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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 04 I 174. Jahrgang I Freitag, 17. Januar 2020

Einbruchserie

Self-Checkout

Bezirksgericht Affoltern: Viereinhalb Jahre Gefängnis für einen 40-jährigen Albaner. > Seite 3

Wie Supermärkte die Ungeduld ihrer Kundschaft nutzen, um sie für Arbeit einzusetzen. > Seite 7

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Star-Koch Der weltbekannter Küchenchef Anton Mosimann war zu Gast beim Lions Club in Hausen. > Seite 8

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Bestes Handyfoto Aeugsterin Jacqueline Ott wurde an der photoSchweiz mit dem Mobile Award ausgezeichnet. > Seite 9

«Es gibt keinen Plan B» Der Stadtrat warb an der Info-Veranstaltung zum Seewadel-Neubau für ein Ja an der Urne Am 9. Februar entscheidet das Affoltemer Stimmvolk, ob der Bezirkshauptort ein neues Altersheim erhält. An der gut besuchten Info-Veranstaltung vom Montagabend gab vor allem das Provisorium zu reden – und am Rand ging es um Tiere. ................................................... von livia häberling

SVP-Kantonsrat Hans Finsler bezeichnete die Ausgaben für das Provisorium als «stolzen Preis» und erkundigte sich nach Sparpotenzial, worauf Clemens Grötsch erklärte, dieses habe man ausgereizt, zum Beispiel bei der Küche. Diese miete man nicht, sondern man übernehme sie vom «Seewadel». Auch Toni Bortoluzzi befand die jährlichen Abschreibungen von 2,5 Millionen auf dem Provisorium als hoch. Clemens Grötsch entgegnete, die voraussichtlichen Mieteinnahmen von 2,5 Millionen seien in dieser Rechnung nicht enthalten. Sei der Betrieb voll ausgelastet, könne ein Teil der Abschreibungen mit höheren Mieteinnahmen ausgeglichen werden.

Es sei eines der grössten Projekte der Öffentlichen Hand in Affoltern, sagte Clemens Grötsch einleitend. Gemeint war das Projekt «Papillon», das als Ersatz für das 46-jährige Alters- und Pflegeheim Seewadel gebaut werden soll. Ursprünglich war der Neubau mit 60 Betten auf drei Etagen vorgesehen, wofür Kosten von 22,5 Millionen Franken veranschlagt wurden. Im August 2018 entschied der Stadtrat, die Anzahl der Betten auf 80 zu erhöhen, was der heutigen Kapazität des «Seewadel» entspricht. Ende Oktober 2019 präsentierte der Stadtrat eine überarbeitete Kalkulation. Abzüglich eines Legats über 1,1 Millionen kostete das Projekt neu 43,8 Millionen Franken. Dass sich die Kosten nahezu verdoppelt hatten, lag am zusätzlichen Stockwerk (+11,2 Millionen), an der neu eingeplanten Tiefgarage (+3,5 Millionen) sowie am Provisorium (+7,7 Millionen), das zunächst nicht in die Rechnung eingeflossen war. Eliane Studer Kilchenmann zeigte auf, welche Veränderungen das Projekt erfahren hat: zum Beispiel den Verzicht auf einen Holzbau aus Kostengründen oder den Entscheid für das Nachhaltigkeitslabel Minergie-P, wofür die Stadt mit Fördermitteln von einer Viertelmillion Franken rechnet. Nachdem Architekt Lukas Bucher die Raumaufteilung der Stockwerke erläutert hatte, ging Eliane Studer Kilchen-

In der anschliessenden Fragerunde wollte alt SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi wissen, ob man bei der Festlegung der Bettenzahl mit der Langzeitpflege Sonnenberg die Kooperation gesucht habe. Diese Institution gehöre zu einem Viertel Affoltern, ausserdem sei rund ein Viertel der Plätze dort frei, womit er sich frage, ob es überhaupt ein Provisorium gebraucht hätte. Clemens Grötsch erklärte, die Stadt habe in der Vergangenheit die Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden für die Finanzierung eines ge-

meinsamen Alters- und Pflegeheims gesucht. Die Resonanz sei «sehr bescheiden» gewesen. Die Zahl der Betten sei am Bedarf von Affoltern ausgerichtet worden – gewissermassen auch, um auf die anderen Bezirksgemeinden etwas Druck auszuüben. Nun aber, mit einer Demenzabteilung und der Gerontopsychiatrie, machten 80 Betten Sinn. In der Langzeitpflege Sonnenberg sei derzeit rund ein Drittel der Plätze durch Affoltemerinnen und Affoltemer belegt. Eine Koordination sei geprüft, aber von beiden Seiten für nicht praktikabel erklärt worden. Das Provisorium auf dem Giessenareal gab weiter zu reden. Zum Beispiel wurden die genauen Kosten erfragt. Der Kaufpreis, so Eliane Studer Kilchenmann, betrage 8,6 Millionen. Nach dem Umzug in den Neubau werde das Provisorium für 1,1 Millionen an die Lieferantin zurückverkauft. Unter dem Strich koste es 7,7 Millionen. Nach der Veranstaltung präzisierte die Immobilienabteilung auf Nachfrage, der Einkaufspreis liege bei 8 255 647 Franken. Nach zwei Jahren werde das Objekt für einen Bruttopreis von 1 445 000 Franken an Erne AG zurückverkauft, wovon nach Abzug der Kosten für den Rückbau 481 410 Franken als Verkaufserlös übrig bleiben.

Ein Stück Spitalgeschichte

Vernetzung für Biodiversität

In Hausen Fuss gefasst

Sportler des Jahres: Jetzt wählen!

Die Geburtenabteilung war über hundert Jahre ein wichtiger Faktor der Identifizierung mit dem Spital Affoltern – für alle, die hier zur Welt kamen und noch mehr für Eltern, die eine Begleitung durch Schwangerschaft und Geburt erleben durften. Den guten Ruf der Geburtenabteilung haben verschiedene Persönlichkeiten über viele Jahre mit grossem Engagement geprägt. Per 1. Januar 2020 hat das Spital Affoltern nun den Leistungsauftrag «Geburtshilfe» abgegeben. Trotzdem bleibe es ein Anliegen, im Sinne der Grundversorgung des Bezirks ein gutes Angebot für Frauen und Familien anzubieten, so Corina Maron, Leiterin Pflege, Therapien und Soziales im Spital Affoltern. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Durch Vernetzung von Akteuren und Projekten die Biodiversität in der Region erhalten und steigern – das will die Standortförderung Knonauer Amt mit ihrer neuen Gruppe «Naturnetz» unter der Leitung des Knonauer Gemeinderats Nathanaël Wenger erreichen. «Wildtiere und Insekten kennen keine Gemeindegrenzen», sagt er. Entsprechend lohnt es sich auch für die Gemeinden, die Zusammenarbeit zu suchen. Durch die Vernetzung der bestehenden kommunalen Projekte entstehe ein Mehrwert ohne Mehrkosten. Am 3. Juni sollen in einem breit abgestützten Workshop die Grundlagen für einen Massnahmenplan erarbeitet werden. ................................................... > Bericht auf Seite 7

«Hausen ist für uns zur neuen, zweiten Heimat geworden», sagt Fthawi Kidane. Von Anfang an haben seine Freundin Samrawit Weldegiorgis und er, beide Flüchtlinge aus Eritrea, hier Menschlichkeit, Vertrauen und grosse Unterstützung gespürt und bekommen. Grossen Anteil daran hat das überkonfessionelle Integrationsprojekt Ämtler Tandem. 2015 von der reformierten Kirche Mettmenstetten initiiert, stellt es Menschen mit Migrationshintergrund ehrenamtlich Tätige zur Seite. Ziel ist, den Asylsuchenden das Ankommen in der Schweiz zu erleichtern, sie in den Bereichen Alltag, Schule, Haushalt, Gesundheit, Arbeit und Freizeit zu begleiten und unterstützen, als Hilfe zur Selbsthilfe. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Die Wahl der Säuliämtler Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2019 kommt in die entscheidende Phase. Die Ausgangslage ist spannend. In allen fünf Kategorien sind ausgezeichnete Sportler nominiert. Neben der Fachjury zählt auch das Votum der Bevölkerung. Ihr Stimmenanteil wird mit 70 % gewichtet. Noch bis 24. Januar, 12 Uhr, kann in den fünf Kategorien abgestimmt werden. Die Sportlerehrungen finden am Sonntag, 26. Januar, im Kasinosaal in Affoltern statt. Dort wird Sportkommentator und Eventspeaker Philippe Bandi aus Ottenbach die Zuschauer und Athleten als Moderator durch den Spätnachmittag führen. Das Publikum darf sich auf Bilder und Videos sowie Kurzinterviews freuen. ................................................... > Bericht auf Seite 21

Immobilienvorsteherin Eliane Studer Kilchenmann und Stadtpräsident Clemens Grötsch standen am Montagabend Red und Antwort. (Bild Livia Häberling) mann auf das Provisorium ein. Die Zimmer, 23 m², ausgestattet mit Dusche und WC, würden sich an den Standard des Neubaus anlehnen und damit «einen Qualitätssprung» für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeuten. Zu den Gesamtkosten erklärte sie, der Preis pro Zimmer liege im Neubau bei 438 018 Franken, was verglichen mit Objekten in Zürich und Luzern «absolut im Rahmen» sei. Die Hotellerietaxen im «Papillon» entsprächen künftig ungefähr jenen in der Senevita Obstgarten und der Langzeitpflege Sonnenberg.

Provisorium: «Abschreibungen von 2,5 Millionen sind hoch»

«Dann schliesst das Haus zum Seewadel» Gefragt wurde auch, wie realistisch der Zeitablauf des Projekts – also ein Einzug in den Neubau im Herbst 2022 – sei. Lukas Bucher bezeichnete den Ablauf als anspruchsvoll, aber realistisch; bei Bauverzögerungen stehe das Provisorium den Bewohnenden länger zur Verfügung. Auch Tiere wurden in der Fragerunde zum Thema. Ein Anwohner erkundigte sich, welche Tierart im Garten vorgesehen sei und platzierte seine Bitte: «möglichst wenig Geruchs- und Lärmemissionen.» Und was, fragte jemand, wenn der Kredit abgelehnt wird? «Es gibt keinen Plan B», so Clemens Grötsch. «Dann entzieht der Kanton die Betriebsbewilligungen, und das Haus zum Seewadel schliesst.» Ohne Ersatzbau. Zweimal ergriff alt Gemeindepräsidentin Irene Enderli das Wort, um den Objektkredit zu bewerben. «Stimmen Sie Ja, für ein lebenswertes Zuhause», bat sie. «Ich würde es nicht verstehen, wenn die Stadt nach der Abstimmung erneut vor einem Scherbenhaufen steht.»

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Flammenspektakel Das Christbaumverbrennen in Affoltern zieht immer mehr Leute an. > Seite 10

Gemeinderat Maschwanden akzeptiert Urteil Die Stimmberechtigten der Gemeinde Maschwanden werden am 15. Juni 2020 an der Gemeindeversammlung ein zweites Mal über eine Initiative abstimmen können, die auf eine Verhinderung von Mobilfunkantennen abzielt. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom letzten Dienstag beschlossen, auf einen Weiterzug des Verwaltungsgerichtentscheids zu verzichten (vgl. «Anzeiger» vom 14. Januar). «Wir haben nun klare Antworten, aus denen sowohl wir als auch die Initianten ihre Lehren ziehen können», sagt Gemeindepräsident Christian Gabathuler. Einerseits habe das Verwaltungsgericht festgestellt, dass allein ein knappes Abstimmungsergebnis kein Grund für eine Abstimmungswiederholung bilde. Anderseits werde der Gemeinderat bei solchen Fällen für straffere Verfahren und an Gemeindeversammlungen für gleich lange Spiesse der involvierten Parteien sorgen, fügte der Gemeindepräsident bei. (-ter.) anzeigen

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä f llen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Yves-Alain Etter, geb. 19. Juli 1980, von Fräschels FR, gest. 19. Oktober 2019, wohnhaft gewesen Ausserfeldstrasse 7, 8911 Rifferswil Datum der Konkurseröffnung: 19. Dezember 2019

„I was here but now I’ve gone“ sagtest Du kurz vor Deinem Tod…

Traurig und fassungslos nehmen wir Abschied von

Ursula Gertrud Illi-Bär

Christian Baer

Mit Dir hat uns eine grosse Kämpferin verlassen, erlöst von langem, schwerem Leiden.

Ganz unerwartet ist Christian durch einen Arterienriss aus seinem jungen Leben gerissen worden. In unseren Herzen bleibst du in liebevoller Erinnerung.

14. 6. 1926 – 7. 1. 2020

Robert Illi-Bär Annemarie und Ernst Züfle-Günthard Sonja Züfle und Adriano Giussani Tobias Züfle Anverwandte und Freunde

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Seewadel, Affoltern am Albis ZKB Kto. Nr. 80-151-4, IBAN CH52 0070 0110 0074 2221 2. Traueradresse: Robert Illi, Alte Kanzleistrasse 11, 8910 Affoltern am Albis

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 13. Januar 2020 hat der Gemeinderat Stallikon, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: • Christopher Alan Stewart, 1973, Bürger von Vereinigtes Königreich • Katrin Stewart geb. Wassmuth, 1980, Bürgerin von Deutschland • Marc Alexander Naumann, 1991, Bürger von Deutschland 17. Januar 2020 Gemeinderat Stallikon

Wir vermissen dich sehr. Ursula, Melanie Baer und Bruno Oggenfuss Trudy und Ruedi Baer Tilly Baer-Mattenberger Gabriela, Rolf und Manuel Berliat Baer Marcel, Maria, Lea und Odin Baer-Russo Cornelia Patzen Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 23. Januar 2020 um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Aeugst am Albis statt. Traueradressen: Ursula und Melanie Baer, Dorfstrasse 14b, 5626 Hermetschwil-Staffeln Trudi und Ruedi Baer, Unterdorf 1, 8914 Aeugst am Albis

Eingabefrist bis 17. Februar 2020

Affoltern am Albis, 17. Januar 2020

17. August 1996 – 10. Januar 2020

Beisetzung im Familienkreise, Trauergottesdienst am Dienstag, 21. Januar 2020 um 14.00 Uhr in der Friedhofkapelle Affoltern am Albis.

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG.

Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 17. Januar 2020.

Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen Stufen hätten, dann würden wir hinaufsteigen und dich zurückholen.

Statt Blumen gedenke man bitte der Stiftung Theodora, Hunzenschwil Info-d@theodora.org / IBAN CH66 0024 3243 G054 9454 0 Una mamma ama con poche parole Una mamma aiuta con poche parole Una mamma comprende con poche parole Una mamma ci lascia con poche parole Eine Mutter liebt ohne viel Worte eine Mutter hilft ohne viel Worte eine Mutter versteht ohne viel Worte eine Mutter geht ohne viel Worte

Mit grosser Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem Lernenden

Christian Baer

Antonina Crimi-Morabito 9. Januar 1928 – 12. Januar 2020

L'amore che ai lasciato é nei nostri cuori. Deine Liebe hast Du uns dagelassen, sie ist in unseren Herzen. Antonino und Rosaria Crimi-Pauli Luigia Pichler-Crimi und Kurt Greiner Giuseppina Meier-Crimi und Franz Hofstetter Vittorio Crimi Rosetta Del Monte-Crimi Enkel und Urenkel Nipoti e Pronipoti Il funerale avrá luogo venerdi, 24 gennaio alle ore 14.00 al cimitero di Obfelden. Seguira la Santa messa nella chiesa cattolica di Obfelden. Die Beisetzung findet am Freitag, 24. Januar um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Obfelden statt. Anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche Obfelden. Traueradresse: Giuseppa Meier-Crimi, Brestenegg 26, 6218 Ettiswil

(Jahrgang 1996)

Er trat im August 2017 in unsere Firma ein und hätte diesen Sommer seine Lehre abgeschlossen. Wir verlieren mit ihm einen liebenswerten und engagierten Lernenden. Sein unerwarteter Hinschied hinterlässt eine grosse Lücke. Wir werden Christian in unseren Herzen bewahren. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefes Beileid aus und wünschen viel Kraft und Trost in dieser schwierigen Zeit. Mitarbeiter und Geschäftsleitung der Elektro Roth AG, 8932 Mettmenstetten

Wir nehmen Abschied von unserer ehemaligen langjährigen Kirchenpflegepräsidentin

Heidi Gallmann-Jung 27. Juli 1935 – 7. Januar 2020

Im Jahr 1978 wurde Heidi in die Kirchenpflege Maschwanden gewählt und ab 1982 stand sie dieser während 18 Jahren als umsichtige, engagierte Präsidentin vor. Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um Dich und sprach: «komm heim».

Nun ist Heidi Gallmann von ihren Altersbeschwerden erlöst worden, wir gedenken ihrer in Dankbarkeit. Kirchenpflege Maschwanden

Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen. In Liebe nehmen wir Abschied von unserem geliebten Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Onkel und Cousin

Otto Fontana-Rusterholz

Es schmerzt so sehr, denn dein neckisches Lachen gibt es nicht mehr. Oh Papi, oh Opi, wir vermissen dich sehr. Wir hoffen, du bewachst uns von dort oben, vom Sternenmeer. Oh GOTT, warum nimmst du die, die wir lieben, Walti wäre doch noch so gerne geblieben.

29. Januar 1929 – 14. Januar 2020

Wir können es nicht glauben, dass du nicht mehr unter uns bist, liebster Walti, Papi und Opi

Ruhig und friedvoll durftest Du einschlafen. Wir sind traurig, aber voller Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit mit Dir. Du bleibst immer in unseren Herzen.

Walter Josef Marfurt-Buob

In stiller Trauer, Deine Familie: Rolf Fontana Arthur Fontana und Rita Gallmann Margrit und Roland Sigrist-Fontana Fabienne Fontana Nadine und Paul Calder-Fontana mit Emily und James Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis: Mittwoch, 22. Januar 2020, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof in Affoltern am Albis. Anschliessend Abdankungsgottesdienst um 14.20 Uhr in der Friedhofskappelle. Traueradresse: Rolf Fontana, Jonerstrasse 22, 8909 Zwillikon

10. September 1949 – 13. Januar 2020 In tiefer Trauer und Dankbarkeit, besonders deine Enkelkinder Ayla, Timon und Selin von Lea und Daniel Fischer-Marfurt Edith Marfurt mit Michi Wechsler Urs Marfurt Sarah Marfurt mit Corsin Livers Rita Marfurt-Buob

Wir nehmen Abschied von dir im Gottesdienst am Samstag, 25. Januar 2020 um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Obfelden. Traueradresse: Rita Marfurt, Bachstrasse 7, 8912 Obfelden


Bezirk Affoltern

Vandalen, Einbrecher und ein Autobrand Vandalen beschädigten am 11. Januar um 1 Uhr die Aussenparkkasse beim Coop-Einkaufszentrum in Affoltern. Den Schaden beziffert die Kantonspolizei in Affoltern auf rund 7000 Franken. Unbekannte entzündeten am 12. Januar, kurz nach Mitternacht, auf einer Baustelle in Wettswil in einem Toi-Toi-WC einen Feuerwerkskörper. Der Schaden beläuft sich auf rund 500 Franken. Rund 300 Franken Bargeld kamen am 13. Januar in einem Einfamilienhaus in Hausen weg. Die Diebe haben zwischen 7.40 und 14.15 Uhr ein Fenster aufgewuchtet und hinterliessen Sachschaden von etwa 2500 Franken. Am 10. Januar, kurz vor 19 Uhr, geriet in Hedingen ein Personenwagen in Brand, was einen Feuerwehreinsatz notwendig machte. Die Kantonspolizei spricht von einer technischen Ursache. Der Schaden beläuft sich auf rund 25 000 Franken. (-ter.)

wir gratulieren Zum 95. Geburtstag Heute Freitag, 17. Januar, darf Agatha Bernold-Hofmann in Affoltern 95 Jahre Lebenszeit feiern. Wir gratulieren von Herzen und wünschen viel Freude.

Zum 93. Geburtstag Am Sonntag, 19. Januar, feiert Walter Böck-Flückiger in Hausen seinen 93. Geburtstag. Wir gratulieren von Herzen und wünschen einen schönen Festtag, alles Liebe und gute Gesundheit.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 17. Januar 2020

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In Bonstetten eine Einbruchserie durch sechs Kantone gestartet Bezirksgericht Affoltern: Viereinhalb Jahre Gefängnis für einen 40-jährigen Albaner Wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls muss ein knapp 40-jähriger Albaner viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Er kassiert ausserdem einen Landesverweis von 15 Jahren. Die Strafe liegt eineinhalb Jahre unter der Forderung der Staatanwaltschaft. Die Verteidigerin, die eine bedingte Gefängnisstrafe gefordert hat, geht in Berufung. ................................................... von werner schneiter Stumm sass er da, mit Wunden im Gesicht, den Kopf mit einer abgewetzten Mütze bedeckt. Der knapp 40-jährige Albaner, dem unter anderem gewerbsund bandenmässiger Diebstahl vorgeworfen wird, machte während der zweistündigen Verhandlung am Bezirksgericht Affoltern von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Nach der Arbeit der Übersetzerin kam kein Wort über seine Lippen, nur den Kopf bewegte er ab und zu – wohl nicht so ganz heftig wie beim Boxen, das in der Anklageschrift neben Landwirtschaftsarbeiter als sein Beruf bezeichnet wird. So geriet die Befragung durch Gerichtspräsident Peter Frey zum veritablen Monolog, der allein eine Stunde in Anspruch nahm. Was ihm vorgeworfen wird – das steht ja in der Anklageschrift. Darin listet die Staatsanwaltschaft 29 Einbrüche in den Jahren 2016 und 2019 auf – begangen in sechs Kantonen, 2016 zusammen mit einem 35-jährigen Komplizen, der im Mai 2017 verurteilt worden ist. Drei Jahre später war er allein unterwegs. Der «Start» erfolgte am 12. April 2016 in einer Liegenschaft in Bonstetten. Die Zweierbande hatte es auf Einfamilienhäuser und Mietwohnungen abgesehen, drang aber auch in eine

Kita ein – mehrheitlich durch Aufwuchten von Wohnungs- Balkon-, Küchen-, Sitzplatz- und Terrassentüren. Dabei fielen ihnen vor allem Bargeld und Schmuck in die Hände, aber auch Münzen, Uhren und eine Videokamera. Laut Staatsanwaltschaft beläuft sich der gesamte Deliktsbetrag auf gut 182 000, der Sachschaden auf insgesamt knapp 52 000 Franken. Für den Staatsanwalt ist die Sachlage klar. Er wies sowohl auf DNA- als auch auf Schuhspuren an den Tatorten hin, auf Auswertungen des Mobiltelefons und auf sichergestelltes Tatwerkzeug. Im Dezember 2018 reiste der Mann, der zwei Alias-Namen verwendete, via Slowenien erneut in den Schengenraum ein und hielt sich bis zu seiner Verhaftung am 22. März im vergangenen Jahr 19 Tage über die vom Visum begrenzte Zeit in der Schweiz auf. Sein Komplize reiste via Italien per Auto ein. Der Ankläger sprach von erheblichem Verschulden, von verwerflichen Taten, dreistem Vorgehen und offenkundiger Uneinsichtigkeit. Er verwies auf eine Vorstrafe aus dem Jahr 2004, als der Delinquent von einem deutschen Gericht wegen schweren Raubes zu einer Gefängnisstrafe von neun Jahren und zwei Monaten verurteilt wurde. Sechs Jahre Gefängnis und ein Landesverweis von 15 Jahren seien im vorliegenden Fall angemessen, findet der Staatsanwalt.

Erhebliche Zweifel bei Schuhspuren Die Pflichtverteidigerin sieht das ganz anders. Sie beantragte eine neunmonatige, bedingte Gefängnisstrafe, eine Bewährungsfrist von zwei Jahren und einen Landesverweis von fünf Jahren. Sie sieht die Schuld ihres Mandanten in bloss vier der 29 Fälle und den rechtswidrigen Aufenthalt als erwiesen. Statt gewerbs- und bandenmässigem Diebstahl spricht sie von mehr-

fachem Diebstahl, mehrfacher Sachbeschädigung und mehrfachem Hausfriedensbruch. Für 25 Einbrüche verlangt die Anwältin einen Freispruch, die umgehende Entlassung aus der Haft und die Übernahme der Gerichtsund Verfahrenskosten durch die Gerichtskasse. In diesen Fällen könne der Einbruch nicht eindeutig zugeordnet werden, weil bei den Schuhspuren erhebliche Zweifel vorhanden seien. So seien beispielsweise die in einem Hotel aufgefunden Schuhe kleiner als jene, die im Gefängnis sichergestellt worden seien, sagte sie unter dem Hinweis auf den Umstand, dass NikeSportschuhe sehr weit verbreitet seien. Zudem hätten die Ermittler seine DNA-Spuren nur an einem PW sichergestellt, sonst nirgends. Es sei auch nicht klar, ob es sich in elf Fällen im Jahr 2016 beim zweiten Täter um ihren Mandanten gehandelt habe. Der Komplize ist im Mai 2017 vom Bezirksgericht Affoltern für elf Delikte zu 34 Monaten Gefängnis verurteilt worden, wovon er 17 Monate absitzen musste. In fünf Fällen wurde er mangels Beweisen freigesprochen – für jene Einbrüche, bei denen ihr Mandant dabei gewesen sein soll. Die Anwältin verwies auch auf einen Einbruch in Wettingen, wo Schmuck im Wert von 55 000 Franken erbeutet wurde. Nach wenigen Tagen wurde in der Nähe wieder eingebrochen, was dem Angeklagten zur Last gelegt wird. «Das macht doch keinen Sinn, wenn kurz zuvor so fette Beute gemacht wurde», sagte die Anwältin und fügte bei, da stimme der Modus Operandi nicht, was vorliegend ein Handeln nach dem Grundsatz «in dubio pro reo» erfordere. Dem Angeklagten attestierte sie psychische Probleme und grosse seelische Belastungen. Es sei nicht ausgeschlossen, dass er sich deswegen im Gefängnis die Verletzungen im Gesicht beigebracht habe. Er rede seit seiner Verhaftung mit niemandem,

auch mit ihr nicht. Und er sei allein in der Zelle. Lediglich mit seiner Schwester bestehe via E-Mail Kontakt. Somit wisse er zumindest, dass es seiner sechsjährigen Tochter gut gehe.

Gezielt eingereist, um zu delinquieren Das Gericht ist der Verteidigung teilweise gefolgt und hat den Mann wegen fehlender Beweismittel in fünf Fällen vom Vorwurf des gewerbs- und bandenmässigen sowie in zwei Fällen des gewerbsmässigen Diebstahls freigesprochen, in mehreren Fällen auch wegen mehrfacher Sachbeschädigung und mehrfachem Hausfriedensbruch – 2019 war der Mann allein unterwegs, weshalb «nur» noch von gewerbsmässigem Diebstahl gesprochen werden kann. Bei allen anderen Delikten sieht das Gericht die Schuld erwiesen und verurteilte den Einbrecher zu viereinhalb Jahren Gefängnis (abzüglich 297 Tage Untersuchungs- und Sicherheitshaft) und zur Maximalstrafe von 15 Jahren Landesverweis: Gewerbs- und bandenmässiger Diebstahl, gewerbsmässiger Diebstahl, versuchter gewerbsmässiger Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigung, mehrfacher Hausfriedensbuch und rechtswidriger Aufenthalt, lautet dabei die juristische Einordnung. Damit liegt das Gericht eineinhalb Jahre unter der Forderung des Staatsanwalts. Die gesamten Kosten belaufen sich auf gut 40 000 Franken. Beim Beschuldigten konnten 4.40 Euro Bargeld eingezogen werden. Die Verwertung seines Autos brachte einen Verlust. «Der Mann ist gezielt in die Schweiz eingereist, um mit Einbrüchen möglichst einfach an Geld zu kommen. Das hat er bei der ersten polizeilichen Befragung auch zugegeben», sagte der Verhandlungsleiter. Die Pflichtverteidigerin hat unmittelbar nach Urteilsverkündung Berufung angemeldet.

Beinahe-Kollision über Knonau

Manor: Stellenabbau in Affoltern?

Über Knonau kam es im Juni 2018 zu einer gefährlichen Annäherung zwischen einem Flugzeug und einem Gleitschirm. Funk-Kommunikationsgeräte könnten dies verhindern.

Die Warenhauskette Manor schliesst Ende April ihre Filiale in Bachenbülach, zwei weitere Supermärkte werden verkauft. Auch in Affoltern kommt es zu Umstrukturierungen. Ob Arbeitsplätze wegfallen, ist derzeit noch offen.

Der Luftraum über Knonau gehört zum Nahkontrollbezirk (Terminal Control Area – TMA) des Militärflugplatzes Emmen. Und dorthin war am 15. Juni 2018 auch ein zweimotoriges Passagierflugzeug Beechcraft 1900 der Schweizer Luftwaffe unterwegs. Die Besatzung stand in Kontakt mit dem dortigen Platzverkehrsleiter. Nachdem das Flugzeug auf dem Instrumentenlandesystem der Piste 22 ausgerichtet war, erblickte die Besatzung vorne rechts einen hellgelben Hochleistungsgleitschirm. Die Maschine flog ohne Ausweichmanöver rund 100 m links und etwa 50 m unterhalb des Gleitschirms vorbei. Der Pilot des Gleitschirms, der sich ohne Bewilligung im TMA 3 von Emmen aufhielt, hatte keinen Funkkontakt mit dem Platzverkehrsleiter von Emmen aufgenommen und rief diesen auch nach dem schweren Vorfall nicht auf der Flugplatzfrequenz von Emmen auf. Vom Verkehrswarn- und Kollisionsverhinderungssystem des Flugzeugs wurde der Gleitschirm nicht angezeigt;

ebenso war er nicht auf dem Radarbild des Fluglotsen erkennbar. Daraus schliesst die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust), dass der Gleitschirm nicht mit einem Transponder ausgerüstet oder dieser nicht eingeschaltet war. Bereits bei früheren Zwischenfällen hat die Sust, die als staatliche Behörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft den Auftrag hat, Unfälle und gefährliche Ereignisse von Bahnen, Luftfahrzeugen und Schiffen zu untersuchen, ähnlich gelagerte, gefährliche Annäherungen zwischen Luftfahrzeugen untersucht. So etwa zwischen einem Gleitschirm und zwei Verkehrsflugzeugen in Zürich oder zwischen einem Verkehrsflugzeug und einem Heissluftballon im Thurgau. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) solle für den Betrieb von Luftfahrzeugen, die für ein Grossluftfahrzeug eine Gefahr darstellen können, über schweizerischem Hoheitsgebiet ausnahmslos die Pflicht zum Mitführen eines Transponders vorschreiben, empfiehlt die Sust in ihrem Untersuchungsbericht: «Deren konsequente Umsetzung hätte auch den in der vorliegenden Untersuchung dargestellten schweren Vorfall verhindern können.» Transponder sind Funk-Kommunikationsgeräte, die eingehende Signale aufnehmen und automatisch beantworten. (tst.)

Letzte Woche gab die Warenhauskette Manor in einer Mitteilung bekannt, dass sie ihren Betrieb restrukturiert. Künftig will das Unternehmen den Online-Bereich stärken und noch dieses Jahr 30 neue Stellen schaffen, in anderen Bereichen kommt es hingegen zu Einsparungen. Ende April schliesst der Laden in Bachenbülach, 27 Mitarbei-

tende sind betroffen. Ende Januar werden die 60 Warenhäuser in 28 Verkaufseinheiten gebündelt, die von einem Store Director geführt werden. Auch in der Filiale Affoltern kommt es zu Umstrukturierungen. «Die Filiale Affoltern wird künftig mit der Filiale Zürich Letzipark eine Einheit darstellen, mit einer Warenhausdirektorin in Letzipark und einem Store Manager in Affoltern», so eine Sprecherin. Der bisherige Warenhausdirektor in Affoltern wechselt an einen anderen Standort. Schweizweit will Manor in seinen 60 Warenhäusern rund 40 Stellen streichen. Ob es auch in der Filiale Affoltern zu Kündigungen kommt, ist noch offen. Die Gespräche würden Ende Januar «finalisiert», heisst es weiter. (lhä)

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Unkompliziert, direkt und beherzt

«Ich bin für Sie da, am Samstag, 18. Januar 20, ab 11 Uhr vor dem Café Casino mit einer heissen Suppe und zwei Kälbli. Ich freue mich, Sie kennen zu lernen.»

Antoinette

Frey

am 9. Februar 2020 in den Stadtrat.


Stallikon Anpassung Gebührentarif (GebT), Teil Schulwesen

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Der Gemeinderat Stallikon hat auf Antrag der Schulp?ege am 13. Januar 2020 den Gebührentarif (GebT), Teil Schulwesen, wie folgt angepasst: Art. 74 Freiwillige Angebote Wintersportlager

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Einzelbuchung pro Tag Jahresbuchung pro Tag

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Zusatzstunde (evt. mit Zvieri)

Einzelbuchung pro Tag Jahresbuchung pro Tag

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15.00 490.00

Schulmorgen (mit Znüni)

Weiterbildungstage

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Bearbeitungsgebühr Die Bearbeitungsgebühr wird erhoben: – Modulanpassungswünsche nach der Anmeldung (Ausnahme: Anpassung aufgrund des Stundenplanes). In der Regel können diese nur innerhalb des Tages gewährt werden. – Rechnungsstornierungen aufgrund von verspäteten Subventionsanträgen. – Wenn nachträglich Einzelrechnungen verlangt werden. Die vorstehenden Änderungen treten am 1. August 2020 (Beginn Schuljahr 2020/21) in Kraft. Wird ein Rechtsmittel ergriffen, wird über die Inkraftsetzung erneut entschieden. Der angepasste Gebührentarif wird anschliessend auf der Webseite www.stallikon.ch (Systematische Rechtssammlung) veröffentlicht. Der Beschluss kann während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung, Reppischtalstrasse 53, Stallikon, Schalter Einwohnerkontrolle, während den Öffnungszeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 VRG i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 1 VRG). Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Januar 2020 Gemeinderat Stallikon

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

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Affoltern am Albis Obfelden Am 12. Januar 2020 ist in Schlieren ZH gestorben:

Crimi-Morabito Antonina

Am 7. Januar 2020 ist in Zürich ZH gestorben:

Peter Paul Hofer geboren am 2. August 1945, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

geb. 9. Januar 1928, von Italien, wohnhaft gewesen in Obfelden mit Aufenthalt im P9egezentrum Spital Limmattal, 8952 Schlieren; Witwe des CrimiMorabito Anselmo.

Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Urnenbeisetzung am Freitag, 24. Januar 2020, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche.

Affoltern am Albis

Die Friedhofvorsteherin

Ursula Gertrud Illi, geb. Bär

Affoltern am Albis Am 14. Januar 2020 ist in Muri AG gestorben:

Otto Fontana geboren am 29. Januar 1929, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH. Die Beisetzung 1ndet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Mittwoch, 22. Januar 2020, um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Am 7. Januar 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

geboren am 14. Juni 1926, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung im engsten Familienkreis am Dienstag, 21. Januar 2020, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wettswil am Albis Am 14. Januar 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Thomi geb. Berli, Olga Obfelden Am 13. Januar 2020 ist in Zürich ZH gestorben:

Marfurt-Buob, Walter Josef geb. 10. September 1949, von Willisau LU, wohnhaft gewesen in Obfelden, Bachstrasse 7a; Ehemann der MarfurtBuob, Rita. Die Urnenbeisetzung 7ndet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Samstag, 25. Januar 2020, 14.00 Uhr, in der kath. Kirche Obfelden. Die Friedhofvorsteherin

geb. 17. Januar 1928, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Der Abdankungsgottesdienst /ndet am Donnerstag, 23. Januar 2020, 14.30 Uhr, in der ref. Kirche Wettswil am Albis statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Januar 2020

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Geburtshilfe über hundert Jahre im Spital Affoltern Ein Rückblick auf ein Stück Spitalgeschichte Durchschnittlich kam in den letzten Jahrzehnten im Spital Affoltern täglich mehr als ein Kind zur Welt. Per 1. Januar 2020 hat das Spital nun den Leistungsauftrag «Geburtshilfe» abgegeben. «In der Frauenheilkunde spiegelt sich der gesellschaftliche Wandel», so Robert Lüchinger, langjähriger Gynäkologe am Spital Affoltern. ................................................... von regula zellweger Zu Beginn des letzten Jahrhunderts, das Spital Affoltern wurde 1902 eröffnet, barg eine Schwangerschaft für Mutter und Kind ein gewisses Risiko. Damals starben in Europa von 100 000 werdenden Müttern 600 bis 700 während Schwangerschaft und Geburt. Heute sind es 4 bis 5 von 100 000. Die Säuglingssterblichkeit geht seit vielen Jahren leicht, aber kontinuierlich zurück, während die Totgeburtenrate seit Anfang der 1990er-Jahre relativ stabil geblieben ist. Dass sich die Situation von werdenden Müttern und die Überlebenschancen von Babys signifikant verbessert haben, ist weitgehend der medizinischen Betreuung während Schwangerschaft und Geburt zu verdanken. Viele Eltern, deren Kinder im Spital Affoltern zur Welt kamen, sind dankbar für die optimale Begleitung durch Schwangerschaft und Geburt. An dieser Stelle gilt es, der Arbeit von Ärzten, Hebammen, Therapeuten und Pflegenden, allen, die zum guten Ruf der Geburtenabteilung beigetragen haben, Wertschätzung und Dankbarkeit auszusprechen. War es bis Ende 2019 fast selbstverständlich, im regionalen Spital gebären zu können, müssen ab Januar 2020 neue Lösungen gewählt werden.

Geburtshilflich-gynäkologische Spitalabteilung Robert Lüchinger hat den guten Ruf der Geburtenabteilung über viele Jahre mit grossem persönlichem und beruflichem Engagement geprägt. Er erzählt: «Ende der 70er-Jahre regte sich der Wunsch nach einem Frauenarzt im Bezirk und einer geburtshilflich-gynäkologischen Spitalabteilung. Als die politischen Voraussetzungen dazu geschaffen waren, bewarb ich mich um diese Aufgabe und begann ab 1982 meine Tätigkeit. Geburten gab es seit jeher am Spital, zuständig waren damals freischaffende Hebammen und der jeweilige chirurgische Chefarzt. Es war mein Ziel, die Geburtsleitung den gesellschaftlichen Neuerungen anzupassen, den Frauen Freiräume für individuelle Bedürfnisse anzubieten, die Stillberatung auszubauen und das Spektrum der gynäkologischen Operationen zu erweitern.» Er erinnert sich: «Das erste Jahr war sehr anstrengend. Einerseits war die Zusammenarbeit mit den Hebammen aufzubauen, andererseits das Pflegepersonal vertraut zu machen mit neuen operativen Eingriffen, zum Dritten permanenter Ansprechpartner zu bleiben für die Patientinnen, die Haus- und Spitalärzte, sowie die Hebammen – drei Jahre lang 24 Stunden täglich. Aber mit der zunehmenden Belastung wuchs auch die Freude am sichtlich gelungenen Wachstum der Spital- und Praxistätigkeiten. Die Geburtenzahlen stiegen von anfänglich etwa 100 auf über 400 pro Jahr, das frauenärztliche Team erweiterte sich entsprechend auf vier Fachpersonen. Der persönliche Umgang mit unseren

Patientinnen führte zu erfreulichen Rückmeldungen, viele fühlten sich wohl in dieser behaglichen Atmosphäre.» In besonders guter Erinnerung ist ihm die Zeit von 1982 bis 1988, als Chefarzt Peider Mohr das gute Image des Spitals Affoltern prägte. «Brillanter patientenorientierter Arzt, Vordenker der Altersmedizin, allseitig sehr beliebt, kluger Stratege auch bezüglich der Hausarzt-Förderung im Bezirk», fasst Lüchinger zusammen. Chefarzt Christian Hess führte diese Grundhaltung mit dem «Modell Affoltern» weiter. Diese Philosophie, dieses ganzheitliche, respektvolle Menschenbild, war auch immer in der Geburtenabteilung spürbar.

Gynäkologe Robert Lüchinger Die Geburtshilfe im Spital Affoltern genoss über viele Jahre einen hervorragenden Ruf. Einerseits lag dieser darin begründet, dass den Wünschen werdender Eltern – so weit medizinisch vertretbar – entsprochen wurde. Anderseits war in Fachkreisen bekannt, dass in Affoltern auch Kinder in Steisslage gesund geboren wurden und generell der prozentuale Anteil an Kaiserschnittgeburten deutlich niedriger als der Schweizer Durchschnitt war. «Entgegen dem damaligen Trend in der Geburtshilfe bevorzugte ich das Vorgehen auf natürlichem Weg, sofern die entsprechenden Voraussetzungen dazu erfüllt waren. Steisskinder kommen nicht verkehrt auf die Welt, sondern auf ihre eigene Art richtig.» Neben viel Freude erlebte Robert Lüchinger auch traurige Geschehnisse. «Den Verlauf von Schwangerschaften und Geburten empfand ich oftmals so, als würde eine Melodie vierhändig gespielt, zwei Hände sind die eigenen, die anderen beiden bleiben unsichtbar.»

Entwicklung der Geburtshilfe Die zunehmende Vielfalt von neuen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten brachte vielen werdenden Eltern Erleichterungen und Sicherheiten, zwang sie aber auch zu Entscheidungen, deren Folgen sie nicht wirklich abschätzen konnten. Es galt oftmals, Verantwortung für Entscheide zu übernehmen, vor denen sie früher nie gestanden hätten. Robert Lüchinger hinterfragt heute kritisch: «Neues Wissen kann auch zur Last werden. Ich betrachte mit Sorge die wachsende Verzettelung der Medizin in immer weiter ausfransende Spezialgebiete, wobei man die Krankheiten zunehmend besser versteht, die individuelle Persönlichkeit der einzelnen Frau aber immer weniger.» «Unter wirtschaftlich-technischem Blickwinkel ist die Reduzierung von Spitaleinheiten nachvollziehbar. Aus emotional-persönlicher Sicht bedaure ich die Schliessung der Geburtshilflichen Abteilung. Für viele Ärzte, Hebammen und Pflegende war unsere Frauenklinik so etwas wie ein pulsierender Mikrokosmos, ein zwischenmenschliches Geflecht mit viel Herzblut, persönlichem Engagement, Ärgernissen und Sonnenstunden. Jede und jeder hat auf eigene Weise daran teilgenommen, alle dürfen stolz bleiben auf ein gemeinsames Gelingen während 37 Jahren.»

Hebamme Jacinta Solèr Pflegefachfrau und Hebamme Jacinta Solèr war von 1998 bis 2009 Stationsleiterin der Frauenklinik im Spital

Affoltern. Sie erinnert sich: «Ich habe die Zeit als sehr intensiv erlebt. Die Zusammenarbeit mit den Ärzten war geprägt von Vertrauen, gegenseitigem Respekt und hohen Qualitätsansprüchen. Das Kernteam bestand aus etlichen langjährigen Mitarbeiterinnen wie beispielsweise Felicitas Wetli, die 40 Jahre auf der Abteilung ihr Bestes gegeben hat.» Jacinta Solèr hat während ihrer Zeit am Spital einige Veränderungen erlebt: «Die reine Geburtshilfliche Abteilung wurde erweitert, dazu wurde die Hälfte der Station vorgängig geschlossen und das Personal auf andere Abteilungen verteilt. Danach wurden gynäkologische Patientinnen neu auch auf dem Stockwerk A3 betreut. Im Rahmen der Entlastung für andere Stationen kamen nach und nach medizinische und chirurgische Patienten dazu. Es war eine grosse Herausforderung für das Pflegepersonal.» Entsprechend gestaltete sich die spitalinterne Weiterbildung: «Regelmässige Klausurtagungen wurden durch die damalige Pflegedienstleiterin Mechtild Willi Studer und Robert Lüchinger organisiert, um gemeinsame Leitlinien und eine gemeinsame Haltung im Team zu erarbeiten.»

Voller Wertschätzung Die Hebamme schätzt besonders auch die Schaffung der Mutter-Kind-Abteilung, die weitgehend Annina Hess Cabalzar zu verdanken ist. Mütter, die durch die Geburt ihres Kindes Erschöpfungszustände oder depressive Verstimmungen hatten, erhalten hier auch weiterhin Unterstützung, um sich an die neuen Herausforderungen mit ihrem Kind zu gewöhnen und sich zu erholen. Zusammenfassend meint sie: «Was auch sehr gut war: Die Zusammenarbeit mit externen Diensten, freiberuflichen Hebammen, Kursleiterinnen und der Mütter-Väterberatung.» Heute arbeitet Jacinta Solèr als freischaffende Hebamme in Affoltern. «Die Schliessung der Geburtshilflichen Abteilung bringt uns freiberuflichen Hebammen nur geringfügige Veränderungen. Es ist einfach schade um die über 100 Jahre alte Tradition, dass Mütter die Wahlmöglichkeit hatten, im Spital Affoltern mit optimaler medizinischer Betreuung und mit der Möglichkeit schneller operativer Eingriffe bei Komplikationen in Ruhe und mit Respekt ihr Kind auf die Welt bringen zu können.»

Danielle Schreiber Der Rückblick der Gynäkologin Danielle Schreiber ist geprägt von sehr vielen bewegenden Momenten in und um die Geburtenabteilung. «Das Angebot in Affoltern war einmalig. Für viele Schwangere war es äusserst wichtig, in einem persönlichen, individuellen Rahmen gebären zu können. Denn jede Frau weiss nach Jahren noch genau, wer sie zur Geburt begleitete. Die Geburtshilfe in Affoltern gelang durch die persönliche Beziehung mit den Ärztinnen, aber vor allem auch durch die optimale Zusammenarbeit der Ärzteschaft mit Pflege und Hebammen. Für mich persönlich mit viel Engagement verbunden, aber sehr beglückend. Wir bekamen für unsere Arbeit äusserst viele positive, persönliche Rückmeldungen der Eltern und nur wenig negatives Feedback.» Die Frauen dann auch nach einer Geburt weiter begleiten zu dürfen, stärkt die Arzt-Patienten-Beziehung, was heute immer rarer wird.» Wollen Schwangere aus dem Knonau-

Illustration von Robert Lüchinger aus der Jubiläumsschrift «100 Jahre Spital Affoltern», 2002.

er Amt ihr Kind in einem Spital gebären, bieten sich die Spitäler in der näheren Umgebung an; Spital Muri, Zuger Kantonsspital, Limmattalspital und Triemli. Auch Richterswil oder Horgen können je nach Wohnort eine Option sein. «Begleiten kann ich die Frauen lediglich nach Muri, was ich weiter gern tun werde. Die Wege werden für alle Schwangeren sicher länger, die Behandlungen anonymer. Medizinisch aufgehoben sind sie aber in allen Schweizer Spitälern gut – das ist das Allerwichtigste! Wir dürfen dankbar sein für unser ausgezeichnetes medizinisches Angebot auch in der Geburtshilfe, auch wenn gerade in der Geburtshilfe nicht immer alles so abläuft, wie eine Schwangere sich das so sehr wünscht.»

Spital Affoltern heute und in Zukunft Corina Maron, Leiterin Pflege, Therapien und Soziales im Spital Affoltern, beschreibt aktuelle und geplante Angebote des Spitals Affoltern im Bereich Schwangerschaft und Geburt: «Es ist uns ein Anliegen, im Sinne der Grundversorgung unseres Bezirks ein

gutes Angebot für Frauen und Familien anzubieten. Wir bauen unser Angebot in der bereits heute bestehenden Elternschule mit Kursen für werdende Eltern und für Eltern mit Kleinkindern aus. Die Mutter-Kind-Abteilung wird von 9 auf 14 Plätze erweitert. Wir konnten bereits seit Juni zwei zusätzliche Betten auf der ehemaligen Frauenklinik anbieten und haben gute Erfahrungen gemacht.» Frauen mit Krisen in den ersten Monaten nach der Geburt, beispielsweise leichten depressiven Episoden oder akuten Belastungsreaktionen, erhalten während zwei bis vier Wochen Unterstützung, Therapien und Begleitung, um danach ihren Alltag als Mutter wieder eigenständig gestalten zu können. «Auch Frauen, welche in der Schwangerschaft psychisch sehr belastet sind, können im Rahmen unseres stationären Angebotes behandelt werden, was ein Novum ist in der Schweiz», so Corina Maron weiter. «Ab Februar werden wir eine hebammengeleitete Sprechstunde anbieten, in Zusammenarbeit mit unserem Gynäkologen Chandra Prakash und der neuen Gynäkologin Nina Viktorin.»

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Januar 2020

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Aufbau des Naturnetzes Knonauer Amt Vernetzung zwischen allen Akteuren schafft Win-Win-Situationen Die Standortförderung Knonauer Amt hat eine Gruppe «Naturnetz» initialisiert, die durch Vernetzung von Akteuren und Projekten die Biodiversität in der Region erhalten und steigern soll. Eine erste Veranstaltung steht am 28. Januar an, und am 3. Juni wird ein breit abgestützter Workshop die Grundlagen für einen Massnahmenplan erarbeiten.

Blattmann sowie der Affoltemer Stadtrat Markus Gasser angehören. Zudem konnte die Präsidentin des Gemeindepräsidentenverbands des Bezirks Affoltern, Gaby Noser, die gleichzeitig der Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt (ZPK) angehört, gewonnen werden. «Die persönliche Verbindung zur ZPK ist für uns sehr wichtig, damit die Regionalplanung mit der Arbeit des Naturnetzes koordiniert werden kann», betont Nathanaël Wenger.

Vernetzung nach aussen und innen

................................................... von bernhard schneider Der Knonauer Gemeinderat Nathanaël Wenger leitet die neu geschaffene Arbeitsgruppe «Naturnetz» der Standortförderung. Die Vernetzung der Gemeinden untereinander und mit Interessengruppen im Bereich der Natur betrachtet er als Win-win-Situation: «Fast alle Gemeinden verfügen über ein Vernetzungsprojekt. Doch Wildtiere und Insekten kennen keine Gemeindegrenzen. Werden die Vernetzungsprojekte miteinander vernetzt, entsteht ein Mehrwert ohne Mehrkosten.» Wenn sich Gemeinden gemeinsam beraten liessen, könnten Beratungshonorare eingespart werden. Vor allem kleinen Gemeinden sei es kaum möglich, alles erforderliche Know-how für sich allein einzukaufen.

Lebensräume für einheimische Tiere und Pflanzen Kommunale Vernetzungsprojekte fördern die natürliche Artenvielfalt, indem sie beispielsweise Korridore für Wildtiere schaffen, auf welchen sie möglichst keine Strassen überqueren

Naturraum ist Erholungsraum. Nathanaël Wenger und Johannes Bartels vor dem Türlersee. (Bild bs) müssen und in regelmässigen Abständen Schutz etwa durch Hecken finden. Wichtig für die Biodiversität ist auch die Art der landwirtschaftlichen Bodennutzung. Hochstämmige Obstbäume bieten Lebensraum für Vögel und Insekten, beschränken aber den Einsatz grosser Maschinen für die Bodenbearbeitung und bedeuten dadurch Mehrarbeit für die Landwirte. In den 1960er- und 70er-Jahren hat der Bund daher das Fällen von Obstbäumen subventioniert, mittlerweile werden Bauern für das Pflanzen neuer Hochstämme entschädigt.

Regionale Bekämpfung der Neophyten Als weitere Gemeindeaufgabe, die vernetzt effizienter angepackt werden kann, erwähnt Wenger die Neophytenbekämpfung. Der Begriff Neophyten bezeichnet ab 1500 importierte Pflanzen, die nicht in die biologischen

Kreisläufe der hiesigen Natur passen. Nicht alle verursachen Probleme. Das bekannteste Beispiel eines unproblematischen Neophyten ist die Kartoffel, die sich selbstständig kaum verbreitet. Invasive Neophyten wie das Japanische Geissblatt, der Kirschlorbeer oder der vieljährige Knöterich dagegen können die heimische Flora weitgehend verdrängen. Neophytenkonzepte und -kartierung können interkommunal kostengünstiger erarbeitet werden, als wenn jede Gemeinde für sich allein schaut.

Naturnähe als Standortvorteil Standortförderer Johannes Bartels betrachtet die naturnahe Umgebung der Siedlungen im Bezirk Affoltern als wesentlichen Standortvorteil: «In keiner anderen Region der Agglomeration Zürich befinden sich natürliche Erholungsräume so nahe bei den Wohngebieten.» Als Energieregion sei

die Standortförderung bereits sehr gut aufgestellt, nun wolle sie als damit zusammenhängendes Fachgebiet die Natur thematisieren. Die regionale Vernetzung der Gemeinden mit Know-how-Trägern wie den Landwirten, Förstern, Jägern und Fischern sei eine typische Aufgabe des von der Standortförderung lancierten Naturnetzes: «Wir geben den Anstoss, schaffen Plattformen für Vernetzung und erzielen dadurch mit wenigen Mitteln einen grossen Nutzen.» Bereits die Entstehung der Gruppe «Naturnetz» zeigt die Vorgehensweise der Standortförderung Knonauer Amt exemplarisch: Der Aeugster Gemeinderat Bruno Fuchs hat im Forum Energie und Umwelt angeregt, die Zusammenarbeit der Gemeinden im Bereich der Neophyten zu fördern. Aus dieser Idee ist eine Projektgruppe entstanden, der neben Bruno Fuchs und Nathanaël Wenger auch der Hausemer Gemeinderat und Landwirt Gregor

Die Vernetzung findet auch überregional statt. Die Projektgruppe «Naturnetz Knonauer Amt» hat bereits die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des seit 20 Jahren erfolgreichen Projekts «Naturnetz Pfannenstil» aufgenommen, um von deren Erfahrungen zu profitieren. Der Kanton Zürich begrüsst dies und unterstützt diese Vernetzung zur Pflege der Standortqualität. Der erste öffentliche Anlass im Rahmen des Naturnetzes Knonauer Amt findet am 28. Januar um 19.30 Uhr im Kulturraum der Primarschule Aeugst statt. «Dies ist ein erstes Beispiel, das unser Vorgehen illustriert», erklärt Johannes Bartels, «die Gemeinde Aeugst hat den Abend ‹Alles prima mit meinem ökologischen Fussabdruck?› organisiert und unter das Patronat des Naturnetzes gestellt. Wir vernetzen, indem wir die Bevölkerung aller Ämtler Gemeinden nach Aeugst einladen.» Auf der Webseite der Standortförderung ist bereits eine Seite zum Naturnetz eingerichtet, die laufend erweitert wird. Infos unter www.knonauer-amt.ch/naturnetz.

«Lasst mich durch, ich mach das selbst!» Supermärkte nutzen die Ungeduld ihrer Kundschaft, um sie an Self-Checkout-Kassen für Arbeit einzusetzen Früher hat Livia Häberling Self-Checkout-Kassen gemieden, weil ihr das Konzept unmenschlich schien. Inzwischen sieht sie in diesen Maschinen viele Vorteile – und schämt sich dafür. ................................................... von livia häberling

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anchmal fragen mich Menschen nach meinem Beruf. Wenn ich ihnen sage, dass ich Journalistin bin, dann möchten sie von mir wissen, was ich sonst noch tue. Sie meinen die Frage nicht böse, sie ist eher ein Reflex. Weil … nur schreiben, sowas macht ja keiner. Bis anhin brachte mich diese Frage in eine Verlegenheit, die unhöfliche Gedanken in meinem Kopf evozierte. Dann fiel mir auf, dass die Leute Recht hatten. Ich bin nicht bloss Journalistin. Seit ein paar Jahren arbeite ich nebenher im Supermarkt – und das ehrenamtlich. ...............................................................

«Solange ihr Personal für mich an der Kasse die Arbeit erledigte, war ich für die Grossverteiler brachliegendes Humankapital.» ............................................................... Wenn ich gerade nicht im Büro bin – über Mittag, nach Feierabend oder auch mal samstags – springe ich manchmal in Grossverteilern an der

Self-Checkout-Kasse ein. Ich scanne meine Einkäufe selbst, blicke nach links, nach rechts und hoffe, dass mich niemand sieht. Und neustens, da frage ich mich währenddessen: Was zur Hölle tust du da?

mir keine Waschpulver-Müsterchen und dem Mann vor mir nicht. Sie fragte zwar nach Cumulus- oder Supercard, aber sie tat das lautlos, sodass ich nicht mal meine Kopfhörer von den Ohren nehmen musste. Super! Superasozial.

Der Wettkampf zwischen Mensch und Computer wird an der Kasse sichtbar

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Es ist nicht so, dass ich schon immer eine fleissige Kundin war. Als die ersten Self-Checkout-Kassen eingeführt wurden, habe ich mich dagegen verwehrt, sie zu benützen. Mir war klar, dass Digitalisierung auch bedeutet, dass künstlich intelligente Maschinen Arbeiten übernehmen, die zuvor von Menschen ausgeführt wurden. Und natürlich gibt es bereits Läden, die ganz ohne Kassen und damit auch ohne Kassenpersonal funktionieren. Die Self-Checkout-Maschinen wurden immerhin noch von ein oder zwei Mitarbeitenden betreut. Dennoch störte mich das Konzept «Selbstbedienungskasse». Es machte den Wettkampf zwischen Mensch und Computer erbarmungslos sichtbar. Hier stand die Maschine und wickelte Einkauf und Bezahlung ab – und dort, einen Meter daneben, tat eine Angestellte an einer bedienten Kasse dasselbe. Trotz aller Vorbehalte: Im Alltag wurde auch ich schwach. Meistens waren zwei, drei bediente Kassen offen, und davor eine Schlange, während ich an den Selbstbedienungskassen nicht anstehen musste. «Lange Wartezeiten?», warb Coop, «das ist vorbei!» – und ich dachte: lässig! Bald erkannte ich weitere mehr Vorteile: Die Maschine war niemals launisch, sie verzählte sich nicht beim Rückgeld, sie reichte

«Was mich für das Konzept Self-CheckoutKasse anfällig machte, war nicht die tatsächliche Zeit, die mich der Ladenbesuch kostete, sondern meine Wahrnehmung davon.» ............................................................... Was mich für das Konzept SelfCheckout-Kasse anfällig machte, war nicht die tatsächliche Zeit, die mich der Ladenbesuch kostete, sondern meine Wahrnehmung davon. Ausformuliert hiess der Werbespruch von Coop nämlich nicht: «Sind die Wartezeiten lang?», sondern «empfinden Sie die Wartezeiten als lang?»

Die Kunden sind vor Ort, also kann man sie als Arbeitskräfte einspannen Tatsächlich fühlten sich die Minuten in der Warteschlange manchmal endlos an. Meist hatte ich das Gefühl, in der falschen Kolonne zu stehen. Links und rechts ging es vorwärts, in meiner nicht. Und waren die Einkäufe endlich auf dem Band, war ich vom Arbeitstempo der Angestellten abhängig. Es ging mir zu langsam vorwärts, ich

Bei den Self-Checkout-Kassen der Migros steht die Eile im Namen: «Subito» heisst das Konzept. (Bild Livia Häberling) hatte keine Lust, meine Zeit mit Warten zu vergeuden. Die Grossverteiler wussten das. Auch sie wollten meine Zeit nicht vergeuden, lieber wollten sie sie für sich nutzen. Denn solange ihr Personal für mich an der Kasse die Arbeit erledigte, war ich für die Grossverteiler brachliegendes Humankapital. Vor Ort, aber unproduktiv. Sobald ich ihnen jedoch meine Arbeitsleistung an der Self-Checkout-Kasse schenkte, profitierten beide Seiten. Ich sparte meine Zeit und sie die Zeit ihrer Mitarbeitenden – und damit Personalkosten.

Ich werde wieder lernen, zu warten In ein paar Jahren wird es an Supermarkt-Kassen wohl keine Arbeitskräfte mehr brauchen. Dann werden die Konzerne nicht sagen: «Sie waren unserem Unternehmen zu wenig schnell.» Man wird hübschere Worte finden. Es heisst dann: «Wir folgen

damit einem Kundenbedürfnis». Oder anders gesagt: «Sie waren unseren Kunden zu wenig schnell.» Wenn aber drei, vier Minuten Wartezeit an einer Kasse nicht mehr auszuhalten sind, ist möglicherweise nicht das Personal, sondern die Kundschaft das Problem. Ab sofort läuft das anders. Ich werde mein Gratis-Pensum in den Grossverteilern reduzieren und stattdessen meine Geduld trainieren. Ich werde die Maschinen ignorieren, zielstrebig auf die bediente Kasse zusteuern, mich in die Schlange stellen und … warten. Ich werde wieder «Grüezi» und «Adieu» sagen, schöne Sonntage wünschen und freundlich verneinen, wenn ich nach Cumulus- oder Supercard gefragt werde. Und wenn mir das Personal mal wieder ein WaschmittelMüsterchen anbietet, und dem Mann vor mir an der Kasse nicht, dann werd’ ichs einfach ansprechen, so unter uns Menschen. Und dann diskutieren wir das aus. Ich hab Zeit.


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Bezirk Affoltern

zwischen-ruf

«Ich bin in der Küche geboren und habe sie nie verlassen»

Kühles Drama Der Kühlschrank meiner Mutter ist plötzlich nicht mehr kühl. Was soll das? Weiche Butter, sehr weicher Käse und der Schreck beim Öffnen des Tiefkühlfaches: Alles aufgetaut! (Meine Mutter ist eine Woche bei mir gewesen und ich habe sie nach Hause gefahren.) Es ist Sonntagabend. Am Montag bestelle ich einen Einbaukühlschrank, dasselbe Modell. Um 18 Uhr bringen zwei müde Männer den neuen Schrank hoch und bauen den alten – äh – geht nicht, sagen sie, der Fenstersims sei im Weg. Na sowas. Meine Mutter zeigt die alte Rechnung. Vor 25 Jahren wurde exakt dasselbe Modell eingebaut trotz des damals schon bestehenden Marmorsimses. Die beiden Männer zucken mit den Schultern und verlassen die Wohnung. Am Dienstag bestelle ich einen Plattenleger, um den Sims schräg abzusägen. Er lacht am Telefon, es heisse nicht sägen, sondern kerchern. Dann kommt er und meint, das Kerchern mache keinen Sinn, es verursache unglaublichen Lärm und unglaublichen Staub. Nun verlangt er einen Schraubenzieher und löst das ganze Einbauteil, d.h. Kühlschrank inklusive oberer und unterer Kästen. Er schiebt und ruckelt und jaaa! Der Kühlschrank kommt raus! «Machen Sie meiner Mutter eine grosse Rechnung», sage ich. Er antwortet, er sei Plattenleger und kein Kühlschrankausbauer. Er könne keine Rechnung ausstellen. Nun gebe ich ihm 60 Euro. Er meint, das sei zu viel, steckt es aber schliesslich ein. Packt dann noch den neuen Kühlschrank und stellt ihn in die Lücke. Nur die Türe könne er nicht montieren, dazu fehle ihm das Werkzeug. Am Mittwoch kommen zwei müde Handwerker, um diese Türe anzubringen. Leider leider ziemlich schwierig, fast unmöglich. Nein, der Sims sei nicht im Weg, aber irgendwie … Nach zwei Stunden haben sie es geschafft. Freuen sich. Und ich zeige auf drei Glastablare auf dem Tisch. Die müssten eigentlich auch rein. Ja, klar, die könne ich aber selber einsetzen, so, wie es für mich praktisch sei. «Ach, macht Ihr das bitte», sage ich leichthin, und – du lieber Gott – es geht nicht! Die Türe kann man wegen des Fenstersimses nur dreiviertel öffnen. O, o, wie nervig! Die Türe muss wieder entfernt werden! Die beiden sind wütend. «Bin ich schuld?», frage ich. Nein, nein. Wer dann? Die Firma? Der Sims? Die Berufswahl? Einfach alles! Dann schieben sie die drei Glasplatten rein und nun wird die Türe ein zweites Mal mühsamst montiert. Ach! Meine Mutter bleibt die ganze Zeit im Wohnzimmer. Ich verdopple das Trinkgeld und – irgendwie tun sie mir leid, die beiden, als sie sich mit dem alten Kühlschrank auf dem Rolli verabschieden. Drei Wochen später. Ich besuche die Mutter. «Du, die Kühlschranktüre knarrt fürchterlich beim Schliessen.» Diesmal kommen drei Handwerker. Den einen kenne ich. Oha – super – schon nach fünfzehn Minuten kein Knarren mehr! Drei Euro Trinkgeld für jeden. Drei Tage später. Meine Mutter schimpft: «Die Kühlschranktüre – sie klappert beim Schliessen!» Entwarnung. Diesmal ist es nur die Butterdose, die sie falsch ins Türfach gestellt hat. Ute Ruf anzeige

Freitag, 17. Januar 2020

Der weltbekannte Küchenchef Anton Mosimann zu Gast beim Lions Club in Hausen Anton Mosimann war in der ganzen Welt als Koch und Küchenchef unterwegs. Heute führt er in London das Restaurant Mosimann’s und bekocht regelmässig die englische Königsfamilie. Am vergangenen Donnerstag war er im «Löwen» in Hausen und erzählte den Mitgliedern des Lions Clubs Knonaueramt aus seinem spannenden Leben. ................................................... von marianne voss Die Autobiografie von Anton Mosimann ist 400 Seiten dick und wiegt mehr als drei Kilogramm. Natürlich konnte der weltberühmte Küchenchef den Mitgliedern des Lions Clubs Knonaueramt am vergangenen Donnerstag unmöglich einen lückenlosen Lebenslauf präsentieren. Mit viel Charme gab er den über 60 Anwesenden aber einen spannenden Einblick in sein bewegtes Leben und seine Laufbahn, die in einem einfachen Wirtshaus in Nidau begann. An diesem Lions-Club-Meeting mit dem weltberühmten Referenten waren auch die Damen und einige Gäste aus der schweizerischen Gastroszene in den Hausemer «Löwen» eingeladen. Nach einem feinen Nachtessen läutete der Präsident, Beat Burkhard, die Glocke und begrüsste Anton Mosimann und seine Frau Kathrin, die mehrheitlich in London aber auch in Montreux zu Hause sind. «Ladies and gentlemen», begann dann der prominente Redner auf Englisch und fuhr im Bieler Dialekt fort. Es sei ihm eine grosse Freude, hier zu sein. «Ich bin in der Küche geboren und habe sie nie verlassen», sagte er humorvoll. «Meine Eltern führten in Nidau ein Wirtshaus

Anton Mosimann (rechts) – wie immer mit Fliege – zusammen mit Beat Burkhard, Präsident Lions Club Knonaueramt, im «Löwen» in Hausen. (Bild Marianne Voss) mit einfacher, bürgerlicher Küche. Und ich verbrachte meine Kindheit und Jugend im Restaurant», so Mosimann weiter. Nach der Lehre im «Bären» in Twann sei er ins Hotel Palace in Villars gegangen. «Dort habe ich gelernt, was Perfektion ist, und entschieden, ab jetzt nur noch in die besten Häuser zu gehen.»

Heitere Anekdoten Anton Mosimann war auf der ganzen Welt unterwegs und sammelte nicht nur Berufs- sondern auch Lebenserfahrung. Sein lebhafter Bericht war gespickt mit liebevollen, erheiternden Anekdoten. Er kochte in Montreal an der Expo 1967 an Banketten für bis zu 3000 Personen Roastbeef saignant und dort auch bereits zum ersten Mal für die Queen. Er war in Montreux, St. Moritz, Lausanne und Luzern in den besten Häusern und erlebte eine Silvesterparty mit 35 Kilogramm Kaviar. In Japan lernte er nebst Japanisch,

Fast frühlingshafte Wanderbedingungen

auch ohne Butter und Rahm gut zu kochen. Im jungen Alter von 25 Jahren konnte er das Diplom zum Küchenchef abschliessen. Es folgten Aufenthalte unter anderem in Belgien, Schweden und Frankreich. Und seine Frau lernte er im Flugzeug kennen. «Sie sass nämlich auf meinem gebuchten Fensterplatz.» 1974 gewann er an einem Wettbewerb seinen ersten Preis, die Goldene Kochmütze – inzwischen sind es über 50 Preise. Diese Auszeichnung war für seine Laufbahn sehr entscheidend, denn sie ermöglichte ihm den Weg nach London ins Hotel Dorchester. «Am ersten Tag musste ich für 300 Personen Lammrücken zubereiten, und dort erlebte ich auch den ersten Vegetarier.»

Bekocht die Royals Der Küchenchef entschied, sich mit seiner Familie in London niederzulassen, und machte sich selbstständig. Er

In gemütlichem Tempo etappenweise von Affoltern nach Biasca – das ist die Idee hinter dem «Flexi-Wandern» von «Erlebnisse». Der Start ist gelungen. Am Samstag, 11. Januar, nahmen elf Wandersleute an der ersten WanderEtappe des Projektes «Flexi-Wandern 2020» teil. Start zu dieser Etappe war um 9.30 Uhr am Bahnhof Affoltern. Der Weg führte dann zum Paradiesli (oberhalb Mettmenstetten) und via Rossau zum Steinhauserweiher. Bei schönstem Sonnenschein war dort Picknick angesagt und Verweilen am idyllischen Waldweiher. Frisch gestärkt ging es weiter in Richtung Steinhausen mit herrlicher Sicht auf den Zugersee und die Alpen

– alles bei Sonnenschein und schon fast frühlingshaften Temperaturen. Im Zentrum von Steinhausen gab es dann einen feinen Kaffee. Kurze Zeit später verliess die Wanderguppe Steinhausen in Richtung Zugersee und Zielort Cham. Nach etwas weniger als vier Wanderstunden und knapp 20 km kam die Gruppe am Bahnhof Cham an. Für die «Erlebnisse»-Gruppe aus dem Säuliamt ging die erste Wanderetappe bei schönstem Frühlingswetter zu Ende. Die zweite Etappe beginnt dann am Bahnhof Cham und führt übers Michelskreuz Richtung Luzern. Wann dies sein wird, ist noch offen.

Die Autobiografie von Anton Mosimann «Life is a circus» ist 2017 im Reinhardt-Verlag erschienen.

Wald, Eggen, Türme und Aussichten Die Höhenwanderung führte die Senioren-Wandergruppe A von Wettswil vom Albispass über Buchenegg und Felsenegg bis zum Üetliberg, mit schönen Aussichten auf den Zürichsee, die Zentralschweizer Berge und die Stadt Zürich.

Die Ämtler Wandergruppe am Steinhauserweiher. (Bild zvg.)

konnte 1988 eine ehemalige Kirche kaufen und darin sein eigenes Club-Restaurant eröffnen, das «Mosimann’s». Er kochte bald für die ganze englische Königsfamilie. Highlights waren für ihn zum Beispiel der 50. Geburtstag von Prinz Charles oder die Hochzeiten von Kate und Prinz William sowie von Prinz Harry und Meghan. Abschliessend fasste er zusammen: «Ich habe in 80 Städten around the world gearbeitet, vier Generationen der Royal Family bekocht und etwa 6000 Kochbücher gesammelt.» Vor ein paar Jahren eröffnete er sein Museum «The Mosimann Collection – A culinary heritage» auf dem Gelände der Hotelfachschule in Le Bouveret. Er setzt sich gerne für die Ausbildung des Koch-Nachwuchses ein und möchte die Jungen motivieren nach dem Motto: «Wenn das der Mosimann kann, dann kann ich das auch.»

Der Albispass ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Stadt Zürich, mit dichtem Wanderwegnetz, Aussichtspunkten und Restaurants. Die Wanderer wurden mit eindrücklichen Aussichten auf den Zürichsee, die Zentralschweizer Berge und die Stadt Zürich belohnt. Mit dem Postauto ging es vom Bahnhof Bonstetten-Wettswil über Stallikon und Hausen bis zur Station Albispasshöhe. Nach einer

Kaffeepause im Restaurant Albis wanderte man auf dem sanften Hügelrücken über die Buchenegg zur Felsenegg, wo es im gleichnamigen Restaurant ein feines Mittagessen gab. Nun führte die abwechslungsreiche Wanderung über die Balderen zum 871 Meter hohen Üetliberg und weiter zum Uto Kulm. Vom Aussichtsturm hatte man eine grossartige Rundsicht auf die umliegenden Hügel, Berge, See und Stadt Zürich. Anschliessend ging es von der Üetliberg-Bahnstation via Zürich wieder nach Hause. Dölf Gabriel, Senioren-Wandergruppe A von Wettswil Flyer 2020 der Senioren-Wandergruppen A + B von Wettswil bestellen: Tel. 044 761 99 36 und 079 288 22 72, wandergruppe-wettswil@bluewin.ch.

Otto Steinmann Weitere Infos, Newsletter und Fotos unter www.erlebnisse.ch.

Senioren-Wandergruppe A von Wettswil bei der Felsenegg. (Bild zvg.)


Bezirk Affoltern

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«Auf eigenen Beinen stehen – dank dem Ämtler Tandem …» Erfolgreiche Freiwilligenarbeit der reformierten Kirche in Hausen Die beiden eritreischen Flüchtlinge Fthawi Kidane und Samrawit Weldegiorgis haben mit Unterstützung des Ämtler Tandems in Hausen wunderbar Fuss gefasst. «Das Tandem ist wie Familie, Hausen wie eine kleine Heimat. Wir sind sehr dankbar.» ................................................... von urs e. kneubühl Sie strahlen beide. Wenn Samrawit und Fthawi von der Gegenwart und ihrer Zukunft sprechen, dann sind die traumatischen Erinnerungen an ihre Flucht aus Eritrea für Momente vergessen. «Wir haben hier von Anfang an Menschlichkeit, Vertrauen und grosse Unterstützung gespürt und bekommen. Hausen ist für uns zur neuen, zweiten Heimat geworden», sagt Fthawi. Der junge Mann spricht gut Deutsch, ist Metallbauer und steht finanziell auf eigenen Füssen. Seine Freundin Samrawit bestätigt: «Hilfe ist immer gut – und im Tandem erfahre ich diese, wenn ich sie benötige.» Und ihr Blick zu ihren beiden TandemBegleiterinnen Marianne Roth und Lucia Meier aus Rifferswil drückt tiefe Dankbarkeit aus.

Ämtler Tandem: erfolgreiches Integrationsprojekt Das überkonfessionelle Integrationsprojekt Ämtler Tandem stellt Menschen mit Migrationshintergrund ehrenamtlich Tätige als Hilfe zur Selbsthilfe zur Seite. 2015 initiiert von der reformierten Kirchenpflege Mettmenstetten, wird es in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst Bezirk Affoltern von 13 hiesigen reformierten Kirchgemeinden umgesetzt. Mittlerweile gibt es eine stattliche Anzahl Tandems. Ziel ist, den Asylsuchenden das Ankommen in der Schweiz zu erleichtern, sie von Freiwilligen begleiten und in den Bereichen Alltag, Schule, Haushalt, Wohnen, Gesundheit, Arbeit und Freizeit unterstützen zu lassen. Und, wie zahlreiche Beispiele belegen, führt dies zu erfreulichen, erfolgreichen Resultaten. Vorläufig Aufgenommenen und anerkannten Flüchtlingen fehlen meist das notwendige Wissen und die erforderlichen Ressourcen, um selbst

Im Ämtler Tandem begleiten (v. r.) Lucia Meier und Marianne Roth, Rifferswil, Samrawit Weldegiorgis aus Hausen. Behutsam führen sie die Eritreerin in die Selbstständigkeit, die ihr Freund Fthawi Kidane bereits erreicht hat. (Bild Urs E. Kneubühl) einfache Schritte zur Bewältigung des Alltags selbstständig gehen zu können. Hier setzt das Ämtler Tandem an. «Die Freiwilligen begleiten die Geflüchteten, und durch die Besuche sowie Erklärungen des Alltags ermöglicht das Miteinander eine Integration in unsere Sprache, Gesellschaft und Kultur», erklärt Projektleiterin Jana Weiss und ergänzt: «Damit wird beste Integrationsförderung geleistet, denn Isolation hilft niemandem. Das Ämtler Tandem fungiert deshalb als hilfreiches Scharnier, das die Arbeit der Mitarbeitenden im Asylbereich des Sozialdienstes Bezirk Affoltern wirkungsvoll und kostensparend ergänzt.»

Lehrabschluss und auf eigenen Beinen stehen Zurück zu Fthawi und Samrawit. Sie fühlen sich gut integriert und sprechen auch ganz ordentlich Hochdeutsch. Und dabei kommt Tigrinya sprechenden Menschen die deutsche Sprache zumindest Spanisch, wenn nicht gleich exotisch vor. Sie haben fleissig gelernt, wie man unschwer hört, was die Tandemlerinnen Marianne Roth und Lucia Meier, die Samrawit

begleiten, uneingeschränkt bestätigen. Samrawit gibt das Lob gerne zurück: «Gerade die Unterstützung der beiden puncto Fachsprache in meiner Schulliteratur für den Begleitungsund Pflegebereich hat mir sehr viel geholfen.» Fthawi seinerseits ist – zu Recht – besonders stolz auf seinen im letzten Sommer erreichten Lehrabschluss als Metallbauer bei der Ernst Schweizer AG in Hedingen. «Ich verdanke diesbezüglich sehr viel meinen ersten Tandem-Begleitern: Walter Ackermann, Hausen, und Herbert Räber aus Ebertswil. Sie sind auch heute noch wie meine Schweizer Familie und helfen mir, wenn ich noch da und dort Unterstützung brauche.» Jetzt hat Fthawi den BAusweis und steht auf eigenen Füssen.

«Im Tandem mitzumachen ist vor allem auch Gewinn …» Wie ist das, auf Flüchtlinge zuzugehen und sich als freiwillige Begleiterin zur Verfügung zu stellen? Die Antwort auf diese Frage kommt von Marianne Roth und Lucia Meier umgehend: «Es bedeutet nicht nur Zeit investieren, sondern ist vor allem auch Gewinn.»

Marianne Roth hatte ihren ersten Tandem-Einsatz vor zwei Jahren bei sieben minderjährigen Afghanen in Ottenbach. «Ich habe immer schon Interesse an der Tätigkeit von Menschen gehabt, die sich für Mitmenschen engagieren. Als ich dann die Chance hatte, im Tandem mitzutun, habe ich

mich daran gewagt. Für mich ist diese Aufgabe eine echte Bereicherung.» Gerührt berichtet sie über die Zuwendung, die sie selbst von den Flüchtlingen bekommt: «Durch mein Engagement im Tandem habe ich vieles direkt von geflohenen Menschen erfahren und gelernt, was mir vorher nur oberflächlich durch die Massenmedien bekannt war. Das hat mein eigenes Bild differenziert und es macht mich glücklich, Menschen bei ihrer Integration in unsere Gesellschaft unterstützen zu dürfen.» Lucia Meier stiess für das Tandem mit Samrawit dazu und auch sie bestätigt eine Bereicherung durch ihr Engagement: «Samrawit hat mich auch schon eingeladen, gemeinsam mit ihr eritreisch zu kochen. Danach dachte ich mir: Oh, so werde auch ich richtig schön integriert», sagt sie lachend. Beide betonen: «Das Wichtigste ist der Beziehungsaufbau auf gleicher Augenhöhe. Wie in jeder Freundschaft erwächst daraus ein gegenseitiger Gewinn.» Gemeinsam freuen sie sich über die Fortschritte von Samrawit: Vieles, wofür sie früher die Unterstützung der beiden brauchte, macht sie heute selbstständig, und mit den Deutschkenntnissen geht es tüchtig voran. «Sie ist auf dem besten Weg zur vollkommenen Selbstständigkeit», sagen beide anerkennend. Und noch etwas fügen sie unverzüglich an: «Die Einbindung in die Organisationsstruktur des Ämtler Tandems ist eine grosse Stütze.»

Weitere Freiwillige gesucht Das Ämtler Tandem freut sich über weitere Interessierte, die im Rahmen des überkonfessionellen Integrationsprojekts Menschen mit Migrationshintergrund im Bezirk freiwillig begleiten und unterstützen wollen. Welche Voraussetzungen muss man dazu mitbringen? «Neugier, Offenheit und Interesse an Menschen», sagt Jana Weiss. Und dass man nicht zu viel von sich selbst erwarten soll, fügt sie an. Selbstredend werden die Freiwilligen mittels einem Basiskurs sorgsam in ihr Amt eingeführt und durch Hilfestellung bei Problemen sowie durch Standortgespräche

begleitet. Möglichkeiten auf Seiten der Freiwilligen und Bedürfnisse der Migranten werden abgesprochen, ebenso die Häufigkeit der Besuche. Darüber hinaus gibt es begleitend auch regelmässige Treffen zum Erfahrungsaustausch. Jana Weiss: «Wer sich angesprochen fühlt, als Freiwillige im Tandem mitzumachen, darf sich gerne melden.» (kb) Ämtler Tandem – Projektleitung: Jana Weiss, jana.weiss@ref-mettmenstetten.ch, 079 108 16 25. Kontakt Unteramt: Silke Korn, silke.korn@zh.ref.ch, 079 393 53 73. Kontakt Oberamt: Katrin Hottinger, katrin.hottinger@bluewin.ch, 044 764 05 61.

Das beste Handyfoto ist auf dem Türlersee entstanden

An der photoSchweiz wurde Aeugsterin Jacqueline Ott mit dem Mobile Award ausgezeichnet Am Leserfoto-Wettbewerb des «Anzeigers» hatte sie auch schon die Nase vorn. Nun durfte Jacqueline Ott als erste überhaupt den Mobile Award der nationalen Werkschau photoSchweiz entgegennehmen. Die photoSchweiz ist die grösste Werkschau für Fotografie der Schweiz. Jährlich zeigen über 250 nationale und vereinzelt internationale Fotografen aktuelle Arbeiten. Die Werkschau verschafft Jahr für Jahr einen repräsentativ aktuellen Überblick über das fotografische Schaffen in der Schweiz und erfreut sich grosser Beliebtheit: Gut 27 000 Besucher strömten an die photoSchweiz 2019. Erstmals wurde diesmal auch ein Mobile-Award vergeben. Im öffentlichen Wettbewerb konnten Fotografien zum Thema «Mein Lieblingsplatz» hochgeladen werden. Einziges Kriteri-

Mobile Award für Jacqueline Ott an der photoSchweiz. um: Das Bild muss mit der Handykamera aufgenommen worden sein. Am Wettbewerb beteiligt hat sich auch die in Rossau aufgewachsene Aeugsterin Jacqueline Ott. 2014 hat sie mit ihrem Foto «Der wunderschöne Türlersee, für einmal aus einer etwas

Das Siegerfoto mit dem Stand Up Paddle auf dem Türlersee. (Bilder zvg.)

anderen Perspektive betrachtet» bereits den Sommer-Fotowettbewerb des «Anzeigers» gewonnen. Ihr damaliges Motiv: Ein Mann, der auf dem Surfbrett den Kopfstand macht. Der Türlersee und ein Brett – diesmal ein Stand Up Paddle – sind auch

auf ihrem nun ausgezeichneten Handyfoto zu sehen. Das Bild wurde zuerst von einer Jury aus rund 500 Bildern unter die Top 20 gewählt, danach kürte das Publikum es mittels Voting unter die fünf Besten, aus diesen wählte es dann wiederum die Fachjury zum

Siegerbild. Am Freitagabend, 10. Januar, durfte die Aeugsterin im Rahmen der Award Ceremony für den «Schweizer Fotograf des Jahres» und den «Lifetime Award» in Zürich-Oerlikon den Swiss Photo Mobile Award entgegennehmen. (tst.)


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Bezirk Affoltern

ratgeber zahnmedizin

Blasmusik in ihrer ganzen Vielfalt

Dr. med. dent. Milan Herzog orale Implantologie und zahnärztliche Prothetik www.praxisherzog.ch.

Evidenz, Google und Co. in der Medizin

Liebe Leserinnen und Leser, nicht selten haben Sie sicherlich schon vernommen, dass in der Medizin mit dem Begriff Evidenz-basierte Medizin «herumhantiert» wird. Nun, was ist das eigentlich? Dazu müssen wir an den Ursprung der Therapie in der Medizin zurück, nämlich die Lehre und Ausbildung. In der Vergangenheit war es in der Regel so, dass an den entsprechenden Lehrinstituten, die Erfahrungen und Meinungen des jeweiligen Oberhaupts («Eminenzen») vermittelt wurden. Somit wurden dann im Alltag Massnahmen, die entsprechend der Lehrmeinungen umgesetzt wurden, angewendet. Dies wurde und wird als Eminenz-basierte Medizin bezeichnet. In den letzten Jahrzehnten ist man aber von dieser Art der Grundlagenausbildung abgekommen, um – im Speziellen in der Medizin – Lehrinhalte zu vermitteln und nach der Ausbildung umzusetzen und anzuwenden, die auf wissenschaftlichen Belegungen und Auswertungen und Untersuchungen («Studien») basieren.

Wahrscheinlichkeit, das «Richtige» zu tun Dadurch kann man sogenannte Evidenzgrade unterscheiden, wobei Grad 1 der höchste und Grad 4 der niedrigste Grad ist. Dies soll heissen, wenn man eine Studie hat, die dem Grad 1 entspricht, hat man die aktuell höchste Sicherheit, eine Massnahme anzuwenden, welche im Konsens zur Studie steht, das «Richtige» zu tun. Wenn wir nun schauen, wo die Eminenz oder Expertenmeinung steht, befinden wir uns auf dem Grad 4, also dem untersten Level. Was hat es nun mit den anderen Graden auf sich? Hier gilt die Qualität einer Studie oder Untersuchung, z.B. je mehr Fehlerquellen ausgeschlossen wurden, desto besser. Oder wie viele Untersuchungen oder Probanden schliesst die Studie ein, auch hier: je mehr, desto hochwertiger. Wurde die Studie in Gruppen unterteilt und wie wurde eingeteilt, hier ist die zufällige Auswahl bedeutend. usw. Letzten Endes entsprechen sogenannte Studien, die eine Einteilung per Zufall erfahren haben und kontrolliert durchgeführt wurden (Randomized controlled trial, RCT), oder Systematische Übersichtsstudien (+ Meta-Analysis) Grad 1, Longitudinalstudien (Querschittsstudien usw.) Grad 2, Falluntersuchungen Grad 3 und wie schon erwähnt die Expertenmeinung Grad 4. Was heisst das für den Alltag? Nun, nicht jede Meinung ist die richtige und nicht jede Studie ist eine «gute» Studie. Im Allgemeinen kann man sagen, eine Studie ist umso wertvoller und von höherer Aussagekraft, wenn sie folgende Eigenschaften besitzt: eine grosse Personengruppe, die untersucht wurde; eine Teilung in eine Untersuchungsgruppe und eine Kontrollgruppe, wobei diese Teilung per Zufall erfolgte; wenn vor Studiendurchführung eine Definition der Parameter und Fragen erfolgte, welche untersucht werden sollen (damit später keine Veränderung und Manipulation erfolgen kann). Weiterhin lässt sich als Faustregel sagen: eine gute Studie zeigt meist geringe Unterschiede zwischen dem Goldstandard und der zu untersuchenden Frage.

Freitag, 17. Januar 2020

Gelungenes Familienkonzert der Musikgesellschaft Stallikon Am vergangenen Sonntagnachmittag hat die Musikgesellschaft Stallikon zu ihrem traditionellen Familienkonzert in die «Loomatthalle» in Stallikon-Sellenbüren eingeladen. Morgen Samstag folgt das Konzert in Bonstetten. Dirigent Marc Bühler eröffnete das Konzert mit dem schmissigen Marsch «Menzberg», eine Komposition von Mario Bürki. Mit sanfteren Klängen präsentierte sich das Ensemble mit «The Lord of the Rings» in einer Bearbeitung von Frank Bernaerts. Die langjährige Wirtin des «Buurestübli» in Sellenbüren, Trudy Steck, wünschte sich als Geburtstagsgeschenk «Siesta», eine schöne Ballade für zwei SoloTrompeten. Der Konzertmarsch «Euphoria» von Martin Scharnagl war sicher einer der Höhepunkte des ersten Konzertteils. Nach dem rassigen Antonin-Polka von A. Votava luden die Musikantinnen und Musikanten zu einer Fahrt mit dem «Glacier Express» durch die verschiedenen Jahreszeiten zwischen St. Moritz und Zermatt ein, eine für das klangvolle Waldhornregister an-

Die Musikgesellschaft Stallikon am Familienkonzert in Sellenbüren. Nun folgt das Jahreskonzert in Bonstetten. (Bild Jannick Bolle) spruchsvolle Komposition. Die drei Flügelhornisten Markus Huber, Albert Baur und Stefan Saxe brillierten vor der Pause mit dem Stück «Das goldene Flügelhorn» aus dem Repertoire der Fegerländer Blaskapelle.

Dirigent als Sänger Traditionsgemäss folgten nach der Pause zwei Titel, bei welchen sechs Jungmusikantinnen und Jungmusikanten mitspielten: «Heaven» von Chris

von Rohr und «Perfect» von Ed Sheeran. In der Tondichtung «Madagascar» von Hans Zimmer konnten dann die verschiedenen Register nochmals ihr Können zeigen. «Io Senza Te» von Peter Reber, bekannt vom Trio Peter, Sue und Marc, nutzte der Dirigent für eine Gesangseinlage. Zum Abschluss entführte das Orchester seine Zuhörerschaft in die 80er-Jahre mit einem Medley bekannter Melodien wie «Skandal im Sperrbezirk», «Ohne dich schlaf ich heut

Hunderte haben in Affoltern das Flammenspektakel verfolgt

Das Christbaumverbrennen zieht immer mehr Leute an

Nacht nicht ein», «1000 und 1 Nacht», «Sternenhimmel» und «Rock Me Amadeus». Charmant und witzig führten Patricia Rheiner und Marc Bühler das Publikum durch das Programm. Die Musikgesellschaft Stallikon konzertiert nochmals am kommenden Samstag, 18. Januar, um 20 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten und freut sich auf Besuch. Bereits ab 18 Uhr ist die Festwirtschaft, geführt von der Metzgerei Steiner, Wettswil, geöffnet. (gre)

Ein Jahr ohne grosse Schäden Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) und ihre Kundschaft blieben 2019 von Grossschadenereignissen verschont. Die Gesamtschadensumme sank von im Vorjahr 103,3 Mio. Franken auf 37,3. Mio. Franken. Sowohl Feuer- als auch Elementarschäden wurden im Geschäftsjahr 2019 weniger verzeichnet. Insgesamt sind bei der GVZ 2838 Schadenfälle (Vorjahr: 9729) bearbeitet worden, davon 1052 Feuer- und 1786 Elementarschäden. Bei den Feuerschäden betrug die Schadensumme 31,3 Mio. Franken (Vorjahr: 55,2 Mio. Franken), während sich die Elementarschäden auf rund 6,0 Mio. Franken (Vorjahr: 48,1 Mio. Franken) beliefen. Die abgeschätzte Gesamtschadensumme von 37,3 Mio. Franken sank gegenüber dem Vorjahr um 66 Mio. Franken oder rund zwei Drittel.

Versicherung und Prävention

Treffpunkt und Faszination Feuer: Das Christbaumverbrennen zieht Schaulustige in Massen an. (Bilder Thomas Stöckli)

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rst dampft es, dann zischt es und schon schiessen die Flammen meterhoch in den Nachthimmel. Angesichts der Energie, die in Sekunden freigesetzt wird, will man sich nicht vorstellen, was wäre, wenn das Flammenspektakel nicht auf einer offenen Wiese, sondern in der heimischen Stube stattfinden würde. Insofern ist das Christbaumverbrennen auch ein Präventionsanlass. Wer die explosionsartige Brandentwick-

lung einmal mit eigenen Augen gesehen hat, der dürfte nächstes Mal beim Anzünden der Kerzen am Christbaum noch vorsichtiger sein. In erster Linie ist der Anlass zwischen Affoltern und Zwillikon eine Gelegenheit zum Jahresbeginn, Geselligkeit und Gespräche zu geniessen. Am besten geht dies bei Speis und Trank. Entsprechend gut frequentiert war die Festwirtschaft des organisierenden Feuerwehr-Oldtimer-Vereins

Vefa. «Wir hatten dieses Jahr viel mehr Besucher als erwartet», so Vefa-Präsident Thomas Bietenholz. Insgesamt dürften es mehr als 500 gewesen sein. Entsprechend war die Logistik gefordert. Auch wenn die Würste und das Cili con Carne ausgingen, so mussten die Festbesucher deshalb nicht Hunger leiden: Das Restaurant Löwen half spontan mit Pizzas aus. (tst.) Weitere Infos unter vefa.ch.

2018 hatten das Sturmtief «Burglind», das insbesondere das Knonauer Amt getroffen hat, mehrere heftige Schadengewitter über dem Zürcher Unterland und der Grossbrand in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs zu einem markanten Anstieg der Schadensumme geführt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam es nicht zu solchen Grossereignissen. Die GVZ versichert die Gebäude im Kanton Zürich gegen Feuer- und Elementarschäden und engagiert sich zum Schutz von Personen und Sachwerten in der Prävention. Im gesetzlichen Auftrag erfüllt sie in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden den Brandschutz und das Feuerwehrwesen. Die GVZ ist ein selbstständiges öffentliches Unternehmen und beschäftigt rund 120 hauptberufliche und 250 nebenberufliche Mitarbeitende. (pd.) anzeige

Auch Stadtpräsident Clemens Grötsch (rechts) ...

... trägt mit einen Baum zum Feuerzauber bei.


Forum

Freitag, 17. Januar 2020

Seewadel Provisorium: ein Bau mit Fragezeichen

Keine falschen Anschuldigungen

In Lenzburg wurde 2013 ein Altersheim-Provisorium für 80 Personen mit gleichen Wohnmodulen gebaut. Die Baukosten betrugen 12 Millionen, durch Rückkauf des Herstellers erhielt das Heim 5 Millionen vergütet. Das Provisorium in Affoltern koste 8,6 Millionen so die Antwort des Stadtrates an der Präsentation am 13. Januar. Bei der Rückgabe erhält die Stadt somit 0,83 Millionen, da die Kosten mit 7,77 Millionen veranschlagt sind! Beim bestehenden Alters- und Pflegeheim Seewadel in Affoltern war die Rede immer von einem Platzangebot von 60 Personen. Es ist kaum zu glauben, dass das für zwei Jahre geplante Provisorium nun für 80 Plätze dienen soll. Für den Neubau sind die 80 Plätze keine Diskussion. Im «Sonnenberg», Haus «Rigi» stehen schon längere Zeit

Erst die Nordzufahrt bauen, dann das Zentrum planen, Leserbrief vom 14. Januar.

freie Plätze zur Verfügung, eine ganze Etage. Dass der Stadtrat diese Plätze nicht berücksichtigte für das Provisorium, muss den meisten Einwohnern zu denken geben. Zudem ist die Stadt Affoltern mit 25 % am «Sonnenberg» beteiligt und dies wäre auch positiv für dessen Betrieb. Als der Stadtrat Abklärungen für ein Unterbringen der Seewadel-Betagten im «Sonnenberg» machte, war damals seine negative Haltung zum «Sonnenberg» so stark, dass diese Variante für den Stadtrat nicht erstrebenswert war und nach kurzen Verhandlungen wurde das Handtuch geworfen. Jetzt wurde auch noch die Geburtenabteilung im Spital frei, die sicher zu nutzen wäre. Muss die ganze Etage weiterhin leer stehen wie beim «Rigi»? Wenn auf diese Weise nicht alle Betag-

ten untergebracht werden können, müsste man den nötigen Platzbedarf noch mit Modulbauten ergänzen. Die ganze Infrastruktur wäre beim Spital schon vorhanden, Verpflegung, Küche und «Restaurant Panorama», von dem immer kritisiert wurde, es sei zu gross gebaut, und vieles mehr. Das jetzige Personal vom «Seewadel» kann dann nahtlos an dem vorübergehenden neuen Standort ihre bis anhin sehr guten und zufriedenstellenden Arbeiten fortsetzen. Ich glaube, dass wir diese einmalige Möglichkeit nutzen müssen. Aus all diesen Gründen stimme ich Nein gegen den Seewadel-Neubau und dies nur infolge des teuren Provisoriums. Die Planung des Seewadel ist deswegen überhaupt nicht umsonst! Hugo Spirgi, Affoltern

Steuergerechtigkeit und fehlgeleitete Verkehrspolitik Das Projekt Rosengartentunnel ist das Resultat einer fehlgeleiteten Verkehrspolitik, die sich an vergangenheitsbezogenen Verkehrskonzepten orientiert. Der Monstertunnel für 1,1 Mrd. Franken mitten durch ein Wohnquartier ist städtebaulich hässlich, klimafeindlich und zu teuer. Der Bau steht im Widerspruch zu den Klimazielen und ist ein unausgereiftes Projekt. Die SP Bezirk Affoltern empfiehlt ein Ja zur Entlastungsinitiative, ein Nein zur Mittelstandsinitiative und sagt Nein zum Projekt Rosengartentunnel. In Übereinstimmung mit der Kantonalpartei unterstützt sie das Gesetz über den Personentransport (Taxigesetz) und empfiehlt zweimal Ja bei den eidgenössischen Vorlagen.

Am 9. Februar kommen drei kantonale Vorlagen von grosser politischer Tragweite zur Abstimmung. Mit dem Entscheid über zwei gegensätzliche Steuerinitiativen stehen Werte wie Gerechtigkeit und sozialer Ausgleich im Zentrum. Beim Projekt Rosengartentunnel geht es um die Frage, wie eine zukunftsgerichtete und ökologisch verantwortbare Verkehrspolitik ausgestaltet werden soll. Die SP Bezirk Affoltern hat sich an einer Vorstandssitzung mit Fakten und Argumenten auseinandergesetzt. Steuerpolitik ist immer auch Sozialund Wirtschaftspolitik. Wer genau hinschaut, stellt fest: die Einkommensschere öffnet sich weiter. Während im Kanton Zürich rund 13 000 Personen über 300 000 Franken Jahreseinkommen versteuern, stehen am andern Ende der Skala mehrere zehntausend Erwerbstätige, die mit einem mo-

natlichen Einkommen zwischen 3200 und 4000 Franken auskommen müssen. Die Entlastungsinitiative will eine fairere Verteilung der Steuerlast. Sie fordert eine Entlastung der unteren und mittleren Einkommen. Im Gegenzug sollen die Steuern für Höchsteinkommen moderat angehoben werden. Wer viel hat, soll mehr beitragen an die Kosten der öffentlichen Hand, das ist in unserem Steuergesetz so vorgegeben. Die Initiative verursacht keine Steuerausfälle. Ganz anders die Mittelstandsinitiative. Mit diesem Steuermodell würden vor allem die Reichsten profitieren und Kantone und Gemeinden müssten mit bis zu 720 Mio. Franken Steuerausfällen rechnen. Die Mittelstandsinitiative ist ein Etikettenschwindel. Wahre Entlastung für den Mittelstand und für die Menschen mit tiefen Einkommen bringt nur die Entlastungsinitiative.

Hütet Euch am Rosengarten

Bürokratiemonster Taxigesetz

Der Kanton plant einen gigantischen Tunnel in Zürich, mitten im Wohnquartier Wipkingen. Darüber stimmen wir am 9. Februar ab. Budgetiert sind 1,1 Mrd. Franken für eine Untertunnelung einer Strecke von lediglich 700 m Länge. Die nachfolgenden Strassen bleiben immer noch mit gleich viel oder mehr Verkehr belastet. Dafür will man ein monumentales Tunnelportal in Wipkingen und eines am Bucheggplatz bauen – was nicht nur viel Steuergelder, sondern auch viel Raum beansprucht. Alles in allem sind im Bereich der Portale sieben Spuren nebeneinander nötig. Mindestens zwölf Häuser sollen abgerissen, eine Baumallee soll ersatzlos gefällt und ein Stück Stadt zerstört werden. Der Gemeinderat von Zürich hat sich deshalb gegen diese Stadtautobahn entschieden und das Referendum ergriffen. Der Zürcher Regierungsrat spekuliert darauf, dass sich der Bund finanziell am Rosengartenprojekt beteiligen wird. Doch das zuständige Bundesamt für Strassen beurteilt das Projekt als ungenügend und kritisiert insbesondere das schlechte Kosten-Nutzen-Verhältnis. Ob jemals Bundesgeld für dieses Projekt flösse, ist völlig unklar. Gut möglich, dass die exorbitanten Kosten allein am Kanton hängen bleiben. Trotzdem soll die Stimmbevölkerung jetzt die Verantwortung für dieses unausgereifte Projekt mit sehr hohen Kosten übernehmen. Der Zürcher Kantonsrat hat sich im Frühling 2019 für eine klimafreundlichere Politik ausgesprochen. Er setzt sich damit für eine deutliche Reduktion von CO2-Emissionen ein. Die projektierte Stadtautobahn widerspricht den Klimazielen. Darum 2 x Nein zur Rosengartenvorlage. Thomas Schweizer, Kantonsrat Grüne, Hedingen

Am 9. Februar stimmen wir über das «Gesetz über den Personentransport mit Taxis und Limousinen (Ptlg)» ab. Ursprünglich sollte das Gesetz das Taxiwesen liberalisieren, indem ein kantonales Gesetz die unzähligen kommunalen Regelungen ablöst. Der Kantonsrat hat jedoch ein Bürokratiemonster geschaffen, das Innovationen erschwert und die Kosten in die Höhe treibt. Vom neuen Gesetz sind sowohl Taxis als auch Limousinen betroffen. Limousinen unterscheiden sich von Taxis, indem sie nicht als solche gekennzeichnet sind, offizielle Standplätze nicht benützen dürfen und nur auf Bestellung Fahrten anbieten. Darunter fallen also neue innovative Anbieter wie Uber, aber auch Hotels, Airlines und andere Transportdienstleister. Neu müssten auch diese Limousinen sich registrieren und eine Plakette an ihren Fahrzeugen befestigen. Die Attraktivität, als Fahrer zu arbeiten, wird dadurch vermindert und die Fahrtpreise erhöht. Zudem braucht es diese Registrierung auch nicht. Wer eine Limousinenfahrt bestellt, informiert sich im Voraus über

SP Bezirk Affoltern, Georges Köpfli

die Qualität des Anbieters und benötigt deshalb weniger «Schutz» als Personen, die in ein x-beliebiges Taxi einsteigen. Das neue Gesetz benachteiligt Zürcher Anbieter, da die Regelungen nur für Fahrzeuge mit Zürcher Kennzeichen gelten. Ausserkantonale Anbieter sind davon nicht betroffen und haben dadurch einen Wettbewerbsvorteil. In der Debatte über das Gesetz wird häufig damit argumentiert, dass Uber arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Vorschriften nicht einhalten würde. Das neue Gesetz verbessert diese Situation jedoch nicht und auch die klassischen Taxifahrer sind häufig selbstständig und nicht bei den Taxizentralen angestellt. Das neue Taxigesetz erschwert Innovationen, schafft unnötige Bürokratie, benachteiligt Zürcher Anbieter und löst kein Problem. Aus einer guten Idee wurde ein schlechtes Gesetz, welches es am 9. Februar an der Urne abzulehnen gilt. Timon Alder, Vorstand Junge Grünliberale Zürich, Ottenbach

Die nachhaltige Wahl für Affoltern Mit der Kandidatur von Claudia Ledermann stellt sich eine regional verwurzelte und engagierte Bürgerin mit ausgewiesenem betriebswirtschaftlichem Fachwissen zur Wahl. Umso erfreulicher für junge Generationen wie mich ist es, dass ein Schwerpunkt ihres Wahlprogrammes (www.claudia-ledermann.ch) die Nachhaltigkeit in diversen Gebieten ist. Sie steht für nachhaltige Lösungen, welche das Leben und Arbeiten im Knonauer Amt attraktiver machen. Beispielsweise entspricht ein intaktes und bedarfsgerechtes Bezirksspital aufgrund der Arbeits- und Weiterbil-

Unwahrheiten werden nicht wahr, wenn man sie nach zwanzig Jahren wieder aufwärmt. Statt den damaligen Gemeinderat der fehlenden Weitsicht zu bezichtigen, sollte Suter zu seiner immer noch herrschenden Falschsicht stehen. Eine Nordzufahrt zum Industriegebiet Hedingen brächte Vorteile für unser Dorf. Gewiss hat damals Baudirektor Hofmann ein solches Projekt als gar nicht schlechte Idee bezeichnet, so hat er sich auch gegenüber dem Gemeinderat geäussert. Aber eine Idee ist noch lange keine bewilligte Sache. Der Hedinger Gemeinderat hat schon in den 80er-Jahren und seither immer wieder eine solche Zufahrtsstrasse im Auge. Der Kanton hat aber trotz Anträgen nie Ja dazu gesagt. Diese Strasse würde durch Landwirtschaftsland und Naturschutzgebiet führen. Seit langer Zeit wird vom Kanton keine Einzonung, weder für Bauland noch für neue Strassen, bewilligt. Zudem ist fraglich, ob die Stimmbürger einem solchen Millionenprojekt zustimmen würden. Der Gemeinderat hält das Vorhaben pendent und kann es bei veränderter Lage wieder aus der Schublade ziehen. Die von der Gemeindeversammlung bewilligte Studie zur Zentrumsentwicklung ist eine gute Idee. Lassen wir die beauftragten Planungsteams

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ihre Vorschläge ausarbeiten und einreichen. Die Hedinger können alsdann demokratisch entscheiden, wie es weitergehen soll. Suter hat seinerzeit mit Kumpanen vehement gegen die Maienbrunnenstrasse gekämpft und diese als Autobahnzufahrt bezeichnet statt nur einer Baustellenzufahrt zum Südportal des Islisbergtunnels. Er hat dabei auch wiederholt Behörden und Ämter von Gemeinde und Kanton bis zum Bund der Lüge bezichtigt. Einsicht ist bei ihm ein Fremdwort. Die Maienbrunnenstrasse, bezahlt aus der Autobahnkasse, ist ein Geschenk für unsere Gemeinde und eine Entlastung des Unterdorfs vom Lastwagenverkehr. Wir sind froh, dass sie nicht wieder zurückgebaut wurde. Eine Weiterführung als Umfahrung vom Dorf in Richtung Affoltern hätte wie die Nordzufahrt den Rahmen gesprengt. Enorm viel Landwirtschaftsland wäre ihr zum Opfer gefallen, ein Dorfteil wäre mit Lärm gesegnet worden und rein finanziell wäre sie nicht tragbar gewesen. Realpolitik heisst Verbesserungen studieren und planen sowie Mögliches und Bewilligtes ausführen. Wunschdenken und Utopien gehören ins Märchenland. Lassen wir den Gemeinderat in Ruhe seine Arbeit tun und unterstützen ihn dabei. Positive Kritik ist gestattet, aber keine falschen Anschuldigungen. Ernst Jud, alt Gemeindepräsident, Hedingen

Der falsche Weg In seiner Volksinitiative «mehr bezahlbare Wohnungen» fordert der Mieterverband, dass in Zukunft 10 Prozent aller neu gebauten Wohnungen durch gemeinnützige Bauträger erstellt werden müssen. Seit die Initiative eingereicht wurde, ist jedoch sehr viel gebaut worden und heute stehen rund 80 000 Wohnungen in der Schweiz leer. Ausserhalb der Städte ist es nicht mehr schwierig, eine Wohnung zu finden. Dort ist die Initiative also nicht mehr nötig.

In den Städten ist es schwieriger, eine Wohnung zu finden. Die meisten Städte haben aber längst eine eigene Wohnbaupolitik und fördern Genossenschaften bereits stark. In Zürich beispielsweise, sind mehr als ein Viertel aller Wohnungen gemeinnützig. Dort, wo es also nötig wäre, nützt die Initiative gar nichts, weil die 10-Prozent-Quote längst übertroffen ist. Manfred Suter, Mettmenstetten, Vize-Präsident HEV Albis

Zuschriften Suppen-Zmittag mit Antoinette Frey willkommen Morgen Samstag wird die Stadtratskandidatin von 11 bis 13 Uhr vor dem Café Casino in der Affoltemer Begegnungszone Gratis-Suppe ausschenken. Die Suppe kann drinnen an der Wärme im Lokal von Alois Kopp eingenommen werden. Um etwas Nähe zum Beruf der Bäuerin zu vermitteln, wird ein wenige Tage altes Kälbli aus dem Stall ihres Bauernhofs sie begleiten. Auf einen Besuch freuen sich Antoinette Frey und der Gastwirt des Café Casino. SVP Affoltern a. A.

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief ... ... muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, ... soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen ... und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über Publikation und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.) anzeige

Manuel Moser – mit Herz für Affoltern

dungsplätze ebenso einer nachhaltigen Standortförderung wie die Förderung erneuerbarer Energien. Ihre pragmatische sowie lösungsorientierte Herangehensweise wird durch ihren wertschätzenden Umgang optimal ergänzt. Ich wähle Claudia Ledermann, weil sie sich konsequent für die nachhaltige Entwicklung der Stadt Affoltern am Albis einsetzt und damit die Standortattraktivität und -zukunft für jüngere Generationen konkret fördert.

Affoltern wählt am 9. Februar einen neuen Stadtrat. Ich empfehle den Wählern Manuel Moser als Stadtrat. Weil er es mit den Menschen kann und es versteht, weit über Parteigrenzen hinweg konstruktiv mit allen zusammenzuarbeiten. Mit seinen 44 Jahren verfügt Manuel Moser über Lebenserfahrung und Besonnenheit. Gleichzeitig ist er als Laufsportler und Vater eines 5-jährigen Buben äusserst dynamisch unterwegs. Genau das braucht Affoltern, und dafür ist Manuel Moser der richtige Mann, ganz nach seinem Credo «mit Herz für Affoltern.»

Fabian Kraxner, Zwillikon

Hans Ulrich Meuter, Affoltern

Hans Finsler

Kantonsrat, SVP

«Die sozialistische Umverteilung schafft nur Verlierer.»

NEIN

zur Juso-Steuer-Initiative

Regierung, Kantonsrat und Gemeinden empfehlen ein NEIN.

nein-zur-juso-steuer-initiative.ch


WAS IST BRIDGE? Gratis-Schnupperabend Montag, 20.01.20, 19.00 – 21.00 Uhr Rest. Parkcafe, Altersheim Martinspark Bahnhofstr. 12, 6340 Baar Anmeldung: Bridgeclub Zug vreni.waelti@datazug.ch oder Tel. 041-440 65 43

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen.

«Die Kunst des Reisens ist nicht das Planen, sondern das Tun!» Sonntag, 22. März 20 – Sonntagsausflug mit Strickler Reisen nach Twann Carfahrt inkl. Mittagessen CHF 77.– Mittwoch, 8. April 20 – Blumeninsel Mainau Carfahrt inkl. Eintritt CHF 55.–

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Neu: 3 Abendvorstellungen / Nachmittagsvorstellung am Sonntag

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Fr 17. Jan. bis So 19. Jan.

Samstag, 18. Januar 2020, 19.45 Uhr Sonntag, 19. Januar 2020, 13.30 Uhr Samstag, 25. Januar 2020, 19.45 Uhr Samstag, 26. Januar 2020, 19.45 Uhr

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Zimmerpflanzenwochen 18. Januar – 29. Februar Bei uns finden Sie eine grosse Auswahl an Erdund Hydropflanzen für Wohnung und Büro sowie alles für Pflege und Ernährung der Pflanzen. Gartencenter Baar Im Jöchler 1 www.hauenstein-baar.ch

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Informationsveranstaltung vom 23. Januar 2020 Höchstspannungsleitung Niederwil – Obfelden Mit dem Ersatz der 220-kV-Leitung zwischen dem Unterwerk Niederwil (AG) und dem Unterwerk Obfelden (ZH) durch eine neue 380-kV-Leitung wird die Energieversorgung der Verbraucherzentren in den Regionen Aargau West, Zürich Nord, linkes Zürichseeufer und Zug nachhaltig gesichert. Die Leitung gehört zum Ausbauprogramm Beznau – Mettlen und ist Bestandteil des Strategischen Netzes 2025 der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid.

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Das Bundesamt für Energie freut sich, Sie persönlich über den vorgeschlagenen Planungskorridor für die neue Höchstspannungsleitung zu informieren. Weitere Informationen <nden Sie w .bfe.admin.ch/niederwil-obfelden unter www Ort Gemeindesaal Ottenbach, Schulrain 12, 8913 Ottenbach Bundesamt für Energie BFE Mühlestrasse 4, 3063 Ittigen www.bfe.admin.ch

Datum/Zeit 23. Januar 2020, 19.00 Uhr


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Kay W. Axhausen referiert an der Volkshochschule über automatische Fahrzeuge. > Seite 15

Der Musikverein Hausen lädt zum Chränzli – mit JodlerUnterstützung. > Seite 17

Freitag, 17. Januar 2020

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26 Teams dabei Das Korbballturnier des TV Hausen erfreut sich grosser Beliebtheit. > Seite 21

Rund um den Erdball – mit Start in Bonstetten Die IBV Informatik AG entwickelt neueste Technologien Die Bonstetter IBV Informatik AG entwickelt Apps, die rund um den Erdball Zusammenarbeit in Echtzeit ermöglichen. Sie ist weltweit eine von fünf Anbieterinnen auf diesem Gebiet. ................................................... von werner schneiter Der 62-jährige Andi Görög hat die Firma 1981 gegründet – während des Studiums und seiner Tätigkeit in mehreren Ländern im Umfeld von IBM und Microsoft. Er bezeichnet sich als Entwickler, derweil sein Sohn Michael, ebenfalls anerkannte Fachperson, den Fokus auf moderne Arbeitsweisen, Marketing und Vorträge richtet. Die IBV belegt das ehemalige Hotel Oktogon und hat dort Zimmer in Büroräume umgewandelt, für externe Mitarbeiter und Partner aber Zimmer belassen. Die Firma beschäftigt in Bonstetten 35 Mitarbeitende und befindet sich auf Wachstumskurs. «Unser Ziel ist es, in drei bis vier Jahren etwa 100 Mitarbeitende zu beschäftigen und auf einen Umsatz von über 100 Mio. Franken zu kommen», sagt Andi Görög voller Zuversicht, nachdem er sich vor ein paar Jahren noch fragte: Golf spielen oder etwas bewegen?» Und das in einer Branche, in der ein grosser Konkurrenzkampf im Gang ist.

Branchenunabhängige Lösungen Zuversicht und Innovationsgeist fussen nicht zuletzt auf der nach wie vor fortschreitenden Digitalisierung und der damit einhergehenden Veränderung der Arbeitswelt. So entwickelt die IBV als eine der global führenden Anbieterinnen branchenunabhängige Lösungen – Apps, mit denen in Echt-

Manuel Moser in den Stadtrat

zh.ch http://manuel-moser.fdp#mitherzfüraffoltern

Viel zu viel ist zu viel Eine Anregung: Man setze sich hin und lassen den Blick im Wohn- und Schlafzimmer oder auch Küche umherschweifen. Wie viele Gegenstände befinden sich im Blickfeld, welche man gar nicht (mehr) mag oder nicht mehr braucht? In vielen Familien und Freundeskreisen beschenkt man sich zu Weihnachten und Geburtstagen immer noch üppig. Da die meisten Leute schon alles haben, werden unnötige Dinge gekauft, damit man ein Präsent überbringen kann. Wichtig: Geschenke darf man weiterschenken oder entsorgen. Als Ordnungscoach begleitet Lotta Gysi aus Mettmenstetten Interessierte, die ausmisten, entrümpeln, Ordnung schaffen und Ordnung halten wollen, gerne bei ihrem Aufräumprozess. (pd.) Lotta Gysi, Ordnungscoach, Mettmenstetten, 079 732 53 44, www.endlichOrdnung.ch.

Andi (rechts) und Michael Görög entwickeln Apps, welche die neuesten Technologien wie Touch-, Stift- und Spracheingabe in die Geschäftswelt bringen – rund um den Erdball. (Bild Werner Schneiter) zeit weltweit eine Zusammenarbeit möglich ist – auf allen erdenklichen Gebieten. Damit lassen sich Ressourcen sparen: Weniger Flüge, weniger C02-Ausstoss, weniger Kosten, weniger Spesen. Mehr Homeoffice, weniger Pendlerverkehr. Die neueste Entwicklung der IBV AG heisst CollaBoard, eine All-in-one-Lösung, die auf allen Endgeräten funktioniert. Hier lässt sich mit nur einer App in Echtzeit auf einem digitalen Whiteboard zeichnen und auf all seine Dokumente zugreifen und auf kleinen und sehr grossen Bildschirmen mit Partnern auf der ganzen Welt gleichzeitig an Projekten arbeiten. Derzeit existieren rund 38 000 Installationen in 150 Ländern. «Wir sind Teil eines weltweiten Hightech-Netzes und sehen uns als Digitalisierungsmacher», so der CEO.

Infos während Operation einholen In ihrem Eventroom in Bonstetten demonstrieren Andi und Michael Görög, wie das funktionieren kann: Man kann beispielsweise einen Gebäudeplan in 3-D-Ansicht abrufen und diesen – zusammen mit den Partnern – mit Farbstift ändern oder ergänzen. Oder der Unispital-Professor lädt ein Röntgenbild und lässt sich vom Kollegen in Übersee in Echtzeit eine Expertenmeinung einholen – gegebenenfalls während der Operation. Bilder, Videos und Dokumente für eine mündliche Konferenz sind in ein paar Millisekunden tausende von Kilometern entfernt präsent. Faszinierend, wie sich Leute weltweit in eine Cloud bringen lassen, wie am digitalen Flipchart gespielt bzw.

Secondhand-Event für Frauenkleider In Knonau im Mehrzwecksaal Stampfi am 2. April Brauchts neuen Platz im Kleiderschrank? Jetzt Kleider ausmisten und an den Secondhand-Event bringen. Der Secondhand-Event geht in die nächste Runde. Am Donnerstag, 2. April, findet in Knonau wieder der Secondhand-Event für Frauenkleider statt. Knapp 600 Kleidungsstücke wurden am letztjährigen SecondhandEvent verkauft. An den Erfolg der ersten beiden Male soll nun angeknüpft werden. Angenommen und verkauft werden saubere und gut erhaltene Pullover, Hosen, Jacken, Schuhe, Taschen und Accessoires für Frauen. Fehlkäufe und Kleider, die zu gross oder zu klein geworden sind, können so eine neue Besitzerin finden. Secondhand-Kleider sind im Trend. Immer mehr Menschen kaufen bewusster ein und machen sich Gedanken zum Thema Umwelt und Menschenrechte. Die globalen Folgen von kommerziellem Kleiderkonsum sind weitreichend. Missstände wie Kinder-

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gearbeitet werden kann, wie ein spielerischer Umgang mit Software möglich ist: arbeiten mit Digitalstift, Sprach- und Touchbefehlen für eine natürliche Interaktion. «Für TouchTechnologie hatten wir schon früher Konzepte, aber die Hardware war damals noch nicht so weit», erklärt Andi Görög. Die Anwender – zum Beispiel Banken, Versicherungen, Telecom-Unternehmen, Pharmaindustrie usw. – können das in eigener Regie betreiben. Auch Schulen, Universitäten und Studenten benützen solche grenzenlosen Möglichkeiten. Der IBV-Fokus liegt im Bereich der modernen Arbeitsweisen mit neuen Technologien. Und natürlich auch auf Datensicherheit und -schutz.

Die Königin unter den Kartenspielen Bridge ist ein Kartenspiel für vier Personen. Doch Bridge ist weit mehr. Es bietet Entfaltungsmöglichkeiten für jeden. Das Spektrum reicht von einer geistig anspruchsvollen Freizeitbeschäftigung bis zu hochsportiven und damit mathematischen Ansätzen. Aber auch den geselligen Aspekt dieses auf sehr verschiedene Weise kommunikativen Spieles gilt es bei der Einführung zu erwähnen. Interessierte sind eingeladen, im Bridge Club in Zug vorbeizuschauen, dienstagabends ab 19 Uhr oder donnerstagnachmittags ab 14 Uhr im Clublokal in Baar, oder noch besser: am gratis Schnupperkurs vom 20. Januar. (pd.) Bridge-Schnupperkurs am 20. Januar, 19 bis 21 Uhr, Martinspark, Bahnhofstrasse 12, Baar. Anmelden: vreni.waelti@datazug.ch oder Telefon 041 440 65

www.ibvsolutions.com.

43. Infos unter bridgeclubzug.ch.

«Zwei Finger – eine Lösung» Fiorella Vedova, dipl. Naturheilpraktikerin TEN, praktiziert die Emmett-Technique in ihrer Praxis in Affoltern. Die Emmett-Technique benutzt die Haut wie einen «touch screen». Durch sanften Druck mit zwei Fingern auf bestimmte Punkte im Muskel- und Fasziengewebe öffnet sich die «gewünschte App» und der Therapeut kann direkte Impulse setzen. Das Nervensystem leitet die Stimulation ans Gehirn weiter, welches korrigierende Informationen an die entsprechenden Körperregionen aussendet.

Gebrauchte Kleider müssen noch lange nicht ausgedient haben. (Bild zvg.) arbeit und Ausbeutung von Näherinnen und Nähern, Rohstoffproduktion mit Giftbelastung für die Umwelt, Tierleid und Textilien, die mit Giftstoffen belastet sind und unserer Gesundheit schaden, sind leider untrennbar vom konventionellen Modekonsum. Anhand der Fakten wird deutlich, dass nachhaltiges Handeln auch im Bereich Mode wichtig ist. Doch Kleider einkaufen darf weiterhin Spass machen. Am

Secondhand-Event besteht die Möglichkeit, ganz in der Nähe mit gutem Gewissen tolle Stücke für den eigenen Kleiderschrank zu finden. Die persönliche Kundennummer, um Kleider verkaufen zu können, erhalten Interessierte unter secondhand.knonau@gmail.com. (pd.) Secondhand-Event für Frauenkleider in Knonau im Mehrzwecksaal Stampfi, 2. April, 17 - 20 Uhr.

Blockaden lösen Blockaden können sich somit lösen und der Körper findet in kurzer Zeit sein Gleichgewicht wieder, eine positive körperliche Veränderung tritt ein, zur Entspannung bei Stress- und Spannungszuständen und zur Lösung und Lockerung schmerzhafter Rücken- und Gelenkschmerzen. Aber ebenso auch bei Migräne oder Zähneknirschen sowie zur Verbesserung der Mobilität im Alter. Die Emmett-Technique nützt auch zur Regulierung der Verdauung,

Fiorella Vedova. (Bild zvg.) des Lymph- und Immunsystems sowie zur Regulation bei PMS. (pd.) Weitere Infos bei Fiorella Vedova, Spittelstrasse 9, Affoltern, Telefon 079 388 29 19, www.naturheilpraktiken_ ten.ch.


Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 19. Januar 10.00 Gottesdienst in Maschwanden über Psalm 84 «eine Pilgerreise» mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho

Sonntag, 19. Januar 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Chilekafi Fahrdienst: Anmeldung bis 18. Jan. 044 700 25 69 10.15 Kirche Wettswil, Jugendgottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Montag, 20. Januar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dientag, 21. Januar 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 23. Januar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Seniorenmittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 24. Januar 11.45 Stalliker Seniorenmittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 19. Januar 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Werner Schneebeli, Orgel: Viswas Orler Donnerstag, 23. Januar 16.30 Juki in der Chilestube Freitag, 24. Januar 12.00 Kolibri in der Chilestube

Sonntag, 19. Januar 9.30 Ökumenischer Gottesdienst in der reformierten Kirche zur Gebetswoche für die Einheit der Christen. Mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski, Pfarrer Christof Menzi und dem Weihnachts-Projektchor Kappel. Anschliessend Apéro Montag, 20. Januar 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 24. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der reformierten Kirche

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. Januar 10.00 Familienkonzert im Rahmen des Familienmorgens in der Kirche. Anschliessend Familienkafi 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. A. Fritz Sonntag, 19. Januar 10.00 Mitsing-Gottesdienst mit Bibliolog statt Predigt, Pfrn. B. Bartels mit dem Gospelchor Affoltern und Ad Hoc-Chor geleitet von A. Bodenhöfer Dienstag, 21. Januar 19.00 Was heisst hier bitte «Glaube»? AUSGEBUCHT! Der Kursabend wird wiederholt am 4. Februar. Anmeldung unter 044 761 60 15 oder bettina.bartels@ref-affoltern.ch

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 17. Januar 20.00 Kino in der Kirche: «Ein Dorf sieht schwarz» Ohne Altersbeschränkung Sonntag, 19. Januar 10.00 Gottesdienst in Bonstetten mit Pfr. Jörg Leuthold Musik: Casey Crosby

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 19. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Text: Matthäus 6,34 Thema: Unsere Sorgen um Morgen...

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 19. Januar 9.30 Ökumenischer Gottesdienst in der Reformierten Kirche Hausen mit dem Projektchor, Diakon Matthias Kühle und Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 21. Januar 19.00 Jugendgottesdienst 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Sonntag, 19. Januar 9.30 Gottesdienst in Rifferswil, Halbziit Gottesdienst mit den Konfirmand/Innen, Pfarrer Andreas Fritz und Pfarrerin Yvonne Schönholzer Mittwoch, 22. Januar 9.30 Fiire mit de Chliine, ökumenische Kinderfeier in der katholischen Kirche Mettmenstetten Freitag, 24. Januar 19.30 Neumondsingen in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 18. Januar 9.00 3. Klass-Unti Gruppe Ichthys im ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 19. Januar 10.00 Gottesdienst in Ottenbach VDM Lilian Gächter anschliessend Apéro Montag, 20. Januar 15.45 Minichile im ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 22. Januar 14.00 Seniorennachmittag im Mehrzwecksaal Brunnmatt Donnerstag, 23. Januar 12.00 Club 4, Gruppe Alpha www.kircheobfelden.ch

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal, donnerstags als Abendmahlsfeier nach Ansage Freitag, 17. Januar 19.30 offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche Mittwoch, 22. Januar 17.00 offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 23. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception)

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 19. Januar 2. Sonntag nach Epiphanias 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Mittwoch, 22. Januar 19.00 Lesekreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 18. Januar 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3 – 7 Jahren; Thema: «Das Schwarze Schaf» von Eleonore Schmid VDM Lilian Gächter und das Fiire-Team Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 19. Januar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Ottenbach VDM Lilian Gächter Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 17. Januar 12.00 Seniorenessen 18.30 Jugend-Chile Samstag, 18. Januar 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 19. Januar 9.30 Halbziit-Gottesdienscht mit Abendmahl in Rifferswil Pfrn. Yvonne Schönholzer Pfr. Andreas Fritz Konf-Klasse Mettmi-Riffi Anschl. Apéro

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Freitag, 17. Januar 19.00 Kurs «lieben – scheitern – leben» 19.30 Feuerabend Samstag, 18. Januar 13.30 Tschägg-Point Kids + MegaKids 19.00 Tweens fun Sonntag, 19. Januar 10.00 Gottesdienst David Ruprecht Kinderprogramm Montag, 20. Januar 12.00 Mittagstisch Donnerstag, 23. Januar 19.30 Gebetsabend Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Zürichstrasse 47 Sonntag, 19. Januar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Bundeserneuerung, Abendmahl und EmKidz Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. Januar 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 19. Januar 9.00 Eucharistiefeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 18. Januar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 19. Januar 10.00 Hl. Messe Dienstag, 21. Januar 19.30 Hl. Messe anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 22. Januar 9.15 Ökum. Morgengebet 19.00 Rosenkranz Donnerstag, 23. Januar 9.00 Hl. Messe

Kath. Hausen a. A. Samstag, 18. Januar 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 19. Januar 9.30 Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christen in der ref. Kirche Hausen mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski und Pfr. Christoph Menzi mit Ad-hoc-Chor Donnerstag, 23. Januar 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 19. Januar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bozzola Anschliessend Chilekafi Mittwoch, 22. Januar 9.30 Ökum. Fiire mit de Chliine in der kath. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 19. Januar 10.30 Eucharistiefeier

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10

Freitag, 17. Januar 20.00 #SaveZürich: Visionsanlass für Life on Stage in der ETG Zürich (Freiestrasse 83) Sonntag, 19. Januar 10.00 Gottesdienst mit Zeugnissen (Predigt: Markus Brunner) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 23. Januar 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a.A. Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 19. Januar 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter: www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten Weidstrasse 20 Sonntag, 19. Januar 10.00 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht 13.30 Geschichte und Gegenwart der Täufergemeinden in Argentinien, mit Ezequiel Di Claudio Donnerstag, 23. Januar 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 47, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 17. Januar 2020

Fahrerlos im Stau?

Eine Hommage an tänzerische Kühnheit

Professor Dr. Kay W. Axhausen referiert an der Volkshochschule

Kinofoyer Lux zeigt den Film «Yuli»

Das Thema des nächsten Vortrages vom 22. Januar lautet: «Welche Probleme würden automatische Fahrzeuge lösen?» Es referiert Prof. Dr. Kay W. Axhausen von der ETH Zürich.

Inspiriert von der unglaublichen Tanzkarriere des kubanischen Ballettstars Carlos Acosta ist der Film «Yuli» eine atemberaubende Kombination aus Erzählung und Tanz vom beschwerlichen Weg dieses legendären Tänzers, der ursprünglich gar keiner sein wollte. Am Donnerstag, 23. Januar, im Kinofoyer Lux.

Aktuelle Trends wie Digitalisierung und Sharing-Ökonomie werden die Mobilität in Städten grundsätzlich verändern. Darüber sind sich die meisten Experten einig. Der öffentliche Verkehr der Zukunft wird elektrisch, individualisiert und übers Smartphone stets zur Hand sein. Schon heute gibt es erste fahrerlose Taxidienste in Las Vegas und in Phoenix. Die Hoffnung: Eine Mobilitätsversorgung mit deutlich weniger Fahrzeugen, mit weniger Emissionen und zu geringeren Kosten (88 Prozent der Kosten für eine Taxifahrt in Zürich entfallen heute auf den Fahrer). Bisherige Studien beflügelten diese Hoffnungen. Kay Axhausen kommt in einer aktuellen Studie im Auftrag der Schweizerischen Vereinigung der Verkehrsingenieure und -experten (SVI) und finanziert vom Bundesamt für Strassen (Astra) zu neuen Erkenntnissen. Sein Team hat simuliert, wie sich das Verkehrsaufkommen in Zürich durch die Einführung von automatisierten Taxis im Zeithorizont von 20 Jahren verändern könnte. Das überraschende Ergebnis: Die Anzahl

Prof. Dr. Kay W. Axhausen befasst sich seit 35 Jahren mit der Messung und Modellierung des Verkehrsverhaltens. (Bild zvg.) Privatfahrzeuge wird durch ein Ridesharing-Angebot nicht zurückgehen. Und ein automatisierter Verkehr könnte die Anzahl gefahrener Kilometer sogar noch erhöhen. Prof. Dr. Kay W. Axhausen ist seit 1999 Professor für Verkehrsplanung am Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme an der ETH Zürich. Er befasst sich seit 35 Jahren mit der Messung und Modellierung des Verkehrsverhaltens. Die aktuellen Arbeiten konzentrieren sich zum einen auf die Mikrosimulation des Verkehrsverhaltens und des Verkehrsablaufs und zum anderen auf Nachfragemodelle. Hierbei steht die Wechselwirkung zwischen Flächen-

nutzung, Lebensstil (Mobilitätswerkzeugbesitz) und Verkehrssystem und -verhalten immer im Mittelpunkt. Ruedi Wegmann Mittwoch, 22. Januar, 19.30 bis zirka 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Pflegezentrum Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken (U30: 15 Franken), übertragbares Abonnement für fünf Vortragsabende: 100 Franken, mit KulturLegi: gratis. Abendkasse. Weitere Infos: www.ggaffoltern.ch oder www.orientiert.ch. Nächste Vorträge: Donnerstag, 12. März – Amelie Alterauge: Mensch und Krankheit – im Wettlauf der Zeit. Donnerstag, 19. März – Prof. Dr. Christian Pfister: Klimaveränderung und Klimaextreme.

Carlos Acosta ist der ungekrönte König von spontanen BreakdanceWettbewerben in den Strassen von Havanna. Sein Vater Pedro, ein LKWFahrer, erkennt das aussergewöhnliche Talent seines kleinen Sohns, den er nach einem afrikanischen Kriegsgott Yuli nennt. Obwohl Carlos keinesfalls Strumpfhosen und Schläppchen tragen und sowieso lieber Fussballspieler werden will, steckt ihn der Vater Anfang der 1980er-Jahre in die staatliche Ballettschule. Und Carlos entwickelt sich zu einem herausragenden Tänzer. Er wird mit 18 ans English National Ballet berufen, wo seine Karriere als gefeierter Balletttänzer begann. Regisseurin Icíar Bollaín und Autor Paul Laverty erzählen vor dem bewegten Hintergrund der Geschichte Kubas die Story dieses unglaublichen Ballettstars. Sie führt von Havanna bis nach London ins Royal Ballett, wo Carlos Acosta – der selbst im Film mit-

«Yuli» erzählt die Geschichte des Tänzers Carlos Acosta. (Bild zvg.) spielt – zum ersten schwarzen Romeo des klassischen Balletts wird. Nach erfolgreichen Jahren als sensationeller Tänzer auf internationalen Bühnen kehrt er in seine Heimat Kuba zurück, um seine eigene Compagnie Acosta Danza zu gründen. Der Film ist eine atemberaubende Performance aus Erzählung, Tanz, Musik, Licht und Bewegung, er reisst mit, berührt und ist eine Hommage an die Grenzen sprengende Kraft der Kunst. Für all dies hat der Film die Auszeichnung für das Beste Drehbuch 2018 am Festival de San Sebastian erhalten. (km) Spielfilm von Icíar Bollaín, Drehbuch Paul Laverty; mit Carlos Acosta, Santiago Alfonso, Laura de la Zu, E 2018, 110 Min., Spanisch/d. Am Donnerstag, 23. Januar, 20.15 Uhr, und Freitag, 24. Januar, 20.15 Uhr, im Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Bar und Kasse ab 19.30 Uhr geöffnet.

Alter, Jugend und andere Ewigkeiten

Kurzfilme – Nahreisen – toller Groove – Peace Now

Das Kino Kafimüli startet am Freitag, 24. Januar, mit dem Film «Giulias Verschwinden» in seine dritte Saison.

Animationsfilme Best of Fantoche 2019

Kino Kafimüli zeigt «Giulias Verschwinden»

Der Film von Regisseur Christoph Schaub, für den der Erfolgsautor Martin Suter das Drehbuch schrieb, wurde in der Schweiz gedreht. Die Hauptrollen wurden mit Corinna Harfouch und Bruno Ganz besetzt. In weiteren Rollen sind unter anderem Stefan Kurt, Christine Schorn und Daniel Rohr zu sehen. «Giulias Verschwinden» feierte am 8. August 2009 am Internationalen Filmfestival in Locarno eine glanzvolle Premiere und wurde mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Er kam anschliessend in die Kinos, gewann auf Anhieb die Herzen des Publikums und erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen an internationalen Filmfestivals. Der Filmkritiker Rolf Ruedinger Hamacher schrieb im «Filmecho» im April 2010: «Ein wunderbares Märchen, das das Altern zugleich ernst wie heiter nimmt. (...) Es ist einfach ein Vergnügen, zuzusehen – und am

liebsten würde man beim nächsten Geburtstag Giulias wieder auf sie warten.»

Plötzlich unsichtbar Im Film muss Giulia ausgerechnet an ihrem 50. Geburtstag am eigenen Leib erfahren, dass Alter unsichtbar macht. Aus Frust geht sie einkaufen und trifft dabei einen Fremden. Spontan entscheidet sie, den Abend mit ihm, statt wie geplant mit ihrer Geburtstagsgesellschaft zu verbringen. Diese wartet im Restaurant auf Giulia und sinniert angeregt über die Zeichen des Alterns. Über den Verlust der Jugend schmollt derweil Leonie, die sich an ihrem 80. Geburtstag gegen ihre Tochter, die Altersresidenz, die Konventionen und gegen das Alter auflehnt und ihre eigene Geburtstagsparty genussvoll sabotiert. (pd.)

Die nächsten acht Tage im Kellertheater «LaMarotte» in Affoltern

Die weltweit besten animierten Kurzfilme, moderiert von Fantoche. Seit über 25 Jahren bietet der Wettbewerb in Baden Einblick in das aktuelle Animationsfilmschaffen. Der «Internationale Wettbewerb» ist zusammen mit dem «Schweizer Wettbewerb» das Herz von Fantoche. Zugelassen sind Filme aller Animationstechniken, einschliesslich Kombinationen von Real- und Trickfilm. Studentenfilme, freie Arbeiten und künstlerische Auftragsfilme werden gleichwertig behandelt. Nach dem Festival geht die Crème de la Crème des animierten Kurzfilms auf Schweiz-Tournee. Die Filme reisen von Ort zu Ort und verbreiten überall das Animationsvirus. Achtung: Ansteckungsgefahr!

seit vorrömischer Zeit besiedelte, einst arme Gemeinde zählt heute zu den bevorzugten Wohnlagen im Säuliamt.

Die Band «Peace Now»: vorne Silke Eberhard und Peter Schärli, (hinten, v.l.) Jean-Jacques Perdetti, Norbert Pfammatter und Christian Weber. (Bild zvg.)

Heute Freitag, 17. Januar, Bar und Abendkasse ab

Samstag, 18. Januar, ab 10 Uhr Kasse, Kaffee und

Türöffnung: 19.30 Uhr, Filmbeginn: 20.15 Uhr.

19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 18/12 Franken,

Gipfeli in der Aumüli Stallikon. Start 11 Uhr, Eintritt

Sprache: Deutsch, Länge zirka 83 Min. Eintritt gratis,

mit KulturLegi 12 Franken.

25/18 Franken, mit KulturLegi 12 Franken. Essen ab 13 Uhr für 20 Franken: Bündner Gerstensuppe,

Kollekte, keine Reservierung. Verkauf von Getränken und Snacks. Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11, Stallikon, www.kafimueli.com.

Corinna Harfouch und Bruno Ganz sind die Publikumslieblinge in Christoph Schaubs Film «Giulias Verschwinden». (Bild zvg.)

15

Nahreise durch das Säuliamt Kultur und Natur auf dem Ämtlerweg Reiseleitung: Urs Heinz Aerni, Journalist, Kulturvermittler, Ornithologe und Bernhard Schneider, Historiker und Kenner der Regionalgeschichte. Die fünfte Nahreise führt von Stallikon nach Aeugst. Damit die Affoltemer mit ihrem Getreide zur Mühle an der Reppisch gelangten, mussten sie den wohl deswegen so benannten Müliberg überqueren, der zur Gemeinde Aeugst gehört. Zuvor führt der Weg noch am Götschihof im Aeugstertal vorbei, wo in der Zeit der Weltkriege Alkoholiker aus der Schweizer Armee therapiert wurden. In Aeugst geniesst die «Wandergruppe» Gastrecht im Gemeindesaal. Dort hat Ruth Bieri vom Hoflädeli einen Imbiss vorbereitet. Als Gast wird auch Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer anwesend sein. Die

Wienerli und Brot (Reservierung erwünscht)

Jazz am Donnerstag mit «The Sax-Tb Jazz-Quintet» Der Sound von Rafaele Schilt (ts), Silvio Cadotsch (tb), Lukas Gernet (p), Patrick Sommer (b) Sheldon Suter (d) erinnert ein wenig an die genialen Brookmeyer und Getz. Neue und modernere Themen wie auch bekannte Standards bilden das Repertoire der Band. Die zwei Bläser werden von der jüngeren Rhythmussektion vorzüglich unterstützt, sodass ein toller Groove entsteht. Donnerstag, 23. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab

(Trompete), Peter Schärli (Trompete, Komposition), Christian Weber (Bass) und Norbert Pfammatter (Schlagzeug). Als Musiker beschäftigt sich Peter Schärli nicht nur mit Klängen. Er beobachtet, was in der Welt läuft und registriert, dass es wieder salonfähig geworden ist, Minderheiten und Wehrlose zu demütigen, zu diskriminieren, zu hassen. Schwarz/weiss, gut/böse, richtig/falsch, rechts/links: Das binäre Denken bringt die Menschen nicht weiter. Es braucht das Vielleicht, den Zweifel, die Verletzlichkeit anstelle sturer Behauptungen und Alleswisserei. Die Eindrücke von heilen und unheilen Welten spiegeln sich in Schärlis Musik wider. «Vielleicht kann ich mit meinen Konzerten all jenen Mut machen, die weiterhin eine humane Welt wollen und sich für gerechte Verhältnisse und für den Frieden einsetzen. Wir müssen uns gegen die Aufhetzer und Populisten wehren!» (pz)

20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken. Freitag, 24. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15

Jazz Extra mit «Peace Now!» Musik gegen Gewalt; Silke Eberhard (Altsaxofon), Jean-Jacques Pedretti

Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe erwünscht über Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.


Bezirk Affoltern

16 agenda

Freitag, 17. Januar Affoltern am Albis

18.00-22.00: «Girls Friday», nur für Mädchen ab der 5. Klasse bis zur 3. Oberstufe. Fifa-Abend! Gemeinsam mal ohne Jungs auf der Playstation zocken. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.00: Chränzli des Jodlerklubs Affoltern mit Jodelgesang und Volkstheater «D Waschliwyber». Festwirtschaft, Türöffnung jeweils 1½ Std. früher (Möglichkeit für Essen). Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: «Best of Fantoche 2019». Animationsfilme aller Techniken. Bar und Abendkasse 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

20.00: «Tutta Forza». Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern und Jugendorchester Con Brio. Leitung: Hugo Bollschweiler und Corinna Meienberg. Eintritt frei - Kollekte. Katholische Kirche St. Mauritius.

Hedingen

20.15: «Chunt scho guet». Musikalisch kabarettistisches SpokenWord-Erlebnis von und mit Dominik Muheim und Sanjiv Channa. Präsentiert vom Gemeindeverein Hedingen. Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Kappel am Albis

19.30: Offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Freitag, 17. Januar 2020

«Entweder Sie husten, oder ich spiele»

20.15: «Yuli». Spielfilm von Iciar Bollain mit Carlos Acosta, Santiago Alfonso und Laura de la Uz. E 2018, 110 Min., Spanisch/d. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «The Sax-TB Jazz-Quintett». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. «LaMarotte», Centralweg 10.

Am 24. Oktober liest und spielt Hans Ulbrich in Affoltern

Bonstetten

Der Musiker und Autor Hans Martin Ulbrich aus Rifferswil hat bereits sein zweites Buch im Reclamverlag herausgegeben. Am Freitag, 24. Januar, um 19.30 Uhr, ist er mit dem Trio Poetico in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern zu Gast, liest und spielt und sorgt für einen heiteren und schönen Abend. Ein Solist müsse von seinem Publikum fordern können: «Entweder Sie husten oder ich spiele», sagte einmal der Pianist Alfred Brendel. Musiker erzählen nicht nur unentwegt Geschichten, ihr Humor und ihr künstlerischer Überschwang sorgen auch zuverlässig für heitere Anekdoten. Hans Martin Ulbrich hat allerlei unbekannte wie auch berühmt-berüchtigte Pointen aus der Musikwelt aufgestöbert und neu erzählt – von Brigitte Fassbender bis José Carreras, von Grigory Sokolov bis Birgit Nilsson. Hans Martin Ulbrich, in Basel geboren und heute in Rifferswil wohnhaft, spielte während 41 Jahren Eng-

08.35: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Winterthur HB-Wolfensberg-Rosenberg-Seuzach. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, Telefon 044 700 08 06. Treffpunkt Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Der Musiker und Autor Hans Martin Ulbrich wohnt in Rifferswil. Am 24. Januar liest und spielt er in Affoltern. (Bild zvg.) lischhorn und Oboe im TonhalleOrchester Zürich und hat in seinem Musikerleben zahlreiche Musikergeschichten und Anekdoten aufgestöbert, gesammelt und neu erzählt. Erschienen sind sie nun in seinem zweiten Buch «Entweder Sie husten oder ich spiele» – Anekdoten aus der Welt der Musik, aus dem er in der Buchhandlung Scheidegger lesen wird. Musikalisch umrahmt wird der Anlass

agenda-einträge

vom Bläserensemble Trio Poetico, dem auch Hans Martin Ulbrich angehört. Es spielen zudem der Klarinettist Heinz Hofer und der Fagottist Florenz Jenny, beide langjährige Musikerkollegen aus dem Tonhalle-Orchester. (pd.) Hans Martin Ulbrich: «Entweder Sie husten oder ich

Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Montag, 10 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern a.A.

spiele», Freitag, 24. Januar, 19.30 Uhr, Eintritt: 30 Franken, mit Apéro. Buchhandlung Scheidegger..

Samstag, 18. Januar Säuliamt; Kultur und Natur auf dem Ämtlerweg von Stallikon nach Aeugst mit Urs Heinz Aerni, Ornithologe, und Bernhard Schneider, Historiker. Ab 10 Uhr Kasse, Kaffee und Gipfeli. Die Wanderung endet im Gemeindesaal Aeugst. Reservieren unter 044 760 52 62 (Kellertheater LaMarotte). Aumüli.

Affoltern am Albis

10.00: «Die Kirchenmaus hat Geburtstag» ein Geschichte für Erzähler (Christian Hunziker) und Orgel (Antonia Nardone). Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche. 11.00-11.30: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren in Begleitung. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.00: Chränzli des Jodlerklubs Affoltern mit Jodelgesang und Volkstheater «D Waschliwyber». Festwirtschaft, Türöffnung jeweils 1½ Std. früher (Möglichkeit für Essen). Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: «Schertenlaib & Jegerlehner». Kabarett mit Musik. Präsentiert von KulturAffoltern. Bar und Kasse ab 19.30 Uhr. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Dienstag, 21. Januar Bonstetten

19.30: Sessions-Apéro mit Nationalrat Martin Haab, Mettmenstetten. Öffentlicher Anlass der SVP Bonstetten. Rigelhüsli. Dorfstrasse 34.

Sonntag, 19. Januar Affoltern am Albis

13.30: Chränzli des Jodlerklubs Affoltern mit Jodelgesang und Volkstheater «D Waschliwyber». Festwirtschaft, Türöffnung jeweils 1½ Std. früher (Möglichkeit für Essen). Kasinosaal. Marktplatz 1.

Ottenbach

14.00: OTTENBACH60plus: Senioren-Nachmittag: Lotto mit attraktiven Preisen. Kaffee und Kuchen sind offeriert. Chilehuus.

Bonstetten

Stallikon

17.00: «Tutta Forza»: Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern und Jugendorchester Con Brio. Leitung: Hugo Bollschweiler und Corinna Meienberg. Eintritt frei - Kollekte. Katholische Kirche St. Mauritius.

Bonstetten

20.00: Jahreskonzert der Musikgesellschaft Stallikon. Festwirtschaft, Tombola, Bar, Türöffnung 18 Uhr, Eintritt frei. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

18.30-19.30: 11. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste für jedermann mit Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Turnhalle Loomatt.

Rifferswil

13.30: «Träumereien». Chränzli des Gesangsvereins Rifferswil. Anschliessend Lustspiel «Im Meischter sini Geischter». Türöffnung 13 Uhr. Gesang, Tombola. Info unter www.gesangsverein-rifferswil.ch. Turn-/Mehrzweckhalle.

19.45: «Träumereien». Chränzli des Gesangsvereins Rifferswil. Anschliessend Lustspiel «Im Meischter sini Geischter». Türöffnung 18.45 Uhr. Gesang, Quiz, Bar ab 22.30 Uhr. Essen 19.00 bis 19.45 Uhr. Reservieren für Abendvorstellungen bei Fam. A. Heimann 044 764 10 05 oder www.gesangsverein-rifferswil.ch. Turn-/Mehrzweckhalle.

Affoltern am Albis

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Kinoprogramm Sins

Aeugstertal

19.30-21.00: «Welche Probleme können automatische Fahrzeuge lösen?». Volkshochschule Knonauer Amt, Vortrag von Kay W. Axhausen, ETH Zürich. Spital Affoltern Mehrzweckraum, Haus Rigi, 1. Stock. Melchior-Hirzel-Weg 40.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Juni 2020.

Kappel am Albis

Stallikon

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Farben im Fluss». Bilder in verschiedenen Techniken von Ruth Moser, Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. Januar.

Obfelden

14.00: Seniorennachmittag. Vortrag «Älterwerden ohne Medikamente - Gesund das Alter geniessen». Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Wettswil

Donnerstag, 23. Januar

Reformierte Kirche: Acryl-Bilder von Nicole Ziehbrunner-Steinmann aus Wettswil. Jeweils Dienstagmorgen und Donnerstag, sowie an Anlässen und Gottesdiensten der Kirchgemeinde. Bis Frühlingsferien.

Affoltern am Albis

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer für alle interessierten Sängerinnen und Sänger. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Seehof 041 726 10 01 Gotthard -02 Lux -03

DO 16.01.20 FR 17.01.20 SA 18.01.20 SO 19.01.20 MO 20.01.20 DI 21.01.20 MI 22.01.20

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch

11.00-13.00: Nahreisen durch das

Affoltern am Albis

ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Montag, 20. Januar

Stallikon

Ausstellungen

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SEEHOF 1+2 ZUG

Rifferswil

Mittwoch, 22. Januar

1917

BAD BOYS FOR LIFE KNIVES OUT REMBRANDT JUDY ARETHA FRANKLIN: AMAZING GRACE JUMANJI: THE NEXT LEVEL

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ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL

SPIONE UNDERCOVER FROZEN 2 (DIE EISKÖNIGIN 2)

KW 03 | Donnerstag 16. - Mittwoch 22. Januar

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

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21 Bridges Sa So Mi

CH-Premiere

D 8 (12) Platzspitzbaby D 14 Knives Out 20.15 Täglich ausser Sa 20.15 Do Fr Sa Mo Di Sa 20.30 So Mi

D 16

18.00 20.15

Hors Normes Do Fr Mo Di Sa

D 8 Als Hitler das rosa... D 6 (10) Frozen 2 D 12 Plötzlich Heimweh 18.00 Sa Mi 11.00 Do Fr Mo Di 18.00 So 17.30 So 18.00 So 17.45 Mi

Charlie’s Angels Sa So Mi The Current War Sa So

D 10 (14)

18.00

CH (14) Spione Undercover D8 20.15 Sa Mi 13.30 18.00 So 13.15

4 Zauberhafte Schwestern D 6 Sa Mi 13.30 So 13.00 Mi 15.45

D12 Bruno Manser Where’d You Go... Do Fr Mo Di 18.00 So

D 12/10

15.30

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Veranstaltungen

Freitag, 17. Januar 2020

17

Pilgern in der Passionszeit

Dreitägige Pilgerwanderung im Tessin Vom 3. bis 5. April pilgert die Maschwander Pfarrerin Claudia Mehl mit einer kleinen, interessierten Gruppe von Claro über das Kloster Santa Maria Assunta zu der Wallfahrtskirche Madonna del Sasso in Orselina-Locarno. Beim Pilgern geht es nicht vorrangig um das Wandern oder eine sportliche Betätigung an sich. Vielmehr geht es darum, einen Weg zu finden, unser Selbst tiefer und genauer zu ergrün-

den. Wer damit beschäftigt ist, ein Ziel zu erreichen, kann all den Reichtum, all die Fülle, die das Leben einem im gegenwärtigen Augenblick bietet, nicht sehen; «dann bin ich nicht da». Pilgern ist eine spirituelle Chance. Pfarrerin Mehl aus Maschwanden pilgert mit einer kleinen interessierten Gruppe von Claro über das Kloster Santa Maria Assunta zu der Wallfahrtskirche Madonna del Sasso in Orselina-Locarno. Der Weg führt oberhalb der Magadinoebene durch Curzutt, mit seiner romanischen Kirche San Bernardo, weiter über die Hängebrücke Carasc, die den Hang von Sementina mit demjenigen oberhalb von Monte Carasso verbindet. Ein romantischer Höhenweg oberhalb des Lago Maggiore führt uns dann weiter von Tenero nach Orselina. (pd.) Infoabend: Mittwoch, 29. Januar, 19.30 Uhr, im Pfarrhaus Maschwanden. Weitere Infos per E-Mail bei Pfarrerin Claudia Mehl; claudia.mehl@kirche-maschwanden.ch; unter www.kirche-maschwanden.ch oder

Die Kirche San Bernardo in Curzutt.

www.ref-saeuliamt.ch. Anmeldeschluss

(Bild Claudia Mehl)

für die Pilgerreise ist der 21. Februar.

Emotionen und Intrigen im Kino Muri In der Mansarde kann man sich demnächst nicht nur von der bewegenden Tragikomödie «Hors Normes», sondern auch vom fesselnden Drama «The Good Liar» mitreissen lassen. Mit dem internationalen Kinohit «Ziemlich beste Freunde» von Eric Toledano und Olivier Nakache hat das französische Regie-Duo die Messlatte hoch gesetzt. Nun doppelt es mit seinem neuen Film «Hors Normes – Alles ausser gewöhnlich» nach. Bruno und Malik setzen sich schon seit Jahren für die Benachteiligten ein. Mit viel Herzblut stellen sich die beiden den alltäglichen Herausforderungen. Die unkonventionellen Methoden erzielen Erfolge, doch sie ru-

fen auch die Vertreter des zuständigen Ministeriums auf den Plan. Nun haben Bruno und Malik nicht nur mit den anspruchsvollen Heimkindern, sondern auch mit der französischen Bürokratie zu kämpfen. Authentisch und mit in diskretem Humor verpackter Gesellschaftskritik lässt diese warme Sozialkomödie kein Auge trocken.

Die alte Kunst des Betrügens Im englischen Film «The Good Liar» gehts um einen miesen Charaktertypen. Der etwas in die Jahre gekommene Trickbetrüger Roy Courtnay (Ian McKellen) wähnt mit der wohlhabenden Witwe Betty McLeish (Helen Mirren) einen dicken Fisch an der Angel. Der exzellente Lügner und eiskalte Hochstapler hat schon einige gutgläubige Frauen um ihr Geld gebracht, und dies soll sein letzter Schwindel werden. Doch schon bald stellt sich die Frage, ob seine Gefühle für das potenzielle Opfer wirklich nur gespielt sind – und Betty scheint ebenfalls einiges zu verbergen. Neben Spannung und einem hervorragenden Plot bietet das Drama ein leidenschaftliches Schauspiel von brillanten Darstellern. (pd.) «Hors Normes», Donnerstag, 23. Januar, 18 Uhr,

Viel Herzblut: Malik (l.)und Bruno mit einem ihrer behinderten Schützlinge.

Donnerstag, 23. Januar, 20.30 Uhr, und Freitag,

(Bild zvg.)

24. Januar, 18 Uhr.

und Freitag, 24. Januar, 20.30 Uhr. «The Good Liar»,

Das Jubiläums-Jahreskonzert im 2019 mit den besten Stücken aus den letzten 15 Jahren. (Bild zvg.)

Fetzige Klänge und urchiges Jodeln Der Musikverein Hausen lädt ab dem 25. Januar zum Chränzli Nach der letztjährigen Geburtstagsparty des Musikvereins Hausen folgen an diesem Jahreskonzert heimatliche Melodien. Unter dem Motto «urchig fätzig» wurde ein abwechslungsreiches Programm mit einigen Überraschungen zusammengestellt. Damit es auch richtig urchig wird, erhält der Musikverein Unterstützung vom Jodlerklub am Albis und von Patrik Gasser, einem Alphornisten. Bereits am Jubiläumsabend am Musigfäscht in Hausen gab es einen ersten Vorgeschmack von Blasmusik in Kombination mit Jodeln. Neben dem urchigen Teil wird auch der «fätzige» Teil mit diversen Schweizer Klassikern nicht zu kurz

Um 13.30 Uhr beginnt die Tagung mit der Begrüssung der Präsidentin Daniela Stübi, dann folgen der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr sowie einige Informationen zum neuen Landfrauenjahr. Auch über die neu gegründete Säuliämtler Backgruppe wird berichtet. Die Präsidentin freut sich, dass sie wieder einige Neumitglieder willkommen heissen kann. Die Landfrauenvereinigung ist ein FrauenNetzwerk mit Zukunft. Sie steht allen

Chränzli am Samstag, 25. Januar, 14 Uhr, Freitag, 31. Januar, und Samstag, 1. Februar, jeweils um 20 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Reservieren unter www.mvhausen.ch oder Telefon 079 753 99 76 am Dienstag, 28. Januar, von 19 Uhr bis 21 Uhr.

Am 25. Januar startet mit dem Füürball in Obfelden die Saison Der Auftakt zur FasnachtsballSaison rückt näher, und damit auch der Füürball in Obfelden. Der ganze Verein freut sich, am 25. Januar wieder viele partyfreudige Fasnachtsfans in der Mehrzweckhalle Zendenfrei zu begrüssen. Der Füürball bietet alles was das Fasnächtler-Herz begehrt. Am wichtigsten ist natürlich gute Stimmung, die zum Feiern und Tanzen einlädt, wofür eine Live-Band, ein DJ und mehrere Guggen sorgen. Dazu gibt es heisse Kafi-Luz, kühles Bier, erfrischende Longdrinks, lässige Shots oder leckere Grilladen, die für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher sorgen. Um Mitternacht geht es dann um die Wurst – nein; ums Kostüm! Das beste und ausgefallenste Kostüm wird

Die Vollgashöckler Hedingen am Füürball 2019. (Bild zvg.) auch dieses Jahr an der Maskenprämierung ausgezeichnet. Der Verein Füürball freut sich, die Fasnachtssaison traditionsgemäss mit einem stimmungsvollen Ball einzuläuten und mit vielen toll verkleideten, gut

gelaunten Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern durch die Nacht zu feiern. (pd.) Füürball, Samstag, 25. Januar, ab 20 Uhr, Mehrzweckhalle Obfelden.

Schmökern und anstossen

Am 21. Januar findet die Landfrauentagung in Bonstetten statt Frauen offen, die die Interessen der Landfrauen unterstützen und am vielseitigen Angebot von Anlässen teilnehmen wollen. Anschliessend wird Fritz Roth vom Therapiehundezentrum Schweiz einen Vortrag halten. Er berichtet über seine Arbeit mit Therapiehunden. Diese Hunde erhöhen die Lebensqualität von benachteiligten und kranken Menschen, bereichern deren Alltag und helfen bei verschiedenen Krankheiten. Sie können von Schmerzen ablenken, fördern die Durchblutung, helfen bei Ängsten und unterstützen bei psychischen Belastungen. Auch der beliebte Päcklimärt findet statt, dessen Erlös natürlich wieder der ländlichen Familienhilfe des

der Pause die Gelegenheit, am Wettbewerb mitzumachen und mit einer guten Schätzung und ein bisschen Glück einen der grossartigen Preise zu gewinnen. Nach dem Konzert spielt das «Duo Galaxis» zum Tanz auf und die Bar empfiehlt sich für einen Drink und gute Gespräche bis in die frühen Morgenstunden. Damit die Gäste in einer gemütlichen Runde nicht auf einen originellen Drink an der Bar verzichten müssen, bietet der Musikverein einen Gratis-Heimfahrservice im Raum Säuliamt an. (pd.)

Fasnachtsfans, aufgepasst!

Landfrauen unter sich

Alljährlich im Januar, diesmal am Dienstag, 21. Januar, tagen die Landfrauen des Bezirks Affoltern. Dieser traditionelle Anlass findet wieder im Gemeindesaal in Bonstetten statt.

kommen. Einen besonderen Leckerbissen im diesjährigen Konzertprogramm stellt das klassische Werk «Legenda Rumantscha» dar, welches auf der Grundlage von sechs rätoromanischen Volksliedern erstellt wurde. An der Nachmittagsvorstellung führt der Verein für seine kleinen und grossen Gäste eine Tombola mit tollen Preisen durch. Zudem lädt ein grosses Kuchenbuffet zum gemütlichen Zusammensein ein. Ausserdem erwartet die Gäste an der Nachmittagsvorstellung ein weiterer Auftritt der Beginners Band. An den beiden Abendvorstellungen besteht die Möglichkeit, sich bereits vor dem Konzert zu verpflegen. Ab 18.30 Uhr kann ein dem Motto entsprechendes Menü bestellt werden! Für alle «Ratefreudigen» bietet sich in

Kantons Zürich übergeben wird. Die von den Landfrauen mitgebrachten, gespendeten Päckli werden am späteren Nachmittag an die anwesenden Frauen für 5 Franken verkauft. Mit feinen Torten und Getränken und in heiterer Stimmung geniesst man das Beisammensein im schön dekorierten Gemeindesaal Bonstetten. Auch junge Landfrauen können unbesorgt geniessen, denn ihre Kinder werden während der Tagung liebevoll betreut. Alle Mitglieder der Landfrauenvereinigung des Bezirks Affoltern sind herzlich eingeladen, diesen Nachmittag in guter Gesellschaft zu verbringen. (pd.) Landfrauentagung, Dienstag, 21. Januar, ab 13.30 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten.

Am Samstag, 25. Januar, von 10 bis 12 Uhr, findet in der Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon der Neujahrsapéro statt. Auf die Besucherinnen und Besucher wartet eine grosse Auswahl an neuen Medien. Die Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon lädt ganz herzlich zum Neujahrs-Bücherapéro ein. Es stehen viele neue Romane, Krimis, Thriller, Sachbücher und Hörbücher für Erwachsene zur Ausleihe bereit. Für Kinder und Jugendliche gibt es eine Menge spannender Buchneuheiten, die entdeckt werden wollen. Bei Zopf, Kaffee und einem Cüpli können es sich die Besucherinnen und Besucher gemütlich machen und sich viel Zeit zum Stöbern und Austauschen nehmen. Das

Es warten viele spannende Bücher und andere Medien. (Bild zvg.) Bibiteam Stallikon freut sich auf Gross und Klein. Herzlich willkommen sind auch alle Interessierten, die die Bibi Stallikon zum ersten Mal kennenlernen wollen. (pd.) Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon, Massholderenstrasse 1, Schulhaus Loomatt in Sellenbüren/Stallikon. Telefon 044 700 13 26, weitere Infos: www.bibliothek-stallikon.ch.


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Veranstaltungen

«Lysistrate» in Zug

Freitag, 17. Januar 2020

Weniger Steuern – auf zwei Arten

Podium zur Abstimmung vom Sonntag, 9. Februar Im Februar kommen zwei Steuerinitiativen zur Abstimmung. Welche bringt die Verbesserung? Am Mittwoch, 22. Januar, ab 19.30 Uhr, werden die beiden Vorlagen in Affoltern diskutiert.

Von links: Inez Hochreutener, Beatriz Mondin, Barbara Hess, Mirjam Nogueira und Leandra Mondin. (Bild zvg.)

Die Zuger Spiillüüt bringen im Januar und Februar mit der griechischen Komödie «Lysistrate» einen Klassiker auf die Bühne. Auch vier Säuliämtlerinnen spielen mit. Passender könnte das neue Stück der Zuger Spiillüüt im Zeitalter der emanzipierten Frauen nicht sein: In «Lysistrate», dem Klassiker der griechischen Weltliteratur, schliessen die Frauen aus Athen und Sparta einen Pakt, um den 20 Jahre andauernden Krieg endlich beenden zu können. Sie verweigern sich ihren Männern so lange, bis diese endlich Frieden schliessen. Das Stück und die Thematik von «Lysistrate» sind zwar uralt, aber hoch-

aktuell: Der jüngste Frauenstreik hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Frauen ihre Stimme erheben – sei es für Frieden oder die Gleichberechtigung. In der buntgemischten Truppe sind auch vier Schauspielerinnen aus dem Säuliamt dabei: Beatriz Mondin und ihre Tochter Leandra aus Knonau, Mirjam Nogueira aus Affoltern und Inez Hochreutener, die in Mettmenstetten zu Hause ist. Heute feiern die Theaterleute Premiere und laden zu weiteren 19 Aufführungen im Theater im Burgbachkeller in Zug. (pd.) «Lysistrate» im Burgbachkeller Zug. Premiere: heute Freitag, 17. Januar, 20 Uhr, weitere Daten und Reservierung unter www.zuspi.ch oder Telefon 041 729 05 05.

Einblick in die Klostergeschichte Die nächste öffentliche Führung durch das Museum des Klosters Muri findet am Sonntag, 19. Januar, um 14 Uhr statt. Anhand einzigartiger Exponate erleben die Besucherinnen und Besucher im Museum Kloster Muri die Geschichte des im Jahr 1027 von den Habsburgern gestifteten Klosters. Eine beeindruckende und wechselvolle Zeitgeschichte von der Reformation, dem Barock mit seiner Pracht- und Machtentfaltung bis hin zur Vertreibung des Ordens und der Auflösung des Klosters 1841. (pd.)

Das Kloster Muri. (Bild zvg.) Öffentliche Führung durch das Museum Kloster Muri, Sonntag, 19. Januar, 14 Uhr. Dauer: 90 Minuten. Treffpunkt: Muri Info, Marktstrasse 4, keine Anmeldung erforderlich, Führung gratis; Museumseintritt: 10 Franken.

Am 22. Januar können sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die «Entlastungsinitiative» und die «Mittelstandsinitiative» informieren. Im «Central» in Affoltern stellen die Mitinitianten Patrick Eugster (Jungfreisinnige Winterthur) und Hannah Pfalzgraf (SP/Juso, Mettmenstetten) die Vorlagen vor und stehen dem Publikum Red und Antwort. Alle würden gerne weniger Steuern bezahlen. Der Staat aber muss die

von ihm verlangten Aufgaben finanzieren. Es stellt sich also die Frage: Wer soll wie viel bezahlen? Und da gehen die Meinungen auseinander. Auch bei den beiden nun vorliegenden Initiativen.

Mittelstand entlasten Am 9. Februar stimmt der Kanton Zürich über die beiden Volksinitiativen ab. Die «Entlastungsinitiative» der Juso Kanton Zürich und die «Mittelstandsinitiative» der Jungfreisinnigen wollen beide einen grossen Teil der Stimmbevölkerung substanziell bei den Einkommenssteuern entlasten. Während die «Mittelstandsinitiative» die Steuern für die gesamte Bevölkerung senken will, sollen bei der «Entlastungsinitia-

tive» 90 Prozent der Bevölkerung eine Entlastung erhalten: Die «Mittelstandsinitiative» führt dementsprechend zu tieferen Steuereinnahmen, während bei der «Entlastungsinitiative» die Reichsten stärker besteuert werden sollen. Beide Initiativen behaupten, dass sie den «Mittelstand» entlasten. Welche bringt die wirkliche Verbesserung? Arianne Moser, Kantonsrätin FDP, moderiert das Podium, das von FDP und SP organisiert wird. Es ist ihnen wichtig, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sachlich zu informieren und zur Entscheidfindung beizutragen. (pd.) Abstimmungs-Podium «Steuerinitiativen», Mittwoch, 22. Januar, 19.30 Uhr, Restaurant «Central», Affoltern.

Zeit zu zweit für Eltern

«Play & Dine» startet am Freitag, 31. Januar, in Affoltern In Zusammenarbeit mit dem Restaurant Weingarten ist das Projekt «Play & Dine» entstanden. Während die Eltern gemeinsam das Abendessen geniessen, werden die Kinder im Familienzentrum rundum betreut. Gemeinsam etwas Feines essen, Zeit zu zweit geniessen, entspannen, miteinander reden und sich wieder einmal tief in die Augen schauen. Belastender Alltag, wenig Zeit für sich selbst und auch zu zweit, Stress im Job oder Schlafmangel – durch Familienzuwachs ändert sich in der Beziehung vieles grundlegend. Daher ist es wichtig, sich ab und zu eine kleine Auszeit zu nehmen, vor allem explizit als Paar und nicht als «Mama und Papa». Schliesslich gibt es noch viele andere Themen, die einen verbinden und sonst im Alltag untergehen.

wöhnen lassen, verbringen die Kinder die Zeit in den tollen Räumen des Familienzentrums und werden rundum betreut. Sie können mit anderen Kindern spielen, basteln oder sich Geschichten erzählen lassen. Sie bekommen ein kindergerechtes Abendessen serviert und die überschüssige Energie wird nachher im Bällelibad und dem Gumpizimmer abgebaut, sodass die Kinder zu Hause glücklich und zufrieden ins Bett fallen können. (GS)

Eltern geniessen ein Abendessen, während die Kinder im Familienzentrum betreut werden. (Bild zvg.) Weil kleine Pausen vom Elternsein unendlich kostbar sind und den Eltern und ihren Kindern guttun, ist in Zusammenarbeit mit dem Restaurant Weingarten in Affoltern ein aussergewöhnliches Projekt entstanden. Während sich die Eltern im «Weingarten» mit einem köstlichen Abendessen ver-

Die Abendhüeti kann jeweils an einem oder an mehreren Freitagabenden von 17.30 bis 21 Uhr gebucht werden: 31. Januar, 14. Februar, 27. März, 29. Mai und 26. Juni. Play & Dine jetzt im Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmelden unter Telefon 044 760 12 77 oder per E-Mail an hueeti@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Informationen finden sich unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Plätze sichern für «es bäumigs Fäscht»!

Aargauer Kantonalschwingfest in Beinwil Der Kasperli sorgt im Familienzentrum für Unterhaltung. (Bild zvg.)

Kasperli-Theater und Bastel-Spass Am Samstag, 25. Januar, treibt der lustige Geselle von der Kasperlibühne Zipfelmütze im Familienzentrum wieder seine Spässe. Tra-tra-Trallala, der Kasperli ist wieder da, der Kasperli ist da – und zaubert sowohl dem jungen als auch dem älteren Publikum ein Lachen aufs Gesicht. Es finden zwei Vorstellungen statt, um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr. An diesem Nachmittag darf zudem gebastelt werden und im Kafi serviert das Team feine Köstlichkeiten und bietet Kaffee und andere erfrischende Getränke an. Tickets gibt es im Vorverkauf in der Kinderhüeti im 2. Stock des Familienzentrums oder direkt vor Ort an der Veranstaltung zu kaufen. (GS) Kasperlibühne Zipfelmütze am Samstag, 25. Januar, um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr (je ca. 40 Minuten) im Familienzentrum, Zürichstrasse 136, Affoltern. Vorverkauf in der Kinderhüeti, 2. Stock. Weitere Infos unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Diesen Samstag beginnt der Vorverkauf für das 114. Aargauer Kantonalschwingfest. Der grosse Hosenlupf in Beinwil/Freiamt steigt am Sonntag, 7. Juni.

ginnt am Freitagabend, 5. Juni, auf dem temporären Festplatz «Chäbere» südlich des Dorfes Beinwil/Freiamt. Auf einem 6,5 Hektaren grossen Areal entsteht ein stimmungsvolles Festdorf samt der Schwingerarena in quadratischer Form mit vier gedeckten Tribünen für 4000 Zuschauer. Am Samstag testen die Jungschwinger die Arena, bevor die «Grossen» am Sonntag in die Hosen steigen. Am Samstag geht um 19 Uhr im Festzelt der Ringerländerkampf Schweiz – Deutschland über die Bühne. Im Turnerzelt ist ein volkstümlicher Abend angesagt. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Hermann Bütler ist seit zwei Jahren an der Arbeit und unternimmt alles, um dem Motto «es bäumigs Fäscht» gerecht zu werden. (wr.)

Können die beiden Freiämter «Neueidgenossen» Andreas Döbeli und Joel Strebel den Nordwestschweizer Leader Nick Alpiger herausfordern oder gar am Tagessieg hindern? Diese Frage treibt die Schwingerfreunde schon jetzt um. Wer sich für diesen Showdown im Oberfreiamt gute Sitzplätze sichern will, tut gut daran, den am Samstag, 18. Januar, beginnenden Vorverkauf im Internet unter www.ag20.ch/tickets zu nutzen. Bei Fragen steht die Mailadresse ticket@ag20.ch zur Verfügung. In den freien Verkauf gehen 2000 gedeckte Sitzplätze auf den Tribünen Infos und Festprogramm unter www.ag20.ch. C und D. Nicht gedeckt, aber nahe am Sägemehl sind die Rasensitzplätze. Auch diese können im Vorverkauf gesichert werden. Erst an der Tageskasse verkauft werden die Stehplätze. Jugendliche unter 16 Jahren haben Anrecht auf einen Gratisstehplatz. Der sportliche Freiämter Hoffnungsträger für Beinwil: Joel Strebel (links) Grossanlass be- und Andreas Döbeli. (Bild wr)

Herrliches Skifahren, sicherer im Schnee mit Fitness-Training. (Symbolbild zvg.)

Winterfit für Männer Training der Männerriege Knonau Der grosse Schnee lässt noch etwas auf sich warten. Auf den Wintersport kann man sich aber trotzdem schon vorbereiten. Die Männerriege Knonau bietet das Winterfit-Training auch für Nichtmitglieder unentgeltlich an. Am liebsten einfach Skier angeschnallt und ab in die weisse Pracht! So direkt von Null auf Hundert zu gehen, ist jedoch kaum ratsam. Mit ein wenig Vorbereitung ist man für den Wintersport viel besser gerüstet. Das Winterfit-Training wurde vom Schweizerischen Turnverband in Zusammenarbeit mit der Suva entwickelt. Es setzt auf eine ausgewogene Kombination aus Kraft, Koordination und Beweglichkeit. Drei zur Verfügung stehende Schwierigkeitsstufen

ermöglichen jedem Teilnehmenden die optimale Anpassung an sein Leistungsniveau. Die Männerriege Knonau hat Winterfit in ihr Trainingsprogramm aufgenommen. Männer jeden Alters sind auch ohne Vereinsmitgliedschaft eingeladen, daran teilzunehmen – unabhängig vom Fitnessgrad. Der Spass am gemeinsamen Training steht im Vordergrund. Das Trainingsprogramm wird jeweils mittwochs bis zu den Sportferien am 12. Februar durchgeführt, um 20 Uhr in der Turnhalle Schulhaus Aeschrain, Knonau. (pd.) Weitere Trainingsdaten: https://mrknonau.blogspot.com. Auskünfte: mrknonau@gmail.com.


Sport

Freitag, 17. Januar 2020

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Wer wird Topsportler des Jahres 2019? Säuliämtler Sportler des Jahres: Jetzt wählen! Die Wahl der Säuliämtler Sportlerinnen und Sportler 2019 kommt in die entscheidende Phase. Noch bis 24. Januar, 12 Uhr, kann in den fünf Kategorien abgestimmt werden. Die Ausgangslage ist spannend. In allen Kategorien sind ausgezeichnete Sportler nominiert. ................................................... von hanspeter feller Neben den Stimmen des Publikums gibt auch die Fachjury ihre Stimme ab. Ihr Stimmenanteil beträgt 30 %, derjenige der Bevölkerung wird mit 70 % gewichtet. Hier werden die nominierten Athletinnen, Athleten und Mannschaften nochmals kurz vorgestellt.

Newcomer Frauen Nominiert sind: Sophia Sindersberger, Alina Sönning und Olivia Wassner. In den Sportarten Golf, Leichtathletik und Volleyball sind die nominierten Sportlerinnen der Kategorie Newcomer Frauen zu Hause. Die Wettswiler Schülerin Sophia Sindersberger ist Schweizer Meisterin U14 im Golf. Sie geht für den Golfclub Ennetsee an den Start und gewann verschiedene Titel mit diesem Club. Die Langstreckenläuferin Alina Sönning aus Aeugst wurde Schweizer Meisterin U20 im 10-kmStrassenlauf. 2019 qualifizierte sie sich für die Europameisterschaften im Crosslauf, wo sie eine Klassierung im Mittelfeld erreichtet. Olivia Wassner ist in Affoltern zu Hause. Sie spielt Volleyball auf höchstem Niveau und 2019 stand sie im Schweizer Nationalteam, welches sich für die Europameisterschaften Elite qualifizierte und das Turnier auf dem 19. Rang beende-

te. Die drei Nachwuchssportlerinnen gehören zur nationalen Spitze in ihrer Alterskategorie.

Newcomer Männer Nominiert sind: Michel Erni, Mike Huter und Timo Müller. Der Sportkletterer Michel Erni, Affoltern, war Teilnehmer an den Weltmeisterschaften, wo er den 22. Rang belegte. Den European Youth Cup im Lead beendete er auf dem 11. Platz. Schweizer Meister wurde er im Lead bei den U18. Mike Huter von der IG Radquer Mettmenstetten ist auf dem Mountainbike zu Hause und fährt Downhill. Er ist der amtierende Weltmeister iXS International Rookies. In der Gesamtwertung des iXS International Rookies U15 belegte er den 2. Platz. In der Schweiz gewann er 2019 alle Downhill-Rennen. Der Dritte im Bunde der Nominierten ist Timo Müller aus Mettmenstetten, auch er ist ein Mountainbiker. Er belegte Spitzenränge an den Schweizer Meisterschaften und im Swissbikecup. Am hiesigen Radquer in Mettmenstetten wurde er Zweiter. Mountainbiker und Sportkletterer, wer wird der Awards-Gewinner in dieser Kategorie?

Mannschaften Nominiert sind: Streethockey Club Bonstetten-Wettswil, Junioren C, Tanzpaar Corrodi/Kucharczk und Tennisclub Wettswil, Team U18. Die Awards-Gewinner des Vorjahres, Davide Corrodi/Maja Kucharczk, brillierten auch 2019 mit ausgezeichneten Resultaten. Im Europameisterschaftsfinale im Showdance belegten sie den 8. Rang und an den Weltmeisterschaften der Elite im 10-Tanz resultierte der 22. Rang (Viertelfinal). Die Junioren des Streethockey Clubs Bon-

Futsal-Weekend

Das Junioren-Team des Futsalclubs Lion. (Bild zvg.)

Der Futsalclub Lion organisiert dieses Wochenende im Sportzentrum Schachen in Bonstetten zwei Heimevents. Am Samstag, 18. Januar, ist die 1. Fvrz Futsal D-Junioren Meisterschaft zu Gast, um den Finalspieltag zu spielen. Mittendrin die neu gegründete Junioren-Mannschaft des Futsalclubs Lion und FC Birmensdorf. Nach den ersten zwei Spieltagen und acht Spielen mussten die Junioren leider viel Lehrgeld bezahlen. Aus acht Spielen resultierten fünf Punkte und somit hat das Team keine Chance mehr auf den ersten Platz. Nun geht es darum, die Saison gut abzuschliessen, das neu Gelernte anzuwenden und die Zuschauer mit schönem Futsal zu begeistern. Der Spieltag beginnt um 9 Uhr und endet mit dem Finale um 18 Uhr. Über den ganzen Tag bietet der Futsalclub

Lion eine Festwirtschaft an und freut sich über zahlreiche Zuschauer, welche die Jüngsten im Futsal anfeuern. Am Sonntag, 19. Januar, findet dann die letzte Meisterschaftsrunde der Damen statt. Nach dem 3:1-Sieg über den Futsal Club Luzern letzten Sonntag, konnten sich die Lady Lions eine Runde vor Schluss auf den ersten Platz setzen und sich für den Viertelfinal qualifizieren. Ansonsten bleibt es bei den Frauen sehr spannend, vom 2. bis zum 6. Platz ist alles offen und jedes Team kann sich einen der Plätze 1 bis 4 für das Viertelfinal sichern. Die Spiele sind um 12, 14 und 16 Uhr. Die Lady Lions spielen um 16 Uhr dann das Spitzenspiel gegen den letztjährigen Meister The Blues FC. Auch am Sonntag ist die Festwirtschaft von 10:30 Uhr bis am Abend durchgehend geöffnet. (pd.) Weitere Infos auf www.futsalclub-lion.ch

Alles bereit für die Sportlerehrungen 2019. (Bild Max Hochstrasser) stetten-Wettswil wurden Schweizer Meister in der Kategorie Junioren. Das Durchschnittsalter der Spieler beträgt 11 Jahre, es ist also ein sehr junges Team. Ein Glanzresultat erzielten auch die U18-Spieler des Tennisclubs Wettswil. Bis zum Finalwochenende gewannen sie 28 Matches. Am Finalwochenende der vier besten U18-Juniorenmannschaften der Schweiz holten sie Bronze. Tanz, Streethockey und Tennis: das sind die Sportarten, in denen die nominierten Mannschaften sportlich unterwegs sind.

Frauen Nominiert sind: Alessia Danelli, Elin Ott und Jacqueline Schneebeli. Jacqueline Schneebeli, Hauptikon, gewann den Award 2018 in der Kategorie Newcomerinnen. Als Gewinnerin des Welt-, Europa- und Schweizer Meistertitels in ihrer Kategorie im Mountainbike hat sie sich die Nomination für 2019 verdient. Sie gewann

auch den Proffix Swiss Bike Cup. Die Obfelderin Alessia Danelli schaffte nach einer durch Verletzungen erschwerten Saison 2019 wieder den Anschluss an die Spitze und qualifizierte sich für die U20-Europameisterschaften der Leichtathleten, wo sie im Weitsprung den 20. Platz belegte. Medaillen gab es für sie auch an den Schweizer Meisterschaften im Weitund Dreisprung. Ebenfalls aus Obfelden stammt die Springreiterin Elin Ott. Ihr gelangen 2019 ein 7. Platz an den Europameisterschaften Young Riders sowie Spitzenränge am Young Riders Grand Prix und Nations Cup. Alle Nominierten haben internationales Format.

Männer Nominiert sind: Philipp Koutny, Stefan Meier und Noé Roth. Für Triathlet Philipp Kounty aus Aeugst am Albis war der 8. Rang an den Ironman-Weltmeisterschaften auf

Hawaii der absolute Höhepunkt der vergangenen Saison. Podestplätze erzielte der Profi am Ironman Malaysia und am Cannes International Triathlon. Stefan Meier, Geräteturner vom Turnverein Obfelden, wusste sich national in Szene zu setzen. Er wurde Schweizer Meister im Bodenturnen, im Barrenturnen belegte er den 2. Platz und am Eidgenössischen Turnfest landete er im Mehrkampf auf dem 3. Rang, den gleichen Rang belegte er im Mehrkampf an den Schweizer Meisterschaften. Noé Roth, Freestyle Company Jumpin Mettmenstetten, auch er früherer Awards-Gewinner bei den Newcomern, belegte an den Weltmeisterschaften Ski Aerials den 3. Rang. Dazu gab es Podestplätze im Weltcup und im Gesamt-Europacup einen Sieg. Die Sportlerehrungen finden am Sonntag, 26. Januar, im Kasinosaal in Affoltern statt. Ab 15.30 Uhr wird den Besuchern ein Apéro serviert. Pünktlich um 16.30 Uhr beginnen die Ehrungen. Für spannende Unterhaltung sorgt der Sportkommentator und Eventspeaker Philippe Bandi aus Ottenbach. Er führt die Zuschauer und Athleten durch den Spätnachmittag. Mit von den Nominierten selber produzierten Bildern und Videos werden den Gästen die nominierten Athletinnen und Athleten und Mannschaften sowie deren Sportarten näher vorgestellt und Spannung aufgebaut. Bevor die Kuverts geöffnet und die Sieger verkündet werden, wird der Moderator versuchen, seinen Gesprächspartnern interessante Details zu ihren Sportarten, zu ihrem Training und zu ihren Träumen zu entlocken. Der Anlass ist öffentlich, ein Besuch lohnt sich. Abstimmen unter https://www.webvoting.ch/qr/ sportsaward oder über www.ssa-affoltern.ch.

Korbball-Jahresauftakt

Spass, Fairplay und Nachwuchsförderung in Hausen Insgesamt 26 Teams von nah und fern fanden sich am 11. und 12. Januar beim Korbballturnier des Turnvereins Hausen ein. Selbst Mannschaften aus den Kantonen Solothurn und Thurgau scheuten weder Zeitaufwand noch Kilometer, um dabei zu sein. Kein Wunder, denn schon seit Jahren nimmt dieser beliebte sportliche Anlass einen festen Platz in den Agenden der Korbballriegen ein. Schliesslich ist es die ideale Gelegenheit, nach kalorienreichen und bewegungsarmen Fest- und Feiertagen wieder richtig in Schwung zu kommen, sich auf die bevorstehenden Meisterschaften einzustimmen und vor allen Dingen den Nachwuchs miteinzubeziehen. Dies ist den Gastgebern in diesem Jahr besonders gut gelungen: «Bei den Damen waren wir mit zwei Mannschaften und 17 Spielerinnen am Start», freut sich OK-Präsidentin Karin Mendler. «Darunter einige Neuzugänge und junge Spielerinnen, die ihre Sache sehr gut gemacht haben.» Auch sonst ist sie sehr zufrieden: «Es war wieder ein familiärer und lässiger Anlass mit fairen sportlichen Begegnungen, gemütlichem Spaghettiplausch, gut bestückter Festwirtschaft und tollen Mannschaftspreisen. Ausserdem wurden wir erneut sehr grosszügig von vielen lokalen Sponsoren unterstützt. Dafür bedanken wir uns herzlich, wie auch bei allen fleissigen Helfern.» Auch aus sportlicher Sicht können sich die Ergebnisse sehen lassen: Die Lokal-Matadoren waren in den Kategorien Damen, Herren und Mixed mit jeweils zwei Mannschaften vertreten.

Packende Korbballszenen waren am Turnier in Hausen zu sehen. (Bild zvg.) Die Herren belegten die Plätze zwei und vier; die Mixed-Mannschaften die Ränge eins und vier. Die Damen sicherten sich den dritten und fünften Rang.

Wer nun Lust bekommen hat, bei einem Training reinzuschnuppern, der findet alle Infos unter www.tvhausen.ch. Neue Korbball-Fans sind jederzeit willkommen. (pd.)


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Sport

Frischer Wind im Turnverband

Kein Wettkampfglück im neuen Jahr

Der Zürcher Turnverband (ZTV) rüstet auf mit dem Ziel, die Zürcher Turnerinnen und Turner zukünftig in verstärkter Aufstellung noch besser bei der Ausübung ihrer sportlichen Aktivitäten zu unterstützen. Mit dem Jahreswechsel hat mit Daniel Schacher ein neuer Geschäftsführer die operative Verantwortung im ZTV übernommen. Seine sportlichen Wurzeln hat Schacher im STV Rickenbach LU, wo er als Technischer Leiter massgeblich für die Erfolge seines Vereins zuständig war und ist. Sein Sportstudium in Magglingen ergänzte er mit einem Masterstudium in Sportmanagement in Bayreuth. Zuletzt war er im Schweizerischen Turnverband (STV) im Ressort Vereinsmanagement tätig. Mit diesem Rucksack wird er, zusammen mit den Mitarbeitern der Geschäftsstelle, die Zürcher Turnerinnen und Turner mit ihren ehrenamtlichen Funktionären als verlässlicher Dienstleister unterstützen und damit den Turnsport im ZTV weiterentwickeln. Eine neue Chefin oder ein neuer Chef Spitzensport soll den operativen Führungsstab um den Geschäftsführer ergänzen. Diese Person wird die rund 20 Trainerinnen und Trainer sowie 140 Athletinnen und Athleten führen. Mit der Weiterentwicklung und der Umsetzung neuer Projekte soll der ZTV seine Führungsrolle festigen und weiter ausbauen. Die Stelle soll bis im Frühling 2020 besetzt werden. Gleichzeitig soll der Zentralvorstand erneuert und erweitert werden, mit Vorstandsmitgliedern für die Bereiche Spitzensport, Verbandsentwicklung und Vizepräsidium. (pd.) anzeige

Freitag, 17. Januar 2020

Streethockey: Knappe Niederlage des SHC Bonstetten-Wettswil gegen den SHC Diabla 1 Am vergangenen Samstag hatte die erste Mannschaft des SHC BonstettenWettswil das erste Spiel im neuen Jahr. Nachdem sie das letzte Spiel im vergangenen Jahr enttäuschend verloren hatte, nutzten die Spieler die Feiertage zur Erholung und bereiteten sich optimal auf das nächste Spiel vor. Als der Spieltag nun vor der Tür stand, war das ganze Team voller Ehrgeiz, um das erste Spiel der Saison zu gewinnen. Seit Langem konnte es auch wieder mit fast dem ganzen Kader antreten. Bis auf die paar verletzten Spieler waren alle anwesend und man konnte auch auf die Verstärkung von Senioren zählen. Als sie nach einem konzentrierten Aufwärmen wieder in die Garderobe gingen, war die Motivation bei allen Spielern vorhanden und es konnte losgehen.

In Führung nach zwei Minuten Es waren noch keine zwei Minuten gespielt, als die Gastgeber bereits mit einem Treffer in Führung gingen. Jedoch kassierte BW bald die erste Strafe und musste sich im Unterzahlspiel beweisen. Dies ist den Zürchern auch gelungen, jedoch konnte Diabla ein paar Sekunden nach Ende der Strafe ausgleichen. Es ging nicht lange, da bekamen die Gäste auch schon ihre erste Strafe. Auch dieses Unterzahlspiel wurde nicht ausgenutzt. Das

und beide Teams hatten gute Torchancen. Nun konnte man mit neuer Energie ins letzte Drittel starten.

Strafen ausgenutzt

Das erste Spiel 2020 verlor der SHC Bonstetten-Wettswil gegen den SHC Diabla 1 mit 6:7. (Bild zvg.) Spiel ging spannend weiter und beide Teams hatten gute Torchancen. Als etwas mehr als die Hälfte des ersten Drittels vorüber war, konnten die Walliser zum ersten Mal die Führung übernehmen. Es waren noch etwas mehr als zwei Minuten zu spielen, als sich die Zürcher eine weitere Strafe erlaubten. Diesmal nutzten die Gäste diese Chance und erweiterten ihre Führung. Kurz vor der ersten Pause konnten sie diese mit einem weiteren Treffer erneut ausbauen. Das erste Drittel endete mit einem 4:1 zu Gunsten von Diabla. Jedoch wussten alle, dass dies noch lange nicht das Ende des Spiels

war und alles noch möglich ist. Nun hiess es, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Zu Beginn des zweiten Drittels kassierten beide Teams zwei weitere Strafen. Die letzte Strafe konnte schliesslich von den Zürchern genutzt werden. Es folgten weitere Strafen auf beiden Seiten und kurz nach Ablauf der jeweiligen Strafen konnte der SHC BW je einen weiteren Treffer erzielen und die Partie war wieder ausgeglichen. In diesem Drittel schossen die Zürcher deutlich mehr aufs Tor der Gegner, was sich auch auszahlte. Es war erneut ein sehr ausgeglichenes Drittel

Die nächsten Strafen in der Partie liessen nicht lange auf sich warten und die Gäste konnten diese erfolgreich nutzen. Sie gingen ein weiteres Mal mit zwei Toren in Vorsprung. Jedoch fackelten auch die Zürcher nicht lange und konnten die Partie mit einem Doppelschlag erneut ausgleichen. Es folgten weitere Strafen und Diabla konnte in doppelter Überzahl spielen. Durch einen Ballverlust der Zürcher konnten sie einen weiteren Treffer erzielen. Bis zum Spielende waren es noch etwas mehr als dreieinhalb Minuten. Nun standen die Zürcher unter Druck, denn sie wussten, dass ihnen nicht mehr viel Zeit übrig blieb, um den Ausgleichstreffer zu erzielen. Dies versuchte man zu erzwingen, indem man den Torhüter herausnahm und in Überzahl spielte. Leider gelang es dennoch nicht, noch einen weiteren Treffer zu erzielen und die Partie endete mit einem 7:6Sieg für Diabla. Auch wenn es kein Sieg für den SHC BW war, kann man mit einem guten Gefühl auf das kommende Spiel am nächsten Samstag vorausblicken. (pd.)


Extra herkömmliches

Unflat Ein Unflat ist ein Grobian, ein ungehobelter Mensch, ein Dreckskerl – könnte man sagen mit Blick auf das mittelhochdeutsche Wort unvlat, das Schmutz oder Unsauberkeit bedeutet. Demnach müsste ein Flat das pure Gegenteil sein. Weil echte Saubermänner aber so gut wie gar nicht vorkommen, ist die positive Bedeutung des Wortes völlig in Vergessenheit geraten. Einzig die etymologische Herkunft des untergegangenen Verbs flewen, das spülen, waschen säubern bedeutete, erinnert daran, dass mit Flat ursprünglich Schönheit oder Sauberkeit gemeint war. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

digitalisierung in worten

Blog Ein Blog oder Weblog ist ein öffentlich einsehbares Tagebuch mindestens einer Person, das Sachverhalte und Meinungen enthält. Das Online-Stellen – genannt posten – erfolgt meistens in Verbindung mit Erinnerungen für Abonnenten und Freunden, die per E-Mail oder soziale Medien auf den neuen Beitrag aufmerksam gemacht werden. Blogs werden oft chronologisch veröffentlicht, wobei die neusten Beiträge ganz oben auf der Seite erscheinen, die ältesten ganz unten. Oft schreiben Bloggende Beiträge rund um ein Überthema, das einen spezifischen Kreis von Interessierten ansprechen soll. Die Beiträge werden oft durch Fotografien und immer häufiger Videoaufnahmen ergänzt. Viele Blogs bieten zudem eine Kommentarfunktion, welche den Austausch zwischen Konsumierenden, den sogenannten Rezipienten, untereinander oder mit den Bloggenden ermöglicht. Viele Blogs sind kostenlos und werden von den Bloggenden aus Hobby betrieben. Einige erfolgreiche Bloggende, mit zahlreichen Abonnenten, gelten als sogenannte Influencer. Sie werden oft auf Reisen eingeladen oder erhalten Produkte, über die sie dann berichten. Im Knonauer Amt gibt es nicht viele erfolgreiche Bloggende. Der Blog der Obfelderin Regula Zellweger – altwerden-spaeter.blog – erfreut sich jedoch beispielsweise seit Jahren zunehmender Leserschaft. (sals) In der Serie «Digitalisierung in Worten», erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.

Freitag, 17. Januar 2020

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Der Geburtstag der doppelten Doppelgänger Verblüffende Begegnung beim «Pöschtli Beck» in Obfelden

D

er ahnungslose Gast, welcher am letzten Mittwochmorgen beim «Pöschtli Beck» in Obfelden seinen Kaffee geniessen und den «Anzeiger» studieren wollte, sah sich plötzlich ziemlich irritiert. Ganz sicher war er zwar, dass er seit Tagen keinen Alkohol getrunken hatte. Auch fühlte er sich wohl und glaubte, dass seine Sinne intakt funktionierten. Und dennoch sah er beim Blick auf einen Tisch an der Rückwand alles doppelt. Zwei freundlich lachende Herren mit Brille und Schnauzer, sowie zwei ebenso liebenswürdig lachende Damen mit exakt der gleichen Frisur und auffälligem Ohrschmuck. Ein doppeltes Zwillingspaar? Der «Anzeiger» wollte es genau wissen. Da sassen tatsächlich zwei Zwillingsschwestern und zwei Zwillingsbrüder beim gemütlichen Zmorgenkaffee.

Am selben Tag geheiratet Doch damit war das Geheimnis noch lange nicht gelüftet. Der pensionierte Architekt Dario Botti und sein Bruder Angelo, ehemaliger Sekundarlehrer, genossen mit ihren Ehefrauen Evelyne und Beatrice den Start in den Tag. Und um die Überraschung noch etwas zu vergrössern hielten sie fest, dass sie ihren 70. Geburtstag feierten.

Verwirrung beim Pöschtli Beck: Dario, Beatrice, Evelyne und Angelo Botti. Für die richtige Zuteilung der Namen wird jede Haftung abgelehnt. (Bild Martin Mullis) Die Geschwisterpaare heirateten im Jahre 1950 am selben Tag, leben in

Obfelden in einem Doppelhaus und haben beide je ein Kind. Das ganz

grosse Geburtstagsfest wollen sie dann am kommenden Samstag feiern. (mm)

Der Biber fühlt sich auch in Knonau zu Hause

Frassspuren am Haselbach bei der Kläranlage Der Biber scheint sich wohlzufühlen im Knonauer Amt. An der Reuss, Lorze und Reppisch sowie am Zwillikerweiher ist er schon nachweislich auf dem Vormarsch (im «Anzeiger» vom 10. Januar). Und auch den Haselbach in Knonau hat er bereits als Lebensraum zurückerobert. Seit rund zwei Monaten zeugen jedenfalls in der Nähe der Kläranlage Frassspuren und gefällte Bäume von einem neuen Bewohner. Generell scheint der Biber-Bestand im Knonauer Amt anzusteigen. Genaueres wird das aktuell laufende Bibermonitoring liefern. Die Bestandsdaten daraus sollten bis im Sommer vorliegen. (tst.)

wetter

Der Biber verschafft sich am Haselbach Knonau Nachschub ...

... davon zeugen seine Frassspuren. (Bilder Jean Gut)

volg-rezept

Taler mit marinierten Rüeblistreifen Zutaten für 4 Personen 500 g Kartoffeln, mehlig kochend 200 g Hartweizengriess 3 Eigelbe 3 EL Mehl 2 EL Bratbutter Salz, Pfeffer, Muskat 250 g ½ ½ dl ½ dl 1 EL 1 TL ½ TL 1 EL 2 EL

lebensweisheit «Freiheit bedeutet ... dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.» Astrid Lidgren

Rüebli, in feine Streifen geschnitten Zwiebel, fein gehackt Weissweinessig Wasser Trockenkräuter-Mischung Zucker Salz Sesam, geröstet Crème fraîche mit Kräutern

Zubereitung Kartoffeln in der Schale im Ofen weichgaren (Baked Potatoes). Heiss schälen und durchs Passevite drehen. Eier und Griess unter die Kartoffel-

masse mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eine 5 bis 6 cm dicke Rolle formen und diese in Taler scheiden. Diese im Mehl wenden und im Bratbutter beidseitig goldbraun braten. Im Ofen bei 120 °C warm stellen. Rüeblistreifen in eine Schüssel geben. Alles bis auf den Sesam in eine kleine Pfanne geben und kurz aufko-

chen. Über die Rüeblistreifen geben, diese gut durchmischen und 1 Std. ziehen lassen. Rüeblistreifen etwas abtropfen lassen und auf Teller anrichten. Je ½ EL Crème fraîche in die Tellermitte geben und die Taler darauf anrichten. Zubereitung: 1 Stunde Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.


Aufgepasst – endlich wieder da!

Seniorennachmittag in Obfelden Die Kommission für Seniorennachmittage lädt alle Seniorinnen und Senioren ein

Mittwoch, 22. Januar 2020 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt

Vortrag «Älter werden ohne Medikamente»

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Vorankündigung Mittwoch, 26. Februar 2020 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt

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SESSIONS-APÉRO IN BONSTETTEN Unser Nationalrat Martin Haab blickt zurück auf die spannende Wintersession.

Dienstag, 21. Januar 2020, 19.30 Uhr im Rigelhüssli in Bonstetten (Dorfstrasse 34).

27. – 29.07. Drei Tage auf dem Neckertaler Höhenweg Mogelsberg – Schönengrund – Schwägalp – Hemberg Sa. 15.08.

Fünf-Seen-Wanderung am Gotthard Gotthard Passhöhe – Gotthard Passhöhe

Sa. 12.09.

Im Solothurner Jura Untergrenchenberg – Weissenstein – Oberdorf

05. – 08.10. Vier Tage im Berner Oberland Wanderungen in der Region Interlaken Sa. 14.11.

Im Tösstal den Bächen entlang Wald – Scheidegg – Josenberg – Wald

Sa. 12.12.

Jahresabschluss Rückblick 2020 und Ausblick 2021

Flickatelier GsE Kaputte Kleider flicken statt fortwerfen? Im Flickatelier GsE ist das möglich. Es gibt nichts, das Litaf nicht flicken kann und danach erst noch schön aussieht. Sie ändert deine Kleider nach Wunsch. Vorhänge kürzen gehören auch in ihr Repertoire, Übergewänder flicken ist für sie kein Problem. Vorhänge nähen und andere Änderungswünsche macht sie gerne für dich. Darum bring ihr deine kaputten, zu grossen, zu engen Kleider oder andere Änderungswünsche und wir ver­ suchen eine Lösung zu finden.

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