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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 3 I 175. Jahrgang I Dienstag, 12. Januar 2021

Aus der Römerzeit?

Archäologen förderten zwischen Obfelden und Ottenbach eine Steinstrasse zutage. > Seite 3

Gegenwart-Bezug

Die Primarschule Wettswil hat ein neues Subventionsreglement erstellt. > Seite 3

INTUS AG

Viermal Wahlkampf

In Hausen, Knonau, Kappel und Stallikon will mehr als eine Person das Friedensrichter-Amt. > Seite 5

8910 Affoltern a.A.

Ziviler Ungehorsam?

Dem Aufruf unter dem Slogan «Wir machen auf» folgte bis Montagmorgen wenig Konkretes. > Seite 5

Drei Kandidierende für zwei Sitze Spannende Ausgangslage vor der Bezirksratswahl vom 7. März Still und diskret verrichten sie üblicherweise ihre Arbeit, die Mitglieder des Bezirksrats – auch, weil sie ans Amtsgeheimnis gebunden sind. Am 7. März sollen die je zwei Mitglieder und Ersatzmitglieder dieser Behörde an der Urne gewählt werden. von Thomas sTöckli Als Mitglieder für den Bezirksrat kandidieren nebst der Bisherigen Ruth Früh (FDP), aus Bonstetten, auch Antoinette Frey (SVP), Bäuerin und ehemalige Polizistin aus Affoltern, und Rolf Kuhn (GLP), Rechtsanwalt aus Mettmenstetten. Am Donnerstag, 21. Januar, 20 Uhr, können sich die Stimmberechtigten an einer Podiumsdiskussion mit interaktivem Teil, die über Youtube live übertragen wird (https://anda.li/bezirk2021) von den drei Kandidierenden selber ein Bild machen. Als Ersatzmitglieder treten die amtierende Bezirksrätin Hanni Stutz aus Stallikon, der Bisherige Gerhard Gysel (EVP), Ingenieur aus Hedingen und Kantonsrat Hans Finsler (SVP), Rechtsanwalt aus Zwillikon, an. Bereits bestimmt ist der Präsident: Weil niemand gegen Statthalter Claude Schmidt antrat, wurde er per 27. November 2020 in stiller Wahl als gewählt erklärt.

Drei Hauptaufgaben: Aufsicht ... Doch was macht der Bezirksrat eigentlich? «Die drei Hauptbereiche sind: Aufsicht, Rechtsmittelinstanz und Verwaltung», führt der Statthalter aus. Die Aufsichtsfunktion umfasst die Behörden und Angestellten der politischen Gemeinden, der Schulgemeinden und der öffentlichrechtlichen Körperschaften im

Bezirk. Zu letzteren gehören etwa die Zweckverbände und Interkommunalen Anstalten. Der Bezirksrat übt aber auch Aufsicht aus über die Flurgenossenschaften, Heime und Spitex-Organisationen. Bei regelmässigen Visitationen werde anhand von konkreten Fragen geprüft, wie sattelfest die Leute seien, so Claude Schmidt. Alle zwei Jahre werden dazu neue Schwerpunkte festgelegt. «Finanzen und Steuern gehören immer dazu», so der Statthalter, weiter könne es etwa um Gewässerschutz, die Einwohnerkontrolle oder um Personalrechtliches gehen. «Der Bezirksrat greift ein, wenn Hinweise auf klare Rechtsverletzungen bestehen oder die ordnungsgemässe Führungs- oder Verwaltungstätigkeit auf andere Weise gefährdet ist», heisst es in § 167 des Gemeindegesetzes. Einerseits kann jede Person einen Missstand mittels Aufsichtsbeschwerde melden, andererseits kann die Behörde auch selbst aktiv werden. Immer wieder richten sich zudem auch Bürger und Behörden mit Rechtsfragen an den Bezirksrat. «Das sind rund 300 pro Jahr», verrät Claude Schmidt. Das Spektrum reiche von «einfachen» Themen wie: «Darf die Behörde das?» oder «Wie muss ich vorgehen, um mich zu wehren?» bis zu ganz spezifischen Rechtsfragen seitens Gemeindebehörden.

... Rechtsmittelinstanz und Verwaltung Wie erwähnt, ist der Bezirksrat auch Rechtsmittelinstanz. «Alles, was die Gemeinden entscheiden, lässt sich auch weiterziehen», so Statthalter Claude Schmidt, «wenn auch nicht alles bei uns.» Der Bezirksrat behandle erstinstanzlich Rekurse gegen Anordnungen

und Erlasse von Gemeindebehörden, Zweckverbänden und interkommunalen und kommunalen Anstalten, sowie Stimmrechtsrekurse wegen Verletzung der politischen Rechte durch Gemeindeorgane. Nicht zuständig sei er für Rekurse im Bereich der Polizei- und des Feuerwehrwesens sowie im Strassenwesen der Gemeinden (alleinige Zuständigkeit des Statthalters), des Planungs- und Baurechts (Baurekursgericht) und des Steuerrechts (Steuerrekursgericht). «Häufig sind Rekurse zu Personalrechts- und Sozialhilfeentscheiden sowie Beschwerden gegen Entscheide der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde», so Claude Schmidt, weiter seien auch Stimmrechtsrekurse und Rekurse im Bereich Volksschulwesen immer mal wieder ein Thema. Und schliesslich wäre da als dritter Hauptbereich noch die Verwaltung. Dazu gehören die Wahlen der Bezirksbehörden – nebst des Bezirksrats auch der Bezirkskirchenpflege und des Bezirksgerichts. Weiter entscheidet der Bezirksrat auch, wenn Mitglieder von kommunalen Behörden um einen vorzeitigen Rücktritt ersuchen. «Grundsätzlich herrscht Amtszwang und das Wahlresultat entspricht dem Willen der Stimmbürger», betont Claude Schmidt. Entsprechend wolle man es den Amtsmüden nicht zu leicht machen, aus der Verpflichtung rauszukommen. Massiv zugenommen haben im letzten Jahr die Gesuche nach «Lex Koller» zur Bewilligung von Grundstückserwerb durch Personen im Ausland. Das müsse allerdings nicht unbedingt heissen, dass diese Grundstückerwerbe zunehmen, sondern könne auch an einer vorsichtigeren Handhabung beim Notariat liegen. Kaum ein Thema seien dagegen Entbindungen vom Amtsgeheimnis nach Arti-

kel 320 des Strafgesetzbuches, etwa zur Auskunftserteilung vor Strafbehörden.

Neues Ausbildungskonzept Für ihr 13- respektive mit Heim- und Fürsorge-Visitationen 15-Prozent-Pensum werden die Bezirksrätinnen übrigens mit monatlich knapp 2000 Franken entschädigt. Die Ersatzmitglieder bekommen nur etwas, wenn sie auch zum Einsatz kommen. Das sei allerdings nur sehr selten der Fall, so Claude Schmidt, etwa wenn ein ordentliches Mitglied ferien- oder krankheitshalber mal länger ausfalle oder in den Ausstand treten müsse. Und welche Kompetenzen und Eigenschaften braucht eine Bezirksrätin oder ein Bezirksrat? «Es gibt kein Anforderungsprofil», stellt Claude Schmidt klar. Von Vorteil seien sicher Erfahrung in einem Behördenamt, in der Finanzwelt, der Juristik und im Sozialbereich. «Das bringt natürlich niemand alles mit», ist er sich bewusst. Ein neues Ausbildungskonzept ermöglicht es allerdings ab Sommer, allfällige Lücken in einer spezifischen Weiterbildung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften gezielt zu schliessen. Aktuell sei es eher ruhig im Bezirk, vermeldet der Bezirksratspräsident. «Sehr entlastend ist, dass das Spital nicht mehr unter unserer Aufsicht steht», sagt er, mit Verweis auf die grossen Turbulenzen der letzten Jahre. Noch einspielen müsse sich vertiefte Zusammenarbeit mit dem Gemeindeamt. Erstmals hat man die Jahresrechnungen gemeinsam geprüft, ein Erfahrungsaustausch dazu findet erst noch statt. «Wir sind auf gutem Weg», so Schmidt. Wichtig sei ein intensiver Austausch – auch um nicht gegenseitig ausgespielt zu werden.

Zusätzlicher Schulraum für sechs Klassen

Neues Mettmenstetter Schulhaus Gramatt II und weitere Bauten sind auf Kurs

Die Arbeiten am neuen Mettmenstetter Primarschulhaus Gramatt II sind auf Kurs. Dank eines Shed-Dachs mit Oberlichtern gelangt das Tageslicht auch in die Zimmer im Obergeschoss. (Bild zvg.)

Am «Gramatt II» werden sie am deutlichsten sichtbar, die Fortschritte des Mettmenstetter 30-Millionen-Franken-(Schul-)Bauprojekts «Raumentwicklung». Sechs Klassen sollen im neuen Primarschulhaus ab kommendem Schuljahr Platz finden, pünktlich zum erwarteten Peak der Schülerzahlen. Einen Monat später steht die Eröffnung der Bibliothek mit Begegnungsort in der Alten Sennerei an, für die neue Doppelturnhalle mit Räumen für die Tagesstrukturen darüber müssen sich Schülerschaft und Vereine bis im Januar 2022 gedulden. In den vergangenen Wochen war es ruhig auf den drei Baustellen, doch nun geht es weiter, zumindest wo es das Wetter zulässt. «Wir sind völlig auf Kurs», sagt Beat Bär, Leiter des Bauausschusses. Das ursprünglich formulierte finanzielle Ziel, das Bauprojekt möglichst ohne Steuererhöhung stemmen zu können, sei allerdings gefährdet. (tst.)

> Bericht auf Seite 3

«Männlichkeit»

Im ersten Teil einer neuen Serie geht es um Konflikte und ihre Bewältigung. > Seite 7

Saisonal bedingt mehr Arbeitslose Zum Jahresende stieg die Arbeitslosenquote im Bezirk von 2,5 auf 2,7%. Die Lage bleibt angespannt. Ende Dezember waren 846 Personen aus dem Knonauer Amt bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, 55 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,2 Punkte auf 2,7 %. Im kantonalen Vergleich ist dies immer noch der dritttiefste Wert hinter den Bezirken Andelfingen (2,1 %) und Pfäffikon (2,6 %). Die höchste Quote verzeichnet mit 4,8 % Dietikon. Eine Zunahme um 0,2 Punkte ist im ganzen Kanton zu verzeichnen. Dies sei vorwiegend auf saisonale Effekte zurückzuführen, heisst es beim Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA): Treiber sind – wie für diese Jahreszeit üblich – saisonal geprägte Branchen wie das Bauund das Gastgewerbe, aber auch der Garten- und Landschaftsbau. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosenquote im Gastgewerbe massiv angestiegen, und zwar von 4,2 auf 8,0 %. In den nächsten Monaten dürfte sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt kaum entspannen. Doch auch eine breite Entlassungswelle hält das AWA nach wie vor für wenig wahrscheinlich: «Auf den Frühling hin dürften sich die Aussichten aufhellen, wenn die Temperaturen wieder steigen, und sofern bis dann ein nennenswerter Teil der Bevölkerung geimpft ist.» (red.) ANZEIGEN

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Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 16. Januar 2021 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Sammlungen durch Vereine derzeit unzulässig, weshalb die Sammlung durch die Obrist Transport + Recycling AG erfolgt. Papier und Karton wird separat gesammelt und muss zwingend gebündelt und geschnürt bis spätestens 6.45 Uhr morgens bereitgestellt werden. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand beim Kehrichtsammelplatz. Zu spät oder nicht korrekt bereitgestelltes Papier oder Karton muss vom Bereitsteller oder Liegenschaftseigentümer wieder zurückgenommen werden. Es finden keine Nachsammlung statt und Fehlbare können gebüsst werden. 12. Januar 2021 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

In Liebi und Dankbarkeit nämed mir Abschiid vo eusem liebe Mami und Nani

Wie schmerzlich war’s vor dir zu steh’n, dem Leiden hilflos zuzusehen. Vorbei für dich ist all der Schmerz, schlaf wohl, du liebes, gutes Herz. Du hast in deinem ganzen Leben das Beste nur für uns gegeben.

Lore Bichsel-Fricker 15. Februar 1929 – 5. Januar 2021

Deine Liebe, Wärme, Güte und Hilfsbereitschaft wird uns immer begleiten und ein Vorbild für uns sein. Du warst der Mittelpunkt unserer Familie. Wir vermissen dich unendlich und sind gleichzeitig dankbar, dass wir Teil deines reichhaltigen Lebens sein durften. Mit Tränen in den Augen müssen wir dich gehen lassen. Du begleitest uns weiterhin in unseren Gedanken und in unserem Herzen. Wir vermissen dich sehr.

Sylvia und Beat Haab-Bichsel Philipp und Evi Bochsler mit Lenia und Nino Marc und Iryna Bochsler mit Daniel und Katja Erwin Huber Hanni Schär-Fricker Aufgrund der speziellen Situation fand die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Anstatt Blumenspenden wünscht sich Lorli die Unterstützung: VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz, Enzianweg 4, 8048 Zürich, Postkonto 87-237898-1, IBAN CH58 0900 0000 8723 7898 1. Traueradresse: Sylvia Haab-Bichsel, In Tüelen 1b, 8907 Wettswil

Für deine bedingungslose Liebe, die wir bis zuletzt erfahren durften, und für alles, was du für uns getan hast, danken wir dir von ganzem Herzen. Wir haben gehofft, dass dir noch viel Zeit mit uns bleibt, das Schicksal hat anders entschieden. In tiefer Trauer und liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von

Verena Gyr-Weissen 31. 12. 1942 – 6. 1. 2021

Alwin Gyr und Vanessa mit Vreni Besançon Heidi Gyr und Fabian mit Werner Schlapbach Edy und Margrith Weissen-Imesch mit Kindern Silvan und Marie-Theres Weissen-Zenhäusern mit Kindern Patenkinder Schwager und Schwägerinnen Freunde und Bekannte Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis, am Freitag, 15. Januar 2021 um 11.00 Uhr. Traueradresse: Heidi Gyr, Bifangstrasse 1, 8915 Hausen am Albis

Absage Papiersammlung vom 16. Januar 2021 Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie muss leider die Papiersammlung vom 16. Januar 2021 abgesagt werden. Wir bitten Sie um Verständnis für diese Massnahme.

Gemeinde Obfelden

WIR DANKEN HERZLICH RINGRAZIAMO DI CUORE TUTTI coloro che, in questo difficile momento, ci hanno dimostrato il loro affetto e ci sono stati vicini. Grazie anche per le numerose offerte e la partecipazione al funerale di nostro padre, nonno e suocero

Kurt Gubler erfahren durften. Die vielen trostreichen Zeilen und die persönlichen Begegnungen haben uns tief berührt und geben uns Kraft, den schmerzlichen Verlust zu verarbeiten.

Natale Vito Cea

che ricorderemo sempre e con tanto affetto.

W I R DA N K E N A L L E N V O N H E R Z E N für die grosse Anteilnahme, die Blumen und Geldspenden, die vielen Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit, die wir in dieser schweren Zeit erfahren durften. Hedingen, im Januar 2021

für die überwältigenden Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit, die wir anlässlich des Todes von

Für die grosszügigen Spenden zugunsten der Spitex und der Stiftung Theodora sind wir sehr dankbar. Ein besonderer Dank geht an Diakon Pedro J. Guerrero für seinen einfühlsam gestalteten Gottesdienst. Ottenbach, im Januar 2021

Die Trauerfamilie

Die Trauerfamilie

Die ganze Vielfalt, der ganze Reiz, die ganze Schönheit des Lebens besteht aus Licht und Schatten.

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer fiir uns da war, ist nicht mehr. Erinnerung ist das, was bleibt.

Schweren Herzens müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben Mami, Grossmami, unserer Schwester und Weggefährtin

Esther Hebeisen-Rutschi 6. Septemer 1948 – 6. Januar 2021

Ihr durch lange Krankheit geschwächter Körper vermochte dem Coronavirus nicht mehr standzuhalten. Dankbar schauen wir zurück auf alles, was wir gemeinsam erleben durften, auf die Zuversicht, die Esther bis zuletzt ausgestrahlt hat, auf ihr vorsorgliches Wesen und ihre stetige und grosse Hilfsbereitschaft. Die Lücke, die sie hinterlässt, wird lange spürbar bleiben. Danke Mami, danke Grossmami, danke Esther, für alles, was Du für uns alle getan hast.

In stiller Trauer Andreas und Norine Hebeisen mit Gian, Matti und Kai Stefan Hebeisen mit Zayne und Heidi Hans Hebeisen Gertrud und Peter Neuenschwander Jürg Rutschi und Jeannette Ingold Coronabedingt nehmen wir im engsten Familienkreis von Esther Abschied. Sobald es die Verhältnisse zulassen, möchten wir ihrer mit einer gemeinsamen Feier gedenken. Traueradressen: Andreas und Norine Hebeisen, Alpenstrasse 16, 8620 Wetzikon Stefan Hebeisen, Pöstliweg 10, 8914 Aeugstertal

L. Tolstoi

Sie hatte noch viele Pläne, die nächste Russlandreise war gebucht und sie hätte so gerne an den weiteren Lebenswegen ihrer Enkel teilgehabt und freute sich darauf, ihren zukünftigen Urenkeln Geschichten zu erzählen. Unvollendet bleiben diese Träume und wir müssen unsere

Ursula Kreidler-Kaspar 24. März 1943 – 1. Januar 2021

gehen lassen. Unsere Ehefrau, Mutter und hilfsbereite Señora Ursula, unser geschichtenerzählendes Grosi, unsere Schwägerin, Tante und (Reise-)Freundin wird in unseren Erinnerungen weiterleben. Hausen a.A, im Januar 2021

Erwin Kreidler Felix Kreidler und Gaby Ricklin Anna und Mathias Thomas und Lourdes Kreidler Natalie und Ivo Regula Kreidler und Erich Jahn Verwandte und Freunde Die Beisetzung hat coronabedingt im engsten Familienkreis stattgefunden. Eine Spende an die Kinderhilfe Sternschnuppe, Postkonto 80-20400-1 mit Vermerk «Ursula Kreidler» wäre in ihrem Sinne. Traueradresse: Erwin Kreidler, Oberheischerstrasse 27, 8915 Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Schulbauten in Mettmenstetten sind auf Kurs Hohe Investitionen und Sozialkosten bei tieferen Steuererträgen gefährden finanzielles Ziel Ein neues Schulhaus, eine Doppelturnhalle mit Räumen für die Tagesstrukturen darüber und ein Begegnungsort mit Bibliothek – das Projekt «Raumentwicklung» ist ein grosser Wurf für die Gemeinde Mettmenstetten. Die Bauarbeiten laufen plangemäss. von Thomas sTöckli «Gramatt II» soll es heissen, das neue Schulhaus, das in Mettmenstetten immer mehr Konturen annimmt. Überdacht war es bereits vor dem Jahreswechsel und so laufen auch die Arbeiten am Innenleben unabhängig von Witterungseinflüssen weiter. Der Bezug ist für Ende Juli vorgesehen, pünktlich zum Start des Schuljahrs 2021/22. Die Alte Sennerei als neue Bibliothek mit Begegnungsort soll Ende August fertig sein (Eröffnung: Mitte September 2021) und die Turnhalle Gramatt mit den Tagesstrukturen darüber im Januar 2022. Da der Abbruch der alten Turnhalle bereits Ende August losgeht, müssen sich Primarschule und Vereine für einige Monate mit reduziertem Turnhallenraum arrangieren. «Wir sind völlig auf Kurs», sagt Beat Bär, Leiter des Bauausschusses. Die Bauarbeiten laufen fast problemlos und auch was die Kosten anbelangt, erwartet er im Rahmen des bewilligten Budgets zu bleiben. Das ursprünglich formulierte finanzielle Ziel, das Bauprojekt möglichst ohne Steuererhöhung stemmen zu können, sei allerdings gefährdet, bedingt durch weitere grössere Investitionen wie zum Beispiel in die Abwasser-

Vor 2000 Jahren gab es hier schon eine Strasse

Eine archäologische Nachuntersuchung zwischen Obfelden und Ottenbach hat diese Strasse aus sorgfältig gesetzten Steinen zutage gefördert. (Bild zvg.) Die Bauarbeiten am Autobahnzubringer Obfelden Ottenbach haben in den letzten Wochen geruht. Doch nun geht es weiter, sofern es die Wetterbedingungen erlauben. Im Rahmen einer archäologischen Nachuntersuchung wurden bereits vor der Weihnachtspause im Bereich der Kreuzung Affolternstrasse angrenzend an bereits 2018 dokumentierte Befunde zwei kleinere Flächen mit dem Bagger geöffnet. Dabei stiess man rund 50 Zentimeter unter der heutigen Oberfläche überraschend auf eine knapp vier Meter breite Strasse aus sorgfältig gesetzten Steinen. Ein Nagel, der unter der Strasse geborgen wurde, könnte allenfalls bei der Datierung helfen. Fest steht, dass sie nicht früher als in die Römerzeit zurückgeht.

Dienstag, 12. Januar 2021

Die Strasse war ungefähr Nordost-Südwest gerichtet und deckt sich mit keinem der heute bekannten Strassen oder Wegverläufe. Unweit der Strasse haben die Archäologen eine rund 5 x 3 m grosse Grube freigelegt, die in ihrem oberen Bereich mit grossen Steinen von bis zu 50 cm Durchmesser verfüllt war. Bei der Untersuchung der Grube wurden Keramikfragmente mit einem Gesamtgewicht von 1,5 kg geborgen. Diese ermöglichen eine Datierung der Grube in den Zeitraum zwischen der ausgehenden Mittel- und der beginnenden Spätbronzezeit (zirka 1300 bis 1200 Jahre vor Christus). Wozu sie diente, ist unklar. Tiefbauamt Kanton Zürich

Das neue Schulhaus Gramatt II in Mettmenstetten soll Ende Juli bezugsbereit sein. (Bild Thomas Stöckli) reinigung und die noch nicht abschätzbaren finanziellen Auswirkungen durch die Corona-Pandemie. So rechnet Bär mit höheren Sozialausgaben und gleichzeitig tieferen Steuereinnahmen; beides würde sich negativ auf die Erfolgsrechnungen der kommenden Jahre auswirken.

Sparen und allenfalls Liegenschaften verkaufen Innert zehn Jahren die anstehende Fremdverschuldung um rund 15 Mio.

auf 10 Mio. Franken zu reduzieren, das hat sich der Gemeinderat im Zusammenhang mit dem Bauprojekt «Raumentwicklung» vorgenommen. «Nun geht es in Anbetracht der durch die Pandemie bedingten finanziellen Unsicherheiten darum, ob man an den finanzpolitischen Zielen festhalten oder sie anpassen will», führt Finanzvorstand Beat Bär aus. «Es wird nötig sein, dass wir so rasch als möglich Korrekturmassnahmen ergreifen, wenn wir unsere Ziele trotz Coronakrise erreichen wollen.»

Um also in einem Jahr, wenn die Auswirkungen der Pandemie wohl besser abschätzbar sind, keine Überraschungen zu erleben, seien nun alle Ressorts der Politischen Gemeinde mit einem breit abgestützten Programm daran, die Aufwände im laufenden und in den nächsten Jahren massgeblich zu senken, Möglichkeiten zur Erhöhung der Erträge wahrzunehmen – vorerst ohne Steuersatzerhöhung – und auch weitergehende Veräusserungen von unrentablem Finanzvermögen ins Auge zu fassen.

Neues Subventionsreglement genehmigt

Aus den Verhandlungen der Primarschulpflege Wettswil Die Primarschule Wettswil gewährt auf der Grundlage von §§ 18 und 35 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (Kjhg) des Kantons Zürich Subventionen auf Elternbeiträge wie z.B. Tagesstrukturen, Lagerbeiträge, Musikschule oder auch Zahnarztbehandlungen. Bis anhin wurden SubventionsAnträge auf der Basis des Steuerausweises und analog der individuellen Prämienverbilligung abgestuft gewährt. Die Daten bezogen sich demnach jeweils auf das Vorjahr, was nicht immer der aktuellen finanziellen Situation der Antragsteller entsprach. Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen der Primarschule Wettswil ein Subventionsreglement erstellt, welches die aktuelle finanzielle Situation der Betroffenen besser berücksichtigt. Es basiert auf dem «Reglement über die Ausrichtung von Beiträgen an die familienergänzende Kinderbetreuung» des Sozialdienstes Unteramt, mit welchem auch die politische Gemeinde Wettswil sowie die Gemeinden Bonstetten und Stallikon bereits arbeiten. Die Primarschulpflege hat das Subventionsreglement an ihrer Sitzung vom 14. Dezember 2020 genehmigt. Mit Inkrafttreten des neuen Reglements per Schuljahr 2021/22 kann die finanzielle Situation einer Familie schneller und aufgrund aktueller Daten besser beurteilt werden. Für die Schulverwaltung bedeutet dies einen zeitlichen Mehraufwand, der zum heutigen Zeitpunkt schwierig abzuschätzen ist und im ersten Jahr genauer eruiert wird. Das neue Reglement kann ab Anfang März 2021 auf der Homepage

der Primarschule Wettswil eingesehen werden.

Schwimmbad-Tarife für externe Mieter neu geregelt Die Miettarife für das Lehrschwimmbecken Wolfetsloh waren bis anhin in einem vom Mietreglement separaten Beschluss festgelegt. Die Schulpflege hat im Sinne der Einheitlichkeit beschlossen, diese zusammenzuführen. Für die Mietparteien ergeben sich daraus keine wesentlichen Änderungen.

Abrechnung Planungskredit Aufstockung Schulanlage Ägerten Die Ausarbeitung eines detaillierten Konzeptes, inklusiv Kostenberechnung und Zeitplanung in Bezug auf die Aufstockungsmöglichkeit im Schulhaus Ägerten, wurde abgeschlossen. Die Abrechnung dazu wurde von der Schulpflege ebenfalls an der DezemberSitzung 2020 genehmigt. Wie bereits früher kommuniziert, hat die Schulpflege entschieden, die Aufstockung auf unbestimmt zu verschieben. Bei den Vorbereitungen ist es aufgrund der Corona-Pandemie zu Verzögerungen gekommen und ab dem Schuljahr 2021/22 sind deshalb Provisorien notwendig. Mit dem Zuwarten können die Auswirkungen der Corona-Krise abgewartet und die Entwicklung der Schülerzahlen weiter beobachtet werden. Die Ergebnisse der Planungsarbeiten und die Detailunterlagen, welche mit dem

Planungskredit 2020 erarbeitet wurden, können für eine spätere Aufstockung herangezogen werden.

Im Weiteren hat die Primarschulpflege… • diverse Personalgeschäfte behandelt; • zusätzliche Teamteaching-Stunden bewilligt; • das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2020 genehmigt; • die Überarbeitung des internen Kontrollsystems (IKS) und der Kontrollblätter 2020 abgenommen; • die Auflösung des Ressorts Qualitätssicherung und -entwicklung und die Übernahme der Aufgaben durch alle Ressortleitungen und operativen Leitungen beschlossen. Primarschulpflege Wettswil a. A. ANZEIGE

Elina Stolz seit 1. Dezember neu bei uns. Termine online unter: www.coiffure-gabriela-knonau.ch oder Telefon: 044 768 24 34


Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche. Dietrich Bonhoeffer

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen tiefer Verbundenheit beim Abschied unserer lieben

Johanna Grimmer-Baumann Dankbar sind wir für die professionelle Betreuung von Hanna im Spital Limmattal und anschliessend in der Intensiv-Pflege-Station des Universitätsspitals Zürich.

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um ihn und sprach: Komm heim!

Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder und Schwager

20. August 1938

Hedingen, im Januar 2021

Die Trauerfamilie

Verena Gyr geb. Weissen Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

† 8. Januar 2021

Nach kurzer schwerer Krankheit, ist er friedlich eingeschlafen. Wir danken Dir für alles, was Du uns gegeben hast, für Deine Liebe, Deine Wärme und für den guten Weg mit Dir.

Die Beisetzung findet Familienkreis statt.

Am 6. Januar 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: geboren am 30. Dezember 1942, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Walter Keiser

Die Gedenkfeier in der Kirche Hedingen, die leider nur im engsten Kreis der Familie stattfinden konnte, hat uns sehr bewegt. Wir danken Pfarrer Hansjakob Schibler für seine ergreifenden Worte. Ebenso danken wir der Pianistin Michiko Tsuda und der Organistin Annette Bodenhöfer für die musikalische Umrahmung der Feier. Wir sind überwältigt von den zahlreichen wertschätzenden Briefen und Karten, Blumen und Spenden an die Stiftung Valendas Impuls. Es tröstet uns zu erfahren, wie viele Menschen Hanna in ihrem Leben nahestanden und ihr Liebe und Freundschaft entgegenbrachten. Die schönen gemeinsamen Erinnerungen lindern den Schmerz über den unerwartet frühen Tod.

Affoltern am Albis

12. Januar 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten

Du fehlst uns sehr

Am 28. Dezember 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben::

Rose-Marie Keiser Peter und Silvia Keiser mit Danilo und Leandra Françoise Keiser mit Maurice und Dominique Heinz und Claudia Keiser

geboren am 7. Dezember 1924, von Zürich ZH und Wil SG, wohnhaft gewesen in Bonstetten. Andacht: Friedhof Bodenfeld in Bonstetten am Donnerstag, 4. Februar 2021, 14.00 Uhr.

aufgrund

der

Pandemie

im

engsten

Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsforschung Schweiz, Postkonto: 30-3090-1, Vermerk: Trauerfall Walter Keiser Traueradresse: Rose-Marie Keiser, Schachenstrasse 10, 8908 Hedingen

Regina Schmidweber-Fausto

Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 1. Januar 2021 ist in Baar ZG gestorben:

Ursula Magdalena Kreidler geb. Kaspar geboren am 24. März 1943, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Hausen am Albis

Wettswil am Albis Von dem Menschen, den wir lieben, wird immer etwas in unseren Herzen bleiben – etwas von seinen Träumen, etwas von seiner Hoffnung, etwas von seinem Leben, alles von seiner Liebe.

Am 5. Januar 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Bichsel geb. Fricker, Lora geboren am 15. Februar 1929, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis auf dem Friedhof «Heissächer» in Wettswil am Albis stattgefunden. Bestattungsamt Wettswil am Albis

Sehr traurig nehmen wir Abschied von unserem Mami, Omi und unserer Schwiegermutter, Schwester, Cousine, Tante und Gotte

Annegreth Wünn-Spinner 19. Januar 1931 – 4. Januar 2021

Wir sind ein Logistikunternehmen der Medienbranche und suchen per 01.02.2021 oder nach Vereinbarung Verstärkung für unseren Kundendienst

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Ihr Leben lang kümmerte sie sich fürsorglich um ihre Familie, ihre Mitmenschen und engagierte sich in der Gemeinde. Die letzten Monate verbrachte sie in der Langzeitpflege Sonnenberg, wo sie herzlich betreut wurde. Schweren Herzens müssen wir sie loslassen. In Liebe und Dankbarkeit

Christina Wünn und Rolf Kränzlin mit Nora Andy und Maike Wünn-Ewoldt mit Daniel, Yannick und Tina Verwandte und Freunde

Aufgrund der speziellen Situation findet die Urnenbeisetzung im engen Familienund Freundeskreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Sozialwerke Pfarrer Sieber, Postcheck 80-40115-7, mit dem Vermerk „Annegreth Wünn“ Traueradresse: Christina Wünn, Rossbergstrasse 48, 8002 Zürich


Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Januar 2021

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Friedensrichterämter – eine erhebliche Entlastung für Gerichte Anfang März steht auch im Bezirk die Neuwahl der Friedensrichterinnen und Friedensrichter an

Sie schlichten im Zivilrecht oft, bevor ein Gericht richtet: Friedensrichter und Friedensrichterinnen entlasten die nachfolgende Instanz in erheblichem Mass. Anfang März steht ihre Neuwahl auch im Bezirk Affoltern für die nächsten sechs Jahre an. von Werner Schneiter Die Arbeit der Friedensrichterämter ist vielfältig, aufwändig und komplex. Sie registrieren Geschäfte, fertigen Vorladungen an und führen Verhandlungen mit den Parteien. Sie stellen Vorladungen zu, protokollieren und fertigen Verfügungen, Urteilsvorschläge, Urteile und Klagebewilligungen aus. Die administrative Tätigkeit erstreckt sich auch über Buchhaltung, Statistiken, Gebühren – und sie ist auch deshalb zeitaufwändig, weil die Terminsuche mit den Parteien oft dann schwierig ist, wenn diese mit einer anwaltschaftlichen Vertretung aufkreuzen. Oder dann, wenn postalisch zugestellte Vorladungen nicht abgeholt werden. Im Wiederholungsfall wird die Polizei mit der Zustellung betraut.

Häufig Forderungsklagen Mit Ausnahme von Scheidungen, die seit etwa zehn Jahren in die direkte Zuständigkeit der Gerichte fallen, sind Friedensrichterämter für alles zuständig, was in den Bereich des Zivilrechts fällt. «Den grössten Teil machen Forderungsklagen aus», sagt Reto Aschwanden, Präsident des Verbandes Friedensrichterinnen und Friedensrichter im Kanton Zürich. Der 39-Jährige, der in Mettmenstetten eine Anwaltskanzlei betreibt, ist

Impfen an Heimen Die Impfaktion an den rund 400 Alters- und Pflegeheimen des Kantons Zürich läuft an. Noch im Januar sollen auch Hausärzte einbezogen werden. Der Kanton Zürich hat am 4. Januar mit dem Impfen gegen Covid-19 begonnen. Bettina Bally, stellvertretende Kantonsärztin, bittet aber weiterhin um Geduld: «Unsere Impfstrategie richtet sich am verfügbaren Impfstoff aus.» Nach intensiver Vorbereitung begann mit dem Wohnzentrum Fuhr in Wädenswil am Montag die Impfaktion an den rund 400 Alters- und Pflegeheimen. «Ziel ist es, dass die Bewohner sowie das Personal bis Mitte März die erste Dosis erhalten haben», sagte André Müller, Präsident Curaviva Kanton Zürich. Mit der erwarteten Zulassung des Impfstoffs von Moderna erweitern sich die Impfmöglichkeiten. Die einfachere Handhabung, die kleinere Verpackungsgrösse, und die längere Haltbarkeit bei Kühlschranktemperaturen machen das Impfen bei Hausärzten möglich. Auch hier richtet sich das Konzept nach der Verfügbarkeit des Impfstoffs. In einem ersten Schritt sollen noch im Januar 165 Hausarztpraxen mit breiter regionaler Abdeckung je 100 Impfdosen erhalten. Im Februar sollen weitere 250 Praxen mit der gleichen Menge des Impfstoffs beliefert werden. Die Hausärzte vergeben ihre Kontingente selbstständig an ihre Hochrisikopatienten. Ein Kontingent an Impfdosen erhält auch das besonders exponierte Gesundheitspersonal an Spitälern. Die Gesundheitsdirektion wird noch im Januar eine neue Anmeldemöglichkeit für Personen ab 75 Jahren zur Verfügung stellen. Ab dem zweiten Quartal sind auch regionalen Impfzentren geplant, in denen mehrere Tausend Personen pro Tag geimpft werden können. Bis im Sommer sollen im Kanton Zürich alle, die das möchten, geimpft sein. (red.) Infos unter www.zh.ch/coronaimpfung.

Wahlkampf in vier Gemeinden Am 7. März werden auch im Bezirk Affoltern Friedensrichter und Friedensrichterinnen für sechs Jahre gewählt. In Hausen, Knonau, Kappel und Stallikon wird das Amt von mehr als einer Person beansprucht. In Hausen wird Amtsinhaberin Jasmin Corrodi, Juristin, von der Kauffrau Sonja Trachsel-Baumann herausgefordert. Letztere bewirbt sich ebenfalls in Kappel (wo Peter Loosli nicht mehr antritt) und hat dort mit der Juristin Ronja Tschümperlin eine Gegenkandidatin. Keine Konkurrenz findet Jasmin Corrodi hingegen in Mettmenstetten vor. In Knonau wird der Bisherige Rolf

auch Bezirkspräsident und Friedensrichter in Obfelden. Bei solchen Forderungsklagen geht es häufig um nicht bezahlte Rechnungen bei Betrieben, ob KMU oder GU, um Baumängel, Rückzahlung von Darlehen und anderes. Auch bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen ist der Friedensrichter zuständig. Im Vordergrund stehen hier Streitereien um Lohn zwischen Arbeitgebern und Angestellten. Es geht um Kündigungen und um Formulierungen in Arbeitszeugnissen. «Oftmals ist dieses Zeugnis der erste Punkt eines Zerwürfnisses. Wir versuchen dann, die Parteien an einen Tisch zu bringen und die Parteien erstmal in diesem Punkt zu einigen. Häufig geht es um die Anerkennung der geleisteten Arbeit», sagt Reto Aschwanden. Der Erfolg stellt sich dann

Huber durch Viviane Howald-Heitz herausgefordert, Juristin/Mediatorin. Und in Stallikon bekommt Amtsinhaber Jürg Schärer durch die Juristin Mirjam Rehsche (Grünliberale Partei) Konkurrenz. In Wettswil hingegen ist Amtsinhaber Jürg Schärer konkurrenzlos. In den übrigen Gemeinden sind die Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber (Stand heute) unbestritten. Aeugst: Thomas Emch. Affoltern: Hansueli Rickli. Bonstetten: Alexandra Meile. Hedingen: Robert Müller. Maschwanden: Koni Messikommer. Mettmenstetten: Jasmin Corrodi. Obfelden: Reto Aschwanden. Ottenbach: Roland Bandi. Rifferswil: Marianne Roth. Wettswil: Jürg Schärer. (-ter.)

ein, wenn der Gang zum Arbeitsgericht erspart werden kann. Ein Erfolg für Streithähne auch deshalb, weil die Auseinandersetzung bei der Friedensrichterin deutlich kostengünstiger ist als vor Gericht. «Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl ist im Säuliamt die Zahl jener, die dann vor Gericht ziehen, deutlich tiefer als in anderen Regionen», fügt Reto Aschwanden bei. Bald sollen Friedensrichterämter auch die Vorstufe zum Handelsgericht werden; sie schlichten bei Streitereien zwischen Firmen. Auch bei nachbarrechtlichen Streitigkeiten schlichtet der Friedensrichter als erste Instanz. Da geht es beispielsweise um Büsche und Bäume, die über die Grundstücksgrenze hinausreichen, um Auseinandersetzungen bei Dienstbarkeiten. Ein sehr komplexes Thema

Friedensrichterinnen und Friedensrichter schlichten und entlasten die Gerichte: Reto Aschwanden, Präsident des Zürcher Verbandes und Bezirkspräsident, in seiner Anwaltskanzlei in Mettmenstetten. (Bild Werner Schneiter) bilden Unterhaltsklagen von nicht verheirateten Eltern. In der Regel endet das vor den Schranken des Gerichts. Ein kleines Minenfeld offenbart sich auch bei erbrechtlichen Klagen, beim Streit um Testamente und Erbteilungen. Oder wenn Friedensrichter bei Persönlichkeitsverletzungen schlichten müssen.

Zuhören können und Streit zulassen Generell gilt: Friedensrichterinnen und Friedensrichter müssen zuhören können und dem Streit Zeit einräumen, zumindest solange der sich nicht unter der Gürtellinie bewegt. Sie müssen die Fähigkeit haben, komplexe Sachverhalte zu versehen, erkennen, worum es wirklich geht. Sie müssen nicht über eine juristische Ausbildung verfügen, aber Zivilprozessordnung und Verfahrensabläufe kennen – und sich regelmässig weiterbilden, auch vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung.

Erschwerend sind Verhandlungen dann, wenn die Sprachbarriere eine Übersetzung erfordert. Die Bilanz der Friedensrichterämter im Bezirk Affoltern darf sich sehen lassen. 2019 wurden von 186 anfallenden Fällen deren 167 erledigt; 68,3 Prozent ohne und 31,7 Prozent mit Klagebewilligung. Kommt hinzu, dass die meisten Fälle innert drei bis vier Monaten erledigt werden konnten. Das entlastet das Bezirks- oder Arbeitsgericht ganz erheblich. Und das dürfte sich nochmals akzentuieren, wenn die Teilrevision der 2011 eingeführten eidgenössischen Zivilprozessordnung in Kraft tritt: Dann wird die Streitwertgrenze für einen Urteilsvorschlag von heute 5000 auf 10 000 Franken erhöht. Zahlen für 2020 liegen noch keine vor. Coronabedingt sind es weniger Fälle. «Wir werden das mit einer erheblich grösseren Zahl in diesem Jahr spüren», sagt Reto Aschwanden.

«Hoi zäme, würde gerne unterstützen und vorbeikommen – wer hat offen?» «Wir machen auf»: Auch im Säuliamt wurden Betriebseröffnungen angekündigt Unter dem Slogan «Wir machen auf» haben zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer angekündigt, am 11. Januar ihre Betriebe wieder zu öffnen. Auch in Affoltern. Letztlich blieb es jedoch verdächtig ruhig.

Wollishofen zu Mittag essen, wo ist das möglich?». Eine Nutzerin schreibt: «Ich bin es leid, immer mit Take-Away und Coffee to go zu leben. Dieser Abfall, der dadurch entsteht, nein danke. Und ich liebe es, nette Gespräche im Restaurant zu führen.»

Einen «dubiosen Eindruck» gemacht

von livia häberling «Es reicht.» Das fanden in den vergangenen Tagen offenbar immer mehr Gewerblerinnen und Gewerbler. Unter dem Slogan «Wir machen auf» hat sich in den sozialen Medien in diversen Ländern Widerstand gegen die Corona-Massnahmen und die damit verbundenen Geschäftsschliessungen formiert. Auch in der Schweiz hat sich Anfang Jahr eine Gruppe gebildet, die als Dreh- und Angelscheibe des geplanten zivilen Ungehorsams agiert. Sie setzte sich zum Ziel, Gewerbetreibende darin zu unterstützen, ihre Geschäfte am Montag, 11. Januar, wieder zu öffnen, falls diese aufgrund der Pandemiemassnahmen derzeit geschlossen bleiben müssen. Jene Betriebe, die noch geöffnet sind, sollen zu ihren regulären Zeiten schliessen.

Der «Gastro»-Chat läuft heiss Die Bewegung agiert im Internet und verbreitet ihre Informationen auf ihrer eigenen Website. Diese wirkt durch die verschiedenen Schriftarten oder die Balkendiagramme ohne konkrete Zahlen etwas laienhaft. Wer die Aktion verantwortet, ist nicht bekannt. Betreiberoder Kontaktangaben fehlen, die Domain wurde über einen dänischen Anbieter registriert. Ihren Austausch organisiert die Bewegung in den Tagen vor

Im Telegram-Chat herrscht am Montagmorgen verwirrung. (Screenshot lhä) den geplanten Öffnungen über den Instant-Messaging-Dienst Telegram. Dort sprechen sich die Beteiligten in einer Art Whats-App-Chatgruppe miteinander ab und planen ihre Aktionen für den 11. Januar. Die Gruppe «Wir machen auf – Schweiz» ist frei zugänglich und zählte bis am frühen Montagmorgen 9113 Mitglieder. In Untergruppen tauschen sich die Mitglieder innerhalb ihrer Branche aus. So existieren zum Beispiel die Gruppen «Coiffeure», «Uber & Taxi» oder «Musik & Events». Besonders heiss läuft seit dem 4. Januar der Chat in der Gruppe «Gastronomie». «Wer macht in Bern auf ?», heisst es da, oder «Ich möchte in Zürich-

Mitglieder, die ihre Konsumation zusichern, gibt es im Chat zahlreiche. Gastgeber hingegen, die den Standort ihrer Lokale bekannt gaben, fast gar nicht. Vreni Spinner, Wirtin im «Rössli» Mettmenstetten sagt am Telefon, sie sei via Facebook auf die «Wir machen auf»-Aktion aufmerksam geworden. Auf sie habe die Bewegung einen «dubiosen Eindruck» gemacht, weil nicht bekannt sei, wer dahinter stehe. Zwar, sagt sie, stehe sie nicht hinter den aktuellen Massnahmen des Bundesrats, weil beispielsweise die Gastrobranche benachteiligt werde, dennoch seien solche Öffnungen für sie der falsche Weg.

Keine Angaben zu Lokal-Standorten Am Freitag haben die Initianten auf ihrer Website aufgelistet, in welchen Städten und Gemeinden einzelne Lokale am 11. Januar angeblich wieder öffnen sollen. Glaubt man den Angaben, sollen es auch in Affoltern einer oder mehrere Betriebe sein. Wie viele es sind, lässt sich zu diesem Zeitpunkt nicht sagen, weil die Diagramme aus Balken bestehen, die Achsen aber nicht beschriftet sind. Generell sind die Zahlen mit Vorsicht zu geniessen: Der Fragebogen steht auf der Website zum Download zur Verfügung. Theoretisch könnte sich jede Person darin als Gewerbler ausgeben.

Auf der Website wird angekündigt, dass nähere Angaben zu den Lokalen am Sonntagnachmittag um 16 Uhr aufgeschaltet werden. Als es dann so weit sein sollte, präsentieren die Initianten jedoch keine Details. Stattdessen geben sie bekannt, dass damit bis am Montagmorgen um 8 Uhr zugewartet werde, um zu verhindern, dass sich «die Behörden organisieren können».

Alles ruhig am Montagmorgen Am Montagmorgen, 8 Uhr, wird ein Link freigeschaltet. Dieser führt zu einer Reihe neuer, rudimentärer Balkendiagramme. Nun ist zwar ersichtlich, dass in Affoltern angeblich drei Betriebe wiedereröffnen sollen, wo sich diese befinden sollen, ist allerdings nicht zu erfahren. Als Orientierungshilfen steht da höchstens «im Osten» oder «im Westen». In der Telegram-Chatgruppe «Gastronomie» werden die ersten Konsumfreudigen unruhig: Um 8.17 Uhr schreibt User «Tom»: «Na ja, das schaut aber eher mager aus in unserer Gegend. Ich werde umgehend informieren, sobald ich was sehe.» Userin «Nicole» schreibt: «Wo in Bern ist was offen, ich finde nichts», und eine Nutzerin, die nach geöffneten Lokalen in Aesch, Aarau oder Affoltern am Albis sucht, schreibt: «Hoi zäme, würde gern unterstützen und vorbeikommen. Hab das Suchen satt. Wer hat offen?» Die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Affoltern teilen gegen 9.30 Uhr auf Anfrage mit, dass ihnen bisher von geöffneten Restaurants nichts bekannt sei und alles ruhig verlaufe. Um 9.50 Uhr schreibt User «Hypka»: «Auch am Tag der angeblichen Öffnung Null Info, wer wo öffnet (...). Dann eben nicht!!»


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Januar 2021

Das Gegenüber ist oft nicht der Grund für Streitigkeiten Serie «Männlichkeit»: 1. Teil, weshalb viele Männer immer wieder über Konflikte stolpern Die moderne Männlichkeit, zwischen Beziehung, Familie und Beruf – darum geht es in dieser neuen Serie in Zusammenarbeit mit dem Uerzliker MännerMentor Werner Streicher. Im ersten Teil dreht sich alles um Konfliktbewältigung.

Identität: oben - aktiv

kühl abweisend

von Salomon Schneider 2018 sorgte der Film «Manne» von Luzius Wespe für Aufsehen. Seither wird die Frage immer wieder aufgegriffen, was einen Mann eigentlich ausmacht. Immer öfter wird auch von der Männlichkeit in der Krise geschrieben. In dieser Serie wird davon ausgegangen, dass Männer – wie alle Menschen – das Potenzial für alles Menschenmögliche haben. Eine optimale Rolle gibt es nicht und jeder Mann muss seine Rolle selber definieren. Dafür ist jedoch eine Reflexion über Prägung, Gesellschaft und das daraus entstehende Selbstbild nötig. Diese Serie nimmt Leserinnen und Leser mit auf eine Reise in die Welt des MannSeins. Etwas, von dem fast alle einen Begriff haben, fast niemand darüber spricht und das viele Männer und ihre Beziehungen zunehmend überfordert. Nehmen Sie sich an dieser Stelle eine Minute Zeit, schliessen Sie die Augen und überlegen Sie, was für Sie Männlichkeit bedeutet und welche Erwartungen Sie damit verbinden.

Scheinbar unerfüllbare Erwartungen Wie stark viele Menschen mit sich und der Welt hadern, zeigt sich in ihrem Konfliktverhalten. In Konflikten sucht die eine Partei Nähe, die andere Distanz, eine Partei ordnet sich unter, eine dominiert. Konflikte entstehen, wenn jemand seine in der Beziehung übliche Position verlässt. Das klassische Männerbild zeichnet Männer als distanziert und dominant. Dieses Rollenbild hat sich in der

ZUR SACHE Serie «Männlichkeit» Oft als naturgegeben oder auch als unterdrückend beschrieben und nicht näher analysiert, wird in dieser Serie die moderne Männlichkeit, zwischen Beziehung, Familie und Beruf portraitiert. In Zusammenarbeit mit dem Uerzliker Männer-Mentor Werner Streicher werden nacheinander verschiedene Gründe unter die Lupe genommen, warum viele Männer mit ihrer Rolle in der Gesellschaft hadern. Beim Thema Konfliktbewältigung wird auf die Ursachen von wiederkehrenden Konfliktsituationen eingegangen. Zu Depression/Burnout wird die typisch männliche Depression beleuchtet und es werden Wege aus dem Dilemma gezeigt. Beim Thema Sucht werden die Abwärtsspirale der Perspektivlosigkeit, aber auch die möglichen Wege zum Wiederaufbau des körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens beschrieben. Das Missbrauch-Thema wird nicht aus der Perspektive des männlichen Täters, sondern aus der Perspektive des missbrauchten Jungen als Opfer beleuchtet. Letzteres ist immer noch weitgehend tabu. Zum Abschluss der Serie werden mit dem Thema Machtwirkung Auswege aus der «Krise der Männlichkeit» reflektiert. (sals)

bestimmend versorgend

nah

distanziert depressiv zurückgezogen

Bindung

fürsorglich angepasst

unten - passiv Die Funktionsweise von Konflikten als Tanz zwischen Bindung und Identität: Je weiter sich die Konfliktparteien in Richtung der Pole bewegen, desto verhärteter wird die Situation. Wer sich durch Kompromisse lösungsbereit zeigt, wer also Bereitschaft zeigt, Einseitigkeit und Polarisierung aufzugeben, kann den Streit auflösen. (Grafik Werner Streicher) Realität jedoch spätestens seit den 1960er-Jahren überholt. Der moderne Mann muss sich auch unterordnen können und darf auch weinen. Männermentor Werner Streicher: «Der Spagat zwischen den impliziten Erwartungen der Gesellschaft, dass der Mann dominant und distanziert ist und der expliziten Erwartung, dass er gleichzeitig feinfühlig und empathisch sein muss, führt bei vielen Männern zu einer Verunsicherung, die in eine passive, unterwerfende Rollenauslegung münden kann.»

Vom dominanten Beschützer zum sensiblen Versteher In heterosexuellen Paarbeziehungen führt diese Rollenauslegung oft dazu, dass sich Frauen in die dominant-distanzierte Rolle gedrängt fühlen. Darin sieht Werner Streicher eine der wesentlichen Herausforderungen an moderne Paarbeziehungen: «Viele Paare, die zu mir kommen, haben vertauschte Rollen. Das ist meistens für beide ein Problem. Obwohl beide eine Durchlässigkeit der Rollenbilder suchen, kann diese Umkehrung der Rollenverteilung für Partnerschaften das Ende bedeuten. Viele Frauen wollen jedoch gar nicht dominieren – stattdessen möchten sie ernst genommen und gleichberechtigt behandelt werden. Wenn in Beziehungen Rollen getauscht oder unklar ausgelebt werden, kommt es zu Streitigkeiten, die häufig nicht sinnvoll aufgelöst werden können. Die Folge davon ist Angst. Ein Partner distanziert sich, weil er Angst hat zurückgewiesen zu werden. Der andere Partner sucht noch mehr Nähe, weil er Angst hat, den anderen zu verlieren. Je grösser diese Ängste sind, desto stärker wird das Bedürfnis nach noch mehr Distanz oder noch mehr Nähe. Die Angst vor Kontrollverlust löst zudem Kontrollbedürfnisse aus, die sich meistens in Eifersucht zeigen. Missverstandene Menschen fühlen sich dann häufig in eine Opferrolle gedrängt und schämen sich dafür, unterwerfen sich noch mehr und fühlen sich ohnmächtig.»

Emanzipation braucht Konflikte Was in vielen Partnerschaften vergessen geht, ist, dass sie das Nachfolgemodell der Herkunftsfamilie mit den Eltern ist. Während der sexuellen Entwicklung muss es deshalb zur Ablösung von den Eltern kommen, um die Bereitschaft für eine neue Primärbeziehung zu schaffen. Dieser Prozess läuft aber oft nicht reibungslos ab. Werner Streicher: «Es

sind aber nicht immer die Eltern, die ihre Kinder von der Ablösung abhalten und die Emanzipation verhindern. Oft können sich auch Kinder nicht von ihren Eltern lösen, vor allem wenn diese über die Massen liebevoll und unter dem Deckmantel der Fürsorge handeln. Voraussetzung für eine gelingende Emanzipation ist Vertrauen der Kinder in sich selbst und ebenso das Vertrauen der Eltern in ihre Kinder, dass diese gut auf sich selber aufpassen können. Nur so können die Voraussetzungen für erwachsene Eltern-Kind-Beziehungen und damit auch für erwachsene Paarbeziehungen geschaffen werden. Wenn sich ein Teil jedoch der Emanzipation verwehrt, entstehen Konflikte, die es dann auszutragen gilt.»

Effiziente Konfliktlösung Damit Konflikte sich auflösen können, braucht es Strategien. Werner Streicher erläutert: «In den meisten Konflikten liegt ein Schlüssel zur Lösung darin, dass man sich überlegt, was man nicht will – anstatt was man will. Wer weiss, was er oder sie nicht will, hat eine bessere Chance zu erkennen, wer er oder sie sein möchte. Wer beispielsweise Frieden will, kann in einer Situation, in der ihn Emotionen überfluten, schnell übersehen, dass es zunächst darum gehen muss, sich diese Situation bewusst zu machen, sie sachlich zu betrachten, Abstand zu gewinnen, Ruhe einkehren zu lassen, um den Streit lösen zu können. Denn die meisten Menschen sind gefangen in ihren Gefühlen, Gedanken, Erinnerungen und Glaubenssätzen. Daraus leiten sie dann die Überzeugung ab, sie seien im Recht. Wer in der Beziehung sagt, was er nicht will, findet viel schneller Lösungen.»

Weitreichende Konsequenzen Wer nie gelernt hat, Konflikte einvernehmlich zu lösen, anstatt sich zu unterwerfen, zu verleugnen oder zu verbiegen, wird sich immer wieder in polarisierten Situationen wiederfinden. Polarisierung mündet dann auf seiner Endstufe in die Radikalität ein. «Wer häufig in Beziehungen gescheitert ist, neigt dazu, unbewusst das andere Geschlecht abzulehnen und damit einhergehend die umgebende Gesellschaft, die in der Folge für das eigene Unglück verantwortlich gemacht wird», erläutert Werner Streicher und ergänzt: «Die Krise der Männlichkeit leistet so indirekt einen Beitrag zur Radikalisierung der Gesellschaft und damit auch zu

ihrer Polarisierung. Wer sich unterdrückt fühlt, sucht nach einem Ventil, um seine unterdrückte Wut loswerden zu können und neigt dazu, radikal vereinfachten Einstellungen und Führerpersönlichkeiten nachzulaufen. Alleine fühlen sich diese Menschen häufig wertlos, können sich aber von einer Führerpersönlichkeit nach oben ziehen lassen und gemeinsam dann stark sein. Sie verdrängen dabei die Tatsache, dass ihre neuen Anführer und deren Ideologien aus dem Umfeld ebenso grosser Perspektiv- und Ausweglosigkeit kommen.»

Verzeihen als Schlüssel Es gibt jedoch auch Alternativen und Lösungsmöglichkeiten. Wer bereit ist, sich mit sich selbst und seiner geschlechtlichen Rolle in Gesellschaft und Partnerschaft auseinanderzusetzen, kann auch eingerostete Verhaltensmuster durchbrechen. Werner Streicher: «Der Fitnessund Kampfsport-Boom ist ein Zeichen, dass viele Menschen Selbstregulierung suchen. Das ist auch extrem wichtig. Noch wichtiger ist es jedoch, verzeihen zu lernen – den Eltern, den bisherigen Partnerinnen, den eigenen Kindern, den Geschäftspartnern und der Gesellschaft. Wer verzeiht, kann wieder vertrauen und wer sich und anderen vertraut, ist bereit für neue glückliche Beziehungen.»

PERSÖNLICH Der Männer-Mentor Werner Streicher war ein mutterbezogener Mann, der sich erst mit 38 Jahren, nach der Scheidung von seiner ehemaligen Ehefrau und Mutter seiner drei Kinder von seiner eigenen Mutter gelöst hat. Erst dann konnte er sich auch mit seinem übergriffigen Vater aussöhnen. Nach dieser jahrelang andauernden Sinnkrise hat Werner Streicher sich auf den Weg der Selbstfindung begeben, ist Change-Manager geworden und arbeitet als Mentor für Männer und Berater für Paare. Sein Ziel ist es, Männer dabei zu unterstützen, ihre unterdrückte Wut in ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nähe und Distanz und zwischen Dominanz und Anpassung zu überführen.» (sals)

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FORUM

Ohnmacht der Anwohner Raserlärm nervt gewaltig, «Anzeiger» vom 5. Januar. Die Macht der Fahrzeuglenker steht der Macht (oder Ohnmacht?) der Anwohner gegenüber. Oder anders gesagt: Welche Macht schreiben wir den respektlosen Fahrzeuglenkern zu, wenn die Anwohner der Bucheneggstrasse kein Gehör finden? Ab und zu mal eine laute Boliden-Stärke, die den Pass hoch donnert, das wäre erträglich, aber es sind zu viele, höre ich aus dem Artikel heraus. Braucht das Autofahren in der Wohlstandsgesellschaft neue Regeln? Respektvolles Fahren und den Anwohnern ein schönes und sicheres Zuhause gönnen, mit Dankbarkeit erfüllt bequem von A nach B fahren (auch mit beschränkter Geschwindigkeit), dies zeigt eine Grundhaltung auf. Den Egoismus müssen wir endlich hinter uns lassen. 2021, das Jahr der Solidarität hat begonnen! Und noch etwas: Der Rat der Behörden sollte das Herz der Bürger erreichen. Die Aussage «kein Handlungsbedarf» fühlt sich wohl eher wie eine Ohrfeige an. Sandra Beeler, Zwillikon

Neujahrsgedanken zum Klimawandel Man spricht immer von Industrie, motorisierter Mobilität, Klimaanlagen, wo früher in Sommer eine Siesta genügte … Hier werde ich mich mit den klimaschädlichen Bioausdünstungen befassen: Menschen schaden dem Klima wegen der enormen Biomasse, die sie verkörpern und entsprechend grosse Mengen von Emissionen verursachen. Es sind gegenwärtig etwa 600 Millionen Tonnen klimatisch gesehen sündhaftes Fleisch, also Sauerstoff-zehrend und Schadstoff-erzeugend, Tendenz weltweit exponentiell steigend (ausser China und einige westeuropäischen Länder). Es geht darum, sowohl den Sauerstoffverbrauch wie auch den Ausstoss von Treibhausgas zu minimieren. Innovative Konzepte materialisieren sich allmählich. Zur Herabsetzung der Treibhausgas-Emissionen von Menschen gibt es bereits Ergebnisse aus der Forschung. Etwas peinlich wird es empfunden, dass man hier nicht an der Unterhose vorbeikommt, denn dort entsteht ein beträchtlicher Teil dieses Ausstosses. Prototypen von klimaneutralen Unterhosen mit eingebautem Gasabsorptionsfilter sind in Vorbereitung. Die Atmung ist ein wichtiges Thema. Sauerstoff konsum und CO2-Emission sind direkt proportional zueinander: je mehr Sauerstoff eingeatmet wird, desto grösser ist auch der CO2-Ausstoss. Auch hier kann ein Absorptionsfilter Abhilfe erbringen, und da er gleichzeitig die Atmung erschwert, würde der Sauerstoffkonsum auch gleich abnehmen. Es wird empfohlen, anstrengende Tätigkeiten möglichst zu vermeiden und dafür klimaneutrale Geräte einzusetzen, von elektrischen Zahnbürsten bis zu elektrischen Rollern. Statt des Klima-belastenden W-andern würde man Roll-andern. Als Leistungssport würde nur etwa das Himalaja-Klettern ohne Sauerstoffmaske erlaubt. Der Bergsteiger Messmer hat gezeigt, dass Höchstleistungen fast ohne Sauerstoff möglich sind. Dies ist nicht als Parodie der klimastabilisierenden Massnahmen und Bemühungen zu verstehen, weist aber auf ein damit verbundenes Problem hin. Jakob Hedegaard, Wettswil

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. (red.)


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Gewerbe

Winterzauber

Foto-Tour im Säuliamt am Sonntag bei Temperaturen von minus 7 Grad. > Seite 11

Dienstag, 12. Januar 2021

Schwieriges Jahr

Nach der Saison-Absage richtet Volley Obfelden den Fokus auf 2021/22. > Seite 13

Trainingsstrategien

Gespräch mit Kurt und Urs Müller über Ausdauersport während der Pandemie. > Seite 13

Glück, das durch den Magen geht Die richtige Ernährung kann das eigene Wohlbefinden positiv beeinflussen Schokolade hilft gegen Liebeskummer, Pizza und Pasta heben die Stimmung nicht nur in Zeiten von Covid-19. Essen ist nicht einfach nur Nahrungsaufnahme. Vielmehr dient es uns auch als Trost, Belohnung, Zeitvertreib, Lustverstärker – oder macht einfach nur glücklich. von angela bernetta Nicht nur, aber auch während der Pandemie schätzen nicht wenige neben sozialen Kontakten oder sportlichen Aktivitäten die Wirkung von Schokolade und anderen süssen und/oder fetten Häppchen aus den Tiefen des heimischen Kühlschranks. Intuitiv merkt man, dass einen diese Seelentröster, auch Mood-Food genannt, gut tun. Die Frage, ob man sich gute Laune wirklich «anessen» kann, beantwortet die Biologin und Ernährungsexpertin Andrea Flemmer, die einen Ratgeber für Glücksnahrung geschrieben hat, mit «Ja». «Schliesslich essen wir nicht nur, weil wir hungrig sind. Wir essen auch, weil wir traurig, gelangweilt, fröhlich oder gestresst sind, weil wir abschalten oder uns belohnen wollen.» Was wir also unter dem Eindruck bestimmter Stimmungen essen, wirkt über Darm und Gehirn auf unsere Gemütslage ein. Die genauen Zusammenhänge zwischen Psyche und einzelnen Lebensmittelgruppen sind Gegenstand der laufenden Forschung. Je nach Fachgebiet gewichten die Expertinnen und Experten die biochemische oder die psychologische Seite stärker. Lynn Céline Winzenried, Fachfrau für Ernährung und mentale Fitness bei Winzenried Personal Training & More in Wettswil am Albis, sieht das genauso: «Jedes Lebensmittel, das wir zu uns nehmen, wirkt auf den Körper. Da wir uns innerlich genauso unterscheiden wie äusserlich, löst die gleiche Nahrung nicht bei allen Menschen das Gleiche aus, was auf den individuellen Stoffwechsel zurückzuführen ist.» Sie ergänzt: «Ausschlaggebend für das Wohlbefinden ist, ob und wie wir unseren physischen Bedürfnissen gerecht werden und vor allem, wie entspannt der

Die Fachfrau für Ernährung, Lynn Céline Winzenried, führt eine Stoffwechsel-Messung bei einem Patienten durch. (Bild Jean-Philippe Schröter)

Darm und seine Bakterien mit unseren Ernährungsgewohnheiten arbeiten können.» Je nachdem was wir essen, werden über die Darm-Hirn-Achse positive oder negative Signale transportiert, die sich auf unser Wohlbefinden auswirken. Bauch und Kopf stehen also in ständiger Verbindung miteinander und tauschen sich aus. «Nicht umsonst sprechen wir deshalb von ‹Schmetterlingen im Bauch›, ‹dieses Thema stösst mir sauer auf› oder ‹mir liegt etwas auf dem Magen›».

Das Glückshormon Die Wechselwirkungen zwischen dem, was wir essen, und dem, wie es uns geht, sind komplex. Allerdings liefert unsere Nahrung die Grundbausteine, damit der Körper Glückshormone wie etwa Serotonin herstellen kann. Diese sind beispielsweise in Bananen, Avocados oder Kakao reichlich enthalten. Wer von diesen Lebensmitteln isst, sollte also gute Laune bekommen. Oder vielleicht doch nicht? «Damit der Körper Serotonin bilden kann, braucht er mehrere Wirk-

stoffe als Grundlage», erklärt Lynn Céline Winzenried und ergänzt: «Neben den Grundbausteinen aus Aminosäuren sind auch verschiedene Vitamine und Mineralien nötig.» Besonders die Aminosäure Tryptophan, die häufig in Nüssen und Fisch vorkommt, sei substanziell. Aber auch Vitamin B6, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren sind für die Bildung des Glückshormons entscheidend. Bevor man nun aber den Vorratsschrank mit einschlägigen Lebensmittel füllt, relativiert Winzenried: «Wer sich ausgewogen ernährt, deckt die nötige Zufuhr an diesen Wirkstoffen bereits angemessen ab.»

Farbig, vielseitig und naturbelassen Nun versteckt sich Mood-Food aber auch in Lebensmitteln, die man weniger als glücklich machend vermutet. Datteln, Feigen, Cashewkerne und Bitterschokolade gehören beispielsweise genauso dazu wie etwa Chili und Pfeffer. «Deren Inhaltsstoff Capsaicin löst auf der Zunge einen leicht brennenden Schmerz aus», so Andrea Flemmer. «Dieser wiederum bewegt den Körper zur Ausschüttung

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von Endorphinen, was ein gesteigertes Glücksgefühl mit leichter Euphorie zur Folge hat.» Laut Flemmer lassen sich mit dem richtigen Mood-Food auch Wechseljahr- und Menstruationsbeschwerden sowie leichte depressive Verstimmungen beeinflussen. Um die Trübsal zu vertreiben, empfiehlt sie etwa Pasta mit Gemüsesauce, warme Milch mit Honig oder Mandeln, Haselnüsse und Sesam. Allerdings, so die Autorin, führe bei anhaltenden psychischen Beschwerden kein Weg an einer ärztlichen Betreuung vorbei. Bei Krankheiten, die unter Aufsicht gehörten, sollte man nicht mit Lebensmitteln herumexperimentieren. Lynn Céline Winzenried rät während der kalten Jahreszeit zu vielseitigem Gemüse sowie Früchten und proteinreicher Nahrung, sie sind reich an Aminosäuren, den GlückshormonGrundbausteinen. «Je naturbelassener die Produkte, desto mehr danken es uns der Darm und seine zahlreichen, wertvollen Bewohnerinnen und Bewohner mit Wohlbefinden und Gesundheit.» Weitere Infos unter www.EssVertrauen.ch.

1,3 Mio Franken Umsatz für BNI-Unternehmer Im Unternehmerteam Albis-Hedingen von Business Network International (BNI) wurden im vergangenen Jahr 332 Geschäftsempfehlungen ausgesprochen. Dies entspricht einem Umsatz von 1,3 Millionen Schweizer Franken. Schweizweit wurden im letzten Jahr über 62 500 qualifizierte Geschäftsempfehlungen zwischen mehr als 2300 BNI-Unternehmerinnen und Unternehmern ausgetauscht. Die in 86 regionalen Gruppen organisierten Unternehmer erzielten damit einen Umsatz von 276 Millionen Franken. Wer in der derzeit herausfordernden wirtschaftlichen Situation bestehen will, braucht ein starkes Netzwerk. Das Wichtigste sind Kontakte. Besondere Zeiten erfordern besondere Massnahmen. BNI ist ein Netzwerk, das auch online bestens funktioniert. «Unsere Mitglieder unterstützen sich gegenseitig, stärken sich durch ihre Zusammenarbeit und entwickeln gemeinsam Ideen», sagt Direktor Mike Burri vom Unternehmerteam Albis-Hedingen. Bis Ende 2021 sollen 15 zusätzliche Mitglieder gewonnen werden, damit sie von den Vorteilen des weltweit aktiven Netzwerks profitieren können. Speziell Unternehmer der Fachgebiete Hoch- und Tiefbau, Immobilien-Management, Elektrik, Garten-/Landschaftsbau und Finanztreuhand sind herzlich eingeladen, an einem Meeting der Unternehmergruppe Albis teilzunehmen, um sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Business Network International Weitere Infos unter www.bni.swiss.

Post scannt neu mit einem Smartphone Die Schweizerische Post hat ihren Handscanner abgelöst, mit dem die Pöstlerinnen und Pöstler seit 2014 die Pakete und Briefe gescannt haben. Das alte Gerät war seit 2014 im Einsatz und habe «den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt», wie es in einer Mitteilung heisst. Seit Mitte September erfassen die Mitarbeitenden die Sendungen mit einem neuen Smartphone. Inzwischen sind bereits mehr als 20 000 Geräte im Einsatz. Diese seien neu «viel intuitiver und übersichtlicher aufgebaut», wird ein Pöstler in der Mitteilung zitiert. Der Umgang damit wolle jedoch gelernt sein, weil das neue Gerät nicht mehr mit einem Laserstrahl ausgestattet sei. Stattdessen werde per Kamera gescannt. (red.)

Pastinake «Halblange Turga» – die Erdverbundene mit Charakter Optisch kein Hingucker, punktet dieser «Winter-Liebling» mit inneren Werten und einer langen Familientradition Viele einst einheimische Wintergemüsesorten und -arten waren verschwunden, erleben aktuell aber ein Comeback. Die Serie «Saison-Lieblinge» stellt fast vergessene Raritäten ins Scheinwerferlicht und lädt dazu ein, diese zu entdecken.

Die Pastinake ist eine der schon am längsten verwendeten Gemüsearten in Mitteleuropa. (Bild zvg.)

Wer einmal eine aus der «Halblangen Turga» zubereitete Suppe geniessen durfte, dürfte sie lieben. Dieser «WinterLiebling» hat eine ausgeprägte, ungewohnte Süsse mit einer nussigen Note. Auch als Ofengemüse, als Beigabe im Kartoffelstock, im Babybrei oder gar als

Süssspeise macht sich dieses Wurzelgemüse bestens. Die wilde Form der Pastinake bildet sehr lange, riesige Wurzeln aus. Das macht sie nicht nur im Anbau kompliziert, sondern bringt oftmals auch schwammiges Fleisch mit sich. Deshalb wurde in der Zucht auf kürzere Wurzeln gesetzt. Der Namenszusatz «Halblange» ist also ein Qualitätsmerkmal, das die Pastinake auszeichnet.

Schon in der Jungsteinzeit geschätzt In den letzten Jahren hat es die Pastinake langsam wieder zurück in unser

Bewusstsein geschafft. Dass sie überhaupt weg war, ist erstaunlich, ist sie doch eine der schon am längsten verwendeten Gemüsearten in Mitteleuropa. Funde aus jungsteinzeitlichen Siedlungen am Bodensee belegen, dass die Menschen sie bereits damals genutzt haben. Unter dem Römischen Kaiser Tiberius (zirka 42 vor unserer Zeitrechnung bis 37 u. Z.) erlebte sie einen wahren Boom. Tiberius liess sie extra aus Germanien einführen, um seine Gäste bei Hofe zu verköstigen. Um 1845 wird jedoch berichtet, dass die Pastinake mehr und mehr durch die Kartoffel verdrängt wurde, bis sie schliesslich ab

1938 nicht mehr in der Anbaustatistik des Bundes auftaucht.

Tierisch beliebt Verglichen mit Karotten haben Pastinaken einen viermal höheren Gehalt an Fasern, Kalium und Vitamin C und müssen nur halb so lange gekocht werden bis sie weich sind. Im Frühling gesät, können Pastinaken im Spätherbst oder gar den ganzen Winter über frisch vom Beet geerntet werden – es sei denn, man hat Wühlmäuse im Garten. Auch diese haben die Vorzüge von Pastinaken längst entdeckt. Pro Specie Rara


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Januar 2021

Ein eiskalter Wintertag im Säuliamt Stefan Schneiter fotografierte am Sonntag bei Minustemperaturen

Ein wenig Wärme in den eiskalten Sonntag brachte die Sonne den Spaziergängern in Kappel.

Zierliche Eisskulpturen an der Reppisch.

Ihren Namen zu Recht trägt diese Gemüsepflanze im Kloster Kappel.

Joggen lässt sich hervorragend – auch auf zugeschneiten Wegen.

Hausen – für einmal auch ein Wintersportparadies.

Rote Farbtupfer setzt die Natur auch in verschneiten Zeiten, wie hier in Ebertswil.

Schlittelspass auf dem Albis.

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Sport

Dienstag, 12. Januar 2021

Ein schwieriges Jahr für Volley Obfelden

Schneebeli fährt auf Platz zwei

Die Volleyball-Saison wurde letztes Jahr abgesagt. Nun gilt der Fokus der Saison 2021/22 Es scheint schon ewig her zu sein, als man sich im Sommer Schritt für Schritt wieder einer Art Normalität annäherte, und davon ausging, dass diese Ausnahmesituation bald zu Ende sein würde. Doch es kam alles anders. Die Teams von Volley Obfelden konnten Anfang September noch wie jedes Jahr zwei Tage ins Trainingsweekend. Die Spielerinnen und Spieler absolvierten vier intensive Trainingseinheiten in Lenzburg, begleitet von der Vorfreude auf die kommende Saison. Die Juniorinnen und die Herren konnten dann auch eine Handvoll Matches bestreiten, die Damen spielten zum ersten Mal am Schweizer Volley Cup mit. Ausserdem steckte der Verein viel Arbeit in die Vorbereitungen des alljährlichen Spaghetti-Turniers, welches Ende Oktober hätte stattfinden sollen. Mitte Oktober hatte sich die Lage erneut zugespitzt, das Spaghetti-Turnier musste nach fast drei Jahrzehnten zum ersten Mal abgesagt werden, die Juniorinnenturniere und sämtliche Meisterschaftsspiele wurden zunächst bis im Januar abgesagt, Mitte Dezember entschied der Regionalverband, die Saison komplett zu streichen und kurze Zeit später musste man auch sämtliche Trainings bis auf Weiteres aussetzen. Nach dem vorzeitigen Saisonabbruch im letzten Frühling und dem zum Teil ausgefallenen Sommertraining ist dies nun besonders bitter, da die Teams alles dafür gaben, in der kurzen verbliebenen Vorbereitungszeit wieder an die alte Trainingsform anknüpfen zu können. Bleibt zu hoffen, dass man im Frühling zumindest den Trainingsbetrieb in irgendeiner Form wieder aufnehmen kann. Der Regionalverband kündigte eine eventuelle Chance auf

Das neue 5.-Liga-Damenteam ist in den Startlöchern für die kommende Saison. (Bild zvg.) einen Sommer-Cup an, aber das steht, wie so vieles andere, noch in den Sternen.

Zweites Damenteam im Aufschwung Eine positive Meldung dieser Saison gibt es trotzdem: Das neu lancierte 5.-Liga-Damenteam von Volley Obfelden erhält trotz der Krise regen Zuwachs. Die Chancen, dass man in der nächsten Saison wieder ein Team in der 5. Liga anmelden kann, stehen demnach sehr gut. Nichtsdestotrotz ist Volley Obfelden

noch immer auf der Suche nach volleyballbegeisterten Frauen, welche regelmässig trainieren möchten und in der Saison 2021/22 in der Meisterschaft mitspielen möchten! Wer sich für ein Probetraining bei Volley Obfelden interessiert, darf sich gerne bei Corina Kälbling melden! ckaelbling@bluewin.ch Sobald die Teams ihre Trainings wieder aufnehmen können, finden auch wieder Schnuppertrainings statt. Corina Kälbling, Volley Obfelden

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Trainingszeiten der Teams (sobald die Trainings wieder stattfinden können): Herren: Donnerstag, 20 bis 22 Uhr, Schulhaus Schlossächer; Damen 1: Mittwoch, 20 bis 22 Uhr, Schulhaus Schlossächer; Damen 2: Donnerstag, 19.30 bis 21.30 Uhr, Schulhaus Chilefeld; U23-Juniorinnen: Montag, 20 bis 22 Uhr, Schulhaus Schlossächer. U15/U17-Juniorinnen: Montag, 18.30 bis 20 Uhr, Schulhaus Schlossächer; U17 / U19 Juniorinnen: Mittwoch, 18.30 bis 20 Uhr, Schulhaus Schlossächer. Weitere Infos unter www.volley-obfelden.ch.

Gut schnitten die Fahrerinnen und Fahrer aus dem Säuliamt an der Schweizer Querfeldeinmeisterschaft von Hittnau ab. Jacqueline Schneebeli (Hauptikon) erlangte in der Kategorie U-23/ Frauen einen Medaillengewinn. Vor Jahresfrist hatte Jacqueline Schneebeli in Baden bei frühlingshaften Temperaturen den Titel in der Kategorie U-23 geholt. Auf schneebedecktem Terrain und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt holte sie am Sonntag in Hittnau, wiederum in der Kategorie U-23 Frauen, den zweiten Platz. Schneebeli musste sich der neuen Meisterin Tina Züger um 53 Sekunden geschlagen geben. Mit ihren 20 Jahren war Jacqueline Schneebeli vom Siegertrio jedoch die Jüngste. Siegerin Tina Züger ist ein Jahr älter, die Drittplatzierte Lara Krähenmann (Egg) sogar zwei Jahre. Schneebeli kann also weiterhin in der Kategorie U-23 der Frauen starten und wird so auch in den kommenden Jahren für weitere Spitzenplätze sorgen. Auch die Fahrer des Vereins «Radquer Mettmenstetten» zeigten sich an der Schweizer Meisterschaft von der besten Seite. Felix Stehli fuhr in der Kategorie «U23-Männer» auf den fünften Rang. Xeno Schiess wurde in dieser Kategorie 16. Nico Huter kam bei den Junioren/U-19 auf den neunten Rang und schaffte damit das anvisierte Ziel einer Klassierung unter den ersten zehn. Einfach war die Schweizer Meisterschaft von Hittnau nicht. War die Strecke am 2. Januar, als auf dem gleichen Parcours das letzte Rennen der EKZCross-Serie stattfand, aufgeweicht und morastig, so war sie am Meisterschafts-Sonntag nun gefroren und entsprechend holprig. Die Rennen waren zudem wesentlich schneller. So war Kevin Kuhn, neuer Meister in der EliteKategorie, am Sonntag eine Minute weniger lang unterwegs als am 2. Januar. Obwohl der Quer-Meisterschaft wegen der Corona-Pandemie keine Zuschauer beiwohnen durften, wurden die Meistertitel in würdigen und spannenden Rennen ausgefahren. August Widmer

Corona-Pause mit gezielten Trainingsstrategien nutzen Gespräch mit Kurt und Urs Müller über Ausdauersport während der Pandemie Erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler nutzen die Situation, wie sie ist, meint Team-Koach-Chef und Coach Kurt Müller, der während der langen Wettkampfpause vor allem an den Grundlagen seiner Leute gearbeitet hat. Sohn Urs Müller hat seine Profi-Lizenz nicht verlängert, bleibt dem Sport aber treu – und trainiert wie andere Amateure trotz Corona-Restriktionen vor allem indoor. Kurt Müller, Sie trainieren viele Amateur-Sportlerinnen und -Sportler, die seit dem 22. Dezember nach Feierabend nicht mehr ins Fitnesscenter oder Schwimmtraining gehen dürfen. Wie gehen Sie mit dieser Situation als Trainer um? Kurt Müller: Das ganze Jahr ist anders als üblich. Meine Sportlerinnen und Sportler haben während der ganzen Saison gut trainiert, die meisten allerdings ohne dazwischen für einen Wettkampf die Form aufzubauen und anschliessend wieder zu regenerieren. Schwerpunkt war dabei die Ausdauer. Viele beginnen nun mit dem Aufbau für die neue Saison. Eile ist dabei nicht gefragt, denn die ersten Wettkämpfe des Jahres sind bereits wieder verschoben worden. Bis zum Ironman 70.3 in Rapperswil, der hoffentlich durchgeführt werden kann, dauert es noch ein halbes Jahr. Und manche sind jetzt zu Hause fürs

Indoor-Training besser ausgerüstet als während des Shutdowns im März und April. Mit gezielten Trainingsstrategien kann sich die Corona-Pause positiv auswirken. Dennoch ist Indoor-Training nur reduziert möglich, wenn alle Sportanlagen geschlossen sind. Kurt Müller: Das ist richtig, aber darauf muss man sich einstellen. Es ist ohnehin sinnvoll, während des ganzen Jahres auch im Freien zu trainieren, da sich der Körper gut unterschiedlichen klimatischen Bedingungen anpasst, wenn er sich daran gewöhnen kann. Zu Hause ist Krafttraining vor allem mit dem eigenen Körper möglich. Als Schwimmersatz kann mit Zugseilen gearbeitet werden. Das ist anspruchsvoll, aber mit guter Anleitung sehr effizient. Mit der Perspektive, dass die Wettkampfsaison erst in rund einem halben Jahr beginnen dürfte, empfehle ich jetzt, den ersten Test vorzunehmen, den sogenannten Power Performance Decoder Test, der mir alle wichtigen Informationen liefert, wo ein Athlet oder eine Athletin jetzt, zu Beginn des Aufbaus, steht. Wir können dann mit einer recht langfristigen Optik gezielt an der Kraft, der Ausdauer, der maximalen Sauerstoffaufnahme arbeiten. Sie haben viele Schwimmtrainings mit Corona-Schutzmassnahmen durchgeführt. Ereigneten sich dabei viele Ansteckungen? Kurt Müller: Wir hatten einige Fälle

von Leuten, die nicht ins Schwimmen kamen, weil sie sich woanders angesteckt hatten, aber keine Ansteckungen im Training. Dies ist auch nicht überraschend, denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Faktoren wie hohe Luftfeuchtigkeit, Chlor und die ständige Durchmischung von Luft und Wasser im Hallenbad infektiöse Aerosole sofort wieder auflösen. Nur in einer Sauna ist die Ansteckungsgefahr noch geringer. Vorsicht war daher vor allem in der Garderobe geboten, aber auch dies hat gut geklappt. Urs Müller, seit dem 1. Januar haben Sie keine Profi-Lizenz mehr als Triathlet. Was hat sich für Sie damit geändert? Urs Müller: Ich habe die Gelegenheit beim Schopf gepackt, den neuen, grossen Sportster24-Laden in Uitikon aufzubauen und ab der Eröffnung in wenigen Wochen zu führen. Dort werden wir unter anderem eine Gegenstrom-Schwimmanlage haben. Daneben versuche ich weiterhin, mich fit zu halten, wie alle Amateure irgendwann vor oder nach der Arbeit und an freien Tagen. Verfolgen Sie neben dem Job in diesem Jahr auch ein sportliches Ziel? Urs Müller: Ja, ich möchte wieder die Tortour fahren, die über 1000 Kilometer durch alle Teile der Schweiz führt. Letztes Jahr wurde das Rennen wegen eines tragischen Unfalls – ein überholender Motorradfahrer tötete den

Kurt (links) und Urs Müller auf der Baustelle des neuen Sportshops in Uitikon, zu dem auch ein Bistro und Indoor-Sportanlagen gehören. (Bild Bernhard Schneider)

Vorjahressieger – abgebrochen. Ich hoffe sehr, dass der Wettkampf dieses Jahr unfallfrei über die Bühne gehen kann. Kurt Müller: Urs wird das Rennen anders, mit viel weniger Aufwand vorbereiten. Er hat eine hervorragende Ausdauer, die bei diesem Rennformat entscheidend ist. Wir können uns daher konsequent auf diese Stärke verlassen und dadurch jetzt voll für die maximale Sauerstoffaufnahme trainieren und erst später wieder die Ausdauer mit längeren Ausfahrten hochziehen.

Was unterscheidet Ihr Winter- vom Sommertraining? Urs Müller: Ich fahre mit dem Triathlonrad oft zu Hause auf der Rolle. Diese Art des Trainings ist sehr effektiv, da die Rolle einen permanenten Krafteinsatz erfordert. Mit zwei Stunden Rollentraining ersetze ich drei bis dreieinhalb Stunden auf der Strasse, was auch meinem knappen Zeitbudget entgegenkommt. Natürlich gehe ich daneben mit dem Velo auch jetzt ins Freie, um Technik und das Gefühl für die Topografie beizubehalten. Kurt Müller: Der Vorteil in diesem Jahr ist die biomechanische Vorbereitung des Körpers. Grundlagentrainings stärken Faszien, Knochen, Sehnen, was im Hinblick auf die höheren Belastungen im Sommer wichtig ist. Kurt Müller, Sie trainieren nicht nur Amateure. Als neuen Profi, neben Ronnie Schildknecht, der seine letzte Ironman-Saison vorbereitet, konnten Sie soeben den Kurzdistanz-Triathleten Florin Salvisberg im Team Koach begrüssen. Was erwarten Sie von ihm? Kurt Müller: Er hat noch intakte Chancen, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren, falls sie denn stattfinden. Zurzeit ist er im Trainingslager in Gran Canaria, um die Grundlage für die dazu erforderlichen Topresultate zu erarbeiten. Interview: Bernhard Schneider


Traditionelle Albisgüetli-Tagung 2021 der SVP des Kantons Zürich

Landfrauentagung 2021 19. Jan. 2021 im Gemeindesaal Bonstetten

Freitag, 15. Januar anuar 2021, ab 19.00 Uhr

Die geplante Landfrauentagung kann leider nicht durchgeführt werden und wird deshalb abgesagt (kein Verschiebedatum).

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