Page 3

Bezirk Affoltern wir gratulieren Zum 96. Geburtstag Erika Agatha Brander-Grob in Zwillikon durfte am Mittwoch, 2. Januar, auf 96 Jahre zurückblicken, die sie schon auf der Welt ist. Wir gratulieren ihr nachträglich herzlich zum hohen Geburtstag und wünschen ihr gute Gesundheit.

Zum 85. Geburtstag In Obfelden feiert morgen Samstag, 5. Januar, Heidi Seckinger-Looser ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen ihr alles Gute und viel Gfreuts.

Zum 80. Geburtstag Am 30. Dezember durfte Hans Peter Voit in Zwillikon, seinen 80. Geburtstag feiern. Anna Lydia Schneebeli-Kaufmann in Affoltern wurde am Mittwoch, 2. Januar, 80 Jahre jung. Einen Tag später, am 3. Januar, feierte auch Maja Louise von Büren ihr 80. Wiegenfest. Wir wünschen den Jubilaren nachträglich alles Gute. Morgen Samstag, 5. Januar, darf Marlis Schambron-Meier auf 80 Jahre Lebenszeit zurückblicken. Am Dreikönigs-Sonntag, 6. Januar, wird Trudi Singer in Obfelden 80 Jahre jung. Wir wünschen Trudi weiterhin so viel Drive im Leben und den beiden Geburtstagsdamen eine schöne Feier.

Zur goldenen Hochzeit Lucia und Pasquale Girardi-Mariniello in Affoltern waren am Sonntag, 30. Dezember, 50 Jahre miteinander verheiratet. Und am 2. Januar, feierten Silvana und Gennaro Moscariello-Maio in Affoltern ebenfalls ihre goldene Hochzeit. Wir wünschen den Jubelpaaren nachträglich alles Gute und weiterhin schöne gemeinsame Stunden.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 4. Januar 2019

3

Vom Olympiasieger über die Everest-Bezwingerin bis zum Dachs «Hoch hinaus – Tief hinab» heisst das vielschichtige Neujahrsblatt der GGA Während sich der Dachs im Erdbau verkriecht, entschwebt der Skiakrobat in luftige Höhen, ebenso die Extrembergsteigerin: Das Neujahrsblatt 2019 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks (GGA) widmet sich dem Thema «Hoch hinaus – Tief hinab». Ein ungewöhnliches Werk mit grosser Spannweite. ................................................... von werner schneiter Präsentiert wird das GGA-Neujahrsblatt traditionell am Berchtoldstag im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern. Dieses Jahr lieferten die Swiss Ragtimers, Martin Jäger und Felix Fürer, den musikalischen Rahmen mit fetzigen Stücken – auch unter gesanglichem Beizug eines in Grosszahl aufmarschierten Publikums mit dem allseits bekannten Lied «Luegid vo Berg und Tal». Vom Publikum geschwungene Glöcklein umrahmten die gesangliche Darbietung. Ausserdem vermittelte GGA-Arbeitsgruppen-Präsidentin Marianne Voss singend Einblicke in die Entstehung des Neujahrsblattes – in Anlehnung an Paul Burkhards Lied von der Köchin aus dem «Schwarzen Hecht». Erhellend und erfrischend ist Thema des Neujahrsblattes allemal. «Hoch hinauf – Tief hinab»- unter diesem Titel bietet die Arbeitsgruppe der GGA ein vielschichtiges Thema, das sich allerdings nicht in philosophische oder psychologische Höhen und Tiefen wagt und etwas ungewöhnlich, ja gar eigenwillig daherkommt. «Auch auf soziale Betrachtungen haben wir bewusst verzichtet», sagte Marianne Voss, gleichzeitig darauf hinweisend, dass die Beiträge als Beispiele für viele und vieles andere stehen. «Das Thema gab uns aber sehr viel Freiraum für interessante Beiträge. Wir konnten uns historischen Begebenheiten widmen, aber auch ganz aktuelle Besonderheiten beleuchten», fügte sie bei.

Vermittelte als Sängerin Einblicke in die Entstehung des Neujahrsblatts: Arbeitsgruppen-Präsidentin Marianne Voss schwingt den Kochlöffel und wird begleitet von den Swiss Ragtimers Felix Fürer (links) und Martin Jäger. (Bild Werner Schneiter) Bunter Themenmix Im 40-seitigen Werk stehen Physis und physikalische Eigenheiten im Vordergrund. Es handelt zum Beispiel von Athleten wie Olympiasieger Sonny Schönbächler, den Skiakrobatik-Olympiasieger von 1994 in Lillehammer, und von der Hausemerin Karin Böbner, die 2013 den Mount Everest bezwang. Wo liegen der höchste und tiefste Punkt im Säuliamt? Woher stammt der 1741 ausgegrabene römische Goldschmuck in Lunnern-Obfelden? Welche Bedeutung kam den Hochwachten zu, und wohin trug es die erfolgreichen Ämtler Segelflieger? Was hat der im Weiler Allenwinden bei Kappel aufgewachsene Luftschiffpionier Johann Heinrich Suter geleistet? Der Themenbereich streift auch Unterwasser-Exkursionen im Türlersee und Flüge von der 1994 abgebroche-

nen Sprungschanze am Üetliberg. Sogar dem «Baumeister im Untergrund», dem Dachs, ist ein Kapitel gewidmet. Dem interessant illustrierten Werk sind auch aufschlussreiche Zahlen angegliedert. Die Ausführungen von GGA-Präsident Georges Köpfli hatten dann gleichwohl einen philosophischen Anstrich, zum Beispiel mit der Feststellung, dass man sich auf der Rigi, über einer schweren Nebeldecke, kaum vorstellen kann, wie atmen darunter noch möglich ist. Er bezeichnete «Hoch hinauf – Tief hinab» als zwei Pole, die zum Leben gehören und auch im neuen Jahr Gültigkeit haben. Es sei auch gut, nicht zu verdrängen, dass es immer eine Gegenseite gebe, bei der man Erfahrungen mit Tiefe und Dunkelheit erfahren müsse. «Aber: Bei zwei Dritteln der Beiträge im Neujahrsblatt zeigt der Pfeil nach oben».

Ein Generationenwechsel steht an

Der Familienclub Affoltern sucht neue Vorstandsmitglieder Da per Februar 2019 mehrere Personen aus dem Vorstand des Familienclubs Affoltern ausscheiden, sind engagierte, Nachfolgerinnen und Nachfolger gesucht. Ziel ist es, die beliebten Anlässe für Kinder und Familien weiterhin anbieten zu können. Die Welt war noch eine andere, als Anfang der 1970er-Jahre der Familienclub Affoltern gegründet wurde. Er hiess damals «Club junger Mütter» und diesen sollten «Angebote für sinnreiche Betätigung» angeboten werden. Die Anpassungsfähigkeit des Familienclubs zeigt sich nicht nur im Namenswechsel, auch die «sinnreichen» Angebote haben sich stetig gewandelt. Mehrere Anlässe wie beispielsweise der Ferien(s)pass in den Frühlingsferien oder die Börsen im Kasino hingegen sind seit Jahren beliebt und werden rege genutzt. Junge Eltern, die als Kind selber einen Docht ins farbige Wachs tauchten oder mit Lampenfieber im «Pipistrello» auftraten, melden heute lächelnd ihre Kinder zu diesen Aktivitäten an. Nun steht dem Familienclub ein grösserer Generationenwechsel bevor,

Erwartungsvolle Artistinnen und Artisten. Von neuen Vorstand hängt es ab, ob der «Pipistrello» weiterhin nach Affoltern kommt. (Archivbild Thomas Stöckli) auf die Generalversammlung im Februar 2019 hin treten vier der sechs Vorstandsmitglieder zurück. Für die verschiedenen Talente stehen unterschiedliche Aufgabengebiete zur Auswahl. Da die Kernteams, die die genannten Anlässe organisieren, vorerst in alter Zusammensetzung bestehen bleiben, übernimmt der Vorstand

hauptsächlich koordinierende Aufgaben sowie die Verwaltung der Finanzen. Grosser Gestaltungsspielraum und interessante Begegnungsmöglichkeiten sind Pluspunkte dieses ehrenamtlichen Engagements. (pd.) Weitere Infos unter www.familienclubaffoltern.ch oder bei Präsidentin Pia Kinner, Tel. 043 817 14 40.

Aufbruch zu neuen Ufern Die GGA, kündigte der Präsident schliesslich an, werde sich auf die Suche nach neuen Mitgliedern machen und insbesondere bei Leuten ab 40 suchen. Dazu sollen Auftritt und Erscheinungsbild aufgefrischt werden, unter anderem mit zeitgemässer Homepage und einem attraktiv aufgemachten Flyer. «Wir haben uns zum Ziel gesetzt: mit 50 Neumitgliedern heben wir ab, mit 70 fliegen wir mit dem Luftballon hoch hinaus, und mit 100 Neumitgliedern entschweben wir der Schwerkraft!», schloss der GGA-Präsident mit Bezug zum aktuellen Werk. Das Neujahrsblatt 2019 kann bei der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, bei den Banken in Affoltern und bei der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern bezogen werden. www.ggaffoltern.ch, info@ggaffoltern.ch. Preis: 10 Franken.

Mehr Waffen in Privatbesitz Im Kanton Zürich sind in den letzten Jahren immer mehr Schusswaffen registriert. Auf die Gewaltstraftaten scheint dies allerdings keine Auswirkung zu haben. Waren 2010 noch etwas über 100 000 Feuerwaffen registriert, stieg dieser Wert seither kontinuierlich an auf über 146 000. So kommt nun auf fast jeden zehnten der 1,49 Mio. Einwohner des Kantons eine Schusswaffe. Das geht aus der regierungsrätlichen Antwort zur Anfrage des Ottenbacher Kantonsrats Ronald Alder hervor. Noch steiler – wenn auch auf tieferem Niveau – ist die Zunahme bei den Seriefeuerwaffen: von 1172 im Jahr 2010 auf 1894 im Jahr 2017. Auf die Gewaltstraftaten mit Schusswaffen hat die Zunahme offenbar aber keine Auswirkung. Diese gingen im selben Zeitraum von 221 auf 104 zurück, die Tötungsdelikte mit Schusswaffen bewegen sich zwischen Null und vier pro Jahr. Trotzdem sei die Zunahme der Schusswaffen und insbesondere der Seriefeuerwaffen unerfreulich, so Alder, «denn mit jeder Waffe besteht auch die Gefahr des Missbrauchs.» (tst.)

Profile for AZ-Anzeiger

001_2019  

001_2019