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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 4 I 169. Jahrgang I Freitag, 15. Januar 2016

Neues Angebot

Kreativort

Mithilfe der PostAuto-App elektronische ÖV-Tickets für das Z-Pass-Gebiet kaufen. > Seite 3

Von Kunstschaffenden und Gewerblern in der Fabrik am Weiher in Zwillikon. > Seite 5

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Autos geknackt Eine Häufung von Fahrzeugeinbrüchen in den vergangenen Tagen. > Seite 5

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Neue Ausstellung Zwei Künstlerinnen und zwei Künstler in der Galerie für Gegenwartskunst. > Seite 13

Bezirk Affoltern erfüllt erhöhte Zuweisungsquote 50 Asylsuchende in der Militärunterkunft von Bonstetten Der Sozialdienst Bezirk Affoltern und die Gemeinde Bonstetten haben rasch gehandelt. Mit der für Asylsuchende vorübergehend nutzbaren Militärunterkunft kann der Bezirk die von 0,5 auf 0,7 Prozent erhöhte Zuweisungsquote praktisch erfüllen. ................................................... von urs e. kneubühl Anfang November letzten Jahres informierte die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich darüber, dass die Gemeinden ab 1. Januar 2016 0,2 Prozent mehr Asylsuchende aufnehmen müssen. Waren es bis Ende 2015 noch 0,5 Prozent der Einwohnerzahl, gilt ab

Anfang Jahr die neue Zuweisungsquote von 0,7 Prozent. Um diese Erhöhung um vierzig Prozent vorbereiten zu können, blieben den Gemeinden gerade mal sechzig Tage Zeit – die Festtage nicht abgezogen. Der Kanton wird die Asylsuchenden nun kurzfristig gestaffelt den Gemeinden zuweisen. Für die 13 Bezirksgemeinden (ohne Affoltern, welches als Standortgemeinde des MNA-Zentrums Lilienberg sein Kontingent erfüllt) bedeutete dies, dass Wohnraum für zusätzlich 80 Asylsuchende gesucht und beschafft werden musste. «In derart kurzer Zeit konnten allerdings die Gemeinden den benötigten, individuellen Wohnraum für die Asylsuchenden nicht bereitstellen», vermerkt Ivo Lötscher, Ge-

schäftsleiter Sozialdienst, und ergänzt: «Erfreulicherweise hat sich Bonstetten spontan anerboten, ihre Militärunterkunft zur vorübergehenden Unterbringung der Asylsuchenden zur Verfügung zu stellen.»

Erste Asylsuchende kommen nächste Woche «Unkompliziert und pragmatisch», lobt auch die Bereichsleiterin Asyl, Michelle Högger, «haben die Verantwortlichen der Gemeinde Bonstetten die Militärunterkunft innert kürzester Zeit in Betrieb genommen und für die Aufnahmen der Asylsuchenden hergerichtet.» Das sei eine echte Parforceleistung gewesen – für Gemeinde-

schreiber und Projektleiter Primus Kaiser sowie den koordinierenden Gemeinderat Claude Wuillemin genauso wie auch für den Liegenschaftsverantwortlichen des Sozialdienstes Bezirk Affoltern, Marco Sailer. Diese Woche wurden nun die letzten Vorbereitungsarbeiten angepackt, sodass ab kommendem Dienstag die ersten vom Kanton zugewiesenen Asylsuchenden einziehen können. Die Asylsuchenden bleiben nur so lange in der Militärunterkunft, bis der Wohnraum in der dann definitiven Gemeinde zur Verfügung steht und sie umziehen können. «Die entsprechende Wohnraumsuche», hält Michelle Högger fest, «ist auf gutem Weg.» ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

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Exil zu Ende Die Säuligugger dieses Jahr mit ihrem Fasnachtsball in der BreakEventhalle in Affoltern. > Seite 15

Mehr Maturanden im Steuerparadies Die neue Bildungsstatistik «Die Schulen im Kanton Zürich» fördert Erstaunliches zutage. Im Säuliamt ist die Nähe zu Zürich fast gleichbedeutend mit der Maturandenquote. In Wettswil, Bonstetten und Stallikon erreichen rund 40 Prozent der 19-Jährigen einen Maturitätsabschluss, in Maschwanden, Knonau und Kappel sind es nur knapp 15 Prozent. Kantonal betrachtet führen die steuergünstigsten Gemeinden die Maturandenquote mit grossem Abstand an. Auch bei der Profilwahl der Kantonsschülerinnen und -schüler zeigen sich in den vergangenen Jahren klare Tendenzen. So hat die altsprachliche Matura stark an Bedeutung verloren. Während 2004 noch 18 Prozent der Maturanden das altsprachliche Profil wählten, waren es 2014 nur noch 10 Prozent. Auf der anderen Seite konnten das mathematisch-naturwissenschaftliche und das wirtschaftlichrechtliche Profil zulegen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

Magisches im «Klanghotel Rössli» in Mettmenstetten Sie begeistert rundum, die diesjährige Auflage von «Klanghotel Rössli», welche noch bis Samstag in Mettmenstetten gespielt wird. «Herzschlag – Magie des Augenblicks» lautet der Titel des poetisch-musischen, ton-, wort- und bilderreichen Kulturerlebnisses, für welches der Mettmenstetter Musiker und Filmer Beat D. Hebeisen wiederum namhafte Gäste ins «weisse Rössli» nach Mettmenstetten geholt hat. Die insgesamt 15 auftretenden und präsentierenden Einzelkünstler und Gruppen, darunter Frölein DaCapo, Adrian Stern, Sina, Philipp Galizia und auch der Männerchor Mettmenstetten, begeisterten das glückstrahlend applaudierende Publikum anlässlich der Premiere vom Mittwochabend rundum.

Nach dem Ja zur Initiative «Affoltern handelt solidarisch» an der Gemeindeversammlung Ende 2013 erhielten fünf Hilfswerke je 33 000 Franken von der Gemeinde. Die insgesamt 165 000 Franken entsprechen 10 Prozent des Betrages, den der Bezirkshauptort über den Finanzausgleich aus den kantonalen Steuern des Glencore-Chefs Ivan Glasenberg erhalten hatte. In einer sechsteiligen Serie beschreiben Esther Naef und Rosmarie Kälbling, was mit diesen Geldern geschieht. In fünf Ländern werden sechs Projekte unterstützt.

................................................... > Folge 1 auf Seite 9

Sportlerinnen und Sportler des Jahres gesucht

Raffiniert angerichtet Es ist raffiniert angerichtete musikalische, ästhetische, cinéastische und vor allem fantasievolle Kost, die während fast drei Stunden geboten wird. Charmant wie pfiffig gemischt und mit Raffinesse abgeschmeckt. Höhepunkt reiht sich an Höhepunkt, jeder Wimpernschlag ein Treffer: Die scharfsinnigen und witzigen Texte, ohrschmeichelnden Klänge, ausdrucksvoll-eleganten wie artistischen Bewegungen und prächtigen Bilder werden durchwegs und Mal um Mal mit hingerissenem Applaus quittiert. Diese dritte Auflage der wieder von A bis Z gelungenen Performance ist bis zum Samstag noch jeden Abend zu erleben. An der Abendkasse sind noch Stehplatzbillette erhältlich. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 11

«Affoltern handelt solidarisch»: Wohin fliesst das Geld?

Sie feilen in Hunderten von Trainingsstunden an ihrer Form, haben schon etliche Titel gewonnen und träumen von höheren Weihen: die Athletinnen und Athleten, die für die Säuliämtler Sports Awards nominiert worden sind. Diese Nominierten sind nun eifrig daran, Stimmen zu sammeln, um sich am Freitag, 29. Januar, im Kasinosaal in Affoltern mit dem Titel «Säuliämtler Sportler oder Sportlerin des Jahres» schmücken zu dürfen. Weil sie zu den Nominierten gehören, dürfen sie sich schon jetzt zu den Gewinnern zählen. Organisiert wird der Anlass von der IG Säuliämtler Sport Awards, die mit dieser Wahl zur Sportförderung im Bezirk Affoltern beiträgt.

Mit ihrer faszinierenden Akrobatik am Stofftuch und ästhetischer Virtuosität bezaubert Martha Kröger. (Bild Urs E. Kneubühl)

................................................... > Bericht auf Seite 29

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldnerin: Adelheid Martha LaxSchluifelder, geb. 27. März 1958, von Zürich ZH und Bülach ZH, Zwillikerstrasse 14, 8913 Ottenbach (Inhaberin der Einzelunternehmung «Herzkristall – Heidy Lax», mit Sitz in Ottenbach). Datum der Konkurseröffnung: 1. Oktober 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Grundstück/Liegenschaft: Grundregister Blatt 885, Kat.-Nr. 1485, Plan: 6, 752 m² Gartenanlage, befestigte Fläche, Gebäude Vers.-Nr. 102. Im Übrigen laut Grundregister. Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung. Aufforderung: Die Inhaber von Dienstbarkeiten, welche unter dem früheren kantonalen Recht ohne Eintragung in die öffentlichen Bücher entstanden und noch nicht im Grundbuch/Grundregister eingetragen sind, werden aufgefordert, diese Rechte innert einem Monat ab Bekanntmachung beim Konkursamt Affoltern unter Einlegung allfälliger Beweismittel anzumelden. Die nicht angemeldeten Dienstbarkeiten können gegenüber einem gutgläubigen Erwerber des belasteten Grundstückes nicht mehr geltend gemacht werden, soweit es sich nicht um Rechte handelt, die auch nach dem ZGB ohne Eintragung in das Grundbuch dinglich wirksam werden. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 15. Januar 2016. Affoltern am Albis, 12. Januar 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Pfarrwahlen 2016 – Wahlanordnung 1. Die reformierte Kirchenpflege Hedingen hat am 2. Juli 2015 beschlossen, den Stimmberechtigten die Bestätigung von Pfarrerin Renate Hauser-Hudelmayer, 1959, zu 30 % auf die ordentliche Pfarrstelle, und Pfarrer Walter Hauser, 1954, zu 70 % auf die ordentliche Pfarrstelle, für die am 1. Juli 2016 beginnende Amtsdauer 2016 bis 2020 zu beantragen. 2. Gemäss Art. 253 der Kirchenordnung der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich in Verbindung mit § 118 des Gesetzes über die politischen Rechte findet die Bestätigungswahl für die in Ziffer 1 erwähnten Pfarrpersonen an der Urne statt. Die Urnenwahl findet am Sonntag, 28. Februar 2016, statt. 3. Die Wahlen erfolgen unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflichten der vorgeschlagenen Pfarrerinnen und Pfarrer in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer. 4. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Hedingen, 15. Januar 2016 Reformierte Kirchenpflege Hedingen

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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Knonau

Pfarrwahlen 2016 – Publikation Wahlanordnung 1. Die Kirchenpflege hat an ihrer Sitzung vom 22. Oktober 2015 beschlossen, den Stimmberechtigten die Bestätigung von Pfarrer Thomas Maurer auf der ordentlichen 60 % Pfarrstelle für die am 1. Juli 2016 beginnende Amtsdauer 2016 bis 2020 zu beantragen. 2. Es findet gemäss Art. 125 Abs. 1 der Kirchenordnung der evangelischreformierten Landeskirche des Kantons Zürich in Verbindung mit § 118 des Gesetzes über die politischen Rechte die Wahl für alle in Ziffer 1 erwähnten Pfarrer an der Urne statt. Die Urnenwahl findet am 28. Februar 2016 statt. 3. Die Wahl erfolgt unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflichten des Pfarrers in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer. 4. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat, Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. 5. Mitteilung an die politische Gemeinde Knonau, an den Bezirksrat sowie an den Kirchenrat. 6. Amtliche Veröffentlichung im Anzeiger vom Bezirk Affoltern. Knonau, 22. Oktober 2015 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Der Präsident: Markus Rosenberger Die Aktuarin: Martina Röthlisberger

TO D E S A N Z E I G E Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter und Mamama

Margrit Leutert-Sandmeier 7. August 1932 – 12. Januar 2016

Sie durfte Weihnachten noch im Kreise ihrer Familie verbringen und hat nun ihre letzte Reise angetreten. Maschwanden, 12. Januar 2016 Margrit Strähle-Leutert mit Simone und Fabienne Felix und Marlene Leutert-Meier mit Cornelia und Patricia Beat Leutert Christof und Regula Leutert-Aeberli mit Annik, Flavien, Jérôme und Maurice Es werden keine Leidzirkulare versandt. Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, den 26. Januar 2016, um 14.15 Uhr auf dem Friedhof in Maschwanden statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche. Anstelle von Blumen freuen wir uns über Spenden für die Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis, Postkonto 87-267156-1, IBAN 78 0900 0000 8726 7156 1, Vermerk: Margrit Leutert. Traueradresse: Felix Leutert, Ausserdorfstrasse 22, 8933 Maschwanden

Tagesschule Maschwanden

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied von

Margrit Leutert-Sandmeier 7. August 1932 – 12. Januar 2016

in Kenntnis zu setzen. Margrit Leutert hat jahrelang mit viel Freude an unserer Schule Blockflötenunterricht erteilt. Wir danken ihr für ihr grosses Engagement. Wir werden sie in ehrender Erinnerung behalten und entbieten den Angehörigen unser herzliches Beileid. Tagesschule Maschwanden Schulpflege

Gemeindeammannamt Affoltern am Albis

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 26. Januar, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Maschwanden statt.

Gerichtliches Verbot Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 11. November 2015, nach Einsicht in das Gesuch der Noser Light AG, Ottenbacherstrasse 25, 8909 Zwillikon, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkennt:

TO D E S A N Z E I G E

Unberechtigten ist das Führen und Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf der Liegenschaft Ottenbacherstrasse 25, 8909 Zwillikon, Kat.-Nr. 2605, untersagt. Widerhandlungen werden mit einer Busse bis zu Fr. 200.– bestraft.

Wir nehmen Abschied von

Als Berechtigte gelten ausschliesslich Besucher und Lieferanten der Noser Light AG.

Wir verlieren in Margrit Leutert einen liebenswerten und hoch geschätzten Menschen. Sie war von 1975 bis 2010 Betreibungsbeamtin in unserer Gemeinde. Ihr Engagement für unsere Gemeinde werden wir ihr nie vergessen. Wir sprechen ihren Angehörigen unser herzliches Beileid aus.

Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Affoltern am Albis, 15. Januar 2016 Gemeindeammannamt Affoltern a. A. R. Günthardt, Gemeindeammann

Margrit Leutert-Sandmeier 7. August 1932 – 12. Januar 2016

Gemeinderat Maschwanden Die Trauerfeier findet am Dienstag, 26. Januar 2016, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche in Maschwanden statt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Januar 2016

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Rasche Zuweisungen bringen Mehrarbeit Zugewiesene Asylsuchende oft erst kurze Zeit in der Schweiz Wegen übervoller Asylunterkünfte verteilt der Kanton Zürich Asylsuchende schneller auf die Gemeinden. Dies bringt zusätzlichen Aufwand – auch im Säuliamt. ................................................... von urs e. kneubühl Weil der Bund den Kantonen mehr Asylbewerber zuteilt, kämpft auch der Kanton Zürich mit Problemen bei der Unterbringung von Asylsuchenden. Seine Unterkünfte sind übervoll, weshalb die Sicherheitsdirektion auf Anfang Jahr die Aufnahmequoten für die Gemeinden von 0,5 auf 0,7 Prozent erhöht hat. Diese Erhöhung ist das eine, die raschere Zuweisung in die Gemeinden bringt zusätzliche Erschwerungen und Mehrarbeit. Im Bezirk ist der Sozialdienst Bezirk Affoltern zuständig für die generelle Unterbringung und Betreuung der Asylsuchenden. Mit der Zurverfügungstellung der Militärunterkunft zur vorübergehenden Unterbringung der zugewiesenen Asylsuchenden hat die Gemeinde Bonstetten dem Bereich Asyl im Sozialdienst Bezirk Affoltern zwar etwas Luft zur Wohnraumsuche schaffen können, die aktuelle Flüchtlingssituation bringt darüber hinaus aber zusätzlichen Aufwand mit sich. Michelle Högger, Bereichsleiterin Asyl, konstatiert: «Aktuell werden die Asylsuchenden bereits wenige Tage bis Wochen nach der Einreise in die Schweiz den Gemeinden zugewiesen. Viele sind Analphabeten, kennen weder unsere Sprache noch Schrift. Genauso sind ihnen unsere Gegebenheiten, Sitten und Strukturen unbekannt.»

Kurzfristige Zuweisung Der gegenwärtige Ablauf lässt auch keine Zeit, sich entsprechend einzustellen: Vom Kanton erhält der Bezirks-Sozialdienst kurzfristig die Information, welche Asylsuchenden wann wohin zugewiesen werden. Die Asylsuchenden reisen selbstständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Treffpunkt und werden dort von der fallführenden Sozialarbeiterin und dem Liegenschaftsverantwortlichen in Empfang genommen. In der Folge wird ihnen die möblierte Wohnung übergeben, die Hausordnung erklärt und die nächsten Schritte werden bekannt gemacht. Am nächsten Tag erfolgt das zentrale, umfassende Erstgespräch (falls notwendig mit Dolmetscher) in den Räumlichkeiten des Bezirks-Sozialdienstes. Dabei geht es um die Erhebung der persönlichen Situation der Asylsuchenden, um gesundheitliche Themen, Finanzen, Einschulung der Kinder, Deutschkurse, Pünktlichkeit etc. Eine aufwändige Angelegenheit wie auch die Vor- und Nachbereitung. Je nach Bedarf, mindestens aber monatlich, werden die 80 neuen Asylsuchenden ebenso wie die rund 200 bisherigen Asylsuchenden für die Auszahlung der Sozialhilfe sowie für weitere Gesprächsthemen von den Fallführenden auf den Bezirks-Sozialdienst aufgeboten.

Bonstetten: Angebote zur Tagesstruktur schaffen Ab kommender Woche wird nun die Militärunterkunft Bonstetten erste Anlaufstation für Asylsuchende im Bezirk sein. Die in einem halb unter Flur liegenden Geschoss des Gemeindehauses eingerichtete temporäre Asylunter-

Haben innert kürzester Zeit vorübergehenden Wohnraum für 50 Asylsuchende geschaffen, von links: Primus Kaiser, Michelle Högger und Ivo Lötscher in der Militärunterkunft Bonstetten. (Bild Urs E. Kneubühl) kunft hat Tageslicht und bietet ausreichend Platz. Es gibt vier nach Geschlechtern getrennte Schlafsäle mit Kajütenbetten, wobei teilweise Betten zugunsten von Sitzgelegenheiten entfernt werden mussten. Die Küche ermöglicht ein individuelles Kochen; da-

zu wurden mehrere Rechauds mit je zwei Kochplatten installiert. Angebote zur Tagesstruktur wie Aktivitäten und Beschäftigung werden von Liza Egli, Leiterin Soziales in Bonstetten, koordiniert. Für die Kinder ist eine Spielecke geplant. Den Logendienst in der Mili-

tärunterkunft wird die Heilsarmee übernehmen; betreffend des erweiterten Sicherheitsdispositivs ist die Kantonspolizei involviert. Zutritt zur Militärunterkunft haben ausschliesslich berechtigte Personen, welche sich mit einem Hauspass ausweisen müssen.

Das Smartphone als Billettautomat Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Neues Angebot auf dem Gebiet des Z-Passes Die Fahrgäste im öffentlichen Verkehr können neu mithilfe der PostAuto-App elektronische ÖVTickets für das Gebiet des Z-Passes kaufen. Die Wahl des passenden Fahrausweises ist in wenigen Schritten möglich. Die Verbindung von elektronischem Fahrplan und Ticketverkauf bringt immer das richtige Billett für den bevorzugten Reiseweg.

wie bei einem Zonen-Billett aus dem Automaten.

Verschiedene Zahlungsmittel Die kostenlose PostAuto-App gibt es sowohl für iPhones wie auch für Android-Geräte. Die App bietet alle nationalen und regionalen Fahrpläne und damit auch die Fahrpläne der im ZPass zusammengeschlossenen Transportunternehmen. Mögliche Zahlungsmittel sind Postcard, Kreditkarte und seit kurzem auch «Twint». Bei «Twint» handelt es sich um die erste kanalübergreifend einsetzbare Zahlungslösung der Schweiz. «Twint» benötigt

Besitzer von Smartphones haben auf dem Gebiet des Z-Passes neu die Möglichkeit, elektronische Tickets zu kaufen. Mithilfe der PostAuto-App können Kundinnen und Kunden Tageskarten und Einzelbillette für das Gebiet des Z-Pass lösen. Eine einmalige Registrierung mit E-Mail-Adresse und gewünschtem Zahlungsmittel genügt. Danach braucht es jeweils nur noch zwei Klicks, um das elektronische Billett zu lösen. Der Datenschutz ist dabei jederzeit gewährleistet. Die Tickets gelten für alle Transportmittel auf dem Gebiet des Z-Pas- Dank der PostAuto-App kommen Fahrgäste rasch zum geses, genau gleich wünschten Billett. (Bild PostAuto)

keine Kredit- oder Debitkarte und funktioniert mit jedem Post- oder Bankkonto, genau gleich wie das Bezahlen mit Bargeld im Portemonnaie: zuerst Geld laden, dann ausgeben. Damit wird «Twint» für Fahrgäste ohne Kreditkarte eine interessante Bezahlmöglichkeit für elektronische Tickets.

Einmalige Registrierung Die Integration des Ticketverkaufs in der PostAuto-App hat zwei grosse Vorteile: Der Ticketkauf ist an den elektronischen Fahrplan gekoppelt, der alle gewünschten ÖV-Verbindungen (nicht nur PostAuto-Linien) anzeigt. Der Fahrgast kann so das Billett für die von ihm bevorzugte Strecke auswählen, allfällige Unsicherheiten wegen mehreren Via-Möglichkeiten fallen weg. Dank der PostAuto-App sehen die Fahrgäste jeweils die Fahrzeiten, die Verkehrsmittel und den Billettpreis für eine bestimmte Strecke. Der Fahrplan schafft zudem die Möglichkeit, ein Billett zu terminieren: Tickets lassen sich bis zwei Tage im Voraus lösen. Zudem benötigen die Fahrgäste – und das ist der zweite grosse Vorteil – auch in anderen Tarifverbünden der Schweiz für den Ticketkauf ausschliesslich die PostAuto-App. Die App erkennt, in welcher Gegend sich ein Fahrgast aufhält und präsentiert dann das Angebot für den jeweils in der Region geltenden Tarifverbund. Mit der PostAuto-App lassen sich Tickets für alle Transportmittel in einem Verbund lösen, nicht nur für Postautos. Die elektronischen Tickets weisen verschiedene Elemente auf, die für die

Kontrolle massgebend sind. Dazu gehören ein elektronischer Kontrollcode, Gültigkeitsangaben mittels Farben oder bewegte Elemente. ÖV-Kundinnen und -kunden können in folgenden Tarifverbünden via Smartphone elektronische Tickets lösen: Libero, Mobilis, Frimobil, Ostwind, Passepartout, A-Welle, TNW, Flextax, Zug, Schwyz, Arcobaleno, «engadin mobil» und Onde verte. Weitere Informationen gibt es auf der PostAutoWebsite: «Der kleinste Billetautomat der Welt»

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiert Elsa Brukmann am kommenden Sonntag, 17. Januar, den 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation. Wir wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

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Wo dr Herrgott üsi Wält het gmacht, het är druf Blueme gströit. Wo das Wunderwärk isch fertig gsi, het är sich dranne gfröit.

Wettswil am Albis, 644 Ettenbergstrasse, 3,600 bis 3,720 km Ausbau Bushaltestelle Bäumlisächer

Öffentliche Planauflage mit Rechtserwerb Wettswil am Albis. Das folgende Projekt wird nach Durchführung des Mitwirkungsverfahrens gemäss §13 StrG gemäss §§16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt: Wettswil am Albis, 644 Ettenbergstrasse, 3,600 bis 3,720 km, Ausbau Bushaltestelle Bäumlisächer Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute an zur Einsicht auf. Die Pläne liegen vom 15. Januar 2016 bis 15. Februar 2016 auf und können wie folgt eingesehen werden: Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis Montag bis Mittwoch, 08.00 bis 11.30 Uhr und 14.00 bis 16.30 Uhr, Donnerstag, 08.00 bis 11.30 Uhr und 14.00 bis 17.30 Uhr, Freitag, 08.00 bis 11.30 Uhr. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinde sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis, zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei folgender Stelle Einsprache erhoben werden: Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben genannter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG).

(Jodellied «Mis chline Veieli» von Adolf Stähli)

TODE SANZ E IGE UND DANK SAGUN G

• Emma, Rocco (m), geb. 1970, von Italien und Emma, geb. Bellafronte, Maria (w), geb. 1967, von Italien und Emma, Melania (w), geb. 1999, von Italien • Piegatowski, Dariusz Edward (m), geb. 1965, von Polen und Piegatowska, Alicja (w), geb. 1971, von Polen • Marietta, Mirco (m), geb. 1985, von Italien • Pagliuca, Alfiero (m), geb. 1993, von Italien • Geretto, Ezio (m), geb. 1962, von Italien • Geretto, Ferruccio (m), geb. 1962, von Italien Gemeinderat Obfelden

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben Dädi, Grossdädi, Bruder und Schwiegervater

Traurig nehmen wir Abschied von meinem Mann, unserem Vater, Schwiegervater und Grossvater

Martin Blattmann-Wicki

Ernst Vollenweider-Fritschi

30. August 1931 – 12. Januar 2016

24. Oktober 1932 – 10. Januar 2016

Nach einem erfüllten, langen Leben bist Du friedlich eingeschlafen. In stiller Trauer: Carolina Schädler-Blattmann mit Ursula, Florian und Manuel Gregor und Marlis Blattmann-Büsser mit Marco, Philipp, Roman und Sarina Christoph und Conny Blattmann-Trachsler mit Dario und Patrick Alois und Annarös Blattmann-Hasenböhler mit Familie Pius und Maria Blattmann-Rogenmoser mit Familie

Nach kurzer schwerer Krankheit durfte er in seinem Geburtshaus im Beisein seiner Lieben friedlich einschlafen. Wir sind dankbar für die vielen schönen gemeinsamen Jahre, die wir mit ihm verbrachten. Seine gradlinige und doch humorvolle Art sowie seine Liebe für die Natur bleiben uns in bester Erinnerung. Erika Vollenweider-Fritschi Urs Vollenweider Brigitte Vollenweider und Damian Grassi mit Noël, Jeanne und Helen Leni und Rolf Vollenweider-Jäggli mit Lea, Ronja und Simon Wir danken allen, die ihm mit Freundschaft und Liebe begegnet sind. Ganz besonders danken wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Spitex Obfelden/Ottenbach für ihre aufmerksame und liebevolle Pflege. Mit ihrer Unterstützung war es möglich, dass er bis zum Schluss zu Hause bleiben konnte.

Die Beisetzung findet statt am Montag, den 18. Januar 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessendem Trauergottesdienst in der katholischen Kirche Hausen am Albis.

Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Trauerfeier im engsten Familienkreis statt. Seine Asche geben wir in seinem Wald der Erde zurück.

Gilt als Leidzirkular.

Man gedenke bitte an den Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern a. A., Postkonto 87-267156-1, Vermerk: Ernst Vollenweider.

Traueradresse: Familie Gregor Blattmann, Wesenmatt 16a, 6340 Sihlbrugg

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1.

Traueradresse: Erika Vollenweider-Fritschi, Wolserstrasse 48, 8912 Obfelden

Schützenverein Obfelden-Maschwanden Schützenveteranen Bezirk Affoltern

Wege führen zusammen, Wege gehen auseinander. Was aber bleibt, ist das Wegstück, welches wir miteinander gegangen sind.

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TO D E S A N Z E I G E

Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Schützenkameraden und Ehrenmitglied

Ernst Vollenweider-Fritschi 24. Oktober 1932 – 10. Januar 2016

Wir werden Ernst als aktiven und hilfsbereiten Kameraden in guter Erinnerung behalten. Ernst war sowohl Ehrenmitglied im Schützenverein ObfeldenMaschwanden wie auch Ehrenveteran der Schützenveteranen Bezirk Affoltern. Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Mitglieder und Vorstand Schützenverein Obfelden-Maschwanden Schützenveteranen Bezirk Affoltern

Inge Dolder-Lang 28. Oktober 1938 – 9. Januar 2016

Nach geduldig ertragener Krankheit durftest du nun einschlafen. Herzlichen Dank an alle, die Inge mit Wertschätzung begegnet sind und damit ihr Leben bereichert haben. In Liebe und Dankbarkeit: Adolf und Elfi Lang, Deutschland Christel Rössler, Deutschland Annamarie Dolder Josef Dolder Walter und Petra Dolder-Bucher Nichten, Neffen und Patenkinder Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 27. Januar 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Hedingen mit anschliessendem Trauergottesdienst statt. Anstelle von Blumenspenden unterstütze man die Stiftung Spital Affoltern, Projekt Palliativstation. Konto 85-391373-1 (PostFinance), IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1.

Verband der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamten des Bezirkes Affoltern

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 15. Dezember 2015 in das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden aufgenommen:

Antoine de Saint-Exupéry

Un är seit: «Herrje, wie bisch du chlin. Mi chönnt ja uf di stah. Drum söllsch du mit dim feine Duft äs Ehreplätzli ha.»

Kanton Zürich Baudirektion Tiefbauamt

Einbürgerungen

Ich werde die wiedersehen, die ich auf Erden geliebt habe, und auf die warten, die mich lieben.

U dr Herrgott geit dür ds Gärtli us u luegt di Blueme a. Vorem chline, zarte Veieli blibt är äs Wiili stah.

TO D E S A N Z E I G E Mit Trauer nehmen wir Abschied von unserer geschätzten Verbandskollegin und unserem Ehrenmitglied

Margrit Leutert Margrit Leutert amtete über 35 Jahre (vom 26. März 1975 bis 25. Oktober 2010) als Betreibungsbeamtin und Gemeindeammann in der Gemeinde Maschwanden. Mit ihr verlieren wir ein liebes und treues Mitglied. Für unser Verbandsgeschehen zeigte Margrit auch nach ihrer Amtstätigkeit stets sehr grosses Interesse und nahm an unseren Verbandsanlässen teil. Wir werden Margrit in guter Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unser herzlichstes Beileid. Verband der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamten des Bezirkes Affoltern Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, den 26. Januar 2016, um 14.15 Uhr auf dem Friedhof Maschwanden und der Trauergottesdienst anschliessend in der reformierten Kirche Maschwanden statt.

Traueradresse: Familie Dolder-Bucher, Steindlerstrasse 6, 8905 Arni


Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Januar 2016

5

Die Werkstätten und Ateliers der Kreativen Die Fabrik am Weiher in Zwillikon: Der Kreativort von Gewerblern und Künstlern Die einstige Textilfabrik am Weiher in Zwillikon bietet einem guten Dutzend Kunstschaffenden, Designern, Studios und Kleingewerblern Raum für Ateliers und Werkstätten sowie Lager- und Verkaufsräume. ................................................... von martin mullis Die Firmentafel an der Fassade des imposanten Fabrikgebäudes am idyllischen Zwilliker Weiher listet eine einmalige Vielfalt an Firmen, Ateliers und Studios auf. Roland Oehler, selbstständiger Grafiker, Art Director und Veranstalter von kulturellen Events, ist sozusagen der ideenreiche Kopf der Mieter in der Fabrik am Weiher. Sein riesiges, lichtdurchflutetes Atelier, früher auch unter dem Namen «Lakeside» bekannt, betreibt er bereits seit zwölf Jahren. Mit einem breiten Lachen streichelt der kreative Gestalter seinem «Assistenten», Foxterrier Bodo, über den Kopf und erzählt aus seiner langen Berufslaufbahn in der Künstlerwerkstatt in Zwillikon. Nach dem Brand im Jahre 2007, bei dem ein Teil seines Ateliers einstürzte, baute er seine Künstlerwerkstatt erneut neu auf. Mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen und Ausstellungen in den Bereichen Kunst, Fotografie, Musik, aber

auch mit kulinarischen und visuellen Events gelang es dem schöpferischen Unternehmer, dem alten Fabrikgebäude ein künstlerisches Ansehen zu verschaffen.

Die «Fata Morgana» am Kreativort Doch da, wo in längst vergangenen Zeiten Textilien verarbeitet wurden, finden sich heute Gewerberäume, die von einer Vielzahl von Unternehmern genutzt werden. Da werden unter dem Firmennamen «Fata Morgana» Kleider importiert, verkauft und gelagert. Hier befinden sich eine Musikschule und ein Tanzstudio, eine Illustratorin, die Firma «Artcoach», welche Kunst und Kurse anbietet, eine «Werkplatz-Galerie», eine «Praxis in Achtsamkeit», die «Etter Creation» sowie die «Alindeck» Innenausbau. Mit dem etwas exotischen Namen «Musqueteers» wirbt eine Kleinfirma für Kommunikation, Texte und Konzepte. Als etwas ganz Besonderes, wenn nicht gar Einzigartiges, dürfte die Indoor-Hundeausbildung Hess bezeichnet werden. Ein Möbellager und ein Werkplatzlager mit Baubüro und einer Firma für Elektroinstallationen vervollständigen die illustre Palette an Mietern. Ein kleines Brocki, aber auch ein Atelier zum Nähen, Basteln und Malen sind der Beweis, dass die alte Fabrik das Label «Kreativort» zu Recht tragen darf.

Gestalter, Werber und kreativer Kopf der Fabrik am Weiher: Grafiker Roland Oehler. (Bild Martin Mullis)

Bei Raubüberfall mehrere tausend Franken erbeutet

Fahrzeuge im Fokus von Dieben

Tankstellenshop in Affoltern betroffen – Zeugenaufruf der Polizei

Zahlreiche Einbrüche und Vandalenakte

Ein unbekannter Täter hat am späteren Sonntagabend einen Tankstellenshop in Affoltern am Albis überfallen und Bargeld in der Höhe von mehreren tausend Franken erbeutet. Verletzt wurde niemand.

An mehreren Orten wurden im Säuliamt Fahrzeuge aufgebrochen und Portemonnaies entwendet. In Knonau wurden Kabel im Wert von rund 80 000 Franken gestohlen.

Gegen 21.30 Uhr betrat ein unbekannter Mann den Tankstellenshop, in dem sich zu diesem Zeitpunkt keine Kunden aufhielten. Er bedrohte die anwesende Verkäuferin mit einer Faustfeuerwaffe und verlangte die Herausgabe von Geld. Diese übergab dem Räuber

das Notengeld aus der Kasse. Der Unbekannte flüchtete mit einer Beute im Betrag von mehreren tausend Franken zu Fuss in unbekannte Richtung. Das Opfer blieb physisch unverletzt. Ob der Räuber für weitere, ähnlich gelagerte Straftaten infrage kommt, bildet Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die umgehend eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei Zürich verlief bis gestern Donnerstag ergebnislos. Der unbekannte Räuber ist etwa 170 Zentimeter gross, schlank und ungefähr 20 Jahre alt. Der Mann trug eine helle Kapuzenjacke mit dunklen Ärmeln, die wiederum je einen hellen

Längsstreifen aufweisen. Der Täter trug zudem dunkle Hosen, dunkle Schuhe und verdeckte sein Gesicht und die Haare mit einer schwarzen Maske. Der Delinquent sprach Schweizerdeutsch und war mit einer Faustfeuerwaffe bewaffnet.

Zeugenaufruf Personen, welche Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Raubüberfall gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen. (pd.)

Datenschutzbeauftragter mit eigenem Youtube-Kanal Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich (DSB) ist seit heute mit einem eigenen Kanal auf Youtube präsent. Im ersten Video des DSB werden praktische Fragen rund um den Datenschutz angesprochen: Die Nutzung von persönlichen Daten und Passwörtern ist ebenso ein Thema wie der Umgang mit aufdringlichen Followern. Auch die Grenze zwischen privaten,

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beruflichen und öffentlichen InternetAktivitäten sowie die Wichtigkeit der Vermittlung von Kompetenzen in der Nutzung von Sozialen Medien wird thematisiert. Das Video vermittelt auch Tipps und Tricks, wie persönliche Informationen und die Privatsphäre geschützt werden. Protagonisten sind vier bekannte Schweizer Youtuber, die von ihren persönlichen Erfahrungen berichten.

Der DSB empfiehlt allen Nutzerinnen und Nutzern von Youtube mindestens folgende Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre beim Menüpunkt «Verlauf» vorzunehmen: «Gesamten Wiedergabeverlauf löschen» – «Gesamten Suchverlauf löschen». Das erste Video des Datenschutzbeauftragten ist auf folgenden Plattformen verfügbar: Youtube, Twitter, www.datenschutz.ch. (pd.)

Im Aeugstertal drangen Unbekannte vom 7. auf den 8. Januar in eine Sammelgarage ein und brachen die Scheiben zweier Autos auf. Im einen Fall wurde ein Portemonnaie mit wenig Inhalt entwendet, im anderen Fall ebenfalls ein Geldbeutel unbekannten Inhalts. Den gesamten Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf zirka 1100 Franken. Waren es dieselben Täter, die in der gleichen Nacht in Stallikon zwei Autos aufgebrochen haben? Erneut wurden die Scheiben zertrümmert. Im einen Fall ist die Polizei daran, das Deliktsgut abzuklären. Im anderen Fall wurde ein Portemonnaie mit gegen 500 Franken Inhalt gestohlen. Der Sachschaden beläuft sind auf gesamthaft 1200 Franken. Auch aus Ottenbach wird ein Autoeinbruch gemeldet. Die Polizei vermutet allerdings eher einen Vandalenakt. Denn gestohlen wurde nichts.

In Hedingen wurde in der gleichen Zeitspanne ebenfalls in ein parkiertes Auto eingebrochen – mittels Aufbrechen eines Seitenfensters. Resultat: Portemonnaie weg, 500 Franken Schaden. In Hausen wurde zwischen dem 8. und 11. Januar ein Auto zerkratzt. Der Schaden beläuft sich auf rund 500 Franken. Und in Knonau wurde vom 8. auf den 9. Januar ein Fahrzeug versprayt und Schaden in der Höhe von rund 3000 Franken angerichtet.

Kabel im Wert von gut 80 000 Franken gestohlen Vom 7. auf den 8. Januar drangen Unbekannte in Knonau in das Lager einer Baustelle ein. Den Wert der entwendeten Kabelrollen beziffert die Polizei auf gut 80 000 Franken. Auch Vandalen trieben in den vergangenen Tagen ihr Unwesen – so vom 8. auf den 9. Januar in Mettmenstetten, wo ein Drahtzaun zerschnitten wurde. 1000 Franken Schaden sind das Resultat. Gar 5000 Franken Schaden entstand zwischen dem 8. und 11. Januar in Mettmenstetten, als Vandalen die Folien in einem Treibhaus zerschnitten. (-ter.)


Maschwanden

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Kurt Albrecht, Mühlebergstrasse 30, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Werkstatt Architektur und Energie, Mike Weber, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Bauvorhaben: Fassadensanierung mit 15 cm Aussenisolation, Vers.-Nrn. 734 und 736, Kat.-Nrn. 4780 und 6677, Mühlebergstrasse 28 und 30, Kernzone

Bauherrschaft: Christine Johans und Christian Borer, Hinterdorfstrasse 45, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Kneubühl Architektur GmbH, Dorfstrasse 55, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Einbau Glasfront hinter bestehender Holzfassade bei Lager sowie Instandsetzung und Vergrösserung Fenster bei Stallgebäude (bereits ausgeführt), Hinterdorfstrasse 45, Kat.-Nr. 1162, Zone Landwirtschaftszone

Ottenbach Bauherrschaft: Sun Architecture GmbH, Steinwiesenstrasse 3, 8952 Schlieren Projektverfasser: Neubau MFH mit 10 Wohneinheiten und 1 Gewerbeeinheit samt Tiefgarage und Autolift und weiteren Projektänderungen, Stüdler (Weihermatt), Kat.-Nr. 1558, Zone WG2 ES III

Ottenbach Bauherrschaft: Niederer Katja, Pfaffächerstrasse 51, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus auf dem Grundstück Kat.-Nr. 730, Pfaffächerstrasse 28, Wohnzone W2a

Stallikon Bauherrschaft: Ruth Dubs, Reppischtalstrasse 50, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Aussencafé mit 3 Tischen (bereits erstellt) sowie 2 Werbetafeln bei Ladeneingang, Reppischtalstrasse 52, Kat.-Nr. 2283, Zone W3/50

Affoltern am Albis Am 2. Januar 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ruth Thekla Halbeis geb. Moser geb. 14. Januar 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 12. Januar 2016 ist in Hausen am Albis gestorben:

Blattmann, Martin geb. 30. August 1931, von Oberägeri ZG, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis, Wesenmatt, Sihlbrugg. Die Beisetzung findet am Montag, 18. Januar 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der katholischen Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Hausen am Albis Am 8. Januar 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

geb. 1. Januar 1925, von Trachselwald BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Hans Hug

Bestattungsamt Hausen am Albis

Lehrer 10. Februar 1943 – 8. Januar 2016

Am Affoltern am Albis ist am 9. Januar 2016 gestorben:

Dolder geb. Lang, Inge

Für Herren und Kinder Ab Januar 2016 können jeden

Mittwochnachmittag ab 15 Uhr Herren und Kinder ohne Anmeldung bei uns ihre

Haare schneiden lassen.

geboren am 28. Oktober 1938, von Beromünster LU, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Gehrrebenstrasse 4. Abschiedsgottesdienst und Beisetzung in Hedingen am Mittwoch, 27. Januar 2016, 14.00 Uhr.

Obfelden

Affoltern am Albis

Wir freuen uns auf Sie.

Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Zürich VersicherungsGesellschaft AG Mythenquai 2, 8002 Zürich Projektverfasser: fsp Architekten AG, Rotzenbühlstrasse 55, 8957 Spreitenbach Bauvorhaben: Umbau best. Ladenfläche mit Neubau Kunden-Mall und Einbau von Sanitäranlagen, Vers.-Nr. 2866, Kat.-Nr. 5288, Centralweg 3, Zentrumszone Z4

Coiffeur Azzurro

Am 10. Januar 2016 ist in Obfelden gestorben:

beim Coop Bonstetten

Vollenweider-Fritschi, Ernst

Obfelden Gesuchsteller: Peter Bregenzer, Sandacherstrasse 22, 8909 Zwillikon Projektverfasser: Burlet & Partner Architekten AG, Püntenstrasse 8, 8932 Mettmenstetten Baurechtliches Vorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit 9 Wohnungen auf Kat.-Nr. 3679 und Nutzungsänderungen in der Remise Vers.-Nr. 529 auf Kat.-Nr. 3845 an der Breitenerlistrasse (Zone K1)

Hedingen Gesuchsteller: Schafroth Patrick und Aline, Halb Ger 5, 8908 Hedingen Projektverfasser: Schuler Alexandra, Rütliweg 22, 5630 Muri AG Bauprojekt: Neubau Carport mit unterirdischem Geräteraum sowie Terrainanpassungen, Halb Ger 5, Kat.-Nr. 1200, Vers.-Nr. 742; Wohnzone W2.0

Kappel am Albis Bauherrschaft: Steinmann Markus, Tägergrund 11, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Pizza Andreas, Steinstrasse 58, 8003 Zürich Bauprojekt: Anbau und Umbau Wohnhaus, Neubau Autounterstand, Assek.-Nr. 68, Kat.-Nr. 1235, Oberdorfstrasse 28, Uerzlikon (Kernzone B)

Frauenarztpraxis Affoltern am Albis Dr. med. Peter Dörffler Facharzt FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe Ab sofort haben wir mit neuen Sprechstunden auch am Abend für Sie länger geöffnet. Montag, Dienstag: 8 bis 12 Uhr, 13 bis 18 Uhr Mittwoch: 8 bis 15 Uhr Donnerstag: 8 bis 12 Uhr, 16 bis 20 Uhr Freitag 8 bis 12 Uhr Obstgartenstrasse 5 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 760 50 60 Termine auch online buchbar: www.frauenarzt-affoltern.ch

Toi, l’Auvergnat quand tu mourras, Quand le croqu’-mort t’emportera Qu’il te conduise, à travers ciel, Au Père éternel. Georges Brassens

Harisberger-Gysin, Anna

Hedingen

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Joker Personal AG, Bundesstrasse 5, 6300 Zug Bauvorhaben: Leuchtreklame auf Dach, Vers.-Nr. 3596, Kat.-Nr. 6808, Obstgartenstrasse 1, Gestaltungsplan OVA-Areal

Todesfälle

geb. 24. Oktober 1932, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Wolserstrasse 48; Ehemann der Vollenweider-Fritschi, Erika.

Wir trauern um meinen Ehemann, Bruder, unsern Vater, Schwiegervater, Grossvater und Freund. Nach einer schweren Operation ist er, umgeben von seiner Familie, ruhig gestorben. Hella Hug-Bewig Annamarie Zürcher-Hug Annette Hug und Stefan Keller Alexander und Victoria Hug-Reguera mit Juan und Martina Samuel Hug und Linda Scheurer mit Luisa und Emil Fritz und Dora Baur Elisabeth Brauer und Wolfgang Schürkamb Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 19. Januar 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Stallikon statt. Statt Blumen zu spenden, gedenke man der Heilsarmee Schweiz, 3001 Bern, Postkonto 30-444222-5, oder des HEKS, Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz, 8042 Zürich, Postkonto 80-1115-1; Vermerk: «In Gedenken an Hans Hug». Traueradresse: Hella Hug-Bewig, Weidelacherstrasse 21, 8143 Stallikon

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreise statt. Die Friedhofvorsteherin

Obfelden Am 11. Januar 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Keusch-Bleiker, Fridolin Ernst geb. 24. November 1933, von Mühlau AG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Alte Schulhausstrasse 27, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern am Albis; Ehemann der Keusch-Bleiker, Anna. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Donnerstag, 21. Januar 2016, 14.30 Uhr, in der kath. Kirche Obfelden. Die Friedhofvorsteherin

Stallikon Am Freitag, 8. Januar 2016, ist in Zürich ZH gestorben:

Hug, Hans Rudolf geboren am 10. Februar 1943, von Wädenswil ZH und Uzwil SG, wohnhaft gewesen Weidelacherstrasse 21, 8143 Stallikon. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 19. Januar 2016, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Stallikon statt. Bestattungsamt Stallikon

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine tröstliche, eine wunderbare Sache. H. Hesse

Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder und Götti

Ernst Keusch-Bleiker 24. November 1933 – 11. Januar 2016

Nach langer, geduldig ertragener Krankheit durfte er nun im Pflegeheim Pilatus in Affoltern für immer einschlafen. In dankbarer Erinnerung und stiller Trauer Anna Keusch-Bleiker Toni und Yvonne Keusch-Dubs Anna-Marie Kubalek-Keusch mit Alessia und Noemi Bernadette Kälin Martin Kubalek Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 21. Januar 2016, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof in Obfelden im engsten Familienkreis statt. Anschliessend um 14.30 Uhr Abdankungsfeier in der katholischen Kirche in Obfelden. Anstelle von Blumen freuen wir uns über Spenden an: Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern a. A., Postkonto 87-267156-1, oder Spital Affoltern, Pflegeheim Pilatus, Affoltern a. A., Postkonto 80-7664-4, Vermerk: Ernst Keusch. Traueradresse: Anna-Marie Kubalek, Bodenfeldstrasse 13, 8906 Bonstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Januar 2016

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Studenten ziehen in die Stadt, kinderreiche Familien aufs Land Die neuste Bildungsstatistik zeigt Entwicklungen im Bildungsbereich – auch im Säuliamt

Die Bildungsstatistik zeigt, dass Familien mit Kindern eher in ländlichen Gebieten wohnen und Studierende in der Stadt. (Grafik Salomon Schneider)

Die Bildungsstatistik zeigt immer auch gesellschaftliche Trends auf. Der «Anzeiger» hat einige Punkte der neusten Bildungsstatistik herausgegriffen um zu sehen, wie sich Alter, Steuersatz und Geschlecht auf die Bildung auswirken. ................................................... von salomon schneider Statistik meint die wissenschaftliche, zahlenmässige Erfassung, Untersuchung und Auswertung von Massenerscheinungen. Statistiken dienen dazu, Daten aufzubereiten und in einen grösseren Zusammenhang zu stellen. Gerade langsame Veränderungen über mehrere Jahre lassen sich durch Statistiken optimal darstellen. Die neuste Bildungsstatistik des Kantons Zürich führt denn auch eini-

ge relevante Veränderungen im Bildungsbereich zutage, die eingeordnet werden müssen. Im Säuliamt zeigt sich zwischen 2004 und 2014, dass sich im Bildungsbereich strukturell nicht viel verändert hat. Es besuchten während dieser Zeit immer 16 bis 19 Prozent der Bevölkerung eine Schule. Während die Zahl der Primarschüler trotz wachsender Bevölkerung gleich geblieben ist, gibt es mehr im Bereich der Sekundarstufe II, also Berufs- und Mittelschüler.

Junge Erwachsene ziehen in die Stadt Die grössten Unterschiede zum kantonalen Mittelwert finden sich auf der Tertiärstufe, die höhere Fachausbildungen, Fachhochschulen und Universitäten umfasst. Während nicht einmal fünf Prozent der Säuliämtler Schülerinnen und Schüler eine tertiäre Ausbildung absolvieren, sind es im

kantonalen Durchschnitt über 20 Prozent. Dies dürfte primär daran liegen, dass es junge Erwachsene und insbesondere Studierende eher in die Stadt zieht, während Familien mit Kindern tendenziell eher in ländliche Regionen ziehen.

Familien mögen es ländlich Diese Tendenzen zeigen sich eindrücklich anhand der Altersstruktur in der Region Zürich und im Bezirk Affoltern. Der Altersdurchschnitt liegt bei 41,1 respektive 41,2 Jahren. Die grossen Unterschiede bestehen bei der Bevölkerung zwischen 20 bis 39 Jahren und 40 bis 64 Jahren. Im Knonauer Amt wohnen, bei einem kantonalen Durchschnitt von 28,8 Prozent, nur 23,4 Prozent 20- bis 39-Jährige. In der Stadt Zürich sind es 35,6 Prozent. Ein gegenteiliges Bild zeigt sich bei den 40- bis 64-Jährigen. Bei einem kantonalen Mittel von 34,7 Prozent der Wohnbevölkerung, machen diese 38,3 Prozent der Säuliämtler und 31,9 der Stadtzürcher Bevölkerung aus. Diese Zahlen erklären die im Vergleich zum kantonalen Mittelwert hohen Primarschüler- und tiefen Hochschulbesucherzahlen im Säuliamt.

Mehr Akademiker aus privilegierten Wohnlagen

Privilegierte Wohnlagen, wie hier zwischen Affoltern und Hedingen bringen besonders viele Maturanden hervor. (Bild Salomon Schneider)

Während Studierende oft das Elternhaus verlassen und sich in städtischen Gebieten niederlassen, wohnen Maturanden meistens noch bei den Eltern. Die Zahl der abgeschlossenen gymnasialen Maturitäten lässt also Rückschlüsse zu, woher die Akademiker

Selbstunfall in Zwillikon Bei einem Selbstunfall am Donnerstagmorgen blieb der Fahrer gemäss Angaben der Kantonspolizei Zürich unverletzt. Der Schaden ist allerdings gross; das Fahrzeug wurde total beschädigt. Der genaue Unfallhergang wird derzeit von der Polizei abgeklärt.

Das total beschädigte Auto. (Bild Martin Mullis)

von morgen kommen. Einen direkten Zusammenhang im Bezug auf die abgeschlossenen Maturitäten hat der Steuerfuss einer Gemeinde. Elf der 15 Gemeinden mit den tiefsten Steuerfüssen gehören zu den 15 Gemeinden mit den höchsten Maturandenquoten. Im Bezirk Affoltern hat Wettswil die höchste Maturandenquote, gefolgt von Bonstetten und Stallikon.

Geschlecht determiniert in vielen Fällen die Berufswahl Ähnlich stark wie der Steuerfuss – und damit die Privilegierung der Wohnlage – sich auf die Maturandenquote auswirkt, scheint sich das Geschlecht auf die Berufswahl auszuwirken. 2014 schlossen 41,5 Prozent der männlichen Lehrabsolventen eine Berufslehre in einem industriellen oder handwerklichen Beruf ab, im Vergleich zu 5,3 Prozent der Lehrabsolventinnen. Ein gegenteiliges Bild zeigt sich bei Heilbehandlungs- und Körperpflegeberufen. 23,2 Prozent der Lehrabsolventinnen erlernten einen Beruf in diesen Richtungen, im Vergleich zu nur 1,8 Prozent der Lehrabsolventen. Gerade bei den Männern sind die beruflichen Präferenzen erstaunlich stabil geblieben. Seit 2004 gab es praktisch keine prozentualen Veränderungen – abgesehen von einer stetig steigenden Zahl BMS-Absolventen, die jedoch auch bei den weiblichen Lehrlingen in vergleichbarem Masse gestiegen ist. Bei den Frauen haben Verkaufsberufe an Popularität verloren. Dafür liegen Heil- und Behandlungsberufe im Trend.

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Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 27. Januar 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis statt, die Abdankung anschliessend in der reformierten Kirche in Hausen.

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Con tristezza e tanti bei ricordi nel cuore annunciamo la perdita del mio caro marito, nostro caro papà, suocero, nonno e bisnonno Traurig und mit vielen Erinnerungen in unseren Herzen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Vater, Schwiegervater, Nonno und Bisnonno

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Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Januar 2016

Sechs Projekte in fünf Ländern werden unterstützt Was mit den Geldern aus der Initiative «Affoltern handelt solidarisch» geschieht (Folge 1) Zwischen Sommer und Herbst 2015 erhielten fünf Hilfswerke je 33 000 Franken von der Gemeinde Affoltern am Albis – weil die Gemeindeversammlung Ende 2013 die Initiative «Affoltern handelt solidarisch» angenommen hatte. Bei den insgesamt 165 000 Franken handelt es sich um 10 Prozent des Betrags, den Affoltern via Finanzausgleich aus den kantonalen Steuern des Glencore-Chefs Ivan Glasenberg erhalten hatte. Auf diesem Weg soll die Bevölkerung von Ländern, in denen die Firma Glencore tätig ist, am Profit der Firma teilhaben können. Sämtliche Hilfswerke bedanken sich bei der Gemeinde Affoltern ganz herzlich für die Beiträge. Und damit die Bevölkerung mehr über die unterstützten Projekte erfährt, werden in den nächsten Wochen alle Projekte im Anzeiger vorgestellt. Eine Übersicht über die unterstützten Projekte: – Caritas: Eine Zukunft für Kinder in den Bergen von Bolivien (Folge 1) – Helvetas: Nachhaltige Arbeitsplätze zum Schutz des Regenwaldes in Bolivien (Folge 2) – Heks: Zugang zu Land in der Demokratischen Republik Kongo (Folge 3) – Unicef: Kinderschutz in Mauretanien (Folge 4) – Terre des Hommes: Projekt gegen Gewalt an Kindern in Burkina Faso (Folge 5) – Terre des Hommes: Stärkung schwarzer Jugendlicher in Peru (Folge 6).

Caritas: Eine Zukunft für Kinder in den Bergen von Bolivien Bolivien ist mit seinen 10,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ein Land der Kontraste. Sein Territorium umfasst drei topografische und klimatische Regionen. Seit den Eroberungsfeldzügen der Spanier ist die bolivianische Wirtschaft vor allem durch den Rohstoffabbau und -handel (Silber, Zinn) geprägt. In letzter Zeit gewannen vor allem die grossen Eisenerzund Lithium-Vorkommen an Bedeutung, auch Erdöl und Erdgas werden gefördert. Die Firma Glencore hat in La Paz eine Niederlassung und betreibt in Sinchi Wayra eine Zinkmine. Trotz dieser natürlichen Ressourcen, einer reichen Biodiversität und dem Wirtschaftswachstum der letzten anzeige

Jahre ist die Armut in Bolivien immer noch weit verbreitet.

Eine Zukunft für Kinder in den Bergen Rund 80 % der Bevölkerung Boliviens lebt im trockenen Hochland und in den östlich angrenzenden Tälern. Mit dem Projekt «Eine Zukunft für Kinder in den Bergen» unterstützt die Caritas mit ihrer Partnerorganisation K’anchay Dorfgemeinschaften im Hochland von Bolivien, die so abgelegen sind, dass sie praktisch keinen Zugang zu staatlicher Infrastruktur oder zu Bildungsinstitutionen haben. Im Schulkreis Sacaca existieren 69 Dorfschulen, diese enden jedoch in der Regel nach zwei bis vier Schuljahren, die Klassen sind überfüllt und die Unterrichtsqualität ungenügend. Für weiterführende Klassen müssten die Kinder aus abgelegenen Dörfern oft stundenlange Fussmärsche auf sich nehmen.

Zwei Internatsschulen für Kinder aus 37 Dörfern Um den betroffenen Kindern Zugang zu Bildung zu ermöglichen und unmöglich lange Schulwege zu verhindern, wurden im Norden des Departements Potosí mit Unterstützung der Caritas zwei Internats-Schulen in Qachari und Colloma errichtet. Die beiden Schulen werden von Kindern aus total 1405 Familien in 37 Dörfern mit bis zu 25 Kilometern Entfernung besucht. Der Unterricht der beiden Internate geht über eine reine Schulbildung hinaus. Die Kinder und Jugendlichen aus Kleinbauernfamilien lernen, wie man produktiv, ökologisch und nachhaltig Landwirtschaft und Kleintierzucht betreibt. Ausserdem werden sie im Zusammenleben und durch verschiedenste kulturelle, sportliche, politische und spielerische Aktivitäten in ihrer Persönlichkeit gestärkt. Durch diese breite und intensive Ausbildung werden die Jugendlichen auf ein Leben in ihren Dörfern vorbereitet, wo sie Verantwortung und Führungsaufgaben übernehmen sollen und so ihr Umfeld im Einklang mit ihrer kulturellen Identität und grossem Respekt gegenüber ihrer Umwelt entwickeln helfen. Esther Naef und Rosmarie Kälbling, Affoltern

In der Internatsschule werden auch moderne agronomische Techniken vermittelt.

Kinder im Schulkreis Sacaca/Bolivien nehmen weite Schulwege auf sich. (Bilder Caritas Schweiz)

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Stellenanzeiger Rentner, 69, sucht Arbeit PRIMARSCHULE AFFOLTERN AM ALBIS

Fahrausweis Kat. A. Angebote bitte unter Chiffre 4497, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Freiwillig aktiv in der Schule Haben Sie Freude am Umgang mit Kindern? Verfügen Sie über Geduld, Humor, Toleranz und Durchsetzungsvermögen? Wenn Sie zudem einige Stunden pro Woche Zeit haben, um sich regelmässig in der Schule oder im Kindergarten zu engagieren, dann freuen wir uns auf Sie.

Für den Kindergarten Haupel 1 suchen wir eine Seniorin oder einen Senior jeweils für Montagvormittag. Weitere Informationen auch zu anderen Einsätzen erteilt Ihnen gerne die Schulverwaltungsleiterin, Ursula Rothenberger: Montag bis Donnerstag unter Telefon 043 322 60 11. Einen ausführlichen Beschrieb finden Sie unter www.psa.ch\offene Stellen\Pädagogische Stellen

Morgenstund hat Gold im Mund . . . Wir suchen für unsere Brotlieferungen um 5 Uhr in der Früh, einen rüstigen

Pensionär oder einen/eine Teilzeitmitarbeiter/in der/die Freude hat noch zwei bis drei Stunden zu arbeiten. Sie rüsten unsere Lieferungen und liefern sie mit unserem Renault-Bus an unsere Kunden im Knonauer Amt. Wenn Sie mehr erfahren möchten, rufen Sie mich unter Telefon 079 385 24 20 an, oder senden ein E-Mail an: poeschtlibeck@poeschtlibeck.ch Nik Vogel, Pöschtli Beck AG, Obfelden

Wir suchen für unser Schulhaus Semper infolge Pensionierung per 2. Mai 2016

1 Reinigungskraft 33 % Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die ausführlichen Stellenausschreibungen mit Ansprechpersonen sowie weitere Informationen über die Primarschule Affoltern am Albis, finden Sie unter: www.psa.ch

Infolge Pensionierung der Stelleninhaberin sucht die Ökumenische Beziehungsberatung Affoltern am Albis per 1. März 2016 oder nach Vereinbarung eine

Beraterin 20% Die vollständige Ausschreibung finden Sie auf unserer Homepage www.beziehungsfragen.ch. Die Bewerbungsfrist dauert bis Ende Januar.

Die Schule Aeugst am Albis sucht per 1. April 2016 für die schulergänzende Betreuung einen/eine

Gesucht

Mitarbeiter/-in Mittagstisch (15 %)

Coiffeuse, 20 bis 40 %

für die Mithilfe während des Mittagessens von 12.00 bis 13.45 Uhr (wochentags ausser mittwochs) in der Villa Kunterbunt. Wir suchen eine flexible und engagierte Person mit guten Deutschkenntnissen und Freude an der Arbeit mit Kindern. Ergänzende Informationen erteilt Ihnen Maike Wünn, Leiterin Villa Kunterbunt E-Mail: villa.kunterbunt@schule-aeugst.ch Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an: Schule Aeugst am Albis, Schulverwaltung, Spitzenstr. 16, 8914 Aeugst a. A.

Tage flexibel wählbar. Gerne auch Wiedereinsteigerin. Du bist aufgestellt und motiviert, dann freue ich mich, Dich kennen zu lernen. Coiffeur Haarzauber 8911 Rifferswil, Tel. 043 466 50 70

Zur Ergänzung unseres jungen Teams suchen wir per März 2016 oder nach Vereinbarung einen

Die Gemeinde Hedingen mit ihren rund 3600 Einwohnern liegt westlich des Üetlibergs im Bezirk Affoltern am Albis. Hedingen zeichnet sich durch eine hohe Lebensqualität und als attraktiver Wohn- und Arbeitsstandort aus. Wir bieten ab August 2016 eine Lehrstelle für einen Fachmann oder eine Fachfrau

Polybauer/ Storenmonteur mit abgeschlossener Berufslehre. Pensum 70 bis 100%. Ihr Profil:

Betriebsunterhalt Fachrichtung Werkdienst Als Fachmann oder Fachfrau Betriebsunterhalt im Werkdienst arbeiten Sie vorwiegend im Freien und in der Natur. Zu Ihren Aufgaben gehören: – Wartung, Reinigung und Instandhaltung von Gebäuden, Grünanlagen und Strassen – Pflege von Spielplätzen und des Hedinger Weihers – Wartung von Maschinen und Durchführen von kleineren Reparaturen – Abfallbewirtschaftung – Winterdienstarbeiten Die Lehre dauert drei Jahre und eignet sich für junge Leute, die gerne im Aussenbereich arbeiten und handwerkliches Geschick besitzen. Wichtige Voraussetzungen sind ausserdem eine hohe Zuverlässigkeit und Freude an körperlicher Arbeit. Wir bieten eine vielseitige und abwechslungsreiche Ausbildung, eine persönliche und individuelle Lehrlingsbetreuung und ein aufgestelltes Team mit vier Mitarbeitern. Konnten wir Ihr Interesse wecken? Für weitere Informationen steht Ihnen der Leiter Werkhof, René Bieri, Telefon 044 762 25 67, gerne zur Verfügung. Ihre vollständige Bewerbung schicken Sie bitte bis 14. Februar 2016 an: Gemeinde Hedingen, Daniel Keibach, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen.

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sehr gute Umgangsformen und gepflegtes Auftreten handwerklich begabt motiviert und mitdenkend der deutschen Sprache in Wort und Schrift gut mächtig • Führerschein Nach fachlicher Einarbeitung umfasst die Tätigkeit hauptsächlich die Neumontage sowie die Reparatur aller Storenprodukte bei unseren Privatkunden mit individuellen Bedürfnissen. Wir bieten einen attraktiven Arbeitsplatz mit abwechslungsreichen, anspruchsvollen Tätigkeiten in einem modernen, zukunftsgerichteten Unternehmen. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Daniel Weber, Geschäftsführer, gerne zur Verfügung. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:

Lötschenmattstrasse 21 8912 Obfelden Telefon 044 761 59 80 weber@weber-storen.ch www.weber-storen.ch


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medien-tipp

Brillant-bunter Strauss an magischen Augenblicken

Von Evi Hauri, Bibliothek Wettswil

Glanzvolle Performances im «Klanghotel Rössli» in Mettmenstetten «Woman in Gold»

Vielseitig, feinsinnig und poetisch, ebenso mit Charme und mit Witz, präsentieren sich Künstlerinnen und Künstler. (Bilder Urs E. Kneubühl)

Die Walliser Mundart-Sängerin Sina holt sich als Chorbegleitung den Männerchor Mettmenstetten.

Frölein DaCapo: Witz und Charme.

Heuer klopft der «Herzschlag» den Takt im «Klanghotel Rössli» in Mettmenstetten. Beat D. Hebeisen und seine Gäste lassen erneut an feinsinniger wie ausdrucksstarker «Magie des Augenblicks» teilhaben. Stehplatzbillette gibts noch an der Abendkasse.

setzt gekonnt Akzente, schafft Spannungsbögen und Stimmungen, während das DuoCorda – Corinne Kappeler (Harfe) und Daniel Treyer (Violine) –, durch Streichen, Zupfen und Schlagen einfühlsam vielseitigste Töne aus ihren Saiteninstrumenten holt. Desgleichen mit viel Feingefühl und ästhetischer Virtuosität bezaubern die Tänzerin und Choreografin Mimi Jeong sowie Martha Kröger, die an der Saaldecke hängend am Stofftuch kunstvolle Verwicklungen spielerisch, elegant, spannend und bilderreich umsetzt. Der Uerzliker Kunstschmied Moritz Häberling steuert auch dieses Jahr vor dem Hotel seine funktionalen Skulpturen bei: Diesmal den Propeller eines viermotorigen Turboprop-Flugzeuges und sein Feuer-Propellerrad. Und via Leinwand wird drinnen Fotound Aktionskunst mit Lichtobjekten und Strandgut von Heinz Hebeisen gezeigt. Dem kreativen Geist, der immer wieder an unkonventionellen Projekten tüftelt, ist auch live einiges dazu eingefallen. Alles, jede und jeder im Klanghotel Rössli bezaubern das Publikum – leibhaftig im Saal genauso wie auf der Leinwand, via Fernsehkameras live oder als Einspielungen dorthin übertragen. Es ist einmal mehr grosses Kino, dieser musisch-poetische Event, der in seiner Fülle und Güte seinesgleichen sucht.

................................................... von urs e. kneubühl Was im und um das Rössli, Mettmenstetten, gezeigt wird, ist schlichtweg imponierend. Beeindruckend sind insbesondere auch die Freude und das spürbare Herzblut, mit denen die auftretenden und präsentierenden Künstlerinnen und Künstler zur Sache gehen. Kein Wunder, dass der Funke mit jedem Augenblick auf das Publikum überspringt. Und dieses begeistert sich durchwegs an den poetischen, musischen und cinéastischen Produktionen. «Herzschlag – Magie des Augenblicks», das Motto der dritten Auflage des «Klanghotels Rössli», bemisst Breite und Tiefgang der verschiedenen Performances präzise. Es ist ein Programm ohne Längen, aber mit vielen Höhepunkten, eine erneut auserlesene und glanzvolle musikalisch-artistische Reise, ein brillant-bunter Strauss

an bezaubernden, ja, beglückenden Momenten.

Poeten mit Witz, Charme und Muse Was einerseits die erzählenden und singenden Poeten noch heute Freitagund morgen Samstagabend ab 20 Uhr im Rössli, Mettmenstetten, an Genussvollem anbieten, formt und steigert sich zum wahren Rausch der Fantasie. Da sind Sina und Adrian Stern, die Geschichten über und aus dem Leben singen und erzählen – solo, im Duett oder auch im Ensemble. (Sina intoniert, notabene, das Walliser Schlaflied «Tüä schlafu, chleis Mämmi» gemeinsam mit dem Männerchor Mettmenstetten!) Und klar, die HerzblutWalliserin berichtet und singt im breitesten Walliserditsch, ungefiltert und offen, wie eine gute Freundin, der Liedermacher Adrian Stern im etwas näher liegenden Aargauer Dialekt und bekannt ehrlich wie herzlich. Beide legen sie mit eingängigen und träfen Melodien und Geschichten, mit Charme und Witz beredtes Zeugnis ihres Könnens ab. Ebenso begeistert der Musiker und Erzähler Philipp Galizia mit seinem spröden Charme, trockenem Humor und bekannt feiner, witziger Bühnenarbeit. Der Murianer erzählt, stets etwas Verschmitztes im Gesicht, wieder-

um Geschichten aus dem Leben, von Begegnungen und grossen wie kleinen Momenten – höchst schräge Unterhaltung von bester Qualität, wie man sie gerne geniesst. Stark beklatschte Höhepunkte sind überdies die Auftritte des Einfrauorchesters Frölein DaCapo, das neben ihrer Stimme auch ihr Loopgerät und verschiedene Instrumente gekonnt einsetzt. So singt und spielt sie Live-Sequenzen und gibt diese, kunstvoll übereinander gelegt, via Loopgerät wieder. In ihren Liedern sinniert sie über das Leben und seine Unzulänglichkeiten, macht alles mit köstlichem Mutterwitz und äusserst charmant hautnah erlebbar – selbst ihren Klanghotel-Song in listig-lustig nachgeahmtem Suaheli.

Ästhetik, Kunst und Können Kunst und Können paaren sich gleichfalls bei allen weiteren Darbietungen. Beim Männerchor Mettmenstetten, welcher mit harmonischem Liedgesang zu überzeugen weiss, bei Ursi Tschudi, die Musik in vielen Facetten lebt oder bei Svenja Imlig und Christof Tschudi mit ihren eingängigen Stimmen. Gemeinsam mit Beat Hebeisen berühren die drei mit feinem A-cappella-Gesang. Der Perkussionist und Schlagzeuger Beat Föllmi

«Woman in Gold» ist ein Film nach einer wahren Geschichte oder wie aus «der goldenen Adele» die «Dame in Gold» wurde. Ein spektakulärer Gerichtsfall um Raubkunst beschäftigte nicht nur die österreichische Bevölkerung um die Jahrhundertwende: Gustav Klimts Porträt «Dame in Gold», die österreichische Mona Lisa (Adele Bloch-Bauer), wurde als Raubkunst entlarvt und musste der rechtmässigen Besitzerin zurückgegeben werden. Hollywood hat aus diesem Stoff mit grossartigen Schauspielern einen tollen Film gemacht. Der Film «Woman in Gold» von Simon Curtis ist Maria Altmann gewidmet. Er zeigt ihren beschwerlichen Weg, unrechtmässig enteignete Kunst zurückzubekommen. Adele Bloch-Bauer war ihre Tante und Klimts Muse gewesen. Ihr Porträt hing im Wohnzimmer der kleinen Maria und wurde der Familie während der Kriegszeit von den Nazis gestohlen. Aus dem Namen «Die goldene Adele» wurde schlicht die «Dame in Gold». Mit diesem Namenswechsel konnten die Nationalsozialisten das Bild ihrer bereinigten Kunstsammlung einverleiben, ohne das Gesicht zu verlieren. Für viele Jahre hing das berühmte Porträt im Wiener Belvedere, in der Österreichischen Galerie. Da Österreich nicht zur Rückgabe an die rechtmässige Besitzerin bereit war, beschloss Maria Altmann 1998, sich ihr Erbe zu erkämpfen. Ihr war wichtig, dass dieses Unrecht nicht vergessen ging und sich Österreich seiner Vergangenheit stellt. Mit einem jungen unerfahrenen Anwalt, auch er Nachfahre jüdischer Flüchtlinge, nahm sie den beschwerlichen Rechtsstreit auf sich. Die Sache erregte grosse internationale Aufmerksamkeit, handelte es sich doch um das bekannteste Bild Österreichs. Der Kampf, David gegen Goliath gleich, zog sich über Jahre hin und kostete die Klägerin viel Kraft. Doch das Stehvermögen der alten Dame war erfolgreich. Österreich musste sein Unrecht eingestehen und nebst dem berühmten Porträt auch vier weitere Bilder von Klimt zurückgeben. Der Film orientiert sich stark am wirklichen Geschehen und überzeugt mit hervorragenden Schauspielern, allen voran Helen Mirren als Maria Altmann. Sie wurde vom Jüdischen Weltkongress für ihre Rolle ausgezeichnet, was die Brisanz des Themas unterstreicht. Maria Altmann selbst erlebte ihre filmische Huldigung nicht mehr, 2011 starb sie im Alter von 94 Jahren in Beverly Hills.

«Dame in Gold – Der Kampf für Gerechtigkeit ist nie zu Ende» (DVD). Ascot Elite 2015. EAN 7613059316430.


Schulen und Kurse

Kurs: Medical-Taping für den Sport und aktiven Alltag Vermittlung von: Materialkenntnissen, Wirkungsweise, Anwendungsgebiet und praktische Anwendung

28. Januar und 2. Februar 2016 von 18.00 bis 19.30 Uhr

Kursleitung: Iris Wynk, dipl. Physiotherapeutin HF, Osteopathin i. A. Anmeldung und weitere Informationen:

salus-therapien ag Industriestrasse 17, 8910 Affoltern am Albis

Telefon 044 762 27 47 www.salutogenese.ch

Stellenanzeiger Als Mutterschaftsvertretung mit Option auf anschliessende Festanstellung suchen wir auf das Schuljahr 2016/17 für unsere Mittelstufenabteilung (4. bis 6. Klasse)

ein bis zwei Primarlehrperson/en für 29 Wochenlektionen Ihr Profil: – Sie sind motiviert, in einer Mehrjahrgangsklasse nach Methoden des altersdurchmischten Lernens zu unterrichten und die Schüler/innen in ihrem Lernen optimal zu fördern – Sie wirken aktiv an der Unterrichts- und Schulentwicklung mit – Sie setzen sich für eine lebendige Schulkultur ein, in der das Wohl der Schüler/innen und hohe Leistungserwartungen im Zentrum stehen Wir bieten: – Kleine ländliche IS-Schule mit moderner Infrastruktur an schöner Aussichtslage – Unterstützung durch eine Schulische Heilpädagogin und Fachlehrpersonen für E, F, TW und W – Möglichkeit, in einem kleinen, kollegialen Team viel bewirken zu können – auf Wunsch kombinierbar mit IHP-Lektionen – Einstieg als Stellvertretung bereits ab Frühjahr möglich Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sind Sie eine erfahrene und engagierte Lehrperson, die sich diese anspruchsvolle Aufgabe zutraut? Dann freuen wir uns, Sie kennenzulernen! Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an: islisberg.schulleitung@schulen-aargau.ch oder an Sandra Mäder, Schulleiterin, Primarschule Islisberg, Steindlerstrasse 9, 8905 Islisberg. Weitere Informationen erhalten Sie von der Schulleiterin unter obiger E-Mail oder unter Telefon 056 640 20 53 oder auf unserer Website www.islisberg.ch/6Schule/61home.htm

Für unser Weinrestaurant mitten in der Zuger Altstadt suchen wir per 1. März oder nach Vereinbarung eine aufgestellte, sympathische, fleissige

Servicefachangestellte (80 %) für Einsätze von Mittwoch- bis Samstagabends. Deine Muttersprache ist Deutsch, Du hast Erfahrung im Gastgewerbe und Freude an Wein und als Gastgeberin. Idealalter zwischen 20 und 35 Jahren. Englisch- und Weinkenntnisse sind von Vorteil. Wir bieten tollen Arbeitsplatz mit guter Entlöhnung und wunderprächtigen Gästen. Erfüllst Du unsere Anforderungen? Suchst Du eine neue Herausforderung? Dann schicke Deine Bewerbung noch heute per E-Mail an: rblaser@felsenkeller.ch. Danke


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Bewegte Farbmalerei und poetisch-skulpturale Zwischenräume Martin Herler, Michael Ball, Barbara Philomena Schnetzler, Nathalie Polke in der Galerie für Gegenwartskunst Die Farbmalerei Martin Herlers ist durch ihr malerisches Moment der Geschwindigkeit ein Gegenpol und zugleich fliessender Übergang zu den geerdeten Skulpturen Nathalie Polkes. Martin Ball und Barbara Philomena Schnetzlers Skulpturen fangen durch ihre Unfertigkeit den poetischen Augenblick auf und lassen zwischen den Zeilen lesen. ................................................... von nana pernod Martin Herlers grossformatige Blütenbilder stechen durch ihre Nahbarkeit, die durch den bewegten Pinselduktus und ihre ausgeprägte Farbigkeit verstärkt wird, hervor. Sie sind Ausgang seines malerischen Weges und bilden das «Raster» für seine weiteren künstlerischen Schritte. Die Kinderbilder sind biografischer Natur und schliessen eng an die Blütenbilder an. Beide sind von einer auffallenden gleichgearteten Leichtigkeit und Spontaneität

bestimmt. Der Betrachter fühlt, dass der Maler mitten drin im Geschehen ist. Die mächtigen Pinselstriche evozieren Geschwindigkeit: Die energetische Arbeitsweise Herlers spiegelt sich aber auch in seinen grossformatigen Frauenbildnissen, vor allem auch in den jüngsten Stadtbildern. Mit seiner Arbeitsweise erobert Herler eine kon-

Die Ausstellung dauert bis 14. Februar 9. Januar bis 14. Februar 2016 in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéro: 24. und 31. Januar, 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 14. Februar 2016, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten, Galerie: Donnerstag und Freitag, 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, 8906 Bonstetten, Telefon 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.

krete Situation für die Malerei wieder zurück, wie er selbst erklärt. Er benutzt diese, um sein malerisches Ziel zu erreichen: die Authentizität des Augenblicks mit Farben zu verfremden. Die Energie wird aus der Situation auf die Farbsprache übertragen und lässt den Betrachter fast den Atem anhalten. Herlers Werk spiegelt seine formale Experimentierfreude, ohne dass er dabei der malerischen Linie seines Werks untreu würde. Ölmalerei ist hier unbestechlich zu erleben und gewinnt einmal mehr an Aktualität. So viel Bewegung und solche Rhythmen weichen den nassgrauen Januarhimmel förmlich auf.

Erdung Diese Geschwindigkeit und das Absolute der starken Farbigkeit werden in der abgeschlossenen Ganzheitlichkeit und Erdung der Skulpturen Nathalie Polkes aufgefangen. Ihre genau gearbeiteten Skulpturen aus Marmor, Alabaster und Sandstein sind in sich abgeschlossene und ruhende Werke, deren Bewegung weniger nach aussen als nach innen gerichtet ist. Die Künst-

lerin verarbeitet auf vielfältige Weise das Thema der Weiblichkeit und Fruchtbarkeit, wie dies auch die Titel ihrer Skulpturen wie «Fullness» und «Fertility» an den Tag legen.

Poetische Zwischenräume Nach dieser in sich ruhenden Oase rütteln die Werke Michael Balls und Barbara Philomena Schnetzlers durch ihre unfertige Art wieder poetisch auf. Beide Künstler arbeiten nicht auf eine abgeschlossene und klare Form hin, sondern lassen den Betrachter die Skulptur mit seinen Augen fertig formen. Balls Terrakotten und die ausgestellte Bronze haben als Ausgang die menschliche Gestalt. Im Arbeitsprozess wandelt sich diese, denn das Zusammenfügen verschiedener formaler Welten fasziniert Ball. So wie sich in seinem Werk die Formen überlagern, überlagern sich beim Betrachter auch die Ideen: Ein Boot kann so zu einem Vogel und dann zu einem Menschen werden. Balls Plastiken wirken denn auch als Überlagerungen formaler und inhaltlicher Verdichtungen, die in ihrer Unfertigkeit vom Betrachter auf

seiner Entdeckungsreise weitergeformt und -gedacht werden können.

Zwiesprache mit der Formfindung Barbara Philomena Schnetzler führt mit dem jeweiligen Material einen Dialog. Ihre Intention des Werkes wird einem Material zugeordnet und dann darin realisiert. Das Zusammenspiel zwischen Relief und Skulptur, zwischen dem Rohmaterial und dessen Bearbeitung sowie der Augenblick des Unfertigen lassen Raum, um Schnetzlers Werke zwischen den «Zeilen» zu lesen. Angedeutete Körperlinien gehen ins Rohmaterial über und treten wieder aus ihm hervor. Das lädt den Betrachter ein, sehend Neuland zu erkunden. Das Nicht-Ausformulierte der Skulpturen von Ball und Schnetzler sowie das durch die starken Farbpinselstriche verdeckte Geschehen in Herlers Bildern regen zur Zwiesprache an. Dieser Prozess, der den Betrachter am Werk teilnehmen lässt, zeichnet Kunstwerke aus, die nachhallen. Eine Einladung Farbenergie zu tanken und sich von poetisch-skulpturalen Momenten tragen zu lassen.

Nathalie Polke mit einer Skulptur.

Martin Herler mit Ölgemälde. (Bilder Arthur Bohrer)

Michael Ball mit zwei Terracotten.

Barbara Philomena Schnetzler mit Marmorarbeit «Dazwischen».


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Vermischtes

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Erfreuliches Ergebnis in schwierigem Umfeld Raiffeisenbank Cham: Haupttraktandum der GV wird der Antrag zur Fusion mit Steinhausen sein Die Raiffeisenbank Cham mit ihren Geschäftsstellen in Mettmenstetten und seit November 2015 auch in Hausen, hat im Geschäftsjahr 2015 in einem schwierigen Umfeld ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Der Jahresgewinn wuchs um ein Prozent auf 875 430 Franken. Das Vertrauen der Kunden zeigt sich auch dieses Jahr im Zuwachs der Genossenschafter. So konnte allein die Geschäftsstelle in Mettmenstetten im letzten Geschäftsjahr 126 Mitglieder gewinnen. Insgesamt profitieren neu 9209 Mitglieder der Raiffeisenbank Cham Genossenschaft von den Vergünstigungen und Aktionen – wie beispielsweise Tageskarten zum halben Preis in den attraktivsten Skigebieten der Schweiz.

Fast 10 % Zufluss an Kundengeldern, Konsolidierung im Hypothekargeschäft Das trotz des tiefen Zinsumfeldes anhaltende Wachstum der Kundengelder um 9.77 % ist ein weiterer Vertrauensbeweis. Vor dem Hintergrund der gegen Null tendierenden Marktzinsen erstaunt die Umschichtung von Kassenobligationen (-13.12 %) auf Sparund Anlageformen (+10.81 %) nicht. Vor allem Amortisationen auf Hypo-

publireportage

theken aufgrund historisch tiefer Verzinsung der Kundengelder sowie ein nach wie vor sehr kompetitives Umfeld führten zu einer Konsolidierung bei den Ausleihungen (+ 0.1 %). Trotzdem konnte die starke Position im Hypothekargeschäft erfolgreich behauptet werden. Der Qualität, insbesondere bei Neugeschäften, wird weiterhin grösste Beachtung geschenkt. Die hohe Qualität des gesamten Immobilienportfolios zeigt sich bei den Wertberichtigungen, welche gerade mal 0.01 % der gesamten Kundenausleihungen betragen. Im Hinblick auf eine strategische Diversifizierung der Erträge und eine gezielte Investition in die Weiterbildung der Mitarbeitenden, ist das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft in allen Bereichen gewachsen. Der Erfolg weist ein Plus von 7.69 % auf.

Fusions-Generalversammlung am 18. März Die diesjährige Generalversammlung findet am Freitag, 18. März, statt. Für die Mitglieder der Geschäftsstellen Mettmenstetten und Hausen am Albis wird die GV dieses Jahr wieder in den Gemeindesaal Mühle in Kappel am Albis übertragen. Ein Haupttraktandum wird der Antrag zur Fusion der Raiffeisenbanken Cham und Steinhausen sein. (pd.)

Die Raiffeisenbank in Mettmenstetten und ihr Geschäftsstellenleiter Thomas Kölliker, Mitglied der Bankleitung. (Bild zvg.)


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Säuligugger kommen zurück nach Affoltern Der beliebte Fasnachtsball wird dieses Jahr in der Break-Eventhalle durchgeführt Nach den «Exil-Jahren» in Ottenbach steigt die Säuliguggernacht diesmal wieder in Affoltern. Am Freitag, 12. Februar, sorgen in der «Break»-Eventhalle ab 20 Uhr sechs Guggen für Stimmung. ................................................... von thomas stöckli Der Gemeinderat Affoltern verweigert die Bewilligung für den Kasinosaal seit Jahren und Ottenbach vermietet seinen Gemeindesaal neu nur noch an einheimische Vereine und Organisationen. So mussten die Säuligugger für ihren beliebten Fasnachtsball einmal mehr nach einem neuen Veranstaltungsort suchen. «Wir haben verschiedene Möglichkeiten abgeklärt», verrät Spielführer Cyril Lilienfeld. Klar war: der Affoltemer Verein will wieder nach Hause zurückkehren. So wurden Ideen gesammelt und zumeist ganz schnell wieder verworfen. Als valable Lösung blieb die Eventhalle des «Break» an der Industriestrasse. Inhaber René Neuschwander war von der Anfrage allerdings wenig begeistert. «Ich bin kein Fasnächtler» verrät er. Weiter habe er mit Fremdveranstaltungen schlechte Erfahrungen gemacht. «Wenn es Ärger gibt, wird das nicht mit dem Veranstalter in Verbindung gebracht, sondern mit dem Lokal», so Neuschwander. Und falls etwas Gravierendes passieren sollte, stehe für ihn die Existenz auf dem Spiel.

Dekoration auf ein Minimum beschränkt Doch die Überzeugungsarbeit der Säuligugger trug Früchte: «Probieren wir

Yannick (links) und René Neuschwander (rechts) gewähren den Säuliguggern in ihrer Eventhalle Gastrecht. Deren Spielführer Cyril Lilienfeld freuts. (Bild Thomas Stöckli) es einmal», stimmte der «Break»-Wirt schliesslich zu, den Bedenken wegen der Platzverhältnisse und den Sorgen um Infrastruktur und Image zum Trotz. So steigt die Säuliguggernacht am 12. Februar in seiner Eventhalle. Ergänzend werden je ein Wagen als Kaffeestube und Imbissstand aufgestellt, dazu kommt der vereinseigene WC-Wagen. Während in anderen Jahren die ganze Guggenmusik an einem Basteltag ihre Kreativität und Schaffenskraft unter Beweis gestellt hat, wird sich die Dekoration diesmal allerdings auf ein Minimum beschränken. Die für eine Bewilligung nötige Anzahl Parkplätze haben die Säuligugger mit Unterstützung der Nachbarn zusammengebracht. Und der Bahnhof

ist nah, sodass viele Fasnächtler mit dem öffentlichen Verkehr anreisen dürften. Für Ordnung auf dem Festgelände und drum herum sorgt der Sicherheitsdienst, mit dem die Säuligugger bereits in Ottenbach gute Erfahrungen gemacht haben. «Sie treten auf konfliktlösende, freundliche Art auf», beschreibt Lilienfeld. So sei es in den letzten Jahren nie mehr zu Schlägereien gekommen. Bewährt hat sich auch die Präsenz eines Hundeführers. «Wenn ein Hund da ist, werden Pöbelnde plötzlich ganz brav», so der Spielführer. «Wir werden unser Möglichstes tun, dass es friedlich abläuft», versichert Cyril Lilienfeld dem «Break»Wirt. «98 % sind Fasnächtler, die Spass

haben und Guggenmusik hören wollen», so der Spielführer über die Ballbesucher. Die Übrigen gelte es herauszufiltern, bevor etwas passiert. Sachbeschädigungen am Gebäude seien seit dem Seifenspender-Vorfall im Kasinosaal Affoltern vor Jahren nie mehr ein Thema gewesen.

Seit 35 Jahren ein Affoltemer Verein Fünf Gastguggen werden gemeinsam mit den Gastgebern für Stimmung sorgen. Drei kommen aus der Umgebung: die Vollgashöckler aus Hedingen, die Näbelgeischter aus Jonen und die Gängelimusig Muri, dazu von weiter her die Hächlegugger aus Hägglingen und die Linthböllä, Glarus. Dazwischen

hält ein DJ die Fasnächtler auf Betriebstemperatur. Das Motto «Breakout» beinhaltet nicht nur die Würdigung des Gastgebers, sondern stehe auch fürs Ausbrechen im Sinne von etwas Neues wagen, erklärt Cyril Lilienfeld. Los geht es um 20 Uhr. Weil das Platzangebot beschränkt ist, empfiehlt es sich, früh zu kommen. Und wie geht es nächstes Jahr weiter? «Das werden wir im März, wenn die Fasnacht vorbei ist, in Ruhe anschauen», so Lilienfeld. Klar ist, dass die Säuligugger in Affoltern bleiben möchten. «Wir sind seit 35 Jahren ein Affoltemer Verein», betont der Spielführer. Weitere Infos unter www.saeuligugger.ch.

forum

Keine Feste mehr und kein Chlausmärt 2016 in Affoltern? Die Voba ist eine Vereinigung, die das Ziel verfolgt, für Geschäfte, KMU und nicht zuletzt auch für die Bevölkerung die Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse attraktiv zu halten. Diese gemeinnützige Tätigkeit findet oft in der Freizeit und ohne Entlöhnung statt. Seit der Eröffnung der Begegnungszone haben wir viel Schwung ins Dorfleben gebracht: Velobörse, GewerbeAusstellung, Chlausmärt, «Fäscht uf de Strass» usw. All diese Events erfordern viel Vorbereitungsarbeit und hohes Engagement, um effizient durchgeführt werden zu können. Das «Fäscht uf de Strass» ist zum Beispiel eine Plattform für Jugendliche, welche so die Möglichkeit erhalten, sich auf einer professionellen Bühne zu präsentieren. Die Vereine können an diesem Anlass mit einem Stand ihr Angebot vorstellen und ihre Vereinskassen aufstocken. Last but not least ist es aber auch für die Bevölkerung eine schöne Gelegenheit, um sich zu treffen und auszutauschen; bestimmt eine willkommene und sinnvolle Alternative zu Facebook, Twitter und Co.! Der Gemeinderat subventionierte diesen Anlass zwar zum ersten Mal mit einer moderaten Unterstützung, die jedoch leider durch neue, mit Kosten verbundene Auflagen sogleich wieder zunichte gemacht wurde. Der Anlass musste somit unterm Strich vollumfänglich über KMU-Sponsoren und Gastronomen finanziert werden. Darüber hinaus werden die Veranstalter immer wieder durch neue Auflagen demotiviert. Aus langjähriger, persönlicher Erfahrung weiss ich, was es bedeutet, einen Verein finanziell stabil, sportlich und mit Enthusiasmus zu führen.

die Unterstützung? KMU, Vereine, Jugendliche und Junggebliebene wünschen sich ein attraktives Affoltern. Auch die Gemeinde sollte nicht vergessen: Wie heisst es so schön auf den Eingangsplakaten ins Knonauer Amt : «auf der Sonnenseite». Die Voba wird das Gespräch nochmals mit den Verantwortlichen der Gemeinde suchen und dann definitiv entscheiden, wie es weitergeht. Die grossen Besucherzahlen der letztjährigen Veranstaltungen belegen es: Veranstaltungen sind ein Bedürfnis der Bevölkerung. Alfi Calabrese, Vizepräsident Vereinigung Obere Bahnhofstrasse Affoltern

Sanierung dient nur als Vorwand

Alfi Calabrese, Vizepräsident der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse in Affoltern: Veranstalter werden durch neue Auflagen demotiviert. (Bild Werner Schneiter) Der Austausch mit verschiedenen Vereinen hat in letzter Zeit ergeben, dass die Erfahrungen mit der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis insgesamt dieselben sind. Die Gemeinde versteckt sich hinter dem neuen Sparprogramm und der Tarifordnung, was bequemer und einfacher ist, als für eine kreative und lösungsorientierte Zusammenarbeit Hand zu bieten. Anträge an den Sitzungen mit der Behörde werden alle gleich abgewickelt – oder eher abgefertigt: Vereine werden ver-

tröstet und es wird ihnen empfohlen, andere Gemeinden um Kostenbeteiligungen anzufragen. Nur eines von vielen Beispielen: Die Gemeinde besitzt Festbänke, welche mit den Steuergeldern der Bevölkerung bezahlt wurden. Aus Kostengründen machte es jedoch für die Veranstalter mehr Sinn, für das «Fäscht uf de Strass» extern Festbänke zu beziehen! Wieso können die Festbänke der Gemeinde nicht kostenlos zur Verfügung gestellt werden? Wir bezahlen 3

Franken pro Einwohner an die Standort-Förderung, was auch sinnvoll und notwendig ist. Was nützt dies aber, wenn die Gemeinde nur noch «verwaltet» und Visionen von Vereinen, Investoren und Gewerbebetrieben nicht mitträgt? Vereine sind wichtige Institutionen – für ein Dorf wie auch eine Kleinstadt. Dies sollte uns der Gemeinderat auch zu spüren geben! Im Gemeindeporträt werden zu Recht mit Stolz viele Vereine aufgelistet – aber wo bleibt

Dem Volk wird vorgegaukelt, der bestehende Strassentunnel müsse dringend saniert werden. Dabei kann er mit kleinen Unterhaltsarbeiten die nächsten 20 Jahre problemlos befahren werden, wie die Bundesbehörden jetzt bekannt gegeben haben. Die Sanierung dient also definitiv nur als Vorwand, um eine 2. Röhre zu bohren und damit die Strassenkapazität am Gotthard über kurz oder lang zu verdoppeln. Bald würden 2 Millionen Transitlastwagen durch die Schweiz fahren und unser Land in eine Transithölle verwandeln. Denn wer Strassen baut wird Verkehr ernten. Damit würden die Milliarden-Investitionen in den Neat-Gotthardbasisbahntunnel, der dieses Jahr eröffnet wird, massiv entwertet. Felix Keller, Hedingen


Veranstaltungen Gesangsverein Rifferswil

Chränzli in Rifferswil in der Turn-/Mehrzweckhalle Samstag, 23. Januar 2016, 13.30 Uhr Samstag, 23. Januar 2016, 19.45 Uhr Samstag, 30. Januar 2016, 19.45 Uhr Gesang: Lustspiel in 3 Akten:

Für Kinder und Erwachsene Tanz mit Charly Bauer Tanz mit Charly Bauer

MARTY HALL –

Länd(l)er Die Million im Ehebett

«Blues»

Sonntag, 17. Januar, 19.00 Uhr

Spannendes Quiz am Abend, grosse Tombola am Nachmittag. Bar ab 22.30 Uhr geöffnet. Essen schon ab 19.00 bis 19.45 Uhr Platzreservierungen für die Abendvorstellungen: (ab 17. Januar) Von 19 bis 21 Uhr bei Fam. A. Heimann, Telefon 044 764 10 05 oder per Internet: www.gesangsverein-rifferswil.ch

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

Kassaöffnung: 13.00 Uhr, resp. 18.45 Uhr Karten für reservierte Plätze bitte bis 19.35 Uhr abholen!

3. BILDERBÖRSE Alexander Archipenko, Ernst Fuchs, Giorgio Pignotti, Paul Racle, Paul Cartier, René Villiger u. v. m. 15. bis 30. Januar 2016

GALERIE 100 Alice’s Tanz durchs Wunderland Die Ballettschule Birmensdorf führt am Wochenende im Gemeindezentrum Brüelmatt «Alice im Wunderland» auf. Lassen auch Sie sich mitreissen in eine Welt voller mystischer Charaktere! Die Vorstellungen finden am Samstag, 16. Jan., um 19 Uhr und am Sonntag, 17. Jan., um 16 Uhr statt. Tickets kosten für Erwachsene 28 und für Kinder 16 Franken

Zürichstr. 100, 8910 Affoltern a. A. Do – Fr 13 – 18.30 Sa 10 – 16 Uhr www.galerie100.ch Tel. 079 821 13 61

Wohnungsräumung Geschirr, Möbel, Geräte und Kleidungsstücke günstig abzugeben.

Samstag, 16. Januar, von 11 bis 14 Uhr Im Welschland 10 in Affoltern a. A.


Gewerbe/Dienstleistungen

Musikalische Trümpfe

«Herrengasse»

Die Musikgesellschaft Stallikon lädt zum Jahreskonzert nach Bonstetten. > Seite 21

Krimi-Performance mit Silvia Götschi in der Bibliothek Hausen. > Seite 27

Ein sehr gutes Ergebnis der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis

Kundengelder und Hypothekarvolumen Die Anlagen in Kassenobligationen und Termingelder vermindern sich aufgrund des tiefen Zinsniveaus weiter um 14 Prozent auf 52 Millionen Franken. Trotzdem konnte das Volumen der Kundengelder um 4.50 Prozent auf über 773 Millionen Franken gesteigert werden. Dieses Wachstum von rund 33 Millionen Franken werten die Bankleitung und der Verwaltungsrat als eindrücklichen Beweis für das grosse Vertrauen in die Bank. Auf

Die Geschäftsstelle der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis in Affoltern. (Bild zvg.) der Aktivseite erhöhten sich die Hypothekarausleihungen um 15 Millionen auf 784 Millionen Franken.

Bruttogewinn deutlich gesteigert Das Zinsengeschäft wird weiterhin stark von engen Margen beeinflusst. Trotz dieses schwierigen Umfelds, hat die spezielle Zinssituation den Zinserfolg positiv beeinflusst. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsgeschäft konnte um 10 Prozent gesteigert werden. Aufgrund höherer Transaktionsvolumen nahm der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 22 Prozent zu. Auch das Handelsgeschäft hat sich 2015 gut entwickelt (+ 10 %). Der Geschäftsaufwand steigt aufgrund des Wachstums leicht. Trotzdem konnte der Bruttogewinn um 634 000 Fran-

ken (13 %) auf 5.55 Millionen Franken gesteigert werden. (pd.)

34 Mitarbeitende Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis Genossenschaft wurde 1919 gegründet und hat sich zu einer wichtigen Finanzdienstleisterin in der Region entwickelt. In den zwei Bankstellen arbeiten 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zwei davon sind in Ausbildung. Die Bank weist eine Bilanzsumme von rund 925 Millionen Franken aus und zählt 16 000 Personen zu ihren Kundinnen und Kunden. Davon sind 8848 als Genossenschafter Mitbesitzer der Bank. (pd.)

Sich selbst auch «erneuern» Mit Achtsamkeit das neue Jahr auch wirklich neu machen Das Jahr 2016 hat bereits begonnen. Sicherlich haben viele sich, ihren Familien und Freunden beim Jahreswechsel gute Wünsche verschickt. Bestimmt haben viele sich auch vorgenommen, aktiv etwas zu tun, um im neuen Jahr etwas zu erreichen. Oder sie haben ihre Wünsche sogar an das Universum geschickt und erhofft, was sie noch nicht haben: Glück, Gesundheit, Erfolg, Ruhm, Schlankheit, Freude, Frieden oder Liebe? Der Zen-Meister Thích-Nhât-Hanh sagte in seiner letzten Neujahrsrede: «… wenn wir das neue Jahr wirklich neu haben wollen, dann sollten wir auch selber neu sein. Sind wir nicht neu, dann gibt es auch kein neues Jahr! Dies ist so einfach, dass jeder es

verstehen kann. Wer seine schlechten Gewohnheiten, die negativen Ansichten, das voreilige Denken nicht hinterfragen und ändern will, für den wird das neue Jahr, ob man es 2016, 2017 oder 2018 nennt, nicht viel anders sein. Es wird immer das alte bleiben. Deshalb muss man sich selbst ‹erneuern›, um ein Neues Jahr zu haben.» Die «ergoveda – praxis in achtsamkeit» kennt bereits die Methode, die lehrt, wie man sich erneuert, wie man geht, sitzt, atmet und lacht. Damit wir jedes Mal, wenn man geht, sitzt, atmet und lacht, Freude und Glück empfindet und der Friede in einem genährt wird. Diese Methode ist nichts anderes als die Praxis in Achtsamkeit. Sie ist keine neue Erfindung unserer Zeit, sondern der Kern der alten buddhistischen Praxis. Aber sie ist in der heutigen Zeit wichtiger geworden als je zuvor.

«Ein Lächeln pflanzen» im neuen Jahr

Hang Lien, Therapeutin und Meditationsleiterin. (Bild zvg.)

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Stimmen sammeln Die Wahlen zu den Säuliämtler Sportlern des Jahres sind in vollem Gang. > Seite 29

Natürliche Hormonersatztherapie Bioidentische Hormone ohne Nebenwirkung

Die Raiffeisenbank KelleramtAlbis mit Hauptsitz in Oberlunkhofen und Geschäftsstelle in Affoltern am Albis hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen. Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die Bilanzsumme stieg um 6 Prozent auf 925 Millionen Franken. Bei den Hypothekarausleihungen, den Kundengeldern und dem Bruttogewinn wurden die Erwartungen übertroffen. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis zudem einen Zuwachs von 63 Mitgliedschaften, wodurch der Bestand auf insgesamt 8848 Genossenschafter gewachsen ist.

Freitag, 15. Januar 2016

Seit einem Jahr bietet «ergoveda» Achtsamkeitskurse in Meditation (Sitzen und Gehen), Atempraxis, Körperwahrnehmung und Tiefenentspannung an. Der Kurs «Wir pflanzen ein Lächeln» sorgt dafür, dass das Jahr 2016 auch für «ergoveda» neu sein wird. In diesem neuen Kurs lernen die Teilnehmenden, ihre Gesichtsmuskeln und vitale Punkte (Marmas aus der Ayurveda) kennen. Sie üben, Liebe und Zu-

wendung an ihre Mimik zu richten und werden entdecken, wie einfach es ist, sich selbst und der Umwelt ein Lächeln und damit Freude zu schenken. (pd.) Einführungskurse am Sonntag, 31. Januar: Achtsamkeit und Meditation: von 9 bis 12 Uhr; «Wir pflanzen ein Lächeln» von 14 bis 16.30 Uhr; alte Affolterstrasse 1, Zwillikon. Kosten pro Kurs: 40 Franken. Infos und Anmeldung: Hang Lien, Therapeutin und Meditationsleiterin, Tel. 079 266 34 65 oder achtsamkeit@ergoveda.ch, www.ergoveda.ch.

anzeige

Viele Frauen leiden jahrelang unter vielfältigen Abänderungsbeschwerden. Hausmittel und klassische pflanzliche Präparate sind nicht immer ausreichend, um die Lebensqualität in dieser schwierigen Phase zu verbessern. Eine Alternative sind bioidentische Hormone, mit denen eine natürliche Hormonersatztherapie durchgeführt werden kann. Leider hat das Wort «Hormonbehandlung» nach wie vor keinen guten Ruf, nachdem vor einigen Jahren vielen Frauen synthetische Hormone verabreicht wurden, die zahlreiche Nebenwirkungen hatten («Hormonskandal»). Dabei sind Hormone menschliche Substanzen mit inzwischen exakt bekannten Wirkungen. Sie werden in den Drüsen des eigenen Körpers hergestellt und steuern lebenswichtige Funktionen im Körper. Unsere Hormone haben evolutionsbedingt eine Wirkung – jedoch keine Nebenwirkungen! Aus einer Pflanze, der Yamswurzel, können halbsynthetisch naturidentische Hormone, also bioidentische Hormone wie das Progesteron und Östradiol gewonnen werden, die sich im Molekül nicht mehr vom Original unterscheiden und so ohne unliebsame Nebenwirkungen sind. Ganz im Gegensatz zu den synthetischen Hormonen, deren Molekülstruktur bewusst verändert worden ist und die man von daher eher als «synthetische Ersatzstoffe mit hormonähnlicher Wirkung» bezeichnen könnte. Anwendung finden die naturidentischen Östrogene bei Frauen zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr mit zyklusund/oder vegetativen Beschwerden in der präklimakterischen Situation, sowie bei Frauen in der frühen oder späten Menopause ab dem 55. Lebensjahr. Der Einsatz des biologischen Progesterons kann auch in der Behandlung von Zyklusproblemen bei jungen Frauen und bei Frauen mit ausgeprägtem prämenstruellem Syndrom (PMS) zum Einsatz kommen. Verabreicht werden die bioidentischen Hormone in Form der sogenannten Dr. Rimkus Kapsel: Die Ummantelung der Kapsel besteht aus Cellulose, die Hormone sind in dem darin enthaltenen Olivenöl gelöst. Die bisher nachgewiesenen und gesicherten positiven Eigenschaften zum

persönlich Praxis auf dem OVA-Areal Dr.med. Peter Dörffler ist seit Ende 2013 niedergelassener Gynäkologe in Affoltern. Seine moderne Praxis an der Obstgartenstrasse 5 auf dem ehemaligen OVA-Areal Dr. med. Peter ist barrierefrei Dörffler. (Bild zvg.) erreichbar. Peter Dörffler bietet sämtliche Gynäkologieleistungen an und ist darüber hinaus spezialisiert auf die Themen Kinderwunsch, gynäkologische Endokrinologie, Hormonbehandlung mit Spezialisierung auf bioidentische Hormone sowie Schwangerschaft mit sonografischer Missbildungsausschlussdiagnostik. Darüber hinaus ist er als Belegsarzt im Spital Muri sowie an der Hirslandenklinik in Meggen tätig. Beispiel des Östradiols (Östrogen) sind sehr umfangreich. So kann die eine Hormonersatztherapie beispielsweise gegen (hormonbedingte) Depressionen und Probleme mit der Gedächtnisleistung, Schlafstörungen, Hitzewallungen, Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen, Haarausfall helfen und den Kollagen- und Knochenstoffwechsel sowie die Libido stimulieren. Von den Gelbkörperhormonen (Progesteron) sind inzwischen ebenfalls viele Schutzwirkungen bekannt – in Kombination mit Östrogen kann zum Beispiel die Immunabwehr (Krebsprophylaxe) verbessert werden. Ganz wichtig: Die Dosierung der bioidentischen Hormone sollte nach einer Hormonbestimmung exakt und individuell der Beschwerdeintensität der jeweiligen Patientin angepasst werden. (pd.) Dr. med. Peter Dörffler, Gynäkologe FMH, Obstgartenstrasse 5, Affoltern am Albis. Weitere Infos: www.frauenarzt-affoltern.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 17. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Susanne Wey Mittwoch, 20. Januar 14.30 Talertreff im Pegasus 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger

Samstag, 16. Januar 8.30 minichile im Schulhaus Sonntag, 17. Januar 18.30 Gemeinsames Singen 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 19. Januar 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 15. Januar 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 16. Januar 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 17. Januar 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Christine Sommer 10.00 Gottesdienst, «Nimm dir Zeit!» (Psalm 31, 16) Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 17. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Schönmann Orgel: Ursula Hauser Mitwirkung des Kirchenchors

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 17. Januar 11.00 Ökumenischer Gottesdienst in der reformierten Kirche zur Gebetswoche für die Einheit der Christen Mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski und Pfarrer Matthias Fischer Montag, 18. Januar 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 22. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 17. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Renate Hauser 11.00 Orgelmatinée zum Jahresbeginn mit Anette Bodenhöfer mit Werken von Johann Sebastian Bach,Max Reger Felix Mendelssohn, u.a. Mittwoch, 20. Januar 19.30 Im Chilehuus Hedingen «Mit Kindern dem Tod begegnen» Abend für Eltern, Grosseltern u. a. Bettina Bartels, Pfarrerin in Affoltern und Mutter von 4 Kindern referiert Mitwirkung der Pfarrerinnen Renate Hauser, Elisabeth Armingeon Diskussion, Apéro, Büchertisch Donnerstag, 21. Januar 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus «Drei Männer im Schnee» gespielt von der Seniorenbühne Zürich

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 17. Januar Zweiter Sonntag nach Epiphanias 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer 17.00 JUKI in Knonau alle Pfarrer Anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Mittwoch, 20. Januar 12.00 Seniorenessen im Giebel

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag,17. Januar 10.00 Ökumenischer Gottesdienst in Maschwanden «das Salz in der Suppe» mit Pfr. A. Saporiti und Pfrn. C. Mehl Orgel/Piano: Veronica Hvalic Trompete: Martial In Albon Anschliessend Apéro im Pfarrhaus Vorankündigung: Freitag, 29. Januar 20.00 Taizéfeier mit Pfrn. C. Mehl und dem Taizéteam Klavier: Linda Messerli

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 17. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Motoko Matsushita 17.00 JUKI Gottesdienst Reformierte Kirche Knonau Donnerstag, 21. Januar 19.30 Offener Lesekreis im Pfarrhaus www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 16. Januar 9.00 3.-Klass-Unti Reformiertes Kirchgemeindehaus Sonntag, 17. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Kornél Radics (Orgel) Reformierte Kirche Anschliessend Kirchenkaffee im reformierten Kirchgemeindehaus 17.00 «Pantasia» Konzert mit Jonas Gross (Panflöte) und Nelly Petti (Gesang) Reformierte Kirche Mittwoch, 20. Januar 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Donnerstag, 21. Januar 12.00 Club 4, Gruppe Alpha Reformiertes Kirchgemeindehaus

Kloster Kappel a. A.

www.kircheobfelden.ch

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 17. Januar 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 18.30 Gemeinsames Singen Mittwoch, 20. Januar 17.00 Offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 21. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 17. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Marco Borghi Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi uf de Heiweg. www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 15. Januar 12.00 Seniorenessen 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 17. Januar 9:30 Gottesdienst Pfr. Christof Menzi

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 17. Januar 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst, Anmeldung bis 16. Januar, 044 700 45 45 Anschliessend Chilekafi 11.15 Kirche Wettswil: Jugendgottesdienst 16.00 Kirche Stallikon: Chorkonzert Ensemble Collegium Vocale Grossmünster Zürich Mitwirkung Renate Schmid Kollekte zugunsten Orgelfonds Mittwoch, 20. Januar 14.00 bis 16.00 Kolibri Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 21. Januar 14.00 Senioren -Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Samstag, 16. Januar 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 17. Januar 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Dienstag, 19. Januar 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 20. Januar 9.15 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 21. Januar 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 17. Januar Kein Gottesdienst in Mettmenstetten 10.00 Ökumenischer Gottesdienst in Maschwanden mit Pfr. A. Saporiti und Pfrn. C. Mehl Dienstag, 19. Januar 19.30 Elternabend für die 2. Klasse

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Obfelden

Samstag, 16. Januar 17.30 Tauferneuerungsgottesdienst der Erstkommunikanten Sonntag, 17. Januar 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Sonntag, 17. Januar 10.30 Tauferneuerungsgottesdienst der Erstkommunikanten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 16. Januar 17.00 Wortgottesfeier mit Musik von Familie Ott 18.30 Santa Messa Sonntag, 17. Januar 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christen Donnerstag, 21. Januar 8.15 Wortgottesfeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 17. Januar 9.45 Gottesdienst «Dein Ruhetag ist Barmherzigkeit» Andreas Wolf Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 18. Januar 12.00 Mittagstisch Dienstag, 19. Januar 20.00 Gemeindeforum Mittwoch, 20. Januar 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 17. Januar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort Anschliessend Gemeindegespräch mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 15. Januar 20.00 Lobpreis-Gebetsabend mit Gebetsdienst Sonntag, 17. Januar 10.00 Gottesdienst Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 17. Januar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 17. Januar 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Mittwoch, 20. Januar 20.00 Frauenabend Psalm 126 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 15. Januar 2016

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Gewichtsreduktion im «reuss-fit» Auch Nichtmitglieder dürfen teilnehmen

Iris Wynk. (Bilder zvg.)

Mehr Leistung, weniger Schmerz Viele Spitzensportler schwören auf die grellbunten Pflaster! Aber nicht nur im Spitzensport sieht man die farbigen «Klebestreifen», längst hat das Tape auch in vielen Haushalten Einzug gehalten. Die sogenannte Medical-Taping-Methode ist eine Technik, die den körpereigenen natürlichen Heilungsprozess anregt. Das latexfreie Tape bietet Halt und Stabilität an Muskeln und Gelenken, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Das mit leichter Vordehnung auf die Haut geklebte Tape führt zu einem leichten «Lifting-Effekt» der Haut. Bei jeder Bewegung wird der Bereich sanft massiert. Dadurch werden die Durchblutung und der Lymphabfluss angeregt, was die Heilung unterstützt. Aber die in den 70er-Jahren in Japan durch Kenzo Kase entwickelte Methode kann noch weit mehr: Leichte Fehlstellungen, zum Beispiel der Kniescheibe, können durch ein Korrekturtape positiv beeinflusst werden. Bei Schwellungen und lymphatischen Problemen gibt es weitere unterstützende Techniken. Spannungskopfschmerz, Migräne, Tinnitus, verklebte Narben, alle möglichen Schmerzsyndrome sind nur wenige von unzähligen Diagnosen, wo ein Tape eingesetzt werden kann. Um das gewünschte Resultat zu erzielen, muss eine Untersuchung erfolgen und das Tape von geschultem Fachpersonal angebracht werden (zum Beispiel Physiotherapeut). Bei wiederkehrenden Problemen, zum Beispiel Nackenverspannungen, Rückenschmerzen, Sprunggelenksinstabilität können Tapes selbstständig oder durch einen Partner angebracht werden. Auch die spezifischen Überlastungen von Sportlern wie Muskelverhärtungen, Achillessehnenprobleme, Knieschmerzen, Schulterinstabilität, können mit gezieltem Taping positiv beeinflusst werden. Nach erfolgter Anleitung durch einen Therapeuten und ein bisschen Übung kann man diese dann auch selbst kleben. Dazu bietet salus-therapien ag, einen speziellen Kurs: Medical-Taping für Sport und aktiven Alltag. Iris Wynk, diplomierte Physiotherapeutin HF, zeigt an zwei Abenden wie Tapes fachgerecht angebracht werden. Der Kurs findet am Donnerstag, 28. Januar, und Dienstag, 2. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr statt (Kurskosten 110 Franken/inklusiv zwei Taperollen und Kursunterlagen). (pd.) Anmeldung: salus-therapien ag, Industriestrasse 17, Affoltern, Telefon 044 762 27 47, E-Mail: info@salus-therapien.ch, www.salutogenese.ch.

Mit dem Tape werden Durchblutung und der Lymphabfluss angeregt, was die Heilung unterstützt.

Vergangenen Freitag hat das «reuss-fit» in Obfelden über erfolgreiche Gewichtsreduktion informiert. Ungefähr siebzig Zuhörer kamen zu diesem interessanten Vortrag. Durch den Abend führten als Hauptreferent Beat Friedli und der Arzt Jonas Rickli vom «reuss-fit». Jeder dritte Schweizer ist, gemessen am BMI, zu schwer, Männer mehr als Frauen. Die Kosten wegen Übergewicht und Fettsucht sind in den letzten zehn Jahren von 2,7 Mrd. auf 8 Mrd. Franken gestiegen und werden voraussichtlich noch weiter steigen. Hauptgrund für diese Zunahme sind Bewegungsmangel und falsche Ernährung. «Wir leben in einer Zeit des ‹Hyperinsulinismus›», so der Arzt Rickli. Durch den Konsum von Fastfood und industriell hergerichteten Fertigprodukten werden im Körper extreme Blutzuckeranstiege ausgelöst, was zu massiven Insulinausschüttungen führt und den ungewünschten Fetteinbau beschleunigt. Die Bauchspeicheldrüse erschöpft sich mit der Zeit, da sie immer mehr Insulin produzieren sollte und es kommt zur gefürchteten Zuckerkrankheit. Der Körper sei wie ein Ofen, erklärt Friedli. Nasses Holz brennt schlecht und stinkt, trockenes Holz brennt gut. Was in der Natur vorkommt, ist das trockene Holz und ist für den Körper gut. Vernünftig zugeführt, führen diese Lebensmittel dann auch nicht zum Übergewicht. Die Natur gibt uns Gemüse, Früchte, Fleisch

und Fisch und das darf alles auch gegessen werden. Früher war der Mensch Sammler und Jäger. Bewegung war absolut notwendig zur Beschaffung der Ernährung. 20 bis 30 km Fussmarsch täglich für die Futtersuche waren an der Tagesordnung, während wir nur noch ins Auto sitzen, um einzukaufen. Der Durchschnittsschweizer bewegt sich gerade mal noch 1,2 km pro Tag. Dieser Bewegungsmangel, in Zusammenhang mit falscher Ernährung, führt unweigerlich zu Übergewicht. Die meisten Diäten funktionieren nicht auf die Dauer, da sie zum bekannten Jo-Jo-Effekt führen. Zu Beginn gibt es bei diesen Diäten meist eine schnelle Gewichtsreduktion. Diese Abnahme an Masse beruht aber hauptsächlich auf dem Verlust an Muskelmasse und Wasser. Nach Beendigung der Diät steigt das Gewicht dann schnell wieder an, meist sogar über das Ausgangsgewicht. Grund für diesen Jo-Jo-Effekt ist, dass diese Diäten die Muskelmasse reduzieren, welche verantwortlich ist für die Verbrennung von Kalorien. Der Körper wird geschwächt und schlaff.

Muskeltraining als Garant für den langfristigen Erfolg Erfolgreiche Gewichtsreduktion basiert auf Bewegung, Regeneration (genügend Schlaf), richtiger Ernährung und Beratung. Gerade in Phasen der Gewichtsreduktion ist das Muskeltraining ein Garant für den langfristigen Erfolg. Durch richtiges Training mit Superkompensation wird der Körper gestärkt und der Kalorienverbrauch

Von links: Hauptreferent Beat Friedli, sowie Clubmanagerin Heidi Harms und Arzt Jonas Rickli vom «reuss-fit». (Bild zvg.) und damit auch der gewünschte Fettabbau, der vor allem in der Nacht stattfindet, nimmt zu. Diese Fettverbrennung kann mit biologischem LCarnitin beschleunigt werden. So wurde nun ein Programm entwickelt, in dem all diese Aspekte berücksichtigt wurden. In der Phase der Gewichtsreduktion, die vier Wochen dauert, ist es wichtig, dass man sich richtig ernährt und ein gezieltes Training macht. Zur Beschleunigung der Fettverbrennung nimmt man das L-Carnitin und wichtige Vitamine zur Unterstützung des Organismus. Nach dieser vierwöchigen Reduktionphase wird das Erreichte mit der 5-2-Regel stabilisiert. Das

heisst, an fünf Tagen hält man sich an die Ernährungsregeln mit den reinen natürlichen Nahrungsmitteln, an zwei Tagen ist man frei. Diese Methode der Gewichtreduktion wird auch in Arztpraxen erfolgreich angeboten. Das «reuss-fit» ist der ideale Ort, da hier nebst dieser Kur auch das notwendige Training angeboten wird. Zur Erfolgskontrolle steht im «reuss-fit» ein modernes Messgerät zur Verfügung, das den gewünschten Fettabbau aufzeigt. Auch Nichtmitglieder vom «reussfit» dürfen an der Gewichtsreduktion teilnehmen und profitieren zusätzlich einen Monat vom kostenlosen Training.

Neue Räume und eine neue Methode Sonja Humbel ist mit ParaMediForm an die Seewadelstrasse 24 in Affoltern umgezogen Sonja Humbel, Inhaberin von ParaMediForm, ist per Dezember 2015 von der Spittelstrasse an die Seewadelstrasse 24 in Affoltern umgezogen. Sie bietet auf dem Weg zu weniger Gewicht und mehr Wohlsein mit «Innerwise» eine ergänzende Methode an.

pathie, Kinesiologie, Craniosacraltherapie, Quantenphysik, heilige Geometrie usw. – vielschichtige Themen, mit denen der Ursprung des Unwohlseins, Stress und/oder Übergewichts eruiert wird. «Klar ist: Eine ergänzende Behandlung mit Innerwise bedingt die Bereitschaft, Verantwortung für sich und sein eigenes Leben zu tragen und allenfalls auch etwas verändern zu wollen», hält Sonja Humbel fest. Sie schildert das Beispiel einer Frau, die eine Gewichtsreduktion von 10 kg erreichte – und damit nicht zufrieden war. Sie wollte 13 kg weniger auf den Rippen und machte, obwohl sie das Gewicht ein Jahr halten konnte, deswegen erneut irgendwelche Diäten. Die Folge: Sie nahm wieder 10 kg zu und suchte schliesslich wieder Rat bei ParaMediForm, wo nun auch die Innerwise-Methode angewandt wird. «Gerade in diesem Falle ist es umso wichtiger, jetzt durch die notwendige Begleitung die Ursachen zu klären.», fügt Sonja Humbel bei. «Innerwise» stehe nicht nur zur Unterstützung des Gewichtsverlustes, meistens verändere sich die Person und ihr Umfeld insgesamt positiv. Gleichzeitig bestätigen die Klienten immer wieder eine spürbar grössere Gelassenheit und Durchsetzungsfähigkeit bei herausfordernden Situationen.

So Vielen hat Sonja Humbel mit ParaMediForm in den elf Jahren ihrer Tätigkeit in Affoltern zu markanter Gewichtsreduktion verholfen – nicht mit Diäten, sondern mit einer Ernährungsumstellung. «Nicht weniger, sondern anders essen», lautet dabei das Motto. Ausgangspunkt ist das Erstellen eines persönlichen Ernährungsprofils. Hier werden 284 Typen unterschieden. Die Suche nach dem passenden «Programm» wird im Gespräch ermittelt und dabei nach der individuellen Lösung gesucht – die Zahl jener, die mit ParaMediForm ihr Wohlfühlgewicht erreicht haben, lässt auf den Erfolg dieser Schweizer Methode schliessen.

Ergänzend mit «Innerwise» Die Ursachen einer Gewichtszunahme sind mannigfaltig. Blockaden, Stress, Spannungen, das berufliche und persönliche Umfeld können Gründe sein. «Man darf die Ernährung nie isoliert betrachten, sondern muss möglichen Ursachen auf den Grund gehen», sagt Sonja Humbel. Sie hat sich in den letzten Jahren ständig weitergebildet und seit rund einem Jahr setzt sie dabei auch auf die Methode Innerwise, ein energetisches Heilsystem, welches von einem deutschen Arzt (Uwe Albrecht) entwickelt wurde und wie folgt beschrieben wird: «Innerwise gibt ein Verständnis für die dem Leben zugrundeliegenden energetischen Muster und Felder von Menschen, Tieren und

Gute Lage

Sonja Humbel an der Seewadelstrasse 24 in Affoltern, ihrem neuen Geschäftsund Privatdomizil. (Bild Werner Schneiter) Systemen – und zeigt Wege auf, Irritationen in einfachster Art zu erklären.» Laut Sonja Humbel ist es ein Mix von

Methoden, unter anderem mit Anleihen aus klassisch europäischem Heilwissen, Chinesischer Medizin, Homöo-

Positiv verändert hat sich auch das Umfeld von Sonja Humbel – mit dem Umzug von der Spittelstrasse an die Seewadelstrasse 24 in Affoltern in helle, renovierte Räume eines Einfamilienhauses. Ein weiterer Vorteil ist die zentrale Lage, die Nähe zum Bahnhof und der Umstand, dass sie auch in der Liegenschaft wohnt. «Viele Kundinnen und Kunden besuchen mich am Abend», hält sie fest. (-ter.)


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Veranstaltungen

Freitag, 15. Januar 2016

Für Wintersportler, Strandfans und Abenteuerreisende Hediger Kinderfasnacht am 23. Januar Ob Weltreisende, Schnee- oder Strandfan, Jet- oder Ballonpilotin, Kenner ferner Länder, Nordpol-, Dschungel- oder Wüstenforscherin, oder einfach nur Feriengeniesser: An der nächsten Kinderfasnacht im Schachensaal wird gefeiert nach dem Motto «Von Hedingen rund um die Welt». Besammlung zum traditionellen Kinderumzug ist um 13.15 Uhr bei der Kreuzung Frohmoos-/Gehrstrasse. Abmarsch ist um 13.45 Uhr. Der Umzug wird von den Vollgashöcklern und diversen GastGuggen musikalisch begleitet. Auch dieses Jahr werden die tollsten, kreativsten, ideenreichsten und natürlich selbst gemachten Kostüme ausgezeichnet. Anmeldung für die Prä-

mierung ist vor dem Start des Umzuges. In den Kategorien Einzelmasken, Gruppenmasken und Familienmasken werden die Verkleidungen durch eine neutrale Jury bewertet. Beim anschliessenden Kindermaskenball um ca. 15 Uhr in der Schachenturnhalle ist Spiel und Spass garantiert, und auch die Guggen werden nochmals aufspielen. Fürs Kulinarische ist natürlich ebenfalls gut gesorgt: Gluschtige Würste, kreative Kuchen und Getränke versorgen die hungrigen Mägen. Das OK Kinderfasnacht des Familienforums Hedingen freut sich auf einen tollen Umzug und zahlreiche Zuschauer und Masken! (pd.)

An Konfetti und kreativen Kostümen wird es an der Hedinger Kinderfasnacht auch diesmal nicht mangeln. (Archivbild zvg.)

«Hateful Eight» kommen zurück Spezialvorstellung mit Einführung im Kino Seehof Zug Filmwissenschaftler Oswald Iten zeigt am Sonntag, 31. Januar, auf, wie Filmemacher Tarantino seine einprägsamen Figuren über den Dialog näherbringt und wie er als Erzähler immer wieder in die Geschichte eingreift.

Den Gang seiner Jüngsten zum Altar hätte Monsieurs Claude (rechts) sich anders vorgestellt. (Bild zvg.)

«Monsieur Claude und seine Töchter» Kino in der Kirche Bonstetten Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar und haben vier ziemlich schöne Töchter. Am glücklichsten sind sie, wenn die Familientraditionen genau so bleiben, wie sie sind. Erst als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen –

Halleluja! – französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reisst Claude und Marie der Geduldsfaden. Geschwächt durch Beschneidungsrituale, Hühnchen halal und koscheres Dim Sum ist ihr Toleranzvorrat restlos aufgebraucht. (pd.) Freitag, 22. Januar, 20 Uhr, ref. Kirche Bonstetten.

In loser Folge zeigen die Zuger Kinos Reprisen und aktuelle Produktionen als Spezialvorstellungen mit Einführung. Anhand von Filmausschnitten und Hintergrundinformationen weist Filmwissenschaftler Oswald Iten vor dem Film jeweils auf formale und inhaltliche Merkmale hin, auf die es während des Films zu achten lohnt. In besonders guter Erinnerung ist beispielsweise die Spezialvorstellung zu Tarantinos «Django Unchained» von 2012.

gers auf den ersten Blick treu und erzählt eine Geschichte, die nach dem amerikanischen Sezessionskrieg in Wyoming spielt: An Bord einer Kutsche nach Red Rock befinden sich der Kopfgeldjäger John «The Hangman» Ruth (Kurt Russell), dessen Gefangene Daisy Domergue (Jennifer Jason Leigh) sowie die Anhalter Major Marquis Warren (Samuel L. Jackson) und Chris Mannix (Walton Goggins). Aufgrund eines Schneesturms müssen sie einen Zwischenstopp in «Minnie’s Haberdashery» einlegen, wo sie auf vier unbekannte Männer treffen ...

Revolverschwingender Samuel L. Jackson in «The Hateful Eight». (Bild zvg.) In seinem achten Film als Drehbuchautor und Regisseur bleibt Tarantino dem Western-Setting des Vorgän-

«The Thing» am 4. Februar Die Wissenschaftler einer amerikanischen Forschungsstation in der Antarktis müssen mitansehen, wie ihre norwegischen Kollegen per Hubschrauber einen Hund jagen und dabei verunglücken. Sie lassen den Hund in ihre Station, nicht ahnend, dass es sich dabei um eine ausserirdische Lebensform handelt, die die Gestalt verändern kann. Fern der Zivilisation greifen Misstrauen und Paranoia unter den zwölf Männern schnell um sich. Weil Quentin Tarantino diesen ebenfalls während eines Schneesturms spielenden John-Carpenter-

Film von 1982 als Hauptinspiration für «The Hateful Eight» angegeben hat und sogar Musikstücke verwendet, die Ennio Morricone ursprünglich für diesen Film geschrieben hatte, bringen die Zuger Kinos «The Thing» am Schmutzigen Donnerstag (ohne Einführung) zurück auf die grosse Leinwand. Horror- und Science-Fiction-Fans sollten sich das auf keinen Fall entgehen lassen! (pd.) «The Thing» (1982) 108 Min., Zusatzvorstellung am Donnerstag, 4. Februar, 20.15 Uhr, E/d. Regie: John Carpenter; Mit Kurt Russell, Keith David, Wilford Brimley; Musik: Ennio Morricone.

Eintritt frei, Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Tarantinos dialogbasierter Erzählstil Formal kehrt Tarantino jedoch zu seinen Anfängen mit «Reservoir Dogs» zurück: Wieder stehen sich Männer gegenüber, die sich nur dem Übernamen nach kennen. Das enge Setting und Samuel L. Jacksons ausladende Monologe erinnern denn auch eher an ein Agatha-Christie-Mystery als an einen Schneewestern. Mit Kurt Russell hat er zudem den Hauptdarsteller von John Carpenters Paranoia-Klassiker «The Thing» (siehe Kasten) an Bord geholt. Neben historischen und filmischen Referenzen und Zitaten wird es in der Einführung diesmal stärker um Tarantinos dialogbasierten Erzählstil und seine wiederkehrenden Themen gehen. Anhand von früheren Filmen zeigt Oswald Iten auf, wie der Filmemacher dem Betrachter seine einprägsamen Figuren über den Dialog näherbringt, wie er als Erzähler immer wieder in die Geschichte eingreift und was das für die Wahrnehmung des Zuschauers bedeutet. (pd.)

Spione im Kalten Krieg und eine Krankenschwester mit Herz Filme von Steven Spielberg und Maria Blom im Kino Mansarde, Muri Das Kino Mansarde in Muri zeigt am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. Januar, den SpionageThriller «Bridge of Spies» und «Halla Halla», einen emotionalen Actionfilm, der Mut und gute Laune macht. Anfang der 60er-Jahre wird dem Sowjet-Spion Rudolf Abel (Mark Rylance) in New York der Prozess gemacht. Um den Schein zu wahren, stellt ihm die USA einen Pflichtverteidiger, den Versicherungsanwalt James Donovan (Tom Hanks) zur Seite, der seit Jahren keinen Fall vor Gericht geführt hat. Als gleichzeitig der amerikanische Soldat Francis Gary Powers (Austin Stowell) auf einer geheimen Mission in sowjetische Hände fällt, soll Donovan einen Austausch der beiden Kriegsge-

fangenen arrangieren. Donovan will aber nicht als langer Arm des C.I.A. fungieren und nimmt die delikaten Verhandlungen im winterlichen OstBerlin in die eigene Hand. Basierend auf realen Ereignissen und einem Drehbuch der Cohen Brüdern entstand ein stimmungsvoller Film, der vom Können seiner Hauptdarsteller lebt. Regisseur Steven Spielberg schafft es in «Bridge of Spies», ein ernstes und zuweilen auch trockenes Thema unterhaltsam und spannend zu erzählen – und sogar eine Prise Witz einzustreuen.

Halla Halla – Hallohallo Mit «Hallo! Hallo!» begrüsst die Krankenschwester und zweifache Mutter Disa (Maria Sid) ihre Mitmenschen, doch je nachdem, auf wen sie trifft,

hat dieser Gruss eine andere emotionale Färbung. Disa hat keine Modellfigur, aber viel Herz. Seit der Trennung von ihrem Ehemann fühlt sie sich einsam, sie kommt weder mit den Kindern klar, noch erlebt sie Genugtuung bei ihrer Arbeit, in der Familie gilt sie als Loserin. Disa versucht, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Dabei helfen ihr ein Selbstverteidigungskurs, der freche Lebemann und VielVater Kent (Johan Holmberg) und eine launische und störrische Patientin. Die schwedische Autorenfilmerin Maria Blom etabliert in ihrem vierten Spielfilm sofort einen tragikomischen Tonfall, der ihr zu Publikumspreisen beim Filmfest Hamburg und bei den Nordischen Filmtagen verhalf. Es kommt nicht nur auf Nächstenliebe und Zuneigung, sondern auch auf Mut und Solidarität an. (y.h.)

Tom Hanks als Anwalt James Donovan im winterlichen Ostberlin. (Bild zvg.) «Bridge of Spies» am Donnerstag, 21. Januar,

nuar, 18 Uhr (Ov/d, 98 Min., ab 12 J.). Gratis-Tickets

18 Uhr, und am Freitag, 22. Januar, 20.30 Uhr

für jeden 40./80./120. Besucher am jeweiligen Tag.

(D, 141 Min., ab 16 J.); «Halla Halla» am Donners-

Reservieren unter www.kinomansarde.ch

tag, 21. Januar, 20.30 Uhr und am Freitag, 22. Ja-

oder Telefon 056 664 21 21.


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Alle musikalischen Trümpfe ausgespielt Jahreskonzert der Musikgesellschaft Stallikon unter dem Motto «Musig isch Trumpf» Unter dem Motto «Musig isch Trumpf» hat die Musik Stallikon am Sonntag ihr Publikum am Familienkonzert begeistert. Das gleiche Programm ist morgen Samstag in Bonstetten nochmals zu hören. ................................................... von thomas stöckli Statt Schild und Brief hält er Violinschlüssel und Blechtrichter, der Trumpf-Bauer der Musik Stallikon, der sowohl die Bühne als auch das Programmheft ziert. Er verdeutlicht das Motto des diesjährigen Jahreskonzerts: «Musig isch Trumpf». Während ein gewöhnliches Kartenspiel mit neun Trümpfen auskommen muss, durfte das Publikum am Familienkonzert die Musikanten gleich deren 16 ausspielen hören – wenn man die Zugaben und das Geburtstagsständchen für die Jubilare mitzählt.

Die Musikgesellschaft Stallikon um Dirigent Marc Bühler durfte am Familienkonzert in der Loomatthalle reichlich Applaus entgegennehmen. (Bild Thomas Stöckli) Welche stilistische Vielfalt sie im Repertoire hat, das bewies die Musikgesellschaft nur schon im Wettbewerbsstück «Big Showcase for Band»: Dem Fanfarenthema zu Beginn folgen Elemente aus Rock, Swing und schliesslich sogar südamerikanische Rhythmen – höchst anspruchsvoll für die Musikanten und äusserst abwechslungsreich fürs Publikum. Weiter wurden nebst Evergreens, Polkas und Märschen auch Pophits zum besten gege-

ben. Das Publikum dankte es mit anhaltendem Applaus. «Wir mache’s nochmals», musste Dirigent Marc Bühler etwa nach dem «Muppet Show Theme» versichern. Es war das zweite Stück mit Unterstützung von fünf Jungmusikanten. Zwei weitere spielten gar das ganze Konzert mit. Besonders gefeiert wurden die solistischen Leistungen. Im SchlagerDuett «Träne» übernahm Thomas Stutz mit dem Euphonium den Part

von Florian Ast und die Trompete von Markus Huber jenen von Francine Jordi. Bereits zuvor war Posaunist Heinz Aeberhard im Rampenlicht gestanden. Eindrücklich, wie er «Over The Rainbow« intoniert hatte. Und für die «Polka Party» schlüpfte Perkussionist Yannick Bättig schliesslich in ein Sennenhemd und liess die Holzlöffel klopfen. Mit «Bis bald und auf Wiedersehen» entliessen die Musikanten ihr Pu-

blikum nach zwei Stunden bester Unterhaltung in den Sonntagabend. Und zu diesem Wiedersehen könnte es tatsächlich bereits morgen Samstagabend kommen. Die Musikgesellschaft Stallikon zeigt ihr Jahreskonzert nämlich wie gewohnt noch einmal im Gemeindesaal Bonstetten. «Musig isch Trumpf», Jahreskonzert morgen Samstag, 20 Uhr, Gemeindesaal Bonstetten. Festwirtschaft ab 18 Uhr. Weitere Infos unter www.musik-stallikon.ch.

Von J. S. Bach zu Max Reger

«Maskentreiben»

Orgelmatinée mit Anette Bodenhöfer in der Kirche Hedingen

Konzerte der Orchestergesellschaft Affoltern

Im Anschluss an den Gottesdienst vom Sonntag, 17. Januar, gibt es einen musikalischen Auftakt zum neuen Jahr mit Organistin Anette Bodenhöfer. Um 11 Uhr in der Kirche Hedingen.

Passend zur Fasnachtszeit widmet die Orchestergesellschaft Affoltern das Januarkonzert 2016 dem Thema «Maskentreiben». Am Samstag, 23. Januar, um 20 Uhr in der Kirche Jesu Christi, Bonstetten, und am Sonntag, 24. Januar, 17 Uhr, in der katholischen Kirche Hausen.

Im Konzertprogramm enthalten Vertonungen zu Worten des bruchs, Worten des Lobens und kens und Worten des Segens.

sind AufDanDen

Rahmen bildet die Toccata und Fuge in d-Moll. Zu Beginn jene von Johann Sebastian Bach, der mit dieser Komposition wohl das berühmteste Orgelwerk der Orgelgeschichte geschrieben hat. Das eingängige Motiv am Anfang hat eröffnenden Charakter, die Toccata wirbelt virtuos zur feingliedrigen Fuge, die sich bis zum grossartigen Abschluss steigert. Max Reger, für den Bach ein grosses Vorbild war, hat ebenfalls

eine eindrückliche Toccata und Fuge in d-Moll geschrieben, gefärbt mit seinen spätromanischen Harmonien sind Anlehnungen an Bach nicht zu überhören. Dieses Werk wird zum Abschluss des Kurz-Konzerts zu hören sein. Dazwischen führen die Musikstücke zeitlich und stilistisch von Bach zu Reger – mit Kompositionen von Samuel Wesley, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Edward Elgar. (pd.)

Krönung für die neue Kirche Am Sonntag, 5. Juni, wird die neue katholische Kirche in Bonstetten feierlich eingeweiht. Zur Begleitung ist die Aufführung von Mozarts Krönungsmesse, der «Missa in C» für Soli, Chor und Orchester (KV 317), vorgesehen. Mit dem Kirchenneubau gegenüber dem Bahnhof Bonstetten-Wettswil geht es rasant voran. Der Rohbau ist praktisch fertiggestellt, und Ende Mai dieses Jahres soll die neue katholische Kirche bezugsbereit sein. Zur Begleitung der feierlichen Kircheneinweihung vom Sonntag, 5. Juni, ist die Aufführung von Mozarts Krönungsmesse, der «Missa in C» für Soli, Chor und Orchester (KV 317), vorgesehen. Während sich der ortsansässige MauritiusChor schon seit einiger Zeit jeweils zu Beginn seiner normalen Chorproben langsam in das Werk einarbeitet, sind von Anfang Februar bis Ende Mai die zweistündigen Mittwochproben ab 20 Uhr im Musikzimmer des Oberstufen-Schulhauses, Eingang Schuelrain, in Bonstetten ausschliesslich der Krönungsmesse gewidmet! Die Vorbereitung wird ergänzt durch ein Chor-Wochenende in Bonstetten am 12. und 13. März und abgeschlossen mit der Hauptprobe mit Orchester und Solisten in der neuen Kirche am Mittwochabend, 1. Juni. Bereits hochwillkommene Unterstützung zugesagt haben einschlägig erfahrene Mitglieder des Singkreises Birmensdorf. Über weitere Interessierte würde sich der MauritiusChor natürlich sehr freuen. Reto Huter Kontakt: Chorleiter Reto Huter, 044 700 05 62 oder Chorpräsidentin Regina Luthiger, 044 700 12 22.

Omri Hason, Antonello Messina, Talya Solan und Zhubin Kalhor (v.l.). (Bild zvg.)

Dialog zwischen Kulturen «Kedem Ensemble» in Affoltern Das Quartett Kedem Ensemble gastiert am Mittwoch, 20. Januar, in Affoltern. Ein Konzert mit zauberhaften Klängen und Rhythmen, organisiert von KulturAffoltern. Beginn: 20.15 Uhr in der reformierten Kirche. Im Kedem Ensemble haben sich vier Musiker aus Israel, Italien, dem Iran und der Schweiz gefunden, die, von Herkunft und ihrem jeweiligen musikalischen Hintergrund beeinflusst, alte Ladino-Gesänge, iranische Volksmusik, frühe israelische Lieder und Melodien aus dem Mittelmeerraum neu interpretieren. Mit der Stimme von Talya G.A Solan aus Israel, dem Spiel auf dem Saiteninstrument Kamancheh von Zhubin Kalhor aus dem Iran, den Akkordeon-Klängen von Antonello Messina aus Italien und der orientalischen Perkussion von Omri Hason, kreiert das Ensemble eine bezaubernde Klangcollage. Die eindringlichen Melodien, pulsierenden Rhythmen und virtuosen Jazzimprovisationen

lösen beim Zuhörer ein breites Spektrum an Emotionen aus oder auch ganze innere Welten. Omri Hason, Gründer des KedemQuartetts lebt als einziges EnsembleMitglied in der Schweiz. Der Perkussionist sucht stets nach einem Dialog zwischen Kulturen und deren musikalischen Verbindungen miteinander. So entstehen immer wieder neue, spannende musikalische Dialoge – Klänge und Rhythmen, die keine Grenzen zu kennen scheinen, die bewegen und berühren. Das «Kedem Ensemble» ist zurzeit in der Schweiz und in Deutschland auf Tournee mit insgesamt neun Konzerten. Neben Bern, Basel und Zürich gastiert das Quartett unter anderem auch in Bremen und Frankfurt. Beim Gastspiel vom Mittwoch, 20. Januar, in der reformierten Kirche Affoltern ist der Eintritt frei. Es besteht aber auch keine Reservationsmöglichkeit. KulturAffoltern empfiehlt allen Besuchern frühzeitiges Erscheinen. (KA) Weitere Infos unter www.kulturaffoltern.ch.

Als Soloinstrument wird das Waldhorn zu hören sein, und zwar in einem der berühmten Hornkonzerte von W. A. Mozart sowie im Larghetto für Horn und Orchester des französischen Komponisten Emmanuel Chabrier. Als Solist konnte ein Meister seines Fachs gewonnen werden: Mischa Greull ist Solohornist des Tonhalleorchesters. Zu den einzelnen Werken: Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) schrieb seine «Musik zu einem Ritterballet» für einem Anlass, der am Fasnachtssonntag, 6. März 1791, in seiner Geburtsstadt Bonn vom Adel begangen worden war. Zu seiner Musik tanzten maskierte Spielerinnen und Spieler; angereichert wurde die Darbietung mit pantomimischen Elementen. Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) schrieb seine vier Hornkonzerte, darunter auch das Konzert für Waldhorn und Orchester Nr. 3 in Es-Dur, KV 447, im letzten Jahrzehnt seines kurzen Lebens, während seiner Zeit als freischaffender Komponist in Salzburg. Mozart widmete die Hornkonzerte seinem Freund, dem berühmten Hornvirtuosen Josef Leitgeb. Für kein anderes Blasinstrument schrieb Mozart so viele Werke wie für das Horn. Emmanuel Chabrier (1841 – 1894) war Komponist und Jurist. 20 Jahre seines Lebens arbeitete er in beiden Berufen. Danach widmete er sich ganz der Musik. Mit seinen Opern hatte er nicht den Erfolg, den er sich gewünscht hätte. Das Larghetto pour cor et Orchestre entstand 1875. Es zählt zu den bedeutendsten Werken für Horn aus jener Zeit. Die Melodien des Soloinstruments sind fast ausschliesslich auf der Naturtonreihe aufgebaut. Gabriel Fauré (1845 – 1924) war nicht nur bereits zu Lebzeiten ein bekannter und erfolgreicher Komponist, sondern arbeitete auch als Organist, leitete Chöre und heimste abends in den Pariser Salons viel Erfolg ein als glänzender Improvisator am Klavier. «Masques et Bergamasques», ursprünglich ein achtsätziges Werk, stellte die Musik zu einem Lustspiel dar, welches

Mischa Greull, Solohornist des Tonhalleorchesters. (Bild Stefan Weibel) Fürst Albrecht I von Monaco für das Opernhaus in Monte Carlo in Auftrag gegeben hatte. 1919 fand die Uraufführung statt. Das Spiel, getanzt und gesungen von einer Commedia-dell’Arte-Truppe, schilderte die Liebeleien, Irrungen und Wirrungen einer Gesellschaft von Adligen des 18. Jahrhunderts.

Bekannt von Kammerkonzerten auf internationalen Bühnen Solist Mischa Greull, in Basel geboren, ist seit 1993 Solohornist im TonhalleOrchester Zürich. Sein Musikstudium führte ihn von Bern über Winterthur nach Deutschland. Als Solohornist wurde Greull von verschiedenen Orchestern engagiert, so vom Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Malaysian Philharmonic Orchestra und anderen. Zahlreiche Kammerkonzerte auf internationalen Bühnen mit den unterschiedlichsten Besetzungen prägen seinen musikalischen Werdegang. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn in seinem Horntrio mit dem Violinisten Andreas Janke und der Pianistin Seung-Yeun Huh. In der Saison 2015/16 spielt er in der Tonhalle Zürich das Air für Horn Solo von Jörg Widmann und in der von ihm mitinitiierten Konzertreihe KlusClassics in Zürich die Horntrios von Ligeti und Brahms. Soloauftritte mit den Konzerten von Richard Strauss, Mozart, Haydn oder Benjamin Britten runden seine berufliche Tätigkeit ab. Greull unterrichtet an der Zürcher Hochschule der Künste eine Hornklasse und gibt Kurse in Europa, den USA, Kanada und in Asien. (pd.)


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Ein musikalisches und emotionales Feuerwerk «Die Csárdásfürstin» auf der Bühne des Theaters Arth

Im Programm «The Phantom of the Apéro» servieren Kilian Ziegler (links) und Samuel Blatter dem Publikum Text-Häppchen der besonderen Art. (Bild zvg.)

Wort und Musik – frech gemixt Die nächsten acht Tage im «LaMarotte» Auf der Homepage des Kellertheaters LaMarotte Affoltern sind nun auch die Anlässe ab 1. Februar bis zum Saisonende im Juni aufgeschaltet, der Versand der Programmhefte erfolgt in den nächsten Tagen. Das «LaMarotte» erfreut sich stetig steigender Besucherzahlen. Deshalb wird wirklich empfohlen, frühzeitig zu reservieren, denn die Anzahl Plätze ist bekanntlich limitiert.

Lieder-Kabarett-Satire: «Liederlich – Rat Pack» Die drei Liedermacher und Kabarettisten Reto Zeller, Fabian Lau und Res Wepfer verheissen Rasse, Frechheit sowie eine tüchtige Portion Schalk. Sie schleudern sich ihre Herzensangelegenheiten um die Ohren, dass es beglückender nicht sein könnte. Sie widersprechen sich, fordern einander heraus und manchmal fahren sie sich auch – bei allem Respekt – gehörig an den Karren. Das muss ja so kommen, wenn ein Exil-Berner auf einen scheinintegrierten Deutschen und einen luftigen Zürcher trifft! Heute Freitag, 15. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken.

«Jazz am Donnerstag» Zu Gast ist das Quartett «Piri Piri» Das Repertoire mit eingängigen, lebensfrohen Melodien und wunderbaren Balladen swingt und grooft. Neben Kompositionen von Django Reinhardt und Interpretationen von bekannten Jazzstandards stehen auch Eigenkompositionen von Christian Wallner auf dem Programm. Das virtuose Quartett – Christian Wallner und Pete Borell (Gitarren), David Zopfi (Bass) und Pit Furrer (Schlagzeug) – besticht mit trei-

benden Rhythmen und perlenden Gitarrenläufen. «Piri Piri» war für den Swiss Jazz Award 2015 nominiert. Donnerstag, 21. Januar, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Theater «The Phantom of the Apéro» Ein poetisches Häppli-ning aus Kabarett, Slam Poetry und Musik, «offeriert» von Kilian Ziegler, Wort und Samuel Blatter, Tasten. Die Schweiz ist bekannt für Uhren, Schokolade und Käse, doch die schweizerischste aller Errungenschaften steht in keinem Reiseführer: Apéros. Dabei steht der Apéro allgegenwärtig bereit, sobald es etwas zu feiern gibt, und sei der Anlass noch so nichtig. Dennoch erfährt diese einzigartige Form der Festlichkeit nicht die Anerkennung, die sie verdient. Das kann nicht sein, findet Kilian Ziegler. Als Künstler, der schon an unzähligen Apéros aufgetreten ist, kennt er deren Geheimnisse, Eigenheiten und Schokoladeseiten. In seinem ersten Programm «The Phantom of the Apéro» ist er bereit, diese mit dem Publikum zu teilen. Mit kritischem Blick und scharfer Zunge serviert der Wortakrobat dem Publikum Text-Häppchen der besonderen Art, humorvoll verpackt und sprachlich verspielt. Begleitet wird er von Pianist Samuel Blatter, der nicht nur zu den Canapés, sondern auch in die Tasten greift. Mal virtuos, mal ruhig, mal schräg, gibt der charmante Musiker den perfekten Sidekick. (pz) Freitag, 22. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken. Platzreservierungen dringend empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Die Operettensaison in Arth ist eröffnet. Mit «Die Csárdásfürstin» kommt eine Operette mit vielen berühmten Liedern zur Aufführung. Im Zentrum steht die Liebe zwischen zwei Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. ................................................... von marianne voss «Das ist die Liebe, die dumme Liebe» oder «Tausend kleine Englein singen: Hab mich lieb!» – Diese und viele weitere bekannte Lieder prägen die Operette «Die Csárdásfürstin» von Emmerich Kálmán. Vor 100 Jahren fand in Wien die Uraufführung statt, am vergangenen Samstag die Premiere in Arth. Alle Operettenfreunde aus der Region können sich auf eine Inszenierung freuen, die dem Werk in seiner Ursprünglichkeit gerecht wird, durch die Textbearbeitung des Regisseurs, Jean Grädel, aber durch schalkhafte aktuelle Bezüge angereichert ist. Das Thema ist zeitlos und somit ebenso hochaktuell. Es geht um die Liebe zwischen zwei Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, um den Wunsch nach dem perfekten Glück und um die tiefe Enttäuschung, wenn die Realität die Wünsche verunmöglicht. Der Fürstensohn Edwin möchte die Chansonette Sylva Varescu aus ihrem «niederen» Dasein in den Aristokratenstatus heben. Ihre Liebe zu ihm ist gross, doch sie kann und will ihr künstlerisches Leben nicht opfern. «Hier soll eine Frau für die Liebe ihren Beruf, ihren Lebensinhalt aufgeben», erklärt Jean Grädel. Er wünsche sich, dass dieses Stück dem Publikum auch eine Botschaft überbringen könne. «Ich würde mich freuen, wenn vielen bewusst werden kann, was es für eine Frau bedeutet, für ihren Mann den Beruf aufzugeben.»

Stark von Emotionen geprägt Keine andere Operette ist so stark von Emotionen geprägt wie «Die Csárdásfürstin». So tief berührende Gefühle überzeugend zu interpretieren, fordert die Solisten in besonderer Weise heraus. Nicht nur gesangliche Leistung ist gefragt, sondern auch schauspielerische Brillanz. Dem langjährig miteinander eingespielten Solistenteam gelingt dies unter der Leitung

Schliesslich doch ein Happy End! Die Hauptdarsteller der «Csárdásfürstin», von links: Sara Hugelshofer, Simon Witzig, Andreas Büchler, Désirée Pauli und Claus Gerstmann. (Bild Marianne Voss) des seit fünf Jahren in Arth engagierten Regisseurs sehr gut. Herausgefordert sind auch die Chor- und Orchestermitglieder. Der musikalische Leiter, Beat Blättler, erwähnt in diesem Zusammenhang die breite Palette von Stilrichtungen und Tempi. «Zudem geht es darum, die Verliebtheit musikalisch zu malen. Das verlangt einiges an Können», betont er. Der schönste Moment sei für ihn jetzt, an der Premiere, wo nach vielen Wochen alle geübten Teile – Gesang, Musik und Schauspiel – zusammen mit Bühnenbild und Kostümen ein grosses Ganzes ergäben. Für das Publikum ist dieses Ganze ein Genuss für Augen, Sinne und Ohr: Wunderschöne Kostüme, welche die Klassenunterschiede zwischen der farbigen, schrillen Welt der Sylva (rote Kostüme) und dem kühlen, steifen aristokratischen Leben Edwins (schwarz-weisse Kleidung) unterstreichen. Beschwingte Tanzeinlagen des Balletts und ein musikalisches Feuerwerk mit draufgängerischen lustigen Melodien, die sich abwechseln mit

Mit Sonnenkraft rund um die Erde Umwelt-Abenteurer Louis Palmer erzählt in Knonau von seiner Welt-Umrundung Als erster Mensch fuhr Louis Palmer mit seinem Solartaxi rund um die Erde. Er berichtet davon, gibt aktuelle Ausblicke in die Elektromobilität und erklärt, wohin diese Entwicklung führen kann. Die Kulturkommission Knonau lädt am 21. Januar zu diesem Multimedia-Vortrag ein. Mit elf Jahren hatte Louis Palmer einen Traum: «Wenn ich gross bin, fahre ich mit einem Solarauto rund um die Welt!» Diesen setzte er dann als Erwachsener 2007 in die Tat um und will damit die Welt zum Nachdenken anregen, wie mit der Energie sorgsam umgegangen werden kann. Ohne Geld und genaue Kenntnis machte er sich daran, seinen Plan zu verwirklichen. Die Hochschule Luzern, die ETH Zürich und etwa 200 Leute der verschiedensten Unternehmen unterstützten ihn beim Bau des «Solartaxis». Begleitet von einem gigantischen Medienecho führte die

Umwelt-Abenteurer Louis Palmer mit seinem Solartaxi in Dubai. (Bild zvg.) Fahrt durch 38 Länder. In 18 Monaten legte er 54 000 Kilometer zurück. Trotz eines Unfalls gab er nicht auf. Für seinen Einsatz wurde er in New York von der UNO zum «Champion of the Earth» ausgezeichnet. Seine

Botschaft: «Wir können unabhängig sein vom Erdöl» leuchtete eine Woche lang auf einem riesigen Bildschirm am Times Square. Staatspräsidenten oder auch der UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon liessen sich vom Solar-Pionier in

seinem Taxi herumfahren. Heute organisiert Louis Palmer jedes Jahr die «Wave» (World Advanced Vehicle Expedition). Das grösste E-MobilRallye der Welt. Ob in China, Neuseeland oder in den USA, überall wird Louis Palmer begeistert empfangen und er vermag die Leute davon zu überzeugen, dass es überall Lösungen gebe, den Planeten zu erhalten. Palmers Motto: «Jeder Traum kann verwirklicht werden, egal, ob man nun Geld hat oder nicht. Man muss es nur wollen ...» (pd.)

melancholischen Klängen oder beschwingten Walzern. Ganz besonders überraschen auch die grosszügigen, schlichten Bühnenbilder. Durch eine gewisse Leere erhalten sie eine starke Wirkung mit viel Raum und Tiefe, was durch wunderschöne Lichteffekte zusätzlich betont wird.

Viele Neuerungen Im Theater Arth hat sich seit der letzten Saison einiges verändert: Einerseits hat der langjährige Präsident, Beat Diener, die organisatorischen Fäden seinem Nachfolger, Sandro Forni übergeben. Andererseits ist das Restaurant im ersten Stock frisch herausgeputzt und wird von einem neu angestellten Caterer geführt. Bis Mitte März werden gesamthaft 30 Aufführungen der «Csárdásfürstin» stattfinden. Die Theatergesellschaft Arth freut sich auf über 12 000 Gäste im Saal direkt am Zugersee. Weitere Infos und Platzkarten bestellen unter www.theaterarth.ch.

Kalligrafie-Kurs für Anfänger Noch ist viel Zeit, um die Wintertage zu nutzen, um sich einem neuen Hobby, der Kalligrafie zu widmen. Im Atelier Rustica in Zell (LU), umgeben von viel Material, einzigartigen Spruchbüchern, Papier und reichlich Mustern, beginnt am 19. Januar ein KalligrafieKurs für Anfänger. Unter fachkundiger Anleitung in kleiner Gruppe in die Geheimnisse der Kalligrafie eingeführt zu werden ist ein schönes Erlebnis. Kalligrafie ist mit Leichtigkeit erlernbar für alle, die Freude an schönen Texten und Buchstaben haben. Schon bald werden die Kursteilnehmenden das schöne Schreiben überall im Alltag anwenden können, um ihre Liebsten zu überraschen. Und wen es dann so richtig packt, der hat Gelegenheit, sich einer monatlich zusammentreffenden Kalligrafie-Gruppe anzuschliessen, um das schöne Hobby weiter zu vertiefen. (pd.) Kalligrafie-Kurs dienstagnachmittags ab 13.30 Uhr oder -abends ab 19.30 Uhr. Weitere Infos und

Multimedia-Vortrag am 21. Januar, 20 Uhr, Stampfi

Anmelden bei Verena Stöckli, vsk.zell@gmx.ch

Knonau. Apéro ab 19 Uhr. Eintritt 10 Franken.

oder Telefon 041 988 10 70.


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agenda

Mozarts Leben und Opern

Freitag, 15. Januar Affoltern am Albis 20.15: Kabarett Satire: «Liederlich Rat Pack». Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hugo Kaspar, Opernkenner aus Aeugst, erzählt zu Musik und Filmausschnitten aus Opern von Wolfgang Amadeus Mozart. Heute Freitag, 15. Januar, im Sheraton Hotel, Zürich.

Hedingen 20.15: Gemeindeverein präsentiert: Johnny Burn mit «Wok The Line», Musik und Comedy. Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstr. 1.

Mettmenstetten 20.00: «Mättmi900» Klanghotel Rössli: «Herzschlag - Magie des Augenblicks». Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1. Silvia Götschi. (Bild Tibor Göröcs)

Rifferswil 19.00-00.00: «Zmittst im Januarloch». Apéro riche, Musik mit RJAM, Wettbewerb, CD-Taufe «Rifferswiler Herdöpfel» und Playbacktheater Bumerang. Abendkasse ab 18.30 Uhr. Restaurant Pöstli (Pöschtlisaal).

Samstag, 16. Januar Affoltern am Albis 11.00: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren. Dauer ca. 30 Min. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.00: Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern, AOBA. Türöffnung 18.45 Uhr, mit AOBA-Bar und warme Küche. Tanz mit «Duo Galaxis» bis 1 Uhr. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten 20.00: Jahreskonzert des Musikgesellschaft Stallikon. Festwirtschaft, Tombola, Bar mit DJ, Türöffnung 18 Uhr, Eintritt frei. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

«Herrengasse» Eine Krimi-Performance mit Silvia Götschi am Mittwoch, 20. Januar, in der Bibliothek Hausen am Albis. Tatort Schwyz, wo jeder jeden kennt. Der angesehene Arzt und Politiker Joachim Heinzer wird tot aufgefunden. Die Umstände dieses Todes geben der Polizei und vor allem der Ermittlerin Valérie Lehmann Rätsel auf. Denn wie und wo Herr Heinzer aufgefunden wurde, passt überhaupt nicht zu seinem gutbürgerlichen Lebenswandel. Als ein weiteres Todesopfer entdeckt wird, fühlt sich die Ermittlerin persönlich befangen; sie sieht sich mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Valérie Lehmann muss sich nicht nur mit Verdächtigen, sondern auch mit den eigenen Kollegen auseinandersetzen.

Silvia Götschi, geboren in Stans, lebte und arbeitete von 1998 bis 2014 im Kanton Schwyz. Seit der Jugend widmet sie sich dem literarischen Schaffen und der Psychologie. Sie hat sich vor allem in der Zentralschweiz mit der Kramer-Krimi-Reihe und den Davoser Krimis einen Namen gemacht. Sie ist freischaffende Schriftstellerin und aktives Mitglied des ISSV (Innerschweizer Schriftstellerverein). Die Lesungen von Silvia Götschi sind bekannt als äusserst unterhaltsam und bieten nicht nur Stoff für die Ohren, sondern für alle Sinne. Man darf gespannt sein auf das kriminelle Spektakel in der altehrwürdigen Bibliothek. (sfb) Mittwoch, 20. Januar, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Hausen. Eintritt 10 Franken, inkl. Apéro, Platzreservierung erwünscht. Telefon 044 764 21 73

Einen «musikalischen Genuss» verspricht der Study Club Zürich heute Abend seinen Mitgliedern und anderen Opernliebhabern. Zu hören sind Ausschnitte aus den bekanntesten Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, etwa «Die Zauberflöte» oder «Don Giovanni». Die Musik von Mozart ist ja an sich schon spannend genug, doch Opernkenner Hugo Kaspar weiss dazu auch noch aus dem Leben des musikalischen Genies einiges zu berichten. Gemeinsam mit Tontechniker Jürg Widmer dürfte er dem Publikum einen grandiosen Musikabend bescheren. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der Bar des Hotels Sheraton an der Stockergasse 17 in Zürich, der musikalische Vortrag beginnt dann um 19 Uhr. «Gäste sind herzlich willkommen», versichert Robert Leiser, Präsident des Study Clubs Zürich im Programm zur Veranstaltung. Zwei Schnupperbesuche sind im Study Club kostenlos. Ab dem dritten Besuch gilt man als zahlender Dauergast. (tst.)

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda bis Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch.

Ausstellungen Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Internationale schriftliche Auktion von Lithografien und Gemälden «Internationale Kunst». Fr, 13-18.30, Sa 10-16 Uhr. Bis 30. Januar.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Martin Herler, Michael Ball, Nathalie Polke, Barbara Ph. Schnetzler. Malerei, Skulpturen und Plastiken. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 14. Februar. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr.

Mettmenstetten Kunst im Stall Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: «Die Kuh ist en vogue» in Rot, Grün, Gelb, Blau oder Violett. Horntragende Kühe, Bilder von Walter Lehmann. Mi, 9-12, Do, 9-12/14-18.30 Uhr, jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 21. Januar.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «50 Jahre Bibi Stallikon» mit Werken von Marghi Boeschenstein, Sandra Canonica, Doris Ess, Esti Frei, Michaela Temperli und Katrin Zuzáková. Mo/Mi/Do/Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa. 10-12 Uhr. Bis 1. Februar.

oder bibiothek@hausen.zh.ch.

Mettmenstetten 20.00: «Mättmi900» Klanghotel Rössli: «Herzschlag - Magie des Augenblicks». Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1.

musik von Schütz, Bach, Schein, Buxtehude und Burkhard. ref. Kirche.

Sonntag, 17. Januar

Montag, 18. Januar

Aeugstertal

Affoltern am Albis

19.00: «Marty Hall - acoustic Blues and Roots Music». Essen ab 18 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

19.00: «Gebären am Spital Affoltern». Informationsabend für werdende Eltern. Dauer ca. 1½ Std. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi). Melchior-Hirzel-Weg 40, 1. OG

Affoltern am Albis 14.00: Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern, AOBA. Türöffnung 13.15 Uhr, feines Kuchenbuffet, Eintritt frei, Kollekte. Weitere Infos auf www.aoba.ch. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Dienstag, 19. Januar 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Ottenbach 14.00: OTTENBACH60plus: Senioren-Nachmittag. Heitere Kurzgeschichten vorgelesen von Gianina Caviezel. Anschliessend Kaffee und Kuchen. Chilehuus.

Hedingen 11.00: Orgelmatinée zum Jahresbeginn mit Anette Bodenhöfer im Anschluss an den Gottesdienst. Werke von Bach, Reger, Mendelssohn-Bartholdy, Wesley und Elgar. Ref. Kirche.

Stallikon 16.00: Konzert des Collegium Vocale vom Grossmünster in Zürich zugunsten der neuen Orgel. Chor-

Mittwoch, 20. Januar Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: Mit Röntgenstrahl und Laserlicht. Museumsobjekte im La-

anzeige

KINO

Programm Sins

The Revenant DO FR SA SO MO/DI MI

20:15 20:15 20:30 20:15 20:15 20:15

14. - 20. Januar

Ich Bin Dann Mal Weg

FR 17:30 SO 17:45

20:15 20:15 20:30 20:15 20:15 20:15

The Big Short DO FR SA SO DI MI

D, 16 J.

SA 17:45 MO 18:00

D, 8 (10) J.

Schellen - Ursli

SO 11:30 FR 17:30 DI 20:15 MO 18:00

SA 15:30 DI 18:00

CH, 6 (8) J.

SO 15:30 MI 15:45

Star Wars: Das Erwachen Der Macht D,12 J. The Good Dinosaur - Arlo & Spot D, 6 (8) J.

SA 17:45 D, 12 J.

DO 18:00

D, 14 J.

DI/MI 18:00 SA 13:30

SA 20:30

MO 20:15 SA 15:45

D, 8 (12) J.

Z‘Bärg

CH, 8 J.

SO 13:30

MI 13:45

SO 13:30

MI 13:45

D, 6 J.

Peanuts

MO 20:15

Joy

FR 20:15

SA 13:45

SO 17:45

Carol

Bruder Vor Luder

SO 15:45

Heidi

FR 17:30 DO 18:00 SO 11:00 MO 18:15 MI 18:30 DO 18:00 D, 16 J. SA 13:30, 16:00, 18:00 Legend SO 10:45, 13:00, 15:30, 17:45 Do 20:15 So 20:15 MI 20:15 DI 18:00 Kino CINEPOL | Bahnhofstrasse 28 | 5643 Sins | www.cinepol.ch | Tel: 041 787 36 00 MI 14:00, 16:15, 18:00

09.00-10.00: Everdance: Grundtanzschritte von bekannten Tänzen für Männer und Frauen 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

D , 6 (10) J.

MI 15:45 CH, 6 J.

Hausen am Albis 08.20: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Schindellegi – Schönenberg – Hirzel – Hanegg bei Horgen. Marschzeit: ca. 3½ Std. Auskunft/Anmeldung: Fredy Laimbacher 044 764 06 44. Postplatz (Treffpunkt). anzeige

Bonstetten 07.15: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Bischofzell Nord-Kradolf-Bürglen TG. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung/Auskunft: Rosmarie Baumann 044 700 08 06. Bahnhof, Bonstetten (Treffpunkt)

Kappel am Albis Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster. Kappelerhof 5.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 21. Januar Ottenbach Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Bonstetten 15.00: Familienclub Wettswil-Bonstetten präsentiert: Musiktheater «Turbienen auf Odyssee» - eine musikalische Irrfahrt. Sek. Bonstetten (Aula). Schachenrain 1.

bor. Mit Dr. M. Wörle, Leiterin Konservierungsforschung. Anmeldung erforderlich bis 12 Uhr 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum des Schweizerischen Nationalmuseums. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Sporthalle Stigeli. 20.15: «Kedem Ensemble». Interkulturelle Musik, Gesang, Perkussion, Akkordeon, Kamancheh. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

08.35: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Exkursion Solebad Rheinfelden, 2 Std. «Wohlfühlen». Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66. Bahnhof (Treffpunkt). 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Piri Piri». Bar ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

10.09: OTTENBACH60plus: Wanderung Affoltern-Rifferswil Schwizer Pöstli-Mettmenstetten. Wanderzeit ca. 3 Std. Verpflegung im Restaurant. Billette: 1 Tageswahlkarte für Zonen 155 und 156. Auskunft und Anmeldung unter: Vreni Fanger, Telefon 044 761 26 13. Postautohaltestelle (Treffpunkt).


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Sport

Freitag, 15. Januar 2016

Über 200 Volleyballer

Der SC Aeugst ist neu ein Verein

Brot-und-Speck-Turnier in Bonstetten

Gründungsversammlung wählt Romeo Geissberger zum Präsidenten

Am vergangenen Wochenende, 9. und 10. Januar, fand im Sportzentrum Schachen das Brot-und-Speck-Turnier von Volley S9 statt – mit einer Rekordbeteiligung von 30 Teams.

Am 17. Dezember 2015 fand die Gründungsversammlung des Sport Clubs Aeugst statt. Unter der Leitung von Michi Graf wählten die 15 anwesenden Sportbegeisterten Romeo Geissberger zum Präsidenten. Sascha Pfister ist für die Finanzen zuständig, Schami Fontana für den Sportbetrieb.

Betreiben gemeinsam Mannschaftssport: die Mitglieder des SC Aeugst. (Bild zvg.)

Bis anhin hatte der SC Aeugst, der sich im Sommer 2013 formiert hat, lediglich die Form eines freien Clubs, mit dem Ziel der sportlichen Betätigung und der Förderung des sozialen Kontaktes untereinander. Nun ist er offiziell ein Verein – mit allen Rechten und Pflichten. Ein Verein mit 19 Aktivmit-

gliedern, die sich jeweils am Donnerstagabend ab 20 Uhr, in der im neuen Glanz erstrahlten Turnhalle zum Sport treffen. Diese «Neueröffnung der Turnhalle» nahmen die Sportbegeisterten aus Aeugst zum Anlass, sich als neuen Verein, in ihren Vereinstrikots ablichten

................................................... von nadia gurtner Am Samstag machten die zwölf angereisten Frauenteams den Turniersieg untereinander aus. Sie wurden in drei Gruppen à vier Teams eingeteilt und spielten in der Vorrunde um den Gruppensieg. Nach den Gruppenspielen standen die Rangspiele auf dem Programm. Die Gruppenletzten spielten gegeneinander um Rang 10 bis 12, die Gruppendritten um Rang 7 bis 9 die Gruppenzweiten um Platz 4 bis 6 und die Gruppensieger, das Team aus Chur, sowie die «Golden Girls» und das Team «Power» spielten um Rang 1 bis 3 und somit um den Turniersieg. Die «Golden Girls» aus Engstringen setzten sich klar durch und konnten bei ihrer ersten Turnierteilnahme gleich als Siegerinnen gefeiert werden. Am Sonntag traten 18 MixedTeams in drei verschiedenen Stärkeklassen gegeneinander an. In der Kategorie C gewann das Team «Piranhas» vor dem Team «Picadilly» und den aus Bern angereisten «Satus Bümpliz» In der Kategorie B durfte das Team «Wildsäu» vor dem Team «Mixeddevils» und den «Killer Pandas» als Sieger vom Feld gehen. In der Kategorie A, der höchsten Stärkeklasse, sicherte sich das Team «Mixed United» vor dem Team «Raiffeisen» und «Smashiko» den Sieg. anzeige

Spektakuläre Netzkämpfe in der Schachenhalle. (Bild Laura Lombriser) Belohnt wurden wie schon am Samstag alle Mannschaften mit einem Brot und mit Speck. Die Sieger erhielten zusätzlich eine Flasche Wein. Auch dieses Jahr war die Stimmung unter den Spielerinnen und Spielern sehr gut und fair. Sehr erfreulich war ausserdem, dass die zwei Turniertage ohne grössere Verletzungen zu Ende gingen. So blickt das OK von Volley S9 mit Freude auf das vergangene Wochenende zurück und bereitet sich nun auf das Sommer-Mixedturnier mit Grillabend vor, welches am Samstag, 18. Juni, im Sportzentrum Schachen in Bonstetten stattfinden wird. Mehr Infos unter www.volley-s9.ch.

zu lassen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Hoffen sie doch, so den einen oder anderen motivieren zu können, bei ihnen mitzumachen. (pd.) SC Aeugst, Treffpunkt donnerstagabends ab 20 Uhr, in der Turnhalle. Kontakt: Romeo Geissberger, geissbi@bluewin.ch, oder Telefon 079 629 97 02.

Pistolenschützen im Regen Die Pistolenschützen des Bezirksschützen-Vereins Affoltern starteten am letzten Wochenende in die neue Saison. Leider waren die Bedingungen gar nicht optimal, denn Petrus hielt die Schleusen den ganzen Schiessbetrieb durch geöffnet. So mancher der 33 angetretenen Pistolenschützen war ja froh, dass es regnete, aber ausgerechnet jetzt ... Dementsprechend wurden auch wenige Auszeichnungen erreicht. Genau ein Drittel der Teilnehmer erreichte die Kranzquote und konnte ein Glas Honig oder eine Kranzkarte mit nach Hause nehmen. In der Kategorie Ordonnanzpistole gewann Daniel Bernd von Pfäffikon SZ mit 92 Zählern, gefolgt von Matthias

Ein Traumresultat als Jahresvorsatz. (Bild zvg.)

Wildhaber von der PSG Affoltern mit 91 Zählern. Den dritten Rang sicherte sich Richard Toggenburger von PSV Mettmenstetten mit 90 Zählern. In der Kategorie frei Pistole holte sich Aleksandar Naumovic vom PSV Mett-

menstetten mit 92 Punkten die erste Auszeichnung, gefolgt von Bruno Hehli und Josef Roggenmoser, beide PSG Affoltern, mit je 90 Punkten. Es ist zu hoffen, dass die Gewehrschützen einen besseren Start in die Saison 2016 hinlegen und mehr Auszeichnungen entgegennehmen können. Für diesen Anlass benötigt es keine Anmeldung, es wird den ganzen Samstag und Sonntagvormittag auf dem Schiessplatz in Hedingen geschossen. Bleibt noch, allen Schützen «Guet Schuss» zu wünschen. Heinz Meili BSVA Gesamte Rangliste unter www.bsva.ch.


Sport

Freitag, 15. Januar 2016

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Wer wird Säuliämtler Sportler des Jahres? Die Wahlen zu den Säuliämtler Sportlerinnen und Sportlern des Jahres sind in vollem Gang

An der Säuliämtler Nacht des Sports, im jeweils bis auf den letzten Platz gefüllten Affoltemer Kasinosaall, werden Sportlerinnen, Sportler und Teams aus dem Knonauer Amt ausgezeichnet. (Bild zvg.)

Die Nominierten sind eifrig damit beschäftigt, möglichst viele Stimmen für sich zu sammeln. Der Zwischenstand der Wahlen lässt noch keinen Schluss zu, wer am Ende in den verschiedenen Kategorien die Nase vorne haben wird. Die Entscheidung fällt an der Säuliämtler Nacht des Sports, am Freitag, 29. Januar, im Kasinosaal in Affoltern. ................................................... von hanspeter feller Die nominierten Sportlerinnen und Sportler haben im vergangenen Jahr mit tollen sportlichen Leistungen auf der internationalen und nationalen Bühne die Aufmerksamkeit auf sich gezogen und sind zu Recht in der Endausscheidung für die begehrten Trophäen. Für alle gilt es, die Plattform zu nützen und auf sich aufmerksam zu machen. Die IG Säuliämtler Sports Awards darf für sich in Anspruch nehmen, dass sie etwas zur Sportförderung in der Region beiträgt. Auch wenn keine finanziellen Beiträge geleistet werden, gibt die IG zahlreichen Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit, sich in Szene zu setzen, indem sie über die sozialen Medien ihre Nomination verbreiten und somit Stimmen sammeln. Abstimmen können alle, auch Personen, die nicht in der Region wohnhaft sind. Nachfolgend werden die Nominierten in allen Kategorien nochmals kurz vorgestellt. Die Leser werden aufgefordert, für ihren Favoriten abzustimmen. Diese werden ihnen dankbar sein.

Kategorie Männer: Niels Hintermann, Philippe Koutny und Enver Sljivar Mit ihren Erfolgen an Weltmeisterschaften haben sich die drei Männer ihre Nominationen verdient. Niels Hintermann wurde 3. an den Junioren-Weltmeisterschaften in der Abfahrt, Philippe Koutny Weltmeister

am Ironman 70.3 in seiner Altersklasse und Enver Sljivar ist Kickbox-Weltmeister. Der junge Abfahrer Niels Hintermann hat 2015 weitere Fortschritte erzielt. Neben der Bronzemedaille an den Juniorenweltmeisterschaften schlug er auch an den Schweizer Meisterschaften in der Abfahrt zu und wurde 3. in der Elite-Kategorie und in der Europacup-Gesamtwertung belegte er den 21. Platz – ebenfalls in der Abfahrt. Dem Triathleten Philippe Koutny gelang an den Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii der grosse Coup. In seiner Altersklasse gewann er die Silbermedaille und beendete das Rennen als bester Schweizer aller Kategorien. Der Overall-Sieg am Rennen über die olympische Distanz in Lausanne rundete seine tollen Leistungen ab. Fantastisch war 2015 auch der Kickboxer Enver Sljivar unterwegs. Er wurde Weltmeister der World PanAmateur Kickboxing Association in der Kategorie Superschwergewicht. Sljivar hat in seiner Karriere 29 Wettkämpfe bestritten und 27 davon gewonnen, 17 durch K. o. Alle drei haben grosse Ziele für 2016. Hintermann strebt einen TopTen-Platz in der Abfahrts-EuropacupGesamtwertung an, Koutny hat die Profi-Qualifikation für die 70.3-Weltmeisterschaften im Visier und Enver Sljivar möchte seine Karriere als Profi-Kickboxer fortsetzen.

Kategorie Frauen: Sandra Dänzer, Petra Klingler und Emma Pooley In dieser Kategorie wurden gleich zwei Triathletinnen nominiert. Während Sandra Dänzer auf den traditionellen Triathlon-Strecken grosse Erfolge feierte, war Emma Pooley in den Bergen äusserst erfolgreich. Die Sportkletterin Petra Klingler reihte auch 2015 Erfolg an Erfolg. Sandra Dänzer erlangte am Ironman in Hawaii den Weltmeistertitel, Kategorie W40, und im Gesamtklassement der Frauen den ausgezeichneten 31. Rang. Zweimal wurde sie an 70.3Ironman Kategoriensiegerin und erreichte weitere Top-Klassierungen.

Petra Klingler gelangen 2015 je ein Weltcupsieg im Eisklettern und im Bouldern. In der Weltrangliste belegte sie im Bouldern den 4. Platz und im Eisklettern lag sie Ende Saison gar auf dem 2. Platz. Weitere sehr gute Klassierungen gelangen ihr an anderen internationalen Wettkämpfen. Die 2015 mit einer Profi-Lizenz im Triathlon startende Emma Pooley gewann die beiden grossen Bergtriathlons in Frankreich. Das 7-Tage-Radrennen Haute-Route von Nizza nach Genf mit 21 000 Höhenmetern entschied sie ebenfalls für sich und in Zofingen konnte sie den Duathlon-Weltmeistertitel verteidigen. Auch die Frauen haben sich für 2016 hohe Ziele gesetzt. Sandra Dänzer träumt vom Weltmeistertitel über die halbe Ironman-Distanz und von der Titelverteidigung in Hawaii. Emma Pooley strebt die Teilnahme an den Olympischen Spielen im Radzeitfahren an und möchte ihren Duathlon-Weltmeisterschaftstitel verteidigen. Petra Klingler möchte den Weltmeisterschafts-Final im Bouldern und in der Kombination erreichen.

Männer Nachwuchs: Jorin Gabriel, Lukas Rahn und Luca Schuler Noch nicht ganz so hoch zu und her geht es beim Nachwuchs. Aber auch die Nachwuchsathleten haben einen beachtlichen Leistungsausweis. Der Mountainbike-Cross-CountryFahrer Jorin Gabriel konnte an den Jugend-Europameisterschaften einen Sieg im Team Relay feiern. Und im Einzelwettbewerb belegte Gabriel den 6. Rang von 117 klassierten Fahrern. Die Gesamtwertung des Argoviacups ging aufs Konto des jungen Fahrers. Der Sportkletterer Lukas Rahn gewann an den Schweizer Meisterschaften den Titel im Speed U16 und in der aus fünf Wettkämpfen bestehenden Serie wurde er Zürcher Klettermeister. In der Gesamtwertung der nationalen Serie Mammut-Youth-Climbing-Cup belegte Rahn den 4. Platz. Luca Schuler, Freestyler, gewann den Junioren-Weltmeistertitel im Slopestyle. Weitere Topresultate waren ein Sieg am Nine Knights, ein 3. Rang

am Weltcup auf dem Corvatsch und ein 4. Rang an den Ski Big Air New Zealand. Nicht weniger hochgesteckt als bei den Männern sind die Ziele des Nachwuchses. Jorin Gabriel möchte erste Erfahrungen an Europacup-Rennen sammeln, Lukas Rahn will in der höheren Kategorie U18 ankommen und national um Final- und Podestplätze kämpfen und Luca Schuler strebt Top-Ten-Resultate im Weltcup und eine Medaille an den X-Games an.

Frauen Nachwuchs: Doreen Elsener, Aline Erni und Livia Tannò Gross aufgetrumpft haben auch die Nachwuchssportlerinnen. Sie machten auf der nationalen Bühne auf sich aufmerksam. Die Luftgewehrschützin Doreen Elsener wurde Schweizer Meisterin U16 und im Drei-Stellungsmatch Kleinkaliber wurde sie 4. an den Schweizer Meisterschaften. Der Schweizer Rekord U16 mit dem Luftgewehr gehört Doreen Elsener. Weitere Erfolge erzielte sie im Stehendmatch Kleinkaliber und an den Matchmeisterschaften. Aline Erni gelangen 2015 Siege an internationalen Judo-Turnieren in den Altersklassen U18 und U16, Gewichtsklasse 44 kg. Erfolgreich war Aline Erni auch beim internationalen Turnier in der Schweiz und an den Zürcher Nachwuchsmeisterschaften, an welchen sie bei allen Starts als Siegerin vom Platz ging. Die Slopestylerin Livia Tannò feierte den grössten Erfolg des Jahres an den Schweizer Slopesytle-Meisterschaften, wo sie den Titel in der Kategorie U13 gewann. Ein 2. Platz in den Audi-Snowboard-Series und der 4. Rang an den Schweizer Halfpipe-Meisterschaften waren weitere grosse Erfolge der jungen Athletin. Doreen Elsener strebt die Qualifikation für internationale Wettkämpfe und den Finaleinzug an den Schweizer Meisterschaften U17 an. Für Aline Erni sind der Verbleib in der Nationalmannschaft, Podestplätze an den Schweizer Meisterschaften und Podestplätze im Ausland die Primärziele. Livia Tannò möchte 2016 neue Tricks

lernen, den Schweizer Meistertitel verteidigen und an den World-Rookie-Finals teilnehmen.

Mannschaften: LV Albis U12 W, Team Koach und 1. Mannschaft FC Wettswil-Bonstetten Es sind wieder dieselben Vereine wie im vergangenen Jahr, aber andere Teams, welche um die Krone in der Kategorie Mannschaften kämpfen. Die Mädchen der LV Albis U12 haben es den Knaben nachgemacht und dieses Jahr den Titel des Schweizer Vereinsmeisters in der Kategorie U12 gewonnen. Weiter glänzte das junge Team mit Siegen am «Quer durch Zug», an den kantonalen Staffelmeisterschaften und im kantonalen Mannschafts-Mehrkampf-Cup. Das Team Koach mit seinen Triathleten ist das beste Schweizer Team und eines der erfolgreichsten in Europa, wenn es um Teamwertungen geht: So war es am berühmten Ironman in Hawaii und auch an den 70.3-Weltmeisterschaften. Im Overall Rating Ironman-Team war Team Koach das bestplatzierte europäische Team. Die 1. Mannschaft des FC Wettswil-Bonstetten kann auf eine tolle Saison zurückblicken: Gruppensieg in der 1. Liga mit 7 Punkten Vorsprung, Erstrundensieg in den Aufstiegsspielen in die 1. Liga Promotion und Vorstoss in die Cup-Achtelfinals, wo das Team gegen den Super-League-Club FC Thun knapp ausschied. Die jungen Athletinnen der LV Albis wollen 2016 ihre Erfolge wiederholen, das Team Koach will seine Spitzenposition in der Schweiz und Europa konsolidieren, und die 1. Mannschaft des FC Wettswil-Bonstetten strebt wieder die Cup-Hauptrunde an und möchte die Meisterschaft der 1. Liga unter den ersten Vier abschliessen.

Die Abstimmung läuft Abgestimmt werden kann bis zum 27. Januar, auf: www.dotplus.ch, Event-Code: Sportaward, dann E-MailAdresse eingeben und die Favoriten wählen.


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Sport

Freitag, 15. Januar 2016

Der Fussball bewegt schon bald wieder Wettswil-Bonstetten bereitet sich intensiv auf die Rückrunde vor Der FCWB (1. Liga) befindet sich seit dieser Woche wieder im Trainingsbetrieb. Ihm steht eine schwierige Rückrunde bevor, zu verkraften sind zwar nur wenige, aber gewichtige Abgänge.

wechsel den geforderten Trainingsaufwand nicht mehr betreiben und Offensivkraft Gojart Gjergji wechselt zum ambitiösen Ligakonkurrenten United Zürich. Demgegenüber steht erst ein Neuzuzug. Aus den eigenen Junioren schaffte Oliver Hirzel den Sprung ins Kader. Die Mannschaft umfasst momentan 16 Spieler. «Drei bis vier Neue werden noch dazustossen, dann sind wir komplett», erklärt Dosch. In den Trainings und Testspielen präsentieren sich laufend mögliche Kandidaten. Sie hoffen, die letzten Plätze im Kader zu ergattern. Heute Freitagabend findet um 19.30 Uhr im heimischen Moos die erste Testpartie gegen Wohlen U23 (1. Liga) statt.

................................................... von kaspar köchli WB blickt auf ein bewegtes 2015 zurück. Als unangefochtener Erster qualifizierte es sich Mitte Jahr für die Aufstiegsspiele zur 1.-Liga-Promotion und scheiterte dort erst in der zweiten Runde am übermächtigen Cham. Der folgende Start in die nächste Spielzeit missglückte. Lange klebten die Ämtler am Tabellenende, ehe sie mit einer imposanten Siegesserie zu alter Stärke zurückfanden. Vereinshöhepunkt bedeutete der Cup-Achtelfinal gegen den Super-League-Verein Thun, der knapp 1:2 verloren ging. Der Tanz auf zwei Hochzeiten (Cup/Meisterschaft) kostete viel Kraft, WB beendete die Vorrunde als Neunter, nur vier Punkte über dem Abstiegsstrich.

16 Bälle für 16 Spieler; der FCWB absolvierte am Montag seine erste Trainingseinheit nach der Winterpause. (Bild Kaspar Köchli) Intensive Vorbereitung «Der Hebel wird angezogen, es wird eine härtere Linie gefahren, einige Dinge in der Vorrunde passten mir nicht», so Trainer Martin Dosch. «Ich fordere uneingeschränkte Disziplin und Leidenschaft.» Letzten Montag

trat das Team zum ersten Training auf dem Wettswiler Moos an. Ab sofort stehen pro Woche vier bis fünf Einheiten (inklusive Testspiele) auf dem Programm. Final der Vorbereitungsphase ist das Trainingslager Mitte Februar im spanischen Benidorm, zur Meisterschaft gestartet wird Anfang März.

Namhafte Abgänge Drei Schlüsselspieler stehen dem FCWB nicht mehr zur Verfügung: Abwehrchef Luca Studer hält sich bis Juni studienhalber in Argentinien auf, der pfeilschnelle Mario Rocha Sampaio kann wegen seinem Stellen-

Krönung bei den Sports Awards? Die eingangs erwähnten letztjährigen Ausnahmeleistungen trugen WB die Nomination für die Säuliämtler Sports Awards 2016 ein (Gala am 29. Januar, Kasinosaal Affoltern). Die Auszeichnung zum besten Team des Jahres 2015 wäre noch eine Zugabe im bislang erfolgreichsten Vereinsjahr.

Mit dem Mountainbike Crosslauf unter sehr schwierigen in alle Welt Bedingungen 25 Jahre Bike Adventure Tours – Infotag

Matthias Schöpfer und Lisa Kurmann gewinnen die Jagdrennen

Morgen Samstag findet im Zürcher Volkshaus der traditionelle Infotag von Bike Adventure Tours statt. Er ist gespickt mit zahlreichen Reise-Highlights in alle Welt, einem Vortrag von Extrembiker Harald Philipp und leitet das Jubiläumsjahr des Affoltemer Reiseunternehmens ein.

Der Dauerregen konnte am Sonntag die Teilnehmenden nicht von einem Start am LV Albis Cross in Affoltern am Albis abhalten. Es wurde hervorragender Laufsport geboten, die Sieger in den Jagdrennen gehören zu den besten Läuferinnen und Läufern des Landes.

................................................... von martin platter Chris Schnelli, Mitgründer von BikeAventure-Tours, ist schon ganz nervös. Am Samstag geht der Bike-Infotag im Volkshaus Zürich in die nächste Runde. Er ist die Leistungsschau des Affoltemer Bike-Reiseunternehmens, das bereits vor 25 Jahren begonnen hat, erste Gruppenreisen für Radfahrer zu organisieren. «Wir fuhren damals in den Sinai. Die Eindrücke waren derart intensiv und bleibend, dass ich zusammen mit meinem Bruder Andi beschloss, Bike Adventure Tours zu gründen», erinnert sich Chris Schnelli. Gerne hätte man 2016 ein Jubiläumsangebot im Stile der Pionierreise im Angebot gehabt. Doch die heikle politische Situation in der Region verhinderte das Vorhaben. «Nun führen wir unsere Jubiläumsreisewochen stattdessen im malerischen Kappadokien in der Zentraltürkei durch», sagt Schnelli.

Das ist allerdings nur ein kleiner Teil des riesigen BAT-Angebotes. Um das grosse Spektrum der inzwischen mit dem Velo organisiert bereisbaren Destinationen dem interessierten Publikum zu unterbreiten, wurde der alljährliche BAT-Infotag ins Leben gerufen. Mittels Vorträgen, Filmen und Tonbildschauen werden dem Publikum verschiedenste Reiseziele auf beeindruckende Weise nähergebracht. Exotische Beispiele wie das Bike-Erlebnis Hoher Atlas in Marokko, eine Entdeckungsreise auf der philippinischen Tropeninsel Palawan, eine neue abenteuerliche Biketour durch Kuba, eine Safari, Bike-and-Beach-Kombination vom Kilimandscharo bis nach Sansibar sowie die neue «Königin» der Himalaya-Touren: die Überquerung von Shimla nach Leh in Nordindien schüren die Vorfreude auf die nächsten Veloferien. Fragen zu Fahrtechnik, Kondition, Gesundheit, Einreisebestimmungen und Material werden von den Touren-Guides gleich vor Ort kompetent beantwortet. Höhepunkt ist um 9.30 Uhr der Vortrag des deutschen Extrembikers und Buchautors Harald Philipp, der erstmals in der Schweiz auftritt. Der Anlass findet von 9 bis 17 Uhr im Volkshaus am Helvetiaplatz in Zürich statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos unter bike-adventure-tours.ch, summitride.com.

Im Jagdrennen über die Langdistanz war die Ausgangslage nach dem ersten Lauf über 2000 m sehr spannend. Gleich drei Läufer starteten innerhalb einer Sekunde zum zweiten Lauf über 4000 m. Matthias Schöpfer vom STV Sempach holte sich den Sieg knapp vor Daniel Lustenberger, LV Horw. Auch das Rennen der Frauen über zweimal 2000 m war ausgeglichen. Lisa Kurmann von der LV Winterthur gewann vor Chiara Scherrer vom KTV Bütschwil. Im Jagdrennen der Männer über die Kurzdistanz gewann Roman Hüsler, BTV Aarau vor einem Winterthurer Trio, angeführt von Geronimo von Wartburg.

Läufer mit internationaler Erfahrung Schöpfer, von Wartburg, Kurmann und Scherrer sind junge Schweizer Läuferinnen und Läufer, welche bereits gute nationale Resultate erzielt haben und auch schon an internationalen Wettkämpfen am Start waren. Umkämpft waren auch die Rennen in den Nachwuchskategorien. Die Sieger U20 hiessen Valérie Widmer, LA KTV Wil und Clise Nur Abdirahman vom LC Zürich. U18 W war Delia Sclabas von der LG Gerbersport Bern eine Klasse für sich. Nicolas Pracht von der LR TV Appenzell gewann das Rennen U18 M knapp. Um Punkte im Swiss Athletics-Cross-Cup ging es wie in den Kategorien U20, U18 und U16. In diesen Kategorien standen Nora Gmür von der LAR Windisch und Silas Zurfluh vom TSV Steinen zuoberst auf dem Podest.

Kantonale Meisterschaften Die Jubiläumsreise zum 25-jährigen Bestehen von Bike Adventure Tours führt ins malerische Kappadokien in der Zentraltürkei. (Bild Martin Platter)

Kantonale Medaillen gab es auch für die LV Albis. Cyrill Kaufmann holte in der Kategorie U12 die Silbermedaille

Regen hat die Strecke aufgeweicht. Im Bild die Spitze des langen Jagdrennens.

Gerangel um die besten Positionen bei den U18-Läufern. (Bilder zvg.) und Jael Klöti lief U14 auf den 3. Platz. Knapp das Podest verfehlte Tim Berger mit dem 4. Rang in der Kategorie U14. Die Laufstrecke im Moos war durch den Regen aufgeweicht aber dennoch bis zum Schluss in guten Zustand. Leider musste die organisieren-

de LV Albis einen Teilnehmerrückgang in Kauf nehmen, was aber nicht auf das Wetter zurückzuführen ist, sondern auf andere gleichzeitig stattfindende Leichtathletik-Wettkämpfe. Hanspeter Feller


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 15. Januar 2016

31

ratgeber

Die Kosten des Stresses

Silas, 17. Dezember.

Timothée, 3. Januar.

Jakub, 7. Januar.

Jana und Lena, 28. Dezember.

Mailin, 6. Januar.

Nina, 8. Januar.

Wenn das brennende Thema des Ursprungs der Kosten im Gesundheitswesen diskutiert wird, ist es üblich, diesen der Alterung der Bevölkerung, der Zunahme der privaten Arztpraxen, dem technologischen Fortschritt und den wachsenden Bedürfnissen der Bevölkerung zuzuschreiben. Um diese Kosten unter Kontrolle zu bringen, wird üblicherweise eine ganze Reihe von Massnahmen vorgeschlagen: Verschwendungen vermeiden, seien dies Operationen oder andere unnötige Leistungen; die Überkapazitäten der Spitäler verringern; die wachsende Verbreitung teurer Apparate verhindern; das Hausarztmodell vorziehen; über Statistiken verfügen, um genau festzustellen, wo die Kosten ansteigen. Es ist erstaunlich, dass in dieser Analyse die Auswirkungen der Arbeit auf die Gesundheit nie in Betracht gezogen werden. Welches ist die wirkliche Bedeutung der Gesundheit am Arbeitsplatz und welches sind ihre Kosten? Die diesem Thema gewidmeten Studien sind leider dünn gesät und wenig bekannt. In der gesamten EU verbessern sich die Arbeitsbedingungen nicht, sie verschlechtern sich eher, in vielfacher Hinsicht. Dies sind die Ergebnisse der Erhebung der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Die Kosten des Stresses in der Schweiz Schaden diese Arbeitsbedingungen der Gesundheit? Die Wahrnehmungen der Beteiligten scheinen dies klar zu belegen: 33 % beschweren sich über Rückenschmerzen, 28 % über Stress, 23 % über Burnout, 23 % über Muskelschmerzen im Nacken- und Schulterbereich. Die vom Seco den Stresskosten in der Schweiz gewidmete Studie widerlegt in keiner Weise diese europäischen Daten. Zwei Ergebnisse dieser

Elea Mila, 9. Januar.

im Jahr 2010 veröffentlichten Studie stechen hervor: Erstens die Tatsache, dass das Stressphänomen sich verstärkt und, zweitens, dass es möglich ist, die auf Stress am Arbeitsplatz zurückzuführenden Kosten zu berechnen. Die Studie schätzt die Arzt- Beat Bühler. (zvg.) kosten und Kosten wegen Produktionsausfällen aufgrund von Stress-Leiden auf etwas mehr als 4 Milliarden Schweizerfranken, was etwa 1,2 % des BIP entspricht. Die am stärksten betroffenen Personen (die sich als oft gestresst bezeichnen, die aussagen, sie können schlecht mit ihrem Stress umgehen und die sich nicht gesund fühlen) rufen die höchsten Kosten pro Person hervor, das heisst 4300 Franken pro Person und Jahr. Allein etwas weniger als ein Viertel (23 %) der Gesamtkosten entfällt auf diese ganze Gruppe, während der grösste Anteil der aktiven Bevölkerung 70 % der auf Stress zurückgehenden Kosten darstellt. Die Arbeitnehmer dieser Mehrheit sagen von sich selber, sie seien manchmal gestresst, aber sie schätzten, dass sie ihren Stress relativ gut bewältigen und fühlen sich eher bei guter Gesundheit. Die durch sie entstandenen Kosten sind dennoch ziemlich hoch, da sie 2300 Franken pro Person betragen. Daher das Bedürfnis, die Präventionsbemühungen nicht nur auf die stärker dem Stress ausgesetzten Personen, sondern auf die grössere Gruppe der aktiven Bevölkerung auszudehnen.

Tipps für Work-Life-Balance Lachen: Viele Leute wissen nicht, dass man alleine an den Augen erkennen

kann, ob jemand lacht oder nicht. Dass ein Kind 400-mal pro Tag lacht, ein Erwachsener 15-mal. Dass Lachen schmerzstillend wirkt, das Immunsystem stärkt, Denkblockaden löst, die Ausschüttung von Stresshormonen stoppt und die Kreativität anregt. Dass eine Minute Lachen einem Entspannungstraining von 45 Minuten entspricht.

Morgens mit Schwung in den Tag Es empfiehlt sich, dass man am Morgen die Ohrmuschel am oberen Ende zwischen Zeigfinger und Daumen nimmt, und sie langsam massiert und so fest wie man will, nach unten durch. Man kann zwei bis drei Durchgänge machen. Diese Massage lässt Personen von den Füssen bis zum Scheitel wach und munter werden. In der fernöstlichen Diagnostik ist das Ohr eine Abbildung des ganzen Körpers und darauf befinden sich mehr als 400 Akupunkturpunkte.

Man kann es machen wie die Katze Dehnen und strecken bereits morgens im Bett ist sehr erfrischend, vormittags am Schreibtisch und nachmittags, wenn man einen Ordner aus dem obersten Regal holt.

Energiedusche Zwei- bis dreimal stehend von den Fersen über die Zehen auf und ab wippen, während die Arme locker mitschwingen. Anschliessend die Arme nach oben an die Decke schwingen. Die Arme wieder zurück Richtung Boden schwingen und dabei leicht in Knie gehen. Kräftig durch den Mund ausatmen. Beat Bühler Für mehr Tipps oder weitere Fragen: www.easy-train.ch/tipps/worklifebalance.html

Elvana, 9. Januar.

Venus im Bade gedankensprünge Verlust Terminkalender war verschwunden Ich hab ihn überall gesucht Heute Morgen hab ich ihn gefunden Erschöpft und völlig ausgebucht

Heva, 9. Januar. (Bilder Irene Magnin)

Martin Gut

wetter

Verwöhnte Tussi «Luna» scheut sich vor ein bisschen Schneeregen. (Bild Martin Mullis)

bauernregel «Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.»

Das Gedicht des deutschen Dichters und Philosophen Johann Georg Jacobi, «Venus im Bade», dürfte weder Inspiration noch Impuls für die Wahl dieses eigenwilligen Schlafplatzes der Hauskatze «Luna» gewesen sein.

Vielmehr gab der draussen tobende und grausliche Schneeregen und vor allem die sagenhafte Faulheit des verwöhnten Tigers den Ausschlag, sich in der erstbesten Kuhle niederzulassen. Dabei spielt es für die verwöhnte

Tigerdame absolut keine Rolle, ob Herrchen oder Frauchen die Nasszelle vermutlich zu einem völlig anderen Zweck benötigen. Ein Herrenleben für all die Mäuse im Ottenbacher Hinterdorf! (mm)


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