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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 3 I 168. Jahrgang I Dienstag, 14. Januar 2014

Bessere Luft

Für Temp0 30

Westumfahrung: Verlagerung der Verkehrsströme mit positiven Resultaten. > Seite 3

Affoltern: Anwohner der Sonnenbergstrasse für eine Temporeduktion. > Seite 3

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17-fache Mutter Die Angus-Kuh Felina vom Hof der Pestalozzistiftung in Knonau erhält einen Award. > Seite 5

-

Jubla macht Spass Jugend in den Ämtler Gemeinden (3): Simona Häberling aus Obfelden. > Seite 5

Ämtler Restaurant-Landschaft in Bewegung Mit Ideen und Engagement in der Gastronomie zum Erfolg Der Gastronomieszene im Bezirk Affoltern stehen Veränderungen ins Haus. Die Wirteehepaare im «Löwen» Bonstetten, im «Burestübli» Sellenbüren und in der «Krone» Hedingen hören aus Altersgründen auf. ................................................... von urs e. kneubühl Bürokratische Hürden sowie hohe Personal- und Lebensmittelkosten moniert man in der Restaurant-Landschaft allenthalben. Dazu kommt, dass es allgemein als «Knochenarbeit» gilt, ein Restaurant zu führen. «Viele Gastronomen haben daher Schwierigkeiten mit der Regelung der Nachfol-

ge», hält Vreni Spinner, Präsidentin von GastroAffoltern, fest. Es stelle sich zuweilen schon die Frage, wer denn überhaupt noch wirten wolle.

Altershalber Schluss Margrit und Franz Gasche wirten heuer seit 42 Jahren in der «Krone» Hedingen und befassen sich nun ebenso mit dem Schritt in die Pension wie Elsbeth und Ulrich Kündig vom «Löwen» Bonstetten sowie Trudy und Fredy Steck vom «Burestübli» in Sellenbüren. «40 Jahre als Wirte im Burestübli sind genug», sagt Fredy Steck, der dieses Jubiläum im kommenden Juli feiern kann, «Ende 2014 ist Schluss.» Auch die Kündigs vom «Löwen» Bonstetten wollen altershalber einen Strich unter ihre

Wirte-Laufbahn ziehen – auch nach über 40 Jahren als Gastgeber, davon 37 Jahre im Löwen. Die Anstrengungen, Nachfolger zu finden, sind kein leichtes Unterfangen, wie Franz Gasche weiss: «Wirten ist ein absoluter Hardline-Job, der stark fordert.» Es seien die veränderten Rahmenbedingungen, die das ihre dazu beitragen, aber grundsätzlich verlange der Beruf eine sehr aktive und hohe Präsenz, was von Fredy Steck unterstrichen wird.

Engagement, Innovation und gute Mitarbeiter Das bestätigt uneingeschränkt auch Vreni Spinner, ihrerseits Wirtin im Weissen Rössli Mettmenstetten: «Erfolg erfordert sehr viel Engagement

und hohe Innovationen. Mit einem 08.15-Einsatz geht es nicht, denn die Anforderungen sind im positiven Sinn viel anspruchsvoller geworden.» Am Geschäftsgang liegt es wohl nicht, denn dieser wird in den vorab genannten Restaurants als gut bis sehr gut bezeichnet. Auch John und Michelle Weidmann vom Walliser Bistro Affoltern ziehen diesbezüglich für 2013 eine positive Bilanz: «Wir verzeichnen ein viel stärkeres Jahr, dank einem innovativen Angebot.» Und Els Imhof, die mit dem «Central» in Affoltern und dem «Drunder und Drüber» in Hedingen zwei Restaurants führt, sieht den Erfolg auch im guten Personal begründet: «Neben der gepflegten Küche sind gute und langjährige Angestellte ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.»

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Prägender SP-Vertreter Heiner Stolz: Vom angefeindeten Oppositionellen zum akzeptierten Mitstreiter. > Seite 7

Auch im Säuliamt ein saisonaler Anstieg der Arbeitslosigkeit Im Kanton Zürich ist die Arbeitslosenquote mehrheitlich saisonbedingt von 3,3 auf 3,5 Prozent gestiegen – im Knonauer Amt von 2,4 auf 2,5 Prozent (719 Personen). Damit steht die Region kantonal nach wie vor gut da. Gemäss einer Mitteilung des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit hat sich die Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr leicht erhöht. Aber die Zürcher Wirtschaft blieb von einer Rezession verschont – trotz der anhaltenden Umstrukturierung im Bankenbereich und wirtschaftlicher Unsicherheit in Europa. (-ter.)

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Hohe Ehre für Rigoletto Royal von Caroline Häcki, Obfelden

wohnen, so günstig.

Vor zwei Jahren war es Loxy de la Réselle von Andreas Ott, Rossau, der mit dem begehrten Preis ausgezeichnet wurde, am Samstag wurde nun Rigoletto Royal im Rahmen des CSI Basel zum Schweizer Sportpferd des Jahres gekürt. Hinter der Wahl zum Schweizer Pferd des Jahres stehen der Zuchtverband CH-Sportpferde und das Fachmagazin «Pferdewoche», deren Leser – vorwiegend Sportreiter – Kandidaten vorschlagen und mittels Talons über den Sieger abstimmen durften. Nominiert sind jeweils vier Pferde, wobei üblicherweise die Disziplinen Springen, Military und Dressur vertreten sind. Andreas Ott hat sein Spitzenpferd, das den Titel 2011 gewann, mittlerweile an den König von Marokko verkauft. Caroline Häcki möchte ihren Rigoletto hingegen behalten. «Ich mache alles selber, das gibt eine enge Bindung», sagt sie. Weiter dürfte der elfjährige Wallach seine sportlich besten Jahre noch vor sich haben. Am CSI Basel nahmen Caroline Häcki und Rigoletto übrigens nur den Preis entgegen. Die Dressur findet an den grössten Pferdesport-Anlässen der Schweiz keinen Platz. Es fehle schlicht die Infrastruktur, um Springen und Dressur parallel laufen zu lassen, erklärt Caroline Häcki. Nach der verdienten Winterpause startet sie mit Rigoletto Anfang März wieder in die Turnier-Saison. (tst.) ................................................... > Interview mit Caroline Häcki auf Seite 5

200 03 Erfolgreiches Duo: Caroline Häcki und Rigoletto Royal. (Bild zvg.)

9 771661 391004


Niliya-Dienstleistung Einladung zur ausserordentlichen

Gemeinde Obfelden

Gemeindeversammlung

Erneuerungswahl der Mitglieder der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2014 bis 2018 vom 30. März 2014

vom Dienstag, 11. Februar 2014, 19.30 Uhr, Stampfisaal Knonau

Provisorische Wahlvorschläge

Traktanden: Politische Gemeinde

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 29. November 2013 sind für die Erneuerungswahl der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2014 bis 2018 innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

7 Mitglieder und Präsident/in des Gemeinderates Name, Vorname

Beruf

Jahrgang

Adresse

bisher/neu

1. Ammann Thomas

lic. iur./ Berufsschullehrer Buchhalter Informatiker Familienfrau/ Betriebsökonomin Informatiker dipl. ISV Techniker TS/ Geschäftsleiter Maler

1972

Schmittenstr. 14b

bisher

FDP

1953 1961 1966

Morgenhölzlistr. 11 Brunnenweg 16 Gugelrebenstr. 10

neu bisher bisher

portiert SP EVP portiert CVP

1949 1958

Rindelstr. 10 Winkelstr. 30

bisher bisher

SVP FDP

1952

Schwerzimattstr. 5

bisher

SVP

2. Kägi Christian 3. Kobel Christoph 4. Marty Franziska 5. Müller Franz 6. Portmann Ernst 7. Schönbächler Marcel

Partei

Präsident/in: Ammann Thomas

lic. iur./ Berufsschullehrer

1972

Schmittenstr. 14b

bisher

Partei

Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte (GPR) verwiesen.

Beruf

Jahrgang

Adresse

bisher/neu

1. 2. 3. 4. 5.

Betriebsökonom HWV Sozialarbeiter i. R. dipl. Ing. ETH Assistentin GL Spitex Sozialarbeiter

1955 1947 1947 1972 1966

Rindelstr. 12 Küferweg 2 Morgenhölzlistr. 26 Hölibachstr. 24 Dorfstr. 71

bisher neu bisher bisher neu

portiert SVP EVP FDP portiert CVP SP

Rindelstr. 12

bisher

portiert SVP

Präsident/in: Betriebsökonom HWV 1955

Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen ab 27. Januar 2014 in der Gemeindekanzlei während den Öffnungszeiten zur Einsicht auf. In elektronischer Form können auch sämtliche Akten über die Homepage www.knonau.ch bezogen werden.

FDP

Name, Vorname

Büchler Jean-Pierre

Im Anschluss an die ausserordentliche Gemeindeversammlung informiert der Gemeinderat über die Zukunftsabsichten betreffend die Kabelfernsehanlage Knonau.

Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen.

5 Mitglieder und Präsident/in der Rechnungsprüfungskommission Büchler Jean-Pierre Gebhard Hans Keller Walter Meili-Frank Agnes Rittmeyer David

1. Schulzweckverband Bezirk Affoltern, Statuten-Teilrevision; Genehmigung

Der Gemeinderat Knonau

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Bestattungen Affoltern am Albis Am 1. Januar 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hulda Schneebeli geb. Suter geb. 12. Februar 1919, Witwe des Schneebeli, Emil, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Haus zum Seewadel. Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Liegenschaften

3 Mitglieder der Fürsorgebehörde Name, Vorname

Beruf

Jahrgang

Adresse

bisher/neu

1. Hauser Gregor 2. Rösti Annamargareta

Oberstufenlehrer Fachfotolaborantin/ Familienfrau Primarlehrerin/ Familienfrau

1970 1958

Schützenhausstr. 19 Muristr. 28a

neu bisher

portiert CVP portiert EVP

1970

Rüchligstr. 11

bisher

SP

3. Wydler Tanno Karin

Partei

Verkäufe

5 Mitglieder und Präsident/in der Primarschulpflege Name, Vorname

Beruf

1. Birrer Martin

Teamleiter/ Projektleiter 2. Bläuer-Scarso Marinella Hausfrau 3. Frick Christa Sekretärin 4. Gysel Markus Informatiker 5. Kurt Werner Gestalter/Planer

Jahrgang

Adresse

bisher/neu

Partei

1973

Rindelstr. 6

bisher

portiert EVP

1972 1969 1961 1958

Winkelstr. 52 Maschwanderstr. 10 Alte Schulhausstr. 28 Dorfstr. 51

bisher neu neu bisher

portiert FDP portiert SVP EVP portiert EVP

1958

Dorfstr. 51

bisher

portiert EVP

Präsident/in: Kurt Werner

Gestalter/Planer

5 Mitglieder und Präsident/in der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach (Kreiswahl) Name, Vorname

Beruf

1. Bucher Bettina

Familienfrau/ 1972 dipl. Betriebsökonomin dipl. Bau1971 und Wirtschaftsing. FH Personalassistent 1959

2. Dällenbach Roger 3. Klee Matthias 4. Scherrer Barbara 5. van Hoof Susanne

Jahrgang

Adresse

bisher/neu

Partei

bisher

SVP

bisher

portiert CVP

Familienfrau/ 1963 Pflegefachfrau HF/Kinesiologin Familienfrau/ 1968 dipl. Chem. ETH

Jonenstr. 19a 8913 Ottenbach Wolserstr. 4 8912 Obfelden Lanzenstr. 14 8913 Ottenbach Lienistr. 31 8913 Ottenbach Schwerzimattstr. 75 8912 Obfelden

Familienfrau/ dipl. Chem. ETH

Schwerzimattstr. 75 8912 Obfelden

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2½-Zimmer-Wohnung

portiert CVP

Telefon 078 728 27 45

Präsident/in: van Hoof Susanne

1968

bisher

portiert CVP

In Anwendung von § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 21. Januar 2014, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat (Wohnsitzpflicht). Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt oder ist eine stille Wahl nicht vorgesehen, wird eine Urnenwahl mit amtlichem Wahlzettel/amtlichen Wahlzetteln oder einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Postfach, 8901 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 14. Januar 2014

Die Gemeindevorsteherschaft

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 14. Januar 2014

Deutlich verbesserte Luftqualität dank der Westumfahrung Von den Verlagerungen der Verkehrsströme profitieren auch Ämtler Gemeinden Die Eröffnung der Westumfahrung mit dem Üetlibergtunnel sowie der A4 im Knonauer Amt vor vier Jahren hat die Verkehrsströme verlagert. Messungen der Luftqualität zeigen nun, dass die Schadstoffbelastung in der Stadt Zürich und in den Ortszentren von Birmensdorf sowie im Knonauer Amt deutlich zurückgegangen ist. Am 9. Mai 2009 wurde als letztes Teilstück der Westumfahrung der Üetlibergtunnel eröffnet, am 13. November 2009 die Autobahn A4 im Knonauer Amt. Dies führte zu einer grossen Verlagerung der Verkehrsströme, welche durch flankierende Massnahmen entlang der ehemaligen Westtangente in der Stadt Zurich sowie in den Ortszentren im Knonauer Amt unterstützt wurde. Um zu erfahren, welchen Effekt diese Verkehrsverlagerung auf die Luftqualität hat, haben der Fachbereich Labor des Umwelt- und Gesundheitsschutzes der Stadt Zürich (UGZ) sowie die Abteilung Lufthygiene im kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) von 2006 bis 2012 an diversen Orten Schadstoffmessungen durchgeführt.

in kürze

Unterstützung für Gemeindepräsidiumskandidat Clemens Grötsch. Am 9. Januar hat sich eine Interessengruppe gebildet, um die Wahl von Clemens Grötsch als Gemeindepräsident in Affoltern zu unterstützen. Weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger, die dem Wahlkomitee beitreten wollen, melden sich bitte unter www.clemensgroetsch.ch. (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Fussgängerin angefahren und verletzt Bei einer Kollision mit einem Personenwagen neben einem Fussgängerstreifen ist am Freitagmorgen in Affoltern eine Fussgängerin verletzt worden. Ein 50-jähriger Mann fuhr laut Angaben der Kantonspolizei kurz vor 7.30 Uhr mit seinem Personenwagen auf dem Bahnhofplatz Richtung Obfelderstrasse, als eine 65-jährige Frau auf der Höhe der Bushaltestelle «Bahnhof» die Strasse überqueren wollte. Sie betrat die Strasse zu Fuss von links neben dem Fussgängerstreifen, wurde von der Fahrzeugfront erfasst und stürzte zu Boden. Die Dame wurde mit unbekannten Verletzungen mit einer Ambulanz ins Spital gefahren. Wegen des Unfalles musste der Bahnhofplatz für den Privatverkehr gesperrt werden. Dieser wurde durch die Stützpunktfeuerwehr Affoltern örtlich umgeleitet. (pd.)

wir gratulieren Zum 95. Geburtstag

Der Obfelder Ortsteil Bickwil als Ausnahme: Hier kann der Jahresmittel-Grenzwert nicht eingehalten werden. (Archivbild) Gemäss dem kantonalen Bulletin «Zürcher UmweltPraxis» zeigen die Messungen im Knonauer Amt, dass insbesondere in den Ortszentren von Hedingen, Affoltern und Mettmenstetten die Belastung mit Stickstoffdioxid deutlich abgenommen hat. Dasselbe

gilt für das Ortszentrum von Birmensdorf. Die Umlagerung der Verkehrsströme führte an einzelnen Standorten aber auch zu einer zusätzlichen Belastung. Der Jahresmittel-Grenzwert wird jedoch mit einer Ausnahme, dem Autobahnzubringer Muristrasse in

Bickwil (Gemeinde Obfelden), überall eingehalten. Die Befürchtung, dass die Schadstoffbelastung in Wettswil beim Autobahndreieck stark steigen könnte, hat sich nicht bewahrheitet. (ki.)

In Kappel feiert Anna Stettler am Donnerstag, 16. Januar, ihren 95. Geburtstag – bei guterGesundheit und bemerkenswerter Vitalität. Wir gratulieren herzlich zum Ehrentag und wünschen ihr weiterhin viel Freude.

Zum 80. Geburtstag Morgen Mittwoch, 15. Januar, feiert Erika Henggeler in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich, wünschen ein schönes Fest und alles Gute.

Für Tempo 30 auch auf der Sonnenbergstrasse Richtung Spital Affoltern Gegen 100 Anwohner für eine Projektänderung – Gemeinde kann Wunsch erfüllen Für den zum Spital führenden Abschnitt der Sonnenbergstrasse in Affoltern soll ebenfalls Tempo 30 gelten. Dieses Begehren ist von gegen 100 Anwohnern unterzeichnet worden. Tiefbauvorstand Hans Finsler stellt in Aussicht, diesen Wunsch zu erfüllen – wenn die Anwohner ihrerseits bereit sind, den durch Martinshorn verursachten Lärm der Notfallfahrzeuge zu ertragen. Bei den Festlegungen der Tempo-30Gebiete wurde die südliche Seite der Sonnenbergstrasse ausgeklammert und auf diesem Abschnitt Tempo 50 belassen. «Bei Tempo 30 hätten die Notfallfahrzeuge mit Blaulicht fahren müssen. Wir wollten den Anwohnern häufige Lärmimmissionen ersparen», begründet Tiefbauvorstand Hans Finsler den Entscheid und bestätigt, einen entsprechenden Hinweis des Spitals berücksichtigt zu haben.

Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

3

Wenig Notfallfahrten In dem von gegen 100 Anwohnern unterzeichneten Schreiben werden diese Überlegungen als «unverständlich» bezeichnet. Sie sind der Ansicht, dass zum Spital primär Personenwagen und nur selten Notfallfahrzeuge verkehren. Und wenn, dann würden diese selten im Status eines Notfalls zirkulieren, sondern führten nicht dringliche Transporte durch. «Selbst wenn tatsächlich weitere bauliche Massnahmen zur Durchsetzung von Tempo 30 nötig wären, könnten Notfallfahrten uneingeschränkt durchgeführt werden. Zum einen ist die Strasse übersichtlich, und zum anderen kann, falls erforderlich, Blaulicht eingesetzt werden», heisst es in dem Schreiben. Das

sei dann der Fall, wenn keine sogenannten «Kissen» gebaut würden. Solche seien auch gar nicht erforderlich. Solcherlei Unebenheiten behinderten nicht nur Krankentransporte, sondern führten erfahrungsgemäss auch zu Abbrems- und Beschleunigungsmanövern. «Horizontale Verschiebungen der Fahrspur und Engnisse wie die geplanten Parknasen genügen für die Durchsetzung von Tempo 30 ohne weiteres.» Ausserdem sind die Anwohner der Ansicht, dass mit dieser Ausnahmeregelung dem Grundsatz widersprochen werde, wonach ganze Gebiete einheitlich einer Tempo-30-Zone zuzuordnen sind. Diese seien auch bei Spitalzufahrten nicht ausgeschlossen, fügt der Sprecher der Anwohner, Hans Peter Giger, hinzu und nennt Beispiele, wo Zufahrten mit dieser Tempobeschränkung gelten: zum Triemlispital, zum Uni-Spital und zum Kinderspital. Es wird auch auf die hohen Geschwindigkeiten aufmerksam gemacht, die auf diesem Strassenabschnitt gefahren werden. Die von der Gemeinde geplanten Massnahmen seien nicht geeignet, Tempi zu reduzieren. Zwar sei im Planungsbericht von geplanten Einengungen im Bereich der Schulwegsicherung durch Parkierungsnasen die Rede. Ein neu geplantes Trottoir auf der Ostseite der Sonnenbergstrasse führe jedoch dazu, dass die Fahrbahn für Autos frei werde. Gefordert wird ein Fussgängerstreifen auf der Höhe des Verbindungsfussweges zur Steinacherstrasse (Höhe Liegenschaft Schenk).

Projektänderung möglich Aus all diesen Überlegungen fordern die Anwohner eine Anpassung des Projekts. Tiefbauvorstand Hans Finsler schliesst nicht aus, dass die Gemeinde

Südliche Sonnenbergstrasse: Anwohner fordern Tempo 30. (Bild Werner Schneiter) diese Forderungen nachträglich erfüllt, obschon die Rekursfrist gegen die Tempo-30-Festsetzung in diesem Fall ungenutzt verstrichen ist. «Wenn das die Anwohner wünschen und bereit sind, den bei Blaulichtfahrten verursachten Lärm zu ertragen, lässt sich

Tempo 30 auf der Südseite des Sonnenbergs mit vertretbarem Aufwand realisieren», hält der Tiefbauvorstand fest. Er will den Anwohnern nun ein entsprechendes Schreiben zukommen lassen. (-ter.)


Du hast gesorgt, du hast geschafft, gar manchmal über deine Kraft. Nun ruhe aus und schlaf in Frieden, hab tausend Dank für deine Müh, wenn du auch bist von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst du nie.

TODESANZEIGE

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In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meiner lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, unserer Schwägerin, Tante und Gotte

Gemeinde Rifferswil

Hulda Schneebeli-Suter 12. Februar 1919 – 1. Januar 2014

Nach einem langen, arbeitsreichen Leben durfte sie im Beisein ihrer Liebsten am Neujahrstag im Haus zum Seewadel friedlich einschlafen. Affoltern am Albis, 1. Januar 2014 In stiller Trauer: Elsbeth und Othmar Karli-Schneebeli Gabriela Karli Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung hat auf Wunsch der Verstorbenen im engsten Familienkreis stattgefunden. Statt Blumen zu spenden, gedenke man des Palliative-Care-Kompetenzzentrums des Bezirksspitals Affoltern, Postkonto 30-728782-8. Traueradresse: Elsbeth und Othmar Karli-Schneebeli, Belvédèrestrasse 59, 5621 Zufikon

Gemeindebehörden Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2014 bis 2018 Auf die Ausschreibung vom 19. November 2013 sind folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

• Gemeinderat Rifferswil

6 Mitglieder und Präsidium (Präs. der Primarschulpflege = 7. Mitgl.)

Mitglieder: Bircher Doris, geb. 6. Februar 1968, Bäuerin, whft. Schonau, von Rifferswil, bisher Fuchs Marcel, geb. 1. März 1958, Leiter Verkauf und Beratung, geschäftsführender Partner, whft. Im Mattler 10, von Rifferswil, bisher Funk Alfred, geb. 6. April 1950, Feinmechaniker, whft. Albisstr. 7, von Rifferswil, bisher, SVP Trachsel Markus, geb. 18. März 1968, Bauführer, whft. Ankengasse 20, von Rüeggisberg BE, neu Walter Hugo, geb. 1. Januar 1954, Sicherheitsbeauftragter, whft. Engelgasse 20, von Grächen VS, neu ——— Präsidium: Fuchs Marcel, bisher

• Rechnungsprüfungskommission der politischen Gemeinde

5 Mitglieder und Präsidium

Mitglieder: Baer Christian, geb. 15. März 1977, Landwirt, whft. Hauptikerstr. 6, von Rifferswil, bisher Frick Thomas, geb. 13. April 1973, dipl. Architekt HTL, whft. Ausserfeldstr. 1, von Rifferswil, bisher Huber Roland, geb. 29. September 1970, Aussendienstmitarbeiter, whft. Aemmetstr. 2, von Hirzel ZH, bisher Landolt Mario, geb. 3. September 1964, kaufm. Angestellter, whft. Jonenbachstr. 13, von Zug ZG, bisher Weber Jürg, geb. 7. März 1977, Business Developer, whft. Jonenbachstr. 6, von Schwyz SZ, neu Präsidium: Baer Christian, neu

• Primarschulpflege

5 Mitglieder und Präsidium

Mitglieder: Bergmann Evelyn, geb. 6. Oktober 1970, Primarlehrerin, whft. Engelgasse 8, von Heiden AR, neu Heimann Urs, geb. 21. März 1980, Informatikingenieur, whft. Jonentalstr. 20, von Gadmen BE, bisher Weber Nicole, geb. 9. Dezember 1971, kaufm. Angestellte, whft. Hauptikerstr. 11, von Zürich ZH, bisher Wegmüller Reto, geb. 25. November 1975, Schulleiter, whft. Engelweg 2, von Vechigen BE, bisher Ziegler Thomas, geb. 4. April 1969, Hauswart, whft. Sennengasse 4, von Thun BE, bisher

CVP Affoltern am Albis

TODESANZEIGE Traurig, aber in grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Marlies Winiger-Hüsler 20. Juni 1944 – 4. Januar 2014

Marlies Winiger hat sich während vieler Jahre in zahlreichen Funktionen für die CVP engagiert. Während mehreren Amtsperioden war sie für die CVP Mitglied in der Primarschulpflege Affoltern am Albis und hat dort einen aktiven Beitrag zur Entwicklung der aufstrebenden Gemeinde geleistet. In Dankbarkeit bewahren wir ihr ein ehrendes Andenken. Für die CVP Affoltern am Albis Franz Waser / Philipp Büchner Abschiedsgottesdienst: Freitag, 17. Januar 2014, 14.30 Uhr, in der katholischen Kirche Affoltern am Albis.

Präsidium: Wegmüller Reto, bisher

• Evangelisch-reformierte Kirchenpflege

7 Mitglieder und Präsidium

Mitglieder: Achtnich Margrit, geb. 6. Juni 1948, pensionierte Pflegefachfrau, whft. Ausserfeldstr. 6, von Winterthur ZH, neu Beeler Margrit, geb. 11. August 1952, Betriebsassistentin, whft. Hägiweidstr. 4, von Alpthal SZ, bisher Burghold Schwegler Andrea, geb. 3. Januar 1969, Pflegefachfrau, whft. Mülimatt 8, von Wohlen AG, neu Hauenstein Rudolf, geb. 14. Juni 1968, Wirtschaftsprüfer, whft. Mettmenstetterstr. 1, von Ottenbach ZH, bisherMarbot Andreas, geb. 20. Oktober 1950, Landwirt, whft. Homberg, von Rifferswil, bisher Meier Hans Ulrich, geb. 24. August 1950, Betriebsökonom, whft. Im Mattler 15, von Füllinsdorf BL, bisher ——— Präsidium: Meier Hans Ulrich, bisher

• Rechnungsprüfungskommission der evang.-ref. Kirchgemeinde

5 Mitglieder und Präsidium

Mitglieder: ——— ——— ——— ——— ——— Präsidium: ——— Diese Wahlvorschläge können bis spätestens 21. Januar 2014 geändert oder zurückgezogen werden. Bis zu diesem Termin können dem Gemeinderat, c/o Gemeindeverwaltung, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, jedoch auch weitere Wahlvorschläge eingereicht werden.

DANKSAGUNG

Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz in Rifferswil (unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Für jede vorgeschlagene Person sind Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort anzugeben.

Karl Adam Herzlichen Dank allen, die ihm die letzte Ehre erwiesen haben und ihre Anteilnahme zum Ausdruck brachten. Einen herzlichen Dank allen, die ihn ein Stück auf seinem Lebensweg begleitet haben. Spezieller Dank geht an Dr. W. Baumann, Affoltern am Albis, und an das Pflegepersonal und die Ärzte im Pflegeheim Rigi, Affoltern am Albis, für die herzliche Betreuung und Pflege. Im Namen aller Angehörigen Affoltern am Albis, Januar 2014

Häse Adam

Die definitiv zur Wahl vorgeschlagenen Personen werden publiziert (Namen, Vornamen,…). Übersteigt die Zahl der Wahlvorschläge diejenige der zu besetzenden Stellen nicht, werden für den Urnengang vom 30. März 2014 gedruckte Wahlzettel verwendet; andernfalls wird die Wahl der Kommunalbehörden mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, ab Publikationsdatum gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Rekurse müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Rifferswil, 14. Januar 2014

Gemeinderat Rifferswil


Bezirk Affoltern

Dienstag, 14. Januar 2014

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«Rigoletto will jeden Tag gefordert werden» Pferd des Jahres: Besitzerin und Reiterin Caroline Häcki aus Obfelden im Interview

Simona Häberling. (Bild kb.)

Die Jugend in den Gemeinden (3): Simona Häberling Jugendliche brauchen verschiedene Orte, wo sie sich entfalten können. Dank dem Engagement von Organisationen der Jugendförderung finden Jugendliche im Bezirk Affoltern ein vielfältiges Angebot an Treff- und Entfaltungsmöglichkeiten. In einer Porträtserie mit Jugendlichen aus den 14 Wohngemeinden des Bezirks stellt der «Anzeiger» die Arbeit dieser Organisationen vor. Sie strahlt Fröhlichkeit und Lebenslust aus, Simona Häberling aus Obfelden. Die im März 16 Jahre jung werdende, aufgeweckte Jublanerin ist seit 2006 in der Jubla Säuliamt: «In der Jubla ist man, wie man eben ist; so kann ich auch noch etwas das Kind-Sein in mir ausleben. Wir sind viel in der Natur und unternehmen auch sonst eine Menge – so ist immer etwas los. Und das gemeinsam mit anderen zu erleben, macht grossen Spass.» Bis vor Kurzem war Simona auch noch im Geräteturnen höchst aktiv, verzichtet nun aber seit dem Beginn ihrer Lehre als Drogistin darauf.

Jubla Säuliamt Die Jubla Säuliamt, 1984 gegründet, ist ein ökumenisch offener Kinderund Jugendverein, der aus der katholischen Kirche herausgewachsen ist. Da können sich die Kinder entfalten. Durch ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten erhalten sie die Möglichkeit Neues zu entdecken. Sie vergnügen sich mit Spielen, Basteln, tollen im Wald herum, kochen oder plaudern. Alle Kinder sind in fünf Mädchen(Blauring) und Knabengruppen (Jungwacht) eingeteilt, wobei die Ältesten im gemischten 15er-Team sind. Etwa jeden zweiten Samstagnachmittag kommen die Gruppen im kath. Pfarreizentrum Affoltern zusammen und über Pfingsten und im Sommer gehen alle gemeinsam ins Lager. (kb.) Kontakt: Fiona Utzinger (Scharleiterin), info@jublasaeuliamt.ch, www.jublasaeuliamt.ch.

Ausserschulische Jugendarbeit Das Projekt «Die Jugend in den Gemeinden» wurde vom Jugendbeauftragten des Bezirks Affoltern, Matias Dabbene, contact Jugendförderung Bezirk Affoltern – eine Dienstleistung aller 14 Bezirksgemeinden – lanciert und koordiniert, um den zentralen Wert der ausserschulischen Jugendarbeit für das Gemeinde- und Bezirksleben aufzuzeigen. Entstanden ist es in Zusammenarbeit mit «Anzeiger», Standortförderung Knonauer Amt und verschiedenen Organisationen der Jugendförderung im Bezirk. Finanziell unterstützt haben es: GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern und Raiffeisen.

«Anzeiger»: Caroline Häcki, Ihr «Rigoletto Royal» wurde am Samstag zum Schweizer Pferd des Jahres gekürt, was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung? Caroline Häcki: Das ist die Anerkennung der Schweizer PferdesportSzene für den Erfolg, den Rigoletto letztes Jahr erreicht hat. In den letzten sieben Jahren erhielt nie ein DressurPferd diese Auszeichnung. In der Schweiz findet die Spring-Szene viel mehr Beachtung als die Dressur. Umso höher ist diese Wahl einzuschätzen.

geben oder es mangelt an Talent. Das weiss man nie im Voraus, schliesslich ist es ein Lebewesen. Ich kann Rigoletto nicht sagen, dass er ein Spitzensportler sei, und sein Leben nicht geniessen dürfe. Mit artgerechter Haltung habe ich ihn bei Laune gehalten und ihm immer seine Zeit gelassen – auch mental. Er ist häufig über seinen Lerneifer gestolpert und musste erst lernen, seine Fehler zu akzeptieren. Ein Sportler, der sich nicht über Fehler aufregt, schafft es nie ganz nach oben. Er muss an Fehlern wachsen.

Welche Qualitäten sind es denn, die ihr Spitzenpferd auszeichnen? Sein Lerneifer und seine Leistungsbereitschaft. Rigoletto will jeden Tag arbeiten, gefordert werden. Wenn er nichts zu tun hat, hat er Flausen im Kopf. Das Niveau an der Spitze ist so hoch, dass man nur so hoch kommt, wenn das Pferd will. Rigoletto ist jetzt elfjährig – ist sein Potenzial ausgeschöpft? Die meisten Pferde haben ihren Zenit mit 13/14 Jahren. Dieses Jahr war Rigoletto allerorts einer der Jüngsten. Die Konkurrenten waren älter und erfahrener – das gilt übrigens auch für die Reiterin (sie lächelt). Im ersten Jahr mit internationalen Wettkämpfen geht es darum, das Pferd zu zeigen. Es soll die Atmosphäre kennenlernen, die grossen Stadien, die weiten Anreisewege. Nach zwei bis drei Jahren kann es dann Top-Leistungen abrufen. Sie haben es gesagt: In der Schweiz gilt das Springen mehr. Wie sind Sie zum Dressurreiten gekommen? Meine Mutter ist schon Dressur geritten. Dressur ist eine gute Grundausbildung. Auch ein Springreiter trainiert Dressur. Mit zwölf Jahren habe ich zu trainieren angefangen – und irgendwann hat es mir den Ärmel reingezogen. Rigoletto haben Sie bei einem Züchter auf der Weide selber entdeckt und gekauft.

Dressur ist ein Miteinander von Pferd und Reiter. Wo ergänzen Sie sich ...? Er ist eher ungeduldig und ich habe gelernt, gedulAuszeichnung für die Erfolge im vergangenen Jahr: Caroline dig zu sein. Häcki mit Rigoletto Royal. (Bild zvg.) … und was haben Sie gemeinsam? Erinnern Sie sich an die erste Begegnung? Wir bringen jeden Tag die MotivaJa, das war 2005. Mein damaliges Pferd hatte nie den Willen, den es tion auf fürs Training, haben sehr viel braucht. Ich habe mich deshalb nach Energie und wollen für etwas kämpeinem Nachwuchs-Ross umgesehen. fen. Rigoletto ist sehr sensibel. Ich Rigoletto war speziell in seiner Farbe – spüre heraus, was ich machen muss Dunkelfüchse sind selten – und schon und habe gelernt, sehr feine Zeichen als Dreijähriger ein Macho: Er hat im zu geben. Freilauf gezeigt, was in ihm stecken 2013 war ein erfolgreiches Jahr. Was könnte. Aber natürlich kauft man immer Hoffnung. Es kann Verletzungen bleibt besonders in Erinnerung?

Der 39. Rang an der Europameisterschaft, als Zweitbeste im Schweizer Team. Logisch habe ich davon geträumt, es unter die besten 30 zu schaffen, aber nur schon an der EM dabei sein ist super. Ende September folgte dann der erste Sieg an einem Grand Prix. Da war die Schweizer Elite am Start. Und nun haben die Schweizer Sportreiter Rigoletto zum Pferd des Jahres gewählt. Wie wirkt sich das eigentlich finanziell aus? Keine Ahnung (lacht). Ich hoffe, dass das Pferd und ich an Bekanntheit gewinnen und die Sponsorensuche einen Schritt vorangeht. Mit dem vierjährigen «Smooth Criminal» haben Sie bereits den nächsten Pfeil im Köcher. Wie schätzen Sie sein Potenzial ein? Bis jetzt zeigt er sich sehr gut. Er ist jedenfalls viel unkomplizierter als Rigoletto damals war. Ob es international reicht, das kann ich noch nicht sagen. Wie wird ein Pferd zum Dressursportler? Erst muss man das Ross anreiten, es an den Sattel und ans Zäumen gewöhnen. Das passiert nicht wie beim Rodeo, sondern in absoluter Ruhe. Trainiert wird erst nur ein- bis zweimal pro Woche für 15 bis 20 Minuten. Dazwischen hat das Pferd zwei, drei Tage frei, um das Gelernte zu verarbeiten. Trainieren, das kann bei einem jüngeren Pferd auch mal nur ein Ausritt sein. Mit sechs Jahren ist es dann fast ausgewachsen und man kann regelmässiger trainieren an Aufgaben, wie sie an Turnieren verlangt werden. Ich bin kein Pferdehändler und kann das Training entspannter angehen. Das Pferd bestimmt die Geschwindigkeit. Ziel ist es, ein glückliches Reitpferd auszubilden und es lange gesund zu erhalten. Bei Rigoletto zeigt sich, dass dies längerfristig der richtige Weg ist. Interview: Thomas Stöckli

Mit 16 schon 17-fache Mutter Die Angus-Kuh Felina vom Hof der Pestalozzistiftung in Knonau erhält einen Award Sie ist 16-jährig und schon 17-fache Mutter: Die Angus-Kuh Felina vom Hof der zürcherischen Pestalozzistiftung in Knonau erhält am 15. Januar den Herdbook-Award von Mutterkuh Schweiz. ................................................... von werner schneiter Sie bockt und gibt sich ziemlich widerspenstig, als sie von Betriebsleiter Hugo Emmenegger fürs Fotoshooting aus dem Stall geholt wird. Felina, der 16-jährige Angus-Kuh, fällt es offenkundig schwer, sich im Rampenlicht zu präsentieren. Aber Öffentlichkeit hat sie verdient und erfährt nun mit der Verleihung des Herdbook-Awards von Mutterkuh Schweiz eine verdiente Ehrung. Mit 16 Jahren ist sie nämlich bereits 17-fache Mutter (sechs bis acht Kälber ist bei einer gesunden Kuh der Durchschnitt). In den Jahren 2004, 2008 und 2013 brachte sie sogar Zwillinge zur Welt. Und für all diese Kälber gab sie seither zwischen 50 000 und 60 000 Kilo Milch her – eine aus-

sergewöhnliche und rekordverdächtige Leistung, die natürlich auf artgerechter Haltung basiert, auf engagierter und aufmerksamer Arbeit von Züchtern und Besitzern. Auf dem Hof der zürcherischen Pestalozzistiftung gibt es einen Laufstall mit täglichem Weidegang für Mutterkühe und Kälber. «Wichtig ist auch eine gute Futtergrundlage», ergänzt Hugo Emmenegger, seit gut einem Jahr Betriebsleiter auf dem Hof der Pestalozzistiftung und Nachfolger von Ruedi Jakob, der die Grundlage für diesen züchterischen Erfolg gelegt hat. Derzeit gibt es dort 27 Mutterkühe und rund 50 Stück Jungvieh, dazu einen Zuchtstier.

Premium-Fleisch Felina, die 17-fache Mutter, ist eine besonders robuste und fruchtbare Kuh, die weiter an ihrer Rekordverbesserung arbeitet: Sie soll bereits wieder trächtig sein. Und mit ihrer Langlebigkeit trägt sie ausserdem dazu bei, dass pro kg Fleisch weniger Emissionen verursacht werden. Fleisch, das übrigens mit dem Beiwort «Premium» versehen werden kann: Es ist besonders

Züchterstolz: Hugo Emmenegger mit Angus-Kuh Felina, die nun einen Award erhält. (Bild Werner Schneiter) zart und marmoriert – und wird im Hofladen der Pestalozzistiftung direkt vermarktet. Felina wird natürlich nicht zur Schlachtbank geführt, sondern am 15. Januar in Brugg von Mutterkuh Schweiz mit dem Herdbook-Award ge-

kürt. «An der Verleihung nehmen nur die Tierhalter teil, die Kühe bleiben zu Hause. Das ist für sie angenehmer», sagt Daniel Flückiger, Leiter Kommunikation vom Mutterkuh Schweiz. www.mutterkuh.ch


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 14. Januar 2014

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Vom angefeindeten Oppositionellen zum akzeptierten Mitstreiter Heiner Stolz als Präsident der SP Obfelden zurückgetreten – sein Bekanntheitsgrad reicht über das Dorf hinaus Vom angefeindeten Oppositionellen zum akzeptierten Mitstreiter, der sich bei Planungs- und Verkehrsfragen erfolgreich einbringen konnte: Heiner Stolz ist nun als Präsident der SP Obfelden zurückgetreten, was aber nicht den vollständigen Rückzug aus dem öffentlichen Leben bedeutet. ................................................... von werner schneiter Heiner Stolz, gelernter Buchhändler, kehrte nach sechsjährigem Aufenthalt in Deutschland in die Schweiz zurück, liess sich vorerst in Zwillikon nieder und trat 1974 der SP Affoltern bei, die damals noch von bodenständigen Männern dominiert wurde – ein Kontrast zum linksintellektuellen Neuling Stolz, der radikalere Meinungen vertrat und für eine schärfere Oppositionspolitik einstand. Nachdem er in Zwillikon einen Zierfischhandel gründete, siedelte Stolz mit seinem Geschäft nach Obfelden um – und traf auf einen gewissen Hans Steiger, den späteren Kantons- und Nationalrat. Mit ihm zusammen sorgte er für eine Wiederbelebung der SP-Ortspartei, beackerte gemeinsam planerische und verkehrstechnische Themen in Obfelden – und vertrat dabei Ansichten, die in einem durch und durch bürgerlichen Umfeld für so manch rote Köpfe sorgte. «Es waren Themen, die uns noch heute beschäftigen», sagt Heiner Stolz mit Blick auf die Belastungen der Dorfstrasse und die Verkehrsproblematik im Dorfteil Bickwil. Stolz und Steiger operierten mit Zahlen, die heute noch gelten, forderten Beruhigungsmassnahmen und verliehen ihren Forderungen an zahlreichen Veranstaltungen Nachdruck. Dazu gehörte auch die Ortsplanung und der Ruf nach Freihaltezonen. Stolz nennt zwei Beispiele: die Freihaltung der Südseite des Buechbärlihogers und «Zwischenlunnern», das Verhindern eines Zusammenwachsens von Ober- und Unterlunnern. Im Falle des Buechbärlihogers erhielten SP und Pro Amt prominenten Sukkurs: Der damalige FDP-Nationalrat Hans-Georg Lüchinger aus Wettswil setzte sich überregional für eine Freihaltung ein – mit Erfolg. «Es macht mir natürlich noch heute Freude, wenn ich zwischen Unter- und Oberlunnern die grüne Wiese sehe», sagt Heiner Stolz, der die damaligen Bemühungen weitgehend belohnt sieht. «Wir haben doch einiges erreicht. Unser Einfluss ist sichtbar».

Heiner Stolz, der «Igor Rotwasser» Selbstverständlich ist das nicht. Obfelden war diese Art des Politisierens in den 70er- und 80er-Jahren nicht gewohnt. SP-Leute wurde beargwöhnt, ja manchmal auch angefeindet. «Ein Bauer drohte mir, mich in die Strohballenpresse zu stecken», erinnert sich

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Am Bundesgericht in Sachen Deponie Tambrig, von links: Gemeindeschreiber Moritz Koller, Hans Steiger, Heiner Stolz, Gemeinderat Silvio von Ah und Gemeindepräsident Otto Schneebeli.

Kampf gegen Deponiegestank im Tambrig: Heiner Stolz protestierte mit Gasmaske ... Stolz lachend. Ein eisiger Wind wehte ihm auch bei den Wahlen ins Gesicht. Zum Beispiel im Jahr 1983, als die Interparteiliche Konferenz (IPK) die SP gnädigst ins Boot aufnahm und ihr gesamthaft vier Sitze zusicherte, aber ihr dann wegen einer nicht genehmen Schulpflegekandidatin die Gefolgschaft verweigerte. So trat dann halt Heiner Stolz ausserhalb der IPK als Gemeinderatskandidat an – und provozierte damit einen Wahlkampf, der in Obfelden in die Geschichte einging: Die Gegenseite lancierte die Igor-Rotwasser-Kampagne und schoss in Inseraten und Traktaten mit ziemlich giftigen Pfeilen auf den aus bürgerlicher Sicht unbotmässigen SP-Kandidaten. Mit Erfolg: Stolz schaffte die Wahl nicht.

Veränderte Grundstimmung im Dorf Obfeldens Einwohnerzahl wuchs, und damit änderte sich auch die Grund-

stimmung im Dorfe; Stolz war inzwischen mit grossem Erfolg als Weinhändler tätig. Der Nicht-Bürgerliche wurde vermehrt akzeptiert – auch im aktuellen Politbetrieb. 1990 wurde die SP in den Schoss der IPK aufgenommen, und mit Heiner Stolz’ Ehefrau Heidi Hollenweger schaffte eine SPFrau bei den Gemeinderatswahlen sogar das beste Wahlergebnis. Sie ist bis heute die einzige geblieben, die bei Gemeinderatswahlen in Obfelden mehr als 1000 Stimmen erzielte und zu dieser Zeit bei entsprechenden Absichten wohl auch locker als Gemeindepräsidentin gewählt worden wäre. Seit 1990 ist Heiner Stolz ununterbrochen ein SP-Vertreter in der IPK.

Bis vor Bundesgericht In Erinnerung geblieben ist auch sein Engagement gegen eine überregionale Beschickung der Deponie Tambrig, die zu mehr Lastwagenverkehr führte –

Heiner Stolz in seinem Garten mit der Skulptur «Vogel im Schilf» der Künstlerin Katrin Zuzáková. (Bilder Archiv/Werner Schneiter) und – zusammen mit dem Gestank aus der Deponie – auch zu mehr Luftverschmutzung. Das veranlasste Stolz, für den Fotografen am Grubenrand mit einer Gasmaske zu posieren. Er und Hans Steiger bemühten damals sogar das Bundesgericht, das ihnen jedoch die Legitimation absprach. Aber ihr Kampf generierte so manche Schlagzeile, die dann den Deponie-Eigner Werner H. Spross in Rage versetzte. «Spross hat mir persönlich ein Hausverbot für die Tambrig-Grube erteilt», fügt Heiner Stolz bei.

Weiterhin aktiv Natürlich hat er sich auch überkommunal engagiert, als langjähriger Präsident der SP des Bezirks Affoltern. Der Kampf gegen die N4 zieht sich wie ein roter Faden durch seine politische Tätigkeit, die ausserdem ein Mittun in der Vereinigung Pro Amt einschloss. Und er beteiligte sich auch an veritab-

len «Kalbereien», entwendete Pläne aus der Knonauer Gemeindekanzlei und war am Bau eines Betonklotzes am Autobahnstummel in Knonau beteiligt. Von jeglicher Gewalt hat sich Heiner Stolz aber stets distanziert. Seinen Rücktritt als Präsident der SP Obfelden bezeichnet Heiner Stolz mit Blick auf sein Alter als «Akt der Vernunft». Er wird im Frühjahr 74-jährig und hat in der Person von Rolf Vollenweider einen jungen Nachfolger, «der hervorragende Arbeit leistet», wie er anfügt, und der die SP Obfelden als «gut aufgestellt» übernehmen kann. Auch wenn das Feuer nicht mehr so stark brennt wie einst: Heiner Stolz wird im öffentlichen Leben nicht einfach von der Bildfläche verschwinden und sich bei bestimmten Sachfragen weiter engagieren. So verbleibt er im SP-Bezirksvorstand und wird als Glencore-Mitinitiant in Obfelden das Thema mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern am Leben erhalten.


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Forum

Wer einmal lügt Zum Sündenfall freier Personenverkehr. Der Bundesrat war es, der im Vorfeld der Einführung des freien Personenverkehrs mit der EU von höchstens 8000 Zuwanderern im Jahr sprach. Untermauert wurde diese Aussage von einem Professor, der in einem Gutachten von höchstens 10 000 Personen sprach. Aber wie es eben bei Gutachtern üblich ist, sie achten gut auf den Auftraggeber, darum heissen sie ja Gutachter. Tatsächlich sind es nun jährlich so zwischen 50 000 und 100 000 Personen die aus der EU in der Schweiz Wohnsitz nehmen. In fünf Jahren nahezu die Einwohnerzahl der Stadt Zürich.

Sozialversicherungen Im «Anzeiger» von vergangenen Dienstag verstand es Herr Meister die Statistiken der vielfältigen Schweiz geradezu meisterhaft in seinem Sinn zu interpretieren. So werden unsere Sozialversicherungen durch die Leistungen der Einwanderer und ihrer Beiträge aus seiner Sicht zum Segen, obwohl zwischen 45 und 50 Prozent der Bezüger in der Arbeitslosenversicherung der Invalidenversicherung und der Sozialhilfe zurzeit Ausländer sind. Gemessen an ihrer Einwohnerzahl doppelt so viele wie die einheimische Bevölkerung bezieht. Sogar die Deutschen in der Schweiz sind – bezogen auf ihre Zahl – in der Schweiz mit 5,2 Prozent Arbeitslosen kein Gewinn – und das alles bei ausgezeichnet florierender Wirtschaft. Eine Zuwanderung in die Sozialhilfe sei unmöglich, haben der Bundesrat und die Befürworter des freien Personenverkehrs behauptet. Unter diesem Titel holen sich heute aber doch über 4000 EU-Bürger die Unterstützung in unserem Land ab. Wenn die AHV dank der Zuwanderung und den neuen Arbeitsplätzen profitiert, ist es ein kurzfristiger Erfolg. Die AHV ist mittel- und langfristig auf eine ausgeglichene Rechnung angewiesen. Dazu müssten die beitragszahlenden Erwerbstätigen Zuwanderer jedes Jahr proportional zunehmen. Eine Entwicklung, die wohl

auch bei den Gegnern der Initiative kaum vorstellbar ist.

Hochqualifiziert Die wohl grösste Mär der Initiativgegner ist das Argument des Fachkräftemangels. In Berufen der dualen Berufsbildung kann man nirgends in Europa Fachkräfte finden, die nur annähernd Kompetenzen wie sie Schweizer Industrie- und gewerbliche Berufleute vorweisen können. Der grosse Teil der Zuwanderer ist arbeitsam, aber sicher keine hochqualifizierten Arbeitskräfte. Im Gegenteil werden Einheimische durch unqualifizierte günstige Zuwanderer im Gastgewerbe und in der Landwirtschaft verdrängt. Zudem wird es vor allem für ältere Schweizer Arbeitnehmer zunehmend schwieriger, bei Verlust der Arbeitsstelle wieder angestellt zu werden.

Regulierungswut Die Vertreter des Wirtschaftsverbandes Economiesuisse argumentieren mit der ihnen eigenen abgehobenen Managermentalität und werden dabei gerne von Chefbeamten der FDP unterstützt. Der freie Personenverkehr hat unseren Betrieben vor allem auch einen ganzen Schwall neuer Regulierungen gebracht: Entsendegesetz, Gesetz über Schwarzarbeit und vor Kurzem noch als Höhepunkt die Solidarhaftung mit Unterakkordanten. Für jeden Klein- oder Mittelbetrieb, die gerne als Rückgrat der Schweizer Wirtschaft bezeichnet werden, eine geradezu katastrophale Regulierung, die allein schon zu erfüllen für diese Betriebe kaum möglich ist. Dank des freien Personenverkehrs und der Forderung der Gewerkschaften kommen «Apperatschiks» der Verbände, kontrollieren in sogenannt tripartiten Kommissionen die Betriebe und verschaffen sich unangemeldet Einblick in die Bücher. Die Zuwanderung durch den freien Personenverkehr ist 10-mal grösser als vom Bundesrat versprochen. Sie muss wieder von uns selbst bestimmt werden. Darum braucht es am 9. Februar ein Ja. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Ja am 9. Februar! Die Volksinitiative «Masseneinwanderung stoppen» verlangt neue Regeln, Strukturen und eine klare Ordnung in Sachen Personenfreizügigkeit mit der Schweiz. Es werden auch weiterhin gute Arbeiter in die Schweiz reisen. Die Angstmacherei und die Unwahrheiten (sprich Lügen), welche die Gegner der Initiative jetzt wieder verbreiten, werden auch dieses Mal bei den intelligenten Wählern fehlschlagen. Man erinnere sich an die Schwarzmalerei bei

der Minarett- oder Abzocker-Initiative sowie diverser anderer Volksinitiativen. Bei einem Ja am 9. Februar wird die EU die bilateralen Verträge mit der Schweiz nicht kündigen, und auch die Sonne wird weiterhin über der Schweiz scheinen. Als unabhängige, parteilose Schweizerin gibt es für mich nur ein Ja am 9. Februar 2014. Brigitte Caldwell, Ottenbach

Profitieren wir von der Personenfreizügigkeit? Häufig wird in den Medien die Arbeitslosenstatistik zwischen Schweizern und Ausländern verglichen und darauf hingewiesen, dass keine grossen Unterschiede bestehen. Diese Statistik berücksichtigt aber nicht, dass Schweizer vom Arbeitsmarkt verdrängt werden, was sich unter anderem an den hohen Arbeitslosenzahlen von Jugendlichen, älteren Arbeitnehmern und Schweizern mit Migrationshintergrund zeigt. Die Schweiz profitiert nicht wenn: – ein 50-jähriger Schweizer entlassen wird und ein 30-jähriger Deutscher angestellt wird. – ein Schweizer Studienabgänger

arbeitslos ist und dafür ein Engländer mit zwei Jahren Berufserfahrung angestellt wird. – ein Schweizer keine Weiterbildung erhält und dafür ein Franzose sein Vorgesetzter wird. – ein Schweizer keine Lehrstelle erhält und dafür ein Österreicher nach der Beruflehre angestellt wird. – ein Balkanschweizer Arbeitslosenhilfe bezieht und dafür ein Italiener im Service arbeitet. Deshalb ist wegen der Personenfreizügigkeit die reale Arbeitslosigkeit trotz Hochkonjunktur sehr hoch. Raphael Rutar, Affoltern

Dienstag, 14. Januar 2014

Ja zu einer massvollen Einwanderungspolitik! Aus versprochenen 8000 Einwanderern wurden 85 000 im Jahre 2013. Lange vor der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahre 2007 erklärte uns die Regierung in Bern, es werden maximal 8000 Personen pro Jahr in die Schweiz einreisen – weit gefehlt. Heute leben bald 2 Millionen Ausländer in unserem Land, davon über 400 000 Muslime, deren friedfertiges Benehmen bei kriegerischen Auseinandersetzungen weltweit sehr zu denken gibt. Die Schweiz steht erst am Anfang der negativen Auswirkungen, welche die ungebremste Zuwanderungsflut mit sich bringt. Irgendwann werden wir alle wegen dieser Flut nasse Füsse bekommen. Obwohl nicht erlaubt, reisen heute viele Personen ein ohne Arbeitsbewilligung und ohne Arbeit und bekommen vom ersten Tag an Sozialhilfe. Längst müssten die Schweizer Arbeiter und Angestellten sich fragen, warum der Arbeitgeberverband und die abgehobenen Geldsäcke der Economiesuisse ständig nach noch mehr Personal rufen? Dieser Verband wird durch einige wenige globalisierte Grosskonzerne dominiert, dessen einziges Ziel die Gewinnmaximierung ist. Das Interesse der Schweizerbevölkerung ist nebensächlich, nur die Wirtschaft zählt. Je mehr Menschen am Arbeitskuchen knabbern, desto kleiner

werden die Stücke und desto grösser der Druck auf die Lohntüte. – In Spitälern und Altersheimen haben in den letzten drei Jahren viele wegen ungenügendem Ausbildungsstand den Job verloren. Nun ist es billiger, Ausländer zu holen, statt Schweizer zeitgemäss auszubilden. Auch im Baugewerbe wurden 2013 über 12 000 Arbeitslose gemeldet, und im Gastgewerbe sind sogar gut 19 000 ohne Stelle. Auch Jugendliche, rund 10% finden keinen Arbeitsplatz nach der Lehre, Tendenz steigend, weil ihnen billigere fremdländische Arbeitskräfte zuvorkommen.

Speisung der 8 Millionen aus der noch vorhandenen Kulturlandfäche? Heute hat die Schweiz noch einen Selbstversorgungsgrad von 56%. Dafür werden aber für die Fütterung unserer Masttiere über eine Million Tonnen Futtermittel importiert. (Soja, Getreide, Mais). Ohne ausländisches Futter würde die Verpflegung nur noch für 45% unserer Bevölkerung ausreichen. Erneut sind im letzten Jahr netto 85 300 Personen eingewandert und hangen an unserem Brotkorb. Schon wieder 43 000 Autos mehr, für 35 000 Wohnungen Kulturland verloren und noch mehr überfüllte Züge usw. Wir haben eine intakte Welt übernommen, sind wir solche geldgierige Egoisten geworden, dass wir den nächsten

Generationen bald alles zubetonieren? Kein Land in Europa ist so dicht besiedelt wie die Schweiz und kein Land nimmt im Verhältnis zur Einwohnerzahl und Landfläche so viele Einwanderer auf. EU-Länder fordern Einschränkungen der Personenfreizügigkeit und drohen sogar mit dem Austritt. Wenn die EU unter solchen Umständen nicht ihr Gesicht verlieren will, so muss sie zu Konzessionen mit der Schweiz bereit sein, gehören wir doch glücklicherweise nicht zu diesem europäischen Schuldenhaufen und sind ein souveräner Staat.

Wo stehen die anderen Parteien und Organisationen? Dass es so nicht weiter gehen darf und kann, wissen auch die Schrumpfparteien. Nur werden Zahlen schöngeredet und die Realität verdrängt. Statt mutig zum Land und Volk zu stehen, verunglimpfen sie den Abstimmungstext und «verdreckeln» deren Titel. Zivilcourage hat Bundesrat Ueli Maurer am WEF in Davos erwiesen, indem er die Grossstaaten ermahnte, gegenüber kleineren Ländern wieder von der Machtpolitik zur Rechtspolitik zurückzukehren. Masshalten in der Einwanderung, zurück zu Qualität und mit einem Ja den Bundesrat verpflichten, mit der EU neu zu verhandeln. Henry Aeberli, Bonstetten

Möge das Licht leuchten Seit 1. Januar 2014 ist es obligatorisch, das Licht beim Autofahren einzuschalten. Offenbar ist es statistisch erwiesen, dass damit weniger Unfälle passieren. Alles was Unfälle vermeidet, ist nicht verwerflich und zu begrüssen. Mehr Energie ist damit auch verkraftbar, wenn damit ein Unfall vermieden werden kann. Aber ich habe langsam Bedenken, wohin das Ganze noch führt. Raser, Raudis usw. werden mit oder ohne Licht am Tag ihre Unfälle bauen. Gleiches gilt für die Tempo-30Zonen in Affoltern. Die Idee ist grundsätzlich gut, und ich halte mich gerne daran. Aber muss man dann noch alle

20 Meter einen «Hügel» einbauen und bei Einfahrtstrassen diese schönen Gemeindetafeln aufstellen. Besser wäre es doch, Blitzkameras aufzustellen und die anderen von diesen Stop-and Go-Übungen zu befreien. Ich kann mir vorstellen, dass die Garagisten mit Stossdämpferproblemen mehr Freude haben. Ich akzeptiere diese Schreibtischübung wie jeder Schweizer alles akzeptiert. Aber wo führt das hin? Vor Kurzem hörte ich im Zug von Zürich nach Bern wie eine Gruppe von einem Bundesamt darüber diskutierte, dass man in den Zügen Sicherheitsgurten einführen will. Ich kann mir vorstel-

len, dass bald verlangt wird, dass man in den Autos die Fensterscheiben offen lassen soll, weil bei einem Unfall, das Verletzungsrisiko durch Glassplitter sehr hoch ist. Nun, die Schweiz ist verkehrsmässig noch nicht überlastet. Viele Velofahrer fahren in der Nacht ohne Licht. 2 Millionen sollen in der nächsten Zeit zu uns kommen. Ich hoffe nur, dass – wenn die Masseneinwanderung zustande kommt – diese neuen Bürgerinnen und Bürger für das Ausschalten des Autotageslichtes sind. Willi Hurni, Affoltern

Lichterfest auf Strassen Kürzlich kam mir ein Flyer des UVEK ins Haus geflattert. Ab Januar 2014 müssen wir immer mit Abblendlicht fahren: «Licht an, jetzt auch den ganzen Tag» heisst es aus dem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation. Nun liegen die offiziellen Daten für den Mehrverbrauch an Treibstoff infolge des Tageslichtfahrens mit den Scheinwerfern vor. Gemäss Flyer verbraucht jedes Fahrzeug (Mofa bis LKW mit Anhänger) im Durchschnitt, ob es nun viel oder wenig fährt, zusätzlich Treibstoff zur Herstellung von etwa 200 Watt pro Tag für die Beleuchtung (innen und aussen). Der Wert scheint mir zu klein und gilt auch nur für Fahrzeuge mit LED-Lampen. Aber wir wollen einmal davon ausgehen. Bei gegenwärtig zirka 6 Millionen in der Schweiz zugelassenen Motorfahrzeugen (Bundesamt für Statistik) mit einer jährlichen Zuwachsrate von 5,6%. bedeutet das für die Schweiz gesamthaft pro Jahr einen zusätzlichen Aufwand von ca. 432 Milliarden Watt, oder 432 Millionen Kilowatt. Ein gemäss Minergie isoliertes Einfamilienhaus von etwa 1000 m³ und 250 m² Bodenfläche benötigt pro Jahr zirka 2700 Kilowatt (oder weniger) für Heizung und Warmwasser. Das heisst, mit dem Mehraufwand für die Tagesbeleuchtung der Autos für ein einziges

Jahr könnte man 160 000 Einfamilienhäuser oder ca. 640 000 Menschen ein Jahr lang mit Heizung und Warmwasser versorgen. Den ganzen Bezirk Affoltern mit etwa 50 000 Einwohnern könnte man mit dem Mehrverbrauch des Tageslichtfahrens eines einzigen Jahres 12 Jahre lang mit Heizung und Warmwasser beliefern. Da scheinen doch innerhalb des Uvek mehrere Herzen zu schlagen. Die Verkehrssicherheit ist uns allen ein Anliegen. Der Tod auch nur eines Menschen ist gar nicht in Geld aufzuwiegen. Da gibt es aber einen Widerspruch zur Energiewende, und der dabei entstehende Nonsens wird nicht erwähnt. Viele Kilometer lange Autoschlangen in Schleichfahrt vor und nach dem Gotthardtunnel, Baregg, Gubrist oder anderswo mit eingeschalteten Abblendlichtern bei strahlendem Sonnenschein sind nun gesetzlich vorgeschrieben. Auch die Bremslichter werden schlechter sichtbar, wenn die Rücklichter permanent brennen. Die Signalwirkung von Einsatzfahrzeugen müsste wesentlich vergrössert werden. Und alle nicht Licht tragendenden Verkehrsteilnehmer, wie die Radfahrer und Fussgänger, werden schlechter wahrgenommen. Die Vergleiche mit den nur partiell laufenden Klimaanlagen oder den skandinavischen Ländern mit bis zu 6

Monaten Winterdunkelheit sind wenig überzeugend. Die Verordnung des Uvek zum Tageslichtfahren ist in dieser Form untauglich und bedarf einer vernünftigen, masshälterischen Anpassung. Es gäbe ja auch umweltfreundliche Alternativen zu dieser permanenten Weihnachtsbeleuchtung unserer Autos. Schon lange existieren Fahrzeuge, die bei einem gewissen Lichtniveau oder ab einer gewissen Geschwindigkeit automatisch die Lampen einschalten. Eine diesbezügliche Nachrüstung ist einfach und billig. Die Verminderung der Unfallgefahr durch eine weitgehendere Geschwindigkeitsbeschränkung in Stadt und Land wäre zu erwägen. Damit würde nicht nur die Reaktionszeit der Autofahrer verlängert, sondern auch Treibstoff gespart. Dunkle Farben für Autos fördern auch nicht ihre Sichtbarkeit. Beim Fahren telefonieren, full power Radio hören, rauchen, Zeitung lesen, heiss diskutieren etc. lenken den Autofahrer ab. Aber dazu verleitet die Signalwirkung des Wagens mit Licht gerade. Auch sind LED-Lampen sehr grell, und es bedürfte nur der Positionslichter zur guten Erkennbarkeit. Aber all das verlangt eine Veränderung im Verhalten der Menschen. Glauben wir wirklich, dass man eine Verhaltensänderung durch Gesetze erzwingen kann? Kurt Signer, Baar


Gewerbe/Dienstleistungen

Neue Leitung

Märchenmusical

Geschäftskundenbereich der ZKB: Peter Stadler übergibt an Stephan Wicki. > Seite 11

«Hans im Schnäggeloch» von Andrew Bond im Kasinosaal Affoltern. > Seite 14

Dienstag, 14. Januar 2014

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Finale erreicht Weltcup in Deer Valley: Skiakrobat Thomas Lambert springt auf Rang elf. > Seite 17

Yoga in der Schwangerschaft Fortlaufende Kurse bei Marianne Blaser Yoga schenkt der schwangeren Frau die Fähigkeit, sich mit aussergewöhnlicher Flexibilität auf die inneren und äusseren Veränderungen einzustellen.

Freundlicher Empfang in Bonstetten: Familie Betschart mit zwei der zahlreichen Mitarbeiterinnen. (Bild Thomas Stöckli)

Gute Qualität, zufriedene Kunden Bäckerei Betschart in Bonstetten: externe Kundenbefragung Kundenwünsche, Ess- und Einkaufsgewohnheiten sind in stetem Wandel. Was von einer Bäckerei erwartet wird, wollte die Bäckerei Betschart in Bonstetten von ihren Kunden erfahren und beauftragte eine externe Firma mit einer Befragung und der Auswertung der Fragebogen. Das Resultat lässt sich sehen: Die Kundinnen und Kunden sind mit ihrer Bäckerei in den Bereichen Freundlich-

keit, Qualität und Fachkompetenz sehr zufrieden. Sie schätzen es, zu wissen, wer ihre Bäckereiprodukte für sie täglich frisch herstellt und haben grosses Vertrauen zu ihrer Bäckerei. Weiter begrüssen es die Kunden, dass der Laden am Morgen bereits ab 6.15 Uhr geöffnet ist. Sehr gute Noten erhielt die Bäckerei Betschart für das Brot. Im Weiteren schätzen es die Kunden, dass für die Herstellung der

Produkte wenn möglich auch Rohstoffe aus der Region eingesetzt werden, und die Bäckereiprodukte nach traditionellen Herstellungsmethoden täglich frisch produziert werden. Gross ist auch die Nachfrage nach Urdinkel. «Wir werden dem mit Produkten in allen Sparten gerecht», verrät Rafael Betschart und zählt auf: «Brot und Brötchen, Zopf und Gipfel, Sandwiches und sogar Hörnlisalat ...»

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Das Gleichgewicht im Körper wieder herstellen Traditionelle chinesische Medizin bei Sinoswiss in Affoltern Ums Qi, die Lebensenergie, dreht sich alles in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Zur Bekämpfung von Krankheiten wird die Selbstheilungsfähigkeit des Körpers mobilisiert.

deln lösen körpereigene Stressreaktionen aus. Der Körper wird zur Selbstregulation angeregt. Eine entspannende Tuina-Massage oder eine Schröpf-Behandlung tragen zum Energiefluss und zur besseren Durchblutung bei.

Die Akupunktur ist ein typisches Beispiel, wie die chinesische Medizin die Selbstheilungsfähigkeit des Körpers mobilisiert. Die gezielt gesetzten Na-

Viele Stressleiden Bei welchen Symptomen kann TCM helfen? Die Liste, die Dolmetscherin Friderike Brüniger aufzählt, ist lang,

aber nicht abschliessend: Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Verspannungen, Magen-Darm-Beschwerden, Rheuma und Epilepsie, Menstruations- oder Wechseljahrbeschwerden, Haarausfall und Depressionen. «Übergewicht ist oft ein Thema», ergänzt sie. Weiter kämen viele wegen Bluthochdrucks und auch wegen Hautkrankheiten. Fast vier Monate ist TCM-Expertin Jun Jiang nun in Affoltern. Mitgebracht hat sie rund 25 Jahre Berufser-

fahrung aus der chinesischen Provinz Liaoning, aus Saudi Arabien und der Schweiz. Ihr sei aufgefallen, dass hier viele Leute unter Stress leiden, lässt sie über die Dolmetscherin ausrichten. Unangenehme Folgen davon können Schlaflosigkeit oder Magenbeschwerden sein. Das könne man mit Akupunktur in den Griff kriegen. (tst.) Sinoswiss, Obere Bahnhofstrasse 20, Affoltern. Telefon 044 760 28 28, www.sinoswiss.ch.

Das Faultier Sid aus «Ice Age». (zvg.)

Faultier Sid zu Gast Am Samstag, 18. Januar, ist das Faultier Sid von 14 bis 18 Uhr im Coopark Affoltern hautnah zu erleben. Ein Muss für alle Fans von «Ice Age». Das Faultier Sid aus den lustigen «Ice Age»-Filmen wird lebendig und lässt sich anfassen und knuddeln. Er freut sich auch mammutmässig darüber, mit seinen kleinen und grossen Fans Erinnerungsfotos zu knipsen. Am Glücksrad gibt es unter anderem Tickets für «Ice Age Live!» zu gewinnen. Das coole Musical mit Sid und seinen Freunden findet am 22. und 23. Februar 2014 im Hallenstadion Zürich statt. Samstag, 18. Januar, 14 bis 18 Uhr

Der Pulskontrolle liefert TCM-Expertin Jun Jiang von Sinoswiss in Affoltern wertvolle Erkenntnisse.

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Gewerbe

Dienstag, 14. Januar 2014

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Wo KMU Rundum-Betreuung erfahren Bei der ZKB Affoltern ist der Geschäftskundenbereich unter neuer Leitung: Stephan Wicki folgt auf Peter Stadler Bei der Zürcher Kantonalbank in Affoltern ist der Geschäftskundenbereich unter neuer Leitung. Nach elf Jahren Tätigkeit in Affoltern hat Peter Stadler, welcher innerhalb der ZKB in Zürich eine neue Herausforderung übernimmt, die Verantwortung für Geschäftskunden im Knonauer Amt an Stephan Wicki übergeben. Der 44-jährige Stephan Wicki wechselt bankintern und verfügt über langjährige Berufserfahrung im Firmenkundenbereich. Einfach, schnell, persönlich und professionell in allen Unternehmenszyklen und Lebensphasen, das heisst von der Firmengründung bis zur Nachfolgeregelung. Vom Geschäftskunden-Betreuer der ZKB in Affoltern erhalten KMU (kleinere und mittlere Unternehmen) und deren Exponenten eine ganzheitliche Beratung und Betreuung. «Unser Angebot umfasst nebst der Behandlung von Finanzierungsanfragen auch die Beratung im Anlagegeschäft sowie im Vorsorge- und Unternehmens-Nachfolgebereich. Die Begleitung unserer Kunden hat mir immer sehr viel Freude und Befriedigung bereitet», meint Peter Stadler leicht wehmütig.

Peter Stadler (links) übergibt die Leitung des Geschäftskundenkreises an Stephan Wicki. (Bild Werner Schneiter) Zum Geschäftskundenkreis der Zürcher Kantonalbank zählen über 50 Prozent aller KMU im Bezirk Affoltern. «Das Säuliamt ist für uns unverändert eine wichtige Wachstumsregion. Den aufgebauten Beziehungen wollen wir weiterhin Sorge tragen», meinen Peter

Stadler und Stephan Wicki mit Blick auf den gesamtheitlichen Betreuungsansatz der Bank übereinstimmend. Weg vom Produktedenken, hin zum Kundenfokus heisst, die Kunden ins Zentrum zu stellen. Als Grundvoraussetzung dazu gilt, auf Kundenbedürf-

nisse eingehen und passende Lösungen suchen. Es werden Informationen zu Schlüsselfaktoren eingeholt und offene Fragen geklärt. Diese reichen vom Businessplan, dem Budget, der steuerlichen Betrachtung bis hin zu Vorsorgefragen und Nachfolgeregelungen. Wie sollen Investitionen finanziert und wo soll investiert werden? Lohnt sich ein Leasing oder ein Kauf? Das Beratungsspektrum ist vielfältig. Nicht nur Kleinbetriebe schätzen daher eine seriöse Begleitung bei ihren finanziellen Anliegen. Zentral dabei sind eine offene Kommunikation und Dokumentation. In allen Bereichen sind das gegenseitige Vertrauen sowie die Verbindlichkeit zentrale Faktoren. Sie bilden das Fundament jeder Beziehung. «Wir entscheiden rasch und kommunizieren offen. Rund 90 Prozent aller Anliegen entscheiden wir direkt beim Kunden vor Ort. Dies ist unter anderem auch deshalb möglich, weil wir über einen ausreichenden Kompetenzspielraum verfügen. Verantwortung zu übernehmen und zu tragen, das erfüllte mich jeweils mit einer grossen Genugtuung und Zufriedenheit», führt Peter Stadler aus.

Gute Vernetzung Im Finanzierungsbereich muss man sich exponieren, und dazu gehört unter Umständen aber auch die Kommu-

nikation von negativen Botschaften. Können Kreditbegehren nicht vollumfänglich erfüllt werden, wird dies in einem persönlichen Gespräch erörtert. «Wir begründen dies adäquat und zeigen gegebenenfalls Alternativen auf», fügen Peter Stadler und Stephan Wicki an. Die Nähe zu den Kunden und die Kenntniserlangung über das Unternehmen sind dabei unerlässlich. «Ebenso wichtig ist es, dass man an Anlässen im Bezirk präsent ist – beispielsweise an Generalversammlungen von Gewerbevereinen oder an Gewerbeschauen. Die gute Vernetzung von Peter Stadler beziehungsweise der Zürcher Kantonalbank im Knonauer Amt will ich daher weiter pflegen» meint Stephan Wicki und will dort anknüpfen, wo sein Vorgänger aufgehört hat und Bewährtes fortführen. «Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben innerhalb der Bank und erinnere mich gerne an die tolle Zeit in Affoltern zurück. Dabei hoffe ich sehr, dass unsere Kunden das mir langjährig entgegengebrachte Vertrauen auch auf meinen Nachfolger Stephan Wicki übertragen. Bei künftigen Fahrten durch das Säuliamt werde ich es mir nicht nehmen lassen, mich an die schönen Zeiten bei der Zürcher Kantonalbank in Affoltern zurückzuerinnern», führt Peter Stadler abschliessend aus. (-ter.)

aus gewerbesicht

Wenn Erfolg zu Übermut und ins Verderben führt Zur SVP-Abschottungsinitiative ................................................... von hans-ulrich bigler* In der Schweiz herrscht Vollbeschäftigung, eine auch bei Jugendlichen rekordtiefe Arbeitslosigkeit und die Wirtschaft bietet gut bezahlte und attraktive Stellen an. Seit 2002 und der Einfüh- H.U. Bigler. rung der Bilateralen Verträge sind in der Schweiz 565 000 neue Stellen geschaffen worden. Und die Schweizer Unternehmen bilden jedes Jahr rund 80 000 junge Leute – davon 70% in gewerblichen KMU – mit einer Berufslehre aus und bieten ihnen damit berufliche Perspektiven. Diese qualifizierten Schweizer Fachkräfte sind in unseren Unternehmen begehrt und entscheidend wichtig für unsere Wirtschaft. Sie alleine können den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften jedoch nicht decken. Nicht umsonst geben 37% der Schweizer Unternehmen an, dass bei ihnen trotz aller eigenen Anstrengungen qualifizierte Fachkräfte fehlen. Und so funktionieren viele Restaurants deshalb gut, weil der Schweizer Wirt von guten Service-Fachkräften aus dem benachbarten Ausland profitieren kann. Die Baufirma aus der Nordostschweiz kann die Fristen nur einhalten und dadurch Folgeaufträge auch aus der EU holen, wenn die Schweizer Bauarbeiter auf die qualifizierte Unterstützung österreichischer und deutscher Kollegen zählen können. Und die Online-Werbeagentur holt einen Grossauftrag einer deut-

schen Stadt nur deshalb, weil es dem Schweizer Patron schnell und unkompliziert möglich war, die fehlenden Fachkräfte aus dem Ausland aufzubauen und weil er dank den Bilateralen Verträgen überhaupt Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen auf dem europäischen Markt hat. Die Bilateralen ermöglichen es uns, qualifizierte Mitarbeitende aus dem Ausland kontrolliert und auf unseren Bedarf ausgerichtet anzustellen. Dank den Bilateralen können sich unsere Unternehmen im ganzen EURaum um öffentliche Aufträge bewerben und die besten europäischen Fachkräfte anstellen. Das ist entscheidend für den Erfolg der Schweizer Firmen und damit entscheidend auch für alle Schweizer Mitarbeitenden. Die SVP-Abschottungsinitiative führt zur Kündigung der Bilateralen Verträge mit der EU. Damit setzt sie die funktionierende kontrollierte Zuwanderung und unseren Zugang zum europäischen Markt mit 500 Millionen Kunden aufs Spiel. Das dürfen wir nicht zulassen. Die SVP-Abschottungsinitiative führt dazu, dass sich unsere KMU anstatt der Bearbeitung erfolgreicher Projekte mit einer mühsamen Kontingents-Bürokratie rumschlagen müssten. Das kostet viel und funktioniert schlecht, schadet den Unternehmen und ihren Mitarbeitenden und gefährdet den Wohlstand von uns allen. Das dürfen wir nicht zulassen. Damit Erfolg nicht zu Übermut und Verderben führt und unser bewährtes Erfolgsmodell Schweiz gefährdet wird, braucht es am 9. Februar ein überzeugendes Nein zur SVP-Abschottungsinitiative. *Hans-Ulrich Bigler ist Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv. Er wohnt in Affoltern.

Zuckerbombe und Fettbauch Veranstaltung mit Ernährungsfachleuten im ««reuss-fit»», Obfelden Am letzten Freitag hat das «reuss-fit» in Obfelden zu einem öffentlichen Vortrag über Ernährung und Gesundheit eingeladen. Durch den Abend führten die beiden kompetenten und erfahrenen Ärzte Hansruedi Fischer, Leiter des Ernährungsstudios Tremonte in Affoltern, und Jonas Rickli vom «reuss-fit». Im einleitenden Vortrag erklärte Fischer, dass bereits 90 Minuten Sport pro Woche die Lebenserwartung um drei Referent Hansruedi Fischer (links) und «reuss-fit»-Besitzer Jonas Rickli. (Bild zvg.) Jahre verlängert. Der Mensch ist ein «Ökomobil», sein Depressionen. Nach dem Vortrag wur- toren vom «reuss-fit» in Obfelden freuEnergieverbrauch ist nicht so hoch de lebhaft diskutiert und viele Fragen en sich auf regen Besuch. und ist demjenigen einer brennenden von den beiden Ärzten beantwortet. 100-Watt-Glühbirne gleichzustellen. Dabei zeigte sich, dass auch unter Spe- anzeige Ein Vogel verbraucht dagegen 37-mal zialisten nicht immer hundertprozenmehr Energie als ein Mensch. tige Einigkeit besteht, was den Abend Der Zuckerkonsum, als Hauptursa- aber umso spannender machte. che für viele Krankheiten, ist in der Die beiden Referenten und OrganiSchweiz mit 43 kg pro Jahr und Kopf satoren des Abends sind sich aber eizwar um 15 kg tiefer als in der USA, nig, dass optimale Ernährung, richtige aber trotzdem fast dreimal höher als Bewegung und ein guter Geist die Eckvon der Weltgesundheitsorganisation pfeiler für ein gesundes Leben sind. empfohlen. Zucker macht süchtig und Wer zum Abnehmen intensive Betreukrank, erklärt Fischer vom Tremonte- ung wünscht, dem kann das Tremonte Studio weiter. In sehr vielen Lebens- Konzept empfohlen werden. Die Fitmitteln ist Zucker versteckt enthalten. ness mit einem sinnvoll zusammengeSo ist er denn nicht nur in Süssgeträn- stellten Training holt man sich im ken und Kuchen, sondern auch in Jo- ärztlich begleiteten «reuss-fit» in Obghurts, Ketchup, Senf und vielem felden. mehr reichlich enthalten. Er ist hauptIm «reuss-fit» werden auch in Zuverantwortlich für das Bauchfett und kunft Vorträge zum Thema Gesundführt zu erhöhtem Blutdruck, Diabe- heit und Sport abgehalten, erklärt tes und schlechten Blutfettwerten. Rickli im Schlusswort. Der nächste AnNicht nur Herzkreislaufkrankheiten lass ist am Freitag, 31. Januar, um 19 wie Herzinfarkt und Hirnschlag sind zum Thema «Five Rücken- und Gemassiv gehäuft, auch Krebskrankhei- lenk-Konzept». Alle Vorträge sind öften, Alzheimer, Gicht, Rheuma und fentlich und kostenlos. Die Organisa-


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Punkrocker, Entertainer und Kindergärtner Dominic Deville zeigt «Kinderschreck!» Dominic Deville ist Autor, Schauspieler, Punkmusiker und Entertainer. Seit über 20 Jahren lotet er auf der Bühne die eigenen Grenzen und jene seines Publikums aus. Dominic Deville ist aber auch diplomierter Kindergärtner und seit über 15 Jahren in diesem Beruf tätig. Bisher ist es ihm gelungen, diese beiden Betätigungsfelder Bühne und Kindergarten strikte zu trennen. Bis heute … In «Kinderschreck!», seinem ersten, abendfüllenden Soloprogramm für Erwachsene weiss er scharfzüngig und mit bitterbösem Humor versetzt aus seinem pädagogisch wertvollen Alltag zu berichten. Er erzählt von neunmalklugen Dreikäsehochs am verkaterten Montagmorgen, Schulreisen zum Davonlaufen und Znünipausen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Deville klärt auf, dass das durchschnittliche Geburtstagfest im Kindergarten einen komplexeren Ablauf als das Aufnahmeritual der Freimaurer aufweist und warum sich gerade Punkrocksongs bestens als Kinderlieder eignen. Seine rabenschwarzen «Kinderverse für Erwachsene» und das schrecklichste Märchen der Welt beschwören schliesslich die pädagogische Apokalypse herauf. «Kinderschreck!» ist laut, aufmüpfig und unberechenbar wie eine Klasse Fünfjähriger in der Vorweihnachtszeit, aber zugleich so schrecklich komisch bis ernsthaft nachdenklich, dass einem das Lachen im Halse stecken bleiben kann.

«Kinderschreck!» (Bild zvg.) Der Schlieremer Kindergärtner erobert mit dem Programm «Kinderschreck!» die Kleinkunstbühnen der Schweiz. Es erwartet das Publikum eine interaktive und schräge Revue für Erwachsene mit finsteren und rohen Pointen aus dem Umfeld eines Kindergärtners. Nicht nur für Punks, Eltern und Pädagogen empfehlenswert! Barbara Thürig Der Gemeindeverein Hedingen lädt ein zu dieser aussergewöhnlichen Kindergartenlektion am Freitagabend, 17. Januar 2014 um 20.15 Uhr im Chilehuus in Hedingen. Keine Platzreservierung möglich. Kollekte.

buch-tipp

«Regenbogen-Truppe» ................................................... von cécile perret, bibliothek bonstetten Voller Spannung und Aufregung warten die Schüler an ihrem ersten Schultag mit ihren Eltern in der Dorfschule auf den letzten Schüler. Auch die junge Lehrerin Bu Mus und der Rektor Pak Harfan Ausschau Cécile Perret. (zvg.) halten nach Schülern. Wenn nicht mindestens zehn Schüler kommen, wird diese Dorfschule geschlossen. Für die Kinder der Taglöhner und Fischer ist diese Schule die einzige Möglichkeit, um kostenlos Bildung zu bekommen. Dies bietet ihnen die Chance, in der Zukunft der Armut zu entkommen. Die Schule befindet sich zwar auf der reichen Insel Belitung in Indonesien, wo vor allem Zinn gefördert und verwertet wird, aber nicht alle vom Reichtum profitieren können. In letzter Minute trifft noch ein Schüler ein und der Schulalltag kann starten. Bu Mus und Pak Harfan führen die bunt gemischte Gruppe gekonnt durch den Alltag. Sie vermitteln ihnen nicht nur Wissen, sondern die Freude am Lernen, zeigen wie man Schwierigkeiten überwindet und Ziele verfolgt. Auch müssen die Schüler verschiedene Tätigkeiten, wie z.B. Wasser holen, Kreide einkaufen, ausführen.

Lange und gefährliche Schulwege Die Kinder lassen sich auch durch widrige Umstände nicht entmutigen. Sie nehmen lange und teils gefährliche Schulwege, vorbei an Krokodilen, in Kauf. Durch das Schulhausdach sieht man die Flugzeuge vorbeifliegen. Bei Regen schützt sich Bu Mus mit einem

«Die Regenbogen-Truppe», ISBN 9783446241466. Bananenblatt über ihrem Kopf. Fehlt wieder einmal die Kreide, wird einfach in den Sand geschrieben. Bu Mus kämpft und setzt sich ein für ihre Schüler und die Schule. Die Kinder halten zusammen und setzen sich füreinander ein. Jeder entwickelt sich seinen Neigungen und Stärken entsprechend (Mahar der Künstler, Lintang das Mathegenie). Der indonesische Schriftsteller Andrea Hirata schreibt auf sehr berührende und bewegende Art. Nach einem freiwilligen Tsunamikatastrophen-Einsatz in Aceh sah er ein junges Mädchen am Strassenrand stehen. Sie hielt ein Transparent in der Hand auf dem stand «Los kommt zur Schule! Gebt nicht auf!». In diesem Moment erinnerte sich Andrea Hirata an sein Versprechen ein Buch zu schreiben, dass er als Junge seiner Lehrerin Bu Mus gab.


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Veranstaltungen

Dienstag, 14. Januar 2014

«Hans im Schnäggeloch» in Affoltern Die Zürcher Kantonalbank bringt das Musical von Andrew Bond in den Kasinosaal Das MärliMusicalTheater bringt im Auftrag der Zürcher Kantonalbank erstmals das DialektMärchenmusical «Hans im Schnäggeloch» von Andrew Bond auf die Bühne. Am Sonntag, 2. Februar, wird das Stück in Affoltern gespielt. «De Hans im Schnäggeloch hät alles, was er will. Und was er will, das hät er nöd und was er hät, das will er nöd». Dieses alte Kinderlied kennen alle, doch die Geschichte dazu nicht – weil sie bisher noch nie erzählt wurde. Wer ist eigentlich der Hans? Und wie lebt er? Was denkt er? Der Wädenswiler Kinderliedermacher Andrew Bond hat nachgeforscht und die Geschichte entdeckt – in seiner blühenden Fantasie.

Aktuell und kindergerecht Kleinbauer Hans und seine Mutter leben zufrieden im schönen Schnäggeloch, bis Wichte ihre Idylle durcheinanderwirbeln. Hans will eigentlich mehr vom Leben, mehr als nur melken und misten. Plötzlich erscheint aus dem Miststock ein zerzauster Mistkerl, der Hans seine Wünsche herbei-

zaubern kann, aber natürlich nicht ohne etwas dafür zu verlangen. Wie weit ist Hans bereit zu gehen? Andrew Bond hat ein aktuelles und kindergerechtes Musical geschrieben, bei dem Klein und Gross zum Lachen, Mitmachen aber auch zum Nachdenken angeregt werden. Bei einem MärliMusical darf aber vor allem eins nicht fehlen: Musik. Erneut hat Andrew Bond für seine neuste MärliMusical-Produktion märchenhafte Kompositionen geschaffen. Die teils schwungvollen wie auch einfühlsamen Lieder lassen «De Hans im Schnäggeloch» zu einem einmaligen Erlebnis für Augen und Ohren werden und laden sofort zum Mitsingen ein.

Tickets gratis bei der Zürcher Kantonalbank Alle Märchenfreunde ab fünf Jahre sind zu einem unvergesslichen Theaternachmittag mit viel Humor, Musik und herrlichen, detailreichen Bühnenbildern und tollen Kostümen eingeladen. Die Aufführung findet am 2. Februar um 15 Uhr im Kasinosaal in Affoltern statt. Tickets im Wert von 25 Franken gibt es – solange Vorrat – gratis bei der Zürcher Kantonalbank in Affoltern, Bonstetten und Hausen.

Hans Dampf (Oliver Pfulg ) umworben von Bösewicht (Daniela Nyffenegger, rechts) und Liebewicht (Patrizia Gasser). Links: Der Spielmann (Jürg Peter) und Frau Dampf (Adriana Schneider). Im Hintergrund lauert der Mistkerl (Samuel Vetsch).(Bild zvg.)

Jodelgesang und Volkstheater

«Mama Africa»

Der Jodlerklub Affoltern lädt zum Chränzli

Ein Kulturfest rund um die Musik Afrikas

Am 17., 18. und 19. Januar 2014 heisst es wieder «Vorhang auf» für die Liebhaber des Jodelgesangs und des Volkstheaters mit dem Jodlerklub Affoltern.

Mit Tombola, Speis und Trank

Alle Mitwirkenden freuen sich, den Gästen gute Unterhaltung zu bieten. Der Jodlerklub hat unter der bewährten Leitung von Therese Lüscher ein abwechslungsreiches Liederprogramm einstudiert, ebenso werden auch Kleinformationen aus den eigenen Reihen zu hören sein. Unter der erstmaligen Regie von Rolf Lindinger hat die Theatergruppe die Komödie «E liebi Erbschaft» einstudiert. Wer möchte nicht auch eine «liebi Erbschaft» machen? Oder ist sie etwa gar nicht so lieb? Oder was sagen allenfalls die Karten? Das Stück ver-

Das ist die Gelegenheit, einen gemütlichen Abend oder Nachmittag zu verbringen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Speis und Trank werden gerne serviert. Am Freitag und Samstag ab 18.45 Uhr und am Sonntag ab 12 Uhr wird ein reichhaltiges Angebot aus der Küche angeboten und serviert. Am Sonntagnachmittag steht auch ein reichhaltiges «Dessertbuffet» zur Auswahl. An der gemütlichen Jodlerbar im Foyer servieren Gaby und Gabriela coole Drinks. Selbstverständlich wird auch die beliebte und attraktive Tombola an den beiden Abenden nicht fehlen.

Ein spannendes und unterhaltsames Kino-, Gesangs- und Tanzfest haben die Ämtler-Kulturvereine Kinofoyer Lux und Kulturkommission Affoltern KiA zusammen mit dem BezirzChor Amt auf die Beine gestellt. Es ist gleichzeitig auch ein Jubiläumsfest von Kinofoyer Lux, das seit 25 Jahren als einziges Ämtler Kino ein regelmässiges Filmprogramm anbietet.

mag jedenfalls, die Lachmuskeln zu strapazieren. Auf dass man die Alltagssorgen für einen Moment vergesse.

Das neue Logo des Jodlerklubs Affoltern. (Bild zvg.) Reservierungen für Freitag, 17., sowie für Samstag, 18. Januar: ab Samstag, 4. Januar, 8 Uhr, beim Reisebüro Accotravel in Affoltern, Telefon 044 763 41 41. Weitere Infos unter www.jodlerklub-affolternamalbis.ch.

Grenzen setzen – aber bitte mit Humor! Forumtheater im «Ennetgraben», Affoltern Die Elternmitwirkung der Primarschule Affoltern lädt am 21. Januar zu einem Elternbildungsabend mit dem Forumtheater ein, wo Erziehung ganz konkret und mit viel Humor ausprobiert werden kann. Kinder wollen, wollen, wollen … zum Beispiel länger aufbleiben, die Mutter als Dienstmädchen oder – auch verbreitet – gamen, gamen, gamen. Dass dies nicht ohne Ende geht, ist klar. Doch wann und wie setzen Eltern Grenzen? Wo lassen sie Freiräume? «Grenzen geben Orientierung und Sicherheit. Sie helfen Kindern, ihr Selbstvertrauen und ihre Selbstständigkeit zu stärken», heisst es in der Ausschreibung der «Suchtprävention

Bezirke Affoltern und Dietikon», welche den Abend leitet.

Nicht nur mitdenken, sondern Inputs geben und mitwirken Das Forumtheater Zürich führt das Publikum mit professionellen Schauspielern mitten ins Familiengeschehen. In einer kurzen Szenenfolge werden Alltagssituationen dargestellt, welche den Zuschauern vertraut vorkommen werden. Die Erziehenden von Kindern im Primarschulalter werden eingeladen, nicht nur mitzudenken, sondern Inputs zu geben oder selber mitzuwirken. Die interaktive Form des Forumtheaters ermöglicht es, mit neuen und vielleicht auch einmal provokativen Erziehungsmassnahmen und Verhaltensweisen zu experimentieren und

deren Folgen zu erleben. Spielerisch und mit Humor sollen erste Schritte zur Veränderung ausprobiert werden. Damit es im Alltag besser gelingt, klar «Nein» oder kompromisslos «Ja» sagen zu können und um den Zusammenhang zwischen Erziehung, Grenzen setzen und Suchtprävention zu verstehen. Olivia Thalparpan, Elternmitwirkung, Primarschule Affoltern am Albis Forumtheater «Ja oder Nein? – Das Spiel mit den Grenzen». Dienstag, 21. Januar, 19.30 Uhr bis zirka 22 Uhr, Oberstufenschulhaus Ennetgraben, Affoltern. Eintritt frei. Anschliessend Apéro. Anmeldung: elternforum-cs@psa.ch. Ein Angebot der Elternmitwirkung der Primarschule Affoltern. Leitung: Maya Kipfer, Sozialpädagogin und Mediatorin, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon.

blieben. Ins Exil wurde sie vom weissen Regime schon 1959 getrieben, nachdem sie im apartheidkritischen Dokumentarfilm «Come Back, Africa» mitgewirkt hatte. Harry Belafonte verhalf ihr in die USA, wo sie u.a. bei einer Geburtstagsfeier John F. Kennedys auftrat und 1967 mit «Pata Pata» ihren ersten Welthit landete. Den verrückten Lebensweg dieser aussergewöhnlichen Künstlerin, die mehr als fünfzig Jahre lang musikalisch für Furore sorgte und während einem Konzertauftritt in Italien starb, stellt der Film mit seltenen Dokumentaraufnahmen und Interviews dar. Und natürlich mit viel Musik. Der Abschluss des Kulturfestes gehört den Besucherinnen und Besuchern, die nach Herzenslust zu afrikanischer Musik tanzen können. DJ ist Christoph Lüthi, der afrikanische Musik vom Feinsten auflegt. Die Lux-Bar bietet afrikanisches Bier und andere Getränke sowie kulinarische Häppchen – dies übrigens bereits ab 18.30 Uhr.

Der Afrika-Abend wird vom BezirzChor Amt unter der Leitung von Martin Schmid mit Chorstücken aus Südafrika und aus Tanzania eröffnet. Die Lieder sind teilweise alt und traditionell. Andere thematisieren die südafrikanische Apartheid. Eines der Lieder stammt aus Togo. Der Chor wird von zwei Perkussionisten, Christoph Lüthi und Leonard Schwarz, begleitet. Katharina Schmid hat den Auftritt choreografisch gestaltet und mit dem Chor eingeübt, Hans X Hagen sorgt für die Beleuchtung. Ein Film über Miriam Makeba, die südafrikanische Sängerin und Frau, Mama Africa - eine Veranstaltung von Kinofoyer Lux, die wie keine andere die Hoffnung der Kulturkommission Affoltern KiA und dem Bezirzund die Stimme Afrikas sowie den ge- Chor Amt am Samstag, 25. Januar, 19.30 Uhr, Kasisungenen Widerstand gegen das Un- nosaal Affoltern. Kasse und Lux-Bar mit kulinarirechts-Regime in ihrer südafrikani- schen Häppchen geöffnet ab 18.30 Uhr. Eintrittsschen Heimat verkörperte, ist im mitt- preis 30 (Kinder bis 16 J./Legi 15) Franken. Vorverleren Teil des Abends zu sehen. Regis- kauf Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, Telefon seur Mika Kaurismäki hat eine filmi- 044 762 42 42. Siehe auch www.kinolux.ch. sche Hommage gestaltet, in der Makebas Musik auflebt und eine ganze Reihe von wunderbaren Aufnahmen zeigen, warum sie «Mama Africa» genannt wurde. Miriam Makeba (1932 - 2008) hat Musiker überall auf der Welt inspiriert und ein internationales Publikum begeistert. Gleichwohl ist sie den südafrikanischen Wurzeln ihrer Musik treu ge- Miriam Makeba – die Stimme Afrikas. (Bild zvg.)


Vermischtes

Dienstag, 14. Januar 2014

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Erloschenes Feuerwerk Schachclub Wettswil unterliegt Wollishofen

Vielversprechender Tischtennis-Nachwuchs, von links: Trainer Tobias Klee, Ursina Stamm, Joris Diem, Nicola Gentile, Andrin Rütsche und Enrico Rösner. (Bild zvg.)

Erfolgreicher Ämtler Tischtennis-Nachwuchs Podestplätze beim Turnier in Wädenswil Beim Nachwuchs-Tischtennisturnier in Wädenswil setzten sich die Spielerinnen und Spieler des TTC Affoltern glänzend in Szene. Nach 20 Partien, die alle 44 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer zu absolvieren hatten, belegte Joris Diem den zweiten Platz, Ursina Stamm folgt auf Platz 3 und Andrin Rütsche, alle Affoltern, auf Platz 4. Joris Diem setzte sich bei seiner 8. Teilnahme im letzten Spiel mit 11:9 gegen Ursina Stamm durch und wurde Zweiter. Die gute Schlussklassierung von Ursina Stamm kommt nicht über-

raschend. Sie konnte sich in ihrer Kategorie in den Jahren 2012 und 2013 als Schweizer Meisterin feiern lassen. Andrin Rütsche war als Nichtlizenzierter besser als alle D1-Spieler. Auch Nicola Gentile aus Affoltern ist ein vielversprechendes Talent. Der Zehnjährige ist Juniorenfussballer beim FC Affoltern (Ea), erst seit drei Monaten Tischtennisspieler – und kam in Wädenswil gleich auf Platz 20. Mit Platz 27 machte auch Enrico Rösner aus Affoltern auf sich aufmerksam. Er spielt erst seit vier Monaten im Tischtennisclub Affoltern.

In der Meisterklasse der Zürcher Mannschaftsmeisterschaft agierten die Ämtler spektakulär, verloren aber trotzdem gegen ihren höher dotierten Gegner. ................................................... von kaspar köchli Das Fehlen einiger Teamstützen hinterliess Spuren, mit zwei Niederlagen startete der Schachclub Wettswil alles andere als standesgemäss in die Wintermeisterschaft. Auch in der dritten Runde nicht top besetzt, wollten die Ämtler zu Hause gegen Favorit Wollishofen das spielerische Manko mittels grossem Kampfgeist wettmachen. Sie zündeten ein wahres Feuerwerk, von einem Klassenunterschied war im Lauf der Begegnung nichts zu spüren. Am sechsten Brett trumpfte Reservist Roland Enderli selbstbewusst auf, sein verdutzter Gegner kam mit dem Unentschieden glimpflich davon. Es kam noch besser; bei allen drei Spitzenpaarungen kristallisierten sich für Wettswil gewinnträchtige Stellungen heraus. Philipp Aeschbach bombardierte seinen deutlich stärkeren Antipoden mit giftigen Zügen, daraus re-

und Raumvorteil. Nur ein ungenauer Zug – und schon kippte in Zeitnot überraschend die Stellung zu seinen Ungunsten. So war das Feuerwerk urplötzlich erloschen, statt 3.5:2.5 war der Schlussstand von 2.5:3.5 Tatsache. Eine bittere Pille, die das Heimteam zu schlucken hatte. Trotz guter Leistung und famosem Kampf musste es Daniel Christen konnte trotz guten Spiels die Ernte nicht als Verlierer die einfahren. (Bild kakö) Wettswiler «Türmsultierte ein gesunder Mehrbauer. lihaus-Arena» verlassen. Dennoch musste er im Turm-Endspiel ins Remis einwilligen. Zürcher Mannschaftsmeisterschaft, Meisterklasse, Auch Sacha Georges’ Positionsvor- 3. Runde, Wettswil I - Wollishofen I 2.5:3.5. teil am ersten Brett schmolz nach um- Sacha Georges (2216 Elo) - Martin Fierz (2333) sichtiger Gegenwehr seines Kontra- remis; Daniel Christen (2235) - Andreas Umbach henten allmählich dahin, auch hier (2259) 0:1; Philipp Aeschbach (2129) - Fabian Mäwurde der Punkt geteilt. Zum Pechvo- ser (2324) remis; David Klee (1923) - Joachim Kamgel avancierte Lokalmatador Daniel bor (2075) 0:1; Kaspar Köchli (2038) - Thomas Kohli Christen. Mit stoischer Ruhe erspielte (1990) 1:0; Roland Enderli (1710) - Andreas Kappler er sich nach drei Stunden Material- (1892) remis.

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Sport

Dienstag, 14. Januar 2014

Früher Start der nationalen OL-Saison Sprint im Stadtgebiet von Opfikon Am Sonntag, 12. Januar, startete die nationale OL-Saison mit einem Sprint im Stadtgebiet von Opfikon. Dank relativ warmem Winter und fehlendem Schnee oder Eis waren die Strassen sehr gut belaufbar. ................................................... von martin kehrer Für die vielen Alterskategorien und Leistungsklassen planten die Organisatoren eher schnelle und einfache Bahnen, womit läuferisch starke Teilnehmer gegenüber den kartentechnisch Besseren deutlich im Vorteil waren. Bei Sprintwettkämpfen mit Laufzeiten um 15 bis 20 Minuten sind auch noch nicht grosse konditionelle Reserven nötig.

Von der OLG Säuliamt starteten 26 Mitglieder an diesem ersten, aussergewöhnlich frühen, nationalen Wettkampf. In Abwesenheit des aktuell besten Säuliämtler OL-Läufers Raffael Huber (Studienaustausch und Training in Schweden) und der ehemaligen Nationalmannschaftsmitglieder Andreas Müller und Denis Steinemann startete Michael Weber als einziger Ämtler in der Elitekategorie, wo er hinter erfahrenen Läufern den beachtlichen 25. Rang belegte. Ausgezeichnete TopTen-Plätze errangen Walter Bickel (2. H80), Stefanie Steinemann (4. DAL), Walter Schwarzenbach (6. H75), Sofia Strahl (7. D16), Anders Widen (9. H65), Thomas Scherer 9. HAM) sowie das starke Frauentrio Yvette Zaugg, Lucia Hasler und Berti Kehrer, das bei den «Damen 65 und älter» in dieser Reihenfolge die Plätze 1, 2 und 5 belegte.

Die erfolgreichen Frauen D65 von rechts: Yvette Zaugg, Lucia Hasler und Berti Kehrer. (Bild zvg.)

Klare Sache für Ämtler Eishockeyaner Aufstieg in 1. Liga winkt EHC Affoltern-Hedingen – Limmattal Wings II 15:3 (1:1, 9:1, 6:1)

Floorball Albis Herren führen die Tabelle an

Im ersten Drittel brachte Affoltern-Hedingen keinen Schlittschuh vor den anderen. Die Limmattal Wings gingen gar mit 1:0 in Führung. Dann gab es kein Halten mehr. Vor allem ein Ämtler machte dabei von sich reden.

Erst im April wurde der neue Unihockey-Verein Floorball Albis gegründet. Doch da bereits letzte Saison einige Knonauer Drachen die Magic Sticks verstärkt hatten und die Herren in der 2. Liga Zweite wurden, startete man mit einem gewissen Optimismus ins erste Floorball-Albis-Meisterschaftsjahr, um ein Wort beim Aufstieg in die höchste Kleinfeld-Spielklasse 1. Liga mitzureden. Am 29. September ging es gegen Kappel los – es sollte gleich zu Beginn ein Spitzenspiel zweier Aufstiegskandidaten werden. Floorball Albis übernahm das Zepter und führte bis zur Pause mit 4:1. Das 5:1 kurz nach der Pause schien die Vorentscheidung zu sein, doch Kappel kam noch gefährlich auf 5:4 heran. Gegen Basel entwickelte sich im zweiten Spiel ein zäher Match. Die Führung wechselte ständig, doch der 4:5-Rückstand sollte der letzte sein. Dank 10 disziplinierten Minuten gewann Albis am Ende mit 8:5 – der Saisonstart war mit zwei Siegen geglückt!

Affoltern-Hedingen ist bekannt als Team, welches langsam startet. Das war auch gegen die Reserven der Limmattal Wings nicht anders. Kaum eine Aktion gelang im ersten Drittel. Viele Angriffe blieben irgendwo hängen. Auch in der eigenen Zone herrschte eine Unordnung. Die Folge: Ein 0:1Rückstand, den Affoltern-Topskorer Marco Kälin im ersten Drittel noch egalisieren konnte. In der ersten Pause sagte dann Affoltern-Coach-Präsident Werner Reiterhauser nur einen Satz: «Ihr müsst besser spielen.» Diese Aussage beherzten die Affoltemer. Innerhalb von etwas mehr als fünf Minuten gelangen dem EHC Affoltern fünf Tore. Bei vier Treffern hatte dabei Stürmer Marco Kälin seinen Stock im Spiel. Bis zur Spielhälfte hatte er schon fünf Skorepunkte beisammen

(ein Tor/vier Assists). Und er hatte damit seinen Torhunger noch nicht gestillt. Bis zum 15:3 schrieb sich Kälin nochmals fünf Mal in die Skoreliste ein (2 Tore/3 Assists). Damit hat Kälin in der 4.-Liga-Skorewertung die Spitzenposition (18 Tore/15 Assists) weiter ausgebaut. Alles in allem waren die Limmattaler ausser vielleicht in der Anfangsphase nie ein Gradmesser. Die Tore auf Affoltemer Seite fielen in regelmässiger Folge. Besonders gut ergänzten sich dabei Marco Kälin und Chris Bischofberger, welche in den ersten 40 Minuten am Ursprung von fünf Treffern standen. Der klare Sieg hat Affoltern auch geholfen, das Torverhältnis zu verbessern, welches noch bis vor Kurzem negativ war. Jetzt beträgt es immerhin plus 14 (83:69). Auf den klaren Sieg dürfen sich die Affoltemer aber nicht zu viel einbilden. Die Limmattaler haben bisher in 13 Spielen erst drei Punkte geholt. Ein Gradmesser für die Affoltemer dürfte die Begegnung mit dem HC Zugerland am kommenden Samstag (15.15 Uhr, Bossard-Arena) sein. Gegen

die Zuger haben die Affoltemer noch eine Rechnung offen. Sie verloren im Hinspiel zu Hause – auch in der Bossard-Arena – mit 5:8. Derzeit haben beide Teams 27 Punkte auf dem Konto. Dabei hat Zugerland allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen als Affoltern-Hedingen. Thomas Winter EHC Affoltern-Hedingen - Limmattal Wings II 15:3 (1:1, 9:1, 6:1). - Bossard-Arena. - SR: Conradin, Forni. - Tore: 16. Holbein (Ronner) 0:1. 17. Kälin (Bischofberger) 1:1. 21. Bischofberger (Kälin) 2:1. 21. Bischofberger (Kälin) 3:1. 25. Sattlegger (Kälin) 4:1. 28. Bärtsch (Blöchlinger) 5:1. 28. Bischofberger (Kälin) 6:1. 29. Peverelli (Ronner) 6:2. 31. Brügger (Blöchlinger, Ausschluss Lanz) 7:2. 36. Pfister (Kälin, Heller) 8:2. 37. Risi (Heller) 9:2. 39. Bischofberger (Kälin) 10:2. 46. Bärtsch (Heller, Brügger) 11:2. 47. Sattlegger (Pfister) 12:2. 47. Blöchlinger (Kälin) 13:2. 54. Kälin (Strebel) 14:2. 55. Kälin (Brügger) 15:2. 59. Ronner (Gwozdz) 15:3. - Strafen: 3-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (Janick Jud), Limmattal Wings II 4-mal 2 Minuten. Affoltern-Hedingen: Vock; Rüegsegger, Pfister; Janick Jud, Risi; Strebel; Kälin, Sattlegger, Bischofberger; Kevin Jud, Heller, Portmann; Blöchlinger, Bärtsch, Brügger.

Auf der ganzen Linie überzeugt Unihockey: Buccaneers Sellenbüren schlagen Wohlen und Brugg Nachdem sich die Unihockeyaner der Buccaneers Sellenbüren am zweiten Spieltag der Saison für den schwachen Saisonstart rehabilitiert hatten, standen nach einer unüblich langen Pause Spiele Nummer fünf und sechs auf dem Programm. Resultat: zwei Siege und ein auf der ganzen Linie überzeugender Auftritt. Im ersten Spiel gegen TV Virtus Wohlen legten die Ämtler bereits los wie die Feuerwehr. Kaum hatte das Spiel begonnen, setzte sich der an diesem Sonntag überragende Verteidiger Sven Eckert im linken Couloir durch und konnte von zwei Gegenspielern nicht gestoppt werden. Zu Fall kam er erst, als der den Ball bereits im Tor versenkt hatte. Kurz darauf erhöhte Nicola Grass auf 2:0. Das Spiel erhielt die Spannung kurz zurück, als Wohlen nach einem schnellen Konter auf 1:2 verkürzen konnte. Doch der Auftritt der «Buccs» war zu souverän, als dass die Wohlener nochmals eine ernsthafte Chance bekommen hätten, ins Spiel zurückzukommen. Kurz nach dem Anschlusstreffer

erhöhte erneut Nicola Grass auf 3:1. Auch in der 2. Halbzeit ging das Spiel im gleichen Stil weiter. Nacheinander erhöhten Etienne Wuillemin, Luregn Serra und schon wieder Nicola Grass, der damit seinen Hattrick perfekt machte, auf 6:1, was dann auch gleichbedeutend mit dem Schlussresultat war. Zu seinem Debüt im Buccaneers-Trikot kam nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit auch der neue Torhüter Dennis Wild, der seinen Kasten sogleich auch rein hielt und einen sicheren Eindruck hinterliess.

Das Spiel jederzeit im Griff Zweite Gegner des Tages waren die Powermäuse Brugg. Diese Begegnung war im Vergleich zur ersten ungleich umkämpfter und wurde gegen Ende auch zunehmend gehässiger. Luregn Serra erzielte dank seinem energischen Nachsetzen früh das 1:0. Kurz darauf erhöhte Timon Annen mit einem wuchtigen Hocheckschuss auf 2:0 und sorgte damit bereits für die Vorentscheidung. Weil die Defensiv-Abteilung der Ämtler an diesem Sonntag eine durchaus starke Leistung zeigte, kam Brugg während

der gesamten 40 Minuten nur zu sehr wenigen nennenswerten Torchancen. Die «Buccs» hatten das Spiel jederzeit im Griff und konnten sich zunehmend aufs Kontern konzentrieren und regelmässig Nadelstiche setzen. In regelmässigen Abständen fielen auch die weiteren Tore durch Nicola Grass, Captain Marco Roth und zum zweiten Mal in diesem Spiel Luregn Serra. Die beiden Anschlusstore der Brugger zum 1:3 und 2:5 kamen zu spät und vermochten die beherzt kämpfenden «Buccs» nicht mehr aus der Fassung bringen. Die grosszügige Linie der Schiedsrichter sowie die jederzeit tapfer weiterkämpfenden Brugger führten jedoch dazu, dass die Partie immer ruppiger wurde und es auf dem Spielfeld einige kleine Rencontres und Provokationen gab. Doch auch davon liessen sich die «Buccs» an diesem Sonntag in keinster Art und Weise beeindrucken und machten mit den zwei Siegen definitiv Lust auf mehr und können nun guten Mutes sein, das Feld von hinten aufzurollen, um dann doch noch ein Wörtchen um die Spitzenplätze mitreden zu können. Die nächste Runde findet am 19. Januar statt.

Erste Niederlage im sechsten Spiel Am zweiten Spieltag ging es mit Traktor Buchberg und Hägendorf-Rickenbach gegen zwei Gegner, die als weniger stark einzustufen sind. Gegen Buchberg lagen die Albiser nach 10 Minuten 0:4 zurück, doch die Reaktion folgte und man gewann am Ende knapp mit 8:7, wobei das Glück am Ende deutlich auf der eigenen Seite stand. Gegen Hägendorf dann das umgekehrte Spiel. Albis dominierte und führte zur Pause klar mit 7:2 – am Ende resultierte mit 8:6 aber nur ein knapper Sieg. Glück hin, knapp her – vier Siege in Folge waren Tatsache! In der dritten Runde ging es gegen die Aargauer. Gegen die Blue Sharks aus Waltenschwil spielten die Ämtler endlich mal über die ganzen 40 Minu-

ten stark und siegten verdient mit 7:2. Doch gegen Spreitenbach klappte gar nichts mehr. Vorne schwach, hinten schwach. Die logische Konsequenz war die erste Saisonniederlage – und diese verdient hoch mit 4:8! Man musste sich also steigern, wollte man den Traum vom Aufstieg nicht schon früh beenden. Am vierten Spieltag folgte dann die Reaktion mit einem 9:6 gegen Merenschwand. Doch dann verletzte sich auch noch Goalie Köchli und das Team war ohne zweiten Torhüter angereist. Simon Stehli, Topskorer von Floorball Albis, sprang ein. Er zeigte eine Klasseleistung und hielt, was es zu halten gab. Vorne gelang ein starkes Spiel. Das Resultat: Ein 9:5Sieg gegen Wehntal-Regensdorf.

Vier Punkten Vorsprung Gegen Kleindöttingen spielten die Ämtler offensiv sehr stark und konnten sich einige defensive Unsicherheiten erlauben. Der Sieg ging mit 10:7 an Floorball Albis. Eigentlich sollte gegen den Tabellenletzten aus Basel nichts mehr anbrennen. Doch der Match erwies sich erneut als zäh und Basel ging sogar mit 0:2 in Führung. Doch die Ämtler nahmen sich zusammen und gewannen am Ende etwas glücklich, aber nicht unverdient das letzte Spiel des Jahres 2013 mit 6:5. Mit 18 Zählern und einem Vorsprung von vier Punkten führt Floorball Albis die Tabelle vor Kappel an. Das ist ein schönes Polster, doch muss man sich vor allem defensiv steigern, wenn man nächstes Jahr in der 1. Liga spielen will. Am 26. Januar geht es in die Rückrunde gegen Kappel – das ist quasi ein Vier-Punkte-Spiel. Simon Klingler und Marco Schoch Resultate und Spielberichte: www.floorball-albis.ch.


Sport

Dienstag, 14. Januar 2014

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Thomas Lambert Elfter in Salt Lake City Andreas Isoz und Christopher Lambert haben Olympia-Quali-Hürde noch nicht ganz überwunden Thomas Lambert zeigte beim Weltcupspringen der Skiakrobaten in Deer Valley, bei Salt Lake City eine ansprechende Leistung. Bester Schweizer wurde Renato Ulrich mit Platz 6. Knapp neben dem Olympianormwert blieb der Mettmenstetter Andreas Isoz und Christopher Lambert stürzte im entscheidenden Durchgang.

Thomas Lambert und Renato Ulrich haben Ticket für Sotschi auf sicher

Mit einem starken ersten Qualifikationssprung landete Thomas Lambert auf dem vierten Zwischenrang, schied dann aber im ersten Finaldurchgang aus. «Unser Ziel war es, mit zwei Springern den Final zu schaffen. Das haben Thomas Lambert und Renato

Obwohl die offiziellen Olympia-Nominierungen erst in etwa drei Wochen bekannt werden, haben sich Thomas Lambert und Renato Ulrich das Ticket für Sotschi zweifellos gesichert. Anders sieht es im Moment für die beiden anderen Mettmenstetter aus. Andreas Isoz und Christopher Lambert

Ulrich bestens erreicht», stellt Michel Roth, Trainer des Schweizer Teams, zufrieden fest. «Dass sich dann Renato Ulrich im Knock-out der weiteren Finaldurchgänge nochmals steigern konnte, ist höchst erfreulich und zeigt die Sicherheit, die er diese Saison gewonnen hat».

haben den Olympianormwert (zweimal innerhalb der ersten 16) bereits einmal erreicht. Mit Platz 18 scheiterte Andreas Isoz in Lake Placid nur knapp, Christopher Lambert stürzte im zweiten Qualifikationssprung und musste mit dem 29. Platz Vorlieb nehmen. Sie haben nächste Woche noch weitere Gelegenheiten, diese Werte zu erreichen.

Tanja Schärer setzte auf Sicherheit Die schlechten Trainingsbedingungen vor Ort veranlassten Tanja Schärer, auf Sicherheit zu setzen. Michel Roth unterstützte den Entscheid der einzigen Dame im Schweizer Aerials Team. «Wir waren heute einfach nicht ganz bereit für einen schwierigeren Sprung,

sicher eine richtige Entscheidung, so kurz vor Olympia», meinte Roth und relativiert damit ihren 19. Rang. Die Wettkampfform mit zwei Qualifikationsspringen und drei Finaldurchgängen scheint mitunter bei einigen Athleten und selbst beim Kampfgericht für Verwirrung zu sorgen. Nur so kann erklärt werden, dass zwei Springer, die ihre zweiten Qualifikationssprünge «vergessen» hatten, doch noch in die Finals einbezogen wurden. Im Umfeld von zu erreichenden Normen und Qualifikationen für Olympia ein zweifelhafter Entscheid, wie auch Michel Roth meint. «Sicher ein unglücklicher Entscheid, letztlich ist der Athlet selber dafür verantwortlich, dass er zur rechten Zeit am Start ist».

Thomas Lambert. (Archivbild)

Persönliche Bestleistung 104 Kinder profitieren erbracht von Nadia Stygers Renntipps Tanja Tschudin an Schweizer Meisterschaft Neben der grossen schulischen Belastung bleibt Tanja Tschudin nicht viel Zeit für ein optimales Training. Trotzdem startete die Stallikerin an den Schweizer Eislauf-Meisterschaften in Zug in der Kategorie Nachwuchs U14.

sie auf gutem Weg ist, ihre künftigen sportlichen Ziele zu erreichen. Das strahlende Lachen von Tanja Tschudin nach dem Wettkampf zeigte jedenfalls, wie gross ihre Freude am Eislaufsport ist! Gabriela Gull

Für den EislaufClub Heuried-Zürich kämpfte dieses Wochenende neben drei Clubkolleginnen auch die Stallikerin Tanja Tschudin um wichtige Punkte. Die Nervosität der 14-Jährigen war gross vor dem Start zum wichtigsten Wettkampf der Saison. Kein Wunder: Im grossen Teilnehmerfeld von 41 Startenden war das Niveau sehr hoch.

Kaum Zeit für optimales Training Das Ziel von Tanja war, ihre persönliche Bestleistung zu erbringen, was ihr in Zug gelungen ist. Trotz eines Rangs im hinteren Teilnehmerfeld war sie zufrieden. Neben der grossen schulischen Belastung im Gymnasium bleibt momentan nicht mehr viel Zeit für ein optimales Training. Der mentale Bereich sowie die konditionelle Grundkraft kommen oftmals zu kurz.

Auf gutem Weg Trotz der hohen Belastungen hat die junge Läuferin grosse Fortschritte auf dem Eis gemacht. Trainerin Irene Ruetz ist zuversichtlich, dass Macht grosse Fortschritte: Tanja Tschudin (14). (Bild zvg.)

Schnuppertraining mit Trainern der Renngruppe Hausen Zum zweiten Mal hat am vergangenen Mittwoch ein Grand Prix Migros Schnuppertraining in Brunni-Alpthal stattgefunden. 104 ski- und renninteressierte Kinder zwischen 8 und 16 Jahren konnten dabei unter den wachsamen Augen von Nadia Styger und den Trainern der Renngruppe Hausen verschiedene Parcours absolvieren und sich spielerisch an den Skirennsport herantasten. «Die Kinder waren alle sehr motiviert», lobt Nadia Styger die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Grand Prix Migros Schnuppertrainings. «Man musste sie eher zurückhalten als animieren», schmunzelt sie. In kleinen Gruppen konnten diese unter der Leitung von 20 Leitern der Renngruppe Hausen verschiedene Parcours absolvieren, einen Sprung üben und sich bei einer Zeitmessungsstrecke versuchen. «Alles hat perfekt geklappt», sagt Andreas Moser, Organisator bei der RG Hausen, «die Zusammenarbeit mit Swiss-Ski, der Migros und den Bergbahnen Brunni-Alpthal funktioniert bestens.» Für 15 Franken konnten die Kinder einen Nachmittag lang auf den

Nebst den Tipps waren auch Autogramme von Nadia Styger gefragt. (Bild alpha) Ski verbringen und anschliessend verschiedene Erinnerungsgeschenke der Grand-Prix-Migros-Sponsoren entgegennehmen. Und wer weiss, vielleicht hat den einen oder anderen tatsächlich das Rennfieber gepackt. «Ich denke schon, dass ein paar der Teilnehmenden bei einem der Grand-Prix-Migros-Ausschei-

dungsrennen am Start stehen werden», prognostiziert Nadia Styger. Die nächsten Grand-Prix-Migros-Rennen in der Innerschweiz finden am 26. Januar auf dem Hoch-Ybrig sowie am 15. Februar auf der Klewenalp statt. Weitere Infos zum Grand Prix Migros und Anmeldung unter www.gp-migros.ch.

Erfolgreicher Auftakt in Les Crosets Grand Prix Migros: Ottenbacher fürs Finale in Arosa qualifiziert Am Sonntag, 5. Januar, trafen sich in Les Crosets rund 550 junge Skirennfahrerinnen und -fahrer zum Auftakt des Grand Prix Migros 2014. Die Podestplätze machten primär die Walliser und Waadtländer unter sich aus. Doch bei den Knaben Jahrgang 2004 schaffte es auch Cyrill Schär aus Ottenbach aufs Podest. Lange war unsicher, ob die Skirennen in Les Crosets überhaupt stattfinden können. Schliesslich aber hatte Frau Holle im Laufe des Samstags Erbarmen und griff statt zu den Wasserkübeln doch noch zu ihren Schneekissen, sodass sich der Auftaktort am Sonntagmorgen in einem prächtigen Winterkleid präsentierte: Rund 60 cm Neuschnee glitzerte unter einem stahlblauen Winterhimmel – ein würdiger Rahmen für den Start der beliebten Rennserie! Die Podestplätze machten primär die Walliser und Waadtländer unter

Schnell unterwegs: Cyrill Schär aus Ottenbach schaffte es bei den Knaben Jahrgang 2004 auf den zweiten Rang. (Bild AlphaFoto) sich aus. Mit Cyrill Schär aus Ottenbach schaffte es jedoch in der Kategorie Knaben Jg. 2004 auch ein Säuliämtler aufs Podest (Rang zwei hinter

Matthia Carroz). Als Belohnung für seinen zweiten Platz winkt ihm die Teilnahme am grossen Finale in Arosa vom 4. bis 6. April.


Veranstaltungen Ebertswil

METZGETE von der Metzgerei Weiss, Hausen am Albis vom Freitag, 17. Januar 2014, ab 17.00 Uhr, bis Sonntag, 19. Januar 2014

Restaurant Schweikhof 8925 Ebertswil

14 1984 – 20 n uns Wir freue über das

Telefonische Reservierungen: Telefon 044 77 66 111 Nächste Termine: Openair Fondueplausch am 31. Januar 2014

RE 30 JebAer-H Jubiläum Gastg

Landfrauentagung Dienstag, 21. Januar 2014 13.30 Uhr im Restaurant Hörnli in Knonau. Begrüssung und Jahresbericht durch unsere Präsidentin Daniela Stübi Vortrag zum Thema «Vögel – unsere gefiederten Nachbarn» von der Umweltnaturwissenschaftlerin und Feldornithologin Andrea Funk Päcklimärt: Mindestbetrag Fr. 5.– Erlös zu Gunsten der Ländlichen Familienhilfe Landfrauenvereinigung Bezirk Affoltern

Klein openArt Gastausstellung mit 29 Kunstschaffenden Noch bis 23. Februar 2014

Malerei Skulpturen Installationen Videos Geöffnet jeweils Fr, Sa, So 15 – 19 Uhr Weitere Angaben siehe www.openart.ch

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