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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 004 I 172. Jahrgang I Dienstag, 16. Januar 2018

Geläut-Comeback?

Vier Verhaftungen

Der jüngste BundesgerichtsEntscheid weckt in Bonstetten Hoffnungen. > Seite 3

Die Kantonspolizei kontrollierte am Mittwoch in Ottenbach und Obfelden. > Seite 3

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Regierungsrätin Carmen Walker Späh war Referentin am Neujahrsanlass der Ämtler FDP. > Seite 5

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Kabarettist Matthias Brodowy im Interview vor dem Auftritt im Affoltemer «LaMarotte». > Seite 6

Wichtiger Schritt zu einem Zentrum auf dem Postareal in Obfelden Die Grundeigentümer haben einen Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet Mit der Unterzeichung eines Zusammenarbeitsvertrages haben die Grundeigentümer einen wichtigen Schritt für die Realisierung eines Zentrums auf dem Postareal in Obfelden getan. Entscheidend ist aber eine Zustimmung der Gemeindeversammlung zum Gestaltungsplan. ................................................... von werner schneiter Alterswohnungen, Arztpraxis, Apotheke, Spitex, kleinere Läden, ein Restaurant und ein Migros-Laden: All dies umfasst die Wunschliste für eine Überbauung auf dem Postareal in Obfelden. Damit bekäme die langgezogene, sich über 2,5 km erstreckende Gemeinde im Dorfteil Toussen eine Art Zentrum. Darüber wird seit Jahren diskutiert. 2012 stimmte die Gemeindeversammlung einer Gestaltungsplanpflicht für das Gebiet zu, bekannte sich damit zu einer Zentrumszone und lehnte eine Initiative ab, die auf dem Areal eine Begrenzung von Ladenflächen auf 400 Quadratmeter forderte. Mit einer sogenannten Testplanung beabsichtigte der Gemeinderat die Schaffung einer Grundlage für die vorgesehenen Nutzungen. Seither ist viel diskutiert worden. Es fanden Workshops statt; Planer wurden beauftragt, Anordnung und Dimension der Baubereiche nochmals zu überprüfen. Auch Erschliessungsfragen wurden diskutiert. Dass bisher entscheidende Schritte für die Realisierung eines Zentrums ausblieben, hat in erster Linie mit den

Täglich eine Veranstaltung Am kommenden Sonntag startet in Wettswil das Bezirksprojekt «Biblio-Olympics». Bis zum Finale am 3. Februar in Affoltern empfängt jeden Tag eine andere Bibliothek. Das Lesefeuer entfachen – das wollen die Ämtler Bibliotheken mit den «Biblio-Olympics» in den Wochen vor den «richtigen» Olympischen Spielen. Erste «Wettkampfarena» ist in fünf Tagen die neue Bibliothek Wettswil. In der Folge wird das Lesefeuer täglich weitergereicht, zur nächsten Veranstaltung unter dem Motto «Spiel, Sport und Kultur». Bis Ende Januar haben zudem alle Ämtler die Möglichkeit, mit dem Gratis-Lesepass die Bibliothekslandschaft zu entdecken. ................................................... > Bericht und Programm auf Seite 11

Das Post-Provisorium in Obfelden ist zur Dauereinrichtung geworden. Ob die Gemeinde ihre Poststelle behält, wird überprüft. Sicher ist, dass das Provisorium weichen muss, wenn auf dem Areal ein Zentrum entsteht. (Bild Werner Schneiter) auseinanderklaffenden Interessen der Grundeigentümer zu tun. Aus nachvollziehbaren Gründen steht die Landi als Anstösserin einem Migros-Laden skeptisch gegenüber.

Kernfragen geklärt Jetzt aber haben sich diese Grundeigentümer geeinigt und einen Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet. Heinz Fankhauser, Leiter Expansion bei der Migros Genossenschaft Zürich, spricht von einer positiven Entwicklung und davon, dass nun alle am gleichen Strick ziehen. In der Vereinbarung sind wichtige Eckpunkte gelöst, namentlich die Nutzungen, die Erschliessung, Gebäudekubus und Landumlegungen, die ein etappiertes Bauen ermöglichen. «Die Migros hat star-

ken Wert darauf gelegt, solche Kernfragen schon vor der Abstimmung über einen Gestaltungsplan zu lösen», hält Heinz Fankhauser fest. Die Migros spricht nun nicht mehr von einem Ortsversorgungsladen mit 800 Quadratmetern Ladenfläche, sondern von einem Laden mit 500 bis 600 Quadratmetern, der möglicherweise nach dem relativ neuen Voi-Konzept realisiert werden soll. Ob dabei das in MigrosBesitz befindliche Restaurant Kreuzstrasse weichen muss, liess Fankhauser offen. «Das ist noch nicht entschieden.» Nach den Worten von Landi-Geschäftsführer Marcel Tillmann ist es klar, dass auf diesem Areal zwischen «Kreuzstrasse» und Post-Provisorium etwas Neues realisiert werden muss. Er betont auch, dass ein gemeinsames

Fanen für Säuliämtler Sportler wird schwierig

Vorschau auf die olympischen Winterspiele In rund drei Wochen beginnen im südkoreanischen Pyoenchang die olympischen Winterspiele. Noch ist nicht klar, welche Wintersportler aus dem Säuliamt mit dabei sind. Wer während den olympischen Winterspielen mit Aemtler Wintersportlern mitfiebern möchte, sollte sich auf die Disziplinen Freeski und Aerials konzentrieren. Gute Chancen mit dabei zu sein, haben der Freeskier Luca Schuler, sowie die Skiakrobaten Noé Roth und Nicolas Gygax. Letztere sind zwar nicht im Bezirk wohnhaft aber Mitglieder des Teams Freestyle Company Mettmenstetten. Für den Ebertswiler Luca Schuler wäre es die zweite

Teilnahme an olympischen Winterspielen. Entschieden wird am 20. Januar. Skiakrobat Nicolas Gygax braucht in den nächsten drei Wettkämpfen noch ein Top 16 Resultat, damit er die B-Limite schaffen kann. Noé Roth hat die B-Limite bereits erfüllt. Er muss aber noch den FIS Quota Platz (Top 25) erreichen. Schwieriger wird es für Carol Bouvard, die noch zwei Top 12 Platzierungen in den nächsten drei Wettkämpfen benötigt. Snowboardcrosser Nick Watter hat nur minime Chancen, sich zu qualifizieren. Andere Säuliämtler Wintersportler sind verletzt. ................................................... > Bericht Seite 17

Vorgehen der Grundeigentümer vorteilhaft ist. «Alle bringen ihre Interessen ein, aber alle müssen hier auch Zugeständnisse machen und Kompromisse eingehen», ergänzt er und betont, dass mit dem Zusammenarbeitsvertrag ein wichtiger Schritt erfolgt sei. Ob der «Gestaltungsplan Postareal» in diesem Jahr der Gemeindeversammlung vorgelegt werden kann, will Gemeindepräsident Thomas Ammann noch offenlassen. «Das ist unser Ziel», sagte er. Nicht klar ist die zeitliche Abfolge auch deshalb, weil neben dem Gestaltungsplan für dieses Gebiet auch ein Quartierplan nötig ist. Und hier ist ein Rekurs beim Verwaltungsgericht hängig, nachdem das Baurekursgericht zuvor gegen die Gemeinde entschieden hatte.

Podestplatz im Europacup Eisklettern: Bonstetterin Petra Klingler klettert in Frankreich auf Rang drei. Nun steht der Heimweltcup in Saas-Fee bevor. Am selben Tag, an dem die Schweizer Eiskletter-Meisterschaft in Saas-Fee stattfand, und nur eine Woche vor dem Heimweltcup, ebenfalls in Saas- Petra Klingler. Fee, startete Petra (Archivbild) Klingler am vergangenen Wochenende beim Europacup Lead-Wettkampf in Champagnyen-Vanoise (FRA). Mit Eispickel und Steigeisen kletterte die Bonstetterin dort am Lead-Wettkampf in einer anspruchsvollen Route auf den starken dritten Platz. Der Sieg ging an die Russin Maria Tolokonina. (pd.)

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«Theaterfieber» Der Theaterverein Bonstetten bereiten sich intensiv auf die Premiere vor. > Seite 7

Gemeinderat Bonstetten: nur ein Wahlvorschlag Fünf Gemeinderats-Mitglieder sollen in Bonstetten am 15. April gewählt werden. Fristgerecht eingegangen ist alledrings nur ein einziger Wahlvorschlag. Am Mittwoch, 10. Januar, endete in Bonstetten die erste Frist für Wahlvorschläge für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden. Als bisher einziger Gemeinderats-Kandidat ist Simon Vergés (SP, neu) im Rennen. Die Stimmung im aktuellen Gemeinderat scheint sich demnach in den Wahlvorschlägen zu spiegeln. Zumindest Claudia Schuler tritt wegen der behördeninternen Querelen nicht mehr an. Für die Rechnungsprüfungskommission (RPK) stellen sich die fünf Bisherigen weiter zur Verfügung. Um in den Schulpflegen und der reformierten Kirchenpflege alle Sitze besetzen zu können, fehlen je noch ein Kandidat oder eine Kandidatin. Noch bis zum 23. Januar läuft nun die nächste Frist, in welcher die Wahlvorschläge ergänzt werden können. Es ist damit zu rechnen, dass insbesondere für den Gemeinderat noch einige diese Chance nutzen. Die Zurückhaltung dürfte da und dort nämlich auch wahltaktische Gründe haben. (tst.) anzeigen


Politische Gemeinde Bonstetten Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bonstetten Sekundarschulgemeinde Bonstetten (Bonstetten, Stallikon und Wettswil a.A.)

Gemeinde Knonau Erneuerungswahlen der Mitglieder der reformierten Kirchenpflege Knonau für die Amtsdauer 2018-2022 (provisorische Wahlvorschläge und Ansetzung der 2. Frist)

Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2018-2022 Ansetzung einer zweiten 7-tägigen Frist zum Einreichen von Wahlvorschlägen für die Erneuerungswahlen vom Sonntag, 15. April 2018, und Mitteilung über die eingereichten provisorischen Wahlvorschläge

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 28. November 2017 sind für die Erneuerungswahl der Mitglieder der reformierten Kirchenpflege innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

Gestützt auf die Wahlanordnung vom 1. Dezember 2017 sind für die Erneuerungswahlen der Gremien der Politischen Gemeinde, Sekundarschulpflege, evang.-ref. Kirchenpflege sowie deren Präsidien bis 10. Januar 2018 folgende gültige Wahlvorschläge eingereicht worden: Für 5 Mitglieder des Gemeinderates (in alphabetischer Reihenfolge) Name, Vorname (Rufname)

Jahrg.

Beruf

Adresse

Partei

bisher /neu

Vergés Simon

1996

Verkehrssysteme

Hofwies 13

SP

neu

Für 5 Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission (RPK) (in alphabetischer Reihenfolge) Name, Vorname (Rufname)

Jahrg.

Beruf

Adresse

Partei

bisher /neu

Boxler Eduard (Edi) Ehrler Peter Fischer Thomas Hedinger Ernst Rudolf Pfister Beat Franz

1957 1961 1975 1962 1950

Metzgermeister Kaufmann Lic. oec. publ. Ingenieur Dr. sc. techn. ETH

Bodenfeldstr. 39 Im Schachenhof 31 Am Isenbach 15 Bodenfeldstr. 35 Bleikistr. 17

SVP FDP FDP Die Grünen SP

bisher bisher bisher bisher bisher

Für das Amt als RPK-Präsident/-in (in alphabetischer Reihenfolge) Name, Vorname (Rufname)

Jahrg.

Beruf

Adresse

Partei

bisher /neu

Ehrler Peter

1961

Kaufmann

Im Schachenhof 31

FDP

bisher

bisher /neu

Für 5 Mitglieder der Primarschulpflege (in alphabetischer Reihenfolge) Name, Vorname (Rufname)

Jahrg.

Beruf

Adresse

Partei

Geldard Katja Ursula Kamp Anna Christina Kienberger Kappeler Christina Susanna Roth Gregor

1971 1970 1968

Kaufm. Angestellte Sekretärin Betriebssekretärin

Im Vorderdorf 1 Chrüzacherweg 13 Chüeweid 10

FDP

bisher bisher bisher

1965

Werkzeugmacher

Dachenmasstr. 60

SVP

bisher

Für das Amt als Primarschulpräsident/-in (in alphabetischer Reihenfolge) Name, Vorname (Rufname)

Jahrg.

Beruf

Adresse

Kienberger Kappeler Christina Susanna

1968

Betriebssekretärin

Chüeweid 10

Partei

bisher /neu bisher

Für 5 Mitglieder der Sekundarschulpflege (in alphabetischer Reihenfolge) Name, Vorname (Rufname)

Jahrg.

Beruf

Adresse

Partei

bisher /neu

Chinello Claudia Eichelkraut Lutz Fakhreddine Tamara Christine Wolfsgruber Marianne

1978 1963 1975

Betriebsökonomin Unternehmer Operations Mgr.

Wettswil, Ettenbergstr. 5 Stallikon, Püntenstr. 19 Bonstetten, Friedhofstr. 11

FDP

bisher bisher neu

1951

Versicherungsberaterin

Wettswil, Ettenbergstr. 91

SVP

bisher

Partei

bisher /neu

In Anwendung von Art. 4 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 23. Januar 2018 angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die politischen Wohnsitz in der Gemeinde Knonau hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich kann der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, dass die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde bereits bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 8934 Knonau, 16. Januar 2018 Gemeinderat Knonau (im Auftrag der reformierten Kirchenpflege)

Für das Amt als Sekundarschulpflegepräsident/-in (in alphabetischer Reihenfolge) Name, Vorname (Rufname)

Jahrg.

Beruf

Adresse

Fakhreddine Tamara Christine

1975

Operations Mgr.

Bonstetten, Friedhofstr. 11

neu

Affoltern am Albis

Für 5 Mitglieder der evang.-ref. Kirchenpflege (in alphabetischer Reihenfolge) Name, Vorname (Rufname)

Jahrg.

Beruf

Adresse

Grundmann Judith Huber Irene Schuhmacher Sabine Zwyssig Susanne Maja

1966 1970 1973 1949

Dipl. Ing. Umwelttechnik Kaufm. Angestellte Prüfungsorganisatorin Kindergärtnerin

Im Wolfen 5 Sunnebergweg 1 Dorfstrasse 24 Bruggenmattweg 14

Partei

bisher /neu

Am 11. Januar 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

bisher neu neu bisher

Emma Frei geb. Häberling

In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung sowie § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 23. Januar 2018 angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge geändert, zurückgezogen oder auch neue Wahlvorschläge bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Abteilung Präsidiales, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, eingereicht werden können. Formulare für die Wahlvorschläge für alle Behörden sind bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Abteilung Präsidiales, Am Rainli 2, Postfach, 8906 Bonstetten oder über die Gemeindewebseite www.bonstetten.ch erhältlich. Als Mitglied des Gemeinderates, der Rechnungsprüfungskommission, der Primarschulpflege und der Kirchenpflege sowie deren Präsidien ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Bonstetten hat. Für die Kirchenpflege ist zusätzlich Voraussetzung, dass die/der Kandidat/in der evangelisch-reformierten Kirche angehört. Als Mitglied der Sekundarschulpflege und deren Präsidium ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz in den Gemeinden Bonstetten, Stallikon oder Wettswil a.A. hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde (bei der Sekundarschulpflege von mindestens 15 Stimmberechtigten aus den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und/oder Wettswil a.A.) unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag pro Wahl unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind, werden die Behörden der Politischen Gemeinde (Gemeinderat, Primarschulpflege und Rechnungsprüfungskommission) vom Gemeinderat für gewählt erklärt. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird auch für diese Behörden eine Urnenwahl am Sonntag, 15. April 2018, mit leeren Wahlzetteln stattfinden. Für die evangelisch-reformierte Kirchenpflege und die Sekundarschulpflege sowie deren Präsidien werden gedruckte Wahlvorschläge verwendet. Sind die Voraussetzungen für gedruckte Wahlvorschläge gemäss § 55 ff GPR nicht erfüllt, werden leere Wahlzettel verwendet. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 16. Januar 2018

Todesfälle

Gemeinderat Bonstetten

geboren am 5. September 1918, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Beisetzung am Freitag, 19. Januar 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Sulger Büel-Hoffmann Ursula ’Ulla’ geboren am 7. September 1943 von Stein am Rhein, wohnhaft an der Oberdorfstrasse 22 in Bonstetten. Sie verstarb am 8. Januar 2018 in Zürich. Bestattungsamt Bonstetten

Hedingen In Affoltern am Albis ist am Donnerstag, 11. Januar 2018 gestorben:

Baumann geb. Meier, Barbara Susanne geboren am 15. Juli 1947, von Hedingen ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Riedenbächli 10


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Heute Dienstag, 16. Januar, feiert Teresa Canuso-Molfese in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Am Donnerstag, 18. Januar dürfen sogar zwei Jubilarinnen ihren 80. feiern. Es sind dies Christa Ella Hellermann-Döpel und Rosmarie Spörri-Zollinger in Affoltern. Herzliche Gratulation allen Geburtstagskindern zum hohen «Runden», schönes Fest und gute Gesundheit!

Zum 85. Geburtstag Am Mittwoch, 17. Januar, wird Romeo Renato Pianezzi in Affoltern 85 Jahre alt. Wir wünschen ihm Gesundheit, Freude und alles Gute. Heute Dienstag, 16. Januar, feiert Rosa Buchmann-Marty in Knonau ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen ein freudvolles Fest im Kreise der Familie und für die Zukunft alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Ebenfalls am Mittwoch, 17. Januar, feiert Margaretha Zbinden-Walthert in Stallikon den 90. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag, schönes Feiern und alles Gute!

Zur diamantenen Hochzeit Am Donnerstag, dem 18. Januar sind Lydia und Rolf Kuster in Stallikon berits 60 Jahre ein Ehepaar. Wir wünschen ein frohes Fest im Kreise ihrer Lieben und gratulieren von Herzen.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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Dienstag, 16. Januar 2018

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Wieder nächtlicher Glockenschlag in Bonstetten? Nach dem jüngsten Bundesgerichtsentscheid: Gesuch von zwei Einwohnern Beflügelt vom jüngsten Entscheid des Bundesgerichts, beantragen zwei Einwohner von Bonstetten die Wiedereinführung des nächtlichen Viertelstundenschlags und das Verschieben des Frühgeläuts von 7 auf 6 Uhr. Das Gesuch wird erst nach den Gemeinderats- und Kirchenpflegewahlen behandelt. ................................................... von werner schneiter Bonstettens Kirchenglocken wurden im Oktober 2014 zum Thema, als sich die reformierte Kirchenpflege mit einem von 270 Einwohnern unterzeichneten Begehren konfrontiert sah. Es forderte die Nachtruhe der Kirchenglocken von 22 bis 7 Uhr. Unter dem Titel «Podium unter dem Glockenturm» organisierte hierauf die Kirchenpflege eine überkonfessionelle Veranstaltung und liess danach im Rahmen einer Kirchgemeindeversammlung konsultativ abstimmen. Eine grosse Mehrheit der rund 80 Anwesenden sprach sich gegen eine Verschiebung des Kirchengeläuts aus. Im Winter 2015/16 auf Veranlassung eines Klägers durchgeführte Lärmmessungen offenbarten allerdings erhebliche Störungen durch nächtliche Zeitschläge, die durch Eliminierung des Viertelstundenschlags beseitigt werden können. Weil sowohl der Viertelstundenschlag als auch das Frühgeläute zum sogenannten «bürgerlichen Läuten» gehört, haben der Gemeinderat und die Holzkorporation (die eine Glocke schenkte) ein Mitspracherecht.

Gemeinderat vs. Kirchenpflege So fand man schliesslich zu einem Kompromiss und änderte die Läutordnung: Im September 2016 wurde das Frühgeläut von 6 auf 7 Uhr verschoben, und seither wird zwischen 22 und 7 Uhr auch auf den Viertelstundenschlag verzichtet. Rolf Werner, Präsident der reformierten Kirchenpflege, macht nach wie vor keinen Hehl daraus, dass er dieser Einschränkung nichts abgewinnen kann. «Geläute ist für mich Kulturgut, das nichts mit Religion, aber sehr viel mit Tradition zu tun hat. Es ist ein bürgerliches Läuten», sagte er dem «Anzeiger» im Herbst 2016. Eine Meinung, die von der gesamten Kirchenpflege geteilt wird. Für Werner ist klar, dass die damalige Haltung des Gemeinderats durch die von der Ehefrau eines Gemeinderats initiierte Unterschriftensammlung für eine Einschränkung und durch ein als Kläger auftretendes

Wiedereinführung des nächtlichen Viertelstundenschlags und Verschiebung des Frühgeläuts von 7 auf 6 Uhr? Zwei Bonstetter Einwohner wollen das und liessen der Kirchenpflege ein Gesuch zukommen. (Bild Werner Schneiter) Ex-Mitglied des Gemeinderats beeinflusst worden ist. Der Gemeinderat habe seine seinerzeitige Meinung in anderer Zusammensetzung gefasst, sagt Gemeindepräsident Frank Rutishauser. Persönlich finde er das Kirchengeläut «sehr schön», und er könne den Streit um diesen sogenannten «Lärm» nicht nachvollziehen. Aber dem Frieden zuliebe habe man den damaligen Kompromiss mitgetragen, fügt er bei.

Rückenwind nach Bundesgerichtsentscheid Nun hat das Bundesgericht im Fall von Wädenswil kürzlich einen wegweisenden Entscheid gefällt und eine Beschwerde abgewiesen, die eine Beseitigung des Viertelstundenschlags verlangte. Es gewichtete die Tradition des Kirchengeläuts stärker als das Ruhebedürfnis der Bevölkerung. Gemäss Berechnungen wäre in diesem Fall nur eine halbe von zwei Aufwachreaktionen weggefallen. Somit gehen die Bundesrichter von einer geringen Verbesserung für die Betroffenen aus. In

Wädenswil hatten 2000 Personen eine Petition unterschrieben, die sich für die Beibehaltung des Glockengeläuts aussprachen. Auch 2010 hielt das Bundesgericht im Fall der Gemeinde Gossau ZH fest, dass die dortigen Kirchenglocken jede Viertelstunde ertönen dürfen. Diese Entscheide ermunterten nun zwei Einwohner von Bonstetten zu einem Antrag an die reformierte Kirchenpflege, wieder nach altem Modus zu läuten – also die Wiedereinfüh-

rung des nächtlichen Viertelstundenschlags sowie die Verschiebung des Frühgeläuts von 7 auf 6 Uhr. Die beiden gesuchstellenden Herren werden sich aber noch gedulden müssen. «Auch in diesem Fall muss der Gemeinderat in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Wir werden dieses Gesuch erst nach den Gemeinderats- und Kirchenpflegewahlen gemeinsam behandeln und dies den Gesuchstellern mitteilen», sagte Rolf Werner.

«Gmeinwerchglocke» läutet Seit Mittwoch, 9. Januar, läutet in Bonstetten werktags einige Minuten die «Gmeinwerchglocke» – jene Glocke, welche die Holzkorporation im Jahr 1954 der Gemeinde spendete. An dieses Geschenk sei die Bedingung geknüpft, dass im Winter, wenn die Bauern in den Wald gehen, sie von dieser Glocke gerufen werden, sagte Kirchenpflegepräsident

Rolf Werner. Nachdem der Sturm «Burglind» auch in Bonstetter Wäldern massive Schäden angerichtet hat, resultiert für die Holzkorporation viel Arbeit. Mit Einverständnis des Holzkorporations-Präsidenten lebt nun diese alte Tradition wieder auf. Per Glocke werden also Bauern und Waldarbeiter in den nächsten Wochen ins Holz gerufen.

Vier Personen verhaftet Mangel an Organen

Polizeikontrolle in Ottenbach und Obfelden Organspende: Gute Zahlen, noch viel zu tun Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochmorgen, 10. Januar, in Ottenbach und Obfelden Kontrollen durchgeführt. Vier Personen wurden verhaftet. Während der morgendlichen Hauptverkehrszeit führte die Kantonspolizei Zürich punktuelle Polizeikontrollen durch. Dabei wurden vier Personen verhaftet. In einem mit drei Personen besetzten Lieferwagen befanden sich zwei Kosovaren im Alter von 34 und 39 Jahren, welche mit einer Einreisesperre belegt waren. Ihnen wird vorgeworfen, diese Sperre missachtet und sich rechtswidrig in der Schweiz auf-

gehalten zu haben. Zudem werden sie verdächtigt, ohne Bewilligung eine Arbeitsstelle angetreten zu haben. Dem 33-jährigen, italienischen Fahrzeuglenker wird vorgeworfen, die beiden beschäftigt und ihnen Unterkunft geboten zu haben. Einer der zwei Kosovaren war zusätzlich zur Verhaftung ausgeschrieben. Ein slowenischer Staatsangehöriger wurde ebenfalls wegen einer Ausschreibung verhaftet. Des Weiteren verzeigten die Polizisten einen 44-jährigen Autofahrer aus der Republik Slowenien wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand und stellten bei einem 38-jährigen Slowaken eine geringfügige Menge Marihuana sicher. (pd.)

Die Organspende und -transplantation wird von der Bevölkerung, von den medizinischen Fachpersonen und auch von der Politik mehrheitlich befürwortet. 2012 zählte die Schweiz 96 Spender, 2017 sind es bereits 145. Auch wenn die Spenderzahlen im langjährigen Vergleich langsam ansteigen, bleibt die Ablehnungsrate hoch, weil noch viel zu oft die Angehörigen den Wunsch des Verstorbenen nicht kennen. Stellvertretend im Sinne des Verstorbenen einzuwilligen, ist häufig eine grosse Belastung. Mit 12,6 Spender pro Million Einwohner bleibt die

Schweiz noch immer hinter den Erwartungen zurück, was die Anzahl Spender im Hirntod anbelangt. Das Ziel von mehr als 20 Spendern pro Million Einwohner bis 2018 dürfte somit kaum erreicht werden. Noch immer geht man aufgrund des Organmangels in der Schweiz von zwei Todesfällen pro Woche aus. Verschiedene Faktoren haben den Mangel an Organen entschärft. Dennoch bleibt die Ablehnungsrate mit rund 60 Prozent noch immer sehr hoch. Swisstransplant wird im 2018 erneut den Gründen nachgehen, welche zu den tiefen Spenderzahlen und der hohen Ablehnungsrate führen. (pd.)


Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Antoine de Saint-Exupéry

TO D E S A N Z E I G E Nach einem reich erfüllten Leben nehmen wir Abschied von unserer Tante, Grosstante, Urgrosstante, Cousine, Freundin und Nachbarin

Ursula Schmidhauser 19. Dezember 1927 – 1. Januar 2018

Sie ist in der Langzeitpflege Sonnenberg kurz nach ihrem 90. Geburtstag friedlich eingeschlafen. Wir werden ihre Hilfsbereitschaft und ihren Humor vermissen. In lieben Gedanken Ihre Nichten und Neffen mit Familien und Cousin Adrian in den USA Ihre Freundinnen und Freunde aus Obfelden und Umgebung Ihre Nachbarn Wir nehmen Abschied von Ursula Schmidhauser am Donnerstag, 18. Januar 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof, anschliessend Gottesdienst in der reformierten Kirche Obfelden. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Anstelle von Blumen können Sie im Sinne von Ursula – den Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern a.A., Postkonto 87-267156-1, BIC: POFICHBEXXX, IBAN: CH78 0900 0000 8726 7156 1 – die Stiftung Solvita, Urdorf «Zugunsten Götschihof», Postkonto 80-507-0, IBAN: CH03 0900 0000 8000 0507 0 – Vier Pfoten Schweiz, Zürich, Postkonto 87-237898-1, IBAN: CH58 0900 0000 8723 7898 1 mit dem Vermerk «Ursula Schmidhauser» unterstützen. Herzlichen Dank!

Emma Frei-Häberling 5. September 1918 – 11. Januar 2018

Nach einem langen erfüllten Leben und ein paar leidvollen Tagen fand ihr sehnlichster Wunsch, «nach Hause» zu gehen, seine letzte Erfüllung. In stiller Trauer: Heinz und Amélia Frei-Rodrigues Eveline Müller-Gabriel und Yilberto Gabriel mit Kindern Yvonne Mondesir mit Kindern Corinne Frei und Benjamin Seybold mit Kindern Max und Waltraud Frei-Schrempf Mirjam Frei Yves und Anja Blättler-Frei Patric und Damaris Iten-Frei mit Andrea Urs und Yvonne Frei-Wälchli Cindy Frei und Verwandte Die Beerdigung findet am Freitag, 19. Januar 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Anschliessend Trauerfeier in der Friedhofskapelle.

Traueradresse: Heinz Frei, Obere Seewadelstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis

Sie haben uns nach einem reicherfüllten Leben verlassen. Die zunehmenden Altersbeschwerden haben die Möglichkeit, am Leben von Familie, Freunden und am Weltgeschehen teilzuhaben, immer stärker eingeschränkt und ihre nach wie vor ungebrochene Unternehmungslust zunichte gemacht. Die bevorstehende krankheitsbedingte Trennung haben sie nicht verkraftet. Sie sind ihren Weg stets tatkräftig gemeinsam gegangen und wollten auch im Tode vereint bleiben. Wir verlieren zwei liebevolle, grossherzige Menschen. Sie fehlen uns. Wir bewundern ihren mutigen Schritt, der uns alle von Sorge befreit. In Liebe und inniger Verbundenheit

Die Trauerfeier findet am 24. Januar um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis statt. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Schweizer Berghilfe, Adliswil, Postkonto 80-32443-2, der Stiftung RgZ, Zürich, Postkonto 80-7555-7 oder einer wohltätigen Institution Ihrer Wahl. Traueradresse: Frank und Barbara Furrer, Postfach 31, 8142 Uitikon

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Traurig, doch mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir in Liebe und Dankbarkeit Abschied von

13. Mai und 25. Mai 1934 – 10. Januar 2018

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Anstelle von Blumen gedenke man des Theologischen Seminars Chrischona TSC, Postkonto 40-548456-3.

Ihr sollt nicht um mich weinen, ich habe ja gelebt. Der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt. Glaubt nicht, wenn ich gestorben, dass wir uns ferne sind. Es grüsst Euch meine Seele – als Hauch im frischen Wind. Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh, send ich als Stern vom Himmel – Euch meine Grüsse zu.

Annagret und Fred Furrer-Abplanalp

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Traurig, doch mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Tante, Gotti und Schwiegermutter

Traueradresse: Regula Rufener-Schmidhauser, Baumgarten 25, 3800 Unterseen

Schweren Herzens und tief traurig, aber dankbar für die gemeinsam erlebte Zeit, nehmen wir Abschied von

Liegenschaften

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts fehlen. Psalm 23,1

Ulla Sulger Büel-Hoffmann 7. September 1943 – 8. Januar 2018

Unser Dank gilt allen lieben Menschen, die Ulla in guten und schlechten Zeiten begleitet und unterstützt haben. Auf Wunsch der Verstorbenen findet kein Abdankungsgottesdienst und keine Beerdigung statt. In stiller Trauer: Claudia Sulger Büel und Hansruedi Bösch, Horw Familie Lilly Overhage-Hoffmann, Bolligen Familie Ruedi und Jacqueline Hoffmann, Zürich Freunde und Verwandte Traueradresse: Claudia Sulger Büel, Schöngrundstrasse 2, 6048 Horw

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. Januar 2018

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«Ich wünsche mir mehr Pioniergeist» Regierungsrätin Carmen Walker Späh als Referentin am Neujahrsanlass der Ämtler FDP in Affoltern Die Ämtler FDP traf sich auch dieses Jahr wieder zum traditionellen Neujahrsanlass. Diesmal gab Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh Einblick in ihr vielfältiges Aufgabengebiet. ................................................... von thomas stöckli «Wer den Schiffs-Fünfliber keine tolle Sache findet, der kann auch mit mir schimpfen», verriet Carmen Walker Späh am Neujahrsapéro der FDP Bezirk Affoltern. Die Regierungsrätin war als Referentin eingeladen, um ihr Departement und die Vielfalt ihrer Aufgaben aufzuzeigen. Und diese ist wahrlich beeindruckend. So ist sie nicht nur für Verkehr, Wirtschaft und Arbeit zuständig, sondern vertritt den Kanton Zürich in diversen Entscheidungsgremien, unter anderem als Verwaltungsrätin der Flughafen Zürich sowie der Messe Schweiz AG, als Präsidentin der Stiftung Greater Zurich Area, der Stiftung Innovationspark Zürich sowie des ZVV-Verkehrsrats. «Ich bin Volkswirtschaftsdirektorin aus Leidenschaft», so die Referentin zu ihrem grossen Engagement. «Die Wirtschaft ist in guter Verfassung», betonte Carmen Walker Späh. Weitgehend ausgestanden sei der Frankenschock. So sei mit einem moderaten Wirtschftswachstum und geringer Arbeitslosigkeit zu rechnen. Am wirtschaftlichen Gedeihen hat auch das unternehmerische Engagement im Knonauer Amt seinen Anteil. Rund 3000 Unternehmen bieten hier 16 000 Arbeitsplätze an.

Innovationspark an der Schnittstelle zwischen Hochschulen und Wirtschaft Als Herausforderung der Zukunft nennt die Volkswirtschaftsdirektorin den Mangel an Fachkräften. «Wir brauchen die besten Leute aus der ganzen Welt», ist sie überzeugt und fordert deshalb eine Erhöhung der Kontingente für Arbeitnehmende aus nicht EU-Ländern. Das stehe nicht im

Am Neujahrsanlass der Ämtler FDP: Regierungsrätin Carmen Walker Späh (3.v.l.) mit alt Nationalrat Rolf Hegetschweiler, Bezirks-Parteipräsident Alain Schwald, Kantonsrat Olivier Hofmann und den Gastgebern Margrit und Hansueli Meuter, Co-Präsidium FDP Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) Gegenspruch zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative, hielt Walker Späh fest: «Bei 8000 bestqualifizierten Leuten reden wir nicht von ‹Masseneinwanderung›.» Mit besonders viel Herzblut setzt sich die Regierungsrätin für Pioniergeist ein. Ihre Karte vom «Innovationsökosystem Zürich» machte allerdings deutlich: Das Säuliamt ist in diesem Bereich ein weisser Fleck auf der Karte. Dafür dürfte in Dübendorf bald umso mehr laufen. Hier soll auf einer Fläche von über 50 Fussballfeldern ein Innovationspark entstehen, an der Schnittstelle zwischen Hochschulen und Wirtschaft. «Wenn wir etwas haben, das andere nicht haben, so ist das Platz», betonte Walker Späh in ihrer

Funktion als Präsidentin der Stiftung Innovationspark Zürich. «Das ist eine riesige Chance, wie auch der Flugplatz nebenan.» Noch muss sie sich allerdings mit etwas herumschlagen, das sie als «fünfte Landessprache» bezeichnet: Die Einsprache. Gleich zwei davon – eine gegen den Gestaltungsplan, eine andere gegen die Umnutzung der bestehenden, geschützten Hangars – verzögern das Projekt.

Gute Vorsätze gefasst Die kantonalen Strassenverkehrsprojekte streifte die Referentin nur, die Umfahrung Obfelden/Ottenbach war wohl auf einer Folie aufgeführt, wurde aber nicht kommentiert. Stattdessen

ging sie auf die Digitalisierung ein – «es werden nicht weniger Jobs, aber andere» – und die Bedeutung des Flughafens Zürich als Wirtschaftsmotor. «Ich bin sehr gerne gekommen. Ich verbinde tolle Erinnerungen mit ihrem Bezirk», hatte Carmen Walker Späh zu Beginn ihres Referats versichert und das Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten hervorgehoben. Mit einigen guten Vorsätzen – unter anderem Innovationsgeist stärken, Arbeitsplätze sichern und gut funktionierende Verkehrsinfrastruktur – entliess sie ihre Zuhörer in den geselligen Teil des Abends. So bot sich nochmals Gelegenheit zum Austausch, wie schon beim vorangehenden Apéro. Rege diskutiert

wurde etwa die Zukunft des Spitals Affoltern, aber auch die Ausgangslage vor den Gemeindewahlen im April. Organisatoren des Neujahrsanlasses waren übrigens letztmals Margrit und Hansueli Meuter, Co-Präsidenten der FDP Affoltern. Ob und falls ja, wie es mit dem Traditionsanlass weiter geht, sei noch offen, so Hansueli Meuter.

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Kulinarik und Ambiente Best of Swiss Gastro: Innovative Betriebe können sich ab sofort bewerben. Wiederholt haben sich auch Ämtler Lokale dem Wettbewerb gestellt. Ein Betrieb hat ein innovatives Konzept und punktet mit ausgefallenen Ideen? Kulinarik und Ambiente sind so gut, dass es über die Region hinaus bekannt sein sollte? Dann bietet Best of Swiss Gastro die Möglichkeit, das Erfolgsrezept einer breiten Öffentlichkeit schmackhaft zu machen. Die Anmeldefrist läuft bis zum 30. April. Die qualifizierte Fachjury aus Branchenkennern, Gastronomen, Journalisten und ehemaligen Gewinnern prüft jedes Konzept auf Herz und Nieren. Sie vergibt die erste von drei Noten. Gäste haben von Juli bis September die Möglichkeit, die nominierten Betriebe mit einer Note von 1 bis 6 zu bewerten. Die relevanten Kriterien sind dabei «Service», «Ambiente» und «Angebot». Die Gesamtnote ergibt sich aus der Anzahl Bewertungen, der Note der Fachjury und des Publikums. An der Award Night vom 19. November 2018 werden die jeweils drei bestplatzierten einer Kategorie mit dem begehrten Siegerkreuz belohnt. www.bosg.ch/2019

«Zeit der Schwalben» ................................................... von karin auf der maur, bibliothek wettswil Ein Jahr nach dem Unfalltod ihrer Mutter trifft sich die Familie Harrington im Elternhaus und alles scheint wie immer zu sein: die 40-jährige Addie, eine leidenschaftliche Konditorin, ihr Vater und ihre Geschwister Venetia und Jas. Addies Ver- Karin Auf der hältnis zu ihrer Maur. (Bilder zvg.) Mutter war eher distanziert und lieblos, für sie hat es sich immer angefühlt, als würde sie ihre Mutter ständig enttäuschen. «Die ganze Welt hätte ihr offengestanden, und was wird sie? Bäckerin!», hörte sie ihre Mutter mehr als einmal zum Vater sagen. Addie nimmt im Arbeitszimmer ihrer Mutter einen Telefonanruf entgegen. Ein Mann, der sie für ihre Mutter hält, spricht von neuen Erkenntnissen und nennt das Datum 14. Februar 1960, Addies Geburtstag. Dann klingelt es plötzlich an der Haustüre. Auf der Schwelle steht eine Fremde, auf der Suche nach Elizabeth Harrington. Als sie

die versteinerten Gesichter sieht, zögert die Frau nur kurz: «Ich habe herausgefunden, dass Elizabeth Harrington … also wissen Sie …, ich glaube sie ist meine Mutter!», lässt sie die Bombe platzen. Addie ist geschockt und durcheinander. Vieles spricht dafür, dass Phoebe Roberts, die Fremde, Recht hat. Da sind einmal Babysachen mit den Initialen ESH – Elizabeth Sophie Harrington, die Phoebe in den Sachen ihrer Adoptivmutter gefunden hat. Zudem behauptet die Fremde, ebenfalls am 14. Februar 1960 geboren worden zu sein. Was ist damals passiert? Welches Geheimnis verbarg Elisabeth Harrington Holloway? Sussex, 40 Jahre früher. Die 16-jährige Liz Holloway wird zu Freunden nach Hartland geschickt, da ihre Mutter schwer krank ist. Die Kinder der Shaws und ihre Freunde nehmen das schüchterne Mädchen unter ihre Fittiche. Es folgt ein goldener Sommer mit Ausflügen, Reiten, Schwimmen und Partys. Und prompt verliebt sich Liz erstmals. Die Geschichte der Familie Harrington Holloway wird in zwei Zeitebenen erzählt. Der Autorin gelingt es hervorragend, die Zeitstränge miteinander zu verbinden und sie verknüpft gekonnt die Vergangenheit und damit die Jugend von Addies Mutter, mit der Gegenwart. Die vorsichtige, zurückhaltende Addie und ihre unkonventionelle und wagemutige Zwillingsschwester Phoebe ma-

ausschalten

«Zeit der Schwalben» von Nikola Scott. Wunderlich Verlag, Reinbek bei Hamburg 2017. ISBN 978-3-8052-0037-0. chen sich gemeinsam auf die Suche nach der Vergangenheit ihrer Mutter und damit auch nach ihrer eigenen. Addie lernt sich selber besser kennen und beginnt die Gründe für das schwierige Verhältnis zwischen ihrer Mutter und ihr zu verstehen – und zu verzeihen.


6 Du bist nicht mehr da, wo Du warst; aber Du bist überall, wo wir sind.

Sehr traurig, aber auch dankbar nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer Mutter, Grossmutter und Schwester

Barbara Susanne Baumann-Meier 15. Juli 1947 – 11. Januar 2018

Bis zuletzt hat sie sich gegen die Krebskrankheit gewehrt und ihr Leiden mit grosser Tapferkeit ertragen. Nun vermissen wir sie schmerzlich. Aber die Erinnerungen an sie lassen ihren Platz in unseren Herzen farbig erblühen. Felix Baumann-Meier Matthias und Tini Baumann-Osann mit Jonas und Melina Mirjam und Patrick Burri-Baumann mit Levin und Livio Thomas Baumann und Anne Krautwald Stefan und Doris Meier-Hann mit Familie Die Abdankung findet am Dienstag, 23. Januar 2018, um 14.00 Uhr in der Kirche Hedingen statt. Vorher nehmen die engsten Angehörigen auf dem Friedhof Abschied von der Verstorbenen. Traueradresse: Felix Baumann, Riedenbächli 10, 8908 Hedingen Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Spital Affoltern/Vermerk: «Palliativstation», 8910 Affoltern a.A., Postkonto 85-391373-1 (IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1) oder der Spitex Knonaueramt, Affoltern a.A., Postkonto 87-267156-1 (IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1)

Der in Hannover lebende Künstler ist zu Gast im «LaMarotte» Am Sonntag, 21. Januar, tritt der Musiker und Kabarettist Matthias Brodowy um 17 Uhr im Affoltemer Kulturkeller LaMarotte auf. «Anzeiger»: Matthias Brodowy, Sie sind Musiker und Kabarettist. Im zweitgenannten Beruf reflektieren Sie bissig und kritisch das, was in unserer Gesellschaft so passiert. Machen Sie sich Sorgen? Matthias Brodowy: Ja und Nein. Einerseits finde ich es erschreckend, wie schnell eine Demokratie einem autoritären Regime weichen kann, wie wir es jetzt zum Beispiel in der Türkei sehen. Ebenso ist der Umgang, den Donald Trump mit Staat und Verfassung, aber auch internationalen Organisationen wie der UNO pflegt, mehr als erschreckend. Gleichzeitig löst genau so ein Verhalten bei anderen Menschen ein umso höheres Bewusstsein für den Wert von Demokratie und Freiheit aus. Eine gute Gegenbewegung. Ich denke, es ist wichtig, diese Freiheit, die wir haben, nicht als Selbstverständlichkeit anzusehen, sondern sie zu hegen und zu pflegen und unseren Kindern ein Bewusstsein dafür zu geben.

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Dienstag, 16. Januar 2018

Matthias Brodowy: Musiker und Kabarettist

Sie hören im Zugsabteil zu, was andere so von sich geben. Wunderbarer Stoff für Ihre Programme. Wie wichtig sehen Sie die Rolle des Kabaretts als aufklärerische und aufrüttelnde Institution? Der Vorteil des Kabarettisten ist, dass er auch die politischen und gesellschaftskritischen Themen mit Humor würzt. Die Leute sollen lachen können, und manchmal soll das Lachen auch im Halse stecken bleiben. Und dann gibt es noch die kleinen Geschichten des Alltags, in denen sich jeder wiederfinden kann und die zum Schmunzeln anregen. Kabarett wird nicht die Weltrevolution ausrufen können. Ich persönlich will das auch nicht. Da bin ich gar nicht der Typ dazu. Aber wenn jenseits der Unterhaltung auch Haltung deutlich wird und das Publikum vielleicht den einen oder anderen Denkanstoss mit nach Hause nimmt, dann wäre ich durchaus zufrieden.

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Bezirk Affoltern

«Bei uns gibt es ja nur Hochdeutsch, Bayerisch und Sächsisch.» ............................................................... Ihre Heimaten waren Wolfsburg, Hildesheim und heute leben Sie in Hannover. Nun kommen Sie in die Schweiz, welches spezifische Thema dieses Landes treibt Sie besonders um? Ich habe ja unter anderem Geschichte studiert und bin natürlich begeistert von dem demokratischen Prinzip der Schweiz. Ein Prinzip, das sich übrigens nicht so leicht auf andere Länder übertragen liesse, weil das historisch Gewachsene, das Bewusstsein fehlen würde. Auch die Struktur der Kantone ist anders als zum Beispiel die unserer Bundesländer. Aber die Geschichte der Schweiz finde ich spannend. Auch, dass sie mehrsprachig ist. Bei uns gibt es ja nur Hochdeutsch, Bayerisch und Sächsisch. Schon als Jugendlicher traten Sie musikalisch und kabarettistisch vor das Publikum, ohne die Blockflötenkonzerte in den Altersheimen dazuzuzählen. Nach dem Studium von Geschichte, Germanistik und katholischer Theologie fanden Sie zurück zum Kabarett. Inwiefern haben diese Fächer Ihre künstlerische Arbeit befruchtet? Als Germanist lernt man, mit Sprache umzugehen und diese überhaupt

Matthias Brodowy. (Bild zvg.) wertzuschätzen. Als Historiker habe ich das Handwerkszeug auf den Weg mitbekommen, wie man gut und sauber recherchiert. Etwas, das im politischen Kabarett extrem wichtig ist, wenn man nicht nur Plattitüden raushauen will. Und ja, das Theologiestudium … Der Theologe beschäftigt sich mit dem Menschen an sich. Und – das liegt in der Natur dieses Faches – schaut ein wenig über den Tellerrand, über das Immanente hinaus. Ihn treibt dabei ein positives Weltbild an. Ein humanistisches, auch wenn das jetzt für den einen oder anderen merkwürdig klingen mag. Theologie und Humanismus sind keine Widersprüche, sondern gehen Hand in Hand. Dieses Konglomerat meiner Studienfächer zwingt fast dazu, Kabarettist zu werden. ...............................................................

«Kabarett wird nicht die Weltrevolution ausrufen können.» ............................................................... 1999 erhielten Sie von Hanns Dieter Hüsch einen Kabarettpreis. Hüsch und Dieter Hildebrandt prägten die intelligente und kritische Kleinkunst. Wie würden Sie den aktuellen Zeitgeist dieser Kunst beschreiben? Na, es gibt schon sehr viele Strömungen. Von Comedy bis hin zu knallhart politischem Kabarett. Ich finde, alles hat durchaus seine Berechtigung. Ich selbst sehe mich als literarischen Kabarettisten. Auch die Albernheit darf zelebriert werden, wenn sie sprachlich fein aufbereitet ist. Da

bin ich immer noch ein grosser Fan von Hüsch, dessen Texte übrigens bis heute hochaktuell sind. Ihm ist es immer gelungen, das gesellschaftskritische Kabarett zu mischen mit kleinen Absurditäten des Alltags. Dabei war auch er stets ein Humanist. Genau damit ist er für mich ein schillerndes Vorbild. Noch eine Frage zu Ihrem nächsten Auftritt hier: In welcher Verfassung sollen wir zu Ihnen kommen? «Kommt zu mir, alle, die Ihr mühselig und beladen seid! Ich will Euch erquicken!» Oder anders gesagt: Die Verfassung des Einzelnen ist wurscht! Ich hoffe, dass es mir gelingt, dass jede und jeder anschliessend gut gelaunt und vielleicht mit einer Melodie im Ohr aus dem Theater hinausgeht. Interview: Urs Heinz Aerni

persönlich Mehrfach ausgezeichnet Der 1972 geborene Kabarettist Matthias Brodowy lebt heute in Hannover. 1989 gründete er ein Kabarettensemble an der Herschelschule. Der mehrfach ausgezeichnete Kabarettist arbeitet zudem regelmässig für Radio und Fernsehen und sein Programm «Gesellschaft mit beschränkter Haltung» ist auch als CD im Handel erhältlich. Am Sonntag, 21. Januar, macht der Kabarettist einen Abstecher nach Affoltern und tritt um 17 Uhr im «LaMarotte» auf.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. Januar 2018

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Theaterfieber in Bonstetten Über das Probeweekend des Theatervereins Die Mitglieder des Theatervereins Bonstetten bereiten sich intensiv auf die Premiere ihres Stücks «Theaterfieber» vor. Als sich das Team des Theatervereins am Samstagmorgen traf, waren einige Mitglieder noch etwas übernächtigt. Es sei ihnen verziehen, denn man musste den Geburtstag der Regisseurin in der Nacht zuvor doch bis zur letzten Minute auskosten. Dasselbe macht sie ja bei den Proben auch: «Macht das so, oder könnt Ihr das doch wieder anders machen» … zum Teil bis über die angegebenen Probezeiten hinaus. So war es auch das vergangene Wochenende im Gemeindesaal Bonstetten. Die ersten Umrisse der Bühne waren zu erkennen, was es den Schauspielern einfacher machte, sich die Wege und Standorte zu merken. Während auf der Bühne Szene um Szene geprobt und an den Details

Hotel schleichen wollen. Doch was haben die Hugentoblers, die gleichentags im Hotel einchecken und der kurlige Gärtner mit Harry, Emsi und dem Liebespaar im Hotel «Holy Säuliamt» zu tun? Wird das Hotel nun geschlossen? Das Verwirrspiel löst sich erst... ...aber die Theaterbesucher sollen selber erleben, wie der Theaterverein Bonstetten anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums mit seinem Stück «Theaterfieber» das Problem im Hotel «Holy Säuliamt» löst. (pd.)

«gefeilt» wird, werden im Keller die letzten Arbeiten am Bühnenbild und den Kulissen abgeschlossen. Nach dem intensiven und anstrengenden Wochenende bleiben nur noch wenige Proben bis die Arbeit von fast einem Jahr dem Publikum gezeigt werden kann. Das ganze Team kann es kaum erwarten, am 27. Januar die Premiere des diesjährigen Stückes «Theaterfieber» und auch den Beginn des Jubiläumsjahres zu feiern, denn dann heisst es:

Die Vorstellungen finden an folgenden Tagen statt:

Herzlich willkommen im Hotel «Holy Säuliamt»! Harry Hilton, der etwas schusslige Hotel-Manager englischer Abstammung, ist verzweifelt. Die Hotelgäste verlassen fluchtartig, mit mehr oder weniger gesundheitlichen Problemen, das einst so renommierte Haus in Bonstetten. Seine flippige Praktikantin, Emsi,

Premiere, 27. Januar, 20 Uhr mit Nachtessen der Hotelfachschule Belvoir Park Zürich ab 18 Uhr,

Die Mitwirkenden freuen sich auf die Premiere. (Bild zvg.) hat in der Küche einen riesen Bock geschossen – wohl oder übel wird dieser Fauxpas die Gesundheitsbehörden auf den Plan rufen. In einem der Zimmer verbringt ein Liebespaar, das uner-

kannt bleiben will (oder muss) die Liebesnacht. Vom ganzen Tohuwabohu kriegen die beiden Turteltäubchen erst etwas mit, nachdem sie sich nach einer heissen Nacht heimlich aus dem

Abendvorstellungen: 2., 3., 9. Februar, jeweils um 20 Uhr mit Nachtessen ab 18.30 Uhr. Nachmittagsvorstellung, 4. Februar, 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Derniere: 10. Februar, 19 Uhr mit Nachtessen ab 17.30 Uhr. Ticketvorverkauf: www.theaterbonstetten.ch, jede Ticketino Vorverkaufsstelle und Landi Bonstetten.

forum

Ja zu No Billag

Dank fürs Vertrauen

«Wir benötigen unabhängige und vertrauenswürdige Schweizer Medien», Interview mit Adolf J. Doerig im «Anzeiger» 9. Januar.

Seit gestern Montag bin ich nicht mehr Kantonsrat. Ich möchte mich bei allen Unterstützern und Unterstützerinnen ganz herzlich für das Vertrauen bedanken, das sie mir in den letzten Jahren entgegengebracht haben. Bei allen anderen bedanke ich mich für die Kritik, Anregungen und dafür, dass sie mich als Sozialdemokraten er-

Dass die SRG oder die NZZ so vertrauenswürdig und unabhängig sind, wie der Experte Adolf J. Doerig meint, kann ich nicht nachvollziehen. Es lässt sich bezweifeln, wie klug die Studien-Papiere zu Gunsten der SRG sind, die von der gross angelegten Gegenkampagne der No Billag Initiative lanciert werden. Diese wollen wissen, dass die Demokratie und der Zusammenhalt der schweizerischen Landesteile durch die Annahme der No Billag Initiative in Gefahr seien. Ferner müsse der Cyber-Raum im heutigen Cyberwar mit einer sogenannt starken vertrauenswürdigen unabhängigen SRG und NZZ verteidigt werden. So gesehen wäre die Zwangsabgabe ein Beitrag zur geistigen Landesverteidigung und erst noch günstig, wie der Experte meint. Von einer unabhängigen und vertrauenswürdigen SRG oder NZZ habe ich allerdings in den letzten Jahren nicht viel gespürt. Viele kleinere mediale Einheiten, deren Sicherheit im Cyber-Raum heute finanzierbar ist, sind auch in einem Cyberwar weniger interessant anzugreifen. Ferner wird die Meinungsvielfalt auch grösser, wenn nicht alle die Meinung der mächtigen Medienhäuser übernehmen. Sachliche News können auch von anderen Medien übernommen werden, was heute schon laufend geschieht. Kleine Medienhäuser können auch tiefer schürfende Analysen von staatlichen oder privaten Instituten publizieren, welche dies noch so gern tun werden (siehe Beitrag vom Experten A.J.Doerig in dieser lokalen Zeitschrift).

Auch der Kollaps der SRG wird prophezeit. Es wird mit denselben Untergangs-Szenarien argumentiert, wie damals bei der EWR-Abstimmung. Ich habe diesen damals noch Glauben geschenkt. Heute, wo ich etwas mehr weiss, wie der Hase läuft, habe ich keinen Bock mehr, diesen Szenarien zu glauben. Auch auf die Nachrichtensendungen der SRG kann ich heute verzichten. Dank der Online- und TV-Medien des In- und Auslandes, sowie diversen Zeitschriften, bin ich heute schon genügend informiert und mit Unterhaltung versorgt. Das gilt auch für alle Landesteile der Schweiz. Gute Programme, Filme und Serien kann auch eine nicht so umfangreich subventionierte SRG weiterhin erstellen. Eine Subventionierung der SRG, nicht mit Zwangsgebühren, könnte ich mir noch vorstellen, wenn sie auf einen gewissen Umfang der Werbeeinnahmen generell verzichten würde und die Werbung auch auf weitere Schweizer TV-Sender in allen Landesteilen übertragen würden. Wirtschaft und Politik müssten jedoch in diesem Sektor kreativ werden und faire Rahmenbedingungen in der Werbung schaffen, z.B. Produkte für einen nationalen Markt dürften nicht nur bei einem TV-Sender platziert werden. Übergangslösungen müssten Politik und Wirtschaft sicher tolerieren. Dann ist die No Billag auch nicht mehr so radikal, wie propagiert wird. Das nicht mehr bezahlbare Personal bei der SRG, kann dann in den vielen andern privaten Medien eine Anstellung finden. Es wäre keine Tragödie. Deshalb ein Ja zu No Billag. Deswegen wird nicht alles zerstört, wie die Gegner prophezeien. Walter Schriber, Mettmenstetten

Nagt der Biber im Unteramt?

Gefällter Baum am kleinen Wettswiler Ziegeleiweiher. (Leserbild W. Achenbach)

tragen haben – das ist bekanntlich eine zentrale Leistung in einer Demokratie. Dass sechs Personen mehr als 50 000 Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks vertreten, ist im Grunde ja eine Anmassung. Doch ich weiss, dass meine Kollegin und meine Kollegen Kantonsräte als Aktivposten in ihren Fraktionen dieser Aufgabe mit der

notwendigen Sorgfalt und grossem Einsatz nachkommen. Ich bin überzeugt, dass meine Nachfolgerin Hannah Pfalzgraf diesen Erwartungen ebenfalls gerecht werden wird und mindestens dasselbe Vertrauen verdient, wie ich es erfahren durfte. Moritz Spillmann, alt Kantonsrat, Ottenbach

Rückblick, Rücktritt und Ausblick Liebe Bonstetterinnen, liebe Bonstetter, gerne möchte ich meinen persönlichen Rückblick als Gemeinderätin mit Ihnen teilen, denn das Jahr 2017 war für mich äusserst prägend. Dies zum einen sicherlich aufgrund der unglaublichen Wahl im Februar 2017, welche mir Mut und Zuversicht gegeben hatte dieses Amt anzunehmen wie auch mit Elan auszuführen. Der Einstieg gelang gut, Projekte konnten angestossen und Pendenzen erledigt werden. Auch schätze ich die bis heute gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der Verwaltung und den verschiedenen Kommissionsmitgliedern sehr. Zum anderen belasten mich aber leider auch die – wie Sie aus den Medien entnehmen konnten – vorhandenen Schwierigkeiten im Rat, insbeson-

dere die mangelnde Kollegialität und die daraus entstandenen zahlreichen Streitigkeiten, welche dem Dienst an der Sache abträglich sind. Diese nun seit Längerem andauernde Unruhe erschwert die Ratstätigkeit in einem für mich nicht mehr akzeptablen Umfang und ich kann die Verantwortung nicht in dem Masse wahrnehmen, wie ich es für richtig erachte. Aus diesem Grund und auch aufgrund der Tatsache, dass zurzeit keine zielführenden Gespräche mehr möglich sind, habe ich einen Grundsatzentscheid getroffen und werde für die anstehende Amtsperiode nicht mehr als Gemeinderätin zur Verfügung stehen. Das ist auch der Grund, warum Sie mich nicht mehr auf der Liste der Wahlvorschläge finden.

Die heutige Situation ist eines Rates unwürdig, schwächt die Gemeinde Bonstetten und kann in keiner Art und Weise im Interesse der Bevölkerung liegen. Der Rat benötigt daher dringend eine Neuausrichtung. Ich bitte Sie, liebe Bonstetterinnen und Bonstetter, sich entweder als Kandidatin oder Kandidat zur Verfügung zu stellen oder sich bei einem Wahlgang entsprechend an der Urne zu äussern. Zudem appelliere ich noch einmal inständig an die Vernunft von allen Beteiligten, die Situation so rasch als möglich zu entschärfen, damit der Fokus wieder in vollem Umfang auf die Sachgeschäfte gerichtet werden kann. Claudia Schuler, Gemeinderätin, Bonstetten

Fragen an Hedingen im Nebel Zur Vorlage «Austritt aus dem Spital-Zweckverband». Erste Frage: Bei allem Verständnis zum Austrittsvorhaben (Verlassen des Zweckverbandes Spital Affoltern wegen jahrelanger strategisch schlechter Führung): Wir als Demokraten können – sofern wir das wollen – die Statuten vom Zweckverband Spital Affoltern innert Frist so ändern, dass die 14 Gemeinden vom Bezirk für das Spital als finanziell eigenständige Firma nicht mehr bezahlen müssen. Weshalb, Gemeinderäte von Hedingen, strebt ihr diese sinnvolle Lösung in demokratischem Rahmen nicht an? Darf unser Spital mit über 600 Angestellten weiterhin euer Spielball in eurem jahrelangen Behördenstreit samt Machtpoker sein? Zweite Frage: Wenn Sie als Gemeinderat ein «qualifiziertes Unternehmen» – wie Sie schreiben – anstelle unseres Spitals herholen, öffnen Sie einer gewinnorientierten Privatklinik

mit teuren Fach- und Belegärzten (jeder mit über einer Million Franken Jahreseinkommen) als Teil der geldorientierten Gesundheitsindustrie Tür und Tor. Ist es Aufgabe der demokratisch gewählten Behörden, der privaten, medizinischen Gewinnmaximierung den Teppich auszubreiten? Sollen unsere Krankenkassen-Prämien uferlos steigen? Nicht vergessen: Die exorbitanten Gesundheitskosten beruhen auf der massiven Überbezahlung des medizinisch freischaffenden Kaders samt Chefärzten und Spitaldirektoren (und den viel zu vielen – auch privatgewinn-orientierten - Krankenkassen. Weit über 50 KrankenkassenDirektoren kassieren Jahr um Jahr je über 600 000 Franken). Dritte Frage: Ist Ihnen bewusst, dass Spitalpräsident Grötsch in seinem Leserbrief keine einzige Frage im LB von Herrn Steigmeier zur geplanten Spital-AG beantwortet hat? Auch auf ein privates Schreiben erhält Herr

Steigmeier keine Antwort von der BK. Helfen Sie bitte mit, die basisdemokratische Aufsicht der Spitalbehörden zu stärken und befreien Sie die Gemeinden von der unwägbaren, risikoreichen Zahlungspflicht. Eine kurzfristige Statutenrevision hilft. Austreten hingegen ist feige, unsolidarisch und den Kranken und dem engagierten Spital-Personal gegenüber unfair und sicher nicht lösungsorientiert. Hans Roggwiler, Verein pro Zweckverband Spital Affoltern, Zwillikon Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Rohstoffe als Fluch

Bluesig

Andreas Zumach referiert in Hedingen zu Konflikten und Fluchtbewegungen. > Seite 10

Gitarrist Richard Koechli kommt mit seinem Trio ins «Pöschtli» Aeugstertal. > Seite 13

Dienstag, 16. Januar 2018

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Wer sind die Besten? Am 28. Januar werden in Mettmenstetten die Säuliämtler Sports Awards vergeben. > Seite 16

Lieber Lehre statt die Schulbank drücken Zwei Mettmenstetter Sek-Schüler an der Winterkonferenz des Schweizerischen Gewerbeverbandes Alan Cantekin und Dominic Bühler von der 3. Sek in Mettmenstetten haben an der gewerblichen Winterkonferenz des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv teilgenommen und erzählen, wie sie ihren Traumberuf gefunden haben.

und kommt meinen Fähigkeiten am nächsten», sagt er. Beide Schüler waren sich einig, dass es sinnvoll ist, sich frühzeitig, bereits in der 6. Klasse, mit der Berufswahl zu entscheiden. Keine Rolle bei ihrer Suche nach dem geeigneten Beruf spielte das Geld.

«Wir brauchen gut ausgebildete Berufsleute»

................................................... von corinne remund* Die Gewerbliche Winterkonferenz des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv findet traditionell während dreier Tage im Januar in Klosters statt. Im Rahmen des Tagungstitels «Wert der KMU» stand dieses Jahr am Freitagmorgen die Berufsbildung als wesentlicher Aspekt auf dem Programm. Dazu waren die beiden Schüler der 3. Sekundarschule in Mettmenstetten, Alan Cantekin und Dominic Bühler, beim grössten Dachverband der Schweizer Wirtschaft eingeladen, ihre Erfahrungen bei der Lehrstellensuche einzubringen. Nach der Schule den gymnasialen oder den beruflichen Weg einschlagen? Für beide war es keine einfache Entscheidung, sind sie doch sehr gute Schüler mit Gymi-Potenzial. Beide haben sich allerdings für eine Berufslehre als Informatiker entschieden, die sie im Sommer bei Roche respektive der Zürcher Kantonalbank beginnen werden. «Für mich ist die Praxis im Alltag sehr wichtig ebenso wie das Verdienen des ersten eigenen Geldes», begründete Cantekin seine Entschei-

Erfrischender Besuch an der Gewerblichen Winterkonferenz in Klosters: Alan Cantekin (links) und Dominic Bühler diskutieren mit sgv-Direktor und FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler, Affoltern. (Bild zvg.) dung. Das viele Lernen hätte ihn auch etwas abgeschreckt: «Ich möchte lieber meinen Freundeskreis ausgiebig pflegen. Ich kann später nach der Lehre immer noch via Passerelle an die Uni gehen», so Cantekin.

Zwischen drei Stellen aussuchen Hauptgründe, eine Berufslehre als Informatiker zu beginnen, sind für

Bühler seinen jetzigen Kollegenkreis und die «coolen Lehrer» an der Sekundarschule beizubehalten sowie die Freude am Computer. Für Bühler kamen die drei Berufe Fotograf, Mediamatiker und Informatiker infrage. Er habe aber schnell realisiert, dass er das Fotografieren als Hobby betreiben wolle und der KV-Anteil beim Mediamatiker für ihn zu hoch sei. Gute Erfahrungen machte Bühler beim Be-

werben:» Ich habe sechs Bewerbungen geschrieben und konnte zwischen drei Stellen aussuchen.» Die Berufsbildner bei der Zürcher Kantonalbank hätten ihn am meisten überzeugt. «Ich freue mich, im Herbst diese Stelle anzutreten», so Bühler. Cantekin schränkte seine Auswahl auf die Berufe Zeichner, Kaufmann und Informatiker ein. «Der Informatiker hat mich am meisten überzeugt

Simon Hugi, Landschaftsgärtner und ehemaliger Teilnehmer der WorldSkills, setzt sich mit viel Leidenschaft für die Ausbildung von jungen Leuten ein. «Wir brauchen gute Berufsleute, die mit viel Herzblut ausgebildet werden» appellierte er an Betriebe und Berufsverbände. Und sein Wunsch an die Politiker ist indessen, «dass sie unser duales Bildungssystem weiterhin hegen und pflegen und dahinterstehen.» In der anschliessenden Podiumsdiskussion machte sich auch sgvDirektor und Nationalrat Hans-Ulrich Bigler aus Affoltern für das duale Berufsbildungssystem und insbesondere eine ausgeglichene und gerechte Verbundpartnerschaft in der Berufsbildung stark: Bezüglich Verbundpartnerschaft hätte man in der Praxis gerade bei der Finanzierung oft den Eindruck, wer zahlt befiehlt», so sein Votum an die Adresse von Bund und Kantonen. «Die Organisationen der Arbeitswelt OdA werden nicht auf Augenhöhe wahrgenommen», hielt er fest. * Die Autorin ist Stv. Chefredaktorin der Schweizerischen Gewerbezeitung sgz.

Starke Kräuter für turbulente Zeiten Verkehrsbeobachtendes Kräuterkurs am 27. Januar mit Ernestine Astecker Licht ausgezeichnet Am Samstag, 27. Januar, von 9 bis 13 Uhr lehrt Ernestine Astecker in Hedingen die Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten von Kräutern und was dabei zu beachten ist.

Heilkräuter werden seit Urzeiten bei verschiedenen Beschwerden oder vorbeugend zur Gesunderhaltung eingesetzt. Unsere Grossmütter wussten um die vielfältigen Wirkungen als wohltuender und heilsamer Tee, stärkende Tinktur, belebendes Kräuterelixier oder lindernde Salbe. Der Alltag ist oft geprägt von Hektik, Mehrfachbelastungen, Stress, Überforderung. Als Folge können sich Nervosität, Unruhe, Gereiztheit, Spannungszustände, Schlafstörungen, Erschöpfung, Burn-out, Ängste, Depressionen, Herzund Kreislaufbeschwerden zeigen. Da können Kräuter Abhilfe schaffen – als entspannender oder schlaffördernder Tee, stärkendes Kräuterelixier, belebendes Kräuteröl aktivieren sie die Selbstheilungskräfte des Körpers und helfen Körper, Seele und Geist ins Gleichgewicht zu bringen. Warum weckt Rosmarin die Lebensgeister und wirkt stärkend bei Erschöpfungszuständen? Was ist aber

Engelwurz ist ein wichtiger Bestandteil in einer konzentrationsfördernden Teemischung und mit welchen Kräutern kann man sie kombinieren? Welche Kräuter wirken unterstützend bei Herz- und Kreislaufbeschwerden? Wie ein wirksamer Kräuterölauszug auf einfache Weise hergestellt wird und weitere Fragen, Antworten und wertvolle Tipps gibt der Kräuterkurs von Ernestine Astecker.

Selber ein Kräuterprodukt herstellen

Ernestine Astecker. (Bild zvg.) bei der Anwendung zu beachten? Welche Kräuter helfen bei Stimmungsschwankungen? Wie wird Passionsblume bei Schlafstörungen oder Anspannung eingesetzt? Warum helfen Lindenblüten oder Melisse Kindern in den Schlaf und wie werden sie angewendet? Welche Kräuter gehören in eine gemütsaufhellende Teemischung?

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen in diesem Kurs Heilkräuter, Wirkungen, Kräuter-Rezepturen und Anwendungsmöglichkeiten zur Selbstanwendung kennen und stellen selber ein belebendes oder entspannendes Kräuterprodukt her. Die Grenzen der Selbstbehandlung werden aufgezeigt. Die Kursleiterin Ernestine Astecker, Homöopathin und Apothekerin, freut sich auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. (pd.) Samstag, 27. Januar, von 9 bis 13 Uhr in Hedingen,

EKZ gewinnen den «Watt d’Or»

Eine Strassenbeleuchtung, die sich dem Verkehrsaufkommen anpasst, Energie spart und die Umwelt schont. Dafür gewinnen die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) den «Watt d’Or» in der Kategorie Energietechnologien. Das «verkehrsbeobachtende Licht» in Urdorf gewinnt den Watt d’Or 2018 in der Kategorie Energietechnologien. Das Bundesamt für Energie zählt das Projekt an der Birmensdorferstrasse, die dem Kanton gehört, zu den aussergewöhnlichen Leistungen im Energiebereich des letzten Jahres. Der Preis sei Anerkennung und Motivation zugleich, freut sich EKZ-CEO Urs Rengel: «Der Watt d’Or bestätigt uns auf unserem Weg in die Energiezukunft. Und er spornt uns an, weiter nach innovativen Lösungen zu suchen – auch in anderen Bereichen.»

Gehrstrasse 16. Die Kurskosten sind 100 Franken, inkl. Skript und Material für das im Kurs hergestellte Kräuterprodukt. Anmeldung unter kontakt@eastecker.ch, 043 322 86 70, www.eastecker.ch.

Sicher, effizient und umweltschonend Hinter dem verkehrsbeobachtenden Licht steckt eine neuartige Steuerung,

welche die EKZ gemeinsam mit dem Beleuchtungsunternehmen Schréder entwickelt haben. Dank intelligenter Sensorik lässt sich die Beleuchtung an der Kantonsstrasse fliessend und sanft den Gegebenheiten anpassen, wobei sich die Lichtstärke stufenlos zwischen 100 und minimal 40 Prozent bewegt. Maximal beleuchtet bleiben dabei immer die Fussgängerstreifen, um Fussgängern höchste Sicherheit zu gewährleisten. «Ein Licht, das sich den Gegebenheiten anpasst, ist die Zukunft der öffentlichen Beleuchtung», sagt Jörg Haller, Leiter öffentliche Beleuchtung bei den EKZ. Fast ein Drittel Energie kann durch die Lichtsteuerung gespart werden – und das selbstverständlich bei gleich hoher Sicherheit. Zudem werden unnötige Lichtemissionen vermieden, zum Wohle der Anwohner und der nachtaktiven Tierwelt. Möglich gemacht haben das Projekt technische Entwicklungen, aber auch die überarbeitete Norm für Strassenbeleuchtung (SN EN 13201). Diese lässt neu eine nächtliche Absenkung des Lichtniveaus abhängig vom Verkehrsfluss zu. (pd.)


veranstaltungen

Konflikte um Wasser, Strom und Territorien

Andreas Zumach referiert in Hedingen

Menschen weltweit auf der Flucht. Eine Familie in der Nähe der serbischen Stadt Šid an der Grenze zu Kroatien im Sommer 2015. (Bild Heks/Dragan Chulo)

Konflikte um Ressourcen sind die wesentliche Ursache für Kriege und Fluchtbewegungen. Davon ist der unabhängige Korrespondent Andreas Zumach überzeugt. Am 23. Januar tritt er in Hedingen auf. Weltweit spitzen sich die Konflikte um Wasser, Energierohstoffe, Nahrungsmittel und landwirtschaftliche Nutzflächen zu. Grund dafür ist die ungerechte Verteilung der Ressourcen. So zum Beispiel das Wasser zwischen den Israelis und Palästinensern im besetzten Westjordanland. Beim Konflikt zwischen China, Vietnam und den Philippinen um die Inseln im Asiatischen Meer geht es um Fischgründe und Erdgasvorkommen. Andernorts verschärft die globale Erwärmung die Auseinandersetzung um Ressourcen, weil landwirtschaftliche Nutzflächen knapper werden. Den Kürzeren ziehen letztlich immer die armen Länder, die

persönlich Korrespondent und Buchautor Andreas Zumach ist seit 1988 freier Journalist am UNO-Sitz in Genf, Korrespondent für verschiedene Zeitungen (z. B. die Tageszeitung taz, Die Presse) Andreas Zumach. sowie für Rund- (Bild zvg.) funk- und Fernsehanstalten in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den USA. Seine Schwerpunkte sind u.a. Internationale Konflikte, Sicherheitsund Friedenspolitik, Menschenrechte, Weltwirtschaft, UNO, Nato und Osze. Er ist Autor mehrerer Bücher über den Irakkrieg, die UNO und internationale Konflikte.

den aggressiven Strategien multinationaler Firmen oder gar Erpressungsmethoden wie sie von Glencore in Sambia im Zusammenhang mit Strompreisen berichtet werden, nichts entgegenzusetzen haben. Andreas Zumach, Journalist und Autor mehrerer Bücher, ortet in diesen Konflikten um Ressourcen die wesentliche Ursache für Kriege und für Fluchtbewegungen. In seinem Vortrag geht der Korrespondent mehrerer Zeitungen, Radio- und TV-Stationen der Frage nach: Wie lassen sich Konflikte um Ressourcen deeskalieren und auf kooperative Weise lösen? Zur Veranstaltung mit Andreas Zumach lädt der Verein «Knonaueramt solidarisch» ein, die Nachfolgeorganisation der Aktion im Säuliamt zum Thema Rohstoffmillionen – wir handeln solidarisch. Eine Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in den Gemeinden Affoltern, Hausen, Hedingen, Mettmenstetten und Obfelden hatten sich dafür ausgesprochen, einen Teil der 2013 einmalig ausgeschütteten Mittel aus dem kantonalen Finanzausgleich für Hilfsprojekte in Ländern einzusetzen, in denen die Rohstofffirma Glencore tätig ist. Der Geldsegen resultierte aus dem privaten Vermögenszuwachs einiger Glencore-Manager mit dem Börsengang des Rohstoffriesen. Der Verein «Knonaueramt solidarisch» verfolgt und begleitet schweizerische Unternehmen bei Abbau von und Handel mit Rohstoffen und unterstützt die Konzernverantwortungsinitiative. Hauptziel der Initiative ist eine verbindliche menschenrechtliche und ökologische Sorgfaltspflicht für Unternehmen, welche voraussichtlich im Herbst 2018 oder im Frühling 2019 zur Volksabstimmung gelangt. Aschi Rutz, «Knonaueramt solidarisch» Dienstag, 23. Januar, 20 Uhr, Saal 1. Stock im Werkgebäude Ecke Zwillikerstrasse, Vordere Zeglistrasse in Hedingen. www.knonaueramt-solidarisch.ch.

«Frantz» – ein historisches Drama

Kino in der reformierten Kirche Bonstetten Am Freitag, 19. Januar, wird in der reformierten Kirche Bonstetten der moderne Schwarz-weissFilm «Frantz» gezeigt. Annas Verlobter Frantz ist im 1. Weltkrieg in Frankreich gefallen, täglich besucht sie sein Grab. Eines Tages begegnet sie dort einem Fremden, dem jungen Franzosen Adrien. Sie lädt ihn ins Haus von Frantz’ Eltern ein. Sie empfinden es als Trost, einen Freund des geliebten Sohnes kennenzulernen. Anna fühlt sich zu dem gut aussehenden Mann hingezogen – und empfindet darüber zugleich Schuldgefühle. Als sie mit Adrien beim Tanz erscheint, droht die Stimmung in der Kleinstadt zu kippen – zu frisch sitzt der Stachel der deutschen Niederlage. Was will der unbekannte Franzose al-

Freundschaft über die Kriegsgrenze hinaus. (Bild zvg.) so hier? Kann es am Ende sein, dass die beiden Feinde unterschiedlicher Nationen entgegen aller Wahrscheinlichkeit eine Freundschaft verband? (pd.) Freitag, 19. Januar, 20 Uhr in der ref. Kirche Bonstetten (Eintritt frei, Freigegeben ab 12 Jahren.


Veranstaltungen

Dienstag, 16. Januar 2018

Dem Biber auf der Spur

Brunch, Sport und Talk

Wovon ernährt sich der Biber im Winter? Wo hält er sich auf ? Was ist eine Biberrutsche? Interessierte begeben sich am Samstag, 20. Januar, gemeinsam mit Fachleuten auf Spurensuche und erfahren dabei viel Spannendes über das Leben und Wirken der Biber an der Reuss. Treffpunkt ist um 14 Uhr der öffentliche Parkplatz bei der

«Biblio-Olympics»: Startveranstaltung in Wettswil

Öffentliche Exkursion der Stiftung Reusstal Reussbrücke Rottenschwil (westseitig). Die Teilnahme kostet für Erwachsene zehn Franken, Kinder bis 16 Jahre dürfen gratis mit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (pd.)

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Biber- Exkursion am Samstag, 20. Januar, 14 bis 16 Uhr, ab Reussbrücke Rottenschwil. Infos unter www.stiftung-reusstal.ch.

Tradition auf Leinwand

«Köhlernächte»: Regisseur im Kino Cinepol Am Sonntag, 21. Januar, präsentiert Regisseur Robert Müller seinen Dokumentarfilm «Köhlernächte» im Kino Cinepol in Sins. Die Kamera folgt der alten Kunst des Köhlerns und ist eine filmische Reise in einen einzigartigen Kulturraum. Regisseur Robert Müller gibt authentische Einblicke in die archaische Welt der Kohlebrenner, in welcher Arbeit, Familie und Natur eng miteinander verbunden sind. Deren einst weit verbreitetes Handwerk wird heute westeuropaweit nur noch im Entlebuch gewerbemässig betrieben. Deshalb wurde die «Entlebucher Holzköhlerei» in die Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz aufgenommen.

Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein moderiertes Gespräch mit Robert Müller. (pd.) Infos unter www.cinepol.ch.

Authentische Einblicke in die archaische Welt der Kohlebrenner. (Bild zvg.)

Unterhaltungsmusik

Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen Am 27. und 28. Januar findet im Schachensaal Hedingen das Jahreskonzert des Musikvereins statt. Unter der Leitung von Jürgen Röhrig hat der Musikverein Hedingen ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Konzertprogramm einstudiert. Dieses Jahr kann man sich auf Originalwerke für symphonische Blasorchester, wie «Cassiopeia» von Carlos Marques, «The 7th Night of July» von Itaru Sakei und «Ceresio» von Franco Cesarini, freuen. Im zweiten Teil spielt die Solistin Patricia Schmidt «A Tribute to Lional» von André Weignein auf dem Vibraphon. Das Stück ist eine Hommage an den berühmten Jazz-Vibraphonisten Lionel Hampton. Die warmen Klänge des Instrumentes kom-

men immer wieder voll zur Geltung. Wunderschöne Unterhaltungsmusik wie «Mary Poppins» von Richard Sherman, arrangiert durch Alfred Reed, «Movie Milestones» von Hans Zimmer, arrangiert durch Michael Brown und «American Graphity» von Naohiro Iwai runden das Programm ab. Der Musikverein Hedingen freut sich auf ein gelungenes Konzert mit viel Publikum. Die Besuchenden erwartet am Samstag vor dem Konzert ein feines Abendessen und am Sonntag ein unwiderstehliches Kuchenbuffet. (pd.) Konzertdaten: Samstag, 27. Januar, 20 Uhr (Türöffnung und Abendessen ab 18.30 Uhr) und Sonntag, 28. Januar, 15 Uhr (Türöffnung um 14.30 Uhr) im Schachensaal Hedingen. Weitere Infos unter: www.mvhedingen.ch.

Die neue Bibliothek in Wettswil wird rege genutzt. (Bild zvg.)

Am Sonntag, 21. Januar, um 11 Uhr startet das Bezirksprojekt «Biblio-Olympics» in der Bibliothek Wettswil. Es folgt täglich eine Veranstaltung in einer der Bezirksbibliotheken, mit Finale am 3. Februar in Affoltern.

Programm für die Kinder mit Basteltisch und Geschichte statt. Das Bibliotheksteam in Wettswil bittet, sich für den Brunch anzumelden und die Gutscheine dafür im Voraus in der Bibliothek zu beziehen.

In rund drei Wochen beginnen die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Diejenigen in unserer Region mit Fokus auf sportliches Lesen, Spiel und Spass beginnen bereits in fünf Tagen. In der neuen Bibliothek Wettswil wird «Biblio-Olympics» offiziell eröffnet und das (Lese-)Feuer entfacht. Nach einem Brunch für die ganze Familie wird dem Breitensport der Puls gefühlt. Welche Bedeutung hat der Sport in der Gemeinde und welche Rolle können Sportvereine bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund spielen? Wie gelingt die Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigungen in die bestehenden Vereine? Wie steht es um die sportliche Motivation der heutigen Jugendlichen und welche Bedeutung hat der Spitzensport für den Breitensport? Fehlt es den Vereinen an Mitgliedern und Nachwuchs oder und lassen sich genügend ehrenamtliche Mitarbeiter finden? Daniel Schneebeli, Redaktor beim Tages-Anzeiger, leitet ein Gespräch mit folgenden Gästen: Bruno Barth, Geschäftsführer Special Olympics, Sven Bürki, Mitbegründer und Präsident des SHC Bonstetten Wettswil, und Adrian Gallmann, Ehrenmitglied des FC Wettswil-Bonstetten und Präsident von J+S Kids Unteramt. Während des Talks findet in der Bibliothek ein

In der Folge wird das Lesefeuer weitergereicht an die nächste Bibliothek in Stallikon, denn Biblio-Olympics bedeutet, täglich eine Veranstaltung in einer der Bezirksbibliotheken unter dem Motto «Spiel, Sport und Kultur». Zum grossen Finale kommt es dann am Samstag, 3. Februar, in der Regionalbibliothek Affoltern am Albis, wo Bruno Hächler um 13.30 Uhr ein Konzert für Gross und Klein gibt. Der ehemalige Freestyle-Skispringer und Olympiasieger Sonny Schönbächler wird die Gewinnerinnen und Gewinner des Säuliämtler Lesewettbewerbs auslosen und die lesestärksten Schulklassen werden ermittelt und erhalten einen Überraschungspreis. Die Feuerwehr Affoltern wird gemeinsam mit den Kindern das Lesefeuer löschen, die Biblio-Olympics-Crew ist für das Durstlöschen aller Beteiligten zuständig. So wird das Bezirksprojekt 2018 bei einem Apéro am späten Nachmittag ausklingen.

Jodelgesang und Volkstheater

Chränzli des Jodlerklubs Affoltern im Kasinosaal

«Biblio-Olympics» – das Programm: 21. Januar: Wettswil, 11 Uhr: Eröffnung BiblioOlympics; 11.30 Uhr: Brunch für die ganze Familie; 12.30 Uhr: Talk zum Thema Sport / Kinderprogramm. 22. Januar: Stallikon, 16 bis 18 Uhr: Game-Turnier für 3.- bis 6.-Klässler der Schule Stallikon mit Feuerschale und Wienerli.

In Etappen zum Finale

23. Januar: Bonstetten, 17.15 Uhr: Matchbeginn in 2er-Teams; 18.30 Uhr: Hot-Dog für Teilnehmende. 24. Januar: Hedingen, 14.30 bis 17 Uhr: Actionbound. Die etwas andere Bibliotheks-Ralley. 25. Januar: Ottenbach, 15 bis ca. 19 Uhr: BücherSport und Feuerschale! Olympiade in Bücherdisziplinen; ab 17 Uhr: Imbiss an der Feuerschale und Siegerehrung mit Überraschungspreis. 26. Januar: Obfelden, 20 Uhr: «In itinere cum bicyclo»,

Reisebericht:

Marie-Claire

Diemand,

Musik: Seraina Brügger. Anschliessend Apéro. 27. Januar: Maschwanden,

10

bis

12

Uhr:

Bücherdomino. Die Bibliotheksbücher auf eine besondere Art entdecken. 28. Januar: Mettmenstetten, 12 bis 18 Uhr: Offener Sonntag; 14 und 15 Uhr: Kamishibai, Japanisches Tischtheater für die Kleinen; 16 und 17 Uhr: «Landluft» Dokumentarfilm über Mettmenstetten von Beni Federer im Singsaal Gramatt. 29. Januar: Knonau, 14.30 Uhr: Zvieri und anschliessender Fackellauf mit Olympia-Snowboarderin. 30. Januar: Rifferswil, 15.30 bis 20 Uhr: Jedem Buch sein Zeichen, kreative Buchzeichen gestalten mit stärkender Zwischenverpflegung. 31. Januar: Kappel, Globi zieht in seinen Bann. Der Illustrator besucht die Kinder in der Schule Kappel. 1. Februar: Hausen, 17 Uhr: Das Lesefeuer wird

Das Säuliamt liest Bis Ende Januar haben alle Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks die Möglichkeit, den Gratis-Lesepass zu nutzen und die vielfältige Bibliothekslandschaft im Säuliamt zu entdecken. Lesepässe sind in jeder Bezirksbibliothek erhältlich.

von Kappel geholt; 18 Uhr: Buchstabensuppe und Lesebrötchen. 2. Februar: Aeugst, 17.30 Uhr: Papierschlangen basteln

und

Schlangengeschichten

schreiben;

19 Uhr: Schlangenbrot und Geschichten am Feuer. 3. Februar: Affoltern, 13.30 Uhr: Bruno Hächler mit Liedern und Geschichten; 14.30 Uhr: Verlosung und Siegerehrung mit Sonny Schönbächler; 15 Uhr: Feuerwehr und Kinder löschen die Flamme.

Die Indianer kommen!

Kinderfasnacht in Ottenbach Die konfettifreie Zeit ist vorbei, Ottenbach lädt alle kleinen und grossen Fasnächtler aus dem Dorf und umliegenden Gemeinden am Mittwoch, 24. Januar, zur kunterbunten Sause. Das Motto lautet «Indianer».

Im zweiten Teil des Chränzli-Programms zeigt die Theatergruppe die Komödie «Alibi-Burehof». (Bild zvg.)

Am kommenden Wochenende findet im Kasino das traditionelle Chränzli des Jodlerklubs Affoltern statt. Am Freitag, 19., Samstag, 20. und Sonntag, 21. Januar, lädt der Jodlerklub Affoltern ein zum traditionellen Chränzli. Dann heisst es wieder Vor-

hang auf für die Liebhaber des Jodelgesangs und des Volkstheaters! Im ersten Teil wird ein abwechslungsreiches Liederprogramm geboten, und im zweiten Teil wird die Theatergruppe mit der Komödie «Alibi-Burehof» zu sehen sein. Türöffnung ist am Freitag und Samstag jeweils um 18.30 Uhr und am

Sonntag um 11.45 Uhr. Vor den Aufführungen dürfen die Besucher ein feines Essen geniessen und sich so auf ein paar gemütliche Stunden einstimmen. (pd.) Reservieren für Freitag und Samstag beim Reisebüro Accotravel, Telefon 044 763 41 41 (Bürozeiten). Weitere Infos: www.jolderklub-affolternamalbis.ch.

Die Narren sind los! Und sie bringen alles mit, was zu einer tollen Fasnachtsparty dazugehört: fantasievolle, farbenprächtige Kostüme, die Lieblings-Tanzmusik der Kinder und natürlich die beliebte Konfettischlacht mit über zehn Kilogramm Konfetti, die vom Indianerhimmel tänzeln. Wer Lust hat, kann sich vor Ort gratis schminken lassen. Müde vom vielen Tanzen? Dann dürfen die kleinen Fasnächtler ihr Indianergeschick beim Päcklifischen oder Armbrustschiessen auf die Probe stellen, und ihr Glück beim Wettbewerb versuchen. Und die hungrigen Indianerbäuche können gleich noch mit Hotdogs, Kuchen und Getränken gefüllt werden.

Das Motto lautet «Indianer», aber auch andere Verkleidungen sind willkommen. (Bild zvg.) Um 14.30 Uhr geht es los im Gemeindesaal am Schulrain. Gefeiert wird bis 17 Uhr. Parkplätze sind vorhanden, und der Eintritt ist kostenlos. Es wird gebeten, die Kinder an die Fasnacht zu begleiten. Das Kinderfasnachts-OK Ottenbach freut sich auf einen vergnüglichen Partynachmittag. Der Indianer kennt vielleicht keinen Schmerz, aber den Scherz kennt er mit Sicherheit. (pd.) Kinderfasnacht Ottenbach am Mittwoch, 24. Januar, 14.30 Uhr, Gemeindesaal.


Vermischtes

Dienstag, 16. Januar 2018

Bluesiger Mittwoch Richard Koechli Blues Trio im «Pöschtli» Aeugstertal Am Mittwoch, 24. Januar, um 20.30 Uhr, spielt das Richard Koechli Blues Trio im «Pöschtli» Aeugstertal. Richard Koechli spielt nicht einfach Gitarre, er lässt sich von ihr beseelen. Wenn der Luzerner zum Bottleneck greift, spricht die Fachwelt einhellig von «Weltklasse». Seit über einem Vierteljahrhundert professioneller Musiker, stand er immer wieder mit Grössen wie Larry Garner, Yvonne Moore, Polo Hofer, Philipp Fankhauser auf der Bühne und arbeitet als Studiomusiker und Produzent für Künstler wie Dänu Brüggemann oder Blues Max, mit dem er auch im Pöschtli aufgetreten ist. Doch sein grösster Joker bleibt die Slide-Gitarre. Sein geliebter Bottleneck ist das perfekte Bindeglied zum Blues, dem er sich jetzt so kompromisslos wie nie zuvor hingibt. 2013 erhielt er für sein Live-Album «Still Howlin’» den «Swiss Blues Award», und 2016 wurde er für den Prix Walo in der Sparte Jazz/Blues nominiert. Koechlis Spurensuche geschieht auch literarisch, zum Beispiel mit der kürzlich erschienenen (weltweit ersten!) Biografie über Bluespionier Tampa Red. Das aktuelle Programm ist eine eigentliche Hommage an die Urväter des Blues, es sind schlicht arrangierte Stücke im Stile eines Blind Willie Johnson, Elmore James, Muddy Waters, Howlin’ Wolf, die er live mit respektvoller Leiden-

«Frontalunterricht»

Wortakro und Musik auf der «Rössli»-Bühne Frontalunterricht ist das erste abendfüllende Programm des Duos Patti Basler und Philippe Kuhn. Am kommenden Samstag spielen sie auf der Bühne des Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten. Die Slam-Poetin und der Pianist erzählen von einer Schweizer Schulstube von den 80ern bis heute, vom Grobmotoriker René und von Fröilein Scheidegger, einer Lehrerin wie ein Alpmassiv. Von deutschen quereinsteigenden Lehrern, vom Lehrplan 21 und wie all das unterminiert ist von Gotthardröhren, Röstigräben und anderen Abgründen, aber von einem Netz aus verbalen Wortketten und roten Fäden zusammengehalten wird. Ob eine Musiktherapie da noch helfen kann?

Oder eine Supervision? Oder gar etwas Menschlichkeit? Philippe Kuhns präzis-schräge Töne und Patti Baslers satirische Wortakrobatik schaffen Stimmungen: Vom beklemmenden BurnOut bis zum befreienden Lachen. Worauf wiederum das nackte Grauen folgt. Eine abendfüllende Lektion für alle, welche die Schule schon immer gehasst oder geliebt haben. Und für alle, die es noch lernen wollen. (pd.) Samstag, 20. Januar, 20.15 Uhr, Bühne Rössli, Mettmenstetten, Eintritt: 35/30 Franken (Legi/AHV). Abendkasse ab 19.30 Uhr. Reservierung unter www.bieus.ch oder Restaurant Rössli, Telefon 044 767 02 01. Bistro ab 19 Uhr geöffnet. Weitere Infos: www.pattibasler.ch. Für Gäste, die im Restaurant Rössli essen, sind die Sitzplätze im Theatersaal mit Namen reserviert. Für Ticketbestellung ohne Essen gibt es einen reservierten Sitz mit freier Platzwahl.

Die Musiker von links: Fausto Medici (Schlagzeug), Richard Koechli (Gitarre und Gesang), Michael Dolmetsch (Piano, Hammond und Akkordeon). (Bild zvg.) schaft vorträgt. Oder um es mit Koechlis eigenen Worten auszudrücken: «Ich möchte weit zurück, zu den Anfängen dieser Musik, zum Spirit des Deltablues, zu dieser rohen Kraft, mit der vor bald 100 Jahren alles begann. Es ist eine persönliche Liebeserklärung an meine Heimat Blues». Begleitet wird Koechli von zwei langjährigen Weggefährten. Fausto Medici ist einer jener raren Schweizer Schlagzeuger, die in der Lage sind, einen spannenden, nie überladenen Groove auch zurückgenommen zu spielen, Michael Dolmetsch gehört zu den versiertesten Keyboardern der Schweiz.

Wintersport auf den Vierbeinern

Kaum eine namhafte Schweizer Bluesband, welche nicht schon von seinem Keyboardspiel profitiert hätte. Als langjähriger Begleiter unzähliger nationaler und internationaler Stars wie Richard Broadnax, Checkerboard Bluesband, Nubya, Yvonne Moore, Funkhouseblues, Philipp Fankhauser und als vielbeschäftigter Studiomusiker ist seine Tastenkunst immer dann gefragt, wenn in der Schweizer Musik-Szene Gewichtiges passiert. (pd.) Konzertbeginn: 20.30 Uhr. Essen gibts um 19 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38. www.richardkoechli.ch.

Die Slam-Poetin Patti Basler und der Pianist Philippe Kuhn. (Bild zvg.)

35 Teams spielten in Bonstetten um Brot und Speck

KiTi-Ferienkurse vom 10. bis 17. Februar

Rekordbeteiligung am beliebten Volleyballturnier

Die einen Kinder fahren im Februar mit ihren Eltern in die Skiferien, und die anderen Kinder? Die Islandpferde und Shetlandponys des Vereins KiTiHof (Kind und Tier) scheuen weder Kälte noch Schnee. Voralpine Winterferien sind für sie schon fast hochsommerlich. Die Tiere freuen sich über lange Spaziergänge im Wald ohne die lästigen Mücken und ohne brennende Sonne. Ihre Reiter und Begleiter profitieren dafür von ihrem weichen und warmen Winterfell. Dieses weisen die Ponys in allen Farben auf: Molly ist z.B. eine kleine Schimmelstute, Harpa ist schwarz-weiss gescheckt und Fina hat ein elegantes Fuchs-Fell. In den Sportferien organisiert der KiTi-Hof mit diesen kinderlieben Ponys Ferienkurse für Buben und Mädchen zwischen 3 und 15 Jahren. Am Wochenende können die Ponyfans mit der ganzen Familie halbe Tage verbringen, während unter der Woche Reitkurse am Vormittag stattfinden, mit der Option einer Nachmittagsbetreuung, bei der man es sich z.B. mit einer warmen Suppe oder einem

Am letzten Wochenende fand im Sportzentrum Schachen in Bonstetten das alljährliche «Brot + Speck»-Turnier von Volley S9 statt. 35 Teams, haben den Weg aus allen Ecken der Schweiz nach Bonstetten an das Volleyballturnier gefunden – erneut eine Rekordbeteiligung.

Die KiTi-Hof-Ponys kennen keine Angst vor Kälte und Schnee. (Bild zvg.) Punsch gemütlich machen kann. Am Freitag, 16. Februar, ist Zirkustag, da können alle Kunststücke mit und auf den Ponys üben. Die Ponys freuen sich auf einen lustigen und gemütlichen Winter mit ihren Gästen! (sk) Infos über den KiTi-Hof unter www.kitihof.ch, Programm und Anmeldungen direkt über www.kitihof-online.ch (Ferienkurse).

Premieren, PS und (Frauen)-Power Von Donnerstag, 22., bis Sonntag, 25. Februar, zündet die Swiss-Moto in der Messe Zürich ein Feuerwerk für alle Töff-Fans. Die 15. Ausgabe der Swiss-Moto bietet exklusive Premieren, aufwändig inszenierte Sonderausstellungen, todesmutige Abenteurer, ein echtes Stück Schweizer Töffgeschichte und drei Ladys, die es mit einem «Bären» aufnehmen. «E-Bullet» wird als der stärkste Elektrochopper der Welt angepriesen: Mit einem Gewicht von nur 165 Kilogramm und einem maximalen Drehmoment am Hinterrad von unglaubli-

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chen 860 Newtonmetern. Auch Nostalgie-Fans kommen voll auf ihre Kosten. 2018 widmet die Swiss-Moto Militärmotorrädern eine einzigartige Sonderausstellung. Dank der Zusammenarbeit mit dem Militärmuseum Wildegg und der Zentralstelle für historisches Armeematerial Zsham der Schweizer Armee ist die erste lückenlose Sammlung von sämtlichen Schweizer Armeemotorrädern seit dem Zweiten Weltkrieg zu sehen. (pd.) 22. bis 25. Februar, Messe Zürich. Donnerstag, 10 bis 21 Uhr; Freitag, 10 bis 22 Uhr; Samstag, 9 bis 19 Uhr, Sonntag, 9 bis 18 Uhr. www.swiss-moto.ch.

Am Samstag spielten 17 Frauenteams, soviel wie noch nie, um den Turniersieg. Mit dabei auch vier JuniorinnenTeams. Sie wurden gemeinsam mit den anderen 13 Mannschaften in vier Gruppen eingeteilt und spielten in der Vorrunde um den Gruppensieg. Um alle vier Gruppen gleichzeitig spielen zu lassen, wurde nicht nur in der Dreifachhalle, sondern zusätzlich auch in der nahe gelegenen Turnhalle der Primarschule, also auf Feld 4, Volleyball gespielt. Nach den spannenden Gruppenspielen in der Vorrunde, standen die Rangspiele auf dem Programm. Der Turniersieg ging dieses Jahr wieder mal ins Bündnerland. Die Damen des BVC Chur, welche seit Jahren mit dabei sind, haben sich sehr gefreut, dass es dieses Jahr, nach drei Jahren wieder einmal für den Turniersieg reichte. Auf Rang zwei landeten die jungen Mädchen von Voléro 2. Punktgleich und knapp dahinter findet man die Heimmannschaft, das Damen 3 Team von Volley S9.

sich das Team «Vobits» vor dem Team «VBC Innova» und dem Team «Rajo Volley», den Sieg und in der Kategorie C siegte das Team «Servus» vor dem Team «GSVZ» (Gehörlosen- und Sportverein Zürich) und dem Team «Picadilly». Mit dabei war dieses Jahr das Team «Lilienberg», eine Mannschaft des MNA-Zentrums Lilienberg in Affoltern, welches für die Betreuung von unbegleiteten Jugendlichen des Asylbereichs zuständig ist. Die Jugendlichen nahmen zum ersten Mal an einem Volleyballturnier teil und konnten so ihre ersten Erfahrungen machen, was ihnen sichtlich Spass machte. Belohnt wurden, wie schon am Samstag, alle Mannschaften, wie es der Turniername schon sagt, mit Brot und Speck. Auch dieses Jahr war die Stimmung unter den Spielerinnen und Spielern sehr gut und fair. Der Medizinkoffer ist lediglich um zwei Pflaster

ärmer, denn ansonsten verliefen die zwei Turniertage erfreulicherweise ohne Verletzungen.

Sommerturnier am 16. Juni Das Volley S9-OK blickt erschöpft aber mit Freude auf das Turnier zurück und denkt schon an das nächste Turnier. Das Sommer-Mixedturnier findet am Samstag, 16. Juni, im Sportzentrum Schachen in Bonstetten statt. Bevor es aber soweit ist, wartet die Rückrunde auf alle S9-Teams. Die Vorrunde war bei einigen Teams sehr erfolgreich und man darf gespannt sein, ob es den einen oder anderen Titel zu feiern gibt und ob dem Damen 4 der Aufstieg von der vierten in die dritte Liga gelingt. Nadia Gurtner Weitere Infos, Fotos, Ranglisten unter: www.volleys9.ch/januar-turnier.

«Rasputin» siegreich Am Sonntag traten 18 Mixedteams in drei verschiedenen Stärkeklassen gegeneinander an. In der Kategorie A, der höchsten Stärkeklasse, konnte der Titelverteidiger «Mixed United» den Sieg jedoch dieses Jahr nicht verteidigen und belegte hinter dem Team «Rasputin» den 2. Rang vor den Baslern «Blubb». In der Kategorie B holte

Am Sonntag spielten die Mixed-Mannschaften. (Bild Laura Lombriser)


Körperwelten

Chinesische Medizin

Aerobic

Klass. Homöopathie

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Sport

Dienstag, 16. Januar 2018

Voten und mitbestimmen! Nacht des Sports am Sonntag, 28. Januar, in der Eventhalle Grindel in Mettmenstetten Weltmeister, Olympiateilnehmerin, Schweizer Meister. Doch wer ist der beste Säuliämtler? Der Sonntag, 28. Januar, wird es zeigen. ................................................... von michèle scherz-spörri Erfolgreich waren sie alle im Jahr 2017. Sie haben Medaillen, Podestplätze und Diplome gesammelt und dafür unzählige Trainingsstunden investiert. Sie haben gelitten, gekämpft und gewonnen! Aber nur einer von ihnen wird in seiner Kategorie am Sonntag, 28. Januar, in der Eventhalle Grindel in Mettmenstetten zum «Säuliämtler Sportler des Jahres» gewählt. Abstimmen und mitentscheiden, wessen Leistung am wertvollsten war, kann man unter www.ssa-affoltern.ch.

Kategorie Männer: Ski, Triathlon, Schiessen Als «Schneemann von Wengen» wurde Niels Hintermann von den Medien nach seinem unerwarteten Sieg in der Kombination von Wengen bezeichnet. Der junge Speedfahrer des SC Hausen nutzte die für ihn perfekten Bedingungen und stürzte sich entschlossen die Lauberhorn-Piste hinunter. Das Sportjahr 2017 begann mit einem Schweizer Sieg in der prestigeträchtigen Kombination! Philipp Koutny aus Aeugst ist Profitriathlet. Und sehr erfolgreich! In Portugal glänzte er mit dem 2. Rang am Ironman 70.3 und an den Europameisterschaften erreichte er eine Top10-Platzierung. Das gleiche Kunststück gelang ihm an den Südamerikameisterschaften. Und auch für 2018 hat er ein grosses Ziel: die Teilnahme am Ironman auf Hawaii. Nach den Veteranen-Einzelmeisterschaften war klar: Bruno Schneiter ist der beste Stgw90-Schütze der Schweiz. Zuvor hatte er schon an den Schweizer Meisterschaften zuoberst auf dem Podest gestanden und sich den Sieg mit einem neuen Schweizer Rekord von 572 Punkten versüsst. Fünf Trainingsstunden pro Woche ver-

Das Finale der letztjährigen Nacht des Sports, damals noch im Kasinosaal Affoltern. Diesmal steigt der Event im «Grindel», Mettmenstetten. (Archivbild map.) bringt der Schütze aus Affoltern im Schützenstand, damit er auch 2018 wieder regelmässig ins Schwarze trifft.

des 1. Dans fürs Judo und mischt mit viel Erfahrung und grossem Trainingseinsatz ganz vorne mit.

Kategorie Frauen: Ausdauer, Vielseitigkeit und viel Erfahrung

Newcomer Männer: Olympia 2018, Formel 1 und Olympia 2024 im Fokus

Emma Pooley bewies auch 2017, dass sie im Ausdauersport nur schwer zu schlagen ist. Sie wurde Weltmeisterin im Powerman-Duathlon, gewann den Inferno-Halbmarathon und liess der Konkurrenz beim Taiwan-KOM-Challenge-Velorennen keine Chance. Für ihre Erfolge investiert die Athletin aus Hausen 20 bis 45 Trainingsstunden die Woche. Doppel-Schweizer-Meisterin im Vierkampf darf sich Simone Suter aus Merenschwand nennen. Sowohl im Einzel als auch mit dem Team schwang die vielseitige Athletin des Kavallerievereins des Bezirks Affoltern oben aus. Springen, Dressur, Laufen und Schwimmen und das alles neben einem anspruchsvollen Job und viel Familienarbeit. Wibk-Europameisterin im Team und im Einzel und Wibk-Weltmeisterin. Daneben unzählige Stunden neben der Matte als Trainerin und engagierte Nachwuchsförderin. Chantal Funk aus Bonstetten ist ganz Judo. Seit mehr als 30 Jahren lebt die Inhaberin

Noé Roth hat zwei Saisonziele für 2018. Die Juniorenweltmeisterschaften und die Olympischen Winterspiele. 2017 holte sich der Ski-FreestyleAerials-Athlet unter anderem den 6. Rang an den Juniorenweltmeisterschaften und schaffte mit dem 14. Platz bei seinem ersten Welt-Cup-Einsatz die Hälfte der Olympia-Qualifikation. Die Formel 1 ist das grosse Ziel von Mario Sidler. Der Ottenbacher Kartfahrer hat Benzin im Blut und gewann 2017 den dritten Schweizer Meistertitel in Serie. Hinzu kamen fünf Siege an Meisterschaftsläufen im In- und Ausland und ein Einsatz in den Schweizer Farben am Weltfinale in Portugal. Auch Nino Leutert träumt von den Olympischen Spielen. Der Ringer will 2024 dabei sein, wenn es um Olympisches Edelmetall geht. In seinem ersten Juniorenjahr qualifizierte er sich für die Welt- und Europameisterschaften. Dazu kamen eine Gold- und eine Silbermedaille an den Schweizer

Meisterschaften für den jungen Ottenbacher.

Newcomer Frauen: Dreimal Europameisterschaften! Den schwarzen Gurt hat sie schon lange. Und international erfolgreich ist sie auch. In ihrem ersten Jahr bei der Elite qualifizierte sich Nadja Plocher aus Obfelden für die Karate-EM. Dazu kam der ausgezeichnete 3. Rang am Swiss Open. Und 2018 soll nicht minder erfolgreich werden: das Ziel sind die U22-Europameisterschaften. Auch Ursina Stamm durfte 2017 die Schweizer Farben vertreten. Die Athletin aus Affoltern qualifizierte sich für die die Tischtennis-Jugend-Europameisterschaften. Zuvor hatte sie an den Schweizer Meisterschaften in ihrer Kategorie bereits drei Medaillen gewonnen. Als Lohn für ihre Leistungen wurde sie erneut ins nationale BKader berufen. 2017 waren es noch die U20-Europameisterschaften und zwei Schweizer Meistertitel im Weitsprung. In Zukunft will Alessia Danelli noch weiter springen, so dass sie die Schweiz dereinst an Grossanlässen der Aktiven vertreten darf. Dafür investiert die Leichtathletin aus Obfelden 15 Stunden wöchentlich.

Kategorie Team: Schülersport, Breitensport, Leistungssport Die Fussballerinnen und Fussballer der 4. und der 6. Klasse der Primarschule Ottenbach sind die neuen Natispieler von übermorgen. Die Jungs und Mädchen schafften am Finalturnier des Credit Suisse Fussballcups Historisches und gewannen ihre Kategorien. Ein Doppelsieg war zuvor noch nie einer Schule gelungen. Nächstes Ziel der jungen Kicker: ein Sieg beim Schüler-Lehrer-Match! Mit viel Herzblut, Leidenschaft und grossem Gemeinschaftsgefühl treten die Turnerinnen und Turner der Damenriege Obfelden und des TV Obfelden an den Turnfesten gemeinsam in der höchsten Stärkeklasse an. 2017 gelangen den vielseitigen Athletinnen und Athleten zwei Vereinsrekorde und durch die stetige Integration junger Turner leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Breitensport. Die vier Athleten des Kavallerievereins des Bezirks Affoltern waren auch 2017 die besten Vierkämpfer der Schweiz. Nicolas Kuster, Nathalie Oliveri, Michèle Schwarzenbach und Simone Suter qualifizierten sich souverän für die Schweizer Meisterschaften und gewannen dort mit ihren Pferden die Goldmedaille.

Fussball steht wieder im Mittelpunkt Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) steckt in der Vorbereitung zur Rückrunde WB hat seit letztem Donnerstag seinen Trainingsbetrieb wieder aufgenommen, das Kader erfuhr einige Änderungen. ................................................... von kaspar köchli Der führende Ämtler Fussballklub blickt auf eine turbulente Vorrunde zurück. Nach verhaltenem Start steigerte sich das Team unter seinem neuen Trainer Jérôme Oswald prägnant und blieb zu Hause viermal in Folge ohne Gegentreffer. Die beste Partie, in taktischem wie spielerischem Bereich, wurde den meist zahlreichen Zuschauern gegen Kosova geboten, obschon es torlos endete. Auch im Schweizer Cup trat WB stark auf und setzte sich auswärts gegen Tuggen 1:0 durch. Noch ein Sieg trennt die Ämtler von der Hauptrunde, die wieder Anlass zum Träumen auf ein attraktives Los gäbe.

Spagat zwischen Cup und Meisterschaft Die Doppelbelastung von Cup und Meisterschaft ist jedoch nicht zu unterschätzen, das erlebte WB letztes Jahr. Beim absoluten Vereinshöhepunkt mit dem Schlagerspiel gegen

Assistent Beks Morina und Haupttrainer Jérôme Oswald (Zweiter von links) haben mit ihrem Team den Start zur Rückrunde in Angriff genommen – Ziel ist, sich rasch aus dem Tabellenkeller zu befreien. (Bild Kaspar Köchli) Schweizer Meister Basel (Mitte August) brillierte man nicht nur als Veranstalter eines grandiosen Festes, sondern verlangte dem Krösus des Schweizer Fussballs auf dem Rasen alles ab. Weniger Glück war WB danach in der Meisterschaft beschieden. Zahlreiche Partien gingen mit knappstmöglichem Resultat verloren und die Rotschwarzen rutschten in der Tabelle bis ans Ende. Die Lage ist alles andere als

gemütlich, auch wenn die Abstände zu einem Mittelfeldplatz gering sind. Die sogenannten Sechs-Punkte-Partien gegen mitabstiegsbedrohte Teams werden in der Rückrunde somit alles entscheidenden Charakter aufweisen.

Mutationen im Kader Mit dem ersten Training am vergangenen Donnerstag fiel der Startschuss

zur Vorbereitung. Ab sofort stehen pro Woche fünf Einheiten (sechs Testspiele eingeschlossen) auf dem Programm. Den Abschluss der intensiven Phase bedeutet das einwöchige Trainingslager Mitte Februar auf Gran Canaria, ehe am 3. März zuhause gegen Tuggen zur Meisterschaft gestartet wird. WB verlassen haben Agbomoagan, der zu einem englischen Club wechselt, sowie Machado, Siefkes, Hotnjani,

Le, Berisha und Katic, während Voit sich der zweiten Mannschaft anschliesst. Neu im Kader figurieren Baumgartner und Miljkovic von United Zürich, Dzelili und Lugo von Baden sowie Todzi (Tuggen) und Zoller (Cham). Zudem schaffte Brüniger aus der zweiten Mannschaft den Sprung ins Fanionteam. Weitere Infos unter www.fcwb.ch.


Sport

Dienstag, 16. Januar 2018

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Welche Säuliämtler noch auf ein Ticket nach Pyoenchang hoffen dürfen Ausblick auf die olympischen Winterspiele vom 9. bis 25. Februar in Südkorea In gut drei Wochen beginnen die olympischen Winterspiele in Pyoenchang. Das Säuliamt wird aller Voraussicht nach, mit den Disziplinen Freeski und Skiakrobatik vertreten sein. ................................................... von andrea bolliger Luca Schuler sei auf gutem Weg, so Freeski-Cheftrainer Misra Tornianien. Mehr will er nicht verraten, denn über eine definitive Qualifikation wird erst am 20. Januar entschieden. Es wäre die zweite Teilnahme an olympischen Winterspielen für den Ebertswiler. Da spielen neben den vorgegebenen Selektionskriterien noch andere Faktoren wie Quotenregelungen mit. Sicher nicht nach Pyoengchang fliegen, wird Vincent Schmid. Vom Schlüsselbeinbruch, den er im letzten Winter erlitten hatte, erholte er sich zwar, doch im Sommer plagten ihn Allergien und Leistungsasthma. Er stehe wieder auf den Skis, doch eine Teilnahme an Olympia sei kein Thema, bestätigt Misra Tornianien.

Skiakrobaten aus dem Säuliämtler Team Ob man bei den Skiakrobaten mitfiebern kann, ist ebenfalls noch unklar. anzeige

Luca Schuler ist auf gutem Weg.

Nicolas Gygax braucht noch Resultate.

Noé Roth hat die B-Limite erfüllt.

Carol Bouvard hat es schwer. (Bilder zvg.)

Die beiden Athleten und die Athletin sind zwar nicht hier wohnhaft aber alle drei Mitglieder der Freestyle Company Jumpin. Nicolas Gygax braucht in den nächsten drei Wettkämpfen noch ein Top-16-Resultat, damit er die B-Limite schaffen kann. «Im Normalfall sollte dies eigentlich kein Problem sein,» so Coach Michel Roth. Noé Roth hat bereits beide Top-16Platzierungen erreicht und somit die B-Limite erfüllt. Er muss nun noch den FIS Quota Platz (Top 25) erreichen. Es sei aber noch schwierig abzusehen, ob es reiche, da noch nicht klar sei, wie-

viele Athleten aus anderen Nationen sich qualifizieren. Abgerechnet werde erst nach dem Wettkampf in Lake Placid, so der Coach. Schwieriger wird es für Carol Bouvard, die das erste Jahr im Weltcup fährt. Sie braucht noch zwei Top-12Platzierungen in den nächsten drei Wettkämpfen, keine einfache Herausforderung.

gung aus dem Säuliamt. «Für Nick Watter gibt es nur minime Chancen sich zu qualifizieren, da wir bei den SBX Herren «nur» zwei Quotenplätze haben. Im Kampf um diese beiden Plätze sind zwei andere Swiss-Snowboard Athleten deutlich vor ihm», so Sacha Giger, Chef Snowboard von Swissski. Für seinen Bruder Tim Watter wäre es die zweite Teilnahme an olympischen Winterspielen gewesen. Mit der Diagnose Achillessehnenriss, nach einem Schlag gegen den linken Fuss, platzte dieser Traum Ende Dezember.

Nach einer Operation wird er die kommenden Monate mit der Rehabilitation beschäftigt sein. Danach hofft er wieder uneingeschränkt Snowboard fahren zu können. Bei den Spielen 2014 in Sotschi war im Viertelfinal Endstation für ihn, als er wegen eines Torfehlers disqualifiziert wurde. Für Alpin-Skirennläufer Niels Hintermann vom Skiclub Hausen endete die Saison, bevor sie begann. Die Rehabilitation einer Schulterverletzung dauerte länger als zuerst gedacht. Er muss in diesem Winter ganz auf Rennen verzichten.

Verletzungspech Bei den Snowboardcrossern gibt es vermutlich gar keine Olympia-Beteili-


Veranstaltungen

Schulen und Kurse Englischkurse in Affoltern 17 Treffen jeweils donnerstags 25. Januar 2018 bis 5. Juli 2018 im Kafistübli an der Betpurstrasse 7 B1-Intermediate 18.10-19.20; CHF 435.00 A2/B1-WiedereinsteigerInnen 19.25-20.55; CHF 555.00 Kontakt: Daniel Buehler 043 557 64 43 info@englishwithdaniel.ch

Babys schlafen anders Vortrag für Eltern mit ihren Babys und für Fachpersonen

30. Januar 2018 14.30 – 16.30 Uhr Praxisgemeinschaft ewes Untere Bahnhofstr. 16 8910 Affoltern am Albis

Landfrauentagung Dienstag, 23. Januar 2018 13.30 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten

Kursleitung Jutta Häfliger Anmeldung Claudia Züttel Kälin 079 917 64 86 oder www.ewes.ch

Vereinsgeschäfte, Jahresbericht von der Präsidentin Daniela Stübi Lustige Unterhaltung mit dem Duo Wärmisel aus Rebstein Kinderhütedienst während der Tagung Traditioneller Päcklimärt zu Gunsten der Ländlichen Familienhilfe Landfrauenvereinigung Bezirk Affoltern a. A.

WENIGER EGLI mit dem Musik-KabarettProgramm «Irgendwenn»

Freitag, 19. Januar 2018, 20.15 Uhr im Chilehuus Hedingen Parkplätze beim Kreisel Lindenplatz benützen, kein Ticketverkauf, der Eintritt ist frei, Kollekte am Schluss der Veranstaltung, unterstützt von Fachstelle Kultur Kt. ZH

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