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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 6 I 171. Jahrgang I Dienstag, 24. Januar 2017

Keine Verschiebung

Jahresanfangs-Apéro

Gemeindepräsidium Bonstetten: Die FDP blitzt mit ihrem Antrag ab, die Wahl zu verschieben. > Seite 3

FDP-Nationalrätin Regine Sauter war zu Gast in der Galeriemarlène in Ottenbach. > Seite 5

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Endlich zugefroren Beliebtes Schlittschuhlaufen auf dem Eisfeld in der Gmeinmatt in Ottenbach. > Seite 6

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Unterstützung bieten Die Büro-Spitex hilft Menschen, das Administrative zu meistern. > Seite 7

Spaziergang durchs literarische Werk Schnell ausverkauft waren die Plätze für die Lesung von Franz Hohler vom vergangenen Freitag in der Regionalbibliothek. Wer keine Billette mehr bekam, hat wirklich etwas verpasst. Hohler bezauberte mit Werken aus verschiedenen Lebensphasen. ................................................... von regula zellweger

Zeitzeuge, immer wieder neu Bibliotheksleiterin Ulla Schiesser führte in den Abend ein und verwies darauf, dass an diesem Samstag Barack Obama den Stab seinem Nachfolger übergebe, der bestimmt einen anderen Zugang zu Büchern und Literatur habe. Anders als Obama, der gesagt hat: «Literatur trainiert die wichtigs-

Gesang und ein Lustspiel Trotz eisiger Kälte fand das Publikum am Samstag zahlreich in die Turn- und Mehrzweckhalle Rifferswil. Am Chränzli unterhielt der Gesangsverein mit verschiedenen Liedern und einem Lustspiel: Ein vermeintlicher Lottogewinn bringt die Bauersfamilie Moser im Stück «E Gsichtsmaske bitte!» gewaltig durcheinander. Nächsten Samstag wird das Programm noch einmal gezeigt. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Podestplatz im Weltcup Im «Ice Dome» von Saas Fee mass sich am 20. und 21. Januar die internationale Eiskletter-Elite bei einem Leadund Speed-Weltcup. Petra Klingler schaffte den Einzug ins Lead-Finale. Mit grossem Kämpferherz kletterte sie trotz Verletzung, die sie sich während der Finalroute zuzog, auf den dritten Platz. ................................................... > Bericht auf Seite 15

Energiestrategie SP-Nationalrat Eric Nussbaumer und FDP-Kantonsrat Olivier Hofmann referieren in Hausen. > Seite 8

Wieder «Fäscht» auf der Strasse Die Vereinigung Obere Bahnhofstrasse Affoltern (Voba) lädt am 26. und 27. Mai wieder zum Dorffest in die Begegnungszone. Nach einem Jahr Unterbruch wird damit die äusserst beliebte Festserie im Bezirkshauptort fortgesetzt. Seit dem überwältigenden Erfolg des Festes zur Fertigstellung des neuen Affoltemer Ortskerns 2011 hatte die Voba bis 2015 jedes Jahr ein Strassenfest durchgeführt. Mal stand Kunst, mal Gewerbe, mal Musik und mal die Heimat im Fokus, diesmal wieder schlicht das «Fäscht». ................................................... > Bericht auf Seite 3

Riesiges Interesse an der Lesung von Franz Hohler in Affoltern

Franz Hohler ist für viele der literarische Begleiter durch die verschiedenen Lebensstationen. Er hat sich immer wieder zu brisanten Themen geäussert, die zu bestimmten Zeiten die Menschen beschäftigten. Er nahm kein Blatt vor den Mund und machte sich auch mal unbeliebt, denn Beliebigkeit ist nicht seine Sache. Ein Schweizer zu sein sieht er nicht als reines Privileg, sondern als Aufgabe. Die Aufgabe, die eigenen Werte zu formulieren, zu kommunizieren und sie auch zu leben – auch wenn man damit Angriffsfläche bietet.

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anzeigen

1 Monat und alles ist neu Vom 24. Januar bis zum 20. Februar 2017 Franz Hohler lässt die «Fotografiererei» mit Gelassenheit über sich ergehen. Hier mit Bibliotheksleiterin Ulla Schiesser (links) und Irene Scheurer, Bibliothekarin und Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit der Regionalbibliothek. (Bild Regula Zellweger)

ten Muskeln.» Dieser nun ehemalige Präsident der USA findet Lesen und Schreiben wichtig, um die empathischen und politischen Fähigkeiten zu stärken. Nun haben die Amerikaner ihren Obama nicht mehr, wir unseren Hohler aber schon. «Hätten wir dem riesigen Interesse an der Lesung Rechnung tragen wollen, hätten wir eine Turnhalle mieten müssen, ein Zirkuszelt oder einen Mehrzwecksaal», so Ulla Schiesser. Lesungen in Bibliotheken finden in Bibliotheken statt, so einfach ist das.

Zuversicht und Lebenssucht Hohler hangelte sich an seinem Lebensfaden durch die Lesung. Er las, rezitierte, sang und erzählte sehr persönlich aus seinem Leben. Dieses begann 1943, während des zweiten Weltkrieges. Kindheit und Jugend waren geprägt durch die Nachkriegsjahre. Heute ist er an Jahren alt, nicht aber in seiner Art, Themen abzupacken und zu vermitteln. Gleich zu Beginn rezitierte er das Gedicht «Alt?», das aus lauter Fragen besteht. Es konfrontiert

mit vielen Nachteilen des hohen Alters, dass man zwar lacht, es einem doch mulmig wird, wenn von Zittern, Vergesslichkeit, körperlicher Gebresten und der Endlichkeit des Lebens erzählt wird. Und man atmete dankbar auf, denn die letzte Frage stimmt versöhnlich: «Warum aber trifft dich der Blick deiner frischgeborenen Enkelin mitten ins Herz und lädt dich auf mit Zuversicht, Zukunft und Lebenssucht?» ................................................... > Bericht auf Seite 7

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«Milchbauern sind Idealisten» SVP-Kantonsrat Martin Haab am «Roten Apéro» in Mettmenstetten Am «Roten Apéro», den die SP des Bezirks Affoltern am vergangenen Donnerstag in Mettmenstetten durchführte, hielt SVP-Kantonsrat Martin Haab fest, dass ein Bauer in der Schweiz und erst recht ein Milchbauer kein Unternehmer, sondern ein Idealist sei: «Als Unternehmer hätte der Milchbauer das Land längst verkauft und den Ertrag woanders investiert.» Während sich Haab dezidiert für eine Förderung der landwirtschaftlichen Produktion in der Schweiz aussprach, richtete der zweite Referent, Michael Bergöö, den Hauptfokus auf feinen globalen Kurswechsel hin zu einer nachhaltigen, ökologischen Landwirtschaft mit dem Ziel, Ernährungssicherheit weltweit zu schaffen. Zur hängigen Initiative des Bauernverbandes «für Ernährungssicherheit» meinte Haab, es sei selbstverständlich, dass sich die Schweiz nicht vollständig selbst ernähren könne. Insgesamt liege der Selbstversorgungsgrad nach Kalorien heute bei 60 Prozent. Dies sei aber nur von beschränkter Aussagekraft, da man beispielsweise mit Rapsanbau die Kalorienzahl in die Höhe treiben könne. Bei tierischen

SVP-Kantonsrat Martin Haab vor seinem Stall in Mettmenstetten. (Bild Bernhard Schneider)

Nahrungsmitteln betrage der Selbstversorgungsgrad 94 Prozent, bei den pflanzlichen bei 44. Der Gegenvorschlag der ständerätlichen Kommission zur Initiative des Bauernverbands berücksichtige die Sömmerungsflächen nicht, strebe dafür grenzüberschreitende Handelsbeziehungen für nachhaltige Nahrungsmittel an. Ob

der Bauernverband die Initiative zurückziehe, sei zurzeit noch offen. Die sachliche Diskussion, die Hansruedi Sommer leitete, zeigte, dass Agrarfachleute von links und rechts viele Fragen ganz ähnlich sehen. (bs) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Abschied der Rechnungsprüfungskommission zum Geschäft Abschluss des Anstaltsvertrags «Interkommunale Anstalt (IKA) Sozialdienst» durch die Gemeinde Hedingen 1. Antrag Die Rechnungsprüfungskommission hat an ihrer Sitzung vom 16. Januar 2017 die Vorlage geprüft und beantragt den Stimmberechtigten, dem Abschluss des Anstaltsvertrags «Interkommunale Anstalt (IKA) Sozialdienst» durch die Gemeinde Hedingen zuzustimmen. 2. Bemerkungen Die Rechnungsprüfungskommission weist darauf hin, dass zum aktuellen Zeitpunkt keine abschliessende Beurteilung der finanziellen Konsequenzen für die Gemeinde Hedingen möglich ist. Einerseits sind die zukünftigen Fallzahlen und Fallgewichtungen heute noch nicht bekannt. Andererseits wird das Budget sowie der Finanz- und Ausgabenplan erst zu einem späteren Zeitpunkt vom Verwaltungsrat der IKA Sozialdienst festgesetzt.

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Todesfälle Affoltern am Albis Am 18. Januar 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

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Kappel am Albis Am 14. Januar 2017 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Bär, Ruth geb. 2. Juli 1933, von Kappel am Albis, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis, Albisstrasse 4. Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 26. Januar 2017, um 13.40 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Trauerfeier beginnt um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Kappel am Albis. Die Gemeindeverwaltung

Obfelden Am 18. Januar 2017 ist in Zürich ZH gestorben:

von Allmen-Austnes, Edit Marie geb. 24. Mai 1952, von Lauterbrunnen BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Hölibachstrasse 6; Ehefrau des von Allmen-Austnes Hans Ulrich.

Edit-Marie von Allmen-Austnes 24. Mai 1952 – 18. Januar 2017

Nach all Deinen diversen Krankheiten der letzten Jahre, die Du immer wieder besiegt hast mit Deinem unglaublich grossen Willen und Deiner positiven Art, hast Du nun den letzten Kampf gegen den Lungenkrebs verloren. Wir wissen, dass es Dir jetzt gut geht und vermissen Dich so sehr. Wir danken Dir für alles, was Du für uns getan hast. In unseren Herzen wirst Du immer bei uns sein. Wir lieben Dich. In Liebe: Hansueli mit André und Corinne von Allmen, Philipp Schranz Annlaug und Lauritz Braathen Hillbjørg Hånes Marion Dalhaug Jon und Eli Austnes Myrta Reichlin Ursula und Bernhard von Allmen Freunde und Verwandte Der Abschiedsgottesdienst findet am Freitag, 27. Januar 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen danken wir für Spenden an: Maisha Mema (Besseres Leben), ein kleines Hilfsprojekt in Nairobi, das sich um Kinder in Slums kümmert. (Sohn André hat dort als Volunteer gearbeitet.) maishamema.ch, Postkonto 30-168657-6, IBAN CH68 0900 0000 3016 8657 6, Vermerk: Edit von Allmen

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Oder an: Vereinigung zur Unterstützung krebskranker Kinder, kinderkrebs.ch, Postkonto 80-22026-8, IBAN CH54 0900 0000 8002 2026 8, Vermerk: Edit von Allmen

Abdankung in der reformierten Kirche Obfelden am Freitag, 27. Januar 2017, 14.00 Uhr.

Traueradresse: Hansueli von Allmen, Hölibachstrasse 6, 8912 Obfelden

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Traurig nehmen wir Abschied von unserer

Ruth Bär 22. Juli 1933 – 14. Januar 2017

Sie wurde von ihren Altersbeschwerden erlöst und durfte ruhig und friedlich einschlafen. In stiller Trauer Heidi Bär Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab: Donnerstag, 26. Januar 2017, 13.40 Uhr, Friedhof Kappel am Albis, anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche. Anstelle von Blumen gedenke man der Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Pilatus, Postkonto 80-7664-4, Vermerk: Ruth Bär. Traueradresse: Heidi Bär, Albisstrasse 4, 8926 Kappel am Albis


Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. Januar 2017

Lebensmittel verteilen und Armut lindern

Das «Fäscht uf de Strass» geht in die nächste Runde Die Voba lädt am 26. und 27. Mai wieder in die Affoltemer Begegnungszone 2016 hat die Affoltemer Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) auf ihr Strassenfest verzichtet, dieses Jahr kommt der beliebte Anlass zurück.

Bands aus der Region gesucht Anstelle eines Mottos im Namen geht es diesmal zurück auf das ursprüngliche «Fäscht uf de Strass». Die Fest-

Neue Spender dank «Food Bridge»

Planen das nächste Strassenfest in Affolterns Begegnungszone: Barbara Roth und Alfi Calabrese. (Bild Thomas Stöckli) meile wird bis Höhe «Fressnapf» verlängert und in verschiedene Sektoren unterteilt: hier Essensstände, da Bars und dort ein eigener Bereich für die Jugend. Für musikalische Vielfalt sorgen neben der Hauptbühne diverse Eventbereiche, die auf der Oberen Bahnhofstrasse verteilt sind.

Das «Fäscht uf de Strass» steigt am 26. und 27. Mai, am Freitag ab 18, am Samstag ab 12 Uhr und jeweils bis 2 Uhr am nächsten Morgen. Freiwillige Helfer seien ebenso willkommen wie finanzielle Unterstützung, so VobaPräsidentin Barbara Roth. Wie immer wird sich jungen Musik-Talenten aus

der Region eine Chance bieten, sich dem Publikum zu präsentieren. «Wir suchen noch Bands», verrät Calabrese. Und auch Beiträge zur gastronomischen Vielfalt sind willkommen, seien es Profis, die mit ihren Essenskreationen verwöhnen oder Vereine, die eine Bar betreiben möchten.

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Morgen Mittwoch, 25. Januar, feiern Astrid und Leonz Rüttimann-Marti in Obfelden die diamantene Hochzeit. Zum 60-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Am Donnerstag, 26. Januar, darf in Affoltern Emma Luchsinger-Huber den 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihr alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

4074 Tonnen einwandfreie, überschüssige Lebensmittel gab die «Schweizer Tafel» 2016 gratis an soziale Institutionen und Armutsbetroffene ab – auch im Säuliamt. Früchte und Gemüse aller Art, Brot vom Vortag, manchmal Milchprodukte – die «Schweizer Tafel» verteilt, was sie täglich im Detailhandel abholen kann. 4 073 546 Kilogramm überschüssige, einwandfreie Lebensmittel – 5,7 % weniger als im Vorjahr – gab die «Schweizer Tafel» im letzten Jahr gratis an soziale Institutionen weiter, welche sich um armutsbetroffene Menschen in der Schweiz kümmern. Die verteilten Lebensmittel haben einen Wert von 26,6 Mio. Franken.

................................................... von thomas stöckli Anlass zum ersten «Fäscht uf de Strass» war 2011 die Fertigstellung des neuen Affoltemer Ortskerns. Die Resonanz war damals so gut, dass die organisierende Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) beschloss, künftig jedes Jahr ein Stassenfest durchzuführen. Es folgten 2012 «Kunst uf de Strass», dann «S’Gwärb ...», «Musig ...» und schliesslich 2015 «Heimat uf de Strass». Immer mehr entwickelte sich der Anlass vom Strassen- zum Dorffest und zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen Anlässe im Bezirk. Nach einem Jahr Unterbruch wird die Festserie nun fortgesetzt. Ein wichtiger Faktor für diesen Entscheid sei die Wertschätzung der Gemeinde gewesen, verrät Mitorganisator Alfi Calabrese. Schliesslich verfolge man dasselbe Ziel: Die Belebung der Oberen Bahnhofstrasse. Erstmals darf die Voba zudem auf die Unterstützung von KulturAffoltern zählen.

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Ersatzwahl Gemeindepräsidium: Gesuch um Verschiebung abgelehnt Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten ................................................... von gemeindeschreiber daniel nehmer Aufgrund des möglichen längeren Ausfalls infolge eines schweren Skiunfalls von Frank Rutishauser, Mitglied des Gemeinderates und Kandidat für das Gemeindepräsidium, beantragte der Vorstand der Partei FDP BonstettenStallikon-Wettswil dem Gemeinderat als wahlleitende Behörde, den Termin für die Ersatzwahlen vom 12. Februar 2017 um drei Monate zu verschieben. Der Gemeinderat hat in einer ausserordentlichen Sitzung vom 3. Januar 2017 den Antrag rechtlich geprüft. Bei der Prüfung achtete der Gemeinderat insbesondere darauf, die persönliche Betroffenheit über den tragischen Unfall zu trennen. Nur so konnte eine rechtliche Beurteilung überhaupt unvoreingenommen und fair gegenüber allen Kandidierenden vorgenommen werden. Der Gemeinderat lehnte insbesondere aus folgenden Gründen/Argumenten den Antrag der FDP ab (Aufzählung nicht abschliessend): – Das Wahlverfahren zur Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates und für das Amt der Gemeindepräsidentin / des Gemeindepräsidenten wurde vollumfänglich nach den Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und dessen Verordnung (VPR) vorgenommen. Die korrekte Durchführung der Wahl ist gewährleistet; – Die Wahlanordnung wurde mit der 1. Publikation am 8. November 2016 rechtmässig veröffentlicht. Eine

weitere Publikation dieser Anordnung erfolgt am 6. Januar 2017; – Gegen die Publikationen vom 8. November und 23. Dezember 2016 (Einreichung von Wahlvorschlägen) wurden keine Rechtsmittel infolge Verletzung von politischen Rechten und ihre Ausübung ergriffen. Demnach wurde das gewählte Wahlverfahren anerkannt; – Die Ersatzwahlen des Gemeinderates und diejenigen des Amtes der Gemeindepräsidentin / des Gemeindepräsidenten können nicht getrennt voneinander durchgeführt werden. Der Gemeinderat hat darüber Kenntnis, dass für die Ersatzwahlen des Gemeinderates bereits finanzielle Ausgaben einzelner Kandidaten getätigt wurden. Die rechtliche Situation bezüglich einer allfälligen Schadenersatzforderung bei Verschiebung der Wahl ist dabei unklar. Die Kandidaten müssen sich auf öffentliche Bekanntmachungen wie Publikationen einer Behörde stützen bzw. verlassen können; – Bei einer allfälligen Verschiebung des Wahltermins besteht Gefahr, dass der Gemeinderat aktiv in den Abstimmungskampf Einfluss nimmt und gewisse Kandidaten damit wissentlich oder unwissentlich begünstigt.

Politische Werbung auf öffentlichem Grund Der Gemeinderat hat sich an seiner Sitzung damit auseinandergesetzt, ob in Zukunft politische Werbung in Form von Wahl- und Abstimmungsplakaten weiterhin auf öffentlichem Grund zu-

lässig sind. Dem Gemeinderat ist es ein grosses Anliegen, dass sich alle Parteien und/oder Kandidatinnen und Kandidaten für ein Behördenamt präsentieren können. Deshalb wird politische Werbung auf öffentlichem Grund auch künftig toleriert, solange die Verkehrssicherheit gewährleistet ist. Abstimmungs- und Wahlplakate dürfen frühestens vier Wochen vor dem Abstimmungs-/Wahltermin montiert werden und sind bis spätestens fünf Tage nach dem Abstimmungs/Wahltermin abzuhängen.

Baubewilligung Swisscom (Schweiz AG), Förrlibuckstrasse 60/62, 8005 Zürich: BaugesuchNr. 2016-0030, Antennentausch Swisscom und Leistungsanpassung Sunrise der bestehenden Mobilfunkanlage ZH511-2, auf Grundstück Kat.-Nr. 924, Stationstrasse 7, Bonstetten.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... – die Strassensanierung für den Werterhalt der Gemeindestrasse Sunnebergweg genehmigt und den entsprechenden Kredit bewilligt; – die Strassensanierung für den Werterhalt der Gemeindestrasse Stockenweg genehmigt und den entsprechenden Kredit bewilligt. (dn.)

Neun Tonnen Nahrungsmittel bekam die «Schweizer Tafel» dank der neuen webbasierten Spendendatenbank «Food Bridge». Initiiert von der Schweizer Tafel, trägt die «Food Bridge» dazu bei, dass neue Spender aus der Nahrungsmittelindustrie und -produktion ihre überschüssige Ware an die Lebensmittelhilfsorganisationen weitergeben. Die Spendendatenbank funktioniert ähnlich wie eine Börse. «Mit der ‹Food Bridge› erreichen noch mehr Lebensmittel armutsbetroffene Menschen. Es ist schön zu sehen, wie positiv unsere Idee von der Industrie aufgenommen wurde und wie wir neue Spender gewinnen konnten. Besonders aber freut mich, dass die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen gefördert wird», so Daniela Rondelli, Geschäftsleiterin der «Schweizer Tafel». Seit der Onlineschaltung der «Food Bridge» konnten knapp 35 Tonnen verteilt werden, zusammen mit der Testphase seit Frühling 2016 wurden schon 70 Tonnen überschüssige Lebensmittel gespendet.

Täglich 16 Tonnen Lebensmittel 2016 verteilte die «Schweizer Tafel» täglich 16 Tonnen Nahrungsmittel in zwölf Regionen der Schweiz an armutsbetroffene Menschen. Die verteilte Menge bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang von 5,7 %. «Das hat auch damit zu tun, dass die Unternehmen sensibilisiert sind und Massnahmen gegen Food Waste eingeführt haben», so Daniela Rondelli weiter. Unter den rund 600 Lebensmittelspendern in der Schweiz ist neben den grossen Detailhändlern auch die Bäckerei Betschart, Bonstetten. Abnehmer sind im Säuliamt der Verein GsE (Gemeinsam statt Einsam), der in Affoltern unter anderem einen Mittagstisch betreibt, sowie das MNAZentrum Lilienberg, wo unbegleitete minderjährige Asylsuchende betreut werden und wohnen.

Bedürftige unterstützen Mit ihrer Arbeit will die «Schweizer Tafel» für die Armut in der Schweiz sensibilisieren. 1,19 Millionen Menschen sind hier von Armut bedroht oder direkt betroffen, das heisst, dass eine Einzelperson ein maximales Haushaltseinkommen von 2200 Franken, eine vierköpfige Familie eines von 4050 Franken zur Verfügung hat. Jede siebte in der Schweiz wohnhafte Person ist von Armut bedroht. Verschiedene Institutionen unterstützen mit ihrem Angebot bedürftige Menschen in der Schweiz. Mit der kostenlosen Lieferung von Lebensmitteln entlastet die «Schweizer Tafel» das Budget dieser Institutionen sowie der Einzelpersonen und trägt so zur Linderung der Armut bei. (pd.)


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Dienstag, 24. Januar 2017

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«Die rote Linie wird zu schnell gezogen» FDP-Nationalrätin Regine Sauter zu Gast in der Galeriemarlène in Ottenbach «Statt miteinander nach Lösungen zu suchen wird die rote Linie heute zu schnell gezogen. Ich hoffe, dass sich das in der kommenden Session beim Thema Altersvorsorge 2020 ändert», so Nationalrätin Regine Sauter beim Jahresanfangs-Apéro der FDP in Ottenbach. ................................................... von werner schneiter Die Direktorin der Zürcher Handelskammer, im Oktober 2015 in den Nationalrat gewählt, folgte am Sonntag einer Einladung der FDP-Ortsgruppe Ottenbach. Sie wurde in der Galeriemarlène von alt Nationalrat Rolf Hegetschweiler und Ortsgruppenpräsident Franz Zeder begrüsst. Regine Sauter, zuvor Kantonsrätin, musste sich als

Nationalrätin an andere Gepflogenheiten gewöhnen, zum Beispiel an den Umstand, dass sie als aktive Bundesparlamentarierin verstärkt in den Fokus der Medien gerät – unter anderem nach ihren Auftritten in der «Arena», als sie schon während der laufenden Sendung mit bösartigen Mails eingedeckt wurde. Und als sie sich mit einer Stola ins Parlament setzte, rapportierte der Tages-Anzeiger maliziös: «Frau Sauter im Pelz». «Daran muss man sich erst gewöhnen», sagte sie, fügte aber sogleich bei: «Es ist trotzdem eine spannende Aufgabe, weil man als Nationalrätin etwas bewegen kann.»

Bilaterale – entscheidend für den Wohlstand in der Schweiz Als prägendes Element der vergangenen Session nannte sie natürlich die Umsetzung der Masseneinwande-

«So klar sind die Mehrheiten nicht» Seit Sommer 2012 ist Regine Sauter Direktorin der Zürcher Handelskammer. Das ist ein branchenübergreifender Wirtschaftsverband. Er vertritt die Interessen von rund 1100 ihm angeschlossenen Unternehmen in den Kantonen Zürich, Zug und Schaffhausen. Der Verband, der 15 Mitarbeitende beschäftigt, versteht sich als Dienstleister für die mehrheitlich exportorientierten Firmen. Klar, dass er sich einen liberalen Arbeitsmarkt auf die Fahne geschrieben hat und sich gegen die von der Linken hochgehaltene Regulierung wehrt. Regine Sauter warb auch vehement für ein Ja zur Unternehmenssteuerreform III, die im Falle eines Nein keinen «Plan B» kennt und den Abschluss einer jahrelangen Diskussion über die Steuerreform bildet. «Unternehmen brauchen Rechtssicherheit. Gute Standortfaktoren dürfen wir nicht aufgeben», so Sauter. Ob der von den Medien vielzitierte Rechtsrutsch nach den letzten

Wahlen im Nationalrat wirke, so eine Frage in der rege genutzten Diskussionsrunde. «So klar sind die Mehrheiten nicht. Bei FDP und SVP müssen bei Abstimmungen alle präsent sein, sonst reichts nicht, zumal man bei der CVP nie weiss …» Für Regine Sauter hat die FDP in dieser Legislaturperiode die grosse Chance, als Gestalter-Partei zu wirken – wie sie das nach ihren Worten bei der MEI-Vorlage getan hat. «Sollen extreme Initiativen für ungültig erklärt werden?», so eine weitere Frage aus dem Publikum. Das Parlament habe zwar die Möglichkeit dazu, aber «Beisshemmungen», weil es heikel sei, dem Volk diese Möglichkeit zu nehmen. Mehr ärgert Regine Sauter die oft gehörte Feststellung, «die da oben machen ohnehin, was sie wollen». «Jede und jeder kann in unserem Lande mitgestalten, wenn sie/er denn will.» Diesen Widerspruch gelte es aufzuzeigen – auch an Stammtischen. (-ter.)

Regine Sauter, FDP-Nationalrätin und Direktorin der Zürcher Handelskammer, zu Gast in der Galeriemarlène in Ottenbach. Sie wird flankiert von den Gastgebern Rolf und Marlène Hegetschweiler sowie FDP-Ortsgruppenpräsident Franz Zeder (rechts). (Bild Werner Schneiter) rungs-Initiative (MEI). Der Bundesrat versuchte es auf dem Verhandlungsweg, fand aber bei der EU kein Gehör. «Eine solche Initiative wollte die FDP nicht, weil sie schädlich ist für die Schweiz, aber nach dem knappen Volks-Ja dennoch eine Lösung – mit dem Ziel, die Bilateralen zu erhalten, die Regine Sauter als entscheidendes Element für den Erhalt des Wohlstands bezeichnet. Und diese sieben Bereiche umfassenden Bilateralen gebe es nun halt einmal nur im Paket. Mit der jetzigen Lösung eines Inländervorrangs könne die Schweiz die Zuwanderung eigenständig steuern, was auch ohne Höchstgrenzen und Kontingente möglich sei, sagte Regine Sauter. Sie räumte aber ein: «Eine Lösung ohne jegliche Bürokratie ist nicht möglich.» Das, was das Parlament entschieden hat, ist nach ihren Worten die richtige Lösung, zumal auch der Forschungsstandort Schweiz nicht gefährdet werden darf. «Die SVP hat nichts zu dieser Lösung beigetragen, sondern immer nur dargetan, was sie nicht

will – und den Mut nicht aufgebracht, das Referendum zu ergreifen.» Einer Abstimmung sehe sie gelassen entgegen – falls das von privater Seite lancierte Referendum zustande komme, fügte die FDP-Nationalrätin bei. Derzeit sieht es nicht so aus.

«Altersvorsorge 2020»: Links-Rechts-Graben In der kommenden Frühjahrssession steht «Altersvorsorge 2020» im Fokus – ein äusserst komplexes Thema, das bei den Sanierungsvorschlägen über weite Strecken einen Links-RechtsGraben offenbart. «Ohne Massnahmen ist der AHV-Fonds im Jahr 2030 leer», sagt Regine Sauter. Die FDP wolle vorerst eine Angleichung der Rentenalter von Mann und Frau, sie sei auch für eine leichte Erhöhung der Mehrwertsteuer und für eine Schuldenbremse, wenn der AHV-Fonds in Schieflage gerate. Die Linke ist dagegen. 2035 sei nach FDP-Berechnungen erstmals eine Rentenaltererhöhung notwendig, wo-

für ihre Partei heute jedoch keine Mehrheiten habe. Eine Erhöhung der AHV um 70 Franken lehnt die FDP ab. Bei der zweiten Säule sei der Erhalt des heutigen Rentenniveaus das Ziel – trotz sinkender Umwandlungssätze und schlechteren Anlagemöglichkeiten. Als Lösungsansätze nannte Regine Sauter unter anderem einen früheren Beginn des Sparprozesses der Arbeitnehmenden und die Möglichkeit, dass Einzahlungen auch bei tieferen Einkommen möglich sind. Wie auch immer: Gegen die kommenden Abstimmungen wird nach Sauters Einschätzung die Linke das Referendum ergreifen, sodass 2018 das Volk zur Urne gerufen wird. Sie betonte auch, wie wichtig es sei, gemeinsam und überparteilich nach Lösungen zu suchen. «Heute wird von einzelnen Parteien schon viel zu früh eine rote Linie gezogen, nach dem Motto: Bis da – und nicht weiter. Verhärtete Fronten bringen gar nichts, Kompromissbereitschaft hingegen schon», schloss Regine Sauter.

«Die einen leiden unter Hunger, die anderen unter Übergewicht» SP-Veranstaltung zum Kurswechsel in der Landwirtschaft stiess auf grosses Interesse Die SP des Bezirks Affoltern lud ins «Rössli», Mettmenstetten, zur Diskussion über die Zukunft der Landwirtschaft. Die Referenten Michael Bergöö von «Biovision» und SVP-Kantonsrat Martin Haab waren sich einig, dass Nahrung besser verteilt und weniger vergeudet werden müsse. ................................................... von bernhard schneider Der Politologe Michael Bergöö hat sich als Projektleiter von «Biovision» in den letzten drei Jahren bei den UNO-Verhandlungen für Nachhaltigkeit für eine ökologische Umgestaltung der globalen Landwirtschaft eingesetzt. Er begann seine Ausführungen mit einem Beispiel: Die Dürrejahre in Syrien von 2006 bis 2011 hätten Menschen aus Landregionen in die Städte getrieben, was zu einer explosiven Mischung verschiedener Lebensstile geführt habe. Mangel an Wasser und Nahrungsmitteln sei daher eine der Ursachen dieses Krieges gewesen.

Hunger als Problem der Verteilung In den einen Ländern sei Hunger ein zentrales Problem, in anderen Übergewicht. Beides verursache hohe Kosten,

fuhr Bergöö weiter. Ein Kurswechsel in der Landwirtschaft und bei der Verteilung der Lebensmittel sei daher dringend. Eine nachhaltige Landwirtschaft sei zudem Teil der Lösung des Klimawandels, indem die externen Kosten von den Verursachern getragen werden müssten. Sie müsse «der Ernährung dienen, nicht der Fütterung der Menschen», sei diversifiziert und respektiere die Bauern. Erforderlich seien Forschung und Innovationen, um von Monokulturen wegzukommen, nachhaltige Investitionen und Partnerschaften, um die globalen Probleme langfristig zu lösen. «Eigentlich wissen wir bereits alles, aber der politische Wille fehlt», folgerte Bergöö. Der Mettmenstetter Landwirt und SVP-Kantonsrat Martin Haab ging auf den Weltagrarbericht ein, an dem «Biovision»-Gründer Hans-Rudolf Herren mitgearbeitet hat, und stellte fest, dass «Biovision» sehr gute Arbeit mit globaler Optik leiste. Für die Schweizer Landwirtschaft sei der Aufbau der Eisenbahnnetze vor 100 bis 150 Jahren einschneidend gewesen, denn bis zum Ersten Weltkrieg sei der Selbstversorgungsgrad auf ein Fünftel gefallen. Die Nahrung sei von den südlichen Ländern in den Norden transportiert worden. Heute sei es umgekehrt, die Nahrung werde mehrheitlich im Norden hergestellt.

Das Gespräch zwischen Martin Haab, Hansruedi Sommer und Michael Bergöö verlief ebenso engagiert wie sachlich. (Bild bs) «Food waste» und Überregulierung Martin Haab erläuterte, dass die globale Produktion jährlich um 3.3 Prozent steigen müsse, um mit der Nachfrage Schritt zu halten, was dem Dreifachen des Bevölkerungswachstums entspreche. Grund dafür sei einerseits die Zunahme des Fleischkonsums namentlich in China, anderseits die Tendenz, Energie aus Nahrungsmitteln herzustellen. Fehlendes Wasser, Erosion guter Böden, Belastung mit Schadstoffen seien wesentliche Faktoren, welche der Steigerung der Produktion entgegenstünden. «Food waste», führte Martin Haab weiter aus, beginne in der Landwirtschaft, wo weniger schöne Kartoffeln

zur Fütterung verwendet würden. Die Konsumenten wünschten makellose Äpfel und Karotten, was zu viel Abfall führe. Noch mehr werde vernichtet wegen Ablaufdaten, die Haab als teilweise unsinnig bezeichnete: «Maximal zehn Prozent der Nahrungmittel müssten mit einem Ablaufdatum versehen werden.» Michael Bergöö ergänzte, zurzeit existiere noch nicht einmal eine anerkannte statistische Basis, um «Food waste» zu messen.

Gentechnologie für Monokulturen Gesprächsleiter Hansruedi Sommer, Agronom und Leiter der Stiftung zur Weid in Rossau, erkundigte sich nach den Differenzen zwischen den beiden

Referenten. Michael Bergöö vertrat die Ansicht, nicht die Produktion müsse gesteigert, sondern die Verteilung verbessert werden. Martin Haab wünschte sich, dass «Biovision» den Unterschieden zwischen der Schweizer und der globalen Landwirtschaft verstärkt Rechnung trage und kritisierte, dass die Direktzahlungen nicht die Nahrungsmittelproduktion, sondern die Extensivierung der Landwirtschaft begünstigten. Ansonsten bestand in grundlegenden Fragen Konsens. So bezeichnete Haab den Einsatz von Gentechnologie in der Nahrungsmittelproduktion als Folge der Monokulturen. Michael Bergöö fügte bei, jede Subvention könne auch zu Fehlanreizen führen.


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Dienstag, 24. Januar 2017

randnotizen

Hotspot des Tanzes in der Region Von Peter Burkhard,

Freude am Tanz spüren und Kreativität mit dem Körper leben im TanzRaum, Affoltern

Ottenbach

Neue Orientierung? Sind Sie gut im neuen Jahr angekommen? Bei mir war der Jahresabschluss ganz ok. Alleine, was das postfaktische, neue Jahr uns bringen wird, bescherte mir einen unruhigen Schlaf. Richtig, postfaktisch haben wir 2016 schon kennen gelernt. Zuerst der Brexit und dann in erster Linie die Wahlkampagne von Trump leisteten einen enormen Support, so dass postfaktisch bereits im 16 zum Wort des Jahres ausgerufen wurde. Wobei, wenn man es genau betrachtet und nach den strengen Richtlinien von Ricola fragt; «Wer hat es erfunden?», dann drängen sich der alte Mann aus Herrliberg und seine Gang in die vorderen Reihen. Schon seit mehr als 20 Jahren bedienen sie sich mit viel Erfolg der «Technik» des Postfaktizismus in Wahlen und Abstimmungen. Aber jetzt mal ganz seriös, hilft uns dieses neue Wort in irgendeiner Weise, erklärt es einen unbekannten Sachverhalt? Überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, «postfaktisch» verschleiert! Dieses Wort wirkt so unscheinbar und unverdorben, dabei steht es für Lügner und Betrüger, intellektuelle Tiefflieger, Charakterschweine, rücksichtslose Karrieristen, kriminelle Wegelagerer, egozentrische Volksverhetzer, machtgeile Onanisten, narzisstische Babys in Erwachsenenkörper, gestörte Rüpel. Auf den Punkt gebracht: Postfaktisch meint obszöne Taugenichtse! So oder so, ich kann mir nichts Abartigeres und Kaputteres vorstellen als diese postfaktischen Lumpen … Oh doch, etwas ist noch deutlich skandalöser als diese Typen. Sie werden es nicht glauben, aber «es soll» … zugegeben, manchmal ist die Wahrheit nur schwer zu ertragen. Also «es soll ja» … lange hoffte ich, alles würde sich als Falschmeldung herausstellen, doch irgendwann musste ich die Wahrheit akzeptieren. Noch einmal – halten Sie sich fest – «es soll ja» ... meine Freunde wollten es zuerst auch nicht glauben, ich habe ihnen gesagt, schaut doch die Auswertungsberichte an, die sind so eindeutig. Jetzt kommt es, «es soll ja Menschen» ... setzen Sie sich bitte hin und suchen Sie die Nähe zu Ihren Liebsten. Wie gesagt, «es soll ja Menschen geben» … versichern Sie sich der Unterstützung aus Ihrem Umfeld – aufgepasst, jetzt kommt es, halten Sie sich fest – «es soll ja Menschen geben, die diese rücksichtslosen Scharlatane auch noch freiwillig wählen!» Was sagen Sie nun? Damit haben Sie bestimmt nicht gerechnet. Und Sie müssen wissen, diese Lügner und Betrüger werden nicht nur in den USA oder Russland umjubelt und gewählt, nein auch in der Türkei, genauso wie in bei uns in der Schweiz, in Ungarn, Polen, eigentlich in ganz Europa. Sie werden freiwillig gewählt – von uns – f r e i w i l l i g !!! Auffällig, praktisch alle postfaktisch orientierten Verführer siedeln sich im fremdenfeindlichen Lager an. Sie geben sich patriotisch und rühmen sich einer rechtsnationalen Haltung. Warum muss ausgerechnet in diesen Kreisen so schamlos gelogen werden? Sind die vernünftigen Argumente ausgegangen? Eigentlich wollte ich Ihnen nur ein gutes, glückliches Jahr mit vielen wahrhaftigen Einsichten und Begegnungen wünschen.

Seit Januar 2015 betreibt der Verein «Moira Tanztheater» in Affoltern den TanzRaum. Der Lotteriefonds hat dessen Ausbau mit einem namhaften Beitrag unterstützt und damit dem über 20-jährigen Engagement von «Moira Tanztheater» Anerkennung geschenkt. ................................................... von regula zellweger Neun Personen sitzen auf Matten im Kreis und diskutieren. Der Raum ist lichtdurchflutet, eine Wand total verspiegelt, diejenige gegenüber mit einem riesigen weissen Vorhang bestückt. Weiss ist auch der Boden, ein schwingender Tanzboden. Die Diskussion geht um professionellen Tanzunterricht. Die Leute sind bestens ausgebildete Fachleute aus unterschiedlichen Sparten des Tanzes und der körperlichen Bewegung: Marina Gantert, Sergio Carecci, Dagmar von Arx, Konrad Stefanski, Luisa Schmitz, Hermann Künzle, Jeannette Ott und Patrizia Kaufmann.

Bewusste Zielsetzungen Die neu zusammengesetzte Gruppe macht sich trotz individueller Ausrichtungen ihre gemeinsamen Ziele bewusst: Was wollen wir? Für Marina Gantert gilt: «Im Vordergrund steht die Freude am Tanzen und der Drang, sich sowohl tanztechnisch als auch in Ausdruck und Kreativität zu entwickeln.» Patrizia Kaufmann will Menschen die Möglichkeit geben, sich in einer familiären Atmosphäre zu bewegen, die sich von Fitnesscentern unterscheidet. Hermann Künzle legt Wert auf den Bezug zur Musik und für Jeannette Ott steht generell die Freude am Bewegen im Vordergrund. Konrad Stefansky sieht den Vorteil in den Wahlmöglichkeiten: «Jeder findet, was für ihn stimmt.»

Die motivierte Crew des TanzRaums, von links: Luisa Schmitz, Konrad Stefanski, Patrizia Kaufmann, Sergio Carecci, Hermann Künzle, Jeannette Ott (unten), Marina Gantert, Dagmar von Arx (oben). (Bild Regula Zellweger) Lehrende sehen sich als Lernende «Ob kurz oder lang, rund oder eckig – es geht nicht ums Aussehen, um die Wirkung auf andere, es geht darum, den Körper lustvoll zu bewegen und sich dabei wohlzufühlen», ist die Meinung von Dagmar von Arx. Sergio Carecci will mehr: «Es geht nicht nur ums Ausprobieren – man muss beim Tanz auch dranbleiben, Geduld haben.» Luisa Schmitz will Menschen motivieren, ihr Potenzial auszuschöpfen und unterstreicht, dass der individuelle Mensch im Fokus stehen soll.

Zu spüren ist bei der Diskussion das grosse Engagement und die hohe Identifikation mit der Funktion als Lehrende im Bereich Tanz und Bewegung – und der Wille, sich selbst auch ständig weiter zu entwickeln. Dazu werden auch mal externe Gruppen eingeladen und man besucht gegenseitig Unterrichtsstunden.

Vielfältige Angebote Die Angebote im TanzRaum sind vielfältig: Vom kreativen Kindertanz ab drei Jahren bis zum Tanzen ab 60. Vie-

le Methoden bieten einen mehr oder weniger niederschwelligen Zugang zu Tanz und Bewegung. Vom Contemporary/Modern Dance für Jugendliche und Erwachsene über Hip Hop, Zumba, Nia und Urban bis zu Dance Meditation, stressfreiem Paartanz und Workout über Mittag. Das Team des TanzRraums bietet interessierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ab dem 6. März die Möglichkeit, in allen Kursen nach einer Anmeldung bei der Kursleitung gratis zu schnuppern. Weitere Infos unter www.tanzraum-affoltern.ch.

Glatteis für schmale Kufen und rote Nasen an der Reuss Das Eisfeld in der Gmeinmatt in Ottenbach ist nach fünf Jahren wieder zugefroren Die Ottenbacher Bevölkerung, vor allem die Jugend, musste sich fünf Jahre gedulden. Das idyllische Eisfeld an der Reuss ist wegen der anhaltenden Kälte endlich wieder einmal gefroren und kann zum Schlittschuhlaufen benützt werden. ................................................... von martin mullis Roger Hegetschweiler, Hauswart der Primarschule Ottenbach, kann sich bei diesem kalten Wetter und einigen Schneefällen nicht über fehlenden Arbeitsanfall beklagen. Dass die anhaltende Kälte genutzt werden muss, um den Eisweiher in der Gmeinmatt zum Schlittschuhlaufen herzurichten, war für ihn aber natürlich Ehrensache. Das Eisfeld oberhalb des Unterwasserkanals ist mehr Sumpfgebiet als Weiher und ist im Besitz der Primarschulgemeinde Ottenbach. Es gilt seit 2007 als Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung und für dessen Bewirtschaftung herrschen strenge Auflagen. Der umtriebige Handwerker, Bauer und Turner investierte darum gerne einige Stunden um «seinen» Schülern den Spass auf den schmalen Kufen zu ermöglichen.

Jung und Alt wagte sich aufs Glatteis: Eisfeld Gmeinmatt in Ottenbach. (Bild Martin Mullis) Erstmals seit fünf Jahren so lange kalt Rund zehn Arbeitsstunden von ihm und seinem Vater waren nötig, um das mehr als fussballfeldgrosse Gelände schlittschuhtauglich zu machen. Der Aufwand lohnte sich, immerhin herrschten seit 2012 nicht mehr so lange so tiefe Temperaturen. Bereits am Samstagnachmittag tummelten

sich mehr als 50 Personen auf der glatten Fläche. Die Nachricht der kostenlosen Freizeitmöglichkeit verbreitete sich im Dorf mittels sozialer Medien in Windeseile. Jung und Alt wagten sich mehr oder weniger elegant aufs Glatteis. Unter den sportlichen Schlittschuhläufern war sogar Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger auszumachen, wel-

che – erfahren im Umschiffen von Unebenheiten stilvoll über das Glatteis glitt. Die Temperatur stimmte, das Eis war hervorragend befahrbar, es fehlte lediglich die hinter dem Hochnebel versteckte Sonne. Und die Aussichten sind positiv, die tiefen Temperaturen bleiben nämlich laut Wetterprognosen noch mindestens eine Woche bestehen.


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Immer mit dem Daumen am Puls Franz Hohler spazierte mit seinen Zuhörern durch sein Leben Es gibt unendlich viele Arten, Literatur zu schaffen. Kaum eine, die Franz Hohler nicht ausprobiert hat. Die Besucher der Lesung in der Regionalbibliothek bekamen eine bunte Auswahl von gelesenen Texten, dazu Erzählungen – und zum Schluss auch das «Totemügerli».

fen und arbeitete an den Tieren. Gott kam zu Besuch und wollte helfen. Damit er nicht im Weg herumstehe, bat ihn die Göttin, alles, was sie geschaffen hatte, auf den Planeten zu bringen – Stück für Stück. Deshalb: Von Gott, der alles gebracht hat, weiss, man, aber von der Göttin, die alles geschaffen hat – nichts. Hohler erzählte von seinem ersten Entdecken, dass es das andere Geschlecht gibt. Von der Seegfrörni und pädagogisch fraglichen Räubern, von Kinderbriefen, von Spaziergängen aller Art, Gletscherwanderungen mit Durchfall, vom Wald im Sihlwald und vom grenzenlosen Wandern in der eigenen Bibliothek. Letztere nutze er, um Autoren Wertschätzung entgegenzubringen, an Namen zu erinnern, die langsam vergessen gehen. Nun bekam man auch die bekannte «Made in Hongkong» wieder einmal zu hören. Noch immer berührt das Lied «Le Déserteur» von Boris Vian aus dem Jahr 1954, das Dienstverweigererlied, das Hohler in seiner Dialektfassung sang.

................................................... von regula zellweger Breit ist die Palette von Franz Hohlers Schaffen. «Sind Sie Mehrzweckkünstler?», fragte Bibliotheksleiterin Ulla Schiesser den Kabarettist, Musiker, Liedermacher, Kinderbuchautor, Lyriker, Erzähler, Romanautor, Sprachkünstler, Berichterstatter von Wanderungen und Spaziergängen, Gedankensammler und Essayisten. Franz Hohler liess sich nie in eine Form pressen, weder politisch noch als Schreibender. Er hat sich eingemischt und sich mit grosser Ernsthaftigkeit, spitzer Feder und Humor eingesetzt für Fremde, Kinder, Aussenseiter und die Umwelt. «Ihre Einmischungen empfinde ich als wohltuend, unaufgeregt und moralkeulenfrei», so Ulla Schiesser weiter. Hohler schreibt mit dem Daumen am Puls, nicht mit dem Zeigefinger in der Luft.

Für Kinder und Erwachsene Franz Hohler ist einer der wenigen Schriftsteller, die sowohl für Erwachsene als auch für Kinder erfolgreich schreiben. Zu Kindern hat er einen guten Zugang, denn sein eigenes Kindsein ist zwar einige Jahre her, aber lebendig. Hohler erzählte auch aus seinen Begegnungen mit Büchern in der

Zukunft und Zuversicht Franz Hohler kritisiert Allzuschweizerisches, und ist doch mit Leib und Seele Schweizer – mit spitzer Feder und fantastischem Humor. (Bild Regula Zellweger) Kinderzeit. Er las sein ältestes erhalten gebliebenes Gedicht über die tapferen Eidgenossen. Es spiegelt die Heimatgefühle, die damals Lehrer vermittelten, welche stundenlang vom Aktivdienst erzählten, von Morgarten und von Sempach. Er erklärte, wie er von solchen oft noch prügelnden Lehrpersonen ein Heimatbild mitnahm, das er später radikal ändern musste. Damit kamen auch seine eigenen Beiträge in Schulbüchern zur Sprache. Er machte sich über die pädagogisierenden Lehr-

personen von damals lustig. Seine Texte finden sich in vielen Schulbüchern, mindestens zwei Generationen wuchsen bereits damit auf.

Schöpferisches Was das wohl mit ihnen gemacht hat? Wie werden sie beim Zurückerinnern darüber sprechen? Welche Welt hat Franz Hohler ihnen vermittelt? Hohler hat sich immer wieder mit der Schöpfung befasst, versucht, Unerklärliches

zu erklären: Gott bekam eine Kiste mit Erbsen. Diese wuchsen, begannen zu leuchten und verpufften ins Nichts. Gott wunderte sich. Auf einer der Erbsen begannen Menschen zu leben, die ihn kannten. Er sie aber nicht. Und noch heute grübelt er, wer ihm wohl die Kiste geschickt hat. Dies ist eine Hohlersche Variante. Eine andere, zum Schluss gelesen, widmete er den Bibliothekarinnen: Die Göttin war mit der Schöpfung beschäftigt, hatte die Elemente geschaf-

«Die Büro-Spitex ist mir eine grosse Hilfe …» Willkommene Dienstleistungen und soziale Verantwortung Administrative Unterstützung, Steuererklärung und Treuhanddienste: Seit 2012 bereichert die Büro-Spitex das Hilfsangebot für Menschen, die gesundheitsoder altershalber Unterstützung benötigen.

Nadja Hugi. Auf den Besuch ihrer Büro-Spitex-Betreuerin freut sie sich jedes Mal: «Sie ist mir eine grosse Hilfe. So können alle anliegenden Pendenzen in den eigenen vier Wänden erledigt werden und dies zu günstigen Konditionen.» Die familiäre Betreuung und der zwischenmenschlich sehr feine Kontakt mit Nadja Hugi möchte die 95-Jährige jedenfalls nicht mehr missen. «Meine Tochter und ich sind überzeugt, dass ich so noch lange in den eigenen vier Wänden bleiben kann.»

................................................... von urs e. kneubühl Elisabeth Hofmann ist 95 Jahre alt, geistig frisch und körperlich ordentlich rüstig. Einzig die Augen und das Gehör haben etwas nachgelassen, aber die muntere Hedinger Seniorin steht noch immer hellwach im Leben. Die Steuererklärung allerdings kann sie nicht mehr alleine ausfüllen und auch andere administrative Arbeiten gehen nicht mehr so leicht von der Hand wie früher. Dafür ist die 95-Jährige bestens organisiert – auf Vermittlung ihrer Tochter Ursula, die mit ihrer Familie ausserhalb des Knonauer Amtes lebt. Deshalb bekommt die 95-Jährige alle vierzehn Tage Besuch von Nadja Hugi, ihrer persönlichen Kundenbetreuerin der Büro-Spitex. Sie unterstützt ihre Klientin im administrativen und treuhänderischen Bereich, sichtet postalische Unterlagen, kümmert sich um Abklärungen – und, eben, demnächst wieder um die Steuererklärung.

«In den eigenen vier Wänden und zu günstigen Konditionen …» «Im Alter nimmt nicht nur das Sehund Hörvermögen kontinuierlich ab, es sind vor allem auch administrative Arbeiten, die zuweilen überfordern.

Rückforderungen von Arztrechnungen, das Errichten von Vorsorgeaufträgen oder auch nur schon das Begleichen von Rechnungen führt Senioren irgendwann mal an ihre Grenzen», sagt Nadja Hugi. Die 37-jährige BüroSpitex-Regionalleiterin für das Knonauer Amt sowie ihre Kolleginnen und Kollegen unterstützen betagte Menschen, aber ebenso jüngere, welche aus gesundheitlichen sowie anderen Gründen im administrativen und

treuhänderischen Bereich temporäre oder langfristige Hilfe benötigen. «Wir sind da, wenn man uns braucht», sagt die in Hausen Lebende, die vorher als Personalfachfrau und Treuhänderin tätig war, schränkt aber gleichzeitig klar ein: «Pflege und Betreuung leisten wir nicht. Diesbezüglich arbeiten wir sehr gut mit der Spitex zusammen.» Auch Elisabeth Hofmann profitiert von dieser guten Zusammenarbeit und ebenso von der Unterstützung durch

Pflegeeltern gesucht «Espoir» sucht in der Region Affoltern Pflegefamilien, die einem Pflegekind ein behütetes Zuhause, Geborgenheit und verlässliche Strukturen geben.

Die Büro-Spitex hilft Menschen, den Alltag zu meistern und erbringt die entsprechenden administrativen und treuhänderischen Dienstleistungen mit einem ausgeprägten sozialen Ansatz. Ob es um die Sichtung und Bearbeitung von Briefpost geht oder um Fragen zu Versicherungen, Finanzen, Steuern und Buchhaltung, Immobilienbereich etc. Auch bei rechtlichen Fragen sowie einem Vorsorgeauftrag oder einer Willensvollstreckung hilft die Büro-Spitex rasch und unkompliziert. Selbstverständlich sei dazu auch Fingerspitzengefühl nötig, weiss Nadja Hugi: «Vertrauen ist nicht einfach da, sondern muss erarbeitet werden – und dies ist mit treuhänderischen Fähigkeiten alleine nicht zu schaffen.» Exakt aus diesem Grund beziehe man auch, soweit möglich, das familiäre Umfeld mit ein.

Nicht alle Eltern können ihren Kindern das geben, was es für eine gesunde Entwicklung braucht: Liebe, Geborgenheit, Fürsorge, Respekt, Grenzen und Strukturen. Kommen Belastungen wie Krankheit, Armut oder Sucht dazu, sind die Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder häufig überfordert. Deshalb sucht «Espoir» Pflegefamilien in der Region Affoltern, die einem Pflegekind ein behütetes Zuhause, Geborgenheit und verlässliche Strukturen geben. «Espoir» hat langjährige Erfahrung in der Vermittlung von begleiteten Pflegeplatzierungen und sucht Menschen, die ein Pflegekind – meist im Kleinkind- oder Schulalter – ein Stück auf seinem Lebensweg begleiten und ihm helfen, seinen Platz in unserer Gesellschaft zu finden. Pflegeeltern, die mit «Espoir» zusammenarbeiten werden bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe durch Fachpersonen des Vereins unterstützt und beraten. Seit 1992 setzt sich der Verein Espoir, Hilfe für benachteiligte Kinder und Jugendliche, in der Region Zürich ein. Als eine der ersten Organisationen im Kanton Zürich hat «Espoir» die Bewilligung zur Vermittlung von Pflegeplätzen vom Amt für Jugend und Berufsberatung erhalten. (pd.)

Büro-Spitex GmbH, Webereistrasse 59,

Weitere Infos unter www.vereinespoir.ch.

8134 Adliswil, Telefon 0848 000 161,

Kontakt: Telefon 043 501 24 00

info@buero-spitex.ch, www.buero-spitex.ch.

oder info@vereinespoir.ch.

Dienstleistungen mit ausgesprochen sozialem Ansatz

Nadja Hugi ist für ihre Büro-Spitex-Kundin Elisabeth Hofmann (95) eine wertvolle Stütze und gleichzeitig auch willkommener zwischenmenschlicher Kontakt. (Bild Urs E. Kneubühl)

Er erzählte von der Sendung «Denkpause» und seinem Schreiben an den britischen Physiker und Astrophysiker Stephen Hawking, das nie beantwortet wurde. Dabei wäre es gut, liesse sich die Wissenschaft von der Poesie beeinflussen. Ulla Schiesser hatte mitbekommen, wie Hohler kurz vor der Lesung noch mit seinem 101-jährigen Vater telefonierte. Sie rechnete und kam freudig zum Schluss: Wir werden uns noch rund drei Jahrzehnte mit «unserem Hohler» direkt auseinandersetzen können. Hohler selbst prägte den Satz: «Bücher sind Grab- und Lebenssteine.»


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Forum

Dienstag, 24. Januar 2017

Ein Fest für Papageien und Masochisten

Was steckt hinter der Stromdose?

Unternehmenssteuerreform III, Abstimmung vom 12. Februar.

Der Strommarkt ist in Bewegung. In den letzten Wochen häufen sich Medienbeiträge zum Thema Energie und Strommarkt Schweiz. Der Energiekonzern Axpo meldet einen Rekordverlust und Christoph Blochers Vorschlag, alle Energieträger zu subventionieren und einen Verkauf von Schweizer Kraftwerken ans Ausland zu verbieten, finden auch linke Politiker einen diskussionswürdigen Ansatz. Als Antwort darauf fordert die liberale Denkfabrik Avenir Suisse eine Energiepolitik ohne Stromsubventionen. Dabei müssen auch der Konkurs von Stromfirmen und der Verkauf von Kraftwerken ins Ausland in Kauf genommen werden.

Der Bundesrat, der Regierungsrat, die SVP, die FDP, der rührige Herr Bigler um nur einige zu nennen, sie alle verkünden fröhlich und eigenartig zuversichtlich, dass das Paket der USR III herrlich ausgewogen und wundersam Job-rettend sei. Ohne diese Segnungen lauere der Untergang und unser Herr Stocker wäre sehr «besorgt». Leider verstehe ich einiges nicht. Wenn die jetzige Steuerpraxis schlecht ist, warum korrigiert man das nicht so, dass keine Ausfälle entstehen? Und falls Ausfälle entstehen, warum kann man das nicht genauer berechnen? Es ist die Rede von 1 bis 3 Milliarden Franken, so ungefähr, zirka und überhaupt … Haben wir vielleicht ein Manko an Beamten, welche die Auswirkungen genauer berechnen können – armes Land! Schlimmer noch: für Gemeinden existieren gar keine verlässlichen Prognosen der Ausfälle! Putzig, die Begründung von Regierungsrat Stocker,

warum wir Bürger keine Steuerausfälle zu fürchten hätten: Weil es früher auch gut gegangen sei!?! In der Tat vertrauenserweckend! Die folgende Seite der «Fachgruppe für kantonale Finanzfragen» ist sehr aufschlussreich: www.fdkcdf.ch/finanzdaten: Die Resultate für 2015 waren immerhin für sieben der 26 Kantone negativ und zwar mit rund -2,6 Milliarden. Und für 2016 budgetierten gar 18 von 26 Kantonen ein Defizit von total 1,25 Milliarden. Sicher nicht dramatisch, aber sollten weitere 1,7 Milliarden wegfallen, wird es wehtun – ganz zu schweigen von den Löchern bei den Gemeinden. Und Sie wissen, wer die Zeche zahlen wird: Sie und ich! So nachzulesen unter «Vernehmlassung des Regierungsrates»: Um die Defizite zu decken, ist mit einer Steuererhöhung für Private zu rechnen. Herr Stocker hat das praktischerweise vergessen. Falls Sie Masochist sind, stimmen Sie Ja, alle andern Nein. Ueli Graf, Mettmenstetten

Engagiert und sportbegeistert Ersatzwahl Gemeindepräsidium in Bonstetten. Als Präsident des FC Wettswil Bonstetten habe ich Claude Wuillemin als engagierten und sportbegeisterten Politiker kennengelernt. Er hat sich tatkräftig für die Vereine eingesetzt und für ein optimales Umfeld mit zweckmässigen Infrastrukturen mitgearbeitet. Hervorheben möchte ich sein soziales En-

gagement, welches er 2016 eindrücklich bei der Organisation für die Unterbringung der Flüchtlingsfamilien in Bonstetten bewiesen hat. Zugunsten unserer Vereine aber auch für die Bevölkerung von Bonstetten unterstütze ich diese Kandidatur und bin überzeugt, dass Claude Wuillemin ein überaus fähiger Gemeindepräsident ist. Markus Fischer, Bonstetten

Zurück im Leben - und im Wahlkampf Nein – ich erinnere mich nicht, was passiert ist. Es war aber ein schmerzhafter Prozess, nach und nach zu realisieren, was vorgefallen war und welche Verletzungen ich bei meinem Skiunfall davongetragen habe. Und das alles in einer wichtigen Phase in meinem Leben, in der ich mich mit vollem Elan und mit aller Kraft für den Wahlkampf um das Präsidium des Bonstetter Gemeinderats engagieren wollte. Dank der hervorragenden Betreuung im Kantonsspital Chur und danach in der Reha-Klinik gelang es mir aber, mich so gut und schnell wie unter den gegebenen Umständen möglich zu genesen, zu erholen und zurechtzufinden. Ein ganz besonderer Dank geht an meine Frau Beatrice und meine vier Kinder, die sich aufopfernd um mich bemüht und mir geholfen haben. Ohne diese Unterstützung ginge es mir heute nicht so gut! Danken möchte ich aber auch allen anderen Helferinnen und Helfern, die mir zur Seite gestanden sind und die mir einiges erleichtert haben. Und danken möchte ich auch meinen Freunden der FDP, die mich unterstützt und geholfen haben, den Wahlkampf zu organisieren. Nach der Aufwachphase, sobald ich wieder meine sieben Sinne beieinander hatte, war für mich aber ohne jeden Zweifel klar, dass ich den Wahlkampf um das Gemeinderatspräsidium fortsetzen wollte. Jetzt erst recht! Und in Anlehnung an eine berühmt gewordene Parole: Yes, I can! Mir liegt die Bevölkerung von Bonstetten viel zu sehr am Herzen, als dass ich mich hätte entmutigen lassen. Ich möchte mich mit aller Kraft einset-

zen für die Belange unserer Jugend. Sie ist unsere Zukunft und verdient Unterstützung. Darum engagiere ich mich auch in Vereinen und unterstütze sie in ihrer wertvollen Arbeit. Ich setze mich ein für eine gut funktionierende Gemeinde, die im Dienste der Einwohnerinnen und Einwohner steht. Dazu gehört ein gesunder Finanzhaushalt, für den ich in den vergangenen Jahren verantwortlich war mit ausgeglichenen Budgets und Rechnungen in den Jahren 2014 bis 2017. Wichtig sind dabei ein starkes Gewerbe mit attraktiven Arbeitsplätzen und ein wirkungsvolles Engagement in der regionalen Raumplanung. Aber auch eine effiziente Verwaltung liegt mir am Herzen. So soll beispielsweise das Angebot an elektronischen Gemeindedienstleistungen ausgebaut werden (E-Government) und sollen im Rahmen der Einheitsgemeinde weiter Synergien genutzt werden. Ferner muss die Umsetzung des neuen (kantonalen) Gemeindegesetzes (1. Januar 2018) in Angriff genommen werden, auch eine Aufgabe, bei der mir mein Beruf eine grosse Hilfe ist. Bonstetten soll mehr als heute ein attraktiver Wohnort sein. Mit einem verlässlichen, dienstleistungsorientierten Gemeinwesen. Da wohnt man gerne, da hat man Freunde, da engagiert man sich in Vereinen, da kennt und grüsst man sich auf der Strasse und im Laden, da schickt man seine Kinder gerne in die Schule. Bonstetten – ein Ort mit hoher Lebensqualität. Dafür setze ich mich zusammen mit Peter Ehrler ein! Frank Rutishauser, Bonstetten

Informations- und Diskussionsabend der SP in Hausen.

Was bringt die Liberalisierung des Strommarktes? Können wir als Konsumenten und Kunden mit den Entwicklungen und der Liberalisierung auf dem Strommarkt tatsächlich nur gewinnen und mit tiefen Strompreisen Geld sparen? Schaut man genauer hin, steigen Zweifel und Fragen auf. Warum wird der Strom günstiger? Gibt es zu viel Strom auf dem Markt? Wie beeinflusst diese Entwicklung das Stromsparen? Rentieren unsere Wasserkraftwerke wirklich nicht mehr? Was bringt die Energiestrategie 2050? Wie geht der Ausbau von alternativen Energiequellen in der Schweiz weiter? Welche Rolle hat die Politik bei der Versorgung der Bevölkerung

Olivier Hofmann, Hausen, Mitglied der Kantonsratskommission «Energie, Verkehr und Umwelt». (Bilder zvg.)

Eric Nussbaumer, Nationalratskommission «Umwelt, Raumplanung und Energie», Kommunikation Swisspower.

mit einem wertvollen Gut wie dem Strom? Die SP Hausen organisiert eine öffentliche Informationsveranstaltung mit zwei in Energiefragen versierten Politikern. Eric Nussbaumer ist Nationalrat aus dem Kanton Baselland und energiepolitischer Experte der SPFraktion im Bundeshaus. Er wird als Hauptreferent allgemein verständlich die aufgeworfenen Fragen in einem grösseren Zusammenhang erläutern, auf aktuelle Entwicklungen der schweizerischen Energiepolitik eingehen und die Bedeutung und Rolle der Politik bei der Stromversorgung hervorheben. Olivier Hofmann aus Hausen ist FDP-Kantonsrat. Als Korreferent wird er in seinen Ausführungen die Ener-

giepolitik im Kanton Zürich ins Zentrum stellen und aktuelle energiepolitische Geschäfte erläutern.

Die grosse Unbekannte Zur Unternehmenssteuerreform III. Einige von uns haben bereits abgestimmt. Obwohl zum Studium der Unterlagen zur Unternehmenssteuerreform III ein Crashkurs für Steuerrecht nötig wäre. Dass wir die Versteuerung internationaler Unternehmen EU-konform relgeln müssen, ist unbestritten. Bereits hier werden Steuereinnahmen ausbleiben. Nun möchte man Firmen im Wesentlichen mit Steuergeschenken unterstützen. Da Investitionen in Forschung und Entwicklung zu 150 % abgezogen werden können, werden wohl ganze Forschungsinstitutionen aus dem Boden schiessen. Jeder Aufwand, von der Entwicklung der eigenen IT bis zu Neuanschaffungen von Ausrüstung, kann nun in bare Münze verwandelt werden. Die Patentboxen unterstützen diese Anreize noch. Ein absolutes Unding jedoch ist, finde ich, die Möglichkeit für Firmen, ihr Kapital in ihren eigenen Firmen anzulegen, natürlich gewinnbringend. Wo heute jeder Normalbürger keine Zinsen mehr für sein Geld erhält, kann der Firmeninhaber einen Zins

auf sein Eigenkapital verrechnen. Die Ausfälle für Gemeinden und Kantone sind schwer abzuschätzen. Ein Artikel (von Salomon Schneider) im «Anzeiger» vom 22. Dezember 2016 geht von 6,24 Millionen Franken Steuerausfällen aus. Allein Affoltern soll 1,73 Millionen ausgleichen müssen. Wohl nicht durch die nun höheren Gewinne der lokalen Firmen. Im ruinösen Wettbewerb mit Steuergeschenken an potenzielle neue Firmen liefert diese Unternehmenssteuerreform keine Standortvorteile für unsere Region. Bezahlt werden die meisten Steuergeschenke durch unsere Arbeit und den Verzicht auf staatliche Leistungen. Bereits jetzt sorgen mich die Ankündigungen weiterer Sparrunden. Ich mache mir Sorgen um die Ausbildung, die Forschung und Entwicklung in Hochschulen und Fachhochschulen und um mangelnde Mittel für den Service Public und die Infrastruktur. Wir sollten uns unsere Entscheidung bei dieser Abstimmung gut überlegen! Ich sage Nein! Sigrid Mönkeberg, SP Obfelden

Frank Rutishauser auf dem Weg zurück! Glücklicherweise hat sich die Hoffnung bestätigt, dass Frank Rutishauser nach seinem Skiunfall bei seiner Genesung schnelle und gute Fortschritte macht. Er ist heute wieder in der Lage, sich selber im Wahlkampf um das Gemeinderatspräsidium zu engagieren. Und das Wichtigste: Er wird das Amt des Gemeindepräsidenten auch antreten können, sollte er in der Wahl obsiegen. Das hat er einerseits der hervorragenden medizinischen Behandlung, andererseits aber auch seiner Motivation, seinem starken Willen und nicht zuletzt der Unterstützung durch seine Familie zu verdanken. Wir sind froh darüber,

dass wir während der Abwesenheit von Frank Rutishauser den Wahlkampf für ihn und in seinem Sinne führen konnten. Wir sind zuversichtlich, dass sich die leichte Verspätung, die sich aus dem Unfall ergeben hat, aufholen lässt. Denn schliesslich zählen einzig und alleine Rutishausers Qualitäten, die er besitzt und die ihn befähigen, das Amt des Gemeindepräsidenten zum Wohle aller Bonstetterinnen und Bonstetter auszuüben. Wir empfehlen Ihnen Frank Rutishauser als kompetenten und umsichtigen Gemeindepräsidenten. Vorstand FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil

Mitreden und Mitentscheiden Im Mai werden wir als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Urne über die Energiestrategie 2050 mitentscheiden. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über ein hochaktuelles Thema von kompetenten Fachleuten informieren zu lassen. Georges Köpfli, SP Hausen Öffentlicher Informations- und Diskussionsabend rund um Stromwirtschaft und Energiepolitik am Donnerstag, 2. Februar, um 19.30 Uhr, im katholischen Pfarreizentrum in Hausen.

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch. Ein Leserbrief … – muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – soll ein Thema aus der Region aufgreifen. – soll sich auf ein Thema beschränken und nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein. – darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

«Gülle und Mischt»

«Wetterschmöcker»

Die Theatergruppe des Jodlerklubs Affoltern sorgte im Kasinosaal für Lachsalven. > Seite 11

Michael Theurillat liest in der Bibliothek Hausen aus seinem Krimi. > Seite 14

Dienstag, 24. Januar 2017

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Zwei Mal Judo-Gold Am traditionellen «Tournoi de Morges» bestätigte Aline Erni ihre Topform. > Seite 15

Gewichtsreduktion im «reuss-fit» Erkenntnisse aus dem Vortrag in Obfelden Vergangenen Freitag hat das «reuss-fit» in Obfelden zu einem öffentlichen Vortrag über erfolgreiche Gewichtsreduktion eingeladen. Ungefähr sechzig interessierte Zuhörer kamen zu diesem informativen Vortrag ins «reuss-fit». Durch den Abend führten als Gastreferent Urs Odermatt, der Arzt Jonas Rickli und Heidi Harms, beide vom «reuss-fit». Jeder dritte Schweizer ist, gemessen am BMI, zu schwer, Männer mehr als Frauen. Die Kosten wegen Übergewicht und Fettsucht sind in den letzten zehn Jahren von 2,7 Mrd. Franken auf 8 Mrd. Franken gestiegen und werden voraussichtlich noch weiter steigen. Hauptgrund für diese Zunahme sind Bewegungsmangel und falsche Ernährung. «Wir leben in einer Zeit des Hyperinsulinismus», so Jonas Rickli. Durch den Konsum von Fastfood und industriell hergestellten Fertigprodukten werden im Körper extreme Blutzuckeranstiege ausgelöst, was zu massiven Insulinausschüttungen führt und den ungewünschten Fetteinbau beschleunigt. Die Bauchspeicheldrüse erschöpft sich mit der Zeit, da sie immer mehr Insulin produzieren sollte und es kommt zur gefürchteten Zuckerkrankheit. «Was in der Natur vorkommt, ist für den Körper gut», erklärt Urs Odermatt. Vernünftig zugeführt führen diese Lebensmittel dann auch nicht zum Übergewicht. «Die Natur gibt Gemüse, Früchte, Fleisch und Fisch und das darf alles auch gegessen werden.» Die meisten Diäten funktionieren nicht auf Dauer, da sie zum bekannten Jo-Jo-Effekt führen. Zu Beginn erfolgt bei diesen Diäten meist eine schnelle Gewichtsreduktion. Diese Ab-

nahme an Masse beruht aber hauptsächlich auf dem Verlust an Muskelmasse und Wasser. Nach Beendigung der Diät steigt das Gewicht schnell wieder an, meist sogar über das Ausgangsgewicht hinaus. Grund für diesen Jo-Jo-Effekt ist, dass diese Diäten die Muskelmasse reduzieren, welche für die Verbrennung von Kalorien verantwortlich ist. Der Körper wird geschwächt und schlaff. Erfolgreiche Gewichtsreduktion basiert auf Bewegung, Regeneration (genügend Schlaf), richtiger Ernährung und Beratung. Gerade in Pha- Urs Odermatt, Gastreferent Gewichtsreduktion, Heidi Harms, Clubmanagerin «reuss-fit», Jonas Rickli, sen der Gewichts- Arzt «reuss-fit». (Bild zvg.) reduktion ist das Muskeltraining ein Garant für den tig ernährt und ein gezieltes Training ideale Ort, da hier nebst dieser Kur langfristigen Erfolg. Durch richtiges macht. Zur Beschleunigung der Fett- auch das notwendige Training angeboTraining mit Superkompensation wird verbrennung nimmt man das L-Carni- ten wird. Zur Erfolgskontrolle steht der Körper gestärkt und der Kalorien- tin und wichtige Vitamine zur Unter- ein modernes Messgerät (Bodyanalyverbrauch und damit auch der ge- stützung des Organismus. Nach dieser zer) zur Verfügung, das den gewünschwünschte Fettabbau, der vor allem in vierwöchigen Reduktionphase wird ten Fettabbau aufzeigt. Auch Nichtder Nacht stattfindet, nehmen zu. Die- das Erreichte mit der 5:2-Regel stabili- mitglieder von «reuss-fit» dürfen an se Fettverbrennung kann mit biologi- siert. Das heisst, an fünf Tagen hält der Gewichtsreduktion teilnehmen schem L-Carnitin beschleunigt wer- man sich an die Ernährungsregeln mit und profitieren zusätzlich einen Moden. Es wurde ein Programm entwi- den reinen natürlichen Nahrungsmit- nat vom kostenlosen Training. ckelt, in dem all diese Aspekte berück- teln, an zwei Tagen ist man frei. Wer den Vortrag verpasst hat, und sichtigt wurden. In der Phase der GeDiese Methode der Gewichtreduk- motiviert ist sein Gewicht zu reduziewichtsreduktion, die vier Wochen dau- tion wird auch in Arztpraxen erfolg- ren, kann sich im «reuss-fit» melden. ert, ist es wichtig, dass man sich rich- reich angeboten. Das «reuss-fit» ist der (pd.)

Schlank aber schlaff Bauchdeckenstraffung in der Pallas Klinik Bauchdeckenstraffungen sind auch in der Schweiz zunehmend gefragt. Das heutige Schönheitsideal verlangt nach glattem und straffem Bauch bei schlanker Taille, um attraktiv und fit auszusehen. Eine Bauchdeckenstraffung bietet die langfristige Lösung, um wieder zurück zu einer harmonischen Bauchregion und innerer Zufriedenheit zu finden. Nicht in jedem Alter und nicht bei jedem Übergewicht bildet sich die Haut nach einer stärkeren Gewichtsabnahme wieder in die gewünschte Form zurück. Überschüssige Haut in der Bauchregion, die sich als sogenannte Fettschürze zeigt, fällt dann unschön auf und kann psychisch besonders in der Badesaison schwer belasten. Die Haut ist erschlafft und das Bindegewebe hat einen erheblichen Elastizitätsverlust erlitten, der von mehreren Aspekten wie dem Alter und dem Geschlecht abhängig ist. Bei Frauen wirken sich vor allem Schwanger-

schaften schwächend auf die Stabilität der Bauchdecke aus. Durch einen chirurgischen Eingriff in Vollnarkose, eine Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik), werden die Konturen in der Bauchregion wieder wunschgemäss hergestellt. Ergänzend und bedarfsorientiert kann eine Fettabsaugung vorgenommen werden. Während dieses Eingriffs werden überschüssige Bauchhaut und Unterhautfettgewebe aus der vorderen Bauchregion entfernt. Die kleinen Narben eines Kaiserschnitts und einer Bauchdeckenstraffung sind heute kaum noch zu unterscheiden. «Ein gutes Bauchgefühl psychisch und physisch – ist das erste Ziel der Behandlung, was durch umfangreiche Beratungsgespräche und modernste Medizinaltechnik garantiert wird», wie Dr. Arif Altinay, leitender Arzt Plastische Chirurgie, Olten, betont. Schönheitsbehandlungen wie die Bauchdeckenstraffung werden in der Pallas Klinik in Zürich (nicht im Pallas zentrum Affoltern) durchgeführt. (pd.)

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Neue Natürlichkeit in hiesigen Gärten Vom 15. bis 19. März lädt die international grösste lndoorGartenausstellung zu einem einzigartigen Gartenereignis ein. Die «Giardina 2017» steht ganz im Zeichen einer neuen naturnahen Gestaltung von Garten, Terrassen und Balkonen. Dauerschön, pflegeleicht und natürlich: So wünscht sich heute die Mehrheit der Gartenbesitzer ihren Aussenraum. Die strenge Geometrie der vergangenen Jahre weicht einer neuen Natürlichkeit, die jedoch eine ebenso sorgfältige Planung erfordert. An der «Giardina 2017» veranschaulichen renommierte Gartenbauer, wie sie mit baulichen Massnahmen, sorgfältiger Pflanzenwahl und dem Einsatz ausgesuchter Materialien eine neue Emotion in Gärten erzeugen. Der Unternehmerverband Jardin Suisse zeigt am Beispiel einer Piazza, wie sie in jeder Schweizer Stadt zu finden sein könnte, wie Städteplaner die Sehnsucht nach mehr Natürlichkeit interpretieren: Heute können auch öffentliche Grünflächen fliessend in naturbelassene Grünzonen übergehen. «In vielen Lebensbereichen geht heute der Trend hin zu einer Natürlichkeit, die sich ebenso an der Natur wie an zeitloser Ästhetik inspiriert», sagt Sebastian Morlock, Exhibition Director der «Giardina». Einen weiteren Glanzpunkt bilden Unikate und Objekte hochwertiger Handwerkskunst. Ob Stahl, Metall oder Holz, traditionsreiche Schweizer Manufakturen sowie Designer und Konstrukteure zeigen handgeschmiedete Lampen, wunderschöne Möbelstücke aus antikem Alpenholz oder sagenhafte Skulpturen, welche im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon stimmungsvolle Akzente setzen. (pd.) Giardina 2017, 15. bis 19. März, Messe Zürich.

Mit einheimischen Kräutern räuchern Abendworkshop in Jonen Das Verräuchern von Heilpflanzen ist eine alte Tradition, die in allen Teilen der Erde angewendet wurde und wird. Im Abendworkshop vom 6. Februar, werden die Grundlagen zur Geschichte des Räucherns vermittelt und die Wirkung auf Menschen aufgezeigt. Die Teilnehmer lernen die wichtigsten Utensilien kennen, die es zum Räuchern braucht und stellen unter Anleitung zwei Räuchermischungen aus einheimischen Kräutern her, die sie am Ende des Abends mit nach Hause nehmen – eine Reinigungsräucherung für Wohnung oder Haus und eine Räuchermischung, die während dem kommenden Vollmond «Lichtmess» unterstützend wirkt, um das zurückgekehrte Licht – die längeren Tage – zu begrüssen. Dieses alte keltische Fest wird auch Imbolc genannt. Räuchern mit Kräutern steigert das Wohlbefinden, weckt die Lebensgeister, unterstützt

die Seele und inspiriert den Geist. Es hilft zur Reinigung bei «dicker Luft» oder sonstigen Unpässlichkeiten. Den Nutzen einer Räucherung von Kräutern, Harzen und Rinden kann jeder mit einfachen Mitteln erfahren, erlernen und im Alltag anwenden. In der Seminargebühr von 60 Franken sind Materialkosten für die Birgit Krug. (Bild zvg.) selbsthergestellten Räuchermischungen sowie ein Skript mit Erläuterungen und den Rezepten enthalten. Die Kursleiterin Birgit Krug (Eneoluma Coaching und Human Energetik) freut sich auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Montagabend, 6. Februar, 19.30 bis 21.30 Uhr im Kreativ- und Gesundheitshaus zum Löwen, Obschlagenstrasse 2, Jonen. Anmeldung: birgit.krug@eneoluma.ch, Telefon 079 711 79 67 oder über Kontakt auf den Webseiten: www.eneoluma.ch oder www.al-chemilla.ch.


veranstaltungen

600 Jahre Niklaus von Flüe Auftaktveranstaltung im Kloster Kappel Das Kloster Kappel setzt in diesem Jahr einen Programmschwerpunkt zum Gedenken an den Schweizer Nationalheiligen. Am Sonntag, 29. Januar, 13.30 Uhr, findet eine Auftaktveranstaltung statt. Niklaus von Flüe ist eine bedeutende Gestalt der Schweizer Geschichte, die die politische Kultur des Landes nachhaltig beeinflusst hat und bis heute beeinflusst. Das Gleiche gilt für seinen Lebensweg und seine Spiritualität, die auf viele Menschen eine grosse Anziehungskraft ausüben. 2017 jährt sich der Geburtstag von Niklaus von Flüe (1417–1487) zum 600. Mal. Als er starb, war Huldrych Zwingli, der spätere Zürcher Reformator, bereits drei Jahre alt. Der «Heilige» Bruder Klaus lebte also unmittelbar am Vorabend der Reformation und ist somit für Christinnen und Christen beider Konfessionen von Bedeutung. In einem ersten Schritt tauchen die Teilnehmenden der Auftaktveranstaltung in das Leben und Wirken von Niklaus von Flüe ein. Dabei wird Dr. Roland Gröbli die gesellschaftlichen und politischen Zustände des 15. Jahrhunderts einerseits und andererseits den Mensch Niklaus von Flüe in dieser Zeit und seine inneren Entwicklung bis zum Entscheid, im Ranft als Einsiedler zu leben, beleuchten. In einem zweiten Schritt rückt Pfarrer Christoph Hürlimann die Spiritualität von Bruder Klaus ins Zentrum. Er wird oft als der erste Mystiker der Schweiz bezeichnet. In einem dritten Schritt wird Kirchenratspräsident Michel Müller fragen: Bruder Klaus und die Reformierten? Bruder Klaus lebte am Vorabend der Reformation und hatte nachweislichen Einfluss auf den späteren Reformator in Zürich, Huldrych Zwingli. Welche Bedeutung könnte Bruder Klaus für die Reformierten haben? Die Veranstaltung schliesst mit der Präsentation des Buches

Niklaus von Flüe. (Bild zvg.) Mystiker/Mittler/Mensch – 600 Jahre Niklaus von Flüe (hrsg. von Markus Ries, Heidi Kronenberg, Thomas Wallimann-Sasaki, Roland Gröbli; ISBN 978-3-290-20138-8). (pd.) Sonntag, 29. Januar, 13.30 bis 16.45 Uhr, Kloster Kappel. Anschliessend: 17.15 Uhr Musik und Wort (Klosterkeller).

Musik aus Mittelalter und Renaissance Am Sonntag, 29. Januar, 17.15 Uhr, spielt das Ensemble «A Cinque Voci» im Rahmen der Konzertreihe «Musik und Wort» im Seminarhotel und Bildungshaus in Kappel. «In Gottes Namen fara wir» so lautet der Titel des Programms. Melancholische Abschiedsgesänge, freudige Tänze, Gebete und Lobgesänge an Sankt Jakob, begleitet von pointierten Texten, führen auf eine spannende Reise in die Vergangenheit, immer näher zum Grab des Apostels – Santiago de Compostela. Das Ensemble «A Cinque Voci» ist ein Vokal- und Instrumentalseptett aus Winterthur, welches sich auf die Alte Musik, von Mittelalter bis Barock, spezialisiert hat. (pd.) Konzert am Sonntag, 29. Januar, 17.15 Uhr im Klosterkeller Kappel. Eintritt frei, Kollekte. Weitere Infos unter www.klosterkappel.ch, Telefon 044 764 88 10.

«Füürball» in Obfelden Eröffnung der Fasnachts-Ballsaison Am Samstag, 28. Januar, wird mit dem «Füürball» in Obfelden die Säuliämtler Fasnachtssaison eingeläutet. Zum Auftakt um 20 Uhr gibt es ein Monsterkonzert auf dem Schulhausplatz Chilefeld, wo die Guggen eine Kostprobe ihres Könnens abgeben. Anschliessend startet der Ball im Singsaal, mit Barwagen, Kaffeewagen, «Shot»-Bar und Bierschwemme. Für hungrige Fasnächtler bietet der Grill-

stand leckere Imbisse. Musikalisch wird einiges geboten; die Band Alpenstarkstrom bringt Stimmung in den Singsaal, die «LändlerSchuler» unterhalten im Kaffeewagen, in den Bars legen DJs auf und natürlich gibt es immer wieder Auftritte von Guggen. Der Eintritt ist ab 16 Jahren. Wie es zur Fasnacht gehört, ist Kreativität gefragt bei den Kostümen. Vollmasken erhalten gratis Eintritt und um Mitternacht werden wieder die besten Masken prämiert. (pd.)

Apéro mit neuen Büchern Bibliothek Stallikon lädt ein Die Bibliothek Stallikon lädt am Samstag, 28. Januar, von 10 bis 12 Uhr, zum Bücherapéro und stellt Neuheiten vor. Zum Start ins neue Bibliotheksjahr lädt die Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon zum Apéro mit neuen Büchern ein. Während der normalen Öffnungszeit von 10 bis 12 Uhr werden Neuheiten für Erwachsene aus den Bereichen deutsche und englische Belletristik, Hörbuch und Sachbuch aufgelegt. Den Schwerpunkt bilden neue Romane und Krimis von Schweizer Autorinnen und Autoren. Die Besucher können sich viel Zeit zum Stöbern nehmen. Gerne geben die Bibliothekarinnen Auskunft zu den neuen

Titeln und zu weiteren Empfehlungen. Auch für Kinder und Jugendliche stehen in den Gestellen Neuheiten bereit, die entdeckt werden wollen. Das Team lädt Apéro in der Gross und Klein Bibliothek Stalliherzlich zum Apé- kon. (Bild zvg.) ro mit Zopf ein und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. (apt) Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon, Massholderenstrasse 1, Schulhaus Loomatt in Sellenbüren/Stallikon. www.bibliothek-stallikon.ch, Telefon 044 700 13 26.


Veranstaltungen

Dienstag, 24. Januar 2017

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Vorhang auf für lüpfige Volksmusik und Lachsalven Chränzli mit Volkstheater des Jodlerklubs Affoltern im Kasinosaal Die Mitglieder des Jodlerklubs Affoltern am Albis luden am vergangenen Wochenende zum traditionellen Chränzli und die Fans der Volksmusik liessen sie nicht im Stich. Der Kasinosaal war an den drei Aufführungen ausverkauft. ................................................... von martin mullis Im digitalen Zeitalter, welches ohne Unterbruch jederzeit und überall die vielfältigste Unterhaltung bietet, scheint es geradezu ein Wunder, dass während eines Wochenendes drei Aufführungen mit Volksmusik und Laientheater praktisch ausverkauft sind. Dem Jodlerklub Affoltern gelingt dieses Kunststück mit dem jährlichen Jodlerkonzert mit Theater regelmässig. Die grosse Beliebtheit für volkstümliches Brauchtum mag schwierig zu erklären sein; Tatsache ist jedoch, dass die Jodlerinnen und Jodler zusammen mit der Theatergruppe stets zuverlässig auf ihre begeisterten Fans zählen dürfen. So war denn auch am letzten Auftritt an diesem Wochenende der Kasinosaal bis auf den letzten Platz besetzt. Präsident Werner Haas freute sich sehr, so viele Gäste begrüssen zu dürfen und dankte nicht nur für die Begeisterung, sondern auch den zahlreichen Helferinnen und Helfern für die grosse Unterstützung. Ohne deren riesiges Engagement wären das Jodlerkonzert und die Aufführung des Volkstheaters in diesem Rahmen gar nicht möglich, hielt Präsident Haas fest. Die Jodlerinnen und Jodler auf der Kasinobühne wurden von den Volks-

Auf der Kasinobühne ging es ziemlich chaotisch zu und her: Volkstheater am Jodlerchränzli. (Bild Martin Mullis) musikfans im Saal nach jedem Stück mit grossem Applaus belohnt. Stürmischen Beifall ernteten sie vor allem auch bei der beliebten und bekannten Zugabe, dem «Steimandli Jutz». Die sorgfältige Auswahl der zum Teil anspruchsvollen Stücke, trug wesentlich zur Qualität des Konzertes bei.

«Gülle und Mischt» auf der Bühne Ganz offensichtlich profitierte der Jodlerklub Affoltern vom Neuzugang zweier Jodlerinnen, welche an diesem Jodlerkonzert zum ersten Mal auf der Bühne standen. Dass Therese Lüscher,

Dirigentin und Leiterin der Jodler, an diesem Sonntag ihren Geburtstag feierte, trug selbstverständlich ebenfalls zur fröhlichen Stimmung im Saal bei. Die heimeligen Klänge und die fröhlichen Juchzer wurden nach der Pause durch ein turbulentes Geschehen auf den Brettern, welche hier vielleicht nicht gerade die Welt, mindestens aber das Säuliamt bedeuten, abgelöst. «Gülle, Mischt und Schönheitswahn» hiess das Volksstück. Unter der Regie von Daniel Obschlager sorgten die neun Laienspieler mit grossem Einsatz und noch mehr «Gülle und Mischt» für Lachsalven. Kein Wunder,

dass das Volkstheater bei den Besuchern des Jodlerkonzertes stets auch einen grossen Stellenwert einnimmt und jedes Jahr mit Spannung und grosser Vorfreude erwartet wird. Diese Erwartungen wurden denn auch vollumfänglich erfüllt, was der stürmische Applaus bewies. Ob tatsächlich Gäste hauptsächlich wegen der Theateraufführung den Weg in den Kasinosaal unternahmen, mag ein Gerücht sein, als gesichert gilt jedoch die Behauptung, dass die Fans der Volksmusik und des Volkstheaters den Heimweg zufrieden, fröhlich und aufgeräumt antraten.

Gelungenes Chränzli mit Wiederholung Der Gesangsverein Rifferswil empfängt am nächsten Samstag noch einmal

Strahlende Theatergruppe nach der Aufführung. Von links: Karin Hegnauer (Souffleuse), Alois Müller (Pfarrer). Patricia Oberle (Bäuerin Vreni Moser), Patrick Müller (Bauer Moser), Rebi Huber (Tochter Evi), Peter Hegnauer (ihr Freund Jakob), Barbara Heimann (Kosmetik-Jungunternehmerin), Pirmin Hurter (Peter, Graf von Thurgau), Heidi Hottinger (seine Mutter), Dani Geissbühler (Grossvater Moser). (Bild zvg.) Trotz eisiger Kälte, war die Turn- und Mehrzweckhalle in Rifferswil gut besetzt, als sich der Vorhang kurz vor zwanzig Uhr öffnete zur Abendvorstellung des diesjährigen Chränzli. Unter dem Motto «kunterbunt» interpretierte die gutgelaunte Sängerschar zuerst den «Einsing-Kanon» Dubidap da. Patricia Oberle führte mit einer ganz originellen Ansage durch das Pro-

gramm. Sie erklärte sowohl, wie der Dirigent Andreas Fischer, welcher den Verein übrigens bereits seit 15 Jahren leitet, eine Probe gestaltet, als auch die Gründe, weshalb ganz verschiedene Lieder einstudiert werden. Die Lieder, am Klavier begleitet von Stephan Wiedmer, fanden beim Publikum sehr guten Anklang; mit anhaltendem Applaus verlangte es eine Zugabe.

Nach der Pause gelangte das Lustspiel in drei Akten «E Gsichtsmaske bitte!» zur Aufführung. Ein vermeintlicher Lottogewinn bringt die Bauersfamilie Moser gewaltig durcheinander. Die Theatergruppe lief buchstäblich zur Hochform auf. Rebi Huber und Pirmin Hurter standen zum ersten Mal auf der Bühne, Heidi Hottinger nach 40 und Dani Geissbühler gar

nach 50 Jahren, werden am nächsten Samstag voraussichtlich zum letzten Mal in Rifferswil auftreten. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. (JG) Abendvorstellungen am 28. Januar, 19.45 Uhr. Platzreservierung: 19 bis 21 Uhr bei Familie A. Heimann Tel. 044 764 10 05 oder unter www.gesangsverein-rifferswil.ch.

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Veranstaltungen

Dienstag, 24. Januar 2017

Hudaki – Transkarpatische Volksmusik

«JazzAmore» serviert akustische Feinkost

Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal

Swingende Rhythmen in Maschwanden

Am Mittwoch, 1. Februar, um 20.30 Uhr findet das nächste Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal statt. Die auftretenden Hudaki sind zwei Sängerinnen und sieben Musiker aus dem Südwestzipfel der Ukraine. Hudaki, das sind Mischas Kapriolen, die kein Bartók aufschreiben und kein Konservatorium unterrichten kann. Und das sind Katias alte, traurige und spöttische Lieder, die zauberhafte Stimme der jungen Olga. Das sind auch Vasia, Volodia, Volodymyr und Vitalyk, Yura, Sergij und Misha, die das alles singen und spielen, ohne je eine Partitur gesehen zu haben. Hudaki stammen aus Nizhnije Selishtshe, einem Dorf in Transkarpatien, dem Südwestzipfel der Ukraine. Wie Musikanten dort zu Festen, die schon einmal zwei oder drei Tage am Stück dauern können, aufspielen und was für ein musikalischer Wirbelwind dabei entstehen kann, davon zeugen ihre Auftritte. Hudaki sind zwei Sängerinnen und sieben Musiker in akustischer Besetzung (Geige, Hirtenflöte, Taragot, Cymbalum, Knopfakkordeon, Kontrabass und Baraban). Was ausserordentliche Vitalität, Emotionen und ungebrochene Echt-

Die Musiker und Sängerinnen von Hudaki. (Bild zvg.) heit angeht, kann die Gruppe aus den ukrainischen Karpaten aus dem Vollen schöpfen. Quer durch Europa entfesselt sie ihr Publikum. Die neunköpfige Band weiss die emotionsgeladene Kraft der Musik, die in den Bergdörfern der ukrainischen Karpaten im Laufe der Jahrhunderte entstanden ist, auf die Bühne zu bringen. Hier leben Slawen, Rumänen, Roma, Juden und Ungaren auf engem Raum zusammen. Sie erleiden dieselben Naturkatastrophen, und sie tanzen auf denselben Hochzeiten, begleitet und angespornt von den Dorfmusikanten mit ihren

Geigen, Cymbali, Trommeln, Flöten und vor allem ihrem unvergleichlichen Gesang. Das Besondere an dieser Musik liegt darin, dass sie nie niedergeschrieben worden ist. Sie wird ganz einfach von einer Generation zur nächsten überliefert und spiegelt so die Gefühle und das Leid des ukrainischen Volkes wider. Hudaki spielen ein wildes Potpurri aus Csardaš, Klezmer und Polka und singen über die vielen Facetten des Lebens, die Schönheit des Landes, Freundschaft und Liebe, manchmal von Verrat und Rebellion und häufig vom Krieg. Sie überliefern mit ihrem Gesang alte Geschichten und bewahren so das kulturelle Erbe der Region. Hudaki inszenieren ein brodelndes Gebräu von praller Lebendigkeit. Man spürt die urwüchsige Kraft der über Generationen mündlich und akustisch weitergegebenen Lieder, die in den Karpatendörfern an Hochzeiten und Festen gespielt werden, und das mit grosser Ausdauer. Diese Musik wird an keinem Konservatorium gelehrt, aber es ist Musik, die von ihrer Ursprünglichkeit lebt und direkt in die Herzen geht. (pd.) Konzert am Mittwoch, 1. Februar, um 20.30 Uhr, «Pöschtli» Aeugstertal. Essen (Szegediner Gulasch): 19 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38.

Die vier «Jazz-Amoren». (Bild zvg.)

Am Samstag, 28. Januar, gibts in der Gerbi in Maschwanden akustische Feinkost: Jazz von New Orleans bis Funk. Aber auch Tango von Piazzolla und Klezmer-Musik. «JazzAmore heisst die Band – und der Name ist Programm: Was die vier versierten Musiker aus der Region verbindet, ist die ungebrochene Liebe zum Jazz. Und sie spielen aus purer Lust an der Freude zusammen, haben aber doch den Anspruch, qualitativ Hochwertiges zu produzieren. Dabei wird der Terminus Jazz bewusst weit gefasst: Die musikalische Reise führt von Standards von Sidney Bechet, Dizzy

Gillespie oder John Coltrane über Funk-Stücke von Eddie Harris bis hin zu Eigenkomposition in der Tradition des Jazzrock. Dazwischen gibts aber auch einen Abstecher in die Welt des Tango Nuevo von Astor Piazzolla. Oder in die Feststimmung der Klezmer-Musik. Swingende Rhythmen, lüpfiger Funk, kompakter Sound – das Quartett sorgt für einen kurzweiligen Abend. Die vier Jazz-Amoren sind Heinz Geiger (Tenorsax, Klarinette), Antonio Cortesi (Piano), Matthias Koller (E-Bass, Cello) und Max Stauber (Schlagzeug). (pd.) Samstag, 28. Januar, 19.30 Uhr, Mehrzweckgebäude Gerbi, Maschwanden. Eintritt frei / Kollekte.

«Wetterschmöcker» in Hausen

«Amadeus» - die schönsten Arien und Konzertstücke

Michael Theurillat liest aus seinem Krimi

Konzerte der Orchestergesellschaft Affoltern

Am Mittwoch, 1. Februar, liest Michael Theurillat in der Bibliothek Hausen aus seinem Krimi «Wetterschmöcker».

Die Januarkonzerte der Orchestergesellschaft Affoltern sind ganz dem grossen Meister Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet. Eine bunte Auswahl aus dem reichen Schatz seiner unvergänglichen Melodien wird zu hören sein.

Mit Orten wie Muotathal und Zug packt einen der Krimi von Michael Theurillat im Nu. Man kann sich die Handlungsorte bestens vorstellen. Sein etwas eigenbrötlerischer Kommissar Eschenbach wird mit einer toten Frau, verschlossenen Muotatalern, machthungrigen Managern und einer Eliteschule konfrontiert. Autor Michael Theurillat wurde 1961 in Basel geboren, als Sohn einer Literaturwissenschaftlerin und eines Kaufmanns. Er studierte Wirtschaftswissenschaften, Kunstgeschichte und Geschichte. Danach arbeitete er beim Schweizerischen Bankverein, nachdem er die Fusion mit der Schweizerischen Bankgesellschaft mitgestaltet hat. Mit 41 Jahren hängte er seine Banker-Kariere an den Nagel und widmete sich seiner grossen Leidenschaft, dem Schreiben. 2005 kam sein erster Krimi «Im Sommer sterben» heraus, darauf folgten 2007 «Eistod», 2009 «Sechseläuten», 2011 «Rütlischwur»

Michael Theurillat. (Bild zvg.) und 2016 «Wetterschmöcker». In der Bibliothek Hausen kann man sich von Michael Theurillat selber ins engstirnige Muotatal und in die Glaspaläste der Macht entführen lassen. (pd.) Mittwoch, 1. Februar, 19.30 Uhr. Türöffnung ab 19 Uhr. Bibliothek Hausen. Eintritt: 15 Franken, inkl. Apéro. Reservierung von Vorteil: Telefon 044 764 21 73 oder bibliothek@hausen.zh.ch.

Statt ganzer Werke von Wolfgang Amadeus Mozart werden Ausschnitte aus einzelnen Werken gespielt: Arien, in welchen die Liebe besungen und beschworen wird, wechseln mit Sätzen aus seinen Sinfonien und mit Werken für Klavier und Orchester. Neun solcher Perlen hält die Orchestergesellschaft Affoltern bereit. Zum Beispiel «Voi che sapete», die Arie des Cherubino aus der Oper «Le nozze di Figaro», das Konzertrondo in A-Dur für Klavier und Orchester und zwei Sätzen aus der Sinfonie Nr. 40 in g-Moll, welche Mozart auf der Höhe seiner Meisterschaft, kurz vor seinem Tod, schrieb. Diese Form der Programmgestaltung hat Tradition: «Akademien» nannte man Konzerte, in denen ein Komponist einzelne Kostbarkeiten aus seinen

Festliches Klavierspiel Festival an der Musikschule Knonauer Amt Im Saal der Musikschule Knonauer Amt in Affoltern findet am 28. und 29. Januar das Klavierfestival statt.

Eine Schülerin bereitet sich auf das Konzert vor. (Bild zvg.)

Feste und Feiern waren von jeher ein Anlass, um Musik zu komponieren und aufzuführen. Die vielleicht berühmtesten Beispiele für Festmusik sind die Wassermusik und die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel. Eine grosse Zahl von Tanzstücken, Märschen und andere fröhliche Musik passen zu diesem «festlichen Klavierfestival». Ausserdem wird es Musik an

zwei bis drei Klavieren zu vier bis sechs (oder mehr!) Händen zu hören geben. Verschiedene Projekte der Klavierlehrkräfte werden wiederum für eine grosse Vielfalt der Auftritte sorgen. An diesem Wochenende können Darbietungen von über einhundert Kindern und Jugendlichen gehört werden. Die Konzerte dauern rund 50 Minuten. Sie beginnen jeweils um 14, 15.30 und 17 Uhr. (pd.) Klavierfestival, 28. und 29. Januar, Saal der Musikschule Knonauer Amt, Obstgartenstrasse 1, Affoltern. Detailliertes Programm auf www.mska.ch.

Anne Hinrichsen, Klavier. (Bild zvg.) Werken präsentierte. Sie fanden vor auserlesenen Gästen statt; auch der Kaiser besuchte sie gelegentlich. Mozart pflegte und liebte diese Akademien. Mit ihrem Januarprogramm wandelt also die Orchestergesellschaft Affoltern auf einer wenig bekannten Spur des grossen Meisters. Unterstützt wird sie von zwei Solistinnen, welche gerade diese Form der musikalischen Darbietung hervorragend zur Geltung bringen.

Stefanie C. Braun, Sopran, geboren in München, studierte Gesang bei Sherman Lowe in Venedig und belegte Meisterklassen, unter anderem bei Kiri Te Kanawa. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe. Von 2008 bis 2010 war sie Mitglied des Opernstudios Zürich. Sie gastierte an der Bayrischen Staatsoper, der Washington National Opera und an der New Israeli Opera. Im Weiteren trat sie mit den Münchner Sinfonikern und dem Zürcher Kammerorchester auf. Anne Hinrichsen, Klavier, ist in Reinbeck bei Hamburg geboren. Sie studierte Klavier an den Musikhochschulen Lübeck und Freiburg. Sie spielte an der Orchesterakademie des Opernhauses Zürich und arbeitet als Korrepetitorin an der Zürcher Hochschule der Künste. Als Kammermusikerin spielt sie in verschiedenen Ensembles, wie in der Foyer-Konzertreihe des Opernhauses Zürich. Berufsbegleitend bildete sie sich zur Chorund Orchesterleiterin weiter. (pd.) Konzerte am Freitag, 27. Januar, 20 Uhr und am Sonntag, 29. Januar, 17 Uhr, in der katholischen Kirche St. Mauritius, in Bonstetten.

Obfelder lancieren Dorftreff Bei Bedarf künftig wöchentlich Menschen aus Obfelden zusammenbringen – das ist die Idee hinter dem Dorftreff, den die lokale Integrationsgruppe morgen Mittwoch lanciert. Ob alt oder jung, eingeboren oder zugezogen, alle sind willkommen, besonders auch die im Dorf lebenden Flüchtlinge mit ihren Familien. In lockerer Atmosphäre bietet sich – bei Bedarf künftig wöchentlich – Gelegen-

heit für Gespräche, gegenseitiges Kennenlernen und gelebten Kulturaustausch. Eine Kinder-Spielecke ist vorhanden und für Getränke ist gesorgt. Wer möchte, darf gerne einen kleinen kulinarischen Beitrag zum Zvieri leisten. (pd.) Erster Obfelder Dorftreff am 25. Januar, 14 bis 17 Uhr, reformiertes Kirchgemeindehaus, Räschstrasse 8, Obfelden. Kontakt: Heike Isselhorst, Telefon 076 442 23 41, heike.isselhorst@gmx.ch.


Sport

Dienstag, 24. Januar 2017

Trotz Verletzung auf dem Weltcup-Podest Nur eine Woche nach den Schweizer Meisterschaften im Eisklettern fand in der mit Eis und Holz präparierten Parkgarage traditionell ein Weltcup statt.

Petra Klingler kämpft sich in die Höhe. (Bild Christian Tscherrig) Spannung im Hinblick auf das Final anstieg. Klingler startete als zweitletzte Athletin souverän in die Finalroute. Die Eiswerkzeuge setzte sie gewohnt präzise und mit den Beinen schlug sie kräftig in die Eis- und Holzstrukturen. Doch in der Mitte der Route verletzte sie sich am linken Bein. Mit viel Wille und Kampfgeist setzte sie den Wettkampf fort, obschon sie das linke Bein

Zwei Mal Gold für Judoka aus Affoltern Aline Erni bestätigt ihre Topform Mit der 44. Durchführung des traditionellen «Tournoi de Morges» startet die Schweiz in die WettkampfSaison 2017.

Petra Klingler wurde in Saas Fee Dritte

Jedes Jahr wird das Parkhaus in Saas Fee mit Eis und Holz zu einem Eldorado für die Eiskletterer umgebaut. Die Wettkämpfe sind auch für das zahlreiche Publikum attraktiv, da man die Athletinnen und Athleten auf den einzelnen Stockwerken von sehr nahe beobachten und unterstützen kann. Am Lead- und am Speed-Wettbewerb nahmen weit über hundert Athletinnen und Athleten aus weiten Teilen der Welt teil, darunter auch sechs Schweizerinnen und zehn Schweizer. Für das klar beste Schweizer Resultat sorgte die Bonstetterin Petra Klingler vom Regionalzentrum Zürich. Sie erreichte als Dritte das Podest an ihrem ersten Weltcup in dieser Saison. Bereits in der Qualifikation zeigte Petra Klingler, die vor einer Woche Schweizer Meisterin wurde, dass sie auch am Weltcup vorne mitklettern will. Sie erreichte das Top am schnellsten und führte die Zwischenrangliste an. Im Halbfinal musste sie sich nur gerade der Russin Maria Tolokonina knapp geschlagen geben, so dass die

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nur noch zur Balance brauchen konnte und nicht mehr zum Klettern. Doch sie kämpfte sich mit der grossen Unterstützung des heimischen Publikums höher und höher und am Ende reichte es gar noch für das Podest. Sie wurde hervorragende Dritte hinter Han Na Rai Song (KOR) und Angela Rainer (ITA). Cora Vogel (Winterthur) vom Regionalzentrum Zürich erreichte Rang 23. (pd.)

Und der Auftakt hatte es in sich: Das Turnier wurde erstmals im Rahmen des neuen Ranking-Konzepts durchgeführt und galt als eines von vier «Ranking 1000»-Events. Diese Turnierstufe zählt neben der Schweizer Einzelmeisterschaft (SEM) und dem Swiss Judo Aline Erni. (Archivbild fotofässler) Open (SJO) zur höchsten Meisterschaftsebene. Der An- Spezialtechnik kam und ihre Gegnelass richtet sich an erfahrene sowie rin mit einem Hebel zum Aufgeben leistungsorientierte Wettkämpfer. Ent- zwang. In der Kategorie U21 bis 48 kg sprechend können die meisten Punkte gewann sie ebenso souverän wie in im Rennen um die SEM-Qualifikation der U18. Für den Finalkampf stand die gesammelt werden. Judoka gerade mal 45 Sekunden auf Aline Erni startete zuerst in der der Matte. Kategorie U18 bis 48 kg. Die ersten Aline Erni beendete alle ihre acht drei Kämpfe gewann die Judoka mit Kämpfe vorzeitig mit der Höchstwereiner Variantenvielfalt von verschiede- tung. Nun freut sie sich auf die komnen Würfen und Festhaltern. Im Fina- menden internationalen Turniere und le war die Morgerin zuerst in Füh- Trainingslager, um noch mehr an rung, bis Aline Erni am Boden zu ihrer ihren Würfen zu feilen. (pd.)

Blitzstart für den Verein IG Radquer

«An der Europameisterschaft möchte ich einen Top-Ten-Platz»

Zwölf Siege und elf weitere Podestplätze

Fünf Fragen an Caroline Köthe, Schweizer Meisterin im Triathlon

Eigenes Radrennen und erfolg-reiche Fahrer. Der Verein IG Radquer Mettmenstetten ist äusserst erfolgreich in sein erstes Vereinsjahr gestartet.

Caroline Köthe, ich durfte Sie letztes Jahr als Sporttherapeut und Masseur in Ihrem sportlich erfolgreichstem Jahr begleiten. Sie wurden Schweizer Meisterin im Triathlon über die olympische Distanz, heimsten mehrere Podestplätze ein und nun sind Sie für den Säuliämtler Sports Award 2017 nominiert. Wie schätzen Sie Ihre Leistungen im letzten Jahr ein? Caroline Köthe: Seit über 15 Jahren betreibe ich leidenschaftlich Triathlon. Ich konnte mich 2016 von Rennen zu Rennen steigern und deshalb ist der Schweizer Meistertitel eine grossartige Sache für mich. Es ist spannend zu sehen, dass ich trotz meiner 44 Jahre immer noch Leistungssteigerung erfahren kann. Ich bin also total happy mit meinem 2016.

Am 26. April 2016 gründeten Andreas Fuhrer, Ueli Stauffacher und Helen Marbot den Verein IG Radquer Mettmenstetten. Mit der Vereinsgründung begann auch gleich die intensive Vorbereitungszeit für das eigene Radquer-Rennen in Mettmenstetten, welches am Sonntag, 9. Oktober 2016, erfolgreich durchgeführt wurde. In der gleichen Zeit wurden Trainings und Coaching durch Andreas Fuhrer ausgebaut und die Mitgliederzahl stieg stetig an. Bereits am 28. August 2016 erreichte der Verein seinen ersten Podestplatz in der Jugendklasse durch Leonie Müller am EKZ-Cup in Hinwil. Am 4. September 2016 doppelte sie in Egg am EKZ-Cup nach. Neben Leonie stand auch Timo Müller auf dem Podest. Bei den ersten Radquer-Rennen im September zeigte das regelmässige Technik-Training seine Wirkung und die Fahrerinnen und Fahrer des Vereins machten mit starken Leistungen in allen Alterskategorien auf sich aufmerksam. Mit dem Oktober begann auch die Podest-Serie von Yvonne Waltert. Bei fast allen Starts in der Jedermann-Kategorie stand sie zuoberst auf dem Treppchen. Beim Rapha Super Cross in München (internationales Frauenrennen) fuhr sie den sensationellen zweiten Platz heraus.

Auch der Vereinsgründer stand auf dem Podest Ueli Stauffacher erreichte seinen ersten Podestplatz am Samstag, 5. November, in Pfaffnau, als er auf den

dritten Platz fuhr. In Madiswil bestätigte er diesen und in Dagmarsellen durfte er sich auf dem zweiten Platz feiern lassen, dies nach einem fulminanten Schlussspurt. Vom Ausflug nach Öschelbronn (Deutschland) brachten die acht Fahrerinnen und Fahrer allesamt Top-Ten-Plätze nach Hause. Michel Bravin erreichte den zweiten Platz und die Geschwister Müller fuhren jeweils auf den dritten Platz. Anfang Dezember fuhren Michel Bravin und Reto Wolf an der Radquer-Weltmeisterschaft der Masters in Mol, Belgien, auf die hervorragenden Plätze 16 und 29. In Meilen schlug die Stunde von Francesco Caruso, als er alle verblüffte und den Sieg einfuhr. Das i-Tüpfelchen der Radquer-Saison war jedoch die Bronzemedaille von Michel Bravin in der Masterkategorie an der Radquer-SchweizerMeisterschaft in Dielsdorf. Alle Athletinnen und Athleten des Vereins konnten zufrieden sein mit ihrem Auftritt an den Schweizer Meisterschaften in Dielsdorf, welche für viele die ersten Landesmeisterschaften waren. Damit solche Resultate möglich sind, bietet der Verein ihren Fahrerinnen und Fahrern regelmässiges Training und Coaching durch Andreas Fuhrer an, in welchem Technik und Taktik trainiert und verinnerlicht werden. Die Betreuung auf dem Rennplatz stellt zudem sicher, dass sich die Athleten voll und ganz auf das Rennen konzentrieren können. Mittlerweile ist ein kleines Team zusammengewachsen, in welchem jeder seine Aufgabe (Reinigen der Velos während des Rennens, Massageservice vor dem Start, Verpflegung und vieles mehr) mit Freude wahrnimmt und so zum Erfolg des Vereins beiträgt. (pd.) Weitere Infos: www.radquermettmenstetten.ch oder auf Facebook und Twitter.

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«Der Hund muss beim Gassi-Gehen, das Intervalltraining mitmachen.» ............................................................... Sie betreiben einen grossen Aufwand für Ihren Sport. Sie arbeiten in einer Anwaltskanzlei, haben eine Familie und einen Hund, und haben sich mit Triathlon eine sehr trainingsintensive Sportart zur Leidenschaft gemacht. Wie sieht eine Woche der Schweizer Meisterin aus? Ja, es ist wirklich manchmal ein grosser Balanceakt, alles unter einen Hut zu bringen. Ein grosses Dankeschön an meinen Mann – ebenfalls ein erfolgreicher Triathlet – der mich voll unterstützt. Ich trainiere rund 15 Stunden pro Woche. Da muss ich die Wochen gut planen. Wenn es mit der Zeiteinteilung mal knapp wird, muss der Hund beim Gassi-Gehen das Intervalltraining halt gleich mitmachen. Auch die tollen Nachbarn und Freunde im Dorf unterstützen mich, wenn

es mal eng wird. Unsere Tochter Flurina ist begeisterte Fussballerin und Schwimmerin. Da lasse ich es mir natürlich auch nicht nehmen, als grosser Fan beim Match oder im Training dabei zu sein. Ihre Erfolge sind aus meiner Sicht hoch einzuschätzen. Sie starten in der Altersklasse der 35- bis 44-Jährigen und sind nun die Älteste in Ihrer Altersklasse. Sie messen sich mit teilweise neun Jahre jüngeren Frauen. Wie halten Sie sich fit und leistungsstark? Wichtig ist nach intensiven Trainings die Regeneration und Erholung. Da war ich bei Ihnen als erfahrener Sporttherapeut und Masseur in den besten Händen. Mit Ihren Behandlungen und Massagen haben Sie viel zu meinem Erfolg beigetragen und haben so manches Wehwehchen in den Griff bekommen. Auch vor Wettkämpfen haben Sie mir meine Beine so gelockert, dass ich danach optimal bereit war, Gas zu geben. Zudem habe ich mit professioneller Beratung meine Ernährung umgestellt, die mich heute gesünder und leistungsfähiger macht. ...............................................................

«‹Never give up› ist mein Motto» ............................................................... Was sind Ihre sportlichen und privaten Ziele im Jahr 2017? Sportlich gesehen möchte ich im Sommer an der Europameisterschaft in meiner Altersklasse einen Top-TenPlatz anpeilen und im Herbst eine neue Bestzeit auf der Ironman Halbdistanz aufstellen. Zudem habe ich Anfang Jahr eine Ausbildung in zeitgenössischem Pilates gestartet und werde im Frühling mit einer Kollegin das Yoga- und Pilates-Studio «Freiraum» in

Caroline Köthe und Lars Steiner. (Bild zvg.)

Rifferswil eröffnen. Mir wird es also nicht langweilig. Wie sieht Ihr persönliches Erfolgsrezept aus? «Never give up» ist mein Motto. Mein Talent ist wahrscheinlich die Disziplin und mein Ehrgeiz, weiterzukommen und nicht aufzugeben, wenn ich durch Verletzungen oder schlechtes Wetter ausgebremst werde. Ich versuche stets, aus meinen Fehlern zu lernen und scheue keinen Aufwand; auch nicht, wenn ich in den Skiferien bei schönstem Sonnenschein zwei Stunden im Keller auf der Rolle Velofahren «muss». Dazu kommt meine Familie, die mir den nötigen Halt und auch Abstand gibt, damit ich eben nicht den ganzen Tag im Keller bleibe und mich kaputttrainiere. Interview: Lars Steiner


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Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen

Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf

Im Schachensaal, Hedingen

4. Huus-Metzgete

Samstag, 28. Januar 2017 Beginn: 20.00 Uhr Türöffnung: 18.30 Uhr Abendessen ab 18.30 Uhr Verlosung – Festwirtschaft – Musikerbar Sonntag, 29. Januar 2017 Beginn: 15.00 Uhr Türöffnung: 14.30 Uhr Verlosung – Festwirtschaft – Kuchenbuffet

Mittwoch, 25. Jan. 2017 ab 18 Uhr! Donnerstag, 26. Jan. 2017ab 11 Uhr! Freitag, 27. Jan. 2017 ab 11 Uhr! Freitag ab 19 Uhr musikalische Unterhaltung mit em «Fredy Blue»! Auf Ihren Besuch freuen sich M. + J. Korpar und Personal! Telefon 044 737 35 50 N. B.: Sportferien vom 18. Februar bis 5. März 2017!

Erfolgreich Lernen mit einem Lerncoaching, einer Lerntherapie für Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und Erwachsene bei Aufgabenstress, wenn Lernfreude, Konzentration und Motivation fehlen, wenn Prüfungsangst und Übertrittsprobleme zur Belastung werden, bei Schwächen in Lesen, Rechtschreibung oder Mathematik. Arbeitsort: Obfelderstrasse 31, 8910 Affoltern am Albis, Nähe Bahnhof Evelyne Kunz-Jucker, dipl. Lerntherapeutin/Coach ILT Telefon 044 764 15 44 kunz-jucker@quickline.ch Weitere Informationen unter www.lerntherapie.ch

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Metzgete mit allem drum und dran von Dienstag, 24., bis Freitag, 27. Januar, jeweils mittags und abends Auf Ihre Reservierung freuen sich Renata Schönbächler und Team Telefon 044 764 18 40

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir einen/eine gelernten/gelernte

Kundengärtner/-in EFZ Sie übernehmen gerne Verantwortung, arbeiten selbstständig und schätzen den Kontakt zu Kunden, zudem besitzen Sie den Führerausweis. Wir bieten eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit. Sie arbeiten in den Bereichen Unterhalt und kleine Umänderungen vorwiegend mit Privatkundschaft. Es besteht die Möglichkeit, sich in dieser Stelle zum Grünflächenspezialisten weiterzubilden. Auf Wunsch ist auch eine Teilzeitanstellung ab 60 % möglich. Mehr Angaben finden Sie auf unserer Homepage (www.maeder-gaerten.ch). Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Mäder_Gärten, Daniel Mäder, Schüren 3, 8932 Mettmenstetten, Telefon 044 301 01 03 info@maeder-gaerten.ch

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006 2017  

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