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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 005 I 173. Jahrgang I Freitag, 18. Januar 2019

Nur Sachschaden

«Zürich mitgestalten!» Kostentreiber orten

Vom 7. auf den 8. Januar scheiterte in Affoltern ein Einbruchsversuch. > Seite 3

Regierungsrätin Jacqueline Fehr begrüsste zum «Pitch»-Event in Affoltern. > Seite 5

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Das neue Buch «Patient Gesundheitssystem» zeigt Zusammenhänge auf. > Seite 8

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Neujahrsanlass Die Ämtler FDP hat ihre Kantonsratskandidaten vorgestellt. > Seite 9

Millionenbudget für das Turnfest Um Obfelden zur temporären Turnhauptstadt zu wandeln, scheut das OK keine Kosten Vom 25. Mai bis 2. Juni steigt in Obfelden das Regionalturnfest. Wie hoch ist das Budget? Wie viel kostet die Miete für die Festzelte? Jürg Dolder, Leiter des Bereichs Finanzen, gibt einen Einblick in die Buchhaltung.

Alles für die Turnerschar

................................................... von davide anderegg Das Regionalturnfest Obfelden setzt so weit wie möglich auf bestehende Infrastrukturen und nutzt beispielsweise die Mehrzweckhalle Zendenfrei. Dennoch muss der grösste Teil der Anlagen auf der grünen Wiese erstellt werden: Schwingerarena für das 77. Zürcher Kantonale Nachwuchsschwingfest, Festzelte, Verpflegungsbereiche mit Küchen, Ausgabe und Kassen, Sanitäranlagen, Strom- und Wasserzufuhr, Fusswege und vieles mehr. Viel Arbeit auch für Jürg Dolder. Als Finanzchef hält er die Übersicht zu Zahlungseingängen, kontrolliert Rechnungen, führt Bankkonten und unterstützt die anderen Ressorts in finanziellen Belangen. «Unser Budget liegt bei rund 1,4 Millionen Franken, da gibt es viele Posten im Auge zu behalten», gibt er preis.

Jürg Dolder – hier flankiert von den Kern-OK-Mitgliedern Daniel Launer (links) und Marcel Tillmann (rechts) – führt die Buchhaltung des Regionalturnfests. (Bild zvg.)

Mehr Teilnehmende als erwartet Nach der Anmeldephase konnte Jürg Dolder einige Zahlen präzisieren. Rund 4100 Turnerinnen und Turner kommen ans Turnfest, 500 mehr als zunächst angenommen. Sie generieren fixe Einnahmen, beispielsweise in Form der Festkarten, die gelöst werden müssen. «Und wir wissen jetzt genauer, wie viele Kehlen durstig sein

werden und wie viele Bäuche etwas zu essen haben wollen», schmunzelt er. Einer der grössten Ausgabeposten sind die Zeltmieten. Allein für die Miete für die Turn- und Partyzelte müssen rund 132 000 Franken aufgebracht werden. Hinzu kommen weitere Infrastrukturbauten. «Insgesamt kostet uns die gesamte Infrastruktur mit allen Zelten, Bühnen, Böden oder Wegen über 400 000 Franken» so Jürg Dolder.

Die Veranstalter lassen sich aber auch die Anreise der Turnerschar etwas kosten. In der Festkarte ist neben der Wettkampfteilnahme auch die Hinund Rückreise mit den öV aus der ganzen Schweiz inbegriffen. Trotzdem kostet die Festkarte nur 79 Franken. «Wir setzen uns damit dem Trend entgegen, dass die Turnfeste in der Schweiz für die Turnvereine immer teurer werden», hält Jürg Dolder fest. Die guten Anmeldezahlen bestätigen, dass das OK mit seiner Preispolitik richtig liegt. Viel Arbeit wird auch am Turnfest selbst auf Jürg Dolder und seine Ressort-Mitglieder zukommen. Schliesslich gibt es unzählige Verkaufsstände und Kassen. Während Jürg Dolder dafür sorgt, dass nirgends das Münz ausgeht, können alle Festteilnehmer bequem an einem mobilen Bancomat Geld beziehen. Und wenn alle wieder nach Hause gegangen sind, macht sich Jürg Dolder erst recht an die grosse Zahlenarbeit: Die Schluss-Abrechnung mit dem definitiven Ergebnis muss noch Ende 2019 vorliegen. Weitere Infos zum Regionalturnfest 2019 in Obfelden unter www.obfelden2019.ch.

100. Geburtstag gefeiert Sports Awards: entscheidende Phase Am Sonntag, 27. Januar, werden im Kasinosaal Affoltern wieder die Säuliämtler Sports Awards vergeben. Die Ausgangslage ist spannend: In allen fünf Kategorien sind ausgezeichnete Sportlerinnen und Sportler nominiert, die 2018 international und national mit herausragenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Neben den Bild- und Videopräsentationen wird Sportkommentator und

Eventspeaker Philippe Bandi aus Ottenbach den Nominierten am feierlichen Anlass im Kasinosaal Affoltern auf den Zahn fühlen und ihnen interessante Details zu ihren Sportarten entlocken. Wer das Rennen macht, das entscheiden die Bevölkerung und eine Fachjury, deren Urteil zu 30 % in die Wertung einfliesst. Die öffentliche Abstimmung läuft noch bis zum 25. Januar. ................................................... > Bericht auf Seite 20

Unter Drogen Das Team bleibt und ohne Ausweis zusammen

Blumen aus Kappel: Jubilarin Anna Stettler mit Gemeinderätin Carolina Hauser Häberling und Gemeindepräsident Jakob Müller. (mvo) Fünf Söhne hat Anna Stettler grossgezogen – und alle fünf feierten am Mittwoch mit ihr ihren 100. Geburtstag. Bei Kaffee und Kuchen, schlossen sich der Kappeler Gemeindepräsident

Jakob Müller und Gemeinderätin Carolina Hauser Häberling den Gratulanten an und überreichten Blumen. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Der Führerausweis wurde ihm im November 2015 vorsorglich entzogen, seit März 2016 ist er das «Billett» auf unbestimmte Zeit los. Trotzdem setzte er sich immer wieder ans Steuer – auch unter Drogeneinfluss. Das Bezirksgericht hat einen 29-jährigen Bosnier, der im Knonauer Amt wohnt, zu einer Gesamtstrafe von 30 Monaten verurteilt. Knapp 420 Tage hat er im vorzeitigen Vollzug abgesessen, die Reststrafe von 10 Monaten dürfte er in Halbgefangenschaft verbüssen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Der FC Wettswil-Bonstetten wird die Rückrunde in der 1. Liga als Tabellenführer in Angriff nehmen. Entgegen früherer Jahre ist kein Abgang zu vermelden. Sogar der stark umworbene Topskorer Lugo bleibt den Rotschwarzen erhalten. Nach nur einer halben Saison bei YF Juventus kehrt zudem Verteidiger Thalmann zurück. Das erste von zahlreichen Testspielen bestreiten die Ämtler am Samstag, 26. Januar, um 11 Uhr zu Hause gegen Goldau (1. Liga). ................................................... > Bericht auf Seite 21

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Eigener Platz Ein besonderes Geschenk zum 95. Geburtstag für Thedy Frei in Affoltern. > Seite 11

National agieren Vor einem Jahr, am 23. Januar 2018, war UNO-Korrespondent Andreas Zumach in Hedingen zu Gast. Damals referierte er über die Zusammenhänge zwischen RessourcenKonflikten Kriegen Andreas Zumach. und Fluchtbewe- (Archivbild zvg.) gungen. Noch am Ende desselben Abends wurde er vom veranstaltenden Verein «Knonaueramt solidarisch» für ein weiteres Referat angefragt, um mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen. Am vergangenen Dienstag, 15. Januar, war es so weit: Andreas Zumach war erneut im Säuliamt zu hören, diesmal im Singsaal Chilefeld in Obfelden. Dabei sprach er sich unter anderem für Anpassungen der Gesetze auf nationaler Ebene aus, wie diese bei der «Konzernverantwortungsinitiative» vorgesehen sind. Doch weshalb sollen verschärfte Gesetzesregelungen zum Schutz der Menschenrechte nötig sein, wenn seit 1948 eine verbindliche allgemeine Erklärung der Menschenrechte existiert? (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über den Nachlass von Frau Corinne Maag, geb. 31. März 1995, von Wädenswil ZH, gest. 18. August 2018, wohnhaft gewesen Ebertswilerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis, ist durch Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Affoltern vom 20. September 2018 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 27. Dezember 2018 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 28. Januar 2019 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 18. Januar 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Erwin Bänteli, geb. 27. Juli 1943, von Buch am Irchel ZH, gest. 30. August 2018, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 26. Oktober 2018 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchGK. Eingabefrist bis 19. Februar 2019. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 18. Januar 2019.

Hausen am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis

Gesuchsteller: Emanuel und Andrea Schillig, Oberalbis 24, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Eugster Sanitär Heizung, Albisstrasse 37, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Heizungsersatz (Luft-Wasser-Wärmepumpe) auf Kat.-Nr. 2558, Oberalbis 24 (KW)

Knonau Bauherrschaft: Esther und Thomas Stettler, Chamstrasse 16, 8934 Knonau Projektverfasser: atelier fischer, architektur+gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Bauvorhaben: Abbruch Wohnhaus und Neubau Mehrfamilienhaus, Chamstrasse 16, 8934 Knonau, Kat.Nr.: 582, Zone: W2/40

Mettmenstetten Bauherrschaft: Daniel + Andrea Duca, Aentlerweg 18, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Archplan AG Architekten, Bahnhofstrasse 2, 8800 Thalwil Bauprojekt: Neubau Aussenpool auf Garagendach, Kat.-Nr. 3816, Aentlerweg 18, (Wohnzone W2a)

Mettmenstetten

Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG Förrlibuckstrasse 60/62 8005 Zürich Schweiz Projekt: Neubau Mobilfunkanlage Alte Affolterstrasse 2 8909 Zwillikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 6728 Zone: Dreigeschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3

Bauherrschaft: Peter Junker, Gutsbetrieb Freudenberg 1, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Abbruch bestehendes Schopfgebäude Vers. Nr. 278 sowie Ersatzneubau Remise, Kat.-Nr. 3728, Gutsbetrieb Freudenberg 1b (Landwirtschaftszone)

Bonstetten

Mettmenstetten

Bauherrschaft: KnonauerAmt Immobilien AG, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern a.A. Projektverfasser: Intus AG, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern a.A. Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, nach Abbruch Einfamilienhaus, Spätenweg 4, Grundstücke Nrn. 1866 und 144. Zone W2/30

Bauherrschaft: Rudolf und Brigitta Roth, Aentlerweg 33, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Atrium-Design AG, Aarauerstrasse 8, 5734 Reinach Bauprojekt: Neubau Wintergarten auf bestehenden Balkon, Vers.-Nr. 1047, Kat.-Nr. 2607, Aentlerweg 33 (Wohnzone W2a)

Hausen am Albis

Bauherrschaft: Dervishi Gazmend, Rainstrasse 32, 8908 Hedingen Bauvorhaben: Abbruch bestehendes Wohnhaus Vers.-Nr. 102 und Neubau Mehrfamilienhaus mit 4 Wohnungen, Zwillikerstrasse 14, Grundstück-Nr.: 1485, Zone: W2b

Gesuchsteller: Gabriela und Martin Diethelm, Luegislandstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Neubau Carport auf Kat.Nr. 1517, Luegislandstrasse 2 / Bifangstrasse 26 (W1.8)

Todesfälle Affoltern am Albis Am 12. Januar 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Abstimmungen und Wahlen Am Sonntag, 19. Mai 2019, findet die Urnenabstimmung betreffend Auflösung Zweckverband Spital Affoltern, Gründung Gemeinnützige Aktiengesellschaft und Gründung Interkommunale Anstalt statt. Die detaillierten beleuchtenden Berichte werden mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 18. Januar 2019 Stadtrat Affoltern am Albis

Walter Friedrich Jaggi geboren am 18. April 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Montag, 21. Januar 2019, um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Das Bestattungsamt

Hedingen In Spanien ist am Montag, 24. Dezember 2018, gestorben:

Schrepfer, Armin geboren am 22. Februar 1944, von Glarus Nord GL, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Vordere Sägestrasse 6.

Obfelden Am 15. Januar 2019 ist in Affoltern a. A. ZH gestorben:

Buess Walter geb. 25. August 1941, von Buus BL, wohnhaft gewesen in Obfelden, Bächlerstrasse 8; Witwer der Buess-Hildebrand Paula. Urnenbeisetzung am Dienstag, 22. Januar 2019, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 14. Januar 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Medaglia, Antonio Giulio geb. 15. Mai 1939, italienischer Staatsangehöriger, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, mit Aufenthalt in Affoltern am Albis.

Das Bestattungsamt

Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt.

Obfelden

Der Friedhofvorsteher

Am 9. Januar 2019 ist in Affoltern a. A. gestorben:

Wettswil am Albis

Grob-Spinner Rolf geb. 1. März 1938, von Zell ZH und Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Gugelrebenstrasse 38; Ehemann der Grob-Spinner Lydia. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Donnerstag, 24. Januar 2019, 15.00 Uhr, in der ref. Kirche Obfelden. Die Friedhofvorsteherin

Teilrevision der Bau- und Zonenordnung / Festsetzung und Genehmigung in der Gemeinde Kappel am Albis

Festsetzung und Genehmigung

Bekanntmachung der kommunalen Festsetzung und der Genehmigung der Baudirektion:

Der Gemeinderat hat am 15. August 2018 folgenden Beschluss gefasst: Gestützt auf § 158 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) wird der Quartierplan Affolternstrasse festgesetzt. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 1211/18 vom 20. Dezember 2018 verfügt: Der vom Gemeinderat Ottenbach mit Beschluss vom 15. August 2018 festgesetzte Quartierplan Affolternstrasse wird gemäss den eingereichten Akten genehmigt. Die Unterlagen liegen ab dem 18. Januar 2019 während 30 Tagen während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf der Gemeindeverwaltung auf (§ 5 Abs. 3 PBG). Gegen den Festsetzungsbeschluss des Gemeinderats sowie gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, erhoben werden (§§ 329 ff. PBG). Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Ottenbach, 18. Januar 2019 Gemeinde Ottenbach

Ottenbach

Affoltern am Albis, 14. Januar 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Quartierplan Affolternstrasse, Ottenbach

Am 15. Januar 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Ochsenbein, Heinrich geb. 6. September 1945, Bürger von Zürich und Etziken SO, Ehemann der Vassalli Ochsenbein Rosmarie Katja, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Sennhüttenstrasse 3. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Erlass Gebührentarif Gestützt auf die von der Gemeindeversammlung am 11. Juni 2018 erlassene Gebührenverordnung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 14. Januar 2019 den per 1. Februar 2019 in Kraft tretenden Gebührentarif erlassen. Dieser Beschluss und der Gebührentarif liegen während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf (und stehen auch unter www.wettswil.ch zum Download bereit). Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kappel am Albis haben an der Gemeindeversammlung vom 1. Juni 2018 folgende Beschlüsse gefasst: 1. Die Revision der Nutzungsplanung bestehend aus – Anpassung der Bau- und Zonenordnung – Anpassung des Zonenplans, 1:5000 – Neuer Kernzonenplan Allenwinden, 1:500 wird gestützt auf § 88 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) festgesetzt. 2. Der Bericht zu den nicht berücksichtigten Einwendungen wird gestützt auf § 7 PBG festgesetzt. 3. Vom Erläuterungsbericht nach Art. 47 RPV wird in zustimmendem Sinne Kenntnis genommen. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 0844/18 vom 3. Dezember 2018 die Teilrevision/Festsetzung der Bau- und Zonenordnung genehmigt. Auflage: Die Unterlagen liegen ab dem 18. Januar 2019 während 30 Tagen während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf der Gemeindeverwaltung auf (§ 5 Abs. 3 PBG). Rechtsmittel: Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung sowie gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht erhoben werden (§§ 329 ff. PBG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Wettswil a.A., 18. Januar 2019 Gemeinderat Wettswil a.A.

Ein guter Nachbar ist besser als ein ferner Freund. Deutsches Sprichwort

Walti war mit seiner Hilfsbereitschaft die Seele unseres Quartiers. Es macht uns traurig, ihn nicht mehr durchs Dorf wandern zu sehen. Er starb nach kurzer Krankheit im Spital Affoltern.

Walter Buess-Hildebrand 25. August 1941– 15. Januar 2019

Wir vermissen Dich.

Deine Nachbarn am Küferweg Trauerfeier: Dienstag, 22. Januar 2019, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Obfelden, anschliessend Abdankung in der Kirche.


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Xhevrije und Mumin Biqkai in Affoltern sind heute Freitag, 18. Januar, 50 Jahre miteinander verheiratet. Wir wünschen dem Jubelpaar ein schönes Fest und viel Freude.

Zum 92. Geburtstag In Hausen kann Walter Böck morgen Samstag, 19. Januar, seinen 92. Geburtstag feiern. Zu diesem Ehrentag gratulieren wir ihm herzlich, wünschen viel Erfreuliches und ein gesundes neues Lebensjahr.

Zum 90. Geburtstag Auf stolze 90 Lebensjahre darf am Sonntag, 20. Januar, Armin Hermann Bertschinger in Affoltern zurückblicken. Wir gratulieren ihm zum hohen Ehrentag und wünschen gute Gesundheit und viele freudige Momente.

Zum 88. Geburtstag Morgen Samstag, 19. Januar, ist der 88. Geburtstag von Annegreth WünnSpinner in Aeugst. Zusammen mit ihrer Familie wünschen wir nur das Beste und vor allem gute Gesundheit.

Zum 85. Geburtstag Heute Freitag, 18. Januar, feiert Giuseppe Antonio Bruno in Affoltern und am Samstag, 19. Januar, Hans Vollenweider in Obfelden den 85. Geburtstag. Wir wünschen den beiden Jubilaren einen schönen Festtag und alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Freitag, 18. Januar 2019

In der Probezeit unter Drogen und ohne Ausweis am Steuer Bezirksgericht Affoltern: 30-monatige Gesamtstrafe für 29-jährigen Bosnier Unter Drogeneinfluss und ohne Ausweis ist er über längere Zeit Auto gefahren – und das während der Probezeit: Das Bezirksgericht hat einen 29-jährigen Bosnier zu einer Gesamtstrafe von 30 Monaten verurteilt. Die Reststrafe nach dem vorzeitigen Vollzug darf er voraussichtlich in Halbgefangenschaft verbüssen. ................................................... von werner schneiter Der Führerausweis wurde dem in einer Ämtler Gemeinde wohnhaften Mann im November 2015 vorsorglich entzogen – bis zur Abklärung von Ausschlussgründen. Seit März 2016 ist er das «Billett» auf unbestimmte Zeit los. Trotzdem setzte sich der 29-Jährige immer wieder ans Steuer, erst im eigenen Fahrzeug, das er schliesslich verkaufte. Daraufhin benützte er regelmässig das Fahrzeug seiner Frau, fuhr an mehreren Tagen pro Woche zu verschiedenen Destinationen, auch von seiner Spielsucht getrieben. Und oft auch nach dem Schnupfen von Kokain. 2017 konsumierte er mehrere Dosen, ungefähr zwei Gramm pro Tag, dann pausierte er einen Tag, um dann wieder zu konsumieren. «Ich war jung, naiv und nicht immer anständig, habe mir keine Gedanken gemacht wegen der Konsequenzen», sagte er anlässlich der Verhandlung zum Gerichtspräsidenten Peter Frey und betonte, die laufende Therapie bekomme ihm gut, er konsumiere «sicher» keine Drogen mehr und werde sich künftig voll um seine Frau und seine beiden Kleinkinder kümmern. Er sah ein, dass er durch PW-Lenken unter Drogeneinfluss und ohne Ausweis andere hochgradig gefährdet hat; er will sich nun nach eigenen Worten vollständig aus dem problematischen Umfeld lösen.

Nach dem Konsum von Kokain fuhr der 29-jährige Lüftungsmonteur mit dem PW ohne Führerausweis unter anderem zum Bahnhof Affoltern. (Bild Werner Schneiter) Diebstahls, Fahrens in fahruntüchtigem Zustand und wegen Missbrauchs von Kontrollschildern zu 12 Monaten Gefängnis bei dreijähriger Probezeit verurteilt. 2017 folgte ein Strafbefehl (Geldstrafe von 80 Tagessätzen à 90 Franken) von der Staatsanwaltschaft Innerschwyz (Kanton Schwyz) wegen Fahrens ohne Ausweis. Und am 2. Juni 2017 kassierte der Mann vom Bezirksgericht Dietikon wegen Raubes (Tankstellenüberfall) und wiederum ohne Führerausweis am Steuer eine Gefängnisstrafe von 20 Monaten – dies bei einer Bewährungsfrist von fünf Jahren.

setzes. Der Mann anerkennt den Sachverhalt und weilt seit März 2018 im vorzeitigen Strafvollzug, zusammen mit der Untersuchungshaft mittlerweile während knapp 420 Tagen. Dabei erhält er wöchentlich Besuch von seiner Familie. Nun besteht die reelle Chance, dass er das Gefängnis noch in diesem Monat vorzeitig verlassen und eine Reststrafe von 10 Monaten in Halbgefangenschaft verbüssen kann. Womit er die Stelle als Lüftungsmonteur wieder antreten könnte; sein Arbeitgeber gibt ihm eine neue Chance. Der Aufschub des Vollzugs der Gefängnisstrafe erfolgt zugunsten einer ambulanten Behandlung. Allerdings muss hier noch das Amt für Justizvollzug zustimmen. Der Gerichtspräsident geht davon aus, dass dies der Fall sein wird.

Gesamtauflage: 25 470

Zahlreiche Vorstrafen

Reststrafe in Halbgefangenschaft

Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Der Umstand, dass der Mann während der laufenden Probezeit delinquiert hat, lässt sein jetziges Tun in besonders düsterem Licht erscheinen. Strafrechtlich ist er wahrlich kein unbeschriebenes Blatt: Bereits 2009 wurde der 1997 als Flüchtling aus BosnienHerzegowina in die Schweiz eingereiste Mann vom Bezirksgericht Affoltern unter anderem wegen mehrfachen

Das Bezirksgericht hat nun diese Strafen widerrufen und den Mann im abgekürzten Verfahren zu einer Gesamtstrafe von 30 Monaten Gefängnis verurteilt: wegen mehrfachen vorsätzlichen Fahrens in fahrunfähigem Zustand, wegen mehrfacher Entwendung eines Fahrzeugs, wegen Fahrens ohne Berechtigung und wegen mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelge-

Höchststand an Organspendern

Sozialhilfe-Finanzierung: Andere Modelle prüfen

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch anzeige

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Mit 158 postmortalen Organspendern (+10 %) verzeichnet die nationale Stiftung Swisstransplant Ende 2018 erneut einen Spenderhöchststand. Trotzdem warteten zum Jahresende aber 1412 Menschen auf ein neues Organ. Im Jahr 2018 sind 68 Menschen auf der Warteliste verstorben, weil nicht rechtzeitig passende Organe zur Verfügung standen. Nach wie vor ist die Unkenntnis über den Wunsch verstorbener Personen betreffend Organspende ein Hauptgrund dafür, dass mögliche Organspenden nicht durchgeführt werden. Deshalb hat Swisstransplant mit dem Nationalen Organspenderegister im Oktober 2018 eine elektronische Alternative zur OrganspendeKarte geschaffen: Unter www.organspenderegister.ch kann man den eigenen Entscheid für oder gegen eine Organspende dokumentieren. (pd.)

Ende Dezember 2018 endete die Vernehmlassung zum neuen Sozialhilfegesetz. Insgesamt 170 Organisationen und Einzelpersonen haben sich dazu geäussert. Die Zahl ist aussergewöhnlich hoch: 170 staatliche und zivilgesellschaftliche Organisationen, aber auch Einzelpersonen, haben sich bisher zum im April 2018 vorgestellten Gesetzesentwurf geäussert, einige Organisationen nehmen für ihre Rückmeldungen eine Frist bis Ende Februar in Anspruch. «Die sehr vielen und nach einer ersten Sichtung auch erkennbar vielfältigen Rückmeldungen zeigen das hohe Interesse am neuen Sozialhilfegesetz», interpretiert Sicherheitsdirek-

Reue und Einsicht Es sei einfach zur Gewohnheit geworden, sich immer wieder ans Steuer zu setzen. «Ich danke Gott, dass hier nichts passiert ist.» Er bedaure, was passiert sei. Und er sei guten Mutes,

tor Mario Fehr. Dies werde nicht zuletzt der hohen gesellschaftlichen Bedeutung der Sozialhilfe als letztes Auffangnetz gerecht. Während die Anwendung der Skos-Richtlinien im Kanton Zürich kaum ein Thema war, sind vor allem zum neuen Finanzierungsmodell kritische Rückmeldungen eingegangen: Bisher übernahm der Kanton 4 Prozent der Sozialhilfekosten jeder einzelnen Gemeinde. Dieser Anteil soll auf 25 Prozent steigen. Im Gegenzug sollen die Kosten für Ausländer in der Sozialhilfe nicht mehr entschädigt werden. Das dürfte die Gemeinden teuer zu stehen kommen. Die Rückmeldungen nimmt die Sicherheitsdirektion nun zum Anlass, andere Finanzierungsmodelle zu prüfen. (pd./tst.)

dass er dank der Therapie wieder ein normales, delikt- und suchtfreies Leben führen könne. Die Therapie helfe auch beim Verbüssen der Reststrafe in Halbgefangenschaft, um im Gefängnis nicht in Kontakt mit Drogen zu kommen und sich von der Spielsucht zu befreien, versicherte der Mann. Das Gericht glaubte seinen Beteuerungen. «Sie zeigen Reue und Einsicht, wirken authentisch. Wir glauben Ihnen, dass Sie sich aus diesem Milieu lösen wollen», sagte der Vorsitzende. Bei der Strafzumessung seien die Vorstrafen, die Delinquenz während der Bewährungsfrist und die Drogensucht wichtige Faktoren, fügte er bei – auch darauf hinweisend, dass in einem Gutachten von maximal leichter Schuldverminderung und von Rückfallgefahr die Rede sei. Leicht wird es der Mann auch nach Verlassen des Gefängnisses nicht haben – zumindest in finanzieller Hinsicht nicht. Zu den rund 60 000 Franken Schulden gesellen sich nun noch happige Verfahrenskosten (rund 12 000 Franken) und eine eher milde Busse von 500 Franken.

Einbruch gescheitert Vom 7. auf den 8. Januar scheiterte in Affoltern ein Einbruch. Die unbekannten Täter versuchten an der Sonnenbergstrasse, die Eingangstüre eines Mehrfamilienhauses aufzubrechen. Gemäss Angaben der Kantonspolizei in Affoltern hinterliessen sie einen Schaden von ungefähr 300 Franken. Nicht bekannt ist auch, wer in Hedingen am 12. Januar kurz nach 21 Uhr Feuerwerk aufsteigen liess. Die Kommunalpolizei fand bei Eintreffen vor Ort niemand mehr vor. Sie rückte ausserdem zweimal wegen Lärms aus. Am 12. Januar beschwerten sich an der Betpurstrasse in Affoltern Anwohner über Lärm und laute Musik. Die angetroffenen Gäste wurden zur Ruhe ermahnt. Tags darauf rückte die Kommunalpolizei in Affoltern abermals wegen Lärmbelästigung aus, traf aber die Verursacher am Centralweg nicht mehr an. (-ter.)


Wenn die Sonne des Lebens untergeht leuchten die Sterne

Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Dietrich Bonhoeffer

Traurig nehmen wir Abschied von

Erlöst von seinen Schmerzen, lässt uns

Walter Friedrich Jaggi

Rolf Grob-Spinner

18. April 1937 – 12. Januar 2019

1.3.1938 – 9.1.2019

Nach einer akuten Verschlechterung seiner Krankheit durfte er friedlich und ruhig einschlafen.

in inniger Verbundenheit zurück. Seine tiefe Liebe als Gatte, unendliche Fürsorge als Vater und herzliche Anteilnahme als Grossvater und seine Hilfsbereitschaft für benachteiligte Mitmenschen bleiben uns in prägender Erinnerung.

Rosemary Gmür Jaggi Thomas und Ria Jaggi Simone Jaggi und Bruno Roth Edith Jaggi Samantha Jaggi und Mischa Biefer mit Jamie Nico Frei Yvonne Schneider Gmür und Karl Ehrler Martin Gmür und Carmen Müller Thomas und Maggie Schmid Verwandte und Freunde

In grosser Dankbarkeit Lydia Grob-Spinner Christina Grob und Norbert Bass Anna Margreth Bollinger-Grob und Martin Bollinger mit Fabian Bollinger, Sarah Bollinger und Tobias Bernegger Elisabeth Grob und Madjid Faradji mit Jonas, Jan und Leon Gajendra Felizitas und Andreas Bearth-Grob mit Simon Flepp und Sandra Bachmann, Flurina und Roberto Mejias Mendez, Silvan und Andrin Bearth

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Astrid Jeyakumar-Grob und Balendra Jeyakumar mit Mira, Arun und Jana Jeyakumar

Abschiedsfeier am Montag, 21. Januar 2019, um 14.20 Uhr, in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man im Sinne von Walti der Palliative Care, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 30-728782-8.

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 24. Januar 2019 um 15.00 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt.

Traueradresse: Rosemary Gmür Jaggi, Mühlebergstrasse 77, 8910 Affoltern am Albis

Traueradresse: Lydia Grob-Spinner, Gugelrebenstr. 38, 8912 Obfelden

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Bezirk Affoltern randnotizen

Die bleiben, die man ist? ................................................... von livia häberling

F

ür eine Fasnacht muss man sich nicht ordentlich kleiden – aber ordentlich verkleiden sollte man sich schon. Das gilt auch für Journalistinnen. Will heissen: Wenn ich morgen am «Füürball» in Obfelden nicht komplett aus dem Rahmen fallen will, brauch ich ein Kostüm. Das gefällt mir. Kaum je bietet sich die Gelegenheit, so mühelos eine neue Identität anzunehmen. «Wer will ich sein?» Angela Merkel! Batman! Pikachu! Selten werden grosse Fragen so pragmatisch abgehandelt.

Wer also will ich sein? Noch weiss ich es nicht, aber ein OnlineShop für Fasnachtskostüme hat Vorschläge. Zum Beispiel diesen: das Candy Girl. Kurzes Röckchen, pink-türkis, «Nicht nur für Süssigkeiten-Fans», ist da zu lesen. Aha. «Wickeln Sie die Männer mit Ihrer süssen Art um den Finger!» Ist das mein Alter Ego – ein Hybrid aus Britney und Barbie? Ich zweifle. Gleich nebenan: die Orientdame. Dazu der passende Imperativ: «Machen Sie sich auf die Suche nach einem wohlhabenden Scheich, der Sie mit Gold und Edelsteinen überhäuft.» Oje. Dann stosse ich auf die Freiheitsstatue. Da wäre nun eine Handlungsaufforderung hilfreich, doch der Erklärtext fehlt. So viel Pathos macht halt sprachlos. Ich suche weiter. Und finde eine Löwin, eine Wahrsagerin und das Space-Girl. Und ich finde Nonnen und Dompteusen, Schneeprinzessinnen und Piratinnen, Detektivinnen und eine Teufelin. Ach ja: Und ich finde das Zimmermädchen «Cherie», das nicht so recht nach Gastgewerbe klingen will. Was ich bei den Damenkostümen nicht finde: einen Löwen, einen Wahrsager und den Space-Boy, Mönche und Dompteure, Schneeprinzen und Piraten, Detektive und einen Teufel. Oder gar den Zimmerjungen «Cheri». Schade, denke ich. Schade, dass für mich nicht mehr drin liegt, als die weibliche Interpretation einer anderen Identität. Können die Wahrsagerin und die Nonne, die Piratin und die Detektivin an mir als Frau mehr sein als eine Rolle, die an neue geschlechtsspezifische Erwartungen geknüpft ist? Eine Maske verschluckt die menschlichen Erkennungsmerkmale. Das macht den Zauber aus. Warum sollte sie das biologische Geschlecht aussparen? Inzwischen weiss ich, wer ich morgen sein werde. Darth Vader aus «Starwars». Ohne High-Heels und Jupe, aber mit Lichtschwert. Möge die Nacht mit mir sein.

Auch beliebt an der Fasnacht: die Verkleidung als Wahnsinniger. (Bild lhä)

Freitag, 18. Januar 2019

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Hilfeschreie frühzeitig ernst nehmen Regierungsrätin Jacqueline Fehr stellt in Affoltern «Zürich mitgestalten!» vor Um inhaltliche Aspekte in den Vordergrund zu stellen, evaluiert die SP mit Veranstaltungen in allen Regionen, mit welcher Initiative sie im kommenden Herbst den National- und Ständeratswahlkampf inhaltlich prägen soll. Am Mittwochabend wurden sechs Projekte in Affoltern vorgestellt.

Einen ganz anderen Ansatz verfolgt die Zukunftsfonds-Initiative: Sie sieht die Förderung von Start-ups mit Darlehen vor, die Leistungen im Interesse der Gesellschaft erbringen. Innovative, soziale und ökologische Unternehmen sollen wachsen können. Das duale Bildungssystem der Schweiz sorge für eine breite Palette hochwertiger Ausbildungen und damit für eine grosse Auswahl an qualifizierten Arbeitskräften. Für viele Start-ups bestehe aber das Problem, dass es in der Schweiz schwieriger sei als anderswo, Investitionskapital zu erhalten, weshalb viele zukunftsgerichtete KMU ins Ausland abwanderten. «Der Gründergeist, der den Kanton Zürich stark gemacht hat, soll wieder aufleben.»

................................................... von bernhard schneider Regierungsrätin Jacqueline Fehr begrüsste zu diesem «Pitch»-Event im Bezirk Affoltern unter dem Titel «Zürich mitgestalten!». Die SP wolle im Gespräch mit der Bevölkerung von unten herauf Ideen zur Zukunftsbewältigung entwickeln. Aus allen Vorschlägen sind sechs Initiativen von der kantonalen SP-Geschäftsleitung evaluiert worden, eine davon soll den inhaltlichen Kern des eidgenössischen Wahlkampfs der SP im Herbst 2019 bilden. Die gesamte Bevölkerung kann online auf zuerich-mitgestalten.ch über die sechs evaluierten Projekte abstimmen. Die Bewegung der Gilets Jaunes in Frankreich zeige, dass grosse Teile der Bevölkerung das Gefühl hätten, von der Politik übergangen zu werden: «Dieses Gefühl führt zu Hilfeschreien, seien es Demonstrationen wie in Frankreich, seien es absurde Wahlen wie in den USA», erläuterte Jacqueline Fehr. Die direkte Demokratie der Schweiz sei zwar einmalig und wichtig, doch nur der stimmberechtigte Teil der Bevölkerung könne über vorgefertigte Vorlagen entscheiden. Die Partizipation der Bevölkerung müsse aber bereits früher beginnen, um alle zu integrieren.

SP-Wahlkampfleiter Felix Fürer bedankt sich bei Regierungsrätin Jacqueline Fehr für ihren Besuch in Affoltern mit Süssigkeiten aus dem Säuliamt. (Bild bs) Wahl der Handlungsfelder Im Anschluss an die Ausführungen von Jacqueline Fehr wurden die sechs Initiativen vorgestellt, zuerst die «Anti-Bschiss-Initiative»: Detektive des Steueramts sollen Steuerhinterziehung überprüfen. Die Möglichkeit zur Selbstanzeige habe gezeigt, wie viel Geld Gemeinden, Kanton und Bund durch Steuerhinterziehung verloren gehe. Dies sei ungerecht gegenüber allen ehrlichen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern. Die Initiative für eine aktive Wohn- und Bodenpolitik will verhindern, dass Kanton und Gemeinden Boden verkaufen. Gleichzeitig will sie den Landerwerb durch die öffentliche Hand aktiv fördern. Vorbild für diese Initiative sei das einstige Allmendrecht, das keine Reduktion des gemeinschaftlichen Nutzens erlaubte. Die Elternzeit-Initiative verfolgt das Ziel, dass Mütter und Väter je 18

Wochen Elternzeit erhalten, um «jahrzehntealte Familienmuster durch moderne Modelle» zu ersetzen. Die Elternzeit sei ein wichtiger Beitrag zur Gleichstellung, weshalb die Elternzeit nicht übertragbar sei. Wenn die Männer gleich viel Elternurlaub wie die Frauen zur Verfügung hätten, werde überdies vermieden, dass der Mutterschaftsurlaub die Chancen der Frauen zum Wiedereintritt ins Erwerbsleben behindere. Die Initiative zur Prämienbefreiung für Kinder will erreichen, dass der Kanton die Krankenkassenprämien der Kinder bis zum 18. Altersjahr bezahle. Dadurch würden Familien entlastet. Die zweite Initiative zur Finanzierung des Gesundheitswesens, die Spitalprofit-Initiative oder «Lex Hirslanden», will den Profit von Privatspitälern mit wenig Allgemeinpatientinnen und -patienten abschöpfen, um sie zu zwingen, nicht nur Privatversicherte zu akzeptieren.

Nationalbanküberschüsse für KMU In der Diskussion, die Wahlkampfleiter Felix Fürer leitete, wurden zuerst Fragen zur Zukunftsfonds-Initiative diskutiert: Der Förderungsfonds würde initiiert mit Geldern aus der Nationalbankausschüttung. Die Unternehmen, die in den Genuss von Investitionskapital kämen, würden von einem Stiftungsrat ausgewählt. Finanzierungsfragen standen auch bei anderen Projekten im Zentrum des Interesses: Der Elternurlaub würde mit Lohnprozenten je hälftig von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert. Die Frage der Partizipation auch von Nicht-Parteimitgliedern bei der Auswahl der Themen sei ein Risiko, aber vor allem auch eine Chance. In der Hälfte der Bezirke sind bisher Veranstaltungen zur Präsentation von «Zürich mitgestalten!» durchgeführt worden. Die Abstimmung ist bereits im Gang, im Moment führt die «Aktive Wohn- und Bodenpolitik» knapp vor der «Elternzeit-Initiative».

100 Jahre und immer noch voller Elan Anna Stettler feierte am Mittwoch ihren 100. Geburtstag Fünf Söhne, zwölf Grosskinder und 24 Urenkel hat Anna Stettler. Auch mit 100 Jahren ist die älteste Kappelerin geistig und körperlich fit, strickt Socken, ertüchtigt sich im Kraftraum, löst Kreuzworträtsel und nutzt die vielfältigen Angebote in der Senevita Obstgarten in Affoltern.

«Sie geht täglich in den Kraftraum und fährt zwei Kilometer auf dem Bike. Und hier in der Senevita macht sie gerne bei verschiedenen Aktivitäten mit, vor allem bei den Spielnachmittagen.» Das Zusammenzählen beim Jassen beherrsche sie wie niemand sonst hier, im Kreuzworträtsel-Lösen sei sie spitze «und sie ist immer noch eine Weltmeisterin im Sockenstricken».

................................................... von marianne voss

Zuhause in der Senevita

Den grossen Festtag am vergangenen Mittwoch hat die älteste Kappelerin, Anna Stettler, in vollen Zügen genossen. Fünf Söhne hatte sie grossgezogen, und alle fünf – zum Teil mit Gattinnen – feierten mit ihr den 100. Geburtstag. Zum Mittagessen waren sie im «Central», wo die Jubilarin mit Alphornklängen überrascht wurde. Nachmittags sass die Familie dann in der Senevita zusammen bei Kaffee und Kuchen, als der Kappeler Gemeindepräsident, Jakob Müller, und Gemeinderätin Carolina Hauser Häberling mit Blumen offizielle Gratulationen überbrachten. Während des Gesprächs stand die Jubilarin dann plötzlich auf, packte ihren Rollator und marschierte forschen Schrittes davon. Ob sie wie der Hundertjährige im Buch von Jonas Jonasson genug hat vom Trubel und sich aus dem Staub macht? «Nein, keine Sorge», erklärte Sohn Urs lachend. «Sie kommt gleich wieder. Der Kaffee tut seine Wirkung.» Und er schwärmte, wie selbstständig seine Mutter immer noch sei. Alles erledige sie selber.

Anna Stettler-Jutzi ist in Grüningen aufgewachsen. Früh verlor sie den Vater und mit 34 Jahren die Mutter. Das junge Mädchen wurde 1936 zum Arbeiten nach Rifferswil auf den Hof der Familie Baer-Haegi geschickt. Und während dieser Zeit lernte sie auf dem Tanz den Bauernsohn Fritz Stettler aus Kappel kennen. Nach der Heirat 1940 wohnte das Paar zuerst in Kappel, dann einige Jahre in Wetzikon und ab 1946 wieder auf dem Hof der Familie Stettler in der Leematt in Kappel. Die fünf Söhne kamen alle im Abstand von zwei Jahren zur Welt. Wie sie das geschafft habe mit diesen fünf (Laus)Buben? Die Antwort kam von einem der Söhne selber, der fröhlich erklärte: «Sie hatte eine klare Linie – und auch ein Rütchen.» 1973 verkauften Anna und Fritz den Hof. Zu viele und zu teure Investitionen wären nötig gewesen, um die Landwirtschaft weiterzuführen. In Kappel konnten sie zusammen mit Sohn Urs ein Zweifamilienhaus bauen und beziehen, wo Anna bis vor drei Jahren noch selbstständig wohnte. Ihr Mann Fritz war 2004 verstorben. Es sei

Anna Stettler mit ihren fünf Söhnen an ihrem 100. Geburtstag.. (Bild Marianne Voss) schön, wie sie sich jetzt hier, in der Senevita, zuhause und auch sehr wohl fühle, betonten ihre Söhne.

Erinnerungen aus einem langen Leben Auf die Frage, was sie getan habe, um so gsund und zwäg zu bleiben, meinte sie schlicht: «Ich habe immer vorwärts geschaut.» Und dann berichtete sie von zwei Unfällen, von denen sie wie durch ein Wunder kaum bleibende Schäden davongetragen hat. Der eine ereignete sich 1968, als sie beim Äpfel-Ernten von der Leiter fiel und sich den Rücken brach. Und was ist ihre

schönste Erinnerung? «Der Hochzeitstag», sagt sie spontan. Die Hochzeit mit Fritz fand in Grüningen statt. «Mein Kleid und das der Brautführerin habe ich selber genäht. Meine Mutter kochte das Mittagessen, und nachmittags fuhren wir mit einem gemieteten Auto mit Chauffeur aus. Den Abend verbrachten wir dann in Kappel.» Und schliesslich erzählt sie von vielen anderen Erinnerungen aus ihrem langen, nicht immer nur einfachen Leben und auch von der Landwirtschaft damals. Und beim Erzählen leuchten ihre Augen, und es liegt ein fröhliches Lächeln auf ihrem Gesicht.


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Bezirk Affoltern

Kostentreiber im Gesundheitswesen

Freitag, 18. Januar 2019

Asexualität ist ein Thema – auch in Liebesromanen

Neues Buch stellt Zusammenhänge her

«Der erste und letzte Song» – neuer Roman von Tamara Guidolin

Die Gesundheitskosten steigen rasant – seit 1996 um fast 50 %. Das Buch «Patient Gesundheitssystem», mitverfasst von Karl Ehrenbaum aus Stallikon, zeigt die Zusammenhänge anhand von Beispielen auf.

Mit ihrem neuen Roman «Der erste und letzte Song» will Tamara Guidolin, Autorin aus Affoltern, dem Thema Asexualität zu mehr Sichtbarkeit verhelfen.

Das Gesundheitswesen ist eine politische Dauerbaustelle mit Minenfeldern. In ihrem Buch «Gesundheitssystem Schweiz» haben sich die Autoren Eduard Hauser und Karl Ehrenbaum auf die Suche nach Einsparpotenzial gemacht. Und das gibt es nach ihrer Analyse nicht zu knapp. Allein im Bereich Patienten und Demografie orten sie ein Einsparpotenzial von 6,8 Mrd. Franken. So seien 50 % der Bevölkerung gemäss Body-Mass-Index (BMI) zu dick, jeder vierte Arbeitnehmer leide an «Burnout». Weiter wollen immer mehr Patienten immer mehr Untersuchungen und seit 2010 habe der Konsum an Medikamenten um 17 % zugenommen. Hohe Kosten verursache auch die Überversorgung und damit verbunden unnötige Behandlungen und Untersuchungen. So gebe es – verglichen mit Schweden und Norwegen – allein im Kanton Zürich mehr MRIs als in der ganzen Schweiz nötig wären. Weiter zahlen Krankenkassen für Neukunden hohe Provisionen an Makler. Das Buch zeigt auf, warum welche Faktoren – beispielsweise die Kostenträger und Leistungserbringer auf die steigenden Kosten der Gesundheit einwirken. Die komplexen Zusammenhänge im Gesundheitswesen werden

«Patient Gesundheitssystem» von Eduard Hauser und Karl Ehrenbaum, ISBN 978-3746978024. (Bild zvg.) entwirrt und der Leser soll begreifen, wie er selber zur Kostenminimierung beitragen kann. Die Potenziale zur Kostensenkung sind quantifiziert und können nachvollzogen werden. Eine reale Krankheitsgeschichte zeigt auf, wie Leistungsträger an das »Ende ihres Lateins« kommen und wie eine dramatische Patientengeschichte doch noch mit einer Besserung enden kann. Schliesslich wird transparent, wie eine Prozessorganisation in Spitälern zur Kostensenkung beiträgt und welche Hindernisse und Widerstände bei Reformen zu überwinden sind. (pd./tst.) Eduard Hauser und Karl Ehrenbaum: Patient Gesundheitssystem – Zu viel des Guten oder immer noch zu wenig? ISBN 978-3746978024.

Tamara Guidolin, Autorin aus Affoltern am Albis, hat Anfang Dezember ihren neuen Roman «Der erste und letzte Song» veröffentlicht. Entstanden ist das bisher persönlichste Buch der Autorin während der letzten zwei Jahre. Mit der Arbeit daran begann sie einige Monate nach dem Umzug von ihrem Heimatort Adliswil nach Affoltern. Hier sei sie kreativer als je zuvor, sagt sie. Die Natur und die Aussicht auf die Berge förderten die Produktivität. Der Roman handelt von der Begegnung eines erfolgreichen Musikers und einer jungen Schauspielerin. Die tragenden Themen sind Liebe und Asexualität. Die Autorin ist selbst asexuell, verspürt also keine sexuelle Anziehung zu anderen Menschen oder kein sexuelles Verlangen, und möchte dem Thema zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. «Eines der Probleme, mit denen sich asexuelle Menschen konfrontiert sehen, ist, dass der Begriff nach wie vor recht unbekannt ist», erklärt die Autorin. «Das führt dazu, dass Asexuelle glauben, mit ihnen sei etwas nicht in Ordnung und sie wären irgendwie abnormal. Aber das stimmt nicht.» Ausserdem fehle die Repräsentation asexueller Menschen in den Unterhaltungsmedien. «Wenn mehr

Tamara Guidolin. (Bilder zvg.)

«Der erste und letzte Song».

asexuelle Figuren in Büchern, Filmen und Serien vorkommen, ist es gerade für junge Leute einfacher, ihre Empfindungen – oder das Fehlen derselben – einzuordnen. Und es tut einfach gut zu wissen, dass man nicht alleine auf der Welt ist.»

Das möchte ich in meinen Geschichten abbilden.» Doch wie kommt man dazu, ein solches Buch zu schreiben? «Geschrieben habe ich schon als Teenager», erzählt die Autorin. «Das mit den Liebesgeschichten hat sich so ergeben. Früher habe ich Fantasy geschrieben und beim Entwurf dieses Romans habe ich auf einmal festgestellt, dass Fantasy als Genre zu dem Thema überhaupt nicht passte. Ich habe mir meine Ideensammlung angesehen und erkannt, dass es da überwiegend um Gefühle und Drama ging. Das hat mich ein wenig verwirrt, aber ich wusste auch, dass ich das schreiben sollte, was sich mir aufdrängte.» (pd.)

Realistische Beziehungen Der Autorin ist es auch wichtig, zwischenmenschliche Beziehungen möglichst realitätsnah darzustellen. «Ich mag diese Märchenvorstellung vom Ritter, der die Jungfrau rettet, nicht besonders», sagt die Autorin. «Liebe ist komplex und kann sehr unterschiedliche Formen annehmen. Sie kann schön oder schmerzhaft sein, einseitig oder gegenseitig, sie kann einen glücklich oder unglücklich machen.

«Der erste und letzte Song» ist als Taschenbuch und E-Book erhältlich. Infos: tamaraguidolin.com.

medien-tipp

zwischen-ruf

«Mittagsstunde»

Viel, wenig oder gar nicht reden Blauer Himmel, Sonne und die Bäume weiss gezuckert. Isabelle und ich laufen an einem Bauernhof vorbei, wo die Ponys am Zaun stehen und uns anglotzen. He – nichts zu fressen dabei? Und wir sagen: Nein, sorry, und laufen weiter und reden und reden. Heute darüber, ob man den richtigen Beruf gewählt habe. Also, sie sei zufrieden, meint meine Tochter, gutes Arbeitsklima und immer in Bewegung, mal sitzen, mal stehen, mal gehen, mal mit den Händen arbeiten, mal mit dem Kopf, Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen, stets wohlwollend, ausserdem angenehme Arbeitszeiten. Um halb fünf geht sie nach Hause. Freitags hat sie frei. Auch gefällt ihr, dass sie immer wieder in einer anderen Sprache reden muss, mit einer Angestellten, Doris, Schwyzerdütsch, sonst natürlich Italienisch, aber sicher einmal am Tag auch Französisch oder Englisch (Isabelle ist Dermatologin und hat eine Praxis in Lugano).

................................................... von ulla schiesser, regionalbibliothek affoltern Dörte Hansen erzählt von Brinkebüll in Nordfriesland, einem fiktiven, windschiefen Dorf unter bleischweren Himmeln, blühend in den Sechzigerjahren und mit allen Einrichtungen verUlla Schiesser. sehen, die man (Bilder zvg.) zum Leben so braucht: Kirche, Dorfladen, Schule und ein Gasthaus. Dann kommen die Landvermesser und mit ihnen die Flurbereinigung. In Rückblenden erzählt die Autorin von der Zerstörung der dörflichen Kultur und Natur. Kleine Äcker werden zu grossen Flächen zusammengelegt, Bauernhöfe müssen modernisieren oder weichen, da ist kein Platz mehr für Hecken und Hasen und die Störche verschwinden. Innerhalb weniger Jahrzehnte wandeln sich Dorf und Leben der Brinkebüller. Die verrückte, in Gedanken versunkene Marret Feddersen klappert währenddessen auf ihren Klapperlatschen durchs Dorf und erzählt jedem vom kommenden Weltuntergang. Die Sammlerin von toten Tieren, Federn, Baumrinden und Steinen fühlt, dass Dinge sich verändern und ihre alte Welt untergehen wird. Mit 17 wird sie schwanger, man vermutet im Dorf, einer der Landvermesser sei der Vater. Ingwer Feddersen, Sohn der «Verdreihten», wächst bei seinen Grosseltern in der Gaststube auf, zwischen Zapfhahn, Jukebox und Familienfesten. Er flüchtet früh aus Brinkebüll, auf keinen Fall will er den Gasthof übernehmen, lebt in Kiel in einer Wohngemeinschaft, bleibt aber seiner

Hörbuch: «Mittagsstunde» von Dörte Hansen, gelesen von Hannelore Hoger. Random House Audio, München 2018. ISBN 978-3-837-14278-5. Herkunft sehr verbunden. Er kommt immer wieder nach Hause, hilft den Grosseltern und nimmt schliesslich ein Sabbatical, um die beiden Altgewordenen zu pflegen. Zu den bewegendsten Szenen des Romans gehören die Beschreibungen der Demenz von Oma Feddersen, die Ingwer nach wie vor «Mudder» nennt, oder Szenen, in denen Ingwer seinen Grossvater wäscht und mit ihrer beider Scham kämpft. Hansen ist ganz nahe an ihren Figuren, aber nie kitschig. Humor und Sprödheit lassen ihren Protagonisten die Würde und zeichnen ihr Erzählen aus. Nach und nach lernt man die etwas verschrobenen Dorfbewohner mit ihren Geschichten kennen. Den Dorfschullehrer Steensen, Anhänger sehr

prägender, unkonventioneller Erziehungsmethoden, die Tochter des Bäckers, die als wütendes Schreibaby zur Welt kommt und sich erst beruhigt, als sie das Lesen entdeckt, den ewigen Junggesellen Hanno, der auf seinem Mofa durchs Dorf tuckert und sich erst bei Sperrstunde auf den einsamen Heimweg macht. Hannelore Hoger liest den Roman wunderbar, mit ihrer rauchigen, leicht verwehten Stimme. Die plattdeutschen Abschnitte zu hören, ist reiner Genuss und der Text gewinnt durch ihre Lesung noch an Tiefe. Am besten, man gönnt sich beides – Hörbuch und Buch! Buch: «Mittagsstunde» von Dörte Hansen. Penguin Verlag, München 2018. ISBN 978-3-328-60003-9.

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Ob ihre Kosmetikerin richtig abrechnet, bezweifelt sie, sage aber nichts, denn das gute Klima sei das Allerwichtigste, da solle es ihr auf ein paar Franken nicht ankommen. Am Abend würde sie nicht mehr gerne reden, nein, auch nicht am Telefon, weil sie ja den ganzen Tag pausenlos geredet hat, jede Viertelstunde mit jemand anderem. Abschalten will sie und kann sie, kein einziges dermatologisches Problem nimmt sie mit nach Hause. Am Abend will sie nur eines: tanzen, tanzen, tanzen. Das war vor zwei Jahren. Inzwischen ist Melissa da. Ein Wirbelwind mit dunklen Haaren und forschen Augen. Sie ruft und rennt, brüllt und lacht, beisst und küsst. Isabelle geht nur noch von halb neun bis drei in die Praxis. Und nach der Arbeit muss sie nun ebenfalls reden. Mit dem Wirbelwind. Und zwar Schwyzerdütsch. Es reicht, wenn der sizilianische Papi und die Tagesmutter Italienisch reden. Ute Ruf


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Januar 2019

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National agieren, wenn auf dem internationalen Parkett nichts passiert Der Deutsche UNO-Korrespondent Andreas Zumach referierte am 15. Januar in Obfelden Vor einem Jahr war Journalist und Publizist Andreas Zumach auf Einladung von «Knonaueramt solidarisch» in Hedingen zu Gast, um Zusammenhänge zwischen Ressourcen-Konflikten Kriegen und Fluchtbewegungen zu beleuchten. Vergangenen Dienstag standen nun mögliche Lösungsansätze im Vordergrund.

schenrechts- oder Sozialstandards kaum eine Rolle spielen», resümierte Andreas Zumach.

Verschärfte nationale Gesetze für Konzerne als eine mögliche Lösung

................................................... von livia häberling Anlässlich seines letztjährigen Referats in Hedingen hatte der deutsche UNO-Korrespondent Andreas Zumach folgende These ausgestellt: «Konflikte um Ressourcen waren in der Geschichte der wichtigste und oft ausschliessliche Auslöser für Gewaltkonflikte, Unterdrückung, Ausbeutung und Umweltzerstörung. Und damit in der Folge – neben Naturkatastrophen – auch Auslöser von Flucht und Migrationsbewegungen.» Dann hatte er das Publikum quer durch die Versorgungsgeschichte der letzten 60 Jahre mitgenommen. Er zeigte auf, wie westliche Staaten begannen, autokratische, diktatorische Regimes im Nahen und Mittleren Osten zu unterstützen, um möglichst preiswert an Öl oder Gas zu gelangen. Andreas Zumach sprach dabei nicht nur über fossile Energieressourcen: Er beleuchtete beispielsweise die schwelenden Konflikte, die sich China und Indien um das Wasser im Hima-

Über 100 Interessierte lauschten am Dienstag in Obfelden den Ausführungen des UNO-Korrespondenten Andreas Zumach. (Bild Livia Häberling) laya-Hochplateau liefern. «Wenn dieser Konflikt nicht deeskaliert wird, besteht die Gefahr, dass er militärisch eskaliert. Im schlimmsten Fall unter dem Einsatz von Massenvernichtungswaffen», so Zumach während seiner Repetition zum Einstieg. Auch das sogenannte Landrabbing (Landraub) war Thema, bei dem Regierungen und multinationale Konzerne insbesondere in Afrika riesige Ländereien für den Anbau von Nahrungsmitteln und Biokraftstoffen pachten, was oftmals auf Kosten der Nahrungsmittelversorgung der örtlichen Bevölkerung gehe.

Mehr normierte Menschenrechte, aber auch mehr Freihandel Andreas Zumach nahm sein Statement zur Konzernverantwortungsinitiative gleich vorweg. Er nannte die

Initiative «vorbildhaft» und bezeichnete sie als «eine der wichtigsten Abstimmungen der letzten Jahre». Doch: Wozu braucht es eine Initiative, die Konzerne u.a. in Menschenrechtsaspekten mehr in die Pflicht nimmt, wenn es seit 1948 eine Allgemeine Erklärung der Menschenrechte gibt? Die Krux sieht Andreas Zumach insbesondere in der ambivalenten Entwicklung der letzten 60 Jahre: Natürlich gebe es den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, natürlich gebe es Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, von Frauen, Kindern oder zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung. «Dieser deutlichen Normierung der Menschenrechte steht eben eine Freihandelspolitik gegenüber, bei der international vereinbarte Men-

Dass es der UNO bis heute nicht gelungen sei, verbindliche Menschenrechtsnormen für Wirtschaftsunternehmen auszuarbeiten, liege nicht zuletzt an der Lobby der grossen Industriekonzerne. Doch auch Staaten wie Deutschland oder die USA sabotierten die Verhandlungen seit Jahren mit Erfolg. Negativentwicklungen sind gemäss Andreas Zumach auch auf EU-Ebene festzustellen. Beispielsweise bei den Verhandlungen über neue europäische Partnerschaftsabkommen, «die mit Partnerschaft schon heute herzlich wenig zu tun haben», wie Zumach feststellt. Gerade umfassende Investitionsschutzbestimmungen würden es Unternehmen ermöglichen, das Gastland zu verklagen, falls dieses durch Gesetzesanpassungen – beispielsweise im Umwelt- oder Arbeitsschutzbereich – die Rendite der Unternehmen gefährde. Zu einem wichtigen Lösungsansatz zählt Andreas Zumach deshalb nationale Gesetzesanpassungen, die ansässige, nationale und internationale Konzerne enger an verbindliche Menschenrechts- und Umweltvorgaben binden.

Zurückhaltung und Boykott Als weiteren Lösungsansatz nannte Zumach die Unterstützung von

Aktivistinnen und Aktivisten vor Ort. Zudem appellierte er an die zurückhaltende Verwendung heikler Ressourcen. Gerade Mobiltelefone seien wegen der verwendeten Seltenen Erden nicht nur in der Produktion eine Belastung für Mensch und Umwelt, sondern auch in der Entsorgung auf Giftmülldeponien in China und Ghana. Und nicht zuletzt, erinnerte Andreas Zumach, stünde Konsumentinnen und Konsumenten bei Produkten im Endverbraucherbereich der Boykott einer Ware offen.

zur sache Die Konzernverantwortungsinitiative Am 10. Oktober 2016 ist die Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» («Konzernverantwortungsinitiative») eingereicht worden. Sie verlangt, dass Unternehmen mit Sitz, Hauptverwaltung oder Hauptniederlassung in der Schweiz die international anerkannten Menschenrechte und Umweltstandards sowohl im In- als auch im Ausland respektieren müssen. Mitte Juni hat der Nationalrat einen Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative beschlossen. Aktuell ist das Geschäft im Ständerat hängig.

forum

Gut besuchter Neujahrsanlass der FDP Bezirk Affoltern Am 11. Januar lud die FDP Bezirk Affoltern zum alljährlichen Neujahrsapéro ein. Zu Gast waren die Kantonsratskandidaten, die sich den Fragen des Moderators Andreas Moser und des Publikums stellten. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass die FDP über eine sehr qualifizierte Liste verfügt. Von Kantonsrat Olivier Hofmann erfuhren die 40 Anwesenden, dass er in seiner Freizeit gerne mit seiner Frau Wanderungen unternimmt. Zudem zeigte er auf, dass auch generelle Themen des Kantonsrates, wie das Gesetz über den Untergrund, das Wasser- und das Strassengesetz eine Bedeutung für das Säuliamt haben.

Arianne Moser erzählte von ihrer sportlichen Leidenschaft, dem Fechten. Als Unternehmerin und Mutter von drei erwachsenen Kindern war einerseits die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein Thema und auch wie wichtig es ihr ist, unterschiedliche Ansichten zu gemeinsamen, tragfähigen Lösungen zu bringen. Alain Schwald erzählte den Zuhörern von seinem Hobby, dem Streethockey. Der Sport stellt für ihn einen perfekten Ausgleich zur Politik und zum Studium dar. Als Bezirkspräsident der FDP gab sich Schwald zudem optimistisch bezüglich der anstehenden Kantonsratswahlen und strich

die Vielseitigkeit der Kandidaten heraus. Claudia Chinello war im vergangenen Jahr Präsidentin der Jungen Wirtschaftskammer Schweiz. In dieser Funktion war sie viel unterwegs und knüpfte Kontakte im In- und Ausland. Claudia möchte vermehrt Junge und Nicht-Wähler für die Politik begeistern und sie davon überzeugen, dass Politik spannender ist als ihr Ruf. Manuel Moser ist der Newcomer auf der FDP-Liste. Er trat erst vor einem Jahr in die Partei ein. Als bodenständiger Macher will der 43-Jährige jetzt die Erfolgsgeschichte des Knonauer Amts und der Schweiz

Von Links: Manuel Moser, Claudia Chinello, Alain Schwald, Arianne Moser und Olivier Hofmann. (Bild zvg.) weiterschreiben und aktiv mitgestalten. Er ist passionierter Läufer und mehrfacher Marathon-Finisher. Der sechste Kandidat auf der FDPListe, Florian Maier, weilt zurzeit im

Niger und ist mit dem Aufbau seines Start-ups beschäftigt. Die FDP Bezirk Affoltern wünscht den sechs Kandidaten einen spannenden und erfolgreichen Wahlkampf. FDP Bezirk Affoltern


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Freitag, 18. Januar 2019

Sichere Trinkwasserversorgung Kantonale Abstimmung vom 10. Februar. Im Juli 2018 hat der Kantonsrat das Wassergesetz verabschiedet. Dieses Gesetz muss nun vom Volk am 10. Februar 2019 vom Volk angenommen werden. Worum geht es? Das Wassergesetz ist heute in zwei Gesetzen geregelt, die beide noch aus dem letzten Jahrhundert stammen. Diese sind veraltet und genügen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Das neue Wassergesetz soll nun das breite Themengebiet «Wasser» in nur noch einem Regelwerk vereinen. Es geht um den Hochwasserschutz, die Nutzung von Seeufern, den Schutz von Flüssen und Bächen vor Verunreinigungen oder die Trinkwasserversorgung der Zürcher Bevölkerung. Besonders umstritten ist die Beteiligung von Privaten an der Trinkwasserversorgung. Mit dem neuen Gesetz

wird die Regelung der Wasserversorgung und insbesondere der Trinkwasserversorgung geklärt. Wie im heutigen Gesetz dürfen die Gemeinden Dritte an der Wasserversorgung beteiligen – nach der Zustimmung der kommunalen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger –, eine vollständige Privatisierung des Trinkwassers ist mit dem neuen Gesetz ausgeschlossen. Die Beteiligung von Dritten ist auf 49 % der Aktien und einen Drittel der Stimmanteile beschränkt. Aufgrund dessen ist das neue Wassergesetz, genau das Gegenteil einer Trinkwasserprivatisierung. Leider schüren die SP und die Grünen die Bevölkerung mit Unwahrheit der Trinkwasserprivatisierung. Was ändert sich mit dem neuen Wassergesetz? Das Wassergesetz soll sicherstellen, dass Zürich über genügen Trinkwasser verfügt. Zudem soll es den Schutz vor Hochwassern regeln und verhindern, dass Private über die

Wasserversorgung Gewinne abschöpfen können. Das neue Gesetz ist eine gesamthafte Lösung. Es stimmt die Bereiche Hochwasserschutz, Wasserbau, Gewässerschutz und Gewässernutzung aufeinander ab. Ausserdem soll das Wasser im Kanton nicht privatisiert werden, da Beteiligungen von Privatpersonen an der Wasserversorgung höchstens einen Drittel betragen dürfen. Weiter bringt das Gesetz auch ökologische Verbesserungen. Die Renaturierung von Gewässern soll umgesetzt werden und beim Hochwasserschutz muss der Gewässerschutz beachtet werden. Aufgrund der obigen Ausführungen werde ich am 10. Februar dem Wassergesetz zustimmen. Ich bitte Sie, ebenfalls ein Ja in die Urne zu werfen. Marc Bochsler, Wettswil, Kantonsratskandidat SVP

Den Worten auch Taten folgen lassen Lösungen statt Ideologien, Leserbrief vom 15. Januar. Da musste ich schmunzeln, als ich im Leserbrief von Alain Schwald las, dass er sich freut, dass ich als Grünliberaler Kantonsrat die Energiepolitik entdeckt habe. Dass die zukunftsgerichtete, enkeltaugliche und nachhaltige Energiepolitik eines der Kernthemen der GLP seit jeher ist, bezweifelt wohl niemand. Denn gerade hier lässt sich zeigen, dass Umweltschutz und Wirtschaftsinteressen Hand in Hand gehen können und dadurch Arbeitsplätze entstehen.

Es ist löblich, dass sich FDP-Politiker in der Vergangenheit für die erneuerbaren Energien in unserem Bezirk eingesetzt haben. Leider zeigt sich dieser Einsatz jedoch nicht auf kantonaler und nationaler Ebene. Der Ämtler FDP-Kantonsrat hat gegen die Vorlagen zur Nutzung von Sonnenenergie auf dem Dach des Staatsarchivs und des OpernhausLagers gestimmt. Am 22. Oktober 2018 ging es im Kantonsrat um die Förderung der Gebäudesanierungen und der erneuerbaren Energien. Dort wurde die Erhöhung des Rahmenkredites abgelehnt, ebenfalls wegen der

Ablehnung durch die geschlossene FDP-Fraktion. Auch auf nationaler Ebene bewies sich ein weiteres Mal im Dezember, dass die FDP gerne von Umweltschutz spricht, aber dann konkret nicht handelt. Im Falle der CO2-Gesetzdebatte sogar wirtschaftsfeindlich, denn die Förderung der erneuerbaren Energien würde die Wertschöpfung in der Schweiz erzielen und damit das lokale Gewerbe unterstützen. Nur die Grünliberalen stehen ein für eine glaubwürdige nachhaltige Energiepolitik, bei der den Worten auch Taten folgen. Ronald Alder, Kantonsrat Grünliberale, Ottenbach

Wer etwas will, der muss auch geben Registrierte Sportgeräte, Leserbriefe vom 15. Januar. Ich denke, die beiden Sportschützen haben recht mit ihren Leserbriefen, dass die Verschärfung des Schengener Waffenrechtes kaum zu einer Reduktion der Tötungsdelikte durch Schusswaffen führen wird und etwas Bürokratisches an sich hat. In der Schweiz sind die Schusswaffendelikte ja vor allem im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt von Relevanz. Denkbar ist, dass erweitere Selbstmorde in Familien etwas zurückgehen würden, wenn es weniger Schusswaffen in den Haushalten gäbe. Dazu müsste man aber das ganze Waffenerwerbssystem umkrempeln und Waffen, die bereits in den Haushalten liegen, einziehen (und dies auch bei unbescholtenen Bürgern), da die erweiterten Selbstmorde oft im Affekt von völlig unauffälligen Menschen (meist Männern)

begangen werden. Das ist politisch nicht machbar und wird auch vom neuen Schengener Recht nicht gefordert. Die Schlussfolgerung, dass man die Referendumsvorlage ablehnen solle, ist aber falsch. Wenn der Rest von Europa mit uns polizeilich nur zusammenarbeiten will, wenn wir unser Waffenrecht verschärfen, dann ist es wohl das kleinere Übel, ein paar administrative Hürden, die den Waffenbesitz und das Sportschiessen nicht verunmöglichen, in Kauf zu nehmen, als von Informationen z. B. über Terroristen und Diebesbanden abgeschnitten zu werden. Für die Polizei ist das Schengen-System nützlich und wichtig und dafür können die Sportschützen, denen ich ihr Hobby absolut gönne, durchaus eine leichte Erschwerung ihres Hobbys in Kauf nehmen. Dass der Bundesrat einfach – ohne Sanktionen zu gewärtigen – erklären könnte, unser Recht entspreche

Schengen, und alles gut wäre, ist eine gezielte und bewusste Fehlinformation der Schützenvereine. Solche Fehlinformationen werden vor Abschluss von Staatsverträgen immer wieder verbreitet, denken wir nur an den Flughafenvertrag mit Deutschland, wo das Parlament in seiner Verblendung behauptete, dessen Rückweisung würde der Schweiz nicht schaden, was zur Folge hatte, dass wir nun ganz merkwürdige Anflugrouten für Kloten haben und jede Änderung von der Gnade der Landräte in Waldshut, Singen und Konstanz abhängt. Wir müssen uns von der Idee lösen, dass man der EU einfach seinen Willen aufzwingen kann, wenn man nur genügend hart und unverfroren handelt. Wenn wir etwas von der EU wollen, müssen wir ihr auch etwas geben, so ist das Leben eben. Hans Hegetschweiler, Hedingen

Stimmberechtigte nicht hinters Licht führen! Zu den Spitalabstimmungen vom 19. Mai. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass die Gesundheitsversorgung in unserem Bezirk auch in Zukunft auf hohem Niveau sichergestellt ist, möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben und das Ganze bezahlbar bleibt. Es ist klar, dass mit unserem Spital viele Emotionen verbunden sind. Auch ich habe diese. Voraussichtlich am 19. Mai werden die Stimmberechtigten des Bezirks Affoltern über drei Vorlagen im Zusammenhang mit dem Spital Affoltern abstimmen. Viele Punkte sprechen für die drei Vorlagen, andere dagegen. Es stehen aber auch ungeklärte Fragen im Raum. Damit sich die Stimmberechtigten eine fundierte Meinung bilden und sich in Kenntnis aller Vor- und Nachteile entscheiden können, erachte ich es als notwendig, dass möglichst viele Fakten auf den Tisch kommen. Aus diesem Grund habe ich diese Woche im Kantonsrat eine Anfrage zum Thema «Ambulante und stationäre medizinische Versorgung im Knonauer Amt» eingereicht. Es geht um Fragen wie: Was versteht der Regierungsrat

Der Ottenbacher GLP-Kantonsrat Ronald Alder sorgt sich um die Sicherheit seiner Mitmenschen. Das ist erfreulich, aber unnötig. In der Antwort des Regierungsrates auf seine Anfrage lesen wir, dass sich die Gewalttaten mit Schusswaffen in dem besagten Zeitraum mehr als halbiert haben – trotz Zunahme der Waffen im Volk! Schusswaffendelikte werden vor allem mit illegalen Waffen verübt und nur einwandfrei beleumundete Schweizer Bürgerinnen und Bürger sowie bestimmte ansässige Personen erhalten Waffenerwerbsscheine. Bei diesen Personen ist die Gefahr eines Waffenmissbrauchs darum sehr gering.

Zu den Spitalabstimmungen vom 19. Mai. Derzeit beraten die Gemeinderäte ihre Haltung und Empfehlung an die Stimmberechtigten bezüglich der Spitalabstimmungen vom 19. Mai. Mit ihren eigenen Aufgaben stehen die Gemeinden heute inhaltlich und finanziell vor grossen Herausforderungen: Förderung des betreuten Wohnens im Alter, damit ihre Einwohnerinnen und Einwohner möglichst lange in der angestammten Gemeinde bleiben können, Bezahlung der steigenden Pflegekosten, Sicherstellung der Spitexorganisation und -finanzierung etc. Dies fordert die Gemeindefinanzen sehr stark, weshalb die Gemeinden keine Belastungen mit Beteiligungen und Risiken übernehmen sollten für Aufgaben, die nicht mehr im Fokus der Gemeinden sind. Die Spitalgrundversorgung gehört seit 2012 nicht mehr zu den Gemeindeaufgaben, sondern ist kantonal sehr gut geregelt. Auch müssen die Gemeinden keine Pflegeheime betreiben, sondern nur Vereinbarungen mit solchen Institutionen abschliessen zur Sicherung von Pflegeplätzen für ihre Bewohner. Der von einigen Gemeindepolitikern

Olivier Hofmann, FDP-Kantonsrat, Hausen

vermutete Wunsch einzelner Bevölkerungsgruppen für ein eigenes Spital, sollte die Behörden nicht dazu verleiten, vergangenheitsbezogene Prioritäten zu setzen, sondern sie sollten der Bevölkerung den Wandel erklären. Und dieser Wandel bedeutet die Bereitstellung von Mitteln für die Zukunft in der Gemeinde, insbesondere für Investitionen zugunsten von Projekten für altersgerechtes Wohnen in der Gemeinde. Durch Devestitionen von Spitalbeteiligungen können die erforderlichen Mittel für die Gemeinde gewonnen werden. So werden gebundene Mittel aus der Vergangenheit frei für künftigen Handlungsspielraum und für die Bewältigung des Wandels in der Gesundheitsversorgung. Die Beibehaltung des Spitalzweckverbandes würde noch tiefer in die Sackgasse führen und dieser ist deshalb aufzulösen. Die Weiterführung der heutigen Spitalinstitutionen in einer anlässlich der Spitalliste 2022 realistischen Form ist professionellen Drittinvestoren zu überlassen. Dadurch erhalten die Gemeinden die Mittel, die sie zur Erfüllung ihrer Gemeindeaufgaben brauchen. Deshalb am 19. Mai: Ja und zweimal Nein! Dr. Bertram Thurnherr, Hedingen

Ein eigener Platz zum 95.

Auch jedes verkaufte Küchenmesser birgt ein Gefahrenpotenzial, jedes Auto kann als Waffe verwendet werden, siehe Terrorattentate. Im Strassenverkehr sterben in der Schweiz ungleich viel mehr Menschen als durch Schusswaffen. Auch unsorgfältiger Umgang mit Chemikalien kann Mensch und Tier gefährden. Die drohende Waffenrechtsverschärfung, ein erneuter Kniefall vor der EU, wirkt sich direkt auf die Waffenkäufe aus. Also liebe Sicherheitspolitiker: Bitte keine Probleme suchen, wo keine sind, auch nicht als Wahlkampfthema. Mündige Bürgerinnen und Bürger sind Ihr Gegenüber, nicht Kleinkinder, die man vor allen Gefahren schützen muss. Walter Häusermann, Ottenbach

unter dem Begriff «medizinische Grundversorgung»? Wie beurteilt der Regierungsrat die aktuelle ambulante und stationäre medizinische Grundversorgung des Bezirks Affoltern? Und: Wann ist ein Spital versorgungsrelevant? Wie es Usanz ist, habe ich alle Kantonsräte unseres Bezirks angefragt, ob sie Interesse hätten, die Anfrage mitzuunterzeichnen und ob sie allenfalls weitere Fragen ergänzen möchten. Beides war nicht der Fall. Einer meiner Kollegen bat mich gar, ich solle darauf verzichten, die Fragen zu stellen. Dieser Aufforderung kann ich nicht folgen, denn ich möchte in Kenntnis der Antworten auf diese zentralen Fragen meine Meinung bilden. Genauso hat die Bevölkerung ein Anrecht auf alle Informationen, die sie für die anstehenden Entscheidungen braucht. Es geht um wichtige Vorlagen und im Lichte der aktuellen Diskussionen im Gesundheitswesen muss man sich gut überlegen, was man in Zukunft tun will und was man besser bleiben lässt.

Fokus der Gemeinden auf Gemeindeaufgaben

Kniefall vor der EU Mehr Waffen in Privatbesitz, «Anzeiger» vom 4. Januar.

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Mit einem Monat Verspätung wurde in Affoltern am Albis am Dienstag der «Th. Frei-Zanetti-Platz» inoffiziell eingeweiht. Das in dezentem verkehrsblau gehaltene Schild – ein Geschenk von Thedys Stammtischkollegen zu seinem 95. Geburtstag – wurde am Morgen von Gustav Baur, Dölf Lang und Kurt Marending fachmännisch montiert. Armin Wolf, Affoltern a. A.

Von links: Dölf Lang, Günter Baur, Thedy Frei, Kurt Marending. (Bild zvg.)

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, greift in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region auf und enthält keine persönlichen Angriffe. (Red.)


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Gewerbe/Dienstleistungen

ratgeber

Lieder und Anekdoten

Kaum behandelbar

Schauspieler Jaap Achterberg singt in Affoltern Chansons von Jacques Brel. > Seite 15

Dr. Dagmar Heim referiert an der Ämtler Volkshochschule über Antibiotikaresistenzen. > Seite 17

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Leben neu aufgestellt Pamela Koller hat den Job bei der Bank aufgegeben und arbeitet im Haus zum Seewadel. > Seite 23

Es begann mit raumfüllenden Computern Software von W&W aus Affoltern für die Schweizer Immobilienbranche Zahnarzt Milan Herzog www.praxisherzog.ch.

Eine Zahnkrone ist nicht für die Ewigkeit In der alltäglichen Praxis wird man nicht selten mit der Problematik konfrontiert, dem Patienten erklären zu müssen, dass seine 15-jährige Metallkeramikkrone nicht mehr gut ist. Eine häufige Antwort: «Die sieht doch noch gut aus, ich habe keine Probleme mit dem Zahn, seitdem ich die Krone habe.» Dabei stellt bei einer Versorgung, die älter als zehn Jahre ist, nicht die Optik das Hauptproblem dar, sondern die Dichtigkeit der Fuge. Die meisten Kronen werden auch heute noch mit einem Zement befestigt. Dieser ist aber in der Praxis nach Jahren im Spaltbereich zwischen Krone und Zahn ausgewaschen. Dadurch kommt es zu einem weiteren Problem, so entsteht ein Schlupfwinkel (Locus minoris resistentiae) für Zahnbelag und damit Bakterien, die eine Kronenrandkaries verursachen oder häufiger eine Gingivitis und ein sich darauf aufbauendes parodontales Problem. So sind Zahnfleischerkrankungen im Bereich alter Kronen keine Seltenheit. Weiter können die unedlen Bestandteile der Metalllegierung eine Reizung des parodontalen Gewebes auslösen. Da ein Problem für den Patienten meist erst mit dem Verlust der Zahnkrone existent wird, ist der klinische Befund dann meist eine ungünstige Ausgangslage, welche dann auch zu einem Zahnverlust führen kann. Ein weiteres Problem ist die durch die Undichtigkeit der Krone hervorgerufene Dauerreizung des Zahnnervs, die durch die Penetration der bakteriellen Bestandteile hervorgerufen wird. Nicht selten führt dies zum Zahnnervtod, der zu einer Knocheninfektion bis hin zu einer Zyste führen kann. Diese bleiben zu 80 % unbemerkt und werden meistens erst als Zufallsbefunde auf in den routinemässigen Prophylaxesitzungen angefertigten Röntgenbildern diagnostiziert. Aus diesem Grunde ist die Anfertigung eines Röntgenbilds für einen ordnungsgemässen zahnärztlichen Befund verpflichtend. Zurück zur Krone: Mittels einer Neuanfertigung wird der beschriebenen Problematik vollständig begegnet. Was bleibt, ist die Zahnnerv-Problematik, denn eine Zahnnervreizung kann immer zu einem neuerlichen Problem führen. Die routinemässige Wurzelbehandlung vor einer Kronenversorgung ist mit heutigem Stand der Zahnmedizin abzulehnen (obsolet), da durch den Verlust des Zahnnervs eine wichtige sensorische Funktion verloren geht. Zudem werden Umbauvorgänge, die das Dentin der Zahnhartsubstanz betreffen, ausgeschaltet. Abschliessend lässt sich sagen, dass eine Therapie niemals als für die Ewigkeit zu beschreiben ist, da der Patient immer individuell zu betrachten und zu behandeln ist.

Als Lorenz Wolfensberger an der Universität Zürich studierte, füllten die ersten Computer noch ganze Räume. In den 80erJahren gründete er die W&W Informatik AG. Heute führen sein älterer Sohn David Wolfensberger und Luciano D’Agostini das innovative Unternehmen, das über 70 Mitarbeitende beschäftigt.

Respekt, wie er als Junge die Berufstätigkeit seiner Eltern erlebt hat. Die Digitalisierung verändert auch das Arbeiten im Immobilienbereich radikal. Wer überleben will, muss auf den Wellen reiten, vorausdenken, in Forschung und Entwicklung investieren und Risiken abwägen. «Wir sind permanent am Ausprobieren von neuen Technologien», erklärt David Wolfensberger. Dabei arbeiten sie auch mit Start-ups und Hochschulen zusammen. Heute werden rund 46 Prozent der Miet- und Stockwerkeigentumswohnungen in der Deutschschweiz mit Software der W&W bewirtschaftet. Über 3500 Immobilienfirmen, Wohnbaugenossenschaften und Stockwerkeigentümergemeinschaften vertrauen in ihrem Tagesgeschäft auf die Produkte und Dienstleistungen von W&W.

................................................... von regula zellweger David Wolfensberger und sein Bruder Simon sind typische Kinder einer Unternehmerfamilie. Sie sind in Bonstetten aufgewachsen und haben die Sonnen- und Schattenseiten des Aufbaus eines Unternehmens hautnah erlebt. Lorenz Wolfensberger, ein Vertreter der Unternehmer, die aus der 68er-Bewegung herausgewachsen sind, hat seine Werte seinen Söhnen vermittelt.

«Es begann mit …» In der Serie «Es begann mit …» werden in regelmässigen Abständen Unternehmen aus dem Knonauer Amt vorgestellt. Bisher erschienen: Sahli AG in Knonau («Anzeiger» vom 30. Januar), W. R. Bernhard AG in Wettswil (23. März), Kurt Wohndesign in Obfelden (13. April), Lido Galli in Mettmenstetten (23. Mai), Buchhandlung Scheidegger in Affoltern (26. Juni). Bill & Siegfried Getränke AG in Affoltern (10. August), Transalpes Bikes in Zwillikon (7. September) und Garage Marco Perin in Affoltern (23. Oktober 2018).

Effizienz und Automatisierung

David Wolfensberger führt das Unternehmen W&W in Affoltern, das Software für die Immobilienbranche produziert. (Bild Regula Zellweger) Lorenz Wolfensberger formulierte vor einigen Jahren: «Der wichtigste Faktor sind engagierte Mitarbeitende, die in ihrem Berufsalltag einen Sinn sehen, die durch Mitbestimmung die Entscheide mittragen und durch die Transparenz der Führung auch gegen innen und aussen kongruent auftreten.»

Komplexe Abläufe Die Bewirtschaftung von Immobilien umfasst eine Vielzahl von Aufgaben. Neben der kaufmännischen Verwaltung, zu der beispielsweise das Vertragswesen, die Liegenschaftsbuchhal-

tung mit der Heiz- und Nebenkostenabrechnung gehören, ist auch die technische Bewirtschaftung zu gewährleisten. Susanne und Lorenz Wolfensberger haben von ihren Söhnen nicht erwartet, dass sie in das Unternehmen eintreten. David wurde Architekt FH und absolvierte den Studiengang MSc Real Estate an der Universität Zürich, sein Bruder Simon studierte in Wädenswil Facility Management. David Wolfensberger ist seit 2010 operativ im Unternehmen tätig. Heute führt er das Unternehmen, das stetig wächst, im Sinne der Eigentümer weiter. Er erzählt voller Dankbarkeit und

Facettenreicher Jazz im «Hirschen»

Die «Royal Sonesta Jazzband» gastiert in Wettswil Am Samstag, 26. Januar, tritt die «Royal Sonesta Jazzband» um 19.30 Uhr im «Hirschen» in Wettswil auf. Mit im Gepäck: ein breites Repertoire aus alten New-Orleans-Melodien, Dixieland-Themen und Stücken der anfänglichen Swing-Zeit. «Royal Sonesta» ist der Name eines altehrwürdigen Hotels an der Bourbon Street in New Orleans. Die Jazzkonzerte mit den Stars des Oldtime Jazz waren berühmt. Deshalb wurde der Name «Royal Sonesta» von den Gründern der Band im Jahr 1993 zum Bandnamen gemacht. Die Musiker kommen vornehmlich aus dem Kanton Aargau. Trotz einiger Wechsel seit 1993 bis heute haben sie einen eigenen Sound entwickelt. Ihr Programm umfasst alte New-Orleans-Melodien, Dixieland-Themen und auch Stücke aus den Anfängen der Swing-Zeit. Auf drei CDs ist ihre Spielweise festgehalten worden. Viele Auftritte im In- und Ausland haben ein begeistertes Publikum hinterlassen. Die

Die «Royal Sonesta Jazzband» gastiert Ende Monat in Wettswil. (Bild zvg.) Besucherinnen und Besucher dieses Konzerts dürfen eine Band erwarten, die sich sehr gut präsentiert und musikalisch auf hohem Niveau spielt. Es lohnt sich, einen Platz im «Hirschen» zu reservieren und vor dem Konzert

aus Brigitte Gublers spezieller Speisekarte etwas zu bestellen. (pd.)

«Menschliche Interaktion lässt sich nicht ersetzen», erklärt David Wolfensberger auf die Frage, wie sich der zunehmende Einsatz von digitalen Lösungen auf die Beziehung zwischen Besitzern, Bewirtschaftern und Mietern auswirke. W&W-Produkte steigern die Effizienz und automatisieren redundante Aufgaben – so bleibt mehr Zeit, damit sich alle Beteiligten auf individuelle und persönliche Anliegen konzentrieren können. In die Zukunft schaut er voller Zuversicht. Auch wenn die Neubautätigkeit zurückgeht, Immobilienbewirtschaftung braucht es stetig. «Auch leerstehende Immobilien müssen bewirtschaftet werden, meint er mit grosser Gelassenheit. Er ist motiviert, das Vertrauen der Kunden auch in Zukunft mit innovativen Lösungen zu sichern.

Film ab für die ausserfamiliäre Hofübergabe Was erzählen Menschen, die eine ausserfamiliäre Hofübergabe wagten? Welche Herausforderungen hatten sie zu meistern? Mit welcher Motivation suchen heute junge Menschen einen eigenen Betrieb? Unter dem Motto «Mut zum Generationenwechsel in der Landwirtschaft» lanciert die Kleinbauern-Vereinigung eine fünfteilige Kurzfilmreihe zur ausserfamiliären Hofübergabe. Die Filme zeigen zwei erfolgreiche Generationenwechsel und portraitieren drei Hofsuchende. Die Kurzfilmreihe lädt ein, in die unterschiedlichen Geschichten einzutauchen und macht Mut zum Generationenwechsel in der Landwirtschaft. Die Filme der Filmemacherin Antonia Meile sind Italienisch und Französisch untertitelt und widerspiegeln neben der sprachlichen auch die geografische Vielfalt der Schweiz. Die Filme wurden in den Regionen Tessin, Zürcher Oberland, Entlebuch, Jura und Bern gedreht. (pd.)

«Royal Sonesta Jazzband» im «Hirschen» Wettswil, Samstag, 26. Januar, Konzertbeginn: 19.30 Uhr.

Die Kurzfilmserie online:

Reservierungen unter Telefon 044 700 01 28.

www.kleinbauern.ch/kurzfilme.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Freitag, 18. Januar 19.00 Filmabend in der Chilestube «Vaya con dios - Und führe uns in Versuchung» von Zoltan Spirandelli Sonntag, 20. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz

Samstag, 19. Januar 9.30 Chor-Projekt in der katholischen Kirche Hausen Sonntag, 20. Januar 11.00 Ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche Hausen mit Diakon Matthias Kühle und Pfr. Ch. Menzi und dem Projekt-Chor

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. Januar 10.00 Familienkonzert im Rahmen des Familienmorgens in der Kirche Anschliessend Familienkafi 14.00 Trauung von Roxanne Häfeli und Reto Stiz durch Pfrn. B. Bartels Sonntag, 20. Januar 10.00 Mitsing-Gottesdienst «Die beste aller möglichen Welten» (Hiob 38), Pfr. W. Schneebeli mit dem Gospelchor Affoltern und Ad Hoc-Chor geleitet von A. Bodenhöfer Freitag, 25. Januar 14.00 bis 16.00 Uhr Erzählcafé «Not macht erfinderisch» im reformierten Pfarrhauskeller in Mettmenstetten mit G. Bregenzer und U. Jarvis

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 18. Januar 20.00 Kino in der Kirche «Gott ist (nicht) tot» Wer hat recht? Freigegeben ab 12 Jahren, Eintritt frei Sonntag, 20. Januar 19.00 Konzert-Gottesdienst Wort: Pfrn. S. Sauder Musik: «Adiemus» von Karl Jenkins, gesungen vom Chor «Changing Times Women Ensemble» unter der Leitung von Casey Crosby, den wir offiziell als unseren Organisten begrüssen!

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 20. Januar 11.00 Ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche zur Gebetswoche für die Einheit der Christen. Mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski Pfarrer Christof Menzi und dem Kappeler Weihnachts-Projektchor Montag, 21. Januar 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 25. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Pfarramt: 044 764 02 15

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 20. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Mitsing-Gottesdienst mit Anette Bodenhöfer Pfarrer Werner Schneebeli. Fahrdienst auf Anfrage bei P. Ott (044 761 34 90)

Ref. Kirche Knonau Freitag, 18. Januar Konfirmandenunterricht Wir besuchen den Zwinglifilm im Kino Sins Sonntag, 20. Januar 10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit den Konfirmanden Pfrn. Mehl und Pfr. Maurer Abendmahl, Thema: Freiheit Fahrdienst durch Pfr. Maurer um 9.15 Uhr ab Pfarrhaus Donnerstag, 24. Januar 14.00 Seniorennachmittag in der Stampfi(!) Mit den Kindergärntern und Vikar Wildernauer: Referat zum Thema «Johanniterorden»

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 20. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. C. Mehl, Pfr. T. Maurer und den KonfirmandInnen, mit Abendmahl (Traubensaft) Musik: Veronica Hvalic

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 20. Januar 9.30 Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl in Rifferswil Pfarrer Andreas Fritz und Pfarrerin Yvonne Schönholzer Mitwirkung KonfirmandInnen aus Mättmi und Riffi (in Mettmenstetten kein Gottesdienst) Mittwoch, 23. Januar 9.30 Fiire mit de Chliine in der katholischen Kirche Mettmenstetten Freitag, 25. Januar 14.00 Erzählcafé im Pfarrhaus Thema: Not macht erfinderisch www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 19. Januar 9.00 3.-Klass-Unti Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 20. Januar 10.00 Gottesdienst Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) Anschliessend Chilekafi Montag, 21. Januar 15.45 Minichile, Gruppe Pax Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 22. Januar 17.45 Konf-Unterricht Ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 23. Januar 14.00 Seniorennachmittag Vortrag «Märchen als Wegbegleiter» Spannende Geschichten Brunnmatt Donnerstag, 24. Januar 12.00 Club 4, Gruppe Alpha Ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Kloster Kappel

Ref. Kirche Rifferswil

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Mittwoch, 23. Januar 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 24. Januar 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Susanne Wey

Sonntag, 20. Januar 9.30 Halbziit-Gottesdienscht mit Abendmahl «Gmeinsam uf de Suechi…» Pfrn. Yvonne Schönholzer Pfr. Andreas Fritz Konf-Klasse Mettmi-Riffi Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 20. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiweg Montag, 21. Januar 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler Samstag, 26. Januar 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren Pfarrerin Elisabeth Armingeon und das Fiire-Team Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus www.kircheottenbach.ch

Samstag, 19. Januar 18.00 Vorabendmesse 19.30 Santa Messa in lingua italiana Sonntag, 20. Januar 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 22. Januar 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 23. Januar 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 24. Januar 19.00 Rosenkranz

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 18. Januar 19.30 Kurs «Gewaltfreie Kommunikation» im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.30 Konzert in der Kirche Stallikon mit dem Vokalensemble Grossmünster Sonntag, 20. Januar 10.00 Kirche Wettswil Regionalgottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung bis 19. Jan. unter 044 777 99 72 11.15 Kirche Wettswil Jugendgottesdienst Dienstag, 22. Januar 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 24. Januar 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 25. Januar 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. Januar 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 20. Januar 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 23. Januar 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. Januar 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 20. Januar 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christen in unserer Kirche Montag, 21. Januar 19.00 Meditation Donnerstag, 24. Januar 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 19. Januar 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und B. Broch Speziell für die 3. Klasse A. Bozzola, Orgel Sonntag, 20. Januar 2. Sonntag im Jahreskreis 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti A. Bozzola, Orgel Dreissigster von Agnes Elisabeth Heyden-Hoffmann und Mary Kuryedam Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 20. Januar 10.30 Eucharistiefeier

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 20. Januar 9.45 Liturgischer Gottesdienst (Urs Baumann) mit Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 20. Januar 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Stellenanzeiger

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 18. Januar 19.00 Eheabend-Plus Samstag, 19. Januar 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 20. Januar 10.00 Gottesdienst «Ein neues Leben» David Ruprecht Kinderprogramm, Tweens basic 17.30 G2G – der andere Gottesdienst Montag, 21. Januar 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 23. Januar 14.15 Bibeltreff 20.00 Seminar Finanzen Donnerstag, 24. Januar 19.30 Gebets-Abend Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 18. Januar 19.00 Ehekurs Sonntag, 20. Januar 10.00 Gottesdienst mit Besuch der Kadetten aus dem Bildungszentrum Biel Hüeti und KingsKids Donnerstag, 24. Januar 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 20. Januar 10.30 Gottesdienst Thema: Die Prioritäten eines Teenagers, Lukas 2, 41–58 Die Jugendlichen der Untiklasse nehmen am Gottesdienst teil Kinderhort/Sonntagsschulen Donnerstag, 24. Januar 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 18. Januar 2019

Leichte Muse vor Gershwin und Chanson-Folk-Gypsy

Achterberg singt Jacques Brel

Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern

Am Samstag, 26. Januar, in Affoltern

Ach Luise! Schlagerrevue aus dem Berlin der 20er-Jahre

Jaap Achterberg ist in Affoltern wohlbekannt durch seine fantastischen Soloauftritte im Bücherlager der Buchhandlung Scheidegger und im LaMarotte. Am 26. Januar singt er in der Buchhandlung Scheidegger.

Samuel Zünd, der beliebte Bariton und begnadete Entertainer, lässt mit dem «Musenkuss-Kabinett» bekannte Schlager- und Operettenmelodien wieder aufleben. Er bricht die Herzen der stolzesten Frau’n mit seinem bestechenden Charme und dem verführerischen Schmelz seiner wohltemperierten Stimme. Begleitet wird er vom Pianisten Edward Rushton und der äusserst einfühlsamen Geigerin Nina Ulli. Heute Freitag, 18. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit Marco Santilli & «The Gershwins» George Gershwin war einer der schillerndsten und berühmtesten Komponisten des 20. Jahrhunderts, der sich auch als Pianist und Dirigent einen Namen machte. Er schrieb viele Songs für Broadway-Musicals und landete mit «Rhapsody in Blue» einen Welthit. Sein bekanntestes Werk ist «Porgy und Bess», eine Folk-Oper, die mit vielen afroamerikanischen Elementen ausgestattet ist. Nun hat der Tessiner Klarinettist Marco Santilli die Songs neu arrangiert. Gemeinsam mit seinen Bündner Mitmusikern, dem Gitarristen Andi Schnoz, dem Bassisten Rees Coray und dem Drummer Rolf Caflisch, lässt er die Musik des bedeutenden Komponisten wieder aufleben. Donnerstag, 24. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Nachtessen: 18 Franken.

Die «Zephyr Combo» mit den Multi-Instrumentalisten Esther Nydegger (von links), Geert Dedapper, Rolf Caflisch und Leon Schaetti. (Bild zvg.) Weltmusik mit der «Zephyr Combo» im Programm «Le Bal des vents» Aus allen Himmelsrichtungen treffen sich die Winde zu einem wirbelnden Tanz über Land und Meer. Geschichten und Klänge aus verschiedensten Ecken der Welt kreisen umeinander und vermischen sich, manchmal zu milder Sommerbrise, dann zu zügellosem Sturm. Mit zahlreichen Eigenkompositionen verspricht «Le Bal des vents» einen Chansonabend voller Energie, Poesie und Humor, untermalt mit virtuosen Folk-, Latinund Zigeunerklängen. Es wirken mit: Esther Nydegger (Geige, Gitarre, Quer-

flöte, Gesang), Geert Dedapper (Akkordeon, Gitarre und Drehleier), Leon Schaetti (Helicon, Gesang) und Rolf Caflisch (Schlagzeug). «Die Musik ist vielseitig und witzig arrangiert. Eine unscheinbar schöne Musik, bei der man sich sogleich wohlfühlt» so Fredi Hallauer, von «MusikCH». (pz)

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«Die Entdeckung der Currywurst», «Pferde stehlen», «Der alte König in seinem Exil» oder «Die Geschichte des Herrn Sommer» ... sind uns unvergesslich geblieben. Nun zeigt Jaap Achterberg sein Können, indem er nicht nur rezitiert, sondern auch singt! Nachdem der Schauspieler Jaap Achterberg mit der vierköpfigen Combo «Tom and the Waiters» mit dem Programm «All the world is green – Balladen von Tom Waits» in zahllosen Theatern gastierte, ist die Lust auf weitere musikalische Abenteuer geweckt. Der Klarinettist und Saxofonist Franco Mettler – bereits Initiant des Waits-Projektes – konnte Achterberg diesmal von Jacques Brel (1929–1978) überzeugen. Erneut ist

ein Programm entstanden, worin es – Gott bewahre! – nicht ums Kopieren geht. Zur Aufführung gelangen ausgewählte Chansons, umrahmt mit Anekdoten und Wissenswertem aus dem Leben des unnachahmbaren Künstlers Jacques Brel. Vertrautes wie «Ne me quitte pas» oder «Amsterdam» fehlt dabei nicht. Auch die von Brel in flämischer Sprache getexteten Lieder interessieren den Niederländer Achterberg; er wird einige davon in seiner Muttersprache, dem Niederländischen, zum Besten geben. Doch Achterberg huldigt keineswegs dem Populärnostalgischen. Er transponiert lebensklug, mit herbem Charme und der ihm eigenen BaritonMelancholie Essentielles aus Brels Lebens- und Überlebenstragödie ins Jetzt. Ein Programm fürs Gemüt, klug und bestechend! (KA) Samstag, 26. Januar, 20 Uhr, Buchhandlung Scheidegger. Am Ende der Vorstellung wird ein Apéro serviert. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon: 044 762 42 42. Reservierung: www.kulturaffoltern.ch. Weitere Infos auf www.achterberg.ch.

Freitag, 25. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Das Programm ab Februar bis Juni ist bereits im Internet aufgeschaltet. Platzreservierungen sind möglich und empfohlen über Telefon 044 760 52 62 oder über die Website www.lamarotte.ch.

Von links: Daniel Sailer (Kontrabass), Marco Schädler (Klavier), Franco Mettler (Karinette und Saxofon) und Jaap Achterberg (Stimme). (Bild zvg.)

«Prosa und Klavier»

«Glücksmusik»

Am Sonntag, 20. Januar, lädt German Bosshard zum Konzert. Es beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei.

In den Januarkonzerten der Orchestergesellschaft Affoltern treffen Violinkonzerte von Vivaldi und Bach auf Werke der «Light Music»: Leichte, Musik aus dem 20. Jahrhundert, die ihren Ursprung in der Klassik hat.

In der Kirche Jesu Christi HLT in Bonstetten Konzerte der Orchestergesellschaft Affoltern

German Bosshard, Musikstudent und gleichzeitig Hauptorganist, Chordirigent und Kantor der römisch-katholischen Kirchgemeinde in Bonstetten, lädt unter dem Titel «Prosa und Klavier» zu einem Klavierkonzert ein am Sonntag, 20. Januar, um 17 Uhr. Aufführungsort ist die nahe gelegene Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, wo German Bosshard regelmässig übt. (pd.)

Für Schwung und Leichtigkeit auch bei den alten Meistern sorgen, zusammen mit dem Orchester, drei junge Solistinnen!

Roland Binge (1910–1979), Elizabethan Serenade

German Bosshard, «Prosa und Klavier», Sonntag, 20. Januar, 17 Uhr, Kirche Jesu Christi HLT, Heumattstrasse 2, Bonstetten. Eintritt frei.

German Bosshard. (Bild zvg.)

Flohmarkt im Familienzentrum Einmal mehr findet der beliebte Flohmarkt im Familienzentrum statt. Am Samstag, 19. Januar, von 10 bis 13.30 Uhr ist das Haus geöffnet und über mehrere Stockwerke mit Spielsachen gefüllt. Spielsachen, Kinderkleider, Schuhe, Gesellschaftsspiele, Puzzles sowie Bücher und vieles mehr wird von Privaten zum Verkauf angeboten. Es wird aber nicht nur Gebrauchtes, sondern auch Neues und Handgemachtes im Angebot sein. Das Kafi-Team freut sich, alle Besuchenden und alle Verkäuferinnen und Verkäufer mit frisch zubereiteten Snacks, Kaffee und verschiedenen Ge-

tränken sowie mit feinen Hot Dogs über die Mittagszeit zu verpflegen. (GS) Weitere Infos und komplettes Kursangebot unter

Der Komponist, Arrangeur und Instrumentalist Roland Binge begann als Kinopianist und Orchestermusiker in englischen Badeorten. Seinen grossen Erfolg verdankte er der Zusammenarbeit mit dem Orchester von Annunzio Mantovani. Die «Elizabethan Serenade» entstand 1951. Sie zählt zu seinen bekanntesten Stücken.

schrieb Orchestersuiten, Fantasien, Märsche, Walzer und Lieder. Die «Miniature Suite» entstand 1911.

Johann Sebastian Bach (1685–1750), Konzert für 3 Violinen, D-Dur Bach transkribierte mehrere Werke von Vivaldi. Auch eigene Werke schrieb er um. Das Konzert für 3 Violinen und Orchester in D-Dur ist eine nachträgliche Bearbeitung von Bachs Konzert für 3 Cembali. Dieses wiederum ist Bachs eigene Bearbeitung seines nicht mehr erhaltenen Konzertes für 3 Violinen, Cello und Continuum.

Leroy Anderson (1908–1975), Arietta – Summer Skies – Sleigh Ride Leroy Anderson, geboren in den USA, besuchte schon als Kind das Konservatorium. Er wurde bekannt für die kurzen, originellen Konzertstücke, die er

für das Boston Pop Orchestra komponierte. Seine Vertonung des Märchens «Goldilocks» lief als Musical in 161 Vorstellungen am Broadway Theatre.

Sunita Abplanalp, Anna Srodecka, Gioia Steiner Die drei jungen Violinistinnen aus Luzern, Warschau und Basel trafen sich zum ersten Mal bei Proben mit dem Aargauer Jugendsinfonieorchester. Aus der musikalischen Zusammenarbeit wurde eine Freundschaft, und daraus wiederum erwuchs die Idee eines Ensembles: Eines Gemeinschaftswerks, das von der Individualität und Eigensinnigkeit einer jeden lebt und sich dennoch zu einem grossen Ganzen zusammenfügt. (pd.) Freitag, 25. Januar, 20 Uhr, reformierte Kirche Affoltern und Sonntag, 27. Januar, 17 Uhr, katholische Kirche St. Mauritius in Bonstetten.

Antonio Vivaldi (1678 – 1741), Konzert für 3 Violinen, F–Dur

www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Antonio Vivaldi, Geigenvirtuose und Komponist, wurde in Venedig geboren. Er wurde musikalisch früh gefördert und auf das Priesteramt vorbereitet. Als junger Kaplan leitete er das Orchester eines Waisenhauses für Mädchen. Unter seiner Leitung wurde das Orchester berühmt; hier entstanden auch die meisten seiner 241 Violinkonzerte.

Kleider, Spielsachen und vieles mehr werden angeboten. (Bild zvg.)

Eric Coates studierte an der Royal Academy of Music in London. Er

Eric Coates (1886–1957), Miniature Suite Die drei jungen Violistinnen von links: Anna Srodecka, Gioia Steiner und Sunita Abplanalp. (Bild zvg.)


16 agenda

Freitag, 18. Januar Aeugstertal

20.30: «Hudaki» Transkarpatische Volksmusik. Potpourri aus Csardas, Klezmer und Polka in allen Gefühlslagen. Essen um 19 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch für Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.00: Chränzli des Jodlerklubs Affoltern mit Jodelgesang und Theaterkomödie «Alles nur Theater». Mit Festwirtschaft, Türöffnung jeweils 1½ Std. früher (Möglichkeit für Essen). Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: Leichte Muse «Ach Luise!» Liederrevue aus dem Berlin der 20er-Jahre – Hommage an Max Hansen (1897-1961). Bar/Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen: «The Wooden Tour - light» mit Jonas Gross, Panflöte, und Nino Lentini, Gitarre. Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Samstag, 19. Januar Affoltern am Albis

10.00: Familienkonzert:«Der verschwundene Zauberstab», Geschichte für Erzähler und Orgel mit Christian Hunziker und Antonia Nardone. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche. 20.00: Chränzli des Jodlerklubs Affoltern mit Jodelgesang und Theaterkomödie «Alles nur Theater». Mit Festwirtschaft, Türöffnung jeweils 1½ Std. früher (Möglichkeit für Essen). Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten

20.00: Jahreskonzert der Musikgesellschaft Stallikon. Festwirtschaft, Tombola, Bar, Türöffnung 18 Uhr, Eintritt frei. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Obfelden

20.00: «Füürball». Fasnachtsball mit Band «Alpenstarkstrom». Vollmasken Gratiseintritt. Zutritt ab 16 Jahren. Mehrzweckhalle Zendenfrei.

Rifferswil

13.30: Chränzli des Gesangsvereins Rifferswil, Motto «Von Stadt zu Stadt». Anschliessend «S Jubiläum», Lustspiel in drei Akten. Türöffnung 13 Uhr. Gesang, Tombola. Info unter www.gesangsverein-rifferswil.ch. Turn-/Mehrzweckhalle. 19.45: Chränzli des Gesangsvereins Rifferswil, Motto «Von Stadt zu Stadt». Anschliessend «S Jubiläum» Lustspiel in drei Akten. Türöffnung 18.45 Uhr. Gesang, Quiz, Bar ab 22.30 Uhr. Essen von 19 bis 19.45 Uhr. Reservieren für Abendvorstellungen: Fam. A. Heimann, 044 764 10 05,

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Veranstaltungen

Freitag, 18. Januar 2019

Eine wütende Virtuosin

Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

«Tuceks Töne»: ab 23. Januar im Familienzentrum Affoltern Sie hat den Scharfsinn, die Worte und ihr Akkordeon. Damit brilliert und irritiert Olga Tucek gleichermassen. Ab nächstem Mittwoch spinnt sie in Affoltern aus dem Wahnsinn der Welt einmal monatlich eine satirische Liederreihe. Wild. Spitzzüngig. Widerspenstig. So – und auch ganz anders – stehen Knuth und Tucek, seit 2004 zusammen auf den Bühnen der Schweizer Kleinkunstszene. Wobei – stehen … viel eher wüten sie darauf. Die «Rockstars unter den Satirikerinnen» nehmen mit Fingerspitzen die Sprache in Beschlag – und kennen bei ihren Themen keine Berührungsängste. Sie lassen Hexenbesen tanzen, patriotische Luftblasen zerplatzen, Wert- und Weltvorstellungen aufeinanderknal-

www.gesangsverein-rifferswil.ch. Turn-/Mehrzweckhalle.

Wettswil

14.00-16.00: Jassturnier für jede Frau und jeden Mann mit Jahresklassement. Infos bei Karin und Richi Nydegger: 079 221 22 71. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

Sonntag, 20. Januar Affoltern am Albis

13.30: Chränzli des Jodlerklubs Affoltern mit Jodelgesang und Theaterkomödie «Alles nur Theater». Mit Festwirtschaft, Türöffnung jeweils 1½ Std. früher (Möglichkeit für Essen). Kasinosaal. Marktplatz 1. 10.00: Lesung mit Angelika Overath «Ein Winter in Istanbul». Anschliessend Kaffee und Zopf. Ein Veranstaltung von Kultur Affoltern und der Regionalbibliothek. Reservieren unter www.kulturaffoltern.ch oder 044 761 44 09. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Montag, 21. Januar Ottenbach

20.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Soul, Funk and Groove. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Dienstag, 22. Januar Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00: «Starkes Immunsystem dank gesundem Darm». Vortrag von Drogistin und Naturheilpraktikerin Luzia Seeholzer. Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter 044 761 87 61. Apotheke und Drogerie Vitalis. Büelstrasse 15.

Ottenbach

14.00: ottenbach60plus: Seniorennachmittag mit alten Ottenbacher

Eine scharfsinnige Wortschmiedin: Olga Tucek. (Bild zvg.) len. Die Damen schiessen scharf, und: Sie sind treffsicher. Ihre Worte schürfen wie Klingen an der Politur der Welt, bis unter dem Glanz die wuchernden Wunden sichtbar werden. Jetzt wütet Olga Tucek, 45, Akkordeonvirtuosin, Scharfdenkerin, Wortschmiedin – Knonauerin – in Affoltern. Mit «Tuceks Töne» startet am 23. Januar ihre fünfteilige Solo-Lieder-

Geschichten, Fotos und Begeben heiten aus dem Archiv von Peter Eichhorn, Gratulationskarten zum Jubiläum von Fräulein Schönenberger (Lehrerin) und zu ZwingliNachfahren in Ottenbach, aus einer Arbeit von Paul Schneebeli. Chilehuus.

Stallikon

18.30-19.30: 10. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 23. Januar Affoltern am Albis

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 14.30-15.45: Seniorenbühne Luzern: «Bisch sicher?» von Rudolf Brunold und Peter Kaufmann. Kostenpflichtig, Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Ob. Seewadelstrasse 12. 18.00-19.30: Führung: SpitalDirektor Michael Buik führt durch Räumlichkeiten und das Spital, wie es heute aussieht und wie es morgen aussehen könnte. Teilnehmerzahl begrenzt. Anmelden unter 044 714 26 68. Spital Affoltern. Sonnenbergstrasse 27. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete

anzeige

reihe. Mit dabei hat sie: Kabarettistisches, Politisches, Gesellschaftliches, Poetisches. (Ver-)störendes? Versorgt – nein, getarnt – in Chansons, begleitet von den Tönen ihres «Atmosphärenzauberkastens». Ihre Rohwolle ist – gewohnt satirisch – der Wahnsinn der Welt. Mal tagesaktuell, mal zeitlos bedeutsam. Vorsicht!, daraus spinnt Olga Tucek auch lokalpolitische Fäden. Ein Song über das Säuliamt ist fix dabei: Hommage oder Persiflage? Die Gäste dieses experimentellen LaborkonzertProgramms werden es merken, wenn sie zu- und hinhören. Ohne wachen Geist wirds eng – wie gut, dass Olga Tucek ihr Publikum so zuverlässig und nachhaltig wachrüttelt. (lhä)

20.15: «BlacKkKlansman» Spielfilm von Spike Lee. USA 2018, 135 Min. E/d. Bar und Kasse geöffnet ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Bonstetten

07.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Murgenthal – Aarwangen – Roggwil - Wynau. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, 044 701 13 95. Treffpunkt Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

«Tuceks Töne», 23.01. / 13.02. / 12.03. / 17.04. und 15.05., jeweils um 20 Uhr im Familienzentrum Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Eintritt frei, Kollekte. Weitere Infos: www.olgatucek.ch.

Turnlektion mit einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.30-21.00: Volkshochschule Knonauer Amt «Strategie Antibiotikaresistenzen - das geht uns alle an». Vortrag von PD Dr. Dagmar Heim. Mehrzweckraum Spital, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-HirzelWeg 40.

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende 2019.

Mettmenstetten

14.00: Seniorennachmittag. Vortrag «Märchen als Wegbegleiter», Geschichten auf eine spannende, lustige und ernste Weise erfahren. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Pfarrhauskeller: «ArtGrid» Gruppenausstellung. Ein Gesamtkunstwerk, welches sich aus kleineren, einzelnen Bildern zusammensetzt. Die Grids können wunschgemäss ausgesucht, zusammengesetzt und mitgenommen werden. ArtGrid-Künstlerkollektiv: Delia Sulser, Katharina Forster, Flurin Forster, Luc Marrel, Matti Nissen. Besuch jederzeit auf Anfrage möglich. Bis Frühjahr 2019.

Stallikon

Stallikon

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden

15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen ein bis dreieinhalb Jahren. Bibliothek Schulhaus Loomatt.

Donnerstag, 24. Januar Affoltern am Albis

07.35: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Exkursion Solebad Rheinfelden. Leitung/Anmeldung erforderlich bis Dienstag vorher: Ursula Frutig, 044 761 80 66. Treffpunkt Bahnhof. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Marco Santilli & The Gershwins». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Metall - Stoff - Acryl - Mosaik» Werke von Nico Freitag, Reto Schwarz, Erica Waldmeier und Pascale Wenger, vom Atelier Brotchorb Hinterbuchenegg. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 20. Januar.

Wettswil

Reformierte Kirche: «Von innen nach aussen». Mandalas von Germaine Bühler-Rey in den kirchlichen Räumen zu Büroöffnungszeiten und nach den Gottesdiensten. Bis März.


Veranstaltungen

Freitag, 18. Januar 2019

Erste Geburtstagsparty in Hausen

Jahreskonzert zum 125-jährigen Bestehen der Harmonie Der Musikverein feiert 2019 sein 125-jähriges Bestehen. Die erste Geburtstagsparty erfolgt Ende Januar am Jahreskonzert unter dem Motto «Happy Birthday» – mit bekannten Stücken aus den letzten Jahren. Im Sommer folgt dann eine zweite Feier mit dem Musigfäscht in Hausen. Am Jahres- und Jubiläumskonzert hat der Musikverein ein sehr abwechslungsreiches Konzertprogramm zusammengestellt und präsentiert die besten Stücke von Klassik bis Filmmusik aus den letzten 15 Jahren. Die Gäste werden bestimmt das eine oder andere Stück in bester Erinnerung haben. Zudem erhält der Musikverein Unterstützung von den beiden Sängern Barbara Brawand und Timo Homberger, welche eine weitere Facette der modernen Blasmusik zeigen. An der Nachmittagsvorstellung führt der Verein für seine kleinen und grossen Gäste eine Tombola mit tollen Preisen durch. Zudem lädt ein grosses Kuchenbuffet zum gemütlichen Zusammensein ein. Ausserdem erwartet die Besucherinnen und Besucher an der Nachmittagsvorstellung ein weiterer Auftritt der «Beginners Band». An den beiden Abendvorstellungen besteht die Möglichkeit, sich bereits vor dem Konzert zu verpflegen. Ab 18.30 Uhr kann ein dem Motto entsprechendes Menü bestellt werden!

17

Wie ein Schwarzer zum Ku-Klux-Klan kam

Kinofoyer Lux zeigt «BlacKkKlansman» Am Donnerstag, 24. Januar, 20.15 Uhr in der Aula Ennetgraben.

«Kleine Menschen, grosse Show» mit den «Swiss Ragtimers» und ihrer LiveVertonung eines Charlie-Chaplin-Stummfilms am Jahreskonzert 2018. (Bild zvg.) Für alle «Ratefreudigen» bietet sich in der Pause die Gelegenheit, am Wettbewerb mitzumachen und mit einer guten Schätzung und ein bisschen Glück einen der grossartigen Preise zu gewinnen. Nach dem Konzert spielt das «Duo Galaxis» zum Tanz auf. Nach dem Tanz empfiehlt sich die «Höckler-Bar» für einen gemütlichen Drink und gute Gespräche. Diese ist an beiden Abendvorstellungen bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Damit die Gäste in einer gemütlichen Runde nicht auf ein gutes Glas Wein oder einen Drink an der Bar verzichten müssen, bietet der Musikverein einen Gratis-Heimfahrservice im Raum Säuliamt an.

Ebenfalls nicht verpassen sollten Musikfreunde dann den zweiten Festakt im Jubiläumsjahr des Musikvereins Harmonie Hausen am Musigfäscht vom 28. bis 30. Juni in Hausen. Alle Informationen zu diesem Anlass sind auf www.hausen2019.ch zu finden. (pd.) Jahreskonzert zum Jubiläum, Samstag, 26. Januar, 14 Uhr, Freitag, 1. Februar, und Samstag, 2. Februar, jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, der Musikverein freut sich jedoch über einen Beitrag in den Kollektentopf. Reservierung für die Abendvorstellungen online unter www.mvhausen.ch oder telefonisch unter 079 753 99 76 am Dienstag, 29. Januar, von 19 bis 21 Uhr.

Der junge, selbstbewusste Ron Stallworth bewirbt sich 1969 darum, der erste schwarze Polizist in Colorado Springs zu werden. Er wird eingestellt und arbeitet als «Bimbo» eines weissen Kollegen im Aktenarchiv. Als Schwarzer eignet er sich hervorragend für die Aufgabe, einen militanten Bürgerrechtler auszuspionieren. Kurz darauf stolpert Ron über eine Anzeige des Klu-Klux-Klans: «Komm und mach mit!» Aus Jux meldet er sich – und wird tatsächlich aufgenommen. Natürlich ist das Infiltrieren einer rassistischen Organisation unmöglich, wenn man Afroamerikaner ist. Also schickt Ron seinen Kollegen Flip zu den Versammlungen. Flip ist Jude – eine Gruppe, die der Klan ebenso sehr hasst wie Schwarze. Damit seine Tarnung nicht auffliegt, wird er zu seinem eigenen Entsetzen bald Dinge sagen wie: «Der Holocaust war eine wunderschöne Sache!» Ein Weisser erklärt Ron, wie rechtsradikale Ideologien jeder Amerikanerin und jedem Amerikaner untergejubelt werden können: unter dem Deckmantel der Themen Einwanderung und Kriminalität. Irgendwann werden die Amerikaner jemanden wie David Duke zum Präsidenten wählen, den Anführer des Ku-Klux-Klans. Ron

lacht, so etwas würden Amerikaner nie tun, sagt er. Der andere schüttelt den Kopf: «Warum wachst du nicht auf ?» Das Lachen im Film geht auf Kosten von dummen, rassistischen Hinterwäldlern. Aber das ist der Punkt: Narren können gefährlich sein. «Lach, so viel du willst», scheint Spike Lee zu sagen, «wir haben auch Donald Trump ausgelacht.» Das vorletzte Bild im Film ist ein Foto von Heather Heyer, jener 32-jährigen Frau, die vergangenen August in Charlottesville getötet wurde. Lee hat sich für das Bild einer weissen Frau entschieden. Rassismus trifft nie nur Schwarze. Rassismus trifft alle. (pk) Donnerstag, 24. Januar, 20.15 Uhr: «BlacKkKlansman», Spielfilm von Spike Lee, USA 2018, 135 Min., E/d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20 Jahren: 7 Franken). Infos auf www.kinolux.ch.

Ron und Flip fragen sich: «Wie kommen wir in den Ku-Klux-Klan?» (zvg.)

Roadmovie und Drama Strategie Antibiotikaresistenzen – aus Fernost das geht uns alle an Am 24. und 25. Januar werden im Kino Mansarde in Muri die beiden Filme «25 km/h» und «Shoplifters – Familienbande» gezeigt. Nach 30 Jahren treffen sich die beiden ungleichen Brüder Christian und Georg wieder auf der Beerdigung ihres Vaters. Die anfänglichen Unstimmigkeiten legen die beiden rasch beiseite, als sie beim Stöbern im Estrich auf Aufzeichnungen für eine Reise stossen, die sie als Teenager machen wollten: Mit den Mofas von ihrem beschaulichen Örtchen im Schwarzwald

bis zur Ostsee zu fahren und dort ins Meer zu pinkeln. Also fahren zwei erwachsene Männer mit zwei uralten Mofas quer durch Deutschland, müssen sich entlang der Strecke verschiedenen Herausforderungen stellen und finden nicht zuletzt dank dieser Hindernisse auch wieder zu sich selbst und zu einander.

«Shoplifters – Familienbande» Regisseur Hirokazu Kore-eda erzählt in seinem zahlreich prämierten Drama die Geschichte einer ungewöhnlichen Familie. Sie sind nicht blutsverwandt, dennoch ist der Umgang untereinander vertraut und liebevoll. Sie leben auf engstem Raum zusammen in Tokio und kämpfen am Rande der Gesellschaft nicht zuletzt mit Ladendiebstählen ums Überleben. Doch als sie ein Zwischenfall vor schwerwiegende Probleme stellt, kommen einige dunkle Geheimnisse zutage. (pd.) «25 km/h» (117 Min., D, ab 12 Jahren): Donnerstag, 24. Januar, 18 Uhr und Freitag, 25. Januar, 20.30 Uhr. «Shoplifters» (121 Min., Ov/d, ab 14 Jahren): Donnerstag, 24. Januar, 20.30 Uhr, und Freitag,

Überleben auf engstem Raum: die Familie in «Shoplifters». (Bild zvg.)

25. Januar, 18 Uhr. Reservierungen unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 664 21 21.

Biberspurensuche Wovon ernährt sich der Biber im Winter? Wo hält er sich auf ? Was ist eine Biberrutsche? Die öffentliche Exkursion begibt sich auf Spurensuche, bei der man viel Spannendes über das Leben und Wirken der Biber an der Reuss erfährt. Die Teilnahme kostet zehn Franken für Erwachsene, Kinder bis 16 Jahre sind gratis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (pd.) Samstag, 19. Januar, 14 bis 16 Uhr. Treffpunkt Parkplatz Reussbrücke Werd (ostseitig). Infos unter www.stiftung-reusstal.ch.

Der Biber hinterlässt seine Spuren im Reusstal. (Archivbild arr)

Referat von Dr. Dagmar Heim am 23. Januar in Affoltern

Antibiotikaresistente Bakterien nehmen weltweit zu und die Besorgnis über bakterielle Krankheiten, die kaum oder gar nicht mehr behandelt werden können, wächst. Dr. Dagmar Heim gibt einen Überblick über die Strategie des Bundes. In der Schweiz verabschiedete der Bundesrat im November 2015 die Strategie Antibiotikaresistenzen, StAR. Viele Bereiche sind davon betroffen, denn die Gesundheit von Mensch und Tier sowie die Umwelt sind eng miteinander verbunden; sie beeinflussen sich gegenseitig («One Health»). Übergeordnetes Ziel von StAR ist, die Wirksamkeit von Antibiotika zur Erhaltung der menschlichen und tierischen Gesundheit langfristig sicherzustellen. Die dazu umgesetzten und

Dr. Dagmar Heim, gebürtige Stuttgarterin, studierte Veterinärmedizin in Berlin und doktorierte und habilitierte an der Vetsuisse Universität Bern. Im Bundesamt für Veterinärwesen (heute Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) war sie projektleitende Expertin für BSE (Rinderwahnsinn) und später für die Rinderseuche BVD. Sie ist zuständig für die laufende Umsetzung der Strategie Antibiotikaresistenzen im Tierbereich. Ruedi Wegmann

Die Referentin PD Dr. Dagmar Heim. (Bild zvg.)

geplanten Massnahmen, die Hintergründe, Schwierigkeiten und Erfolge werden präsentiert.

Mittwoch, 23. Januar, 19.30 bis zirka 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken, übertragbares Abonnement für fünf Vortragsabende: 100 Franken. U30: 15 Franken. Mit KulturLegi: gratis. Abendkasse.

Landfrauen tagen in Bonstetten

Am Dienstag, 22. Januar, ab 13.30 Uhr im Gemeindesaal Alljährlich im ersten Monat des Jahres, diesmal am Dienstag, 22. Januar, tagen die Landfrauen des Bezirks Affoltern. Dieser traditionelle Anlass findet wieder im Gemeindesaal in Bonstetten statt. Um 13.30 Uhr beginnt die Tagung mit der Begrüssung der Präsidentin Daniela Stübi, dann folgen der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr sowie einige Informationen zum neuen Landfrauenjahr. Die Präsidentin freut sich, dass sie wieder einige Neumitglieder willkommen heissen kann. Die Landfrauenvereinigung ist ein Frauen-Netzwerk mit Zukunft. Sie

steht allen Frauen offen, die die Interessen der Landfrauen unterstützen und am vielseitigen Angebot von Anlässen teilnehmen wollen. Anschliessend wird Helen Hug aus Rossau einen Vortrag halten über Kinesiologie. Anwendung und Ziel der Kinesiologie, menschliche Veränderungen und Entfaltungen, sowie das Erkennen und Abbauen von Stress kommen zur Sprache. Ausserdem wird sie über ihren persönlichen Werdegang zur diplomierten Kinesiologin berichten und erzählt, wie sie begann, sich für Kinesiologie zu interessieren und deshalb eine Reise nach Bhutan unternahm. Schöne Bilder von diesem Königreich im Himalaya werden ihren Reisebericht untermalen. Auch der

beliebte «Päcklimärt» findet statt, dessen Erlös wieder der ländlichen Familienhilfe des Kantons Zürich übergeben wird. Die von den Landfrauen mitgebrachten, gespendeten Päckli werden am späteren Nachmittag an die anwesenden Frauen für 5 Franken verkauft. Mit feinen Torten und Getränken und in heiterer Stimmung geniesst man das Beisammensein im schön dekorierten Gemeindesaal Bonstetten. Auch junge Landfrauen können unbesorgt geniessen, ihre Kinder werden während der Tagung liebevoll betreut. Alle Mitglieder der Landfrauenvereinigung des Bezirks Affoltern sind herzlich eingeladen, diesen Nachmittag in guter Gesellschaft zu verbringen. (pd.)


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Sport

Freitag, 18. Januar 2019

Säuliämtler Sportler des Jahres: Jetzt wählen! Säuliämtler Sports Awards: Sonntag, 27. Januar, ab 15.30 Uhr im Kasinosaal in Affoltern Die Wahl für die Säuliämtler Sportlerinnen und Sportler kommt in die entscheidende Phase. Noch bis 25. Januar kann in den fünf Kategorien abgestimmt werden. ................................................... von hanspeter feller Die Ausgangslage ist spannend. In allen Kategorien sind ausgezeichnete Sportlerinnen und Sportler nominiert. Neben den Stimmen des Publikums gibt auch die Fachjury ihre Stimme ab. Ihr Stimmenanteil beträgt 30 %, derjenige der Bevölkerung wird mit 70 % gewichtet. Nachfolgend werden die nominierten Athletinnen, Athleten und Mannschaften nochmals kurz vorgestellt:

Kategorie Newcomer Frauen: Janine Hunsperger, Jacqueline Schneebeli, Lara Stehli Bogenschiessen, Mountainbike Cross Country und Rennradfahren sind die Sportarten der drei nominierten Newcomer Frauen. Die jungen Sportlerinnen haben sich mit ausgezeichneten Resultaten die Nomination verdient. Janine Hunsperger von den Bogenschützen Stallikon schoss im Bogenschiessen drei neue Schweizer Rekorde. An den Indoor World Championships in der Kategorie U21 belegte sie den 9. Rang. Ebenfalls starke Leistungen erzielte Jacqueline Schneebeli aus Hauptikon mit ihrem Schweizer Meistertitel im Cross Country und dem 7. Rang an den Weltmeisterschaften. Weiter brillierte sie an Strassenrennen. Die Knonauerin Lara Stehli machte mit ihren Leistungen an den Welt- und Europameisterschaften im Radrennen auf sich aufmerksam. Diese Leistungen bezeichnet sie als ihre grössten Erfolge des Jahres 2018.

Kategorie Newcomer Männer: Nino Leutert, Timo Müller, Noé Roth In dieser Kategorie kämpfen ein Ringer, ein Mountainbiker/Radquerfahrer und ein Freestyler um die begehrte Trophäe. Nino Leutert aus Ottenbach wurde Schweizer Meister bei den Junioren und bei den Aktiven im Freistilringen. Am internationalen Ringerturnier von Riga belegte er den 3. Platz. Am Mountainbikerennen von Villars sur Ollon belegte Timo Müller aus Mettmenstetten den 3. Platz. Ein

6. Platz an der Schweizer Mountainbike-Meisterschaft und der 4. Rang an der Schweizer Radquer-Meisterschaft runden seine guten Leistungen ab. Am Heimrennen, am Radquer von Mettmenstetten, gelang ihm der Sieg. Der Weltcupfahrer Noé Roth von Freestyle Company Jumpin wurde Juniorenweltmeister, und an den Olympischen Spielen belegte er den 16. Rang. Er wurde auch Schweizer Meister bei den Junioren in der Elitekategorie.

Kategorie Mannschaften: Sportschützen Affoltern, Tanzpaar Davide Corrodi/Maja Kucharczk, Pontonierfahrverein Ottenbach Bei den Mannschaften schafften es die Sportarten Schiessen, Tanzen und Bootsfährenbau in die Nomination. Die Sportschützen Affoltern konnten 2018 ihren Titel in der noch jungen Sportart Luftgewehr-Auflageschiessen erfolgreich verteidigen. Die Teammitglieder erzielten auch in den Einzelklassementen ausgezeichnete Resultate. Das Tanzpaar Davide Corrodi/Maja Kucharczk vom Tanzsportclub Zug war 2018 erfolgreich unterwegs. Im 10-Dance belegten sie den 11. Platz im Europacup der Elite, und an den 10Dance-Weltmeisterschaften erzielten sie Rang 17 bei den U21 und Rang 24 bei der Elite. Die Athleten des Pontonierfahrvereins Ottenbach brillierten im Bootsfährenbau. An dem nur alle paar Jahre im Rahmen des Eidgenössischen Pontonierwettfahrens ausgetragenen Wettkampf standen sie zuoberst auf dem Podest.

Kategorie Frauen: Alena Huber, Elin Ott, Susanne Rüegger

Wie bereits an den Säuliämtler Sports Awards 2018 gibt es auch dieses Jahr Spannendes über die Athletinnen und Athleten und ihre Sportarten zu erfahren. (Bild Vladek Zmur)

Hier treffen eine Skeletonfahrerin, eine Springreiterin und eine Marathonläuferin aufeinander. Die Skeletonfahrerin Alena Huber aus Hausen eroberte den Schweizer Meistertitel bei den Junioren, und bei den Aktiven wurde sie Vizemeisterin. Mit einem 12. Rang an den Juniorenweltmeisterschaften bestätigte sie ihr Können. Elin Ott, Springreiterin aus Obfelden, wurde Schweizer Meisterin bei den Young Riders und qualifizierte sich für die nationalen Meisterschaften Elite. Weiter glänzte sie mit tollen Leistungen an verschiedenen GrandPrix-Anlässen. Die Marathonläuferin Susanne Rüegger aus Mettmenstetten wurde Schweizer Meisterin im Halbmara-

thon. Sie qualifizierte sich für den Marathonlauf an den LeichtathletikEuropameisterschaften in Berlin, konnte aber wegen einer Verletzung nicht starten.

Kategorie Männer: Urs Huber, Philipp Koutny, Bela Takacs In dieser Kategorie kommen die Nominierten aus Ausdauersportarten. Der Amateur Takacs muss sich gegen die Profis Huber und Koutny behaupten. Der Mountainbike-Marathon-Fahrer Urs Huber aus Mettmenstetten wurde Schweizer Meister und gewann die Crocodile Trophy in Australien sowie die Etappenrennen King of Europe und swiss bike classic. Der Aeugster

Triathlet Philipp Koutny siegte am Ironman in Tallinn und belegte am Hawaii Ironman den hervorragenden 15. Platz. An der Ironman-EM gelang ihm ein 6. Rang. Ultracylist Bela Takacs aus Obfelden erzielte zahlreiche Bestzeiten an Langstreckenfahrten mit dem Rennrad. Das Brevet Audax Suisse über 1030 Kilometer und 8500 Höhenmeter ist nur ein Beispiel. Er bewältigte diese Ausdauerprüfung in 42 Stunden.

Spannende Unterhaltung mit Eventspeaker Philippe Bandi Die Sportlerehrungen finden am Sonntag, 27. Januar, im Kasinosaal Affoltern statt. Ab 15.30 Uhr wird den

Gästen ein Apéro serviert. Um 16.30 Uhr beginnen die Ehrungen. Durch den Anlass führt der Sportkommentator und Eventspeaker Philippe Bandi aus Ottenbach. Mit Bild- und Videopräsentationen werden tolle Bilder der Nominierten und der verschiedenen Sportarten gezeigt. Bevor die Kuverts geöffnet und die Sieger verkündet werden, wird der Moderator seinen Gesprächspartnern auf den Zahn fühlen und ihnen interessante Details zu ihren Sportarten entlocken. Ein Besuch lohnt sich.

Der Anlass ist öffentlich und kostenlos. Abgestimmt werden kann über die Homepage www.ssa-affoltern.ch.

Timo Müller: positive Saisonbilanz

Podestplätze und wertvolle Erfahrungen Der Mettmenstetter Timo Müller fuhr an der Schweizer RadquerMeisterschaft vom vergangenen Wochenende auf den 4. Rang.

Die Bedingungen an der Schweizer Radquer-Meisterschaft kamen Timo Müller entgegen. (Bild zvg.)

Draussen ist es kalt und der Schnee hat den Weg ins Unterland gefunden. Eigentlich genau das Wetter, welches ein Radquer-Rennen braucht. Auf der Strecke hat es Schnee, Dreck und technisch anspruchsvolle Passagen. Das liebt der Mettmenstetter Timo Müller für ein Rennen. Am letzten Wochenende fand in Sion VS die Schweizer RadquerMeisterschaft statt. Am Samstag bei schönstem Wetter beschnupperten die Fahrer die kurvenreiche Strecke. Eine schnelle und trockene Strecke. Es war Timo Müller klar, dass er am Sonntag,

bevor die ersten Rennen starten, sich die Strecke nochmals ganz genau anschauen und abfahren muss, denn es war Schneefall angesagt. Und so kam es dann auch. Am Morgen lagen zirka 10 Zentimeter Schnee in Sion und es kam noch besser: Es fing an zu regnen und es wurde sehr matschig. Das freute Timo Müller, denn genau das ist seine Stärke, wenn es rutschig und technisch wird zum Fahren. Gleich am Start setzten sich drei starke Fahrer ab. Timo Müller fuhr konstant an vierter Position und konnte diese gut halten und verteidigen. Mit diesem Resultat darf er sehr zufrieden sein. Die EKZ-Crosstour Gesamtwertung konnte Timo mit einem super dritten Rang abschliessen. Seine Saison war mit einigen Weltcup-Ren-

nen in Holland und Belgien intensiv. Die Renn-Luft im Ausland zu schnuppern war spannend und lehrreich. Immer das Ziel vor Augen; jedes Rennen fertig zu fahren – wenn möglich unter den ersten 30 Plätzen. Fertig fahren konnte Müller jedes Rennen. Da gehört auch etwas Glück mit dem Material dazu. Mit den gewünschten Resultaten war es etwas schwieriger. Die Schweizer Fahrer müssen oft hinten starten. Die Saison hier in der Schweiz ist abgeschlossen. Ende Januar wird Timo Müller ein Rennen in Holland und die Weltmeisterschaft in Dänemark bestreiten. Danach wird eine Pause eingelegt, bis dann Ende März die Bike-Saison startet. Dieser schaut Timo schon mit grosser Freude entgegen! (mett)


Sport

Dank Einsatz und Willen zum Sieg

Freitag, 18. Januar 2019

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Leader WB freut sich auf Rückrunde

FC Wettswil-Bonstetten hat das Training wieder aufgenommen

HSV Säuliamt – SG Stäfa Espoirs 26:24 (16:10) Das vergangene Jahr hat für die Herren des HSV Säuliamt nicht gut geendet. Nach einer Serie von Niederlagen wollte man nun mit einem positiven Ergebnis ins neue Jahr starten. Dass dies in Stäfa eine schwere Aufgabe werden würde, wussten alle. Pünktlich um 20.45 Uhr wurde das Spiel angepfiffen. Beide Mannschaften agierten zu Beginn vorsichtig. Die Verteidigung der HSVler stand stabil, im Angriff schloss man mit einigen Fehlschüssen ab. Doch das Glück schien nun auf der Seite der Säuliamtler zu sein: Immer wieder landete der Ball in den Händen der HSV-Spieler, die im Nachschuss reüssierten. Der Vorsprung konnte Tor um Tor ausgebaut werden und man ging mit 16:10 in die Pause. Die Führung, auch in dieser Höhe, war für den HSV Säuliamt verdient. Beide Teams kämpften beherzt, hart, aber jederzeit fair. Nach der Pause, wie so oft, stockte das Spiel der Säuliämtler und der Gegner verkürzte auf 16:12. Das Spiel wollte nicht mehr richtig Fahrt aufnehmen. In der 9. Minute kochten die Emotionen hoch nach einem unglücklichen Entscheid des Unparteiischen. Nach einem vierminütigen Unterbruch kassierte der HSV eine 2-Minuten-, sowie eine 2+2-Minuten-Strafe. Doppelte Unterzahl, beim Spielstand von 16:13. Der Gegner liess sich nicht zweimal bitten und setzte zur Aufholjagd an. Die HSVler kämpften geanzeige

schickt, überstanden die ersten zwei Minuten und lagen noch knapp in Führung: 16:15. Die Stäfner waren nun wach und sahen die Chance, das Spiel zu drehen. Sie erzielten den Ausgleich. Es waren nun noch 14 Minuten zu spielen. Der HSV Säuliamt stellte das Spiel nochmals etwas um, um dem Angriff aus dem Rückraum neue Impulse zu geben. Die HSVler konnten nun immer ein Tor vorlegen und der Gegner ausgleichen. Knapp zwei Minuten vor Spielende spielte man den Ball sicher durch die Reihen, suchte nicht den schnellen Abschluss. Durch einen geschickten Doppelpass kam nun der rechte Flügel frei zum Abschluss und verwandelte zum 26:24. Stäfa gelang es in den verbleibenden 45 Sekunden nicht mehr, das Resultat zu verkürzen und so gewann man das Spiel mit 26:24 Toren. Alles in allem war es ein hartes und umkämpftes Spiel, jedoch immer sportlich fair. Den Grundstein für den Sieg legten die HSVler in der ersten Halbzeit. Vieles wurde richtig gemacht und jeder hat sich für das Team eingesetzt. Aber es gibt auch viel, das noch verbessert werden muss. Wichtig waren die zwei Punkte für das Selbstvertrauen des Teams. Bereits am Samstag geht es weiter, um 16.30 Uhr spielen die Herren in Jona gegen den HC Rüti Rapperswil-Jona. In der Vorrunde konnte der HSV Säuliamt knapp gewinnen, will man auch am Samstag erfolgreich sein, braucht es denselben Einsatz und ein starkes Engagement wie am Dienstag. (BoT)

Der FCWB startet optimistisch in die Vorbereitung zur Rückrunde. (Bild Kaspar Köchli)

Der Ämtler Erstligist wird die Rückrunde Anfang März als Tabellenführer in Angriff nehmen. Meisterschaftsstart ist am 2. März, daheim gegen Winterthur U21. ................................................... von kaspar köchli Seit einer Woche steckt WB in der Vorbereitung zur zweiten Saisonhälfte – und dies völlig unbeschwert. Blick zurück: Vor Jahresfrist lag WettswilBonstetten an letzter Stelle, und vermochte sich nur knapp in der 1. Liga zu behaupten. Komfortabel sieht es heuer aus. Dank der herausragenden Vorrunden-Bilanz von neun Siegen und drei Unentschieden, bei zwei Niederlagen, grüssen die Ämtler vom Tabellenthron, einen Zähler vor Baden.

Team bleibt zusammen Neu kehrt Verteidiger Thalmann nach einem Halbsaison-Abstecher von YF Juventus zurück zu den Rotschwarzen. Entgegen früherer Jahre ist kein Abgang zu vermelden. Ebenfalls an Bord bleibt der stark umworbene Topskorer Lugo, welcher mit 14 Treffern mehr als die Hälfte aller WB-Tore (27) markierte. Das erste von zahlreichen Testspielen bestreiten die Ämtler am Samstag, 26. Januar, um 11 Uhr zuhause gegen Goldau (1. Liga). Mitte Februar reist WB ins einwöchige Trainingslager auf die Kanaren (Gran Canaria), ehe am 2. März daheim der Meisterschaftsstart gegen Winterthur U21 erfolgt. «Wir alle freuen uns auf die Rückrunde, wollen von Monat zu Monat schauen und wenn möglich im Mai dann von Spiel zu Spiel», erklärt Trai-

ner Oswald, der schon die erste Übungseinheit mit Feuer und Flamme leitet. Jedenfalls darf man sich auf eine spannende Spielzeit in dieser ausgeglichenen Gruppe freuen. Wie äusserte sich noch Lugo nach dem Erklimmen der Tabellenspitze Ende Oktober 2018: «Jetzt sind wir da oben, jetzt wollen wir da oben bleiben!» Es ist gut möglich, dass erst in der zweitletzten Runde (18. Mai, gegen Baden) die Weichen gestellt werden, welche beiden Teams Aufstiegsspiele bestreiten dürfen.

Auch WB II in den Startlöchern Ebenfalls freudig blickt die zweite Mannschaft der Rückrunde entgegen. Als Zweitliga-Aufsteigerin überwintert sie grandios an zweiter Stelle. Nächste Woche beginnt ihr Trainingsbetrieb, Meisterschaftsauftakt ist am 17. März.


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Extra

Freitag, 18. Januar 2019

«Etwas tun, bei dem der Mensch im Vordergrund steht» Menschen im Säuliamt: Pamela Koller wechselte von der Bank ins Haus zum Seewadel

gedankensprünge Treffer Den Hauptgewinn der Lotterie Hat ein Glückspilz so schnell ausgeben Jetzt ist er pleite wie noch nie Und führt deshalb ein Lotterleben Martin Gut

herkömmliches

Jakobstopf

Nach der Schule absolvierte Pamela Koller eine Banklehre und war viele Jahre im Bankenbusiness tätig. Heute arbeitet sie im Haus zum Seewadel in Affoltern und führt die Lohnbuchhaltung. Und wenn sie zu Hause in Muri ist, hat ihre kleine Tochter erste Priorität. ................................................... mit pamela koller sprach marianne voss Eine der schönsten Kindheitserinnerungen von Pamela Koller ist das Campieren. «Wir drei Kinder zelteten im Sommer oft im Garten von unserm Haus in Wohlen. Und die Ferien verbrachten wir meistens als Familie auf Campingplätzen.» Ihre Schulzeit habe sie auch in Wohlen im Aargau verbracht. Und danach wusste sie zuerst nicht, was sie werden möchte. «Ich dachte an Kindergärtnerin, doch meine Mutter meinte, da verdiene ich zu wenig.» Krankenschwester habe sie verworfen, weil sie Angst vor Spritzen habe. «Dann wies mich ein Bekannter darauf hin, dass eine Kaufmännische Lehre eine solide Grundausbildung sei. Das überzeugte mich.» Sie absolvierte ihre Lehre bei der Schweizerischen Volksbank und erlebte im zweiten Lehrjahr die Fusion der Grossbanken und den Wechsel zur Credit Suisse. «Das war sehr spannend, denn ich musste als Lernende den neuen Mitarbeitenden unser System beibringen.» Damals sei sie zum ersten Mal in Berührung mit Projektarbeit gekommen. Nach der Lehre machte sie eine Bank-Pause. «Durch die Fusion war mir der Betrieb zu gross geworden. Wir waren nicht mehr Generalisten, sondern nur noch Spezialisten.» Sie verdiente sich ihr Geld mit Jobs an einer Bar oder an Promotionsständen. Doch es fehlte ihr bald der geregelte Tagesablauf. Ein Inserat der Raiffeisenbank machte dem ein Ende. Es folgten einige Jahre bei dieser Bank in verschiedenen Geschäftsstellen und verschiedenen Positionen. Sie berichtet zum Beispiel von der Zeit, als sie in einer kleinen Geschäftsstelle die Leitung inne hatte, und ihre Mitarbeiterinnen im Alter ihrer Mutter waren.

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Pamela Koller im Haus zum Seewadel, wo sie das menschliche Klima sehr schätzt. (Bild Marianne Voss) «Ich sah in dieser Position den Geschäftsablauf von einer ganz anderen Seite. Das war spannend.»

Von der Bank ins Altersheim Im Jahr 2010 drängten sich für sie Veränderungen auf. «Einerseits merkte ich, dass ich mit dem dauernden Druck im Bankenbusiness nicht mehr umgehen kann, andererseits verstarb meine Mutter unerwartet.» Das alles sei für sie Anlass gewesen, ihr Leben neu aufzustellen. «Ich wollte nicht mehr in der Bank arbeiten. Ich wollte etwas tun, bei dem der Mensch im Vordergrund steht. Etwas, wo das Soziale vor dem Umsatz kommt.» Sie begann, sich umzuschauen und zu bewerben. Doch das sei gar nicht so einfach gewesen. «Da kam mir aber mein sturer Kopf zugute.» Sie lacht. «So nach dem Motto: Wenn ich etwas will, dann erreiche ich das auch.» Sie besuchte während dieser Zeit eine Weiterbildung zur Personalassistentin. Und das kam ihr zugute, als 2011 im Haus zum Seewadel eine befristete Stelle ausgeschrieben war.

Finanzprojekt umsetzen «Ich fühlte mich hier sofort sehr wohl», betont sie am Tisch im Café Seewadel. «Ich war motiviert und ging jeden Tag gerne arbeiten.» Am Anfang sei es ungewohnt gewesen. «Ich musste mich von der Bank her ziemlich umstellen, denn hier wird viel mehr zusammen besprochen.» Natürlich arbeite man auch leistungsorientiert, «aber auf eine menschliche Art.» 2015 erhielt sie eine Festanstellung und kehrte gewissermassen zurück zu den Zahlen. «Es ging darum, dass wir die Führung der Finanzen, die vorher bei der Gemeinde war, selber übernahmen.» Zusammen mit Rita Schmucki konnte sie dieses Projekt anpacken und umsetzen. «Das war herausfordernd und lehrreich. Wir haben das ganze Finanzierungssystem aufgebaut, eingeführt und auch die nötigen Handbücher erstellt.»

beiden haben in Muri ein Zuhause gefunden. «Und seit bald zwei Jahren bin ich Mutter einer kleinen Tochter.» Daher habe sie ihr Arbeitspensum nun auf 40 Prozent reduziert. «Ich arbeite jetzt in der Lohnbuchhaltung und als Assistentin des Kaders.» Beim Thema Freizeit oder Hobbys meint sie: «Im Moment ist meine Tochter gewissermassen mein grösstes Hobby.» Im Blick auf die Zukunft hoffe sie, dass ihre Tochter einmal eine mutige Frau werde. «Ich habe den Eindruck, dass es heute viele Menschen gibt, die nicht sich selber leben, sondern das, was die Gesellschaft oder das Umfeld von ihnen erwartet.» Und dadurch seien doch viele unzufrieden. «Daher ist es mir wichtig, dass meine Tochter sich dann einmal traut, hinzustehen und zu sich selber zu stehen.»

Der Jakobstopf ist besser bekannt unter dem Namen Jackpot, der amerikanischer Herkunft ist. Dabei handelt es sich bekanntlich um eine Art Sammelgefäss für Lotteriegewinne, an deren Höhe echte Spielernaturen weit eher interessiert sind als am etymologischen Knacken des Ausdrucks Jackpot. Wer es dennoch wissen möchte, erfährt, dass hinter einem Jackpot nicht Jakob, sondern ein anderer Bube steht. Nämlich der Bube aus dem Pokerspiel, bei dem der Geber die Karten an die einzelnen Spieler verteilt und anschliessend alle Beteiligten fragt, ob jemand mindestens zwei Buben (amerikanisch jacks) erhalten hat. Sollte niemand diese Bedingung erfüllen, wird erneut ausgeteilt. Und die getätigten Einsätze bleiben so lange im Sammeltopf in der Mitte des Tisches liegen, bis ein Spieler die Pokerrunde erfolgreich abschliesst und den angehäuften Betrag abräumen kann. In diesem Sinn und Geist hat man die wunderbare Geldvermehrung später auch auf andere Glücksspiele übertragen. (ubo)

Im Spital Affoltern geboren

Matt, 9. Januar. (Bild Irene Magnin)

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet

Sich trauen, zu sich zu stehen Während dieser Zeit hat Pamela Koller ihren Partner kennen gelernt, und die

Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk ihren Arbeitsplatz haben.

Ilias, 14. Januar.

wetter

Der Kiebitz ist Vogel des Jahres BirdLife Schweiz hat den Kiebitz zum Vogel des Jahres 2019 gewählt. Die bedrohte Art ist auf Unterstützung von Landwirten und Naturschützern angewiesen.

bauernregel «An Fabian und Sebastian fangen Baum und Tag zu wachsen an.»

Bereits im Februar treffen die ersten Kiebitze aus ihren Winterquartieren im Mittelmeerraum in der Schweiz ein. Ende März hört man die Balzrufe der Männchen. Der Name Kiebitz kommt von den Rufen: Kiwit it it kiwit. Kiebitze sind Koloniebrüter, das heisst mehrere Brutpaare brüten nahe beieinander. Damit können sie sich bei der Abwehr von Feinden gegenseitig unterstützen. Mit spektakulären Flügen versuchen die Männchen die Weibchen zu beeindrucken. Sie drehen bis zu neun Mulden am Boden, das Weibchen wählt dann die beste als Nistplatz aus. In das ausgepolsterte Nest legt das Weibchen drei bis vier Eier und bebrütet diese 26 bis 29 Tage. Die plüschigen Kiebitzjungen gehen vom ersten Tag an selbstständig auf

Nahrungssuche. Bei Gefahr ducken sie sich regungslos auf den Boden. Was sich bei natürlichen Feinden bewährt hatte, wird bei Landmaschinen zur tödlichen Gefahr. In mit Pestiziden behandelten Feldern fehlt ihnen das nötige Futter in Form von kleinen Insekten oder Regenwürmern. In trockenen Zeiten verhungern die Jungen, da sich ihre Futtertiere dann in den Boden zurückziehen.

Fast ausgestorben Kiebitze brüteten einst in Feuchtwiesen, welche aber fast alle bis um die Mitte des 20. Jahrhunderts drainiert wurden. Die rund 1000 Brutpaare, die man noch in den Siebzigerjahren zählte, wichen zum Brüten ins Ackerland aus. Weil mit der intensivierten Landbewirtschaftung immer mehr Pestizide gespritzt wurden, reduzierte sich der Bestand in der Schweiz bis 2005 auf 83 Brutpaare. Verschiedene Schutzprojekte mit Landwirten und

Der Kiebitz überlebt dank besserer Zusammenarbeit von Landwirten und Naturschützenden. (Bild Michael Gerber) Ehrenamtlichen haben nun die Wende gebracht: 2018 gab es in der Schweiz wieder 206 Brutpaare, doch ist der Bestand noch zu klein, als dass er sich ohne Massnahmen erhalten könnte. (pd.)


Veranstaltungen

Gesangsverein Rifferswil

Seniorennachmittag in Obfelden Die Kommission für Seniorennachmittage lädt alle Seniorinnen und Senioren ein

Mittwoch, 23. Januar 2019 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt

Vortrag «Märchen als Wegbegleiter»

Chränzli in Rifferswil

in der Turn-/Mehrzweckhalle

Samstag, 19. Januar 2019, 13.30 Uhr Samstag, 19. Januar 2019, 19.45 Uhr Samstag, 26. Januar 2019, 19.45 Uhr Gesang: Lustspiel in 3 Akten:

Von Stadt zu Stadt S Jubiläum

Spannendes Quiz am Abend, grosse Tombola am Nachmittag. Bar ab 22.30 Uhr geöffnet. Essen schon ab 19.00 bis 19.45 Uhr Platzreservierungen für die Abendvorstellungen: Von 19 bis 21 Uhr bei Fam. A. Heimann, 044 764 10 05 oder per Internet: www.gesangsverein-rifferswil.ch Kassaöffnung: 13.00 Uhr, resp. 18.45 Uhr Karten für reservierte Plätze bitte bis 19.35 Uhr abholen!

Geschichten – spannend, lustig und manchmal auch ernst

ZimmerpÔanzenwochen

Wir freuen uns, Sie zahlreich im Mehrzweckgebäude Brunnmatt begrüssen zu dürfen.

19. Januar bis 16. Februar

Vorankündigung

Sonntag, 20. Januar

grosser Innen-Flohmarkt in Uster/ZH, ab 9 Uhr im Stadthofsaal, Infos: Tel. 079 356 67 00, flohmi-uster@gmx.ch

Mittwoch, 27. Februar 2019 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt

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Infoabend

Mittwoch 23. Januar 2019 19.00 Uhr Montag 2. März 2019 19.00 Uhr Die Schule, die Chancen schafft. www.kollegium-stm.ch

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