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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 2 I 170. Jahrgang I Freitag, 8. Januar 2016

Kein Salz

«Überwältigend»

Milder Winter: Pfadschlitten und Salzstreuer bisher weitgehend unbenutzt. > Seite 3

Die Reaktionen auf das «kulinarische Dorfportrait» in Bonstetten. > Seite 7

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Müllberge

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Was Schulhausabwarte nach Silvesterpartys vorfanden. > Seite 7

«Gestrandeter Wal» «Le Verseau» aus Stallikon ist in der Bretagne eine Touristenattraktion. > Seite 8

Mit 357 Geburten im Spital Affoltern lag das vergangene Jahr im Durchschnitt

................................................... von thomas stöckli Als «durchschnittliches Jahr» bezeichnet Miriam Bühlmann, leitende Hebamme am Spital Affoltern, das Geburtsjahr 2015. Über dem Durchschnitt seien jedoch die Zwillingsgeburten gewesen. Sechs waren es insgesamt, sonst sind es üblicherweise zwei oder drei pro Jahr. 27 % der Kinder kamen per Kaiserschnitt zur Welt. «Tendenz steigend», sagt Miriam Bühlmann zur Entwicklung der vergangenen zehn Jahre. Zunehmend seien allerdings nicht die geplanten Kaiserschnitte, sondern jene aufgrund von Komplikationen. Ein Grund dafür sei die wachsende Anzahl von Kindern mit grossem Kopfumfang. Von den Spontangeburten ist mittlerweile jede vierte eine Wassergeburt. 45 Schwangere wählten 2015 die neue Option einer hebammengeleiteten Geburt in etwas intimerem Rahmen mit einer der Familie gegebenenfalls be-

Familienglück: Benjamin und Priscilla Sallin aus Ottenbach mit ihrem Timothée, geboren am 3. Januar 2016 – als viertes Kind im neuen Jahr. (Bild Thomas Stöckli)

reits von der Vorsorge bekannten Hebamme. Ein Arzt kommt hier nur bei Bedarf hinzu. Steigender Beliebtheit – vor allem bei Erstgebärenden – erfreuen sich die Familienzimmer. «Ich bin froh, dass wir das anbieten können», verrät Miriam Bühlmann. So könne der Vater schon an den ersten drei Tagen dabei sein und sich an der Pflege beteiligen. Im Gebärzimmer ist die Anwesenheit des Kindsvaters heute längst zum Standard geworden. Und auch wenn Mann sich oft hilflos fühlt, so sei sein emotionaler Support für die werdende Mutter doch äusserst wertvoll, betont die leitende Hebamme. Mit nur 20 Geburten im Januar hatte 2015 zögerlich begonnen. Auch wenn die Anzahl Geburten übers Jahr relativ gleichmässig verteilt ist, so lässt sich doch im Sommer eine Spitze ausmachen. Typisch ist zudem, dass Wetterumschwünge eine Ballung von Geburten zur Folge haben. «Wenn der Schnee kommt, können wir uns schon darauf einstellen ...», so Miriam Bühlmann. Das erste Baby 2016 kam am Neujahrsmorgen um 7.53 Uhr zur Welt. Das erste Mädchen folgte nach drei weiteren Buben erst am 6. Januar. Hier von einem Gegentrend zur Mädchenüberzahl vom vergangenen Jahr zu sprechen, wäre allerdings verfrüht. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 9

Hans-Ulrich Biglers erste Tage im Nationalrat

Christbaumbrand verursacht hohen Schaden

Als Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes sind ihm viele Dossiers vertraut, der Parlamentsbetrieb noch weniger: Hans-Ulrich Bigler aus Affoltern, der nach der Wahl von

Beim Brand eines Christbaums ist am Dienstagabend in Wettswil ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.

Ruedi Noser in den Nationalrat nachrückte, schilderte der Bezirks-FDP am Mittwoch im «LaMarotte» in Affoltern seine ersten Eindrücke in Bern. Eines seiner Kernanliegen: weniger Regulie-

rung. Bigler sitzt in zwei Kommissionen, was für einen Neuling eher die Ausnahme ist. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

Auftritt vor der Bezirks-FDP im «LaMarotte»: Neu-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler aus Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

Viel Geld gesammelt Erfolgreiche Sternsingeraktion in Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden. > Seite 8

«Wenn es wirklich nötig ist, spielt die Solidarität in Bonstetten»

Die vier ersten Babys 2016 waren alle Buben Insgesamt erblickten im vergangenen Jahr 186 Mädchen und 171 Buben im Spital Affoltern erstmals das Licht der Welt. Der Spitzenwert von 392 Geburten aus dem Jahr 2014 wurde damit nicht übertroffen.

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Kurz vor 19 Uhr brannte in einer Mehrfamilienhauswohnung ein Christbaum vollständig nieder, nachdem die Kerzen nochmals angezündet worden waren. Die Überreste des rasch abgebrannten Baumes konnten von den Bewohnern ins Freie befördert werden. Die umgehend ausgerückte Feuerwehr Unteramt sowie die Stützpunktfeuerwehr Affoltern mussten nicht mehr in Aktion treten. Durch die starke Rauchentwicklung und die enorme Hitze entstand erheblicher Gebäudeschaden. Die Bewohner entfernten sich selbstständig vom Gefahrenherd. Verletzt wurde niemand. Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich rät dringend davon ab, die Kerzen der zwischenzeitlich stark ausgetrockneten Christbäume und Adventskränze nochmals anzuzünden. Sie stellen eine erhöhte Gefahr für einen Brandausbruch dar. (pd)

Bonstettens Gemeindepräsident Bruno Steinemann sieht den Entscheid zum Austritt aus dem Sozialdienst-Zweckverband per Ende 2017 als einen Schritt zur engeren Zusammenarbeit mit Wettswil und Stallikon. Das sagte er anlässlich des traditionellen Neujahrsapéros im Gemeindesaal. Dass Bonstetten dem unlängst gegründeten Verein Ämtler Standortförderung nicht beitritt, hat nach seinen Worten ebenfalls nichts mit fehlender Solidarität zu tun. «Wir nicken in Bonstetten nicht einfach alles ab. Wo es wirklich nötig ist, spielt die Solidarität», hielt Steinemann fest und verwies auf die beschlossene, vorübergehende Aufnahme von 50 Flüchtlingen.

Highlight Einheitsgemeinde Zu den Highlights in der Gemeinde zählt Bruno Steinemann die von den Stimmberechtigten beschlossene Einheitsgemeinde, die es nun umzusetzen gilt. «Ein so klares Resultat hätte ich nicht erwartet», sagte er. (-ter.) ................................................... > Berichte auf Seite 5 anzeigen

500 01 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Herrn Carlos Manuel Da Silva Gonçalves, geb. 23. November 1981, portugiesischer Staatsangehöriger, Brunnenstrasse 3, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 14. Dezember 2015 als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Vorläufige Konkursanzeige Schuldnerin: Libraxit Belagstechnik AG, mit Sitz in Knonau, UID CHE112.745.886, Chamstrasse 23, 8934 Knonau, mit Zweigniederlassung an der Rigistrasse 12, 6312 Steinhausen (CHE-147.133.732). Datum der Konkurseröffnung: 16. Dezember 2015. Die Publikation betreffend Art des Verfahrens, Eingabefrist usw. erfolgt später. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 8. Januar 2016.

Einstellung des Konkurses Über die GF Group AG, mit Sitz in Zürich, c/o Alpha Generalbau GmbH, Zollikerstrasse 249, 8008 Zürich, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 21. August 2014 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 9. Dezember 2015 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger innert 10 Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 4. Januar 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Dusan Pumpalovic, geb. 3. Juni 1968, von Serbien, wohnhaft Breitenstrasse 27, 8910 Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 3. September 2015 Summarischen Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 8. Februar 2016 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 8. Januar 2016. Affoltern am Albis, 8. Januar 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass des Wilde-Bezerra de Melo Thomas, geb. 6. September 1963, Staatsangehörigkeit: Deutschland, Schürmattstr. 3c, 8913 Ottenbach, tot aufgefunden am 23. März 2010, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Klagen auf Anfechtung des Kollokationsplanes sind innert 20 Tagen nach der Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 8. Januar 2016 beim Bezirksgericht Affoltern rechtshängig zu machen. Soweit keine Anfechtung erfolgt, wird der Plan rechtskräftig. Affoltern am Albis, 8. Januar 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Das Handelsgericht Zürich hat mit Urteil vom 17. August 2015 die polylabs GmbH, In der Weid 27, 8143 Stallikon, aufgelöst bzw. deren Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet (Art. 731b OR). Das Verfahren ist aber mit Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 17. Dezember 2015 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 18. Januar 2016 die Durchführung des Verfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Aktiven nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 3000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 18. Dezember 2015 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

Pfarrwahlen 2016 – Publikation Wahlanordnung Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bonstetten 1. Die Kirchenpflege hat an ihrer Sitzung vom 14. Juli 2015 beschlossen, den Stimmberechtigten die Bestätigung von Pfarrerin Susanne Sauder auf der ordentlichen Pfarrstelle für die am 1. Juli 2016 beginnende Amtsdauer 2016 bis 2020 zu beantragen. 2. Es findet gemäss Art. 253 der Kirchenordnung der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich in Verbindung mit § 118 des Gesetzes über die politischen Rechte die Wahl für die in Ziffer 1 erwähnte Pfarrerin an der Urne statt. Die Urnenwahl findet am 28. Februar 2016 statt. 3. Die Wahl erfolgt unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflicht der vorgeschlagenen Pfarrerin in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer. 4. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen.

Affoltern am Albis, 8. Januar 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Reformierte Kirche Bonstetten

Bürgersprechstunde Am kommenden Montag, 11. Januar 2016, 17.00 Uhr, findet im Gemeindezentrum, 3. Stock, Marktplatz 1, die Bürgersprechstunde mit dem Gemeindepräsidenten und einem Ressortvorstand statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Affoltern am Albis. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Affoltern am Albis, 8. Januar 2016 Der Gemeinderat

Am Samstag, 16. Januar 2016, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton gut gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens am Strassenrand bereit. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelverein: FC Affoltern a. A.

1. Die evang.-ref. Kirchenpflege Mettmenstetten hat an ihrer Sitzung vom 21. September 2015 beschlossen, den Stimmberechtigten die Bestätigung von Pfarrer Andreas Fritz auf der ordentlichen Pfarrstelle für die am 1. Juli 2016 beginnende Amtsdauer 2016 bis 2020 zu beantragen. 2. Es findet gemäss Art. 125 Abs. 1 der Kirchenordnung der evangelischreformierten Landeskirche des Kantons Zürich in Verbindung mit § 118 des Gesetzes über die politischen Rechte die Wahl für den in Ziffer 1 erwähnten Pfarrer an der Urne statt. Die Urnenwahl findet am 28. Februar 2016 statt. 3. Die Wahl erfolgt unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflichten der vorgeschlagenen Pfarrerinnen und Pfarrer in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer. 4. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Mettmenstetten, 8. Januar 2016 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Bonstetten Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Teilrevision kommunale Nutzungsplanung Umzonung Weid

Festsetzung und Genehmigung Der Beschluss des Gemeinderates vom 18. August 2015 zur «Umzonung Weid» (südwestlicher Teil des Grundstückes Kat.-Nr. 3034 von der Freihaltezone in die Zone für öffentliche Bauten), welche die Gemeindeversammlung Hausen am Albis mit Beschluss vom 22. März 2013 festgesetzt hat und welche gemäss Verfügung Nr. 149/ 2013 der Baudirektion vom 21. November 2013 einstweilen von der Genehmigung ausgenommen worden ist, wird genehmigt. Die nachträglich auch kantonal genehmigten Sachverhalte der kommunalen Nutzungsplanung treten mit dieser Publikation in Kraft. Gemeinderat Hausen am Albis

Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 447 44 07 (ab 12 Uhr) Affoltern am Albis, 8. Januar 2016 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Wahlanordnung

Bonstetten, 8. Januar 2016

Die Baudirektion Kanton Zürich hat am 8. Dezember 2015 verfügt:

Papierund Kartonsammlung

Todesfälle

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 5. Januar 2016 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: – Ivo Hahn, geb. 1972, Bürger von Deutschland – Julia Katharina Denfeld-Hahn, geb. 1973, Bürgerin von Deutschland Stallikon, 8. Januar 2016 Gemeinderat Stallikon

Urnenabstimmung vom 28. Februar 2016 Am Sonntag, 28. Februar 2016, findet nebst den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen, die Urnenabstimmung über die Genehmigung eines Kredites von Fr. 2 100 000.–, zuzüglich Teuerung ab Kreditbewilligung, für die Sanierung der Schwimmbecken mittels Edelstahlblechauskleidung und der Badewassertechnik im Schwimmbad Obfelden statt. Die Abstimmungsvorlage und der beleuchtende Bericht werden den Stimmberechtigten zugestellt und können auf der Homepage der Gemeinde (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Im Übrigen wird auf die Publikation für die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen verwiesen.

Aeugst am Albis Beerdigung am Dienstag, 12. Januar 2016, von

Steiner geb. Bossli, Alice geboren am 9. Februar 1943, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Breitenstrasse 42, verstorben am 29. Dezember 2015. Abdankung 10.30 Uhr in der reformierten Kirche Meiringen. 10.15 Uhr Besammlung bei der Abdankungshalle. Der Friedhofvorsteher

Affoltern am Albis Am 1. Januar 2016 ist in Zürich ZH gestorben:

Pasquale Basile geb. 26. Juli 1933, Ehemann der Ernesta Basile-Picco, von Italien, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Zürichstrasse 157. Die Bestattung findet in Aeugst am Albis ZH statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Kappel am Albis Am 18. Dezember 2015 ist in Bern tot geboren:

Bremgartner Oskar Marc von Eich LU, Sohn von Hiltmann Daniela und Bremgartner Marc, wohnhaft in Kappel am Albis. Die Beisetzung findet am Samstag, 16. Januar 2016, um 15.00 Uhr auf dem Friedhof von Kappel am Albis statt. Die Gemeindeverwaltung

Mettmenstetten Am Mittwoch, 13. Januar 2016, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof (im engsten Familienkreis), anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Alice Stehli-Habegger Hausmattenweg 3, statt. Der Friedhofvorsteher

Schiessvereine

Bezirksschützenverein Affoltern am Albis Winterschiessen 2016 300 m in Hedingen: Samstag, 16. Januar 2016 09.30 bis 12.00/13.30 bis 15.30 Uhr Sonntag, 17. Januar 2016 09.00 bis 12.00 Uhr Schiessplatz: Im Moos

Obfelden, 8. Januar 2016

50 m in Mettmenstetten: Samstag, 9. Januar 2016 13.00 bis 16.00 Uhr Schiessplatz: Wissenbach

Gemeinderat Obfelden

Der Bezirkschef Schiessen 300 m


Bezirk Affoltern

Rekordjahr für die Luftseilbahn Adliswil – Felsenegg Aufgrund des aussergewöhnlichen Ausflugswetters war das vergangene Jahr ein Rekordjahr für die Luftseilbahn Adliswil – Felsenegg (LAF). Ein Spitzenwert jagte den nächsten, sodass schliesslich total 253 200 Fahrgäste zwischen dem Sihltal und dem Albisgrat befördert werden konnten. Noch nie in ihrer mehr als 60-jährigen Geschichte wurde die Felseneggbahn so rege genutzt. Die Fahrgastzahl des Jahres 2015 liegt knapp 15 Prozent über derjenigen des Vorjahres und fast 10 Prozent über dem bisherigen Rekordjahr in den 70er-Jahren. Ausserdem wurden 2015 auch zwei Monatsspitzenwerte erreicht. (pd.)

Freitag, 8. Januar 2016

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Pfadschlitten und Salzstreuer bisher weitgehend unbenutzt Der milde Winter lässt die Salzstreuer und Pfadschlitten in der Garage Mitten in der WinterdienstSaison steht bereits fest, dass letztes Jahr zu diesem Zeitpunkt doppelt so viel Salz gestreut wurde. Eine Kostenersparnis kann aber erst am Ende des Winters berechnet werden. Das kantonale Tiefbauamt und die Werkdienste der Gemeinden sind jedoch froh, andere wichtige Arbeiten erledigen zu können.

wir gratulieren Zum 97. Geburtstag Ernst Bitzer in Hedingen kann am 11. Januar 2016 auf 97 Lebensjahre zurückschauen. Er meistert sein Leben noch immer selbstständig und erfreut sich guter körperlicher und geistiger Gesundheit. Kinder, Enkel und Urenkel wünschen ihm für die Zukunft Gottes reichen Segen und dass es noch lange so weitergehen darf.

Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 9. Januar, feiert Willi Ulmer in Stallikon seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilaren herzlich zum Ehrentag, wünschen ihm ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute für die Zukunft.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

................................................... von martin mullis Im Werkhof des Unterhaltsbezirks 4 des kantonalen Tiefbauamts in Affoltern, sind die Salzlager noch zu 90 Prozent gefüllt und die Pfadschlitten stehen mit vollem Dieseltank in der Garage. Betriebsleiter Viktor Stutz und sein Team befinden sich jedoch nicht in den Ferien. Sie sind froh, Gelegenheit zu haben, andere wichtige Unterhaltsarbeiten erledigen zu können. Wegen der milden Temperaturen und weil praktisch noch kein Schnee gefallen ist, verliessen die Salzstreuer und Pfadschlitten die Garage nur zu vereinzelten kleinen Einsätzen. Während im letzten Winter im ganzen Kanton zu diesem Zeitpunkt bereits rund doppelt so viel Salz gestreut werden musste, wurden bis dato auf den Kantonsstrassen und Autobahnen rund 2500 Tonnen Salz ausgebracht. Auch im Säuliamt rückten die Fahrzeuge des Winterdienstes erst bei ein paar Einzelfällen aus. Stefan Gygax, Werkmeister der Gemeinde Stallikon, wurde mit dem Pfadschlitten Ende November einmal auf der Buchenegg tätig und auch sein

Pfadschlitten-Chauffeuse Anna Baumann und Betriebsleiter Viktor Stutz sind einsatzbereit. (Bild Martin Mullis) Salzstreuer blieb weitgehend im Werkgebäude parkiert. Sein Kollege Patrick Bär, von der höhergelegenen Gemeinde Aeugst, beschäftigte sich in dieser Wintersaison erst je einmal mit einem kurzen Einsatz zum Pfaden und Salzen.

Anstelle von Salzen Zeit für andere wichtige Aufgaben Aber auch Werkmeister Bär langweilt sich deshalb nicht, er ist froh, endlich über Zeit für andere wichtige Arbeiten verfügen zu können. Wegen der fehlenden Kälte fiel das Laub erst sehr

spät, was für den Gemeindearbeiter viel mehr und aufwändigere Arbeit bedeutete. Vom Leiter des Werkhofes der Gemeinde Affoltern, Bruno Petrig, war bezüglich Einsätze von Salzstreuer und Pfadschlitten keine Auskunft zu erhalten, da die Kommunikation ausschliesslich über seine Vorgesetzten geführt werden muss. Leider gelang es dem «Anzeiger» nicht, innert nützlicher Frist, eine zuständige Person im Gemeindehaus zu erreichen. Inoffizielle Recherchen ergaben jedoch, dass auch der Werkdienst des Bezirkshauptortes in dieser Wintersaison noch keinen Volleinsatz leisten muss-

te. Auch der Salzsilo beim Werkhof ist noch randvoll gefüllt. Die Kostenersparnis kann grundsätzlich jedoch erst am Ende des Winters eruiert werden. Folgen ein sehr kalter Januar und Februar und fällt in dieser Zeit viel Schnee, dürfte die Bilanz wieder völlig anders aussehen. Mindestens die motorisierten Verkehrsteilnehmer sind ob des mangelnden Schnees und fehlender Eisglätte auf den Strassen aber nicht traurig. Allgemein ist unter der Bevölkerung oft die Feststellung zu hören: Schnee gerne in den Bergen, bei uns im Flachland sollen die Strassen aper bleiben.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

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Zusammenarbeit zwischen den Primarschulen Bonstetten und Wettswil Für eine bessere Auslastung der beiden Ferienhorte Seit der Revision des Volksschulgesetzes müssen im Kanton Zürich Primarschulen ein Betreuungsangebot am Morgen, über Mittag und am Nachmittag nach der Schule bereitstellen. Dieses Angebot wird an den Primarschulen Bonstetten und Wettswil gut genutzt. Spitzentage sind vor allem Montag, Dienstag und Donnerstag – Tendenz steigend. Der Schachenhort in Bonstetten wird seit vielen Jahren vom gleichen Team betrieben und erfreut sich eines stetigen Wachstums. Ab nächstem Schuljahr zieht der Hort in die Räumlichkeiten der Primarschule um: Somit wird die Betreuung besser in die Schule integriert. Das Mittagessen wird weiterhin in der Mensa der

Sekundarschule eingenommen. Wettswil arbeitet bereits an den Spitzentagen mit Wartelisten. Mit der Fertigstellung des neuen Schulhauses, das nebst Schule und Bibliothek auch einen neuen Hort und Mehrzwecksaal beinhalten wird, werden voraussichtlich im 3. Quartal 2017 diese Engpässe behoben sein – und es werden alle Kinder, die Bedarf haben, betreut werden können. Der von den Schulen freiwillig angebotene Ferienhort wird bei Weitem nicht so stark genutzt wie der Schülerhort. Um eine bessere Auslastung beider Ferienhorte zu erzielen und den arbeitenden Eltern die Möglichkeit der Betreuung in möglichst allen Ferienwochen anzubieten, haben die Schulpflegen der Primarschulen Bon-

stetten und Wettswil die Zusammenarbeit in diesem Bereich beschlossen. Seit August 2014 ergänzen nun die Ferienhorte der Primarschule Bonstetten und Wettswil ihr Angebot gegenseitig in den Herbst-, Winter- und Frühlingsferien. Zusätzlich werden, wenn möglich, Kinder aus Stallikon und Aeugst im Ferienhort aufgenommen. Rückblickend auf das erste Jahr können beide Seiten auf ein gut ausgelastetes Ferienhortjahr zurückblicken.

Gesunde Mahlzeiten Seit dem Schuljahr 2013/2014 hat die Primarschule Bonstetten den Schülerhort und die Küche vom Verein Barabu übernommen. Das Kochteam

der Primarschule Bonstetten hat grosse Erfahrung in der Zubereitung von gesunden Mahlzeiten, welche speziell auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt sind. Seit August 2015 konnte nun die Zusammenarbeit zwischen den Primarschulen ausgebaut werden, so dass das Mittagessen für den Schülerhort der Primarschule Wettswil von der Primarschule Bonstetten zubereitet und geliefert wird. Die Schulpflegen freuen sich über die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten als auch über diesen neuen gelungenen Schritt. Katja Geldard, Primarschulpflege Bonstetten, und Fabiola Gramsamer, Primarschulpflege Wettswil


Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Kappel am Albis

Stallikon

Bauherrschaft: Christina und Florian Schneiter, Obere Weidstrasse 6, 8820 Wädenswil, und Clara Scharrenberger/Michael Zollinger, Grossweid 49, 8607 Aathal-Seegräben Projektverfasser: HM Architektur AG, Zelgstrasse 13, 8280 Kreuzlingen Bauprojekt: Neubau 2 EFH, Kat.-Nr. 492, Weidstrasse, Hauptikon (Kernzone B, Ortsbildschutzperimeter).

Bauherrschaft: Alfred Hofmann, Aumüli 24, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Hühnerhofüberdachung (bereits erstellt), Aumüli, neu Kat.-Nr. 2305, Landwirtschaftszone

Obfelden Gesuchsteller: Gfeller Wolfgang und Uemit, Bachstrasse 15b, 8912 Obfelden Projektverfasser: Kundenzimmerei Blum, Bachstrasse 12, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Neubau Unterstand neben Wohnhaus Vers.-Nr. 1085 auf Kat.-Nr. 2954 an der Bachstrasse 15b (Zone W2)

Bauherrschaft: Jan Munzinger, Bucheneggstrasse 58, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Erweiterung des Wohnhauses im Bereich des Parkplatzes, Bucheneggstrasse 58, Kat.-Nr. 2106, Landwirtschaftszone

Stallikon Bauherrschaft: Politische Gemeinde Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Temporäres Salzsilo (Oktober bis April, jährlich), Reppischtalstrasse, Kat.-Nr. 2274, Zone für öffentliche Bauten B (OeBB)

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Bonstetten, vertreten durch den Gemeinderat, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Temporäre Nutzungsänderung Militärunterkunft in Kollektivunterkunft für Asylbewerber für maximal 50 Personen, Am Rainli 4, Kat.-Nr. 2547 (Zone für öffentliche Bauten)

Das einzige Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.

Hedingen Gesuchsteller: Obrist Jürg, Bahnhofstrasse 33, 8803 Rüschlikon Projektverfasser: Christoph Kutassy Architekten GmbH, Schaffhauserstrasse 333, 8050 Zürich Bauprojekt: Innere Umbauten, Neubau Eingangsbereich der Autogarage sowie 8 neue Dachflächenfenster, Zürcherstrasse 31, Kat.-Nr. 1794, Vers.-Nr. 230; Wohn- und Gewerbezone WG.2.9

Kappel am Albis Bauherrschaft: Berweger Urs, Oberdorfstrasse 21, 8926 Uerzlikon Bauprojekt: Betrieb «Weihnachtsstube» in Wagenschopf (saisonal befristet) sowie Anbau Schafstall an Wagenschopf, Vers. Nr. 796, Kat.-Nr. 1601, Oberdorfstrasse, Uerzlikon (Landwirtschaftszone)

Kappel am Albis Bauherrschaft: Jannine Matthys-Imboden, Baarerstrasse 5, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: eimax gmbh, Moosbrünneli 3, 5643 Sins Bauprojekt: Dachsanierung mit Einbau Gaube, Assek.-Nr. 274, Kat.-Nr. 673, Baarerstrasse, Uerzlikon (Kernzone B, Ortsbildschutzperimeter)

Nelly Halbeis Schönbächler und Bruno Schönbächler mit Denia Esther und Fritz Almer-Halbeis mit Jérôme und Joël Felix und Emilie Moser Ruth Halbeis-Meili Christa Rohr

Anstelle von Blumen freuen wir uns über Spenden an: Stiftung Solvita (Götschihof), 8902 Urdorf, Postkonto 80-507-0.

Alice Stehli-Habegger

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir Abschied nehmen.

18. April 1930 – 3. Januar 2016

Nach kurzer, schwerer Krankheit durfte sie im Beisein ihrer Familie friedlich einschlafen. In stiller Trauer Gottlieb Stehli-Habegger Elisabeth Bravin-Stehli mit Kindern und Patrik Dudler Alice und Heinz Bolliger-Stehli mit Kindern Katharina und Rico Roth-Stehli mit Kindern Jörg Stehli und Gabi Perl Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab findet im engsten Familienkreis statt. Trauergottesdienst um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten.

Albert Schweitzer

TO D E S A N Z E I G E Voller Trauer nehme ich Abschied von meinem geliebten Lebenspartner

Ed Rufer 19. August 1933 – 26. Dezember 2015

Die kurze, aggressive Krankheit hat Dir keine Chance gelassen. Ich werde Dich immer im Herzen tragen und mit unseren Hunden Kraft schöpfen, den Weg weiterzugehen. Irmy Hirzel-Osterwalder mit Anverwandten und Freunden

Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Gottlieb Stehli-Habegger, Hausmattenweg 3, 8932 Mettmenstetten

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 15. Januar 2016, um 13.30 Uhr, auf dem Friedhof in Hausen am Albis im engsten Familienkreis statt. Anschliessend um 14.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche. Traueradresse: Irmy Hirzel, Stäppel 1, 8932 Mettmenstetten

Den Weg, den Du vor Dir hast, kennt keiner. Nie ist ihn einer so gegangen, wie Du ihn gehst. Es ist Dein Weg. A. Annlu

DANKSAGUNG

WIR DANKEN HERZLICH

Wir danken allen Verwandten, Bekannten, Freunden, Kameraden und Nachbarn, die

Kappel am Albis Bauherrschaft: dreiplus Montagen GmbH, Grindelstrasse 19, 8303 Bassersdorf Bauprojekt: Änderung Reklameeinrichtung (Eigenreklame) Denner Laden, Vers.-Nr. 638, Kat.-Nr. 1523, Albisstrasse, Kappel am Albis (Wohnzone 2)

Sie ist unerwartet für immer eingeschlafen. Uns bleiben viele schöne Erinnerungen.

Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserem Mueti, unserer Schwiegermutter, unserem Grosi und Urgrosi

Kappel am Albis Bauherrschaft: Keller-Sisak Sibille und Neil, Hauptikonerstrasse 16, 8926 Uerzlikon Bauprojekt: Anbau unbeheizte Sitzplatzverglasung (Pergola), Assek.-Nr. 814, Kat.-Nr. 1546, Hauptikonerstrasse, Uerzlikon (Kernzone B, Ortsbildschutzperimeter)

14. Januar 1931 – 2. Januar 2016

Traueradresse: Nelly Halbeis Schönbächler, Schlossmattstrasse 13, 8934 Knonau

Albert Schweitzer

Hedingen Gesuchsteller: Joss Tabea und Moscariello Johnny, Neudorfstrasse 13, 8050 Zürich Projektverfasser: claudioaquino.architektur Claudio Aquino, Hasenbühlstrasse 18L, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: An- und Umbau Einfamilienhaus, Aufgent 4, Kat.-Nr. 431, Vers.-Nr. 449; Wohnzone W.1.6

Ruth Thekla Halbeis-Moser

Abschiedsgottesdienst am Donnerstag, 14. Januar 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hedingen.

Bonstetten

Bonstetten

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami und Grosi, unserer Schwester und Schwägerin

Stallikon

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben. Bauherrschaft: Andrin Schweizer, Lüttenbergstrasse 26, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Wärmetechnische Sanierung der Gebäudehülle ohne äussere Veränderungen und Umnutzung von Hallenbad zu Wohnen (bereits erstellt), Lüttenbergstrasse 26, Kat.-Nr. 1172 (Landwirtschaftszone)

TO D E S A N Z E I G E

Ruedi Schneebeli

Hans Kehrli

1960 – 2015

auf seiner letzten grossen Abschiedsfeier begleitet haben. – Danke für die Blumengestecke und Kränze. – Danke für die unzähligen Karten und die vielen Zeilen der Verbundenheit und des Trostes. – Danke für die Spenden zu Gunsten des Rehabilitationszentrums des Kinderspitals Affoltern am Albis. – Danke der Stützpunktfeuerwehr Affoltern am Albis und den Kameraden, die ihn so ehrenvoll verabschiedet haben. – Danke dem EHC Türlersee Haie für seine Wertschätzung. – Danke dem Reitverein Müliberg für seine Treue. – Ein ganz besonderer Dank geht an Pfarrer Thomas Müller für die einfühlsame, derart zutreffende und persönliche Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes. – Danke Frau Antonia Nardone für die wunderschöne musikalische Begleitung. – Danke dem Pflegepersonal der Langzeitpflege Pilatus für die liebevolle und unterstützende Betreuung. Danke an alle, die Ruedi ein Stück auf seinem Weg begleitet haben. Affoltern am Albis, im Januar 2016

für die grosse Anteilnahme und die vielen Beileidsbekundungen, welche wir beim Abschied von unserem lieben

Die Trauerfamilie

erhalten haben. Einen grossen Dank richten wir an – Herrn Christian Müller für die ärztliche Betreuung – Frau Pfarrerin Yvonne Schönholzer für den einfühlsamen Abschiedsgottesdienst – den Sängerbund am Albis für die berührenden Lieder. – all die lieben Verwandten und Freunde für die vielen tröstenden Worte und Briefe Wir danken auch für die vielen Spenden für die Spitex Knonaueramt, für die Ländliche Familienhilfe, für späteren Blumenschmuck und für die schönen Blumen. Rifferswil, im Januar 2016

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. Januar 2016

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«Wir nicken in Bonstetten nicht einfach alles ab» Gemeindepräsident Bruno Steinemann am Neujahrsapéro zu aktuellen Geschehnissen in der Gemeinde

Ehrung der erfolgreichsten Bonstetter Athletin, von links: Der neue Gemeindeschreiber Daniel Nehmer, Gemeindepräsident Bruno Steinemann, Petra Klingler und Gemeinderat Claude Wuillemin.

Der Nicht-Beitritt zum Verein Ämtler Standortförderung sei kein Zeichen gegen den Solidaritätsgedanken. «Wir nicken aber nicht mehr alles ab», so Bonstettens Gemeindepräsident Bruno Steinemann am Neujahrsapéro der Gemeinde – und er verwies auch auf die vorläufige Aufnahme von rund 50 Flüchtlingen.

mit dem Hinweis, dass im Einwohnerregister auch Katzen geführt werden, die Lacher auf seiner Seite hatte. «Oh und Ah» erntete er dann bei der Feststellung, dass in Bonstetten im vergangenen Jahr 589 Betreibungen im Gesamtbetrag von 40 Millionen Franken ausgestellt wurden. «Das zeigt, wie leicht man auch für Fantasiebeträge Betreibungen ausstellen lassen kann», bemerkte der Gemeindepräsident.

................................................... von werner schneiter

Mehr Zusammenarbeit im Unteramt

Drehorgel-Mann Werner Utz und das junge Quartett Acoustica umrahmten den traditionellen Neujahrsapéro der politischen Gemeinde Bonstetten musikalisch – eine Veranstaltung, die auf grossen Anklang stösst. Der Gemeindesaal war am frühen Dienstagabend gut gefüllt, als Gemeindepräsident Bruno Steinemann seinen Streifzug durch das Geschehen in der Gemeinde startete – und vorerst mit Zahlen aufwartete: Bonstetten zählte Ende Jahr 5328 Einwohner, dies bei einem vergleichsweise geringen Ausländeranteil von 14 Prozent. Derzeit zählt die Gemeinde 20 leer stehende Wohnungen, und sie hat 42 Baugesuche behandelt: kleine, grosse und ein paar sehr mühsame, wie Steinemann anfügte und

Nachdem sechs neu Eingebürgerte auf der Bühne mit Applaus bedacht wurden, kam der Gemeindepräsident zu den Highlights der Gemeinde im vergangen Jahr – darunter natürlich die Zustimmung zur Einheitsgemeinde, die er in dieser Höhe nicht erwartet hat. Den Austritt aus dem Sozialdienst-Zweckverband und die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet mit den Nachbargemeinden Wettswil und Stallikon sieht Bruno Steinemann als wegweisenden Schritt. «Wir müssen im Unteramt künftig noch verstärkt Aufgaben gemeinsam lösen», fügt er an und erwähnte auch die 54 in der Sozialhilfe behandelten Fälle, die 119 Beschlüsse durch die Sozialbehörde und vor allem den 15-Prozent-Anstieg bei

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Neben Drehorgel-Mann Werner Utz sorgte das junge Quartett Acoustica am Neujahrsapéro für den musikalischen Rahmen. (Bilder Werner Schneiter)

den Zusatzleistungen. «Diese Fälle bleiben bis ans Lebensende bestehen, derweil bei der Sozialhilfe eine Rückkehr ins Berufsleben möglich ist», sagte Bruno Steinemann.

Mangelnder Wohnraum für Asylbewerber Weder den Austritt aus dem Sozialdienst-Zweckverband, der bis 2017 erfolgt, noch den Nicht-Beitritt zum Verein der Ämtler Standortförderung will der Gemeindepräsident als Zeichen von mangelnder Solidarität gewertet haben. «Wir nicken auf Bezirksebene einfach nicht mehr alles ab», bemerkte er dazu – dies auch unter dem Hinweis, dass die Gemeinde rund 50 Flüchtlinge temporär aufnimmt, die zu den 18 vorläufig aufgenommenen Asylbewerbern hinzukommen. Damit sei das Problem in der Gemeinde jedoch nicht gelöst, hielt Steinemann mit Blick auf mangelnden Wohnraum für Asylbewerber in der Gemeinde fest. «Wir benötigen vier bis acht Wohnungen», sagte er und appellierte an die Einwohner, Raum zur Verfügung zu stellen – und damit seinem Beispiel zu folgen. Steinemann bietet selber eine Liegenschaft. «Die Platzierung von Asylbewerbern ist kein Problem», fügte er an.

Daniel Nehmer neuer Gemeindeschreiber In der Gemeindeverwaltung von Bonstetten kommt es zu einem Generationenwechsel. Für Bruno Steineman geht es nun um die Einleitung der Ablösung von langjährigem Verwaltungspersonal. Anfang Jahr hat der neue Gemeindeschreiber Daniel Nehmer sein Amt angetreten. Er löst Primus Kaiser ab, seit 15 Jahren Gemeindeschreiber und jetzt zuständig für Projekte. «Ich bin sehr froh, dass er bis zur Pensionierung bei uns bleibt», sagte der Gemeindepräsident. Er erwähnte auch die kommenden Aufgaben, zu denen die Umsetzung der Einheitsgemeinde gehört, eine gemeinsame Organisation der Gemeinde-, Schul- und Sportanlagen, die Planung des Areals Heumatt und die Sanierung des 50jährigen Gemeindehauses. Bruno Steinemann stuft diese als dringend ein. «Wir kommen mit einer Vorlage und einem grösseren Sanierungskredit», kündigt er an.

Während der Fahrplanwechsel in Bonstetten vorbildlich über die Bühne ging, mit Primarschulhaus 4 das letzte für die nächsten 10 bis 20 Jahre gebaut und die Informatik in der Verwaltung ersetzt wurde, sprach Steinemann auch von Turbulenzen: «Schade, dass das Hotel Oktogon schliessen musste, nachdem wir noch eine Umnutzung bewilligt hatten». Als «mühsam» bezeichnete er die Geschehnisse rund um die «Schluck-Bar», die laut Steinemann zu 80 Prozent von Auswärtigen besucht wird, nun im Besitz einer Bewilligung ist, aber noch nicht alle Auflagen erfüllt hat. Fröhlicher stimmt ihn die Aussicht, dass – sofern gut gejasst wird – Bonstetten am 28. Juli Austragungsort des «Dunschtigjass’» von SRF wird, die 1.-August-Feier schon am 31. Juli stattfindet und Turnverein wie Schützenverein Jubiläen feiern werden. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 8. Januar 2016

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«Bonstetten kocht» auch im Tessin Die Reaktionen auf das «kulinarische Dorfportrait» von Angela und Raphaela Höhn sind überwältigend Als «überwältigend» bezeichnet Angela Höhn die Reaktionen auf das Buch «Bonstetten kocht – ein kulinarisches Dorfportrait», das sie zusammen mit Tochter Raphaela verfasst hat. Zur Erstauflage von 1300 Exemplaren kommt ein Nachdruck von 500. ................................................... von werner schneiter Von der Idee bis zur Vernissage Ende Oktober 2015 dauerte es fast zwei Jahre: Unter grossem Aufwand haben Angela und Raphaela Höhn das buch «Bonstetten kocht – ein kulinarisches Dorfportrait» verfasst. Auch wenn darin 114 Rezepte aus dem Dorf und insgesamt 15 Nationen Einlass fanden – es ist weit mehr als ein vielfältiges Kochbuch, sondern auch ein Spiegelbild der Gemeinde und geeignet, einer um sich greifenden Anonymität entgegenzuwirken. Jedes Rezept hat eine eigene Geschichte. Autorinnen und Autoren haben im Werk überdies ihre Befindlichkeiten zum Ausdruck gebracht, dargetan, an was sie in der Gemeinde Gefallen finden – und an was nicht. «Kochen und zusammen essen – das verbindet», sagt Angela Höhn. Nun, die Erstauflage von 1300 Exemplaren war nach sieben Wochen vergriffen, die Reaktionen für die Autorinnen überwältigend: «Wir haben viele Briefe und Telefonanrufe erhalten – aus dem Engadin und aus der Ostschweiz, und alle haben ihrer Be-

geisterung Ausdruck gegeben», freut sich Angela Höhn, die im Dorf und anderswo immer wieder auf das Werk angesprochen wird. Ein Alteingesessener schrieb in einem Brief: «Mir war gar nicht bewusst, in welch schöner Gemeinde ich wohne – und das nach 55 Jahren ...». Nun ja, zu den bebilderten Rezepten wurden ja auch Bilder aus dem Dorf gestellt, über die sich sogar der Fotograf des «Tages-Anzeigers» lobend geäussert hat. Das Buch fand übrigens nicht nur Einlass in die Spalten von «Anzeiger» und «Tages-Anzeiger». Am 26. Dezember 2015 erschien im Tessiner Sender RSI in der Reihe «gli altri» ein Beitrag, in welchem die Bemerkung vorkam. «Es wäre gut, wenn es ein solches Buch auch im Tessin gäbe.» Auch SRF zeigt Interesse am Buch. Eine Mitarbeiterin der «Landfrauenküche» hat die Höhns kontaktiert. Möglicherweise gibt es in diesem Sommer einen Beitrag in der Sendung «Landküche», in der deswegen sogar das Konzept umgestellt werden soll. Einem weiteren Kreis wurde das Buch ausserdem in der SRF-Radiosendung «à point» bekannt gemacht.

«Dorfchochete» im Sommer?

Die Autorinnen Angela und Raphaela Höhn widmen sich auch dem Buchversand. (Bild Charles Höhn)

Von den 1300 Exemplaren hat die Gemeinde Bonstetten deren 250 bezogen, die sie an neu Zugezogene abgibt. Auch das Gartencenter Guggenbühl gehört zu den Bezügern, das Buch wird dort auch als Kundengeschenk abgegeben. Vom Nachdruck sind be-

reits wieder 150 Exemplare weg. «Eine so grosse Resonanz hätte ich nie für möglich gehalten. Offenbar hat genau so ein Werk bisher gefehlt», sagt Angela Höhn. Damit der Nachhall anhält, möchte sie im Sommer gerne eine sogenannte «Dorfchochete» veranstalten

– mit einem langen Tisch, an dem die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde die im Buch vorhandenen Gerichte verköstigen können. «Wir fassen das ins Auge. Aber eine solche Veranstaltung ist natürlich wetterabhängig», fügt Angela Höhn bei.

Müllberge nach der Silvesterparty In der kalten Silvesternacht verzichteten die meisten Jugendlichen auf Freiluftpartys Freiluftpartys und LitteringOrgien auf Schulhausanlagen und anderen öffentlichen Plätzen fanden an Silvester für einmal nur sehr vereinzelt statt. Einige der Schulhauswarte benötigten an gewissen Orten Stunden, um sackweise Abfall und Scherben wegzuräumen.

Scherbenhaufen von Bier- und Schnapsflaschen

................................................... von martin mullis An den Wochenenden, so auch in der Silvesternacht, verbringen viele Jugendliche ihre nächtliche Freizeit im öffentlichen Raum. Die Spuren der Open-Air-Partys sind am Morgen danach vielfach ein einziges Schlachtfeld an Scherben, Dosen und sonstigem Abfall. Martin Ott, Kommandant der Kommunalpolizei Affoltern, kennt diese Littering-Orgien, spricht jedoch für einmal von einer ruhigen Silvesternacht. Sein Team musste in der fraglichen Zeit keine Meldungen betreffend Lärm oder Littering entgegennehmen. Ivan Erne, Hauswart der Sekundarschule Mettmenstetten, ist ebenfalls sehr zufrieden mit den Open-Air-Partygästen auf seinem Areal. Er glaubt, dass die Kälte viel dazu beitrug, dass die Jugendlichen eher in geschlosseanzeige

Mit dem Schnellzug durch die Kinderstube gerast: Litteringorgie in Ottenbach. (Bild Martin Mullis)

nen Räumen feierten. Einige Probleme hätten sie im Sommer erlebt, so Hauswart Erne. Verschiedene Präventionsmassnahmen, wie gelegentliche Aufgebote von Securitas-Personal und Rayonverbote für einzelne Personen

hätten Lärm und Littering auf dem Schulhausareal weitgehend vermieden. Ein kleines Fest hatte in der Silvesternacht auf dem Schulhausplatz der Oberstufe in Hedingen stattgefunden.

Hauswart Benedetto Bonomo fand Anfang Januar Überreste von einer kleineren Party, wie Glasscherben und Dosen. Immerhin brauchte er 20 Minuten, bis wieder Ordnung herrschte. Weitaus mehr Aufwand, um den Platz vor dem Schulhaus wieder aufzuräumen, benötigte Peter Seematter, Hauswart der Schule Ottenbach. Chaoten hinterliessen weiträumig verteilt Scherben von Bier-, Wein- und Schnapsflaschen. Abgebrannte Feuerwerkskörper, kaputte Regenschirme, Dosen und eine grosse Menge anderen Abfall boten anderntags ein unschönes Bild. Ebenfalls zwei bis drei Stunden dauerte es bis Daniel Dürst, Hauswart der Schule Ennetgraben in Affoltern, gut und gerne zwei Kehrichtsäcke von 110 Litern mit hinterlassenem Abfall gefüllt hatte. Der Kehricht bestand hauptsächlich aus verbrannten Feuerwerkskörpern, Bierdosen und Glasgebinden. Auf den Schulhausanlagen der Sekundarschule Obfelden/Ottenbach und Hausen am Albis fanden offensichtlich keine Partys statt oder aber die Jugendlichen benehmen sich dort nicht nach der Devise: «Nach mir die Sintflut».

Das Buch «Bonstetten kocht – ein kulinarisches Dorfportrait» kann bei folgenden Firmen bezogen werden: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern; Bäckerei-Café Betschart, Bonstetten; Lärche-Märt, Bonstetten, Gartencenter Guggenbühl, Bonstetten; Fine Wines GmbH, Bonstetten.

Mettmenstetten: Schmuck und Uhren erbeutet Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Mettmenstetten wurden Uhren, Schmuck und andere Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Franken erbeutet. Die Täterschaft verschaffte sich von Silvester auf Neujahr durch Aufbrechen eines Fensters Zutritt. Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf rund 3000 Franken. Ebenfalls in Mettmenstetten wurde am 1. Januar über Mittag in einer Sammelgarage nach Einschlagen einer Scheibe in ein Auto eingebrochen. Das Deliktsgut wird zurzeit abgeklärt. Aus einem offenen Fahrzeug haben Unbekannte vom 2. auf den 3. Januar zwei Portemonnaies entwendet. Auch noch nicht klar ist, was bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Affoltern gestohlen wurde. Vom 31. Dezember auf den 1. Januar wurde eine Türe aufgebrochen und Schaden in der Höhe von zirka 500 Franken angerichtet.

Graffiti in Ottenbach und Obfelden In Ottenbach haben Unbekannte zwischen 23. und 31. Dezember durch Graffiti in der Kläranlage Schaden in der Höhe von rund 100 Franken angerichtet. Ebenfalls in der Badi und an der Fassade der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 8. Januar 2016

Was wurde eigentlich aus dem «gestrandeten Wal» aus Stallikon? «Le Verseau» ist in der Bretagne eine Touristenattraktion – wenn auch nicht im Chartergeschäft Wie eine Arche entstand das Schiff während einer Bauzeit von einem Dutzend Jahren auf einer Wiese neben der Reppischtalstrasse bei Stallikon. Hobbyschiffbauer Michael Bommel berichtet, wie das Abenteuer mit «Le Verseau» weiterging.

ähnlich dem Lied von Peter Räber vom alten Segler ... Ein Jahr später folgte die Jungfernfahrt. Gestartet wurde mit einer erfahrenen Mannschaft von Holland aus. Weiter ging es nach Belgien, dann durch den Ärmelkanal zu den Kanalinseln und dann nach Frankreich in die Bretagne. Unterwegs musste natürlich vieles optimiert werden. Auch das Verhalten des Schiffes gab seine Geheimnisse erst nach und nach preis und erstaunt auch heute immer wieder. Nun, mittlerweile ist das Stalliker Schiff – ein Toppsegelschoner, wie er offiziell genannt wird – in der Bretagne angekommen. Es reiht sich dort sehr gut ein in die Flotte der Traditionssegler und ist ein willkommenes Fotomotiv. Immer wieder donnern die zwei schweren Bordkanonen zu Salutzwecken als Touristenattraktion.

................................................... von michael bommel Viele aus der Region erinnern sich: Jahrelang lag ein Schiffsrumpf wie ein gestrandeter Wal in Stallikon und wurde nach und nach zu einem Symbol. Zuerst ein Gerippe, dann die ersten Stahlplatten und irgendwann der richtig gedrehte Rumpf. Für viele Fotografen ein verrücktes Motiv: ein verrostetes Schiff, inmitten eines goldenen Kornfeldes, in einem damals noch sehr urigen Stallikertal. Dann irgendwann nahm die Sache Gestalt an. Das Schiff wurde mit Farbe bestrichen und im Frühling 2011 von einem Schwertransporter abgeholt. Das war auch der Moment, als dieses Symbol einer langen Bautätigkeit und eines Traumes vielen aus der Erinnerung verschwand. Dennoch, manche haben das Schiff nicht vergessen und fragen sich, was eigentlich aus dem mittlerweile auf «Le Verseau» getauften Schiff geworden ist.

Raues Wetter, ein Tidenhub von über zwölf Metern, Strömungen und Felsen

Ein stolzer Anblick: der Toppsegelschoner «Le Verseau» in der Bretagne. (Bilder zvg.)

In Holland hochseefähig ausgebaut Nun, der Rumpf wurde vom Transporter nach Basel an den Rhein gebracht und dort von den grossen Kränen ins Wasser gesetzt. Zum Erstaunen vieler fuhr dieser Prototyp bereits unter eigener Maschine ans Dreiländereck. Kurze Zeit später, nachdem der Rheinpegel genügend hoch war, ging die Reise weiter nach Holland. Hier war zuerst einmal Schluss. Das Schiff wurde hochseefähig ausgebaut und die Masten wurden gesetzt. Irgendwie

Im Stallikertal hat der Schiffsrumpf bis 2011 Form angenommen.

Dem Sonnenuntergang entgegen.

Mittlerweile wurden die Kanalinseln immer wieder angefahren oder die schönen vorgelagerten Inseln vor Frankreich oder St. Malo mit seinen Festungsmauern. Aber die Bretagne hat es in sich. Das raue Wetter, ein Tidenhub von über zwölf Metern, Strömungen, Gezeiten und Felsen machen dieses Revier zu einem der schwierigsten auf der Welt. Dies musste letztes Jahr auch die «Verseau»-Crew feststellen, als ein Sturm sie zur falschen Zeit erwischte. Mit gebrochenem Klüverbaum (vorderster waagrechter Mast) musste man sich bei fünf Meter hohen Wellen nach Concarneau abschleppen lassen. Wie geht es weiter? Leider hat sich gezeigt, dass das Chartergeschäft, so wie man es sich vorgestellt hatte, nicht durchführbar ist. «Le Verseau» bleibt in Familienbesitz und wartet darauf, in den Sommerferien mit tatkräftigen Freunden auf Entdeckungsfahrt zu gehen …

Singend Geld für Kinder in Bolivien gesammelt Sehr gutes Ergebnis der Sternsingeraktion in Mettmenstetten, Maschwanden und Knonau 37 Schülerinnen und Schüler aus Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden haben sich am 3. Januar als Sternsinger eingesetzt und für benachteiligte Kinder aus Bolivien den sensationellen Betrag von 6358 Franken gesammelt. Die Aussendung der grossen, bunten Schar Sternsinger, die aus 37 motivierten Kindern bestand, fand am Sonntag, 3. Januar, im ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche Mettmenstetten statt. Die drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar (Pfarrer Angelo Saporiti, Pfarrerin Claudia Mehl und Pfarrer Andreas Fritz) kamen zu Besuch und erklärten den Kindern und den sehr zahlreichen Gottesdienst-Besuchern den Sinn der Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Lebendiger, aktiver und farbiger Gottesdienst Nach einer kurzen Stärkung zogen im Anschluss die acht Sternsinger-Gruppen mit ihren Begleiterinnen durch die Dörfer Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden, brachten Segenswünsche für das Jahr 2016 und sam-

melten Geld. An vielen Türen wurden sie herzlich willkommen geheissen. Mit viel Freude und Herzblut trugen die Kinder ihre Texte und Lieder vor. Unter dem Motto «Kinder helfen Kindern» standen bei der SternsingerAktion dieses Jahr Projekte für benachteiligte Kinder aus Bolivien im Zentrum.

Armes Bolivien Bolivien zählt zu den ärmsten Ländern Südamerikas. Fast jeder zweite Bolivianer lebt unter der Armutsgrenze. Betroffen ist vor allem die Landbevölkerung. In der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen, Bildungs- und Arbeitsperspektiven, ziehen immer mehr Familien vom Land in die Städte. Jede der 36 Volksgruppen hat ihre eigene Sprache. Viele schämen sich für ihre Herkunft, ihre Kleidung und ihre Sprache – um dazuzugehören, passen sie sich an. Die eigene Kultur und Traditionen gehen dabei oft verloren. Nicht selten zerbrechen darunter familiäre Strukturen. Viele Väter verlassen ihre Familien, andere flüchten in den Alkohol oder misshandeln Frau und Kinder. Das Kinder- und Jugendmissionswerk Missio unterstützt mit dem Sternsinger-Projekt Palliri in El Alto

Die erfolgreichen Sternsingerkinder aus Knonau, Mettmenstetten und Maschwanden. (Bild zvg.) genau solche Familien und hilft rund 400 Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen. In einem Kindergarten, einem Jugendzentrum und einer Fussballschule werden sie liebevoll betreut. Sie erhalten Bildung und Essen, und sie lernen Werte wie Selbstvertrauen, Teamgeist und Res-

pekt für andere. – Die 37 Sternsingerinnen und Sternsinger haben am vergangenen Sonntag ihre Freizeit sinnvoll für die benachteiligten Kinder eingesetzt. Sie brachten den Segen und sind selber ein Segen. Ganz herzlichen Dank, liebe Sternsingerinnen und Sternsinger!

Ein grosser Dank geht auch an die Begleiterinnen und die Helfer im Hintergrund sowie an alle grosszügigen Spender. Der stolze Betrag von 6358 Franken (inklusive Kirchenopfer) wurde an das Kinder- und Jugendmissionswerk «Missio» für die erwähnten Projekte überwiesen. Luzia Züger


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. Januar 2016

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Bekannte Dossiers – unbekannter Parlamentsbetrieb Hans-Ulrich Bigler, neuer FDP-Nationalrat aus Affoltern, über seine erste Zeit im Parlament Viele Dossiers sind ihm als Direktor des schweizerischen Gewerbeverbandes vertraut, an den Betrieb muss er sich noch gewöhnen: FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler sprach im «LaMarotte» in Affoltern über seine ersten Tage im Parlament. ................................................... von werner schneiter Das Kellertheater LaMarotte in Affoltern war am Mittwochabend übervoll: Die Stimmung beim Neujahrsapéro innerhalb der Bezirks-FDP widerspiegelte die jüngsten Wahlerfolge auf kantonaler und eidgenössischer Ebene. «Bei den Kantonsratswahlen war unsere Partei nicht weit weg vom zweiten Sitz», sagte Margrit Meuter, die für den abwesenden Bezirksparteipräsidenten Olivier Hofmann die Begrüssung übernahm. Ihr Dank galt allen, die sich als Wahlhelfer und -helferinnen ins Zeug gelegt hatten, allen vor an Herbert Früh aus Bonstetten für sein Engagement als Wahlkampfleiter bei den Kantonsratswahlen. «Wahlen», so Margrit Meuter, «sind auch mit Ausgaben verbunden. Deshalb bitte ich darum, unseren Pot zu alimentieren». Worauf Marcus Gschwend verkündete, die neu gegründete FDP BonstettenWettswil-Stallikon äufne die Kasse nach ihrem Zusammenschluss mit 500 Franken. Für den neuen FDP-Nationalrat aus Affoltern, Hans-Ulrich Bigler,

hat denn auch die Basis wesentlich zum Erfolg der FDP beigetragen. Und dieser Erfolg sei auch für ihn in Bern eine Herausforderung. Bigler musste sich allerdings in Geduld üben, ehe er unter der Bundeshauskuppel Platz nehmen durfte. Bei den Nationalratswahlen landete er auf der FDP-Liste auf dem ersten Ersatzplatz. Mit seiner Wahl in den Ständerat schaufelte dann Ruedi Noser den Weg frei für Hans-Ulrich Bigler, der dann noch Fristen abwarten musste. Am 8. Dezember um 8 Uhr war es dann so weit: Tagwache um 5 Uhr, Reise von Affoltern nach Bern – mit dabei: Ehefrau Erika, der Göttibueb und die 90-jährige Mutter. «Meiner Frau bin ich zu Dank verpflichtet. Sie hält mir den Rücken frei.» Nach der Vereidigung, die H.U. Bigler als «schlicht und einfach» bezeichnete, gings dann los. Weil er die Dossiers als Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes kennt, ist ihm inhaltlich schon vieles bekannt gewesen – von aussen. An den Parlamentsbetrieb muss sich Hans-Ulrich Bigler erst noch gewöhnen. Er stieg just einen Tag vor den Bundesratswahlen ein, die er als speziellen Moment bezeichnete.

Weniger Regulierung – ein Kernanliegen Mit einem Geschäft hat er sich in der dritten Sessionswoche intensiv auseinandergesetzt: mit einer Motion von

Fröhliche Stimmung im «LaMarotte»: Marlène (links) und Rolf Hegetschweiler (rechts, FDP-Nationalrat von 1991 bis 2007) flankieren Erika und Hans-Ulrich Bigler. (Bild Werner Schneiter) Jean-René Fournier, die ein Kernanliegen der FDP und insbesondere von Hans-Ulrich Bigler betrifft, das Reduzieren der Bürokratie beziehungsweise das Eindämmen der Regulierungskosten. Der Vorstoss, der aufs Jahr 2010 zurückgeht, verpflichtet den

Bundesrat, entsprechende Massnahmen umzusetzen. Der Neu-Nationalrat wird sich an langwierige Prozesse gewöhnen müssen. Gleichwohl sagte Hans-Ulrich Bigler: «Ich freue mich extrem auf die Arbeit». Und diese wird ja zur Hauptsache in Kommissionen ge-

leistet. Nicht alltäglich ist der Umstand, dass ein neuer Nationalrat von Beginn weg gleich in zwei Kommissionen Einsitz nehmen darf. Bigler gehört der Finanzkommission und der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) an.

Kaum Komplikationen und Zwillingsgeburt mit Fernsehteam Etwas weniger Geburten – trotzdem bleibt das Jahr 2015 in guter Erinnerung Teilweise 1:1-Betreuung und kein Zeitdruck vor dem Heimgehen: Im Spital Affoltern fühlen sich Gebärende gut aufgehoben. ................................................... von thomas stöckli «Möglichst natürlich» und «ohne PDA», so wünschen sich die meisten Frauen im Hebammengespräch vier bis sechs Wochen vor dem errechneten Termin die Geburt. Wenn dann die Geburtsschmerzen einsetzen, ändern allerdings viele ihre Meinung. Soll die Hebamme nun die Frau in ihren ursprüng-

lichen Wünschen unterstützen oder sofort auf die Forderung nach Schmerzlinderung eintreten? «Die Bedürfnisse ernstnehmen und so umsetzen, dass es für die Frauen auch im Nachhinein stimmt», nennt Miriam Bühlmann, leitende Hebamme am Spital Affoltern, eine der grossen Herausforderung ihres Berufs. Den «Happy Button», mit welchem Gebärende die Schmerzmittel-Zufuhr selber dosieren können, bietet die Gebärabteilung zurzeit nicht an. Das Ämtler Spital trumpft mit seiner familiären Art und teilweise 1:1-Betreuung. Und es räumt mehr Zeit für den Start ins Familienleben ein: Während an-

dernorts die Mütter drei Tage nach einer Spontangeburt oder fünf Tage nach einem Kaiserschnitt nach Hause müssen, dürfen sie in Affoltern zwei Tage länger bleiben. «Am dritten Tag kommt der Milcheinschuss und eventuell der Babyblues – dann auch noch nach Hause zu müssen, das ist viel verlangt», erklärt die leitende Hebamme.

Zwillingsgeburt im Fernsehen «Ganz viele schöne Erlebnisse», behalte sie von 2015 in Erinnerung, so Miriam Bühlmann: «Wir durften viele gesunde und gut gestillte Kinder entlassen.» Ein Höhepunkt waren sicher

Rund drei Viertel der jährlich rund 500 Neugeborenen aus dem Säuliamt kommen im Spital Affoltern zur Welt.

der Besuch eines Fernsehteams. In der neuen Staffel «SRF bi de Lüüt – Familiensache», die heute Freitag startet (20.05 Uhr, SRF 1), geht es unter anderem um die Zwillingsgeburt der Familie Götz aus Mettmenstetten. Eine Hebamme weiss am Morgen nie, was sie erwartet: Kommt ein Blasensprung oder eine Frühgeburt? «Wir brauchen das Adrenalin», verrät Miriam Bühlmann und lacht. Besonders bewegend sei es, ein Paar vom Eintritt bis zur Geburt begleiten zu dürfen, findet sie. Jeweils am Montag werden die Neugeborenen am Spital Affoltern dann mit einer Willkommensfeier begrüsst. An dieser stim-

mungsvollen Feier mit dem Spitalseelsorger und einer Pflegefachfrau dürfen auch Grosseltern, Göttis und Gotten teilnehmen. Und wie sollte man sich auf die Geburt vorbereiten? «Mehr körperorientiert als kopflastig», rät Miriam Bühlmann. Vor allem solle man sich nicht Halbwissen aus dem Internet holen oder sich auf einen fixen Geburtsplan versteifen. «Es kommt, wie es kommt», weiss die Fachfrau aus Erfahrung. «Der Geburtsvorbereitungskurs am Spital Affoltern beinhaltet übrigens seit letztem Jahr auch einen speziellen Männerabend. Das ist total gut angekommen», so Miriam Bühlmann.

Im Fernsehen: Yves und Sara Götz mit ihrer Grossfamilie. (Bild SRF/Oscar Alessio)


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Serie

Freitag, 8. Januar 2016

Vom Wienerkongress zur Bundesverfassung Das Knonauer Amt und die 15er-Jubiläen (13): Industrialisierung und Weg zum Rechtsstaat Die Schweiz hat sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vom losen Staatenbund souveräner aristokratischer Stände mit je einer eigenen Aussenpolitik im Anschluss an zwei Kriege und vielerlei Unruhen zu einem Bundesstaat entwickelt, in dem alle Bürger gleichberechtigt sind. Bis zur Gleichberechtigung der Bürgerinnen dauerte es weitere 120 Jahre.

schen Mächten Österreich und Frankreich Unterstützung zu erhalten, und verweigerten die Umsetzung der Tagsatzungsbeschlüsse. Aus dem Kreis der Grossmächte erhielten sie auch Unterstützung aus Preussen und Russland, während sich einzig Grossbritannien auf die Seite der Liberalen stellte. Ein letztes Mal stand das Knonauer Amt im Brennpunkt militärischer Auseinandersetzungen zwischen Zürich und der Innerschweiz. Im November fielen Sonderbundstruppen im Tessin und im aargauischen Freiamt ein. Die liberalen protestantischen Kantone entschieden sich nun zum Angriff. Am 12. November wurden die Innerschweizer bei Geltwil und Lunnern zurückgeschlagen.

................................................... von bernhard schneider Als Frankreich nach dem Einmarsch die Gründung des helvetischen Einheitsstaates verfügte, entsprachen die Grenzen bereits nahezu den heutigen Schweizergrenzen. Ausnahmen waren die heutigen Kantone Genf und Jura, die zu Frankreich gehörten, das preussische Neuenburg, das Fricktal, das 1802 angefügt wurde, sowie einige kleinere Teile des heutigen Kantons Graubünden.

Neuregelung von Europa Der Wiener Kongress regelte Europa nach Napoleons Niederlage neu. Für die Schweiz wurden die heute noch geltenden Grenzen festgelegt. Die Grossmächte zwangen die zerstrittenen 22 souveränen Kantone, sich zusammenzuraufen. Bern musste die Waadt in die Unabhängigkeit entlassen. Die bisherigen gemeinen Herrschaften Aargau und Thurgau sowie Tessin wurden als gleichberechtigte Staaten anerkannt. Neuenburg gehörte vorderhand gleichzeitig der Schweiz und dem Königreich Preussen an. Von langfristiger Bedeutung war der Konsens der Grossmächte, die Schweiz als eigenständigen Kleinstaat mitten in Europa zu belassen, der seine inneren Konflikte selbst regeln musste und nur eines nicht durfte: auseinanderbrechen. Während sich die Gewichte unter den starken Kräften Europas in den letzten zweihundert Jahren mehrfach grundlegend verschoben, blieb die Akzeptanz der Schweiz als unabhängiger Kleinstaat

Buch zur Serie Die Serie ist die Grundlage einer Buchpublikation unter dem Titel «700 Jahre im Überblick: Das Knonaueramt – die Stadt Zürich – die Eidgenossenschaft», die dank einem Beitrag der GGA erscheint. Das Buch wird am Chlausmärt vom 6. Dezember vor der Buchhandlung Scheidegger präsentiert. Informationen: schneidercom.ch/ 15er_Jubilaeen.php. Im Vorwort hält Regierungsrat Mario Fehr unter anderem fest: «Die Entwicklung demokratischer Rechte ging in diesem Prozess einher mit der Ausbildung des Rechtsstaats. Dieser ist ein kostbares Gut, das oft missachtet und gerade deshalb nicht genug hoch eingestuft werden kann. Die Hexenverfolgung ist ein drastisches Beispiel dafür: Es besteht kaum ein Zweifel, dass die Hinrichtung von Hexen zumindest im 14. bis 17. Jahrhundert mehrheitsfähig gewesen wäre, hätte man denn die Bevölkerung befragt. Der Rechtsstaat schafft Mechanismen, damit Minderheiten auch vor Mehrheitsentscheiden geschützt sind.»

Schlacht bei Lunnern

Zeuge einer selbstbewussten ländlichen Oberschicht: Das 1816 erstellte Bauernhaus des Müllers im Loo. (Bild Erika Schmid) in allen Kriegen, die den Kontinent seither erschütterten, bestehen.

Zusammenschluss souveräner Kleinstaaten Der Bundesvertrag von 1815, der unter dem Druck der Siegermächte Österreich, Russland, Preussen und England zustande kam, war ein völkerrechtlicher Zusammenschluss souveräner Kleinstaaten, die ihre einzige gemeinsame Institution, die Tagsatzung, nur mit bescheidenen Rechten ausstatteten. Die Kantone waren gemäss dem Willen der Siegermächte gleichberechtigt, doch innerhalb ihrer Gebiete konnten sie selbst über Vorrechte entscheiden. Der Fortbestand der während der Revolutionszeit umstrittenen Klöster wurde von den Grossmächten garantiert. Kurz: Nicht das Volk, sondern die Kantone waren souverän, und im Zweifelsfall sollten keine neuen Gebote oder Verbote eingeführt werden. Im Kanton Zürich wurde die Vorherrschaft des städtischen Patriziats weitergeführt, die Landbewohner verfügten über mindere Rechte, ihre Bildungsmöglichkeiten blieben eingeschränkt. Folter, grausame Todesstrafen wie das Rädern und Körperstrafen prägten das Justizwesen, das nicht im Dienst der Gerechtigkeit, sondern der gnädigen Herren wirkte, mehr als zuvor.

Industrialisierung verschiebt die Gewichte Die herrschenden städtischen Kreise gingen von unveränderten Machtverhältnissen aus. Dabei übersahen sie, dass sich wirtschaftlich und gesellschaftlich Grundlegendes geändert hatte. Um 1770 hatte in England die Entwicklung mechanischer Baumwollspinnmaschinen begonnen, ohne dass dies in Zürich ernsthaft zur Kenntnis genommen worden wäre. Nach und nach wurde das billige Industriegarn auch in die Schweiz importiert. Die sinkenden Garnpreise führten 1801 zur Gründung der ersten mechanischen Spinnerei der Schweiz in St. Gallen. 1811 setzte der Fabrikbau am Aabach zwischen Wetzikon und Uster ein. Erst 1827 wurde in Zwillikon an der Jonen die erste Spinnerei im Knonauer Amt eingerichtet. Dies war die erste hiesige Investition als Reaktion auf die Entwicklung der Garnpreise, die in der Schweiz zwischen 1780 bis 1827 um 80 bis 90 Prozent sanken.

Höchstens noch mit Handweberei konnten sich Heimarbeiter über Wasser halten. Die Verzögerung des Baus von Fabriken in unserer Region lag nicht an fehlendem Kapital der Oberschicht. Einerseits eigneten sich nicht alle Gewässer gleichermassen für den Antrieb von Spinnmaschinen. Das Beispiel der Ottenbacher Fabrik veranschaulicht das Problem: Müller Jakob Berli erhielt 1836 die Konzession zum Bau eines Kanals mit Wasserkraftanlage direkt gegenüber der Mühle am Tobelbach. Der Tobelbach lieferte zu wenig Wasser für ein grösseres Wasserrad, die Reuss dagegen führte viel zu viel Wasser, um direkt genutzt zu werden. Der Kanal, dessen Durchflussmenge gesteuert werden konnte, war daher optimal für die Wasserkraftnutzung. 1871 erwarb die «Mechanische Seidenstoffweberei Zürich» die Mühle samt Kanal, um eine Textilfabrik zu bauen.

Selbstbewusste Oberschicht Ein zweiter Grund für die Verzögerung war das fehlende Bedürfnis der Ämtler Oberschicht, in neue Betriebszweige zu investieren. Der Zwilliker Müller Heinrich Nievergelt beispielsweise baute 1816 ein neues Haus im Loo, mitten im härtesten Hungerjahr des Jahrhunderts. Ganz Europa erlebte einen dramatischen Kälteeinbruch. Grund dafür war der Ausbruch des Tambora-Vulkans in Indonesien, der die Sonneneinstrahlung weltweit hemmte. Wer über grosse Getreidereserven verfügte, konnte von den hohen Preisen profitieren. Müller Nievergelt demonstrierte mit seinem stattlichen Bau im Loo das Selbstbewusstsein der ländlichen Oberschicht. Anders als bei den Revolten der vorangegangenen Jahrzehnte rebellierte er nicht gegen Zürich, sondern stellte seinen Reichtum zur Schau. Erst 1865 wurde das Wasserrecht der Mühle im Loo für eine mechanische Spinnerei genutzt. Die ländliche Oberschicht war selbstbewusster und wirtschaftlich stärker als im 18. Jahrhundert. Die Söhne reicher Bauern studierten vermehrt im Ausland, da ihnen die Ausbildung zuhause verwehrt war. Auch in der Stadt gewann liberales Gedankengut an Boden. So waren es Fabrikanten, Gewerbetreibende, höhere Beamte und Ärzte, die staatspolitisch Gleichheit und Freiheit aller Bürger, ein Rechtssystem im Interesse der Allgemeinheit sowie Religions- und Pres-

sefreiheit anstrebten. Wirtschaftspolitisch setzten sie sich für die Freizügigkeit von Personen und Gütern ein, für den Abbau der Binnenzölle zwischen den Kantonen sowie für einheitliche Masse und Gewichte.

Liberale Umwälzung Das «Küsnachter Memorial» von Oktober 1830 fasste die Vorschläge des erstarkten Bürgertums zusammen. Die von Ludwig Snell, einem Einwanderer aus Nassau, formulierte Schrift basierte auf dem Gedankengut der französischen Revolution und forderte Volkssouveränität, Gewaltenteilung und Zweidrittelsvertretung der Landschaft im Grossen Rat. Die Schrift erhielt Unterstützung aus dem ganzen Kanton, am stärksten aus dem stark industrialisierten Raum Uster. Plötzlich ging alles sehr schnell: Am 6. Dezember 1830 fanden Neuwahlen in den Grossen Rat statt, bei welchen die Landschaft tatsächlich über zwei Drittel der Sitze bestimmen konnte. Am 20. März 1831 nahm das Volk mit überwältigendem Mehr die neue, liberale Verfassung an. Ausgeschlossen vom Stimmrecht blieben die Frauen, die Armengenössigen und die Zahlungsunfähigen. Die liberale Verfassung hob Hemmnisse der wirtschaftlichen Entwicklung auf und stärkte damit den Kanton Zürich im Gefüge des Schweizer Staatenbundes. Der Kampf gegen die Industrialisierung wurde vor allem von Teilen der ländlichen Unterschicht geführt und gipfelte im Züriputsch von 1839, als religiös-konservative Kreise vorübergehend wieder die Herrschaft im Kanton Zürich übernahmen.

Der Sonderbundskrieg In den katholischen Ständen wuchs der Widerstand gegen die liberalen Regierungen der meisten protestantischen Kantone. Im Dezember 1845 schlossen sie sich zum «Sonderbund» zusammen, der sich militärisch organisierte. Zürich beantragte der Tagsatzung im Sommer 1846, den bundesvertragswidrigen Sonderbund aufzuheben. Der Antrag erreicht erst im Juli 1847 eine Mehrheit, nach dem Sieg der liberalen Parteien in den Wahlen der Kantone Genf und St. Gallen. Nun fühlten sich die Protestanten sicher und beschlossen zudem ein Verbot des Jesuitenordens in der Schweiz. Die sieben Sonderbundskantone rechneten damit, von den katholi-

Gestützt auf den Rapport von Oberst Gmür hob die NZZ am 17. November 1847 das «wackere Benehmen der Mannschaft» hervor und schilderte die Schlacht: «Am 12. erkühnten sich unsere Gegner, begünstigt von dichtem Nebel, auf unser Gebiet im Freienamt massenhaft einzufallen und bereits wenige Stunden nachmittags den Versuch zu wagen, unsere Schiffbrücke über die Reuss bey Lunnern wegzunehmen. … Unerschrocken stellten sie (die Zürcher Truppen) sich … an dem Ufer, von welchem der Feind herkam, auf, und nahmen daselbst das Gefecht an.» Der «Feind» zählte 3000 Mann, die Zürcher hätten bloss aus «einer Handvoll» wackerer Männer bestanden. Am 19. November kommentierte die NZZ den Sieg der Zürcher: «Der Ausgang des Gefechtes bei Lunnern scheint einige Konservative so geärgert zu haben, dass ihnen der Verstand stille stand.» Am 14. November ergab sich Freiburg, worauf die Protestanten mit ihrer ganzen militärischen Übermacht gegen Luzern zogen. Am 24. November kapitulierte die Stadt, im Anschluss daran die übrigen verbliebenen Sonderbundskantone. Die Grossmächte griffen nicht direkt ins Kriegsgeschehen ein, sondern beschränkten sich auf die Forderung, die Souveränität der Kantone dürfe nicht angetastet werden.

Staatspolitisches Meisterwerk Die Bundesverfassung von 1848 war ein staatspolitisches Meisterwerk. Die unterlegenen Stände wurden nicht geknechtet, sondern erhielten mit der Schaffung des Ständerats und der Einführung des Ständemehrs so viel politisches Gewicht, dass sie künftig trotz anhaltender konfessioneller Konflikte nicht mehr zu den Waffen griffen. Die Liberalen konnten die für den weiteren Aufbau der Industrie wichtigen Postulate durchsetzen: Gewaltentrennung, Rechtssicherheit dank gleicher Grundrechte für alle Bürgerinnen und Bürger, Personenfreizügigkeit, freier Warenaustausch, einheitliche Masse und Gewichte, Abschaffung der Binnenzölle. Mit dem Schweizerfranken wurde erstmals eine einheitliche Währung geschaffen. Verwendete Literatur: Niklaus Flüeler und Marianne Flüeler-Grauwiler (Hrsg.), Geschichte des Kantons Zürich, Bd. 3, Zürich 1996. – Reto Jäger, Max Lemmenmeier, August Rohr, Peter Wiher, Baumwollgarn als Schicksalsfaden, Zürich 1986. – Marco Jorio, Wiener Kongress, Als die Schweiz umgebaut wurde, in: NZZ vom 12. August 2015. – Thomas Maissen, Schweizer Geschichte im Bild, Baden 2012. – Bernhard Schneider und Salomon Schneider, Ottenbach erzählt, Ottenbach 2014. – Hans Peter Treichler, Affoltern am Albis, aus der Geschichte eines ländlichen Hauptortes, Affoltern 1993.


Forum

Weiter wie bisher ist keine Option «Ämtler Kantonsräte meinen»: Hans Wiesner im «Anzeiger» vom 22. Dezember «Unterschiedliches Klima im Kantonsrat und im Säuliamt» Herr Wiesner hat recht: Weiter wie bisher ist keine Option – weder für die Politik noch für das Verhalten jedes Einzelnen. Seit dem Pariser Abkommen kann niemand mehr die bequeme Ausrede bringen, Massnahmen in der Schweiz und Verhaltensänderung im Alltag brächten nichts in Anbetracht des CO2-Ausstosses von China oder den USA. Denn nun haben alle wichtigen Länder in Paris ihren Willen bekräftigt grosse Schritte zu tun. Der Klimawandel bedroht nicht erst unsere Enkel, sondern zunehmend auch uns selbst. Ein kleiner Vorgeschmack waren die erheblichen Ertragseinbussen in der Landwirtschaft letzten Sommer. Die Bauern sollten also im eigenen Interesse ihren SVP–Vertretern Dampf machen für den Klimaschutz. Unsere Hochkultur und die relativ stabile Weltwirtschaft sind nur durch ein ausserordentlich stabiles Klima in den letzten 10 000 Jahren möglich geworden. Doch die empfindlichen Kipppunkte (tipping points) des Klimasystems könnten schon bald erreicht sein und relativ rasch globale Katastrophen auslösen (zum Beispiel Auftauen der Tundra mit Freisetzung riesiger Mengen klimaschädlichen Methans). Alle bisherigen Wirtschaftskrisen sind ein Klacks gegen eine klimabedingt drohende Wirtschaftskrise, und die syrischen Flüchtlinge sind ein Klacks gegen die Klimaflüchtlinge, die uns schon bald bevorstehen könnten. Klimaschutz zahlt sich also bezüglich Ökonomie und Migration nicht nur aus, er ist Bedingung und wird zudem

neue Wirtschaftszweige schaffen. Doch gerade ihr, liebe Vertreterinnen und Vertreter der SVP und FDP, die ihr ja sonst an vorderster Front für die Wirtschaft und gegen Migration kämpft, wollt nun tatsächlich Widerstand leisten gegen die in Paris vereinbarten Klimaziele? Ihr seid regiert von Eigennutz und kurzsichtigem Denken. Da viele von euch die Tradition der alten Eidgenossen hoch halten: Ist es nicht eine ureidgenössische Tugend, bei drohender Gefahr zusammenzustehen und das Unheil mit vereinten Kräften abzuwenden? Wir könnten alles verlieren, was uns selbstverständlich scheint. Und das ist schmerzvoller als die Auflagen die uns der Klimaschutz abverlangt. Auch jeder Einzelne ist gefordert, sein Verhalten zu überdenken – die Macht des Konsumenten ist riesig. Jedes Jahr vergnügenshalber nach Übersee fliegen, oft und viel Fleisch essen (einer der grössten Klimatreiber), trotz guter ÖV-Anbindung und ohne zwingenden Grund Auto, insbesondere SUV, fahren: Solches Verhalten ist nicht zeitgemäss und muss, wie Herr Wiesner sagte, deklariert werden: als egoistisch und gegen das Leben gerichtet. Luxus ist nicht Voraussetzung für Glück. Im Gegenteil: Weniger schafft Sorgfalt, Beziehung und echte Freu(n)de. Letztlich gewinnen wir an innerem Frieden, wenn wir, statt Teil des Problems zu sein, Teil der Lösung werden. Des Wandels fähig, können wir die Vorteile ökologischen Verhaltens schätzen lernen, zum Beispiel entspannter Reisen im Zug, weniger Ärger durch langlebigere Produkte oder neue Genuss- und Wohlfühlwelten dank veganer Esskultur. Thomas Müller, Zürich

Freitag, 8. Januar 2016

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Preisübergabe des Grünliberalen-Wettbewerbs Rege Teilnahme am Chlausmärt in Affoltern Am Chlausmärt in Affoltern haben die Grünliberalen einen Wettbewerb durchgeführt, an dem rege teilgenommen wurde. Unter den richtigen Antworten wurden die Gewinnerinnen und Gewinner ausgelost.

1. Preis: 500-Franken-Gutschein von Velo Nägeli, Affoltern Hansruedi Basler ist der glückliche Gewinner des Velo-Gutscheines über 500 Franken von Velo Nägeli in Affoltern. Stefan Frei hat das Bikefachgeschäft von Brigitte und Marc Nägeli übernommen. Er ist der Spezialist für den Verkauf und Service von Bikes, Renn- und Tourenrädern mit kompetenter Beratung. Diverse Mountainbikes und E-Bikes sind auch als Testvelos verfügbar. Eine Spezialität ist das Felo. Nein, das ist kein Schreibfehler. Felo ist eine eigene Marke, welche aus dem Traum entstand, schönes Design auf zwei Rädern zu bauen. Alle Felos werden von Stefan Frei nach Kundenwunsch erstellt. Doch warum Felo? Wahrscheinlich F für Frei – oder liegt es daran, dass er früher Legastheniker war ... und immer noch etwas ist? Das hindert ihn jedoch nicht daran, schöne Felos zu bauen!

2. Preis: 100 Franken-Gutschein von der «Alternative», Ottenbach Brigitta Imbach gewinnt den Gutschein über 100 Franken des Geschenkladens der Alternative in Ottenbach. Bei der «Alternative» können substanzabhängige Menschen eine Therapie machen. Im Gegensatz zu anderen stationären Einrichtungen nimmt die «Alternative» auch Personen mit ihren

Von links: Roger Marti (Vorstand glp und Schulpflege Affoltern), Hans W. Wiesner (Vorstand glp und Kantonsrat), Gewinner Hansruedi Basler, Stefan Frei (Inhaber Velo Nägeli), Ronald Alder (Vorstand glp und Gemeinderat Ottenbach). noch nicht schulpflichtigen Kindern auf. Während die Eltern sich ihrer Therapie widmen, werden die Kinder von Fachleuten betreut. Im Rahmen ihrer Therapie arbeiten die Klientinnen und Klienten in den internen Werkstätten und stellen dort Produkte her, die im Geschenkladen der Alternative und im Online-Shop (www.diealternative.ch) vertrieben werden. Und auch zu erwähnen ist das beliebte und allen zugängliche Catering der Küchencrew, welches die Gaumen vieler Kinder und Jugendlicher an Mittagstischen ebenso wie zahlreiche Festgemeinden bei Anlässen jeglicher Art erfreut.

3. Preis: 50-Franken-Gutschein der Weinhandlung Küferweg, Obfelden Andrea Pabst gewinnt den Gutschein über 50 Franken der Weinhandlung Küferweg in Obfelden. Der Weinladen Küferweg in Obfelden besteht seit bald 30 Jahren. Im Jahr 2011 hat die langjährige Mitarbeiterin Myriam Bulliard den Verkaufsladen in Obfelden als Inhaberin übernommen. Sie bietet das gesamte KüferwegSortiment von über 200 verschiedenen Weinen an, welche überwiegend aus biologischem Anbau aus der Schweiz und Europa stammen. (pd.)

gut zum druck

Gebührenentscheid und Stimmung Vorsätzlich im Ökihof vermischt «Der Andrang ist grösser denn je», «Anzeiger» vom 5. Januar. Den Beitrag von Thomas Stöckli kann ich nicht unwidersprochen stehen lassen. Unkritisch vermischt er Gebührenentscheid und Stimmung im Ökihof. 1. Einige, das heisst nicht wenige, äusserten ihren Unmut über den Gebührenentscheid der Gemeinde. Dieser hat nun nichts zu tun mit der vorzüglichen Organisation des Gebühreneinzugs auf dem Ökihof mittels Sack-

verkauf und der problemlosen Entsorgung selber. 2. Natürlich bekommt das Personal des Ökihofs Komplimente und Präsente, denn sie machen ja auch einen hervorragenden Job. Über 30 Behältnisse für die unterschiedlichsten Abfallarten bereitstellen, überwachen und abtransportieren und das zwischen den vielen herumwuselnden grossen und kleinen Menschen ist eine bewundernswerte Leistung. 3. Was soll das Geschwätz wegen Verursacherprinzip? Bei allen anderen

Abfallarten gilt dieses für den Konsumenten ja auch nicht direkt. 4. Anstelle eines Seitenhiebs auf die Leserbriefschreiber hätte er sich gescheiter für ein Gesetz in Bundesbern stark gemacht, damit die Folienhersteller (analog Geräteproduzenten, Glasabfüller usw.) eine vorgezogene Entsorgungsgebühr entrichten müssen, dann kann auch die KunststoffEntsorgungsgebühr für «Ökihofberechtigte» entsorgt werden. Paul Rutar-Caduff, Affoltern

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Klare Ansage Wer in den ersten Januartagen vor der Türe des Restaurants Hirschen in Obfelden stand, brauchte nicht lange die Öffnungszeiten zu studieren. Wirtin Bruna Bortoluzzi bleibt sich auch als Rentnerin in ihrer bestbekannten, auch resoluten Art treu. Der «Hirschen» wird demnächst abgebrochen, also ist die beliebte Dorfbeiz «Für immer geschlossen» (siehe auch «Anzeiger» vom 5. Januar 2016). Für einige der Stammgäste des «Hirschen» gleicht die Schiefertafel fast ein wenig einer Todesanzeige. (mm) anzeige

Mehr wissen über das

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Jeder Dritte hat sich für 2016 erst gar nichts vorgenommen. Das Resultat einer repräsentativen Umfrage in einem deutschen Gesundheitsmagazin überrascht mich nicht. Auch ich gehöre eindeutig zu den 33,33 % Vorsatzverweigerern. Der Entschluss, endlich mit dem Rauchen aufzuhören, gehört noch heute, trotz den hohen Zigarettenpreisen und den unzähligen Rauchverboten, zu den beliebtesten Neujahrsvorsätzen, die schon nach wenigen Stunden gebrochen werden. Jetzt treibe ich mehr Sport – nach den kulinarischen Festtagen durchaus eine vernünftige Entscheidung, überlebt höchstens die ersten drei Januar-

Eine klare und deutliche, wenn auch eine etwas traurige Mitteilung. (Bild Martin Mullis)

tage. Wer nicht als kläglicher Versager dastehen will, tut gut daran, erst gar keine unhaltbaren Vorsätze zu fassen. Mit dem Sport nehme ich es dieses Jahr allerdings wirklich ernst. Nächste Woche beginne ich mit einem ausgewogenen Aufbau- und Konditionsprogramm. Keine Angst, ich trainiere weder für den Gibelschwinget in Bonstetten noch für das Martinischwimmen im Hedinger Weiher. Diesen Sommer nehme ich an der Fussball-Europameisterschaft in Frankreich teil. Als Zuschauer, gemütlich zuhause vor dem Fernsehbildschirm. Hopp Schwiiz! Martin Gut


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Kurt Zollinger vom Forensischen Institut Zürich referiert an der Ämtler Volkshochschule. > Seite 17

Kunstturner Michael Meier über seine Ziele für die Olympia- und EM-Saison 2016. > Seite 19

Freitag, 8. Januar 2016

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Bauernsohn Serie Menschen im Säuliamt: Armin Heller ist Geschäftsführer der Landi Albis. > Seite 21

Neue Adresse, gleicher Service Die Mobiliar: Generalagentur Affoltern am Albis zieht um Von der Zürichstrasse 81 an die Obstgartenstrasse 3 im OVA-Areal: Die Mobiliar Generalagentur Affoltern am Albis zieht um. Die Generalagentur in Affoltern ist stark gewachsen. Das stetige Kundenwachstum in den vergangenen Jahren hat zur Folge, dass auch der Personalbestand auf der Generalagentur ausgebaut wurde. Dabei ist man in den bisherigen Räumlichkeiten an die Grenzen gestossen. Ab 11. Januar 2016 empfangen Thomas Naef und seine Mitarbeitenden ihre Kundinnen und Kunden nun im Neubau an der Obstgartenstrasse 3. «Unsere Generalagentur ist direkt hinter dem Bahnhof gelegen und in der Tiefgarage hat es genügend Parkplätze für unsere Kunden», sagt Generalagent Thomas Naef erfreut. «Zudem liegen unsere neuen Büros direkt im Parterre und sind daher gut zugänglich.» Diverse Besprechungsräume stehen für Beratungsgespräche zur Verfügung und eine moderne Infrastruktur unterstützt die Mitarbeitenden bei ihrer täglichen Arbeit. Der direkte Kun-

Die Gruppe Mobiliar

In den neuen Räumen an der Obstgartenstrasse 3 in Affoltern: Gerneralagent Thomas Naef. (Bild Werner Schneiter) denkontakt ist Thomas Naef besonders wichtig. «wir setzen verstärkt auf

die lokale Verankerung und bieten von der persönlichen Beratung bis

Individuelle Sandwiches gefragt «Subway» sucht im Säuliamt Franchisepartner und Immobilien Als selbstständige Unternehmer ein Restaurant eröffnen – diese Möglichkeit bietet «Subway» seinen Partnern. Das Geschäftsmodell ist weltweit erprobt. Fünf «Subway»-Restaurants versorgen derzeit die Sandwichfreunde im Kanton Zürich mit frisch belegten Sandwiches. Der Ruf nach weiteren Stores wird lauter: «Immer wieder erkundigen sich Gäste bei unseren Mitarbeitern, wann «Subway Sandwiches» endlich in ihre Nähe kommt», weiss Heiko Trautwein, zuständig für die Marke in Zürich. Gemeinsam mit seinem Team sucht er aktuell verstärkt nach Franchisepartnern und Immobilien im anzeige

Kanton, um das Angebot für die Gäste weiter auszubauen. Einen besonderen Schwerpunkt will Heiko Trautwein aufgrund der hohen Nachfrage unter anderem auf Affoltern am Albis legen: «Sichtbarkeit, Erreichbarkeit und Frequenz sind drei wesentliche Kriterien für einen Standort. Wir können uns gut vorstellen, hier Fuss zu fassen.» 2007 hat die noch junge Erfolgsgeschichte von Subway Schweiz in Zürich begonnen. «In den letzten Jahren haben sich die Ernährungsbedürfnisse der Menschen verändert», berichtet Heiko Trautwein. «Der Schweizer Fastfood-Markt ist in Bewegung. Bewusste Ernährung ist heute viel wichtiger als noch vor ein paar Jahren. Das passt genau zu unserer Philosophie», betont

Trautwein. Mit den individuell und frisch belegten Sandwiches bewegt sich das Franchiseunternehmen glaubwürdig im ernährungsbewussten Frischesegment. «Wir müssen uns nicht verbiegen. Unser Kernprodukt erfüllt seit jeher die Ansprüche, die die Menschen heutzutage verstärkt an ihre Ernährung stellen», erklärt Heiko Trautwein. Die Positionierung im Frischesegment und die hohe Nachfrage der Gäste überzeugen auch potenzielle Franchisepartner, die als selbstständige Unternehmer ein Restaurant eröffnen möchten. Das Interesse am System und die Nachfrage nach Lizenzen steigen. Im Kanton Zürich betreiben drei Partner fünf Restaurants. (pd.)

zur Schadenerledigung alles direkt vor Ort an.»

Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist ein Prämienvolumen von 3.4 Mia. Franken auf. Rund 80 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst und insgesamt 160 Standorten garantieren Nähe zu den über 1.7 Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 CallService-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern. Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein 4300 Mitarbeitende und bietet rund 320 Ausbildungsplätze an. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert. (pd.)

Mit Eveline Walser neue Spielräume erobern Einführungskurs Theater-Improvisation An einem Wochenende im Februar kann in einer kleinen Gruppe etwas Spielpraxis erlangt werden. Angesprochen sind alle Altersgruppen, die ihre Lachmuskeln trainieren möchten. Wie findet man den Zugang, um unterschiedliche Gefühle darzustellen? Als Einstieg und zur Anwärmung werden Theaterspiele des englischen Dramaturgen Keith Johnstone genutzt. Da werden neben dem Kennenlernen Spontaneität und Kreativität gefördert. Geübt wird vor allem zu zweit. Aufmerksam und konzentriert begegnen sich da die Spielpartner. Die Teilnehmenden üben das Zuhören. Gesagtes des Gegenübers wird dadurch offen angenommen, um der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. Auch die Lust am Scheitern darf hochleben. Da geht es nicht um: «Was ist falsch, was richtig, bin ich gut, kann ich das?», sondern darum, grosszügig Dinge anders zu machen, nicht leistungsbetont, einfach freier in der Begegnung.

Einblick in eigene, ungeahnte Fähigkeiten Das Wort Schadenfreude wird keinen Platz haben, denn hier soll kein Schaden, sondern Freude erlebt werden. Ein wertschätzender Umgang unter den Spielern und Spielerinnen begünstigt eine erhöhte Risikobereitschaft. Keiner ist perfekt und soll es auch nicht sein (müssen).

Freude erleben und die eigene Spontaneität und Kreativität entdecken mit Eveline Walser. (Bild zvg.) Neben dem Plausch und dem Üben ist es die Begegnung mit Interessierten, der Austausch und das Miteinander. Mit Spielfreude und ohne Wenn und Aber öffnen sich neue Spiel-Räume. Das Wochenende ermöglicht einen Einblick in eigene, ungeahnte Fähigkeiten. (pd.) Einführungskurs: 6. und 7. Februar, jeweils 10 bis 16 Uhr im Gemeinschaftsraum der Wohngenossenschaft Mülimatt, Hausen. Infos und anmelden bei Kursleiterin Eveline Walser, Improvisation und Playbacktheater, www.ewaline.ch, eveline.walser@bluewin.ch, Telefon 044 251 75 51, oder 079 744 13 12.


irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 10. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan 18.30 Musik am Sonntagabend Es musizieren Arata Yumi (Violine), Nadja Reich (Cello) und Christian Stuckert (Klavier, Orgel)

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 8. Januar 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der ref. Kirche Sonntag, 10. Januar 10.00 Gottesdienst mit Hornquartett «Gaudeamus», Pfrn. B. Bartels Donnerstag, 14. Januar 14.00 Seniorentreff im Chilehuus mit Drehorgel-Duo K. und C. Mohn

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 10. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Schönmann Orgel: Ursula Hauser

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 10. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet Fischer Anschliessend Chilekafi Montag, 11. Januar 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Mittwoch, 13. Januar 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 15. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 10. Januar 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfarrer A. Fritz Donnerstag, 14. Januar 14.00 Seniorennachmittag im Pfarrhaus Maschwanden Paul Leuthold zeigt Bilder von der letzten Seniorenreise Sonntag, 17. Januar 10.00 Ökumenischer Gottesdienst in Maschwanden «Das Salz in der Suppe» mit Pfr. A. Saporiti und Pfrn. C. Mehl Orgel/Piano: Veronica Hvalic Trompete: Martial In Albon Anschliessend Apéro im Pfarrhaus

Freitag, 8. Januar 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche Affoltern Samstag, 9. Januar 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Firm-Einschreibegottesdienst Sonntag, 10. Januar 10.00 Dankgottesdienst dt/it zur Diakonenweihe von Pedro Guerrero mit Generalvikar Dr. Josef Annen Musikalisch umrahmt vom Kirchenchor Affoltern Leitung Alois Heer Anschliessend Apéro Mittwoch, 13. Januar 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Sonntag, 10. Januar 10.00 Dankgottesdienst dt/it zur Diakonenweihe von Pedro Guerrero mit Generalvikar Dr. Josef Annen in Affoltern Musikalisch umrahmt vom Kirchenchor Affoltern Leitung Alois Heer Anschliessend Apéro 10.30 Kein Gottesdienst

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Bonstetten

Samstag, 9. Januar 9.00 Samstag-Gruppe miniChile 9.00 KonfirmandInnen-Unterricht «Leben und Sterben – Und was kommt nachher?» Sonntag, 10. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Motoko Matsushita 19.30 Neumondsingen für alle Leitung Elsbeth Durrer Donnerstag, 14. Januar 19.00 Konf50+ «Zufall oder Schöpfung oder beides?» www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 9. Januar 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 10. Januar 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Montag, 11. Januar 19.30 Monatsandacht im Provisorium Bonstetten Dienstag, 12. Januar 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 13. Januar 9.15 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 14. Januar 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 10. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christoph Hürlimann Kornél Radics (Orgel) Reformierte Kirche Montag, 11. Januar 16.00 Kolibri Ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 13. Januar 14.00 Seniorennachmittag mit Vortrag «ABC der Lebenskunst» Brunnmatt Donnerstag, 14. Januar 12.00 Club 4, Gruppe Omega Ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Ottenbach

Sonntag,10. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser Chilekafi

Sonntag, 10. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi uf de Heiweg www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 10. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Anschliessend Chilekafi (Adventsfenstertreffen)

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 10. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi, Anschliessend Adventsfenstertreffen und Chilekafi Mittwoch, 13. Januar 17.00 Offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 14. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 10. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Pfr. Andreas Fritz Mittwoch, 13. Januar 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 8. Januar 18.30 Jugend-Chile Samstag, 9. Januar 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 10. Januar 9.30 Gottesdienst «Trost für mein Volk» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 11. Januar 15.45 Kolibri Mittwoch, 13. Januar 20.00 «Königin und wilde Frau» Frauen im Gespräch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 10. Januar 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst, Anmeldung bis 9. Januar, Telefon 044 700 25 69 Mittwoch, 13. Januar 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 14. Januar 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 15. Januar 11.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 9. Januar 17.00 Eucharistiefeier Familiengottesdienst zum Thema Taufe Apéro Sonntag, 10. Januar 11.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 10. Januar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Dienstag, 12. Januar 9.10 bis 11.10 Uhr Bibelmorgen für Frauen mit Katja Wissmiller

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 9. Januar 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 10. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasino «Willkommen zu Hause», Kinderprogramm in der EMK 18.30 ALL IN: Jugend-Gottesdienst Montag, 11. Januar 12.00 Mittagstisch Dienstag, 12. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend Heilsarmee Donnerstag, 14. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend ETG Mettmenstetten Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 10. Januar 10.00 Allianzgottesdienst im Kasino mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 8. Januar 19.00 Start Ehekurs Sonntag, 10. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasinosaal mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 10. Januar Keine Veranstaltung in der ETG 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasinosaal Affoltern Donnerstag, 14. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 8. Januar 2016

15

Magie des Augenblicks: spürbar werden Klanghotel 2016 in Mettmenstetten mit klangvollen Namen – An der Abendkasse gibt es noch Stehplätze Der Vorverkauf für das Projekt Klanghotel Rössli in Mettmenstetten war ein Erfolg. Innerhalb von vier Wochen waren die vier Vorstellungen vom 13. bis 16. Januar ausverkauft. Um der enormen Nachfrage gerecht zu werden, haben die Veranstalter das Sitzkonzept angepasst. Dadurch wurde Raum geschaffen für Stehplätze. Diese können an der Abendkasse gekauft werden. Ein erstes Fazit gibt es bereits vor dem Start zum Klanghotel 2016: «Mättmi900» kommt in Fahrt. Noch ist vieles unklar, was Mitte Januar 2016 im Saal des Hotels zum Weissen Rössli in Mettmenstetten passieren wird. Singen Sina und Philipp Galizia gemeinsam ein Lied? Entführt Adrian Stern die Besucher nach Amerika? Welche Überraschungsgäste stehen plötzlich auf der Bühne? Musiziert Frölein DaCapo auch einmal ohne Loopgerät? Magische Moment versprechen die südkoreanischen Tänzerin Mimi Joeng und Martha Kröger, wenn sie mit einem weissen Tuch versuchen Videobilder einzufangen. Auf der Bühne wird auch der Männerchor Mettmenstetten stehen – mit einem ersten, öffentlichen Auftritt seit Jahren. Der bekannte Jazz-Saxaphonist Bruno Spoerri steht einige Male ausser Programm auf der Bühne, genauso wie die in der Region bekannte und beliebte Akkordeonistin Elsbeth Schweizer.

Philipp Galizia gehört zum Kernteam des Projektes. Er freut sich schon riesig, seinen neuen Song «Himmelbett» live zu spielen. (Bilder zvg.)

Start von «Mättmi 900»

Sina hat auf ihrer Tournee über 50 Konzerte gegeben. Praktisch alle Auftritte waren ausverkauft. Das gilt auch für jene in Mettmenstetten.

Adrian Stern hat in der Neujahrssendung Songcircle am Fernsehen ein Duett mit Sina gesungen. Welche Überraschungen hält er bereit? anzeige

Premiere für den neuen Dirigenten Aoba-Jahreskonzert in Affoltern Seit knapp einem Jahr ist René Glauser der neue musikalische Leiter des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern. Am 16. und 17. Januar dirigiert er im Kasinosaal in Affoltern erstmals das traditionelle Jahreskonzert. Vor einem Jahr hat Ruedi Marty im Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern (Aoba) den Taktstock abgegeben. In seiner über 30-jährigen Tätigkeit als Dirigent hat er mit dem Aoba unzählige Erfolge feiern dürfen. Der Abschied war mit entsprechend viel Wehmut verbunden. Übergeben hat er sein Amt damals an René Glauser. Glauser leitet bereits seit 1999 die Akkordeonorchester Schwamendingen I+II, nachdem er beim Eidgenössischen Harmonika- und Akkordeon-Musikverband während dreier Jahre das DirigentenStudium absolviert und erfolgreich abgeschlossen hat. Einer seiner Lehrer damals war sein Vorgänger Ruedi Marty. Das Aoba ist überzeugt, dass mit René Glauser der richtige Nachfolger gefunden werden konnte.

Drei Martys auf der Bühne Auch wenn René Glauser frischen Wind ins Aoba gebracht hat, setzt er beim Jahreskonzert-Programm auf das bewährte Rezept. In der ersten Hälfte werden die rund 20 Musikerinnen und Musiker eher konzertante Musik präsentieren. Auf dem Programm stehen «A Klezmer Karnival» von Philip Sparke oder die hochklassige «Werziade I» von Fritz Dobler. Vielen Konzertbesuchern bekannt sein dürften die Melodien aus der «West Side Story» von Leonard Bernstein. Das Aoba spielt ein Arrangement von Heinz Ehme. Noch vor dem Aoba

Frölein DaCapo, Kolumnenschreiberin. In Mettmenstetten musiziert sie.

Magie ist ein flüchtiges Gut. Sie kann erst entstehen, wenn auch die Kulturschaffenden selbst untereinander sich auf Experimente einlassen. Dieser Teil ist das Spannende am Konzept. Der Initiator des Projektes, der Einheimische Beat D. Hebeisen, ist gespannt, was an den vier Abenden an neuen Projekten entstehen wird. Sina hat schon einmal den Wunsch geäussert, mit dem Männerchor einen Song zu initiieren. Magische Momente wird wohl Philipp Galizia mit seinem neuen Lied «Himmelbett» in den Saal zaubern. Welche Emotionen zeigen sich, wenn Adrian Stern und Sina im Duett singen – genauso wie in der Neujahrssendung Songcircle vom Schweizer Fernsehen letzte Woche. Magische Momente versprechen aber auch die Lichtinstallationen von Heinz Hebeisen. Um dem Licht den würdigen Rahmen zu geben, wird Thomas Neuenschwander den Innenraums des Rössli-Saals neu gestalten.

nimmt das Ensemble der Musikschule Knonauer Amt Platz auf der Bühne. Unter der Leitung von Michèle Weiss spielen die Nachwuchstalente zwei Stücke. Nach der Pause steht erneut der Nachwuchs im Zentrum: Das Trio «Holzig & Scharf» spielt lüpfige Musik. Gebildet wird das Trio von drei Martys: Christian und Raphael Marty sind die beiden Söhne von Ruedi Marty, komplettiert wird die Gruppe von ihrem Cousin Silvan Marty. Danach übernimmt nochmals das Aoba das Zepter. Den Abschluss des Konzerts bilden unterhaltende Melodien wie «Take The A Train» von Billy Strayhorn oder ein Medley aus italienischen Pop-Hits.

Vor dem Konzert ein Cüpli Nicht nur musikalisch ist das Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern ein Genuss. Auch das kulinarische Angebot und das Unterhaltungsprogramm lohnen einen Besuch. Am Samstag, 16. Januar, werden die Türen des Kasinosaals Affoltern am Albis bereits um 18.45 Uhr geöffnet. Im Foyer können Gäste bis zum Konzertbeginn um 20 Uhr an der CüpliBar einen Aperitif oder im Saal eines der mehreren Menüs geniessen. Für Spannung sorgt die Tombola mit vielen Preisen. Nach dem Konzert spielt das Duo Galaxis bis morgens um 1 Uhr zum Tanz auf. Am Sonntag, 17. Januar, ist die Türöffnung um 13.15 Uhr. Das Konzert beginnt um 14 Uhr. Auch am zweiten Konzerttag wird eine Tombola durchgeführt. Zudem steht an beiden Tagen ein grosses Torten- und Küchenbuffet für die hungrigen Konzertgäste bereit. Weitere Informationen auf www.aoba.ch.

Beat D. Hebeisen organisiert seit Jahren Kulturveranstaltungen in Mettmenstetten und steht da jeweils auch selbst auf der Bühne.

Das kommende Klanghotel ist in verschiedenen Beziehungen speziell. Mit der Ausgabe 2016 wird die Trilogie des Projektes abgeschlossen. Das Klanghotel ist zudem eines der ersten grossen Projekte der Feierlichkeiten zum 900Jahr-Jubiläum von Mettmenstetten: «Mättmi900». Die Stehplatz-Tickets à 35 Franken können jeweils an der Abendkasse gekauft werden – diese ist ab 19.45 Uhr geöffnet.


Veranstaltungen

16

Freitag, 8. Januar 2016

agenda

Freitag, 8. Januar Affoltern am Albis 18.30: Christbaumverbrennen: Bäume bringen oder deponieren und gemeinsam verbrennen. Grill und Getränke vorh. Vis à vis Friedhof. 20.15: «Zahltag – Fünf Stimmen für ein Gloria» mit Pagare Insieme. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 20.15: Kultur im Dorf: Matthias Romir, expressiver Gaukler, trauriger Clown, komischer Kauz. Musikalisch erzählende Jonglage. www.kulturimdorf.ch. Gemeindesaal Weid.

Samstag, 9. Januar Affoltern am Albis 20.00: Live Rockabilly mit «The Cellmates» (SK) und «Johnny Horsepower» (DK). CQ Bar. Bahnhofplatz 5. 20.15: «Cheibe Balagan» KlezmerBand. Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Bonstetten 16.00-19.00: Vernissage. Martin Herler, Michael Ball, Nathalie Polke, Barbara Ph. Schnetzler. Malerei, Skulpturen und Plastiken. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Kappel am Albis 19.00: «Jazz & Dine». Abendessen in stimmiger Atmosphäre mit überraschenden Klängen des Ensembles «berner fusion». Anmelden: 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Der Tanzbär und die Ratte werden Freunde Kindertheater ab 5 Jahren im Gemeindesaal Weid, Hausen Das Theater Bilitz, mit Agnes Caduff und Simon Gisler, gastiert mit «Wer bist du denn?», einer amüsanten Geschichte über Fremdsein, Neugierde und Freundschaft in Hausen. Am Sonntag, 17. Januar, Gemeindesaal Weid.

Sonntag, 17. Januar, 16:15 Uhr, Gemeindesaal

20.00: Neueröffnung mit Barbara und Roli! Dance-Party mit DJ Fix ab 21 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Weid, Kinderbar und Kasse ab 15.45 Uhr.

Sonntag, 10. Januar Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Martin Herler, Michael Ball, Nathalie Polke, Barbara Ph. Schnetzler. Malerei, Skulpturen und Plastiken. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Mettmenstetten 11.15-13.00: Mättmi fiiret 900 Jahr: Neujahrsapéro mit Gemeinderat und Einwohnern. Musikalisch umrahmt. Gasthaus zum weissen Rössli.

Stallikon 14.00: Familienkonzert der Musikgesellschaft Stallikon. Einfache Festwirtschaft, Türöffnung 13 Uhr, Eintritt frei, Infos: www-musikstallikon.ch. Schulhaus Loomatt.

Montag, 11. Januar

Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin und Lehrerin, und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos: 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11. 20.15: Joe Haider Jazz Orchestra «Keep it Dark» - wie ein Lexikon durch die Jazzgeschichte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Obfelden 14.00-16.00: Generation 50+: Schüler der 3. Sek. ObfeldenOttenbach bieten Hilfe bei Problemen mit Smartphones oder Handy. Smartphone/Handy bringen und sich beraten lassen. Auskunft: Kommission für Altersfragen, Telefon 044 763 53 54. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 6.

Mittwoch, 13. Januar

Affoltern am Albis 18.00-18.30: Einführung und Infos zur Regionalbibliothek. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Dienstag, 12. Januar Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00-21.30: «Einfach Singen»

09.00: Büchermorgen. «Alles zerfällt» von Chinua Achebe. Regionalbibliothek. Ob. Seewadelstr. 14. 12.45: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit

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KINO

Programm Sins

The Revenant DO FR SA SO MO/DI MI

20:15 20:15 20:30 20:15 20:15 20:15

7. - 13. Januar

Ich Bin Dann Mal Weg

DO/DI 18:00

20:15 20:15 20:45 20:15 20:15 20:15

The Big Short DO FR SA SO MO/DI MI

D, 16 J.

FR 17:30

Od, 16 J.

Hrutar - Rams

SO 11:00

D, 8 (10) J.

Star Wars: Das Erwachen Der Macht D, 12 J.

D, 14 J.

DO 18:00 DI 18:00

SO 10:45

DO 20:15 SO 20:15

FR 20:15 DI 20:15

Bond: Spectre

SO 13:30

MI 13:45

D, 6 J.

MO 18:00

Bruder Vor Luder

MO 18:00 SA 15:45 D, 8 (12) J.

Joy

MI 14:00

Schellen - Ursli

SO 15:15

SO 17:30

Carol

SA 17:45

D,12 J.

SO 13:15

Peanuts

SA 13:45

MI 18:15

SA 17:45

The Good Dinosaur - Arlo & Spot D, 6 (8) J.

SO 11:00 SA 13:30

SO 15:30

CH, 6 (8) J.

MI 18:00 D , 6 (10) J.

MI 15:45 CH, 6 J.

Heidi

DO 18:00 FR 17:30 SA 20:30 SA 13:30, 16:00, 18:30 MI 20:15 SO 10:45, 13:00, 15:30, 17:45 D, 12 J. MO 18:00 DI 18:00 MI 14:00, 17:00

SO 17:30

Kino CINEPOL | Bahnhofstrasse 28 | 5643 Sins | www.cinepol.ch | Tel: 041 787 36 00

Der Kleine Prinz

SA 15:30

MI 16:00

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Fotografien zum «kappeler psalter» von Daniel Lienhard «...und singt den Sternen seinen Psalm». Bis 11. Januar.

Mettmenstetten Kunst im Stall - Galerie/Atelier, Untere Bahnhofstrasse 6: «Die Kuh ist en vogue» in Rot, Grün, Gelb, Blau oder Violett. Bilder von Walter Lehmann. Mi, 9-12, Do, 9-12/14-18.30 Uhr, jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 21. Januar.

Stallikon

Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 20.00: Rafik Schami stellt sein Buch «Sophie oder der Anfang aller Geschichten» vor. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstr. 10A.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof.

Mettmenstetten 20.00: Mättmi fiiret 900 Jahr:

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Affoltern am Albis

D, 6 (10) J.

Galerie 100, Zürichstrasse 100: Internationale schriftliche Auktion von Lithografien und Gemälden «Internationale Kunst». Fr, 1318.30, Sa 10-16 Uhr. Bis 30. Januar.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Martin Herler, Michael Ball, Nathalie Polke, Barbara Ph. Schnetzler. Malerei, Skulpturen und Plastiken. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr o.n.V. Bis 14. Februar. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr o.n.V.

Céline, die liebenswürdige Quasseltante, und Joscho, der brummige und wortkarge Einzelgänger: «Wer bist du denn?» (Bild zvg.)

www.bilitz.ch

Affoltern am Albis

Bonstetten

Der Tanzbär Joscho kommt aus dem Osten, die Wanderratte Céline aus dem Westen. Céline ist eine liebenswürdige Quasseltante. Sie ist unordentlich, positiv denkend und verfressen. Joscho ist ein Einzelgänger, wortkarg und brummig. Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein, und so begegnen sie sich misstrauisch und voller Vorurteile. Ist ja klar, dass Ratten stinken und Bären klauen! Aber neugierig sind sie beide und die Geschichte nimmt einen neuen Verlauf. Wer war zuerst? Wie sieht der Andere aus? Was frisst er? Was will er hier? Woher kommt er? Wieso riecht er ganz anders? Kurz: «Wer bist du denn?» erzählt von zwei Figuren, für die das Anderssein zur Bereicherung wird und die trotz erster Vorurteile zu Freunden werden. Eine amüsante Geschichte für Menschen ab 5 Jahren. Für Zuschauer und Künstler ist es hilfreich, wenn die Alterslimite einigermassen eingehalten wird.

Ottenbach

Ausstellungen

Klanghotel Rössli «Herzschlag Magie des Augenblicks». Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1.

Obfelden 14.00: Seniorennachmittag. Vortrag «ABC der Lebenskunst unser gelebtes Leben, ein Kustwerk der ganz speziellen Art». Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «50 Jahre Bibi Stallikon» mit Werken von Marghi Boeschenstein, Sandra Canonica, Doris Ess, Esti Frei, Michaela Temperli und Katrin Zuzáková. Mo/Mi/Do/Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 1. Februar.

zweckraum Spital Affoltern, Haus Rigi, 1. OG. Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Marianne Racine Quartet». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Marie Heurtin- die Sprache des Herzens». Frankreich 2014, 95 Min., F/d. Eintritt frei, Kollekte beim Ausgang. Reformierte Kirche.

Donnerstag, 14. Januar Mettmenstetten Affoltern am Albis 14.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Seniorentreff mit Drehorgelmusik von Kurt und Cecile Mohn. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: Volkshochschule Knonauer Amt: «Kriminaltechnik - den Spuren auf der Spur» mit Kurt Zollinger, Forensisches Institut Zürich. Mehr

20.00: Mättmi fiiret 900 Jahr: Klanghotel Rössli «Herzschlag Magie des Augenblicks». Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstrasse 1.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.


Veranstaltungen

Freitag, 8. Januar 2016

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Vier Veranstaltungen mit hochkarätigen Besetzungen Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern Musiktheater «Zahltag» ausverkauft

Kurt Zollinger referiert über Forensik. (Bild zvg.)

Kriminaltechnik: Den Spuren auf der Spur Dr. Kurt Zollinger, Experte am Forensischen Institut Zürich referiert an der Volkshochschule im Knonauer Amt. Am Donnerstag, 14. Januar, im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern. Betrachtet man die Programme einer einzigen Woche der am häufigsten eingeschalteten Fernsehsender deutscher Sprache fällt auf, dass der «Krimi-Freund» sehr gut bedient wird. Ein Dutzend verschiedener Krimis findet er, ohne lange suchen zu müssen. Auch in den Buchhandlungen darf sich die Sparte Kriminalromane umfangmässig durchaus sehen lassen. Und jede Woche erscheinen neue Bücher, in denen offizielle oder selbsternannte Ermittler in Los Angeles, Hamburg oder im Tösstal Verbrechern auf der Spur sind. Buchhändler sprechen von einem eigentlichen Krimi-Boom in der Schweiz. Warum bloss ist das Böse so beliebt? Was ist es, was viele Menschen an Krimis so fasziniert? Ist es der Nervenkitzel, den man im Alltag nicht mehr erlebt? Ertragen wir die oft brutalen Schilderungen und Darstellungen nur, weil ein Krimi gut und mit einer Auflösung endet? In vielen Krimis spielt – neben den gerissenen Vorgehensweisen der Ermittler – oft die Kriminaltechnik eine wichtige Rolle. Allerdings ist dabei meist nur von den Resultaten dieser Technik die Rede, nicht aber von der Technik selbst.

Im Zentrum steht immer eine Spur Was beinhaltet die Kriminaltechnik? Dr. Kurt Zollinger, Experte am Forensischen Institut Zürich, gibt einen Einblick in die wissenschaftlich-kriminaltechnischen Untersuchungsmethoden. Neben einem Überblick über das Gebiet werden anhand von Fallbeispielen die modernen und auch die weiterhin erfolgreichen älteren Technologien zur Bearbeitung von Delikten und Unfällen vorgestellt. Im Zentrum steht immer eine Spur, sichtbar oder unsichtbar, die nach der Untersuchung zur Klärung von Delikten und Unfällen beitragen soll. Dr. Kurt Zollinger absolvierte ein Chemiestudium an der ETH Zürich mit anschliessendem Doktorat in anorganischer Chemie. 1994 bis 2010 war er Leiter des damaligen Wissenschaftlichen Dienstes (WD) der Stadtpolizei Zürich. Nach der Gründung des Forensischen Institutes Zürich (Zusammenschluss des WD mit der kriminaltechnischen Abteilung der Kantonspolizei Zürich) ist er dessen verantwortlicher Fachexperte. Ruedi Wegmann Donnerstag, 14. Januar, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken (U30: 15 Franken), Abendkasse. Infos: www.orientiert.ch. Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern ist Trägerschaft der Volkshochschule.

Die A-Capella-Gruppe bringt mit «Zahltag» ihr fünftes abendfüllendes Programm auf die Bühne. Sie wagt sich diesmal gar in den Wilden Westen, eine Gegend, in der einzig Mut, Mannhaftigkeit und bare Münze zählen. Welcher wackere Revolverheld als Letzter noch stehen wird und den «Zahltag» einheimsen kann, bleibt vorerst ein Geheimnis. Ein Abend voller Witz und Spannung. Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft! «Fünf Stimmen für ein Gloria», A-Capella-Gruppe «Pagare Insieme» heute Freitag, 8. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr.

Neu im Programm: «Joe Haider Jazz Orchestra» Joe Haider stellt zu seinem 80. Geburtstag mit «Keep it Dark» eine neue Band vor, mit der er auf Tournee geht und dabei auch Halt im «LaMarotte» macht! Es spielen: Joe Haider (Klavier), Daniel Blanc (Saxofon/Querflöte), Domenic Landolf und Thomi Geiger (beide Saxofon/Klarinette) Mathias Spillmann (Trompete/Flügelhorn), René Mosele (Posaune), Lucas Wirz (Posaune/Tuba), Raffaele Bossard (Kontrabass) Dominic Egli (Schlagzeug) so-

wie das Kaleidoscope String Quartet mit Simon Heggendorn und Ronny Spiegel (Violinen), David Schnee (Viola) und Solme Hong (Cello). In der hochkarätigen Besetzung dieser Formation sind somit dreizehn der besten Schweizer Jazzmusiker der gestandenen Generation vertreten. Die Kompositionen erzählen die Geschichte des Jazz aus der ganz persönlichen Sicht von Joe Haider. Das Programm entführt auf eine spannende Reise durch die schweizerische und europäische Jazzgeschichte. Die Musik von «Keep it Dark» ist die orchestrale Quintessenz von Joe Haiders Engagement, den Jazz als lebendige, sich stets neu entwickelnde Form und zugleich als bereichernden Lebensinhalt zu betrachten. Die erste grosse Chance als Berufsmusiker erhielt Haider 1965: Damals wurde er als Pianist und Leiter des Haustrios im Münchner Jazzclub «Domicile» engagiert. Im Jahre 1984 übernahm Haider nebst seiner Lehrtätigkeit die Stelle des Direktors der «Swiss Jazz School» in Bern. 1994 wurde ihm von der Regierung des Kantons Bern für seine Verdienste auf dem Gebiet der Musik der «Grosse Kulturpreis» verliehen. Dienstag, 12. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit dem «Marianne Racine Quartett» Die schwedische Sängerin Marianne Racine ist seit zwanzig Jahren auf allen wichtigen Jazzbühnen der Schweiz zu hören. Die Liebe zum Straight Ahead Vocal Jazz wird da zelebriert: Balladen, Bossa Nova, Bebop und Blues, liebevoll arrangiert, ummöbliert und mit Humor interpretiert von Marianne Racine (Gesang und Klavier) Daniel Baschnagel (Trompete) Patrick Sommer (Kontrabass) und Pius Baschnagel (Schlagzeug). Donnerstag, 14. Januar, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Lieder-Kabarett-Satire «Liederlich – Rat Pack» Zu Gast ist das Schweizer Liedermachertrio mit Reto Zeller, Fabian Lau und Res Wepfer. Jeder einzelne der drei illustren Herren könnte locker und leicht alleine einen Abend füllen. Sie haben aber ungemeines Vergnügen daran gefunden, es doch gemeinsam zu tun. Dabei schleudern sie sich ihre Herzensangelegenheiten um die Ohren, dass es beglückender nicht sein könnte. Sie widersprechen, for-

«Marie Heurtin»: Film in der reformierten Kirche Affoltern Kino Lux zeigt den Film von Jean-Pierre Améris am Donnerstag, 14. Januar. Eröffnet wird der Abend mit dem Kurzfilm «Erlkönig» von Georges Schwizgebel.

Einer Seele begegnet Und tatsächlich: Nach einem halben Jahr stellen sich die ersten kleinen Fortschritte ein. Marie fängt an, sich zu waschen, selber die Schaukel zu schwingen. Gegenüber der Schwester zeigt sie scheue erste Zeichen der Zuneigung. Nun wird es möglich, Gegenstände mit in die offene Hand gezeichneten Zeichen zu benennen. Der Grundstein für eine Kommunikation ist gelegt. Die Schülerin entpuppt sich als neugierig und wissensdurstig und lernt schliesslich Adjektive, Gramma-

Kommunizierende Hände. (Bild zvg.) tik, abstrakte Begriffe wie alt und jung, arm und reich. «Tochter meiner Seele» wird sie von Schwester Marguerite genannt, auch «das Licht meines Lebens». Marguerite ist schwer lungenkrank und muss zur Kur in die Berge. Das ist für Marie eine Katastrophe, sie fällt zurück in alte Wildheit und Verweigerung. Die Schwester bricht ihre Kur ab und kommt entgegen ärztlichem Rat zurück nach Larnay. Jetzt kommt die Zeit der grössten Lernfortschritte. So wird es möglich, über Begriffe wie Glauben, Gott, Sterben, Tod zu kommunizieren. Marie kümmert sich liebevoll um ihre kranke Lehrerin und pflegt sie bis zum Tod. Marie Heurtin blieb ihr Leben lang im Kloster Larnay, kümmerte sich um andere taubblinde Kinder und starb dort mit 36 Jahren an einer Lungenentzündung. Die Geschichte von Marie Heurtin ist eine wahre, und ist vergleichbar

dern einander heraus und manchmal fahren sie auch – bei allem Respekt – einander gehörig an den Karren. Was denn sonst, wenn ein Exil-Berner auf einen scheinintegrierten Deutschen und einen luftigen Zürcher trifft? Die drei Liedermacher und Kabarettisten verheissen Rasse, Frechheit sowie eine tüchtige Portion Schalk. (pz) Freitag, 15. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken. Platzreservierungen dringend empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Botanik-Grundkurs: nur noch wenige Plätze

Die Sprache des Herzens

Frankreich am Ende des 19. Jahrhunderts. Als dumm und als «Fall für die Anstalt» bezeichnen die Ärzte das gehörlose und blinde Mädchen Marie. Der Vater, ein einfacher Handwerker hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben und bringt seine 14-jährige Tochter ins Kloster Larnay, wo taube Mädchen von Nonnen betreut werden. Marie sträubt sich vehement gegen alles und alle. Die Äbtissin verweigert die Aufnahme des renitenten Kindes. Schwester Marguerite dagegen ist nach der ersten Begegnung berührt, engagiert sich und darf Marie schliesslich ins Kloster zurückholen. Geduldig versucht Marguerite, eine Beziehung aufzubauen, einen Zugang zu finden, dem Mädchen Möglichkeiten des Kommunizierens aufzuzeigen, aber Marie wehrt alles ab, verweigert sich. Auch mehrere Monate später wartet Schwester Marguerite immer noch auf den ersten Hoffnungsschimmer. Ist Marie etwa doch geistig zurückgeblieben? Nicht lernfähig? Trotz Momenten voller Zweifel und Resignation entschliesst sich die Nonne, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Joe Haider kommt mit seiner kleinen Big Band «Keep it Dark» ins «LaMarotte». (Bild zvg.)

mit derjenigen der taubblinden amerikanischen Schriftstellerin Hellen Keller, die in «The Miracle Worker» verfilmt wurde. Kellers Fall ist weitaus bekannter, durch ihn wurde Regisseur Jean-Pierre Améris auf Marie Heurtin aufmerksam. Einmal auf sie gestossen, besuchte Améris postwendend das ehemalige Kloster in der Nähe des französischen Poitiers, das heute ein Institut für taubstumme Kinder ist. Sein dort gesammeltes Wissen floss ein ins Drehbuch zu diesem subtil gefertigten Film. Mit Isabelle Carré fand der französische Regisseur eine wundervolle Besetzung für die Nonne Marguerite, gleich wie in der tauben Ariana Rivoire für Marie Heurtin. (pk)

Wer möchte wissen, wie die Blumen am Wegesrand heissen? Wie man einen Holunder von einem Schneeball unterscheidet? Warum an manchen Orten mehr Pflanzenarten wachsen als an anderen? Welche Orchideen-Arten lassen sich im Unteramt entdecken ? Antworten auf diese Fragen – und noch vieles mehr – gibt es im Lauf dieses Botanik-Grundkurses. Der Kurs öffnet die Augen für die faszinierende Pflanzenwelt vor der Haustüre. Er vermittelt botanische Grundkenntnisse und es werden die wichtigsten Pflanzenfamilien der Region vorgestellt. Neben vier TheorieAbenden finden vier Exkursionen statt, auf denen die häufigsten Blütenpflanzen, Sträucher und Bäume vor Ort bestimmt werden. Die vier Theorieabende finden montags ab 18.30 bis 21 Uhr in der Primarschule Bonstetten statt, die Exkursionen jeweils samstags von ca. 9 bis 13 Uhr auf ausgewählten Routen im Unteramt. Ziel ist es, 50 bis 60 einheimische Pflanzenarten zu erkennen. Vorkenntnisse sind keine nötig. Am Schluss des Kurses erhalten die Teilnehmenden eine Bestätigung. (pd.) Botanik-Grundkurs des Vereins Naturnetz Unteramt: 1. Wald/Frühblüher, Theorie: 11. April, Exkursion: 16. April; 2. Kulturland/Ruderalstandort, Theorie: 9. Mai, Exkursion: 21. Mai; 3. Wiesen/Hecken, Theorie: 30. Mai, Exkursion: 4. Juni; 4. Ufervegetation/Flachmoor, Theorie: 13. Juni, Exkursion: 18. Juni. Experten: Jan Steffen, Renato Guidon. Kurskosten (inkl. Kursmaterial): 220 (Lehrlinge/Studenten 160) Franken. Infos und anmelden (bis 18.Januar) bei Hans-Ulrich Schaer, Hofwies 2, Bonstetten, huschaer@naturnetz-unteramt.net oder unter www.naturnetz-unteramt.net.

Marie Heurtin, Film von Jean-Pierre Améris (Frankreich 2014, 95 Min. F/d) am Donnerstag, 14. Januar, 20.15 Uhr, reformierte Kirche Affoltern, Türöffnung 19.45 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Trailer und Lageplan unter www.kinolux.ch.

Lerchensporn. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Freitag, 8. Januar 2016

Blues mit Ausflügen zu Der Dichter zwischen den Welten Swing und Rock’n’Roll Rafik Schami in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern Marty Hall im «Pöschtli» Aeugstertal Lange Zeit ist vergangen seit seinem letzten Auftritt im Pöschtli. Ein schwerer Autounfall, bei dem er sich mehrere Halswirbel brach, führte dazu, dass der kanadische Sänger und Gitarrist Marty Hall einige Jahre nicht auftreten konnte. Die Ärzte prophezeiten ihm, dass er nie wieder Gitarre spielen könne. Obwohl er zwei Finger seiner Greifhand nicht mehr einsetzen kann, kämpfte er sich zurück und kehrte 2014 wieder zurück auf die Bühne. Marty Hall gehört zu den Musikern, die ihr Publikum schon mit den ersten Takten fesseln. Sein Reper- Der kanadische Sänger und Gitarrist Marty Hall ist zurück. toire umfasst wun- (Bild zvg.) derschön arrangierte Eigenkompositionen, aber auch erfordert nicht nur ein hohes Mass an Interpretationen zeitloser Bluesklassi- Spielkultur und instrumentaler Klasse, ker von Willie Dixon, Jimmy Reed, sondern vor allem viel EinfühlungsPercy Mayfield u. a. Hall ist ein eigen- vermögen und Disziplin, um den Stimständiger Bluesmusiker, der aber auch men gleichmässig ihren Raum zu lasstilistische Ausflüge hin zum Swing, sen. zum Rock’n’Roll und zurück in die Halls Gesang verschmilzt mit dieZeit der Tanzpaläste nicht scheut. Sei- sem Instrumentalklang. Eigentlich ist ne Songs erzählen von Sehnsucht und er nicht der typische Sänger mit rauWut, Freude und Leid – mit einem chiger Whiskystimme. Seine Art, den Wort: vom Blues. Blues zu singen, ist eher emotional. Es ist kein Feuerwerk, das er entfacht, dafür aber ein Strahlen wie von Spielkultur und instrumentale Klasse einem warmen Kaminfeuer, vor dem Es scheint, als habe er eine ganze man einfach sitzt, um dem Knistern Band in seine Gitarre gestopft, alle zu lauschen, in die Glut zu schauen Stimmen eines kompletten Arrange- und den eigenen Träumen nachzuhänments sind da zu hören: Akkorde, gen. (pd.) Bassläufe, Rhythmus, Backbeats. Dazu gesellen sich verspielte Einwürfe und Konzert am Sonntag, 17. Januar, 19 Uhr, verzierungsreiche Soli. Dies alles aus im «Pöschtli» Aeugstertal. Essen um 18 Uhr. einem Instrument hervorzuzaubern Reservieren: Telefon 044 761 61 38.

Rafik Schami, der Dichter und Erzähler zwischen den Welten, stellt am Mittwoch, 13. Januar, sein neues Buch «Sophia oder Der Anfang aller Geschichten» vor. Es ist gelungen, einen der besten Erzähler deutscher Sprache bereits zum fünften Mal nach Affoltern in die Buchhandlung zu holen. Rafik Schami ist 1946 in Damaskus geboren. Er lebt seit 1971 in Deutschland, und seine Bücher – über 50 Erzählungen, Romane, Kinder- und Jugendbücher – sind in 28 Sprachen übersetzt worden. Für sein Werk erhielt er bisher über 30 Literaturpreise und ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Zum Inhalt: Als Mädchen war Sophia heftig in Karim verliebt, dennoch heiratete sie einen reichen Goldschmied. Als Karim jedoch unschuldig unter Mordverdacht geriet, rettete sie ihm das Leben. Wann immer sie ihn

brauche, verspricht er, würde er ihr helfen, auch unter Lebensgefahr. Viele Jahre später kehrt Sophias einziger Sohn Salman aus dem Exil in Italien nach Damaskus zurück. Plötzlich entdeckt er sein Fahndungsfoto in der Zeitung und muss untertauchen. Jetzt erinnert sich Sophia an das Versprechen Karims, der im Alter eine neue Liebe gefunden hat. Rafik Schami, der seit mehr als 40 Jahren im Exil in Deutschland lebt und nie nach Syrien zurückgekehrt ist, hat ein wunderschönes Buch über Wärme, Liebe und Menschlichkeit vor dem Hintergrund politischer Ereignisse in Syrien geschrieben. Der Dichter garantiert einen fulminanten Auftritt. Er wird nicht vorlesen, sondern ganz nach orientalischer Tradition bild- und wortreich erzählen. (pd.) Mittwoch, 13. Januar, um 20 Uhr in der Buchhandlung Scheidegger. Eintritt 30 Franken. Es sind nur noch wenige Plätze frei. Reservieren ist unerlässlich. Weitere Infos unter www.rafik-schami.de.

Trost im Austausch Gesprächsgruppe «Liechtblick» für Trauernde Trauer ist ein sehr starkes Gefühl. Ein Gefühl, das schmerzt und mit heftigen Emotionen verbunden ist und sich an keinen Zeitfahrplan hält. Ein Zustand, der alles infrage stellen kann, ein Lebensabschnitt, der den Boden unter den Füssen wegzieht und einen im luftleeren Raum stehen lässt. Trauer wird individuell empfunden und gelebt und doch empfinden Betroffene Trost im Austausch untereinander. Durch die starken Emotionen und den Schmerz fühlen sich viele Menschen von ihrem Umfeld unverstanden. Die Gesellschaft erwartet nach einer gewissen Zeit von den Trauernden, dass sie wieder «normal» funktionieren, doch auch nach einem Jahr können Betroffene noch heftig durchgeschüttelt werden. Mit der ökumenischen Trauergruppe wollen die katholische und reformierte Kirchgemeinde Affoltern ein Gefäss anbieten, in dem durch regelmässigen Austausch und gegenseitiges

Verständnis wieder Halt und Zuversicht für die Zukunft wachsen kann. Das gemeinsame Mittagessen nach dem Treffen (freiwillig) bietet Kontakt und das Essen schmeckt immer besser in guter Gesellschaft. Die Gruppe steht allen Menschen aus dem Bezirk Affoltern offen, die jemanden verloren haben, unabhängig von Religionszugehörigkeit oder dem Zeitpunkt des Verlustes. Geleitet wird die Gruppe von Linda Cantero (Seelsorgerin und Erwachsenenbildnerin) sowie Ursula Jarvis (Sozialdiakonin und Erwachsenenbildnerin). Ein Einstieg ist jederzeit möglich, Anmeldung erwünscht. (pd.)

(ohne Mittagessen bis 12 Uhr) im kath. Pfarreizentrum Affoltern. Kontakt: Linda Cantero, Telefon 043 322 61 17, linda.cantero@kath-affoltern.ch; Ursula Jarvis, Telefon 043 466 83 23, ursula.jarvis@bluewin.ch.

Workshop und Kochabende im «wohlum»

Zwei Kurs-Abende in Hausen und Hedingen

Eine für sich persönlich wohltuende Work-Life-Balance, eine natürliche und passende Ernährung gepaart mit einem übereinstimmenden Mass an Anspannung und Entspannung, ist das möglich im Alltags-Leben? All dies sind Themen in der Auseinandersetzung mit sich selbst, sei dies in einer persönlichen Beratung oder in einem Workshop in kleiner Gruppe, den Trudi Bühler aktuell anbietet.

Früher oder später begegnen alle Kinder dem Thema «Tod». Sie konfrontieren einen mit Fragen, die zu beantworten nicht leicht fällt. Wie kann man mit Kindern über den Tod reden, wie sie allenfalls auch auf ihre erste Begegnung mit dem Tod vorbereiten? Wie trauern Kinder? Und wie begleitet man sie einfühlsam? In einem Kurs von zwei Abenden haben Eltern und andere Bezugspersonen von Kindern die Gelegenheit, sich mit solchen und ähnlichen Fragen auseinanderzusetzen. Jeder Kursabend bietet eine Einstimmung in das Thema, ein Impulsreferat und danach Zeit für Fragen, Austausch und Diskussion. Ein grosser Büchertisch zum Thema bietet ausserdem weitere Anregungen. Die beiden Abende werden von der reformierten Kirche im Bezirk Affoltern parallel in Hedingen und Hausen angeboten. Den ersten Abend gestalten die Pfarrerinnen und Mütter Bettina Bartels, Irene Girardet Fischer (in Hausen) und Renate Hauser (in Hedingen). Für den zweiten Abend wurde als Fachreferentin Rosanna Abbruzzese eingeladen. Sie ist Fachpsychologin für Psychotherapie FSP und Mitglied

Trudi Bühler. (Bild zvg.) Workshop «entdecke deine wahre Natur» am 18. Januar, 1. und 15. Februar sowie 14.März, 19.30 bis 21 Uhr, Kosten: 280 Franken; Kochabende: schnell, einfach und so fein, 20. und 27. Januar, 19 bis 21.30 Uhr, Kosten: 160 Franken. Ort: wohlum, Baarerstrasse 18, Rossau, Mettmenstetten. Anmelden bis 15. Januar bei Trudi Bühler, Telefon 079 410 23 26, trudibuehler@bluewin.ch, Weitere Infos unter www.ayurveda-erleben.ch, www.wohlum.ch.

Am Sonntag, 10. Januar, um 10 Uhr feiert die Pfarrei in der katholischen Kirche Affoltern a. A. für die Weihe ihres Gemeindeleiters Pedro Guerrero einen Dankgottesdienst mit Generalvikar Dr. Josef Annen als Vorsteher. Alle sind herzlich eingeladen, dieses besondere Fest mit anschliessendem Apéro gemeinsam zu feiern.

30. Januar, 27. Februar, jeweils von 10 bis 14 Uhr

Mit Kindern dem Tod begegnen

Zuerst wird die persönliche Konstitution erforscht. Welche Bioenergien sind im eigenen, jetzigen Zustand eher aktiv oder passiv, ist man fürs eigene Naturell zu luftig, zu feurig oder zu erdig, was passt zur Persönlichkeit, wie lässt sich das Energiepotential optimieren, was nährt im Leben und welche Nahrung ist für für einen bekömmlich? Interessierte lernen praktische Anregungen kennen, passend zum persönlichen Naturell, welche sich zu regelmässig angewendeten Ritualen im Alltag entfalten und Harmonie ins Leben bringen. Neugierig geworden? (pd.)

Diakonieweihe mit Dankgottesdienst

«Liechtblick», Gesprächsgruppe für Trauernde,

Persönlich, praktisch und natürlich

«Entdecke deine wahre Natur»

Rafik Schami. (Bild zvg.)

Neuer Gemeindeleiter: Pedro Guerrero. (Bild zvg.)

Die Energie in Fluss bringen Tai Ji/Qi Gong mit Monika Klauser ab 15. Januar im katholischen Pfarreizentrum Affoltern.

Wie trauern Kinder? (Bild zvg.) des Palliativteams am Kinderspital Zürich. Von ihrer Arbeit bringt sie einen reichen Erfahrungsschatz mit im Umgang mit betroffenen Kindern und Eltern. (pd.) Hausen: Montag, 18. Januar, und Dienstag, 26. Januar, 19.30 bis 21.15 Uhr in der Zwinglistube beim

Ein neues Jahr ist erwacht und wartet darauf, sinnvoll gestaltet zu werden. «Empfangen wir es mit offenen Armen, furchtlos vor dem Unbekannten, mit Neugierde und all unseren Sinnen», empfielt Monika Klauser. Tai Ji/ Qi Gong unterstützt dabei, schenkt Selbstvertrauen, Kraft und Optimismus. Mit langsamen, achtsamen Bewegungen zu passender Musik bringen die Kursteilnehmer ihre Energie in Fluss, was sich positiv aufs Gemüt und den Körper auswirkt. Kursbeginn ist am Freitag, 15. Januar, auch ein späterer Eintritt ist möglich. Vorkenntnisse sind keine nötig, jede Anmeldung ist willkommen. (pd.)

ref. Pfarrhaus, Schulhausstrasse 1 (Parkplatz Chratz) Hedingen: Mittwoch, 20. Januar, und Donnerstag,

Tai Ji/Qi Gong ab 15. Januar freitags um 14 Uhr

28. Januar, 19.30 bis 21.15 Uhr im ref. Chilehus,

im kath. Pfarreizentrum in Affoltern. Auskunft

Oberdorfstrasse 1 (Parkplatz Lindenkreisel).

und Anmeldung bei Monika Klauser, Bewegungs-

Infos und weitere Auskünfte: Pfrn. B. Bartels,

pädagogin und Tai-Ji-Lehrerin, Tel. 079 758 74 89,

bettina.bartels@zh.ref.ch, Tel. 044 761 60 15.

Mail: monikagymoklauser@gmx.ch.


Sport

Freitag, 8. Januar 2016

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Den Schwierigkeitsgrad der Übungen weiter erhöhen Heim-EM und Olympische Spiele: Kunstturner Michael Meier über seine Ziele für 2016 «Schau vorwärts und nicht zurück», scheint für Michael Meier nach dem vergangenen Jahr und den vielen Verletzungen die beste Devise zu sein. Mit neuem Mut will er das neue Jahr in Angriff nehmen. Neben dem intensiven Turntraining setzt er zudem auf mentales Training. Wie geht es Ihnen und was machen die Verletzungen? Michael Meier: Grundsätzlich gut. Die akuten Verletzungen sind geheilt. Die Schulter braucht allerdings, wie bei vielen Kunstturnern, weiterhin physiotherapeutische Massnahmen, um die Entzündung im Griff zu haben.

Kunstturner Michael Meier blickt lieber nach vorne als zurück. (Archivbild)

Konnten Sie aus Ihren Verletzungen Lehren ziehen und was haben Sie geändert? Ich mache zusätzliche Kraftübungen zur Stärkung meiner Rückenmuskulatur. Zudem hoffe ich, dass ich das Verletzungsrisiko mit mentalem Training vermindern kann.

Woran arbeiten Sie gegenwärtig? Bis Weihnachten haben wir neue, schwerere Elemente geübt, mit welchen das ganze Nationalkader die Ausgangswerte an den einzelnen Geräten erhöhen will. Diese Elemente werden dann ab Anfang Jahr in die Übungen eingebaut. Daneben laufen die Vorbereitungen für das Gymotion vom 16. Januar im Hallenstadion. Dort zeigt der Schweizerische Turnverband sein breites Spektrum. Das gesamte Kunstturnkader ist auch dabei. Heisst das, Sie müssen den Schwierigkeitsgrad Ihrer Übungen noch mehr erhöhen, um national und international mithalten zu können? Ja, das machen alle Nationen im Hinblick auf die Olympiade. Wie sieht eigentlich Ihr Wochenablauf aus? An vier Tagen trainiere ich in Magglingen zweimal am Tag. An zwei Tagen nur einmal. Damit komme ich – und natürlich das ganze Kader – pro

Woche auf etwa 26 bis 27 reine Turnstunden. Also ohne begleitende Massnahmen wie Massage, Physio und mentales Training. Daneben bestreite ich ein Fernstudium in Psychologie. Welche Wettkämpfe stehen 2016 an? Ab März bestreitet das Nationalkader verschiedene Vorbereitungswettkämpfe, wie zum Beispiel ein Länderturnier in Linz, Österreich. Dann folgen bald die kaderinternen Ausscheidungen für die Europameisterschaften, welche Ende Mai in Bern durchgeführt werden. Nach den Schweizer Meisterschaften, die Ende Juni in St. Gallen stattfinden, wird das endgültige Kader für die Olympischen Spiele in Rio bestimmt. Wie gross rechnen Sie Ihre Chancen aus auf eine Teilnahme in Bern und Rio? Es wird sehr, sehr schwer, aber ich gebe alles dafür. Dann viel Glück und guten Erfolg im Olympischen Jahr!

Crosslauf: Spannende Rennen zu erwarten Kantonale Meisterschaften in Affoltern Am nächsten Sonntag werden in Affoltern am Albis die kantonalen Meisterschaften im Crosslauf in den Nachwuchskategorien ausgetragen. Auch der Leichtathletik-Verband Schwyz trägt seine Meisterschaften in Affoltern aus. Zudem zählt der Crosslauf zum Swiss-Athletics-Cross-Cup. ................................................... von hanspeter feller Etwa 300 Crossläuferinnen und -läufer werden am Start sein. Die Läufe finden auf den Wiesen in der Umgebung der Sportanlage Moos statt. Gelaufen wird auf einer ca. 1000 Meter messenden Runde, welche den Teilnehmenden viel Abwechslung bietet. Die Streckenbauer haben schnelle, flache Partien und auch kurze Auf- und Abstiege eingebaut. Bei tiefem Boden wird die Strecke von den Läufern alles abverlangen. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr mit einem speziellen Rennen: Speed-Cross heisst die Disziplin und ist für Mittelstreckenläufer gedacht. Innerhalb von 40 Minuten absolvieren

die Teilnehmenden dreimal ein Rennen über 500 Meter. Am Schluss werden die Zeiten zusammengezählt. Danach folgen die Kategorien der Nachwuchsathleten. Je nach Alter legen die Teilnehmenden Strecken von 1000 bis 4000 Metern zurück. Eine weitere Spezialität des Crosslaufes der LV Albis sind die Jagdrennen. Männer und Frauen laufen zuerst über eine Distanz von 2000 Metern. Im zweiten Rennen laufen die Frauen nochmals 2000, die Männer können auswählen ob sie 2000 oder 4000 Meter laufen wollen. Im zweiten Rennen wird mit den Zeitabständen aus dem ersten Lauf gestartet. Die Crossläufe sind Wertungsläufe des Swiss Athletics Cross Cups. In dieser Wertung sammeln die Nachwuchsläufer Punkte für einen Startplatz an einem der grossen Leichtathletikmeetings (Zürich, Lausanne oder Luzern). Es werden einige gute Bahnläufer am Start erwartet.

Kantonale Meisterschaften Die Verbände Zürich und Schwyz tragen ihre kantonalen Meisterschaften in Affoltern aus. Im Kanton Zürich gibt es die Meisterschaften für die Kategorien U18, U16, U14 und U12, der Kantonalverband Schwyz vergibt die Titel zusätzlich für die U20 und die Aktiven. Die Zuschauer können die Rennen hautnah an der Strecke verfolgen. Die Siegerehrungen und die Festwirtschaft befinden sich im Centro Sociale an der Giessenstrasse. Dort werden am Sonntag auch noch Nachmeldungen entgegengenommen.

Raphael Frei (Startnummer 5), LV Albis. (Bild Max Loder)

Infos: www.lvalbis.ch.

Auch die Hausemer Nationalliga-B-Korbballerinnen mit ihren beiden Trainern Sven Kammer (links) und Alex Fachin werden auf dem Spielfeld zu sehen sein. (Bild zvg.)

Die Lokalmatadoren stellen sieben Teams

Es hat sich längst über die Kantonsgrenzen hinaus herumgesprochen, dass das beliebte Säuliämtler Korbball-Turnier von Gemütlichkeit, Fairplay und guter Organisation geprägt ist, und so nehmen manche Teams eine weite Anreise in Kauf, um dabei zu sein. An diesem Wochenende ist es nun so weit: Bei bester Stimmung und in familiärer Atmosphäre liefern sich am 9. und 10. Januar in den beiden Hausemer Turnhallen insgesamt 33 Teams aus der ganzen Schweiz temporeiche Ballkämpfe und Nachwuchstalente haben die Möglichkeit, Spielerfahrung zu sammeln. Fans und Zuschauer sind herzlich willkommen,

(Bild Stephan Tuor)

Mehr Teilnehmer denn je am Turnier von Volley S9 Am 9. und 10. Januar findet in der grossen Schachenhalle in Bonstetten das traditionelle «Brot+Speck»-Volleyballturnier statt. Volley S9 wurde dieses Jahr mit Anmeldungen richtiggehend überschwemmt und konnte entsprechend nicht alle berücksichtigen. 30 Teams, darunter solche aus Bern und Graubünden, haben es ins Turnierfeld geschafft – eine Rekordzahl! Der Samstagnachmittag gehört ganz den zwölf Frauen und Juniorinnen, die den Turniersieg unter sich ausmachen. Am Sonntag spielen insgesamt 18 MixedTeams (je drei Frauen und drei Männer auf dem Feld) in drei Stärkeklassen gegeneinander. Für viele Volleyballer ist dieses Turnier der perfekte Start ins neue Jahr. Nach den Feiertagen und der Meisterschaftspause können es viele kaum erwarten, sich wieder sportlich miteinander zu messen und dafür mit Brot und Speck belohnt zu werden (der Preis, den jedes Team erhält). Ein Besuch in der Schachenhalle lohnt sich auf jeden Fall. Zum einen wegen der vielen unterhaltsamen Volleyballspiele und zum anderen wegen der berühmten Festwirtschaft von Volley S9. Viele Vereinsmitglieder sorgen dafür, dass es den Spielern und Zuschauern an nichts fehlt. Der Eintritt ist frei. Hugo Lombriser

FCA-Senioren laden zur «Schieberei» 33. FCA-Jassmeisterschaft am 23. Januar im Singsaal, Zwillikon.

Sabine Klopfer

Bereits zum 33. Mal organisiert die Seniorenabteilung des FC Affoltern die traditionelle Jassmeisterschaft, zu welcher alle Jassbegeisterten und solche, die es noch werden wollen, willkommen sind. Gespielt wird mit fixem Partner. Anmelden kann man sich auch als Einzelperson – ein Jasspartner wird dann zugeteilt. Auf vielseitigen Wunsch geht es dieses Jahr bereits um 13.30 Uhr los mit einem kleinen Apéro. Um 14 Uhr beginnt der Jassmarathon. Zum Start werden zwei Passen gespielt, bevor es zur Stärkung an das Kuchenbuffet geht und dann in die finalen drei Durchgänge. Danach wird noch ein feines Nachtessen serviert. Es gibt Trumpf, Undenufe und Obenabe ohne Stöck- und Wyspunkte. Gezählt wird alles einfach mit 157 Punkten pro Spiel. Die besten Teams können sich nach der Rangverkündigung am attraktiven Gabentisch einen schönen Preis aussuchen. Je Teilnehmer beträgt der Jasseinsatz 40 Franken (zu bezahlen am Jasstag), inkl. Apéro, Kuchen und Nachtessen. (pd.)

Korbball-Turnier in Hausen am 9. und 10. Januar,

Infos und anmelden (bis 18. Januar): Alex Roshardt,

am Samstag 12 bis 22 Uhr, Sonntag 8 bis 17.40 Uhr.

Tel. 079 358 82 10, alex.roshardt@bluewin.ch

Mehr Infos und Spielpläne unter www.tvhausen.ch.

oder unter www.fcaffoltern.ch.

Korbball-Turnier in Hausen am Wochenende 33 Teams aus der ganzen Schweiz liefern sich am Wochenende vom 9. und 10. Januar in den beiden Hausemer Turnhallen temporeiche Begegnungen. Zuschauer sind herzlich willkommen.

Voller Einsatz um Brot und Speck.

schliesslich gilt es, die Lokalmatadoren anzufeuern! Hausen ist mit je zwei Herren-, Mixed-, Jugend- sowie einer Damen-Mannschaft am Start. Körbe erzielt werden am Samstag ab 12 Uhr in der Kategorie Herren. Darauf folgt ab 17 Uhr nahtlos die lange Nacht der Mixed-Teams bis zirka 22 Uhr. Am Sonntagmorgen sind ab 8 Uhr die elf Damenteams auf dem Spielfeld, gefolgt von den Jugendmannschaften ab 14 Uhr. Zudem bietet das Korbball-Turnier eine gut bestückte Festwirtschaft: SpaghettiPlausch am Samstag ab 16.30 Uhr sowie nicht enden wollende Metersandwiches, hausgemachte Kuchen und coole Drinks – und eine Shot-Bar zu vorgerückter Stunde ...


Morgenstund hat Gold im Mund . . . Wir suchen für unsere Brotlieferungen um 5 Uhr in der Früh, einen rüstigen

Pensionär oder einen/eine Teilzeitmitarbeiter/in der/die Freude hat noch zwei bis drei Stunden zu arbeiten. Sie rüsten unsere Lieferungen und liefern sie mit unserem Renault-Bus an unsere Kunden im Knonauer Amt. Wenn Sie mehr erfahren möchten, rufen Sie mich unter Telefon 079 385 24 20 an, oder senden ein E-Mail an: poeschtlibeck@poeschtlibeck.ch Nik Vogel, Pöschtli Beck AG, Obfelden

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Wir sind ein führendes Unternehmen in Herstellung, Handel und Montage von Luftverteilsystemen und Komponenten in der modernen Gebäudetechnik. Infolge Pensionierung der Stelleninhaberin suchen wir per 1. März 2016 oder nach Vereinbarung eine/n

Sachbearbeiter/in Personalwesen (50 bis 60 %) In dieser anspruchsvollen, sehr abwechslungsreichen Funktion übernehmen Sie die folgenden Aufgaben: • Führen der Lohnbuchhaltung für das ganze Unternehmen (rund 200 Personen); • Pflege des Zeiterfassungssystems; • Mitarbeit in allen Belangen des operativen Personalwesens; • Stellvertretung des Personalleiters; • Gestaltung der betrieblichen Ausbildung und Betreuung der KV -Lernenden; Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, sehr gute Deutschkenntnisse und ein angenehmes Auftreten sind wichtige Voraussetzungen, die Sie für diese Stelle mitbringen sollten. Sie haben Freude am Umgang mit Menschen und verstehen den Bereich Personalwesen als interne Dienstleistung zugunsten der Mitarbeitenden des Unternehmens. Sie haben mehrere Jahre Erfahrung in einer vergleichbaren Funktion sammeln können und verfügen idealerweise über einen Abschluss als Personalassistent/in. Wenn Sie ausserdem mit den aktuellen Konzepten der Lehrlingsausbildung im kaufmännischen Bereich vertraut sind und den Berufsbildnerkurs KV schon absolviert haben, dann sind Sie unser/e ideale/r Kandidat/in. Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen. Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Ueli Hintermeister (u.hintermeister@schmidlinag.ch) gerne zur Verfügung (Tel. 044 762 26 55).

Wir suchen für unsere Bäckerei mit Café per sofort oder nach Vereinbarung eine branchenkundige, zuverlässige und zuvorkommende

Teilzeit-Bäckereiverkäuferin für das Wochenende (ca. drei Sa oder So pro Monat). Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto an: Bäckerei-Café Betschart Frau Jasmine Betschart Burgwies 5 8906 Bonstetten www.baeckerei-betschart.ch

Stellenanzeiger Für die Sekundarschule Affoltern a. A./Aeugst a. A. suchen wir nach Vereinbarung

eine Schulsozialarbeiterin/ einen Schulsozialarbeiter (50 %)

Wir sind eine private sonderpädagogische Tagesschule, die kantonal anerkannt ist. Neben dem kognitiven Unterricht spielen die künstlerisch-handwerklichen Fächer nach der Pädagogik von Rudolf Steiner eine zentrale Rolle. Die Schule Tägerst nimmt 44 Kinder und Jugendliche mit ausgeprägten Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten auf. Wir führen sechs Klassen mit maximal 8 Schülerinnen und Schülern. Auf Beginn des Schuljahres 2016/17 suchen wir

➢ Sie arbeiten im SSA-Tandem mit Jahresarbeitszeit ➢ Sie arbeiten lieber mit Menschen als am Computer ➢ Sie sind kommunal angestellt nach kantonalem Personalrecht ➢ Sie verfügen über hohe Fachkompetenz, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit Bewerbungen und Informationen: schulleitung@osa.ch Ausführliche Stellenausschreibung: www.osa.ch/aktuell

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lebhafte Kinder und Jugendliche, die sich auf Begegnungen freuen ein kompetentes und engagiertes Team interessante Arbeitsbedingungen mit Fachberatung und Weiterbildung grosszügige Schulräumlichkeiten mit guter Infrastruktur ein Gehalt, das sich an den kantonalen Richtlinien orientiert einen Arbeitsplatz nur fünf Gehminuten vom Bahnhof Affoltern am Albis entfernt

Sie bringen mit: – Ihre Freude am Beruf – die Bereitschaft zu enger Zusammenarbeit im Team – die Bereitschaft, sich in die Rudolf-Steiner-Pädagogik einzuarbeiten – eine EDK-anerkannte Ausbildung als Klassenlehrperson (Primar/Sekundarstufe) – ein EDK-anerkanntes Diplom in schulischer Heil-/Sonderpädagogik oder die Bereitschaft zur Nachqualifikation in schulischer Heilpädagogik Haben wir Ihr Interesse für diese spannende Aufgabe geweckt? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme mit Manfred Pfammatter, Schulleiter, Stiftung Schule Tägerst, Lagerstrasse 11, 8910 Affoltern a. A. (Telefon 044 761 15 22) Das Bewerbungsformular (Datei unter http://www.taegerst.ch/) laden Sie bitte auf Ihren PC und senden es ausgefüllt an manfred.pfammatter@taegerst.ch oder: Stiftung Schule Tägerst, Schulleitung, Lagerstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis

Wir sind ein führendes Unternehmen in Herstellung, Handel und Montage von Luftverteilsystemen und Komponenten in der modernen Gebäudetechnik. Für unsere Abteilung «Lager» suchen wir per 1. März 2016 oder nach Vereinbarung eine/-n

Lagermitarbeiter/-in In dieser interessanten und abwechslungsreichen Funktion erledigen Sie die folgenden Aufgaben: • Kommissionieren von Lagermaterial; • Wareneingangskontrolle; • Erledigung von administrativen Aufgaben; • Warenversand per Post; • Mitarbeit bei der Quartals- und Jahresinventur; Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, gute Deutschkenntnisse und ein angenehmes Auftreten sind wichtige Voraussetzungen, die Sie für diese Stelle mitbringen sollten. Wenn Sie zudem über Erfahrungen in einer ähnlichen Aufgabe, über PC-Kenntnisse und vielleicht sogar über eine Ausbildung als Logistikassistent/-in verfügen, könnten Sie schon bald zu unserem Team gehören. Wichtig ist ausserdem, dass Sie den Führerschein Kat. B besitzen. Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen. Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Ueli Hintermeister (u.hintermeister@schmidlinag.ch) gerne zur Verfügung (Tel. 044 762 26 55). SCHMIDLIN AG, Herr U. Hintermeister, Zürichstrasse 19, 8910 Affoltern a. A. www.SCHMIDLINAG.ch

SCHMIDLIN AG, Herr U. Hintermeister, Zürichstrasse 19, 8910 Affoltern a. A. www.SCHMIDLINAG.ch


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 8. Januar 2016

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menschen im säuliamt

«Mir ist das Knonauer Amt richtig ans Herz gewachsen» Alisa, 15. Dezember. (Bilder I. Magnin)

Armin Heller ist seit einem Jahr Geschäftsführer der Landi Albis. Der Bauernsohn aus dem Luzernischen war schon in verschiedenen, auch landwirtschaftsfernen Bereichen tätig. Jetzt freut er sich, bei der Arbeit wieder näher an seinen Wurzeln zu sein. ................................................... mit armin heller sprach marianne voss

Layla Zoey, 16. Dezember.

Maline, 16. Dezember.

Damian Peter, 18. Dezember.

Ben, 20. Dezember. anzeige

«Seit einem Jahr bin ich nun hier», erklärt Armin Heller am Tisch im Sitzungszimmer der Landi Albis in Mettmenstetten. «Es gefällt mir sehr gut. Mir ist das Knonauer Amt richtig ans Herz gewachsen und ich fühle mich hier auch schon ein bisschen zu Hause.» Am meisten Freude bereite ihm die gute Motivation der Mitarbeitenden. «Das sind alles verschiedene Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten darf. Viele bringen sehr viel Know-how ein und wissen mit der täglichen Flut an Arbeit umzugehen.» Und was er an seiner Aufgabe als Geschäftsführer auch sehr schätze, das sei die Vielfältigkeit. «Ich befasse mich mit landwirtschaftlichen Artikeln, mit Treibstoffen, aber auch mit Immobilien, Werbung, Bauvorhaben, Lebensmitteln oder Gipfeli. Das entspricht mir.» Warum ihm das entspricht, wird klar, wenn er von seinem Werdegang berichtet. Aufgewachsen ist er auf einem Bauernhof in einem Weiler bei Ebersecken LU. Sechs Kinder gehörten zur Familie. Die Mutter starb, als Armin Heller 13 Jahre alt war. Seine Erinnerungen an die Kinder- und Jugendjahre sind aber gut. «Die anderen Familien in dem Weiler hatten auch Kinder in unserm Alter. Wir waren also eine ganze Horde. In der Freizeit und auf dem weiten Schulweg erlebten wir natürlich immer viel Spannendes zusammen.» Nach den Schulen absolvierte er die landwirtschaftliche Ausbildung. Das sei für ihn einfach klar gewesen. «Ich hatte Freude daran und kannte nichts anderes.»

Viel Wissen angeeignet Armin Heller arbeitete auf verschiedenen Landwirtschaftsbetrieben in der

wetter

Möglichst nahe an der Scholle: Armin Heller im Lager der Landi Albis auf einer Kiste mit Kälberfutter. (Bild Marianne Voss) ganzen Schweiz und zog dann mit seiner Freundin – und späteren Frau – wieder in die Zentralschweiz. In der Landi Sursee war er im Beratungsdienst tätig und absolvierte nebenbei die «Höhere kaufmännische Gesamtschule». Sein Weg führte weiter über eine Tätigkeit bei der Firma Hiestand bis zu einer Arbeit im Network-Planning bei «Shell». «Das hatte nichts mit Internet zu tun. Da ging es um das Tankstellennetz, um Investitionen oder Mieten.» Zusammenfassend meint Armin Heller: «Alle meine Wegabschnitte sind jeweils durch spezielle Fügungen zustande gekommen. Und dank der grossen Bandbreite konnte ich mir viel Wissen in unterschiedlichsten Bereichen aneignen.» Warum ist er nach Mettmenstetten gekommen? «Im vorherigen Job, bei Shell, merkte ich, dass ich mich zu weit von meinem Ursprung entfernt hatte. Ich war zwar viel in Europa unterwegs, aber es war

mir nicht mehr wohl. Irgendwie hatte ich mich verloren. Ich wollte zurück näher an die Scholle und mehr Einfluss auf meine Arbeit haben können.»

Respekt, Fairness und Achtung Seinen heutigen Wohnort in Wauwil hat Armin Heller nicht aufgegeben. «Wir haben ein schönes Haus.» Und seine Frau und die beiden Kinder im Teenageralter seien dort zu Hause. Neben seinem Job im Säuliamt bleibe nicht viel Freiraum für umfangreiche Hobbys. Er treibe bewusst Sport, er brauche Bewegung, sei es als Läufer, Biker oder Tanzpartner für seine Frau. «Und in den Ferien unternehmen wir oftmals schöne Reisen. Zum Beispiel nach Kanada, in die USA oder auch nach Ägypten ans Wasser, was ich besonders liebe.» Ein wichtiger Ausgleich bedeute für ihn die Arbeit im grossen Garten zu Hause. Doch mit dem Erdgeruch beim Ackern auf

einem Feld könne man das nicht vergleichen. «Ich vermisse das schon und würde gerne mal wieder einen Tag auf dem Traktor zu sitzen und abends stolz sein auf das gesäte Feld – auf die sichtbare Arbeit.» Im Zusammenhang mit dem Jahreswechsel geht es im Gespräch auch um Wünsche und Lebenshaltungen. «Es ist meiner Meinung nach wichtig, dass man weiss, was man will und auch an etwas treu dran bleibt.» Weiter betont er den Umgang miteinander. «Respekt, Fairness und Achtung auch gegenüber Menschen, die anders sind.» Was er für sich und sein Umfeld im neuen Jahr auch erhoffe, sei viel Offenheit für Neues und für Veränderungen. Und zum Schluss bringt er noch Wünsche an für die Landi und seine Kundschaft: «Ich wünsche mir, dass unser Projekt ‹Geheimrezept› weiter so erfolgreich ist und dass wir mit dem Angebot in unseren Volg-Läden die Bevölkerung gut abholen können.»

volg-rezept

Schinken im Briocheteig Zutaten für 4 bis 5 Personen Mehl zum Auswallen 1 Quick Nussschinkli, ca. 1 kg 3 EL Senf 1 Bund Schnittlauch oder Peterli, fein geschnitten 1 Eigelb 500 g Zopfmehl ½ EL Salz ¾ Hefewürfel 2,5 dl Milchwasser (halb-halb) 1 Ei, gross, verquirlt 150 g Butter, weich

Zubereitung

bauernregel «Sind im Januar die Flüsse klein, gibts im Herbst einen guten Wein.»

Für den Briocheteig Mehl und Salz in Schüssel mischen und eine Vertiefung eindrücken. Hefe mit Milchwasser auflösen und mit Ei zum Mehl geben. Zusammenfügen und zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Butter stückchenweise unter Teig arbeiten, dabei Teig gut durchkneten, damit Luft eingearbeitet wird. Zuge-

deckt zirka eine Stunde aufs Doppelte aufgehen lassen. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Teig auf wenig Mehl zirka 2 cm dick auswallen. Schinken mit Senf einstreichen, in den Kräutern wenden und mit dem Teig einpacken. Überschüssigen Teig wegschneiden. Ränder mit Wasser bestreichen und Nahtstellen gut schliessen. Mit der Verschlussseite nach unten aufs Blech legen. Aus Teigresten Verzierungen formen oder ausstechen und mit wenig Wasser aufkleben. Mit Eigelb einstreichen. Auf der untersten Rille des Ofens zirka 40 Minuten backen. Teigdeckel rundum auf-

schneiden und abheben. Schinken herausnehmen und in Tranchen schneiden, in Teighülle zurücklegen und mit dem Deckel servieren. Tipp: Dazu passt Nüsslisalat mit Kiwisternchen. Zubereitung: zirka 35 Minuten und etwa eine Stunde zum Aufgehen des Teigs, plus 40 Minuten Backzeit.


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