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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 1 I 169. Jahrgang I Dienstag, 5. Januar 2016

Ausgebaut

Strassenumfrage

Reginalbibliothek Affoltern: Zusätzliche Angebote und längere Öffnungszeiten. > Seite 3

Schöne Erinnerungen und moderate Wünsche an die berühmte gute Fee. > Seite 6

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Schwung und Dynamik Angeregt -

Traditioneller Neujahrsapéro: Wie Ottenbach ins neue Jahr starten will. > Seite 6

Alt und Jung in Scharen kennzeichneten den NeujahrsApéro in Wettswil. > Seite 7

«Der Andrang ist grösser denn je» Die Feiertage werden oft zum Entsorgen genutzt – ein Augenschein im Öki-Hof, Affoltern Zwischen Weihnachten und Neujahr geht es jeweils hektisch zu im Öki-Hof Affoltern – dieses Jahr mehr denn je. Trotz Grossandrang war die Stimmung überraschend ruhig und freundlich.

Lebendig bleiben Gut besuchter Neujahrsapéro der Gemeinde Stallikon. > Seite 7

Zwölf Athleten und drei Teams sind nominiert Am 29. Januar werden im Kasinosaal Affoltern wieder die Ämtler Sportlerinnen und Sportler des Jahres gekürt. Der «Anzeiger» stellt die Nominierten vor. Sie alle haben in ihren jeweiligen Sportarten Grossartiges geleistet. Sie durften tolle Erfolge an nationalen oder gar internationalen Grossanlässen feiern. Nun stellen sich die nominierten Athletinnen und Athleten, Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler sowie Teams dem interdisziplinären Vergleich. Wer wird Säuliämtler Sportlerin, Säuliämtler Sportler des Jahres? Diese Titel werden an der Säuliämtler Nacht des Sports vom Freitag, 29. Januar, im Kasinosaal in Affoltern vergeben. Ab sofort und bis 27. Januar kann man seine Stimme über das Internet abgeben. (tst.) ................................................... > Die Nominierten werden vorgestellt auf den Seiten 12 und 13

................................................... von thomas stöckli Bis über die Kreuzung Industrie- und Lindenmoosstrasse hinaus stauten sich zwischen Weihnachten und Neujahr zuweilen die Fahrzeuge vor dem Öki-Hof in Affoltern. Um ein Verkehrschaos zu vermeiden, waren zu Spitzenzeiten zwei der zwölf Mitarbeiter damit beschäftigt, die ankommenden Autos einzuweisen. «So wie dieses Jahr war es noch nie», sagt Fredi Schmid. Er weiss auch wieso: Weil der Winter noch keinen Schnee gebracht habe, seien bedeutend weniger Wintersportler in die Berge gefahren als in anderen Jahren. Im Öki-Hof hat Priska Schmid den Überblick und bewahrt Ruhe – auch wenn es hektisch zugeht. «Wir haben halt Grossandrang», sagt sie und lächelt. Gleich beim Eingang stapeln sich Textilien vor den längst gefüllten Sammelcontainern. Ganz hinten liegen enorme Mengen an Karton und Geschenkpapier in den entsprechenden Mulden – Überbleibsel der weihnachtlichen «Päcklischlacht» in den Ämtler Stuben.

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Nebst Papier, Karton und Textilien nahmen Fredi und Priska Schmid auch ausserordentlich viel Kunststoff entgegen. Seit dem Jahreswechsel darf dieser nur noch in Sammelsäcken à zwei Franken abgegeben werden. (Bild Thomas Stöckli) Überwiegend positive Rückmeldungen Auch Kunststoff wurde in den letzten Dezember-Tagen rege entsorgt. Besonders Blumentöpfchen und grössere Behälter wollten manche noch vor der Umstellung aufs Sammelsack-System loswerden. Einige äussern ihren Unmut darüber, dass diese bisher von der Gemeinde getragene Dienstleistung

nun nicht mehr «gratis» ist. Dabei werden die Kosten neu direkt den Verursachern und nicht mehr der Allgemeinheit verrechnet. Um das Sammeln zu erleichtern, stellt die Schmid AG Entsorgung und Recycling ihrer Kundschaft günstig Ständer für die Sammelsäcke zur Verfügung. Im Gegensatz zu den Leserbriefen im «Anzeiger» sind die Rückmeldun-

gen in der Entsorgungshalle allerdings mehrheitlich wohlwollend: «Genial, wie das organisiert ist», findet eine Kundin nach dem Entsorgen. «99 % der Kontakte sind positiv», betont Fredi Schmid. Und zuweilen werden die Öki-Hof-Mitarbeiter sogar beschenkt. Nebst Guetzli und Kuchen habe sie auch schon eine Orchidee bekommen, verrät Priska Schmid.

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Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren geht der Ausverkauf in die zweite Runde. Die Reduktionsgutschein-Aktion, bei der Sie für einen Einkauf ab 200.- ein Gutscheinheft im Wert von 200.- erhalten,

«Aus- und Einwandern gehören zusammen»

ist immer noch gültig. Also, nichts wie los… (Siehe Bedingungen im Katalog)

Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern hat ihr Neujahrsblatt vorgestellt Das aktuelle Neujahrsblatt der Gemeinnützigen Gesellschaft Bezirk Affoltern behandelt die Einwanderung ins Knonauer Amt, nachdem die Ausgabe des Vorjahrs die Auswanderung fokussiert hatte. Die stimmungsvolle Vorstellung am Neujahrsapéro der GGA stiess auf grosses Interesse. Die GGA nahm ihre Aktivitäten 1826 auf, weshalb der heutige Vorstand entschieden hat, 2016 das 190-Jahre-Jubiläum zu feiern. Präsident Georges Köpfli stellte das vielseitige Jubiläumsprogramm vor, das den Zweck hat, Gemeinsinn und sozialen Zusammenhalt zu stärken – genau so, wie die Neujahrsblätter zur Ein- und Auswanderung. «Aus- und Einwandern gehören zusammen», hielt Georges Köpfli fest.

«Eine Bereicherung für unser Land» Marianne Voss, Präsidentin der Neujahrsblattgruppe der GGA, stellte einleitend die Frage in den Raum, wann überhaupt jemand in unser Land ein-

GGA-Präsident Georges Köpfli, flankiert von den Mitgliedern der Neujahrsblattgruppe: Marianne Voss (mit dem Neujahrsblatt 2016) und Silvia Luginbühl sowie Hansueli Meier, Martin Gut und Rolf Oberhänsli. (Bild Bernhard Schneider) gewandert sei. Kaum darunter zu verstehen seien Expats, die sich arbeitsbedingt für beschränkte Zeit in der Schweiz aufhielten und ihre Kinder in

eine International Das Neujahrsblatt schen zu, die sich ohne die eigenen

School sendeten. wende sich Menhier integrierten, Wurzeln zu ver-

leugnen: «Das ist eine Bereicherung für unser Land.» (bs) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

200 01 9 771661 391004


Sonntagsverkäufe im Jahr 2016 Die Verkaufsgeschäfte im ganzen Gemeindegebiet Affoltern am Albis dürfen an den Sonntagen, 10. April, 4. September, 4. Dezember und 18. Dezember 2016, zwischen 10.00 und 17.00 Uhr, geöffnet sein. Für diese Sonntagsverkäufe sind keine zusätzlichen Bewilligungen erforderlich. Neben den vier definierten Sonntagen erteilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) grundsätzlich keine Bewilligung für die Beschäftigung von Arbeitnehmenden in Verkaufsgeschäften. Ausnahmen sowie weitere Bedingungen und Informationen können der Homepage www.arbeitsbedingungen.zh.ch entnommen werden. Bei Fragen steht Ihnen die Sicherheitsabteilung der Gemeinde Affoltern am Albis unter Telefon 044 762 56 00 ebenfalls zur Verfügung. Affoltern am Albis, 5. Januar 2016 Sicherheitsabteilung Affoltern a. A.

ABSCHIED Er wäre noch so gerne geblieben, wir hatten doch noch so viele Pläne und wollten nach der Reha das Leben mit unseren Tieren so richtig geniessen.

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat. Albert Schweitzer

Thomas Thommen-Gallmann

Traurig und in grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Bruder, Cousin, Schwager, Onkel und Götti

18. September 1961

Werner Meili

Doch am 19. Dezember 2015 hörte sein Herz auf zu schlagen. Ich verliere in ihm einen herzensguten, liebenswerten Ehemann, mit dem ich viele schöne, aber auch viele dunkle Stunden erleben durfte. Wer ihn kannte, weiss, was ich verloren habe und weiss, wie er mir fehlt. Wir haben für einander gelebt, dadurch ist der Verlust für mich noch viel stärker, sein Platz wird immer in meinem Herzen sein. Ich vermisse Dich Susanne Gallmann Thommen Hägiweidstrasse 1, 8911 Rifferswil

Wer mit mir von Thomas Abschied nehmen möchte, ist herzlich eingeladen am Samstag, 9. Januar 2016, um 13.45 Uhr an die Hägiweidstrasse 1, 8911 Rifferswil. Unter seiner geliebten Blutbuche werden wir uns von ihm verabschieden. Anschliessend würde ich mich freuen, mit euch im Engelsaal bei einem Umdruck gemeinsam an ihn zu erinnern. Wer in Thomas Sinne etwas Gutes tun möchte, spende etwas ins aufgestellte Kässeli, das wir aufgeteilt an Strassenhunde in Kalkutta und an unseren Patenhund Lucek überweisen werden. Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt beigesetzt.

27. August 1927 – 24. Dezember 2015

Er ist am Tag des Heiligen Abends im Pflegeheim Rigi in Affoltern am Albis friedlich eingeschlafen. Trauerfamilien Adolf und Rosmarie Meili-Zeder Daniel Meili und Familie, USA Margrit Meili-Hubschmid Silvia Schlüchter-Meili Ursula Marti-Meili Lotti und Alois Staub-Meili und Familie Evi Meili und Rolf Bühler Verwandte und Freunde Abschiedsgottesdienst am Freitag, 8. Januar 2016, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten, anschliessend Beisetzung auf dem Gemeinschaftsgrab in Mettmenstetten. Statt Blumen zu spenden, gedenke man des Spitals Affoltern, Pflegeheim Rigi, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 80-7664-4, Vermerk: Werner Meili. Traueradresse: Adolf Meili, Rossau, Hauptikonerstrasse 20, 8932 Mettmenstetten

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserem Mööti, unserem Schwiegermööti und meiner Schwester

Alice Steiner-Bossli 9. Februar 1943 bis 29. Dezember 2015

Mit Blick in die Berge ist sie nach kurzer Krankheit ruhig eingeschlafen. Sie fehlt uns. Andreas Steiner und Sarah Erlanger Simon und Sandra Steiner-Krauer Klärli und Peter Amacher-Bossli Verwandte und Freunde

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Knuser Heinz, Chnübrechiweg 4, 8914 Aeugstertal Projektverfasser: Architekturbüro Frei Jürg, Rümlangerstrasse 6, 8105 Watt Bauvorhaben: Umbau Ökonomiegebäude in Einfamilienhaus mit Schwimmbad, Chnübrechiweg, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1995, GV-Nr. 84, Zone K2 A

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 12. Januar 2016, um 10.30 Uhr in der reformierten Kirche in Meiringen statt. Besammlung um 10.15 Uhr bei der Abdankungshalle.

Traueradresse: Simon Steiner, Hohliebiweg 8, 3067 Boll

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Czasch Claudia und Christoph, Friedhofstrasse 2, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Erstellung Parkplätze, Hagabstützung, Einfriedung, Friedhof-strasse 2, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1068, GV-Nr. 854, Zone Landwirtschaft (ausserhalb Bauzone)

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Schützenkameraden

Werner Meili 27. August 1927 – 24. Dezember 2015

Werner war während Jahrzehnten im Schützenverein tätig. Als aktiver Schütze und auch als Vorstandsmitglied. Für seine Verdienste wurde er beim damaligen Feldschützenverein Mettmenstetten zum Ehrenmitglied ernannt. Wir verlieren einen geschätzten Kameraden. Werner wird uns in liebevoller Erinnerung bleiben. Mettmenstetten, Anfang Januar 2016 Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten Der Abschiedsgottesdienst findet am Freitag, 8. Januar 2016, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Im Anschluss Beisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten.

Bestattungen Bonstetten In Bonstetten ist gestorben:

Leuenberger geb. Schwab, Katharina Martha Gemeinde Bonstetten

TO D E S A N Z E I G E

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Knonaueramt Immobilien AG, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern Projektverfasser: Intus AG Immobilien Treuhand Versicherungen, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern Bauvorhaben: Neubau 3 Reiheneinfamilienhäuser und 1 Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage, Büelstrasse 17, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.Nr. 441 und 442, GV-Nr. 593, Zone WB

TO D E S A N Z E I G E

Man gedenke bitte an: Cercle Ornithologique de Fribourg, Postkonto 17-7694-3, Vermerk «Alice Steiner». Dies im Sinne der Verstorbenen, die sich sehr für die Vogelwelt interessierte und engagierte.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Iser Werner und Nirmala, Unterdorfstrasse 5, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Dachflächenfenster und Wintergarten (unbeheizt), Unterdorfstrasse 5, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 430, GV-Nr. 605, Zone W2 (neu WB)

Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten

Albert Schweitzer

geboren 6. September 1939, von Rohrbachgraben BE, verwitwet, wohnhaft gewesen Breitenacher 29, Bonstetten. Sie starb in Affoltern a. A. am 24. Dezember 2015.

Mit Bedauern nehmen der Gemeinderat sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Bonstetten Abschied von Frau

Bestattungsamt Bonstetten

Katharina (Katja) Leuenberger-Schwab

Am Freitag, 8. Januar 2016, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche, anschliessend auf dem Friedhof, die Abdankung/Beisetzung für

Frau Leuenberger war von Juni 1991 bis Dezember 2003 als Friedensrichterin für die Gemeinde Bonstetten tätig. Ihre integre und soziale Amtsführung wie auch ihre aufgeschlossene und fröhliche Persönlichkeit machten Frau Leuenberger zu einer geschätzten Ansprechpartnerin ihrer Klienten und einer beliebten Kollegin innerhalb der Gemeindeverwaltung. Den Angehörigen von Katja Leuenberger sprechen wir unser Mitgefühl aus. Gemeinderat, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Bonstetten

Mettmenstetten

Werner Meili Rossau, statt. Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Januar 2016

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Die Regionalbibliothek bietet ab sofort mehr Zusätzliche Angebote und Öffnungszeiten von 33 auf 41 Stunden ausgebaut Die Regionalbibliothek Affoltern hat ihr Angebot erweitert: neue Öffnungszeiten, WLAN, ein breiteres Zeitungs- und Zeitschriftensortiment und die Möglichkeit, beim Schmökern in der Bibliothek gemütlich einen Kaffee oder Tee zu trinken. Montags und dienstags öffnet die Bibliothek jeweils bereits um 10 Uhr und bleibt durchgehend geöffnet bis um 19 Uhr. Mittwoch, Donnerstag und Freitag ist von 13 bis 19 Uhr offen und am Samstag von 10 bis 15 Uhr. Die Öffnungszeiten sind also nicht nur erweitert, sondern auch einheitlicher gestaltet worden. Am Samstag gibt es auf Wunsch vieler Kundinnen und Kunden und aufgrund der Besucherfrequenzen eine Verschiebung in Richtung Nachmittag. Die Erhöhung der Öffnungszeiten von 33 auf 41 Stunden bei gleichem Personalbestand ist eine organisatorische Herausforderung, der sich das Team sportlich und gespannt stellt.

Bibliothek als Treffpunkt Eine moderne Bibliothek ist schon lange nicht mehr nur Umschlagplatz für Bücher und Nonbooks. Sie ist ein inspirierender Ort, an dem man lernen, sich treffen, spielen, lesen und sich ein wenig zu Hause fühlen kann. Es gibt nicht viele Möglichkeiten, sich ohne Konsumationszwang an einem öffentlichen Ort aufzuhalten oder sich mit anderen zu treffen. Die Bibliothek stellt dafür Räume zur Verfügung und ab 2016 auch mehr Infrastruktur, indem sie ein WLAN für das Publikum anbietet. So wird es für die Mitarbeiterinnen der Bibliothek auch möglich sein, praktischen Support zu geben, wenn sich Probleme mit der Nutzung der Onleihe zeigen. Das Lesezimmer, ausgestattet mit einer Kaffeemaschine und einem grösseren Zeitungs- und Zeitschriftenangebot, lädt zum Verweilen ein. Zudem haben Mütter und Väter nach der Buchstart-Veranstaltung oder der Samstagsgeschichte die Möglichkeit, sich bei einem Kaffee auszutauschen, während die Kinder erste Begegnungen mit Büchern und der Bibliothekswelt machen. Die Räume im oberen Stockwerk bieten Ruhe für Studium und Gruppenarbeiten. Sie können auch für Sitzungen oder private Anlässe gemietet werden.

Das Team der Regionalbibliothek Affoltern. Vordere Reihe von links: Gabi Scherer, Ulla Schiesser, Karin Wieler und Barbara Schläfli. Hintere Reihe: Irene Scheurer, Katrin Sidler, Rahel Buchter, Barblin Fischer und Colette Fehlmann. (Bild zvg.) Erfolgreiche Veranstaltungen und Angebote werden beibehalten Die RBA bietet Buchstart-Treffs und Geschichtensamstage für Kinder sowie Lesungen und Vorträge für Erwachsene. Der monatliche Büchermorgen steht allen offen, die gerne lesen und mit anderen über Bücher diskutieren. Auch da gilt der Grundsatz, dass teilnehmen kann, wer Lust und Zeit hat. Die genauen Daten zu allen Angeboten der RBA sind auf der Homepage zu finden und auf Flyern, die in der Bibliothek aufliegen.

Teilen ist schöner als besitzen Es findet zurzeit eine interessantes gesellschaftliches Umdenken statt. Viele wollen tauschen und teilen, statt bezahlen und besitzen. Sie möchten Lasten abwerfen und weniger Dinge horten. Autos werden gemeinschaftlich genutzt, Übernachtungsmöglichkeiten ausgeschrieben, Fähigkeiten zur Verfügung gestellt oder Maschinen verliehen. Die Bibliotheken, die seit jeher Wissen und Unterhaltung für alle zur gemeinsamen Nutzung bereitstellen,

wir gratulieren

Zum 96. Geburtstag Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

In Obfelden feiert Selma Kunz-Jenni morgen Mittwoch, 6. Januar, ihren 96. Geburtstag. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen einen frohen Festtag und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Am Dienstag, 29. Dezember, durfte Walter Heinrich Kunz in Affoltern am Albis den 85. Geburtstag feiern, wozu wir ihm nachträglich herzlich gratulieren. Wir wünschen dem Jubilaren alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Rosa Baumann-Rüegg, wohnhaft in Obfelden, feierte gestern Montag, 4. Januar, ebenfalls den 85. Geburtstag. Wir schicken ihr auf diesem Weg die herzlichsten Glückwünsche.

sind da zeitlos moderne Vorreiterinnen. Die Bibliothek steht allen offen. Man muss nicht Mitglied sein, um sich eine Lesepause im Alltag zu gönnen. anzeige

Wer die Angebote der Bibliothek testen möchte, kann dies mit einem kostenlosen Schnupperabonnement tun. Ein Gutschein befindet sich auf der hintersten Seite dieser Ausgabe. Das

Bibliotheksteam freut sich, zum Jahresbeginn ein neues Kapitel aufzuschlagen. Weitere Infos unter www.bibliothek-affoltern.ch.


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Bezirk Affoltern

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«Als Aussenseiter musste man sich um Integration bemühen» Neujahrsblatt der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern spiegelt die Einwanderung in Gesichtern Die grosse Hungersnot vor exakt 200 Jahren löste eine Auswanderungswelle aus der Schweiz aus, hielt GGA-Präsident Georges Köpfli fest. Katastrophen, die anderswo stattfinden, führen unter Umständen zu Einwanderung in die Schweiz. Doch nicht nur Not führt zu Wanderungsbewegung, wie das Neujahrsblatt der GGA anschaulich darstellt. ................................................... von bernhard schneider Glaubensflüchtlinge, die im 16. und 17. Jahrhundert aus Frankreich und dem Piemont nach Zürich gelangten, lösten einen gewaltigen Aufschwung der Seidenindustrie aus. Bis zur Gründung der Schweiz 1848 waren Einwanderer ins Knonauer Amt generell Ausländer, unabhängig davon, ob sie aus dem Kanton Zug oder Aargau, aus Preussen, dem Piemont oder Frankreich stammten. Erwünscht waren Fachkräfte – beispielsweise deutsche

190-Jahre-Jubiläum der GGA Im Jahr 2016 wird die GGA ihr 190-Jahre-Jubiläum mit besonderen Aktivitäten feiern. Die Jahresversammlung vom 1. Juni wird in die Feierlichkeiten zum 900-Jahre-Jubiläum der Gemeinde Mettmenstetten eingebettet, wo 1826 mit Unterstützung der GGA die erste Oberstufenschule des Bezirks Affoltern gegründet wurde. Es folgen Kunstausstellungen, Volkshochschulveranstaltungen sowie geführte Wanderungen auf dem Ämtlerweg. (bs.) Informationen: www.ggaffoltern.ch

Praveena Premananthan umrahmt den Neujahrsapéro der GGA mit tamilischen Liedern. (Bild Bernhard Schneider) Professoren – sowie Bau- und Textilarbeiter, später auch Flüchtlinge, die während des Kalten Krieges aus dem Ostblock hierherkamen. Das Neujahrsblatt der GGA gibt einen Überblick über Einwanderung und Einwanderungspolitik in der Schweiz bis zur Gegenwart, in der jede dritte Person einen Migrationshintergrund hat. Nebst einem Besuch im Lilienberg werden neun Familien porträtiert: Das abstrakte Thema Einwanderung erhält lebendige Gesichter.

Von Antonio zu Toni «Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der unsere Familie Aussenseiterin war, man musste sich um Integration bemühen», stellt der prominenteste der Porträtierten fest, Alt-Nationalrat Toni Bortoluzzi. Seine Einwanderungsgeschichte beginnt mit Grossvater

Antonio, der als Zehnjähriger von den Eltern in die Schweiz geschickt wurde, um hier sein Brot zu verdienen. Als Pflasterjunge trug er bei zum Bau der katholischen Kirche in Affoltern 1890. Er heiratete eine Aargauerin und liess sich hier nieder, nachdem er von Italien als Soldat für den Ersten Weltkrieg einberufen worden war. Nach der Einbürgerung 1929 verlangte der Grossvater von den Mitgliedern seiner Familie, nicht mehr Italienisch zu sprechen und sich mit harter Arbeit zu integrieren. Toni Bortoluzzi, geboren 1947, spricht darum zu seinem Leidwesen kein Italienisch. 1994 setzte er sich als Mitglied eines Komitees für die erleichterte Einbürgerung von Secondos ein. Das Centro Sociale wurde während seiner Zeit als Gemeindepräsident aufgebaut. Das Fazit im Neujahrsblatt: «Toni Bortoluzzi verdrängt seinen italieni-

schen Ursprung keineswegs, er nimmt seine Familiengeschichte als Beispiel, wie man mit harter Arbeit und Anpassung die Integration schafft.»

Tamilische Sitten – Schweizer Tugenden Für die stimmungsvolle Umrahmung des Neujahrsapéros der GGA sorgte die in Affoltern geborene tamilische Sängerin Praveena Premananthan, begleitet von zwei Musikern. Ihre Familie gehört zu den rund 50 000 Tamilen, die seit den 80er-Jahren vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka in die Schweiz geflohen sind. Ihre Eltern arbeiten im Lebensmitteldetailhandel, ihr Bruder ist Informatiker, sie selbst besucht das Wirtschaftsgymnasium. Die Mutter floh kurz vor ihrer Matur als 19-Jährige aus Sri Lanka. Als Erstes beeindruckte sie die Freundlich-

keit der Schweizer, insbesondere, dass Unbekannte sie auf der Strasse grüssten. Die Familie überwand die administrativen und sprachlichen Barrieren auch dank der Unterstützung der Nachbarn in Affoltern und erhielt 2002 das Schweizer Bürgerrecht. Bruder Danusan spielt in der ersten Mannschaft des FC Affoltern. Trotz Integration pflegt die Familie auch die hinduistische Kultur, der sie entstammt. Dies ist in der Küche ebenso ersichtlich wie in der Teilnahme an religiösen Festtagen und in der Gesangskultur. Marianne Voss, Präsidentin der Neujahrsblattgruppe der GGA, betonte die Vielschichtigkeit des Einwanderungsthemas. Die Bereicherung der ganzen Gesellschaft durch die Migration bestehe darin, dass Menschen aus anderen Kulturen sich integrierten, ohne die eigenen Wurzeln zu verleugnen.

Dem dichten Nebel über dem Säuliamt entkommen Von oben betrachtet entfaltet die trübe Decke einen besonderen Reiz – Bilder vom 29. Dezember 2015

Wunderbare Nebelstimmung vom Lilienberg aus gesehen. (Bild Susanne Neukom)

Die Sonne geht auf. Blick vom Albisgrat (Fallätsche) über den Zürichsee und in Richtung Alpen. (Bild Bruno Pfister)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Januar 2016

Schöne Erinnerungen und moderate Wünsche an die berühmte gute Fee Kleine Strassenumfrage zu Beginn des neuen Jahres Die Menschen im Säuliamt dürfen gemäss einer kleinen Umfrage als sparsam und bescheiden bezeichnet werden. Die geäusserten Wünsche und Begehrlichkeiten der befragten Personen an die gute Fee untermauern diese Be-

hauptung. Diese vier Fragen stellte der «Anzeiger» älteren und jüngeren Personen: Welche Person, egal wer auch immer, würden Sie im kommenden Jahr gerne treffen und sprechen? Wie heisst Ihre Wunschdestination 2016

für eine Ferienreise? Was war für Sie das freudigste oder positivste Ereignis im vergangenen Jahr? Wofür geben Sie im kommenden Jahr am meisten Geld aus? (Umfrage und Bilder Martin Mullis)

Nach San Francisco fliegen Im kommenden Jahr möchte Marianne Gerber aus Obfelden weder Obama noch Putin treffen. Auch ein berühmter Filmstar steht nicht auf ihrer Wunschdatingliste. Da sie aber seit mehr als 30 Jahren eine in Amerika lebende entfernte Verwandte nicht mehr gesehen hat würde sie diese gerne besuchen. Für ihre Wunschreise müsste die Fee dann allerdings Ferien in Spanien am Meer buchen. Das schönste Erlebnis im vergangenen Jahr waren für sie drei Wochen Ferien in Slowenien. Im Jahr 2016 dürften die Ausgaben für Freizeit, Konzerte und für alles, was sie infolge Zeitmangel letztes Jahr verpasst hat, ihr Portemonnaie am meisten belasten.

Landschaftsgärtner Dominic Baumann.

Die junge Optikerin in Ausbildung aus Mettmenstetten unterbricht mit der Erlaubnis ihres Chefs ihre Arbeit, um die Fragen des «Anzeigers» zu beantworten. Da sie ganz genau weiss, was sie will, respektive wünscht, ist die Arbeitspause auch entsprechend kurz. Keine Frage, Marina möchte liebend gerne einmal den Schweizer Musiker Marco Bliggensdorfer (Bligg) treffen. An das positivste Ereignis des Jahres 2015 erinnert sie sich gerne. War das doch die Tatsache, dass sie eine wichtige Zwischenprüfung erfolgreich bestand. Am meisten Geld wird sie 2016 für ihr Hobby Unihockey und für Kleider ausgeben. Ob die gute Fee für ihre Wunschdestination Malediven auch ein Flugbillet für Bligg dazu spendieren sollte, liess die zukünftige Optikerin vorerst noch offen.

Motorradfan Hans Spillmann.

Wo einige der befragten Personen ziemlich lange überlegen mussten, kamen die Antworten des 58-jährigen Anlageführers aus Hedingen wie aus der Pistole geschossen. Oder besser gesagt so schnell wie ein Rennmotorrad. Ist Hans Spillmann doch ein grosser Fan von Töffrennen. So möchte er sich lieben gerne mit dem italienischen Motorradrennfahrer und mehrmaligen Weltmeister Valentino Rossi treffen. Klar auch, dass sein schönstes Erlebnis im vergangenen Jahr eine Töfftour in den Dolomiten war. Und selbstverständlich müsste ihm die gute Fee nicht nur eine neue MotorradAusrüstung, sondern auch Ferien mit seinem Motorrad auf der britischen Insel «Isle of Man» ermöglichen.

Marina Schürmann.

Nach Australien fliegen und ein Kaninchen als Haustier

Valentino Rossi treffen

Tauchen in Neuseeland Der 23-jährige Landschaftsgärtner aus Mettmenstetten benötigte höchstens zwei Sekunden, um die erste Frage zu beantworten. Selbstverständlich würde er liebend gerne einmal Eishockeyspieler Raphael Dias vom EVZ treffen. Seine Ferien waren ganz grundsätzlich das schönste Erlebnis im Jahre 2015. Zu gerne würde Dominic aber dieses Jahr nach Neuseeland reisen, um dort zu tauchen und die Natur zu geniessen. Gefreut hat er sich im letzten Jahr über die bestandene Weiterbildung.

Marianne Gerber.

Mit Bligg auf die Malediven?

Anna Enzler.

Die achtjährige Anna blickt etwas verängstigt in die Kamera und erst als sie ihr Vater ermuntert, beantwortet sie bereitwillig die Fragen. Die Antworten muss sie sich aber nicht lange überlegen. Treffen möchte sie nächstes Jahr unbedingt Lina, ihre beste Freundin, welche sich auf einer längeren Weltreise befindet. Für sie war 2015 eine Kreuzfahrt im Mittelmeer mit ihrer Familie ein grosses und wunderschönes Erlebnis. Geld ausgeben sollte ihr Vater im kommenden Jahr für ein Kaninchen, welches sie sich sehnlichst wünscht, und sie schaut bei der Beantwortung der Frage mit einem «BittiBätti-Blick» zu ihrem Vater. Die Wunschfee würde sie dazu überreden, ihr eine Reise zu ihrer Patin nach Australien zu spendieren.

Start ins neue Jahr mit viel Schwung und Dynamik Traditioneller Neujahrsapéro der Gemeinde Ottenbach Der Kulturverein, die Gemeinde und die Ottenbacher Behörden luden die Dorfbevölkerung zum traditionellen Neujahrsapéro in den Gemeindesaal. Die Showtanzgruppe «Les vieilles Prunes» überraschte mit viel Eleganz, Lebendigkeit und überraschenden Showeffekten. ................................................... von martin mullis Erfreut und gut gelaunt durfte am Sonntagmittag Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger die überaus zahlreich aufmarschierten Ottenbacherinnen und Ottenbacher zum beliebten Neujahrsapéro begrüssen. Eloquent kleidete sie ihre Begrüssungsworte in einen kleinen Ausblick und Rückblick auf die politischen Themen der Gemeinde. Dabei verwendete sie die Begriffe «schwungvoll», «Elan» und «Dynamik» und forderte ihre Gäste auf, die Anzahl der Wörter, in denen der Ausdruck «Schwung» vorkomme, zu zählen. Mit einer kleinen Mathematikaufgabe ergab diese Rechnung letztendlich die Zahl des neuen Jahres 2016. In ihrer Rückschau erwähnte sie

auch kurz die im Gemeinderat vorgefallenen Querelen. Gekonnt leitete sie vom Schwung zum Schwingen und versicherte, dass die Mitglieder des Gemeinderates inzwischen mit sportlicher Geste einander das Sägemehl vom Rücken geklopft hätten. Auch Kulturvereinspräsident Heiner Tschopp hiess «seine» Gäste herzlich willkommen. Er hatte sich mit seinem Team auch dieses Jahr für den traditionellen Anlass zum Jahresbeginn etwas einfallen lassen.

Die «Les vieilles Prunes» sind keine alten Zwetschgen Die engagierte Showtanzgruppe «Les vieilles Prunes» begleitete die Einwohner von Ottenbach sozusagen tanzend ins neue Jahr. Genau besehen kommt der Name «Les vieilles Prunes» allerdings als nicht ganz politisch korrekt daher. Die bezaubernden sechs Tänzerinnen sind natürlich nicht alt und schon gar keine «Zwetschgen». Mit ihren schwungvollen und überraschenden Showeffekten zogen sie vielmehr die Gäste im fast vollen Gemeindesaal in den Bann. Walter Winkler überbrückte die Umziehpausen der Girls mit zwei Kurzgeschichten von Franz

Absolut keine alten Zwetschgen: Die Tanzgruppe Les vieilles Prunes. (Bild Martin Mullis) Hohler. Dabei war jedoch nicht ganz auszumachen, ob die sonore Stimme des Lehrers oder der Witz des Kabarettisten Hohler die Gäste im Saal derart begeisterten. Die meistgehörten Worte beim anschliessenden üppigen Apé-

ro waren selbstverständlich «es guets Neus», und die Gelegenheit für ungezwungene Gespräche über das Dorfleben wurde von den Gästen ausgiebig genutzt. Der vom Kulturverein hervorragend organisierte Anlass zum Jah-

resbeginn wird von der Bevölkerung zweifellos sehr geschätzt. Die aufgeräumte Stimmung im Gemeindesaal bewies, dass die Ottenbacher Einwohnerinnen und Einwohner stilvoll auf das neue Jahr anzustossen wissen.


Bezirk Affoltern

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Angeregter Neujahrsapéro in Wettswil Guter Besuch von Alt und Jung kennzeichneten den Anlass Noch findet diese beliebte Veranstaltung in der Aula des Mettlen- Schulhauses statt, doch nach der Fertigstellung der Schulanlage Mettlen 2 ab dem Schuljahr 2017/18 dürfte ein eigentlicher Saal für solche Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Wettswil wächst ständig und damit auch die infrastrukturellen Bedürfnisse, wie beispielsweise das Wohnen im Alter. ................................................... von annemarie stüssi Es soll Bewohnerinnen und Bewohner der grossen Unterämtler Gemeinde geben, die einzig und alleine wegen der schmackhaften Gerstensuppe von «Hirschen»-Wirtin Brigitte Gubler zu diesem Anlass pilgern. Im aktuellen schneearmen Winter mag dieser Anklang an den «Suppenzmittag» in der Skihütte oder im Berggasthaus durchaus seine Richtigkeit haben! Gleichwohl interessierte auch die Tour d’Horizon von Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger.

Vier grosse Themen Vier grosse Themen schnitt der Redner an, nämlich die Terroranschläge, die Flüchtlingsströme, die Freigabe des Franken-Wechselkurses und den ausserordentlich warmen Sommer. Die Anschläge in unserem Nachbarland haben vor Augen geführt, wie nahe wir an diesen Schauplätzen liegen. Vermehrte Grenzkontrollen und die im Februar zur Abstimmung kommende Durchsetzungsinitiative könnten möglicherweise einen Lösungsansatz bieten. «Ausländer, die gewillt sind, sich unseren Gesetzen und Gepflogenheiten anzupassen, sind mir herzlich willkommen.» Für die Bewäl-

Eine Familie mit Migrationshintergrund sucht den Kontakt zur Bevölkerung.

«Es guets Neus»: Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger.

(Bilder Hansruedi Huber)

tigung des Flüchtlingsstromes muss auch Wettswil seinen Beitrag leisten. Zur Zeit sind es 35 Personen, welche zumeist in angemieteten Altliegenschaften untergebracht sind. Allerdings sind diese Mietverträge teilweise auf nur 12 Monate beschränkt. Dank dem Bemühen, vor allem ganze Familien aufzunehmen, spürt die Einwohnerschaft recht wenig von der Anwesenheit dieser Flüchtlinge. Zahlreiche Betriebe, gerade auch die in unserem Bezirk stark vertretenen KMU, leiden unter der Begrenzung des Wechselkurses, was sich auf die Steuereinnahmen auswirkt. Wettswil hat grosse Investitionen vor sich liegen, bemüht sich aber, den Gesamtsteuerfuss auf den bisherigen 86 % zu halten. Der Hitzesommer hat in gewissen Gebieten zu

Trinkwasser-Knappheit geführt, nicht so in Wettswil, wo durch Lieferungen der Gruppenwasserversorgung Amt Engpässe vermieden wurden.

Ungelöst: Wohnen im Alter Leider kann das ursprünglich vorgesehene Stück Land zwischen Bruggen und Stationsstrasse nicht umgezont werden. Der Entscheid des Bundesgerichts aufgrund der Kulturlandinitiative hat zur Folge, dass, falls ein anderes Grundstück in der Bauzone umgezont würde, dies eine Entschädigung von 15 Millionen Franken zur Folge hätte. Zurzeit steht der Gemeinderat in Verhandlungen mit der Stadt Zürich, welche ein adäquates Grundstück besitzt. Neben zahlreichen ande-

ren Organisationen sind es vor allem der FCWB, der Tennisclub und der Feldschützenverein (der im laufenden Jahr sein 150-Jahre-Jubiläum) feiert, die wertvolle Jugend- und Nachwuchsarbeit leisten. Auch den Frauen und Männern der Feuerwehr, die im abgelaufenen Jahr 78 Ernstfalleinsatze in Bonstetten, Stallikon und Wettswil geleistet haben, gebührt der Dank von Gemeinde und Bevölkerung. Wie immer waren auch zahlreiche lokale Promis unter den Teilnehmenden, so beispielsweise Gemeinderat Christoph Ehrsam, Gemeinderätin und Vizepräsidentin Katrin Röthlisberger, die RPK-Präsidenten von Gemeinde, Peter Gretsch, und reformierter Kirche, Beat Röthlisberger-, sowie EDU-Kantonsrat Hans Peter Häring.

Aber auch eine ganze Gruppe fröhlicher Kinder verliehen dem Apéro seinen Charakter. Als Abschluss seiner Rede zitierte der Gemeindepräsident ein heiter-besinnliches Gedicht von Heinrich Zschokke, das auch wir hier als Schlusspunkt setzen möchten: «Jeder wünscht sich langes Leben / seine Kisten voller Geld / Wiesen, Wälder Äcker, Reben / Klugheit, Schönheit, Ruhm der Welt. / Doch wenn alles würde wahr, / was man wünscht zum neuen Jahr, / dann erst wär es um die Welt, / glaubt es, jämmerlich bestellt.» Als beherzigenswerten Gedanken erteilte der Gemeindepräsident den Rat, Freundschaften zu pflegen. Gerade dies war zweifellos beim Neujahrsapéro zu beobachten.

«Auch im neuen Jahr wieder ein lebendiges Stallikon sein!» Gut besuchter Neujahrsapéro der Gemeinde Stallikon Traditionell mit Neujahrsapéro, Konzert der Musikgesellschaft und Ansprache von Gemeindepräsident Werner Michel begrüsste Stallikon am vergangenen Sonntag das neue Jahr in der Turnhalle Loomatt.

Michel verzichtete diesmal auf einen Rückblick auf das vergangene Jahr; die Dorfzeitung «Blickpunkt Stallikon» habe dies ja schon im Dezember ausführlich getan. Er resümierte allerdings grundsätzlich: «Wer seinen Blick nur schon auf die unmittelbare Umgebung der Schweiz richtet, stellt fest, dass unsere oftmals als schier ‹unlösbar› dargestellten Probleme ordentlich klein sind.» Und: «Gewiss können wir nicht die ganze Welt heilen, aber jeder von uns kann im Kleinen etwas besser machen.» Für das neue Jahr wünschte der Stalliker Gemeindepräsident den Einwohnerinnen und Einwohnern Glück, Gesundheit, Lebensfreude und Wohlergehen – und für die Gemeinde, dass «wir auch 2016 gemeinsam weiter ein lebendiges Stallikon leben».

................................................... von urs e. kneubühl Die Stimmung war fröhlich, gemütlich und gutnachbarschaftlich – für Stallikon nicht aussergewöhnlich! Hier, in der Schulanlage Loomatt trifft sich die Gemeinde übers Jahr zu zahlreichen Anlässen: Politischer Austausch findet hier genauso statt, wie Konzerte oder Ausstellungen. Vergangenen Sonntagmittag war es der Neujahrsapéro der politischen Gemeinde, mit dem die Stalliker stets das neue Jahr gemeinsam begrüssen. Ein guter Anlass, um Kontakte zu knüpfen und aufzufrischen, gemütlich zu plaudern, zusammen zu lachen und auf ein gutes neues Jahr anzustossen. Diese gute Gelegenheit, so hielt Gemeindepräsident Werner Michel in seiner kurzen Ansprache fest, hätten auch ordentlich viele Neuzuzüger genutzt, was natürlich besonders erfreulich sei.

Hauptprobe für Familienkonzert

Zum traditionellen Neujahrsapéro der Gemeinde Stallikon, musikalisch untermalt von der Musikgesellschaft, füllte sich die Turnhalle Loomatt ganz ordentlich. (Bild Urs E. Kneubühl)

Die musikalischen Akzente zur traditionellen Neujahrsveranstaltung setzte die Musikgesellschaft Stallikon unter der Leitung von Heinz Aeberhard mit schmissigem Spiel. Der Auftritt war wohl auch gleich so eine Art Hauptprobe für das Familienkonzert 2016, welches am kommenden Sonntag, an selber Stätte über die Bühne gehen wird.


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Vermischtes

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ratgeber

Regionale Produkte werden bald einfacher verfügbar sein

Franzisca Schaub, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon, www.supad.ch.

Jagd (3): Vom Ottenbacher Wald zum Rifferswiler Metzger und weiter in den Schmortopf Nachhaltige, regionale Ernährung gewinnt in Zeiten der Globalisierung und der damit einhergehenden Anonymisierung der Nahrungsmittel wieder stärker an Bedeutung. Der «Anzeiger» hat sich an der Jagd in Ottenbach beteiligt und den Weg eines Rehs vom Wald bis zum Gaumen begleitet.

und es gibt am wenigsten Ausschuss. Um gut treffen zu können, schiessen Jäger deshalb nur, wenn sie sicher sind, dass sie auch in die Schulter treffen.» Während er spricht, löst er die Filets und die Schenkel heraus und schneidet die weniger hochwertigen Stücke zu Gulaschfleisch. Innerhalb einer guten halben Stunde ist das Reh zerlegt.

Metzger sind auch Geniesser ................................................... von salomon schneider «Die Jagd gleicht einem Wettkampf zwischen Mensch und Tier, wobei ich leichte Vorteile auf der Seite des Wildes sehe», erklärt der Ottenbacher Revierpächter und Jagdaufseher Pierre Zinggeler sein Verständnis der Jagd. Um acht Uhr morgens treffen sich zehn Jäger und acht Treiber auf dem Isenberg oberhalb von Ottenbach zur Treibjagd. Der Wald wird in vier Teilstücke aufgeteilt, in denen bis zum Abend in jedem Teilstück ein Trieb stattfindet. Am Morgen erlegen zwei Jäger je ein Reh, die sofort ausgenommen und aufgehängt werden. Am Nachmittag sehen nur die Treiber Wild, nicht jedoch die Schützen. Für das Wild bedeutet das, bis zum nächsten Jahr wieder unbehelligt im Wald leben zu können.

Ein guter Schuss ist wichtig Die erlegten Tiere werden im ehemaligen Schlachthaus in Zwillikon rund eine Woche abgehangen, bevor sie gemetzgert werden. «Durch das Abhängen bildet sich im Fleisch Milchsäure, die es langsam zart macht», erläutert der Metzger Urs Meier, der im Schlachthof Sihlbrugg arbeitet und für zahlreiche Jagdgesellschaften im Bezirk metzgert. Am selben Abend metzgert er fünf Rehe für verschiedene Säuliämtler Jagdgesellschaften. Zuerst hängt er ein Reh an den Beinen auf und zieht ihm das Fell ab. Anschliessend löst er die verschiedenen Teile vom Knochen und zerkleinert sie. «Das Wichtigste sind die richtigen, scharfen Messer, dann kann man fast ohne Druck durch das Fleisch schneiden», erläutert Urs Meier und ergänzt: «Bei einem Blattschuss, in die Schulter, ist das Reh sofort tot

Urs Meier schaut zufrieden auf sein Werk: «Ich wusste schon als Kind, dass ich Metzger werden will. Die Metzgerei ist ein Handwerk und es ist ein befriedigendes Gefühl, Lebensmittel herzustellen. Als Metzger bin ich schliesslich auch Geniesser.» Dass immer weniger kleine Metzgereien existieren, gibt ihm zu denken. Die Metzgerei seines Vaters, Armin Meier, die sich im selben Gebäude wie das Pöschtli in Rifferswil befindet, will er aber trotzdem nicht übernehmen: «Das Haus steht unter Denkmalschutz und die denkmalpflegerischen Vorschriften für einen möglichen Umbau stehen in komplettem Gegensatz zu meinen Vorstellungen einer modernen Metzgerei.» Wer Wild regional beziehen will, muss sich eine Jagdgesellschaft und einen Metzger zur Weiterverarbeitung suchen. Es ist jedoch nicht bei allen Produkten so kompliziert, regionale Lebensmittel einzukaufen. Beispielsweise verkaufen zahlreiche Hofläden im ganzen Säuliamt eine riesige Auswahl regionaler Produkte. Die Seite aemtlerchorb.ch listet allein 78 regionale Produkte auf, die in verschiedenen Hofläden erhältlich sind. Für Regional-Aficionados macht der Verein Aemtlerchorb auch Catering mit rein regionalen Spezialitäten. Wer aus Säuliämler Wild ein Rehpfeffer machen will, hat verschiedene Möglichkeiten, an Weine aus dem Bezirk heranzukommen. Beispielsweise Weine aus Uerzlikon und Wettswil sind im Handel erhältlich.

Wann kommt der erste Ämtlerchorb-Laden? Auch Teigwaren aus verschiedensten Mehlsorten sind aus regionaler Produktion erhältlich. Wer primär von regionalen Produkten leben will,

Die Treiber gehen in regelmässigen Abständen durch den Wald und machen dabei Lärm.

Das erlegte Reh wird sofort aufgehängt. Im Hintergrund die Jagdgesellschaft Ottenbach beim Mittagessen. muss ähnlich findig sein, wie Bio-Pioniere es in den 1980er-Jahren waren. Zudem ist die Bereitschaft nötig, einen höheren Preis zu zahlen als für Produkte aus dem Supermarkt. Wenn der Trend zu regionalen Produkten weiter anhält, ist ein Laden mit nur Säuliämtler Produkten und

Spezialitäten durchaus denkbar. Wenn Analogien zum Bio-Boom der vergangenen Jahrzehnte gezogen werden können, dann werden regionale Produkte irgendwann ein eigenes Regal in den Supermärkten haben. In den Volg-Läden beispielsweise deutet sich dieser Trend bereits an.

Kinder und Medikamente Der 9-jährige Tobias klagt häufig über Bauchschmerzen. Seine Eltern geben ihm dann jeweils ein Schmerzmittel. Die 13-jährige Sarah leidet an Schlafstörungen. Ab und zu lässt ihre Mutter sie von ihren Schlaftabletten nehmen. Luis, 17 Jahre, bestellt im Internet regelmässig Anabolika, also leistungssteigernde und muskelaufbauende Substanzen. Per Zufall erfährt sein Vater davon. Ebenso wie Erwachsene leiden Kinder und Jugendliche gelegentlich an Beschwerden wie Kopf- und Bauchweh oder Schlaflosigkeit. Zu deren Behandlung sollten Medikamente sehr vorsichtig eingesetzt werden – einerseits aus medizinischen Gründen, aber auch um Suchtproblemen vorzubeugen. Für junge Menschen ist es besonders wichtig, dass sie einen verantwortungsvollen Umgang mit Medikamenten lernen. In der Schweiz sind ungefähr 60 000 Personen von Medikamenten abhängig und weitere 170 000 sind stark suchtgefährdet. Besonders Schlaf-, Beruhigungsund Schmerzmittel (sogenannte Benzodiazepine oder Opioide) können stark abhängig machen. Sucht hat immer verschiedene Ursachen: Nebst dem Wirkstoff ist auch der gelernte Umgang ein Risikofaktor. Kinder beobachten das Verhalten ihrer erwachsenen Bezugspersonen und nehmen es sich zum Vorbild. Wenn Kinder lernen, dass bei Unwohlsein sofort ein Medikament eingenommen wird, kann dies eine spätere Suchtentwicklung begünstigen. Kinder bezeichnen ihr Unwohlsein häufig mit «Bauchweh», auch wenn sie etwas ganz anderes meinen. Dieses Unwohlsein hat vielfach keine medizinische Ursache, sondern entsteht durch Stress, Müdigkeit, Bewegungsmangel, Konflikte mit anderen Kindern oder andere psychische Belastungen. Oft helfen erhöhte Aufmerksamkeit und Zuwendung oder ein Hausmittelchen wie Tee oder Wickel. Genügend Schlaf sowie viel Spiel und Bewegung sind ebenfalls wichtig für das kindliche Wohlbefinden. Klagt ein Kind über Unwohlsein und Schmerzen, lohnt es sich auf jeden Fall, mit ihm zusammen nach Gründen für die Beschwerden zu suchen. Halten die Beschwerden an, empfiehlt sich das Gespräch mit einer Fachperson (Hausarzt, Elternberatungsstelle, Psychologin u.ä.). Sarahs Mutter empfehlen wir, ihren eigenen Umgang mit Schlaflosigkeit und Schlafmitteln zu überdenken und gemeinsam mit ihrer Tochter andere Wege zu einem erholsamen, natürlichen Schlaf zu finden. Glücklicherweise hat der Vater von Luis vom Anabolika-Konsum seines Sohns erfahren. Er informiert sich umgehend über Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken dieser Substanzen. Bis anhin war ihm nicht bekannt, dass der Gebrauch von Anabolika unter anderem zu Wachstumsstörungen sowie einer Veränderung der Spermien bis hin zu Unfruchtbarkeit führen kann. Ob seinem Sohn diese Risiken bewusst sind? Informieren auch Sie sich und suchen Sie das Gespräch mit Ihren Kindern. Ihrer Gesundheit und der Gesundheit Ihrer Kinder zuliebe. Flyer unter www.suchtpraevention-zh.ch/publikationen/informationsmaterial, unter Familie.

Die Rippen werden mit der Säge vom Tier getrennt. (Bilder Salomon Schneider)

Rehfleisch, wie es der Grossteil der Konsumenten kennt.


Gewerbe/Dienstleistungen

«Älplerläbe»

Um die Welt

Der Jodlerklub Affoltern lädt ein zum Chränzli in den Kasinosaal. > Seite 11

Eine fünfköpfige Familie hat das Abenteuer gewagt – und lässt nun daran teilhaben. > Seite 14

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Ziel: Wiederaufstieg Der Schachclub Wettswil strebt die sofortige Rückkehr in die Nationalliga B an. > Seite 15

Ein Dorfrestaurant fällt dem Abbruchbagger zum Opfer Das Ende des Säuliamtler Restaurants Hirschen in Obfelden ist gekommen Das Ende des Obfelder Restaurants Hirschen ist endgültig besiegelt. Die letzte Stange wurde am Silvesterabend gezapft. Der «Hirschen» fällt in den nächsten Monaten dem Abbruchbagger zum Opfer. Bruna Bortoluzzi, Wirtin während der letzten 15 Jahre, vermag ihre Bedrücktheit nur schwer zu verbergen. ................................................... von martin mullis Im «Hirschen» hängt an der Wand ein kleines Plakat im Format A4 und verkündet in Grossbuchstaben etwas trotzig «Ich war da, ich bin da und ich bleibe da». Bruna Bortoluzzi wünscht ihren Gästen mit diesen Zeilen alles Gute zum Jahreswechsel. Nur wenige Stunden vor der endgültigen Schliessung der beliebten Dorfbeiz ist am Mittwochvormittag der «Hirschen» praktisch voll besetzt. Stammtischgäste, Handwerker und eine Gruppe aktiver Rentner aus dem Nachbardorf geniessen wohl zum letzten Mal einen der überaus günstigen und vielfältigen Znünis. Das Restaurant Hirschen genoss in den letzten Jahren dank der

Zuversichtlich aber voller Wehmut: Bruna Bortoluzzi mit Stammgästen. (Bild Martin Mullis) Wirtin Bruna Bortoluzzi im Säuliamt einen legendären Ruf. Die heimelige Gaststube bot Handwerkern Platz für

Das Gewicht langfristig in den Griff kriegen Öffentlicher Vortrag im «reuss-fit», Obfelden Am kommenden Freitag, 8. Januar, um 19 Uhr lädt das «reuss-fit» in Obfelden zu einem öffentlichen Vortrag über erfolgreiche Gewichtsreduktion ein. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch die Todesursache Nummer eins in der Schweiz. Einer der wichtigsten Risikofaktoren ist Übergewicht und dessen Folgeerscheinungen. Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung leidet daran. Wie kriegt man sein Gewicht definitiv in den Griff ? Was muss man tun, welche Ernährung ist für einen persönlich die richtige? Lohnt es sich, teure Tests durchführen zu lassen? Was ist der Grund für den bekannten Jo-Jo-Effekt und wie lässt sich dieser vermeiden? Diese Fragen werden am Freitag, 8. Januar, um 19 Uhr im «reuss-fit» auf verständliche Weise erläutert und beantwortet. Durch den Abend führen als Referenten Beat Friedli und der Arzt Jonas Rickli vom «reuss-fit». Der Vortrag ist öffentlich und kostenlos. (pd.)

Das Säuliamt verliert eine authentische Dorfbeiz Beliebt und weitherum bekannt war natürlich auch die Speisekarte mit den italienischen Spezialitäten. Coniglio mit Polenta, Osso buco, Pasta

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Referenten: Beat Friedli ...

«Wie ich mein Gewicht langfristig in den Griff kriege.» Öffentlicher Vortrag Freitag, 8. Januar, 19 Uhr, «reuss-fit», Obfelden. Anmelden: 043 530 30 30.

kleine Imbisse und währschafte Mittagessen, den zahlreichen Stammgästen und Jassern eine vertraute Atmosphäre und das gemütliche Säli den verschiedensten Gruppen und Gesellschaften einen intimen Rahmen für ihre Feste.

... und Arzt Jonas Rickli. (Bild zvg.)

und viele andere kulinarische Genüsse zauberte Bruna Bortoluzzi auf die Teller. Dazu lockten unzählige Musikevents in den lauschigen Garten oder ins Eventzelt. Von Jazz und Rock bis hin zu volkstümlichen Bands war im «Hirschen» alles anzutreffen. Einen Tag vor dem endgültigen Aus lächelt die Wirtin etwas gequält auf die Frage des «Anzeigers», ob sie sich nun zur wohlverdienten Ruhe setzen würde. Ihr Alter bezeichnet sie etwas schelmisch mit «ein Viertel vor Hundert» und mit einer Mischung aus Rebellion, Trotz und Schalk, hält sie

sibyllinisch fest, dass das letzte Wort bezüglich ihrer Wirtetätigkeit noch nicht gesprochen sei. Sie sei zu traurig, um heute über die Zukunft zu sprechen, meint die legendäre Wirtsfrau. Mindestens am Silvesterabend wurde noch ordentlich gefeiert. Sicher ist, dass Bruna Bortoluzzi erst einmal in die Ferien fährt. Mit dem Abbruch des Restaurants Hirschen verliert nicht nur die Gemeinde Obfelden, sondern das ganze Säuliamt eine weitere authentische und liebenswerte Dorfbeiz.


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Vermischtes

«Musik ist Trumpf» Jahreskonzerte der Musik Stallikon Freunde unterhaltsamer Blasmusik erwartet am Sonntag, 10. Januar, um 14 Uhr in der Loomatthalle in Sellenbüren und am Samstag, 16. Januar, um 20 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten wiederum ein unvergessliches Musikerlebnis.

Philip Sparke, gefolgt von bekannter Unterhaltungsmusik. Nicht fehlen im abwechslungsreichen Konzertprogramm werden wiederum lüpfige Polkas, Rock- und Pop-Hits sowie mitreissende Solo-Nummern auf der Posaune, dem Euphonium und der Trompete … Mehr sei hier nicht verraten.

Wie jedes Jahr eröffnet die Musik Stallikon ihre Konzerte mit dem Familienkonzert in Sellenbüren. In ungezwungenem Rahmen – mit einer kleinen Festwirtschaft mit Kuchenbuffet, Sandwiches und Suppe – der ideale Ort, um mit Kindern oder älteren Menschen, die nicht mehr gerne abends alleine weggehen, Musikklänge zu hören und bekannte Gesichter wiederzusehen.

Spass und Freude bereiten

Märsche und Polkas, Rock- und Pop-Hits Wer lieber in einem «gediegeneren» Rahmen das Konzert hören möchte, kann dies am eigentlichen Jahreskonzert am Samstag, 16. Januar, um 20 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten tun. Bei guter Akustik, einer Festwirtschaft – neu geführt durch die Metzgerei Steiner – und mit Moderation von Matthias Gretler und einer reichhaltigen Tombola vergeht hier der Abend wie im Flug. Eröffnet wird das Konzert mit dem technisch anspruchsvollen Konzertmarsch «March Celebration» von

In intensiver Probenarbeit wurde das attraktive Konzertprogramm unter dem Motto «Musig isch Trumpf» zusammengestellt und einstudiert. Bei zwei Musikstücken im zweiten Teil wirken wiederum an beiden Konzerten Jungmusikanten aus Stallikon und Wettswil mit, welche seit mindestens einem Jahr ein Instrument spielen. Für die sieben Jugendlichen ist dies eine Möglichkeit, Konzertluft in einem Blasorchester zu schnuppern. Die Freude am gemeinsamen Musizieren wird sicher zu den Zuhörern durchdringen. Die Musik Stallikon ist überzeugt, dass sie gute Trümpfe in den Händen hält, damit die Zuhörer ein paar Stunden mit viel Spass und Freude im Kreise der Musikanten verbringen können. Sie freut sich, Bekannte und unbekannte Gäste am einen oder anderen der Konzerte zu begrüssen. (kzi) Jahreskonzert am Sonntag, 10. Januar, um 14 Uhr in der Loomatthalle in Sellenbüren und am Samstag, 16. Januar, um 20 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten.

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«Älplerläbe» Der Jodlerklub Affoltern lädt zum Chränzli 2016

Der Jodlerklub Affoltern freut sich, seinen Gästen gute Unterhaltung bieten zu dürfen. (Bild zvg.)

Am 22., 23. und 24. Januar lädt der Jodlerklub Affoltern zum Chränzli. Dann heisst es im Kasinosaal in Affoltern wieder «Vorhang auf» für die Liebhaber des Jodelgesangs und des Volkstheaters. Traditionsgemäss startet der Jodlerklub Affoltern das Vereinsjahr mit dem beliebten Chränzli. Schon heute freuen sich alle Mitwirkenden, ihren Gästen gute Unterhaltung bieten zu dürfen. Der Jodlerklub hat unter der bewährten Leitung von Therese Lüscher ein abwechslungsreiches Liederprogramm einstudiert. Auch an überraschenden Elementen wird es nicht fehlen.

Im zweiten Teil wird die Theatergruppe unter der Regie von Rolf Lindinger das Lustspiel «Älplerläbe» aufführen. Auch auf einer Alp ist nicht nur immer heile Welt, und es kann zu Verwechslungen und Verwirrungen kommen. So darf man sich überraschen lassen und einen vergnügten Abend geniessen. Die Alltagssorgen vergessen und wieder mal die Lachmuskeln brauchen ...

Tombola, Speis und Trank Am Freitag und Samstag jeweils ab 18.45 Uhr und am Sonntag ab 12 Uhr wird ein reichhaltiges Angebot an Speis und Trank angeboten und gerne serviert. Es lohnt sich, die Gelegenheit zu nutzen und sich bei einem Essen

auf den Abend einzustimmen. Am Sonntagnachmittag steht auch wieder ein reichhaltiges Dessertbuffet zur Auswahl. Auch an der Bar im Foyer werden coole Drinks angeboten. Nicht fehlen wird an den Abendaufführungen eine attraktive Tombola mit vielen schönen Preisen. Ebenso werden die Gäste musikalisch eingestimmt und nach dem Theater sind Musik und Tanz angesagt. (pd.) Chränzli des Jodlerklubs Afoltern mit abwechslungsreichem Liederprogramm und dem Lustspiel «Älplerläbe» am 22., 23. und 24. Januar, Reservieren für Freitag und Samstag ab Samstag, 9. Januar, 8 Uhr beim Reisebüro Accotravel in Affoltern, Telefon 044 763 41 41. Weitere Infos unter www.jodlerklub-affolternamalbis.ch.

Kinesiologische Hausapotheke Kurs mit Übungen, Tipps und Tricks für den Alltag Spass und Freude vermitteln: Die Musik Stallikon spielt ihre Trümpfe aus. (Bild zvg.)

Mit Gentest doppelter Erfolg beim Abnehmen! Kostenloser Kundenvortrag bei Vitalis Wodurch nimmt man persönlich zu, durch Fett oder doch Kohlenhydrate? Wie viel und vor allem was sollte man essen, um effektiv abzunehmen? Welches Sportprogramm ist für einen optimal? Die Antworten darauf liefert eine Genanalyse. Etwa 80 % des Übergewichts ist genetisch bedingt, wird also von den Genen ausgelöst. Das bedeutet, dass manche Menschen das Glück haben, mit günstigen Genen zur Welt gekommen zu sein und andere eine starke Tendenz dazu haben, bei einem für ihre Gene falschen Lebensstil übergewichtig zu werden. Aus dem Gen-Profil lässt sich lesen, welche Nahrungsmittel man meiden und welche man ruhig weiter essen kann. Auch die Effektivität von Sport im Hinblick auf den Gewichtsverlust ist von den Genen abhängig. Es

gibt drei Gene, die entscheiden, ob durch sportliche Aktivität schnell oder nur langsam Fettreserven abgebaut werden. Ähnlich ist es bei der Kalorienreduktion durch weniger Essen. Manche Menschen verlieren bei einer Diät sehr schnell an Gewicht, während andere nur schwer dadurch abnehmen. Jeder Mensch ist also vollkommen einzigartig und es gibt nicht ein Standardprogramm, das für jeden funktioniert. Mittels einer Speichelprobe wird die persönliche Veranlagung (Disposition) im Labor ausgewertet. Die Kunden erhalten eine Liste mit mehr als 1000 Nahrungsmitteln, welche auf ihre Gene abgestimmt sind. So kann jeder und jede essen, was ihm oder ihr schmeckt. (pd.) Mehr Infos über die Genanalyse am kostenlosen Kundenvortrag vom Dienstag, 12. Januar, um 20.15 Uhr in der Vitalis Apotheke im Coopark Affoltern. Anmelden unter Telefon 044 761 87 61.

Gegen viele alltägliche Stolpersteine und kleinere Beschwerden gibt es kinesiologische Übungen und Tricks. Regula Klee-Hauser zeigt, wie sie funktionieren. Im Winter sind die Tage kürzer, vielleicht ist man eher müde und häufiger anfällig für Erkältungen. Wie sich schützen? Was kann in dieser Jahreszeit, aber auch durch das ganze Jahr hindurch, ganzheitlich unterstützen? Wie bringt man sich am Morgen in Schwung? Oder was hilft bei Verspannungen, was bei Reisekrankheit? Was zur Beruhigung und zum Einschlafen? Wie kann man sich besser konzentrieren? Wie die Kinder beim Lernen unterstützen? Was tun bei einem «Knopf in der Leitung»? Der Kurs «Kinesiologische Hausapotheke» vermittelt einfache, wirkungsvolle Übungen und «Hausmittelchen», um sich im Alltag selber zu helfen. Dazu werden einzig die Hände und gegebenenfalls das im Kurs abgegebene Büchlein mit den Übungsanleitungen gebraucht. Die kinesiologischen Übungen aktivieren, motivieren und fördern Denk- und Koordinationsfähigkeiten, verhelfen zu Gleichgewicht und Wohlbefinden. Sie wirken ausgleichend und sind nützlich im Beruf, in der Schule, bei Prüfungsvorbereitungen, auf Reisen, in Sport, Musik, Freizeit und im Alltag. Alle Übungen und Tipps unterstützen Erwachsene und Kinder.

Regula Klee-Hauser ist diplomierte Integrative Kinesiologin und Kursleiterin mit eigener Praxis in Affoltern. (Bild zvg.) Der Kurs beinhaltet auch eine kurze Einführung in die Kinesiologie und vermittelt Hintergründe zu den Übungen. Vorkenntnisse sind also keine nötig. (pd.)

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Mehr wissen über das

19 bis 20.30 Uhr in Affoltern. Kosten: 110 Franken,

Spital

inklusive Kursunterlagen. Infos und Anmeldung:

www.verein-zweckverband.ch

Zweiteiliger Kurs am Mittwoch, 13. und 20. Januar,

044 761 94 24 oder r.klee@integr-kinesiologie.ch, www.integr-kinesiologie.ch.


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Sport

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Dienstag, 5. Januar 2016

Dienstag, 5. Januar 2016

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Säuliämtler Sports Awards: Die nominierten Athletinnen, A Athleten und Teams im Überblick

Niels Hintermann

Philippe Koutny

Enver Sljivar

Sandra Dänzer

Petra Klingler

Emma Pooley

Jorin Gabriel

Lukas Rahn

Luca Schuler

Doreen Elsener

Aline Erni

Livia Tannò

LV Albis U12 W, Leichtathletik

Wie gross die Vielfalt der in unserer Region betriebenen Sportarten ist und wie zahlreich die Sportlerinnen und Sportler sind, welche sich für die Nominationen für die Säuliämtler Sports Awards aufdrängen, hat sich auch dieses Jahr gezeigt. Die Fachjury unter dem Präsidium von Werner Schneiter konnte aus einer langen Liste die besten Sportlerinnen und Sportler auswählen. Die Triathleten dominieren dieses Jahr. Gleich drei Athleten aus dieser Sportart plus ein Team haben die Nomination geschafft. Neu dabei ist die Sportart Kickboxen. Alle Nominierten können grossartige Erfolge an internationalen oder nationalen Grossanlässen aufweisen und haben Medaillen gewonnen. Nominiert wurden auch dieses Jahr je drei Sportlerinnen und Sportler in den Kategorien Männer, Frauen, Männer Nachwuchs, Frauen Nachwuchs und Teams. Wählen kann die Bevölkerung vom 5. Januar bis 27. Januar 2016 über das Internet. Geehrt werden die Sieger an der Säuliämtler Nacht des Sports am Freitag, 29. Januar 2016, im Kasinosaal in Affoltern am Albis. Tickets können ebenfalls ab 5. Januar 2016 bestellt werden.

für den Ironman in Hawaii ein. Mit dem Team Koach wurde er an diesem Wettkampf Schweizermeister im Teamwettkampf. Für 2016 hat Koutny die ProfiQualifikation für die 70.3-Weltmeisterschaften im Visier und er möchte die Leistungslücke zu den Top-Profis schliessen. Später strebt er die Profi-Qualifikation für Hawaii an.

auf den Klettersport fokussiert. Sie trainiert wöchentlich rund 20 Stunden. Petra Klinger ist Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft Swiss Climbing. Für 2016 hat sie sich wieder hohe Ziele gesetzt. WM-Final im Bouldern und in der Kombination bestehend aus Bouldern, Speed und Lead sowie der Finaleinzug im Boulderweltcup in Meiringen stehen im Mittelpunkt. Ihr langfristiges Ziel bleibt ein Weltmeistertitel.

der Gesamtwertung der nationalen Wettkampfserie Mammut-Youth-Climbing-Cup belegte Rahn den 4. Rang. 2016 möchte er in der U18-Kategorie ankommen und national um Final- und Podestplätze kämpfen. Mittel- bis langfristig stehen internationale Wettkämpfe im Fokus. Lukas Rahn ist Mitglied vom Verein SAC Regionalzentrum Sportklettern Zürich. Das wöchentliche Trainingspensum des Schülers beläuft sich auf 12 bis 15 Stunden.

und an den Zürcher Nachwuchsmeisterschaften startete Aline Erni in beiden Altersklassen und gewann bei allen Starts. Als Ziele für 2016 nennt die Sportlerin den Verbleib in der Nationalmannschaft, Podestplätze an Schweizermeisterschaften im Einzel und im Team und Podestplätze im Ausland. Später strebt sie das Elite-Nationalkader an und Podestplätze an Schweizer Meisterschaften und Jugend-Europameisterschaften.

der erfolgreichsten Teams in Europa wenn es um Team-Wertungen im Triathlon geht. 17 Teammitglieder trugen 2015 zu den grössten Erfolgen bei. Das Palmares ist eindrücklich: an den Weltmeisterschaften im Ironman auf Hawaii und an den Ironman-70.3-Weltmeisterschaften in Zell am See war das Team Koach jeweils das beste Schweizer Team. Im Overall Rating Ironman-Team war

das Team Koach das bestplatzierte europäische Team. Weiter ist es das Schweizer Meisterteam, und an der Saisonmeisterschaft Swiss Triathlon belegten die Stalliker ebenfalls den 1. Platz im Overallklassement. Mit dem etwa 100 Athletinnen und Athleten umfassenden Team will Coach Kurt Müller 2016 die Spitzenposition in der Schweiz und in Europa konsolidieren.

Männer: Niels Hintermann, Ski Alpin, Bülach

Frauen: Sandra Dänzer, Triathlon, Oberhofen am Thunersee

Niels Hintermann ist nicht zum ersten Mal nominiert. Der Abfahrer ist Mitglied vom Ski Club Hausen am Albis, hat Jahrgang 1995 und trainiert 20 bis 25 Stunden pro Woche. Sein grösster Erfolg 2015 war der 3. Rang an den Juniorenweltmeisterschaften in der Abfahrt. Weiter gelang ihm ein 21. Platz in der Europacup-Gesamtwertung in der Abfahrt, ein 11. Rang an der Europacup-Abfahrt in Zauchensee und ein 3. Rang an den Elite-Schweizermeisterschaften in der Abfahrt. 2015 erfolgte der Aufstieg ins B-Kader von Swiss Ski. Die Ziele für 2016 sind ein Top-10-Platz in der Abfahrt-Europacup-Gesamtwertung und eine Top30-Klassierung im Super-G, eine Medaille an den Juniorenweltmeisterschaften und erste Weltcup-Punkte. Sein Traum ist ein Sieg auf der «Streif» in Kitzbühel.

Sandra Dänzer, Jahrgang 1972, ist Mitglied vom Team Koach in Stallikon und startet an den Triathlonwettkämpfen in der Altersklasse W40. Die leidenschaftliche Triathletin beziffert ihren wöchentlichen Trainingsaufwand auf 10 bis 20 Stunden. Die Erfolge im 2015 können sich sehen lassen. Am prestigeträchtigen Ironman in Hawaii gewann Sandra Dänzer den Weltmeistertitel in der Kategorie W40, im Gesamtklassement aller Frauen belegte sie den ausgezeichneten 31. Rang. Weitere Kategoriensiege gelangen ihr beim Ironman 70.3 in Zell am See und am Challenge Roth. Am Spiezathlon und in Kraichgau reichten ihre Leistungen jeweils zum 2. Kategorienplatz. Ein Traum für 2016 wäre der Weltmeistertitel über die halbe Ironman-Distanz und die Titelverteidigung in Hawaii.

Enver Sljivar, Kickboxen, Affoltern am Albis Der 30-jährige Serbe ist amtierender Kickbox-Weltmeister der World PanAmateur Kickboxing Association in der Kategorie Superschwergewicht. 2014 wurde er Europameister der International Sport Karate Association. Von seinen bisher 29 Kämpfen hat er 27 gewonnen, 17 davon durch K. O. Neben seinen Arenawettkämpfen nimmt er regelmässig auf den von Eurosport live übertragenen Supercombat-Wettkämpfen teil. Vor einem Kampf trainiert Sljivar sechsmal pro Woche, sonst zwei- bis dreimal. Enver Sljivar möchte seine Karriere als Profi-Kickboxer fortsetzen, noch acht Jahre auf höchstem Niveau boxen und später eine Kickbox-Schule eröffnen.

Philippe Koutny, Triathlon, Zürich Philippe Koutny, Jahrgang 1983, ist Mitglied vom Team Koach in Stallikon. Seine grössten Erfolge im 2015 waren der Weltmeistertitel im Ironman 70.3 in der Alterskategorie M30 und der 2. Rang an den Ironman-Weltmeisterschaften M30 in Hawaii, wo er als bester Schweizer ins Ziel lief. Ein weiteres tolles Resultat gelang ihm am Rennen in Lausanne über die olympische Distanz, wo er Overallsieger wurde. Der Sieg am Ironman 70.3 brachte ihm die Qualifikation

Petra Klingler, Sport- und Eisklettern, Bonstetten Um Petra Klingler kommt man nicht herum, wenn es um die Verleihung der Sports Awards im Säuliamt geht. Auch in diesem Jahr reihte Petra Klinger Erfolg an Erfolg. Sie errang je einen Weltcupsieg im Eisklettern und im Bouldern. In der Weltrangliste im Bouldern belegte sie 2015 den 4. Platz und im Eisklettern lag sie gar auf Platz 2. Neben dem Studium ist die 23-jährige Studentin voll

Emma Pooley, Triathlon und Langdistanz, Radsport, Hausen am Albis Die begnadete Ausdauersportlerin aus Hausen am Albis hat 2015 den Wechsel zum Triathlon vollzogen und eine Profilizenz gelöst. 2015 gewann sie die beiden grossen Bergtriathlons auf die Alpe d’Huez und den Embrunman-Langdistanz-Triathlon mit 5000 Höhenmetern. Das 7-Tage-Radrennen Haute Route von Nizza nach Genf über 800 km und mit 21 000 Höhenmetern beendete Emma Pooley ebenfalls auf dem 1. Platz. In Zofingen konnte sie mit dem Gewinn des Powerman-Duathlons ihren DuathlonWeltmeistertitel verteidigen. Als Ziele für 2016 gibt sie den 70.3-Triathlon in Rapperswil, die Olympischen Spiele im Radzeitfahren und die Duathlon-Weltmeisterschaften an. Langfristig steht ein Ultramarathon in den Bergen an erster Stelle.

Nachwuchs Männer: Jorin Gabriel, Moutainbike, Wettswil am Albis Der junge Mountainbike-Fahrer aus Wettswil am Albis brillierte 2015 mit einem Sieg im Team Relay an den Jugend-Europameisterschaften und dem 6. Rang von 117 Fahrern, ebenfalls an den Jugend-Europameisterschaften in Graz. Mit drei Siegen, zwei 2. Plätzen und einem 3. Rang gewann er die Gesamtwertung des Argoviacups und am BMCCup stand Gabriel dreimal auf dem Podest. Jorin Gabriel, Jahrgang 1999, ist Automechaniker in Ausbildung. Sein Trainingsaufwand liegt bei zwölf Stunden in der Woche. 2016 möchte er erste Erfahrungen an Europacup-Rennen sammeln und längerfristig strebt er die Qualifikation für internationale Grossanlässe wie Olympische Spiele, Welt- und Europameisterschaften an.

Lukas Rahn, Sportklettern, Bonstetten Der 16-jährige Sportler aus Bonstetten ist ein Nachwuchs-Sportkletterer. An den Schweizermeisterschaften der Kategorie U16 gewann er den Schweizermeistertitel im Speedklettern und wurde 3. im Bouldern und 4. im Lead. In der aus 5 Wettkämpfen bestehenden Serie wurde er Zürcher Klettermeister und in

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Livia Tannò, Snowboard, Obfelden Luca Schuler, Ski Freestyle, Ebertswil Luca Schuler nennt seinen grössten sportlichen Erfolg 2015 den JuniorenWeltmeistertitel im Slopestyle. Weitere Topresultate waren der Sieg am Nine Knights in Italien, der 3. Rang am Weltcup auf dem Corvatsch und der 4. Rang an den Ski Big Air New Zealand. Der 18jährige Schüler der Sportmittelschule Engelberg betreibt einen wöchentlichen Trainingsaufwand von ca. 10 Stunden. Er ist Mitglied des Swiss-Ski-Nationalkaders. 2016 werden Top-Ten-Resultate an den Weltcups und eine X-Games-Medaille angestrebt. Langfristig geht es Luca Schuler darum, Spass und Sport in eine gute Richtung zu leiten.

Nachwuchs Frauen: Doreen Elsener, Sportschiessen, Bonstetten Die begeisterte Schützin vom FSV Wettswil mit Jahrgang 1999 gibt alles für den Schiesssport. Sie trainiert jede Woche 17 bis 23 Stunden. Belohnt wurde sie 2015 mit dem Schweizermeistertitel im Luftgewehr in der Kategorie U16 und dem Schweizerrekord der U16, ebenfalls mit dem Luftgewehr. An den kantonalen Matchmeisterschaften Luftgewehr belegte Doreen Elsener den 2. Rang und an den Schweizermeisterschaften im 3-Stellungs-Match Kleinkaliber wurde sie ausgezeichnete Vierte. Ein 2. Rang im Stehendmatch Kleinkaliber rundete die tolle Saisonbilanz ab. Die Qualifikation für die internationalen Wettkämpfe wie z.B. Meyton Cup und der Final der Schweizermeisterschaften U17 sind die Ziele für 2016. Längerfristig strebt Doreen Elsener Erfolge an grossen internationalen Wettkämpfen an.

Aline Erni, Judo, Affoltern am Albis Die Schülerin mit Jahrgang 2000 startet für den Budo Sport Club Affoltern am Albis, ist Mitglied des Zürcher Kantonalkaders und trainiert auch im RegionalLeistungszentrum Zürich in Uster. 2015 gelangen ihr mehrere Siege an internationalen Turnieren in Österreich, Deutschland und Italien in den Kategorien U18 und U16, Gewichtsklasse 44 kg. Beim internationalen Turnier in Baar

Livia Tannò nennt als ihre Lieblingsdisziplin im Snowboardsport den Slopestyle. Sie trainiert im Freestyle-Regionalkader des ZSSV und wurde ins Swiss Snowboard Youngstar Team, das nationale Sichtungskader, aufgenommen. Sie startet in der Kategorie U13 Girls. Die grössten Erfolge waren der Sieg an den Slopestyle-Schweizermeisterschaften, der 2. Rang in der Audi-Snowboard-Series und der 4. Rang an den Halfpipe-Schweizermeisterschaften. Weitere Podest- und Ehrenplätze rundeten die guten Leistung der Saison ab. 2016 möchte Livia viele neue Tricks lernen, den Schweizer Meistertitel verteidigen und an den World-Rookie-Finals teilnehmen. Später möchte sie Podestplätze an internationalen Wettkämpfen erzielen und an XGames und Olympia teilnehmen.

Mannschaften: LV Albis U12 W, Leichtathletik Die acht Nachwuchsathletinnen der Leichtathletik-Vereinigung Albis konnten 2015 grosse Erfolge feiern. Carla Wicki, Nina Wicki, Nina Huber, Mathilde Zehnder, Arlette Kern, Jael Klöti, Alicia Baumgartner und Maura Kliese wurden 2015 Schweizer Vereinsmeister (SVM) in der Kategorie U12 weiblich. In der Schweizer Bestenliste der 6xfrei-Staffeln liegt das Team auf dem 1. Platz. Am gut besetzten «Quer durch Zug» erlangte es einen Kategoriensieg und an den kantonalen Staffelmeisterschaften gewann die U12 W die 3x1000-m- und die 6xfrei-Staffeln. Zudem wurden die Mädchen Kantonalmeisterinnen im Mannschafts-Mehrkampf-Cup. Die jungen Athletinnen, welche von Gaby und Mario Grond sowie Lukas Zingg trainiert werden, wollen 2016 an die Erfolge vom Vorjahr anknüpfen und in Zukunft weiterhin Leichtathletik-Mehrkampf betreiben. Langfristige Ziele der Teammitglieder sind Qualifikationen für die Schweizer Meisterschaften Einkampf.

Team Koach, Stallikon Das Team Koach von Coach Kurt Müller ist das beste Schweizer Team und eines

Team Koach, Stallikon

FC Wettswil-Bonstetten, 1. Mannschaft (Bilder zvg.) FC Wettswil-Bonstetten, 1. Mannschaft Der FC Wettswil-Bonstetten ist die erste Adresse im Schweizer Fussball in der Region. Unter Trainer Martin Dosch konnte die 1. Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 24,5 Jahren zahlreiche tolle Erfolge verbuchen. Die Saison 2014/15 schloss das Team als Gruppensieger in der 1. Liga ab, mit sieben Punk-

ten Vorsprung. In den Aufstiegsspielen in die 1. Liga Promotion erreichte der FCWB in der ersten Runde einen Sieg gegen den FC Zug 94. Das Highlight der Saison war das Erreichen der Hauptrunde im Schweizer Cup und nach Überstehen der ersten beiden Vorrunden der Vorstoss in die Achtelfinals. Mit einem ehrenvollen Resultat von 1:2 gegen den Super-League-Club FC Thun schied das

Team nur knapp aus. 2016 möchte der FC Wettswil-Bonstetten wiederum die Cup-Hauptrunde erreichen und die Meisterschaft in der 1. Liga unter den ersten Vier abschliessen.

Die Publikumswahl erfolgt online. Und so geht es: www.dotplus.ch, Event-Code: Sportaward, dann E-Mail-Adresse eingeben und die Favoriten wählen.


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Dienstag, 5. Januar 2016

Dienstag, 5. Januar 2016

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Säuliämtler Sports Awards: Die nominierten Athletinnen, A Athleten und Teams im Überblick

Niels Hintermann

Philippe Koutny

Enver Sljivar

Sandra Dänzer

Petra Klingler

Emma Pooley

Jorin Gabriel

Lukas Rahn

Luca Schuler

Doreen Elsener

Aline Erni

Livia Tannò

LV Albis U12 W, Leichtathletik

Wie gross die Vielfalt der in unserer Region betriebenen Sportarten ist und wie zahlreich die Sportlerinnen und Sportler sind, welche sich für die Nominationen für die Säuliämtler Sports Awards aufdrängen, hat sich auch dieses Jahr gezeigt. Die Fachjury unter dem Präsidium von Werner Schneiter konnte aus einer langen Liste die besten Sportlerinnen und Sportler auswählen. Die Triathleten dominieren dieses Jahr. Gleich drei Athleten aus dieser Sportart plus ein Team haben die Nomination geschafft. Neu dabei ist die Sportart Kickboxen. Alle Nominierten können grossartige Erfolge an internationalen oder nationalen Grossanlässen aufweisen und haben Medaillen gewonnen. Nominiert wurden auch dieses Jahr je drei Sportlerinnen und Sportler in den Kategorien Männer, Frauen, Männer Nachwuchs, Frauen Nachwuchs und Teams. Wählen kann die Bevölkerung vom 5. Januar bis 27. Januar 2016 über das Internet. Geehrt werden die Sieger an der Säuliämtler Nacht des Sports am Freitag, 29. Januar 2016, im Kasinosaal in Affoltern am Albis. Tickets können ebenfalls ab 5. Januar 2016 bestellt werden.

für den Ironman in Hawaii ein. Mit dem Team Koach wurde er an diesem Wettkampf Schweizermeister im Teamwettkampf. Für 2016 hat Koutny die ProfiQualifikation für die 70.3-Weltmeisterschaften im Visier und er möchte die Leistungslücke zu den Top-Profis schliessen. Später strebt er die Profi-Qualifikation für Hawaii an.

auf den Klettersport fokussiert. Sie trainiert wöchentlich rund 20 Stunden. Petra Klinger ist Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft Swiss Climbing. Für 2016 hat sie sich wieder hohe Ziele gesetzt. WM-Final im Bouldern und in der Kombination bestehend aus Bouldern, Speed und Lead sowie der Finaleinzug im Boulderweltcup in Meiringen stehen im Mittelpunkt. Ihr langfristiges Ziel bleibt ein Weltmeistertitel.

der Gesamtwertung der nationalen Wettkampfserie Mammut-Youth-Climbing-Cup belegte Rahn den 4. Rang. 2016 möchte er in der U18-Kategorie ankommen und national um Final- und Podestplätze kämpfen. Mittel- bis langfristig stehen internationale Wettkämpfe im Fokus. Lukas Rahn ist Mitglied vom Verein SAC Regionalzentrum Sportklettern Zürich. Das wöchentliche Trainingspensum des Schülers beläuft sich auf 12 bis 15 Stunden.

und an den Zürcher Nachwuchsmeisterschaften startete Aline Erni in beiden Altersklassen und gewann bei allen Starts. Als Ziele für 2016 nennt die Sportlerin den Verbleib in der Nationalmannschaft, Podestplätze an Schweizermeisterschaften im Einzel und im Team und Podestplätze im Ausland. Später strebt sie das Elite-Nationalkader an und Podestplätze an Schweizer Meisterschaften und Jugend-Europameisterschaften.

der erfolgreichsten Teams in Europa wenn es um Team-Wertungen im Triathlon geht. 17 Teammitglieder trugen 2015 zu den grössten Erfolgen bei. Das Palmares ist eindrücklich: an den Weltmeisterschaften im Ironman auf Hawaii und an den Ironman-70.3-Weltmeisterschaften in Zell am See war das Team Koach jeweils das beste Schweizer Team. Im Overall Rating Ironman-Team war

das Team Koach das bestplatzierte europäische Team. Weiter ist es das Schweizer Meisterteam, und an der Saisonmeisterschaft Swiss Triathlon belegten die Stalliker ebenfalls den 1. Platz im Overallklassement. Mit dem etwa 100 Athletinnen und Athleten umfassenden Team will Coach Kurt Müller 2016 die Spitzenposition in der Schweiz und in Europa konsolidieren.

Männer: Niels Hintermann, Ski Alpin, Bülach

Frauen: Sandra Dänzer, Triathlon, Oberhofen am Thunersee

Niels Hintermann ist nicht zum ersten Mal nominiert. Der Abfahrer ist Mitglied vom Ski Club Hausen am Albis, hat Jahrgang 1995 und trainiert 20 bis 25 Stunden pro Woche. Sein grösster Erfolg 2015 war der 3. Rang an den Juniorenweltmeisterschaften in der Abfahrt. Weiter gelang ihm ein 21. Platz in der Europacup-Gesamtwertung in der Abfahrt, ein 11. Rang an der Europacup-Abfahrt in Zauchensee und ein 3. Rang an den Elite-Schweizermeisterschaften in der Abfahrt. 2015 erfolgte der Aufstieg ins B-Kader von Swiss Ski. Die Ziele für 2016 sind ein Top-10-Platz in der Abfahrt-Europacup-Gesamtwertung und eine Top30-Klassierung im Super-G, eine Medaille an den Juniorenweltmeisterschaften und erste Weltcup-Punkte. Sein Traum ist ein Sieg auf der «Streif» in Kitzbühel.

Sandra Dänzer, Jahrgang 1972, ist Mitglied vom Team Koach in Stallikon und startet an den Triathlonwettkämpfen in der Altersklasse W40. Die leidenschaftliche Triathletin beziffert ihren wöchentlichen Trainingsaufwand auf 10 bis 20 Stunden. Die Erfolge im 2015 können sich sehen lassen. Am prestigeträchtigen Ironman in Hawaii gewann Sandra Dänzer den Weltmeistertitel in der Kategorie W40, im Gesamtklassement aller Frauen belegte sie den ausgezeichneten 31. Rang. Weitere Kategoriensiege gelangen ihr beim Ironman 70.3 in Zell am See und am Challenge Roth. Am Spiezathlon und in Kraichgau reichten ihre Leistungen jeweils zum 2. Kategorienplatz. Ein Traum für 2016 wäre der Weltmeistertitel über die halbe Ironman-Distanz und die Titelverteidigung in Hawaii.

Enver Sljivar, Kickboxen, Affoltern am Albis Der 30-jährige Serbe ist amtierender Kickbox-Weltmeister der World PanAmateur Kickboxing Association in der Kategorie Superschwergewicht. 2014 wurde er Europameister der International Sport Karate Association. Von seinen bisher 29 Kämpfen hat er 27 gewonnen, 17 davon durch K. O. Neben seinen Arenawettkämpfen nimmt er regelmässig auf den von Eurosport live übertragenen Supercombat-Wettkämpfen teil. Vor einem Kampf trainiert Sljivar sechsmal pro Woche, sonst zwei- bis dreimal. Enver Sljivar möchte seine Karriere als Profi-Kickboxer fortsetzen, noch acht Jahre auf höchstem Niveau boxen und später eine Kickbox-Schule eröffnen.

Philippe Koutny, Triathlon, Zürich Philippe Koutny, Jahrgang 1983, ist Mitglied vom Team Koach in Stallikon. Seine grössten Erfolge im 2015 waren der Weltmeistertitel im Ironman 70.3 in der Alterskategorie M30 und der 2. Rang an den Ironman-Weltmeisterschaften M30 in Hawaii, wo er als bester Schweizer ins Ziel lief. Ein weiteres tolles Resultat gelang ihm am Rennen in Lausanne über die olympische Distanz, wo er Overallsieger wurde. Der Sieg am Ironman 70.3 brachte ihm die Qualifikation

Petra Klingler, Sport- und Eisklettern, Bonstetten Um Petra Klingler kommt man nicht herum, wenn es um die Verleihung der Sports Awards im Säuliamt geht. Auch in diesem Jahr reihte Petra Klinger Erfolg an Erfolg. Sie errang je einen Weltcupsieg im Eisklettern und im Bouldern. In der Weltrangliste im Bouldern belegte sie 2015 den 4. Platz und im Eisklettern lag sie gar auf Platz 2. Neben dem Studium ist die 23-jährige Studentin voll

Emma Pooley, Triathlon und Langdistanz, Radsport, Hausen am Albis Die begnadete Ausdauersportlerin aus Hausen am Albis hat 2015 den Wechsel zum Triathlon vollzogen und eine Profilizenz gelöst. 2015 gewann sie die beiden grossen Bergtriathlons auf die Alpe d’Huez und den Embrunman-Langdistanz-Triathlon mit 5000 Höhenmetern. Das 7-Tage-Radrennen Haute Route von Nizza nach Genf über 800 km und mit 21 000 Höhenmetern beendete Emma Pooley ebenfalls auf dem 1. Platz. In Zofingen konnte sie mit dem Gewinn des Powerman-Duathlons ihren DuathlonWeltmeistertitel verteidigen. Als Ziele für 2016 gibt sie den 70.3-Triathlon in Rapperswil, die Olympischen Spiele im Radzeitfahren und die Duathlon-Weltmeisterschaften an. Langfristig steht ein Ultramarathon in den Bergen an erster Stelle.

Nachwuchs Männer: Jorin Gabriel, Moutainbike, Wettswil am Albis Der junge Mountainbike-Fahrer aus Wettswil am Albis brillierte 2015 mit einem Sieg im Team Relay an den Jugend-Europameisterschaften und dem 6. Rang von 117 Fahrern, ebenfalls an den Jugend-Europameisterschaften in Graz. Mit drei Siegen, zwei 2. Plätzen und einem 3. Rang gewann er die Gesamtwertung des Argoviacups und am BMCCup stand Gabriel dreimal auf dem Podest. Jorin Gabriel, Jahrgang 1999, ist Automechaniker in Ausbildung. Sein Trainingsaufwand liegt bei zwölf Stunden in der Woche. 2016 möchte er erste Erfahrungen an Europacup-Rennen sammeln und längerfristig strebt er die Qualifikation für internationale Grossanlässe wie Olympische Spiele, Welt- und Europameisterschaften an.

Lukas Rahn, Sportklettern, Bonstetten Der 16-jährige Sportler aus Bonstetten ist ein Nachwuchs-Sportkletterer. An den Schweizermeisterschaften der Kategorie U16 gewann er den Schweizermeistertitel im Speedklettern und wurde 3. im Bouldern und 4. im Lead. In der aus 5 Wettkämpfen bestehenden Serie wurde er Zürcher Klettermeister und in

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Livia Tannò, Snowboard, Obfelden Luca Schuler, Ski Freestyle, Ebertswil Luca Schuler nennt seinen grössten sportlichen Erfolg 2015 den JuniorenWeltmeistertitel im Slopestyle. Weitere Topresultate waren der Sieg am Nine Knights in Italien, der 3. Rang am Weltcup auf dem Corvatsch und der 4. Rang an den Ski Big Air New Zealand. Der 18jährige Schüler der Sportmittelschule Engelberg betreibt einen wöchentlichen Trainingsaufwand von ca. 10 Stunden. Er ist Mitglied des Swiss-Ski-Nationalkaders. 2016 werden Top-Ten-Resultate an den Weltcups und eine X-Games-Medaille angestrebt. Langfristig geht es Luca Schuler darum, Spass und Sport in eine gute Richtung zu leiten.

Nachwuchs Frauen: Doreen Elsener, Sportschiessen, Bonstetten Die begeisterte Schützin vom FSV Wettswil mit Jahrgang 1999 gibt alles für den Schiesssport. Sie trainiert jede Woche 17 bis 23 Stunden. Belohnt wurde sie 2015 mit dem Schweizermeistertitel im Luftgewehr in der Kategorie U16 und dem Schweizerrekord der U16, ebenfalls mit dem Luftgewehr. An den kantonalen Matchmeisterschaften Luftgewehr belegte Doreen Elsener den 2. Rang und an den Schweizermeisterschaften im 3-Stellungs-Match Kleinkaliber wurde sie ausgezeichnete Vierte. Ein 2. Rang im Stehendmatch Kleinkaliber rundete die tolle Saisonbilanz ab. Die Qualifikation für die internationalen Wettkämpfe wie z.B. Meyton Cup und der Final der Schweizermeisterschaften U17 sind die Ziele für 2016. Längerfristig strebt Doreen Elsener Erfolge an grossen internationalen Wettkämpfen an.

Aline Erni, Judo, Affoltern am Albis Die Schülerin mit Jahrgang 2000 startet für den Budo Sport Club Affoltern am Albis, ist Mitglied des Zürcher Kantonalkaders und trainiert auch im RegionalLeistungszentrum Zürich in Uster. 2015 gelangen ihr mehrere Siege an internationalen Turnieren in Österreich, Deutschland und Italien in den Kategorien U18 und U16, Gewichtsklasse 44 kg. Beim internationalen Turnier in Baar

Livia Tannò nennt als ihre Lieblingsdisziplin im Snowboardsport den Slopestyle. Sie trainiert im Freestyle-Regionalkader des ZSSV und wurde ins Swiss Snowboard Youngstar Team, das nationale Sichtungskader, aufgenommen. Sie startet in der Kategorie U13 Girls. Die grössten Erfolge waren der Sieg an den Slopestyle-Schweizermeisterschaften, der 2. Rang in der Audi-Snowboard-Series und der 4. Rang an den Halfpipe-Schweizermeisterschaften. Weitere Podest- und Ehrenplätze rundeten die guten Leistung der Saison ab. 2016 möchte Livia viele neue Tricks lernen, den Schweizer Meistertitel verteidigen und an den World-Rookie-Finals teilnehmen. Später möchte sie Podestplätze an internationalen Wettkämpfen erzielen und an XGames und Olympia teilnehmen.

Mannschaften: LV Albis U12 W, Leichtathletik Die acht Nachwuchsathletinnen der Leichtathletik-Vereinigung Albis konnten 2015 grosse Erfolge feiern. Carla Wicki, Nina Wicki, Nina Huber, Mathilde Zehnder, Arlette Kern, Jael Klöti, Alicia Baumgartner und Maura Kliese wurden 2015 Schweizer Vereinsmeister (SVM) in der Kategorie U12 weiblich. In der Schweizer Bestenliste der 6xfrei-Staffeln liegt das Team auf dem 1. Platz. Am gut besetzten «Quer durch Zug» erlangte es einen Kategoriensieg und an den kantonalen Staffelmeisterschaften gewann die U12 W die 3x1000-m- und die 6xfrei-Staffeln. Zudem wurden die Mädchen Kantonalmeisterinnen im Mannschafts-Mehrkampf-Cup. Die jungen Athletinnen, welche von Gaby und Mario Grond sowie Lukas Zingg trainiert werden, wollen 2016 an die Erfolge vom Vorjahr anknüpfen und in Zukunft weiterhin Leichtathletik-Mehrkampf betreiben. Langfristige Ziele der Teammitglieder sind Qualifikationen für die Schweizer Meisterschaften Einkampf.

Team Koach, Stallikon Das Team Koach von Coach Kurt Müller ist das beste Schweizer Team und eines

Team Koach, Stallikon

FC Wettswil-Bonstetten, 1. Mannschaft (Bilder zvg.) FC Wettswil-Bonstetten, 1. Mannschaft Der FC Wettswil-Bonstetten ist die erste Adresse im Schweizer Fussball in der Region. Unter Trainer Martin Dosch konnte die 1. Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 24,5 Jahren zahlreiche tolle Erfolge verbuchen. Die Saison 2014/15 schloss das Team als Gruppensieger in der 1. Liga ab, mit sieben Punk-

ten Vorsprung. In den Aufstiegsspielen in die 1. Liga Promotion erreichte der FCWB in der ersten Runde einen Sieg gegen den FC Zug 94. Das Highlight der Saison war das Erreichen der Hauptrunde im Schweizer Cup und nach Überstehen der ersten beiden Vorrunden der Vorstoss in die Achtelfinals. Mit einem ehrenvollen Resultat von 1:2 gegen den Super-League-Club FC Thun schied das

Team nur knapp aus. 2016 möchte der FC Wettswil-Bonstetten wiederum die Cup-Hauptrunde erreichen und die Meisterschaft in der 1. Liga unter den ersten Vier abschliessen.

Die Publikumswahl erfolgt online. Und so geht es: www.dotplus.ch, Event-Code: Sportaward, dann E-Mail-Adresse eingeben und die Favoriten wählen.


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Je nach Land wählte Familie Höhn das für sie am besten passende Fahrzeug. (Bild zvg.)

In neun Monaten einmal um die Welt Familie Höhn lässt teilhaben am Abenteuer Eine ganz normale fünfköpfige Familie wagte das Abenteuer einer grossen Reise um die Welt. Sie nahm sich dafür neun Monate Zeit und besuchte über zehn Länder. Am 23. Januar laden Bettina und Martin Höhn zur Multimediashow in die Aula der alten Sek. in Bonstetten. Bereits vor vielen Jahren zogen Bettina und Martin Höhn gemeinsam durch die Welt. Inzwischen haben sie drei Kinder im schulpflichtigen Alter. Da das Reisefieber aber immer noch da war, machte sich die ganze Familie im Herbst 2014 auf den Weg, neue Länder, wunderschöne Landschaften, faszinierende Tiere, fremde Kulturen und nette Menschen kennen zu lernen. Sie sahen und erlebten viel und verbrachten eine unvergessliche Zeit. Wie organisiert man so eine grosse Reise? Wie kann man mit drei Kindern durch die Welt reisen? Was kann man alles sehen und erleben? Mit ihrer sehenswerten Multimediashow nahmen die Höhns bereits über 100 Besucher mit auf ihre abwechslungsreiche Reise durch Mexico, Hawaii, Samoa, Rarotonga, Neuseeland, Australien, Bali, Singapur, Namibia, Botswana und Kroatien.

Wer diese Reise miterleben möchte, kann im Januar die interessante und kurzweilige Bildershow in Bonstetten besuchen. Die grossartigen Aufnahmen der grossen und kleinen Sehenswürdigkeiten der Länder, der Menschen, ihrem Alltag und ihren Tieren werden ergänzt mit kurzen Filmsequenzen und untermalt mit meist landestypischer Musik. Die Multimediashow findet am 23. Januar ab 18 Uhr in der Aula der alten Sekundarschule in Bonstetten statt. Der Erlös des Abends kommt vollumfänglich der Hilfsorganisation MuKiBa aus Bonstetten zugut. Schwester Margrit Schenkel lebt seit vielen Jahrzehnten im Sudan und hilft unter schwierigsten Bedingungen den Menschen bei vielen alltäglichen Problemen, vor allem aber in medizinischen Belangen. Tickets sind im Vorverkauf in Affoltern bei Velo Nägeli am Kronenplatz und in Bonstetten in der Bibliothek oder an der Abendkasse für jeweils 20 Franken erhältlich. Wer vorab einen Einblick in die Reise nehmen möchte, kann den Blog der Familie anschauen. (pd.) Multimediashow am Samstag, 23. Januar, ab 18 Uhr in der Aula der alten Sekundarschule in Bonstetten. Reiseblog: www.familieaufweltreise.wordpress.com.

Visionär und unheilbare Krankheit Das Kino Mansarde in Muri zeigt am Donnerstag und Freitag, 7. und 8. Januar, eine Biografie über Apple-Gründer Steve Jobs und einen ergreifenden Film über die unheilbare Krankheit MS – in Anwesenheit von Regisseur Jann Kessler. Es sind drei Produkt-Präsentationen, die für Steve Jobs’ Leben und Karriere besondere Wichtigkeit hatten: 1984 die Einführung des Macintosh, 1988 der Black Cube und 1998 der iMac. «Steve Jobs» ist keine Biografie, in der nach Checkliste jeder Moment des Lebens abgearbeitet wird, dieser Film kommt mit den drei wichtigsten Sequenzen im Leben von Steve Jobs aus und das reicht, um das komplexe Bild einer vielschichtigen, kreativen Person mit vielen Ecken und Kanten zu zeichnen. Man lernt einen Mann kennen, der eigentlich selbst nichts zusammenbauen kann, aber ein Visionär ist, auch wenn er die Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung damit vor den Kopf stösst.

MS – Multiple Schicksale Jung-Regisseur, Jann Kessler (20) war fünf Jahre alt, als seine eigene Mutter die Diagnose Multiple Sklerose erhielt. Um die schlimmen Erlebnisse zu verarbeiten und Verständnis für die Erkrankung zu schaffen, entschloss er

Regisseur Jann Kessler stellt sich am 7. Januar nach dem Film den Fragen des Publikums. (Bild zvg.) sich zur Realisierung dieses Filmes. Entstanden ist ein authentischer, bewegender Dokumentarfilm. «Multiple Schicksale» macht anhand von sieben an MS-erkrankten Personen deutlich, was die Nervenkrankheit den Betroffenen und ihren Familien an Kraft und Ausdauer abverlangt. Regisseur Jann Kessler wird am Donnerstag, 7. Januar, um 20.30 Uhr zu Gast im Kino sein und sich nach dem Film zusammen mit einer MSPatientin aus Muri den Fragen des Publikums stellen. (y.h.) «Steve Jobs» am Donnerstag, 7. Januar, 18 Uhr, und am Freitag, 8. Januar, 20.30 Uhr (E/d, 122 Min., ab 12 J.); «MS – Multiple Schicksale» am Donnerstag, 7. Januar, 20.30 Uhr und am Freitag, 8. Januar, 18 Uhr (CH/d/f, 84 Min., ab 10/14 J.). Reservieren: www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 664 21 21.


Sport

Den Erwartungen gerecht geworden

Dienstag, 5. Januar 2016

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Neues Jahr, neues Glück?

Petra Klingler gewinnt Swiss-Cup in Malbun Der Schachclub Wettswil will zurück in die Nationalliga B Am Berchtoldstag fand im liechtensteinischen Malbun der zweite Swiss Ice Climbing Cup der Saison statt. Am Start waren sieben Damen und 16 Herren. Bei den Damen siegte erwartungsgemäss die Bonstetterin Petra Klingler. Als erster Wettkampf im neuen Jahr fand der zweite Swiss Ice Climbing Cup in Malbun (FL) statt. Für die Routenbauer war es nicht ganz einfach, attraktive Routen ohne Eis am eigens aufgebauten Turm zu bauen. Doch es gelang ihnen bestens, und so kamen das Publikum und die Athleten zu spannenden Wettkämpfen. Bereits nach der Qualifikation führte Petra Klingler das Klassement an, allerdings nur knapp vor der Holländerin Marianne Van der Steen. Auch im Final lieferten sich Klingler und Van der Steen ein Kopf-an-KopfKlettern, mit dem besseren Ende bei Klingler, die den Wettkampf für sich entscheiden konnte. Bei den Herren setzte sich Yannick Glatthard (Meiringen) mit einem Top im Final knapp gegen Marco Malinowski (Reutlingen) und Kevin Huser (Widen) durch.

2015 stieg Wettswil nach einem Jahr in der Nationalliga B zusammen mit St. Gallen wieder in die 1. Liga ab. Das Team bleibt komplett und strebt die sofortige Rückkehr in die zweithöchste Schweizer Klasse an. ................................................... von kaspar köchli Vorweg: Wettswil gelang eine gute Saison, zum Verbleib in der Nationalliga B fehlte letztlich wenig. Alle Spieler kämpften grossartig, Lohn dafür waren zum Teil überraschende Siege gegen Höherklassierte. Trotzdem liess sich die Relegation nicht abwenden – mangelnde Routine und Coolness in entscheidenden Momenten gaben den Ausschlag. Bei einem Wiederaufstieg dürften die Wettswiler vom Erfahrenen profitieren. Interner «Torschützenkönig» wurde Daniel Christen, der bei seinen fünf Einsätzen unbezwungen blieb (drei Siege, zwei Remis). Start in die neue Saison ist im kommenden März.

Die Form stimmt: Petra Klingler gewinnt den zweiten Swiss Ice Climbing Cup der Saison. (Archivbild Peter Huser)

Schwinger Marco Nägeli gut in Form Ziel: Qualifikation für das Eidgenössische Starke Resultate zeigte wiederum Marco Nägeli: Der Maschwander schwang vorne mit bei der 119. Ausgabe des Berchtold-Schwingets. Sein Ziel für dieses Jahr: Er will sich für das Eidgenössische in Estavayer qualifizieren. Auch die Festtage konnten Marco Nägeli nichts anhaben, er trainierte fleissig weiter, dies zahlte sich aus. Nägeli platzierte sich bereits nach drei Gängen weit vorne und blieb dort bis zum sechsten und letzten Gang. Den letzten Gang gegen den Teilverbandskranzer Tobias Riget verlor Nägeli und rutschte dadurch weiter nach unten in der Rangliste. Jedoch reichte es ihm noch für die Auszeichnung. Der nächste Ämtler auf der Rangliste ist Matthias Furrer. Der junge Schwinger zeigte gleich zu Jahresbeginn eine gute Form. Gestartet ist er gegen Lorenz Dobler im ersten Gang, diesen gewann Furrer mit einer glatten Zehn. Nach drei Gängen platzierte er sich punktgleich mit Nägeli auf

dem 3. Rang. Den vierten und fünften Gang verlor Furrer. Jedoch konnte er seinen Gegner Michael Schmid im letzten Gang auf den Rücken legen. Matthias Furrer hat, neben erfolgreichem Bestehen seiner Ausbildung, als Ziel, im Schwingen eine Auszeichnung zu erhalten. Den ersten Schritt dazu hat er am Berchtold-Schwinget gemacht. Er schwang dynamisch und stark, ihm fehlte nur ein halber Punkt zur Auszeichnung. Der Schlussgang war ein kurzes Vergnügen, denn bereits nach fünf Sekunden bezwang Michael Bless (Gais) seinen Gegner Martin Glaus (Schänis) mit Kurz. Bless hatte seinen ersten Gang gegen Samir Leuppi gestellt und danach alle mit der höchsten Punktzahl gewonnen. Anja Bernhard

Auszug aus der Schlussrangliste

Die Clubmeisterschaft 2015 des Schachclubs Wettswil gewann zum wiederholten Mal der jüngste und zugleich stärkste Teilnehmer. Mit seinem 100-Prozent-Resultat dominierte Philipp Aeschbach die Konkurrenz nach Belieben. Im letzten Jahr standen auch immer wieder Plauschanlässe auf dem Programm, bei denen der Spassfaktor eine übergeordnete Rolle spielte. Zum Beispiel beim Tandem-Blitz, wo einander zugeloste Partner abwechselnd ihre Züge ausführen. Beim traditionellen Wettswiler Chlausturnier, bestehend aus den Disziplinen Blitzschach und Differenzler-Jass, schwang dieses Mal Daniel Christen obenaus. Beim anschliessenden leckeren Bauernbüffet

Schänis; 8h 56.00 Marco Nägeli, Maschwanden; 10i 55.50 Matthias Furrer, Islisberg; 11a 55.25 Roman Nägeli, Schönenberg; 16b 54.00 Michi Odermatt, Hausen aA; 23b 34.25 Michael Kiser, Wettswil. Mehr Bilder unter www.zksv.ch.

Daniel Christen erzielte in der Nationalliga B bei seinen fünf Einsätzen grandiose vier Punkte. (Bild Kaspar Köchli) wurde noch lange diskutiert, wo und weshalb man beim Jassen Differenzpunkte liegen liess. Der absolute gesellige Höhepunkt folgt in zehn Tagen. Beim Vereinsschlussabend 2015 wird nach Apéro, Preisverteilungen, Jahresrückblick und Nachtessen der SchachKegelkönig erkoren.

derlage gegen Zimmerberg auf den zweitletzten Rang ab. Wettswil benötigt am nächsten Dienstag auswärts gegen Schlusslicht Pfäffikon ZH einen Sieg, um garantiert in der Königsklasse zu verbleiben. Zürcher Meisterschaft 15/16, Meisterklasse: Wettswil – Zimmerberg 2.5:3.5. Philipp Aeschbach (Elo 2230)

Zürcher Meisterklasse wahren In der laufenden Zürcher Mannschafts-Meisterschaft figuriert Wettswil in der höchsten Liga. Allerdings rutschte es nach der kürzlichen Nie-

– Felix Csajka (2214) 0:1, Urs Rüetschi (2249) – Peter Hammer (2197) remis, Theo Heldner (2079) – Markus Räber (2203) remis, David Klee (1924) – Heiri Tanner (2098) 0:1, Kaspar Köchli (2059) – Stefan Berger (2004) 1:0, Roland Enderli (1649) – Adrian Siegel (1858) remis.

Versöhnlicher Jahresabschluss UHC Buccaneers Sellenbüren zweimal siegreich Mit zwei Siegen in der letzten Runde 2015 konnten die Buccaneers Boden gutmachen und befinden sich nun in der Verfolgergruppe auf Platz 4.

1. 58.75 Michael Bless, Gais; 3a 57.25 Martin Glaus,

Matthias Furrer bezwingt den Appenzeller Lorenz Dobler im ersten Gang. (Bild Anja Bernhard)

Philipp Aeschbach Clubmeister

Das Ämtler Derby gegen Floorball Albis, einen aus diversen Testspielen und Turnieren bestens bekannten Gegner, begann ziemlich holprig. Viele Fouls auf beiden Seiten, kein strukturierter Spielaufbau und nur wenige Torszenen. Albis ging mit 0:1 in Führung, als nach einem Abpraller im eigenen Slot zu wenig energisch verteidigt wurde. Beni Schiller glich zwar die Partie postwendend wieder aus, doch noch immer, so schien es, war die Mehrheit der Spieler noch nicht mit 100 % bei der Sache und ging davon aus, dass man die Partie dann schon noch irgendwie gewinnen würde. So war es auch nicht verwunderlich, dass nach einer erneuten Unkonzentriertheit vor der Pause Albis erneut mit 1:2 in Führung gehen konnte. Spielertrainer Nicola Grass rüttelte seine Jungs in der Pause mit einer entsprechend heftigen Ansprache auf, sodass nun allen klar war, dass mit einer Leistung wie in der ersten Halbzeit auch gegen Floorball Albis nichts zu holen ist, obwohl die zwei Punkte schon lange fix budgetiert worden waren. Nach Wiederanpfiff schlugen die Unterämtler aber ein höheres Tempo

an und wurden von Minute zu Minute stärker. Erst verwandelte Joël Wuillemin einen Freistoss, danach drückte Etienne Wuillemin einen Ball aus nächster Nähe über die Linie, Timon Annen schloss einen Konter erfolgreich ab und Luregn Serra drückte den Ball gleich samt dem gegnerischen Torhüter zum 5:2-Schlussergebnis über die Linie. Zum ersten Mal konnte man in dieser Saison somit einen Rückstand noch in einen Sieg umwandeln.

Erster Doppelsieg der Saison Gegen Lenzburg war man dann schon von Beginn weg bei der Sache. Nach einem rasch vorgetragenen Angriff über die linke Seite war Nicola Grass schon nach wenigen Minuten erfolgreich, indem er eine Vorlage von Bruder Christian Grass direkt ins Lattenkreuz spedierte. Nur einen Einsatz später doppelte dieser Nicola Grass nach. Nach einer Balleroberung im gegnerischen Drittel schloss er gleich ab und erwischte den sichtlich überraschten Lenzburger Torhüter erneut. Einmal in Fahrt gekommen, powerten die Buccaneers unvermindert weiter. Insbesondere die Offensiv-Linie um Captain Nicola Grass und die Flügelzange Beni Schiller und Timon Annen kam nun je länger je besser auf Touren. Annen und Schiller schraubten das Score auf 4:0 hoch, ehe Nicola Grass eine weitere Doublette markierte und sich dabei schon in der ersten

Halbzeit als vierfacher Torschütze auszeichnen lassen konnte. Nach dem Seitenwechsel wurde das Tempo dann merklich gedrosselt und nicht mehr mit letzter Konsequenz angegriffen. Christoph Pfenninger, welcher sich als einziger Akteur in diesem Spiel eine persönliche PlusSieben-Bilanz notieren lassen konnte, leitete nochmals einen Angriff ein, welcher schliesslich von Etienne Wuillemin mit einem Hocheckschuss gekonnt abgeschlossen wurde. Torhüter Roberto Sedlaczek musste sich nur ein einziges Mal bezwingen lassen und verpasste damit seinen ersten Shutout der Saison nur ganz knapp. Nach einem Weitschuss herrschte zu viel Verkehr vor dem Slot und Sedlaczek musste den leicht abgelenkten Ball passieren lassen, mehr als ein kleiner Schönheitsfehler auf der Anzeigetafel war dieses Tor aber nicht. Dank dem ersten Doppelsieg in dieser Saison schoben sich die «Buccs» auf Rang vier vor. Damit sind sie den Spitzenteams weiterhin dicht auf den Fersen und können gut gelaunt ins neue Jahr starten. (pd.) Buccaneers – Floorball Albis 5:2 (1:2) – Tore: 4. 0:1. 8. Schiller (N. Grass) 1:1. 16. 1:2. 23. J. Wuillemin (Leuenberger) 2:2. 26. E. Wuillemin (Serra) 3:2. 30. Annen (N. Grass) 4:2. 36. Serra (Eckert) 5:2. Buccaneers – Lenzburg 7:1 (6:0) – Tore: 3. N. Grass (C. Grass) 1:0. 5. N. Grass 2:0. 11. Annen (Schiller) 3:0. 12. Schiller (C. Grass) 4:0. 17. N. Grass (Schiller) 5:0. 19. N. Grass (Ibernini) 6:0. 30. E. Wuillemin (Serra) 7:0. 33. 7:1.


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001 2016  

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