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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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aus dem bezirk affoltern I Nr. 003 I 173. Jahrgang I Freitag, 11. Januar 2019

Einbrecher unterwegs

Maximalpunkte

Viel zu tun hatte die Polizei in verschiedenen Ämtler Gemeinden. > Seite 3

Roland Erichsen aus Aeugst ist einer von wenigen 5-SterneUber-Fahrern weltweit. > Seite 5

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INTUS AG

Schnee und Eis Grundeigentümer gefordert: Die weisse Pracht verursacht Stolperund Sturzunfälle. > Seite 8

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8910 Affoltern a.A.

Stätte mit Charme Serie «einst und jetzt»: im Kasino Affoltern verlustierten sich einst Kurgäste. > Seite 11

«Klanghotel Rössli» überraschte mit traumhaften Szenen Feinfühliges und fröhliches Zusammenspiel der Akteure im «Bistro der Träumer» Es war bereits die fünfte Auflage des Klanghotels, und sie begeisterte das Publikum wiederum mit einem poetischen, fantasievollen und witzigen Programm. ................................................... von marianne voss Das Motto lautete «Bistro der Träumer», und es liess viel Spielraum für die Kreation von Träumen, sei es auf weissen Flächen, sei es in Form von wunderschöner Musik oder unwirklichen Szenen. Wieder lebte der Anlass nicht von einer Aneinanderreihung von künstlerischen Darbietungen, sondern von dem feinfühligen und fröhlichen Zusammenspiel der Akteure. Sie unterstützten sich gegenseitig, inspirierten einander und strahlten dabei viel Freude und Begeisterung aus. Es machte ihnen Spass – und dem Publikum auch. Wieder dabei waren der Musiker und Erzähler Philipp Galizia, Marionetten-Tänzerin Anna Kuch, die Musiker Chrigi Roffler und Sanjiv Channa und der Fotograf Heinz Hebeisen. Der A-Cappella Pop Choir unter der Leitung von Christof Tschudi wirkte das erste Mal mit und begeisterte mit zahlreichen mitreissenden oder auch zarten Liedern. Ebenso überzeugend

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«Schulwiese» In Mettmenstetten durften die Primarschüler ihr Provisorium farbig gestaltet. > Seite 13

Bald geht die Party wieder los Sie «plangen» schon lange, die Fasnachtsfans im Säuliamt. Am nächsten Samstag hat ihre Durststrecke ein Ende: Mit dem «Füürball» steigt in Obfelden der erste Fasnachtsball der Saison. Mitten unter den Fasnachtsverrückten: die «Säuligugger» aus Affoltern. Der «Anzeiger» hat Vereinspräsident Pascal Stössel zum Gespräch getroffen und mit ihm über enthusiastische Musikanten, Eluveitie – und Eskapaden gesprochen. (lhä) ................................................... > Interview auf Seite 8

Das Glück finden Er hat mit seinen MärliMusicals in den letzten Jahren rund 150 000 Fans begeistert: Andrew Bond. In seiner neusten Produktion «Bastlonaut Basil und das grosse Glück» nimmt das MärliMusical-Theater seine kleinen und grossen Zuschauer auf eine Reise in den Weltraum mit – auf die Suche nach dem grossen Glück. ................................................... > Bericht auf Seite 23 anzeigen

5 Wochen Abnehmprogramm

Beat Hebeisen in Aktion während der Vorprobe mit dem Chor. (Bild Marianne Voss) waren die Luftakrobatin Laura Tikka, das Comedy-Duo Didi Sommer und Cécile Steck, der Sänger und Gitarrist Lukas Langenegger und die Sängerin Sylphe Heckendorn. Auch zum ersten Mal malte der Künstler Menel Rachdi

Die EM-Qualifikation ist geschafft

live und spontan den passenden Hintergrund auf die Bühnenrückwand. Und, wer natürlich wieder sein ganzes Herzblut für das Klanghotel hergab, war der Initiant Beat Hebeisen. Er stand nicht nur selber auf der Bühne,

er hatte im Vorfeld zu den Künstlerinnen und Künstlern Porträts gefilmt, die mit den Auftritten verwoben eingespielt wurden. ................................................... > Bericht auf Seite 3

35 % weniger Arbeitslose im Bezirk

Schweizer Volleyballerinnen punkten

Deutlicher Rückgang im letzten Jahr

Das Minimalziel im entscheidenden letzten Spiel der EM-Qualifikation war ein Punkt. Und nach einer knappen Stunde Spielzeit und der 2:0-Satzführung war dieses erreicht. Dass die Schweizerinnen gegen Österreich

Im Knonauer Amt waren Ende Dezember 509 Personen als arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr (789) entspricht dies einem Rückgang von über 35 %. Dies liegt allerdings nicht nur am Beschäftigungswachstum, sondern auch an der Erhebung.

doch noch in fünf Sätzen verloren, war ärgerlich, aber die Freude über die Qualifikation für die Europameisterschaft in Polen überwiegt. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 26

Die Entscheidung: Mit dem zweiten Satzgewinn haben sich die Volleyballerinnen um Passeuse Olivia Wassner (Nr. 20) für die EM qualifiziert. (Bild zvg.)

509 Ämtlerinnen und Ämtler waren Ende Dezember bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, drei mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 1,7 %. Bereinigt um saisonale Effekte setzte sich die Aufhellung am Arbeitsmarkt auch im letzten Monat des Jahres fort. Im ganzen Kanton verzeichneten verschiedene Branchen im Dezember saisonbedingt mehr Arbeitslose, insbesondere das Baugewerbe (+493), das verarbeitende Gewerbe (+75), Verkehr und Transport (+61) und das Gastgewerbe (+32). Im Vergleich zum Vorjahr (789 Arbeitslose) waren Ende 2018 im

Knonauer Amt über 35 % weniger als arbeitslos gemeldet. Nur vom Bezirk Bülach (41 % weniger) wird dieser Wert übertroffen – bei einer deutlich höheren Arbeitslosenquote von 2,3 %. Die Quote im Bezirk Affoltern sank von 2,7 auf 1,7 %. Diesen deutlichen Rückgang führt das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit auf zwei Faktoren zurück: Einerseits wuchs die Beschäftigung dank höherer Arbeitskräftenachfrage, andererseits werden wegen einer statistischen Anpassung bei den Kategorien der Arbeitslosenstatistik weniger Arbeitslose ausgewiesen. Die Beschäftigungsaussichten seien zu Beginn des Jahres weiterhin leicht positiv, heisst es beim Amt für Wirtschaft und Arbeit weiter. Die Erwartungen liegen aber unter jenen der Sommer- und Herbstmonate 2018: «Das gemächlichere Tempo des Wirtschaftsgangs dürfte sich fortsetzen und saisonbereinigt nur noch zu einer geringen Abnahme der Arbeitslosigkeit führen.» (tst.)

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Knonau

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 7. Januar 2019 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: Muratova Eleonora, geb. 1983, Bürgerin von Russland Zhilina Xenia, geb. 2015, Bürgerin von Russland Zhilina Zoe, geb. 2017, Bürgerin von Russland Corina Alessio, geb. 1986, Bürger von Italien

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 27. November 2018 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen: - Sirak Fzum, 1997, Staatsangehöriger von Eritrea - Milica Maksimovic, 2004, Staatsangehörige von Serbien - Teodora Maksimovic, 2008, Staatsangehörige von Serbien - Ulrich Wunderlich , 1960, und Marlies Wunderlich, 1960, Staatsangehörige von Deutschland 11. Januar 2019 Stadtrat Affoltern am Albis

Corina Leonie, geb. 2016, Bürgerin von Deutschland und Italien Corina Valerio, geb. 2018, Bürger von Deutschland und Italien Stallikon, 11. Januar 2019 Gemeinderat Stallikon

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass der Ruth Theresia Hofstetter, geb. 2. Mai 1948, Bürgerort: Aeschi SO, gest. 5. Januar 2018, wohnhaft gewesen an der Zeughausstrasse 28, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 11. Januar 2019 verwiesen.

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 19. Januar 2019, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder in der Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt. Sammelverein: Pfadi Säuliamt Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 360 65 39 (ab 12 Uhr) 11. Januar 2019 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Politische Gemeinde und Primarschule Maschwanden Am Sonntag, 10. Februar 2019, findet nebst den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen die Urnenabstimmung über die «Einzelinitiative zur Bildung einer Einheitsgemeinde» statt. Die Abstimmungsvorlage und der beleuchtende Bericht werden den Stimmberechtigten zugestellt und können auf der Homepage der Gemeinde (www.maschwanden.ch) eingesehen werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Maschwanden, 11. Januar 2019 Gemeinderat Maschwanden

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

BSV Affoltern am Albis Winterschiessen 2019 300 m in Bonstetten Schiessplatz: Lochenfeld Samstag, 12. Januar 2019 09.00–12.00 Uhr 13.00–16.00 Uhr Samstag, 19. Januar 2019 09.00–12.00 Uhr

Knonau Bauherrschaft: R. Fuchs AG, VivianStrasse 8, 8604 Volketswil Projektverfasser: R. Fuchs Partner AG, Zentralstrasse 26, 8604 Volketswil Bauvorhaben: Abbruch ehem. Restaurant Adler und Ersatzneubau eines MFH mit 9 Wohnungen und einer Tiefgarage, Dorfstrasse 1, 8934 Knonau, Kat.-Nr.: 1489, Zone: Kernzone Dorf

Chef Schiessen 300 m BSVA

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Winterschiessen BSVA Sa., 12.01.2019, 09.00–12.00 13.00–16.00

Knonau Bauherrschaft: Salt Mobile AG, Hardturmstrasse 161, 8005 Zürich Bauvorhaben: Systemerneuerung der Mobilfunkanlage; Antennen-Austausch, Hasentalstrasse 16, 8934 Knonau, Kat.-Nr.: 772, Zone: Gewerbezone

Sa., 19.01.2019 , 09.00–12.00

Hallööchen!!

Obfelden Gesuchsteller: Moser Roland, Mühlestrasse 19, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Bodenrekultivierung/Terrainveränderung 20−25 cm auf Kat.-Nr. 1718, an der Mühlestrasse, (Landwirtschaftszone)

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Affoltern a. A., 11. Januar 2019 KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern a.A.

Einstellung des Konkurses Über die Haustechnik VL GmbH, c/o Valon Bunjaku, Mühlestrasse 2, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 16. August 2018 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 17. Dezember 2018 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger binnen zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 5000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 11. Januar 2019 KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern a.A.

Urnenabstimmung vom 10. Februar 2019

Bauprojekte

Schiessvereine

Bauherrschaft: R. Fuchs AG, VivianStrasse 8, 8604 Volketswil Projektverfasser: R. Fuchs Partner AG, Zentralstrasse 26, 8604 Volketswil Bauvorhaben: Abbruch ehem. Restaurant Adler und Ersatzneubau eines MFH mit 6 Wohnungen und Gewerbe im Erdgeschoss, Dorfstrasse 1, 8934 Knonau, Kat.-Nr.: 1489, Zone: Kernzone Dorf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Rustem Ramadani, geb. 11.10.1977, Staatsangehörigkeit: Mazedonien, Oberdorfstrasse 1, 8908 Hedingen, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 10.12.2018 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 3. Januar 2019 KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Ivica Peric, geb. 20.01.1978, von Affoltern am Albis ZH, Oetlistal 23, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 11.12.2018 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 3. Januar 2019 KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Todesfälle

Menschen die wir lieben, leben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Maschwanden Am 3. Januar 2019 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Frei Emil geboren am 26. September 1944, von Maschwanden ZH, wohnhaft gewesen in Maschwanden. Die Abdankung findet am Donnerstag, 17. Januar 2019, um 14.15 Uhr in der Kirche Maschwanden statt. Die Gemeindeverwaltung

Mettmenstetten Am Montag, 14. Januar 2019, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche die Abdankung für

Hans Rudolf Burkhard Grüt 2, statt.

Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem Vater, Grosspapi, Urgrossvater und Bruder

Hans Wüst-Grunder 19. Februar 1939 – 1. Januar 2019

Für uns völlig unerwartet hat sein Herz am Neujahrsmorgen aufgehört zu schlagen. In Liebe: Dora Wüst-Grunder Peter und Gabriele Wüst mit Maxi und Emma Sonja und Kurt Frischknecht-Wüst Kay Frischknecht Natalie Frischknecht und Jeremias Villiger mit Aylin Geschwister

Der Friedhofvorsteher

Die Trauerfeier und Beisetzung hat in aller Stille im engsten Familienkreis stattgefunden.

Obfelden

Traueradresse: Dora Wüst-Grunder, Dörflistr. 9a, 8903 Birmensdorf ZH

Am 26. Dezember 2018 ist in Obfelden ZH gestorben:

Nussbaumer-Schilter Karl geb. 13. Oktober 1942, von Oberägeri ZG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Ottenbacherstrasse 61; Ehemann der Nussbaumer-Schilter Maria Johanna.

Wenn Ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut Euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen Euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Die Friedhofvorsteherin

Ottenbach Am 5. Januar 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Boss, Harry geb. 25. September 1949, von Langnau im Emmental BE, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Abdankung in der evangelischreformierten Kirche Ottenbach findet am Freitag, 18. Januar 2019, um 14.00 Uhr statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Friedhofvorsteherin

DANKSAGUNG Die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserem lieben Vater und Bruder

Gottlieb Stäubli-Suter hat uns überwältigt und gibt uns Kraft auf unserem weiteren Lebensweg. Herzlichen Dank für die tröstenden Worte, die vielen Beileidskarten und Spenden. Affoltern am Albis, im Januar 2019

Kurt und Irene Stäubli-Keller Paul Stäubli


Bezirk Affoltern

Kanton forciert E-Rechnungen Obwohl technisch möglich, empfängt und verschickt der Kanton Zürich heute erst wenige Rechnungen elektronisch. Das soll sich ändern. Die Finanzdirektion hat es externen Unternehmen bereits seit 2007 über Service Provider und ab Dezember 2012 über ZHServices ermöglicht, ihre Rechnungen elektronisch an das Buchungszentrum in der Finanzverwaltung zu übermitteln. Von den rund 314 000 externen und internen Rechnungen wurden 2017 gleichwohl rund 93 Prozent in Papierform abgewickelt, das heisst, das Buchungszentrum musste die entsprechenden Belege zur Verarbeitung einscannen. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass die kantonalen Verwaltungseinheiten selber entscheiden konnten, ob und welche Rechnungen sie elektronisch versenden und empfangen wollten. Künftig sollen nun gemäss dem Beschluss des Regierungsrates alle Verwaltungseinheiten den elektronischen Rechnungseingang akzeptieren und ihre Rechnungen standardmässig elektronisch abwickeln. Papierlos werden schon ab April 2019 die verwaltungsinternen Verrechnungen erfolgen. Der Regierungsrat verspricht sich davon einen umweltfreundlicheren und günstigeren Rechnungsverkehr, da die Papierbeschaffung, der Druck, die Verpackung und das Porto entfallen. Dadurch soll zudem der interne Verarbeitungsaufwand um bis zu drei Franken pro Beleg sinken, was einer Reduktion von über 50 % entspricht. Ebenso führt dies zu Vereinfachungen und Einsparungen für die externen Rechnungssteller und -empfänger. Die Ausweitung des elektronischen Rechnungsaustauschs ist eines von total 28 Projekten, die der Regierungsrat in seiner Strategie Digitale Verwaltung (2018–2023) im April 2018 aufgeführt hat. (pd.)

Freitag, 11. Januar 2019

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Wenn sich Musik, Cabaret, Malerei und Akrobatik vereinen «Klanghotel Rössli» wagte wieder Neues und Überraschendes Es war die Premiere der fünften Auflage vom «Klanghotel Rössli» in Mettmenstetten. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Künstlerinnen und Künstler nahmen das Publikum mit auf eine traumhafte Reise mit immer neuen Überraschungen für Auge und Ohr.

selten sich mit humorvollen Nummern ab, wo das Publikum herzhaft lachen konnte. Oder auf stimm- und klanggewaltige Vorträge folgten zarte, ergreifende Szenen. Und immer gegenwärtig waren die eingespielten Filmprojektionen, die sich wirkungsvoll ins Geschehen einpassten oder es unterstützten und unterstrichen.

Abwechslungsreiche Glanznummern

................................................... von marianne voss «Bistro der Träumer» lautete das Thema des diesjährigen Klanghotels in Mettmenstetten. Was das Publikum während des Premierenabends am vergangenen Mittwoch erlebte, war wirklich traumhaft. Ob Gesang, Musik, Akrobatik oder Kabarett – ein Höhepunkt reihte sich an den andern. Ein Vortrag ging nahtlos in den nächsten über. Es spielte sich während des ganzen Abends ein lockeres, fröhliches Miteinander auf der Bühne ab. Die Kunstschaffenden unterstützten und inspirierten sich gegenseitig. Und sie taten dies so liebevoll, feinfühlig und auch begeistert, dass über der ganzen Produktion eine berührende, verzauberte Atmosphäre lag. Der Musiker und Erzähler Philipp Galizia erklärte bei seiner Begrüssung, dass jeder Traum mit einem weissen Blatt Papier anfange. «Wir sind alle kleine Träumer. Träume sind wie Seifenblasen, die platzen. Aber es ist schön, dass sie da waren.» Und später sagte er: «Es gibt so viele Farben und Geschmäcker. Zucker, Salz, scharf oder süss. Wenn Verschiedenes aufein-

Die Komiker Cécile Steck und Didi Sommer von Comedia Zap unterhalten die Gäste schon beim Apéro. (Bilder Marianne Voss) andertrifft, gibt es eine Harmonie.» Genau das machte das vielfältige und abwechslungsreiche Programm aus: zum Beispiel das Aufeinandertreffen von Chor und Akrobatik, Musik und

Malerei, Gesang und witzigen, eigenwilligen Marionettenfiguren oder auch von Bekanntem und Überraschendem. Melancholische Szenen, die zum Nachdenken anregten, wech-

Der Initiator und Vater des Projektes «Klanghotel», der Mettmenstetter Musiker und Filmer Beat Hebeisen, äusserte vor dem Anlass: «Mein Können besteht darin, die Leute für die Produktion zusammenzubringen. Und dann soll eine Eigendynamik entstehen.» Das war ihm wirklich gelungen. Es war eine Glanznummer nach der andern, die das Ensemble an dem Abend auf die Bühne brachte. Nebst den Musikern, der Sängerin, dem Chor und der Artistin traten auch Puppen, Pinguine oder das Comedy-Duo als Moto-Guzzi-Fahrer auf. Der Maler griff in den Farbtopf und malte – via Projektor – sein farbiges Kunstwerk auf die weisse Bühnenrückwand. Die Musikbox wurde lebendig und schliesslich ging auch noch die «Titanic» unter. Zum grossen Schlussbouquet sangen und tanzten alle Akteure gemeinsam ausgelassen auf der Bühne, und das Publikum klatschte sich die Hände fast wund. Für die Vorstellung am Samstag, 12. Januar, sind noch einzelne Plätze frei. Vorverkauf in der Raiffeisenbank in Mettmenstetten oder direkt an der Abendkasse.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Humorvoller Auftritt der Sängerin Sylphe Heckendorn zusammen mit einer Marionettenpuppe von Anna Kuch.

Die Artistin Laura Tikka wird während ihrer Nummer musikalisch vom Chor begleitet.

wir gratulieren

Bargeld und Schmuck gestohlen Einbrüche, Sachbeschädigung und ein Gasflaschenbrand haben die Kantonspolizei Affoltern in den vergangenen Tagen beschäftigt. Bei einem sogenannten Einschleichdiebstahl in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Ottenbach haben Unbekannte Bargeld und Schmuck im Wert von rund 2500 Franken erbeutet. Auf welche Weise die Diebe in die Wohnung gelangt sind, lässt sich nicht ermitteln. Die Tat wurde erst nach etlichen Tagen festgestellt. Zwischen 21. Dezember und 6. Januar scheiterte der Einbruch in ein Wohnhaus in Hausen. Der Täterschaft gelang es nicht, ein Fenster zu überwinden. Sie hinterliess Sachschaden von ungefähr 1000 Franken.

Offenkundige Weinliebhaber entwendeten zwischen 17. Dezember und 5. Januar im Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Bonstetten ein paar Flaschen Rebensaft, allerdings von geringem Wert. Auch der Sachschaden ist nicht hoch: rund 50 Franken. Unklar ist noch, was Diebe zwischen 29. Dezember und 5. Januar in einem Einfamilienhaus in Affoltern gestohlen haben. Klar ist derzeit nur, dass sie durch Aufhebeln eines Fensters einen Schaden von rund 600 Franken verursacht haben. Polizeiliche Abklärungen sind auch im Falle von zwei Fahrzeugeinbrüchen vom 7. auf den 8. Januar in einer Privatgarage in Bonstetten nötig. Aufgebrochene Scheiben ziehen Kosten von etwa 2000 Franken nach sich. Bei einem Einbruch in einen Lieferwagen auf dem Vorplatz eines

Einfamilienhauses in Maschwanden wurden vom 7. auf den 8. Januar eine Jacke und ein Laptop im Wert von rund 1600 Franken gestohlen. Durch Einschlagen einer Scheibe entstand gemäss Kantonspolizei ein Schaden von zirka 500 Franken. Am 7. Januar wurden Einbrüche in zwei Kellerabteile eines Mehrfamilienhauses in Wettswil festgestellt. Beute und Sachschaden sind noch Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen. Unbekannte haben zwischen 5. und 7. Januar eine Bahnunterführung in Hedingen mit Graffiti überzogen. Die Kapo beziffert den Schaden auf 600 Franken. Bei Arbeiten im Wasserreservoir Isenberg in Ottenbach geriet eine undichte Gasflasche in Brand. Die Feuerwehr rückte aus. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist gering. (-ter.)

Zum 100. Geburtstag Nun ist das Jahrhundert vollendet! Im Kreise seiner Lieben kann der treue «Anzeiger»-Leser Ernst Bitzer in Hedingen heute Freitag, 11. Januar, seinen 100. Geburtstag feiern! Zu diesem hohen Festtag gratulieren wir ihm von Herzen und wünschen ihm alles Gute im neuen Lebensjahr. anzeige


Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.

Liegenschaften Best Agent November 2018

TO D E S A N Z E I G E Ein grosses Herz hat aufgehört zu schlagen. Unendlich traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben, herzensguten Mann, unserem Bruder, Schwager und Onkel

Paul Stöckli RE/MAX Plus Affoltern a. A.

Karl Nussbaumer-Schilter 13. Oktober 1942 ‒ 26. Dezember 2018

Nach längerer Krankheit fand er nun seine so sehr gewünschte Ruhe. Wir bewahren dich für immer in unseren Herzen und danken dir für die wunderschöne Zeit. Wir vermissen dich sehr Hanny Nussbaumer-Schilter Peter und Carole Schwager-Steinemann mit Rina und Geschwister Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Traueradresse: Hanny Nussbaumer-Schilter, Ottenbacherstrasse 61, 8912 Obfelden

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig… …erzählt lieber von mir und traut euch zu lachen.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Böber

Emil Frei

Paul Stöckli RE/MAX Plus Bahnhofplatz 1 8910 Affoltern a. A.

26. September 1944 – 3. Januar 2019

Kavallerieverein des Bezirkes Affoltern

TO D E S A N Z E I G E

Nach kurzer, schwerer Krankheit durfte er in seiner vertrauten Umgebung im Hause Pilatus einschlafen. In stiller Trauer Jakob und Annemarie Frei Christa und René Koller- Frei mit Petra, Nicolas und Fabian Thomas und Monika Frei mit Nuria und Aaron Markus und Franziska Frei mit Flavia und Mona Peter und Daniela Frei mit Jakob

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied

Hansruedi Burkhard Mettmenstetten

Wir bitten Sie, dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken zu bewahren. Der Familie und allen Angehörigen sprechen wir unser tiefes Beileid aus. Kavallerieverein des Bezirkes Affoltern

RE/MAX Switzerland gratuliert Paul Stöckli von RE/MAX Plus in Affoltern am Albis herzlich zu seiner Auszeichnung als Best Agent des Monats November 2018. +41 76 / 417 17 17 +41 43 / 817 17 12 paul.stoeckli@remax.ch remax.ch/paulstoeckli

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Die Beisetzung ist am 17. Januar 2019 um 14.15 Uhr beim Gemeinschaftsgrab in Maschwanden. Anschliessend findet ein Trauergottesdienst in der ref. Kirche Maschwanden statt. Nach dem Gottesdienst sind alle zu einem kleinen Imbiss in die Gerbi eingeladen. Traueradresse: Jakob Frei, Unterdorfstrasse 8, 8933 Maschwanden

Schützenverein Obfelden-Maschwanden

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserem Schützenkameraden

Hans Schneider-Studer Wir werden Hans als aktiven und hilfsbereiten Kameraden in guter Erinnerung behalten. Hans war während vieler Jahre Mitglied unseres Vereines und ein aktiver Schütze, der an vielen sportlichen Wettkämpfen und Veranstaltungen des Vereines teilnahm. Seine humorvolle und offene Art wird uns fehlen. Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Mitglieder und Vorstand Schützenverein Obfelden-Maschwanden

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Freitag, 11. Januar 2019

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Alphornblasen für Japaner und ein Scheich mit Wasserflasche Der Aeugster 5-Sterne-Uber-Fahrer Roland Erichsen erzählt «Über Uber» ist der Titel des Buches von Roland Erichsen, Aeugst. Darin gibt er, einer der wenigen 5-Sterne-Uber-Fahrer weltweit, allerlei Tipps, berichtet aber auch von etlichen Erlebnissen auf seinen Fahrten. ................................................... von urs e. kneubühl Wer den Fahrdienst Uber nutzt, kann den jeweiligen Fahrer, mit dem er unterwegs ist, nach abgeschlossener Fahrt bewerten. Zwischen einem und fünf Sternen kann man vergeben, wobei fünf Sterne so etwas wie ein Ritterschlag sind. Nur wenige Fahrer weltweit erreichen mit Regelmässigkeit den Maximalpunktewert, einer davon ist Roland Erichsen. Dem Aeugster Mentaltrainer, Gesundheitscoach und neuerdings auch Buchautor, der nach seiner Pensionierung seit zweieinhalb Jahren als Uber-Fahrer in Zürich tätig ist, gelingt es ganz offensichtlich, seinen Fahrgästen «rundum eine schöne Fahrt zu bereiten, ihnen neben dem reinen Transport von A nach B auch so etwas wie einen Wohlfühlfaktor zu vermitteln», wie er in seinem Buch schreibt.

Erichsen bläst schon mal Alphorn für seine Fahrgäste Er schafft das, daran zweifelt man nicht, wenn man ihm begegnet, auf Anhieb. Roland Erichsen ist ein äusserst sympathischer Mann, höflich, zuvorkommend – echt Gastgeber. Und dabei ist er, wie er ist; nichts wirkt aufgesetzt, gezwungen, alles kommt natürlich rüber. «Meine Fahrdienstleistung, die ich in Absprache mit meiner Familie an drei Tagen in der Woche

Belohnung für einen der wenigen 5-Sterne-Uber-Fahrer weltweit: In seiner Ottenbacher Stammgarage (seit 35 Jahren) durfte Roland Erichsen (links) von Garagist Albin Herzog für ein Jahr einen Volvo V90 Hybrid übernehmen. (Bild Urs Kneubühl) ausübe, die Begegnungen mit interessanten Menschen und die tollen, spontan geschehenden Geschichten haben mich zu einem grundsätzlich glücklichen und entspannten Menschen werden lassen», hält Erichsen – notabene seit 45 Jahren unfallfrei auf den Strassen unterwegs – fest. Selbstredend bringt er aber auch von Grund auf das Verständnis an wichtigen Prinzipien für ein gutes Leben mit; als mentaler Lebensberater hat er dieses ja auch selbst weiter vermittelt.

«Guten Tag … willkommen an Bord. Mein Name ist Roland», begrüsst er seine Fahrgäste jeweils, hilft gegebenenfalls beim Einladen von Gepäck und beim Einsteigen. Möglicherweise vorhandenes «Eis» schmilzt da umgehend. Die offene Art und das breite Allgemeinwissen von Roland tun das Nötige dazu. So kommt manches Gespräch zuweilen auf das Thema Musik, wobei der Aeugster auch über sein Hobby, das Alphornblasen, berichtet. Und – egal, ob die Berufsorganistin anzeige

An der traditionellen Feier der Pfadi Säuliamt im Wald wurden weihnachtliche Geschichten erzählt. (Bild zvg.)

Waldweihnachten als Jahresabschluss Das alte Jahr beendete die Pfadi Säuliamt mit der traditionellen Weihnachtsfeier im Wald. Dieses besinnliche Fest mit Pfadis, Leitern, Eltern und weiteren Angehörigen ist längst zu einem beliebten Anlass geworden. Die Teilnehmenden besammelten sich an diesem vorweihnachtlichen Abend, ausgerüstet mit warmen Kleidern, Laternen und Fackeln, bei der Badi Obfelden. In mehreren Gruppen und begleitet von weihnachtlichen Figuren begaben sich daraufhin alle auf einen Spaziergang durch den Wald, lauschten Geschichten und fanden sich schliesslich auf dem Waldweihnachtsplatz ein. Wärmende Feuerschalen, Töpfe mit heisser Gemüsesuppe und Punsch und ein festlich geschmückter Weih-

nachtsbaum erwarteten die Gäste bereits. Während sich alle aufwärmen und verpflegen konnten, war reichlich Zeit vorhanden, um sich mit alten Pfadifreunden auszutauschen, Weihnachtswünsche zu überbringen oder neue Kontakte zu knüpfen. Anschliessend wurden rund um den Weihnachtsbaum zu Gitarrenklängen Weihnachtslieder gesungen. Zum Abschluss durften dann die Leiter als Anerkennung für ihre vielen geleisteten Stunden Freiwilligenarbeit ein kleines Geschenk entgegennehmen. Nach der kurzen Winterpause beginnt morgen Samstag bereits das nächste Pfadi-Jahr voller abwechslungsreicher Aktivitäten, mit abenteuerlichen Lagern und jeder Menge Spass für Kinder in jedem Alter. (pd.) Weitere Infos unter www.pfadi-sa.ch, Kontakt: info@pfadi-sa.ch.

aus Japan, drei asiatische Geschäftsleute oder eine Familie aus Südafrika – Erichsen erfüllt seinen Fahrgästen gerne die Bitte nach einem kurzen Alphornkonzert.

Lustige, berührende und skurrile Erlebnisse Diese und weitere kurze Erlebnisse – von lustig, über berührend, bis hin zu skurril – erzählt der Aeugster 5-Sterne-Uber-Fahrer in seinem Buch «Über

Uber»: Wie er mit beherzter Nachtfahrt ins Kinderspital die Lebensrettung eines Säuglings mit Atemproblemen ermöglichte oder wie sein Auto frühmorgens schon mal zur Schminkstube wird. Er berichtet vom Iraner mit Hund, der zum Stammgast wurde und mit dem er heute gelegentlich gemeinsame Spaziergänge macht – beide in Begleitung ihrer Hunde – von jungen Leuten, die nachts im Wald ein Fest, zu dem sie eingeladen waren, suchten, ohne exakt zu wissen, wo dieses stattfand, oder auch vom Millionär, der seine Firma an die Mitarbeitenden verschenkt hat… Roland Erichsen erlebt sie regelmässig, diese Geschichten, und so weiss er denn auch just eine solche, die erst jüngst eingetreten ist: «Ich wurde von einem Scheich und seiner Frau in ein Zürcher Hotel beordert und dieser drückte mir gleich vor der Fahrt eine Flasche Mineralwasser in die Hand. ‹Wir wollen nach Rust und auf der langen Fahrt werden Sie sicher auch Durst bekommen›, meinte er lachend…» Der Aeugster brachte das Paar in die Gemeinde im Ortenaukreis in Baden-Württemberg und nach getätigtem Geschäft fragte der Scheich, ob es ihm etwas ausmache, bevor es zurück nach Zürich gehe, noch einen Abstecher nach Strassburg zu machen; seine Frau möchte dort noch einkaufen. Klar, Roland Erichsen – «Der Gast ist in diesem Fall zwar Scheich, aber eben auch König…» – ermöglichte den Abstecher, was seine Fahrgäste entsprechend glücklich machte. Roland Erichsen: «Über Uber – Ein 5***** Fahrer erzählt», ISBN 978-3-00-060362-4, ISBN E-Book 978-3-00-060361-7. Erhältlich bei Buchhandlung Scheidegger und bei Federle Geschenke in Affoltern. Roland Erichsen auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=xG8jJ-D-v8A.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 11. Januar 2019

«Es kann mal passieren, dass zwei, drei nicht mehr spielfähig sind» Ab dem 19. Januar hat die «Fünfte Jahreszeit» das Säuliamt wieder fest im Griff Am nächsten Samstag gehts los: In Obfelden findet der erste Fasnachtsball statt. Wer darf bei den «Säuliguggern» mitspielen und trinken diese Fasnächtler wirklich so viel? Der «Anzeiger» hat Säuligugger-Präsident Pascal Stössel zum Gespräch getroffen. «Anzeiger»: Am 19. Januar steigt mit dem «Füürball» im Säuliamt die erste Fasnachtsparty dieses Jahres. Nervös? Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht. Wie haben sich die «Säuligugger» auf die neue Saison vorbereitet? Die Saison hat bei uns wie in jedem Jahr mit dem Infohöck Mitte September begonnen. Seither haben wir einmal pro Woche am Freitag im Harmonielokal in Affoltern geprobt. Zu einem Wochenende auf der Klewenalp kam noch ein Probetag vor Weihnachten. Neben dem bestehenden Repertoire üben wir dabei die drei neuen Stücke, die dieses Jahr dazugekommen sind. Am Sponsorenapéro am Sonntag werden wir alle Stücke erstmals komplett durchspielen. Welche Stücke sind dieses Jahr neu? Wir sind ja als eine eher rockige Guggenmusik bekannt. Wir spielen auch Stücke von «The Offspring», «Eluveitie» oder «Sum 41». Deshalb wollten wir in diesem Jahr unbedingt ein Schweizer Stück dabeihaben. Neu im Repertoire sind «Häbs guet» von Plüsch, «Verdammt, ich lieb dich» von Matthias Reim, und beim Einmarsch spielen wir «Graubünda» von Dj Mico. In manchen Guggen muss man vorspielen, bevor man aufgenommen wird. Wie läuft das bei euch? Bei uns muss man keine Vorkenntnisse haben. Auch komplette Anfänger dürfen mitspielen? Ja. Normalerweise haben die Chefs der jeweiligen Register das Instrument gelernt oder spielen es seit Jahren, die anderen sind in der Regel Quereinsteiger. Rund drei Viertel unserer Mitglieder sind Laien, wenn sie bei uns anfangen. Wie lernt man die Stücke, wenn man keine Noten lesen kann? Übers Gehör. Wenn jemand keine Noten lesen kann, schreiben wir die Noten mit Zahlen an. Bei der Trompete beispielsweise mit 1, 2 und 3. Es

Die «Säuligugger» feiern nächstes Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Zurzeit zählt ihr «Sauhaufen» rund 35 jüngere und ältere Mitglieder. (Bild zvg.) braucht ein bis zwei Jahre, bis unsere neuen Musikantinnen und Musikanten richtig drin sind. Darf man auch mit auf die Bühne, wenns ab und zu noch holprig tönt? Klar. Wenn man noch nicht ganz sattelfest ist, spielt man jene Stücke mit, die man beherrscht. Es sind nicht alle Lieder gleich schwierig. Oder man spielt in einer tieferen Stimmlage. Wenn man übt, kommt man ziemlich schnell rein. ...............................................................

«Bei manchen Guggen weiss man: je später der Auftritt, umso übler wirds.» ............................................................... Wie läuft ein typischer Fasnachtsauftritt ab? Ein paar Stunden vor dem Auftritt wird geschminkt. Je nach Auftrittszeit gehen manche vorher noch ins Restaurant, andere gehen direkt an die Party. 15 Minuten vor Spielbeginn treffen wir uns dann alle vor dem Instrumentendepot. Darf man vor dem Auftritt an die Bar?

Das gehört bei der Fasnacht natürlich ein bisschen dazu. Und wenns ausartet? Das Ziel ist, dass man am Auftritt spielfähig ist. Aber klar, manchmal haben wir schon vor dem Auftritt ein riesiges Fest. Es kann passieren, dass zwei, drei dann überdrehen und eben nicht mehr spielfähig sind (lacht). Ist das schon vorgekommen? Das bleibt die grosse Ausnahme. «Die Säuligugger» sind in dieser Hinsicht weniger berüchtigt. Und andere Guggen? Es gibt schon welche, bei denen weiss man: Je später der Auftritt, umso übler wirds. Aber das ist bei den meisten so (lacht). Klar wird mehr getrunken, wenn mehr Zeit bis zum Auftritt bleibt. Aber wenn man sich die Darbietung später auf dem Video anschaut und nur schiefe Töne hört, dann wurmt einen das schon, immerhin proben wir mehrere Monate. Je besser die Guggen musikalisch sind, umso wichtiger ist ihnen in der Regel ein gelungener Auftritt. Welches ist die perfekte Spielzeit? Die besten Zeiten sind zwischen 23 und 1 Uhr. Dann ist die Halle voll und

Pascal Stössel, 32, präsidiert die «Säuligugger» seit drei Jahren. Er ist seit 1998 offiziell im Verein. (Bild Livia Häberling) die Stimmung ist meistens ausgelassen und gut. Um ein Uhr gehts auch noch, ab halb zwei Uhr fängts dann meist schon an zu kippen.

ten wir an Umzügen oder an auswärtigen Guggenpartys spielen statt an den beliebten Bällen, an denen man ein bisschen speziell ist.

Wie oft dürfen die Säuligugger zur «Primetime» spielen? An den Fasnachtsbällen in der Region kriegen wir immer gute Spielzeiten. Das ist ein Geben und ein Nehmen.

Auf der Homepage bezeichnen Sie sich als «Sauhaufen» … Das sind wir tatsächlich, ja. Eine Gugge ist eine Mischung aus allen Gesellschaftsschichten. Das ist dann wirklich ein bisschen ein Sauhaufen. Wir verstehen den Ausdruck jedoch im positiven Sinn als durchmischt, bunt. Und natürlich ist er an unseren Guggennamen angelehnt.

Welche Bedeutung hat der eigene Fasnachtsball für die «Säuligugger»? Er ist eine wichtige Einnahmequelle, der Ball hat aber noch einen anderen Sinn. Er ermöglicht uns, an anderen Bällen aufzutreten. Das läuft alles über Gegengeschäfte. Man lädt an den eigenen Ball ein und wird an die Feste der anderen eingeladen. ...............................................................

«Drei Viertel unserer Mitglieder sind bei ihrem Eintritt Laien.» ............................................................... Wenn Sie keinen Ball hätten, würden Sie von den anderen Guggen nicht mehr eingeladen? Es würde schwieriger. Dann müss-

Wie viele Mitglieder zählt euer «Sauhaufen» aktuell? Zurzeit sind wir rund 35 Personen. Ist es schwierig, Nachwuchsmusiker zu finden? Oftmals bringen Aktive ihre Kinder mit in die Gugge. Diese sind dann von klein auf mit dabei und spielen später irgendwann selbst mit. Und nicht selten treten auch Kollegen von bestehenden Mitgliedern bei. Ich bin optimistisch, dass wir in unserem Jubiläumsjahr 2020 wieder ein paar neue Mitglieder begrüssen dürfen. Interview: Livia Häberling

Wer frühmorgens aus dem Haus muss, sollte sich vorsehen Zwischen sechs und acht Uhr geschehen bei winterlichen Verhältnissen die meisten Stolper- und Sturzunfälle Der Winter hat das Säuliamt im Griff. Die weisse Pracht bereitet allerdings nicht nur Freude. Stolper- und Sturzunfälle bei winterlichen Verhältnissen verursachen in der Schweiz jährlich Unfallkosten von 150 Millionen Franken. Auswertungen der Suva zeigen, dass ein Sturzunfall wegen Eis oder Schnee 20 Prozent mehr kostet, als ein Sturz ohne winterlichen Witterungseinfluss. «Dieser Kostenunterschied liegt in erster Linie an der Schwere der Verletzungen», weiss Peter Andermatt, Statistiker der Suva. Die häufigsten Folgen von Sturzunfällen sind

Verstauchungen, Zerrungen und Sehnenrisse. Sind jedoch Eis und Schnee im Spiel, sind oft Brüche die Folge – und diese verteuern die Heilung.

Wer haftet?

Auf verschneiten und vereisten Gehwegen ist Vorsicht geboten. (Bild lhä)

Zahlt immer der Unfallversicherer, wenn es zu einem Sturzunfall kommt? Thomas Schweizer, Jurist bei der Suva, präzisiert: «Entscheidend für die Haftung ist nicht nur, wie es zum Unfall kam, sondern auch wo der Unfall passierte. Verletzt sich jemand zum Beispiel auf einer vereisten Privatstrasse, haftet der Eigentümer. Geschieht der Unfall aber auf einem vereisten Trottoir, haftet der öffentliche Grundeigentümer.»

Private wie öffentliche Grundeigentümer sind verpflichtet, die zum Grundstück gehörenden Zufahrten und Gehwege von Schnee und Eis zu räumen und für Sicherheit zu sorgen. Allerdings muss dies «zumutbar und verhältnismässig» sein, schreibt das Gesetz vor. Fallen etwa um vier Uhr morgens grössere Schneemengen, kann vom privaten Hausbesitzer nicht erwartet werden, dass diese bereits eine Stunde später komplett geräumt sind. «Hier ist Augenmass und Verhältnismässigkeit gefragt. Wir empfehlen eine ausreichende Gebäudehaftpflichtversicherung», regt Jurist Schweizer an. (pd.) Mehr Infos unter www.suva.ch/stolpern


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Als sich noch 800 Stimmberechtigte in den Affoltemer Kasinosaal drängten Serie «einst und jetzt» (5): Erinnerungen an eine Stätte mit Charme – neuer Saal gut ausgelastet Ab 1900 verlustierten sich Kurgäste im Kasino Affoltern, später war es viele Jahre Schauplatz verschiedenster Veranstaltungen. Auch der Ende 2005 in Betrieb genommene, der Gemeindeverwaltung angegliederte Saal wird rege benützt. ................................................... von werner schneiter Die Kasino-Kopfbaute an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern lässt immer wieder Erinnerungen wach werden an die legendären Zeiten des alten Kasinosaals, der mit dem Neubau der Gemeindeverwaltung 2005 von der Bildfläche verschwand – nach über 100 Jahren. 1899 erbaut, diente der Saal während etwa 20 Jahren der Erbauung von Kurgästen. Affoltern war zu dieser Zeit ein schweizweit führender Kneipp-Kurort. «Der Saal verströmte einen Charme», erinnert sich Stephan Schmidlin, der zusammen mit Bühnenpartner René Rindlisbacher als «Schmirinskis» just im Kasino Affoltern auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zu nationalen Höhenflügen ansetzte – und zwar im Rahmen des Turnerchränzlis mit dem Programm «Schwanensee», zu einer Zeit, als der Turnverein Affoltern noch existierte. Schmidlin erinnert sich an die Superstimmung bei solchen Veranstaltungen und an einen stark frequentierten Balkon im Saal. «Da hatte ich manchmal Angst, dass er einstürzt», sagt der längst als Skulpteur bekannte Künstler aus Affoltern. Tatsächlich knarrte der Boden über dem mit mangelhafter Infrastruktur und kaum leistungsfähiger Küche ausgestatteten Saal. «Wir holten bei Abwartin Ely Schneebeli den Schlüssel, um Proben abzuhalten. Die Hauptprobe dauerte jeweils bis in die frühen Morgenstunden», sagt Stephan Schmidlin lachend, auch beeindruckt vom grossen Interesse für die Chränzlis des (längst verschwundenen) Turnvereins Affoltern. «Die Leute standen bei der Kasse jeweils Schlange.» Tatsächlich diente der Kasinosaal verschiedensten Zwecken, sogar ein Olympiasieger wurde dort 1994 empfangen: Hunderte bejubelten Skiakrobat Sonny Schönbächler, der in Lillehammer zum Goldflug ansetzte.

Komiker René Rindlisbacher (links, mit Paolo Gentile, dem Leiter Haustechnik) bei Proben im Kasinosaal für sein neuestes Stück «Oh nein Papa», das er zusammen mit Tochter Laura bestreitet. Am 16. März erfolgt der Auftritt des Duos im Kasinosaal in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) eine Herausforderung für den damaligen Gemeindepräsidenten Hans Gut. Schon in den 70er-Jahren, als die Bauordnung in Affoltern nach Jahren des Stillstandes neu aufgegleist werden konnte, füllte sich der Kasinosaal.

Kasinosaal als Militärunterkunft Zur Geschichte des alten Kasinos gehört auch das Militär, das während des Zweiten Weltkriegs und auch in den

Jahren danach dort untergebracht war. «Die Waschanlage befand sich draussen. Dazu diente ein langer Holzkennel, wo sich die Soldaten zur Morgentoilette einfanden. Das führte zu Reklamationen aus der Bevölkerung, die sich an den Halbnackten störten», erinnert sich Hans Gut. Der alte Kasinosaal, in früheren Jahren noch mit Deckenbemalung ausgestattet, hat den Gemeinderat auch Jahre später beschäftigt, vor al-

lem die Infrastruktur und die Abwartwohnung im oberen Bereich des Gebäudes, die bis in die 70er-Jahre noch ohne sanitarische Einrichtung daherkam. «Die Mieterschaft war gezwungen, das öffentliche WC zu benutzen. Und wegen des undichten Dachs musste in der Wohnung bei Regen der Schirm aufgespannt werden», sagt Hans Gut, in dessen Ägide dann eine umfassende Sanierung fiel. Zuvor war vieles Flickwerk. Gut lobt die da-

Gemeindeversammlungen bis nach Mitternacht Neben Vereinschränzlis, Maskenbällen und anderen Festen gab es Tagungen (auch mit der damaligen Bundesrätin Elisabeth Kopp) oder die sich um die N4 drehende und von Werner Vetterli moderierte Fernsehsendung «Heute Abend in …». Und natürlich Gemeindeversammlungen mit bis heute unerreichten Besucherzahlen. In den 80erJahren drängen um die 800 Stimmberechtigte in den Saal, als es um Zonenpläne, Sonnenberg, Betonwerk oder um Einkaufszentren («Drüü Öpfel») ging – mit Redeschlachten und Abstimmungen, die sich weit in die Geisterstunde hinein erstreckten – anzeige

malige Abwartin Ely Schneebeli: «Sie hat sich mit Leib und Seele fürs Kasino eingesetzt.»

Moderne Infrastruktur Die Nachfolgerin des Kasinosaals ist mit moderner Infrastruktur ausgestattet – mit einer Küche auch, die selbst von Catering-Profis als ideal bezeichnet wird. Der Saal bietet bei Bankettbestuhlung Platz für maximal 378 Personen, bei einer Konzertbestuhlung für fast 500. Dazu kommt die Galerie mit 156 Sitzplätzen. Die Auslastung darf sich sehen lassen. Sie beträgt an Wochenenden um die 80 Prozent, unter der Woche 30 bis 40 Prozent. Nach wie vor benützen Vereine den Kasinosaal, dazu kommen unter anderem Gemeindeversammlungen, politische Events (im November 2018 standen Staatssekretär Roberto Balzaretti und Christoph Blocher erstmals gemeinsam auf der Bühne). Auch nationale Künstlerprominenz ist im Kasinosaal regelmässig zu sehen: unter anderen Ursus & Nadeschkin, Marco Rima, Divertimento und zuletzt Mike Müller mit «Heute Gemeindeversammlung». «Affoltern bietet im Bezirk den grössten Saal. Unsere Stadt hat hier auch etwas für die Region realisiert», sagt Stadtschreiber Stefan Trottmann. Bisher erschienen: Vom Mehrgenerationenhaus zur modernsten Alterssiedlung – Wandel der Wohnformen («Anzeiger» vom 6. April 2018). Affolterns «Einkaufsmeile» ist belebt, aber nur tagsüber («Anzeiger» vom 25. Mai 2018). Maschwanden – seit

Um die 800 Stimmberechtigte drängten sich in den 80er-Jahren zur Gemeindeversammlung in den Kasinosaal von Affoltern, als es unter anderem um Planungsfragen ging. (Archivbild)

acht Jahren ohne Restaurant («Anzeiger» vom 3. Juli 2018). OVA: Vom Untergang eines Traditionsbetriebes («Anzeiger» vom 9. November 2018).


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Vom Containerschulzimmer zur Schulwiese 1 und 2

Verschönerungsprojekt an der Primarschule Mettmenstetten

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zwischen-ruf

Schneefrau wird entführt

Erinnerung an eine Schulstunde

Die Primarschülerinnen und -schüler durften ihr Provisorium selber mitgestalten.

Zwei Primarschulklassen werden in Mettmenstetten in einem Provisorium unterrichtet. Die Schüler durften die beiden Container gemeinsam mit Künstler Thomas Künzler farbig gestaltet. Zu Beginn des neuen Schuljahres reichten die Schulräume an der Primarschule in Mettmenstetten nicht mehr aus, um alle Klassen unterzubringen. Bis die bewilligte Schulraumerweiterung umgesetzt ist, werden

Das Resultat kann sich sehen lassen: Die bunten Wiesenschulzimmer.

nun zwei Klassen in einem Schulraumprovisorium unterrichtet. Die schmucke Schulanlage wurde äusserlich durch die beiden Containerschulzimmer nicht unbedingt aufgewertet. Mit dem ansässigen Künstler Thomas Künzler und dem Schulleiter Hanspeter Amstein wurde darum ein Verschönerungsprojekt lanciert, das nun während der Weihnachtsferien fertiggestellt werden konnte. Die grösste Herausforderung war, die Container farbig zu gestalten, ohne dass dabei die Aussenhülle Schaden nimmt. Mit

ausgeklügelten Befestigungssystemen wurde dieser Anforderung Rechnung getragen. Die Entstehung des «Kunstwerkes» entwickelte sich zu einer Gemeinschaftsaktion. Der Vorstand des Elternforums half beim Sägen, Kinder, Eltern und Lehrpersonen gingen mit den Pinseln ans Werk und Paul Meier unterstützte mit seiner Erfahrung als Schreiner. Die Aktion ist darum auch von Erfolg gekrönt, weil die Unterstufenkinder nun stolz darauf hinweisen, dass sie in den Schulwiesenzimmern zur Schule gehen dürfen. (pd.)

Klassische Musik vom Allerfeinsten

Matinee in der katholischen Kirche Bonstetten Was für die Tonhalle Zürich, für den Musikvereinssaal in Wien, für die Kultur von Hamburg und Berlin recht ist, müsste auch in Bonstetten gefragt sein. Pianistin Praxedis Geneviève Hug gastierte am 1. Januar zur Matinee. Längst gehört sie zu den Sternen am Klassikhimmel. Praxedis Geneviève Hug studierte in Zürich und Florenz und schloss mit Auszeichnung ihr Solistendiplom ab. Sie ist Mitglied des renommierten Kreises der SteinwayArtists. Viele CDs zeugen von ihrer künstlerischen Kompetenz. In ihren Konzerten spielt sie häufig recht unbekannte Werke von grossen Meistern und brilliert in deren Interpretation.

In Bonstetten spielte Praxedis Hug auf einem grossen Steinway-Konzertflügel. Dieser ist von hervorragender Qualität. Man müsste meinen, eine Firma würde Instrumente gleicher Qualität herstellen. Doch schon das verwendete Holz macht Unterschiede im Klang, mag die Verarbeitung noch so kunstvoll sein. Der Flügel in Bonstetten, eine Leihgabe des vormaligen Pfarrers, reiste seiner Qualität wegen im Jahr 2017 nach Hamburg zu Tonaufnahmen. Der wunderbare Klang der Bässe und der hohen Töne des Konzertflügels zeigen die hohe Qualität besonders auf. Frau Hug hatte seinerzeit dieses Instrument ausgewählt und besorgt. Die Besucher der Matinee wurden Zeugen eines bravourösen Konzertes,

meisterhaft vorgetragen. Wer die äusserst schwierigen Koloraturarien des Gaetano Donizetti (1797–1848), etwa die «Wahnsinnsarie» in Lucia di Lammermoor kennt, kann die Schwierigkeit eines Werkes erahnen, wenn der klaviergewaltige Virtuose Franz Liszt (1811–1886) Melodien verarbeitete. Der Hauptteil des Konzertes von Praxedis Hug bestand aus solchen äusserst schwierig zu spielenden Werken. Ein wahrer Ohrenschmaus war es für wache Ohren. Und es darf nicht unerwähnt bleiben: Praxedis Geneviève Hug spielte in Bonstetten zu einem Freundschaftspreis, ja für ein Trinkgeld. Die Freude an der Botschaft der Musik machte es möglich. Das macht einen Star zum Stern. Möge das uns allen ins Jahr 2019 hineinwirken. (heb)

Den Segen ins Haus bringen

Katholische Kirchgemeinde Affoltern pflegt Sternsinger-Brauch Jedes Jahr am 6. Januar ziehen Kinder und Jugendliche als Heilige Drei Könige verkleidet durch die Orte, um Lieder zu singen und den Segen zu bringen. So auch die Kinder der katholischen Kirchgemeinde in Affoltern. Sie schreiben dazu mit geweihter Kreide die drei Buchstaben «C+M+B» und die Jahreszahl an die Türen. Diese Buchstaben stehen für «Christus Mansionem Benedicat» (Christus segne dieses Haus). Gleichzeitig repräsentieren die Buchstaben auch die Anfangsbuchstaben von Caspar, Melchior und Balthasar, den Heiligen Drei Königen, welche Jesus zu seiner Geburt im Stall besucht haben. Es ist alles andere als selbstverständlich, dass in der heutigen, schnelllebigen Zeit ein solcher Brauch über 20 Jahre lang aufrechterhalten werden kann. Das zeugt von sehr hohem Engagement und der eigenen Identifikation mit dieser Aktion. Viele Kinder und Jugendliche sind in der Vergangenheit, aber auch dieses Jahr – notabene bei heftigem Schneegestöber – von Haus zu Haus gegangen und haben die Häuser geweiht und Geld

Ich brachte weisse Tücher, Watte und Vlies in die Schule, und meine Schülerinnen und Schüler bauten damit eine Schneelandschaft auf dem langen, breiten Fensterbrett. Dann malten sie Kartoffeln mit Deckweiss an. Mit Stecknadeln liessen sich Mützen daran befestigen. Nun setzten sie diese Kerle auf Glacé-Spachtel – das waren Skis – und liessen sie Berge hinabfahren. Das Schneeparadies auf der Fensterbank war sensationell. Jetzt eine Schneegeschichte erfinden. Der Anfang war irre spannend: Eine Schneefrau wird entführt von einem Afrikaner, der sie seinen Kindern in Afrika mitbringen will. Dann aber scheiterte die Fortsetzung an der Hitze Afrikas und dem Mangel an Kühlboxen, Gefriertruhen und Eisblöcken. Wir kamen nicht weiter, weil die Schneefrau bereits am Schmelzen war!

Es läutete. Nach der Pause schauten mich die Kinder erwartungsvoll an. Und ich sie. Dann schickte ich sie in den Gruppenraum. «Erfindet allein eine andere Geschichte.» Zwanzig Minuten später öffnete ich die Tür. Die kleine Zoe von den Philippinen stand auf einem Stuhl vor der Tafel. Sie hatte dort aufgeschrieben, was ihr die Kinder diktiert hatten. Ich las: Ein Häschen fiel ins Fuchsloch. Eine Amsel hatte es gesehen und wollte das Häschen retten. «Toll!!», rief ich, «aber eigentlich wollten wir eine Story für unser Schneeheft.» Da machte die clevere Zoe aus dem Hasen schnell einen Schneehasen, und wie die Amsel das Schneehäschen schliesslich rettete, das stand später in jedem Schneeheft. Ute Ruf

forum

Liste der SVP wieder komplett Wie der «Anzeiger» am 8. Januar bereits berichtet hat, musste die Kandidatenliste Nr. 1 der SVP kurzfristig angepasst werden. Mit Bettina Bucher (Ottenbach) konnte die Liste nun komplettiert werden. Wir sind sehr froh, dass die SVP nun eine sehr gute Auswahl von Kandidatinnen und Kandidaten den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern präsentieren kann. Es darf auch zur Kenntnis genommen werden, dass die Hälfte der Kandidierenden Frauen sind, die sich für das Knonauer Amt und die Anliegen der SVP einsetzen wollen. Die Liste zeigt auch, dass fünf Kandidierende

einen eigenen Betrieb führen, sei dies in der Landwirtschaft (Haab und Frey) oder im Bereich Treuhand (Bochsler und Bucher) – dazu noch einen selbstständig arbeitenden Rechtsanwalt (Finsler). Mit Beatrice Sommerauer Nägelin (Gemeinderätin) und Bettina Bucher (Schulpflegerin) sind Kandidatinnen in den Behörden tätig. Die SVP ist überzeugt, mit den erwähnten Kandidierenden eine sehr gute Auswahl von bestens geeigneten Personen den Stimmbürgerinnen zur Wahl vorzuschlagen. Wahlkommission SVP Bezirk Affoltern

Die Kandidaten der SVP. Von links: Marc Bochsler, Antoinette Frey, Hans Finsler, Martin Haab (beide bisher), Bettina Bucher und Beatrice Sommerauer Nägelin. (Bild zvg.)

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal anzeige

Sternsängerinnen sammeln für Bedürftige. (Bild zvg.) gesammelt für Kinder auf dieser Welt, denen es nicht so gut geht. Dieses Jahr lautet das Motto «Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit». Der Fokus liegt dabei auf Kindern mit einer Behinderung und deren Integration ins Alltagsleben. Besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern ist der Alltag für diese

Menschen nicht leicht. Oft leben sie in grosser Armut und werden nicht ihren Bedürfnissen entsprechend betreut. Am Beispielland Peru erfuhren die Sternsinger, was es bedeutet, dort als Kind mit einer Behinderung aufzuwachsen. Laut offiziellen Schätzungen haben 165 Millionen Kinder weltweit eine Behinderung. Claudia Bruckner

2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)


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Serie

Freitag, 11. Januar 2019

Politische Unruhen und Vielfalt der Natur Ämtler auf der Panamericana (7): Nicaragua, Costa Rica und ein Segeltrip von Panama nach Kolumbien Vor 20 Monaten sind Rahel und Lukas Baumgartner auf ihre Abenteuerreise Panamericana gestartet. Zum Jahresende 2018 hat das Ämtler Paar sein Auto von Panama nach Kolumbien verschifft – und einen Segeltrip in die Karibik unternommen. ................................................... von lukas und rahel baumgartner Im vergangenen Sommer erfasste Nicaragua eine Welle der Gewalt. Tausende Menschen, darunter viele jungen Studenten, gingen auf die Strasse, um gegen eine vom Präsidenten Daniel Ortega geplante Sozialreform zu protestieren. Während der folgenden Unruhen wurden hunderte Menschen getötet, viele, die ihre Stimme gegen die Regierung erhoben, wurden eingesperrt. Lange war für uns nicht klar, ob wir dieses Land überhaupt bereisen können oder ob wir es in einem Tag durchfahren sollten. Glücklicherweise beruhigte sich die Situation dann wieder, wenigstens vordergründig (alle Strassensperren wurden gewaltsam geräumt). Und als wir Ende Oktober nach Nicaragua einreisten, merkten wir von Unruhen nicht mehr viel. Knappe zwei Wochen lang erkundeten wir das Land und trafen dabei auf sehr herzliche Leute, die auf Frieden und Ruhe hoffen! Viele Nicaraguaner leben vom Tourismus, welcher während der letzten Monate stagnierte, was ihr Leben noch schwieriger macht. Abgesehen von der momentan angespannten politischen Situation, hat uns das Land begeistert! Wir schlenderten durch Gassen von wunderschönen Kolonialstädten wie Leon und Granada, schauten in den Krater des noch aktiven Vulkans Masaya und verbrachten ein paar Tage auf der Insel Ometepe. Mit einer Fläche von 270 km² ist diese übrigens die grösste Vulkaninsel der Welt in einem Süsswassersee.

Artenvielfalt in Costa Rica Costa Rica – «die reiche Küste» – wird diesem Namen wirklich gerecht! In keinem anderen Land in Zentralamerika sind wir auf eine solche Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren gestossen. Sichtungen von verschiedenen Affenarten und Vögeln stehen auf dem Tagesprogramm und auch Tiere wie Schlangen und Krokodile trifft man von Zeit zu Zeit an. Ein grosses Highlight war, als wir am Playa Ostional, hunderte Babyschildkröten beim Schlüpfen und auf ihrem Weg ins

Rahel und Lukas Baumgartner beim Wandern in Costa Rica.

Abendstimmung im Hochland von Costa Rica. (Bilder zvg.)

Schildkröten beim Schlüpfen, Playa Ostional, Costa Rica.

Morphoschmetterling, oft gesehen in Zentralamerika.

Eines der grössten Bauwerke der Menschheit: der Panamakanal.

San-Blas-Inseln: ein Paradies im Karibischen Meer.

Meer beobachten konnten. Auch die «Ranaria», ein Froschzoo, welchen wir in den Nebelwäldern rund um Monteverde besuchen durften, hat uns besser gefallen als erwartet! Stunden verbrachten wir damit, die kleinen und grösseren, farbigen Frösche zu beobachten. Da das Land für seine Artenvielfalt bekannt ist und als sicheres Reiseziel gilt, treffen wir hier auch wieder auf scharenweise andere Touristen. Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht irgendwo Deutsch oder Schweizerdeutsch hören und in manchen Nationalparks fühlen wir uns wie im Europapark. Man merkt im

sprechen. Neben den hohen Kosten bildet der Darien Gap auch eine natürliche Grenze zwischen Nord- und Südamerika. So wird zum Beispiel das Verbreiten von Krankheitserregern durch diese natürliche Barriere eingeschränkt und der fast unberührte Regenwald ist ein Zuhause für tausende Tier- und Vogelarten. Zu guter Letzt gibt es auch wirtschaftliche Gründe. Alles muss über den See- oder Luftweg zwischen den Kontinenten transportiert werden, was den Reedereien und Fluggesellschaften natürlich mehr als recht ist! Nachdem wir ein paar Tage durchs Land gereist sind, erreichen wir die Hauptstadt Panama City. Hier gibt es eines der grössten Bauwerke der Menschheit zu bestaunen, den Panamakanal! Vom Besucherzentrum bei den Mirafloresschleusen bestaunen wir gigantische Frachtschiffe, die den Kanal und die Schleusen durchqueren. Im dazugehörigen Museum erfahren wir mehr über die Geschichte und die Fertigung dieses gewaltigen Bauwerks.

ganzen Land den grossen europäischen Einfluss. Das zentralamerikanische Flair, an welchem wir während der letzten Monate so Gefallen gefunden haben, suchen wir hier vergebens.

Letzte Lücke in der Panamericana Der «Darien Gap» ist die letzte Lücke in der Panamericana. Zwischen Panama und Kolumbien gibt es bis zum heutigen Tag keine Strasse. Aus technischer Sicht wäre es kein Problem mehr, diese «Lücke» zu schliessen. Es gibt jedoch verschiedene Gründe, die gegen eine Verbindungsstrasse

Endstation für «Baluu» Für die beiden Ämtler Panamericana-Reisenden hat das Neue Jahr nicht gerade nach Wunsch begonnen! Am Dienstag haben sie in Bogota vom Mechaniker Bescheid bekommen, dass das Getriebe ihres Autos defekt ist. Da ein solches Getriebe in Südamerika nicht repariert werden kann und das Einführen eines neuen aus Europa mit einer verbleibenden Reisezeit von etwa vier Monaten nicht mehr viel Sinn macht, werden sie ihren Bus Ende Januar zurück in die Schweiz verschiffen. Ihre Reise entlang der Panamericana werden Lukas und Rahel Baumgartner aber trotzdem fortsetzen. «Natürlich sind wir traurig über die Situation, wir freuen uns aber viel mehr an dem, was wir schon erlebt haben und blicken mit Zuversicht auf den letzten Teil unseres Abenteuers voraus!»

Rotaugenlaubfrosch, Costa Rica.

Auf dem Seeweg nach Kolumbien

Reisebus «Baluu» – hier vor der Verschiffung nach Südamerika. (Bild zvg.)

Entlang dem Kanal fahren wir danach Richtung Karibikküste zur Hafenstadt Colon. Hier laden wir unseren VW Bus «Baluu» zusammen mit einem anderen Fahrzeug und einem Motorrad in einen Container. Mit einem Frachtschiff geht es für unser mobiles Zuhause nach Kolumbien. Auch für uns zwei geht es auf dem Seeweg von Panama nach Cartagena in Kolumbien. Zusammen mit acht anderen Passagieren und dem schwedischem Skipper Goeran verbringen wir fünf Tage auf dem Meer. Während der ersten Tage besuchen wir ein paar der

365 San-Blas-Inseln in der Karibik. Inseln wie aus dem Bilderbuch: Weisse Sandstrände, Palmen, kritallklares Wasser, schöne Riffe zum Schnorcheln und blauer Himmel! Auf manchen der Inseln wohnen Kunafamilen (Ureinwohner) bei welchen unser Captain Kokosnüsse und frischen Lobster kauft, auf anderen sind wir ganz alleine unterwegs. Dank all dieser Pracht können wir im Nachhinein auch mit einem Lächeln auf die Zeit zurückschauen, in welcher wir über der Reling hingen, weil wir vom Wellengang seekrank wurden. Braungebrannt und auch ein wenig froh, wieder festen Boden unter den Füssen zu haben, kommen wir in Kolumbien an. Ein paar Tage später ist unser Auto aus dem Hafen in Cartagena befreit (stundenlanges Warten und Papierkrieg) und wir dürfen unser Abenteuer in Südamerika weiterführen! Von der Weihnachtszeit bekamen wir gar nicht so viel mit, unter anderem wegen der für uns ungewohnt warmen Temperaturen. Wir freuen uns, wenn wir dieses Fest wieder mit unseren Freunden und Familien im Säuliamt feiern dürfen! Ihren Haushalt in Affoltern haben Lukas und Rahel Baumgartner im Frühling 2017 aufgelöst. Seither war ein VW-Bus, den sie selber zum Wohnmobil umgebaut haben, ihr bescheidenes Zuhause. Von ihren Erlebnissen auf der Panamericana berichten sie in ihrem Blog unter www.zaemeumdwelt.ch und regelmässig im «Anzeiger». Bisher erschienen: «Mit dem VW-Bus von Kanada bis Feuerland», 3. Mai 2017; «Die Bären lauern nicht hinter jeder Ecke», 14. Juli 2017; «Freiheit und Abenteuerstimmung», 19. Januar 2018; «Traumziel für einen Road Trip», 8. Juni 2018; «Naturschauspiel und spannende Kultur», 31. August 2018; Karibikflair, Vulkane und düstere Riten, 6. November 2018.


Gewerbe/Dienstleistungen

Klingende Flaschenpost «Bitte kä Blueme» Die Musikgesellschaft Stallikon bietet am Jahreskonzert eine bunte Vielfalt an Melodien. > Seite 18

Im Mettmenstetter «Theater 900» laufen die Probearbeiten für die nächste Produktion. > Seite 25

Endlich schlank! Vom Wunsch zur Wirklichkeit

Freitag, 11. Januar 2019

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Mosaike nach Wunsch Esther Bertolo-Schmidmeister kreiert Kunstwerke aus winzigen Steinchen. > Seite 27

13 000 Franken für «Magic moments»

Informationsvortrag am 17. Januar in Bonstetten

Shoppi Tivoli spendet für Kinder

Warum ist es so schwierig, die über Jahre zugelegten Kilos wieder loszuwerden? Was ist das Geheimnis, das man kennen sollte, um längerfristig eine gute Figur zu behalten?

Auch dieses Jahr kamen mit dem «Päckli-Hüüsli» mehrere Tausend Franken zusammen. Der Betrag wurde an ein Kinderhilfswerk überwiesen.

Die Vorträge der Bonstetter Apothekerin Doris Küttel und Affoltemer Ernährungsberaterin Michèle Gambarini haben schon vielen Zuhörerinnen und Zuhörern die Zusammenhänge von Ernährung, Vitalität und gesundem Leben nähergebracht. Die beiden Fachfrauen haben 2018 ein ganz neues Konzept entwickelt und bieten es aufgrund der tollen Erfolge und natürlich auch der grossen Nachfrage ab Januar wieder an. Sie verwenden – zusätzlich zur klassischen Unterstützung beim Abnehmen – viele Erkenntnisse aus der Neurologie, um endlich die richtigen Mechanismen zu aktivieren, die ein gesundes Abnehmen erst einmal ermöglichen und dann auch langfristig das Wohlfühl-Gewicht stabilisieren. Wer weiss, wie sein Körper und Gehirn funktionieren und auch die eigenen Gewohnheiten neugierig hinterfragt, hat definitiv die besseren Voraussetzungen für ein erfolgreiches Gewichtsmanagement!

Apothekerin Doris Küttel (rechts) und Ernährungsberaterin Michèle Gambarini geben Tipps für ein langfristiges Wohlfühlgewicht. (Bild zvg.) Dieser Vortrag gibt erst einmal einen Einblick in das erfolgreiche Konzept und die Teilnehmenden erhalten bereits erste Tipps. Es wird aufgezeigt, warum der Duft von frischgebackenem Brot so unwiderstehlich ist und weshalb es ziemlich schwierig ist, sich diesen Herausforderungen alleine zu stellen. Im Coaching-Stil kann jede Person auf ihrem persönlichen Weg begleitet werden. Und das bedeutet ganz einfach: Man muss sich nicht

mehr alleine mit allem herumschlagen, sondern kann auf Unterstützung zählen! (pd.) Ernährungsberaterin Michèle Gambarini und Apothekerin Doris Küttel. Kostenloser InformationsVortrag am Donnerstag, 17. Januar, um 19.30 Uhr an der Dorfstrasse 9, 1. OG, Bonstetten. Anmeldung erwünscht: Apotheke-Drogerie Heumoos, Bonstetten, Telefon 044 700 21 21 oder bonstetten@apotheken-sigrist.ch.

Neues und Antikes entdecken

Ausstellung für Sammler und Liebhaber in Mettmenstetten «Jöh, weisch no», haben sie alle schon oft gerufen und sich erinnert, was es damals alles für schöne mit Liebe zum Detail hergestellte Spielsachen und Alltagsgegenstände gab. Darum haben sich fünf Idealisten – vier Frauen und ein Mann – «geschworen», Altes zu erhalten und mit Interessierten zusammen neu zu entdecken. Für den Start stellt Karl Ott (Ottled), neuer Besitzer der renovierungsbedürftigen Liegenschaft Maschinenfabrik Bucher, beim Bahnhof Mettmenstetten, diese Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. Heidi Ott, weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Puppenmacherin und leidenschaftliche Miniaturen-Designerin, Sammlerin von alten Puppen und Spielzeug, stellt ihre wertvollen Sammlerstücke aus. Sie gibt den Interessierten und Sammlern die Möglichkeit, Puppen und Zubehör

sowie viele Miniaturen günstig zu erwerben. Sie hat auch ein offenes Ohr für Fragen und Anliegen. Annelies Bomatter (die Perle), seit vielen Jahren als «rechte Hand» bei Heidi Ott, hilft mit Tat und Kreativität, die gemeinsamen Träume zu verwirklichen. Sie gibt Ideen und Anleitungen zu vielen Bastelmöglichkeiten, die mit den Miniaturen, diversen Stoffen, Spitzen etc. zu gestalten sind. Puppen und Puppenstubenpüppchen sind bei ihr in kompetenten und geschickten Händen, wenn ein neues Kleid, eine Perücke, Schuhe etc. her müssen. Ursula Haudenschild, die Dritte im Bunde aus Obfelden, ergänzt mit neuem und altem Handwerk. Ihre lieblichen Reborn-Babys sind mit viel Sorgfalt und Können zum Detail hergestellt. Angezogen mit süssen Kleidchen. Die Puppen liegen in selbst ge-

stalteten speziellen Liegebettchen zum Schlafen oder Spielen. Die Geburtsurkunde zu jedem Baby ist ein Highlight. Sie darf stolz auf ihre Auszeichnung auf ihrem Fachgebiet Rebornbabys und Kreativität sein. Fehlen darf auch nicht die Erwähnung ihrer kleinen gehäkelten und gestrickten Püppchen und Hasen (Erstlingsspielzeuge) aus ihrem Atelier. Arthur Rösler mit seiner eigenen kleinen Werkstatt in Au, Zürich, ist bekannt und beliebt dafür, alte Möbel und Holzgegenstände zu restaurieren, ihnen damit neuen Glanz zu verpassen und so Leben einzuhauchen. Er bereichert das Vorhaben mit seiner Leidenschaft und den vielen tollen Gegenständen. Auch bietet er Räumungen aller Art an – diskret, sorgfältig und zuverlässig. Josette Weber, Muri, mit der Sammelleidenschaft für altes Schweizer Spielzeug, Schwerpunkt Sigg Spielzeuge (Frauenfeld) aller Art – heute eher bekannt als die grösste Herstellerin von Trinkflaschen. Viele der antiken Puppenkochherde, Puppenstuben, Krämerliläden, Puppen und Zubehör, die sie ergattert oder zusammenträgt, restauriert sie mit Ehemann Heinz und integriert sie in ihre Sammlung. Die alten Spielsachen erzählen Geschichten und haben eine «Seele», die es zu hüten gilt. (pd.)

Auch im Jahr 2018 waren die traditionellen Shoppi Tivoli «PäckliHüüsli» im Einsatz, um für doppelte Freude zu sorgen. Wer seine Geschenke in der hektischen Zeit nicht selber einpacken und lieber auf professionelle Hände zurückgreifen wollte, konnte jeweils eines der zwei «PäckliHüüsli» aufsuchen. Dort wurden die Geschenke stilvoll verpackt. Die Einnahmen davon kamen Kindern in Not zugute. Die Centerbesucherinnen und -besucher liessen während 17 Einsatztagen rund 3000 Geschenke einpacken, wobei nicht nur der Betrag

von vier Franken pro Päckli bezahlt wurde. Gerne spendeten viele Kundinnen und Kunden einen weiteren Batzen – einfach für den guten Zweck. Shoppi Tivoli rundete den Betrag aller Einnahmen auf, somit konnten 13 000 Franken an «magic moments» gespendet werden. Der eingetragene Verein setzt sich für gemeinnützige Zwecke ein und ist dafür bekannt, gespendete Gelder vollumfänglich in das jeweilige Programm zu investieren. Peter Löhmann reist jeweils selbst zu den betroffenen Gebieten und ist an dem Ort, wo die Spende hinfliesst. Er ist ein Entertainer und Comedian und engagiert sich mit Herzblut für soziale Projekte. Das Shoppi Tivoli wird den Päckli-Service auch nächstes Jahr anbieten und die Einnahmen für einen guten Zweck spenden. (pd.)

«Auf die Zukunft»

Weinhandlung Maurer: Abschiedsapéro Nach 20 Jahren wurde die Weinhandlung Maurer am 29. Dezember geschlossen. Nun laden Esther Maurer und Thomas Hunziker morgen Samstag zu einem letzten Apéro ein. 20 Jahre lang haben Esther Maurer und Thomas Hunziker zusammen die Weinhandlung Maurer geführt. Doch das wirtschaftliche Umfeld wurde immer rauer und die pausenlosen Aktionen der Grossverteiler liessen die Kundschaft schrumpfen. Nun ist endgültig Schluss, «mit einem lachenden und einem weinenden Auge», wie Esther Maurer betont. Nach dem letzten regulären Verkaufstag am 29. Dezember begann am 3. Januar der Abverkauf. Ab dann konnten sich Weinfans zu stark vergünstigten Preisen ein paar letzte Flaschen ihres Lieb-

lingstropfens sichern. Das hat sich offenbar herumgesprochen: Anfang Woche waren bloss noch ein gutes Dutzend Flaschen und eine Handvoll Delikatessen zu haben. Bis heute Freitag wird bereits alles verkauft sein. Für die Eigenimporte hat Esther Maurer eine Lösung gefunden: Die Veneto Weine von Villa Girardi und Reale sowie die Toskaner Weine von Luiano werden zukünftig im (Online-) Shop bei Jegglin Weine in Buchs zu finden sein. Morgen Samstag laden Esther Maurer und Thomas Hunziker von 13 bis 16 Uhr zu einem Apéro ein, um ein letztes Mal anzustossen. Freunde, Bekannte, Kundinnen und Kunden – oder ganz einfach alle Weinfans – sind herzlich eingeladen. (lhä) Abschiedsapéro in der Weinhandlung Maurer, Samstag, 12. Januar, 13 bis 16 Uhr, Obere Bahnhofstrasse 17, Affoltern.

«Weisch no». Freitag, 11./18./25. Januar, 13 bis 18 Uhr, Samstag, 12./19./26. Januar, 10 bis 16 Uhr, Sonntag, 13./20./27. Januar, 11 bis 16 Uhr, altes

Antike Puppen und Spielsachen bilden den Kern der Ausstellung. (Bild zvg.)

Gebäude Maschinenbau W. Bucher, am Bahnhof Mettmenstetten. Eintritt frei. Verpflegung vom Grill.

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Alles verkauft: Esther Maurer vor den leeren Regalen. (Bild Livia Häberling)


Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 13. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Freitag, 18. Januar 19.00 Filmabend in der Chilestube: «Vaya con dios – Und führe uns in Versuchung» (Regie: Zoltan Spirandelli)

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 11. Januar 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche Sonntag, 13. Januar 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob» Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 «Heil sehen – Hellsehen» Gottesdienst zu Lk 2,22–35 und andere Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 13. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 14. Januar 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Donnerstag, 17. Januar 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 18. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 13. Januar Gottesdienst und Orgelmatinée auf den Spuren der Reformation 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Renate Hauser zum Lieblingsspruch von Ulrich Zwingli (Heilandsruf) Anschliessend Apéro 11.00 Orgelmatinée zu Liedern der Reformation Choralbearbeitungen von Bach bis Mendelssohn Orgel: Anette Bodenhöfer Donnerstag, 17. Januar 14.00 Gemeindenachmittag im Werkgebäude «De Revisor» von Nikolai Gogol aufgeführt von der Seniorenbühne Zürich

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 13. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Chilekafi, Adventsfenstertreffen Montag, 14. Januar 15.30 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller Dienstag, 15. Januar 19.00 Jugendgottesdienst 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 13. Januar 10.00 Gottesdienst mit Blick in den Himmel der Sterndeuter aus dem Morgenland Predigt: Pfrn. Susanne Sauder Musik: Josef Bachmann

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Mittwoch, 16. Januar 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 17. Januar 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Theo Haupt

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 13. Januar Erster Sonntag nach Epiphanias 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Taufe Amelie Lüchinger aus Knonau Thema: Ein neues Jahr, wir aber sind die alten, wenn nicht die Erscheinung Christi uns umwandelt Mittwoch,16. Januar 12.00 Seniorenessen im Giebel Donnerstag, 17. Januar 20.00 KKK–Kino in der Kirche Knonau Wir zeigen den Film «Being with animals» von Salome Pitschen Sie ist anwesend, anschliessend Diskussion und Umtrunk Eintritt frei, Kollekte

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 13. Januar 9.45 Kolibri – Sonntagsclub für Kinder Ref. Kirchgemeindehaus 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) Montag, 14. Januar 15.45 Minichile, Gruppe Ichtys Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 15. Januar 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 17.45 Konf-Unterricht Ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 16. Januar 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Donnerstag, 17. Januar 12.00 Club 4, Gruppe Omega Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwanderung Parkplatz Zendenfrei

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 11. Januar 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Sonntag, 13. Januar 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Anschliessend Chilekafi Fahrdienst: Anmeldung bis 12. Januar unter 044 700 25 69 11.15 Kirche Stallikon Jugendgottesdienst Mittwoch, 16. Januar 14.00 Kolibri-Treff in Stallikon und Wettswil 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 17. Januar 14.00 Seniorennachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Sicherheit im Alltag: Telefonbetrug Freitag, 18. Januar 19.30 Kurs «Gewaltfreie Kommunikation» im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.30 Konzert in der Kirche Stallikon mit dem Vokalensemble Grossmünster

Samstag, 12. Januar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 13. Januar 10.00 Eucharistiefeier Montag, 14. Januar 19.30 Monatsandacht Dienstag, 15. Januar 19.30 Abendmesse Mittwoch, 16. Januar 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 17. Januar 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 12. Januar 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Familiengottesdienst mit Tauferneuerung der Erstkommunikanten Anschliessend Apéro Sonntag, 13. Januar 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi 11.00 Keine Santa Messa

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 12. Januar 17.00 Eucharistiefeier mit unseren Erstkommunionkindern Sonntag, 13. Januar 11.00 Wortgottesfeier Montag, 14. Januar 19.00 Meditation Donnerstag, 17. Januar 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 13. Januar Sonntag der Taufe des Herrn 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti R. Deuber, Orgel Opfer: Bischöfliche Kanzlei, Chur Stift-Messe für Frau Maria Ott-Röllin Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 13. Januar 10.30 Familiengottesdienst mit Tauferneuerung der Erstkommunikanten Anschliessend Apéro

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 13. Januar 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 16. Januar 20.00 Frauenabend Bibeltext: Prediger 1 www.etg-mettmenstetten.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 13. Januar 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Sonntag, 13. Januar 10.00 Gottesdienst in Knonau

Sonntag, 13. Januar 9.45 h Gottesdienst (Urs Baumann) mit Brass Band und Kinderhort Geburtstagsfeier mit E. Bitzer Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 11. Januar 19.00 Start Ehekurs Sonntag, 13. Januar 10.00 Gottesdienst mit Fam. Fuchser Hüeti und KingsKids Donnerstag, 17. Januar 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 11. Januar 19.30 Sternstund-Fondueabend Samstag, 12. Januar 18.00 Tweens Kick Off Sonntag, 13. Januar 10.00 Gottesdienst «Frei sein und bleiben» David Ruprecht Kinderprogramm 17.30 G2G – der andere Gottesdienst Montag, 14. Januar 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 16. Januar 20.00 Seminar Finanzen Mehr Infos: www.sunntig.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

„Jöö, WEISCH NO“

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Maschwanden

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Am Bahnhof Mettmenstetten im alten Gebäude der ehem. Maschinenbau Bucher, inmitten alter Einrichtung und Maschinen, antikem Lift und einem seltenen Elektro-Personenauto aus dem Jahr 1921. Es sind unter anderem Miniatur-Szenen und Spielzeuge aus vergangenen Zeiten zu sehen!

Käuflich zu erwerben:

Neues, Antikes, zum Spielen, zum Nähen

und Basteln

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 13. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 13. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 11. Januar 12.00 Seniorenessen 18.30 Jugend-Chile Sonntag, 13. Januar 9.30 Gottesdienst Offenbarung 5,1–5.11–13 «Der Schlüssel zum Himmel» Pfr. Kurt Liengme Montag, 14. Januar 15.45 Kolibri

*TURI RÖSLER`S* Antiquitäten! Dem Antikschreiner mit eigener Werkstatt, der auch günstig im Auftrag restauriert und neue Puppenmöbel im alten Stil für Mädchen fertigt. (Führt auch günstige Hausräumungen und Entsorgungen aller Art durch). *JOSETTE WEBER* Sie besitzt eine grosse Sammlung Puppenkochherde aus der Nachkriegszeit der Schweizer Firma Sigg. Von einigem aus ihrer gepflegten Sammlung aus Grossmutters Zeiten, die doppelt vorhanden sind, trennt sie sich. *URSULA HAUDENSCHILD* Bietet ihre kunstvoll gehäkelten und gestrickten Puppen und Kleider an. Auch einige ihrer aufwändig gearbeiteten lebensechten Reborn-Babys sind zu kaufen. *HEIDI OTT* Überrascht mit einer Fundgrube zum Basteln, Nähen und Handarbeiten. Grosse Auswahl an günstigen 30x30 cm und grössere Coupons Patchwork-Stoffe, Restbestände aus Produktion wie Spitzen, Litzen, Seidenbänder, Filz, Knöpfe und vieles mehr. Solange Vorrat günstige Puppen zum Spielen! Puppenbekleidung und Schuhe, Perücken verschiedene Grössen. Es besteht die Möglichkeit eine Puppe selber zu gestalten. Puppenhaus-Ausstattung inkl.Puppen, Accessoire, Möbel, Tapeten und Beleuchtung aller Art und vieles mehr. Heidi Ott`s 1:12 Miniaturen Sensationelle naturgetreue Nachbildungen und Szenen aus der Vergangenheit und Gegenwart! Mini Hunde und Katzen, Möbel, Musikinstrumente, Werkzeuge und Gegenstände aus dem täglichen Leben. *ANNELIES BOMATTER* Die Ideenreiche Perle steht mit Rat und Tat in vielen Bereichen zur Verfügung! Einzigartige und ausgefallene Tischkarten zum selber machen für verschiedenste Anlässe wie Hochzeiten, Geburtstage etc. Wo: Direkt am Bahnhof Mettmenstetten im alten Gebäude der Maschinenbau W. Bucher. Parkplätze vorhanden. HÄNDLER WILLKOMMEN Wann: Freitag 11./18./25. Januar von 13.00 h bis 18:00 h Samstag 12./19./26. Januar von 10:00 h bis 16:00 h Sonntag 13./20./27. Januar von 11:00 h bis 16:00 h

Möglichkeit zur Verpflegung vom Grill info: a.roesler@hotmail.com.

EINTRITT FREI

josetteruth.weber@bluewin.ch


Gewerbe

Gesundheit beginnt im Darm

Vortrag in der Vitalis Apotheke in Affoltern Am 22. Januar referiert Drogistin und Naturheilpraktikerin Luzia Seeholzer in der Vitalis Apotheke in Affoltern zum Thema «Starkes Immunsystem dank eines gesunden Darms». Unser Darm ist, wenn man ihn ausbreitet, so gross wie ein Fussballfeld – eine unglaublich grosse Fläche also, die massgeblich unsere Gesundheit beeinflusst. Das Thema Darmgesundheit ist zurzeit in aller Munde und dies nicht zu Unrecht, schliesslich tummeln sich zehnmal mehr Bakterien in unserem Darm als unser Organismus Zellen hat. Dieses Heer an nützlichen Bakterien sorgt dafür, dass sich schädliche Mikroorganismen nicht in unserem Darm einnisten können. Damit unser riesiges Verdauungsorgan all seine Aufgaben meistern kann, ist eine leistungsstarke Schutzbarriere unserer Darmwand nötig. Anhaltende körperliche und seelische Stresssituationen, falsche Ernährungsgewohnheiten und mangelnde Bewegung können die sensible Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen und zu Entzündungen im Darm führen. Ebenso zerstören Medikamente wie beispielsweise Antibiotika neben krankheitsauslösenden Keimen auch die gesunden Darmbakterien. Unser Darm scheidet nicht nur verdaute Nahrungsbestandteile aus, sondern produziert auch etwa 80 Prozent unserer Immunzellen sowie lebenswichtige Vitamine, wehrt Krankheitserreger und Giftstoffe ab und ist massgeblich an der Aufspaltung der Nahrung und Aufnahme von Vitalstoffen beteiligt.

Freitag, 11. Januar 2019

Der coole Bruder vom sauren Most

Aus Kappeler Äpfeln wird Cider produziert Das Säuliamt wird immer mehr auch zum Getränkeland. Nebst Destillaten, Süssmost, saurem Most oder Wein, wird aus Äpfeln, Zwetschgen oder Sanddorn nun auch eine Cider-Trilogie hergestellt. Ein Besuch auf dem Hof Allenwinden in Kappel. ................................................... von marlise santiago

Referentin Luzia Seeholzer. (Bild zvg.) Heuschnupfen, Hautbeschwerden, Kopfschmerzen, Infektanfälligkeit – dies ist nur eine kleine Aufzählung an Beschwerden, die neben den klassischen Magen-Darm-Symptomen wie Blähungen, Bauchschmerzen, Verstopfung oder Durchfall bei einem gestörten Darmmilieu auftreten können. Warum genau ein aus der Balance geratener Darm so vielfältige Beschwerden hervorbringen kann, erklärt Luzia Seeholzer am 22. Januar um 20 Uhr beim Vortrag «Starkes Immunsystem dank eines gesunden Darms» in der Vitalis Apotheke in Affoltern. An diesem Abend berichtet die Drogistin, Naturheilpraktikerin und Fachberaterin für Darmgesundheit aus ihrem Wissensschatz. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erhalten wertvolle Informationen, wie sie ihren Darm in Balance bringen und so ihr Immunsystem stärken und Heuschnupfensymptomen vorbeugen können. (pd.) Vortrag: «Starkes Immunsystem dank eines gesunden Darms», Dienstag, 22. Januar, 20 Uhr, Vitalis Apotheke im Coopark in Affoltern. Der Anlass ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 044 761 87 61 oder direkt in der Vitalis Apotheke.

Die junge Frau, Christa Falkensammer, empfängt im 120 Jahre alten umgebauten Bauernhaus. Die sechs Wochen junge Romy nuckelt zufrieden an ihren Fäustchen. Eine alte Katze schnurrt, ausgestreckt auf einem Stuhl und die vierfache Mutter erzählt ihrer Besucherin, wie es dazu kam, dass sie zur Cider-Produzentin geworden ist. Ihr Vater, Otto Ringger, seit der Pensionierung nicht mehr als Landwirt tätig, sondern als Obstbauer mit eigener Brennerei, zog mit seiner Frau ins Stöckli und die Tochter, mit ihrer Familie, von Zürich zurück ins Elternhaus nach Kappel. Auf dem Hof wurde schon immer auch Obst angebaut, gemostet und gebrannt. Aber was tun, wenn sich zeigt, dass eine derart reiche Obsternte erwartet wird, dass die daraus hergestellten Destillate und der Süssmost wohl kaum unter die Leute gebracht werden kann? Dann sind neue, innovative Ideen gefragt. Und so kam die Tochter ins Spiel. In einem Heurigen in Österreich kam sie mit Cider in Kontakt und dachte, dass das auch fürs Apfelland Schweiz eine Möglichkeit wäre. «Als sich im letzten Frühjahr eine reiche Ernte abzuzeichnen begann, informierte ich mich über die Produktion von Cider und

Burger für einen guten Zweck

Gelungener Charity-Anlass im Gartencenter Guggenbühl Am 27. und 28. Dezember war Burger-Tag im Guggi-Beizli. Als Abschluss seines Bildungsurlaubes organisierte Markus Sandhofer zusammen mit Martin Häberling, Anneliese Weiss und Arthur Küng einen Wohltätigkeitsanlass. Am Donnerstagmorgen um 6.30 Uhr ging es los. 17 Kilogramm Fleisch, Sauce, Brötchen, Zwiebeln, Gurken und alle anderen Zutaten für den Burger mussten verarbeitet werden. Auch ein Vegi-Burger wurde frisch zubereitet und für den grossen Moment bereitgestellt. Ziel war es, eine Mutter finanziell zu unterstützen, welche ihren körperlich behinderten Sohn alleine pflegt und betreut. Punkt 11.30 Uhr kamen die ersten Gäste und probierten den Burger mit Pommes. Der Ansturm war überwältigend. Bis am Freitag wurden 160

Martin Häberling (links) und Markus Sandhofer bereiten die Charity-Burger vor. (Bild zvg.)

Menüs serviert, davon 132 Burger. Dank der grossartigen Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Guggenbühl AG, der Elektro Ackermann GmbH, Sandhofer Infor-

matik GmbH, Metzgerei Angst AG und vielen Freunden und Bekannten konnte der Familie ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk von 6100 Franken überreicht werden. (pd.)

Neue Funktionen für mehr Komfort

Seit letztem Herbst werden die persönlichen Jahres- und Monatsabos des ZVV auf dem SwissPass ausgegeben.

Lieblich, fruchtig, halbtrocken; Christa Falkensammer mit ihrer Cider Trilogie. (Bild Marlise Santiago)

stellte fest, dass dies mit unseren Äpfeln, unserer Bandpresse und dem Knowhow eines Profis machbar ist», erzählt sie. Und so wurden an einem Wochenende im September mithilfe von Freundinnen und Freunden rund 3000 Kilogramm Äpfel geerntet und vermostet, und noch am Sonntagabend zum Getränkehersteller Euelbräu nach Winterthur geliefert. Dort wurde der Apfelsaft pasteurisiert, unter Zugabe von Hefe während sechs Wochen vergoren und anschliessend zwei Wochen im Eichenfass ausgebaut. In einem weiteren Schritt wurde statt Zucker entweder Süssmost, Zwetschgen- oder Sanddornsaft beigegeben, alles nochmal pasteurisiert, mit Kohlesäure versetzt und so ist der Kappeler Cider im Dezember 2018 trinkfertig

Fahrgäste im ZVV haben dadurch ihr Verbund-Abo sowie allfällige weitere öV-Abonnemente wie beispielsweise das Halbtax auf einer einzigen Karte. Nun kann der SwissPass auch in der ZVV-Ticket-App erfasst werden. Die ZVV-Ticket-App ermöglicht den Fahrgästen, elektronische Tickets und öV-Abos bequem mit dem Smartphone anzuzeigen. Das vereinfacht das Reisen mit dem öffentlichen Verkehr: Bei einer Kontrolle müssen Kunden nur noch den QR-Code in der App vorweisen. Die SwissPass-Plastikkarte

kann per sofort in der Tasche bleiben. Neu berücksichtigt die App beim Kauf von Einzel- oder Anschlussbilletten ausserdem bestehende Halbtaxabonnemente. Das funktioniert auch mit dem Check-in-Ticket. Zudem können Fahrgäste ihr ZVV- oder Z-Pass-Abo direkt in der App kaufen oder verlängern. Auf Wunsch erfolgt die Bezahlung neu auch auf Rechnung. Eine Erinnerungsfunktion, die auf das Ablaufen des Abonnements hinweist, kann direkt in der App aktiviert werden. (pd.)

geworden. Erhältlich in den Qualitäten lieblich (Zwetschge), fruchtig (Sanddorn) und halbtrocken (Apfel). Das Problem der fehlenden Vertriebskanäle löste die studierte Wirtschaftsinformatikerin mit einer Vorverkaufsaktion über eine Crowdfundingplattform. Aber nicht nur die Crowdfunder kommen nun in den Genuss der Cider-Trilogie, die Getränke werden auch im Hofladen Allenwinden oder im Volg Hausen verkauft. «Dummerweise trinken auch wir den Cider sehr gerne», lacht die Cider-Produzentin, «und wir müssen aufpassen, dass wir das Lager nicht selber leertrinken.» Das ist ja wohl die beste Werbung für die Güte des moussierenden Kappeler Apfelweins! Weitere Infos auf hofallenwinden.ch.

D a s Erlebnis für Töff-Fans Exklusive Premieren, aufwändig inszenierte Sonderausstellungen, über 400 Top-Marken und spektakuläre Zweiräder, kreiert von kreativen Tüftlern: Die SwissMoto und die parallel stattfindende Customizing und TuningShow Swiss-Custom vom 21. bis 24. Februar in Oerlikon sind viel mehr als eine Messe. Mit über 891 000 Zweirädern ist die Schweiz das Land mit der grössten Motorrad-Dichte Europas. Dieser Tatsache zollt die Swiss-Moto vom 21. bis 24. Februar in der Messe Zürich Tribut. Das sind die Highlights:

SwissPass in der ZVV-Ticket-App

Der SwissPass kann neu mit der ZVV-Ticket-App verknüpft werden. Bei einer Ticketkontrolle können Abonnentinnen und Abonnenten so einfach den QRCode in der App vorweisen. ZVVund Z-Pass-Abos können zudem neu auch übers Mobiltelefon gekauft werden.

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Hommage an Luigi Taveri Er war einer der populärsten Sportler seiner Zeit und machte bis zuletzt in seinem Lederkombi eine gute Figur: Luigi Taveri, der erfolgreichste Schweizer Motorradrennfahrer. Knapp ein Jahr nach seinem Tod würdigt die Swiss-Moto 2019 die Rennsport-Ikone mit einer Sonderschau. In enger Zusammenarbeit mit seiner Frau Tilde und Tochter Blanca werden bisher nie veröffentlichte Aufnahmen, Dokumente und Geschichten gezeigt, welche die private Seite des charmanten und bescheidenen Helden des Motorsports erlebbar machen. Ausserdem wird ein ganz besonderes Exponat zu sehen sein: die unbezahlbare, originale 5-Zylinder 125ccm Rennmaschine des dreifachen Weltmeisters. Die in die Swiss-Moto integrierte Customizing & Tuning Show SwissCustom glänzt auch dieses Jahr mit hochkarätigen Bike-Premieren. Besonders gespannt darf man auf die Schweizer Customizer Cccp Motorcycles sein. Remo Bernasconi (Coni) aus Luzern schraubte ganze 14 Jahre lang an seinem Bubentraum, einem Schwedenchopper unter dem Motto der

wohl legendärsten Wikinger-Klinge «Ulfberht». Sein Ziel: die grösste und älteste Bikeshow in Skandinavien gewinnen. Für dieses Vorhaben hat der passionierte Bikebuilder keine Kosten und Mühen gescheut und wird nun das mit viel Liebe zum Detail und in kompletter Handarbeit gefertigte Bike erstmals enthüllen.

Töff-Paradies Schweiz auf 200 Quadratmetern In Zusammenarbeit mit dem Verein Grand Tour of Switzerland wird an der Swiss-Moto 2019 das Töff-Paradies Schweiz aufwändig in Szene gesetzt. Herz der Sonderschau ist die grösste je produzierte Schweizer Karte, auf der man auf einer Fläche von über 200 Quadratmetern in eine digital erweiterte Realität eintauchen kann. Dabei können die vielen Facetten des TöffLandes Schweiz erkundet werden: die schönsten Alpenpässe, über 100 TöffTouren sowie das Schweizer Töff-Wetter in Echtzeit und vieles mehr. Ebenfalls vor Ort sind die Freunde alter Motorräder (FAM). Sie zeigen eine Auswahl von historischen Schweizer Motorrädern.

Junge ETH-Ingenieure geben Gas Ausserdem enthüllen neun ETHStudenten ein vielversprechendes Innovationsprojekt: Als erstes Schweizer Team trat das Racing Team der ETH an der internationalen MotoStudent Competition gegen 71 Teams von Universitäten aus 17 Ländern an. Ziel war es, innerhalb von 18 Monaten ein Motorrad zu konstruieren, das sich auf dem FIM Circuit in Aragon gegen andere behaupten musste. Das Ergebnis der Schweizer ist ein Monocoque-Rahmen, der zum ersten Mal komplett aus Carbon besteht. (pd.) Weitere Infos und Tickets: www.swiss-moto.ch.


Veranstaltungen

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Musikalischer Auftakt in Hedingen

Freitag, 11. Januar 2019

Klingende Flaschenpost der Musikgesellschaft Stallikon

Zum Reformationsjubiläumsjahr

13. und 19. Januar: Jahreskonzerte in Stallikon und Bonstetten

Gottesdienst und Orgelmatinée mit Organistin Anette Bodenhöfer und Pfarrerin Renate Hauser am 13. Januar in der reformierten Kirche Hedingen.

Unter dem Motto «Eine Flaschenpost voller Musik» hat die Musikgesellschaft unter der musikalischen Leitung von Marc Bühler eine bunte Vielfalt von Melodien der Welt der Musik einstudiert und präsentiert diese am 13. und 19. Januar in Stallikon und Bonstetten seinem Publikum.

500 Jahre nach dem Amtsantritt Zwinglis im Grossmünster wird im Bezirk Affoltern das Reformationsjubiläum im Jahr 2019 gefeiert. Zum Jahresbeginn gibt es dazu in Hedingen eine musikalische und liturgische Einstimmung in die Zeit der Reformation: Der Gottesdienst beschäftigt sich mit den Gedanken der Reformation, es werden Lieder der Reformatoren

Zwingli, Calvin und Luther gesungen. Lieder und Musikstücke im Gottesdienst sind alle aus der Zeit des 16. und beginnenden 17. Jahrhunderts. Nach dem Gottesdienst gibt es einen kleinen Apéro, bevor um 11 Uhr die Orgelmatinée beginnt. Im Mittelpunkt des Konzertes stehen Lieder der Reformation: In der Zeit des Barock, der Klassik und der Romantik wurden diese Lieder auf verschiedene Weise in Choralbearbeitungen vertont. Es erklingen Orgelwerke von Komponisten wie J.S. Bach, J. Gottfried Walther, Johann Vierling und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Sie haben mit Choralbearbeitungen dieser Lieder und mit ihren Orgelkompositionen die Reformationsgedanken durch ihre Musik bis in die heutige Zeit geprägt. Jede Zeit und Komposition hat ihre eigenen Klangfarben, so ertönt die Hedinger Orgel in all ihren Registern. (pd.) Sonntag, 13. Januar. Gottesdienstbeginn: 10 Uhr, reformierte Kirche Hedin-

Am traditionellen Nachmittagskonzert am Sonntag, 13. Januar, um 14 Uhr im Schulhaus Loomatt Sellenbüren, bietet sich die Gelegenheit für Familien, Freunde und Interessierte, sich vom vielseitigen Programm überraschen zu lassen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt; es gibt auch dieses Jahr eine Festwirtschaft mit Getränken, kleinen Snacks und Kuchenbuffet. Am Samstag, 19. Januar, um 20 Uhr, wird im Gemeindesaal Bonstetten zum Jahreskonzert aufgespielt, wo die Konzertbesucherinnen und -besucher in bewährter Manier von Matthias Gretler durch das Programm geführt wird. Für die Verpflegung sorgt die Festwirtschaft der Metzgerei Steiner und nach Konzertschluss steht die MGS Bar mit feinen Drinks und DiscoMusik für den Ausklang bereit. Inspiriert durch Jack Sparrow und die «Piraten der Karibik» bietet das

Wartet auch dieses Jahr mit stimmungsvollen Klängen auf: die Musikgesellschaft Stallikon. (Archivbild zvg.) Motto eine bunte Mischung von Melodien aus traditioneller Blasmusik und moderner Unterhaltungsmusik. Vom Marcia Augustana mit Rosamunde und Pink Panther über Afrika durch die Karibik nach Amerika zu unvergesslichen Klängen von Michael Jackson sowie Stevie Wonder zurück zur Blasmusik von Christoph Walter und Michael Klostermann, dürfte für alle Zuhörer ein musikalischer Leckerbissen dabei sein. Wie schon bereits Tradition, wird die Musikgesellschaft auch dieses Jahr erfreulicherweise mit einer stattlichen

Schar Jungmusikantinnen und Jungmusikanten verstärkt einige Stücke aus dem Programm zum Besten geben. Das gemeinsame Musizieren mit den Jüngsten in den Reihen der Musikgesellschaft ist jedes Mal eine Bereicherung für Jung und Alt. Die Musikgesellschaft Stallikon freut sich auf viele musikbegeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer. (hpb) Familienkonzert am Sonntag, 13. Januar, 14 Uhr, Schulhaus Loomatt Sellenbüren. Jahreskonzert am Samstag, 19. Januar, 20 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten.

gen, mit anschliessendem Apéro. Orgelmatinée: 11 Uhr (bis ca 11.45 Uhr).

Es warten wunderbare Orgelklänge. (Bild zvg.)

Liturgie: Renate Hauser, Orgel: Anette Bodenhöfer.

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Presseinformation Roland Stöckli Baumanagement AG

Auswege aus dem Teufelskreis Rohstoffe – Kriege – Flucht

15. Januar: Andreas Zumach mit Lösungsansätzen zurück

Aus Roland Stöckli wird Stöckli & Partner Baumanagement AG Roland Stöckli hat sich in der Zeit von 2000 bis 2006 in einer Zweitausbildung zum Bauleiter Hochbau ausgebildet und in dieser Tätigkeit seine Berufung und Leidenschaft gefunden. Im Jahr 2007 gründete er mit seiner Frau Simone die Roland Stöckli Baumanagement AG mit dem Ziel, seine Dienstleistung in der Region anzubieten. Seither ist der Familienbetrieb kontinuierlich gewachsen und beschäftigt am Bürostandort in Merenschwand neun bis zehn Personen. Die Firma hat sich im Freiamt, Knonaueramt und den angrenzenden Regionen einen Namen für seriöse Baudienstleistungen geschaffen. Die Arbeitsbereiche umfassen mittlerweile Architektur und Planung sowie Bauleitung und Bauherrenberatung im Neubau und Umbau von Hochbauprojekten aller Art. Die Firma tritt dabei häufig auch als Totalunternehmerin in die Gesamtverantwortung ihrer Bauprojekte. Ab 2019 erscheint das Team unter erweiterter Führung und neuem Namen. In der Stöckli & Partner Baumanagement AG tritt der langjährige Mitarbeiter Urs Schwarzenberger neu als Geschäftspartner an die Seite von Roland Stöckli. Sämtliche Aufträge werden künftig durch die neue Firma abgewickelt. In der Zusammenarbeit mit Kunden und Geschäftspartnern bleibt alles wie gewohnt. Für Roland Stöckli ist dies der erste Schritt in einer langfristigen Nachfolgeplanung, welche Sicherheit und Kontinuität bietet. So arbeitet das Team ab 2019 wohl unter neuem Namen, jedoch in der gewohnt hohen Wertekultur innerhalb der Firma wie auch gegenüber Kunden, Partnern und Umwelt.

Team 2019; oben von links Roland Stöckli, Urs Schwarzenberger, Stephan Hinners, Lukas Leu, Charlotte Wüthrich, Simone Stöckli, Nadine Schöpfer, Sarah Seematter, Theres Moretta

Andreas Zumach, der Experte für Internationale Politik sowie begnadete Redner, Erzähler und Autor, spricht nach letztem Jahr am Mittwoch, 15. Januar, erneut in Obfelden über die Zusammenhänge von Rohstoffen, Krieg und Flucht.

Andreas Zumach (65) ist studierter Sozialarbeiter, Volkswirt und arbeitet als Journalist. (Bild zvg.)

Die Veranstaltung von damals war sehr gut besucht und begeisterte die Zuhörerinnen und Zuhörer. Allerdings blieb kaum Zeit für Fragen und das Aufzeigen von möglichen Lösungsansätzen. Zumach versprach spontan, wieder anzureisen, was er kommende Woche nun einlöst. Der freie Journalist am UNOHauptsitz in Genf wird wiederum zum Kampf um Rohstoffe, zu kriegerischen

«Spielerisches Ballett» Am Freitag, 25. Januar, startet die Kursreihe «Spielerisches Ballet» mit der beliebten Tanzlehrerin Alevtina Roost. Die insgesamt 17 Lektionen finden jeweils von 16 bis 16.50 Uhr im Familienzentrum Affoltern statt und richten sich an Kinder ab der ersten Klasse. Das spielerische Ballett vermittelt die Freude an der Musik, am Tanz und an der Bewegung. Das Kind lernt, sich mit der Musik zu bewegen, rhythmisch auszudrücken und somit das Körpergefühl besser wahrzunehmen. Es ist ein freudvolles, spielerisches Lernen der ersten Schritte im klassischen Ballett. Dieser kultiviert die Musikalität sowie Ausgeglichenheit und fördert die Konzentration und Kondition. Im spielerischen Ballett können Kinder mit Musik und Fantasie tanzen und dabei zusätzlich die Körperhaltung verbessern.

Das spielerische Ballett regt die Fantasie an und hilft, die Körperhaltung zu verbessern. (Bild zvg.) Für Geschwister ist die hauseigene Kinderhüeti mit freundlichem Ambiente für die Dauer des Kurses gegen einen kleinen Aufpreis von sechs Franken pro Kind geöffnet. (GS)

Auseinandersetzungen und zur Flucht Hunderttausender referieren. Der Fokus am nächsten Dienstag liegt beim Skizzieren von Auswegen aus diesem Teufelskreis. Wie letztes Mal wird der Abend musikalisch bereichert von der bekannten Schweizer Musikerin, Sängerin und Gründerin von «Musik ohne Grenzen», Irene Mazza, und vom syrischen Bänkelsänger Hihad Khalil. Aschi Rutz, für «Knonaueramt solidarisch» Andreas Zumach: Rohstoffe-Krieg-Flucht. Auswege aus dem Teufelskreis, 15. Januar, 19.30 Uhr, Singsaal Schulhaus Chilefeld, Obfelden. Eine Veranstaltung von Knonaueramt solidarisch, unterstützt durch Brot für alle, Fastenopfer und Gruppe Welt. Eintritt frei, Kollekte.

«English Conversation» im Familienzentrum «Who is interested in improving his or her English through conversation?» Ab Montag, 28. Januar, jeweils um von 8.30 bis 10 Uhr oder von 10.15 bis 11.45 Uhr starten wieder die EnglishConversation-Kurse mit der beliebten, aus Australien stammenden Kursleiterin Kirstie LeBow. Sie gestaltet jeden Montagmorgen individuell und erfreut die Teilnehmenden jedes Mal von Neuem mit ihren kreativen Ideen zu Themen rund um den Alltag und mehr. Wer also schon länger vorhatte, sein mündliches Englisch aufzufrischen, hat jetzt die passende Gelegenheit dazu. (GS) Anmeldungen nimmt das Kurswesen-Team

Anmeldungen nimmt das Kurswesen-Team gerne

unter Telefon 044 760 12 77 oder per E-Mail:

unter Telefon 044 760 12 77 oder per E-Mail:

kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

entgegen.

entgegen. Weitere Informationen und das komplette Kursangebot sind zu finden auf:

Weitere Infos und das komplette Kursangebot

www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


GEWERBEZEITUNG BEZIRK AFFOLTERN K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

11. Januar 2019 Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

100 Jahre Raiffeisenbank Kelleramt-Albis

Leitartikel Daniel Launer

Publireportage Raiffeisen Bank

Publireportage Kunstschmiede Hedinger

Geschäftsstelle

Publireportage Burger und Co Gärten

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 044 211 22 88 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

Qualität ist ökologisch

Mitglieder des Vorstandes

Dies ist nicht immer so, aber in vielen Fällen

Wer kennt sie nicht, die Bilder von Abfallbergen, die beinahe höher sind als die Berge in Holland? Wir alle helfen jeden Tag mit, dass sie nicht kleiner werden. Es ist sicher nicht einfach, aus diesem ganzen Kreislauf auszubrechen, denn viele Menschen hierzulande leben in einem Wohlstand, der es ihnen ermöglicht, sich fast alles zu kaufen, was man begehrt. Es ist ja auch eine gute Errungenschaft unserer Zeit, dass sich der große Teil der Bevölkerung Dinge leisten kann, die vor 50 oder 100 Jahren nur wenigen vorbehalten waren. Mit billigen Produktionsländern, allen voran China, ist aber etwas in Bewegung geraten, das anscheinend nur noch schwer zu kontrollieren ist, denn der Druck der Zahlen ist gross, Umsatz und Gewinn müssen stimmen, sonst ist eine Firma weg vom Fenster. Es ist auch keine Unwahrheit, wenn ich schreibe, dass immer irgendein Einkäufer sich nicht darum kümmert, woher die Ware kommt, unter welchen Umständen und zu welchen Bedingungen sie produziert wurde und ob sie auch die erforderlichen Qualität aufweist. Ich bin überzeugt, es gibt nicht viele Produkte, die grundsätzlich nicht auch in Vietnam, Bangladesch oder in China hergestellt werden können, ohne unsere hohen Umweltund Sozialstandards. Somit liegen die billigen Waren aus dem Osten auch bei uns in den Läden, und wenn sie einmal in den Gestellen sind, dann sind wir Konsumenten an der Reihe.

Die Verlockung ist gross, die vermeintlich gleiche Bohrmaschine für 59.90 anstelle einer für 189.90 Franken zu kaufen. Insbesondere, wenn sie noch fünf Jahre Garantie verspricht. Man kennt die Geschichte: die Bohrmaschine für 59.90 hält bestenfalls eineinhalb Jahre, gehen wir aber nicht vorsichtig mit ihr um oder überstrapazieren wir sie, überlebt sie vielleicht nicht einmal ihren ersten Einsatz, dann ist sie kaputt. Also gehen wir ins Geschäft und holen uns eine neue, wir haben ja noch die Garantie. Wird die Garantie nicht akzeptiert, bezahlen wir halt wieder eine neue, denn reparieren kann man eine Bohrmaschine für 59.90 eher nicht und wenn, dann kostet die Reparatur wahrscheinlich weit mehr als der Kaufpreis. Also: kaputte Bohrmaschine auf den Abfallberg, aber der ist ja Gott sei dank nicht hinter unserem Haus, sondern irgendwo, zum Beispiel in Asien oder Afrika. Und so ist das auch mit dem billigen Fahrrad, dem Staubsauger, dem Haarföhn, den Gartenmöbeln, der Weihnachtsbeleuchtung und und und. Fragen wir uns doch mal: wo führt das hin und was richten wir damit an? Wäre es nicht viel sinnvoller, etwas mehr auszugeben für eine Sache, die dann auch länger hält und erst in zehn Jahren auf dem Abfallberg landet? In dieser Zeit liegen dann bereits sechs oder sieben der billigen Bohrmaschinen dort. Landen unsere Billigprodukte nicht auf dem Abfallberg, werden sie vielleicht verbrannt und müssen danach als Sondermüll irgendwo

endgelagert werden, aber bitte nicht dort, wo wir leben. Hinzu kommen die Rohstoffe, die es braucht, um alle diese Geräte herzustellen. Diese sind auch nicht unendlich vorhanden und werden zum Teil unter schlechtesten Bedingungen von Menschen abgebaut oder angebaut, die weniger als das Existenzminimum verdienen. Das tönt jetzt alles so logisch, werden wir vielleicht sagen. Aber sind wir einmal ehrlich: wie viele Male haben wir schon etwas Billiges gekauft, haben uns genervt, weil es nicht einmal das wenige Geld wert war, das es gekostet hat, und erkennen am Schluss, dass es wohl gescheiter gewesen wäre, etwas mehr zu investieren? Mein persönlicher Favorit bei diesen Geschichten ist die Weihnachtsbeleuchtung, die ich vor ein paar Jahren gekauft habe und für die ich im Folgejahr bereits keine Ersatzleuchtmittel mehr bekommen habe. Ganz aktuell bin ich auf der Suche nach Ersatzpfännli für unseren Raceletteofen, an denen sich die Teflon-Beschichtung nach fünf Einsätzen ablöst. Doch wo erhalte ich nun gute Pfännli? Wir alle sind nicht gefeit vor solchen Käufen, aber arbeiten wir doch daran. Also kaufen wir doch mal nicht das billige Gerät, sondern das teurere oder preiswertere, wenn wir es uns leisten können. Denn meistens hat es auch seine Qualität und belastet somit auch unsere Umwelt weniger. Und wo bekommt man gute Qualität? Unter anderem im Fachhandel oder beim Fachmann. Womit der

Bogen geschlagen ist zum regionalen KMU, das in den meisten Fällen auch die Qualität hat, weil es eben nicht an der Menge verdient, sondern am fairen Preis, den man für ein gutes Produkt und qualifizierte Beratung bezahlt. Ein kleiner Gewerbebetrieb oder ein KMU ist bestrebt, eine gute Arbeit oder ein gutes Produkt zu verkaufen, da es für das Unternehmen wichtig ist, dass es von den Kundinnen und Kunden eine gute Rückmeldung erhält und ihm die Kundschaft deshalb erhalten bleibt und grösser wird. Mit dem tiefen Preis kann es sich nicht in einem Markt behaupten, wo Qualität keine Rolle spielt. Darum ist die Qualität ein entscheidender Punkt in seinem Denken und Handeln. Es ist ein Gesetz, das die Nachfrage das Angebot regelt. Wir als Konsumenten haben es also in der Hand: Setzen wir auf Qualität, die gleichzeitig ökologisch und sozial ist! Für den Gewerbeverein Obfelden, Daniel Launer

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 044 211 22 88 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72, 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt: Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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GEWERBE

ZEITUNG

Januar 2019

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

100 Jahre Raiffeisenbank Kelleramt-Albis

Gut beraten von A–Z. Izzet Dogu Versicherungs- und Vorsorgeberater Mobile 079 445 01 76 izzet.dogu@allianz.ch

Am 1. Januar 2019 ist der Startschuss für das Jubiläumsjahr der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis gefallen. Das kommende Jahr wird mit verschiedenen Aktionen und einem Grossanlass gefeiert. 100 Jahre Raiffeisenbank KelleramtAlbis. Gemeinsam engagiert. Für unsere Region. Diese Botschaft – welcher die Zusammenarbeit und Partnerschaft in und mit unserer Region eins-zu-eins widerspiegelt – verrät schon einiges über das kommende Jubiläumsjahr der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis. Unsere Region darf Überraschungen, Aktionen und ein grosses Fest, welches vom 13. bis 15. September 2019 in Oberlunkhofen stattfindet, erwarten. Von der Stubenbank zur regional tätigen Bank Als offizielles Gründungsdatum in der Geschichte der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis wird der 30. November 2019 genannt. An diesem Datum fand die Gründungsversammlung unter dem Vorsitz des damaligen Dorfpfarrers statt. Am 1. Januar eröffnete der damalige Posthalter, Eduard Staubli-Stutz, in der Postfiliale Oberlunkhofen die Darlehenskasse Lunkhofen. Nach 25 Jahren wechselte erstmals der Verwalter. Die Raiffeisenkasse zog

Hauptagentur Affoltern am Albis Heinz Zimmermann Zürichstrasse 47, 8910 Affoltern am Albis

vom Postlokal ins Haus des neuen Verwalters, Josef Bättig-Stadelmann., um. Er verwaltete die Raiffeisenkasse weitere 25 Jahre bis 1969. Von 1970 bis 1998 wurde die Bank vom dritten Verwalter, Guido GrodHuber, geführt. Die Anschaffung des ersten Computers Ende 1980 und die Realisierung des Neubaus im Jahre 1989 dürfen als Marksteine in der Geschichte der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis bezeichnet werden. Nach der Pensionierung von Guido Grod leitete Bruno Hagenbuch die Bank von 1998 bis 2003. 1997 haben sich die Raiffeisenbanken Arni und Lunkhofen zusammengeschlossen. Nachdem sich zwei Jahre später auch die Raiffeisenbank Jonen-Ottenbach anschloss, verstärkte sich die Ausrichtung ins benachbarte zürcherische Knonauer Amt. Dies führte dazu, dass im Jahre 2002 der Geschäftskreis auf die zürcherischen Gemeinden Hedingen, Bonstetten, Aeugst und Affoltern am Albis erweitert wurde. Gleichzeitig hat man die Planung einer neuen Geschäftsstelle in Affoltern am Albis in Angriff genommen. Mit der Eröffnung der neuen Geschäftsstelle am 5. April 2004 wurde auch der Name der Bank auf Raiffeisenbank Kelleramt-Albis angepasst. Seit 2004 leitet André Bächinger als Vorsitzender der

100 Jahre Raiffeisenbank Kelleramt-Albis

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Bankleitung die Bank. Mit der Überarbeitung der Vertriebsstrategie wurde im Jahr 2012 die Geschäftsstelle Arni und im Jahr 2014 die Geschäftsstelle Jonen geschlossen. Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis heute Heute ist die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis eine grosse, vertrauenswürdige und gesunde Bank mit einer Bilanzsumme von rund 1 Mia. Franken. Das Unternehmen ist nicht nur ein für die Region wichtiges Finanzdienstleistungsunternehmen, es beschäftigt an den beiden Standorten auch rund 40 Mitarbeiter, Lernende und Praktikanten. 12 Personen sind im Teilzeitpensum – zwischen 30 % und 80 % angestellt. Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis ist somit auch eine wichtige Arbeitgeberin in unserer Region. Gemeinsam engagiert. Für unsere Region Im kommenden Jubiläumsjahr möchten wir unserer Region etwas zurückgeben. Musik- und Comedianliebhaber aufgepasst: vom 13. bis 15. September 2019 findet auf dem Schulareal in Oberlunkhofen ein grosses Festival statt. Auch die Kleinsten werden selbstverständlich mit Unterhaltung, Spiel und Spass auf ihre Kosten kommen. Neugierig? Schauen Sie doch auf unserer Homepage www.raiffeisen.ch/kelleramt-albis vorbei, dort werden laufend Neuigkeiten über unsere Aktionen und Details zum Fest aufgeschaltet. Am besten reservieren Sie das BettagsWochenende 2019 bereits jetzt schon.

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GEWERBE

ZEITUNG

Januar 2019

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Feuer und Flamme in Bonstetten

Breites Leistungsspektrum, auf die Wünsche der Kunden ausgerichtet Der Bonstetter Familien-Handwerksbetrieb, der auch einen Lehrling ausbildet, bietet nicht nur eine breite und vielfältige Palette an Arbeiten an, man hat sich hier vorab auch ganz auf die Wünsche der Kunden ausgerichtet. Daniel und Oski Hedinger sind entsprechend echte Partner für ihre Auftraggeber. Ob Schmiede-, Schlosser- oder Metallbauarbeiten, klassischer oder moderner Stil, Fenster- und Schutzgitter, Treppen und Treppengeländer, Geländer und Tore oder auch Glasdächer bis hin zu kompletten Brücken… Es gibt wenige Aufgaben, vor der die Kunstschmiede Hedinger kapituliert. «Im Gegenteil, die Umsetzung besonders herausfordernder Aufgaben spornt uns an», bestätigen Vater und Sohn umgehend. Flexibel, pünktlich und qualitativ hochwertig wird an den individuellen Kundenwünschen gearbeitet, für Privatpersonen genauso wie für Firmenkunden und Architekten. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es um grosse oder kleinere Projekte geht, sich um eine Neuanfertigung oder eine Aus-

besserungsarbeit und Reparatur handelt, um komplexe Konstruktionen oder einfache Metallgestaltung. Geschmiedete Sonne, Tiere als Wandschmuck und Skulpturen Dekorative Metallgestaltung nimmt in der Bonstetter Kunstschmiede an der Aumülistrasse 8 nach wie vor einen beachtlichen Platz ein. Das beginnt schon vor der Hausfassade, wo eine geschmiedete Sonne steht, zu der Oski Hedinger mit sichtbarem Stolz festhält: «Dies ist eine Arbeit, zu welcher unser Lehrling Manuel aus Obfelden schon kurz nach Ausbildungsantritt die meisten Teile handwerklich selbst gefertigt hat.» Und das setzt sich auch in der Werkstatt fort. Hier, wo sich Kreativität und Handwerk paaren, es nach erhitztem Metall und Feuer riecht, da schaffen Hedingers auch Kunstwerke und fertigen Skulpturen: «Kunstobjekte und Skulpturen, wo Ideen Formen annehmen, gestalten wir sehr gerne – auch nach den Vorstellungen unserer Kunden», fügen Vater und Sohn präzisierend an. Und weil gegenwärtig keine Unterämtler Gewerbeausstellung in Sicht ist, überlegen sich Oski und Daniel Hedinger zu «40 Jahre Kunstschmiede Hedinger» im kommenden Frühjahr eine eigene kleine Ausstellung auszurichten.

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Daniel (links) und Oski Hedinger pflegen in ihrer Kunstschmiede an der Aumülistrasse 8, Bonstetten, Traditionshandwerk und modernen Metallbau mit besonderem Augenmerk auf Qualität. (Bild: zvg)

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Die Kunstschmiede Hedinger an der Aumülistrasse 8 sorgt dafür, dass in Bonstetten noch immer eine Esse brennt. Jetzt hat Metallbaumeister Daniel Hedinger den Qualitäts-Handwerksbetrieb von seinem Vater Oski übernommen. In der Kunstschmiede Hedinger in Bonstetten glüht das Schmiedefeuer, das Oski Hedinger vor 40 Jahren anfachte, noch immer regelmässig. Dies, obwohl die Bonstetter Schmiedewerkstatt an der Aumülistrasse 8 sich längst auch als Spezialbetrieb für Metallbau einen guten Namen geschaffen hat. Entsprechend geniessen Vater Oski und Sohn Daniel Hedinger, der zum Jahresanfang – just im Jubiläumsjahr 2019 – den Fachbetrieb übernommen hat, den Ruf als kompetente und vertrauenswürdige Spezialisten für zweckmässige architekturbezogene und künstlerische Metallgestaltung. Das kommt nicht von ungefähr, die beiden haben sich diesbezüglich ein klares Leitbild gesetzt: «Wir versuchen, die Wünsche des Kunden zu erfüllen und einen kompetenten Service zu bieten. Mit unserer langjährigen Erfahrung können immer wieder gute Lösungen gefunden und umgesetzt werden. Unser Ziel sind zufriedene Kunden, die uns weiterempfehlen. Der persönliche Bezug zum Kunden ist uns wichtig.»

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GEWERBE

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

ZEITUNG Januar 2019

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Fachwissen und langjährige Erfahrung Rasenpflege, Reinigungsarbeiten an Belägen und vieles mehr gehört zum Dienstleistungsangebot der Firma. «Ganz stark sind wir im Umgestalten von Umgebungen und Gärten», meint Marcel Burger überzeugend. «Im Trend liegen im Moment Keramikplatten als Beläge, Steingärten, Sichtschutz mit modernen Materialien wie Granit, Holz, Steinkörben unterbrochen von Grünpflanzen. Als Fachmann behalte ich für meine Kunden aber immer auch eine gewisse Funktionalität und die Pflege im Auge. Er soll auch nach einem Jahr und viel länger immer noch Freude an seinem Garten haben.» Seine über 25 Jahre Tätigkeit als eidgenössisch diplomierter Gärtnermeister, seine vielfältigen Arbeiten und Erfahrungen auf diesem Gebiet und die Tatsache, dass er auch als Lehrlingsexperte bei Prüfungen beigezogen wird, weisen ihn als versierten Fachmann aus. «Aus diesem Grund mache ich nie eine Handgelenk-malPi-Offerte. Unsere Angebote sind ausgearbeitet und verfügen über detaillierte Angaben von Material-/Maschinen- und Pflanzenbedarf, Mannstunden und auch Zeichnungen. Wir wollen unseren Kunden offenlegen, was geschieht und ehrliche Angaben machen. Wir haben einen berechtigten Berufsstolz und bei uns wird kein Auftraggeber über den Tisch gezogen», meint er abschliessend. Die Freude an seiner Arbeit, der Stolz auf die Firma und seine bodenständige Ehrlichkeit merkt man ihm auch an. Als Mitglied des Unternehmerverbandes «JardinSuisse» darf er auf seiner Webseite auch den Slogan «Hier wächst Zukunft» führen. Wie passend! (sci)

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Einen Garten oder eine Terrasse, die ansprechend und ästhetisch ist, wünschen sich alle Hausbesitzer und Verandainhaber. Trotzdem sollte das Funktionelle und die Pflegeleichtigkeit nicht fehlen, sonst kann die Freude an Garten und Hausumgebung schnell in Frust umschlagen, meint der versierte Gartenbau-Fachmann Marcel Burger. Seine langjährige Tätigkeit in diesem Metier lässt durchblicken, dass er genau weiss, wovon er spricht. Marcel Burger ist Inhaber und der Chef des dreiköpfigen Teams der Burger & Co Gärten. Angefangen hat 1991 die Firma als Burger & Schneebeli Gartenbau in der Breitenstrasse in Affoltern. Mittlerweile befinden sich Büro und Magazin an der Ottenbacherstrasse 128 in Zwillikon. «Es ist einfach übersichtlicher hier für uns und wir haben mehr Platz», erzählt Marcel Burger. «Das Planen und Bauen des Gartens eines Kunden findet ja auch gar nicht hier am Standort in Zwillikon statt, sondern natürlich beim Klienten zuhause», erklärt Burger weiter. «Ich gehe vor Ort und lasse zuerst mal alles auf mich wirken. Mein Kunde hat Vorstellungen und Wünsche, die höre ich mir natürlich gerne an. Anschliessend berate ich ihn, mache ihn auf mögliche Probleme aufmerksam und zeige auf, wie nebst der Ästhetik auch das Praktische und Funktionelle Platz haben könnte und problemlos mit eingebaut werden kann. Unsere Ausführungen sollen unsere Kunden zufriedenstellen und für unsere Arbeiten kann ich garantieren. Wenn wir einen Platz fertiggestellt haben, dann hält der, dafür kann ich problemlos einstehen», fährt Burger stolz weiter. Weil ein Garten ja lebendig ist und natürlich auch wächst, bietet Burger & Co Gärten auch Gartenpflege an. «Der Burger ist auch nach Beendigung seines Auftrages immer noch da», führt Marcel Burger lächelnd aus. Fachgerechte Schnittarbeiten an Bäumen, Sträuchern und Bodendeckern,


Veranstaltungen

«Rebell der Panflöte»

Jonas Gross mit Nino Lentini in Hedingen

Jonas Gross (links) mit Nino Lentini. (Bild zvg.)

So hat man Panflöte noch nie gehört: Jung, frech und überraschend präsentiert sich der Freiämter Panflötist Jonas Gross und bringt mit seinem rockigen Sound frischen Wind in die Schweizer Musikszene. Im einen Moment spielt er sanfte Balladen, im anderen rockt er zu Electro-Pop-Beats – Jonas Gross ist ein musikalisches Chamäleon. Mit atemberaubender Spielweise erschafft er eine Klangwelt, wie man sie noch nie gehört hat! Der Gewinner des Kleinen Prix Walo 2011 und Solist am Basel Tattoo 2014 verpasst der Instrumentalmusik ein neues Gewand und vermischt gekonnt Tradition mit Neuartigem.

Virtuos mischt er die träumerischen Melodien der Panflöte mit modernen Beats und hinterlässt in jedem Stück seine persönliche Note. Zusammen mit dem Sauliämter Gitarristen Nino Lentini kreiert er in der Konzertreihe «The Wooden Tour Light» völlig neue Klangerlebnisse. «Rebell der Panflöte», «Panflötenprinz», «Pop-Panflötist» – Jonas Gross trägt viele Übernamen und diese mit Stolz. Seit seinen musikalischen Anfängen tänzelte er gekonnt zwischen verschiedenen Musikgenres. So startete der damals fünfzehnjährige Musiker 2011 im Schlagerbereich. Bereits vier Jahre später brachte er mit seinem zweiten Werk «The Wooden Taste» ein reines Popalbum heraus. Im Frühjahr 2016, also nach nur sieben Monaten, überraschte er seine Fans mit der Electro-Pop-Single «Enigma». Das dazu produzierte Musikvideo verzeichnet bereits über 64 000 Views. Wer also rockige Sounds, folkige Gitarrenklänge und einen beatboxenden Panflötisten hören und sehen möchte, sollte sich den Freitag, 18. Januar, 20.15 Uhr, Chilehuus Hedingen, reservieren. Der Gemeindeverein Hedingen lädt ein zu diesem Fest für die Ohren. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. Barbara Thürig

Zwingli im Cinepol

Am Samstag, 19. Januar, 19.30 Uhr in Sins Zum Start der wichtigsten Schweizer Filmproduktion dieses Jahres bekommen die Freiämter die Möglichkeit, den ZwingliDarsteller Max Simonischek im Kino Cinepol in einer Spezialvorstellung hautnah erleben zu können. Der Schauspieler reist nicht alleine an. Beim Kurzgespräch im Anschluss an den Film sind auch Regisseur Stefan Haupt und Produzentin Anne Walser dabei und geben zusätzlich Einblick in die aufwändige Filmproduktion. Die perfekte mittelalterliche Szenerie für den Film wurde in Stein am Rhein gefunden und ein ganzer Strassenzug als Kulisse in den Dorfkern des Städtchens gebaut. (pd.)

Max Simonischek in seiner Rolle als Huldrych Zwingli. (Bild zvg.) Die Hauptvorstellung vom Samstag, 19. Januar, beginnt bereits um 19.30 Uhr. Tickets können online reserviert werden. «Zwingli» läuft ab kommendem Donnerstag täglich im Programm. Weitere Infos sind auf der Kino-Website www.cinepol.ch zu entnehmen.

Winterwanderung am Flumserberg

Am 19. Januar hoch über dem Walensee Die aussichtsreiche Rundwanderung am Flumserberg führt von der Tannenbodenalp durch den Grappawald zur Prodalp. Sie verspricht ein grossartiges Panorama auf die umliegenden mächtigen Berge und den tiefblauen Walensee. Mit der Bahn fährt die Wandergruppe über Zürich und Ziegelbrücke nach Unterterzen, wo sie die Gondelbahn in einer Sektion zur Tannenbodenalp führt. Von hier geht der Winterwanderweg Richtung Chrüz zur Talstation Maschkenkamm und dann nach links durch den lichten Wald bis zum Schwammkopf hinauf. Kurz vor dem Tanzplatz biegt man rechts ab Richtung Winkelzahn. Auf der Höhe von Chrüz geht es links zur Rodelbahn Floomzer. Der breite Spazierweg führt nun unter dem Floomzer durch. Bei der ersten Weggabelung im Wald geht die Gruppe nach rechts und vor der zweiten Verzweigung quert man eine Ski-

piste. Hinter der Talstation der Sesselbahn Stelli folgt ein kurzer steiler Aufstieg durch den lichten Wald. Dann geht es leicht abwärts, dem Grappawald entlang bis zur Prodalp, mit einer wunderbaren Aussicht auf die Churfürsten, den markanten Spitzmeilen und die Liechtensteiner Alpen. Im Bergrestaurant Prodalp gibt es eine Mittagspause. Später führt die Winterwanderung zur Hochebene Madils, hinunter und fast auf ebenem Weg durch das verschneite, sonnig gelegene Moor. Nach kurzem Anstieg beim Schwammkopf erreicht man beim Tanzplatz eine Holzhütte und ein wenig später den Ausgangspunkt Tannenbodenalp, wo es mit der Gondelbahn und dem Zug wieder nach Hause geht.

Freitag, 11. Januar 2019

«Bastlonaut Basil und das grosse Glück» Andrew Bonds MärliMusical kommt nach Affoltern Mit «Bastlonaut Basil und das grosse Glück» tourt das MärliMusicalTheater seit Oktober 2018 zum siebten Mal durch die Schweiz. Am Mittwoch, 30. Januar, ist es zu Gast im Kasinosaal Affoltern. Einmal mehr begeistert Andrew Bonds Musical mit skurrilen Figuren, stellt aber auch tiefsinnige Fragen und erfreut Klein und Gross mit seinen weltraumhaften Songs. Krähe Krähbekka, selbsternannter grösster Pechvogel der Welt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Glück besser zu verteilen. Bei Basil und seiner Familie wird sie jedoch nicht fündig. Während der Vater im Gefängnis sitzt, wurde der Mutter die geliebte Geige gestohlen und zu allem Übel müssen sie auch noch ihr Haus verlassen. Basil verkriecht sich und bastelt an seinem Raumschiff, das urplötzlich mit der Hilfe von Krähe Krähbekka in den Weltraum abhebt. So begeben sich die beiden auf die Suche nach dem grossen Glück. In der Milchstrasse, auf Wolke Nummer 7 und im Schwarzen Loch treffen sie auf allerlei skurrile Figuren, die meinen, das grosse Glück gepachtet zu haben. Als das Raumschiff mitten im Weltall den Geist aufgibt, wird es brenzlig. Schliesslich gleiten die Helden auf einem Regenbogen zur Erde mit lebensverändernden Geschenken aus dem All sowie mit der Erkenntnis: Wer Glück hat, ist nicht unbedingt glücklich, aber wer glücklich ist, hat Glück.

Bastlonaut Basil und Krähe Krähbekka suchen das Glück. (Bild zvg.) Andrew Bond hat mit seinen MärliMusicals in den letzten Jahren rund 150 000 Fans begeistert. In der siebten Spielzeit nimmt das MärliMusicalTheater seine kleinen wie auch grossen Zuschauer auf eine Reise in den Weltraum mit, auf die Suche nach dem grossen Glück und präsentiert mit «Bastlonaut Basil und das grosse Glück» eine neue Produktion. «Glück

ist für mich, meine Leidenschaft und Kreativität mit anderen Menschen zu einem tollen Ganzen zusammenzubringen und das Publikum glücklich zu machen. Insofern sind unsere MärliMusicals ganz grosse Glücksbringer», sagt Andrew Bond begeistert. (pd.) MärliMusical am Mittwoch, 30. Januar, 14 Uhr, Kasinosaal Affoltern. www.maerlimusicaltheater.ch.

Die Gebirgswelt nützen und schützen

Vortrag am 17. Januar in Mettmenstetten René Michel, Ressortverantwortlicher Umwelt und Raumentwicklung im Zentralvorstand des Schweizer Alpen-Clubs, referiert am Donnerstag, 17. Januar, in Mettmenstetten. Für den SAC ist der freie Zugang zur Gebirgswelt von grosser Bedeutung, und er möchte auch kommenden Generationen Entwicklungsmöglichkeiten für die Ausübung von Natursportarten bieten. Gleichzeitig befürwortet er grundsätzlich Schutzgebiete und Massnahmen zum Schutz von Flora, Fauna und Landschaft. Mit seinem Engagement für den Erhalt der unerschlossenen alpinen

Landschaften ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit, dass der SAC auch seine eigenen Aktivitäten möglichst naturverträglich gestalten will. Dies umso mehr, weil Bergsportarten wie Skitouren oder Klettern in den letzten Jahrzehnten einen starken Boom erlebt haben. Aus diesem Grund engagiert sich der SAC für eine natur- und umweltverträgliche Ausübung des Bergsports. Da er aber gleichzeitig sein Hauptgeschäft, den Bergsport, als wichtig und wertvoll erachtet und fördert, setzt er sich für den Erhalt des weitgehend freien Zugangs zur Gebirgswelt ein. In diesem Spannungsfeld zwischen Schützen und Nutzen will der

SAC als Vorbild und Pionier zu verhältnismässigen, breit abgestützten Lösungen beitragen. Mit Information, Sensibilisierung und Ausbildung fördert der SAC eigenverantwortliches, naturverträgliches Verhalten. Bei den zuständigen Behörden setzt er sich für verhältnismässige Lösungen ein. Der reich illustrierte Vortrag von René Michel richtet sich an Tourenleiterinnen und -leiter, Mitglieder des SAC am Albis und alle weiteren Bergsportbegeisterten. (pd.) Donnerstag, 17. Januar, 19.30 bis 21.30 Uhr, mit anschliessendem Apéro nach dem Vortrag. Pfarrhauskeller reformierte Kirche, Albisstrasse 10, Mettmenstetten.

Dölf Gabriel, Wanderleiter Winterwanderung am Samstag, 19. Januar. Anmelden per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72 oder per E-Mail: miteinander. wandern@bluewin.ch. Weitere Infos auf: www.miteinanderwandern.ch

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René Michel, Ressortverantwortlicher Umwelt und Raumentwicklung im SAC-Zentralvorstand. (Bild zvg.)


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Freitag, 11. Januar Affoltern am Albis

18.00-22.00: «Girls Friday», Abend nur für Mädchen ab 5. Klasse. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstr. 3. 20.15: Reeto von Gunten, «Single», eine mulimediale Lesung, erzählt auf Mundart. Bar/Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «On Chesil Beach». Spielfilm von Dominic Cooke nach dem Roman von Ian McEwan. GB 2017, 110 Min., E/d. Kasse & Bar ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben.

Kappel am Albis

20.00: Theatergruppe Oberamt spielt eine fast irrsinnige Komödie in drei Akten:«Pension Schöller». Festwirtschaft, Quiz, Barbetrieb. Reservieren unter www.tgoberamt.ch oder 079 623 57 06, 17-19 Uhr. Gemeindesaal zur Mühle.

Samstag, 12. Januar Affoltern am Albis

14.30: «Rumpelstilzli». Dialektmärchen von Jörg Christen frei nach den Brüdern Grimm. Theatererlebnis für Kinder und Erwachsene. Kasse und WunderBar ab 14 Uhr. Aula Ennetgraben. 19.00-22.00: JAAA: «Sport Night» offene Turnhalle. Spiel und Spass für alle Jugendlichen ab der 5. Klasse. Turnhalle Ennetgraben. 20.00: Jahreskonzert AkkordeonOrchester Bezirk Affoltern AOBA und Gemischter Chor Affoltern. Türöffnung 18.45 Uhr, Bar und warme Küche, Tombola. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Kappel am Albis

20.00: Theatergruppe Oberamt spielt eine fast irrsinnige Komödie in drei Akten:«Pension Schöller». Festwirtschaft, Quiz, Tanz und Musik, Barbetrieb. Reservieren unter www.tgoberamt.ch, 079 623 57 06, 17-19 Uhr. Gemeindesaal zur Mühle.

Sonntag, 13. Januar Affoltern am Albis

12.00-16.00: Tavolata-Sonntagsträff 60+. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam zubereiten, essen, sich unterhalten, spielen. OV Pro Senectute Affoltern. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.00: Jahreskonzert AkkordeonOrchester Bezirk Affoltern AOBA und Gemischter Chor Affoltern. Türöffnung 13.15 Uhr, Kuchenbuffet, Eintritt frei, Kollekte. Infos auf www.aoba.ch. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Stallikon

14.00: Familienkonzert der Musikgesellschaft Stallikon. Kleine Festwirtschaft, Türöffnung 13 Uhr, Eintritt frei. Schulhaus Loomatt.

Montag, 14. Januar Affoltern am Albis

19.00-20.30: Gebären im Spital.

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Veranstaltungen

Freitag, 11. Januar 2019

Der Angst «guten Tag» sagen ...

Trialog-Seminar in der reformierten Kirche Affoltern Ab 7. Februar findet in der reformierten Kirche Affoltern wieder ein mehrteiliges TrialogSeminar statt. Dieses Mal rund um das Thema Angst.

auch Ängste, die sich gar nicht auf konkrete, sondern auf eingebildete Gefahren beziehen, doch auch diese muss man unserer Meinung nach sehr ernst nehmen, denn sie haben für den Betroffenen meist eine Botschaft. Diese Botschaft gilt es zu entdecken, zu erforschen und die Angst zu befragen wie einen Besucher, der an die Wohnungstüre klopft und den man fragt, warum er gekommen sei. Ein Trialog-Seminar besteht aus Angehörigen, betroffenen Patienten und Fachkräften, die gleichberechtigt diskutieren, und dient zum Austausch von Erfahrungen und Erlebtem. Das Seminar ist gemeinnützig aufgebaut

und wird ebenso durchgeführt. Während acht Donnerstagen dreht sich alles um das Thema «Angst und Panikreaktionen». Das Seminar soll den Teilnehmenden helfen, dem Wesen «Angst» auf die Spur zu kommen und es besser zu verstehen. (pd.)

Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Baschnagel Group». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Pfahlschuhe und Sandalen: Steinzeitliche Feuchtbodenfunde und ihre Konservierung». Anmelden bis 12 Uhr auf 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.30-21.00: Volkshochschule im Knonauer Amt: «Von Morgarten bis Marignano, ein aktueller Blick auf die Entstehung der Eidgenossenschaft». Vortrag von Dr. Bruno Meier. Spital Mehrzweckraum, Haus Rigi, 1. OG. Melchior-Hirzel-Weg 40.

Obfelden

Hausen am Albis

Angst ist wie viele andere Emotionen ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens, denn es ist ganz normal, um sein eigenes Wohl oder das seiner Familie und des Umfeldes zu fürchten. Angst ist auch ein nützliches Gefühl und nicht nur eine lästige Emotion. Angst ist daher für Menschen auch eine wertvolle Quelle, hilft ihnen, hohe Leistungen zu erbringen und kreativ zu sein. Allerdings gibt es

Infoabend mit Dr. med. Daniel Ryser, Chefarzt Gynäkologie/Geburtshilfe und Team. Anschliessend Apéro. Spital Mehrzweckraum, Haus Rigi, 1. OG, Melchior-Hirzel-Weg 40.

Ottenbach

14.00: ottenbach60plus: «Computer-Sprechstunde» Ottenbacherinnen und Ottenbacher geben ihr Computer-Wissen weiter. Bitte eigene Notebooks mitbringen. Anmeldung erwünscht an admin@ottenbach60plus.ch oder 078 962 33 99. Neuhofsaal. Affolternstrasse 5.

Dienstag, 15. Januar Affoltern am Albis

14.00-16.00: «Computeria». Schüler der 3. Sek. ObfeldenOttenbach bieten Hilfe beim Nutzen von heutigen Medien. Eigenes Handy mitbringen und sich beraten lassen. Keine Anmeldung nötig. Auskunft: Kommission für Altersfragen, 044 763 53 54. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 8. 19.30: «Rohstoffe. Krieg. Flucht Auswege aus dem Teufelskreis» mit Andreas Zumach, Experte für internationale Konflikte, Friedenspolitik, Menschenrechte und Weltwirtschaft. Eine Veranstaltung von «Knonaueramt solidarisch». Singsaal Chilefeld. Dorfstrasse 65.

Stallikon

18.30-19.30: 10. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon laden zum Mitmachen für jedermann ein. Unkostenbeitrag pro Stunde: 5 Franken. Turnhalle Loomatt.

Mittwoch, 16. Januar Affoltern am Albis

12.45: Fitness ab 60, Seniorentur nen für sie und ihn. Turnhallen:

07.50: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Tageswanderung: Obfelden-Sins-Hünenberg-See. 15 km, 70 m Aufstieg, 70 m Abstieg. Marschzeit: ca. 4 Std. Ausstieg in Sins möglich. Mittagessen im Restaurant. Auskunft/Anmeldung bis 13. Januar, abends: Fredy Laimbacher, 044 764 06 44, 079 587 17 79 oder f.laimbacher@bluewin.ch. Treffpunkt Postplatz. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 17. Januar Affoltern am Albis

10.00-11.00: Offenes Singen mit

anzeige

Jeweils donnerstags, am 7./14./21./28. Februar und am 7./14./21./28. März ab 18 h in der reformierten Kirche, Zürichstrasse 94, Affoltern. Unkostenbeitrag für die acht Sitzungen: 40 Franken für Betroffene oder Angehörige (dürfen auch einzeln kommen), 80 Franken für Fachkräfte. Kontakt und Anmeldung: supervisions@mac.com oder per Telefon 077 448 21 42.

Bonstetten

07.15: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Murgenthal-Aarwangen-Murgenthal. Wanderzeit ca. 3¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, 044 701 13 95. Treffpunkt: Bahnhof.

Hausen am Albis

19.30: «Mobil sein in Hausen, die Genossenschaft Mobility», Gemeinderat und eine Nutzergruppe informieren über das Carsharing-Modell «Mobility». Restaurant Löwen.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden

20.00: Kultur Obfelden präsentiert: Esther Hasler mit ihrem Einfrauenstück «Wildfang». Türöffnung und Barbetrieb ab 19.30 Uhr. Singsaal Chilefeld. Dorfstrasse 65.

Ottenbach

13.00: OTTENBACH60plus Wandergruppe: Wendelinskapelle (Horben). Kaffeehalt im Restaurant Horben. Fahrt mit Privatauto nach Schlatt, Hämikon Berg. Anmeldung/ Auskunft: René Moser, 044 761 22 91 oder moser.rene@bluewin.ch bis Mittwoch, 16. Januar, 12 Uhr. Postautohaltestelle Engelwiese.

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende 2019.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Schnittiges», Scherenschnitte von Heidi Zbinden. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 13. Januar.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: «ArtGrid» Gruppenausstellung. Ein Gesamtkunstwerk, welches sich aus kleineren, einzelnen Bildern zusammensetzt. Die Grids können wunschgemäss ausgesucht, zusammengesetzt und mitgenommen werden. ArtGrid-Künstlerkollektiv: Delia Sulser, Katharina Forster, Flurin Forster, Luc Marrel, Matti Nissen. Besuch jederzeit auf Anfrage möglich. Bis Frühjahr 2019.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Metall-Stoff-Acryl-Mosaik». Werke von Nico Freitag, Reto Schwarz, Erica Waldmeier und Pascale Wenger, Atelier Brotchorb Hinterbuchenegg. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 20. Januar.

Wettswil

Reformierte Kirche: «Von innen nach aussen». Mandalas von Germaine Bühler-Rey in den kirchlichen Räumen. Büroöffnungszeiten und nach den Gottesdiensten. Bis März 2019.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda in der Freitags-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bitte bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Agenda Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern am Albis


Veranstaltungen

Kirschen essen mit Mutter Natur

Freitag, 11. Januar 2019

Was macht die Musik mit uns?

Antworten auf diese Frage gibts im Kellertheater LaMarotte

Am Donnerstag, 17. Januar, in Obfelden

Multimedia: Reeto von Gunten im Programm «Single»

«La vie est dure dans la nature». Ja, das Leben ist hart in der Natur, aber manchmal auch komisch. Esther Hasler beweist es in ihrem neuesten Programm «Wildfang». Zu sehen am 17. Januar im Chilefeld Obfelden.

Alles geschieht aus dem Moment: Vorgelesene Texte, Fotos, freie Erzählungen aus seinem reichen Schatz an Erlebnissen mit Musik, Videos mit Unglaublichkeiten und illustrierende Klangbeispiele. Reeto von Guntens Markenzeichen ist der unterhaltsame Tiefgang. Sein Gespür ist fein, die Beobachtungen präzise und sein Humor originell – «Single» ist eine multimediale Lesung, erzählt auf Mundart. Und Musik wird er auch machen. Es werden Tränen fliessen vor Lachen.

«Eine Frau zu sain ist sooo schwierig…», brabbelt sie Deutsch-Russisch. Ein Glas Bühnen-Wodka, also Wasser, hält sie in der Hand, Grossmütterchen Gruschenka oder besser: Esther Hasler. Seit über einem Jahrzehnt schon tourt sie durch die Schweiz. Ihr Gesang und Sprachwitz verblüffen. Ihre Komik ist subtil. Das Piano spielt sie virtuos, ausdrucksstark und poetisch – auch in ihrem fünften Programm. «Wildfang» heisst es, und Natur oder Kultur ist darin die Frage. Wobei die nicht ganz einfach zu beantworten ist, wenn Tiefkühllachs die Tiefkühltruhen verstopft und auch Vegetarier nur ungern ins Gras beissen. Kein Problem für Esther Hasler. Sie sucht und findet ihren Weg, switcht – auch das ist ein Markenzeichen von ihr – zwischen den Dialekten und ihren Figuren. Sie lässt Annerös Zgraggen Businesspläne

Heute Freitag, 11. Januar, Bar und Abendkasse

Esther Hasler. (Bild zvg.) schmieden, Frau Friedli auf Vorrat urteilen, Marie-Chantal ihr Leben ordnen, Hannelore aus Hannover hoffnungslos lieben und eben Grossmütterchen Gruschenka den Eingangssatz beenden: «Eine Frau zu sain ist sooo schwierig, dass nur Frauen damit fertig werden.» Donnerstag, 17. Januar, Singsaal Chilefeld, Obfelden. Beginn: 20 Uhr, Türöffnung und Kulturbar ab 19.30 Uhr; Eintritt 30 Franken, Legi: 25 Franken, Familien: 70 Franken; weitere Informationen und TicketReservierung auf www.kulturobfelden.ch.

ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit der «Baschnagel Group» Fünf starke Protagonisten lassen Tradition und Moderne, Elektronik und Akustik ineinander übergehen. Für die Umsetzung seines Konzepts hat der Drummer Pius Baschnagel ein Dream Team vereinen können: Seine Partner sind Reto Suhner as, fl | René Mosele pos, electronics | Gregor Müller p und Patrick Sommer b, eb. Die persönliche Handschrift jedes Einzelnen fliesst bereichernd in die

«Jesu meine Freude»

variantenreichen Kompositionen des Bandleaders ein, Atmosphärenklänge wechseln sich nahtlos mit klassischem Groove und improvisatorischen Passagen ab. Donnerstag, 17. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Nachtessen: 18 Franken

Ach Luise!

Das «Musenkuss-Kabinett» mit dem Sänger Samuel Zünd, dem Pianisten Edward Rushton und der Geigerin Nina Ulli bringt selbst abgehärtete Herzen zum Schmelzen. (Bild zvg.)

Liederrevue aus dem Berlin der 20erJahre – Hommage an Max Hansen (1897–1961) mit dem «Musenkuss-Kabinett», Samuel Zünd, Gesang, Edward Rushton, Piano, Nina Ulli, Violine. Der Sänger und Kabarettist Max Hansen war im Berlin der Weimarer Republik ein grosser Musik- und Schauspielstar. Samuel Zünd, der beliebte Bariton und begnadete Entertainer, lässt nun die bekannten Schlager- und Operettenmelodien wieder aufleben. Er bricht die Herzen der stolzesten Frau’n mit seinem bestechenden Charme und dem verführerischen Schmelz seiner wohltemperierten Stimme. Begleitet wird er vom kon-

genialen Pianisten Edward Rushton und der virtuosen, doch äusserst einfühlsamen Geigerin Nina Ulli. Schon immer hatte Samuel Zünd eine Schwäche für gehobene Unterhaltungsmusik. Auftritte mit ShowbizGrössen wie Hazy Osterwald, Pepe Lienhard, Sandra Studer und zahlreiche TV- und Radioauftritte sowie diverse CD-Produktionen zeugen von seiner Vielseitigkeit. (pz) Freitag, 18. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken mit Kulturlegi 20 Franken. Platzreservierungen unbedingt empfohlen unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

«Bitte kä Blueme»

Protestantische Vokalmusik aus fünf Jahrhunderten

Dialektkomödie im «Theater 900»

Abendmusik mit dem Collegium Vocale Grossmünster und Kantor Daniel Schmid (Leitung). Am Freitag, 18. Januar, um 19.30 Uhr in der Kirche Stallikon.

Das «Theater 900» ist im Jubiläumsjahr von Mettmenstetten entstanden. Seither führt der Verein regelmässig unterhaltsame Komödien auf. Die Probearbeiten für «Bitte kä Blueme» laufen auf Hochtouren. Die Premiere findet am 14. März statt, der Vorverkauf ist bereits eröffnet.

Die Reformation führte vor 500 Jahren auf Basis der volkssprachlichen Bibelübersetzung in das Singen der Gemeinde ein. Nebst einfach zu singenden Melodien entstand ein reichhaltiges Repertoire aus Motetten, anhand dessen biblische Texte singend verkündet wurden. In dieser Tradition pflegt das Collegium Vocale Grossmünster die typisch protestantische Volksmusik aus fünf Jahrhunderten. Das Konzertprogramm pflückt bekannte und unbekannte Trouvaillen dieses motettischen Schaffens, welches seit der Reformation bis heute entstanden ist. Das Programm spannt einen Bogen von der Motette «Dir, oh

Am 18. Januar ertönt in der reformierten Kirche Stallikon protestantische Vokalmusik aus fünf Jahrhunderten. (Bild zvg.) Herr will ich singen» auf eine Melodie von Huldrych Zwingli, über Bachs Motette «Jesu meine Freude» bis ins 20. Jahrhundert zur Motette «Wie lieblich sind deine Wohnungen» von Willy Burkhard. (pd.)

Abendmusik «Jesu meine Freude». Freitag, 18. Januar, 19.30 Uhr, reformierte Kirche Stallikon Das Vokalensemble Collegium Vocale Grossmünster Zürich, Ioanna Seira (Cello) und Jakob Steiner (Orgel) singen und musizieren unter der Leitung von Kantor Daniel Schmid. Eintritt frei, Kollekte.

Von Morgarten bis Marignano

Ein aktueller Blick auf die Entstehung der Eidgenossenschaft Vortrag von Dr. Bruno Meier am Mittwoch, 16. Januar, an der Volkshochschule im Knonauer Amt. Die traditionelle Befreiungsgeschichte mit Tell, Rütlischwur, Burgenbruch (Aufstand der Bevölkerung der Waldstätten-Kantone) und Habsburgerfeindschaft dominiert bis heute unser Bild des Schweizer Mittelalters. Die Geschichtsforschung hat in den letzten 50 Jahren diese Geschichte hinterfragt und die Mythen von der Geschichte getrennt. Dem breiten Publikum sind die neuen Erkenntnisse allerdings noch nicht wirklich bekannt. Der kurz gefasste Überblick zur Entstehung der Eidgenossenschaft füllt diese Lücke. Den aktuellen Stand des Wissens vermittelt der promovierte Historiker Bruno Meier mit einem einfachen Verfahren: Er greift auf die Erzählungen eines Aegidius Tschudi (Glarner

Politiker und Gelehrter, 1505–1572) und Johannes Stumpf (Deutscher Theologe, Historiker und Chronist, 1500–1578, lebte in der Schweiz) zurück, die bis weit ins 20. Jahrhundert das Geschichtsbild geprägt haben, und stellt ihnen die Erkenntnisse gegenüber, zu denen die neuere

Forschung gekommen ist. Aus dem politischen Gebilde, das in dieser Darstellung entsteht, ist letztlich die moderne Schweiz des 19. Jahrhunderts hervorgegangen. Bruno Meier, Historiker und Verleger aus Baden, ist Spezialist für die eidgenössische Geschichte des Spätmittelalters. Autor von «Von Morgarten bis Marignano. Was wir über die Entstehung der Eidgenossenschaft wissen» (2015) und «Ein Königshaus aus der Schweiz. Die Habsburger, der Aargau und die Eidgenossenschaft im Spätmittelalter» (2008).

Die Tradition des Dorftheaters pflegen und seriöse, unterhaltsame Komödien auf die Bühne bringen – das sind die Ziele des Vereins «Theater 900». Entstanden ist die Theateridee anlässlich des 900-Jahre-Jubiläums von Mettmenstetten. Zurzeit ist die Truppe mit sechs Schauspielerinnen und Schauspielern aus der Region sowie einer Schar Mitarbeitenden im Endspurt mit den Probearbeiten für «Bitte kä Blueme». Sie tun dies alle ehrenamtlich mit grossem Engagement und viel Freude. Die ursprünglich englische Komödie wurde in Basel aufgeführt. Thomas Stricker übersetzte für das «Theater 900» die baseldeutsche Fassung nun ins Zürichdeutsche. Inhaltlich geht es im Stück um den besessenen Hypochonder Frank, der überzeugt ist, unheilbar krank zu

sein und bald zu sterben. Er sucht bei seinem Freund Arnold Hilfe, denn er möchte für seine ein wenig unbeholfene Frau, die bald Witwe sein wird, einen neuen Ehemann finden. Die tragische und zugleich humorvolle Handlung ist geprägt von zahlreichen Missverständnissen, die für immer neue Situationskomik sorgen. Für die Regie konnte der Verein Claudia Könz aus Obfelden engagieren. Sie ist Humortrainerin/Humorcoach und hat zudem eine Clownausbildung absolviert. Sie bringt also das richtige Rüstzeug mit, die Komödie schwungvoll und humoristisch umzusetzen. «Es ist das erste Mal, dass ich in dieser Art Regie führe und die Arbeit mit der Theatertruppe hier in Mettmenstetten macht mir sehr viel Spass», erklärt sie in einer Probepause im Rössli-Saal. «Es ist für mich eine schöne, aber auch grosse Herausforderung, aus allen Mitwirkenden das Beste herauszuholen und dem Publikum den tragisch-komischen Charakter der Story gut rüberzubringen.» (mvo) Ab dem 14. März finden acht Aufführungen im Gasthaus zum weissen Rössli Mettmenstetten statt. Plätze können ab sofort reserviert werden unter www.theater900.ch oder in der Drogerie Vitalis in Mettmenstetten.

Ruedi Wegmann Mittwoch, 16. Januar, 19.30 bis zirka 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken, übertragbares Abonnement für fünf

Historiker Dr. Bruno Meier. (Bild zvg.)

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Vortragsabende: 100 Franken / U30: 15 Franken / mit KulturLegi: gratis. Abendkasse.

Die Schauspielerinnen und Schauspieler sind intensiv am Proben für «Bitte kä Blueme». Von links: Chantal Heinecke, Vreni Spinner, Thomas Stricker, Gabi Schenk, Jürg Loretz und Marino Marchetto. (Bild Marianne Voss)


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Sport

Freitag, 11. Januar 2019

Spiel verloren – Qualifikation geschafft Die Volleyball-Schweiz wird an der Europameisterschaft in Polen vertreten sein Die Schweizer Volleyballerinnen holen gegen Österreich trotz der knappen Niederlage von 2:3 Sätzen den letzten notwendigen Punkt und qualifizieren sich für die EM 2019 in Polen. Der Start missglückte den Schweizerinnen komplett: Nach einem 0:4Punkte-Rückstand sah sich Headcoach Timo Lippuner schon früh gezwungen, ein erstes Timeout zu nehmen. Es zeigte Wirkung. Von den 1150 Zuschauern in Schönenwerd lautstark unterstützt – «Diese Begeisterung für die Nati gehört zu den schönsten Erfahrungen in meinen über elf Jahren mit dem Nationalteam», freute sich Lippuner –, kämpften sich die Schweizerinnen zurück und übernahmen ihrerseits das Spieldiktat. Ein Servicefehler der Österreicherinnen entschied den ersten Satz: 25:23. Mit Ausnahme von einem Ballwechsel musste Affoltemerin Olivia Wassner das Geschehen bis dahin von der Bank verfolgen. In der entscheidenden Phase des zweiten Satzes schenkte ihr Lippuner dann das Vertrauen. Und kurz vor 18 Uhr war die Entscheidung bereits gefallen: Die Schweiz sicherte sich den zweiten Satz und damit auch die EM-Qualifikation. Die Spielerinnen jubelten nur kurz. Schliesslich ging das Spiel noch weiter. In dieser Situation den Fokus zu behalten war allerdings schwierig – offenbar zu schwierig für die junge Mannschaft. So gelang es den Österreicherinnen, auf 2:2 Sätze auszugleichen. Und auch im Entscheidungssatz legten die Gäste deutlich vor. Mit einer fulminanten Aufholjagd vermochten die Schweizerinnen kurz vor Schluss das Publikum nochmals wachzurütteln. Doch trotz Matchball sollte es nicht mehr reichen: Schliesslich verwerteten die Österreicherinnen ihrerseits den zweiten Matchball zum 17:15 und damit zum 3:2-Sieg. (tst.)

Eine Welle für das Schweizer Team. Die Spielerinnen um Olivia Wassner (Nr. 20), Passeuse aus Affoltern, dürfen sich feiern lassen. (Bilder Thomas Stöckli)

Maja Storck im Angriff. Ihr gelang mit 27 Punkten eine überragende Partie.

Headcoach Timo Lippuner (ganz links) ist die Anspannung anzusehen.

Volley S9 lädt ein

Korbballturnier zum Jahresauftakt

Es ist wieder so weit: Bei Volley S9 steht am Wochenende das grosse «Brot und Speck»-Turnier an. Es findet im Sportzentrum Schachen in Bonstetten statt.

Dieses Wochenende findet in Hausen wieder das beliebte Korbballturnier statt. Los geht es am Samstag um 11 Uhr mit den Herren- und Jugendmannschaften, um 18 Uhr startet die lange Nacht der Mixed-Teams.

Turnier am 12. und 13. Januar in Bonstetten Am 12. und 13. Januar in Hausen

Auch das Jahr 2019 beginnt bei Volley S9 traditionsgemäss mit dem sehr beliebten Januarturnier. Erneut darf sich der Verein über einen Teilnehmerrekord freuen. Mit 40 Teams, davon 16 Damenmannschaften am Samstag und

24 Mixed am Sonntag, wurde das Turnier dieses Jahr erneut überflutet von Anmeldungen. Zuschauerinnen und Zuschauer sind an beiden Spieltagen herzlich willkommen! Für das leibliche Wohl sorgt wie immer die beliebte Volley-S9-Turnierbeiz. Nadia Gurtner Programm: Samstag, 12. Januar, 10 bis zirka 18 Uhr: Frauen und Juniorinnen. Sonntag, 13. Januar, 9 bis zirka 18 Uhr: Mixed A, B und C/Plausch Weitere Infos: www.volley-s9.ch/januar-turnier.

14.30 Uhr fest in Damenhand. Auch am zweiten Turniertag kommt das leibliche Wohl dank Sandwiches am laufenden Meter, Kuchen und reich

bestückter Festwirtschaft nicht zu kurz. Ein Besuch lohnt sich! (pd.) Weitere Infos unter www.tvhausen.ch.

Damit die Korbball-Riegen nach Feiertagen und Festessen gleich nach dem Jahresauftakt wieder in Schwung kommen, gibt es das Korbballturnier des Turnvereins Hausen. Dieses erfreut sich seit Jahren grosser Beliebtheit und lockt auch dieses Jahr rund 30 Teams von nah und fern in die beiden Hausemer Turnhallen. Temporeiche und spannende Begegnungen sind also programmiert. Stark vertreten sind natürlich auch die Lokalmatadoren: Die Hausemer Korbballerinnen und Korbballer sind mit acht Teams am Start und freuen sich schon jetzt auf zahlreiche Gäste und Fans.

Fairplay in vier Kategorien

Auch dieses Jahr stehen wieder spannende Matches an. (Bild zvg.)

Los geht es am Samstag, 12. Januar, um 11 Uhr mit den Herren- und Jugend-Mannschaften, gefolgt ab 18 Uhr von der langen Nacht der MixedTeams. Damit Spieler und Zuschauer bei Kräften bleiben, winkt am Samstagabend ein geselliger Spaghettiplausch. Am Sonntag, 13. Januar, sind die Turnhallen dann von 8.30 Uhr bis

In Hausen wird wieder Korbball gespielt. (Archivbild)


Extra

Freitag, 11. Januar 2019

Wettswilerin als erfolgreiche Mosaikkünstlerin in Italien Esther Bertolo-Schmidmeister und ihr Mann Roberto kreieren Mosaike nach Wunsch Man muss nahe ans Bild gehen, um zu sehen, dass es nicht gemalt, sondern aus winzigen Steinchen zusammengesetzt ist. Wer solche Werke vollbringt, muss exakt arbeiten können, einen Sinn für Farben und Formen sowie Fantasie und Vorstellungsvermögen haben. Esther Bertolo hat alles – sie ist Mosaikkünstlerin. ................................................... von regula zellweger Verena Schmidmeister hatte früh erkannt, dass ihre Tochter Esther künstlerisch begabt ist. Das eher stille und scheue Kind machte bereits mit zwei Jahren eifrig Puzzles, zeichnete und malte gern – und gut. Doch zuerst ging ihre Berufslaufbahn in eine ganz andere Richtung: Auf den Bau. Im Unternehmen des Vaters absolvierte die zierliche junge Frau eine Lehre als Plattenlegerin. Ein Berufsschullehrer wurde auf das Talent von Esther Schmidmeister aufmerksam und empfahl ihr, die «Friaulische Mosaikschule» in Spilimbergo zu besuchen. Die traditionelle Mosaikkunst geht hier bis ins 17. Jahrhundert zurück, Steinmetze und Bodenleger aus den Dörfern um Spilim-

bergo arbeiteten auf den Baustellen Venedigs. Seit 1922 bildet die Schule Spezialisten aus mit dem Ziel, die Mosaikkunst durch Forschen und Experimentieren, durch die Verwendung von innovativen Arbeitsverfahren und durch die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstlern aufzuwerten.

Gemeinsam etwas aufbauen Esther Schmidmeister wurde hier nicht nur Mosaizistin, wie die offizielle Berufsbezeichnung lautet. Im Zusammenleben der Studierenden in den Baracken, die nach dem grossen Erdbeben im Friaul 1976 gebaut wurden, lernte sie auch Roberto Bertolo kennen und lieben, der vorher in Basel gearbeitet hatte und nun ein Jahr über ihr die Schule besuchte. So wurde sie zu Esther Bertolo und blieb in Italien. Heute sind ihre drei Kinder, alle musikalische sehr begabt, Anfang 20. Sie und ihr Mann nehmen unter dem Label Bres Aufträge aus aller Welt für Mosaike entgegen: für eine Nische einer Kapelle in Sizilien, für eine Kuppel einer Moschee in Usbekistan, für Mosaike nach antik-römischen Vorbildern für ein Einkaufszentrum in den USA, für die Wände eines grossen Schwimmbades in Treviso oder für eine Kopie eines Christusbildes für einen italienischen Bischof. Esther Bertolo arbeitet gern nach Vorlagen,

Esther Bertolo-Schmidmeister im Haus ihrer Mutter in Wettswil. (Bild Regula Zellweger)

ihr Mann verwirklicht auch eigene, künstlerisch hochstehende Entwürfe.

Kunsthandwerk

Bodenmosaik in einer Villa in Padova. (Bild zvg.)

Esther Bertolo erzählt gern über ihr Kunsthandwerk. Sie erklärt die vielfältigen Methoden, die sich nach Material und Zielsetzungen unterscheiden: Entweder direkt auf den Untergrund oder ein Netz, wobei die Oberflächenstruktur eher rau bleibt – oder umgekehrt, auf Papier, wobei die später glatte Oberfläche auf der Unterseite liegt und das Mosaik seitenverkehrt entstehen muss. Im Atelier Bres entstehen Platten, die meistens in Gebäude eingearbeitet werden. Zudem Böden, Tische, Verkleidungen für Badezimmer, Pools, Brunnen, sakrale Kunst und abstrakte Werke. Die beiden Mosaizisten arbeiten mit Materialien wie Marmor, Gold, Smalten, also Steinen, die in Venedig extra für Mosaike produziert werden, Glas und anderen Materialien, deren Beschaffung und Bearbeitung bereits einen grossen Zeitaufwand bedeutet. Bei grösseren Werken wird stehend gearbeitet, kleine, feinere Arbeiten können im Sitzen ausgeführt werden.

wetter

volg-rezept

Traumberuf Esther Bertolo-Schmidmeister liebt ihren Beruf. «Ich möchte gern mein ganzes Leben lang Mosaike machen», meint sie voller Begeisterung, «Steine sind etwas Lebendiges, sie geben Energie.» Manchmal kommt das Ehepaar auch zurück nach Wettswil, um mit der Schweizer Verwandtschaft Zeit zu verbringen. Roberto und Esther Bertolo sind froh um ihre Schweizer Wurzeln. Immer wieder übernehmen sie auch Aufträge aus der Schweiz. Egal, was sich die Kundschaft wünscht, das Ehepaar Bertolo schafft realistisch und minuziös exakt Porträts, Tiere, Landschaften, Bilder aus der römischen und griechischen Mythologie, geometrische Muster und abstrakte Bilder. «Ich liebe die Abwechslung immer wieder neuer Herausforderungen», strahlt Esther Bertolo – und wenn man die Fotos von ihren Werken anschaut, merkt man: Diese Frau packt an und realisiert, was gewünscht wird – und entwickelt sich so als Kunsthandwerkerin stetig weiter.

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herkömmliches

Heimweh Heimweh ist wie Uhren oder Käse ein schweizerisches Markenzeichen. Als im 15./16. Jahrhundert das Söldnerwesen ein lukratives Geschäft war, zogen ungezählte Eidgenossen in fremde Kriegsdienste. Sie waren bekannt für ihre Opferbereitschaft und ihren Todesmut und deshalb sehr gefragt. Aber viele von ihnen litten bald an einer unerklärlichen Krankheit, die sich in körperlichen Beschwerden wie Herzrasen, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen zeigte. In diesem jämmerlichen Zustand schwärmten die Jungsoldaten von ihrer wunderschönen Heimat. Und wenn es ihnen vergönnt war, in ihre Alpendörfer heimzukehren, verschwanden die Krankheitssymptome so schnell, wie sie gekommen waren. Heimweh galt deshalb als typisch schweizerische Eigenschaft und wurde je nach Sprachregion als «Maladie Suisse» oder «Schweizerkrankheit» bezeichnet. Der medizinische Fachausdruck für die unbändige Sehnsucht nach vertrauten und heimatlichen Verhältnissen lautet seit dem 17. Jahrhundert Nostalgie – hergeleitet von den altgriechischen Wörtern nostos für Heimkehr und algos für Schmerz. Heimweh eben. Oder wie man Nostalgie heute übersetzen könnte: Heimweh nach Gestern. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren

Riduan, 1. Januar.

Leon Milas, 2. Januar. Infos unter www.bresmosaici.altervista.org oder www.facebook.com/mosaicibres/.

Speck mit Linsen und Kartoffeltartes Zutaten für 4 Personen 400 g 150 g 3 dl

Kochspeck Linsen Wasser Salz 1 Rüebli fein gewürfelt ¼ Knollensellerie fein gewürfelt 0,5 dl Noilly Prat (trockener Wermuth) 4 Kartoffeln 15 g Butter flüssig 1 Knoblauchzehe fein geschnitten Muskat, Pfeffer aus der Mühle 4 Bundzwiebeln 1 TL Sonnenblumenöl

Zubereitung

bauernregel «Eis und Schnee im Januar, künden ein gesegnet’ Jahr.»

Speck in leicht siedendem Wasser ca. 1 Std. garen. Linsen im Wasser ca. 20 Min. knapp weich garen. 5 Min. vor Kochzeitende mit Salz würzen, Rüebli und Sellerie beigeben und mitkochen. Noilly Prat dazugiessen. Inzwischen für die Tartes Ofen auf 220 °C vorheizen. Kartoffeln fein hobeln, mit Butter und Knoblauch

Lilianna Josie, 3. Januar.

mischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. In kleine Bleche von 12 cm Ø schichten. Im Ofen ca. 15 Min. knusprig backen. Bundzwiebeln längs halbieren, in wenig Öl braten und würzen. Tartes auf Linsen anrichten, Speck in Tranchen schneiden und darauf legen und die gebratenen Zwiebeln danebenlegen. Zubereitung: ca. 70 Min. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

Léa Marie, 6. Januar. (Bilder Irene Magnin) anzeige


Veranstaltungen Gesangsverein Rifferswil

RESTAURANT

Chränzli in Rifferswil in der Turn-/Mehrzweckhalle

Samstag, 19. Januar 2019, 13.30 Uhr Samstag, 19. Januar 2019, 19.45 Uhr Samstag, 26. Januar 2019, 19.45 Uhr

Für Kinder und Erwachsene Tanz mit Charly Bauer Tanz mit Charly Bauer

Fr 11. Jan. bis So 20. Jan.

Von Stadt zu Stadt Lustspiel in 3 Akten: S Jubiläum Gesang:

LETZTE

METZGETE

Spannendes Quiz am Abend, grosse Tombola am Nachmittag. Bar ab 22.30 Uhr geöffnet. Essen schon ab 19.00 bis 19.45 Uhr Platzreservierungen für die Abendvorstellungen: Von 19 bis 21 Uhr bei Fam. A. Heimann, Telefon 044 764 10 05 oder per Internet: www.gesangsverein-rifferswil.ch

Fam. Brändli & Personal

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Hedingerstr. 16 www.burestube-arni.ch info@burestube-arni.ch 8905 Arni AG

Kassaöffnung: 13.00 Uhr, resp. 18.45 Uhr Karten für reservierte Plätze bitte bis 19.35 Uhr abholen!

Tel. 056 634 12 06

Wir freuen uns auf Ihren Besuch (Mi/Do Ruhetage)

Wussten Sie, dass ein gesunder Darm zu einem starken Immunsystem verhelfen kann? Dienstag, 22. Januar 2019, 20.00 Uhr, Vitalis Apotheke Drogerie, Coopark, Affoltern a.A. Wenn Sie gerne mehr über den Darm und die Zusammenhänge von Darmgesundheit und Immunsystem wissen möchten, begrüssen wir Sie herzlich zum kostenlosen Vortrag von Luzia Seeholzer, Drogistin, Naturheilpraktikerin und Fachberaterin Darmgesundheit.

Coopark 8910 Affoltern am Albis ZH Telefon 044 761 87 61 info@vitalis-apotheke.ch www.vitalis-apotheke.ch

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Anmeldung unter Telefon 044 761 87 61 oder direkt bei uns im Geschäft.

Ein Dialektmärchen von Jörg Christen frei nach Gebrüder Grimm, inszeniert von Fabio Romano

Führung durchs Spital

Mittwoch 23. Januar 2019 18.00 – 19.30 Uhr

Samstag, 12. Januar 2019 14.30 Uhr Aula Ennetgraben Zwillikerstrasse 16 Eintritt: Fr. 15.— / 10.— Kasse & WunderBar ab 14 Uhr Reservation: www.kulturaffoltern.ch Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger 044 762 42 42 kæser.ch DIE DRUCKER

THE WOODEN TOUR - LIGHT Jonas Gross -Panflöte Nino Lentini Gitarre

Ein Blick hinter die Kulissen Im Rahmen der Neuausrichtung des Spitals Affoltern soll ein neues Gesundheitszentrum entstehen, das der Leitlinie «ambulant vor stationär» folgt. Der weitläufige Gebäudekomplex ist teils stark sanierungsbedürftig. Aber auch mit umfassenden Sanierungsarbeiten blieben die Strukturen veraltet und die Arbeits­ wege inerzient und kostenintensiv. Machen Sie sich ein Bild vor Ort: Direktor Michael Buik führt Sie durch die Räumlichkeiten und zeigt Ihnen unser Spital, wie es heute aussieht und wie es morgen aussehen könnte. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung bitte an:

Freitag, 18. Januar 2019, 20.15 URr im CRileRuus Hedingen Jung, frecR und überrascRend, so präsentiert sicR der Freiämter Panflötist Jonas Gross, Gewinner des Kleinen Prix Walo 2011 und Solist am Basel Tattoo 2014. Zusammen mit dem Säuliämter Gitarristen Nino Lentini kreieren die beiden Musiker völlig neue Klangwelten.

marketing@spitalaffoltern.ch oder Telefon 044 714 26 68

Rockiger Sound, folkige Gitarre und ein beatboxender Panflötist - so Raben Sie Panflöte nocR nie geRört!

Spital Affoltern, Sonnenbergstrasse 27, 8910 Affoltern a. A.

Gemeindeverein Hedingen

Eintritt frei

Kollekte

MÄRLI MUSICAL THEATER präsentiert in Zusammenarbeit mit FREDDY BURGER MANAGEMENT

astlonaut

a sil Andreas Zumach

Experte für Internationale Konflikte, Friedenspolitik, Menschenrechte und Weltwirtschaft, wieder im Knonaueramt

Ordentliche Generalversammlung Freitag, 25. Januar 2018 20.00 Uhr Brunnmatt, Obfelden -

Traktanden gemäss Statuten Einzug der Beiträge Mitteilungen

Für Aktive obligatorisch. Ehren-, Frei-, & Passivmitglieder sowie Neueintretende sind herzlich willkommen. Der Vorstand

E DAS NEU N VO MUSICAL

ANDREW BOND

maerlimusicaltheater.ch Schweizer Tournee 2018/19

30.01.19 Affoltern a.A. Kasinosaal

Rohstoffe.Krieg.Flucht Auswege aus dem Teufelskreis Dienstag, 15. Januar 2018, 9, 19:30 Uhr Singsaal Chilefeld Obfelden

Knonaueramt solidarisch mit Unterstützung von Fastenopfer, Brot für alle und Gruppe Welt Oberamt Eintritt frei, Kollekte

Endlich schlank!

Vortrag der Apothekerin Doris Küttel und der Ernährungsberaterin Michèle Gambarini über ihr Konzept, welches Neurologie und Ernährungs-Gewohnheiten kombiniert. Datum: Donnerstag, 17. Januar 2019 Ort: Dorfstrasse 9, 1. OG, 8906 Bonstetten Zeit: 19.30 – ca. 20.45 Uhr, Anmeldung erwünscht in der Apotheke-Drogerie Heumoos, Bonstetten (044 700 21 21 oder bonstetten@apotheken-sigrist.ch)

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003_2019  

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