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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 5 I 171. Jahrgang I Freitag, 20. Januar 2017

Trickdiebinnen

Vertrauensvotum

Zwei Frauen, angeblich taubstumm, machten in Affoltern Beute. > Seite 5

Die Gemeinde Stallikon steht voll hinter ihrem langjährigen Gemeindeingenieur. > Seite 6

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Ziel übertroffen EnergieRegion: Das Knonauer Amt steht 2015 deutlich besser da, als 2010 erhofft. > Seite 7

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Suche nach Heimat Künstlerin Helena AeschbacherSinecká lebte viele Jahre auf dem Areal des Klosters Kappel. > Seite 8

Regierungsrätin Silvia Steiner auf Schulbesuch in Maschwanden Die Zürcher Bildungsdirektorin im Erfahrungsaustausch mit der Kleintagesschule Am Montagmorgen hat Regierungsrätin Silvia Steiner in Begleitung von Amtschefin Marion Völger die Tagesschule Maschwanden besucht. Es läuft die Ausarbeitung neuer Richtlinien für die Tagesbetreuung an den Zürcher Volksschulen. ................................................... von martin platter Die Schulkinder der zweiten und dritten Klasse von Primarlehrerin Barbara Mathis arbeiten konzentriert. Am Boden sitzend wird in kleinen Teams spielerisch das Konjugieren von Verben geübt. Im Hintergrund beobachten Silvia Steiner, Marion Völger und Mitglieder der Primarschulpflege Maschwanden den Bilderbuch-Unterricht. Spielerisches Lernen ist das Optimum, was eine Schule leisten kann. «Die Idee zum Besuch kam von Silvia Steiner. Sie wollte sehen, wie eine kleine Tagesschule wie unsere funktioniert», erklärt Schulpräsidentin Marianne Künzi dem «Anzeiger» später im Lehrerzimmer. Der persönliche Kontakt zur Regierungsrätin sei in der Arbeitsgruppe Tagesschule der Bildungsdirektion entstanden, in der die Primarschule Maschwanden als Repräsentantin einer gemischten Klein-Tagesschule mitwirkt.

Neuausrichtung der Primarschule Maschwanden In den letzten Jahren hat Künzi mit ihrem Team viel für die Primarschule geleistet. Wegen schwindender Schüler-

Bildungsdirektorin Silvia Steiner (links) im regen Austausch mit Maschwander Schulkindern am Mittagstisch. (Bild Martin Platter) zahlen in der mit derzeit 626 Einwohnern kleinsten Gemeinde des Säuliamtes geriet die Schule unter Druck, die vakanten Lehrerstellen zu beset-

zen, da die Pensen von Jahr zu Jahr stark variierten. Nur noch 50 Schulkinder wurden Ende Schuljahr 2012 gezählt. Mit der Zustimmung des

Maschwander Stimmvolkes erarbeitete die Primarschulpflege eine Vision für die kleine Landschule. «Wir mussten attraktiver werden, um uns von anderen Primarschulen abzuheben», erklärt Künzi. So sei die Idee entstanden, die Primarschule um die Tagesbetreuung zu ergänzen, die auch von externen Schulkindern – sogar aus Nachbarkantonen – genutzt werden kann. Bisher funktioniere das Konzept gut. Dennoch sei die Tagesschule nicht voll ausgelastet. «Im Bezirk werden wir eher als Konkurrenz denn als Ergänzung zum bestehenden Schulangebot angesehen», hat Künzi festgestellt. Um kostendeckend zu arbeiten, müssten zwölf bis vierzehn Kinder die Tagesschule besuchen; derzeit sind es aber nur 8,6. «Wir bieten den Eltern ein A-la-Carte-Angebot, aus dem sie frei wählen können», begründet die Schulpräsidentin die ungerade Kinderzahl. Eines ihrer Legislaturziele bis 2018 ist, Schule und Betreuung enger zusammenzuführen; Lehrpersonen auch als Betreuer einzusetzen und umgekehrt, um die Vorteile der Tagesschule noch mehr zu akzentuieren. Beim Mittagessen im Kreise der Schulkinder, das in der Dachetage des Kindergartens stattfindet, ist auch Silvia Steiner zugegen. Sie geniesst es in der Runde der ABC-Schützen sichtlich. Die Kinder lassen sich vom Besuch der Bildungsdirektorin nicht aus der Ruhe bringen. «Das Essen wird vom Kinderspital in Affoltern geliefert», sagt Marianne Künzi. Es scheint zu munden, denn es herrscht fast völlige Ruhe, nachdem geschöpft wurde. ................................................... > Interview auf Seite 5

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Lyrik bewegt Nora Gomringer und Schlagzeuger Philipp Scholz haben ihr Publikum in Affoltern begeistert. > Seite 9

Affoltern will Bewegung fördern Der Bezirkshauptort macht 2017 am «Gemeinde Duell» koordiniert von «schweiz.bewegt» mit. Das Projekt ist ein national ausgelegtes Programm zur Förderung von mehr Bewegung und gesunder Ernährung. Vereine, Schulen, und Organisationen erhalten durch ihre Teilnahme die Möglichkeit, sich und ihre Angebote zu präsentieren. Die Federführung liegt bei der kommunalen Fachstelle Gesellschaft. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Gemeinde-Fusion im Sozialbereich Die Zusammenarbeit in den Bereichen Feuerwehr, Betreibungsamt, Sekundarschule und Jugendarbeit, hat sich im Unteramt bewährt, 2018 soll der gemeinsame Sozialdienst den Betrieb aufnehmen. Die drei verantwortlichen Sozialvorstände haben über den Planungsstand orientiert. ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

Steter Schneefall fordert Winterdienst-Equipen Seit der ersten Januar-Woche im Dauereinsatz Der Winter 2016/17 findet erst seit dem Jahreswechsel statt. Umso regelmässiger stehen die Schneepflüge dafür jetzt im Einsatz. ................................................... von thomas stöckli «Die letzten 14 Tage waren heftig», so Viktor Stutz von kantonalen Tiefbauamt. Als Betriebsleiter des Unterhaltsbezirks 4, dem nebst dem Säuliamt auch die Gemeinden Birmensdorf, Aesch und Uitikon angehören, ist er verantwortlich für den Winterdienst auf den hiesigen Kantonsstrassen. Fast rund um die Uhr sind seine 18 Leute und weitere Chauffeure seit der ersten Januarwoche im Einsatz – von der ersten Kontrolle um 3 Uhr morgens bis

zu den letzten Fahrten um 22 Uhr oder auch mal noch später sorgen neun grosse Schneepflüge dafür, dass die Kantonsstrassen befahrbar bleiben. Zwei kleinere Fahrzeuge räumen die Radwege. Wenn Schnee fällt, dann am liebsten nachts. «Dann können wir früh am Morgen und damit ausserhalb des Stossverkehrs räumen», so Viktor Stutz. Schon so braucht es auf dem bis zu fünf Meter breiten Schneepflug nämlich viel Konzentration. Dem Pendlerverkehr geht der Winterdienst deshalb nach Möglichkeit aus dem Weg. Damit werden auch gefährliche Situationen vermieden. «Ich wurde selber schon überholt, als ich mit Blinklicht am Pfaden war», berichtet Stutz. Nicht selten geraten die überholenden Fahrzeuge dann beim wieder Einscheren sogar ins Schlingern.

Rund 770 Tonnen Salz gestreut Besonders mühsam wird es für den Strassenunterhalt, wenn es den ganzen Tag durchschneit: «Drei-, viermal waren wir mit der ganzen Belegschaft auf der Strasse», verrät Viktor Stutz. Problematisch ist bisher weniger die Schneemenge, als der ständige Schneefall: «Zu wenig zum Wegräumen, zu viel zum Liegenlassen», bringt es der Betriebsleiter auf den Punkt. Sobald der Schnee nämlich liegen bleibt und durch das Befahren angepresst wird, findet eine Vereisung statt. Besonders die Gelenkbusse des öV bekunden dann Mühe. Rund 770 Tonnen Salz wurden diesen Winter im Unterhaltsbezirk 4 bereits gestreut – fast alles nach dem Jahreswechsel. Zum Vergleich: im Winter 2015/16 waren es zu diesem

Zeitpunkt rund 430 Tonnen. «Damals begann der Winter erst im Februar richtig», erinnert sich Stutz. Kein Thema ist auf Ämtler Kantonsstrassen und Velowegen Streusplitt: «Das wäre sechsmal teurer als Salz: Man müsste es wieder zusammenkehren und reinigen oder als Sonderabfall entsorgen.» Wenn eine Strasse schwarz ist, heisst das noch lange nicht, dass es nicht rutschig ist: «Eis sieht man nicht. Und auch der beste Winterdienst entbindet den Verkehrsteilnehmer nicht von der Eigenverantwortung», ruft Viktor Stutz in Erinnerung. Verschont geblieben ist das Knonauer Amt bisher von «Blitzeis», dem Phänomen, wenn Regen fällt und sogleich gefriert. «Dann bist du machtlos», weiss der Betriebsleiter. Häufig geraten die Räumfahrzeuge so nämlich gar nicht erst an den Ort des Geschehens.

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Albert Ernst, geb. 25. Januar 1942, von Würenlos AG, gest. 3. Juli 2016, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 20. Januar 2017 verwiesen. Affoltern am Albis, 20. Januar 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Herr Michel Poffet, geb. 6. Mai 1987, von Bösingen FR, Müllistrasse 3a, 8915 Hausen am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 23. November 2016 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Stallikon

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 10. Januar 2017 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen: – Veškovac Boban, geb. 2002, und Veškovac Nenad, geb. 2004, serbische Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten

Affoltern am Albis, 20. Januar 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Walter Gröbly, geb. 5. Mai 1938, von St. Gallen SG und Oberuzwil-Dorf SG, gest. 17. Dezember 2014, wohnhaft gewesen: 8914 Aeugst am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 11. Januar 2017 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 20. Januar 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

– SONNENBURG Thorsten, 1965, Staatsangehöriger von Deutschland Affoltern am Albis, 20. Januar 2017 Gemeinderat Affoltern am Albis

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Bauherrschaft: Isabella und Walter Keusch, Ettenbergstrasse 13, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Solarkollektoren und Cheminéekamin auf dem in Bau befindlichen Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 1500 auf Kataster-Nr. 1991 am Niederweg 27 (Wohnzone W2a)

Gemeinderat Mettmenstetten

Todesfälle Affoltern am Albis Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Stähli Martina und Patrik, Im Heumoos 11, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Neubau Wohnhaus mit Pergola nach Teilabbruch Einfamilienhaus, Breitenacher 60, Kat.-Nr. 1653, Zone W2/30

Mettmenstetten Bauherrschaft: Alessandro und Sibylle D’Elia, Aentlerweg 15, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Sitzplatzumgestaltung sowie Anbringen geschlossener Sichtschutzwände auf Nord- und Südseite best. Doppel-EFH, Vers.-Nr. 1684, Kat.Nr. 3827, Aentlerweg 15 (Wohnzone W2a)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Daniel Mäder, Schüren 3, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Mäder Gärten GmbH, Schüren 3, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Dachabdichtung bei best. Bürocontainer Vers.-Nr. 1813 sowie Erstellung Stützmauer entlang südseitiger Grundstücksgrenze, Kat.-Nr. 4148, Brüggenstrasse (Gewerbezone G)

Am 13. Januar 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Marcel Domeisen geb. 12. April 1954, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Eggler, Susanna Maria geb. Rüegg geboren am 26. September 1945 in Zürich, von Brienz BE, wohnhaft am Bruggenmattweg 29, Bonstetten. Sie verstarb am Donnerstag, 12. Januar 2017, in Bonstetten.

DANKSAGUNG

Die Beisetzung fand am Donnerstag, 19. Januar 2017, im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Bodenfeld in Bonstetten statt.

Herbert Dreyer

Bestattungsamt Bonstetten

Bonstetten Schneider, Otto geboren 16. Dezember 1928, von Thun BE, wohnhaft Alte Stationsstrasse 11, Bonstetten. Er verstarb in Affoltern am Albis am 10. Januar 2017.

Mettmenstetten Bauherrschaft: Roman und Carolin Baumann, Grundrebenstrasse 58c, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Architekturbüro AG Markus Hächler, Rossauerstrasse 10, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Umbau best. Einfamilienhaus mit Ausbau Untergeschoss sowie Einbau Garagentor, Vers.-Nr. 1297, Kat.-Nr. 3073, Brüelstrasse 24 (Wohnzone W2a)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Flavio De Luigi, Im Rebberg 5, 8910 Affoltern am Albis Vertreter: frickarchitektur, Ebertswilerstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Ersatz Balkone bei best. Mehrfamilienhaus, Vers.-Nr. 535, Kat.Nr. 2975, Untere Bahnhofstrasse 26 (Wohnzone W3)

Herzlich bedanken möchten wir uns bei allen, die

in der Kirche die letzte Ehre erwiesen haben, für die Umarmungen, die tröstenden Worte und Aufmunterungen. Ebenso geht unser Dank an Pfarrer Matthias Ruff, der den Gottesdienst so einfühlsam begleitet hat sowie an das Pflegepersonal der Langzeitpflege Sonnenberg im Haus Pilatus, 3. Stock. Für die Zuwendungen an Parkinson Schweiz und für späteren Grabschmuck lieben Dank. Wettswil, im Januar 2017

Die Trauerfamilie

Andacht: Friedhof Bodenfeld in Bonstetten, am Dienstag, 24. Januar 2017, um 13.30 Uhr. Abdankung: Reformierte Kirche in Bonstetten, am Dienstag, 24. Januar 2017, um 14.00 Uhr.

In Liebe geboren In Liebe gelebt

Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 14. Januar 2017 ist in Zürich gestorben:

Trüssel, Paul geb. 19. Dezember 1924, von Sumiswald BE und Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Die Abdankung findet am Samstag, 21. Januar 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Hedingen

Einbürgerung Mit Beschluss vom 10. Januar 2017 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen:

Wettswil am Albis

Mettmenstetten, 17. Januar 2017

Eingabefrist: 20. Februar 2017 Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 20. Januar 2017.

Bauherrschaft: Stefan Muff, Untere Au 1, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Abbruch und Neubau Wohnhaus, Untere Au 1 und 3, Kat.Nr. 368, Zone Landwirtschaftszone

In Riedikon-Uster ist am Montag, 9. Januar 2017 gestorben:

Scheidegger geb. Wolff, Cornelia geboren am 28. September 1922, von Huttwil BE, Zürich ZH, Turbenthal ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Kaltackerstrasse 32. Abdankung und Urnenbeisetzung am Mittwoch, 25. Januar 2017, 14.00 Uhr, in Hedingen.

In Liebe gestorben

Traurig, dankbar und in schöner Erinnerung nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mummy, Schwiegermutter und Granny

Gladys Daetwyler-Le Guilcher 11. September 1924 – 29. November 2016

Wir werden ihre Güte und ihr liebes Wesen in ewiger Erinnerung behalten. In stiller Trauer: George und Käthi Daetwyler-Widmer mit Stephan und Eveline Thomas und Lilly Daetwyler-Chanpuang mit Melanie und Gayan, Tanja und Andreas Verwandte und Freunde in der Schweiz Verwandte und Freunde in Guernsey Freunde in Sri Lanka und in Thailand Die Urnenbeisetzung findet auf dem Friedhof Heissächer in Wettswil am Albis am Freitag, 27. Januar 2017, um 14.00 Uhr statt. Anstelle von Blumen gedenke man im Sinne von Mummy der Heilsarmee, für Menschen, die vom Glück verlassen wurden. Stiftung Heilsarmee Schweiz, 3001 Bern, Postkonto 30-444222-5, IBAN CH37 0900 0000 3044 4222 5 mit dem Vermerk «Im Gedenken an Gladys Daetwyler». Traueradresse: Thomas Daetwyler, Ettenbergstrasse 30, 8907 Wettswil


Bezirk Affoltern

Erfolgreiche Grippeimpfaktion im Spital Affoltern Die diesjährige Impfkampagne im Spital zeigte Wirkung. Die gesetzten Ziele wurden sowohl bei den Pflegefachleuten wie auch bei den Ärzten übertroffen – bei Letzteren gar um das Vierfache: Statt der angestrebten 5 wurden 20 Prozent plus erreicht. Dem Spital Affoltern war es ein grosses Anliegen, dass sich möglichst viele Mitarbeitende gegen die Grippen impfen lassen, insbesondere das medizinische Personal. Es ging darum, dass die Grippe nicht vom Personal auf Patienten respektive Bewohnerinnen übertragen wird. Die Kampagne dauerte total zwei Monate und übertraf sogar die gesetzten Ziele klar. Angestrebt war ein Plus von 5 % sowohl bei Pflegefachleuten wie auch bei Ärzten. Bei den Pflegefachleuten liessen sich 6,8 Prozent mehr impfen als sonst und bei den Ärzten sogar 20 Prozent. Dies ist umso erfreulicher, als die Zahlen in den letzten Jahren stagniert hatten und die Kampagne offenbar nun diese Steigerung bewirkte. Deshalb wird die Impfaktion auch im Jahr 2017 wiederholt mit neuen und kreativen Aktionen.

Grippewelle bereits auf Vorjahres-Höchstwert Dieses Jahr hat die Grippewelle besonders früh begonnen und hat inzwischen schon den höchsten Wert der letztjährigen Grippewelle erreicht, der damals erst rund sieben Wochen später verzeichnet wurde. Daher ist das Spital Affoltern froh, mit einer höheren Impfrate beim Personal den Patientinnen und Bewohnern einen verbesserten Schutz gegen die Grippe bieten zu können. (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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Affoltern im «Gemeinde Duell» «Schweiz.bewegt»: 500 000 Bewegungsminuten sollen gesammelt werden Affoltern macht 2017 am «Coop Gemeinde Duell» von «schweiz.bewegt» mit – einem national ausgelegten Programm zur Förderung von Bewegung und gesunder Ernährung. Vereine, Schulen, und Organisationen dürfen sich und ihre Angebote präsentieren. Ziel des «Gemeinde Duells» ist es, schweizweit in einem festgelegten Zeitraum möglichst viele Bewegungsminuten zu sammeln. Dabei wird bewusst die Bewegungszeit und nicht die Leistung der Teilnehmenden gemessen. Auch 2017 wird das Projekt im Mai stattfinden. Während neun Tagen versuchen ungefähr 160 Gemeinden, mit verschiedenen Anlässen so viele Bewegungsminuten zu sammeln wie möglich. Das Rekordjahr im 2014 verzeichnete rund 235 000 Teilnehmende und über 400 000 gesammelte Bewegungsstunden. Die Aktivitäten reichen von Geschicklichkeitsparcours über Generationenwanderungen bis hin zu Krabbelparks für Kleinkinder, Postenläufen oder öffentlichen Putzaktionen. Bewegung steht im Zentrum und der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

Mit der Teilnahme am «Gemeinde Duell» soll die Bewegung gefördert werden. (Bild zvg.) takte werden geschaffen und die Vielfalt im Gemeinwesen, bezogen auf Freizeit- und Bewegungsangebote, kann sichtbar gemacht werden.

Affoltern ist neu dabei Affoltern am Albis hat sich für eine Teilnahme in diesem Jahr entschieden. Die Fachstelle Gesellschaft der Gemeinde Affoltern bildet gemeinsam mit der Jugendarbeit Affoltern und dem Familienzentrum Bezirk Affoltern die Projektgruppe von «affoltern.bewegt». Mit der Teilnahme soll einerseits die Bewegung gefördert werden, andererseits sollen Organisationen in Affoltern eine Bühne erhalten. Das Projekt ermöglicht es nämlich, die eigene Organisation und deren Tätigkeiten ins Zentrum zu rücken. Sei es durch öffentliche Probetrainings bei Vereinen oder durch die kreative Inszenierung von Bewegungsangeboten für die Bevölkerung. Kon-

Bewegungswoche mit Auftaktveranstaltung Die Gesundheits- und Bewegungswoche startet am Wochenende vom 6. und 7. Mai mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung in einer Sportanlage der Gemeinde Affoltern. Mit verschiedenen, kostenlosen Bewegungsangeboten, organisiert durch örtliche Organisationen, Vereine, Institutionen oder Private, soll damit die Bevölkerung zum Mitmachen animiert werden. Im Zentrum steht dabei die Freude an Sport und Bewegung. Eine grosse Palette an örtlichen Angeboten soll präsentiert werden können und es gibt auch Platz für ausgefallene Ideen. Die genauen Örtlichkeiten und das Pro-

gramm werden demnächst veröffentlicht. Die Auftaktveranstaltung soll Neugierde wecken. Die darauffolgende Bewegungswoche vom 8. bis 13. Mai 2017 soll mit vielen Angeboten in der Gemeinde die Nachhaltigkeit fördern und zu mehr sportlichem Engagement führen. Örtliche Organisationen, Vereine, Institutionen oder Private erhalten die Möglichkeit, ihre Angebote einem breiten Publikum auf einfache Weise zugänglich zu machen. Wie wäre es zum Beispiel mit Schnuppertrainings und Spezialveranstaltungen oder einem Tag der offenen Tür?

Bewegungsziel: 500 000 Minuten «Affoltern.bewegt» setzt sich für die Auftaktveranstaltung und die Bewegungswoche das Ziel, insgesamt 500 000 Bewegungsminuten zu sammeln. Dafür müsste sich im Durch-

schnitt rund ein Drittel der Affoltemer Bevölkerung während 180 Minuten pro Woche bewegen, was übrigens auch den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit entspricht. Dies gilt es zu erreichen oder gar zu übertreffen! Damit «affoltern.bewegt» zu einem gelungenen Anlass wird, ist das Projektteam auf breite Unterstützung angewiesen. Wer möchte die Bevölkerung zu mehr Bewegung auffordern? Seine wertvolle Arbeit sichtbar machen? Das Projekt organisatorisch, materiell oder finanziell unterstützen? Wer etwas beitragen will zu einem Affoltern, das zeigt, was es zu bieten hat, darf gerne zum Teil dieses Projektes werden und das Projektteam kontaktieren. (tro) Weitere Infos bei Fabio Bieri, Fachstelle Gesellschaft, fabio.bieri@affoltern-am-albis.ch oder Telefon 044 762 56 74.

wir gratulieren

Sanierungsarbeiten vergeben Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Schwimmbad

Kabelnetz

Mit Urnenabstimmung vom 28. Februar 2016 wurde für die Sanierung der Schwimmbecken mittels Edelstahlauskleidung und der Badewassertechnik ein Kredit von 2,1 Mio. Franken bewilligt. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden nun die Sanitärarbeiten an die Firma Ritschard Haustechnik AG, Ottenbach, und die Elektroarbeiten an die Firma Blum Elco, Obfelden, vergeben.

Das Glasfaserkabel, welches die Gemeinde Obfelden versorgt, ist vollständig belegt. Zur Erschliessung des unteren Dorfteils muss ein neues Kabel eingezogen werden. Für diese Arbeiten (Schliffiweg, Dorfstrasse bis Bächlerstrasse) wurde ein Kredit von 43 000 Franken (inkl. MwSt.) bewilligt.

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Freitag, 20. Januar 2017

Kanalisationen Das Regenbecken bzw. der Regenüberlauf Tellen ist ungenügend erschlossen, sodass neue Werkleitungen erstellt werden müssen. Für diese Arbeiten wurden ein Kredit von 15 000 Franken (inkl. MwSt.) bewilligt und die Arbeiten vergeben.

Wasserversorgung Das Leitsystem der Wasserversorgung muss periodisch dem neusten Stand der Technik angepasst werden. Die letzte Anpassung erfolgte im Jahre 2010. Für das Upgrade des Leitsystems wurde ein Kredit von 75 000 Franken (inkl. MwSt.) bewilligt und der Auftrag an die Firma Rittmeyer AG, Baar, vergeben.

Kreditabrechnungen Folgende Kreditabrechnungen wurden genehmigt: Mehrzweckhalle Zendenfrei, für die Sanierung der Sprunggrube im Betrage von Fr. 12 968.65, für den Ersatz der Isolierverglasung bei den Fensterfronten der Spielgruppe und des Korridors im Betrage von Fr. 13 412.50, für den Ersatz der Verdunklungsstoren der Oblichter des Sheddaches im Betrage von Fr. 20 188.20 und für die Sanierung der internen Wasserleitung im Betrage von Fr. 13 429.80; Gemeindehaus, für den Umbau der öffentlichen Toilettenanlage und der Telefonkabine zu einem Fahrradeinstellraum im Betrage von Fr. 44 859.90 und für den Ersatz der Küchen in der Gemeindeverwaltung und der Mietwohnung im Betrage von Fr. 48 663.15; Strassen, Strasseninstandstellung nach Werkleitungsbau an der Wolserstrasse im Betrage von Fr. 99 980.20, für Strassensanierungen mit Ersatz Was-

serleitung am Chileweg im Betrage von Fr. 14 825.35 und an der Breitenerli-/ Bärenacherstrasse im Betrage von Fr. 80 045.40; Strassenbeleuchtung, für die Sanierung der öffentlichen Beleuchtung an der Wolserstrasse (Schmittenstrasse bis Badi) im Betrage von Fr. 49 085.50; Wasserversorgung, für den Ersatz der Wasserleitung in der Maschwanderstrasse im Betrage von Fr. 143 613.20; Kanalisationen, für eine neue Meteorwasserleitung an der Maschwanderstrasse für Bauarbeiten im Betrage von Fr. 173 253.50 und für Ingenieurarbeiten im Betrage von Fr. 47 255.55.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: STM Immobilien AG, Baar, für den Abbruch des Gebäudes Vers.Nr. 608 und den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Unterniveaugarage an der Alten Landstrasse; Herrn und Frau Peter und Jasmin Altherr, Obfelden, für den Neubau eines Pferdestalls mit Longierzirkel und Weiden an der Lindenbachstrasse; Herrn und Frau Marc und Manuela Sulser, Ottenbach, für die Nutzungsänderung gedeckter Sitzplatz zu Wohnraum am Wohnhaus Vers.-Nr. 1237 an der Rebhaldenstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Montag, 23. Januar, feiert Anton (Toni) Bernet aus Bonstetten seinen 80. Geburtstag. Für die Zukunft viel Glück, gute Gesundheit, viele Wanderungen und weiterhin viel Gefreutes. Seine Frau, Kinder, Brüder, Wander- und Jasskollegen freuen sich, mit ihm feiern zu dürfen.

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Con grande dolore annunciamo la perdita della nostra madre, suocera e nonna. La figlia Maria e il genero Antonio Le nuore, i nipoti e i pronipoti I funerali martedì 24 gennaio 2017, alle ore 14.00, presso la capella del cimitero di Affoltern am Albis.

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Bezirk Affoltern

Zufriedene Kunden bei der GVZ Zum ersten Mal überhaupt hat die Gebäudeversicherung Kanton Zürich eine strukturierte Kundenbefragung durchgeführt. 96 % der Teilnehmenden sind mit den Leistungen der GVZ zufrieden bis sehr zufrieden. Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) misst der Kundenzufriedenheit eine hohe Priorität bei. Als Bestandteil der Strategie 2012 bis 2016 und in Zusammenarbeit mit einem Marktforschungsunternehmen hat sie nun zum ersten Mal eine breit angelegte Befragung der Kunden durchgeführt. Rund 14 000 Kundinnen und Kunden waren im Herbst 2016 eingeladen, die GVZ in ihrer Gesamtheit und insbesondere die Dienstleistungen der Versicherung zu beurteilen. Ziel war es, eine Standortbestimmung vorzunehmen und vor allem Verbesserungspotenziale aufzudecken. Über 2500 private und institutionelle Gebäudebesitzer haben den Fragebogen ausgefüllt. Die Kunden zeichnen ein sehr positives Bild von der GVZ, die als «professionelle» und «zuverlässige» Dienstleisterin wahrgenommen wird. 94 % der Befragten haben volles Vertrauen in die GVZ und beurteilen die Prämien als angemessen. Ebenso viele erleben die Mitarbeitenden als kompetent, freundlich und hilfsbereit. Die Befragung zeigte auch Verbesserungspotential auf. So wünschen sich Neu- und Bestandeskunden mehr Informationen zum Vorgehen im Schadenfall und zum Deckungsumfang. Schätz- und Schadenkunden sehen Optimierungsbedarf bei der Terminvereinbarung. Man werde diese und andere Anliegen ernst nehmen und entsprechende Verbesserungen vornehmen, heisst es bei der GVZ. (pd.)

«Taubstumme» Trickdiebinnen Einbrecher machen derzeit Pause, Trickdiebinnen nicht: Zwei Frauen, gemäss vorgezeigter Karte taubstumm, baten am Samstag zwischen 13.30 und 13.45 Uhr an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern einen älteren Mann um eine Spende. Dieser übergab 10 Franken und stellte kurz danach fest, dass ihm der Geldbeutel fehlte. Am 14. Januar um 4.15 Uhr lärmten Gäste einer Bar in Affoltern im Freien und brachten Anwohner um den Schlaf. Die ausrückenden Kantonspolizisten ermahnten die «Nachtfalter» zur Ruhe. (-ter.)

Freitag, 20. Januar 2017

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Mittelschule: «Affoltern ist eher ein Reservestandort» Interview mit der Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner Am Mittwoch hat Regierungsrätin Silvia Steiner (CVP) die Tagesschule in Maschwanden besucht. Der «Anzeiger» nutzte die Gelegenheit für ein Interview mit der Zürcher Bildungsdirektorin, die seit Dienstag auch Präsidentin der Erziehungsdirektorenkonferenz ist. «Anzeiger»: Silvia Steiner, was ist der Grund für Ihren Besuch an der Tagesschule Maschwanden? Silvia Steiner: Wir sind derzeit an der Ausarbeitung eines neuen Gesetzes, das die Tagesschulen betrifft. Dazu gehören auch Schulbesuche wie dieser, um sich zu orientieren, wie es in der Praxis läuft. Das Besondere in Maschwanden ist, dass die Tagesschule sehr klein ist und einen gemischten Betrieb mit der Regelschule aufweist. Das bedingt eine andere Infrastruktur als beispielsweise an einer reinen Tagesschule in der Stadt. Um eine ausgewogene und tragfähige Gesetzesvorlage zu erstellen, wollen wir so vielen Bedürfnissen wie möglich Rechnung tragen. Wie viele Tagesschulen gibt es derzeit im Kanton Zürich? Diese Frage können wir zurzeit nicht beantworten, da wir keine einheitliche Definition haben. Das wird sich mit dem neuen Gesetz ändern. Wo sehen Sie die Vor- und Nachteile der Tagesschule? Es ist eine flexible Lösung für berufstätige Eltern, die ihren Nachwuchs für die Betreuung auswärts geben wollen oder müssen. Wenn die Schule eng mit den Betreuungsstrukturen verknüpft ist, können wertvolle Synergien entstehen. In Tagesschulen läuft alles Hand in Hand in einem konstanten Umfeld. Ist die Tagesschule das Zukunftsmodell? Das wird sich zeigen. Es hängt auch von der Nachfrage ab. Es gibt Gemeinden, in denen zahlreiche Eltern das Angebot nutzen. In anderen wiederum möchte eine Mehrheit der Eltern ihren Nachwuchs lieber zu Hause im Kreise der Familie betreuen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich der Trend künftig noch mehr in Richtung Tagesschule verlagern wird. Letztlich müssen das die Eltern entscheiden.

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«Eine zusätzliche Mittelschule in Affoltern wäre unverhältnismässig.» ............................................................... Das Säuliamt ist der prosperierendste Bezirk im Kanton Zürich mit den höchsten Zuwachsraten bei den Einwohner- und damit auch bei den Kinderzahlen. Wieso hat es hier noch keine Kantonsschule? Um der Bevölkerungsentwicklung in den Regionen Knonauer Amt und Limmattal Rechnung zu tragen, wird die Mittelschule in Urdorf ausgebaut. Zudem werden sowohl am rechten als auch am linken Seeufer je eine neue Mittelschule errichtet. Eine zusätzliche Mittelschule in Affoltern wäre unverhältnismässig, zumal sich die Pendlerströme aus dem Knonauer Amt nach Zürich auf tiefem Niveau bewegen. Die Entscheidungsträger aller Parteien im Knonauer Amt möchten ein Gymi im Bezirkshauptort. Das dazu gegründete Komitee Pro Kanti Knonauer Amt hat bereits mehr als 3500 Unterschriften gesammelt …

Aufmerksam beobachtet Bildungsdirektorin Silvia Steiner Maschwander Schüler beim spielerischen Lernen. (Bild Martin Platter) Es ist kein einfacher Entscheid, wo letztlich eine weitere Mittelschule gegründet wird. Zumal wir mit dem Entscheid auch verkehrstechnische Probleme lösen und die Kosten nicht aus den Augen verlieren wollen. Wir evaluieren jeweils alle Projekte gründlich. Affoltern ist aber eher ein Reservestandort auf längere Frist gesehen.

Ist es für den Kanton ein grosser Aufwand, zeitlich, personell und finanziell, die Lehrpersonen auf den Lehrplan 21 vorzubereiten? Die meisten Lehrpersonen unterrichten schon nach dem neuen Lehrplan. In vielen Bereichen baut er auf Bestehendem auf. Die Vorbereitungsphase ist inzwischen gestartet. Wir sind gut unterwegs.

Die Digitalisierung verändert unser Leben unglaublich dynamisch und radikal. Ist die Volksschule mit dem Lehrplan 21 zu spät unterwegs? Der Lehrplan 21 bezweckt in erster Linie eine Harmonisierung der Lernziele der Schülerinnen und Schüler in den Deutsch- und mehrsprachigen Kantonen. Selbstverständlich beinhaltet er auch das Fach Medien und Informatik. Viele Schulen haben die im Lehrplan 21 so genannte ICT – «Information and Comunication Technology» – bereits implementiert. Viele der neuen Lehrmittel oder zumindest Teile davon gibt es inzwischen auch für Tablets und Computer mit interaktiven Funktionen oder browserbasiert.

Im Schuljahr 2018/19 tritt der Lehrplan auf der Kindergarten- und Primarstufe bis zur 5. Klasse in Kraft; im Schuljahr 2019/20 in der 6. Klasse und auf der Sekundarstufe I. Da stellt sich die Frage: Wird der Lehrplan 21 auch am Gymnasium fortgesetzt? Die Gymnasien pflegen einen regen Austausch mit den Volksschulen. Unter anderem über die Schnittstellen Hsgym (Hochschule und Gymnasium) und Vsgym (Volksschule und Gymnasium), die der besseren Vernetzung dienen. Die Mittelschullehrer wissen, was auf sie zukommt.

persönlich Perspektivenreicher Werdegang Silvia Steiner weist einen Werdegang auf, wie er nicht ganz alltäglich ist in der Schweizer Politik. Die CVP-Politikerin hat unser Rechtssystem aus allen Perspektiven praxisnah kennengelernt, ehe sie 2015 in den Regierungsrat gewählt wurde. Nach der Matur begann sie noch während des Jura-Studiums an der Uni Zürich ihre zwölfjährige Tätigkeit als Bezirksschulpflegerin in der Stadt Zürich und wurde in dieser Zeit in den Kantonsrat gewählt. Parallel dazu wurde sie Gerichtsschreiberin und Bezirksanwältin. Dann wechselte die heute 58-Jährige in die Exekutive, besuchte den Polizeioffizierskurs, wurde Chefin der Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich, danach der Zuger Polizei. Während dieser Zeit schrieb sie eine Forschungsarbeit über häusliche Gewalt und doktorierte zum selben Thema an der Uni Lausanne. Von 2005 bis 2015 war sie wieder in der Judikative als Staatsanwältin (federführend im Bereich Menschenhandel) tätig, ehe sie erneut in die Legislative gewählt wurde. Silvia Steiner ist ausserdem Mutter einer Tochter, kennt aus eigener Erfahrung somit auch die Elternsicht auf schulische Themen. (map.)

Wie hat sich das Profil einer Lehrperson verändert, seit Sie selber Bezirksschulpflegerin waren? Das ist schon einige Zeit her. 1998 habe ich nach zwölf Jahren als Bezirksschulpflegerin in der Stadt Zürich aufgehört. Bereits damals haben sich die heute sichtbaren demografischen Auswirkungen in den Klassen gezeigt. Man hatte bereits viele Kinder mit Migrationshintergrund, die beispielsweise im Bereich der deutschen Sprache Förderbedarf aufwiesen. Damals gab es aber noch Kleinklassen und separativen Unterricht. Das hat sich inzwischen geändert. Man unterrichtet die Kinder heuanzeige

te integrativ in der Regelklasse, was die Lehrpersonen stark fordert. ...............................................................

«Zwei Drittel Stillsitzen sind für gewisse Kinder noch immer viel» ............................................................... Während des Unterrichts ist individuelle Betreuung gefragt und auch die Lernformen haben sich geändert, weg vom Frontalunterricht. Das macht den Beruf der Lehrperson heute anspruchsvoller. Fliessen diese neuen Bedürfnisse – der Umgang mit Heterogenität bzw. pädagogische Psychologie – der Schule auch in die Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen? Ja, das tun sie. Neu gibt es beispielsweise an der PH Zürich einen Masterstudiengang Heterogenität, der diesen neuen Bedürfnissen Rechnung trägt. Ist dieses Schulsystem mit Blockzeiten von vier bis sechs Schulstunden pro Tag bereits für die Jüngsten noch kindgerecht? Etwa ein Drittel der Schulzeit sind Fächer, in denen Musik, Handarbeit, Werken oder Turnen unterrichtet wird. Das war ein Bestreben bei der Erarbeitung der Stundenpläne. Ich bin mir aber bewusst, dass die zwei Drittel Stillsitzen für gewisse Kinder noch immer viel sind. Ich bin überzeugt, dass die Lehrpersonen dafür kindgerechte Lösungen haben. Interview: Martin Platter


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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Januar 2017

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Anlageausblick 2017 Die Politik und die geldpolitischen Entscheidungen haben in den letzten Jahren an den Finanzmärkten eine entscheidende Rolle gespielt. Nach einem bewegten Anlagejahr 2016 fragen Sie sich vielleicht, wohin die aktuellen Trends in der Weltwirtschaft und an den Finanzmärkten weisen. Herausforderungen Auch 2017 werden politische Ereignisse die Finanzmärkte stark beschäftigen. Nach dem britischen EU-Austrittsentscheid und der überraschenden Präsidentschaftswahl 2016 in den USA sind in diesem Jahr die bevorstehende Präsidentschaftswahl in Frankreich und die Bundestagswahlen in Deutschland auf der politischen Agenda. Zu den grössten internationalen Herausforderungen zählen der Versuch der Zentralbanken, einen Ausweg aus ihren jahrelangen Stützungsprogrammen zu finden, die steigenden Schulden, die Alterung der Bevölkerung und das schwache Wirtschaftswachstum. In der Schweiz werden das angespannte Verhältnis zur Europäischen Union sowie die Nebenwirkungen des anhaltenden Negativzinsumfelds grosse Herausforderungen sein. Viele Anlegerinnen und Anleger, mit denen wir in Kontakt sind, halten einen Neustart für die Finanzmärkte für überfällig. Die Begründung mutet einfach an: Die Märkte haben beständig zugelegt, doch auch die Ungleichheit, die Schulden, die Altersquotienten und die sozialen Spannungen haben zugenommen. Das Wachstum, die Investitionen und die Produktivität sind hingegen schwach.

Vertrauensvotum und Klarstellung Zum Gemeindeingenieur in Stallikon Die Gemeinde Stallikon steht voll und ganz hinter ihrem langjährigen Gemeindeingenieur Ueli Solka. Die Prüfung von Baugesuchen ist eine rechtlich hochkomplexe und technische Materie, die in jeder Gemeinde von einer Fachperson begleitet werden muss. Einige Gemeinden stellen dazu einen Gemeindeingenieur mittels öffentlich-rechtlichem Arbeitsverhältnis ein, andere Gemeinden vergeben diese Arbeiten im Auftragsverhältnis an Dritte. Die Arbeitsvergabe im flexiblen Auftragsverhältnis bietet den grossen Vorteil, dass die Arbeiten nach Bedarf vergeben werden können. Die Häufigkeit von Baugesuchen unterliegt starken Schwankungen, sodass die Arbeitslast des Gemeindeingenieurs von Monat zu Monat erheblich variiert. Die Gemeinde Stallikon hat sich deshalb vor über 20 Jahren aus finanziellen Überlegungen entschieden, ihren Gemeindeingenieur im flexible-

ren Auftragsverhältnis zu beauftragen, sodass keine Kosten anfallen, wenn zwischenzeitlich eine unterdurchschnittliche Anzahl von Baugesuchen eingeht. Dazu hat der Gemeinderat einen Vertrag mit dem Gemeindeingenieur samt Pflichtenheft abgeschlossen; der Vertrag wird regelmässig überprüft und – soweit nötig – angepasst. Die Vergütung richtet sich nach den branchenüblichen Honorar-Ansätzen, abzüglich eines vereinbarten Sonderrabattes für die Gemeinde Stallikon. Für die Gemeinde Stallikon (als eher kleine Gemeinde mit schwankender Bautätigkeit) ist diese Variante die klar bessere.

Effizient und kostengünstig Da Baugesuche nicht nur den kantonalen und eidgenössischen Regeln entsprechen müssen, sondern insbesondere auch den kommunalen Normen, ist eine langjährige Arbeitserfahrung des Gemeindeingenieurs in der entsprechenden Gemeinde für diese von gros-

sem Vorteil. Durch die langfristige und konstante Beauftragung von Ueli Solka als Gemeindeingenieur weist dieser eine immense Erfahrung und ein enormes Wissen bezüglich des kommunalen Baurechts aus (wie der kommunalen Zonenordnung, der Gestaltungsgrundsätze, der vielschichtigen Bauvorschriften). Werden Baugesuche um bauliche Erweiterungen eingegeben, kennt Ueli Solka zudem die Stammbewilligung meist sehr gut. Neue Aufträge kann er dadurch – basierend auf seinem Wissen – äusserst effizient und kostengünstig abwickeln, was für die Gemeinde Stallikon erhebliche finanzielle Vorteile zur Folge hat. Sämtliche Baugesuche werden von der Bau- und Planungskommission Stallikon (ausgewogen zusammengesetzt und gewählt durch das Volk) nach Vorberatung mit ihrem Gemeindeingenieur und dem Bausekretär/Gemeindeschreiber beurteilt und entschieden; Gemeindeingenieur und Bausekretär/Gemeindeschreiber kommt dabei lediglich eine beratende

Stimme zu. Weisungen und Anordnungen an Bauherren trifft der Gemeindeingenieur ausschliesslich auf Instruktion der Bau- und Planungskommission.

Glücksfall für die Gemeinde Der Gemeinderat und die Bau- und Planungskommission sind auch nach über 20-jähriger Zusammenarbeit mit Ueli Solka unverändert und bedingungslos der Auffassung, dass das Auftragsverhältnis mit Ueli Solka ein Glücksfall für die Gemeinde Stallikon ist und die Gemeinde durch die beratende Unterstützung von Ueli Solka ein effizientes, professionelles, schlankes und kostenoptimiertes Bauamt führen kann. Die Gemeinde Stallikon steht voll und ganz hinter dem Gemeindeingenieur Ueli Solka. Im Namen des Gemeinderates und der Bau- und Planungskommission Stallikon, Remo Hablützel, Hochbauvorsteher, Präsident Bau- und Planungskommission

Neue Wege auf der Suche nach Erträgen Die Suche nach Rendite wird sich 2017 fortsetzen: Die Zinssätze risikoloser Anleihen werden in weiten Teilen der Finanzwelt unter der Inflationsrate liegen. Anleger, die ihre Portfolios effektiver gestalten wollen, werden darüber nachdenken müssen, mit dem Erwerb von Hedge Funds zu diversifizieren, in illiquide Anlagen zu investieren und Erträge mit alternativen Anlagen zu erzielen. Für langfristig orientierte Anleger In turbulenten Zeiten sollten Anleger in Unternehmen investieren, die von unabänderlichen Trends profitieren wie Urbanisierung oder Wachstum und Alterung der Bevölkerung. Empfohlene langfristige Anlagen für 2017 und darüber hinaus sind unter anderem Engagements in den Bereichen Bildung und Energieeffizienz sowie Aktienanlagen und Impact Investments im Gesundheitswesen der Schwellenländer. Ideen für die USA und die Schwellenländer im Fokus US-Aktien, US Senior Loans und inflationsindexierte US-Staatsanleihen zählen ebenfalls zu unseren Anlageempfehlungen für 2017. Auch das Wachstum in den Schwellenländern steht wieder stärker im Rampenlicht. So können Aktien von Schwellenländern sowie von europäischen Unternehmen, die einen Teil ihrer Umsätze in den Schwellenländern generieren, für Anleger interessant sein. Diversifikation steht nach wie vor im Zentrum unseres Anlageansatzes. Nehmen Sie das Gespräch mit uns auf. Wir sind gerne für Sie da.

Blachenzelte bauen, das geht auch auf Schnee.

Die Pfadis bekam es mit der Mafia zu tun. (Bilder zvg.)

Kniffe für das Leben in der Natur gelernt Action im Ausbildungslager der Pfadi Säuliamt Die ältesten Teilnehmer der Pfadi Säuliamt verbrachten die zweite Weihnachtsferienwoche im Ausbildungslager. Dort lernten sie viele Kniffe für das Leben in der Natur. Doch am idyllischen Ferienort ging nicht alles mit rechten Dingen zu und her ... Am 31. Dezember folgte eine Gruppe Säuliämtler Pfadis der Einladung an eine Silvesterparty in einem Tessiner

Grotto. Doch just in der Minute, als das neue Jahr anbrach, fiel der Strom im Grotto aus und es gab einen lauten Knall. Während die Pfadis in den nächsten Tagen lernten, wie man Blachenzelte baut, Seile verknüpft, das Wetter vorhersagt und vieles mehr, ereignete sich eine Reihe weiterer eigenartiger Dinge im Grotto. Bald war klar, dass die Mafia den Grotto-Besitzer erpresst hatte und ehe darauf reagiert werden konnte, waren auch die Pfadis mitten

drin und wurden selber von der Mafia erpresst. Die Pfadis wehrten sich aber erfolgreich dagegen und halfen dem Grotto-Besitzer, sich von seinen Schulden zu befreien. Neben den ganzen Turbulenzen mit der Mafia, konnten die Pfadis ihr Wissen zur Pfaditechnik vertiefen und am Ende eine Prüfung absolvieren. Diese meisterten sie mit Bravour: Alle konnten mit dem neu verdienten Abzeichen zurück ins Säuliamt reisen. (hoc)

Der Knoten sitzt – trotz kalter Finger.

ämtler kantonsräte meinen

Hans Wiesner (glp, Bonstetten)

Kein Giesskannenprinzip bei Prämienverbilligungen! Roger Wiesli Kundenberater Wealth Management UBS Switzerland AG Bahnhofplatz 10 8910 Affoltern am Albis Telefon: 044 763 72 55 E-Mail: roger.wiesli@ubs.com

Am letzten Montag diskutierten wir im Kantonsrat ausführlich über die individuellen Verbilligungen der Krankenkassenprämien. Im Rat fielen von linker Seite harte Worte wie «Raubzug auf das Portemonnaie des Mittelstandes». Am Dienstag schreibt der «Tages Anzeiger» vorwurfsvoll: «Sparpolitiker entdecken die Prämienverbilligung» und «Regierung und Kantonsrat streichen 40 Millionen bei der Prämienverbilligung». Ich gehöre zu diesen Sparpolitikern und möchte das deshalb gerne etwas näher beleuchten:

Die individuellen Prämienverbilligungen gibt es seit 1996. Rund ein Drittel der Versicherten im Kanton Zürich profitiert von diesen staatlichen und vielfach stattlichen Beiträgen an die Krankenkassenbeiträge. Diese Zuschüsse stiegen zwar nicht ganz so stark wie die Krankenkassenprämien doch immerhin von 370 Millionen im Jahr 2000 auf 800 Millionen im Jahr 2015. Die Prämienverbilligungen werden heute im Giesskannenprinzip einzig nach dem steuerbaren Einkommen

verteilt. Da ist es nur richtig, wenn sich Regierungsrat und der Kantonsrat diese Verteilung nach 20 Jahren einmal genauer anschauen. So profitieren derzeit rund 30 000 Studierende, unabhängig von den finanziellen Verhältnissen ihrer Eltern, von grosszügigen Prämienverbilligungen! Wer einen grösseren Betrag in seine Pensionskasse einzahlt oder sein Haus renoviert und sich damit steuerlich unter 50 000 Einkommen optimiert, profitiert automatisch von Prämienverbilligungen. Das ist doch nicht im Sinne dieses Gesetzes, das «in bescheidenen wirt-

schaftlichen Verhältnissen lebenden Mitbürgern» einen Beitrag an die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung leisten will? Am Montag ging es nicht darum, einem bescheiden lebenden Mitbürger die Beiträge zu kürzen, sondern lediglich um die Prämienverbilligung von Studenten gutverdienender Eltern! Diese immerhin 40 Millionen Franken können an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden! Politische Scharfmacherei ist hier fehl am Platz!


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Januar 2017

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«IKA bietet beste Voraussetzungen» Sozialdienst Unteramt: informative Veranstaltung in Stallikon Das Thema Sozialdienst Unteramt stand am Donnerstag im Zentrum der öffentlichen Veranstaltung, zu der die FDP Unteramt eingeladen hatte. Im Gemeindesaal vom Haus Coccolino in Stallikon haben die drei verantwortlichen Sozialvorstände Monika Rohr, Stallikon, Bruno Steinemann, Bonstetten, sowie Fritz Kurt, Wettswil, aus ihrer Projektgruppenarbeit berichtet. Besonders deutlich wurde dabei auch, dass die Zusammenarbeit der Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil inzwischen fast schon traditionellen Hintergrund hat. Denn nach Feuerwehr, Betreibungsamt, Sekundarschule, Jugendförderung, Dreifachturnhalle und der bereits jetzt zum Sozialbereich gehörenden Durchführungsstelle für Ergänzungsleistungen AHV/IV soll ab 2018 ein Sozialdienst Unteramt den Betrieb aufnehmen. So jedenfalls wurde die Bevölkerung der drei Unteramtsgemeinden vor gut einem Jahr über die Absicht und diesbezügliche Projektorganisation informiert. Und sie haben in den Gemeindeversammlungen im Dezember 2015 ihre Zustimmung gegeben, dass man den Bereich Sozial- und Wirtschaftshilfe aus dem bestehenden Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern herauslöst und in einer eigenen Organisation führen möchte. Vor allem die grössere Nähe bei der Betreuung von Klientinnen und Klienten; die kürzeren Wege, um beispielsweise ortsansässige Arbeitgeber zwecks Arbeitsintegration von Sozialhilfebeziehern zu kontaktieren; auch die Bündelung der hohen Fachkompetenz der langjährigen Mitarbeitenden in den drei Sozialabteilungen lassen erwarten, dass Qualität und Effizienz zu mehr Zufriedenheit führen wird.

Personal, IT und Finanzbuchhaltung werden bei einer Gemeinde, nämlich Wettswil, vernetzt und stehen für die IKA zur Verfügung.

«Gemeinde-Fusion» im Sozialbereich Um dieses Ziel zu erreichen, mussten sich die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltungen und die Gemeinderäte der drei bisherigen Sozialbehörden über einiges verständigen, was bisher vielleicht ähnlich, aber doch nicht ganz gleich gehandhabt wurde. Im Grunde könnte man ein derartiges Kooperations-Projekt als eine kleine «Gemeinde-Fusion im Sozialbereich» betrachten. Da geht es zum Beispiel um die Auslegung der Empfehlungen für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe, die von der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe als Skos-Richtlinien für Gemeinden zur Verfügung stehen. Was sollen die gemeinsamen Leitideen und Werte der neuen Organisation sein, mit denen wir in Not geratenen Menschen als Sozialdienst begegnen, der ja neben der sozial-ethischen auch eine ökonomische Komponente verfolgen muss? Wie reagieren wir adäquat auf solche, die unsere Sozialsysteme auszunutzen versuchen – und wie unterstützen wir Bedürftige, neben materieller Grundsicherung, mit sinnvollen Massnahmen zur sozialen und beruflichen Integration, damit sie schnell wieder auf eigenen Beinen stehen können? Diese Fragen sind nur ein Teil dessen, was seit Januar 2016 die sechs Projektgruppenmitglieder in ihren regelmässigen Sitzungen bearbeitet haben. Vor allem die Rechtsform als Basis für die gemeinsame Organisation hat längere Diskussionen und Verständigungen mit Fachleuten aus dem Sozialbereich, mit Juristen, Organisationsberatern und mit Gemeindeamt und Bezirksrat erfordert. Wollte man doch eine Rechtsform finden, die im Vergleich zum grossen Bezirks-Zweckverband der jetzt viel kleineren Einheit gerecht werden kann. Es sollten schlanke Strukturen sein, mit kurzen

Urnengang am 12. Februar Für Mitarbeitende aber auch Klientinnen und Klienten, die zwecks Sozialhilfe den Sozialdienst besuchen, wie für Rentnerinnen und Rentner oder IV-Beziehende, die zwecks Zusatz- und Ergänzungsleistungen Die Projektgruppe Sozialdienst Unteramt. Von links: Bruno Steinemann, Sozialvorsteher Bonstetten, kommen, ist die mit Liza Egli, Sozialsekretärin; Monika Rohr, Sozialvorsteherin Stallikon mit Peter Müller, Sozialsekre- Örtlichkeit mit Anbindung an den tär; Fritz Kurt, Fürsorgevorstand Wettswil, mit Fürsorgesekretärin Teresa Lauria-D’Angelo. (Bild zvg.) öffentlichen VerEntscheidungswegen und weniger von Wettswil, Bonstetten und Stalli- kehr direkt beim Bahnhof BonstettenSchnittstellen; die Administration soll- kon mit jeweils mindestens fünf Per- Wettswil an der Stallikerstrasse 6 ein te viel kleiner ausfallen, dafür mehr sonen und zig Sitzungen mit grossem grosser Vorteil. Das waren ein paar Themen, die Einsatz für schnellere soziale und be- Stundenaufwand in eine gemeinsame rufliche Reintegration ermöglichen; Sozialbehörde mit Befugnissen eines an diesem Abend den interessierten die demokratischen Rechte der Klien- Verwaltungsrates – aber mit nunmehr Besuchern der Info-Veranstaltung prätinnen und Klienten müssen weiter- nur noch sechs Personen, jeweils zwei sentiert wurden – und sie wurden hin durch Nutzung der Rechtsmittel Gemeinderäte, Sozialvorstand mit auch diskutiert und hinterfragt. Die Sozialvorstände, unterstützt gesichert sein. Und nicht zuletzt muss Stellvertretung. Schon das allein spart drei es eine vom Regierungsrat vorgesehe- Steuergelder. Aber auch die schlanke durch Peter Müller, Sozial- und Gene Rechtsform sein, die den Gemein- Personalorganisation mit Integration sundheitssekretär Stallikon, die stellden im Kanton Zürich offen steht. und Übernahme der bestehenden Mit- vertretend für die ganze ProjektgrupDeshalb kam eine im Gemeindege- arbeitenden, ergänzt durch Mitarbei- pe sich den zahlreichen Fragen stellsetz für die Zusammenarbeit mehre- tende für die Fallführung und für die ten, durften am Schluss den Eindruck rer politischer Gemeinden zur Erfül- Administration. Schliesslich wird die gewinnen, dass die Stimmbürgerinnen lung kommunaler Aufgaben vorgese- Zusammenarbeit einfacher durch ra- und Stimmbürger weitreichend inforhene Form in Betracht: die Interkom- tionellere Abläufe, da alle Mitarbeiten- miert sind und durchaus den richtigen munale Anstalt genannt IKA. Und den unter einem Dach sind und sich Blick haben, um am 12. Februar 2017 noch etwas Entscheidendes wurde so direkt miteinander verständigen kön- an der Urne die richtige Entscheidung möglich: die Zusammenlegung der bis- nen. Auch die überwiegend bereits in Sachen IKA Sozialdienst Unteramt herigen Sozial- bzw. Fürsorgebehörden vorhandene Infrastruktur im Bereich zu treffen. (Sodu)

EnergieRegion: voll positiver Energie unterwegs Zwischenziel übertroffen – Ziele bis 2050 neu definiert 2010 wurde das Projekt «EnergieRegion Knonauer Amt» als Schwerpunktprojekt der Standortförderung bestimmt. Dies nicht zuletzt, weil sich das Projekt auf verschiedene wichtige Bereiche der Region auswirkt und damit dem 2003 erarbeiteten Leitbild entspricht. Das Projekt soll helfen, Arbeitsplätze zu erhalten, Wertschöpfung in der Region behalten und steigern, das regionale Gewerbe stärken, die Steuerkraft steigern, die Region unabhängiger machen, das «Wir-Gefühl» stärken und dann soll auch die Umwelt profitieren. anzeige

Nach dem Vorliegen der Potenzialstudie im Jahr 2010, wurden das generelle Ziel für 2050 und die Teilziele auf dem Weg dahin festgelegt. Aus aktuellem Anlass wurden jetzt die Daten hinterfragt, aktualisiert und das Grundlagenpapier überarbeitet. Dabei zeigte es sich, dass die Region 2015 deutlich besser dasteht, als 2010 erhofft. Allerdings stand die Region 2010 praktisch noch am Anfang. Viele Daten zu erneuerbaren Energien lagen nur spärlich vor, bezogen sich auf die Vorjahre und nur selten auf die Region. Das machte die Definition der Teilziele schwierig. Das übergeordnete Ziel für 2050 wurde im Sinne der Potenzialstudie bestimmt, die aussagte, dass 80 % der im Jahr 2050 benötigten Energie (ohne Verkehr) durch in der Region produzierte, erneuerbare Energien gedeckt werden kann.

Produktion erneuerbarer Energien Ausgehend von dieser dünnen Ausgangslage, wollte man bis 2015 3,5 GWh Strom und 76 GWh Wärme aus erneuerbaren Quellen decken. Heute können die Werte genauer erfasst und ausgewiesen werden. Die aktuellen Werte liegen zum Teil viel höher: 11,3 GWh Strom und 82,5 GWh Wärme können per 2016 festgehalten werden. Damit liegt die für 2015 definierte Energie-Produktion um 18,3 % höher als 2010 angenommen. Der Wert entspricht rund 11 % des im Jahr 2050 erwarteten Energie-Verbrauchs. Die Etappen-Ziele für 2020 und 2035 er-

warten rund 23 % und 63 % Anteil der erneuerbar produzierten Energie am Gesamtverbrauch von 2050.

Energieeffizienz und Wertschöpfung Neben der Steigerung der Produktion einheimischer Energien, gilt es auch die Energie-Effizienz zu erhöhen. Hier fällt vor allem der Gebäudebereich ins Gewicht. Fast 60 % der Wohn- wie auch der Industriebauten im Kanton Zürich sind älter als 35 Jahre. Energetische Sanierungen bringen hier grosse Energieeinsparungen. Die Sanierungen bedeuten aber auch Aufträge fürs Gewerbe. In den Jahren 2010 bis 2015 wurden im Knonauer Amt insgesamt 629 Fördergesuche für energetische Sanierungsarbeiten bewilligt. Dafür wurden 4,18 Mio. Franken gesprochen, was einem effektiven Auftragsvolumen von total 27,9 Mio. Franken entspricht (pro Jahr 4,6 Mio.). Auch das Stromeffizienz-Programm löste Aufträge in der Region von über 1 Mio. Franken für das Installations-Gewerbe aus.

Strom- und CO2-Verbrauch sinken Von 2012 bis 2014 ist der Stromverbrauch im Knonauer Amt um 3,6 % gesunken. Angesichts der wachsenden Bevölkerung (+4,4 % von 2012 bis 2015) und der Zunahme an Erdsonden-Heizungen (+51 % von 2010 bis 2014) ist das doch eher überraschend. Dass der Verbrauch dann 2015 nochmals um 6,7 % auf 226,76 GWh gesun-

ken ist, mag zum Teil mit der Witterung zusammenhängen. In der Potenzialstudie von 2010 wird für das Jahr 2050 ein Stromverbrauch für unsere Region Sonnenstromdach im Gättli, Bonstetten. (Bild zvg.) von 275 GWh prognostiziert. Dies unter Berücksichti- hin so positiv entwickelt, zum Nutzen gung des Bevölkerungs-Wachstums und zur Freude aller Ämtler. und zunehmender WärmepumpenStandortförderung Heizungen. Wenn die Ziele gemäss den aktua- Forum Energie – Umwelt lisierten Zielformulierungen für 2050 im Knonauer Amt erreicht werden, ist anzeige ein CO2-Verbrauch pro Kopf Bevölkerung (bei 61 000 Einwohnern) von weniger als 1,5 Tonnen (Schweiz 2014: knapp 5 Tonnen) durchaus möglich. Die Umwelt dankt es.

Leistung vieler zum Nutzen aller Ein grosser Dank geht sowohl an die Standortförderung, die Gemeinden und Akteure, wie auch an die Betriebe und viele Privatpersonen. Sie haben mit ihrem Einsatz und ihrer Bereitschaft, sich für eine nachhaltige Energiezukunft im Knonauer Amt einzusetzen, massgeblich dazu beigetragen, dass die Region heute schon so gut dasteht. Manch einer hat aus Überzeugung gehandelt und investiert. Ob mit oder ohne Unterstützung durch ein Förderprogramm, es braucht letztlich immer den Entscheid, es zu tun. Bleibt zu hoffen, dass sich die Region weiter-


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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Januar 2017

Auf der Suche nach Heimat Helena Aeschbacher-Sineckás Leben in Blau, Weiss und Schwarz Lyrik, Malerei und Fotografie – Kunst ist Helena AeschbacherSineckás Lebensinhalt. Die Künstlerin lebte viele Jahre auf dem Areal des Klosters Kappel. Dort hatte sie eine Ersatzheimat gefunden. ................................................... von andrea bolliger Die Farben Blau, Weiss und Schwarz spielen in ihrem Leben eine wichtige Rolle. Die Blautöne des Wassers und des Himmels dominieren ihre Werke, Weiss und Schwarz ihre Kleidung. Bunte Farben mag sie nicht und so sind die Buchrücken im Regal denn auch die einzigen Farbtupfer im Raum. Seit fast einem Dreivierteljahr lebt Helena Aeschbacher-Sinecká in der Senevita Obstgarten. «Das ist mein neues Häuschen», sagt sie mit einem verschmitzten Lächeln. Von ihrem Zimmer aus sieht sie direkt aufs Reusstal und den Lindenberg. Davor lebte sie viele Jahre zurückgezogen auf dem Areal des Klosters Kappel. Das Umgewöhnen an die neue Lebensumgebung fällt ihr nicht leicht. Sie ist kein Genussmensch und liebt eine ruhige Umgebung. Gesellschaftliche Aktivitäten sagen ihr nicht zu. Viel lieber schreibt sie Gedichte und zeichnet. Am liebsten würde sie nur darüber erzählen, so sehr macht ihr dies Freude. Aufgewachsen ist sie im böhmischen Dorf Kozly an der Elbe. Weil ihr Vater kein Kommunist war, durfte sie zuerst nur Russisch und Geschichte studieren. Aus politischen Gründen übte sie jedoch nie eine Lehrertätigkeit aus. «Als Lehrerin hätte ich die Kinder politisch erziehen müssen und das hätte nicht meinen Ansichten entsprochen», sagt sie. Hoffnung auf Reformen brachte der «Prager Frühling». Während dieser Zeit studierte sie acht Semester lang Bibliothekswissenschaften und Dokumentalistik. Die Prüfungen in den politischen Fächern schob sie vor sich hin. «Um diese zu bestehen hätte ich lügen müssen, sonst wäre ich ins Gefängnis gekommen.»

Begeisterte Ausdauersportlerin Es liegt nahe, dass sie, die an der Elbe aufwuchs, dem Element Wasser wohlgesonnen ist. In ihrer Jugend war Helena Aeschbacher mehrfache tschechische Ruder-Meisterin. Sie war auch eine ausgezeichnete Schwimmerin und beherrschte alle Schwimmstile. Im Winter hielt sie sich auch mit Langlauf fit. Später entdeckte die Ausdauersportlerin den Orientierungsanzeige

Helena Aeschbacher-Sinecká. (Bild Andrea Bolliger)

lauf. Die politische Lage in Tschechien verschärfte sich zusehends. Mit einer Gruppe konnte sie zu Orientierungslauf-Wettkämpfen nach Deutschland und in die Schweiz reisen. Die Pässe wurden ihnen bis kurz vor Ende der Reise abgenommen. Als sich die Reise dem Ende zu neigte, verbrachte die Gruppe eine Nacht auf dem Campingplatz in Zürich-Wollishofen. «Ich wusste, dass dies meine letzte Chance ist», sagt sie. Sie erinnert sich noch genau daran, wie sie den schnellsten Weg durch die Tunnelstrasse zur Polizeistation in der Kasernenstrasse wählte. «Ich musste dort ankommen, bevor man mich vermisste.» Wäre sie nämlich bei der Polizei gemeldet und zur Fahndung ausgeschrieben worden, hätte sie die Schweiz nicht aufnehmen dürfen. So waren damals die gesetzlichen Bestimmungen.

Sie wollte unbedingt Deutsch lernen Damals verlangten die Schweizer Behörden, dass sie sofort Arbeit finden musste. In einer Fabrik hätte man sie genommen; doch beim Vorstellungstermin sah sie, dass dort nur Ausländer arbeiteten, die selber kein Deutsch sprachen. «So hätte ich nie Deutsch gelernt und das wollte ich unbedingt», sagt sie. Ein Sprachkurs wurde den Flüchtlingen damals nicht offeriert. Sie habe grosse Angst gehabt der Flüchtlingshilfe zu gestehen, dass sie das Angebot abgelehnt hatte. Doch dann bot man ihr eine Stelle in einer Bank an. Die Arbeit in der Ablage konnte sie trotz der fehlenden Sprachkenntnisse erledigen. Später verdiente sie sich das Geld zum Leben in verschiedenen Bibliotheken, wo ihr das Wissen aus ihrem Studium zugutekam. Die sportlichen Aktivitäten gab

sie in der Schweiz nicht ganz auf. Sie nahm weiterhin an OrientierungslaufWettbewerben teil und ruderte mit einer Bekannten auf dem Zürichsee. Diese sei begeistert gewesen von ihrer Technik. «Doch ich hatte keine Zeit dafür», sagt Helena Aeschbacher. Ich musste arbeiten. Und ihre Leidenschaft gehörte ohnehin der Lyrik und Malerei. Dass sie in Zürich blieb, war nicht selbstverständlich. Zwei Sommer lang verbrachte sie die Ferien im niedersächsischen Worpswede. Dort, im flachen Norden Deutschlands hätte sie sich wohlgefühlt. Sie bemühte denn auch darum, dort eine Stelle zu finden, was aber nicht klappte. Einmal habe sie am Bodensee eine Woche als Haushalthilfe schnuppern dürfen, doch habe man sie nicht genommen. Diese Tätigkeiten entsprachen schlicht nicht ihren Fähigkeiten. Auch wenn sie kein Stadtmensch ist, lebte sie zwanzig Jahre lang in Zürich. «Ich liebte die Stadt und die Limmat», sagt sie rückblickend, «und schliesslich war ich auf die Arbeitsstelle dort angewiesen.»

Die Suche nach Heimat Durch eine Bekannte lernte sie das Kloster Kappel kennen. Als 1983 das Haus der Stille eröffnet wurde, hätte sie dort gerne ein Zimmer gemietet. Dies wurde ihr verwehrt. Schliesslich fand sie eine Wohnung zur Miete und pendelte fortan von Kappel zur Arbeit nach Zürich. Nach einem erneuten Umzug in die Stadt, erlaubte ihr der neue Pfarrer in Kappel, schliesslich doch ein Zimmer im Haus der Stille zu mieten. Fortan lebte sie auf dem Areal des Klosters. Sie begann mit einer einfachen Kamera zu fotografieren, fand die Ruhe und den Raum fürs Malen und Schreiben. Von der Einzelgängerin wurde sie zur Einsiedlerin. Sie lebte abseits der Welt ohne Fernseher, Radio oder multimediale Kommunikationsmittel. «Ich versteckte mich vor den Leuten», sagt sie. Schon als kleines Mädchen hatte Helena Aeschbacher davon geträumt, nur mit einer Katze zusammen in einem kleinen Häuschen auf dem Lande zu leben. Ein solches entdeckte sie in Kappel. Das kleine zerfallende Riegel-Häuschen ist eines ihrer berühmtesten Motive. Während mehr als zwanzig Jahren hat sie es unzählige Male fotografiert und gemalt. Im Kappeler Klosterweiher suchte sie die verlorene Heimat. Die verschiedensten Stimmungen und Spiegelungen fing sie mit ihrer Kamera ein. Wasser bedeutet ihr Heimat, auch wenn sie die-

se auch in Kappel nicht fand. Es war eine vielmehr eine Ersatzheimat. «Die Heimat liegt lange zurück», bemerkt sie. Ihre Gedichte sind poetisch und melancholisch. Einige brauchen keine Titel, andere beziehen sich auf die vier Jahreszeiten. In jenem mit dem Titel «Herbst» etwa fragt sie sich, ob es weh tat, als sich die Nüsse aus ihrer grünen Geborgenheit schälten. Immer wieder finden sich auch tröstende Worte: «hinunter hinauf ins Licht – wenn Du fällst, denke an die Auferstehung.» «Ich werde intuitiv geführt und bin nur ein Werkzeug einer höheren Macht», sagt sie.

Würdigung aus der Heimat Helena Aeschbacher veröffentlichte mehrere Gedicht- und Fotobände und stellte ihre Fotografien und Bilder regelmässig aus. Die wichtigste und meistbeachtete Ausstellung war jene mit dem Titel «Vergänglichkeit in Blau» im Jahr 2005, im Katalogsaal der Zentralbibliothek Zürich. Am Radio hielt sie Lesungen und arbeitete für verschiedene Anthologien. Vom tschechischen Kulturminister Daniel Herman wurde sie 2015 mit dem Preis «Artis Bohemiae Amicis» für ihre literarische und künstlerische Arbeit ausgezeichnet. «Ich habe mich darüber gefreut und war doch auch überrascht», meint sie dazu. In ihre Heimat ist sie nur als Touristin zurückgekehrt und hat nie darüber nachgedacht, was

aus ihr geworden wäre, wenn sie dort geblieben wäre. «Ich bereue den Weggang nicht, es musste so sein», stellt sie nüchtern fest.

Ein neues Projekt Schon bei der Vernissage ihrer letzten Ausstellung versicherte sie, weiter arbeiten zu wollen. «Ich habe innerlich noch so viel Inspiration und habe bereits ein neues Projekt für einen Band mit Gedichten und Aquarellen», sagt sie. Zurzeit beschäftigt sie sich aber mit etwas anderem. Sie katalogisiert Fotografien für die Übergabe an die Grafische Sammlung der Zentralbibliothek. Etliche ihrer Werke befinden sich auch in Galerien und Museen in Tschechien. Diese Arbeit kostet sie viel Energie und Zeit, die sie lieber ins Zeichnen und Gedichteschreiben investieren würde. «Ich bräuchte noch zwei Leben, um alles zu regeln», sagt sie. Weil ihr ein selbstständiges Leben auf dem Areal des Kloster Kappel aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich war, musste sie im vergangenen Jahr in die Senevita Obstgarten nach Affoltern umziehen. Ganz angekommen ist sie hier noch nicht. Sie arrangiert sich mit der Situation, so gut es eben geht. Der Platz zum Arbeiten ist eng geworden. Doch Zeichnen und Schreiben gehe auch auf dem Boden sitzend, sagt sie. Nur die Bäume und die Landschaft in Kappel werde sie immer vermissen.

Nördlich der Heimat Im Traum gefunden die blaue Spur in das weit entfernte Land

immer schneller die Schritte leichter der Gang fast ein Flug

der helle Pfad durch die Wälder über die Felder an Seen vorbei

der Flug in das weisse Land des Lichts weit nördlich der Heimat (Helena Aeschbacher)


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Januar 2017

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Sprache, mehr als Sprache – und Perkussion Nora Gomringer und Philipp Scholz in der Buchhandlung Scheidegger Nach einer Tournee durch Japan unterhielten, bewegten und begeisterten die Lyrikerin Nora Gomringer und der Schlagzeuger Philipp Scholz ihr Publikum im Rahmen des von der Buchhandlung Scheidegger zusammen mit KulturAffoltern organisierten Anlasses «Peng Peng Peng!». ................................................... von regula zellweger Ist man die Tochter eines berühmten Mannes, kann man das als belastend und lebensbehindernd empfinden und sich in Therapie begeben. Man kann sich auf den Lorbeeren des Vaters ruhend und seine Kontakte nutzend eine Karriere aufbauen. Oder man kann etwas ganz Eigenes machen, damit erfolgreich sein und Vaters Werke integrierend würdigen. Letzteren Weg hat Nora Gomringer gewählt. Eugen Gomringer ist bekannt als Schöpfer des Begriffs «Konkrete Poesie», analog zur «konkreten Kunst». Im Haus der Germanistin Nortrud Gomringer und des Schweizer Dichters und ehemaligen Professors an der Düsseldorfer Kunstakademie Eugen Gomringer war Lyrik ein Hauptthema. Tochter Nora-Eugenie nahm Lyrik

quasi mit der Muttermilch auf. Und sie hat etwas daraus gemacht: Sie ist eine bekannte schweizerisch-deutsche Lyrikerin, Rezitatorin und Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2015. Anfang des Jahrtausends gestaltete Nora Gomringer die Poetry-SlamSzene in Deutschland aktiv mit. Heute schreibt sie Lyrik, ist sie mit Lyrik unterwegs, vermittelt sie Lyrik, zeigt sie Lyrik, spielt, singt, interpretiert, ja schweigt sie sogar Lyrik. Mit Stimme, Mimik, dem ganzen Körper. Ideal begleitet vom einfühlsamen Schlagzeuger Philipp Scholz, der ihren Humor und ihre Aussagen nicht nur teilt, sondern um eine Dimension bereichert.

kaum mehr Zeit findet, die Gefühle zu kontrollieren. Nora Gomringer muss mal involviert gewesen sein ins Leukerbader Literaturfestival. Denn sie erzählte vom Dichten über viele Höhenmeter: «Die Gemmi leuchtete, und es glänzte das Literaturfestival Leukerbad.» Sie zelebriert ihre Beziehung zu Bergschuhen und fabuliert eine Begegnung mit einem Hermelin, einem Kurzschwanzmarder mit spitzen Zähnen. Absurd – und ach so wahr. Der freche, schlagfertige Hermelin mit der lispelnden Kinderstimme hat wohl einiges gemeinsam mit seiner Schöpferin.

Depression und fabulierende Natur

Interpretation von Lyrik

«Ich schreibe oft über Krankheiten», outet sie sich. Und legt auch hier Wert auf sexy Titel von Gedichten. «Depression» sei kein sexy Titel. Klinge bleiern, und Blei heisse auf Lateinisch Plumbum – was für ein Wort, Plumbum! Man lacht. Etwas unsicher. Dann legt sie los, fegt Titel auf Titel von Literatur über Depression ins Publikum – man weiss nicht, wie einem geschieht und schon ist man mitten drin, im Nicht-Wissen, ob weinen oder lachen. Nora Gomringer macht betroffen, so rasant schnell, dass der Verstand

Nora Gomringers Texte sieht und hört man am besten – Buchstaben auf Papier sind eher zu eng für die vielschichtigen Aussagen. Denn Nora Gomringer spricht, artikuliert, schmatzt, knurrt, grunzt, lallt, flüstert, singt, lispelt, rollt das R überrollend und zieht Sprache wie Kaugummi – hemmungslos. Authentisch. Nie klamaukig, nie voyeuristisch, mit feinen Zwischentönen – sogar nur mit Zwischentönen. So wie sie lauthals schweigen kann. Genial begleitet von Jazz-Musiker Philipp Scholz.

Es war eine gewaltige Portion feiner Texte von Nora Gomringer, eine Gomringer-Wand nennt sie dieses sprachliche Phänomen. Mit viel Respekt würdigte sie aber auch andere Werke, beispielsweise von ihrem

Vater, von Dichterinnen wie Rose Ausländer oder Selma MeerbaumEisinger. Und von Heinrich Heine, so, dass er aus dem 19. Jahrhundert topaktuell und frech daherkommt – und einmal mehr – berührt.

genüber, das bestimmt das Pfarrhaus war, um dort nach dem Organisten zu fragen, der mir dann mit Telefonanrufen weiterhelfen würde. Doch wie seltsam: An der Klingel stand nur der Name der Strasse!? Auf mein Läuten kam eine junge Frau und sagte, dies sei kein Pfarrhaus, sondern eine Frauen-WG. «Ich, äh, ich suche, äh, den Organisten, nein, äh, eigentlich eine Hausnummer ….» Sie führte mich in ein Büro, in dem sich noch eine zweite junge Frau befand. Nun wurde recherchiert und telefoniert. Zuerst rief ich meine drei anderen Freundinnen an, die aber, wie vermutet, alle nicht zuhause waren, sondern eben an der Vernissage oder auf dem Weg dorthin. Deren

Handynummer wusste ich natürlich nicht auswendig. Kenne nur die meiner Tochter. Oho, sie gab mir die Handy-Nummer der Tochter einer der Freundinnen. Und diese wiederum diktierte mir die Nummer ihrer Mutter. Madeleine nahm ab!!! Und behauptete, es sei tatsächlich Nr. 127! Ich liess mein Auto auf dem Parkplatz «Nur für Kirchenbesucher» stehen und marschierte zu 127. Und was sah ich da! Den Sohn von Yvette, der gerade eine Tafel vor der inzwischen geöffneten Gittertüre anbrachte, damit man diese Vernissage auch fand. Leider hatte ich viel Zeit verloren. Die Bilder, die ich gekauft hätte, waren bereits mit rotem Punkt markiert. Aber ich traf meine Freundinnen und noch

andere Bekannte und bis anhin Unbekannte. Es war interessant. Wenn die beiden Frauen in der WG nicht geholfen hätten! Sie waren einfach grossartig gewesen! Herzlich und hilfsbereit! Als ich mich verabschiedete, hatte ich sie beglückwünscht zu dieser super WG, wo man sogar ein Büro mit zwei Schreibtischen und zwei riesigen PC’s hat. Es stellte sich heraus, dass sie Sozialpädagoginnen waren und ein Heim (diese WG) für acht junge Frauen mit Problemen leiteten. Ob sie auch mich mal aufnehmen würden, im Falle noch grösserer Probleme als dem heutigen, fragte ich. Nein, zu alt, das sei nur für Frauen zwischen 15 und 20. Ute Ruf

Nora Gomringer mit ihrer CD zum Programm «Peng Peng Peng!» (Bild Regula Zellweger)

zwischen-ruf

Ohne Handy! Silber-Glitzer-Shirt, darüber ein Wollblazer. Ich ging zur Vernissage meiner Freundin Yvette. Das heisst: Ich wollte gehen. Prägte mir nochmal die Adresse auf der Einladung ein und fuhr los. Erst in Zürich an einer Ampel gab ich die Angaben in mein Navi ein und kam in diese Strasse mit dieser Nummer und wusste: 127 kann es nicht sein. Das ist ein Privathaus mit geschlossenem schwarzem Gitter und ohne Namen, also keine Galerie und ich bin ein Idiot. Ohne Handy und ohne Einladungszettel wegzugehen, wie doof ist das denn? Und – kann ich mir nicht mal drei Zahlen merken? Oder waren es nur zwei? War es etwa Nummer 27? Ich fuhr dorthin. O je, noch schlimmer, eine Firma. Ins Säuliamt anzeige

zurückfahren – zu weit. Oder doch? Dann aber zu Hause bleiben. Sind Vernissagen so toll? Ja, eigentlich schon, ich würde ein schönes Bild finden und nicht nur meine Freundin Yvette antreffen, sondern auch noch die drei anderen. Wir sind nämlich ein Fünfergrüppli. So, Ute, reiss dich zusammen und lass dir was einfallen! Ich fuhr nochmal an Nr. 127 vorbei – nein, das war es auf keinen Fall – und sah vorne eine Kirche, und da fiel mir Hans-Dieter ein, der dort Organist ist. Ich wusste, dass er ganz in der Nähe wohnt. Mehr aber nicht. Ich zur Kirche. Es war 12.30 Uhr und kein Mensch mehr drin, auch kein Organist. So spazierte ich zu dem ehrwürdigen Gebäude ge-


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Forum

Blödsinn von Wutbürgern Die Elite unter Druck, im «Anzeiger» vom 17. Januar. Wenn einer die «Elite» durch den Kakao ziehen will, dann sollte er nicht einen Amtstitel aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Pseudonym wählen. Die Gesellschaft der Restauration und des Liberalismus war vieles, egalitär war sie sicher nicht, es gab nicht umsonst den Züri-Putsch, wo man (allerdings aus Versehen) meinen zur Elite gehörenden Fast-Urahn, Johann Hegetschweiler, meuchelte. Dass die Elite sich vom «Volk» entfernt hat, in einem Kanton, wo etwa 40 % der Arbeitnehmenden einen Hochschulabschluss haben, ist blödes Geschwätz. Dass nicht jeder Blödsinn, den ein paar Wutbürger über den Islam oder ihre Lieblingsfeinde Sommaruga, Merkel und Obama schreiben und immer wieder voneinander abschreiben, von denkenden Akademikern und Nichtakademikern ernst genommen wird, ist hingegen richtig. Nur: die wutbürgerischen Leserkommentatoren sind nicht das Volk, sondern eine Minderheit. Hans Hegetschweiler, Hedingen

Chance nicht verpassen Ersatzwahl Gemeindepräsidium Bonstetten vom 12. Februar. Mit Claude Wuillemin erhält Bonstetten eine einmalige Chance, eine Person als Gemeindepräsidenten zu wählen, die einen sehr guten Ruf geniesst und in den vergangenen Jahren durch ihr Engagement, ihre Volksnähe und ihr Knowhow in verschiedenen Funktionen – sei es als Gemeinderat oder für den Fussballclub Wettswil-Bonstetten – positiv in Erscheinung getreten ist! Ich wohne im Dorfzentrum und habe hautnah erlebt, wie er zum Beispiel mit einer Projektgruppe die Betreuung von 70 Flüchtlingen gemeistert hat. Auch im Verein durfte ich immer wieder erleben, wie Claude Wuillemin sich einbringt und freiwillig mithilft, wenn Not am Mann ist. Wenn es etwas zu organisieren gilt, dann steht er als Teamplayer immer in der ersten Reihe. Aber auch unpopuläre Entscheide zum Wohle der Allgemeinheit werden nicht gescheut. Solches Engagement und solche Führungsqualitäten sind gefragt und deshalb kann ich allen stimmberechtigen Bonstetterinnen und Bonstettern nur empfehlen, einen Mann zu wählen, der lösungsorientiert die Sache in den Mittelpunkt stellt und anpackt! Marc Enskat, Bonstetten

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch. Ein Leserbrief … – muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – soll ein Thema aus der Region aufgreifen. – soll sich auf ein Thema beschränken und nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein. – darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)

Freitag, 20. Januar 2017

Uto Kulm: jeder hat sein Fett abgekriegt Rechtssicherheit auf dem Üetliberg?, im «Anzeiger» vom 17. Januar. Der Wirt hat zähneknirschend die Glasveranden abgerissen, ebenso den Kiosk. Den darf er wieder aufbauen, wenn er denn will. Er hat viel Geld für Rechtsanwälte ausgegeben. Er hat aber auch gewonnen. Er darf Geld verlangen für die Turmbesteigung und die WC-Benützung. Er muss keine Gratis-Tische und -Stühle bereitstellen und die sehr grosse Kostenbeteiligung für die Neugestaltung des Känzelis fällt weg. Er muss auch nicht 1000 m² dem Kanton schenken. Der Wirt hat den Betrieb in 30 Jahren mühsam aufgebaut und dafür gebührt ihm unser Dank. Der «Tages Anzeiger» hat seine Aufgabe als neutraler Berichterstatter nicht erfüllt. Er hat die positiven Seiten der Bauten nicht sehen wollen und hat nur Negatives verbreitet. Die Gemeinde Stallikon hat den Schwarzen Peter zugeteilt bekommen. Sie durfte eigentlich nie mitentscheiden, musste aber die Entscheide des Regierungsrates vollziehen. Der Regierungsrat hat den ersten Entwurf von Regierungsrat Kägi abgelehnt. Der überarbeitete Entwurf ist kein grosser Wurf. Alle früheren weitgehenden Forderungen mussten abgeschrieben werden. Sollte das Känzeli doch noch neu gestaltet werden, zahlt der Steuerzahler. Die Kunden (Steuerzahler) wurden nie in die Planung miteinbezogen. Es fehlte dem Regierungsrat offensichtlich an genügenden Kentnissen, wie ein Ausflugsrestaurant funktioniert. Die Kunden dürfen jetzt die Suppe

Auf ihrer Website strebt die lokale FDP als Ziel eine «adäquate Vertretung in den Gemeindebehörden» an. An den Nationalratswahlen 2015 brachte sie es in Bonstetten auf 16 % der Wählerstimmen. Das wäre dann also ein Sitz im sechsköpfigen Gemeinderat. Bereits heute hat sie das Doppelte, nämlich deren zwei. An den Ersatzwahlen vom 12. Februar strebt sie nun sehr selbstsicher einen dritten Sitz plus den Gemeindepräsidenten an. Damit hätte sie quasi die absolute Mehrheit, denn sie könnte – dank dem Stichentscheid des Präsidenten – alle Vorlagen gegen die anderen drei Gemeinderäte durchbringen. Das ist nicht nur das Dreifache der eigenen Zielsetzungen, sondern wäre für unsere Gemeinde, milde ausgedrückt, nicht förderlich. Die Grünliberalen setzen sich für eine zukunftsorientierte, fortschrittliche und lebenswerte Gemeinde Bonstetten ein. Da passt eine Partei, die sich auf nationaler, kantonaler und

Bei Erfolg sind Neider nicht weit Der Verein Pro Üetliberg hat sein Ziel eindeutig nicht erreicht, den Kulm zu einem Ort der Ruhe und Erholung zu machen. Das wäre bei rund 1 Million Besuchern pro Jahr ziemlich schwierig gewesen. Übrigens: die Meisen sind keine nachtaktiven Vögel. Bei Dämmerung suchen sie ihre Schlafplätze auf. Sie fliegen eher selten in Türme und Mauern, aber oft in Scheiben. Ob die Vögel weisses und rotes Licht unterscheiden können, weiss ich nicht. Die Turmbeleuchtung abzuschalten ist vermutlich ein kleines Trostpflaster an den Verein. Es könnte aber auch eine «Machtdemonstration» des Rates sein. Dass der böse Regierungsrat Frau Gysel das Einspracherecht abgesprochen hat, war das einzig erfreuliche Ereignis in diesem Verfahren. Angesichts der bisher angepackten Neubauten wie Fussballstadion, Kongresshaus, Fischerstube, Seerestaurant war von Anfang an klar, wenn etwas erfolgreich ist, dann sind die Neider nicht weit. Und den Behörden fehlt es an Mut und Weitsicht. Halt. Freude herrscht in Zürich, ein neues Baudenkmal wurde eröffnet: der Mehlturm, in schlichtem Beton gehalten. Mani Wyss, Stallikon

lokaler Ebene konsequent gegen alle Umweltanliegen stemmt, schlecht dazu. Beispiele gefällig? Im kantonalen Budget für 2017 reduzierte die FDP den ÖV-Fond erfolgreich um 30 Millionen, setzte sich gegen Naturschutzbeiträge und gegen die Förderung von erneuerbaren Energien ein! An der Gemeindeversammlung vom Dezember waren Argumente und Auftritt der FDP-Vertreter gegen die ökologisch sinnvolle Wiedereinführung der Karton- und Kunststoffsammlung ähnlich peinlich, aber wenigstens erfolglos. Gerade aus ökologischen Gründen wie einer verantwortungsbewussten Umwelt-, Energie- und Verkehrspolitik auch auf Gemeindeebene darf eine solche Minderheitspartei keine Mehrheit haben! Deshalb empfehlen die Grünliberalen einstimmig die engagierte parteilose Claudia Schuler zur Wahl in den Gemeinderat und den erfahrenen bürgernahen Claude Wuillemin als Gemeindepräsidenten. Hans Wiesner, Bonstetten Präsident Grünliberale Knonauer Amt

Ausschaffen statt einliefern Versuchte Tötung am Bahnhof Affoltern, im «Anzeiger» vom 13. Januar. Dem in der Schweiz aufgewachsenen Türken wird vorgeworfen, am 21. März 2016 am Bahnhof in Affoltern einem zur Tatzeit knapp 86-jährigen Mann einen kräftigen Stoss gegen die Schulter versetzt zu haben, worauf der Betagte gegen den einfahrenden Zug fiel. Dabei geriet er auf den Gleisschotter, wurde einige Meter mitge-

Wenn der Storch vor Kälte klappert

auslöffeln. Sie dürfen eines: Zahlen und auf verschiedene Annehmlichkeiten verzichten. Der Naturschutz hat eine bescheidene Rolle gespielt. Was ist übrigens an diesem Haus schützenswert? Die Annaburg wurde seinerzeit heimlich und still abgerissen. Wo war da der Naturschutz?

Wie viel FDP braucht Bonstetten? Gemeinderats- und -präsidentenErsatzwahl vom 12. Februar.

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schleift – und erlitt lebensgefährliche Verletzungen, die ihn heute an den Rollstuhl binden. Nach all den höchst miserablen Sachen dieses Türken, wie man im «Anzeiger» noch deutlich lesen konnte, sollte er in die Türkei ausgeliefert werden, und nicht hier noch in einer psychiatrischen Klinik eingeliefert wurde, für wie lange? Und wer bezahlt das? Natürlich wir Steuerzahler. Rolf Baumann, Hausen

Diese aus alten Werkzeugen gefertigte Skulptur symbolisiert treffend das aktuelle Winterwetter. (Bild Rita Hess, Affoltern)

Bus Stallikon: eine neue Petition Stallikon hat Probleme mit seinen Bus-Verträgen mit dem ZVV. Es ist eine traurige Geschichte, über die hier schon mehrfach berichtet wurde. Im jetzigen Kapitel geht es darum, dass Stallikon beim letzten Vertrag allen Grund hatte zu glauben, dass die Chancen für eine spätere Übernahme der Busverbindungen durch den ZVV sehr gut seien. Darum beteiligten sich auch Bonstetten und Birmensdorf an den Kosten. Nachträglich stellte sich aber heraus, dass diese Chancen von Anfang an miserabel waren und dass der ZVV das gewusst, ja sogar geplant hatte. Wenn es nach dem ZVV geht, hat Stallikon im kommenden Dezember 800 000 Franken bezahlt (und haben Bonstetten und Birmensdorf weitere Beiträge geleistet) und die Busverbindungen fallen an den Abenden ab 20 Uhr und an den Samstagen weg. Stallikon kann nicht unendlich zahlen. Darum will es wenigstens die Verbindungen an Samstagen und bis 21 Uhr noch einmal für ein Jahr einkaufen. Spätere Verbindungen gibt es aber nicht mehr. Und Verbindungen,

die es nicht gibt, wird der ZVV ein Jahr später auch nicht übernehmen. Die Chancen auf eine Übernahme der neu zu kaufenden Kurse sind gar nicht gut, was sich aus den bisherigen Nutzerzahlen ergibt. Mit viel Glück gibt es ab Dezember 2018 an sechs Tagen Verbindungen bis 21 Uhr. Gemäss den jetzigen Nutzerzahlen gibt es dann gar nichts mehr. Und dafür wird dann jede Einwohnerin und jeder Einwohner von Stallikon mehr als 1000 Franken bezahlt haben. Wir unterstützen Stallikons erneuten Einkauf von Busverbindungen an Samstagen und bis 21 Uhr. Und wir sind dankbar, dass Bonstetten und Birmensdorf sich wieder beteiligen. Aber wir wollen an sechs Tagen Verbindungen bis Mitternacht, für welche Stallikon bisher 800 000 Franken bezahlt hat. Ohne Streit mit dem ZVV geht das nicht. Darum müssen wir zusammenstehen und unseren Willen zeigen. Deshalb hat der Verein Infrastruktur Stallikon und Umgebung (Visu) eine neue Petition gestartet: www.bus237.ch Visu, Andreas Ochsenbein, Stallikon

Unerwünschtes Déjà-vu Unternehmenssteuerreform III – Abstimmung vom 12. Februar. Niemand kann mit Verlässlichkeit sagen, mit welchen Steuerausfällen bei einer Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III zu rechnen ist. Und weil die Reform so kompliziert ausgestaltet ist, wird es neue Schlupflöcher und Steueroptimierungsmöglichkeiten geben, deren Auswirkungen nicht berechenbar sind. Im Abstimmungsbüchlein ist von 1,1 Mia Ausfällen bei den direkten Bundessteuern die Rede. Zu den Mindereinnahmen in den Kantonen werden keine Zahlen präsentiert, weil man schlicht nicht wisse, wie hoch diese seien. Sind es zusätzlich 2 oder 4 Milliarden? Und welche Folgen hat dies auf den Steuerfuss in den Gemeinden? In einem Punkt sind sich Befürworter und Gegner der Vorlage einig:

die Auswirkungen sind aus heutiger Sicht nicht abzuschätzen. Und plötzlich ist da ein Déjà-vu, das haben wir doch alles bereits einmal gehabt. Bei der Vorlage zur USR II im Jahre 2008 hielt Bundesrat Merz im Abstimmungsbüchlein wörtlich fest, dass kurzfristig mit geringeren Einnahmen in der Höhe von 56 Millionen Franken zu rechnen sei. Im Jahre 2011 musste Bundesrätin Widmer-Schlumpf im Parlament erklären, dass sich die Steuerausfälle auf 4 bis 6 Milliarden Franken belaufen. Genau das ist der Grund, warum die USR III abgelehnt werden muss. Ein zweites Mal lassen wir uns nicht übers Ohr hauen. Eine Abstimmungsvorlage, deren Folgen nicht aufgezeigt werden können, muss zur Überarbeitung zurückgewiesen werden. Georges Köpfli, SP Hausen am Albis


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Gewerbe/Dienstleistungen

Dorfbild im Wandel

Piraten-Musical

Der Migros-Neubau in Affoltern hat das Gesicht des Sternenplatzes einmal mehr verändert. > Seite 15

«Jackie MacSäbel», das neue Musical von Andrew Bond, gastiert im Kasinosaal Affoltern. > Seite 17

Freitag, 20. Januar 2017

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«Panaschierkönigin» Auch nach ihrer Abwahl aus dem Kantonsrat ist Lisette Müller aus Knonau aktiv geblieben. > Seite 23

Eine attraktive Körperhaltung

Heisse Stimmung an der Schneebar

Kurs: Alexander-Technik in Affoltern

Der Bonstetter «Schluck» bietet derzeit Spektakuläres: Auf seiner Terrasse lädt eine schmucke Schneebar zum Verweilen ein.

Ein Training in AlexanderTechnik gibt eine attraktive Körperhaltung, baut Beschwerden im Bewegungsapparat ab und erhöht die Kompetenz im Umgang mit Stress. Adrian Mühlebach zeigt, wie der Kopf auf der Halswirbelsäule balanciert werden kann. Die richtige Körperhaltung bewirkt oft mehr als Diäten, Gymnastik oder Krafttraining. Bereits kleine Veränderungen in der Körperausrichtung verstärken die Ausstrahlung. Der störende Bauch verschwindet. Man wirkt offener und selbstbewusster. Das Geheimnis hinter der attraktiven Körperhaltung ist die Aufrichtung der Wirbelsäule. Durch das neuromuskuläre Training mit Alexander-Technik kann jede Frau und jeder Mann lernen, ein neues Bewusstsein für seinen Körper und seine Bewegungen zu entwickeln. Die aufmerksame Körperwahrnehmung bringt Körper und Geist in eine gesunde Balance, da Störungen des Organismus frühzeitig wahrgenommen und als Aufforderung zur Optimierung der Selbstorganisation genutzt werden können. Dies erhöht die Kompetenz im Umgang mit Stress und fördert die innere Ruhe und Gelassenheit. Die im Training ver-

Alexander Mühlebach. (Bild zvg.) mittelten Techniken zur Körperwahrnehmung, Entspannung, zum bewussten Bewegen und mentalen Ausrichten, lassen sich leicht in jede Aktivität integrieren, sei es nun Computerarbeit, Handwerk, Haushaltarbeit oder Spor. Der Therapeut, Trainer und Buchautor Adrian Mühlebach bietet das Alexander-Technik-Training in Affoltern an. (pd.)

Wintergaudi auf der Terrasse der Bonstetter Bar Schluck

Originell macht der «Schluck» die momentan klirrende Kälte zu seiner Verbündeten und betreibt eine Schneebar. Ausgeschenkt werden nebst EisShots auch wärmende, gut «gespickte» Kaffees, diverse Punschsorten sowie hausgemachter Glühwein. Dazu lockt ab der Speisekarte Leckeres. «Geplant war die Aktion eigentlich nur für gestern und heute Freitagabend», sagt Geschäftsführerin Heidi Moser und fügt lachend hinzu: «Aber solange die Schneebar nicht unter dem ‹Schümlipflümli› davonschmilzt, werden wir sie natürlich weiter benutzen.» Die Idee der temporären Aussenbar keimte bei Sven Goedhart schon lange. «Das gab es früher auch schon mal hier und als endlich anhaltende Minustemperaturen angesagt waren, wurden wir aktiv. Grossartig, wie zahlreiche Gäste spontan ihre Hilfe anboten», schwärmt der langjährige und wieselflinke Barkeeper.

Nach wie vor sehr beliebt ist das Montagsangebot «2-für-1-Tatar», zudem kann (auf Bestellung) immer noch feines Käsefondue gekostet werden. Und die initiative Heidi Moser schüttelt bereits wieder Neues aus ihren Ärmeln:

Am 14. Februar bietet sie ein spezielles Valentinstags-Menü an. «Für alle, nicht nur für Jung- oder Altverliebte» stellt sie klar. Ab sofort nehme sie Reservierungen entgegen, die Platzzahl sei leider beschränkt. Am späteren Abend wird zudem eine Live-Band musikalische Akzente setzen. (kakö)

Mittwochabend von 19 bis 20.30 Uhr, Werkstrasse 1, Affoltern. Kosten: 7 Trainingsabende für 280 Franken. Anmeldung bis 15. Februar und Infos bei: Adrian Mühlebach, Komplementärtherapeut Alexander Technik SBAT/OdA KT, Hasenbühlstrasse 18m, Affoltern. E-Mail info@tamt.ch, www.tamt.ch, Telefon 044 760 39 36.

Neue Meditations-Gruppe in Mettmenstetten Beginn nach Absprache unter Teilnehmenden

Wenn «weisse Pracht» Probleme macht

Heidi Bleiker leitet seit über 25 Jahren Meditations-Gruppen und beginnt wieder eine neue fortlaufende und aufbauende Gruppe.

Dachlawinen und Eiszapfen

Zuerst werden mit Bilderreisen die verschiedenen Chakras erfahren und gestärkt. Durch diese Erlebnisse geschieht auch immer Heilung auf der jeweiligen Bewusstseinsebene. Mit verschiedenen Energie-Übungen wird auch das ganze Energiesystem harmonisiert und gestärkt und mit Heilmeditationen werden Schicht für Schicht alte blockierende Muster aufgelöst. Wahrnehmungs-Übungen schulen das innere Sehen und mit der Zeit werden auch Heilenergien für Fernheilungen eingesetzt. Die Erfahrungen in den

Wer ist für die Sicherheitsvorkehrungen zuständig und wer haftet, wenn dennoch etwas passiert? Für die Sicherheit der Liegenschaft ist der Immobilieneigentümer im Rahmen seiner Unterhaltspflicht verantwortlich. Er muss verhindern, dass Eiszapfen von Dachrinnen fallen oder Dachlawinen von den Dächern stürzen. Der Eigentümer kann vertraglich diese Pflicht auf den Hauswart übertragen. Dies ist häufig bei Mehrfamilienhäusern und bei Liegenschaften im Stockwerkeigentum der Fall. Schneefangrechen oder Schneerückhalter können Dachlawinen verhindern. Eiszapfen können durch eine bessere Gebäudeisolation verhindert werden. Durch die optimierte Wärmedämmung bilden sich keine Eiszapfen. Darüber hinaus profitiert der Immobilieneigentümer von einer Verringerung des Wärmeverlustes und spart damit Heizkosten. Dächer sollten von der Schneelast befreit und Eiszapfen entfernt werden. Gegebenenfalls empfiehlt es sich, für diese Erledigungen entsprechend

Altbewährtes und Neues

Kurs vom 1. März bis zum 12. April jeweils

ratgeber

Der Winter hat die Schweiz fest im Griff. Klirrende Kälte und starker Schneefall stehen an der Tagesordnung. Damit verbunden stellen Dachlawinen und Eiszapfen hohe Gefahren dar.

Die Schneebar steht, Barman Sven Goedhart (liegend) mit Helfern. (Bild kakö)

ausgebildete Fachkräfte beizuziehen. Kommt durch einen Eiszapfen oder durch eine Dachlawine eine Person oder eine fremde Sache zu Schaden, haftet grundsätzlich der Immobilieneigentümer. Wurde die Sicherheitspflicht auf den Hauswart übertragen, kann der Eigentümer bei Schadenersatzforderungen Rückgriff auf diesen nehmen. Hat der Eigentümer eine Gebäudehaftpflichtversicherung abgeschlossen, kommt diese für Schäden an Dritten auf. Andernfalls haftet er persönlich. Treten Schäden am Gebäude auf, welche durch einen herabfallenden Eiszapfen oder durch einen Schneerutsch verursacht worden sind, stellen diese keine Elementarschäden dar, folglich übernimmt die obligatorische Gebäudeversicherung den Schaden nicht. Wird zum Beispiel ein Fahrzeug durch eine Dachlawine beschädigt, wird dieser Schaden durch die Teilkaskoversicherung des Lenkers abgedeckt. Der Versicherer nimmt alsdann Rückgriff auf die Haftpflichtversicherung des Immobilieneigentümers, sofern eine solche besteht. Annekäthi Krebs, Juristin beim HEV Schweiz Infos: www.hev-schweiz.ch. Nützliche Unterlagen: www.hev-shop.ch oder Buchtipps: «Stockwerkeigentum» von Monika Sommer; «Mietrecht heute» von Thomas Oberle.

anzeige

Heidi Bleiker. (Bild zvg.) Meditationen weiten das Bewusstsein und stärken die Verbindung zur geistigen Welt und auch zur Seelenebene und zum Höheren Selbst, dem LichtSelbst, sodass das eigene lichtvolle Po-

tenzial immer mehr zum Ausdruck kommt. Die Meditations-Gruppe findet einmal im Monat von 19 bis 22 Uhr in Mettmenstetten statt, alle Abende (ausser Freitag) sind möglich. Die Gruppe beginnt nach Absprache mit den Teilnehmenden. Es sind alle ganz herzlich willkommen, ob mit oder ohne Meditationserfahrung. Heidi Bleiker ist Spirituelle Lehrerin und Psychologin, Shiatsu- und Stimmgabeln-Klang-Therapeutin und leitet Meditations-Kurse und fortlaufende Meditations-Gruppen für Bewusstseinsentwicklung und spirituelles Wachstum. (pd.) Anmeldung und Infos: Telefon 044 767 15 34. www.heidi-bleiker.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 22. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz 17.00 Musik am Sonntagabend: Das Duo Stringentis Naëmi Tanner, Harfe und Sylvie Chopard, Violine spielt lebendig-frische Wintermusik mit Werken von J. S. Bach, A. Vivaldi, J. Pachelbel, C. Saint-Saëns, K. Svoboda u. a. Donnerstag, 26. Januar 12.00 Generation 60+: Curry à la Christian – ein gluschtig-fruchtiges Mittagessen Anmeldung an Esther Scherer bis 24. Januar: 044 761 66 93

Sonntag, 22. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst mit Pfarrer Jürgen Schultz Fahrdienst auf Anfrage bei M. Pfister, Tel. 044 760 09 68

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Kloster Kappel a. A.

Samstag, 21. Januar 10.00 Familienmorgen Treffpunkt im Ulmensaal, anschliessend Familienkafi 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Sonntag, 22. Januar 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 «Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne . . . » – Gottesdienst mit M. Füegi und T. Sonderegger, Pfrn. B. Bartels (Predigttext: Gen. 12,1ff) Mittwoch, 25. Januar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfr. W. Schneebeli

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 22. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Taufe von Matteo Bär Mittwoch, 25. Januar 17.00 Offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 26. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Sonntag, 29. Januar 13.30 bis 16.45 Uhr Auftaktveranstaltung zum Gedenkjahr von Niklaus von Flüe, Tagung «Mystiker – Mittler – Mensch» mit Dr. Roland Gröbli Pfr. Christoph Hürlimann und Pfr. Michel Müller Keine Anmeldung nötig Kollekte

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 22. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder zum Thema «Woher bekomme ich Lebenskraft?» Gerne können Sie eine Ihrer Lieblings-(Bibel)-Texte mitnehmen oder mir vorab zusenden Orgel: Ursula Hauser

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 22. Januar 11.00 Ökum. Gottesdienst in der katholischen Kirche zur Gebetswoche für die Einheit der Christen mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski, Pfr. Christof Menzi und dem Weihnachts-Projektchor Kappel Montag, 23. Januar 19.00bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Mittwoch, 25. Januar 16.00 Kino in der Zwinglistube: «Das grosse Krabbeln» Unkostenbeitrag: Fr. 5.– 20.00 Kino in der Zwinglistube: «Still Alice» Apéro, Kollekte Freitag, 27. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Pfarramt: 044 764 02 15

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 21. Januar 9.30 Chor-Projekt Probe in der kath. Kirche Hausen Sonntag, 22. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Taufe von Matteo Bär Mittwoch, 25. Januar 13.30 Kolibri im Pfarrhauskeller

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 22. Januar Dritter Sonntag nach Epiphanias 10.00 Gottesdienst in Maschwanden oder Besuch der Installation unserer früheren Vikarin Pfrn. Rahel Albrecht um 10 Uhr in der reformierten Kirche Cham anschliessend Empfang und Apéro 16.00 Fototreff der Gemeindereise nach Jordanien mit Teilete Alle sind ins Pfarrhaus eingeladen Donnerstag, 26. Januar 9.30 Fiire mit de Chline 14.00 Seniorennachmittag mit dem Kindergarten u. a. im Giebel

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 22. Januar 10.00 Gottesdienst zur Epiphaniaszeit «Hochzeit zu Kana – das Wunder der Liebe» mit Pfr. C. Mehl in Maschwanden, Musik: Veronica Hvalic Mittwoch, 25. Januar 14.00 Offenes Café für Frauen aus Maschwanden und Umgebung im Pfarrhaus in Maschwanden Freitag, 27. Januar 18.00 Konfirmandenunterricht mit Pfrn. C. Mehl in Maschwanden 20.00 Taizégottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. Mehl, den Konfirmanden und dem Taizéteam

Sonntag, 22. Januar 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema «Von Menschen und Schubladen» Musik: Marco Brandazza, Hochschule Luzern, Orgel Fahrdienst: Anmeldung bis 21. Januar, Tel. 044 700 25 69 11.15 Kirche Stallikon: Jugendgottesdienst Dienstag, 24. Januar 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 25. Januar 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 26. Januar 12.30 Wettswiler Senioren: Mittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 27. Januar 11.45 Stalliker Senioren: Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Sonntag, 22. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Albert Bolliger Freitag, 27. Januar 20.00 NAchtsamkeit in der Kirche Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 20. Januar 19.00 Concerto piccolo mit Maja Berglas (Panflöte) Sibylle Gysel (Harfe) Sonntag, 22. Januar 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat Kornél Radics (Orgel) 17.00 LimmiChor reformierte Kirche Dienstag, 24. Januar 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 25. Januar 14.00 Seniorennachmittag Vortrag Patrouille Suisse Mehrzweckgebäude Brunnmatt Donnerstag, 26. Januar 12.00 Club 4 reformiertes Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 21. Januar 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren «Wie der Schneemann einen Freund bekam», erzählt von Lynn Berli und Robin Berli Pfarrerin Inge Rother Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 22. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Inge Rother Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiweg www.kircheottenbach.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 21. Januar 17.30 Vater-unserFamiliengottesdienst mit Diakon Pedro Guerrero Sonntag, 22. Januar 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 21. Januar 18.00 Vorabendmesse 19.30 Santa Messa in lingua italiana Sonntag, 22. Januar 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 24. Januar 19.30 Abendmesse Mittwoch, 25. Januar 9.15 Ökumenisches Morgengebet

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 21. Januar 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 22. Januar 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christen Montag, 23. Januar 19.00 Meditation Donnerstag, 26. Januar 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 20. Januar 20.15 Kinoabend der Gruppe Welt Oberamt: «Heute bin ich Samba» Kirche Rifferswil Sonntag, 22. Januar 9.30 Gottesdienst Lukas 2, 41–53: «Glauben bedeutet, mündig zu werden und frei; was aber manchmal nicht ganz einfach ist.» Pfr. Markus Sahli Montag, 23. Januar 15.45 Kolibri

Samstag, 21. Januar 18.00 Jugendgottesdienst mit Pfr. Saporiti, Isabel Vasquez und Jugendlichen Anschliessend «Höck» Sonntag, 22. Januar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Gedächtnis: Antonio Ruggiero Mittwoch, 25. Januar 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chliine» in der katholischen Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 26. Januar 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chliine» in der Kirche Knonau

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 22. Januar 10.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 21. Januar 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 22. Januar 10.00 Gottesdienst «Ansteckender Lebensstil» Jürg Schaufelberger Kinderprogramm, Teenie-Spezial Montag, 23. Januar 12.00 Mittagstisch Dienstag, 24. Januar 20.00 Gemeindeforum Mittwoch, 25. Januar 14.15 Missions-Arbeitskreis Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 22. Januar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Brass Band; Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 20. Januar 19.00 Ehekurs Sonntag, 22. Januar 10.00 Gottesdienst (Predigt: Andy Fuhrer) Hüeti und KingsKids 14.30 Mentoring-Workshop mit Andy Fuhrer mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 22. Januar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 22. Januar 10.30 Gottesdienst Thema: Ermutigung zum Gebet Jakobusbrief 5, 13–18 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 26. Januar 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Serie

Freitag, 20. Januar 2017

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Von Rockern, Wirten, Bänklern und einem Arzt: der Sternenplatz in Affoltern Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (112), 1. Teil Der Neubau der Migros-Filiale hat das Gesicht des Sternenplatzes verändert. Einst Zentrum des Oberdorfes, können uns die Häuser von ihren Bewohnern der letzten dreihundert Jahre erzählen. Jakob Bär, welcher vor 150 Jahren am Sternenplatz in Affoltern wohnte, könnte sich heute nicht mehr zurechtfinden. Vor allem würde er die Bauernhöfe suchen, welche sich damals rings um Autor Willy Hug. den Platz reihten. Als Mittelpunkt des Oberdorfes war der Sternenplatz einst von einem halben Dutzend Bauernhäusern umgeben. Auf den Strassen mit Naturbelag hörte man das Wiehern und Hufgeklapper der Pferde. Wo ist die Brücke über den Jonenbach? Weder das eine noch das andere könnte Jakob Bär heute erkennen, denn der Bach ist hier breitflächig überdeckt, mitten darauf steht der Sternenkreisel.

Sternenplatz und Brunnen um 1900. Rechts der «Sternen» und der «Bazar» mit Blechbadewannen, Haushalt- und Gartenartikeln. (Archivbilder zvg.)

Der «Sternen» als Rockerbeiz Es war Ende 1977, als die Polizei den «Sternen» erneut besuchen musste. Während fast zwei Jahren diente die Wirtschaft der Rockerszene als beliebtes Stammlokal, geführt von der Wirtin Agie. Unübersehbar standen vor dem Eingang stets viele schwere Motorräder. Nach diesem letzten Besuch der Polizei blieb dann der «Sternen» für längere Zeit geschlossen, bis zur Eröffnung einer Pizzeria. 1865, erstmals als Wirtschaft genannt, trug sie noch keinen offiziellen Namen. Erst 21 Jahre später, 1886 «zur Brücke», oder «zur oberen Brücke». Ab 1895 wird erstmals der «Sternen» am Hauptplatz erwähnt. In den 1960erJahren entwickelte sich das Lokal zu einem beliebten Treffpunkt der Oberämtler. Grund: wenn sie hier auf das Postauto ins Oberamt warten mussten, überbrückten sie diese Zeit im «Sternen». Die Wirtschaft war auch Versammlungsort mancher Vereine. Dazu gehörte das Säli im ersten Stock. Wie damals üblich, waren auch hier die Wände mit Vereinskasten dekoriert: Vereinsfahnen, Auszeichnungen, Lorbeerkränze, Fotos. Mit den Jahren verschwanden diese in den Estrich, wo sie deponiert wurden. So fand vor Jahren der damalige Hausbesitzer Kessler von Hedingen im Estrich einen grossen, sehr alten Bilderrahmen des Sängerbundes, darauf die Porträts von über 60 Aktiven. Offenbar war einst der «Sternen» auch das Stammlokal des Sängerbundes. Auch Festanlässe oder Versteigerungen fanden hier statt, wie zum Beispiel 1915, als die weiter oben gelegene «Obere Mühle» von Jean Haag wegen Konkurs zur Versteigerung stand.

Gute Küche Während der Kneippkurzeit bot sich der «Gasthof Sternen» auch als Pension an: 1896 inserierte Jakob Hediger: «Geschäftsreisenden und Fremden bestens empfohlen, schön möblierte Zimmer, gute Küche». 1924 doppelte Hansueli Vollenweider nach: «Vorzügliche Getränke zu jeder Tageszeit». Unzählige Wirte führten im Laufe der Zeit den «Sternen», während der letzten 150 Jahre zwei Dutzend. Nachdem die Rockerbeiz Ende 1977 schloss, avancierte der «Sternen» 1980 zu

«Bötti» führte eine Hochzeitskutsche über die Sternenbrücke, um 1940. Kinder warten auf den Wegzoll, die Feuersteine.

Rechts der Vorgängerbau des «Navillehauses», um 1800. Ein Bauernhaus mit Fallläden. Davor ein Brückensteg über den Jonenbach. einem beliebten Pizzalokal. Gastgeber Domenico balancierte elegant die Pizze über die Köpfe der Gäste hinweg durch das Lokal. Nach zwanzig Jahren Familienbetrieb änderten sich die Besitzverhältnisse 2001 erneut. Der neue Eigentümer aus Deutschland wusste bis dahin gar nichts von seinem Erbe in der Schweiz. Kurz darauf entstand das heutige China-Restaurant. Mitten im Restaurant erinnert eine raumhohe, gedrechselte Holzsäule an eine Arbeit des im Jahre 2000 verstorbenen Affoltemer Wagners Hermann Baumann, «Skibume». Das Haus mit dem grossen Dach zeigt, dass es einst ein

Bauernhaus war, in dessen ursprünglichem Scheunenteil sich heute das China-Restaurant befindet. Im kleinen Anbau links, wo die Küche ist, war sogar früher ein kleines Coiffeurgeschäft. Im einstigen Wohnteil des Bauernhauses findet man heute das Schuhgeschäft «Gretener». Das Haus wurde seitlich mehrfach erweitert.

Das «Navillehaus» Ein anderes Bauernhaus dicht daneben musste 1867 dem heute als «Navillehaus» bekannten Gebäude weichen. Der 1901 in Genf geborene Dr. med.

Einst Bankfiliale und Arzthaus: Das «Navillehaus» von 1867, wie es sich heute präsentiert. Emile Willy Naville besuchte die Schulen in Genf und ab 1921 die Universität Zürich. Die Praxis beim Sternenplatz führte er 35 Jahre lang, von 1931 bis 1966. Politisch sehr interessiert, bewarb er sich in den 1950er-Jahren mehrmals für den Nationalrat. Ab 1943 wirkte er als Bezirksarzt und bei den Kneippkurhäusern Arche und Sonnenbühl als Kurarzt. Ebenso setzte er sich gegen den Alkoholismus ein, betreute die Heilstätte «Götschihof» im Aeugstertal und die betroffenen Familien. Nach der Praxisaufgabe zog er auf seinen Alterssitz in Stäfa, wo er 1986 verstarb. Seine 1925 geborene

und zuletzt im Tessin lebende Witwe Marie Elisabeth, fand ihre letzte Ruhe 2012 auf dem Friedhof in Affoltern. Das 1867 von Johannes Schneebeli – anstelle eines Bauernhauses – im spätklassizistischen Stil erbaute, stattliche Gebäude diente aber zuerst als Filiale der Zürcher Kantonalbank. Es war hier die zweite Filialgründung der ZKB im Kanton. «Wir empfehlen uns zur Besorgung sämtlicher Bankgeschäfte und sichern kulante und diskrete Bedienung zu», pries sich die Filiale an. Die aufkommende Industrie und die Kneippgäste gehörten zu den Kunden. Fortsetzung folgt.


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Veranstaltungen

Freitag, 20. Januar 2017

Elf Musikerinnen und Musiker füllen das Januarloch auf Die nächsten sieben Tage im Kellertheater LaMarotte Konzert im Dunkeln Musik und Klänge in totaler Finsternis mit Sandro Schneebeli und Max Pizio. Blinde Platzanweiserinnen führen die Gäste in kleinen Gruppen in den völlig abgedunkelten Raum. Während des Eintretens erklingen an verschiedenen Orten feine Glockenklänge, die räumlich nicht eingeordnet werden können. Die Atmosphäre der Musik mit Gitarren, Klarinetten, Flöte, Saxofon, Loop und Perkussion ist freundlich, jazzig mit Assoziationen zu orientalischer Musik. «Mitten im Musiksaal eine Myriade von Tönen hören, die Seele zu bekannten Melodien baumeln lassen und das Universum Musik in totaler Dunkelheit neu zu entdecken, ist einfach fantastisch!» (Bernie Schürch, Mummenschanz)

«Ils Fränzlis da Tschlin» bestreiten das ausverkaufte Konzert im «LaMarotte». (Bild zvg.)

Morgen Samstag, 21. Januar, Abendkasse ab 19.30 Uhr, Einlass 20, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit «The Richard Lipiec Quartet» Die vier Musiker Richard Lipiec (Saxofon), Alessandro D’Episcopo (Piano), Peter Leuzinger (Bass) und Alberto Canonico (Drums) offerieren luftigen kammermusikalischen Jazz vom

Feinsten. Seit 14 Jahren pflegt die Formation den swingend oder lateinamerikanisch rhythmisierten Mainstream, aufgemischt mit einer modernen Note. Zu hören sind Kompositionen von Tadd Dameron, Dexter Gordon, Hank Mobley, A.C. Jobim, Horace Silver, u.a.

Neue Schweizer Volksmusik mit «Ils Fränzlis da Tschlin» Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft! (pz) Freitag, 27. Januar, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr.

Donnerstag, 26. Januar, Bar ab 18.30,

Reservierung für die Anlässe vom 21. und

Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

26. Januar unbedingt empfohlen unter

Kleines Essen 15 Franken.

www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Landfrauen tagen Alljährlich im Januar, diesmal am Dienstag, 24. Januar, tagen die Landfrauen des Bezirks Affoltern. Dieser Anlass findet erstmals im Gemeindesaal in Bonstetten statt. Die Tagung beginnt um 13.30 Uhr mit der Begrüssung durch die Präsidentin Daniela Stübi, dann folgen der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr sowie einige Informationen zum neuen Landfrauenjahr. Zudem wird die Präsidentin wieder einige Neumitglieder willkommen heissen. Anschliessend wird Karin Weber, die etwa zehn Jahre bei der ländlichen Familienhilfe gearbeitet hat, aus ihrem abwechslungsreichen Berufsalltag berichten. Die Landfrauen können gespannt sein auf ihre Erlebnisse in Freud und Leid in unterschiedlichsten Haushalten. Die Familienhelferinnen kommen zum Einsatz in Notsituationen durch Krankheit und Unfall, bei Arbeitsüberlastung und im Wochenbett. Hoffentlich interessieren sich auch jüngere Mitglieder für diesen Erlebnisbericht. Damit es für junge Mütter möglich ist, zu kommen, wird extra ein Hütedienst für ihre Kinder angeboten. Auch der beliebte Päcklimärt findet wieder statt, dessen Erlös der ländlichen Familienhilfe des Kantons Zürich übergeben wird. Die Päckli werden am späteren Nachmittag für 5 Franken an die anwesenden Frauen verkauft. Bei Kuchen und Getränken geht die Tagung zu Ende. Alle Mitglieder der Landfrauenvereinigung Bezirk Affoltern sind eingeladen. (pd.)

Klavierakrobatikliederkabarett Das Duo Luna-tic zu Gast in Affoltern Auf Einladung von KulturAffoltern spielt das Duo Luna-tic am Samstag, 28. Januar, in der Aula des Schulhauses Ennetgraben. Die beiden Frauen, das sind Claire und Olli. Stéfanie Lang (Olli), geboren und aufgewachsen in Genf, nimmt Klavierund Gesangsunterricht am Konservatorium und macht den Abschluss als Primarlehrerin. Aber anstatt zu unterrichten, wird sie erneut Schülerin, jetzt an der Scuola Dimitri in Verscio. In der Schauspielausbildung lernt sie Judith Bach (Claire) kennen, die in Berlin geboren, «zwischen Kuh und Kirche» bei Köln und in Südafrika aufgewachsen ist. Ihre erste Rolle ist das Schaf im Krippenspiel; sie bleibt dem Theaterfach treu und landet so in Verscio. Dass im Theaterkeller der Scuola nur ein einziges Klavier steht, erweist sich als eigentlicher Glücksfall: Das gemeinsame Spiel an, auf, unter dem Klavier und drum herum wird zum Markenzeichen der beiden Virtu-

osinnen. Nach dem Diplomabschluss für Bewegungstheater gründen sie das Duo Luna-tic, als welches sie nun seit zehn Jahren erfolgreich unterwegs sind. «On air» ist ihr viertes Programm: Claire aus Berlin und Olli aus Paris-Ost, Genf genau genommen, beschliessen «Erlebnis-Radio» zu machen. Sie haben sich günstig ein Radiomikrofon ersteigert, um das sich fortan alles dreht. Die Bühne wird zum Studio umfunktioniert, und schon machen zwei aussergewöhnliche Frauen Radio, wie man es noch nie gehört (und gesehen) hat. Mit leisen und lauten Chansons voller Herz und Schmerz sind die beiden mit ihrem «Radio Luna-tic» für ihre Hörer auf Sendung – on air. Ein Funksturm mit Megaherz und Mikrowellen, eine Radiostation, voller Witz und Emotionen. (pd.)

Claire am und Olli auf dem Klavier. (Bild zvg.) Samstag, 28. Januar, 20.15 Uhr, Aula Schulhaus Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16, Affoltern. Regie:

Ursus und Nadeschkin). Eintritt: 30 /15 Franken.

Reservierung: Buchhandlung Scheidegger, Telefon

Federico Dimitri und Tom Ryser (Hausregisseur von

Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr, Vorverkauf und

044 762 42 42 und www.kulturaffoltern.ch.

Eine Fabel mit Hase, Eichhörnchen und Huhn «Illi de Landstriicher» in Hausen: Puppentheater Loosli für Kinder ab 5 Jahren Einmal im Jahr präsentiert der Verein Kultur im Dorf Hausen, ein Stück für Kinder. Kommenden Sonntag, 22. Januar, gastiert das Puppentheater Loosli mit «Illi de Landstriicher», einer Fabel über die Angst vor dem Fremden, im Gemeindesaal Weid. Tobias und Lois Loosli von Loosli Puppentheater wollten ein Theaterstück realisieren, das sich kompetent und humorvoll mit dem sensiblen Thema Vorurteile gegen Fremde und Angst vor anderen kulturellen Einflüssen befasst. Aus dieser Vorgabe schuf der bekannte Darsteller, Regisseur und Autor Jörg Reichlin die Geschichte

ger am Rande des Dorfes auf. Von den Dorfbewohnern wird er argwöhnisch als Fremder beobachtet. Stinkt er? Stiehlt er? Kann man ihm trauen? Hoppla, der Hase, Bella, das Eichhörnchen, Gakri, das Huhn, sie alle lernen ihn näher kennen und überwinden so ihre Vorurteile. Doch da geschieht ein gemeiner Diebstahl. Wer war es? Das Stück spielt im farbenprächtigen Bühnendekor, das an ein riesiges Bilderbuch erinnert und ist von vielen rhythmischen, dynamischen und musikalischen Elementen geprägt. Ganz so, wie es Kinder lieben. (san)

Ob sich der fremde Landstreicher als Dieb entpuppt? (Bild zvg.) Sonntag, 22. Januar, 16.15 Uhr, Gemeindesaal

«Illi de Landstriicher», ein witziges musikalisches Marionettentheater.

Illi der Dachs – Weltenbummler und Geschichtenerzähler – schlägt sein La-

Weid, Türöffnung und Kinderbar ab 15.45 Uhr. Infos: www.looslispuppentheater.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 20. Januar 2017

Unicorn-Jazz

Piratenstarkes Märli-Musical

Konzert im «Hirschen» Wettswil

Aufführung am 1. Februar im Kasinosaal Affoltern

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«Jackie MacSäbel und die PartyPiraten», das neue Stück von Andrew Bonds Märli-MusicalTheater, tourt seit vergangenem Oktober durch die Schweiz und gastiert am 1. Februar im Kasino Affoltern. Das Stück begeistert Gross und Klein.

Die Musiker v.l.: Thomas Grüter, Kurt Stadler, Rolf Eichhorn, Alex Joller, Edi Winiger und Beat Lehmann. (Bild zvg.)

Am Samstag, 28. Januar, spielt die Unicorn-Jazzband im «Hirschen» Wettswil. Eines schönen Sonntagabends Ende 1987 beschlossen Beat Lehmann und Thomas Grüter, eine Jazzband auf die Beine zu stellen. Zusammen hielten sie die erste Probe und sie meinten, es töne schon ordentlich gut. Also gingen sie daran, weitere Musiker von ihrer Idee zu begeistern. Bald spielten Edi Winiger und Othmar Jenni mit. Song um Song wurde eingeübt, bis im Herbst 1988 der erste Auftritt folgte. Die Band kann mittlerweile auf über 20 erfolg- und ereignisreiche Jahre und 420 Auftritte zurückblicken. Sie spielten an Festivals, Firmenanlässen, privaten Ereignissen, Matinées und an Konzertveranstaltungen. Höhepunkte waren Auftritte in der ältesten Jazz-Kneipe Deutschlands «Em

Pöötzke» in Düsseldorf, Dixie-Dampferfahrten auf dem Vierwaldstättersee, oder 1995 im Fritzel’s Jazz Pub an der Bourbon Street in New Orleans und auf dem Mississippi-Raddampfer «Natchez», anlässlich einer «Studienreise» nach New Orleans. Die Unicorn Jazz Band pflegt den alten Jazz aus New Orleans und hat Kompositionen von King Oliver, Kid Ory, W.C. Handy nebst vielen anderen in ihrem Programm. Die Konzerte im «Hirschen» bieten Live-Musik ohne Elektronik. Zu einem vergnüglichen Abend gehört auch ein Essen, zusammengestellt von der bekannten Hirschen-Wirtin Brigitte Gubler, die gerne Reservierungen entgegennimmt. Neu ist der Konzertbeginn um 19.30 Uhr. (pd.) Konzert am Samstag, 28. Januar, 19.30 Uhr (neu!), Restaurant Hirschen, Wettswil. Reservieren bei Brigitte Gubler Telefon 044 700 01 28.

Rund ums Vererben Infoveranstaltung in Mettmenstetten Die Kommission für Altersfragen Mettmenstetten lädt am Montag, 23. Januar, zur Informationsveranstaltung zu den Themen Erbrecht, Testament und Erbschaft. Die Regelung des eigenen Nachlasses wird wegen des Gedankens an den eigenen Tod gerne vor sich hergeschoben. Was geschieht mit meinem Vermögen nach meinem Ableben? Wer erbt wieviel? Ist ein Testament notwendig? Über diese Themen wird oft nicht gesprochen. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass dem Willen des Erblassers mit der gesetzlichen Lösung die mangels anderer Verfügung greift, oftmals zu wenig Rechnung getragen wird. Ohne die rechtzeitige Regelung kann zudem unter den Erben Uneinigkeit oder gar Streit entstehen. Erben

ist für alle Begünstigten eine schöne Sache. Erben kann jedoch auch zum Alptraum werden. Die Kommission für Altersfragen hat im Rahmen der Bildungsveranstaltungen einen Anlass organisiert, um allen Interessierten verlässliche Informationen und Tipps zum Thema Testament und Erben zu vermitteln. Als Referent konnte Christian Rehefeld, Senior Consultant, Raiffeisen Schweiz, gewonnen werden. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung in dieser Sparte. Offene Fragen werden in der anschliessenden Diskussion vom Referenten gerne behandelt. Alle sind zu diesem Anlass und zum Abschluss-Apéro herzlich eingeladen. (pd.) Montag, 23. Januar, 19 Uhr, katholisches Pfarreizentrum Rüteli, Mettmenstetten.

Prinzessin Jacqueline-Isabelle verbringt schrecklich einsame Strandferien mit ihrer Mutter und dem Sicherheitsoffizier. Der Hof hat aus Vorsicht eine Privatinsel gebucht. Da kann nichts schiefgehen. Oder doch? Die Sehnsüchte der Prinzessin nach einer Bande von Freunden werden erhört, aber die Gestalten, die sie entführen, entpuppen sich als absolut lausige Piraten: Es gibt keinen Kapitän, keinen Koch und niemand hat eine Ahnung vom Piratentum. Doch wenn sie singen und tanzen, gibt es kein Halten mehr. Die Piraten wissen jedoch nicht, was sie mit einer Prinzessin anfangen sollen. Und mit einer Fremden Freundschaft zu schliessen, verstösst gegen sämtliche Piratenregeln. Jacqueline wird somit retourniert. Dies lässt sich die Prinzessin aber nicht bieten: Sie kehrt als furcht-

«Jackie MacSäbel und die Party-Piraten» im Kasinosaal Affoltern. (Bild zvg.) lose Piratin Jackie MacSäbel zurück und überzeugt die Crew, zusammen mit ihr den grössten Schatz aller Zeiten zu erobern. Dieser wird von einem übermütigen Riesenkraken bewacht und wer vier Prüfungen besteht, bekommt den Schatz. Zum Glück unterstützt da das Publikum die Piraten. Herrliche Figuren, viel Klamauk und Komik, aufgestellte Tanzgrooves und hitverdächtige Songs fügen sich

zu einem mitreissenden Mitmach-Musical zum Thema Freundschaft zusammen. Ein Fest für Ohren und Augen – ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. (pd.) 1. Februar, 14. Uhr, Kasinosaal, Marktplatz 1, Affoltern. Unnummerierter Sitzplatz: 36.10 Franken, Kinder bis 16 Jahre 25.90 Franken. E-Mail: info@musical.ch. Tickets: www.ticketcorner.ch. Weitere Infos: www.maerlimusicaltheater.ch.

Ein Stück Schottland in Hausen Der Musikverein lädt zum «Huuser Tattoo» in den Gemeindesaal Nach den aussergewöhnlichen Jahreskonzerten der letzten Jahre mit Streicher-Ensemble, Rockband oder Sängern, wagt der Musikverein Hausen mit dem Motto «Huuser Tattoo» wiederum etwas Neues. Die beschränkten Verhältnisse auf der Bühne des Gemeindesaals in Hausen erlauben zwar keine Marschparaden, aber unter dem Motto «Huuser Tattoo» möchte der Musikverein mit all den anderen typischen Elementen eines Tattoos wie Dudelsack, Trommeln, Gesang und Lichteffekten Emotionen wecken und den Besuchern einen unvergesslichen Abend bereiten. Am «Huuser Tattoo» erwartet den Zuhörer Musik aus verschiedenen Sparten und Ländern und die grosse Vielfalt von einem Tattoo bietet für jeden Geschmack das Richtige. Dabei verspricht die Kombination von Blasmusik mit Dudelsack und Gesang erneut ein Höhepunkt in Hausen zu werden. An der Nachmittagsvorstellung führt der Verein für seine kleinen und grossen Gäste eine Tombola mit tollen Preisen durch. Weiter lädt ein grosses Kuchenbuffet zum gemütlichen Zusammensein ein. Zudem findet auch der zweite Auftritt der

Bereit fürs Jahreskonzert: Musikverein Hausen. (Bilder zvg.) Beginners Band an der Nachmittagsvorstellung statt. An den beiden Abendvorstellungen besteht die Möglichkeit, sich bereits vor dem Konzert zu verpflegen. Ab 18.30 Uhr kann bei der Küchenmannschaft ein dem Motto entsprechendes Menü bestellt werden! Für alle «Ratefreudigen» bietet sich in der Pause die Gelegenheit am Wettbewerb mitzumachen und mit einer guten Schätzung und ein bisschen Glück einen der grossartigen Preise zu gewinnen. Nach dem Konzert spielt das «Duo Galaxis» zum Tanz auf. Nach dem Tanz empfiehlt sich die «Höckler-Bar» für

Imre Antalfy.

einen gemütlichen Drink und gute Gespräche. Diese ist an beiden Abendvorstellungen bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Damit in einer gemütlichen Runde nicht auf ein gutes Glas Wein oder einen Drink an der Bar verzichtet werden muss, bietet der Musikverein einen Gratis-Heimfahrservice im Raum Säuliamt an. (pd.) Das Jahreskonzert am Samstag, 28. Januar, 14 Uhr, Freitag, 3., und Samstag, 4. Februar, jeweils 20 Uhr. Frühzeitige Reservierung empfohlen. Online unter www.mvhausen.ch oder Telefon 079 753 99 76 am Mittwoch und Donnerstag, 25. und 26. Januar, und Dienstag, 31. Januar, jeweils von 19 Uhr bis 21 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

«Sind die Weiber auch Menschen?» Elterntreff Das nächste Thema an der Volkshochschule im Knonauer Amt

Das neue Angebot im Familienzentrum

Im zweiten Anlauf klappte es endlich: Am 7. Februar 1971 legten zwei Drittel der Schweizer Männer ein «Ja» zum Stimm- und Wahlrecht für Frauen in die Urne. 1959 noch war dieses mit einer Zweidrittelmehrheit deutlich abgelehnt worden.

Dieses Jahres bietet das Familienzentrum Bezirk Affoltern neu eine ganze Reihe von Elterntreffs zum Thema Erziehung an. Jeden zweiten Monat können sich Eltern zu einem spannenden Thema austauschen.

Die Schweiz war europaweit eines der ersten Länder, die ein «allgemeines» Wahlrecht kannten – 1848 wurden allen Männern die politischen Rechte verliehen. Gleichzeitig war die Schweiz europaweit eines der letzten Länder, welche auch die Frauen ins politische System einbanden. Wie ist diese Diskrepanz zu erklären? Der

Frauenrechten noch im 20. Jahrhundert im Weg standen. Dr. Claudia Mäder, geboren und aufgewachsen in Zürich, studierte Geschichte und Germanistik an der Universität in Zürich. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin bei verschiedenen Quelleneditionen. Seit Studienende ist sie zudem journalistisch tätig. Ab 2015 ist sie bei der «NZZ am Sonntag» für die monatlich erscheinende Buchbeilage zuständig. Ruedi Wegmann, Mettmenstetten

Die Referentin Dr. Claudia Mäder. (Bild zvg.)

Donnerstag, 26. Januar, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1.

Vortrag analysiert das Menschenbild, das den Einzug der Frauen 1848 verhinderte, und wirft einen Blick auf die politischen Strukturen, die den

Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken/U30: 15 Franken, mit KulturLegi: gratis. Abendkasse. Infos: www.orientiert.ch.

Simone Gruen, Erziehungsberaterin kjz Affoltern, wird diese Gesprächsrunden leiten. Der erste Elterntreff findet am Donnerstag, 26. Januar, von 14.15 bis 16 Uhr zum Thema «Wut im Bauch» statt. Wieso reicht manchmal der geringste Anlass, um beim Kind einen Tobsuchtsanfall auszulösen? Wie können Eltern damit umgehen, ohne selbst in Wut zu geraten? Solche

und ähnliche Fragen und Unsicherheiten können miteinander besprochen werden. Zudem dürfen die Eltern auch eigene Situationen und Geschehnisse einbringen und besprechen. Die Gesprächsrunde soll ein familienbezogener und alltagsnaher Austausch sein. Während der Veranstaltung wird für die Kinder der Teilnehmer eine Kinderhüeti angeboten (5 Franken pro Kind und Stunde). Bitte bei der Anmeldung die Anzahl, das Alter und Name(n) der zu hütenden Kinder angeben. (ks) Anmeldung: kurse@familienzentrum-bezirkaffoltern.ch oder unter Telefon 044 760 21 13. Anmeldeschluss: Dienstag, 24. Januar. Weitere Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 20. Januar 2017

agenda

Freitag, 20. Januar Affoltern am Albis 12.15-13.30: Jeden Freitag «Mittagstisch im Familienzentrum». Ausgewogene Menüs zu familienfreundlichen Preisen. Anmeldung/Info (eine Woche im Voraus) Tel. 044 760 12 77 oder mail@familienzentrumbezirk-affoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.00: «Sushi Profi werden - der etwas andere Kurs» mit Yoko Kinoshita. Infos und Anmeldung unter Telefon: 044 760 21 13 oder www.familienzentrum-bezirkaffoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 18.30: Chränzli des Jodlerklubs Affoltern mit Jodelgesang und Volkstheater. Mit Festwirtschaft. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Hedingen 20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «Musique Simili - Tour de Fête». 20 Jahre Strassenmusik. Musique occitane und tzigane. Parkplätze beim Lindenplatz-Kreisel benützen. Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo no. uno: Maja Berglas und Sybille Gysler, Panflöte/Harfe. Eintritt frei/ Kollekte. Reformierte Kirche.

Rifferswil 19.00-00.00: «Riferschwiler Hèrdöpfel» Winteressen mit Mosi-Musig zu Ehren von Armin und Sophie Meier (Dorfmetzg). Limitierte Platzzahl. Reservieren unter: f.zeller@poestli-rifferswil.ch oder 079 378 62 03. Restaurant «Schwiizer Pöschtli». Dorfplatz 12. 20.15: Gruppe Welt Oberamt zeigt: «Heute bin ich Samba». Film, der Einblick in den Alltag eines «SansPapier» gibt, mit Omar Sy und Charlotte Gainsbourg. Anschliessend kleiner Imbiss, Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Samstag, 21. Januar Affoltern am Albis 14.30-16.30: «Froschkönig». Frei nach Gebrüder Grimm hat Jörg Christen eine spannende, bühnengerechte Dialektfassung dieses populären Märchens geschrieben. Ein besonderes Theatererlebnis für Kinder und Erwachsene. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse. 18.30: Chränzli des Jodlerklubs Affoltern mit Jodelgesang und Volkstheater. Mit Festwirtschaft. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: Konzert im Dunkeln mit Sandro Schneebeli und Max Pizio. Musik und Klänge in totaler Finsternis. Die Gäste werden in kleinen Gruppen an ihre Plätze geführt. anzeige

Abendkasse ab 19.30. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Lässt sich Geschlechtsrolle ablegen?

Bonstetten

Kino Lux zeigt den Film «Vergine giurata» am 26. Januar

20.00: Jahreskonzert der Musikgesellschaft Stallikon. Festwirtschaft, Tombola, Bar mit DJ, Türöffnung 18 Uhr, Eintritt frei. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Mettmenstetten 10.00-16.00: «Brocki Rossau» Erlös zugunsten eines Jugendzentrums in der Slowakei. «Güetli» Rossau.

Rifferswil 13.30/19.45: Chränzli des Gesangsvereins Rifferswil. «E Gsichtsmaske bitte!» Lustspiel in drei Akten. Türöffnung 18.45 Uhr. Gesang, Quiz, Bar ab 22.30 Uhr. Essen von 19.00 bis 19.45 Uhr. Reservieren für Abendvorstellungen: bei Familie A. Heimann 044 764 10 05 oder www.gesangsverein-rifferswil.ch. Turn-/Mehrzweckhalle.

Sonntag, 22. Januar Affoltern am Albis 11.45: Chränzli des Jodlerklubs Affoltern mit Jodelgesang und Volkstheater. Mit Festwirtschaft. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten 17.30: «Eine Reise nach Nepal». Vortrag von Olivia Gysin mit eindrücklichen Bildern und kleinem Imbiss. Eintritt frei. Kirche Jesu Christi HLT. Heumattstrasse 2.

Hausen am Albis 16.15: Kultur im Dorf: Puppentheater Loosli mit «Illi de Landstriicher» für Menschen ab 5 Jahren. Gemeindesaal Weid. Türöffnung/Bar 15.45.

Eine junge Frau in den Bergen Albaniens entschliesst sich, von einer Tradition Gebrauch zu machen und fortan als Mann in ihrer Gemeinschaft zu leben. Dazu muss sie ewige sexuelle Enthaltsamkeit schwören. Hana wird als Waise von einer Pflegefamilie in Albanien aufgezogen. Sie ist ein freiheitsliebendes Kind, möchte selbstbestimmt leben und möchte in den Bergen schiessen und jagen. Der Pflegevater lässt ihr die Freiheit, wie ein Mann zu leben, weist sie gleichzeitig auf die Grenzen und Konsequenzen hin. In diesem abgeschiedenen Teil der Welt gilt der Kanun, ein mittelalterliches Gewohnheitsrecht, das strikt das Zusammenleben regelt. Hier haben die Frauen nahezu keine Rechte und schon gar keine Freiheiten. Als Mädchen noch werden sie verheiratet, mit verbundenen Augen zu ihrem Bräutigam geführt, damit sie nicht nach Hause zurückfinden.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen der Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

anderen Männern Raki trinken und ein Gewehr tragen, anerkannt vom Vater und der Dorfgemeinschaft. Nach dem Tod der Eltern entschliesst sich auch Mark/ Hana zu einem neuen Leben, reist unangekündigt nach Mailand zur Schwester und Hana als Mannfrau in den Bergen Albaniens. (Bild zvg.) deren Familie. Es Aus dieser frauenfeindlichen Welt ist die Nichte, welche Mark als Frau führen zwei Wege heraus: Die Cousine erkennt und anerkennt. In der neuen Lila hat sich für die Flucht mit ihrem Umgebung macht die geschlechtslose Freund nach Italien entschieden. Männlichkeit keinen Sinn mehr. (pk) Hana hat einen Weg gewählt, der Frauen innerhalb der traditionellen Donnerstag, 26. Januar, 20.15 Uhr: «Vergine albanischen Gesellschaft gewisse giurata», Film von Laura Bispuri, I, CH, D, ALB, RKS, Freiheiten ermöglicht: Sie hat ge- F 2015, 84 Min. OV/d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetschworen, ewig Jungfrau zu bleiben graben, Affoltern. Zusätzlich: Kurzfilm «Das Leben und damit ihre sexuelle Identität auf- ist hart», 3 Min., von Simon Schnellmann. Kasse zugeben. Als Mark trägt sie Männer- und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken kleider und kurze Haare, darf mit den (unter 20 J.: 7 Franken). www.kinolux.ch.

turnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Bonstetten 12.00: Ökumenischer Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren. Suppe, Salat, Hauptgang und Kaffee. Anmeldung erbeten an Doris Utz, 044 700 08 44 oder dorisutz@bluewin.ch. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Am Chileweg 7.

Stallikon

Montag, 23. Januar

18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining: Ignaz Geissmann und Marcel Kaister trainieren Formaufbau mit Fitness für Wintersport und Unfallprophylaxe. Für jedefrau/jedermann, Jung und Alt. Schulhaus Loomatt (Turnhalle).

Obfelden

Mittwoch, 25. Januar

14.00: Seniorennachmittag. Film und Vortrag «Patrouille Suisse». Ein Pilot erzählt und zeigt einen Film. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Affoltern am Albis

Donnerstag, 26. Januar

Obfelden 17.00: Chorkonzert «LimmiChor». Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

20.00: «Frontalunterricht». Kabarett mit Patti Basler und Philippe Kuhn. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Schmittenstrasse 6.

Dienstag, 24. Januar Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 14.30-15.45: Seniorenbühne Luzern mit dem Stück «D'Jagd nach em Zylinder». Lustspiel in zwei Akten von J. Hinrichsen. Kostenpflichtig. Anmeldung erwünscht: Telefon 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Bonstetten 13.30: Landfrauentagung: Vereinsgeschäfte, Jahresbericht der Präsidentin, Karin Weber erzählt aus dem Berufsalltag bei der ländlichen Familienhilfe. Päcklimärt. Neu wird an der Tagung ein Kinderhütedienst angeboten. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00: Gebären im Spital Affoltern. Infoabend mit Dr. med. Daniel Ryser, Chefarzt Gynäkologie/Geburtshilfe und Frauenklinikteam. Ca. 1½ Std. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi, 1. Stock). MelchiorHirzel-Weg 40. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitanzeige

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen mit Pfarrer Christof Menzi. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

19.30-21.00: Volkshochschule Knonauer Amt «Sind Weiber auch Menschen?» mit Claudia Mäder. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi, 1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «The Richard Lipiec Quartett». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «Vergine giurata» Film von Laura Bispuri mit Alba Rohrwachter, Emily Ferratello, Lars Eidinger u. a. Italien, Schweiz, Deutschland, Albanien, Kosovo, Frankreich 2015/ OV/d, 84 Min. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Obfelden

Affoltern am Albis 11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch der Pro Senectute. Fr. 17.-. An/Abmeldung: Heidi Kleinhans 044 761 09 88. Restaurant Rosengarten. 14.15-16.00: «Wut im Bauch» Elterntreff mit Simone Gruen, Erziehungsberaterin kjz Affoltern. Anmeldungen unter kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder Telefon 044 760 21 13. Weitere Infos unter: www.familienzentrumbezirk-affoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Bonstetten 07.45: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: ZiegelhütteThurauen-Flaach-Andelfingen. Wanderzeit ca. 3¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis 21.00: Kurzfilmabend «Lange Nacht der kurzen Filme» mit Markus Rubin. Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.


Sport

Freitag, 20. Januar 2017

Eisklettern: Weltcup in der Parkgarage

Noch 7 Tage bis zur grossen Show

Petra Klingler in Saas Fee

Die Nominierten sind bekannt, das Voting läuft und das OK tätigt die letzten kleinen Vorbereitungen. Alles ist bereit für die grosse Säuliämtler Nacht des Sports am Freitag, 27. Januar.

Am Wochenende findet in der mit Holz und Eis präparierten Parkgarage von Saas Fee der vierte Eiskletter-Weltcup statt. Auch die Bonstetterin Petra Klingler ist am Start. Ausgetragen werden sowohl ein Leadals auch ein Speed-Wettbewerb. An beiden Wettbewerben nehmen weit über 100 Athletinnen und Athleten aus weiten Teilen der Welt teil. Für die Schweiz starten unter anderen die am letzten Samstag frisch erkorene Schweizer Meisterin des Regionalzentrums Zürich: Petra Klingler (Bonstetten). Ebenfalls am Start sind Kevin Huser (Widen), Titelhalter bei den Männern, sowie Yannick Glatthard

Petra Klingler. (Archivbild) (Meiringen). Er hat am Wochenende am Weltcup in Cheongsong (KOR) den hervorragenden zweiten Rang erreicht und will auch vor seinem Heimpublikum aufs Podest klettern. (pd.)

«224 Meilen Lakemania-Trail» Drei Runden um den Neusiedlersee 360 km mit dem Mountainbike, 24 Stunden Zeitlimite, 1800 Höhenmeter, viel Wind, vereiste Wege, vielleicht auch mit Schnee, und Minus-Temperaturen erwarten die Teilnehmer der 24-Stunden-Burgenland-Extremtour in der Kategorie Fahrrad. Die 6. Auflage der 24-Stunden-Burgenland-Extremtour startet am Freitag, 27. Januar. Drei verschiedene Trails mit drei verschiedenen Startorten stehen zur Auswahl. Auf dem OriginalTrail stehen 120 Kilometer Gehen oder Laufen auf dem Programm. Auf dem finalen Trail können 60 Kilometer laufend oder gehend absolviert werden. Die dritte Möglichkeit bietet der neue Trail mit dem Fahrrad. Mit dabei ist am 27. Januar auch der Obfelder Pöst-

Alles ist bereit für die Säuliämtler Nacht des Sports

Am Freitag, 27. Januar 2017, versammelt sich die Crème de la Crème der Säuliämtler Sportszene im Kasinosaal in Affoltern. Eine Weltmeisterin und ein zweifacher Weltmeister, Europameisterinnen, unzählige Schweizer Meister und Medaillengewinner an internationalen Turnieren geben sich ein Stelldichein mit Athleten mit Olympiaambitionen, Turnfestsiegern und der jüngsten Schwarz-Gurt-Trägerin der Schweiz. Für Spannung ist gesorgt und die zehnte Austragung der Säuliämtler Nacht des Sports im Kasinosaal in Affoltern verspricht beste Unterhaltung. Tickets für die einmalige Show können auf der Website www.ssa-affoltern.ch bezogen werden. Und es lohnt sich, an der Jubiläums-

ler René Nüesch. Zusammen mit Stiefsohn Dominik Siegrist wird er frühmorgens um 4.30 Uhr zur dreimaligen Umrundung des Neusiedlersees mit dem Mountainbike starten. (pd.)

ausgabe dabei zu sein! Der Galaabend wird moderiert von Franz Liebhart, einem der versiertesten Sportexperten aus dem Konauer Amt. Mit viel Witz, Charme und Fachwissen wird er durch den Abend führen und den Nominierten so richtig auf den Zahn fühlen. Die Zuschauer erfahren so vielleicht, wie Urs Huber sein Training intensiviert, um nächstes Jahr Weltmeister zu werden, wie Antonia Lüthi es schaffte, mit 13 Jahren zusammen mit Straccio den Junioreneuropameistertitel im Agility zu gewinnen und warum Ringen für Nils und Nico Leutert eine Lebensschule ist. Und Niels Hintermann vom Ski Club Hausen wird bestimmt noch ein verspätetes Lauberhorn-Sieger-Interview geben. Die Türen des Kasinosaals öffnen um 18.30 Uhr. Beim Apéro bieten sich erste Gelegenheiten zum Plaudern, Fachsimpeln und Austauschen von Trainingstipps. Neben der Sportlerpräsentation sind die Ehrungen in den fünf Kategorien das grosse Highlight

des Abends. Die Abstimmung läuft noch bis zum 25. Januar. Alle Infos zum Online-Voting finden sich ebenfalls auf der Website www.ssa-affoltern.ch. Die endgültige Entscheidung, wer die begehrten Holzreliefs von Oskar Studer, Hausen, erhalten wird, fällt aber erst an besagtem Abend. Die Stimmen des Saalpublikums tragen 25 Prozent zum Endergebnis bei. Es lohnt sich also, dabei zu sein und seine Favoriten tatkräftig zu unterstützen. Umrahmt wird der sportliche Teil des Abends von einem edlen DreiGang-Menü, das Gaumenfreuden verspricht. Und als besondere Attraktion gibt die Perkussionsgruppe Groove Circle eine ihrer Drum-Shows zum Besten. Die vier jungen Schlagzeuger werden dem Saalpublikum so richtig einheizen und mächtig Energie und Temperament versprühen. Anschliessend an den offiziellen Teil des Abends (bis zirka 23 Uhr) bleibt die Bar bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Michèle Scherz-Spörri

Bereitschaft zum Mitspielen fehlte SHC BW verliert erstes Spiel im neuen Jahr hoch Letzten Samstag traf die erste Mannschaft des SHC BonstettenWettswil im letzten Spiel der ersten Phase der Qualifikation auf den SHC Belpa. Mit einem Sieg hätte man dem Ziel Playoffqualifikation einen Schritt näherkommen können.

René Nüesch (rechts) mit Stiefsohn Dominik Siegrist. (Bild zvg.)

Die Ämtler Streethockeyaner wollten die Belper von Anfang an unter Druck setzen. Jedoch holte man bereits nach 30 Sekunden die erste Strafe, sodass die Berner nach knapp eineinhalb Minuten in Führung gehen konnten. Die Zürcher waren fortan nur noch mit Verteidigungsarbeit beschäftigt, und wenn man mal vors gegnerische Tor kam, war man zu wenig effizient. Die vierwöchige Weihnachtspause war

den Ämtlern klar anzumerken. Der SHC Belpa hingegen konnte zwei weitere Tore bejubeln, beide nach einem Bullygewinn. Im zweiten Drittel wurde man bereits nach 36 Sekunden kalt erwischt, die Spieler des SHC Bonstetten-Wettswil waren mit den Gedanken wohl noch in der Pause. So konnte Belp die Führung auf 4:0 ausbauen. Von nun an waren die Zürcher endlich auch im Spiel angekommen und das Spiel wurde ausgeglichener. Jedoch holte man wie bereits im ersten Drittel unnötige Strafen. Gerig im Tor der Ämtler konnte aber mit wichtigen «Saves» weitere Gegentreffer verhindern. Das letzte Drittel startete denkbar schlecht für den SHC BW. Innert sechs Minuten konnte der SHC Belpa vier weitere Tore erzielen und auf 8:0 da-

vonziehen. In den letzten 10 Minuten versuchte das Fanionteam, wenigstens noch den Ehrentreffer zu erzielen. So konnte Suter in der 51. Minute das Tor zum 1:9 erzielen. Haller konnte noch zwei weitere Treffer im Powerplay zum 3:9-Endresultat erzielen und so wenigstens persönlich nach seiner Verletzungspause ein kleines Erfolgserlebnis feiern. Abschliessend lässt sich sagen, dass die erste Mannschaft im ersten sowie im letzten Drittel nicht bereit war, um mit den Belpern mitzuspielen. Die vielen Strafen waren da nicht sehr hilfreich. Einzig das Mitteldrittel macht den Ämtlern Mut für die zweite Phase der Qualifikation. In dieser spielen die letzten drei der Tabelle je zwei Mal gegeneinander um die letzten zwei Playoffplätze. (pd.)

Heimpremiere im neuen Jahr

Zweiter Sieg in Folge

HSV Säuliamt: Heimspieltag am Samstag in der Stigelihalle

EHC Affoltern gewann auswärts 6:4

Dieses Wochenende startet der Meisterschaftsbetrieb für den HSV Säuliamt wieder und dies gleich mit einem Heimspieltag in der Stigelihalle.

Die Eishockeyaner des EHC Affoltern-Hedingen (4. Liga) haben am vergangenen Samstag den dritten Saisonsieg gefeiert. Sie gewannen auswärts gegen den HC Luzern mit 6:4.

Am Samstag 21. Januar, werden alle Aktivteams des HSV ihre Form unter Beweis stellen und die zweite Saisonhälfte einläuten. Als Erste im Einsatz stehen die U-15-Junioren des Trainergespanns Schudel/Deiss, welche ihre Mannschaft auf neue und unbekannte Gegner einstellen müssen. Durch die Neueinteilung der Gruppen in dieser Spielklasse sind ihnen der HC Rüti Rapperswil-Jona, die SG Wädenswil/ Horgen, die SG HC Einsiedeln/HC March-Höfe zugeteilt worden. Um 14 Uhr ist Anspiel in der Partie gegen den HC Rüti Rapperswil-Jona und man darf gespannt sein, wie sich das Team auf diese Herausforderung einstellt. Im Anschluss, um 15.30 Uhr, bestreiten die Herren 2 ihr Heimspiel gegen den Gast vom linken Zürichseeufer, namentlich die HC GS Stäfa. Die Ausgangslage ist eindeutig, mit einem erfolgreichen Spiel kann man den unmittelbaren Tabellennachbarn punktemässig überholen und zum vierten Platz aufschliessen. Durch die Ruhepause während der Festtage konnten sich die Teammitglieder gut erholen und auch einige Verletzungen auskurieren, was zur Folge hat, das man mit einem breiten Kader antreten kann.

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ihrer Partie gegen das 3.-Liga-Team HC Rüti Rapperswil-Jona werden die Spieler der Herren 1 alles daransetzen, dieses Spiel siegreich zu gestalten. Mit zwei Punkten könnte der HSV Säuliamt den zweiten Platz wieder erobern, da man davon ausgehen kann, dass die noch ungeschlagene HSG Baar/Zug Superbulls gegen den TV Thalwil weitere Punkte einfahren wird. So würde man sich in eine vorteilhafte Position für das Direktduell mit dem TV Thalwil am nächsten Samstag bringen. Der HSV Säuliamt lädt alle interessierten Personen in die Halle ein, um ihnen diesen dynaAm Samstag wird in der Stigelihalle attraktiver Handballmischen Sport näsport gezeigt. (Bild zvg.) herzubringen. Für Für den gebührenden Abschluss das leibliche Wohl ist mit der Festwirtdieses Heimspieltages sorgt die erste schaft des Hallenchefs Willy natürlich Mannschaft des HSV Säuliamt. In auch gesorgt. (pd.)

Die Säuliämtler gewannen auswärts gegen den HC Luzern II mit 6:4 (4:1, 1:1, 1:2). Die Gäste gingen bereits im ersten Drittel mit 4:1 in Führung. Und es hätten noch mehr Tore für Affoltern fallen müssen, aber da gibt es ja immer noch die Torumrandung. Die Affoltemer hielten aber temporär die Zügel etwas gar locker und liessen die

Gastgeber auf 4:5 herankommen. Als die Luzerner in der 57. Minute mit einem Mann weniger auf dem Eis standen, gelang Sandro Strebel das 6:4. Das war gleichbedeutend mit der Siegessicherung. Die Affoltemer haben die letzten beiden Partien gewonnen und sich damit auf den sechsten Platz (von acht Teams) emporgearbeitet. Am nächsten Samstag (21. Januar) wollen die Affoltemer wieder jubeln. Dann ist um 15.15 Uhr Küssnacht am Rigi II in der Bossard-Arena zu Gast. Gegen die Schwyzer hat Affoltern-Hedingen noch eine Rechnung offen, ging doch das Hinspiel mit 1:11 verloren. (pd)

Juniorenhallenturnier Fussball in der Mehrzweckhalle Obfelden Der FC Knonau-MettmenstettenMaschwanden lädt am kommenden Wochenende Samstag und Sonntag, 21. und 22. Januar zu seinem Juniorenhallenturnier ein. Der Anlass feiert sein fünf-Jahre-Jubiläum. Austragungsort ist die Mehrzweckhalle «Zendenfrei» in Obfelden. Das Turnier erfreut sich mittlerweile grosser Beliebtheit und das Teilnehmerfeld ist auf jeder Stufe sehr attraktiv.

Für das leibliche Wohl ist während des ganzen Wochenendes gesorgt. Als besonderes Highlight meldet das Küchenteam das «FC-KMM-Raclette». (pd.) Gespielt wird in den folgenden sechs Kategorien: Samstag, 21. Januar, 8 bis 12.30 Uhr: Junioren G (Jahrgang 2010 und jünger) und Junioren F (Jahrgang 2008 und 2009). Von 13.15 bis 17.45 Uhr Junioren E (3. Stärkeklasse) und von 18.15 bis 22.30 Uhr Junioren C (1. und 2. Stärkeklasse). Sonntag, 22. Januar: 8 bis 12.30 Uhr Junioren E (1. und 2. Stärkeklasse) und 13 bis 17.30 Uhr Junioren D (1. und 2. Stärkeklasse).


Sonntag, 22. Januar

grosser InnenFlohmarkt in Uster/ZH, ab 9 Uhr im Stadthofsaal

Infos: Tel. 079 356 67 00

Schulen und Kurse Neues Kursprogramm 2017! Sprachkurse PS education:

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Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 20. Januar 2017

wer sie waren – was sie wurden

herkömmliches

«Wahlkampf ist auch ein Spiel – nicht alle können gewinnen»

Gratis

Lisette Müller blieb nach der Abwahl aus dem Kantonsrat aktiv

Nalin Malou, 10. Januar.

Weil die EVP 2011 auf Kantonsebene schwächelte, schaffte «Panaschierkönigin» Lisette Müller aus Knonau die Wiederwahl in den Kantonsrat nicht. Seither betreibt sie Politik in anderer Form. ................................................... von werner schneiter

Yannick, 11. Januar.

Zoe, 12. Januar.

Lani Ava Giulia, 13. Januar.

Der Sprung ins Parlament gelang Lisette Müller im Jahr 2003. Und sie schob sich dank ihrem Fleiss rasch auf eine «Vorderbank»: Acht Vorstösse reichte sie als Erstunterzeichnerin ein, deren 45 als Mitunterzeichnerin – oft zu ihren Kernanliegen: Bildung und Soziales. Aber auch auf anderen Gebieten – beispielsweise bei Energie- und Verkehrsthemen – engagierte sie sich. Mit Erfolg auch deshalb, weil sie sich auf linker und rechter Seite schnell vernetzte und sich überparteiliche Arbeit auf ihre Fahne schrieb. «Das ist mir sehr wichtig», sagte sie am Stubentisch im Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert im Knonauer Weiler Baaregg. Ihr Streben nach Überparteilichkeit widerspiegelt sich auch bei «Zürich Erneuerbar» – einem Verein, den sie ab seiner Gründung im Jahr 2007 bis vor Kurzem präsidierte und in dem sie heute noch als Mitglied aktiv ist. «Im Vorstand haben wir Parlamentarier aus allen Parteien», fügt Lisette Müller bei. Energie liegt ihr besonders am Herzen – nicht nur, weil sich die inzwischen von Sohn Andreas geführte Renercon, Genossenschaft für erneuerbare Energie, in Familienbesitz befindet. Sie hat in diesem Bereich zahlreiche Info-Veranstaltungen mitorganisiert, die sich an gewählte Behörden von Kanton und Gemeinden richten – und das Ziel verfolgen, den Energieverbrauch ohne Komfortverlust zu drosseln. Lisette Müller ist überzeugt,

Makram, 16. Januar. (Bilder Irene Magnin)

gedankensprünge anzeige

Stille Der Schnee rieselt glücklicherweise Aus den Wolken nur ganz sanft und leise Kaum auszuhalten wär das Knallen Würde er lautstark vom Himmel fallen Martin Gut

wetter

Anlässlich einer überparteilichen Frauentagung im Jahr 2010, von rechts: Irène Meier, damals Präsidentin Zürcher Frauenzentrale; Pascale Bruderer, damals Nationalratspräsidentin; Erika Forster, damals Ständeratspräsidentin; Lisette Müller-Jaag, Initiantin der überparteilichen Frauentagung. (Archivbild)

Lisette Müller vor ihrem Wohnsitz im Knonauer Weiler Baaregg – ein Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert. (Bild Werner Schneiter)

«An Fabian und Sebastian (20. Januar) fangen Baum und Tag zu wachsen an.»

Gratis kommt von gratia, dem lateinischen Wort für Gnade. Es weist darauf hin, dass bei aller notwendigen Anstrengung und Bemühung das Entscheidende im Leben nicht machbar ist. Wir können pflügen, säen, jäten, giessen. Aber damit hat sichs. Wachsen tut es von selbst. Das Gelingen lässt sich nicht erzwingen. Ähnliches gilt für alle anderen Lebensbereiche, insbesondere für die Liebe oder das Vertrauen. Und selbst der Schlaf ist nicht herstellbar. Im Gegenteil: Er stellt sich erst ein, wenn das aktive Dazutun Pause macht. Alles Gedeihen und Gelingen bleibt unberechenbar. Man kann es weder kaufen, noch muss man es verdienen. Es ist «Zufall» im eigentlichen und ursprünglichen Sinn des Wortes: Es fällt einem zu oder fällt einem ein wie aus heiterem Himmel. Und manches davon ist einem als Gabe und Begabung bereits in die Wiege gelegt. Niemand kann etwas zur Entfaltung bringen oder weitergeben, was er oder sie nicht zuvor empfangen hat. Das Entscheidende im Leben ist gratis. Aber das gilt auch für belastende oder tragische Ereignisse, wenn man so landläufig sagt: «Da hast du aber das Geschenk!» Oder: «Womit habe ich das verdient?». Auch Trauriges kann einen ganz unverdient treffen und unerwartet überkommen. Es tönt zynisch, in diesem Fall von Gnade zu sprechen. Aber gratia ist offenbar kein harmloser Begriff. Und vielleicht ist es eine besondere Gnade, wenn jemand die Kraft bekommt, Unverständliches anzunehmen, ohne den Lebensmut zu verlieren. Dem lateinischen gratia entspricht das griechische Substantiv charis (wie in Charisma und Eucharistie). (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die

dass ihre Überzeugungsarbeit Wirkung zeigt. «Wir stellen fest, dass heute viele Gemeinden in Richtung Energiestadt gehen. Vielleicht haben wir hier auch einen Beitrag geleistet», so ihr Fazit. Dass sie sich als Berufsschullehrerin, Sozialarbeiterin und ehemalige Schulpräsidentin im Kantonsrat mit Sozialem und Bildung auseinandersetzte, liegt auf der Hand. Und auch hier streicht Lisette Müller hervor, wie sehr ihr parteiübergreifende Arbeit wichtig sei, weil so breit abgestützte Lösungen möglich sind – wenngleich allesamt in eher kleinen Schritten erfolgen. «Sozialstaat hat nichts mit linker Gesinnung zu tun. Soziales muss auch immer finanzierbar sein.» Hier spricht die Realpolitikerin, die den Kompromissen auf Verhandlungsebene das Wort redet. Chancengleichheit, Menschenwürde und Nachhaltigkeit – drei Begriffe, die eng mit Lisette Müllers Tätigkeit verknüpft sind. Das widerspiegelt sich etwa in der von ihr mitinitiierten Volksinitiative «Chancen für Kinder», die ein Ziel verfolgte: dass keine Kinder in Armut aufwachsen müssen. Bürgerliche sahen die EVP-Frontfrau im Kantonsrat eher in der linken Ecke. «Sie hat meistens mit den Sozis gestimmt», monierte ein ehemaliger Kantonsrat. Ob die Feststellung «meistens» zutrifft? Sie vertrete eine Meinung – klar, dass diese nicht allen passe, hält sie zu diesem Kapitel fest.

«Ich war sehr gerne Kantonsrätin»

bauernregel

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Dass sie 2011 die Wiederwahl nicht mehr schaffte, lag weniger an den Wählerinnen und Wählern im Bezirk Affoltern als am Umstand, dass die EVP auf Kantonsebene gleich drei Sitze einbüsste. Im Säuliamt geht Lisette Müller, zusammen mit FDP-Kantonsrätin Margit Huber, als «Panaschierkönigin» in die Annalen ein – mit rekordverdächtigen über 50 Prozent Fremdstimmenanteil, die sie mit Begriffen wie Glaubwürdigkeit und Authentizität verknüpft. «Ich wurde oft von fremden Personen angesprochen,

die sich durch mich im Kantonsrat vertreten sahen», sagt Lisette Müller. Zweifellos hat ihr damals auch das Pukelsheim-Wahlverfahren einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Abwahl hat sie als Vollblutpolitikerin natürlich bedauert, aber sie weiss, dass so etwas immer möglich ist. «Wahlkampf ist ein Spiel – nicht alle können gewinnen. Ich war nicht die Letzte, die es nicht mehr schaffte», fügt sie bei. Weil sie sich auch mit dem Schicksal von Arbeitslosen befasst, weiss Lisette Müller, was ein plötzlicher Stellenverlust bedeutet. Vergleichen will sie das natürlich nicht mit ihrem «Schicksal», aber sie musste sich damals neu orientieren. Zwei Ereignisse haben ihr dabei geholfen: Am 3. April 2011 erfolgte die Nichtwiederwahl. Zwei Tage zuvor half sie ihrer heute 99-jährigen Mutter bei der Züglete ins Altersheim, und ein Tag nach dem Abwahltag kam ein Enkel zur Welt. «Da gehen die Aufgaben nicht zu Ende», sagt sie lachend.

OL, Kräutergarten und Textilien Lisette Müller ist aber mehr als Grossmutter und weiterhin auf dem Feld der Politik tätig: Sie ist im EVP-Bezirksvorstand, Mitglied der kantonalen Parteileitung und Präsidentin der EVP-Frauen Schweiz. Darüber hinaus ist sie massgeblich beteiligt am Projekt einer überparteilichen Frauentagung, die an der Uni Zürich bereits sechs Mal über die Bühne gegangen ist. Im Auftrag von Gleichstellungsbüros macht sie «Wahltraining für Frauen», das sich beispielsweise im Kanton Bern «Fit fürs Rathaus» nennt. Über die Ratsarbeit in Zürich orientiert sich Lisette Müller regelmässig und geht mit Besuchergruppen dorthin. Jetzt nutzt sie aber auch die Zeit, zu tun, was sie als Kantonsrätin aus Zeitgründen weniger konnte: Orientierungsläufe bestreiten, vorzugsweise in den Bergen, ihren Kräutergarten und ihre Textilsammlung aus Bhutan pflegen, wo sie mit ihrer Familie sechs Jahre gelebt hat; Ehemann René Müller war damals in der Entwicklungshilfe tätig.

mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

volg-rezept

Zürcher Geschnetzeltes Zutaten für 4 Personen Rösti: 800 g Gschwellti vom Vortag oder Fertigrösti Salz Bratbutter Geschnetzeltes: 2 EL Bratbutter 150 g Kalbsnierchen, geschnetzelt 350 g Kalbsgeschnetzeltes Salz, Pfeffer aus der Mühle Mehl 1 Zwiebel, fein geschnitten 250 g Champignons 1 TL Zitronensaft 1,5 dl Weisswein 1,5 dl Saucenrahm Peterli, fein geschnitten

Zubereitung Kartoffeln schälen und an Röstiraffel reiben. Bratbutter in Bratpfanne erhitzen, Kartoffeln salzen und bei kleiner Hitze darin erwärmen, regelmässig wenden. Rösti zu Kuchen formen, etwas Butter zugeben, bei grosser Hitze braten. Wenden, zweite Seite in wenig Butter knusprig braten. In zweiter Bratpfanne Butter erhitzen, Nierchen und Geschnetzeltes darin kurz und kräftig anbraten, würzen, mit wenig Mehl bestäuben. Herausnehmen und warmstellen. Zwiebel und Champignons in restlicher Butter dünsten. Mit Zitronensaft und Wein ablöschen, zur Hälfte einkochen. Rahm zugeben, aufkochen. Fleisch zugeben, erhitzen, nicht mehr kochen. Mit Peterli bestreuen und mit Rösti servieren. Zubereitung zirka 30 Minuten.


Veranstaltungen

Gesangsverein Rifferswil

Chränzli in Rifferswil in der Turn-/Mehrzweckhalle Samstag, 21. Januar 2017, 13.30 Uhr Samstag, 21. Januar 2017, 19.45 Uhr Samstag, 28. Januar 2017, 19.45 Uhr Gesang: Lustspiel in 3 Akten:

Für Kinder und Erwachsene Tanz mit Charly Bauer Tanz mit Charly Bauer

Kunterbunt E Gsichtsmaske bitte!

Spannendes Quiz am Abend, grosse Tombola am Nachmittag. Bar ab 22.30 Uhr geöffnet. Essen schon ab 19.00 bis 19.45 Uhr Platzreservierungen für die Abendvorstellungen: Von 19 bis 21 Uhr bei Fam. A. Heimann, Telefon 044 764 10 05 oder per Internet: www.gesangsverein-rifferswil.ch Kassaöffnung: 13.00 Uhr, resp. 18.45 Uhr Karten für reservierte Plätze bitte bis 19.35 Uhr abholen!

Seniorennachmittag in Obfelden Die Kommission für Seniorennachmittage lädt alle Seniorinnen und Senioren ein

Mittwoch, 25. Januar 2017, 14.00 Uhr, Mehrzweckgebäude Brunnmatt

Film und Vortrag Patrouille Suisse Ein Pilot erzählt und zeigt einen Film Wir freuen uns, Sie zahlreich in der Brunnmatt begrüssen zu dürfen

Vorankündigung Mittwoch, 22. Februar 2017 14.00 Uhr Singsaal Chilefeld

Lottomatch mit schönen Preisen und Darbietung der Obfelder Everdancer Glück beim Spiel und Freude an der Unterhaltung

Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf

4. Huus-Metzgete Mittwoch, 25. Jan. 2017 ab 18 Uhr! Donnerstag, 26. Jan. 2017ab 11 Uhr! Freitag, 27. Jan. 2017 ab 11 Uhr! Freitag ab 19 Uhr musikalische Unterhaltung mit em «Fredy Blue»! Auf Ihren Besuch freuen sich M. + J. Korpar und Personal! Telefon 044 737 35 50 N. B.: Sportferien vom 18. Februar bis 5. März 2017!

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten/Theater 2017 Winterlicher Schwarzwald Fr. 42.– Donnerstag, 2. Februar 2017 Theater Buochs – Kalender-Girls Fahrt und Eintritt Fr. 62.– anschliessend Abendessen Sonntag, 5. März 2017

Ferienreisen 2017

Restaurant Adler Kappel am Albis mit allem drum und dran vom Dienstag 24., bis Freitag, 27. Januar, jeweils mittags und abends Auf Ihre Reservierung freuen sich Renata Schönbächler und Team Telefon 044 764 18 40

Salzkammergut – DZ/HP Fr. 810.– Narzissenfest Bad Aussee 24. bis 29. Mai 2017 Altmühltal/Donaudurchbruch Bayern DZ/HP Fr. 720.– 3. bis 7. Juli 2017 Südtirol DZ/HP Fr. 955.– 17. bis 23. September 2017 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 599.– inkl. Konzerteintritt Hansi Hinterseer und Saso Avsenik 12. bis 15. Dezember 2017

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005 2017  

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