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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 001 I 172. Jahrgang I Freitag, 5. Januar 2018

Schüsse in Hedingen

Rationierungsmarken

Eine Woche nach der Bluttat mit einem Toten und zwei Schwerverletzten. > Seite 3

Die Gemeinnützige Gesellschaft hat sich für ihren Neujahrsapéro etwas einfallen lassen. > Seite 5

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Aktivitäten bieten Cécile Trachsler arbeitet seit 25 Jahren in der Langzeitpflege. > Seite 7

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Meinungsbildung Kantonsrat Olivier Hofmann über die Rolle der Qualitätsmedien in der Demokratie. > Seite 8

Auch im Säuliamt galt es, Strassen von Bäumen zu befreien Sturm «Burglind» fegte am Mittwoch in Knonau das Dach einer Remise weg Das Sturmtief «Burglind» hat am Mittwoch auch im Säuliamt Schäden verursacht – etwa in Knonau, wo das Dach einer Remise weggerissen wurde. Hauptaufgabe der Feuerwehren: die durch geknickte Bäume verbarrikadierten Strassen räumen.

Diverse Strassen gesperrt In und um Affoltern leisteten 30 Feuerwehrmänner und -frauen nach Angaben von Einsatzleiter Michael Huber rund 160 Einsatzstunden. An der Aeugsterstrasse, auf dem Müliberg, im Jonental, an der Sonnenbergstrasse in Spitalnähe und im Bereich des Schützenhauses Zwillikon war stundenlang

Da zeigt sich die Wucht von «Burglind»: beschädigtes Dach einer Remise in Knonau. (Bild Werner Schneiter) kein Durchkommen. Da mussten teilweise wuchtige Bäume auf die Seite geschafft werden; auch Mitarbeiter des kantonalen Tiefbauamts standen im Einsatz. In Zwillikon fiel ein Baum auf ein Dach, der mit einem Spezialkran beseitigt werden muss; an der Seewadelstrasse traf es ein Auto. In Knonau fegte «Burglind» in der Nähe des Schützenhauses das Dach einer Remise weg. Andernorts wurden Ziegel «Opfer» von heftigen Winden. «Auch wir mussten zahlreiche Bäume wegräumen», sagt Martin Pfister, seit 1. Januar 2018 Kommandant der Feuerwehr Knonaueramt Süd. Er schickte rund 30 Feuerwehrleute in den Einsatz.

20 Feuerwehrler wurden laut Kommandant Sämi Schneebeli in Obfelden aufgeboten. So mussten die Tambrigstrasse sowie die durchs Maschwander-/Wolserholz führende Verbindungsstrasse zwischen Obfelden und Maschwanden gesperrt werden. Dutzende von umgefallenen Bäumen verhinderten die Durchfahrt. Auch Ziegel fielen von Dächern, und zudem wurde im Ortsteil Bickwil eine Freileitung heruntergerissen.

Weiler in Hausen abgeschnitten Viel Arbeit musste auch die mit 20 Mann im Einsatz stehende Feuerwehr Oberamt verrichten, in erster Linie

Kantons- und Gemeindestrassen räumen. Laut Kommandantin Gabi Blickenstorfer waren die Weiler OberAlbis und Schweikhof abgeschnitten, der Albispass gesperrt und der Seeboden nur auf einer Seite erreichbar. Gegen 30 Einsätze rapportierte Mathias Baumann, Kommandant der Feuerwehr Unteramt. Beerimoos und Aumüli im Reppischtal, der «Whiskypass» sowie die Buchenegg mussten zeitweise gesperrt werden. Zudem knickte eine Fahrbahnschranke und fiel auf eine SBB-Leitung. Die Schäden lassen sich noch nicht beziffern. Im Säuliamt gab es keine Verletzten. ................................................... > Impressionen auf Seite 5

«Entsorgitis» nach den Festtagen

Viel zu tun für die Mitarbeitenden im Öki-Hof Affoltern Nie haben die Mitarbeitenden des Öki-Hofs Affoltern mehr zu tun, als vor grossen Feiertagen, Zügelterminen oder zwischen Weihnachten und Neujahr. Alena Huber mit dem Pokal auf dem Julierpass. (Bild zvg.)

Gold und Silber für Alena Huber Hausemerin Alena Huber fuhr an der Schweizer Skeletonmeisterschaft vom 31. Dezember auf dem Bob Run in St. Moritz zu Silber. Für die Juniorenwertung heisst dies – nach 2014 – der zweite Schweizer Meistertitel. (abo) ................................................... > Bericht auf Seite 13

Für Neulenker Nicolas Heini hat geeignete Angebote rund um das erste Auto bereitgestellt. > Seite 9

Neue Kantonsrätin aus dem Bezirk Die Direktion der Justiz und des Innern hat Mettmenstetterin Hannah Pfalzgraf als Mitglied des Kantonsrates als gewählt erklärt. Sie tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Moritz Spillmann, Ottenbach, an (der «Anzeiger» hat berichtet). Die 20-jährige Hannah Pfalzgraf war Ersatzmitglied auf der Ämtler SP-Liste.

Sports Awards: Die Wahl beginnt

................................................... von werner schneiter Im Kanton Zürich erreichte der Sturm am Mittwoch zwischen 10 und 12 Uhr seine volle Stärke. Auf dem Üetliberg wurden laut Meteoschweiz Windgeschwindigkeiten bis zu 155 km/h gemessen, zwischen Reuss und Albis maximal etwa 140 km/h. «Burglind» wütete in etlichen Wäldern, knickte selbst markante Bäume, die wie Zündhölzer auf Wege und Strassen fielen. Die Feuerwehren im Bezirk Affoltern waren in erster Linie damit beschäftigt, mit Motorsägen die Durchgangsstrassen freizubekommen. Auf die Holzkorporationen und Privatwaldbesitzer wartet in den nächsten Tagen und Wochen eine Menge Arbeit.

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Besonders beliebt zum Entsorgen sind die für viele arbeitsfreien Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, denn nach Weihnachten fällt zusätzlich Papier und Karton in grossen Mengen an. Je nach Tageszeit stauten sich die Fahrzeuge bis auf die Strasse vor dem Ökihof, trotz speditiver Abwicklung durch die Mitarbeitenden. Anhand des abgelieferten Gutes lassen sich Vermutungen anstellen, womit sich die Leute zu Weihnachten am häufigsten beschenkten. Zur Wiederverwertung ist eine saubere Trennung notwendig. (abo) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Hausrat wird mit dem Bagger aufgeschichtet. (Bild Andrea Bolliger)

Diverse Ämtler Sportler haben 2017 mit herausragenden Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht. Eine Auswahl wurde aufgrund ihrer Erfolge nun für die Säuliämtler Sports Awards nominiert. Ab heute kann die Bevölkerung ihre Favoriten wählen zu 70 % schliessen diese Stimmen in die Wertung ein, die restlichen 30 % steuert die Jury bei. Verkündet werden die Resultate an der Nacht des Sports vom 28. Januar in Mettmenstetten. ................................................... > Die Nominierten auf Seite 14/15 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über Fabian Schwertfeger, geb. 25. Januar 1978, von Gebenstorf AG, Unterdorfstrasse 9, 8934 Knonau (ehemals Inhaber der im Handelsregister inzwischen gelöschten Einzelunter­ nehmung Schwertfeger Gartenbau, Andelfingen), ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 27. April 2017 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 18. Dezember 2017 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 15. Januar 2018 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 3500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Hausen am Albis

Amtliche Publikation Gemeinde Mettmenstetten Revision Kernzonen / Teilrevision BZO Bau- und Zonenordnung Gemeinde Mettmenstetten Öffentliche Auflage Mettmenstetten. Mit Beschluss vom 19. Dezember 2017 hat der Gemeinderat Mettmenstetten der Revision Kernzonen/Teilrevision BZO der Bau- und Zonenordnung zugestimmt und gemäss § 7 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) zur öffentlichen Auflage verabschiedet. Die entsprechenden Unterlagen liegen vom 05. Januar 2018 bis 06. März 2018 während 60 Tagen bei der Gemeindeverwaltung während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Während der Auflagefrist kann sich jedermann zum Inhalt äussern. Einwendungen sind dem Gemeinderat Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, bis spätestens 6. März 2018 (Poststempel) schriftlich einzureichen. Diese müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Über die nicht berücksichtigten Einwendungen wird gesamthaft bei der Festsetzung durch die Gemeindeversammlung entschieden. Mettmenstetten, 05. Januar 2018 Gemeinderat Mettmenstetten

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Die Stimmberechtigten von Hedingen entscheiden am 4. März 2018 an der Urne, ob sie die Mitgliedschaft im Spitalzweckverband per 31. Dezember 2020 kündigen wollen. Die Thematik wurde bereits an der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2017 vorberaten. Gerne lädt der Gemeinderat Informationsveranstaltung am

zur

Donnerstag, 18. Januar 2018, 20.15 Uhr im Schachensaal (Turnhalle Schachen) ein. Ablauf der Veranstaltung: Nach Klärung der verschiedenen Standpunkte können Fragen an die jeweiligen Fachpersonen gestellt werden. In der anschliessenden Diskussion können Sie Ihre Meinung einbringen. Voraussichtliche Fachpersonen: – Clemens Grötsch (Präsident Betriebskommission, BK Spital Affoltern, Sicht der BK) – Bertram Thurnherr (Gemeindepräsident Hedingen, Zusammenfassung Vorgaben Gesundheitsdirektion) – Martin Vetsch (Sozialvorsteher Gemeinde Hedingen, Antrag Gemeinderat) – Willi Gyger (VR-Präsident Solviva AG, Betreiber von Pflege- und Gesundheitseinrichtungen) Die Informationsveranstaltung wird von Bernhard Schneider (Historiker und Publizist) moderiert. Es besteht die Möglichkeit vorgängig per E-Mail (soziales@hedingen.ch) Fragen zu stellen, die anlässlich dieser Veranstaltung von den Fachpersonen beantwortet werden. Der Gemeinderat freut sich auf Ihren Besuch.

Neubau Transformatorenstation (TS) Stockweid und neue MS-Kabelleitung ab TS Unterdorf zur neuen TS Stockweid Starkstromanlage ordentliches Plangenehmigungsverfahren Bundesbehörde: Eidgenössisches Starkstrominspektorat, Kreissig Peter Betriebsinhaber: Elektrizitätswerke des Kantons Zürich, B8022 Zürich Gesuchsteller: Elektrizitätswerk des Kantons Zürich, Betrieb & Bau Netze Limmattal, 8953 Dietikon Lage: Kat.-Nr. 4012 Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat ist das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingegangen. Die Gesuchsunterlagen liegen vom 5. Januar 2018 bis 5. Februar 2018 in der Gemeindeverwaltung, während der Bürozeiten, öffentlich auf. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 4244 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39-41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Gesuchsteller: Carmen & Angelo Villiger, Muristrasse 3, 8912 Obfelden Projektverfasser: Holzsystem-Planung Meier GmbH, Kestenbergstrasse 16, 5642 Mühlau Baurechtliches Vorhaben: Neubau Carport auf Kat.-Nr. 4594 an der Muristrasse 3 (Zone W2)

Obfelden

Bauherrschaft: Thomas Eichin, Wilgibelweg 17, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: atelier fischer, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Bauvorhaben: Ersatz bestehende Stützmauer mit Einbau Geräteraum, Neubau Whirlpool und Aufstellen einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Poolbeheizung, Vers.-Nr. 141, Kat.-Nr. 6456, Wilgibelweg 17, Wohnzone W2a

Gesuchsteller: Imhof Hansruedi und Brigitte, Sentmattstrasse 34, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Erstellen einer Sichtschutzwand, erneuern Stützmauer und Einwandung Containerplatz auf Kat.-Nr. 3378 an der Sentmattstrasse 34 (Zone W2)

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einladung zur Informationsveranstaltung zum Austritt aus dem Spitalzweckverband

Obfelden

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 5. Januar 2018

Bund 17-0162 Mettmenstetten

Bauherrschaft: René Baumann, Albisstrasse 15, 8915 Hausen am Albis, Bauvorhaben: Neubau Rindviehstall mit Fahrsiloanlage, Erli, Kat.-Nr. 1734, Zone Landwirtschaftszone Zusatzangaben: Dieses Bauvorhaben kann mit Beiträgen gemäss Bundesgesetz über die Landwirtschaft LwG vom 29. April 1998 unterstützt werden. Gegen diesen Beitrag kann, gestützt auf Art. 97 LwG und das Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz vom 11. Juli 1966, Art. 12 und 12a, innert 30 Tagen Einsprache erhoben werden. Diese Einsprache ist zu richten an das Amt für Landschaft und Natur, Abteilung Landwirtschaft, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich.

Todesfälle Affoltern am Albis Am 27. Dezember 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Jeannette Caminada geb. Wunderli geboren am 18. Januar 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Beisetzung am Mittwoch, 10. Januar 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 27. Dezember 2017 ist in Zürich ZH gestorben:

Guido Kaser geboren am 11. Juli 1952, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Montag, 8. Januar 2018, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 28. Dezember 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Staub, Hans Rudolf geb. 28. April 1940, von Richterswil ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung und Trauerfeier findet am Donnerstag, 11. Januar 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Einladung zur ordentlichen Delegiertenversammlung Donnerstag, 25. Januar 2018, 19.30 Uhr im Mehrzweckraum, 1. Obergeschoss (R1) Haus Rigi, Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior-Hirzel-Weg 40, Affoltern am Albis Traktanden 1. Begrüssung/Wahl der Stimmenzählerin oder des Stimmenzählers 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 30. November 2017 3. Anträge 3.1. Kreditabrechnung Splitting und Risiko-Management 3.2.a Antrag zur Auflösung des Zweckverbandes Spital Affoltern als Grundlage zur Neugründung von eigenständigen Nachfolgeorganisationen (interkommunale Anstalt für die Langzeitpflege, gemeinnützige AG für das Akutspital) 3.2.b Antrag Dringlichkeitserklärung Antrag 3.2.a 4. Mitteilungen 5. Verschiedenes www.spitalaffoltern.ch

Stallikon Bauherrschaft: Fernando Catalano, Weidelacherstrasse 38, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Erstellung einer Sonnenschutzpergola, Weidelacherstrasse 38, Kat.-Nr. 101, Zone W2/35

Affoltern am Albis

Obfelden

Am Freitag, 29. Dezember 2017, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 24. Dezember 2017 ist in Obfelden gestorben:

Möhrle-Gensetter Anna

Grunder-Wüest Rudolf,

geboren am 12. Januar 1940, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen Weidelacherstrasse 30, 8143 Stallikon.

geb. 14. Februar 1934, von Vechigen BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Maschwanderstrasse 13; Ehemann der Grunder-Wüest Gertrud.

Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 12. Januar 2018, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Stallikon statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Urnenbeisetzung am Mittwoch, 10. Januar 2018, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche.

Bestattungsamt Stallikon

Die Friedhofvorsteherin

Affoltern am Albis

Obfelden

Am 30. Dezember 2017 ist in Muri AG gestorben:

Am 1. Januar 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Gottlieb Müller

Schmidhauser Ursula

geboren am 14. April 1930, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

geb. 19. Dezember 1927, von Erlen TG, wohnhaft gewesen in Obfelden; mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, 8910 Affoltern am Albis.

Beisetzung am Freitag, 12. Januar 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Urnenbeisetzung am Donnerstag, 18. Januar 2018, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche.

Affoltern am Albis

Die Friedhofvorsteherin

Am 1. Januar 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Wettswil am Albis

Hans Martin Nydegger

Am 3. Januar 2018 ist in Zürich gestorben:

geboren am 22. Februar 1944, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis.

Bailer geb. Merz, Margrit Erika

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Knonau Am 31. Dezember 2017 ist in Knonau gestorben:

Landis Heinrich geboren am 16. Februar 1929, wohnhaft gewesen in Knonau, Unterdorfstrasse 5b. Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 10. Januar 2018, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Die Beisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt und im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Knonau

geboren 22. März 1941, Bürgerin von Rüti ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Heissächerstrasse 18c. Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 12. Januar 2018, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Januar 2018

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Staubsauger unter dem Weihnachtsbaum? Zwischen Samichlaus und Neujahr herrscht Hochbetrieb im Öki-Hof Affoltern Im Öki-Hof Affoltern herrschte in den letzten Wochen Hochbetrieb. Die freien Tage zwischen Weihnachten und Neujahr wurden rege genutzt, um sich von Abfall zu befreien. Besonders viele wollten ihren alten Staubsauger loswerden.

ne Mitarbeiter ist es ein Ärgernis, wenn Kunden das Styropor in der Schachtel lassen, denn es erschwert die Arbeit enorm. Ein weiteres Problem, das die Entsorgungsbranche beschäftigt, ist der Einkauf von Elektronikgeräten übers Internet im Ausland. Dort wird keine vorgezogene Recyclinggebühr erhoben welche die Kosten der Wiederverwertung deckt. Dennoch werden die Geräte in der Schweiz entsorgt.

................................................... von andrea bolliger Zu jenen, die zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten, gehören auch die Mitarbeitenden des Öki-Hofs in Affoltern – und sie haben besonders viel zu tun. Ob es mehr war als in anderen Jahren, können Priska und Fredi Schmid aber nicht sagen. Der Ansturm auf den Entsorgungsbetrieb dauert nicht erst seit den Weihnachtsfeiertagen. Das grosse Räumen beginne jeweils ab dem Samichlaustag, weil die Menschen es zu Weihnachten gerne aufgeräumt mögen, sagt Fredi Schmid. Seine Frau Priska steht mit Informationsbroschüren und Schokolade am Eingang zum Gelände. Sie kontrolliert auf charmante Art, ob die Automobilisten der einfahrenden Fahrzeuge einen Entsorgungsausweis besitzen. Viele haben schon den fürs neue Jahr dabei. Einwohner von Affoltern haben die Karte gratis bekommen. Für alle anderen kostet sie ab dem neuen Jahr 40 Franken, inklusive eine Rolle Plastik-Sammelsäcke. Auch die Affoltemer müssen diese Säcke bezahlen. Fahrzeuge mit grösserer Ladung schickt Priska Schmid gleich auf die Brückenwaage. Dort wurde auch schon ganz anderes als mit Abfall bepackte Fahrzeuge gewogen, erzählt sie

Diskretes Geschäft

Bei Priska und Fredi Schmid inmitten der Plastik-Sammelsäcke. (Bild Andrea Bolliger)

– Pferde etwa oder Schiffe. Auch die Polizei kam schon mit überladenen Fahrzeugen zum Wägen.

Schachteln verraten viel Im Öki-Hof ist es laut. Im Sekundentakt werfen die Kunden Glas, Metall und anderes in die Behälter. Der separate Container für das Geschenkpapier ist gut gefüllt, jener für Karton quillt über. Viele der Schachteln tragen einen Aufdruck der Spielzeug oder

Elektronikgeräte abbildet. Fredi Schmid ist aufgefallen, dass in den vergangenen Tagen auffällig viele Staubsauger vorbeigebracht wurden. Ob diese wohl besonders häufig unter Säuliämtler Tannenbäumen lagen? Fredi Schmid schmunzelt: «Es könnte auch sein, dass ein Geschäft eine Aktion hatte». Jedenfalls wurde der Inhalt der Schachteln mit Styropor vor den Strapazen des Transportes geschützt. Der Karton wird später zu Ballen gepresst. Für Fredi Schmid und sei-

Es ist ein körperlich harter Job, den Priska und Fredi Schmid mit ihren Mitarbeitenden erledigen. Bei Temperaturen um die 0 Grad trägt Priska Schmid mehrere Schichten Kleider und eine Mütze. Es ist staubig und die unterschiedlichen Gerüche fusionieren zu einer strengen Duftmischung. Dennoch bleiben die beiden immer freundlich und hilfsbereit. Ein Auto nach dem anderen fährt vor, leergewordene Parkplätze werden umgehend wieder belegt. Wer ein wenig ratlos schaut, dem wird sogleich von einem der Mitarbeitenden geholfen, den richtigen Ort fürs Material zu finden. Die Kunden sind wortkarg – aber erleichtert, wenn sie wegfahren. Es komme immer wieder vor, dass jemand Schlüssel oder Handy beim Entsorgen verliere, so Priska Schmid. Seltener kommt jemand zurück, weil etwas entsorgt wurde, was nicht hätte sollen. Hin und wieder bekommen die Mitarbeitenden des Öki-Hofs auch Streitereien mit, wenn sich Paare nicht einig sind, was entsorgt werden soll. Darüber wird aber nicht diskutiert, ebenso wenig, wie wenn jemand besonders viele Weinflaschen vorbei-

bringt. «Es könnte auch sein, dass diese Person länger nicht entsorgt oder eine Party geschmissen hat. Wir machen uns da keine Gedanken», sagt Fredi Schmid. Ein Mitarbeiter fährt einen leeren Container vor. Priska Schmid rangiert den vollen aus der Halle um Platz für den neuen zu schaffen. Sie und ihr Mann arbeiten überall mit. Hinter der Sortieranlage für Alu, Batterien und Kaffeekapseln ist es etwas ruhiger. Jedenfalls bis der Bagger in Aktion tritt und den angelieferten Hausrat inklusive einem Sofa kraftvoll auf den grossen Haufen zuschiebt. Es ist Material, welches nicht rezykliert, sondern der Verbrennung zugeführt wird.

Saubere Trennung Obschon das Wiederverwertungsgeschäft boomt, ist ein solcher Betrieb keine Goldgrube. Einerseits ist das Geschäft starken Schwankungen bei den Preisen für Wertstoffe unterworfen und andererseits ist die Konkurrenz enorm gross. «Je besser sortierte Wertstoffe wir weitergeben können, desto besser ist der Ertrag», sagt Fredi Schmid. Deshalb ist er auch um das System mit den Sammelsäcken für Plastik glücklich. Auch diese werden vor dem Versand zu Ballen gepresst. Zuvor sei sehr viel Hauskehricht in den Säcken angeliefert worden. Priska Schmid schaufelt die Einwürfe von Kaffeekapseln frei und sortiert aus, was falsch eingeworfen wurde. Ob sie manchmal gerne mit den Kunden schimpfen würde? Sie nimmt es locker und sagt: «Eigentlich schon, aber schlussendlich bringt das nichts, denn es ist ja schon falsch eingeworfen worden.»

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Am Montag, 8. Januar, feiern Verena Anna und Hans Peter Erne-Reiser in Affoltern die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Verletzte noch nicht einvernahmefähig

Toter nach Schiesserei in Hedingen Am späteren Freitagnachmittag, 29. Dezember, hat sich in einer Wohnung in Hedingen ein Vorfall ereignet, bei dem ein Mann gestorben ist und zwei Frauen schwer verletzt wurden. Die Hintergründe sind auch eine Woche später noch unklar. Am Freitagabend, 29. Dezember, kurz nach 17 Uhr bekam die Kantonspolizei Zürich die Meldung, dass vor einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Alten Zwillikerstrasse eine verletzte Frau gefunden worden sei. Die Verletzte wurde mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Vorerst gab es nur vage Informationen und man musste davon ausgehen, dass sich in der Wohnung des Mehrfamilienhauses etwas ereignet hat, wodurch die Frau verletzt worden war. Spezialeinheiten fanden in der Wohnung einen toten Mann, der Schussverletzungen aufwies und eine schwerverletzte Frau, ebenfalls mit Schussverletzungen. Ausserdem wurde eine Schusswaffe gefunden. «Was sich zwischen diesen Personen ereignet hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig unklar und muss durch einige Ermittlungen herausgefunden werden», so Beat Jost vom Mediendienst der Kantonspolizei Zürich, noch vor dem Jahreswechsel. Derzeit weiss man, dass die beiden Frauen und der Mann zusammen wohnten, und dass sie alle Schussverletzungen aufwiesen. Aus Sozialen Medien geht hervor, dass eine der beiden Frauen mit dem Mann in einer Bezie-

hung gelebt hat. Die andere Frau soll ihre beste Freundin gewesen sein. Es werde angestrebt, die Geschädigten zu befragen, hiess es am Mittwoch auf Anfrage bei der Staatsanwaltschaft.

Tötungsdelikte im Säuliamt Schon wieder im Bezirk Affoltern, dürften sich einige gefragt haben, als sie von der Schiesserei in Hedingen hörten, die am vergangenen Freitagabend ein Todesopfer forderte. Zum zweiten Mal innert kurzer Zeit war die Polizei mit einem Grossaufgebot in einer Bezirksgemeinde im Einsatz. Die Ermittlungen zum Fall der am 26. Oktober in einer Affoltemer Wohnung tot aufgefundenen Frau laufen noch. Doch wie eine Statistik der Fälle bis ins Jahr 2012 zeigt, sind Delikte gegen Leib und Leben im Säuliamt doch eher selten. Das Verhältnis zwischen Beziehungsdelikten und Morden aus anderen Motiven hält sich in etwa die Waage. Im Jahre 2012 kam es zu zwei Raubüberfällen auf denselben Rentner in Aeugst. Beim ersten wurde er leicht verletzt, beim zweiten erlitt er so schwere Verletzungen, dass er diesen zehn Tage später erlag. Die drei Angeklagten hatten keine Beziehung zum Opfer. Im Jahre 2015 fügte ein Ehemann seiner Frau schwere Halsverletzungen zu, worauf die Frau trotz Operationen drei Tage später an den Verletzungen verstarb. Am 21. März 2016 wurde ein Mann gegen einen einfahrenden Zug gestossen, es blieb beim Tötungsversuch. Opfer und Täter kannten sich nicht. (tst./abo)

Hochdruckreiniger gestohlen Einbrüche, rauchende Abfallkörbe, Lärm, ein Schuss und Graffiti beschäftigten Kantonsund Kommunalpolizei in den vergangenen Tagen. Via Terrassentüre verschafften sich Einbrecher zwischen 27. und 29. Dezember Zutritt zu einem Einfamilienhaus in Hedingen. Während das Diebesgut noch Gegenstand von Ermittlungen ist, kann die Kapo den durch das Aufwuchten der Türe entstandenen Sachschaden benennen: rund 1500 Franken. In einer Autogarage in Ottenbach fiel Dieben zwischen 29. und 30. Dezember ein Hochdruckreiniger im Wert von zirka 2500 Franken in die Hände. Diese verschafften sich durch Aufdrücken des Haupttors Zutritt. Der Sachschaden ist noch nicht bekannt. Zweimal rückte die Polizei am 2. Januar wegen Rauchentwicklung anzeige

aus. Auf dem A4-Rastplatz Eitenberg bei Knonau geriet ein Abfallcontainer in Brand, vermutlich nach Entleeren eines Aschenbechers. Und beim Schulhaus in Hausen wurde ein Abfallkübel in Brand gesetzt. In beiden Fällen war kein Einsatz der Feuerwehr notwendig. Ausgerückt sind die Beamten an Silvester um 0.45 Uhr in Affoltern. Anwohner störten sich an Partylärm. In Ottenbach haben Bewohner am 2. Januar um 0.50 Uhr einen Gewehrschuss wahrgenommen. «Ganz sicher kein Feuerwerk» wurde der Polizei versichert. Diese konnte den Schützen jedoch nicht ermitteln. Einmal mehr haben Vandalen Wände des Schulhauses Ennetgraben in Affoltern mit Graffiti überzogen, wie am 3. Januar festgestellt wurde. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. (-ter.)


Langsam wurde dein Alltag beschwerlicher, dein Lebenslicht unaufhaltsam schwächer. Wir sind froh, dass du friedlich einschlafen durftest und gleichzeitig traurig, dass du nicht mehr bei uns bist.

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben

TO D E S A N Z E I G E Wir nehmen Abschied von meinem lieben Godi, unserem Vater, Schwiegervater und Grossäti

Gottlieb (Godi) Müller-Spahr 14. April 1930 bis 30. Dezember 2017

Wir vermissen dich und sind dankbar für die Zeit, die du uns geschenkt hast. Auf deiner letzten Wanderung sind wir in Gedanken bei dir. In unseren Herzen lebst du weiter. Heidi Müller-Spahr Gerhard Müller und Cornelia Leuthold Brigitte und Gerhard Schär-Müller mit Martina und Nadia Thomas und Judith Müller-Gallmann mit Timo und Leonie Die Urnenbeisetzung und anschliessende Abdankung findet am Freitag, 12. Januar 2018, um 14 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt.

Ruedi Grunder-Wüest 14. Februar 1934 bis 24. Dezember 2017

Trudi Grunder-Wüest Esther und Martin Zimmermann-Grunder mit Noah und Arina Susanne und Simon Boss-Grunder mit Dario, Nando und Selina Dorli und Toni Stalder-Grunder Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 10. Januar 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Obfelden statt. Abdankung anschliessend in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumen gedenke man bitte der Krebsliga Schweiz, Postkonto 30-4843-9, IBAN CH 95 0900 0000 3000 4843 9, Vermerk: Rudolf Grunder-Wüest. Traueradresse: Trudi Grunder-Wüest, Maschwanderstrasse 13, 8912 Obfelden

Anstelle von Blumen: Spenden an den Schweizer Alpenclub, Sektion Affoltern am Albis IBAN: CH82 0900 0000 8000 8250 9, Vermerk: Gedenken an Godi Müller. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Heidi Müller, Betpurstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis

Knonau, Silvester 2017

Wir wandelten durch Feuersgluten, Bekämpften mutig die Gefahr. Dein Ton sei Schutz in Wasserfluten, So wie er es im Feuer war. W.A. Mozart, Die Zauberflöte

Wir nehmen Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Grossvater, Bruder und Onkel

TO D E S A N Z E I G E Am Mittwoch, 27. Dezember 2017, ist unsere langjährige Bewohnerin

Silvia Brändli 18. März 1954 bis 27. Dezember 2017

im Götschihof, in ihrer gewohnten Umgebung für immer und zufrieden eingeschlafen. Ihr liebenswürdiges und bescheidenes Wesen wurde von allen geschätzt. Wir werden sie sehr vermissen. Stiftung Solvita Götschihof Bewohnerinnen und Bewohner Personal Die Beisetzung findet am Mittwoch, 10. Januar 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Schlieren statt. Anschliessend Abdankung in der Friedhofkapelle Schlieren.

Heinrich Landis-Zingg 16. Februar 1929 bis 31. Dezember 2017

Nach kurzer, schwerer Krankheit durfte er friedlich daheim einschlafen. Wie dem Leben ist er auch dem nahenden Tod mit Neugier und Offenheit begegnet. Wir werden seinen Tatendrang und seine Lebensfreude in bester Erinnerung behalten. Wir vermissen ihn. Rosmarie Landis-Zingg Liliane Landis Regula Landis und Mia Heidi Schütz-Landis Arnold und Marta Zingg Peter Zingg und Barbara Jost Nichten, Neffen und Freunde Der Gedenkgottesdienst findet am Mittwoch, 10. Januar 2018, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Hausen am Albis statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga des Kantons Zürich, Postkonto 80-868-5, Vermerk: Heinrich Landis. Traueradresse: Rosmarie Landis-Zingg, Unterdorfstrasse 5b, 8934 Knonau

TO D E S A N Z E I G E

Dr. med. Hans Nydegger 22. Februar 1944 bis 1. Januar 2018

Dr. med. Hans Nydegger hat lange Jahre in Affoltern am Albis als Kinderpsychiater und einige Jahre zusätzlich als Kantonaler Schularzt gearbeitet und in diesen Jahren vielen Kindern und ihren Familien mit viel Engagement geholfen. Wir haben ihn alle als Kollegen sehr geschätzt und geachtet, vor allem seine spürbare Empathie und seinen immer wieder aufblitzenden feinen Humor. Nach kurzer und wahrnehmbar schneller Verschlechterung seines Gesundheitszustandes durfte er am 1. Januar 2018 sterben. Wir wünschen seiner Familie und seinen Freunden viel Mut in dieser Zeit und möchten ihnen allen von Herzen kondolieren. Dr. med. D. Zimmermann Im Namen des Bezirksärztevorstandes des Knonauer Amtes Traueradresse: Herr Fabian Nydegger, Striegelhöhe 2, 6214 Schenkon


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Januar 2018

5

Die Förderung des Zusammenhalts als Hauptaufgabe Neujahrs-Apéro 2018 der GGA im Mehrzweckraum des Spitals Das Knonauer Amt im Zweiten Weltkrieg ist Thema des diesjährigen Neujahrsblatts der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern. Im Rahmen des traditionellen BärchtelistagsApéros wurde das Werk vorgestellt, das dem Zusammenhalt in einer schwierigen Zeit gewidmet ist. ................................................... von bernhard schneider GGA-Präsident Georges Köpfli begrüsste die zahlreichen Gäste: «Aus den Schilderungen von Ereignissen in den Kriegsjahren und den persönlichen Erlebnissen von Zeitzeugen ist mir deutlich geworden, wie in Zeiten der Bedrohung der Zusammenhalt einer Gemeinschaft zentral ist und wie dieser Zusammenhalt geprägt war von gemeinsamen Ideen.» Um den Grundgedanken der Solidarität zu konkretisieren, verwies er auf die – illegale – Unterstützung Internierter, «weil Bewohner aus dem Knonauer Amt nicht einfach wegschauen wollten.» Dies gelte auch heute noch: «Die GGA hat in ihrer langen Geschichte immer wieder Antworten gesucht auf gesellschaftliche Herausforderungen. Dazu gehört, dass sie sich seit ihrem Bestehen für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen engagiert und Projekte gefördert hat, die zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts beigetragen haben.» Zu den drängenden Problemen zählten nicht nur während des Zweiten Weltkriegs, sondern auch heute noch

Von links: Co-Redaktoren Martin Gut und Rolf Oberhänsli, GGA-Vorstandsmitglied Paul Leuthold in Uniform mit Rationierungsmarken, Marianne Voss, Präsidentin der Redaktion, GGA-Präsident Georges Köpfli und Co-Redaktor Hans-Ulrich Meier. Es fehlt die rekonvaleszente Co-Redaktorin Silvia Luginbühl. (Bild Bernhard Schneider) unfreiwillige Migration, Vertreibung und Flucht.

«Endlich war etwas los im Bezirkshauptort» Die Präsidentin der Neujahrsblattgruppe der GGA, Marianne Voss, freute sich, dass verschiedene Zeitzeugen der Kriegszeit, die im Neujahrsblatt Erinnerungen mitteilen, den Weg zum Apéro gefunden haben. Ihre Wahrnehmung des Krieges war sehr unterschiedlich, die einen spürten die Veränderungen im Familienleben, weil der Vater in den Aktivdienst einrücken musste. Der Krieg in den Nach-

barländern beeinflusste auch den Schulalltag und die Freizeitgestaltung. Andere erlebten «Action» als willkommene Abwechslung, so Dölf Häberling, der erzählt: «Endlich war etwas los im Bezirkshauptort.» Leider ist Fritz Haller, kurz nachdem er dem Abdruck seines Porträts zugestimmt hatte, verstorben. Beim Apéro dabei waren Dieter Wachter, der sich im Neujahrsblatt an den Landdienst erinnert, und Karl Orell, der vom Bombardement der Stadt Schaffhausen durch die Alliierten und vom Alltag im Detachement zur Bewachung von General Guisan berichtet. Marianne Voss fasste zusammen: «Die

persönlichen Erzählungen sind ein wichtiger Teil in unserem Neujahrsblatt. Es sind direkte, konkrete Erinnerungen. Es ist sehr eindrücklich, sie zu lesen.»

Beschränkung fühlen Beim Eintreten erhielten alle Gäste fünf Rationierungsmarken für je ein Glas Wein, Most und Mineral, eine Portion Apérohäppchen und ein Manderinli. Wer lieber zwei Gläser Most trinke, könne eine Wein- gegen eine Most-Marke mit jemandem tauschen, «was aber nicht geht, ist Schwarzmarkt», lachte Marianne Voss. Doch es

ging ihr mit diesen Marken nicht nur um den Spass: «Wir kamen auf die Idee, diese Marken als Denkanstoss zu verteilen. Wenige von uns haben erlebt, wie es sich anfühlt, wenn etwas beschränkt ist. Die junge Generation kennt das fast gar nicht.» Wäre es so schlimm, wenn am Apéro jedes Glas und jeder Happen rationiert wäre? Manche Besucherinnen und Besucher haben sich auch ohne Rationierungsmarken selbst beschränkt und mit einem Glas Wein oder Wasser begnügt. Das Neujahrsblatt kann bei den Affoltemer Banken, in der Buchhandlung Scheidegger oder bei der GGA bezogen werden.

Sturmtief «Burglind» wütete auch im Knonauer Amt

Kein Durchkommen mehr auf der Verbindungsstrasse zwischen Obfelden und Maschwanden. (Bild Werner Schneiter)

In Bonstetten musste diese Quartierstrassen geräumt werden.

Affoltern: Ein Baum landete auf einem parkierten Auto ...

Waldstrasse gesperrt auch in Zwillikon. (Bilder zvg.)

... und dieser Transporter stand in Fallrichtung einer grossen Tanne.


Vermietungen Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen müssen.

DANKSAGUNG

Albert Schweitzer

27. März 1936 bis 10. Dezember 2017

Elly Schneebeli-Meier

Sehr traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Bruder, Schwager, Götti und Onkel

Wir möchten uns von Herzen für die vielfältige Anteilnahme bedanken.

Guido Kaser

Schön, dass so viele an die Abdankung und das anschliessende Zusammensein gekommen sind oder sich auf andere Art gemeldet haben. Elly hätte sich sehr gefreut.

11. Juli 1952 – 27. Dezember 2017

Nach kurzer, schwerer Krankheit durfte er im Kreis seiner Familie friedlich einschlafen. Wir denken in Liebe und Dankbarkeit an die gemeinsame Zeit. Affoltern am Albis, 27. Dezember 2017 Wir werden dich sehr vermissen: Erika Kaser Ruedi und Rita Kaser Reto und Petra Kaser mit Nico und Mara Michael Kaser Waltraud Wenger Verwandte, Freunde und Bekannte

Wir danken für all die Spenden. In lieber Erinnerung an Mami und Grosi

Willi und Lis Schneebeli-Hegnauer Lena und Selma Marlise und Stephen Topham-Schneebeli Thomas und Adrian Silvia und Marco Schneebeli-Miglierina Rico Monika und Ueli Schneebeli-Zellweger Fiona

Gott ist Liebe, und wer in Liebe lebt, der lebt ewig in Gott und Gott in ihm. (1. Johannesbrief 4.16)

Mit grosser Dankbarkeit und wunderschönen, unvergesslichen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer liebevollen und friedvollen Mutter, Schwester, Nani, Tante und Schwiegermutter

TO D E S A N Z E I G E

Jeannette Caminada-Wunderli

Anna Möhrle-Gensetter 12. Januar 1940 bis 29. Dezember 2017

Am 29. Dezember 2017 ist Anna von uns gegangen. Voller Liebe und Frieden im Herzen hast Du aufgehört zu atmen und wurdest friedvoll von Deiner Krankheit erlöst. Du wirst für immer in unseren Herzen weiterleben.

18. Januar 1936 bis 27. Dezember 2017

Wir sind traurig. Valentin Caminada-Wunderli Familie Cavegn-Caminada Familie Nelson-Caminada Familie Lechmann-Caminada Hans Caminada Monica Masanti Heinz Peyer Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 10. Januar 2018, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis, statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofkapelle. Anstelle von Blumen kann die Palliativstation der Stiftung Spital Affoltern unterstützt werden, Postkonto 85-391373-1. Traueradresse: Valentin Caminada-Wunderli, Obere Seewadelstrasse 10B, 8910 Affoltern am Albis

4½-Zimmer-Wohnung grosses Wohn-/Esszimmer, Cheminée innen und aussen, grosse Terrasse mit Pool, wunderschöne Sicht in die Alpen, zus. Balkon, Lift. Miete 2931.– inkl. NK, 2 Garagenplätze à 105.– Telefon 079 388 59 33

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Anstelle von Blumenschmuck kann die Krebshilfe Schweiz, Postkonto 30-4843-9, berücksichtigt werden.

«Va pensiero» – «Flieg, Gedanke auf goldenen Schwingen» Giuseppe Verdi

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Es tröstet und spendet uns Kraft, so viele herzliche Menschen um uns zu wissen.

Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 8. Januar 2018, um 14.00 Uhr im engsten Familienkreis statt. Anschliessend Trauerfeier in der Abdankungshalle in Affoltern am Albis.

Traueradresse: Erika Kaser, Bachmattstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, per 1. Februar 2018

In stiller Trauer: Ursula Möhrle und Peter Ebner Regula Baumann-Möhrle und Familie Susanne Hossle-Möhrle und Familie Judith und Peter Wielath-Möhrle Christian und Gisela Gensetter-Reinhard Felix Gensetter Ursula Gensetter Ernst und Brigitte Gensetter-Tumler Ruth Gensetter und Verwandte Die Trauerfeier findet am Freitag, 12. Januar 2018, um 14.00 Uhr in der Kirche Stallikon statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt um 13.30 Uhr im engsten Familienkreis. Traueradresse: Judith Wielath-Möhrle, Sennhüttenstr. 38, 8903 Birmensdorf

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Durch Aktivitäten mehr Lebensqualität

Einblick in die Langzeitpflege Sonnenberg In der Langzeitpflege Sonnenberg des Spitals Affoltern haben rund 115 Bewohnerinnen und Bewohner ein neues Daheim gefunden. Rund 140 engagierte Mitarbeitende vor und hinter den Kulissen sorgen für sie in Vollzeit- und Teilpensen. Eine davon ist Cécile Trachsler (59) aus Hedingen. Cécile Trachsler, was sind Ihre Aufgaben in der Langzeitpflege Sonnenberg? Cécile Trachsler: Ich arbeite seit 25 Jahren als diplomierte Aktivierungsfachfrau in der Langzeitpflege und leite die Aktivierung, die Tagespflege mit Abholdienst, den Speisesaal im Haus Pilatus, die Kafiecke und die Bibliothek. Ich führe Gruppenaktivitäten wie das Kochen und das Gedächtnistraining durch und organisiere Veranstaltungen wie Bewohnerfeste, den Samichlaus, Geburtstagsfeiern, Gedenkfeiern usw. Auch suche und betreue ich unsere gegen 40 Freiwilligen. Administrative Arbeiten runden mein Aufgabengebiet ab. Was beinhaltet die Aktivierungstherapie und die Alltagsgestaltung? Aktivierung ist Teil einer ganzheitlichen Betreuung und ergänzt die pflegerischen Massnahmen in der Langzeitpflege. Unser ausgewähltes und vielfältiges Aktivierungsangebot unterstützt und fördert die körperlichen, sozialen, geistigen und musischen Fähigkeiten unserer Bewohner und Bewohnerinnen. Natürlich sind auch die Tagespflegegäste in den Aktivierungsgruppen integriert. Wir haben sogar eine Bibliothekarin, die unsere Bewohner, aber auch Patienten im Spital besucht. Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Arbeit? Mein Alltag ist sehr interessant und abwechslungsreich. Von der Geschirrmaschine ausräumen über das Weihnachtsessen besprechen mit unserem Küchenchef, bis zu einem schwierigen Gespräch mit Angehörigen der Gäste der Tagespflege ist alles möglich. Der regelmässige Austausch mit meinen Mitarbeitenden und die Vernetzung mit anderen Abteilungen wie Pflege, Seelsorge oder Küche sind ganz wichtig, um ein wohnliches

Cécile Trachsler mit einem Bewohner. (Bild zvg.)

Daheim für unsere Bewohner zu schaffen. Am allerschönsten sind die vielen unterschiedlichen verbalen und nonverbalen Kontakte. Welchen Stellenwert hat die Freiwilligenarbeit? Unsere gegen 40 Freiwilligen sind eine wertvolle Unterstützung. Sie bringen Freude in den Heimalltag, erzählen Neuigkeiten aus dem Dorfleben und ermöglichen den Bewohnerinnen und Bewohnern, auch am Dorfgeschehen teilzunehmen. Sie begleiten sie bei Spaziergängen, unterstützen uns an den Festen oder in verschiedenen Gruppenaktivitäten, erledigen Besorgungen, machen Ausflüge oder betreuen die Kafiecke im Haus Pilatus. Unsere Freiwilligen führen Gespräche, sie lesen vor, schauen Fotos von früher an oder hören einfach nur zu – dabei erleben sie ihr Engagement als Bereicherung und sind teils schon über 20 Jahren bei uns. Gibt es eine lustige Anekdote aus Ihrem Alltag? Am Bewohnerfest ist der Tanz bei einigen sehr beliebt. Dabei hat mich ein Bewohner zum Walzertanz aufgefordert. Gerne nahm ich an, obwohl ich keine gute Tänzerin bin. Nach einer knappen Minute Tanz sagte der sehr gute Tänzer, dass ich zwar das Gedächtnistraining sehr gut leite, eine tolle Köchin sei und auch sonst eine wirklich freundliche Person aber leider zwei linke Füsse habe. Dann fragte er, ob ich vielleicht eine Frau wisse, die wirklich Walzer tanzen kann … Interview: Barbara Rohrer

Das Gesundheitsgesetz effizienter machen

Grünliberale fordern Verbesserung Nachdem es der Kantonsrat am 19. Dezember verpasst hat, das Gesundheitsgesetz zurückzuweisen, reichten die Grünliberalen um Ottenbacher Ronald Alder umgehend drei parlamentarische Initiativen ein. Der Kantonsrat hat am 19. Dezember das neue Gesundheitsgesetz verabschiedet. Dies, obwohl mehrere Fraktionssprecher ihrem Missmut über das Gesetz mit dem neuen Notfalldienst Ausdruck verliehen und Nachbesserungen versprochen hatten – was die Schlussabstimmung beeinflusste. Die Grünliberalen hatten von Anfang an eine Rückweisung gefordert. Mit drei konkreten parlamentarischen Initiativen wollen sie vermeiden, dass der Kantonsrat weiterhin mit vagen Ausreden vertröstet wird. Kernanliegen ist eine wiederkehrende öffentliche Ausschreibung der Triagestelle. Die Leistungsvereinbarung mit der kantonalen Ärztegesellschaft (AGZ) wurde ohne öffentliche

Ausschreibung ausgehandelt. Damit ist völlig unklar, ob diese Vereinbarung preislich verhältnismässig ist. Viele Gemeinden haben einen gut funktionierenden Notfalldienst von hoher Qualität, sie sollen nicht gezwungen werden, sich einer kantonalen Lösung anzuschliessen, die für die Einwohner keine Verbesserung bringt, aber höhere Kosten zur Folge hat. Um die Kosten für die Gemeinden, welche sich der kantonalen Lösung anschliessen, zu senken, präsentiert Ronald Alder, Gesundheits- und Sozialvorstand von Ottenbach, einen Vorstoss, der die Kosten für die Gemeinden auf maximal zwei Franken pro Einwohner begrenzt. Dieser Betrag entspricht den Kosten, welche die meisten Gemeinden heutzutage haben mit ihren bestehenden Lösungen (z.B. dem Ärztefon). Durch die umgehende Einreichung der parlamentarischen Initiativen wollen die Grünliberalen eine zügige Korrektur sicherstellen, wie dies auch von den anderen Fraktionen gefordert wird. (pd.)


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Forum

Starke Verbindung ins Gegenteil verkehrt «Die Plastik, welche mir Oskar Hedinger, der Kunstschmied von der Aumülistrasse 8, zur Wahl vom 12. Februar 2017 geschenkt hat, ist Symbol für die starke und enge Verbindung, welche zur erfolgreichen Führung unserer Gemeinde notwendig ist. Vier Eisenstränge verflechten sich zu einer kettenartigen Pylone. Einzeln könnten die geschwungenen, gehärteten Stränge zwar auch stehen, doch vermöchten sie keine Stärke zu versprühen und schon gar keine Faszination auszulösen. Das grazile Ineinandergreifen macht erst das Spezielle aus. Genauso ist es bei der Kollegialbehörde Gemeinderat. Jedes Mitglied bringt verschiedenste Lebens- und Berufserfahrungen ein, um auch für das vierte Jahr der laufenden Legislatur den Einwohnerinnen und Einwohnern von Bonstetten die bestmöglichen Dienstleistungen sicherstellen zu können.» (Frank Rutishauser in: KoBo 2/2017 – siehe: www.bonstetten.ch). Und was erleben wir Gemeindemitglieder von Bonstetten jetzt? Unfrieden und Misstrauen, Vorwürfe und Unterstellungen, Zwist und Anschuldigungen. Anlässlich der Dezember-Gemeindeversammlung wurde der offenbar schon länger schwelende Konflikt öffentlich. Nach der persönlichen Erklärung des Präsidenten herrschte oben und unten im Saal sichtbare Konsternation und betretenes Schweigen. Dazu kommt die bereits vor einiger Zeit bekannt gewordene Kündigung des kompetenten Gemeinde-

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schreibers, der Bonstetten nach nur zwei Jahren bereits wieder verlässt und die Information, dass eine weitere Sachbearbeiterin unserer Gemeindeverwaltung per Ende Februar 2018 gekündigt hat. All dies gibt mir sehr zu denken und Anlass zu grosser Besorgnis. Umso mehr, als sich nicht nur der Bezirksrat, sondern nun auch der Regierungsrat mit diesem Konflikt beschäftigen muss. Ich frage mich: Wie kann der Gemeinderat in einer solchen Atmosphäre noch konstruktiv und mit gegenseitigem Respekt zusammenarbeiten, für uns Einwohner «die bestmöglichen Dienstleistungen sicherstellen»? Weiter frage ich mich, wie die anderen Gemeinderatsmitglieder mit dieser Situation umgehen. Werden sie in diesem Konflikt nicht zerrissen beziehungsweise zerrieben? Resignieren sie womöglich und geben ihr Amt auf ? Falls dem so wäre: Können wir uns das leisten, dass hervorragend qualifizierte Gemeinderäte nach kurzer Zeit das Handtuch werfen? Ich bin der Meinung, dass dieser Konflikt so schnell wie möglich zum Wohl der Gemeinde gelöst werden muss. Es ist unabdingbar, dass man zu einem kollegialen und respektvollen Umgang im Gemeinderat und zur Sachpolitik zurückfindet! Die Wahlen vom 15. April 2018 bieten die Gelegenheit, diese zerfahrene Situation zu beenden. Nutzen wir sie! Urs-Peter Sauder, Bonstetten

Freitag, 5. Januar 2018

ämtler kantonsräte meinen

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

Die Demokratie braucht eine ausgewogene Berichterstattung Während meines ganzen Lebens werde ich mich an mein erstes Geschäft im Zürcher Kantonsrat erinnern können. Traktandiert war die Abnahme des Jahresberichts der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich. Aufgrund meiner Seriosität (oder Naivität?) habe ich den Jahresbericht vorgängig gelesen. Der Bericht war einwandfrei und das Geschäftsergebnis hervorragend. Alles in allem: für mich eine klare Sache. Meine Erwartung: Nach spätestens fünf Minuten hat der Rat dem Geschäftsbericht zugestimmt und ihn abgenommen. Ich hatte mich getäuscht: Es vergingen eine Stunde und zwanzig Minuten, bis ich zum ersten Mal auf den Abstimmungsknopf drücken durfte. Der Grund, warum dies so lange gedauert hatte, war, dass jede Fraktion etwas zum Jahresbericht der Gebäudeversicherungsanstalt sagen wollte. Dazu wurde jeder Fraktion ein Zeitfenster von maximal zehn Minuten gewährt, von denen im Durchschnitt acht beansprucht wurden. Das Endergebnis im Rat war übrigens eindeutig: Der Jahresbericht wurde ohne Gegenstimme genehmigt. Nach der Sitzung habe ich einen Fraktionskollegen auf dieses Geschäft angesprochen. Seine Erklärung: Im Kantonsrat spricht man in der Regel

nicht, um die anderen Kantonsräte zu überzeugen, sondern vor allem für das Protokoll und die Öffentlichkeit. Tatsächlich ist die Öffentlichkeit während jeder Sitzung im Kantonsrat vertreten: Neben einzelnen Gästen sind immer mehrere Medienvertreter anwesend. Sie sorgen dafür, dass die Öffentlichkeit erfährt, was im Rat diskutiert und beschlossen wurde. Damit erhalten die Medien in der Politik eine ganz wichtige Aufgabe: Sie müssen eine ausgewogene Berichterstattung sicherstellen. Dass dieser Informationsauftrag etwas kostet, ist für mich klar. Gerne bezahle ich dafür auch meinen Beitrag. Als amtliches Publikationsorgan hat auch der Anzeiger des Bezirks Affoltern die Verpflichtung, für eine ausgewogene Berichterstattung zu sorgen. Nur dadurch kann eine faire Meinungsbildung erfolgen. Der Gedanke, dass einzelne Akteure wie zum Beispiel einzelne Unternehmen, Parteien oder Medienbesitzer über den Inhalt der Berichterstattung bestimmen könnten, erfüllt mich mit Grauen. Unsere direkte Demokratie braucht eine ausgewogene Berichterstattung: Im Bezirk unseren «Anzeiger» und auf kantonaler und eidgenössischer Ebene auch Radio- und Fernsehsendungen!

Sorgen bereitet mir, dass es immer mehr Menschen gibt, welche nur sehr einseitig Informationen nutzen und damit zunehmend in einer Filterblase leben, an alternative Fakten glauben und Fake-News nicht mehr als solche erkennen können. Medienkompetenz und eine ausgewogene Berichterstattung sind Schlüsselkomponenten für die Meinungsbildung. Dazu benötigen wir Qualitätsmedien. Tragen wir ihnen Sorge! PS: Die grosse Bedeutung, die den Medien zukommt, ist im Zürcher Kantonsrat auch räumlich zu sehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Parlamenten haben sie in unserem Rat ihren Platz in der Mitte des Ratssaales.

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Grosse Namen

Tabellenspitze

Das Kellertheater LaMarotte startet fulminant ins neue Jahr. > Seite 11

Floorball Albis verbucht einen weiteren Vollerfolg und liegt souverän auf Platz 1. > Seite 13

Freitag, 5. Januar 2018

-

Tier des Jahres In der Landwirtschaft ist das Hermelin als Mäusejäger sehr willkommen. > Seite 17

Alles was ein Neulenker braucht

Nicolas Heini vereint auf Firstcar.ch verschiedene Anbieter Jährlich bestehen in der Schweiz rund 95 000 Neulenker die Fahrprüfung. Das passende Auto zu finden ist nicht leicht. Auf seiner neuen Internetplattform «Firstcar.ch» will Nicolas Heini deshalb geeignete Angebote rund um das erste Auto bereitstellen. Wer erinnert sich nicht an das erste Mal, als man Eltern oder Freunde mit dem eigenen Auto besucht hat! Es war ein Gefühl der Freiheit und irgendwie fühlte man sich einen Schritt erwachsener. Allerdings wissen junge Menschen meist noch nicht allzu viel über Fahrzeuge und neigen dazu, sich eines zu kaufen oder zu leasen, welches vom Hubraum und PS her unpassend ist und das Budget sprengt. Nicolas Heini war schon als Kind von Autos fasziniert, jetzt ist er selber in der Fahrausbildung und auf der Suche nach dem ersten eigenen Fahrzeug. Als ein Bekannter in die Bredouille kam, weil er sich einen viel zu teuren Wagen geleast hatte, kam er auf die Idee, eine Internetplattform ins Leben zu rufen, die sowohl passende Fahrzeugangebote bereithält als auch Informationen und Angebote rund um das erste Auto, etwa von Fahrschulen oder Versicherungen. Firstcar.ch war geboren. Die Inhaber der Fahrschule Tri-Line in Obfelden, Hans-Peter und Silvia Trinkler seien von Anfang an Feuer und Flamme für die Idee

Nicolas Heini (links) und Raphael Häberli von der Fahrschule Tri-Line. (Bild zvg.) gewesen, erzählt Nicolas Heini. Sie wurden die ersten Firmenpartner. Inzwischen konnte er weitere Fahrschulen gewinnen, die den Bereich der Fahrausbildung abdecken. Zum ersten eigenen Auto gehört auch die entsprechende Versicherung. Firstcar arbeitet mit den besten Schweizer Versicherungen auf dem Gebiet Neulenker zusammen, um auf sie zugeschnittene Fahrzeugversicherungen anbieten zu können. Hinzu kommen diverse weitere Angebote rund um das Thema Automobil von namhaften Partnern schweizweit. Verdienen tut Nicolas Heini vorerst so gut wie nichts. Das Projekt stecke noch in der Testphase, sagt er.

«solanic» – Licht im Nachtschatten

Ausstellung in Rifferswil Am 13. Januar, 20 Uhr, stellen «solanic» langzeitbelichtete Fotografien im Restaurant Schwiizer Pöschtli, Rifferswil, aus. Begleitet wird die Ausstellung mit Musik aus aller Welt. Das kreative Spiel mit Licht im Dunkeln, Farben, Feuer und der durchdringenden Ruhe der Nacht entstehen neue Realitäten und Ansichten. Das ist der Zauber, der «solanic» ausmacht. Light Painting ist eine Technik aus der Langzeitbelichtung, in welcher Fotografien bei Dunkelheit durch die

Bewegung von Lichtquellen gemacht werden. «solanic», das sind Simon Vogler aus Turgi und Didi Graf aus Rifferswil. Die Ausstellung wird begleitet von Sounds around the World, serviert von DJ Dida (Rifferswil). Eine Veranstaltung der Kunst- & Kulturkommission der Genossenschaft Post, Rifferswil. (pd.) Samstag, 13. Januar, 20 Uhr, Restaurant Schwiizer Pöschtli, Rifferswil. Eintritt: 15 Franken (Reservierung nicht möglich). Weitere Infos unter www.genossenschaftpost.ch.

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Simon Vogler und Didi Graf zeigen einzigartige Fotografien. (Bild zvg.)

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Beim Aufbau der Internetseite sind ihm seine Freundin und sein Vater behilflich. Wer auf Firstcar.ch kein passendes Fahrzeug entdeckt, kann sich bei ihm melden. Dabei darf man sich trauen, sein Budget zu nennen. Auch für ihn wären 4500 Franken viel Geld, sagt Nicolas Heini. Er ist sich bewusst, dass so günstige Fahrzeuge nur schwer zu finden sind. «Garagen setzen auf Qualität, geben dafür aber auch eine Garantie. Ich möchte aber ein oberes Preislimit von 25 000 Franken setzen», sagt er. Die Chancen, ein günstigeres Auto zu erwerben erhöhen sich, wenn man bereit ist, Abstriche beim Komfort zu machen und ein älteres Modell zu fahren. abo

Winterzauber an der Sonne Schöne Aussichten und eine grossartige Bergwelt erwarten die Ämtler Wandergruppe auf den Schneeschuhen ins Urner Schächental, von Eggbergen nach Ratzi. Oberhalb der Seilbahn-Bergstation Eggberge beginnt der pinkfarben signalisierte Schneeschuhpfad, der zur Hüenderegg hinauf und von dort auf dem Höhenweg ins Schächental hineinführt. Die Route zieht sich anfänglich in sanftem Anstieg über verschneite Wiesen, mit einer schönen Aussicht über das Reusstal hinweg auf das UriRotstock-Massiv. Im Wald geht es ab und zu steiler aufwärts bis man die aussichtsreiche Kuppe von der Hüenderegg erreicht. Ein hölzernes Kreuz und eine herrliche Rundsicht sorgen für ein wunderbares Gipfelerlebnis. Die Höhen des Schächentals sind mit etlichen Seilbahnen erschlossen. Das eröffnet eine breite Auswahl bei der Gestaltung der Schneeschuhwanderung. Wanderleiter Dölf Gabriel hat die Route gewählt, auf der man den Höhenweg am längsten geniessen kann. In leichtem Auf und Ab geht es vom Wissenboden zur Sonnenterrasse Rietlig und nach Ratzi hinunter. Von dort führt die Luftseilbahn nach Spirigen, wo es per Postauto und Bahn wieder nach Hause geht. Dölf Gabriel Wanderung am 20. Januar. Anmelden bis 16. Januar an miteinander.wandern@bluewin.ch oder Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Fit durch den Winter

Aqua-Strong-Training in Ottenbach Fabienne Zubler, dipl. Wasserfitnessinstruktorin, unterrichtet seit 18 Jahren mit Begeisterung ihre selbst entwickelten Wasserfitnessprogramme. Montag und Donnerstag auch in Ottenbach. Ziel dieses Trainings ist die Kräftigung und Festigung des Körpers. Angenehmer Nebeneffekt: Der Körper wird mit der Zeit auch wohlgeformter. Durch die Beinahe-Schwerelosigkeit im Wasser werden die Gelenke sehr schonend bewegt und bereits vorhandene körperliche Einschränkungen können leichter und schmerzfreier trainiert werden. Die Gelenke werden beweglicher, der Rücken gestärkt und entspannter. Das Wasser bewirkt Massageeffekte sodass Verspannungen gelindert, die Blutzirkulation angeregt und die Lungen- und Herzfunktionen verbessert werden. Im Aqua-Strong-Training, einem Ausdauer-Kraft-Programm, trainiert Fabienne Zubler Männer und Frauen jeglichen Alters. Jeder kann die Intensität der Anstrengungen gemäss seinem Können und seiner Fitness selber bestimmen. In jedem Training werden die Haupteigenschaften des Wassers – der statische Auftrieb, der Widerstand des Wassers und der Wasserdruck – optimal genutzt. Diese speziellen Eigenschaften des Wassers ermöglichen ein effizientes Ganzkörpertraining (Kraft/Ausdauer), Abnutzungserscheinungen kann vorgebeugt

Fabienne Zubler bereitet es Spass, Männer und Frauen jeglichen Alters zu trainieren. (Bild zvg.) werden. Man staunt, wie entspannt sich Körper und Geist nach einem Training anfühlen. Mit viel Humor und Lebensfreude führt Fabienne Zuber in die Geheimnisse des Wassers als Fitnessmedium ein. Die Kurse finden im Hallenbad Schulhaus Ottenbach, Montag, 13.05 und Donnerstag, 13.35 Uhr, und im Reusspark, Niederwil, Montag, 18 und 18.40 Uhr, Dienstag, 17.50, 18.30 und 19.10 Uhr, sowie donnerstags, 09.30 und 10.10 Uhr, statt. (pd.) Weitere Infos und Schnupperkurs: Fabienne Zubler, Wasserfitnessinstruktorin Schv, Tel. 056 624 00 80, f.zubler@inspirationsquelle.ch und www.inspirationsquelle.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 7. Januar 9.30 Regionalgottesdienst in Obfelden, Pfarrerin Eva Eiderbrant, Musik: Erich Eder, Orgel, Sabine Geiger, Mezzosopran. Im Anschluss Apéro.

Sonntag, 7. Januar 9.30 Regionalgottesdienst zum Jahresbeginn in Obfelden mit Pfarrerin Eva Eiderbrant. Fahrdienst auf Anfrage bei Thomas Rinderknecht, Tel. 079 318 22 30

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Kloster Kappel a. A.

Samstag, 6. Januar 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten, Pfr. Th. Müller 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 7. Januar 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller Dienstag, 9. Januar 9.30 Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli Donnerstag, 11. Januar 14.00 Senioren-Treff im Chilehuus. Vorlese-Nachmittag: B. Schildknecht stellt Texte verschiedener Autoren vor und regt uns damit zum Denken und Träumen an. Freitag, 12. Januar 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Sonntag, 7. Januar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfr. Kurt Liengme, Chiletaxi: T. Buri Mittwoch, 10. Januar 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 11. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 7. Januar 10.00 Regionaler Gottesdienst mit Abendmahl zum Neujahr in der ref. Kirche Wettswil mit Pfr. M. Ruff. Anschliessend Chilekafi.

Sonntag, 7. Januar Epiphanias / Dreikönigstag 10.00 Gottesdienst zum Neuen Jahr mit Pfr. Thomas Maurer, anschliessend Anstossen zum Neuen Jahr und Jubiläumsapéro 17.00 Juki in Maschwanden, Pfr. Mehl und Team, anschliessend Imbiss im Pfarrhaus

Ref. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Sonntag, 7. Januar 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrer Kurt Liengme Montag, 8. Januar 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der kath. Kirche Mittwoch, 10. Januar 16.00 Kino in der Zwinglistube: Bärenbrüder 2 Unkostenbeitrag: Fr. 5.– 20.00 Kino in der Zwinglistube: Dallas Buyers Club. Apéro, Kollekte Freitag, 12. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 19.00 Jugendgottesdienst

Sonntag, 7. Januar 9.30 Ökumenischer Sternsingergottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. Angelo Saporiti und Pfrn. Claudia Mehl. Anschliessend ziehen die Kinder durch die Dörfer, bringen den Segen und sammeln Geld für benachteiligte Kinder 17.00 Juki-Gottesdienst mit Pfrn. C. Mehl und Pfr. A. Fritz, anschliessend Imbiss im Pfarrhaus.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Rifferswil

Sonntag, 7. Januar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfr. Kurt Liengme

Sonntag, 7. Januar 9.30 Gottesdienst Pfarrer Kurt Liengme

Ref. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 7. Januar 9.30 Regionaler Gottesdienst in Obfelden Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Obfelden

Freitag, 5. Januar Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit – Meditationsnacht unter der Leitung von Andreas Fritz, in der Kirche Sonntag, 7. Januar 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Andreas Fritz Taufe Ekatarina Wehrli Orgel Marina Wehrli 17.00 Jugendgottesdienst in Maschwanden www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 6. Januar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 7. Januar 10.30 Sternsinger-Familiengottesdienst mit Mathias Zihlmann, Priester; zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen und der Chinderchile Musik: Konstantin Saltykov, Orgel und Klavier Olga Valmond, Solistin anschl. Dreikönigskuchenessen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Freitag, 12. Januar 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche

Sonntag, 7. Januar 9.00 Kein Gottesdienst 10.30 Sternsinger-Familiengottesdienst mit Don Cesare anschl. Dreikönigskuchenessen

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 7. Januar 9.30 Gottesdienst zum Jahresbeginn mit Pfrn. Eva Eiderbrant; Erich Eder (Orgel), Sabine Geiger (Mezzosopran), anschliessend Neujahrsapéro mit Dreikönigskuchen Montag, 8. Januar 15.45 Minichile, ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 9. Januar 11.30 Senioren-Mittagstisch, kath. Chilehuus 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 11. Januar 12.00 Club 4, ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe, Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Samstag, 6. Januar 10.00 Kirche Stallikon, Fiire mit de Chliine, Thema: «3 Könige» Sonntag, 7. Januar 10.00 Kirche Wettswil, Regionalgottesdienst mit Taufen und Abendmahl, Pfr. Matthias Ruff anschliessend Chilekafi Fahrdienst: Anmeldung bis 6. Januar 044 700 45 45 17.00 Kirche Stallikon, Konzert mit dem Vokalensemble Collegium Vocale Grossmünster Zürich. Es erklingen Motetten und Orgelwerke. Leitung: Kantor Daniel Schmid. Eintritt frei, Kollekte. Dienstag, 9. Januar 9.00 Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 11. Januar 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi-Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil 20.00 Kirche Wettswil, Allianzgebet Freitag, 12. Januar 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 6. Januar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 7. Januar 10.00 Eucharistiefeier Montag, 8. Janaur 19.30 Monatsandacht Dienstag, 9. Januar 19.30 Abendmesse Mittwoch, 10. Januar 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 11. Januar 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 5. Januar 19.30 Herz-Jesu-Freitag, Andacht und Stille Samstag, 6. Januar 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 7. Januar 11.00 Wortgottesfeier mit Sternsingeraussendung Montag, 8. Januar 19.00 Uhr, Meditation Donnerstag, 11. Januar 8.15 Uhr, Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 6. Januar 17.00 Taufe von Jaromir A. Immordino Sonntag, 7. Januar 9.30 Dreikönigsgottesdienst mit Aussendung der Sternsinger mit Pfr. A. Saporiti und Pfrn. C. Mehl

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 7. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasino Kinderprogramm in der EMK 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 8. Januar 12.00 Mittagstisch Dienstag, 9. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend, Güetli, Rossau Mittwoch, 10. Januar 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Donnerstag, 11. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend ref. Kirche Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 7. Januar 10.00 Allianzgottesdienst im Kasino mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 7. Januar Keine Veranstaltung in der ETG 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasinosaal Affoltern Donnerstag, 11. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend ref. Kirche Mettmenstetten www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Kinderliebe, gut erzogene Labradoodle Hündin 2J. sucht per Ende März 2018 eine «Dog-Sharing» Familie, Ehepaar oder Einzelperson für idealerweise 2 Tage, Dienstag und Mittwoch. Kontakt: sonjaluser@gmail.com oder 078 866 16 42


Veranstaltungen agenda

Freitag, 5. Januar Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott». Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Telefonische Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Kabarett: Manuel Stahlberger mit «Neues im Kopf». Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Samstag, 6. Januar Affoltern am Albis

17.00: «Da brännt dä Baum!» Christbaumverbrännete mit Festwirtschaft. Organisiert durch den Feuerwehr-Oldtimer-Verein. www.vefa.ch. Vis-à-vis Friedhof. Zwillikerstrasse.

Freitag, 5. Januar 2018

Grosse Namen füllen das Januarloch

Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Kabarett mit Manuel Stahlberger Im neuen Soloprogramm widmet sich der mit dem Salzburger Stier ausgezeichnete Manuel Stahlberger den grossen Lebensfragen. Neben silbergrauem Haar wachsen diesem St. Galler Stadtfuchs die wunderbarsten Flausen aus dem Kopf: Er singt, skizziert, karikiert. Die Crèmeschnitte in Kölliken oder die computergesteuerte Jagd nach Karma-Punkten verbiegt der Kleinkünstler zu urkomischen Alltagsgrotesken. Wenn uns die Welt schon nicht gehören kann, wollen wir wenigstens das letzte bisschen aus ihr herauskitzeln. Handy und Handauflegen, Lifestyle-Esoterik und BirkenstockWanderung, Familienurlaub in Schwe-

den, alles parallel, alles Schlag auf Schlag. Doch die Flucht vor der Gewöhnlichkeit führt bloss in ein immer schneller drehendes Hamsterrad. Und hinter der Migros-Kasse lauert die Midlife-Krise. Heute Freitag, 5. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Der Anlass ist bereits ausverkauft.

«Jazz am Donnerstag» mit der Wide Spectrum Jazz Combo Das Markenzeichen der Band mit Pierre Merz, Edi Weber, Jürg Müller, Peter Egli und Dave Mikhail sind kontrastreiche Harmonik und raffinierte Arrangements. Ein Sound, der Themen des Mainstream, Latin-Jazz,

Hausen am Albis

20.15: Kultur im Dorf: «Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit». Kabarett von und mit Bänz Friedli. Kulturbar ab 19.30 Uhr, www.kulturimdorf.ch. Gemeindesaal Weid.

Kappel am Albis

20.00: Theatergruppe Oberamt spielt eine fast märchenhafte Komödie in drei Akten: «De Butler und d Elfe» mit Festwirtschaft, Quiz, Barbetrieb; Tanz und Musik an den Samstagen. Reservieren auf www.tgoberamt.ch oder wochentags 079 623 57 06, 14 bis 19 Uhr. Gemeindesaal zur Mühle.

Zwillikon

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Sonntag, 7. Januar Aeugstertal

19.00: «Blues Max»: Geschichten Lieder und tiefblaue Töne. Essen um 18 Uhr, reservieren 044 761 61 37. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Kappel am Albis

14.00: Theatergruppe Oberamt spielt eine fast märchenhafte Komödie in drei Akten: «De Butler und d Elfe» mit Festwirtschaft, Quiz. Reservieren: www.tgoberamt.ch oder wochentags, 14 bis 19 Uhr 079 623 57 06. Gemeindesaal zur Mühle.

Stallikon

17.00: Abendmusik zum Sonntag Epiphanias mit dem Vokalensemble vom Collegium Vocale Grossmünster, mit Kollekte. Kirche.

Montag, 8. Januar Hausen am Albis

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehanzeige

Bebop und der Cool-Zeit interessant und begeisternd aufgreift.

ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Jazz-Extra» mit dem Joe Haider Jazz Orchestra Feat. the Sparklettes «Back to the Roots» mit Joe Haider, Daniel Blanc, Thomi Geiger, Domenic Landolf, Dave Blaser, René Mosele, Lucas Wirz, Raffaele Bosshard, Dominic Egli. Sparklettes: Doris McVeigh, Isabelle Ritter, Nina Gutknecht, Xenia Zampieri (Gesang). Der deutsche Pianist Joe Haider spielte im München der 60er-Jahre mit vielen europäischen und amerikanischen Jazzmusikern. Später leitete er das Radio Jazz Ensemble des Bayrischen Rundfunks. Von 1984 bis 1995 führte er die Jazzschule Bern, gründete ein Trio mit Isla Eckinger und Pierre Favre und leitete mit Slide Hampton eine Big Band, in der auch Dexter Gordon mitspielte. 1988 erhielt er mit seinem grossformatigen Projekt Joe Haider Orchestra featuring Mel Lewis den Deutschen Schallplattenpreis. 2016, anlässlich seines 80. Geburtstags, legte er mit einer Grossformation das Album «Keep It Dark» vor, mit dem er auch im «LaMarotte» zu Gast war. Nun darf man sich auf seine neusten Kompositionen freuen: Arrangiert für sechs Bläser, drei Rhythmusmusiker und Vokalensemble, wiederum mit führenden Schweizer Jazz musikern. (pz)

Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken.

mende sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, 044 764 22 04. Reformierte Kirche, Zwinglistube.

Mittwoch, 10. Januar

Dienstag, 9. Januar

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Bonstetten

13.30: Leichte Wandergruppe: Rundgang vom Bahnhof Bonstetten-Wettswil über den Fussballplatz bis ins Dorf Bonstetten. Wanderzeit ca. 1¼ Std. Anmeldung: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Hermi Fischer, 078 666 30 56. Treffpunkt Bahnhof.

Stallikon

18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann mit Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männer-

turnverein Stallikon. Unkostenbeitrag Fr. 5.-. Turnhalle Schulhausanlage Loomatt .

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni, für alle. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft Beweglichkeit und Koordination steigern, mit einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. anzeige

Donnerstag, 11. Januar Affoltern am Albis

14.00: Seniorentreff: Vorlese-Nachmittag mit Beth Schildknecht aus Stallikon. Auskunft: Vreni Eugster 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Donnerstag, 11. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik

Freitag, 12. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15

Joe Haider gastiert mit seinem Orchester und einem neuen Programm im «LaMarotte». (Bild zvg.)

11

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Wide Spectrum Jazz Combo». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

07.40: Anspruchsvolle Wanderung: Birmensdorf-Üetliberg-FelseneggMösli-Lochenweiher-Bonstetten. Wanderzeit: ca. 5½ Std. Anmeldung und Auskunft: Josef Fischer, 044 700 28 25. Treffpunkt Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Retrospektive Ueli Antonietti 1919-2012. Die Tochter des Künstlers, Katharina Antonietti, ist am 7. Januar von 13 bis 16 Uhr anwesend. Bis 8. Januar.

Platzreservierungen unbedingt empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

19.30-21.00: Volkshochschule Knonauer Amt: Vortrag von Prof. Dr. Albert A. Stahel «Nato - Bedeutung der Nato unter Donald Trump als Präsident der USA». Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5. 20.00: Theatergruppe Oberamt spielt eine märchenhafte Komödie in drei Akten: «De Butler und d Elfe» mit Festwirtschaft, Quiz. Reservieren: www.tgober-amt.ch oder 079 623 57 06 (werktags 14 bis 19 Uhr). Gemeindesaal zur Mühle.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2½-Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Papiercollagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Persönliche Führung mit dem Künstler möglich, Anmeldung: 078 648 56 69. Bis 25. März.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Schichten, Muster, Strukturen». Bilder von Ruth Zimmermann, Aeugst. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 20. Januar.


veranstaltungen

Bedeutung der Nato unter Donald Trump

Vortrag der Volkshochschule Knonauer Amt Am 10. Januar wird die Vortragsreihe der Volkshochschule im Knonauer Amt fortgeführt. Prof. Dr. Albert A. Stahel referiert zu einem aktuellen Thema. Seit ihrer Gründung 1949 garantiert die Nato (North Atlantic Treaty Organization, im Deutschen häufig als Atlantisches Bündnis oder als Nordatlantikpakt bezeichnet) gestützt auf das nukleare Abschreckungspotenzial der USA die Sicherheit Europas. Der neue USPräsident Donald Trump hat bereits vor seinem Amtsantritt die Bedeutung der Nato relativiert. Sollte diese Relativierung bestehen bleiben, dann könnte sie zum Verlust der Abschreckungsfähigkeit der Nato führen und damit auch zur Ausdehnung der russischen Machtsphäre beitragen. Prof. Dr. Albert A. Stahel (1943) ist Politikwissenschafter und Titularprofessor für strategische Studien an der Universität Zürich. Er ist Mitglied des International Institute for Strategic Studies, London, des U.S. Naval Institute, Annapolis, USA, und des Military Conflict Institute, Washington DC, USA. Zu seinen wissenschaftlichen Schwerpunkten gehören die Geopolitik und Geostrategie sowie die politische und militärische Analyse der Entwicklung in Afghanistan und Zentralasien. Seit über 30 Jahren sind viele

Der Referent Prof. Dr. Albert A. Stahel. (Bild zvg.)

seiner Studien und Reisen auf diese Region ausgerichtet. Weitere Schwerpunkte sind die Analyse des Terrorismus und der Organisierten Kriminalität. Gleichzeitig ist er Co-Leiter des Instituts für Strategische Studien in Wädenswil. In den letzten Jahren hat er verschiedene Referate über die strategische Lage auf Anfrage von Finanzinstituten gehalten. Ruedi Wegmann, Mettmenstetten Mittwoch, 10. Januar, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken, übertragbares Abonnement für fünf Vortragsabende: 100 Franken, U30: 15 Franken, mit KulturLegi: gratis. Abendkasse. Infos: www.orientiert.ch.

«Funny Feet» – Der nächste Schritt

Stepptanz in Affoltern

Zwei der Stepptänzer und die Tänzerin Sophie Rupp von «Funny Feet». (Bild zvg.)

«Funny Feet», das sind drei Stepptänzer und eine Stepptänzerin. Am Freitag, 19. Januar treten sie in der Aula Ennetgraben in Affoltern auf. Funny Feet, das sind vier Menschen mit Flausen im Kopf, Rhythmus in den Füssen und mit Lust auf den nächsten Schritt. Im November standen sie zum letzten Mal gemeinsam auf der Bühne, dann hat sie ihre Kunst in alle Himmelsrichtungen verstreut. Nun treffen sie sich mit frischen Erfahrungen und neuen Ideen für einen gemeinsamen Auftritt in Affoltern. Stepptanz, Bodypercussion, Körpersprache und Jonglage vereint zu einem humorvollen Ganzen mit Schalk und Lebensfreude. Hat man den Rhythmus im Blut, kann das ganz schön in die Füsse gehen. Lukas Weiss ist bekannt für seine Liebe zum Rhythmus, aber auch für seine sprachlose – und sprachlos machende Vermischung unterschiedlichs-

ter Künste. Er gehört zu den Innovatoren der europäischen Stepptanz-Szene. Mit Daniel Borak aus Winterthur und Daniel Leveillé aus Genf werden zwei weitere Stars der Stepptanz-Szene und mehrfache Weltmeister auf der Bühne stehen. Zusammen mit dem BühnenWirbelwind Sophie Rupp aus Bern präsentieren sie rhythmisch Verrücktes, Schräges und Unglaubliches. Ein Abend voller Stepptanz, Tanztheater, Bodypercussion, Jonglage und funkigen Grooves. Tanz als non-verbale Kommunikation und der Tanzboden als Musikinstrument. Die Leichtigkeit und Schnelligkeit des Tanzes zeigen auch die Übersetzungen: tap dance (tap = klopfen), claquette (claqueter = klappern). Eine Veranstaltung von KulturAffoltern. (KA) Aula Ennetgraben, Freitag, 19. Januar, 20.15 Uhr. Türöffnung und Bar ab 19.15 Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger Telefon 044 762 42 42. Reservierung: www.kulturaffoltern.ch.

Neujahrskonzert in der Kantonsschule In der Mensa der Kanti Limmattal sind am Mittwoch, 10. Januar, Vokal- und Instrumentalensembles sowie Solisten zu hören. Am Mittwoch, 10. Januar, findet in der Mensa der Kanti Limmattal in Urdorf das traditionelle Neujahrskonzert statt. Zu hören sind ab 19 Uhr

verschiedene Instrumentalensembles, Chormusik und Solisten. Das Neujahrskonzert und der anschliessende Gedankenaustausch beim Apéro gehören mittlerweile für viele zum Jahresanfang. (pd.) Neujahrskonzert der Kanti Limmattal am Mittwoch, 10. Januar, 19 Uhr, In der Luberzen 34, Urdorf.


Vermischtes

Floorball Albis an der Tabellenspitze

Komfortable Ausgangslage für 2018 Auch im letzten Spiel im alten Jahr konnte Floorball Albis einen Vollerfolg verbuchen und liegt mit sieben Punkten Vorsprung bei noch sechs verbleibenden Spielen souverän auf Platz 1. Gegen Zürisee Unihockey war der Auftritt der Ämtler keineswegs eine Glanzleistung. Geprägt von vielen individuellen Fehlern und Unkonzentriertheit tat man sich schwer, das Spieldiktat zu übernehmen. Abgesehen vom stark aufspielenden Alain Jacomet, welcher im ersten Drittel zwei Tore erzielte, kam die ansonsten berüchtigte Offensivabteilung von Floorball Albis nur spärlich auf Touren. Es fehlte am nötigen Biss in den offensiven Zweikämpfen und folglich auch an guten Torchancen. In Kombination mit den haufenweise fahrlässig begangenen Fehlern in der Defensive und im Spielaufbau und den daraus resultierenden Gegentoren, konnte man sich nie entscheidend absetzen und der spielerisch eigentlich unterlegene Gegner glaubte jederzeit an seine Chance und wurde immer wieder aufgebaut.

Geschenke an den Gegner Auch nach einer Doublette von Nicola Grass und der erneuten Zweitoreführung war das Spiel daher noch immer nicht entschieden. Zuerst liess man einen gegnerischen Verteidiger unbedrängt zum Abschluss kommen, um sich nur wenig später noch einmal bilderbuchmässig auskontern zu lassen,

womit das Spiel wieder ausgeglichen war. Doch wie schon so oft in dieser Saison, hatten die Ämtler auch dieses Mal eine passende Antwort bereit, auch wenn nicht allzu viel zusammenlief. Nachdem bereits die letzte Minute der Partie angebrochen war, schnappte sich Verteidiger Marco Funk den Ball, gab ihn nicht mehr her, wuchtete ihn ins Lattenkreuz und erzielte damit den siegbringenden Treffer und dies notabene in seinem allerersten Einsatz für das Fanionteam von Floorball Albis.

Freitag, 5. Januar 2018

13

Mit 127 km/h zu Silber und Gold gerast Alena Huber an der Schweizer Skeletonmeisterschaft in St. Moritz

Sieben Punkte Vorsprung Da die Crusaders Zürich, die ersten Verfolger der Ämtler, gleichzeitig überraschend gegen Wetzikon tauchten, beträgt das Polster auf Rang zwei nun beruhigende sieben Punkte. Am kommenden Samstag um 14.30 Uhr steht in Bonstetten die nächste Partie auf dem Programm gegen das Tabellenschlusslicht aus Dietlikon, das Team, welches mit Abstand am wenigsten Tore erzielt und am meisten kassiert hat. Eine ideale Gelegenheit, um nochmals Schwung zu holen für die letzten und entscheidenden Spiele der Saison. (pd.) Floorball Albis – Zürisee Unihockey 5:4 (2:2, 1:0, 2:2), Walenbach, Wetzikon; 10 Zuschauer. 2. Jacomet 1:0; 4. 1:1; 6. Jacomet (E. Wuillemin) 2:1; 15. 2:2; 36. N. Grass (Kern) 3:2; 46. N. Grass (Heiniger) 4:2; 49. 4:3; 51. 4:4; 60. Funk 5:4. Floorball Albis: Hanselmann, Ibernini, Funk, Leuenberger, Heiniger; E. Wuillemin, Schiller, Jacomet, Kern, N. Grass, J. Wuillemin.

Gospelchor Affoltern lädt zum Mitsingen ein

Offenes Singen im Gospelgottesdienst

Alena Huber auf dem Olympia Bob Run in St. Moritz. (Bild Roger Schaffner)

Mit einer drittbesten und einer zweitbesten Laufzeit holte sich die 22-jährige Alena Huber aus Hausen am 31. Dezember Silber an der Schweizer Skeletonmeisterschaft in St. Moritz. In der Juniorenwertung holte sie damit gar den Sieg – und darf nun an die Junioren-WM. Bereits in ihrem ersten Jahr als Skeletonathletin 2014 durfte sich Alena Huber über eine Goldmedaille bei den Juniorinnen freuen. Die Weltcupathletin und Favoritin Marina Gilardoni gewann mit einem klaren Vorsprung die Goldmedaille. Trotz einer zeitaufwendigen Lehrabschlussprüfung im

Sommer 2017 und einem verspäteten Einstieg in die Skeleton-Saison 17/18, hatte Alena Huber einen positiven Start, indem sie sich am Europacuprennen in Winterberg (D) solide platzieren konnte. Unter anderem ist dies das grosse Verdienst ihres Trainers, des ehemaligen Bobpiloten Martin Galliker. Aus Leidenschaft investiert dieser viel Freizeit und Energie in den Nachwuchs des Bob- und Skeletonclubs Baselland. Nicht nur im Winter investieren ihr Coach Martin Galliker und die Skeletonathletin Alena Huber viel Zeit in das Training, auch im Sommer werden viele Stunden an der Anschubbahn, im Kraftraum oder im Athletiktraining verbracht. Klare Strukturen

während des Sommertrainings und auf der Eisbahn geben der jungen Athletin Selbstvertrauen und Sicherheit. Alena Huber nimmt sich die Weltcupathletin Marina Gilardoni als ihr Vorbild und träumt von erfolgreichen Rennen im Europacup. Als fernes Ziel hofft die junge Athletin auf eine Teilnahme im Weltcup. Dank ihrer Leistungen wird Alena Huber nun von Swiss Sliding für einen weiteren Europacup in Igls (A) und die Junioren-Weltmeisterschaft in St. Moritz vorselektioniert. Sie und viele weitere Skeleton- und Bobathleten würden sich über zahlreiche Fans und Unterstützung vom 22. bis 28. Januar 2018 am Olympia Bob Run in St. Moritz freuen. (pd.)

Die Renngruppe Albis liess es zu Silvester auf der Piste krachen

Traditionelles Silvester-Skirennen am Hoch Ybrig Hoch Ybrig, 31.12.2017: Endlich konnte der Skiclub Drusberg wieder einmal das traditionelle Silvester-Skirennen am Hoch Ybrig durchführen.

Für alle, die Gospels gerne hören und singen möchten, gibt es wieder eine Gelegenheit zum Mitsingen im Gospelchor. (Bild zvg.) Am Sonntag, 21. Januar, findet in der reformierten Kirche in Affoltern um 10 Uhr ein Gospelgottesdienst statt. Der Gospelchor Affoltern, unter der Leitung von Anette Bodenhöfer, übt in offenen Proben an den kommenden beiden Montagen mit interessierten Ad-hoc-Sängerinnen und Sängern die Songs für diesen Gottesdienst. Die Proben finden im reformierten Chilehuus unterhalb der Kirche statt. Der Gottesdienst wird liturgisch von Pfarrer anzeige

Werner Schneebeli gestaltet, für einen guten Gospel-Groove sorgen Martin Eigenmann (Piano) und Jost Müller (Drums). Interessierte sind herzlich eingeladen – zum Mitsingen im Chor oder als Gottesdienstbesucher! (pd.) Offene Proben am Montag, 8. und 15. Januar, 20.15 Uhr, reformiertes Chilehuus, Affoltern. Mitsing-Gospel-Gottesdienst am Sonntag, 21. Januar, 10 Uhr (Vorprobe 9 bis 9.50 Uhr), reformierten Kirche in Affoltern.

Auch diesmal mussten die Veranstalter zittern. Kräftiger Regen und Föhn hatten der Piste arg zugesetzt. Doch die Wolken verzogen sich gerade noch rechtzeitig und so konnten bei prächtigem Sonnenschein und fast frühlingshaften Temperaturen neun Kinder der Renngruppe Albis (Untersektion Skiclub Hausen), alle zwischen sechs und elf Jahre alt, an den Start gehen. Vor allem die Mädchen konnten dabei zeigen, dass sich das viele Training im Herbst gelohnt hat. Romina Burkhard belegte einen ausgezeichneten zweiten Platz bei den Mädchen U11 hinter Elin Trütsch vom Skiclub Einsiedeln. Für die RG Albis wurde Emma Dugar 3. in der Kategorie Mädchen U9, den Sieg holte sich hier Mara Bänziger (Galgenen). Bei den Buben unter 9 Jahren gewann Noa Hochstrasser (Unterägeri) souverän. Für die RG Albis reichte es dem Thalwiler Florian Fend (Knaben U9) um eine Hundertstel Sekunde nicht aufs Podest – was zeigt, dass es auch bei den Kleinsten schon haarscharf zugehen

Romina Burkard belegte den zweiten Platz bei den Mädchen U11. (Bild Reto von Schulthess)

kann. Das Rennen der Jugend- und Regionalkategorien musste leider aufgrund der Pistenverhältnisse abgesagt werden, und so konnten die jüngsten Rennfahrer die volle Aufmerksamkeit des Publikums geniessen. Dass sie dabei auch vor und nach dem Rennen viel Spass hatten, ist ein essenzieller Bestandteil und motiviert Kinder wie Eltern. Schon an den kommenden Wochenenden stehen die nächsten Rennen an, und auch dann wird die Renngruppe Albis ambitioniert an den Start gehen.

Die Renngruppe Albis freut sich mit den erfolgreichen Skirennfahrer und Skirennfahrerinnen und dankt dem Skiclub Drusberg und den HochYbrig-Bahnen für einen gelungen Jahresabschluss 2017. Miriam Fend Übersicht alle Resultate RG Albis: Mädchen U9: Emma Dugar, Rang 3; Laura Fend, Rang 11; Aurelia Hinteregger, Rang 12. Knaben U9: Florian Fend, Rang 4; Janis Burkhard, Rang 5; Yves Huber, Rang 10. Mädchen U11: Romina Burkhard; Rang 2; Ladina Eschle; Rang 14. Knaben U11: Thomas Grimshaw, Rang 15.


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Sport

Freitag, 5. Januar 2018

Gewinner sind sie alle – nun geht es um die kr Die nominierten Sportlerinnen und Sportler für die Säuliämtler Sports Awards 2018 Auch die 11. Austragung der Säuliämtler Sportlerehrungen hat es in sich. In allen Kategorien stehen interessante Athletinnen und Athleten zur Wahl und es dürfte zu spannenden Endausmarchungen kommen. ..................................................... von michèle scherz-spörri Unter den Nominierten sind Athletinnen und Athleten zu finden, die bereits von früheren Wahlen her bekannt sind, aber auch erstmals Nominierte. Randsportarten sind genauso vertreten wie die telegenen Sportarten. Die Nominierten haben sich 2017 mit grandiosen Erfolgen auf der internationalen und nationalen Bühne des Sportes ausgezeichnet. Bei den Wahlen gibt es einige Neuerungen. Die Kategorien Nachwuchs Frauen und Nachwuchs Männer wurden durch «Newcomer Frauen» und «Newcomer Männer» ersetzt. Die Kategorien Frauen, Männer und Mannschaften bleiben bestehen. Die Bevölkerung hat 70 % der Stimmen und die Jury 30 %, eine Saalabstimmung gibt es nicht mehr. Petra Klingler und Michael Meier, beide mehrfache Gewinner des Awards, haben die Seite gewechselt und arbeiten nun in der Organisation mit. Ab dem 5. Januar 2018 kann abgestimmt werden. Die Abstimmung erfolgt übers Internet, www.dotplus.ch, Event-Code: Sportaward. Weitere Infos sind auf der Website www.ssa-affoltern.ch zu finden.

Newcomer Frauen Alessia Danelli, die 17-jährige Leichtathletin aus Obfelden stand 2017 fast immer zuoberst auf dem Podest. In der Halle gewann sie an den Schweizer Meisterschaften bei den U18 Gold im Weitsprung und Silber über 60 Meter und im Sommer holte sie den OutdoorWeitsprungtitel bei den U18. Dazu kamen ein vierter Rang an der internationalen DLV-Jugendgala in Mannheim sowie die Teilnahme an den U20-Europameisterschaften im Weitsprung. Bis zu 15 Stunden wöchentlich investiert die Athletin des LC Zürich für ihre Ziele. Nadja Plocher treibt seit 13 Jahren Karate. Waren der Schwarze Gurt und Erfolge an internationalen Wettkämpfen zu Beginn noch Träume, sind sie heute Realität. Gleich in ihrem ersten Jahr bei der Elite qualifizierte sich die Kauffrau aus Obfelden für die Europameisterschaften und erreichte beim Swiss Open den dritten Rang. 2018 möchte sie an den Schweizer Meisterschaften vorne mitmischen und sich für die U22-Europameisterschaften qualifizieren. Dafür investiert sie drei Karatetrainings und mehrere Einheiten Kraft und Ausdauer pro Woche. Tischtennis ist die schnellste Rückschlagsportart der Welt. Und Ursina Stamm beherrscht sie. Im April holte sie an den Schweizer Meisterschaften drei Medaillen (Gold im Mixed-Doppel, Silber im Einzel, und Silber im Mädchen-Doppel) und im Juli nahm sie an den Jugend-Europameisterschaften in Portugal teil. Ihre starken Leistungen wurden mit der erneuten Selektion fürs nationale BKader belohnt. Die Schülerin aus Affoltern trainiert sechs Mal die Woche: 2018 will sie in ihrem ersten U18-Jahr möglichst gute Platzierungen an den Schweizer Meisterschaften und internationalen Turnieren erreichen, langfristig träumt sie aber grösser: Welt- oder Europameisterschaften bei der Elite sollen es sein.

Alessia Danelli.

Nadja Plocher.

Ursina Stamm. (Bilder zvg.)

Nino Leutert.

Noé Roth.

Mario Sidler.

Welt- und Europameisterschaften. Und an den Schweizer Meisterschaften gewann er eine Gold- (-60 kg Freistil) und eine Silbermedaille (-60 kg, Greco). Mit der Ringerstaffel Freiamt holte er Bronze an der Mannschaftsmeisterschaft der höchsten Liga. Für das Ringen wendet er bis zu zwölf Stunden pro Woche auf. Noé Roth fliegt ziemlich gut mit seinen Skis. 2017 gewann er im Ski Freestyle Aerials die Europa-Cup-Gesamtwertung. Dazu kamen ein Sieg am EuropaCup in Airolo und ein zweiter Platz in Valmalenco. Wertvoll waren der 6. Rang

an den Junioren-Weltmeisterschaften sowie der 14. Platz beim ersten Welt-CupEinsatz. Letzterer brachte ihm den ersten Teil der Olympia-Qualifikation ein. 2018 möchte der KV-Lehrling aus Baar an den Junioren-Weltmeisterschaften brillieren und in Pyeongchang die Schweizer Farben vertreten. Noch fährt er auf der Kartbahn, sein ambitioniertes Ziel aber ist die Formel 1. Mario Sidler ist Kartbahnfahrer mit Leidenschaft. 2017 gewann er den dritten Schweizer Meistertitel in Serie und durfte die Schweiz am Weltfinale in Portu-

gal in der Kategorie Rotax Max Junioren vertreten. Diese Ehre hat er sich mit fünf Siegen in sechs Meisterschaftsläufen im In- und Ausland verdient. Dass er so schnell fährt, verdankt der Schüler aus Ottenbach seinem Trainingseinsatz mit drei Fitness-/Krafteinheiten und zwei Fahrtrainings pro Woche.

Chantal Funk.

Emma Pooley.

Simone Suter.

Niels Hintermann.

Philipp Koutny.

Bruno Schneiter.

Mannschaften Dressur, Springen, Schwimmen, Laufen. Nicolas Kuster, Nathalie Oliveri, Michèle Schwarzenbach, Simone Suter. Der

Newcomer Männer Das grosse Ziel des Ottenbachers Nino Leutert sind die Olympischen Spiele 2024. Und wenn er sich so weiterentwickelt wie 2017, ist das ein realistisches Ziel. Gleich in seinem ersten Juniorenjahr qualifizierte er sich für die

Kavallerieverein des Bezirks Affoltern mischt im Vierkampf der Aktiven seit Jahren vorne mit. Auch 2017 waren die vier passionierten und äusserst vielseitigen Athletinnen und Athleten kaum zu schlagen. An den Qualifikationsturnieren klassierten sie sich zwei Mal auf dem ersten und ein Mal auf dem zweiten Rang und an den Meisterschaften im September liessen sie sich die goldene Medaille umhängen. Eine perfekte Saison. Die vier hoffen, 2018 das Kunststück Titelverteidigung zu schaffen. Der TV Obfelden und die DR Obfelden sind Breitensport. Breitensport auf höchstem Niveau. Die zwei jungen Teams weisen ein Durchschnittsalter von 22 Jahren auf und jedes Jahr werden neue Nachwuchsathleten aktiv eingebaut und gefördert – und das sehr erfolgreich. Wenn die beiden Vereine bei Wettkampfauftritten gemeinsam antreten, tun sie dies in der Stärkeklasse eins, der höchsten Stärkeklasse. 2017 erzielten die vielseitigen Turnerinnen und Turner aus Obfelden gleich zwei Vereinsrekorde. Am Regionalturnfest in Matzendorf resultierten 26,65 Punkte und am Zürcher Kantonalturnfest in Rikon gar 27,07 Punkte. Damit auch 2018 ein erfolgreiches Jahr wird, stehen die Athleten des TVO zwei Mal die Woche und die Athletinnen des DRO ein Mal die Woche auf dem Sportplatz. Neun Mädchen im Team der 4. Klasse und vier Mädchen und acht Jungen im Team der 6. Klasse der Primarschule Ottenbach haben am Finalturnier des Credit Suisse Fussballcups Historisches geschafft. Die jungen Fussballerinnen und Fussballer haben sich an der offiziellen Schüler-Fussballmeisterschaft der Schweiz, an der rund 5500 Mannschaften teilgenommen haben, gegen alle Teams durchgesetzt und in ihrer Kategorie den Sieg geholt. Ein Doppelsieg ist vorher noch keiner Schule geglückt. Die ambitionierten Kicker trainieren jeden Schultag während der Pause oder nach dem Unterricht und träumen von der grossen Karriere.

Frauen Die Bonstetterin Chantal Funk steht seit 30 Jahren auf der Judomatte. Und das sehr erfolgreich. Im März 2017 wurde sie Wibk-Europameisterin im Einzel (Masters, -57kg) und mit dem Team und im November doppelte sie mit dem Wibk-Weltmeistertitel (Masters, -63kg) nach. Dazwischen wurde ihr im Juni der 1. Dan verliehen. Und auch 2018 soll ein erfolgreiches Judojahr werden: die Mission lautet Titelverteidigung. Chantal Funk engagiert sich aber auch für den Nachwuchs und ist in der Judo Academy in Hedingen als Trainerin tätig. Emma Pooley ist die Ausdauersportlerin und im Langdistanz-Duathlon und -Triathlon sowie im Laufen und Radfahren äusserst erfolgreich. Am PowermanDuathlon wurde sie 2017 zum vierten Mal in Folge zur Weltmeisterin gekürt, beim Inferno-Halbmarathon lief sie als Erste über die Ziellinie und beim Taiwan KOM Challenge, einem Velorennen von 0 auf 3250 Meter über Meer, stand sie zuoberst auf dem Treppchen. Hinzu kamen ein Sieg beim Ventouxman-Triathlon sowie der Tagessieg bei der Königsetappe des Velorennens Haute Route Rockies. Neben 20 bis 45 Stunden Training pro Woche ist die Athletin aus Hausen teilzeit als Bauingenieurin tätig. Vierkämpferin Simone Suter aus Merenschwand investiert bis zu 12 Stunden wöchentlich in die vielseitige Wettkampfform (Schwimmen, Laufen, Dressur und Springen) und das hat sich 2017 ausbezahlt. Sie gewann an den Schweizer Vierkampfmeisterschaften im Einzel und mit dem Team den Titel. Hinzu kamen zwei erste und ein zweiter Platz an den Qualifikationsturnieren. Und ganz nebenbei noch eine Klassierung am Dressurfinale der Ostschweizer Kavallerievereine Stufe II.


Sport

Freitag, 5. Januar 2018

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krönenden Awards Männer Seit dem 13. Januar 2017 kennt die ganze Skination Schweiz Niels Hintermann. Nach dem 23. Rang im vorgezogenen Slalom der Alpinen Kombination in Wengen, konnte er die für ihn idealen Bedingungen auf der witterungsbedingt verkürzt gefahrenen Abfahrtsstrecke ausnutzen. Er fand sich in der Leaderbox wieder und dort blieb er – und blieb. Mit jedem Fahrer, der sich hinter ihm klassierte, wurde das Strahlen auf seinem Gesicht breiter. Bis er am Ende als Überraschungssieger feststand und sein Glück kaum fassen konnte. Zurzeit ist der Speedfahrer aus Bülach, der für den SC Hausen startet, verletzt. Er will seine havarierte Schulter nun in Ruhe auskurieren und in der Saison 18/19 so richtig durchstarten. 30 Stunden pro Woche trainiert Philipp Koutny. Schwimmen, Laufen, Radfahren. Und sein grosser Aufwand lohnt sich. 2017 glänzte der Profi-Triathlet mit einem 2. Rang am Ironman 70.3 in Portugal, dem 10. Rang an den Ironman-Europameisterschaften und dem gleichen Resultat an den Südamerikameisterschaften sowie einem Sieg am Zytturm-Triathlon in Zug. 2018 möchte er sich den Strapazen auf Hawaii stellen dürfen. Dazu braucht es eine Top-50-Klassierung in der Weltrangliste und weiterhin viel Fleiss, Ausdauer und Motivation. Der Aeugster ist bereit, die Herausforderung anzunehmen. Bruno Schneiter trifft ins Schwarze. Und das sehr zuverlässig. Den Freundanzeige

schaftsmatch Baden, Dielsdorf, Affoltern, gewann er überlegen mit 552 Punkten. An den Schweizer Meisterschaften in Thun siegte er mit neuem Schweizer Rekord von 572 Punkten bei 60 Schuss liegend. Zudem durfte er sich an den Veteraneneinzelmeisterschaften als bester Stgw90-Schütze der Schweiz feiern lassen. Der passionierte Schütze aus Affoltern will sich auch 2018 wieder für die Schweizer Meisterschaften qualifizieren und dort seinen Titel verteidigen. Dafür investiert er pro Woche rund fünf Trainingsstunden.

Der Turnverein und die Damenriege aus Obfelden turnen erfolgreich.

Schüler der Primarschule Ottenbach gewannen die Schüler-Fussballmeisterschaft.

Perfektes Jahr für die Vierkampf-Mannschaft des Kavallerievereins Bezirk Affoltern .


Hier Wasser und Wärme


Extra

Freitag, 5. Januar 2018

Ast- und Steinhaufen, kleine Bäche oder Hecken als Lebensraum

Das Hermelin ist Tier des Jahres 2018

Pro Natura Tier des Jahres 2018: In der Landwirtschaft ist das Hermelin als Mäusejäger sehr willkommen. (Bild P. Hofmann)

Das Hermelin (Mustela erminea) gehört zu den kleinsten Beutegreifern der Schweiz. Der flinke Mäusefänger wird aber schnell selber zum Gejagten, wenn die nötigen Verstecke in der offenen Landschaft fehlen. Das Hermelin ist eine von zwei einheimischen Wieselarten (siehe Box) und lebt in Landschaften, die möglichst vielfältig sind. Dort braucht der flinke Gesell Wanderrouten, die ihm genügend Deckung bieten. Denn ihm stellen Füchse, Greifvögel, Störche oder Graureiher nach. Hermelin-Heimat ist deshalb nur dort, wo Hecken, Bachläufe, Ast- und Steinhaufen dem kleinen Beutegreifer Deckung bieten. Pro Natura warnt mit der Wahl des Hermelins zum Tier des Jahres 2018 vor dem übereifrigen Aufräumen der Landschaften und wirbt für ungestörte Wildtierkorridore, auf die auch kleine Wildtiere wie das Hermelin angewiesen sind. Für zahlreiche Tierarten wie das Hermelin sind die kleinen «Dinge» in der Landschaft zum Schutz sowie als Futter- und Brutplätze unerlässlich.

Schmal und wieselflink Gertenschlank, rund 300 Gramm schwer und etwa so lang wie ein Schullineal: Diese Körpereigenschaften machen es dem Hermelin leicht, durch Mausgänge, Asthaufen oder Gestrüpp zu stöbern. Doch die sprichwörtliche wieselflinke Beweglichkeit hat ihren Preis. Das Hermelin braucht viel Energie, um sich warm und fit zu halten. Rund die Hälfte seines Körpergewichtes muss es täglich erbeuten.

Hermeline sind in der Schweiz auf Schermäuse spezialisiert. Die pummeligen Wühlmäuse leben unterirdisch in Wiesen und werfen dort die bekannten und bei Landwirten unbeliebten Haufen auf. In der Landwirtschaft ist das Hermelin daher als Mäusejäger sehr willkommen. Es frisst durchschnittlich eine Maus pro Tag. Wenn die Leibspeise einmal rar ist, weicht das Tier des Jahres 2018 auf andere Mausarten, Vögel und Insekten aus oder kostet gar einen vegetarischen Snack.

Wichtige Wild-Wanderwege Nicht nur für seine Jagdstreifzüge ist das Hermelin auf deckungsreiche Wanderkorridore angewiesen. Seine Bestände schwanken je nach Mäuseangebot stark. Hat es sehr wenige Mäuse, können Hermeline lokal ganz aussterben. Nur mit intakten «Wild-Wanderwegen» – entlang von Hecken, Steinmauern, Bächlein oder Krautsäumen – können Hermeline aus grösseren überlebenden Beständen wieder in die alten Reviere zurückwandern. (pd.)

Verwandt mit Mardern Das Hermelin ist neben dem Mauswiesel eine der zwei einheimischen Wieselarten. Beide sind nahe Verwandte der Marder. Hermeline zählen mit einer Körperlänge von 20 bis 30 Zentimetern und einer Schwanzlänge von 10 bis 13 Zentimetern zu den weltweit kleinsten Beutegreifern. Auf die Waage bringen männliche Hermeline nicht mehr als 350 Gramm, Weibchen maximal 235 Gramm. In der Schweiz kommt das Tier des Jahres 2018 ausserhalb von Wald und Siedlungen fast überall bis auf eine Höhe von 3000 Metern über Meer vor. Hermeline leben einzelgängerisch, nur Mutterfamilien leben länger zusammen. Reviere können in der Schweiz bis 40 Hektaren umfassen. Dieses wird gegen gleichgeschlechtliche Eindringlinge hartnäckig verteidigt.

Hermeline haben im Sommer ein braunes Fell mit weissem Bauch, weissen Vorderpfoten und schwarzer Schwanzspitze. Im Herbst setzt der Fellwechsel ein: von braun-weiss zu rein weiss – nur die Schwanzspitze bleibt schwarz. Die schwarze Schwanzspitze ist denn auch das sicherste Unterscheidungsmerkmal zwischen dem Hermelin und dem Mauswiesel, dessen ganzer Schwanz braun ist. In der Schweiz gelten Hermeline als nicht gefährdet. Fachleute gehen allerdings davon aus, dass seine Bestände vor allem in den Talgebieten stark geschwunden sind. Ihr typischer Lebensraum – das offene Kulturland – wurde über die vergangenen Jahrzehnte immer eintöniger und aufgeräumter. Wanderhindernisse wie Strassen, Bahnlinien und Siedlungen haben dagegen zugenommen. Dies kann lokal zum Verschwinden der putzigen Mäusefänger führen. (pd.)

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liebe elise

Ein neues Jahr und seine Wünsche Liebe Elise, das neue Jahr ist da. Praktisch und zuverlässig wie immer. Ohne Anmeldefrist und Einschreibegebühren, ohne Vorabkasse, Paypalkonto oder Verlängerung des Mietvertrages einfach unkompliziert und scheinbar anspruchslos wieder da. Pünktlich und ohne sich vorzudrängeln. Symphatisch oder? Ja, Du hast recht, ein paar Bedingungen knüpft es jeweils schon an sein kostenloses zuverlässiges Erscheinen: Das 2018 wünscht sich eine leicht verbesserte Ausgabe all seiner BewohnerInnen, ein geringfügiges Aufpolieren der eigenen staubigen Räume und ein wenig Glimmer auf unser aller Fassaden. Fangen wir mit Anregungen für die Aussenräume an: Gute Luft schätzt auch das neue Jahr ungemein, also mehr Velo- und Fussarbeit vorsehen, vornehmen, umsetzen. Einen grossen Vorrat an freundlichen Mienen, Grüezis und Lächeln anlegen und verschwenderisch damit um sich werfen. Ab und zu den Besen zur Hand nehmen. Und die Gartenschere. Alle Viecher im und ums Haus weiterhin mit Würsten, Körnern, Salat, Heu, Knochen, Frischfleisch, Beuteln, Büchsen und dergleichen versehen, dabei nicht ans Geld denken und die unterschiedlichen Delikatessen nicht durcheinanderbringen. Sich dem Wetter entsprechend kleiden und etwas mehr darauf achten, dabei auch noch einigermassen auszusehen. Regelmässig angelegte Wege verlassen und im ZickZack gehen oder querfeldein oder grad ganz abheben ... Feuer machen, Schnee schaufeln, Blumen pflücken, Kühe grüssen, Schnecken retten, Sterne zählen, die Sense schwingen, Äpfel auflesen oder

Birnen, Beeren ernten und Hühner misten, draussen essen und schlafen und träumen. Und dann das Aufmöbeln der Innenräume: Diese Aufgabe sieht ja wohl Autorin Antoinette so unterschiedlich aus, wie es MenSuter. (Bild zvg.) schen gibt. Ich stelle es mir wie einen grösseren Frühlingsputz vor und empfehle folgende Putzutensilien: Musik, Musik und Musik, ab und zu eine ruhige Minute um sich einen Überblick zu verschaffen, welche Winkel noch eine leichte Aufpolierung vertragen könnten und ob das überhaupt für dieses Jahr noch vonnöten ist ... Wie bei allen anstrengenden Aufgaben sind eine kleine Heiterkeit und der unbedingte Wille, die Sache nicht so ernst zu nehmen, unglaublich hilfreiche Begleiter. Weil ich genau weiss, wie lange das neue Jahr dauern wird (wie lange ist es eigentlich neu?), kann ich die anfallenden Renovationsarbeiten tiptop einteilen, zwischendurch vergessen, die Reihenfolge umkehren, laufend neue Projekte dazunehmen oder jederzeit etwas aus dem grossen Anfangskoffer schmeissen, in ein kleines schmuckes Truckli stopfen und so etwa Mitte Dezember 2018 einen grandiosen Schlussspurt hinlegen. Apropos Dezember 2018: fast hätt’ ichs vergessen: Gehört eigentlich noch zur Pflege der Aussenräume: Das 2018 bekommt einen wunderschönen Christbaum auf den Rifferswiler Dorfplatz. Das ist ein Versprechen! Alles Gute im Neuen Jahr Antoin

volg-rezept

Rippli mit Sauerkraut und Äpfeln Zutaten für 4 Personen 500 g Sauerkraut, roh 1 Apfel Ingwer 1 cm 8–10 Wacholderbeeren 1 dl Weisswein 1 dl Apfelsaft 800 g Rippli Salz, Pfeffer aus der Mühle 800 g Kartoffeln, festkochend

Zubereitung Sauerkraut in eine grosse Pfanne geben. Apfel schälen, entkernen und mit dem Ingwer zum Kraut reiben.

Wacholderbeeren beigeben. Weisswein und Apfelsaft dazu, Rippli darauflegen. Mit Salz/Pfeffer würzen. Alles 45 Min. köcheln. Kartoffeln schälen, dazulegen und weitere 30 Min. garen. Zubereitungszeit: ca. 80 Minuten. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

wetter

Smalltalk unter Senioren

E

bauernregel «Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr dahinter.»

s war kurz vor Weihnachten, als wir vor der Kirche «auf dem Bühl» in Altwiedikon zusammenstanden. Wir, das waren einige alt Kantonsräte verschiedener Provenienz, welche zuvor dem im 95. Altersjahr verstorbenen Max Kunz, früherer Züspa-Direktor und SVP-Politiker, die letzte Ehre erwiesen hatten. Die meisten von uns hatten sich mit dem Verstorbenen alle paar Wochen im Albisgüetli zum Mittagessen getroffen – just auf den Tag der Abdankung war wieder eine Zusammenkunft angesagt. Nun stiess auf dem Kirchenvorplatz noch ein weiterer Bekannter zu unserem Kreis: Alt Bundesrat Dr. Christoph Blocher. «Ich habe dich schon lange nicht mehr gesehen», meinte er, fragte, wie es mir gehe und ob ich immer noch im Säuliamt wohne. Natürlich kamen wir auch auf sein bald 60 Jahre zurückliegendes landwirtschaftliches Praktikum in Knonau und seine aus Wettswil gebürtige Mutter zu reden.

Erst im Nachhinein sind mir wieder einige Stationen durch den Kopf gegangen, bei denen sich Blochers und mein Weg kreuzten. Bei seinem Eintritt in den Kantonsrat im Jahr 1975 hatte ich schon acht Jahre Rathaus-Erfahrung und erklärte den Neulingen in unserer Fraktion jeweils den Betrieb. 1977, als Dr. Blocher Präsident der SVP des Kantons Zürich wurde, war ich Parteisekretär. Mein durch ihn unterzeichnetes Arbeitszeugnis habe ich fein säuberlich aufbewahrt, obschon ich mich kaum mehr um eine Stelle bewerben werde. Nach meiner Wahl zum Gemeindeschreiber von Mettmenstetten im Jahr 1978 trennten sich unsere Wege und wir sahen uns nur noch gelegentlich. Politisch marschierte der Herrliberger an mir vorbei über den Nationalrat in den Bundesrat. Sein beruflicher Erfolg mit der Ems-Chemie ist allgemein bekannt. Wer von uns beiden im Militär Oberst bzw. Wachtmeister war, ist wohl kein Geheimnis.

Max Kunz, auch Weggen-Ehren-Zunftmeister, hatte für die SVP auch im Hintergrund viel geleistet. Das wusste natürlich der langjährige Parteipräsident zu schätzen. Abdankungen erfolgen zwar zu Ehren eines Verstorbenen. Sie bieten aber jeweils am Rand auch Gelegenheit zu guten Gedankenaustauschen unter Menschen, mit denen man ein kürzeres oder längeres Wegstück gegangen ist. Dies hat sich ja auch in unserem Fall wieder einmal bestätigt – Smalltalk unter Senioren nach einem Kirchgang. Erich Rüfenacht anzeige


Veranstaltungen Blues Max Sonntag, 7. Januar 2018 19.00 Uhr

Pöschtli Aeugstertal Tel. 044 761 61 38

Stellenanzeiger

Die Stiftung Tagessonderschule Birke in Hausen am Albis sucht per sofort oder nach Vereinbarung

Mittagsbetreuung für unsere Unterstufenkinder in der Tagessonderschule Birke in Hausen am Albis. Es gilt, diese nicht ganz einfachen Kinder (1.- bis 3.-Klässler) während der Mittagszeit von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr zu betreuen: Mit ihnen zu Mittag essen und danach Aufsicht in der Freizeit auf dem Pausenplatz. Es handelt sich um 8 Kinder, zeitweise sind auch nur 4 am Mittag dabei. Arbeitstage: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag während der Schulzeiten. Es ist eine sehr anspruchsvolle Arbeit, die Erfahrung mit Kindern voraussetzt, idealerweise haben Sie einen pädagogischen Hintergrund. Mehr über die Schule erfahren Sie unter www.tagesschule-birke.ch Für Fragen wenden Sie sich an Rainer Bütler, Schulleiter, 044 768 39 54 ab Montag, 8. Januar 2018 Ihre Bewerbung senden Sie bitte bis 17. Januar 2018 an Stiftung Tagesschule Birke, Weisbrod-Areal 5, 8915 Hausen am Albis oder online an schulleitung@tagesschule-birke.ch

Auf das Schuljahr 2018/2019 oder nach Vereinbarung suchen wir

eine Schwimmlehrerin / einen Schwimmlehrer ca. 25 % Die ausführliche Stellenbeschreibung sowie weitere Informationen über unsere Schule finden Sie unter: www.ps-ottenbach.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Auf das Schuljahr 2018/2019 oder nach Vereinbarung suchen wir

eine Logopädin oder einen Logopäden ca. 20 bis 30 % Eine ausführliche Stellenbeschreibung sowie weitere Informationen über unsere Schule finden Sie unter: www.ps-ottenbach.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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