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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 6 I 168. Jahrgang I Dienstag, 22. Januar 2013

Neuer Standort

Neuer Tiefbausekretär

Hedingen: Bibliothek in der Scheune am Trottenweg – Abstimmung am 3. März. > Seite 3

In Obfelden wird Thomas Chod von Thomas Hunziker abgelöst. > Seite 3

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Rasch eingelebt

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Stefan Preisig, neuer Leiter im MNA-Zentrum Lilienberg, nach den ersten 100 Tagen. > Seite 5

Neuer Schulraum Wettswil: Am 26. Januar ist Einweihungsfeier auf dem Wolfetsloh-Areal. > Seite 9

Hedingen, die viertbeste «Energiestadt» der Schweiz Erneute Zertifizierung nach vier Jahren mit einer Spitzenpunktzahl Nach Zürich, Schaffhausen und Riehen ist Hedingen die viertbeste von 70 «Energiestädten» der Schweiz, die im vergangenen Jahr rezertifiziert wurden. Bei der Rezertifizierung, einem aufwendigen Verfahren, hat die Gemeinde ihre Punktzahl von 64 auf 76,6 gesteigert – dies bei einem Maximum von 100. ................................................... von werner schneiter Eine erste Zertifizierung hat Hedingen vor vier Jahren bestanden – mit Rückenwind von zwei langjährigen Pionieren in der Gemeinde: der Firma Schweizer und Architekt Schmid. Bei der Rezertifizierung wurden sechs Kapitel einer Prüfung unterzogen und benotet: Energieplanung/Raumordnung, Versorgung/Entsorgung, Mobilität, gemeindeinterne Organisation sowie Kommunikation/Kooperation. «Wir haben hier ausgeglichene Resultate erzielt und bei den kommunalen Gebäuden, der internen Organisation und der Kommunikation besonders gut abgeschnitten», sagt Gemeindepräsident Paul Schneiter, darauf hinweisend, dass der Gemeinderat für jedes Kapitel ein energiepolitisches Programm mit entsprechenden Zielen verabschiedet hat. Bei gemeindeeigenen Liegenschaften wurden Standards festgesetzt: Minergie, energieeffiziente Geräte, Wärme-

zähler und dazu eine Analyse über den Energieverbrauch. Für jedes öffentliche Gebäude zeichnet ein Abwart verantwortlich, der den Energieverbrauch monatlich der Verwaltung meldet. Aufgrund dieser Kennzahlen ergibt sich dann ein möglicher Handlungsbedarf; sie zeigen zum Beispiel, wie viel Energie pro Quadratmeter verbraucht wird. Bisheriges Fazit: Die Bilanz bei den Schulhäusern ist gut. Im Gemeindehaus müssen die Heizung ersetzt und die Gebäudehülle besser isoliert werden. «Jedes Jahr analysieren wir im öffentlichen Bereich die Gesamtbilanz», so Paul Schneiter. In Sachen Solarstromproduktion nimmt die Gemeinde schweizweit einen Spitzenplatz ein: Derweil im Land 0,1 Prozent des Stromverbrauchs durch Solarstrom gedeckt wird, sind es in Hedingen 2,2 Prozent.

Potenzial vorhanden Eine Erhebung vor drei Jahren offenbarte einen gesamten Energieverbrauch in der Gemeinde von 90 Mio. kWh pro Jahr. 47 kWh entfallen auf die Industrie, 41 auf den Wohnbereich und 2 auf die öffentlichen Bauten. Gas, Heizöl und Strom dominieren. Dabei geht es laut dem Gemeindepräsidenten auch darum, die Bewohner zu motivieren, die elektrischen Heizungen durch Wärmepumpen zu ersetzen. «Bei unserer Analyse haben wir festgestellt, dass der Anteil der stromintensiven Elektroheizungen im-

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Starkes Wachstum Die Raiffeisenbank KelleramtAlbis spürt grosses Vertrauen. > Seite 11

Pro Amt übernimmt das Erbe des Umwelt-Forums Vorbehältlich der Zustimmung durch die Generalversammlung übernimmt die Arbeitsgemeinschaft Pro Amt das Erbe des Umwelt-Forums Wettswil (UWF), das während Jahren von Verena Berger geprägt wurde. Mit aufwendiger Arbeit und Hartnäckigkeit, mit Rekursen und Petitionen kämpften die Mitglieder für eine bessere Umwelt – und konnten dabei einige Erfolge feiern. Die Stichworte dazu: Fassreinigung, Golfplatz und Bauschuttanlagen. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 7

Jodlerklub und Gesangverein lockten viel Publikum an

Paul Schneiter, Gemeindepräsident der «Energiestadt» Hedingen: «Jedes Jahr analysieren wir im öffentlichen Bereich die Gesamtbilanz. (Bild Werner Schneiter) mer noch beträchtlich ist», so Paul Schneiter. Im Gebiet des Holzwärmeverbundes hat man festgestellt, dass bei optimalen Sanierungen der Energieverbrauch von jährlich 22 auf 18 Mio. kWh gesenkt werden könnte. In Planung befindet sich in Hedingen die sogenannte Wärmekraftkoppelung (WKK) – eine Technik, mit der Energieträger wie zum Beispiel Gas in Wärme und Strom umgewandelt werden können. «In Hedingen sind diese Voraussetzungen ideal», fügt der Gemeindepräsident bei. Insgesamt ist in Hedingen viel Potenzial ermittelt worden. Die Ernst Schweizer AG nutzt ihre Abwärme.

Beim Schmiedewerk Stooss AG, das sehr viel Energie benötigt, gibt es ebenfalls Potenzial zur Nutzung dieser Abwärme. Laut Paul Schneiter wurde dazu eine Studie gemacht, aber noch nicht umgesetzt.

Wenn sie rufen, kommt das Publikum: «Ausverkauft» hiess es bei traditionellen Jodlerkonzert mit Theater in Affoltern. Und auch dem Chränzli der Gesangvereine Rifferswil war ein voller Erfolg beschieden. Den Liedern zum Motto «Viva Italia» folgte ein Lustspiel, das Lachsalven produzierte.

................................................... > Berichte auf Seite 8 anzeigen

Verzicht auf Goldlabel Mit 76,6 von möglichen 100 Punkten nimmt also Hedingen schweizweit einen Spitzenplatz ein – eine Punktzahl, mit der auch das europäische Goldlabel erworben werden könnte. «Darauf verzichten wir, weil wir hinter das Kosten-Nutzen-Verhältnis ein Fragezeichen setzen», sagt Paul Schneiter.

Familie Ott am Schweizer Meisterin Mercedes-CSI in Zürich der Eiskletter-Elite Andreas Ott aus Rossau startet mit seinen beiden Töchern Merel und Elin am MercedesCSI in Zürich – er auch im Weltcupspringen, die Kinder im Familienspringen. «Ein Platz unter den ersten zehn», nennt Andreas Ott sein Ziel – kein einfaches Unterfangen, weil im Hallenstadion die Weltelite präsent sein wird. Für das Familienspringen haben sich seine Kinder in Elgg qualifiziert. ......................... > Bericht auf Seite 19 Andreas Ott in seiner Trainingshalle in Rossau. (Bild -ter.)

Petra Klingler, die aktuelle U22-Weltmeisterin im Eisklettern, zeigte am Weltcup in SaasFee in allen Durchgängen eine starke Leistung und kletterte als einzige Athletin des Schweizer Teams in den Final der besten Acht der Weltelite. Dort kam es zu einem spektakulären Duell mit Lucie Hrozova aus Tschechien. Beide erreich- Petra Klingler zeigte es der Konkurrenz. (Bild Peter Huser) ten sie die gleiche Höhe. Dank der besseren Rangierung sich Petra Klingler mit dieser hervorim Halbfinal wurde die Tschechin ragenden Leistung auch diesen Titel Dritte und Petra Klingler Vierte. Weil bei den Elite-Damen. der Weltcup in Saas Fee gleichzeitig ................................................... als Schweizer Meisterschaft galt, holte > Bericht auf Seite 20

200 04 9 771661 391004


Gebühren für Wasser und Abwasser Der Souverän hat an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2012 der neuen Wasserversorgungsverordnung (WVVO) und der Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) sowie deren Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2013 zugestimmt. Der Gemeinderat Hausen am Albis hat mit Beschluss vom 30. Oktober 2012 – gestützt auf Art. 64 WVVO und Art. 7 der Tarifordnung zur WVVO – den Mengenpreis für den Wasserbezug wie folgt festgesetzt: Mengenpreis: Fr. 2.– pro m³ Wasserverbrauch (bisher Fr. 2.90) Grundgebühr: Fr. 27.– pro Gebäudekomponente (bisher Fr. 18.–) Wasserzählermiete: Fr. 50.– (bisher Fr. 50.–) Anschlussgebühr je m³ Baumasse: Fr. 16.– (bisher Fr. 14.–) Gültigkeit ab: Ableseperiode 1. Januar 2013 Der Gemeinderat Hausen am Albis hat mit Beschluss vom 30. Oktober 2012 – gestützt auf Art. 32 SEVO – den Mengenpreis Abwasser wie folgt festgesetzt:

. . . und wir glaubten, wir hätten noch so viel Zeit . . .

TODESANZEIGE In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin, Tante, Gotti und Freundin

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Hausen am Albis, 22. Januar 2013 Gemeinderat Hausen am Albis

Bestattungen Aeugst am Albis Karrer Max

15. Juli 1958 – 16. Januar 2013

Nach langer schwerer Krankheit, die sie mit viel Geduld ertragen hat, durfte sie friedlich einschlafen. Wir vermissen dich sehr: Peter Zurfluh Mägi und Hans-Peter Zott Barbara und Martin Zott mit Christian Rosmarie und Sepp Zurfluh Brigitte und Peter Fierz Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Freitag, 25. Januar 2013, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche in Wettswil am Albis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz, Postkonto 30-31935-2. Traueradresse: Peter Zurfluh, Husächerstrasse 6, 8907 Wettswil am Albis

Du hast gesorgt, Du hast geschafft, gar manchmal über Deine Kraft. Nun bist Du befreit von Leid und Schmerz, ruhe sanft, Du liebes Vaterherz.

TODESANZEIGE

Eduard Heinzer-Swoboda 18. September 1933 – 15. Januar 2013

Du durftest nach kurzer Krankheit friedlich einschlafen. Dein arbeitsreiches, pflichterfülltes Leben ist vollendet.

Poldi Heinzer-Swoboda Edi Heinzer mit Marcel Reto und Margrit Heinzer-Glarner mit Belinda Beat und Lina Heinzer-Kälin mit Cornel und Mike Geschwister und Anverwandte

Traueradresse: Poldi Heinzer-Swoboda, Grindeln 1, 8915 Hausen am Albis

Eberhard geb. Speer, Hilda Dora

Bestattungsamt Bonstetten

Kappel am Albis Am 19. Januar 2013 ist in Baar verstorben:

Frick-Limacher, Gertrud geb. 11. September 1925, von Kappel am Albis ZH, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis, Albisstrasse 2. Die Urnenbeisetzung findet am Samstag, 26. Januar 2013, um 13.40 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Trauerfeier beginnt um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Kappel am Albis. Die Gemeindeverwaltung

Markus und Silvia Eberhard-Künzi mit Corinne und Yannick Maya Rathgeb-Eberhard mit Dominique Urs Rathgeb Ruth und Milo Sonderegger-Speer Ferdi Hediger-Speer Anverwandte und Freunde

Unser Dank gilt auch Frau Pfarrerin Susanne Sauder-Ruegg für die tröstenden Abschiedsworte sowie allen, die Hildi in ihrem Leben liebevoll begegnet sind. Wir danken auch allen, die unsere Verstorbene auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

DANKSAGUNG

Hulda Röllin-Seiler Wir möchten uns bei allen herzlich bedanken, die ihr im Leben freundschaftlich verbunden waren, sie im Tode ehrten und uns ihre Anteilnahme erwiesen. Jedes tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben, gibt uns viel Kraft. Ein besonderer Dank gebührt: – Herrn Pfarrer A. Saporiti und Herrn Diakon M. Kühle, die ihre Abschiedsfeier einmalig schön und eindrücklich gestaltet haben. – den Ärzten und dem Pflegepersonal des Spitals Affoltern, Stock A2, für die liebevolle und würdige Begleitung auf ihrer letzten Reise. – Herrn Dr. med. F. von Burg und seinem Team für die jahrelange, fürsorgliche Betreuung. – allen, die mit ihrer grosszügigen Spende die Palliativstation des Spitals Affoltern unterstützt haben. Unsere geliebte, herzensgute und liebenswürdige Oma werden wir in bester Erinnerung behalten. Mettmenstetten, im Januar 2013

In tiefer Trauer und mit grosser Fassungslosigkeit müssen wir Ihnen mitteilen, dass unsere langjährige Mitarbeiterin

Barbara Zurfluh-Zott 15. Juli 1958 – 16. Januar 2013

In Liebe und Dankbarkeit:

In Bonstetten wurde beerdigt:

Die Urne wurde im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, beigesetzt.

Bonstetten, 13. Januar 2013

In grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Statt Blumen zu spenden gedenke man der Schweizerischen Krebsliga, Postkonto 30-4843-9.

Sie starb in Affoltern am Albis am 13. Januar 2013.

Fast genau ein Jahr nach dem Heimgang ihres geliebten Ehemannes ist sie ihrem reich erfüllten Leben sanft entschlafen. Wir danken dir für alles, was du für uns getan hast.

Traueradresse: Maya Rathgeb-Eberhard, Florastrasse 17, 5436 Würenlos

Es findet keine Abdankung statt.

geboren 6. April 1930, von Kloten ZH, Witwe des Eberhard Albert, wohnhaft gewesen Lüttenbergstrasse 24, Bonstetten.

6. April 1930 – 13. Januar 2013

Für die fürsorgliche Begleitung während ihres letzten Lebensjahres danken wir dem Ärzte- und Pflegepersonal Sonnenberg, Haus Pilatus, Affoltern am Albis, ganz herzlich.

Die Urnenbeisetzung findet am Samstag, den 26. Januar 2013, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof in Hausen am Albis statt. Anschliessend Trauerfeier in der katholischen Kirche.

Bonstetten

Hildi Eberhard-Speer

Im Sinne der Verstorbenen haben wir im engsten Familien- und Freundeskreis Abschied genommen.

geboren am 20. Dezember 1925, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Sonnenbergstrasse 8, verstorben am 14. Januar 2013.

Der Friedhofvorsteher

ABSCHIED UND DANK In stiller Trauer haben wir Abschied genommen von unserem lieben Mami, unserer Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Barbara Zurfluh-Zott

Mengenpreis: Fr. 2.45 pro m³ Wasserverbrauch (bisher Fr. 2.95) Grundgebühr je m³ gewichtete Grundstücksfläche: Fr. –.22 (bisher Fr. –.20) Anschlussgebühr je m³ Baumasse: Fr. 8.– (bisher Fr. 7.–) Gültigkeit ab: 1. Januar 2013

Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst du von deinen Lieben fort. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen.

Die Trauerfamilie

letzte Woche viel zu früh verstorben ist. Während vielen Jahren hat sie mit Freude und grossem Einsatz für unseren Betrieb gearbeitet. Wir werden Barbara stets in bester Erinnerung behalten und sprechen ihren Angehörigen unser herzliches Beileid aus. Schenk & Caramia AG Geschäftsleitung und Mitarbeiter


Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. Januar 2013

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Neues Begegnungs- und Kulturzentrum im Dorfkern von Hedingen Die Scheune am Trottenweg soll ersetzt und als Schul- und Gemeindebibliothek genutzt werden

Die Scheune am Trottenweg soll zu einem neuen Begegnungs- und Kulturzentrum werden.

Mit dem Umzug der Schul- und Gemeindebibliothek vom Mehrzweckgebäude an der Schachenstrasse 7 in die Scheune am Trottenweg kann in Hedingen ein neues Begegnungs- und Kulturzentrum geschaffen werden. An der Urne entscheiden die Stimmberechtigten am 3. März über einen Kredit von knapp 2,5 Mio. ................................................... von werner schneiter Im Rahmen einer Raumstrategie sind in Hedingen von fünf Grossprojekten inzwischen zwei umgesetzt worden: die Renovation und Erweiterung des Kindergartens Güpf sowie die Renovation des «Chinderhuus». Beim Urnengang vom 3. März entscheiden die Stimmberechtigten über zwei weitere Vorhaben: über einen Ersatzbau der Scheune am Trottenweg, die künftig als Schul- und Gemeindebibliothek genutzt werden soll – und über die Re-

Dorli Streit, Leiterin der Schul- und Gemeindebibliothek: Beschränkte Entfaltungsmöglichkeiten in den alten Räumen. (Bilder Werner Schneiter

novation sowie die Erweiterung des Mehrzweckgebäudes Schachen 7. Der «Anzeiger» beleuchtet die Vorhaben in zwei Beiträgen und hernach in Form eines Interviews mit Finanzvorstand Bertram Thurnherr. Thema des ersten Beitrags ist der Ersatzbau der Scheune am Trottenweg.

rund 11 000 Medien zur Verfügung (75 Prozent Bücher, 25 Prozent NonBooks), die jährlich 50 000-mal ausgeliehen werden – ein für Hedingen hoher Level, wie Dorli Streit betont. Sie erwähnt aber gleichzeitig, dass nun wegen der Platzverhältnisse der Plafond erreicht ist.

Keine optimalen Raumverhältnisse

Zentrale Lage

«Wir freuen uns, wenn wir in der neuen Scheune am Trottenweg mehr Platz erhalten. Ebenso wichtig ist ein ebenerdiger Eingang und ein Lift», sagt Dorli Streit, die Leiterin der Schulund Gemeindebibliothek. In der Tat sind die Raumverhältnisse an der Schachenstrasse 7 nicht optimal – und die Räume im zweiten Obergeschoss für Eltern mit Kinderwagen oder für ältere Personen auch nicht leicht zugänglich. Trotz dieser Widerwärtigkeiten verzeichnete die Schul- und Gemeindebibliothek in den vergangenen Jahren eine stetige Zunahme an Ausleihen. Derzeit stehen in zwei Räumen

Die Scheune am Trottenweg liegt an zentraler Lage. Sie wurde früher als Glassammelstelle genutzt und dient derzeit dem Regiebetrieb sowie einzelnen Vereinen als Lager. Ein Teil ist vermietet. Das Gebäude befindet sich in einem baulich schlechten Zustand, kann aber, weil es in der Kernzone liegt, nicht einfach abgebrochen werden. Deshalb ist ein Ersatzbau geplant. Gemäss Weisung der Gemeinde wäre eine neue Nutzung – zum Beispiel als Wohnraum – mit erheblichen Auflagen und hohen Kosten verbunden. «Für uns ist die Scheune am Trottenweg schon wegen ihrer zentralen Lage

ideal. Sie liegt zwischen Schulhaus Güpf und Schulhaus Schachen», sagt Dorli Streit, auch darauf hinweisend, wie wichtig die Bibliothek gerade für Schülerinnen und Schüler ist. Der neue Ort lässt es zu, dass zum Beispiel eine ganze Klasse in der Bibliothek arbeiten kann, nicht nur wegen des erweiteren Raumangebots, sondern auch, weil dann die nötige Technik zur Verfügung steht. Überhaupt, sagt sie, lasse der Ersatzbau am Trottenweg neue Aktivitäten zu, auch deshalb, weil er sich – im Gegensatz zur Schachenstrasse – an einer Passantenlage befinde und neu einen Veranstaltungsraum enthalte. «Wir können auch Standaktionen veranstalten, wie zum Beispiel im Rahmen des Welttages des Buches, der im April stattfindet.»

Grosszügige Räume mit Gestaltungsspielraum In Sachen Gestaltung lassen die grösseren Räume darüber hinaus mehr Möglichkeiten zu. Diese sind am alten

Ort, wo 120 Quadratmeter reine Bibliotheksfläche zur Verfügung stehen, natürlich begrenzt. In der Scheune am Trottenweg sind es 240 Quadratmeter – ohne Nebenräume, Besprechungszimmer, Büro, Gang und sanitäre Anlagen. Am neuen Ort stehen Parterre, 1. und 2. Obergeschoss zur Verfügung – exklusiv für die Schul- und Gemeindebibliothek. «Es sind schöne, grosszügige, viereckige Räume, die bei Bedarf auch umgestaltet werden können», sagt Dorli Streit. Sie will das kundenorientierte Handeln auch am neuen Ort aufrechterhalten: Mehr als zehn Prozent der Anschaffungen von Medien basieren auf Kundenwünschen. Sagt der Souverän am 3. März Ja zum Kredit, so sollen in der Schul- und Gemeindebibliothek auch die Öffnungszeiten von wöchentlich derzeit 14½ Stunden um 50 Prozent erweitert werden – bei gleichem Personalbestand (vier Personen, die sich 115 Stellenprozent teilen). Müssig zu sagen, dass Dorli Streit am 3. März auf ein Ja zum Kredit hofft.

Thomas Hunziker neuer Tiefbausekretär Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Der Tiefbausekretär Tomas Chod hat seine Stelle per 28. Februar 2013 gekündigt. Als Nachfolger mit Stellenantritt am 1. Juni 2013 wurde Thomas Hunziker, Affoltern, gewählt. Gemeinderat, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung heissen Thomas Hunziker bereits heute in Obfelden herzlich willkommen. Die Revisionsberichte der Lucio Revisionen, Oberglatt, über die Bereiche Geldverkehr und Grundsteuern wurde abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes wurde das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden erteilt an: Tauriello, Gerardo, geb. 1982, von Italien, Rüchligstrasse 21; Milosevic, Tamara, geb. 1995, von Serbien, Stehlistrasse 3; Hajimi, Muza, geb. 2001, von Serbien, Chileweg 21; Joakimidis, Apostolos, geb. 1937 und seine Ehefrau Joakimidis geb. Zafiropoulou, Kalliopi, geb.

1942, beide von Griechenland, Lindenmatt 5.

Auftrag an die Firma Digitrade GmbH, Studen, vergeben.

Wasserversorgungen

Schwimmbad

Die Wasserversorgung Obfelden hat in den Jahren 1996/1997 mit der Messung des Wasserverbrauches begonnen und die ersten Hauswasserzähler eingebaut. Die Lebensdauer dieser Uhren beträgt zirka 12 bis 15 Jahre. Bei der jährlichen Ablesung der Wasserzähler werden vermehrt nicht mehr oder nicht richtig funktionierende Zähler festgestellt. Die Hauswasserzähler haben die Lebensdauer erreicht und müssen ersetzt werden. Für den Ersatz der Hauswasserzähler mit Funkablesung wurde ein Kredit von 490 000 Franken bewilligt und der Auftrag vergeben.

Das Zutrittssystem der Schwimmbadanlage ist seit Eröffnung der Anlage in Betrieb. Seit zwei Jahren häufen sich die Probleme mit dem Kartenautomaten; die Karten werden zeitweise nicht richtig gelesen und das Drehkreuz wird nicht freigegeben. Dies führte zu teuren Reparaturen und verärgerte Badegäste und die Pächterin. Für den Ersatz des Zutrittssystems wurde ein Kredit von 30 000 Franken sowie ein jährlich wiederkehrender Kredit von 1900 Franken bewilligt.

Kläranlage: Neue Gaswarnanlage nötig Die Gaswarnanlage in der Kläranlage ist 16 Jahre alt und die Messkraft der Gasfühler hat aufgrund der langen Betriebszeit nachgelassen. Für den Ersatz der Gaswarnanlage wurde ein Kredit von 9950 Franken bewilligt und der

Polizeiwesen Die Kantonspolizei Zürich führte am 12. Dezember 2012 an der Dorfstrasse, gegenüber der Liegenschaft Nr. 68, in Fahrtrichtung Affoltern, eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Aus 463 kontrollierten Fahrzeugen resultierten vier Übertretungen. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 65 km/h (erlaubte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h).

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Lukas und Helene Berger, Hauptikon, für Aus- und Umbauten am Gewerbegebäude Vers.-Nr. 1251 an der Räschstrasse; Ernst Höhener, Obfelden, für den Abbruch der Scheune Vers.-Nr. 131 an der Maschwanderstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Heute Dienstag, 22. Januar, feiert Micheline Pfäffli aus Ottenbach ihren 90. Geburtstag. Die ganze Familie gratuliert der rüstigen Jubilarin von Herzen und wünscht ihr alles Liebe, gute Gesundheit und Gottes Segen.

Zum 80. Geburtstag Peter Frischknecht, wohnhaft in Affoltern, feiert morgen Mittwoch, 23. Januar, seinen 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation! Wir wünschen einen schönen Festtag und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.


Stellenanzeiger Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher wird mir Hilfe kommen? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, Der Himmel und Erde gemacht hat.

TODESANZEIGE

Trudy Frick-Limacher 11. September 1925 – 19. Januar 2013

Trudy Frick ist in der Nacht auf den 19. Januar nach langjähriger Krankheit im Altersheim Bahnmatt, Baar, friedlich und sanft eingeschlafen. Für alles, was sie uns in ihrem Leben mit Kraft gegeben hat, gedenken wir ihr in Liebe und Dankbarkeit. In tiefer Trauer: Karl Frick, Doris Frick mit Marcel und Susanne Elsbeth Hug, Schwester Ursula und Walter Rohner-Hug mit Familie Elisabeth Hug und Leni Hug Elsbeth Frick mit Martin Verwandte, Freunde und Bekannte von Kappel am Albis, Uerzlikon, Hauptikon, Arth, Zug und Baar Die Urnenbeisetzung findet am Samstag, den 26. Januar 2013, um 13.40 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt, Grab von Hans Frick († 1998). Anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche Kappel am Albis. Traueradresse: Karl Frick, Albisstrasse 2, 8926 Kappel am Albis

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Bonstetten ist eine moderne und familienfreundliche Gemeinde mit rund 5200 Einwohnern im Knonauer Amt. Per 1. März 2013 oder nach Vereinbarung suchen wir eine/n

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(Psalm 121, 1 und 2)

Voller Traurigkeit müssen wir Abschied nehmen von meiner innigst geliebten Mame, unserer unvergesslichen Oma, Schwiegermutter, Gotte und Tante

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. Januar 2013

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Stefan Preisig: «Selbstständigkeit wird bei uns gross geschrieben» Erste Bilanz des neuen Leiters im MNA-Zentrum Lilienberg in Affoltern Im Oktober letzten Jahres hat Stefan Preisig die Leitung des MNA-Zentrums Lilienberg oberhalb Affolterns übernommen. Im Gespräch mit dem «Anzeiger» zieht er eine erste Bilanz.

offen gezeigt und kommen entsprechend direkt auf einen zu. Es herrscht eine gute Stimmung unter den Jugendlichen.

«Anzeiger»: Ihre ersten einhundert Tage im MNA-Zentrum Lilienberg haben Sie hinter sich, wie haben Sie sich eingelebt? Stefan Preisig: Sehr gut. Ich bin gut aufgenommen worden und habe mich rasch eingelebt.

............................................................... Welches sind die besonderen Herausforderungen, die ein Zentrum für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge stellt? Zuerst einmal sind es Teenies, pubertierende Kinder und Jugendliche in der Adoleszenz, da unterscheiden sie sich nicht so sehr von anderen Jugendlichen. Es ist allerdings eine sehr heterogene Gruppe hier, wobei alle unterschiedlichste Hintergründe mitbringen. Dazu kommen die teilweise fehlenden Sprachkenntnisse, weil die Jugendlichen ja meist direkt von den Empfangsstellen zu uns kommen.

Das war vermutlich auch nötig, denn im Oktober 2012 war laut Bundesamt für Migration gerade eine Zunahme an Asylgesuchen zu verzeichnen. Auch im Lilienberg? Richtig, im Oktober letzten Jahres hatten wir auch eine Erhöhung der Belegungszahlen. Ich war folglich entsprechend rasch im Tagesgeschäft. Ohne Probleme? Ja, es ging alles recht fliessend. Das hat auch damit zu tun, dass der Betrieb im Zentrum Lilienberg gut aufgestellt ist und mir ein bewährtes Team mit vielen langjährigen Mitarbeitenden zur Seite steht, die wissen, wie der Hase läuft. Und die Jugendlichen? Die haben sich von Anfang an sehr

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Eine heterogene Gruppe

Und wenn sie sich dann eingelebt haben? Das dauert schon seine Zeit, denn das gegenseitige Vertrauen muss zuerst erarbeitet werden. Häufig müssen wir dann aber auch Wünsche und Träume auf die Realität herunterbrechen. Das ist auch herausfordernd. Wie viele unbegleitete Kinder und Jugendliche sind zurzeit im Zentrum Lilienberg?

MNA-Betreuung Das Kürzel MNA bezeichnet unbegleitete Minderjährige, die sich ohne ihre Eltern oder eine andere sorgeberechtigte Person in der Schweiz aufhalten. Es sind «Mineurs non accompagnés» (MNA), die seit den 1990erJahren vermehrt aus Krisenregionen des Südens und Ostens in die westlichen Länder reisen, um dort ein Asylgesuch zu stellen. Die Behandlung und Betreuung dieser unbegleiteten Kinder und Jugendlichen basiert auf den völkerrechtlichen Grundlagen der UNOKinderrechtskonvention sowie auf den Richtlinien über allgemeine Grundsätze und Verfahren zur Behandlung asylsuchender unbegleiteter Minderjähriger des UNHCR. In der Schweiz sind die Verfahrensbe-

stimmungen für unbegleitete minderjährige Asylsuchende im Art. 17 des revidierten Asylgesetzes festgelegt. Demzufolge wird für sie eine Vertrauensperson beauftragt, deren rechtliche Interessen wahrzunehmen. Im Kanton Zürich übernimmt die Zentralstelle MNA des kantonalen Amtes für Jugend und Berufsberatung AJB die Aufgabe der Rechtsvertretung von minderjährigen Asylsuchenden. Der Fachdienst MNA sowie das MNA-Zentrum Lilienberg, welche von der Fachorganisation AOZ im Auftrag der kantonalen Sicherheitsdirektion geführt werden, stellen die Unterbringung und die sozialpädagogische Betreuung der Kinder und Jugendlichen sicher. (kb.)

Aktuell sind es 64, zwölf Mädchen und 52 Knaben, im Alter zwischen elf und 17 Jahren. Alle als einzelne Personen oder hat es auch Geschwister darunter? Ja, es sind insgesamt 18 Geschwister im Zentrum, wovon die meisten zu zweit sind, wenige zu dritt. Sind alle Jugendlichen stationär im Lilienberg oder hat es auch Kinder und Jugendliche, die ambulant betreut werden? Ein Dutzend ist bei Verwandten oder in Pflegefamilien untergebracht. Hier haben wir die administrativen Aufgaben übernommen und koordinieren die Kontakte. ...............................................................

Zurzeit sind es vor allem Flüchtlinge aus Afrika ............................................................... Aus welchen Ländern kommen die jugendlichen Flüchtlinge hauptsächlich? Zurzeit sind es vor allem Flüchtlinge aus Afrika; die Jugendlichen vornehmlich aus Eritrea und Somalia machen rund die Hälfte aus. Eine grössere Gruppe kommt zudem aus Afghanistan, einige kommen aus Syrien. Wie viele Herkunftsstaaten sind es insgesamt? Alles in allem sind es Jugendliche aus 25 Nationen. Wie sieht der Tagesablauf im Lilienberg aus? Selbstständigkeit wird bei uns gross geschrieben. Selbstredend gibt es für alle ein volles Schulprogramm – entweder hier im Lilienberg oder auch in den Schulen von Affoltern. Die Jugendlichen kochen zudem ihre Mahlzeiten selber – dazu erhalten sie einmal pro Woche Kochunterricht – und machen auch alle üblichen Hausarbeiten wie zum Beisipel Putzen usw. Selbstverständlich bieten wir am Abend und an den Wochenenden auch Freizeitaktivitäten an. Werden Sie 2013 neue Akzente setzen? Im vergangenen Jahr wurde das Basiskonzept überarbeitet und mit dessen Umsetzung begonnen. Diese führen wir nun fort. Das Team im MNAZentrum Lilienberg fördert die Integration der Jugendlichen. Die Teilnah-

Stefan Preisig, MNA-Leiter im Lilienberg: «Das gegenseitige Vertrauen muss zuerst erarbeitet werden». (Bild Urs E. Kneubühl) me am Weihnachtsmarkt sowie einiger Jugendlicher am Chlauslauf im Dezember 2012 hat dies bestätigt. Ist für 2013 wiederum eine Teilnahme geplant? Ja, ich hoffe sehr, dass wir unsere Teilnahme am Weihnachtsmarkt und am Chlauslauf auch 2013 umsetzen können. Für uns ist dies ein sehr wertvoller Anlass, allein schon der Vorarbeiten mit Guetzli backen z. B. und der entsprechenden Vorfreude wegen. Gibt es 2013 weitere solche Integrationsaktivitäten?

Durchaus. Da ist einmal die Pflege der guten Beziehungen zu den hiesigen Sportvereinen, aber es wird etwa auch Themenabende in Hedingen geben, bei denen es generell um Austausch und gegenseitiges Verständnis geht. Ebenso wollen wir uns am «Speak out»-Projekt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV beteiligen, durch das die Jugendlichen Akteure der Gesellschaft werden und ihre Sozialkompetenzen entwickeln können. Interview: Urs E. Kneubühl

ratgeber

Suchtprävention: Hinschauen und handeln! Die meisten Kinder und Jugendlichen entwickeln sich gesund und unauffällig. In jedem Schulhaus gibt es aber auch jene, bei denen Befindlichkeitsstörungen, Suchtmittelkonsum, erhöhte Gewaltbereitschaft oder andere auffällige Verhaltensweisen auftreten. Die Schule ist deshalb ein wichtiger Ort für die Früherkennung und Frühintervention. Kinder und Jugendliche verbringen viel Zeit in der Schule, werden dort ein Stück weit sozialisiert und erleben im Zusammenleben auch soziale Kontrolle. Im Alltag einer Schule werden die Lehrpersonen und Schulsozialarbeiter immer wieder mit Auffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Sei es, dass ein Schüler plötzlich in seinen Leistungen nachlässt, sich immer mehr zurückzieht und den Kontakt zu den Mitschülern verliert oder dass jemand zunehmend die Re-

geln nicht mehr einhält. Solche Auffälligkeiten können normale Pubertätsanzeichen darstellen oder der Ausdruck einer vorübergehenden Krise sein. Dahinter können sich aber auch tieferliegende Schwierigkeiten verbergen, die nach Unterstützung verlangen und unerkannt zu grossen Problemen führen können. Je früher erste auffällige Anzeichen wahrgenommen werden, desto eher können (je nach dem auch einfache) Interventionen die weitere Entwicklung positiv beeinflussen. Nicht immer ist klar, wie mit diesen Schülerinnen und Schüler umgegangen werden soll. Die Sekundarschule Oberengstringen hat sich im letzten Schuljahr in einem Schulentwicklungsprozess mit dem Thema auseinandergesetzt und mit der Unterstützung der Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon ei-

nen Leitfaden zur Früherkennung und Frühintervention erarbeitet. Darin ist festgelegt, wie vorgegangen werden soll, wenn ein Schüler oder eine Schülerin auffällt. Der Leitfaden ist seit diesem Schuljahr in Kraft und soll die Lehrpersonen durch ein koordiniertes Vorgehen unterstützen und entlasten. Wer führt ein erstes Gespräch? Wann müssen die Eltern informiert werden, wann die Schulleitung oder die Behörde hinzugezogen werden? Welche Rolle hat die Schulsozialarbeiterin? Bei welchen Problemlagen kann man sich an welche externen Fachstellen wenden? Solche Fragen sind in dem Leitfaden beantwortet. Ein Früherkennungs- und Frühinterventionssystem unterstützt die Schule, gefährdete Kinder und Jugendliche zu erkennen und ihnen die nötige Unterstützung zukommen zu lassen. Ein frühzeitiges Reagieren und

ein koordiniertes Vorgehen der Beteiligten entlasten zudem die einzelnen Lehrpersonen. anzeige

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Dienstag, 22. Januar 2013

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Hartnäckige und erfolgreiche Anwältinnen für eine bessere Umwelt Das Umwelt-Forum Wettswil fusioniert voraussichtlich mit der Arbeitsgemeinschaft Pro Amt Durch hartnäckigen Einsatz und gegen teils grosse Widerstände hat es Behörden zum Handeln veranlasst, sich mit Rekursen und Petitionen erfolgreich für eine bessere Umwelt eingesetzt: Das 1985 gegründete UmweltForum Wettswil (UWF) löst sich auf, sein Erbe übernimmt voraussichtlich die Arbeitsgemeinschaft Pro Amt. ................................................... von werner schneiter «Ich habe nichts gegen eine Fassreinigung, sondern setzte mich für eine saubere Luft ein. Ich bin nicht gegen das Golfspielen, aber für den Erhalt einer intakten Landschaft» – zwei Sätze von Verena Berger, die das UmweltForm während Jahren geprägt hat – mit riesigem, selbstlosem Einsatz, mit einer Hartnäckigkeit und einem Durchhaltevermögen, die ihresgleichen suchen. Nach jahrelangem Einsatz im Dienst der Umwelt ist nun Schluss? Ja und Nein. Nein deshalb, weil das Erbe des Umwelt-Forums aller Voraussicht nach von Pro Amt übernommen wird, wo Verena Berger dem Vorstand angehört. (Der Generalversammlungs-Entscheid von Pro Amt steht noch aus). «Man muss den Punkt finden, um aufzuhören», hält Verena Berger im Kreise ihrer Mitstreiterinnen im Vorstand fest – darauf hinweisend, dass sich trotz intensiver Suche keine neuen Vorstandsmitglieder finden liessen – wohl auch deshalb, weil sich Mitglieder des Umwelt-Forums zum Teil stark exponieren und natürlich immer wieder auf Widerstand stossen, ja sogar bedroht worden sind. Das schreckt natürlich auch ab, und zudem sind immer weniger Leute bereit, sich uneigennützig fürs Gemeinwohl einzusetzen. Die Mitglieder des Umwelt-Forums haben das getan: Sie haben enorm viel Zeit in Recherchearbeit gesteckt, haben sich juristisch kundig gemacht, Fachwissen autodidaktisch erarbeitet, Hunderte von Telefonaten geführt, mit juristischem Beistand Rekurse formuliert, Petitionen lanciert, einen Demo-Marsch organisiert, in einem Fall – für einen Abluftkamin im Eichholz – 2800 Unterschriften gesammelt. «Wir haben immer wieder Anliegen aufgenommen, die von der Bevölkerung an uns herangetragen worden sind. Und wir haben andererseits mit unseren Aktivitäten dazu beigetragen, das Bewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen», sagt Verena Berger, die auch von schlaflosen Nächten der Rechnungsführerin Eva Schafroth spricht – nicht wegen Bedrohungen, nein, wegen der Finanzen: Beim (erfolgreichen) Kampf gegen die Bauschuttaufbereitungsanlagen mussten 35 000 Franken Anwaltskosten aufgebracht werden – es klappte, auch deshalb, weil das UWF immer wieder Zu-

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Kämpften während vieler Jahre mit Erfolg für eine bessere Umwelt: Helene Meier (langjähriges ehemaliges Vorstandsmitglied), Eva Schafroth, Verena Berger, Margrith Kägi (langjähriges ehemaliges Vorstandsmitglied) und Marianne Grasshofer. (Bild Werner Schneiter) wendungen erhält. «Auch von Personen, von denen wir das nie erwartet hätten», ergänzt Helene Meier.

Erfolge in den letzten 10 Jahren Ein Rückblick auf die letzten zehn Jahre des Umwelt-Forums offenbart eine grosse Fülle an Ereignissen und erstaunlich viele Erfolge, auch grosse. Zu diesen zählt der jahrelange Kampf gegen die Bauschuttanlagen, ausgetragen auch in Form eines lange dauernden Rekurses – und mit breiten Bevölkerungskreisen im Rücken. «Einmal standen wir mit acht Anwälten auf dem Platz», erinnert sich Margrith Kägi. Die fehlende Zufahrtsbewilligung brachte das Vorhaben schliesslich zu Fall. Die neue Bau- und Zonenordnung verbietet künftig Bauschuttanlagen in der Wettswiler Gewerbezone; diese muss allerdings noch durch den Kanton bewilligt werden und ist noch nicht rechtskräftig. «Einer unserer grössten Erfolge», bilanziert Verena Berger. Erfolgreich intervenierte das Umwelt-Forum auch im Zusammenhang mit der N4 und den Inversionslagen. In der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) war in der Beckenlage von Wettswil-Bonstetten lediglich von fünf Inversionstagen pro Jahr die Rede – es sind viel mehr. «Wir haben verschiedene Massnahmen gefordert, unter anderem Tunnelverlängerungen», sagt Verena Berger. Unter Verwendung von Trockeneis hat das Umwelt-Forum anlässlich einer Veranstaltung und anlässlich einer Unterschriftensammlung am Wettswiler Herbschtmäärt solche Inversionslagen simuliert. Mit einer Petition forderte das Umwelt-Forum die Fertigstellung des Abluftka-

mins. Laut UVP hätte er 40 Meter hoch sein müssen, wurde aber 15 Meter zu kurz gebaut. «Damit besteht die Gefahr, dass die schadstoffbelastete Luft ins gleiche ‹Luftpaket› ausgestossen würde, aus dem sie entnommen wurde», hält Verena Berger fest. Entgegen der Feststellungen in der UVP bestätigten die Messungen: Inversionen sind im Gebiet Filderen und im Dorf Wettswil häufiger als in Zürich. Allerdings wurde der Abkluftkamin nur während weniger Tage bei starker Inversionslage in Betrieb gesetzt. Als Misserfolg wertet das Umwelt-Forum den Umstand, dass nur noch bis Ende März gemessen wird. «Vielleicht kann Pro Amt via Kantonsrat etwas erreichen», sagt Verena Berger.

Der «Kassensturz» in Wettswil Druck machte das Umwelt-Forum auf die Behörden in Sachen Fassreinigung Amstutz – und musste dabei auch viel Gegendruck und Anwürfe aushalten. Der «Kassensturz» des Schweizer Fernsehens berichtete – sogar drei Mal. Die Initiative dazu kam aus der Bevölkerung. Das Umwelt-Forum veranlasste 1991/92 eine erste Unterschriftensammlung und hat darin gefordert, dass der Kanton endlich die Sanierung des Betriebes verfolgen solle. Hier kam die Initiative aus dem inneren Kreis der mitbetroffenen UFW-Mitglieder. Wegen des «Kassensturzes» organisierte das UWF einen Protestmarsch, zu dem viele Betroffene erschienen. Die Gemeinde konnte dazu bewogen werden, eigene Messungen zu machen. aut Verena Berger war der Meilenstein durch einen Entscheid des Verwaltungsgerichts erreicht: «Die Sa-

nierung ist erst abgeschlossen, wenn die Abluft sämtlicher Nebenanlagen gereinigt werden, dazu gehören auch Quellen von diffusen Emissionen.» Zwar wurden Teilanlagen eingehaust, an die Abluftreinigungsanlage angeschlossen und die Lösungsmittelreinigungsanlage sogar geschlossen. Allerdings dringen immer noch nicht definierbare Gerüche nach aussen. Aber das Umwelt-Forum darf für sich in Anspruch nehmen, in dieser Angelegenheit Rechtsgeschichte geschrieben zu haben. Der Verwaltungsgerichtsentscheid ist Leitentscheid zu Artikel 6 der Luftreinhalteverordnung: «Emissionen sind möglichst nahe am Ort ihrer Entstehung möglichst vollständig zu erfassen und so abzuleiten, dass keine übermässigen Immissionen entstehen.»

Golfplatz: für Landwirte vorgespurt An der seinerzeitigen Gemeindeversammlung, die dem Golfplatz in Wettswil zustimmte, wurde das Umwelt-Forum hart attackiert. Man liess sich nicht entmutigen und ermutigte die Golfplatzgegner unter den Landwirten, nicht beirren. «An einer Sitzung war auch Ueli Maurer dabei, damals noch Geschäftsführer des Bauernverbandes», erinnern sich die Vorstandsfrauen des Umwelt-Forums. Am Ende stoppte das von sechs Landwirten angerufene Bundesgericht die Golfplatzpläne wegen mangelnder Fruchtfolgeflächen – auch das ein wegweisendes Urteil, das Rechtsgeschichte geschrieben hat. «Da wurde ein Ziel erreicht, das auch die Golfer ins Spiel gebracht haben: die Filderen als grüne Ebene – so, wie es im Jahr 2004 über-

einstimmend beschlossen wurde», hält Verena Berger fest.

Nicht nur Kraft und Anstrengung, sondern auch Bereicherung Fassreinigung, Golfplatz, Bauschuttanlage: Diese Themen sind mit den grössten Erfolgen für das Umwelt-Forum Wettswil verknüpft. Daneben gab es unzählige weitere Aktivitäten, deren Beschrieb den Rahmen eines Artikels sprengen würde: Neben Petitionen, Initiativen auch Vernehmlassungen und Interventionen zu verschiedenen Themen und die Initiierung des Förderpreises Natur- und Landschaftsschutz, der schliesslich durch die Ämtler Standortförderung realisiert wurde. Insgesamt hat sich der anfänglich belächelte Verein durch seine fundierte, viel Aufbauarbeit erfordernde Tätigkeit den nötigen Respekt verschafft – auch bei Behörden, mit denen auf kommunaler Ebene inzwischen gut zusammengearbeitet wird. Es war nicht nur Kraft und Anstrengung. Verena Berger nennt es eine vielseitige und bereichernde Arbeit – nicht nur, weil sie viele Menschen kennen und schätzen gelernt hat, sondern sich auch in vielen Bereichen Fachkenntnisse erwerben durfte. Bereichernd zudem, weil die Tätigkeit eine Herausforderung darstellte und mit wenigen Mitteln viel erreicht werden konnte. «Was da in unserem Verein an Ideen zusammengekommen ist, was da einzelne Grossartiges geleistet haben – nicht nur in Form von Zeit, sondern mit viel Engagement, Interesse und Begeisterung: einfach unglaublich und – so glaube ich – auch einzigartig», sagt sie.


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Dienstag, 22. Januar 2013

«Reden ist Silber, Jodeln ist Gold»! Jodlerkonzert mit Theater des Jodlerklubs Affoltern am Albis im Kasinosaal Mit ihrem traditionellen Jahreskonzert und einem Lustspiel vermochten die Jodler aus Affoltern am letzten Wochenende den Kasinosaal während dreier Aufführungen zu füllen. Sowohl die Liedervorträge wie auch das Theater begeisterten Volksmusikfreunde aus der ganzen Region. ................................................... von martin mullis Die Aktivmitglieder des Jodlerklubs Affoltern sind nicht nur ein fröhliche, sondern auch rührige Mitglieder, die ihr musikalisches Hobby mit grosser Begeisterung ausüben. Kein Wunder, dass es ihnen gelingt, den Kasinosaal am Freitag- und Samstagabend sowie am Sonntagnachmittag ohne Mühe als ausverkauft zu deklarieren. Den 18 Männern in den weissen Hemden und blauen Gilets und den drei Jodlerinnen, die notabene allesamt während ihrer Liedervorträge die Hände in den Hosen-, beziehungsweise in den Taschen der Trachten versteckten, gelang es bereits mit dem Begrüssungslied die Herzen der Volksmusikliebhaber zu erobern. Unter der Leitung von Therese Lüscher sangen sie Lieder mit heimeligen Titeln wie etwa «Mir Jodlerlüt», den «Dachdecker-Juitz» und «Abschied vo de Alp». Sowohl der Gesamtchor als auch die Vorträge im Duett und im Quartett ernteten stets grossen Applaus. Wesentlich zur fröhlichen, ja sogar ausgelassenen Stimmung trug auch die 13jährige Katja Künzi als Moderatorin bei.

Erhaltung des Kulturgutes und des Brauchtums Die Ansage der Liedervorträge trug sie nämlich in Versform und mit viel Charme geradezu professionell vor. Präsident Werner Haas freute sich bei seiner Begrüssung anlässlich der letz-

ten Aufführung am Sonntagnachmittag ungemein über das riesige Interesse an der Folklore. Der Besuch des Jodlerchränzlis sei eine Anerkennung der Vereinsbemühungen und trage zur Erhaltung des Kulturgutes und des Brauchtums bei, so Präsident Haas. Mit einem grossen Blumenstrauss und noch grösserem Dank wurde am Anlass Sepp Steiger als Ehrenveteran geehrt. Seit 1963, also seit 50 Jahren dient er dem Verein aktiv in den verschiedensten Ämtern. Das Lustspiel im zweiten Teil des beschwingten Anlasses mit dem Titel «Bauer ledig sucht ...», passte ausgezeichnet in die aufgeräumte Stimmung im Kasinosaal. Zwei Brüder auf einem Bauernhof gaben sich als Heiratsschwindler und die in solchen Komödien üblichen Wirrnisse lösten sich wie von Zauberhand, nur wenige Minuten bevor der Vorhang fiel.

Witzige und träfe Sprüche aus den Zuschauerkreisen

Folklore pur: Der Jodlerklub Affoltern in Aktion. (Bilder Martin Mullis)

Die Laienschauspieler zeigten zwar mit viel Witz hervorragendes Theater, sie bekamen jedoch stellenweise fast ebenbürtige Konkurrenz. Einige der gegen 20 Bewohnerinnen und Bewohner des Götschihofes im Aeugstertal, die das Jodlerkonzert ebenfalls bereits traditionellerweise besuchen, waren vom Geschehen auf der Bühne geradezu hingerissen. Das führte dazu, dass gelegentlich absolut träfe Sprüche zu den Aktionen auf den Brettern, welche die Welt bedeuten, laut wurden. Diese durchaus kreativen und äussert originellen Bemerkungen verursachten einige Male zusätzliches Gelächter im Publikum und selbst den Schauspielern gelang es nicht immer ein Schmunzeln zu unterdrücken. Das Jodlerkonzert 2013 des Jodlerklubs Affoltern unterstrich die Behauptung ihres Präsidenten, die er in seiner Begrüssungsrede aufstellte, voll und ganz: «Reden ist Silber, Jodeln ist Gold»!

Bauer, ledig, sucht ...: Vier Frauen und zwei Männer verursachten einige Wirren.

Gelungenes «Chränzli» der Gesangsvereine Rifferswil «Viva Italia» war das Motto der ausgewählten Lieder – Lustspiel in drei Akten Am vergangenen Samstag, 19. Januar, gelangte das diesjährige Chränzli gleich zwei mal zur Aufführung, nämlich am Nachmittag um 13.30 Uhr und am Abend um 20 Uhr. Die Mehrzweckhalle war beide Male sehr gut besetzt. Die Farben grün, weiss und rot bestimmten die Tischdekoration, den

Blumenschmuck, ja sogar die T-Shirts der Sängerinnen und Sänger. Kunststück, «Viva Italia» war das Motto der ausgewählten Lieder. «Zwei kleine Italiener, Funiculi – Funicola, Volare, Marina, Ti Amo und Buona Sera Signorina» wurden teils in Italienisch, Englisch und Deutsch gesungen und vom begeisterten Publikum applau-

diert. «I bin en Italiano» wurde jeweils als Zugabe vorgetragen. Der Präsident Alois Müller bedankte sich beim Dirigenten Andreas Fischer für die gute Probenarbeit, bei Stephan Wiedmer für die Klavierbegleitung, bei Patricia Oberle für die originelle Ansage, bei den vielen Helfern für ihre Mitarbeit und ganz speziell beim Publikum für

das zahlreiche Erscheinen. «E schlächti Uusred» ein Lustspiel in drei Akten gelangte nach kurzer Pause zur Aufführung. Die Theatergruppe, bestehend aus je drei Frauen und Männern aus den Gesangsvereinen sowie je zwei Frauen und Männern aus der Rifferswiler Bevölkerung, steigerte sich zur Hochform. Spontaner Szenenapplaus und immer wieder schallende Lachsalven erfüllten den Saal und spornten die Schauspieler zu Höchstleistungen an. Nach dem langen Schlussapplaus sah man überall zufriedene Gesichter. 20 schöne Preise warteten auf die Gewinner im Quiz. Charly Bauer spielte bis anzeige

«Prost! I sächs Wuche wird ghürate». (Bild zvg.)

gegen 2 Uhr diskret und gediegen zum Tanz auf. In der Bar «zum roten Kater» welche im Erdgeschoss eingerichtet war wurde noch lange fröhlich diskutiert. Man war sich einig, es war eines der schönsten und besten Chränzli der Gesangsvereine Rifferswil. Am nächsten Samstag, 26. Januar, wird der Anlass wiederholt. Von 19 bis 19.45 Uhr wird bereits Essen serviert. Platzreservationen jeweils zwischen 19 bis 21 Uhr bei Familie A. Heimann, Telefon 044 764 10 05, oder neu unter www.gesangsverein-rifferswil.ch wo auch weitere Infos zum «Chränzli 2013» und zum Verein zu finden sind. (JG)


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Dienstag, 22. Januar 2013

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Einweihung des Neubaus auf dem Schulareal Wolfetsloh Einweihungsfeier und Tag der offenen Tür in Wettswil am Samstag, 26. Januar, 14 bis 17 Uhr Seit Beginn des laufenden Schuljahres ist der Erweiterungsbau im Wolfetsloh in Betrieb und alle Arbeiten am Gebäude sind abgeschlossen. Nachdem die wiederholten Messungen zum Innenraumklima erfolgt sind, konnten nun auch die letzten Räume bezogen werden. Die Primarschule Wettswil ist froh, dass alles so reibungslos geklappt hat und die dringend benötigten Räumlichkeiten mehr oder weniger wie geplant in Betrieb genommen werden konnten. Es ist nun an der Zeit, das Gebäude offiziell einzuweihen und der breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Die Schulpflege lädt am Samstag, 26. Januar, von 14 Uhr bis 17 Uhr alle Interessierten zu einer kleinen Feier ein. Nach der Einweihungszeremonie um 14.15 Uhr steht der Neubau bis 17 Uhr für die freie Besichtigung offen. Der Innenhof ist an diesem Tag nicht nur Spielplatz, sondern auch Begegnungsort, wo für das leibliche Wohl gesorgt wird. An dieser Stelle sei nochmals allen gedankt für die Mithilfe an diesem Projekt sowie allen für das Verständnis für die Unannehmlichkeiten, die eine solche Baustelle stets mit sich bringt.

Ein Blick in die Zukunft Auch mit den neu bezogenen Räumen bleibt es aber eng an der Primarschule

Visualisierung des Architekturbüros. Vor Ort gibt es das Original zu sehen. (zvg.) Wettswil. In allen Jahrgängen sind die Klassen sehr gross und in diesem Schuljahr ist eine zusätzliche erste Klasse hinzugekommen. Der Raumbedarf kann momentan zwar gedeckt werden, erfordert aber von allen Beteiligten ein hohes Mass an Flexibilität. Unterrichten im Werkraum oder im Pavillon, der bis vor Kurzem den Hort

beherbergte, ist für alle ungewöhnlich. Der Schulpflege ist bewusst, dass es für guten Unterricht auch die entsprechende Infrastruktur braucht. Sie betreibt daher schon seit 2008 eine rollende Schulraumplanung, um die Entwicklungen in der Gemeinde frühzeitig zu erkennen und entsprechende

Vorkehrungen zu treffen. Dabei stützen sich die Prognosen einerseits auf vorhandene Zahlen (zum Beispiel die Anzahl der bereits geborenen Kinder), andererseits werden auch zusätzliche Faktoren so weit wie möglich mit einberechnet (wie zum Beispiel die Bautätigkeit oder die zu erwartenden Geburten).

Im vergangenen Jahrzehnt ist die Gemeinde kontinuierlich gewachsen während der Kinderanteil (Verhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen) relativ stabil geblieben ist. In den letzten beiden Jahren sind die Geburtenzahlen und der Kinderanteil aber stark gestiegen und deuten ein starkes Wachstum an. Somit hat sich die Bevölkerungsstruktur von Wettswil inzwischen stark verändert. Die Zeiten, als Wettswil eine überalterte Gemeinde mit verhältnismässig wenig Kindern war, sind vorbei. Generell kann davon ausgegangen werden, dass die Gemeinde Wettswil in Zukunft weiter wachsen wird. Aufgrund der Bautätigkeit kann mit einem Wachstum von 500 Personen in den kommenden fünf Jahren gerechnet werden. Wie hoch dabei der Kinderanteil ist, kann allerdings nur geschätzt werden. Aufgrund dieser Tatsachen zeigen die Prognosen 2012 ein neues Bild im Bezug auf die Schulraumplanung. In den kommenden Jahren werden mehr Schülerinnen und Schüler die Primarschule Wettswil besuchen. Das heisst, es wird zunehmend enger in unseren Schulhäusern und es ist absehbar, dass eine weitere Schulraumerweiterung unumgänglich sein wird. Die Schulpflege wird dieses Thema mit grosser Wachsamkeit weiter verfolgen und entsprechend wieder informieren.

forum

Stille Nacht ...?! Wir schreiben das Jahr 2013, ganz Helvetien liegt friedlich da ...ganz Helvetien? Nein, eine kleine Stadt im Herzen der Region widersetzt sich weiterhin erfolgreich allen Bemühungen zur Beruhigung. Wer an der Begegnungszone wohnhaft ist und die Festtage zu Hause verbrachte, erlebte überraschend oft sein lautes Wunder. Nicht weniger als drei Mal tauchte ein Mitarbeiter des Regiebetriebes in dieser Zeit morgens um 8 Uhr mit dem ohrenbetäubend lauten Laubbläser auf und weckte alle die, die es gewagt hatten, am Vorabend etwas länger zu feiern. Die Tatsache, dass ein solches Gerät bei regennasser Strasse im Prinzip nutzlos ist und bestenfalls die Strasse etwas trocknet, wurde dabei geflissentlich ignoriert (wobei wir seit dieser Woche wissen, dass das Gerät anscheinend sogar auf schneebedeckter Strasse funktioniert ...?). Während ich mich noch über den sinnlosen Lärmterror ärgerte, fiel es mir wie Schuppen von den Haaren: den Leuten war offensichtlich eine revolutionäre Erfindung gelungen! Das Putzen auf Vorrat! Warum sonst sollte man eine sowieso schon saubere Strasse (und um nichts Anderes handelt es sich bei der Begegnungszone – obwohl ein Freund von

mir mal meinte es sei «der grösste Parkplatz des Säuliamtes») noch weiter reinigen, wenn doch die Geschäfte während diesen Tagen mehrheitlich auch noch geschlossen waren? Eine Sensation! Und für Millionen Kinder dieser Welt ein Segen, denn wenn nun in Zukunft die Eltern von ihren Sprösslingen fordern, sich die Hände vor dem Essen zu waschen, können diese einfach antworten, sie hätten dies schon vor 4 Jahren auf Vorrat getan ... Auch wurden schon Automobilisten gesehen, die 17 Mal hintereinander durch die Waschstrasse fuhren… Der offizielle Grund für das sinnlose Tun mit der Höllenmaschine ist, dass damit das Littering eingedämmt werden soll, wie mir von offizieller Seite gesagt wurde. Im gleichen Atemzug wurde mir aber auch mitgeteilt, dass der Laubbläser eigentlich nur Staub und Papierschnitzel aus schwer zugänglichen Stellen wegblase. Etwas, das nicht mit dem Besen viel leiser und ohne Abgase gemacht werden könne, weil sonst der Aufwand deutlich grösser sei und man eine zusätzliche Person einstellen müsse, womit die Steuern steigen würden! Und natürlich sei es angemessen, dies im Sommer bereits ab 7 Uhr, im Winter

Ein guter Kandidat ab 8 Uhr zu machen. Auch hier wird wieder ignoriert, dass jeglicher Lärm vermieden oder zumindest sicher nicht in den Randstunden verursacht werden sollte, was auch ein online einsehbares Merkblatt des Kantons zur Lärmprävention sagt. Mit anderen Worten wird verzweifelt versucht, eine nicht vorhandene Legitimation für den Einsatz des Gerätes zu konstruieren. Man hat es, also muss es auch möglichst oft eingesetzt werden, auch in einem Wohngebiet wie der Begegnungszone. Aber vielleicht sind die Fenster der Wohnungen der neuen Überbauung ja schallisoliert… Dabei macht ein Laubbläser nicht nur ungesunden Lärm und produziert Abgase wie CO2 sondern wirbelt auch schädlichen Feinstaub und Mikroorganismen auf, weshalb in der Stadt Zürich auch schon eine Petition gegen den Einsatz der Maschinen läuft. Das Experiment mit den Laubbläsern kann also als gescheitert betrachtet werden. Es bleibt zu hoffen, dass die verantwortlichen Stellen im Bezirkshauptort dies auch erkennen und es endlich beenden. Für weniger Lärm. Für die Umwelt und die Gesundheit. Und für tiefere Steuern. Daniel Uebersax, Affoltern

Bezirksratskandidat John Appenzeller am Stammtisch der Sektion Hausen. Am 3. März 2013 wählen die Säuliämtler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Mitglieder des Bezirksrates. Für das Knonauer Amt ist es von grösster Bedeutung, dass besonnene, glaubwürdige und erfahrene Persönlichkeiten in dieses Gremium gewählt werden. Mit John Appenzeller stellt sich ein guter Kandidat für diese Behörde zur Verfügung. Demzufolge lud der Vorstand der Sektion Hausen am Albis John Appenzeller zu einem Besuch an den traditionellen Januarstammtisch ins Restaurant Schönegg ein. Die zahlreich erschienenen Mitglieder nutzten die Gelegenheit dem Bezirksratskandidat John Appenzeller vertiefte Fragen zu stellen. Besonders interessierte die Anwesenden, was für Aufgaben ein Bezirksrat zu erfüllen hat und welche Fähigkeiten ein Kandidat mitbringen sollte. John Appenzeller konnte als ehemaliger Kantonsrat und Gemeinderat (Gesundheitsvorstand) von Aeugst, mit lokalpolitischer Erfahrung, die Fragen souverän beantworten und sein Rüstzeug beweisen.

John Appenzeller, Bezirksratskandidat der SVP. (Bild zvg.) Der Stalliker setzt sich seit jeher auch für den Bezirk ein, dies hat er mittels Vorstössen im Kantonsrat oft bewiesen, auch als Gemeinderat hat er sich zum Wohle der Bürger eingesetzt. Die SVP Hausen unterstützt daher John Appenzeller für die Wahl in den Bezirksrat. SVP Hausen am Albis


Veranstaltungen Kreativität, Sensitivität, Körper und Foto Einladung zum Tag der offenen Tür Samstag, 26. Januar, 13.00 bis 17.00 Uhr 14.30 bis 15.00 Uhr Yoga Nidra und Klangmeditation Das Team von der Schachenmatten 4 in Bonstetten lädt Sie herzlich ein, uns und unsere Arbeit kennenzulernen. Nebst Apéro, Kaffee und Kuchen werden kleine Schnuppersequenzen in den Bereichen Yoga Nidra, Klangmeditation, Engelkarten, Pulsdiagnostik, Wahrnehmungsübungen, Shootings im Foto-Studio, Quantenheilung u. a. angeboten. Nähere Details auf den Homepages. Es freuen sich auf Ihren Besuch Marianne Geiser, TCM-Praxis Vitalpunkt www.vitalpunkt-tcm.ch Doris Bullus, Yoga, Engel & Klangtherapie www.balance-motion.com, Franziska Junga, Praxis für Craniosacral-Therapie www.cranio-junga.ch Daniela Häfeli, Praxis Klangzauber www.klangzauber.ch Nomi Gottheil, Fotostudio www.fotostudiogottheil.ch Angelika Schüpbach, Yogapraxis www.yogapraxis.ch/bonstetten

concerto piccolo numero uno

Freitag, 25. Januar 2013 reformierte Kirche Obfelden 19.00 bis 19.30 Uhr Voci Eleganti «Venezianische Nächte» Petra Elmer, Sopran Roman W. Bolinger, Bass-Bariton Mirco Bergo, Piano Kollekte zur Deckung der Unkosten


Gewerbe

Darmkrebs: Jeden kann es treffen Öffentliches Referat am Dienstag, 29. Januar, um 20 Uhr im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern am Melchior-Hirzel-Weg 40. Darmkrebs ist mittlerweile in der Schweiz die dritthäufigste Krebserkrankung und die zweithäufigste Krebstodesursache. Die Krankheit macht sich oft erst in einem späten Stadium bemerkbar und verläuft bis dahin symptomlos. Umso wichtiger ist die Früherkennung. Darüber und über die Vorsorge und Behandlung informieren Frau Dr. med. Nadja Lindenmann, Chefärztin Medizin und Dr. med. Sven Köther, Leitender Arzt Chirurgie am Spital Affoltern im öffentlichen Vortrag vom 29. Januar 2013.

Diagnose wird oft erst in einem späten Stadium gestellt Jährlich rund 4100 Menschen werden in der Schweiz mit der Diagnose «Darmkrebs» konfrontiert, 1600 Personen pro Jahr sterben an dieser Krankheit. Leider ist es immer noch oft so, dass die Diagnose erst in einem späten Stadium gestellt wird, wenn sich erste Symptome zeigen. Die angebotenen Untersuchungen zur Früherkennung werden oft nicht genützt, sei es, weil die Angst vor der Untersuchung stärker ist als die Furcht vor einer Erkrankung oder weil man sich eben aufgrund fehlender Symptome in falscher Sicherheit wiegt. Dabei sind, wenn eine Darmkrebserkrankung in einem frühen Stadium erkannt wird, die Heilungschancen gut. Einige Risikofaktoren, welche zu Darmkrebs führen können sind nicht beeinflussbar, andere aber schon, so etwa Übergewicht, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und übermässiger Alkoholkonsum. Darmkrebs entwickelt sich oft aus Schleimhautpolypen im Darm und Schätzungen zufolge dauert es rund zehn Jahre, bis aus diesen gutartigen Schleimhautgeschwülsten bösartige Tumore entstehen können. Wird bei einem Patienten Darmkrebs diagnostiziert, erfolgt die Behandlung in mehreren Etappen, sie hängt von der Lage des Tumors, seiner Ausbreitung und dem Vorhandensein von Metastasen ab. Grundsätzlich wird bei Darmkrebs der befallene Darmanteil operativ entfernt. Im Anschluss an die Operation stehen mit Chemo- und/oder Radiotherapie mittlerweile Verfahren zur Verfügung, die eine Ausbreitung der Krankheit im besten Fall vollständig unterbinden oder zumindest aufhalten können.

Über Vorsorge, Behandlung und Probleme Im Referat vom 29. Januar sprechen Dr. med Nadja Lindenmann, Fachärztin für Gastroenterologie und Chefärztin Medizin und Dr. med. Sven Köther, Facharzt für Chirurgie und Leitender Arzt Chirurgie am Spital Affoltern über Vorsorge, Behandlung und Probleme bei Dickdarmkrebs-Erkrankungen und beantworten im Anschluss an den Vortrag auch gerne Fragen. Öffentlicher Vortrag am Dienstag, 29. Januar, 20 Uhr im Mehrzweckraum Haus Rigi.

Dienstag, 22. Januar 2013

Erzähltheater

Musikalische Tiere

Jaap Achterberg in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern. > Seite 14

14. Klavierfestival der Musikschule Knonauer Amt in Affoltern. > Seite 15

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In der Weltspitze Der Hedinger OL-Läufer Raffael Huber im Weltcup auf Platz 7. > Seite 18

Starkes Wachstum und Erweiterung der Bankleitung Raiffeisenbank Kelleramt-Albis spürt grosses Vertrauen Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis mit Hauptsitz in Oberlunkhofen und Geschäftsstellen in Jonen und Affoltern blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und startet mit einer erweiterten Bankleitung ins neue Jahr. Die Raiffeisenbank blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der hohe Zufluss an Kundengeldern und die Zunahme der Genossenschaftszahl auf 8309 Mitglieder bestätigt das grosse Kundenvertrauen. So stieg das Volumen der Kundengelder um über 7 Prozent auf 669 Millionen. Mit den anvertrauten Geldern konnte die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis der lokalen Wirtschaft sowie Wohneigentümern die nötige Finanzierung ermöglichen und so den regionalen Wirtschaftskreislauf stützen. Die Kundenausleihungen erhöhten sich um 29 Millionen auf 724 Millionen.

Stabiles Ergebnis Dank diesem soliden Wachstum konnte der Erfolg aus dem Zinsengeschäft trotz stets enger werdenen Zinsmargen um 2% auf 8.7 Millionen gesteigert werden. Im schwierigen Wirtschaftsumfeld hielten sich die Kunden im Wertschriften- und Anlagegeschäft zurück, was zu einem Rückgang des

Kommissionsertrages dieser Sparte auf 833 000 führte. Durch eine wirkungsvolle Kostenkontrolle konnte die Raiffeisenbank den Anstieg des Geschäftaufwandes trotz Personalausbau auf 2.5% minimieren und einen nur leicht tieferen Bruttogewinn von 3.7 Millionen ausweisen.

Verstärkung in der Bankleitung Im Zuge des Wachstums wurde per 1. Januar 2013 die Bankleitung um eine Person erweitert. Der Verwaltungsrat hat den langjährigen Mitarbeiter Manuel Huber, Leiter Services, zum Mitglied der Bankleitung ernannt. So besteht die Führung der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis neu aus vier Personen. (pd.)

Erweiterte Bankleitung, von links: Manuel Huber, André Bächinger, Rolf Huber, Bruno Hagenbuch. (Bild zvg.)

Eine wichtige Finanzdienstleisterin in der Region Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis wurde 1919 gegründet und hat sich zu einer wichtigen Finanzdienstleisterin in der Region entwickelt. In den drei Bankstellen arbeiten 39 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zwei davon sind in Ausbildung. Die Bank weist eine Bilanzsumme von 795 Millionen Franken aus und zählt über 15 000 Perso-

nen zu ihren Kundinnen und Kunden. Davon sind 8309 als Genossenschafter Mitbesitzer der Bank. Die Mitgliederversammlungen werden am 15. und 16. März in Affoltern, am 22. März in Oberlunkhofen und am 23. März in Jonen durchgeführt. Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis ist Teil der Raiffeisen Gruppe. Diese um-

Gute Vorsätze in die Tat umsetzen Qi Gong für Berufstätige über Mittag im neuen Shindo Zentrum Der Job gefällt, doch durch langes Sitzen und intensive Bildschirmarbeit leidet man immer wieder unter verschiedenen Beschwerden. Der Rücken, die Schultern oder der Nacken sind verspannt, der Kopf schmerzt und man spürt, dass dem Körper Bewegung gut tun würde. Die Shindo-Schule bietet in ihrem frisch bezogenen Zentrum in Affoltern neu ein Bewegungsprogramm über Mittag an, welches speziell auf die Bedürfnisse von Berufstätigen abgestimmt ist. Unter Qi Gong versteht man die bewährten chinesischen Gesundheitsübungen, welche auf einer alten Tradition basieren und sich für alle Altersstufen eignen. Durch verschiedene Übungen wird der ganze Körper sanft gedehnt und gestärkt und die Gelenke werden geöffnet. Somit kann das Qi, unsere Lebensenergie, wieder frei und ungehindert in den Meridianen fliessen. Die Atmung wird verbessert, der Organismus wird mit mehr Sauerstoff versorgt, der Stoffwechsel wird angekurbelt und Verspannungen und Müdigkeit werden aus dem Körper getrieben. Abgeschlossen wird die Lektion durch meditative Entspannung, um mit Ruhe und Gelassenheit für frische

Taten bereit zu sein. Das Qi Gong über Mittag wird von Andi Görög geleitet. Er trainiert seit langem an der Shindo-Schule Tai Ji, Qi Gong und Kampfkunst. Nebst seinen Erfahrungen ist er auch ein Kenner der Hintergründe in den Kampfkünsten. Ab 30. Januar fortlaufend mittwochs über Mittag, 12.15 bis 13 Uhr im Shindo Zentrum für Alternativmedizin und Kampfkunst, Zürichstrasse 49, Affoltern. Kosten für 8 Lektionen 144 Franken. Die Kursgrösse ist auf maximal 12 Teilnehmer beschränkt. Infos: www.shindo.ch,

Andi Görög und Bhavito Jansch im neuen Trainingsraum.

zentrum@shindo.ch,

(Bild zvg.)

Telefon 044 760 11 71.

fasst 321 genossenschaftlich strukturierte Raiffeisenbanken mit 1095 Bankstellen. Die rechtlich autonomen Raiffeisenbanken sind in der in St. Gallen domizilierten Raiffeisen Schweiz Genossenschaft zusammengeschlossen. Raiffeisen ist mit einer Bilanzsumme von 169 Milliarden die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz. (pd.)

Einblicke ins «4eck.ch» Im Atelier 4eck.ch ein persönliches Brillenetui herstellen, im Atelier Glasperlen speziellen Schmuck kreieren, im Atelier Wohl und Gesund ein eigenes Badesalz mischen oder sich im Malatelier an einem Gemeinschaftsbild beteiligen (nur samstags). Dazu bietet sich am Donnerstag, 31. Januar, von 18 bis 21 Uhr und am Samstag, 2. Februar, von 10 bis 14 Uhr Gelegenheit. Es entstehen keine Kurskosten, das Material wird verrechnet. Die Panflötengruppe «Corona» wird den Event am Samstag 10.30 und 11.30 Uhr musikalisch begleiten. Atelier 4eck.ch Betpurstrasse 6, Affoltern.


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veranstaltungen

«Der alte König in seinem Exil» Erzähltheater in Buchhandlung Scheidegger

Jaap Achterberg. (Bild zvg.) Was ist wichtig? Was macht unser Leben lebenswert? Arno Geiger erzählt in seinem Buch von seinem Vater, dem die Erinnerungen langsam abhandenkommen, dessen Orientierung in der Gegenwart sich auflöst. Offen, liebevoll und heiter beginnt er seinen Vater von Neuem kennenzulernen; geht mit ihm durch die

Landschaft, in der sie beide ihre Kindheit verbracht haben, hört auf seine nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Sätze, erzählt von Gegenwart und Vergangenheit des Vaters und der eigenen Kindheit im Dorf. Ein lichter, lebendiger, oft auch komischer Bericht über ein Leben, das es immer noch zutiefst wert ist gelebt zu werden und das sich vielleicht nur wenig unterscheidet von dem Leben, das wir alle tagtäglich führen. Es spielt Jaap Achterberg, der zu den ganz Grossen der Klein-Theaterszene gehört. Die Regie führte Klaus Henner Russius basierend auf einer Textfassung von Brigitta Soraperra. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit «Kultur in Affoltern» statt. Samstag, 26. Januar, um 20 Uhr, Buchhandlung Scheidegger, Eintritt 30 Franken. Reservierung empfohlen.

«Sprechstunde» mit Bühnenpoet Simon Libsig. (Bild zvg.)

«Geschichten mit Nebenwirkungen» Simon Libsig im «Pöschtli» Aeugstertal Simon Libsig zählt zu den gefragtesten Bühnenpoeten im deutschsprachigen Raum. Mit seinen Texten gewann er bereits zahlreiche, internationale Poetry Slams, und die aargauische Kulturstiftung Pro Argovia wählte ihn zum Argovia Artist 06/07. 2010 gewann er den Swiss Comedy Award. Simon Libsig ist ein liebevoller Satiriker und ein humorvoller Gesellschaftskritiker. Seine Texte pendeln zwischen virtuoser Wortakrobatik, sinnlicher Poesie und unterhaltsamer Comedy. «Simon Libsig dribbelt mit Worten, wie Christiano Ronaldo mit dem Ball», sagt der Blick. «Voller Wortakrobatik und feiner Ironie», meint der Tagesanzeiger. Er reimt, witzelt und wettert, mit spitzer Zunge und hellem Verstand. Seine Solo-Auftritte sind oft schon Wochen im Voraus ausverkauft, und seine wöchentliche Radiokolumne erfreut sich ebenfalls grosser Beliebtheit. Sein erstes Solo-Programm «Bissig in Moll» führte er im Pöschtli zweimal vor begeistertem Publikum auf. Nun kommt er zurück mit seinem neuen Programm «Sprechstunde». Darin geben sich Krethi und Plethi die Klinke in

die Hand, vom traumatisierten Lehrling bis zur 80-jährigen Klein-kriminellen, vom alternden Frauenschwarm bis zu grausam fürsorglichen Eltern. Hier gehts ans Eingemachte, um verborgene Ängste und Gefühle, um Lieblingsneurosen und Wabbelbauch. Es gibt Enthüllungen und Gänsehaut es gibt Brainfood und Lachkrämpfe, aber eine eigentliche Behandlung gibt es nicht. Nur Texte als Schmerzmittel. In seinen Geschichten nimmt er uns mit an Orte, die wir noch nie gesehen haben, und wenn wir dort sind, dann kommt es uns mit einem Mal doch allzu vertraut vor. Simon Libsig mischt geschickt Slam Poetry, Comedy und Storytelling. Jedes Wort hat seinen Platz, nichts ist überflüssig, nichts fehlt. Wort für Wort türmt sich auf zu einer fantastischen Geschichte, und jedes Ende ist spitzer als die beste Pointe. «Sprechstunde – Geschichten mit Nebenwirkungen», Mittwoch, 30. Januar, 20.30 Uhr, «Pöschtli» Aeugstertal. Essen gibts um 19 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. Infos zu Simon Libsig (Slam Poetry, Storytelling): www.simon-libsig.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 22. Januar 2013

«Venezianische Nächte»

«Das Tier im Klavier»

Concerti piccoli in der reformierten Kirche Obfelden

Bereits zum 14. Mal geht am kommenden Wochenende, 26. und 27. Januar, in Affoltern das Klavierfestival der Musikschule Knonauer Amt über die Bühne. Während zwei Tagen spazieren in sechs Konzerten unter anderem alle möglichen musikalischen Tiere durch den Konzertsaal.

Voci Eleganti, das klassische Gesangsensemble, präsentiert am Freitag, 25. Januar, von 19 bis 19.30 Uhr in der reformierten Kirche in Obfelden das neue Programm «Venezianische Nächte». Voci Eleganti ist mittlerweile ein bekannter Name in der Welt der gehobenen Unterhaltung. Die beiden hochkarätigen Sänger zu hören ist ein absolutes Muss! Die Opernsänger Petra Elmer (Sopran) und Roman W. Bolinger (Bass-Bariton) begeistern und faszinieren mit ihren Stimmen immer wieder. Im neuen Konzertprogramm hat es ihnen Venedig besonders angetan.

Liebe, Lust und Leidenschaft Venedig – Geheimnisvoll verzaubert diese faszinierende Lagunenstadt mit ihren lauschigen Gässchen, den reichen Kunstschätzen und den prachtvollen Palästen. Stimmungsvoll mit ihrem Licht in der Dämmerung, den Laternen und den romantischen Gondeln, die sanft über das Wasser gleiten, zieht Venedig in seinen Bann. In einer sternenklaren, warmen Nacht zu hören das verführerische Liebes-Duett Barcarolle «belle nuit, o nuit d’amour»: «Schöne Nacht, du Liebesnacht, o stille das Verlangen! Süsser als am Tage, lacht uns Liebeslust zur Nacht.» aus der Oper Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach. Es wird geliebt, gelitten und gestritten. Aber vor allem wird viel geliebt. So auch im romantischen Duett aus der Operette Paganini von Franz Lehàr, «Niemand liebt dich so wie ich, bin auf der Welt, ja nur für dich. Diese Augen, diese Lippen, sie sind mein, mein ganzes Glück, bist du allein.» Man darf sich ins weiche Polster der goldenen Gondel einkuscheln und

Voci Eleganti: Die Opernsänger Petra Elmer und Roman W. Bolinger laden ein, in der geheimnisvollen Atmosphäre Venedigs zu schwelgen. (Bild zvg.) Leckerbissen aus berühmten Opern geniessen, lustvolle Operetten und Perlen aus All Time Classics.

Charmant-witzige Moderationen Eine Spezialität des Gesangsensembles ist es, das Publikum mit charmanten und witzigen Moderationen durch das

Programm zu führen. Die Anekdoten bilden die Rahmenhandlung für das Programm und dienen als Einführung in die Handlung jedes Stückes. «Venezianische Nächte» mit Voci Eleganti am Freitag, 25. Januar, 19 bis 19.30 Uhr, reformierte Kirche Obfelden. Eintritt frei, Kollekte. Infos: www.voci-eleganti.ch.

Vom kernigen New Orleans über den Dixieland bis hin zum Swing

14. Klavierfestival Musikschule Knonauer Amt

Seit Jahren hat das Klavierfestival seinen festen Platz im Veranstaltungskalender der Musikschule, als Höhepunkt für alle Klavierfreunde und als Gelegenheit für Klavierschülerinnen und -schüler aller Stufen und Altersklassen, miteinander zu musizieren und sich in der Öffentlichkeit vorzustellen. Diesmal widmet sich das Festival der wunderbaren Welt der «tierischen» Klaviermusik. Doch es werden nicht nur «Katzenmusik» und «Vogelkonzert» zu hören sein; gerade das Klavier mit seinem riesigen Tonumfang eignet sich wunderbar dazu, um eine ganze Menagerie erklingen zu lassen. Eröffnet wird das Festival am Samstag um 14 Uhr durch «Pitschis neue Abenteuer – Es Chatzegschichtli». Die Klavierklasse von Isabel Tschopp erzählt und spielt die Geschichte des etwas frechen, aber gemütlichen Katers Pitschi, dessen Abenteuer zum Schmunzeln anregen. Gleich anschliessend im selben Konzert treten unter anderem der Kuckuck und der Esel, ein Elefant und der Pink Panther auf, und sogar ein Ameisenrennen findet statt – natürlich alles in musikalischer Form. Das zweite Konzert um 15.30 Uhr ist im ersten Teil der Kammermusik gewidmet – auch hier dreht sich wieder alles um Tiere. Im zweiten Teil desselben Konzerts erklingt Musik von Komponistinnen. Hier verdient sicher die amerikanische Komponistin Martha Mier besondere Erwähnung, aber auch Pamela Wedgwood und Anne Terzibaschitsch, die sich besonders um Kompositionen für Klavierschüler verdient gemacht haben.

Swanee River Jazzband im «Hirschen», Wettswil Im Rahmen der monatlichen Jazzkonzerte im Hirschen Wettswil tritt am Samstag, den 26. Januar, die Swanee River Jazzband auf. Die Swanee River Jazzband pflegt den alten Jazz, vom kernigen New Orleans über den Dixieland bis hin zum Swing. Mit viel Spielfreude und grosser musikalischer Erfahrung der sechs Musiker und einer Musikerin gehen die einzelnen Instrumentalisten auf-

einander ein und pflegen einen kompakten Sound. Das Septett (Auftritt als Sextett im Hirschen) aus Cham im Kanton Zug geniesst durch sein Engagement und Herzblut, aber auch seinen Witz und Charme beim Publikum einen ausgezeichneten Ruf. Die Swanee River Jazz Band scheut sich auch nicht, vom Oldtime Jazz Abstecher in andere musikalische Richtungen zu machen. Die meisten Musiker waren vor der Gründung in diversen Formationen aktiv,

Die Swanee River Jazzband kommt nach Wettswil. (Bild zvg.)

aber fast alle haben jahrelange BigBand-Erfahrung, vor allem in der auf sehr hohem Niveau spielenden LRBig-Band aus Cham. Nach deren Auflösung gründete Erich Oegger 1999 die Swanee River Jazz Band. Bandleader ist Ruedi Sidler. Er spielt Klarinette und kann auf eine langjährige Karriere in verschiedenen Bands zurückblicken. Trompeter Othmar Werder bringt Erfahrungen als Leadtrompeter der LR-Big-Band mit. Auch die andern Solisten – Andreas Hess (Posaune) und Erich Oegger (Tenorsaxaphon) – kennt man diversen Jazzformationen. Eine kompakte Einheitbildet die Rhythmusgruppe. Hildegard Forrer bearbeitet Banjo und Gitarre, Beat Ritzmann bläst Tuba und Hans Landtwing am Schlagzeug gibt dem Septett den unverkennbaren Groove. Das verspricht einen spannenden und unterhaltsamen Abend auf enger Tuchfühlung mit den Musikern. Eine Platz-Reservierung (Telefon 044 700 01 28) ist von Vorteil.

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Um 17 Uhr erklingen unter der Leitung von Galina Vracheva die zwei Meisterwerke «Papillons» und «Carnaval» des romantischen Komponisten Robert Schumann (1810-1856). Beide Klavierzyklen bestehen aus mehreren meist kurzen poetischen und fantasievollen Kompositionen, «Papillons» entstand zwischen 1829 und 1832, «Carnaval» in den Jahren 1834/1835.

Musikalisches Märchen Am Sonntag führen im ersten Konzert um 14 Uhr die Klavierschüler von Jonas Zürcher ihre Eigenkompositionen zum Thema «Tier» vor. Wieder tritt eine bunte Tierschar auf, bevor im zweiten Teil des Konzerts Pferde, Indianerponys und Kamele um die Wette rennen. Um 15.30 Uhr führen Schülerinnen und Schüler von Andrea Kamber verschiedene Stücke aus «10 kleine Geschichten für 4 Hände» von Richard Kristen auf, bevor im zweiten Teil in «Klavier pur» Werke aus der Klassik vom 18. Jahrhundert bis heute erklingen, die für einmal gar nichts mit Tieren zu tun haben. Zum Abschluss des Festivals wird um 17 Uhr unter der Leitung von Irene Meier und Mirco Bergo das musikalische Märchen «Peter und der Wolf» von Sergei Prokofiev, bearbeitet für Klavier (original für Orchester), aufgeführt. «Peter und der Wolf», das wohl bekannteste und bis heute sehr beliebte Werk Prokofievs, entstand 1936 nach der Rückkehr des Komponisten in die Sowjetunion. Prokofiev schrieb nicht nur die Musik, auch der Text stammt aus seiner Feder. Ursprünglich dazu gedacht, um Kindern die verschiedenen Instrumente des Orchesters nahezubringen, begeistert das zeitlose Meisterwerk bis heute Jung und Alt. Die Festivalbesucherinnern und -besucher können sich während der Pausen in der Cafeteria im Foyer verpflegen. Alle Veranstaltungen finden in der Aula des Schulhauses Ennetgraben statt und beginnen jeweils um 14 Uhr, um 15.30 Uhr und um 17 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei, es wird am Schluss der einzelnen Konzerte eine Kollekte erhoben. Die Leitung des Klavierfestivals – Mirco Bergo, Irene Meier und Isabel Tschopp sind als Klavierlehrkräfte an der Musikschule Knonauer Amt tätig – freut sich auf ein zahlreiches Publikum. Weitere Infos zum Festival

Spannende Musik in der Aula «Ennetgraben». (Bild zvg.)

unter www.mska.ch.

Konzert der Jüngsten und offene Probe Viel Betrieb im Jumbahaus in Affoltern Die Jüngsten der Jugendmusik Bezirk Affoltern üben sich im Konzertieren und das Aspirantenspiel gibt die Möglichkeit an einer Probe teilzunehmen und Instrumente auszuprobieren. Am Donnerstag, 24. Januar, um 19 Uhr ist im Jumbahaus an der Giessenstrasse 23 in Affoltern viel los. Die Jüngsten der Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba) möchten ihr Können Eltern, Verwandten und Interessierten zeigen. Anschliessend beginnt die offene Probe unter der Leitung von Daniel Raschle. Es werden den interessierten

Zuhörern Instrumente sowie die verschiedenen Register vorgestellt. Die Aspirantinnen und Aspiranten und ihr Dirigent zeigen eine reguläre Probe und führen so Interessierte dem Musizieren nahe. Natürlich bleibt auch genug Zeit, um verschiedene Instrumente auszuprobieren und so seine Vorlieben zu finden und entdecken, die hoffentlich später in der Jumba eingesetzt werden können. Die Aspiranten und Daniel Raschle freuen sich auf grosses Interesse und viele junge Zuhörerinnen und Zuhöhrer, die später in der Jumba mitwirken. Mehr Infos unter www.jumba.ch.


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Sport

Dienstag, 22. Januar 2013

In der OL-Weltspitze angekommen Raffael Huber aus Hedingen läuft im Weltcup auf Rang 7 Die Weltspitze der Orientierungsläufer bestreitet in Neuseeland die ersten Weltcupläufe 2013. Dabei gelang dem 25-jährigen Raffael Huber von Hedingen mit seinem 7. Platz im Sprint erstmals ein Top-Ten-Resultat, lediglich 73 Sekunden hinter Sieger Matthias Kyburz. Dieses Jahr begann der OL-Weltcup im Sommer von Neuseeland bereits kurz nach Neujahr. Dabei gelang dem für den Säuliämtler Sports Award Nominierten und Gewinner vom Chlauslauf Affoltern, Raffael Huber erstmals ein Resultat unter den 10 Weltbesten, zeitlich knapp hinter den Podestplätzen. Gewonnen wurde das 3,6 km lange Rennen mit 135 Höhenmetern vom Weltmeister Matthias Kyburz mit 35 Sekunden Vorsprung. Raffael Huber verlor auf den 2. Rang somit lediglich 38 Sekunden! Er weiss aufgrund seiner Laufanalyse genau, wo er entscheidende Zeit und damit eine noch bessere Rangierung verloren hat: «Ich erwischte einen schlechten Start und hatte beim 4. Posten nach ca. 5 Minuten Laufzeit bereits einen Rückstand von rund einer Minute. Dies wegen kleinen Umwegen und mässigen Routenentscheiden. Die Routenwahl war bei diesem schwierigen Gelände mit verwinkel-

ten Häusern, unpassierbaren Zäunen, felsigen Gebieten und unübersichtlichem Kartenbild auch sehr heikel. Danach wählte ich aber auf der längsten Postenstrecke eine gute Variante und konnte auf diesem Teilstück sogar Bestzeit laufen. Die relativ lange Strecke und die erheblichen Steigungen bei diesem Sprint entsprachen sicher meinen läuferischen Fähigkeiten und deshalb konnte ich mich im zweiten Teil vom 33. Zwischenrang auf den 7. Schlussrang steigern. Offensichtlich haben aber auch meine Gegner nicht alle Probleme dieses schwierigen Sprints ideal gelöst. Eigentlich bin ich mit meinem Lauf nicht zufrieden, aber weil ich trotz dem mässigen Start weiter gekämpft habe, resultierte erstmals eine Rangierung unter den 10 weltbesten OL-Läufern!»

Kartentechnisch fehlt noch Erfahrung Wie stark das Schweizer OL-Nationalteam momentan ist, zeigen die Ränge 1,3,4,7,8,9,10 der Männer und 4,6,9 der Frauen an diesem Rennen, obwohl die dreifache Mutter und seit 10 Jahren weltbeste OL-Läuferin Simone Niggli-Luder zu Hause blieb! Für Raffael Huber ist es bei diesen starken Teamkollegen ausserordentlich schwer, nationale Erfolge zu sammeln, weil bei solcher Gegnerschaft auch nationale Wettkämpfe auf internationalem Spit-

zenniveau ausgetragen werden. Dafür ist natürlich die nahe Konkurrenz auf Weltniveau eine wichtige Trainingsmotivation. Läuferisch kann der Studentenweltmeister Raffael Huber bereits mithalten, kartentechnisch fehlt ihm noch etwas Erfahrung für die ausserordentlich schwierigen Routen der Weltelite. Der übliche Leistungszenit der OL-Läufer aus der Kombination von Laufvermögen und Karten- resp. Kompasstechnik liegt deshalb meistens zwischen 25 und 30 Jahren, weshalb bei Raffael Huber ohne grosse Verletzungssorgen noch eine Steigerung erwartet werden darf. Martin Kehrer

Raffael Huber überzeugt im Weltcup. (Bild zvg.)

Wild-West-Szenen an der Reuss

Beliebter Wettkampf in Stallikon: Schon zum 24. Male wird es am 27. Januar wieder heissen: «auf die Plätze, fertig und los» zum beliebten Ausdauerlauf im Reppischtal.

Chränzli des Turnvereins Ottenbach Unter dem Motto «Wild Wild West» begeisterten Mitglieder aller Unterabteilungen des Turnvereins Ottenbach ihre Fans. Im turnerischen Teil zeigten gegen 150 Sportler schwungvolle aber auch fantasievolle Szenen rund um Cowboys, Indianer, Rinder und Sombreros. Ein Theater rundete den vergnügten Abend ab. ................................................... von martin mullis Turnerchränzli sind offensichtlich zeitlos und jedenfalls ganz sicher auch in Ottenbach äusserst beliebt. Wie sonst könnte der Turnverein selbst mit einem doch etwas mühsamen Zutrittsverfahren spielend sowohl am Samstagabend wie auch am Sonntagnachmittag den Gemeindesaal bis auf den letzten Platz füllen. Neben den Eltern, Grosseltern, Onkel, Tanten und Freunde der rund 150 Mitwirkenden lassen sich natürlich auch viele andere Einwohner die sportlichen und tänzerischen Vorführungen nicht entgehen. Und wenn das Motto «Wild Wild West» heisst, verspricht die Umsetzung der sportlichen Leistungen in ein vergnügliches Unterhaltungsprogramm einen ganz besonderen Reiz. Bereits die ganz kleinen Knirpse der Gruppe «MUKI» ernteten mit dem Titel «Lucky Luke» viel Applaus. Die weiteren Bezeichnungen der Programmpunkte wie «Winnetou», «Gringos» «Saloon Girls» oder die «Space Cowboys» benötigen keine detaillierten Beschreibungen.

Wilder Westen in heimischen Wäldern Ohne Zweifel jedoch steckte hinter jeder der fantasievollen Aufführungen viel Training und Begeisterung. Die

Die glorreichen Sieben: Turnen mit dem Sheriff-Stern. (Bilder Martin Mullis)

Cowboy-Montur und Turnschuhe: Schwungvolle tänzerische Einlagen. Pausen zwischen den einzelnen Programmpunkten überbrückten die Turner mit witzigen filmischen Sketchen rund um das Thema «Wilder Westen» die sich zum Gaudi der Zuschauer allerdings samt und sonders in den heimischen Wäldern abspielten. Das im zweiten Teil aufgeführte Lustspiel «De

Ausdauerlauf im Reppischtal

Unkel Willibald» gehörte zwar zum Genre «Sauglattismus» und die Story kam stellenweise etwas gar unbedarft daher. Ein umso grösseres Kompliment ist den Darstellern auszusprechen, welche das Stück mit fast professionellem Auftreten retteten. Die manchmal sogar unfreiwilligen Gags

verursachten jedoch immer wieder wahre Lachstürme im gut gelaunten Publikum. Ein Dorfverein, der viel zum kulturellen Leben der Gemeinde beiträgt, entliess am Schluss der Vorstellung am späten Samstagabend jedenfalls zufriedene und wohlgelaunte Gäste.

Der Lauf über die Distanzen von 8 oder 4 km für die Erwachsenen, mit einer Walkingkategorie über die längere Distanz sowie für die Kinder über 500 bis 2000 m je nach Alter, erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Immer mehr Läuferinnen und Läufer nutzen die Gelegenheit, dem tristen winterlichen Trainings-Alltag zu entfliehen und an einem Wettkampf zu testen wie «zwäg» man bereits ist oder einfach, um einen intensiven Trainingsreiz zu setzen. So durften die Organisatoren letztes Jahr mit 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Rekord verbuchen. Ob sie sich auch dieses Jahr wieder über einen Teilnehmerrekord freuen dürfen, hängt natürlich auch sehr vom Wetter ab. Ebenfalls wetterabhängig wird sein, ob die Streckenrekorde, aus den Jahren 2008 Frauen sowie 2011 Herren fallen werden. Wer diese unterbietet, erhält dafür ein Goldvreneli. Zumindest bei den Herren ist mit Florin Salvisberg der aktuelle Inhaber der absoluten Bestzeit bereits gemeldet. Für Spannung wird also gesorgt sein. Sehr interessant sind auch alljährlich die Stafettenwettkämpfe. Richtig zusammengesetzt, es müssen immer ein Kind unter 16 Jahren und eine Dame mitrennen, dürfen dieses Jahr die ersten drei rangierten Mannschaften Gutscheine von Restaurants aus der Stalliker Umgebung, entgegennehmen. Nicht nur auf viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen hofft das OK, sondern auch auf viele Zuschauer und Zuschauerinnen, die die Läufer zu Bestleistungen anfeuern sollen. Eine Festwirtschaft sorgt dazu, dass niemand verhungern muss und auch die kalten Hände dann wieder warm werden.


Sport

Dienstag, 22. Januar 2013

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Vater und Töchter am Mercedes-CSI Andreas Ott aus Rossau im Weltcupspringen dabei – Merel und Elin bestreiten das Familienspringen Bei Mercedes-CSI vom kommenden Wochenende im Zürcher Hallenstadion tritt die Familie Ott aus Rossau an: Vater Andreas bestreitet das Weltcupspringen und den GP, seine Töchter Merel und Elin sind im Familienspringen zu sehen.

brach dann die Karriere wegen des Studiums für rund fünf Jahre, zog aber während dieser Zeit ein paar junge, gute Pferde auf, unter anderem sein späteres Weltklassepferd Lord Lennox. Seit 1999 gehört er dem Elite-Kader der Schweizer Springreiter an.

................................................... von werner schneiter

Ehrgeizige Ziele im Zürcher Hallenstadion

Die zwölfjährige Merel Ott hat sechsjährig die ersten Reitturniere bestritten und ist beim Familienspringen im Hallenstadion schon zum dritten Mal dabei. Das bestreitet sie mit ihrer Schwester Elin und freut sich auf den Einsatz vor so viel Publikum. Ihre Qualifikation haben sich die Schwestern Ott in Elgg geholt – mit einem Rang unter den ersten zehn von 30 Startenden. Merel gehört dem Children-Regionalkader an, die 13-jährige Elin dem Children-Nationalkader. Vater Andreas Ott kam später zum Springsport als sein Nachwuchs – im Alter von 14 Jahren, nachdem er zuvor andere Sportarten betrieben hatte. Seine ersten Springstunden erhielt er von Paul Hürlimann, dem Olympiateilnehmer und Diplomgewinner von 1972 in München. Andreas Ott feierte bereits als junger Reiter einige Erfolge. Er unter-

In Zürich setzt Andreas Ott am kommenden Wochenende die selbst gezüchtete achtjährige Stute Lorina und den zwölfjährigen Loxy de la Réselle ein, der schon zum «Pferd des Jahres» gekürt worden ist. Hat er entsprechende Ambitionen im Hallenstadion? «Im Weltcupspringen vom Sonntag ein Platz unter den ersten zehn – das ist natürlich ein ehrgeiziges Ziel», sagt er – erst recht, weil seine letzten Einsätze schon etwas zurückliegen und er weder in Genf noch in Basel starten konnte. Beim Mercedes-CSI herrscht eine besondere Atmosphäre. Weil auch viele Ämtler Reitsportfreunde nach Zürich kommen und zahlreiche in der Organisation mittun, spricht Andreas Ott von Wettkämpfen vor Heimpublikum. «Da ist man schon etwas angespannter und es erfordert besondere Konzentration», sagt der

Zweimal 50 Billette zu gewinnen Rolf Theiler aus Kappel, Co-Chef des Mercedes-CSI in Zürich, stellt dem Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern auch dieses Jahr zweimal 50 Eintritte (Freitag) zur Verfügung, wofür wir uns herzlich bedanken. Der «Anzeiger» gibt diese Billette gerne an unsere Leserinnen und Leser weiter. Wie heissen die beiden Töchter von

Andreas Ott, die am Mercedes-CSI in Zürich das Familienspringen bestreiten? Wer das weiss, ruft beim «Anzeiger» morgen Mittwoch, 23. Januar, zwischen 11 und 12 Uhr an. Telefon 058 200 5721 (Uschi Gut). Die Billette müssen beim «Anzeiger» an der Oberen Bahnhofstrasse 5 in Affoltern abgeholt werden. (-ter.)

Am Wochenende im Hallenstadion im Einsatz: Andreas Ott mit Tochter Merel. (Bild Werner Schneiter) Rossauer – im Wissen auch, dass im Springsport Erfolg und Misserfolg nahe beieinander liegen. Andreas Ott blickt aber auch über die Einsätze im Hallenstadion hinaus: «Möglichst gute Resultate» heisst sein allgemeines Saisonziel. Und mit diesen guten Resultaten will er sich für die vom 19. bis 25. August in Dänemark stattfindenden Europameisterschaften empfehlen; die besten fünf Schweizer werden dabei sein. «Unter diesen fünf Reitern figuriere ich noch nicht . . .», fügt er bei. Und nach zwei vierten Plätzen an der Schweizer Meisterschaft erhofft sich Andreas Ott nun den Sprung aufs Podest.

Schützen treffen auch bei Frost Bezirks-Winterschiessen bei winterlich-schönen Verhältnissen Den ersten sportlichen Wettkampf im Bezirk Affoltern absolvierten die Gewehr- und Pistolen Schützinnen und Schützen aus nah und fern, am 12./13. Januar auf der Schiessanlage «Grüt» in Wettswil, um das bestmögliche Resultat zu erzielen. Dieser Anlass verlief unfallfrei und ohne Zwischenfälle, da sich jede Schützin ihrer, jeder Schütze seiner Verantwortung bewusst ist. Die Organisation und die Durchführung des Anlasses wurde durch den Präsidenten des FSV Wettswil, Heinz Meili, und seine Mithelfer optimal sichergestellt. Die Möglichkeit zur Pflege der Kameradschaft wurde durch die Wirtschaft, mit einer reichhaltigen Getränke- und Speisekarte sichergestellt. Besten Dank! Auf der Distanz 300 m massen sich 163 Schützinnen und Schützen, was gegenüber dem Vorjahr eine kleine Minderbeteiligung um acht Teilnehmern entspricht. Vielleicht ist das auf die winterlichen Wetterverhältnisse zurückzuführen. Festsieger bei der Distanz 300 m wurde mit 77 von möglichen 80 Punkten: Reto Stutz, FSV Wettswil, wobei noch weitere drei Schützen dieses Resultat erreichten. 73 Punkte erreichte der beste Junior, Dominic Schmid vom

FSV Wettswil. Bei der Distanz 50 m absolvierten total 38 Schützinnen und Schützen, inklusive der Teilnehmer auswärtiger Sektionen, ihr Programm. Das ist eine Abnahme um zwei Teilnehmer. Festsieger wurde mit 94 von möglichen 100 Punkten Arthur Urech, PSG Affoltern, gefolgt von Josef Wyss, PSG Affoltern mit 93 Punkten. Gilbert Moraz und Paul Stutz, beide PSG Affoltern, erreichten 91 Punkte und Richard Toggenburger, PSV Mettmenstetten, erreichte 90 Punkte.

Paul, Zahnd Dino, Meier Hanspeter. 70: Geissbühler

Andreas Ott, der Ausbilder Seit 1978 ist Andreas Ott mit seiner Familie in Rossau domiziliert. Angefangen hat der Sohn von Peter Ott, einem Kavalleristen, auf 45 Aren mit drei Pferden. Jetzt ist das Anwesen rund 11 ha gross, 2004 hat er eine neue Halle gebaut. Andreas Ott ist natürlich nicht nur Springreiter, sondern auch Pferde-Ausbilder. «Ich kaufe keine ‹fertigen› Pferde», betont er. Derzeit befinden sich neun junge Pferde im Aufbau für den Springsport. Als Kenner und Routinier, der täglich vier bis fünf Pferde reitet, spürt er schnell, ob bei den Tieren

Der Countdown läuft – noch gibt es Tickets Säuliämtler Nacht des Sports in drei Tagen

Ferdinand, Bliggensdorfer Roland, Vogel Daniel, Suter Fritz, Künzi Ueli, Winzeler Richard, Theler Arthur, Kohler Martin. 69: Rütimann Alfons, Kohler Christian, Schneiter Bruno, Furrer Walter, Genkinger Patrick, Schneebeli Albert, Hosig Christian, Kurmann Daniel, Gerber Susanne, Koller Alfred, Stooss Willi, Weiss Ulrich. 68: Obschlager Stefan, Plankensteiner Gody, Hasler Markus, Steiner Hans, Schneider Urs, Steinbrüchel Rolf,

Diesen Freitag, 25. Januar, geht im Kasinosaal in Affoltern am Albis die Säuliämtler Nacht des Sports über die Bühne und es entscheidet sich, wer den begehrten Titel «Säuliämtler Sportler des Jahres» gewinnen wird.

Ammann Siegfried, Hess Hans-Heinrich, Aeschlimann Fritz, Kamm Urs, Merz Josef. 67: Bichsel Adolf, Meili Ruedi, Hauser Anton, Bissig Hans, Tellenbach

................................................... von michèle scherz

Kurt, Huber Karl, Wetli Hans, Ingold Hanspeter, Wyler

SM 300m B. Künzli SM 25/50m A.i. V. Stutz

das nötige Potenzial vorhanden ist. Der Aufbau beginnt ab dreieinhalb Jahren. Mit acht bis neun Jahren sind Pferde bei entsprechendem Training «voll im Saft» und können das bis ins Alter von etwa 14 Jahren bleiben. Immer wieder ist es Andreas Ott gelungen, gute Pferde heranzuziehen. Stimmt der Preis, verkauft er auch. Für gute Pferde ist ein Markt vorhanden, die Spitze aber dünn. Einige Jahre will sich Andreas Ott bei Wettkämpfen noch in den Sattel schwingen. Dann hofft er als Manager/Betreuer, dass seine Töchter den Sprung an die Spitze schaffen. Die Voraussetzungen dazu sind vorhanden.

Ruedi, Guhl Hansruedi. 66: Tschan Markus, Schöpfer Franz, Steiner Werner, Nietlispach Walter, Maurer Willi, Hehli Bruno, Regli Kaspar, Zimmermann René,

Rangliste 300m:

Meili Andree. 65: Aeschlimann Karl, Hug Ueli, Schei-

77: Stutz Reto, Ziegler René, Zimmermann Walter,

degger Urs, Sidler Bruno, Bereuter Beatrice, Salz-

Schöpfer Peter. 76: Graf Robert, Keller Ruedi, Wen-

mann Roman, Buchschacher Martha.

gert Josef, Kuster Gion, Zimmermann Alois, Schneiter Andreas, Häfliger Alfred, Störi Heinz. 75: Schörg Pe-

Rangliste 50m:

ter, Hug Heinz, Bregenzer Nicola, Lüthi Hans, Frutiger

94: Urech Arthur. 93: Wyss Josef. 91: Moraz Gilbert,

Peter, Landis Martin, Ippel René, Bernhard Reto. 74:

Stutz Paul. 90: Toggenburger Richard. 89: Rogenmo-

Eugster Fredy, Fankhauser Herbert, Vogt Konrad,

ser Josef, Hehli Bruno, Maurer Daniel, Läng Philippe.

Urech Beat, Gallmann Fredy, Pfister Hans, Hauri

87: Suter Fritz, Wyss Odette, Egloff Viktor, Siljegovic

Hannes, Meili Heinz. 73: Dietrich Bruno, Müller Urs,

Vuk. 86: Pfiffner Josef, Odermatt Viktor. 85: Schoch

Zürcher Peter, Schmid Dominic, Signer Daniel, Krauer

Peter. 84: Stucki Peter, Krauer Josef. 82: Bernhard

Josef, Rothacher Dieter, Zwicky Roger, Schöpfer

Reto. 81: Bolinger Susanna, Studer Christian, Cianci

Franz. 72: Fässler Alfred, Kern Hanspeter, Weber Da-

Ingrid. 80: Baur Fredi. 79: Binzegger Wilhelm. 75:

niel, Suter Albert, Lüthi Werner, Zimmermann Pa-

Schmid Peter. 74: Keller Peter. 73: Utz Werner, Lan-

trick, Bühler Herbert, Schönbächler Rolf, Pfister Jürg,

dis Martin. 71: Hasler Daniel. 70: Baumgartner Wal-

Schneebeli Sämi, Sigg Christian, Stutz Viktor, Arnold

ter Eugen. 69: Panayotis Lolos. 67: Bächtold Ulrich.

Kevin, Buchmann Peter, Bereuter Urs, Heusser Jakob,

66: Steiner Werner, Solinger Rudolf, Suter Albert. 63:

Leuthold Urs, Brennwald Erich. 71: Keller Karin, Rub

Jenni Barbara.

Seit Anfang Jahr sind in den fünf Kategorien (Männer, Frauen, Nachwuchs Männer, Nachwuchs Frauen und Team) die drei Nominierten bekannt. Die Sportlerinnen und Sportler wurden im «Anzeiger» und auf der Website www.saeuliaemtlersportsaward.ch vorgestellt und portraitiert. Erfolgreich waren sie 2012 alle: Nun liegt es an der Bevölkerung zu entscheiden, wer der und die Allerbeste war. Bereits haben unzählige Säuliämtler, Fans, Trainer, Supporter und Sportbegeisterte ihre Stimme angegeben und sich an der Wahl beteiligt. Wer noch mitentscheiden möchte, wer am Schluss die prestigeträchtigen Awards bekommen soll, kann dies noch bis am Mittwoch, 23. Januar, tun. Alle nötigen Infos finden sich auf der Website.

Nacht der Entscheidung am 25. Januar An der Säuliämtler Nacht des Sports, am Freitag, 25. Januar 2013, fällt dann die definitive Entscheidung. Der Abend im Kasinosaal verspricht einiges und wird noch mehr halten. Moderiert wird der Galaabend vom bekannten René Rindlisbacher. Der Komiker, Kabarettist und Fernsehmoderator wird mit seiner witzigen und charmanten Art die Nominierten aus der Reserve locken und sie dem Publikum auf höchst amüsante Weise vorstellen. Für beste Unterhaltung ist also gesorgt. Umrahmt wird der Abend wie immer von einem feinen Apéro, einem delikaten Drei-Gang-Menü und Livemusik vom Duo Galaxis. Wer live dabei sein möchte, wenn die Besten der Besten auserkoren und geehrt werden, sollte sie beeilen: Es sind nur noch wenige Tickets zu haben. Und ein Besuch im Kasinosaal lohnt sich – das haben die vergangenen fünf Austragungen gezeigt! An der Säuliämtler Nacht des Sports sind die Zuschauer mitten drin und dabei, wenn die besten Säuliämtler Sportlerinnen und Sportler gewählt und ihre Leistungen gefeiert werden.


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Sport

Dienstag, 22. Januar 2013

Zwei Top-Ten-Platzierungen in Lake Placid Andreas Isoz und Thomas Lambert je auf Platz 8 Mit zwei Top-Ten-Platzierungen an den beiden Weltcupspringen in Lake Placid, USA, bleiben die beiden Mettmenstetter Skiakrobaten Andreas Isoz und Thomas Lambert in Kontakt mit der Weltspitze. Trotzdem orten sie noch Verbesserungspotenzial. Lake Placid weckt Erinnerungen an den Schweizer Doppelsieg vor einem Jahr. Der grosse Saison-Durchbruch war das sicher nicht, was unsere Skiakrobaten an den zwei Weltcupspringen in Lake Placid über letztes Wochenende gezeigt haben. Thomas Lambert springt am Freitag und Andreas Isoz am Samstag auf Platz acht der weltbesten Skiakrobaten. Aber auf zwei Top-Ten-Platzierungen lässt sich gut aufbauen. Genauso sieht das auch Michel Roth, Trainer der Nationalmannschaft. «Das sind Lichtblicke, vor allem der 8. Rang von Andreas Isoz. Ich freue mich für ihn, dass ihm endlich wieder mal zwei Sprünge gelungen sind». Isoz und Läm Lambert sind trotzdem recht

selbstkritisch. «Da liegt noch viel mehr drin», meinen beide.

Mehr Anlauf – höhere Sprünge Auch Roth ist der Meinung, dass seine Topspringer noch Potenzial haben. «Unsere Hauptkonkurrenten und ganz besonders die Chinesen springen noch etwas höher und holen sich dadurch die entscheidenden Mehrpunkte», analysiert Roth. Er möchte mit seinen Athleten in den nächsten zwei Wochen vor allem an der Höhe der Sprünge arbeiten. «Wir müssen den Anlauf verlängern, damit wir mit voller Spannung auf die Sprunghöhe der besten Konkurrenten kommen», meint Roth und weiss genau, dass dies nicht so einfach umzusetzen ist. «Ja, das stimmt, aber daran wollen wir jetzt unerbittlich arbeiten.» Mit dem «wir» meint er auch Chrisi Lambert, der bis zu diesem Wochenende lediglich (sauber gestandene) Doppelsaltos gesprungen ist und, in Einklang mit seiner Saisonplanung, ab sofort auf die anspruchsvolleren Dreifachsprünge umstellen wird.

Tanja Schärer wieder im Final der Damen Zum dritten Mal hintereinander gelang der Urdorferin Tanja Schärer die Finalqualifikation. Im Springen vom Freitag belegte sie den achten Rang, in jenem vom Samstag den elften Rang. Eine noch bessere Rangierung vergab sie durch den Entscheid, mit vollem Risiko einen schwierigeren Sprung erstmals wettkampfmässig zu springen. «Ich wollte das einfach probieren, nur so komme ich weiter – und gelingts nicht heute, dann halt morgen», meinte sie und dafür gebührt ihr Respekt. Eine Klasse für sich waren einmal mehr die Chinesen. Sowohl bei den Herren wie auch bei den Frauen machten sie die Sieger unter sich aus.

Resultate der beiden Springen: Damen: Siegerinnen wurden Mangtao Xu und Yu Yang, beide China. Tanja Schärer, Schweiz, belegte die Plätze 8 und 11. Herren: Sieger an beiden Tagen Zongyang Jia, China. Thomas Lambert (8. und 18.), Andreas Isoz (15. und 8.), Christopher Lambert (19. und 18.)

Rang vier für Petra Klingler Lead-Eiskletterer massen sich am Weltcup in Saas-Fee «Ice On Tour», die Event-Woche rund um Eis und Schnee, ist am vergangenen Wochenende mit den spannenden Eiskletter-Wettkämpfen im Parkhaus von Saas-Fee zu Ende gegangen. Mit über 135 Teilnehmern am Start konnte ein neuer Rekord verzeichnet werden. Aus 21 Nationen kamen die Eiskletterer angereist, darunter auch 13 Herren und vier Damen aus der Schweiz. Gut 2000 Zuschauer kamen ins Parkhaus von Saas-Fee, um live bei den spektakulären Eiskletter-Wettkämpfen dabei zu sein. Dank der neuen Kletterkonstruktion gab es dieses Jahr anspruchsvollere Routen zu klettern, was für die Zuschauer spektakulärer war denn je. Entlang der Auffahrtsrampe, in deren Mitte die knapp 40 m hohe Eiswand in die Höhe ragt, konnten sie von jedem der zehn Stockwerke die sagenhaften Leistungen der Athleten hautnah miterleben. In der Disziplin Lead waren 78 Herren

Das Fanionteam des FCWB hat die Vorbereitung zur Rückrunde welche am 10. März beginnt, wieder aufgenommen. Ziel der Dosch-Elf bleibt die sichere Erreichung des Klassenerhaltes, zahlreiche Mutationen im Kader prägten die Winterpause. ................................................... von andreas wyniger

Schnell in der Vertikalen: Petra Klingler. (Bild Peter Huser) und 27 Damen am Start. Die Russin Maria Tolokonina gewann bei den Damen, gefolgt von Vorjahressiegerin Angelika Rainer/Italien auf dem 2. und

Lucie Hrozova aus Tschechien auf dem 3. Rang. Die Schweizerin Petra Klingler belegte den sensationellen 4. Rang.

EHC Affoltern-Hedingen – Bülach II 3:6

Affoltern-Hedingen ist dringend auf Punkte angewiesen. Gegen wen, spielt schon längst keine Rolle mehr. Bülach II war auf dem Papier ein übermächtiger Gegner, hatte am letzten Mittwoch den Glarner EC mit 15:3 vom Eis gefegt. Doch in Zug präsentierten sich die Zürcher Unterländer keineswegs unbezwingbar. Sie führten wohl die technisch feinere Klinge, aber die Affoltemer kämpften, hielten gekonnt die Pucks vom eigenen Tor weg. Und was trotzdem auf den Kasten kam, war meist eine sichere Beute von Affoltern-Schlussmann Nabil El Nadeim. Er trieb die Gäste mit seinen Paraden lange Zeit zur Verzweiflung. Doch am Schluss behielten die Besucher doch noch sicher die Überhand. Allerdings erst in der Schlussphase, als dem Gastgeber zunehmend

Zahlreiche Mutationen im Kader Trainingsauftakt beim FC Wettswil-Bonstetten

Gegen den Leader mitgehalten Affoltern-Hedingen verlor zu Hause gegen den Leader Bülach II mit 3:6 (0:1, 1:1, 2:4). Die Säuliämtler verkauften ihre Haut teuer. Aber am Schluss fehlte wegen vieler Absenzen die Kraft.

Ein Lichtblick: der 8. Rang von Andreas Isoz. (Bild zvg.)

die Luft ausging. Nicht verwunderlich, denn mit nur zwei kompletten Linien angetreten, war Affoltern nicht in der Lage mehr Druck zu machen. Den verbliebenen Akteuren darf kein Strick gedreht werden. Sie holten aus ihren Möglichkeiten das Optimum heraus. Doch für den Lucky-Punch hätte es wohl mehr Spieler gebraucht. Deshalb haderte der Coach-Präsident Werner Reiterhauser hinterher den verlorenen Punkten nach: «Wir hätten bei Vollbestand mehr herausholen können.» Langsam wird aber die Zeit knapp. Noch stehen fünf Partien auf dem Programm. Die letzten beiden Spiele gegen Engelberg (auswärts, 15. Februar) und dann tags darauf zu Hause gegen den Glarner EC (16. Februar, 15.15 Uhr, Bossard) könnten entscheidend sein. Noch ist nichts verloren. Und sich auf den Showdown zu konzentrieren bringt auch nichts. So müssen die Affoltemer am kommenden Samstag auswärts auch gegen Illnau-Effretikon II (Samstag, 20 Uhr, Eselsriet, Illnau-Effretikon) versuchen, Punkte zu holen. Für diese Par-

tie sollte wieder ein volleres Matchblatt vorhanden sein, das ist Reiterhausers Hoffnung. Der Affoltern-Präsident glaubt, dass der Ligaerhalt noch möglich ist. Er hat auch alle Hebel in Bewegung gesetzt. So hat er den ehemaligen Topskorer Marco Meier – er spielt mittlerweile bei den EVZ-Senioren – mit einer B-Lizenz ausgestattet. Er soll nach dem Bekunden von Reiterhauser drei oder gar vier Spiele die Affoltemer verstärken. Bringt der wendige Stürmer die Wende zum Guten? Thomas Winter EHC Affoltern-Hedingen - Bülach II 3:6 (0:1, 1:1, 2:4). - Bossard-Arena. - Tore: 19. Burch (Gantner, Frighett0, Ausschluss Rüeggsegger) 0:1. 30. Bischofberger (Sattlegger, Risi) 1:1. 35. Meier (Isler, Wichser) 1:2. 43. Heidiger (Antonin, Scherzinger) 1:3. 49. Kälin (Risi, El Nadeim) 2:3. 53. Ganz (Wichser, Meier) 2:4. 56. Heller (Bärtsch, Jud) 3:4. 57. Wichser (Ganz, Frighetto) 3:5. 60. Gatner (Isler, Burch) 3:6. - EHC Affoltern-Hedingen: El Nadeim; Pfister, Rüeggsegger; Risi, Sidler; Bärtsch, Heller, Jud; Kälin, Sattlegger, Bischofberger. - Strafen: Affoltern-Hedingen 3-mal 2 Minuten; Bülach II 1-mal 10 Minuten.

Um für die am 10. März in Winterthur beginnende Rückrunde bereit zu sein, verabreicht Trainer Martin Dosch seiner Equipe eine intensive Vorbereitung. Nebst diversen Testspielen gilt das einwöchige Trainingslager im südspanischen Benidorm als Höhepunkt dieser Phase. Auch wenn das Klassement nach der Vorrunde für die Ämtler sehr gut aussieht, darf man sich im Lager der Rotschwarzen nicht blenden lassen. «Auf den Abstiegsstrich haben wir nur 9 Punkte Reserve. Diese gilt es zu verteidigen, was in dieser ausgeglichenen Gruppe ambitiös ist» stellt Trainer Martin Dosch richtig fest. «Was wir bisher erreicht haben, verdient Respekt, die dadurch erreichte Ausgangslage wollen wir nutzen und den nächsten Schritt machen» führt der FCWBTrainer weiter aus.

Zahlreiche Mutationen Nach den bereits im Herbst verabschiedeten Peixoto und Hasanramaj sind über die Winterpause auch noch die Abgänge von Baumann (Schlieren), Gasic (Co-Trainer 2. Mannschaft) und Tastemel (Rapperswil) hinzugekommen. Enttäuscht ist man vor allem vom Weggang Tastemels, welcher eine starke Vorrunde spielte, nun aber den finanziellen Avancen «Rappis» nicht widerstehen konnte. «Natürlich wollten wir Tastemel behalten. Aber, wir sind nach wie vor nicht bereit, finanzielle Abenteuer einzugehen. Unser Konzept steht und wird in jedem Fall beibehalten. Wer nur des Geldes wegen unser Trikot anziehen will, ist bei uns an der falschen Adresse» kommentiert Sportchef Stephan Zollinger den Abgang

Irfan Tastemel verlässt den FCWB. (Bild Kaspar Köchli)

Tastemels. Diese fünf Abgänge gilt es nun unbedingt zu ersetzen. «Wir wollen weder qualitativ Rückschritte in Kauf nehmen, noch mit einem zu schmalen Kader an den Start gehen», führt Zollinger weiter aus. Man freut sich darum beim Ämtler Erstligisten, den Zuzug von Raphael Degelo (Torhüter, FC Wettingen 93) bekannt geben zu dürfen. Zudem trainieren schon diverse Testspieler mit und die eine oder andere Neuverpflichtung steht kurz vor dem Abschluss. «Wir werden auch in der Rückrunde ein konkurrenzfähiges Team stellen», bestätigt Trainer Dosch.

Interessantes Testspielprogramm Nebst dem Training will die Mannschaft in zahlreichen Testspielen ihre Wettkampfform finden. Natürlich sind alle Fans und Interessierten herzlichst eingeladen, diese Spiele zu besuchen. Das erste Match findet am 15.1. um 19 Uhr auf dem Moos gegen die U21 des FC Luzern statt.

Das Testspielprogramm: DI, 15.1.: 19.00 FCWB - FC Luzern U21; DI, 22.1.: 19.30 FCWB - United Zürich; SA, 26.1.: 12.00 FCWB FC Zürich U21; DI, 29.1.: 19.30 FCWB - FC Tuggen; FR, 1.2.: 19.30 FCWB - YF Juventus; FR, 8.2.: 19.30 FCWB - FC Red Star; DI, 12.2.: 19.45 FCWB - FC Baar; DI, 19.2.: 19.00 FCWB - GC U21.

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006_2013  

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