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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 6 I 169. Jahrgang I Freitag, 22. Januar 2016

Grosszügig

Einheizen

Gemeinderat Affoltern kontert Kritik von Vereinen, die zu wenig Unterstützung beklagen. > Seite 3

Ein Apéro zur Feuertaufe des Wärmeverbunds Rifferswil AG. > Seite 5

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Keine Verwahrung Es bleibt bei 18 Jahren Gefängnis für den Bonstetter Kindermörder Gustav G. > Seite 5

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Innovativ Fünf «Elektro-Säuli» eroberten Rang 4 bei der First®-Lego®-League. > Seite 9

Mehr Bussen für Temposünder und Falschparkierer Die Kommunalpolizei Affoltern hat 2015 eine neue Strategie umgesetzt In der Bevölkerung werden immer wieder Rufe nach mehr Polizeikontrollen laut. Die Kommunalpolizei Affoltern war 2015 vermehrt präsent und steigerte den Bussenertrag um 30 Prozent. ................................................... von salomon schneider Geschäfte wollen, dass nur die eigene Kundschaft auf den oft teuer gemieteten Parkplätzen steht, Eltern wünschen sichere Schulwege für ihre Kinder und Anwohner freuen sich über ruhige Quartiere. Dies sind nur einige der Begehren, die an Gemeindeverwaltungen, Gemeinderäte, Werkdienstmitarbeitende und Polizei herangetragen werden. Sie alle führen zu mehr Polizeipräsenz in den Gemeinden und schlussendlich mehr Bussen.

Rigoros durchgegriffen «Aufgrund des Zentrumscharakters von Affoltern ist dort die Parkiersituation viel weniger entspannt als in den Dörfern. Gewerbebetriebe und Bevölkerung wünschen sich deshalb eine gewisse Ordnung», erklärt Martin Ott, der Kommandant der Kommunalpolizei Affoltern. Die Kommunalpolizei hat deshalb auf dem Gemeindegebiet

Die neue Strategie der Kommunalpolizei Affoltern beinhaltet mehr Patrouillen zu Fuss. Dabei wird Präsenz markiert, Kontakt zur Bevölkerung gepflegt und die eine oder andere Ordnungsbusse verteilt. (Bild Salomon Schneider)

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«Kurschatten» Willy Hugs «Alte Geschichten aus dem Säuliamt»: Kurpark der Kneippanstalt Arche. > Seite 11

Mit Podestplatz im Weltcup für die WM qualifiziert Die 15-jährige Janine Hunsperger von den Bogenschützen Stallikon holte sich beim Indoor-Weltcup in Nîmes Silber bei den Damen U21. Ohne grosse Erwartungen war Bogenschützin Janine Hunsperger vergangene Woche zum Weltcup nach Nîmes gereist. Mit einem Total von 568 Punkten stand sie nach zwei Wettkampftagen auf Janine Hunsperdem 4. Zwischen- ger. (Bild zvg.) rang – und damit in der Finalrunde. Im Achtel- und Viertelfinal vermochte sie den imposanten Punkteschnitt von 142 zu halten, im Halbfinale legte sie mit dem neuen Schweizer Rekordwert von 144 sogar noch einen Gang zu. Erst im Final wurde der Druck für die 15-Jährige zu gross. Verdienter Lohn: Weltcup-Silber und Qualifikation für die WM. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 25 anzeigen

von Affoltern beispielsweise bei Parkierung im Parkverbot, auf Trottoirs oder bei nicht Anbringen der Parkscheibe 2015 viel rigoroser durchgegriffen als noch 2014. Sie hat in der Stadt Affoltern – Zwillikon ist ausgenommen – allein für diese drei Übertretungen Bussen im Wert von 24 000 Franken geschrieben, 14 840 Franken mehr als noch im Jahr 2014.

Bonstetter Bevölkerung befürwortet Austritt Diese Praxis stösst bei den Gebüssten natürlich nicht immer auf Gegenliebe (siehe «Anzeiger» vom 19. Januar 2016). Bonstetten ist auf das Jahr 2015 sogar aus dem Kommunalpolizeiverbund Affoltern ausgetreten. Seither nimmt in der Unterämtler Gemeinde

wieder die Kantonspolizei Zürich die kommunalpolizeilichen Aufgaben wahr – wie in allen Bezirksgemeinden ausserhalb des Verbundes. Momentan sind Affoltern am Albis, Obfelden, Hedingen, Mettmenstetten und Hausen der Kommunalpolizei Affoltern angeschlossen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

Hilfsbereitschaft, aber auch Ängste Die ersten Flüchtlinge sind in Bonstetten eingetroffen Am Dienstag und Mittwoch sind die ersten Flüchtlinge in Bonstetten eingetroffen. Ihr temporäres Zuhause ist die Militärunterkunft, wo sie vom Sozialdienst und von der Heilsarmee betreut werden. Hilfsbereitschaft ist vorhanden, aber auch Ängste. ................................................... von werner schneiter Am Dienstag trafen elf Flüchtlinge aus Afghanistan und vier aus Sri Lanka im Unteramt ein, am Mittwoch folgten 15 aus Syrien und noch drei aus Afghanistan. Und am 26. Januar treffen 11 weitere Personen aus Afghanistan ein. Etwa zur gleichen Zeit werden je zwei Flüchtlinge aus Eritrea und Albanien im Bezirk in Wohnungen platziert. «Es sind alles Familienangehörige in Gruppen», sagt Gemeindeschreiber Primus Kaiser, der das Amt des Gemeindeschreibers vor wenigen Tagen an Daniel Nehmer abgegeben hat und sich nun unter anderem mit den Flüchtlingen beschäftigt.

Trotz schwieriger Umstände das Lachen nicht verlernt. Primus Kaiser mit Flüchtlingskindern in der Bonstetter Militärunterkunft. (Bild Werner Schneiter) Für die Betreuung, für Fragen und Informationen ist in erster Linie der Sozialdienst des Bezirks Affoltern zuständig. Tagsüber leisten auch Angehörige der Heilsarmee Unterstützung. Auf einen Aufruf hin haben sich zahlreiche im Asylbewerberstatus gemel-

det, die schon seit einiger Zeit in der Schweiz sind und sich für Übesetzungen zur Verfügung stellen und Integrationsarbeit leisten wollen. Auch die Bevölkerung aus der Umgebung nimmt regen Anteil und will den Flüchtlingen zum Beispiel mit

Deutschunterricht oder beim Einkaufen das Leben erleichtern. Geplant sind Beschäftigungsprogramme der reformierten Kirche. Und zudem haben Ortsvereine Trainings angeboten. «Hilfsbereitschaft ist in Bonstetten vorhanden, aber nach den schlimmen Ereignissen in Deutschland natürlich auch Ängste. Bei uns dürfte das kein Problem sein, denn es sind ja Familien, die zu uns kommen», sagt Primus Kaiser. Regelmässige Informationen, nächtliche Patrouillen des Sicherheitsdienstes und der Kantonspolizei sollen in Bonstetten das Sicherheitsgefühl stärken. Alle, die in der Militärunterkunft einquartiert sind, haben einen Ausweis mit ihrem Konterfei erhalten. «Damit wollen wir verhindern, dass fremde Personen in die Unterkunft kommen», so Primus Kaiser. Ziel ist es nun, für diese Flüchtlinge in den Gemeinden im Bezirk Affoltern Wohnraum zu finden – nach wie vor keine einfache Aufgabe. «Da Bonstetten derzeit quasi eine Anlage für den ganzen Bezirk bietet, sind nun die übrigen Gemeinden gefordert», fügt Kaiser bei.

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Rechnungsruf im öffentlichen Inventar Über den Nachlass des am 1. September 2015 verstorbenen Walter Hauser, geb. 14. Dezember 1947, von Schaffhausen SH, Beringen SH und Zürich ZH, Ruchacherstrasse 4, 8914 Aeugst am Albis, Inhaber der im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragenen Einzelunternehmung «Walter Hauser, Aeugst am Albis», CHE-114.604.334 und «Hauser Treuhand Support, Aeugst am Albis», CHE-189.393.730, hat das Einzelgericht am Bezirksgericht Affoltern mit Verfügung vom 17. November 2015 die Aufnahme des öffentlichen Inventars angeordnet. Die Gläubiger (mit Einschluss allfälliger Bürgschaftsgläubiger) und die Schuldner des Verstorbenen werden aufgefordert, ihre Forderungen und Schulden bis 29. Februar 2016 beim Notariat Affoltern anzumelden. Die Forderungen sind Wert Todestag (1. September 2015) zu berechnen. Den Gläubigern des Erblassers, deren Forderungen infolge versäumter Anmeldung nicht ins Inventar aufgenommen werden, sind die Erben weder persönlich noch mit der Erbschaft haftbar, soweit die Ansprüche nicht durch Pfandrechte an Erbschaftssachen gedeckt sind (Art. 590 ZGB). Schuldner und die im Besitze von Faustpfändern befindlichen Gläubiger, die es unterlassen, eine Eingabe zu machen, werden mit Ordnungsbusse bestraft. Affoltern am Albis, 22. Januar 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Einladung zur ordentlichen Delegiertenversammlung Donnerstag, 18. Februar 2016, 19.30 Uhr, im Mehrzweckraum, 1. Obergeschoss (R1) Haus Rigi, Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior-Hirzel-Weg 40, Affoltern am Albis. Traktanden 1. Begrüssung/ Wahl der Stimmenzählerin oder des Stimmenzählers 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 26. November 2015 3. Anträge 3.1 Budget 2016 mit Funktionaler Gliederung 3.2 Anpassung Entschädigungsreglement 3.3 Kreditantrag Ersatz Endoskopie 3.4 Ersatzwahl Präsidium für die Amtszeit 2014 bis 2018, gemäss Art. 21a der Zweckverbandsstatuten Spital Affoltern 4. Mitteilungen 4.1 Eignerstrategie (Information Rückmeldungen Gemeinden) 4.2 Information Publikation Taormina-Berichte 4.3 Information Stand der Verfahren gegen die DV vom 24. September 2015 und der DV vom 26. November 2015 5. Verschiedenes www.spitalaffoltern.ch

Friedhof

Pfarrwahlen 2016

Grabräumungen

Publikation Wahlanordnung

Die gesetzliche Ruhefrist von 20 Jahren für folgende Grabplätze auf dem Friedhof Weid ist abgelaufen:

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Maschwanden

Urnengräber U 91 bis U 120 (Bestattungen 1989 bis 1995) Erdbestattungsgräber E 152 bis E 175 (Bestattungen 1991 bis 1995) Die Angehörigen werden hiermit gebeten, die entsprechenden Gräber nach vorheriger Rücksprache mit dem Friedhofgärtner Patrick Wyss, Telefon 079 486 99 04, bis spätestens 31. März 2016 zu räumen. Nach Ablauf dieser Frist wird über zurückgelassenes Material (Grabmale, Pflanzen etc.) unter Ablehnung jeglicher Haftung bzw. Entschädigungspflicht und ohne weitere Mitteilung verfügt. Hausen am Albis, 22. Februar 2016 Die Friedhofvorsteherin

Pfarrwahlen 2016 Publikation Wahlanordnung 1. Die Kirchenpflege hat an der Sitzung vom 31. Oktober 2015 beschlossen, den Stimmberechtigten die Bestätigung von Pfr. Christof Menzi (Beschäftigungsgrad 60 %), auf der ordentlichen Pfarrstelle für die am 1. Juli 2016 beginnende Amtsdauer zu beantragen. 2. Es findet gemäss Art. 253 der Kirchenordnung der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich in Verbindung mit § 118 des Gesetzes über die politischen Rechte die Wahl für den in Ziffer 1 erwähnten Pfarrer an der Urne statt. Die Urnenwahl findet am 28. Februar 2016 statt. 3. Die Wahl erfolgt unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflichten der vorgeschlagenen Pfarrerinnen und Pfarrer in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer. 4. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat, Bezirksgebäude, Im Grund, 8910 Affoltern, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Kappel am Albis, 11. Januar 2016 Evangelisch reformierte Kirchenpflege Kappel am Albis

1. Die Kirchenpflege hat an ihrer Sitzung vom 19. Oktober 2015 beschlossen, den Stimmberechtigten die Bestätigung von Pfarrerin Claudia Mehl-Schepl auf die ordentliche Pfarrstelle (60 %) für die am 1. Juli 2016 beginnende Amtsdauer 2016 bis 2020 zu beantragen. 2. Es findet gemäss Art. 125 Abs. 1 der Kirchenordnung der evangelischreformierten Landeskirche des Kantons Zürich in Verbindung mit § 118 des Gesetzes über die politischen Rechte die Wahl für alle in Ziffer 1 erwähnten Pfarrpersonen an der Urne statt. Die Urnenwahl findet am 28. Februar 2016 statt. 3. Die Wahl erfolgt unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflichten der vorgeschlagenen Pfarrerin in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer. 4. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. 5. Mitteilung an die politische Gemeinde Maschwanden, an den Bezirksrat Affoltern sowie an den Kirchenrat. 6. Amtliche Veröffentlichung im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern. Maschwanden, 22. Januar 2016 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Maschwanden

Wasserversorgung Quellen Nrn. 2, 3, 5 und 6 (Friedhof, reformierte Kirche, Büelstrasse und Tägerst) – Festsetzung Schutzzonen Der Gemeinderat hat mit Beschluss Nr. 21 vom 19. Januar 2016, gestützt auf § 35 Einführungsgesetz zum Gewässerschutzgesetz (EG GschG, LS 711.1) beschlossen: • Für die Quellfassungen Nr. 2 (Brunnen Friedhof), Nr. 3 (Brunnen ref. Kirche), Nr. 5 (Brunnen Büelstrasse) und Nr. 6 (Brunnen Tägerst) werden neue Schutzzonen gemäss den Plänen vom 13. Juli 2015 (Nrn. Z1625.01.10, Z1625.1.4a und Z1625.1.5b) M 1:1000 festgesetzt und das dazu gehörende Schutzzonenreglement erlassen. Der Gemeinderatsbeschluss, die Schutzzonenreglemente sowie die Schutzzonenpläne liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Stallikon, Reppischtalstrasse 53 (Schalter Einwohnerkontrolle), während den ordentlichen Schalterstunden zur Einsicht auf. Die betroffenen Grundeigentümer erhalten ein persönliches Exemplar der Unterlagen.

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Gegen diesen Beschluss bzw. die Schutzzonenfestsetzung/-revision (Schutzzonenplan und Reglement) kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind beizulegen oder genau zu bezeichnen. Stallikon, 22. Januar 2016 Gemeinderat

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Pallas Kliniken, LouisGiroud-Strasse 26, 4600 Olten Bauvorhaben: Leuchtreklame auf Dach, Vers.-Nr. 3596, Kat.-Nr. 6808, Obstgartenstrasse 3, Gestaltungsplan OVA-Areal

Bauherrschaft: Guggenbühl Pflanzen AG, Am Lochenweiher 16, 8906 Bonstetten Projektverfasser: FRIEDLIPARTNER AG, Nansenstrasse 5, 8050 Zürich Bauvorhaben: Terrainveränderung zur Bodenverbesserung (Bodenaufbau), Grundstrasse, Gebiet Herzenbüel, Kat.-Nr. 744, 745, 746 (Landwirtschaftszone)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Georg Serwart, Aentlerweg 32, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Fassadenrenovation mit Fenstereinbau sowie Aufbau PV-Anlage auf dem südwestseitigen Satteldach, Vers.-Nr. 1044, Kat.-Nr. 2604, Aentlerweg 32 (Wohnzone W2a)

Obfelden Gesuchsteller: Jack Stefan und JackLeitzinger Veronika, Wolserstrasse 63, 8912 Obfelden Projektverfasser: Kundenzimmerei Blum, Bachstrasse 12, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Abbruch Dach über Hauseingang und Anbau Unterstand am Wohnhaus Vers.-Nr. 1603 auf Kat.-Nr. 4220 an der Wolserstrasse 63 (Zone K2)

Obfelden Gesuchsteller: Gut Hanspeter, Breitenerlistrasse 10, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Neubau Schnitzelsilo und Einbau Schnitzelheizung im Kellerraum Wagenremise Vers.-Nr. 529 auf Kat.-Nr. 3845 an der Breitenerlistrasse (Zone K1)


Bezirk Affoltern

Einbrecher gelangten nicht ans Ziel In drei Fällen scheiterten Einbrüche: In der Zeit vom 15. bis 17. Januar versuchten Unbekannte, in eine Affoltemer Zahnarztpraxis einzubrechen. Liegengelassene Einbruchswerkzeuge deuteten auf einen Versuch hin. Es entstand kein Sachschaden. In Aeugst wurde vom 16. auf den 17. Januar in ein Hoflädeli eingebrochen. Nach Aufbrechen der Kasse mussten die Diebe feststellen: nix drin. Die Kantonspolizei meldet geringen Sachschaden. Auch in einem Einfamilienhaus in Wettswil misslang ein Einbruch. Der Versuch, ein Fenster aufzuwuchten, scheiterte. Der Schaden beläuft sich auf rund 1000 Franken. 1500 Franken Schaden entstand beim Schulhaus Wygarten in Mettmenstetten. Unbekannte überzogen vom 14. auf den 15. Januar Fassaden mit Graffiti. (-ter.)

wir gratulieren Zum 95. Geburtstag In Affoltern darf Lina Jost-Roschach heute Freitag, 22. Januar, ihren 95. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin einen frohen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Montag, 25. Januar, feiert Heinz Jeggle in Affoltern den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation! Wir wünschen alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

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Freitag, 22. Januar 2016

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Grosszügige Unterstützung der Vereine Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Die Gemeinde Affoltern hat in den letzten Jahren die Ortsvereine mit Geldbeträgen oder durch die Übernahme von Infrastrukturkosten im Betrag von gut 280 000 Franken pro Jahr unterstützt. Dies entspricht 1,4 Steuerprozenten. Bei einem Steuerfuss von 61% sind dies 2,3% des jährlichen Steuerertrages. Darin nicht enthalten sind Einnahmenausfälle durch vergünstigte Tarife bei Saalmieten und Infrastruktur sowie Gratisdienstleistungen. Auch die Strassenfeste und der Chlausmärt, welche von der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) veranstaltet werden, wurden mit einem Beitrag von jeweils 3000 Franken unterstützt. Aufgrund des neuen Gebührenreglements wurde neu eine zusätzliche Defizitgarantie von 5000 Franken gesprochen, damit neu verrechnete Kosten der Gemeinde zu keinem Verlust führen. Diese Defizitgarantie wurde aber nicht beansprucht, da die Veranstaltungen mit Gewinn abgeschlossen haben. Die Gemeinde Affoltern hat der Voba für das Strassenfest Gebühren für Bewilligung, Marktstände und Absperrung in der Höhe von Fr. 701.50 in Rechnung gestellt. Beim Chlausmärt beliefen sich die verrechneten Kosten auf Fr. 860.60, inklusive 180 kg Abfallentsorgung. Zudem wurden Marktstände für 20 Franken pro Stand verrechnet, welche die Voba den Benützern mit einem massiven Zuschlag weitervermietet. Die Gemeinde Affoltern unterstützt insbesondere Veranstaltungen an der Oberen Bahnhofstrasse nach wie vor mit Gratisdienstleistungen. Die Reinigung des Festgeländes wird nicht in Rechnung gestellt, der öffentliche Grund ist gratis und die Kommunalpolizei zeigt verstärkte Präsenz.

Auflagen in Polizeiverfügungen Finden Veranstaltungen auf öffentlichem Grund statt, muss eine Polizeiverfügung erstellt werden. Oft wissen Veranstalter nicht, dass mit dieser Verfügung die Gemeinde rechtlich eine Mitverantwortung übernimmt und den Veranstalter somit entlastet. Bei einer solchen Verfügung werden Auflagen gemacht, welche einzuhalten

sind, damit ein Festbesuch möglichst gefahrlos verläuft. Auflagen in Verfügungen sind unerlässlich, auch wenn sie teilweise mit Kosten verbunden sind. Beispielsweise wird verlangt, dass für Feuerwehr und Rettungswagen eine Durchfahrt von 3,5 Metern Breite frei bleibt, die Strasse vorschriftsgemäss abgesperrt ist oder Gerüstbauten (Stabilität) und Dekorationen (Brandgefahr) vom Baukontrolleur überprüft werden müssen. Es gibt aber auch umweltrechtliche, hygienische und allgemeine Auflagen. Es werden zum Beispiel genügend Toiletten gefordert, es wird vorgeschrieben, Abfälle getrennt zu entsorgen (Alu, PET, Hauskehricht) und Beschädigungen auf öffentlichem Grund (zum Beispiel Löcher im Belag durch Festzelte) zu reparieren. Verweisen Veranstalter anlässlich eines Festes nun aber auf bestehende Toiletten in Restaurants und Tiefgaragen, welche nicht für einen so grossen Besucheraufmarsch bestimmt sind, kommt es unweigerlich zur Verrichtung der Notdurft ausserhalb von WCAnlagen. Wenn während einer Veranstaltung an Fassaden und in der Tiefgarage uriniert wird und auf dem Kinderspielplatz hinter dem Gemeindehaus Fäkalien entfernt werden müssen, hat die Gemeinde zu reagieren, die Einhaltung der Bewilligung zu verlangen und durchzusetzen. Ebenso wenn Fluchtwege aus der Tiefgarage mit Anhängern und Fahrzeugen verstellt oder Ein- und Ausfahrten falsch signalisiert werden.

Erhöhung der Abwassergebühren Der Bereich Abwasserentsorgung ist gemäss übergeordneter Gesetzgebung über Gebühren zu finanzieren. Zur Abwasserentsorgung gehören die öffentlichen Kanalisationen und die Kläranlage. Die Gebühren sind so anzuset-

Und übrigens ... ... hat der Gemeinderat im vergangenen Jahr an 25 Sitzungen insgesamt 350 Geschäfte behandelt. Das Gemeinderatsprotokoll umfasst 803 Seiten. Der gemeinderätliche Sozialausschuss hat zudem 265 Anträge bearbeitet und auf 365 Protokollseiten die Beschlüsse festgehalten (ohne Verwaltungsentscheide).

Die Strassenfeste und den Chlausmärt (Bild) an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern hat die Gemeinde mit einem Beitrag von jeweils 3000 Franken unterstützt. (Bild Susanne Crimi) zen, dass die Kosten für Bau, Betrieb, Unterhalt, Sanierung und Ersatz der Abwasseranlagen gedeckt werden können. Bei der Gebührenfestsetzung ist im Weiteren der geplante Investitionsbedarf zu berücksichtigen. Die Kläranlage in Zwillikon reinigt die Abwässer aus den Gemeinden Aeugst am Albis, Affoltern, Hedingen, Rifferswil und Teile von Mettmenstetten. Durch das stetige Bevölkerungswachstum im Einzugsgebiet, ist sie an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Im Weiteren steht eine umfassende Sanierung an. Zusätzlich gehört sie zu den rund 100 Kläranlagen in der Schweiz, die eine vierte Reinigungsstufe zur Elimination von Mikroverunreinigungen erstellen müssen. In den nächsten zehn Jahren müssen in der Kläranlage rund 19,2 Mio. Franken (Anteil Affoltern) investiert werden. Hinzu kommen im gleichen Zeitraum Investitionen im öffentlichen Kanalnetz und bei den Regenrückhaltebecken in der Grössenordnung von 12 Mio. Franken. Aufgrund der hohen Investitionen prüft der Gemeinderat zusammen mit anderen Gemeinden und den Kantonen Zürich und Aargau die Erstellung einer neuen gemeinsamen Abwasserreinigungsanlage. Damit die Selbstfinanzierung in der Abwasserentsorgung mittelfristig sichergestellt werden kann, ist es unumgänglich, die Abwassergebühren zu erhöhen. Gemeinden, die Abwasserge-

bühren überprüfen und festlegen, sind gemäss Preisüberwachungsgesetz verpflichtet, dem Preisüberwacher die geplante Gebührenerhöhung vor dem Entscheid durch die Behörde zur Stellungnahme zu unterbreiten. Bei der Festlegung der Abwassergebühren hat der Gemeinderat die Empfehlungen des Preisüberwachers berücksichtigt. Die Abwassergebühren betragen ab 1. Januar 2016 für die Grundgebühr Fr. 0.10/m³ und den Mengenpreis Fr. 1.90/m³.

Reduzierung der Kehrichtgrundgebühr Die Abfallentsorgung wird ebenfalls mit Gebühren finanziert. Gemäss Abfallverordnung ist die Gebühr jährlich neu festzusetzen. Mit der Neuvergabe des Auftrags für die Führung der Wertstoffsammelstelle (Öki-Hof) reduzieren sich die Kosten erheblich, nämlich von Fr. 17.95 auf 10 Franken pro Einwohner. Weniger ins Gewicht fällt der Wegfall des Gemeindebeitrages an das Pilotprojekt der Kunststoffsammlung von Fr. 1.-- pro Einwohner. Zudem lässt die Höhe des Spezialfinanzierungsfonds der Abfallentsorgung eine Reduktion zu. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, die Kehrichtgrundgebühr für Haushalt, Landwirtschafts-, Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsbetriebe für das laufende Jahr von aktuell 100 Franken auf 80 Franken zu senken. (tro)

Bonstetten: Lärmschutz an der Stationsstrasse Im Rahmen der kantonalen Lärmsanierung entlang von Staatstrassen realisiert das kantonale Tiefbauamt in der Gemeinde Bonstetten entlang der Stationsstrasse im Bereich Chrüzacherweg 10 bis 14 eine Lärmschutzwand. Das führt zu temporären Verkehrseinschränkungen.

Im Vorfeld zu diesen Bauarbeiten finden am Dienstag, 26. Januar 2016, Rodungsarbeiten statt. In dieser Zeit wird der Verkehr durch einen Verkehrsdienst geregelt. Sofern es die Wetterverhältnisse zulassen, beginnen die Hauptbauarbeiten für die neue Lärmschutzwand

Anfang Februar 2016 und dauern bis Ende Mai 2016. Die Bushaltestelle Dorfstrasse wird ab Montag, 25. Januar, bis voraussichtlich Ende Mai temporär zirka 300 Meter Richtung Bonstetten Dorf verschoben. Während der Bauzeit wird der Verkehr werktags von 8 bis 16 Uhr mit

einer Lichtsignalanlage durch den Baustellenbereich geführt. In der restlichen Zeit ist die Baustelle normal zweispurig befahrbar. Das Trottoir im Baustellenbereich entlang der Stationsstrasse muss während der gesamten Bauzeit gesperrt werden. (pd.)


Todesfälle Knonau Huber-Holliger, Ida Hausen am Albis, ZH, geboren am 25. Dezember 1922, wohnhaft gewesen in Knonau, mit Aufenthalt im Haus zum Seewadel, gestorben am 15. Januar 2016 in Affoltern am Albis ZH. Die Bestattung findet am Dienstag, 26. Januar 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt, mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Bestattungsamt Knonau

Obfelden Am 17. Januar 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

So nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich.

TO D E S A N Z E I G E In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Ida Huber-Holliger 25. Dezember 1922 – 15. Januar 2016

Nach einem langen und intensiven Leben ist sie nach kurzer Krankheit friedlich eingeschlafen. Sie hinterlässt eine grosse Lücke und wird uns sehr fehlen. Franz und Ursula Gut-Huber Gisela Huber Enkel und Urenkel

Mahler-Widmer, Willi Heinrich geb. 24. April 1922, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, 8910 Affoltern am Albis; Witwer der Mahler-Widmer Frieda. Abdankung am Montag, 25. Januar 2016, 15.00 Uhr, in der neuapostolischen Kirche, Zeughausstrasse 3a, Affoltern am Albis.

Die Urnenbeisetzung findet statt am Dienstag, 26. Januar 2016, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis. Anschliessend Trauerfeier in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Alterswohnheims Seewadel, Affoltern am Albis, Postkonto 80-26267-5. Traueradresse: Familie Gut-Huber, Rümlangerstrasse 18, 8105 Watt

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreise statt. Die Friedhofvorsteherin Der Herr ist mein Hirte mir wird nichts mangeln. Psalm 1, Vers 1

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Vater, Grossvater, Urgrossvater und Onkel

Willi Mahler-Widmer 24. April 1922 – 17. Januar 2016

Nach einem reich erfüllten Leben wurde er von seinen Altersbeschwerden erlöst und durfte friedlich einschlafen. Wir danken ihm für seine Liebe und Fürsorge. Arthur und Alice Mahler Ernst Mahler und Priska Schnyder Elsbeth Szabo-Mahler Irène und Jean Mesere-Mahler Roger und Awa Mahler mit Ousmane André und Eva Mahler mit Luisa Marie Philipp Mahler Miriam und Stefan Bolliger-Mahler mit Amélie Christian Mahler Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Die Trauerfeier findet am Montag, 25. Januar 2016, 15.00 Uhr, in der Neuapostolischen Kirche, Zeughausstrasse 3a, 8910 Affoltern am Albis statt. Anstelle von Blumenschmuck gedenke man der Stiftung NAK Humanitas Postkonto 87-58234-8 (IBAN CH310900 0000 8705 82348), Vermerk: Willi Mahler. Traueradresse: Ernst Mahler, Oberdorfstrasse 11, 8905 Islisberg

Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin.

VI E L E N H E R Z L I C H E N D A N K für die mitfühlende Anteilnahme und die tröstenden Worte, die wir beim Abschied von unserem lieben Vater und meinem Lebenspartner

Hanspeter Keifer erfahren durften. Besonders danken wir Matthias Kühle-Lemanski für seine einfühlsamen Worte. Herzlichen Dank auch für die vielen Karten und Spenden für die Stiftung «Sternschnuppe». Hausen, im Januar 2016

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Januar 2016

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«Es werden nur die Gesetze durchgesetzt» Die Sicherheitsvorstände der Verbundsgemeinden stehen voll hinter der Kommunalpolizei Affoltern Immer wieder wird Kritik am Verhalten der Kommunalpolizei Affoltern laut – ihr wird immer wieder mangelnde Verhältnismässigkeit vorgeworfen. Der «Anzeiger» hat sich in den Verbundsgemeinden sowie der ausgetretenen Gemeinde Bonstetten nach Stimmen zur Kommunalpolizei Affoltern umgehört. ................................................... von salomon schneider In der Schweiz ist das Volk der Souverän. Auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene können Initiativen eingereicht werden. Zudem können auf Kantons- und Bundesebene – wo die Bevölkerung von Kantons- und Nationalräten repräsentiert wird – Referenden ergriffen werden. Beispielsweise in den Verbundsgemeinden der Kommunalpolizei Affoltern wurden der Beitritt zur Kommunalpolizei, die Einführung von 30er-Zonen und das Parkregime von den jeweiligen Gemeindeversammlungen bewilligt. Es kann also davon ausgegangen werden, dass eine Mehrheit der Bevölkerung der Verbundsgemeinden die Kommunalpolizei Affoltern und ihre Strategie aktiv oder passiv befürwortet.

Wörtliche Gesetzestextumsetzung oder Verhältnismässigkeit Die Sicherheitsvorstände der Verbundsgemeinden verstehen deshalb die immer wieder aufflammende Kritik an der Kommunalpolizei Affoltern nicht. Der Obfelder Sicherheitsvorstand Franz Müller stellt der Kommunalpolizei Affoltern ein gutes Zeugnis aus: «Obfelden war von Anfang an bei der Kommunalpolizei dabei und fährt mit ihr sehr gut.» Sein Hedinger Amtskollege, Ruedi Fornaro, ist gleicher Meinung: «Die Kommunalpolizei setzt nur den klaren, gesetzlichen Auftrag um. Dies macht die Kommunalpolizei konsequent. Ich beobachte jedoch, dass die Kantonspolizei in der Bevölkerung den besseren Ruf geniesst als die Kommunalpolizei.» Zum Thema Verhältnismässigkeit meint er, dass die Gleichbehandlung der gesamten Bevölkerung sehr wichtig sei: «Die Gesetze sind sehr klar. Die Polizei kann deshalb eigentlich kein Auge zudrücken. Ich bin aber damit einverstanden, dass Polizisten es trotzdem in manchen Fällen tun.» anzeige

Einsparungen nicht auf Kosten der Sicherheit gegangen Auch Markus Meier, der Affoltemer Sicherheitsvorstand, steht hinter seiner Truppe: «Bei der Kommunalpolizei gibt es keine Willkür, keine Bevormundung und keine Benachteiligung. In letzter Zeit haben weder mich noch die Gemeindeverwaltung Beschwerden über das Verhalten der Kommunalpolizei erreicht.» Eine andere Sichtweise vertritt Patrick Vogel, der Sicherheitsvorstand der auf das Jahr 2015 ausgetretenen Gemeinde Bonstetten: «Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit der Kantonspolizei, die bei uns wieder die gemeindepolizeilichen Aufgaben wahrnimmt und der Sicherheitspatrouille Unteramt, welche die Parkbussen übernimmt. Bei uns wird Verhältnismässigkeit wieder grossgeschrieben, und es wird primär dort kontrolliert, wo es auch Problemherde gibt. Zudem konnten die Kosten für die Gemeindepolizeilichen Aufgaben um zwei Drittel reduziert werden – auf rund 50 000 Franken.» Die Gemeindepolizei habe zwar mehr als einen Drittel ihres Aufwands durch Bussen wieder hereingeholt. Es entspreche jedoch nicht der Strategie des Bonstetter Gemeinderats, ausserhalb von Brennpunkten,

Zwei Polizisten der Affoltemer Gemeindepolizei kontrollieren die Parkuhr bei der ZKB in Affoltern. (Bild Salomon Schneider)

Neue Strategie der Kommunalpolizei Affoltern seit 2015: Analyse der Veränderungen Im Vergleich zum Jahr 2014 hat die Kommunalpolizei Affoltern 2015 im selben Gebiet 144 480 Franken mehr Bussen ausgesprochen – gesamthaft 619 240 Franken. Für das Jahr 2014 entspricht dies 17 Franken und für 2015 pro Einwohner der Verbundsgemeinden 21 Franken. Der Grossteil der Bussen entfiel 2015 auf Verkehrsbussen – 539 760 Franken. Ordnungsbussen – Parkbussen, beanstandete Fahrzeugmängel, Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz und vieles mehr – machten 2015 nur 79 480 Franken aus. Im Vergleich zu 2014, als Ordnungsbussen in der Höhe von 37 380 Franken ausgesprochen wurden, entspricht dies jedoch mehr als einer Verdoppelung. Der Affoltemer Gemeindeschreiber Stefan Trottmann erklärt diese Veränderungen: «Einerseits hatten wir 2014 einen Unterbestand beim Personal der Kommunalpolizei, wel-

cher in allen Bereichen bemerkbar war, andererseits wurden zwei Teilzeitmitarbeitende für den ruhenden Verkehr abgeschafft. Dafür patrouillieren die zehn Angehörigen des Korps heute öfter zu Fuss. Dies brachte 2015 mehr Nähe zur Bevölkerung, aber auch mehr Ordnungsbussen mit sich.» «Erfreulich ist hingegen das Verhalten der Verkehrsteilnehmenden in der Begegnungszone und den 30er-Zonen. Dort hält sich die grosse Mehrheit der Fahrzeuglenker an die vorgegebenen Höchstgeschwindigkeiten», ergänzt Martin Ott, der Kommandant der Affoltemer Kommunalpolizei.

Am meisten Bussen in Obfelden Der grossen Zunahme der Geschwindigkeitsbussen in Obfelden – von 150 310 Franken 2014 auf 229 640 Franken 2015 – und Affoltern – von 28 300 Franken 2014, auf 167 540 Franken 2015 – stehen bedeutend we-

niger Geschwindigkeitsbussen in Mettmenstetten und Hausen gegenüber. Die Gesamtsumme der Verkehrsbussen hat sich in diesen beiden Gemeinden um 120 550 Franken verringert – auf 76 020 Franken in Hausen und 59 050 in Mettmenstetten. In Hedingen betrug die Verkehrsbussensumme 2014 3150 und 2015 7510 Franken. Ordnungsbussen wurden in der Höhe von 760 Franken 2014 und 780 Franken 2015 ausgestellt. Martin Ott erläutert diese Zahlen: «In Hedingen steht seit Jahren ein Radargerät der Kantonspolizei an der Hauptstrasse. Dies hat sicher zu einer Anpassung des Verkehrsverhaltens geführt. Aufgrund des fix montierten Radargeräts in Hedingen haben aber auch wir auf der Kantonsstrasse sicherlich weniger kontrolliert und an die 30er-Zone hält sich auch die Hedinger Bevölkerung sehr gut.» (sals)

jede Übertretung konsequent zu ahnden. Bonstetten sei auf jeden Fall mindestens so sicher wie vorher. «Die neue Strategie der Gemeinde Bonstetten hat sich bewährt – vor allem, weil die Einsparungen nicht auf Kosten der Sicherheit gegangen sind», freut sich Patrick Vogel.

Austausch als zentrales politisches Steuerungselement Was Stefan Gyseler, der Hausemer Gemeindepräsident, besonders positiv wahrnimmt bei der Zusammenarbeit mit der Kommunalpolizei ist der ständige Dialog: «Die Gemeinde hat monatliche Treffen mit der Kommunalpolizei, bei denen wir anmelden können, wann, wo und wie auf dem Gemeindegebiet die Frequenz der Kontrollen erhöht werden soll.» Es gehe aber nicht nur um Bussen, sondern auch darum, Präsenz zu markieren. Patrick Vogel, der den Austausch mit der Kommunalpolizei und der Kantonspolizei kennt, sieht diesen als vergleichbar: «Die Zusammenarbeit und der Austausch funktionieren in Bonstetten mit der Kantonspolizei genauso gut wie früher mit der Kommunalpolizei.»


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Der Rifferswiler Bevölkerung wird jetzt tüchtig eingeheizt Apéro zur Feuertaufe des Wärmeverbunds Rifferswil AG Der Wärmeverbund Rifferswil AG heizt aktuell 86 Wohneinheiten sowie das Schul- und das Gemeindehaus. Trotz mildem Winter im vergangenen ersten Betriebsjahr darf festgehalten werden, dass das vergrösserte Fernwärmenetz seine Feuertaufe mit Erfolg bestanden hat. Die Betreiber feierten das Ergebnis mit einem Apéro. ................................................... von martin mullis Die Geschichte des Wärmeverbunds Rifferswil AG seit dem Start im Jahre 1987 liest sich beeindruckend. Nach etlichen Hürden aber auch einigen positiven Erfahrungen gelang es den Brüdern Ruedi und Walter Kehrli mit der jüngsten Aktion, die Netzerweiterung nach Ober-Rifferswil voranzutreiben und planmässig in Betrieb zu nehmen. «Der Wärmeverbund Rifferswil AG liefert nun – etwas salopp gesprochen – halb Rifferswil Wärme», lacht Ruedi Kehrli. Die beiden Unternehmer und Initianten des Wärmeverbundes freuen sich sehr über den beachtlichen Erfolg, betonen jedoch, dass die AG nicht gewinnorientiert ausgerichtet sei. Ihr Engagement basiere hauptsächlich auf ihren ökologischen Überlegungen. Walter Kehrli lacht auch und hält fest, dass ihre Begeisterung für die Sache fast mit einem Hobby verglichen werden dürfe. Zwar sei ihr Einsatz eine ernsthafte Angelegenheit und gäbe ihnen ein gutes Gefühl, jedoch sei sicher, dass sie damit keine Millionen verdienen würden. Eine Ausschüttung von Dividenden ist nicht vorgesehen, und ein allfälliger Gewinn wäre für Erneuerungen und Unterhalt der Anlage bestimmt. Die

neue Wärmeverbund Rifferswil AG soll kostendeckend funktionieren. Die unterirdisch erstellte reine Holzschnitzelheizung bauten die Gebrüder Kehrli im Jahre 2012, nachdem sie ihr Sägewerk eingestellt hatten. Die Heizanlage wird ausschliesslich mit frischen Waldholzschnitzeln aus der Region betrieben. Noch steht die Anlage sozusagen im Freien. Der Kamin, welcher lediglich Dampf entlässt, ist momentan noch in der gesamten Länge sichtbar.

40 000 Liter Heizöl gespart Nach der Fertigstellung des Neubaus an der gleichen Stelle wird die Anlage umbaut und verschwindet dann praktisch aus dem Blickfeld. Nachdem der Wärmeverbund nun in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde, besteht die Hoffnung, dass künftige Abnehmer ebenfalls Aktien zeichnen. Am Mittwochabend wurde die Feuertaufe des Verbundes mit einem Apéro tüchtig gefeiert. Walter Kehrli begrüsste die rund 50 Gäste, welche vorwiegend Wärmebezüger sind. Auch Hochbauvorsteher Hugo Walter stiess als Gemeinderat und als Wärmekunde auf das gelungene Projekt an. Ruedi Kehrli orientierte kurz über viel «Gfreuts» aber auch über einige Schwierigkeiten beim Bau der Zuleitung. Projektleiter Lukas Frei, von der Firma Amstutz Holzenergie in Emmen, hielt fest, dass mit der weit über einen Kilometer langen Leitung bereits 36 Hausteile im Oberdorf mit Wärme versorgt würden. Mit dem etwas über eine Million Franken teuren Projekt werden in dieser Saison nicht nur 40 000 Liter Heizöl gespart, sondern auch rund 100 Tonnen CO2 vermieden. Er hielt weiter fest, dass weitere Anschlüsse möglich, und geplant seien und für eine Erweiterung genügend Spielraum vorhanden sei.

Ruedi (rechts) und Walter Kehrli: Modernste Holzschnitzelheizanlage. (Bild Martin Mullis)

Bonstetter Kindermörder: 18 Jahre Knast, aber keine Verwahrung Zürcher Obergericht: Urteil des Bezirksgerichts Winterthur umfassend bestätigt Der heute 66-jährige Kindermörder Gustav G. aus Bonstetten, der seinen fünfjährigen Sohn erstickt hat, muss für 18 Jahre hinter Gitter. Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters kommt er infolge geringer Rückfallgefahr um eine vom Staatsanwalt geforderte Verwahrung herum. ................................................... von attila szenogrady «Der Beschuldigte hat sich als Herr über Leben und Tod seines Sohnes aufgespielt», erklärte Gerichtspräsident Daniel Bussmann während der Urteilseröffnung vom Mittwoch. Vor Obergericht waren diverse Medien und die Prozessparteien erschienen. Nicht aber der heute 66-jährige Gustav G., der auf eine Teilnahme verzichtet hatte und den Entscheid im Gefängnis zur Kenntnis nahm. Der Vorsitzende Bussmann verlas zunächst den Berufungsentscheid. Demnach wurde der einschlägig vorbestrafte Beschuldigte wegen Ermordung seines fünfjährigen Sohnes Florian zu einer hohen Freiheitsstrafe

von 18 Jahren verurteilt. Abzüglich von 2141 Tagen Haft, die der ehemalige Volksmusiker bereits abgesessen hat. Von einer von der Anklage geforderten Verwahrung sahen die Oberrichter ab und folgten damit umfassend dem erstinstanzlichen Entscheid des Bezirksgerichts Winterthur.

Kein Geständnis Bussmann führte während der Urteilsbegründung zunächst aus, dass von Gustav G. am Berufungsprozess, der bereits im letzten März eröffnet worden war, kein Geständnis vorlag. So habe er zwar zugegeben, dass er für den Tod seines Sohnes verantwortlich sei. Andererseits könne er sich nicht daran erinnern, etwas unternommen zu haben, um sein Kind zu töten. Diese Aussagen stufte das Obergericht als diffus, ausweichend, unklar und verschwommen ein.

Kein spontaner Tatentschluss Bussmann ging danach noch einmal auf die schreckliche Tat ein, als der Beschuldigte seinen Sohn von Bonstetten nach Winterthur in ein Hotel ver-

brachte. Dort verabreichte er dem arglosen Kind eine Überdosis Schlafmittel und erstickte es später mit einem Kissen. Wie später ein DNA-Profil am Tatort auch klar unter Beweis stellte. Gustav G. habe wissentlich und willentlich gehandelt, befanden die Oberrichter und verwiesen darauf, dass der Täter noch am Vormittag das Schlafmittel in einer Apotheke gekauft habe. Zudem habe der Vater schon am Morgen einen Feuerlöscher mitgenommen. Wohl mit der Absicht, auch sich selber zu töten. Der Tatentschluss sei deshalb schon am Morgen erfolgt, zeigte sich das Obergericht überzeugt.

Tatmotiv: Bestrafung der Mutter Das Tatmotiv des Beschuldigten war für das Obergericht klar: «Er wollte der Mutter ihr Kind definitiv entziehen und sie für das ganze Leben bestrafen», sagte Bussmann. Gustav G. habe dabei seine Ex-Partnerin in einem Brief verächtlich als «zutiefst verlogene und kriminelle Prostituierte» beschrieben. Die Tat weise schreckliche Parallelen zur einschlägigen Vorstrafe aus dem Jahre 1990 auf. Damals

hatte Gustav G. versucht, seinen damals 13-jährigen Sohn zu töten, da seine Frau die Scheidung eingereicht hatte. Wobei damals das Opfer nur unter glücklichen Umständen überlebte.

Überlegtes und kaltblütiges Vorgehen: Mord Das Obergericht stufte die Tat des Beschuldigten als Mord ein. So sei er skrupellos, überlegt und kaltblütig vorgegangen. Mit der verwerflichen Absicht, der Mutter unermessliches Leid zuzufügen. Das zusätzliche Motiv, Florian vor einem Wegzug nach Brasilien zu bewahren, trete in den Hintergrund. Laut einem Gutachten leidet Gustav G. unter einer paranoiden Störung mit narzisstischen Zügen. Was bei ihm zu einer leichten Verminderung der Schuldfähigkeit führte. Eine von einem Privatgutachter geltend gemachte autistische Störung, lehnten die Oberrichter im Sinne des Gerichtsgutachters jedoch ab. Das Nachtatverhalten stuften die Oberrichter als negativ ein. So habe Gustav G. weder Reue noch Einsicht gezeigt und sein eigenes Fehlverhal-

ten nach aussen verlagert sowie auf andere Personen abgeschoben. Stark straferhöhend warfen die Oberrichter die einschlägige Vorstrafe in die Waagschale und setzten eine hohe Freiheitsstrafe von 18 Jahren fest. Von einer zusätzlichen Verwahrung nach Artikel 64, Absatz 1, sahen die Oberrichter aber ab und stützten sich dabei ebenfalls auf den Gerichtsgutachter ab. Demnach ist zwar Gustav G. psychisch nicht erreichbar und einer Therapie nicht zugänglich, schrieb der Arzt. Andererseits spreche das bereits fortgeschrittene Alter des Beschuldigten gegen eine Rückfallgefahr. Wenn er in frühestens zwölf Jahren entlassen würde, wäre er bereits 79 Jahre alt. Das Risiko neuer schwerer Straftaten wäre gering, da die Auslöse-Bedingungen wie eine neue Ehe oder Kinder kaum mehr gegeben wären, schrieb der Gutachter. Auch die Oberrichter hielten deshalb einen Rückfall für wenig wahrscheinlich und folgten in diesem Punkt den Anträgen der Verteidigung. Beide Seiten können das Urteil an das Bundesgericht in Lausanne weiterziehen.


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Affoltern fördert den Zugang zu Land in der Demokratischen Republik Kongo «Affoltern handelt solidarisch» unterstützt ein Projekt der Heks (Folge 3) Die Demokratische Republik Kongo ist eines der rohstoffreichsten Länder der Welt: Bergbauprodukte sind ihr Hauptexportgut. Doch die Bevölkerung wird oft ungerecht behandelt: So werden Grundbesitzer nicht selten von grossen Firmen und anderen Institutionen enteignet, ohne genügend entschädigt zu werden. Heks will diesem Umstand mit dem Projekt «Zugang zu Land» entgegenwirken.

Die Demokratische Republik Kongo – bis 1959 eine belgische Kolonie – ist so gross wie Westeuropa. Sie verfügt über eine äusserst vielfältige Flora und Fauna und zählt zu den rohstoffreichsten Ländern der Welt. Bergbauprodukte sind daher seit Jahrzehnten Hauptexportgut, wichtigster Devisenbringer des Landes und Haupteinnahmequelle des Staates. Gefördert werden vor allem Diamanten, Gold, Kupfer, Koltan, Mangan, Blei, Zink und Zinn. Auch die Firma Glencore ist präsent – sie betreibt in Katanga eine Kupfermine.

Vertreibungen verhindern Das Heks-Programm «Zugang zu Land» will in der krisengeschüttelten Provinz Nord-Kivu im Osten des Landes einen Beitrag zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen leisten. Zielgruppe sind Bäuerinnen und Bauern, die ihr Land schon seit Generationen bewirtschaften, aber zum grossen Teil keine Eigentumstitel besitzen. Da sie ihre Rechte nicht kennen, werden sie oft

Landkonflikte und Möglichkeiten, diese zu lösen hin. In Diskussionsrunden wurden diese Themen mit Mitarbeitern der Partnerorganisation AAP besprochen. Esther Naef und Rosmarie Kälbling, Affoltern

Unterstützung für fünf Hilfswerke

Mitarbeiter der Partnerorganisation AAP (Aide et Action pour la Paix) im Gespräch. (Bild Heks) von mächtigen Gruppierungen oder Institutionen vertrieben, die Anspruch auf den Boden erheben. Damit verlieren sie ihre Lebensgrundlage.

Bauern lernen ihre Rechte kennen und werden juristisch unterstützt HEKS hilft gemeinsam mit der Partnerorganisation AAP (Aide et Action pour la Paix) den Betroffenen, ihre Rechte kennenzulernen und sie auch einzufordern. Dies geschieht mittels Radiosendungen, Weiterbildungs-Ate-

liers, Theatervorführungen zum Thema und im Rahmen von persönlicher Beratung. Menschen, die sich in einem Landkonflikt befinden, werden juristisch begleitet, damit sie für ihr Land einen Landtitel oder einen Pachtvertrag zu guten Konditionen erhalten. Zudem werden die Provinz- und Lokalbehörden für die Situation sensibilisiert und über die Rechte der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen aufgeklärt. Das konnte bisher erreicht werden:

– 2312 Menschen nahmen 2015 an 53 Workshops teil, an denen sie über ihre Rechte aufgeklärt wurden. – 178,26 Hektaren Land (das entspricht zirka 250 Fussballfeldern) können dank des Projektes von Kleinbauern genutzt werden. – 175 Grundstückskonflikte konnten nachhaltig gelöst werden. – 164 Begünstigte wurden zum Notariat beziehungsweise zur Gemeinde begleitet, um ihre Landrechte festhalten zu lassen. – Fünf Radiosendungen wiesen auf

Zwischen Sommer und Herbst 2015 erhielten fünf Hilfswerke je 33 000 Franken von der Gemeinde Affoltern am Albis – wegen der Annahme der Initiative «Affoltern handelt solidarisch» (Rückgabe von Geldern aus dem «Glencore-Effekt» an die Bevölkerung der betroffenen Länder). Eine Übersicht über die unterstützten Projekte: – Caritas: Eine Zukunft für Kinder in den Bergen von Bolivien (Folge 1, «Anzeiger» vom 15. Januar) • Helvetas: Nachhaltige Arbeitsplätze zum Schutz des Regenwaldes in Bolivien (Folge 2, «Anzeiger» vom 19. Januar) • Heks: Zugang zu Land in der Demokratischen Republik Kongo (Folge 3) • Unicef: Kinderschutz in Mauretanien (Folge 4) • Terre des Hommes (16 500 Franken): Projekt gegen Gewalt an Kindern in Burkina Faso (Folge 5) • Terre des Hommes (16 500 Franken): Stärkung schwarzer Jugendlicher in Peru (Folge 6)

Innovative Tüftlerinnen und Tüftler aus dem Säuliamt Fünf «Elektro-Säuli» eroberten Rang 4 bei der First®-Lego®-League Im Rahmen des internationalen Robotik-Wettbewerbs First®Lego®-League präsentierten am vergangenen Samstag 14 Teams aus der Nordwest- und Zentralschweiz kreative Lösungen zu vorgegebenen Aufgaben. Unter diesen befanden sich auch Mittelstüfler aus Wettswil. Marc und Michelle Graf, Nicolas Lautenschlager, Philippe Ryding und Alexandra Zeidler – allesamt Mittelstüfler des Schulhauses Mettlen in Wettswil – hatten sich dafür gesucht und gefunden. Jeder trug auf seine Art zum Erfolg bei. Alexandra schob das Vorhaben an und organisierte den Übungsraum, Philippe fand den perfekten Namen, Nicolas gewann sämtliche Sponsoren, Michelle und Marc versorgten die hoch motivierte Schar regelmässig mit feinem Zvieri, und alle fünf wurden erstklassig unterstützt und gefördert von den beiden Coaches Danilo Cuccato und Rico Kreis – einem Forscher (ETH), der in seiner Freizeit per Computer an ausgefallenen Legokonstruktionen feilt und einem Robotik-Absolvent der ETH.

Möglichst viele Aufgaben während 150 Sekunden erledigen Seit Monaten arbeiteten sie alle auf ein Ziel hin. Ihr Roboter sollte so designt und programmiert sein, dass er möglichst viele Aufgaben während der entscheidenden 150 Sekunden an der

Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg-Windisch absolvieren kann. Dafür trafen sie sich jeden MittwochNachmittag und legten auch so manche Sonderschicht während der Ferien und an Samstagen ein. Sie tüftelten an ihrem Roboter, veränderten und probierten, veränderten und probierten. Als Lohn erreichten sie in der Kategorie «Robot-Game» sogar Rang 3!

Innovativen Weg finden, mit Abfall umzugehen Doch für ein gutes Abschneiden bei der First®-Lego®-League brauchte es auch Qualitäten in der Kategorie «Forschung». In diesem Jahr hiess das Motto «Trash-Trek»: Findet eine Lösung, wie weniger Abfall produziert werden kann oder einen innovativeren Weg, mit Abfall umzugehen. Anfangs überzeugt, dass Tüten aus nachwachsenden Rohstoffen die perfekte Lösung seien, mussten die «Elektro-Säuli» bald einsehen: Die beste Lösung ist der möglichst vielmalige Gebrauch eines Einkaufssacks – egal welchen Materials! Bisher konnten sie damit mindestens das Einkaufsverhalten in ihren Familien verändern. Für loses Obst und Gemüse wird kein Einweg-Sack mehr von der Rolle gerissen – hierfür hat man jetzt wiederverwendbare Säcke aus dem Bonstetter Lärchenmärt dabei. Und in jeder Handtasche steckt inzwischen ein Falt-Sack für den Einkauf zwischendurch, sodass man an der Kasse sagen kann: «Nein, für mich bitte keinen Sack.»

Die fünf «Elektro-Säuli» im Einsatz. (Bild zvg.) Qualifikation knapp verpasst Mit dem 4. Rang in der Gesamtwertung verpassten sie zwar knapp die

Qualifikation zum schweizweiten Wettbewerb in Lausanne, aber diese Enttäuschung wich schnell dem Stolz über die erreichte Platzierung. Viel-

leicht hören wir im nächsten Jahr wieder von ihnen – diesen fünf Tüftlerinnen und Tüftlern aus dem Bezirk Affoltern. (pd.)


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Serie

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Von Kurschatten und Croquetspielen: Der Kurpark der Kneippanstalt Arche Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt (Serie) Nr. 104 Ein stattlicher Kurpark mitten in Affoltern: Wiesen für Luftbäder und Croquetspiele sowie eigene Waldungen gehörten zur Kneippanstalt Arche. Affoltern galt als begehrter Wasserkurort. Um es vorweg zu nehmen, für den (schalkhaft gemeinten) Kurschatten brauchte es keine Sonne. Die Sonne war höchstens in den Herzen der Kurgäste. Ein Kurschatten gehörte nie zum offizielAutor Willy Hug. len Kurplan und Heilungserfolg. Für Letzteren konnte er aber durchaus wichtiger Bestandteil sein. Ethisch nicht ganz unbedenklich, eine Art heimliche Alternativmedizin, welche zumindest dem Aufenthalt in der Kur die Würze gab. Es entstanden Freundschaften mit anderen Kurgästen. Oft spielte ein Schuss Erotik mit, aber es konnte auch nur platonisch sein. Zeitlich waren sie in der Regel auf den Kuraufenthalt begrenzt. Aber auch Beziehungen auf längere Zeit waren möglich. Sogar Ehen entstanden oder aber andere konnten zerbrechen.

Humor und Geselligkeit Jedenfalls war das Vergnügen ein angesagter Bestandteil der Kneippkur in der «Arche». Bereits auf dem Prospekt kündigte die Kneippanstalt an: «Humor, Geselligkeit, Kraft und Gesundheit». Ausser Reichweite von Sorgen und Ärger zu Hause und im Beruf, konnten die Kurgäste aufatmen, ihre Seele baumeln lassen, sich im Kurhaus bedienen lassen und gut essen. Nach dem Taugraslaufen und der Morgengymnastik gab es um halb acht Uhr das Frühstück. Anschliessend folgte der (Wasser-)Guss. Der Bademeister begoss mit einem Schlauch oder einer Spritzkanne die Kurgäste. Dann stand das Luft- und Sonnenbad, sowie das Wassertreten auf dem Programm. Nach dem Mittagessen um 12 Uhr setzte die Liegekur ein. Wassertreten, Bäder, Wickel, Massagen folgten nachmittags und um halb sieben Uhr das Nachtessen. «Es ist eine strenge Kur. Von morgens bis zum Abend, stets pünktlich nach der Uhr», schrieb nach der Kur Hedi Tobler 1925. Aber auch lange Spaziergänge und Ausflüge im Säuliamt waren Teil des Programms.

Ein prächtiger Kurpark mit Wandelhalle Neben der «Arche» lud auf einem Kiesplatz eine Gartenwirtschaft, umgeben von blühenden Kübelpflanzen, zum Verweilen ein. Der Kurpark reichte bis nach hinten zum Luckenhölzli. Einer Allee entlang standen Ruhebänke und in den Wiesen Liegestühle. Die Umgebung zeigte sich noch weitgehend unbebaut. Eine Augenweide für die Kurgäste war, wenn im Frühling die vielen Obstbäume blühten. Ein einstöckiges Holzgebäude, auf einer Seite offen, diente als Wandelhalle. Aber auch bei trübem und nassem Wetter hiess es, man solle sich nicht entmutigen lassen, denn in der «Arche» sprudle ständig ein Quell des herrlichen, frischen Wassers, das auch am dunkelsten Tag die Heilung begünstige. Das Wasser bezog die «Arche» ursprünglich direkt von einer Quelle im Jonental. Beim Aushub für die Überbauung Im Winkel, kam die ehemalige Zuleitung zur «Arche» wieder zum Vorschein. Im Kurpark stand an bester Stelle ein Denkmal. Eine Tafel mit dem Porträt des 1905 verstorbenen Johann Jakob Egli erinnerte an den Gründer. Es war die erste Kneippanstalt in der Schweiz.

Kurgäste posieren 1901 vor der «Arche». (Bilder Archiv Willy Hug)

Gymnastik, Luftbäder und Croquetspiele Zur Kur gehörten auch tägliche Gymnastikübungen im Kurpark. In Reih und Glied, unter strenger Aufsicht des Bademeisters. Zur «Arche» zählten auch zwei separate Luftbäder. Das Damenluftbad stand oben auf dem Chrämerhoger (heute oberer Teil der Mühlrütistrasse). Sorgsam von Tuchwänden gegen allzu neugierige Blicke geschützt, konnte das zarte Geschlecht Sonne und Luft einwirken lassen. Auch auf dem Dach der «Arche» durften die Damen sonnenbaden, ebenso abgeschirmt von Tüchern. Für die Männer war das heute noch bekannte Archewäldli als Herrenluftbad vorgesehen. Für Abwechslung sorgte auch im Hause die Kegelbahn und im Kurpark der Croquetplatz. Wegen der grossen Beliebtheit des Croquetspiels konnte auch vis-àvis der «Arche», beim heutigen Bijouteriegeschäft Huber, Croquet gespielt werden. Die «Arche» besass auch zwei Scheunen. Direkt neben der «Arche» stand die grössere (heute Standort Irish Pub und «Arche»-Cabaret), welche früher zum Bauernhaus vis-à-vis

Der Bademeister inmitten von eleganten Kurgästen im Kurpark.

Neben Turngeräten und Ruhebänken: das Denkmal für den Gründer: Johann Egli. gehörte, dem späteren Eisenwarengeschäft Niederer. 1952 musste diese Scheune einem Anbau der «Arche» weichen. Unten bezog die Migros den ersten Laden in Affoltern, oben entstanden Wohnungen. Die kleinere Scheune mit einem laufenden Brunnen befand sich zuhinterst im Park vor dem Luckenhölzliweg. Insgesamt

zählten in den besten Zeiten über zweieinhalb Hektaren Land und Wald zur «Arche». Nach vielen Besitzer- und Wirtewechseln: Bearth, Roland Frei, Alois von Euw (Sputnik genannt), Frau Narr und ihrem Sohn René, fand 1959 die Ära Kneippanstalt definitiv ihr Ende. Bademeister Adolf Märchy bot zuletzt in den ehemaligen Kneippräu-

men noch Sportmassagen an. Einer seiner Kunden war der damals bekannte Affoltemer Radprofi René Strehler. 1959 war mit der Überbauung Im Welschland auch das Ende des Kurparks besiegelt. Bis vor kurzer Zeit stand noch eine grosse Platane und erinnerte an die goldenen Zeiten des Kurparks.

Die Postkarte von 1905: Wandelhalle und Kurpark mit dem Croquetplatz.


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Forum

Freitag, 22. Januar 2016

Hausen: Das Ende der Aktie Was folgt ist kein Finanzkommentar, sondern nur eine etwas langgeratene Bildlegende und Jugenderinnerung. Als ich, vor etwa 75 Jahren, als kleiner Junge hin und wieder von meiner Mutter zum Einkaufen geschickt wurde, war für mich «die Aktie» nämlich kein Wertpapier, sondern eine Bäckerei. Entweder wurde ich mit dem Einkaufsgeld zur Bäckerei Furrer oder in die Aktienbäckerei, also einfach «in die Aktie» geschickt. Das Ende der «Aktie» in Hausen (siehe Foto vom 14. Januar) ist Anlass für einen Nachruf und historischen Rückblick. Am Ende des 19. Jahrhunderts existierten auf dem Gemeindegebiet von Hausen sechs Betriebe, in denen ausschliesslich oder als Zusatzerwerb Brot gebacken und verkauft wurde; und das für 1400 Einwohner, von denen 200 in der Landwirtschaft tätig waren und ihr Brot, mindestens im Winter, selber backten. Kein Wunder, dass nur drei Betriebe die Jahrhundertwende überlebten. Einer davon war die 1884 von Seidenfabrikant und Oberst Theophil Zürrer gegründete Actienbäckerei. Ihr Ziel war es, hauptsächlich der Arbeiterschaft der Seidenweberei Zürrer, in der damals 350 Personen beschäftigt waren, gutes und kostengünstiges Brot zur Verfügung zu stellen. Neben dem Hauptaktionär Zürrer, konnte sich jedermann an der Actienbäckerei mit Aktien zu 5 Franken beteiligen. Dies wurde offenbar rege benutzt; denn die jährliche Generalversammlung war jeweils ein grosses Dorffest. Als erster Präsident des

Backstube kaufte und sich 1908 als «Bäckerei, Conditorei, Mehl- und Krüschhandlung» im Handelsregister eintragen liess. Er war auch die oben erwähnte Alternative zum Brotkauf in der «Aktie». Während des 2. Weltkrieges wirkte Karl Berli als angestellter Bäcker in der Actienbäckerei und konnte diese Anfang der 50er-Jahre kaufen. Obschon dies das Ende der Aktiengesellschaft war, blieb die Bäckerei in der Bevölkerung weiterhin «die Aktie». Anfang der 60er-Jahren kaufte das Ehepaar Josef Marti die Bäckerei und verkaufte sie Ende der 80er-Jahre an Bäcker Neyer, der sie bis 2003 betrieb. Dann verschwand Neyer nach Thailand. Im Schaufenster blieb eine einsame Flasche Grand Marnier zurück und liess die Dorfbevölkerung darüber rätseln, wem das Gebäude gehöre und was wohl seine Zukunft sei. Nur einmal während der letzten 12 Jahre wurde diese aufgeschreckt, als ein professionell wirkendes Plakat im Schaufenster ankündigte, dass in der «Aktie» demnächst ein Club mit Table Dance eröffnet werde. Es war nur ein Fasnachtsscherz; zur Erleichterung der meisten, zum Bedauern einiger. Heinz Rüegg

Das Ende der «Aktie» in Hausen. (Bild Heinz Rüegg) Verwaltungsrates amtete Oberst Zürrer, als letzter vor der Privatisierung nach dem 2. Weltkrieg versah Herbert Rychener-Zürrer das Amt. Nicht nur wegen der modernen Organisationsform als Aktiengesellschaft, sondern auch hinsichtlich des

Gebäudes, galt die Actienbäckerei als Pioniertat im ländlichen Hausen. Das nun abgebrochene Gebäude, bestehend aus Backstube, Verkaufslokal, Magazin und Wohnung des Bäckers wurde als reiner Zweckbau in einem Billig-Riegelhaus-Stil errichtet. Ergänzt

wurde die Bäckerei durch das vor Kurzem abgebrochene Hinterhaus mit Wagenremise, Rossstall und Holzschopf. Erster angestellter Bäcker war Heinrich Furrer, der aber 1896 im Hausemer Unterdorf das Wohnhaus Müllistrasse 15 samt bestehender

Quellen: Broschüren der Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt von 1984 («Zur Geschichte des Brotes» von Brigitt Sigel und Paul Alder) und von 1990 («Geschichte der Weberfamilie Baer-Lier von Hausen a.A.» von Rosemarie Bäumle und Andreas Müller) und «Die Seidenwaage» von Marion Weisbrod-Bühler.

Freier Blick aufs Meer

Eine zweite Röhre am Gotthard?

Die Schweiz ist mit 41 000 Quadratkilometern ein kleines Land, wovon nur zirka ein Drittel bebaut ist. Das heisst auch, dass Bauland rar und teuer ist. Die Bevölkerung hat sich rasant vermehrt. In der Schweiz lebten 2014 8,238 Mio. Einwohner, wovon 2,036 Mio. Ausländer. 1950 waren es 4,717 Mio., wovon 285 000 Ausländer. Eingebürgert wurden 1,474 Mio. Nicht inbegriffen sind hier die Sans-papiers, Grenzgänger, Auslandschweizer. Da wir ein Fremdenverkehrsland sind, halten sich zeitweise noch viel mehr Fremde in unserem Land auf (Wintersaison: 15,7 Mio. Logiernächte). Das starke Wachstum innert kurzer Zeit hat die Bevölkerung offensichtlich erschreckt. Viele Altbauten wurden abgerissen und durch höhere Neubauten ersetzt. Dadurch gingen viele günstige Wohnungen verloren. Die Neubauwohnungen sind viel teurer, die Altmieter müssen ihr Quartier notgedrungen verlassen. Im Quartier dominieren die Fremdsprachen. Vor allem ältere Einwohner fühlen sich nicht mehr zu Hause. Wo leben eigentlich all die Neuzuzüger? In den Städten, wo auch die äusserst aktive Flüchtlingsindustrie tätig ist und mit Rechtsanwälten, Übersetzern und Betreuern Flüchtlinge umsorgen. Die Fremden tragen sicher dazu bei, dass unser Leben bunter und lebendiger ist. Es sind aber auch die negativen Punkte zu beachten, wo unter anderem das Faustrecht, die Zwangsheiraten, die Ehrenmorde, die Geringschätzung der Frauen, die schlechte Erziehung der Kinder, das tiefe Bildungsniveau, die ganz andere Kultur usw. Die Einwanderer bleiben oft unter sich, haben eigene Läden, Clubs, Kirchen, Vereinslokale. Sie müssen gar nicht deutsch sprechen können. Das nennt sich «Integration minimal». Wie viele der Eingebürgerten wirklich Schweizer geworden sind, ist nicht erforscht. In bin der Ansicht, dass die Stimmberechtigten nicht einfach Parteiparolen gefolgt sind, sondern aufgrund von täglichen Eindrücken und Erfahrungen «aus dem Bauch heraus» ein Ja in die Urne gelegt haben. Warum haben wir eigentlich so

Am 29. Februar 2016 stimmen wir über einen zweiten Strassentunnel am Gotthard ab. Das Projekt wurde aufgegleist, weil der jetzige Tunnel in absehbarer Zeit saniert werden muss. So weit sind sich noch alle einig, aber bereits beim Zeitpunkt der Sanierung gehen die Meinungen sehr stark auseinander.

viel Angst vor einer Partei mit einem Stimmenanteil von 30 Prozent? Der effektive Anteil beträgt doch nur zirka 15 Prozent von allen Stimmberechtigten. Die verbleibenden 85 Prozent sollten doch bei guter Organisation in der Lage sein, die zweite Abstimmung zu gewinnen. Die aufgeführten Zahlen zeigen aber auch deutlich auf, dass wir auf Einwanderer angewiesen sind, weil unser Volk schlicht ausstirbt. Die EU sollte bei der Beurteilung eines Landes auch dessen Grösse in Betracht ziehen sowie die Anzahl der bereits eingebürgerten Fremden, die Leistungen unserer Flüchtlingsindustrie, die Zahlungen an Aufbauhilfen usw. Zürich ist mit nicht einmal 400 000 Einwohnern die grösste Stadt der Schweiz und baut unablässig neue Quartiere (Zürich Affoltern, Zollfreilager Escher-Wyss). Die Infrastruktur fehlt meistens längere Zeit und ... machen Sie sich selber ein Bild. Wenn sich die Schweiz bei der EU nicht durchsetzen kann, bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten. Wir bauen zum Beispiel einen Zaun wie Polen oder Ungarn – oder wir richten uns nach der Jugend auf mit dem Ruf: Nieder mit den Alpen, freie Sicht aufs Mittelmeer. Das wäre dann ein Jahrtausendwerk, und wir hätten viel Platz für Flüchtlinge. Sehr viel Platz. Mani Wyss, Stallikon

Was bietet Affoltern eigentlich noch? Keine Feste mehr und kein Chlausmärt 2016 in Affoltern? Leserbrief vom 15. Januar. Ein Strassenfest ist nicht jedermanns Sache, aber man soll nicht bei solchen Veranstaltungen sparen. Den Chlausmärt hat es schon immer gegeben. Und der soll nun auch noch verschwinden. Was wird als Nächstes gestrichen? Die Chilbi? Ich weiss nicht, wofür ich noch Steuern bezahle. Was bietet Affoltern eigentlich noch? Nichts. Das finde ich schade. Eleonora Strub, Affoltern

Welche Lösung schlägt uns der Bundesrat vor? Er will einen neuen Tunnel durch den Berg bohren, den alten Tunnel sanieren und dann künftig beide Röhren einspurig betreiben. So bauen wir für ca. 4,4 Milliarden Franken zwei Pannenstreifen auf rund 17 Kilometern! Die Kostenrechnung: 2 Mia. für den Bau der 2. Röhre, plus 800 Mio. für die Sanierung der 1. Röhre, plus 1,6 Mia. für den Unterhalt beider Tunnels für ca. 40 Jahre. Als Hauptargumente führt der Bundesrat die verbesserte Sicherheit und die Erreichbarkeit des Tessins während der nötigen Sanierung ins Feld. Gibt es Alternativen? Sind diese besser als die bundesrätliche Lösung? 1. Alternative – Die Ehrliche: Vorgehen wie vom Bundesrat vorgeschlagen, aber dann bitte beide Röhren zweispurig betreiben. Dann haben wir (und die Deutschen) wenigstens etwas davon. Nachteile: Es braucht eine Verfassungsänderung, da die Kapazität erhöht würde. Im Tessin stehen dann die Autos statt 15 km wohl gleich 30 km vor dem Autobahnzoll in Chiasso. Die Autobahn würde für die Tessiner im Sottoceneri unbenützbar. Auch die Sicherheit im Tunnel würde durch Mehrverkehr auf den Zufahrten wieder zunichte gemacht (Studie der BfU). 2. Alternative – Die Umständliche: Verzicht auf die zweite Röhre, Sanierung des bestehenden Tunnels. Dafür müsste der Tunnel je nach Sanierungskonzept möglicherweise während zweier Jahre komplett gesperrt werden. Nachteile: Eine (umständliche) Verladelösung mit der Bahn wäre möglich, kostet aber auch. Der Tunnel

bleibt eng und wird weiterhin im Gegenverkehr betrieben. 3. Alternative – Der gute schweizerische Kompromiss: Die zweite Röhre wird mit etwas grosszügigeren Fahrspuren gebaut. Der bestehende Tunnel wird nicht saniert, sondern zum Rettungsstollen rückgebaut. Vorteile: Die Kosten werden insbesondere für die Sanierung der 1. Röhre und den Unterhaltsbetrieb deutlich günstiger ausfallen. Ich rechne mit ca. 1,3 Mia. geringeren Kosten als mit der Bundesratslösung. Das Tessin ist nie abgeriegelt. Es braucht keine umständliche Verladelösung. Und zur Sicherheit: Mit breiteren Fahrspuren oder sogar einem Sicherheitsstreifen in der Mitte wie beim Milchbucktunnel könnte die Sicherheit ebenfalls entscheidend verbessert werden. Zudem bin ich überzeugt, dass die meisten Autos in 20 Jahren mit Fahrspurassistenten unterwegs sein werden und Frontalkollisionen auch so zu verhindern sind. Es gibt noch weitere Alternativen wie den Bahntunnel zum Strassentunanzeige

nel umbauen oder eine neue Passstrasse errichten usw. Diese scheinen mir aber wenig praktikabel.

Fazit Die bundesrätliche Lösung, über die wir am 28. Februar abstimmen, ist mit Abstand die Teuerste und gleichzeitig die Schlechteste. Sie macht nur dann einen Sinn, wenn schlussendlich alle Fahrspuren geöffnet werden. Das verneint aber der Bundesrat vehement und verweist auf den Alpenschutzartikel. Diese Vorlage ist somit für mich ein Schildbürgerstreich. Wenn wir auch in Zukunft keine Kapazitätserweiterung auf der Strasse wollen, gibt es deutlich günstigere Sanierungsvarianten. Das haben uns auch die Österreicher mit der Instandsetzung des Arlbergtunnels deutlich gezeigt. Machen wir also den Weg frei für eine bessere, nachhaltigere und kostengünstigere Lösung und sagen am 29. Februar Nein zur zweiten Gotthardröhre. Werner Oertle, Stallikon


Forum

Freitag, 22. Januar 2016

ämtler kantonsräte meinen

Daniel Sommer, EVP Affoltern

Wasser Marsch! Auch beim Lohndumping! Der Feuerwehr neue Löschfahrzeuge zu bewilligen, aber die Hydranten abzuschaffen, würde an keiner Gemeindeversammlung durchgehen. Aber zum Glück können Sie in der Schweiz selber darüber bestimmen, was Sinn macht und Ihrer Sicherheit dient. Zum Beispiel am 29. Februar, wenn Sie über die Lohndumping-Initiative abstimmen dürfen. Denn greift der Gesetzgeber nicht wirkungsvoll gegen fehlbare Unternehmer ein, könnte Lohndumping irgendwann auch Sie betreffen. Aber alles schön der Reihe nach. Ja, die Löschfahrzeuge gegen Niedriglöhne, von denen niemand leben kann, sind da. Aber ohne Wasseranschluss können sie nichts bewirken. Das bestehende Gesetz macht sie zu blossen Attrappen. Die heutigen Regelungen bieten nämlich fast unendlich viele Möglichkeiten, ein allfälliges Ver-

fahren mit Einsprachen und Rekursen zu verschleppen. So können die schwarzen Schafe unter den Unternehmern ihre Auftragsarbeiten abschliessen oder die unterbezahlten Arbeitnehmer von den Baustellen abziehen, bevor die Kontrollorgane einschreiten können. Von den Sozialpartnern vereinbarte Mindestlöhne um zwei Drittel zu kürzen, geht einfach nicht. Und solches Lohndumping hat auch Konsequenzen für mich als Gewerbetreibenden. Denn damit haben alle ehrlichen Arbeitgeber schon beim Offerieren den kürzeren Spiess in der Hand als die unlauter handelnde Konkurrenz. Das ist nicht fair und entspricht auch nicht meiner Vorstellung eines Rechtsstaates. Noch weniger vorstellen kann ich mir allerdings, dass man sich über die

richtige Farbe eines Feuerwehrautos streiten kann, wenn es einen Brand zu löschen gilt. Doch genau das ist bei der kommenden Abstimmung der Fall. Obwohl niemand bestreitet, dass nur Löschfahrzeuge mit Wasseranschluss Sinn machen, stören sich gewisse Parteien und Verbände am Schriftzug Unia. Wohlwissend, dass der gewerkschaftliche Einfluss sogar geringer wird, wenn Missbräuche auf dem Arbeitsmarkt wirksam sanktioniert und damit verhindert werden. Mit einem Ja zur Lohndumping-Initiative erhalten die Kontrollorgane endlich die Mittel, um bereits existierende und künftige Brandherde zu bekämpfen. Das ist nicht nur wichtig für die Rechte der Arbeitnehmerschaft, sondern schützt auch alle fair handelnden Arbeitgeber, unser Gewerbe und den Wirtschaftsstandort Schweiz. Wasser Marsch!

Nur wirtschaftliche Interessen im Vordergrund Gestaltungsplan Uto Kulm: Pro Amt nimmt Stellung. In der Vernehmlassung zum Gestaltungsplan Uto Kulm hat die «Arbeitsgemeinschaft Pro Amt» umfassend Stellung genommen. Der Gestaltungsplan 2012 wurde vom Gesamtregierungsrat 2013 aufgehoben. Der Regierungsrat begründete die Rücknahme damals im Wesentlichen damit, dass der vorliegende Plan « (...) in wesentlichen Teilen einzig der privaten Grundeigentümerin zugutekommt (...)», und dass «von einer grösstmöglichen Schonung keine Rede sein kann». Das Verwaltungsgericht hat in seinem Urteil vom 21. August 2014 die Rückweisung des Gestaltungsplanes durch den Regierungsrat vollumfänglich bestätigt. Der nun vorliegende Gestaltungsplan berücksichtigt wiederum einseitig die wirtschaftlichen Interessen des Grundeigentümers und vernachlässigt Schutzziele und öffentliche Interessen. Die damals von Regierungsrat und Gericht gerügten Punkte und amtlichen Vereinbarungen werden

Vom Erfolg überrollt Auch das Sammeln von Kunststoff mit dem Ökimobil war gleich nach der Einführung vor vier Jahren ein toller Erfolg. Schon wenige Monate später musste ein zusätzliches Fahrzeug eingesetzt werden. Das verursachte Mehrkosten von 6000 Franken pro Jahr. Die gesammelte Menge stieg weiter und der Gemeinderat wurde buchstäblich vom Sammelerfolg überrollt! Darum jetzt der Rückzieher: Seit letztem Herbst kann die Firma Muldenschmid die blauen 600-Liter-Säcke von der Peter Schmid AG nicht mehr kostenlos annehmen und setzt zur Deckung der Unkosten (verantwortungsbewusstes Kunststoff-Recycling ist aufwändig) neu auf eigene 60-Liter-Säcke, die für 2 Franken verkauft werden. Statt nun einfach die neuen Säcke zu sammeln, will der Bonstetter Gemein-

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tierten, erhielten vom Gemeinderat ein Schreiben, «dass der Kanton den Gemeinden abrate, Kunststoff zu sammeln» und der gesammelte Kunststoff «in häufigsten Fällen der Verbrennung zugeführt werde». Beides ist unwahr, denn gerade die Firma Muldenschmid verbürgt sich für eine ökologische Entsorgung, und die Aussagen stehen zudem im krassen Gegensatz zur Information auf dem Sammelsack! Das bisherige Sammeln sei ein Versuchsprojekt gewesen ... und jetzt wolle man erst einInformationen der Gemeinde zum separaten Sammeln von mal abwarten, wie das neue System Kunststoff. (Bild zvg.) bei der Bevölkederat(!) ab Februar auf das Sammeln rung ankommt. Statt weiterhin innoder Kunststoffe mit dem Ökomobil vativ und zukunftsweisend zu sein, verzichten und die 6000 Franken für setzt der Gemeinderat mit der das Zusatzfahrzeug einsparen! Kunst- schlechteren Lösung auf Rückschritt, stoff müsste neu im Bezirkshauptort Kosteneinsparung und VerzögerungsAffoltern entsorgt werden. Ende Jahr taktik! schenkte die Gemeinde jedem Haushalt den ersten Sammelsack und erklärte, wie sinnvoll das separate Sam- Kein Rückschritt bei ökologischer Abfallentsorgung meln von Kunststoff sei (siehe Bild). Diese «Änderungen in der Abfall- Ein Dutzend Einwohner des Bruggenentsorgung» stiess bei vielen Einwoh- matt-Quartiers sind aus zwei Gründen nern auf wenig Verständnis. Einwoh- nicht bereit, diesen ökologischen ner, die gegen das neue System protes- Rückschritt zu akzeptieren:

nicht berücksichtigt. Im neuen Gestaltungsplan wird zwar erwähnt, dass der Uto Kulm in Kantonalem Landschaftsschutzgebiet liegt. Der Gestaltungsplanentwurf widerspricht jedoch dem Richtplantext: Die Lage im Landschaftsschutzgebiet hat die Erhaltung und nachhaltige Weiterentwicklung besonders wertvoller Landschaften zum Ziel. Es darf nicht sein, dass der Gestaltungsplan den Ansprüchen einer Erholungszone am schönsten Aussichtspunkt weitherum widerspricht. «Pro Amt» fordert, dass die geltenden Schutzbestimmungen, das übergeordnete Recht, zur Anwendung kommen. Anzustreben ist, dass mit dem neuen Gestaltungsplan jahrzehntelange rechtliche Auseinandersetzungen beigelegt werden. Dazu müssen die Vorschriften griffig und eindeutig definiert werden. Die Stellungnahme kann unter www.pro-amt.ch eingesehen werden. Thomas Schweizer, Co-Präsident Pro Amt

Kommunalpolizei im Übergriff

Kein Rückschritt bei der Bonstetter Kunststoffsammlung! Das Ökimobil (erst Güselbus genannt) verkehrt seit 2008 in Bonstetten und sammelt in vier Quartieren in der Gemeinde Bonstetten jeden Samstag zwanzig verschiedene Wertstoffe ein, von Glas über Aluminium, Bücher und Styropor bis zu Korkzapfen und Nespressokapseln. Der Ökibus regt zu verantwortungsbewusstem Umgang mit Wertstoffen an und das Sammeln in Fussdistanz im Quartier wird von der Bevölkerung sehr geschätzt. Er erspart die Fahrt zur Sammelstelle im Dorf und vermeidet so zusätzlichen Lokalverkehr. Die gesammelten Wertstoffe erhöhen sich von Jahr zu Jahr. Der Ökibus wird von der Peter Schmid AG im Auftrag der Gemeinde betrieben. Das kostet die Gemeinde heute rund 45 000 Franken im Jahr (= 9 Franken pro Einwohner).

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An den nächsten zwei Samstagen werden beim Ökibus sowie punktuell vor dem Coop und Lärchemärt Unterschriften für diese Petition gesammelt. Einwohner von Bonstetten, die das Anliegen unterstützen, können zudem auf der Website https://bruggenmatt.ch/oekibus.php die Petition auch online unterschreiben.

In mehr oder weniger regelmässigen Abständen und in letzter Zeit gehäuft liest man von der übereifrigen Kommunalpolizei. Woher kommt das? Vor 15 Jahren herrschte der Kosovokrieg. Da kamen ganze Horden Jugendlicher aus dem Balkan. Die haben hier ihr Unwesen getrieben. Auf sämtlichen Pausenplätzen fanden tagtäglich Schlägereien statt. Da holte sich die Frau Knabenhans, damalige Gemeinderätin, grosse Verdienste, als sie die Gemeindepolizei geschaffen hat. Ein Zweckverband übrigens, der funktioniert. Aber leider hat sie es dann in ihrer Amtszeit in ihrem Erfolgsrausch verpasst, rechtzeitig zu bremsen. Das Kosovoproblem hat sich weitgehend gelöst und auch Vandalenakte gingen zurück. Nur das Polizeikorps wurde immer wieder aufgestockt, denn jeder Chef will ja möglichst viele Untergebene haben, um seine Wichtigkeit zu betonen. Was nun? Mangels Arbeit gehen sie – die Polizei – halt nun in DDR-Manier auf die Autofahrer los, und rücken immer zu zweit selbst wegen Bagatellen aus zum Beispiel nach Zwillikon wegen einem einsamen, ungefährlichen Abfallsack. Und das mit teurem Fahrzeug, in Vollmontur mit Pfefferspray, Schlagkeule, Handschellen und Pistole! Dagegen liebe Stimmberechtigte gibt es ein einfaches, erfolgreiches Mittel: Gehen Sie nächsten Herbst an die Budget-Gemeindeversammlung. Stellen Sie den Antrag, den Budgetposten für die Kommunalpolizei um 50 Prozent zu reduzieren, und dann haben wir hier im Bezirk wieder friedliche und angenehme Verhältnisse ohne Abzockerei auf Parkplätzen und Strassen.

Hans Wiesner, glp-Kantonsrat, Bonstetten

Hans Roggwiler, Zwillikon

1. Wenn die Kunststoffsammelsäcke nur in Affoltern erhältlich sind und auch individuell nach Affoltern gebracht werden müssen, wird (nach optimistischer Schätzung) nur noch ein Drittel des Kunststoffes getrennt gesammelt – der Rest wandert wieder in den Abfallsack und wird verbrannt. 2. Die individuellen Autofahrten nach Affoltern (kaum jemand wird mit dem Velo hinfahren) sind wesentlich weniger bürgerfreundlich und deutlich umweltbelastender als das Sammeln im Wohnquartier mit dem Ökibus. Deshalb lancierten sie eine Petition unter dem Titel «Kunststoffsammlung – praktisch und umweltschonend im Dorf!», die vom Bonstetter Gemeinderat zwei Sachen fordert: 1. Ab April 2016 sollen auch Kunststoffsammelsäcke beim Ökibus abgegeben werden können. 2. Wird der Gemeinderat aufgefordert, das hierfür erforderliche Budget von 5000 Franken (= 1 Franken pro Einwohner) für dieses Jahr wieder bereitzustellen und dafür zu sorgen, dass die Kunststoffsammelsäcke auch im Volg und im Lärchemärt gekauft werden können.

Unterschriftensammlung


Gewerbe/Dienstleistungen

Erfolgreiche Premiere

Wunderbar komisch

Gelungenes Jahreskonzert des Aoba mit ihrem neuen Dirigenten René Glauser. > Seite 19

Nina Dimitri und Silvana Gargiulo kommen mit «Buon Appetito» nach Mettmenstetten. > Seite 23

Freitag, 22. Januar 2016

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Noch eine Woche Die Säuliämtler Nacht des Sports steigt am Freitag, 29. Januar, im Kasinosaal Affoltern. > Seite 25

Das Bewegungszentrum floriert Tag der offenen Tür im SilatPlus in Hausen am Samstag, 30. Januar Zarte Flötenklänge locken in einen Raum mit Parkettboden. Matten und Decken laden ein, in ruhiger Meditation zu verweilen. Fliessende Bewegungen der Kursleiterin animieren die Kursteilnehmenden, Übungen nachzumachen. Erfrischt an Körper und Geist verlassen sie dann den Raum, der sogleich von spritzigen Rhythmen für das anschliessende Zumba Fitnessworkout durchdrungen wird. Das SilatPlus auf dem WeisbrodAreal in Hausen am Albis entwickelt sich zu einem pulsierenden Bewegungszentrum – nicht nur für die beliebte und erfolgreiche indonesische Kampfsportart Perisai Diri für Kinder und Erwachsene. Chantal Mattes, die Leiterin, ist erfreut. «Seit ich vor 24 Jahren die Silat Schule gegründet und vor Kurzem hier das neue Zentrum eröffnet habe, hat sich das Kursangebot mit den vielfältigsten Sportarten gefüllt!» Das «Silat», wie es genannt wird, liegt in der Nähe und ist gut erreichbar. Bewegungsbegeisterte in jedem Alter finden für alle Bedürfnisse im reichhaltigen Angebot einen passenden professionell geleiteten Kurs für eine aktive Fitness. Die persönliche familiäre Atmosphäre wird geschätzt, eine Kaffeeecke lädt zum Plaudern ein und die neu erbauten Garderoben mit Duschen sorgen dafür, dass die Teilnehmenden nach dem Kurs frisch, be-

schult. Lachen und Fröhlichkeit lassen die schweisstreibende Anstrengung vergessen, Freude und Spass überwiegen. Alle sind willkommen, Frauen und Männer jeden Alters wechseln sich ab mit Kindern in indonesischen Kampfsportanzügen, alle trainieren ihre Körperkoordination und werden noch fitter und beweglicher. Auf der neu gestalteten Website des SilatPlus www.silatplus.ch sind alle Angebote mit Kurszeiten und Preisen zu finden.

Tag der offenen Tür am 30. Januar

Ein Teil aus der Vielfalt von Kursanbietern im SilatPlus. (Bild zvg.) schwingt und energetisch gestärkt in den Alltag gehen können.

Umfangreiches Angebot an Sportarten Körperdisziplin und -energie können mit Bewegungssportarten nebst Perisai Diri auch mit Aikido, Lu Jong, Yoga und Meditation geschult werden. Fit-

ness und Koordination werden mit Zumba, Body Toning, Yogilates, Antara und Checkmove trainiert. Getanzte Freude wird mit Nia, kubanischem Salsa, oder Tango Argentino und neu auch mit einer Rainbow-Barfussdisco erlebt. In allen angebotenen Kursen werden Fitness, Kraft und Beweglichkeit auf die eine oder andere Weise ge-

Am Tag der offenen Tür vom Samstag, 30. Januar, von 10 bis 18 Uhr werden diese Bewegungssportarten während einer kostenlosen Schnupperlektion zum Kennenlernen angeboten. Interessierte sind willkommen, vorbei zu kommen und die Angebote zu geniessen. Erfrischung und Raum für Gespräche mit den anwesenden Kursleitern bieten die Fruchtsaft- und Suppenbar sowie Kaffee und Kuchen. (pd.)

Angebot an Sportarten: Perisai Diri: Ch. Mattes/ Aikido: T. Lauper /Body-Toning: S. Schülin/ Lu Jong Yoga: B. Fuchs & D. Bernarda/ Nia: A. Schneeberger/ Rainbow-Barfussdisco: S. Müller/ Salsa tradicional: R. Kradolfer/ Zumba & Yogilates: N. Hugi. Ausserdem Kurse in Antara, Checkmove, Chinesische Meditation, Hatha-Yoga, Tango Argentino.Weitere Infos unter www.silatplus.ch, Telefon 044 764 26 64. Weisbrod-Areal, Hausen am Albis.

Jahresthema: Rituale leben im Alltag wohlum feiert 10 Jahre im 2016 2016 wird nicht nur für Mettmenstetten ein Jahr des Feierns, sondern auch für wohlum, welches im kommenden September zehn Jahre alt wird. Mit kleinen und grösseren Ritualen aus verschiedenen Kulturen, nicht nur der eigenen, wird gefeiert mit Teezeit während dem Rossau-Tag im Mai, einer wohlum-Bank zum Verweilen während allen Jahreszeiten, mit den Ayurvedatagen im Juni, den monatlichen Meditationen und mehr. Rituale bereichern unser Leben und werden schon seit Urzeiten zelebriert. Deshalb hat wohlum bewusst dieses Thema im Jubiläumsjahr gewählt. Wann ist eine Handlung bloss eine Gewohnheit und wann wird sie zum Ritual? Jeder Handgriff kann zu einem Ritual werden, wenn man ihn achtsam ausführt. Im Alltag können kleine Dinge, welche man bewusst gestaltet, zu einem lieben Ritual werden. Besonders für Kinder geben Rituale verlässliche Sicherheit durch Wiederholung. Übergänge wie abendliche Bettzeit mit immer gleichem Ritual stärken den Zusammenhalt in der Familie. Rituale können die Zeit etwas verlangsa-

men und so kleine Inseln der Ruhe schaffen. Sich durch Rituale mit der Natur zu verbinden kann ein tiefes Geborgenheitsgefühl vermitteln. Neben traditionellen Ritualen wie Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, einer Reihe von Jahreskreisfesten etc. lohnt es sich, selber kleine Rituale zu kreieren und auszuprobieren – vielleicht auch solche mit einem Augenzwinkern. Der Alltag wird dadurch bestimmt liebevoller und fröhlicher. Wer kann schon einem freundlichen «guten Morgen» mit einem Blickkontakt und Lächeln widerstehen? Das wohlum-Team freut sich, in diesem besonderen Jahr an verschiedenen Anlässen zu feiern und lädt dazu alle Interessierten ein. (pd.) Veranstaltungen unter www.wohlum.ch/aktuell Alle Angebote im wohlum: Cornelia Kempkes, Psychotherapeutin ASP, Craniosacral Therapeutin NVS, Osteopathin, 079 770 71 72; Hanny Knecht, Fussreflex-und Ayurvedamassagen, Schröpftherapie, Beratung in Biochemie nach Dr. Schüssler, 076 578 44 98; Susette Haegi, Zert. BodyTalkAnwenderin, 078 679 23 29; Sophie Frey, Fussreflex-und Ayurvedamassagen, Beratung in Biochemie nach Dr. Schüssler, 079 390 62 60; Trudi Bühler Ayurveda Ernährungs-und Gesundheitsberatung + Kochkurse, 079 410 23 26; Claudia Urban, Heilpraktikerin, 079 518 62 43.

wohlum-Team, hinten von links: Cornelia Kempkes, Hanny Knecht, Sophie Frey und Susette Haegi. Vorne: Trudi Bühler und Claudia Urban. (Bild zvg.) anzeige

Strahlende Haut über Nacht. (Bild zvg.)

Haut schläft nie ... Das legendäre Beauty-Serum Advanced Night Repair gibt es jetzt als Vlies-Maske mit DualMatrix Technologie. Estée Lauder ist mit seinem Advanced Night Repair Serum unangefochtener Spezialist in Sachen nächtlicher Reparaturpflege. Neu im Sortiment ist eine Gesichtsmaske mit den korrigierenden Technologien von Advanced Night Repair. Die korrigierende Beauty-Maske wird einmal pro Woche angewendet und verwöhnt müde Haut mit kostbarer Feuchtigkeit. Bereits nach einer 10-minütigen Behandlung wirkt die Haut wieder strahlender und rundum erneuert. Dieselben, hochwirksamen Technologien, die das Gesichtsserum bereits zur Legende werden liessen, wirken in der neuartigen Maske in hochkonzentrierter Form. Die Advanced Night Repair Concentrated Recovery PowerFoil Mask ist die erste Gesichtsmaske, die auf einem «Dual-Matrix»-System mit einer Folienschicht basiert. Die Wirkstoffe der inneren Matrix, die vollgepackt ist mit den wichtigsten Technologien und hochkonzentrierten Inhaltsstoffen von Advanced Night Repair, dringen rasch und tief in die Hautoberfläche ein und können ihre Wirkung voll entfalten. Denn die äussere Matrix besteht aus einer neuartigen Folienschicht, einer Art virtuellem Schutzschild, das sich wie eine schützende Hülle über die Haut legt. Darunter kann die Formula viel rascher wirken. Vom 25. Januar bis 6. Februar steht die Apotheke-Drogerie Pfister in Affoltern am Albis ganz im Zeichen von Estée Lauder. Es erwartet jede Kundin beim Kauf von Estée-LauderProdukten im Wert von 89 Franken ein Necessaire im exklusiven Retro-Design als Geschenk. Gefüllt ist das schicke Täschchen mit Pflege-Highlights in Reisegrössen sowie Make-Up. (pd.)


Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 24. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Ursula Schärer Kornél Radics (Orgel) Reformierte Kirche Montag, 25. Januar 16.00 Kolibri Reformiertes Kirchgemeindehaus Donnerstag, 28. Januar 12.00 Club 4, Gruppe Omega Reformiertes Kirchgemeindehaus 19.30 Infoabend für Eltern von Konfirmanden Reformiertes Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Freitag, 22. Januar 12.00 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 24. Januar 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Jacob Hess und Annika Achermann Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 28. Januar 12.00 Mittagessen für die Generation 60+ «Curry» nach indischer Art Anmeldung bitte bis Dienstag, 26. Januar, bei Esther Scherer, Telefon 044 761 66 93

Sonntag, 24. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller und Anette Bodenhöfer, Orgel Apéro Donnerstag, 28. Januar 19.30 Im Chilehuus: «Mit Kindern dem Tod begegnen» Impulsreferat von Rosanna Abbruzzese, Fachpsychologin am Kinderspital Zürich

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 23. Januar 10.00 Familienmorgen Treffpunkt im Ulmensaal Anschliessend Familienkafi Sonntag, 24. Januar 17.00 Bistro-Gottesdienst «Das verlorene Paradies» (Genesis 3, 22–24) Konfirmandinnen und Konfirmanden tischen auf Pfr. W. Schneebeli Mittwoch, 27. Januar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 22. Januar 20.00 Kino in der Kirche «Monsieur Claude und seine Töchter» Multi-Kulti in der Familie – geht das ? Freigegeben ohne Altersbeschränkung Samstag, 23. Januar 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Anschliessend gemeinsames Znüni im Kirchgemeindehaus Sonntag, 24. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Schönmann Orgel: Ursula Hauser

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 23. Januar 14.00 Kino in der Kirche für Kinder «101 Dalmatiner» 16.00 Kino in der Kirche für Kinder «The Croods» Beide Veranstaltungen mit Popcorn. Unkostenbeitrag: Fr. 5– 20.00 Kino in der Kirche «Miffo» Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 24. Januar 11.00 Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet Taufe von Linus Birrer und Markus Seiler. Kinderhüeti im Pfarrhaus während des Gottesdienstes Montag, 25. Januar 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Dienstag, 26. Januar 16.00 Fiire mit de Chliine in der katholischen Kirche 19.30 Mit Kindern dem Tod begegnen Ein Abend mit Rosanna Abbruzzese, Fachpsychologin für Psychotherapie am Kinderspital Zürich. Ort: Zwinglistube bei der reformierten Kirche Freitag, 29. Januar 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Pfarramt, Telefon 044 764 02 15

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 22. Januar 16.00 Club 4 in Rifferswil Samstag, 23. Januar 8.30 minichile im Schulhaus Sonntag, 24. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet Fischer Mittwoch, 27. Januar 13.30 Kolibri

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 24. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Mittwoch, 27. Januar 17.00 Offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 28. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18:00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 23. Januar 9.30 «Fiire mit de Chliine» Gottesdienst für Kinder von 3–7 Jahren «Murkel ist wieder da» von Dieter Schubert Erzählt von Lynn Berli, Robin Berli, Julie Vaucher und Mira Lutikhuis Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 24. Januar 10.00 Gottesdienst Thema: «Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet» Text: Jes. 66, 13 Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi mit dem Chilekafi-Team 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner Donnerstag, 28. Januar 19.30 Im Chilehuus Hedingen: «Mit Kindern dem Tod begegnen» Abend für Eltern, Grosseltern u. a. Es referiert Bettina Bartels Pfarrerin in Affoltern und Mutter von vier Kindern Mitwirkung der Pfarrerinnen Elisabeth Armingeon und Renate Hauser Anschliessend Diskussion, Apéro, Büchertisch www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Ref. Kirche Knonau Sonntag, 24. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Wir lernen das neue Gesangbuch «Rise up» kennen. Thema: «Wir schauen aus nach dem neuen Himmel und nach der neuen Erde» Donnerstag, 28. Januar 14.00 Seniorennachmittag mit den Kindergartenkindern

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 24. Januar 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Pfr. T. Maurer Dienstag, 26. Januar 14.15 Urnenbeisetzung von Margrit Leutert-Sandmeier auf dem Friedhof in Maschwanden. Anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche mit Pfrn. C. Mehl Freitag, 29. Januar 20.00 Taizéfeier mit Pfrn. C. Mehl und dem Taizéteam Klavier: Linda Messerli

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 22. Januar Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Andreas Fritz Samstag, 23. Januar 9.00 miniChile Samstagsgruppe Sonntag, 24. Januar 10.00 Gottesdienst im Rahmen von «Mättmi 900» mit Pfarrer Andreas Fritz und Duo Zanni und Mr. Blues Mittwoch, 27. Januar 9.30 «Fiire mit de Chliine» www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 24. Januar 9.30 Gottesdienst «Leben in der Wüste – aber unter dem offenen Himmel» Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Samstag, 23. Januar 10.00 Kirche Stallikon: Fiire mit de Chliine Sonntag, 24. Januar 17.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Kurt Gautschi Fahrdienst, Anmeldung 23. Januar, Tel. 044 700 09 91 Achtung: Jugendgottesdienst fällt aus Mittwoch, 27. Januar 9.15 und 10.15 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 28. Januar 9.15 und 10.15 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Restauarant Hirschen Freitag, 29. Januar 11.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 23. Januar 10.00 Fiire mit de Chline 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 24. Januar 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa

Stellenanzeiger Zur Ergänzung unseres jungen Teams suchen wir per März 2016 oder nach Vereinbarung einen

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Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 23. Januar 10.00 Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 24. Januar 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Dienstag, 26. Januar 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 27. Januar 9.15 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 28. Januar 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 23. Januar 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 24. Januar 11.00 Eucharistiefeier Dienstag, 26. Januar 16.00 Fiire mit de Chline in unserer Kirche Donnerstag, 28. Januar 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 23. Januar 18.30 Santa Messa mit Don Paolo Gallo Sonntag, 24. Januar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti, B. Broch und D. Emmenegger Tauferneuerung mit den 3.-Klässlern

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 24. Januar 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 23. Januar 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 24. Januar 9.45 Gottesdienst «Dein Ruhetag ist Barmherzigkeit», Andreas Wolf Kinderprogramm, Teenie-Godi 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 25. Januar 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 24. Januar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Brassband Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 22. Januar 19.00 Ehekurs Sonntag, 24. Januar 10.00 Gottesdienst Hüeti und KingsKids Donnerstag, 28. Januar 20.00 Lobpreis-Gebetsabend mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 24. Januar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 24. Januar 10.30 Gottesdienst Hebräer 13, 13–14 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 28. Januar 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 22. Januar 2016

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Im alten Gebäude entsteht Neues Die Bau-Spenglerei Baumann AG ist von Affoltern an die Ottenbacherstrasse 22 in Zwillikon umgezogen Nach dem am 1. April 2015 erfolgten Umzug von Affoltern an die Ottenbacherstrasse 22 in Zwillikon lädt die Baumann Bau-Spenglerei AG am 30. Januar zum Tag der offenen Tür ein. Der Umzug erfolgte im Frühjahr des letzten Jahres nicht aus Platzgründen. «Der Vermieter wollte den Mietvertrag nicht mehr langfristig verlängern», begründet Inhaber Gerhard Baumann den Schritt nach Zwillikon. Dort hat er an der Ottenbacherstrasse 22 ein neues Geschäftsdomizil gefunden, in einer ehemaligen, 1850 erbauten Scheune, die Schreiner Felsberger einst als Sarglager diente. Das Gebäude wurde modernisiert und auf der Westseite mit einem neuen Stahlbau versehen. Gebäudehülle und Wand hat Gerhard Baumann in Eigenregie realisiert. Der gesamte Arbeitsbereich befindet sich auf einem Niveau. Die Fläche ist nicht grösser als am alten Ort, das Volumen nun aber grösser. In dieser Branche ist eine grosse Infrastruktur nötig. «Dabei sind wir nur etwa zu 30 Prozent in der Werkstatt tätig. Zur Hauptsache arbeiten wir auf Baustellen», hält Gerhard Baumann fest. In der Baumann Bau-Spenglerei AG werden individuelle dreidimensionale Blechprofile hergestellt – im Aussenbereich unter anderem für sämtliche Abschlüsse und Übergänge oder

Mauerabdeckungen. Dazu kommen Abläufe oder Einfasssungen für Dächer, welche enge Zusammenarbeit mit dem Dachdecker erfordern. Anders als der herkömmliche Spengler, der Material bis 2 Millimeter Dicke bearbeitet und verwendet, bearbeitet die Baumann Bau-Spenglerei AG Material von 0,5 bis 3 Millimeter. Im Altbau der Werkstatt bearbeiten Gerhard Baumann, sein Mitarbeiter und der Lehrling Profile bis 3 Meter Länge, im neuen Bereich solche von 3 bis 6 Metern Länge. Sie sind auch für Baumeister tätig. Diese übermitteln die Masse für Fensterbänke und andere benötigte Metallprofile; Baumann stellt diese in der Regel innert 24 Stunden her. – Alles, was nicht individuell angefertigt wird, kauft Gerhard Baumann zu, zum Beispiel Dachrinnen und Ablaufrohre. Während in früheren Jahren fast nur Kupfer verarbeitet wurde, sind es heute drei weitere Buntmetalle: Chromstahl, Aluminium und Titanzink. «Hier gibt es zahlreiche Untervarianten, die Lagerhaltung ist deswegen nicht ganz einfach», sagt Gerhard Baumann, der auch in den Bereichen Blitzschutz, Flachdachbau und Fotovoltaik tätig ist. Eine solche Stromerzeugungsanlage befindet sich übrigens auch am neuen Domizil in Zwillikon. (-ter.) Baumann Bau-Spenglerei AG, Ottenbacherstrasse 22, Zwillikon. Tag der offenen Türen: Samstag, 30. Januar, 9 bis 17 Uhr.

Gerhard Baumann und sein Team sind mehr auf der Baustelle als in den Werkstätten anzutreffen. (Bild Werner Schneiter)

Den Körper entschlacken und formen Offene Tanzabende Maschinelle Lymphdrainage neu bei Beauty and Nails in Affoltern Lymphdrainage fördert nicht nur die Durchblutung und das Immunsystem, sondern ist auch ein echter Geheimtipp gegen lästige Orangenhaut. In der Einführungswoche bis zum 29. Januar lädt Genni Sperduto von Beauty and Nails zum kostenlosen Test. Ein gut funktionierendes Lymphsystem ist mitverantwortlich für das Wohlbefinden und den Zustand der Haut. Die Lymphbahnen bilden ein wichtiges Gefässnetz im Körper, das die Aufgabe hat, bestimmte Stoffe dorthin zu transportieren, wo sie benötigt werden. Gerät das Verhältnis zwischen der Gewebewassermenge und der Lymphaktivität in Ungleichgewicht, staut sich das Wasser im Gewebe an. Da kann Lymphdrainage helfen, diese Wassereinlagerungen abzubauen und das Bindegewebe zu straffen. Der Lympha-mat deckt wie eine überdimensionale Plastikhose den gesamten Unterkörper ab. Ausgestattet

Dance Meditation mit Jeannette Ott «Tanz dich in Schwingung – die bewegte und bewegende Tanzmeditation.» Unter diesem Motto finden in Affoltern monatlich Dance Meditations im «Moira»Tanzraum statt.

Wie eine überdimensionale Plastikhose: der Lympha-mat. (Bild zvg.) mit zwölf überlappenden Luftkammern pro Bein, übt diese «Hose» gleichmässigen Druck auf Haut und Bindegewebe aus. Auf diese Weise entstehen sanft gleitende Druckwellen, die das Lymphsystem aktivieren. «Die Behandlung ist schonend und zeigt rasch Wirkung», versichert Genni Sperduto. Die mechanische Lymphdrainage ist besonders geeignet für Frauen, die unter Wassereinlagerungen an den Beinen leiden oder nach der Entbin-

dung mit dem Babybauch kämpfen. Aber auch bei Cellulite, Besenreisern und Krampfadern kann eine mechanische Lymphdrainage helfen, sowie nach eine Kryolipolyse, Kavitation oder Ultratone-Behandlungen, damit das Fett effizienter abgebaut werden kann. (tst.) Maschinelle Lymphdrainage kostenlos testen bis 29. Januar bei Beauty and Nails, Genni Sperduto, Alte Dorfstrasse 18a, Affoltern. Tel. 043 817 19 10. Infos: www.beautyandnails.ch.

Architekturpreis: Projekte jetzt eingeben Die Stiftung für die Auszeichnung guter Bauten im Kanton Zürich schreibt zum fünften Mal den Architekturpreis aus. Dieses Jahr prämiert sie unter dem Motto «Massstäblichkeit» herausragende Gebäude aus den Jahren 2013 bis 2015. Der Architekturpreis 2016 ist dem Thema «Massstäblichkeit» gewidmet. Ob bei der Gestaltung eines Baumhauses oder bei der Entwicklung ganzer Stadtquartiere: Die Suche nach den angemessenen Grössenverhältnissen

eines Bauwerks prägt dessen architektonische Erscheinung entscheidend mit. Unabhängig von Grösse, Funktion und Investitionsvolumen von Bauten ist es die Massstäblichkeit, die bei der Gestaltung unseres Lebensraums gesellschaftspolitische Fragestellungen aufwirft und beantwortet. Doch welches ist das richtige Mass, das Räume entstehen lässt, in denen sich Menschen wohlfühlen? Mit der Auszeichnung werden Bauherrschaften sowie Architektinnen und Architekten bedacht, die sich in vorbildlicher Weise für die Realisierung qualitätsvoller Architektur enga-

gieren. Vorschläge können ab sofort bis zum 11. März 2016 eingereicht werden. Die Preisübergabe des Architekturpreises 2016 findet am 28. Juni 2016 im Toni-Areal statt. Träger der Stiftung für die Auszeichnung guter Bauten im Kanton Zürich sind der Kanton Zürich, vertreten durch die Baudirektion, die Zürcher Kantonalbank sowie die Ortsgruppen Zürich des Bundes Schweizer Architekten und des Schweizerischen Werkbundes. Infos zum Architekturpreis und zur Teilnahme unter www.architekturpreis.ch.

Es gibt keine vorgegebenen Schritte, man ist frei in seinem Tanz. Musik und begleitende Worte führen die Teilnehmenden durch verschiedene Rhythmen und Themen. Dabei gibt es sanft fliessende bis feurig pulsierende, wilde, leichte und ruhige Musik. Ein breites Spektrum an Musik ermöglicht den Teilnehmenden, in unterschiedliche Stimmungen zu gelangen und auszudrücken, was sich von innen heraus zeigen will. Jede Art von Ausdruck – sei es Malen, Gestalten, Singen, Tönen, Theater, Tanz ... – ist eine natürliche Form des menschlichen Daseins und hilft, inneren Prozessen, Gefühlen, Ideen, Erinnerungen und Visionen eine Form zu geben. Alles was eine Form bekommt, nimmt Gestalt an, tritt ins Bewusstsein und macht leichter und freier. Egal auf welcher Ebene man etwas tut – Körper, Herz, Seele, Geist – alles wirkt sich auf die anderen Ebenen aus. Wer im Tanz den Körper befreit, wird auch freier in seinem ganzen Sein. Die Dance Meditation führt hin zu Momenten, wo man sich Bewegungen zutraut und ausprobiert, die man sich im Alltag nicht erlaubt. Diese Bewegungen wirken aber immer mehr in den Alltag hinein und führen zu mehr Mut und Kraft. Durch das bewusste Bewegen und Wahrnehmen des Körpers verankert man sich in ihm und ist dadurch präsent im Jetzt. Aus dieser Präsenz kann man viel Kraft und neue Impulse für den eigenen Weg und Alltag gewinnen. Der stets plappernde und denkende Kopf kommt zur Ruhe.

Jeannette Ott in Schwingung. (Bild zvg.) Die Dance Meditation ist für alle geeignet, die sich gerne zu Musik bewegen, sich etwas Gutes tun wollen oder einfach mal etwas Neues ausprobieren möchten. Es gibt kein Richtig oder Falsch, und man braucht keine tänzerischen Vorkenntnisse. Die Teilnehmenden steuern, ihren körperlichen Voraussetzungen angepasst, wie intensiv sie sich bewegen wollen. Somit gibt es auch keine Altersgrenze. Die Leiterin der Dance Meditations, Jeannette Saira Ott, freut sich, nach fünf Jahren Unterbruch dieser Tanzarbeit, mit frischer Energie am neuen Standort in Affoltern wieder Tanzabende zu veranstalten und viele tanzfreudige Menschen für das zu begeistern, was sie für sich selbst stets als Ausgleich und Energiequelle erfahren durfte und nach wie vor darf. (pd.) Dance Meditations am 5. Februar, 11. März, 1. und 22. April, 20. Mai, 3. Juni und 8. Juli, 20 bis 22 Uhr, Moira TanzRaum, Alte Obfelderstrasse 68, Affoltern. 25 Franken pro Abend, keine Anmeldung nötig. Infos: www.inschwingung.ch.


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Vermischtes

EKZ: Kunden profitieren von gutem Ergebnis

Die Erträge deutlich gesteigert

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) haben in einem schwierigen Umfeld ein robustes Ergebnis erzielt. Zunehmender Wettbewerb bei den Grosskunden, erneut sinkende Marktpreise und milde Temperaturen reduzierten den Umsatz der EKZ-Gruppe im Geschäftsjahr 2014/15 um vier Prozent auf 796 Millionen Franken. Gesteigerte Betriebserträge der übrigen Geschäftsfelder kompensierten zum Teil den Umsatzrückgang im Kerngeschäft. Das Betriebsergebnis blieb dank der vorausschauenden Straffung der Betriebskosten mit 84 Millionen Franken stabil, die Umsatzrendite stieg leicht auf rund 11 Prozent. «Operativ können wir eine sehr gute Leistung ausweisen – insbesondere in diesem regulatorisch und markttechnisch anspruchsvollen Umfeld», sagt CEO Urs Rengel. Während der offene Markt für Grosskunden sehr dynamisch spielt, verzögert sich die vollständige Marktöffnung – verbunden mit Unsicherheiten in der Gesetzgebung – weiterhin. Dies erfordert eine hohe Flexibilität. Gegenüber dem Vorjahr fiel das Unternehmensergebnis mit 35 Millionen Franken um 48 Prozent tiefer aus und blieb damit unter den Erwartungen. Hauptgrund war das negative Finanzergebnis durch ausbleibende Dividendenerträge und die Entwicklung der Finanz- und Zinsmärkte.

100 Prozent erneuerbare Energie, tiefe Tarife und Kundenboni Die EKZ beschafften den Strom günstig am Markt und kündigten deshalb im Geschäftsjahr 2014/15 die dritte Tarifsenkung in Folge an. Mit ihrem Standardprodukt aus 100 Prozent erneuerbaren Energien für Privat- und Gewerbekunden sind die EKZ einer der günstigsten Anbieter der Schweiz. «Wir sehen die tiefen Tarife als unseren Beitrag zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort Zürich», so der CEO. Die EKZ beteiligen ihre Kunden mit einem Bonus und die Gemeinden im Versorgungsgebiet mit freiwilligen Ausgleichsvergütungen am Betriebsergebnis. Im Geschäftsjahr 2014/15 haben die EKZ dafür rund 42 Millionen Franken aufgewendet.

Zuverlässigkeit und mehr erneuerbare Energien Die EKZ möchten in den nächsten fünf Jahren weitere 300 Millionen Franken in erneuerbare Energien investieren. Mit der Beteiligung an einem weiteren ausländischen Windpark und dem Zubau von 14 eigenen Solaranlagen in der Schweiz kamen die EKZ im Berichtsjahr planmässig voran. Ihre Wind- und Solarstromproduktion steigerten sie um knapp 25 Prozent und schlossen rund 450 neue Solaranlagen von Kunden ans Netz an. Neue Geschäftsmodelle für den weiteren Ausbau der Solarenergie starten im laufenden Jahr. Mit einer Netzverfügbarkeit von 99.997 Prozent ist die Versorgungssicherheit weiterhin national und international überdurchschnittlich. Um das Verteilnetz vorausschauend und effizient weiterzuentwickeln, investierten die EKZ im vergangenen Geschäftsjahr 50 Millionen Franken in dessen Ausbau und Unterhalt. So entstand im Berichtsjahr für die Region Zürich-Flughafen ein neues Unterwerk in Rümlang. Das Stromnetz umfasst inzwischen rund 15 000 Kilometer. Pilotprojekten schenkten die EKZ auch im abgelaufenen Geschäftsjahr besondere Aufmerksamkeit. So testeten sie intelligente Systeme für die öffentliche Beleuchtung, die Elektromobilität und das Stromnetz. Die digitalisierte Zukunft der Stromversorgung werden die Kunden der EKZ insbesondere in einer vereinfachten Beziehung zu ihrem Energieversorger spüren. (pd.)

Freitag, 22. Januar 2016

Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden freut sich über erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 Die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden mit Hauptsitz in Merenschwand und Geschäftsstelle in Obfelden kann ein erfreuliches Jahresergebnis 2015 präsentieren. Im schwierigen Tiefzinsumfeld konnten die Erträge deutlich gesteigert werden. Der Bruttogewinn erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 390 000 Franken auf 3,01 Mio. Franken (plus 14,9 %) und der ausgewiesene Jahresgewinn beträgt 436 110 Franken (plus 1,9%). Der Gewinn wird nach der Verzinsung des Genossenschaftskapitals vollumfänglich den offenen Reserven zugewiesen. Dank dem positiven Ergebnis konnten stille Reserven von 1,94 Mio. Franken gebildet werden. Diese betragen damit 29,15 Mio. Franken. Der Eigenmittelzuwachs stärkt das Eigenkapital weiter und erhöht somit die Sicherheit der Bank. So werden die gesetzlichen Vorschriften der Finanzmarktaufsicht Finma bei Weitem übertroffen.

Anhaltend tiefe Hypo-Zinsen «Beim Wohneigentum ist die Nachfrage aufgrund der tiefen Zinsen gross. Vor allem bei der Bevölkerung in Obfelden hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass seit Geschäftsstelleneröffnung im Jahr 2012 vor Ort sämtliche Beratungen angeboten werden. Es kommen nun vermehrt Kunden mit

Bankleitung und Geschäftsstellenleiter. Von links nach rechts: Urs Jenni, Alex Keck, Reto Hübscher und Rafael Jäger. (Bild zvg.) auslaufenden Festhypotheken vorbei und verlangen unsere Offerte. In den meisten Fällen können wir den Kunden von uns und unserem Angebot überzeugen», so der Geschäftsstellenleiter Rafael Jäger. Im Kerngeschäft konnte man weiter zulegen und damit die starke Position im Hypothekargeschäft unterstreichen. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 429,7 Mio. Franken. Während die Kundenausleihungen auf 356,8 Mio. Franken stiegen, nahmen die Kundengelder auf 342,8 Mio. Franken zu. Zudem entwickelte sich das Anla-

gegeschäft trotz anspruchsvollem Börsenumfeld sehr erfreulich, der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte um 21,58 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und trägt massgebend zur Diversifizierung der Erträge bei.

Ski-Tageskarten zum halben Preis Die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden durfte im vergangenen Jahr 168 neue Genossenschafter begrüssen. Die 3722 Mitglieder profitieren wieder von vielen Vergünstigungen und

«Mississippi-Time» mit der Riverboat Stokers Jazz Band Konzert im «Hirschen», Wettswil Eine originelle, vielseitige Old-Time-Jazzband kommt am Samstag, 30. Januar, nach Wettswil: um 20 Uhr im «Hirschen» . In der Formation Riverboat Stokers haben sich bekannte Musiker der Zürcher Jazzszene, die auch schon mit anderen Bands im «Hirschen» aufgetreten sind, gefunden und gegenseitig zu Top-Leistungen angespornt. Entsprechend ist ihr Spielplan für das Jahr 2016 schon gut gefüllt.

In der Formation gibt es für die einzelnen Musiker viele Freiheiten zur Mitgestaltung. Nicht nur Freiheit für Töne, sondern auch Freiheit für Musikinstrumente. Entsprechend steht in ihrer Werbung, dass sie mit sieben Musikern 17 Instrumente auf die Bühne bringen. Im «Hirschen» dürfte es deshalb etwas eng werden. Aber wer Fähigkeiten für musikalische Improvisationskunst besitzt, der wird sich ja sicher auch organisatorisch zu helfen wissen ...

Bekannte Musiker der Zürcher Jazzszene: die Riverboat Stokers Jazz Band. (Bild zvg.)

Aktionen, die Raiffeisen während des ganzen Jahres anbietet. Nun steigt mit dem etwas späten Schneefall auch die Nachfrage nach den beliebten Ski-Tageskarten zum halben Preis. Weitere Informationen sind im MemberPlusPortal unter www.raiffeisen.ch/memberplus ersichtlich.

Es darf damit gerechnet werden, dass viel musikalischer Witz geboten wird. Musik soll Freude machen und erheitern. Tonale Überraschungen verzücken die Besucher und zaubern ihnen ein Lächeln auf die Lippen. Dazu gehört noch ein gutes Essen (ab 18.30 Uhr, Konzertbeginn 20 Uhr) von der speziell für diesen Anlass zusammengestellten Speisekarte. (pd.) Samstag, 30. Januar, 20 Uhr, «Hirschen», Wettswil. Reservieren bei Wirtin Brigitte Gubler, 044 700 01 28.

Generalversammlung in Obfelden Die Generalversammlung findet dieses Jahr am Freitag, 18. März, in Obfelden statt. Die Mitglieder werden persönlich eingeladen. (pd.)

Fasnachtsumzug mit über 1000 Mitwirkenden Rund 600 Schulkinder plus Guggen, Fuss- und Wagengruppen aus der ganzen Schweiz werden am Samstag, 30. Januar, die Dietiker Strassen in ein fasnächtliches Spektakel verwandeln. Gespannt sein darf man nebst den 30 Kindergruppen und den sieben engagierten regionalen Guggenmusiken auf die Glaibasler Schränz-Brieder aus Basel, Gugelfuer Gersau sowie die Näbelgeischter aus Jonen. Traditionelle Brauchtumsgruppen, wie die Nüsslergesellschaft Brunnen-Ingenbohl und die Rossbärg-Häxe aus Goldau werden die schweizerische Vielfalt der Fasnacht aufzeigen. Wagenbaugruppen wie die Höllegilde, Nöfa Saba, Wagewörger und Chuestallfäger dürfen auch nicht fehlen. Nach dem Umzug steigt in der Stadthalle die Kinder-Fasnachtsparty mit der bestbekannten Kinderanimateurin Wendolina: Clownerie, Zauberei, Polonaise und zum Schluss eine riesige Konfettischlacht werden die kleinen Fasnächtler sowie auch die Grossen beflügeln. Die volle GuggenPower gibt es ab 18 Uhr mit den drei Gastguggen: Vollen Einsatz werden die Nidbergschrinzer aus Mels geben, die mit 50 Personen vom Heidiland her anreisen. Am abendlichen Hudi-Ball ist volles fasnächliches Treiben angesagt, dies mit der Partyband Wirbelwind und DJ Reto Käser. Guggenmusik, Festwirtschaft, Bar, ShotBar, Hudi-Stube und eine attraktive Hudle-Verlosig werden die Stadthalle in ein fasnächtliches Tollhaus verwandeln. Eintritt ab 16 Jahren. Weiteres unter www.hudiball.ch. Organisiert wird die Veranstaltung von den Guggi-Häxe und den «luschtige Dietiker». (pd.)


Veranstaltungen

Landfrauen tagen in Hedingen Alljährlich im Januar, diesmal am Dienstag, 26. Januar, tagen die Landfrauen des Bezirks Affoltern. Dieser Anlass findet wieder im Saal vom Restaurant Krone in Hedingen statt. Um 13.30 Uhr beginnt der Nachmittag mit der Begrüssung der Präsidentin Daniela Stübi, dann folgen der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr sowie einige Informationen zum neuen Landfrauenjahr. Zudem wird die Präsidentin wieder einige Neumitglieder willkommen heissen. Anschliessend wird der ehemalige Tierarzt von Birmensdorf, Dr. med. vet. Jakob Kaufmann aus seinem reichhaltigen Berufsleben erzählen und aus seinem Buch «Gelebte Zeiten» vorlesen. Die Landfrauen können gespannt sein, was er in seiner Praxis und auf den Bauernhöfen erlebt hat. Auch der beliebte Päcklimärt findet wieder statt, dessen Erlös der ländlichen Familienhilfe des Kantons Zürich überwiesen wird. Die von den Landfrauen mitgebrachten, gespendeten Päckli werden am späteren Nachmittag an die anwesenden Frauen für fünf Franken verkauft. Bei feinen Torten, Getränken und in fröhlicher Stimmung geht die Tagung zu Ende. Alle Landfrauen vom Bezirk Affoltern sind herzlich eingeladen. (MüH)

«Die Zukunft pflanzen» Die Gruppe Welt Oberamt lädt zur Filmvorführung. Am Freitag, 29. Januar, um 20.15 Uhr, in der reformierten Kirche Rifferswil. Wie lässt sich die Welt ernähren? Nahrung ist das grundlegendste menschliche Bedürfnis zum Überleben. Dennoch geht durchschnittlich eine von acht Personen weltweit hungrig zu Bett. Verschiedene Studien zeigen auf, dass die kleinbäuerliche Landwirtschaft weltweit bereits jetzt 70 % der Menschen ernähren kann. Zum Welternährungstag 2012 erschien der Dokumentarfilm «Die Zukunft pflanzen – Bio für 9 Milliarden». Hier liefert die Autorin und Regisseurin Marie-Monique Robin eine optimistische Untersuchung darüber, wie der weltweiten Lebensmittelkrise Abhilfe zu verschaffen wäre: anhand von Beispielen aus Mexiko, Japan, Malawi, Kenia, Senegal, den USA und mehreren europäischen Ländern veranschaulicht sie, dass ökologische Landwirtschaft, die umweltgerecht und ressourcenschonend verfährt, nicht nur möglich, sondern auch ertragreicher ist als die konventionelle. Der UN-Sondergesandte für Recht auf Ernährung 2008 bis 2014, Olivier de Schutter, führt in die Dokumentation ein: «Zu den grössten Hindernissen beim Umgang mit biologischer Landwirtschaft zählt das enorme wirtschaftliche Interesse an der Aufrechterhaltung des derzeitigen Systems. Den Unternehmen der Chemieindustrie ist nicht daran gelegen, dass die Landwirte lernen, wie sie ohne ihre Produkte auskommen.» Der Film ist ein hoffnungsvolles Zeichen, dass eine Welt ohne Hunger möglich wäre. Die Gruppe Welt Oberamt befasst sich neu mit dem Thema Ernährung und versucht dabei, über die Grenzen des Oberamtes hinauszuschauen und weltweite Zusammenhänge aufzuzeigen. (vs)

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Mitreissende Rhythmen und Melodien zum Träumen Abwechslungsreiches Aoba-Jahreskonzert in Affoltern Am traditionellen Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern genoss das Publikum konzertante Musik verschiedenster Stilrichtungen. Es war eine erfolgreiche Premiere für den neuen Dirigenten, René Glauser. ................................................... von marianne voss Der Konzertabend des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern (Aoba) am vergangenen Samstag im Kasinosaal Affoltern war kurzweilig und ein musikalischer Genuss. Das abwechslungsreich gestaltete Programm bot eine breite Vielfalt von Stilrichtungen und beinhaltete Auftritte verschiedener Formationen. Den Auftakt machte das Ensemble der Musikschule Knonauer Amt unter der Leitung von Michèle Weiss. Die Jugendlichen begeisterten das Publikum mit fröhlichen, lüpfigen Melodien und modernen Rhythmen. Anschliessend präsentierte das Aoba konzertante Musik auf hohem Niveau – wie man es von dem erfolg-

Das Aoba unter der Leitung von René Glauser begeisterte die Gäste mit einem abwechslungsreichen Programm. (Bilder Marianne Voss) reichen Orchester kennt und doch jedes Mal wieder überrascht ist. Die Musikerinnen und Musiker spielten virtuos, präzis und interpretierten die Werke mit differenzierter Dynamik und gekonnten Solopartien. Besondere Höhepunkte waren unter anderem die Werziade I von Fritz Dobler und das Medley mit bekannten

Klängen aus der West Side Story. «Es sind Melodien zum Träumen oder auch zum Traurigsein», erklärte die kompetente und charmante Moderatorin, Sidonia Bär. Die Musik – einmal melancholisch, dann wieder schwungvoll im Dreivierteltakt oder höchst dramatisch – berührte die Gäste im Saal und

«Eine schöne Herausforderung» Vor einem Jahr hat Ruedi Marty nach über 30 Jahren den Taktstock an seinen Nachfolger übergeben. Der neue Dirigent, René Glauser, berichtet kurz, wie er zum Aoba kam und was er bis jetzt erlebt hat mit dem Orchester.

Über den Tellerrand blicken. (Bild zvg.)

Freitag, 22. Januar 2016

Eidgenössischen Harmonika- und Akkordeon-Musikverband das Dirigentenstudium absolviert und abgeschlossen.

«Anzeiger»: René Glauser, wie sind Sie zum Aoba gekommen? René Glauser: Es war umgekehrt. Das Aoba ist zu mir gekommen. Ich wurde angefragt und nahm diese schöne Herausforderung mit dem erfolgreichen Orchester gerne an.

Wie haben Sie und das Aoba dieses erste Jahr zusammen erlebt? Es war natürlich für alle eine grosse Umstellung mit viel Neuem. Wir mussten uns aneinander gewöhnen. Aber ich muss schon sagen, mit diesem Orchester ist sehr viel möglich. Und sie sind für dieses Konzert voll in die Hosen gestiegen und haben grossen Einsatz gezeigt.

Sie dirigieren zudem die Akkordeonorchester Schwamendingen. Ja, ich wohne auch in Schwamendingen und leite diese Orchester seit 1999. Ich spiele selber seit 50 Jahren Akkordeon und habe beim

Welches Werk war die grösste Herausforderung? Ich würde sagen, es waren zwei: die West Side Story und die Werziade. Mit Letzterem würde ich mit dem Aoba gerne im Sommer am Eidgenös-

Der neue Dirigent, René Glauser, nach dem erfolgreichen Konzert. sischen Akkordeon-Musikfest in Disentis teilnehmen. Ob wir hingehen, muss noch definitiv entschieden werden. Interview: Marianne Voss

nahm sie hinein in den Verlauf der Geschichte.

Unterhaltung und Genuss Nach der Pause trat das Trio «Holzig und Scharf» auf. Die drei jungen Martys (Christian, Raphael und Cousin Silvan) rissen das Publikum mit ihren Akkordeon-Vorträgen fast von den Stühlen. Aufgestellt und engagiert traten sie auf und entlockten ihren Instrumenten ohne Noten schwungvolle, moderne oder auch volkstümliche Klänge. Den Genuss für Augen und Ohren belohnten die Anwesenden im Saal mit grossem Applaus. Warum das Trio «Holzig und Scharf» heisst, fragte sich auch die Moderatorin. Die jungen Herren seien doch eher knackig. Die Erklärung: «Bei der Suche nach einem Namen habe es zum Essen Kohlräbli gegeben, und die seien eben holzig und scharf gewesen.» Zur Abrundung des Abends trug das Aoba mehrere bekannte und unterhaltsame Stücke vor, wie ein Medley aus italienischen Pop-Hits oder «Take the A-Train» von Billy Strayhorn. Danach konnten sich die Musikanten ausruhen und am gelungenen Konzert freuen. Für die Tanzbegeisterten spielte das Duo Galaxis auf und um die Hungrigen oder Durstigen kümmerten sich die Frauen der Damenriege Obfelden mit Speisen, Getränken und einem grossen Kuchenbüffet.

In zehn Jahren kein Benzin mehr? Ein spannender Abend zu Energie, Globalisierung und Wirtschaft in Affoltern Die meisten machen sich keine Gedanken, woher unsere Energie kommt. Das Benzin an der Zapfsäule ist so günstig wie schon lange nicht mehr. Rohöl ist ja im Überfluss vorhanden. Sonst wäre ja auch die Marktregel von Angebot und Nachfrage falsch. Wie lange es noch Öl gibt und zu welchem Preis, da streiten sich schon seit Jahrzehnten Mutter Geologie und Vater Ökonomie. Es wird laufend von gigantischen Funden gesprochen. Neue Fördermethoden versprechen uns, dass dieser Rohstoff eigentlich nie ausgeht. Vater Ökonomie meint, solange ein Preis bezahlt wird, kann jeder Rohstoff ausgebeutet werden und dies geht mindestens noch bis Ende dieses Jahrhunderts so weiter. An manchen Diskussionsrunden fällt zudem immer wieder auf, mit welcher Technikgläubigkeit Fachleute und Laien gleichermassen davon überzeugt sind, dass die Versorgung mit Energie auf unbestimmte Zeit möglich ist. Die dafür notwendigen technologischen Durchbrüche werden als selbstverständlich angesehen. Auch der sogenannte Peak Oil sei nicht eingetroffen, wie notorische Nörgler und Pessimisten uns dauernd eingeredet hätten.

Erdölzeitalter in der Schweiz: jähes Ende um das Jahr 2025? Nun gesellt sich aber ihr kleiner Sohn «ERoEI» zur Diskussion von Mutter Geologie und Vater Ökonomie und fragt, wenn ich mehr Energie zum buddeln brauche, als nachher rauskommt – wie viel Sinn macht dann die Übung überhaupt noch? Eine berechtige Frage. Zu Anfangszeiten der Ölförderung brauchte man eine Einheit Öl, um 100 Einheiten herauszuholen. Seitdem ist das Verhältnis kontinuierlich gefallen und wird heute auf etwa zehn bis 20 geschätzt. Im Bereich Schieferöl ist die Rendite noch schlechter, sie liegt beim amerikanischen Schieferöl und Gas bei gerade mal zwei. Nun, daran haben Mutter Geologie und Vater Ökonomie gar nicht gedacht und dass ihr Sohn ERoEI (Energy Return on Energy Invested) eine solch peinliche Frage stellt, gefällt ihnen gar nicht. Die Physik lässt sich einfach nicht überlisten. Mit keiner Statistik. «Es gibt keinen Sinn Erdöl zu fördern, zu dessen Förderung mehr Energie aufgewendet werden muss, als die Quelle hergibt. So gibt es Erdölvorkommen, die zwar vorhanden sind und deren Lage bekannt ist, die aber aufgrund ihres ERoEI nie, das heisst zu keinem Preis gefördert werden können», schreibt François Cellier.

«Mich persönlich würde es sehr erstaunen, wenn die Schweiz 2035 noch einen Tropfen Erdöl erhalten wird und ich wäre nicht sonderlich verblüfft, wenn das Erdölzeitalter in der Schweiz um das Jahr 2025 herum ein jähes Ende fände.»

Warum das Erdöl zurzeit so günstig? Viele wenden aber sofort ein, dass wir Schweizer als reiches Land uns die Ressourcen jederzeit erkaufen können. An diese Wahrscheinlichkeit glaubt Prof. Dr. François E. Cellier von der ETH Zürich eher weniger. Wer das Erdöl bekommt, hängt weniger von der Stärke der Finanzkraft ab, sondern eher von der Stärke der Kanonen. Zudem ist er der Meinung, dass die Annahme des Bundesamts für Energie falsch sei, dass Erdöl weiter «gerecht» verteilt werde: «Die Erdölländer werden voraussichtlich ihren eigenen Bedarf zuerst vollumfänglich selber decken, bevor sie an den Export denken.» Kommt hinzu, dass der Peak Oil in der konventionellen Förderung tatsächlich den Höhepunkt 2006 hatte. Idee des Anlasses ist es, den Interessierten Prof. Dr. François E. Cellier und sein Anfang 2015 erschienenes Buch «Zwischen Ressourcenverknappung und Versorgungssicherheit – Zur

Zukunft der schweizerischen Energieversorgung» vorzustellen.

Lösungsmöglichkeiten aufzeigen Dieser spannende Vortrag geht unter anderem der Frage nach, warum das Erdöl zurzeit so günstig ist. Warum sind Atomstrom, Erdgas und Kohle keine Alternative? Ausserdem weist er auf das Thema «Peak Everything» hin: Nicht nur die fossilen Energien, sondern auch Erze, insbesondere das für die Landwirtschaft wichtige Phosphor, aber auch Wasser werden uns ausgehen. Interessant auch das Thema Globalisierung und Wirtschaft. Es sollen allerdings nicht nur die «Problemfelder» diskutiert, sondern auch Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Darum sind alle eingeladen und willkommen, ihre Ideen einzubringen. Was lässt sich in Affoltern verbessern? Wo müssen Ansatzpunkte geschaffen werden? Hat das Säuliamt einen Plan B? Dies und viel mehr verspricht dieser anregende Abend. Es lohnt sich also, dabei zu sein. Es geht um unsere Zukunft. Michael Bommel Grünliberale Affoltern a.A. Freitag, 29. Januar, 20 Uhr, Ulmensaal der reformierten Kirche Affoltern.


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Veranstaltungen

Freitag, 22. Januar 2016

agenda

Freitag, 22. Januar

Gemeinsames Kino-Erlebnis

Affoltern am Albis

Begleitete Kinder- und Familienfilmreihe in Zug

20.00: Chränzli mit Theater des Jodlerklubs Affoltern am Albis. 1. Teil Jodlerkonzert, 2. Teil Theater: «Älplerläbe» Schwank in 3 Akten. Türöffnung 18.30 Uhr. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: «The Phantom of the Apéro» ein poetisches Häppli-ning aus Kabarett, Slam Poetry und Musik. Wort: Kilian Ziegler, Tasten: Samuel Blatter. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Samstag, 23. Januar Affoltern am Albis 17.00: «Gitarrissimo» Gemeinsames Konzert der Gitarrenlehrkräfte mit Schülern und Schülerinnen. Musikschule Knonauer Amt. Breitenstr. 16. 20.00: Chränzli mit Theater des Jodlerklubs Affoltern am Albis. 1. Teil Jodlerkonzert, 2. Teil Theater: «Älplerläbe» Schwank in 3 Akten. Türöffnung 18.30 Uhr. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten 18.00: Multimediashow «In neun Monaten um die Welt». Familie Höhns Weltreise in Bild und Klang. Schulhaus Schachenmatten IV, Singsaal. 20.00: Theaterverein Bonstetten Premiere «Det äne am Bergli». Musikalisches Lustspiel von Miranda Goedhart. Vorverkauf in allen Poststellen, auf www.ticketino.ch oder www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2. 20.00: Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern «Maskentreiben» mit Werken von L.v. Beethoven, W.A. Mozart, E. Chabrier und G. Fauvré. Solist: Misch Greull, Horn. Leitung: Hugo Bollschweiler. Kirche Jesu Christi HLT. Heumattstrasse 2.

Mettmenstetten 20.15: «Bi eus z’Mättmistette» präsentiert: Nina Dimitri und Silvana Gargiulo mit «Buon Appetito». Abendkasse ab 19.30 Uhr. Reservierung: 044 767 02 01. Restaurant Weisses Rössli (Rösslisaal).

Ottenbach 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar, Rickenbach 3.

Rifferswil 13.30/19.45: Chränzli des Gesangsvereins Rifferswil. «Die Million im Ehebett». Lustspiel in drei Akten. Türöffnung 13/18.45 Uhr. Gesang, Quiz, Tombola, Bar ab 22.30 Uhr, Essen von 19.00 bis 19.45 Uhr. Reservierung für Abendvorstellungen: bei Fam. A. Heimann 044 764 10 05 (von 19 bis 21 Uhr) oder www.gesangsverein-rifferswil.ch. Mehrzweckhalle.

Altersgerechte Einführungen Für die Kleinsten folgt am 21. Februar der erste Kinofilm von «Molly Monster» auf Schweizerdeutsch. Darin muss sich die kleine Molly Monster darauf vorbereiten, dass sie ein Geschwister

Jodlerkonzert, 2. Teil Theater: «Älplerläbe» Schwank in 3 Akten. Türöffnung 11.45 Uhr. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Martin Herler, Michael Ball, Nathalie Polke, Barbara Ph. Schnetzler. Malerei, Skulpturen und Plastiken. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hausen am Albis 17.00: Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern «Maskentreiben» mit Werken von L.v. Beethoven, W.A. Mozart, E. Chabrier und G. Fauvré. Solist: Misch Greull, Horn. Leitung: Hugo Bollschweiler. Katholische Kirche.

10.00: Im Rahmen von «Mättmi900»: Gottesdienst mit Duo «Zanni und Mr. Blues» mit Gianni Bertossa und René Edmond Lutz. Reformierte Kirche.

Montag, 25. Januar Stallikon 15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» Regina Meier (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Dienstag, 26. Januar Affoltern am Albis

Sonntag, 24. Januar Affoltern am Albis 13.00: Musikschule Knonauer Amt: Klavierfestival - ein Konzert von Schülerinnen und Schülern von diversen Lehrern der MSKA. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 13.30: Chränzli mit Theater des Jodlerklubs Affoltern am Albis. 1. Teil

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Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Martin Herler, Michael Ball, Nathalie Polke, Barbara Ph. Schnetzler. Malerei, Skulpturen und Plastiken. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 14. Februar. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr.

Stallikon «Belle & Sebastian»: Drama um die Freundschaft eines Jungen mit einem Hund während der deutschen Besetzung in den französischen Alpen. (Bild zvg.) bekommt. Die älteren Kinder kommen dann beim 3D-Animationsfilm «Zoomania» von Disney um einen tricksenden Fuchs und eine Hasenpolizistin auf ihre Kosten! Vor dem Film vermitteln jeweils lokale Filmschaffende den jungen Zuschauern altersgerechte Hintergrund-

tungsunternehmens. Bücher Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10A.

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: Vorstellung des Buches «Die Bestatterinnen» mit den Autorinnen Karin Koch Sager und Doris Hochstrasser-Koch. Eine bewegte Familiengeschichte und Erzählungen aus dem Alltag eines Bestat-

informationen, damit diese den jeweiligen Film bewusster erleben. (pd.) «Belle & Sebastian», Sonntag, 24. Januar, Einführung von Oswald Iten; «Molly Monster», Sonntag, 21. Februar, Einführung von Antshi von Moos; «Zoomania», 6. März, Einführung von Oswald Iten.

06.45: Anspruchsvolle Wanderung: Arbon-Horn-Mörschwil-Kronbühl-St. Gallen. Wanderzeit ca.4¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Hedingen

Hausen am Albis

13.30: Landfrauentagung Bezirk Affoltern. Nebst Vereinsgeschäften Päcklimärt und Geschichten aus der ehemaligen Tierarztpraxis von Dr. Jakob Kaufmann. Restaurant Krone.

09.00-10.00: Everdance: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Parrtner nötig - nur Freude an Musik, Bewegung und Neugierde. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Bonstetten

Mittwoch, 27. Januar 12.45: «Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45/14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30/14.35 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.30: Vortrag «Vom Drehbuch zum Kino» von Andy Attenhofer, Filme

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Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «50 Jahre Bibi Stallikon» mit Werken von Marghi Boeschenstein, Sandra Canonica, Doris Ess, Esti Frei, Michaela Temperli und Katrin Zuzáková. Mo/Mi/Do/Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 1. Februar.

Jeweils um 14.30 Uhr, Kino Seehof.

macher. Eine Veranstaltung der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern. Spital-Mehrzweckraum, Haus Rigi, 1. OG. Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: «Mundart! Gibt zu reden». Audiovisuelle Archivperlen rund ums Thema Dialekt. Bar & Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Affoltern am Albis Mettmenstetten

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Internationale schriftliche Auktion von Lithografien und Gemälden «Internationale Kunst». Fr, 13-18.30, Sa, 10-16 Uhr. Bis 30. Januar.

Weil Kinderfilme heute jederzeit verfügbar sind, hebt sich der Kinobesuch vor allem durch das gemeinsame emotionale Erlebnis vom heimischen Filmkonsum ab. Aus diesem Grund bieten die Zuger Kinos in Zusammenarbeit mit Raiffeisen eine begleitete Filmreihe an, zu der auch Eltern herzlich willkommen sind. Zum Auftakt der aktuellen Saison kommt die französische Familienfilmperle «Belle & Sebastian» am 24. Januar noch einmal zurück auf die grosse Leinwand – kurz vor dem Kinostart der Fortsetzung. Dieser herzerwärmende Film voller atemberaubender Naturaufnahmen der französischen Alpen begeisterte im Welschland vor zwei Jahren nicht nur die Kinder.

Ausstellungen

rung: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 11.15: Mittagstisch. Fr. 17.- An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, Tel. 044 761 09 88. Organisation: Ortsvertretung Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Melch Däniker Trio». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 07.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Bischofszell Nord-Kradolf-Bürglen TG. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosemarie Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Donnerstag, 28. Januar

Obfelden

Aeugstertal 20.30: Simon Libsig in «Leichtes Kribbeln» - eine Spoken-WordLesung. Essen um 19 Uhr. Reservie-

20.00: Kultur Obfelden präsentiert: «Knacknuss» von Karim Slama, einem Westschweizer Kabarettisten. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.


Veranstaltungen

Freitag, 22. Januar 2016

Schweizer Tradition trifft auf Rock Jahreskonzert des Musikvereins Harmonie Hausen

Grosse Premiere am Jahreskonzert 2015: Der Musikverein Hausen mit Streicher-Ensemble als «Sinfonie-Blasorchester». Diesmal wirds rockiger. (Bild zvg.)

Nach dem imposanten SinfonieBlasorchester im letzten Jahr folgt am diesjährigen Jahreskonzert eine Kombination mit Rockinstrumenten und Gesang in einer gelungenen Mischung aus Schweizer Tradition und Rock. Unter dem Motto «Swiss goes Rock» hat der Musikverein Harmonie Hausen a.A. ein weiteres aussergewöhnliches Konzert vorbereitet: bekannte Schweizer Titel gemischt mit rockigem Sound. An diesem Jahreskonzert wird der Orchesterklang mit Rock-Instrumenten wie E-Gitarre, E-Bass und Keyboard ergänzt und auch der Ge-

sang in den einfühlsamen Rock-Balladen wird nicht fehlen. Das abwechslungsreiche Konzert wird durch einen Schweizer Opern-Klassiker «Wilhelm Tell Ouvertüre» abgerundet und bietet für jeden Geschmack das Richtige. Dabei verspricht die Kombination von Blasmusik mit Rockinstrumenten und Gesang ein weiterer Höhepunkt zu werden, welcher nicht verpasst werden sollte. Der Eintritt ist frei, der Musikverein freut sich jedoch über einen Beitrag in den Kollektentopf. An der Nachmittagsvorstellung führt der Verein für seine kleinen und grossen Gäste eine Tombola mit Super-Preisen durch. Zudem lädt ein grosses Kuchenbuffet zum gemütlichen Zusammensein ein und es lockt

der zweite Auftritt der «Beginners Band».

Gratis-Heimfahrservice An den beiden Abendvorstellungen besteht die Möglichkeit, sich bereits vor dem Konzert zu verpflegen. Ab 18.30 Uhr kann bei der Küchenmannschaft ein kulinarisches Menü bestellt werden! Essensbestellungen ab 19.30 Uhr können erst in der Pause serviert werden. Für alle «Ratefreudigen» bietet sich in der Pause Gelegenheit, am Wettbewerb mitzumachen und mit einer guten Schätzung und ein bisschen Glück einen der grossartigen Preise zu gewinnen. Nach dem Konzert spielt das «Duo Galaxis» zum Tanz

auf. Nach dem Tanz empfiehlt sich die «Höckler-Bar» für einen gemütlichen Drink und angeregte Gespräche. Diese ist an beiden Abendvorstellungen bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Damit niemand in einer gemütlichen Runde auf ein gutes Glas Wein oder einen Drink an der Bar verzichten muss, bietet der Musikverein einen Gratis-Heimfahrservice im Raum Säuliamt an.

Schwerpunkt auf Unterhaltungsmusik Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen Am 30. und 31. Januar findet im Schachensaal Hedingen das Jahreskonzert des Musikvereins statt. Unter der musikalischen Leitung von Jürgen Röhrig sind viele ansprechende Stücke einstudiert worden. Das abwechslungsreiche Programm mit Schwerpunkt auf Unterhaltungsmusik wird eröffnet von «Heart in Motion», einer Komposition von Satoshi Yagisawa. In diesem Werk wird eine glanzvolle Fanfare zunächst in eine schwungvolle Melodie übergeleitet, die dann in einen warmen Choral mündet. Als zweites Stück präsentiert der MV Hedingen das Konzertwerk «Flight» von Benjamin Yeo. Mit diesem Stück nimmt der Musikverein im Juni 2016 am Eidgenössischen Musikfest in Montreux teil. Es beschreibt auf musikalische Art und Weise die Flugerfahrungen eines jungen Piloten. Die Maschine ist noch am Boden und wartet darauf, dass die Motoren angeworfen werden. Allmählich werden die Windgeräusche vom Surren und Knattern übertönt. Kurz danach hebt das Flugzeug ab. Es folgt eine Reise über Wälder, Felder und Seen – vorbei an impo-

santen Bergen. Plötzlich treten Turbulenzen auf; ein Sturm kündigt sich an. Kann der Pilot die Maschine noch rechtzeitig landen? Nach diesem nervenaufreibenden Erlebnis folgen weniger hektische Stücke. Das Trompetenregister wird in «Bugler’s Holiday» von Leroy Anderson in den Mittelpunkt gestellt. Kurz darauf dürfen auch die Posaunen ihr Können unter Beweis stellen. «Lassus Trombone» – komponiert von Henry Fillmore – wurde von Loras Schissel überaus unterhaltsam arrangiert. Mit «Dr Sidi Abdel Assar vo El Hama» wird anschliessend ein bekanntes Lied von Mani Matter angespielt. Das Arrangement für Blasmusik stammt von Mario Bürki. Der Musikverein Hedingen freut sich auf ein gelungenes Konzert und viel Publikum. Wie immer erwartet die Besucher am Samstag vor dem Konzert ein feines Abendessen und am Sonntag ein unwiderstehliches Kuchenbuffet. (pd.)

Bald ertönt aus allen Ecken Guggenmusik. So auch in Affoltern, denn auch dieses Jahr veranstaltet das Familienzentrum die allseits beliebte Kinderfasnacht. Am 30. Januar kann man es von 14.30 Uhr bis 17 Uhr im Mehrzweckgebäude an der Bühlstrasse in Affoltern krachen lassen. Im farbenfroh dekorierten Partyraum erwartet die Kinder ein tolles Programm. Clown Capitano mit Unterstützung von Clown Kiko führen durch die Veranstaltung, fesseln die Kinder mit kleinen Tricks und Shows, formen Ballone und sorgen mit kleinen Zaubereien für Lacher und gute Laune. Kinder und auch Erwachsene können sich beim Schminken gratis verwandeln lassen. Konfetti werden selbstverständlich nicht fehlen. Während sich die Kinder mit den Clowns amüsieren und das Tanzbein schwingen, können sich die Eltern an leckeren Kuchen und Getränken erfrischen. Für 10 Franken pro Person, oder 30 pro Familie ist man für einen unvergesslichen Nachmittag mit dabei. Ab 16.30 Uhr sorgen die Säuligugger draussen vor der Mehrzweckhalle für einen fetzigen Abschluss. (mf) Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Freitag, 5., und Samstag, 6. Februar, jeweils 20 Uhr. Platz reservieren unter www.mvhausen.ch oder Tel. 079 753 99 76 am Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. Januar, und Dienstag, 2. Februar, jeweils von 19 bis 21 Uhr. Reservierte Billette müssen bis 19.30 Uhr an der Abendkasse abgeholt werden.

Nina Dimitri und Silvana Gargiulo kommen

Der MV Hedingen hat wieder viele ansprechende Stücke einstudiert. (Archivbild)

Kinderfasnacht mit Säuliguggern

Jahreskonzert am Samstag, 30. Januar, um 14 Uhr,

Ein wunderbarer, komischer Abend «Buon Appetito», ein Restaurant mit einer mehrsprachigen Geschäftsführerin, einer italienischen Köchin, einem fünfgängigen Menü und ebenso vielen und mehr Liedern. Die Sprachprobleme, die verschiedenen kulinarischen Kulturen als Grundlage eines wunderbaren, komischen Abends. Nina Dimitri und Silvana Gargiulo sind seit 2009 gemeinsam mit grossem Erfolg mit «Concerto Rumoristico» unterwegs. Im Januar 2014 feierten sie mit ihrem Stück «Buon Appetito» Premiere. Einmal mehr gelingt es den beiden, das Publikum mit ihrer Komik, Musik und ihren «Speisen» reichhaltig zu beschenken.

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Es lockt ein berührender Abend mit zwei sehr präsenten Frauen. Für die Besucher, die vor der Veranstaltung im Restaurant Rössli ein gemütliches Nachtessen geniessen möchten, werden im Theatersaal Sitzplätze reserviert. Erich Neuenschwander, «bi eus z Mättmistette» «Buon Appetito» am Samstag, 23. Januar, 20.15 Uhr, Bühne im Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstr. 1, Mettmenstetten. Eintritt: 35 (Legi/AHV: 30) Franken. Reservieren: Restaurant Rössli, 044 767 02 01. Abendkasse ab 19.30 Uhr. Spiel: Nina Dimitri und Silvana Gargiulo; Regie: Ueli Bichsel. Mehr Infos unter www.ninadimitri.ch oder www.bieus.ch.

Konzerte am Samstag, 30. Januar, um 20 Uhr (Türöffnung und Abendessen ab 18.30 Uhr) und

Kabarettist Thomas C. Breuer. (Bild zvg.)

«Alles muss Rausch» KulturAffoltern präsentiert am Freitag, 29. Januar, um 20.15 Uhr in der Galerie Märtplatz den Kabarettisten Thomas C. Breuer mit seinem Soloprogramm «Kabarett Sauvignon». Tatsächlich – dem Thema Wein lassen sich immer wieder neue Facetten abgewinnen. Der Jahrgang 2015 präsentiert ein neues Programm mit eigenen Texten zum Schmunzeln und Mitdenken von Thomas C. Breuer. Er schaut ganz tief ins Glas der Eidgenossen. Auch genau über den Tellerrand, der verbindenden Grenze, der gemeinsamen Sprache: nämlich Englisch. Er lotet die gemeinsamen Themen aus, schaut hin, öffnet so manches Fläschchen, steckt seine Nase rein, und gibt seine Bewertung ab, die sicher ausgegoren ist. Eine Fahrt ins Blaue zwischen Vollernter und Leergut, zwischen Schöngeist und Flaschengeist, über Weinherrlichkeit, Weinehrlichkeit und Weinerlichkeit (letzteres eingeschränkt). Breuer unternimmt natürlich auch Streifzüge in benachbarte alkoholische Regionen – alles muss Rausch! – und leuchtet das Verhältnis zwischen Alkohol, Politik und Kirche neu aus. Stellenweise mit Liedern, sicher aber mit Trost, Geselligkeit, Nächstenliebe (in vino caritas) sowie – nicht zu vergessen – Gesundheit (in vino sanitas). Gedankenbeschwipst amüsiert, geniesst der Besucher ein Programm zum Wohlsein – spritzig und trocken zugleich. (KA)

am Sonntag, 31. Januar, um 15 Uhr (Türöffnung Reservieren: www.kulturaffoltern.ch, Vorverkauf:

um 14.30 Uhr) im Schachensaal Hedingen. Weitere Infos unter www.mvhedingen.ch

Nina Dimitri (rechts) und Silvana Gargiulo wünschen «Buon Appetito». (Bild zvg.)

Buchhandlung Scheidegger, 044 762 42 42.


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Sport

Freitag, 22. Januar 2016

140 Nachwuchs-Skifahrer auf der Piste Sehr gute Beteiligung am Kinderskirennen der Renngruppe Albis in Brunni-Alpthal Vergangenen Samstag richtete die Renngruppe Albis, Untersektion des Skiclubs Hausen, in Brunni-Alpthal das 5. und 6. Voitsportrace für Kinder der Altersklassen U11 und U9 aus. Gerade noch rechtzeitig erlöste Frau Holle das Organisationskomittee, so dass 140 Kinder das Combirace absolvieren konnten. Nachdem sich das Skigebiet BrunniHaggenegg bis in den Januar hinein lange Zeit als «grüne Wiese» präsentiert hatte, ermöglichten ergiebige Schneefälle in der Vorwoche und der unermüdliche Einsatz des Pistenteams der Skilifte Brunni-Haggenegg die Durchführung. Die insgesamt 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten zwei technisch abwechslungsreiche Rennläufe mit Elementen aus Riesenslalom und Slalom. In der Kategorie Mädchen U9 gingen die jüngsten Nachwuchstalente an den Start. In beiden Rennen sicherte sich Nila Bosshart (Jg. 2007, Richterswil-Samstagern) den Sieg. Für die Renngruppe Albis sorgten Ladina Eschle (Jg. 2007) mit den Plätzen 5 und 6 und Sille Krause (Jg. 2008) mit den Plätzen 9 und 8 für gute Platzierungen. Ebenfalls für die Renngruppe Albis ging Emma Dugar (Jg. 2010) auf die

Ladina Eschle (Jg. 2007) holte sich die Plätze 5 und 6. (Bilder zvg.)

Alon von Schulthess lässt sich feiern.

Piste – mit Platz 17 im ersten Rennen absolvierte die jüngste Teilnehmerin den Parcours mit Bravour. Bei den jüngsten Knaben der Kategorie U9 gingen die Laufsiege an Nils Iten (Jg. 2007, Unterägeri) sowie an Elia Bürgler (Jg. 2007, Schwyz). Für die Renngruppe Albis erzielten hier Andrin Mainberger (Jg. 2007) mit Rang 14 im 2. Lauf und Thomas Grimshaw mit Platz 17. im 1. Lauf die besten Platzierungen.

Luana Bösch (Jg. 2005, Engelberg) in beiden Läufen die schnellste Fahrt und konnte die Tagesbestzeiten für sich verbuchen. Für die Renngruppe Albis klassierte sich Anna Krause (Jg. 2006) im stark besetzten Feld auf den Rängen 13 und 9, Liana Dalbosco (ebenfalls Jg. 2006) belegte die Ränge 14 und 13. Bei den Knaben U11 gingen mit Alon von Schulthess und Gil Bodmer gleich zwei Rennfahrer der RG Albis

Alon von Schulthess mit Bestzeit Während bei den jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zumeist der Spass im Vordergrund stand, wurde in den Kategorien U11 um Zehntelsekunden gekämpft. Während der erste Teil des Rennparcours in flachem Gelände gute Fähigkeiten beim Gleiten erforderte, hatte der steile Zielhang einige Schwierigkeiten zu bieten. Bei den Mädchen der Kategorie U11 zeigte

mit grossen Erwartungen an den Start. Im ersten Lauf wurden jedoch beide vom Rennfahrerschicksal ereilt: Alon schied nach einem Fahrfehler aus, für Gil reichte es nach einem Fahrfehler nur für Rang 17. Der Sieg ging somit an Silvan Fuchs (Drusberg, Jg. 2005). Im zweiten Lauf jedoch zeigte Alon von Schulthess eine fehlerfreie, couragierte Fahrt und erzielte in 1:07,21 eine sehr gute Zeit, die knapp für den Rennsieg ausreichte. Mit dem Anlass zufrieden zeigte sich OK-Präsident Mario Dugar. «Trotz widriger Wetterbedingungen mit starkem Schneefall konnten wir beide Rennläufe unter fairen Bedingungen durchführen. Mit der Beteiligung von über 140 Kindern können wir sehr zufrieden sein.» Renngruppenleiter Erik Weitering ergänzt: «Gerade im MiniAlter konnten wir im vergangenen Jahr viele Neumitglieder gewinnen. Umso mehr freut mich, wenn die Kids schon mit sechs, sieben oder acht Jahren spielerisch erste Rennluft schnuppern können.» Möglichkeiten für ein Schnuppertraining bieten sich jeweils am Mittwoch ab 13 Uhr am Skilift Brunni-Haggenegg. Lennart Hintz Weitere Infos zur Renngruppe Albis (Untersektion des Skiclubs Hausen) unter www.rg-albis.ch.

«Unsere grosse Stärke ist der Zusammenhalt» Die Damen des TV Lunkhofen wollen in die 1. Liga aufsteigen Ungeschlagen führt das Team Damen 1 vom TV Lunkhofen die Tabelle an. Für diese Saison hat es sich den Aufstieg in die 1. Liga vorgenommen. Die Trainerin und mehr als die Hälfte der Spielerinnen kommen aus dem Säuliamt. ................................................... von thomas stöckli

Der Futsalclub Lion aus Bonstetten. (Bild zvg.)

Aufstiegsspiele für die NLA in Bonstetten Futsalclub Lion organisiert die Barrage Der Futsalclub Lion organisiert am Sonntag, 7. Februar, die Barragespiele der Nationalliga B. Acht Teams aus der ganzen Schweiz messen sich am Sonntag, 7. Februar, in Bonstetten. Die Sieger der vier Par-

tien steigen in die Nationalliga A auf – nach der Premier League die zweithöchste Stufe im Schweizer Futsal. Im Sportzentrum Schachen in Bonstetten sind somit vier Futsalspiele auf dem höchsten Niveau der NLB zu sehen. Anpfiff ist um 10, 12, 14 und 16 Uhr. Die Halle wird von 8.30 bis 18 Uhr für jeden zugänglich sein. Auch gibt es den ganzen Tag eine Festwirtschaft. Der Futsalclub Lion hofft auf viele Zuschauer und freut sich, diesen Event zum zweiten Mal hintereinander veranstalten zu dürfen. Natürlich hoffen die Ämtler, auch selber mit dabei zu sein. Noch sind allerdings zwei Spiele zu absolvieren. (pd.)

Rangliste Nationalliga B - Gruppe 5 1. Tsubasinho Futsal Team II

15 Pte.

76:18

2. Futsalclub Lion

12

41:28

3. SC Wipkingen ZH Futsal

9

34:17

4. GSV Zürich

9

33:34

5. Urban Futsal Zürich

6

31:30

6. US Avellino Zurigo

6

27:15

7. Küsnacht 2014

3

22:35

8. Atletico Zurigo

0

6:93

Weitere Infos unter www.futsalclub-lion.ch.

Zwölf von 18 Spielen sind absolviert und die Damen 1 vom TV Lunkhofen führen die Zweitligatabelle ungeschlagen und mit acht Punkten Vorsprung an. «Das ist uns noch nie gelungen», freut sich Nicole Roth. Die Wettswilerin, die das Team seit sechs Jahren trainiert – neu mit Co-Trainer Martin Mühlebach –, ist eine von insgesamt acht Säuliämtlerinnen, die am Erfolg ennet dem Islisberg teilhaben. «Unsere grosse Stärke ist der Zusammenhalt», verrät die Trainerin. So gebe es keine «Punkte-Maschine», die heraussticht, sondern die Verantwortung verteilt sich auf verschiedene Schultern. Damit ist das Team zwar nicht abhängig von der Tagesform einer Spielerin und für die Gegner schwer einzuschätzen, dafür ist das Trainer-Duo umso mehr gefordert, damit sich keine der zwölf Spielerinnen unfair behandelt fühlt: «Sie mussten lernen, dass ich nicht jemanden auswechsle, sondern jemanden ins Spiel bringe», so Nicole Roth.

Siegesserie bringt Sicherheit Auch die Ämtlerinnen spielen im Teamgefüge wichtige Rollen: AussenAngreiferin Amelia Gasser etwa ist mit ihrer grundehrlichen Art das Herz des Teams und die energiegeladene Maya Barben bringt als Captain Emotionen ins Spiel. Auf der wichtigen PasseusePosition ergänzen sich die schnelle Tanja Stahel und die spielwitzige Jule Horlbog. Mit viel Kraft und Willen

Die starke Säuliämtlerinnen-Fraktion beim TV Lunkhofen. Von links nach rechts: Amelia Gasser, Sarina Bösch, Tanja Stahel, Trainerin Nicole Roth, Maya Barben, Jule Horlbog, Sarah Gisler und Nadine Steger. (Bild Peter Barben) bahnt sich Aussenangreiferin Sarina Bösch den Weg, während die zierliche Obfelderin Nadine Steger als sprunggewaltige Center alles blockt. Sarah Gisler schliesslich organisiert als Libera die Annahme und versteht es, die Gegnerinnen durch ihr Stellungsspiel so zu beeinflussen, dass der Ball dorthin kommt, wo sie ihn will. Nervös in die Saison gestartet, gewann das Team mit jedem Sieg an Sicherheit. So gelingt es mittlerweile, auch bei einem knappen Spielstand, Ruhe zu bewahren. Mit einer Durchschnittsgrösse von gerade mal 1,7 Meter müssen die Spielerinnen zwar meist zu den Gegnerinnen hochschauen, die fehlende Grösse machen sie mit Athletik, Schnelligkeit und Spielwitz allerdings mehr als wett. So ge-

lingt es «Lunki» immer wieder, die gegnerischen Blocks auszuspielen. Noch sechs Partien stehen in den kommenden sieben Wochen an. Der Tv «Lunki» spielt zuerst morgen Samstag gegen VBC Kanti Baden 2 (14 Uhr, Turnhalle Oberlunkhofen, Giebelhüttenweg 18), muss aber auch gegen die drei stärksten Gegnerinnen nochmals ran: am 28. Januar auswärts gegen Niederlenz, zu Hause geht es am 1. März gegen Möhlin und am 12. März gegen Schönenwerd 2 um die Teilnahme an den Aufstiegsspielen. Diese finden dann nach Ostern statt. Gegnerinnen werden ein Berner und ein Genfer Team sein. Die zwei besten steigen in die nationale 1. Liga auf. Weitere Infos unter www.tvlunkhofen.ch.


Sport

Freitag, 22. Januar 2016

Weltcup-Silber mit Landesrekord Bogenschützen Stallikon: Janine Hunsperger hat sich für die WM qualifiziert Insgesamt 1400 Bogenschützen haben vergangenes Wochenende am Indoor-Weltcup-Turnier in Nîmes (F) teilgenommen. Für die Bogenschützen Stallikon war auch die 15-jährige Janine Hunsperger am Start. Sie holte Silber bei den Damen U21. Ohne grosse Erwartungen war Janine Hunsperger, A-Nachwuchskader-Mitglied des Schweizer Bogenschützenverbands, vergangene Woche zum Weltcup nach Nimes gereist. Die Grösse des Turniers vermochte sie kaum einzuschüchtern: «Ich freute mich, im Weltzirkus der Bogenschützen mitschiessen zu dürfen.» Und sie wusste auch, dass sie Chancen hatte, sich in den vorderen Rängen zu platzieren. Und das sollte sich auch bestätigen: Nach den ersten 30 Pfeilen konnte die 15-Jährige sich am Freitagabend stolze 286 von möglichen 300 Punkten notieren lassen. In der zweiten Hälfte kamen weitere 282 Punkte dazu. Mit einem Total von 568 Punkten stand sie auf dem 4. Zwischenrang.

Neuen Schweizer Rekord im Halbfinal Ausgeschlafen und fit ging es am Samstag in die Finalrunde. Dort schiessen die Compound-Schützen fünfmal drei Pfeile auf den Spot. Die Punktzahl wird addiert. Gegen die Französin Amélie Névejans gewann Janine Hunsperger mit 142 zu 139 Punkten und schaffte den Einzug ins Viertelfinal. Dort bezwang sie die Türkin Begüm Yasemin Topkarcý mit 142 zu 141 Punkten. Im anschliessenden Halbfinal gegen Claudia Ferrandez Tejero brauchte es dann einen beson-

Volle Konzentration: Janine Hunsperger mit ihrem hochmodernen CompoundBogen am Indoor-Weltcup-Turnier in Nîmes. (Screenshot) deren Effort: Das gelang der 15-Jährigen und sie bezwang die starke Spanierin mit 144 zu 139 Punkten – und stellte somit einen neuen Schweizer Rekord auf!

Steigerungspotenzial im mentalen Bereich Im Finale vom Sonntag gegen die nach der Qualifikation punktgleiche Spanierin Teresa Cerezo Bernet konnte Janine Hunsperger dann nicht mehr ganz an die Glanzleistung der Vortage anknüpfen. Während ihre Konkurrentin mit ihrem Betreuer flachste, zeich-

nete sich auf dem Gesicht der 15-Jährigen die Anspannung immer mehr ab. «Ich war sehr nervös» gesteht sie. So unterlag Janine Hunsperger schliesslich um drei (138 zu 141) Punkte. Die Silbermedaille an ihrem ersten Indoor-Weltcup dürfte sie über die Niederlage hinwegtrösten. Steigerungspotenzial sieht die junge Bogenschützin denn auch primär im mentalen Bereich. Zuversichtlich stimmt die konstante Leistung auf hohem Niveau in dieser Indoor-Saison. Damit hat sich Janine Hunsperger nun auch die Teilnahme an den Weltmeisterschaften von Anfang März in Anka-

Konstant landet die Bogenschützin 9er- und 10-er-Treffer. (Bild zvg.) ra verdient. Die WM-Qualifikation bedeute ihr sehr viel: «Mit den ganz erfolgreichen Elite-Schützen auf der Schiesslinie zu stehen – und das als 15-Jährige ...» In Ankara wird sie versuchen, ihr sehr gutes Turnier-Resultat zu wiederholen. Sie wolle ihre Bestleistung zeigen und auf dem Podest stehen, so die 15-Jährige selbstbewusst. Um dieses Ziel zu erreichen, will sie jeden Tag trainieren: Mentales, aber auch Ausdauer und Technik. (tst.)

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Klarer Sieg für die Affoltemer Eishockeyaner Gegen Luzern II legt AffolternHedingen schon im ersten Drittel mit 7:0 vor. Am Schluss heisst es 11:3 für die Säuliämtler. Affoltern hat zum Siegen zurückgefunden. Das Heimspiel gegen Luzern II entschieden die Affoltemer klar mit 11:3 (7:0, 2:2, 2:1) für sich. Dabei fiel die Entscheidung schon im ersten Drittel. Dort legten die Einheimischen wie die Feuerwehr los und erzielten sieben Tore. Damit war die Spannung weg. Im weiteren Spielverlauf gab es dann mehr Strafen als Tore. Insgesamt sprachen die Spielleiter 111 Strafminuten aus. Besonders ins Gewicht fielen dabei drei Spieldauerdisziplinarstrafen. Bis zum Ende der Meisterschaft stehen für Affoltern noch drei Spiele an. Das nächste Spiel am Samstag auswärts gegen Seetal II. Noch unklar ist, wann die wegen Regens Anfang Monat nicht angespielte Partie gegen die Limmattal-Wings stattfinden wird. Klar ist hingegen, dass die Affoltemer nur noch mit viel Glück in die Playoffs kommen können. Dazu müsste das Team von Coach-Präsident Werner Reiterhauser alle noch ausstehenden Partien gewinnen – es sind drei an der Zahl – und dabei noch darauf hoffen, dass das derzeit auf dem zweiten Platz liegende Sursee II alle Spiele verliert. Thomas Winter EHC Affoltern-Hedingen – HC Luzern II 11:3 (7:0, 2:2, 2:1). – Bossard-Arena, Zug, 50 Zuschauer. – Tore: 2. Rüegsegger (Janick Jud) 1:0; 4. Brügger 2:0; 10. Heller (Veronesi) 3:0; 15. Heller (Pfister) 4:0; 17. Kevin Jud 5:0; 19. Heller (Janick Jud) 6:0; 19. Janick Jud (Sattlegger) 7:0; 25. Heller (Pfister, Brügger) 8:0; 30. Holzner (Risi, Ausschluss Janick Jud !) 9:0; 38. Bleuer

Infos unter www.bogenschützen-stallikon.ch und

(Mazumdar, Ausschluss Brügger) 9:1; 39. Jankura

www.swissarchery.org. Film vom Finale in Nîmes

9:2; 41. Notter (Geissbühler) 9:3; 52. Risi (Aus-

unter www.youtube.com/watch?v=8Z0PJryNg1Q.

schlüsse Geissbühler/Bucher) 10:3; 58. Holzner 11:3.

Mittendrin statt nur dabei Säuliämtler Nacht des Sports am Freitag, 29. Januar In einer Woche werden im Kasinosaal in Affoltern anlässlich der Säuliämtler Nacht des Sports die begehrten Sports Awards vergeben. Noch sind Tickets zu haben. ................................................... von michèle scherz-spörri

Zweite am internationalen Judo-Turnier in Holland: Aline Erni (links). (Bild zvg.)

Silber in Holland und Nati-Aufgebot Super Jahresstart für Judoka Aline Erni Am internationalen Turnier in Holland hat sich die Affoltemerin Aline Erni die Silbermedaille erkämpft – und damit auch die Teilnahme am internationalen Turnier in Cannes (F) mit der Nationalmannschaft. In den Weihnachtsferien trainierte Aline Erni in Sumiswald (BE). Dort erhielten die Judokas Trainings der Spitzenklasse. Zusammen mit dem Doppelweltmeister und Olympiamedaillengewinner In-Chul Cho aus Korea starteten die Judokas in die die neue Saison 2016. Zudem wurde der Qualifikationstest für die Aufnahme ins Nationalkader oder für den Verbleib darin abgelegt.

An Guezli und Festessen wurde gar nicht gedacht, da Aline für das nächste Turnier in Eindhoven (NL) ein Aufgebot erhalten hatte. Dieses stark besetzte Turnier, mit vielen Teilnehmern aus Europa, fand am 9. Januar dieses Jahres statt. Aline gelang ein sehr guter Start. Sie gewann alle ihre Kämpfe vorzeitig mit der Höchstwertung. Nur im Final musste sie sich einer älteren Belgierin geschlagen geben. Aline erzielte in der Kategorie Damen U18 das beste Ergebnis für die Schweiz und brachte Silber nach Hause. Mit diesem hervorragenden Ergebnis qualifizierte sie sich für die nächste Teilnahme am internationalen Turnier in Cannes (F) mit der Nationalmannschaft. (pd.)

Von den herausragenden Leistungen der besten Säuliämtler Sportlerinnen und Sportler, die für die Säuliämtler Sports Awards 2015 nominiert sind, lesen Herr und Frau Schweizer normalerweise im «Anzeiger». Manchmal können die jungen Athletinnen der LV Albis auch an einem Meeting im «Moos» angespornt, die Fussballer des FCWB bei ihren Heimspielen angefeuert und die Triathleten vom Team Koach beim Training in den umliegenden Wäldern beobachtet und bewundert werden. Von den Medaillengewinnen, Finalplätzen und Meistertiteln der Einzelsportler hört die Säuliämtler Bevölkerung jedoch meist nur aus den Medien. Und so sind Herr und Frau Schweizer bei den tollen Resultaten maximal dabei, aber eben kaum je mittendrin. An der Säuliämtler Nacht des Sports ist das anders: Da ist das Publikum mittendrin. Beim Apéro mischt es sich mitten unter die Sportler und erhält vielleicht sogar den einen oder anderen Trainingstipp. Bei der Präsentation der Nominierten der fünf Kategorien hört und schaut es gespannt zu, wenn der sporterfahrene und redegewandte Moderator Franz Liebhart den Athleten auf den Zahn fühlt. Beim Essen geniesst es das feine Drei-Gang-

Über den roten Teppich zur Säuliämtler Nacht des Sports. (Bild Lukas Zingg) Menu und lässt sich einen der guten Weine munden. Und gegen Ende der Veranstaltung fiebert und bibbert und bestimmt das Publikum mit der Saalstimme mit, wenn es darum geht, die Allerbesten zu küren und zu ehren.

Showeinlage: Karate Dojo Obfelden Und irgendwo dazwischen wird allen Anwesenden, auch den nominierten Sportlerinnen und Sportlern, für ein paar Minuten der Atem stocken und sie werden kaum aus dem Staunen herauskommen. Dann nämlich, wenn die Karate Schule Shinkyokushih Dojo

Obfelden mit ihrer Showeinlage den Puls in die Höhe schnellen lassen wird. Die Säuliämtler Nacht des Sports 2016 steigt am Freitag, 29. Januar, im Kasinosaal in Affoltern am Albis und noch sind Tickets dafür zu haben. Alle Infos zum Galaabend und den Nominierten sowie der Button zum schnellen, einfachen Ticketkauf finden sich auf der Website www.ssa-affoltern.ch. Die IG Säuliämtler Sports Awards freut sich auf einen gelungenen Abend mit bester Unterhaltung, viel Spannung, herausragenden Sportlern und einem Mittendrin-statt-nur-dabei-Publikum.


GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 9. Januar bis 14. Februar 2016

MARTIN HERLER MICHAEL BALL NATHALIE POLKE BARBARA PH. SCHNETZLER Malerei, Skulpturen und Plastiken Apéro: Apéro: Finissage:

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Sonntag, 24. Januar 2016, Sonntag, 31. Januar 2016, Sonntag, 14. Februar 2016,

13–17 13–17 13–17

Do + Fr 14 bis 18, Sa und So 13 bis 17 und gerne nach Vereinbarung. Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: geöffnet So von 14 bis 17 und nach Absprache.

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten Winterfahrt Schwarzwald Fr. 40.– Donnerstag, 4. Februar 2016 Theater Buochs – Gekauftes Glück Sonntag, 28. Februar 2016 Fahrt und Eintritt – Plätze Parkett Mitte anschliessend Abendessen

Schulen und Kurse

Fr. 58.–

Luzerner Hinterland Donnerstag, 3. März 2016

Fr. 38.–

Bauma München Samstag, 16. April 2016 Eintritt Abfahrt um 04.00 Uhr

Fr. 70.– Fr. 22.–

Ferienreisen Gardasee DZ/HP Fr. 750.– 27. April bis 1. Mai 2016

Aqua-Fitness Body-Shaping = Power im Wasser

Mosel/Rhein/ Loreley/Rüdesheim

Eine halbe Stunde Aqua-Training kostet bis zu 400 Kalorien! Neu: Dienstag: Beginn: 15 Lektionen

DZ/HP Fr. 740.–

Hallenbad Wettswil 20.00 bis 20.50 Uhr 8. März bis 5. Juli 2016 Fr. 375.– inkl. Eintritte

11. bis 15. Juli 2016 Zell am See DZ/HP Fr. 810.– 22. bis 26. August 2016 Dresden DZ/HP Fr. 750.– 26. bis 30. September 2016

Neu: Hallenbach Ottenbach Donnerstag: 20.10 bis 20.55 Uhr Beginn: 12. Mai bis 7. Juli 2016 9 Lektionen Fr. 211.50 inkl. Eintritte Wir geniessen den Vorteil, alleine trainieren zu können. Kursleitung: Margrit Hard 22 Jahre Kompetenz in Sachen Aqua-Fitness Anmeldung erforderlich. Infos direkt unter: www.margrit-hard.ch

Schwarzwald – Veloferien DZ/HP Fr. 740.– 3. bis 7. Oktober 2016

Veranstaltungen

Bergweihnacht in Seefeld DZ/HP Fr. 590.– 13. bis 16. Dezember 2016 inkl. Konzert «die Kastelruther Spatzen»

www.aemtler-car.ch

Sonntag, 31. Januar 2016 Einführungskurse in Meditation und Achtsamkeit 9.00 bis 12.00 Uhr Lächeln und Achtsamkeit 14.00 bis 16.30 Uhr Kosten: pro Kurs Fr. 40.–, Ort: ergoveda-praxis in achtsamkeit, Alte Affolterstrasse 1, 8909 Zwillikon Anmeldung: Hang Lien, Therapeutin und Meditationsleiterin, Telefon 079 266 34 65 achtsamkeit@ergoveda.ch Mehr unter: www.wergoveda.ch


Extra

Im Spital Affoltern geboren

«Donnschtig-Jass» in Bonstetten

Freitag, 22. Januar 2016

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Lärche in Hausen im Raureifkleid

Am 28. Juli 2016 macht der «Donnschtig-Jass» von SRF Halt in Bonstetten. Als Gegner haben die Unterämtler die Gemeinde Küsnacht ZH erhalten. Gejasst wird auf dem Dorfplatz beim Gemeindehaus. Noch nicht bekannt ist, welche prominenten Gäste der Moderator Roman Kilchsperger begrüssen wird. (-ter.)

Emilia Sophia, 12. Januar.

Aron, 13. Januar.

Elias, 13. Januar.

Hilfe, Schnee! «Endlich Winter, endlich Schnee!», jubelte der «Blick» online – und erhielt im Forum dutzendfachen Zuspruch. Tanzen die Flocken aber auch im Flachland, bricht veritable Hektik aus, selbst dann, wenn nur knapp fünf Zentimeter fallen. Der pensionierte Nachbar beginnt schon um 6 Uhr in der Früh, seine flache Garageneinfahrt freizuschaufeln. Während einer halben Stunde verursacht er mit der Metallschaufel, die auf dem geteerten Boden knirscht, einen Lärm, der den Wecker überflüssig macht. Schon eine Stunde zuvor donnert der Pflug des Gemeinde-Regiebetriebs durchs Quartier. Troittoirs werden umgehend, aber nur teilweise von der weissen Pracht befreit – und damit in eine Rutschbahn verwandelt. Es wird gepflügt, Salz gestreut und gekiest was das Zeug hält – nur weg mit dem Schnee! Lange wurde er diesen Winter herbeigesehnt. Ist er dann da, so muss er subito weg. Nichts tun, bis er auf den Quartierstrassen im Laufe des Tages von alleine verschwindet – das würde dann wieder jene auf den Plan rufen, für die «als Steuernzahlende» eine solche Dienstleistung selbstverständlich ist. (-ter.)

Fotografiert von Xavier Cogniasse.

Giada Lara, 14. Januar.

Matilde, 15. Januar. (Bilder Irene Magnin)

zwischen-ruf

volg-rezept

Pariser Love-Story

Speck auf Linsen und Kartoffeltartes

Ich blättere im Fernsehprogramm. Oh, heute kommt um 20.15 «Weltkulturerbe Kloster Maulbronn». Das tönt zwar brav nach Bildung, ich aber bin wie elektrisiert. Mir fällt eine Maulbronner-Pariser Love-Story ein, selbst erlebt olala. Eine Kollegin ging für ein halbes Jahr nach Paris. Dort besuchte ich sie in einer Herbstferienwoche. Während sie morgens in der Sprachschule war, spazierte ich durchs Quartier und nahm in einem Bistro mein Frühstück ein. So auch an diesem letzten Tag. Die Bedienung brachte mir ein Crois-

wetter

bauernregel «Zu Vinzenz (22. Januar) Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein. Geht Vinzenz im Schnee, gibts viel Heu und Klee.»

sant und Tee ohne Zucker und verschwand. Ich wandte mich an den jungen Mann am Nachbartisch und bat um seine Zuckerdose. So kamen wir ins Gespräch. Er hatte an meinem französischen Satz sofort meine Herkunft erkannt und reichte mir den Zucker mit: «Isch wünsche schöne Zeit iier in Pari.» «Je depart pour Züri demain matin.» Nun wechselte mein Franzose zu mir an den Tisch und wir plauderten und lachten zweisprachig zusammen. Weshalb sein Deutsch so gut sei, fragte ich ihn. Nun, der Vater besitze in Paris eine Pumpenfabrik und habe Verbindung mit einer Pumpenfabrik in – Achtung, jetzt kommts: in Maulbronn. Dorthin habe er den Vater manchmal auf seiner Geschäftsreise begleitet. «Tu connais Maulbronn?» «Maulbronn? Non.» «Ist kleine Stadt in Süddeutschland.» Irgendwann aber schaute mein charmanter Pariser auf die Uhr und erschrak. Er habe einen Arzttermin, würde mich aber sehr gerne zum Nachtessen einladen. Das geht nicht, antwortete ich, ich müsse diesen letzten Tag mit meiner Freundin verbringen. «Wirklisch nischt? Auch nischt zu dritt?» Non, je regrette, meine Freundin habe sich irgendeine Überraschung ausgedacht. «Isch gebe dir Adresse, wir telefonieren», meinte er. Und da sagte ich, ich weiss doch auch nicht weshalb: «Nein.» «Isch versteh nischt. Warum nein?» «Wir werden uns ja doch nicht wiedersehen», fügte ich als Erklärung hinzu. Da stand er auf, gab mir einen

Kuss auf die Wange und verliess das Café. Und kaum war er weg, da dachte ich: «Bitte nicht aus meinem Leben verschwinden! Ich will dich wiedersehen! Uhuuu – uuunbedingt!» Auf der Heimfahrt nach Zürich machte ich mir sehr viele Gedanken: Warum bin ich so dumm? Und vermassle mir die tollsten ... Eigentlich bin ich doch schlau oder ... Wieder zuhause – es war noch in der Zeit ohne Internet – rief ich sofort die Stadtverwaltung Maulbronn an -– ob sie eine Pumpenfabrik hätten und wie die heisse. Dann verlangte ich am Telefon den Auslands-Sachbearbeiter und erklärte ihm, dass ich den Sohn des Pariser Pumpenfabrikdirektors finden müsse – er gab mir eine Nummer und muss wohl den Direktor vorbereitet haben. Nur so kann ich mir erklären, dass ich direkt mit diesem verbunden wurde, als ich eine Viertelstunde später in Paris anrief. Le directeur sprach dann nur Französisch. Äh, ich wolle seinen Sohn sprechen, äh, ich hätte, äh, perdu son numéro du telefone, oder so ähnlich. Welchen seiner beiden Söhne ich meine, fragte er. Ach du lieber Gott! Den Studenten mit den grünen Augen, sagte ich und schon wusste der Direktor Bescheid. Er bat mich, am Telefon zu warten – und bald darauf hörte ich ein Lachen und ach, er wars! Ein paar Tage später sein Brief, ich schrieb zurück. Dann seine Einladung zu Silvester nach Paris. Und jetzt könnte die Love-Story endlich so richtig beginnen, aber sie hört schon wieder auf. Ich ging nicht nach Paris, meldete mich nicht mehr. Ich wusste plötzlich: Der Pariser Pumpensohn hatte sich getäuscht. Ich war ja mindestens zehn, wenn nicht fünfzehn Jahre älter als er. Irgendwann hätte er es gemerkt, mon dieu. Lieber, lieber Hervé, ich wünsche dir, dass du glücklich bist. Ute Ruf

Zutaten für 4 Personen 400 g Kochspeck 150 g Linsen 3 dl Wasser Salz 1 Rüebli fein gewürfelt ¼ Knollensellerie fein gewürfelt 0,5 dl Noilly Prat (trockener Wermut) 4 Kartoffeln 15 g Butter flüssig 1 Knoblauchzehe fein geschnitten Muskat, Pfeffer aus der Mühle 4 Bundzwiebeln 1 TL Sonnenblumenöl

Zubereitung Speck in leicht siedendem Wasser zirka eine Stunde garen. Linsen im Wasser zirka 20 Minuten knapp weich garen. 5 Minuten vor Kochzeitende mit Salz würzen, Rüebli und Sellerie beigeben und mitkochen. Noilly Prat dazugiessen. Inzwischen für die Tartes Ofen auf 220 Grad vorheizen. Kartoffeln fein hobeln, mit Butter und Knoblauch mischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. In kleine Bleche von 12 cm Durchmesser schichten. Im Ofen zirka 15 Minuten knusprig backen. Bundzwiebeln längs halbieren, in wenig Öl braten und würzen. Tartes auf Linsen anrichten, Speck in Tranchen schneiden und darauf legen und die gebratenen Zwiebeln danebenlegen. Zubereitung: zirka 70 Minuten.


Gesangsverein Rifferswil

Chränzli in Rifferswil in der Turn-/Mehrzweckhalle Samstag, 23. Januar 2016, 13.30 Uhr Samstag, 23. Januar 2016, 19.45 Uhr Samstag, 30. Januar 2016, 19.45 Uhr Gesang: Lustspiel in 3 Akten:

Für Kinder und Erwachsene Tanz mit Charly Bauer Tanz mit Charly Bauer

Länd(l)er Die Million im Ehebett

Spannendes Quiz am Abend, grosse Tombola am Nachmittag. Bar ab 22.30 Uhr geöffnet. Essen schon ab 19.00 bis 19.45 Uhr Platzreservierungen für die Abendvorstellungen: Von 19 bis 21 Uhr bei Fam. A. Heimann, Telefon 044 764 10 05 oder per Internet: www.gesangsverein-rifferswil.ch Kassaöffnung: 13.00 Uhr, resp. 18.45 Uhr Karten für reservierte Plätze bitte bis 19.35 Uhr abholen!

Restaurant Brüelmatt Birmensdorf

4. Huus-Metzgete Mittwoch, 27. Jan. 16 ab 18 Uhr! Donnerstag, 28. Jan. 16 ab 11 Uhr! Freitag, 29. Jan. 16 ab 11 Uhr! Freitag ab 19 Uhr musik. Unterhaltung mit em «Duo Blue Moon»! Auf Ihren Besuch freuen sich M. + J. Korpar und Personal! Telefon 044 737 35 50 NB: Sportferien vom 20. Februar bis 6. März 2016!

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006 2016  

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