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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 005 I 172. Jahrgang I Freitag, 19. Januar 2018

Zusätzliche Lektionen

Grosse Züglete

Die Primarschule Wettswil führt die Musikalische Grundausbildung weiter. > Seite 3

Die Spitex-Standorte Hausen und Mettmenstetten haben ein neues gemeinsames Zentrum. > Seite 7

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Musik-Genuss Die Musikgesellschaft Stallikon hat am vergangenen Sonntag zum Familienkonzert geladen. > Seite 9

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«Wiener Blut» Die Operettensaison 2018 im Theater Arth ist eröffnet. > Seite 11

Kampfwahl um die Nachfolge von Hanspeter Eichenberger Christoph Ehrsam und Katrin Röthlisberger wollen das Gemeindepräsidium in Wettswil Am 15. April stehen im ganzen Bezirk Erneuerungswahlen für die Gemeindebehörden an. Bei fünf Gemeinden ist die Frist für die ersten, noch provisorischen Wahlvorschläge verstrichen. Es laufen die Nachmelde-Fristen.

Erster Stadtrat von Affoltern: neun Wahlvorschläge für sieben Sitze

................................................... von thomas stöckli Mit einem Wahlvorschlag für fünf Gemeinderats-Sitze tanzt Bonstetten aus der Reihe (im «Anzeiger» vom 16. Januar). In den beiden anderen Unterämtler Gemeinden sieht die Situation beruhigender aus. Es zeichnen sich Kampfwahlen ab – in Stallikon um die Gemeinderatssitze, in Wettswil ums Präsidium. Fünf Kandidierende für fünf Gemeinderatsmandate – so weit so gut in Wettswil. Für den durch den Rücktritt von Hanspeter Eichenberger frei werdenden Sitz ist in Miriam Fischer Wolf eine Kandidierende gefunden. Spannend wird das Rennen ums Präsidium. Mit Hochbauvorständin Katrin Röthlisberger und Finanzvorstand Christoph Ehrsam stellen sich zwei langjährige Gemeinderäte zur Wahl. Keine Änderung zeichnet sich in der Rechnungsprüfungskommission und

Abwasser geht nach Cham Wegen der verschärften gewässerschutzrechtlichen Auflagen müssten die drei Trägergemeinden Kappel, Knonau und Mettmenstetten in ihre Kläranlage investieren. Als günstigere Variante drängt sich ein Anschluss an die ARA in Cham (ZG) auf. Inklusive ARA-Rückbau dürften dabei Kosten von rund 11,3 Millionen Franken anfallen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Plattform für das gemeinsame Erleben Gemeinsam Kultur und Begegnung schaffen. Das sind Werte, die in einer zunehmend schnelllebigen Welt immer wichtiger werden. Der Verein Kultur8907 will in Wettswil und Umgebung kulturelle Darbietungen fördern, insbesondere in den Bereichen Musik, Komik, Theater, Sprachkunst und visuelle Kunst. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Hier stossen Katrin Röthlisberger und Christoph Ehrsam auf «E guets Neus» (2017) an, im April hoffentlich auf einen fairen Wahlkampf 2018. (Archivbild mm) in der Bau- und Planungskommission ab: die Bisherigen kandidieren wieder, (noch) ohne Konkurrenz. Für die fünf Sitze in der Primarschulpflege sind sechs Kandidierende gemeldet. Im Gemeinderat Stallikon tritt Schulvorsteherin Iris Geissbühler nicht mehr an. Einem frei werdenden Sitz stehen vier neue Kandidierende

gegenüber. Fürs Präsidium ist bisher einzig der amtierende Werner Michel vorgeschlagen. Für die Bau- und Planungskommission treten die vier Bisherigen wieder an, in der RPK wäre nach aktuellem Stand noch ein Sitz vakant, während für die vier Primarschulpflege-Mandate fünf Wahlvorschläge eingegangen sind.

Der Gemeinderat von Affoltern wird mit der neuen Legislatur zum Stadtrat. Zudem geht mit der Einheitsgemeinde ein Mandat «verloren». Will heissen: Das Primarschulpräsidium nimmt anstelle eines Gemeinderats im Gremium Einsitz. Weil neben allen sieben Bisherigen und Primarschul-Präsidentin Claudia Spörri neu auch Eliane Studer Kilchenmann kandidiert, werden nach aktuellem Stand zwei Kandidierende überzählig sein. Für die Primarschulpflege wie für die gemeinsame Sekundarschulpflege von Affoltern und Aeugst entspricht die Anzahl der Kandidierenden jener der Mandate. Als Sek-Präsident stellt sich Urs Bregenzer zur Verfügung. Der Aeugster lässt sich als Schulleiter in Mettmenstetten frühzeitig pensionieren. In Maschwanden ist für Gemeindepräsident Andreas Binder sowie Sicherheits- und Liegenschaftenvorstand René Müller nach dieser Legislatur Schluss. Zwei Neue sind gefunden, als Präsident kandidiert Hochbauvorsteher Christian Gabathuler. Vakant sind in der RPK noch ein Mandat und das Präsidium, während für die fünf Sitze in der Primarschulpflege sechs Bewerber zur Verfügung stehen.

Einer der populärsten Kampfsportler Lateinamerikas Bis Ende März trainiert Judoka Emmanuel Lucenti unter der Ägide von Danico-Judo-AcademyLeiter Nico Oana in Hedingen. Der 5.-Dan-Träger Oana, der seine Judoschule mit Standorten in Hedingen und Brunnen führt, ist selber fünffacher Judo-Weltmeister und auch Schweizermeister und kämpft wie der Argentinier Lucenti in der Gewichtsklasse bis 81 Kilo. Oana hat den Auftrag, den 33-jährigen Lateinamerikaner auf die bevorstehende Saison vorzubereiten mit Fernziel Olympia 2020 in Tokyo. Für Lucenti, der schon mehrfach Silber- und Bronzemedaillen bei den panamerikanischen Meisterschaften und anderen internationalen Turnieren gewonnen hat, wären das dann bereits die vierten Weltspiele. Die ersten Tage in der Schweiz waren für ihn nicht nur wegen des Temperaturunterschieds von 30 Grad ungewohnt. Unerkannt von Fans konnte er sich frei in der Öffentlichkeit bewegen. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 25

Trainer Nico Oana (links) und sein Gast Emmanuel Lucenti beim Üben einer Judo-Technik. (Bild Martin Platter)

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SVP im Kasinosaal Die Delegiertenversammlung der kantonalen SVP gastiert in Affoltern. > Seite 13

Letzte Chance fürs Spital Affoltern Ein starkes Ambulatorium – mit diesem Vorteil will sich das Spital Affoltern dem Wettbewerb stellen. Erst braucht es ein Bekenntnis der Ämtler Bevölkerung. Dieses Jahr stehen fürs Spital Affoltern existenzielle Entscheidungen an. Im März stimmen Bonstetten und Hedingen über einen Ausstieg aus dem gemeinsamen Zweckverband ab, im Juni soll der Zweckverband dann aufgelöst werden. Jede einzelne Gemeinden hat dann die Wahl, ob sie sich weiterhin am Akutspital respektive an der Langzeitpflege beteiligen möchte – sofern das Interesse an einer Erhaltung ausreichend gross ist. Für die Langzeitpflege müssten mindestens 60 % des Kapitals bleiben, beim Akutspital liegt die Hürde mit 75 bis 90 % deutlich höher. «Ich vermute, die Bevölkerung steht hinter dem Spital», zeigt sich Clemens Grötsch, Präsident der Betriebskommission (BK), zuversichtlich. Als Chance sieht die BK den Fakt, dass sich die bereits gebauten Spitäler auf dem Markt auf stationäre Einrichtungen fokussiert haben. «Wir wollen mit einem stärkeren Ambulatorium arbeiten», verrät BK-Mitglied Stefan Gyseler. «Das verschafft uns einen riesigen Vorteil», sagt er, angesichts der Tendenz in der Gesundheitspolitik, Eingriffe vermehrt ambulant statt stationär durchzuführen. Ein gutes Ambulatorium könnte zudem das Problem der schwindenden Hausarztpraxen im Bezirk entschärfen. (tst.) ................................................... > Interview mit Clemens Grötsch und Stefan Gyseler auf Seite 5 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des 2. Nachtrages zum Kollokationsplan Im Konkurs über Reich Marcel, geb. 27.03.1963, von Uzwil SG, unbekannten Aufenthaltes, liegt der 2. Nachtrag zum Kollokationsplan ab Freitag, 19.01.2018, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Bemerkung: Inhaber der im Handelsregister eingetragenen Einzelfirma Reich Unternehmensberatung, Alte Hedingerstrasse 44b, 8910 Affoltern am Albis, UID: CHE-489.625.103. Bezüglich der Klagerechte wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 19.01.2018 verwiesen. Konkursamt Affoltern Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass von Hans-Peter Benz, geb. 04.12.1953, von Wallisellen, gest. 04.07.2017, wohnhaft gewesen Ligusterweg 1, 8906 Bonstetten, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Schlieren zur Einsicht auf. Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 19. Januar 2018 verwiesen. Schlieren, 19. Januar 2018 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Vertrag über die Nachführung der amtlichen Vermessung «Der Gemeinderat genehmigte mit Beschluss Nr. 8 vom 9. Januar 2018 den Vertrag über die Nachführung der Amtlichen Vermessung mit dem bisherigen Nachführungsgeometer Diego Willa und dem neu bestimmten Nachführungsgeometer Roman Wolf, beide patentierte Ingenieur-Geometer bei Wälter Willa, Ingenieure für Geomatik Planung Werke KIG (gpw), Affoltern am Albis. Der Nachführungsvertrag sowie der erwähnte Gemeinderatsbeschluss können nach erfolgter Publikation bei der Hochbauabteilung, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, während den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Gegen diesen Entscheid kann innert 10 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Militärstrasse 36, 8090 Zürich, Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Verwaltungsgerichts sind kostenpflichtig, die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Gemeinderat Affoltern am Albis

Gemeindeammannamt Affoltern am Albis

Gerichtliches Verbot Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 7. Dezember 2017, nach Einsicht in das Gesuch des Oskar Schneebeli, Im Wil 5, 8910 Affoltern am Albis, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkennt: Unberechtigten ist das Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf der Liegenschaft Im Wil 5 und Im Wil 5a, 8910 Affoltern am Albis, Grundregister Blatt 1373, Kataster Nr. 5208, untersagt. Als Berechtigte gelten ausschliesslich Besucher während der Dauer des Besuchs der Liegenschaft Im Wil 5 und Im Wil 5a, 8910 Affoltern am Albis, Grundregister Blatt 1373, Kataster Nr. 5208. Widerhandlungen werden mit einer Busse bis zu Fr. 200.00 bestraft. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Affoltern a.A., 19. Januar 2018 Gemeindeammannamt Affoltern a.A. R. Günthardt, Gemeindeammann

Verkehrsanordnung Hausen am Albis, Postplatz Auf Antrag des Gemeinderats Hausen am Albis hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: 1. Begegnungszone Im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Postplatzes wird dieser als Begegnungszone signalisiert. Die Höchstgeschwindigkeit für Motorfahrzeuge beträgt 20 km/h, die Fussgänger haben Vortritt und das Parkieren für Motorfahrzeuge ist nur auf den markierten Feldern erlaubt.

Gegen diese beiden Verfügungen können innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Rekurse gegen die unterstützenden, baulichen Massnahmen sind an das Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, zu richten. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen.

zu welchem die Immobilienabteilung Sie herzlich einlädt. Wann: Montag, 5. Februar 2018, von 19.00 bis 20.00 Uhr Wo: Galerie im Kasino, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis Sie erfahren, was uns das Jahr 2017 beschert hat und es erwartet Sie ein Ein- und Ausblick in die spannenden Projekte der Immobilienabteilung. Wir berichten Ihnen unter anderem über den Umbau Kindergarten Zwillikon, den Neubau des Alters- und Pflegeheims Seewadel, das beliebte Schwimmbad Stigeli und über neue Aufgaben der Immobilienabteilung, welche die Einheitsgemeinde mit sich bringen wird.

Die Gemeindeversammlung Hedingen hat am 15. Juni 2017 beschlossen: Dem Privaten Gestaltungsplan «Ernst Schweizer AG, Metallbau» wird zugestimmt. Die Baudirektion Kanton Zürich genehmigte den Gestaltungsplan mit Verfügung Nr. 1051/17 vom 9. Oktober 2017. Die Entscheide wurden am 27. Oktober 2017 im Amtsblatt und im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern öffentlich bekannt gemacht. Gemäss Rechtskraftbescheinigung des Baurekursgerichts Kanton Zürich vom 15. Dezember 2017 sind dagegen keine Rechtsmittel ergriffen worden. Der Gestaltungsplan tritt somit am Tag nach dieser Publikation in Kraft. Hedingen, 19. Januar 2018 Gemeinderatskanzlei Hedingen

Planauflage Radweg Sihltal, Sihltalstrasse Öffentliche Planauflage, Mitwirkung der Bevölkerung Die Baudirektion des Kantons Zürich, Tiefbauamt führt im Sinne des Mitwirkungsverfahrens gemäss § 13 StrG eine Planauflage des folgenden Projekts durch: Radweg Sihltal, Sihltalstrasse Die Pläne liegen vom 19. Januar 2018 bis 23. Februar 2018 auf und können wie folgt eingesehen werden: Gemeindeverwaltung Hausen am Albis, Bauamt, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis, Mo – Mi, 8.00 – 11.30 Uhr und 14.00 – 16.30 Uhr, Do, 8.00 – 11.30 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr, Fr, 7.00 – 14.00 Uhr. Einwendungen gegen das Projekt im Sinne der Mitwirkung der Bevölkerung können innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei folgender Stelle erhoben werden: Gemeindeverwaltung Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Obfelden, 19. Januar 2018 Gemeinderat Obfelden

Obfelden, 15. Januar 2018 Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach

Affoltern am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Privater Gestaltungsplan Areal Ernst Schweizer AG, Metallbau Inkraftsetzung

Gemeindeordnung, Inkraftsetzung Die Totalrevision der Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach, welche von den Stimmberechtigten an der Urne vom 24. September 2017 und vom Regierungsrat des Kantons Zürich mit Beschluss Nr. 1180 vom 13. Dezember 2017 genehmigt wurde, wurde auf den 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt.

Der von der Gemeindeversammlung am 5. Dezember 2017 genehmigte Erlass einer Kommunalen Gebührenverordnung wird gestützt auf Art. 49 der neuen Kommunalen Gebührenverordnung rückwirkend auf den 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt.

2. Einfahrt verboten (Lockerung) Die Einfahrt auf den Postplatz von der Rifferswilerstrasse her bleibt verboten. Neu ist die Ausfahrt vom Postplatz auf die Albisstrasse erlaubt.

Gemeinderat Hausen am Albis

Schon bald zur Tradition geworden ist unser Informationsanlass

Erlass Gebührenverordnung Inkraftsetzung

Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach

Aeugst am Albis Gesuchsteller: Peter Ryser, Hinterdorfstrasse 2, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Hans Schlegel, dipl. Arch. ETH/SIA, Forchliweg 2, 8914 Aeugst am Albis Bauprojekt: Steinkorb-Mauer als Sichtschutz und Absturzsicherung über Garageneinfahrt auf Kat.-Nr. 1289 bei Wohnhaus Vers.-Nr. 488, Hinterdorfstrasse 2, Aeugst am Albis (K2A)

Todesfälle Affoltern am Albis Am 10. Januar 2018 ist in Ehrendingen AG gestorben:

Rosa Gallner geb. Kläusler geboren am 22. November 1916, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Abdankung am Freitag, 26. Januar 2018, um 14.00 Uhr in der kath. Kirche Ehrendingen AG, anschliessend Beisetzung auf dem Friedhof Ehrendingen AG. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Am 12. Januar 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Nussbaumer geb. Firpo, Marcellina Maria geboren am 8. März 1927 von Oberägeri ZG, wohnhaft an der Oberdorfstrasse 4 in Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Bauherrschaft: Annemarie Billeter, Höhenweg 10, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Abbruch bestehende Sitzplatzüberdachung und Neubau 2-seitig geschlossene Sitzplatzüberdachung, Kat.-Nr. 5785, Höhenweg 10, Gestaltungsplan Wilgibel

Affoltern am Albis Bauherrschaft: John Ratcliff, Seidenparkweg 21, 8712 Stäfa Projektverfasser: Christoph Fürer, Dipl. Architekt ETH, Fabrikstrasse 23, 8005 Zürich Bauvorhaben: Innere Umbauten beim Wohnhaus Vers.-Nr. 2337 (kommunales Schutzobjekt) und Umbau Waschhaus Vers.-Nr. 2338 in Gästehaus, Kat.Nr. 6861, Alte Affolterstrasse 3, Gestaltungsplan Zwillikerweiher

Rifferswil Bauherrschaft: Emil Bär, Schonau 6, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Willy Walter, Bauund Planungsbüro, Müsli 7, 8824 Schönenberg Bauvorhaben: Neubau Remise auf dem Grundst. Kat.-Nr. 977 (Lwsz), Weiler Schonau, 8911 Rifferswil

Rifferswil Bauherrschaft: Felix Schneebeli, Ausserfeldstr. 6, 8911 Rifferswil Bauvorhaben: Erstellen eines Velounterstandes an das Geb. Vers.-Nr. 553 und Anpassung des Gartengeländes, Grundst. Kat.-Nr. 1884, (KZ), Ausserfeldstr. 6, 8911 Rifferswil.

Bonstetten Am 14. Januar 2018 verstarb in Affoltern am Albis

Beyeler-Berger Hans geboren am 4. Mai 1931 von Zürich und Schwarzenburg BE, wohnhaft Im Bruggen 8 in 8906 Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Wettswil Am 14. Januar 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Keller, Hans Ulrich geboren am 21. April 1931, Bürger von Pfungen ZH, Ehemann der Keller geb. Thompson, Miriam, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Im Muchried 20. Der Abdankungsgottesdienst findet am Dienstag, 23. Januar 2018, 14.30 Uhr, in der Ref. Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Anonyme «Künstler» «Die Graffiti werden zumeist unter Pseudonym und illegal gefertigt», heisst es zum Begriff bei Wikipedia. Illegal sind sie meist auch hierzulande und rufen die Polizei auf den Plan – in den vergangenen Tagen gleich drei Mal. Unbekannte haben in Bonstetten zwischen dem 12. und 15. Januar Haltestellentafeln und Robidog-Behälter mit Farbe überzogen. Der Schaden beläuft sich auf rund 400 Franken. Von 1500 Franken Sachschaden spricht die Kantonspolizei bei Graffiti in Hausen, wo zwischen dem 11. und 12. Januar Wände des Sekundarschulhauses «verziert» wurden. Auch im Industriegebiet wurde die Wand eines Betriebes mit Graffiti überzogen. Auch in diesem Fall beläuft sich der Schaden auf mehrere 100 Franken. In Obfelden rückten Kantons- und Kommunalpolizei zwei Mal wegen Lärmimmissionen aus. Am 13. Januar störten sich Anwohner nach 22 Uhr an Partylärm auf dem Schulareal Chilefeld. Der Aufforderung, die Musik einzudämmen, kamen die Veranstalter nach. Wegen lauter Musik und Fussballspiel auf dem Schulareal Schlossächer wurde am 14. Januar, nachmittags, einmal mehr die Polizei gerufen – mit Erfolg: Zumindest die Musik verstummte. (-ter.)

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Morgen Samstag, 20. Januar, feiert Bertha Brönnimann-Wiederkehr in Affoltern ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Fest und gute Gesundheit.

Zum 87. Geburtstag Heute Freitag wird Annegreth WünnSpinner in Aeugst 87 Jahre jung. Wir wünschen einen schönen Tag, Gesundheit und viel Glück im neuen Lebensjahr.

Zum 85. Geburtstag Am Montag, 22. Januar, feiert Margot Nägelin-Windler in Mettmenstetten ihren 85. Geburtstag. Zusammen mit der Familie gratulieren wir ganz herzlich.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Freitag, 19. Januar 2018

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ARA Knonau: Stilllegung geplant Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Der Gemeinderat hat gestützt auf die Erkenntnisse des Abwasserverbandes Knonau, Mettmenstetten, Kappel am Albis dem empfohlenen Vorgehen zur Zukunftsplanung der Abwasserreinigungsanlage ARA Knonau zugestimmt. Aufgrund von verschiedenen Studien ist belegt, dass die Weiterführung der in Knonau liegenden ARA wegen der nötigen Investitionen in Umsetzung der gewässerschutzrechtlichen Auflagen nicht sinnvoll ist. Stattdessen ist in Übereinstimmung mit der Haltung des Awel bzw. des beratenden Ingenieurbüros die kostengünstigere Variante mit Anschluss an den Gewässerschutzverband der Region ZugerseeKüssnachtersee-Ägerisee (Gvrz) an die in Cham ZG liegende ARA anzustreben. Der ARA Knonau sind die Gemeinden Knonau, Kappel sowie Mettmenstetten angeschlossen. Der Anschluss an die ARA Cham bedingt die Auflösung des jetzigen Abwasserverbandes und Realisierung der nötigen Infrastrukturanlagen. Inklusive ARARückbau wird das Investitionsvolumen auf 11,3 Millionen Franken geschätzt. Bis November 2018 soll ein Vorvertrag abgeschlossen und 2019 ein Projektierungskredit eingeholt werden. Die Abstimmung über die Auflösung des Verbandes/Stilllegung der ARA mit Anschluss an die ARA Cham erfolgt voraussichtlich 2020. Die Realisierung ist für den Zeitraum Mai 2021 bis Juli 2022 geplant – die Betriebsbewilligung der ARA Knonau endet per Ende Dezember 2022.

Gemeindeordnung Der Totalrevision der Gemeindeordnung (GO) der Gemeinde Mettmenstetten (unter anderem Bildung Einheitsgemeinde mit Primarschulgemeinde), ist mit grosser Zustimmung an der Urnenabstimmung vom 21. Mai 2017 angenommen und vom Regierungsrat des Kantons Zürich mit Beschluss Nr.

Eine Weiterführung ARA Knonau ist wegen der nötigen Investitionen in Umsetzung der gewässerschutzrechtlichen Auflagen nicht sinnvoll. (Bild zvg.) 868 vom 27. September 2017 ohne Vorbehalte genehmigt worden. In Absprache mit der Primarschulpflege hat der Gemeinderat entschieden, die Gemeindeordnung auf den 1. Juli 2018 (gleicher Zeitpunkt wie Behördeneinsetzung Amtsdauer 20182022) in Kraft zu setzen. Davon ausgenommen sind die Bestimmungen über die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden, welche am 15. April 2018 stattfinden.

Bau- und Zonenordnung Der Gemeinderat hat die Revision der Bau- und Zonenordnung zuhanden der vom 5. Januar bis 6. März 2018 dauernden Planauflage verabschiedet. Während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten liegen die Unterlagen zur Einsichtnahme auf. Wichtigster Bestandteil der Revisionsvorlage bildet die Bezeichnung «von wichtigen Bauten im Ortsbild» bzw. «wichtigen Aussenräumen im Ortsbild». Wichtige Bauten im Ortsbild sind alle Gebäude, welche in den kommunalen oder überkommunalen Inventaren der Schutzobjekte enthalten sind. Zusätzlich werden jene Bauten dieser Kategorie zugeteilt, welche zwar nicht oder nicht mehr als eigentliche Schutzobjekte eingestuft sind, deren Stellung, Volumen und

Erscheinung für den Charakter des Ortsbildes jedoch ebenfalls von Bedeutung sind. Weil nicht nur Gebäude, sondern auch deren Umgebung das Ortsbild massgeblich prägen, werden jene Aussenräume, welche für den Charakter der Ortsbilder von besonderer Bedeutung sind, in den Kernzonenplänen mit Zonen KA und KB speziell bezeichnet. Es handelt sich dabei primär um eine Gestaltungsvorschrift. Die bezeichneten Aussenräume bleiben Bauland und werden bei der Ermittlung der Ausnützungsziffer mitgerechnet, sind jedoch von Hauptbauten freizuhalten.

SBB-Tageskarten Seit 2010 kann die Mettmenstetter Einwohnerschaft von zwei SBB-Tageskarten profitieren. Damit ist die Benützung des öffentlichen Verkehrsnetzes mit wenigen Ausnahmen (Bergbahnen) zu einem attraktiven Preis während eines Tages möglich. Trotz recht guter Auslastung muss mit dem aktuellen Ansatz von 42 Franken pro Tageskarte ein Verlust in Kauf genommen werden. Daher hat sich der Gemeinderat für eine Preisanpassung auf 45 Franken ausgesprochen – ein Ansatz wie er bereits vielerorts erhoben wird.

Ferner hat der Gemeinderat ... • im Sinne der Bestimmungen des Arbeitsgesetzes nach Anhörung des örtlichen Gewerbes den 23. September, 18. November sowie 2. bzw. 23. Dezember 2018 (jeweils zwischen 10 und 17 Uhr) als bewilligungsfreie Sonntagsverkäufe bezeichnet. • in Anwendung des Gesetzes über die politischen Rechte dem Gesuch von Baukommissionsmitglied Konrad Leiser um Weiterführung seines Amtes infolge vorübergehenden Wohnsitzwechsels zugestimmt. • für die Anschaffung/Montage einer Audiovisions-Anlage im Sitzungszimmer des Gemeindehauses eine Ausgabe von 4600 Franken bewilligt. • für den Ersatz der im Waagstübli (Untergeschoss Gemeindehaus) angebrachten Deckenbeleuchtung mittels vier LED-Panels einen Kredit von 4500 Franken gutgeheissen. • die Erneuerung des Vertrages über die Laufende Nachführung der amtlichen Vermessung mit Wälter Willa, Ingenieure für Geomatik Planung Werke KIG, Affoltern, mit Wirkung per 1. Januar 2018 zugestimmt. • dem Antrag des Verwaltungsrates Sozialdienst Bezirk Affoltern um Erlass eines Entschädigungsregle-ments und Einsetzung der vorgeschlagenen Kontrollstelle entsprochen. (Ga.)

Die Musikalische Grundausbildung wird weitergeführt Aus den Verhandlungen der Primarschulpflege Wettswil Die Einführung des Lehrplans 21 im Schuljahr 2018/19 wird für die ersten Klassen der Primarschule Wettswil eine Änderung mit sich bringen: Neu werden die Erstklässler in zwei Lektionen pro Woche im Textilen und Technischen Gestalten unterrichtet. Diese beiden Lektionen fallen zusätzlich an. Es stellte sich daher für die Schule Wettswil die Frage, ob allenfalls die

freiwillig angebotenen zwei Lektionen Musikalische Grundausbildung gestrichen werden sollen. Der Wert der Musikalischen Grundausbildung ist bei den Lehrpersonen, der Schulleitung und der Schulpflege unbestritten. Durch Singen, Tanzen, Musizieren und Musikhören finden die Schülerinnen und Schüler den Zugang zur Musik. Sie lernen

Rhythmus, Klangfarbe und Ausdruck in der Musik kennen, ebenso wie verschiedene Instrumente, Notenschrift und die musikalische Begriffsbildung. Die musikalische Grundausbildung ist ein wichtiges Element im Unterrichtsgefüge, das nach Pestalozzi sowohl Kopf, Hand und Herz ansprechen soll. Die Weiterführung der Musikalischen Grundausbildung bewirkt, dass

Primarschul-Räume lassen sich mieten Das neue Schulhaus Ägerten in Wettswil wird nun bereits einige Monate genutzt. So fand auch die Gemeindeversammlung im Dezember im neuen Mehrzwecksaal statt. Neben der schulischen Nutzung soll insbesondere der Mehrzwecksaal der Förderung des Gemeindelebens dienen und steht daher den örtlichen Behörden, Vereinen, Organisationen und Privatpersonen als Begegnungsstätte zur Verfügung. Aber auch Interessierte ausserhalb Wettswils können den Mehrzwecksaal nutzen.

Ab 2018 ist es nun möglich, neben den Singsälen und Turnhallen der Schulhäuser Mettlen II und Wolfetsloh auch den Mehrzwecksaal zu mieten. Die Unterteilbarkeit des Mehrzwecksaals erlaubt es, auch nur die vorderen zwei Drittel mit Bühne beziehungsweise das hintere Drittel allein zu mieten. Die Gastroküche des Schulhauses Ägerten ist noch nicht in Betrieb und kann daher momentan nicht dazugemietet werden. Das wird voraussichtlich erst ab Sommer 2018 möglich sein, wenn die Mahlzeiten für

Hort und Mittagstisch in der neuen Küche zubereitet werden. Für die Miete der neuen, aber auch der bisherigen Räumlichkeiten wurde ein neues Benutzungsreglement erarbeitet. Dieses sowie ein Tarifblatt mit Abstufungen der Miettarife für verschiedene Nutzungskategorien sind auf der Homepage der Schule Wettswil, www.schulewettswil.ch, einsehbar. Ebenfalls finden sich dort detaillierte Beschreibungen der mietbaren Räumlichkeiten sowie deren Verfügbarkeiten.

die Erstklässler neu an drei statt zwei Nachmittagen unterrichtet werden. Dennoch unterstützen die Unterstufenlehrpersonen und die Schulleitung die Integration der Musikalischen Grundausbildung in die Stundentafel der ersten Klassen. Die Primarschulpflege Wettswil hat daher an ihrer letzten Sitzung beschlossen, die Musikalische Grundausbildung weiterzuführen und für deren Finanzierung aufzukommen. (bl) anzeige


Politische Gemeinde Affoltern am Albis

Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis

Erneuerungswahlen des Stadtrates, der Rechnungsprüfungskommission und der Primarschulpflege Affoltern am Albis sowie der Sekundarschulpflege a.A./Aeugst a.A. für die Amtsdauer 2018 – 2022 Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 28. November 2017 sind innert der festgesetzten Frist folgende Meldungen zur Aufführung auf dem Beiblatt eingereicht worden:

7 Mitglieder und das Präsidium des Stadtrates sowie das Präsidium der Primarschulpflege Name

Vorname

Geschlecht

Geburtsjahr

Heimatort

Beruf

Adresse

bisher/neu

Partei

Brütsch Finsler Gallusser Gasser Grötsch Leuenberger Meier Spörri Studer Kilchenmann

Hermann Hans Martin Markus Clemens Susanne Markus Claudia Eliane

männlich männlich männlich männlich männlich weiblich männlich weiblich weiblich

1952 1954 1953 1967 1954 1963 1953 1972 1973

Büttenhardt Zürich Berneck Hallau Landiswil Menziken Bülach Eriz Winterthur

pensioniert Rechtsanwalt lic. iur. Informatiker, Ökonom Lehrperson Handarbeit / Werken Diplom-Kaufmann Betriebsökonomin Finanzberater / Selbstständig Kauffrau Kindergärtnerin / Führungsfachfrau mit eidg. FA

Affoltern am Albis Zwillikon Affoltern am Albis Affoltern am Albis Affoltern am Albis Affoltern am Albis Affoltern am Albis Affoltern am Albis Affoltern am Albis

bisher bisher bisher bisher bisher bisher bisher neu neu

FDP SVP SP EVP parteilos SVP FDP SVP parteilos

Clemens

männlich

1954

Landiswil

Diplom-Kaufmann

Affoltern am Albis

bisher

parteilos

weiblich

1972

Eriz

Kauffrau

Affoltern am Albis

bisher

SVP

Präsidium Stadtrat Grötsch

Präsidium Primarschulpflege Spörri

Claudia

5 Mitglieder und das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission Name

Vorname

Geschlecht

Geburtsjahr

Heimatort

Beruf

Adresse

bisher/neu

Partei

Bommel Fenner Gmür

Michael Eveline Urs

männlich weiblich männlich

1965 1966 1970

Zürich Küsnacht Amden

Affoltern am Albis Affoltern am Albis Affoltern am Albis

bisher bisher neu

GLP EVP SVP

Wepfer Wolf

Daniel Armin

männlich männlich

1962 1964

Affoltern am Albis Untervaz

Personalberater / Coach Finanzverwalterin Dipl. Wirtschaftstechniker FH NDS / Leiter Energy Generation Fachspezialist Berufliche Vorsorge Mathematiker

Affoltern am Albis Affoltern am Albis

neu neu

parteilos FDP

Eveline

weiblich

1966

Küsnacht

Finanzverwalterin

Affoltern am Albis

neu

EVP

Präsidium Fenner

6 Mitglieder der Primarschulpflege Name

Vorname

Geschlecht

Geburtsjahr

Heimatort

Beruf

Adresse

bisher/neu

Partei

Bollmann Gallusser Kalt Kull Marti Merki

Andrea Esther Beat Britta Roger Claudia

weiblich weiblich männlich weiblich männlich weiblich

1982 1954 1956 1972 1968 1961

Sisikon Berneck Leuggern Affoltern am Albis Affoltern am Albis Zürich

Arbeitspsychologin RA lic. iur. / Berufsschullehrerin Kantonspolizist Arztsekretärin Technical Customer Consultant Eidg. dipl. PR-Beraterin

Affoltern am Albis Affoltern am Albis Affoltern am Albis Affoltern am Albis Affoltern am Albis Affoltern am Albis

neu bisher bisher bisher bisher bisher

parteilos SP SVP parteilos GLP parteilos

5 Mitglieder und das Präsidium der Sekundarschulpflege Name

Vorname

Geschlecht

Geburtsjahr

Heimatort

Beruf

Adresse

bisher/neu

Partei

Braun Bregenzer Bühlmann

Detlef Urs Christopher

männlich männlich männlich

1968 1955 1971

Aeugst am Albis Ingenbohl Rapperswil-Jona

Aeugst am Albis Aeugst am Albis Affoltern am Albis

neu neu bisher

parteilos parteilos parteilos

Marti Wälter

Julian Melanie

männlich weiblich

1996 1978

Affoltern am Albis Affoltern am Albis

Sozialpädagoge Schulleiter Bildungsmanagement / dipl. Berufsschullehrer Hochbauzeichner / Zeichner EFZ Sozialarbeiterin

Affoltern am Albis Affoltern am Albis

neu neu

parteilos parteilos

Urs

männlich

1955

Aeugst am Albis

Schulleiter

Aeugst am Albis

neu

parteilos

Präsidium Bregenzer

Die wahlleitende Behörde des Stadtrats, der Rechnungsprüfungskommission, der Primarschulpflege und der Sekundarschulpflege führt am 15. April 2018 gemäss § 61 des Gesetzes über die politischen Rechte eine Wahl mit leeren Wahlzetteln und einem Beiblatt durch. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Januar 2018

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«Das Knonauer Amt ist fähig, ein eigenes Spital erfolgreich zu betreiben» Clemens Grötsch und Stefan Gyseler von der Spital-Betriebskommission stellen sich den Fragen des «Anzeigers» Im Juni entscheidet die Ämtler Bevölkerung an der Urne über die Zukunft ihres Spitals. Im Interview verraten BK-Präsident Clemens Grötsch und -Mitglied Stefan Gyseler unter anderem, weshalb der Zweckverband nicht funktioniert und weshalb jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Neubau ist. «Anzeiger»: Clemens Grötsch und Stefan Gyseler, wann waren Sie selber letztmals als Patienten im Spital Affoltern? Stefan Gyseler: Im September habe ich mit einer akuten Angina sowohl die Notfallstation als auch die Nachbetreuung erlebt. Clemens Grötsch: Als Familie haben wir in 30 Jahren einiges erlebt: ein Beinbruch, ein Schlüsselbeinbruch, ein Armbruch … Selber musste ich zweimal notfallmässig zur Darmuntersuchung. Wir wurden immer bestens betreut. Am 10. Juni entscheidet die Ämtler Bevölkerung an der Urne über über die Zukunft des Spitals Affoltern. Weshalb braucht es die Trennung von Akutspital und Langzeitpflege? Grötsch: Der Grund liegt im neuen Spitalfinanzierungs- und Pflegegesetz. Demnach sind zwei unterschiedliche Organisationsformen zuständig: Die Gemeinden für die Langzeitpflege (LZP), der Kanton fürs Akutspital. 2016 haben wir von den Eigentümern, den Gemeinden, den Auftrag erhalten, die beiden Bereiche zu trennen, um dieser Anforderung Rechnung zu tragen. Wo steht die Betriebskommission (BK) in der Vorbereitung der Vorlage? Gyseler: Wir haben die Unterlagen für die Delegiertenversammlung (DV) vom 25. Januar vorbereitet. Die DV verabschiedet den Text der Vorlage. Es sind drei Punkte: Die Auflösung des Zweckverbands und die möglichen Anschlüsse ans Akutspital und LZP. Die Anschlüsse kann jede Gemeinde individuell vorlegen. Wir müssen den Leuten aufzeigen, wie die Statuten und Vereinbarungen aussehen. Das sind je 20 Seiten Papier. Wir müssen präzisieren, wie viel Geld das Spital braucht. Das ist abhängig von der Bettenzahl und den Leistungen. Der Fahrplan ist sportlich, aber wir haben zwei Probleme: Mit den Wahlen wird es im Juni eine neue DV und eine neue BK geben. Das braucht Einarbeitungszeit. Zeit, die nicht zur Verfügung steht, wenn im 2018 die Weichen für die Zukunft gestellt werden sollen. ...............................................................

«Als Zweckverband ist das Spital nicht überlebensfähig.» ............................................................... Weshalb ist der Zweckverband nicht mehr zeitgemäss? Gyseler: Gemäss Statuten des Zweckverbands darf die Spitalleitung über einmalige Ausgaben bis 30 000 Franken selber entscheiden, maximal 100 000 Franken pro Jahr. Dies bei einem Betrieb mit 70. Mio. Franken Umsatz und 700 Mitarbeitenden. Die können fast nicht unternehmerisch handeln. Der Zweckverband ist unglaublich träge. Wir können so auf Veränderungen in der Marktsituation nicht reagieren. Grötsch: Bis eine Beschaffung durch ist, gäbe es schon wieder Besseres. Das Limmattalspital funktioniert auch mit einem Zweckverband.

Clemens Grötsch (rechts) und Stefan Gyseler von der Betriebskommission wollen die Grundversorgung im Spital Affoltern erhalten. (Bild Thomas Stöckli) Gyseler: Die werden mit Sicherheit andere Statuten haben. Statuten mit fast AG-ähnlichem Charakter. Grötsch: Im Limmattal sind einzelne Gemeinden ausgetreten. Die Trägerschaft ist homogener und es herrscht ein anderes Vertrauensverhältnis. Auch bei uns ist das Klima zwischen DV und BK besser geworden. Als Rechtsform fürs Akutspital wollen BK und DV eine gemeinnützige AG. Eine AGAbstimmung ist 2013 bereits gescheitert, weshalb soll die Bevölkerung jetzt zustimmen? Grötsch: Heute haben wir die gewichtigeren Argumente. Gyseler: Die Frage war damals: Zweckverband (ZV) oder AG. Die Leute sahen damals die Notwendigkeit nicht. Sie glaubten ja, gut zu fahren mit dem ZV. Zwei Dinge haben sich geändert. Ein Spital muss wirtschaftlich arbeiten können. Und der viel wichtigere Punkt, es sind sich alle einig: Als ZV funktioniert das Spital nicht, ist es mittelfristig nicht überlebensfähig. Weshalb hat man die Rechtsform der Strategie vorgezogen? Grötsch: Das Splitting ist unser Auftrag. Und die Strategie steht auch: Für die Region möglich und medizinisch optimal sind Grundversorgung und Notfall, ergänzt durch überregionale Leuchttürme wie Geriatrie und Psychiatrie. Gyseler: Durch die Auflösung des Zweckverbands haben die Gemeinden zwei Angebote, bei denen sie mitmachen können. Das Akutspital ist umstrittener, weil es nicht mehr eine reine Gemeindeaufgabe ist. Wir zeigen die Kosten auf und lassen den Bürgern die Wahl. Das Akutspital soll als Gesundheitszentrum neu errichtet werden. Mit welchen Kosten ist zu rechnen? Gyseler: Die Investitionskosten stehen im Zusammenhang mit den angebotenen Leistungen und der Anzahl Betten des neuen Spitals. Unsere Planung sieht eine Investitionssumme von 120 Mio. Franken vor. Dazu können noch Abbruchkosten kommen. Wir wollen mit einem stärkeren Ambulatorium arbeiten. Das verschafft uns einen riesigen Vorteil vor den bereits gebauten Spitälern, welche sich auf stationäre Einrichtungen fokussiert haben und die Veränderungen in der Gesundheitspolitik nicht berücksichtigen konnten. Grötsch: Kein Spital hat sich auf ein Ambulatorium eingeschossen. Stattdessen wurde gebaut, wie wenn sich das Gesundheitswesen nicht gewandelt hätte. Gyseler: Für drei bis vier Stunden im Spital braucht es kein Einzelzim-

mer. Mit einem guten Ambulatorium könnten wir zudem das Problem der schwindenden Hausarztpraxen in unserem Bezirk wettmachen. Wie soll der Bau finanziert werden? Gyseler: Das Spital hat einen eigenen Haushalt. Der Neubau wäre sicher nicht aus eigenen Kräften finanzierbar. 30 % muss Eigenkapital sein, der Rest kann auf dem Markt beschafft werden. Es ist gut möglich, dass für den restlichen Kredit von den Gemeinden Bürgschaften verlangt würden. Eine Gemeinde wie Bonstetten mit einem Kostenanteil von rund 10 % müsste bei 70 Mio. demnach für 7 Mio. Franken bürgen. Das ist weniger als eine Doppelturnhalle. Dabei würde die volle Bürgschaft erst dann fällig, wenn die AG insolvent wäre und alles weg wäre, also auch das spitaleigene Land, was gar nicht möglich ist. ...............................................................

«Der Bezirk Affoltern kann sich langfristig behaupten, wenn er zusammensteht.» ............................................................... Bis zum allfälligen Neubau fallen jährlich Defizite an. Wie hoch sind diese? Grötsch: Für 2017 sieht es besser aus als zwischenzeitlich befürchtet. Im dritten Quartal haben alle gleichartigen Spitäler schlecht abgeschnitten. Bettenmässig waren wir im vierten Quartal ausgelastet. Gyseler: Wir erwirtschaften Cashflow, haben aber ein Problem mit den Abschreibungssätzen vom Energieund Versorgungszentrum. Deshalb rechnen wir für die nächsten fünf Jahre mit insgesamt 12,5 Mio. Franken Defizit. Das Eigenkapital reicht, um das aufzufangen, es würde also nicht zu einer Nachschusspflicht durch die Gemeinden führen. Was unternimmt das Spital, um diese Defizite zu reduzieren? Gyseler: Ich muss immer schmunzeln, wenn nach einem «Sanierer» geschrieben wird. So einer würde mit harter Hand übers Spital fegen und die defizitären Abteilungen schliessen. Das ist in der heutigen Form des Zweckverbandes gar nicht möglich und hätte mit demokratischer Mitwirkung – wie es von den gleichen Kreisen verlangt wird – nichts zu tun. Grötsch: Wir bauen die profitable Zusammenarbeit mit Belegärzten aus wie Urologie und Orthopädie, allenfalls auch Hals-Nasen-Ohren. Gyseler: Spitaldirektor Michael Buik hat den Kontakt zu den Hausärzten intensiviert. Mittlerweile kommen auch Anfragen von möglichen Belegärzten.

Das Spital hat insbesondere in der Peripherie des Bezirks kaum Patienten. Woran liegt es und was lässt sich dagegen tun? Grötsch: Das stimmt, besonders im Unteramt, gegen «Limmi» und «Triemli», und im Oberamt, gegen Zug und Baar. Wir haben ein Image-Problem wegen der langjährigen Querelen in der Führung. Dabei sind die Bürger mit der Behandlung, der Pflege und der Bedienung sehr zufrieden. In verschiedenen Disziplinen locken wir Patienten auch von weiter weg an. Gyseler: Wir haben nicht die Idee, dass mit einem neuen Spital alles gut wird. Es braucht einen Leistungsauftrag und die richtigen Leute, welche diese Leistungen wahrnehmen können. Mit einer neuen Infrastruktur würden wir als Arbeitgeber attraktiver, und mit den guten Mitarbeitern steigt auch das Vertrauen. Künftig könnten MindestfallzahlenVorgaben die eine oder andere Disziplin bedrohen. Wie will man dem begegnen? Grötsch: Im Moment erreichen wir die Mindestfallzahlen in den kritischen Bereichen. Entscheidend ist vielmehr die Wirtschaftlichkeit. Rund ums Knonauer Amt sind diverse Spitäler – braucht es das Spital Affoltern überhaupt? Grötsch: Als BK-Präsident muss ich mich dafür einsetzen, dass die Grundversorgung im Spital erhalten bleibt. Ich trage die Verantwortung für 700 Köpfe. Das Spital hat eine volkswirtschaftliche Bedeutung. Volketswil rechnet mit einem volkswirtschaftlichen Nutzen, der dem Sechsfachen des Umsatzes entspricht. Gyseler: Die Frage ist doch: Wo wollen wir hin im Knonauer Amt? Die Mittelschule haben wir nicht bekommen, Postauto-Kurse werden uns gestrichen, es gibt immer weniger Hausärzte. Wo enden wir ohne Infrastruktur? Das Knonauer Amt ist fähig, ein eigenes Spital erfolgreich zu betreiben. Wir dürfen nicht stehen bleiben, nicht zu Schlafgemeinden werden. Einige Stimmen wünschen sich eine Fachklinik, etwa mit Palliative Care und Psychiatrie. Was spricht dagegen? Grötsch: Eine Fachklinik mit zeitlich eingeschränktem Notfall ist nicht das, was der Bürger vom Spital will. Gyseler: Der Markt ist zu klein, um eine Fachklinik kostendeckend betreiben zu können. Droht mit dem Neubau nicht eine Überdimensionierung wie beim Verpflegungszentrum? Gyseler: Die Berechnung basiert auf dem Markt im Bezirk Affoltern. Die Auslastung ist nicht das Problem. Wir fahren aufgrund der Strukturen defizitär. Grötsch: Die Betriebskosten sind zu hoch. Bonstetten und Hedingen preschen mit ihren Ausstiegs-Abstimmungen im März vor. Was stört die BK an diesem Vorgehen? Gyseler: Wir sind 14 Trägergemeinden in unserem Spital Affoltern. Die Gemeinden haben das Spital miteinander gegründet und aufgebaut, miteinander entschieden. Jetzt überlegen sich zwei, auszusteigen. Diese unsolidarische Haltung finde ich bedenklich. Der Bezirk Affoltern kann sich langfristig behaupten, wenn er zusammensteht. Unsolidarisches Verhalten bringt niemandem einen Vorteil. Das Argument von Hedingen und Bonstetten ist, dass sie nur noch zwei Jahre Defizit mittragen müssen. Wenn wir für die weiteren drei Jahre von 7,5

Mio. Franken Defizit ausgehen, dann spart Bonstetten 750 000 Franken, verzichtet aber aufs Eigenkapital (3,7 Mio. Franken, Anm. d. Red.). Ich verstehe die Motivation der beiden Gemeinden nicht. Auch ein negatives Abstimmungsresultat zur Auflösung des Zweckverbandes im Juni würde reichen, den Ausstieg einer Gemeinde aus dem Zweckverband noch im 2018 zu beschliessen. Was passiert, wenn diese beiden Gemeinden den Ausstieg beschliessen? Gyseler: Uns liegt kein Statement von Hedingen und Bonstetten vor, ob die Abstimmungen zur Beteiligung an der Langzeitpflege und am Akutspital im Juni dann durchgeführt würden. ...............................................................

«Die Gesundheitsdirektion hat bereits klar gemacht, dass sie das Spital nicht übernehmen wird.» ............................................................... Die Hälfte der Gemeinderäte will sich nicht am Akutspital beteiligen. Wie viele Gemeinden braucht es, damit das Spital eine Zukunft hat? Grötsch: Das Quorum haben wir mit den Delegierten diskutiert. Man muss die Investitionen auch stemmen können. Bei der Langzeitpflege reden wir von 60 % des Kapitals, das dabeibleiben muss. Gyseler: Beim Akutspital ist bei den Delegierten die Zahl von 90 % gefallen. Die BK ist allerdings für 75 %. Wir werden an der DV versuchen, eine Mehrheit für diese Idee zu gewinnen, um die Abstimmung nicht vorentscheidend zu beeinflussen. Grötsch: Die Gemeinderäte empfehlen eher ein Nein, weil das Akutspital keine Pflichtaufgabe ist. Aber das Spital ist historisch gewachsen und tief verankert. Ich vermute, die Bevölkerung steht hinter dem Spital. Bleiben die Gemeinden alleinige Besitzer oder sollen private Investoren einbezogen werden? Gyseler: Träger sollen die Gemeinden bleiben. Sollte ein Investor dazukommen, müsste erst die Bevölkerung gefragt werden. Ein Verkauf geht erst recht nicht ohne separate Abstimmung. Was ist die Folge, wenn nicht alle Gemeinden der Auflösung des Zweckverbands zustimmen? Gyseler: Wir sind der Meinung, das ist die letzte Chance fürs Spital. Bei einem Nein werden mehrere Gemeinden austreten. Jeder Mitarbeiter, der auf dem Markt eine Chance sieht, wird gehen. Es werden Abteilungen schliessen müssen aus Personalmangel. Grötsch: Es gäbe eine unkontrollierte, chaotische Liquidation. Und die Gesundheitsdirektion hat bereits klar gemacht, dass sie das Spital nicht übernehmen wird. Wo und wann kann sich die Bevölkerung über die Vorlage und die Zukunftspläne informieren? Gyseler: Es ist uns ein Anliegen, transparent zu informieren. Erst müssen wir allerdings den 25. Januar abwarten. Dann verabschiedet die DV den Vorlagetext. Grötsch: Wir sind dabei, einen Kommunikationsfahrplan aufzustellen. Es wird verschiedene Möglichkeiten geben, sich aus erster Hand zu informieren und sich ein Bild zu machen. Interview: Thomas Stöckli


Schulzweckverband Bezirk Affoltern

Gemeinde Maschwanden

1. Publikation der Wahlvorschläge

Publikation der provisorischen Wahlvorschläge

Erneuerungswahl von 3 Mitgliedern des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern für die Amtsdauer 2018 – 2022

Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2018 bis 2022 vom 15. April 2018

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 28. November 2017 sind für die Erneuerungswahlen der Mitglieder des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: Name

Vorname

Geburtsjahr

Wohnort

Beruf

bisher/ neu

Hunziker Naef Nüesch

Thomas Esther Gabriela

1956 1959 1972

Affoltern am Albis Affoltern am Albis Obfelden

Bauführer Germanistin Teamleiterin Versicherungen

bisher bisher neu

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen wird eine neue Frist von 7 Tagen bis Freitag, 26. Januar 2018 angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft Affoltern am Albis eingereicht werden können. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Gemäss § 24 der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) geben Personen die einen Wahlvorschlag unterzeichnen Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse (Strasse, Hausnummer, Wohnort) an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Der Kandidat oder die Kandidatin muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort bezeichnet werden sowie angeben, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat. Die wahlleitende Behörde erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt sind. Sind gemäss §§ 54 und 55 GPR die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Wahlvorschlagsformulare sind auf der Homepage www.affoltern-am-albis.ch oder 044 762 56 32 erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Affoltern am Albis

Auf die Wahlausschreibung vom 24. November 2017 sind innert Frist für die am 15. April 2018 stattfindenden Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

Gemeinderat (5 Mitglieder und Präsidium) Name/Vorname

Beruf

Jahrgang

Adresse

bisher/ neu

Mitglieder 1. Bachmann Christian 2. Dosch Priska 3. Gabathuler Christian 4. Gruber Keila 5. Schuler Michael

Informatiker TS Polizistin Raumplaner Dentalassistentin Prozessfachmann

1968 1977 1949 1977 1982

Sagiweg 5 Steinbüllenstrasse 18 Dorfstrasse 60 Dorfstrasse 11 Dorfstrasse 104

bisher neu bisher neu bisher

Präsidium 1. Gabathuler Christian

Raumplaner

1949

Dorfstrasse 60

neu

Rechnungsprüfungskommission (5 Mitglieder und Präsidium) Name/Vorname

Beruf

Jahrgang

Adresse

bisher/ neu

Mitglieder 1. Ehrler Ueli 2. Studer Michael 3. Sturzenegger Thomas 4. Weidmann Adeline 5. vakant

Forstwart/Landwirt Landwirt Journalist Kaufm. Angestellte

1978 1982 1967 1976

Ausserdorfstrasse 95 Dörflistrasse 13 Hinterdorfstrasse 19 Bühlstrasse 5

bisher neu bisher bisher

Präsidium 1. vakant Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen für den Gemeinderat und die Rechnungsprüfungskommission als gewählt (Stille Wahl), wenn gleich viele oder weniger Personen vorgeschlagen wurden, als Stellen zu besetzen sind, und die zunächst Vorgeschlagenen mit den definitiv Vorgeschlagenen übereinstimmen (Art. 6 der Gemeindeordnung in Verbindung mit § 54 Abs. 1 GPR). Für die nicht besetzten Stellen wird ein Wahlgang mit leeren Wahlzettel durchgeführt (§ 54 Abs. 2 GPR). Sind die Voraussetzungen für eine Stille Wahl nicht erfüllt, werden leere Wahlzettel verwendet.

Primarschulpflege (5 Mitglieder und Präsidium) Name/Vorname

Beruf

Adresse

bisher/ neu

(Gemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Hausen am Albis, Hedingen, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach und Rifferswil)

Mitglieder 1. Buholzer Franziska 2. Dosch Ursin 3. Frei Thomas 4. Gsell Silvie 5. Neuweiler Michael 6. Schuler-Larcher Stéphanie

Jahrgang

Hausfrau Polizist Hausmann Veterinärin Informatiker Schulpflegerin Zürich

1970 1973 1974 1980 1972 1986

Ausserdorfstrasse 14 Steinbüllenstrasse 18 Unterdorfstrasse 10 Dorfstrasse 59 Dörflistrasse 6 Dorfstrasse 104

bisher neu bisher neu neu neu

1. Publikation des Wahlvorschlags

Präsidium 1. Dosch Ursin

Polizist

1973

Steinbüllenstrasse 18

neu

Notariatskreis Affoltern

Erneuerungswahl der Notarin/des Notars für die Amtsdauer 2018 – 2022 Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 28. November 2017 ist für die Erneuerungswahl der Notarin/des Notars innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Name Schneebeli

Vorname Roman

Geburtsjahr 1958

Wohnort Horgen

Beruf Notar

bisher/neu bisher

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen wird eine neue Frist von 7 Tagen bis Freitag, 26. Januar 2018 angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge bei der Sitzgemeinde des Notariatskreises (Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis) eingereicht werden können. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Gemäss § 24 der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) geben Personen die einen Wahlvorschlag unterzeichnen Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse (Strasse, Hausnummer, Wohnort) an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Der Kandidat oder die Kandidatin muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort bezeichnet werden sowie angeben, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat. Die wahlleitende Behörde erklärt den Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt sind. Sind gemäss §§ 54 und 55 GPR die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Wahlvorschlagsformulare 044 762 56 32 erhältlich.

sind

auf

der

Homepage

www.affoltern-am-albis.ch

oder

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Affoltern am Albis

Die Vorgeschlagenen werden mit amtlichen Wahlzetteln mit gedruckten Wahlvorschlägen gewählt (Art. 7 der Primarschulgemeindeordnung in Verbindung mit § 55 GPR). Werden mehr Personen vorgeschlagen als Stellen zu besetzen sind, wird ein Wahlgang mit leeren Wahlzetteln durchgeführt (§ 55 Abs. 1 lit. a GPR e contrario).

Evang. ref. Kirchenpflege (5 Mitglieder und Präsidium) Name/Vorname

Beruf

Jahrgang

Adresse

bisher/ neu

Mitglieder 1. Bär Verena 2. Clerici Marina 3. Fornaro Nikolai 4. Leuthold Paul 5. Neuweiler Sonja

Hausfrau Primarlehrerin Lichtplaner Landwirt Familienfrau

1949 1956 1975 1948 1974

Hinterdorfstrasse 5 Bühlstrasse 7 Unterdorfstrasse 2 Unterdorfstrasse 7 Dörflistrasse 6

bisher neu neu bisher neu

Präsidium 1. Bär Verena

Hausfrau

1949

Hinterdorfstrasse 5

bisher

Die Vorgeschlagenen werden mit amtlichen Wahlzetteln mit gedruckten Wahlvorschlägen gewählt (Art. 6 der Kirchgemeindeordnung). Werden mehr Personen vorgeschlagen als Stellen zu besetzen sind, wird ein Wahlgang mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. In Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die Politischen Rechte (dessen § 53) und der Gemeindeordnung werden diese Wahlvorschläge amtlich bekannt gegeben. Gleichzeitig wird hiermit eine Frist von sieben Tagen, das heisst bis 26. Januar 2018 angesetzt. Die Wahlvorschläge können während dieser Zeit geändert, zurückgezogen oder es kann ein neuer Wahlvorschlag bei der Wahlvorsteherschaft (Gemeinderat, c/o Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden) eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Maschwanden mit Geburtsjahr und Adressangabe eigenhändig unterzeichnet sein. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung Maschwanden oder unter www.maschwanden.ch erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Rekurse in kirchlichen Angelegenheiten sind innert derselben Frist an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, einzureichen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Maschwanden, 19. Januar 2018

Gemeinderat Maschwanden


Bezirk Affoltern

Gemeinderat dafür, Schulpflege dagegen Ottenbach entscheidet an der Urne über die Bildung einer Einheitsgemeinde. Am Montag, 22. Januar, findet dazu eine Informationsveranstaltung statt. Am 4. März haben die Ottenbacher Stimmberechtigten an der Urne über die im September 2017 eingereichte Einzelinitiative zu befinden. Diese will Primarschulpflege und Gemeinderat beauftragen, eine Vorlage auszuarbeiten, um die Primarschulgemeinde und die Politische Gemeinde Ottenbach in einer Einheitsgemeinde zusammenzuschliessen und die Primarschulgemeinde aufzulösen. Die Primarschulpflege ist der Auffassung, dass die Nachteile einer Einheitsgemeinde überwiegen. Sie empfiehlt deshalb die Initiative abzulehnen. Der Gemeinderat befürwortet die Umsetzung und Einführung der Einheitsgemeinde für Ottenbach und empfiehlt, die Initiative anzunehmen. Primarschulpflege und Gemeinderat informieren an einer öffentlichen Veranstaltung detailliert über ihre Einschätzung von Chancen und Risiken der von der Initiative verlangten Zusammenführung der beiden Gemeinden und stehen für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Die öffentliche Veranstaltung findet am Montag, 22. Januar, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Ottenbach statt.

Kultur spricht verschiedenste Menschen an. Kultur ist eminent wichtig für das Miteinander und für das Dorfleben. Der Verein Kultur8907.ch hat sich zum Ziel gesetzt, diese Anforderungen an die Kultur umzusetzen und eine Marke zu setzen. Kultur8907.ch fördert in der Gemeinde Wettswil am Albis und Umgebung kulturelle Darbietungen, insbesondere in den Bereichen Musik, Komik, Theater, Sprachkunst und Visuelle Kunst. Nach Möglichkeit soll Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform geboten werden, sofern diese das gewünschte Niveau garantieren. Es können aber auch verschiedene weitere Bereiche der Unterhaltung und im Eventbereich abgedeckt werden. Wichtig ist dem Verein die Plattform für das gemeinsame Erleben. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ein Teil des Kulturschaffens zu werden und wunderbare Künstlerinnen und Künstler zu erleben. Willkommen sind alle Menschen, gleich welcher Herkunft, Nation oder welchen Geschlechts. So kann man den tollen Saal und die Begegnungen geniessen, aus einem alltäglichen einen unvergleichlichen Abend machen. Der Verein will Zeichen setzen für kulturelle Vielfalt, Offenheit und Toleranz.

Mit Herzblut und Unterstützung Gemeinsam Kultur und Begegnung schaffen. Das sind Werte, die in unserer schnelllebigen Welt immer wichtiger werden. Die Organisatoren freuen sich, im schönen Wettswil ein Kulturangebot präsentieren zu dürfen, mit Herzblut und Unterstützung von Sponsoren, der Primarschulgemeinde, den Medienschaffenden und den Helfern. Nicht vergessen geht dabei das Schaffen aller Vereine in allen Bereichen. (rb) Infos zu den Events: www.kultur8907.ch. Kulturdaten 2018: Samstag, 3. März; Samstag, 26. Mai; Samstag, 7. Juli; Samstag, 15. Dezember.

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Neues Spitexzentrum in Hausen Neubeginn für die Standorte Hausen und Mettmenstetten Ende September war bei der Spitex die grosse Züglete angesagt. Die Standorte Hausen und Mettmenstetten haben nun ein neues gemeinsames Zentrum in der Törlenmatt Hausen. Der Neubeginn war für das Team eine Herausforderung. ................................................... von marianne voss Fast alles hat inzwischen sein Plätzchen gefunden seit der grossen Züglete Ende September. Der Umzug in die Räumlichkeiten am neuen Standort in der Törlenmatt 1 war eine doppelte Herausforderung: Einerseits zog das Spitexzentrum Hausen innerhalb des Dorfes um. Andererseits stiess am selben Tag das Zentrum Mettmenstetten mit Sack und Pack dazu. Nicht nur räumlich war ein Neubeginn angesagt, sondern auch personell. Am Standort Hausen sind nun gesamthaft 36 Mitarbeiterinnen beschäftigt. «Die Züglete verlief gut und jetzt sind wir noch daran, uns einzuleben», erklärt die Leiterin Annemarie Aschwanden. «Es ist spannend, so ganz neu beginnen zu können mit einem neuen Team, einer neuen Tourenplanung und in neuen Räumen.»

Keine Platzprobleme mehr

Licht an für die Kultur in 8907

Freitag, 19. Januar 2018

Dass in der Überbauung Törlenmatt ein neues Spitexzentrum Platz finden soll, war vonseiten der Gemeinde seit der Bauplanung so vorgegeben. Im bestehenden Zentrum im Mehrzweckgebäude herrschten schon lange Platzprobleme. Das ist nun wirklich behoben. Im neuen Spitexzentrum Hausen, unmittelbar neben der Bäckerei Pfyl, befinden sich nun mehrere grosszügige Büroräume und auch ein Ambulatorium. «Hier können wir zum Beispiel Verbände wechseln, Spritzen geben oder Blutdruck messen», erklärt die Leiterin. Bei Fragen ist es für die Kundinnen und Kunden auch möglich, persönlich im Zentrum vorbeizugehen (geöffnet Montag bis Freitag, 11-12 und 14-15 Uhr).

Ein breites Tätigkeitsfeld Die Spitex Knonaueramt hat nun vier Standorte: in Affoltern, Bonstetten,

Zufrieden und gut eingearbeitet am neuen Standort. Von links: Leiterin Annemarie Aschwanden, Petra Dunkel (Stv. und Teamleiterin), Mirjam Aschwanden (Einsatzplanung) und Daniela Bättig (Teamleitung). (Bild Marianne Voss)

Spitex: überall und für alle da Wer kommt auch für Kurzeinsätze? Wer unterstützt junge Eltern? Wer sorgt dafür, dass auch in Zukunft gepflegt wird? Die Nonprofit-Spitex hat eine Imagekampagne lanciert. Die neue Imagekampagne von Spitex Schweiz zeigt die Vielseitigkeit und die Stärken der Nonprofit-Spitex auf. Die Spitex-Organisationen im Kanton Zürich werden diese Kampagnensujets – zusammen mit den insgesamt 580 Nonprofit-Spitexorga-

nisationen in der ganzen Schweiz – in den nächsten Jahren verwenden. Aufgrund ihrer Versorgungspflicht nimmt die Nonprofit-Spitex alle Einsätze wahr, auch solche mit langen Weg- und kurzen Einsatzzeiten. Dank der Spitex können viele Menschen möglichst lange zu Hause in ihren eigenen vier Wänden bleiben. Rund 4700 Mitarbeitende in über 80 regionalen und lokalen Organisationen pflegen und betreuen im Kanton Zürich jährlich über 34 000 Klientinnen und Klienten – in enger Zusammenarbeit mit den Angehörigen, Hausärzten

und weiteren Leistungserbringern. Die Spitex ist in jeder Lebensphase da: bei Krankheit, Unfall, nach einem Spitalaufenthalt, bei Behinderung, Mutterschaft, nachlassenden Kräften, schwierigen Lebenssituationen, bei psychischen Erkrankungen und am Lebensende. Die Spitex ist eine moderne Arbeitgeberin und wichtige Ausbildnerin. Sie bietet gute Arbeitsbedingungen, attraktive Karrieremöglichkeiten und flexible Arbeitspensen – damit auch in Zukunft genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen. (pd.)

Obfelden und Hausen. Die Verwaltung befindet sich zudem in Affoltern an der Werkstrasse. Das Angebot der Spitex ist sehr breit und reicht von der individuellen Pflege und Betreuung, der Körperpflege oder Wundversorgung bis zur Begleitung bei psychischen Problemen, der Unterstützung bei Reinigungsarbeiten im Haushalt, der Hilfe beim Einkauf, dem Besorgen der Wäsche oder der Entlastung der

Angehörigen. Eine Betreuung durch die Spitex muss ärztlich verordnet werden. Sie umfasst keine permanente Pflege rund um die Uhr, sondern punktuelle Einsätze an einzelnen Tagen. Die Spitex-Mitarbeiterinnen versuchen, durch den regelmässigen Kontakt zu den Kunden ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. «Wenn wir eine Wohnung betreten, einer Person beim

Duschen helfen und dann noch im Haushalt Hand anlegen, ist das immer auch ein Eintreten in die Privatsphäre dieses Menschen», hält die Teamleiterin Daniela Bättig fest. «Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist aber auch das Beobachten, ob es einer Person besser oder schlechter geht.»

Finanzierung der Hauswirtschaft und Betreuung bleibt gesichert

Der Kantonsrat unterstützt Spitex-Leistungen weiterhin Der Kantonsrat hat am Montag mit einer deutlichen Mehrheit von 135:29 Stimmen die parlamentarische Initiative für «Mehr Freiraum für eine wirtschaftliche und bedarfsgerechte ambulante Pflegeversorgung» verworfen. Die im August 2014 eingereichte parlamentarische Initiative für «Mehr Freiraum für eine wirtschaftliche und bedarfsgerechte ambulante Pflegeversorgung» hatte zum Ziel, die Finanzierung der hauswirtschaftlichen und betreuerischen Spitex-Leistungen inskünftig den Gemeinden zu überlassen. Bisher hatten sich die Gemeinden mit mindestens 50 Prozent an diesen Kosten zu beteiligen.

Selbstständigkeit erhalten Die hauswirtschaftlichen und betreuerischen Leistungen sind ein wichtiger Teil des Spitex-Dienstleistungsangebo-

tes. Sie sind massgebend für den Erhalt der Selbstständigkeit und für den Verbleib der Klientinnen und Klienten in ihrem gewohnten Umfeld. Diese Einsätze tragen zur Prävention und Früherkennung von weiteren gesundheitlichen Problemen direkt bei. Die Streichung der Finanzierung dieser Leistungen hätte bedeutet, dass diese von den Klientinnen und Klienten selbst hätten übernommen werden müssen. Viele Betroffene hätten sich dieses Angebot nicht mehr leisten können, was unter Umständen zu früheren Heimeintritten führen könnte und damit zu höheren Kosten für die Gemeinden. Nichtpflegerische Leistungen entlasten zudem pflegende Angehörige.

Deutliche Mehrheit Der Spitex Verband Kanton Zürich hat sich unter anderem im Rahmen eines Hearings in der kantonsrätlichen Kommission für Soziales und Gesund-

heit (Kssg) dafür eingesetzt, dass die Finanzierung der Hauswirtschaft und Betreuung weiterhin gesichert und gesetzlich verankert bleibt. Im Juni 2016 hat sich der Regierungsrat gegen die Initiative ausgesprochen. Im Februar 2017 hat die Kssg die parlamentarische Initiative mit 11:3 Stimmen abgelehnt. Und nun war also am Montag auch der Kantonsrat gleicher Meinung – mit einem deutlichen Verdikt von 135:29 Stimmen.

«Weitsicht bewiesen» «Mit dem Beschluss, die geforderte Streichung der Finanzierung von hauswirtschaftlichen und betreuerischen Spitex-Leistungen deutlich abzulehnen, hat das Kantonsparlament Weitsicht bewiesen und damit die Wichtigkeit dieser Dienstleistungen für die zu betreuenden Menschen im Kanton Zürich unterstrichen», kommentiert der Spitex-Verband in einer Medienmitteilung. (pd.)

Infos zur Spitex Knonaueramt: www.spitexka.ch oder Telefon 044 762 50 40.

Hilfsbereitschaft erlebt Der Sturm hat gewütet und Schäden hinterlassen – aber auch da und dort das Gute im Menschen zum Vorschein gebracht, wie eine Ämtlerin erfahren durfte. «Nie hätte sie gedacht, dass so etwas hier passieren kann», verrät T.R. (Name der Redaktion bekannt). Der Wintersturm Burglind hat unter vielen anderen auch ihre wunderbare, grosse Tanne zu Fall gebracht. «Schon ein Wunder, dass der Sturm so gnädig war und die Tanne so in den Garten fallen liess, dass keine irreparablen Schäden entstanden sind», sagt sie. Natürlich sei sie schockiert gewesen, natürlich habe der Garten ausgesehen wie nach einer veritablen Naturkatastrophe. Die Tanne hatte Lebensraum geboten für viele Vögel und Schutz für Kleintiere. «Ein Verlust, der weh tut», so T.R. Dann fand die Ämtlerin ein paar Tage später in ihrem Briefkasten einen Briefumschlag. Er war ganz unauffällig mit ihrem Namen beschriftet. Aus dem Umschlag zog sie eine Geldsumme, offensichtlich eine Spende zu ihrer Unterstützung. Die Dankbarkeit für die unerwartete Hilfe ist gross. (tst.)


Gemeinde Stallikon

Gemeinde Wettswil am Albis Kreisgemeinden Stallikon und Wettswil am Albis

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 (stille Wahl / leere Wahlzettel) Provisorische Wahlvorschläge – Ansetzung 2. Frist Innert der angesetzten Frist sind für die am 15. April 2018 stattfindenden Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden (1. Wahlgang) die nachstehenden provisorischen Wahlvorschläge im Sinne von Art. 14 Gemeindeordnung (GO) sowie § 48 ff Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) eingereicht worden:

6 Mitglieder und Präsidium des Gemeinderates Name, Vorname

Beruf

Battiston Valérie Hablützel Remo Metzger Priska Michel Werner Nokes Christopher

Arztsekretärin/TPA 1970 Rechtsanwalt 1983 Kauffrau 1952 ehem. Poststellenleiter 1949 ehem. IT-Geschäfts1944 führer Gestaltungspädagogin/ 1977 Hausfrau Kommunikations1952 beraterin Landwirt 1955 Heimleiterin 1956

Paluch Maria Rohr Monika Sidler Robert Spiess Ingrid

Jahr- Adresse gang

bisher/ neu

Partei

Hüttenrain 46 Uetlirain 5 Büelstrasse 42 Postweg 8 Rainstrasse 67c

neu bisher bisher bisher neu

– FDP – – –

Püntenstrasse 19

neu

Büelstrasse 64a

bisher

FDP

Hofstetterweidweg 33 bisher Püntenstrasse 7a neu

SVP –

Als Präsident Michel Werner

ehem. Poststellenleiter 1949

Postweg 8

bisher

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden Aufgrund der Wahlausschreibung vom 1. Dezember 2017 sind für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden vom 15. April 2018 innert der festgesetzten Frist folgende gültige Wahlvorschläge eingereicht worden, welche in Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte veröffentlicht werden: Gemeinderat (5 Mitglieder und Präsidium) 1. Ehrsam Christoph, 1956, Dipl. Architekt HTL/SIA, Kirchgasse 53 (bisher) 2. Fischer Wolf Miriam, 1981, Compliance Officer, Im Cholächer 21 (neu) 3. Keller Michael, 1971, Leiter E-Government, Im Wiesengrund 11 (bisher) 4. Kurt Fritz, 1951, Selbst. Architekt HTL/STV, In Tüelen 14 (bisher) 5. Röthlisberger Katrin, 1958, Kaufm. Angestellte, Eggächer 16 (bisher) Präsidium 1. Ehrsam Christoph, 1956, Dipl. Architekt HTL/SIA, Kirchgasse 53 (neu) 2. Röthlisberger Katrin, 1958, Kaufm. Angestellte, Eggächer 16 (neu) Rechnungsprüfungskommission (5 Mitglieder und Präsidium) 1. Gräub Christian, 1969, Geschäftsführer, Heissächerstrasse 29 (bisher) 2. Gretsch Peter, 1958, Informatiker, Chilenholzstrasse 31 (bisher) 3. Jacotin Patricia, 1961, Buchhalterin, Bäumlisächerstrasse 12 (bisher) 4. Lanz Thomas, 1966, Informatiker, Junggrütstrasse 31 (bisher) 5. Schneider Markus, 1969, Eidg. dipl. Elektroinstallateur, Sennhüttenstrasse 2 (bisher) Präsidium Gretsch Peter, 1958, Informatiker, Chilenholzstrasse 31 (bisher) Bau- und Planungskommission (3 Mitglieder)

4 Mitglieder der Bau- und Planungskommission Name, Vorname

Beruf

Jahr- Adresse gang

bisher/ neu

Partei

Bernhard Reto Metzger Hans-Rudolf Osbahr Arthur Sonderegger Reto

Unternehmer Architekt Malermeister IT-Projektleiter

1966 1946 1965 1970

bisher bisher bisher bisher

FDP – SVP –

Loomattstrasse 18a Büelstrasse 42 Nusshof 3 Püntenstrasse 18

5 Mitglieder und Präsidium der Rechnungsprüfungskommission bisher/ neu

Partei

1. Baur Hermann, 1963, Maschinenmechaniker, Ettenbergstrasse 15 (bisher) 2. Breidenstein Stephan, 1966, Rechtsanwalt, Eggstrasse 15 (bisher) 3. Schwendener Niklaus, 1967, Rechtsanwalt, Hofächerstrasse 35 (bisher) Primarschulpflege (5 Mitglieder und Präsidium) 1. Gramsamer Fabiola, 1973, Exportfachfrau, Heissächerstrasse 18a (bisher) 2. Gretler Matthias, 1974, Dipl. Rettungssanitäter HF, Eggstrasse 8 (bisher) 3. Laasch Barbara, 1964, Informatik-Ing. ETH, Niederweg 14 (bisher) 4. Schmutz Roger, 1978, Werber, Stationsstrasse 7 (bisher) 5. Roten Claudio, 1987, Schul- und Betriebsleiter, Im Wiesengrund 26 (neu) 6. Simonet Cécile, 1974, Kaufm. Angestellte, Kirchgasse 39 (neu)

Name, Vorname

Beruf

Jahr- Adresse gang

Bartesaghi Teresa Trachsel Viviane Wiedmer Heinz Zbinden Andreas

Treuhänder Dozentin dipl. Bankfachmann Treuhänder eidg. FA

1963 1972 1969 1988

Loomattstrasse 32d bisher Massholderenstrasse 20 neu Langfurenstrasse 22 neu Rainstrasse 108 neu

FDP – FDP SVP

Präsidium

Als Präsidentin Bartesaghi Teresa

Treuhänder

1963

Loomattstrasse 32d

neu

FDP

Jahr- Adresse gang

bisher/ neu

Partei

1951 1975 1979 1968 1976

bisher neu neu bisher neu

FDP – – – –

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

4 Mitglieder und Präsidium der Primarschulpflege Name, Vorname

Beruf

Brand Robert Techn. Kaufmann Durante Manuela KV-Angestellte Schönenberger SaschaCompliance Officer Treyer Fernando Kaufm. Angestellter Zumsteg Mia Produktionsleiterin Als Präsidentin Battiston Valérie

Arztsekretärin/TPA

1970

Büelstrasse 14 Langfurenstrasse 55 In der Weid 3 Gamlikon 5 Rainstrasse 53 Hüttenrain 46

neu

Die Primarschulpflege besteht mit Einschluss des Präsidiums aus 5 Mitgliedern. 4 Mitglieder werden durch die Urne gewählt. Die als Präsidentin vorgeschlagene Valérie Battiston stellt sich für den Gemeinderat zur Wahl und wäre als vom Gemeinderat abgeordnete Schulvorsteherin von Amtes wegen auch Mitglied der Primarschulpflege. In Anwedung von Art. 14 GO und § 53 GPR wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens Freitag, 26. Januar 2018, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen, geändert oder auch neue, von mindestens 15 Stimmberechtigten mit Wohnsitz in Stallikon unterzeichnete Wahlvorschläge beim Gemeinderat Stallikon eingereicht werden können. Nach Ablauf der Frist erklärt der Gemeinderat die definitiv Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am Sonntag, 15. April 2018 eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Stallikon, 19. Januar 2018

Gemeinderat Stallikon

Schmutz Roger, 1978, Werber, Stationsstrasse 7 (bisher) Kreiswahl Stallikon und Wettswil am Albis: Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil am Albis (7 Mitglieder und Präsidium)

Präsidium 1. Innert einer Frist von 7 Tagen (bis Freitag, 26. Januar 2018) können die Wahlvorschläge geändert oder zurückgezogen werden. Es können der Gemeindeverwaltung auch neue, von 15 Stimmberechtigten der Gemeinde eigenhändig unterzeichnete Wahlvorschläge eingereicht werden. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, welche ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Übersteigt die Zahl der Wahlvorschläge diejenigen der zu besetzenden Stellen nicht, werden amtliche Wahlzettel mit gedruckten Wahlvorschlägen verwendet, andernfalls wird die Wahl mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern a.A., schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil a.A., 19. Januar 2018

Gemeinderat Wettswil a.A.


Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Januar 2018

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«I spiel a Liad für di» Abwechslungsreiches Konzert der Musikgesellschaft Stallikon – morgen Samstag in Bonstetten Das Familienkonzert der Musikgesellschaft Stallikon vom vergangenen Sonntag war ein Genuss. Jung und Alt strömten herbei, füllten die Loomatthalle in Sellenbüren fast bis auf den letzten Platz und freuten sich über die heitere Stimmung. Morgen Samstag findet das zweite Konzert in Bonstetten statt. ................................................... von marianne voss Draussen war es kalt und grau an diesem Sonntagnachmittag. Und drinnen, in der voll besetzten Loomatthalle Sellenbüren, begann das Konzertprogramm mit dem Stück «Die Sonne geht auf» (von Rudi Fischer). Die rassigen, mitreissenden Klänge verbreiteten sofort eine fröhliche und warme Stimmung. Frisch und strahlend erklangen die ersten Fanfaren und in rassigem Marschtempo ging es weiter. Differenziert und sauber intoniert, mal in zarten Tönen, mal in glänzendem Fortissimo − so musizierten die Musikerinnen und Musiker mit grossem Engagement und viel Spielfreude. Zusammen mit Patricia Rheiner führte der Dirigent, Marc Bühler, das Publikum mit Humor und Charme durchs abwechslungsreiche Programm, das unter dem Motto «I spiel a Liad für di» stand. Die Musikgesellschaft Stallikon spielte aber natürlich nicht nur ein einziges «Liad», sondern ganz viele. Langweilig wurde es nie. Jedes Stück hatte seine Besonderheit oder bot einen Höhepunkt. Zum «Concerto D’Amore» erklärte Marc Bühler: «Das klingt wie die Liebe im Leben. Es beginnt rasant, wird dann beschwingt, ist gefolgt von viel hin und her, bis am Schluss alles harmonisch zur Ruhe kommt.» Sehr getragen, melancholisch und mit langsamen Tempi er-

Erheiternde Einlage: Äpfelschälen um die Wette während die Musikgesellschaft Stallikon die «Apfelpolka» spielt. Links: Patricia Rheiner. (Bilder Marianne Voss) klang die Filmmusik «Braveheart», das Medley «A Morricone Portrait» hingegen entführte die Zuhörer in die Welt des wilden Westens. Und beim Werk «Mein bester Freund» griff der Dirigent zum Mikrophon und überraschte mit einer Gesangseinlage.

Äpfel und rasante Töne Nach der Pause, in der sich alle am grossen Kuchenbuffet gestärkt hatten, folgte der zweite Teil. Gleich zu Beginn wirkten die Jungmusikantinnen und -musikanten bei zwei Musikvorträgen mit – und ernteten viel Applaus. Die darauf folgende «Apfelpolka» wird wohl in die Geschichte von Stallikon eingehen, denn das rasante Stück wurde durch einen kleinen Wettbewerb begleitet. Während des Musikvortrags schälten und

schnätzelten drei Herren aus dem Publikum spontan Äpfel um die Wette. Die Schalen flogen fast gleich rasant in den Saal wie die Töne, und wer bis dahin noch nicht gelacht hatte, tat es jetzt. Der absolute Höhepunkt war dann natürlich das Medley von Andreas Gabalier, unter anderem mit «I spiel a Liad für di». Verkleidet als «Andreas» sorgte der originelle Dirigent nochmals für eine Überraschung. Das Publikum war begeistert und wollte am Schluss des Konzertes kaum aufhören zu klatschen. Grosse Anerkennung erhielten auch die unzähligen Helferinnen und Helfer, die im Vorderund Hintergrund zum Gelingen des Anlasses beigetragen haben. Besonders geehrt wurde das sogenannte «Dreamteam» mit den Damen Margrit, Dorothea und Monika, die zum elften

Viel Applaus für Dirigent Bühler – verkleidet als «Andreas Gabalier» − und die Musikantinnen und Musikanten. und leider letzten Mal die kleine Festwirtschaft am Sonntagnachmittag organisiert und betrieben haben. Wer das abwechslungsreiche Konzert der Musikgesellschaft Stallikon

auch geniessen möchte, hat noch eine Gelegenheit, nämlich morgen Samstag, 20. Januar, um 20 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten. Die Festwirtschaft ist ab 18 Uhr geöffnet.

Das Neujahrskonzert mit Live-Special-Effects Das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern liess sich auch von Technik-Problemen nicht ausbremsen Das Akkordeon eignet sich durchaus für ein Ein-MannOrchester. Ein Auftritt von an die zwanzig Musikanten mit ihren Instrumenten ist ein umso speziellerer Hörgenuss, dem sich die Zuhörer im Kasinosaal Affoltern jeweils zum Beginn des Jahres hingeben können. ................................................... von susanne crimi Bereits beim Eintreten in den Kasinosaal fiel die liebevolle und stimmige Tischdekoration ins Auge. Auch der Duft nach feinem Essen liess erstmal das Wasser im Mund zusammenlaufen. Das legendäre Kuchenbuffet in der Pause liess keine Wünsche offen und das Publikum machte rege Gebrauch von den selbst gebackenen süssen Verführungen. Die Musik war jedoch das wichtigste Element des Abends. Zu Beginn stellten die sechs jugendlichen Musikanten der Musikschule Knonaueramt mit ihren schweren Instrumenten gleich sicher, dass sich die Aoba wohl nicht um Nachwuchs sorgen muss. Unter der Leitung von Michèle Weiss führten sie zwei Stücke auf, die voller Rhythmus und Lebendigkeit waren. Sollten sie unter Lampenfieber gelitten haben, so merkte das kaum jemand in Publikum, die Ausnahmen waren im besten Fall die anwesenden Eltern.

Aoba – ganz grosses Orchester. (Bild Susanne Crimi) Hochkarätig und sicher gespielt René Glauser leitete das Aoba nachfolgend durch einige schwierige Konzertstücke. Mit «Oregon» von Jakob de Haan und «Romanze» von Fritz Dobler bewiesen die Musikanten unbestritten, wie hochstehend und bemerkenswert sicher sie musizieren können. Mit dem folgenden Medley aus verschiedenen bekannten Walzern der Komponistenfamilie Strauss schuf das Aoba die eigentliche Neujahrskonzert-Stimmung. «New York Overture» von Kees Vlak führte das Publikum swingend in die Pause. «Blue Marlou», eine A-CappellaFormation aus drei Frauen- und vier

Männerstimmen startete in den zweiten Teil des Abends. Als Special Guests angekündigt, boten die sieben Sänger Unterhaltung vom Feinsten – unverstärkt und scheinbar locker und mühelos. Angefangen mit einem BoogieWoogie, über «S’Margritli», welches «vo Herze mit Schmerze» geliebt wird, über «I’m on fire», «I want you back» und «Magic Moments» performten «Blue Marlou» swingende Songs aus den letzten 50 Jahren im Stil der berühmten «Manhatten Transfer».

Kleine Panne professionell gelöst Aoba setzte mit «Sambra Negra» rhythmisch-schwungvoll nach. Als das Or-

chester unter der Leitung von René Glauser ein Glen-Miller-Arrangement zum Besten geben wollte, musste der Dirigent nach ein paar Takten abbrechen. Die Bass-Verstärkung funktionierte nicht mehr und zu diesen Melodien war ein tönender Bass-Part unerlässlich. So machte er sich mit seinen Helfern auf die Suche nach dem Schaden. Sidonia Bär, die schon den ganzen Abend versiert und sympathisch durchs Programm geführt hatte, sprang sofort ein und wusste noch viel zu erzählen über Herkunft des Samba und natürlich Glen Miller. Als ihr doch die Worte ausgingen, sprangen «Blue Marlou» nochmals nonchalant ein – obwohl sie schon umgezogen und

beim Nachtessen waren – und gaben noch einen tollen weiteren Song zum Besten. Für den Bass war eine Notlösung installiert worden und das Programm nahm den angekündigten Verlauf. Das kleine Pannen-Intermezzo war so unkompliziert und professionell gehandhabt worden, dass die Zuschauer nicht sicher waren, ob das Ganze wohl genau so hätte ablaufen sollen. Mit den Big-Band-Stücken von Glen Miller, einem Best-Off-Medley vom «Electric Light Orchestra» und schliesslich «Music» von John Miles begeisterten die Aobaner ihr Publikum und wurden zu zwei Zugaben herausgeklatscht.


Bye-bye Hans We all loved you

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Affoltern am Albis

Hans Ulrich Keller-Thompson

1. Publikation der Wahlvorschläge Erneuerungswahl von 7 Mitgliedern und des Präsidiums der evangelisch-reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2018 – 2022

21. April 1931 – 14. Januar 2018

Nach zwei Stürzen hatte er keine Kraft mehr und ist schliesslich friedlich entschlafen. Wir trauern um ihn.

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 28. November 2017 sind für die Erneuerungswahlen der Mitglieder und des Präsidiums der evangelisch-reformierten Kirchenpflege innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: Name

Vorname

Geburtsjahr

Wohnort

Beruf

bisher/ neu

Asper Bommel Dietrich

Hans Therese Philippe

1952 1970 1957

Affoltern am Albis Affoltern am Albis Affoltern am Albis

bisher bisher bisher

Gerber

Herbert

1947

Affoltern am Albis

Gonzenbach Kinner

Kurt Pia

1948 1970

Affoltern am Albis Affoltern am Albis

Schild

Erich

1958

Affoltern am Albis

ehem. Geschäftsführer Pflegefachfrau ehem. Immobilientreuhänder ehem. dipl. Ing. FH Informationstechnik pens. Primarlehrer Gesundheitswissenschaftlerin eidg. dipl. Bankfachmann

Präsidium Asper

Hans

1952

Affoltern am Albis

ehem. Geschäftsführer

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Psalm 23.1

Er war unser geliebter Ehemann, Vater, Grossvater, Bruder, Schwager, Schwiegervater und Onkel. Miriam Keller-Thompson Suzanne und Markus Meier-Keller mit Joel, Sharon und Jonathan Alice Keller Rosmarie und Ernst Lippold-Keller mit Matthias, Christian, Verena, Esther und Familien Verwandte und Freunde

bisher bisher neu bisher

Die Abdankung findet am Dienstag, 23. Januar 2018, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil, Husächerstrasse 12, in 8907 Wettswil statt.

bisher

Anstelle von Blumen bitten wir um eine Spende an die Schweizer Berghilfe, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2. Traueradresse: Miriam Keller, Im Muchried 20, 8907 Wettswil

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen wird eine neue Frist von 7 Tagen bis Freitag, 26. Januar 2018 angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft Affoltern am Albis eingereicht werden können. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Gemäss § 24 der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) geben Personen die einen Wahlvorschlag unterzeichnen Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse (Strasse, Hausnummer, Wohnort) an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Der Kandidat oder die Kandidatin muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort bezeichnet werden sowie angeben, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat.

Des Himmels Netz, riesig, doch straff. Grobmaschig, doch nichts geht verloren. Tao Te King

Wahlvorschlagsformulare sind auf der Homepage www.affoltern-am-albis.ch oder über 044 762 56 32 erhältlich.

Wir nehmen Abschied von

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Hans Beyeler-Berger

Gemeinderat Affoltern am Albis

4. Mai 1931 – 14. Januar 2018 Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 25. Januar 2018 um 14 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt.

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken!

Rolf-Jürgen Dicke

Traueradressen: Barbara Abt-Beyeler, Möslistrasse 1, 8934 Knonau Bettina Beyeler Haefliger, Eschfeld 28, 8934 Knonau Anstelle von Blumenspenden: Spendenkonto der Stiftung Tixi Säuliamt, 8910 Affoltern Postfinance-Konto 80-23029-6 Vermerk: Hans Beyeler-Berger

HERZLICHEN DANK für die tröstenden Worte, für die innigen Umarmungen, für jeden Händedruck, wo Worte fehlten, für die vielen mitfühlenden Briefe und Karten, für alle Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft, für die zahlreiche Teilnahme am Abschiedsgottesdienst, für alle, die an das anschliessende Zusammensein gekommen sind. Es tröstet und spendet uns Kraft, so viele herzliche Menschen um uns zu wissen. Herzlichen Dank für die Spenden für späteren Blumenschmuck.

DANKSAGUNG

Lucie Heitz Allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme auf so vielfältige Weise zum Ausdruck brachten, danken wir herzlich.

Ein besonderer Dank geht an: – Herrn Pfarrer Thomas Müller für die liebevolle Gestaltung der Trauerfeier – an die Gesangsgruppe der Heilsarmee für die schönen Liedervorträge – an Herrn Jakob Geissbühler, der mit wunderbaren Tenorhornklängen die Urnenbeisetzung und den Abschiedsgottesdienst begleitet hat.

Unser spezieller Dank gebührt den Mitarbeitern vom Spital Affoltern, dem Langzeit-Pflegeheim Pilatus und Rigi, in welchen Lucie ihre letzten Wochen verbringen durfte, sowie Frau Pfarrerin Susanne Sauder-Rüegg für ihre liebenvollen Worte und langjährige Freundschaft zu unserer Mutter und Herrn Dr. Vergin für die professionelle Begleitung auf ihrem letzten Weg. Herzlichen Dank auch allen Spendern von Bargaben und Untersützung von Bonstetten 60+.

Affoltern am Albis, im Januar 2018

Die Trauerfamilie

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern ratgeber

Egon Wenzinger* über den US-Aktienmarkt

Dow Jones: Dynamisch in Richtung 26000! Der Dow Jones Industrial übersprang nicht nur erstmals die Marke von 25 600 Punkten, sondern gleich auch die von 25 800 Punkten. Ungebremst schiebt sich der Dow Jones Industrial weiter in Richtung der 26 000er-Marke! Der grosse Aufwärtstrend ist voll intakt und steht in einer erneuten Bewegungsphase, die sich immer steiler nach Norden beschleunigt. Nach einem Plus von 25 Prozent im abgelaufenen Jahr ging es 2018 nun schon um 4,4 Prozent nach oben. Die kurz vor Weihnachten beschlossene US-Steuerreform hatte den Kursen zuletzt wieder frischen Schwung verliehen, denn die Investoren setzen nun auf höhere Unternehmensgewinne. Mögliche Risiken, etwa die aktuellen Inflationsdaten, welche gemäss den Analysten ein «gutes Inflationsjahr» erwarten lässt, könnte die US-Notenbank zu mehr Zinsschritten verleiten. Diese Meinung findet zur Zeit wenig Beachtung. Spannend aber waren die ersten Quartalsberichte. Während viele Unternehmen schon im alten Jahr von der US-Steuerreform profitierten, wurden Banken zuerst teilweise belastet. Viele Finanzinstitute haben Verlustvorträge in ihren Büchern stehen, mit denen sie künftige Steuern sparen könnten. Auf Grund der tieferen Steuerquote sind diese Verlustvorträge nun weniger wert, sodass Abschreibungen fällig werden. Für das Tagesgeschäft hat das aber keine Bedeutung. Aufgrund des Booms bei den Indexfonds (ETFs) konnte die Fondgesellschaft Blackrock, anders als JP Morgen, im vierten Quartal von der Steuerreform profitieren. Die Bank Wells Fargo, die ebenfalls von der Steuerreform profitiert hatte, meldete dagegen etwas geringere Erträge als erwartet. Um 4,47 Prozent ging es für die Facebook-Aktien abwärts. Die Nutzer des Online-Netzwerks werden künftig mehr Beiträge von Freunden und Familie statt von Unternehmen, Medien und politischen Gruppen zu sehen bekommen. Ob der Schritt negative Folgen für das Geschäft haben wird, bleibt abzuwarten. *Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens-und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 762 24 40.

Für Qualität und Stabilität Am 4. März stimmt die Zürcher Bevölkerung über die Volksinitiative «Lehrplan vors Volk» ab. Die Initiative verlangt, dass der Lehrplan neu durch den Kantonsrat genehmigt wird und dem fakultativen Referendum unterstehen soll. Zuständig für den Lehrplan ist heute der Bildungsrat, ein Fachgremium, das sich aus Vertretern der Wirtschaft, des Bildungswesens und der Wissenschaft zusammensetzt. Der Kantonsrat und der Regierungsrat lehnen die Initiative ab. Bildungsdirektorin Silvia Steiner warnt vor «schwerwiegenden Folgen für die Volksschulen» bei einer Annahme. So könnte der Lehrplan zum Spielball politischer Interessen werden. (ki.)

Freitag, 19. Januar 2018

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Verwirrspiele und Happy End auf der Operettenbühne Arth Eröffnung der Saison mit «Wiener Blut» Es geht nicht blutig zu und her in der Operette «Wiener Blut», sondern heissblütig, witzig humorvoll und manchmal auch verwirrend. Im Theater Arth ist die Operettensaison 2018 eröffnet, sie dauert bis am 24. März. ................................................... von marianne voss Eigentlich wäre es am Wienerkongress 1814/15 – zu dessen Zeit die Operette «Wiener Blut» spielt – darum gegangen, Europa neu zu definieren. Stattdessen ging es dort aber mehrheitlich um das vergnügliche Rahmenprogramm mit Wein, Wein und Gesang. In der Operette wird dieses Treiben parodiert. Die Musik wurde nicht neu komponiert, sondern aus den erfolgreichen Melodien von Johann Strauss zusammengesetzt. «Die Aristokratie und der ganze Sumpf werden aufs Korn genommen», erklärte Regisseur Stefan Camenzind, der dieses Jahr zum ersten Mal in Arth Regie geführt hat, anlässlich der Premiere. Er bringt selber sowohl Erfahrung in der aktiven Schauspielerei wie auch als Musiker mit. Vor vielen Jahren wirkte er in «Wiener Blut» in Arth im Orchestergraben als Cellist mit. Er betonte: «Hier auf der Bühne soll ein Fest stattfinden mit gesellschaftskritischem Parodismus. Ein Fest für alle, fürs Volk und die Aristokraten und auch fürs Publikum.» Die Inszenierung in Arth ist wirklich ein Fest. Nur, wer versucht, bis ins Detail zu verstehen, wer mit wem anbändelt, wird Mühe haben. Man verliert manchmal den Faden, wohl genauso, wie ihn die Aristo-

Dank dem besonderen «Wiener Blut» wird zum Schluss alles gut und die drei Paare finden sich. (Bild Gregor Stäuble) kratie damals am Kongress vielleicht auch verlor. Kurz gesagt: Es geht darum, dass sich Balduin Graf Zedlau gerne auf Liebesabenteuer einlässt und dann nach Intrigen, Lügen und Verwechslungen zu seiner eigenen Frau zurückfindet. Und schuld an allem ist das besondere «Wiener Blut».

Im Säuliamt beliebt Seit dem vergangenen Samstag ist die Operettensaison 2018 in Arth eröffnet. Unter den Operettenfreunden im Säu-

liamt ist das Theater Arth beliebt. Nach einem kurzen Anfahrtsweg kann man jeweils eine Inszenierung mit professioneller Musik, schönen Kostümen und einem raffinierten Bühnenbild geniessen. Über 200 Personen arbeiten monatelang vor und hinter der Bühne auf die Aufführungen hin. Im Team hat sich diese Saison bis auf den neuen Regisseur nicht viel verändert. Neu – oder nach einigen Jahren wieder zurück in Arth – ist die Solistin Stefanie Gygax, welche die Rolle der Tänzerin Demoiselle Cagliari spielt.

Für die musikalische Leitung ist bereits zum fünften Mal Beat Blättler verantwortlich. Nebst den Solisten treten wieder eine kleine Ballettgruppe und der Chor (als Volk oder Ballgesellschaft) auf, wo sich auch zahlreiche junge Frauen und Männer engagieren. Man darf also durchaus sagen: Von Jung bis Alt sind alle beim Wiener Blut dabei. Bis Ende März finden gesamthaft 30 Aufführungen statt. Informationen und Platzreservierung unter www.theaterarth.ch oder Telefon 041 855 34 20.

Der neue Theaterkurs startet im April Der Verein «ohoo! Kinder- und Jugendtheater Bezirk Affoltern» nimmt den Betrieb auf Der neue Theaterkurs für Kinder und Jugendliche steht bevor. Das bewährte Team bietet ab diesem Jahr die Kurse unter dem Verein «ohoo! Kinder- und Jugendtheater Bezirk Affoltern a.A.» an. Der Probeort ist in Affoltern. Noch nicht lange ist es her, als 13 Kinder und Jugendliche «Kukata – Eine Kinder-Reise in den Welt-Raum» aufgeführt hatten. Mit eigener Musik, Gesang, Bewegung und natürlich viel Theater haben sie über 300 Zuschauende begeistert. Nun geht es weiter, mit neuem Thema und offen für weitere interessierte Schauspieler und Schauspielerinnen. Je nach Anmeldungen werden ein bis zwei Gruppen geführt, die «u12» (unter 12–Jährige) und die «u15» (unter 15–Jährige). Am Mittwoch, 7. März, findet der Schnuppertag für alle Interessierten statt. Hier können Kinder und Jugendliche Theaterluft schnuppern und ausprobieren. An diesem Tag werden auch die Gruppen eingeteilt. Für den Schnuppertag wird ein Unkostenbeitrag von zehn Franken direkt vor Ort eingezogen, die Teilnehmenden sind gebeten sich anzumelden. Der Anmeldeschluss für den TheaterKurs ist am 12. März. Das Theater ist für junge Menschen eine sehr wichtige Form, um viele wertvolle Fähigkeiten zu schulen. In den Kursen wird intensiv mit dem Körperausdruck, der Stimme und mit Bewegung gearbeitet. Sich präsen-

Der «Marsmännchen-Begrüssungstanz» aus der letztjährigen Aufführung. (Bild zvg.) tieren, etwas von sich zu geben, all dies auch vor Publikum. Als Abschluss jeden Kurses finden öffentliche Aufführungen statt, welche von vielen Zuschauenden besucht werden. Sie finden im September in der Aula Affoltern statt.

Mindestens zwei Theaterpädagogen Die Kursleitung besteht aus mindestens zwei ausgebildeten Theaterpädagoginnen oder -pädagogen und Verant-

wortlichen für weitere Sparten wie Musik, Dramaturgie, Choreografie, Kostüme und Bühne. Die Kinder und Jugendlichen sollen durch die verschiedenen Phasen der Theaterentwicklung geführt werden und in Theatertechniken geschult sowie in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden. Die Kurse stehen für alle Interessierten offen. Dazu wird ein Unterstützungsfonds geführt. Dank der Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank und der Mobili-

ar, Affoltern, können diese Theaterkurse weitergeführt werden. Unterstützung gibt es auch von der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern, der Aemtler Bühne und von privaten Gönnern. Weitere Gönner für den Aufbau dieses noch jungen Theaters sind willkommen. Raffaele Cavallaro, Theaterpädagoge und Präsident des Vereins «ohoo!» Infos und Anmeldeformular auf www.ohoo.ch.


«Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.»

Kavallerieverein des Bezirkes Affoltern

DANKSAGUNG

TO D E S A N Z E I G E

Jeannette Caminada-Wunderli 18. Januar 1936 – 27. Dezember 2017

Besonderer Dank geht an – Herrn Dr. med. Jürg Pfisterer und sein Team für die jahrelange kompetente medizinische Betreuung – Pfarrer Werner Schneebeli für die einfühlsame Gestaltung der Abschiedsfeier sowie an den Organisten und die Sigristin – das Spital Affoltern – das Haus Pilatus – die Spitex Affoltern am Albis – alle Verwandten, Freunde und Bekannten, die die Verstorbene während ihrer Krankheit besucht und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben – die Familie Häberling und Personal für die herzliche Bewirtung Wir bedanken uns herzlich für die vielen mündlichen und schriftlichen Beileidsbezeugungen, Karten, Blumen und Spenden für die Palliativstation, Stiftung Spital Affoltern. Dies alles zeigt uns, welch schmerzlichen Verlust nicht nur wir erlitten haben. Affoltern am Albis, im Januar 2018

Die Trauerfamilie

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Freimitglied

Ulla Sulger Büel Bonstetten

Wir bitten Sie, der Verstorbenen ein ehrendes Andenken zu bewahren und ihr die letzte Ehre zu erweisen. Der Familie und allen Angehörigen sprechen wir unser tiefes Beileid aus. Kavallerieverein des Bezirks Affoltern und die Fahrgruppe

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13. Mai und 25. Mai 1934 – 10. Januar 2018 Tief betroffen und mit grossem Respekt müssen wir Abschied nehmen von einem Wirteehepaar, das die Gastroszene in und um unseren Bezirk in seiner aktiven Zeit stark geprägt hat. Der Familie sprechen wir unser Beileid aus. Unsere Mitglieder bitten wir, den Beiden die letzte Ehre zu erweisen. Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 24. Januar 2018, um 14 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis statt. Der Vorstand von Gastro Affoltern

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Nicht trauern wollen wir, dass wir Dich verloren haben, sondern dankbar sein, dass wir Dich gehabt haben. Wir nehmen Abschied von unserem Gründungsmitglied und Freund

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verlassen. Mit Fred verlässt uns ein humorvoller und fordernder Begleiter bei unseren regelmässigen Treffen in freien Stunden. Seinem Entscheid bringen wir Respekt und Verständnis entgegen. Die Snuuphasen Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 24. Januar 2018, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis statt.

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Die Mundhöhle als Spiegel der Gesundheit Es ist schon lange nachgewiesen worden, dass zwischen Allgemeinerkrankungen und Erkrankungen der Mundhöhle enge Zusammenhänge bestehen. Die orale und körperliche Gesundheit beeinflussen sich gegenseitig und sehr häufig erscheinen frühe Krankheitssymptome verschiedenster Erkrankungen in der Mundhöhle, bevor Anzeichen an anderen Körperregionen auftreten. Zahnmedizin ist ein Teil der Medizin. Ein Diabetes mellitus beispielsweise kann sich durch eine schwere Parodontitis in der Mundhöhle manifestieren. Eine bestehende Parodontitis kann einen Diabetes mellitus verstärken, da es durch die Entzündungsbestandteile zu einer Verschlechterung des Blutzuckerspiegels kommt. Auch andere Allgemeinerkrankungen führen zu verschiedenen Veränderungen der Mundschleimhäute und der Zunge. Infektionskrankheiten wie Herpes-SimplexInfektionen und HIV manifestieren sich zunächst in der Mundhöhle und der perioralen Haut. Geschlechtskrankheiten zeigen sich durch Symptomen wie Bläschen, Rötungen, Ulcerationen der Mundschleimhäute. Oft sind diese schmerzhaft. Pilzinfektionen bilden eine grosse Gruppe von Erkrankungen der Mundschleimhäute. Der Pilz Candida albicans tritt häufig bei immunreduzierten Patienten, bei einer zu langen Antibiotikatherapie oder aber auch bei schlechter Mundhygiene auf, etwa unter Prothesen (Prothesenstomatitis). Stellt man ungewöhnliche Verfärbungen der Zunge (weiss, gelb, braun, schwarz) fest, die nicht mit dem Verzehr von Nahrungs- und Genussmitteln in Zusammenhang stehen und nicht von allein verschwinden, sollte man am besten nach professioneller Meinung suchen. Die Wangen- und Gaumenschleimhaut kann verschiedene Symptome zeigen, zum Beispiel Aphten, Petechien (kleine rote Pünktchen), Flecken und Beläge. Lebererkrankungen können Zungenrandveränderungen zeigen, Erkrankungen des Magens führen häufig zu Ulcerationen des Mundwinkels und Mundgeruch. Atypische Blutungen und Petechien können Zeichnen von Bluterkrankungen sein und müssen immer aufgeklärt werden. So muss auch immer bei vorhandenen atypischen Läsionen die Möglichkeit für eine Krebserkrankung in Betracht gezogen werden. Alle Veränderungen der Schleimhaut, die nicht in einem Zeitraum von zwei Wochen nach Beginn ausheilen, sollten dem Zahnarzt vorgestellt werden.

in kürze Energieplanung: Richtung stimmt Die kantonale Energieplanung ist auf Kurs. Das zeigt der Energieplanungsbericht 2017 des Regierungsrates. Die Einwohner des Kantons wurden auch in den letzten vier Jahren ausreichend, sicher, wirtschaftlich und immer umweltfreundlicher mit Energie versorgt. Die grossen Herausforderungen für die Zukunft liegen beim CO²-Ausstoss und der Stromerzeugung aus nachhaltigen Quellen. (ki.)

Freitag, 19. Januar 2018

13

«Fussgang» – von zu Hause ans Ende der Schweiz Buchvorstellung mit Lesung in der Stube von Co-Autorin Regula Jaeger in Uerzlikon

Heimelige Stimmung in der Stube von Autorin Regula Jaeger an der Lesung zusammen mit Co-Autor Markus Maeder am Dienstagabend in Uerzlikon. (Bild Martin Platter)

Wer hat sich das nicht auch schon gewünscht? Einfach sein Bündel packen und losgehen mit unbestimmtem Ziel. Die beiden Autoren des Buches «Fussgang», Regula Jaeger und Markus Maeder, haben es getan und das Erlebte in 49 unterhaltsame Kurzgeschichten verpackt. ................................................... von martin platter Der Platz in der kleinen Stube von Regula Jaeger im Uerzliker Oberdorf ist bis auf den letzten Stuhl besetzt. Nur das projizierte Licht der Leinwand und die Leselampe am kleinen Tisch mit den beiden Autoren erhellen den Raum, in dem aber keine völlige Stille herrscht. Wintersturm «Evi» pfeift um die Hausecken. Dann zieht die Stimme von Regula Jaeger die Aufmerksamkeit auf sich: «Willkommen in meiner Stube. So intim war bisher noch keine der vier Lesungen.» Die Zuhörer lachen, denn es ist tatsächlich ziemlich eng und warm.

Dann beginnt Regula Jaeger aus ihrem Leben zu erzählen. Wie sie zu ihrem 50. Geburtstag ihre Arbeit einfach links liegen liess, um loszuwandern. Eine Woche lang, etappenweise begleitet von verschiedenen Freundinnen und Freunden. Das hat dem 20 Jahre älteren Berufskollegen Markus Maeder derart imponiert, dass er sich zu seinem 70. das Gleiche gewünscht hat. So ist die Idee zum Buch entstanden. Maeder, der unter anderem bereits als Ghostwriter für die erste Schweizer Mount-Everest-Bezwingerin Evelyne Binsack geschrieben hat, entwarf ein Grobkonzept, das unterwegs mit Jaeger laufend verfeinert wurde. Es sollte kein Wanderbuch und auch kein Reiseführer werden. Die tragende Basis für die Geschichten liefern die vielseitigen Reiseerlebnisse der beiden Protagonisten, die sie auf sieben Etappen, während aller vier Jahreszeiten auf ihren Wanderungen von Uerikon nach Genf erlebt haben. 49 Kurzgeschichten sind so entstanden, reich illustriert mit stimmungsvollen Fotos von Maeder.

Die Menschen im Vordergrund Im Vordergrund stehen dabei die Menschen, die die beiden unterwegs getroffen haben, angereichert mit Wetter- und Naturerlebnissen sowie vielleicht auch ein bisschen dem Finden zu sich selber. Was nun reichlich esoterisch klingt, kam anlässlich der Lesung am letzten Dienstagabend in ungemein leichtfüssigen, lebensnahen und humorvollen Episoden daher. Beispiel gefällig? Nach dem Jochpass übernachteten die beiden Autoren im Gental, genauer: in Wagenkehr im Chalet von Helen und dem kauzigen Walter mit Kaiser-Wilhelm-Schnauz. Ein paar Tische draussen, ein paar Tische drinnen. Mehr war da nicht. Vor dem Nachtessen versucht es Regula Jaeger mit einer Charmeoffensive: «Wir sagen dir immer du, und du sagst uns Sie.» Walter: «Mir doch gliiich, ob du oder Sie.» Regula: «Wie heisst du denn?» «Walter. Wälli. Isch gliich.» «Ich heisse Regula. Mein erster Mann war auch ein Walter.» Wälli lebt augenblicklich auf: «Der hat dich geprägt. Weisst du auch, warum es keine jun-

gen ‹Walter› mehr gibt?» Schulterzucken. «Sie bringen die Qualität nicht mehr hin.» Der trockene Humor verfehlte seine Wirkung auch bei den Zuhörern in der Stube nicht. Dann wurde Regula Jaeger wieder ernst, erzählte, wie die arbeitsreiche Phase der Fertigstellung des Buches mit dem belastenden Hinschied ihrer Gotte und ihres Göttis zusammenfiel und die vielen glücklichen Stunden während der Schulferien in Uerzlikon wachrief; sie das Haus, in dem die beiden während 60 Jahren gewohnt hatten, übernehmen durfte. Als Vorbild erwähnte Regula Jaeger auch ihre Mutter Alice, die stolz im Publikum sass. Ihre Ruhelosigkeit und Tatkraft seien Inspirationsquellen für das Buch gewesen. Dann wandten sich Jaeger und Maeder der nächsten, kurzweiligen Geschichte im Buch zu. Dem Publikum gefiel es, wie der lange Schlussapplaus zeigte, ehe Suppe und Wein gereicht wurden. «Fussgang» ist im NZZ-Libro-Verlag erschienen und bei Bücher Scheidegger in Affoltern erhältlich. Weitere Lesungen finden sichunter www.fussgang.ch.

zwischen-ruf

Regierungs-, National2018-ABC fürs Gemüt und Kantonsräte kommen

Kantonale SVP tagt im Kasinosaal Affoltern Am kommenden Dienstag, 23. Januar, gastiert die Delegiertenversammlung der SVP des Kantons Zürich im Kasinosaal Affoltern. Unter den über 250 Delegierten werden unter anderem die Regierungsräte, mehrere Nationalräte, die meisten Kantonsräte und eine Vielzahl weiterer Behördenmitglieder der SVP des Kantons erwartet. Der Bedeutung des Anlasses entsprechend wird Gemeindepräsident Clemens Grötsch die Delegierten im Kasinosaal empfangen.

Diskutieren und Parolen fassen Unter der Leitung von Parteipräsident und Kantonsrat Konrad Langhart, wer-

den zu folgenden Abstimmungsvorlagen und Initiativen Diskussionen geführt und Parolen gefasst: Kantonale Vorlage vom 4. März: «Lehrplan vors Volk» (Camille Lothe, JSVP Zürich); Eidgenössische Vorlage vom 4. März: «Bundesbeschluss über die neue Finanzordnung 2021» (NR Claudio Zanetti); Eidgenössische Vorlage (Abstimmungstermin noch offen) «Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative) (NR Thomas Matter); Kantonale Volksinitiative: «Bei Polizeimeldungen sind die Nationalitäten anzugeben» (NR Mauro Tuena). Die SVP Affoltern freut sich, für die Kantonalpartei die erste Delegiertenversammlung im neuen Jahr organisieren zu dürfen. (pd.)

A

Abendlicht und Abendsonne

N

Nougat, Nuss und Negerkuss

B

Bücher lesen im Bett

O

Omas und Opas zuhören

C

P

Post im Briefkasten

D

Cousinen und Cousins an Silvester Drachen am Himmel

Q

Quatsch machen mit Kindern

E

Entenpärchen am See

R

Rock’n’Roll zu Elvis-Songs

F

Familie am Telefon

S

G

Gold, Glanz und Glimmer

T

Schrebergärten mit Sonnenblumen Treff mit Freunden

H

U

Überraschungen, auch kleine

I

Helfen – ich bin da, wenn du mich brauchst Isabelle

V

J

Jive – mein Lieblingstanz

W

K

Kettenkarussell und Kalendersprüche Loben und gelobt werden

X

Veilchen und Vergissmeinnicht Warmer Wind und weise Worte X-mal lachen

Menschen mit Herz, Hirn und Humor

Z

L M

Y

«Yes, I can»- und «Yes, I’m allright»-Gedanken Zaunkönig am Fenster und Zimtstern im Mund (Ute Ruf)


14

Forum

Freitag, 19. Januar 2018

Gemeindewahlen Hedingen: Es braucht zwei neue Kandidaten aus der SVP Die Kandidierenden der FDP Zu den Gemeinderatswahlen in Bonstetten. Offene Gräben im Gemeinderat Bonstetten, wer und wie kann (man) sie schliessen? Die SVP-Bonstetten und ihre Mitglieder haben jetzt die Möglichkeit, etwas zu unternehmen, damit wir bis zu den Neuwahlen im Frühling nicht noch mehr in einer Schlammschlacht stecken. Es braucht zwei neue Kandidaten aus der SVP für die Gemeinderatswahlen vom 15. April 2018, denn eines ist klar: miteinander geht es besser als gegeneinander! Mit Schimpfwörtern und einem Klageschreiben der SVP-Gemeinderäte an den Bezirksrat Affoltern gegen den Gemeindepräsidenten, er sei für dieses Amt charakterlich nicht geeignet, mit

solchen Anschuldigungen ist uns nicht geholfen. Das ist äusserst unprofessionell und darf nicht noch einmal vorkommen. So kann eine Kollegialbehörde nicht, wie sie es sein muss, für unsere Gemeinde funktionieren. Sachgeschäfte müssen vertrauensvoll erledigt werden, zum Wohl aller Einwohner von Bonstetten. Je schneller dieses Problem, das wir in unserem Gemeinderat haben, gelöst wird, umso schneller werden sich auch die entstandenen Gräben wieder schliessen. Es darf nicht sein, dass unser Dorf bis zu den Wahlen am 15. April 2018 immer wieder mit negativen Schlagzeilen über unseren Gemeinderat in der Presse konfrontiert wird. Remo Illi sen., Bonstetten

Fähige Personen sollen sich zur Wahl stellen Rückblick, Rücktritt und Ausblick, Leserbrief vom 16. Januar zu den Gemeinderatswahlen Bonstetten. Liebe Frau Schuler, Sie haben mit allem Recht! So kann es im Bonstetter Gemeinderat wirklich nicht weitergehen. Es braucht Sachverstand, Sachlichkeit und Kooperation. Was es in einer solchen Behörde nicht braucht, sind Personen, die ihre Aufgabe vorwiegend darin sehen, anderen Mitgliedern an den Karren zu fahren. So wie sich der Gemeinderat nach den letzten Ergänzungswahlen präsentierte, waren Schwierigkeiten vorprogrammiert. Ein unterlegener Gemeindepräsident (SVP) zusammen mit einem weiteren SVP-Mitglied und zwei der SVP sehr, sehr nahestehende Personen – neben einem echten FDP-ler als Präsident, der sein Amt im Griff hat und hervorragende Arbeit leistet –

das konnte wirklich nicht gutgehen (die unbestrittene Schulpräsidentin sei hier mal ausser Acht gelassen)! Wie Sie, Frau Schuler, rufe ich daher fähige Personen auf, sich zur Wahl zu stellen, selbstverständlich auch parteiungebundene Personen. Das Parteibuch hat zurückzutreten, wenn es um Sachverstand, Sachlichkeit und Kooperation geht! Wenn Sie sich dazu in der Lage sehen, einen solchen Job auszuüben, wenn Sie nicht die Faust im Sack machen, sondern Verantwortung tragen wollen, dann melden Sie sich bei mir. Ich gebe Ihnen gerne Auskunft und koordiniere das Administrative. Wenn sich genügend Personen melden, ersparen Sie mir eine eigene Kandidatur. Notfalls werde ich aber selber in die Hosen steigen und mich vor der Verantwortung nicht drücken. Erwin Leuenberger, Bonstetten

Ruedi Fornaro kandidiert als Gemeindepräsident.

Gemeinderat: Nicole Doppler (1976), neu.

Die FDP war aktiv und ist wie bisher bereit Verantwortung für unser Dorf zu übernehmen. An unserer Mitgliederversammlung konnten ausgewiesene Persönlichkeiten für die bevorstehenden Wahlen nominiert und damit auch durch Rücktritte aus unseren Reihen entstehende Lücken wieder geschlossen werden. Alle Kandidatinnen und Kandidaten verfügen über das nötige «Rüstzeug» für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben und sind bereit, engagiert ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Zeit zum Wohle der Gemeinde einzusetzen. Zusammenarbeit im Team, lösungsorientiertes Schaffen und gutes Einvernehmen mit der Bevölkerung stehen bei allen im Vordergrund für gutes Wirken. Wir empfehlen zur Wahl am 15. April:

In den Gemeinderat: Rudolf Fornaro, Nicole Doppler und Christine Erni Ruedi Fornaro ist in Hedingen aufgewachsen, verheiratet, und hat sich stehts für die Gemeinde eingesetzt. Nebst seinem Engagement als Gemeinderat war er während 15 Jahren Feuerwehrkommandant und Präsident sowie Oberturner des Turnvereins. Er ist heute im Gemeinderat zuständig für Tiefbau und Sicherheit und auf Bezirksebene auch Präsident des Sicherheitszweckverbandes. Das Wohl der Gemeinde hat für ihn erste Priorität. Ruedi Fornaro ist seit zwölf Jahren Ge-

Die Zukunft mitgestalten Zur Abstimmung vom 4. März über den Lehrplan 21. Am 4. März stimmen wir über die Initiative «Lehrplan vors Volk» ab. Dies ist für alle Eltern, Grosseltern, Tanten, Onkeln und Lehrer eine wichtige Gelegenheit, ein kräftiges Ja in die Urne zu legen, denn unsere Volksschule ist in eine Schieflage geraten.In den letzten Jahren wurden immer wieder Reformprojekte hinter verschlossenen Türen abgesegnet und vorangetrieben. Unsere bewährte Volksschule, die bis vor kurzer Zeit weltweit den besten Ruf ge-

noss, soll ohne Befragung von uns, der Bevölkerung, auf eine rein ökonomistisch ausgerichtete Schule umgestaltet werden. Diese Konzepte haben sich in der Realität überhaupt nicht bewährt. Viele Eltern, Lehrer und Kinderärzte sind bestürzt über die Folgen dieser neuen Schul-«Entwicklung». Sie stellen fest, dass Kinder beim Lernen zunehmend auf die Hilfe der Eltern, Grosseltern und Nachhilfelehrern angewiesen sind, vermehrt Kinder unter psychosomatischen Störungen wie Schlafstörungen, nervösem Magen/Darm, Migräne usw. leiden. Immer mehr Kinder entwi-

ckeln einen Schulverleider und auch der Kindergarten soll verschult werden mit Wochenplan, selbstgesteuertem Lernen, Lernstandserhebungen, Beurteilungskriterien und Tablets. Die Volksinitiative «Lehrplan vors Volk» fordert eine Mitentscheidung der Bevölkerung bei so grundlegenden Veränderungen in unserer Volksschule. Dies muss doch im Interesse von uns allen liegen. Immerhin geht es um die Zukunft unseres liebsten und teuersten Gutes, um unsere Kinder. Danièle Beringer, Wettswil

«No Billag»: eine Stammtisch-Idee Zur eidgenössischen Abstimmung vom 4. März. Eine Handvoll kreativer Männer hat in einer Bar bei einigen Gläsern Bier eine geniale Idee ausgeheckt. Endlich erhält jeder Haushalt in der Schweiz die einzigartige Möglichkeit, jährlich Fr. 451.15 auf sein Bankbüchlein zu überweisen oder nach freier Wahl auszugeben. Da der Betrag beträchtlich ist, lohnt es sich, für den Einsatz der vielen hundert Franken einen Jahresplan zu erstellen. Zum Beispiel acht Kinobesuche, Anreise und Popcorn inbegriffen. Ein Abend im Opernhaus, nicht im Parkett aber in der zweiten Reihe Balkon. Zwei Halbzeiten beim Fussball-Länderspiel mit Bratwurst und Bürli in der Pause. Drei Spiele des EHC Kloten gegen den ZSC, plus

S-Bahnfahrt in Holzklasse. Ausflug zur «Beat Feuz Schau» in Wengen, wegen den hohen Anreise- und Eintrittspreisen nur alle zwei Jahre. Nachdem das kritisierte Schweizer Fernsehen nach einem «Ja» kaum überleben wird und wir unsere «Billag-Ersparnisse» bereits aufgebraucht haben, gilt es nach neuen Möglichkeiten Ausschau zu halten, um die vielen freien Abende intelligent zu gestalten. Informationen über Politik, Wirtschaft und Kultur holen wir kostenlos bei ARD und ZDF – mit der Gefahr, einen Teil unserer Identität und Mentalität zu verlieren. Konsumieren können wir weiterhin die freien CH-TVSender ... falls sie überleben und es sich leisten können, gratis zu senden. Nicht zu vergessen das riesige Angebot an ausländischen, kulturell hoch-

stehenden Stationen ... wir lernen dabei «Ramsch» von «Dreck» zu unterscheiden und lange Werbepausen sinnvoll zu überbrücken. Und dann verbleibt auch noch die einzig echte Alternative Tele Züri ... weil das Programm nur eine Stunde dauert, können es die Fans auch sehr schnell auswendig lernen. Die neue Situation wird sicher zu früherem Lichterlöschen führen. Nutzen wir doch die Gelegenheit, wieder einmal mit unserem Partner oder unserer Partnerin zu «kuscheln». Und wenn wir nicht einschlafen können, kommt uns vielleicht folgende Erleuchtung: «No Billag» wurde am Stammtisch erfunden. Vielleicht ist die Initiative deshalb eine Bieridee ... Walter Laubscher, Affoltern

Gemeinderat: Christine Erni (1960), neu.

RPK: Matthias Bär (1965), bisher.

meinderat und kandidiert neu als Präsident. Nicole Doppler ist verheiratet und Mutter von 2 schulpflichtigen Kindern. Sie arbeitet als Betriebsökonomin FH auf einer Bank und möchte sich für eine gesunde und fortschrittliche Weiterentwicklung von Hedingen einsetzen. Wichtig dabei sind Nicole Doppler ein sorgfältiger und nachhaltiger Umgang mit den Finanzen wie auch mit den Ressourcen. Zudem gilt es, attraktive Rahmenbedingungen für alle Einwohnerinnen und Einwohner sowie auch für die Unternehmungen in Hedingen zu gewährleisten. Christine Erni, verheiratet, dipl. Betriebsökonomin Kszh, ist seit zwölf Jahren in Hedingen wohnhaft. Als Präsidentin unserer Ortspartei und Vorstandsmitglied der FDP-Bezirkspartei setzt sie sich für eine offene und engagierte Gesellschaft ein. Christine Erni will sich unter anderem für zeitgemässe Tagesstrukturen an der Schule, eine ausgewogene Sozialpolitik und gesunde Finanzen einsetzen. Die Erhaltung einer schönen, vielfältigen Natur liegt ihr am Herzen.

Rechnungsprüfungskommission: Matthias Bär und Stephan Wildi Matthias Bär, Vater von vier erwachsenen Kindern, ist Betriebsökonom HWV und Geschäftsstellenleiter einer Regionalbank. Er möchte sich weiter-

RPK: Stephan Wildi (1967), neu.

Baukommission: Oliver Rupar (1972), neu. (Bilder zvg.)

hin für gesunde Gemeindefinanzen und eine hohe Lebensqualität in unserem Dorf einsetzen. Seine Ziele sind eine liberale Familien- und Gesellschaftspolitik mit Eigenverantwortung. Stephan Wildi, verheiratet und Vater von drei Kindern ist von Beruf Arzt. Er möchte seine Erfahrung in die akute Problematik des Gesundheitswesens einbringen und nachhaltige Lösungen erarbeiten. Eine Balance zwischen Dorfentwicklung mit guten Lebensbedingungen für alle Bewohnerinnen sowie Bewohner und einem finanziell gesunden Hedingen sind ihm wichtig.

Baukommission: Oliver Rupar Oliver Rupar ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er ist Teamleiter Instandhaltung und Techniker HF Energie und Umwelt. Er möchte sein Praktiker-Wissen in die Weiterentwicklung unseres schönen Dorfes einbringen und einen Beitrag zum Wohle der Allgemeinheit leisten. Den einzigartigen Charakter unseres Dorfes gilt es zu bewahren. Unterstützen Sie die Kandidatinnen und Kandidaten der FDP Hedingen, welche bereit sind, sich für das Wohl unserer Bevölkerung und unseres Dorfes einzusetzen. Ernst Jud, Wahlkommission, FDP Hedingen

Nicht darauf warten, dass jemand stirbt Mangel an Organen, im «Anzeiger» vom 16. Januar. Sie schreiben, dass noch immer 60 % der Schweizer eine Organspende ablehnen. Dann würden ja 40 % ihre Organe spenden. Dem ist bei weitem nicht so: 40 % Befürworter, aber kaum einer lässt sich als Spender registrieren. Auch ich gehöre zu der Patientengruppe, welche ein neues Organ bräuchte: eine neue Lunge. Bloss ist man mit 63 Jahren zu alt für ein neues Organ. Ganz offensichtlich ist ein Mensch ab einem gewissen Alter es nicht mehr wert, dass sein Leben verlängert wird. Die Ärzte, welche mich betreuen, kamen ins Stottern, als sie mir dies mitteilten: «Es tut uns ja so leid, aber sie sind zu alt ...» Ich habe dann nur geschmunzelt und die Situation mit folgendem Konter entspannt: «Ääähh sorry, aber ich will kein neues Organ! Warten darauf, dass jemand stirbt, damit ich weiterleben kann, nein, das ist für mich absolut keine Option! Jemand muss sterben, damit ich weiterlebe, nein, das passt nicht zu meinen ethischen Vorstellungen!» Selbst wenn es medizinisch und technisch möglich ist, Organe zu verpflanzen, heisst es doch noch lange nicht, dass der Mensch alles haben oder machen darf. Der Tod, das Sterben, ist unausweichlich, Verzögerungsmöglichkeiten hin oder her. Ein Organ in sich zu haben, dessen Spender gegen einen Baum gefahren ist, der vielleicht bestialisch ermordet

wurde, der vielleicht in einer Lawine erstickt ist ... Bei dieser Vorstellung wird mir richtig übel und ich würde mich an keinem zusätzlichen Lebenstag mehr freuen können. Swisstransplant rätselt über die hohe Ablehnungsrate zu Organspenden. Wieso reden sie nicht einfach mit den Menschen? Die Antwort würde sehr oft lauten: «Warum wird jemand für hirntot erklärt, um dann Organe entnehmen zu können, während Maschinen seine Körperfunktionen aufrechterhalten, damit die Spenderorgane bis zur Entnahme nicht absterben?» Der Mensch ist Mensch und das Sterben gehört dazu. Der Mensch ist aber kein Ersatzteillager. Für 100 000 Franken könnte ich mir in Indien oder in China eine neue Lunge kaufen, ich kann mir buchstäblich den Spender aussuchen, vom Klinikfenster aus auf einen Menschen zeigen, der fit und gesund aussieht. Und Stunden später habe ich mein Wunschorgan. Und der nichtsahnende Spender gilt ab diesem Tag als verschollen. Das sind keine «fake news», man hat mich drauf hingewiesen (so kannst du die Sperre in der Schweiz umgehen ...) Nein, ich füge mich meinem Schicksal. Ich habe 63 Jahre lang gelebt! War alles drin, was zu einem Leben gehört, im Guten wie im Bösen. Man kann es nicht toppen! Die verbleibende Zeit hab ich noch, einen Monat, ein Jahr – wer weiss es? Ich mache das Beste draus. Cliff Baumgartner, Wettswil


Gewerbe/Dienstleistungen

Zweimal Kabarett

Erste Pleite

Das Wochenprogramm im Kellertheater LaMarotte hat es in sich. > Seite 19

Floorball Albis verliert gegen das Tabellenschlusslicht UHC Dietlikon. > Seite 25

Eine attraktive Körperhaltung

Kurs: Alexander-Technik in Affoltern

Ein Training in Alexander-Technik verhilft zu einer attraktiven Körperhaltung, baut Beschwerden im Bewegungsapparat ab und erhöht die Kompetenz im Umgang mit Stress. Die richtige Körperhaltung bewirkt oft mehr als Diäten, Gymnastik oder Krafttraining. Bereits kleine Veränderungen in der Körperausrichtung verstärken die Ausstrahlung. Der störende Bauch verschwindet. Sie wirken offener und selbstbewusster. Das Geheimnis hinter der attraktiven Körperhaltung ist die Aufrichtung der Wirbelsäule. Durch das neuromuskuläre Training mit Alexander-Technik kann jede Frau und jeder Mann lernen ein neues Bewusstsein für ihren Körper und seine Bewegungen zu entwickeln. Die aufmerksame Körperwahrnehmung bringt Körper und Geist in eine gesunde Balance, da Störungen des Organismus frühzeitig wahrgenommen

und als Aufforderung zur Optimierung der Selbstorganisation genutzt werden können. Dies erhöht die Kompetenz im Umgang mit Stress und fördert die innere Ruhe und Gelassenheit. Die im Training vermittelten Techniken zur Körperwahrnehmung, Entspannung, zum bewussten Bewegen und mentalen Ausrichten, lassen sich leicht in jede Aktivität, sei es nun Computerarbeit, Handwerk, Haushaltarbeit oder Sport, integrieren. Der Therapeut, Trainer und Buchautor Adrian Mühlebach bietet dieses Alexander-Technik-Training in Affoltern an, vom 7. März bis zum 18. April jeweils am Mittwochabend. (pd.) Alexander-Technik, Kurs vom 7. März bis 18. April mittwochabends, 19 bis 20.30 Uhr, Werkstrasse 1, Affoltern. 7 Trainingsabende für Fr. 280.-. Anmelden (bis 14. Februar) und Infos bei Adrian Mühlebach, Komplementärtherapeut Alexander Technik Sbat /OdA KT, Hasenbühlstrasse 18 m, 8910 Affoltern, info@tamt.ch, www.tamt.ch, Tel. 044 760 39 36.

Gamer treffen sich im Zugerland

Spielerlebnis in Steinhausen Vom 23. bis 27. Januar heisst es testen und ausprobieren. In der oberen Verkaufsebene im Zugerland Steinhausen können Gamebegeisterte eine Woche lang die neusten Produkte und Entwicklungen im Bereich Gaming und Virtual Reality (VR) ausprobieren. Mit der Virtual Reality und Gaming Roadshow bringen melectronics, HP Schweiz und Acer Predator die neusten Spiel-Technologien und Entwicklungen ins Einkaufscenter Zugerland. Zudem gibt es auf ausgewählte Produkte von Acer und HP 20 Prozent Preisreduktion. Im Zentrum der Veranstaltung steht das PC Gaming Sortiment und die Brillen, die in virtuelle Welten versetzen. Beim Fruit–Ninja– Spiel in der VR-Zone gilt es, die höchs-

te Punktzahl zu generieren: Die sechs besten Spieler vor Ort gewinnen je nach Rangierung Gaming Zubehör und Migros Gutscheine im Wert von 100 Franken. (pd.)

Panamericana Rahel und Lukas Baumgartner stecken fest im Kanadischen Winter. > Seite 27

Kostenloser Kurs für erfolgreiche Bewerbungen

Fast jeder kennt diese Gefühle der Unsicherheit nach einem Bewerbungsgespräch: Habe ich so gewirkt, wie ich wirken wollte? Ist etwas falsch gelaufen? Warum hat mich der Personalchef nicht zu einem weiteren Gespräch eingeladen? Es schien doch alles so gut gelaufen zu sein. Wir haben uns echt gut verstanden, obwohl ich verschwitzt und verspätet angekommen bin. Vielleicht fand er mein Hobby nicht wirklich gut? Habe ich meine Beziehung zum letzten Arbeitsplatz richtig beschrieben? Wie war sein Blick zu deuten, als ich über meinen letzten Vorgesetzten gesprochen habe? Immerhin kannte er ihn mit Vornamen. Zu meinen Fähigkeiten meinte er, dass ich nicht aufgeben solle.

Was es zu beachten gilt Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet, welchen Stolpersteinen man unbedingt ausweichen sollte und wie man auf dem schmalen Grat zwischen Sympathie und Anbiederung balanciert, erfahren Interessierte an diesem Kurs. Zur Vorbereitung des Bewerbungsgespräches gehört es, zu definieren, wer man ist, wie man auftritt und sich zu vergegenwärtigen, welchen Nutzen man dem zukünftigen Arbeitgeber bringen wird. Zudem sollte man wissen, wer das Gegenüber im Bewerbungsgespräch ist, welche Funktion diese Personen in der Unternehmung wahrnehmen und was von einem erwartet wird. Im Spannungsfeld zwischen «sie – ich – wir» muss sich jeder eigene Gedanken zu seiner zukünftigen Rolle im Unternehmen machen. Dazu gehört beispielsweise auch die Frage, ob die Geschäftsphilosophie und das Umfeld zur eige-

Für die Umwelt, fürs Image, für den Verkauf

Auszeichnung für die Ernst Ruckstuhl AG Die Affoltemer Filiale der Garage Ernst Ruckstuhl AG ist Anbieter der ersten Stunde von Auto Energiechecks (AEC). Kundendienstberater Christian Mahler holte sich mit seinem Team den letzten Titel «Newcomer des Monats». Herr Mahler, seit wann und aus welchen Überlegungen bietet Ihr Standort den AEC an? Christian Mahler: Als Filiale der im Grossraum Zürich ansässigen Ruckstuhl-Gruppe sind wir AEC-Anbieter der ersten Stunde. Bisher haben wir den AEC jedoch nicht besonders aktiv angeboten. Dass wir dies nun aktiver tun, ist unser Beitrag an den Schutz unserer Umwelt. So fördern wir das Image des umweltbewussten AGVS-Garagisten. Welche Rückmeldungen erhalten Sie von den Kunden zu dieser Dienstleistung? Die Kunden schätzen vor allem das Beratungsgespräch und die Kompetenz, die wir ausstrahlen. Dies fördert die Kundenbeziehung.

Virtual Reality Brillen erzeugen ein attraktives Spielerlebnis. (Bild zvg.)

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So wird das Vorstellungsgespräch zum Erfolg

Der Job-Coach Michael Bommel führt am Donnerstag, 25. Januar, um 19 Uhr, in Affoltern einen kostenlosen Kurs für Bewerbungsgespräche durch.

Adrian Mühlebach zeigt, wie der Kopf auf der Halswirbelsäule balancieren kann. (Bild zvg.)

Freitag, 19. Januar 2018

Bemerken Sie allmählich ein Umdenken dank des AEC? Die wirklich umweltbewussten Kunden nehmen unsere Empfehlungen sehr interessiert und dankbar auf und setzen sie um. Wir sind überzeugt, dass bei allen anderen Kunden auch etwas hängen bleibt. Bei der konsequenten Umsetzung, die von den Kunden abhängt, haben wir aber noch unsere Zweifel. Die Erhöhung des Reifendrucks und der Einsatz von Leichtlauf-Motorenöl, als Beispiele, erfordern kundenseitig keine aktiven Massnahmen mehr.

Christian Mahler, Kundenberater bei der Ernst Ruckstuhl AG, Filiale Affoltern, schwört auf die Vorteile des AEC als Marketinginstrument. (Bild zvg.) Führen Sie den AEC im Rahmen eines Services durch oder wie haben Sie ihn in Ihre Dienstleistungen integriert? Wir versuchen, jedem Besucher einen AEC zu verkaufen. Zudem liefern wir keine Neu- und Gebrauchtwagen ohne AEC aus. Inwiefern kann der AEC einem Garagisten zu einem Folgegeschäft verhelfen? Der AEC könnte als Marketinginstrument genutzt werden. Würden wir beispielsweise im umsatzschwachen Monat Januar günstige AEC anbieten, könnten wir die Werkstattdurchgänge steigern. Dass beim AEC das Fahrzeug auf die Hebebühne genommen wird, eröffnet die Möglichkeit für Zusatzverkäufe. Zudem steigert ein kompetentes und freundliches Beratungsgespräch die Kundenbeziehung, was sich unweigerlich in Folgegeschäften niederschlägt. (pd.) Weitere Infos: autoenergiecheck.ch.

Michael Bommel. (Bild zvg.) nen Persönlichkeit passen und nicht nur umgekehrt. An diesem Abend erfahren Interessierte Schritt für Schritt und anhand praktischer Übungen die wichtigsten Kniffe und Tricks fürs Vorstellungsgespräch. (pd.) Kostenloser Kurs für erfolgreiche Vorstellungsgespräche, 25. Januar, von 19 bis 22 Uhr, MB Coaching und Personalberatung, Industriestrasse 17, Affoltern. Anmeldung: 043 817 16 44 oder www.coachingjob.ch/seminare-kurse.

Motorradverkäufe: Elektrotechnik kaum gefragt Mit 26 942 Neuzulassungen erzielte die Schweizer Motorradbranche das zweitbeste Ergebnis der vergangenen 20 Jahre. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr betrug 2,1 %. Die Beliebtheit des Motorrads als Freizeit- und Hobby-Gerät bleibt ungebrochen. Trotz des nicht übermässig schönen Frühlings- und Sommerwetters 2017 blieb die Nachfrage nach neuen Motorrädern hoch. Mit 26 942 Neuzulassungen wurde das Ergebnis des Vorjahres um 2,1 % übertroffen. Der Gesamtmarkt an Motorrad- und RollerNeuzulassungen 2017 betrug 45 487 Einheiten (minus 0,9 %). Traditionsgemäss stehen in der Schweiz hubraumstarke, preislich in der Oberklasse angesiedelte Motorräder mit mehr als 1000 cm³ in der Gunst der Kunden weit oben. 2017 betrug ihr Anteil bei den Neuzulassungen 31,9 %, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 1,5 % bedeutet. Dafür findet eine technisch, optisch und vom Preis-/Leistungsverhältnis her höchst attraktive, neue Mittelklasse mit Hubräumen von 500 bis 1000 cm³ insbesondere bei einer jungen Kundschaft sowie bei Neueinsteigern immer mehr Zuspruch; der Marktanteil dieses Segments betrug 2017 bereits 50.5 % (plus 4.9 %). Weiterhin stark gefragt sind Retround Vintage-Motorräder, die ein klassisch-attraktives Erscheinungsbild mit modernster Technik kombinieren. Die Elektrotechnik ist im Motorradsektor noch nicht angekommen: Nur 73 Neuzulassungen entsprechen 0,3 % Marktanteil. Der Verkauf von Rollern ging um 4,5 % zurück. Elektrisch betriebene Roller fristen mit 472 verkauften Einheiten und 2,6 % Marktanteil weiter ein Mauerblümchendasein. (sfmr)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 21. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Im Anschluss Chilekaffee Donnerstag, 25. Januar 12.00 Curry à la Christian ein gluschtig-fruchtiges Z’Mittag. Anmeldung bitte an Esther Scherer bis zum 22. Januar, Tel. 044 761 66 93

Sonntag, 21. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst mit Pfarrerin Bettina Stephan. Fahrdienst auf Anfrage bei Peter Ott Tel. 044 761 34 90

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 20. Januar 10.00 Familienmorgen für Eltern und Grosseltern mit Kindern von 0 – 10 Jahren Gemeinsamer Start im Ulmensaal, anschliessend Familienkaffee Sonntag, 21. Januar 9.00 Offene Singprobe in der Kirche 10.00 Mitsing-Gottesdienst mit dem Gospelchor «Vom Unvergänglichen» (Matthäus 24, 35) Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 19. Januar 20.00 Kino in der Kirche zeigt den Film «Frantz». Feinde werden zu Freunden? Eintritt frei. Freigegeben ab 12 Jahren Sonntag, 21. Januar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Bonstetten mit Pfrn. S. Sauder zum Thema «Heimat» Mitwirkung von JuKi 7 & 8–Jugendlichen

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 21. Januar 11.00 Ökumenischer Gottesdienst in der reformierten Kirche zur Gebetswoche für die Einheit der Christen. Mit dem katholischen Kirchenchor, Diakon Matthias Kühle-Lemanski und Pfarrer Christof Menzi Anschliessend Apéro Montag, 22. Januar 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 26. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Pfarramt: 044 764 02 15

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 21. Januar 18.30 Gemeinsames Singen 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 23. Januar 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 21. Januar 19.30 Abendgottesdienst Vorgängig um 18.30 Uhr Gemeinsames Singen mit Pfr. Christof Menzi Chiletaxi: Ueli Buri Mittwoch, 24. Januar 17.00 Offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 25. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Rifferswil

Sonntag, 21. Januar 10.00 Ökumenischer Gottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl und Pfr. A. Saporiti mit Dialogpredigt zum Thema «Jesu Gang über das Wasser» Musik: Veronica Hvalic Anschliessend Apéro im Pfarrhaus

Samstag, 20. Januar 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 21. Januar 9.30 Gottesdienst Pfarrer Kurt Liengme Montag, 22. Januar 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 21. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schulz Orgel Marina Wehrli www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 20. Januar 10.00 Fiire mit de Chline zum Thema «Engel» im Pfarreizentrum 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 21. Januar 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für Kroaten

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 21. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) 10.45 Jugendgottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Montag, 22. Januar 15.45 Minichile Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 23. Januar 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 24. Januar 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche 14.00 Seniorennachmittag Diavortrag «Mit der Postkutsche über den Gotthardpass» Brunnmatt Donnerstag, 25. Januar 12.00 Club 4 Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 21. Januar 10.00 Gottesdienst mit Predigt zu 1. Mose 12,1–9 Thema: «Aufbruch ins Ungewisse» Pfarrer Christian Refardt Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiweg www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 21. Januar Zweiter Sonntag nach Epiphanias 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer und Vikar Bächtold, Konfirmanden Abendmahl, mit Referent Christoph Racz von Mission 21 Bericht über Reise nach Indonesien und Lage der Christen dort Dienstag, 23. Januar 19.00 Bibelkreis bei C. und R. Walther Alpenblickstrasse mit Vikar Bächtold Donnerstag, 25. Januar 9.30 Fiire mit de Chline 14.00 Seniorennachmittag im Giebel mit Kindergartenkinder und Thema «erzählen»

Sonntag, 21. Januar 10.00 Kirche Bonstetten Regionalgottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder Fahrdienst: Anmeldung bis 20. Jan. 044 700 25 69 Dienstag, 23. Januar 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 24. Januar 19.30 Bildersturm Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 25. Januar 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 26. Januar 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 21. Januar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Brassband; Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 20. Januar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 21. Januar 10.00 EucharistiefeierFamiliengottesdienst Dienstag, 23. Januar 19.30 Abendmesse Mittwoch, 24. Januar 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 25. Januar 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 20. Januar 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 21. Januar 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christen in der reformierten Kirche Montag, 22. Januar 19.00 Meditation Donnerstag, 25. Januar 8.15 Wortgottesfeier

Sonntag, 21. Januar 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 25. Januar 14.30 FrauenTreff mehr unter heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 21. Januar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 21. Januar 10.30 Gottesdienst Fortsetzung der Predigtreihe über König David 2. Samuel 11, 1–27 + 12, 1–25 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht 13.30 Bericht von Hanni Brütsch über ihren Dienst an laotischen Flüchtlingen in Argentinien Donnerstag, 25. Januar 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 21. Januar 10.00 Ökomenischer Gottesdienst in Maschwanden Mit Pfarrer Angelo Saporiti und Pfarrerin Claudia Mehl In Mettmenstetten findet kein Gottesdienst statt

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 21. Januar 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 20. Januar 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 21. Januar 10.00 Gottesdienst David Ruprecht Kinderprogramm Montag, 22. Januar 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 24. Januar 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Mitfahrer/-in gesucht für Ausfahrten mit den Pferden. Bedingung: Keine Angst vor Pferden. 079 292 78 00.

Hatha-Yoga im Schöpfli

jeweils am Donnerstag 19.30 – 21.00 Uhr (beim Restaurant Rütli) Vorderweystrasse 15, 5630 Muri muellermarina@gmx.ch oder Tel. 076 374 73 22


Gewerbe

Freitag, 19. Januar 2018

Dienstleistungszentrum für Blumen- und Gartenliebhaber Die Blumen Schneebeli AG in Affoltern hat den Garten- und Landschaftsbau erweitert Die Firma Blumen Schneebeli AG in Affoltern macht einen grossen Schritt Richtung umfassendes Dienstleistungszentrum für alle Blumen- und Gartenliebhaber. Seit Anfang Jahr wird der Fachbereich Gartenbau und Landschaftspflege angeboten. Die Firma Blumen Schneebeli AG in Affoltern ist seit 1888 ein Garant für Blumen, Blüten- und Grünpflanzen, Sträucher, Beeren und Dekorationen. Das weitherum bekannte Fachgeschäft unternimmt nun einen grossen Schritt Richtung umfassendes Dienstleistungszentrum für alle Blumen- und Gartenliebhaber. Seit Beginn des neuen Jahres ergänzt Thomas, der Sohn der Inhaber Monika und Peter Schneebeli, das Blumenzentrum an der Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern mit umfassenden Dienstleistungen in Gartenbau- und Gartengestaltung. Der gelernte Landschaftsgärtner absolvierte nach der Lehre eine Weiterbildung zum Polier. Den Bauführer Landschaftsbau wird er diesen April abschliessen, die Weiterbildung zum Gärtnermeister im kommenden August beginnen. Mit diesem Wissen ist er bestens gewappnet, den elterlichen Betrieb mit sämtlichen Dienstleistungen im Bereich Gartenbau und Landschaftspflege zu erweitern. Der Obergärtner mit eidg. Fachausweis wird im Familienbetrieb Leiter der neuen Abteilung Gartenbau.

Zwei Generationen und eine Palette von Produkten und Dienstleistungen: (von links) Monika, Peter und Thomas Schneebeli mit Lebensgefährtin Gloria Mark und Betriebsmaskottchen Simba. (Bild Martin Mullis) Thomas Schneebeli ist überzeugt, dass der neu geschaffene Betriebszweig das bisherige Angebot der Blumen Schneebeli AG bestens ergänzt. Voller Energie freut er sich, als selbstständiger Gartenbauer mit der Angebotserweiterung die Kunden des Traditionsbetriebes Blumen Schneebeli AG noch besser und umfassender zu bedienen. Er ist überzeugt, dass die Zielsetzungen der neuen Firma zusammen mit seinen Eltern und seiner Lebensgefährtin Gloria Mark, welche demnächst im administrativen Be-

reich, im Gartenbau sowie im Blumengeschäft in den neuen Geschäftszweig einsteigen wird, erfüllt werden können. Seine Kreativität und die Begeisterung für seinen Beruf geben Gewähr für die Zufriedenheit seiner künftigen Kunden.

Auf die Wünsche der Kunden eingehen Er will insbesondere auch dem Trend, dass vermehrt der Wohnraum fliessend mit dem Garten verbunden wird,

Rechnung tragen. Gartenbau sei auch auf kleinem und kleinstem Raum absolut möglich, hält der junge Berufsmann dezidiert fest. Balkone, Dachund Anbauterrassen sowie Sitzplätze seien durchaus geeignet, um wunderschöne kleine, grüne Oasen zu schaffen. Als eine wichtige Geschäftsdevise nennt er seine Absicht, stets auf die Wünsche seiner Kunden einzugehen und natürlich auch mit seinen Fachkenntnissen dafür zu sorgen, dass ihr Garten täglich Freude und Zufriedenheit zu bieten vermag. Neben einer grossen Auswahl von Blumen, Stauden und Gehölzen verfügt die Gartenbaufirma Schneebeli auch über das ganze Spektrum an Beton- und Natursteinen für Mauern und Beläge. Selbstverständlich bietet die Gartenbaufirma Schneebeli neben der fachmännischen Beratung eine Planung für die Gestaltung des Gartenraumes an. Dazu gehört selbstverständlich auch Beratung in sachkundiger Gartenpflege. Gartenbauer Thomas Schneebeli bietet ab sofort fachlich hochstehende Dienstleistungen rund um den Garten und sichert seinen künftigen Kunden prompte Ausführungen zu. Das Team der Firmen Blumen Schneebeli und Gartenbau Schneebeli freut sich auf eine gemeinsame und zufriedenstellende Zusammenarbeit. (mm)

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4000 Solaranlagen für die EKZ Seit Ende Dezember speisen 4000 Solaranlagen Strom ins Netz der EKZ (Elektrizitätswerke des Kantons Zürich) ein. Sie produzieren zwei Prozent des Stroms, den die EKZ absetzen. Die insgesamt 4000 Solaranlagen speisen jährlich rund 77,4 Gigawattstunden Strom ins Netz der EKZ ein. Das entspricht dem Stromverbrauch von 17 000 durchschnittlichen Vierpersonenhaushalten. «Vor allem auf Einfamilienhäusern wurden in den letzten Jahren zahlreiche neue Solaranlagen erstellt», erklärt Karl Resch, Leiter Regulierungsmanagement und Netzwirtschaft bei den EKZ. Derzeit stammen rund zwei Prozent des EKZ Stroms aus heimischen Solaranlagen. Die Zahl der Anlagen hat sich während der letzten fünf Jahre vervierfacht.

Solarstrom stellt Herausforderungen Die steigende Zahl der Solaranlagen ist erfreulich, birgt aber auch neue Herausforderungen. Die EKZ mussten einzelne Niederspannungsnetze bereits verstärken. «Heute machen die 4000 Anlagen noch keine Probleme», sagt Karl Resch. «In einzelnen Gebieten gibt es aber schon Trafostationen, die an sonnigen Tagen Energie ins Mittelspannungsnetz zurückspeisen.» Bei den EKZ laufen zahlreiche Projekte, die sich mit diesen Herausforderungen beschäftigen. Bis 2035 sollen 14 000 Solaranlagen Strom ins Netz der EKZ einspeisen. (pd.) anzeige

Blumen Schneebeli AG, Gartenbau Schneebeli, Untere Bahnhofstrasse 31, 8910 Affoltern. Tel. 044 761 63 06, www.gartenbau-schneebeli.ch.

Stellenanzeiger Jonenbachstrasse 16 | 8911 Rifferswil 044 764 14 26 | www.schule-rifferswil.ch

Per 1. Juni 2018 suchen wir eine/n

Hauswart/-in mit eidg. Fachausweis oder Fachmann/-frau Betriebsunterhalt 100% Die ausführliche Stellenbeschreibung und weitere Informationen über unsere Schule finden Sie unter www.schule-rifferswil.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Wir sind ein Unternehmen im Sonnen- und Wetterschutz und suchen zur Verstärkung unseres Teams per sofort oder nach Vereinbarung einen

Projektleiter / Storenmonteur 100 % Aufgabengebiet Kundenberatung/Kundenbetreuung Erstellen der Offerten Lieferantenbestellungen Saisonal bedingte Mithilfe als Monteur Anforderungsprofil Idealerweise Erfahrung als Storenmonteur Technisches Flair Gute Umgangsformen Sehr gute Deutschkenntnisse mündlich u. schriftlich Zuverlässig und Teamfähig Wir bieten Vielseitige und selbständige Tätigkeit Kollegiale, teamorientierte Zusammenarbeit Zeitgemässe Entlöhnung Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung an: Fischer Storen GmbH Rigistrasse 32 5634 Merenschwand monica@fischerstoren.ch

Schulverwaltung Wir suchen für unser Lesezentrum in der Schuleinheit Butzen Semper per 1. März 2018

1 Mitarbeiter/-in 32% (Jahresarbeitszeit) Die Arbeitszeit beträgt durchschnittlich 13.5 Std. pro Woche. Die Jahresarbeitszeit ist hauptsächlich in den 39 Schulwochen zu leisten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die ausführliche Stellenausschreibung mit Ansprechpersonen sowie weitere Informationen über die Primarschule Affoltern am Albis finden Sie unter: www.psa.ch

Schulen und Kurse Englischkurse in Affoltern 17 Treffen jeweils donnerstags 25. Januar 2018 bis 5. Juli 2018 im Kafistübli an der Betpurstrasse 7 B1-Intermediate 18.10-19.20; CHF 435.00 A2/B1-WiedereinsteigerInnen 19.25-20.55; CHF 555.00 Kontakt: Daniel Buehler 043 557 64 43 info@englishwithdaniel.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 19. Januar 2018

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Einmann-Kabarette und Duo-Konzerte Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Das gesamte Programmangebot der ersten Hälfte des Jahres 2018 ist jetzt auf der Homepage www.lamarotte.ch abrufbar. Es ist eine reiche Fundgrube an unterschiedlichsten Veranstaltungen vom schrägen Jazzabend über angriffiges Kabarett, von hochstehenden Klassikkonzerten zu professionellem Theater und Informationsanlässen zu aktuellen Themen bis zum traditionellen Entenrennen im Jonenbach im Sommer.

Kabarett mit Andres Lutz in der Dr. Lüdi-Show «Lüdi steigt ins Moor» Für sein neues Stück hat sich Lüdi von einem Naturschutzgebiet inspirieren lassen, welches sich direkt unter einer Autobahnbrücke befindet. Dort schlägt er sein Lager auf und sendet Nachrichten aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dr. Lüdi bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Weltteilnahme und Weltverzicht, Einstieg oder Ausstieg aus dem Hamsterrad der Informationsgesellschaft. Bilder und Musik verleihen dem Ganzen eine unterhaltsame Rasanz. Heute Freitag, 19. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken.

Matthias Brodowy wurde lieber Kabarettist als Papst Höhepunkte aus zwei Jahrzehnten Bühnenpräsenz. Seit 20 Jahren steht

Matthias Brodowy auf der Bühne und begleitet sich am Piano. Der Kabarettist und Preisträger des deutschen Kleinkunstpreises aus dem Grossen Kanton, führt die Zuschauer zurück in die wunderbare Zeit der 70er-Jahre, in welcher er im Blockflötenensemble ganze Seniorenheime tyrannisierte; er erklärt als beamteter Bauchwegtrainer, warum wir uns Übergewicht angesichts der Wirtschaftskrise nicht mehr leisten können. Ausserdem klärt er darüber auf, warum er es als ehemaliger Theologiestudent vorgezogen hat, Kabarettist statt Papst zu werden. Eine temporeiche One-Man-Show, ein Parforce-Ritt mit lauten und leisen Tönen, Kabarett und jeder Menge Musik! Sonntag, 21. Januar, Bar und Abendkasse ab 16 Uhr, Beginn 17 Uhr. Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit Bruno Spoerri (Saxofon) und Roger Girod (Piano) Der Fokus des Duos, das sich hemmungslos in der Schatztruhe des Jazz aller Generationen bedient, aber auch gerne über den Hag grast und mit eigenen Ideen hantiert, liegt auf der Spielfreude und Improvisationslust und lässt keine Routine aufkommen. Ihr Mut zum Risiko und ihre lebendige Präsenz machen jedes Konzert zu einem einmaligen Erlebnis. Diesen Sommer erhielt Bruno Spoerri in Ascona den Swiss Jazz

Award für sein Lebenswerk. Der mittlerweile 82-jährige Preisträger zählt ausserdem zu den Pionieren der elektronischen Musik. Donnerstag, 25. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Klassik mit Flurin Cuonz (Violoncello) und Benjamin Engeli (Klavier) Der Cellist Flurin Cuonz studierte unter anderem bei Thomas Grossenbacher. Im LaMarotte war er bereits mit dem renommierten «Trio Rafale» zu hören. Nach einem erfolgreichem Praktikum 2008/09 wurde er als Zuzüger/Aushilfe im Tonhalle Orchester Zürich akkreditiert. In der Saison 2014/15 hatte er während fünf Monaten eine Zeitstelle als Solocellist des Musikkollegiums Winterthur inne und spielte seither als Aushilfs-Solocellist u.a. mehrfach bei den Bamberger Symphonikern und beim Sinfonieorchester Wuppertal. Auch Benjamin Engeli kommt nicht zum ersten Mal ins LaMarotte. Er gilt als einer der vielseitigsten Pianisten der jungen Generation und tritt in renommierten Konzertsälen Europas, Asiens, Australiens und Amerikas auf. Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet er sich mit Begeisterung der Kammermusik. Aktuell pflegt er mit dem «Gershwin Piano Quartet» und anderen Formationen eine rege Konzerttätigkeit. Von 2009 bis 2017

Der Pianist Benjamin Engeli (links) und der Cellist Flurin Cuonz bringen ein exquisites Kammermusikprogramm ins Kellertheater LaMarotte. (Bild zvg.) war er Dozent für Kammermusik an der Musikhochschule Basel und seit 2013 leitet er eine Klavierklasse am Landeskonservatorium Vorarlberg in Feldkirch. Die beiden Musiker spielen zwei Cellosonaten von Ludwig van Beethoven und zwei Werke von Ferdinand Ries, dem prominentesten Schüler Beethovens. Einen Sprung in das 20. Jahrhundert machen sie zwischendurch mit kleinen, 1914 entstandenen Kompositionen von Anton Webern

(1883-1945), die – typisch für Webern – auf nur wenige Minuten oder gar Sekunden dauernde Miniaturen zusammengeschrumpft sind. (pz) Freitag, 26. Januar, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Konzert 20.15 Uhr. Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken. Essen um 19 Uhr, Polentagratin mit Hackfleisch, 20 Franken. Platzreservierungen für alle Veranstaltungen unbedingt empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Im Wohnmobil durch amerikanische Nationalparks «Wunderbarer Wilder Westen»: Multivisionsshow im Kino Cinepol, Sins

Spielende Kinder in Borneo. (Bild zvg.)

Situation der Christen in Indonesien Christoph Racz von Mission 21 berichtet am kommenden Sonntag im Gottesdienst in Knonau über das Leben der christlichen Minderheiten in Java und Borneo. Indonesien ist der grösste muslimische Staat der Welt. Fast 90 % der über 250 Mio. Einwohner sind Muslime. Es leben aber auch rund 23 Millionen Christinnen und Christen im Land. Das Christentum ist eine von sechs offiziell zugelassenen Religionen. Die frühere Basler Mission, nun Mission 21, arbeitet seit Jahrzehnten dort und steht in stetigem Austausch mit lokalen Kirchen. Der Medienbeauftragte der Mission 21, Christoph Racz, hat kürzlich die engagierten Partnerkirchen in Java und Borneo «Kalimantan» besucht. Er wird über das Leben dort und die Situation der Christen in Indonesien anschaulich und mit Bildern berichten. Auch das Schulwesen und Sozialwerke werden vorgestellt. Auf diese Weise lässt sich Anteil nehmen am Leben von Christen, die unter ganz anderen Bedingungen leben und die einem trotzdem herzlich verbunden sind über Distanz und Kulturen hinweg. Pfarramt und Kirchenpflege Knonau haben Christoph Racz als Gast in den Gottesdienst vom 21. Januar eingeladen, der von den Konfirmanden gestaltet wird. (tm) Sonntag, 21. Januar, 10 Uhr, ref. Kirche Knonau.

Von einer sechswöchige Reise durch die bekanntesten Nationalparks der USA haben Annemarie Koelliker und Roberto Saibene Hunderte eindrücklicher Bilder in die Schweiz zurückgebracht. Die 4000 Kilometer lange Route führte die beiden Autoren Annemarie Koelliker und Roberto Saibene durch den Yellowstone Nationalpark, Grand Teto, das Monument Valley sowie durch den Zion und den Bryce Canyon. Beeindruckt durch atemberaubende Geysire, Granitriesen, Seelandschaften und

Bisonherden ist die Multivision-Show «Wunderbarer Wilder Westen» entstanden. Die beiden Autoren stehen am Sonntag, 21. Januar, im Anschluss an die Vorstellung für Fragen zur Verfügung. «Wunderbarer Wilder Westen» ist die erste von drei Diashows. Die Reihe wird am 18. Februar mit «Trans Sibirien» und am 18. März mit «Tibet heute» fortgesetzt. Tickets können Online oder per Telefon im Kino Cinepol in Sins reserviert werden. (pd.)

Der «Wilde Westen» beeindruckt mit atemberaubenden Landschaften. (Bild zvg.)

Das Vereinsjahr Revue passieren lassen

Multivisionsshow «Wunderbarer Wilder Westen» am 21. Januar, 11 Uhr im Kino Cinepol, Sins.

Knonauer Kinderfasnacht

Landfrauen tagen in Bonstetten

Am 3. Februar in der Stampfi

Alljährlich im Januar, diesmal am Dienstag, 23. Januar, tagen die Landfrauen des Bezirks Affoltern. Dieser traditionelle Anlass findet wieder im Gemeindesaal in Bonstetten statt.

Auch in diesem Jahr treffen sich die kleinen und etwas grösseren Narren zur traditionellen Kinderfasnacht in Knonau. Das bunte Treiben findet am Samstag, 3. Februar, ab 14 Uhr in der Stampfi Knonau statt.

Um 13.30 Uhr beginnt die Tagung mit der Begrüssung der Präsidentin Daniela Stübi, dann folgen der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr sowie einige Informationen zum neuen Landfrauenjahr. Die Präsidentin freut sich, dass sie wieder einige Neumitglieder willkommen heissen kann. Anschliessend werden die Landfrauen vom Bezirk Affoltern zwei lustige Frauen aus der Ostschweiz kennenlernen. Das Duo Wärmisel, das sind Gaby Bucher und Monika Boehrer aus Rebstein, bietet humorvolle Unterhaltung. Seit mehr als zehn Jahren sind die bei-

den heiteren Frauen miteinander unterwegs und bringen ihre Gäste zum Lachen. Auch der beliebte Päcklimärt findet statt, dessen Erlös natürlich wieder der ländlichen Familienhilfe des Kantons Zürich übergeben wird. Die von den Landfrauen mitgebrachten, gespendeten Päckli werden am späteren Nachmittag an die anwesenden Frauen für 5 Franken verkauft. Mit feinen Torten und Getränken und in heiterer Stimmung geniesst man das Beisammensein im schön dekorierten Gemeindesaal Bonstetten. Auch junge Landfrauen können unbesorgt geniessen, denn ihre Kinder werden während der Tagung liebevoll betreut. Alle Mitglieder der Landfrauenvereinigung des Bezirks Affoltern sind herzlich eingeladen und sollten sich diesen fröhlichen Nachmittag auf keinen Fall entgehen lassen. (pd.)

Mit toller Tanzmusik und Spielen möchten die Organisatoren ihren Gästen einen unvergesslichen Nachmittag bescheren. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. So können sich die Erwachsenen eine Tasse Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen zu Gemüte führen, während die Kinder sich amüsieren und austoben. Die Vorfreude auf eine grossartige Party mit scharenweise verwandelten Prinzessinnen, Piraten, Hexen, Cowboys und Indianer ist gross … Ob gross

Tolle Stimmung an der Knonauer Kinderfasnacht. (Bild zvg.) oder klein, alle sind herzlich willkommen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. (pd.)


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Veranstaltungen

Freitag, 19. Januar 2018

agenda

Freitag, 19. Januar Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Telefonische Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 17.30-19.00: Anlaufstelle «Onleihe» Beratung und Unterstützung. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 18.00-22.00: «Girls Friday» for Girls only! ab der 5. Klasse. Eine Veranstaltung der Jugendarbeit Affoltern am Albis. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.00: Chränzli des Jodlerklub Affoltern mit Jodelgesang und Volkstheater mit Komödie. Festwirtschaft, Türöffnung jeweils 1 ½ Std. früher (Möglichkeit für Essen). Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: «Funny Feet - The next Step» Ein Abend voller Stepptanz, Tanztheater, Bodypercussion und vielem mehr. Eine Veranstaltung der Kultur Affoltern. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben. 20.15: Kabarett: «Lüdi steigt ins Moor», Andres Lutz als Dr. Lüdi. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

20.00: Kino in der Kirche: «Frantz» - ein historisches Drama. Moderner Schwarz-Weiss-Film. Freigabe ab 12 Jahren. Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: Weniger Egli mit dem Musik-Kabarett-Programm «Irgendwenn» (Parkplätze beim Lindenplatz-Kreisel benützen). Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Samstag, 20. Januar Affoltern am Albis

20.00: Chränzli des Jodlerklubs Affoltern mit Jodelgesang und Volkstheater mit Komödie. Mit Festwirtschaft, Türöffnung jeweils 1 ½ Std. früher (Möglichkeit für Essen). Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten

20.00: Jahreskonzert des Musikgesellschaft Stallikon. Festwirtschaft, Tombola, Bar mit DJ, Türöffnung 18 Uhr, Eintritt frei. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Mettmenstetten

20.15: «Bi euis..z’mättmistette» präsentiert: «Frontalunterricht» mit Patti Basler und Philippe Kuhn. Abendkasse ab 19 Uhr. Reservieren unter 044 767 02 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Rösslisaal).

Ottenbach

20.00: Turner-Chränzli Ottenbach «Heldä und Legändä» mit Zwischennummer der Theatergruppe,

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Bar und Unterhaltung. Nachtessen ab 18 Uhr. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Rifferswil

13.30: Chränzli des Gesangvereins Rifferswil unter dem Motto «Unvergessliche Melodien». Anschliessend «Liebi mit Blächschade» Lustspiel in drei Akten. Türöffnung 13 Uhr. Gesang, Tombola. Turn-/ Mehrzweckhalle. 19.45: Chränzli des Gesangvereins Rifferswil unter dem Motto «Unvergessliche Melodien». Anschliessend «Liebi mit Blächschade» Lustspiel in drei Akten. Türöffnung 18.45 Uhr. Gesang, Quiz, Bar ab 22.30 Uhr. Essen von 19.00 bis 19.45 Uhr. Reservierung für Abendvorstellungen: bei Fam. A. Heimann 044 764 10 05 oder www.gesangsverein-rifferswil.ch. Turn-/Mehrzweckhalle.

Sonntag, 21. Januar Affoltern am Albis

13.30: Chränzli des Jodlerklubs Affoltern mit Jodelgesang und Volkstheater mit Komödie. Mit Festwirtschaft, Türöffnung jeweils 1 ½ Std. früher (Möglichkeit für Essen). Kasinosaal. Marktplatz 1. 17.00: Kabarett: Matthias Brodowy in «Bis es Euch gefällt...», Höhepunkte aus zwei Jahrzehnten. Bar und Abendkasse ab 16 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Dienstag, 23. Januar Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: Rebekka Haefeli liest: «Augusta Theler: Mit dem Hebammenkoffer unterwegs». Buchhandlung Scheidegger. Ob. Bahnhofstr. 10 a.

Hausen am Albis

09.00-10.00: Everdance Herbstquartal: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Hedingen

20.00: Andreas Zumach referiert: «Konflikte um Wasser, Strom und Territorien». Eine Veranstaltung von «Knonaueramt solidarisch». Werkgebäude (Saal 1. Stock). Zwillikerstrasse 26.

Obfelden

16.00: Everdance-Obfelden, Tanzen für Ü60, Schnuppern jederzeit möglich. Jeweils 50 Min. auch um 17 und um 18 Uhr. www.everdance-obfelden.ch, 044 761 89 80, Helen Spörri. Schulhaus Chilefeld. Dorfstrasse 65.

Ottenbach

14.00: ottenbach60plus: «Computerkurs» Ottenbacherinnen und Ottenbacher geben ihr Computer-

Wissen weiter. Schwerpunktthema E-Mail und Outlook. Anmeldung erwünscht an admin@ottenbach60plus.ch oder 078 962 33 99. Neuhofsaal. Affolternstrasse 5.

Stallikon

18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon laden zum Mitmachen für jedermann ein. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 24. Januar Aeugstertal

20.30: Bluesiger Mittwoch: Richard Köchli Blues Trio. Essen um 19 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 14.30-15.45: Theateraufführung: die Seniorenbühne Luzern spielt das Stück: «Alibi Burehof» von Ralf Kaspari. Kostenpflichtig. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

«Die verhexte Zahnbürste»

Kasperlitheater im Familienzentrum Die Kasperlibühne Zipfelmütze mit Chantal Perin im Familienzentrum Bezirk Affoltern. Auch dieses Jahr werden alle Besucher des Familienzentrums in die Kasperliwelt entführt. Am Samstag, 27. Januar, präsentiert Chantal Perin gleich zwei Vorstellungen des beliebten und zauberhaften Stücks «Die verhexte Zahnbürste» – um 14.30 und um 15.30 Uhr. Die goldene Zahnbürste des Königs Puddingbauch ist verschwunden. Kasperli erfährt, dass die Hexe Zitterbein etwas damit zu tun hat und geht in den Hexenwald. Dort beginnt sein zauberreiches Abenteuer. Kann der Kasperli den Herrn König Puddingbauch von seinen Schmerzen befreien und die Zahnbürste finden? Nach dem lustigen und doch so lehrreichen Stück (Dauer ca. 40 Min.) sind alle zum Bastelspass in die Kinderhüeti eingeladen. Themabezogen wird mit den Kindern ein nützliches

Affoltern am Albis

Aeugstertal

Obfelden

Bonstetten

Ottenbach

14.30: Kinderfasnacht unter dem Motto «Indianer». Kinder müssen begleitet sein. Wettbewerb, Päcklifischen, Armbrustschiessen und kleine Festwirtschaft. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Stallikon

15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen ein bis dreieinhalb Jahren. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

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Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Ausstellungen

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 14.00: Seniorennachmittag. Lichtbilder-Vortrag «Mit der Postkutsche über den Gotthardpass». Eine gemütliche Reise von Hospental nach Airolo. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Zahnputzbecherli kreiert. Während die Kleinen kreativ und fleissig sind, haben die erwachsenen Gäste Zeit für eine gemütliche Pause bei diversen Winterköstlichkeiten, einem Kaffee oder einem feinen Stück Kuchen im Kafi mit Spielzimmer. Vorverkauf der Tickets findet während der Öffnungszeiten in der Kinderhüeti statt. (mf)

Donnerstag, 25. Januar 11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch, Fr. 17.An/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 20.15: Jazz am Donnerstag mit dem «Duo Spoerri-Girod». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

Ein zauberreiches Abenteuer wartet auf Kasperli. (Bild zvg.)

08.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Wildegg Schinznach-Bad - Brugg. Wanderzeit ca. 3 Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden

16.30: Everdance-Obfelden, Tanzen für Ü60, Schnuppern jederzeit möglich. www.everdance-obfelden.ch, 044 761 89 80, Helen Spörri. Schulhaus Chilefeld. Dorfstrasse 65.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2 ½-Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Papiercollagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Persönliche Führung mit dem Künstler möglich. Anmeldung: 078 648 56 69.Bis 25. März 2018.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Schichten, Muster, Strukturen» Bilder von Ruth Zimmermann, Aeugst. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 20. Januar.

Veranstaltungshinweise für die Agenda bis Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch


Veranstaltungen

Blasmusik trifft Stummfilm

Grosse Show des Musikvereins Hausen

Freitag, 19. Januar 2018

«Augusta Theler: Mit dem Hebammenkoffer um die Welt» Rebekka Haefeli liest in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern «Geburten sind Lichtblicke. Ich empfinde es als riesiges Geschenk, dieses Wunder immer wieder erleben zu dürfen». Dies die Aussage von Augusta Theler, Hebamme aus Bern. Über sie und ihre Tätigkeit ist vor einigen Wochen ein Buch erschienen, Rebekka Haefeli, die Autorin des Buches, und Augusta Theler stellen es am nächsten Dienstag, 23. Januar, in der Buchhandlung Scheidegger vor. Ein passender Start in ein wichtiges Jahr der Buchhandlung, kann sie doch im kommenden Mai ihren 50. Geburtstag feiern. 2018 steht im Zeichen dieses runden Geburtstags, es sind viele interessante Veranstaltungen und Angebote geplant – man darf sich überraschen lassen und mitfeiern! Als Hebamme ist Augusta Theler unterwegs in zwei Welten: Sie arbeitet im Spital Thun und leistet Einsätze in Krisengebieten für Hilfsorganisationen wie das Schweizerische Rote Kreuz. Im Spital Thun wird sie von moderner Technik, Medikamenten

Ein spezielles Konzerterlebnis: Die Live-Vertonung von einem Charlie Chaplin Stummfilm durch die Swiss Ragtimers: v.l. Martin Jäger und Felix Fürer. (Bild zvg.)

Charlie Chaplin und Napoleon – wer kennt sie nicht? Diese beiden Personen spielen eine zentrale Rolle am diesjährigen Jahreskonzert des Musikvereins Hausen mit dem Motto «Kleine Menschen, grosse Show». Unterstützung erhält der Musikverein Hausen dabei von den Swiss Ragtimers (gesponsert von der Intus AG), welche mit Klavier und Perkussions-Instrumenten eine Live-Vertonung eines Charlie–Chaplin–Stummfilms aufführen. Neben Ragtime- und Filmmusik komplettiert das klassische Werk «Bonaparte» das vielfältige Konzertprogramm und bietet für jeden Geschmack das Richtige. Die Live-Vertonung durch die Swiss Ragtimers verspricht dabei ein ganz spezielles Konzerterlebnis zu werden und der Musikverein und die Swiss Ragtimers halten noch die eine oder andere Überraschung für die Konzertbesucher bereit. An der Nachmittagsvorstellung führt der Verein für seine kleinen und grossen Gäste eine Tombola mit tollen Preisen durch. Zudem lädt ein grosses Kuchenbuffet zum gemütlichen Zusammensein ein. Ausserdem erwartet die Besucher der Nachmittagsvorstellung ein weiterer Auftritt der Be-

ginners Band. An den beiden Abendvorstellungen besteht die Möglichkeit, sich bereits vor dem Konzert zu verpflegen. Ab 18.30 Uhr kann ein dem Motto entsprechendes Menü bestellt werden. Für alle «Ratefreudigen» bietet sich in der Pause die Gelegenheit, am Wettbewerb mitzumachen und mit einer guten Schätzung und ein bisschen Glück einen der grossartigen Preise zu gewinnen. Nach dem Konzert spielt das «Duo Galaxis» zum Tanz auf. Zudem empfiehlt sich die «Höckler-Bar» für einen gemütlichen Drink und gute Gespräche. Diese ist an beiden Abendvorstellungen bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Damit niemand auf ein gutes Glas Wein oder einen Drink an der Bar verzichten muss, bietet der Musikverein einen Gratis-Heimfahrservice im Raum Säuliamt an. Die Konzertdaten sollte man sich reservieren: Samstag, 27. Januar, um 14 Uhr, Freitag, 2. Februar, und Samstag, 3. Februar, jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, der Musikverein freut sich jedoch über einen Beitrag in den Kollektentopf. (pd.) Reservierung online über www.mvhausen.ch oder telefonisch unter 079 753 99 76 am Dienstag, 30. Januar, von 19 bis 21 Uhr.

und qualifiziertem Personal unterstützt. In Nepal und Haiti, wo sie nach schweren Erdbeben humanitäre Einsätze leistete, war Augusta Theler auf sich gestellt. Eindrücklich berichtet sie von ihrer Tätigkeit in Weltgegenden, wo alles zerstört wurde, aber mit jedem Neugeborenen das Leben weitergeht. Geburtshilfe hat in Thelers Familie Tradition. Ihre Grossmutter war Dorfhebamme im Wallis und besuchte 1915 die Hebammenschule in Sitten. Der Blick zurück in die Familiengeschichte zeigt, wie sich der Hebammenberuf in der Schweiz in den letzten hundert Jahren verändert hat. Kinderreiche Familien wegen religiöser Vorschriften und fehlender Verhütungsmittel, illegale Abtreibungen oder ein Kaiserschnitt ohne Narkose – all das gehört auch in der Schweiz noch nicht lange der Vergangenheit an. Die Journalistin und Autorin Rebekka Haefeli hat Augusta Theler begleitet und ein berührendes Buch, sowohl über eine beeindruckende

Augusta Theler. (Bild zvg.) Frau und ihre herausfordernde Tätigkeit, wie auch über die Geschichte einer der ältesten Frauenberufe verfasst. (am) Dienstag, 23. Januar, 19.30 Uhr, Eintritt: 25 Franken, mit Apéro.

Musikalische «Sternstunden»

Konzerte der Orchestergesellschaft Affoltern Die Orchestergesellschaft Affoltern konzertiert am Freitag, 26. Januar, in Affoltern und Sonntag, 28. Januar, in Bonstetten. Die Januarkonzerte der Orchestergesellschaft Affoltern beginnen und schliessen mit Werken zweier frühvollendeter Meister; Werken voller Dramatik, Spannung und Temperament. Mittendrin wird das strahlende, leichte und getragene Oboenkonzert von Peter von Winter zu hören sein. Solistin ist Andrea Bischoff. Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791), Ouvertüre zur Oper «Idomeneo». Mozarts Oper «Idomeneo» basiert auf einer antiken Sage, in welcher ein König und sein Sohn, dessen geliebte Prinzessin, ein unheilvolles Gelübde, der Meeresgott Poseidon und die stürmische See die Hauptrolle spielen. Ein Orakel ermöglicht im allerletzten Moment das glückliche Ende… Die Ouvertüre, die im Konzert zu hören ist, führt eindrücklich zum dramatischen Geschehen hin. Peter von Winter (1754 – 1825), Konzert für Oboe und Orchester, F–Dur. Peter von Winter schrieb über 40 Opern. Seine Stoffe reichten von

Andrea Bischoff. (Bild zvg.) der griechischen Tragödie bis zum unbeschwerten Singspiel. Er wurde wertgeschätzt als einer der wichtigsten deutschen Komponisten seiner Zeit. Neben seinen Opern schuf er Kammermusik, geistliche Vokalmusik, Sinfonien und Solokonzerte. Das Oboenkonzert in F–Dur entstand 1811. Juan Chrisostomo de Arriaga (1806 – 1826), «Sinfonia a gran orquesta». Arriaga schrieb seine frühesten ihm nachgewiesenen Kompositionen im

Berner Chansons im Bezirkshauptort

Am Freitag, 26. Januar, spielt Brigitte Marolf in der Galerie Märtplatz in Affoltern.

Alter von elf Jahren. 1819 schrieb er die Oper «Los esclavos felices», die 1820 in seiner Heimatstadt Bilbao uraufgeführt wurde. 1821 trat er ins Pariser Konservatorium ein. Vor seinem zwanzigsten Geburtstag starb er an Tuberkulose. Er geriet in Vergessenheit. Emiliano de Arriaga entdeckte die Musik seines Vorfahren neu. Von ihm stammt auch der Beiname Arriagas als «Spanischer Mozart». Die «Sinfonia a gran orquesta» in D–Dur schrieb Arriaga im Jahr 1824. Sie geniesst heute weltweite Beliebtheit. Andrea Bischoff begann ihr Oboenstudium nach der Matura bei Louise Pellerin in Zürich. Anschliessend studierte sie bei Heinz Holliger an der Musikhochschule in Freiburg im Breisgau, wo sie das Konzert- und das Solistendiplom mit Auszeichnung erwarb. Seit 1997 ist sie Solo–Oboistin im Luzerner Sinfonieorchester. Sie ist eine im In- und Ausland gefragte, in diversen Kammermusikformationen tätige Musikerin. (pd.) Konzerte am Freitag, 26. Januar, 20 Uhr in der Reformierten Kirche Affoltern und am Sonntag, 28. Januar, 17 Uhr in der Katholischen Kirche St. Mauritius in Bonstetten.

Schiessabend mit «Männersache»

Brigitte Marolf in der Galerie am Märtplatz

Wohnungswechsel, zufriedene Bünzlis oder Smartphone-Fixiertheit – Brigitte Marolf thematisiert in ihren Liedern das tägliche Leben mit all seinen Faszinationen und Frustrationen. Es ist schliesslich nicht so einfach, in der kleinen Schweiz stets reibungslos aneinander vorbeizukommen. Ihre Songs haben stilmässig nichts mit den ehemaligen Berner Troubadours zu tun, ihre Sprache aber schon! Sie sind ein wunderbarer Mix aus Mundartchansons, Pop und Musikcabaret. Mühelos schafft die Seeländer Liedermacherin den Spagat zwischen Melancholie und Leichtigkeit, Tiefe und Optimismus. Sie zieht das Publikum mit ihrer intensiven Stimme in den Bann, bloss um es einen Atemzug später mit viel Schalk wieder loszulassen und zum Lachen zu bringen.

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«Über mich erfährt man am meisten, wenn man meine Musik hört», so die Künstlerin. «Das hat zum einen damit zu tun, dass ich seit einigen Jahren fast nichts anderes mehr mache, als zu komponieren und zu singen. Andererseits spielen Alltagsgeschichten und erlebte Begebenheiten seit jeher eine wichtige Rolle in meinen Texten.» Ob es sich um ihren leicht manischen Hang zum Wohnungswechsel dreht oder einfach um kleine Fragen, um die man nicht herumkommt: Die verschiedenen Facetten des Lebens in die Musik einzubringen und sie auf der Bühne ans Publikum weiterzugeben, ist für die in Biel geborene Künstlerin ein Traum, den sie sich erfüllt hat. Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern. (KA)

Als erste Veranstaltung im 2018 lädt Männersache Knonau am 31. Januar zum Schiessabend nach Schwamendingen. Die Probstei war einst Revier der Scharfschützen und Jägerschützen, welche den Jäger- und Schützenkompanien aus den Infanterietruppen angehörten. Im Jahr 1950 wurde die Schiessanlage Probstei eröffnet und beheimatete lange Zeit über zehn Schützengesellschaften und Sportschützenvereine. «Männersache» hat dort die Möglichkeit, verschiedene Waffen auszuprobieren: Luftgewehr, Pistole und eventuell Armbrust. Anschliessend lässt Mann den Abend gemütlich bei Essen und Getränken in der Schützenstube ausklingen. (mw) Schiessabend am Mittwoch, 31. Januar, ab 18 Uhr,

Brigitte Marolf (Gesang, Piano) mit Hanspeter Dubach (Gitarre) und Romano Carrara (Perkussion). (Bild zvg.)

Galerie Märtplatz, Freitag, 26. Januar, 20.15 Uhr.

Probstei Schwamendingen, Stettbachstrasse 200.

Türöffnung und Bar ab 19.30 Uhr. Vorverkauf:

Schiessen 18.45 bis ca. 19.45 Uhr. Anmelden bis

Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42.

25. Januar an MaennerSacheKnonau@gmx.ch oder

Reservieren: www.kulturaffoltern.ch.

Telefon: 044 767 07 32. Kosten: 32 Franken.


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Sport

Freitag, 19. Januar 2018

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Olympiateilnehmer Emmanuel Lucenti trainiert in Hedingen Prominenter Gast an der Säuliämtler Judoschule von Nico Oana Emmanuel Lucenti zählt zu den populärsten Kampfsportlern Lateinamerikas. Mit Nico Oana von der Danico Judo-Academy in Hedingen als Trainer bereitet sich der 33-jährige Argentinier bis Ende März in der Schweiz auf die neue Saison vor. ................................................... von martin platter Würde man Emmanuel Lucenti auf der Strasse begegnen, würde man ihn womöglich unterschätzen. Sanfte Gesichtszüge, zurückhaltendes Auftreten, leise, sonore Stimme. Nur der feste Händedruck verrät, dass da etwas mehr vorhanden sein könnte. Im Kimono zeigt sich der Kämpfer. Ein 1.80 Meter grosses, 81 Kilo schweres Kraftpaket, das mit seiner Explosivität schon so manches internationales Judo-Turnier für sich entscheiden konnte. In seinem Heimatland wurde der mehrfache Olympia- und WM-Teilnehmer sogar zum Athlet des Jahres gewählt. Derzeit ist der Argentinier mit italienischen Wurzeln zu Gast in der Schweiz bei Trainer Nico Oana, der die Judo-Academy mit Dojos in Hedingen und Brunnen führt. Der «Anzeiger» hatte die Gelegenheit, am Montagabend dem ersten Training Lucentis in Hedingen beizuwohnen. Erst kürzlich ist Oana mit seinem Trainingsraum von Birmensdorf nach Hedingen in die ehemaligen Post-Räumlichkeiten umgezogen. Nur noch die ungewöhnlich schwere Sicherheitstür und die Gitter vor den Fenstern verraten den ursprünglichen Bestimmungs-

Emmanuel Lucenti, Mitte, im Kreise seiner Mitkämpfer im Dojo Hedingen. zweck des Raumes an der Affolternstrasse 9. Im Inneren sind alle Kanten und der Boden mit Matten ausgekleidet. Wie in einem Tanzstudio ist die hintere Wand mit Spiegeln behangen.

Zahlreiche namhafte Judokas Nach der Begrüssung im Kreis und einer kurzen Vorstellungsrunde lässt Oana südamerikanische Musik aus einem grossen Lautsprecher erklingen. Die Schüler wärmen sich auf, üben im Rhythmus der Musik Falltechnik und Schattenkämpfen.

Mettmenstetterin am schnellsten Am vergangenen Sonntag machte die Rennserie Grand Prix Migros Halt in Schönried. Tagesschnellste auf der kleinen Piste war Romina Burkhard aus Mettmenstetten. Auch ihr Bruder Janis schaffte es aufs Podest. Auf der attraktiven Rennstrecke am Horneggli kämpften 540 Kinder und Jugendliche bei strahlendem Sonnenschein um die begehrten Podestplätze. Obschon Sturm «Burglind» auch im Saanenland den Schnee zum Schmelzen brachte, gelang es dem Skiclub Schönried mit Unterstützung von Gstaad Mountain Rides am Rennsonntag allen Rennläuferinnen und Rennläufern einen fairen Wettkampf zu ermöglichen. Auf dem attraktiven «Mike-von-Grünigen-Run» waren schon die Weltcup-Helden Luca Aerni, Ramon Zenhäusern und Daniel Yule im Einsatz! Ein gutes Omen für alle,

Am vergangenen Wochenende verlor der EHC Affoltern zu Hause gegen die Limmattal Wings 5:7 (3:1, 1:4, 1:2) und auswärts gegen Küssnacht 3:9 (2:1, 1:1, 0:7). Damit bleiben die Sauliämtler auf ihren zehn Punkten sitzen. Affolterns Coach-Präsident Werner Reiterhauser

Neben Lucenti bewegen sich noch andere bekannte Schwarzgurtträger. Fabrizio Lucchese aus dem Schweizer Ju-Jitsu-Nationalkader beispielsweise, oder Chantal Funk, die einzige Frau an diesem Abend. Die dreifache Mutter ist heuer erstmals für die Säuliämtler Sports Awards nominiert. «Die ersten beiden Tage in der Schweiz waren für Emmanuel eine ziemliche Überraschung», berichtet Oana lachend. Zuhause in San Miguel de Tucuman, einer 1,5-Millionen-Stadt im Norden Argentiniens, sei «Emma» ein Held und könne nicht aus dem

Haus, ohne von Autogrammjägern belagert zu werden. Hier in der Schweiz dagegen sei es nicht nur 30 Grad kühler, sondern auch viel leiser und er könne sich unbehelligt in der Öffentlichkeit bewegen. «Gute Voraussetzungen für Emma», findet Oana, dessen Ziel es ist, Lucenti bestmöglich auf die Saison vorzubereiten. Durch eine glückliche Fügung ist der Schwarzgurtträger im 5. Dan zum Trainerjob gekommen. Drei Jahre hatte der 44-Jährige das Judo-Nationalteam Liechtensteins trainiert, zuvor in Katalonien als Trainer gearbeitet.

«Emma hat vom Ende meines Engagements erfahren und wollte mich als Trainer mit Fernziel Olympia 2020», erklärt Oana. Dass die Wahl auf ihn fiel, war kein Zufall. Der gebürtige Rumäne spricht sechs Sprachen fliessend und hat in den Jahren 2014 und 2015 selber fünf Goldmedaillen in drei Kategorien gewonnen; und das in derselben Gewichtsklasse wie Lucenti. Das Wichtigte aber: Oana hat eine mitreissende und überzeugende Art, Judo zu vermitteln und so seine Schüler zu motivieren.

Erste Pleite der Saison

Floorball Albis – UHC Dietlikon 4:6 (2:3, 0:2, 2:1) Lange hatte man sich gefragt, wann und ob überhaupt die erste Niederlage von Floorball Albis Tatsache werde. Jetzt passierte dies ausgerechnet vor heimischem Publikum gegen das Tabellenschlusslicht Dietlikon. Romina Burkhard. (Bild zvg.) welche den steilen Zielhang mit Bravour meisterten. Darunter sind auch zwei Säuliämtler: Romina Burkhard gewann ihre Kategorie 2008 und lieferte zugleich die Bestzeit auf der kleinen Piste ab. Ihr Bruder wurde in der Kategorie 2009 Dritter hinter Nino Berlinger (OW) und Isaac Henchoz (VD). (pd.) Weitere Infos, Ranglisten sowie Fotogalerien sind im Internet unter www.gp-migros.ch zu finden.

Vierte Niederlage in Serie Der EHC Affoltern kommt in der 4. Liga nicht vom Fleck. Gegen die Limmattal-Wings wie auch gegen Küssnacht hielten die Ämtler lange mit, brachen dann aber ein.

Emmanuel Lucenti beim Üben einer Wurftechnik mit Chantal Funk.

(Bilder Martin Platter)

ärgerte sich vor allem darüber, dass es in beiden Partien zum wiederholten Male sehr dünn war. Mit knapp zwei Linien ist selbst in der 4. Liga kein Staat mehr zu machen. So lange die Kräfte reichten, konnten die Affoltemer auf einen Punktgewinn hoffen, doch der Einbruch war in jeder Partie sozusagen programmiert. So mache das Ganze keinen Spass mehr, liess Reiterhauser verlauten. Man müsse am Ende der Saison über die Bücher. Bis zum Saisonende muss der EHC Affoltern-Hedingen noch vier Spiele bestreiten. (pd)

Nachdem in einigen Partien ziemlich viel Glück in Anspruch genommen wurde, konnte man erahnen, dass der Tag der ersten Niederlage der Saison einmal kommen wird. Doch dass dies ausgerechnet vor heimischem Publikum gegen das Tabellenschlusslicht sein wird, wurde dennoch nicht erwartet. Das Spiel begann wie erwartet. Die Ämtler übernahmen das Kommando, suchten die Abschlüsse und gingen durch einen Weitschuss von Mike Heiniger nach wenigen Minuten 1:0 in Führung. Das spielerisch keineswegs berauschende Schlusslicht merkte aber relativ rasch, dass die Ämtler weniger souverän auftraten als auch schon und ihnen die spielerische Leichtigkeit von Anfang Saison abhanden gekommen ist und witterten daher ihre Chance. Sie spielten ebenfalls munter nach vorne und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Nachdem Dietlikon erstmals in Führung ging, konnte Captain Benjamin Schiller die Partie mittels sehenswertem Drehschuss nochmals ausgleichen, doch wenige Sekunden vor der ersten Sirene geriet man nach einem Kunstschuss der Dietliker erneut in Rückstand. Im zweiten Abschnitt ging dann gar nichts mehr. Zwar bemüht, aber

unsorgfältig und mit wenig Durchschlagskraft rannten die Ämtler dem Rückstand hinterher und wurden zweimal eiskalt ausgekontert, sodass es mit einem 2:5–Rückstand in die zweite Pause ging.

Ungeschickt durch hektische Schlussphase Die Entscheidung war das natürlich noch lange nicht. Bereits mehrmals diese Saison hatte die Truppe der Coaches Sandro Ibernini und Nicola Grass eine tolle Moral bewiesen und teilweise hohe Rückstände noch in einen Sieg umgewandelt. Nun war der Tag gekommen, an dem die Wende nicht mehr gelang. Krass überlegen startete man zwar in den Schlussabschnitt, jedoch oftmals zu umständlich vor dem gegnerischen Tor und vor allem viel zu wenig kaltblütig. Gute Torchancen wurden reihenweise ausgelassen und in der hektischen Schlussphase kam dann auch noch Ungeschick hinzu. Nachdem erneut Schiller verkürzen konnte, war alles angerichtet für das grosse Schlussfeuerwerk. Doch genau in dieser Druckphase beging man einen Wechselfehler und verlor durch die dadurch resultierende Zweiminutenstrafe wertvolle Zeit. Der Anschlusstreffer von Nicola Grass, Torhüter Sedlaczek, welcher im zweiten Drittel für Hanselmann eingewechselt wurde, hatte da bereits einem sechsten Feldspieler Platz gemacht, kam zu spät. Die erste Saisonniederlage war zwar verdient, aber keineswegs zwingend. Der Auftritt

war einfach von A bis Z ungenügend. Torhüter Sven Hanselmann konnte zwar bei keinem Gegentor einen Vorwurf gemacht werden. Dennoch spielte er zum ersten Mal diese Saison nicht überragend, sondern einfach durchschnittlich. Es gelangen ihm wenige Big Saves und dazu wurde er von seinen Vorderleuten auch einige Male böse im Stich gelassen. Die Defense agierte zuweilen unkonzentriert und hektisch. Zu oft fehlte die Präzision im Spielaufbau und insbesonders im schwachen Mitteldrittel reihte sich ein Fehlpass an den nächsten. Wenn dazu auch noch ein Grossteil der Offensivakteure einen schwachen Tag einzieht und augenscheinlich war, dass zu viele Angreifer aktuell ihrer Form hinterherhinken, dann wird es gegen jeden Gegner schwierig. Der komfortable Vorsprung an der Tabellenspitze schmolz etwas zusammen, aber noch beträgt er 4 Punkte auf Platz 2. Es gilt nun, diese Partie abzuhaken und am kommenden Sonntag gegen Embrach eine Reaktion zu zeigen. Für die Tabellenführung mit 4 Punkten Vorsprung nach 9 Spieltagen hätte man wohl zu Beginn der Saison ohne mit der Wimper zu zucken unterschrieben. (pd.) Floorball Albis – UHC Dietlikon 4:6 (2:3, 0:2, 2:1). Schachenarena, Bonstetten. 34 Zuschauer. 3. Heiniger 1:0. 4. 1:1. 8. 1:2. 16. Schiller (Kern) 2:2. 20. 2:3. 23. 2:4. 26. 2:5. 50. Schiller (E.Wuillemin) 3:5. 60. N.Grass (J.Wuillemin) 4:5. 60. 4:6 (ins leere Tor). Floorball Albis: Hanselmann, Sedlaczek; Ibernini, Engel, Heiniger, Stöckli, Leuenberger; Schiller, Schindler; Eckert, J.Wuillemin, E.Wuillemin, N.Grass, Jacomet, Kern, Hintermann.


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Sport

Freitag, 19. Januar 2018

39 Teams lieferten sich spannende Begegnungen

34. Hallenturnier des FC Affoltern

Traditionelles Korbballturnier des TV Hausen

Hallenturnier des FCA lädt zum Zuschauen

Am vergangenen Wochenende ging in Hausen das traditionelle Korbballturnier erfolgreich über die Bühne. Dieses Mal in noch attraktiverer Form, da es gleichzeitig den Auftakt für das Jubiläumsjahr des Turnvereins Hausen darstellte.

Wie in den vergangenen Jahren hat der FC Affoltern auch dieses Jahr ein Hallenturnier für Mannschaften aus dem Kanton Zürich und Umgebung in der StigeliHalle organisiert.

Stolze 100 Jahre wird der Turnverein in 2018 alt – Grund genug zum Feiern und die verschiedenen Anlässe zu etwas ganz Besonderem zu machen. So lockte beim diesjährigen Korballturnier nicht nur der übliche reich gedeckte Gabentisch, sondern es wurden zusätzliche fun-versprechende Spezialpreise unter den Teams verlost. Wer den Samstagabend nach Mixed-Turnier und Spaghettiplausch gesellig ausklingen lassen wollte, konnte dies an der Bar, die 100 Caipirinhas bereithielt. Ausserdem hatte das OK ein Penaltyschiessen organisiert, bei dem es 100-er Noten zu gewinnen gab. Der Penalty-Rekordhalter kommt übrigens aus Ebertswil: Sven Kammer gelangen 26 aufeinanderfolgende Treffer auf den Korb.

Von nah und fern 39 Korbball-Teams – darunter auch Mannschaften aus den Kantonen Solothurn, Thurgau und Aargau – waren dem Ruf gefolgt und lieferten sich in den beiden Hausemer Turnhallen

Die siegreiche Herren-Mannschaft aus Hausen (in Grün) macht den Raum eng. Von links: Christoph Meier, Sven Kammer, Etienne Beyeler, Manuel Schneiter (verdeckt) und Alex Fachin. (Bild zvg.) spannende Duelle. Unter ihnen befanden sich zudem renommierte Teams der Nationalliga B, die für Tempo und eine hohe technische Qualität der Begegnungen sorgten. Gespielt wurde in den Kategorien Herren, Damen, Jugend und Mixed. Bei den Herren belegten die Gastgeber Platz eins, die beiden Damen-Mannschaften kämpften sich auf die Ränge drei und sieben, die Jugend landete auf Platz drei, und die beiden Mixed-Teams belegten die Plätze drei und vier. Natürlich kam auch das leibliche Wohl dank Sandwiches am laufenden Meter, Kuchen und reich bestückter Festwirtschaft nicht zu kurz.

In insgesamt sechs Alterskategorien werden sich die Junioren von Freitag bis Sonntag messen und einen Sieger unter sich ausmachen. Mit dem Turnier der B-Junioren wird am Freitagabend ab 19 Uhr das Turnier eröffnet. Dabei kann dem technisch anspruchsvollsten Fussball zugeschaut werden, weil die B-Junioren die älteste Kategorie sind. Am Samstag werden mit den E-, D- und C-Junioren insgesamt drei Turniere stattfinden. Bereits um 8 Uhr wird der Samstag mit den E-Junioren eröffnet, welche bis um zwölf Uhr

Fair und sportlich

einen Sieger unter sich ausmachen. Nachmittags um 13 Uhr folgt dann das Turnier der D-Junioren, bevor sich die C-Junioren ab 18.30 Uhr messen. Der Sonntag ist den Kleinsten gewidmet und der Spass am Sport steht hier besonders im Vordergrund. Morgens früh um 8.30 Uhr startet es mit den F-Junioren bevor sich die G-Junioren ab 14.30 Uhr am Fussball vergnügen. Über das gesamte Wochenende wird der FCA alle Besucher willkommen heissen und mit der Festwirtschaft sämtliche leiblichen Bedürfnisse befriedigen. (pd.) Freitag, 19. Januar: 19 bis 23.30 Uhr, B-Junioren. Samstag, 20. Januar: 8 bis 12 Uhr, E-Junioren; 13 bis 17.30 Uhr, D-Junioren; 18.30 bis 23 Uhr, C-Junioren. Sonntag, 21. Januar: 8.30 bis 13 Uhr, F-Junioren; 14.30 bis 17.30 Uhr, G-Junioren.

Ein rundum gelungener Anlass, resümierte OK-Präsidentin Karin Mendler: «Wir haben aus einem kleinen und feinen Turnier etwas Grosses gemacht und uns sehr über die starke Beteiligung gefreut. Unser Turnier war einmal mehr eine schöne Mischung aus Fairplay, Emotionen und geselliger, familiärer Atmosphäre.» Die Hausemer Korbballerinnen und Korbballer bedanken sich ganz herzlich bei allen Gästen, Fans, Helfern, Unterstützern und ihrem Hauptsponsor. (pd.) Weitere Infos und Ranglisten: www.tvhausen.ch.

Zuschauende sind in der Stigeli-Halle willkommen. (Bild zvg.)

Veranstaltungen Musikgesellschaft Stallikon www.musik-stallikon.ch

Ordentliche Generalversammlung Freitag, 26. Januar 2018 20.00 Uhr Brunnmatt, Obfelden -

Traktanden gemäss Statuten Einzug der Beiträge Mitteilungen

Für Aktive obligatorisch. Ehren-, Frei-, & Passivmitglieder sowie Neueintretende sind herzlich willkommen. Der Vorstand

Musikalische Leitung: Marc Bühler

Jahreskonzert Samstag, 20. Januar 2018 20.00 Uhr, Gemeindesaal Bonstetten (Türöffnung 18.00 Uhr, Eintritt frei) Festwirtschaft / Tombola / Bar mit DJ

Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf

4. Huus-Metzgete Mittwoch, Donnerstag, Freitag,

24. Januar 18 25. Januar 18 26. Januar 18

ab 18 Uhr! ab 11 Uhr! ab 11 Uhr!

Freitag ab 19 Uhr musikalische Unterhaltung mit em «Fritz+Mani!»! Auf Ihren Besuch freuen sich M. + J. Korpar und Personal! Telefon 044 737 35 50

Gesangsverein Rifferswil

Chränzli in Rifferswil in der Turn-/Mehrzweckhalle

Samstag, 20. Januar 2018, 13.30 Uhr Samstag, 20. Januar 2018, 19.45 Uhr Samstag, 27. Januar 2018, 19.45 Uhr

Für Kinder und Erwachsene Tanz mit Charly Bauer Tanz mit Charly Bauer

Unvergessliche Melodien Lustspiel in 3 Akten: Liebi mit Blächschade Gesang:

Spannendes Quiz am Abend, grosse Tombola am Nachmittag. Bar ab 22.30 Uhr geöffnet. Essen schon ab 19.00 bis 19.45 Uhr Platzreservierungen für die Abendvorstellungen: Von 19 bis 21 Uhr bei Fam. A. Heimann, Telefon 044 764 10 05 oder per Internet: www.gesangsverein-rifferswil.ch Kassaöffnung: 13.00 Uhr, resp. 18.45 Uhr Karten für reservierte Plätze bitte bis 19.35 Uhr abholen!

Restaurant Adler Kappel am Albis

1. Teil:

Jodlerkonzert

Freitag, 26. Januar spielt für Sie am Abend

2. Teil:

Theater

Echo vom Horben mit Bieri Sepp Eintritt frei Voranzeige: Und wieder findet unsere beliebte Metzgete statt von Dienstag bis Freitag, 30./31. Januar und 1./2. Februar mittags und abends. Auf Ihre Reservation freut sich: Renata Schönbächler und Team 044 / 764 18 40 restaurant.adler@datazug.ch

«Alibi – Burehof»

Komödie in drei Akten, von Ralf Kaspari

Aufführungen 2018 Freitag 19. Januar 2018 Samstag 20. Januar 2018 Sonntag 21. Januar 2018

20:00 Uhr 20:00 Uhr 13:30 Uhr

im Kasino in Affoltern am Albis www.jodlerklub-affolternamalbis.ch


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 19. Januar 2018

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Freiheit und Abenteuerstimmung Ämtler auf der Panamericana: ausharren im kalten kanadischen Winter

Jon, 11. Januar.

Sechs Monate voller Abenteuer, Überraschungen, Tiefschläge und unvergesslichen Begegnungen sind seit dem letzten Bericht von Rahel und Lukas Baumgartner vergangen. Sie badeten in kalten Seen, lebten den amerikanischen Traum, durchquerten scheinbar endlose Steppen und stecken nun im kanadischen Winter fest. ................................................... von lukas und rahel baumgartner

Ilhan, 12. Januar.

Laura, 15. Januar. (Bilder Irene Magnin)

volg-rezept

Poulet-Lauch-Spiessli

Zutaten für 4 Personen 1 4 1 EL 0,5 TL 2 EL

Lauch Salz Pouletbrüstli Honig Zitronenschalenpaste Olivenöl

Zubereitung Viel Wasser aufkochen, salzen und den Lauch darin blanchieren. Inzwischen Fleisch würfeln und mit Honig, Zitronenschalenpaste und im Olivenöl marinieren. Lauch herausnehmen, kalt abschrecken und in Stücke schneiden. Mit Fleisch aufspiessen. Salzen. Im restlichen Olivenöl braten. Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

Von Toronto aus ging es weiter entlang der Region des Lake Huron und Lake Superior, der flächenmässig grösste Süsswassersee der Welt. Wir kamen an wunderschönen, felsigen Küsten, welche sich senkrecht aus dem kristallblauen Wasser erheben, sowie an Sandstränden und Nationalparks, die zum Wandern und Kanufahren einluden, vorbei und genossen den Sommer in vollen Zügen. Nach Thunder Bay überquerten wir die Grenze zu den USA und fuhren an Minneapolis vorbei nach West Bend, eine kleine Provinzstadt im Bundesstaat Iowa. Hier durften wir bei Bekannten von Freunden aus der Schweiz für knapp zwei Wochen den amerikanischen Traum auf einer Farm leben. Quad fahren, fischen, reiten, mit grossen Landwirtschaftmaschinen fahren, Farmarbeit, Rodeo, Countrymusik und gutes Essen. Ja, wir haben uns ein Stück weit in den amerikanischen Landlebensstil verliebt!

Farbenprächtige Felsformationen und die unendlichen Weiten des Yukons Da wir vor dem Winter noch nach Alaska fahren wollten, mussten wir unsere neuen Freunde in Iowa dann leider bald wieder verlassen und setzten unsere Reise Richtung Westen fort. Stundenlanges Fahren durch den Bundesstaat South Dakota, wo die Kornfelder bis zum Horizont reichen und in der Sonne golden glitzern. Unsere nächste Destination war der Badlands Nationalpark mit seinen farbenprächtigen Felsformationen in der Wüste und der Mount Rushmore, wo die Köpfe der vier US-Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln in einen Berg gemeisselt sind. Möglichst zügig wollten wir nun wieder zurück nach Kanada und Richtung Norden fahren, um vor dem Win-

Wandern am Lake Superior. Lukas und Rahel Baumgartner geniessen die raue Schönheit der Landschaft. (Bilder zvg.)

Mount Rushmore, South Dakota.

Bison im Badlands National Park.

Abschleppen auf dem Dempster Highway.

tereinbruch in Alaska zu sein. Weil wir schon seit längerem Probleme mit dem Starten unseres Busses hatten, machten wir im kanadischen Red Deer in einer auf europäische Fahrzeuge spezialisierten Garage einen Stopp. Weil die Reparaturarbeiten am Starter und der Kupplung umfassender waren als erwartet, blieben wir fast vier Wochen dort. Die ersten zwei Wochen campierten wir in der Garage, bevor wir dann im Haus der Eigentümer der Garage einziehen durften und gute Freunde wurden. Nach diesem Zwischenstopp konnten wir es kaum erwarten, unsere Reise fortzusetzen. Richtung Norden ging es weiter, wo wir in Dawson Creek die Meile Null des Alaska Highway erreichten. Die nächsten Tage fuhren wir entlang dem Alaska Highway, der 1422 km lang ist und im Jahre 1942 unter dem Druck des Krieges in etwa sechs Monaten gebaut wurde und auf dem Klondike Highway bis zur berühmten Goldgräberstadt Dawson City im Yukon. Diese Tage waren für uns

das bisherige Highlight unserer Reise durch Kanada. Die unendlichen Weiten des Yukons, die gelb-goldenen Herbstbäume, die vielen wilden Tiere, Freiheit und Abenteuerstimmung, die in der Luft liegt, liessen unsere Herzen jeden Tag höherschlagen. Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal hier!

gen und Abschleppfahrzeugen verbrachten, kamen wir wieder in Red Deer bei unseren Freunden und der Autowerkstatt an. Seit fast vier Monaten leben wir nun hier und helfen beim Reparieren unseres Fahrzeuges. Ein Zylinder hatte einen Riss, was dazu führte, dass Kühlwasser ins System gelangte. Die Zylinder und Zylinderköpfe sowie weitere alte und verbrauchte Teile wurden ersetzt. Sobald der kalte kanadische Winter – es wurde in den letzten Tage bis zu -42° Celsius kalt! – vorbei ist, werden wir unsere Reise fortsetzen und uns Richtung Vancouver und dann entlang der US-Westküste Richtung Süden aufmachen. Wir freuen uns schon sehr darauf, bald wieder Asphalt unter den Rädern zu haben und zu neuen Abenteuern aufzubrechen!

Abschlepp-Odyssee und langwierige Reparatur Nun kam der Tiefschlag! Wir entschieden uns, den Dempster Highway zu befahren, eine 700 km lange Schotterstrasse, die über den Arctic Circle nach Inuvik führt. 40 Kilometer vor der einzigen Tankstelle auf der ganzen Strecke stieg aus dem Motor unseres Autos weisser Rauch auf und die Gangschaltung versagte. Im zweiten Gang tuckerten wir bis zur rettenden Eagle Plains Lodge, von wo aus eine regelrechte Abschlepp-Odyssee begann! Nach gut zwei Wochen und mehr als 3000 km, welche wir mit Organisieren, in Werkstätten, Motels, Lastwa-

Mehr Geschichten und Bilder zu den Abenteuern von Rahel und Lukas Baumgartner unter www.zaemeumdwelt.ch / Facebook: Zäme um d`Welt.

wetter

Vorsicht mit den guten Vorsätzen

Rund 4300 Personen verunfallen jährlich beim Fitnesstraining In der Schweiz verletzen sich jährlich rund 4300 Personen beim Fitnesstraining. Die Gründe dafür sind vielseitig: Selbstüberschätzung, falscher Gebrauch von Geräten, Überlastung oder auch ungenügendes Aufwärmen.

bauernregel «Soll man den Januar loben, muss er frieren und toben.»

Wer kennt sie nicht, die guten Vorsätze fürs neue Jahr? Viele wollen sich nach den Festtagen wieder in Form bringen. Fitnesstraining ist da eine gute Idee. Doch Vorsicht: In der Schweiz verletzen sich dabei jährlich rund 4300 Personen. Richtiges Fitnesstraining erhöht Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination und reduziert dadurch auch das Verletzungsrisiko in diversen anderen Sportarten. Es hat ausserdem einen positiven Einfluss auf den Erhalt der Mobilität und kann als Vorbeugung gegen Stürze im Alter wirken.

Für jede Alters- und Leistungsgruppe gibt es passende Angebote.

Empfehlungen vom Fussballprofi Beim Krafttraining lassen sich sämtliche Teile des Körpers gezielt trainieren. Allerdings kann es dabei es auch zu Verletzungen kommen. Am häufigsten treten diese an Sprung- und Schultergelenk sowie an Knie und Rumpf auf. Verletzungen passieren schnell, oftmals wegen Selbstüberschätzung, falschem Gebrauch von Geräten, Überlastung – etwa durch zu schwere Gewichte – oder auch ungenügendem Aufwärmen. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) hat deshalb mit Dennis Hediger, Captain des FC Thun und Personaltrainer, ein Video produziert, das auf die wichtigsten Punkte aufmerksam macht, um Verletzungen beim Krafttraining zu vermeiden. Für den

Fussballprofi ist klar: «Es ist enorm wichtig, sich am Anfang des Trainings gezielt aufzuwärmen und auf die Übungen einzustimmen. Diese müssen korrekt und konzentriert durchgeführt werden. Jeder trainiert für sich selbst – man muss niemanden beeindrucken. Weiter ist es wichtig, zwischen den Übungen und Trainings Pausen einzulegen, damit sich der Körper erholen kann. Der Muskel kann nur in der Ruhephase und nicht während der Belastung wachsen.» (pd.) Die wichtigsten Empfehlungen der bfu: Sich vor dem ersten Training von einer Fachperson beraten und instruieren lassen, den Körper vor dem Training aufwärmen, zu hohe Lasten und Gewichte vermeiden und den Trainingsempfehlungen einer Fachperson folgen. Sich an die Sicherheitsvorschriften des Fitnessstudios halten und die Geräte gemäss der Instruktion der Fachperson benützen. Wer über 35 Jahre alt ist und längere Zeit keinen Sport getrieben hat, sollte erst einen Check beim Arzt machen.


Veranstaltungen

Seniorennachmittag in Obfelden

Turnverein Mettmenstetten

Die Kommission für Seniorennachmittage lädt alle Seniorinnen und Senioren ein

Mittwoch, 24. Januar 2018 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt

Lichtbildervortrag «Mit der Postkutsche über den Gotthardpass» Eine gemütliche Reise von Hospental nach Airolo Wir freuen uns, Sie zahlreich im Mehrzweckgebäude Brunnmatt begrüssen zu dürfen.

Vorankündigung Mittwoch, 28. Februar 2018 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt

Einladung zur

GENERALVERSAMMLUNG Freitag, 2. Februar 2018, 20.00 Uhr Essen 19.00 Uhr

im Restaurant Rössli, 8932 Mettmenstetten

Die Teilnahme an der Generalversammlung ist für Aktivmitglieder obligatorisch. Ehren-, Frei- und Passivmitglieder, sowie neu eintretende Turnerinnen und Turner sind herzlich willkommen.

Arni

RESTAURANT

Familie H. und U. Brändli-Riederer Hedingerstrasse 16, 8905 Arni AG Tel. 056 634 12 06, Fax 056 634 22 47

www.burestube-arni.ch info@burestube-arni.ch

Lottomatch mit schönen Preisen

LETZTE METZGETE

Viel Glück beim Spiel!

Freitag, 19. Jan. bis Sonntag, 21. Jan. (Ruhetag Mittwoch und Donnerstag)

Samstag 20.01.2018, 20.15 Uhr Rösslisaal Mettmenstetten

“Frontalunterricht“ mit Patti Basler und Philippe Kuhn

Abendkasse ab 19.00 Uhr Eintritt Fr. 35.-/Fr. 30.- (Legi/AHV) Ticket-Reservationen: www.bieus.ch oder Tel. 044 767 02 01 Bistro Rösslisaal offen ab 19.00 Uhr

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