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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 004 I 173. Jahrgang I Dienstag, 15. Januar 2019

Schlittelunfall

Schnee und Eis

Am Üetliberg hat sich am Freitag ein 14-jähriges Mädchen verletzt. > Seite 3

Die weisse Pracht verzauberte in den letzten Tagen auch das Säuliamt. > Seite 4

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Musikgenuss

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Das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern lud zum Jahreskonzert – mit neuer Fahne. > Seite 5

Nationale Sportgrösse Der Affoltemer Gody Stäubli war Schweizer Meister und Rekordhalter – ein Nachruf. > Seite 7

Schneefall und Eisglätte hielten die Werkdienste auf Trab Die Salzstreuer und Pfadschlitten der Werkdienste waren gefordert Die Schneefälle der letzten Tage bis in die tiefsten Lagen des Säuliamts, verlangten von den Werkdiensten grossen Einsatz. Mit Pfaden und Salzen werden die Strassen und Gehwege eis- und schneefrei gehalten und damit Unfälle verhütet.

Der Tag ist noch nicht erwacht: Bruno Petrig ist bereits von einem Pfadeinsatz zurückgekehrt. (Bild Martin Mullis) Umfrage bei einigen grösseren oder exponierten Gemeinden, sowie beim Unterhaltsbezirk 4 des kantonalen Tiefbauamtes ergab jedoch, dass der Winterdienst hervorragend organisiert und gut vorbereitet war. Während der Kanton die Autobahnen, Strassen mit ÖV-Bussen sowie stärker befahrene Strassen priorisiert, legen

Der älteste Hedinger feierte Geburtstag

Ernst Bitzer wurde kürzlich 100 Jahre alt Am 11. Januar 1919 kam Ernst Bitzer zur Welt – und verbrachte sämtliche 100 Jahre im Säuliamt. Am Dorfeingang von Hedingen steht Herr Bitzers Haus. Es steht da seit 65 Jahren, und als er es mit seiner Familie im Jahr 1954 bezog, war die Zufahrtsstrasse noch gekiest und verband Hedingen mit Affoltern. Heute ist sie geteert und verkehrsberuhigt, es ist viel Zeit vergangen.

Der 100-jährige Ernst Bitzer. (Bild lhä)

Freude an der Musik Der Ämtler Schlagzeuglehrer Moritz Mayer gab sein Wissen in Indien weiter. > Seite 8

Rekordergebnis für die Felseneggbahn Über 280 000 Fahrgäste hat die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF im Jahr 2018 transportiert. Damit konnte bereits wieder ein Allzeit-Rekord aufgestellt werden – nach 2015 und 2017 der dritte innert vier Jahren. Das Rekordergebnis dürfte vor allem auf das anhaltend sonnige und warme Wetter zurückzuführen sein. Besonders hoch war die Nachfrage in den Monaten von Juli bis Oktober. ................................................... > Bericht auf Seite 9

350 Volleyballer in Bonstetten

................................................... von martin mullis Dem trockenen und heissen DürreSommer folgte ein bisher milder Winter, bis nun in den letzten Tagen ein veritabler Wintereinbruch mit Schneefall und Eisglätte bis in die tiefsten Lagen im Säuliamt erfolgte. In Aeugst mass man am letzten Freitag fast einen halben Meter Neuschnee. Wer jedoch glaubt, dass damit die Behauptung eines immer stärker merkbaren Klimawandels widerlegt werden kann, dürfte von Klimatologen und Umweltschützern eines Besseren belehrt werden. Wetter ist das, was wir täglich erleben, das Klima hingegen muss über mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte begutachtet werden. Mit dem heftigen Wettereinbruch und kalten Nächten wurden die Verantwortlichen des Winterdienstes im Kanton und in den Gemeinden gefordert. Eine

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Befahren tut Herr Bitzer die Strassen heute nicht mehr selbst. «Dieser Verkehr ist so dicht», sagten seine Kinder. «Wenn man älter wird, dann wird man halt in allem ein bisschen langsamer. Und im Verkehr, da muss man schnell reagieren können.» Deshalb gab er seinen Fahrausweis letztes Jahr freiwillig ab – mit 99 Jahren. Das Leben hat Spuren hinterlassen, ja, doch es sind sanfte Spuren. Seine Hörorgane werden mit neuer Technologie unterstützt, und der Gang war schon geschmeidiger. Der Rücken zwickt seit ein paar Jahren, und mit knapp 90 musste er den Grauen Star operieren lassen. Vor zwei Jahren plagte ihn eine Lungenentzündung so sehr, dass er im Spital Affoltern behandelt werden musste. Doch: Auch dieses Virus ging vorbei. Und Herr Bitzer ging nach Hause. Zurück, an den Dorfeingang von Hedingen, wo er am vergangenen Freitag, 11. Januar, seinen 100. Geburtstag feiern durfte. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 5

die Gemeinden auch immer grösseres Augenmerk auf die Räumung von Trottoirs und Fusswegen. Die Mitarbeiter des Winterdienstes waren jedoch perfekt gewappnet und leisteten teilweise nächtelange Einsätze. So gelang es, vor allem in den prekären Morgenstunden, die wichtigsten Verkehrswege im Säuli-

amt noch vor Beginn der Rush Hour zu pfaden und/oder zu salzen. Sowohl das kantonale Tiefbauamt als auch die verantwortlichen Behörden in den Gemeinden dürfen festhalten, dass der Winterdienst bisher problemlos verlief. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Schlagermusik aus Die Narrenzeit den 20er-Jahren beginnt Bariton und Entertainer Samuel Zünd lässt im «LaMarotte» die bekannten Schlager- und Operettenmelodien aus dem Berlin der Weimarer Republik wieder aufleben. Im Interview verrät er, was diese Lieder so einzigartig macht. Besonders angetan habe es ihm die Qualität der Texte: «die Ironie und Zweideutigkeit, manchmal sogar das Politische.» ................................................... > Interview auf Seite 7

Traditionell startet die fünfte Jahreszeit im Säuliamt mit dem «Füürball» in Obfelden. In zwei Tagen Aufbauarbeit verwandelt sich die Turnhalle Zendenfrei auf Samstag, 19. Januar, in eine Partymeile. Neben den obligaten Guggen wird die Band «Alpenstarkstrom» für ausgelassene Stimmung sorgen. Um Mitternacht werden dann die besten Kostüme prämiert. ................................................... > Bericht auf Seite 10

Abwechslungsreiches Programm

Markus Huber brillierte mit einem souverän gespielten Solo. (Bild rz.)

Am kommenden Samstag, 19. Januar, spielt die Musikgesellschaft Stallikon im Gemeindesaal Bonstetten zum Jahreskonzert auf. Einen Vorgeschmack gab es am Familienkonzert vom vergangenen Sonntag in der Mehrzweckhalle Loomatt in Sellenbüren. Mit ihrer Spielfreude und einem Mix von der Polka «So wie einst» bis zum Medley aus mehreren Titeln von Michael Jackson ist es den Musikanten gelungen, die breit gefächerten Erwartungen des Publikums zu erfüllen. ................................................... > Bericht auf Seite 15

Das alljährliche «Brot und Speck»-Turnier von Volley S9 lockte diesmal 40 Teams nach Bonstetten – fünf mehr als im Vorjahr. 16 Frauenteams massen sich am Samstag, am Sonntag traten 24 Mixedteams gegeneinander an. In der Kategorie C triumphierte das Team «S9 Pumas», bestehend aus jungen afghanischen Männern des MNA-Zentrums Lilienberg in Affoltern sowie Volley-S9-Spielerinnen. ................................................... > Bericht auf Seite 16 anzeigen


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Mittwoch 23. Januar 2019 18.00 – 19.30 Uhr Ein Blick hinter die Kulissen Im Rahmen der Neuausrichtung des Spitals Affoltern soll ein neues Gesundheitszentrum entstehen, das der Leitlinie «ambulant vor stationär» folgt. Der weitläufige Gebäudekomplex ist teils stark sanierungsbedürftig. Aber auch mit umfassenden Sanierungsarbeiten blieben die Strukturen veraltet und die Arbeits­ wege inerzient und kostenintensiv. Machen Sie sich ein Bild vor Ort: Direktor Michael Buik führt Sie durch die Räumlichkeiten und zeigt Ihnen unser Spital, wie es heute aussieht und wie es morgen aussehen könnte. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung bitte an:

Infoabend

Mittwoch 23. Januar 2019 19.00 Uhr Montag 2. März 2019 19.00 Uhr Die Schule, die Chancen schafft. www.kollegium-stm.ch

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Landfrauentagung Dienstag, 22. Januar 2019

13.30 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten Vereinsgeschäfte, Jahresbericht von der Präsidentin Daniela Stübi Vortrag von Helen Hug, Rossau, über Kinesiologie sowie Bericht über ihre Reise nach Bhutan und Ausbildung zur Kinesiologin Kinderhütedienst während der Tagung Traditioneller Päcklimärt zu Gunsten der Ländlichen Familienhilfe Landfrauenvereinigung Bezirk Affoltern a.A.

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DANKE für die uns auf so vielfältige Weise entgegengebrachte Anteilnahme beim Abschied von

Ernst Meili Viele tröstende Worte sind gesprochen und geschrieben worden. Viele stumme Umarmungen, viele Zeichen der Liebe und der Freundschaft durften wir erfahren. Ein besonderes Dankeschön Allen, die zur stimmungsvollen und berührenden Gestaltung der Abdankungsfeier beigetragen haben. Für die engagierte und liebevolle Betreuung in der Tagesklinik des Pflegeheims Affoltern am Albis. Für die grosszügigen Spenden zugunsten des Vereins Spitex Knonaueramt und der Krebsliga Schweiz.

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

150 Jahre Langenberg Der Tierpark jenseits von Albis und Buchenegg feiert dieses Jahr sein 150jähriges Bestehen. Die «Lieblingsidee» des damaligen Stadtforstmeisters Carl A. L. von Orelli sah vor, angesichts der überjagten Wälder eine «bleibende Stätte des Genusses» zu schaffen. Aus den Hirschgehegen hat sich ein moderner, wissenschaftlich geführter Zoo entwickelt. Das Langenberg-Jubiläum wird von Mitte März bis Ende Oktober mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm begangen. Ein Höhepunkt wird dabei das eigentliche Jubiläumsfest vom 19. Mai sein. Es locken Einblicke in den Tierpark, seine Vergangenheit und seine Zukunft. (tst.)

wir gratulieren Zum 91. Geburstag Am Donnerstag, 17. Januar, feiert Margaretha Zbinden in Sellenbüren ihren 91. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag, ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Morgen Mittwoch, 16. Januar, feiert Adolf Bichsel seinen 85. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert dem rüstigen Jubilaren ganz herzlich, wünscht ihm ein frohes Fest im Kreise seiner Familie und Freunde und für das kommende Jahr alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am heutigen Dienstag, 15. Januar, dürfen zwei Jubilarinnen in Affoltern auf 80 Lebensjahre zurückblicken. Antonietta Tomasulo und Rosa Margaretha Fohringer-Meier gratulieren wir ganz herzlich und wünschen den beiden Damen eine schöne Feier und viel Freude im Kreise ihrer Lieben.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Dienstag, 15. Januar 2019

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Der Winter hielt auch im Säuliamt energisch Einzug Um die Strassen und Trottoire schneefrei zu halten, ist viel Aufwand nötig In den letzten Tagen waren die Werkdienste im Säuliamt wegen des intensiven Schneefalls gefordert. Die Pfadschlitten und Salzstreuer sowohl der Gemeinden als auch vom kantonalen Tiefbauamt waren an gewissen Tagen fast permanent im Einsatz. ................................................... von martin mullis Am letzten Freitagmorgen kurz nach sechs Uhr, ist der Werkhof des Unterhaltsbezirks 4 vom kantonalen Tiefbauamt, an der Industriestrasse in Affoltern, hell beleuchtet. Der stellvertretende Leiter des Werkhofes telefoniert in seinem Büro, während zwei seiner Mitarbeiter in der Salzhalle eine kurze Pause einschalten. Diese Verschnaufpause haben sie redlich verdient, sind sie doch bereits seit kurz vor drei Uhr morgens im Einsatz. Im Säuliamt waren am Donnerstag für das kantonale Tiefbauamt auf den Kantonsstrassen und Radwegen insgesamt elf Winterdienst-Fahrzeuge und auf der Autobahn A4 sind nochmals drei Fahrzeuge im Einsatz. Am Freitagmorgen fand dann bereits um 02.45 Uhr eine Kontrollfahrt statt und ab 03.15 Uhr wurde die WinterdienstFlotte nochmals auf die Piste geschickt. Die Werkhofmitarbeiter bezeichnen jedoch die Wintersaison durchaus als normal, wenn auch der am Donnerstag ziemlich plötzlich einsetzende und anhaltende Schneefall sämtliche Salzstreufahrzeuge und Pfadschlitten ununterbrochen beschäftigte. Bereits mussten sie sogar zu einigen exponierten Stellen im Knonauer Amt infolge Schneeverwehungen ausrücken (Region Türlersee, Reppischtalstrasse in Stallikon). Beim kantonalen Winterdienst werden die Autobahnen, Strassen mit ÖV-Bussen sowie stärker befahrene Strassen priorisiert. Die Autobahnen werden vorgesalzen, wenn – so wie am letzten Mittwoch oder am Donnerstagnachmittag – Schneefall angesagt ist. Thomas Maag, stellvertretender Leiter Kommunikation im Generalsekretariat der Baudirektion, hält generell fest, dass der Winterdienst im Säuliamt bisher problemlos verlief.

In Aeugst keine Lawinengefahr In Aeugst, der höchstgelegenen Gemeinde im Knonauer Amt, liegt eine 40 Zentimeter hohe Schneedecke. Patrik Bär, Leiter des Werkdienstes, lacht über die Frage, ob in Aeugst schon Lawinengefahr bestehe, herzlich. Das sei nicht der Fall, versichert er, hält jedoch fest, dass er am letzten Donnerstag und Freitag ab drei Uhr morgens bis gegen Mitternacht fast

Im Werkhof des kantonalen Tiefbauamtes morgens um 6 Uhr: Der Salzstreuer wird wieder gefüllt. (Bild Martin Mullis) ununterbrochen im Einsatz war. Zwei Bauern helfen ihm und seinem Mitarbeiter mit ihren Traktoren beim Salzen und Pfaden. Mit vollem Erfolg, haben doch weder er noch Gemeindeschreiber Peter Trachsel Reklamationen aus der Bevölkerung vernommen. Ebenfalls seit kurz vor vier Uhr morgens sind die sieben Mitarbeiter des Werkhofs Affoltern, inklusive dem Leiter Bruno Petrig, im Einsatz. Es sind allerdings die ersten wirklich langen und anstrengenden Tage und Nächte der Equipe in dieser Wintersaison. Die Freihaltung der Strassen und Gehwege für Fussgänger zeige sich arbeitsintensiv, besonders wenn Anwohner den Schnee ihres privaten Hausoder Garagenvorplatzes auf das Trottoir schaufeln, hält Bruno Petrig fest. «Uns wird es in diesen Tagen jedenfalls sicher nicht langweilig», lacht der Chef des kälteresistenten Teams und verschwindet sofort wieder hinter einem Pfadschlitten in der Werkhalle.

gen jedoch wenig gestresst, sondern fast ein bisschen begeistert an. Stefan Gygax lacht auf die Frage, ob ihm der Winterdienst so gut gefällt. Die Winterarbeit befriedige ihn durchaus, bekräftigt er, ganz besonders freue er sich aber auch immer wieder über dankbare und zufriedene Reaktionen aus der Bevölkerung, meint der Chef des Werkhofs von Stallikon. Auch Res Bachmann, Leiter des Werkdienstes in Obfelden, ist an diesem Freitagmorgen lediglich kurz am Telefon erreichbar. Mit einer ZweiMann-Equipe und einem Traktor mit Pflug ist der Spielraum für neugierige Journalisten klein. Trotzdem hält er fest, dass die Gemeinde Obfelden aus Umweltschutzgründen das Streusalz sehr sparsam einsetzt und auf den Trottoirs, wenn immer möglich, auf Splitt ausweicht. Trotz grossem Einsatz von Pfadschlitten und Salzstreuer kam es am

Aus Umweltschutzgründen splitten anstatt salzen Stefan Gygax, den Leiter des Werkdienstes der Gemeinde Stallikon, kann der «Anzeiger» am Freitagmorgen über das Handy erreichen. Er befindet sich auf der Flanke des Üetlibergs beim Gut Mädikon und hat auf der Wiese soeben gut 30 Zentimeter Neuschnee gemessen. Am Donnerstag sei er mit seinem Team ab vier Uhr morgens fast ununterbrochen bis abends gegen 21 Uhr mit Salzen und Schneeräumung beschäftigt gewesen, hält er fest. Am Telefon hören sich seine Schilderun-

In Knonau kam es zu einer Frontalkollision zweier Fahrzeuge. (Bild Kapo ZH)

Schlittelunfall am Üetliberg

14-jähriges Mädchen schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen Am Freitag, 11. Januar, ist am Üetliberg ein Mädchen beim Schlitteln verunfallt. Es musste mit unbekannten Verletzungen hospitalisiert werden. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen. Kurz nach 15.30 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich am Freitag durch die Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich zu einem Schlittelunfall an den Üetliberg (Kreis 9) gerufen. Offenbar

späten Donnerstagabend in Knonau zu einer folgenschweren Frontalkollision zweier Fahrzeuge. Gegen 17 Uhr lenkte ein 34-jähriger Mann bei starkem Schneetreiben einen Lieferwagen auf der Zürichstrasse von Mettmenstetten herkommend Richtung Knonau. Nach einer leichten Linkskurve geriet der Lieferwagen aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit dem Personenwagen eines korrekt entgegenkommenden 82-jährigen Lenkers. Durch die Kollision zog sich der Personenwagenlenker mittelschwere und der Lieferwagenfahrer leichte Verletzungen zu. Am Freitag beruhigte sich das Wetter rasant und noch vor der Mittagszeit zauberte dann die Sonne wunderbare Bilder einer Winterwelt mit verschneiten Bäumen, Wiesen und Häusern. Fürs Säuliamt in den letzten Jahren ein eher seltener Anblick.

war kurz zuvor ein 14-jähriges Mädchen vom Weg abgekommen und verunfallt. Sie zog sich dabei unbekannte Verletzungen zu.

Mit dem Heli ins Spital Sanität und Feuerwehr von Schutz & Rettung mussten die 14-Jährige bergen. Anschliessend wurde sie mit der Rega ins Spital geflogen. Der Unfallhergang und die Unfallursache sind zurzeit unklar und werden durch Spe-

zialisten des Unfalltechnischen Dienstes der Stadtpolizei Zürich untersucht. Personen, die Angaben zum Vorfall am Üetliberg machen können, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich zu melden. Unabhängig von diesem Ereignis hat die Stadtpolizei Zürich in Zusammenarbeit mit Grünstadt und Schutz & Rettung ein Präventionsvideo zum Thema «Sicherheit auf dem Schlittelweg» geplant, welches im Verlaufe der nächsten Tage publiziert wird. (pd.)

«VoteInfo» statt «Züri stimmt App» Alle Informationen zur Abstimmung gebündelt auf dem Smartphone lesen können: So lautet das Ziel von «VoteInfo» – der App, die der Bund und die Kantone gemeinsam geschaffen haben. Sie umfasst für alle eidgenössischen und kantonalen Vorlagen die Abstimmungserläuterungen und liefert an Abstimmungssonntagen ab 12 Uhr laufend aktualisierte Ergebnisse. «VoteInfo» baut wesentlich auf der «Züri stimmt App» des Statistischen Amts des Kantons Zürich auf und löst diese per sofort ab.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. Januar 2019

Flüchtiger winterlicher Zauber Die weisse Pracht verzauberte in den letzten Tagen auch das Säuliamt

Am Türlersee spiegelten sich verschneite Tannenwipfel ...

Das Reussufer lockte auch bei Minustemperaturen zum Spaziergang ...

Tropfen um Tropfen liess die Kälte das Wasser zu Eiszapfen erstarren.

... und Schilfpflanzen im eiskalten Wasser.

... und öffnete den Blick auf die romantisch-verschneite Flusslandschaft. (Bilder Mohammed Shaheen)

Schnee auf jedem Halm – Büsche und Bäume säumen das Ufer und bilden eine idyllische Stimmung.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. Januar 2019

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Konzertanter und unterhaltsamer Musikgenuss Aoba: Jahreskonzerte mit Einweihung der neuen Fahne im Kasinosaal Affoltern Am vergangenen Wochenende trat das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern (Aoba) zweimal mit einem abwechslungsreichen Programm auf. Gastverein war der Gemischte Chor Affoltern, von dem das Aoba die Fahne übernehmen konnte. ................................................... von marianne voss Am Samstagabend und am Sonntagnachmittag füllte sich der Kasinosaal in Affoltern fast bis auf den letzten Platz. Das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern, Aoba, trat mit seinem Jahreskonzert auf und unterhielt das Publikum mit konzertanter wie auch unterhaltsamer Musik auf professionellem Niveau. Den Auftakt machte das Ensemble der Musikschule Knonauer Amt unter der Leitung von Michèle Weiss. Die jungen Musikantinnen und Musikanten wurden bei ihren gekonnten Vorträgen vom AobaEhrendirigenten Ruedi Marty unterstützt. Das Aoba eröffnete dann seinen Auftritt mit einer Ungarischen Rhapsodie. Einmal wild und rassig, dann wieder zart und verträumt malten die Mitglieder des Orchesters unter der Leitung von René Glauser die Welt der Zigeuner und die Weiten der ungarischen Landschaft. Das Programm war abwechslungsreich und reichte von bekannten Werken wie dem Kaiserwalzer, Miss Marple’s Theme oder My Fair Lady bis zu dem anspruchsvollen Stück Kap Arkona von Jürgen Schmieder. Mit letzterem wird der Verein dieses Jahr am internationalen Musikfestival in Salzburg auftreten.

Differenziert und präzis interpretiert Durch den Abend, respektive den Nachmittag, führte die Moderatorin

Das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern begeisterte mit unterhaltsamer Musik. (Bilder Marianne Voss)

Mit der neuen Aoba-Fahne von links: Präsident Urs Schneebeli, Moderatorin Sidonia Bär und Dirigent René Glauser. Sidonia Bär. Sie erklärte zu «Kap Arkona», dass hier musikalisch vom aufregenden Leben des Piraten Klaus Störtebeker und der stürmischen Nordsee berichtet werde. Zu den Besonderheiten dieses Werkes äusserte der Dirigent René Glauser: «Die Herausforderungen dieses Stückes liegen in der rhythmischen Koordination und auch in der Gestaltung der unterschiedlichen Lautstärken.» Das Aoba interpretierte das Werk mit seinen dramatischen Partien differenziert und präzis, das Publikum hätte dem Verein als Wertungsrichter gewiss sehr gute

Der Gemischte Chor Affoltern bereicherte das Programm mit fröhlichen Liedvorträgen.

Noten gegeben. Auch alle anderen Vorträge waren ein Genuss fürs Ohr: Einmal spielte das Orchester in vollem Fortissimo, schwungvoll und mitreissend. Dann ertönten wieder zarte melancholische Klänge mit feinfühligen solistischen Passagen. Die Gäste genossen die hohe Spielkultur und spendeten dem Verein den verdienten Applaus.

Abschied und Begrüssung Als Gastverein trat nach der Pause der Gemischte Chor Affoltern auf und be-

reicherte das Programm mit einem bunten Liederstrauss. Die Sängerinnen und Sänger sangen unter der Leitung von Luigi Lore’ und wurden von Angela Bozzola am Piano begleitet. Der Chor hatte an diesem Konzert eine besondere Rolle, von ihm stammt die neue Fahne des Aoba. Am Samstagabend wurde die alte Fahne – und auch der abtretende Fähnrich Markus Wigger – verabschiedet. Anschliessend fanden die Enthüllung und Begrüssung der neuen Fahne statt. Willkommen geheissen wurde gleichzeitig auch der neue Fähnrich, Sämi Gujer.

Aoba-Präsident Urs Schneebeli berichtete von der Geschichte der Fahne des 1933 gegründeten Vereins: «Die Fahne hat uns immer begleitet, an Festen, Auftritten oder auch an Abdankungen. Doch die Zeit hinterliess an ihr auch Spuren.» Bei der Suche nach einer neuen Fahne konnte das Aoba von der Fusion des Frauen- und Männerchors Affoltern profitieren und die eine überzählige Fahne übernehmen. Natürlich musste sie noch angepasst werden. «Die Kosten wurden von vielen grosszügigen Sponsoren getragen», betonte Urs Schneebeli dankbar.

Glückwunsch! Ernst Bitzer aus Hedingen feierte am vergangenen Freitag seinen 100. Geburtstag Ein ganzes Jahrhundert hat der gebürtige Zwilliker Ernst Bitzer im Säuliamt verbracht. Der «Anzeiger» hat den Jubilar besucht. Und war erstaunt. ................................................... von livia häberling Alle sind an diesem späten Samstagnachmittag bereit fürs Interview – nur der Star fehlt. Herr Bitzer ist im Nebenzimmer, und als Tochter Brigitte Martinet ihn ruft, fragt er ganz bescheiden: «Jä, bruuchts mich au?» So ganz geheuer scheint ihm die Aufregung nicht zu sein. Am Tag zuvor durfte er seinen 100. Geburtstag feiern. Seine vier erwachsenen Kinder hatten ihn zum Essen ausgeführt, und Hedingens Gemeindepräsident Ruedi Fornaro überbrachte dem ältesten Dorfbewohner einen Blumenstrauss. Warum ausgerechnet er so alt geworden sei? Das wisse er selber nicht so recht, meint Herr Bitzer etwas ratlos.

«Interessiert Sie das überhaupt?» Es sind die Anekdoten, die daran erinnern, dass das Vis-à-vis aus einer anderen Zeit stammt. Wenn Herr Bitzer

Er lebt, und lebt – und lebt: Ernst Bitzer wurde am 11. Januar 1919 geboren. Am vergangenen Freitag wurde er 100 Jahre alt. (Bild lhä) erzählt, dass zu seiner Jugendzeit in Zwillikon nur der Fabrikdirektor und der Metzgermeister Autos besassen. Dass er sein Haus in Hedingen vor 65 Jahren gebaut hat. Und dass er seit 35 Jahren pensioniert ist. Blendet man die Jahreszahlen aus, würde man nicht denken, dass dieser Mann schon ein ganzes Jahrhundert durchlebt hat. Eigentlich gehe es ihm wunderbar. Im Rücken, da sei seit ein paar Jahren nicht mehr alles so tiptop. «Aber», fragt er, «interessiert Sie das überhaupt?» Herr Bitzer möchte nicht langweilen. Also gut: Im Rücken zwicke es

ihn. Aber das sei nicht verwunderlich. Schliesslich werde der Mensch im Alter kleiner, knapp acht Zentimeter seien es bei ihm. Der Flüssigkeitsgehalt im Körper nehme ab, die Bandscheiben verlören an Elastizität. Im fünften Lendenwirbel habe ihm eine kleine Geschwulst auf den IschiasNerv gedrückt. Grauenhaft, diese Schmerzen! Ohne Morphium kaum auszuhalten. Alles klar. Erster Gedanke: nach dem Beruf fragen! Bald stellt sich heraus: Herr Bitzer war nicht etwa im medizinischen Bereich tätig. Er weiss einfach gut Bescheid.

Herr Bitzer war von Beruf Möbelschreiner. Ein leidenschaftlicher, wie sich bald zeigt: Innerhalb der Holzverarbeitung, die eine kleine Wissenschaft sei, müsse man unterscheiden: zwischen Wagner und Zimmermann, Bauschreiner – und eben, dem Möbelschreiner. «Jä aber … interessiert Sie das würkli?» Also gut: Nach seiner Lehre als Möbelschreiner, so erzählt Herr Bitzer, habe er die Ausbildung zum Polierer angehängt und später in Hedingen in der Schreinerei Girardi gearbeitet. Nach einigen Berufsjahren und wiederholten Beschwerden diagnostizierte ihm ein Arzt eine Staubunverträglichkeit der Magenschleimhaut. Herr Bitzer musste sich neu orientieren. «So wurde aus mir ein Verkäufer. Also, ein Möbelverkäufer.» Jetzt lächelt er. 31 und ein halbes Jahr verkaufte er «wunderbare Möbel» für Zingg & Lamprecht. Dann kam ihm die Pensionierung dazwischen.

Biohaferflocken und Tiefenatmung Der neue Job als Verkäufer hat es ihm und seiner Frau ermöglicht, im Jahr 1954 am Dorfeingang von Hedingen ein eigenes Haus zu bauen. Dort wohnt Herr Bitzer noch heute. Alleine, seit seine Frau 2002 verstorben ist.

Jede dritte Woche erhält Herr Bitzer Besuch von der Spitex, fürs Staubsaugen und die Böden. Ansonsten unterstützt ihn seine Familie. So wird er regelmässig zum Mittagessen eingeladen. Darüber ist er froh, denn, räumt Herr Bitzer ein, er habe einen Fehler gemacht. «Ich hätte meiner Frau mehr beim Kochen zuschauen sollen. Dann könnte ich es vielleicht heute auch.» Bis vor einem Jahr fuhr er übrigens noch Auto. Dann, mit 99 Jahren, gab er den Führerschein freiwillig ab. Wie wird man 100 Jahre alt, Herr Bitzer? Hmm. Gesunde Ernährung schadet sicher nicht: Jeden Morgen macht er sich ein Birchermüesli mit Bioweizen, Biohaferflocken und Früchten und macht seine Turnübungen. Und: Tiefenatmung! «An der frischen Luft», ganz wichtig. «Wenn es Sie interessiert ...», seine Lunge sei auch wegen seiner Leidenschaft zur Blasmusik so gut zwäg. 60 Jahre habe er in der «Brass Band Hope and Glory» gespielt. Auch der Musikverein Hedingen hätte dem Jubilar auf Wunsch ein Ständchen gespielt. Doch dazu kam es nicht. Die Gemeinde hat ihn per Brief angefragt, und Herr Bitzer hat «nein» angekreuzt – nicht aus mangelndem Interesse. Aber ... ist ja nicht so wichtig, so ein 100. Geburtstag.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. Januar 2019

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«Als der Schlager noch Witz hatte» Interview mit Samuel Zünd vor dem Leichte-Muse-Abend im «LaMarotte» Samuel Zünd präsentiert auf seiner Tournee Schlager aus den Zeiten zwischen Weltkrise und Fröhlichkeit. Was ihn daran fasziniert und warum diese Kultur von Songs verloren ging. «Anzeiger»: Irgendwo las ich, dass Sie schon immer eine Schwäche gehabt hätten für «gehobene Unterhaltungsmusik» und Evergreens. Was haben diese Schlager, was der Pop, Rock oder der Jazz nicht haben? Samuel Zünd: Das Besondere am Schlager aus den 20er- und frühen 30er-Jahren ist die Qualität der Texte; die Ironie und Zweideutigkeit, manchmal sogar das Politische. Das fehlt

persönlich Sänger und Dozent Samuel Zünd hat in Amsterdam und an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK studiert. Wichtige Impulse habe er von Dunja Vejzovic, meint der Mitbegründer des «Vokalensembles Zürich». Liederabende und Konzerte führten ihn in die USA, nach Grossbritannien, Deutschland, Österreich, Frankreich und andere Länder. Zudem ist Zünd Dozent an der ZHdK und am Konservatorium Zürich. Weitere Infos unter www.samuelzuend.ch.

dem heutigen Schlager vollständig, da geht es nur noch um das rein Persönliche: Liebe, Treue, Sehnsucht. Damals war der Schlager eine Art von ironischer Auseinandersetzung mit der Alltagswelt, der Gesellschaft und dem Zeitgeist. Wie frei damit umgegangen wurde, ist schon erstaunlich. ...............................................................

«Die Ironie von damals funktioniert immer noch bestens.» ............................................................... Gibt es heute eigentlich neue Songs und Schlager mit Texten, die so witzig sind wie damals? Selten, aber es gibt sie ab und zu: ich denke da an Max Raabes Neukompositionen im Stile der 30er-Jahre: «Kein Schwein ruft mich an» oder einige Lieder von Udo Jürgens – zum Beispiel «Aber bitte mit Sahne». Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich der Schlager von damals eher hin zum Kabarettsong verlagert, ich erinnere nur an Georg Kreislers «Tauben vergiften im Park». Sie traten schon zusammen mit Hazy Osterwald, Pepe Lienhard und der Kammerphilharmonie Graubünden auf. Wie erleben Sie die Reaktionen des Publikums? Funktioniert die Ironie der Texte heute genauso oder ist es mehr Nostalgie-Schwärmerei? Selbstverständlich leben wir in einer anderen Zeit, die scheinbar kei-

ne Tabus mehr kennt. Da wird diese Art des Schlagers schnell in die Ecke des rein Nostalgischen geschoben. Vielleicht wird dieser Umstand durch unsere szenische und stilistische Inszenierung noch etwas verstärkt. Trotzdem funktioniert die Ironie von damals immer noch bestens. So gilt beispielsweise der Inhalt des heute bald sechzig Jahre alten Hazy-Osterwald-Hits «Konjunktur Cha Cha» immer noch – und wird vom Publikum voll verstanden. Kommt beim Singen auch mal die Lust auf, in den 20er-Jahren leben zu wollen? Und wenn ja, wo am liebsten? Die Lust kommt immer wieder mal auf. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass die 20er-Jahre eigentlich eine Periode einer einzigen grossen Krise waren: Armut, Arbeitslosigkeit, Börsenkrach, politische Instabilität, allerdings geprägt von einer gewissen Hoffnung, dass es irgendwann besser werden wird. Eine Hoffnung, die – wie wir alle wissen – ein jähes Ende fand und in einer noch viel grösseren Katastrophe endete. Ganz stark war dies in Berlin zu erleben. Was sich dort in den relativ wenigen Jahren von 1925 bis 1933 entwickelte und wieder verschwand, können wir selbst heute in einer enorm schnelllebigen Zeit kaum mehr nachvollziehen: Aufstieg und Fall einer riesigen Kabarettszene, von Variétés, Revuen im grossen Stil, der Wandel von Stumm- zum Tonfilm, das Auf-

Samuel Zünd präsentiert Schlager aus dem Berlin der 20er-Jahre. (Bild zvg.) kommen eines geradezu absolutistischen Star-Ruhmes. ...............................................................

«Die 20er-Jahre waren eigentlich eine einzige grosse Krise.» ............................................................... Haben Sie schon mal daran gedacht, selber Schlager zu komponieren?

Nationale Sportgrösse und Turnerkamerad In Erinnerung an Gody Stäubli, 1924 bis 2018 Eine nationale Sportgrösse hat ihr irdisches Dasein am 26. Dezember 2018 abgeschlossen. Gody Stäubli war Schweizer Meister und Rekordhalter, Ehrenmitglied im Turnverein Affoltern und nach der Strukturänderung ab 2008 Mitglied im Männerturnverein.

Misangyi zu trainieren. Seine Ferien und viele Wochenenden investierte er in den Sport. Und wie oft er das weisse Zielband von den jährlichen Waldläufen bis hin zu den Tell-Stafetten als Erster durchlief, konnte nicht nachgezählt werden. Während Jahren war Gody Stäubli überlegener Sieger im 3000-Meter-Hindernislauf, heute international als «Steeple» bekannt. Er blieb in dieser Disziplin zwischen 1951 und 1954 bei den nationalen Meisterschaften ungeschlagen und wurde vier Mal Schweizer Meister. 1951 siegte die Schweizer Nationalmannschaft in Lausanne im Länderkampf gegen Spanien und Gody Stäubli gewann die Disziplin 3000 m Steeple. An den Europameisterschaften 1954 in Bern lief er in seiner Paradedisziplin einen neuen Schweizer Rekord in 9:32.0.

Im Jahr 1940 kam die Familie Stäubli, wobei Gody, geboren am 28. August 1924, das zweitälteste von fünf Kindern war, von Oberembrach nach Affoltern und bezog im Spittel ihren Wohnsitz. Gody Stäubli. Noch ahnte nie(Archivbilder) mand, was für eine Bereicherung diese Familie für das Dorf werden sollte. Dem Turnverein trat Gody Stäubli 1942 als Aktivmitglied bei – und blieb ihm treu. 1945 meldete er sich bei der PTT, wo er zuerst bei der Sihlpost und ab 1949 in Affoltern als Briefträger eine Anstellung bekam. Damals wurde die Briefpost noch mit dem Gepäckwagen zu Fuss ausgetragen, was ihm auch sportlich weiterhalf. Dank Vereinsanlässen und Turnerchränzli lernte Gody Stäubli Frieda Suter kennen. Es kam, wie es kommen musste, die beiden verliebten sich, wurden ein Paar und heirateten 1951. Und mit der Geburt von Sohn Kurt wurden sie 1955 eine glückliche Familie.

Kameradschaft und ehrenamtliches Engagement

Schweizer Meister und Rekordhalter über 3000 m Steeple

Gody Stäubli, hier 1954 am Länderkampf gegen Deutschland in Ludwigshafen.

Nun aber zu seinen sportlichen Leistungen, die ihn national bekannt machten: Das Talent von Gody Stäubli für Laufdisziplinen wurde schon früh

an Schülerrennen erkannt. Hinter der Entwicklung zur Sportgrösse steckte neben der angeborenen Begabung allerdings auch viel Disziplin und Trai-

ningsfleiss. Zeitweise fuhr er mit dem Velo nach Zürich ins Sihlhölzli, um unter den Anweisungen der ungarischen Trainer-Koryphäe Prof. Dr. Otto

Insgesamt bestritt Gody Stäubli neun Länderkämpfe. Sein Fachwissen war aber auch in der Kampfrichter-Tätigkeit sehr gefragt, selbst bei kantonalen und eidgenössischen Turnfesten. Im Turnverein Affoltern stellte er sich für verschiedene Funktionen zur Verfügung, etwa als Leichtathleten-Riegenleiter, Kassier und Obmann der Männerriege. Aber auch seine zehnjährige Mitarbeit in der siebenköpfigen Obmannschaft der kantonalen Zürcher Turnveteranen mit damals rund 6500 Mitgliedern darf erwähnt werden. All die Leistungen für den Sport mögen interessant sein, aber es gab noch einen Wert, der über den sportlichen Erfolgen stand. Das war seine kameradschaftliche Einstellung zu seinen Vereinskameraden. Gody wird in bester Erinnerung bleiben. Ernst Hubschmid, Vereinskamerad

Ach, natürlich habe ich es auch ab und zu versucht. Allerdings liegt mir das Texten nicht wirklich, eher schon das Komponieren und Arrangieren. Letzteres pflege ich vor allem für meine bald 25-jährige A-cappella-Band «The Sam Singers». Interview: Urs Heinz Aerni Ach Luise, Liederrevue am 18. Januar, 20.15 Uhr, «LaMarotte», Affoltern. Infos: www.lamarotte.ch.

Zwingli-Film für die Schulen Mitte Januar 2019 läuft der Spielfilm «Zwingli» über die Zürcher Jahre des Reformators Ulrich Zwingli in den Schweizer Kinos an. Er kann genutzt werden, um das Thema im Geschichtsunterricht anschaulich zu vermitteln. Der Spielfilm «Zwingli» (Regie Stefan Haupt), der am 17. Januar in den Schweizer Kinos anläuft, erzählt die Geschichte des Zürcher Reformators Ulrich Zwingli nicht nur aus seiner, sondern auch aus der Sicht seiner Ehefrau Anna. Er öffnet damit unterschiedliche Perspektiven auf eine zentrale Phase der Schweizer Geschichte: die Reformation in der Schweiz im 16. Jahrhundert und deren gesellschaftliche, politische sowie kulturelle Bedeutung.

Mehrwert für den Unterricht Auch im Geschichtsunterricht spielen Ulrich Zwingli und die Reformation eine Rolle. Die Pädagogische Hochschule (PH) Luzern hat auf der Basis von einzelnen Filmsequenzen Unterrichtseinheiten für die Sekundarstufen I und II entwickelt. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler den Zwingli-Film in den grossen historischen Kontext einordnen können und der spannend aufbereitete Inhalt einen Mehrwert für den Unterricht generiert. Die Zusammenarbeit der Produktionsfirma C-Films mit dem Institut für Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen ist ein Musterbeispiel für die Kooperation von Hochschule und öffentlicher Geschichtskultur bzw. Wirtschaft. So lehren Mitarbeitende von C-Films an der PH Luzern, und auch bei den Filmen «Akte Grüninger» und «Der Verdingbub» hat die PH Luzern Materialien für den Unterricht entwickelt – was wiederum wesentlich zum Erfolg der Filme beigetragen hat. (pd.)


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Vermischtes

Als Schlagzeuglehrer in Südindien

Dienstag, 15. Januar 2019

forum

Lösungen statt Ideologien

Moritz Mayer teilt Freude am Musikmachen

57 178 neue Arbeitsstellen, Kantonsratskolumne vom 4. Januar.

Schlagzeuglehrer Moritz Mayer gab sein Wissen in Indien weiter. (Bild zvg.)

Es ist erfreulich, dass Neu-Kantonsrat Ronald Alder die Energiepolitik entdeckt hat, wenigstens vor den Wahlen. Was ihm offenbar entgangen ist: Die FDP des Bezirks Affoltern hat schon vor Jahren den Lead übernommen, um eine Vorzeige-Energieregion Knonauer Amt zu schaffen. Und arbeitet auch nach den Wahlen daran. Der erste Standortförderer unseres Bezirks, FDP-Politiker Charles Höhn, hat die Energieregion Knonauer Amt initiiert. Es war eine Arbeitsgruppe der FDP, die 2009 eine Potenzialstudie erarbeitet hat mit dem Resultat, dass 2050 vier Fünftel des regionalen Ener-

Normalerweise unterrichtet er in Affoltern, Bonstetten und Sins Jung und Alt am Schlagzeug. Kürzlich gab Moritz Mayer sein Wissen für zwei Wochen an Schulkinder in Indien weiter – eine bereichernde Erfahrung. Am 23. Dezember 2018 machte sich Moritz Mayer auf den Weg nach Tamil Nadu in Indien. Im Gepäck: Kurze Hosen, T-Shirts, diverse Perkussions-Instrumente, 30 Pärchen Schlagzeugsticks und eine Menge Ideen für Rhythmikspiele. «Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich eine Ahnung, was mich in den nächsten zwei Wochen der ‹Arunachala Village School›, ausserhalb von Tiruvannamalai in Südindien erwarten wird», gesteht er zurückblickend. «Ich wusste nur, dass ich meine Freude an der Musik und am Schlagzeugspielen weitergeben möchte.» Nach einer langen Autofahrt lud ihn sein Taxichauffeur vor einem kleinen Geschäft ab, wo mit einem Holzkohlenbügeleisen Kleider gebügelt wurden. Herzlich wurde Moritz Mayer dort von Giri, dem Schulleiter, begrüsst. Nach einem «little Rest» ging es gemeinsam zum Abendessen. «Als ich zum ersten Mal von einem Bananenblatt mit den Fingern mein Abendessen ass, wurde mir bewusst, dass ich in Indien angekommen war», so Mayer. Am zweiten Tag besuchte der Gastlehrer aus dem Säuliamt das «Children Village». «Von vielen Mädchen wurde ich herzlich begrüsst und mir wurde auch gleich das ganze Kinderdorf gezeigt. Die Kids führten mir verschiedene traditionelle Tänze vor und es wurde sehr feines Essen serviert.» Erst als es dann plötzlich für jedes Kind Geschenke gab, realisierte Mayer, dass man wohl gerade zusammen Weihnachten feierte. Am dritten Tag besuchte Moritz Mayer erstmals die Schule. Dort erkannte er, dass statt der angenommenen 210 nur rund 35 Kinder anwesend waren, da die Schule anderthalb Wochen Weihnachtsferien hatte. Kaum angekommen, holten die Kinder das Schlagzeug aus dem Instrumentenraum und wollten anfangen zu spielen. Im Voraus hatte Mayer seine Ideen am Schlagzeug auf sechs Levels aufgeteilt, so begann man sogleich mit dem ersten Level. «Dieser Tag war sehr laut und wild mit so vielen Kindern», erkannte der Schlagzeuglehrer. Deshalb teilte er die Kinder am nächsten Tag in zwei Gruppen auf und man wechselte jeweils nach einer Stunde ab. Zusätzlich zu den Levels auf dem Schlagzeug brachte er diverse Rhythmikspiele im Kreis ein, welche die Kinder mit einer riesigen Freude umsetzten. So ging das dann auch täglich weiter, ausser sonntags, da war die Schule geschlossen. In der zweiten Woche waren auch am Montag und Dienstag rund 35 Kinder und sechs bis acht Lehrerinnen in der «AVS Schule» vor Ort. «Dass trotz ihren Ferien so viele Leute erschienen, zeigte mir, dass diese Schule ein sehr schöner Ort für die Kinder sein muss und auch die Lehrerinnen gerne da arbeiten.»

Reparaturarbeiten auf dem Spielplatz Neben dem Schlagzeugunterricht wollte sich Moritz Mayer auch auf dem Spielplatz einbringen. Dort gab es noch diverse Sachen zu reparieren. Die Beschaffung des dazu benötigten Materials, zum Beispiel eines Schweisshelms, einer Trennscheibe oder eines Flacheisens, erwies sich allerdings als schwieriger als gedacht. Seine geplanten Arbeiten auf dem Spielplatz konnte er deshalb nur teilweise fertigstellen und das auch nur, weil er sich das Material selbst besorgte. Da Mayer alleine nach Indien gereist war, verbrachte er auch die Abende meistens im «Sarasvathi Childrens Village». «Die Kinder zeigten mir ihre Spiele, wir schauten uns Filme an und manchmal blieb ich auch noch zum Abendessen.» Am Mittwoch begann dann der normale Schulalltag wieder. Die Kinder, die in den Ferien anwesend waren, durften als «Drums Class» auch nach den Ferien noch während der Schulzeit in den Schlagzeugunterricht. Sie spielten dann alle Levels sowie die Spiele nochmals durch. Das Ganze trugen sie am Donnerstag als Höhepunkt vor allen 210 Schülern vor. Einige stolze Mütter liessen sich die Aufführung ebenfalls nicht entgehen. Danach blieb noch ein bisschen Zeit, um sich auszutauschen. Am Freitag bestieg Moritz Mayer gemeinsam mit den Dritt- und Fünftklässlern den Berg «Gingee Fort». Nachdem er unterwegs eine Schlange gesehen und unter einem Baum voller Affen das Mittagessen verzehrt hatte, war er dann froh, am Ende wieder im sicheren Schulbus zu sitzen und in Richtung Schule zurückzufahren. An seinem letzten Tag wurde der Gast aus dem Säuliamt von den Kindern noch herzlich verabschiedet und es flossen sogar vereinzelte Kindertränen, da sie doch nun keinen Schlagzeuglehrer mehr haben. «Ich habe meine Zeit in der AVS als grosse Bereicherung erlebt und werde die Reise bestimmt wieder einmal auf mich nehmen, um die Kinder zu besuchen», so Moritz Mayer. Seine Bilanz nach zwei Wochen in Tiruvannamalai fällt positiv aus: «Ich war erstaunt, wie zufrieden die Kinder sind, obwohl sie mit sehr wenig auskommen müssen. Es hat mir sehr gefallen, dass ich ihnen die Freude am Musikmachen weitergeben und ihnen den Zugang zum Schlagzeugspiel ermöglichen konnte. Sie hätten sonst keine Möglichkeit, in den Genuss von Musikunterricht zu kommen.» Die Kinder seien denn auch sehr lernwillig gewesen: «Sobald sie die Grooves einigermassen konnten, haben sie auf allem rumgetrommelt, was sie gefunden haben.» (mam/tst.) Der Verein Arunachala Village School (AVS) finanziert karitative Einrichtungen in den Bereichen Bildung, Erziehung und Gesundheit in Tamil Nadu, Indien. Primäre Ziele sind die schulische Grundausbildung und die Unterstützung der Weiterbildung von unterprivilegierten Kindern und deren Familien. Infos unter https://arunachala.ch, www.moritzmayer.ch.

giebedarfs (ohne Verkehr) durch erneuerbare Energien aus der Region selbst gedeckt werden können. Ein weiteres wichtiges Instrument für die Energiewende ist der Solarkataster, der in diesem Zusammenhang entwickelt worden ist. Denn um Sonnenenergie effizient zu nutzen, braucht es keine Ideologien, sondern die Kenntnis, welche Dächer über wie viel Potenzial verfügen. FDP-Kantonsrat Olivier Hofmann hat darauf aufbauend ein Konzept «Energieregion Knonauer Amt 2025» entwickelt, verbunden mit dem Vorschlag einer Vielzahl konkreter Massnahmen. Seine Vision: Der Bezirk Affoltern soll sich zu einer Pilotregion entwickeln, welche die Klimaziele 2050 bereits 2025 erreicht und einen

beträchtlichen Teil des Energiebedarfs selbst nachhaltig produziert. Ein Kernpunkt seiner Vorschläge betrifft die Schaffung eines Innovationsparks Knonauer Amt, in dem Unternehmen günstige Rahmenbedingungen und eine passende Vernetzung finden, um Innovationen zu entwickeln. Das Konzept zeigt zudem, dass eine nachhaltige Umweltpolitik auch ohne Verbotskultur und ausufernde Bürokratie machbar ist. Die FDP ist keine Partei der Moralapostel, sondern eine Partei von Machern, die gemeinsam mit der Wirtschaft nach liberalen Lösungen suchen, um das Klima zu schützen. Alain Schwald, Wettswil, Präsident FDP Bezirk Affoltern,

Registrierte Sportgeräte Mehr Waffen in Privatbesitz, «Anzeiger» vom 4. Januar. Zum Thema «Mehr Waffen in Privatbesitz» möchte ich präziser informieren. Seit 2010 ist für die Übernahme der Armeewaffe in Privatbesitz ein Waffenerwerbsschein erforderlich. Da kamen auf 100 Einwohner 7,6 Feuerwaffen, heuer sind es deren 9,9. Das ist eine Zunahme von 2.3 Waffen auf 100 Einwohner. Aktuell erneuern viele Sportschützen ihr Sportgerät und dazu ist jetzt auch ein Waffenschein nötig. Daraus resultiert in erster Linie die Zunahme. Man sieht, die Registrierung funktioniert tadellos. Wie der Autor selbst festgestellt hat, hat der Registrierungsanstieg keinen Einfluss auf den Missbrauch der Feuerwaffen. Im Gegenteil, er ging sogar um 53 % zurück. Vielleicht verstehen Sie uns Sportschützen, warum wir das Referendum gegen das verschärfte Waffengesetz ergriffen haben. Genau die Anfrage von Kantonsrat Ronald Alder bestätigt nämlich, dass die Erfassung gut funktioniert und der Missbrauch einer registrierten Waffe nachgewiesen werden kann. Deshalb bitte ich ihn, uns nicht als potentielle Gewaltverbrecher zu sehen, sondern als Sportschützen, welche das 300-m-Schiessen in der Schweiz als traditionellen Sport ausüben. Mit dieser Revision werden der Erwerb und der Besitz von handelsüblichen halbautomatischen Waffen verboten. Wer künftig solche – neu – verbotenen Waffen besitzen möchte, braucht zudem einen Bedürfnisnachweis. Nicht nur muss ein Grund für den Erwerb beziehungsweise den Besitz einer Waffe angegeben werden,

der Besitzer hat auch regelmässig Schiesspflichten zu erfüllen. Dies ist eine weitere massive Einschränkung gegenüber dem heutigen Recht. Die Gesetzesrevision lässt zudem wichtige Aspekte offen, die in einer Ausführungsverordnung zu regeln sind, welche vom Bundesrat und der Verwaltung auszuarbeiten sein wird. Dazu hat dann weder das Parlament noch das Volk etwas zu sagen. Bundesrat und eine Parlamentsmehrheit behaupten, eine Ablehnung der Gesetzesänderung würde die Zugehörigkeit der Schweiz zu Schengen gefährden. Dem ist nicht so. Es würde genügen, wenn der Bundesrat feststellte, dass unser derzeitiges Waffengesetz sämtliche Forderungen der EU-Waffenrichtlinie erfüllt und somit keine Anpassungen notwendig sind. Heinz Meili Bonstetten ......................................................................... Ja, ich bekenne mich schuldig. Ich bin mitverantwortlich für die Zunahme der registrierten Seriefeuerwaffen. Ich bin Mitglied eines Schützenvereines und konnte das Sturmgewehr (StGw) 57 eines Schützenkameraden, der unsere schöne Sportart nicht mehr ausüben kann, übernehmen. Da wir Schützen meistens sehr gesetzestreu sind und die Sache sehr ernst nehmen, habe ich die Waffe registriert. Das StGw war vorher nicht registriert, da es vor der Registrierungspflicht in den Besitz meines Kameraden überging. Da diese Sportgeräte bei regelmässigem Gebrauch verschleissen und Ersatzteile benötigen, habe ich mich nach einem weiteren identischen Gewehr (zwecks Ersatzteillager) umgeschaut und bin fündig geworden.

Auch dieses konnte ich erwerben und habe es registriert. Der Schweizer Schiesssport hat sich in den letzten zwei Jahren stark verändert und der Einsatz von dem StGw 57 hat wieder eine Renaissance erlebt. Die Zunahme von 722 St innert 7 Jahren (103 per Jahr) ist nicht wie vermutet eine Zunahme von neuen Waffen, sondern in sehr vielen Fällen der Übergang von nicht registrierten zu registrierten Sportgeräten. Ich finde es bedauerlich, dass sich ein Kantonsrat, bevor er sich nur im Entferntesten kundig macht, mich und jeden gesetzestreuen Sportkameraden als potenziell kriminellen Missbrauchstäter bezeichnet. Dass sich die Gewaltstraftaten im gleichen Zeitraum halbiert haben, zeigt, dass sich das heutige Waffenregistrierungsgesetz bewährt. Zudem sollte man noch wissen, mit was für Waffen die Straftaten verübt wurden. Ich vermute mal, dass es sich in den meisten Fällen um Handfeuerwaffen handelt. Ich bin ganz klar für die Registrierung mit gesundem Menschenverstand. Eine Registrierung schützt jedoch vor Missbrauch nicht. Die geplante Übernahme des europäischen Waffengesetzes wird keine einzige neue Straftat verhindern, sondern nur den bürokratischen Berg vergrössern. Und populistisch ins Horn zu blasen, vermag vielleicht kurzfristig die Wahlchancen bei gewissen Politikern zu verbessern, löst aber bekanntlich keine Probleme. In diesem Sinne erwarte ich gespannt die kommenden Kantonsratswahlen und blicke besorgt auf die anstehende Abstimmung bezüglich der Übernahme des europäischen Waffengesetzes. Gerhard Baumann

Zukunft mitgestalten

Datenkollision: Absicht oder Zufall?

An der Veranstaltung vom 16. Januar der SP Bezirk Affoltern erfahren die Besucherinnen und Besucher nicht nur, was es mit dem Projekt «Zürich mitgestalten» auf sich hat, sondern auch wie die SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr und die KantonsratsKandidierenden aus dem Bezirk die Zukunft unseres Kantons mitgestalten wollen. Mit dem Projekt «Zürich mitgestalten» lanciert die SP Kanton Zürich sechs Initiativideen für einen gerechten, fortschrittlichen und innovativen Kanton Zürich. Alle Zürcherinnen und Zürcher sollen mitbestimmen, welche Idee umgesetzt wird. Damit sind natürlich auch alle Bewohnerinnen und Bewohner des Knonauer Amts gemeint. Dank der SP-Veranstaltung von morgen Mittwochabend können sie sich aus erster Hand informieren: Regierungsrätin Jacqueline Fehr hält eine Ansprache; danach werden die sechs Initiativideen vorgestellt. Es bie-

Am 27. Dezember 2018 erhielt ich die Einladung zur Generalversammlung des Vereins «Ja zum Spital Bezirk Affoltern» vom 23. Januar 2019, 19 bis 21 Uhr. Am Freitag, 11. Januar, erschien im «Anzeiger» ein Inserat «Führung durchs Spital» mit Direktor Michael Buik, ebenfalls am 23. Januar, 18 bis 19.30 Uhr. Absicht oder Zufall? Täusche ich mich oder wird direkt und zielbewusst auf die Abschaffung unseres Spitals hingearbeitet? Die Arbeiten scheinen schon recht fortgeschritten zu sein, sonst könnte nicht bereits jetzt gezeigt werden, wie es morgen aussehen könnte.

tet sich die einmalige Gelegenheit, sich mit den Initianten ausführlich zu unterhalten und seine Stimme für die persönlich bevorzugte Idee Jacqueline Fehr. abzugeben. Sie bestimmen also mit, (Bild zvg.) welche Initiative die SP lancieren wird! Die Anwesenden haben zudem die Möglichkeit, die Kandidierenden für den Kantonsrat persönlich kennen zu lernen. Keine Frage: Beim anschliessenden Apéro werden sich angeregte Diskussionen zu den Themen des Abends ergeben. SP Bezirk Affoltern «Zürich mitgestalten», Mittwoch, 16. Januar, 19.30 bis 22 Uhr, Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse, Affoltern, mit Regierungsrätin Jacqueline Fehr. www.zuerich-mitgestalten.ch.

Heidi Züger, Hedingen Zu den Vorlagen vom 10. Februar werden am 5. Februar letztmals Zuschriften veröffentlicht. Diese müssen die Redaktion bis Freitagmittag, 1. Februar, erreichen. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

ratgeber beziehung

Viktor Arheit, Paarberater/Mediator www.zusammen-reden.ch

Beziehungsreise ins 2019 Eine Beziehung ist auch eine Reise. Was hat sie gemeinsam mit einer Ferienreise? Viktor Arheit: Der Vergleich passt gut, denn wie bei einer Ferienreise muss man stets zusammen planen und immer wieder das Ziel neu bestimmen. Als Paar ist es sinnvoll, sich ab und zu Gedanken darüber zu machen, wo Sie sich auf Ihrer Reise befinden. Stehen Sie am Anfang, in der Planungsphase oder sind Sie schon unterwegs? Befinden Sie sich auf saftigen Wiesen oder sitzen Sie in der Wüste fest? Der Anfang des neuen Jahres könnte ein Anlass sein, eine Standortbestimmung für die Beziehungsreise 2019 zu machen. Lässt sich eine Beziehungsreise denn so einfach planen? Natürlich kann eine Beziehungsreise nicht exakt geplant werden. Wie auf einer Ferienreise werden Sie als Paar immer wieder von Unerwartetem überrascht. Aber vor den Ferien in eine neue Destination bereiten Sie sich ja so gut wie möglich vor, Sie informieren sich und optimieren die Ausrüstung. Das lohnt sich auch für die Beziehungsreise. Dann sind Sie gerüstet für unerwartete Abenteuer. Und wenn wir als Paar in der Wüste stecken bleiben, was bedeutet das? Was für Wege gibt es hinaus? In jeder Beziehung gibt es Phasen der Trockenheit. Die Erfüllung fehlt, sei es sexuell oder auch ganz allgemein. Das ist durchaus normal. Wichtig ist jedoch, einen Weg zu suchen. Vielleicht ist es nicht der naheliegende, der geradeaus führt. Vielleicht braucht es in gewissen Situationen ein Abbiegen nach links oder rechts. Oder vielleicht braucht jeder ein Stück Weg für sich alleine. Wäre es dann sinnvoll, ins «Reisebüro» zu gehen? Ja, im Reisebüro wird eruiert, was das Ziel ist, wer welche Wünsche und Bedürfnisse hat oder welcher Standard erwartet wird. Das könnte im «Beratungs-Reisebüro» auch stattfinden. Der Berater kann helfen zu verstehen. Nicht unbedingt die Sprache des fremden Landes, sondern die Sprache und – somit auch die Bedürfnisse – des Gegenübers.

Dienstag, 15. Januar 2019

Jodlerchränzli

«Camperfründe»

Gesang und Volkstheater locken vom 18. bis 20. Januar in den Kasinosaal Affoltern. > Seite 10

Das Theater Bonstetten probt fleissig sein neues Stück. Am 26. Januar ist Premiere. > Seite 15

Weniger MotorradZulassungen im 2018

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Geselliges Jassen Für die FCA-Jassmeisterschaft vom 21. Januar in Zwillikon sind noch ein paar Plätze frei. > Seite 16

Felseneggbahn weiter im Höhenflug

Motorräder und Roller: Rückgang um 7.5 %

Über 280 000 Fahrgäste transportiert

Mit 24 544 Neuzulassungen schloss der Schweizer Motorradmarkt 2018 unterhalb der Vorjahreszahlen ab. Er verharrt jedoch aber auf hohem Niveau. Auch die Rollerbranche erlitt mit einem Rückgang auf 17 518 Einheiten Einbussen. Der Rückgang des Gesamtmarktes an neuen Motorrädern und Rollern betrug 7.5 %.

Die Luftseilbahn AdliswilFelsenegg LAF hat im Jahr 2018 über 280 000 Fahrgäste transportiert. Das Rekordergebnis ist vor allem auf das anhaltend sonnige und warme Wetter zurückzuführen. Vom 25. Februar bis 5. April geht die Felseneggbahn für sechs Wochen in Revision.

Die Beliebtheit des Motorrads als Freizeit- und Hobby-Gerät bleibt beim Schweizer Volk ungebrochen. Zwar wurde das sehr hohe Niveau der Rekordjahre 2015 bis 2017 nicht mehr erreicht, dennoch war die Nachfrage nach neuen Motorrädern bemerkenswert. Mit 24 544 Neuzulassungen wurde das Ergebnis des Vorjahres bei den Motorrädern um 8.8 % unterschritten. Auch bei den Rollern ging die Nachfrage um 5.8 % auf 17 518 Einheiten zurück. Der Gesamtmarkt an Motorrad- und Roller-Neuzulassungen 2018 belief sich auf 42 062 Einheiten (minus 7.5 %). Die Gründe für den Rückgang sind mehrschichtig. Tatsache ist, dass die erfolgten Preissenkungen aufgrund des «Frankenschocks» im Frühjahr 2015 ihre aussergewöhnliche Attraktivität verloren haben. Zudem entwickelten die Hersteller wegen der Anpassung ihrer Modellpaletten an die neuen Lärm- und Schadstoff-Normen (Euro 4) für die Saison 2018 weniger wirklich neue Motorräder. Rückblickend wurden die Marktzahlen des Jahres 2017 auch durch einen einmali-

gen Auftrag der Schweizer Armee für 600 Motorräder zusätzlich nach oben gedrückt. Zieht man jedoch die signifikant gestiegenen Halterwechsel bei den Occasionsfahrzeugen mit in Betracht, liegt das kumulierte Motorrad-Marktvolumen 2018 praktisch gleich hoch wie im Vorjahr.

Schweizer lieben grosse Motorräder Die hubraumstarken Motorräder mit mehr als 1000 cm³ liegen in der Gunst der Schweizer Kunden weiterhin zuoberst. 2018 betrug ihr Anteil weiterhin rund ein Drittel (8184 Einheiten). Zweitstärkstes Segment sind die Maschinen von 500 bis 1000 cm³ Hubraum (6982 Einheiten).

Urbaner Lifestyle Speziell gefragt waren 2018 Motorräder, die eine attraktive Retro-Optik mit modernster Technik kombinieren und damit dem urban geprägten Trend zu Lifestyle und Erlebnis folgen. Diese Entwicklung wird sich gemäss den Prognosen der Marktspezialisten auch 2019 fortsetzen. Die Elektrotechnik bleibt beim Motorrad vorderhand chancenlos: 127 Neuzulassungen entsprechen nur 0.5 % Marktanteil. Das Wenige, was aktuell angeboten wird, ist technisch und preislich nicht ausgereift. Die Industrie bietet noch keine Lösungen, die vom Markt akzeptiert werden. Ähnliches gilt für die städtisch orientierten Roller: 715 neu zugelassene E-Roller entsprechen nur 4.1 % des gesamten Rollermarkts 2018. (pd.)

Start der Glückstage

Bei Möbel Egger in Eschenbach Neues Jahr, neues Glück. Ab Mittwoch können Kundinnen und Kunden bei Möbel Egger in Eschenbach bis 27. Januar von 20 % Aktionsrabatt auf das nahezu ganze Möbelsortiment profitieren. Auf dem EggerGlücksrad warten ausserdem Extra-Rabatte von bis zu 6 %. Was gibt es Schöneres, als mit der Familie ein gemütliches Wochenende zu verbringen? Bei Möbel Egger können die Kundinnen und Kunden im geheizten Outdoor-Zelt ein feines Raclette für nur 5 Franken geniessen. An der Egger-Bar gibt gratis dazu

einen feinen Drink. Der RaclettePlausch wird von heimatlichen Musikklängen begleitet. Während sich die jüngsten Gäste beim kostenlosen Kinderbasteln vergnügen, haben die Eltern geruhsam Zeit für einen Bummel durch die Möbelwelten und die Wohnboutique. Beim Basteln verzieren die Kinder ihren eigenen Glücksstein und können dabei ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Wer am grossen Wettbewerb teilnimmt und wieder Glück hat, darf schon bald ans Retro-Festival in Luzern. Möbel Egger verlost 20 mal je zwei Tickets für die Konzerte vom Mittwoch, 13. März, «The Orchestra», und Donnerstag, 14. März, «Münchener Freiheit». (pd.)

Das Wachstum der Vorjahre wurde auch im Jahr 2018 bestätigt, die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF hat über 280 000 Fahrgäste transportiert. Nach den Spitzenwerten der Jahre 2015 und 2017 konnte die LAF 2018 bereits den dritten Allzeit-Rekord innert vier Jahren aufstellen. Geschuldet ist dies vor allem den Wetterbedingungen. Sonnige und warme Frühjahrs-, Sommer- und Herbstmonate lockten viele Ausflügler in das Naherholungsgebiet vor den Toren der Stadt Zürich. Besonders hoch war die Nachfrage mit mehr als 30 000 Fahrgästen in den Monaten von Juli bis Oktober, was in der 64-jährigen Geschichte der Unternehmung einmalig ist. An insgesamt 79 von 350 Betriebstagen beförderte

Beliebt: die Felseneggbahn. (Bild zvg.) die LAF über 1000 Personen und an 15 Tagen gar über 2000 Personen. Mit 3066 Fahrgästen der nachfragestärkste Tag war der Sonntag, 14. Oktober, der letzte Tag der Herbstferien.

Sechs Wochen Revision Vom 25. Februar bis 5. April geht die Felseneggbahn für sechs Wochen in Revision. Dabei bleibt der Betrieb durchgehend eingestellt, weil nebst den üblichen Kontroll-, Wartungs- und Reinigungsarbeiten der Hauptantrieb sowie das Zug- und das Gegenseil ersetzt werden. (pd.) Weitere Infos auf www.laf.ch.

Mit Tuk-Tuk und Velo um die Welt ...

Infotag am 19. Januar im Volkshaus Zürich Am Samstag, 19. Januar, lädt der Affoltemer VeloreisenSpezialist Bike Adventure Tours Velofahrer, Biker und Reisefans zum traditionellen, kostenlosen Dia- und Infotag ins Volkshaus nach Zürich ein. Die erfahrenen Reiseleiter von Bike Adventure Tours zeigen Live-Diavorträge ihrer Velo- und Bikereisen in über 30 Ländern weltweit und geben Auskunft zum Reisen mit dem Fahrrad. Reisefieber ist garantiert! Als besonderes Highlight präsentiert Daniel

Snaider um 9.30 Uhr persönlich seine international ausgezeichnete LiveDia- und Filmshow «Die grosse Reise. Mit Tuk-Tuk und Fahrrad um die Welt», die authentische Geschichte eines einzigartigen Abenteuers. Aus einem geplanten kurzen «Südamerikatrip» entwickelte sich eine ausgewachsene Weltumrundung von vier Jahren, die mit der Rückkehr nach Deutschland in einem alten, dreirädrigen, thailändischen original Tuk-Tuk endete. (pd.) Weitere Infos unter www.bike-adventuretours.ch/veranstaltung/infotag-2019.

Glückstage: vom 16. bis 27. Januar im Möbelhaus Egger, Luzernstrasse 101,

Welches Vorgehen ist in der Wüste gefährlich? Augen zu und durch! Das ist sehr gefährlich, denn das kann zum Verdursten führen. Orientieren Sie sich als Paar, nehmen Sie die Landkarte hervor, schauen Sie, wo Sie sich befinden, oder fragen Sie Ortkundige nach dem Weg!

6274 Eschenbach. Telefon: 041 449 40 40, weitere Infos auf www.moebelegger.ch. Öffnungszeiten: Mo, Di, Do: 9 bis 18.30 Uhr, Mi, Fr: 9 bis 21 Uhr, Sa: 9

Es locken Rabatte im Möbelhaus Egger. (Bild zvg.)

bis 16 Uhr, Sonntag, 27. Januar: 10 bis 17 Uhr.

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«Die grosse Reise: Mit Tuk-Tuk und Fahrrad um die Welt». (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 15. Januar 2019

Die Narrenzeit beginnt

«Ein Winter in Istanbul»

Wie immer startet die fünfte Jahreszeit mit dem «Füürball» in Obfelden. Am kommenden Samstag, 19. Januar, beginnt das närrische Treiben im Säuliamt!

Sonntagsmatinée mit Angelika Overath in Affoltern

19. Januar: «Füürball» in Obfelden

Der Verein «Füürball» führt den bekannten Fasnachtsball auch dieses Jahr im Zendenfrei in Obfelden durch.

Die Turnhalle verwandelt sich nach zwei Tagen Aufbauarbeit in eine Partymeile mit kühlen Drinks, feinen Hamburgern und gut verkleideten Fasnächtlern. Mit der Band «Alpenstarkstrom» sind ausgelassenes Tanzen und festliche Stimmung programmiert. Auch die Guggen werden für eine ausgelassene Stimmung sorgen. Um Mitternacht werden dann die besten Kostüme prämiert. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Gleichzeitig ist das Kostüm auch Eintritt zum Ball; mit Vollmaske kommt man gratis rein. Nach dem Fest steht wieder ein 5-Liber-Taxi zur Verfügung, das die Besucherinnen und Besucher sicher nach Hause bringt. Der Verein «Füürball» freut sich auf viele Gäste, die die Fasnachtszeit einläuten wollen. (pd.) Samstag, 19. Januar, ab 20 Uhr, Mehrzweckhalle

Am Sonntag, 20. Januar, um 10 Uhr lädt die Regionalbibliothek zu einer Lesung mit Angelika Overath ein. Die Autorin liest aus ihrem neusten Roman «Ein Winter in Istanbul». Die Hauptfigur, Clà, ein Engadiner Mittelschullehrer in den Mittvierzigern, verbringt einen Winter in Istanbul. Als Stipendiat beschäftigt er sich intensiv mit der Kultur- und Religionsgeschichte der Türkei, wandert durch die von Gegensätzen geprägte und belebte Stadt und kehrt in Gedanken immer wieder zurück zu seiner Kindheit im Engadin und zu Alba, mit der er eine Beziehung lebt, für die er sich nie ganz hat entscheiden können. Die Begegnung mit dem jungen Baran verstört und verändert Clà und macht

Die Guggen werden für ausgelassene Stimmung sorgen. (Bild zvg.)

Zendenfrei, Obfelden. Einlass ab 16 Jahren

Ein zauberhaftes Familienkonzert

Jodelgesang und Volkstheater

Schauspieler Christian Hunziker. (Bild zvg.)

«Der verschwundene Zauberstab» – eine Geschichte für Erzähler und Orgel am Samstag, 19. Januar, um 10 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern. Im Rahmen des Familienmorgens sind Gross und Klein zum Familienkonzert im neuen Jahr eingeladen. Der Schauspieler Christian Hunziker (Lesung) und die Kirchenmusikerin Antonia Nardone (Orgel) tragen das Stück «Der verschwundene Zauberstab» von Markus Nickel vor.

Eine Geschichte von Hilfsbereitschaft und menschlicher Nähe Der kleine Zauberer Florian ist auf der Suche nach seinem Zauberstab und erlebt dabei so einiges. Auf dem Weg durch den dunklen Wald trifft Florian auf Räuber und Vögel, traurige und glückliche Menschen. Obwohl sein Zauberstab abhandengekommen ist, gibt er das Zaubern nicht auf. Ob er den Zauberstab findet? Dies wird natürlich nicht verraten. «Der verschwundene Zauberstab» ist geeignet für Kinder und Erwachsene, die noch träumen können. Es ist aber auch eine Geschichte vom Helfen und von menschlicher Nähe, die dem Guten zum Sieg verhilft. Man muss sich einfach nur verzaubern lassen. Christian Hunziker und Antonia Nardone laden Familien, Kinder, Eltern, Grosseltern, Tanten, Onkel, Gottis, Göttis und andere Interessierte zu diesem zauberhaften Konzert ganz herzlich ein. Familienkonzert am Samstag, 19. Januar, 10 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern. Dauer: zirka 40 Minuten. Eintritt frei, Kollekte.

(mit amtlichem Ausweis).

aus dem Zögerer einen Liebenden. Als Alba nach Istanbul kommt, sind die beiden Männer bereits ein Paar und es geht für alle drei darum, zu Klarheit zu kommen und zu sich selbst. Angelika Overath zeichnet mit zartem, klarem Strich die Begegnung verschiedener Kulturen, Lebenswelten und Persönlichkeiten und sie führt uns durch eine atemberaubende, geschichtsträchtige Stadt. Die Autorin lebt seit vielen Jahren im Engadin und bleibt nach der Lesung zum Gespräch mit dem Publikum. Es sind alle herzlich zu Kaffee und Zopf eingeladen. (pd.) Sonntag, 20. Januar, um 10 Uhr, Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14, Affoltern. Eintritt 15/10

Angelika Overath. (Bild zvg.)

Franken. Reservierung per Telefon 044 761 44 09 oder per Mail: bibliothek@stadtaffoltern.ch.

Vom Mammutzahn bis zum Silberschatz

Chränzli des Jodlerklubs Affoltern

Zuger Archäologie: öffentlicher Vortrag

Kommendes Wochenende, vom 18. bis 20. Januar, findet im Kasinosaal Affoltern das Chränzli des Jodlerklubs Affoltern statt.

Am Sonntag, 20. Januar, wird Stefan Hochuli, Leiter des Zuger Amts für Denkmalpflege und Archäologie, in Zug über die Ausgrabungen im Äbnetwald bei Knonau berichten.

Ab Freitag, 18. Januar, kommen die Liebhaber des Jodelgesangs und des Volkstheaters Im zweiten Teil übernimmt die Theatergruppe. (Bild zvg.) wieder voll auf ihre Kosten. Im ersten Teil wird ein Samstag jeweils um 18.30 Uhr, und abwechslungsreiches Liederprogramm am Sonntag um 11.45 Uhr. geboten, im zweiten Teil wird die TheVor den Aufführungen dürfen die atergruppe die Gäste mit dem Besucherinnen und Besucher ein Schwank «Alles nur Theater» unterhal- feines Essen geniessen und sich so ten. So viel sei verraten: Es wird turbu- auf ein paar gemütliche Stunden einstimmen. (pd.) lent zu und her gehen auf der Bühne! Alle Beteiligten freuen sich, viele Gäste zum 75-Jahre-Jubiläum des Reservierungen für Freitag und Samstag beim ReiseJodlerclubs Affoltern begrüssen zu büro Accotravel, Telefon 044 763 41 41 (Bürozeiten). dürfen. Türöffnung ist am Freitag und Weitere Infos: www.jodlerklub-affolternamalbis.ch.

Eine wunderbare Verbindung

17. Januar: Kino in der Kirche Knonau Am Donnerstag, 17. Januar, wird in der Kirche Knonau der neue Film «Being with Animals» der Schweizer Regisseurin Salome Pitschen gezeigt. Die Regisseurin kommt in ihrem Film der geheimnisvollen Kommunikation zwischen Tieren und zwischen Mensch und Tier auf die Spur. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erleben verschiedene Menschen, die über diese tiefgründige Verbindung berichten. Tierlehrer, Biologen und eine Tierkommmunikatorin kommen dabei zu Wort, dazu gibt es wunderbares Bildmaterial. Für Menschen, die Tiere lieben oder mit Tieren leben und arbeiten, ist dieser Film sicher sehr gewinnbringend und interessant. Die Regisseurin wird anwesend sein und im Anschluss für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen. Alle Gäste sind anschliessend zu einem Umtrunk ins reformierte Pfarrhaus eingeladen. Pfarramt und Kirchenpflege Knonau

aus der Archäologie und Bauforschung des letzten Jahres wird Stefan Hochuli, Leiter des Zuger Amts für Denkmalpflege und Archäologie, am 20. Januar präsentieren. Weitere Themen sind Pfahlbauten im Zugersee, ein kleiner Schatz mittelalterlicher Silbermünzen aus Baar und neue Erkenntnisse zu den im Jahre 2015 bei Rotkreuz entdeckten Skelettresten eines Mammutbullen aus der Zeit um 15 000 vor Christus.

Bei Ausgrabungen anlässlich des Kiesabbaus im Äbnetwald bei Knonau stiess die Zuger Archäologie kürzlich auf eine geheimnisvolle Grube aus der Bronzezeit. Darin waren verschiedene Objekte deponiert worden, die auf eine rituelle Verwendung hinweisen. Öffentlicher Vortrag am Sonntag, 20. Januar, Besonders bemerkenswert ist eine 15 Uhr, Hofstrasse 20, Aula (vis-à-vis Museum rund 40 Zentimeter grosse Steinstele für Urgeschichte), Zug. Eintritt frei. in stilisierter Menschengestalt mit einer Gravur, bei der es sich schweizweit um ein Unikat handeln dürfte. Ebenfalls im Rahmen des Kiesabbaus wurde in rund 20 Metern Tiefe der Backenzahn eines Mammuts entdeckt, der mindestens 30 000 Jahre alt ist (im «Anzeiger» vom 4. Dezember). Aus der bronzezeitlichen Kultgrube bei Knonau: links «RilDiesen und an- lenstein», Mitte hinten Steinstele, Mitte vorne «Mondhorn», dere Höhepunkte rechts Keramikgefäss. (Bild Amt für Denkmalpflege und Archäologie)

Gott ist (nicht) tot

18. Januar: Kino in der Kirche Bonstetten Am Freitag, 18. Januar, wird in der reformierten Kirche Bonstetten der Film «Gott ist nicht tot» von Regisseur Harold Cronk gezeigt. Der Film beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Film von Salome Pitschen beschäftigt sich mit der Verbindung zwischen Mensch und Tier. (Bild zvg.) Kino in der Kirche Knonau, Donnerstag, 17. Januar, reformierte Kirche Knonau, Uttenbergstrasse, Beginn: 20 Uhr, Eintritt frei, Kollekte.

Der Glaube des Studenten Josh Wheaton wird im Philosophieseminar am College auf die Probe gestellt: In der ersten Sitzung des PhilosophieGrundkurses fordert der atheistische Professor Jeffrey Radisson seine Studenten auf, sie sollen den Satz «Gott ist tot» auf ein Blatt Papier schreiben und ihre Unterschrift darunter setzen. Alle Studenten gehorchen ausser dem gottesfürchtigen Josh. Dieser soll nun als eine Art Strafarbeit für den Rest des Semesters vor seinen Kommilitonen Verteidigungsreden halten und für die Existenz Gottes argumen-

«Gott ist nicht tot», ist der Student Josh Wheaton sicher. (Bild zvg.) tieren. Am Ende sollen dann die Studenten entscheiden, wer die besseren Argumente hat. (pd.) Freitag, 18. Januar, 20 Uhr, reformierte Kirche Bonstetten. Eintritt frei, freigegeben ohne Altersbeschränkung.


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den Kantonen Aargau und Zürich für medizinische Fusspflegerinnen so unterschiedlich sind und ich deshalb in Muri vieles nicht vornehmen durfte, habe ich mich entschlossen, hier in Affoltern ansässig zu werden», führt sie weiter aus. Tag der offenen Tür Um ihren bestehenden und neuen Kunden die Räumlichkeiten vorstellen zu können und natürlich für Fragen und Anmeldungen da zu sein, findet in der «Fusspflegepraxis Jeannette Pasinelli» am Samstag, 9. Februar, von 14 bis 18 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Dabei darf sich bei Apéro, einer Weindegustation und DJMusik im Stil der 60er- bis 90er-Jahre ausgiebig Zeit genommen werden. Dies ist schliesslich das Credo der munteren Geschäftsfrau. (sci) Fusspflegepraxis Jeannette Pasinelli Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern am Albis Telefon 079 485 01 05 www.fusspflegepraxis-knonaueramt.ch

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Veranstaltungen

Dienstag, 15. Januar 2019

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Eine Flaschenpost voller Musik Familienkonzert der Musikgesellschaft Stallikon – Jahreskonzert folgt in Bonstetten Es herrschte eine fröhliche, unkomplizierte Stimmung am Sonntagnachmittag in der «Loomatthalle» in Sellenbüren. Es störte niemanden, wenn Kinder nicht still sassen, denn sie waren von der Musikgesellschaft explizit eingeladen. ................................................... von regula zellweger Im Rahmen des Jahreskonzertes, das am 19. Januar 2019 im Gemeindesaal in Bonstetten stattfinden wird, ermöglicht die Musikgesellschaft auch Familien mit Kindern und älteren Menschen mit einem Nachmittagskonzert die Möglichkeit, sich an traditioneller und moderner Blasmusik zu erfreuen. Zudem konnte man sich von der «kleinen» Festwirtschaft verwöhnen lassen und sich bei Kuchen und Kaffee oder Bier und Würstchen von der Musik in verschiedene Länder entführen lassen. «Flaschenpost ist ein Zeichen von Hoffnung», erklärte Patricia Rheiner, die zusammen mit dem Dirigenten Marc Bühler das Konzert moderierte. «Und ich hoffe, dass Ihnen das Konzert gefällt!» Die Zusammensetzung der Stücke, der lockere Wechsel von Moderation und Musik und vor allem die sichtbare Freude, welche die Musikanten selbst zeigten, erfüllten die Erwartungen des Publikums, was der grosse Applaus nach jedem Stück während des ganzen Nachmittags bewies. Mit dem Thema des Konzerts, «Eine musikalische Flaschenpost», konnten wirklich alle Besucher abgeholt werden und für jeden gab es ein oder mehrere Stücke, die dem individuellen Musikgeschmack entsprachen. Mit dem Einstieg ins Programm, dem Marsch «Marcia Augustana» von Kurt Gäble, bewies das Orchester

gleich seine Qualität. Schnelle Läufe verlangten den Musikanten einiges ab. Insbesondere bei leiseren Passagen und wenn einzelne Instrumentengruppen allein spielen, erkennt man die Qualität eines Blasorchesters. Im dritten Stück, der Filmmusik «Pirates of der Caribbean» stellte sich die Musikgesellschaft Stallikon auch den Herausforderungen von schnellen Rhythmenwechseln. Dirigent Marc Bühler und die drei Schlagzeuger führten die Musikanten hervorragend durch die verschiedenen Rhythmen und vor dem inneren Auge sah man ruhiges Meer, grosse Segelschiffe, wilde Kämpfe und mitten drin Jack Sparrow.

Jungmusikanten Wie alle Blasmusiken im Knonauer Amt freut sich auch die Musikgesellschaft Stallikon über neue Mitglieder. Bei den zwei Stücken nach der Pause durften auch sieben Jungmusikanten mitspielen. Dies hat bestimmt auch die zuhörenden Kinder beeindruckt. Um Kinder und Jugendliche für die Musikgesellschaft zu gewinnen, braucht es Vorbilder: andere musizierende Kinder und Erwachsene. Jeder, der Kinder hat, weiss, wie viel Aufwand es bedeutet, diese zum regelmässigen Üben zu motivieren. Musizieren auch die Eltern, musiziert man in der Familie zusammen, ist ein Grundstein gelegt. Motivierend sind aber auch Solisten, die souverän ihre Solos vortragen, so beispielsweise Markus Huber, der im Stück «My Dream» sicher und klar die tragende Melodie spielte. «Jetzt endlich…» meinte Dirigent Marc Bühler vor dem vierzehnten Stück. Eine Polka mit dem Titel «So wie einst» stand auf dem Programm. Richtig lüpfige Volksmusik. Die älte-

Dirigent Marc Bühler und Oboistin Patricia Rheiner führten mit Charme und Humor durchs Programm. (Bild Regula Zellweger) ren Zuhörer waren begeistert, denn so stellt man sich Blasmusik vor, und auch die Jüngsten konnten nicht stillsitzen. Andere bewegten sich beispielsweise bei einem Medley mit mehreren Titeln von Michael Jackson spontan mit. Nicht nur im Publikum, auch der Dirigent und die Posaunen zeigten ihre Begeisterung mit dem ganzen Körper. Dies wirkt lebendig, sympathisch, nimmt der Blasmusik den «altväterlichen» Ruf. Einen anderen Aspekt der Blasmusik zeigte Patricia Rheiner mit einem kurzen Oboensolo: weiche, warme Töne. Eigentlich kann man behaupten, sie wäre in jedem Stück Solistin gewesen, denn sie ist die Einzige, die dieses Instrument in der Musikgesellschaft spielt. Einen einzigen Schlagzeuger hat das Orchester, zwei weitere der Harmonie Adliswil wurden beigezo-

gen. Dirigent Marc Bühler leitet auch dieses Orchester. «Heute müssen alle Musikgesellschaften im Knonauer Amt Aushilfen aus anderen Orchestern anfordern», erklärt Vizepräsident Markus Huber. Er weiss eine Menge Argumente, weshalb sich das Mitspielen lohnt: «Wir sind ein junggebliebener Verein, wir spielen Stücke aus unterschiedlichsten Stilrichtungen und bei uns werden die Musizierenden gefordert, aber auch gefördert.» Bei der Auswahl der Stücke achtet Dirigent Marc Bühler auch auf die Machbarkeit: Fordern, und nicht überfordern.

Jährlich verschiedene Anlässe Das Jahreskonzert ist bestimmt der Höhepunkt im Jahr. Die Musikgesellschaft bereichert das Dorfleben aber auch bei anderen Anlässen, beispiels-

weise am 1. August. Notenmaterial, Instrumente, Uniformen, Teilnahme an Musiktagen und das Salär des Dirigenten sind jährliche Kosten. Zum Glück finden sich immer wieder grosszügige Sponsoren. Zum Gelingen eines Konzertanlasses braucht es viele engagierte Leute. Einzigartig war am vergangenen Sonntag die Tischdekoration mit blauem Band, weissen Glassteinchen, gefalteten Segelschiffen und von innen beleuchteten Flaschen mit Botschaften. Selbstverständlich verlangten die Konzertbesucher nach dem letzten Stück «Anker hoch» Zugaben. Fazit: ein rundum gelungenes Konzert und viel Freude und Spass für ganze Familien. Jahreskonzert am 19. Januar im Gemeindesaal Bonstetten, Konzertbeginn 20 Uhr. Weitere Infos unter www.musik-stallikon.ch.

«Camperfründe» im Gemeindesaal Bonstetten

Das Theater Bonstetten probt fleissig sein neues Stück Es war wieder so weit: Das Probewochenende des Theaters Bonstetten fand am vergangenen Wochenende statt. Spannende Tage mit viel Gelächter, gutem Teamzusammenhalt, mehr oder weniger strengen Regieanweisungen standen bevor. Im Gemeindesaal Bonstetten fanden sich die Spielerinnen und Spieler um 9 Uhr morgens ein, um an Sätzen und Bewegungen zu feilen, bis die Regie zufrieden war. Ebendiese Regie – wieder einmal die unbezahlbare Miranda Goedhart – feierte zudem ihren runden Geburtstag. Die Spielerinnen und Spieler liessen es sich nicht nehmen, darauf am Samstag-

abend gebührend anzustossen, um am Sonntagmorgen erneut mehr oder weniger wach weiterzuproben. «Camperfründe» ist eine Komödie in drei Akten von Markus Schlegel und spielt auf dem idyllischen Campingplatz La Piodella im Tessin. Wunderschönes Wetter, sommerliche Temperaturen, das Camperleben harmoniert. Der Alltag von Herrn und Frau Stämpfli ist bestens eingespielt. Seit ihrer Pensionierung geniessen sie das Campieren neben ihren Lieblingsnachbarn, dem Ehepaar Gerber.

Eingang ihres Vorzeltes, sodass sie immer bestens über das Geschehen und Treiben auf dem Platz informiert ist. Mit flotten Sprüchen und häufig auch mit einer Flasche Wein ergänzen Stefan Gerber und Armin Stämpfli den gemütlichen Tagesablauf. Neuankömmlinge sorgen für amüsante Unterhaltung, insbesondere in Gestalt der tyrannischen Alexandra mit ihrem unterwürfigen und vor allem tollpatschigen Mann Ingo. Und dann ist da

auch noch die Familie Wipf, deren Oberhaupt Markus eher unfreiwillig Campingferien macht, während Frau Karin und Tochter Gina sich wohlzufühlen scheinen und sich am südländischen Charme von Luca erfreuen, was Papa Wipf gar nicht in den Kram passt. Werden sich die Neuankömmlinge mit den Alteingesessenen vertragen oder wird das Chaos ausarten? Wird am Ende die Liebe siegen?

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Neuankömmlinge und Alteingesessene Schon am Morgen widmet sich Gisela Stämpfli dem obligaten Kreuzworträtsel – und das natürlich beim

mit Regierungsrätin Jacqueline Fehr und den Kantonsratskandidierenden der SP Bezirk Affoltern am Albis

Mittwoch, 16. Januar 2019, 19:30 – 21:30 Uhr, mit Apéro Galerie am Marktplatz 1, Affoltern am Albis Im Rennen sind sechs Initiativ-Ideen. Bestimmen Sie mit, welche lanciert wird! Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

Das Theater Bonstetten: Sie bringen die Komödie «Camperfründe» von Markus Schlegel auf die Bühne. (Bild zvg.)

SP Bezirk Affoltern am Albis

Der Theaterverein Bonstetten freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher! (pd.) Premiere: Samstag, 26. Januar, 20 Uhr, Weitere Vorstellungen: Freitag, 1. Februar, 20 Uhr, Samstag, 2. Februar, 20 Uhr, Sonntag, 3. Februar, 14 Uhr, Freitag, 8. Februar, 20 Uhr, Derniere: Samstag, 9. Februar, 19 Uhr. Jetzt das Ticket sichern: www.theater-bonstetten.ch oder bei jeder Ticketino-Vorverkaufsstelle.


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Sport

Dienstag, 15. Januar 2019

Erneuter Rekord beim beliebten Volleyballturnier

350 Volleyballerinnen und Volleyballer in Bonstetten Am 12. und 13. Januar fand im Sportzentrum Schachen in Bonstetten das alljährliche «Brot und Speck»-Turnier von Volley S9 statt. 40 Teams haben zum Jahresbeginn den Weg von Zürich, Bern, Basel oder Chur nach Bonstetten an das beliebte Volleyballturnier gefunden. Und wieder waren es fünf Teams mehr als noch im Vorjahr. Rekord! Am Samstag spielten 16 Frauenteams in vier Gruppen in der Vorrunde um den Gruppensieg, und dann in den Rangspielen um den Turniersieg. Um alle vier Gruppen gleichzeitig spielen lassen zu können, wurde nicht nur in der Dreifachhalle, sondern auch in der nahe gelegenen Turnhalle der Primarschule, also auf Feld 4, Volleyball gespielt. Der Turniersieger vom letzten Jahr aus dem Bündnerland musste sich dieses Jahr leider klar geschlagen geben. Die Damen des BVC Chur, welche seit Jahren mit dabei sind, haben es dieses Jahr nur auf den achten Platz geschafft. Zum Sieg reichte es für ein Team von Volley S9. Das Team Damen 2 (4. Liga) von S9 holte sich den ersten Rang – vor dem Team Tornado. Auf dem dritten Platz landete wie schon im letzten Jahr das Damen ZM-Team aus Bonstetten von Volley S9 (ZM steht für Zürimeisterschaft für Nichtlizenzierte). Am Sonntag traten 24 Mixedteams in drei verschiedenen Stärkeklassen gegeneinander an. In der Kategorie A, der höchsten Stärkeklasse, konnte der Titelverteidiger «Rasputin» den anzeige

Geselliges Jassen

36. FCA-Jass in Zwillikon: noch freie Plätze! Für die FCA-Jassmeisterschaft vom 21. Januar in Zwillikon sind noch ein paar Plätze frei. Die Anmeldefrist läuft bis 16. Januar. Bereits zum 36. Mal organisiert die Seniorenabteilung des FC Affoltern die traditionelle Jassmeisterschaft, zu welcher alle Jassbegeisterten und solche, die es noch werden wollen, willkommen sind. Gespielt wird mit fixem Partner. Es können sich jedoch auch Einzelpersonen anmelden – ihnen teilt das Organisationskomitee einen Jasspartner aus den verschiedenen Anmeldungen zu. Der Anlass findet am 21. Januar statt, mit Start um 13.30 Uhr mit einem kleinen Apéro. Um 14 Uhr beginnt der Jassmarathon. Zum Start werden zwei Passen gespielt, bevor es zur Stärkung an das Kuchenbuffet geht und dann in die finalen drei Durchgänge. Danach wird anzeigen

Die «S9-Pumas» mit einem Doppelblock. (Bild Stephan Tuor) Sieg dieses Jahr nicht erspielen und belegte hinter dem Team «Iisböck 23» und dem Turniersieger «Stäckbäse» den dritten Rang. In der Kategorie B holte sich das Team «Wildsäu» vor dem Team «PSK» und dem Team «Crazy» den Sieg. Eine Erfolgsgeschichte schrieb aber die Kategorie C: Vor einem Jahr meldete sich das Team «Lilienberg», eine Mannschaft des MNA-Zentrum Lilienberg in Affoltern, welches für die Betreuung von unbegleiteten Jugendlichen des Asylbereichs zuständig ist, ans Turnier an. Die jungen afghanischen Männer nahmen damals zum ersten Mal an einem Volleyballturnier teil und konn-

ten so ihre ersten Erfahrungen sammeln. Seither gehören sie fest zu Volley S9 und trainieren und spielen in der S9-Herren-ZM-Mannschaft. Gemeinsam mit ein paar Volley-S9-Spielerinnen spielten sie unter dem Namen «S9 Pumas» und erreichten verdient den ersten Rang. Der zweite Rang ging an das Team «Picadilly» vor dem Team «Entenhausen». Das Volley-S9-OK blickt erschöpft, aber mit Freude an ein gelungenes Turnierwochenende zurück. Nadia Gurtner Weitere Infos auf: www.volley-s9.ch/januar-turnier.

noch ein feines Nachtessen serviert mit anschliessender Rangverkündigung. Es gibt Trumpf, Undenufe und Obenabe ohne Stöck- und Wyspunkte. Gezählt wird alles einfach mit 157 Punkten pro Spiel. Die besten Teams können sich nach der Rangverkündigung am attraktiven Gabentisch einen schönen Preis aussuchen. Der Jasseinsatz pro Teilnehmer beträgt 40 Franken inklusive Apéro, Kuchenbuffet und Nachtessen (zu bezahlen am Jasstag). Da die Kapazität im eigenen Clublokal beschränkt ist, findet die «Schieberei» im Singsaal Schulhaus Zwillikon, Langacherstrasse 1, statt. Parkplätze sind unmittelbar beim Lokal verfügbar. (pd.) Auskunft und Anmeldung (bis 16. Januar) bei: Alex Roshardt, Bifangstrasse 11, Hausen. Telefon 079 358 82 10, alex.roshardt@bluewin.ch. www.fcaffoltern.ch/jassmeisterschaft.

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