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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 5 I 168. Jahrgang I Dienstag, 21. Januar 2014

Weniger Abfall

«Saison in Salzburg»

Hauskehricht- und Grüngutmengen im Säuliamt sind zurückgegangen. > Seite 3

Zwei aus Uerzlikon spielen in der Operette des Theaters Arth mit. > Seite 5

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Letzte Turniere Hallenfussball: Organisatoren Hans Hübscher und Bruno Lässer hören nach über 30 Jahren auf. > Seite 6

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Afrika in Affoltern Kinofoyer-Lux-Jubiläum dreht sich um Musik – Interview mit Martin Schmid. > Seite 7

Affoltern: Jede fünfte Betreibung wegen Steuerschulden Zahl der Betreibungen im Bezirk Affoltern auf hohem Niveau Zwei der drei Ämtler Betreibungskreise – Bonstetten und Hausen – verzeichneten im vergangenen Jahr eine Zunahme bei den Betreibungsbegehren, einzig im Kreis Affoltern waren sie rückläufig, allerdings auf hohem Stand. Am meisten standen Steuerbeträge und Krankenkassenprämien-Zahlungen aus. ................................................... von urs e. kneubühl Wer auf Wohnungssuche ist, darf keinen «Tolggen im Reinheft», respektive im Betreibungsregister haben. Verwaltungen rümpfen die Nase vor Mietern mit Betreibungen und auch Banken machen um sie einen Bogen. Ein Eintrag im Betreibungsregister kann folglich weitreichende Folgen haben. Für jene Adressaten, die im vergangenen Jahr unangenehme Post vom Betreibungsamt Affoltern erhalten haben, kann dies künftig da wie dort ein Han-

dicap sein. Immerhin, so gibt die Statistik des Betreibungsamtes Affoltern, das neben dem Bezirkshauptort auch für die Gemeinden Obfelden und Ottenbach zuständig ist, Auskunft, konnte im 2013 eine rückläufige Tendenz notiert werden. Amtsleiter Renato Günthardt: «Die Zahl der Betreibungen ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Mit 4634 Betreibungen verzeichnen wir 62 weniger als 2012. Nach Jahren mit teilweise massiven Steigerungen hat sich die Zahl jetzt auf einem hohen Niveau stabilisiert.»

Steuerschulden, Krankenkassenprämien Von den 4634 Betreibungen, welche beim Betreibungsamt Affoltern letztes Jahr eingeleitet wurden, ging es in 875 Fällen um Steuerschulden. Das bedeutet, dass rund jede fünfte Betreibung wegen Steuerschulden erfolgt ist. Das sind viele und macht die Steuerverwaltung zu einem der grossen Gläubiger. Eine Angelegenheit, die auch in

den beiden anderen Betreibungskreisen im Bezirk Affoltern zutrifft. Tanja Michel Burri, Amtsleiterin im Betreibungsamt Bonstetten, das für die Gemeinden Bonstetten, Hedingen, Stallikon und Wettswil zuständig ist, bestätigt ebenso wie Vreni Moroff, Amtsleiterin im Betreibungsamt Hausen, dass Steuerschulden auch in ihrem Kreis gleichartig schwergewichtig sind. Genauso wie die Steuerverwaltung kämpfen die Krankenkassen mit immer mehr säumigen Zahlern und Betreibungen; die stetig steigenden Prämien in der Grundversicherung überfordern offenbar die Finanzkraft von immer mehr Haushalten. «Zudem bleiben oft auch die Beiträge an AHV und Mehrwertsteuer geschuldet, weshalb Betreibungen eingeleitet werden müssen», konstatiert Vreni Moroff.

Plus in den Kreisen Bonstetten und Hausen Während im Betreibungskreis Affoltern für 2013 gesamthaft ein leichter

Rückgang bei der Zahl der Betreibungen verzeichnet wird, ist die Tendenz in den beiden anderen Kreisen steigend. Tanja Michel Burri vom Betreibungsamt Bonstetten meldet eine Zunahme an Betreibungsbegehren von 3,5 Prozent. Das für die Gemeinden Aeugst, Hausen, Kappel, Rifferswil, Mettmenstetten, Maschwanden und Knonau zuständige Betreibungsamt Hausen stellt bei den ausgestellten Zahlungsbefehlen gar eine Zunahme von beinahe zwölf Prozent fest. Die Zahl der Pfändungen, die 2013 in den drei Ämtler Betreibungskreisen eingeleitet wurden, nimmt parallel zur Anzahl Betreibungen zu. Für die sieben Gemeinden des Betreibungskreises Hausen erfasste Amtsleiterin Vreni Moroff 12,5 % Pfändungen mehr als 2012, während im Betreibungskreis Affoltern, entsprechend den Betreibungen, auch die Zahl der Pfändungsvollzüge, die hier einen Anteil von rund 45 % ausmachen, leicht zurückgegangen ist: 2012 registrierte man deren 2216 und im letzten Jahr 2204.

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«LebensBilder» Jubiläumsjahr in der Regionalbibliothek in Affoltern mit Ausstellung. > Seite 7

Präsidium: Hans Finsler zieht Kandidatur zurück Hans Finsler (SVP) zieht seine Kandidatur als Gemeindepräsident von Affoltern zurück. Damit verbleiben Hermann Brütsch (FDP) und Clemens Grötsch (parteilos) im Rennen. «Eine demokratische Hans Finsler. (zvg.) Auswahl an valablen Bewerbern liberaler Gesinnung, welche mir ein wichtiges Anliegen ist, ist deshalb unabhängig von meiner Kandidatur gewährleistet», schreibt Hans Finsler in einer Mitteilung, die er gestern Montag verbreitet hat. Der Entscheid, seine Präsidiumskandidatur zu widerrufen, hat aber auch berufliche Gründe: «Die erfreuliche Entwicklung meiner beruflichen Auslastung bewirkt leider, dass ich die erforderliche Verfügbarkeit nicht mehr gewährleisten kann», hält Finsler fest. Als einfaches Mitglied des Gemeinderates Affoltern stehe er auch für die kommende Legislaturperiode jedoch unverändert zur Verfügung. (-ter.)

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Gemeinderat und Schulpflege in Knonau: Keine Rücktritte In Knonau sind die Mitglieder von Gemeinerat und Schulpflege bereit, eine weitere Amtsdauer zu absolvieren. Nachdem bis dato niemand bekannt ist, der den Bisherigen das Mandat streitig machen will, zeichnet sich ein geräuschloser Wahlgang ab. Seit 1. Januar hat der Gemeinderat ein sechstes Mitglied: Schulpräsidentin Brigitta Trinkler gehört dem Gremium von Amtes wegen an, nachdem die Stimmberechtigten der Einheitsgemeinde zugestimmt haben. Und genau die organisatorische Umsetzung dieser Einheitsgemeinde gehört in Knonau – zusammen mit Infrastrukturbauten und Tempo 30 – zu den Hauptaufgaben in der kommenden Legislatur. (-ter.)

Jodeln – lebendiges Brauchtum Chränzli des Jodlerklubs Affoltern im Kasinosaal Während dreier Aufführungen am Wochenende gelang es dem Jodlerklub Affoltern mühelos, den Kasinosaal jeweils bis auf den letzten Platz zu füllen. Die Jodler boten denn auch ein begeisterndes Programm mit einem bunten Strauss an Jodelliedern und einer

Komödie in drei Akten mit dem Titel: «E liebi Erbschaft». Einmal mehr boten die Jodlerinnen und Jodler aus Affoltern hervorragende und stimmungsvolle Unterhaltung. Das Jodlerchränzli, wie auch die übrigen Anlässe in diesem Jahr, standen unter dem Motto «70. Geburtstag»

des Vereins. Die grosse Gemeinde der Volksmusikfreunde genoss das Liedgut um Menschen, Gefühle und Heimat sichtlich. Sowohl der Jodlerchor als auch die Theatergruppe ernteten begeisterten Applaus. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

................................................... > Bericht auf Seite 3

Petra Klingler aus Bonstetten Schweizer Meisterin im Eisklettern Petra Klingler aus Bonstetten holte sich an den Schweizer Eiskletter-Meisterschaften in Saas-Fee den Titel im im Lead-Wettkampf Sie setzte sich im Final gegen die Walliserin Sandrine Imboden durch, die nach der Qualifikation noch in Führung lag.

................................................... > Bericht auf Seite 17

200 04 Pflege des Brauchtums: Der Chor des Jodlerklubs Affoltern. (Bild Martin Mullis)

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Bestattungen Affoltern am Albis

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Am 17. Januar 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Es ist die Hoffnung auf ein gutes Ankommen, die uns den Mut gibt aufzubrechen.

TODESANZEIGE

Omer Micijevic,

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben

geb. 5. Januar 1948, Ehemann der Jasna Micijevic-Jelcic, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Zürichstrasse 55.

Irma Schaufelberger-Vogel

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter und Grossmutter

24. September 1922 - 10. Januar 2014

Emmi Kamm-Ackermann

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 23. Januar 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH statt.

Nach einem langen und glücklichen Leben hat sich ihr Lebenskreis geschlossen. Ottenbach, 10. Januar 2014

Bestattungsamt Affoltern am Albis

In liebevoller Erinnerung Jürg und Annagret Meyer Elisabeth Schnetz Lüdi und Harro Lüdi Marly und Max Baumann-Naef Freundinnen und Freunde Nachbarn und Bekannte

Ottenbach Am 10. Januar 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Schaufelberger geb. Vogel Irma Olga geb. 24. September 1922, von Winterthur ZH, Witwe des Schaufelberger Max Julius, wohnhaft gewesen in 8913 Ottenbach, Rüchligstrasse 1. Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 23. Januar 2014, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Kirche statt. Der Friedhofvorsteher

Urnenbeisetzung am Donnerstag, 23. Januar 2014, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach. Um 14.00 Uhr Abschiedsgottesdienst in der reformierten Kirche Ottenbach. Wer möchte, gedenke anstelle von Blumen der Schweizerischen Vogelwarte Sempach, Postkonto 60-2316-1, IBAN: CH47 0900 0000 6000 2316 1, mit dem Vermerk «Im Andenken an Irma Schaufelberger». Traueradresse: Marlies Stoll, Grossächerstrasse 17, 8966 Oberwil-Lieli

7. September 1921 – 16. Januar 2014

Der Walensee war für dich Heimat, der Kongo Abenteuer und Erinnerung, Wettswil dein Familienort, der Spitz in Kloten deine Altersresidenz, Ausfahren, Kreuzworträtsel und Schoggi das Salz in der Suppe. Wir vermissen dich: Käthi Kamm und Theophil Fischer mit Tobias und Rebecca Jacqueline und Heinz Eberhard mit Silvan und Yvonne, Sandra und Stefan, Patrick und Fabia Dorote und Peter Kamm Moser mit Livia und Linda Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Donnerstag, den 23. Januar 2014, um 14.00 Uhr in der Abdankungshalle auf dem Friedhof Chloos in Kloten statt. Anstelle von Blumenspenden gedenken Sie der Hilfe für Kongo-Kivu in Bukavu im Herzen von Afrika IBAN CH36 8143 2000 0018 8255 1. Traueradresse: Jacqueline Eberhard, Schaffhauserstrasse 61, 8302 Kloten

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 13. Januar 2014 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – BOVE Carmen, 1988, italienische Staatsangehörige – DJEMAILI Djevaire, 1991, mazedonische Staatsangehörige – KRUEGER Harald, 1972, deutscher Staatsangehöriger Weiter hat der Gemeinderat ins Bürgerrecht der Gemeinde Affoltern am Albis aufgenommen: – GIGER Heidi, 1942, Kaltbrunn SG Affoltern am Albis, 13. Januar 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Januar 2014

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Umsetzung der Einheitsgemeinde und Infrastrukturbauten Gemeinderat und Schulpflege wollen neue Legislatur in unveränderter Zusammensetzung in Angriff nehmen Die organisatorische Umsetzung der Einheitsgemeinde und Infrastrukturbauten gehören zu den Hauptaufgaben des Gemeinderates Knonau. Er will sie in der kommenden Legislaturperiode in unveränderter Zusammensetzung in Angriff nehmen. Auch die Schulpflege verzeichnet keine Rücktritte. ................................................... von werner schneiter Schon vor einiger Zeit haben die Gemeinderatsmitglieder in Knonau ihre Absicht kundgetan, sich für eine weitere Legislaturperiode zur Verfügung zu stellen. Auch sämtliche Schulpflegemitglieder hegen keine Rücktrittsgedanken. Personen, die den Bisherigen das Mandat streitig machen wollen, sind nicht bekannt. So verfestigt sich die Möglichkeit, dass der Wahltermin (30. März) in Knonau geräuschlos verstreichen wird. Nun, dass die anstehenden Aufgaben aller Voraussicht nach ausschliesslich von Bisherigen angepackt werden, ist ja kein Nachteil. Und das ein-

Ressortverteilung im Gemeinderat Die Mitglieder des Gemeinderates in der Amtsdauer 2010 bis 2014, die sich allesamt für eine weitere Legislaturperiode zur Verfügung stellen: Walter von Siebenthal, Gemeindepräsident; Peter Zürcher, 1. Vizepräsident, Sozialressort, Gesundheits- und Umweltressort; Esther Breitenmoser, 2. Vizepräsidentin, Hochbau; Marianne Mühl, Tiefbau/Werk- und Landwirtschaftsressort; Rico Roth, Finanzen; Brigitta Trinkler, Schulpräsidentin; Matthias Ebnöther, Gemeindeschreiber.

gespielte, langjährige, von Gemeindeschreiber Matthias Ebnöther geführte Team Verwaltung ist da natürlich ebenso hilfreich. In erster Linie geht es nun darum, die von den Stimmberechtigten an der Urne deutlich angenommene Schaffung einer Einheitsgemeinde organisatorisch umzusetzen. Erstes äusseres Zeichen ist eine personelle Mutation: Schulpräsidentin Brigitta Trinkler ist seit dem 1. Januar das sechste Mitglied des Gemeinderates. Sie steht aber am 30. März als Schulpflegerin und Schulpräsidentin zur Wahl und verbleibt sodann von Amtes wegen im Gemeinderat. Dass alle bisherigen Gemeinderats- und Schulpflegemitglieder weitermachen wollen, wertet sie auch als Zeichen dafür, dass die Einheitsgemeinde von allen Behördenmitgliedern getragen wird. Sie muss nun organisatorisch weiter umgesetzt werden, sowohl auf Behördenals auch auf Verwaltungsstufe. Das geschieht unter anderem mit einer neuen Geschäftsordnung und in der Schule mit einer neuen Ressortverteilung. Die Liegenschaftenverwaltung der Schule ist neu in der Gemeindeverwaltung eingegliedert. Schule und Politische Gemeinde haben nun einen gemeinsamen Voranschlag und eine gemeinsame Rechnung. «Die Zusammenführung der beiden Behörden ist ein laufender Prozess. In den nächsten Monaten geht es um Feinabstimmungen», sagt Gemeindepräsident Walter von Siebenthal, für den die traditionelle gemeinderätliche Klausurtagung im Juni 2014 vor diesem Hintergrund besondere Bedeutung erlangt.

Letzter Wachstumsschub in Knonau Die Gemeinde hat im vergangenen Jahr die revidierte Bau- und Zonenordnung (BZO) verabschiedet. Kernstück darin ist das Thema «verdichtetes Bauen». Weil es in Knonau keine neuen Bauzonen mehr gibt, ist das zum Muss geworden. Die vorhandenen Bauzonen erlauben in den nächsten vier Jahren noch ein markantes Wachstum mit ei-

Der nach Bildung einer Einheitsgemeinde um ein Mitglied erweiterte Gemeinderat Knonau. Von links: Rico Roth, Marianne Mühl, Matthias Ebnöther (Gemeindeschreiber), Brigitta Trinkler, Walter von Siebenthal (Gemeindepräsident), Peter Zürcher und Esther Breitenmoser. (Bild Werner Schneiter) nem Zuzug von 300 bis 400 Einwohnern – dann ist Schluss. Dieses Wachstum, das schon vor einiger Zeit eingesetzt hat und laut Gemeindepräsident gut bewältigt worden ist, gereicht der Gemeinde in finanzpolitischer Hinsicht zum Vorteil. «Wir sind keine Ausgleichsgemeinde mehr und haben nachhaltig stabile finanzielle Verhältnisse», fügt Walter von Siebenthal an – auch mit Blick auf eine Steuerfusssenkung von 10% in den letzten zwei Jahren. Das ist auch deshalb möglich geworden, weil das Wachstum in Knonau in Zonen stattgefunden hat, in denen teurere Wohnobjekte stehen. «Viele gut Verdienende sind zugezogen», so von Siebenthal.

Infrastrukturbauten und Tempo 30 Zum Wachstum gehört natürlich auch das Thema «Infrastruktur». Und hier hat Knonau in den kommenden Jahren Grosses vor. Ein notwendiger Leitungsbau bietet gleichzeitig die Möglichkeit einer Umgestaltung der Chamstrasse. Dieses Geschäft kommt voraussichtlich 2015 an die Urne. Auf der Traktandenliste befindet sich auch die Umgestaltung der Dorfstrasse/Uttenbergstrasse, der einzigen Kantonsstrasse im Dorf. Hier stehen Gespräche mit dem Kanton an. Noch in diesem Jahr befinden die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung über flächendeckende

Tempo-30-Zonen in der Gemeinde. Dazu sind dem Gemeinderat viele Begehren aus der Bevölkerung zugetragen worden, die zum Teil in der Planung berücksichtigt worden sind. Zu den grösseren Vorhaben der kommenden Legislatur gehört auch ein Ausbau des Haselbachs mit dem Ziel, den Hochwasserschutz zu verbessern. Natürlich hat das Wachstum in Knonau auch Auswirkungen auf die Primarschule. So ist ein dritter Kindergarten nötig; inzwischen sind es in der Gemeinde bereits 60 Kindergartenkinder. Die Erweiterung der Schulanlage Aeschrain ist im Gang. Dort entstehen unter anderem zwei neue Klassenzimmer.

Weniger Kehricht und weniger Grüngutabfälle Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Vermehrte Abfalltrennung und trockenes Wetter ausschlaggebend Im Vergleich zum Vorjahr ist die Hauskehrichtmenge 2013 zurückgegangen, was auf vermehrte Abfalltrennung zurückzuführen ist. Trockenes Wetter hat zu einem Rückgang des Grünguts geführt.

Franz Liebhart, Geschäftsführer des Dienstleistungscenters Amt (Dileca), präsentiert die neueste Abfallstatistik. Daraus geht hervor, dass sich im Säuliamt, einschliesslich Jonen, die Hauskehrichtmenge von 5685 auf 5491 Tonnen reduziert hat. Dazu wurde auch weniger Gewerbekehricht einge-

sammelt (gut 2000 Tonnen), derweil die Sperrgutmenge praktisch gleich geblieben ist (133 Tonnen).

Seit Anfang Jahr auch Islisberg dabei Auch die Grüngutmenge jener acht Gemeinden, die von der K. Müller AG

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bedient werden, hat sich im vergangenen Jahr reduziert: von 5841 auf 5608 Tonnen. Möglicher Grund ist trockeneres Wetter als im Vorjahr. Seit 1993 erfasst der Kehrichtsammeldienst auch die Gemeinde Jonen. Und seit dem 1. Januar 2014 ist auch Islisberg dem Dileca-Kehrichtsackgebührenverband angeschlossen. Der Hauskehricht aus dem Bezirk Affoltern wird in der KVA in Dietikon verbrannt. Grüngutabfälle gehen in die Biogasanlage der Ökopower AG in Rickenbach-Ottenbach. (-ter.)

2013 weniger Kehricht nach Dietikon geführt: Sammeldienst der K. Müller AG, hier in Affoltern. (Archivbild)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Januar 2014

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Traditionelle Volksmusik und Komödie Gute Unterhaltung: Konzert und Theater des Jodlerklubs Affoltern am Albis

Wurden mit Blumen beschenkt: Die Jodlerinnen Therese Lüscher, Ruth Imholz, Monika Stettler und Annemarie Frutiger im Einsatz. (Bilder Martin Mullis)

Auch am diesjährigen Chränzli des Jodlerklubs Affoltern begeisterten die Jodlerinnen und Jodler die Volksmusikliebhaber während dreier Aufführungen. Sowohl die Liedervorträge als auch das Theaterstück «E liebi Erbschaft» boten ausgezeichnete Unterhaltung. ................................................... von martin mullis Beim Eröffnungslied zum Jodlerchränzli könnte man sich das Bild nicht anders vorstellen: Die Jodlerin-

nen präsentieren sich in den wunderschönen Sonntagstrachten, und die Jodler verstecken ihre Hände in den Hosensäcken, allesamt jedoch stehen sie im obligatorischen Halbkreis auf der Bühne. «Es Wätter chunnt» singen sie zur Begrüssung der Gäste im Kasinosaal und versprechen sinngemäss zwar nicht ein Gewitter, sondern ein musikalisches Spektakel der traditionellen Volksmusik. Das diesjährige Chränzli war einer von vielen Anlässen, der unter das Motto «70. Geburtstag» gestellt wurde, welcher der Jodlerklub in diesem Jahr feiert. Gleichzeitig galt das Chränzli als Geschenk und Dankeschön an die Freunde und Gön-

ner der traditionellen Volksmusik. Sinngemäss für den fröhlichen und gemütlichen Abend führte die Sekundarschülerin Katja Künzi aus Mettmenstetten als sympathische Moderatorin durch den Jodlerabend. In Versform stellte sie die Liedervorträge vor, und ihr charmanter Witz trug wesentlich zur ausgezeichneten Stimmung im Kasinosaal bei. Die Lieder wie «My schöni Heimat» zeigten sich besinnlich oder «Weisch nu» auch nostalgisch. Die lüpfigen Stücke «Füdlibürger» und «Mein Freund», jeweils im Quartett vorgetragen, bewiesen deutlich, dass die Jodler viel Humor besitzen. Jodeln sei Balsam für die Seele, behauptete

Witz und Körpereinsatz auf der Bühne: Michaela Villiger als Lisa und Ernst Beeler als Peter. Präsident Werner Haas bei seiner Begrüssungsrede und die Dirigentin Therese Lüscher nickte dabei fast unmerklich, aber eindeutig zustimmend. Am Ende des ersten Teils des Abends wurden den Jodlerinnen von ihren Vereinskollegen galant Blumensträusse überreicht, was wiederum für das letzte Lied ein prächtiges Bild auf der Kasinobühne bot. Nach der Pause stand das Theaterstück «E liebe Erbschaft» auf dem Programm. Unter der Leitung von Rolf Lindinger spielten sich dann bald einmal turbulente Szenen auf den Brettern ab, welche auch im Säuliamt ganz offensichtlich die Welt bedeuten.

Die Geschichte um ein «lebendiges» Erbe mit zwei Bauernsöhnen als eingefleischten Junggesellen, zeigte sich zwar ein bisschen verzwickt und stellenweise doch sehr gesucht, was jedoch die Protagonisten nicht abhielt im wahrsten Sinne des Wortes vollen Körpereinsatz zu zeigen. Dem Saalpublikum gefiel das äusserst lebhafte Geschehen, wie das fast ununterbrochene Gelächter bewies. Das Jodlerchränzli zeigte sich einmal mehr als ein äusserst beliebter Anlass, und die Sängerinnen und Sänger des Jodlerklubs Affoltern bewiesen, dass sie keinen Aufwand scheuen das Brauchtum zu leben und zu pflegen.

Zwei aus Uerzlikon und die «Salzburger Nockerln» Theater Arth spielt bis Ende März die Operette «Saison in Salzburg» Es ist eine unterhaltsame Operette von Fred Raymond, welche sich das Theater Arth dieses Jahr vorgenommen hat. «Saison in Salzburg» unter der Regie von Jean Grädel begeistert das Publikum mit bestbekannten Ohrwürmern. Mit Marianne Voss Müller und Jakob Müller-Voss spielen auch zwei Uerzliker mit.

oder der Slowfox «... und die Musik spielt dazu».

Gute Stimmen, verwoben mit Tanz und Schauspiel In der Operette «Saison in Salzburg» verbindet sich beschwingte Walzerseligkeit ebenso mit städtisch-verspielter Sentimentalität wie mit Volkstümlichkeit und einem Schuss Exotik. Es ist ein leichtes, an ein Theater erinnerndes Singspiel, das sich mehr und mehr

steigert, rasanter und markanter wird. Im Theater Arth wird es getragen von guten Stimmen – egal, ob Solisten oder Chor –, die fein verwoben sind mit der flotten und geschmeidigen Musik, charmanten Tanzeinlagen und präzisem Schauspiel. Es zeichnet sich entsprechend durch die Musikalität, den Humor sowie eine feine Figurenzeichnung aus. Und das ist richtig und wichtig, denn es geht in der Operette in fünf Bildern, zu der Max Wallner und Kurt

................................................... von urs e. kneubühl Drei Stunden beste Unterhaltung bietet die heurige Arther Operettenaufführung. Die «Saison in Salzburg» mag zwar nicht die bekannteste Operette sein, zu der Fred Raymond die Musik komponiert hat – mit «Maske in Blau» war ihm zuvor wohl ein grosser und bekannterer Wurf gelungen –, allerdings finden sich in der «Saison in Salzburg» auch einige Lieder, die ebenso zu beliebten und bestbekannten Schlagern wurden – spätestens seit dem gleichnamigen Film mit Peter Alexander und Waltraud Haas. Wer kennt sie also nicht, die im Walzertakt intonierte Anbetung der typischen Süssspeisen-Spezialität «Salzburger Nockerln»? Und wer weiss nicht, was los ist, «Wenn der Toni mit der Vroni und die Vroni mit dem Toni»? Das Ländler-Duett stammt genauso aus der Saison-Operette wie der Foxtrott «Der Grosspapa von Grossmama»

Feltz das Libretto verfasst haben, um echte wie verschiedene Charaktere. Etwa um den Toni, den urwüchsigen, feschen Salzburger Bub, der den Gasthof Salzburger Nockerl ersteigern möchte, um so nicht nur das Rennen um die Touristen, sondern auch das Herz (und die Kochkünste) seiner Vroni, der besten Mehlspeis-Köchin von allen, für sich zu gewinnen. Bei der Versteigerung allerdings kommt ihm ein anderer in die Quere, der Autorennfahrer Frank Rex, der inkognito seine eigenen Pläne mit dem Gasthof und in Bezug auf die Kellnerin Steffi hat. Speziell sind auch Franks kapriziöse Verlobte Erika, deren verklemmter Verehrer Max und Rex’ ulkiger Automechaniker Knopp. Sie alle mischen kräftig mit und machen die Verwirrung vollkommen. Am Ende kann nur das resolute Auftreten von Tante Olga das Happyend herbeiführen.

Zwei aus Uerzlikon

Die Arther Saison in Salzburg ist eröffnet: Marianne Voss und Jakob Müller (Mitte) aus Uerzlikon umrahmt von den Solisten William Lombardi und Mélanie Adami sowie Tänzerinnen und Chorsängerinnen (kniend). (Bild cb)

«Saison in Salzburg», welche eine Art Volksposse ist, die gleichzeitig die vornehme touristische Gesellschaft parodiert und karikiert sowie österreichische Eigenarten aufs Korn nimmt, bietet liebenswert-amüsante Unterhaltung mit schwungvollen Melodien und gut aufgelegten, behutsam geführten Musikern, Singenden und Darstellern. Mit der «Anzeiger»-Journalistin Marianne Voss Müller und ihrem Ehemann Jakob Müller-Voss sind bei «Sai-

son in Salzburg» zwei Akteure aus dem Bezirk Affoltern mit dabei. Im sehr schönen und präzise geschaffenen Bühnenbild von Danièle Wolf und Konrad Reichmuth singen und tanzen die beiden Uerzliker mit, wobei sie gute Figur machen. Kein Wunder, Marianne Voss hat einen familiären musikalischen Hintergrund, zudem eine Gesangsausbildung genossen. Als Anzeiger-Berichterstatterin kennt sie das Theater Arth und seine Operetten seit Jahren. Heuer haben ihr Mann und sie den Wunsch, einmal als Darsteller mitzumachen, in die Tat umgesetzt. Im nächsten Jahr, wenn in Arth «Die Fledermaus» von Johann Strauss gespielt werden wird, wollen die beiden Uerzliker erneut mitmachen.

Noch 28 Mal Die Operette «Saison in Salzburg» von Fred Raymond wird bis Ende März im Theater Arth noch 28 Mal gespielt (www.theaterarth.ch). Eintrittsbillette gibt es via Telefon 041 855 34 20 von Montag und Mittwoch, 9 bis 11 Uhr und 14 bis 16 Uhr, am Freitag von 9 bis 11 Uhr oder über www.theaterarth.ch. Das Zwilliker Carunternehmen Aemtler-Car, Kunz + Kiser, Telefon 044 761 01 55, aemtler-car@datazug.ch, bietet zudem Fahrten kombiniert mit Eintrittsbillett an.


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Dienstag, 21. Januar 2014

Nach über 30 Jahren ist Schluss Schulsport-Hallenfussball: Hans Hübscher und Bruno Lässer organisieren letzte Turniere Mit dem Turnier der Fünftklässler vom vergangenen Mittwoch sind die Hallenfussball-Meisterschaften der Ämtler Mittelstufen-Klassen lanciert. Die Turniere der Sechst- und Viertklässler folgen diese und nächste Woche. Fabian Flüeler aus Ottenbach. (Bild kb.)

Jugend in den Gemeinden (5): Fabian Flüeler Jugendliche brauchen verschiedene Orte, wo sie sich entfalten können. Dank dem Engagement von Organisationen der Jugendförderung finden Jugendliche im Bezirk Affoltern ein vielfältiges Angebot an Treff- und Entfaltungsmöglichkeiten. In einer Porträtserie mit Jugendlichen aus den 14 Wohngemeinden des Bezirks stellt der «Anzeiger» die Arbeit dieser Organisationen vor. Es ist eine wunderbare Geschichte, wie Fabian Flüeler, 14, Ottenbach, zum Radrennfahren kam: «Ich fand ein altes Rennvelo im Alteisen, das ich hergerichtet habe. Noch heute nutze ich dieses für meinen täglichen Weg in die Schule nach Obfelden.» Nachbar René Graf, Präsident des RRC Amt, motivierte den fleissigen Radler dann, im Club zu trainieren und schon bald startete Fabian erstmals zu einem Rennen, dem GP Osterhas. Heute gehört er zu den hoffnungsvollen Talenten – kein Wunder, denn im Sommer dreht Fabian, wenn kein Rennen ist, am frühen Sonntagmorgen seine Runde via Albis und zurück über die Buchenegg.

Rad-Renn-Club Amt Der RRC Amt wurde 1966 gegründet. Er bezweckt in der Hauptsache, die Heranbildung und Betreuung von Radsportlern für alle Sparten des Radsportes sowie die Pflege von Kameradschaft und Geselligkeit. Der GP Osterhas und die Donnerstag-Abendrennen sind Rennen, an denen Rennfahrer die Möglichkeit haben, sich mit anderen zu messen. Beim Kids-Bike-Träff wird den Jugendlichen in verschiedenen Gruppen durch Spiel und Spass das Biken vermittelt. In der kalten Jahreszeit werden in der Turnhalle mit konditionellem, polysportivem Training die Grundlagen für die nächste Saison geschaffen. Rad-Renn-Club Amt, Affoltern. Kontakt: René Graf, Rickenbacherstrasse 2e,Ottenbach,

................................................... von thomas stöckli Für viele Schüler ist es ein Highlight im Jahr, das Ämtler Hallenfussball-Turnier. Entsprechend hoch geht es zu und her in der Turnhalle Stigeli in Affoltern. Hart, aber zumeist sehr fair wird in der Halle um jeden Ball gekämpft. Von der Tribüne verfolgen zahlreiche Zuschauer das Geschehen auf dem Platz. So mancher Kicker studiert den nächsten Gegner, Freunde und Eltern feuern ihre Mannschaft lautstark an. Als Schiedsrichter amten mehrheitlich ehemalige Schüler. Einer von ihnen ist der 16-jährige Sirak, der früher selber mit Begeisterung und Erfolg am Turnier mitgemacht hat: «Wir wurden zweimal Kantonalmeister und einmal Zweite», verrät der Sek.-Schüler, nachdem er soeben ein Halbfinale souverän geleitet hat.

Bis 2004 im «Zendenfrei» in Obfelden Zwei Namen sind mit der Hallenfussball-Turnier der Mittelstufe besonders eng verknüpft: Hans Hübscher und Bruno Lässer. Seit mehr als 30 Jahren organisieren die beiden engagierten Primarlehrer die jährlichen Schülermeisterschaften – erst nur für Affoltern, seit rund 25 Jahren auch für das ganze Säuliamt. Doch nun ist Schluss: «Wir machen es das letzte Mal», verraten sie. Bis 2004 wurden die Bezirksmeister im «Zendenfrei», Obfelden, gekürt, seither in der neuen Dreifach-Turnhalle in Affoltern. «Hier haben wir wenigstens einen Speaker-Raum», so

Ein eingespieltes Team: die Turnier-Organisatoren Bruno Lässer (links) und Hans Hübscher. (Bild Thomas Stöckli) Hans Hübscher. Das ist wertvoll, denn bereits nach dem ersten Spiel werden die Organisatoren jeweils von Kindern bestürmt, die wissen wollen, ob sie nun weiterkommen.

Sieger-Teams aus Affoltern In guter Erinnerung bleibt den Organisatoren, mit welcher Freude die Knaben und Mädchen ans Turnier kommen. Hans Hübscher zeigt sich vom «unbändigen Willen» beeindruckt, Bruno Lässer lobt derweil die Entwicklung insbesondere im Mädchenfussball.

Das Projekt «Die Jugend in den Gemeinden» wurde vom Jugendbeauftragten des Bezirks Affoltern, Matias Dabbene, contact Jugendförderung Bezirk Affoltern – eine Dienstleistung aller 14 Bezirksgemeinden, lanciert und koordiniert, um den zentralen Wert der ausserschulischen Jugendarbeit für das Gemeinde- und Bezirksleben aufzuzeigen. Entstanden ist es in Zusammenarbeit mit «Anzeiger», Standortförderung Knonauer Amt und verschiedenen Organisationen der Jugendförderung im Bezirk. Finanziell unterstützt haben es: GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern und Raiffeisen.

14 Ämtler Gemeinden sind dieses Jahr an den Turnieren dabei. Jede Gemeinde darf pro Altersstufe je eine Knabenund Mädchenmannschaft stellen, der Bezirkshauptort ist mit zwei bis drei (inkl. Zwillikon) Klassen vertreten. Die Sieger – und je nach Stand der Anmeldungen auch die Zweitplatzierten – werden das Säuliamt im März an den kantonalen Meisterschaften vertreten. Und wer wird das Ämtler Turnier im kommenden Jahr organisieren? «Es ist nicht ganz leicht, einen Nachfolger zu finden ...», so Hans Hübscher, «... aber wir sind dran», ergänzt Bruno Lässer.

forum der parteien

EVP: Ja zur Änderung des Planungs- und Baugesetzes Abstimmungsvorlagen vom 9. Februar Susanne Leuenberger, Mitglied der Geschäftsleitung der Schmid AG (rechts) überreicht der Gewinnerin Marion Liedtke das Gewinnercouvert. (Bild zvg.)

renegraf1@me.com, www.rrc-amt.ch.

Ausserschulische Jugendarbeit

Besondere Freude dürfte ihm das Abschneiden «seiner» Mädchen gemacht haben: Die «Lässer Girls» vermochten ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Zweite wurden die «Colour Girls», ebenfalls aus Affoltern, gefolgt von den «Kicker Girls», Hedingen, und den «Mättmi Kickers» auf Rang drei. Auch bei den Knaben kommen die Sieger aus Affoltern. Der «FC Bührer» triumphierte vor «Käseflips», Bonstetten, sowie «8908 Hedingen» und «Skywalker», Mettmenstetten. Morgen Mittwoch messen sich in der «Stigeli»-Halle die Sechst-, in der Woche darauf die Viertklässler. Elf der

Preis für Marion Liedtke aus Affoltern Wettbewerb Getränkekarton-Recycling Im vergangenen Dezember konnten sich die Bewohnerinnen und Bewohner der über 30 Gemeinden des Pilotprojekts des Vereins GetränkekartonRecycling Schweiz etwas wünschen: Der Verein hat mit dem Wettbewerb «Wünsch dir was!» dazu aufgerufen, eine nationale Sammlung zu unterstützen und gleichzeitig einen zweiten persönlichen Wunsch zu äussern. Hunderte originelle Wünsche fanden ihren Weg in den Briefkasten oder auf die Onlineplattform des Vereins. Zu den glücklichen Gewinnern zählt auch Marion Liedtke aus Affoltern. Sie entdeckte bei einer ihrer re-

gelmässigen Entsorgungs-Touren im Öki-Hof der Schmid AG eine Wettbewerbskarte und füllte sie zuhause aus. Sie gewinnt den 3. Preis und somit den Eintritt ins Technorama für die ganze Familie. «Ich habe mir gewünscht, dass die freundlichen Mitarbeiter der Sammelstelle für ihre harte Arbeit eine Anerkennung erfahren. Dass ich selbst einen Preis gewinnen würde, damit habe ich nicht gerechnet.» sagt Marion Liedtke freudestrahlend bei der Preisübergabe. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zum Getränkekarton-Recycling unter getränkekarton.ch.

Es besteht in der Bevölkerung ein breiter Konsens, dass erneuerbare Energien bei Gebäuden sinnvoll sind und vermehrt eingesetzt werden sollen. Wie in anderen Bereichen, treibt aber das St. Florians-Prinzip auch bei diesem Thema immer wieder sein Unwesen: «Erneuerbare Energien ja, vor allem wenn es die Nachbarn tun. Mein eigener Beitrag fällt ja ohnehin kaum ins Gewicht und deshalb investiere ich mein Geld doch lieber anderswo im Haus.» Die vom Bundesrat beschlossene Energiewende ist in jeder Hinsicht eine kluge Entscheidung. Sie kann aber nur realisiert werden, wenn rasch verschiedene Massnahmen im Bereich Lenkung und Vorschriften in Kraft gesetzt werden. Es müssen alle mitmachen, damit der Fahrplan einzuhalten ist. Die Änderung des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PGB) ist ein solcher Beitrag. Es ermöglicht den Gemeinden, im Rahmen der kommunalen Bauvorschriften den Einsatz erneuerbarer Energien vorzuschreiben, sofern sie das wollen.

Mit dieser Gesetzesvorlage wird die Gemeindeautonomie gestärkt und es können den Bedürfnissen angepasste Vorschriften erlassen werden. Es braucht eine Mehrheit der Stimmenden, um eine solche Vorschrift in Kraft zu setzen. Ein sehr demokratischer Weg also. Es ist daher unverständlich, dass genau jene Kreise, die immer wieder die verlorene Gemeindeautonomie beklagen, nun diese sinnvolle Gesetzesänderung zu Fall bringen wollen. Darum braucht es mit vielen Ja-Stimmen eine deutliche Antwort an der Urne! Bei den eidgenössischen Abstimmungen lehnt die EVP die SVP-Initiative «Gegen Masseneinwanderung» ab. Für die Vorlage zur «Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur» sowie zur Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» empfiehlt die EVP Zustimmung. EVP Bezirk Affoltern: Gerhard Gysel, Präsident ................................................... > Weitere Beiträge zu den Abstimmungsvorlagen auf den Seiten 8/9


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Dienstag, 21. Januar 2014

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Ost, West und Süd – Afrika in Affoltern Das Kinofoyer-Lux-Jubiläum dreht sich um Musik – Interview mit Martin Schmid, Leiter BezirzChor Amt Zum 25-Jahre-Jubiläum wollte das Kinofoyer Lux mehr als nur fürs Auge etwas bieten und feiert nun, zusammen mit KiA und BezirzChor Amt ein Fest der Sinne rund um afrikanische Musik. Dass das Datum – der kommende Samstag – ebenfalls der 25. ist, dürfte einer dieser «Nicht-Zufälle» sein. Diesen Samstag, 25. Januar, soll der Kasinosaal in Affoltern Gefäss sein für ein grosses Fest, bei dem das Kinofoyer Lux, Kultur in Affoltern (KiA) und der BezirzChor Amt afrikanische Musik in den Mittelpunkt stellen. Alle Sinne sind angesprochen: Lieder aus Tansania und Südafrika werden vom BezirzChor Amt gesungen, der Film Mama Africa beleuchtet das Leben der Sängerin Miriam Makeba im Kontext der südafrikanischen Geschichte der Apartheid, und zum Tanzen legt DJ Christoph Lüthi Afrikanisches vom Feinsten auf. Klein aber fein wird auch kulinarisch einiges zu entdecken sein. Eine starke persönliche Verbindung zu ostafrikanischer Musik und im Speziellen zu mehrstimmigen Chorliedern aus Tansania hat auch Martin Schmid, der seit 1997 den BezirzChor Amt leitet. Der «Anzeiger» sprach mit ihm über die Hintergründe dieses Fests. «Anzeiger»: Martin Schmid, was ist Ihr persönlicher Bezug zu Afrika und zu afrikanischer Musik? Martin Schmid: Der kommt aus meinem familiären Hintergrund. Meine Eltern arbeiteten in den 80er- und frühen 90er-Jahren in Tansania. Dort gibt es ein sehr reges Chorleben an Schulen, Kirchen und Universitäten. Wir waren dieser Musik sehr nahe

und kannten zahlreiche Komponisten persönlich. Dazu muss ich sagen, dass es in Ostafrika fast keine Berufsmusiker gibt, aber die allermeisten – Studenten, Bauern usw. – musizieren in irgendeiner Form mit erstaunlicher Kompetenz. Viele Mitglieder dieser Chöre kreieren mal ein Lied, das ist ganz normal, sie haben diese Fähigkeit. Mein Bruder Adrian hat zahlreiche dieser meist vier- bis fünfstimmigen Chorsätze aufgeschrieben. Sie enthalten keine Ritardandi, fast keine LautLeise-Dynamik – dies sind westliche Gestaltungsmittel. Generell wird auch selten ein Anfang und ein Ende definiert. Im Südwesten Tansanias gab es eine Vokalpolyfonie. Im Aufeinandertreffen mit den von Missionaren mitgebrachten Choralgesängen entwickelte sich eine rhythmusbetonte Kirchenmusik, die sich harmonisch in der Dur- und Moll-Tonalität bewegt. Darüber gibt es viele ethnologische Studien und Schallplatten; in meinem Musikstudium konnte ich mich eingehend damit befassen. Inwiefern eignen sich diese Lieder für den BezirzChor Amt? Ganz einfach: wir mögen sie sehr. Und sie sind ja original für Chöre arrangiert. Diese Arrangements haben wir weitgehend übernommen. Interessant ist auch: Wenn wir afrikanische Songs einstudieren, ändert sich die Pädagogik im Chor, das heisst wir lernen durch Imitation, mündliches Übertragen und weniger ab Noten, welche ja nur bei uns geschrieben werden, nicht aber in Afrika. So ist auch der Weg originaler. Eine grosse Herausforderung liegt auch im Auswendiglernen der Texte in einer fremden Sprache, in der wir keine semantischen Links herstellen können, das muss man alles übers

Musikgehör schaffen. Wir haben schon immer tansanische Lieder gesungen. Nun sind wir tiefer und intensiver eingetaucht, auch in die Frage, wie gut können wir diese Lieder als Weisse bringen. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass der BezirzChor Amt ein Laienchor ist und auch nicht mehr sein will. Und wie oben schon erklärt: Diese Musik kommt aus dem Volk, Singen ist eine soziale Form, alle machen mit. Was darf man musikalisch von diesem Konzert erwarten? Wir singen etwa hälftig Lieder aus Tansania und aus Südafrika, eines aus Togo. Katharina Schmid Weissenberger hat für uns den Auftritt choreografisch gestaltet und mit uns geübt. Die Choreografie setzt sich im Übrigen auch aus originalen Schritten und Arrangements aus Tansania und Südafrika zusammen. Afrikaner bewegen sich meist zu ihrem Singen; diese Schritte stehen zum Teil in einem komplexen Verhältnis zur Metrik des Gesangs, das ist nicht ganz einfach. Begleitet werden wir von zwei Perkussionisten, Christoph Lüthi und Leonard Schwarz. Christoph Lüthi ist im Kongo und in Ruanda aufgewachsen. Er wird auch nach dem Film als DJ die Tanzmusik auflegen, er hat eine tolle Sammlung. Beleuchter, Kino-Operateur und Fotograf Hans X Hagen ist für die Ausleuchtung zuständig. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit mit KiA und Kinofoyer Lux? Wir haben schon zweimal mit dem «Lux» Film und Konzert kombiniert: 1999 zu «ID Swiss» von Samir und 2002 zu Friedrich Kappelers Dokumentarfilm «Mani Matter – Warum syt dir so truurig?». Das Kinofoyer feiert 25 Jahre Bestehen, am Anfang

Martin Schmid leitet den BezirzChor Amt seit 1997. (Bild zvg.) stand einfach die Idee einer gemeinsamen Veranstaltung zum Fest. Der Aufhänger sollte ein Film sein, gar nicht speziell ein afrikanischer Film. Die Wahl fiel dann auf «Mama Africa» über die Sängerin und Antiapartheidskämpferin Miriam Makeba, von Mika Kaurismäki. KiA bringt das Ganze auf die Bühne. Dann geht es also nicht um einen Solidaritätsgedanken, um Spenden? Sind Afrikaner, Afrikanerinnen involviert? Nein. Die Singenden im Chor werden geleitet von einem Schweizer, der eine Zeit in Ostafrika gelebt hat und der DJ und Perkussionist wuchs in Westafrika auf; das Catering übernimmt Sabine Neinhaus – wir dilettieren also auf allen Ebenen, sind aber auch ein Stück weit mit der Kultur vertraut.

hat sich gezeigt, wie unterschiedlich wir mit Kleidung, mit Verkleidung umgehen. Wir experimentieren momentan mit afrikanischen Tüchern, die Schneiderin versucht sie auf die Köpfe zu knüpfen. Was den einen Spass macht, finden andere schwierig oder deplatziert. Es geht auch um Identität, um ein Ernstnehmen der Andersartigkeit der afrikanischen Kultur. Diesen Aspekt finde ich wichtig, aber es ist ein Spagat: Oberflächlichkeit will niemand – wann muss man über seinen Schatten springen? Wir sind da noch am Suchen, aber wir werden sicher toll aussehen am 25. Januar und ich freue mich sehr. Interview: Denise Bohnert Mama Africa, Film und Kulturfest rund um afrikanische Musik, 25. Januar, 19.30 Uhr, Kasinosaal Affoltern, Türöffnung, Abendkasse und Bar mit Häppchen

Was hat das Thema bei euch im Chor ausgelöst? Ein Beispiel: In Fragen zum Tenue

ab 18.30 Uhr, Vorverkauf Bücher Scheidegger, Affoltern. Fürs Filmprogramm Kinofoyer Lux siehe: www.kinolux.ch.

«LebensBilder» im Jubiläumsjahr der Regionalbibliothek Neujahrsapéro und Ausstellung von Inez van Deelen Sigg und Simon Krüsi in Affoltern Krüsi unterschiedliche Medien einsetzt und mit Farbe eher zurückhaltend umgeht. Seine Figuren sind teilweise auf das minimalste reduziert und oft in schwarz-weiss gehalten. Zwei gegensätzliche Wahrnehmungen kommen zum Vorschein. Mit der Gegenüberstellung werden die Bilder in neue spannende Zusammenhänge gebracht. Im Anschluss an die Begrüssung waren die Gäste zum Verweilen eingeladen und das Bibliotheksteam verwöhnte wie immer Auge und Gaumen mit einem schönen Apérobuffet. (U.S.) Die Ausstellung in den Bibliotheksräumen dauert bis Samstag, 8. Februar 2014, und ein Besuch lohnt sich auch nach der Vernissage.

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Die ausstellenden Künstler Inez van Deelen Sigg und Simon Krüsi mit der Bibliotheksleiterin Ulla Schiesser in der Mitte. Kürzlich wurde es eng in der Regionalbibliothek (RBA). Leiterin Ulla Schiesser begrüsste die zahlreichen Gäste zum traditionellen Neujahrsapéro und der Ausstellung «LebensBilder» im Jubiläumsjahr der Regionalbibliothek und freute sich über das grosse Interesse von Kundschaft und Kunstinteressierten. Sie wies auf das gemeinsame Jubiläumsfest mit dem Haus zum Seewadel am 30. August dieses Jahres hin, das unter dem Motto «LebensGeschichten» gefeiert wird.

Jubilarin und Pionierin Die RBA war bei ihrer Gründung vor 50 Jahren die erste Regionalbibliothek

im Kanton Zürich und übernahm damit eine Pionierrolle. Zu ihren Aufgaben gehört eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit den 13 Bezirksbibliotheken. Rotationsbestände dienen dazu, Kundenwünsche zu erfüllen und den Bestand der kleineren Bibliotheken sinnvoll zu ergänzen. Auch Weiterbildungen und Materialeinkauf werden gemeinsam organisiert und die RBA führt eine heimatkundliche Sammlung für das ganze Knonauer Amt. Die Bibliotheksleiterin bedankte sich bei den Behörden der Bezirksgemeinden und bei den eigenen Behörden der Gemeinde Affoltern am Albis. Man habe das Bibliotheksbudget z

Augen- und Gaumengenüsse beim Apéro in der Regionalbibliothek. (Bilder zvg.)

war streng gekämmt und den Sparauftrag ernst genommen, habe ihr aber trotzdem genug Haare auf dem Kopf gelassen, damit sie und ihr Team vernünftig und zukunftsgerichtet weiterarbeiten können. Sie versprach, das Geld sorgfältig zu verwalten und betonte, dass Sprachkompetenz und der Zugang zu Bildung und Wissen wichtige Elemente einer demokratischen, gut funktionierenden Gesellschaft seien. Clemens Grötsch, stellvertretender Gemeindepräsident, überbrachte Glückwünsche der Gemeinde zum Jubiläum und bedankte sich für die gute Arbeit. Als langjähriger Kunde erinnerte er sich gerne an Zeiten, in denen

er samstags mit den drei Söhnen in «seine Bibliothek» kam.

Simon Krüsi und Inez van Deelen Sigg Simon Krüsi hielt eine kurze Einführung, in der er das Ausstellungskonzept erläuterte. Im Zentrum der Arbeit beider Kunstschaffenden steht der Mensch. Beide versuchen, Gefühle, Emotionen und menschliche Schicksale in Bildern umzusetzen. Die gestalterische Auseinandersetzung mit dem Thema ist jedoch unterschiedlich und vielfältig. Die ausdrucksstarken Porträts von Inez van Deelen sind sehr farbig und bis in die Details fein und genau herausgearbeitet, während Simon


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Forum

Abtreibungsfinanzierung gehört in die Zusatzversicherung

Ja gegen die Masseneinwanderung

Seit der Annahme der Fristenregelung im Juni 2002 wird der Schwangerschaftsabbruch von der Grundversicherung der Krankenkasse bezahlt. Es handelt sich dabei um eine äusserst umstrittene Leistung der Grundversicherung. Schliesslich ist eine Schwangerschaft keine Krankheit, die die Betroffenen zu Patienten macht, sondern zu Eltern. In die Grundversicherung gehören jedoch ausschliesslich Leistungen, welche die Mehrheit der Versicherten bei Bedarf für sich in Anspruch nehmen möchte und die deshalb auch solidarisch mitgetragen werden. Wer soll also für den Schwangerschaftsabbruch aufkommen? Die Alternativmedizin ist ein Beispiel einer medizinischen Behandlung, die nicht durch die Grundversicherung, sondern durch Zusatzversicherungen abgedeckt wird. Wenn jemand überzeugt ist von der Wirkung dieser Therapie, wird er eine entsprechende Zusatzversicherung abschliessen oder die Kosten selber tragen. Wer der Alternativmedizin kritisch gegenübersteht, wird keine Zusatzversicherung abschliessen, weil er die Leistung nicht in Anspruch nehmen wird.

Das schweizerische Mittelland gehört bereits zu den am dichtesten besiedelten Flächen der Welt. Trotz beschränkten Ressourcen sollen wir offenbar noch mehr «verdichten». In den letzten Jahren betrug die Netto-Zuwanderung in die Schweiz gut 80 000 Personen, was jährlich einer Siedlungsfläche von 4500 Fussballfeldern, 34 000 nötigen Wohnungen, 70 Schulhäusern und Kindergärten, drei neue Spitäler, 42 000 Autos und 20 % der Leistung eines KKWs entspricht. Jährlich also eine neue Stadt wie St. Gallen oder Luzern! Der Ausländeranteil (ohne Einbürgerungen) wächst ständig, von 6% im Jahr 1960 über 16% im Jahr 1970, 19% im Jahr 1990 bis 23% im Jahr 2012. Bei den Sozialwerken ist der Ausländeranteil weit überproportional, nämlich 44% bei den Arbeitslosen, 46% bei der IV und 45% bei den Sozialhilfeempfängern. Sollen diese Zahlen – und damit die Milliardenschulden der IV/ALV –

Katrin Marrocco, Mettmenstetten

wirklich noch weiter steigen? Kein anderes souveränes Land der Welt öffnete seine Grenzen für den freien Personenverkehr wie die Schweiz (ausser den EU-Staaten). Wohlhabende Länder wie Australien, Amerika, Kanada, Südkorea etc. kennen Kontingente, welche bestens funktionieren. Die bilateralen Verträge mit der EU bilden nicht das Fundament unseres Wohlstandes, sonst wäre die Schweiz vor dem Jahr 2002 ja ein armes Land gewesen! Wer die Masseneinwanderung befürwortet, sollte konsequenterweise aufhören über Naturschutz, Vogelschutz, Biodiversität, weniger Verkehr, weniger Energieverbrauch, weniger CO2, Ökosysteme/Umweltschutz zu sprechen. Mit 80 000 Netto-Einwanderern pro Jahr sind wir nämlich diesbezüglich chancenlos. Es ist bizarr, dass gerade die rot/grünen Kreise und Parteien, welche die erwähnten Ziele immer wieder auf ihre Fahnen schrei-

ben, sich zugunsten der Masseneinwanderung einsetzen. Wenn es einmal ernst gilt, war offenbar alles nur Geplauder! Aber es kommt noch schlimmer; das Credo des ständigen quantitativen Wirtschaftswachstums (bis zum Kollaps aller Ressourcen) ist ein altes, rein kapitalistisches Relikt. Dass die FDP dafür ist, kann man noch verstehen, bei der christlichen CVP schon weniger und bei den Rot/Grünen muss man lachen oder auch heulen! Nein, die Wirtschaft sollte qualitativ wachsen – und dafür braucht es keine Masseneinwanderung. Zur «Abschottung»: Die Schweiz gehörte auch vor der Personenfreizügigkeit zu den mit dem Ausland am engsten verflochtenen Ländern der Welt und zu den weltweit grössten Direktinvestoren im Ausland; gemäss IMF rangieren wir auf Platz 7 u.a. hinter den USA, UK, Frankreich und Deutschland. Schweizerfirmen beschäftigen knapp 3 Mio. Leute im Aus-

Wer trägt die Konsequenzen? Abstimmung zum masslosen Wachstum, Initiative «Gegen Masseneinwanderung».

Das ist Privatsache So soll es auch bei der Abtreibungsfinanzierung sein, die in unserer Gesellschaft wesentlich polarisierender und emotionaler diskutiert wird als die Alternativmedizin. Deshalb Ja zur Initiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache am 9. Februar.

Dienstag, 21. Januar 2014

Seit einer Woche laufen Diskussionen pro und kontra. Aus der Sicht der Vernunft sehe ich die Sache wie folgt: Bereits im Alten Testament ist die Rede vom Goldenen Kalb: «Da sprach der Herr zu Mose: Geh, denn dein Volk läuft ins Verderben. Sie haben ein Kalb aus Gold gegossen und werfen sich vor ihm zu Boden.» Und sie tanzten um das Kalb herum – die Strafe verbüssten dann die folgenden Ge-

nerationen. – Ein goldenes Kalb gibt es auch heute. Das Kalb ist unser Wohlstand. Er muss immer grösser werden – forciert die Wirtschaft – keiner fragt, warum. Was heisst Wohlstand? Sollten sich die Menschen dabei nicht auch «wohl» fühlen? Sind sich diejenigen, die Wachstum um des Wachstums Willen propagieren, sicher, dass nur der noch grössere Wohlstand den Menschen glücklich macht? Wo bleibt die Qualität des Lebens? Die freie Natur schenkt uns bekanntlich die wahre Lebensqualität – Ruhe, Erholung, Schönheit, Zufriedenheit ... Wir ste-

hen vor dem Punkt, unsere Natur für den Wohlstand komplett zu verbauen und die Lebensqualität zu ruinieren. Ich will mehr, mehr und mehr. Dies ist die Devise, welche allen aufoktroyiert wird, mit der Rechtfertigung, dass wir auch mehr, mehr und mehr brauchen. Dabei zählen wir zu den wohlhabendsten Ländern mit einer der sehr hohen Selbstmordraten. Wir tanzen um ein goldenes Kalb. Wer wird die Konsequenzen tragen? Diana Skarda, Bonstetten

Einige Fakten zur Abstimmung gegen die Masseneinwanderung Zum Thema der Masseneinwanderung – dieser Begriff ist durchaus gerechtfertigt, denn 2013 übertrifft die Einwanderung mit 84 000 Personen immerhin die Einwohnerzahl der Stadt St. Gallen (74 000) – hier ein paar Fakten: 84 000 Einwanderer des Jahres 2013 aufgeschlüsselt. Ein Drittel erfolgt durch Familiennachzug. Weitere acht Prozent sind in Ausbildung. Weitere fünf Prozent kommen in die Schweiz ohne einen Job. Nochmals knapp zehn Prozent kommen ohne klar definierten Beruf. Das heisst: Über 50 Prozent der Einwanderer bringen uns nichts ausser Kosten, denn sie wandern zu einem guten Teil sofort oder bald in unsere Sozialsysteme ab – dauerhaft. Einige der Familiennachzügler (Papi und Mami dürfen auch kommen) zum Beispiel in die Altersversorgung. Wohlverstanden, ohne je einen Rappen einbezahlt zu haben. Von den anderen 50% sind viele nicht «hoch qualifiziert» wie der Blick ins tägliche Leben bestätigt, wo sich der erstaunte Bürger mit immer mehr eingewanderten Verkäuferinnen, Beamten, Sozialarbeiterinnen, Telefo-

nisten, Putzequipen, Bauhandlangern, Serviererinnen, Tramchauffeusen usw. konfrontiert sieht. Ein grosser Teil der neuen Stellen dient der Verwaltung, Schulung, Unterbringung, Versorgung und sozialen Betreuung der Einwanderer. Die Wirtschaft wächst in die Breite, pro Kopf der Bevölkerung findet kaum Wachstum statt. Für die wirklichen Fachkräfte und Spezialisten lässt sich problemlos eine Lösung finden.

Leerlaufende Maschinerie Immer mehr und immer schneller – dient das diesem Lande wirklich? Wolf Linder, Professor für Politikwissenschaften in Bern, fasst es zusammen: «Es gibt Einwanderung bis zu dem Moment, bei dem unsere Löhne auf das europäische Durchschnittsniveau sinken und die Steuern höher und die Sozialversicherungen tiefer liegen. Erst dann hört nach Marktprinzipien die Einwanderung auf.» Und für diese leerlaufende Maschinerie betonieren wir die Schweiz noch vollends zu? Wo schauen eigentlich die Grünen und Sozialisten hin? Es sind doch gerade diese Kräfte, die

sonst so lautstark keine Zersiedelung, einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen, weniger Energieverbrauch, günstige Mieten und weniger Autoverkehr reklamieren.

Geschönte Arbeitslosenstatistik Leider ist auch die offizielle Arbeitslosenstatistik unvollständig, um nicht zu sagen irreführend: Die vom Seco angegebenen 150 000 Arbeitslosen (3,5% Arbeitslose) sind diejenigen, welche noch eine Leistung der ALV erhalten. Bei den RAV sind weitere zirka 60 000 Personen zur Stellenvermittlung angemeldet, welche keine Leistung der ALV erhalten, weil sie bereits ausgesteuert sind, oder noch nie gearbeitet haben. Diese 60 000 werden Erwerbslose und nicht Arbeitslose genannt, damit sie nicht in die offizielle Arbeitslosenstatistik einfliessen. Total also zirka 210 000 Arbeitslose. Das ergibt dann schon mal eine Arbeitslosenquote von 4,9%. Schauen wir die Daten aus dem Seco Bericht Dezember 2013 etwas ge-

nauer an: Bei den Arbeitslosen nach Funktionen sind der grösste Teil Fachkräfte (61%) danach kommen Hilfskräfte (30%). Diese Zahlen belegen, dass wir eine deutliche Arbeitslosigkeit haben. Insbesondere ist es für Arbeitswillige ab 50 Jahren schon lange extrem schwierig, überhaupt eine Stelle zu finden. Statt billige Einwanderer anzulocken, sollte die Attraktivität älterer Menschen auf dem Arbeitsmarkt erhöht werden, zum Beispiel durch Reduktion der PK-Beiträge ab 50. Aber für global denkende Neoliberale in den Chefetagen (übrigens zum grossen Teil nicht mehr Schweizer) sind nationale Erwägungen unerheblich bis störend – wenn es ums Geldverdienen geht.

Nahe Zukunft Und die zunehmende Armutseinwanderung aus Bulgarien und Rumänien? Sind das die «Fachkräfte» die Economiesuisse pausenlos beschwört? Peter Christ, Mettmenstetten

Tempo 30: Einer gegen 100 Für Tempo 30 auch auf der Sonnenbergstrasse Richtung Spital Affoltern, «Anzeiger» vom 14. Januar. Dem Vernehmen nach ist vor über 15 Jahren zwischen dem Spital und dem damaligen Baukonsortium Steinacherstrasse 2 bis 8 eine Vereinbarung getroffen worden, dass Rettungsfahrzeuge im Einsatz die Sonnenbergstrasse bis/ab Einmündung Mühlebergstras-

se nur mit Blaulicht befahren werden. Dieses Agreement hat sich, abgesehen von einigen kaum nennenswerten Fällen, über Jahre hinaus und bestens bewährt. Wenn sich nun der vom Volk gewählte Gemeinderat Hans Finsler in einer Stellungnahme, wenn möglich noch mit erhobenem Drohfinger, zum Wunsch der Anwohnerschaft für eine ganzheitliche Tempo-30-Zone, so äussert, dass dann bei Blaulichtfahrten Lärm verursacht werde, kann man nur

verständnislos den Kopf schütteln. Nicht er vom Schreibtisch aus, sondern die Dringlichkeit des Einsatzes und die Lenkerinnen/Lenker aller Rettungskräfte entscheiden im Ernstfall wann und wo sie optische und akustische Warnvorrichtungen benützen. Gerade diese Rettungsfachleute werden wohl auch in Zukunft kaum den von Herr Finsler angedrohten Lärm verursachen. Dies indem sie auf Anordnung hin bereits beim Spital/ab der

Einmündung Mühleberg-/Sonnenbergstrasse, oder noch schlimmer beim Palliative Zentrum, die Patientinnen/Patienten und die Anwohnerschaft bewusst mit unnötigem Lärm beschallen. Es ist zu hoffen, dass mit der Tempo-30-Zone an der Sonnenbergstrasse eine für alle Betroffenen konstruktive und intelligente Lösung gefunden werden kann. W. Gehriger, Affoltern, Anwohner

land und die Schweiz verfügt gemäss SNB über ein Nettoauslandvermögen von 878 Milliarden! «Abschottung» ist also nur ein unzutreffendes Schlagwort der Befürworter der Masseneinwanderung. Auch sollten wir uns nicht ständig von der EU erpressen lassen mit der Drohung der Kündigung der bilateralen Verträge. Diese Verträge sind nämlich sehr wohl auch im Interesse der EU-Länder. Unsere Verantwortlichen in Bern geniessen nicht den Ruf, internationale Vertragswerke so auszuhandeln, dass vor allem die Schweiz profitiert, wohl eher trifft das Gegenteil zu! Eine bilaterale Guillotineklausel war zum Beispiel sicher nicht im Interesse der Schweiz! Wer sein Land liebt und auch den Nachfahren eine lebenswerte Schweiz hinterlassen möchte, stimmt «Ja» zur Masseneinwanderungsinitiative. Harry Bopp, Wettswil

Zuschriften Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen vom 9. Februar 2014 veröffentlicht der «Anzeiger» letztmals in der Ausgabe von 4. Februar. Sie müssen die Redaktion bis 1. Februar, 12 Uhr, erreichen. anzeige

Spital Absolute Willkür! Da schreibt also einer der Betriebskommission die neuen Statuten für den Zweckverband! Ungefähr so, wie wenn ein Dieb sein eigenes Urteil schreiben dürfte. Der zu Kontrollierende schreibt vor, wer ihn wie und wo kontrollieren darf! Seit über 260 Jahren kennen wir Gewaltentrennung und Machtbegrenzung! Da will einer in Eigenregie regeln, wie seine Betriebskommission zu beaufsichtigen sei! Ausgerechnet dieses Gremium, das wiederholt geldverschwenderisch, wiederholt kreditüberschreitend unser Spital medizinisch uninspiriert in ein blosses medizinisches Kommerz-Zentrum voller teurer Belegärzte verwandeln möchte! Schon bald ohne Geburtenabteilung. Selbstüberschätzung? (Wohnt Gott jetzt in Hedingen?) Rechtsstaatlich verwerflich. Welche Aufsichts-Behörde, welche Partei hier im Bezirk stoppt wenigstens dieses mal dieses egomane, trübe Treiben? Solchen dubios motivierten Statuten werden wir leider nicht zustimmen können. Wir haben unsere in Demokratie getränkten Eckwerte der neuen Statuten, die wir standhaft verteidigen werden, in unserer Homepage, im «Tagebuch» vom 19. Dezember 2013 publiziert.

Dringende Bitte Helfen Sie bitte mit, dieses kostspielige Engagement für mehr Demokratie in unserem bereits gefährdeten Spital zu tragen. Gemeinsam sind wir stark und können diese BK auf ihren Abwegen stoppen. In unserer Homepage, Seite Home ganz unten finden Sie unsere Kontonummer. Es geht um eine Abkehr vom Trend, aus dem Kranksein grosse PrivatGewinne, riesige Honorare und saftige Sitzungsgelder zu kassieren; um eine Abkehr von der reinen ApparateMedizin. Also weg vom AG-Gelddenken. Wir wollen auch hier unsere engagierte und verantwortungsvolle Mitsprache sichern! (Damit die anderen – die dort oben – mit uns nicht weiterhin machen können, was sie wollen). Herzlichen Dank! www.verein-zweckverband.ch Siehe: Tagebuch vom 19. Dezember 2013


Forum

Dienstag, 21. Januar 2014

Die SP Affoltern nominiert Martin Gallusser als Gemeinderat Die Ortspartei der SP hat an ihrer Mitgliederversammlung vom letzten Mittwoch ihren jetzigen Gemeinderat Martin Gallusser für eine weitere Amtszeit nominiert. Martin Gallusser hat zuerst als Finanzvorstand bewiesen, dass er in einem schwierigen Umfeld sein Amt umsichtig und vorausschauend geführt hat. Trotz der angespannten Finanzlage war es durch Massnahmen, wie dem eingeleiteten Ressourcenoptimierungsprogramm, vorerst nicht notwendig die Steuern zu erhöhen. Seit letztem Jahr ist er Gesundheitsvorstand. Da sich in diesem Ressort mit dem Alterspflegeheim Seewadel und dem Spital viel im Umbruch befindet, ist es ihm ein grosses Anliegen, diese Projekte weiter und zu einem guten Ende zu führen. An der Mitgliederversammlung hat sich der parteilose Kan-

Martin Gallusser. (Bild zvg.) didat Markus Gasser, portiert von der EVP, vorgestellt. Die Mitglieder konnten sich nach seiner Vorstellung und einer angeregten Diskussion ein gutes Bild über die politischen Vorstellungen des Kandidaten machen. Im Anschluss daran haben die anwesenden Mitglieder beschlossen,

Markus Gasser als Gemeinderat zu unterstützen. Bezüglich des Präsidiums konnten die Anwesenden noch keinen Entscheid fällen. Sie haben beschlossen, das Podium der Gemeinderatskandidaten vom 11. Februar 2014 im Kasinosaal abzuwarten und nachher zu entscheiden, welchen Kandidaten die SP allenfalls für das Präsidium empfiehlt. Im Weiteren wurden Esti Karst und Esther Gallusser, beide langjährige Mitglieder der Schulpflege, des Schulzweckverbandes bzw. der Primarschulpflege Affoltern für eine weitere Amtszeit nominiert. Ebenso unterstützt die SP die parteilose Claudia Merki für eine weitere Amtszeit in der Primarschulpflege. SP-Ortspartei Affoltern

Erklärungsmodell kritisch betrachtet Evolution: Veranstaltung der EDU in Affoltern. In den Naturwissenschaften – und darüber hinaus – haben sich Evolutionstheorien als erfolgreiche Ansätze zur Erklärung der uns bekannten Welt erwiesen. Viele Phänomene lassen sich auf dieser Grundlage vernünftig erklären. Einige Befunde lassen sich allerdings nicht (vielleicht auch noch nicht) in die entsprechenden Vorstellungen einordnen. In den Bemühungen um naturwissenschaftliche Erklärungen sollte man diese Erfahrungen differenziert und offen diskutieren können. Warum werden dann aber in den Medien, in den verschiedenen Bildungseinrichtungen – von Schulunterricht bis in universitäre Vorlesungen – evolutionä-

Schotten sich 90 Prozent aller Länder ab? Mit der eher dümmlichen Wortschöpfung «Abschottungsinitiative» versuchen die Gegner, die SVP-Initiative gegen die Massereinwanderung zu verunglimpfen. Wenn dem so wäre, hätten sich glatte 90 Prozent aller Länder dieser Welt abgeschottet, denn diese kennen keine Personenfreizügigkeit und steuern ihre Zuwanderung gezielt selber. Zu einem solchen Klischee kommt man nur, wenn die guten Argumente fehlen. In die gleiche Richtung zielt auch die Behauptung der Gegner, die Initianten wollten die Zuwanderung stoppen und damit willentlich die florierende Wirtschaft «abwürgen». Es ist völlig klar, dass die Schweiz ohne Zuwanderung nicht auskommt, die masslose Zunahme der letzten Jahre ist das Problem, welches die Leute zu Recht massiv beunruhigt. Dieser verheerenden Entwicklung will die Initiative einen Riegel schieben und die Schweiz vor dem Desaster einer explodierenden Bevölkerungszunahme schützen. Die Auswirkungen der unkontrollierten Einwanderung in den letzten Jahren werden immer sichtbarer und müssten eigentlich alle Alarmlampen aufleuchten lassen: – Im letzten Jahr war die Anzahl der netto Zugewanderten grösser als die Einwohnerzahl des Kantons Schaffhausen

– Zunahme der Sozialhilfe-Empfänger auf mittlerweile 250 000 Personen (47% Ausländer) – sinkende Löhne für gut ausgebildete Berufseinsteiger seit 2007 (SecoZahlen) – Anstieg der Arbeitslosen auf 3,5% oder 150 000 Personen Wenn trotz dieser Fakten unser Wirtschaftsminister letzte Woche von einer «faktischen Vollbeschäftigung» spricht und den Fachkräftemangel beschwört, ist das fast schon zynisch für diejenigen die sich um eine neue Arbeitsstelle bemühen. Ich weigere mich auch zu glauben, dass all diese Arbeitslosen untauglich sind und daher neue Ausländer zur Besetzung der offenen Stellen nötig sind. Ein Schelm, der dabei etwas Böse denkt ... Hört man die täglichen Drohungen, welche Katastrophe über die Schweiz hereinbrechen wird – sollte die Initiative angenommen werden – erinnert das ganz an die Zeit vor der EWR-Abstimmung 1992. Damals wie heute drohte (fast) die ganze «Elite» mit der Isolation und dem massivem Wohlstandsverlust für die Schweiz. Einige Beispiele gefällig? – die Arbeitslosenquote werde in fünf Jahren 8,1% betragen – der erschwerte Marktzutritt führe zu massiven Exporteinbrüchen – die Staatsverschuldung steige

Bundesrat in Panik!? SVP-Initiative «Masseneinwanderung». Der Bundesrat ist in Panik geraten, weil er Angst hat, die Abstimmung zu verlieren! Darum muss er ganz schnell noch einige Zugeständnisse machen, um das Volk zu besänftigen. Peinlicher gehts gar nicht mehr. Er gibt zu, dass Handlungsbedarf vorhanden ist. Zum Beispiel die Behauptung, dass Zuwanderer ohne Arbeitsvertrag keine Sozialkosten erhalten, war schlicht nicht wahr. Es seien nur Einzelfälle, obwohl es zirka 4000 sind. Jetzt will der Bundesrat dies kurz vor der Abstimmung korrigieren. Es folgen noch weitere Empfehlungen oder Korrekturen, dies alles im Konjunktiv. Nur fehlt mir der Glaube, dass es durchgesetzt wird. Nach der Abstimmung kommen die faulen Ausreden, es sei

mit den bilateralen Verträgen oder dem Völkerrecht nicht kompatibel. Auch die plötzliche Anstrengung, den Wohnungsmarkt weiter zu regulieren, damit die Mieten weiger steigen sollen, zeigt nur, wie hilflos und nervös er reagiert. Der Bundesrat ist unglaubwürdig. Ich frage mich, für wie dumm uns der Bundesrat eigentlich verkauft. Alle sehen doch, dass es so nicht weitergehen kann. Wir können das Problem doch nicht immer weiter hinausschieben bis es zum Kollaps kommt! Wir müssen jetzt handeln. Die EU wird die Verträge nicht künden, aber drohen. Diese Erfahrung mit dieser zentralistischen Macht erleben wir bald täglich. Darum muss die Initiative mit einem klaren Ja unterstützt werden. T. Fischer, Affoltern

Abstimmungen vom 9. Februar Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen vom 9. Februar 2014 veröffentlicht der «Anzeiger» letztmals in der Ausgabe von 4. Februar. Sie müs-

sen die Redaktion bis 1. Februar, 12 Uhr, erreichen und einen vollständigen Absender enthalten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

massiv, die Zinsen auch, Notverkäufe nehmen zu, und ein weiteres Dutzend ähnlicher Horrorszenarien wurden damals «basierend auf den neuesten Berechnungen verschiedener Konjunktur-Forschungsinstituten» in der Sonntagszeitung vom 6. Dezember 1992 unter das Volk gebracht. Das Ergebnis kennen wir! Die Drohung heute, die EU werde bei einem Ja die Bilateralen Verträge I kündigen, basiert auf der gleichen Panik-Grundlage. Wer glaubt denn ernsthaft, Brüssel habe damals bei den Vertragsverhandlungen «Bilaterale I» so lausig verhandelt, dass die Verträge samt und sonders zugunsten der Schweiz ausgefallen sind? Man stelle sich mal die Frage, wo dann bei einer Kündigung der Bilateralen 1 durch die EU die Hunderttausenden von 40-Tönner-Lastwagen die aufgrund des Landverkehrsabkommen jährlich die Schweiz durchqueren, nach Süden und umgekehrt rollen sollten. Was von den Gegnern immer wieder hochgespielt wird, ist der Export in die EU, die zweifellos ein sehr wichtiger Kunde der Schweizer Exportwirtschaft ist. Völlig unterschlagen wird dabei aber immer, dass auch die Schweiz besonders für einige EU-Nachbarländer ein potenter Abnehmer ist. Die Ein-/Ausfuhrstatistik zeigt dies deutlich, denn die 8-Mio.-Schweiz be-

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re Modelle mit einem Monopolanspruch vertreten? Warum wird in Diskussionen Evolution als ein mit naturwissenschaftlichen Beispielen garniertes Weltbild vertreten und propagiert? Sollten nicht gerade im Blick auf die Verantwortung für Bildung in diesem Themenfeld unterschiedlichste Denk- und Erklärungsansätze entwickelt, geprüft und kontrovers diskutiert werden? Mit dem Vortrag von Dr. Harald Binder vom kommenden Donnerstag, 23. Januar um 20 Uhr in der Aula Ennetgraben in Affoltern soll ein Beitrag in diesem Sinne geleistet werden. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, sich zu informieren, mit nachzudenken und zu diskutieren. EDU Bezirk Affoltern

Grenzen schliessen und krank bleiben?

zog 2012 aus der EU für 138 Mrd. Güter & Dienstleistungen, die 500-Mio.EU hingegen «nur» für 118 Mrd. aus der Schweiz. In einer echten Partnerschaft müssen sich aufstauende Probleme –- vor allem wenn sie aufgrund einer unglaublichen Fehleinschätzung bei Vertragsabschluss entstehen –- diskutiert werden können. Es ist dann nach Lösungen zu suchen, die für beide Seiten, also für die EU wie auch für die Schweiz, tragbar sind. Vertragsanpassungen bei veränderten Parametern sind das Normalste auf der Welt, und es ist nicht einzusehen, warum das in diesem Fall nicht funktionieren sollte! Ein Neuverhandlung und nichts anderes verlangt die SVP-Initiative, das Schweizervolk erwartet von der Regierung, dass diese sich mit aller Kraft für unser Land einsetzt. Lassen wir uns nicht weiter mit einem bedauernden Achselzucken «die EU will das nicht» abspeisen, wir sind (noch) ein freies und unabhängiges Land, so wie es in unserer Bundesverfassung im Artikel 2 festgeschrieben ist. Legen wir am 9. Februar ein selbstbewusstes Ja gegen die Masseneinwanderung ein, bevor es zu spät ist. Die nächsten Balkanstaaten warten bereits auf unsere Honigtöpfe!

In unserer Arztpraxis konnten wir nur dank der Unterstützung einer liebevollen, gut ausgebildeten ungarischen Assistenzärztin den gewohnten Betrieb aufrechterhalten, da sich leider auf zahlreiche Inserate keine Schweizer Kollegen meldeten.

Roland Ritzmann, Obfelden

Dr. med. Eveline Breidenstein, Ottenbach

Folgen der Sparpolitik Auch in den Spitälern könnten die Patientinnen und Patienten ohne ausländische Ärztinnen und Ärzte gar nicht betreut werden (im Durchschnitt sind 40 Prozent der Assistenzärzte Ausländer). Dies ist die Folge der Sparpolitik der Schweizer Hochschulkantone, dass nicht genügend Ärzte in der Schweiz ausgebildet wurden und werden. Es ist im Gesundheitswesen (Ärzteschaft, Pflege) gar nicht so, dass die Ausländer den Schweizern die Stellen wegschnappen, sondern dass es zuwenige Schweizer überhaupt gibt, welche die Stellen besetzen könnten. Wer diese Ausländer raussperrt, riskiert eine massive Qualitätsverschlechterung im Gesundheitswesen (man rechne: halbe Ärzteschaft = halb soviel Zeit pro Patient = doppelt so lange Wartezeiten). Wem Qualität wichtig ist: Nein zur Volksinitiative gegen Masseneinwanderung.

Sara Bucher in die Schulpflege Hedingen Am 9. Februar haben wir (nochmals) die Möglichkeit, den vakanten Sitz in der Schulpflege Hedingen zu vergeben. Wie bereits im ersten Wahlgang stehen mehrere Kandidatinnen zur Verfügung, sodass wir in der komfortablen Situation sind, vor einer richtigen Wahl zu stehen. Auch wenn si-

cher beide noch verbleibende Kandidatinnen engagierte und somit valable Frauen sind, ist für mich klar, dass Sara Bucher in dieses Amt gehört. Bei der aktuellen Zusammensetzung der Schulpflege Hedingen fehlt die Vertretung ausgewiesener pädagogischer Kenntnisse und von Alltagserfahrun-

Wer kommt noch dazu?

Pfruendmatt: Man rechne

Wahlen in die Oberstufenschulpflege Affoltern/Aeugst. Dank des sehr grossen Engagements eines FDP-Mitglieds ist es gelungen, zwei Kandidaten als Mitglieder für die Oberstufenschulpflege Aeugst/Affoltern zu gewinnen. Jetzt fehlen noch ein Kandidat bzw. eine Kandidatin für das Präsidium und ein Mitglied. Wer kommt noch dazu? Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident FDP Affoltern

Wohnraum für die dritte Lebensphase in Mettmenstetten, «Anzeiger» vom 17. Januar. Spatenstich auf der Pfruendmatt in Mettmenstetten. Zum Aushub: In zwei Monaten werden 12 bis 13 Kubikmeter abgetragen. Von Hand und mit Schubkarre? Sollte möglich sein mit dem nötigen Arbeitstempo! Jedoch, diese Menge könnte man locker in einem Fussballtor (rund 7,3 x 2,4 Meter)

gen einer Lehrperson. Mit der Wahl von Sara Bucher werden diese wichtigen Aspekte in die Schulpflege eingebracht, was sowohl für diese Behörde als auch für die Schule an und für sich eine grosse Bereicherung ist. Corinne Gysling, Hedingen

bei 1 Meter Deponiehöhe/-tiefe unterbringen. Ein Fussballfeld von ca. 60 mal 90 Meter und zwei Metern Deponiematerial ergibt nach meinen bescheidenen Rechnungskünsten knapp 11 000 Kubikmeter. Oder liege ich da falsch? Übrigens: Mit dieser Menge hätte man zum Beispiel das Fussballfeld Jonentäli in Hausen sanieren können. Ueli Ott, Hausen


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Singen, spielen, malen, kneten und basteln am Eltern-Kind-Kurs im Familienzentrum. > Seite 12

Zum 15. Mal: Klavierfestival der Musikschule Knonauer Amt in Affoltern. > Seite 13

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Sieg in Rekordzeit Urs Huber schlägt am AttakwasBike-Marathon in Südafrika Weltmeister Sauser. > Seite 16

zwischen-ruf

Knapp unter der magischen Grenze Leicht rückläufige Passagierzahlen bei der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF Insgesamt 198 306 Fahrgäste hat die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg (LAF) im vergangenen Jahr befördert. Ab März stehen umfassende Revisionsarbeiten an. Waren es im Vorjahr noch 212 037 Fahrgäste, so verzeichnete die LAF 2013 einen Rückgang von 13 731 Personen oder 6.5 %. Mit 198 306 Fahrgästen wurde die «magische Grenze» von

Feiern das ganze Jahr Am 30. Dezember 1954 nahm die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF ihren Betrieb auf, sie wird 2014 also 60 Jahre alt. Damit möglichst viele von dem Jubiläum profitieren können, werden über das ganze Jahr verteilt Veranstaltungen, Exkursionen und Kurse durchgeführt, alles kostenlos. Es gibt einen Wettbewerb mit einem einmaligen Preis und eine Vielfahreraktion. Für alle, die im gleichen Jahr wie die LAF ihren 60. Geburtstag feiern oder das 60. Lebensjahr bereits früher erreicht haben, offeriert die LAF Kurse und Exkursionen. Während der Schweizer Wandernacht im Juli offeriert die LAF eine geführte Wanderung auf dem Planetenweg und im September lädt sie alle zum «Erlebnistag» auf der Felsenegg ein.

200 000 knapp verpasst. Der Rückgang dürfte hauptsächlich auf das oftmals schlechte Wetter zurückzuführen sein. Unter diesbezüglich besseren Bedingungen hätte man eine deutlich höhere Anzahl erwarten und damit den Erfolgstrend der vorangehenden Jahre fortsetzen können.

Fahrgastfrequenzen im Überblick Mit insgesamt rund 22 897 beförderten Fahrgästen war der August der Rekordmonat des Jahres 2013. Auf den Plätzen folgen die Monate September und Oktober mit 20 691 respektive 20 447 Aussicht von der Bergstation Felsenegg, Stallikon, ins Sihltal und zum Zürichsee. (Bild LAF) Fahrgästen. Der Dezember war mit 19 697 Fahrgästen Jubiläum und Revision sende Revisionsarbeiten an. Die vom gar der zweiterfolgreichste seit BesteBundesamt für Verkehr BAV alle sechs hen der LAF. Wegen verschiedener Aktivitäten zum Jahre vorgeschriebene Revision dauert Über das gesamte Jahr wurden an Jubiläumsjahr (vgl. Kästchen) erwarten vom 3. März bis 17. April und erforinsgesamt 46 Tagen jeweils mehr als die LAF-Verantwortlichen für 2014 dert die vollständige Einstellung des 1000 und an 6 Tagen sogar jeweils wieder eine etwas höhere Fahrgast- Betriebs. Ab Karfreitag fährt die LAF mehr als 2000 Fahrgäste transportiert. zahl. Zunächst stehen jedoch umfas- dann nach Sommerfahrplan.

in kürze

Bewegung für Gross und Klein Workshops im Kampfkunst- und Bewegungszentrum SilatPlus Alles unter einem Dach für aktive Erholung: SilatPlus bietet auf dem Weisbrod-Areal in Hausen neben Perisai Diri Pencak Silat (indonesische Kampfkunst) seit September 2012 auch diverse andere Kurse an – eben das Plus bei SilatPlus. Einen Überblick erhält man am Samstag, 25. Januar. Die Lebensqualität steigern? Ein vielfältiges Angebot an Tanz-, Körper- und Atemtechnik oder Selbstverteidigung macht es möglich. So kann man das Körpergefühl verbessern, Freunde treffen und sich gemeinsam am Erfolg freuen, oder ganz einfach einen ganzen Tag lang «de Plausch» haben … SilatPlus präsentiert das ab Frühsommer erweiterte Angebot. Am Samstag, 25. Januar, ab 9 Uhr startet erstmals ein Bewegungs-Workshop. Für je fünf Franken kann man an Schnupperkursen teilnehmen. Anmeldung ist erwünscht, aber auch spontane Besucher sind herzlich willkommen. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Fragt man Nadja Hugi, lizenzierte Zumba-Instruktorin, welche seit über einem Jahr diverse Zumbalektionen

Bild von André Chollet. Im Beitrag über die Firma PuLux in der «Gewerbe-Zeitung» («Anzeiger» vom 17. Januar) hat sich ein Fehler eingeschlichen: Nicht Martin Mullis hat das Bild geknipst, sondern André Chollet. (AA)

«Mach s’Word auf!» Sommer 2012: Da hatte ich ein Problem. In einem Wochenkurs. «Blog schreiben» hiess er und ich war heiss darauf. Aber der Computer, an dem ich sass, war anscheinend nicht heiss auf mich. Er reagierte sehr schlecht auf meine Klicks, falsch oder gar nicht. Seine Symbole waren mir auch weitgehend unbekannt. Ach, hätte ich doch meinen eigenen Laptop mitgenommen nach Schaffhausen! Nach etlichen «Achs» und «Hätt-ichdochs» ging ich an jenem Montagabend mürrisch in mein Hotel. Am nächsten Morgen sprach ich mir schon beim Zähneputzen Mut zu, aber als der Kursleiter sagte: «Mach einfach das Word auf» und ich auf dem Desktop kein Word fand, da war es klar: Ich war überfordert, restlos. Am liebsten hätte ich geschrien: «Macht euren Scheiss-Blog allein!», aber ich dachte es nur, bewegte still meine Maus auf das Zeichen «Herunterfahren» und verliess den Raum. Im Sekretariat suchte ich mir einen anderen Kurs aus, lieber etwas Körperliches als etwas Geistiges und das war «Tanzen». Allerdings fühlte ich mich dabei am Dienstagnachmittag ebenfalls überfordert, besonders mit dem Hochzeitstanz, da mir eineinhalb Übungstage fehlten. Später ging ich ins Computer-Lokal zurück, um meine Sachen zu holen, und da sprach mich der jugendlich schöne Michi an, ebenfalls Blog-Kursteilnehmer. Ich solle mich künftig neben ihn setzen. Ich könne ihn immer alles fragen, er würde mir helfen. «Du? Wieso denn?» «Ich liebe deine Kolumnen.» «Aber ich bin nun in einem anderen Kurs, kann doch da nicht wieder absagen.» Ich trank einen Kaffee mit ihm und tanzte weiter. Weihnachten 2012: Michi schickte mir ein Päckchen – ein Büchlein von Peter Bichsel. So nett! Weniger nett war, dass ich das Bedanken immer hinausschob, bis … bis … ja, bis … Weihnachten 2013: Ich schickte Michi mein brandneues Kolumnenbüchlein «Vast kein Vehler», und postwendend erhielt ich eine CD von ihm und seiner Band, dazu eine Karte. Meine Texte – wunderbar, aber das Layout – leider bieder, zu wenig Pep. «Beim nächsten Buch bastle ich dir als persönliches Geschenk einen Prototypen, wenn du magst …» Dass jemand unaufgefordert so hilfsbereit ist?! Bereits zweimal! Ich freu mich auf 2014 und auf Michi und seinen Pep. Ute Ruf

Die Jumba stellt sich vor Schülerkonzert und öffentliche Probe

Aktive Erholung bei SilatPlus auf dem Weisbrod-Areal in Hausen. (Bild zvg.)

Am Donnerstag, 23. Januar, bietet die Jumba wieder die Möglichkeit verschiedene Blas- und Perkussionsinstrumente kennenzulernen und auszuprobieren. Um 19 Uhr beginnen die Schülervorträge im Vereinslokal in Affoltern. Anschliessend stellt sich das Aspiran-

tenspiel unter der Leitung von Daniel Raschle in einer kurzen öffentlichen Probe vor. Am Schluss dürfen alle interessierten Kinder und Jugendlichen die verschiedenen Instrumente ausprobieren. Die Jungmusikanten freuen sich auf viele neue Kolleginnen und Kollegen.

im SilatPlus unterrichtet, wie ihre Kurse so laufen, sprüht sie vor Begeisterung: «Es ist ein grossartiges Gefühl, sich gemeinsam in der Gruppe in einer Wohlfühl-Oase von der Musik treiben zu lassen und dabei noch die Körperhaltung zu verbessern und Muskulatur, Koordination und Kondition aufzubauen, ohne es zu merken. Jede Zumbalektion fühlt sich wie eine Party an!» Die Begeisterung der Kursleitenden im SilatPlus ist spürbar.

Die Jungmusikanten freuen sich auf neue Kolleginnen und Kollegen. (Bild zvg.)

Bewegungs-Workshop im SilatPlus: 9 Uhr Body-Toning; 10 Uhr: Tanz-Bad (freier Tanz für Erwachsene); 11.15 Uhr: Tanzfüsse – Zaubergrüsse (für Kinder im Kindergartenalter); 12.15 Uhr: Kinder-Tanzen (für Kinder von ca. 7-10 Jahren); 13.30 Uhr: Zumba Kids (4-6-Jährige), 14 Uhr: Zumba Gold; 14.30 Uhr: Zumba Fitness; 15.30 Uhr: Sevillanas mit Live-Flamenco-Musik; 16.45 Uhr: Tango Argentino (für Erwachsene); 17.45 Uhr: Qi Gong (für Erwachsene); 18.30 Uhr: Aikido (für Erwachsene); ab 19.30 Uhr: Party Time mit Sangria und diversen Snacks und Paartanz-Kurzanleitungen. Infos: www.silatplus.ch.


veranstaltungen

Für eine glückliche und tragfähige Ehe Ein siebenteiliger Kurs in Affoltern Wozu ein Ehe-Kurs? Jedes Auto braucht regelmässige Pflege und Service, um grössere Schäden zu verhindern und auch die besten Sportprofis verbringen Stunden damit, zu üben und ihre Technik zu perfektionieren. Erfolge benötigen Training, Einsatz und Ausdauer. Genau dasselbe gilt für die Partnerschaft. Eine starke, liebevolle Ehebeziehung, die ein Leben lang hält, geschieht nicht zufällig. Es braucht Hingabe und Einsatz, um Spass und Romantik in der Partnerschaft lebendig zu halten. Auch eine glückliche Ehe kann stärker werden und weiterwachsen. Der siebenteilige Ehe-Kurs richtet sich an alle Paare, ob jung oder alt, die eine glückliche und gesunde Ehe fürs ganze Leben bauen wollen. Besonders angesprochen sind diejenigen Paare, die ihre Ehe festigen wollen, die Beziehung vertiefen möchten, sich in einer herausfordernden Phase darin befinden oder mit Problemen in ihrer Ehe zu kämpfen haben (Lebens- bzw. Eheberater können zusätzlich kontaktiert werden und sind vor Ort). In gemütlicher Atmosphäre geniesst man ein Essen bei Kerzenlicht, hört spannende und praktische Inputs und erhält Gelegenheiten mit dem Partner ungestört über Inhalte zu reden, die im Alltag oft zu kurz kommen. Die Privatsphäre eines jeden Paa-

Spass und Romantik in der Partnerschaft lebendig halten. (Bild zvg.) res wird respektiert. Es gibt keine Gruppendiskussionen und niemand wird aufgefordert, mit Dritten über Persönliches zu sprechen. Die Kursinhalte orientieren sich an christlichen Werten und sind in ihrer aktuellen Form hilfreich für Paare mit oder ohne Bezug zur Kirche. Der Ehe-Kurs wird von unterschiedlichen Veranstaltern, wie evangelischen Freikirchen, reformierten Kirchengemeinden oder einzelnen katholischen Pfarreien durchgeführt. In Affoltern findet der Kurs in den Räumlichkeiten der Chrischona Gemeinde statt – und dies bereits zum 7. Mal. Der Start ist am 28. März um 18.45 Uhr; der erste Abend kann auch als Schnupperabend besucht werden. Weitere Infos unter: www.sunntig.ch / www.ehekurs.ch / www.familylife.ch.

Die Sinne anregen und Erfahrungen beobachten Eltern-Kind-Kurs im Familienzentrum Am Freitag, 31. Januar, von 9.30 bis 11 Uhr startet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein achtteiliger Kurs, in dem Kinder von einem bis drei Jahren vielfältige Erfahrungen beim Singen, Spielen, Malen, Kneten und Basteln mit ihren Eltern machen.

sich mit Jutta Albers, zertifizierte Eltern-Kind-Kursleiterin, und anderen Eltern über Erziehungsthemen und kindliche Entwicklungsphasen auszutauschen. Für diese Zeit steht für die Geschwister eine kostenlose Kinderhüeti zur Verfügung. Mitzubringen sind bequeme Kleidung, Windeln, Getränk und Znüni.

Altersgerechte Reime, Bewegungsund Fingerspiele dienen dabei der Sinnesanregung. Eltern ihrerseits werden gezielt beobachten, welche Erfahrungen ihr Kind in der Gruppe sammelt und wie es mit anderen Kindern umgeht. Sie haben auch die Möglichkeit

Anmelden bis 27. Januar beim Familienzentrum Bezirk Affoltern, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Der Hoffnung ein Gesicht geben Pfarreireise nach Assisi an Auffahrt Nach dem Jahresmotto «Der Hoffnung ein Gesicht geben» lädt die katholische Pfarrei Affoltern Jung und Alt zur Pfarreireise nach Assisi.

ressierten sind eingeladen, mitzukommen: Pfarreireise nach Assisi von Mittwochabend, 28. Mai, bis Sonntagmittag, 1. Juni. Kosten: ca. 450 Franken. Nachtfahrten mit Brumann Bus, Hotel mit HP. Anmeldung bis 30. Januar. Infos unter:

Schon viele Jahre fahren Jugendliche der kath. Pfarrei nach Assisi um zu erfahren, wie hoffnungsvoll und lebendig der christliche Glaube ist. Assisi ist geprägt vom heiligen Franziskus. Und der neue Papst hat genau diesen Namen Francesco ausgewählt! Viele Pilger, Gläubige, Suchende und Touristen kommen extra hierher, um dessen Gedankengut neu zu spüren. Spaziergänge zu seinen Lebensstationen und entdecken, was Franz und Chiara heute zu sagen haben. Das alles gibt es in Kirchen, Kapellen oder unter Olivenbäumen zu entdecken, zu überlegen, zu singen und zu feiern. Miteinander die Hoffnungen im christlich geprägten Assisi teilen und philosophieren über Gott und die Welt und … ganz persönlich. Alle Inte-

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Liebe, Hoffnung und Glauben Du – Licht über allem: Erleuchte das Dunkle in meinem Herzen. Gib mir einen Glauben, der weiter führt, eine Hoffnung, die durch alles trägt und eine Liebe, die weiter und tiefer wächst. Lass mich spüren, wer Du, Gott, bist und erkennen, welchen Weg Du mit mir gehen willst. (nach Franz von Assisi)


Veranstaltungen

Dienstag, 21. Januar 2014

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Tastenspiele und ernsthafte Musik 15. Klavierfestival der Musikschule Knonauer Amt in Affoltern Am Wochenende vom 25./26. Januar geht in Affoltern das Klavierfestival der Musikschule Knonauer Amt bereits zum 15. Mal über die Bühne. Im Rahmen des 50. Jubiläums der Musikschule ist es die erste grosse Veranstaltung des Jubiläumsjahres. ................................................... von isabel tschopp

Das Klavierfestival geht bereits zum 15. Mal über die Bühne. (Bild zvg.)

Während zwei Tagen treten in sechs Konzerten 160 junge Pianistinnen und Pianisten auf, die neben «ernsthafter» Musik allerlei Tastenspielereien aufführen. So wird nicht nur auf Spielzeugklavieren und einem Harmonium Musik gemacht, es werden auch spannende musikalische Projekte wie «Paddington Bärs erstes Konzert», J. Haydns «Divertimento in C-Dur», «Children’s Corner» und ein Jubiläumslied zu hören sein. Klavierfans und interessierte Musikliebhaber sind herzlich eingeladen. Seit Jahren hat das Klavierfestival seinen festen Platz im Veranstaltungskalender der Musikschule, als Höhepunkt für alle Klavierfreunde und als Gelegenheit für Klavierschülerinnen und -schüler aller Stufen und Altersklassen, miteinander zu musizieren und sich in der Öffentlichkeit vorzustellen. Diesmal macht das Festival seinen Titel «Tastenspielereien» zum Programm: Klavierspielen macht Spass! Wie immer beeindrucken die Ernsthaftigkeit, mit der die jungen Pianistinnen und Pianisten sich vorbe-

reitet haben, und die Sicherheit, mit der sie ihre Stücke präsentieren.

Spielzeugklaviere und Kammermusik Eröffnet wird das Festival am Samstag um 14 Uhr durch «miniMax – Klavierzaubereien». Die Klavierklasse von Isabel Tschopp verzaubert ihr Publikum an zwei Toy Pianos und zwei Konzertflügeln. Gleich anschliessend im selben Konzert präsentiert die Klavierklasse von Matthias Berger «Jazz for Two – Zwei verliebte Zebras», zum Abschluss des Konzerts erklingt das eigens komponierte Jubiläumslied mit Variationen mit Schülern von Anette Bodenhöfer. Das zweite und das dritte Konzert um 15.30 Uhr und um 17 Uhr sind nebst Solostücken der Kammermusik gewidmet. Es werden Werke für Violine oder Blockflöte und Klavier, für vier Hände oder für zwei Klaviere aufgeführt, unter anderem Kompositionen von Daniel Hellbach, sowie das berühmte Scaramouche des französischen Komponisten Darius Milhaud.

Zwei bis sechs Hände Am Sonntag erklingen im ersten Konzert um 14 Uhr Kompositionen für zwei bis sechs Hände an einem oder zwei Konzertflügeln, unter anderem von Franz Schubert, Johannes Brahms, George Gershwin und Sergej Rachmaninov. Im zweiten Teil dieses Konzerts wird unter der Leitung von Mirco Bergo das Divertimento in C-Dur für Klavier und kleines Orchester von Joseph Haydn aufgeführt. Solistin ist Tendola Bhutia.

Im zweiten Konzert um 15.30 Uhr entführen Klavierschüler von Jonas Zürcher und Andrea Kamber ihre Zuhörer im «Spiel mit Quint-Fällen» auf eine Entdeckungsreise zu Harmonien und Klängen auf zwei Konzertflügeln und einem Harmonium. Die Klavierklasse von Irene Meier lädt daraufhin ihre Zuhörer ein zu einem Kindertag. Zum Abschluss erklingen unter den Händen von Irene Meier einige Stücke aus Claude Debussys bekanntem Werk «Children’s Corner». Im letzten Konzert um 17 Uhr werden Kinderstücke aus Russland für zwei, vier oder sechs Hände aufgeführt. Zum Abschluss des Festivals präsentieren Klavierschülerinnen und -schüler von Mirco Bergo und der Kinderchor Mettmenstetten (Leitung Bettina Widmann) unter der Leitung von Mirco Bergo die musikalische Geschichte «Paddington Bärs erstes Konzert». Als Erzähler durch die Geschichte führt Tristano Dalla Bona, Elena Püntener tanzt dazu. Die Leitung des Klavierfestivals – Mirco Bergo, Irene Meier und Isabel Tschopp sind als Klavierlehrkräfte an der Musikschule Knonauer Amt tätig – freut sich auf ein zahlreiches Publikum. Die Festivalbesucherinnern und -besucher können sich während der Pausen in der Cafeteria im Foyer verpflegen. Der Eintritt ist wie immer frei, es wird am Schluss der einzelnen Konzerte eine Kollekte erhoben. 15. Klavierfestival der Musikschule Knonauer Amt am 25./26. Januar, Aula Ennetgraben. Start der Veranstaltungen um 14, 15.30 und 17 Uhr. Weitere Infos unter www.mska.ch.

Vielfalt der barocken Kantatenkunst Vokalensemble Messa di Voce in Mettmenstetten Das Vokalensemble Messa di Voce möchte im diesjährigen Projekt die Vielfalt der barocken Kantate und der ihr verwandten Gattungen wie Geistliches Konzert und Dialog aufzeigen und dem Publikum ausgewählte Perlen aus dieser Zeit vorstellen. Neben der Kantate «Jesu, meine Freude» von Dietrich Buxtehude erklingen auch unbekanntere, jedoch nicht min-

der attraktive Werke wie Samuel Scheidts «An Wasserflüssen Babylon» oder Johann Rosenmüllers «Daran ist erschienen die Liebe Gottes». Ein Höhepunkt verspricht das «Laudate Pueri» von Antonio Caldara für Chor, Streicher und Sopran solo zu werden.

Erprobte Solisten beigezogen Um auch dieses Mal den einen echten Genuss zu bereiten, wurden erprobte Solisten beigezogen: die weitherum

geschätzte Sopranistin Carmela Konrad, der Tenor Roger D. Tanner und der Bass Christian Peter Meier, sowie versierte Musiker für Orgel, Violinen, Theorbe und Violone – dies alles unter der inspirierten Leitung der Barockspezialistin Manuela Hager. Die Dirigentin macht um 16.15 Uhr eine Werkeinführung in der Kirche. Konzert des Vokalensembles Messa di Voce am Sonntag, 26. Januar, 17 Uhr, in der ref. Kirche Mettmenstetten. Kollekte.

Claudine: Menschlichkeit unter einer rauen Schale versteckt ... (Bild zvg.)

«Mir stinkt das Glück» Tragische Komödie mit Marjolaine Minot Am Samstag, 25. Januar, bietet sich im Saal des Restaurants Rössli in Mettmenstetten Einblick in die herzerwärmend schräge Welt von Claudine, die sagt: «Mir stinkt das Glück».

Vokalensemble für alte Musik: Messa di Voce. (Bild zvg.)

Ein verlassener Garten, der zu einem alten und kleinen Vorstadthaus gehört. Darum herum staubiges Niemandsland, in dem alles wackelt, was nicht niet- und nagelfest ist: Das ist der Ort, an dem sich Claudine versteckt. Sie hat sich aus freien Stücken von der Welt zurückgezogen und möchte nicht gestört werden. Alleine mit sich selbst in ihrem sicheren Hafen, kommt sie ganz gut zurecht; draussen hingegen – da ist es ungemütlich. «Mir stinkt das Glück» zeigt ein paar Stunden im Leben einer erstaunlichen Frau, unter deren rauer Schale sich Menschlichkeit versteckt, die oft – zu oft – von

den Spuren des Alters überdeckt wird.

Scuola Dimitri mit Masterauszeichnung abgeschlossen Marjolaine Minot, eine gebürtige Pariserin, hat mit Masterauszeichnung die Scuola Dimitri abgeschlossen und ist seit zwei Jahren mit ihrem Soloprogramm erfolgreich in der französischen Kleinkunstszene unterwegs. Jetzt erobert sie langsam aber sicher die Deutschschweiz. Eine Veranstaltung von «bieus ... zMättmistette». Für Gäste, die im «Rössli» essen, wird ein Platz im Saal reserviert. Samstag, 25. Januar, 20.15 Uhr, «Rössli», Mettmenstetten. Eintritt: 35 (Legi/AHV: 30) Franken, Tickets: Restaurant Rössli, 044 767 02 01, freie Platzwahl. Abendkasse ab 19.30 Uhr. Infos: www.marjolaine-minot.com/de/claudine oder www.bieus.ch.


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Sport

Dienstag, 21. Januar 2014

Vier Punkte im Abstiegskampf HSV Säuliamt: Beide Herrenmannschaften siegreich Unter den Augen der Sponsoren des HSV Säuliamt eroberten beide Mannschaften wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Bei Getränk und Häppchen konnten die Supporter zwei spannende und erfolgreiche Spiele des HSVS mitverfolgen.

Der epische Zweikampf Urs Huber (links) gegen Bikemarathon-Weltmeister Christoph Sauser findet 2014 seine Fortsetzung - beim Auftakt in Südafrika klar zugunsten Hubers. (Bild Archiv Martin Platter)

Den Weltmeister in Rekordzeit geschlagen Erfolgreicher Saisonauftakt für Urs Huber Urs Huber ist mit dem Triumph am Attakwas-Bike-Marathon in Südafrika erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Dabei schlug der Leistungsträger des RadrennClubs Amt nicht nur Weltmeister Christoph Sauser, sondern verbesserte auch gleich noch dessen Streckenrekord. ................................................... von martin platter Das Attakwas Extreme in der Nähe von Oudtshoorn gilt mit seinen 121 Kilometern und 2900 Höhenmetern unter Mountainbikern als das härteste Eintagesrennen Südafrikas. Gerade richtig für Urs Huber nach rund vier Wochen Trainingslager. Zehn Tage davon absolvierte er noch im alten Jahr auf Gran Canaria bei idealen Wetterbedingungen hauptsächlich auf dem Rennrad. Danach ging es mit Teamkollegen nach Südafrika und damit aufs Mountainbike. In der Umgebung um Wellington und Stellenbosch machten sich die «Bulls»-Fahrer mit dem harten klimatischen Bedingungen mit Temperaturen um 40 Grad vertraut, die sie beim Bike-Etappenrennen «Cape Epic», dem ersten grossen Showdown in der neuen Saison Ende März erwartet. Der Abschluss des zweiten Trainingsblocks markierte den Start am Attakwas am letzten Samstag. Da sollte sich zeigen, was die bisherige Vorbereitung taugte.

Führung, ohne anzugreifen Bei Huber verlief der Test vielversprechend. Obwohl Attakwas-Neuling,

setzte er sich bereits nach rund 50 Kilometer alleine vom Rest ab. Für ihn zunächst aber eher überraschend, da man als Rennfahrer vor dem ersten Rennen nie genau weiss, wo man steht. In der Steigung zum Attakwaskloof Pass habe sich das Peloton aufgelöst. Zusammen mit Christoph Sauser sei er an der Spitze gefahren. «Da habe ich gespürt, dass Sauser mein Tempo nicht mitgehen konnte oder wollte. Ich habe mir dann noch einen Moment überlegt, ob es nicht gescheiter wäre, Tempo rauszunehmen, um die Führungsarbeit auf den verbleibenden über 60 Kilometer mit ihm zu teilen.» Doch dann sei ihm aufgefallen, dass hinter Sauser auch die weiteren Sieganwärter auf sich alleine gestellt waren. «Der Wind blies nicht sonderlich stark. Deshalb beschloss ich, es auf eigene Faust zu versuchen», erklärte Huber seine Taktik. Dabei muss er ziemlich entfesselt zu Werke gegangen sein. Huber erreichte das Ziel in 4:47:46 Stunden – ganze 6:36 Minuten vor dem zweitplatzierten Sauser. Den Streckenrekord des Bikemarathon-Weltmeisters unterbot Huber sogar um knapp neun Minuten. Als Dritter erreichte Hubers Teamkollege Karl Platt das Ziel. Vierter wurde Rabon Frantisek, ehemaliger Strassenprofi, der Unterlage und Arbeitsgerät aus diese Saison gewechselt hat, um künftig im Team von Sauser Bike-Marathons mitzufahren. Die Ausgangslage im Hinblick aufs Cape Epic könnte also spannender nicht sein. Ob Sauser nur gepokert hat, wird sich spätestens in zwei Monaten am Cape Epic zeigen.

Mitten im Abstiegskampf konnte die Zweitliga-Mannschaft von Urs Schneeberger zwei wichtige Punkte gegen den SC Volketswil erkämpfen. Lange sah es nicht nach einem Sieg aus, jedoch gelang es vor der Pause den Rückstand zu verkleinern und mit einer kämpferisch tadellosen Leistung war das Spiel rund 10 Minuten vor Schluss entschieden. Unnötige Strafen liessen dann nochmals etwas Hektik aufkommen, man musste jedoch nie Angst haben, dass das Spiel noch aus der Hand hätte gegeben werden können. Mit dem 26:23 – dem zweiten Sieg in Folge – konnte auch die Moral gestärkt werden: die Mannschaft ist fähig, jeden Gegner in der Gruppe zu schlagen. Dies wird auch nötig sein, denn im Moment steht der HSV Säuliamt immer noch auf einem Abstiegsplatz, hat doch auch die direkte Konkurrenz vom TV Uster am Samstag ihr Spiel gewonnen. Die Gruppe ist äusserst ausgeglichen: innerhalb von zwei Punkten sind sechs Mannschaften klassiert. Jeder gewonnene Punkt

Michael Benders beim erfolgreichen Penaltyschuss. (Bild: Siggfotografie) kann entscheidend sein für den Ligaerhalt.

3. Liga: Auf dem Weg zum Ligaerhalt Die alten Herren vom HC Horgen sind traditionellerweise ein harter Brocken. Dieses Mal ohne ihren Topstar mit Nationalliga-A-Vergangenheit angetreten, setzten sie sich in der ersten Halbzeit mit bis zu drei Toren ab. Schlechte Chancenauswertung und Nervosität waren der Hauptgrund, warum die schnelleren Ämtler den Horgenern nicht die Stirn bieten konnten. Kurz vor der Pause änderte sich das Bild jedoch. Die Chancen wurden verwertet und die bessere Kondition gewann gegenüber der Routine die

Oberhand. Nach der Pause war der HSV Säuliamt dann drückend überlegen und die zwei Punkte im Abstiegskampf konnten mit einem überzeugenden 30:22-Sieg eingefahren werden. Gegenüber dem Abstiegsplatz konnte somit ein beruhigendes Polster von drei Punkten geschaffen werden. In Anbetracht der erfolgreichen Resultate sollte man den Sponsorenapéro wohl an jedem Spieltag wiederholen. Wer nun Lust auf das Handball spielen oder einen Wiedereinstieg in diese dynamische Sportart bekommen hat: Unverbindliche Probetrainings für jedes Alter ab fünf Jahren sind jederzeit möglich. Mehr Infos unter www.hsv-s.ch.

Bereit für die Rückrunde 2013/2014: Die erste Mannschaft des FC Affoltern. (Bild Volkmar Klutsch)

Trainingsauftakt beim FC Affoltern Bis Ende Februar wird hauptsächlich an der Kondition gearbeitet Die 1. Mannschaft des FC Affoltern am Albis hat den Trainingsbetrieb für die Rückrunde bereits am 20. Januar wieder aufgenommen. Am letzten Januarwochenende reist die Mannschaft dann zum traditionellen Ski-Weekend nach Arosa. Bis Ende Februar wird hauptsächlich an der Kondition gearbeitet und im Trainingslager vom 3. bis 8. März in Spanien kann die Trainercrew das Team mit täglichen

Trainingseinheiten intensiv auf die Rückrunde vorbereiten. Die Vorbereitungsspiele gegen Mannschaften der 2. und 3. Liga aus den Regionen Zürich und Aargau werden auf dem Kunstrasen im Moos in Affoltern, Spielbeginn um 20 Uhr, ausgetragen. Allfällige Änderungen sind jeweils auf der FCA-Homepage www.fcaffoltern.ch unter der Rubrik Supporter / Wichtige Termine ersicht-

lich. Der Rückrundenstart erfolgt dann mit dem bereits wegweisenden Spiel in Wollishofen am Sonntag, 23. März, um 10.15 Uhr . Vorbereitungsspiele in Affoltern: Freitag, 31. Januar, gegen Muri 2; Freitag, 7. Februar, gegen Wettingen; Dienstag, 11. Februar, gegen Stäfa; Freitag, 14. Februar, gegen Sarmenstorf; Freitag, 21. Februar, gegen Meisterschwanden; Freitag, 28. Februar, gegen Adliswil; Freitag, 14. März, gegen Suhr.

Erster Formtest im noch jungen Jahr Am Schluss eingebrochen 25 Jahre Reppischtallauf

HC Zugerland – Affoltern-Hedingen 8:1

Der beliebte Lauf im Reppischtal mit Start und Ziel in Stallikon, Schulhausanlage Loomatt, findet am 26. Januar statt und feiert heuer bereits sein 25-JahreJubiläum.

Affoltern-Hedingen verliert auch das zweite Spiel gegen Zugerland. Dieses Mal klarer. Einer wird schmerzlich vermisst.

Was mit einem Langlaufrennen begann und dann wegen Schneemangels zu einer Laufveranstaltung umgestaltet wurde, kann bereits auf ein Vierteljahrhundert zurückschauen. Auf dem Programm stehen ein Vier- respektive Acht-Kilometer-Lauf für Erwachsene, sowie ebenfalls 8 km für Walker und Walkerinnen. Die Kinder, die um 10 Uhr die Veranstaltung eröffnen werden, rennen je nach Alter Distanzen zwischen 500 m und 2 km. Das OK hofft natürlich nicht nur auf ideale Wetterbedingungen, son-

dern auch, dass sich bereits viele Läufer und Läuferinnen, für einen ersten Formtest in diesem Jahr entscheiden können Die Kinder rennen je nach Alter Distanzen zwischen 500 und dadurch, mit Meter und 2 km. (Bild zvg.) vielen startenden Athleten, interessante Rennen stattfin- Kind unter 16 Jahren und eine Dame den können. Wer bei der Hauptkate- in der Gruppe sein, werden die ersten gorie den Tagessieg erringen möchte, drei Teams Gutscheine von Restaudarf sicher das letztjährige Siegerpaar rants aus der Stalliker Umgebung entBrod nicht aus den Augen lassen. Sie gegennehmen dürfen. Und übrigens: Umzugsbedingt verhaben ihre Teilnahme bereits bestätigt. Gegen Hunger und Durst sorgt lässt der Finanzchef das OK. Damit der Lauf weiterhin in diesem Rahmen wie immer die Festwirtschaft. Immer für viel Spannung sorgen stattfinden kann, wird dringend ein die Stafettenläufe über 4 x 950 m, die Ersatz gesucht. Wer das gerne machen um 13.30 Uhr stattfinden. Richtig zu- möchte, soll sich doch bei der Anmelsammengestellt, es müssen immer ein dung melden.

Affoltern wehrte sich gegen Zugerland lange Zeit einigermassen gut. Nach zwei Dritteln stand die Partie nur 3:0. Doch dann machten die Zuger schnell alles klar und überfuhren die Säuliämtler letztlich klar mit 8:1. Bei den Gästen macht sich das Fehlen eines Spielers bemerkbar: Marco Kälin. Der Topskorer von Affoltern Hedingen (18 Tore/25 Assists) lag mit einer Grippe im Bett und konnte nicht mittun. Zudem hatten die Affoltemer einmal mehr nur eine dünne Spielerdecke zur Verfügung. Affoltern-Coach-Präsident Werner Reiter-

hauser konnte nur gerade elf Feldspieler aufs Matchblatt schreiben. Zu wenig, um den starken Zugern lange Zeit Paroli zu bieten. Kommenden Sonntag (14.30 Uhr, Trainingshalle) bietet sich den Ämtlern die Gelegenheit zur Rehabilitation. Gegner wird Thalwil sein. Gegen das Team vom linken Seeufer haben die Affoltemer noch eine Rechnung offen: Sie verloren das Hinspiel mit 4:11. Klar ist, dass die Affoltemer im Aufstiegsrennen nur noch als Spielverderber auftreten können. Die Tabelle (4. Liga) zeigt derzeit ein unübersichtliches Bild. Haben einige Teams bereits 14 Spiele absolviert, sind es bei anderen erst deren zehn. Thomas Winter HC Zugerland - Affoltern-Hedingen 8:1 (2:0, 1:0, 5:1). - Bossard-Arena . - 33 Zuschauer.


Sport

Dienstag, 21. Januar 2014

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Zitterpartie für Isoz in Lake Placid Olympiavorgabe erreicht – aber ist er dabei? Mit einem überraschenden siebten Rang wurde der 22-jährige Mischa Gasser bester Schweizer am letzten Weltcup-Springen der Skiakrobaten. Der Mettmenstetter Andreas Isoz erreichte mit Rang 15 den Olympiarichtwert ebenfalls. Da dem Schweizer Team wohl nur vier Quotenplätze zur Verfügung stehen, muss er um sein Ticket nach Sotschi zittern. Trotz guter Wetterverhältnisse verlangte die Anlage in Lake Placid, USA,

Andreas Isoz. (Bild zvg.)

viel von den Athleten. Von den sechs Schweizern am Start gelang dies dem 22-jährigen Nachwuchsathleten Mischa Gasser am besten. Sein 7. Rang ist gleichzeitig sein bestes Karriereresultat und dies einen Monat vor Olympia. Er erreichte damit die Selektionsvorgabe für Sotschi.

Sotschi zum Abschluss einer tollen Karriere? Auch für Andreas Isoz war Lake Placid die letzte Gelegenheit, sich noch für Olympia zu empfehlen. Dies gelang ihm mit einem schönen Dreifachsalto und vier Schrauben. «Es war ein guter Sprung, wenngleich die Landung nicht ganz perfekt war», so Andreas Isoz selbstkritisch nach dem Qualifikationsdurchgang. «Die Nachwirkungen nach meiner Hirnerschütterung haben mich zu Beginn der Saison schon etwas zurückgebunden. Jetzt aber fühle ich, wie die Sicherheit zurückkehrt. Ob das für Sotschi reicht, weiss ich noch nicht – es wäre ein toller Karriereabschluss für mich», meint der 30jährige Mettmenstetter. Die Entscheidung, wer von den Schweizern definitiv nach Sotschi reisen wird, fällt in diesen Tagen. Als sicher gesetzt gelten Renato Ulrich und die beiden Mettmenstetter Brüder Thomas und Christopher Lambert, die in Lake Placid auf die Ränge 18 (Renato Ulrich) 19 (Christoph Lambert) und 21 (Thomas Lambert) sprangen. Der Freestyle-Aerials-Wettkampf in Sotschi findet statt am Montag, 17. Februar.

Petra Klingler wird im Eis von Saas-Fee Schweizer Meisterin im Lead- und im Speed-Klettern. (Bild Philippe Mooser)

Meistertitel für Klingler Die Bonstetter Kletterin triumphiert einmal mehr auch auf Eis Im Rahmen der Ice-On-Tour-Serie wurden am Samstag die Schweizer Meisterschaften im Eisklettern ausgetragen. Favoritin Petra Klingler aus Bonstetten holte sich sowohl den Lead- als auch den Speed-Titel. In Saas-Fee wurden eine Woche vor dem Weltcup im Eisklettern die Schweizer Meisterschaften ausgetragen. Am Start waren 31 Athletinnen und Athleten aus der Schweiz, Frank-

reich und Russland. Nach der Qualifikation führte im Lead-Wettkampf noch die Walliserin Sandrine Imboden vor einer der grossen Favoritinnen, der Bonstetterin Petra Klingler. Im Final konnte sich aber Klingler durchsetzen und holte sich so verdient den Meistertitel im Lead-Klettern. Klingler siegte auch im Speed-Wettbewerb und kehrte so als Doppelmeisterin vom Wallis ins Säuliamt zurück. Bei den Herren erreichte Kevin Huser (Widen) hinter dem Russen Nikolay Primorov den zweiten Rang. Als

einziger Athlet toppte er dann die Finalroute und wurde damit Schweizer Meister im Lead-Klettern. Der dritte Athlet des Regionalzentrums, Marco Malinowski, startete bei den Herren U19 und erreichte zwei Podestplätze: Im Lead holte er Bronze und im Speed Silber. Insgesamt kehrten die Zürcher Athleten mit fünf Medaillen aus dem Wallis zurück und können sich nun auf den Weltcup von nächstem Wochenende, ebenfalls in Saas-Fee, vorbereiten.

Statt Schnee gab es Nebel und Sonne Bezirks-Winterschiessen 2014 geprägt von angenehmen Temperaturen Den ersten sportlichen Wettkampf im Bezirk Affoltern absolvierten die Gewehr- und PistolenSchützinnen und -Schützen aus nah und fern am 11. und 12. Januar auf den Schiessanlagen «Lochenfeld» in Bonstetten (300 m) und «Wissenbach» in Mettmenstetten (50 m) Dieser Anlass verlief unfallfrei und ohne Zwischenfälle, da sich jede Schützin und jeder Schütze seiner Verantwortung bewusst ist. Die Organisation und die Durchführung des Anlasses wurden durch den FSV Bonstetten mit seinen Mithelfern optimal sichergestellt. Die Möglichkeit zur Pflege der Kameradschaft wurde durch die Wirtschaft, mit einer reichhaltigen Getränke- und Speisekarte sichergestellt. Die Wetterverhältnisse wurden dem Namen Winterschiessen kaum gerecht.

Robert Graf und Sebastian Pagano Auf der Distanz 300 m massen sich 169 Schützinnen und Schützen, was gegenüber dem Vorjahr trotz Nebel am Samstagmorgen eine kleine Mehrbeteiligung von sechs Teilnehmern entspricht. Festsieger bei der Distanz 300 m wurde mit 79 von möglichen 80 Punkten: Robert Graf, FSV Wettswil, gefolgt von Ueli Hug, FSV Ottenbach mit dem gleichen Resultat. Zwei weitere Schützen erreichten 78 Punkte. Die Auszeichnungsquote lag bei 72.78 % gegenüber 66.26 % im Vorjahr. Der Anlass auf die Kurzdistanz wurde vom PSV Mettmenstetten durchgeführt. Insgesamt haben – inklusive Teilnehmer von den auswärtigen Sektionen – 31 Schützen daran teilgenommen. Dies ist eine Abnahme von sieben Schützen im Vergleich zum Vorjahr. Festsieger wurde mit 96

von möglichen 100 Punkten Sebastian Pagano, PSV Mettmenstetten, gefolgt von Susanna Bolinger, PSV Mettmenstetten, mit 93 Punkten und Matthias Wildhaber, PSG Affoltern, mit 90 Punkten. B. Künzli, Schützenmeister 300 m

Wyss, Affoltern SV; Franz Furrer, Beinwil (Freiamt)

Fredy Künzi, Obfelden-Maschwanden SV; Arthur

FSG; Werner Häfliger, Beinwil (Freiamt) FSG; Hans-

Stutz, Wettswil FSV. 63: Johann Weibel, Beinwil

peter Kern, Dachlissen-Mettmenstetten SV; Josef

(Freiamt) FSG; Urs Hagmann, Dachlissen-Mettmen-

Schöpfer, Emmen SG; Martin Arnold, Kappel FSV;

stetten SV; David Santschi, Dachlissen-Mettmenstet-

Peter Buchmann, Knonau FSV; Peter Zürcher, Knonau

ten SV; Jakob Spillmann, Hedingen SV; Roland Blig-

FSV; Gallus Hälg, Oberbüren-Niederwil MSV; Josef

gensdorfer, Wettswil FSV; Reto-Max Gloor, Wettswil

Merz, Oberägeri SG; Josef Krauer, Sins SG; Reto Bern-

FSV; Karin Seeger, Wettswil FSV; Daniel Kurmann,

hard, Wettswil FSV; Hans Bisig, Wettswil FSV; Gertrud

Zwillikon FSG. 62: Martha Grossenbacher, Affoltern

Hegi, Wädenswil SV; Bernhard Henggeler, Wädenswil

SV; Walter Schmid, Bonstetten FSV; Jane Schöpperle,

Rangliste 300m:

SV; Reto Stutz, Zufikon SG; Christian Nyfeler, Zwillikon

Bonstetten FSV; Werner Lüthi, Kappel FSV; Sandra

79: Robert Graf, Wettswil FSV, Ueli Hug, Ottenbach

FSG; Verena Steiner, Zwillikon FSG. 69: Michael

Wälli, Kappel FSV; Alfred Baur, Zwillikon FSG; Hans

FSV. 78: Jakob Heusser, Bäretswil SG; Martin Landis,

Spahr, Aeugst SG; Hans Spinner, Aeugst SG; Niklaus

Kurmann, Zwillikon FSG. 61: Daniel Spahr, Aeugst

Wettswil FSV. 77: Stefan Furrer, Beinwil (Freiamt)

Zweifel, Affoltern SV; Felix Gehrig, Ammerswil SG; Urs

SG; Josef Wyss, Affoltern SV; Felix Baer, Hausen SG;

FSG. 76: René Ziegler, Bäretswil SG; Patrick Zimmer-

Müller, Dachlissen-Mettmenstetten SV; Werner Denz-

Ruedi Meili, Hedingen SV; Marcel Pfammatter,

mann, Obfelden-Maschwanden SV. 75: Peter Frei,

ler, Egg-Esslingen FSV; Hans Wetli, Hedingen SV;

Mönchaltorf SV; Kurt Sommerhalder, Spreitenbach

Aeugst SG; Alwin Bosshard, Beinwil (Freiamt) FSG;

Peter Züger, Hedingen SV; Werner Wider, Obfelden-

SV. 59: Andreas Glättli, Bonstetten FSV; Rudolf Solin-

Sascha Kaiser, Bonstetten FSV; Albert Bürgisser, Jonen

Maschwanden

Obfelden-Ma-

ger, Dachlissen-Mettmenstetten SV; Albert Schnee-

SG; Pierre Hegi, Wädenswil SV. 74: Marco Pianezzi,

schwanden SV; Christian Kohler, Ottenbach FSV; Mar-

beli, Zwillikon FSG. 58: Nicola Santschi, Dachlissen-

Aeugst SG; Alfred Koller, Affoltern a.A. SV; Hans Frey,

tin Kohler, Ottenbach FSV; Peter Nyfeler, Ottenbach

Mettmenstetten SV. 57: Toni Hohl, Bonstetten FSV;

Buttwil-Geltwil FSG; Fredy Gallmann, Kappel FSV;

FSV; Urs Bereuter, Wettswil FSV; Anton Hauser, Wetts-

Hansruedi Guhl, Zwillikon FSG. 56: Alois Zemp,

Gion Kuster, Obfelden-Maschwanden SV; Heinz Hug,

wil FSV; Andree Meili, Wettswil FSV; Isidor Stirni-

Dachlissen-Mettmenstetten SV. 55: Fabian Suter,

Ottenbach FSV; Herbert Fankhauser, Wettswil FSV; Er-

mann, Wädenswil SV. 68: Fritz Aeschlimann, Affol-

Dachlissen-Mettmenstetten SV. 54: Gody Planken-

win Ilg, Wettswil FSV; Urs Kamm, Wettswil FSV; Pa-

tern SV; Gerhard Baumann, Affoltern SV; Bruno

steiner, Affoltern SV; Werner Baur, Zwillikon FSG. 46:

trick Genkinger, Zwillikon FSG. 73: Nicola Bregenzer,

Hehli, Affoltern SV; Robin Kreyenbühl, Beinwil (Frei-

Theres Hausherr, Ottenbach FSV. 29: Beatrice Bereu-

Aeugst SG; Hanspeter Gehrig, Ammerswil SG; Berna-

amt) FSG; Hans Appert, Bonstetten FSV; Willi Glättli,

ter, Wettswil FSV.

dette Furrer, Beinwil (Freiamt) FSG; Bruno Dietrich,

Bonstetten FSV; Benedikt Meier, Buttwil-Geltwil FSG;

Bäretswil SG; Ueli Künzi, Dachlissen-Mettmenstetten

Bruno Sidler, Dachlissen-Mettmenstetten SV; Peter

Rangliste 50 m:

SV; Viktor Schürpf, Oberbüren-Niederwil MSV; Kurt

Schörg, Hallwil SG; Ruedi Hälg, Oberbüren-Niederwil

96: Sebastiano Pagano, Mettmenstetten PSV. 93: Su-

Tellenbach, Obfelden-Maschwanden SV; Roger Zwi-

MSV; Ruedi Keller, Wettswil FSV; Arthur Frey, Zwillikon

sanna Bolinger, Mettmenst. PSV. 90: Matthias Wild-

cky, Obfelden-Maschwanden SV. 72: Markus Hasler,

FSG; Werner Steiner, Zwillikon FSG. 67: Christian

haber, Affoltern PSG. 88: Ingrid Cianci, Hausen PRSV.

Bonstetten FSV; Erwin Küng, Buttwil-Geltwil FSG; Jo-

Röthlisberger, Aeugst SG; Bruno Rohner, Ammerswil

86: Peter Schoch, Affoltern PSG; Odette Wyss, Affol-

landa Meier, Buttwil-Geltwil FSG; Kurt Wolfer, Dä-

SG; Marlies Trolio, Bonstetten FSV; Susanne Gerber,

tern PSG; René Arnold, Mettmenst. PSV; Viktor Oder-

gerlen SV; Marianne Wetli, Hedingen SV; Alfons Rüti-

Bäretswil SG; Reto Hess, Bäretswil SG; René Zimmer-

matt, Mettmenst. PSV; Peter Stucki, Spreitenbach

mann, Jonen SG; Arthur Rütimann, Jonen SG; Chris-

mann, Obfelden-Maschwanden SV; Albert Suter,

Pistolenschützen. 85: Arthur Urech, Affoltern PSG.

toph Frei, Oberbüren-Niederwil MSV; Alfred Häfliger,

Zwillikon FSG. 66: Peter Breitenmoser, Aeugst SG;

84: Philippe Läng, Hausen PRSV. 83: Josef Krauer,

Ottenbach FSV; Josef Wengert, Rottenschwil-Werd

Andreas Schneiter, Affoltern SV; Rudolf Wegmann,

Muri AG Schiesssportverein. 82: Reto Bernhard,

FSV; Heinz Meili, Wettswil FSV; Erwin Spiess,

Bonstetten FSV; Markus Burkhard, Dachlissen-Mett-

Mettmenst. PSV; Lisa Aebischer, Spreitenbach Pisto-

Wädenswil SV; Werner Imhof, Zwillikon FSG; Heinz

menstetten SV; Walter Nietlispach, Dachlissen-Mett-

lenschützen. 81: Josef Wyss, Affoltern PSG. 80: Dani-

Störi, Zwillikon FSG. 71: Erwin Böhler, Aeugst SG;

menstetten SV; Felix Schneider, Kirchdorf FSV; Willi

el Liechti, Affoltern PSG; Josef Pfiffner, Hausen PRSV.

Hans Pfister, Aeugst SG; Diego Huwyler, Beinwil

Maurer, Knonau FSV; Esther Wider, Obfelden-Ma-

79: Alfred Huber, Affoltern PSG; Walter Eugen Baum-

(Freiamt) FSG; Rolf Wetzstein, Buttwil-Geltwil FSG;

schwanden SV; Hans von Atzigen, Spreitenbach SV;

gartner, Mettmenstetten PSV. 78: Urs Baur, Affoltern

Ferdinand Geissbühler, Dachlissen-Mettmenstetten

Peter Frutiger, Zwillikon FSG. 65: Erwin Gasser,

PSG. 77: Peter Keller, Affoltern PSG. 76: Bruno Hehli,

SV; Hans Lüthi, Kappel FSV; Ernst Kramer, Leibstadt

Aeugst SG; Bruno Künzli, Bonstetten FSV; Viktor Stutz,

Affoltern PSG. 75: Alfred Baur, Affoltern PSG; Peter

SV; Christian Hosig, Obfelden-Maschwanden SV; Josef

Bonstetten FSV; Anita Gürber, Buttwil-Geltwil FSG;

Schmid, Mettmenstetten PSV. 74: Ulrich Bächtold,

Steiner, Schwyz FSG; Karl Huber, Wettswil FSV; André

Hans-Heinrich Hess, Bäretswil SG; Edith Schoch, He-

Affoltern PSG; Albert Suter, Affoltern PSG; Peter Ber-

Frick, Zwillikon FSG; Paul Kezmann, Zürich Neu-

dingen SV; Alois Zimmermann, Oberägeri SG; Louis

ger, Mettmenst. PSV. 71: Rudolf Solinger, Hausen

münster SSG. 70: Dominic Frei, Aeugst SG; Hans Ber-

Habicht, Ottenbach FSV; Herbert Bühler, Wädenswil

PRSV. 64: Werner Steiner, Affoltern PSG. 56: Tim

li, Affoltern SV; Bruno Schneiter, Affoltern SV; Odette

SV. 64: Frank Landis, Dachlissen-Mettmenstetten SV;

Baur, Affoltern PSG. 49: Barbara Jenni, Hausen PRSV.

SV;

Paul

Zwicky,

Zoe Gutknecht blockt. (Bild Gutknecht)

Nur Erfahrung gewonnen Der erste Sieg für die U-17 Spielerinnen von Volley S9 lässt auf sich warten. Die Umteilung von der zu starken 1. Liga in die angemessene 2. Liga bei den U-17 Volleyballgirls von Volley S9 liess im Vorfeld Hoffnungen auf erste Siege aufkeimen. Am Sonntag, 12. Januar, war Spieltag in Wald. Im ersten Spiel ging es gegen das Team von VBC Wetzikon. Die Spielerinnen hatten sehr grosse Erwartungen und schätzten die Gegnerinnen ein bisschen falsch ein. Während des ersten von zwei Sätzen waren alle noch sehr müde. So verloren sie deutlich mit 25:13. Auch im zweiten Satz setzte es eine Niederlage: 25:17. Die folgenden 30 Minuten Pause wurden genutzt, um sich zu stärken fürs nächste Spiel gegen die Girls vom VBC Einsiedeln. Auch dieser Gegner war sehr stark und gewann in zwei Sätzen (25:17, 25:12). Gleich traten die Ämtlerinnen gegen VBC Volewa Wald an. Da dieses Team nur fünf spielberechtigte Spielerinnen dabei hatte, gewann Volley S9 das Spiel offiziell 2:0 forfait, liess es sich aber nicht nehmen, trotzdem ein Freundschaftsspiel gegen sie auszutragen. Es macht den Mädchen immer wieder Spass, an einem Turniertag zu teilzunehmen. Ihr Teamgeist ist ungebrochen, die Fortschritte sichtbar – und meist gibt es auch viel zu lachen ...


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005 2014  

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