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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

Wir wünschen ein frohes neues Jahr! Neujahrs-Apéro 11. Januar 2020, 10 bis 15 Uhr

aus dem bezirk affoltern I Nr. 02 I 174. Jahrgang I Freitag, 10. Januar 2020

Feuerwerk-Rückstände Mit Berührung Auf Affolterns Plätzen fiel über Neujahr mehr als eine halbe Tonne Abfall an. > Seite 3

Nepita Santiago aus Ebertswil spricht über ihre Arbeit als Körperund Sexualtherapeutin. > Seite 5

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Flutwelle von 1778 Der Rifferswiler Rudolf Fenner hat Küsnacht ein «Denkmahl» in Buchform ermöglicht. > Seite 7

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ALZ-Café Affoltern Die Suche nach einem neuen Organisator für den öffentlichen Treffpunkt läuft. > Seite 10

Das Allgemeinwohl über die eigenen Interessen stellen Neujahrsapéro in Bonstetten mit Ehrungen und Trommelwirbeln Am Dienstag hat der Gemeinderat Bonstetten im Gemeindesaal zum traditionellen Neujahrsapéro empfangen. In seiner Ansprache hob Gemeindepräsident Erwin Leuenberger das Miteinander hervor.

«Hinter-Gründe»: Erich Rüfenacht sinniert über eine Adresssuche mit Hindernissen. > Seite 11

Blut spenden «Spende Blut – rette Leben» – den eingängigen Slogan des Schweizerischen Roten Kreuzes haben sich vier Frauen aus Rifferswil und Hausen zu Herzen genommen. Seit Januar 2019 planen und organisieren sie als «IG Bluetspände Oberamt» dreimal im Jahr einen Spendeabend – kleine Verpflegung inklusive. Besonders gefragt ist die «Universalspender»-Blutgruppe Null, Rhesusfaktor negativ. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Ihre Geschichte fasziniert seit Generationen mit Tiefgang, aber auch viel Humor. Mit «Heidi, wo bisch du dihei?» bringt das MärliMusicalTheater den Kinderbuchklassiker von Johanna Spyri auf die Bühne. Interpretiert von Andrew Bond ist ein bezauberndes Familienmusical entstanden mit originellem Bühnenbild, tollen Kostümen und begeisternden Darstellern. Am 29. Januar im Kasinosaal Affoltern. ................................................... > Veranstaltungshinweis auf Seite 15 anzeigen

Gemeindepräsident Erwin Leuenberger und die Tambouren von Trümmlig teilten sich die Bühne am Neujahrsapéro der Gemeinde Bonstetten. (Bild Thomas Stöckli) gruppe «Trümmlig» wurde Anfang 2015 durch ehemalige Tambouren der Jugendmusik Bezirk Affoltern gegründet, damit ältere Mitspieler ihr Hobby im Raum Knonauer Amt weiterführen können. Insbesondere mit ihren Show-Einlagen haben die Tambouren ihre zahlreichen Zuhörer im Gemeindesaal begeistert.

Die Bundespräsidentin zitiert In seiner Ansprache bezog sich Erwin Leuenberger dann unter ande-

Biber auf dem Vormarsch Zwillikon ist um eine Attraktion reicher. Ein Biber hat sich seinen Lebensraum dort neu eingerichtet. Das Tier selber ist zwar kaum je zu sehen, doch es hinterlässt unverkennbare Spuren in Form von umgenagten Bäumen.

Geschützte Daten

«Heidi» kommt

................................................... von thomas stöckli Hans Tanner, Charles Höhn und Bruno Steinemann – nicht weniger als drei Amtsvorgänger durfte Gemeindepräsident Erwin Leuenberger vergangenen Dienstagabend am Neujahrsapéro von Bonstetten begrüssen. Ihnen wie auch alt Gemeindeschreiber Ernst Baumann übergab Leuenberger je einen Anstecker mit dem Gemeindewappen. Persönlich empfangen wurden auch die neu Eingebürgerten. Sie durften je eine Ausgabe des Erfolgsbuchs «Bonstetten kocht» entgegennehmen. Und schliesslich hat der Gemeindepräsident auch noch Heidi Randegger geehrt. Die Gründerin und Präsidentin des Vereins «Mensch und Tier im Glück» – kurz: MuTiG – ist kürzlich von der Stiftung generationplus mit dem «Eulen-Award» ausgezeichnet worden. Der Verein unterstützt Tierhalter, die aufgrund ihres Alters oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr alleine für ihr Haustier sorgen können und die über kein eigenes soziales Netz sowie über ein zu geringes Einkommen verfügen. Im Foyer empfing Drehorgelmann Werner Utz, doch ansonsten prägten Rhythmen statt Melodien die musikalische Unterhaltung. Die Tambouren-

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Das Auftauchen des Nagers könnte ein Indiz für den generellen Vormarsch des Bibers insbesondere im südlichen Kanton Zürich sein. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Der Biber in Zwillikon hinterlässt seine Spuren... (Bild Stefan Schneiter)

rem auf die Neujahrsrede von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga: «Meine Bäckerei lebt jeden Tag vor, wie man das Leben auch für die andern gut machen kann: Man schaut einander in die Augen», zitierte er die Magistratin. Und auch in der NZZ hat Leuenberger Inspiration für seine Botschaft gefunden: unter dem Titel «Unser Egoismus muss ein Ende haben» hat Peer Teuwsen daran appelliert, im Sinne von Respekt und Solidarität vermehrt das Allgemeinwohl über die eigenen

Interessen zu stellen – zum Vorteil von allen. Das wolle der Gemeinderat Bonstetten auch, so Leuenberger. Als Beispiele nennt er die Unterstützung für Vereine, aber auch das Fördern von gemeinsamen Projekten. Mit dem Wunsch auf ein erfolgreiches und hoffentlich friedliches Jahr 2020 leitete der Gemeindepräsident auf den Imbiss über. Dabei bot sich Gelegenheit, sich mit den anderen auszutauschen und vielleicht auch das eine oder andere neue Gesicht kennenzulernen.

«Best of Fantoche»

«Die Traurigkeit eines Wales»

Am 17. Januar zeigt das «LaMarotte» in Affoltern eine Auswahl von Beiträgen des letztjährigen Fantoche-Festivals für Animationsfilm. Im «Anzeiger»Interview spricht Festivalleiterin Annette Schindler über die Einflüsse der Digitalisierung: «Wenn Animationstechniken immer mehr Leuten zur Verfügung stehen, dann entstehen zunächst mal viel mehr Filme und auch eine viel grössere Vielfalt», sagt sie. Die wirklichen Innovationen im technischen und im inhaltlichen Bereich kommen allerdings nach wie vor eher von ausgebildeten und professionellen Filmemachern. Und auch wenn Live Action Filme nicht ohne Schauspieler auskommen – dies im Gegensatz zum Animationsfilm oder zu Computerspielen –, so setzen auch sie heute fast alle auf Animationstechnik. ................................................... > Interview auf Seite 8

Plastikmüll in den Meeren – dieses Thema greift das Kinderbuch des spanischen Illustrators Jorge Voss auf. Die Protagonisten sind ein Wal, dessen Bauch voller Plastikabfälle ist, eine Socke namens Ford, die dem Meeressäuger hilft, und natürlich firmm, die Organisation der Affoltemer Walund Delfinschützerin Katharina Heyer. «Jorges Art zu zeichnen gefiel mir sehr gut», sagt sie, «und dass er als Hauptthema die Meeresverschmutzung mit Plastik gewählt hat, passt bestens.» Katharina Heyer und ihr Team fahren bei Tarifa in der Nähe von Gibraltar seit über 20 Jahren nicht nur mit Touristen aufs Meer, sie forschen auch im Auftrag der Universität Basel. Vor einem Jahr bekam die Affoltemerin dafür den Ehrendoktortitel. ................................................... > Bericht auf Seite 11

044 761 20 40

IHRE SPITEX-NUMMER, WENN SIE AM LIEBSTEN ZUHAUSE GEPFLEGT WERDEN MÖCHTEN. SPITEX-AFFOLTERN.CH

PHS AG, 8910 AFFOLTERN


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä f llen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Nach einem erfüllten und langen Leben ist unsere Mutter und Grossmutter sanft entschlafen.

Ruth Friedli-Zimmermann 6. September 1930 – 8. Januar 2020

Wir nehmen Abschied von Ruth am Donnerstag 16. Januar 2020, 11.00 Uhr im Friedhof A•oltern am Albis, mit anschliessender Abdankung in der Friedhofskapelle.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

In liebevoller Erinnerung Hans Zingg und Peter Zingg Adrian Zingg und Gabriel Zingg Judith, Miriam und Pamela, Freunde und Bekannte

Neuau$age des Kollokationsplanes Im Konkurs über die Daniel Schwarzenbach Consulting GmbH, mit Sitz in Wettswil am Albis, CHE-105.266.149, Haldenächer 14, 8907 Wettswil am Albis, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Schlieren zur Einsicht auf.

Schlieren, 10. Januar 2020

17. Juni 1927 – 19. Dezember 2019

Im Konkurs über den Nachlass der Ursula Mayer, geb. 11. Oktober 1958, von Sumiswald BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, gestorben am 27. Juni 2017, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. Januar 2020 verwiesen.

Anni Meier-Künzi Wir sind überwältigt von der grossen Zahl liebevoller Zuschriften und der menschlichen Wärme, die uns in vielen persönlichen Botschaften e ntgegengebracht worden sind. Wir danken ganz besonders der Spitex, dem P?egepersonal im Spital Baar für die liebevolle P?ege, sowie Frau Pfarrer Eiderbrant für den sehr persönlichen Abschiedsgottesdienst, Siddique Eggenberger für den Gesang und Frau Angela Bozzola für das Orgelspiel.

Obfelden, im Januar 2020

H ER Z LICH E N DA N K

Au$age des Kollokationsplanes

Für die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserem Mueti, Grossmueti, Urgrosmueti, unserer Schwester, unserem Gotti

Danke allen Verwandten und Freunden, die unser Mueti auf dem letzten Weg begleitet haben sowie für Blumenspenden, späteren Grabschmuck und Spenden für das Spendgut Obfelden.

Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. Januar 2020 verwiesen.

Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

GA N Z H ER ZL I CH EN DA N K

Rosa (Rösli) Streuli-Angst Wir danken allen, die unserer lieben Verstorbenen im Leben Freundschaft und Achtung schenkten, sich mit uns in stiller Trauer verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten. Herzlichen Dank allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für die Teilnahme am Abschiedsgottesdienst sowie für die tiefgründigen Briefe, Karten, Umarmungen und wertvollen Gespräche. Für die bewegende und sehr persönliche Abschiedsfeier danken wir Pfarrerin Bettina Stephan ganz speziell, ebenso für das feinfühlige Orgelspiel von Frau Susanna Baltensperger. Ein besonderer Dank geht an das Personal der LanzeitpÕege Sonnenberg, Haus Rigi, in A•oltern am Albis sowie an alle Personen, die im Sinne der Verstorbenen einen Betrag an die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden gespendet haben.

Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Am Weihnachtstag ist unser liebes Mami, Grossmami und Urgrossmami nach langer Krankheit für immer friedlich eingeschlafen. Sehr traurig, aber dankbar, verabschieden wir uns von

Christiane Kienast-Stucki 12. August 1931 – 25. Dezember 2019

Du wirst in unserem Herzen weiter leben. Aeugstertal, Anfang Januar 2020

In tiefer Dankbarkeit Vreni und Ueli Streuli mit Trauerfamilie

In stiller Trauer: Nicole Kienast Valérie Etter mit Enjo Cyrille und Aline Etter mit Beatriz und Isabella Patrick und Laura de Capitani Nicola Etter Sandra Kienast und Renato Polentarutti

Affoltern am Albis, 27. Dezember 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurspublikation / Schuldenruf Schuldner: Keller Urs, geb. 5. Dezember 1952, von Zürich ZH und Kirchberg SG, Ka:müliweg 6, 8914 Aeugst am Albis (Zustelladresse: Senevita Obstgarten, Obstgartenstr. 9, 8910 Affoltern am Albis) Datum der Konkurseröffnung: 6. Juni 2019 Verfahrensart: Summarisch nach Art. 231 SchKG Eingabefrist für Forderungen: 1 Monat (Fristende: 10. Februar 2020) Bemerkung: Inhaber der im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragenen Einzelunternehmung „Urs Keller Finanzberatungen“ mit Sitz in Aeugst am Albis, Ka:müliweg 6, 8914 Aeugst am Albis, UID: CHE-110.211.013. Vergleiche dazu auch die P ublikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. Januar 2020. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Die Trauerfamilien

Unsere Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Gotte und Tante ist am 3. Januar 2020 in den frühen Morgenstunden verstorben. Ihrem Wunsch entsprechend geben wir ihren vorbereiteten Abschied und Dank weiter. So nimm denn meine Hände und führe mich

Die Urnenbeisetzung und Trauerfeier auf dem Friedhof in Rapperswil hat am 8. Januar 2020 im engsten Familienkreis stattgefunden. Es werden keine Leidzirkulare versendet. Traueradresse: Nicole Kienast, Untere Bahnhofstrasse 25, 8910 A•oltern am Albis

Nach einem erfüllten, jedoch nicht immer leichten Leben gebe ich, in der Hoffnung auf die Auferstehung, meine Seele dem Schöpfer zurück. Ich danke allen, die mir in meinem Leben mit Liebe, Verständnis und Zuneigung begegnet sind, besonders meinen Kindern, meinem langjährigen Hausarzt Herrn Dr. Anton Caprez, Frau Dr. Helen Roth und auch d en Pflegenden im 4. Stock im Haus zum Seewadel sowie d en Mitarbeitenden im Speisesaal und im Café Seewadel. Die Trauerfeier findet am 17. Januar 2020 um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle in Affoltern am Albis statt. Meine Urne wird im engsten Familienkreis im Gemeinschaftsgrab beigesetzt. Anstelle von Blumen wünsche ich mir eine Spende ans Kinderspital Zürich – Eleonorenstiftung zu Gunsten von krebskranken Kindern. PC: 87-51900-2, IBAN: CH69 0900 0000 8705 1900 2 Vermerk: im Andenken an Elisabeth Wigger-Koch

Elisabeth Wigger-Koch geboren am 2. November 1934 Gilt als Leidzirkular

ABSCHIED In Liebi und Dankbarkeit nähmed mir Abschied vo euisem Vater, Grossvater, Urgrossvater und Brüeder

Walter Schärer-Mutzner 19. Juli 1928 – 8. Januar 2020

Du häsch viel gä. Dini warme Händ bhalte mir in Erinnerig. Maja und Hampi Stäubli-Schärer Tamara und Markus Markus Schärer Michael und Andrin Judith Schärer-Leuthold Wädi und Maja Schärer-Barben Korinna und René Mamie-Schärer Katja und This Burkhard Jan Sven und Rachel mit Alisha und Leano und Verwandti Die Abdankung Òndet am Freitag, 17. Januar 2020, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in A•oltern am Albis statt. Die Beisetzung Òndet im engsten Familienkreise statt. Anstelle von Blumen gedenke man Dr. Beat Beatocello Richner Kantha Bopha Children’s Hospital (Postkonto 80-60699-1 oder IBAN CH98 0900 0000 8006 06991). Traueradresse: Maja und Hampi Stäubli, Im Winkel 4, 8910 A•oltern am Albis


Bezirk Affoltern

Kanton lanciert Stellenbörse für Schulassistenzen Schulassistenzen können Lehrpersonen und Schulleitungen gezielt unterstützen. Mit einer Stellenbörse erleichtert die Bildungsdirektion den Schulen und Gemeinden das Rekrutieren. Schulassistenzen entlasten Lehrpersonen und Schulleitungen. Insbesondere in den Kindergärten hat sich diese Unterstützung zum Schuljahresbeginn bewährt. Der Bedarf an Schulassistenzen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Deshalb lanciert das Volksschulamt jetzt eine neue Stellenbörse. Diese vereinfacht den Schulen und Gemeinden die Suche und bietet gleichzeitig den Stellensuchenden eine zentrale Plattform.

Administrative Entlastung Schulassistenzen sind kommunal angestellt. Sie unterstützen Lehrpersonen oder Schulleitungen in ihrem Unterrichts- und Schulalltag und entlasten sie unter anderem bei administrativen Arbeiten. Bewerber sollten eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen Mittelschulabschluss mitbringen, Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben und über gute Deutschkenntnisse und grundlegende EDV-Kenntnisse verfügen. Nicht nötig ist eine pädagogische Ausbildung. Entsprechend übernehmen Schulassistenzen keine Verantwortung für die Schüler und ersetzen keine Lehrperson im Klassenzimmer. Das Volksschulamt hat mehrere Stellenbörsen, die gut genutzt werden. Analog zur bereits bestehenden Plattform für Lehrpersonen in Deutsch als Zweitsprache ist für die Gemeinden die Stellenausschreibung auf dieser Börse freiwillig. (bid)

Freitag, 10. Januar 2020

Der Biber kehrt zurück In Zwillikon hat sich ein Nager einen neuen Lebensraum erobert In Zwillikon hat sich ein Biber eingelebt. Das Tier selber ist zwar kaum zu sehen. Doch Frassspuren beim Zwillikerweiher/ Jonenbach zeigen eindeutig, dass es dem Nager hier gefällt. ................................................... von stefan schneiter Anwohner Martin Stutz ist begeistert: «Toll, dass es hier Biber gibt. Ich bin in Zwillikon aufgewachsen und lebe seit über 25 Jahren wieder hier. Aber ich kann mich nicht erinnern, je einen Biber gesehen zu haben.» Vor drei Tagen hat er zwar nicht den Biber, aber die unübersehbaren Frasspuren gesehen, beim Zwillikerweiher/Jonenbach, unmittelbar neben der Brücke der Zwillikerstrasse. «Der Biber ist etwas Spezielles. Dass er hier auftaucht, ist auch ein Zeichen, dass die Natur wieder zurückkommt», fügt Martin Stutz hinzu. Die Spuren sind in der Tat eindeutig. Mehrere Bäume sind durchgenagt, knapp über dem Boden. Rund um den Baumstumpf liegen feine Holzspäne. Im Wasser liegen die geknickten Stämme. Am meisten «gewütet» hat der Biber unmittelbar beim Jonenbach neben dem Übergang der Zwillikerstrasse. An diversen weiteren Stellen entlang dem Bach sind eine Reihe abgenagter Bäumchen zu sehen.. Seit wann der Biber sich in Zwillikon eingelebt hat ist, nicht klar. Urs Wegmann vermutet, dass das Tier im Sommer 2019 hierhergekommen ist. Der Leiter der Biberfachstelle Kanton Zü-

Der Biber von Zwillikon hinterlässt charakteristische Spuren seines Nagetriebs. (Bild Stefan Schneiter) rich kam kürzlich in Zwillikon für eine Bestandesaufnahme vorbei. Aufgrund der Frasspuren geht Wegmann davon aus, dass es sich um einen einzelnen Biber und nicht um mehrere Tiere handelt. Der Biber ist ein Vegetarier, er frisst aber nicht eigentlich das Holz der Bäume, sondern die Rinde und die Knospen. Die Frassspuren sind jetzt am besten zu erkennen, darum ist nun die beste Jahreszeit für eine Bestandesaufnahme. Rund 70 Freiwillige sind derzeit im ganzen Kanton Zürich daran, die Bestände aufzunehmen. Sie durchstreifen die Gebiete entlang den verschiedenen Gewässern und erfassen die Populationen.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Biber kriegt man selten zu Gesicht. (Bild Christof Angst/Biberfachstelle Schweiz)

Alle drei Jahre lässt die kantonale Fischerei- und Jagdverwaltung erheben, wo und in welcher Zahl sich Biber angesiedelt haben. Das Bibermonitoring 2017 ergab, dass damals knapp 400 Biber auf Kantonsgebiet in 106 Revieren leben. Der Bestand nimmt stetig zu, jährlich um rund 8 Prozent. In den letzten Jahren vor allem entlang der Reuss, Limmat, Töss und Glatt. Mit einer Zunahme der Population ist laut Monitoring 2017 im Einzugsgebiet von Reuss und Lorze zu rechnen.

«Billigster Naturschützer» Konkret hat, neben Zwillikon, kürzlich auch ein Biber an der Reppisch ein Revier eingenommen, bei Dietikon, wie die «Limmattaler Zeitung» im Dezember 2019 vermeldet hat. Ob diese zwei Fälle schon einen Trend für ein weiteres Anwachsen der Biberbestände belegen, ist schwer zu sagen. Bestätigen will dies Jürg Zinggeler von der kantonalen Jagd- und Fischereiverwaltung vor dem Vorliegen aktueller Zahlen noch nicht. «Doch es gibt durchaus noch Gebiete im Kanton, die der Biber besiedeln kann.» Er vermutet daher, dass der Bestand weiter steigen wird. Denn der Biber sei eine sehr anpassungsfähige Art. «Es braucht wenig, dass es dem Biber an einem Ort gefällt. Es muss Nahrung da sein sowie ein Gewässer, stehend oder fliessend.»

Eine halbe Tonne Abfall über Neujahr 100 kg Rückstände allein von Feuerwerk auf dem Sportplatz Butzen Der Werkhof der Stadt Affoltern hatte nach dem Neujahr wie immer die Aufgabe, die Hinterlassenschaften von privatem Feuerwerk einzusammeln und zu entsorgen. Fünf Mitarbeiter sorgten am Freitag, 3. Januar, in der Stadt wieder für Ordnung. Brennpunkte waren wie jedes Jahr die Sportplätze und der Kronenplatz, aber auch im Archenwäldli und an der Alten Hedingerstrasse musste dieses Jahr besonders viel Abfall beseitigt werden. Beim Sportplatz Butzen wurden 100 kg Feuerwerksreste eingesammelt. Anwohner hatten bereits vorher einen Teil zusammengetragen und beim Abfallhai deponiert. Auch in der Sportanlage Moos summierte sich der Abfall auf über 50 kg. Bei der ordentlichen Reinigungstour kamen insgesamt nochmals 400 kg Abfall dazu. Total wurde an diesem Freitag über eine halbe Tonne Abfall eingesammelt und entsorgt. Zudem wurden die

Abfall von Feuerwerk beim Sportplatz Butzen. (Bild zvg.) Strassen mit der Wischmaschine gereinigt. Über diese Abfallmengen liegen keine Angaben vor.

Wer abfeuert, der muss auch entsorgen Auch die Stadtpolizei Affoltern stellte in der Silvesternacht fest, dass mehr Feuerwerk als in den Vorjahren gezündet wurde. «Die Strassen waren anschliessend nicht nur in Affoltern

mit Feuerwerksresten übersät», weiss Markus Marti, Dienstchef der Stadtpolizei und fügt gleich an: «Wer ein Feuerwerk abbrennt, ist grundsätzlich auch für die fachgerechte Entsorgung der Überreste verantwortlich.» Auch sonst lief in der Silvesternacht einiges. Die Stadtpolizei Affoltern war bis 5 Uhr im Dienst. Kurz vor Mitternacht musste sie unter anderem mit zwei Patrouillen wegen Streitigkeiten ausrücken. (tro)

Für Zinggeler ist der Biber der «billigste Naturschützer, den wir haben». Überall, wo er auftauche und tätig sei, werde der Lebensraum wesentlich aufgewertet und dynamischer. «Durch seine Fällaktionen bringt er Licht an den Waldboden und in Gewässer. Wo er staut, kommen neue Arten dazu. Das bringt neue Strukturen und Lebensräume für andere Arten.» Auch Urs Wegmann will noch keine Prognosen wagen, bevor in diesem Sommer neue Zahlen vorliegen. «Was man aber sicher sagen kann: Es gibt noch einige Gewässer im Kanton Zürich, die potenzielle Lebensräume für Biber bieten.» Das gelte insbesondere für den südlichen Kantonsteil. Während im Norden des Kantons Zürich der Biber schon vielerorts verbreitet ist, gibt es rund um den Zürichsee und im Bezirk Affoltern noch «Biberpotenzial». Für eine weitere Ausbreitung des Bibers spricht auch – sofern die natürlichen Gegebenheiten das zulassen – das natürliche Verhalten der Nagetiere. Jungtiere haben normalerweise im zweiten Lebensjahr jeweils im Frühling oder Frühsommer das Revier ihrer Eltern zu verlassen und müssen sich einen neuen Lebensraum suchen. Gefällt es ihnen dort, so ist es möglich, dass sie sich ein Leben lang einrichten. Darum sagt Wegmann: «Es ist davon auszugehen, dass der Biber in Zwillikon bleiben wird.»

Neuer Präsident für kantonale SVP Die Delegiertenversammlung der SVP des Kantons Zürich hat Benjamin Fischer mit Standing Ovation zum neuen Parteipräsidenten gewählt. Die 325 Delegierten haben ihm einstimmig ihr Vertrauen ausgesprochen. Der Betriebsökonom ist 28 Jahre alt, verlobt und seit Kurzem Vater. Er bekleidet im Militär den Grad eines Oberleutnants, ist Präsident der Jungen SVP Schweiz, bereits in der zweiten Legislatur Kantonsrat und erster Ersatz auf der Nationalratsliste. Vizepräsident und alt Nationalrat Toni Bortoluzzi aus Affoltern würdigte auch die Leistung des interimistischen Parteipräsidenten Patrick Walder. (pd.) anzeige


Schiessvereine

BSV Affoltern am Albis

Aeugstertal, 7. Januar 2020

ABSCHIED

Hans Wanner * 17. 4. 1924

 14. 12. 2019

Am Montag, 30. Dezember 2019, ist unsere langjährige Bewohnerin

Hausen am Albis

Aldrans (A)

Winterschiessen 2020 300 m in Obfelden Schiessplatz: Innerallmend Samstag, 11. Januar 2020

9.00 – 12.00 Uhr

Samstag, 25. Januar 2020 13.30 – 16.00 Uhr Chef Schiessen 300 m BSVA Gion Kuster

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben

Sidler Dora (Doris) 11. März 1946 – 30. Dezember 2019

im Spital Affoltern, sanft und zufrieden für immer eingeschlafen. Wir durften Doris viele Jahre begleiten. Ihr liebenswürdiges, bescheidenes Wesen und ihr Humor wurde von allen sehr geschätzt. Wir werden sie sehr vermissen.

In Liebe und Dankbarkeit:

Philip & Evelyn Wanner Trudi Wanner mit Doris & Martin Verwandte und Freunde Verabschiedung am 17. Januar um 14 Uhr in der Ref. Kirche in Hausen a. A. Traueradresse: Philip Wanner, Höhenstrasse 101i, A-6020 Innsbruck

Stiftung Solvita Götschihof Bewohnerinnen und Bewohner Personal

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 18. Januar 2020, 9ndet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/ Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt. Sammelverein: Fussballclub Affoltern am Albis Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 676 99 75 (ab 12 Uhr) 10. Januar 2020 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt Der Gemeinderat

Die Beisetzung 8ndet am Donnerstag, 16. Januar 2020, um 14.00 Uhr in der ref. Kirche Aeugst statt.

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7FaF\ B>dT>UU Stille Ersatzwahl eines Mitgliedes der reformierten Kirchenp,ege Maschwanden für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022 Auf die Ausschreibung vom 12. November bzw. 31. Dezember 2019 ist der Kirchenp<ege Maschwanden, als wahlleitende Behörde, folgende Person als gültige Kandidatin vorgeschlagen worden: Nicole Ehrler-Studer, geb. 30. November 1984, kaufm. Angestellte, Ausserdorfstrasse 95 Nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen ist nur diese Person de:nitiv zur Wahl vorgeschlagen. In Anwendung von §54 des Gesetzes über die politischen Rechte sind damit die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. Die Kirchenp<ege (wahlleitende Behörde) beschliesst: Als Mitglied der reformierten Kirchenp<ege Maschwanden wird für den Rest der Amtsdauer 2018 bis 2022 als gewählt erklärt: Nicole Ehrler-Studer, geb. 30.11.1984, kaufm. Angestellte, Ausserdorfstrasse 95

Einladung Informationsveranstaltung Ersatzneubau Haus zum Seewadel

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Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenp<ege Affoltern, Herr Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Beweismittel sind, soweit möglich, beizulegen.

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10. Januar 2020

Montag, 13. Januar 2020, 19.30 Uhr Mehrzweckgebäude (Feuerwehrgebäude), Büelstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis Der Stadtrat lädt Sie herzlich zur Informationsveranstaltung über den geplanten Ersatzneubau des Hauses zum Seewadel ein.

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10. Januar 2020 Stadtrat Affoltern am Albis

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Vertrag über die laufende Nachführung der amtlichen Vermessung Mit Beschluss vom 17. Dezember 2019 genehmigte der Gemeinderat Hedingen den Vertrag über die Nachführung der amtlichen Vermessung mit den Nachführungsgeometern Diego Willa und Roman Wolf, beide patentierte Ingenieur-Geometer der Ingenieure Wälter Willa, Ingenieure für Geomatik Planung Werke, Obstgartenstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis. Gegen diesen Entscheid kann innert 10 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Militärstrasse 36, 8004 Zürich, Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Verwaltungsgerichts sind kostenp:ichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Der Nachführungsvertrag sowie der Gemeinderatsbeschluss liegen während der Beschwerdefrist bei der Gemeindeverwaltung Hedingen zur Einsicht auf.

Revision AusführungsEinbürgerungen bestimmungen und Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenösGebührentarif für Aufsischen Einbürgerungsbewilligung hat grabungen in öffentlichen der Gemeinderat mit Beschluss vom 26. November 2019 in das Bürgerrecht Strassen und Trottoirs Mit Beschluss vom 19. November 2019 und gestützt auf Art. 5 der Gebührenverordnung der Gemeinde Hedingen vom 7. Dezember 2017 hat der Gemeinderat mit Wirkung ab 1. Januar 2020 die Ausführungsbestimmungen und Gebührentarif für Aufgrabungen in öffentlichen Strassen und Trottoirs bewilligt. Der Beschluss und die Akten liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Hedingen zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

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der Gemeinde Obfelden aufgenommen:

• Cid Cespedes geb. Orellana, Mario (m), geb. 1979, von Argentinien und Cid Cespedes, Aylin (w), geb. 1986, von Kuba • Curic, Angela (w), geb. 1997, von Kroatien • Isselhorst, Tilman (m), geb. 1976 und Isselhorst geb. Klein, Heike (w), geb. 1980, mit ihren Kindern Isselhorst, Leonard (m), geb. 2011 und Isselhorst, Johanna (w), geb. 2015, alle von Deutschland 8912 Obfelden, 10. Januar 2020 Gemeinderat Obfelden

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Bezirk Affoltern gesundheits-kompass

Bernadette Signer, Leiterin Ernährungsberatung

NahrungsmittelUnverträglichkeiten Wer hatte nicht auch schon nach einer Mahlzeit Beschwerden, deren Ursache man sich nicht erklären konnte? In der Folge spricht man im persönlichen Umfeld darüber, macht sich im Internet schlau und kommt zum Schluss: Da muss eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegen. Das Angebot an diätetischen Spezialprodukten in den Lebensmittelgeschäften ist mittlerweile sehr vielfältig. So liegt es nahe, dass man Produkte ausprobiert wie lactosefreie Milch und Joghurt oder glutenfreie Lebensmittel wie Brot und Teigwaren. Unser Körper reagiert bei einer Nahrungsmittelintoleranz nicht wie bei einer Allergie mit einer körperlichen Abwehrreaktion (Immunreaktion), die mitunter lebensbedrohend sein kann. Die Ursache ist die eingeschränkte Fähigkeit des Darmes, manche Lebensmittelinhaltsstoffe verdauen oder abbauen zu können. Dies zeigt sich mit diversen Beschwerden im MagenDarmbereich wie zum Beispiel saurem Aufstossen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Juckreiz etc. Es macht keinen Sinn, bei solchen Beschwerden selbstgewählte Spezialprodukte einzusetzen. Denn so kann man nicht zu den wirklichen Ursachen der Beschwerden durchdringen. Im Gegenteil: Das Weglassen und Einschränken von immer zahlreicheren Nahrungsmitteln fördert eine einseitige Ernährung, was zu unerwünschten Mangelerscheinungen führen kann. Welches sind die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten? Lactoseintoleranz (Unverträglichkeit von Milchzucker), Fructoseintoleranz (Fruchtzucker), Zöliakie (Gluten, das in Weizenprodukten enthalten ist), Histaminintoleranz (Histamin, das in Wein, Bier oder Käse enthalten ist), Sorbitintoleranz (Zuckeralkohol) und Sacharoseintoleranz (Haushaltszucker). Welches wäre der richtige Weg? Ein über drei bis vier Wochen geführtes Ess- und Beschwerdeprotokoll ist sehr hilfreich. Ein gut geführtes Ernährungstagebuch kann eine gute Hilfestellung für die Diagnose bieten. In diesem tragen Sie jeden Tag ein, wann und was Sie gegessen haben sowie die Beschwerden, die sich anschliessend oder im Laufe des Tages bei Ihnen gezeigt haben. Notieren Sie zudem die Stärke der Symptome mit einer Skala von 1 bis 5. Vergessen Sie dabei nicht, auch vermeintlich «Unwichtiges» wie Kaugummis, Süssigkeiten, Arzneimittel und Getränke aufzuschreiben. Gemeinsam mit einer Ernährungsberaterin kann auf dieser Grundlage der mögliche Auslöser – es können aber auch mehrere sein – des Unwohlseins ausfindig gemacht werden. Dies kommt häufig einer Detektivarbeit gleich. Aufgrund der Ergebnisse wird gemeinsam mit Ihnen ein individueller Ernährungsplan erstellt, welcher überdies eine gesunde und ausgewogene Ernährung gewährleistet. Zudem hilft diese Zusammenarbeit, Ruhe in den Ernährungsalltag zu bringen. Im Gesundheits-Kompass geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Weitere Infos: Telefon 044 714 26 68 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.

Freitag, 10. Januar 2020

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«Es war nicht einfach kuscheln» Serie «Sag mal, ...?»: Nepita Santiago im Gespräch über ihre Arbeit mit Berührung persönlich

18 Jahre hat Nepita Santiago aus Ebertswil in ihrer Praxis «Beraten und berühren» als Körper- und Sexualtherapeutin gearbeitet. Zuerst vor allem durch Gespräche, später auch mit Berührungen. Im Interview erzählt sie, wie es dazu kam und wie ihre Arbeit ablief.

Nepita Santiago

Zu Beginn haben Sie in Ihrer Praxis vorwiegend Gesprächstherapie angeboten. Dann liessen Sie sich unter anderem zur Berührerin ausbilden. Wie kam es dazu? In meiner Arbeit als Sexualberaterin bin ich immer wieder an eine Grenze gestossen. Ich hatte das Gefühl, das Thema Sexualität mit Gesprächen nur oberflächlich angehen zu können. Sexualität ist aber eine Sache, die unser ganzes Wesen betrifft, deshalb kam ich immer mehr zum Schluss, dass es für mich zu kurz greift, dem Thema rein kognitiv zu begegnen. Gab es ein Schlüsselerlebnis? Ja, den Ausschlag gab ein Paar mit geistiger Behinderung. Die beiden kamen eines Tages zu mir in die Praxis, weil sie einander körperlich näherkommen wollten, aber nicht wussten, wie. Wenn ich diesem Paar vorgeschlagen hätte, es beispielsweise mit einer Massage zu versuchen, hätten sie mich nicht verstanden. In diesem Gespräch habe ich damals einen starken Impuls verspürt, die beiden bei der Hand zu nehmen und es ihnen einfach zu zeigen. Haben Sie es getan? Nein. Ich war sehr unsicher, auch darüber, ob ich mich damit strafbar mache. Berührungen sind in der Gesprächstherapie normalerweise tabu. Ich habe mich dann mit der Leiterin der Institution, in der das Paar wohnte, ausgetauscht und schliesslich habe ich dort einen kleinen Massagekurs gegeben. So begann mein Forschen mit Berührung. Wie haben Sie Berührung danach in Ihrer Arbeit eingesetzt? Zum Beispiel, um mit meinen Klientinnen und Klienten zu üben, Berührungen wieder zuzulassen. Eine Frau hatte in ihrer Kindheit Missbrauch erlebt und danach ihr Leben lang jeglichen Körperkontakt vermieden. Die Vorstellung, im Spital untersucht zu werden, gab den Ausschlag, dass sie sich der Thematik stellen wollte. ...............................................................

«Es war nicht einfach kuscheln. Ich sagte nicht: ‹Kommen Sie, jetzt umarme ich Sie mal.›» ............................................................... Wo waren Berührungen als Therapiemethode sonst noch gefragt? Beim «Re-Parenting». Das heisst, um Dinge, die in der Kindheit vermisst wurden, erfahrbar zu machen. Zum Beispiel mit Umarmungen. Sie haben mit ihnen gekuschelt? Es war nicht einfach kuscheln. Ich sagte nicht: «Kommen Sie, jetzt umarme ich Sie mal». Es war mir stets wichtig, dass es einen therapeutischen Zweck erfüllt. Wie meinen Sie das? Für mich war es wichtig, jeden Moment einer solchen Berührung bewusst wahrzunehmen, um zu merken, was dieser Mensch gerade braucht. Eine mütterliche Umarmung geschieht ja unterschiedlich, je nachdem, wie alt ein Kind ist.

Nepita Santiago, 60, hat in Zürich während 18 Jahren die Praxis «Beraten und berühren» geführt. Nun wagt sie einen Neustart. (Bild Livia Häberling) Auf Ihrer Website schrieben Sie: «Ich bin die Gebende. Ich empfange keine Berührungen, ich gebe sie.» War diese Aufgabenteilung auch Ihren Klienten jederzeit klar? Ja, dafür sorgte ich. Deshalb war es wichtig, dass ich genau wusste, was ich tat. Kam es dennoch vor, dass Klienten mit falschen Vorstellungen zu Ihnen kamen? Dass sie dachten, Sie bieten erotische Dienstleistungen an? Das kam vor, aber das habe ich meist bereits am Telefon gemerkt. In solchen Fällen habe ich jeweils klar gesagt, was ich anbiete, und was eben nicht. Ich hatte es auch auf meiner Website unmissverständlich deklariert. Dort war auch zu lesen: «In mir reifte die ganz klare Vision der Lieberin.» Haben Sie Ihre Klienten geliebt? Ich mochte meine Klientinnen und Klienten, und ein Aspekt von Liebe ist das Mitgefühl. Mit diesem Mitgefühl und meiner Präsenz und Geduld, mit meinem Wissen und Können war ich stets für meine Kundschaft da. Waren Sie bei Ihrer Arbeit als Berührerin auch Vorurteilen ausgesetzt? Klar. Anhand der Berichterstattung in den Medien hätte man meinen können, wir seien alles Prostituierte. Mir war es stets wichtig, dass es sich bei dieser Körpernähe und Berührung um eine therapeutisch indizierte Nähe handelt, und das war ja auch immer nur ein Teil der Behandlung. Trotzdem habe ich für meine Arbeitsweise hin und wieder Ablehnung gespürt. Wie haben Sie die Schweizerinnen und Schweizer rund ums Thema Sexualität erlebt? Suchend. Suchend ...? Ja. Wie zeigte sich das in Ihrer Praxis? Wir sind heute sehr geprägt von Vorstellungen aus Filmen, Magazinen oder aus der Werbung. Es wird uns gerne vermittelt, dass es im Bett ständig «chlöpft und tätscht». Dass die

Realität anders ist, verunsichert viele Menschen. In den letzten Jahren hatte ich vermehrt den Eindruck, dass der Druck, sich diesen Bildern anpassen zu müssen, gestiegen ist. Hatten Sie mehr weibliche oder mehr männliche Kundschaft? Das war über die 18 Jahre hinweg ziemlich ausgeglichen. In den letzten Jahren waren es aber wieder mehr Frauen. ...............................................................

«Anhand der Berichterstattung hätte man meinen können, wir seien alles Prostituierte.» ............................................................... In welchem Alter? Die jüngste Klientin war 18 Jahre alt. Die meisten waren so zwischen Mitte 40 und 60. Was war der Hauptgrund, dass Frauen zu Ihnen kamen? Lustlosigkeit und Orgasmusprobleme waren immer wieder Thema. Teilweise war die Sexualität dieser Frauen noch nicht richtig entwickelt, das heisst, sie wussten häufig gar nicht, was ihnen überhaupt gefiel. In der Therapie haben wir dann unter anderem an ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Körperwahrnehmung gearbeitet. Und bei den Männern? Meine männlichen Klienten hat wiederum häufig die Lustlosigkeit ihrer Partnerinnen beschäftigt, aber Orgasmusprobleme waren auch bei ihnen ein Thema. Ach ja? Bei Männern war häufig das Problem, dass sie zu früh kamen, was einen hohen Leidensdruck verursachen kann und das Gefühl, ein Versager zu sein. Wie sah in solchen Fällen die Therapie aus? Für diese Klienten habe ich ein Zehn-Schritte-Programm entwickelt, das das Erlernen von Körperwahrneh-

Nach der Schule absolvierte Nepita Santiago eine Lehre als Hauspflegerin (heute: Fachangestellte Gesundheit), später arbeitete sie als Schauspielerin sowie als Radiound Printjournalistin und besuchte nebenbei diverse Weiterbildungen im Bereich Persönlichkeitsbildung, Körperarbeit, Psychologie oder Kommunikation. Eines Tages flatterte ein Flyer über die zweijährige Ausbildung zur Sexualpädagogin auf ihren Schreibtisch. «Das will ich machen!», habe sie sich gedacht, und die Ausbildung absolviert. 2001 eröffnete sie ihre Praxis «Beraten und berühren» und arbeitete dort als Körperund Sexualtherapeutin, traumatherapeutische Prozessbegleiterin, und klassische Masseurin. Später liess sie sich zur «Berührerin» ausbilden. Nebenbei arbeitete Nepita Santiago als Referentin, Kursleiterin und Autorin. Von 2003 bis 2006 erschien im Tagblatt der Stadt Zürich ihre Beratungskolumne «Lust statt Frust», auf Radio DRS1 gab sie von 2004 bis 2009 in einer monatlichen Beratungsrubrik Tipps zum Thema «Sexualität im Alter». 2009 erschien ihr Buch «Schluss mit Secondhand-Sex». (lhä) mung, Entspannung oder Körperübungen umfasste.

gezielte

Ende November haben Sie Ihre Praxis geschlossen. Wie geht es nun weiter für Sie? Ich bin jetzt 60 und hatte das Gefühl, dass es Zeit ist für eine Zäsur. Inzwischen habe ich eine Teilzeitbeschäftigung gefunden, die mir den Raum lässt, mir zu überlegen, wie es für mich beruflich weitergehen soll. Dieser Neuanfang zeigt sich auch in Ihrem Namen. Vormals hiessen Sie Marlise, nun nennen Sie sich Nepita. Wie kam es dazu? In den letzten Jahren ist viel passiert, unter anderem sind Menschen, die mir nahestanden, krank geworden, gestorben. Ich hatte das Gefühl, dass ich viel von meiner Lebendigkeit eingebüsst habe. Bis dahin hatte ich mich mit meinem Namen «Marlise» arrangiert, so hiess ich eben. Doch in den letzten Jahren hatte ich den Eindruck, dass dieser Name das Lebendige ausschliesst. Und in den Ferien ist dann der Name «Nepita» zu mir gekommen. Zu Ihnen gekommen? Ja, ich war mit einer Freundin in den Ferien. Dort wuchs die Pflanze «Nepita», eine Bergminze. Es gab Nepita-Glacé, Nepita-Liqueur, NepitaGewürz. Irgendwann meinte sie: «Wieso nicht Nepita?», und ich dachte: «Das kannst du nicht machen, das passt nicht zu einer 60-Jährigen.» Und dann gefiel Ihnen der Name trotzdem? Ja, dann sagte ich mir: Wie war das? Ich wollte doch einen Namen, der mich daran erinnert, dass das Leben auch fröhlich und leicht sein kann. Nepita klingt für mich lebendig und frisch – leicht, eben. Interview: Livia Häberling

Serie: «Sag mal, ...?» In der Serie «Sag mal, ...?» spricht, diskutiert, philosophiert der «Anzeiger» mit Menschen über Themen mitten aus deren Leben. Die Serie erscheint in loser Folge. (lhä)


Affoltern am Albis Am 8. Januar 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Nutzungsplanung: Teilrevision «Einzonung Campingplatz Türlersee» und öffentlicher Gestaltungsplan «Campingplatz und Strandbad Türlersee»

Walter Schärer geboren am 19. Juli 1928, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung 1ndet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Freitag, 17. Januar 2020, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis ZH.

Betrifft 8915 Hausen am Albis

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Genehmigung Bekanntmachung der kommunalen Festsetzung und der Genehmigung der Baudirektion des Kantons Zürich.

Affoltern am Albis

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis haben an der Gemeindeversammlung vom 5. Juni 2019 folgende Beschlüsse gefasst:

Christiane Andrée Jeanne Kienast geb. Stucki

1. Die Teilrevision der Nutzungsplanung Camping Türlen wird festgesetzt. 2. Der öffentliche Gestaltungsplan Camping Türlen wird festgesetzt. 3. Der Bericht gemäss Art. 47 der Raumplanungsverordnung (RPV) wird zur Kenntnis genommen. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 19-1185 vom 16. Dezember 2019 die Teilrevision der Nutzungsplanung Camping Türlen genehmigt. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 19-1184 vom 16. Dezember 2019 den öffentlichen Gestaltungsplan Camping Türlen genehmigt. Beschluss/Verfügungsnummer: 19-1185 und 19-1184 Beschluss/Verfügungsdatum: 2019-12-16 Gerichtliche Entscheidinstanz: Baurekursgericht Kanton Zürich Rechtliche Hinweise und Fristen Die Unterlagen liegen ab dem 10. Januar 2020 während 30 Tagen, zu den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf dem Bauamt, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis auf (§ 5 Abs. 3 PBG). Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung sowie gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht erhoben werden (§§ 329 ff. PBG). Anmeldestelle für Forderungen, Einsprachen oder Rekurse Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit wie möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenp=ichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 10. Februar 2020

Affoltern am Albis Am 3. Januar 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Elisabetha Anna Wigger geb. Koch geboren am 2. November 1934, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung /ndet im engsten Familienkreis s tatt. Abdankung am Freitag, 17. Januar 2020, um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 5. Januar 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 25. Dezember 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

geboren am 12. August 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung und Abdankung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Mettmenstetten Am Donnerstag, 16. Januar 2020, 13.30 Uhr, -ndet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Peter Baumann Albisstrasse 39, statt. Der Friedhofvorsteher

Hedingen In Zürich ist am Donnerstag, 2. Januar 2020, gestorben:

Frei, Max geboren am 27. Oktober 1957, von Ehrendingen AG, geschieden, wohnhaft gewesen in Hedingen, Affolternstrasse 8.

Obfelden Am 30. Dezember 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Sidler-Scherer, Dora Hedwig geb. 11. März 1946, von Ottenbach ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt in der Stiftung Solvita, 8914 Aeugst am Albis. Urnenbeisetzung am Donnerstag, 16. Januar 2020, 14.00 Uhr, in Aeugst am Albis, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Bauherrschaft: Stiftung Puureheimet Brotchorb, Hinterbuchenegg 38, 8143 Stallikon Projekt: Nutzungsänderung Erdgeschoss (Ho3aden, Werkstatt, Saatgutlager), Hinterbuchenegg 38, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1721, Zone: Landwirtschaftszone

Hausen am Albis

homas, GlaBauherrschaft: Karsten T diolenweg 29, 8048 Zürich Projekt: Neubau/Abbruch Liegenschaften, Tägerst 17, 19, 25, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2084, Zone: Kernzone Weiler

Gregory Reperant Bauherrschaft: Rifferswilerstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Hydraulik AG, Siewerdtstrasse 8, 8050 Zürich Projekt: Neubau Sichtschutzwand, Rifferswilerstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2828, Zone: KI Hedingen Gesuchsteller: Dr. W. Kolb AG, Maienbrunnenstrasse 1, 8908 Hedingen Projektverfasser: Reichel Architekten GmbH, Flüelastrasse 31a, 8047 Zürich Bauprojekt: Neubau Chemieproduktionsgebäude, Maienbrunnenstrasse 1, Kat.-Nr. 2221, Industriezone Hedingen

Bauherrschaft: Salt Mobile SA, Hardturmstrasse 161, 8005 Zürich, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Antennenaustausch bei bestehender Mobilfunkanlage, Bahnhofplatz 5, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 5956, Zone: Zentrumszone Z4

Gesuchsteller: Marcel Spross, Feldenmoos 1, 8908 Hedingen Projektverfasser: Knörr Architekten FH/SIA/ETH, Limmattalstrasse 209, 8049 Zürich Bauprojekt: Ersatzneubau bestehendes Bauernhaus, Feldenmoos 1, 8908 Hedingen, Kat.-Nr. 1118, Landwirtschaftszone kommunal Lk

Affoltern am Albis

Kappel am Albis

Bauherrschaft: Leuthard Immobilien AG, Luzernstrasse 14, 5634 Merenschwand, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Gewerbegebäude, Projektänderung Erweiterung Parkierungsanlage, Obstgartenstrasse 17a/17b, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 6938, Zone: Gewerbezone

Bauprojekt: Oberdorfstrasse , Uerzlikon Bauherrschaft: stone-style GmbH, Oberdorfstrasse 38, 8926 Uerzlikon, Schweiz Vertretung der Bauherrschaft: atelier 6scher, architektur & gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden, Schweiz Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch Scheune, Neubau Mehrfamilienhaus mit fünf Wohneinheiten, Einstellhalle und Unterniveaugarage

Affoltern am Albis

Kappel am Albis

Bauherrschaft: The Instant Group, London, vertr. durch Nestor Immobilien AG, Löwenstrasse 51, 8001 Zürich Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Reklameleuchtschrift «signif y» auf Dach (bereits erstellt), Obstgartenstrasse 3, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr. 6808, Zone: Gestaltungsplan OVAAreal

Bauherrschaft: bic-immobilien ag, Beim Bahnhof 3, 6312 Steinhausen, Schweiz Projekt: Erstellung Stützmauer mit Granitquader, Tömlimatt 8, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1011, Zone: Wohnzone W2

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Coop Mineraloel AG Hegenheimermattweg 65, 4123 Allschwil, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Werbe-Digitalscreen an Fassade, Im Wängli 6, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 5742, Zone: Dreigeschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3 Rechtsmittelfrist Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 30. Januar 2020 Au:agefrist Bonstetten Bauherrschaft: Toni Seiler, Auf der Rüti 8, 8906 Bonstetten Projektverfasser: André Ruchti und Ruedi A. Herger, Architektur + Planung, Stationsstrasse 54, 8907 Wettswil am Albis, Schweiz Projekt: Wohn- und Gewerbeüberbauung «Im Heumoos», Im Heumoos, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2061, Zone: Wohn- / Gewerbezone WG3/55 Bonstetten

geboren am 16. November 1923, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Bauherrschaft: Murielle Zurbuchen und Peter Rothen, Chrüzacherweg 35, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Rainer Fux, Sonnacker 59, 8905 Arni Projekt: Neubau Carport, Dachgaube und zusätzliche Dach7ächenfenster, Chrüzacherweg 35, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1748, Zone: W2/30

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Stallikon

Bauherrschaft: Zürcher Kantonalbank, 8010 Zürich Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Erstellen eines Bancomatencontainers, Albisstrasse 19, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Hausen am Albis , Grundstück-Nr.: 3732 , Zone: WG/2.0

Affoltern am Albis

Heinz Dietrich

Die Beisetzung /ndet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Donnerstag, 23. Januar 2020, um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Hausen am Albis

Kappel am Albis Bauherrschaft: Monica und Daniel Frei Hausmatte 7, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: ringger architektur gmbh, Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis, Schweiz Projekt: Anpassungen der Fenster und neue Aussenschalung, Hausmatte 7, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1465, Zone: 784 Kappel am Albis Bauherrschaft: Fredy Müller, Schürweid 1, 8926 Uerzlikon Projekt: Stallanbau und Abkalbebereich Schürweid 3, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 384, Zone: Landwirtschaftszone LK Rechtsmittelfrist Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 30. Januar 2020, 20 Tage öffentliche Au6age ( § 314 PBG) Mettmenstetten Bauherrschaft: Simon Brunner, Grundrebenstrasse 70, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Nutzungsänderung Brennerei in Gastronomie/Kulturbetrieb, Vers.-Nr. 290, Albisstrasse 8, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1903, Zone: Kernzone KA Obfelden Bauherrschaft: Politische Gemeinde Obfelden, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, Schweiz Projektverfasser: Roland Stöckli Baumanagement AG, Bremgartenstrasse 11, 5634 Merenschwand, Schweiz Projekt: Neubau Pavillon für Tagesstruktur, Schmittenstrasse, 8912 Obfelden, Schulanlage Chilefeld Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4866, Zone: OE

Stallikon

Stallikon Bauherrschaft: Beat Grossenbacher Püntenstrasse 1b, 8143 Stallikon Projektverfasser: Leideritz Bauleitungen GmbH, Eichweg 4, 8154 Oberglatt Projekt: Neubau/Abbruch Liegenschaft, Tägerst 21, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2081, Zone: Kernzone Weiler Stallikon Bauherrschaft: Stefan Muff, untere Au 1, 8143 Stallikon Projekt: Hühnerstall (bereits erstellt) und Silo untere Au 1, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1599, Zone: Landwirtschaftszone


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Januar 2020

Beispiel einer mustergültigen Katastrophenbewältigung Ein Rifferswiler ermöglichte Küsnacht ein «Denkmahl» in Buchform

Such dir was aus Mach was draus aus 2020

das Chamäleon am Ast entdecken an einem süssen Schleckstängel lecken für den Dackel Stecken werfen auf dem Zürichsee mal surfen Enten füttern und Erdbeer’n pflücken gute Freunde lang umarmen sich mal mit Perücke tarnen Glyzinien giessen und Giraffen grüssen Hüte probieren und Honigbrote schmieren

Nach der Katastrophe: Im Unterdorf hatte sich der Bach einen neuen, direkteren Lauf zum Zürichsee gesucht – und dabei zahlreiche Häuser mitgerissen. (Zeichnung Johan Jakob Aschmann) er 22 Schreibblöcke vollgeschrieben, verrät Rudolf Fenner.

Wasser bis in die Obergeschosse Das Resultat dieser Recherche lässt sich in einer Publikation des Vereins für Ortsgeschichte Küsnacht nachlesen. Sie bietet Einblick in den Ablauf der Unglücksnacht, als Geschiebe den Lauf des Dorfbachs blockierte und den Wasserstand um über fünf Meter ansteigen liess, vor allem aber in die Aufräum- und Wiederherstellungsarbeiten in den sechs Monaten danach. Vom Abräumen des Schlamms und Schutts über die Sanierung des Bachbetts bis zum Wiederaufbau von Brücken. Zahlreiche arbeitsfähige Männer und diverse Gemeinden haben sich an

diesem Wiederaufbau beteiligt und dem Stand Zürich durch ihre Fronarbeit ein finanzielles Desaster erspart. Je nach Quelle ist von 9215 bis 10 904 arbeitsfähigen Helfern die Rede. Grossrat Salomon Landolt war zur Unglückszeit zufällig in Küsnacht. Allen voran setzte er sich für alles Nötige und Mögliche ein und koordinierte die Hilfe. Drei Jahre später wurde er als Landvogt von Greifensee eingesetzt.

Nasses Grab im Zürichsee Die Publikation ist durch fotografisch exakte Kopien von Originaldokumenten und -tabellen sowie Pläne und Zeichnungen des Dorfs vor und nach der Katastrophe illustriert. Spannend ist auch die Darstellung einer Hebe-

maschine aus Hartholz für schwere Lasten. Per Handkurbel, übersetzt via Schraubenspindel und Zahnrad, konnten so mit einer Seilwinde die grössten Gesteinsbrocken bewegt werden. Das Mahnwerk widmet sich allerdings auch den Opfern der Katastrophe, von Babys im ersten Altersjahr bis zu gestandenen Berufsleuten wie Schmied, Zimmermann und Müller. Die Leichen von sieben der 63 Todesopfer konnten aufgefunden und auf dem Friedhof bestattet werden. 55 Gemeindemitglieder und ein Bürger von Männedorf «fanden in den Tiefen des Zürichsees ihr Grab», heisst es auf der zweitletzten Seite der Publikation. (tst.) Infos: www.ueberschwemmung-kuesnacht.ch.

dem kleinen Igel Hackfleisch geben glänzend bunte Streifen weben im Herbst Kastanien befühlen mit Kindern lange Karten spielen am See bei vielen Lichtern träumen in der Badewanne schäumen warum nicht mal den Mond was fragen vom Dreimeterbrett sich wagen und den neuen Nachbarn winken mit der Taschenlampe blinken O Tannenbaum ganz leise singen der Tante einen Kuchen bringen mit dem Körbchen Pilze sammeln sonntags auf dem Sofa gammeln der Querflöte ein wenig lauschen mit der Freundin Kleider tauschen an rosaroten Rosen riechen mit Babys um die Wette kriechen

aus vergangenen zeiten

Meine Grossmutter Seline Weiss, geboren 1869, von Aeugst, lebte Ende der 1940er-Jahre bis 1951 bei uns. Sie erzählte, dass sie schon als Schulmädchen Web- oder Spinnarbeit nach Ebertswil tragen und abgeben musste. Zugleich fasste sie neues Material für die Hausarbeit. Später, als junges Mädchen, diente sie im «Wängibad» als Hausangestellte. Das Gästehaus stand damals auf der südlichen Seite der Durchgangsstrasse direkt am Strassenrand. Zu jener Zeit hatte man es auch noch mit Läusen, Flöhen und Wanzen zu tun. Meine Grossmutter erwähnte zwar mit Schmunzeln nur Läuse. Beim Zimmerpflegen hätten sie die Leintücher bei den oberen Fenstern gegen die Strasse ausgeschüttelt, damit «diese Ware» zu Tode falle. Rudolf Fenner

Ideen-ABC für 2020

den kleinen Bären am Himmel suchen Ferien im Süden buchen

Über ein Jahr hatte Rudolf Fenner aus Schonau, Rifferswil, im Zürcher Staatsarchiv Landschreiber- und Notariatsprotokolle der Gemeinde Küsnacht durchgesehen und handschriftlich kopiert. Dank einem Hinweis stiess er dann auf einen offiziellen Bericht der Zürcher Regierung über die Überschwemmungskatastrophe vom 8. Juli 1778 und konnte sich an die Abschrift machen. Insgesamt habe

Läuse zu Tode geschüttelt

zwischen-ruf

Am Abend mit den Freunden lachen im Garten viele Fackeln entfachen

Der ganze Kanton eilte Küsnacht 1778 zu Hilfe, als 65 Menschen einer grossen Überschwemmung zum Opfer fielen. Der Verein für Ortsgeschichte hat dazu eine Publikation herausgegeben, basierend auf den Recherchen des Rifferswilers Rudolf Fenner.

Amtlicher Bericht über die grosse Dorfüberschwemmung in Küsnacht, 8. Juli 1778. (Buchcover zvg.)

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Einbrecher im Schlafzimmer

warme Sonnenstrahlen fangen ums Happy-End im Kino bangen

Einbrüche, Diebstähle, Sprays und ein gesprengter Abfalleimer beschäftigten die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen.

friedlich still am Ufer sitzen seinen Namen in Hölzer schnitzen

Auch Vandalen unterwegs im Knonauer Amt

Als der Hauseigentümer in Affoltern am 4. Januar um 4 Uhr erwachte, sah er Licht im Schlafzimmer – und entdeckte einen Einbrecher, der sofort die Flucht ergriff. Aber mit Beute: Bargeld, Schmuck liess der Unbekannte mitlaufen, nachdem er sich via Tiefgarage Zutritt verschafft hatte. Mutmasslich der gleiche Täter verübte in unmittelbarer Umgebung zwischen 04 und 10 Uhr drei Fahrzeugeinbrüche. Nach Einschlagen der Scheiben stahl er wenig Bargeld, eine Autobahnvignette und eine teure Sonnenbrille.

Den gesamten Sachschaden beziffert die Kantonspolizei in Affoltern auf rund 2000 Franken. In der Nacht vom 3. auf den 4. Januar brachen Unbekannte ein Fenster eines Getränkehändlers in Affoltern auf. Aus den Büroräumlichkeiten entwendeten sie wenig Bargeld. Abklärungen betreffend Sachschaden sind im Gang. Die Abwesenheit eines ZimmerMieters in einer Restaurant-Dépendance im Zentrum von Affoltern nutzten Diebe vom 4. auf den 5. Januar zu einem Einbruch. Sie entwendeten elektronische Geräte im Gesamtwert von knapp 4000 Franken und hinterliessen Sachschaden in der Höhe von etwa 500 Franken.

3000 Franken beträgt der Wert von vier BMW-Kompletträdern, die Diebe am 5. Januar zwischen 17 und 19 Uhr aus einer privaten Sammelgarage in Bonstetten entwendet haben. Offenbar nutzten sie kurzzeitig offene Tore und drangen ein. Auf einem Parkplatz im Dorfzentrum von Maschwanden haben Vandalen am 4. Januar um 7 Uhr einen PW massiv versprayt. Das Resultat: Mehrere hundert Franken Schaden. Mit pyrotechnischem Material haben Unbekannte in der Silvesternacht auf dem Zendenfrei-Areal in Obfelden einen Abfalleimer gesprengt. Laut Kantonspolizei beläuft sich der Schaden auf rund 1500 Franken. (-ter.)

auf dem Trampolin hoch springen eine weisse Fahne schwingen

duftend zarte Veilchen pflücken einen Freund damit beglücken entspannt auf sanften Wellen liegen beim Hundert-Meter-Lauf mal siegen der Frau X ein Briefchen schreiben möglichst stark sein und stark bleiben Yoga trainieren und Essen probieren im Zirkus mal die Nummer tragen und seine Meinung zu sagen wagen Ute Ruf

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Bezirk Affoltern

wir gratulieren

Von Humor bis Sex und Politik

Zur goldenen Hochzeit Anna Auletta und Giuseppe Pedano in Affoltern sind am Sonntag, 10. Januar, 50 Jahre miteinander verheiratet. Wir wünschen dem Jubelpaar ein schönes Fest und viel Freude.

Zum 101. Geburtstag In Hedingen kann bei recht guter Verfassung Ernst Bitzer am Samstag, 11. Januar, seinen 101. Geburtstag feiern. Er hält sich mit etwas Gartenarbeit, Turnübungen und auf dem Hometrainer in Form. Seine mittlerweile zahlreich gewordene Familie gratuliert ihm und wünscht nur das Beste. Dem schliessen wir uns von Herzen an.

Zum 95. Geburtstag Auf stolze 95 Lebensjahre darf am Sonntag, 12. Januar, Nelly Braun-Rohr in Affoltern zurückblicken. Wir gratulieren ihr zum hohen Ehrentag und wünschen gute Gesundheit und viele freudige Momente.

Zum 90. Geburtstag Am Montag, 13. Januar, ist der 90. Geburtstag von Getrud BaumannReist in Affoltern. Wir gratulieren zum hohen Runden ganz herzlich und wünschen ein gutes neues Lebensjahr.

Zum 85. Geburtstag Am Sonntag, 12. Januar, feiern Rosmarie Meier-Wydler und am Montag, 13. Januar, Aurino Augusto Canonica, beide in Affoltern, den 85. Geburtstag. Wir wünschen der Jubilarin und dem Jubilaren einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 10. Januar, dürfen Dora-Gertrud Weiss-Zimmermann und Max Meier, beide in Affoltern, ihren 80. Geburtstag feiern. Wir wünschen der Jubilarin und dem Jubilaren eine schöne Feier und einen guten Start ins neue Lebensjahrzehnt.

Freitag, 10. Januar 2020

Annette Schindler im Interview vor dem «Fantoche»-Gastspiel im «LaMarotte» Auch die Welt der Animationsfilme widmet sich wie alle Kulturgattungen den wichtigen Lebensthemen. Ein Interview mit Annette Schindler, Leiterin des Festivals Fantoche. Annette Schindler, Sie erhalten als Festivalleiterin sicher sehr viele Anfragen aus der Animationsfilm-Szene, oder? Annette Schindler: Ja, das stimmt. Die Anfragen gehen aber nicht nur an mich, sondern an viele der Mitarbeiterinnen von Fantoche – zurzeit sind es nur Frauen! Heute fragte jemand nach Animations-Stummfilmen, die es nach der Erfindung des vertonten Films in den 20er-Jahren ja kaum mehr gab. GIFs sind heutzutage oft ohne Ton, sodass wir nun die Idee entwickelt haben, statt eines Stummfilms mehrere GIFs zusammenzufügen. Wir erinnern uns noch an die Animationsfilme von Disney, lange vor der Computeranimation und Digitalisierung. Wie beurteilen Sie die Qualität von Technik und Inhalt, angesichts der Tatsache, dass heute fast alle zu Hause Animationen basteln können? ...............................................................

«Technische Innovationen kommen von Film-Profis.» ............................................................... Die Popularisierung ist ein Mechanismus, der viele Gestaltungsmittel und Kulturtechniken erfasst: Im ausklingenden 19. Jahrhundert konnte man nur im Fotostudio zu einem Foto kommen, heute kann jeder bei allen erdenklichen Gelegenheiten knipsen. Wenn Animationstechniken immer mehr Leuten zur Verfügung stehen, dann entstehen zunächst mal viel mehr Filme, und auch eine viel grössere Vielfalt. Schulklassen machen Filme zu Lehrinhalten, Blogger und Youtuber lassen sich Dinge einfallen, die ihren Zuschauern gefallen könnten usw. Innovationen im technischen und im inhaltlichen Bereich kommen aber nach wie vor eher von ausgebildeten und professionellen Filmemacherinnen und Filmemachern. In allen Kulturbereichen dominieren zeitweise spezifische Themen, gesellschaftliche

Annette Schindler ist Leiterin des Festivals Fantoche. (Bild zvg.) Fragen oder auch Gefühlszustände, Zeitabschnitte. Wie würden Sie den aktuellen Zeitgeist in der Animationsfilmbranche beschreiben? Der Animationsfilm hat hier halt den Nachteil, dass er aufwändig und langsam in der Herstellung ist, deshalb sind kurzfristige Trends hier nicht so verbreitet. Wenn man sich darauf einlässt, einen Animationsfilm wirklich gut zu machen, wird man sich überlegen, ein Thema zu wählen, dass seine Aktualität nicht in ein, zwei Jahren verliert. Grundsätzlich werden aber ziemlich alle wichtigen Lebensthemen in Animationsfilmen reflektiert – von Humor über Sexualität bis zu politischen Fragen. Wie viel müssen Sie Bescheid wissen über das technische Handwerk? Oder anders gefragt, was muss ein Filmbeitrag mitbringen, der bei Ihnen ankommt? Die Technik müssen in erster Linie die Macherinnen und Macher beherrschen. Wir müssen aber beurteilen können, ob das der Fall ist. Ein typischer, sehr ärgerlicher Fehler in einem Animationsfilm ist etwa, wenn die Figuren keine Bodenhaftung haben im Film und beim Gehen «rutschen». Für uns ist so etwas ein No-Go. Aber ein guter Film muss natürlich viel mehr können als technisch sauber gemacht zu sein: Er muss eine relevante

Geschichte in kurzer Zeit erzählen, er muss visuell innovativ sein, er muss ein gutes Sounddesign haben, um nur ein paar Faktoren zu nennen. ...............................................................

«Ein guter Film muss viel mehr können als technisch sauber gemacht zu sein.» ............................................................... In grossen Kinofilmen findet eine Annäherung statt, ja eine Fusion zwischen dem Realgedrehten und Animationstechnik. Kommt die Zeit, in der der Unterschied zwischen Animation und Realfilmen aufgehoben werden könnte? Live Action Filme kommen nur noch selten ohne «visual Effects» aus, oder VFX, wie es im Fachjargon genannt wird. Die von Ihnen angesprochene Verschmelzung ist also schon sehr weit fortgeschritten. Der Live Action Film kommt aber – im Gegensatz zum Animationsfilm oder etwa zu den Computerspielen – nicht ohne Schauspielerinnen und Schauspieler aus. Ich sehe heute keine Anzeichen dafür, dass sich das ändert. Interview: Urs Heinz Aerni 17. Januar, 20.15 Uhr, Best of Fantoche, eine Filmauswahl, LaMarotte, Centralweg 10, Affoltern.

Die Ämtler Natur trägt Raureifüberzug

Föhrenzweige.

Scheinbeerenlaub mit Raureifrand. (Bilder Xavier Cogniasse)

Rose mit unreifen Hagebutten.

persönlich Annette Schindler Annette Schindler hat 2012 die künstlerische Leitung und 2013 die Festivalleitung von Fantoche übernommen. Sie machte sich als Leiterin, Initiantin und Mitbegründerin mehrerer Institutionen und Festivals einen Namen: Zuletzt mit dem Haus für elektronische Künste Basel (2010), dem Shift-Festival für elektronische Künste Basel (20072010), mit Digital Art Collection/Store (seit 2005), [plug.in] Kunst und neue Medien Basel (2000-2010), und davor mit dem Swiss Institute New York (1997-2000) und dem Kunsthaus Glarus (1995-1997). 2010 wurde Annette Schindler vom Bundesamt für Kultur mit dem Prix Meret Oppenheim für Kunstvermittlung ausgezeichnet. Sie ist regelmässig in anderen Animationsfilmfestivals als Jurymitglied tätig, so 2014 im Annecy Festival («Animation off Limits»), 2016 im 3rd Shenzen Independent Animation Biennial, 2017 im Festival Anima, The Brussels Animation Film Festival und 2018 im New Chitose Airport International Animation Festival 2018.


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Januar 2020

Wertvoller Lebenssaft Die IG Bluetspände Oberamt bittet in den Hausemer Gemeindesaal Weid Dreimal im Jahr empfängt die IG Bluetspände Oberamt zum Spendeabend. Der nächste ist am Donnerstag, 23. Januar, im Gemeindesaal Weid, Hausen. Mit der Auflösung des Samaritervereins Oberamt soll nicht auch das traditionelle Blutspenden enden. Das haben sich vier Frauen aus Rifferswil und Hausen gedacht. Seit Januar 2019 planen und organisieren sie als «IG Bluetspände Oberamt» die Spendeabende mit viel Freude und Engagement. Dreimal im Jahr findet so ein Spendeabend statt, zweimal in Hausen und einmal in Rifferswil. Dabei werden die Initiantinnen durch freiwillige

Spenderblut wird dringend gebraucht.

Helferinnen und Helfer unterstützt. «Dank der Gemeinde Hausen, wie auch der Schule Rifferswil dürfen wir alle Räumlichkeiten gratis benutzen. Darüber sind wir sehr dankbar», so Lisa Aschwanden von der IG. Nach der Spende bieten die Organisatorinnen den Spenderinnen und Spendern eine kleine Verpflegung. Spenderblut wird bei Unfällen, Operationen oder auch zur Behandlung von Krebspatienten dringend gebraucht. Der tägliche Bedarf in der Schweiz liegt bei rund 760 Blutspenden. Demgegenüber stehen nur 2,5 % der Bevölkerung, die regelmässig Blut spenden. Da Blutprodukte nur eine begrenzte Zeit gelagert werden können, braucht es regelmässige Spenden, um diesen täglichen Bedarf zu sichern. Nach dem aktuellen «Blutspende-Barometer» ist in der Schweiz derzeit insbesondere die Blutgruppe «0-» (Null, Rhesusfaktor negativ) gefragt. Tief ist der Vorrat auch bei den Blutgruppen «0+», «ab-» und «b-». Für Spender gibt es einige Einschränkungen. So müssen sie mindestens 18 Jahre alt und 50 kg schwer sein und sich gesund fühlen. Ausgeschlossen wird auch, wer in den letzten zwölf Monaten eine schwere Operation hatte, in den letzten vier Monaten beim Tätowierer oder Piercer oder in den letzten drei Tagen beim Zahnarzt war. (tst.)

Die Helfer der IG Bluetspände Oberamt mit Regula Buchli (3.v.l.) von Blutspende SRK Zürich. (Bilder zvg.) Blutspenden der IG Bluetspände Oberamt

Gemeindesaal Weid, Hausen. Weitere Spendedaten

am 22. Oktober (Neues Schulhaus Rifferswil).

am Donnerstag, 23. Januar, 17.30 bis 20 Uhr,

sind am 18. Juni (Gemeindesaal Hausen) und

Weitere Infos unter www.blutspende.ch.

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Frischer Wind in Affoltern.

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Mauro Danieli Hauptagent Hauptagentur Affoltern am Albis T 058 280 85 71, M 079 406 37 61 mauro.danieli@helvetia.ch

Wenn es ums Versichern und Vorsorgen geht, ist Helvetia in Affoltern am Albis schon lange ein wichtiger Partner. Jetzt kommt das Team unter neue Führung: Mauro Danieli startet als Hauptagent.

Nach rund vier Jahren geht Philipp t er als Generalagent nach FrauenWittw feld. In Affoltern startet im Januar 2020 Mauro Danieli. Er war seit 2011 Verkaufsleiter bei Helvetia in Zürich. Jetzt freut er sich auf die neue Aufgabe: «Für mich ist es nicht nur eine beruˆiche Veränderung. Ich ziehe privat nach Urdorf, damit ich in der Region zuhause bin.» Auf Augenhöhe D@Đ ,[aåGäadåBĐäaçÆĀẂ ċ@ĐẂç DaĀ@Đċ@ åĐàä ad HĐäŶĐĀ: ăIcà åcàaÆĐ d@Đ S@çÆaç@€Ā dĐ@ĀĐä KÆĀd@ĀĀĐĀ ÆĀd KÆĀdĐĀ @ddĐä ẂaĀŶàĐ@çå ċ@cà aĀŦ VĐäå@càĐäÆĀẂĐĀ, V€äå€äẂĐ, F@ĀaĀŶĐĀ İ daå ẂĐàIäç ŶÆåaddĐĀ´, bĐç€Āç ĐäŦ UĀd daå d@ç daå aÆcà P@äćċ@cà ŒÆĀćç@€Ā@Đäç, bĐääç Đä Ţ@ĐååĐĀd aÆŒ ScàPĐ@ŶĐädĐÆçåcà, Içaċ@ĐĀ@åcà, P€äçÆẂ@Đå@åcà ÆĀd FäaĀŶIå@åcàŦ

Regionale Wurzeln Daå àĐÆçĐ å@ĐbĐĀćIÓŖẂĐ TĐad ċĐbç @Ā dĐä RĐå Ẃ@€Ā: IĀ ObŒĐċdĐĀ, Uäd€äŒ ÆĀd Adċ@åP@ċŦ Id KÆĀdĐĀć€Āçaćç å@Ād MaÆä€ DaĀ@Đċ@, BäÆĀ€ AĐb@åcàĐä, DaĀ@Đċ G€ĀçaċŐĐå, M@càaĐċ HaäĀ€c ÆĀd MĐäẂ@d RadaŦ UĀçĐäåçCçŶç PĐädĐĀ å@Đ Ő€Ā Ra€Æċ BCäćĐ ÆĀd Fab@ĐĀĀĐ K@ċcàåÓĐäẂĐäŦ

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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Januar 2020

Gemeinsam gebetet Über 300 Christen am Allianzgottesdienst im Kasinosaal Affoltern

Ein vielseitiger und lebendiger Allianz-Gottesdienst im Kasinosaal Affoltern. (Bild zvg.) In der ganzen Schweiz treffen sich Anfang Jahr Christen aus verschiedenen Landes- und Freikirchen in ihren lokalen und regionalen Allianzen zum Gebet und um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. So trafen sich über 300 Christen am letzten Sonntag, den 5. Januar, zu einem gemeinsamen

Gottesdienst im Kasino Affoltern. Sie erlebten einen vielseitigen und lebendigen Gottesdienst. Das Thema «Schalom» von diesem Jahr bedeutet Frieden mit Gott, mit mir selbst, mit der Schöpfung, mit Andersdenkenden, Versöhnung mit meinen Mitmenschen, ganzheitlich gesund werden.

Besonders eindrücklich war das gemeinsame Gebet von Gemeindeleitern und Fahnenträgern fürs Knonauer Amt mit seinen vierzehn Gemeinden. Im Anschluss wurde die Gelegenheit genutzt, sich über Gemeindegrenzen hinweg zu begegnen und Gemeinschaft zu pflegen. (pd.)

Erneut viele Selbstanzeigen

70 Mio. Franken Nachsteuern für den Kanton und die Gemeinden 2350 Selbstanzeigen hat das kantonale Steueramt 2019 erhalten. Das sind zwar deutlich weniger als in den beiden Vorjahren, aber immer noch deutlich über dem Durchschnitt von vor dem Automatischen Informationsaustausch (AIA). Wie hoch die Steuererträge für den Bund, den Kanton und die Gemeinden aufgrund der neu eingegangenen Selbstanzeigen sind, wird erst bekannt sein, wenn diese Fälle behandelt sind. Bekannt ist hingegen, was die 3400 Fälle dem Fiskus an Nachsteuern einbringen, welche das Steueramt 2019 behandelt hat: Für den Kanton und die Gemeinden resultierten 70 Millionen Franken, für den Bund 17 Millionen. Das ist etwas weniger als im Vorjahr (98 beziehungsweise 24 Millionen Franken), als 5000 Fälle, darunter viele Bagatellen, abgearbeitet worden sind. Der Durchschnittsertrag pro erledigten Fall belief sich letztes Jahr auf 20 500 Franken für Kanton und Gemeinden sowie auf 5000 Franken

für den Bund. Dies ist für Kanton und Gemeinden zwar leicht mehr als 2018 (19 500 Franken), aber deutlich weniger als in den Spitzenjahren 2010 und 2013 mit 60 000 Franken. Trotzdem gab es auch 2019 wieder acht Fälle, bei denen Selbstanzeiger mehr als eine Million Franken nachzahlen mussten. Die Hälfte der 2019 nachbesteuerten Werte betraf in- und ausländische Bankkonten und Wertschriftendepots sowie Vermögenserträge daraus. Rund ein Drittel der Anzeigen entfielen auf zuvor nicht deklarierte ausländische Liegenschaften und deren Erträge; beim Rest ging es um nicht versteuerte Einkommen, Renten, Alimente und anderes. In den zehn Jahren seit der Einführung der straflosen Selbstanzeige (2010) sind im Kanton Zürich 25 600 solche Meldungen eingegangen. Auch wenn diese Zahl hoch erscheinen mag, relativiert sie sich gemessen am Total aller jährlich eingereichten Steuererklärungen von rund einer Million. Das heisst: Nur rund 2,5 Prozent aller Steuerpflichtigen haben diese Mög-

lichkeit genutzt, steuerlich reinen Tisch zu machen. Dasselbe gilt angesichts von Steuererträgen in mehrfacher Milliarden-Höhe für die 660 Millionen Franken an Nachsteuern zu Gunsten von Kanton und Gemeinden, welche diese in den letzten zehn Jahren aufgrund von Selbstanzeigen einziehen konnten – die Zusatzerträge lagen für die meisten Kassen von Kanton und Gemeinden im Promille-Bereich. Die seit 2010 nachhaltig aufgedeckten Vermögen (also Vermögen, die immer wieder in den Steuererklärungen auftauchen werden, so lange sie bestehen) summieren sich trotzdem auf stattliche 9,662 Milliarden Franken. Knapp 200 Selbstanzeigen stammten in den letzten zehn Jahren von juristischen Personen, alle anderen von natürlichen Personen. In 90 der 25 600 Fälle war es bereits die zweite Selbstanzeige derselben Person, womit eine straflose Abwicklung nicht mehr möglich war, sondern zusätzlich zur Nachsteuer eine Busse von 20 Prozent der Nachsteuer ausgesprochen werden musste. (fid)

ALZ-Café Affoltern – wie weiter?

Die Suche nach einem neuen Organisator läuft Nachdem Bonstetterin Susanne Wolfensberger die Organisation und Durchführung des ALZ-Cafés per Ende 2019 aus Altersgründen abgeschlossen hat, ist die Frage der Weiterführung dieses Angebotes noch immer offen. Das ALZ-Café ist ein öffentlicher Treffpunkt für an Demenz erkrankte Menschen und ihre Angehörigen. In entspannter Atmosphäre kann ein abwechslungsreicher Nachmittag miteinander erlebt werden. Es steht auch gesunden Menschen offen, die sich für Demenzkrankheiten interessieren und sich informieren möchten. Die Schweizerische Alzheimervereinigung ist Dachorganisation und hat ein Konzept für die ALZ-Cafés erstellt. Dieses beinhaltet ein Kurzreferat einer Fachperson zu einem Thema aus dem Bereich Demenz, Gespräche und Austausch über die persönliche Situation oder einfach dabei sein bei Kaffee und Kuchen sowie Live-Musik zur Auflockerung. Das ALZ-Café Affoltern findet seit dem 4. Oktober 2017 nicht hinter

Jung-Pianist spielte zum neuen Jahr

Solo-Premiere in der Kirche Jesu Christi HLT Mit fünf Jahren setzte sich Nikolaj das erste Mal mit Begeisterung ans Klavier. Freudig erlernte er bald die ersten Stücke und begann, sich für die hohe Komplexität und Dynamik klassischer Musik zu begeistern. Ausgebildet vom sympathischen, wunderbaren Pianisten Simon Bächinger wusste er bei früheren Auftritten immer wieder mit seinem Fingerspitzengefühl und insbesondere durch seine Musikalität zu begeistern. Neben viel Beifall wurde er dafür unter anderem mit der Finalteilnahme am renommierten Musikwettbewerb in Laupersdorf belohnt. Am Sonntagnachmittag, 5. Januar, gab Nikolaj in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Bonstetten sein erstes Konzert als Solo-Pianist. Der 14-jährige Nikolaj erfüllte bei seinem Debüt nicht nur die Kapelle mit feinen Klavierklängen, er gewann mit seinem sympathischen Auftreten auch im Handumdrehen die Herzen der zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer für sich. Angefangen mit dem 1. Satz des «Italienischen Konzerts» von Johann Sebastian Bach, spielte er hauptsächlich Werke aus den Federn berühmter klassischer Komponisten, durchmischt mit einigen Evergreens. Das begeisterte Publikum kam so unter anderem in den Genuss von Beethovens Klaviersonate Opus 2, Nummer 1, dessen Bagatelle No. 25 «Für Elise», als auch bekannter Werke von Burgmüller, Chopin und Debussy. Der junge Pianist überzeugte dabei mit grosser Musikalität und stellte sich feinfühlig in den Dienst der Musik, damit die Stücke ihre Wirkung

geschlossenen Türen, sondern im Café Casino statt, jeweils am ersten. Mittwoch im Monat, 16.30 bis 18.30 Uhr. Das ALZ-Café-Team sucht nach dem Rücktritt der bisherigen Organisatorin, Susanne Wolfensberger aus Bonstetten, mit Hochdruck eine Person, die sich für diese spannende und dankbare Freiwilligenarbeit engagieren möchte. Interesse am ThemaDemenz, Organisation von Referierenden

und Live-Musik, Kontaktfreudigkeit, PR-Arbeit, und Bereitschaft zu Weiterbildung wären dabei Voraussetzungen. Unterstützung bieten das Team – Ursula Jarvis, Verena Fehr und Susanne Wolfensberger – sowie die Alzheimervereinigung Zürich, eine Sektion der Alzheimer Schweiz. Wer sich angesprochen fühlt, darf sich gerne bei Susanne Wolfensberger (Telefon 044 700 18 53) melden. (pd.)

entfalten konnten. Ein zwölfminütiges Klavier-Arrangement von Smetanas «Moldau» leitete über zu moderneren Kompositionen wie «Ballade pour Adeline» oder zum Youtube-Hit «All of Me» der Piano Guys. Als Zugabe präsentierte Nikolaj Mozarts «Alla Turca», ein für kleinere Hände nur schon physisch sehr anspruchsvolles Stück, und entlockte dem Publikum mit dem Thema aus dem Film «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» – das die Zuhörer in Nostalgie schwelgen liess – ein hörbar-begeistertes «Ah…». Weitere Auftritte werden rechtzeitig angekündigt unter www.nikolaj.ch.

Stationäre Fallzahlen sinken weiter

Gesundheitsversorgungsbericht 2019 Neben den Auswertungen zu den Fallzahlen beleuchtet der am Mittwoch vorgestellte «Gesundheitsversorgungsbericht 2019» die Position des Kantons Zürich zur einheitlichen Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen (Efas). Die Gesundheitsdirektion hat am Mittwoch den Gesundheitsversorgungsbericht 2019 veröffentlicht. Wie jedes Jahr werden die neusten Zahlen und Erkenntnisse zur somatischen Akutversorgung, Rehabilitation und Psychiatrie präsentiert. Die Informationen, welche im Gesundheitsversorgungsbericht 2019 zu finden sind, zeigen eindrucksvoll das Spektrum der Zürcher Gesundheitsversorgung auf.

Fallzahlentwicklung

Damit das ALZ-Café auch künftig im Café Casino stattfinden kann, sucht Susanne Wolfensberger eine Nachfolge für die Organisation. (Bild Thomas Stöckli)

Pianist Nikolaj nahm die Zuhörer mit auf eine Reise hin zu Leichtigkeit, Freude und Genuss. (Bild zvg.)

Die Zahl der stationären Fallzahlen ist seit 2017 gesunken, wobei vor allem in der akutsomatischen Versorgung ein Rückgang zu beobachten ist. Die Gesundheitsdirektion hat die Entwicklung analysiert und festgestellt, dass die Entwicklung zu einem Teil auf die konsequente Umsetzung der Vorgabe «ambulant vor stationär» durch die Spitäler zurückgeht. 2018 wurden rund 3300 stationäre Behandlungen in den ambulanten Bereich verschoben. Der Gesundheitsversorgungsbericht zeigt, dass diese neu mehrheitlich ambulant im Spital und nicht in Arztpraxen durchgeführt wurden. Doch auch über die «ambulant vor stationär»-Vorgaben hinaus, wurden seit 2017 weniger Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Insbesondere sind Rückgänge bei stationä-

ren Behandlungen von unter 65-Jährigen sowie (halb)privat versicherten Personen zu beobachten.

Einheitliche Finanzierung der Gesundheitsleistungen Ein spezielles Kapitel ist der nationalen Vorlage einer einheitlichen Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen (Efas) gewidmet. Der Regierungsrat bietet grundsätzlich Hand zu Efas. Die aktuelle Gesetzesvorlage des Nationalrates müsse aber in verschiedenen Punkten nachgebessert werden. Wenn die Kantone den ambulanten Sektor künftig mitfinanzieren sollen, müssen sie das ambulante Versorgungsangebot auch gezielt steuern können. Ein weiterer gewichtiger Nachteil der aktuellen Vorlage betrifft die fehlende Transparenz und Kontrollmöglichkeiten für die Kantone über die korrekte Rechnungsstellung der Leistungserbringer. Indem der Pflegebereich (Pflegeheime und Spitex) aus der einheitlichen Finanzierung ausgeklammert wird, werden zudem neue Fehlanreize an der Schnittstelle zwischen Spitalaufenthalt und Langzeitpflege geschaffen, was dem Ziel einer bestmöglichen und kosteneffizienten Versorgung für Zürcher Patientinnen und Patienten über die gesamte Behandlungskette hinweg entgegensteht. Wie jedes Jahr greift der Bericht neben der Aktualisierung der jährlichen Auswertungen einige neue Themen auf und stellt diese kurz dar. So wird im aktuellen Bericht das neue Leistungsgruppenmodell Psychiatrie vorgestellt, das in der Spitalplanung 2023 angewendet werden wird. (ged)


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Datenschutz – einst und heute

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us meiner ersten Gemeindeschreiber-Zeit vor bald sechzig Jahren in Hausen erinnere ich mich noch gut, wie wir einem auswärtigen Verlag alle Namen, Vornamen und Adressen sämtlicher Einwohner lieferten, damit dieser ein vollständiges Adressbuch erstellen und in alle Haushaltungen streuen konnte. Natürlich waren darin zusätzlich die Telefonnummern erwähnt. Das «richtige» Telefonbuch, das ja auch in den vielen öffentlichen Kabinen aufgeklappt werden konnte, gab es noch dazu. Gerade für Adressen in anderen Kantonen war dieses immer sehr hilfreich. Damals hatte übrigens noch lange nicht jede Wohnung einen Telefonanschluss. Man half sich unter Nachbarn freundschaftlich aus und klopfte zum Beispiel an die Wand, wenn ein angekündigter Anruf für den Wohnungsnachbar eingetroffen war. Telefonieren war in jener Zeit ohnehin eher ein Luxus, denn längere Gespräche ans andere Ende der Schweiz oder gar über den grossen Teich gingen bald einmal ins Geld. Nun hat das Pendel längst umgeschlagen. Heute gibt es immer weniger Festanschlüsse und bei der jüngeren Generation gehört das Smartphone quasi zur persönlichen Ausrüstung wie bei uns seinerzeit das Sackmesser. Neulich traf ich spätabends in der S5 von Zürich ins Säuliamt zufällig einen pensionierten Lehrer, den ich aus meiner Horgner Zeit kannte. Zurück von einem Anlass im Zürcher Rathaus war ich schon etwas übermüdet. Unsere Plauderei schloss auch einen Gedankenaustausch über seinen ehemaligen Lehrerkollegen und Kunstmaler Ernst Jörg ein, von dem in meinem Wohnzimmer ein schönes Bild vom Horgenberg hängt, wo dieser lange als Lehrer tätig war. Spontan sagte ich meinem Gesprächspartner, dass ich ihm das in meinem Gestell stehende Buch über diesen Künstler gerne weitergeben würde. Doch am anderen Morgen war mir seine Hausnummer in einer Aussenwacht unseres Bezirkshauptortes entfallen. So begab ich mich mit dem Buch unter dem Arm dorthin und klopfte die Häuser und Briefkästen ab. Seinen Namen fand ich nirgends. Bei der Einwohnerkontrolle Affoltern wollte man mir die Adresse nur gegen einen Interessennachweis und eine Zwanzigernote geben – das liess ich dann bleiben. Seinerzeit gaben wir am Schalter stets Auskunft über Wohnadressen, Wegzüge usw. Die Gemeinde Horgen half mir dann freundschaftlich aus der Patsche, sodass ich mein Versprechen, die «Auslieferung» des Buches, in einem zweiten Durchgang einlösen konnte. Später zeigte sich, dass in jenem Haus, das ich gesucht hatte, die Briefkästen nur vom Gang her beschriftet waren. Datenschutz gestern und heute – ganz verschiedene Welten. Erich Rüfenacht

Grosse Sympathie für die Elternzeit Je 18 Wochen Elternzeit für Mütter und Väter fordert die Elternzeit-Initiative der SP Kanton Zürich. Mit 10 634 Unterschriften hat sie diese am Montag eingereicht – fast doppelt so viele, wie es für das Zustandekommen einer kantonalen Initiative braucht. Das zeige, wie sehr das Thema der Bevölkerung unter den Nägeln brenne, heisst es bei der SP. Die am 14. September 2019 lancierte kantonale ElternzeitInitiative solle allen Beteiligten einen guten Start ins gemeinsame Familienleben ermöglichen, der Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt entgegenwirken und dank höherer Arbeitsplatzzufriedenheit und Frauenerwerbsquote auch für die Wirtschaft ein Gewinn sein. (pd.)

Freitag, 10. Januar 2020

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Ein Bilderbuch gegen die Meeresverschmutzung Die Affoltemer Wal- und Delfinschützerin Katharina Heyer spricht Kinder an «Die Traurigkeit eines Wales ist tiefer als das Meer» heisst das kleine Kinderbüchlein. Es erzählt von der Socke Ford, die einen Wal von Plastikmüll befreit und diesen Abfall auf das Boot von firmm.org bringt, der Organisation von Katharina Heyer, die sich dem Schutz von Meeressäugern verschrieben hat. ................................................... von regula zellweger «Schätzungsweise 86 Millionen Tonnen Plastik schwimmen in unseren Ozeanen. Jedes Jahr gelangen geschätzte 4,8 bis 12,7 Mio. Tonnen Plastikmüll in die Meere. Plastik ist ein Material, das biologisch nicht abbaubar ist und immer wieder in die Mägen von Walen, Möwen, Meeresschildkröten und anderen Tieren gelangt. Plastikteile können im Hals stecken bleiben oder den Verdauungstrakt verstopfen – und so die Atemwege und die Nahrungsaufnahme der Tiere blockieren», teilt der WWF mit. Dieses Thema nahm der spanische Illustrator Jorge Voss auf und setzte sich mit firmm.org, der Organisation von Katharina Heyer zum Schutz von Meeressäugern, in Verbindung. Entstanden ist ein Bilderbuch für Kinder von 5 bis 10 Jahren, das motiviert, sich mit Meeresmüll und Mikroplastik als eine besondere Bedrohung für Wale und Delfine zu befassen.

Eine Socke als Hauptdarsteller Wer kennt nicht das Phänomen des Sockenfressers in der Waschmaschine. Aus unersichtlichen Gründen bleibt von einem Paar eine einzelne Socke übrig. Lilian Stross, Schweizer Partnerin von Jorge Voss, erzählt: «Bereits zu Beginn unserer Beziehung entstanden die Geschichten von ‹Ford – Niemand mag eine alleinstehende Socke› für Erwachsene und ‹Ford – Abenteuer einer alleinstehenden Socke› für Kinder. Eine Idee jagte die andere, gemeinsam wuchs die Geschichte.» Ford ist eine sympathische Persönlich-

Naturschützerin Katharina Heyer freut sich über das Bilderbuch. (Archivbild rz)

Ford, die Socke, hilft einem Wal, dessen Bauch voller Plastikabfälle ist, und bringt den für Tiere tödlichen Müll auf das Boot von firmm. (Illustration Jorge Voss)

keit: «An der Persönlichkeit der Socke gefällt mir, dass sie etwas Neues ist. Jeder kennt diese einzelnen Socken, die ‹alleinstehend› eigentlich keinen grossen Wert mehr haben … oder eben doch», erklärt Lilian Stross. «Mir gefällt, dass Ford mutig, aber auch scheu ist, einfühlsam und manchmal vorwitzig. Ford macht es leicht, mit Kindern über Emotionen und über schwierige Themen zu sprechen. Zudem hat man mit Ford und seinen Freunden die Möglichkeit, hunderte von Geschichten zu erzählen und Reisen in alle Ecken der Welt zu machen. Ford will Positives, Motivierendes vermitteln. Auch, dass Träume wahr werden können.»

wir uns für die Natur und all ihre Geschöpfe einsetzen sollen, mit unserem ganzen Herzen.» Katharina Heyer freut sich sehr über die Zusammenarbeit: «Jorges Art zu zeichnen gefiel mir sehr gut und dass er als Hauptthema die Meeresverschmutzung mit Plastik gewählt hat, passt bestens. Er hat einen Pottwal miteinbezogen. Da dieser anfänglich namenlos war, habe ich ihm den Namen Observador gegeben. Wir haben schon seit Langem einen Pottwal als Paten-Tier mit diesem Namen.»

Zusammenarbeit «Die Traurigkeit eines Wales ist tiefer als das Meer» ist in enger Zusammenarbeit mit Katharina Heyer entstanden. Gemeinsames Ziel ist die Botschaft: «Die Lage betreffend Meeresverschmutzung ist sehr ernst. Aber gemeinsam haben wir die Kraft, Gutes zu tun und Grosses zu bewirken – seien wir oder fühlen uns auch manchmal noch so klein. Und natürlich, dass

Projekt firmm in Tarifa Das Ende der Geschichte spielt auf einem der firmm-Boote. Ford bekommt Hilfe von der Crew des firmm-Bootes. Katharina Heyer gibt Erwachsenen und Kindern die Möglichkeit, mit ihr bei Tarifa in der Nähe von Gibraltar aufs Meer hinauszufahren, um Meerestiere zu beobachten. Für Kinder ist es ein unvergessliches Erlebnis, in den Ferien Delfine und Wale zu beobachten. Mit etwas Glück sehen sie auch Observador. Kinder werden so für das Problem der Meeresverschmutzung sensibilisiert. «Das

Meer lieben. Das Meer lieben heisst uns selbst lieben», heisst es im Bilderbuch. Katharina Heyer hat mit 55 Jahren ihren Beruf aufgegeben und in Tarifa das Projekt firmm aufgebaut. Sie und ihr Team fahren seit über 20 Jahren nicht nur mit Touristen aufs Meer, sie forschen auch im Auftrag der Universität Basel. Vor einem Jahr bekam Katharina Heyer dafür den Ehrendoktortitel. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Kommunikation zum Schutz dieser Tiere. Dafür können Schulen eine Referentin von firmm einladen und im Frühling wird das Büchlein in der Lehrer-Fachpublikation «Bildung Schweiz» als empfohlenes Bilderbuch vorgestellt. Infos und Bezug von «Die Traurigkeit eines Wales ist tiefer als das Meer»: www.ford-die-socke.ch. Das Büchlein kann auch zu 9 Franken in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern gekauft werden. Für Schulen ab 20 Exemplare 6 Franken. Erhältlich ist auch die Biografie von Katharina Heyer: «Herzenssache - Mein Leben mit den Walen und Delfinen in der Strasse von Gibraltar.» Informationen zu firmm: www.firmm.org. Öffentliche Jahresversammlung mit einem Vortrag zur Meeresverschmutzung am 22. Februar in Aarau.

forum

Unsinnig und kontraproduktiv

Zweimal Nein zu mehr Staat und weniger Eigenverantwortung

Manuel Moser für die KMU

Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen», Abstimmung vom 9. Februar.

Zu den eidgenössischen Abstimmungen vom 9. Februar.

Affoltern wählt am 9. Februar einen neuen Stadtrat. Als jemand, dessen Herz seit Jahrzehnten für unsere KMU schlägt, empfehle ich den Wählern Manuel Moser als Stadtrat wärmstens. Weil er verstanden hat, dass eine starke Wirtschaft das Herzstück unseres Wohlstands ist, und dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ganz wesentlich dazu beitragen – so auch in Affoltern. KMU schaffen 70 % der Arbeitsplätze in der Schweiz und sind auf gute Rahmenbedingungen angewiesen. Deshalb dürfen wir KMU nicht überregulieren und mit zu hohen Abgaben belasten. Ich bin überzeugt, dass Manuel Moser der richtige Mann ist, um als Stadtrat den Standort Affoltern weiterzubringen und zu stärken. Aus meiner eigenen politischen Arbeit weiss ich, wie wichtig konsensund lösungsorientierte Zusammenarbeit ist. Dafür ist Manuel Moser der richtige Mann, ganz nach seinem Credo «mit Herz für Affoltern».

Der Mieterverband fordert in seiner Volksinitiative eine Zehn-Prozent-Quote für den Bau von gemeinnützigen Wohnungen. Diese Forderung ist unsinnig, den sie überzieht die ganze Schweiz mit einer gleichförmigen Lösung, dabei ist die Situation lokal sehr unterschiedlich. An manchen Orten herrscht ein Überangebot an Wohnungen (es sind gesamtschweizerisch rund 80 000 Wohnungen derzeit leer) und Vermieter winken mit Gratis-Monaten. In den Städten ist die Suche hingegen viel schwieriger. Gerade die Städte haben aber längst Massnahmen zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus getroffen, die Zehn-Prozent-Quote bringt hier gar nichts mehr. In Zürich z.B. sind über 25 % der Wohnungen gemeinnützig. Nein zur unsinnigen und kontraproduktiven Verstaatlichung des Wohnungsmarktes am 9. Februar! René Homberger, Hedingen, Präsident HEV Albis

Mit der Initiative für mehr subventionierten Wohnraum und der Ausdehnung der Rassismus-Strafnorm, wird die Zuständigkeit des Staates und ihrer Gerichte gestärkt und die Verantwortung des Einzelnen reduziert. Der Glaube, mit dem Einfluss staatlicher Organe könne eine bessere Welt geschaffen werden, nimmt beängstigende Formen an. Wenn man mit der Ausdehnung der Rassismus-Strafnorm auf sexuelle Ausrichtung versucht, eine Minderheit zu schützen, ist das geradezu absurd. Ebenso könnte man Alte, Rothaarige oder christliche Gruppen dem Schutz der Strafnorm unterstellen, weil auch sie Witzen, Beschimpfungen oder Ausgrenzungen ausgesetzt sind. Um tatsächliche Auswüchse zu verhindern, genügt das heutige Recht, welches gravierende Ehrverletzung unter Strafe stellt. Es braucht keine zusätzliche Beschäftigung von Juristen und Gerichten. Darum Nein zur Ausdehnung der Rassismus-Strafnorm.

Die Wohnraum-Initiative beauftragt Bund und Kantone für 10 Prozent günstigen Wohnraum zu sorgen. Das heisst, gegenüber den heute bestehenden subventionierten Wohnungen eine Verdreifachung der Anzahl. Wie stark Gemeinden einbezogen werden sollen, um das Ziel zu erreichen, wird dem Gesetzgeber überlassen. Mit dieser Initiative zeigt sich aber auch einmal mehr, dass wir in einem Land leben in dem unterschiedliche Herausforderungen bestehen. In ländlichen Gebieten und besonders in Berggebieten sind günstiger Wohnraum und leer stehende Wohnungen vorhanden. Es braucht keine zusätzlichen staatlichen Massnahmen mit einer Eidgenössischen Initiative. Wir haben einen funktionierenden Wohnungsmarkt. In Agglomerationen, wie auch bei uns im Bezirk Affoltern, gibt es gute Beispiele von privater Initiative, die auf Genossenschaftsbasis und mit Unterstützung der Gemeinde, Wohnraum zu vernünftigen Bedingungen geschaffen haben. Darum Nein zu mehr Staat und weniger Eigenverantwortung. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat, Affoltern a. A.

Hans-Ulrich Bigler, alt Nationalrat, Affoltern a .A.


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Auch Ämtler Jugendliche engagieren sich am nationalen Freiwilligenprojekt. > Seite 21

Freitag, 10. Januar 2020

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Im Heute leben Serie Menschen im Säuliamt: Der Ottenbacher Ruedi Ruch war in vielen Vereinen aktiv. > Seite 23

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Manuel Moser in den Stadtrat

zh.ch http://manuel-moser.fdp#mitherzfüraffoltern

«Zu Hause ist es am schönsten» Betreuung, Pflege und Unterstützung – damit der Lebensabend zu Hause länger möglich ist Beginnt Silvia Carluccio über ihre Arbeit zu sprechen, leuchten ihre Augen und sie zeigt ein strahlendes Lächeln. «Mein Tag bei einer Person, die ich betreue, beginnt um 7.30 Uhr morgens. Vielleicht muss ich beim Aufstehen oder bei der Körperpflege helfen, bereite das Frühstück vor, anschliessend sind Einkaufen, Arztbesuche oder Termine bei Therapeuten angesagt, zu denen ich meine Betreuten begleite. Wenn nichts sonst ansteht, kümmere ich mich um den Haushalt, putze, staubsauge oder räume auf. Den Zmittag bereiten wir entweder zusammen zu, vielleicht möchte jemand mithelfen beim Rüsten oder Vorbereiten, oder die betreute Person möchte lieber etwas in der Zeitung lesen oder in einer Zeitschrift blättern. Nach dem Mittagsschlaf gehen wir immer an die frische Luft, egal was für ein Wetter herrscht», führt sie weiter aus. Vor 15 Jahren, nach einem unerwarteten Stellenverlust bei einer Privatbank, sah sich Silvia Carluccio gezwungen, sich beruflich zu verändern. Sie machte eine Ausbildung beim Schweizerischen Roten Kreuz als Pflegehelferin, besuchte zusätzlich einen Nanny-Kurs, um auch für Kinder in einem Haushalt mit einer zu betreuenden Person genügend sattelfest zu sein und bildete sich im Laufe der Jahre auch mit Kursen zum Thema Umgang mit Demenzerkrankten weiter. Mittlerweile darf sie auf eine grosse Erfahrung zurückblicken und hat einiges zu erzählen. «Im Gespräch

Shoppi Tivoli spendet 13 000 Franken Während der Weihnachtszeit waren im Shoppi Tivoli die beiden traditionellen PäckliHüüsli im Einsatz. Besucherinnen und Besucher konnten beim Päckli-Service ihre Weihnachtsgeschenke für 4 Franken pro Päckli stilvoll einpacken lassen. Über 2800 Geschenke wurden innert 19 Einsatztagen eingepackt. Sämtliche Einnahmen spendet Shoppi Tivoli an die gemeinnütze Organisation «Magic Moments», um so Kindern in Not zu helfen. Zur Unterstützung des Kinderhilfswerks kamen ausserdem über 1000 Franken an separaten, zusätzlichen Spenden der PäckliHüüsli-Kundschaft zu den Einnahmen dazu. Shoppi Tivoli rundete den Betrag der gesamten Einnahmen auf. Im Total konnten so 13 000 Franken an «Magic Moments» gespendet werden. (pd.)

«PäckliHüüsli» im Shoppi Tivoli. (zvg.)

Silvia Carluccio-Studer – Eine herzliche Beziehung und viel Verständnis für ihre Klienten ist ihr Credo. (Bild Susanne Crimi) mit den Angehörigen und den künftigen Klienten möchte ich etwas erfahren über ihren Lebenslauf, ihre Hobbys und die Tätigkeiten, die früher gern gemacht wurden. So ist es mir möglich, mich einzufühlen in Bedürfnisse und Umstände, die das Leben meines Klienten prägen. War jemand früher beispielsweise interessiert an Gärten und der Natur, so können wir unsere Spaziergänge oder Ausflüge

eben nach diesen Interessen gestalten. Ich habe ein Auto, das sehr geeignet ist für das Einladen von Rollatoren oder sogar Rollstühlen, und das Ein- und Aussteigen ist auch für meine betagten Klienten einfacher. So entfliehen wir einem Nebeltag einfach mal an die Sonne auf dem Lindenberg oder gehen einen Kaffee trinken, wo sich Vögel oder Eichhörnchen gut beobachten lassen.»

«Meist löst der Tod meinen Arbeitseinsatz auf» Ihre Klienten sind für sie nie nur Job, sondern werden zu lieben Bekannten. Sie freut sich täglich auf ihre Arbeit und nicht selten, wenn sie ein paar Stunden frei hat, macht sie auch mal spontan und privat einen kleinen Besuch, kommt auf einen Kaffee oder ein paar Minuten zum

Plaudern vorbei. «Meine Leute wachsen mir ans Herz und ihr Leben verbindet sich mit meinem», erzählt Silvia Carluccio weiter. «Meistens ist es der Tod, der meinem Engagement ein Ende setzt», seufzt sie leise und ihre Augen fühlen sich mit Tränen. Sie nimmt dann Abschied bei der Beerdigung und muss trotz der Trauer sich gleichzeitig nach einem neuen Betreuungs-Klienten umsehen. «Ich tröste mich damit, dass ‹meine Leute› auch etwas wegen mir bis zuletzt zu Hause sein konnten und es durch meine Arbeit möglich war, dass es für sie heissen konnte ‹Dihei ischs am schönschte›». Ob Krebspatient, betagter Mensch, der nicht vollends pflegebedürftig ist oder für pflegende Angehörige, die einen oder zwei Tage in der Woche eine Auszeit brauchen – Silvia Carluccio ist mit ihrem Hausdienst «CaSi Bella» für solche Dienstleistungen da. «Ich mache meine Arbeit mit Herzblut und grossem Einfühlungsvermögen. Im Gegenzug erhalte ich nebst der Entlohnung aber auch Wertschätzung, eine grosse Bereicherung und Liebe», meint sie liebevoll lächelnd. «Im Moment habe ich tatsächlich wieder Tage, an denen ich zur Verfügung stehen kann. Ich freue mich auf meine neuen Klienten und bin gespannt, zu wem mich die Zukunft und das Schicksal hinbringen.» (sci) Kontakt: Silvia Carluccio-Studer, Hausdienst CaSi Bella, Obfelden. 079 512 79 03.

«Chicorée» erzielt Bestergebnis

Höchster Umsatz in der Firmengeschichte Die Chicorée-Gruppe, die auch in Affoltern eine Filiale und einen Outlet betreibt, steigert den Gesamtumsatz im Jahr 2019 um 5 Prozent auf 159 Millionen Franken und erzielt damit den höchsten Umsatz in der gesamten Unternehmensgeschichte. Trotz der anhaltend schwierigen Situation im Detailhandel, insbesondere in der Textilbranche, legt Chicorée im Jahr 2019 erneut zu. «Die positive Entwicklung basiert auf einer starken Kollektion mit einem einmaligen Preis-Leistungsverhältnis, einer zusätzlich gestärkten Kundenbindung durch unser neues Treueprogramm und dem Ausbau unseres Filialnetzes», so Jörg Weber, Inhaber der Chicorée Gruppe. Besonders gut sei dank heissem Sommer die Frühlings- und Sommerkollektion gelaufen. Das im April 2018 lancierte neue Chicorée VIP-Kundenprogramm wurde weiter auf inzwischen über 450 000 registrierte VIP-Kundinnen ausgebaut. Gemäss dem Loyalty Trend Report Schweiz wird das Chicorée VIP-Kundenprogramm bereits fünf Monate

nach der Lancierung in den Top 10 der beliebtesten Kundenbindungsprogramme der Schweiz gelistet. Die Chicorée Smartphone-App ist dank ihren speziellen Aktionen sehr populär und wurde in der Schweiz bereits über 300 000 Mal heruntergeladen. 2019 wurden sieben neue Standorte im Hauptkonzept Chicorée eröffnet. Chicorée setzt weiterhin ausschliesslich auf den stationären Handel. Neu zählt die Gruppe mit den Modulen Chicorée und Chicorée Outlet 164 Standorte in allen Landesteilen der Schweiz und beschäftigt über 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für das Jahr 2020 strebt Chicorée weiterhin ein hohes Tempo und weiteres Wachstum an. Im aktuellen Jahr sind fünf bis zehn neue Standorte geplant. Auch sollen dieses Jahr neue Omnichannelservices wie beispielsweise Click & Reserve (Produkte online reservieren und in der Filiale bezahlen bzw. abholen) eingeführt werden. Chicorée eröffnete die erste Filiale vor 35 Jahren 1985 in Baden AG und wird auch heute noch vom Gründer und Inhaber Jörg Weber mit seinen beiden Söhnen als Schweizer Familienunternehmung geführt. (pd.)

Motorräder verkaufen sich in der Schweiz nach wie vor gut. (Bild zvg.)

Stabil auf hohem Niveau Mit 24 254 Neuzulassungen schloss der Schweizer Motorradmarkt 2019 auf fast identischem Niveau wie im Vorjahr (24 541 Einheiten) ab und verharrt auf hohem Niveau. Das Motorrad als Freizeit- und HobbyGerät ist beim Schweizer Volk weiterhin beliebt. Die Nachfrage nach neuen Motorrädern war wie in den Vorjahren sehr hoch. Mit 24 254 Neuzulassungen wurde das Ergebnis des Vorjahres (24 541 Stück) bei den Motorrädern trotz eines wettermässig nicht optimalen Frühlings nur um wenige Einheiten verfehlt. Die hubraumstarken Motorräder mit mehr als 1000 cm³ liegen in der Gunst der Schweizer Kunden weiterhin weit oben: 2019 betrug ihr Anteil fast einen Drittel (7740 Einheiten) des

Gesamtvolumens. Klar stärkstes Segment bleiben die Mittelklasse-Maschinen mit 500 bis 1000 cm³ Hubraum (11 236 Einheiten). Speziell gefragt waren 2019 Motorräder, die eine attraktive Retro-Optik mit modernster Technik kombinieren und damit dem urban geprägten Trend zu Lifestyle und Erlebniswelt folgen. Analog zur Automobilbranche halten auch im Motorradbau vermehrt elektronische Assistenzsysteme und digitale Vernetzung Einzug. Diese Entwicklung wird sich gemäss den Prognosen der Marktspezialisten in den kommenden Jahren intensivieren. Die Elektrotechnik bleibt beim Motorrad chancenlos: 183 Neuzulassungen entsprechen weniger als 1 % Marktanteil. Was aktuell angeboten wird, ist technisch nicht ausgereift und preislich nicht wettbewerbsfähig. (pd.)


Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 12. Januar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und B. Broch, Tauferneuerung der 3. Klasse und Taufe von Simon Herre Orgel: A. Bozzola Anschliessend Chileka0

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 12. Januar 10.30 Familiengottesdienst mit Tauferneuerung der Erstkommunionkinder, anschl. Apéro

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 12. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Orgel: Susanna Baltensperger

Samstag, 11. Januar 9.00 3.-Klass-Unti Gruppe Pax im ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 12. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant, Kornél Radics (Orgel) Sonntag, 12. Januar ab 9.45 Kolibri Sonntagsclub für Kinder im ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 14. Januar 17.30 Konf-Unterricht im ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 15. Januar 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche Donnerstag, 16. Januar 12.00 Club 4, Gruppe Omega www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 10. Januar 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé Sonntag, 12. Januar 9.30 «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst Pfrn. S. Sauder Dienstag, 14. Januar 9.30 - 11.00 Uhr Gesprächsgruppe für p4egende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 11. Januar 9.30 Kolibri-Treff im KGH Sonntag, 12. Januar 10.00 Regional-Gottesdienst in Affoltern am Albis mit Pfn. S. Sauder.

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 12. Januar 9.30 Gottesdienst Pfrn. Irene Girardet

Ref. Kirche Ottenbach Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 12. Januar 9.30 Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Irene Girardet 9.30 Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 13. Januar 2020 19.00 – 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Mittwoch, 15. Januar 2020 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 17. Januar 2020 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 12. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 10. Januar 13.30 – 15.45 Kolibri im Pfarrhauskeller Sonntag, 12. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi anschliessend Chileka, und Adventsfensternachtreffen Dienstag, 14. Januar 16.25 Club 4 im Pfarrhauskeller

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal, donnerstags als Abendmahlsfeier nach Ansage Mittwoch, 15. Januar 17.00 offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 16. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception)

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 12. Januar 10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Andreas Fritz, Musik: Veronica Hvalic Donnerstag, 16. Januar 14.00 Seniorennachmittag in Maschwanden

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 11. Januar 19.00 Konzert CantAlbis in der reformierten Kirche Sonntag, 12. Januar 10.00 Gottesdienst in Maschwanden, Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Veronica Hvalic 19.30 Abendgottesdienst in Mettmenstetten, Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Marina Wehrli www.ref-mettmenstetten.ch

Freitag, 10. Januar 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Johanna Werder Sonntag, 12. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 10. Januar 19.00 Kurs «lieben-scheitern-leben» Sonntag, 12. Januar 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Kinderprogramm, Tweens basic Montag, 13. Januar 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 15. Januar 14.15 Bibeltreff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 12. Januar 9.45 Liturgischer Gottesdienst (Urs Baumann) mit EmKidz mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 10. Januar 19.00 Start Ehekurs (Heilsarmee Wiesenstr. 10) Sonntag, 12. Januar 10.00 Gottesdienst mit Mitgliederernennungen Hüeti und KingsKids Donnerstag, 16. Januar 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 12. Januar 10.00 Kirche Stallikon Familien-Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Taufe: James Bühl, Stallikon Fahrdienst: Anmeldung bis 11. Januar 044 700 45 45 Dienstag, 14. Januar 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 16. Januar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Seniorennachmittag «Lotto mit Otto» im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 11. Januar 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Familiengottesdienst mit Tauferneuerung der Erstkommunionkinder und Taufe, anschl. Apéro Sonntag, 12. Januar 9.00 Eucharistiefeier anschl. Chileka/ 19.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 11. Januar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 12. Januar 10.00 Hl. Messe Montag, 13. Januar 19.30 Monatsandacht Dienstag, 14. Januar 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 15. Januar 9.15 Ökum. Morgengebet 19.00 Rosenkranz Donnerstag, 16. Januar 9.00 Hl. Messe

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 11. Januar 17.00 Eucharistiefeier zum Fest Taufe des Herrn mit Erstkommunionfamilien Sonntag, 12. Januar 11.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 16. Januar 8.15 Wortgottesfeier

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 12. Januar 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.p#miaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 12. Januar 10.30 Gottesdienst Thema: Einheit – eins sein Johannes 17 / Epheserbrief 4 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 15. Januar 20.00 Frauenabend Kolosserbrief 1, 1-12 www.etg-mettmenstetten.ch

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The ABBA - Tribute - Show live on Stage

Hallööchen!! DANCING QUEEN · WATERLOO · MAMMA MIA

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Mi 15.01.20 t 20 Uhr t National Bern Do 16.01.20 t 20 Uhr t Lorzensaal Cham Fr 17.01.20 t 20 Uhr t Volkshaus Zürich So 19.01.20 t 19 Uhr t Bärenmatte Suhr Vorverkauf: Ticketcorner, Die Post, Coop City & Manor Alle Veranstaltungen & Tickets: dominoevent.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 10. Januar 2020

«Heidi, wo bisch dihei?»

15

«Tutta Forza!» in Bonstetten

Andrew Bonds MärliMusical interpretiert Klassiker

Januarkonzerte in der katholischen Kirche

Mit «Heidi, wo bisch du dihei?» geht das MärliMusicalTheater diesmal mit einer weltbekannten Geschichte auf Schweizer Tournee. Andrew Bonds Interpretation des Kinderbuchklassikers fasziniert mit Tiefgang, aber auch viel Humor. Am 29. Januar im Kasinosaal Affoltern.

Für die Januarkonzerte 2020 haben sich das Jugendorchester Con Brio, Orchester der Musikschule Knonauer Amt und der Kantonsschule Limmattal sowie die Orchestergesellschaft Affoltern zu einem gemeinsamen Konzert zusammengefunden.

Die berühmte Geschichte von Heidi kann man gar nicht genug nacherzählen. Auf überaus bewegende Art und Weise thematisiert Andrew Bond mit einfühlsamen Liedern diese zeitlose Erzählung mit den Lebensthemen Ausgrenzung, Beeinträchtigung und Einsamkeit, aber auch Naturverbundenheit, Freundschaft und Liebe. Mit «Heidi, wo bisch du dihei?» wurde ein bezauberndes Familienmusical geschaffen, welches für einmal auch die Geschichte vom Alpöhi, dem Geissenpeter, der blinden Grossmutter und Klara beleuchtet. Ihnen allen fehlen Bezugspersonen und sie bewegen sich am Rand der Gesellschaft. In Maienfeld munkelt man, der Einzelgänger Alpöhi habe Dreck am Stecken, sonst müsste er sich doch nicht auf der Maiensäss verschanzen. Der Geissenpeter hat keinen Vater mehr und im Sommer hält er sich tagsüber nur unter Ziegen auf. Seine alte Grossmutter erwartet nichts mehr vom Leben. Klaras Mutter ist verstorben

Das Märli-Musical Heidi überzeugt mit originellem Bühnenbild, tollen Kostümen und begeisternden Darstellerinnen und Darstellern. (Bild zvg.) und ihr Vater die meiste Zeit auf Geschäftsreisen unterwegs. Sie alle werden durch die Ankunft und das offene, herzliche Wesen von Heidi aufgerüttelt und bewegt. Und dann wird ihnen Heidi wieder genommen. Sie alle spüren auf ihre Art, was Nähe und Freundschaft heisst. Bei allen steht die Urfrage im Mittelpunkt, wo und bei wem man eigentlich zu Hause ist. Mit originellem Bühnenbild, tollen Kostümen und begeisternden Darstellerinnen und Darstellern zeigt das MärliMusicalTheater erneut eine mit-

reissende Produktion, die bei Gross und Klein noch lange in Erinnerung bleiben wird. Und vor allem darf man sich auch auf die lustigen, immer wieder frechen Geissen freuen, die viel Schwung und Humor ins Musical bringen. Die lebensgrossen Handpuppen werden wohl die heimlichen Stars der Shows werden. (pd.) «Heidi, wo bisch du dihei?», Dienstag, 29. Januar, 14 bis 16 Uhr, Kasinosaal Affoltern. Weitere Infos: www.maerlimusicaltheater.ch, www.musical.ch.

Zwischen Heimweh und Fernweh

«Plötzlich Heimweh» und «Where’d you go, Bernadette!» in Sins Zwei Filme starten diese Woche im Kino Cinepol. Beide haben habe einen ähnlichen Ansatz, sind jedoch komplett verschieden. Im Dokumentarfilm «Plötzlich Heimweh» von Yu Hao erzählt die in Appenzell lebende Filmemacherin von der anhaltenden Suche nach Identität und Zugehörigkeit. Yu Hao gelingt es, ihre eigene Migrationsgeschichte mit einem aussergewöhnlichen Porträt der Schweiz zu verweben. Sie hält die Besonderheiten des Appenzeller Brauchtums aus nächster Nähe fest und stellt gleichzeitig globale Sinnfragen. Eine dialogische Auseinandersetzung, die in starken Bildern den Bogen von der chinesischen Megacity zum unberührten Alpstein spannt.

Das pure Gegenteil ist Lichard Linklaters «Where’d you go, Bernadette!» und handelt vom plötzlichen Verschwinden einer einst bedeutenden Architektin. Cate Blanchett und Kristen Wiig in der Bestseller-Verfilmung von Marie Semple. Bernadette, eine kauzige Exzentrikerin, lebt in Seattle und fühlt sich eingeengt. Nicht sehr glücklich verheiratet mit einem Entwickler bei einem Technik-Unternehmen und Mutter einer intelligenten Tochter gibt sie eines Tages ihrem Leben eine neue Richtung. Dann geht die Suche nach Bernadette los. Eine goldrichtige Komödie mit Tiefgang. (pd.)

«Where’d you go, Bernadette!» handelt vom Verschwinden. (Bild zvg.)

«Plötzlich Heimweh», ab Sonntag, 12. Januar. «Where’d you go, Bernadette!», seit heute, 9. Januar. Tickets auf www.cinepol.ch reservieren.

Ein Dorf sieht schwarz

Kino in der Kirche Bonstetten

Im Museum für medizinhistorische Bücher gibts viel zu sehen. (Bild zvg.)

Führung in Muri Die nächste Führung im Museum für medizinhistorische Bücher Muri findet am Sonntag, 12. Januar, um 14 Uhr statt. Das Museum umfasst eine Dauerausstellung mit bedeutenden Werken der Frühen Neuzeit (1480–1780) und eine wertvolle Sammlung mit Büchern und handschriftlichen Dokumenten aus den Anfängen des Buchdrucks bis ins 20. Jahrhundert. (pd.) «Charles Darwin» - Neue Wechselausstellung seit

Im Jahr 1975 zieht der kongolesische Arzt Seyolo Zantoko mit seiner Familie aus der Heimat fort – denn er hat sich entschlossen, ein Stellenangebot in dem kleinen Dorf Marly-Gomont im Norden Frankreichs anzunehmen und einen Neuanfang in einem fremden Land zu wagen. Dort hofft die Familie aus dem Kongo ein europäisches Grossstadtleben wie aus dem Bilderbuch vorzufinden, doch die Realität ist weit weniger glamourös: Die Einwohner des Dorfes haben noch nie zuvor einen Menschen aus Afrika gesehen und sind anfangs wenig begeistert von ihrem neuen Arzt. Ganz im Gegenteil tun sie sogar ihr Möglichstes, um den Neuankömmlingen das Leben schwer zu machen. Doch so leicht lassen sich Seyolo und seine Familie nicht unterkriegen … (pd.)

3. November 2019. Treffpunkt: Muri Info-Besucherzentrum, keine Anmeldung erforderlich, Dauer:

Freitag, 17. Januar, 20 Uhr, ref. Kirche Bonstetten

90 Minuten, Führung und Eintritt sind kostenlos.

(Eintritt frei).

Wenn der neue Dorfarzt kein Einheimischer ist ... (Bild zvg.)

Geleitet wird das Konzert von Corinna Meienberg (Con Brio) und Hugo Bollschweiler (Orchestergesellschaft Affoltern). Zur Eröffnung spielt das Jugendorchester Con Brio die «Capriol Suite» des englischen Komponisten Peter Warlock. Diese 1926 entstandene Suite hat ihren Ursprung in der «Orchésografie» von 1588 des französischen Komponisten Toinot Arbeau, einer Sammlung verschiedener, damals beliebter Tänzen: Schreit-, Spring- und Schwerttanz. Das Werk verspricht vielfältige, mitreissende Rhythmen. In der «Pavane» lässt sich ausserdem das wunderschöne, alte Liebeslied «Belle qui tiens ma vie» erkennen. Es folgen vier Sätze aus «Pelléas et Mélisande», gespielt von der Orchestergesellschaft Affoltern. Der grosse finnische Komponist Jan Sibelius schrieb dieses Werk 1905. Die teils schweren, wuchtigen, teils filigranen, in vielfältige Harmonien aufgefächerten Klänge entsprechen dem Inhalt dieser tragischen Liebesgeschichte. Nach der Pause dann «Tutta Forza – Mit voller Kraft voraus!»: Beide Orchester, nahezu achtzig Musikerinnen und Musiker, spielen die Sinfonie Nr. 1 von Ludwig van Beethoven. Ihr Beginn war zu seiner Zeit revolutionär: Eine Melodie- und Harmonienfolge in der langsamen Einleitung zum ersten Satz, welche nicht wie ein Anfang wirkte, sondern wie ein Übergang. Noch heute vermag dieses Werk mit seinen jähen, temperamentvollen Einschüben, seinen pausenlos ineinander verwobenen Haupt- und Nebenthemen und seinen Wechseln von ungestüm vorwärtsdrängenden und lyrischen Motiven zu packen und faszinieren. (pd.)

Leitung: Corinna Meienberg und ...

... Hugo Bollschweiler. (Bilder zvg.) Konzerte am Freitag, 17. Januar, 20 Uhr und am Samstag, 19. Januar, 17 Uhr, jeweils in der katholischen Kirche St. Mauritius, Bonstetten.

30 Jahre Büchermorgen

Traditionsreiche Veranstaltung der RBA Seit drei Jahrzehnten führt die Regionalbibliothek Affoltern die Veranstaltungsreihe «Büchermorgen» durch. Im gemütlichen Rahmen tauschen sich Leserinnen und Leser rund achtmal pro Jahr über ein gelesenes Buch aus. Die stille Lektüre ist das eine, der angeregte Austausch über ein Buch das andere. Oft eröffnet die Diskussion über ein Buch weitere Zugänge und vermittelt andere Sichtweisen. Gerne werden von den Bibliothekarinnen oder den Teilnehmenden Bücher gewählt, die vielschichtig sind und kontrovers aufgenommen werden können. So ergibt sich ausreichend Diskussionsstoff. Mit zusätzlichen Informationen zu Autor oder Kontext kann die Gesprächsleiterin dem Anlass Struktur und eine persönliche Note geben. Da Buchtitel, Vorsitz und die Teilnehmerrunde variieren, gestaltet sich jeder Büchermorgen etwas anders. Die Liste der bis jetzt besprochenen Bücher umfasst rund 250 Titel und reicht von Grimms Märchen über Klassiker bis hin zur Gegenwartsliteratur aus verschiedenen Kontinenten. Der nächste Büchermorgen findet am Mittwoch, 15. Januar, statt. Diskutiert wird über Isabelle Autissiers Buch «Herz auf Eis». Am Mittwoch,

Am Büchermorgen diskutieren Literaturinteressierte bei Kaffee und Gebäck jeweils über ein Buch. (Bild zvg.) 19. Februar, wird Ferdinand von Schirachs Buch «Kaffee und Zigarette» besprochen und am Mittwoch, 18. März, der Roman «Maschinen wie ich» von Ian McEwan. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Interessierte sind in der Diskussionsrunde jederzeit herzlich willkommen. Weitere Informationen unter www.bibliothekaffoltern.ch. (I.S.) Der Büchermorgen findet jeweils Mitte Monat an einem Mittwoch von 9 bis zirka 10.30 Uhr in den Bibliotheksräumen in Affoltern statt und richtet sich an alle Literaturinteressierten.


Veranstaltungen

16 agenda

Freitag, 10. Januar Affoltern am Albis

19.00-22.00: Jugendbar, mit alkoholfreien Getränken für alle Jugendlichen ab der Oberstufe. Bei Fragen: Karin 079 820 46 11. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: Kinofoyer LUX: «Genesis 2.0». Dokumentarfilm von Christian Frei, CH 2018, 113 Min., E/Russ/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Aula Ennetgraben. 20.15: «Alltag Sonntag - der neue Diaabend». Mit Reeto von Gunten Bar/Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis

20.15: Kultur im Dorf: Circoncentrique mit «Respire». Ein akrobatisch-poetisches Abenteuer mit Alessandro Maida und Maxime Pythoud. Kulturbar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Kappel am Albis

20.00: «Alles Klara». Theatergruppe Oberamt spielt eine irrsinnige Komödie in drei Akten, mit Festwirtschaft und Quiz. Reservieren unter www.tgoberamt.ch oder 079 623 57 06, 18-19.30 Uhr. Gemeindesaal zur Mühle.

Freitag, 10. Januar 2020

Weniger Klamauk und mehr Poesie

Donnerstag, 16. Januar

Am 18. Januar, ab 20.15 Uhr, sinniert das Berner Erfolgsduo Schertenlaib & Jegerlehner in der Galerie am Märtplatz in Affoltern in seinem neuen Programm «Textur» über den Sinn des Lebens.

19.00: «Arthrose - Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten». Öffentliches Referat mit Dr. med Jean-Pierre Ziegler, Belegarzt Orthopädie. Mehrzweckraum Spital Affoltern, Haus Rigi , 1. Stock. Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Silversound». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

KulturAffoltern lädt am 18. Januar zum Kabarettabend mit Musik

Die mit dem Salzburger Stier und dem Prix Cornichon ausgezeichneten Künstler Michel Gsell (Schertenlaib) und Gerhard Tschan (Jegerlehner) sind seit Jahrzehnten mit grossem Erfolg unterwegs. Sie sind versierte, sehr vielseitige Musiker und Klangkünstler und verstehen es, mit Charme, Wortwitz und Schalk Tiefgründiges zu thematisieren und das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Auch in ihrem vierten Programm «Textur» bespielen sie einen ganzen Instrumentenpark, aber im Vergleich zu den früheren Programmen sind die Texte poetischer geworden, worauf auch der Untertitel «Sehnsuchtsgroove

Ottenbach

21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Soul, Funk and Groove. Eintritt Fr. 5.-. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Samstag, 11. Januar

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Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch

Mettmenstetten

14.00-16.00: Offene Tür zur Bilderausstellung «licht und leicht», Radierungen und Monotypien von und mit Susanne Baer. Pfarrhauskeller.

Montag, 13. Januar

09.30-12.00: SP Hausen: «Ethisch verantwortungsvoll wirtschaften und Gewinne erzielen - ein Widerspruch?», Brunch und Diskussion am runden Tisch zum Thema globale Geschäfte - globale Verantwortung. Katholisches Pfarreizentrum. Bifangstrasse 4.

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, Ältere - auch NichtBewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel.

Dienstag, 14. Januar

Kappel am Albis

20.00: «Alles Klara». Theatergruppe Oberamt spielt eine irrsinnige Komödie in drei Akten mit Festwirtschaft, Quiz, Tanz und Musik. Reservieren unter www.tgoberamt.ch oder 079 623 57 06, 18-19.30 Uhr. Gemeindesaal zur Mühle.

Aeugstertal

Stallikon

18.30-19.30: 11. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon laden zum Mitmachen für jedermann ein. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Turnhalle Loomatt.

Mittwoch, 15. Januar

19.00: «Blues». Marco Marchi & The Mojo Workers. Essen 18 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

18.30-19.50: «Blumen im Winter».

Affoltern am Albis

12.00-16.00: Tavolata-Sonntagstreff 60+. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam essen, reden, neue Kontakte knüpfen - Mithilfe erwünscht. Organisiert vom OV Pro Senectute Affoltern am Albis. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.00: Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern AOBA, Akkordeon-Ensemble MSKA und VocalCord. Türöffnung 13.15 Uhr,

Veranstaltungen Sonntag, 12. Januar, 10.30 – 12.00 Uhr Öffentliche Führung, mit Dr. Matthias Haldemann, Direktor, und Joëlle und Pierre Clément Sonntag, 19. Januar, 10.30 – 12.00 Uhr Öffentliche Führung, mit Sandra Winiger, Leiterin Kunstvermittlung Dienstag, 21. Januar, 12.00 – 12.30 Uhr Kunst über Mittag, mit Sandra Winiger Sonntag, 2. Februar, 10.30 – 12.00 Uhr Abschlussführung, mit Matthias Haldemann

Kinoprogramm Sins

Hors Normes Do Fr Sa So

18.00 17.45

Star Wars Sa So

17.45

D 12

D 12

Bruno Manser So Mo Di Mi

CH/OV/d 10

10.30 17.30

JUDY KNIVES OUT

KW 02 | Donnerstag 09. - Mittwoch 15. Januar

CH-Premiere

D 10 (14) Where’d You Go... D12 4 Zauberhafte Schwestern D 8 20.15 Do Fr 18.00 Sa So Mi 13.30 Mo Di Mi 20.15

Als Hitler das rosa... D 6 (10) Der Bär in mir Do Fr 18.00 Mi Mo Di 17.30

A Rainy Day in New York D 16 Cats Sa So Mi 18.15 Mo Di

D 6 (12)

17.30

D 6 Frozen 2 18.00 Sa So Mi

Latte Igel So

www.kulturaffoltern.ch, Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10a, Affoltern, Telefon 044 762 42 42.

Öffentliche Führung: Anmeldung erforderlich bis um 12.00 Uhr am Tag der Führung auf 044 762 13 13 oder per Mail: fuehrungen.sz @nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1.

Hausen am Albis

07.25: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen). Leichte Tageswanderung: Euthal-Unteriberg-Studen-Euthal. Strecke ca. 14 km, Marschzeit 3½ Std., Aufund Abstieg 130 m. Mittagessen im Restaurant. Auskunft/Anmeldung bis 12. Januar: Fredy Laimbacher, 044 764 06 44 oder f.laimbacher@bluewin.ch. Treffpunkt Postplatz. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon

15.30-16.00: «Reim und Spiel». Buchstart-Treff für Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Wettswil

08.15: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Winterthur HB-Wolfensberg-Rosenberg-Seuzach. Wanderzeit ca. 3¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel.

Ottenbach

13.00: OTTENBACH60plus: Halbtages-Wanderung der Reuss entlang, Fahrt mit PW nach Bremgarten/Emaus. Kaffeehalt im Jo-Jo Bremgarten. Wanderdauer: 2 Std. Anmeldung und Auskunft bis 15. Januar, 12.00 Uhr: René Moser, 044 761 22 91 oder moser. rene@bluewin.ch. Treffpunkt Postautohaltestelle Zentrum.

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Juni 2020.

Stallikon

Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Farben im Fluss» Bilder in verschiedenen Techniken von Ruth Moser, Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19 Uhr, Di 15-20 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. Januar.

Wettswil

12.15-15.00: Mittagstisch im Dorf: Zusammen mit den Schulkindern mittagessen und anschliessend in der Bibliothek Zeit verbringen. Anmelden und Infos: 044 700 39 37 oder www.bibliothek-wettswil.ch. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

CH-Premiere

The Current War Täglich

Franken (Legi oder Kulturlegi). Reservierungen:

Bonstetten

Reformierte Kirche: Acryl-Bilder von Nicole Ziehbrunner-Steinmann aus Wettswil. Öffnungszeiten: jeweils Dienstagmorgen und Donnerstag, sowie an Anlässen und Gottesdiensten der Kirchgemeinde. Bis Frühlingsferien 2020.

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D 12/10

Schertenlaib & Jegerlehner unterlegen ihr Programm mit Klangteppichen und Heimat-Groove. (Bild Reto Camenisch)

Affoltern am Albis

MY MOTHER COUNTRY – MALEREI DER ABORIGINES und EMILY KAME KNGWARREYE

20.15

Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 30/15

Hausen am Albis

Sonntag, 12. Januar

D 8 (12) Charlie’s Angels Knives Out Täglich ausser Sa 20.15 Do Fr Sa So Sa 20.30

Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern.

feines Kuchenbuffet, Eintritt frei, Kollekte. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Verlängert bis 2. Februar 2020

Die Präsentation der Zuger Privatsammlung Pierre und Joëlle Clément ist die erste thematische Schau von zeitgenössischer Aborigines-Malerei in einem Schweizer Kunstmuseum. Die wohl bedeutendste Vertreterin ist in einer gesonderten Einzelausstellung zu sehen mit Gemälden aus zwei australischen Privatsammlungen.

Samstag, 18. Januar, 20.15 Uhr, Galerie am

der 5. Klasse, Hallenschuhe mitnehmen, Eintritt frei. Turnhallen Ennetgraben. 20.00: Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern AOBA mit Akkordeon-Ensemble MSKA und VocalCord. Türöffnung 18.45 Uhr mit Festwirtschaft, Kuchenbuffet, Tombola und Barbetrieb. Eintritt frei, Kollekte. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Affoltern am Albis

14.30: Kultur Affoltern: «Rotkäppli». Dialektmärchen von Jörg Christen gespielt vom Reisetheater, frei nach Gebrüder Grimm. Ab 5 Jahren. Kasse und Wunderbar ab 14.00 Uhr. Aula Ennetgraben. 17.00: «Da brännt de Baum!» Christbaumverbrännete mit Festwirtschaft. Organisiert durch den Feuerwehr-Oldtimer-Verein. www.vefa.ch. Vis-à-vis Friedhof. Zwillikerstrasse. 19.00-22.00: «SportNight». Offene Turnhalle mit Spiel und Spass, ab

und Texte ihrer selbst» hinweist. Es ist die Suche nach Rhythmus, Poesie, Sinnlichkeit und Balance. Während Schertenlaib noch ganz bei sich ist und nach der Quadratur des Kreises sucht, schwadroniert Jegerlehner leichtfüssig entlang der Weltläufigkeit und verstrickt sich im Groove. Schertenlaib und Jegerlehner erkunden das Lebensgefühl reiferer Männer, die sich ihrer Vergänglichkeit bewusst geworden sind, und sinnieren über das Leben mit seinen Höhen und Tiefen. Die beiden verstehen es meisterhaft, poetische Texte mit Melancholie und ganz alltäglichem, leichtfüssigem Irrsinn zu vermischen. Unterhaltung mit Tiefgang ist garantiert. (I.S.)

Affoltern am Albis

D6

15.40

D4

11.00

D 8 Der kleine Rabe Socke D4 D 8 Jumanji: The Next Level D 12 Dora & die goldene Stadt D 6 Plötzlich Heimweh Spione Undercover 15.30 So 11.00 Sa So Mi 13.30 Sa So Mi 13.30 Sa So Mi 15.45 Sa So Mi

Seehof 041 726 10 01 Gotthard -02 Lux -03


GEWERBEZEITUNG B<à{ª‹ AFF`fl™<ª‚ K M U ‡ U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N Š Š Šv Ö < Š < ª - < Õ < ª - ‚ 8 ‡ F F ` fl ™ < ª ‚ v . R

⁾⁽v J ‚Ë ª ‥⁽‥⁽ Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Geschäftsstelle

Leitartikel Claudio Rütimann

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Publireportage Restaurant Weingarten

Ist nur Bares Wahres? Jede Volkswirtschaft braucht ein funktionierendes Zahlungssystem. Dieses fand bis 1950 beim Einkauf vor allem mit Bargeld statt. Danach folgten Kreditkarten, später Debitkarten wie ECund Postcard. Heute sind Kryptowährungen an der Schwelle als Zahlungsmittel. Hat damit die Zahlungssicherheit für den Bürger zugenommen? Wie steht es mit den Finanzspuren und der damit verbundenen Gefahr, dass Datensammler aus diesen Informationen Profile erstellen, die nicht differenziert sind?

Geld – der Franken als universelles Tauschmittel Mit der Einführung des einheitlichen Zahlungsmittels «Schweizer Franken» 1850 verminderten sich die mit dem Tauschhandel verbundenen Transaktionskosten. Das Bargeld nahm lange eine Vormachtstellung als Zahlungsmittel beim Einkauf ein. Mit der Einführung der Kreditkarten um 1980, war sowohl die bargeldlose Bezahlung vor Ort möglich, aber auch der Distanzkauf geboren. Mit der Einführung der Debit-Karten als Zahlungsmittel hat der bargeldlose Zahlungsverkehr seine Erfolgsgeschichte begonnen. Bargeld blieb bis 2015 umsatzmässig das beliebteste Zahlungsmittel an der Ladenkasse. Wurde dann von den Debitkarten überholt und steht bis heute an stabiler zweiter Stelle. Bargeld dominiert noch immer vor allem in Restaurants, Bäckereien oder an Kiosken. Beträge bis 20 Franken werden vor allem bar beglichen.

Gefahren und Folgen – Vor- und Nachteile Bar- oder Kartenzahlung unterscheiden sich zunächst bei der Zuverlässigkeit: Bargeldzahlungen sind weniger stark von einer funktionierenden technischen Infrastruktur abhängig. Ein weiteres Plus ist der Datenschutz. Bargeld bietet Gewähr, dass durch die blosse Geldübergabe keine persönlichen Daten übergeben werden müssen und die finanzielle Privatsphäre gewährleistet ist. Dies gilt im Normalfall auch für bargeldlose Anwendungen. Wer Geschenke für den Partner kauft, kann mit einer Barzahlung dennoch besser bedient sein, weil der Kontoauszug sonst schon die Überraschung preisgeben könnte.

Mitglieder des Vorstandes Sicht des Konsumenten ist entscheidend, dass weiterhin die Wahlfreiheit besteht, wie bezahlt werden kann. Die Nachfrage nach Bargeld hat entgegen früheren Prognosen nicht abgenommen, sondern sogar wieder zugenommen. Die Zukunft bleibt spannend. Präsident Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Drogerie Rütimann AG

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstr. 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.˘scher@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch

Konklusion und Ausblick Die Meinung ist heute weit verbreitet, dass Banknote und Münze bald einmal ausgedient haben werden und unsere Zukunft bargeldlos sein wird. Ich bin davon nicht überzeugt. Denn wir sollten nicht vergessen: Münzen, Banknoten und Buchgeld sind zwar Substitute, aber keine homogene Produkte. Je nach Verwendungszweck hat jede Geldform ihre Vorund Nachteile. Effizienzvorteile bei Kleintransaktionen sowie ein stärkerer Schutz vor willkürlichen Zugriffen des Staates, vor Bankenrisiken und vor Verletzungen der finanziellen Privatsphäre werden auch in Zukunft für eine Nachfrage nach Bargeld sorgen. Aus

Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72, 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt: Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

Die Scharfmacher

Ohne Zahlungssystem: Die Reise durch Afrika 1875 Um die Notwendigkeit eines Zahlungssystems zu verdeutlichen, möchte ich Ihnen eine kleine Episode erzählen, die der britische Afrikaforscher Verney Lovett Cameron in seinem Buch «Across Africa» schilderte: Cameron durchquerte 1875 als erster Europäer Afrika. Auf einer Etappe seiner Reise brauchte er Boote. Er fand einen Bootbesitzer; dieser wollte für seine Boote ein Entgelt in Form von Elfenbein, das Cameron nicht besass. Er hörte aber von jemandem, der Elfenbein zum Verkauf anbot. Dieser wiederum wollte dafür jedoch nur in Baumwollstoffe bezahlt werden, die Cameron ebenfalls nicht hatte. Schliesslich fand Cameron jemanden, der Baumwollstoffe hatte und willens war, Draht als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Draht besass Cameron

glücklicherweise. So gab er diesem Mann die geforderte Menge Draht, nahm dafür die Baumwollstoffe entgegen, tauschte diese wiederum gegen Elfenbein ein und erwarb schliesslich die Boote im Tausch gegen das Elfenbein. Dieses Beispiel zeigt deutlich, wie hoch der Aufwand im Tauschhandel war. Was damals fehlte, war ein allgemein akzeptiertes Tauschmittel.

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

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Karsten Bergt ist fokussiert auf Individualität und Qualität Licht und Raum fallen als Erstes auf beim Betreten von Vista Optic. An den Seitenwänden reihen sich die Brillengestelle sorgfältig aneinander. Die optischen Geräte befinden sich an der Stirnseite. Wir nehmen die Einladung von Karsten Bergt zu einem Kaffee gerne an, um uns mit ihm zu unterhalten.

gen. Das Aussehen mancher Menschen gewinnt mit der Brille, wenn sie stimmig ist. Mir gefällt es, das modische Accessoire persönlich mit jeder Kundin, jedem Kunden auszuwählen, damit es individuelles Aussehen, optimale Sicht und angenehmes Tragen miteinander verbindet.»

«Zu uns kommen Menschen, die eine hochwertige, exakt ausgemessene und angepasste, individuelle Brille wünschen», sagt Inhaber und Geschäftsführer Karsten Bergt, «unser kleines Team garantiert individuelle Beratung und Betreuung.»

«Das Geld bleibt in der Region» Zum Konzept des selbstständigen Optikergeschäfts gehört auch der persönliche Bezug zu den Kundinnen und Kunden, zur ganzen Region Affoltern. «Meine Werbe- und Sponsoringausgaben bleiben hier. Ich inseriere in der Regionalzeitung und leiste damit einen Beitrag zur Berichterstattung aus unserer Region. Ich unterstütze die erste Mannschaft des FC Affoltern, dessen Italo-Mannschaft mein Leibchen trägt.»

Vom Inhaber geführter Laden Dass sich in der Auslage keine billige Massenware aus Fernost befindet, ist kein Zufall, bedeutet aber nicht, dass Karsten Bergt keine preisgünstigen Brillen verkaufen würde. «Mir entspricht der kleine, persönlich geführte Laden. Ich habe das Geschäft in Affoltern 2006 als Geschäftsführer übernommen, 2007 konnte ich es kaufen. Dies ermöglicht mir, mit den Qualitätsstandards zu arbeiten, die ich für richtig halte. Und sie gelten für jede Kundin, jeden Kunden, unabhängig vom Budget für die Brille.» Die passende Brille unterstreicht die Persönlichkeit: «Mit einer Brille kann man streng oder unscheinbar wirken, kann Farbe und Leben ins Gesicht brin-

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Modernste Ausrüstung Weshalb hat er die Geräte beim Umzug an den Bahnhofplatz nicht mitgenommen? «Die Entwicklung bleibt nicht stehen. Es gehört zu meinen Markenzeichen, dass ich stets mit den modernsten Zeiss-Instrumenten arbeite. Der Profiler beispielsweise misst die Sehschärfe bei unterschiedlicher Pupillengrösse. Jedes meiner Instrumente kann auf die Daten der anderen zurückgreifen und dadurch die Sehschärfe optimal beurteilen.» Sein neustes Gerät misst den Kopf exakt elektronisch aus, um die Brille so an den Kopf anzuschmiegen, dass sie sitzt, ohne dass man sie spürt.

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Nachhaltigkeit Karsten Bergt legt viel Wert auf Nachhaltigkeit: «Ich will wissen, zu welchen Bedingungen die Produkte erstellt werden, die ich verkaufe. Qualität hat ihren Preis. Zur Qualität gehört auch, mit welchen Arbeitsbedingungen produziert wurde.» Nachhaltig ist auch, dass Karsten Bergt 2011 anlässlich des Umzugs seines Geschäfts vom Fabrikweg an den Bahnhofplatz 1 seine noch vollständig einsatz-

fähigen Instrumente auf Vermittlung der Ottenbacher Solarkocher-Erfinderin Regula Ochsner einer Augenklinik in Madagaskar geschenkt hat. Auch einwandfreie gebrauchte Brillen sendet er auf die ostafrikanische Insel.

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Vielfältiger Pizzagenuss im Weingarten – neu auch glutenfrei möglich Nüsslisalat an Balsamico-Dressing, Riesencrevetten in Olivenöl & Knoblauch gebraten, knusprige hausgemachte Pizzas: Viele Menschen essen gerne gesund und schätzen eine ausgewogene sowie raffinierte Küche. Nicht alle können jedoch bedenkenlos diese Köstlichkeiten geniessen. Etwa eines von 15 Kindern in der Schweiz leidet an einer Lebensmittelallergie und muss gewisse Speisen strikte meiden. Gar ein Fünftel der Bevölkerung ist von einer Nahrungsmittelintoleranz betroffen – diese Menschen vertragen etwa keinen Milchzucker oder reagieren auf histaminhaltige Speisen oder Gluten (Klebereiweiss in Getreide). Die Herausforderung für die Betroffenen ist gross, etwas Feines und Abwechslungsreiches auf der RestaurantSpeisekarte zu finden. Im Weingarten fragen immer mehr Gäste nach Gerichten, welche gluten- oder laktosefrei zubereitet werden können. Da in der Weingartenküche die meisten Spezialitäten erst bei der Bestellung «à la minute» zubereitet werden, kann auf Unverträglichkeiten und Wünsche der Gäste flexibel eingegangen werden und durch die langjährige Erfahrung des Teams vertrauen die Betroffenen auch darauf. Braucht man Hilfe, kann man sich vom Service beraten oder sich anhand des «Weingarten-Allergieweg-

weisers» durch die Speisekarte führen lassen. Glutenfreie Spaghetti oder Penne, die bei der Bestellung in separatem Wasser gekocht werden, sind schon seit drei Jahren ein fester Bestandteil der Speisekarte. Zu dieser Pasta aus Maismehl kann ohne Bedenken, jede hausgemachte Sauce – ausser Bolognese – gewählt werden. Neu wird die Auswahl nun mit dem glutenfreien Pizzaboden erweitert. Dieser ist nicht hausgemacht, sondern wird zugekauft und ist aus Mais-, Reis- und Kartoffelmehl sowie Eiern hergestellt, garantiert aber absoluten Genuss für Glutenintolerante oder -allergiker. Denn der Boden kann der Gast nach seinem Gusto mit den Lieblingszutaten belegen lassen. Allerdings kann bei sorgfältigster Zubereitung des Pizzaiolo nicht ausgeschlossen werden, dass die Pizza Spuren von Gluten enthält, da kein extra Arbeitsplatz und Ofen zur Verfügung steht. Die Dinkelteigvariante, welche sich seit 11 Jahren wegen der besseren Verträglichkeit und des feinen Geschmacks grosser Beliebtheit erfreut, sowie der Para-Vollkornteig bleiben weiterhin im Sortiment. Denn diese «chüschtige» Vollkorn-Pizza ist vor allem als «Pizza Vegetariana» der absolute Renner. Ohne Käse bietet sie

für Gäste mit einer Laktoseintoleranz oder für den «Veganer» eine vollwertige, genussvolle Mahlzeit. Ebenso ist das feine Vegane-Menu, welches von Montag bis Freitag jeden Mittag angeboten wird, eine tolle Alternative für Intoleranz- oder Allergie-Betroffene. Man muss sich allerdings bei einem Restaurantbesuch bewusst sein: Wird frisch gekocht, muss man Zeit mitbringen, kann sich dafür aber geduldig zurücklehnen, sich einfach verwöhnen lassen und dann das mit Liebe zubereitete Essen mit allen Sinnen und viel Muse langsam geniessen. Übrigens… eigentlich hat man bei einem Restaurantbesuch ja viel mehr Zeit als zu Hause, denn Einkaufen, Kochen, Aufräumen und Abwaschen fallen ja ganz weg…!

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Veranstaltungen

Freitag, 10. Januar 2020

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Ein reichhaltiges, vielseitiges Kulturangebot mitten im Winter Was der Verein LaMarotte in den nächsten neun Tagen an Kultur anbietet «Alltag Sonntag – der neue Diaabend» mit Reeto von Gunten Das ist der neue Diaabend von Reeto von Gunten. Alles stehen und liegen lassen, endlich mal wieder Ruhe finden, die eigene Mitte – auch mitten in der Woche. Wie Yoga, nur lustiger. Ausgesprochen lustig sogar. Dazwischen magische Momente, Staunen über die Welt und die eigene Wahrnehmung. Wie Marihuana, nur gesünder. So, dass man sich anschliessend besser fühlt, inspiriert und entspannt. Weil man weiss, dass das Leben von jetzt an etwas leichter wird. Heute Freitag, 10. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit «Silversoul» Peter Schaudt, tp, Thomas Lüthi, ts, Yves Martinek, p, Guillermo Ramos, b, Jonas Brügger, d – dieses energiegeladene, frische und zupackende Quintett lässt die Musik von Horace Silver wieder aufleben. Silver war eine der schillerndsten Gestalten des Jazz und prägte die Jazzszene in Amerika während mehr als einem halben Jahrhundert. Er war massgeblich an der Entstehung und Entwicklung des Hardbop und des Soul-Jazz beteiligt. Als Pianist und Bandleader spielte er mit fast allen Grössen der Jazzszene zwischen 1950 und dem Beginn des 21. Jahrhunderts. Viele seiner Kompositionen, die vom Blues, von lateinameri-

Spielerisches Ballett

kanischen Rhythmen und kapverdischer Musik beeinflusst sind, wurden zu Standards. Donnerstag, 16. Januar, Bar ab 18.30 Uhr,

Am Freitag, 24. Januar, startet im Familienzentrum Affoltern eine 17-teilige Serie mit der Tanzlehrerin Alevtina Roost. Der Kurs findet wöchentlich jeweils von 16 bis 16.50 Uhr statt.

Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken.

Film: Best of Fantoche 2019 Die weltweit besten animierten Kurzfilme, moderiert von Fantoche. Seit über 25 Jahren bietet der Wettbewerb in Baden Einblick in das aktuelle Animationsfilmschaffen und verdeutlicht die beeindruckende Diversität und Kraft des Mediums. Der «Internationale Wettbewerb» ist zusammen mit dem «Schweizer Wettbewerb» das Herz von Fantoche. Zugelassen sind Filme aller Animationstechniken, einschliesslich Kombinationen von Real- und Trickfilm. Studentenfilme, freie Arbeiten und künstlerische Auftragsfilme werden gleichwertig behandelt; vom Wettbewerb hingegen ausgeschlossen sind kommerzielle Werbefilme. Das Hauptkriterium der Filmselektion ist die Innovation. Nach dem Festival geht die Crème de la Crème des animierten Kurzfilms auf Tournee durch die Schweiz. Die Filme reisen von Ort zu Ort und verbreiten mit visuellen Feuerwerken überall das Animationsvirus. Achtung: Ansteckungsgefahr! Freitag, 17. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 18/12 Franken, mit KulturLegi 12 Franken.

Im Kurs lernen die Kinder, sich rhythmisch auszudrücken. (Bild zvg.)

Die fünfte Etappe der Nahreise auf dem Ämtlerweg endet in Aeugst. (Bild zvg.) Exkursion Kultur und Natur auf dem Ämtlerweg Reiseleitung: Urs Heinz Aerni Journalist, Kulturvermittler, Ornithologe und Bernhard Schneider, Historiker und Kenner der Regionalgeschichte Die fünfte Nahreise führt von Stallikon nach Aeugst. Damit die Affoltemer mit ihrem Getreide zur Mühle an der Reppisch gelangten, mussten sie den wohl deswegen so benannten Müliberg überqueren, der zur Gemeinde Aeugst gehört. Zuvor führt der Weg noch am Götschihof im Aeugstertal vorbei, wo in der Zeit der Weltkriege Alkoholiker aus der Schweizer Armee therapiert wurden. Viele Vogelarten fliegen im Winter nicht (mehr) in den Süden. Das wohlklingende Flöten der Amsel ist einer der ersten Frühlingsboten und er-

klingt manchmal bereits im Januar. In Aeugst geniesst die «Wandergruppe» Gastrecht im Gemeindesaal. Dort hat Ruth Bieri vom Hoflädeli einen Imbiss vorbereitet. Als Gast wird auch Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer anwesend sein und sich in einem Interview zu aktuellen Themen in Aeugst äussern. Die seit vorrömischer Zeit besiedelte, einst arme Gemeinde zählt heute zu den bevorzugten Wohnlagen im Säuliamt.

Das spielerische Ballett vermittelt die Freude an der Musik, am Tanz und an der Bewegung. Das Kind lernt, sich mit der Musik zu bewegen, sich rhythmisch auszudrücken und somit das Körpergefühl besser wahrzunehmen. Ganz nebenbei wird auch eine gesunde Körperhaltung trainiert. Es ist ein freudvolles, spielerisches Lernen der ersten Schritte im klassischen Ballett. Dieses kultiviert die Musikalität sowie die Ausgeglichenheit und fördert die Konzentration und Kondition. Für Geschwister ist die hauseigene Kinderhüeti mit freundlichem Ambiente für die Dauer des Kurses gegen einen kleinen Aufpreis von 6 Franken pro Kind und Stunde geöffnet. (GS) Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder per

Samstag, 18. Januar, ab 10 Uhr Kasse, Kaffee

E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

und Gipfeli in der Aumüli Stallikon., Start um 11 Uhr.

Weitere Informationen und komplettes Kursangebot

Eintritt 25/18 Franken, mit KulturLegi 12 Franken.

auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Essen ab 13 Uhr, Bündner Gerstensuppe, Wienerli und Brot für 20 Franken. (Anmeldung erwünscht). Platzreservierungen sind für alle Anlässe erwünscht über Telefon 044 760 52 62 oder via Website: www.lamarotte.ch.

English Conversation Wer hat Lust, das mündliche Englisch wieder aufzufrischen oder zu verbessern? Ab Montag, 27. Januar, jeweils von 8.30 bis 10 oder von 10.15 bis 11.45 Uhr, finden in zwei Gruppen wieder die beliebten EnglishConversation-Kurse statt.

Jugendliche helfen beim Bauern in Kappel. (Bild zvg.)

Aktion 72 Stunden: Ämtler Jugendliche machen mit Vom 16. bis 19. Januar werden rund 20 000 Kinder und Jugendliche im ganzen Land im Einsatz sein, um innerhalb von 72 Stunden gemeinnützige Projekte zu verwirklichen. Auch Ämtler Jugendliche engagieren sich für das grösste Freiwilligenprojekt der Schweiz.

Zopf backen und Bänkli bauen

Ob ein Jugendheim renovieren, ein Iglu bauen oder zusammen mit Menschen mit einer Behinderung ein Theater inszenieren – den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Mit dem Start der Aktion beginnt der Wettlauf gegen die Zeit. Das Ziel? Mit der eigenen Gruppe innerhalb von 72 Stunden ein etwas verrücktes Projekt umsetzen – ohne finanzielle Mittel, aber mit Erfindergeist. Die Unterstützung der Bevölkerung ist daher für den Erfolg der Projekte notwendig. Nach drei Ausgaben in den Jahren 2005, 2010 und 2015 findet die Aktion 72 Stunden erstmals im Winter statt.

Gleich zwei Projekte hat sich die Jubla Säuliamt vorgenommen. Eine Gruppe baut Sitzbänke aus Holz und malt diese kunstvoll an. Je nach Standort kommt noch eine Bücherbox dazu, für welche die Teilnehmer alte Bücher sammeln können, sodass Spaziergänger eine Pause mit einer kleinen Lektüre einlegen können. Die zweite Gruppe backt Zöpfe und verteilt diese am Sonntag. Der Erlös wird gespendet. Dafür können sich die Teilnehmer informieren, wofür sie spenden möchten. Zusätzlich werden Kerzen gezogen und mit den Zöpfen verteilt, um Licht zu spenden. (pd.)

«Landwirtschafts-Aufklärung» heisst das Projekt der Cevi Hedingen Bonstetten. Dabei helfen 55 Kinder und Jugendliche einen Tag lang auf dem Bauernhof Locher in Bonstetten mit. Sie unterstützen nicht nur lokale Bauern, sondern lernen auch, wie ihr Essen auf den Tisch kommt.

Are you interested in improving your English through conversation? Look no further! Join our English Conversation class. Am 27. Januar starten wieder die English-Conversation-Kurse mit der aus Australien stammenden Kursleiterin, Kirstie LeBow. Sie gestaltet jeden Montagmorgen individuell und immer wieder mit neuen Themen rund um den Alltag. In diesem ungezwungenen Rahmen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre mündlichen

Unter Anleitung kreieren die Kinder ihr eigenes Schmuckset. (Bild zvg.) Im Kurs frischen die Teilnehmenden ihr Alltagsenglisch auf. (Bild zvg.) Sprachkenntnisse verbessern und mehr Sicherheit und Freude beim Englischsprechen gewinnen. (GS) Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Informationen und das komplette Kursangebot sind zu finden auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Im Kreativ-Workshop am Mittwoch, 22. Januar, von 14.30 bis 17 Uhr lernen Kinder ab fünf Jahren, wie sie aus verschiedenen Schmuckperlen ein eigenes Schmuckset herstellen können.

Der Biber ist aktiv. (Bild zvg.)

Schmuck dient der Verschönerung und bietet noch viel mehr, besonders wenn er selbst gemacht ist! Unter der fachkundigen Anleitung von Carola Solinger von Schmuck Werk entstehen aus einer bunten Auswahl an Perlen und anderen Schmuckelementen Schritt für Schritt Halsketten, Armbänder, Anhänger und Ohrringe. Alle Teilnehmenden können sofort loslegen und brauchen keinerlei Vorkenntnisse mitzubringen, denn jeder Schritt wird genau erklärt und an zahlreichen Beispielen gezeigt. Alle Kinder ab fünf Jahren sind herzlich eingeladen, Kleidungsstücke mitzubringen, zu welchen das neue Schmuckset passen sollte. (GS)

Samstag, 18. Januar, Beginn: 14 Uhr, Ende: zirka 16

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Uhr. Treffpunkt: Bushaltestelle Rottenschwil, Hecht;

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Dem Biber auf der Spur Am Samstag, 18. Januar, von 14 bis 16 Uhr, organisiert die Stiftung Reusstal ab Rottenschwil einen öffentlichen Anlass, um dem Biber näherzukommen. Sanduhrförmig angenagte Weiden, aufgestaute Kanäle, mit Lehm bedeckte Asthaufen oder gestohlene Maispflanzen – der Biber ist definitiv zurück und hält das Reusstal auf Trab! Unter der Leitung von Niklaus Peyer, Mitarbeiter der Stiftung Reusstal, begeben sich die Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer gemeinsam auf Spurensuche und erfahren, warum ein Biber im Winter Bäume fällt, wozu ihm sein schuppiger Schwanz dient und was eine Biberrutsche ist. (pd.)

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Sport

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Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Schadenfrei durch den Winter Der langersehnte Schnee freut Wintersportler – und bringt einige Verp6ichtungen mit sich. Denn rutscht jemand auf Ihrem vereisten Hauszugang aus, haften Sie als Hauseigentümer. Auch Autofahrer sollten ein paar Regeln beachten. Trotz Schnee und Kälte im Winter sind einige Autofahrerinnen und -fahrer mit Sommerpneus unterwegs. Das ist auch ohne Glatteis gefährlich und kann teuer werden. Kalte Temperaturen reichen aus, damit die Sommerreifen nicht mehr optimal greifen und sich der Bremsweg deutlich verlängert. Das ASTRA emp=ehlt eine Pro=ltiefe von 4 mm. Wenn wegen schlechter oder ungenügender Bereifung ein Schaden passiert, kann die Versicherung die Zahlung kürzen oder sogar auf die Fahrerin oder den Fahrer zurückgreifen. Gefährlich: Guckloch in der Frontscheibe Scheibenkratzer und Schneebesen: Diese zwei Utensilien gehören im Winter in jedes Auto. Befreien Sie mit dem Besen das Fahrzeug von Schnee und kratzen Sie die ganzen Scheiben frei. Wer nur einen Teil freischaufelt oder durch ein Guckloch aus dem Auto schaut, muss mit einer hohen Busse oder sogar dem Entzug des Führerausweises rechnen. Die Versicherung kann auch in diesem Fall die Leistungen kürzen oder die Kosten vom Versicherten zurückfordern. Vereister Hausplatz und Dachlawine Als Gebäudeeigentümerin oder -eigentümer sind Sie dazu angehalten, Ihr Grundstück so zu warten, dass niemand zu Schaden kommt. Der Hausplatz oder Gehweg sollte deshalb geräumt sein. Stürzt ein Fussgänger auf dem vereisten Hausplatz , haftet der Gebäudeeigentümer. So ist es auch bei Dachlawinen. Kommen die oft grossen Schneemengen auf Hausdächern ins Rutschen, können sie geparkte Autos beschädigen oder Passanten verletzen. Mit Schneefangrechen oder Schneerückhaltern auf dem Dach können Sie Dachlawinen grösstenteils verhindern. Eine gute Gebäudeisolation verhindert zudem die Eiszapfenbildung. Sollte dennoch eine Drittperson zu Schaden kommen, springt die Haftp?ichtversicherung ein. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch.

Auf fünf Feldern messen sich 40 Mannschaften Volley S9 lädt zum «Brot und Speck»-Turnier Bei Volley S9 steht am Wochenende das grosse «Brot und Speck»- Turnier vor der Tür. Auch das Jahr 2020 beginnt bei Volley S9 traditionsgemäss mit dem beliebten Januarturnier. Erneut darf sich der Verein über etliche Teams von Bern über Basel bis nach Chur freuen. Mit 40 Mannschaften, davon zwölf Damenteams am Samstag und 28 Mixed am Sonntag, wurde das Turnier dieses Jahr erneut überflutet von Anmeldungen. Um 28 Mannschaften am Sonntag spielen lassen zu können, wird nicht nur im Sportzentrum, sondern auch in der nahe gelegenen Primarturnhalle und der Sporthalle 2 der Sekundarschule gespielt. Somit stehen den Teams fünf Felder zur Verfügung. Gegen Hunger und Durst oder einfach für den «Gluscht» steht wie immer die Volley-S9-Turnierbeiz bereit. (pd.) Programm: Samstag, 11. Januar, 11 bis zirka 17 Uhr, Damen und Juniorinnen. Sonntag, 12. Januar, 8.20 bis zirka 18 Uhr, Mixed A, B und C/Plausch. Mehr Infos zum Turnier: https://volley-s9.ch/ brot_speck_turnier.

Spielpause – Impression vom Turnier 2019. (Bild zvg.)

Fussball-Nachwuchs im «Zendenfrei»

FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden lädt zum Hallenturnier

Junge Fussballer spielen in der Turnhalle Zendenfrei in Obfelden. (Bild zvg.)

Am Wochenende vom 18. und 19. Januar führt der FC KnonauMettmenstetten-Maschwanden bereits zum achten Mal sein Fussball-Hallenturnier im Zendenfrei Obfelden durch. Die Besucher werden mit Raclette, Grilladen und Kuchen verwöhnt. Gestartet wird am Samstag um 8 Uhr mit der Kategorie G und um 10 Uhr mit den F-Junioren. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie bereits 5- bis 8-Jährige um jeden Ball kämpfen

Im Schadenfall: 044 762 50 20

Freitag, 10. Januar 2020

und wie viel Können bei den Kleinsten bereits vorhanden ist. Ab dem Mittag sind dann die E-Junioren im Alter von 9 bis 10 Jahren an der Reihe. Abgeschlossen wird der Samstag mit dem C-Turnier der ersten Stärkeklasse bis etwa um 23 Uhr.

Mit Festwirtschaft Am Sonntagmorgen machen die E-Junioren in der ersten und zweiten Stärkeklasse den Auftakt. Von zirka 12.30 bis 17 Uhr findet dann das D-Turnier der ersten Stärkeklasse statt.

Während des ganzen Wochenendes betreibt der FC KMM eine Festwirtschaft. Im Angebot stehen neben Raclette Würste, Poulet-Schnitzelbrote, Hamburger, Hot-Dogs und Kuchen sowie allerlei Getränke zur Erfrischung. (pd.)

Juniorenhallenturnier des FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden am Samstag, 18. Januar, 8 bis 23 Uhr, und Sonntag, 19. Januar, 8 bis 17.30 Uhr, Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden. Mit Festwirtschaft. Weitere Infos unter fckmm.ch/hallenturnier_2020.

Vier Podestplätze für den Badminton Club Affoltern

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Am Sonntag, 5. Januar, fand der ElchCup, das erste Badminton-Schülerturnier des neuen Jahres, statt. Acht motivierte Juniorinnen und Junioren des Badminton Clubs Affoltern (BCA) sind in Begleitung ihres Trainers nach Uster gefahren, um ihre fleissig eingeübte Technik und Taktik in spannenden Spielen anzuwenden. Die Jugendlichen haben füreinander das Zählen mit den Täfeli übernommen, sich gegenseitig motiviert, nach Niederlagen getröstet und die Siege gemeinsam gefeiert. Nach einem langen Tag mit sportlichen Höchstleistungen haben die Juniorinnen und Junioren zwei goldene und zwei bronzene Medaillen mit nach Hause gebracht. Ein gelungener Start in die neue Badminton-Saison und ein super Ausgangspunkt für den Guggi-Cup, das Heimturnier des BCA, das im Mai stattfinden wird. (pd.)

FCA-Jass: letzte Chance Bereits zum 37. Mal organisiert die Seniorenabteilung des FC Affoltern die traditionelle Jassmeisterschaft, zu welcher alle Jassbegeisterten und solche, die es noch werden wollen, herzlich eingeladen sind. Gespielt wird mit fixem Partner. Man kann sich auch als Einzelperson anmelden – ein Jasspartner wird aus den verschiedenen Anmeldungen zugelost. Der Anlass findet am 18. Januar statt, mit Start um 13.30 Uhr mit einem kleinen Apéro. Um 14 Uhr beginnt der Jassmarathon. Zum Start werden 2 Passen gespielt, bevor es zur Stärkung an das Kuchenbuffet geht und dann in die finalen drei Durchgänge. Danach wird noch ein feines Nachtessen serviert mit anschliessender Rangverkündigung. Es gibt Trumpf, Undenufe und Obenabe, ohne Stöck- und Wyspunkte. Gezählt wird alles einfach mit 157 Punkten pro Spiel. Die besten Teams können sich nach der Rangverkündigung am attraktiven Gabentisch einen schönen Preis aussuchen. Je Teilnehmer beträgt der Jasseinsatz 40 Franken inkl. Apéro, Kuchenbuffet und Nachtessen (zu bezahlen am Jasstag). Da die Kapazität im eigenen Clublokal beschränkt ist, findet die «Schieberei» im Singsaal Schulhaus Zwillikon, Langacherstrasse 1, statt. Parkplätze sind unmittelbar beim Lokal verfügbar. (pd.) Auskunft und Anmeldung bei: Alex Roshardt, Mitteldorfweg 5, Hausen, Tel. 079 358 82 10, via E-Mail: alex.roshardt@bluewin.ch. Anmeldung auch möglich über https://fcaffoltern.ch/jassmeisterschaft_2020. Anmeldeschluss ist am 15. Januar.

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Hinten von links: Ruben Stark 1. Rang U17, Paul Kottmann 3. Rang U17, Gilles Berger, Rony Hegetschweiler 1. Rang U15, Sarina Röthlisberger, Tamara Dennler 3. Rang U15, Emanuel Sonnleitner. Vorne: Aurèle Klein. (Bild (zvg.)


Extra

Freitag, 10. Januar 2020

herkömmliches

«Ich habe keine Pläne, ich lebe heute»

Schlucht

Menschen im Säuliamt: Ottenbacher Ruedi Ruch war in vielen Vereinen aktiv engagiert Ruedi Ruch war noch jung, als sein Vater starb. Er übernahm 1968 den elterlichen Hof im Dorf in Ottenbach und konnte 1980 eine neue Siedlung bauen. Er war in vielen Vereinen aktiv und wurde fast in den Gemeinderat gewählt. Heute nimmt er es ruhiger und ist zufrieden, dass er gesund ist.

vom Ufer aus die Zeiten.» Er sei zudem im Turnverein gewesen, ganz früher im Schwingklub und den Vorständen der Viehversicherung, der Milchgenossenschaft und der Holzkorporation. «Und auch in der Feuerwehr war ich natürlich dabei.» Das seien für seine Anna harte Zeiten gewesen. «Es wurde eben manchmal sehr spät oder eben früh, bis ich heimkam.» Er berichtet auch von seiner FastKarriere 1978 im Gemeinderat. «Ich wurde von der SVP aufgestellt, aber es gab neun Kandidaten für fünf Sitze.» Um eine einzige Stimme habe er den Sitz nicht erhalten. «Das ist nur so ein Detail, aber lustig war das ja schon.» Ebenfalls lustig gewesen seien aus heutiger Sicht seine Einsätze als Polizeistunden-Kontrolleur. «Dieses Amt übte ich während 24 Jahren aus.» Es habe fünf Beizen gegeben in Ottenbach: Reussbrücke, Engel, Funk, Post und Neuhof. «Und dort musste ich ab und zu Stichkontrollen machen, ob um halb ein Uhr früh alle heimgegangen sind. Ich ging aber jeweils nicht zu früh schauen, erst gegen ein Uhr.» Einmal habe er Unterstützung durch die Polizei gebraucht. «Die Bude war noch pumpenvoll, ich hatte alleine keine Chance. Da mussten viele eine Busse bezahlen. Die betrug fünf Franken.»

................................................... mit ruedi ruch sprach marianne voss «Also, ich möchte zuerst klarstellen, dass alles nur möglich war wegen ihr», betont Ruedi Ruch gleich zu Beginn des Gespräches. Er führt aus, was er damit meint: Er habe seiner Frau, Anna, sehr viel zu verdanken, denn sie habe immer zum Rechten geschaut. «Für den Hof, die Kinder, den Haushalt und, wenn ich weg war, auch für das Vieh.» Sein Vater war 1945 als Knecht nach Ottenbach gekommen und erhielt später die Möglichkeit, im Dorf einen kleinen Betrieb zu kaufen. Ruedi Ruch hat also seine ganze Kindheit – sein ganzes Leben – in Ottenbach verbracht. «Der Lehrer fand, ich solle die Sek probieren, aber mein Vater wollte lieber, dass ich zu Hause bleibe und da mit anpacke.» Neben der Arbeit auf dem Hof habe er sich auch als Lohnarbeiter beim Dreschen etwas Geld verdient. «Wohlgemerkt», fügt er an, «das waren Dreschmaschinen und noch keine Mähdrescher.» Als der Vater 1968 starb, musste der junge Mann den elterlichen Betrieb mit

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

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Auf Wanderschaft in den Bergen durchquerte ich mit drei ebenso mutigen wie anmutigen Begleiterinnen auf dem alten Splügenweg drei imposante Schluchten: Viamala, Roffla und Cardinello. Der Ausdruck Schlucht entspricht gemäss Herkunftswörterbuch dem mittelhochdeutschen Wort Schluft, das hergeleitet ist von sluft beziehungsweise schliefen, was sinngemäss schlüpfen bedeutet. Wir schlüpften also hinunter in die tiefen Einschnitte der Erdoberfläche, ohne uns von den Abgründen des Daseins verschlucken und verschlingen zu lassen, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist. Denn Schluchten sind mit schlucken wortverwandt. Und Schlund, Schlauch oder Schlange sind unüberhörbar von verschlingen hergeleitet. Es lauern Gefahren noch und noch. Von daher ist es naheliegend, dass man in Schluchten gelegentlich auch schluchzen muss, wenn nicht der Wortverwandtschaft wegen, dann ganz bestimmt, weil es endlos auf und nidsi geht. Und schlüpfrig ist es bisweilen auch, wenn man hinunterschlüpft in die verschlungenen Pfade der Unterwelt. Was uns betrifft, sind wir mit heiler Haut davongekommen und unversehrt wieder aufgestiegen an die Oberfläche des Daseins mit folgender Empfehlung an alle potenziellen Schluchtenbummler: Lasst euch weder von einer giftigen Schlange verschlingen, noch vereinnahmen von einem listigen Schlingel, der euch ein X für ein U vormachen will. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Als Josef im Krippenspiel «Wenn es mal kein Öl mehr gibt, haben wir trotzdem warm.» Ruedi Ruch geniesst in der kalten Jahreszeit das gemütliche Ofenbänkli in der Stube. (Bild Marianne Voss)

Milchvieh und Ackerbau übernehmen. Musste? «Ja, ich hatte keine Wahl. Wobei, ich war gerne Bauer, ich habe gerne draussen gearbeitet.» 1980 konnte er siedeln und ausserhalb des Dorfes einen neuen Stall und ein neues Wohnhaus bauen.

Heute pensioniert Doch vorher gründete Ruedi Ruch seine eigene Familie. Die österreichische Serviertochter im Restaurant Funk hatte es ihm angetan. Dazu mischt sie sich kurz ins Gespräch ein und bemerkt: «Ich wollte eigentlich nie Bäuerin werden.» Und er erwidert schlagfertig: «Aber ich wollte dich.» 1970

heiratete das Paar, und bald gehörten zwei Töchter zur Familie – heute zudem fünf Enkelkinder. Während der Sommermonate nutzen jetzt die Galtkühe des Nachbarn die Liegehalle des Stalls und die Wiese. Keine der Töchter wollte den Betrieb übernehmen. «Das war so», erzählt Ruedi. «2001 musste ich die Hüfte operieren. Da haben wir auf Mutterkühe umgestellt. Und seit sechs Jahren bin ich pensioniert.»

Fünf Franken Busse Ruedi Ruch war viele Jahre aktiv im Pontonier-Verein. «Jetzt gehe ich nicht mehr aufs Wasser, sondern stoppe

Heute nehmen es Anna und Ruedi etwas ruhiger. Sie haben aber keine Lust auf grosse Reisen. «Wir besuchen manchmal unsere Töchter im Bündnerland und im Glarnerland. Auch schon haben wir eine Flussschifffahrt unternommen, das war schön.» Ob er noch Wünsche oder Pläne habe? «Nein, ich habe keine Pläne, ich lebe heute. Das Wichtigste ist doch, gesund zu bleiben. Nicht mehr und nicht weniger.» Auch Weihnachten ist im Gespräch ein Thema. «Früher hat Anna immer Guezli gebacken, sicher zehn verschiedene Sorten», erzählt er. «Seit vielen Jahren verbringen wir nun die Weihnachtstage bei der Tochter im Glarnerland.» Aber, wenn er an seine Kindheit zurückdenke, dann könne er sich noch genau an ein Krippenspiel erinnern. «Das war ein Highlight. Ich war der Josef, und die Irene war die Maria.»

wetter

Sicher unterwegs im Winter

die frage ans leben «Warum gibt es Giraffen, aber keine Einhörner? Was ist wahrscheinlicher: ein Pferd mit Horn oder ein Leoparden-Elch-Kamel mit 3-Meter-Hals?»

In der Schweiz existiert keine explizite Vorschrift, das Auto mit Winterreifen auszurüsten. Wer im Winter aber mit den falschen Pneus unterwegs ist oder das Auto nicht von Schnee und Eis befreit, muss mit Bussen oder Führerausweisentzug rechnen. Bei einem Unfall wegen mangelhafter Ausrüstung des Fahrzeugs kann die Versicherung ausserdem Leistungen kürzen oder zurückfordern. Die Profiltiefe bei Reifen muss laut Schweizer Gesetz mindestens 1,6 mm betragen. Bei Winterreifen sollte das Profil allerdings mindestens 4 mm tief sein, ansonsten verlieren die Reifen ihre speziellen Winter-Fahreigenschaften. Winterreifen ersetzen auch keineswegs eine an die Strassenverhältnisse angepasste Fahrweise. Besonders auf Brücken und Überführungen ist immer mit Eisglätte zu rechnen. Bei Schnee, Eis oder nasser Fahrbahn sollte man nicht zu schnell und mit genügend Abstand fahren. Der Bremsweg kann bis zu viermal so lang sein wie auf trockener Strasse.

Obwohl sich bei der Entwicklung von Ganzjahresreifen Fortschritte zeigen, gelten sie nach wie vor als Kompromisslösung. Ganzjahresreifen mit überzeugenden Sommereigenschaften haben Schwächen auf Schnee, gute Wintereigenschaften erweisen sich als Nachteil bei warmen Temperaturen. Deshalb kommen Ganzjahresreifen nur für Wenigfahrerinnen und -fahrer infrage, die bei bestimmten Witterungsbedingungen auch auf die Fahrt verzichten können. Gesetzlich vorgeschrieben ist es, Lichter, Rückstrahler, Scheiben und Rückspiegel sauber zu halten. Am besten macht man es sich zur Gewohnheit, das Auto vor der Fahrt von Schnee und Eis zu befreien. Mit einem Eiskratzer und Schneebesen ist das schnell erledigt. Und wer im Auto sitzt, zieht die Winterjacke am besten aus. Denn wenn der Sicherheitsgurt nicht straff am Körper sitzt, schränkt das dessen Funktion ein. Mit der Autoheizung ist es auch im Winter im Auto angenehm warm. (bfu)

digitalisierung in worten

Werbebanner In der Online-Sprache werden Werbebanner meistens einfach Banner genannt. Damit ist eine Form der Internetwerbung gemeint, die auf meistens rechteckige Werbeflächen an Kopf, Fuss und an den Seiten von Internetseiten platziert werden. Werbebanner werden beispielsweise vom «Anzeiger» an verschiedene Wirtschaftsexponenten vermietet, die im Einzugsgebiet des «Anzeigers» Online-Werbung schalten wollen. Werbebanner werden mit einem sogenannten Hyperlink ausgestattet, der dafür sorgt, dass Interessierte durch Anklicken des Werbebanners direkt auf der Website der Werbenden gelangen. Während Werbebanner bis weit in die 2000er-Jahre primär Bilder enthielten, zeigen sie heute meistens bewegte Bilder – sogenannte GIF- oder Flash-Dateien – oder immer öfter auch Videos, die oft sogar eine Tonspur hinterlegt haben. Da bei Werbebannern mittels Datenverkehrsanalyse nachvollzogen werden kann, wie oft eine Werbung gesehen und wie oft sie angeklickt worden ist, vertraut immer mehr Kundschaft auf Online-Werbung und ein zunehmender Teil der Werbeausgaben verlagert sich ins Internet. Oft wird dabei vergessen, dass immer noch ein relevanter Teil der Bevölkerung nicht oder nur selten das Internet nutzt. (sals) In der Serie «Digitalisierung in Worten», erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.

gedankensprünge Handwerk Das alte Jahr matt und verblichen Hat der Malermeister frisch gestrichen Auf diese Weise sieht es nämlich Dem neuen Jahr verblüffend ähnlich Martin Gut


30-Jahre-Jubiläum Ein herzliches Dankeschön an meine Kunden für die langjährige Treue. Marinaccio, Vincenzo Schuhservice Gravuren, Stempel und Schlüsselservice Zürichstrasse 55 8910 Affoltern am Albis ZH Telefon 044 761 93 47

Gesangsverein Rifferswil

Chränzli in Rifferswil in der Turn-/Mehrzweckhalle

Jahreskonzert

Neu: 3 Abendvorstellungen / Nachmittagsvorstellung am Sonntag Samstag, 18. Januar 2020, 19.45 Uhr Sonntag, 19. Januar 2020, 13.30 Uhr Freitag, 24. Januar 2020, 19.45 Uhr Samstag, 25. Januar 2020, 19.45 Uhr Gesang:

KaCinoCaal AffolĖeÄn a. A.

Tanz mit Charly Bauer Für Kinder und Erwachsene Tanz mit Charly Bauer Tanz mit Charly Bauer

Mit Akkordeon-Ensemble der MSKA und Musicalchor VocalCord

Träumereien

Lustspiel in 3 Akten:

Samstag, 11. Januar 2020, 20 Uhr

TÏÄöffnIng 18:45 UhÄ, EinĖÄiĖĖ fÄei, KollekĖe FeCĖLiÄĖCchafĖ, KIchenbIffeĖ, Tombola Ind BaÄbeĖÄieb

Im Meischter sini Geischter

Spannendes Quiz am Abend, grosse Tombola am Nachmittag. Bar ab 22.30 Uhr geöffnet. Essen schon ab 19.00 bis 19.45 Uhr

Sonntag, 12. Januar 2020, 14 Uhr TÏÄöffnIng 1Ð:15 UhÄ, EinĖÄiĖĖ fÄei, KollekĖe FeineC KIchenbIffeĖ

Platzreservierungen für die Abendvorstellungen (ab 12. Januar): Von 19 bis 21 Uhr bei Fam. A. Heimann, 044 764 10 05 oder per Internet: www.gesangsverein-rifferswil.ch

WiÄ fÄeIen InC aIf IhÄen BeCIch!

LLL.aoba.ch

Kassaöffnung: 13.00 Uhr, resp. 18.45 Uhr Karten für reservierte Plätze bitte bis 19.35 Uhr abholen!

präsentiert Ihnen

Dominik Muheim & Sanjiv Channa mit dem aktuellen Programm

«Chunt scho guet» Freitag, 17. Januar 2020 20.15 Uhr Chilehuus Hedingen

10. Jan. 20

Fr 20.15 Uhr

Aula Ennetgraben, 8910 Affoltern a.A.

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Genesis 2.0 Dokumentarfilm von Christian Frei, Co-Regie Maxim Arbugaev

CH 2018, 113 min, E/Russ/d

Tagesfahrten 2020 Winterlicher Schwarzwald Donnerstag, 6. Februar 2020 Theater Buochs – Heidi Sonntag, 1. März 2020 inkl. Fahrt und Eintritt anschliessend Abendessen

Fr. 42.– Fr. 65.–

Ferienreisen 2020 Südtirol – Kalterer See Fr. 860.– 20. April – 25. April 2020 DZ/HP Prien am Chiemsee Fr. 780.– 6. Juli – 10. Juli 2020 DZ/HP Zell am See – Pinzgau Fr. 890.– 21. – 26. September 2020 DZ/HP Klingender Advent 2020 Fr. 670.– in Seefeld DZ/HP Hansi Hinterseer, Zellberg Buam, Francine Jordi 15. – 18. Dezember 2020

Kasse und LUX-Bar geöffnet ab 19.30 Uhr

Eintritt frei – Kollekte Türöffnung 19.30 Uhr

Kinofoyer Lux

www.aemtler-car.ch

www.kinolux.ch | info@kinolux.ch Postfach 406 | 8910 Affoltern a.A.

RESTAURANT

Musikgesellschaft Stallikon www.musik-stallikon.ch Musikalische Leitung: Marc Bühler

Familienkonzert Sonntag, 12. Januar 2020 14.00 Uhr, Schulhaus Loomatt Stallikon-Sellenbüren Türöffnung 13.00 Uhr, Eintritt frei einfache Festwirtschaft

Jahreskonzert Samstag, 18. Januar 2020 20.00 Uhr, Gemeindesaal Bonstetten Türöffnung 18.00, Eintritt frei Festwirtschaft / Tombola / Barbetrieb

HEUTE

Tanz dich in Schwingung

Fr 10. Jan. bis So 19. Jan.

mit azul conscious movement

LETZTE

METZGETE Fam. Brändli & Personal

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Hedingerstr. 16 w .burestube-arni.ch info@burestube-arni.ch 8905 Arni AG

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch (Mi/Do Ruhetage)

Freitag 17.1. / 7.2. / 27.3. / 24.4. / 8.5. / 5.6. / 3.7.20 jeweils von 19.30 bis 21.15 Uhr Yogazentrum am Weiher, Zwillikon keine Anmeldung nötig www.inschwingung-sein.ch Jeannette Saira Ott

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