a product message image
{' '} {' '}
Limited time offer
SAVE % on your upgrade

Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 6 I 168. Jahrgang I Freitag, 24. Januar 2014

Langsamer fahren

Mittelinsel

Im Heumoos in Bonstetten gilt ab März 2014 Tempo 30. > Seite 3

Affoltern: Schulwegsicherheit an der Einmündung Seewadel-/ Zwillikerstrasse. > Seite 3

-

Schlaflose Nächte Gemeindepräsidium in Affoltern: Was Hans Finsler zum Rückzug der Kandidatur bewogen hat. > Seite 5

-

«Knieverse» Projekt Buchstart: Was bei Kleinkindern am besten ankommt. > Seite 7

-

Landfrauen Die bestens vernetzte Organisation ist auch im Knonauer Amt aktiv. > Seite 7

«Albis Park» und Hornbach – Projekte weiter in Warteschlaufe

Olympia-Aufgebot: Andreas Isoz fehlt

Rekurse hängig – Abbruchbewilligung für Liegenschaften auf dem Hornbachareal

Mit den Rängen 16 in Beida Lake und 15 in Lake Placid hat Andreas Isoz die Vorgabe von zwei Top-16-Plätzen im Weltcup zwar erreicht, schliesslich sollte die Konkurrenz im eigenen Team allerdings zu gross sein. So ruhen die Ämtler Olympia-Hoffnungen auf den Brüdern Thomas (7. in Beida Lake, 11. in Deer Valley) und Christopher (14. in Peking, 4. in Val St. Come) Lambert. Für «Läm», den älteren, ist dies bereits die dritte Olympia-Mission, «Chrisi» ist zum ersten Mal dabei. Routinier Renato Ulrich und Youngster Mischa Gasser sowie Urdorferin Tanja Schärer komplettieren das Schweizer Team. Noch nicht selektioniert sind die Freeskier. Hier darf sich Luca Schuler noch Hoffnungen machen. Die Vorgabe hat er erreicht, allerdings ist auch in dieser Disziplin die teaminterne Konkurrenz um die vier Startplätze gross. ................................................... > Mehr vom Freeski auf Seite 21

Wegen hängiger Rekurse befinden sich die beiden Grossprojekte von Hornbach und «Albis Park» in Affoltern weiter in der Warteschlaufe. Die Abbruchbewilligung für die längst brachliegenden und inzwischen verlotterten Fabrikgebäude auf dem Hornbachareal liegt vor. ................................................... von werner schneiter Die Gemeinde Affoltern hat der Chalofen Development (Leuthard Baumanagement AG) und der Genossenschaft Migros Zürich für das Projekt «Albis Park» am Autobahnanschluss die Baubewilligung am 19. Juli 2013 erteilt. Dies, nachdem der geplante OBI-Fachmarkt im Jahr 2010 stark redimensioniert worden war – auf einen zweigeschossigen Baukubus mit insgesamt 13 300 Quadratmetern Fläche für einen OBI-Fachmarkt sowie Gartencenter und weiteren 7400 Quadratmetern für diverse Fachmärkte.

anzeigen

Dosieren, wenn an 100 Tagen pro Jahr mehr als 3000 Fahrten erfolgen

Der «Albis Park» mit OBI-Fachmarkt entsteht unmittelbar an der Autobahn. Die Bauherrschaft hofft nun auf eine rechtskräftige Baubewilligung in diesem Jahr. (Bild Werner Schneiter)

Gegen die Baubewilligung wurde nicht nur von dritter Seite Rekurs erhoben, sondern auch von der Bauherrin selbst; sie hat gleichzeitig ein Widererwägungsgesuch deponiert, auf die von der Gemeinde verlangte Ausfahrtsdosierung zu verzichten – mit dem Argument, der von der Gemeinde bewilligte Umfang sei keine verkehrs-

intensive Einrichtung. Worauf die Gemeinde schliesslich entschied, auf diese Dosierung zu verzichten. Sie knüpfte den Entscheid aber an Bedingungen: So muss die Bauherrschaft die Fahrten zählen und dann eine Dosierung installieren, wenn an 100 Tagen pro Jahr täglich mehr als 1500 Zu- und 1500 Wegfahrten gezählt werden,

wenn also der «Albis Park» dadurch per Definition zur verkehrsintensiven Einrichtung mutiert. Dieser Entscheid der Gemeinde ist inzwischen rechtskräftig. Allerdings ist beim Baurekursgericht noch ein Rekurs von dritter Seite hängig, bei dem das gesamte Verkehrssystem infrage gestellt wird. Leuthard-CEO Die-

Jedes Mal ein neues Stück Theater «Fahr.Werk.ö!» im Säuliamt: Platz für künftige Darsteller Auf Einladung engagierter Eltern gastiert die rollende Theaterwerkstatt «Fahr.Werk.ö!» seit Jahren in den Frühlingsferien im Säuliamt. Jedes Jahr entsteht an einem neuen Ort ein neues, einmaliges Stück Theater. Die jun-

Swiss-Ski hat am Mittwoch die Aerials-Athleten für Sotschi selektioniert. Mit dabei sind die Mettmenstetter Brüder Lambert.

gen Schauspieler erfinden es selber, gemeinsam mit erfahrenen Theaterleuten. Als Bühnenbild dienen Landschaften, Liegenschaften und die Wagen. Neben dem Theaterspielen gehört auch das Leben mitten auf der

Bühne dazu: Gewohnt, gekocht, geschlafen wird in den Theaterwagen, mit denen das Fahrwerk von Frühling bis Herbst auf Tournee ist. Die jungen Darsteller wirken oft über viele Jahre mit. Diesmal stehen die Chancen für Neueinsteiger allerdings besonders gut: Da eine langjährige Crew den Schritt macht in ein grösseres Sommerferien-Tourneeprojekt mit der rollenden Theaterwerkstatt Fahr:Werk.ö!, wird es viele Wechsel geben. Theaterwoche im Säuliamt vom 28. April bis 2. Mai, Platz in Abklärung. Infos:

Als Bühnenbild dienen den jungen Darstellern die Landschaft und die Theaterwagen. (Bild zvg.)

www.fahrwerk-oe.ch.

ter Greber hofft aber, dass die rechtskräftige Baubewilligung in diesem Jahr vorliegt. Er beziffert die jährlichen Kosten für die Wartezeit auf 500 000 bis 1 Mio. Franken.

................................................... > Seite 5: Abbruchbewilligung für Hornbach

150 Jahre Eisenbahn durchs Knonauer Amt Am 30. Mai 1864 wurde die Eisenbahnlinie Zürich–Affoltern–Zug–Luzern eröffnet. Innerhalb der Serie «Alte Geschichten aus dem Säuliamt» schildet Autor Willy Hug die interessante Bahngeschichte, bei der «Eisenbahnkönig» Alfred Escher und der mit ihm befreundete Affoltemer Bundesrat Jakob Dubs eine tragende Rolle spielten. 1862 fesselte Escher die Zuhörer im Saal des Restaurants Krone in Affoltern mit einem Vortrag über «die Entwicklung des Bahnwesens im Kanton Zürich». Denn das Eisenbahnfieber hatte damals auch die Region erreicht. So schickte der Affoltemer Bundesrat Jakob Dubs viereinhalb Monate vor diesem Vortrag ein Telegramm in die «Krone» mit der Mitteilung, dass der Bund den Bau der Bahnlinie genehmigt habe. ................................................... > Bericht auf Seite 8

500 04 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Aufage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass von Kurt Weber, geb. 26.04.1923, gest. 15.03.2013, von Bubendorf BL, gemeldet gewesen in Ottenbach, Aufenthalt: c/o Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior Hirzel-Weg 42, 8910 Affoltern a.A., liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerdetechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsmatsblatt vom 24. Januar 2014 verwiesen. Affoltern am Albis, 24. Januar 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Vorläufige Konkursanzeige Einstellung des Konkurses Über die DK Allround GmbH, mit Sitz in Affoltern a.A., c/o Dragica Kalabic, Breitenweg 10, 8910 Affoltern a.A., ist durch das Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 17. Dezember 2013, der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 17. Januar 2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 3.02. 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 2000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Schuldnerin: AM Gipserei GmbH in Liquidation, Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Zürich, c/o Amalia Graf, Schürgistrasse 73, 8050 Zürich Datum der Konkurseröffnung: 31. 10. 2013 Die Publikation betreffend Art, Verfahren und Eingabefrist usw. erfolgt später. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 24. Januar 2014. Affoltern am Albis, 24. Januar 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 24. Januar 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Sonja Humbel, geb. 06.07.1960, von Stetten AG, Spittelstrasse 9, 8910 Affoltern a.A., als Inhaberin der im Handelsregister eingetragenen Einzelfirma "ParaMediForm Sonja Humbel, Affoltern a.A." und "Sonja Humbel human resource development, Affoltern a.A.", liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 24. Januar 2014 verwiesen. Affoltern a.A., 24. Januar 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Konkurseröffnung Schuldner: Ralf Wolfisberg, geb. 28.02.1972, von Dietwil AG, wohnhaft Chileweg 21, 8912 Obfelden Datum der Konkurseröffnung: 04. 11. 2013 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 24. Februar 2014 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 24. Januar 2014

Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung Auflageverfahren Einzonung Teilfläche Kat. Nr. 1573, Sellenbüren Mit Beschluss vom 21. Januar 2014 hat der Gemeinderat die Teilrevision der Nutzungsplanung (BZO und Zonenplan), Einzonung Teilfläche Kat. Nr. 1573, Sellenbüren, zur Anhörung und öffentlichen Auflage gemäss § 7 des Planungs- und Baugesetzes (PBG, LS 700.1) verabschiedet. Die Auflage- und Anhörungsfrist von 60 Tagen beginnt am 24. Januar 2014 und endet am 25. März 2014. Während dieser Zeit liegen die Unterlagen in der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) auf oder können auf www.stallikon.ch eingesehen werden. Innert dieser Auflagefrist ist jedermann berechtigt, sich zur Teilrevision zu äussern. Einwendungen sind dem Gemeinderat, Postfach 72, 8143 Stallikon, bis spätestens 25. März 2014 schriftlich einzureichen. Über nicht berücksichtigte Einwendungen wird gesamthaft bei der Festsetzung durch die Gemeindeversammlung entschieden. Stallikon, 24. Januar 2014 Gemeinderat

Affoltern am Albis, 24. Januar 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 21. Januar 2014 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: Victoria Annabelle Brammer, geb. 1997, Bürgerin von Deutschland, wohnhaft in Stallikon, Weidelacherstrasse 29 Stallikon, 24. Januar 2014 Gemeinderat Stallikon

Einladung zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung der Evang.-ref. Kirchgemeinde Rifferswil vom Sonntag, 23. Februar 2014 in der Kirche (im Anschluss an den Gottesdienst von 09.30 Uhr)

Traktandum Genehmigung eines Baukredites von brutto Fr. 225 000 bzw. netto Fr. 175 000 für die behindertengerechte Erschliessung (Lift) von Kirche, unterem Friedhof und Pfarrhaus. Hinweis Antrag und Unterlagen zum vorstehenden Traktandum sowie das Stimmregister können ab sofort in der Gemeindeverwaltung Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil eingesehen werden. Anfragen im Sinne von Art. 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind bis spätestens am 12. Februar 2014 der Evang. ref. Kirchenpflege, im Mattler 15, 8911 schriftlich einzureichen. Evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil Rifferswil, 22. Januar 2014


Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Januar 2014

Tempo-30-Zone ab März 2014 Entscheid der Gemeindeversammlung im Heumoos in Bonstetten wird umgesetzt Das Heumoos in Bonstetten und damit die Zufahrt zum dortigen Einkaufszentrum wird im März zur Tempo-30-Zone. Nach Verzögerungen kann der Entscheid der Gemeindeversammlung nun umgesetzt werden. ................................................... von urs e. kneubühl Mit 86 zu 56 Stimmen war der Entscheid der Gemeindeversammlung in Bonstetten Ende Juni letzten Jahres eindeutig: flächendeckende Einführung von Tempo 30 im Schachenquartier. Das heisst: vom Breitenacher über das Zentrum Heumoos bis hin zur Ortsgrenze gegen Wettswil. Die Umsetzung des Stimmbürgerwillens allerdings kann bekannterweise nicht ruckzuck geschehen; die Zone musste vorerst ausgeschrieben sowie ein paar Einsprachen behandelt werden und im Schachenquartier standen auch Verhandlungen mit den Besitzern von Privatstrassen an. Für den Bereich Heumoos gab es zusätzliche Verzögerungen. Im kommenden März allerdings wird nun auch das Heumoos und damit die Zufahrt zum dortigen Einkaufszentrum eine Tempo-30-Zone.

Schulweg für zahlreiche Kinder Zurzeit gilt für die kurze Zufahrt zum Zentrum Heumoos noch Tempo 50. «Viel zu schnell und zu gefährlich», monieren denn auch die Eltern von zwanzig Kindern, die in den Mehrfamilienhäusern Heumoos 4, 6 und 8 wohnen. Die drei Liegenschaften seien von Fahrstrassen regelrecht einge-

kreist, was den Schulweg für viele Kinder zum gefährlichen Spiessrutenlauf mache. «Gerade vergangene Woche gab es erneut einen Zwischenfall, bei dem ein Kind beinahe unter ein Auto gekommen wäre.» halten die Anwohner und Eltern Bernadette und Reinhard Sigg sowie Daniela Brugger fest. Die Zufahrt zum Einkaufszentrum sei eine Stressstrasse, welche mehrmals am Tag auch hoch frequentiert sei und dies mache sie bei Tempo 50 entsprechend gefährlich, zumal die Strasse auch noch in einem rechten Winkel verläuft.

Zurzeit machen die Anwohner und Eltern Bernadette und Reinhard Sigg sowie Daniela Brugger (rechts) im Zentrum Heumoos die Autofahrer noch mit grossen Warnschildern auf die Kinder aufmerksam, welche die Strasse auf dem Weg zur Schule queren müssen. Im März wird die Tempo-30Zone umgesetzt. (Bild Urs E. Kneubühl)

Falsches Material: Verzögerungen Tiefbauvorstand Roger Mella hat Verständnis für die Sorgen der Eltern und eigentlich hätte die Tempo-30-Zone ja auch längst umgesetzt werden können, wie er anführt: «Ab Herbst letzten Jahres war soweit alles bereit und die Aufträge zur Umsetzung vergeben. Dann machte uns allerdings das Wetter einen Strich durch die Rechnung und als dann dieses Handicap weg war, wurde leider das falsche Material geliefert.» Im kommenden März, ver-

spricht Roger Mella, werde die Tempo-30-Zone im Zentrum Heumoos nun aber definitiv realisiert werden können. «Im März kommt die Umsetzung, wobei wir uns an das Konzept halten, das für das ganze Schachenquartier gilt: Temporeduktion auf 30 km/h mit Panels und Bodenmarkierungen.» Tempo 30, so bestätigen Experten und Untersuchungen, sorgt für mehr und grössere Sicherheit: Es macht das Überqueren der Strasse für Kinder auf dem Schulweg und Fussgängerinnen und Fussgänger beim Einkauf oder auf dem Weg zum Bahnhof einfacher und

sicherer, denn tiefere Tempi erlauben eine bessere Kommunikation zwischen den Verkehrsteilnehmern. Zudem sieht der Autofahrer bei langsamer Fahrt mehr; der Blick geht in die Breite, er hat mehr Zeit, das Umfeld zu beobachten, und kann rechtzeitig reagieren, wenn am Strassenrand etwas Unvorhergesehenes geschieht. Und geringere Geschwindigkeit verkürzt den Bremsweg, die Verletzungsfolgen verbessern sich überproportional. Schliesslich ist Tempo 30 eine der effektivsten und kostengünstigsten Lärmschutzmassnahmen.

3

Sprayereien und Lärm Kantons- und Gemeindepolizei rapportierten in den vergangenen Tagen mehrere Sprayereien und mussten wegen Lärmimmissionen ausrücken. Sprayer suchen ein Schwimmbad auch im Winter auf – wie in Obfelden vom 16. auf den 17. Januar. Dort verunstalteten sie Wände mit Graffiti und richteten Schaden in der Höhe von rund 1500 Franken an. In Wettswil geschah dies an mehreren Orten. Dort wurden vom 17. auf den 18. Januar in einer Quartierstrasse Bushaltestelle- und Hinweistafeln mit Farbe verschmiert. Die Polizei spricht von mehreren hundert Franken Sachschaden. Ebenso viel Schaden entstand bei einem Einfamilienhaus, wo ebenfalls vom 17. auf den 18. Januar ebenfalls Farbspray verwendet wurde. Gar von mehreren 1000 Franken Schaden spricht die Kantonspolizei beim Schulhaus Mettlen, wo Fassaden mit Farbe überzogen wurden. In Affoltern zerkratzten Unbekannte ein auf einem Parkplatz abgestelltes Auto. Sachschaden: mehrere 1000 Franken. Mehrmals mussten Kantons- und Gemeindepolizei wegen nächtlicher Lärmbelästigungen ausrücken. So in Bonstetten am Samstag kurz vor Mitternacht und Sonntagmorgen um 0.45 Uhr und in der gleichen Nacht auf dem Schulareal in Mettmenstetten sowie bei einer Bar in Affoltern. Als jedoch die Gesetzeshüter eintrafen, war niemand mehr anzutreffen. Am Sonntag zwischen 14 und 15 Uhr drangen Unbekannte in die Personalgarderobe eines Restaurants ein und entwendeten eine Tasche. Deliktsgut: mehrere hundert Franken. In Affoltern rückte die Feuerwehr aus, weil am Freitag in einem Mehrfamilienhaus eine Pfanne in Brand geriet. Der Sachschaden ist gering. (-ter.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 24. Januar, feiert Hanni Bohli in Stallikon ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich, wünschen ihr alles Gute, gute Gesundheit und im Kreise ihrer Familie ein schönes Fest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Neue Fussgängerschutzinsel Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Das kantonale Tiefbauamt plant, den Fussgängerübergang bei der Einmündung der Seewadelstrasse in die Zwillikerstrasse mit einer Mittelinsel zu versehen. Der Gemeinderat hatte die Massnahme gefordert, um die Sicherheit auf diesem Schulweg zu erhöhen. Der Gemeinderat setzt damit den Schlussbericht «Verbesserungen Velound Fussverkehr in Affoltern am Albis» aus dem Jahr 2010 weiter um. Die Kosten für den Ausbau des Fussgängerübergangs mit Mittelinsel gehen zulasten des Kantons.

ten. Im Zuge der Schwimmbadsanierung wurde es unterlassen, den dortigen Zaun in der gleichen Höhe weiterzuziehen wie es im nördlichen Teil und entlang der Mühlebergstrasse der Fall ist. Der Zaun wird nun nachträglich auch im südöstlichen Teil erhöht und mit Diagonalgeflecht versehen. Das 2013 eingeführte Betriebsleitermodell wird auch während der Badesaison 2014 weitergeführt. Ende 2014 wird aufgrund einer Auswertung der Kostenentwicklung über die definitive Betriebsführung entschieden.

Zaunerhöhung im Stigeli

Neue Gemeindeordnung seit 1. Januar in Kraft

Der Zaun im südöstlichen Teil des Schwimmbads Stigeli wurde während der Saison 2013 durch Unbekannte stark beschädigt, womit sie sich unbefugten Zutritt zum Gelände verschaff-

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat die totalrevidierte Gemeindeordnung vorbehaltlos genehmigt. Sie trat wie vorgesehen per 1. Januar 2014 in

Und übrigens ...

Mittelinsel beim Fussgängerübergang bei der Einmündung der Seewadel- in die Zwillikerstrasse. (Bild -ter.) Kraft. Der Gemeinderat wird im Jahr 2014 nun an die Umsetzung der darin enthaltenen Vorgaben gehen. Insbesondere ist durch die Gemeindeversammlung ein Wasserversorgungsreglement zu erlassen und mit der Wasserversorgungsgenossenschaft ist ein Konzessionsvertrag abzuschliessen. Bereits in der Endphase der Vorbereitung ist die Neuordnung der Verwalanzeige

... hat der Gemeinderat im vergangen Jahr 344 Geschäfte behandelt (ohne Sozialwesen). Das dazugehörende Protokoll umfasst 899 Seiten. Bei den Aufsichtsbehörden des Kantons wurden zehn Aufsichtsbeschwerden eingereicht, welche allesamt abgewiesen wurden. Der Gemeinde wurde jeweils ein korrektes Handeln attestiert. Auf insgesamt fünf Strafanzeigen gegen Angestellte oder Behördenmitglieder traten Staatsanwaltschaft, Obergericht und Bundesgericht nicht ein, weil kein

Verdacht auf strafbare Handlungen bestand. Ebenso gewann die Gemeinde, mit Ausnahme des Protokollberichtigungsrekurses, sämtliche Verfahren betreffend Stimmrechtsrekurse und Gemeindebeschwerden, welche teilweise bis vor Bundesgericht gezogen wurden. Derzeit sind zwei Aufsichtsbeschwerden, ein Stimmrechtskurs und eine Gemeindebeschwerde hängig. 70% der rund 25 Verfahren wurden von insgesamt drei Einwohnern geführt.

tung. Bekanntlich wird die Gesundheitsabteilung per 1. April 2014 aufgelöst und deren Aufgaben auf verschiedene Abteilungen aufgeteilt. Die neu geschaffene Immobilienabteilung wird beispielsweise das Schwimmbad Stigeli übernehmen und die Tiefbauabteilung den grossen Bereich Entsorgung mit Abfallwesen und Kläranlage. (tro)


La morte non é la fine ma la luce che sorge all' aurora

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Con tristezza annunciamo la perdita della nostra cara mamma, nonna e bisnonna Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Annunziata Pauli-Giannachi 26. August 1924 – 20. Januar 2014

Con amore e gratitudine per tutto ció che ci hai donato durante la tua vita. In Liebe und Dankbarkeit für alles, was du uns im Leben gegeben hast.

Bauherrschaft: René und Verena Kostka, Innere Grundstrasse 3, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Dachaufbau und Einbau von 2 Dachflächenfenstern, Umbau Schopf in Badezimmer sowie innere Umbauten. Vers.-Nr. 1393. Kat.Nr. 6638. Strasse: Ringstrasse 13 Zone: Wohnzone W2c

LINDA GETTO 27. November 1980 - 20. Januar 2014

Es git Leid, für das isch de Troscht z’chli… Eusi Linda hät uf bewundernswerti Art für ihres Läbe kämpft. E wunderbari Frau mit eme riesige Herz, ere unglaublich positive Usstrahlig, eme herzhafte Humor und ere unvergässliche Liebenswürdigkeit isch vo eus gange. Es tuet unglaublich weh… Edith und Hans Mäder Georg Getto und Barbara Harvey Nathalie und Caroline Getto Verwandti und Fründe

I tuoi figli, nuore e generi Lina Vallini Salvatore e Angela Pauli Rosaria e Ninno Crimi Nando e Sabina Pauli Vincenzo Alagia tutti i nipoti con consorte tutti i pronipoti

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis

Ich bin nöd gange Ich tuusche nur d’Rüüm Ich läbe in eu und gang dur eui Träum

Mir nehmed Abschied vo de Linda am 1. Februar 2014 am 14.00 im Meier Blumenland, 8426 Lufingen. An Stell vo Blueme gedänket mir de «Stiftung für das Pferd Le Roselet», 2345 Les Breuleux, Postkonto 23-8144, Vermerk «Linda Getto». Truuradresse: Edith Mäder, Stationsstr. 101, 8906 Bonstetten

Il funerale avrá luogo venerdi, 24 gennaio 2014 alle ore 14.00 al cimitero di Obfelden. Seguira la Santa messa nella chiesa cattolica di Obfelden. Die Bestattung findet am 24. Januar 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt. Anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche Obfelden.

WIR DANKEN VON HERZEN

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Gucher Hana und Gerhard, Talstrasse 13, 8707 Uetikon am See Bauvorhaben: Ersatz aller Fenster mit gleichbleibender Form mit neuer Fensterrahmen- und Einfassungsfarbe; Aufteilung Zimmer im 2. OG, zumauern von bestehendem Fenster und Einbau von zwei neuen Fenstern bei der Liegenschaft Kat. Nr. 92, GV-Nr. 288, Zone: K2 A, Chalofenweg 6, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis

Hausen am Albis

Traurig, aber dankbar, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem Vater, meinem Bruder, meinem Cousin und unserem Schwager

Guido Rossi-Hauser 7. Juni 1939 – 16. Januar 2014

Er wurde uns am Donnerstagmorgen plötzlich und unerwartet aus dem Leben gerissen. Wir verlieren mit ihm einen fürsorglichen, lebensfreudigen und grosszügigen Menschen. Das Andenken an ihn werden wir stets in uns tragen.

Bauherrschaft und Projektverfasser: Wirth Ursula und Schmid Beat, Schweikhofstr. 64, 8925 Ebertswil Bauprojekt: Anbau eines Carports, Mittelalbis 14, Kat.-Nr. 813, Zone KW

In stiller Trauer: Zita Rossi-Hauser Doris, Peter und Reto Renato und Eleonore Rossi-Zürcher Maurizio und Donatella Croci-Rossi Hannelore und Sepp und Anverwandte

Hausen am Albis Bauherrschaft: Sekundarschule Hausen, Schulhausstr. 7, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser und Vertretung der Bauherrschaft: Graber Allemann Liegenschaftsarchitektur, Talstr. 31, 8808 Pfäffikon Bauprojekt: Sanierung Leichtathletikanlage und Rasenspielfelder inkl. Beleuchtung und Treppe, Jonentäli, Kat.Nr. 2469, Erholungszone Ea

Wir verabschieden uns von Guido am Donnerstag, 30. Januar 2014, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Reto Rossi, Birkenstrasse 2, 6003 Luzern

Bestattungen

Hausen am Albis

Rifferswil

Affoltern am Albis

Bauherrschaft: Weisbrod-Zürrer AG, Weisbrod-Areal 3, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Boog Leuenberger + Partner AG, Kasimir-Pfyffer-Strasse 2, 6003 Luzern Bauprojekt: Parkplätze an der Fabrikstrasse, Einbau Trennwände und Garderobe, Weisbrod-Areal, Kat.-Nr. 3122, Gewerbezone

Bauherrschaft: St. Schwegler, Ausserfeldstr. 4, 8911 Rifferswil Projektverfasser/in: Bauprojekt: Pergola auf Grundst. Kat.-Nr. 151, Ausserfeldstr. 4, KZ

Am 16. Januar 2014 ist in Zürich ZH gestorben:

Obfelden Gesuchsteller: Walder Daniel und Ulrich Karin, Morgenhölzlistrasse 33, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Anbau Sitzplatzüberdachung am Wohnhaus Vers.-Nr. 1619 auf Kat.-Nr. 4184 an der Morgenhölzlistrasse 33 (Zone W2)

Obfelden Gesuchsteller: Weiss Frank Beat und Cornelia, Gugelrebenstrasse 32, 8912 Obfelden Projektverfasser: Futurafrosch GmbH, Kornelia Gysel, Zentralstrasse 47, 8003 Zürich Baurechtliches Vorhaben: Umbau und Erweiterung Wohnhaus Vers.-Nr. 671 auf Kat.-Nr. 1581 an der Gugelrebenstrasse 32 (Zone W1)

Rifferswil Bauherrschaft: J. und V. Burghold, Engelgasse 3, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Bauprojekt: 3 Dachflächenfenster, Geb. Vers.-Nr. 171, Grundst. Kat.-Nr. 1977, Engelgasse 3, KZ

Rifferswil Bauherrschaft: W. Baumgartner, Dorfstr. 5c, 8911 Rifferswil Projektverfasser/in: P. Bär, Grabenstr. 15d, 6340 Baar Bauprojekt: Abbruch Geb. Vers.-Nr. 61 (Trotte, bereits bewilligt), Ersatz durch Neubau EFH, Dorfstr., KZ

Stallikon Bauherrschaft: Ulrich Trösch, Rainstrasse 32b, 8143 Stallikon, Projektverfasser/in: BO-Fenster + Fassaden GmbH, Waltenschwilerstrasse 32, 5610 Wohlen Bauvorhaben: Abbruch Glasüberdachung und Neubau Wintergarten (unbeheizt), Assek. Nr. 879, Rainstrasse 32b, Kat.-Nr. 53, Zone W2/30

Guido Rossi, geb. 7. Juni 1939, Ehemann der Zita Rossi-Hauser, von Brusino Arsizio TI, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Wolhausenstrasse 3. Trauergottesdienst am Donnerstag, 30. Januar 2014, um 14.00 Uhr in der röm.-kath. Kirche Affoltern am Albis ZH. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden Am 20. Januar 2014 ist in Affoltern a.A. gestorben:

Pauli-Giannachi, Annunziata, geb. 26. August 1924, von Italien, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege, 8910 Affoltern a.A. Erdbestattung am Freitag, 24. Januar 2014, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessende Abdankung in der kath. Kirche. Die Friedhofvorsteherin

für die überaus grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der tiefen Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem geliebten

Werner Käslin-Käslin erfahren durften. Danken möchten wir auch Herrn Pfarrer Urs Boller für seine einfühlsame Gestaltung der Abschiedsfeier, wie auch seinen Schützenkameraden für die Ehrung mittels Fahnengruss. Ein Dank für die professionelle und liebevolle Pflege im Spital Affoltern. Ganz lieben Dank für die vielen tröstenden Worte und die Spenden an den Götschihof (Stiftung Solvita). Im Januar 2014

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Januar 2014

5

Abbruchbewilligung für Hornbach Das Projekt eines Garten- und Baumarktes in Affoltern ist aber nach wie vor durch Rekurse blockiert Hornbach hat für die Realisierung eines Bau- und Gartenmarktes zwar die Abbruchbewilligung für die alten Fabrikliegenschaften erhalten. Das Projekt ist aber nach wie vor wegen Rekursen blockiert. ................................................... von werner schneiter Der deutsche Baumarktriese Hornbach will an der Obfelderstrasse 35 bis 37 in Affoltern einen Bau- und Gartenmarkt mit insgesamt 13 000 Quadratmetern Verkaufsfläche realisieren. Vor knapp einem Jahr hat er dazu die Baubewilligung von der Gemeinde erhalten. Diese sieht insgesamt 428 Parkplätze vor, die bewirtschaftet werden müssen – auch jene des Personals. Die VCS-Sektion hat gegen die Baubewilligung rekurriert, ist aber damit beim Baurekursgericht abgeblitzt («Anzeiger» vom 11. Oktober 2013). Die sogenannte «Wegleitung» des Kantons Zürich sei keine amtliche Expertise, die Gemeinde deshalb in ihrem Entscheid frei, so die Kernaussage des Baurekursgerichts. Der VCS zieht dieses Urteil ans Verwaltungsgericht weiter.

Verkehrsintensive Einrichtung erfordert Dosieranlage für Verkehr Im Gegensatz zum Projekt «Albis Park» kommt die Gemeinde allerdings zum Schluss, dass es sich beim HornbachProjekt um eine verkehrsintensive Anlage handelt. Entsprechend hält sie an einer Dosierungsanlage fest, gegen die Hornbach im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens ein Widererwägungsgesuch gestellt hatte. «Das Verkehrssteuerungssystem wurde etwas gelockert. Es basiert auf den im Rahmen der Netzstrategie er-

Die brachliegenden und verlotterten Liegenschaften auf dem Hornbachareal an der Obfelderstrasse 35 bis 37 in Affoltern werden wohl in diesem Jahr geschleift, der Zeitpunkt für den Garten- und Baumarkt wegen hängiger Rekurse noch unbekannt. (Bild Werner Schneiter) mittelten Werten und orientiert sich auch an der Bau- und Zonenordnung», sagt Peter Schärer. Die Schrankenkapazität ist auf 290 Fahrten pro Stunden ausgelegt, was normgemäss zu 240 Fahrten führt. Gegen dieses Zu- und Wegfahrtregime von Hornbach ist auch von dritter Seite ein Rekurs hängig.

Ordnungsgemässe Abbruchbewilligung 2010 stellte Hornbach das Gesuch für einen Abbruch der inzwischen verlotterten Fabrikliegenschaften – und erhielt dazu im September 2010 unter Auflagen die Bewilligung der Gemeinde. Als dann im vergangenen Jahr mit

dem Rückbau begonnen wurde, stellte ein Nachbar das Begehren, die Arbeiten einzustellen und machte dabei zu geringen Schutz für die Nachbarschaft wegen Altlasten – unter anderem Asbest – geltend. Das Baurekursgericht wies den entsprechenden Rekurs sowie die einhergegangene Rechtsverweigerungsbeschwerde ab und er-

kannte, dass die Gemeinde die Abbruchbewilligung zu Recht erteilt hatte, wie Bausekretär Peter Schärer auf Anfrage bestätigte. Der entsprechende Entscheid ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Die Baumaschinen werden auffahren – vorerst aber nur, um die brachliegenden, verlotterten Liegenschaften zu schleifen.

Rückzug nach mehreren Nächten mit wenig Schlaf Präsidium in Affoltern: Nach Verzicht von Hans Finsler verbleiben Hermann Brütsch und Clemens Grötsch Nach umfassender Betrachtung der Gesamtsituation, einem längeren Prozess, habe er sich entschieden, nicht als Gemeindepräsident zu kandidieren, sagt Hans Finsler («Anzeiger» vom 21. Januar). So kommt es in Affoltern nun zum Duell zwischen den Gemeinderäten Clemens Grötsch (parteilos) und Hermann Brütsch (FDP). ................................................... von werner schneiter Nach mehreren Nächten mit wenig Schlaf sei der Entscheid zum Rückzug gereift, sagt Hans Finsler. Für ihn hat es unter Einbezug aller wichtiger Faktoren – Zeit, Energie, berufliche Beanspruchung, privater Bereich – nach

Rückzug: Hans Finsler.

Abwägen von Für und Wider, «unter dem Strich» nicht mehr gestimmt. Zu dieser Erkenntnis sei er nach einem längeren Prozess gelangt. Als mitentscheidend nennt er den grossen Aufwand eines Gemeindepräsidenten im Bezirkshauptort, den er auch mit seiner stärkeren beruflichen Beanspruchung nicht in Einklang bringen kann. Hans Finsler gesteht auch ein, dass der bevorstehende intensive Wahlkampf mit ungewissem Ausgang den Rückzug als Präsidiumskandidat begünstigt habe – und spricht von zwei valablen Kandidaten, die nun im Rennen verbleiben. Hans Finsler hat seinen Entscheid zum Rückzug den Gemeinderatsmitgliedern und seiner Partei, der SVP, am Montagmorgen in einem E-Mail kundgetan – und den Präsidenten der Ortspartei, Jakob Schneebeli, unvorbereitet vor die neue Tatsache gestellt.

«Er hat autonom entschieden. Das ist sein Recht, und das führt in unserer Partei auch zu keinem Zerwürfnis», sagt er. Innerparteiliche Gespräche zur Beurteilung der neuen Situation haben noch nicht stattgefunden. Laut Schneebeli werde sich nun vorerst die Wahlkommission damit befassen.

Neuer SVP-Kandidat? «Eher nicht», sagt Präsident Jakob Schneebeli Offen ist natürlich auch, ob die SVP einen der beiden verbleibenden Kandidaten unterstützt oder Stimmfreigabe empfiehlt. Über einen entsprechenden Antrag entscheidet die Mitgliederversammlung Anfang Februar. Zaubert die SVP womöglich nun einen neuen Präsidiumskandidaten aus dem Hut? «Eher nicht», sagt Jakob Schneebeli mit Blick auf die personelle Situation in der Partei. «Es wäre wohl vermes-

Verbleibt im Rennen: Clemens Grötsch.

Stellungnahme (vgl. Seite 9). – «Der Vorstand der EVP hat sich klar für eine Unterstützung von Clemens Grötsch ausgesprochen», sagt Präsident Daniel Sommer. Als ausschlaggebend nennt er seine grosse Erfahrung auf verschiedenen politischen Ebenen, seine fundierten Dossierkenntnisse und seine Kommunikationsfähigkeit. «Unsere Gemeinde braucht einen authentischen und glaubwürdigen Präsidenten, der auch mit seinem AufCVP und EVP: Clemens Grötsch treten nach aussen und gegenüber höBei den übrigen Parteien werden die hergestellten Gremien die Interessen Präferenzen langsam sichtbar. Die von Affoltern kompetent vertreten CVP Affoltern sieht Clemens Grötsch kann», argumentiert Sommer. Die EVP im Präsidentenstuhl. Nach einer sorg- schickt mit Markus Gasser einen neufältigen Analyse sei sie zur Erkenntnis en Gemeinderatskandidaten ins Rengelangt, «dass Clemens Grötsch der nen. einzige der drei Kandidaten ist, welAndere Parteien haben noch nicht cher über das nötige Format, die Fä- entschieden, ob sie Hermann Brütsch higkeiten und die Erfahrungen für die- oder Clemens Grötsch portieren – ses Amt verfügt», schreibt sie in ihrer oder Stimmfreigabe proklamieren. Die Grünen haben in dieser Woche mit Grötsch ein Gespräch geführt, und die SP will in Sachen Präsidiumsempfehlung das Wahlpodium vom 11. Februar abwarten. Die FDP Affoltern portiert ihr Mitglied Hermann Brütsch und bringt mit Markus Meier einen neuen Gemeinderatskandidaten. Verbleibt im Rennen: Hermann Brütsch. (Bilder -ter./zvg.) sen, denn wir finden ja nicht einmal genügend Schulpflegemitglieder», schiebt er nach und ist froh, dass sich Hans Finsler zumindest als Gemeinderat weiter zur Verfügung stellt. Seinen Rückzug als Präsidiumskandidat bedauert Schneebeli: «Von allen drei Kandidaten ist er der am besten qualifizierte. Verlierer ist eigentlich der Gemeinderat.»


Liegenschaften Verkäufe

Kaufgesuche

In Zwillikon per 1. April 2014, o.n.V

grosse 1½-Zi-Wohnung Wir sind auf der Suche nach einem

Eigenheim (Haus, ev. mit Schopf)

Parkett, sep. Wohnküche, Südbalkon, Fr. 840.– exkl., UN-Garage Fr. 110.–

mit etwas Umschwung Preisvorstellung ca.1 Mio. Bevorzugt Mettmenstetten oder nähere Umgebung. Vielleicht haben Sie etwas anzubieten. Würde uns freuen.

Tel. 078 797 37 65, Hr. Schnelli

Bitte melden unter Chiffre 3876 an Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

1. und 2. Stock mtl. Fr. 2450.–, NK akonto Fr 220.– Waschhüsli als Atelier etc. mtl. Fr. 630.–, NK akonto Fr. 110.–

Wir vermieten in verschiedenen Liegenschaften in Obfelden

5½-Zimmer-Wohnung

Atelier in DG, 32 m² mtl. Fr. 200.– inkl. Nebenkosten Tiefgaragenplätze mtl. Fr. 120.– Nähere Angaben unter Vermietung im Homegate. Verlangen Sie unsere Unterlagen oder eine Besichtigung: Stehli Seiden AG Stehlistrasse 7, 8912 Obfelden Telefon 044 762 16 11

Zentrale 4½-Zimmer-Wohnung in Affoltern am Albis. Sonnige, helle, zentral gelegene 4½-Zimmer-Wohnung, 99 m², in Dreifamilienhaus, mit neuwertigen Parkettböden, grosser Wohnküche und eigenem Balkon. Gartenmitbenützung. MZ Fr. 1850.– inkl. NK. Nichtraucher bevorzugt. Telefon 044 760 50 85

Vermietungen

Poststrasse 1 Obfelden 1½-Zimmer-Wohnung per 1. April 2014 zu vermieten Fr. 773.– inkl. NK Auskunft und Besichtigung: Herr Frick, 079 466 39 56

3½-Zimmer-Wohnung «Panoramapark» in 8932 Mettmenstetten In der Überbauung «Panoramapark» vermieten wir diese 3½-ZimmerWohnung mit einem sehr attraktiven Innenausbau. Eigener Waschküchenraum in der Wohnung, Schlafzimmer mit begehbarem Kleiderschrank, hochwertige Küche mit Geschirrspüler, Glaskeramik, Steamer und Granitarbeitsfläche, Wohnzimmer mit Cheminée, ganze Wohnung verfügt über einen hellen, pflegeleichten Plattenboden. Gartensitzplatz mit Abendsonne. Einstellplätze können dazugemietet werden. Monatlicher Mietzins inkl. NK CHF 2 313.–. Bezug per sofort oder nach Vereinbarung.

Mietgesuche Junge Frau (NR) und alte Katze suchen

gemütliche Wohnung ca. 2.5-Zimmer. 079 514 95 01

Weitere Auskünfte: Zürichstrasse 120, Postfach 680

Verkäufe Poststrasse 3 in Obfelden Per 1. April 2014 oder nach Vereinbarung zu vermieten

4-½ Zimmer-Wohnung im 2. Stock - Gute Lage, Bushaltestelle ganz in der Nähe - Heller Laminatboden in der ganzen Wohnung - Grosser, sonniger Balkon (Südwestlage) mit schönem Ausblick - Mietzins Fr. 1’750.–/Monat - Garagenplatz kann für Fr. 130.– /Monat dazugemietet werden - Ideal für 1 bis 3 Personen Auskunft und Besichtigung: Frau Schmid, Tel. 079 719 32 67

4½-Zimmer-Wohnung «Sonnhalde» in 8932 Mettmenstetten In der Überbauung «Sonnhalde» vermieten wir diese tolle 4½-ZimmerWohnung per 1. April 2014. Monatlicher Mietzins inkl. NK CHF 2 050.–. Parkettböden, zwei Nasszellen, Küche mit Geschirrspüler und Glaskeramik, Wohnzimmer mit Cheminée. Primar- und Sekundarschule sind innerhalb von 7 Gehminuten auf verkehrsfreien Wegen erreichbar, Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls in der Nähe. Weitere Auskünfte: Zürichstrasse 120, Postfach 680

Zimmer zu vermieten 1.) Einfaches Zimmer, möbliert, mit Anteil zu Küche, Bad und Waschen, mit TV, Fr. 570.– 2.) Zimmer möbliert, mit eigenem Bad und eigener Küche, mit TV, Fr. 840.– 3.) Zimmer mit eigenem Bad, aber nur einfacher Kochnische, Fr. 790.– 2 Monate zum Voraus, vor Antritt zu bezahlen. Telefon 079 406 37 90

Zu vermieten in Obfelden per 1. April 2014

4½-Zi.-Parterrewohnung mit Parkettboden in 4-Familienhaus. Nähe Bushaltestelle. 1’750 Fr. inkl. NK. Garage 100 Fr. oder Aussenparkplatz 40 Fr. kann dazugemietet werden. Tel. 043 333 91 58

Neueröffnung

Treuhänder mit eidg. Fachausweis

Kompetent, zuverlässig, zeitnah und kostengünstig erledige ich:

Buchhaltungen und Jahresabschlüsse/Steuererklärungen/ Eingeschränkte Revisionen/Erbteilungen/ Geschäftsgründungen und -umwandlungen/ Verwaltungen von Liegenschaften und Stockwerkeigentümer-Gemeinschaften/ Allgem. treuhänderische Beratungen Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme TFT GmbH Zürichstrasse 49 8910 Affoltern am Albis

Telefon 044 761 60 60 Handy 079 109 60 60 Fax 044 761 60 69

info@tftreuhand.ch www.tftreuhand.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Januar 2014

7

Die «Knieverse» kommen am besten an Das Projekt Buchstart lässt bereits Kleinkinder erfahren, wie viel Spass in Bildern und Büchern steckt Die Sprachentwicklung vom ersten Lebensjahr an fördern. Darum geht es beim Projekt Buchstart. Auch Ämtler Bibliotheken organisieren regelmässig Treffs mit Reim und Spiel. Der «Anzeiger» war vergangenen Dienstagmorgen in Stallikon dabei.

Ein winterlicher Fingervers Dä (Daumen anfassen) wünscht sich e huuffe Schnee, Dä (Zeigefinger) no grad e Huuffee meh, Dä (Mittelfinger) hett gärn en Schneemaa gmacht, Dä (Ringfinger) miecht gärn e Schneeballschlacht. Und der Chlinscht (kleiner Finger), dä luegt und seit: «Händ ihr gse? Es schneit, es schneit!»

................................................... von thomas stöckli Dienstagmorgen in der Bibliothek Stallikon: Vier Frauen und ebenso viele Kinder sitzen bereit. Es seien auch schon mal zwölf Kinder gewesen, sollte Ariane Buffat vom Bibliotheksteam später verraten. Die Kleinen schauen gemeinsam mit ihren Müttern und Grossmüttern Büchlein an, spielen oder warten gespannt. Mit ihrem «Regenrohr» gibt Leseanimatorin Judith Zanini das Startsignal und macht mit Plüsch-Krokodil «Konrad» die Runde, um jedes Kind persönlich zu begrüssen. Dann kommt auch schon das erste Verslein. Es ist ein Anzieh-Vers um Kappen, Handschuhe und warme Schuhe. Die entsprechenden Gesten helfen den Kindern, Worte mit den jeweiligen Gegenständen und Körperteilen in Verbindung zu bringen. Ein Erlebnis für verschiedene Sinne ist auch das anschliessende Schneeflocken-Gestöber, wobei eine weisse Decke auf die Kinder herunterflattert. Seit bald sechs Jahren läuft das gesamtschweizerische Projekt Buchstart zur Frühförderung der Sprachentwicklung. «Toll, dass es sich fest etabliert hat», findet Judith Zanini. Die Mütter schätzen es, dass die Bibliothek speziell für die Kleinen offen ist. Dass da auch mal auf einem Buch gekaut wird,

Nächste Woche in Ottenbach und Wettswil

«Ri ra rum, d’Flöckli flüüged zringel um ...» Passend zum Vers flattert die weisse «Schnee»-Decke. Links: Leseanimatorin Judith Zanini und ihr Plüsch-Krokodil «Konrad». (Bild Thomas Stöckli) lässt sich kaum vermeiden. In dem Alter gehe es schliesslich noch ums Begreifen im wörtlichen Sinn, führt die Leseanimatorin weiter aus.

Alltagshandlungen kommentieren «Buchstart» bietet auch jenen Familien Zugang, die sonst kaum Bücher zu Hause haben. Beim ersten BuchstartTreff-Besuch gibt es drei Bilderbüchern geschenkt. Was ist denn im

Zeitalter von Smartphones und Spielkonsolen die Bedeutung eines Buches? «Ein Smartphone kann kein Buch ersetzen», betont Judith Zanini und begründet: «Ein Buch kann das Kind eine lange Zeit begleiten, das Kind entdeckt immer wieder etwas Neues.» «Wir sind die Vorbilder, die den Kindern die Sprache beibringen», richtet sich die Leseanimatorin am Buchstart-Treff an die Mütter und Grossmütter und fordert sie auf, ihre All-

tagshandlungen zu kommentieren. «Wiederholungen sind wichtig», verrät sie: «Es braucht etwa 50 Wiederholungen, bis ein Kind ein Wort drin hat.» Das nächste Fingerverslein wird entsprechend für beide Hände durchgespielt – und dann gleich auch noch für die Füsse. Gross ist die Begeisterung dann beim Knievers über eine turbulente Schlittenfahrt. «Knieverse gefallen den Kindern am besten», weiss die Leseanimatorin aus Erfahrung.

Diverse Verslein und eine winterliche Tier-Geschichte später, neigt sich der Buchstart-Treff nach einer halben Stunde bereits wieder dem Ende zu. Es ist auch Zeit, denn insbesondere bei den Kleinsten lässt die Aufmerksamkeit nach. «Ihr habt das super gemacht», lobt Judith Zanini, ehe sie sich mit Krokodil «Konrad» auf die Verabschiedungs-Runde macht. Die nächsten Buchstart-Termin für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren in Stallikon sind am 25. März, am 27. Mai und am 24. Juni – jeweils mit einem anderen Thema und entsprechend anderen Verslein. Bereits nächste Woche finden Buchstart-Treffs in den Bibliotheken Ottenbach (Dienstag, 28. Januar, 9 bis 9.30 Uhr) und Wettswil (Mittwoch, 29. Januar, 10 bis 10.30 Uhr) statt. Infos: www.buchstart.ch.

Bäuerliches Netzwerk in weiblicher Hand Landfrauentagung des Bezirks Affoltern in Knonau Die in der Schweiz, in den Kantonen und in den Gemeinden bestens vernetzte Organisation der Landfrauen, bietet neben der wertvollen Familienhilfe auch Ausbildungskurse und funktioniert als Brückenschlag zwischen Produzenten und Konsumenten. Sie tagten am letzten Dienstag in Knonau. ................................................... von martin mullis Die Landfrauenvereinigungen werden in der breiten Öffentlichkeit zu Unrecht nicht allzu prominent wahrgenommen. Denn die bis in die kleinsten Dörfer der Schweiz sehr gut organisierten Landfrauen leisten wertvolle Arbeit. Allein im Bezirk Affoltern sind gegen 540 Frauen als Mitglieder registriert, etwa ein Drittel davon sind aktive Bäuerinnen. Willkommen ist jedoch jede Frau, die den Bezug zur Landwirtschaft als wichtig und wertvoll erachtet. Leider sind die Mitgliederzahlen rückläufig, waren doch 1994 im Knonauer Amt noch gegen 600 Frauen aktiv in der LandfrauenVereinigung tätig. Die UNO hat das Jahr 2014 zum Internationalen Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe ernannt und zugleich feiert die Zürcher Landfrauen-Vereinigung den 50. Geburtstag. Dies sind zwei wichtige Ereignisse für die Berufsorganisation der Bäuerinnen und Landfrauen. Wie in der ganzen Schweiz sind auch im Säu-

liamt die Landfrauen sehr gut vernetzt. So besteht in jeder der 14 Säuliämtler Gemeinden eine Vereinsstruktur mit Ortsvertreterinnen und eigenen Aktivitäten.

Einsätze in Notsituationen in bäuerlichen Familien Auch wenn die «Landfrauen» in der Öffentlichkeit eher bescheiden und zurückhaltend auftreten, leisten sie doch seit Jahren wertvolle Arbeit zugunsten der bäuerlichen Bevölkerung. Sie bilden die eigentliche Berufsorganisation der Bäuerinnen, knüpfen Beziehungen zwischen Stadt und Land sowie zwischen Produzenten und Konsumenten und pflegen das ländliche Kulturgut. Mit einem jährlichen Tag der Pausenmilch werden in den Schulen über 1000 Liter Milch verteilt. Die Mitglieder profitieren aber auch von Weiterbildungstagen, welche unter anderem Themen wie «Patientenverfügung», «Burn-out» oder «Urheberrecht» behandeln. Als eine ihrer wichtigsten Aufgaben aber bezeichnen sie die ländliche Familienhilfe. Mit zeitlich befristeten Einsätzen bietet die Familienhilfe in Notsituationen Dienstleistungen im Haushalt und Garten oder andere wichtige Arbeiten an. Diese Kurzzeiteinsätze erfolgen in erster Linie bei Unfall, Krankheit, Wochenbett und eventuell bei Kuren oder Erholungsurlauben. Anspruch auf diese Entlastungsleistungen der Familienhilfe haben sämtliche Mitglieder der Landfrauen-Vereinigung, bei denen ein Einsatz notwendig ist.

Vorstandsmitglieder der Landfrauen im Säuliamt, von links: Silvia Vogt, Vize-Präsidentin, Daniela Stübi, Präsidentin, Brigitte Vollenweider, Kassierin, und Hanni Buchmann, Aktuarin. (Bild Martin Mullis) Finanziert durch eine Palette von Aktivitäten Finanziert wird die ländliche Familienhilfe mittels einer ganzen Palette von Aktivitäten. So wird an unzähligen Weihnachtsmärkten, ländlichen Feiern, aber auch bei verschiedenen anderen Anlässen Selbstgebackenes, wie Bauernbrote, Kuchen oder Konfekt aber auch Konfitüre und viele andere Produkte vom Bauernhof verkauft. Der Erlös sämtlicher Aktionen kommt vollumfänglich der ländlichen

Familienhilfe zugute. Selbstverständlich gehören die Pflege der Geselligkeit sowie der Austausch von beruflichen und privaten Fragen und Problemen ebenfalls ins Programm der Landfrauenvereinigung. Die Präsidentin der Säuliämtler Landfrauen, Daniela Stübi, betonte denn auch in der Begrüssung an der Landfrauentagung in Knonau, die Wichtigkeit der verschiedenen Aktivitäten und dankte den Landfrauen herzlich für den tollen Einsatz im vergangenen Jahr. Die Wahrung und För-

derung der Interessen der Landfrauen in wirtschaftlicher, beruflicher, sozialer und kultureller Hinsicht, bleibe auch künftig oberstes Ziel der Vereinigung, so Daniela Stübi. Im Anschluss an die Tagung der Landfrauenvereinigung sprach die Umweltnaturwissenschaftlerin Andrea Funk, zum Thema: «Vögel – unsere gefiederten Nachbarn». Die Feldornithologin von der Naturschutzgruppe Mettmenstetten verstand es, interessante Erkenntnisse über die Vogelwelt zu vermitteln.


8

Serie

Freitag, 24. Januar 2014

150 Jahre Eisenbahn Zürich – Affoltern – Zug – Luzern: Eschers Vortrag in Affoltern Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (81), Teil 1 Beide haben Denkmäler erhalten. «Eisenbahnkönig» Alfred Escher vor dem Hauptbahnhof in Zürich und der Affoltemer Bundesrat Jakob Dubs am Bahnhofplatz und beim Kronenplatz in Affoltern. Ihre anfängliche Freundschaft trug wesentlich dazu bei, dass die erste Eisenbahnlinie von Zürich nach Luzern durch das Knonauer Amt gebaut wurde. Beide zeichneten auch für die Wahl der Alpentransversale. Kein geringerer als Alfred Escher selbst, der Direktionspräsident der Schweizerischen Nordostbahn (NOB) trat als Redner im damaligen Gasthof Krone in Affoltern auf. Man schrieb Donnerstag, den 5. Juni 1862. Der Autor Willy Hug. Vortrag galt der «Entwicklung des Bahnwesens im Kanton Zürich». Das Referat fand im grossen Saal der «Krone» statt. Dort, wo sich heute der Kronenplatzkreisel befindet, stand der Gasthof Krone, das eigentliche Zentrum des Bezirkshauptortes. Besitzer war der erst zehn Monate vorher zum Bundesrat gewählte Jakob Dubs. Auch das Gerichtsgebäude daneben und sogar das Gefängnis gehörten ihm. Der Kronensaal war überfüllt mit Interessierten aus dem ganzen Amt, und rund um die «Krone» war alles besetzt mit den abgestellten «Einspännern». Der Ort des Vortrages war keine Zufälligkeit. Der 43-jährige Escher und der 40-jährige Dubs waren befreundet. Escher hatte Dubs acht Jahre zuvor auch bei der Wahl in den Regierungsrat massgeblich unterstützt. Alfred Escher, später bekannt als treibende Kraft des Gotthardtunnels, stand im Zenit seiner Macht und bekleidete viele wichtige Ämter, so als Mitglied des Zürcher Kantonsparlaments, des Nationalrates oder als Verwaltungsratspräsident der Schweizerischen Kreditanstalt. Der im «Belvoir» in Zürich Enge residierende Escher galt als führende Persönlichkeit der Schweiz und wurde wegen seiner Machtfülle auch «König Alfred» oder «Zar von Zürich» genannt.

Escher «fesselte» seine Zuhörer Das Eisenbahnfieber hatte auch das Knonauer Amt erfasst, und die Ausführungen des Direktionspräsidenten der Nordostbahn (NOB) wurden mit Spannung erwartet. Denn bereits vor viereinhalb Monaten hatte Dubs ein Telegramm in die «Krone» geschickt mit der freudigen Mitteilung, dass der Bund die Konzession für den Bau der Bahnlinie Zürich – Affoltern – Zug genehmigt und die Kantone Zürich und Zug sich auf die Linienführung geeinigt hätten. Noch nicht klar waren die genauen Standorte der Bahnhöfe und mit der Finanzierung haperte es. Die Anteilscheine wurden von Privaten bisher nicht im erhofften Masse gekauft und die Banken zeigten sich entsprechend zurückhaltend. Die Zuversicht von Escher zerstreute jedoch viele Bedenken. Escher sprach auch über die Übernahme des 1860 in Konkurs gegangenen Konkurrenten, der Schweizerischen Ostwestbahn durch die Nordostbahn. Es war Jakob Dubs, damals noch Regierungsrat, welcher als Erster Alfred Escher diesen Konkurs mitteilte. Zu diesem

Im Gasthof Krone in Affoltern (links) hielt «Eisenbahnkönig» Alfred Escher 1862 einen Vortrag über «Die Entwicklung des Eisenbahnwesens im Kanton Zürich». Bild etwa 1900. (Bilder Archiv/Willy Hug)

Dampflokomotive der Nordostbahn, etwa 1865.

Alfred Escher.

Jakob Dubs.

Zeitpunkt hatte sich Escher bereits hinsichtlich einer Alpentransversale Gedanken über eine Ausweitung des Bahnnetzes gemacht. Die Ostwestbahn plante als Teil eines grösseren Bahnprojektes auch den Abschnitt von Luzern nach Zug. Escher konnte nun diesen Teil mit geringfügigen Änderungen übernehmen. Einleuchtend, dass eine Eisenbahnlinie durch das Knonauer Amt, mit Anbindung an Zürich und die Zentralschweiz einen wirtschaftlichen Aufschwung für die Region bedeutete. Im Gegensatz zu den Gemeinden am Zürichsee, welche über den See seit jeher beste Handelswege nutzten, waren die holprigen Strassen und Wege durch das Knonauer Amt sehr beschwerlich. Eine sieben Jahre zuvor erstellte Studie sagte aus, dass pro Jahr 88 000 Personen über die Albiskette Richtung Zürich marschierten.

doch keine konkreten Schritte zu deren Realisierung. Verschiedene Projekte von privaten Gesellschaften scheiterten. Übrig blieb nebst einem Bahnanschluss von Basel 1840 an die französische Linie von Strassburg über St. Louis, nur die 1847 eingeweihte Strecke Zürich-Baden, die «Spanischbrötlibahn» der «Schweizerischen Nordbahn». Erst die politischen und rechtlichen Strukturen des 1848 gegründeten Bundesstaates ermöglichten die Voraussetzungen, um grössere Eisenbahnpläne zu realisieren. Die kantonalen Unterschiede und Auseinandersetzungen, wie der Sonderbundskrieg, verunmöglichten vorher ein gemeinsames Erreichen der Ziele. Alfred Escher und Jakob Dubs setzten sich sehr für das Eisenbahngesetz von 1852 ein, welches unter der Hoheit der Kantone die viel beweglicheren Privatbahnen vorsah und damit Staatsbahnen ausschloss. Bundesrat Dubs war ein entschiedener Gegner von zu weit gehender Zentralisierung im jungen Bundesstaat. In der Folge setzte ein Eisenbahnboom ein. Private Eisenbahngesellschaften schossen wie Pilze aus dem Boden. Gerade noch rechtzeitig, denn ohne den Anschluss an das internationale Eisenbahnnetz drohte der Schweiz die Isolation. Ein entschiedener Gegner des 1852 favorisierten Privatbaus war der Berner Bundespräsident Jakob Stämpfli. Einige Monate später, nachdem Escher in Affoltern seinen Vortrag gehalten hatte, veröf-

fentlichte Stämpfli eine Broschüre, in welcher er gegen die Privatbahnen wetterte und mit einem Rückkauf für eine Staatsbahn plädierte. Er schrieb: «Die schweizerischen Eisenbahnzustände sind krankhaft. Von dem über 1000 Kilometer zählenden Netz ist kaum ein Fünftel in gesunden Verhältnissen». Am 14. Dezember 1862 schrieb Dubs «im grössten Vertrauen» einen Brief von Bern an Escher in Zürich: «Stämpfli geht heute Mittag nach Paris, um sich dem Kaiser vorstellen zu lassen. Ich vermute, dass er sich das Geld für einen Eisenbahnrückkauf beschaffen will.» Bundespräsident Stämpfli gab keine Ruhe und sollte Escher und Dubs noch weiterhin beschäftigen. Fortsetzung folgt.

Das Knonauer Amt an der Alpentransversale? Grösstes Interesse zeigten die Zuhörer im Kronensaal bei Eschers Ausführungen dem Projekt eines geplanten Alpentransits. Für das Knonauer Amt war diese Frage nicht unbedeutend, denn auf der Nord-Süd-Achse sollte die Verbindung durch das Knonauer Amt gebaut werden und nicht etwa durch das Sihltal oder dem See entlang. Eine Sihltallinie wurde sogar vertraglich während der nächsten 30 Jahre ausge-

schlossen. Sollte die Variante Gotthard gebaut werden, würde das Knonauer Amt an dieser wichtigen Linie liegen und dafür sprach einiges. Mit der Übernahme von der Ost-West-Bahn hatte sich der Schwerpunkt der Nordostbahn in Richtung der Zentralschweiz verlagert. Aber während man im Ausland den Bau von Alpentransversalen zügig vorantrieb, wurde in der Schweiz immer noch über mögliche acht Varianten gestritten: Gotthard, Lukmanier, Simplon, Grosser St. Bernhard, Splügen, San Bernardino, Septimer und Grimsel. Escher hatte bis anhin die Variante Lukmanier favorisiert. Da sich aber jetzt der Schwerpunkt der Nordostbahn in die Zentralschweiz verlagerte, gewann für Escher die Gotthardvariante an Bedeutung. Entschieden war jedoch an diesem 5. Juni 1862 noch nichts. Da in die verschiedenen, sich gegenseitig bekämpfenden Alpenbahnprojekte auch namhafte Geldgeber aus dem Ausland involviert waren, nahm Jakob Dubs, wie auch der gesamte Bundesrat, eine neutrale Haltung ein.

Privatbahnen oder Staatsbahnen? Die Eisenbahnentwicklung war gegenüber dem Ausland lange verschlafen worden und die Schweiz blieb ein weisser Fleck. Obwohl seit etwa 1835 in der Schweiz vielerorts über die Eisenbahn diskutiert wurde, gab es je-

150 Jahre Eisenbahn Zürich–Affoltern– Zug–Luzern Am 30. Mai 1864 wurde die Eisenbahnlinie Zürich–Affoltern–Zug– Luzern feierlich eröffnet. Die SBB plant im Frühsommer einen Anlass mit der Bevölkerung, verbunden mit einer Zugstaufe. Innerhalb der Serie «Alte Geschichten aus dem Säuliamt» widmen sich einige Folgen dieser interessanten Bahngeschichte.


Forum

Freitag, 24. Januar 2014

9

ämtler kantonsräte meinen

Hans Läubli (Grüne, Affoltern am Albis)

Ja zur Änderung des Planungs- und Baugesetzes! Mit einem Ja am 9. Februar zur Änderung des Planungs- und Baugesetzes wird die Gemeindeautonomie gestärkt. Den Gemeinden eröffnet es neue Handlungsmöglichkeiten für nachhaltigeres Bauen. Der Bezirk Affoltern will zur Energieregion werden. Viele Gemeinden im Kanton Zürich und auch in unserm Bezirk engagieren sich für eine effiziente und nachhaltige Energienutzung und Energieversorgung. Sie machen eine Energieplanung, sie erarbeiten das Energiestadt-Label und streben sogar die 2000-Watt-Gesellschaft an. Der Bezirk Affoltern will gar das Label eines «Energiebezirks» erlangen. Nach dem Willen des Regierungsrates und des

SVP Hausen nominiert fünf Kandidaten für die Gemeindewahlen Am Stamm der SVP Hausen wurde den anwesenden Mitgliedern die Liste der Kandidaten aus der Reihe der SVP präsentiert. Eine Frau und vier Männer werden bei den anstehenden Wahlen vom 30. März 2014 für ein Amt in die Gemeindebhörden kandidieren: Für den Gemeinderat der bisherige Landwirt Gregor Blattmann, zuständig für Gesundheit und Umweltressort, sowie neu Beatrice Sommerauer Nägelin. Der bisherige Hans-Jörg Hartmann für die Primarschulpflege. Neu für die RPK Bruno Rüdisüli und für die Sozialbehörde Rolf Frei.

Kantonsrates sollen nun diesen Gemeinden mit einer Änderung des Planung- und Baugesetzes (PBG) ein zusätzliches Instrument in die Hand gegeben werden. Es soll ihnen erlaubt werden, über ihre Bau- und Zonenordnung in definierten Gebieten Anordnungen zur Nutzung von erneuerbaren Energien zu treffen. Die Gemeinde könnte so Anreize für Energiesparhäuser entwickeln und auch einen höheren Anteil erneuerbarer Energien verlangen ohne Einschränkungen bezüglich der Technologie. Sie könnte auch in sonnigen Lagen die verstärkte Nutzung der Solarenergie vorschreiben, Nahwärmeverbünde fördern, die Erdwärmenutzung koordinieren usw. Jede Gemeinde ist dabei frei zu entschei-

K. Gaisser, SVP Hausen

Die Vorlage geht auf eine parlamentarische Initiative des Grünen Kantonsrates Martin Geilinger und zwei Mitunterzeichnern der EVP und SP zurück. Es erstaunt nicht, dass die Vertreterinnen und Vertreter der beiden bürgerlichen Parteien SVP und FDP sowie die EDU – auch diejenigen unseres Bezirks – dagegen stimmten und das Behördenreferendum dagegen ergriffen. Dass auch die FDP unseres Bezirks die Nein-Parole herausgibt, zeigt zu-

dem einmal mehr, wie ernst ihr Engagement für einen Energiebezirk zu nehmen ist. Viele Gemeinde-Exekutivmitglieder, Kantonsrätinnen und Kantonsräte der Grünen, SVP, FDP, CVP, glp, EVP, SP, und Parteilose sowie Unternehmerinnen und Unternehmer unseres Kantons und unseres Bezirks unterstützen die Vorlage. So weichen erfreulicherweise auch einige Gemeindepräsidenten unseres Bezirks von den Parolen ihrer Parteien ab. Bisher sind dies die FDP-Gemeindepräsidenten Robert Marty von Affoltern, René Hess von Hausen und Ruedi Müller von Aeugst sowie der SVP-Gemeindepräsident von Knonau, Walter von Siebenthal (siehe

Die CVP Affoltern am Albis könnte es sich einfach machen und sich aus dem Wahlkampf fürs Gemeindepräsidium heraushalten. Für Affoltern steht aber zu viel auf dem Spiel: wir brauchen einen fähigen, integeren, erfahrenen Gemeindepräsidenten. Deshalb ist die CVP nach einer sorgfältigen Analyse der Profile, Fähigkeiten und Leistungsausweise der einzelnen Kandidaten überzeugt, dass Clemens Grötsch der einzige der drei Kandidaten ist, welcher über das nötige Format, die Fähigkeiten und die Erfahrungen für dieses Amt verfügt.

Persönlichkeit mit breiter Erfahrung und grossem Leistungsausweis Clemens Grötsch ist der politischen Öffentlichkeit schon seit vielen Jahren bekannt. Während zwei Amtsperioden war er Mitglied der RPK. Seit vier Jahren gehört er dem Gemeinderat an. Gleich zu Beginn seiner Amtsdauer hat er als Bauvorstand, der für den

Hochbau mit allen Gemeindeliegenschaften und für die Raumplanung zuständig ist, seine Aufgaben angepackt. Das Mehrzweckgebäude an der Büelstrasse (Feuerwehr, WohZivilClemens Grötsch. nungen, schutz) verlangte nach einer dringenden Sanierung, die zusammen mit einer Nutzungsoptimierung vollzogen werden sollte. Die zügig an die Hand genommene Projektierung führte im Herbst 2011 zur Annahme eines entsprechenden Kredites und die Sanierung ist in der Zwischenzeit erfolgreich – und aller Voraussicht nach auch im Kreditrahmen abgeschlossen worden. Die Raum- und Verkehrsplanung mit der Aufhebung der Planungszone und der Vorlage einer revidierten Bau- und Zonenordnung hat Clemens Grötsch mit sicherer

Hand zielstrebig und in engem Kontakt mit allen Interessierten und Betroffenen realisiert. Die Gemeinde hat damit eine Rahmenordnung, die ihre Entwicklung in den nächsten Jahren massgeblich prägen wird. Neben diesen grossen hat Clemens Grötsch auch zahlreiche kleinere Projekte realisiert (Renovationen und Umbauten zahlreicher kleinerer Liegenschaften, Erschliessungsplanungen, zahlreiche Baubewilligungen). Solche Projekte bedürfen des erfolgreichen Zusammenwirkens von Gemeinderat, Verwaltung und Öffentlichkeit. Clemens Grötsch hat gezeigt, dass er führen kann.

Unabhängiger Gemeindepräsident mit grossen zeitlichen Ressourcen Clemens Grötsch verfügt über eine fundierte Ausbildung, eine solide Berufserfahrung im Bankwesen und über 20-jährige Führungserfahrung in einem Grossbetrieb (vgl. www.cle-

Den Spital-Delegierten ans Herz gelegt Niemand schätzt es, wenn einer sich erdreistet, ihm zu sagen, was er zu tun habe, erst recht nicht, wenn er als Gemeinderat oder als Gemeinderätin gewählt worden ist. Da fühlt man sich getragen von einer Mehrheit derjenigen, die damals ihn oder sie wählend an die Urne gegangen sind, also bestenfalls von einem Viertel aller Stimmberechtigten. Das darf man nicht unterschätzen, sich aber auch nicht in absoluter Sicherheit wiegen. Dem Volk verpflichtet zu sein und in seinem Interesse abzustimmen, würde bedeuten, des Volkes Stimme zu kennen. Das könnte bedeuten, vielleicht halt auch einmal auf uns zu hören. Uns als Mitdenkende, die aber kein Amt anstrebenden Stimmberechtigten. Delegierte des Spital-Zweckverbandes müssten laut Statuten nicht zwangsläufig Gemeinderäte sein. Die haben diesen Job eines Tages sich unter den Nagel gerissen. Sind sie einmal im Amt, und fragt man sie nach ihrem Befinden, hört man bald einmal von Überlastungen, von fehlender Zeit zum Aktenstudium. Und so kommt es dann halt heraus, dass kaum einer von ihnen, oder sagen wir es offen, keiner von ihnen bei der Spital-Verwaltung die ausführliche Spitalrechnung verlangt, um diese vertieft zu studieren um fundierte, kritische Fragen zu stellen. Wir meinten, das sei so. Wird doch jedes Jahr der Spital-

www.sonnenklar-zh.ch ). Sie haben offenbar im Gegensatz zu ihren Parteien begriffen, dass Sprüche allein nicht genügen, um eine Energieregion zu werden und sich überzeugen lassen, dass diese Vorlage die Gemeindeautonomie stärkt. Nun liegt es am Volk, sich klar für einen Schritt in nachhaltige Energiezukunft zu entscheiden. Geben Sie den Gemeinden die Freiheit, sich für eine lokale, nachhaltige Energieversorgung zu engagieren! Ermöglichen Sie den Gemeinden, die Erkenntnisse aus ihrer Energieplanung konkret umzusetzen und die Liegenschaftsbesitzer mit einzubeziehen – Stimmen Sie am 9. Februar Ja!

Darum unterstützt die CVP Affoltern Clemens Grötsch als Gemeindepräsident

Grosses Engagement Die SVP ist überzeugt, mit Beatrice Sommerauer Nägelin und den vier weiteren Amtsanwärtern Personen zu portieren, welche sich verantwortungsvoll und mit grossem Engagement zum Wohle der Oberämtler Gemeinde einsetzen werden.

den, ob sie diese Möglichkeit überhaupt nutzen will und wie diese Anordnung ausgestaltet werden soll. Der Entscheid liegt bei den Gemeindeversammlungen beziehungweise den Parlamenten.

rechnung tapfer zugestimmt und keiner hat sie je angeschaut! So schaut es aus!

Eine Fehlleistung mehr: Kommerz-Medizin-Laden in der OVA Und nun steht am 30. Januar der Entscheid an, ob man dem Präsidenten der Betriebskommission, also auch ihrem Präsidenten, die Bewilligung geben soll, einen Mietvertrag für eine Lokalität in einem der OVA-Häuser zu unterzeichnen. Dort seien noch teure Umbau- und Ausbauarbeiten fällig. So sind Jahreskosten von 211 000 Franken allein für die Räumlichkeiten vorgesehen. Von weiteren Lohnkosten und von zu erwartenden Einnahmen keine Angabe! Das Ziel: Es sollen auf Kosten unseres Spitals Belegärzte angelockt werden, als ob das die primäre Aufgabe eines Spitals wäre! Eine geschützte, wohltätige Werkstatt mit Einkommens-Garantie für mittellose Ärzte? Wir erwarten doch sehr, dass diese abstruse, frivole – auf den ersten Blick wohlklingende – Idee unseres Direktors mit wehenden Fahnen, voller Überzeugung abgelehnt wird.

Unser Spital mit eigenem, einzigartigem Angebot – als Alternative Wir sind dafür, dass unser Spital aus eigener Kraft mit eigenen Leuten den

Akutbereich ausbaut und sich mit einem einzigartigen Angebot in einem Spezialgebiet profiliert. Dazu müsste natürlich ein medizinisches Konzept erarbeitet werden. Aber wer sich als Chef im Pensionsalter mit gesenktem Haupt in die Altersarbeit vergräbt, und noch zeitintensive Nebenjobs annimmt, dem fehlt der strategische, zukunftsgerichtete Weit- und Überblick.

Gegen das Kostensteigerungs-Modell Da bräuchte es halt auch eine vorgesetzte Behörde, welche patientenfreundliche statt honorarfördernde Eckwerte festlegt und diesen vielen AG-freundlichen Chefärzten dort oben einmal klare Aufträge erteil: unser Spital bedarfsorientiert, fokussiert, mit geschärftem Profil auszurichten. Da braucht es keine teuren Lokale, 1,4 km vom Spital entfernt, unten in der OVA, nur für die unersättlichen Belegärzte, die sich wie Heuschrecken über unsere Spitäler hermachen. Also keine Lokale mieten, nur um die Intus von unserem bald Alt-Gemeindepräsidenten zu alimentieren. Räume mit gestörten Preisen, die andere nicht mieten mögen. Da holt man sich halt mangels anderer Mieter seine FDP-Parteikollegen in der Betriebskommission des Spitals zu Hilfe. Von Filz zu reden, könnte nicht verfehlt sein. Wir bitten unsere

Delegierten um einen weisen, zukunftsgerichteten Entscheid, um den Akutbereich und die Eigenleistung unseres Spitals zu stärken. So kurz vor den Gemeinderatswahlen werden wir genau hinschauen, wer wie abstimmt. Siehe dazu unseren Tagebucheintrag vom 28. Oktober 2013 in unserer Homepage www.verein-zweckverband.ch. Die Sitzung ist am 30. Januar, Beginn um 19.30 Uhr im Haus Rigi, 1. Obergeschoss, Melchior-Hirzel-Weg 40 in Affoltern am Albis. Kommen Sie doch auch, da erleben Sie, wie vollen ernstes dem Volk Demokratie vorgespielt wird, denn die wirklichen Entscheide haben sie hinter unserem Rücken bereits am 16. Januar gefällt bzw. sich allenfalls mangels Aktenkenntnissen – wie bei der ungelesenen Jahresrechnung – wiederum überschwatzen lassen. Es ist so, unser Spital wird strategisch seit einigen Jahren bloss von zwei bis drei geldorientierten, egomanen Leuten mit einem geschliffenen Mundwerk und einem knappen Dutzend Nickern geleitet. Von Demokratie und sozialem Engagement kaum eine Spur! Und die restlichen zirka 70 Gemeinderäte und Gemeindepräsidenten schauen vielsagend weg. Hans Roggwiler, Zwillikon

mensgroetsch.ch) . Er kann Menschen motivieren, Ziele setzen und beharrlich verfolgen, er sucht das Gespräch und hat damit schon manche kritische Situation rechtzeitig auf unspektakuläre Weise entschärft. Clemens Grötsch ist zudem unabhängig, er hat Zeit, ist keinem Arbeitgeber mehr verpflichtet und trägt auch keine Verantwortung für ein eigenes Geschäft. Das gibt ihm die Freiheit, für Affoltern tätig zu werden. Wer mit Clemens Grötsch in der Vergangenheit zusammenarbeiten konnte, hat ihn als intelligent, dossierfest, kompetent, konziliant, zielorientiert und kommunikativ erlebt. Das sind die Eigenschaften, die ein Gemeindepräsident benötigt und die von keinem der anderen Kandidaten in dieser Form mitgebracht werden. Deshalb empfiehlt die CVP im Interesse von Affoltern Clemens Grötsch als Gemeindepräsidenten. Orlando Rabaglio, CVP

Alles mit Mass 20 Stände-, National- und andere Ratsmitglieder haben mir einen Prospekt mit ihren Fotos zugestellt. Auf der Titelseite wird ein Apfelbaum mit Früchten durch einen Bösewicht gefällt. Ich habe noch nie gesehen, dass man einen Fruchtbaum vor der Ernte fällt. Was soll die Botschaft sein? Ohne Rücksicht auf Verlust – nieder damit! Wir wollen keine einheimischen Äpfel, sondern neue aus dem Ausland. Alles mit Mass! Josef Oehri, Wettswil

anzeige


10

Forum

So habe ich abgestimmt

Ich sage Ja zur Initiative «Gegen Masseneinwanderung» weil ich der Ansicht bin, dass die Vorteile der Personenfreizügigkeit, sofern es überhaupt welche gibt, in erster Linie in der globalisier- J. Geissbühler, ten Wirtschaft, ehemaliger Gewelche auch die meindepräsident. Basis von Economiesuisse bildet, Grossverteilern und einer überbordenden Verwaltung zugutekommen. Ich bin überzeugt, dass ein Grossteil unserer Bevölkerung durch die masslose Einwanderung (70 000, 80 000 und mehr Leute pro Jahr, die neu in die Schweiz einwandern) sehr beunruhigt ist. Die Sorgen und Bedenken dieser Leute werden aber im Moment von niemandem wahrgenommen. Die Nachteile oder die Folgen dieser Einwanderung, nämlich ein riesiger Bedarf an Ausbau von Infrastruktur, tragen in erster Linie die Gemeinden, sprich Steuerzahler. In mehreren Gemeinden in unserem Bezirk, so auch in Rifferswil, wo ich wohne, müssen Schulanlagen vergrössert oder neue Schulhäuser gebaut werden. Die Initiative verlangt weder die Kündigung von bilateralen Verträgen, noch die Abschottung unseres Landes, wie die Gegner immer behaupten, sondern sie verlangt, dass die Schweiz die Einwanderung wieder selbst steuern kann. Durch die Annahme der Initiative wird der Bundesrat beauftragt, die Personen-Freizügigkeit

Freitag, 24. Januar 2014

Eine Nachverhandlung, die nichts mit einer Aufkündigung zu tun hat mit der EU neu zu verhandeln. Nun scheint mir aber, dass der Bundesrat keine grosse Lust oder gar etwas Angst hat in solche Verhandlungen einzutreten. Dass Frau Viviane Reding, die Vizepräsidentin der EU-Kommission am letzten Sonntag gar verlauten liess «Der bilaterale Weg habe ausgedient» macht das Ganze nicht einfacher. Es zeigt sich aber, dass für den Bundesrat erheblicher Handlungsbedarf besteht. Ich sage Nein zu Fabi, dem Bundesbeschluss über die Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur. Dieser massive Ausbaubedarf hat meiner Meinung nach auch zu tun mit der unkontrollierten Einwanderung. Die Vorlage berücksichtigt praktisch alle Wünsche der verschiedenen Kantone und Regionen und ist unverhältnismässig. Dass die Autofahrer einmal mehr massiv zur Kasse gebeten werden bei der Finanzierung ist ungerecht. Ich sage auch Nein zur Änderung des Planungs- und Baugesetzes, denn ich finde, dass sich der Staat in immer mehr Gebiete einmischt, was eine immer dichtere Reglementierung, Kontrolle und schliesslich grössere Verwaltung nach sich zieht. Bis vor Kurzem war es fast nicht möglich, in einem Dorf mit geschütztem Ortsbild Neubauten zu erstellen mit Sonnenkollektoren oder Fotovoltaikanlagen, und heute will derselbe Kanton Vorschriften erlassen, wo sie gebaut werden müssen. Wer heute einen Neubau oder eine Sanierung plant, investiert in erneuerbare Energien, aber es muss auch finanziell vertretbar sein.

Zuerst muss man zur Kenntnis nehmen, dass bei der Abstimmung die Bevölkerung mit Folgendem geködert wurde, um Ja zu sagen: Im Vertrag sei eine Ventilklausel, die man bei übermässiger Einwanderung anwenden könne. Jedoch wurde verheimlicht, dass diese nur eine bestimmte Zeit angewendet werden kann. Man hat sie schliesslich nicht angewendet (meiner Meinung nach bewusst, da unsere Regierung ja zur EU will). Und jetzt kommt die Behauptung dass man, wenn eine Begrenzung gewünscht wird, damit die bilateralen Abkommen gefährde. Da Deutschland genau die gleichen Probleme hat und im eigenen Land, genau wie wir, eine Begrenzung diskutiert, sollte man doch meinen, dass eine Nachverhandlung nichts mit einer Aufkündigung zu tun hat.

Jugendliche werden diskriminiert Zur Behauptung, dass wir auf die Ausländer angewiesen sind, vor allem im Pflegebereich. Muss man sich mal eingestehen, dass unsere Politiker die Schweizer Jugendlichen stark diskriminieren. Seit vielen Jahren dürfen viele nicht ein Medizinstudium absolvieren, obwohl sie es noch so gerne möchten. Da konnte man eine Klausel einsetzen, bei den Ausländern will man natürlich nicht! Jetzt sagt man eben diesen Jungen, dass man das Personal halt vom Ausland holen müsse, weil wir zu wenig ausgebildete Leute haben. Das ist ein doppelter Schlag ins Gesicht unserer Jugend. Zudem hat ein Abi in Deutschland nicht die glei-

che Qualität wie eine Matur in der Schweiz. Dies gilt auch für die Handwerkerberufe. Der Grund zu dieser seit Jahren verfehlten Politik ist meiner Meinung nach nicht einfach die Unfähigkeit der Politiker und Arbeitgeber, nein, in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsmächtigen ist dies eine bewusste Vermehrung billigerer und unterdrückbarerer Arbeitskräfte. Mit der Personenfreizügigkeit hat man zwei Fliegen auf einen Streich gefasst. Die Ausländer sind bereit, ohne sich gross zu wehren, alles zu tun und zu einem billigeren Lohn zu arbeiten. Dazu wird die Menge der Arbeitskräfte massiv erhöht, was zur Folge hat, dass allgemein die Löhne stagnieren und sinken.

Die Menge des Angebots und der Nachfrage bestimmen den Preis In der realen Wirtschaft ist es wie an der Börse: Die Menge des Angebots und der Nachfrage bestimmen den Preis. Also je mehr Arbeitskräfte, desto billiger, da man grosszügig auswählen kann und nicht angewiesen ist; je weniger Arbeitskräfte desto teurer sind die Leute. Siehe 70er- und 80erJahre, wo Arbeitnehmer mit Jobwechseln die Löhne in die Höhe treiben konnten. Dies war auch nicht in Ordnung, denn das förderte natürlich das Verlangen nach billigeren Arbeitskräften von den Unternehmern, was zur heutigen Situation führte. Also unsere Wirtschaft dreht von einem Extrem ins andere. Auf der Strecke blieben und bleiben die normalen, treuen Mit-

Mehr Steuern zahlen wegen Fabi-Vorlage?

Wussten Sie, dass bei einer Annahme der Fabi-Vorlage (Bundesbeschluss über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur) am 9. Februar 2014 der Pendlerabzug auf 3000 Franken pro Person beschränkt wird und daneben noch 0,1 Mehrwertsteuerprozent für die Finanzierung herangezogen werden? Das wird natürlich nicht an die grosse Glocke gehängt, aber passt gut ins Bild dieser unausgewogenen und weit überrissenen Vorlage, die man nicht anders als veritable Mogelpackung bezeichnen kann. Noch kurz vor der Abstimmung über die Milchkuh-Initiative soll die befristete Subventionierung des Schienenverkehrs durch die Autofahrer neu auf ewige Zeiten in der Bundesverfassung verankert werden. Wussten Sie, dass der Grossteil des Verkehrs, nämlich über 75%, auf der Strasse abgewickelt werden? Dies trotz milliardenschwerer Subventionen für den öffentlichen Verkehr, welche durch Autofahrer und Bundeskasse geleistet werden. Bei der Bahn steigen zwar die Passagierzahlen und die

Anzahl der Güter, aber bei der Eigenwirtschaftlichkeit sieht es schlecht aus. Während die Strasse sich selbst finanziert, kommt der öffentliche Verkehr nicht mal auf die Hälfte. Der Rest wird durch Strassen- und Steuergelder der Allgemeinheit querfinanziert.

hikel Fabi erst einmal installiert, werden weitere Projekte für den Schienenverkehr im Akkord folgen. Denn neben einem ersten Ausbauschritt sind bereits Projektvorgaben und Planungen für weitere Etappen in der Vorlage versteckt.

Stossende Quersubventionierung

Mittel für den öffentlichen Verkehr, die es gar nicht braucht

Mit der Fabi-Vorlage soll diese stossende und seit Jahren kritisierte Quersubventionierung neu sogar in der Verfassung verankert werden. Seriöse Planung und Masshalten bei den Ausgaben des Schienenverkehrs wird man damit auf absehbare Zeit vergessen müssen – der Fehlbetrag wird ja von anderen ausgeglichen! So kann es nicht gehen! Besonders stossend an der Vorlage ist zudem, dass der ursprünglich bereits hohe Investitionsbetrag für den geplanten Infrastrukturausbau von 3,5 Milliarden vom Parlament noch auf irrwitzige Fr. 6,4 Milliarden Franken erhöht wurde. Ein Ende dieser ÖV-Masslosigkeit ist zudem nicht in Sicht. Ist das Finanzierungsve-

Die Befürworter der Fabi-Vorlage argumentieren, dass ein Ja zur Vorlage zu einer fairen Verkehrsfinanzierung führen werde. Fair für wen? Für die Millionen Autofahrer, welche immer öfter im Stau stehen und sich gefallen lassen müssen, dass ihren Abgaben und Gebühren nicht einmal für die Beseitigung der gröbsten Engpässe (der Gubrist lässt grüssen) verwendet werden, sondern kontinuierlich den öffentlichen Verkehr subventionieren? Für die Bevölkerung in den Rand- und Bergregionen, welche ohne Gegenleistung die ÖV-Projekte in den Städten und Agglomerationen mitfinanzieren müssen?

Machen wir uns nichts vor: der Schienenverkehr wird nie selbsttragend sein und immer am Tropf des Staates hängen. Mit der Fabi-Vorlage wird jedoch weit über das Ziel hinausgeschossen und es werden dem öffentlichen Verkehr Mittel zugeschanzt, die er gar nicht braucht, während im Strassenbau die Infrastruktur seit Jahren sträflich vernachlässigt wird. Man schätzt die Staustunden in der Schweiz auf jährlich 20 000, was zu schweren volkswirtschaftlichen Schäden führt. Sie werden auf rund 2 Milliarden Franken pro Jahr beziffert, was wahrscheinlich noch eher untertrieben ist. Vernünftigerweise sollte man hier zuerst ansetzen. Sollte allerdings die Fabi-Vorlage angenommen werden, ist dies illusorisch. Im Interesse einer sinnvollen und vernünftigen Verkehrspolitik müssen wir die einseitige und masslos überrissene Fabi-Vorlage klar ablehnen. Die Antwort auf Fabi ist deshalb eine deutliches Nein! Louis Hafner, Präsident SVP Mettmenstetten

Duzen – das zeigt auch kindliches Vertrauen und Offenheit Dürfen mich unbekannte Kinder duzen? «Anzeiger» vom 17. Januar.

In einem Viersternhotel aufgewachsen, wurde mir von Eltern und Erzieherinnen sicher Anstand und «Benimm dich» beigebracht. Wenn auch später in bescheideneren Verhältnissen, bemühe ich mich, dies auch meinen Kindern zu übermitteln. Auf Anstand und Respekt lege ich immer grossen Wert, aber jetzt habe ich Einwände. Wie viel Zwang, Unnatürlichkeit und Verknorztheit hat diese Linie

arbeiter, die sich immer für die Firma eingesetzt haben! Zudem wurden früher auf dem Bausektor Saisonniers zugezogen. Das hatte seinen guten Grund, denn im Winter ist die Bautätigkeit je nach Witterung massiv reduziert. Jetzt werden die nun festangestellten Ausländer via Arbeitslosenamt mit Schlechtwetterentschädigungen durch den Winter gebracht. Dies ist eine Subvention an die Unternehmen, indem die Leute hier auf Abruf bereit sind und das Amt einen Teil des Lohnes übernimmt. Diesen Teil bezahlen auch die Arbeitnehmer via Abzüge vom Gehalt! Hinzu wurden jahrelang die älteren, teuren Arbeitnehmer (Pensionskasse, kleinere Gebrechen!) in die IV «entsorgt»; auch von den Staatsbetrieben aus! Was jetzt wiederum die wirklich Invaliden auszubaden haben. (Vier Jahre kämpfen mit Anwalt, für eindeutige Befunde). B. Pfister, Stallikon

Abstimmungen vom 9. Februar Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen vom 9. Februar 2014 veröffentlicht der «Anzeiger» letztmals in der Ausgabe von 4. Februar. Sie müssen die Redaktion bis 1. Februar, 12 Uhr, erreichen und einen vollständigen Absender enthalten. Die Redaktion wählt nicht nur Briefe aus, sie behält sich auch Kürzungen vor.

Spirale unterbrechen Grenzen schliessen und krank bleiben?

Werte Frau Dr. Breidenstein, Ihr Leserbrief im «Anzeiger» am 21. Januar hat mich nicht überzeugt, denn: 1. Etwas mehr Wartezeit (=Entschleunigung) tut uns in der heutigen Hektik allen gut. 2. Auch die vielen tausend von eingewanderten Personen im Gesundheitswesen werden krank oder haben einen Unfall. Dies erzwingt noch mehr Einwanderung von solchen Fachkräften. Diese Spirale müssen wir jetzt unterbrechen. Übrigens, wie sagte schon Ihr geschätzter Kollege Paracelsus? Die Menge macht das Gift! Deshalb ein Ja zu der Einwanderungsinitiative. 3. An die sparwütigen Gesundheitspolitiker: Zuerst die bewährten Ausbildungsstätten Rotkreuzspital und Pflegerinnenschule schliessen, dann noch einen Numerus Clausus (Eignungstest) einführen. Auch der Zulassungsstopp für Praxiseröffnungen ist noch nicht vom Tisch. Wenn dann Gesundheitspersonal fehlt, einfach jammern und den umliegenden Staaten Ärzte und Pflegepersonal wegnehmen. Das ist kurzsichtig, unfair und verdient deshalb eine rote Karte; also: Ja zur Einwanderungsinitiative. Paul Rutar-Caduff, Affoltern

auch mit sich gebracht? Zu dem speziellen Fall des Duzens durch fremde Kinder möchte ich folgendes sagen: Wenn es nur ums Du-sagen geht und sich die Jungs ansonsten anständig, diszipliniert und ohne Pöbelei benehmen – das ist natürlich Voraussetzung – ja, was ist dann Schlimmes dabei? Im Gegenteil, es zeigt doch kindliches Vertrauen und Offenheit.

Erfrischend und natürlich Ich bin gut 96 Jahre alt, aber wenn mich ein Kind einfach duzt, so emp-

finde ich dies eher als erfrischend und natürlich. Meist sind es dann auch gerade diese Kinder, die auch gleich bereit sind, wenns darauf ankommt, eine kleine Hilfeleistung zu leisten. Zusätzlich möchte ich auch noch erwähnen: Es gibt doch Länder, zum Beispiel Island, da kennt man gar nichts anderes als das Du. Ob hochgestellt oder armselig, ob Alt oder Jung – es gibt nur eines, das vertraute Du, an dem sich niemand stört. Und wie ist es mit dem englischen You? Da kennt man auch keine zwei Formen der Anrede. Wir haben doch sicher wichtige-

re Probleme zu lösen als Eltern zurechtzuweisen, die – wenn die Kinder sonst gut erzogen sind – das Du ihrer Sprösslinge tolerieren.

Jede Medaille hat zwei Seiten Warum immer gleich verurteilen? Warum so selbstherrlich und ohne liebendes Verständnis? Ich eröffne hier keine Polemik. Ich erinnere nur daran: Jede Medaille hat zwei Seiten. T. M. Fornaro-Burhop, Hedingen


Forum

Steigert die Personenfreizügigkeit den Wohlstand? Es wird oft behauptet, die Personenfreizügigkeit fördert den Wohlstand in der Schweiz. Unter anderem aufgrund des Familiennachzugs und der hohen Staatssubventionen für alle Einwohner der Schweiz ist dies jedoch nicht so. Eine durchschnittliche Familie kostet den Staat unter anderem: – Subventionen des öffentlichen Verkehrs – Verbilligungen der Krankenkassenprämien und Kosten für staatliche Spitäler und Gesundheitseinrichtungen – Staatliche Förderungen im Wohnungsbau – Sämtliche bezogenen Sozialleistungen, insbesondere im Alter mit allen fälligen AHV-Zahlungen und Ergänzungsleistungen – Kosten für Verwaltung, Polizei, Armee und diverse Bevölkerungsabhängige Infrastruktur wie Strassen und Kanalisation.

Nur wenige Personen sind Netto-Zahler Demgegenüber stehen alle direkten und indirekten Steuereinnahmen durch die Arbeitstätigkeit von oft nur einer Person – und wir wissen nicht, wie hoch dieses sein muss damit jemand ein echter Netto-Zahler wird. Die Vermutung liegt aufgrund der obigen Auflistung jedoch nahe, dass nur die wenigsten Personen Netto-Zahler sind und somit den Wohlstand steigern. Da es eben nicht möglich ist, nicht gezielt nur die Netto-Zahler anzuwerben, verbessert sich wegen der Personenfreizügigkeit unter anderem die Finanzsituation der Gemeinden, Kantone und des Bunds nicht.

Raphael Rutar, Affoltern

Freitag, 24. Januar 2014

Grünliberale des Bezirks lehnen Volksinitiative «Masseneinwanderung stoppen» ab Grünliberaler Standpunkt zur Volksinitiative «Masseneinwanderung stoppen» und zur Änderung des kantonalen Baugesetzes. Die Definition von jährlichen Höchstzahlen und Kontingenten würde faktisch dazu führen, dass wir das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU neu verhandeln müssten. Die geforderten Verhandlungen mit der EU würden aus Sicht der Grünliberalen kaum ein besseres Resultat bringen und das bewährte Erfolgsmodell der Personenfreizügigkeit unnötig aufs Spiel setzen. Hingegen werden die Grünliberalen Hand bieten, die Probleme und Missbräuche bei der Personenfreizügigkeit gezielt anzugehen, ohne den bilateralen Weg zu gefährden. Denn die Frage ist berechtigt, weshalb bei einem Ausländeranteil von 23%, 45% der Sozialhilfe, 46% der IV und 47%

der ALV an Ausländer ausbezahlt werden. Hier besteht Handlungsbedarf: Bessere Kontrolle und nach Beitragsdauer abgestufte Beträge (wie bei der AHV) sind die konstruktiven Ansätze der glp. Aus Sicht des Vorstandes der glp Sektion Affoltern ebenfalls nicht sinnvoll ist die uneingeschränkte Bevorzugung der EU-Länder bei der Einwanderung – ein qualifizierter Inder, Südafrikaner oder Ägypter können unserem Land mehr bringen als ein polnischer oder bulgarischer Hilfsarbeiter ... Unbedingt notwendig, ist eine stärkere Einforderung von Integrationsbemühungen, insbesondere Sprachkenntnissen, der Zuwanderer, sei es beim Familiennachzug oder der Erteilung der Aufenthaltsgenehmigung C. Andere Länder mit einer bewusst gesteuerten Einwanderungspolitik wie Kanada, Australien oder Holland setzen dies gezielt und erfolgreich um.

Die Grünliberalen des Bezirks Affoltern befürworten die PBG-Revision. Mit der Gesetzesänderung wird nichts vorgeschrieben. Es handelt sich um eine «Kann»-Formulierung – jede Gemeinde entscheidet selbst, ob sie von der neuen Möglichkeit Gebrauch machen möchte. Damit erhalten die Gemeinden mehr Freiheit als bisher. Die PBG-Revision bezieht sich nur auf Neu- und Anbauten, die mehr als 20% des Altbaus betragen. Bei normalen Umbauten ändert sich gar nichts. Umbauten sind nur betroffen, wenn es um eine beträchtliche Gesamt-Renovation geht, wie sie höchstens alle 20 bis 30 Jahre stattfindet. Dass es ohne Baugesuch zu Sanierungszwängen kommt, ist ausgeschlossen. Die PBGRevision führt also nicht zu allgemeinen Mietzinserhöhungen. Im Gegenteil, viele erneuerbare Energien haben tiefere Betriebskosten, was zu tieferen Nebenkosten und damit zu Einsparun-

Fakt ist: – Die Grundversicherung garantiert eine medizinische Grundversorgung für alle Personen, darum ist Alternativmedizin auch in der Zusatzversicherung, da die Grundversorgung bereits gedeckt ist, also gar nicht vergleichbar mit einem Schwangerschaftsabbruch. – Ausserdem kann eine Krankenkasse bestimmen, wen sie in die Zusatzversicherung aufnimmt und wen nicht. Also ist somit die medizinische Grundversorgung nicht garantiert im Falle eines Schwangerschaftsabbruchs. – Klar ist eine Schwangerschaft

gen führt. Das Resultat der PBG-Revision sind tiefere Betriebs- und Energiekosten statt einer Erhöhung der Mieten und Wohnkosten. Seit jeher legen die Gemeinden in ihren Bau- und Zonenordnungen fest, was wo gebaut werden darf. Es gibt Wohn-, Industrie- oder Landwirtschaftszonen mit jeweiligen Vorgaben. Eine neue Mindestanforderung an erneuerbaren Energien von beispielsweise 30% anstelle der bestehenden 20% ist vergleichbar mit einer Anpassung des Gebäudeabstandes um wenige Zentimeter, und entspricht gänzlich einer zukunftsorientierten und kostenoptimierten Warmwasser- und Heizungsplanung. Das Privateigentum wird also nicht tangiert, es werden lediglich sinnvolle Richtlinien festgelegt. Dr. Thomas Beck, Aeugst, Vorstand der Grünliberalen Knonauer Amt

Masshalten – nicht überborden !

Nein zur SVPAbschottungsinitiative

Überborden ist ein Begriff, der für ein negatives Geschehen steht. Er zeigt doch an, dass etwas aus dem Ruder läuft, woraus ungewollte Konsequenzen entstehen. Überborden kann jeder Mensch im Reigen alltäglicher Situationen. Aber da gibts auch ein Überborden im gesellschaftlichen Rahmen, gar zum Schaden des Landes. Aktuell sind wir aufgerufen, ein Überborden in der Zuwanderungspolitik zu verhindern. Da drängt sich Masshalten auf, oder wie es im Dialekt so schön heisst, «de Boge nöd überspanne, nöd über d’Sträng haue», damit durch die Pflege souveränen politischen Verhaltens, durch verantwortungsvolle Entscheide massvolle Entwicklungen für Gemein-

Die Initiative der SVP «Gegen Masseneinwanderung» verlangt einen Verfassungsartikel, wonach die Zuwanderung wieder über Höchstzahlen (Kontingente) geregelt wird. Die Personenfreizügigkeit habe zu einer «Masseneinwanderung» von EU-Bürgern in die Schweiz geführt. Jetzt gelte es, wieder die «Kontrolle» über die Zuwanderung zu gewinnen. In den Kontingenten sollen sämtliche Kategorien von Migrantinnen und Migranten, also auch Grenzgänger und Asylsuchende einbezogen werden. Auf dem Arbeitsmarkt soll der Vorrang von Schweizerinnen und Schweizern gelten («Schweizervorrang», nicht zu verwechseln mit «Inländervorrang», der auch Niedergelassene umfasst). Zudem soll die Schweiz keine völkerrechtlichen Verträge abschliessen dürfen, welche gegen den Wortlaut der Initiative verstossen. Damit wäre nicht nur die Personenfreizügigkeit, sondern alle bilateralen Verträge mit der EU hinfällig, weil die EU-Abkommen ohne Personenfreizügigkeit politisch nicht infrage kommen. In der Schweiz würden die Flankierenden Massnahmen (FlaM) abgeschafft, da diese an die Personenfreizügigkeit gekoppelt sind. Die Initiative will zurück zu einem Kontingentsystem mit massiven rechtlichen Verschlechterungen für alle EU-Bürger in der Schweiz. SVP-Präsident Toni Brunner spricht gar explizit von der Wiedereinführung des Saisonnierstatuts. Mit der Abschaffung der Personenfreizügigkeit würden auch die flankierenden Massnahmen bzw. das System zur Kontrolle der Arbeitsund Lohnbedingungen hinfällig. Und sie würde auf eine Aufkündigung aller bilateralen Verträge durch die EU hinauslaufen. Migranten tragen zum Wohlstand der Schweiz bei. Sie sind Teil des «Erfolgsmodells Schweiz. Ohne sie funktioniert unser Land nicht – wir sind auf sie angewiesen. Dafür verdienen sie Respekt, nicht fremdenfeindliche Schikane und Beschneidung ihrer Rechte. Die Probleme auf dem Arbeitsmarkt sind Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen. Verantwortlich für diese Probleme sind nicht die Migranten, sondern skrupellose Arbeitgeber, welche die Personenfreizügigkeit ausnützen, um Lohndumping zu betreiben. Daran ist auch die SVP beteiligt (als Unternehmer und Politiker). Die Grenzen zu schliessen ist die falsche Antwort; vielmehr müssen die flankierenden Massnahmen, welche die Arbeits- und Lohnbedingungen in der Schweiz schützen, massiv verstärkt und umgesetzt werden. Deshalb: Nein zur untauglichen Initiative. Felix Keller, Hedingen

den und das ganze Land möglich werden. – Die Zuwanderungsinitiative ruft nach Jahren des Überbordens auf zum Masshalten. So hat der Bürger die Möglichkeit, sich für eine vernünftige Zuwanderungsregelung zu entscheiden. Der Schweizer Bürger braucht keine Ratschläge von aussen, um sein Land verantwortungsvoll auszugestalten. Das Schweizervolk besitzt doch ein durch die Geschichte gereiftes Talent zum Masshalten. Und deshalb wundere ich mich, dass Organisationen und im Namen ihrer Mitglieder sprechende Parteien und gar Bundesräte selbst es angebracht finden, gegen das Masshalten in der Zuwanderung mit masslos überbordendem, un-

ehrlichem Eifer zu argumentieren. Eigentlich schlimm. Noch unverständlicher wird dieses Verhalten, weil gleichzeitig sogar böse Reaktionen der EU gegen unser Land und eine Schädigung unseres Wohlstandes prophezeit werden, wenn wir die in der Initiative vorgesehenen Migrations-Korrekturen einführen. Da bleibt abschliessend festzustellen, dass die ZuwanderungsInitiative ein gesundes Masshalten ermöglicht. Die Antwort dazu heisst Ja! Wer möchte denn zu jenen zählen, die hier patriotisch nicht mitziehen, sondern die Schweiz aus allen Nähten platzen lassen? Max Zingg, Knonau

Keiner Frau wünsche ich, dass sie mal aus ihrer heilen Welt «auf die Welt kommt» Abtreibungsfinanzierung gehört in die Zusatzversicherung, Leserbrief im «Anzeiger» vom 21. Januar.

11

keine Krankheit in diesem Sinne, es ist jedoch ein Umstand, der eine gute medizinische Versorgung benötigt, in jedem Falle. Und diese Versorgung wird heute durch die Grundversicherung gewährleistet, wozu jede Frau berechtigt ist! – Bezahlen wir mit unserer Krankenkassenprämie zum Beispiel auch Lungenkrebs mit, da geht es nicht um ein menschliches Grundbedürfnis wie beim Entstehen einer Schwangerschaft, sondern um einen persönlichen Spassfaktor, woraus eine Nikotinsucht und die daraus resultierenden Krankheiten entstehen.

es in die Zusatzversicherung abzuschieben? Da könnte man wirklich sehr viel Geld sparen! Ist das vielleicht, weil die Initianten der Initiative gar nichts sparen wollen oder ihr gutes Geld an den Rauchern verdienen? Und Rauchen ist nun wirklich Privatsache! Was ist eigentlich der Sinn dieser Initiative? Sparen tun wir nicht (0,03% laut Abstimmungsunterlagen). Kinder «retten» wir auch keine so, oder wer unterstützt nachher diese Mütter finanziell und mental, gibt ihnen eine starke Schulter, hütet die Kinder, bezahlt Therapien für die psychisch gestörten Kinder, da ungewollt, unerwünscht?

Da stellen sich mir doch folgende Fragen:

Nein am 9. Februar!

– Warum wird nicht bei einem solchen Thema wie Rauchen diskutiert,

Gerade die SVP möchte ja als Erste am liebsten die Sozialhilfe abschaffen...

Welches «Schweizer Volk» die Initianten dieser Partei wohl vertreten? Wann sie endlich etwas f ü r die Frauen machen, statt immer dagegen? Wie Frauen ein Ja zu einer solchen Initiative aussprechen können – nicht alle leben in einer heilen Welt, Fehler passieren, und ich wünsche keiner dieser Frauen, dass sie mal aus ihrer heilen Welt «auf die Welt kommt» oder ihre Töchter oder Enkelinnen schwanger und allein dastehen, ohne Geld, Partner, Liebe, Ausbildung, Unterstützung, dann entscheiden müssen – und zudem nicht einmal die medizinische Betreuung gewährleistet wäre... Darum kann es nur ein lautes Nein geben zur Initative Abtreibungsfinanzierung am 9. Februar! Sarah Bonato, Affoltern

Die Parolen der Bezirksparteien zu den Abstimmungen vom 9. Februar


Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Tel. 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

G

G G

Thomas Frei Treuhänder mit eidg. Fachausweis TFT GmbH, Zürichstrasse 49 8910 Affoltern am Albis Tel.: 044 761 60 60, Fax: 044 761 60 69, Natel: 079 109 60 60 info@tftreuhand.ch, www. tftreuhand.ch

Muristrasse 9 8912 Obfelden T + 41 44 761 89 85 info@doldertreuhand.ch www.doldertreuhand.ch

Christophe Kalbermatten dipl. Wirtschaftsprüfer • lic. rer. pol.

Smart, individuell, dynamisch: Sie bestimmen wo mein Einsatz für Sie von Nutzen ist. Alte Stationsstrasse 14 8906 Bonstetten Telefon 043 466 03 33 • 076 585 79 75 info@osnrevision • www.osnrevision.ch

Meine Dienstleistungen sind ausgerichtet auf kleine und mittlere Unternehmen sowie Privatpersonen.

Revisionen Buchhaltungen Abschlussberatungen Steuerberatungen

• Steuererklärungen, Einsprache- und Rückerstattungsanträge, Vertretung vor Steuerbehörden • Finanz-, Betriebs- sowie Nebenbuchhaltung, Buchhaltungsabschlüsse, Geschäftberichte und Analysen • Personalbewirtschaftung und Lohnbuchhaltung, allgemeine administrative Arbeiten

H!ER BAHNHOFPLATZ 1, POSTFACH 528 8910 AFFOLTERN TEL. 044 761 65 23, FAX 044 761 80 23 E-MAIL: MOSER@TREUHAND-AFFOLTERN.CH

Dominique Lipp dipl. Treuhandexperte d.lipp@lipptreuhand.ch

Lipp Treuhand AG Schachenstrasse 2 8907 Wettswil

Telefon 044 760 40 01, Fax 044 760 40 02, www.lipptreuhand.ch

werden Kunden auf Sie aufmerksam Nutzen Sie diese Spezialseite für Ihre Werbung.

Kurt Haas Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

FURRER TREUHAND

Inhaber Urs Furrer

Buchführung, Treuhand, Beratung in Bank- und Steuerfragen, Steuererklärungen Lindenmoosstrasse 4, 8910 Affoltern a. A., Telefon 044 760 52 30 Fax 044 760 52 23, E-Mail: office@furrer-treuhand.ch Mitglied der Treuhand Suisse


Gewerbe/Dienstleistungen

Mit Lustspiel

«Michel»

Das Chränzli der Gesangsvereine Rifferswil kommt an – morgen Samstag nochmals. > Seite 15

Musik-Theater um den Lausbuben aus Lönneberga im Kasinosaal Affoltern. > Seite 17

Freitag, 24. Januar 2014

-

48 Teams Das grosse Junioren-Hallenturnier des FC Wettswil-Bonstetten geht in die zweite Runde. > Seite 21

Ein Fest für Geniesser des Währschaften

400 Mio-Grenze überschritten

Das nächste Wochenende im «Lindenhof»

Auch im vergangenen Geschäftsjahr 2013 darf die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden wieder einen erfreulichen Abschluss präsentieren. Die Bilanzsumme wurde um 15,2 Mio. auf 404,4 Mio. Franken erhöht. Die Kundenausleihungen stiegen auf 345,0 Mio. und die Kundengelder auf 319,5 Mio. Franken.

Happig, was im «Lindenhof» von Uerzlikon in der kommenden Woche aufgetragen wird. «Ich bin überzeugt, dass Fleischtiger voll auf ihre Kosten kommen werden», sagt die Wirtin Barbara Eder, welche mit ihrem Lebenspartner und Herdmeister Louis Bisig drei Abende lang zu einer Metzgete der Sonderklasse lädt. Am Donnerstag, Freitag und Samstag, 30. Januar bis 1. Februar, garantiert sie, «werden sich bei uns alle, die keine Kalorien zählen, sauwohl fühlen». Man sei für jeden Ansturm bestens gerüstet, sagt Eders Liebster, und «ich bin überzeugt, dass die Mampfereien zu einem winterlichen Highlight im Dorf werden». Davon darf auch jeder Gast ausgehen, denn das Leckere, das auf der Karte steht, wird von Albert Gersbach geliefert, der von Fleisch so viel versteht wie der Papst von der Bibel. Wädli, Leberli, Speck und Rippli gehören zum Angebot, aber auch Blutwürste mit 400 und Leberwürste mit 300 Gramm. Gereicht werden dazu verschiedene Zugaben wie etwa Salzkartoffel oder Dörrbohnen. «Unsere Karte ist eine richtige Hitliste», sagt Bi-

sig. Wer sich eine Portion Vorfreude verschaffen will, kann sie einsehen unter www.restaurantlindenhof.ch.

Die Sitzplätze könnten mitunter knapp werden ... Damit schnell was auf die Teller kommt, hat man im Lindenhof für die drei währschaften Abende personell aufgerüstet. In der Küche helfen Louis die weitum bekannten Gastro-Ladys Yvette und Irene, im Service weibeln nebst Barbara unermüdlich Silvia und Norma. Am Freitag werden ab 20 Uhr zudem zwei Musiker, die sowohl Ländler wie Schlager im Repertoire haben, das Team ergänzen: «Ganz glatti Cheibe», schwärmt Barbara Eder. Zu essen gibt es im Lindenhof jederzeit genug, bloss die Sitzplätze könnten mitunter knapp werden. «Unsere Beiz ist klein», sagt Louis, «aber die Stimmung an der Metzgete wird grossartig sein». Deshalb lohne sich eine telefonische Reservierung unter der Nummer 044 764 12 33. «Ich hoffe, die Leitung wird so heiss wie unsere drei Abende». (rf)

13

Erfolgreiches 2013 für Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden

Im Mai des vergangenen Jahres wurde die Schalterzone in Merenschwand aufgefrischt. Dennoch konnte ein Bruttogewinn von 2,67 Mio. Franken erarbeitet werden. Der ausgewiesene Jahresgewinn liegt mit Fr. 440 324.00 im Rahmen des Vorjahres und wird nach der Verzinsung des Genossenschaftskapitals mit 6 % vollumfänglich den offenen Reserven zugewiesen. Die stillen Reserven konnten mit 1,22 Mio. Franken dotiert werden und betragen neu 25,87 Mio. Franken. Dieser erfreuliche Eigenmittelzuwachs erhöht nochmals die Sicherheit der Bank und übertrifft die gesetzlichen Vorschriften der Finanzmarktaufsicht bei Weitem. Die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden durfte 235 neue Ge-

Geschäftsstellenleiter Claudio Albasini vor der Raiffeisen Obfelden. (Archivbild) nossenschafter begrüssen und der Gesamtbestand ist auf 3566 Mitglieder angewachsen. Alle Mitglieder profitieren von den Vergünstigungen und Aktionen, die Raiffeisen während des ganzen Jahres anbietet. Die Generalversammlung findet dieses Jahr am Freitag, 21. März, in Obfelden statt. Die Mitglieder werden

persönlich eingeladen. Der Verwaltungsrat und die Mitarbeiter der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden freuen sich, viele Genossenschafter begrüssen zu dürfen. In Merenschwand wie auch in der neuen Geschäftsstelle in Obfelden werden die Kunden oder Neukunden gerne von morgens um 7 bis abends um 19 Uhr beraten.

Ungleichgewichte des Nervensystems Gesundes Herz, Workshop bei Mangalam Yoga und Ayurveda in Affoltern gesunder Kreislauf Am Samstag, 1. Februar, von 9.30 bis 17 Uhr, gibt die bekannte Ayurveda Naturärztin und Buchautorin Tamara Köhler bei «Mangalam Yoga und Ayurveda» an der Obstgartenstrasse 5 in Affoltern einen Workshop zu den Ungleichgewichten des Nervensystems. In den industrialisierten Ländern führen Leistungsdruck und hektische Lebensweise zunehmend zu Störungen des vegetativen Nervensystems. Die Folge sind funktionelle Störungen wie Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen, Ängste, Rückenschmerzen, Burnout und Depressionen. Unter funktionellen Störungen versteht man Beschwerden, die nicht auf eine organische Krankheit zurückzuführen sind. Die Organe sind zwar gesund, verursachen aber Schmerzen oder führen ihre Funktionen nicht korrekt aus. Der Ayurveda kennt viele therapeutische Massnahmen, um die Kom-

Naturärztin und Buchautorin: Tamara Köhler. (Bild zvg.) munikation zwischen Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen und das Nervensystem auszugleichen. Dazu gehören die tägliche Routine, Ernährung, Massagen, Heilmittel, Musik, Aromaöle, Atemtechniken, Meditation, Schlafverhalten und

eine Bewusstwerdung der eigenen emotionalen Veranlagungen. An diesem Tageskurs lernen die Teilnehmer, basierend auf der ayurvedischen Sichtweise, Ihre physischen und mentalen Veranlagungen sowie Ihr persönliches Ungleichgewicht im Nervensystem zu bestimmen. Sie lernen mit Hilfe von Ernährung, Atemtechniken, Yoga Übungen, Heilmitteln, Massageölen und Routine-Massnahmen Ihr Nervensystem zu beruhigen und zu stärken. Besondere Aufmerksamkeit wird der Ernährung gewidmet, da unser seelisches Wohlbefinden stark von der Nahrung beeinflusst wird. Der Workshop ist als Weiterbildung für Therapeuten sowie auch für den normalen Alltag zu empfehlen. Vom 18. April bis 3. oder 10. Mai 2014 bietet Mangalam erneut Yoga und Ayurveda-Ferien in Kerala Südindien an. Anmeldung und weitere Infos unter www.mangalam.ch oder Telefon 044 760 36 88.

Ämtler Buchmanufaktur begeistert Unternehmen aus Kappel für Trendschau in Frankfurt auserwählt Die in den Räumlichkeiten des Klostergeländes Kappel ansässige Buchmanufaktur Flade überzeugte das Design-Team der Paperworld Trends in Frankfurt und wurde als einer der wenigen Unternehmen für die Trendschau 2014/15 auserwählt. Die Paperworld ist nicht nur internationale Leitmesse für Papier, Bürobedarf und Schreibwaren, sie ist zugleich Trend-

setter, Wissensplattform und Inspirationsquelle. Sie startet morgen Samstag und dauert bis Dienstag, 28. Januar. An der Trendschau 2014/15 werden ausgewählte Produkte und Unternehmen in einer speziellen Umgebung präsentiert. Design-Experten erläutern die Stilrichtungen der kommenden Saison und führen durch die Trendschau. In Vorträgen werden die

Zusammenhänge und Inhalte der Stilwelten im Kontext von Mode, Design und Architektur aufgezeigt. Als eines von wenigen Unternehmen wurde die Buchmanufaktur Flade aus Kappel für die Teilnahme an der Trendschau 2014/15 auserwählt. Die aussergewöhnlichen Hochzeitsalben und Gästebücher begeisterten die internationale Design-Jury. (pd.)

HerzCheck-Woche bei Pfister in Affoltern Das eigene Risiko für eine HerzKreislauf-Erkrankung kennen: Die HerzCheck-Woche in der Apotheke-Drogerie Pfister vom 27. Januar bis 1. Februar bietet Aufschluss. Die meisten Herzinfarkte können durch vorher bekannte Risikofaktoren erklärt werden. Sie sind sie oft vermeidbar – vorausgesetzt, man kennt sein persönliches Risiko. Nahezu 90 Prozent der Todesfälle durch eine Herz-Kreislauferkrankung werden durch Rauchen, körperliche Inaktivität, Übergewicht, ungenügenden Konsum von Früchten und Gemüse, psychosozialen Stress sowie ungünstige Blutdruck-, Blutfett- und Blutzuckerwerte verursacht. Sie werden als «stumme Gefahr» über lange Zeit nicht wahrgenommen. Die Zahl von Menschen mit hohem Blutdruck beispielsweise steigt nach Schätzungen bis 2025 auf über eine Milliarde – darunter zunehmend auch Kinder und Jugendliche, die ungesund essen und sich zu wenig bewegen.

Grosse HerzCheck-Woche in der Apotheke-Drogerie Pfister Ein Herz-Kreislauf-Test zeigt das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Während der HerzCheck-Woche vom 27. Januar bis 1. Februar gewährt die Apotheke-Drogerie Pfister 10 Franken Rabatt auf einen persönlichen HerzCheck. Der HerzCheck besteht aus einer kurzen Befragung, Bestimmung der Blutfettwerte, des Blutzuckerspie-

Einfach besser beraten. Geschäftsführerin Antonia Glauser. (Bild zvg.) gels, einer Blutdruckmessung und der Messung des Bauchumfanges. Das individuelle Risikoprofil wird mithilfe dieser Werte ermittelt und mit Empfehlungen im persönlichen Herz-Pass eingetragen. Bei einem potenziellen Risiko kann man somit rechtzeitig Massnahmen ergreifen und länger gesund bleiben. HerzCheck-Woche vom 27. Januar bis 1. Februar in der Apotheke-Drogerie Pfister, Zentrum Oberdorf, Centralweg 4, Affoltern. Termin reservieren unter Telefon 044 761 63 24, pfister.affoltern@topwell.ch.


Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 25. Januar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 26. Januar 9.00 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Freitag, 31. Januar 19.00 Festa S. Giovanni Bosco MCLI

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Freitag, 24. Januar 18.00 «Unterwegs mit Fackeln» Erlebnisgottesdienst für 6.-Klässler (Affoltern und Aeugst). Treffpunkt: 17.30 Uhr am Pfarrhaus Aeugst Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Thalia Roshardt, Pfarrerin Bettina Stephan. Es singt ein Projektchor und wir verabschieden im Gottesdienst unsere Sigristin Marina Wallier. Im Anschluss Apéro in der Chilestube. Donnerstag, 30. Januar Senioren-Z’Mittag: Curry à la Christian. Anmeldung bitte bis 29.1. an Esther Scherer. Tel. 044 761 66 93 Achtung – neuer Termin!! Freitag, 31. Januar, 19.00, Filmabend in der Chilestube «Le Havre» (A. Kaurismäki, 2011)

Freitag, 24. Januar 16.00 Club 4 in Rifferswil Sonntag 26. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Taufe von Timo Steinmann

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 24. Januar 18.00 JuKi-Projekt «Fackeln» nur für 6. -Klässler, Treffpunkt: Reformierte Kirche Affoltern Sonntag, 26. Januar 9.30 Menügottesdienst mit Morgenessen in der Kirche, Konfirmandinnen und Konfirmanden servieren Köstlichkeiten für Leib und Seele. Pfr. W. Schneebeli Mittwoch, 29. Januar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Mark Bickel, Wettswil Musik: Rägle Brawand & Roland Schmid

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 26. Januar 9.30 Taufgottesdienst mit den Kindern vom 3. Klass-Unti, Barbara Rotach und Pfarrerin Irene Girardet Fischer. Taufe von Finn Lennox Christen, Hausen Montag, 27. Januar 20.00 Sing mit! Offenes Singen in der Kirche mit Liedern aus dem Singordner der familien-kirche Freitag, 31. Januar 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Telefon 044 764 02 15

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 26. Januar 10.00 Ökumenischer Gottesdienst in Maschwanden, Pfr. Saporiti und Wey; Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr (weiter Einladung zum Installationsgottesdienst unseres ehem. Vikars Carrisi in die ref. Kirche Baden AG um 9.15 Uhr, anschliessend Brunch, Anmeldung erbeten an Pfr. Maurer ) Donnerstag, 30. Januar 9.30 Fiire mit de Chline 14.00 Seniorennachmittag im Giebel, Thema : Jung sein, u.a. mit den Chindsgichinde

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 26. Januar 10.00 Ökumenischer Gottesdienst in Maschwanden, Leitung: Pfr. Angelo Saporiti und Pfrn. Susanne Wey, Musik: Silvia Seipp, getauft wird Lena Studer, anschliessend «Chilekafi» im Pfarrhaus.

Samstag, 25. Januar 10.00 ökum. Fiire mit de Chliine 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 26. Januar 10.00 Familiengottesdienst mit Firmanden Dienstag, 28. Januar 19.30 Abendmesse, anschl. Gebetsgruppe Mittwoch, 29. Januar 9.00 ökum. Morgengebet Donnerstag, 30. Januar 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 25. Januar 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 26. Januar 11.00 Eucharistiefeier 12.00 Taufe von Marie Wörz

Kath. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 24. Januar ab 20.00 NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfr. Andreas Fritz Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Kein Juki um 17.00 17.00 Vokalensemble Messa di Voce «Vielfalt der barocken Kantatenkunst» Donnerstag, 30. Januar 19.30 Neumondsingen für alle Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 26. Januar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Leo Kümin 10.00 oekum. Gottesdienst in Maschwanden mit Pfarrerin S. Wey und Pfr. A. Saporiti Dienstag, 28. Januar 19.30 Elternabend für Drittklässler (Erstkommunion)

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 26. Januar 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen

Ref. Kirche Obfelden

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Sonntag, 26. Januar 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat; Angela Bozzola (Orgel); anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus Montag, 27. Januar 15.30 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 30. Januar 12.00 Club 4 Donnerstag-Gruppe, ref. Kirchgemeindehaus Freitag, 31. Januar 19.00 Concerto piccolo mit Maja Berglas (Panflöte), Erich Eder (Klavier), ref. Kirche www.kircheobfelden.ch

Samstag, 25. Januar 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 26. Januar 9.45 Gottesdienst «Die Braut nach dem Herzen Gottes» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi 19.00 Worship-Gottesdienst Montag, 27. Januar 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 29. Januar 14.15 Missions-Arbeitskreis 19.30 Beta-Kurs Mehr Infos: www.sunntig.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Mia Hegetschweiler Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel

Sonntag, 26. Januar 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Brass Band; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 26. Januar 9.30 Gottesdienst Apostelgeschichte 10,34 Pfr. Markus Sahli Anschliessend Chilekfai Montag, 27. Januar 19.30 FrageZeichen! – Lektorenabend

Freitag, 24. Januar 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 26. Januar 17.00 Kirche Wettswil: Abendgottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung bis 25. Januar, Tel. 044 700 25 69 Mittwoch, 29. Januar 9.15 + 10.15 Elki Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 30. Januar 9.15 + 10.15 Elki Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 31. Januar 12.30 Stalliker Senioren Mittagessen im Rest. Burestübli

Sonntag, 26. Januar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 26. Januar 10.30 Gottesdienst Thema: Nachfolge, Treue dem Herrn 2. Chronik 17 Sonntagschulen/Unterricht

Autonomie und Integration – eine Utopie? Der SBV setzt alles dran, dass Visionen wirklich werden. Helfen Sie mit!

PK 80-890-0

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 26. Januar 14.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

www.sbv-fsa.ch

rn

e uz

L 1125 m


Vermischtes

Freitag, 24. Januar 2014

15

«Itsy-bitsy» und ein Lustspiel Bestens gelungenes Chränzli der Gesangsvereine Rifferswil – Weitere Aufführung morgen Samstag

A

m vergangenen Samstag, 18. Januar 2014 eröffnete eine Gruppe von Schülern mit Klangstäben das diesjährige «Chränzli». Die Turn- und Mehrzweckhalle war praktisch bis auf den letzten Platz besetzt. Dann gratulierte der Chor mit einem spontanen «Happy Birthday to you» einem Konzertbesucher zu seinem Geburtstag. Der Dirigent erwähnte so nebenbei, dass die Turnhalle in diesem Jahr 50 Jahre alt werde und man auch daran gedacht habe. Unter dem Motto «Itsy-bitsy», Lieder aus den 60er-Jahren, sang die gut gelaunte Sängerschar nach dem Titelsong noch «Heavenly Club» von Toni Vescoli und «Mendocino», arrangiert von Eckart Hehrer. Dann stiegen etwa 30 Schulkinder der 4. bis 6. Klasse auf die Bühne. Unter der Leitung von Ursulina Lutz, welche sich auch gleich selbst ans Klavier setzte, wurden die Lieder «Probier’s mal mit Gemütlichkeit» von Jens Illemann sowie «Don’t Worry Be Happy « von Bobby McFerin vorgetragen und mit grossem Applaus verdankt. Mit «Aber dich gibt’s nur einmal für mich», arrangiert von Eckart Hehrer, und «Marmor Stein und Eisen bricht» endete der Konzertteil. Das Publikum forderte mit langem Beifall eine Zugabe. Schulkinder und Chor sangen nun gemeinsam das «Ämtlerlied», welches vor zirka 60 Jahren vom Ottenbacher Kurt Leutert getextet und vom Affoltemer Lehrer und Dirigenten Hans Lange vertont wurde. Viele Zuhörer wussten bestimmt nicht, dass das Säuliamt eine eigene «Hymne» hat und schenkten einem weiteren tosenden Applaus dafür. Mit Blumen und Früchtekörben bedankte sich der Präsident, Alois Müller, bei Ursulina Lutz, dem Dirigenten Andy Fischer und beim Pianist Stephan Wiedmer. Er dankte auch allen Helfern, Gönnern und Sponsoren.

Strapazierte Lachmuskeln Das Theater «De 75. Geburtstag» ein Lustspiel in drei Akten von Walter G. Pfaus strapazierte die Lachmuskeln ziemlich stark. Im Hause Breitenmoser soll der 75. Geburtstag der Oma gefeiert werden. Louise, die Schwieger-

Die Geburtstagsparty ermüdet nicht nur die Jubilarin … tochter, hat alles organisiert. Sie will, dass es ein schönes Fest wird und das nicht ohne Hintergedanken. Sie will Oma und Opa ins Altersheim abschieben und das soll an diesem Tag mit der Verwandtschaft besprochen werden. Alles hat sich Louise wundervoll vorgestellt. Doch dann kommt es ganz anders. Unter der Regie von Thomas Steinmann liefen die Theaterleute zur Hochform auf und ernteten dafür viele Komplimente und grossen Applaus. Der Anlass wird morgen Samstag, 25. Januar 2014 wiederholt. Reservierungen bei Familie A. Heimann, von 19 bis 21 Uhr, Telefon 044 764 10 05 oder neu unter www.gesangsverein-rifferswil.ch wo auch weitere Infos zum «Chränzli 2014» und zum Verein zu finden sind. (JG)

Lauter zufriedene Gesichter nach der gelungenen Vorstellung. (Bilder zvg.)

Jakob Ochsner, Kunstmaler: Gedenkausstellung in der Galerie Märtplatz in Affoltern Ölbilder des Obfelder Kunstmalers, der am 25. September 2013 verstarb Ab 31. Januar sind Ölbilder und Zeichnungen des bekannten Obfelder Kunstmalers in der Galerie Märtplatz in Affoltern ausgestellt. Vernissage ist am Freitag, 31. Januar, ab 18 Uhr. Jakob Ochsner wurde am 20. Februar 1920 in Zürich geboren und ist am 25. September 2013 in Obfelden gestorben. Er wächst im Appenzellerland bei einer Pflegemutter auf, die er sehr verehrt und, solange sie lebt, zu seinen Ausstellungen einlädt. Nach Abschluss einer Malerlehre tritt er, neunzehnjährig, in die Malerklasse der Kunstgewerbeschule in Zürich ein. Seine Lehrer sind Ernst und Max Gubler, Heinrich Müller und Ernst Georg Rüegg. Das Bild vom armen Kunststudenten ist etwas abgegriffen, trifft aber auf Jakob Ochsner zu, er hungert sich durch die Jahre, unterstützt von seinen Klassenkameraden. Er schliesst nach viereinhalb Jahren ab, gilt als grosses Talent und zählt Mitte der Vierzigerjahre zu den begabtesten und bekanntesten

Jakob Ochsner. (Bild Heiner Stolz)

jungen Künstler in Zürich. Die Zeitschrift «Du» vom März 1946 zeigt im Beitrag «Wo steht die Schweizer Malerei?» Arbeiten von 15 Künstlern zwischen 30 und 40, welche «zweifellos die schweizerische Malerei von morgen wesentlich mitbestimmen werden.» Jakob Ochsner ist siebenundzwanzig und vertreten mit einem Stadtbild von 1941, Limmat und Metropole im Winter, das noch während seiner Ausbildung entstanden ist. Nach ersten Ausstellungen hält sich Jakob Ochsner in Italien, Südfrankreich und Holland auf, heiratet und wird mit seiner Familie 1953 in Obfelden sesshaft. An der Strasse nach Rickenbach baut er ein Atelier. Seine Frau Pia unterrichtet im Kindergarten Obfelden und bringt so die Familie durch. Die Integration ins bäuerliche Umfeld gelingt nicht, 1969 wechselt die Familie nach Ringgenberg ins Berner Oberland. Jakob Ochsner kehrt zurück nach Obfelden, pendelt hin und her und lebt schliesslich allein im alten Haus an der Mühlestrasse, wo er sich ein neues Atelier gebaut hatte. Da er zuletzt im Spital lebte, wurde die-

ser Ort zu seiner Tagesstätte, wohin er sich zu seinen Bildern zurückzog. 1944 stellte er erstmals in Zürich aus, vor siebzig Jahren also und ein letztes Mal bietet sich nun die Gelegenheit, einen Überblick zu gewinnen, ein langes Malerleben kennenzulernen. Jakob Ochsner lässt seine Bilder und Zeichnungen zurück. Ihr Einklang von Formen und Farben, ihre Ruhe erschliesst sich uns Betrachtern und lässt uns ahnen, wie behutsam er die Gegenstände einander zuordnet und die Farbklänge setzt. Er leiht uns gewissermassen seine Augen und versucht so, seine Erfahrung, dass die Schönheit der Dinge das Leben wertvoller macht, uns zu überschreiben. Dafür sei ihm Dank gesagt. Ein Dank geht an die «Kultur in Affoltern» unter deren Patronat die Ausstellung stattfinden kann. Doris und Hans Ulrich Peer Die Ausstellung ist freitags von 17 bis 20 Uhr, an der Vernissage ab 18 Uhr, samstags von 9 bis 12 Uhr und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.


16

Veranstaltungen

agenda

Gesang, Tanz und Stand-Up-Comedy

Freitag, 24. Januar Affoltern am Albis 14.00: 50 Jahre Musikschule Knonauer Amt, 15. Klavierfestival. Weitere Konzerte um 15.30 + 17 Uhr. www.mska.ch. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse. 19.15: «Wo die Sau aufhört» Literarische Hundsverlochete von und mit Gabriel Vetter. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 14.30: Lesung «Blas mer i d Schue» mit dem Sprachforscher Christian Schmid. Bibliothek.

Wettswil 20.00: Ländlermusik, Unterhaltung und Genuss auf traditionelle Art. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

Samstag, 25. Januar Affoltern am Albis 14.00: 50 Jahre Musikschule Knonauer Amt, 15. Klavierfestival. Weitere Konzerte um 15.30 + 17 Uhr. www.mska.ch. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse. 19.30: «Mama Africa», 25 Jahre Kinofoyer Lux: Film- und Musikfest zusammen mit BezirzChor Amt und KiA. Lux-Bar mit Häppchen ab 18.30 Uhr. BezirzChor singt Lieder aus Tansania und Südafrika, anschliessend Film von Mika Kaurismäki, Mama Africa – eine Hommage an Miriam Makeba, Tanz mit DJ Christoph Lüthi zu afrikanischer Musik. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten 20.00: Theaterverein Bonstetten: «Da sind Sie richtig!» von Marc Camoletti, Regie: Miranda Goedhart, Premiere. www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hedingen 20.00: Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen - einfach nur Musik! Schachensaal.

Mettmenstetten 20.15: «Claudine: Mir stinkt das Glück», tragische Komödie mit Marjolaine Minot. Tickets: 044 767 02 01. Restaurant Rössli (Saal).

Freitag, 24. Januar 2014

Hausen am Albis 21.00: Mülibar, Kurzfilmabend mit Markus Rubin. short films - long drinks. Bar offen ab 20.30 Uhr. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse 26.

Kabarett Klischee: einmaliges Gastspiel in Affoltern Das erfolgreiche Aargauer Duo Kabarett Klischee kommt am Samstag, 1. Februar, mit dem neuen Programm «Doppelzimmer» in die Aula des Schulhauses Ennetgraben, Affoltern. Legte das komödiantische Kabarett Klischee in seinem ersten Programm noch einen «Flotten Zweier» auf die Bretter, fliegt der gemischte Doppeldecker nun durch immer dichtere Nebelschwaden seines grauen Alltagstrotts. Das emotionsgeladene Tandem flieht in ferne Kulturen – und landet mitten im «Doppelzimmer» des ganz normalen Beziehungswahnsinns. Singend und tanzend meistern die musikalischen Kabarettisten Linda C. Deubelbeiss und Raphael Oldani die Berg- und Talfahrten ihrer rumpelnden Beziehungskiste – und geraten ins Strudeln. Dramatische Nebensächlichkeiten drohen das einst so sanft auf Wolke Sieben schwebende Luftschiff vom Kurs abzubringen. In letzter Sekunde zieht das Liebespaar die Notbremse und nimmt den Zug, der schon beinahe abgefahren schien. Den Koffer randvoll gefüllt mit Gesang, Tanz und Stand-Up-Comedy, begibt sich das Zweiergespann mit Volldampf auf eine Emotionale Odyssee der klassischen Geschlechterrollen – humoristische Entgleisungen inklusive.

Die Irren und Wirren des gemischtgeschlechtlichen Zusammenlebens Also einchecken und abheben mit Situationskomik, die schräger ist, als der schiefe Turm von Pisa und Dialogen, die heisser sind, als die hölli-

Stallikon 19.30: Kunstforum Stallikon: Vernissage: «art by aemka» Bilder von Mike Knobel. Schulhaus Loomatt (Kunstforum).

Ausstellungen Affoltern am Albis Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14: «LebensBilder» vom Inez van Deelen und Simon Krüsi. Öffnungszeiten wie Bibliothek. Bis 8. Februar.

Aeugst am Albis KommBox im Gemeindehaus: «Wegwärts durch die Natur» Christine Covers grösste Inspirationsquelle. Ölbilder aus Aeugst und Umgebung. Mo 8-11.30/1618.15, Di, Do 8-11.30, Mi 811.30/14-16.30 Uhr. Bis 17. April.

Ottenbach Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: «KleinopenArt» Gastausstellung mit 29 Kunstschaffenden. Malerei, Skulpturen, Installationen und Videos. Fr, Sa, So 15-19 Uhr. Bis 23. Februar.

Musikalische Kabarettisten: Linda C. Deubelbeiss und Raphael Oldani. (Bild zvg.) schen Temperaturen in der Sierra Nevada. Schonungslos aber charmant hält das musikalische Duo seinem Publikum einen Spiegel vor: Viele Zuschauer dürften sich im «Doppelzimmer» und den Irren und Wirren des gemischtgeschlechtlichen Zusammenlebens wiedererkennen. Wohin die

Reise führt, ist ungewiss. Sicher ist nur eines: Beziehungen halten sich an keinen Fahrplan. Einmaliges Gastspiel am Samstag, 1. Februar, 20 Uhr in der Aula Schulhaus Ennetgraben, Affoltern. Vorverkauf bei www.starticket.ch oder Billettophon 044 955 04 02 (10-15 Uhr).

agenda-einträge

Infos: www.klischee.ch.

Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der FreitagAusgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens

Heimliche Stars des Gartens

Dienstag, 12 Uhr

Komposttiere – Kurzvortrag und praktische Untersuchung

per E-Mail:

Der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (Nvba) eröffnet das Gartenjahr mit einem praxisnahen Informationsanlass zum Thema Kompost.

agenda@affolteranzeiger.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis

Rifferswil 19.45: Chränzli der Gesangvereine Rifferswil «Itsy-Bitsy». Lustspiel in drei Akten: «De 75. Geburtstag». Turn-/Mehrzweckhalle.

Sonntag, 26. Januar Aeugstertal 19.00: Richard Koechli Blues Company:«Howlin’ with the Bad Boys». Essen ab 18 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post. Pöstliweg.

Hedingen 15.00: Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen - einfach nur Musik! Schachensaal.

Mettmenstetten 17.00: Vielfalt der barocken Kantatenkunst. Konzert des Vokalensembles «Messa di Voce», Leitung Manuela Hager. Werkeinführung 16.15 Uhr. Kollekte. Reformierte Kirche. anzeige

Über den Kompost werden Gartenund Küchenabfälle auf natürlichem Weg wieder zu Humus. Reifekompost ist ein idealer Dünger und Bodenverbesserer, der Torfprodukte und Volldünger optimal ersetzt. Mit dem Kompostieren spart man nicht nur Abfallgebühren und teuren Gartenbedarf, sondern gewinnt auch Einblick in einen faszinierenden natürlichen Prozess und erlebt viel Spass. Dabei kann man praktisch überall kompostieren – selbst auf einer Terrasse! Aber wer wandelt denn die Abfälle in Erde um? Welche Tricks verhelfen zu einem geruchsfreien Kompost? Und wie wird der reife Kompost am besten

0

anzeige

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

Komposttiere: Einblick in einen faszinierenden, natürlichen Prozess.

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

(Bild Thomas Bresson, flickr.)

eingesetzt? Der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (Nvba) lädt alle Interessierten am Freitag, 31. Januar, um 20 Uhr zu einem Kurzvor-

Montag, 27. Januar

Dienstag, 28. Januar

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Donnerstag, 30. Januar

18.30: Bibliothekseinführung und Infos zur Regionalbibliothek. Obere Seewadelstr. 14.

17.00-20.30: Blutspenden. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Affoltern am Albis

Bonstetten 07.00: Anspruchsvolle Wanderung: Melchnau - St. Urban - Langenthal. Wanderzeit: ca. 4 1/2 Std.; Anmeldung/Auskunft: Ernst Baumann, Tel. 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Mittwoch, 29. Januar Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern.

20.15: Jazz am Donnerstag. «Jaccard & Ruosch». Christina Jaccard, voc, und Dave Ruosch, p. Bar ab 18.30, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 08.10: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Hochdorf - Römerwil Gormund - Sempach. Wanderzeit ca. 3 1/4 Std. Anmeldung/Auskunft: Chapi Boller, Tel. 044 701 13 95. Bahnhof (Treffpunkt).

DIE SCHWARZEN BRÜDER Von Xavier Koller, mit Moritz Bleibtreu uva. Premiere/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So 14.00 h (3D), Mi 14.30 h (2D) AMAZONIA D gespr., ab 4 J. 2. Woche / Nominiert für 6 Oscars! Do/Fr/Mo/Di/Mi 17.30 h NEBRASKA E/d/f, ab 12 J. Von Alexander Payne, mit Bruce Dern uva. 2. Woche / Nominiert für 5 Oscars! Tägl. 20.00 h, Sa/So auch 16.15 h, E/d/f THE WOLF OF WALL STREET Ab 16/14 J. Von Martin Scorsese, mit Leonardo DiCaprio uva.

trag und der praktischen Untersuchung von Kompost ein. Mit Schaufel und Lupe geht es den Geheimnissen des Komposts auf die Spur.

Jeden Mittwoch, ausser Schulferien. Sporthalle Stigeli.

So 11.45 h D gespr. Ab 8/6 J.

Matinee/Reduz. Eintrittspr.!

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

2. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

Sa/So/Mi 14.30 h D gespr. Ab 6/4 J.

FÜNF FREUNDE 3 Letzte Vorstellung / Seniorenkino

Di 14.30 h F/d, ab 14/12 J. Von Asghar Farhadi, mit Tahar Rahim uva.

LE PASSÉ

Premiere / Nominiert für 4 Oscars! Täglich 17.30, 20.15 h PHILOMENA E/d/f, ab 10/8 J. Von Stephen Frears, mit Judi Dench uva.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

3. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

LUX 041 726 10 03 BAAR

12. Woche!

DAS GEHEIMNIS DER BÄUME

Sa/So 14.30 h Do/Mo/Mi 18.00 h D gespr., ab 4 J.

Von Luc Jacquet. Sprecher: Bruno Ganz 5. Woche! Fr/Di 17.45 h, JAP/d/f LIKE FATHER, LIKE SON ab 16/14 J. Von Hirokazu Kore-Eda Premiere / Nominiert für 9 Oscars! Tägl. 20.15 h Sa/So auch 16.45 h 12 YEARS A SLAVE E/d/f, ab 16/14 J. Von Steve McQueen, mit Chiwetel Ejiofor uva. Sa 14.00 h D gespr., ab 12/10 J. Von Bora Dagtekin, mit Katja Riemann uva.

FACK JU GÖHTE

9. Woche/3D/Reduz. Eintrittspr.!

Sa 14.00 h

DIE EISKÖNIGIN – 3D-D, ab 6/4 J. VÖLLIG UNVERFROREN (FROZEN) 5. Woche!

Sa/So 16.30 h D gespr., ab 12/10 J.

DER MEDICUS / THE PHYSICIAN Von Philipp Stölzl, mit Ben Kingsley uva. 2. Woche / Nominiert für 5 Oscars! Tägl. 20.00 h, D gespr. THE WOLF OF WALL STREET Ab 16/14 J. Von Martin Scorsese, mit Leonardo DiCaprio uva.


Veranstaltungen

Freitag, 24. Januar 2014

«Michel aus Lönneberga»

Geistliche Musik

Musikalisches Theater im Kasinosaal in Affoltern

Die Chöre der Kantonsschule Zürich Nord geben am 28. Januar um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern ein Konzert mit geistlicher Musik.

Vor fünfzig Jahren hat Astrid Lindgren die Geschichte «Michel aus Lönneberga» veröffentlicht. Pünktlich zum Jubiläum sind die Streiche des strohblonden Lausbuben am 8. Februar als musikalisches Theater im Kasinosaal in Affoltern zu sehen. Michel, strohblond und stark wie ein kleiner Ochse, lebt auf Katthult, einem Bauernhof in Lönneberga. Mit ihm auf Katthult leben sein Vater Anton und seine Mutter Alma, seine jüngere Schwester Ida, der Knecht Alfred sowie die Magd Lina. Langweilig wird es den Bewohnern von Lönneberga nie, denn Michel hält mit seinem Schabernack das ganze Dorf auf Trab. Einig sind sie sich alle: Michel hat mehr Unsinn im Sinn als irgendein anderer Junge in ganz Schweden! So steckt Michel seinen Kopf in die Suppenschüssel, damit wirklich nichts übrig bleibt von der guten Suppe. Er bringt seiner Schwester Ida das Fluchen bei, weil man das doch einfach können muss. Oder er versucht, die Mäuse in der Vorratskammer zu fangen. Dumm nur, dass der Kopf nicht mehr aus der Suppenschüssel will, Ida im falschen Moment das Fluchen übt und beim Mäusefangen alles schief läuft. Erneut spannen die Macher von kindermusicals.ch mit dem Kreativ-

Michel hat mehr Unsinn im Sinn als irgendein anderer Junge ... (Bild Bernhard Fuchs) Team Brigitt Maag und Paul Weilenmann («Karls kühne Gassenschau» und Gewinner des Schweizer Kleinkunstpreises der ktv 2011) zusammen. Nach den Erfolgsproduktionen «Pippi in Taka Tuka Land», «Schellen-Ursli» und «Heidi – Das Musical für Kinder» sorgen sie auch bei «Michel aus Lönneberga» für eine gelungene Inszenierung. Und Andrew Bond, der bekannte Kin-

derliedermacher, weiss nur zu gut, wie er mit seinen Liedern die Kinder begeistern kann. Ein turbulentes und witziges Stück Kultur für die ganze Familie. Michel aus Lönneberga, musikalisches Theater, 8. Februar, 14 Uhr, Kasinosaal Affoltern. Tickets unter www.kindermusicals.ch. Empfohlen ab ca. 5 Jahren. Türöffnung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

17

Chöre der Kanti Zürich Nord in Affoltern

Im Programm des gemischten Chores (Sopran, Alt, Tenor und Bass) sind einige wohlbekannte und beliebte Stücke wie das «Ave verum» von Wolfgang Amadeus Mozart, der Choral aus der Kantate 147 von Johann Sebastian Bach oder «The Lord bless you and keep you» des lebenden englischen Komponisten John Rutter. Es finden sich aber auch weniger bekannte Stücke: eine chassidische Weise nach dem Psalm 150, von einem israelischen Komponisten neu gesetzt, «Tebje Pojem» aus der russisch-orthodoxen Liturgie, ein Gospel und Musik aus Tansania. Eine kleine, besonders begeisterte Gruppe Sängerinnen und Sänger wird von Gioachino Rossini «O salutaris hostia» singen, ein besonders schönes romantisches Werk. Die Leitung des gemischten Chores haben Christian Alpiger, der den Chor einfühlsam und schmissig am Klavier begleitet und Anne Katrin Schwarz. Für zwei der Werke konnte ein Instrumentalensemble aus Schülern gebildet werden mit Oboe, Saxofon, Bratsche und Celli. Der Frauenchor singt aus «A Ceremony of Carols» von Benjamin Britten, der 2013 hundert Jahre geworden wäre, ausgewählte Stücke. Benjamin Britten fand 1942 während eines Aufenthaltes in Neu-Schottland einen Ge-

dichtband mit dem Titel «The English Galaxy of Shorter Poems» und auf der anschliessenden Rückfahrt von Amerika nach Europa komponierte er auf hoher See die erste Fassung seiner Folge von weihnachtlichen Gesängen auf einige sehr alte (14. bis 16. Jahrhundert) Texte aus dieser Sammlung. Begleitet werden die Frauen von Gaudens Bieri, der sein Klavier eigens für das Konzert in die Kirche bringen wird, Dominik Auchli leitet den Frauenchor Belladonna. Die Carols sind zum Teil wunderschön filigran und entfalten eine ganz eigene Klangwelt. Die Kantonsschule Zürich Nord ist 2012 durch den Zusammenschluss der beiden bisherigen Schulen am Standort Oerlikon (KS Zürich Birch und KS Oerlikon) entstanden. Mit rund 1800 Schülerinnen und Schülern ist sie inzwischen eine der grössten Mittelschulen der Schweiz. Sie deckt ein breites Ausbildungsangebot ab mit Lang- und Kurzgymnasium in sämtlichen Profilen, Immersion für Englisch und Französisch und der Fachmittelschule mit den Profilen Gesundheit und Naturwissenschaften, Kommunikation und Information und Pädagogik. Dank der Fachmittelschule erstreckt sich das Einzugsgebiet der Kantonsschule Zürich Nord über den gesamten Kanton und auch bis ins Säuliamt! Der gemischte Chor freut sich auf zwei intensive Probetage in Kirche und Kirchgemeindehaus (und eine Übernachtung im Pfadiheim) und auch auf ein hoffentlich gut besuchtes Konzert.

Sturm – Drang – Stille Konzerte der Orchestergesellschaft Affoltern Freude am gemeinsamen Musizieren, das Kennenlernen von Musik vorwiegend aus dem klassischen Bereich, das Verbessern der eigenen Fähigkeiten am Instrument und das Erarbeiten von zwei abendfüllenden Musikprogrammen pro Jahr – darum geht es den rund 30 aktiven Mitgliedern der Orchestergesellschaft Affoltern (OGA). Zu hören ist das Orchester am Samstagabend, 1. Februar, in Birmensdorf und tags darauf um 17 Uhr in Affoltern.

Johann Christian Bach (1735 -1782): Sinfonie op. 18/4, D-Dur Gemeinsam mit dem Komponisten und Gambenvirtuosen Karl Friedrich Abel, mit dem er zeitweilig eine Wohnung teilte, begründete Johann Christian Bach die «Bach-Abel Concerts», die ersten Londoner Abonnementskonzerte, die 17 Jahre lang zu den beliebtesten Veranstaltungen im Gesellschaftsleben Londons zählten. Als Opernkomponist übertrug Bach die gesangliche Schreibweise des italienischen Belcanto auch auf die Sinfonie und schuf sich damit einen eigenen, persönlich gefärbten Stil. Die schwungvoll-elegante Melodik der Eröffnungssätze seiner Sinfonien und Sonaten wurde als «singendes Allegro» zu einem Markenzeichen des galanten Stils, eines richtungsweisenden Vorläufers der Sturmund Drang-Bewegung.

Arvo Pärt (*1935): Silouans Song und Psalm für Streichorchester Arvo Pärt weiss, was es heisst, zu verstummen und wie mächtig die Stille werden kann, wenn man sich ihr hingibt. Als einer der populärsten Komponisten seiner Generation hat der estnische Komponist der zeitgenössischen Musik eine Dimension verliehen, die jenseits modischer Strömungen und trendiger Geschäftigkeit liegt. Es ist eine Klangwelt der Verdichtung, Einfachheit und Spiritualität, die sich aus einer inneren Kraftquelle unendlich

zu nähren scheint: minimalistisch ausgebreitete Stille in und aus der Musik.

Karl Friedrich Abel (1723 - 1787): Sinfonie No. 6, op. 7, Es-Dur Abel war der letzte grosse Gambensolist überhaupt und ein Komponist mit enormer Ausstrahlung auf nachrückende Generationen. Unter anderen kamen J. Chr. Bach und W. A. Mozart nach London, wo Abel wirkte. Als Mozart 1764 Abels kompositorischen Satz studierte, kopierte er sich dessen EsDur Sinfonie (op. VII, 6) in sein Notizbuch, wodurch sie fälschlich als Mozarts «Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur» unter Nr. 18 ins Köchelverzeichnis gelangte. Im Unterschied zu Abels Original ersetzte Mozart die Oboenstimmen durch Klarinetten und fügte zusätzlich eine prominente Fagottstimme ein. Das Werk verbindet kraftvollen Sturm-und-Drang-Duktus mit galanten Elementen und legt Zeugnis ab von Abels brillantem sinfonischen Stil.

Antonio Rosetti (1750 - 1792): Symphonie de chasse, D-Dur, A20/1:18 «Einer der beliebtesten Tonsetzer unserer Zeit (...) es lässt sich kaum etwas Leichteres, Honigsüsseres denken als die Stücke dieses Mannes.» So charakterisiert Chr. F. Schubart, Dichter des Sturm und Drang 1784 den Komponisten Antonio Rosetti, dessen Werke im ausgehenden 18. Jahrhundert aussergewöhnlich populär waren. Wahrscheinlich wurde er um 1750 im böhmischen Leitmeritz als Franz Anton Rösler geboren, verliess seine Heimat und italianisierte seinen Namen in Antonio Rosetti. Besonders seine Sinfonien präsentieren sich als Inbegriff des «Sturm und Drang» in der Musik: virtuos, rasant und brillant.

Galatea-Quartett von links: Julien Kilchenmann, Yuka Tsuboi, Hugo Bollschweiler und Sarah Kilchenmann. (Bild zvg.)

Drei Anlässe mit Preisträgern Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte, Affoltern «Wo die Sau aufhört - eine literarische Hundsverlochete»

«Jazz am Donnerstag» mit Christine Jaccard und Dave Ruosch

Gabriel Vetters Humor ist wie eine gute Wurst: roh, grob bis feinkörnig, – aber man will gar nicht wissen, was es da alles drin hat. Im neuen Bühnenprogramm des Schaffhausers Gabriel Vetter, dem bekannten Slam-Poet und Satiriker, geht es um die besten Freunde des Menschen: um die Wurst und um das Tier. Gabriel Vetter liest und spielt seine Texte, Geschichten und Gedichte, die man zwar nicht essen kann, die aber doch munden wie feinster italienischer Salami oder schwierig zu verdauen sind. Ein Abend voller Poesie, voller Satire.

«Zürichs Firstlady of black Music» und Dave Ruosch, die «Schweizer Koryphäe des Blues, Boogie, Stride- und Gospel Pianos» lassen sich vom Blues der 20er-Jahre wie u.a. von Bessie Smith, James P. Johnson und späteren Vertreterinnen wie Julia Lee, Ruth Brown oder Nina Simone inspirieren. Das Duo war 2012 Gewinner des «Swiss Jazz Award».

Poetry Slam Solo von und mit Gabriel Vetter, dem

Das Zürcher Galatea Quartett, ein Schweizer Spitzenensemble, hat sich in den vergangenen acht Jahren einen beachtlichen Ruf erworben, gewann es doch diverse namhafte Wettbewerbe. Ausgedehnte Konzertreisen führ-

Konzerte am Samstag, 1. Februar, 20 Uhr,

Preisträger des «Salzburger Stiers 2005» und weite-

reformierte Kirche Birmensdorf und Sonntag,

ren Auszeichnungen u.a. «Schweizer Meister im

2. Februar, 17 Uhr, reformierte Kirche Affoltern.

Poetry Slam 2011», heute Freitag, 24. Januar, Bar

Leitung: Hugo Bollschweiler. Nähere Hinweise:

und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Ein-

www.oga-aa.ch.

tritt 40 / 30 Franken.

Donnerstag, 30. Januar, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Klassik: «Galatea Quartett»

ten Yuka Tsuboi und Sarah Kilchenmann (Violinen), Hugo Bollschweiler (Viola) sowie Julien Kilchenmann (Violoncello) nach Indien, Japan und an bedeutende Festivals. Die Debüt-CD «Landscapes» erhielt den «ECHO-Preis für die Kammermusikeinspielung des Jahres 2012», und im Juni 2013 wurde das Quartett mit dem «Kulturförderpreis des Kantons Zürich» ausgezeichnet. Das repräsentative Programm bringt Mozarts «Dissonanzen-Quartett» KV 465, eine «Sonatine pour Quatuor à cordes» des hochbegabten, 1919 leider sehr jung verstorbenen, französischen Komponisten Pierre Menu und schliesslich das berühmte g-MollStreichquartett von Claude Debussy. Freitag, 31. Januar, Bar und Abendkasse ab 18.30, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken. Ab 19 Uhr kleines Essen «Poulet à l’Antoinette» 15 Franken (Reservation erwünscht). Platzreservationen für alle Anlässe empfohlen: www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.


Autoreparaturen/Pannenhilfe

Schlafen

Küchen

Bau

Beleuchtungen

Kanalunterhalt

Hier sucht man den Spezialisten. Deshalb hat IHRE WERBUNG HIER Erfolg. Kontaktieren Sie bitte Kurt Mediaberatung

Haas

Obfelden Ottenbacherstrasse 25, Tel. 044 763 44 40 im Säuliamt-Center, Obfelden

S‛gröschte Lüchtehuus zwüsche Züri und Zug!

Mo, 13.30 bis 18.30 Uhr, Sa, 09.00 bis 16.00 Uhr Di–Fr, 09.00 bis 12.00 Uhr / 13.30 bis 18.30 Uhr

Tel. 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Autoservice

Brillen

Coiffure

Neu im Team

Ihr

geschäftlicher Erfolg beginnt mit einem Inserat auf dieser Seite!

Mahler Automobile AG

Jana Molinari

Kompetenzzentrum für Fahrzeug-Elekronik Muristrasse 4 8912 Obfelden Telefon 044 761 70 54

Bahnhofstrasse 15 8932 Mettmenstetten

044 767 06 81 Copyright Promotion und Verkauf: Kurt Haas Mediaberatung Tel. 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

H!ER

werden Kunden auf Sie aufmerksam

Kurt Haas Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch


Sport

Freitag, 24. Januar 2014

Jede Stimme ist eine Wertschätzung

Eine noch wenig bekannte aber nun boomende Sportart

Säuliämtler Nacht des Sports am 31. Januar

Petra Klingler macht in Sotschi Werbung fürs Eisklettern

Die zwölf Einzelsportlerinnen und -sportler und drei Teams, welche von der Fachjury für den Säuliämtler Sports Award nominiert wurden, sind bekannt. Anfang und Mitte Januar wurden die Nominierten ausführlich im «Anzeiger» vorgestellt. Die Bevölkerung kann noch bis 28. Januar, Mitternacht, abstimmen.

Vergangenes Wochenende hat Petra Klingler die Schweizer Eiskletter-Meisterschaften der Elite in den Disziplinen Lead und Speed in Saas Fee gewonnen (vgl. «Anzeiger» vom 21. Januar). Nun stehen Wettkämpfe in Saas-Fee und Sotschi an.

In den vergangenen Jahren beteiligten sich jeweils etwa 4000 Personen an der Publikumswahl. Fans, Vereinsmitglieder, Verwandte und Bekannte der Nominierten und alle Sportinteressierten aus der Region sind aufgefordert, ihre Favoriten zu wählen. Für die Nominierten ist jede Stimme eine Wertschätzung ihrer Leistungen, welche nur mit viel Zeitaufwand, Disziplin, Fleiss, Verzicht und Einsatz von finanziellen Mitteln erreicht werden kann.

Abstimmen noch bis 28. Januar Die Stimmen der Bevölkerung werden mit 60 % gewichtet, die Fachjury trägt 15 % bei und das Saalpublikum hat einen Anteil von 25 %. Die Wahlzettel können von der Website www.saeuliaemtlersportsaward.ch he-

anzeige

runtergeladen werden. Bei der ZKB in Affoltern und den Filialen Bonstetten, Hausen und Obfelden liegen Wahlzettel auf und Wahlurnen stehen bereit. Diese Möglichkeit gilt es zu nutzen und noch bis 28. Januar, Mitternacht, eine Stimme abzugeben. Wie von den Sportlerinnen und Sportler wird auch von den Wählern Fairness verlangt: jede Person stimmt nur einmal ab.

Säuliämtler Nacht des Sports mit Moderator René Rindlisbacher Am 31. Januar 2014 kommt es im Kasinosaal in Affoltern zum grossen Finale. Die Nominierten werden dem Saalpublikum präsentiert und die Anwesenden haben nochmals die Gelegenheit eine Stimme abzugeben. Niemand geringerer als der bekannte Showmaster und Komiker René Rindlisbacher moderiert den Anlass und verkündet: «And the winner ist …». Natürlich gehören zu diesem humorvollen und unvergesslichen Abend, wo der Sport im Mittelpunkt steht, auch etwas Show und ein herrliches Nachtessen. Empfangen werden die Gäste mit einem Apéro im Foyer des Kasinosaals. Säuliämtler Nacht des Sports am 31. Januar. Tickets bestellen unter www.sauliaemtlersportsaward.ch oder per Mail hanspeter.feller@gmx.ch.

Zweifache Schweizer Meisterin: Bonstetterin Petra Klingler durfte zufrieden sein mit ihrem Auftritt in SaasFee. Trotz des Erfolgs blieb sie aber bescheiden: «Da das Eis relativ brüchig war, braucht man im Speed immer auch ein bisschen Glück. Dieses hatte ich heute sicher auf meiner Seite.» Der nächste Ice-on-Tour-Event wird dieses Wochenende der Ice Climbing Worldcup in Saas-Fee sein. Die besten Eiskletterer der Welt messen sich heute Freitag und morgen Samstag in den Disziplinen Lead und Speed. Auch dort gehört die neu gekürte Schweizer Meisterin und amtierende Junioren-Weltmeisterin Petra Klingler zu den grössten Hoffnungsträgerinnen. Danach reist sie an die olympischen Winterspiele nach Sotschi, um dort an verschiedenen Promotions-Eiskletter-Wettkämpfen teilzunehmen. Eisklettern ist nicht ungefährlich. Alle Sicherungen werden selbst ange-

19

terschaften zählen mittlerweile zu den interessantesten Wintersportevents, da die atemberaubenden Wettkämpfe nicht nur die weltbesten Eiskletterer, sondern deren spektakuläre Leistungen auch das breite Publikum anziehen. Die noch junge Wettkampfszene wird vorwiegend dominiert von Athletinnen und Athleten aus Russland und Korea. In den letzten Jahren hat sich als Spezialdisziplin des Eiskletterns das Dry-Tooling entwickelt. Dabei wird mit speziellen Eisgeräten und Steigeisen eine Felswand beklettert. Das DryAufs Ziel fokussiert: Petra Klingler. (Bild Peter Huser) Tooling entstand, bracht und ihre Qualität muss beur- da viele Eiskletterer auf der Suche teilt werden. Die scharfen Geräte an nach schwierigen Eiszapfen im ZuHänden, Füssen und Gurt sorgen für stieg zu diesen Eiszapfen schwierige weitere Gefahren. Die Eiskletter-Meis- Stellen im Fels überwinden mussten.


Wer hat Zeit und Freude ab und zu und auch für länger (2 mal jährlich 2–4 Wochen) meinen gut erzogenen sensiblen und unternehmungslustigen 7-jährigen Bordercollie- Sennenhundmischling zu betreuen?

Bonstetten ist eine moderne und familienfreundliche Gemeinde im Knonauer Amt mit rund 5200 Einwohnern. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung einen

Telefon 079 430 76 86

Betriebsfachmann für unsere Gemeindewerke und den Hausdienst (80%) Schätzen Sie eine abwechslungsreiche Tätigkeit in den Bereichen Hausdienst und Unterhalt unserer Infrastruktur? Schätzen Sie eine ausgeprägte Hilfsbereitschaft und den Kontakt zur Bevölkerung v.a. bei der Benutzung der gemeindeeigenen Räume? Vielfältige Arbeiten in den Bereichen Strassenunterhalt, Entsorgung, Entwässerung, Friedhof, Spielplätze gehören zu Ihrem Aufgabenbereich.

Auf Mitte Februar 2014 suchen wir für unser Café eine

branchenkundige

Servicemitarbeiterin

Ihre Aufgaben: • Unterhaltsarbeiten (baulicher Unterhalt / Grünpflege) organisieren und ausführen • Winterdienst inkl. Pikettdienst • Reinigung und Unterhalt von Gemeindeanlagen (Gemeindehaus, Gemeindesaal, diverse Mietobjekte) • Pflege von Aussenanlagen, Grünpflege • Begleitung und Betreuung der Mieter von Gemeindelokalitäten bei Anlässen • Stellvertretung des Hausmeisters

ca. 20–30%

Ihr Profil:

Bäckerei - Café Betschart Jasmine Betschart Burgwies 5 8906 Bonstetten 044 700 01 05 www.baeckerei-betschart.ch

für den Freitagnachmittag und 1–2 Sonntage pro Monat, sowie Ferienablösung. Sind Sie zuvorkommend, flexibel und selbstständiges Arbeiten gewohnt, dann senden Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto an:

• Ausbildung als Betriebspraktiker, Landwirt, Gartenbauer, Baufachmann oder Ähnliches • Allrounder, Erfahrung im Hauswartdienst • Handwerkliches Geschick, insbesondere auch bei der Pflege von Aussenanlagen • Selbstständige, genaue und effiziente Arbeitsweise • Offenes, sicheres und freundliches Auftreten und Freude am Kundenkontakt • Bereitschaft zu Nacht-, Samstags- und Sonntagsarbeiten • Wohnsitz in Bonstetten oder Umgebung • Führerausweis Kat. B • Administratives Geschick und EDV-Anwenderkenntnisse

Gesucht für morgens Reinigungsarbeiten in Privatwohnungen in Affoltern und Umgebung. Telefon 044 761 52 37

Unser Angebot: • • • • •

Gesucht per sofort oder nach Vereinbarung

Professionelles und kollegiales Team Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgabe Attraktive Anstellungsbedingungen Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten Arbeitsplatz mit moderner Infrastruktur

Bauführer Tiefbau Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen. Diskretion ist selbstverständlich.

Sind Sie an dieser anspruchsvollen und vielseitigen Aufgabe interessiert? Dann schicken Sie Ihre vollständige Bewerbung mit Foto bis 28. Februar 2014 an Primus Kaiser, Gemeindeschreiber, Gemeindeverwaltung Bonstetten, Postfach 88, 8906 Bonstetten, Telefon 044 701 95 71, oder primus.kaiser@bonstetten.ch gerne zur Verfügung. Informationen über die Gemeinde finden Sie unter www.bonstetten.ch

Knüsel + Meier AG Harry Knüsel Industrie Nord 21 5643 Sins h.knuesel@knueselmeier.ch

Dringend gesucht

2 Teilzeit-Chauffeure/sen Montag bis Freitag ca. 30–40% für Schulbus Kat: D1 / B 121, Taxi ohne und mit CZV Fähigkeitsausweis, Freiamt und Säuliamt. Weitere Infos: Bahnhof-Taxi-Muri Tel: 056 664 00 00

Für unser modernes Geschäft in Ottenbach suchen wir per sofort eine gelernte, selbstständige und freundliche

Damen- und Herrencoiffeuse Sie haben bereits mindestens 3 Jahre Berufserfahrung. Sie sind kreativ, motiviert und teamfähig. Sie möchten Verantwortung übernehmen.

Für unsere Leiterplattenfabrikation suchen wir einen einsatzfreudigen

Mitarbeiter (Allrounder) Aufgabenbereich: – Rohmaterial zuschneiden und rüsten – Heissluft-Verzinnen der Platten – Transportdienst (Führerausweis Kat. B) – Wartungsarbeiten an Produktionsanlagen Von unserem neuen Mitarbeiter erwarten wir: – Freude an einer abwechslungsreichen Tätigkeit – selbstständiges und exaktes Arbeiten – einwandfreie Deutschkenntnisse – Teamgeist und Flexibiliät Auf Ihre schriftliche oder telefonische Bewerbung freuen wir uns. Walter Schoch AG, Dorfstrasse 84, 8912 Obfelden Telefon 044 762 41 41 / E-Mail pa@schoch-ag.ch

www.CHIVATHAI.ch Traditionelle Thai-Massage Öl-Massage, Thai Fuss-Massage Geschenk-Gutschein Täglich geöffnet von 9.00 bis 20.00 Uhr Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Telefon 079 667 99 97

Alle Informationen unter www.hairbox.ch Senden Sie Ihre Bewerbung an: HAIR BOX, Affolternstrasse 5, 8913 Ottenbach

Brauchen Sie bei alltäglichen Aufgaben

Hilfe oder Unterstützung und möchten dennoch in Ihrem vertrauten Zuhause bleiben? Dann bin ich mit meiner langjährigen Berufserfahrung in Pflege und Betreuung die richtige Fachfrau für Sie. Entlöhnung nach Absprache. Tel. 044 700 11 67 oder 079 387 98 00


Sport

Freitag, 24. Januar 2014

Reicht es für Sotschi?

Fünf Siege beim Miniski-Rennen

Starke Schweizer um Luca Schuler in Gstaad

1. Voitsport Race im Brunni-Hagenegg erfolgreich durchgeführt

Was für eine Schweizer Ausbeute beim Freeski Slopestyle Weltcup in Gstaad: Fabian Bösch, Jonas Hunziker, Christian Bieri und Andri Ragettli werden Dritter, Vierter, Fünfter und Sechster, Till Matti, Luca Schuler und Elias Ambühl folgen auf Rang 12 bis 14.

Die Renngruppe Hausen hat zum ersten Mal im Rahmen des Swiss-Ski-Projektes «Der schnelle Schwung» das Combi- Race Rennen für Kinder bis elf Jahre erfolgreich durchgeführt. Es gab bei diesem Heimrennen im Brunni-Hagenegg gleich fünf Sieger der RG Hausen.

Bereits nach der Qualifikation vom Freitag sah es danach aus, als könnte der Freeski-Slopestyle-Weltcup in Gstaad ganz nach dem Geschmack des Schweizer Teams ausgehen: Mit Fabian Bösch, Christian Bieri, Andri Ragettli, Elias Ambühl, Jonas Hunziker, Luca Schuler und Till Matti qualifizierten sich gleich sieben Schweizer für den Finaldurchgang der besten Sechzehn. Am Samstag bestätigten die Schweizer Freeskier die gute Teamleistung vom Vortag und zeigten, wie stark sie momentan aufgestellt sind. Fabian Bösch holte sich nach seinem ersten Weltcup-Podestplatz im Februar des letzten Winters in Silvaplana erneut den dritten Rang bei einem Heimweltcup. «Ich wusste, dass ein gutes Resultat drinliegt, wenn alles aufgeht», so der 16-jährige Engelberger. «Dass es gleich bis aufs Podest reichen würde, damit habe ich aber nicht gerechnet.» Dahinter klassierten sich Jonas Hunziker, Christian Bieri und Andri Ragettli auf den Rängen 4 bis 6, sowie Till Matti, Luca Schuler und Elias Ambühl auf Rang 12 bis 14. Der Sieg ging an Josiah Welsh (NZL), der zweite Platz an Jesper Tjader (SWE).

Schwierige Ausgangslage für die Olympia-Selektion Auch Jonas Hunziker zeigte sich mit dem vierten Rang zufrieden: «Der vier-

Als einer von sieben Schweizern hat Luca Schuler die Selektionskriterien für die Olympischen Spiele erfüllt. Nach Sotschi dürfen aber nur vier. (Bild zvg.) te Platz ist natürlich immer ein wenig undankbar», sagte der 19-jährige Brienzwiler, «ich bin aber dennoch zufrieden und hoffe natürlich nach wie vor, dass ich bei den Olympischen Spielen dabei sein kann.» Die beschränkte Anzahl Startplätze für Sotschi unter den verschiedenen Anwärtern zu verteilen wird nun die schwierige Aufgabe der Swiss-Ski Verantwortlichen sowie der Selektionskommission von Swiss Olympic sein. «Nun kommt der unangenehme Teil unseres Jobs», so Freeski-Cheftrainer Misra Noto. «Eine Auswahl zu treffen wird nicht einfach werden». Mit Kai Mahler, Elias Ambühl, Christian Bieri, Laurent De Martin, Jonas Hunziker, Fabian Bösch und Luca Schuler hätten insgesamt sieben Athleten die B-Limite der Selektionskriterien für die Olympischen Spiele erfüllt. Gemäss Reglement stehen der Schweiz aber höchstens vier Startplätze zur Verfügung.

Bei den Mädchen U9 dominiert im Moment Hanna Hintz das Renngeschehen. Gleich zwei Siege konnte sie herausfahren, nachdem sie bereits zu Beginn der Saison mit vielen Erfolgen aufwartete. Nina Müller und Jeanine Mächler siegten je einmal in der Kategorie MU11. Alon von Schulthess (Jg. 05) galt intern als heimlicher Favorit, nachdem er in dieser Saison bereits 5 Rennen gewonnen hat. Doch im Zielhang versagte der Innerski. Im zweiten Rennen fuhr er auf den guten 3. Platz. Bei den Jungs KU11 zeigt Till Blom eine tolle Leistung mit dem zweiten und dem dritten Platz. Yves Bodmer gewann in dieser Kategorie im ersten Rennen überzeugend vor einem sehr starken Fahrer aus Altendorf. In dieser

21

Von links: Viviane Bartl (2.), Nina Müller (1.) und Jeanine Mächler (3.) Kategorie behauptet sich Raphael Muntwyler mit Jg. 2004 als jeweils Zweitbester in seinem Jahrgang. Die Renngruppe Hausen hat viele Kinder, welche diesen Winter regelmässig in die vorderen Ränge fahren können.

Freudige Gesichter im Ziel Unter der Leitung des erfahrenen OKPräsidenten Willy Studer konnte die RG Hausen ein Animationsrennen für

die Kinder nach den Kriterien von Swiss Ski durchführen. Viele Helfer konnten für dieses Ereignis mobilisiert werden und garantierten für eine einwandfreie Piste – trotz der warmen Wetterbedingungen. Die Skiliftbetreiber Brunni-Hagenegg haben die ganze Woche für eine tadellose Piste gearbeitet. Die Kinder dankten es den Organisatoren mit ihren freudigen Gesichtern im Ziel und auf dem Podest. (amo) Rangliste unter www.rg-hausen.ch.

48 Mannschaften im Einsatz Hallenturnier des FC Wettswil-Bonstetten Teil zwei Am kommenden Wochenende steht das zweite Turnierwochenende des Jürg Stäheli Cups, dem grossen Junioren-Hallenturnier des FC Wettswil-Bonstetten, auf dem Programm. Die Besucher dürfen sich auf Junioren-Hallenfussball auf Top-Niveau freuen. ................................................... von oliver hedinger Nach dem erfolgreichen Start-Wochenende im Dezember, folgt nun der zweite Teil des Hallenturniers. Morgen Samstag messen sich von 8.30 bis 18 Uhr die Junioren in den Kategorien G, F und D. Am Abend folgt ein Turnier der Extraklasse, bis 23 Uhr kämpfen Top-Teams aus der Coca-Cola-Junior League und der Promotion der C-Junioren um den Titel. Am Sonntag wird das Turnier mit den D- und E-Junioren abgeschlossen.

«Hallenturnier SFV-approved» Vom Schweizerischen Fussballverband hat das Turnier das Qualitätslabel

Als eine der beiden Mixed-Mannschaften für Hausen am Start: Caroline Baumann, Barbara Bitzi, Romy Bill, Brigitte Stettler, Alex Fachin, Rolf Schneebeli und Sven Kammer (von links). (Bild zvg.)

Teams weit über die Kantonsgrenzen hinaus Ein gelungenes Korbball-Turnier in Hausen Entspannt, gemütlich, familiär – dieser Dreiklang charakterisiert treffend das beliebte Hausemer Korbball-Wochenende, das jedes Jahr sogar Teams weit über die Kantonsgrenzen hinaus anzieht. So traten am 11. und 12. Januar insgesamt 30 Mannschaften in den Kategorien Damen, Herren, Mixed und Jugend an und lieferten sich spannende, sportliche und faire Begegnungen. Besonders «die lange Nacht der Mixed-Teams» am Samstagabend bis gegen 23 Uhr war mit 13 Mannschaften gut besucht. Sogar Korbballer aus dem Thurgau und der Region Bern hatten die lange Anreise dafür nicht gescheut. Sehen lassen konnten sich

auch die Ergebnisse der Gastgeber: Die Säuliämtler Jugend-Mannschaft (Knaben) sicherte sich den ersten Rang, die Herren den zweiten, die Damen den dritten, und die beiden Mixed-Mannschaften landeten auf den Plätzen vier und fünf. Abgerundet wurde das KorbballWochenende mit einem gemütlichen Spaghetti-Plausch, einer bestens ausgestatteten Festwirtschaft mit feinen Meter-Sandwiches und Kuchen-Buffet, einer Shot-Bar, einem «Gabentisch», der sich unter der Last der gesponserten Preise förmlich bog sowie einer reibungslosen Gesamtorganisation, deren Fäden bei Karin Mendler zusammenliefen.

48 Junioren-Teams messen sich am Wochenende im Bonstetter Sportzentrum Schachen. (Bild Kaspar Köchli) «Hallenturnier SFV-approved» erhalten. Insgesamt 48 Mannschaften sind dieses Wochenende im Einsatz. Das Turnier zeichnet sich durch kurze Wartezeiten aus, werden doch die Spiele einer Kategorie und Stärkeklasse innert vier Stunden abgeschlossen. Selbstverständlich steht für das leibli-

che Wohl aller Akteure, Trainer, Betreuer und Zuschauer eine feine Festwirtschaft bereit. Das OK freut sich einmal mehr auf einen tollen Anlass in der Sportanlage Schachen in Bonstetten. Infos unter www.fcwb.ch/juerg-staeheli-cup.

Für Frauen und Juniorinnen Der FC Affoltern lädt zum Hallenturnier Zum 3. Mal findet das erfolgreiche Hallenturnier der Frauen und Juniorinnen in der StigeliHalle in Affoltern statt. Am Samstag, 8., und Sonntag, 9. Februar, zeigen die Frauen und Juniorinnen wieder besten Hallenfussball. Das Turnier wird am Samstagmorgen mit den D Juniorinnen eröffnet, am Nachmittag sind die B-Juniorinnen an der Reihe und am Samstagabend die Frauen der 2. und 3. Liga. Am Sonntag starten die C-Juniorinnen bereits um 8 Uhr und am Nachmittag die U23 Juniorinnen 4.-Liga-Frauen. Teams aus der ganzen Deutschschweiz werden erwartet. Von Lohn bis Küssnacht am Rigi, von Adligenswil bis Kloten, Wiesendangen, Bremgarten, Diessenhofen und Laufenburg Kaisten – alle Teams möchten die be-

Letztjährige Pokal-Gewinnerinnen: Die C-Juniorinnen des FCA. (Bild zvg.) gehrten Pokale und Medaillen mit nach Hause nehmen. Eine Gelegenheit also, die man sich nicht entgehen las-

sen sollte. Zumal die Turnier-Organisation das Publikum in der Festwirtschaft bestens verwöhnt.


Schulen und Kurse


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 24. Januar 2014

23

Volles Haus beim 31. FCA-Jass Die Sieger des Turniers heissen diesmal Guido Jud und Anton Rigo

Tayfun, 12. Januar. (Bilder Irene Magnin)

Amina, 16. Januar.

Am vergangenen Samstag fand das 31. Jassturnier des FCA statt. Mit 92 Teilnehmenden war der Singsaal der Schule Zwillikon bis auf den letzten Platz gefüllt. Es wurden insgesamt fünf Passen gespielt mit insgesamt 60 Spielen. Ein richtiger Jassmarathon. Gezählt wurde alles einfach mit «Undenufe» und «Obenabe»; ohne Stöck- und Wyspunkte. Es konnten pro Spiel 157 Punkte erreicht werden. Gewonnen hat das Spielerpaar, das am Schluss die meisten Punkte erzielen konnte. Es konnten sich gegen die restlichen 90 Mitspieler das Jasserpaar Guido Jud und Anton Rigo mit 5593 Punkten durchsetzen. Organisiert wird das Turnier von den Senioren und Veteranen des FCA. Für das Organisatorische war Michael Romer zuständig und für den Spielbetrieb Alex Roshardt. Als ersten Preis

«Obenabe» und «Undenufe» beim FCA-Jassturnier. (Bild Volkmar Klutsch) gab es zwei 500-Franken-Gutscheine von der Firma Finetra aus Affoltern. Darüber hinaus wurden zahlreiche

Präsente durch Turnier-Sponsoren offeriert, die sich die Teilnehmer in der Reihenfolge ihrer Platzierung aussu-

chen konnten. Aufgrund der hohen Resonanz wird das beliebte Turnier auch 2015 ausgetragen. (VK)

Zoé, 17. Januar.

Ausflüge, Entspannung und gesellige Momente Wellness Ferien der Landfrauen Affoltern

Edi, 19. Januar.

Patricia Jasmin, 20. Januar.

anzeige

Die Wellness-Ferien der Landfrauen Affoltern sind inzwischen zur Tradition geworden und etliche Landfrauen nützen ein paar Tage im Januar zum Ausspannen. Dieses Jahr war man zum zweiten Mal in Lenk im Simmental, im «Simmenhof» einquartiert. Der «Simmenhof» ist ein familiäres, liebevoll geführtes Hotel etwas ausserhalb des Dorfes. Das Hallenbad mit Aussenbad und die verschiedenen Wellnessbereiche wurden rege benützt. Ein Genuss für sich war das Essen: das Zmorgen-Buffet liess keine Wünsche offen und am Abend zwischen Fleisch, Fisch und Vegetarisch wählen zu können – wann hat man das denn zu Hause einmal? Nicht zu vergessen, die Gespräche mit lieben Frauen, die man nachher vielleicht lange wieder nicht sieht. Die Geselligkeit ist ein wichtiger Faktor. Da wurde miteinan-

der geschwatzt, gelacht und erzählt, gejasst und gespielt. Zur gleichen Zeit waren die Ustemer Landfrauen im Simmenhof. So ergaben sich auch «überregionale» Gespräche.

«Leiterli», Lauenensee, Simmenfälle Ein beliebter Ausflugsort in der Lenk ist das «Leiterli». Eine Gondelbahn bringt einen bequem auf den Berg mit herrlicher Aussicht. Spazieren, schlitteln, im Liegestuhl faulenzen, so vielfältig haben sich die Landfrauen betätigt. Auch der Nobelort Gstaad war eine Reise wert, obwohl man die meisten Schaufenster nur von aussen bewundern konnte, vor allem die darin angeschriebenen Preise. Eine Entdeckung war dafür der berühmte Lauenensee und die absolute Stille da oben zwischen den majestätischen Bergen. Andere lohnenswerte Ausflüge waren der Besuch der Simmenfälle und das Dorf Zweisimmen. Doch man muss

Die Geselligkeit ist ein wichtiger Faktor. (Bild zvg.) nicht immer auf dem Sprung sein, auch das dolce far niente sollte nicht zu kurz kommen. Oder einfach Ausruhen und Entspannen im Hotel mit Baden, Lesen, usw. So sind schnell ein

paar erholsame Tage vergangen und die Landfrauen dürfen sich schon aufs nächste Jahr freuen. Silvia Vogt

wetter

Arbeits- und Privatleben vereinen Der Kanton Zürich schreibt zum zweiten Mal den Prix Balance ZH aus. Ausgezeichnet werden Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden die Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben besonders gut ermöglichen. Seine Premiere hatte der Prix Balance ZH im Jahr 2011. Verliehen wird er von der

Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann sowie von der Standortförderung Kanton Zürich. Ziel des Regierungsrates ist es, die berufliche Chancengleichheit und die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben weiter zu verbessern. Fortschritte in diesem Bereich helfen den Unternehmen, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und dem Wirtschafts-

standort Zürich. Mit der gemeinsamen Lancierung des Prix Balance ZH 2014 wollen die Volkswirtschaftsdirektion und die Direktion der Justiz und des Innern Zürcher Unternehmen dazu motivieren, ihre neuen Ideen und Leistungen im Bereich der Vereinbarkeit zu präsentieren. Der Wettbewerb ist offen bis zum 31. März. Infos unter www.vereinbarkeit.zh.ch/prixbalance.

knigge-fragen im alltag

Einmischen, wenn es laut wird? Der «Anzeiger» beantwortet ab Januar 2014 jede Woche Fragen über Anstand, Stil und den Umgangsformen.

bauernregel «Ist zu Pauli das Wetter schön, wird man ein gutes Frühjahr sehn.»

In der S-Bahn, im Wartezimmer des Arztes oder auch in einem Restaurant treffe ich immer wieder auf die folgende Situation: In unmittelbarer Nähe sitzende Personen unterhalten sich ungeniert laut, so dass man glauben könnte, einer oder auch alle der Gesprächsteilnehmer seien schwerhörig. Wenn die Gespräche dann noch in einer primiti-

ven und ordinären Art erfolgen, würde ich jeweils am liebsten eine entsprechende Bemerkung anbringen. Wäre so etwas wirklich völlig unangebracht? E. Z. Unangebracht nicht, jedoch vermutlich ziemlich mutig. Deshalb dürfte es gescheiter sein, seinen Platz zu wechseln oder die Ohren auf Durchzug zu schalten. Wenn es allerdings zu laut oder zu primitiv wird, wäre etwas Zivilcourage durchaus angebracht. Mit

gewählten und anständigen, aber durchaus bestimmten Worten kann man um etwas Ruhe und Rücksicht bitten. Wer jedoch mit den allfälligen Folgen, zum Beispiel unflätigen Beschimpfungen, nicht umgehen kann, der sollte sich schlicht zurückhalten. Fragen schriftlich an: Redaktion «Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Obere Bahnhofstrasse 5, 8912 Affoltern oder redaktion@affolteranzeiger.ch. Die Redaktion leitet die Anfrage an den externen Bearbeiter weiter.


Veranstaltungen Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Alfred Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten/Kultur Winterfahrt Fr. 40.– in den Schwarzwald Donnerstag, 6. Februar 2014 09.00 Uhr Theater Buochs «Dä grossi Bschiss» Sonntag, 2. März 2014 12.00 Uhr Triesenberg–Malbun Freitag, 7. März 2014 10.00 Uhr

Fr. 58.– inkl. Eintritt

Fr. 38.–

Ferienreisen 2014 Schwarzwald 2. bis 5. Mai 2014

DZ/HP Fr. 540.–

Salzburgerland 2. bis 6. Juni 2014

DZ/HP Fr. 720.–

Wachau– DZ/HP Fr. 790.– Dürnstein–Wien 18. bis 22. August 2014 Südtirol DZ/HP Fr. 730.– 29. September bis 3. Oktober 2014 Semino Rossi DZ/HP Fr. 445.– inkl. Eintritt klingende Bergweihnacht in Seefeld 10. bis 12. Dezember 2014

www.aemtler-car.ch

Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf

4. Huus-Metzgete Mittwoch, 29. Jan. 2014, ab 18 Uhr! Donnerstag, 30. Jan. 2014, ab 11 Uhr! Freitag, 31. Jan. 2014, ab 11 Uhr! Am Freitag ab 19 Uhr musik. Unterhaltung mit em « Fredy Blue»! Auf Ihren Besuch freuen sich M.+ J. Korpar und Personal! Tel. 044 737 35 50

Profile for AZ-Anzeiger

006 2014  

006 2014