kennedy.

Fünf Millionen Athleten aus 170 Ländern sind an verschiedensten Wettkämpfen beteiligt. «Alle sollen eine Chance zum Gewinnen haben», so Bruno Barth. Daher teile man die Athleten in verschiedene Kategorien ein. Und das Ziel sei die Botschaft: «Du hast es gut gemacht!»

Mangel an freiwilliger Mitarbeit Der Moderator Daniel Schneebeli wies im weiteren Verlauf des Gesprächs auf die Sportstudie hin, wo nach den Sorgen der Zürcher Sportvereine gefragt wurde. Der Sorgenbarometer zeigte als grösste Probleme den Nachwuchs, also die Mitgliedergewinnung, sowie die ehrenamtliche Mitarbeit auf. Über

Nachwuchsprobleme können der FC und der SHC in Bonstetten und Wettswil nicht klagen. Aber die Probleme mit der ehrenamtlichen Mitarbeit sind sehr wohl bekannt. Adrian Gallmann sagte, es sei erschreckend. «Viele bezahlen lieber einen höheren Beitrag, als sich ein paar Stunden freiwillig zu engagieren.» Und leider sei der Sportverein auch oftmals ein billiger Hütedienst für die Kinder. Alle waren sich einig, dass es in den Vereinen immer dieselben paar Personen sind, die sich wirklich engagieren. Wäre eine Bezahlung der Leistung eine Lösung? «Nein!» Da waren sich auch alle einig. Das würde nicht funktionieren, denn dann würde das Herzblut verloren gehen.


Bezirk Affoltern

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Dienstag, 23. Januar 2018

«Die Gemeinden sind durch ihre Internet-Anbindung ein Teil einer globalen Infrastruktur» Gespräch mit dem Cyber-Experten Adolf J. Doerig (2): Bedrohungen für Gemeinden und KMU Der Ottenbacher Adolf J. Doerig präsidiert den Beirat CyberDefence VBS. Im ersten Interview mit dem «Anzeiger» hat er erläutert, wie wichtig in der laufenden digitalen Transformation des Landes vertrauenswürdige Systeme sind. Thema dieses zweiten Interviews sind die Gemeinden und KMU der Region. «Anzeiger»: Adolf J. Doerig, im ersten Interview haben Sie erwähnt, dass Medien, denen die Bevölkerung vertraut, und eine Netzinfrastruktur in Schweizer Hand wesentlich für die Verteidigung gegen CyberAngriffe sind. Was bedeuten diese Aussagen für die Region Knonauer Amt? Adolf J. Doerig: Die Gemeinden sind wichtige Lebens- und Bezugspunkte der Bevölkerung, geprägt durch eine offene, freiheitliche, soziale und demokratische Tradition. Ein wichtiges Element ist aus meiner Sicht Vertrauen. Dieses Vertrauen wird aufgebaut einerseits durch die eigene, authentische Information durch die Gemeinde, anderseits durch Berichte über Gemeindeangelegenheiten durch unabhängige Medien wie den Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern. ...............................................................

«Weil wir weder der EU noch dem EWR angehören, sind wir benachteiligt.» ............................................................... Dass dieses Vertrauen zunehmend gepflegt werden muss, liegt daran, dass die Gemeinden durch ihre Internet-Anbindung ein Teil einer globalen Infrastruktur geworden sind. Vielfältige Informationssysteme der Gemeinden sind verbunden mit Systemen des Kantons sowie des Bundes. Die Steuerungssysteme der Strom-, Wasser- und

Cyberangriffen ausgesetzt sind. Entsprechend nimmt auch die Abhängigkeit zu, nicht nur von kantonalen und kommunalen Systemen, sondern auch von europäischen und globalen. Während die organisatorischen und technischen Anforderungen steigen, wird es immer schwieriger, qualifizierte Leute für die Gemeindebehörden zu finden.

Adolf J. Doerig hält das Denken in Systemen für entscheidend, um die digitalen Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern. (Bild Bernhard Schneider) Gasversorgung, aber auch des Verkehrs sind überregional, national oder international. Weil wir weder der EU noch dem EWR angehören, sind wir grundsätzlich etwas benachteiligt, was die rasche und integre Information über Probleme in Systemen und Netzen angeht. Dazu haben wir uns selbst entschieden, wir müssen einfach wissen, dass dies so ist. Bei einer Krise im Cyber-Raum wird die EU mit hoher Wahrscheinlichkeit die Prioritäten zugunsten ihrer Mitglieder setzen. Umso wichtiger ist, dass die Schweiz diese Netze im Inland selbst steuern kann. Die Digitalisierung schreitet rasch voran. Jede Fahrt, jeder Schritt, den wir unternehmen, wird aufgezeichnet. Was davon in der Schweiz gespeichert wird, untersteht den Schweizer Datenschutzbestimmungen, was in die USA gelangt, ist demgegenüber wesentlich weniger geschützt. In der EU ist seit

Kurzem ein griffiges Datenschutzgesetz in Kraft. Dieses Gesetz gilt auch für alle schweizerischen Unternehmen, die im EU-Raum geschäftlich tätig sind. ...............................................................

«Viele Führungs- und Kommunikationsinstrumente sind digitalisiert.» ............................................................... Was bedeutet dies für die Gemeinden der Region Knonauer Amt? Die digitale Rechteverwaltung, die eindeutige Identifikation und Authentisierung der Einwohnerinnen und Einwohner werden immer bedeutender. Zu diesem Zweck ist die Einführung einer SwissID geplant. Dadurch steigen die Sicherheitsanforderungen, welche für die Gemeinden erfüllen müssen, zumal sie durch die Vernetzung zunehmend dem Risiko von

Was können die Gemeinden vorkehren gegen Datendiebstahl und andere Angriffe? Bunde und Kanton haben neue Gesetze in Bezug auf die Informationssicherheit erarbeitet, insbesondere das Gesetz über die Information und den Datenschutz des Kantons Zürich (IDG) und das neue Bundesgesetz über die Informationssicherheit (ISG). Für die Gemeinden des Kantons Zürich gibt es einen zweckmässigen und praktischen Leitfaden des kantonalen Datenschutzbeauftragten. Aus meiner Sicht benötigt jede Gemeinde, wie auch jedes Unternehmen eine Informatiksicherheit basierend auf einer aktuellen Risikoanalyse: Welche Systeme sind heute für uns von Bedeutung, welche werden es künftig sein, wie sind sie vernetzt? Wie integer sind die Datenströme, die für die Gemeinde von vitalem Interesse sind? Mit welchen operativen Risiken ist die Organisation konfrontiert? Welche Massnahmen sind in der Umsetzung? Jede Gemeindeverwaltung, jede regionale Institution sollte auch die Risiken von Missbrauch und Verfälschung von Personendaten über Erpressung und Betrug kennen und darauf vorbereitet sein. Spezialisten der Strafverfolgungsbehörden müssen heute programmieren und digitale Beweismittel sichern können, um Kriminelle im Cyber-Raum aufzuspüren. Zudem benötigen wir natürlich auch Richter, die sich rechtlich im Cyber-Raum und insbesondere mit Cyberkriminalität auskennen. Dasselbe gilt für die Führungsor-

ganisationen, die im Krisenfall Gemeinden, Kantone, Bund, Zivilschutz und Feuerwehr, Polizei sowie Militär koordinieren. Viele Führungs- und Kommunikationsinstrumente sind digitalisiert. Wir können in Krisen nur vertrauenswürdig kommunizieren, wenn wir digital auf der Höhe sind. Mit dem schweizweiten Führungs- und Einsatzkommunikationssysteme Polycom als flächendeckendes Sicherheitsnetz Funk der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit (Bors) halten wir uns in der Schweiz bewusst eine eigene Lösung. ...............................................................

«Ein wichtiges Element ist aus meiner Sicht Vertrauen.» ............................................................... Was lässt sich tun, wenn man einen Angriff erkennt? Wer bereits einen Angriff erlebt hat, weiss, dass man nicht viel tun kann. Zuerst sind Ruhe und Besonnenheit gefordert. Nach der Lageanalyse gilt es, die notwendigen Schritte mit Experten der Systemlieferanten und von der Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) des Bundes, rasch, pragmatisch und professionell zu planen und schrittweise umzusetzen. Für diese Art von Schäden sind die Systeme so zu unterhalten, dass sie rasch mit dem Stand vor der Störung wieder in Betrieb genommen werden können. Verfügen wir über regelmässig getestete und integre Backups, die wir zurückladen können, wenn ein Teilsystem oder das Gesamtsystem angegriffen worden ist? Können wir präzis herausfinden, ab welchem Zeitpunkt Daten verfälscht worden sind? Interview: Bernhard Schneider

Kommunikation und Prävention bei den Gemeinden Der «Anzeiger» hat die 14 Ämtler Gemeinden zu Kommunikation und Prävention befragt. Mit den Antworten von elf Gemeinden kann das Resultat als repräsentativ gelten. Ergänzend gibt Stefan Trottmann, Präsident der regionalen Gemeindeschreibervereinigung, Auskünfte. ................................................... von bernhard schneider Wichtigstes Instrument insbesondere der internen Kommunikation ist nach wie vor das persönliche Gespräch, sei es an Sitzungen, am Schalter oder im Büro. Für die Kommunikation mit der Bevölkerung liegt die Website der Gemeinde knapp vorne, gefolgt von

Kontakten per Telefon und E-mail sowie von Weisungen und Abstimmungsunterlagen zu Sachgeschäften (Grafik 1). Die Bedeutung von Gemeindepublikationen und des Anzeigers aus dem Bezirk Affoltern werden gleich hoch bewertet, während überregionale Medien deutlich zurückliegen. Social Media betrachten die Gemeinden als unbedeutend. Gut ein Viertel der Gemeinden verfügt über eine Kommunikationsstrategie und ein Krisenkonzept, das in den letzten zwei Jahren überarbeitet oder – im Fall der Krisenkommunikation – trainiert worden ist (Grafik 2). Gleich viele Gemeinden verfügen weder über das eine noch das andere. Bei etwa der Hälfte der Gemeinden ist beides vorhanden, aber nicht mehr ganz aktuell. Im Bereich der Prävention von Cyber-Kriminalität ist die Vorbereitung

Sowohl in der internen als auch der externen Kommunikation halten sich analoge und digitale Kanäle die Waage.

auf Manipulationen finanzieller Transaktionen gemäss der Befragung am weitesten fortgeschritten (Grafik 3), gefolgt von der Sicherung des Hackings von E-Mail-Accounts. Zwei Drittel der Gemeinden bereiten sich auf Manipulation von Daten und Ausfall von EDV-Systemen vor. Diebstahl von Einwohnerdaten und Manipulation der Gemeindewebsite ist für die Hälfte der Gemeinden ein Thema, Manipulation der Infrastrukturanlagen für ein Drittel.

Verantwortung für Daten und Passwörter Drei Gemeinden erwähnen in der Befragung, dass sie die Daten ausgelagert haben. Dazu hält der Affoltemer Gemeindeschreiber Stefan Trottmann fest: «Viele wissen nicht, dass die Aus-

Bezüglich Kommunikationsstrategie und Krisenkonzept ist ein Drittel der Ämtler Gemeinden in aktueller Verfassung.

gliederung der Daten die Gemeinden nicht von der Verantwortung befreit.» Sodann erwähnt Stefan Trottmann ein weiteres Sicherheitsrisiko: die fehlende Sensibilisierung der Mitarbeitenden. Mit Ausnahme des vertraulichen Notfallkonzepts sind die wesentlichen kommunalen Regelungen im Bereich ICT-Sicherheit auf der Website der Gemeinde Affoltern, www.affoltern-amalbis.ch, abrufbar, nämlich die ICTSicherheitsleitlinie und die ICT-Weisung. Wer ICT-Anlagen oder das Netzwerk der Gemeinde nutzt, ist verpflichtet, die Weisung einzuhalten. Diese definiert unter anderem die Nutzung der Anlage – kein Anschluss eigener, möglicherweise unsicherer Geräte – und den Umgang mit Passwörtern. Hier ortet Stefan Trottmann eine erhebliche Gefahr, denn wer überall dasselbe,

leicht erratbare Passwort verwendet, öffnet Angreifern nicht nur persönlich Tür und Tor, sondern gefährdet das ganze Netzwerk. Die ICT-Sicherheitsleitlinie der Gemeinde Affoltern erläutert detailliert das sicherheitskonforme Verhalten. Weisung und Leitlinie basieren auf kantonalen Vorlagen. Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung müssen unterschreiben, dass sie die Dokumente gelesen und verstanden haben. Die frei zugänglichen Affoltemer Dokumente können von Gemeinden, regionalen Organisationen und KMU konsultiert werden. Stefan Trottmann betont zudem den guten Austausch unter den Gemeindeschreibern des Bezirks, da die Abwehr von CyberAngriffen vor allem für kleinere Gemeinden schwierig ist.

Die Abwehr von Cyber-Kriminalität wird in den nächsten Jahren nicht nur Unternehmen und Private, sondern auch Gemeinden fordern. (Grafiken bs)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Januar 2018

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«Zwischenspurt» mit Folgen auf der A4 Ignorierte Speedlimite des BMW-Assistenzsystems: Bedingte Geldstrafe für Luzerner Ex-Hotelier Er bretterte mit über 180 km/h über die A4 und wurde vor dem Rütelitunnel bei Mettmenstetten geblitzt. Vom Bezirksgericht Affoltern kassierte der Mann wegen vorsätzlicher grober Verletzung von Verkehrsregeln eine bedingte Geldstrafe und eine Busse. ................................................... von werner schneiter Nein, eilig habe er es nicht gehabt, sagte der eloquente 66-Jährige vor den Schranken des Bezirksgerichts. Der ehemalige Luzerner Hotelier war am Valentinstag 2017 in Zürich zum Essen verabredet und nahm den Termin mit dem 326-PS-BMW seines Sohnes wahr. Vor der Rückfahrt nach 19 Uhr stellte er die Speedlimite des Assistenzsystems auf 150 km/h, auf die sogenannte «Sport-plus-Stufe», einer von vier möglichen einstellbaren Geschwindigkeitsstufen. Damit habe er testen wollen, wie das Fahrzeug «beisse» – dies in

der Absicht, eine Busse für eine Geschwindigkeitsübertretung von 30 km/ in Kauf zu nehmen. So drückte er auf der A4 vor dem Rütelitunnel während kurzer Zeit das Gaspedal durch, um nach seinen Worten einen «Zwischenspurt» einzulegen, aber nicht in der Absicht, «wie eine Sau zu fahren». Sein Pech: Vor dem Tunnel wurde er mit mehr als 180 km/h geblitzt. «Netto» wird ihm nach Abzug einer Sicherheitsmarge eine Geschwindigkeitsübertretung von 60 km/h zur Last gelegt. Vor Gericht sagte der Mann, er sei «baff» gewesen, dass auf dieser Speedstufe das Assistenzsystem nicht mehr automatisch funktioniere und er die tatsächliche Geschwindigkeit nicht bemerkt habe – auch, weil er mit dem neuen BMW nicht vertraut gewesen sei. Von einem Vorsatz könne nicht die Rede sein. Er habe nur kurz aufs Gaspedal gedrückt – und dies bei praktisch «leerer» Autobahn. «Vor und hinter mir gabs keine Autos», gab der gesprächige Mann zu Protokoll und fügte bei, er sei nach seiner Rückkehr in

Terror am Telefon

Luzern noch in einen Unfall verwickelt worden. Dieses Verfahren ist noch hängig.

Vorsatz bestritten Von seinem Anwalt erhielt der wegen einfacher Körperverletzung und wegen eines Fiaz (Fahren in angetrunkenem Zustand) vorbestrafte Mann Unterstützung. Auch er machte geltend, dass sein Mandant auf «leerer» Autobahn niemand gefährdet habe und ihm nicht klar gewesen sei, dass der Speedbegrenzer auch automatisch ausschalte. Die Staatsanwaltschaft habe mit dem Vorwurf eines Vorsatzes die Angelegenheit «sehr dramatisch dargestellt». Der Anwalt zitierte das Bundesgericht, wonach eine abstrakte Gefahr von der Situation abhänge. Vorsatz und rücksichtsloses Verhalten, das mindestens grobe Fahrlässigkeit verlange, sei hier aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens und der guten Sicht nicht gegeben. «Abstrakt ist hier niemand gefährdet worden. Hätte

dichter Verkehr geherrscht, so hätte mein Mandant nicht aufs Gas gedrückt», sagte der Verteidiger. Er forderte einen Freispruch vom Vorwurf der groben vorsätzlichen Verletzung von Verkehrsregeln.

Mit dem Auto nicht vertraut gewesen Das Bezirksgericht beurteilt den Fall anders. Es folgte den Anträgen der Staatsanwaltschaft und verurteilte den ehemaligen Gastronomen wegen vorsätzlicher grober Verletzung von Verkehrsregeln zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 140 Franken. Dies bei einer Probezeit von zwei Jahren. Es setzte eine Busse von 3000 Franken fest, die bezahlt werden muss. Auch einen Teil der Gerichts/Untersuchungskosten hat er zu tragen. Die vorsitzende Richterin Mirjam Lepek Gretsch zitierte ein neueres Bundesgerichtsurteil, wonach auch im vorliegenden Fall objektive und subjektive Voraussetzungen (rücksichtslos, vorsätzlich) ungeachtet von kon-

kreten Umständen (kaum Verkehrsaufkommen) erfüllt sind – es also keine Rolle spielt, ob die Autobahn «leer» oder dicht befahren ist. Das Verkehrsaufkommen sei zwar gering, aber die Strasse nicht gesperrt gewesen. Ein Unfall könne man nicht ausschliessen. Zudem sei es damals bereits dunkel gewesen, und der Beschuldige sei auf der linken Spur in den Rütelitunnel gefahren, weil er – so seine Worte – die bessere Sicht auf die Verkehrssituation gehabt habe. Vor allem aber sei der Mann mit dem Auto nicht vertraut gewesen. Er hätte sich nicht auf das Assistenzsystem verlassen dürfen. Dass es beim bewussten «Durchtreten» des Gaspedals auf dieser Stufe kein Signal des Systems gebe, hätte er wissen und überprüfen müssen, sagte die Richterin. All diese Umstände rechtfertigen nach ihren Worten kein Abweichen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Der Anwalt empfahl seinem Mandanten einen Weiterzug des Urteils. Dieser will allerdings noch «darüber schlafen».

Elektroverteiler gerammt

Bedingte Geldstrafe für 65-Jährigen

Verkehrsunfall sorgte für Stromausfall in Affoltern

Ein 65-Jähriger, der Mitarbeitende einer Versicherung beschimpft und bedroht hat, ist vom Bezirksgericht Affoltern in Abwesenheit zu einer bedingten Geldstrafe und zu einer Busse verurteilt worden.

Am späteren Freitagnachmittag, 19. Januar, hat eine Autofahrerin in Affoltern einen Selbstunfall verursacht und sich verletzt. Durch den Unfall entstand ein mehrstündiger Stromausfall.

Zweimal liess der in einer Ämtler Gemeinde wohnende Mann im Rentenalter einen Gerichtstermin platzen. In einer 19 Seiten umfassenden Anklageschrift wird ihm übelste Beschimpfung und Bedrohung von Mitarbeitenden einer Versicherungsgesellschaft vorgeworfen. Zwischen Februar und September 2016 griff er während 30 Tagen zum Telefonhörer und hinterliess seine strafwürdigen Nachrichten auf Band – bis zu 12-mal pro Tag, tagsüber und in den Nachstunden. Da war von einer «kriminellen Nazi-Bande» die Rede, von «Gammel-Nacken-Ingenieuren», «Drecksau» oder «Vollgummi-Juristen» («Anzeiger» vom 12. Januar). Die Gründe seines üblen Tuns sind

unklar, weil der Mann zwei Gerichtstermine nicht wahrnahm. In Abwesenheit hat nun das Bezirksgericht das Urteil gefällt und den Mann wegen mehrfacher übler Nachrede, mehrfacher Beschimpfung, wegen mehrfachen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage und in einem Fall wegen Drohung zu einer bedingten Geldstrafe von 100 Tagessätzen à 30 Franken verurteilt – dies bei einer Probezeit von zwei Jahren. Dazu kassiert er eine Busse von 500 Franken und während der Dauer der Probezeit ein Kontaktverbot gegenüber den Mitarbeitenden der Versicherung. Auch die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden ihm auferlegt. Weil er in einigen der zahlreichen Fälle vom Vorwurf der Drohung und der üblen Nachrede freigesprochen bzw. das Verfahren eingestellt wird, bleibt das Gericht unter den Anträgen der Staatsanwaltschaft. Diese forderte eine Bestrafung von 120 Tagessätzen à 30 Franken sowie eine Busse von 1000 Franken. (-ter.)

Die 59-jährige Autofahrerin war kurz nach 15.30 Uhr auf der Zürichstrasse Richtung Hedingen unterwegs. Beim Kreisel Jonentalstrasse touchierte sie die Mittelinsel und geriet anschliessend über den rechten Fahrbahnrand hinaus. Dort fuhr sie auf einen Elektro-Verteilkasten auf, bevor sie auf dem Trottoir zum Stehen kam. Durch den Unfall hat sich die Fahrerin unbekannte Verletzungen zugezogen. Sie wurde durch die Ambulanz ins Spital gefahren. Im Einsatz standen nebst Spezialisten der Kantonspolizei Zürich, Funktionäre des EKZ und die Feuerwehr Affoltern. Wegen des Unfalls und für die Notreparatur des Elektroverteil-Kastens musste der Strom in ei-

Die Unfallstelle beim «Sternen»-Kreisel in Affoltern. (Bild Kapo ZH) nem Teil von Affoltern für mehrere Stunden ausgeschaltet werden. Um zirka 22 Uhr wurde wieder eingeschaltet.

Wer Angaben zum Unfall machen kann, wird gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen. (pd.)

Verjüngung im Vorstand und Philemon Müller als Präsident An der Generalversammlung des Clubs Töff-Fründ standen die Wahlen im Vordergrund Beim Club Töff-Fründ stand neben den üblichen Traktanden an einer Vereins-Generalversammlung das Thema Wahlen im Vordergrund. Mit der Wahl von gleich drei neuen Vorstandsmitgliedern wurde ein Zeichen für die Verjüngung gesetzt. Rund 20 Personen trafen sich im Restaurant Hirschen in Wettswil zur 28. Generalversammlung. Die Traktanden wie Protokoll, Mutationen und Kassabericht waren schnell erledigt und ergaben höchstens positive Diskussionen. So konnte Mike Wittwer als neues Aktivmitglied begrüsst werden. Somit besteht der Club TöffFründ aus gegen 80 Aktiv- und Passivmitgliedern. Der Präsident, Coschy Farrér, nannte in seinem fünften Jahresbericht nochmals die Höhepunkte vom vergangenen Jahr; Clubausfahrten, die Ausfahrt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Götschihofs

Dank dem Raclette-Beizli, welches der Club Töff-Fründ jeweils an der jährlichen Dorfchilbi in Bonstetten betreibt, konnte der Kassier, Luca Gianini, eine positive Rechnung präsentieren. Auch ein abwechslungsreiches und interessantes Programm für die kommende Saison wurde präsentiert. Neben den obligaten Treffpunkten und Höcks (u.a. der monatliche Höck jeweils am letzten Donnerstagabend im Rest. Linde in Bonstetten) stehen vor allem auch wieder diverse Ausfahrten im Vordergrund.

Tabea Sommerauer, Patric Röthlisberger und Philemon Müller im Vorstand

Der neue Vorstand des Clubs Töff-Fründ. Von links: Luca Gianini, Philemon Müller, Tabea Sommerauer und Patric Röthlisberger (es fehlt: Werner Isler). (Bild zvg.) und auch andere gesellige Aktivitäten. Namentlich erwähnte er in seinem letzten Jahresbericht auch Mitglieder,

mit welchen er Gedanken oder Erlebnisse im Vereinsleben teilte und welche er in positiver Erinnerung behalte.

Nach der Wahl von Luca Gianini vor zwei Jahren konnten nun die bisherigen Aktivmitglieder Tabea Sommerauer, Patric Röthlisberger und Philemon Müller für den Vorstand gewonnen werden. Philemon Müller wird dem Club als neuer Präsident vorstehen. Der Aktuar, Werner Isler, der sich in-

folge einer Senioren-Kreuzfahrt an der diesjährigen Generalversammlung, durch Gabi Gross vertreten liess, wird dem Vorstand nun als Vizepräsident – und wohl als Vertreter der älteren Generation – angehören. Einmal mehr zeigten die Mitglieder Vertrauen in eine neue Vereinsführung, wie dies bei allen vorangegangenen Präsidenten der Fall war oder auch bei der Wahl von Claudia Schuler, als erste Frau an die Vereinsspitze. Dies im Sinne für einen weiterhin attraktiven Verein mit einer funktionierenden Vereinsleitung für weitere Jahre. Somit ging auch die diesjährige Generalversammlung zu Ende und es verblieben noch einige Stunden um die Geselligkeit zu pflegen, wobei man einerseits auf die schönen Ausfahrten im vergangenen Jahr, andererseits aber auch bereits auf die kommende Saison zu sprechen kam. Infos und Jahresprogramm: www.toeff-fruend.ch.


Bezirk Affoltern

6 ratgeber steuern

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Dienstag, 23. Januar 2018

Den Garten ins Haus geholt Claudia Ruiz bemalte Wände in der Senevita Obstgarten

Kann ich als Frührentner die bezahlten AHV-Beiträge abziehen? Wenn ja, wo? Die bezahlten AHV-Beiträge können von allen Steuerpflichtigen, unabhängig von Alter und Erwerbssituation, unter Ziffer 16.1 der Steuererklärung abgezogen werden.

Kann ich Auslagen für die Stellensuche unter Berufsauslagen geltend machen? Wird während der Ausübung einer Erwerbstätigkeit (Deklaration von Erwerbseinkommen in der Steuererklärung) eine neue Stelle gesucht, gelten die Auslagen im Zusammenhang mit Bewerbungen nicht als Gewinnungskosten und können deshalb nicht in Abzug gebracht werden. Anders verhält es sich bei Arbeitslosigkeit (vgl. nächste Frage). Ich war das ganze Jahr arbeitslos und habe Taggelder bezogen. Kann ich Berufsauslagen geltend machen? Ja. Es können der Pauschalabzug für Berufsauslagen sowie die Pauschale für Weiterbildung geltend gemacht werden. Werden höhere Auslagen im Zusammenhang mit Bewerbungen nachgewiesen, werden diese anstelle des Pauschalabzugs zum Abzug zugelassen. Quelle: Steueramt FAQ

Ämtler Bundesrätin?

I

Abzüge

Können die Kosten für die Benützung eines privaten Arbeitszimmers (zu Hause) abgezogen werden? Ein Arbeitszimmerabzug kann nur dann gewährt werden, wenn regelmässig ein wesentlicher Teil der beruflichen Arbeit zu Hause erledigt werden muss, weil der Arbeitgeber keinen geeigneten Arbeitsplatz zur Verfügung stellt und der Steuerpflichtige in seiner Privatwohnung über einen besonderen Raum verfügt, der zur Hauptsache beruflichen und nicht privaten Zwecken dient. Wer nur aus Gründen der persönlichen Annehmlichkeit Arbeiten zu Hause verrichtet, obwohl ein Arbeitsplatz vom Arbeitgeber zur Verfügung steht, kann keinen Abzug geltend machen. Wird ein Abzug für ein Arbeitszimmer geltend gemacht, sind die entsprechenden Beweismittel der Steuererklärung beizulegen (Bestätigung des Arbeitgebers etc.). Die Kosten für die Benützung eines privaten Arbeitszimmers sind in der Pauschale für die übrigen Berufsauslagen enthalten. Die Berechnung erfolgt analog des Unternutzungsabzuges (vgl. Zürcher Steuerbuch Nr. 15/700).

glosse

Claudia Ruiz vor den Herbstimpressionen. (Bild Andrea Bolliger)

Die in Affoltern wohnhafte Künstlerin Claudia Ruiz hat bereits im vergangenen Sommer einen Rückzugsraum im Bereich für Bewohnende mit einer Demenz- oder einer psychiatrischen Erkrankung gestaltet. Jetzt sind auch die Korridore der Abteilung nicht mehr unifarbig. ................................................... andrea bolliger Claudia Ruiz ist bekannt dafür, dass sie nicht nur Leinwände, sondern auch Wände in Innenräumen bemalt. Mit ihrer Kunst schmückt sie nun auch Korridore in der Demenz-Abteilung der Senevita Obstgarten in Affoltern. Seit August des letzten Jahres entstanden auf den Wänden Werke zu den vier Jahreszeiten, welche sich ausschliesslich Schweizer Naturthemen widmen. Zum Projekt kam es, nachdem der Snoezelen-Raum («Anzeiger» vom 19.5.17) bei den Bewohnenden so gut ankam. Claudia Ruiz fertigte Skizzen an, die sie dem Team der Senevita unterbreitete. Die Mitarbeitenden ergänzten die Vorschläge. Gearbeitet hat sie nur nachts. Einerseits konnte damit die Unfallgefahr reduziert werden und andererseits fand sie die nötige Ruhe fürs Handwerk. Dies hatte den positiven Nebeneffekt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner am nächsten Morgen immer wieder einmal etwas Neues entdecken konnten.

Die Kühe im Hintergrund tragen keine Euter. (Bild zvg.)

Die Farben wählte Claudia Ruiz mit Bedacht. Der Frühling kommt in Violett-Tönen daher, die einen beruhigenden, besinnlichen und mildernder Effekt haben. Im Sommer wird es Grün, auch an der bemalten Wand. Dies soll eine beruhigende Wirkung auf das zentrale Nervensystem haben und entspannend wirken. Blasse Farben stellen den Herbst dar und Blautöne sollen an der Winterwand für eine Verlangsamung des Stoffwechsels sorgen.

Euter wird zur Diskussionsgrundlage Die Tiere, Pflanzen und Landschaften wecken Erinnerungen an frühere Tage und fördern die Beobachtungsgabe. So bemerkte eine ehemalige Bauersfrau, dass die Künstlerin nur Stiere gemalt habe, und dass dies auf keinem Bauernhof so sei. «Die Euter seien verdeckt», sagt Claudia Ruiz, darauf angesprochen. Beim Rundgang zeigt sich, was die Frau erkannt hat. Die Kühe im Hintergrund sind nicht verdeckt und tragen tatsächlich keine Euter. Eine andere Bewohnerin, welche zuvor Mühe hatte, ihr Zimmer zu finden, weiss nun, dass sie neben dem gemalten Fischreiher wohnt. Dieser steht auf einem Haufen aus richtigen Steinen. Die Arbeit ist umso nachhaltiger, weil sich die Bewohnenden nicht mehr an unmittelbar Geschehenes erinnern können und so jeden Tag wieder etwas Neues sehen, worüber sie sprechen können. Einzelne aber

können sich gut erinnern und erkennen Claudia Ruiz auf dem Rundgang wieder. Aber nicht nur sie diskutieren rege über die entstandenen Werke, sondern auch das Personal, so Katrin Gartmann, Geschäftsführerin der Senevita Obstgarten. «Wir gehen mit den Bewohnenden täglich spazieren, haben aber keinen Garten, in welchem sie sich selbstständig bewegen können, also tun sie das auf den Gängen. Wir haben den Garten ins Haus geholt». Auch andere Senevita-Residenzen mit Demenz-Abteilungen haben ihr Interesse schon bekundet. Claudia Ruiz ist offen für weitere Aufträge.

Berühren ist ausdrücklich erlaubt Im Alter sind Formen fast wichtiger als Farben, darum achtete die Künstlerin bei der Gestaltung der Wandbilder auf Kontraste zwischen den Akteuren im Vorder- und Hintergrund. Die Kunstwerke dürfen und sollen berührt werden. Dadurch wird eine andere Wahrnehmung ermöglicht. Materialien wie Fell, Seil, Holz, Baumwolle, Leder und Steine wurden als Wandschmuck in die Gemälde integriert. So lässt sich das Schaf mit seinem echten Fell Streicheleinheiten uneingeschränkt gefallen. Die einen Wände zeigen ganze Landschaften mit Bergen, andere nur einzelne Blüten, Bäume, Sträucher oder Tiere. Letztere wirken besonders vertrauenserweckend, sind ihre Blicke doch direkt dem Betrachtenden zugewandt.

n der Regel beginnt die «Ochsentour», wie eine politische Karriere im Volksmund auch genannt wird, mit dem Amt eines Stimmenzählers in einem Verein oder als Mitglied des Wahlbüros. Dann wird man vielleicht Gemeinderat, aber bereits für den Kantonsrat wird es eng. Hier stehen mehr Kandidierende Schlange als auf Gemeindeebene. Mitte Januar ist die in Mettmenstetten wohnhafte Studentin Hannah Pfalzgraf als Nachfolgerin von Moritz Spillmann in diesen Rat eingetreten, quasi von null auf hundert katapultiert worden. Sie studiert in Basel und will sich im Parlament vorwiegend bei den Themen Bildung, Gesundheit und Feminismus engagieren. Mit ihrem zarten Alter von zwanzig Jahren ist sie die jüngste Kantonsrätin. Um Haaresbreite hätte übrigens das Säuliamt schon vor fünfzig Jahren einmal den jüngsten Kantonsrat stellen können. Denn bei meinem Eintritt in den Rat im Frühjahr 1967 mit 28 Jahren stand mir nur gerade ein 1939er-Jahrgang-Kollege mit Geburtstag im Mai (und ich Mitte Januar) vor der Sonne. Und so war ich halt nur der Zweitjüngste von 180 Mitgliedern. Übrigens: Damals war noch vieles ganz anders als heute. Man wurde ja erst mit zwanzig Jahren volljährig und ein Stimmund Wahlrecht für Frauen gab es noch nicht. Erstmals 1971 fanden diese den Weg ins Rathaus. Die Landesring-Fraktion zählte 1967 31 Kantonsräte, genau gleich viele wie «meine» BGB-Fraktion. Der LdU ist längst von der Bildfläche verschwunden, während sich die BGB zur SVP wandelte und an Mandaten zulegte. Alfred Isler, Verleger und Chefredaktor der Zeitung Finanz und Wirtschaft, schilderte im Herbst 1983 in seinem Blatt den Werdegang und mögliche weitere Karriereschritte des Schreibenden. Mit seinem Schlusssatz «Wird er einmal Bundesrat?» war es ihm wohl selber nicht ganz ernst. Auch mit Toni Bortoluzzi hatte es vor einigen Jahren ja auch nicht geklappt. Es ist schon sehr, sehr lange her, seit das Amt mit Jakob Dubs aus Affoltern in diesem Gremium vertreten war. Jetzt könnten die Weichen Richtung Bundesbern neu gestellt werden. Wer so jung im Kantonsrat sitzt, hat genug Zeit, um die ganze politische Zukunft minutiös zu planen und gemächlich die Leiter hinaufzuklettern. Nationalrat, Regierungsrat, Ständerat – so könnten die nächsten Stationen unserer jungen Parlamentarierin etwa heissen. Und dann fehlt ja eigentlich nur noch der Bundesrat. Deshalb stellt sich schon heute ernsthaft die Frage: Wird Hannah Pfalzgraf die nächste Ämtler Bundesrätin? Erich Rüfenacht

zwischen-ruf

66 Wasserzähler austauschen

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 16. Januar 2018 die Auswechslung von 66 Wasserzählern im Versorgungsgebiet beschlossen. Die Wasserzähler sind Messgeräte, welche das Volumen der durchgeflossenen Wassermenge anzeigen bzw. registrieren. Die Wasserzähler werden vom Versorgungsunternehmen (Wasserversorgung) beim Verbraucher eingesetzt. Im Versorgungsgebiet Bonstetten sind ca. 1000 Wasserzähler im Einsatz. Ein Wasserzähler besteht aus mechanischen Bestandteilen, wobei die Wasserverbrauchsangaben via Funk oder Kabel elektronisch ausgelesen werden können. Ein Wasserzähler hat aufgrund des Materialverschleisses eine begrenzte Lebensdauer und sollte nach ca. 15 Jahren ausgetauscht werden. In den Jahren 2015 bis 2017 sind rund 680 Wasserzähler ausgewechselt

worden. Für das Jahr 2018 ist eine Auswechslung von 66 Wasserzähler vorgesehen. Mit der Montage der Wasserzähler wurde die Sanitärfirma Ritschard Haustechnik AG aus Ottenbach beauftragt. Die damit verbunden Kosten sind im Budget 2018 enthalten.

Baubewilligungen Der Gemeinderat genehmigte folgendes Bauvorhaben im ordentlichen Verfahren: Müller Daniel, Affoltern am Albis; Baugesuch-Nr. 2017-0030; Einbau Terrasse in bestehende Lukarne, Wohnhaus Chapfstrasse 1/3; Grundstück-Nr. 2271. Baubewilligungen im Anzeigeverfahren: Werner und Hildegard KriesiSoliva, Bonstetten, Baugesuch-Nr. 2017-0035; Erstellung von Sichtschutzwand als Ersatz von Grünhecke;

Grundstück-Nr. 2475; Martin und Petra Ingold, Wil; Einbau Cheminéeofen mit Abgasanlage bei Wohnhaus Hohli Gass 16.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • der 2. Vernehmlassung zur Totalrevision der Siedlungsentwässerungsverordnung (Sevo) zugestimmt; • die Raumplanung für Turnhalle und Schulküche der Primarschule Bonstetten genehmigt; • der Kredit- und Auftragserteilung zum Vernetzungsprojekt Bonstetten und Wettswil a.A. für die 3. Etappe 2018 bis 2025 zugestimmt; • der Abstimmungsempfehlung in den Abstimmungsunterlagen der Zweckverbandsstatuten der Zürcher Planungsgruppe Konaueramt zugestimmt. (Wy)

Der kleine feine Unterschied Hallo Melissa, wie hübsch du bist! So blaue Äugli und so schwarze Höörli und so es herzigs Müüli! Und turnen kannst du auch toll! Hoch mit de Beinli, nochmal, ja, mach die Kerze, prima! Und jetzt – was redest du da? Was heisst «auaueieiii?» Ist das deutsch oder italienisch? Das wird noch was geben mit unserer Verständigung. Das Elefäntli auf deinem Lätzli heisst elefante, so viel weiss ich schon. Hörst du diis Mami singen? «… Warum brennt no keis Füür, da häts ja Würmli i de Konfitür, he, samba samba samba di tomato, maccharoni, peperoni e patato…», halb schwyzerdütsch, halb italiano. Das ist ein Pfadilied, da gehst du auch mal hin, wenn du gross bist. Aber «Kling Glöckchen klingelingeling» gefällt dir auch gut, völlig egal, dass Weihnachten vorbei ist, gell? He, was hör ich da? Häsch es Fürzli gmacht? O, jetzt lacht aber unsere kleine Melissa. Ist das Wörtli so lustig? Fürzli, Fürzli, hahaha, warte kurz, ich

sag diim Mami, dass du lachen musst beim Wort Fürzli. Du – diis Mami fragt, ob es auch bei Füchsli klappt, das wär ihr lieber. Füchsli! Füchsli! Was, da musst du nicht lachen? Im Gegenteil, o Schätzli, nöd brüele, nei, es ist auch nicht Schoppezeit, eigentlich noch lange nicht. Komm, wir schauen mal dem Automaten zu, wie er Kaffee macht, nei, Melissa, nöd brüele und scho gar nöd schreie. Fürzli! Fürzli! Ute Ruf

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Heute Dienstag, 23. Januar, feiert Peter Frischknecht in Affoltern den 80. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilaren ganz herzlich, wünschen ihm ein freudvolles Fest im Kreise seiner Familie und Freunde und alles Gute.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Januar 2018

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Ohrwürmer, Liebe und Blechschaden Chränzli und Theater des Gesangvereins – in Rifferswil nach wie vor Tradition Chränzli mit Theater – das ist im Ämtler Vereinsleben zur Rarität geworden. Der Gesangverein Rifferswil hält diese Tradition aufrecht – mit Erfolg, wie die Aufführungen vom vergangenen Wochenende eindrücklich zeigten. Kaum leere Stühle in der Turn-/Mehrzweckhalle kontrastieren in Rifferswil mit den Lücken vor den Behördenwahlen im Frühjahr 2018. Die Chancen, dass sich die Ämter im Gemeinderat oder auch in der Kirchenpflege wieder besetzen lassen, sind intakt, wie am Rande der Chränzli-Aufführungen zu erfahren war. Im Vereinsleben herrschen da offenkundig weniger Sorgen, jedenfalls nicht beim Gesangverein, der aus einer vor wenigen Jahren vollzogenen Fusion zwischen Frauen-/Töchterchor und Männerchor resultiert. Er zählt derzeit knapp 30 Mitglieder, wobei die Sängerinnen eine leichte Mehrheit beanspruchen. Seit Herbst letzten Jahres haben sie sich mit intensiven Proben für ihr Ereignis des Jahres vorbereitet. Am vergangenen Samstag traten sie unter der Leitung von Andreas Fischer und in Klavierbegleitung von Stephan Wiedmer sowohl am Nachmittag als auch am Abend als eine gut eingespielte Einheit auf – und erfreuten das Publikum unter dem Titel «unvergessliche Melodien» mit populären Stücken, zu denen Patricia OberleGeissbühler auch mit interessanten Informationen Aufwartung machte. Gestartet wurde mit «The Lion sleeps Tonight», einem aus Südafrika stammen-

Leonard Cohen den Soundtrack. «Hier ist ein Mensch» von Peter Alexander bildete dann nicht ganz den Schlusspunkt unter ein abwechlungsreiches Konzert. Nach minutenlangem Applaus folgte mit «Mues allewil de plageti Hansli sy …» ein Stück, das zum Mitsingen animierte.

«Liebi mit Blächschade»

Lustig, spektakulär, verwirrend und mit Missverständnissen gespickt: Szene aus «Liebi mit Blächschade». (Bilder Werner Schneiter) den Stück, das von Pasquale Thibaut arrangiert wurde und seinen Ursprung im Jahr 1939 hat. Es folgte «Du kannst nicht immer 17 sein» von dem im vergangenen Jahr verstorbenen Chris Roberts. «Gabriellas Song» ist schwedischen Ursprungs und lieferte den musikalischen Background zum Film «Wie im Himmel», der ohne Happyend endet. Über Udo Jürgens› «Griechischer Wein» müssen kaum Worte verloren werden. 1975 figurierte der Ohrwurm auf dem 1. Platz der Schweizer Hitparade. In vielen Filmen bildete «Halleluja» des kanadischen Künstlers

Auch der Dreiakter «Liebi mit Blächschade» zog das Publikum in den Bann. Da ist der Autonarr, der seine Frau am Steuer oft belehrt – und dann, als er eine junge Autostopperin mitnehmen will, selbst einen Unfall baut. Und verzweifelt versucht, das Malheur vor seiner Gattin zu verheimlichen – sie, die dann auf dem Weg zum Bahnhof, als sie eine Bekannte abholen will, mit demselben PW einen Crash verursacht. Ein Lustspiel, das mit Verstrickungen, Verwirrendem und mit Missverständnissen gespickt ist, mit witzigen Dialogen aufwartet – und auch die allseits bekannten Vorurteile über die beiden Geschlechter thematisiert. Den Regie führenden Heidi Hottinger und Levente Paal ist es offenkundig gelungen, im acht Köpfe umfassenden Ensemble prägende und witzige Figuren zu schaffen, die als Laienschauspieler zu überzeugen wissen. Davon zeugte auch der lange anhaltenden Applaus des Publikums. (-ter.) Am kommenden Samstag, 27. Januar, 19.45 Uhr (Türöffnung: 18.45 Uhr), findet in der Turn-/Mehrzweckhalle eine weitere Aufführung statt. Reservie-

Vielfältiges Konzert: Andreas Fischer dirigiert den Gesangverein Rifferswil.

rung bei der Familie A. Heimann, Telefon 044 764 10 05, oder unter www.gesangsverein-rifferswil.ch.

Urchige Volksmusik und ein bodenständiges Theater Traditionelles Jahreskonzert des Jodlerklubs Affoltern am Albis Am vergangenen Wochenende stand der Bezirkshauptort ganz im Zeichen der Volksmusik. Der Jodlerfamilie gelang es erneut, den Kasinosaal während dreier Aufführungen zu füllen. Mit einem Konzert und einer ländlichen Komödie der Theatergruppe wurden die Gäste aus dem ganzen Säuliamt bodenständig unterhalten. ................................................... von martin mullis Die lüpfige Volksmusik scheint, trotz den in Lokalradios mehrheitlich gespielten moderner Musikstile, nichts an Beliebtheit eingebüsst zu haben. Im Gegenteil, obwohl der Altersdurchschnitt im Kasinosaal eher die AHVGeneration widerspiegelte, war auch eine stattliche Anzahl jüngerer Volksmusikfans anzutreffen. Die Jodlerinnen und Jodler besitzen ganz offensichtlich so etwas wie ein Rezept gegen Nervosität, Hetze und Burnout. Die Anleitung zur Gemütlichkeit schafft deutlich heimelige Gefühle und fördert fröhliches Zusammensein. Die Mitglieder des Jodlerklubs Affoltern brachten es mühelos fertig, genau diese «Arznei» anzubieten. Mit der Komödie «Alibi-Burehof» unterstützte das Ensemble des Theaters diese Bestrebungen ebenfalls tatkräftig. Die Medikamente trugen auf der Rezepturliste des Programmes Namen wie: «Gmüetlich zäme sy», «Äntlibuecher Kaffiblues» oder «De Bärgwald» und sie wurden von den Jodlerfans allesamt mit Hochgenuss konsumiert. Präsident Werner Haas freute sich sichtlich, die stattliche Gemeinde der

Mit den Händen unter den Schürzen und im Hosensack begeisterten sie ihre Gäste: der Jodlerklub Affoltern am Albis. (Bilder Martin Mullis) Jodlerfreunde im vollen Saal herzlich willkommen zu heissen. Er erwähnte am Sonntagnachmittag ganz besonders die rund 30 begeisterten Bewohner des Götschihofes, welche traditionellerweise zu dieser Aufführung eingeladen werden.

Unterhaltsames und witziges Programm Die sechs Jodlerinnen und die knapp zwei Dutzend Jodler unter der Leitung von Therese Lüscher gestalteten das Liederprogramm ausgesprochen unterhaltsam und abwechslungsreich. Witzige Einlagen des Ouartetts und des Quintetts, begleitet von Markus Flück mit der Handorgel, bereicherten die Liedervorträge. Wahre Lachsalven ernteten die volkstümlichen Sängerinnen und Sänger mit einfallsreichen theatralischen Liedern in denen scherzhafte und übermütige Schelmereien von Ferkeln und Schweinen vor-

getragen wurden. Durch die Liederfolge führten gekonnt und äusserst charmant die beiden jungen Jodlerinnen Carmen Flüeler und Monika Senn. Den Mitgliedern des Jodlerklubs Affoltern am Albis gelang auch dieses Jahr das grosse Kunststück, mit ihren Melodien und Juchzern, sozusagen mit den Händen in den Schürzen oder dem Hosensack, während dreier Aufführungen ihre Fans zu begeistern. Zur guten Laune, Spannung und fröhlichem Lachen trug jedoch auch das Theaterensemble mit der Komödie «Alibi-Burehof» massgeblich bei. Dem Theaterteam, welches seit vielen Jahren ausschliesslich und exklusiv für den Jodlerkub Affoltern auf den Brettern, die die Welt bedeuten, auftreten, gelang es im wahrsten Sinne des Wortes spielend, die Zuschauer zu veritablen Gelächter zu verleiten. Die quirligen Geschehnisse auf der Bühne drehten sich um verwirrende Missverständnisse, wobei Rollatoren und

Traktore, Kühe und Bilder von holländischen Impressionisten eine massgebliche Rolle spielten. Die Protago-

nisten auf und hinter der Bühne erhielten denn auch berechtigten und lang anhaltenden Applaus.

Auf dem «Alibi-Burehof» herrschte zeitweise ein heilloses Durcheinander.


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Forum

Dienstag, 23. Januar 2018

Direktor des Gewerbeverbandes im schiefen Licht

Tradition rechtfertigt nicht jeden Unsinn

Im Abstimmungskampf um die No-Billag-Initiative fällt vor allem eine Stimme auf, diejenige des Direktors des Schweizerischen Gewerbeverbanden, Hans-Ulrich Bigler. Der Gewerbeverband ist die zentrale Standesorganisation der schweizerischen Klein- und Mittelbetriebe, welche das Rückgrat der schweizerischen Wirtschaft darstellen. Diese Betriebe sind sehr stark lokal verankert und tragen zur Identität der Schweiz bei, weil sie die dezentrale Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, Handwerksdienstleistungen und Services aller Art sicherstellen. Ein lokaler und fest verankerter Public Service, wie ihn die ganze Schweiz kennt und schätzt. Der Kitt, der diese Verbundenheit bringt und zusammenhält, basiert auch auf einem gemeinsamen Verständnis für die Werte dieses Landes und diese Hal-

tung drückt sich auch in der Verankerung der Medienlandschaft aus. Aus diesem Netzwerk soll nun das mediale Schlüsselelement, die SRG, herausgerissen werden. Ausgerechnet der Direktor des schweizerischen Gewerbeverbandes, der eigentlich für die Verbundenheit der Bevölkerung mit seinen Kunden, den Mitgliedern des Gewerbeverbandes eintreten müsste, möchte, dass wir uns medial aus der Schweiz verabschieden. Dass er dann plötzlich einen Plan B aus dem Hut zaubert und vorschlägt, der Staat könne mit Steuermitteln die finanziell trocken gelegte SRG doch noch unterstützen, zeigt die verworrene Geisteshaltung, welche hinter der No-BillagInitiative steckt. Das was vordergründig als Freiheitsprojekt verkauft wird (ich bezahle nur für Medien, die ich auch konsumiere), beruht auf einer

Wieder nächtlicher Glockenschlag in Bonstetten?, «Anzeiger» vom 16. Januar.

Initiative will Pestizide stoppen

Sie können nur zerstören

Naturschützer sind entsetzt: Der Bund passt die Grenzwerte für Pestizide an. Bald soll beispielsweise das umstrittene Pestizid Glyphosat in Schweizer Gewässern um 3600-mal mehr erlaubt sein. Das Bienensterben in der Schweiz und in Europa sowie der Verlust von 80 % der Insekten in den letzten 30 Jahren sollten uns alarmieren. Aber auch die Fischbestände sind betroffen. Bei den Forellen ist in den letzten 20 Jahren die Population um über die Hälfte zurückgegangen. Pestizide gefährden das gesamte Ökosystem und gelangen über die Nahrungskette zuletzt auf unseren Tellern. Im Jahr 2015 wurden in der Schweiz mehr als 2200 Tonnen Pestizide versprüht. Dagegen wehrt sich die politisch unabhängige Bürgerinitiative, für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide: Future3.ch. Die Initiative zielt darauf ab, synthetische Pestizide zu verbieten, nicht aber natürliche Pestizide, wie z.B. Nikotin oder auch das Bordeaux-Gemisch (Kupfersulfat). Die Behandlungen im ökologischen Landbau sind dadurch nicht betroffen. Glyphosat und Neonicotinoide sind hingegen synthetische Pestizide. Die WHO hat Glyphosat als «wahrscheinlich krebserregend» eingestuft. Die verheerenden Auswirkungen der Neonicotinoide auf die Umwelt, insbesondere auf bestäubende Insekten (Bienen) haben die EU veranlasst, ein teilweises Moratorium für deren Verwendung zu verhängen. Darüber hinaus hat Frankreich im September 2016 beschlossen, Neonicotinoide vollständig zu verbieten. Und die Schweiz? Bei einer Online-Umfrage in «20 Minuten» waren drei Viertel aller Teilnehmenden für ein Verbot von Pestiziden. 62 000 Unterschriften konnten bisher gesammelt werden, doch die Zeit drängt. Darum jetzt unterschreiben!

Zur eidgenössischen Abstimmung vom 4. März. Ist es verzeihlich, wenn junge Menschen keine Ahnung haben, wofür wir Steuern und andere Abgaben bezahlen, was Solidarität und Recht in einem demokratischen Staat bedeuten? Mag sein, dass die Bildung hier versagt hat. Unverzeihlich aber ist, wenn Erwachsene, die es durchaus besser wissen müssen, den Abbau von Demokratie und Infrastruktur vorantreiben, indem sie dieses Unwissen ausnützen für eine Abstimmung mit dem Portemonnaie: Wenn ihr Ja sagt, braucht ihr nichts zu bezahlen und kriegt alles trotzdem. Mit dem gleichen Trick könnte man die Steuern abschaffen wollen, die Unterschriften bekäme man zweifellos zusammen. (Ich schlage mal die Bezeichnung «Selbstverantwortungsinitiative» vor.) Herr Bigler wusste halt nicht, was für eine Unmenge an weiteren Gewerben vom Untergang der SRG betroffen wäre, was für ein Desaster für unsere Wirtschaft, wenn das einzige politisch unabhängige Massenmedium, mit dem Informationsauftrag für die ganze Schweiz, abgeschafft würde. Dass er nicht einmal weiss, was in der Initiative steht, wenn er meint, es ginge einfach so weiter, ist traurig. Dass er dies

versteckten Agenda, bei der sich der Gewerbeverband beziehungsweise sein Direktor vor den Karren einer Bewegung spannen lässt, welche einen auf fundamentalistischen Überlegungen beruhenden Staatsabbau betreiben will. Dass er dieses Spiel nicht durchschaut hat und nicht hinter den Werten steht, welche auch das Schweizerische Gewerbe ausmachen, wirft ein sehr schiefes Licht auf den Direktor des Gewerbeverbandes, sodass man sich fragen kann: Auf wessen Seite steht eigentlich dieser Mann? Sicher nicht auf der Seite derer, denen die Kohäsion und Identität der Schweiz wichtig ist, somit auch nicht auf der Seite seiner Mitglieder. Darum gilt es, am 4. März ein entschiedenes Nein zu No-Billag in die Urne zu legen. Hansueli Kaufmann, Ottenbach

als Wortführer des Gewerbes tut, ist unglaublich. Ich erinnere mich an den Besuch beim Coiffeur, wo ich stundenlang Berichte über die Lage in Bondo am Radio hörte und der ganze Raum heftig darüber diskutierte. Welches ausländische Medium würde sich so intensiv mit Schweizer Angelegenheiten abgeben? Ich weiss, Morde werden auch vom Privatfernsehen aufgegriffen, man fragt dann alle Nachbarn, ob das Opfer oder der Täter «nett» gewesen sei, meistens waren sie es. Es geht ja nicht darum, ob ich das ganze Paket brauche oder nicht. Ich brauche die Feuerwehr auch nicht jeden Tag. Aber wenn ich ein einziges Mal im Jahr absolut aufrichtige Information brauche, dann finde ich sie weder in den Blocherzeitungen noch auf Facebook, dann brauche ich eine Institution, die auf Redlichkeit verpflichtet ist und Nachrichten prüft und Interessenbindungen ausweist. Jene Kreise, die auf Privatisierung drängen, haben in den letzten Jahren oft die Beschwerdeinstanz angerufen wegen angeblich linken Sendungen. Viel Glück beim Beschweren über Privatsender. Pia Holenstein, alt Kantonsrätin, Affoltern

Regenbogen über dem Bahnhof

Unterschriftenbögen unter www.future3.ch oder www.ufw.ch/pdf/InitiativeFuture_ALL.pdf. Spenden: wemakeit.com/projects/stop-synthetic-pesticides.

Vom Thema berührt

Margrit Kaegi, Mettmenstetten

Trotz oder wegen der heftigen Winterstürme «Burglinde» und «Evi» ein Lichtblick über dem Bahnhof Affoltern, ein wunderschöner Regenbogen! Aufgenommen am Dienstag, 16. Januar, um 14 Uhr. (Leserbild Silvia Steinemann)

Hans Hegetschweiler, Hedingen

Gemeinderat Hedingen in Erklärungsnot Aufgrund der unhaltbaren Verkehrssituation an der Arnistrasse im Hedinger Unterdorf hat das Komitee für eine sichere Arnistrasse in einer Anfrage den Gemeinderat aufgefordert, zu begründen, warum er sämtliche vom beigezogenen Verkehrsexperten gemachten Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssicherheit nicht umsetzen will. Die Antwort des Gemeinderates lautet: «Es wird nicht einfach eine Insellösung angestrebt, die andernorts Probleme auslöst. Die Gesamtverkehrssituation im Rahmen der Überarbeitung der kommunalen Verkehrsrichtplanung wird grossräumig untersucht.» Schon ein zweites Mal weigert sich der Gemeinderat, der Bevölkerung detaillierte Gründe zu nennen, warum nun plötzlich keine Massnahme geeignet sein soll. Offensichtlich glaubt der Gemeinderat, die Bevölkerung mit pauschalen Antworten abfertigen zu können. Bemerkenswert ist, dass der Verkehrsexperte festgestellt hat, dass die Arnistrasse mit der heutigen Verkehrsbelastung ein Trottoir aufweisen müsste und seine Vorschläge mit denen des Komitees für eine sichere Arnistrasse weitgehend übereinstimmen. Sämtliche vom Verkehrsexperten erarbeiteten Lösungen würden eine echte Verbesserung der Situation bringen. Ebendiese konstruktiven Vorschläge wurden an einer Informationsveran-

staltung teilweise erklärt, standen jedoch nicht zur Diskussion. Aufgrund einzelner Voten an dieser Veranstaltung formuliert nun der Gemeinderat eine repräsentative «Volksmeinung» und leitet ab, dass alle (!) vom Verkehrsexperten gemachten Vorschläge beim Volk auf keine Akzeptanz stossen. Auf dieser an den Haaren herbeigezogenen Grundlage verwirft der Gemeinderat nun sämtliche vom Verkehrsexperten erarbeiteten Vorschläge. Weder die Sicherheitsbedürfnisse jener Bewohner, welche die Arnistrasse benützen müssen, oder gar die gesetzlichen Bestimmungen für die Verkehrssicherheit von Strassen finden beim Gemeinderat Gehör. Der Hinweis des Gemeinderates, dass das Problem grossräumig angegangen werden muss, könnte noch akzeptiert werden, wenn vorgängig nicht sämtliche wirksamen Massnahmen ausgeschlossen und eine bürgernahe Kommunikation unterbunden würde. Die Gemeinde Hedingen missachtet im Unterdorf nun schon seit Jahrzehnten die Erschliessungsbestimmungen. In dieser Hinsicht tritt die Frage auf, ob die Gemeinde Hedingen zu einem rechtsfreien Raum verkommen ist. Christian Bacher und Mauritius Bollier, Komitee für eine sichere Arnistrasse, Hedingen

Keine Vetternwirtschaft! Stadtgraben, Leserbrief vom 12. Januar.

Wolfgang Wolfsgruber, Wettswil

Herr Baumgartner, Ihr Leserbrief hat mich berührt und ich finde Ihre Einstellung zum Thema Organspende sehr passend. Es wäre wünschenswert, dass die Menschen die Endlichkeit des Lebens akzeptieren würden. Ihnen wünsche ich noch viele schöne und bereichernde Tage.

Die Kirchenpflege von Bonstetten will das Morgengeläute um 6 Uhr morgens wieder einführen. Dazu sagt 1. Korinther 13, 1: «Wenn ich mit Menschenund Engelzungen rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.» Offenbar will die Landeskirche, die ihr fehlende Spiritualität («Liebe») und die nicht mehr bestehende Gemeinschaft durch tönendes Erz kompensieren und damit das Pauluswort erfüllen.

Christliche Nächstenliebe würde auch bedeuten, auf Menschen, die einen leichten Schlaf haben und deshalb am Morgen gerne noch etwas im Bett bleiben würden, Rücksicht zu nehmen. Niemand braucht ein Geläute um 6 Uhr. Menschen, die früh arbeiten gehen, haben einen Wecker. Bauern sind im Übrigen meistens schon vor 6 Uhr beim Melken. Tradition rechtfertigt nicht jeden Unsinn, sonst könnten wir ja auch die schönen Traditionen, Diebe aufs Rad zu flechten oder Ehebruch mit dem Tod zu bestrafen, wieder einführen.

Es scheint, als ob der Ruhestand bei einigen zu einer gewissen Frustration führt. Anstatt die Zeit mit erfreulichen Dingen zu verbringen, wird nach Unzulänglichkeiten bei anderen oder im System gesucht und im «Anzeiger» der Allgemeinheit aufs Auge gedrückt. Anders kann ich mir die teilweise gehässigen Leserbriefe nicht erklären, die nur darauf abzielen, andere zu verunglimpfen und mit haltlosen Anschuldigungen persönlich anzugreifen. Meines Wissens bestehen verbindliche Regeln bzw. Verordnungen bezüglich Kosten für die Nutzung von gemeindeeigenen Räumlichkeiten und für die Erteilung von Bewilligungen für Anlässe. Diese Bestimmungen dürften auch Vereinen hinlänglich bekannt sein, teilweise sind sie auch auf der Website der Gemeinde publiziert. Es kann nicht sein, dass ein Gemeinderat nach Gutdünken und Präferenzen einzelne Anfragen bevorzugt behandelt, und die Preise für eine Nutzung nach eigenem Ermessen oder nach Sympathien festlegt. Das ist willkürlich, schafft Rechtsunsicherheiten

und widerspricht klar den bestehenden Vorschriften.

Konstruktive Beiträge und Vorschläge statt Beleidigendes Die Gemeinde Affoltern steht finanziell nicht gerade gut da; wer die Gemeindeversammlungen besucht, der weiss das. Die Ursachen dafür liegen in der Vergangenheit, wer genau dafür verantwortlich ist, spielt grundsätzlich keine Rolle. Es ändert nichts an den Tatsachen und trägt auch nichts zur Lösung der Probleme bei. Wir tragen heute die Folgen und sind dafür verantwortlich, die bestehenden Probleme zu lösen und sie nicht anderen zu hinterlassen. In diesem Sinne wünsche ich mir konstruktive Beiträge und Vorschläge, keine beleidigenden Äusserungen an die Adresse derer, die sich für die Gemeinde einsetzen. Und ob jemand als Gemeinderat oder Stadtrat tätig ist, die finanzielle Entschädigung bleibt die gleiche. Es darf bezweifelt werden, dass der Geltungsdrang Einzelner dazu geführt haben soll, Affoltern in eine Stadt umzubenennen. Isabella Horvath, Affoltern


Gewerbe/Dienstleistungen

Kinderfilme

Tragikomödie

Die Zuger Kinos setzen ihre begleitete Filmreihe mit Einführungen fort. > Seite 10

Das Kino Kafimüli in Stallikon zeigt am Freitag «Out of Rosenheim». > Seite 11

Bewegung, Genuss und Sterngeflüster

Genussvolle Wandertage in Mals Fiorella Vedova und Heinz Trinkler bieten am Auffahrtswochenende vom 10. bis 13. Mai genussvolle Wandertage in Mals an. Wer hat Lust und Interesse an leichten bis mittleren Wanderungen entlang sprudelnden Wasserläufen im sonnenverwöhnten Mals? Es wird dabei auf die innere und äussere Balance geachtet und einfache Übungen zum Erhalt der Beweglichkeit und der Stabilität erlernt. Im ersten Bio Hotel Italiens können die Teilnehmenden abends ein liebevoll zubereitetes Vier-GangMenu geniessen. In der Ruhe des Oberen Vinschgaus ist gemeinsamer Austausch wie individueller Rückzug möglich. Nebst Bewegung und Genuss erhalten die Teilnehmenden auch geistige Anregung, indem man sich nach Kurzvorträgen überlegt, was der Seele gut tut. Ausgehend von Sternbildern gelangt man zu Bildern, Vorbildern, Tugendwerten und Ethikrichtlinien.

Wandern und geniessen mit Fiorella Vedova und Heinz Trinkler. (Bild zvg.) Da Hotelzimmer nur beschränkt zur Verfügung stehen, wird die Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen bis zum 16. Februar 2018 berücksichtigt. (pd.) f.vedova@bluewin.ch oder Tel. 079 388 29 19. www.salutogenese.ch. Kosten inkl. Übernachtung/4-Gang Bio-Halbpension, Saunalandschaft, Bahn/Bus-Billette für die Region, Führungen und Dokumentation pro Person 580 Franken (Einzelzimmerzuschlag 30 Franken).

Stadler Rail - gelebte Erfolgsgeschichte

«Erlebnisse» unterwegs im Thurgau «Erlebnisse» lernte am Donnerstag, 18. Januar, die eindrückliche Erfolgsgeschichte von Stadler Rail in Bussnang kennen und noch vieles mehr! Traditionell beginnt das «Erlebnisse»Jahr jeweils im Januar mit einer Stadtoder Firmenbesichtigung. Nach dem Besuch von EMS-Chemie im Januar 2017 reisten am vergangenen Donnerstag 39 Personen mit der Bahn via Zürich und Weinfelden nach Bussnang. Von der sehr kleinen Bahnstation ging es nur wenige Minuten bis zum Tower, wo die Gruppe bereits erwartet wurde. Eine informative Einführung in die Geschichte von Stadler bis hin zum heutigen Stand und den weiteren Aussichten, standen am Beginn der Führung. Bereits bei diesem Vortrag durch einen Produktions-Chef war zu spüren, wie die «Stadler» ticken. Mit grossem Fachwissen, Spontanität und auch Schalk wurden die Informationen vermittelt. Die Besucher aus dem Säuliamt waren gefesselt und wurden immer neugieriger, die Produkte in den Werkhallen kennen zu lernen. Durch die Werkstätten führten zwei erfahrene und langjährige Mitarbeiter. Sie konnten aufzeigen, wie aus Aluminium-Profilen Seitenwände, Wagendächer und letztlich neue Bahnwagen entstehen. Je nach Kunde standen in den Hallen verschiedenfarbige Wagenkästen, die von emsigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengebaut und dann ausgeliefert werden. Den Gästen fielen nicht nur die Bahnwagen in den verschiedenen Fertigungsstufen auf, sondern es war au-

Zwischen den Zügen. (Bild Severin Erni) genfällig, wie sauber alle Werkstätten sind und auch wie fröhlich und freundlich alle Angestellten arbeiten. Die Gäste wurden immer gegrüsst und wenn sie im Weg standen, höflich gebeten, zur Seite zu gehen. Allen Mitarbeitenden war anzumerken, dass sie gerne bei Stadler Rail arbeiten und stolz sind, mitzuhelfen, dass die Firma weiterhin erfolgreich in einem harten Markt bestehen kann. Es war auch festzustellen, dass mit Peter Spuhler ein wirklicher Unternehmer und Patron eine kleine Firma zum grossen und erfolgreichen Bahnbauer machte – zusammen mit all seinen Mitarbeitenden. Kurz vor dem Mittag war die Besichtigung zu Ende. Mit dem Postauto gings nach Weinfelden und später mit der Bahn zurück ins Knonaueramt. Es gäbe noch viel zu berichten von diesem sehr gelungenen Anlass. Ein abwechslungsreicher und interessanter Donnerstag zum Jahresauftakt ging viel zu schnell vorbei und macht Lust auf weitere Erlebnisse. Otto Steinmann Fotos zu diesem und anderen Erlebnissen unter www.erlebnisse.ch/fotolabum.

Dienstag, 23. Januar 2018

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Gold und Silber Erfolgreicher Saisonstart für die Hedinger Judo-Brüder Julian und Severin Bersnak. > Seite 15

Neu mit Feuer und Flamme

Grosser Schaugartenumbau bei Heggli in Merenschwand Anlässlich der Frühlingsausstellung am 24. und 25. März öffnet der Schaugarten seine Tore und wird nicht wieder zu erkennen sein: Es entstehen neue, zeitgemässe Gartenräume mit im Trend liegenden Natursteinen. Rund um formschöne Feuerringe sollen künftig kleine, feine Anlässe stattfinden. Heggli Gartenbau nützt die Winterpause, um den Schaugarten beim Firmensitz im aargauischen Merenschwand grosszügig umzugestalten. Bis zur Eröffnung am 24. März entstehen neue, umsichtig und zeitgemäss gestaltete Lebensräume im Freien. Sinnliche Gartenzimmer, kühle Schattenreiche, lauschige Ecken, romantische Nischen zum Relaxen sowie gemütliche Sitz- und Essplätze, die Vorfreude auf warme Jahreszeiten aufkommen lassen. Weiterer Blickfang und ein Novum im Schaugarten bilden poetisch-archaischen Feuerstellen. An den formschönen Feuerringen aus Stahl, ausgezeichnet mit dem renommierten Designpreis «Red Dot: Best of the Best», lässt sich an kleinen, feinen Anlässen zu ausgewählten Themen mit Fachleuten und Gästen trefflich fachsimpeln und Geselligkeit sowie Genuss unter freiem Himmel zelebrieren.

Neuartiges Mauermaterial begeistert auch die Gärtner Wege, Plätze und Mauern geben einem Garten Struktur und gestalten ihn lebensfreundlicher. In reinem Handwerk verarbeitet das Heggli-Gartenteam zurzeit über 30 Tonnen Stein: Grossflächige, helle Bodenplatten aus Dolomitstein verlegt es zu Wegen und Plätzen in neuen Formen und Mustern. Die Trockenmauer aus Tessiner Gneis bietet Tieren und Pflanzen Lebensraum, heller Qualitätskalkstein wird zu Mauern und Mäuerchen aufgeschichtet. «Von diesem neuartigen, im Trend liegenden Mauermaterial sind auch unsere Gärtnerinnen und Gärtner begeistert», sagt Rainer Heggli. Grosse Fugen zwischen den Bodenplatten ermöglichen eine vielfälti-

Einsatz im Schaugarten: Mit Freude an der Arbeit zieht die angehende Landschaftsgärtnerin Deborah Meier mit Kalksteinblöcken eine Mauer hoch. (Bild zvg.) ge Bepflanzung, etwa mit der würzig duftenden Gewürz- und Heilpflanze Thymian. Es versteht sich von selbst, dass bei der Umgestaltung des Schaugartens viel Wert auf die Bepflanzung gelegt wird: Solitärpflanzen wie die Scheinbuche oder die Persische Buche, aber auch Immergrün wie etwa die Duftblüte verleihen den verschiedenen Gartenräumen Atmosphäre und Charakter. In den Abendstunden zaubert eine stromsparende LED-Beleuch-

tung romantische Lichtpunkte in den Garten. Die mit dem grossen Umbau des Schaugartens verbundenen, umfangreichen Arbeiten haben sich jetzt schon gelohnt: «Das ganze Gartenteam ist Feuer und Flamme», freuen sich die Firmeninhaber Rainer Heggli und Carole Fischer Heggli. Die beiden hoffen, dass bei der Eröffnung im Frühling der Funke auch auf viele Besucherinnen und Besucher überspringen wird. (pd.)

Neu: Gartenplanungstage bei Heggli Gartenbau Jeder sein eigener Gartengestalter: Wer Ideen oder Entwürfe zur Umgestaltung oder Neuplanung seines Gartens hat, dem bietet Heggli Gartenbau die Gelegenheit, eigene Skizzen mit dem Gartenbautechniker oder dem Chef persönlich am Firmensitz besprechen zu können. An folgenden Samstagen, jeweils zwischen 10 und 14 Uhr, stehen die Gar-

tenbauprofis Interessenten mit fachlichem Rat zur Seite: 24. Februar, 7. April, 19. Mai, 23. Juni, 22. September, 20. Oktober und 17. November. Weitere Infos: heggligartenbau.ch. Eine Anmeldung wird empfohlen: Tel. 056 670 98 68, info@heggligartenbau.ch. Auskünfte erteilt Rainer Heggli, Geschäftsführer, Tel. 056 670 98 68, rainer@heggligartenbau.ch.

Berger Gartenbau unterstützt Schweizer KMU

SVC Unternehmerpreis Wirtschaftsraum Zürich 2018 Am vergangenen Donnerstag hat der Swiss Venture Club den SVC Unternehmerpreis Wirtschaftsraum Zürich 2018 verliehen. Berger Gartenbau engagiert sich seit Jahren für Schweizer KMU und fördert sie aktiv in ihrer Entwicklung. Der Swiss Venture Club hat den SVC Unternehmerpreis Wirtschaftsraum Zürich 2018 an die Schibli Gruppe verliehen. Als Mitglied der Jury-Kommission und als Sponsor spielte Antoine Berger von der Berger Gartenbau bei

diesem Anlass eine tragende Rolle. KMU bilden mit rund 98 % aller Unternehmungen das Rückgrat der Volkswirtschaft. Eines dieser KMU ist die Berger Gartenbau Kilchberg, die in diesem Jahr ihr 80-jähriges Jubiläum feiert. Ihre Geschichte steht für harte Arbeit, aber auch für die Kraft der Innovation: Das Kilchberger Unternehmen ist konsequent seinen Weg gegangen und gehört heute zu den führenden Garten- und Terrassen-Gestaltern der Schweiz. Antoine Berger liegt viel daran, das eigene Wissen, die Passion für neue Ideen und die Liebe zum Detail an Start-ups und andere KMU

Antoine Berger mit Jan Schibli, Schibli Elektrotechnik, Zürich. (Bild zvg.) weiterzugeben. Sicher ist auch, dass Remo und Tobias Berger das Unternehmen ab Ende Jahr in der Tradition ihres Vaters und heutigen Patrons weiterführen werden. (pd.)


veranstaltungen

Miss Mallow – Die Drachen-Nanny

Andrew Bonds MärliMusical in Affoltern

Die Drachen-Nanny kommt. (Bild zvg.)

«Miss Mallow – Die DrachenNanny», das neue Stück von Andrew Bonds MärliMusical Theater, tourt schon seit Oktober durch die Schweiz. Mit Farbe, Feuer und Fantasie begeistert das Stück Gross und Klein. Am 31. Januar macht Miss Mallow im Kasinosaal Affoltern halt. Die Grafen im Burgenland eifern dem jährlichen Burgenwettbewerb entgegen. Gräfin Waldegund von Niederlagen möchte dieses Jahr endlich Graf Günther von Siebensieg und seinen Drachen Füffü übertreffen. Damit sich die Gräfin voll und ganz auf den Wettbewerb konzentrieren kann, wird die quirlige Nanny Miss Mallow eingestellt, um die Kinder zu betreuen. Doch ihre ungewöhnlichen Erziehungsmethoden bringen Farbe in die graue Steinburg. Miss Mallows Entdeckung, dass unter dem Dach verwandelte Drachen hausen, stellt alles endgültig auf den Kopf.

Andrew Bonds feuriges MärliMusical begeistert einmal mehr mit herrlichen Einfällen, witzigen Dialogen, viel Tempo und zahlreichen Ohrwürmern. Die drachenstarke Kraft von Farbe, Feuer und Fantasie machen das mitreissende Mitmach-Musical zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie. Die «Drachen-Nanny» ist eine neue Produktion. «Es ist einfach grossartig, ein weiteres Mal mit meinem tollen Team aus dem Vollen schöpfen zu können – die kreativen Funken sprühen!», freut sich Andrew Bond über die Entstehung des neuen Stücks. Mit 46 Vorstellungen in der Deutschschweiz setzt das MärliMusicalTheater die Erfolgsgeschichte des Theaters fort. (pd.) Mittwoch, 31. Januar, 14 Uhr, Kasinosaal Affoltern. Vorverkauf: www.ticketcorner.ch, Ticketcorner Hotline 0900 800 800 (CHF 1.19/Min.) sowie bei allen Ticketcorner-Vorverkaufsstellen. Vorstellungsbeginn: jeweils 14 Uhr (Türöffnung um 13.30 Uhr). Vorstellungsdauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause. Weitere Infos: ww.maerlimusicaltheater.ch oder musical.ch.

Rüstzeug, um populäre Filme zu erkunden

Kinder- und Familienfilme in Zuger Kinos Ende Januar startet bereits die zehnte Staffel der begleiteten Kinder- und Familienfilmreihe. Vor dem Film vermitteln lokale Filmschaffende den jungen Zuschauern altersgerechtes Hintergrundwissen. Weil Kinderfilme heute jederzeit verfügbar sind, hebt sich der Kinobesuch vor allem durch die ungeteilte Aufmerksamkeit und das gemeinsame emotionale Erlebnis vom heimischen oder mobilen Filmkonsum ab. Aus diesem Grund bieten die Zuger Kinos eine begleitete Filmreihe an. Den jungen Zuschauern soll altersgerechtes Rüstzeug mitgegeben werden, um die Machart populärer Filme zu erkunden. Antshi von Moos und Oswald Iten gehen vor dem Film folgenden Fragen auf den Grund: Warum man sich in Filmfiguren wieder erkennt, warum man sich für Geschichten aus lange vergangenen Zeiten interessiert und wie sich Bilderbuchfiguren und ihre Geschichten verändern, wenn sie in einem Realfilm auftauchen. Im ersten Halbjahr 2018 stehen drei aktuelle Produktionen auf dem Programm. Zum Auftakt am Sonntag, 28. Januar, 14.30 Uhr, im Kino Seehof in Zug, erzählt Stephen Chboskys humorvolle Bestsellerverfilmung «Wunder» von den Mühen eines ausserge-

wöhnlichen Jungen, sich im Schulalltag zurechtzufinden. Der zehnjährige Auggie ist witzig und intelligent, hat aber ein entstelltes Gesicht. Deshalb trägt er am liebsten einen Astronautenhelm. In der Schule muss er jedoch lernen, mit andern Kindern umzugehen ... Oswald Itens Einführung richtet sich an Familien mit Kindern ab neun Jahren. Anfang März folgt dann ein StopMotion-Animationsfilm, bei dem auch die jüngeren Kinder auf ihre Kosten kommen: In «Early Man» entführen die Filmemacher von «Aardman» (Wallace & Gromit, Shaun das Schaf») mit ihren Knetfiguren und viel britischem Humor in die Steinzeit. Am Ostermontag machen «Peter Hase» und seine tierischen Freunde ihrem neuen Nachbarn das Leben schwer. In dieser neusten Realverfilmung des Bilderbuchklassikers werden Beatrix Potters liebevoll gezeichnete Tierfiguren mit modernster Computertechnik zum Leben erweckt. Wie bei allen Kindervorstellungen gilt der reduzierte Eintrittspreis. Inhaber eines Raiffeisen-Kontos erhalten gegen Vorweisen ihrer Kontokarte ein Ticket für nur 10 Franken. Die Einführungen sind im Eintrittspreis inbegriffen. (pd.) Online-Tickets und weitere Infos unter www.kinozug.ch/kinder.


Veranstaltungen

Dienstag, 23. Januar 2018

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«Wizards of Creole Jazz»

Jazz im «Hirschen», Wettswil Die Jazz-Konzertreihe im «Hirschen» in Wettswil beginnt am Samstag, 27. Januar, mit den bekannten «Wizards of Creole Jazz».

Jomtov spielen am Sonntag im Kloster Kappel. (Bild zvg.)

Klezmer im Kloster Kappel Im Rahmen von Musik und Wort Am Sonntag, 28. Januar, ist die Jomtov Klezmerband im Rahmen der Konzertreihe «Musik und Wort» im Seminarhotel und Bildungshaus in Kappel zu hören mit ihrem neuen Programm «let’s klez». Die Klezmerband Jomtov besteht aus sechs leidenschaftlichen Musikerinnen aus dem Raum Zürich/Schwyz: Margot Peyer (Gesang), Eva van den Berg (Klarinette), Cindy Schwemmer (Akkordeon), Marlies Bruhin (Posaune), Eveline Wittwer (Klavier) und Susann Brandenberg (Kontrabass). Verbunden durch die gemeinsame Faszination zur jüdischen Musik fand Jomtov 2010 zusammen und erarbeitete ein erstes Programm «Total meschugge». 2014/15 war die Band mit dem zweiten Programm «Klezomania» auf Tour und hat im Sommer 2015 die erste CD eingespielt. Das aktuelle Pro-

gramm «let’s klez» spielt mit der Vielseitigkeit der Klezmermusik. Das Repertoire bewegt sich zwischen fröhlicher Tanzmusik, poetischen Liedern und dramatisch instrumentierten Werken. Die Melodien variieren zwischen den Extremen. Sie sind sehr lebhaft, virtuos und verspielt, aber auch immer wieder verträumt, schlicht und melancholisch. Mit ihrer universellen Attraktivität und Kommunikationsfreude repräsentiert diese Musik den Geist des Judentums. Wie immer begleiten Texte, ausgewählt und gelesen von Pfr. Markus Sahli die Musik. Das Konzert im Klosterkeller Kappel beginnt am Sonntag, 28. Januar, um 17.15 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Im Anschluss an Musik und Wort vom Sonntag, 28. Januar, hält das Klostercafé diverse hausgemachte Köstlichkeiten für die Gäste bereit. (pd.) Weitere Informationen unter www.klosterkappel.ch, Telefon 044 764 88 10.

«Out of Rosenheim» in Stallikon

Kino Kafimüli zeigt eine Tragikomödie Volles Haus, begeisterte Besucher. Die Premiere des Kino Kafimüli, Ende Oktober war ein grosser Erfolg. Deshalb werden die Kinoabende in Stallikon fortgesetzt. Den Anfang macht die Tragikomödie «Out of Rosenheim».

und Brenda finden jedoch immer mehr zueinander und auch das Café erlebt eine ungeahnte Blütezeit. Als Jasmins Visum jedoch abzulaufen droht, tritt der ortsansässige Sheriff auf den Plan und scheint dem Idyll ein jähes Ende zu setzen ... Die Tragikomödie wurde vom deutschen Regisseur Percy Adlon 1987 in Kalifornien gedreht und kam im selben Jahr in die Kinos in den USA und in Europa. Sie bietet beste Unterhaltung und beweist, dass vieles oftmals anders kommt als geplant. (pd.)

So hatte sich Jasmin Münchgstettner (Marianne Sägebrecht) ihren Urlaub im sonnigen Kalifornien nicht vorgestellt. Wortlos steigt die gefrustete Ehefrau nach einem Streit mit ihrem Mann aus dem Auto, schnappt sich einen der Koffer und setzt ihren Weg Freitag, 26. Januar, Türöffnung: 19.30 Uhr. Filmbeauf eigene Faust durch die sengende ginn 20.15 Uhr (Dauer ca. 95 Min) im Zentrum KafiHitze fort. Am Ende ihrer Kräfte stösst müli, Weidhogerweg 11 (oberhalb Gemeindehaus), sie schliesslich auf das von Brenda ge- Stallikon. Originalversion englisch mit deutschen führte Motel namens «Bagdad Café» Untertiteln. Verkauf von Getränken, Gelati, Hotdogs, (Bagdad liegt an der Route 66 in der Snacks. Eintritt frei (Kollekte zur Deckung der UnkosMojave-Wüste) und nimmt sich dort ten). Keine Reservation; die Platzzahl ist beschränkt. ein Zimmer. www.kafimueli.com. Als Jasmin ihren Koffer öffnet, erlebt sie eine unangenehme Überraschung: Es ist der Koffer ihres Mannes. Die seltsame Kleidung verstärkt Brendas misstrauische Grundhaltung ihr gegenüber noch weiter. Brenda hat selbst mit ihrem Mann zu kämpfen und muss sich nebenbei auch noch praktisch alleine um die Familie Jasmin und Brenda finden im Film immer mehr kümmern. Jasmin zueinander. (Bild zvg.)

Fünf bekannte Jazzmusiker, die sich komplett dem grossen Musiker Sidney Bechet verschrieben haben. Als «The Wizard of Jazz» wird Sidney Bechet in seiner Biographie beschrieben. «Wizard» bedeutet Zauberer, Hexenmeister, Genie. Am 14. Mai 1959 verstarb der legendäre Jazzmusiker Sidney Bechet in Paris. Er war der erste grosse Solist des Jazz und einer der ersten Musiker aus New Orleans, der vor 1920 Europa bereiste und in Frankreich lebte. So spielte er beispielsweise bereits 1919 vor König Georg V im Buckingham Palast. Am 50. Todestag von Sidney Bechet gab es im JazzOrama in Uster ein Gedenkkonzert. Aus den Musikern, die daran teilnahmen, bildete sich die Band «Wizards of Creole Jazz».

Die «Wizards of Creole Jazz»: Ruedi «Santos» Kraetzer (Piano), Peter Meili (Sopransax, Klarinette), Röbi Lässker (Banjo, Guitarre), Thomas Gilg (Klarinette) und Andi Reinhard (Kontrabass). (Bild zvg.) Besuchende dieses Konzertes dürfen einen Strauss an bekannten Melodien erleben, die teils von Sidney Bechet selber komponiert wurden oder durch ihn berühmt wurden. Er hat dem Jazz aus New Orleans Farbe gegeben durch französische und karibische Rhythmen und Töne. Berühmt sind die Stü-

cke «Petite Fleur», «Dans Les Rues d’Antibes» und «Le Marchand Des Poissons». Ein musikalischer Leckerbissen für Liebhaber und Liebhaberinnen des melodiösen New Orleans Jazz. (pd.) Platzreservierung für Konzert und Abendessen aus Brigitte Gublers Speisekarte: Telefon 044 700 01 28.

Gesänge und Gebete im Kerzenlicht

Taizé-Gottesdienst Kirche Stallikon Meditative, eingängige Gesänge, die lange und wiederholt gesungen werden, dazu warmes Kerzenlicht, kurze Lesungen, Gebet, Meditation und Stille. Das erwartet die Besuchenden am ersten Taizé–Gottesdienst in der Kirche Stallikon, am 28. Januar, 17 Uhr, mit Pfr. Otto Kuttler. Der Gottesdienst richtet sich an Erwachsene und Jugendliche, welche die besonderen Gesänge von Taizé als inspirierende Quelle der Kraft erleben möchten. Die Liturgie lehnt sich eng an die Liturgie von Taizé an. Der erste Teil des Gottesdienstes dient dazu, die einfachen Gesänge unter Anleitung des Chorleiters Florian Engelhardt einzuüben, um anschliessend in der eigentlichen Feier noch besser zur Geltung zu kommen. Überhaupt stehen Schlichtheit und Einfachheit im Zentrum des Taizé-Gottesdienstes. Nicht grosse Worte oder möglichst intellektuelle Predigten zeichnen einen TaizéGottesdienst aus, sondern die Idee, dass ein Mensch zuerst und zutiefst im Herzen von Gott berührt wird. Der Taizé-Gründer Frère Roger hat es einmal so formuliert: «Zunächst kommt es nicht auf umfangreiches Wissen an. Dieses hat zwar seinen Wert, aber der Mensch beginnt das Ge-

Taizé–Gottesdienst im Kerzenschein. (Bild zvg.) heimnis des Glaubens zuerst mit dem Herzen zu erfassen, tief im Innern. Das Wissen kommt später. Man bekommt nicht alles auf einmal. Inneres Leben wächst allmählich. Heute – mehr als gestern – ergründen wir den Glauben Stück für Stück. Tief im Menschen liegt die Erwar-

tung einer Gegenwart, das stille Verlangen nach einer Gemeinschaft. Man soll nie vergessen: Das schlichte Verlangen nach Gott ist schon der Anfang des Glaubens.» Auch Gäste, die nicht der reformierten Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil angehören, sind herzlich willkommen. (pd.)

Neujahrs-Bücherapéro

Bibliothek Stallikon lädt ein Am Samstag, 27. Januar, von 10 bis 12 Uhr lädt die Bibliothek Stallikon zum Bücherapéro. Die Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon lädt alle ganz herzlich zum Apéro mit neuen Büchern ein. Während der regulären Öffnungszeit von 10 bis 12 Uhr werden Neuheiten für Erwachsene aus den Bereichen Romane, Krimi, Thriller, Hörbücher und Sachbücher aufgelegt. Auch für Kinder und Jugendliche stehen spannende Buchneuheiten, die entdeckt werden wollen, bereit. Die Besucher können es sich in der Bibliothek gemütlich machen und sich viel Zeit zum Stöbern nehmen. Dabei werden sie vom Team mit Zopf, Kaffee und Prosecco verwöhnt. (apt) Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon, Massholderenstr. 1, Schulhaus Loomatt in Sellenbüren/Stallikon. www.bibliothek-stallikon.ch, 044 700 13 26.

Am Samstag gibts in der Bibliothek Stallikon Bücher und Cüpli. (Bild zvg.)


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Sport

Petra Klingler kletterte ins Finale

Achter Rang beim Weltcup in Saas-Fee

Dienstag, 23. Januar 2018

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Um die Wette laufen Reppischtallauf vom Sonntag, 28. Januar Ende Januar findet auf dem Gemeindegebiet von Stallikon der Reppischtallauf statt. Der beliebte Ausdauerwettkampf wird am 28. Januar schon zum 29. Mal durchgeführt.

Petra Klingler mit Pickel und Steigeisen. (Bild Diego Schläppi)

Im Parkhaus von Saas-Fee finden jedes Jahr Eiskletterwettkämpfe statt. Speziell ist, dass die zahlreichen Zuschauer auf den einzelnen Parkhausebenen die Athletinnen und Athleten aus nächster Nähe beobachten und anfeuern können. Im mit viel Eis und Holz speziell präparierten Parkhaus von Saas-Fee fanden eine Woche nach den Schweizer Meisterschaften im Eisklettern ein Lead- und ein Speed-Weltcup statt. Am Start waren knapp hundert Athletin-

nen und Athleten aus 22 Ländern, darunter auch Bonstetterin Petra Klingler für das Regionalzentrum Zürich. Die Schweizerinnen zeigten bereits in der Qualifikation eine starke Mannschaftsleistung. Neben Petra Klingler konnten sich auch Sina Götz (Mastrils) und Laura von Allmen (Wabern) für den Halbfinal qualifizieren. Im Halbfinal zeigten alle drei eine weitere starke Leistung, insbesondere Klingler, die sich als Zweite für den Final qualifizieren konnte. Im Final scheiterte Petra Klingler früh und musste sich mit dem achten Rang begnügen. (pd.)

Der Reppischtallauf ist nicht nur für Läuferinnen und Läufer mit Wettkampferfahrung geeignet, sondern dank der vier Kilometer langen Joggingkategorie auch für Gelegenheitsläufer und Gelegenheitsläuferinnen, die noch nie Wettkampfluft geschnuppert haben. Der erste Startschuss wird für die jüngsten Kinder bestimmt sein. Die Allerkleinsten sind achtjährig oder jünger und starten um 10 Uhr. Die Neunbis Elfjährigen werden um 10.10 Uhr auf die Strecke geschickt. Beide Gruppen werden über eine Strecke von 500 Meter rennen dürfen. Ab 10.30 Uhr gilt es für die Jugendlichen ernst. Sie werden eine Distanz von 950 respektive 2000 Meter unter die Füsse nehmen. Damit die Kinder nicht so lange auf ihre Rangverkündigung warten müssen, werden wiederum zwei Siegerehrungen durchgeführt. Die erste wird nur für die Jugendlichen bestimmt sein und wird ab 11 Uhr stattfinden. Bei den Kindern findet wie im 2017 wieder der interne Klassenwettkampf statt. Das bedeutet, dass jene Stalliker Klasse einen Beitrag in die Klassenkasse bekommt, von welcher am meisten Kinder das Ziel erreichen, dies im Verhältnis zur gesamten Schülerzahl der Klasse.

Beim Reppischtallauf sind Alt und Jung willkommen. (Bild zvg.) Bei den Erwachsenenkategorien eröffnen die Joggerinnen und Jogger den Wettkampf. Sie werden um 11.45 Uhr starten. Um 12.30 Uhr startet mit der Hauptkategorie das klar grösste Feld von ungefähr 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die zirka acht Kilometer lange Strecke. Die Walking/Nordicwalking-Kategorie folgt ihr zwei Minuten später. Die Rangverkündigung für die Erwachsenen findet um 14.30 Uhr statt. Nun hofft das OK auf gute Wetterbedingun-

gen, damit es möglichst viele Läuferinnen und Läufer aus der Umgebung im Reppischtal begrüssen darf. In der Festwirtschaft – vor allem bekannt für ihre feine Gerstensuppe – können die Läufer und Läuferinnen und die hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauerinnen und Zuschauer ihren Hunger und Durst stillen. (pd.)

Weitere Infos unter www.reppischtallauf.ch. Anmelden auch direkt über www.datasport.ch.

Die jüngsten Rennfahrer zeigen Action und spannende Rennen

Ski-Alpin: Renngruppe Albis lud zum Kombirace Über 100 Kinder zwischen 6 und 10 Jahren nahmen am Samstag, 20. Januar, das anspruchsvolle Kombirace der Renngruppe Albis (Untersektion Skiclub Hausen am Albis) in Angriff. Tolle Resultate für die RG Albis erzielten Emma Dugar (Rang 2 und 3), Janis Burkhard (zwei Mal Rang 2) sowie Romina Burkhard (Rang 3). Bereits zum fünften Mal richtete die Renngruppe Albis am vergangenen Samstag das Combirace für Nachwuchs-Skirennfahrer der Jahrgänge 2007 und jünger im Brunni-Alpthal aus. «Uns liegt es am Herzen, auch den jüngsten Rennfahrern tolle Rennen zu bieten», so Renngruppenleiter Erik Weitering und Roger Huber vom Namenssponsor Voitsport unisono. So gab es denn neben dem Rennen zusätzlich einen Übungsparcour für die Rennläufer, eine Startübung und natürlich eine grosse Rangverkündigung mit vielen tollen Preisen.

Rennläufer galt es, bei zwei Läufen jeweils 45 Tore zu umfahren, bei denen Elemente aus Riesenslalom und Slalom integriert waren. Für die Renngruppe Albis gab es einige tolle Resultate. In der Kategorie Mädchen U9 zeigte Emma Dugar (Jg. 2010) zwei tolle Läufe und belegte einmal Rang 2 und einmal Rang 3. Dabei verpasste sie den Rennsieg nur um 21 Hundertstelsekunden. Bei den Knaben der Kategorie U9 bestätigte Janis Burkhard (Jg. 2009) seine tollen Resultate der letzten Rennen und klassierte sich auf der anspruchsvollen Piste gleich

zwei Mal im zweiten Rang! Seine Schwester Romina Burkhard startete in der Kategorie Mädchen U11 und erreichte dort mit Rang 3 und 4 ebenfalls zwei sehr gute Ergebnisse! Die Nachwuchsförderung wird bei der Renngruppe Albis grossgeschrieben: Insgesamt gingen 21 junge Athletinnen und Athleten für die RG an den Start. Dass man schon in ganz jungen Jahren mit viel Spass schnell um die Tore flitzen kann, zeigte der fünfjährige Carl-Louis Wolter (RG Albis), der den Parcours zweimal erfolgreich absolvierte. Lennart Hintz

Severin und Julian Bersnak. (Bild zvg.)

Gold und Silber für die Brüder Bersnak Erstes 1000-Rankingturnier in Morges Am Samstag, 20. Januar, fand in Morges das erste 1000-Rankingturnier dieser Saison statt. Die beiden Hedinger Judokas Julian und Severin Bersnak vom Judo Sportclub Dietikon starteten erfolgreich in ihre Turniersaison.

Elemente aus Riesenslalom und Slalom Nach einer verregneten Woche konnten die Bergbahnen Brunni-Haggenegg dennoch eine gut präparierte Piste zur Verfügung stellen. Für die jungen anzeige

Carl-Louis Wolter (Jg. 2012) war der jüngste Teilnehmer bei den diesjährigen Rennen im Brunni-Alpthal. (Bild Inge Weitering)

Pro Jahr werden in der Schweiz vier 1000 Rankingturniere durchgeführt, welche als höchste Turnierebene definiert wurden. Severin Bersnak startete in der Kategorie U18 –60kg und kämpfte sich souverän bis in den Halbfinal vor. Im Halbfinal traf er auf einen französischen Judokämpfer, welchen Severin mit einer schönen

Kontertechnik nach 30 Sekunden mit der Höchstwertung Ippon besiegen konnte. Nur im Final musste er sich gegen seinen Clubkollegen aus Dietikon geschlagen geben. Nach einer tollen Leistung durfte Severin Bersnak seine Silbermedaille entgegennehmen und sich seine ersten Rankingpunkte für dieses Jahr gutschreiben lassen. Sein älterer Bruder Julian Bersnak startete wenig später in der U21 -55kg. Julian Bersnak konnte seiner Favoritenrolle als amtierender Schweizermeister gerecht werden und gewann alle seine Kämpfe vorzeitig mit der Höchstwertung Ippon. Mit seinem erneuten Sieg in Morges nach 2017 startete Julian Bersnak erfolgreich in die neue Saison. (pd.)


Veranstaltungen 94 ,d 1995 1996 ge 1998 1999 schtmord? 2003 Dollingers Alptraum 2004 Mord am Dorfplatz 2005 Max und Moritz 2007 Pretty Belinda 2009 E schlächti Uusred 2010 Alles Klara?! 2011 Jetzt chunts ned guet 20 i Närvesach 2013 Natur pur 2014 Da sind Sie richtig! 2015 Wohl bekomm‘s ... und ruhe in Frieden 2016 Det äne am Bergli 2017 Am falschen Ufer 2018 Theaterfieber 1994 Katharin e Kühne 1995 E fideli Tankstell 1996 Gstürm im Stägehuus 1998 Alles im Griff 1999 Vier Fraue und ein Maa 2000 Verruckts Gäld 2001 Männerwirtschaft 2002 Würkli Sälbschtmor 03 Dollingers Alptraum 2004 Mord am Dorfplatz 2005 Max und Moritz 2007 Pretty Belinda 2009 E schlächti Uusred 2010 Alles Klara?! 2011 Jetzt chunts ned guet 2012 Reini Närve Natur pur 2014 Da sind Sie richtig! 2015 Wohl bekomm‘s ... und ruhe in Frieden 2016 Det äne am Bergli 2017 Am falschen Ufer 2018 Theaterfieber 1994 Katharina, die Kühne 1995 deli Tankstell 1996 Gstürm im Stägehuus 1998 Alles im Griff 1999 Vier Fraue und ein Maa 2000 Verruckts Gäld 2001 Männerwirtschaft 2002 Würkli Sälbschtmord? 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Première

Sa, 27. Januar 2018, 20 Uhr

Vorstellung

Fr, 2. Februar 2018, 20 Uhr Sa, 3. Februar 2018, 20 Uhr So, 4. Februar 2018, 14 Uhr Fr, 9. Februar 2018, 20 Uhr

Dernière

Sa, 10. Februar 2018, 19 Uhr

im Gemeindesaal Bonstetten

Informationen und Vorverkauf auf

www.theater-bonstetten.ch

Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf

4. Huus-Metzgete Mittwoch, Donnerstag, Freitag,

4x4 Spezial-Ausstellung in Mettmenstetten

24. Januar 18 25. Januar 18 26. Januar 18

ab 18 Uhr! ab 11 Uhr! ab 11 Uhr!

Freitag ab 19 Uhr musikalische Unterhaltung mit em «Fritz+Mani!»! Auf Ihren Besuch freuen sich M. + J. Korpar und Personal! Telefon 044 737 35 50

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Solistin Andrea Bischoff, Oboe Leitung Hugo Bollschweiler

Affoltern am Albis Freitag, 26. Januar 2018, 20 Uhr Reformierte Kirche

Werke von W. A. Mozart P. von Winter J. Chr. de Arriaga

Freie EvangelistenBibelvorträge Donnerstage: 25. Januar, 1. Februar, 15. Februar und 22. Februar jeweils von 15.00 - 16.00 Uhr, im Restaurant 3 Linden, Kirchgasse 2, 8907 Wettswil Kommen Sie und prüfen Sie die zuverlässige und unveränderliche Botschaft des Evangeliums Jesu Christi.

Bonstetten Sonntag, 28. Januar 2018, 17 Uhr Katholische Kirche St. Mauritius K. Graf Automobile AG, Zürichstrasse 30, 8932 Mettmenstetten Telefon 043 466 70 00, grafauto.ch

Raiffeisenbank Kelleramt-Albis 056 649 91 00 www.raiffeisen.ch/kelleramt-albis

Stellenanzeiger Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen Im Schachensaal, Hedingen Samstag, 27. Januar 2018 Beginn: 20.00 Uhr Türöffnung: 18.30 Uhr Abendessen ab 18.30 Uhr Verlosung – Festwirtschaft – Musikerbar Sonntag, 28. Januar 2018 Beginn: 15.00 Uhr Türöffnung: 14.30 Uhr Verlosung – Festwirtschaft – Kuchenbuffet

Schulen und Kurse Sprachkurse: Neues Kursprogramm 2018

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