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Veranstaltungen

Gospel mitsingen

Offene Proben in Affoltern

Freitag, 4. Januar 2019

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Unterhaltsamer Tiefgang

Die nächste Woche im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Jazz am Donnerstag mit dem «Chris Conz Trio» Seit seinem 11. Lebensjahr befasst sich Chris Conz mit traditionellem BoogieWoogie, Blues und Jazz aus den 30erJahren. Das Trio wurde mit dem kleinen Prix Walo in der Sparte «Beste Nachwuchsband 2011» und dem «Swiss Jazz Award 2013» ausgezeichnet. 2017 wurde Chris Conz in Bremen mit dem «German-BoogieWoogie-Award pinetop» als Pianist des Jahres geehrt. Die Mitglieder des Trios sind Chris Conz am Piano, der Drummer Mario von Holten und der Bassist Arno Schulz. Donnerstag, 10. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

Der Gospelchor Affoltern lädt zum Mitzusingen ein. (Bild zvg.)

Der Gospelchor Affoltern lädt mit zwei offenen Proben zum Mitwirken beim Gospel-Gottesdienst ein. Der Gospelchor Affoltern gestaltet am 20. Januar wieder einen Gottesdienst mit offenem Gospel-Singen: Dieses kompakte Projekt mit zwei Proben und einem Auftritt im Gottesdienst ist eine Gelegenheit, Gospel auszuprobieren und im Chor mitzusingen. Singfreudige und Gospelfans sind also herzlich eingeladen, diese Songs mit dem Gospelchor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer zu proben und dann im Gottesdienst zu singen. Die Proben finden an den Montagen, 7.,

Nippes im Ortsmuseum «Nippe» kommt aus dem Französischen und steht für Beiwerk, Zierrat. Nippes werden bei uns kleine dekorative Kunstgegenstände genannt, die als Zimmerschmuck dienen und auf sogenannten Nipptischchen oder Buffets aufgestellt werden. Diese Gegenstände zierten Anfang des 20. Jahrhunderts in jedem Haus die gute Stube. Beispiele für Nippes sind Puttenoder Engelsfigürchen aus Porzellan oder kleine Vasen ohne praktische Funktion, wie unser Beispiel auf dem Bild. Diese Vase ist ein Beispiel aus unserer kleinen Sammlung, die wir momentan in unserer guten Stube präsentieren. Das neue Jahr mit einem Besuch im Ortsmuseum starten, das bietet Gelegenheit, zurückzuschauen auf vergangene Zeiten. Auch das kann inspirierend sein für die Zukunft. Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also auch morgen Samstag, 5. Januar. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen im Museum oder ein Ortsrundgang sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Kontakt: Ursula Grob (044 761 77 42) oder Hansruedi Huber (044 761 81 76).

Porzellanvase. (Bild zvg.)

und 14. Januar, jeweils von 20.15 bis 22 Uhr im reformierten Chilehuus im Ulmensaal statt. Damit diese Songs dann auch richtig gut klingen, gibt es musikalische Unterstützung und rhythmischen Groove mit Martin Eigenmann, Piano und Jost Müller, Perkussion. Zum Gottesdienst mit Pfarrer Werner Schneebeli am Sonntag, 20. Januar, um 10 Uhr sind alle eingeladen: Zum Zuhören, Mitklatschen und Mitsingen. Mitsing-Gospel-Gottesdienst am 20. Januar um 10 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. Offene Proben: Montage, 7. und 14. Januar, 20.15 Uhr im reformierten Chilehuus.

Nachtessen 18 Franken

Multimedia: Reeto von Gunten im Programm «Single» Der Gig beginnt beim Soundcheck und endet mit der Zugabe. Alles Dazwischenliegende geschieht aus dem Moment: vorgelesene Texte, Fotos, freie Erzählungen aus seinem reichen Schatz an Erlebnissen mit Musik, Videos mit Unglaublichkeiten und illustrierende Klangbeispiele. Reeto von Guntens Markenzeichen ist der unterhaltsame Tiefgang: Was sicher scheint, wird ungewiss, was verstörend wirkt, dreht er elegant ins Betörende. Sein Gespür ist fein, die Beobachtungen präzise und sein Humor originell, entlarvend und ansteckend. «Single» ist

Reeto von Gunten, einer der vielschichtigsten und renommiertesten Musikliebhaber des Landes, wirft seinen eigenwilligen Blick in die Welt der Musik. (zvg.) eine multimediale Lesung, erzählt auf Mundart. Und Musik wird er auch machen, live und solo. Es werden Tränen fliessen – seine vor Scham, unsere vor Lachen. (pz)

Freitag, 11. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Platzreservierungen unbedingt empfohlen unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

Die Beziehung scheitert Abwechslungsreicher in der Hochzeitsnacht Start ins neue Kinojahr

Kinofoyer Lux zeigt «On Chesil Beach»

«Astrid», «Queen» und «Wolkenbruch»

Die nächste Woche hat es in sich im Kino Mansarde in Muri.

Am Tag danach: ist die Ehe schon gescheitert? (Bild zvg.)

Die Verfilmung von Ian McEwans Roman ist am Freitagabend, 11. Januar, in der Aula Ennetgraben zu sehen. England, 1962. Die Violinistin Florence und der Historiker Edward verbringen ihre Hochzeitsnacht in einem kleinen Strandhotel. Man ist hier auf Honeymooners eingestellt. Die Einrichtung ist romantisch, das Dinner wird auf Wunsch im Zimmer serviert. die beiden sind intensiv miteinander und auch mit sich selber und ihren in Erwartung der ersten sexuellen Vereinigung angespannten Gefühlen beschäftigt. Die britische Gesellschaft der Nachkriegsjahre ist noch tief verklemmt. Man kann nicht reden über Sex und eigentlich ist es schon frivol, dass Florence irgendwoher ein Ehehandbuch ergattern konnte. Was nichts an der Tatsache ändert, dass sie Zungenküsse als widerlich empfindet, derweil es Edward kaum erwarten kann, zur Sache zu kommen. Die Zeitspanne der Geschichte umfasst nur wenige Stunden. Trotzdem erfährt man einiges aus Florences und Edwards vorhergehenden und danach kommenden Leben. Etwa, dass sie aus sehr unterschiedlichen sozialen Schichten stammen, worunter vor

allem Edward leidet. Aber auch, dass Florence später heiratet und ein Kind bekommt, derweil Edward über das Scheitern ihrer Beziehung nie hinwegkommt.

Mit feinem Gespür für Kleinigkeiten Dominic Cooke, ein erfahrener Theaterregisseur, hat McEwans Roman atmosphärisch dicht verfilmt. Mit feinem Gespür für Kleinigkeiten und präzisem Blick für Details, wie zum Beispiel einen klemmenden Reissverschluss, die Stimmungen schlagartig kippen lassen und mit Sean Bobbitt an der Kamera, der selbst intimste Szenen ohne jede Peinlichkeit erscheinen lässt. Saoirse Ronan spielt einmal mehr sensationell. Grossartig ist aber auch der Newcomer Billy Howle, der ihr locker die Stirn zu bieten vermag. Welch ein grossartig trauriger Liebesfilm – und was für ein wunderbar fein ziseliertes, erschütterndes Sittenbild! (pk) Freitag, 11. Januar, 20.15 Uhr: «On Chesil Beach», Spielfilm von Dominic Cooke nach dem Roman von Ian McEwan. GB 2017, 110 Min., E/d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20 Jahren: 7 Franken). www.kinolux.ch.

«Astrid»: Pernille Fischer Christensen fokussiert in ihrem Film auf die wenigen Jahre, welche die jung und unverheiratet Mutter gewordene Astrid Lindgren zur erfolgreichen Schriftstellerin formen. Astrid unterhält ihre drei Geschwister mit grotesken Stegreifgeschichten und unverfrorenen Witzen. Bei der Lokalzeitung schreibt sie als 16-jährige Volontärin ihre erste Reportage. Ihren unehelichen Sohn Lasse bringt die 18-Jährige – wie damals viele Schwedinnen in ähnlicher Situation – in Dänemark zur Welt, wo sich fortan eine Pflegemutter um ihn kümmert. Astrid aber leidet unter der Trennung von ihrem Kind. «Queen – Bohemian Rhapsody»: Dieser Musikfilm widmet sich den ersten 15 Jahren und zeigt den Aufstieg von vier Musikern zu einer der grössten Bands aller Zeiten. «Bohemian Rhapsody» ist ein elektrisierender, rasant inszenierter Musikfilm, der von einem pulsierenden Soundtrack angetrieben wird. «Wolkenbruch»: Wegen des grossen Zuschauerinteresses wird auch

Endlich wiedervereint: Astrid mit ihrem Sohn Lasse. (Bild zvg.) «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» nochmals gezeigt. Die Verfilmung von Thomas Meyers Bestseller ist einer der grossen letztjährigen Schweizer Kinohits. Die Komödie handelt vom jungen orthodoxen Juden Motti Wolkenbruch, der bislang immer brav getan hat, was seine Mame ihm vorschrieb. Doch nun ist er erwachsen und versucht auszubrechen. (pd.) «Wolkenbruch» (90 Min., D, ab 12 J.): Donnerstag, 10. Jan., 18 Uhr; «Astrid» (Ov/d, 123 Min, ab 12 J.): Donnerstag, 10. Jan., 20.30 und Freitag, 11. Jan., 18 Uhr; «Bohemian Rhapsody» (134 Min., D, 12 J.): Freitag, 11. Jan., 20.30 Uhr; Reservierungen unter www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 664 21 21.

Raclette-Plausch Männersache Knonau lädt ins Schützenhaus. Nachdem es den Männern beim Grillznacht im Schützenhaus Knonau im September so gut gefallen hat, will Männersache das neue Jahr mit einem Neujahrs-Raclette-Plausch hier beginnen. Am 9. Januar, sind alle Männer, Söhne und Göttibuben ab 18.30 Uhr dazu eingeladen. Ausserdem hat Männersache ein interessantes Jahresprogramm 2019 vorbereitet. (mw)

Der Raclette-Plausch ist angerichtet. (Bild zvg.) Weitere Infos und Anmeldung (erwünscht bis 6.1.2019) an MaennerSacheKnonau@gmx.ch. Weitere Infos: maennersacheknonau.blogspot.ch.

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