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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Wir wünschen ein frohes neues Jahr! Bleiben Sie gesund.

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 2 I 176. Jahrgang I Freitag, 7. Januar 2022

Prägende Figur

Mit Peter Weiss ist der letzte Vertreter der Verlegerfamilie Weiss gestorben. > Seite 3

Im Job angekommen

Simon Plüer ist der erste Kirchgemeindeschreiber im Bezirk – seit bald 100 Tagen. > Seite 5

Falsche Polizisten

Ein Rentner aus dem Knonauer Amt wurde um knapp 20 000 Franken betrogen. > Seite 7

Probleme lösen

Coping-Strategien helfen, sich im neuen Jahr auf das Wesentliche zu konzentrieren. > Seite 9

Das Altersleitbild als Anstoss für weitere Dynamik Ottenbach will die Bedürfnisse der Generation 65+ in die Zentrumsgestaltung einbeziehen Rund 40 Ottenbacherinnen und Ottenbacher wollten es sich im Oktober 2020 nicht nehmen lassen, am neuen Altersleitbild der Gemeinde mitzuwirken. Das Resultat wurde ihnen und allen anderen Haushalten Ende letzten Jahres zugestellt. von Thomas sTöckli Ottenbach zählt gut 2700 Einwohnerinnen und Einwohner – etwas mehr als 20 Prozent sind über 65-jährig. Die Altersarbeit für Ottenbach zu verschriftlichen, das hat sich Ronald Alder, Gesundheitsund Sozialvorsteher, als Legislaturziel gesetzt. Im Frühling 2020 formierte die Gemeinde mit Pro Senectute, Ortsvereinen, Freiwilligenhilfe und Kirchen eine Projektgruppe. «Das Ziel war eine möglichst breite Abstützung», erklärt Alder. Aus diesem Grund wurde mit einem Workshop im Gemeindesaal auch die interessierte Bevölkerung einbezogen. Im Oktober 2020 war das gerade noch möglich, ehe die Corona-Fallzahlen stark anstiegen. In der Folge vermochte die Pandemie die Entwicklung des Leitbilds zwar zu verzögern, aber nicht aufzuhalten.

Freiwilliges Engagement wertschätzen Ende Jahr wurde es nun also verbreitet, das neue Altersleitbild. Es baut auf Grundwerte auf, zu denen etwa die Selbstbestimmung gehört, und deckt sechs Schwerpunktthemen oder Lebensbereiche ab: Wohnen im Alter, Gesundheit und Prävention, Betreuung, Pflege und ergänzende Dienste, Infrastruktur und Mobilität, Gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie Information und Koordination.

Anlässlich eines Workshops im Gemeindesaal durfte sich im Oktober 2020 die Ottenbacher Bevölkerung ins Altersleitbild einbringen. (Archivbild Salomon Schneider) Zu jedem dieser Themen wurden ein Leitsatz, Ziele und Massnahmen formuliert. Zu diesen Massnahmen gehört etwa, dass die Gemeinde das Engagement der Nachbarschaftshilfe, der Freiwilligenhilfe sowie der Vereine wertschätzt oder dass sie die Bekanntheit der bestehenden Angebote über verschiedene Kommunikationskanäle fördert und stärkt. Der gewählte Zeitpunkt für die Umsetzung des Altersleitbilds scheint günstig. Mit der Umfahrung und damit verbunden der Neugestaltung des Ortszentrums bieten sich Chancen, die Bedürfnisse einfliessen zu lassen. «Der Strassenraum wird sowieso neu gestaltet», so Alder, «da bietet sich auch Gelegenheit, die Anliegen der älteren Bevölkerung zu berücksichtigen.» Das schliesst etwa Rollator-taugliche Fusswege mit ein, aber auch Tempo 30 auf den von Kantons- zu Gemeindestrassen

abklassierten Achsen. Und selbst auf der Kantonsstrasse gilt auf einem 700 Meter langen Abschnitt künftig Tempo 30 – «wir sind sehr stolz, dass wir den Kanton für diese Massnahme gewinnen konnten», so Alder, «denn dies führt zu einer deutlichen Verbesserung der Sicherheit.» Am Workshop wurden weiter Sitzplätze im Dorf und überdachte Bushaltestellen gewünscht. «Das fliesst sicher ein in die Dorfplatz-Planung», so Alder. Wobei da natürlich auch Postauto und Kanton mitsprechen werden.

Wertvolle Vernetzung Nur schon wegen des Erarbeitungsprozesses habe sich das Altersleitbild gelohnt, findet Ronald Alder: «Wenn man alle an einen Tisch bringt, läuft der Austausch. Das bewirkt eine positive Dynamik und ermöglicht so, dass Neues

entstehen kann. Als Beispiel auf Bezirksebene nennt er die Erarbeitung des Alters- und Gesundheitskonzepts Bezirk Affoltern (Agsba). Was den vor einigen Jahren noch befürchteten Hausarzt-Notstand anbelangt, habe sich die Situation bereits verbessert. Das gilt auch für Ottenbach, dass die fürs eigene Dorf angestrebte Gemeinschaftspraxis nun halt im Nachbardorf Obfelden angesiedelt ist, findet Alder nicht weiter schlimm. Schliesslich seien die meisten Ottenbacherinnen und Ottenbacher auch in die Praxis im Dorf mit dem Auto gefahren. Den Fahrdienst übernehme die Freiwilligenhilfe gerne, so Alder. «Und schlussendlich sind wir dankbar, wenn in der Nachbarschaft ein Ärztezentrum besteht, das interdisziplinär die ambulante Grundversorgung sicherstellt.»

Das Ortsmuseum Affoltern zeigt neu einen über hundertjährigen Champagnerkühler. > Seite 11

«Sports Awards»: Jetzt abstimmen Die Fachjury der Säuliämtler Sports Awards hat je sechs Einzelsportlerinnen und -sportler sowie drei Teams nominiert. Sie haben mit ihren Leistungen international, national und regional für Aufsehen gesorgt und sollen nun dafür die verdiente Würdigung entgegennehmen dürfen. Je drei Sportlerinnen und Sportler, Newcomerinnen und Newcomer aus mehr als zehn Sportarten hat die Fachjury für die Vergabe der Säuliämtler Sports Awards nominiert. Sofern die Pandemiemassnahmen dies erlauben, sollen sie dem Publikum am Sonntag, 6. Februar, auf der Bühne im Kasinosaal Affoltern vorgestellt werden. Ab sofort kann die Bevölkerung die Stimmen online abgeben. Sie entscheidet zusammen mit den Jury-Stimmen, welche Einzelsportler und welches Team die Trophäen in den verschiedenen Kategorien erhalten werden. Erstmals zu den Nominierten gehören eine Trampolinspringerin und ein Vertreter des Modellflugsports. (red.)

> Vorstellung der Nominierten auf den Seiten 14 und 15 ANZEIGEN

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Erfolg beginnt mit einem Gespräch

> Interview auf Seite 3

Ein Ort, um sich Knusper, knusper kreativ auszutoben Knäuschen ...

Wieder Medaille für Skiakrobaten

Über viele Jahre wurde der bekannte «Rex»-Sparschäler in Affoltern hergestellt. Bis das Unternehmen Zena Swiss AG im Herbst 2020 an Victorinox verkauft wurde. Bald wurde die Produktionsstätte verlagert, seither steht das Fabrikareal leer; mittelfristig wird es einer Überbauung Platz machen müssen. «Warum nicht zwischennutzen?», hat sich der Hedinger Micha Federle gefragt – und die 1500 Quadratmeter grosse Halle per Sommer gemietet. Nun entsteht dort eine Kollektivwerkstatt, für alle, die sich gerne künstlerisch und handwerklich austoben. «The Studios» öffnet am 5. Februar, morgen Samstag ist Tag der offenen Türe. (lhä)

Die Geschichte von Hänsel und Gretel zählt wohl zu den bekanntesten Märchen aus der Sammlung der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm: Zwei Kinder werden im Wald ausgesetzt, weil es nicht mehr genug zu essen gibt für die ganze Familie. Das erste Mal scheitert der Plan der Stiefmutter, beim zweiten Mal verlaufen sich Hänsel und Gretel im Wald und treffen nach langem Umherirren auf eine alte Hexe in einem Knusperhäuschen aus Lebkuchen. Das Reisetheater führt «Hänsel und Gretel» am 15. Januar in der Aula Ennetgraben auf – kindgerecht umgesetzt, aber doch mit einer Prise Humor, dem sich auch Erwachsene nicht verwehren können. (red.)

In Abwesenheit des russischen Teams um Dominator Maxim Burow und der Belarussen haben die Schweizer Skiakrobaten vom Mettmenstetter Team Freestyle Company Jumpin am Weltcup in Kanada ihre Medaillen-Ambitionen für die Olympischen Winterspiele unterstrichen. Dies, obwohl Teamleader Noé Roth geschont wurde und sich für Pirmin Werner das Risiko im finalen Durchgang nicht auszahlte: Er konnte seinen Dreifachsalto mit fünf Schrauben nicht stehen. So sprang Nicolas Gygax in die Bresche. Hinter zwei Chinesen holte der 25-Jährige Bronze. Für die Schweiz war es bereits die 6. Medaille im 5. Aerials-Weltcup der Saison. (tst.)

> Bericht auf Seite 7

> Bericht auf Seite 13

Nicolas Gygax holt Bronze. (Bild Swiss-Ski)

Neues Prachtstück

> Bericht auf Seite 17

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Ärztlicher Notfalldienst

Musikverein Bonstetten

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind die dankbaren Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

TODESANZEIGE Wir haben die schmerzliche Pflicht, Ihnen den Hinschied unseres Ehrenmitglieds

Josef Müller

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

«Susi» Johanna Frick-Obrecht

23. 2. 1934 – 26. 12. 2021

3. 4. 1941 – 29. 12. 2021

mitzuteilen. Der Musikverein wird seinem Musikkameraden und kantonalen Ehrenveteranen ein ehrendes Andenken bewahren. Seinen Angehörigen und der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Einstellung des Konkurses Schuldnerin: IB2 Metallbau GmbH, mit Sitz in Hedingen, Zürcherstrasse 70, 8908 Hedingen, UID: CHE-459.259.809.

Schweren Herzens nehmen wir Abschied von unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter, Grosmami, Mima und Schwester

Mit grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied:

Reto und Irene Frick-Rothlin mit Claudio Frick André und Karin Frick-Müller mit Jessica und Marco Frick Verwandte und Freunde

Im Namen aller Mitglieder Der Vorstand

Datum der Konkurseröffnung: 28. Oktober 2021

Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 7. Januar 2022 verwiesen.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis am Donnerstag, 13. Januar 2022, um 14.00 Uhr statt. Anschliessende Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Für die Abdankung gelten die aktuellen Regeln, Zertifikats- und Maskenpflicht.

Zürich, 3. Januar 2022

Traueradresse: Reto Frick, Alte Obfelderstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis

Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG

Konkursamt Affoltern vertreten durch Mobile Equipe+ Postfach 8036 Zürich MobileEquipe@notariate.zh.ch

Unterschutzstellung Centralweg 18, Vers.-Nr. 391 Betrifft 8910 Hausen am Albis Unterschutzstellung Der Stadtrat hat am 14. Dezember 2021 beschlossen: Der verwaltungsrechtliche Vertrag, mit dem das Gebäude Vers.-Nr. 391 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 5658 am Centralweg 18 in Affoltern am Albis unter Schutz gestellt wird, wird gestützt auf die §§ 203 Abs. 1 lit. c und 205 lit. d PBG genehmigt. Einsichtnahme Die Akten liegen während der Rekursfrist bei der Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, während den ordentlichen Öffnungszeiten zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG). Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 24.1.2022 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Gemeinde Wettswil a. A.

Erneuerungswahlen der Mitglieder der Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil a. A. für die Amtsdauer 2022 – 2026 – Wahlvorschläge Aufgrund der Wahlausschreibung vom 5. November 2021 sind für die Erneuerungswahlen der Mitglieder der Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil a. A. vom 27. März 2022 innert der festgesetzten Frist folgende gültige Wahlvorschläge eingereicht worden, welche in Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte veröffentlicht werden:

Am Samstagmorgen, den 1. Januar 2022, ist unser Bewohner

Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil a. A. (7 Mitglieder und Präsidium)

12. April 1995 bis 1. Januar 2022

1. 2. 3. 4. 5.

Beringer Danièle, 1954, Lehrerin, Eggstr. 9, 8907 Wettswil a. A., neu Gloor Reto Max, 1975, Bäcker-Konditor, Bäumlisächerstr. 37, 8907 Wettswil a. A., neu Haab Christine, 1958, Sigristin, Im Muchried 14, 8907 Wettswil a. A., neu Stewart Katrin, 1980, Team Leader Admin, Langfurenstr. 21, 8143 Stallikon, neu Wallin Karine, 1964, Office Manager, Eggächer 4a, 8907 Wettswil a. A., neu

Präsidium

Robin Meier

im Spital Horgen unerwartet, schnell und friedlich eingeschlafen. Wir durften Robin viele Jahre begleiten. Seine strahlenden Augen und seine Aufmerksamkeit wurde von allen geschätzt. Wir vermissen ihn sehr. Aeugstertal, im Januar 2022

1. Innert einer Frist von 7 Tagen können die Wahlvorschläge geändert oder zurückgezogen werden. Es können dem Gemeinderat Wettswil a. A., Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil a. A. auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden.

Stiftung Solvita Götschihof Bewohnerinnen und Bewohner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Am 10. Januar 2022 um 14.00 Uhr wird in der Reformierten Kirche in Wädenswil von Robin Abschied genommen.

Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung erhältlich oder stehen unter www.wettswil.ch zum Download bereit. Übersteigt die Zahl der Wahlvorschläge diejenigen der zu besetzenden Stellen nicht, werden amtliche Wahlzettel mit gedruckten Wahlvorschlägen verwendet, andernfalls wird die Wahl mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil a. A., 7. Januar 2022

ROTARY CLUB ZÜRICH-KNONAUERAMT Betroffen und traurig haben wir vom Hinschied unseres Mitglieds

Peter Weiss

Gemeinderat Wettswil a. A.

8. Juni 1939 – 28. Dezember 2021

Kontaktstelle Stadt Affoltern am Albis Hochbau und Umwelt Obere Bahnhofstrasse 7 8910 Affoltern am Albis

Unterschutzstellung, Liegenschaft Ausserdorfstrasse 55, 8933 Maschwanden (auf Kat.-Nr. 46, Vers.-Nr. 34) Der Gemeinderat hat am 14. Dezember 2021 beschlossen: Der verwaltungsrechtliche Vertrag, mit dem das Gebäude Vers.-Nr. 34 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 46 an der Ausserdorfstrasse 55 in 8933 Maschwanden unter Schutz gestellt wird, wird gestützt auf die §§ 203 Abs. 1 lit c und205 lit. d PBG genehmigt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. 7. Januar 2022 Gemeinderat Maschwanden

Affoltern am Albis Am 29. Dezember 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Susi (Johanna) Frick geboren am 3. April 1941, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Donnerstag, 13. Januar 2022, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 7. Januar 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Stallikon Am 31. Dezember 2021 ist in Zürich ZH gestorben:

Cahannes Franziscus Giusep geboren am 26. Mai 1951, von Breil/Brigels GR, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon

erfahren müssen. Als jüngstes Gründungsmitglied hat ihm der Rotary Club viel bedeutet – und er dem Club. In seinem langen und aktiven Rotarierleben hatte Peter fast jede Charge inne, im Clubjahr 1991/92 stand er diesem als Präsident vor. Mit der Klassifikation Tageszeitung dazu berufen, übernahm er die Verantwortung als Informationsbeauftragter nach innen wie aussen mehrere Jahre. Auch mit vorschreitender Krankheit kam er regelmässig an die Lunches und hat in seiner grosszügigen und liebevollen Art auch die jungen Neumitglieder mit offenem Herzen empfangen. Damit hat er die freundschaftliche Kultur unseres Clubs entscheidend mitgeprägt. Wir werden dich vermissen. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. 8910 Affoltern a. A., 5. Januar 2022

Rotary Club Zürich-Knonaueramt


Bezirk Affoltern

Selbstanzeigen wieder abnehmend Im Kanton Zürich legen 2021 gut 1550 Personen nicht versteuertes Einkommen oder Vermögen offen. Die Möglichkeit einer straflosen Selbstanzeige wurde 2010 eingeführt. Seither kann sich jede steuerpflichtige Person einmal wegen Steuerhinterziehung anzeigen und muss einzig Nachsteuern und Zinsen zahlen. Um die Einführung des Gesetzes über den automatischen Informationsaustausch (AIA) auf Anfang 2017 stieg die Anzahl Selbstanzeigen stark an, 2018 waren es rund 7300 Neuzugänge – fast vier Mal mehr als drei Jahre zuvor. Seither werden es wieder weniger. 2021 ergaben sich für den Kanton und die Gemeinden durch Selbstanzeigen Steuereinnahmen von 37 Mio. Franken. Zudem wurden rund 882 Mio. Franken Schwarzgeld aufgedeckt. Dieses wird auch künftig besteuert. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 8. Januar, senden wir die allerbesten Wünsche für eine gute Gesundheit sowie gute Laune zu Agnes Berli in Affoltern. Die Jubilarin feiert ihren 85. Geburtstag – herzliche Gratulation!

Zum 80. Geburtstag Zum 80. Mal Geburtstag feiern! Das dürfen am Sonntag, 9. Januar, in Affoltern Rita Fähnrich und am Montag, 10. Januar, Erhard Schütz, ebenfalls in Affoltern. Wir wünschen beiden alles Gute und einen freudigen Festtag.

Zur goldenen Hochzeit Seit 50 Jahren verheiratet – das ergibt doch eigentlich eine Goldmedaille für beide! Pasa und Husejn Imamovic in Affoltern feiern ihre goldene Hochzeit am Montag, 10. Januar. Wir wünschen ein schönes Fest!

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 7. Januar 2022

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«Engagierte Mitbürger sind für die Gemeinde ein riesiger Gewinn» Das neue Altersleitbild Ottenbach soll ein Kompass für die Altersarbeit sein Gemeinsam für gute Lebensqualität im Alter sorgen – mit diesem Ziel hat Ottenbach ein Altersleitbild erarbeitet. Dabei kamen auch die Zukunftsvisionen nicht zu kurz, wie sich im Gespräch mit Gesundheits- und Sozialvorsteher Ronald Alder zeigt.

sen ehemalige Räumlichkeiten hinter dem Gemeindehaus zur Verfügung. Sie können in Zusammenarbeit mit O2Jugend genutzt werden. Jugendliche haben dort bereits beim Streichen mitgeholfen. Wer betroffen ist, soll sich auch selber einbringen können – nur so funktioniert es. Als Gemeinde können wir das fördern und unterstützen.

«Das Konzept soll leben, wir wollen auch etwas daraus machen.»

«Anzeiger»: Ottenbach hat zum Jahresende sein Altersleitbild in die Haushaltungen gestreut. Wie waren die Reaktionen? Ronald Alder: Bis jetzt sehr positiv. Jemand hat mir sogar geschrieben, er freue sich nun, in Ottenbach alt zu werden (er lacht). Wichtige Grundlagen lieferte ein Workshop, zu dem im Oktober 2020 rund 40 Ottenbacherinnen und Ottenbacher kamen – was waren für die Projektgruppe die wichtigsten Erkenntnisse daraus? An sechs Tischen wurde zu unterschiedlichen Lebensbereichen sehr aktiv diskutiert. Betont wurde, dass es in Ottenbach eigentlich vieles schon gibt. Das Dorfleben funktioniert, auch dank den Vereinen und der aktiven Bevölkerung. Engagierte Mitbürger sind ein riesiger Gewinn für eine Gemeinde und dieses Engagement muss man auch unterstützen.

«Wenn eine Wohnbaugenossenschaft gegründet würde, könnte die Gemeinde dies sicher unterstützen.» Der Schuh drückt bei den Menschen, die sich einsam fühlen – zum Workshop kamen allerdings jene, die gut vernetzt sind. Wie erreicht man die anderen? Das ist richtig, die Aktiven sind immer dieselben. Um die andern auch zu erreichen, haben wir das Altersleitbild in alle Haushalte gestreut. Der Informationsbedarf ist nach wie vor ein Thema: Wie vermitteln wir, was wir haben? Eine Idee könnte da ein Informationsmarkt sein, zum Beispiel im Oktober zum «Tag der älteren Menschen». Oder eventuell werden wir die Leute, die das 65. Altersjahr erreichen, künftig separat anschreiben.

Was darf sich Ottenbach vom neuen Altersleitbild erhoffen? Das Leitbild ist ein Ausdruck davon, dass das Thema Alter für die Gemeinde wichtig ist. Zusammen mit der Projektgruppe wollen wir nun schauen, dass die Ziele verfolgt und die Massnahmen schrittweise umgesetzt werden. Wer dabei mitgestalten will, darf sich gerne bei der Gemeindeverwaltung melden.

«Das Leitbild soll der Zielgruppe etwas bringen und nicht nur ein Papiertiger werden», sagt Ronald Alder, Gesundheits- und Sozialvorsteher der Gemeinde Ottenbach. (Bild Thomas Stöckli) Als zentrales Bedürfnis stellten sich am Workshop Mehrgenerationenhäuser heraus – was kann da die Gemeinde überhaupt tun? Wir können nicht wie die Stadt Zürich eine Parzelle kaufen und selber bauen. Aber wenn eine Wohnbaugenossenschaft gegründet würde, könnte die Gemeinde dies sicher unterstützen. In Ottenbach leben allerdings viele ältere Leute in einem Eigenheim mit tiefer Zinslast. Da stellt sich die Frage, welche Alternative sich ihnen bietet. Gewünscht werden grosse Wohnungen, möglichst im Grünen und günstig ... Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich in den nächsten vier Jahren eine Gruppierung bildet, die sich mit dem Thema Wohnen im Alter befasst. Wichtig ist, dass dies Leute sind, die selber involviert sind, vielleicht in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe.

Das Bauland ist knapp. Eine Option für Wohnen im Alter könnte der jetzige Parkplatz hinter dem Restaurant Post sein. Aber das ist noch bei Weitem nicht spruchreif.

«Wer mitgestalten will, darf sich gerne bei uns melden.» Wo decken sich die Bedürfnisse der Generation 65+ mit jenen von anderen Altersgruppen und wo entstehen allenfalls Konflikte? Mir scheint es nicht so, dass wir grosse Konflikte hätten, was die Generationen betrifft. Für die Jugendlichen ist immer wieder ein Thema, wo sie sich treffen können. Seit dem Umzug des Regiebetriebs in den Neubau stehen des-

Was lässt sich die Gemeinde das Wohl der Generation 65+ kosten? Der Prozess mit allen Unkosten bis und mit Leitbild dürfte zirka 10 000 Franken gekostet haben. Was die Massnahmen betrifft, rechnen wir nicht damit, dass kurzfristig grössere Kosten auf die Gemeinde zukommen. Alles weitere wird sich zeigen. Die Gemeinde wird bestimmt im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützend tätig sein. Und wie wird sich das Leitbild in fünf, zehn Jahren auf die Lebensrealität auswirken? Das Leitbild soll der Zielgruppe etwas bringen und nicht nur ein Papiertiger werden. Es ist ein Kompass für die Altersarbeit. Da werden auch noch weitere Aspekte und Ideen dazukommen. Wir werden regelmässig eine Standortbestimmung vornehmen. Und wenn wir in fünf Jahren sehen, dass sich Grundlegendes geändert hat, nehmen wir das auf. Das Konzept soll leben, wir wollen auch etwas daraus machen. Die Bevölkerung darf erwarten, dass wir dranbleiben und das weiter vorantreiben. Interview: Thomas Stöckli Das Altersleitbild Ottenbach ist abrufbar unter www.ottenbach.ch.

Grossen Anteil am Erfolg des «Anzeigers» Peter Weiss war der letzte Vertreter der Verlegerfamilie Weiss Mit Peter Weiss ist der letzte Vertreter der Verlegerfamilie Weiss gestorben. Dass der «Anzeiger» den Status als amtliches Publikationsorgan durch einen Vertrag mit den Gemeinden gefestigt hat, ist auch sein Verdienst. von Werner Schneiter 123 Jahre hat die Verlegerfamilie Weiss gewirkt. Bis 1999, als das Unternehmen an die AZ Medien (heute CH Media) überging. Verleger Peter Wanner verzichtete auf grundlegende Änderungen beim «Anzeiger». Mit gutem Grund, weil er stabile Verhältnisse vorfand – auch in finanzieller Hinsicht. So mutierte die Lokalzeitung nicht – wie andernorts – zum Kopfblatt einer Tageszeitung, sondern blieb ein eigenständiges Erzeugnis, das bis heute ausschliesslich dem Lokalen verpflichtet ist. Lokal – das war der «Anzeiger» am 31. Dezember 1969 bedingt. Bis zu die-

sem Zeitpunkt erschien die Zeitung dreimal wöchentlich, auch mit amtlichen Publikationen – montags, mittwochs und freitags. Darin fanden sich nicht nur Ereignisse, die im Bezirk Affoltern spielten. Die Zeitung lieferte auch überregionale Meldungen, aus der Schweiz und sogar aus dem Ausland. Peter Weiss, damals der Jungverleger, erkannte, dass diese Form nicht zukunftstauglich war. Er sah die Stärke einer Lokalzeitung auf dem lokal-regionalen Markt. Ausschliesslich über das berichten, was vor der Haustüre passiert – und das möglichst exklusiv, so die Intention der Verlegerfamilie. Umgesetzt wurde das schliesslich per 1. Januar 1970 mit einem Vertrag zwischen den Ämtler Gemeinden und dem Verlag, einhergehend mit einer wöchentlich nur noch zweimaligen Erscheinungsweise, jeweils am Dienstag und am Freitag.

Mit 20 Verantwortung übernommen Der Status eines amtlichen Publikationsorgans ist für beide Seiten – Gemeinden

und Verlag – bis dato eine Win-winSituation. Daran hat Peter Weiss grossen Anteil. Ein erstes Mal übernahm er im Alter von 20 Jahren – von 1959 bis 1961 – Verantwortung im elterlichen Betrieb. Danach wirkte er bis 1963 im Verlag von «Annabelle» und «Weltwoche». Später – von 1964 bis 1966 – bei der Denner AG. 1966 kehrte er in den elterlichen Betrieb zurück und hatte dort bis Anfang der 1970er-Jahre als Jungverleger eine prägende Rolle inne – auch als Journalist mit spitzer Feder. Nach weiteren Abstechern stand Peter Weiss ab 1974 für viele Jahre im Dienst des «Tages-Anzeigers», unter anderem in einer Schnittstelle zwischen Redaktion und Verlag und auch als Inseratenchef. Sein Bruder Oskar Weiss, 1993 verstorben, übernahm das Unternehmen Anfang der 80er-Jahre von Vater Walter Weiss, der 1987 verstarb. Sohn Peter, der letzte Vertreter der Verlegerfamilie Weiss, ist nun Ende Jahr 82-jährig gestorben. Die Erinnerungen an einen Macher, charismatischen und empathischen Menschen bleiben wach.

Peter Weiss, der letzte Vertreter der Verlegerfamilie, verstarb Ende 2021. (Bild zvg.)


Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben. Affoltern am Albis Bauherrschaft: AZIMO AG, c/o Ivan Keller, Rietlirain 35, 8713 Uerikon Projektverfasser: Arche Nova Architekturbüro AG, Kirchgasse 50, 8706 Meilen Projekt: Anbau von 4 Lifttürmen an 4 MFH, Giessenstrasse 11a–d, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 5018, Zone: WG3

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Kurt Schneebeli, Im Winkel 6, 8910 Affoltern am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Studio Strebel Baggiani GmbH, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser Projekt: Einbau von 4 Dachflächenfenstern mit Glasziegeln (Überkommunales Schutzobjekt), Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6611, Zone: K Kernzone und Z3 dreigeschossige Zentrumszone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Kurt Albrecht, Mühlebergstrasse 30, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Änderung Carport, Erweiterung Parkplätze (nicht ausgesteckt), Mühlebergstrasse 30, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6677, Zone: K

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Dragos und Mila Jankovic, Dammgasse 4, 8910 Affoltern am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Büro für Architektur und Objektentwicklung GmbH, Austrasse 47, 8953 Dietikon Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Wiederaufbau EFH und Ersatz Dachgeschoss durch Vollgeschoss, Dammgasse 4, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1388, Zone: W4

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Wolgelernter Brothers Immobilien AG, Schöntalstrasse 25, 8004 Zürich Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Bau eines gedeckten Velounterstandes ca. 4 x 9 m, Zürichstrasse 166, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4084, Zone: WG3

Hedingen Bauherrschaft: TAMI Immobilien Finanz AG, Staldenhof 18, 6014 Luzern, Schweiz Projektverfasser: e. a Partners AG, Industriestrasse 6, 8305 Dietlikon Projekt: Abbruch Gebäude Vers.-Nrn. 129 und 326, Neubau Mehrfamilienhaus mit 14 Wohnungen und Tiefgarage, Hofackerstrasse, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 670 und 671, Zone: Wohn- und Gewerbezone WG 2.9

Ottenbach

Bauherrschaft: Simone Meili, Vorderuttenberg 7, 8934 Knonau Projektverfasser: Maina, Bouygues E&S InTec Schweiz AG, Geschäftseinheit Helion, Oberfeldstrasse 26, 8302 Kloten Projekt: Aussenaufgestellte Luft-WasserWärmepumpe Stiebel Eltron WPL 25 A, Vorderuttenberg 7, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1033, Gebäudevers.-Nr.: 896, Zone: Kernzone Weiler

Bauherrschaft: Peter und Ester Uggowitzer, Widensopen 31, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Thermogreen AG, Kaiserstuhlstrasse 2, 8154 Oberglatt ZH Projekt: Erstellen eines unbeheizten Wintergartens als Ersatz für die Pergola beim Gebäude Vers.-Nr. 753, Widenospen 31, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 651, Zone: W2b

Obfelden

Stallikon

Bauherrschaft: Michael Peter Probst, Ottenbacherstrasse 70, 8912 Obfelden Corina Edith Ehrler, Ottenbacherstrasse 70, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Erstellen Stützmauer und Erweiterung Sitzplatz, Gebäude Vers.-Nr. 1070, Ottenbacherstrasse 70, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: Kat.-Nr. 2968, Zone: W2

Obfelden Bauherrschaft: Christoph Albert Hug, Döltschihalde 7, 8055 Zürich Daniela Anita Hug, Döltschihalde 7, 8055 Zürich Projektverfasser: Stadler Architekten AG, Dinkelhof 8, 5706 Boniswald Projekt: Abbruch best. Steildach, Umbau best. EG, Neue Aufstockung im OG, Gebäude Vers.-Nr. 859 und 338, Rüchligstrasse 16, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: Kat.-Nr. 3177, Zone: W2

Obfelden Bauherrschaft: Hegimmo AG, Baarerstrasse 112, 6300 Zug Projektverfasser: Hegmaplan AG, Baarerstrasse 112, 6300 Zug Projekt: Anbau Wintergarten und LuftWasser-Wärmepumpe aussen aufgestellt, Gebäude Vers.-Nr. 1080, Bachstrasse 9b, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: Kat.-Nr. 3034, Zone: W2

Obfelden Bauherrschaft: Werner Lienberger, Haltenstrasse 12, 8912 Obfelden Projektverfasser: Eichholzer Haustechnik AG, Augenweidstrasse 2, 8966 OberwilLieli Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe aussen aufgestellt für das Wohnhaus Vers.-Nr. 901, Haltenstrasse 12, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: Kat.-Nr. 2529, Zone: W1

Obfelden Bauherrschaft: Politische Gemeinde Obfelden, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Erweiterung bestehender Unterstand, Gebäude Vers.-Nr. 177, Dorfstrasse 61, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: Kat.-Nr. 1913, Zone: K2

Obfelden Bauherrschaft: Sylvain Frey, Hölibachstrasse 107a, 8912 Obfelden Pauline Anthonysamy, Hölibachstrasse 107a, 8912 Obfelden Projektverfasser: Lenz Garten AG, Chrüzegg 2, 6340 Baar Projekt: Erweiterung von GranitquaderMauer und Geländer, Gebäude Vers.-Nr. 1983, Hölibachstrasse 107a, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: Kat.-Nr. 4860, Zone: W1

Obfelden Bauherrschaft: Omera AG, Zweibruggenmühlestrasse 18, 9014 St. Gallen Projektverfasser: maerz ag, Wilenstrasse 23, 9532 Rickenbach b. Wil Projekt: Neubau zwei MFH und Einstellhalle, Baufeld E und G, Privater Gestaltungsplan Postareal, Ottenbacherstrasse, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: Kat.-Nr. 4897 (alt 4345), Zone: K3

Ottenbach Bauherrschaft: Beat und Barbara Kyburz, Pfäffacherstrasse 23a, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Fensterrenovation im Erdgeschoss beim Gebäude Vers.-Nr. 842, Pfaffächerstrasse 23a, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1128, Zone: W2a

Bauherrschaft: Alexander und Evelyne Eberle-Senn, Untere Aegerten 3, 8143 Stallikon Projekt: Wärmetechnische Fassadensanierung und Fensterersatz, Untere Aegerten 3, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 624, Zone: W2/30

Stallikon Bauherrschaft: Sunrise UPC GmbH, Thurgauerstrasse 101B, 8152 Glattpark (Opfikon) Projekt: Antennenaustausch an bestehender Mobilfunkanlage, Mülistrasse 7, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1524, Zone: WG2/35

Stallikon Bauherrschaft: Fabienne und Francesco Zappala-Dusina, Massholderenstrasse 46, 8143 Stallikon Projekt: Umbau und Anbau EFH, Massholderenstrasse 46, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 392, Zone: QB

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Claudio Schödler, Hofächerstrasse 9b, 8907 Wettswil a. A. Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Ersatz Bollensteinmauer durch Betonmauer und Gartenumgestaltung beim EFH Vers.-Nr. 1224, Hofächerstrasse 9b, 8907 Wettswil a. A. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3185, Zone: W2b

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Regina Buff, Stationsstrasse 12, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Unterteilung EFH in zwei Wohneinheiten Vers.-Nr. 79, Stationsstrasse 12, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1871, 122, 123, Zone: Kernzone

PUBLIKUMSVORTRAG SCHILDDRÜSE: ABKLÄRUNG UND BEHANDLUNG Am Publikumsvortrag thematisieren unsere Spezialisten das kleine, aber lebenswichtige Organ: die Schilddrüse. Sie erläutern im Speziellen die Abklärungs- und Behandlungsmöglichkeiten bei Schilddrüsenvergrösserungen, Schilddrüsenknoten, Schilddrüsenkrebs oder Schilddrüsenfehlfunktionen. Erfahren Sie mehr über die modernsten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 20. Januar 2022, 18.30 – 19.30 Uhr Referenten: Prof. Dr. med. Stephan Haerle und PD Dr. med. Domenic Vital, Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten, speziell Nebenund Schilddrüsenchirurgie, Zentrum für Kopf-Hals-Chirurgie Anmeldung: Die Teilnahme am Publikumsvortrag ist kostenlos. Bitte melden Sie sich online an unter www.andreasklinik.ch/veranstaltungen. Der Zutritt ist nur unter Einhaltung der 2G-Regelung möglich. Hierzu zählen Geimpfte und Genesene. Wir bitten Sie, Ihr COVID-Zertifikat sowie einen amtlichen Ausweis mitzubringen und vorzuweisen. Am Publikumsvortrag gilt Maskenpflicht. AndreasKlinik Cham Zug, Rigistrasse 1, 6330 Cham

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Bauprojekte

Knonau


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Januar 2022

5

«Es geht darum, zusammen mit mehr Ressourcen mehr bieten zu können» Simon Plüer, Schreiber der reformierten Kirchgemeinde Knonauer Amt, im Interview Am 1. Oktober hat Simon Plüer seine Stelle angetreten, als erster Kirchgemeindeschreiber überhaupt im Bezirk. Nach knapp 100 Tagen im Amt stellt er sich den Fragen des «Anzeigers».

läufe sind momentan sehr gefragt: Wie läuft es mit den Kollekten? Wie mit den neuen Mietverträgen? Wie soll der Geldfluss laufen? Intensiv ist die Zusammenarbeit auch mit der Kirchenpflege, insbesondere mit der Präsidentin. Und wie ist der Austausch mit den Mitarbeitenden? Ich höre viel von den Leuten, momentan halt vor allem per Mail und per Telefon. Am meisten beschäftigen sie Themen wie: wer ist meine Ansprechperson? Dann sollen sie zu mir kommen und ich versuche zu vermitteln und allenfalls eine Ansprechperson zu definieren. Die Konstituierung der Kirchenpflege – ein weiterer Schritt zu mehr Klarheit – findet halt erst am 11. Januar statt.

«Anzeiger»: Als Sie vor 100 Tagen als Kirchgemeindeschreiber gestartet sind, gab es Ihre Kirchgemeinde noch gar nicht. Was hiess das für Sie? Simon Plüer: Das hiess für mich, dass da noch ganz viele Fragezeichen sein würden. Im ersten Monat war alles noch sehr theoretisch, doch dann hat es auf einmal angezogen. Und jetzt wird es praktisch. Am 11. Januar haben wir bereits die erste Kirchenpflegesitzung. Dazu habe ich aus verschiedensten Papieren zusammengetragen, was alles entschieden werden muss. Beim Amtsantritt hatten Sie das Kennenlernen der Leute als wichtigen Faktor für den Start definiert. Haben Sie dieses Ziel erreicht? Viele werden über mich sagen: gesehen habe ich ihn noch nicht, aber von ihm gehört. Die rund 92 Angestellten habe ich noch nicht alle getroffen. Aber ich habe viele Leute kennengelernt: Alle, die in den Kirchenkommissionen sind und auch die meisten aus den bisherigen Kirchenpflegen. Der Ansatz hat sich also gelohnt, aber es geht noch weiter. Was hat Sie in den ersten 100 Tagen sonst noch beschäftigt? Ganz viel Administratives. Es galt, die neuen Finanzabläufe zu definieren. Die Adressänderungen sind auch ein grosses Thema, das läuft immer noch. Was die Verträge anbelangt, hat Magdalena Suter aus der Projektorganisation schon viel gemacht. Und ein grosses Thema sind auch die Verfügungen. Da ist die Software schlicht nicht auf Mengen ausgelegt. Was die neue IT anbelangt, so sollen zunächst mal die E-Mails laufen. Zwei Freitagnachmittage habe ich eingeplant, um beim Einrichten des Accounts und anderen Problemen zu helfen. Von 16 angebotenen 30-Minuten-Terminen sind sieben bereits vergeben.

«‹Tschäderet› hat es noch nicht, aber rumpeln tut es noch hier und da.» Zum Start der neuen Kirchgemeinde dürfe es rumpeln, aber nicht «tschädere», haben Sie gesagt. Hat es schon «tschäderet»? Nein, hat es noch nicht. Vielleicht ist es aber auch noch zu früh, um «tschädere» definieren zu können. Aber rumpeln tut es noch hier und da. Wo denn? Gerumpelt hat es zum Beispiel bei der Homepage: Die alte hat sich auf den Zusammenschluss bezogen, das konnten wir so nicht stehen lassen. Wegen Personalausfällen wurde die Zeit sehr knapp und wir mussten den Start verschieben vom 31. Dezember 2021 auf den 3. Januar 2022. Jetzt sieht die neue Homepage nicht schlecht aus – es hat jedenfalls noch keinen Shitstorm gegeben (er lacht).

In seinem neuen Job angekommen: Kirchgemeindeschreiber Simon Plüer in seinem Büro in Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) Manches sollte eigentlich weiterlaufen wie bisher, was es aber nun doch nicht tut. Was die bereits erwähnten Verfügungen anbelangt, lautet das Ziel, Ende Januar die Löhne korrekt auszahlen zu können. Schwierig ist es, die Balance zu finden zwischen zu viel und zu wenig Information. Gelingt dies nicht, reicht meistens ein klärendes Telefon, aber ich kann auch nicht immer am Telefonieren sein ... Was sind die weiteren Meilensteine im Prozess des Zusammenwachsens? Zunächst die Stabilisierung und Optimierung der technischen Abläufe, damit man dann Zeit findet für andere Themen. Die Kirchenpflege hat zum Beispiel auf der Traktandenliste, wie sich die Kirchgemeinde in den kirchlichen Orten präsent zeigen soll, wie sie nach aussen tritt – und eben nicht nur in der Verwaltung. Ein wichtiger Punkt war schon immer: Die Angebote vor Ort bleiben bestehen. In diesem Zusammenhang habe ich auch die Doppelseite im «Anzeiger» (Ausgabe vom 31. Dezember 2021, Anm.d.Red.) auch sehr spannend gefunden: Da haben sich Dinge geklärt. Auf der angesprochenen Doppelseite kamen Engagierte aus allen neun nun ehemaligen Kirchgemeinden zu Wort. Welche Aussage hat Sie am meisten gefreut? (Er nimmt die Zeitung zur Hand.) Die Situation der Sekretariate kenne ich bereits, da wollten einige schon viel früher zusammenkommen. Das hat Brigit Homberger (Kirchgemeindesekretärin von Hausen, Anm.d.Red.) bestärkt, auch wenn sie leider pensioniert wird Ende Februar. Die Aussage von Jana Weiss (Sozialdiakonin, Mettmenstetten) zum Wissensaustausch finde ich auch sehr wichtig. Und sehr spannend war auch das Statement von Susanne Sauder, Pfarrerin in Bonstetten. Ich verstehe sie, wenn sie sagt, eine Fusion von drei oder vier Gemeinden wäre übersichtlicher. Neun Gemeinden, das ist wirklich gross und wir müssen sorgfältig schauen, dass

wir keinen kirchlichen Ort überfahren, ob es nun ein kleiner oder ein grosser ist. Welche Aussage mir weniger gefallen hat, haben Sie ja nicht gefragt. Das ist die nächste Frage. Die Aussage «für mich persönlich ändert sich nichts». Da interpretiere ich, dass man nichts ändern will. Klar sollen die Angebote bleiben, aber sie lassen sich durch Wissensaustausch auch stärken. Es geht darum, zusammen mit mehr Ressourcen mehr bieten zu können. Die Rechnung 1+1 muss nicht 2, sondern kann auch 3 oder 4 geben. Ich wünsche mir, dass man offen ist für solche Änderungen. Und ich wünsche mir auch, dass wir Zeit finden für das. Auch wenn der Aufwand mit der Umstellung vorübergehend wächst, dürfen wir uns nicht ausbremsen lassen. Fusionskritische Stimmen stören sich daran, dass nicht alle kirchlichen Orte in der Kirchenpflege vertreten sind. Natürlich kann man das vorwerfen. Aber es wurde in allen Orten gesucht. Es muss sich halt auch jemand zur Verfügung stellen. Wir sind uns aber bewusst, dass wir auch an den Orten präsent sein müssen, die nicht in der Kirchenpflege vertreten sind. Das tun wir, indem jedes Kirchenpflegemitglied für einen Ort Ansprechperson ist – und das darf nicht der eigene Wohnort sein. Die genaue Rolle und die Kommunikationswege müssen noch definiert werden, aber die Kirchenkommissionen – kurz: KiKo – und ihre Ansprechperson kennen sich bereits und konnten schon miteinander sprechen. Als Kirchgemeindeschreiber stehen Sie im Spannungsfeld zwischen der Kirchenpflege, den Kirchenkommissionen, den Mitarbeitenden und den Mitgliedern. Wie nehmen Sie das wahr? Immer noch sehr positiv. Ich fühle mich sehr willkommen. Es gibt sehr wohl kritische Stimmen, aber die be-

ziehen sich auf die Fusion und nicht auf mich. Wir haben eine sehr gute Kirchenpflege, ich erlebe den Austausch als sehr positiv. Hilft es da, dass Ihnen die Rolle des Behördenmitglieds als Kirchgemeindepräsident der Kirchgemeinde Weiningen (welche die politischen Gemeinden Weiningen, Unterengstringen, Geroldswil und Oetwil umfasst) vertraut ist? Da müssten Sie jetzt die Kirchgemeindepräsidentin fragen ... Ich erlebe das aber schon so: Es bringt mir viel, zu wissen, wie es in einer Kirchgemeinde läuft. Die Präsidentin ist sicher froh, dass ich ein gewisses Grundwissen habe. Damit aber nicht mein alleiniges Wissen die Basis stellt und um frische Ideen reinzubringen, was das Kirchenpflegewissen anbelangt, habe ich im November Peter Wilhelm, der in der Landeskirche für die Behördenschulung verantwortlich ist, eingeladen. Anlässlich einer Retraite haben die neuen Kirchenpflegemitglieder von ihm erfahren, was ihre Aufgaben sind. Sie stellen sich in Weiningen zur Wiederwahl – als einer von nur zwei Kandidierenden für die Kirchenpflege. Ja, aber es könnte nun doch noch Kampfwahlen geben: Wir haben alle Kirchensteuerzahler angeschrieben und in den nächsten Tagen findet ein InfoAnlass statt. Die Hoffnung auf eine komplette Kirchenpflege im zweiten Wahlgang ist gross. Also drängt sich in Weiningen nicht auch eine Fusion auf? Fürs Erste nicht, aber das ist natürlich auch im Gespräch, wenn auch sehr theoretisch: Mehr ein «was wäre, wenn ...», als ein «wir wollen!». Zurück zu Ihrer Rolle als Kirchgemeindeschreiber im Knonauer Amt: Mit wem haben Sie am meisten zu tun? Mit den Sekretariaten und den Sigristen. Grad die administrativen Ab-

Sind eigentlich alle Posten besetzt oder gibt es noch Vakanzen? Was Behörden und Kommissionen anbelangt, ist alles besetzt; bei den Mitarbeitenden hat es einige Kündigungen gegeben. Zum Teil vermutlich, weil man sich in Ängste reingesteigert hat. Die Anstellungsverhältnisse werden ja grundsätzlich bis Juni übernommen. Das soll die neue Kirchgemeinde den Spielraum geben, sich neu zu organisieren. Manchen Mitarbeitenden setzt die Ungewissheit zu. Manche haben darum gekündigt, im Sinne von: lieber jetzt selber gehen, als dann entlassen werden. Nach einem klärenden Gespräch wurden dann auch schon Kündigungen zurückgezogen.

«Keiner soll sich zu Änderungen gezwungen fühlen, vielmehr darf man neugierig werden.» Wie viele Kündigungen sind es denn nun? Fünf. Zum Teil allerdings unabhängig von der Fusion. Der eine oder die andere findet einfach, er oder sie habe es jetzt gesehen und suche etwas Neues. Nach Stellenplan sind wir gut aufgestellt. Es gibt nur ein, zwei Wechsel, die noch organisiert werden müssen. Im Sekretariat hatten wir eine Kündigung und eine Pensionierung steht bevor. Diese Pensen nutzen wir neu für eine Person, die für die Liegenschaften zuständig ist und eine für die Finanzen. Ansonsten warten wir ab, wie es läuft und besetzen nicht Stellen auf Vorrat. Wir werden dann sehen, wo es noch mehr braucht. Schon in der Projektphase haben wir gesagt: Wir wollen nicht einen riesigen Verwaltungskopf. Was hat sich für die Gemeindemitglieder mit dem Jahreswechsel geändert? Wer auf der Homepage Angebote sucht, muss sich erst wieder neu zurechtfinden, aber wer am Sonntag in die Dorfkirche geht, trifft dort immer noch dieselben Leute. Ein Ziel war auch, keinen abrupten Wechsel zu vollziehen. Änderungen sollen von der Basis kommen. Keiner soll sich gezwungen fühlen, vielmehr darf man neugierig werden und das wollen wir durchaus aktiv fördern. Interview: Thomas Stöckli

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Erneuerungswahlen der Mitglieder der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 bis 2026 - Provisorische Wahlvorschläge - Ansetzung 2. Frist Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 29. Oktober 2021 sind innert der angesetzten Frist für die am 27. März 2022 (1. Wahlgang) stattfindenden Erneuerungswahlen der Mitglieder der Gemeindebehörden die nachstehenden provisorischen Wahlvorschläge im Sinne von Art. 7 und 53 Gemeindeordnung vom 13. Juni 2021 (GO) sowie § 48 ff Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) eingereicht worden: 5 Mitglieder und Präsidium des Gemeinderates Name, Vorname

Jahrgang

Beruf

Adresse in Stallikon

bisher/neu

Partei

Battiston Valérie

1970

Arztsekretärin/MPA

Hüttenrain 46

bisher

parteilos

Bernhard Reto

1966

Unternehmer

Loomattstrasse 18a

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parteilos

Ciganovic Nino

1973

Kaufmann

Im Junker 12

neu

FDP

Paluch Robert

1967

Angestellter

Püntenstrasse 19

neu

parteilos

Rohr Monika

1952

Kauffrau

Büelstrasse 64a

bisher

parteilos

Zbinden Andreas

1988

Treuhänder

Rainstrasse 108

neu

SVP

Die Schulpräsidentin oder der Schulpräsident ist das 6. Mitglied des Gemeinderates und wird im Rahmen der Wahl der Mitglieder der Schulpflege gewählt. Als Gemeindepräsidentin oder Gemeindepräsident Name, Vorname

Jahrgang

Beruf

Adresse in Stallikon

bisher/neu

Partei

Battiston Valérie

1970

Arztsekretärin/MPA

Hüttenrain 46

neu

parteilos

Adresse in Stallikon

bisher/neu

Partei

neu

parteilos

5 Mitglieder und Präsidium der Schulpflege Name, Vorname «Rufname»

Jahrgang

Beruf

Appenzeller John

1970

Transportunternehmer Püntenstrasse 7b

Kaister Mattias

1988

Zahntechniker

Paluch Maria «Jimena»

1977

Spiess Ingrid

1956

Massholderenstrasse 16 bisher

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Kaufm. Angestellte

Püntenstrasse 8

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parteilos

Heimleiterin

Püntenstrasse 7a

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parteilos

Als Schulpräsidentin oder Schulpräsident Name, Vorname

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Spiess Ingrid

1956

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Die Schulpräsidentin oder der Schulpräsident ist das 6. Mitglied des Gemeinderates und wird im Rahmen der Wahl der Mitglieder der Schulpflege gewählt. 4 Mitglieder der Baukommission Name, Vorname

Jahrgang

Beruf

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Partei

Feuz Jürg

1979

Brunnenmeister

Obere Aegerten 10

neu

parteilos

Metzger Hans-Rudolf

1946

Architekt

Büelstrasse 42

bisher

parteilos

Osbahr Arthur

1965

Malermeister

Nusshof 3

bisher

SVP

Sidler Robert Jan

1993

Zimmermann

Hofstetterweidweg 33

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SVP

5 Mitglieder und Präsidium der Rechnungsprüfungskommission Name, Vorname

Jahrgang

Beruf

Adresse in Stallikon

bisher/neu

Partei

Bartesaghi Teresa

1963

Treuhänderin

Loomattstrasse 32d

bisher

FDP

Ochalek Krystyna

1959

Controllerin

Dorfstrasse 17

neu

FDP

Schrempp Thomas

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Trachsel Viviane

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Als Präsidentin oder Präsident der Rechnungsprüfungskommission Name, Vorname

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Bartesaghi Teresa

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8909 Zwillikon / Affoltern am Albis info@burger-gartenbau.ch / 079 226 55 50

In Anwendung von Art. 7 GO und § 53 GPR wird eine neue Frist von sieben Tagen, bis spätestens am Freitag, 14. Januar 2022 angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue bei der Gemeindeverwaltung Stallikon, Gemeindeschreiber, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, eingereicht werden können. Gemäss Art. 4 Abs. 2 GO ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern der Gemeinde Stallikon unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag pro Behörde unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden.

Wir sind ein Logistikunternehmen der Medienbranche und suchen per sofort oder nach Vereinbarung zwei:

Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon erhältlich. Diese können auch per Telefon 044 701 92 00 oder per Mail kanzlei@stallikon.ch bestellt werden.

Ihr Aufgabengebiet: • Erfassen und Bearbeiten von Bestellungen • Telefonische und schriftliche Kundenbetreuung • Überwachung automatisierter EDV-Abläufe • Bearbeiten von Reklamationen und Annullationen • Zusammenstellen der Rüstbelege/Lieferscheine für unseren Warenausgang • Diverse Archivierungs- und Ablagearbeiten

Nach Ablauf der Frist erklärt der Gemeinderat die definitiv Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am Sonntag, 27. März 2022 eine Urnenwahl (1. Wahlgang) mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Den Wahlunterlagen wird in diesem Fall ein Beiblatt beigelegt. Ein allfälliger 2. Wahlgang findet am Sonntag, 15. Mai 2022 statt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert fünf Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 7. Januar 2022 Gemeinderat Stallikon

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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Januar 2022

In der Sparschäler-Fabrik weht nun ein freigeistiger Wind

Auf falschen Polizisten hereingefallen

In der Kollektivwerkstatt «The Studios» kann man sich ab Februar künstlerisch austoben Auf dem ehemaligen Zena-Areal in Affoltern kehrt wieder Leben ein. Micha Federle ist daran, eine Werkstatt einzurichten, die es Kreativen und Handwerkbegeisterten ermöglicht, eigene Projekte zu verwirklichen. Morgen Samstag ist Tag der offenen Türe. von livia häberling Noch ist «The Studios» an der Zwillikerstrasse 2 nicht eröffnet. Doch auf der Website, wo Alfi Calabrese und Micha Federle das Konzept ihrer neuen Werkstatt vorstellen, schimmert die Philosophie ihres Projekts bereits durch. Zwei Bezahlmodelle stellen sie vor, um ihre Werkstatt zu nutzen – und dann noch ein drittes, quasi massgeschneidertes, falls man noch etwas individueller unterwegs ist. Dazu schreiben sie: «Immer mal wieder passt das eigene Projekt eben nicht ganz in die Norm. Das mögen wir besonders gerne!» Es sind Menschen mit Ideen, Künstler und Handwerkerinnen, die gerne malen und schrauben, schleifen oder fräsen, die vielleicht seit Längerem ein Projekt im Kopf haben, für das die Zeit noch nicht reif war, es umzusetzen. Solche Macherinnen und Macher sollen in der neuen Werkstatt eine kreative Heimat finden. Menschen, die sagen: «Das probiere ich jetzt einfach mal aus.»

Eine gut bestückte Werkstatt Es war Micha Federle, der im Sommer durch den Hinweis eines Bekannten auf die Zena-Fabrik aufmerksam wurde. Dort war früher der «Rex»-Sparschäler hergestellt worden, doch seit die Zena Swiss AG im Herbst 2020 an Victorinox verkauft wurde, steht das Areal leer. In den nächsten Jahren soll die Halle abgerissen und das Grundstück neu überbaut werden. «Warum also nicht zwischennutzen?», hat sich Federle gesagt, der seit ein paar Jahren wieder im Bezirk Affoltern wohnt. Mit solchen Lokalen auf Zeit kennt er sich aus: Immer wieder entwirft seine Agentur

Sie machen aus der Fabrikhalle an der Zwillikerstrasse in Affoltern eine Kreativ-Werkstätte: (von links) Till Sieber, die beiden Initiatoren Micha Federle und Alfi Calabrese, Katy Evans und Kim Grenacher. (Bilder zvg.) «Pointbreak» Zwischennutzungskonzepte und füllt verlassene Orte und Gebäude mit Leben. «Wär das was für uns?», fragte er Alfi Calabrese, der genau so gerne Events organisiert und einzigartige Projekte begleitet, und dieser fand: «Auf jeden Fall!» So kam es, dass Micha Federle die 1500 Quadratmeter grosse Halle mietete, dass in den Sommerferien die Schlüssel übergeben wurden, und dass sich die beiden in den vergangenen Monaten daran gemacht haben, die Fabrik in eine grosszügig ausgestattete Werkstatt zu verwandeln. «Wir haben mittlerweile drei grosse Baumärkte im Bezirk, in denen die Leute Material kaufen können», sagt Micha, «aber wo bauen sie es zusammen?» Anstatt im eigenen Keller wird man das ab Februar hier an der Zwillikerstrasse tun können. Nicht nur eine Schreinerei mit Plattenfräse, eine Schleif- und CNCMaschine stehen bereit, auch eine Metall-, eine Auto- und eine Bike-Werkstatt

werden derzeit eingerichtet. Es kann lackiert, gestanzt oder laminiert werden, und auch ein Beschriftungsatelier steht zur Verfügung.

Für alle Ideen offen Einen Teil der Werkzeuge hat Micha Federle über seine Agentur gekauft, andere haben Mieter mitgebracht, die bereits eingezogen sind. So stellen sich die beiden ihre Werkstätte vor: Als einen Ort, wo man sich gegenseitig hilft und aushilft, und das möglichst unkompliziert. Zur Halle gehören auch ein Keller und ein Raum, der für allerlei Ideen genutzt werden kann. Platz hat es für alle: Für jene, die sich ein fixes Atelier mieten und die Werkstatt mitbenutzen möchten, aber auch für die anderen, die mit einem Stunden-, Tages- oder Monatspass bestens bedient sind, weil sie immer mal wieder die Lust am Werkeln packt. Oder aber für jene, die eine Idee haben, wie man das Angebot in «The Studios» er-

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gänzen könnte. Workshops wären denkbar, eine Erweiterung der Werkstatt, aber auch Ausstellungen, Vernissagen oder andere Anlässe. «Wir sind für alle Ideen offen», sagt Alfi Calabrese, «einfach vorbeikommen, und wir finden einen Weg.» «The Studios» wird am 5. Februar eröffnet. Doch bereits morgen Samstag bietet sich die Gelegenheit, die Fabrikhalle zu besichtigen und das Team kennenzulernen. Um 10 Uhr gehts los; bis 18 Uhr finden Schreiner-, Plotter- oder Kunst-Workshops statt. Man findet Anregung zum energieeffizienten CamperAusbau. Kinder können sich schminken lassen, Kerzen ziehen, zudem gibt es Marktstände und Verpflegung.

Ein Rentner hat knapp 20 000 Franken übergeben. Auch Feuerwerk beschäftigte die Polizei über den Jahreswechsel. Erneut hat in Affoltern eine ältere Person einem falschen Polizisten Geld übergeben, knapp 20 000 Franken. Der Betrüger ging nach altbekanntem Muster vor: Er gab sich als Sicherheitsbeauftragter einer Bank aus. Telefonisch teilte er dem Mann im Pensionsalter mit, sein auf der Bank deponiertes Geld sei nicht sicher. Er schicke einen Polizisten vorbei, der das Bare entgegennehme und in Sicherheit bringe. Nun ist der Mann fast 20 000 Franken los. Die Polizei beschäftigte sich rund um Silvester auch mit Feuerwerk. Auf dem Kronenplatz in Affoltern haben unbekannte Personen einen Container aufgebrochen, der mit Feuerwerk bestückt gewesen ist – bereit für den Verkauf. Der Sachschaden ist gering. Nach Angaben der Kantonspolizei in Affoltern hat die Beute einen Wert von gut 1500 Franken. Beim Abbrennen einer sogenannten Feuerwerks-Batterie ist am 31. Dezember um 21.45 Uhr in Bonstetten ein dürrer Baum in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte aus. Laut Kapo verzichtet der Eigentümer aufgrund des Baumzustands auf Schadenersatz. Am 1. Januar um 4.45 Uhr wurden junge Personen beobachtet, die auf der Autobahnbrücke in Zwillikon (Richtung Ottenbach) Böller auf vorbeifahrende Autos werfen. Beim Eintreffen der KapoBeamten waren die Werfer nicht mehr vor Ort. Mit Pyros beschädigten Junge an Silvester um 23.50 Uhr in Obfelden einen Abfalleimer. Im Weiteren gingen bei der Polizei über Jahreswechsel Klagen über Lärmimmissionen und nächtliches Feuerwerk ein, so in Bonstetten, Hedingen und Mettmenstetten. Als störend empfangen Nachbarn in Bonstetten am Neujahrstag um 14.15 Uhr auch einen Motocrossfahrer, der auf seinem Areal dröhnend Runden drehte. (-ter.)

FORUM

Tag der offenen Türe in «The Studios», Samstag, 8. Januar, 10 bis zirka 22 Uhr. Zwillikerstrasse 2, Affoltern. Workshops und Musik sowie Grill, Raclette, Churros und Getränke. Es gilt Maskenpflicht, bei Konsumation im Innenbereich 2G. Infos zum Tagesprogramm: www.studios-pointbreak.com.

Feuerwerks-Abfall. (Bild zvg.)

Feuerwerks-Abfall

In «The Studios» gibt es verschiedene Ateliers. Metallbauarbeiten sind genauso möglich wie eine professionelle Holzverarbeitung.

Nicht nur dass die Feuerwerke mit dem vielen Rauch die Luft verschmutzen, der Lärm die Tiere quält, sondern der Abfall wird einfach liegen gelassen. Wir haben heute auf unserer Wiese oberhalb der Rebhaldenstrasse 1/3 in Obfelden auf einer Fläche von etwa einem Fussballfeld eine Menge Stäbe und weiteren Abfall von Feuerwerk zusammengelesen. Ist den Leuten eigentlich bewusst, was sie da der Umwelt antun? Wenn der Abfall wenigstens am nächsten Tag aufgesammelt und fachgerecht entsorgt würde ... Franz Schillig, Merenschwand

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Gewerbe

Jazz-Perlen

Das Quartett «Swing de Paris» bringt ein vielfältiges Programm ins «LaMarotte». > Seite 11

Freitag, 7. Januar 2022

Formstand geprüft

Die Ämtler Querfahrer bewiesen in Meilen, dass sie bereit sind für die Schweizer Meisterschaft. > Seite 17

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Visionäre Arbeit

Menschen im Säuliamt: Barbara Meister war vor 50 Jahren Mitgründerin des «Ulmenhofs». > Seite 18

Coping-Strategien statt Resignation Sich im neuen Jahr auf das Wesentliche konzentrieren Das neue Jahr hat begonnen. Dass gute Vorsätze den Weg zur Hölle pflastern, weiss man, also lässt man sie weg. Zudem hat man in den letzten zwei Jahren gelernt, dass Umdenken und Umlenken und das Suchen von Lösungen immer wieder neu gefragt sind. Gute Coping-Strategien helfen. von regula zellweger Der Begriff Coping-Strategie stammt aus dem Englischen und kann mit «Bewältigungsstrategie» übersetzt werden. Im Berufs- wie auch im Privatleben lassen sich Probleme oft nicht vollständig oder gar nicht lösen. Anstatt ohnmächtig zu leiden, gilt es eine Veränderung herbeizuführen. Veränderungen im Handeln, Denken und/oder Fühlen. Sind oder scheinen auf der Handlungsebene keine Veränderungen machbar, setzt man auf der Ebene der Einstellung oder der Emotionen an. Eine erwünschte Kündigung beispielsweise, wenn man sich im Job nicht wohlfühlt, aber vom Einkommen existenziell abhängig ist, oder ein Jobwechsel im Alter über 60 sind Probleme, die sich nicht immer einfach lösen lassen. Oder Weiterbildungen, welche die Arbeitsmarktattraktivität optimieren würden, scheitern an den Kosten oder am erforderlichen Zeitaufwand. Es gibt

einfach Dinge, die man nicht ändern kann, auch wenn man es sich wünscht. Denn wer dauernd mit dem Kopf gegen eine Wand läuft, beschert sich lediglich Kopfschmerzen. Neue Wege sind gefragt, im Denken und Fühlen. Es gilt, die eigene Einstellung zu verändern, zu lernen, konstruktiv mit dem Problem umzugehen, erfolgreiche Coping-Strategien zu entwickeln.

Beispiel Wertschätzung Eine Coping-Strategie beginnt man mit einer Analyse: Wie definiert man das Problem? Dabei muss man aufpassen, dass man sich nicht selbst betrügt und ein Nebenproblem zum Hauptproblem macht. Worum geht es wirklich? Welches Problem steckt hinter dem Problem – und was hinter diesem. Beispiel: Man leidet unter der mangelnden Wertschätzung des Vorgesetzten – ein weitverbreitetes Problem. Was steckt dahinter? Überhöhte Erwartungen? Was steckt hinter dem Hunger nach Anerkennung? Mangelndes Selbstvertrauen? Was steckt dahinter? Erfahrungen mit Erziehungspersonen? Dass man selbst nicht liebevoll mit sich umgeht?

Lösungsansätze Den Chef kann man nicht ändern. Punkt. Vielleicht kommt man zum Schluss, dass das Problem weniger beim Chef liegt, sondern mindestens zum Teil

in der eigenen Persönlichkeit. In einem ersten Schritt ändert man seine Einstellung: «Ich werde meinem Chef nicht die Macht geben, massgeblich meine Befindlichkeit zu beeinflussen. Ich habe selbst die Verantwortung für meine Befindlichkeit.» Statt Bösartigkeit oder Abneigung hinter dem Verhalten des Chefs zu vermuten, kann man sich auch folgende Frage stellen – um damit vielleicht seine eigene Einstellung zu ändern: «Was will er Gutes für mich und für das Unternehmen? Was macht er gut?» Statt sich innerlich auf einen Konflikt einzuschiessen, kann man versuchen, den Chef ins Boot zu holen und ein klärendes Gespräch zu suchen. Vielleicht ist es auch an der Zeit, mit hindernden Glaubenssätzen aufzuräumen: «Mich mag eh niemand. Ich bin nichts wert. Immer ich …» Dabei geht es um die Einstellung zu sich selbst. «Ich bin in Ordnung – und muss dies nicht dauernd bestätigt bekommen. Ich weiss, dass ich gute Arbeit leiste.» Statt Probleme zu wälzen, kann man sich selbst zulächeln und sagen: «Ich mute mich anderen zu, so wie ich bin – einzigartig und in Ordnung.» Ein Lösungsansatz könnte auch darin bestehen, selbst anderen mehr Wertschätzung entgegenzubringen. Man darf auch Vorgesetzte loben! Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Und dann wahrnimmt, was die eigene Verhaltensänderung auslöst.

Drei Ebenen Grundsätzlich kann man mit Coping, Bewältigungsstrategien, auf drei Ebenen ansetzen. Beim problemorientierten Coping setzt man auf der Handlungsebene an. Mit Handlungen – oder ihrer Unterlassung – soll das Problem beseitigt werden. Dazu gehört oft die aktive Suche nach Informationen. Das emotionsorientierte Coping setzt nicht direkt am Problem an, sondern an der Psyche, an der Persönlichkeit, an eigenen Glaubenssätzen. Ins Zentrum kommt dabei, was man zu sich selbst und zum Kontext, in dem das Problem besteht, fühlt, meint oder glaubt. Mit bewertungsorientiertem Coping will man das Problem grundsätzlich neu bewerten. Die Strategie soll eine positive Bewertung des Problems herbeiführen und so zu seiner Lösung beitragen: Vom unlösbaren Problem zur willkommenen Herausforderung, an der man wachsen kann. Selbstverständlich kann man auch bewusst gleichzeitig auf zwei oder auf allen drei Ebenen ansetzen: «Wie will ich mein Denken, Fühlen und Handeln verändern?»

sich an der Wirkung auch nichts verändern. Es gilt auszuprobieren. Zu versuchen, weniger von dem zu tun oder zu denken, was nicht zur gewünschten Befindlichkeit führt – und mehr zu tun, was die Lage verbessert. Drei Zauberwörter sind beispielsweise Entschleunigen, Vereinfachen und Entrümpeln. Dies bedingt ehrliche Selbstwahrnehmung und eine Auseinandersetzung mit dem bisherigen Lebenskonzept. Wer bin ich? Wer will ich sein? Was tut mir gut? Welche Werte sind mit wichtig? Was tue ich, um meine Befindlichkeit zu optimieren – und die Zeiten, in denen es mir gut geht, zu geniessen? Welche Ressourcen stehen mir zur Verfügung? Woher bekomme ich positive Energie – und wohin fliesst meine Energie? Gehe ich mit mir mindestens so liebevoll um wie mit anderen? Was möchte ich loslassen? Was lernen? Welche Menschen tun mir gut und auf welche Kontakte kann ich in Zukunft verzichten? Aus den ehrlichen Antworten lassen sich Coping-Strategien entwickeln – im Beruf wie im Privatleben. Serie Arbeitswelt von Regula Zellweger, dipl. Psychologin FH, dipl. Berufs- und

Kreative Copingstrategien Um Probleme zu lösen oder schrumpfen zu lassen, braucht es meist Kreativität. Eines ist sicher: Verändert man sein Verhalten oder seine Einstellung nicht, wird

Laufbahnberaterin, Buchautorin. Bisher erschienen: Arbeitszufriedenheit, 8.10.; Portfolio-Lebensstil, 15.10.; Burnout vorbeugen, 19.10.; Übergänge, 2.11.; Resilienz, 16.11., Entscheiden, 26.11. und Krisenmanagement, 7.12., Erwartungen, 21.12. und Fremdsprachen, 31. 12.

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Eine wohltuende Entspannung Alle, die gestresst oder verspannt sind, haben die Möglichkeit, sich im Familienzentrum mit einer wohltuenden Massage verwöhnen zu lassen. Ob mit einer klassischen Massage, einer Fussreflexzonen-Massage oder neu mit einer manuellen Lymphdrainage: Im Familienzentrum dürfen sich Eltern, aber auch alle anderen erwachsenen Gäste etwas Gutes gönnen. Marisa Ferrari, diplomierte Masseurin, bietet am 10. und 24. Januar sowie am 7. Februar zwischen 14 und 17 Uhr jeweils drei Termine für eine entspannende Massage in einem erholsamen Ambien-

te an. Jede Massage dauert 45 Minuten. Den Termin kann man direkt bei Marissa vereinbaren. Durchgeführt wird der Massagenachmittag nur bei genügend (drei) Anmeldungen. Während der Massage ist die hauseigene Kinderhüeti mit freundlichem Ambiente geöffnet und die Kinder werden gegen einen kleinen Aufpreis von sechs Franken pro Kind und Stunde liebevoll betreut. Familienzentrum Bezirk Affoltern Anmeldungen nimmt Marisa Ferrari gerne

Im Dialog können Teilnehmende ihre Ausdrucksfähigkeit trainieren. (Bild zvg.)

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«English Conversation»-Kurs

ferrari1405@gmail.com entgegen. Weitere Informationen und komplettes Kursangebot auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Die mündlichen Sprachfähigkeiten ausbauen Ab dem 24. Januar finden im Familienzentrum Affoltern wieder Englisch-Kurse statt, um die mündlichen Sprachkenntnisse zu verbessern. Kursleiterin ist die Australierin Kirstie LeBow.

Bringt Entspannung für Körper und Geist: eine Massage. (Bild zvg.)

Wer Englisch spricht, kann mitreden – auch international. Die mündlichen Kommunikationsfähigkeiten auf Englisch zu verbessern, ebenso wie Sicherheit und Freude beim Englischsprechen zu gewinnen – das sind die Ziele der English-Conversation-Kurse, die

jeweils am Montagvormittag im Familienzentrum stattfinden. Sie starten am Montag, 24. Januar, entweder in der Gruppe von 8.30 bis 10 Uhr oder 10.15 bis 11.45 Uhr und dauern ein Semester lang. Die erfahrene australische Kursleiterin Kirstie LeBow führt die beiden Kleingruppen durch die 90 Minuten dauernden Lektionen rund um den Alltag, Reisen und viele weitere spannende Themen. Are you interested in improving your English through conversation? Look no further! Join our English Conversation class. We‘ll develop your

listening skills to help you to follow better and participate in conversations. You will learn more than stock phrases; we will teach you the language you need to know to speak with greater fluency in a wide variety of situations. Familienzentrum Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen zum Familienzentrum und zum kompletten Kursangebot sind zu finden auf: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch


Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 7. Januar 18.30 Phönix-Treff

Samstag, 8. Januar 17.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 18.00 Vorabendmesse

Samstag, 8. Januar 9.45 Kolibri im Kirchgemeindehaus Sonntag, 9. Januar 10.00 Gottesdienst zum Jahresbeginn – 1. Klimasunntig, mit Pfrn. Eva Eiderbrant Musik: Erich Eder (Orgel) und Kaspar Litschig (Posaune)

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hedingen

Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch.

Sonntag, 9. Januar 19.00 Abendgottesdienst Pfarrer Ueli Flachsmann Es gilt eine Maskenpflicht.

Ref. Kirche Aeugst a. A. Freitag, 7. Januar 19.30 Kino in der Chilestube: «Dancer – bad boy of ballet», ein Film von Steven Cantor, 2G erforderlich.

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 9. Januar 9.30 Gottesdienst im Zwinglisaal Pfrn. Ilona Monz, Minako Matsuura (Orgel)

Sonntag, 9. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche

Sonntag, 9. Januar 10.00 Gottesdienst, Pfr. U. Flachsmann Dienstag, 11. Januar 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal (Zertifikat) Donnerstag, 13. Januar 14.00 Senioren-Treff «Beschwingt ins neue Jahr» mit Pfrn. L. Gächter und Elsbeth Schweizer (Zertifikat) Freitag, 14. Januar 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche (Es darf mit Maske gesungen werden)

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 9. Januar 11.15 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder zum Thema: «Gelobtes – unerschwingliches Land» Musik: Casey Crosby, Orgel/Piano Donnerstag, 13. Januar 20.00 Allianz-Gebet, draussen auf dem Chileplatz mit Matthias Arnold und Oli Beck www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 19. Januar 9.30 Gottesdienst in Kappel mit Pfarrerin Ilona Monz 9.30 Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Irene Girardet Montag, 10. Januar 19.00– 20.00 Meditation am Abend in der katholischen Kirche Dienstag, 11. Januar 19.00– 19.45 Jugendgottesdienst Freitag, 14. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Donnerstag, 13. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus www.klosterkappel.ch

Dienstag, 11. Januar 15.45 Minichile, Gruppe Sonne 18.00 Konfirmandenunterricht Mittwoch, 12. Januar 12.00 Club 4 15.00 JuKi: Filmtime Freitag, 14. Januar 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche www.kircheobfelden.ch

Sonntag, 9. Januar 19.00 Gottesdienst Pfarrerin Silke Dohrmann Musik Andrea Kobi

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 9. Januar 9.30 Gottesdienst in Rifferswil, Pfarrerin Irene Girardet, Orgel: Daniel Rüegg www.kircherifferswil.ch

Sonntag, 9. Januar 17.00 Taizé-Feier mit Pfarrer Beat Gossauer

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 9. Januar 10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Verabschiedung der alten Kirchenpflege und Begrüssung der neuen Kirchenkommissionsmitglieder durch Sybille Gloor, Präsidentin der Kirchenpflege Knonauer Amt Musik: Marianne Rutscho Mit Zertifikat und Maske. www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 7. Januar 20.00 NAchtsamkeit, Meditationsnacht in der Kirche Sonntag, 9. Januar 10.00 Gottesdienst Verabschiedung der Kirchenpflege Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Marina Wehrli www.ref-knonaueramt.ch

Sonntag, 9. Januar 10.00 Kirche Wettswil, Familien-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Zhanel Messaadi 11.15 Kirche Wettswil, Jugend-Gottesdienst Bilderausstellung: Inspirationen von Ursula Venosta, in den kirchlichen Räumen Wettswil, geöffnet während der Bürozeiten und nach den Gottesdiensten. www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 8. Januar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 9. Januar – Taufe des Herrn 10.30 Sternsinger – Familiengottesdienst, anschl. Verteilung Dreikönigskuchen (Gesegneter Weihrauch und Kreide zur Segnung der Häuser liegen danach in der Kirche bereit zum Mitnehmen) Es gilt 2G-Zertifikatspflicht 18.30 Santa Messa Freitag, 14. Januar 20.00 Taizé-Feier in der Ref. Kirche Affoltern www.kath-affoltern.ch

Sonntag, 9. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasino «Sabbat – Leben nach Gottes Rhythmus» Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A.

Montag, 10. Januar 19.00 Monatsandacht

Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit Schutzkonzept

Dienstag,11. Januar 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe, anschl. Gebetsgruppe 1. Jahresged. Joel Schärer

Sonntag, 9. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasinosaal

Mittwoch, 12. Januar 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 13. Januar 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe

Ref. Kirche Ottenbach

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 9. Januar 8.00 Hl. Messe 10.00 Tauferneuerungs-Gottesdienst Zertifikatspflicht Gedächtnis: Landolt Josef Rosmarie Zumbühl

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24

Kath. Kirche Hausen a. A.

Dienstag, 11. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend in der Heilsarmee Mittwoch, 12. Januar 9.30 Baby/Kids-Song Donnerstag, 13. Januar 14.30 Frauentreff 20.00 Allianz-Gebetsabend (Treffpunkt bei der Ref. Kirche) www.affoltern.heilsarmee.ch

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:

Freitag, 7. Januar 19.30 Herz-Jesu-Andacht Samstag, 8. Januar 17.00 Wortgottesfeier mit Matthias, Anette Bodenhöfer an der Orgel Donnerstag, 13. Januar 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 9. Januar 9.30 Gottesdienst mit SternsingerAussendung mit Pfr. A. Saporiti, A. Steiner und B. Broch Orgel: A. Bozzola Anschliessend Chilekafi Der Gottesdienst ist mit Zertifikatspflicht 2G Mittwoch, 12. Dezember 9.30 Fiire mit de Chliine, Ref. Kirche Knonau Mehr unter: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 9. Januar – Taufe des Herrn 10.30 Epiphanie-Familiengottesdienst, anschl. Verteilung Dreikönigskuchen www.kath-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 9. Januar 2022 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 9. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasinosaal Affoltern a.A. 2G-Zertifikatspflicht Thema: Sabbat – Leben nach Gottes Rhythmus Kinderprogramm für 3- bis 10-Jährige im nahen EMK Gebäude Donnerstag, 13. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend Treffpunkt bei der ref. Kirche Mettmenstetten www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung


Veranstaltungen

Freitag, 7. Januar 2022

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Perlen aus der Zeit des Swing Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Chopin Visions Komposition, Inspiration und Improvisation sind die drei Grundpfeiler des musikalischen Wirkens von Marcin Grochowina. Im Programm «Chopin Visions» kommt dies wundervoll zum Tragen. Brillante Improvisationen über berühmte Chopin-Themen fügen sich darin zu einer elegant fliessenden, spannenden und sehr reichhaltigen Suite zusammen. Auch Chopin war übrigens ein begnadeter Improvisator – genau wie diese drei hochkarätigen Virtuosen. Mit ungewöhnlichen Programmen, etwa einem George-Gershwin-Projekt oder Kompositionen aus dem KZ Theresienstadt, versucht Grochowina, die Spezialisierung des Konzertbetriebes zu durchbrechen und die künstlerischen Gesten von Komposition und Improvisation sinnvoll miteinander zu verbinden. Nicht von ungefähr gilt Marcin Grochowina als Pianist, der «Brücken schlägt». Marcin Grochowina: Piano; Rätus Flisch: Kontrabass; Tony Renold: Schlagzeug. Freitag, 7. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken.

Nahreise von Mettmenstetten nach Knonau Die Kommission Biodiversität Mettmenstetten erfasste und bestimmte 2019 die Kleinlebewesen in den kommunalen Fliessgewässern und legte eine Karte an

– ein Projekt mit Modellcharakter. Im Januar sind die Zugvögel noch nicht zurückgekehrt, aber Amseln, Blaumeisen oder Elstern lassen sich ganzjährig beobachten. Von Mettmenstetten führt die Nahreise nach Knonau, der Bezirksgemeinde, die weitaus am meisten Solarstrom produziert. Knonau ist die am längsten besiedelte Gemeinde der Region: Vom Zugersee her liessen sich bereits in der Steinzeit Menschen hier nieder. Auch die frühmittelalterliche Besiedlung dürfte hier begonnen haben. Dementsprechend steht in Knonau die älteste Kirche der Region, im 8. Jahrhundert gebaut, erhielt sie 1519 ihre heutige Form. Zürich gelang es im Spätmittelalter, seine Herrschaft bis nach Knonau auszuweiten und unterstützte mit diesem Ziel sogar Erzfeind Schwyz bei der Eroberung der Stadt Zug. Kurz vor der Reformation baute die Stadt Zürich hier das Landvogteischloss. Im «Depot» erwartet die «Wandergruppe» ein besonderer Imbiss: Frisch zubereitete Pinsa, nach einem Rezept der alten Römer. Ein bisschen wie Pizza mundet Pinsa auch heutigen Gaumen vorzüglich. Als Gast wird sich Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser in einem Interview zu aktuellen Themen in Knonau äussern. Reiseleitung: Urs Heinz Aerni, Journalist, Kulturvermittler und Ornithologe; Bernhard Schneider, Historiker und Kenner der Regionalgeschichte Samstag, 8. Januar, Kasse, Kaffee und Gipfeli ab 10 Uhr, Bibliothek Mettmenstetten, Schul-

hausstrasse 12, Start 11 Uhr, Eintritt 25, Mitglieder 18, Kulturlegi 12 Franken, Essen 20 Franken.

Swing de Paris Interpretierte «Swing de Paris» bis anhin hauptsächlich Kompositionen aus dem Repertoire von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli, stehen heute vermehrt auch originelle Eigenkompositionen sowie ausgesuchte Perlen aus der Swing- und Bebop-Zeit im Vordergrund. Das Quartett positioniert sich mit stilistischer Offenheit zwischen den reinen Gypsyjazz-Formationen und den traditionellen und neueren Jazzbands. Von David Beglinger interpretierte Gesangsnummern, zum Beispiel von Fats Waller, gehören ebenso zum Programm, wie lyrische Balladen, Up-tempo-Nummern, Calypso oder an Tango angelehnte Stücke. Sophie Lüssi, Violine; Felix Brühwiler, Gitarre; Claudio Strebel, Bass; David Beglinger, Gesang, Schlagzeug.

Präsentiert mit «2050» eine Geronto-Science-Fiction: Reeto von Gunten. (Bild zvg.)

Donnerstag, 13. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken.

2050 – Clever vorgesorgt von und mit Reeto von Gunten Reeto von Gunten hat eine ganz eigene Art der Vorsorge gefunden: Seit fast zehn Jahren schreibt er seine Tagebücher vor. So kann er sich dann entspannt zurücklehnen, 2050 im Altersheim. «2050» ist Geronto-ScienceFiction. Es sind Geschichten aus einer Zukunft, wie sie sich nur einer ausden-

ken kann, der sich auf die Zeit im Altersheim freut. Was in Reetos Tagebüchern abgeht, ist so umwerfend komisch, dass man sich in die Zukunft beamen und mit ihm zusammen im Altersheim landen möchte. Dort, wo herrschsüchtige Direktoren gemobbt, brandgefährliche Hobbys gepflegt und wahnwitzige Gruppenspiele ausgeheckt werden. Man kann es kaum erwarten, nichts mehr zu verlieren zu haben. Trotz aller Absurditäten macht sich Reeto aber nie lustig über

das Altwerden. Im Gegenteil, mit seiner optimistischen Art schafft er die heikle Gratwanderung zwischen pragmatischer Realität und würdevollem Humor. Dass er dabei auch abgrundtief böse und herrlich witzig ist, versteht sich für sein treues Publikum von selbst. Freitag, 14. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken.

Hans-Ruedi Widmer, «LaMarotte»

Vom Turren zum Schönbüel

Schneeschuhtour in Obwalden am 15. Januar Die aussichtsreiche Schneeschuhtour führt im Naherholungsgebiet oberhalb von Lungern durch unberührte Landschaften von der Bergstation Turren bis zum Bärghuis Schönbuel.

Neustes Objekt: Champagnerkühler mit eingravierter Inschrift. (Bild zvg.)

Edler Champagnerkühler

Neues Prachtstück im Ortsmuseum Affoltern

Das Ortsmuseum Affoltern ist am 8. und 9. Januar wieder geöffnet. Auf die Feiertage hin hat das Museum dieses Prunkstück für seine Sammlung erhalten. Der Champagnerkühler, über hundertjährig, wird an diesem Wochenende im Museum im Gebrauch, um Prosecco und Rimuss für die Gäste zu kühlen und das neue Jahr auch im Museum einzuläuten. Dieser Champagnerkühler hätte bestimmt viele Geschichten zu erzählen. Von den Kurgästen aus der weiten Welt, die von 1905 bis 1915 (zu dessen Konkurs) in der Kuranstalt Lilienberg weil-

ten. 1916 kaufte die Stadt Zürich das Haus. Es wurde zum Altersheim der Stadt Zürich und der Champagnerkühler war weiterhin in Gebrauch. In den 90er-Jahren wurde das Haus dann schliesslich zum Aufenthaltsort für Flüchtlinge, heute für unbegleitete Minderjährige (MNA). Ursula Grob, Ortsmuseum Affoltern Samstag, 8. Januar, 10 bis 16 Uhr und Sonntag, 9. Januar, 12 bis 16 Uhr. Ottenbacherstrasse 79, Zwillikon (neben dem Volg). Das Museum kann auch ausserhalb der Öffnungszeiten auf Voranmeldung besucht werden. Telefon 044 761 77 42 (Ursula Grob) oder 044 761 81 76

man darauf verzichten, hat das OK des Feuerwehr-Oldtimer-Vereins (Vefa) am Montagabend mitgeteilt: «Die uns auferlegten Auflagen sind praktisch nicht umsetzbar», so die Begründung. (tst.)

Wunderbares Panorama über dem tief verschneiten Dörfli Breitenfeld. (Bild zvg.) chen vorbei führt der Weg via Chuematt, Üsseri Alp, Tüfengrat und Wasserreservoir hinauf bis zum Schönbüel. Im Berghuis gibt es eine warme Mahlzeit. Der Abstieg zurück zur Bergstation Turren führt über die ehemalige Skipiste vom Skigebiet Lungern-Schönbüel durch das tief verschneite Dörfli Breitenfeld. Bei der Bergstation lädt das Restaurant Turren mit seiner gros-

sen Sonnenterrasse zu einer Pause ein, bevor die Gondel wieder hinunter nach Lungern fährt. Dölf Gabriel, Wanderleiter Schneeschuhtour am 15. Januar. Anmelden bis 12. Januar an miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos unter www.miteinanderwandern.ch.

«Bornet to be alive»

Der Gemeindeverein lädt zum Comedy-Abend In ihrem vierten Soloprogramm schlüpft Margrit Bornet wieder in die unterschiedlichsten Rollen. Am 14. Januar, um 20.15 Uhr, ist sie im Chilehuus in Hedingen zu sehen.

(Hansruedi Huber). www.museum-affoltern.ch.

Christbaumverbrennen ohne Verpflegung Morgen Samstag findet beim Friedhof in Affoltern ab 17 Uhr wieder das traditionelle Christbaumverbrennen statt, allerdings ohne das angekündigte Verpflegungsangebot. Schweren Herzens müsse

Bis noch vor wenigen Jahren sausten am Turren Skifahrer über die Hänge. Panoramawelt Lungern-Schönbüel hiess die Destination und war die Skiheimat für viele Obwaldner. Heute sind die Lifte zurückgebaut und das Gebiet ist ganz dem sanften Tourismus gewidmet. Ideal für Winterwanderer, Schneeschuhläuferinnen und Skitourenfahrer, die sich in unberührter und stiller Natur erholen möchten. Die Schneeschuhtour beginnt oberhalb von Lungern auf 1550 m bei der Bergstation Turren, wo noch mehr Schnee als in anderen Orten liegt und man sich meist über der Nebelgrenze befindet. Durch Wälder, über schneeverwehte Hänge und an plätschernden Bergbä-

Auch diesen drei schillernden Protagonistinnen setzt die Coronakrise stark zu: Sandra, die liebenswürdige Coiffeuse aus Oerlikon, erlebt die Zeit von Händewaschen und Home-Schooling, joggt nun um ihr Leben und verrenkt sich beim Power-Hotpants-Yoga zielstrebig zur inneren Mitte. Susi, ihre Tochter, ist noch immer mit allen Was-

sern gewaschen und drückt auf die Youtube. Lässt Grossmutter Fry schliesslich die Maske fallen? Und plant die kleine Familie schon bald die nächsten Ferien in Spreitenbach? Wer weiss! All das gibt es zu erfahren: Am nächsten Freitag, im Chilehus in Hedingen.

Gemeindeverein Hedingen Freitag, 14. Januar, 20.15 Uhr im Chilehuus in Hedingen. Eintritt frei, Kollekte. Das Schutzkonzept für die Veranstaltung und die Informationen zur Platzreservierung sind zu finden auf gemeindevereinhedingen.ch.

Ist wandelbar: Margrit Bornet (Bild zvg.)


Die Schule Tägerst ist eine kantonal anerkannte Tagessonderschule, welche durch eine Stiftung getragen wird. Unser Angebot richtet sich an normal begabte Kinder und Jugendliche, welche ausgeprägte Lern- und Verhaltensschwierigkeiten aufweisen. Die Schule orientiert sich am Lehrplan des Kantons Zürich und unterrichtet 47 Kinder und Jugendliche in sechs Klassen auf der Primar- und Sekundarstufe. Per 1. April 2022 oder nach Vereinbarung suchen wir

eine Rechnungsführerin / einen Rechnungsführer 35 % Arbeitstage:

Mittwoch und Freitag

eine Schulische Heilpädagogin / einen Schulischen Heilpädagogen oder eine Lehrperson Wochenlektionen: Pensum: Schulstufe: Funktion: Klassengrösse:

22 ca. 80% Primarstufe Klassenlehrperson max. 8 Schülerinnen/Schüler

Die detaillierten Stellenausschreibungen finden Sie auf unserer Website www.taegerst.ch. Fühlen Sie sich angesprochen? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung vorzugsweise in elektronischer Form in Format PDF an schulleitung@taegerst.ch oder an Stiftung Schule Tägerst, Peter Kriemler, Schulleiter, Lagerstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis, Telefon 044 761 15 22, Mobile 076 543 19 59.

Der Schulzweckverband Bezirk Affoltern bietet im Auftrag der Schulgemeinden im Bezirk Affoltern verschiedene Dienstleistungen zur spezifischen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen und zur Beratung ihres Umfeldes an. Die angebotenen Dienstleistungen umfassen die Heilpädagogische Schule Affoltern (HPS), den schulpsychologischen Dienst (SPD), die Psychomotorik Therapiestelle (PMT) sowie die Heilpädagogische und Logopädische Frühberatungs- und Therapiestelle (FBS). Aufgrund einer Reorganisation sowie Neuausrichtung der Verwaltung des Schulzweckverbands suchen wir per 1. Februar 2022 oder nach Vereinbarung einen/eine

Verwaltungsleiter/-in 40-60% Sie verfügen über mehrjährige Erfahrung in der Leitung einer Verwaltung, vorzugsweise im Schulbereich. Ihnen ist die Leitung Finanzen direkt unterstellt, gegenüber den dezentralen Sekretariaten der Dienste haben Sie im Rahmen einer Matrixorganisation ein Weisungsrecht.

Ihre Hauptaufgaben • • • • • •

Führen der Verwaltung des Schulzweckverbands in fachlicher, personeller und organisatorischer Hinsicht Unterstützung der Verbandsschulpflege (Behörde) in organisatorischen, rechtlichen und administrativen Belangen Sicherstellen der Personaladministration Interdisziplinäre Zusammenarbeit in einer Expertenorganisation sowie Durchführung von Abklärungen auf verschiedenen Stufen Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Affoltern am Albis Mitarbeit in Projekten

Ihr Profil

Auf Beginn des Schuljahres 2022/2023 suchen wir an der Sekundarschule Affoltern a.A./Aeugst a.A. eine:

Klassenlehrperson Sek A1 ca. 60 % (M, Gg, NT, MI), Pensum erweiterbar bis 100 % mit Unterricht an weiteren Klassen und PICTS (pädagogischer ICT Support, 20 %) Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung: Sekundarschule Affoltern a.A./Aeugst a.A.: schulverwaltung@osa.ch ï www.osa.ch

• • • • • •

Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, vorzugsweise in der öffentlichen Verwaltung Ausbildung als dipl. Schulverwaltungsleiter/in SIB/VPZS oder Bereitschaft, diese Ausbildung zu absolvieren Sie arbeiten gerne im Team, sind organisationsstark und dienstleistungsorientiert Sie verfügen über hohe Sozialkompetenz, Verschwiegenheit und in hektischen Zeiten behalten Sie den Überblick Sie verfügen über fundierte ICT-Kenntnisse und kennen die gängigen Anwendungen (Microsoft Office Anwendungen, Isys, Dialog) Bereitschaft, die Arbeitszeit dem Zürcher Schulsystem anzupassen sowie die Teilnahme an Sitzungen, auch am Abend

Konnten wir Ihr Interesse für diese Stelle wecken? Dann freuen wir uns, Sie kennenzulernen. Senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen mit den üblichen Beilagen sowie einem aktuellen Strafregisterauszug an Herrn Anand Weber, Mitglied der Verbandsschulpflege (anand.weber@schulzweckverband.ch) bis spätestens am 31. Januar 2022. Für Auskünfte wenden Sie sich bitte an Herrn Anand Weber, Mobile 079 411 16 68 oder E-Mail anand.weber@schulzweckverband.ch.

Der Schulzweckverband Bezirk Affoltern bietet im Auftrag der Schulgemeinden im Bezirk Affoltern verschiedene Dienstleistungen zur spezifischen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen und zur Beratung ihres Umfeldes an. Die angebotenen Dienstleistungen umfassen die Heilpädagogische Schule Affoltern (HPS), den schulpsychologischen Dienst (SPD), die Psychomotorik Therapiestelle (PMT) sowie die Heilpädagogische und Logopädische Frühberatungs- und Therapiestelle (FBS).

Weitere Informationen über den Schulzweckverband sowie die angebotenen Dienstleistungen finden Sie auf unserer Website www.schulzweckverband.ch.

Aufgrund einer Reorganisation sowie Neuausrichtung der Verwaltung des Schulzweckverbands suchen wir per 1. Februar 2022 oder nach Vereinbarung einen/eine

Zuhause alt werden. Unser Wunsch für alle.

Ihre Unterstützung hilft: Ihre Unterstützung hilft:

PC Konto 15-703233-7

Leiter/-in Finanzen 40-60% Sie verfügen über mehrjährige Erfahrung im Finanzbereich der öffentlichen Verwaltung bzw. Schulverwaltung und kennen sich im Bereich HRM2 bestens aus. Ebenso kennen Sie die finanztechnisch relevanten Gegebenheiten in Bezug auf einen Eigenwirtschaftsbetrieb. Ihre Hauptaufgaben • • • •

Selbständige Führung der gesamthaften Finanzbuchhaltung des Schulzweckverbands, in Zusammenarbeit mit den Finanzverantwortlichen der Dienste Stellvertretung der Verwaltungsleitung Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Affoltern am Albis Mitarbeit in Projekten

Ihr Profil • • • • •

Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, vorzugsweise in der öffentlichen Verwaltung Höhere Ausbildung im Bereich der öffentlichen Finanzen oder mehrjährige, ausgewiesene Erfahrung in diesem Bereich Sie arbeiten gerne im Team, sind organisationsstark und dienstleistungsorientiert Sie verfügen über hohe Sozialkompetenz, Verschwiegenheit und in hektischen Zeiten behalten Sie den Überblick Sie verfügen über fundierte ICT-Kenntnisse und kennen die gängigen Anwendungen (Microsoft Office Anwendungen, Isys, Dialog)

Konnten wir Ihr Interesse für diese Stelle wecken? Dann freuen wir uns, Sie kennenzulernen. Senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen mit den üblichen Beilagen sowie einem aktuellen Strafregisterauszug an Herrn Anand Weber, Mitglied der Verbandsschulpflege (anand.weber@schulzweckverband.ch) bis spätestens am 31. Januar 2022.

Die Primarschule Mettmenstetten ist eine ländliche Schule mit aktuell 153 Kindergarten- und 406 Schulkindern sowie rund 110 Mitarbeitenden. Zur Ergänzung unseres Hausdienstteams suchen wir auf den 1. März 2022 oder nach Vereinbarung

eine Person für die Reinigung der Gebäude unserer Schulanlage mit einem Pensum von mindestens 60%. Die Regelarbeitstage und -zeiten sind festgelegt von Montag bis Freitag, jeweils vor und nach dem Schulbetrieb und beinhalten teilweise auch Einsätze am Wochenende. Zusätzlich sind ganzwöchige Einsätze in den Schulferien vorgesehen. Ihre Aufgaben sind • professionelle Reinigung des zugewiesenen Bereiches • Übernahme des Pikettdienstes am Abend und am Wochenende nach Vereinbarung sowie zusätzliche Einsätze bei Ausfällen im Team • Mithilfe bei der Grund- und Zwischenreinigung während der Schulferien • Einhalten der vorgegebenen Sicherheits-, Hygiene- und Qualitätsrichtlinien Ihre Voraussetzungen • Erfahrung in der Reinigung und im Umgang mit Reinigungsprodukten • Technisches Verständnis • Gute mündliche Deutschkenntnisse • Selbständig, pünktlich, zuverlässig und flexibel • dienstleistungsorientiert und teamfähig • körperlich fit • gepflegte, freundliche Erscheinung mit guten Umgangsformen und Freude am Schulbetrieb Wir bieten • eine vielseitige Aufgabe • ein kollegiales Team, welches Sie in Ihrer Arbeit unterstützt • attraktive Anstellungs- und Arbeitsbedingungen im Monatslohn • eine selbstständige und verantwortungsvolle Tätigkeit

Für Auskünfte wenden Sie sich bitte an Herrn Anand Weber, Mobile 079 411 16 68 oder E-Mail anand.weber@schulzweckverband.ch.

Fühlen Sie sich angesprochen und wohnen in naher Distanz zu Mettmenstetten? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Ihre Unterlagen senden Sie bitte bis 20. Januar 2022 via E-Mail an schulverwaltung@ps-mettmenstetten.ch oder in Papierform an die Primarschule Mettmenstetten, Schulverwaltung, Schulhausstrasse 4, 8932 Mettmenstetten.

Weitere Informationen über den Schulzweckverband sowie die angebotenen Dienstleistungen finden Sie auf unserer Website www.schulzweckverband.ch.

Bei stellenbezogenen Fragen gibt Ihnen der Leiter Hausdienst und Technik, Herr Roger Hess, gerne Auskunft Tel. 079 367 36 98.

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Veranstaltungen

Freitag, 7. Januar 2022

Kein musikalischer Start ins 2022

AGENDA

Freitag, 7. Januar Affoltern am Albis

Traditionell sorgt das AkkordeonOrchester Bezirk Affoltern (Aoba) für das erste musikalische Highlight im neuen Jahr. Nicht so am 15. und 16. Januar.

20.15: Kinofoyer Lux zeigt den Film «Das neue Evangelium». Politisches Passionsspiel von Milo Rau. CH 2020, 107 Min. I/d. Kasse ab 19.45 Uhr, kein Barbetrieb, keine Pause. www.kinofoyerlux.ch. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben. 20.15: Chopins Visionen. Komposition, Inspiration und Improvisation mit Marcin Grochowina, Piano. Kontrabass Rätus Flisch, Schlagzeug Tony Reynold. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Bereits im Januar 2021 musste das traditionelle Jahreskonzert im Kasinosaal Affoltern abgesagt werden. Nun bleiben die Türen des Kasinosaals auch am 15. und 16. Januar vorerst geschlossen. Das Aoba hat sich entschlossen, oder war aufgrund der aktuellen Situation gezwungen, das Jahreskonzert auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Wann und wo, darüber wird der Verein zu gegebener Zeit an dieser Stelle oder auf seiner Website www.aoba.ch berichten.

Hausen am Albis

20.15: Slam-Poetin Lara Stoll sinniert über Krisengebiete und Gipfel der Freude. Kasse/ Einlass: 19.45 Uhr. Betreffend Auflagen: www.kulturimdorf.ch. Gemeindesaal Weid, Schulhausstrasse 18.

Urs Schneebeli, Präsident

Samstag, 8. Januar

Agenda-Einträge

Affoltern am Albis

10.00-ca. 22.00: «The Studios» Tag der offenen Tür: Zena-Fabrikhalle wird zur Kreativ-Werkstätte. Mit Workshops, Musik, Verpflegungs- und Getränkeangebot. Zwillikerstrasse 2. 17.00: Christbaumverbrennen des Feuerwehr-Oldtimer-Vereins. Ohne Festwirtschaft. Vis-à-vis Friedhof, Zwillikerstrasse. 19.00–22.00: Halle für alle, Veranstalter Jugendarbeit JA-AAA. Für alle Jugendlichen der Oberstufe und Lernende mit Team aus jugendlichen Coaches. Turnhalle, Zwillikerstrasse. 19.00: Panflöten-Konzert mit Jonas Gross «Pantasia 2022». Am Klavier Joav Stern. Eintritt frei, Kollekte. Zertifikationspflicht. www. jonasgross.com/pantasia-2022. Reformierte Kirche.

Das Ensemble des Reisetheaters hat im Lauf der letzten 39 Jahre einen unverwechselbaren Stil entwickelt. (Bild zvg.)

Hänsel und Gretel

Ein Dialektmärchen für Klein und Gross in der Aula Ennetgraben Am Samstag, 15. Januar, um 14.30 Uhr lädt KulturAffoltern zum Dialektmärchen «Hänsel und Gretel» des Reisetheaters in die Aula Ennetgraben in Affoltern ein. Die Geschichte von Hänsel und Gretel zählt wohl zu den bekanntesten Märchen aus der Sammlung der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm: Zwei Kinder werden im Wald ausgesetzt, weil es nicht mehr genug zu essen gibt für die ganze Familie. Das erste Mal scheitert der Plan der Stiefmutter, beim zweiten Mal verlaufen sich Hänsel und Gretel im Wald und treffen nach langem Umherirren auf eine alte Hexe in einem Knusperhäuschen aus Lebkuchen.

Mettmenstetten

11.00: Nahreise von Mettmenstetten nach Knonau. Urs Heinz Aerni und Bernhard Schneider vermitteln beim Wandern Ornithologie und Geschichte dieser Gegend. Treffpunkt, Kasse, Kaffee und Gipfeli und Start bei der Bibliothek, Ziel «Depot» in Knonau mit Imbiss (wenn gewünscht). Reservierung erwünscht 044 760 52 62. Bibliothek, Schulhaus Gramatt, Schulhausstrasse 12.

oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber. Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Montag, 10. Januar

Zwillikon

10.00–16.00: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber. Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

KulturAffoltern Samstag, 15. Januar, 14.30 Uhr: Dialektmärchen «Hänsel und Gretel» in der Aula Ennetgraben, Zwillikerstrasse 10, Affoltern. Tageskasse ab 14 Uhr. Eintritt: 15 Franken für Erwachsene, 10 Franken für Kinder. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrase 10a, Affoltern. Telefon 044 762 42 42 oder Reservierung via Website: www.kulturaffoltern.ch. Es gilt die 2G-Regel.

Besucherzahl beschränkt. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Donnerstag, 13. Januar

Mettmenstetten

20.00: Kulturfestival «Klanghotel 2022» mit div. Künstlern. Tickets: Vitalis Drogerie Mettmenstetten. 2G und FFP2-Masken. Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstrasse 1.

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich in der Agenda des «Anzeigers». Die Angaben sind jeweils bis am Mittwoch, um 10 Uhr, per E-Mail an agenda@affolteranzeiger.ch einzusenden. (red.)

Ausstellungen Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So 11–17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. Juli 2022.

Kappel am Albis

Kloster, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Wenn ich male, bete ich.» Farb-Ikonen und Farbtafeln von Matthias Müller Kuhn zur Bilderdecke von Zillis. Täglich 8-22 Uhr. Bis 23. Januar.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Collage Trinity». Gruppenausstellung mit Mixed-Media-Collagen und Druckgrafiken von Jemina Paluch, Stallikon, San Schaller und Sigal Asraf, Uster. Fr 15–19, Sa 10–12 Uhr Letzte Tage.

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ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Seehof 041 726 10 01 Gotthard -02

SEEHOF 1+2 ZUG

Mettmenstetten

20.00: Kulturfestival «Klanghotel 2022» mit diversen Künstlern. Tickets bei Vitalis Drogerie Mettmenstetten. 2G und FFP2-Masken.

1. Woche

THE KING'S MAN THE 355

empfohlen ab 16J 131 Min.

20:15 Edf

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20:30 Edf

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17:15 D 20

17:15 Edf

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1. Woche

16J 124 Min.

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D 16 Spider-Man 20.15 Do Fr Sa So Do Fr Sa So

D 12 (14)

CH-Premiere

D 12 (14) Madras Paralelas 17.00 So 19.45 Mo Di Mi

D6

Clifford der grosse rote Hund 14.30 Do Fr Sa So Mi 14.15 D6

20.15 17.00

Aline Mo Di Mi

House of Gucci Do Fr Sa So Mo Di Mi

Singg 2 20.00 Do Fr Sa So Mi D 12 (14)

Rifkins Festival 11.30 So 17.30 Mo Di Mi

Ov 12(14)

D (10)

R Codde Kinoprogramm 17.30 QR

E/d 1(4) Laura’s Stern 11.30 So 17.30

Der Wolf und der Löwe D 6 Do Fr Sa So 16.30

D 6 Encanto 12.00 Do Fr Sa So Mi

GOTTHARD ZUG

The King’s Man Täglich

The 355 Täglich

KW 02 | Donnerstag 6. bis Mittwoch 12. Januar

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

LUX BAAR

Kinoprogramm Sins

Lux -03

DO 06.01.22 FR 07.01.22 SA 08.01.22 SO 09.01.22 MO 10.01.22 DI 11.01.22 MI 12.01.229

Mittwoch, 12. Januar

Zwillikon

verantwortlich. Vielen aus dem Publikum wird das Reisetheater wohl indirekt bekannt sein – wegen der Stimmen der Schauspielerinnen und Schauspieler, denn sämtliche «Pingu»-CDs wurden vom Ensemble des Reisetheaters besprochen. Das ausgebildete Ensemble und die farbenfrohen Bühnenbilder sorgen für einen märchenhaften Theaternachmittag für die ganze Familie.

Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstrasse 1.

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Swing de Paris». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte,

14.30–17.00: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmende sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Brigitte Burger, Telefon 044 764 03 49. Zwinglistube.

12.00–16.00: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob

Das Reisetheater führt das Märchen, in dem es um Angst, Mut, Hoffnung, Zusammenhalt, Armut und Überfluss geht, kindergerecht auf und garantiert einen unterhaltsamen Theaternachmittag für die ganze Familie. Das Ensemble des Reisetheaters hat im Laufe der letzten 39 Jahre einen unverwechselbaren Stil entwickelt. Es möchte die Fantasie der kleinen und grossen Zuschauerinnen und Zuschauer anregen und ihnen genügend Freiraum für eigene Bilder lassen. Indem es das Publikum einbezieht, können die Kinder am Geschehen auf der Bühne mitwirken und noch intensiver teilhaben. Die Textfassung schrieb der Gründer des Reisetheaters Jörg Christen – gewürzt mit Humor und dem Gespür für eine kinder- und bühnengerechte Umsetzung – und für die Inszenierung zeichnet Fabio Romano

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

Sonntag, 9. Januar

CH-Premiere

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D6

14.00

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D-Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.


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Sport

Freitag, 7. Januar 2022

Säuliämtler Sports Awards – die Nominierten f Die Fachjury der Säuliämtler Sports Awards hat zwölf Einzelsportler und drei Teams nominiert, die im vergangenen Jahr 2021 mit herausragenden Leistungen international, national und regional für Aufsehen gesorgt haben. Mehr als zehn Sportarten sind vertreten, erstmals zu den Nominierten gehören eine Trampolinspringerin und ein Vertreter des Modellflugsports. Gleich vier Nominierte stammen aus Mettmenstetten. Mit Sicherheit werden die Awards für 2021 vergeben und sofern die Pandemiemassnahmen es erlauben, stehen die Sportlerinnen und Sportler und die Teams, welche hier präsentiert werden, am Sonntag, 6. Februar, auf der Bühne im Kasinosaal in Affoltern, wo sie dem Publikum näher vorgestellt und die Sieger die Awards in Empfang nehmen werden.

Larissa Kurmann, Trampolin. (Bilder zvg.)

Shana Huber, Mountainbike.

Sophia Sindersberger, Golf.

Andri Moser, Ski Alpin.

Tim

Newcomer Frauen Nominiert sind Larissa Kurmann, Trampolin, Shana Huber, Mountainbike Cross Country, und Sophia Sindersberger, Golf. Larissa Kurmann vom TV Mettmenstetten ist eine der besten Trampolinspringerinnen der Schweiz. An den Schweizer Meisterschaften belegte sie den 3. Platz. Spitzenresultate erzielte sie auch am Cup Basilea und am Grenchen Cup. Weiter war sie Teilnehmerin an den World Age Group Competitions. Larissa startet in der Kategorie Open Ladies. Trainiert wird sie von Adam Götz. Der wöchentliche Trainingsaufwand umfasst rund 15.5 Stunden. Das Gefühl der Freiheit in der Luft, die Neugier, den Körper kennenzulernen, und die Fähigkeit, die Bewegungsabläufe bis zur Perfektion zu üben, verbindet die in Mettmenstetten wohnende Athletin mit ihrer Sportart. Als Zielsetzungen für 2022 gibt sie die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaften, die EM- und WM-Qualifikationen an, wie auch das Erzielen eines neuen persönlichen Schwierigkeitsrekordes. Shana Huber, 13-jährig, ist eine der erfolgreichsten Mountainbikerinnen in der Schweiz in ihrer Altersklasse. Die Schülerin wohnt in Muri AG und startet für den RRC Amt. Trainiert wird sie von ihrem Vater Stefan Huber, der Trainingsaufwand beträgt 6 bis 10 Stunden pro Woche. Sie belegte in der Gesamtwertung des Proffix Swiss Bike Cup und in der Gesamtwertung der MTB Race Series den ersten Rang. Am Radquer in Mettmenstetten, am Mädchen-GP-Osterhas und am Frauen-Albishorn-Bikerennen stand sie ebenfalls zuoberst auf dem Podest. Was verbindet sie mit ihrer Sportart: Die Freude an jedem Training mit ihren Sportkameraden und -kameradinnen in der schönen Natur. Besonders gern mag sie die Rennatmosphäre mit den vielen Konkurrentinnen. Für 2022 hat sie sich die Verbesserung der sportlichen Leistung sowie der Technik und weiterhin viel Freude am Biken zum Ziel gesetzt. Sophia Sindersberger feiert ihre Erfolge im Golfsport. Die Mettmenstetterin mit Jahrgang 2005 startet für den Golfclub Ennetsee. Ihr wöchentliches Training von zirka 15 Stunden bestreitet sie mit vier verschiedenen Trainern, darunter Ken Benz vom Elitekader Zentralschweiz. 2021 gewann sie die U16 Junior Tour in Waldkirch und wurde ins World Amateur Golf Ranking aufgenommen. Podestplätze erzielte die Schülerin der United School of Sports an den Engadin Amateur Championships, an der U16 Tour in Crans-surSierre. Die Aufnahme ins National Girls Team 2022 war ein weiterer Höhepunkt im abgelaufenen Jahr. Für 2022 hat sich Sophia zum Ziel gesetzt, für das National Girls Team internationale Turniere spielen zu können und längerfristig als Golfproette auf der LPGA Tour aufzutreten.

Newcomer Männer Nominiert sind Andri Moser, Ski Alpin, Timo Müller, Mountainbike Cross

Die Frauenmannschaft des FC Affoltern 1. Liga. Country/Cyclocross, und Alain Schad, Modellflugsport. Andri Moser der Alpin-Ski-Rennfahrer aus Bonstetten ist Mitglied des C-Kaders von Swiss Ski, vom SC Hausen am Albis und vom Skiclub Bonstetten. Trainiert wird Andri von Simon Rothenbühler, mit einem Trainingsaufwand von zirka 25 Stunden pro Woche. Er fährt im Europacup und FIS-Rennen. Seinen Beruf gibt er mit Skirennfahrer und Student an. 2021 wurde er 3. an den Schweizer U21Meisterschaften in der Kombination. Am FIS-Riesenslalom Seiseralm klassierte er sich ebenfalls im 3. Rang und 4. Plätze gab es in den FIS-Riesenslaloms vom Stoos und in St. Luc. Im Riesenslalom der Schweizer Elitemeisterschaften erzielte er eine Laufbestzeit. Für 2022 strebt Andri einen Platz in den Top 10 an der Junioren-WM an sowie möglichst viele Einsätze bei Europacuprennen. Zudem will er seinen FISPunktestand verbessern. Timo Müller, der Mettmenstetter, startet für die IG Radquer Mettmenstetten/Thömus RN Swiss Bike Team. Eine dreimonatige Verletzungspause bremste ihn 2021 aus. Dennoch gelangen ihm gute Rennen mit Topplatzierungen an den Rennen in Leukerbad, Savognin, am Radquer in Mettmenstetten und in Schneisingen. Timo fährt in der Kategorie U23/Elite, sein Trainer ist Pirmin Christen, der wöchentliche Trainingsaufwand beträgt etwa 13 Stunden. Er startet in der Sportart Mountainbike Cross Country Olympic und Cyclocross. Die Natur, die Bewegung, die Vielseitigkeit, Freundschaften und Freude verbinden ihn mit seiner Sportart. Für 2022 wünscht er sich eine unfallfreie Saison mit dem Ziel, sich in der U23 und der Elitekategorie zu etablieren. An der Schweizer MTB-Meisterschaft will er in die Top 5 fahren. Alain Schad ist im Modellflugsport zu Hause. Der 17-jährige Schüler aus Mühlau startet für die Modellfluggruppe Affoltern am Albis und wird von seinem Vater René Schad und von Matthias Bosshard und Andreas Schwerzmann trainiert Der Trainingsaufwand ist schwankend und beläuft sich auf 2 bis 8 Stunden pro Woche. 2021 wurde Alain Schweizer F5JJuniorenmeister, belegte im Gesamtklassement der Schweizer F5J-Meisterschaften 2021 den 3. Rang. Ebenfalls einen 3. Rang gab es an den Sportflyers-Regionalmeisterschaften NWS. An den Junioren-Regionalmeisterschaften Sportflyers NOS wurde er zudem 4. 2019 nahm er an den Junioren-Weltmeisterschaften F5J teil. Für 2022 hat er sich die Titelverteidigung an den Schweizer Junioren-Meisterschaften sowie die Teilnahme an den F5J-Junioren-

Europameisterschaften zum Ziel gesetzt. Seine Begeisterung für Flugzeuge verbindet ihn mit seiner Sportart.

Mannschaften Nominiert sind die Frauenmannschaft des FC Affoltern 1. Liga, das Tanzpaar Maja Kucharczyk/Davide Corrodi und die Damen 30+ vom Tennisclub Hausen am Albis. Die Frauenmannschaft des FC Affoltern ist 2021 in die 1. Liga aufgestiegen und ist damit die beste Frauenmannschaft im Säuliamt. Das von Albert Ott trainierte Team umfasst 21 Spielerinnen mit einem Durchschnittsalter von 23,5 Jahren. Trainiert wird zweimal wöchentlich, etwa 90 Minuten. Dazu kommen die Spiele am Wochenende. Der erste Sieg in der 1. Liga sowie die Überwinterung auf den Nichtabstiegsplätzen sind die ersten Erfolge in der neuen Liga. Die Zielsetzung der Fussballfrauen für 2022 ist klar: Ligaerhalt, aber natürlich auch, den Spass am Fussball immer zu bewahren und als Team stets einen guten Zusammenhalt zu pflegen. Langfristig will sich das Team in der 1. Liga etablieren und die beste Frauenschaft im Säuliamt bleiben. Zudem wünschen sich die Spielerinnen das Erreichen eines höheren Stellenwertes des Frauenfussballs. Maja Kucharczyk und Davide Corrodi, das bekannte Tanzpaar aus Hausen ist nicht zum ersten Mal nominiert. Die grössten Erfolge im Jahr 2021 sind der 8. Platz am Europacup, ein 19. Platz an den Weltmeisterschaften, der Schweizer Meistertitel und gute Plätze im World Open Latein und am World Open Standard. Maja und Davide starten im 10-Tanz in der Elitekategorie und werden von Anna Matus und Gabriele Goffredo (Latein) und Luca Bussoletti (Standard) trainiert. Mit sechs Trainings à fünf Stunden pro Woche ist der Trainingsaufwand hoch. Die Ziele für 2022 formuliert das Paar wie folgt: Verteidigung des Schweizer Meistertitels und Halbfinal an den Weltmeisterschaften (Top 12). Langfristig stehen die Teilnahme an den World Games 2025 und ein Weltmeistertitel im Fokus. Die Damen 30+ vom Tennis Club Hausen können auf ein erfolgreiches Tennisjahr 2021 zurückblicken. Der Aufstieg in die 1. Liga und die Nomination für die Säuliämtler Sports Awards bilden die Highlights der letzten Saison. Angeführt wird das Team von Captain Marianne Fust. Das neun Spielerinnen umfassende Team bestreitet ein offizielles Training von 90 bis 120 Minuten pro

Das Tanzpaar Maja Kucharczyk/Davide Corrodi.

Die

Woche. Dazu kommen wöchentlich drei bis vier individuelle Trainingseinheiten. Im Jahr 2022 will das Team in der neuen Liga für Furore sorgen. Spiel, Spass, Ehrgeiz und Kreativität verbinden die Tennisfrauen mit ihrer Sportart. Roger Federer beweist es: Tennis ist bis ins hohe Alter ausführbar. Spielwitz, Taktik, Geduld, Mut, Ausdauer, Freude, Frust und Erfolg sind ihre Motivationsfaktoren.

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Männer Nominiert sind Urs Müller, Triathlon/Radsport, Noé Roth, Ski Aerials, und Mario Sidler, Kart/Motorsport. Urs Müller ist im Triathlon und Radfahren zu Hause. Der Stalliker mit Jahrgang 1983 gehört dem Team Koach an und wird von Kurt Müller, KM Sport Coaching, trainiert. Der Trainingsumfang des Amateursportlers beträgt 15 bis 20 Stunden pro Woche. Urs Müller erreichte 2021 bei der Chasing Cancellara Bern–Andermatt über 200 Kilometer den 3. Rang im 2er-Team. Die Tortur Ultra 1000 Kilometer solo beendete er im 4. Rang. Einen 3. Platz Overall verbuchte Müller in der Chasing Cancellara Zürich–Zermatt über 280 Kilometer. Der 5. Rang am Mallorca Ironman in der Altersklasse 35–39 brachte ihm die Qualifikation für die WM in Hawaii ein. 2022 steht der Fokus auf dem Swissman und der Ironman-Weltmeisterschaft in Hawaii. Für den Geschäftsmann Urs Müller ist der Sport ein wichtiger Bestandteil seines Lebens geworden, privat wie auch beruflich. Noé Roth, Freestyle Company Jumpin Mettmenstetten, ist Berufssportler in der Sportart Ski Aerials. Trainiert wird er von seinem Vater Michel. Der Trainingsaufwand beträgt etwa 25 Stunden pro Woche. Mit einem Dreifachsalto mit vier Schrauben leistete Roth einen wesentlichen Anteil zur Silbermedaille im AerialsTeamevent an der Weltmeisterschaft. Ein Sieg gelang ihm am Freestyle Ski World Cup in Deer Valley. Noé Roth ist ein Wettkampftyp und kennt vor einem Sprung kein Nervenflattern. Für die Olympischen Spiele in Peking plant er eine Neuheit: den Hurricane. Sein grosses, längerfristiges Ziel ist ein Podestplatz an Olympischen Spielen. Seine Sportart liebt er, weil sie sehr spektakulär ist. Mario Sidler aus Ottenbach ist im Motorsport zu Hause, er ist Kartfahrer. Sein Trainer ist Jeffrey Groithus, der wöchentliche Trainingsumfang beträgt etwa 28 Stunden. Mario Sidler startet fürs JJ Racing Team in der Kategorie Max/Elite. 2021 konnte Mario Sidler einige internationale Erfolge feiern. An den Europa-

meisterschaften und an den Belgien/ Niederlande/Luxemburg-Meisterschaften fuhr er mehrmals in die Top 15 und war mit Abstand der beste Schweizer. Zudem wurde er Schweizer Elite-Meister und er durfte die Schweiz an der Weltmeisterschaft in Bahrain vertreten. 2022 will er seinen Schweizer Meistertitel verteidigen und international konstant in die Top 10 fahren. Längerfristig steht ein Europaoder Weltmeistertitel im Fokus und dann ein Wechsel ins Auto.

Frauen Nominiert sind Elin Ott, Springreiten, Jacqueline Schneebeli, Mountainbike Cross Country, und Alina Sönning, Leichtathletik. Elin Ott aus Mettmenstetten hat im Springreitsport für Furore gesorgt. Dreimal stand sie mit ihren Pferden Nanu II und Remix an Weltranglistenspringen zuoberst auf dem Podest. Einen dritten Platz gab in der Teamwertung am Nationenpreis in Budapest mit einer Doppelnull, und am CHI Geneva Rolex Grand Slam wurde Elin Ott 12. Sie trainiert mit Jessica Kürten und ihrem Vater Andreas Ott. Die Zielsetzungen für 2022 lauten: Medaille an den Schweizer Meisterschaften Elite, weitere Turniere im 5*-Niveau und sich in der Weltrangliste nach vorne zu arbeiten. Langfristig strebt sie eine mehrjährige Zugehörigkeit zum Elite-Kader der Schweizer Springreiter an. Erfolge lassen sich nur im Teamwork mit dem Pferd feiern, und das Vertrauen und die Beziehung zum Pferd faszinieren sie an ihrer Sportart. Jacqueline Schneebeli ist Schweizer Meisterin, Silbermedaillengewinnerin an der EM im Team-Relay und an den Schweizer Meisterschaften im Radquer, ein 8. Platz an den Europameisterschaften und mehrere Top-10-Plätze: das sind die grössten Erfolge der Hauptikonerin. Die Mountainbike-Cross-Country-Fahrerin startet für JB Brunex Superior Team und für die IG Radquer Mettmenstetten in der Kategorie U23 Frauen/Elite. Der Trainingsaufwand beträgt 14 bis 16 Stunden pro Woche. Für 2022 hat sich die Elektromonteurin das Weltcup-Podium zum Ziel gesetzt und langfristig die Olympischen Spiele in Paris 2024. Die Leidenschaft, die Freude an der Natur, der Spass an der Bewegung, das Gefühl über die Grenzen hinauszuwachsen, und die schönen Trainingsfahrten mit Freunden geniessen – das verbindet sie mit ihrer Sportart. Alina Sönning aus Aeugst ist Mittelund Langstreckenläuferin und startet für die LV Albis. Trainiert wird sie von


Sport

Freitag, 7. Januar 2022

15

n für die Sportlerehrungen des Jahres 2021

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Timo Müller, Mountainbike.

Alain Schad, Modellflugsport.

Die Damen 30+ vom Tennisclub Hausen. Philippe Bandi mit einem Trainingsaufwand von etwa 22 Stunden pro Woche, aufgeteilt in acht bis zwölf Einheiten. Beruflich ist sie im Gesundheitswesen tätig. 2021 vertrat Alina die Schweiz an den U23-Europameisterschaften und belegte dort den 13. Platz über 10 000 Meter.

Erfolgreich war sie auch an den nationalen Meisterschaften. Sie wurde Schweizer U23-Meisterin über 5000 und 3. über 1500 Meter. An den Schweizer Elite-Meisterschaften wurde sie Vizemeisterin, ebenfalls über 5000 Meter und an den Schweizer 10 000-Meter-Meisterschaften belegte

Elin Ott, Springreiten.

Jacqueline Schneebeli, Mountainbike.

Alina Sönning, Leichtathletik.

Urs Müller, Triathlon/Radsport.

Noé Roth, Ski Aerials.

Mario Sidler, Kart/Motorsport.

sie den Bronzeplatz. Die Zielsetzung für 2022 lautet: persönliche Bestleistungen und Qualifikation für die Cross-Europameisterschaften. Langfristig steht ein Wechsel auf die Marathondistanz an, mit dem Fokus auf die Olympischen Spiele 2028.

Abstimmungstool ab sofort offen

und Sportler hatten auch 2021 kein einfaches Jahr, sie haben die Schwierigkeiten aber bravourös gemeistert und die Nomination verdient. Säuliämtler Sports Awards

Eventsponsor:

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Stimmabgabe unter www.ssa-affoltern.ch, dort den Abstimmungsbutton anklicken.

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Ab sofort kann die Bevölkerung abstimmen. Sie entscheidet zusammen mit der Jury, welche Einzelsportler und welches Team die Trophäen in den verschiedenen Kategorien erhalten. Die Sportlerinnen

Sonntag, 6. Februar 2022 Kasinosaal Affoltern am Albis

Kategorie Newcomer Frauen Larissa Kurmann, Mettmenstetten, Trampolin Shana Huber, RRC Amt, Mountainbike Cross Country Sophia Sindersberger, Mettmenstetten, Golf

Das Programm (sofern es die Pandemiebestimmung erlaubt): 16.30 Uhr

Beginn Ehrungen mit Sportlerpräsentationen und Ehrungen Moderation Philippe Bandi

ca. 17.30 Uhr Pause mit Apéro 19.30 Uhr

Ende der Veranstaltung

Eintritt Der Eintritt ist frei

Kategoriensponsoren Baucal AG, Affoltern am Albis Gubler-Sport, Sport & Mode, Affoltern am Albis Gesundheitszentrum Gut AG, Mettmenstetten Fredy Rüegg Velo Sport AG, Affoltern am Albis Dienstleistungssponsoren Messe Agentur Eichmann AG, Zürich AVIVOX, Affoltern am Albis Livemotion GmbH, Adliswil

Die Nominierten im Überblick

Hauptsponsoren:

Kategorie Newcomer Männer Andri Moser, Bonstetten, Ski Alpin Timo Müller, Mettmenstetten, Mountainbike Cross Country Alain Schad, Modellfluggruppe Affoltern, Modellflugsport Kategorie Mannschaften FC Affoltern, 1. Mannschaft Frauen, Fussball Maja Kucharczky/Davide Corrodi, Tanzsport TC Hausen am Albis Damen 30+, Tennis Kategorie Frauen Elin Ott, Mettmenstetten, Springreiten Jacqueline Schneebeli, Hauptikon, Mountainbike Cross Country Alina Sönning, Aeugst am Albis, Leichtathletik Kategorie Männer Urs Müller, Stallikon, Triathlon/Radsport Noé Roth, Jumpin Mettmenstetten, Ski Aerials Mario Sidler, Ottenbach, Kart/Motorsport Weitere Infos zu den Nominierten unter www.ssa-affoltern.ch Ab 7. Januar 2022 kann gewählt werden. h/ So gehts: www.ssa-affoltern.ch, Wahlbutton anklicken. Pro Person eine Stimme für jede Kategorie.


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Den geschätzten Inserenten vielen Dank, gute Gesundheit und ein zufriedenes neues Jahr. Nächste Erscheinung dieser Seite ist am 8. Februar 2022. Interesse?


Sport GESUNDHEITS-KOMPASS

Dr. med. Peter Pozgainer, Stv. Chefarzt Chirurgie

Knieschmerzen – vielleicht der Meniskus? Sie haben sich Ihr Knie verdreht oder sind nur einfach aus der Hocke aufgestanden und haben nun Schmerzen? Ist Ihr Kniegelenk sogar blockiert? Das Gehen – besonders abwärts – ist erschwert und verstärkt die Schmerzen? Möglicherweise liegt eine Verletzung eines Meniskus vor. Bei den Menisken – es gibt einen äusseren und inneren Meniskus – handelt es sich um halbmondförmige Knorpelstrukturen im Kniegelenk zwischen den Gelenkflächen des Ober- und Unterschenkelknochens. Sie dienen einerseits der Dämpfung von Belastungen zwischen diesen beiden Gelenkflächen und andererseits der besseren Verteilung der Druckbelastung. Die Menisken gleichen die Ungleichheit der beiden Gelenkflächen aus und schützen den Gelenkknorpel vor Überlastung und vorzeitigem Verschleiss. Letztere Funktion gewinnt nach neueren Erkenntnissen immer mehr an Bedeutung und muss im Behandlungsplan einer Meniskusverletzung zwingend berücksichtigt werden. Besonders bei Verdrehungen unter Belastung wie beispielsweise beim Sport oder aber durch eine mit fortschreitendem Alter entstehende Abnutzung kann es zu Rissbildungen kommen. Dies führt zu Schmerzen an der inneren oder seltener äusseren Seite des Kniegelenks, zu Schwellungen und gegebenenfalls zu einem Kniegelenks-Erguss. Bei grösseren Rissen kann es sogar zu einer Einklemmung des gerissenen Meniskusteils und damit zu einer Blockierung des Kniegelenks in gebeugter Stellung kommen. Bei Verdacht auf eine Meniskusschädigung ist eine rasche und sichere Diagnosestellung wichtig. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird zuerst den Hergang der Verletzung oder das auslösende Ereignis mit Ihnen analysieren. Anschliessend erfolgt eine Untersuchung Ihres Kniegelenks. Spezifische Meniskustests können in Zusammenschau mit den Beschwerden und der Vorgeschichte die Verdachtsdiagnose einer Meniskusschädigung erhärten. Zur Sicherung der Diagnose wird in den meisten Fällen eine Magnetresonanzuntersuchung (MRI) empfohlen. Bis zur endgültigen Diagnose dürfen Sie Ihr Kniegelenk nach Massgabe der Beschwerden belasten – eventuell benötigen Sie zur Unterstützung Gehstöcke. Mit dem Ergebnis des MRI wird dann gemeinsam mit Ihnen ein Therapieplan festgelegt. Je nach Befund und vor allem je nach Beschwerden kann eine Operation erforderlich werden oder eine sogenannte konservative Behandlung – ohne Operation – sinnvoll sein. Im Falle der Notwendigkeit einer Operation kann diese praktisch immer im Rahmen einer Kniegelenkspiegelung «Arthroskopie» erfolgen, ein stationärer Aufenthalt im Spital ist nicht notwendig. Heute können wir häufig den gerissenen Meniskus wieder nähen und seine wichtige Funktion im Kniegelenk damit erhalten. Dies gilt besonders für grössere Risse und bei jüngeren Patientinnen und Patienten zur Vermeidung einer vorzeitigen Arthrose. Kleinere Risse und Risse auf Basis einer Abnutzung können schonend entfernt werden. Im «Gesundheits-Kompass» geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Kontakt: Telefon 044 714 26 68 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.

Freitag, 7. Januar 2022

Nächster Podestplatz für die Skiakrobaten Nicolas Gygax überzeugt beim Aerials-Weltcup in Kanada

Doch die Chancen der Aerials-Schweiz ruhen nicht nur auf den Schultern des jungen Baarers. Auch Pirmin Werner hat diese Saison schon mit zwei Podestplätzen auf sich aufmerksam gemacht. Im Finale, in das er als Zweitplatzierter eingezogen war, ging er auf volles Risiko und wählte mit Blick auf die Spiele in Peking einen Sprung mit höchstem Schwierigkeitsgrad: drei Saltos mit fünf Schrauben, je zwei davon im ersten und im dritten Salto (Double-full, Full

Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert.

Handy kaputt – was nun?

Wasserschaden Bei einem Wasserschaden: sofort alle wichtigen Elemente wie Akku und SIM-Karte entfernen. Wenn das Handy nach 24 Stunden Trocknungszeit nicht funktioniert, wenden Sie sich an einen Experten.

Nicolas Gygax springt in Kanada für die Schweiz in die Bresche. (Bild FIS smugmug) Double-full). Er kam zu Fall und musste mit Platz sechs vorliebnehmen.

Bronze für Nicolas Gygax So sprang ein anderer in die Bresche und setzte die Schweizer Medaillenkonstanz fort: Nicolas Gygax hatte sich als Vierter ebenfalls fürs Finale der besten Sechs qualifiziert und holte dort hinter den beiden Chinesen Jiaxu Sun und Longxiao Yang den zweiten Podestplatz seiner Karriere. Für seinen Dreifachsalto mit vier Schrauben erhielt der 25-jährige

Aargauer 119,91 Punkte – genau wie der zweitplatzierte Chinese, so dass der Schwierigkeitsgrad den Ausschlag geben musste – und 0,9 Punkte weniger als Sieger Sun. Bei den Frauen hat in verletzungsbedingter Abwesenheit von Teamleaderin Carol Bouvard keine Schweizerin die Qualifikation überstanden. Der Aerials-Tross zieht nun weiter in die USA, wo am 12. Januar in Deer Valley der nächste Weltcup auf dem Programm steht – der letzte vor den Olympischen Winterspielen.

Gerüstet für die Schweizer Meisterschaften

Ämtler Querfahrer prüften in Meilen ihren Formstand Mit guten Leistungen warteten die Fahrerinnen und Fahrer der «IG Radquer Mettmenstetten» am Berchtoldstag am Querfeldein von Meilen auf. Das zeigt, dass sie für die Schweizer QuerfeldeinMeisterschaften vom kommenden Sonntag gerüstet sind. Im Hauptrennen der Elite-Fahrer kam Timo Müller als bester Fahrer aus Mettmenstetten auf den 15. Rang. An der Schweizer Meisterschaft von Steinmaur kann Müller in der Kategorie U23, die ein separates Meisterschaftsrennen austrägt, antreten. Wenn er einen guten Tag erwischt und ihm das Rennglück hold ist, liegt eine Medaille im Bereich des Möglichen. Dasselbe gilt auch für die Amazone Jacqueline Schneebeli (Hauptikon). Als Vierte fuhr sie in Meilen knapp neben dem Podest vorbei. Eine Medaille ist für Schneebeli, die in Steinmaur ebenfalls in der Kategorie U23 antritt, auch im Bereich des Möglichen. Auch Junior Francesco Caruso kommt in seiner Kategorie für einen Medaillengewinn infrage. Beim international ausgetragenen Rennen von Meilen war Caruso der viertbeste Schweizer. «Wenn ich mich auf der Strecke von Steinmaur gut zurechtfinde, kann ich um die Medaillen mitfahren», ist Caruso überzeugt. Nach dem Rennen von Meilen holte er sich beim amtierenden Schweizer Meister, Jan Christen, (Gippingen) noch einige Tipps. Christen gewann in Meilen überlegen und geht als Favorit ins sonntägliche Meister-

Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar

Displaybrüche sind die häufigsten Handyschäden, dicht gefolgt von kaputten Akkus, Wasserschäden, defekten Lade- und Kopfhörerbuchsen. Wenn Sie bereits versichert sind: Melden Sie einen Schaden an Ihrem Smartphone oder Tablet sofort Ihrer Versicherung. Nur so ist gewährleistet, dass sie den Schaden übernimmt und den Preis für eine Reparatur – oder, wenn diese nicht möglich ist, für den Kauf eines gleichwertigen Neugeräts – bezahlt.

von Thomas sTöckli

Risikobereitschaft von Pirmin Werner nicht belohnt

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Scherben bringen Glück. Soweit die Theorie. Fällt das Handy runter, fühlen sich die Wenigsten glücklich. Was können Sie bei einem Schaden tun und lohnt es sich, eine Versicherung abzuschliessen?

Im 5. Weltcup-Event der Saison holen sich die Schweizer Skiakrobaten – allesamt Mitglieder des Mettmenstetter Teams Freestyle Company Jumpin – bereits die 6. Medaille.

Die beiden Besten fehlten am Mittwoch am Aerials-Weltcup im Kanadischen Relais: Der Russe Maxim Burow, absoluter Dominator der bisherigen Saison, und Noé Roth, der es diesen Winter schon dreimal aufs Podest geschafft hat. Mit dem Seriensieger verzichteten die starken Mannschaften der Russen und Belarussen auf einen Start. Der Schweizer Teamleader gab wegen Kniebeschwerden Forfait. Bereits im Sommer hatte Roth aufgrund einer entzündeten Patellasehne die Trainingsbelastung reduzieren und deshalb auch auf den Start am Freestyle Masters auf der Wasserschanze in Mettmenstetten verzichten müssen. So war auch aktuell in Kanada Schonung anstelle von Wettkampf angesagt.

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Lade- und Kopfhörerbuchse Eine defekte Lade- oder Kopfhörerbuchse kann mit viel Feingefühl selbst ersetzt werden, sonst hilft ein professioneller Techniker weiter. Gut zu wissen: liegt der Schaden in der Garantie- und Gewährleistungszeit des Herstellers/Händlers, sollte die Reparatur über den Hersteller/Händler laufen. Legt man während dieser Zeit selbst Hand an oder wendet sich an einen unabhängigen Reparaturservice, kann die Garantie/Gewährleistung verfallen. Vor der Reparatur: Ferienfotos sichern Denken Sie unbedingt daran, Ihre Daten vor der Reparatur zu sichern. Spezielle Apps wie Titanium Backup helfen dabei. Der Ablauf ist einfach: Handy per Kabel an den PC anschliessen, Backup starten, abwarten, fertig. iPhone-Nutzer speichern ihre Daten am einfachsten in der iCloud. Damit kein Unbefugter während der Reparatur Zugriff auf Ihre Daten hat, setzen Sie das Handy vorher auf die Werkeinstellungen zurück. Das können Sie bei den meisten Herstellern über das Einstellungsmenü tun. Falls Sie eine externe Speicherkarte verwenden, entfernen Sie sie vor der Reparatur. Welche Handyversicherung macht Sinn? Einige Verkaufsstellen bieten für ein Handy oder Tablet, das Sie bei ihnen kaufen, eine Bruch- und Diebstahlversicherung an. Doch diese schützt nur das versicherte Gerät, und meist nur während zwei Jahren vom Kauftag an. Die Hausrat-Kaskoversicherung macht diese Versicherung völlig überflüssig und deckt erst noch mehr in einer einzigen Police ab. Eine Hausrat-Kaskoversicherung ist die ideale Wahl, um sich vor Schäden am Smartphone oder Tablet zu schützen. Sie ist ein Zusatz zur Hausratversicherung und versichert Objekte, die in der Grunddeckung nicht enthalten sind, in einer einzigen Versicherung gegen Beschädigungen an Display, Akku und anderen Teilen. Feuer-, Elementar-, Diebstahl- und Wasserschäden an Ihrem Handy oder Tablet wiederum sind über die Hausrat-Grunddeckung versichert. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Junior Francesco Caruso (links) holte sich in Meilen beim amtierenden Schweizer Meister Jan Christen noch Tipps für den Sonntag. (Bild August Widmer) schaftsrennen. Da Meisterschaftsrennen bekanntlich ihre eigenen Gesetze haben und die Favoritenrollen nicht allen gleich gut bekommt, sind die Chancen

der Fahrer der «IG Radquer Mettmenstetten» am Sonntag gleichwohl intakt. August Widmer


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Extra

Freitag, 7. Januar 2022

«Zum Gesundwerden sind Beziehungen entscheidend» Menschen im Säuliamt: Barbara Meister war vor 50 Jahren Mitgründerin des Ulmenhofs In jungen Jahren liebte sie das WG-Leben und setzte sich voller Idealismus für drogenabhängige Menschen ein. Später leitete Barbara Meister die Kantonale Suchtpräventionsstelle an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Heute ist sie pensioniert und engagiert sich in der Jobwerkstatt und im Verwaltungsrat vom Sozialdienst.

Sozialarbeiterin werden.» Die Ausbildung absolvierte sie dann während der wilden WG- und Kommunenjahre.

Von der Praxis zur Theorie

Mit BarBara Meister sprach Marianne Voss Wenn Barbara Meister von der Zeit Anfang der 1970er-Jahre und ihrem Engagement in der damaligen Drogenszene erzählt, schwingt immer etwas Humor mit. Oft schmunzelt sie bei ihren Ausführungen. «Es war eine andere Zeit, wir waren idealistisch, hatten Freude am WG-Leben und finanziell keine Ansprüche.» Zuerst lebte sie zusammen mit Suchtkranken in einer WG in Zürich. «Aber wir waren keine Fachleute oder Suchtexperten, wir waren völlig überfordert.» In Ottenbach fanden die jungen Leute eine Liegenschaft, den Ulmenhof. Dieser hatte vorher als Heim für «gefallene Mädchen» gedient und stand leer. «Wir konnten das Gebäude gratis bewohnen. Alle waren einfach froh, wenn sich jemand einsetzte, denn die Situation mit den Drogensüchtigen auf den Zürcher Strassen war schwierig.» So habe die Gruppe als Kommune im Ulmenhof zusammengelebt. Dass sie damit eine Institution gründeten, die es heute, nach 50 Jahren, noch geben würde, wussten sie natürlich nicht. «Unsere Zusammensetzung war halbe-halbe», berichtet Barbara Meister. «Wir nannten uns Stabile – in Bezug auf illegale Drogen – und Nicht-Stabile.» Sie lacht. «Wir bauten eine Produktion auf mit Spielsachen, Kerzen und auch Sand-

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

Barbara Meister wohnt gerne in dem altehrwürdigen Haus in Ottenbach und schätzt die guten Beziehungen zur Nachbarschaft. (Bild Marianne Voss) wiches, die in Geschäften verkauft wurden.» Selbstversorgung mit Garten, das habe nicht funktioniert. «Ich sehe ein Bild vor mir von einem ‹Nicht-Stabilen›, der auf einem Gartenstuhl sitzt und versucht, ein Beet zu hacken.» Sie lacht wieder. Einige seien auch berufstätig gewesen. «Doch alles, was wir verdienten, wurde zusammengelegt und gleichmässig aufgeteilt.» Auf die Frage nach dem Erfolg meint sie: «Zum Gesundwerden sind Beziehungen entscheidend. Diejenigen Bewohnenden des Ulmenhofs, die wirklich ein neues Beziehungsnetz aufbauen konnten, hatten gute Chancen, drogenfrei zu werden. Ich habe heute noch Kontakt zu einigen von ihnen.»

Kurze Schulkarriere Barbara Meister lebte während rund 15 Jahren im Ulmenhof. Dann wurde sie Mutter und zog mit ihrem Sohn zu ihrem Partner ins Dorf. Bis vor Kurzem war sie noch aktiv tätig für den Ulmenhof – als Präsidentin des Vereins der

Institution, die heute «Die Alternative, Verein für umfassende Suchttherapie» heisst. Nun aber ein Blick zurück: Aufgewachsen ist Barbara Meister im Kanton Schaffhausen in einem Bauerndorf. Ihr Vater war Dorfschullehrer, und sie selber wurde auch Lehrerin. Der Grund: «Ich wusste nicht, was sonst.» Ihre Schulkarriere dauerte aber nur ein Jahr. «Im Kanton Obwalden unterrichtete ich an einer Primarschule, wo auch Nonnen als Lehrerinnen tätig waren. Als junge Frau aus Schaffhausen war das sehr gewöhnungsbedürftig. Ich betrachtete meine Erfahrungen als ethnologische Studie.» Jetzt lacht sie laut heraus und fügt an: «Aber die kleinen Kinder der ersten Klasse waren herzig.» Nach einem Jahr Einsatz in einem Schulprojekt in Afrika kam sie zurück und wurde mit der Drogenszene in Zürich konfrontiert. «Ich lernte Drogenabhängige persönlich kennen und ebenso eine unglaublich engagierte Sozialarbeiterin. Sie wurde mein Vorbild, und durch sie wusste ich plötzlich: Ich will

Noch heute wohnt Barbara Meister in Ottenbach. Das Dorf ist ihre Heimat, sie fühlt sich dort sehr wohl. Nach der intensiven Zeit im Ulmenhof konnte sie ihren grossen Schatz praktischer Erfahrungen mit Süchtigen anderen weitergeben. Als Leiterin der Kantonalen Suchtpräventionsstelle an der Pädagogischen Hochschule (PH) Zürich hielt sie Seminare, unterrichtete an Weiterbildungen und gab Vorlesungen. «Ich kam ganz von der Praxis her und musste den Weg zur Theorie finden. Meistens ist es ja eigentlich umgekehrt.» Seit der Pensionierung engagiert sich Barbara Meister weiterhin für verschiedene Projekte. «Ich brauche das, ich bin gerne mit Menschen zusammen, auch mit solchen, die ich mir nicht aussuche. Das macht es gerade besonders spannend.» Im Moment setzt sie sich in der Jobwerkstatt ein. Das ist ein Projekt für Menschen mit Migrationshintergrund. «Hier baue ich den Deutschunterricht auf. Zudem bin ich Mitglied im Verwaltungsrat des Sozialdienstes.»

In der Freizeit hüte sie wöchentlich ihren Enkel, was ihr viel Freude mache. Sie gehe auch oft hinaus in die Natur oder sie nehme an Kursen des ImproTheaters teil. «Das macht riesig Spass und hat mir nochmals einen Weg zu mir selbst geöffnet. Bei dieser Art des improvisierten Theaters lernen die Teilnehmenden, spontan zu sein und gleichzeitig den anderen miteinzubeziehen. Die Stimmung ist leicht, beschwingt, und Fehler sind erlaubt.» Zusammenfassend sagt Barbara Meister über sich: «Viele Jahre meines Lebens habe ich mich immer in meiner Fach- und Berufswelt bewegt.» Heute nehme sie vieles gelassener und tue einfach mal das, was ihr jetzt Spass mache. «Was ich aber bei all den Tätigkeiten in meinem Leben gelernt habe, das ist der Umgang mit Menschen aus Randgruppen. Ich habe keinerlei Berührungsängste, wenn ich zum Beispiel in Zürich auf der Strasse Gruppen von Obdachlosen oder Suchtmittelabhängigen antreffe.»

Hilfswerke zusammengeführt Basel -2° 3° Zürich -5° 2°

Affoltern

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LEBENSWEISHEIT «Leb in der Vergangenheit, wenn du traurig sein willst. Leb in der Zukunft, wenn du ängstlich sein willst. Und wenn du glücklich sein willst, dann geniess den Moment.»

Die Fusion von «Heks» und «Brot für alle» ist am 22. November 2021 rechtskräftig geworden. Seit dem 1. Januar ist die neue Organisation als «Hilfswerk der evangelisch-reformierten Kirche Schweiz» (Heks) tätig. Ihren Anfang nahmen die Fusionspläne im September 2018 mit dem Grundsatzbeschluss der Stiftungsräte beider Werke zur Zusammenführung der zwei Organisationen. Mit dem Eintrag in Handelsregister am 22. November 2021 wurde der Zusammenschluss rechtsgültig. Und seit dem 1. Januar 2022 tritt das neue Werk unter dem Namen Hilfswerk der evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (Heks) mit neuem optischen Auftritt nun auch operativ in Erscheinung. Das neue Logo steht dabei sowohl für den Aufbruch in eine gemeinsame Zukunft als auch für Kontinuität in der Programmarbeit und im entwicklungsund gesellschaftspolitischen Engagement vom «Heks».

Januar Der Januar hat seinen Namen vom römischen Gott Ianus. Lateinisch ianua bedeutet Haustür oder Pforte, Eingang und Ausgang, auch Anfang und Ende. Davon abgeleitet galt Ianus bei den alten Römern als Pförtner in Person. Ihm stand es unter anderem zu, beim Jahreswechsel die Tore zur vergangenen Zeit abzuschliessen und neue Türen aufzutun. Dementsprechend wurde er oft mit einem Schlüssel dargestellt. Vor allem aber hat er wie auf der abgebildeten Münze zwei Gesichter: Eines, das zurückblickt und eines, das nach vorne schaut. Manche Leute tun es ihm noch heute gleich, indem sie an der Schwelle zu einem neuen Jahr einen Augenblick innehalten, um bewusst abzuschliessen mit dem, was zurückliegt und sich zu öffnen für das Kommende. Zwar bleibt unergründlich, was die Zukunft bringen wird. Aber beim Wort genommen enthält das Bild mit dem doppelten Januskopf einen zukunftstauglichen Hinweis: Das Gesicht, das nach vorne blickt, gemahnt zur Vorsicht und jenes, das zurückschaut, weist darauf hin, dass es auch künftig gilt, Rücksicht zu nehmen. Gerade in der gegenwärtigen Zeit sind Vorsicht und Rücksicht bestimmt keine schlechten Ratgeber auf dem Weg ins neue Jahr. Alles Gute. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Keine Berührungsängste

WETTER Heute

HERKÖMMLICHES

Mit ihrem Zusammenschluss stärken «Heks» und «Brot für alle» ihre Position und ihre Konkurrenzfähigkeit in einem zunehmend kompetitiven Umfeld. Gleichzeitig kann die Wirkung der Projekte und Aktivitäten im Inland wie im Ausland verstärkt werden. Dabei schafft insbesondere die Verknüpfung von Entwicklungspolitik und Programmarbeit im In- und Ausland sinnvolle Synergien. Mit dem Fokus auf die vier Schwerpunkte Klimagerechtigkeit, Recht auf Land und Nahrung, Flucht und Migration sowie Integration/Inklusion will «Heks» auf einen systemischen Wandel hinwirken – weltweit und in der Schweiz. Ein wichtiger Eckpfeiler der entwicklungs- und gesellschaftspolitischen Arbeit bleibt die ökumenische Kampagne, die weiterhin gemeinsam mit der katholischen Schwesterorganisation «Fastenaktion» (vormals «Fastenopfer») umgesetzt wird. Auch die Programm- und Projektarbeit in der Schweiz und weltweit – in über 30 Ländern auf vier Kontinenten – wird im bisherigen Umfang weitergeführt. Heks

Eines blickt zurück, das andere nach vorne: Der römische Gott Ianus wird – wie auf dieser Münze – meist mit zwei Gesichtern dargestellt. (Bild zvg.)

ACHILLES-VERSE

Zugehörigkeit Wieder ein Wort, dem es gelang, mich zu animieren darüber nachzudenken und zu fantasieren. Ich dachte dabei an Menschen, die ich kenne, und die ich im Text als Schwache und Alte benenne. Es ist ein Wort des Hoffens und des Bangens Eine Station des sehnsüchtigen Verlangens des Erwartens nach etwas Geborgenheit Für viele ein Ort der letzten Gelegenheit Ein Ort für die Schwachen und Alten denen die Kraft fehlt, um den Tag zu gestalten denen dies Wort den Himmel verspricht der ihren innersten Wünschen entspricht Keinen Schritt musst Du nun mehr alleine gehen denn immer wird jemand an deiner Seite stehen. Und nicht nur heute, nein auch morgen wird dieser Jemand da sein, und für dich sorgen. Plötzlich bin ich misstrauisch geworden Etwas, das ich immer wieder erlebe, wenn ich nach Erkenntnis strebe. In diesem Wort liegt doch etwas verborgen Habt Ihr, liebe Leser, den Haken gefunden? Die Hilfsbereitschaft ist an Hörigkeit gebunden. Dann hat also auch das menschliche Begleiten, wie alles im Leben, seine zwei Seiten. (MüR)