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Alpenverein Graz Nachrichten

4/2016

www.alpenverein.at

r e f r รถ D s p e p n i t e s n s e r e u g r o e T V h u h c s e e n h c S l e i p s n n i Gew . m . u.v

www.alpenverein.at/graz


Hoch

ab 4

Berichte

Jubilarehrung Fotobericht

ab 6

Tourentipps

ab 8

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ab 18

Foto: Romana Piiroja, Finnisch-Lappland Titelbild: Thomas Wirnsperger, HĂźttschlag

Inhalt

Vergessene DĂśrfer

interessant


Liebe Mitglieder, liebe Freunde! Wieder neigt sich ein ereignisreiches Jahr dem Ende zu. Das diesjährige Schöcklfest – mittlerweile einer unserer Fixpunkte im Veranstaltungsjahr –, veranstaltet von der AV-Jugend und dem Alpinteam, in Kooperation mit der Grazer Woche und unterstützt von der Hypo Steiermark und der Holding Graz, war wieder ein voller Erfolg. Wir freuen uns, dass erneut so viele Interessierte auf den Grazer Hausberg gekommen sind, um in gemütlichem Rahmen unser Aktivitäten-Angebot zu nutzen. Auch heuer tat das etwas trübe Wetter der guten Stimmung bei Jung und Alt keinen Abbruch. Doch seht selbst in unserer bilderreichen Retrospektive. Zum gewählten Schwerpunkt „Vergessene Dörfer“ liefert euch der umfangreiche Artikel über die Bergsteigerdörfer eine sehr gute Übersicht. Christina Schwann stellt uns insbesondere 3 dieser Naturjuwelen näher vor. Gerade fürs zur Ruhe kommen, das berühmte Abschalten und Entschleunigen bieten diese Fleckchen unberührte Natur und Ursprünglichkeit. Als besonders schönes Ereignis in diesem Jahr darf unsere Jubilarehrung hervorgehoben werden, wo wieder einige langjährige Mitglieder geehrt wurden. Es war eine sehr schöne Feier in festlichem Rahmen, an die wir gerne mit einem Fotobericht erinnern möchten. Warum eigentlich Mitglied beim Alpenverein werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich unser Foto-Gewinnspiel Mein Bergfoto 2016 (mehr dazu auf Seite 22). Es gibt attraktive Buchpreise zu gewinnen, die umfangreiche Wandervorschläge in und um Graz enthalten bzw. das Bergsteigerdorf der Steirischen Krakau

schön illustrieren. Mitmachen lohnt sich also. Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Buchautoren Günter und Luise Auferbauer bzw. Hartmut Heidinger für die großzügigen Bücherspenden. Und wenn wir schon beim Thema Tourentipps sind: Allen, die auch in der kalten Jahreszeit die Wanderschuhe schnüren möchten, seien Konis Schneeschuhwander-Tourenvorschäge ab Seite 18 wärmstens ans Herz gelegt. Also raus mit euch in die Natur! Unter den Infos erwarten euch diesmal u.a. Veranstaltungstipps zu weiteren spannenden Vorträgen sowie ein Hinweis auf unsere neue Kooperation mit der CAC-Halle – dies sollte die Kletterenthusiasten unter euch besonders freuen. Neu in unserem Heft wurde die Seite Gut zu wissen eingeführt, die ein paar – wie ich meine – interessante und wichtige Informationen versammelt. Sie wird ab jetzt Fixpunkt in unserem Heft. Diesbezügliche Anregungen und Wünsche sind gerne willkommen. Wir schließen traditionell mit den Neuzugängen in der Bücherei. Zu guter Letzt möchten wir uns bei allen MitarbeiterInnen, unseren TourenführerInnen, dem Jugendteam und unserem Büroteam für die stets tatkräftige Unterstützung und bei euch allen, liebe Mitglieder, bedanken. Wir wünschen euch und euren Familien besinnliche Weihnachten und ein schönes, friedliches und unfallfreies Bergjahr 2017, in dem das Miteinander in der Natur wieder groß geschrieben wird. Viel Freude beim Lesen! Herzlich Romana Piiroja & das AV-Redaktionsteam

Foto-Gewinnspiel 22

Neue Bücher

Kletterführer

Inhalt

ab 32

Sportklettern | Bouldern | Alpinklettern

Maltatal Gerhard Schaar

panico Alpinverlag

Infos & Ankündigungen

ab 23

Ausblick und Schwarzes Brett 35

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Thema

Eine Alternative auf vielen Ebenen

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Der 16. September 2016 geht in der Geschichte der Bergsteigerdörfer des Alpenvereins als ein Meilenstein ein. An diesem Tag wurde im Rahmen der 9. Jahrestagung der im höchst gelegenen und äußerst geschichtsträchtigem Bergsteigerdorf Vent im Ötztal ein so genanntes „Memorandum of Understanding“ mit der Alpenkonvention unterzeichnet. Das zeichnet die Bergsteigerdörfer nun als ein offizielles Umsetzungsprojekt der Alpenkonvention aus und ist praktisch wie ein Zeugnis für unsere bisherige Arbeit, die vom Österreichischen Lebensministerium und dem Fonds für ländliche Entwicklung finanziell unterstützt wurde. Die Bergsteigerdörfer haben sich von Beginn an zum Ziel gesetzt, die Protokolle und Deklarationen der Alpenkonvention mit Leben zu erfüllen und damit der Bevölkerung näher zu bringen. Im Zentrum stehen

dabei die Protokolle „Tourismus“, „Raumplanung und nachhaltige Entwicklung“ sowie „Berglandwirtschaft“ aber auch die Deklaration „Bevölkerung und Kultur“. Jedes unserer 21 Bergsteigerdörfer hat seinen ganz eigenen Charme und Charakter, alle aber eine wunderschöne Natur- und Kulturlandschaft als größten unverkäuflichen Wert. Im Folgenden werden drei Bergsteigerdörfer vorgestellt, die Lust machen sollen, einen dieser Orte und vielleicht auch noch weitere zu besuchen. Hüttschlag im Großarltal, Salzburg: Almen und Bergmähder im Großarltal prägen heute die einstige Bergbaugemeinde Die Gemeinde Hüttschlag bildet den Talschluss des Großarltales, wel-

ches als verbindendes Landschaftselement zwischen den Hohen und den Niederen Tauern gelten kann. Die eiszeitliche Vergletscherung hat einen Taltrog ausgehobelt, der einen ausgeprägten asymmetrischen Querschnitt besitzt: Besonders von Großarl bis zum Talschluss beherrschen eindrucksvolle Felswände die Ostseite des Tales, während die Westseite in sanften Hängen ansteigt. Teile der Gemeinde Hüttschlag liegen im 1.834 km² großen Nationalpark Hohe Tauern. Im „Tal der Almen“, wie das Großarltal aufgrund seiner Vielzahl an bewirtschafteten Almen auch genannt wird, ist die Tradition der Almwirtschaft noch aufrecht. Knapp 40 Bauern bewirtschaften Jahr für Jahr in mühevoller Handarbeit ihre Almen. Für den Besucher bieten die Almen ideale Wanderziele. Mit regionalen, selbst gemachten Schmankerln laden sie

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Fotos von oben nach unten: Zell Sele, Karl Selden - Gemeinde Zell-Pfarre - Grünau im Almtal, Roland Kals; Headerfoto: Almsee, Grünau im Almtal (c) Ulrich Kirchmayr

Bergsteigerdörfer


Fakten Seehöhe des Ortszentrums: 1.030 m Gebirgsgruppen: Radstädter Tauern, Ankogelgruppe (Hohe Tauern) Wichtige Gipfel: Draugstein, Gamskarkogel, Glaserer, Großes Mureck (Schöderhorn), Heidentempel, Hundegg, Karkogel, Keeskogel, Klingspitz, Kreuzeck Info: Tourismusverband Großarltal 5611 Großarl 1 Tel.: +43/(0)6414/281 E-mail: info@grossarltal.info www.grossarltal.info

Grünau im Almtal, Oberösterreich: Grüne Auen und grünes Wasser Es gibt Alpengegenden, die zunächst ganz unspektakulär daherkommen. Besonders in der hohen Zeit des Berggehens, im Herbst, wenn sich die oberösterreichischen Alpenvorländer gerne in eine hartnäckige Nebeldecke einmummen. Die Talflanken hüllen sich in dichten Mischwald und noch sieht man nichts vom angeblich mächtigen Toten Gebirge, an dessen Fuß der Almsee ruht. Dann der Paukenschlag: Gedankenschnell verfliegt die Nebeldecke, man durchquert ein Hochmoor mit einem fast unwirklichen Seen-Auge, eine letzte Kurve und da ist er, der berühmte

Talschluss: Im glasklaren Almsee spiegelt sich die düstere Felsmasse des Toten Gebirges: Bis zu 1.700 m ragt der Gipfelkranz der „Almtaler Sonnenuhr“ über den Seespiegel empor. Um an die zweithöchste Wand der Nördlichen Kalkalpen zu gelangen, muss man in die östlich benachbarte Hetzau wechseln. Vom Almtalerhaus aus kann das gewaltige Bollwerk der 1.400 m hohen Schermberg-Nordwand bequem studiert werden. Wer höher hinaus will, der wird die atemberaubend schön gelegene Welser Hütte wählen. Sie ist der Ausgangspunkt für den Schermberg-Klettersteig und eine Reihe weiterer Kletterrouten. Ein wildromantisches Gebiet, von dem selbst Konrad Lorenz begeistert war. Fakten Seehöhe des Hauptortes: 528 m Gebirgsgruppe: Totes Gebirge Wichtige Gipfel: Großer Priel, Schermberg, Rotgschirr, Kasberg Info Tourismusverband Almtal Salzkammergut Im Dorf 17 4645 Grünau im Almtal Tel.: +43/(0)7616/8268 E-mail: info@almtal.at www.almtal.at

Zell-Sele, Kärnten: Herz der Karawanken – Srce Karavank Wie eine lückenlose Mauer – so wirkt die Gebirgskette der Karawanken, die das Klagenfurter Becken nach Süden hin abschließt. Erst bei näherer Betrachtung erkennt man, dass diese Mauer eher ein gestaffeltes Bollwerk ist, mit einigen Vorbergen und den dahinter versteckten Seitentälern. So ist es auch, wenn man das traditionsreiche Büchsenmacherstädtchen Ferlach hinter sich lässt und in ein nach Süden abzweigendes Waldtal eindringt.

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Rasch werden die Talhänge steil, dann schroff und felsdurchsetzt. Die Straße wird eng und zwängt sich zwischen den über Felsen herab brausenden Bachlauf und eine düstere Felswand. Schließlich steigt der Fahrweg in etlichen Windungen zur Höhe – eine letzte Kehre und man ist in einer anderen Welt. An die Stelle der ernsten Waldungen tritt ein breites, sonnendurchflutetes Hochtal. Der felsige KarawankenHauptkamm ist nun schon ganz nahe, tritt aber bescheiden hinter grüne Wiesenhügel zurück – fast wie ein etwas zu groß geratener Gartenzaun, der das kleine Paradies zu beschützen scheint. Das Pfarrdorf Zell schmiegt sich bescheiden an die südliche Talseite, ganz so, als wollte es möglichst wenig der kostbaren Landwirtschaftsfläche beanspruchen und flachhängige Wiesen sind rar in dieser Gegend. Fakten Seehöhe des Hauptortes: 950 m Gebirgsgruppe: Karawanken Wichtige Gipfel: Ferlacher Horn, Freiberg, Koschutnikturm, Hochobir Info Tourismusinformation Zell – Sele Gemeindeamt Zell – Sele Zell – Pfarre 75 9170 Zell – Sele Tel.: +43/(0)4227/7210 E-mail: zell@ktn.gde.at www.zell-sele.at Allgemeine Infos: www.bergsteigerdoerfer.at

Thema

zur stärkenden Almjause oder zur Übernachtung ein. Für sportlich Ambitionierte sind vor allem die Klettersteige an der höchst imposanten „Hüttschlager Wand“ zu empfehlen. Aber auch im Winter bietet Hüttschlag ein weites Betätigungsgeld, denn während in Großarl vor allem der alpine Schilauf das Sagen hat, geht es in Hüttschlag um ein Vielfaches beschaulicher zu: Wunderbare Schitouren, Schneeschuhwanderungen und Pferdeschlittenfahrten gehören hier zum Winterbild.

Bestellung von Printmedien – KOSTENLOSE Gesamtbroschüre mit allen 21 Bergsteigerdörfern und KOSTENLOSE Einzelbroschüren zu jedem Ort: Österreichischer Alpenverein Christina Schwann Oympiastraße 37 6020 Innsbruck Tel.: 0512 59547 31 christina.schwann@alpenverein.at

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Jubilarehrung

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Bei Brotzeit, Wein und guten Gesprächen fand die Jubilarehrung der Alpenvereinssektion Graz im barocken Meerscheinschlössl statt. Die Veranstaltung ist eine feste Größe im Veranstaltungskalender des Vereins und so konnten die Vorsitzenden Mag. Helmut Kreuzwirth und DI Gudrun Kreuzwirth im brechend vollen Hauptsaal fast alle zu Ehrenden begrüßen. Die Feier wurde vom Grazer Volksliedchor des Alpenvereins in besonderer Weise umrahmt. Unter den zahlreich zu Ehrenden konnten beide Vorsitzende Herrn Dr. Hans Waltner für seine 85-jährige und Frau Hildegard Hofmann für ihre 80-jährige Mitgliedschaft auszeichnen. Mag. Kreuzwirth stellte in seiner Rede zu jedem zu ehrenden Beitrittsjahr einen Bezug zur Alpinhistorie her. So wurde vor 85 Jahren,

als Dr. Waltner der Sektion beitrat, der große österreichische Alpinist Kurt Diemberger geboren und der vielbegangene Klassiker im Gosaukamm, die Däumling-Ostkante, erstbegangen. Kreuzwirth erinnerte in seiner Rede an die tief greifenden Erlebnisse, ob im Vereinsleben oder auf dem Berg, auf die jeder zurückblicken könne. Er freute sich, dass so viele dem Verein idealistisch die Treue hielten, obwohl so mancher den Neuerungen im Verein auch kritisch gegenüber stünde. Dem Erhalt der Hütten und Wege in den Bergen und dem Schutz der Natur werde sich der Alpenverein immer besonders verpflichtet fühlen, so Kreuzwirth. Doch den Spagat zu meistern zwischen Naturschutz und Bergsport sei immer eine Gratwanderung. „Die Sektion ist auf dem richtigen Weg, bleiben Sie uns gewogen“, wünschte abschließend

der Erste Vorsitzende. Nach der Ehrung führte em. Univ. Prof. Dr. Franz Wolkinger in einem kurzweiligen visuellen Vortrag das Auditorium auf den Grazer Hausberg, den Schöckl. Das an diesem Abend älteste Sektionsmitglied Dr. Hans Waltner bedankte sich in ergreifenden Worten im Namen aller Geehrten für die Auszeichnung und Wertschätzung, die der Verein seinen Mitgliedern entgegenbringt und wünschte dem Vorstand alles Gute für die nächsten Vorhaben.

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Foto: AV Graz

Berichte

für viele Jahre der Treue im Alpenverein


Berichte Fotos: AV Graz

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Schöcklfest

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Schöcklfest – Es ist schon fast zur Gewohnheit geworden, das Schöcklfest – veranstaltet von der Grazer Woche in Zusammenarbeit mit dem Grazer Alpenverein und der Hypo Steiermark. Diesmal hat das Fest Anfang Oktober stattgefunden.

Das Wetter war für den 9.Oktober nicht besonders schön vorausgesagt. Der erste Schnee sollte fallen, und die Temperaturen nicht weit über 10 Grad steigen. Trotzdem hat das Alpin- und Jugendteam des Grazer Alpenvereins ganze Arbeit geleistet, und einen tollen „Erlebnisparcourt“ für Jung und Alt aufgebaut. Auffallend war gleich die „FlyingFox“ vom Dachboden des Stubenberghauses. Wagemutige Kinder (aber auch einige Erwachsene) konnten gut gesichert in die Tiefe „fliegen“. Der Kleinste „Überflieger“ war knapp 3 Jahre alt und wollte sich kaum stoppen lassen. Beim Geschicklichkeitsparcour gleich daneben konnte unter anderem auf der Slackline das Gleichgewicht geschult werden oder mit Klettergurt und Helm ausgerüstet – auf einen Baum geklettert werden.

Auf der Riesenschaukel wurde – gesichert durch einen Gurt – gegen den Himmel geschaukelt. Der große Boulderblock war ein Anziehungspunkt für die „Kraxler“, wo so lange geklettert wurde – bis die kalten Finger wieder warm waren. Natürlich gab es auch frisches Steckerlbrot um den schlimmsten Hunger der kleinen Abenteurer zu stillen. Trotz kaltem Wetter konnte das AV Team Graz wieder an viele Kinder (und auch Erwachsene) die Begeisterung an der Bewegung in der Natur weitergeben. Die Belohnung für das gelungene Fest sind am Ende immer die vielen lachenden Kinderaugen, und die Frage „…darf ich noch einmal...“ wird lange weiterklingen. Das AV-Team Graz freut sich schon sehr die vielen Überflieger, Klettermaxerl und Abenteurer im nächsten Jahr wieder zu sehen!

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Fotos: AV Graz

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Leuchtende Kinderaugen, mutige Kraxler und Abenteurer


Berichte

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Die im Vorjahr erstmals organisierte Multireligiöse Bergandacht am Schöckl soll zur Tradition werden. Der Alpenverein will mit dieser Bergmesse, die gemeinsam mit dem Afro-Asiatischen Institut und dem Interreligiösen Beirat der Stadt Graz organisiert wird, ein Signal der Toleranz senden. „Gerade eine Bergandacht ist besonders dazu geeignet, denn am Berg zählen nur die menschlichen Qualitäten und nicht Rasse, Geschlecht oder Religion“, betonte Hartmut Heidinger als Vertreter der Alpenvereinssektion Graz bei seiner Begrüßung. Heuer waren 6 Religionsgemeinschaften bei dieser Bergandacht vertreten, nämlich die Katholische Kirche, die Islamische Religionsgemeinschaft, die Evangelische Kirche, die KoptischOrthodoxe Kirche, die Buddhistische Religionsgesellschaft und die Altkatholische Kirchengemeinde.

Die Bergandacht war heuer mit dem Wanderprogramm verbunden, das gemeinsam mit der Stadt Graz organisiert wird. Dementsprechend war die Andacht mit einer Sternwanderung verbunden. Es waren trotz kalter Witterung etwa 50 TeilnehmerInnen gekommen. Die ersten Planungsgespräche für das kommende Jahr haben ergeben, dass die Bergmesse auf ein früheres (hoffentlich wärmeres) Datum vorverlegt werden soll. Sie ist nun für den 24.September 2017 vorgesehen. Als Ort soll die Johanneskapelle beibehalten werden, die sich als „Kraftplatz“ als hervorragend geeignet erwiesen hat. An dieser Stelle soll noch ein besonderer Dank an den Verein zur Errichtung der Johanneskapelle und an DI Stubenberg als Grundeigentümer ausgesprochen werden. Hartmut Heidinger

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Fotos: Christa Heidinger

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Multireligiöse Bergandacht


English Alpine Camp

Fotos: Andrea Huber-Grabenwarter

(TOO) much fun at the English Alpine Camp? zur Post mit Leo und seiner Belegschaft, die ebenso Englisch mit uns gesprochen haben und noch vielem mehr. Dies sind nur einige der Aktivitäten, die in dieser Woche stattgefunden haben. 14 Jugendliche aus ganz Österreich haben daran teilgenommen. Mit 3 Jugendleitern der Sektion Graz (2 Englisch-Studenten, 1 Englisch-Lehrerin), 1 Irin und einem Bergretter, der die Gruppe manchmal begleitete, waren alle bestens betreut. Viele Gemeinschaftsaktionen, Spiele und Aktivitäten haben die Jugendlichen so zusammengeschweißt, dass der Abschied am Ende manchem schwer viel. Vielleicht trifft man sich ja wieder auf dem einen oder anderen Camp? Fazit dieser 6 Tage ist: Es soll eine Wiederholung des Camps geben. Es gibt schon Anfragen dafür und wir scharren in den Startlöchern für

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das English Alpine Camp 2.0 in St. Lorenzen im Lesachtal. Andrea Huber-Grabenwarter Olivia Braunschmid Philipp Baschinger Niamh Martin

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Ist es möglich, 14 Jugendliche während diverser Outdoor-Aktivitäten zum Englisch-Sprechen zu motivieren und dabei Spaß zu haben? Ganz ohne Schulcharakter? Ist es möglich, dabei auch noch Kletterknoten, Erste Hilfe, etwas über Land und Leute zu lernen, den Karnischen Höhenweg zu erklimmen, auf einer einsamen Berghütte auf engstem Raum zu übernachten, zum Sonnenaufgang auf einen Gipfel zu steigen, zu klettern, einen Klettersteig zu begehen, im Bach nach Halbedelsteinen (Granaten) und Gold zu suchen… und noch immer Englisch zu sprechen? It is, indeed! Bei wunderbaren Rahmenbedingungen wie dem herrlichen Lesachtal, eingebettet in den Karnischen Hauptkamm und die Gailtaler Alpen, dem kleinen, aber feinen St. Lorenzen, der herzlichen und guten Bewirtung im Gasthof

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Teamtrip

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Mitte September ging's für das Jugendteam der Alpenvereinsjugend Graz auf die Hofpürglhütte (1.705 m) ins Dachsteingebirge. Ziel war ein Zusammentreffen des Teams in gemütlicher Hüttenatmosphäre mit Zukunfts- und Gipfelblicken und kooperativen Planungsgesprächen in bewegender Gebirgslandschaft. Am Freitag wanderten wir noch trocken in die Dämmerung hinein, die restlichen Tage spielten alle (Wetter-)Stückerl. Bei Regen, Schnee und Sonne gestaltete sich auch unser Programm als sehr abwechslungsreich: Steiglpasserkundung, botanische Bergkräuterspaziergänge, Indoor-Bouldern, Akroyoga sowie Felsklettern mit wundervollem Blick auf die imposante Bischofsmütze und den Dachstein. Neben Teambesprechungen blieb genügend Zeit für kreatives Teambuildung. Gruppendynamische

Übungen brachten überraschende führungstechnische Erkenntnisse hervor und förderten unser Rollenbewusstsein. Dabei durchlebten wir in den Spielen verschiedene Phasen: von der Inklusion aller Beteiligten und einem strukturierten Wir-Gefühl hin zur völligen Gruppenanarchie und schlussendlich zur Selbstauflösung. Es war jedenfalls ein großer Spaß und wir haben dabei sehr viel gelacht. Bevor es den weiten Weg zurück ging, genossen wir auf der Aualm noch eine richtig gute Kasjausn der Kirchgasshüttensennerin. Mag. Dorit Kraft ist Jugendleiterin im Grazer AV-Jugendteam. Sie arbeitet als Sozialpädagogin und leitete bis zum Frühjahr 2016 die Alpenvereinsjugend in Graz.

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Fotos: Mag. Dorit Kraft

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der Grazer Alpenvereinsjugend 2016


Alpengarten Rannach

Fotos: Helmut Kreuzwirth

Wanderung zum Alpengarten Rannach Nach der gemütlichen Einkehr traten wir die Rückkehr um den Schraußberg herum an, wobei eine große Gruppe unter der Führung

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von Hans Winkler sich bald höchst motiviert zum Stattegger Dorffest verabschiedete. Helmut Kreuzwirth

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Im Spätsommer präsentiert sich Graz und sein hügeliges Umland als ideales Ziel für Wanderungen. Auch in diesem Jahr hatten alle Wanderbegeisterten die Möglichkeit, an vier von der WOCHE in Kooperation mit der Sektion Graz und dem Sportamt der Stadt Graz organisierten Touren teilzunehmen. So führte beispielsweise die zweite Wanderung im gemütlichen Tempo von der Bushaltestelle in der Andritzer Reichstraße über den Bogenhof und den Pailgrabenweg hinauf zum Alpengarten Rannach und war ein voller Erfolg. Angereist mit Öffis konnten 61 TeilnehmerInnen, begleitet durch fünf FührerInnen (Stefan Wagner, Hans Winkler, Johanna Schnabl, Lisa Kreuzwirth, Helmut Kreuzwirth) unserer Sektion, mittags bei wärmsten Temperaturen in der dortigen Jausenstation Kasnudeln und Schweinsbraten genießen.

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Vortrag Kurt Diemberger In seinem multimedialen Vortrag „Aufbruch ins Ungewisse – Alpen, Everest, K2“ mit vielen Bildern und Filmausschnitten zeigte Kurt Diemberger, den Hans Kammerlander „eine lebende Bergsteiger-Legende“ und den "schillerndsten Alpinisten unserer Zeit" nennt, ein Kaleidoskop aus seinem nun 80-jährigen Leben als Bergabenteurer: das Rätsel um Hermann Buhls Tod, die Erstbesteigung der Königsspitze Nordwand über die Schaumrolle, die erschütternden Einzelheiten des Überlebenskampfes am K2 mit Julie Tullis, und vieles mehr. Der fesselnde und launige Live-Vortrag begeisterte die Zuhörer in höchstem Maße und wurde von der Grazer Bergsteigerlegende, Hans Schell, einem engen Freund Diembergers, moderiert.

Fotos: Hans Heidenbauer

Berichte

Minoritensaal platzte aus allen Nähten – Spannender Vortrag von Bergsteiger-Ikone Kurt Diemberger

Quelle: www.alpenverein.at/graz

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Foto: AV Graz

Auf Einladung von Stadtrat Kurt HOHENSINNER (Stadtrat für Integration, Bildung und Sport) und Stadtrat Michael EHMANN (Stadtrat für Soziales, Familie und Jugend) trafen sich erstmalig am Nationalfeiertag im Grazer Rathaus (zwischen 9:30 – 14:00 Uhr) Vereine und Organisationen, die ehrenamtliche Hilfe anbieten und leisten. An über 50 Infoständen konnten sich die etwa 400 Besucher darüber informieren. Immerhin bringt diese ehrenamtliche Tätigkeit für die Steiermark eine Wertschöpfung von 1,4 Milliarden Euro, wofür sich beide Stadträte besonders bedankten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Thomas Axmann von der Antenne Steiermark. Hohensinner führte in seinem „Speech“ (früher genügte Referat) unter anderem aus, dass er eine „Ehrenamtsversicherung“ für die

ganze Steiermark anstrebe und dass in Hinkunft eine ehrenamtliche Tätigkeit bei Bewerbungen berücksichtigt werden soll. Der Sozialstadtrat betonte, dass die ehrenamtliche Tätigkeit eine notwendige Ergänzung zum sozialen Netzwerk sei und keineswegs dazu diene, um Geld zu sparen! Über das Rote Kreuz berichtete der Bezirksstellenleiter (Michael MOSER) und über den Verein „Wir für Uns“ die Gründerin Christine BRUNNSTEINER. Eva MORE-HOLLERWEGER, von der Wirtschaftsuniversität Wien, sprach über die ökonomische, soziale und politische Bedeutung des Ehrenamtes. Sie führte vier Merkmale an, die eine ehrenamtliche Tätigkeit kennzeichnen, und zwar: es muss freiwillig, unbezahlt, für andere sein und außerhalb des eigenen Haushaltes stattfinden. Der Schauspieler Serge FALCK schließlich gab

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in seinem „Speech“ einige kritische Anmerkungen zum Ehrenamt. Die Vorträge fanden zwischen 10:00 – 11:30 im überfüllten Gemeinderatssaal statt. Mit großer Begeisterung wurde musikalische Begleitung der „Green Guys“, in steirischer Tracht aufgenommen. Die im Programm angekündigte „Diskussion mit den Speakern“ fand nicht statt. Es gab ein „Networking Breakfast“ und beim üppigen Buffet im Stadtsenatssitzungssaal das übliche Gedränge. Wir konnten an unserem Infostand nicht nur zahlreiche Bekannte begrüßen, sondern ebenso Werbematerial an Interessenten verteilen und einige neue Mitglieder gewinnen.

Berichte

Tag des „Ehrenamtes“ in Graz

P.S. Vielleicht kann man in Hinkunft eher die deutschen Begriffe bevorzugen. F. Wolkinger

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Von 4.8. bis 7.8. 2016 fand im Tiroler Ötztal die diesjährige Boulder-Jugendeuropameisterschaft statt. Bei optimalen Bedingungen trafen sich 248 AthletInnen aus über 20 Nationen in Längenfeld, um die besten KletterInnen Europas zu küren. Für die Steiermark waren Laura Lammer und Johanna Färber, beide vom OeAV-CAC Team Graz, am Start. Nach einer souverän absolvierten Qualifikationsrunde fanden sich beide im Finale der besten Sechs, somit war ein erster Schritt Richtung Europas Spitze geschafft. Im Finale sicherte sich Laura Lammer vor begeistertem Publikum den sehr guten 5. Gesamtplatz bei dieser Heimeuropameisterschaft. Für Johanna Färber lief es im Finale der Klasse Junior female hervorra-

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gend. Bis zum Schluss lieferten sich Johanna und die Serbin Stasa Gejo ein spannendes Duell um den Sieg. Am Ende musste sich die Kumbergerin ganz knapp geschlagen geben und wurde

bei der Jugend WM in China am Start. Ernst Färber

Vizeeuropameisterin 2016 Dieser tolle Erfolg bedeutete für Johanna Färber einen fixen Startplatz bei der Weltmeisterschaft, die von 14.9. bis 18.9. 2016 in Paris stattfand. Als jüngstes Mitglied des Österreichischen Nationalteams konnte sie auch in Paris ihr großes Talent unter Beweis stellen. Sie wurde in der Qualifikation 21. und verpasste somit ganz knapp das Finale der besten 20. Von 7.11. bis 13.11. 2016 sind Laura Lammer und Johanna Färber mit dem Österreichischen Nationalteam

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Foto: Ernst Färber

Berichte

KLETTERTEAM OeAV-CAC GRAZ


Thema

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Schneeschuhtouren

Weg zum Turntaler Kogel

Einleitung Voranstellen möchte ich den Touren kurz einige allgemeine Bemerkungen: 1. Die objektiven Gefahren: Dazu gehört in erster Linie die Lawinengefahr. Diese größte Gefahr kann nicht von vornherein ausgeschlossen werden, da sie von mehreren Faktoren abhängt. Das

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Wetter, der Wind und der Schneedeckenaufbau sowie die Beschaffenheit des Tourengeländes – freies Gelände, starker oder mäßiger Bewuchs, Steilheit der Hänge und Flanken usw. im jeweiligen Tourengebiet – bestimmen die Lawinengefahr. Vor jeder Tour ist auf die Lawinensituation zu achten. Informationen erhält man auf der Homepage der ZAMG auf www.zamg.ac.at bzw. www. lawine-steiermark.at oder per Tel. 0316/242200 beim diensthabenden Meteorologen. Jeder muss nach den aktuellen Verhältnissen und Informationen selbst entscheiden, ob eine Tour durchführbar ist oder ein Ausweichziel bzw. der Abbruch der Tour – der Sicherheit wegen – besser ist. Berücksichtigt man alle genannten Grundvoraussetzungen, können die objektiven Gefahren – sie sind aus

dem Lawinenlagebericht ersichtlich – großteils ausgeschlossen werden. 2. Die subjektiven Gefahren: Sie betreffen die Person des Tourengehers, die aus Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, Untrainiertheit, mangelnder Ausrüstung, wenig Bergerfahrung, Konzentrations- und Koordinationsmängel und körperlicher Ermüdung bestehen. Da muss der Leitspruch heißen: Lieber mit kleineren und leichteren Touren beginnen, statt mitten in einer Tour wegen Ermüdung abbrechen zu müssen und den Abstieg gerade noch mit letzter Kraft zu schaffen. Oder mit Kreislaufproblemen zu kämpfen, die ein Weiterkommen erschweren und bis zum totalen Zusammenbruch gehen können. Bei genügender Kondition und Ausdauer hat man viel mehr von den Aktivitäten in Punkto Erlebnis und Freude.

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Headerfoto: Konrad Karasek, Blick in das Kar wo links die Route durch führt

Tourentipps

Der beschauliche Sport im Schnee


3. Zur Ausrüstung: Bei den Touren müssen immer ein Lawinenverschütteten-Suchgerät, eine Lawinen-Schaufel und -Sonde mitgenommen werden, damit in Notfällen die Kameradenrettung sofort in Angriff genommen werden kann. Kurse für die Bedienung dieser Geräte bieten alpine Vereine in Zusammenarbeit mit der ZAMG und Bergführer an.

Es wird in der Beschreibung auch auf besondere Gefahren (Wechten, Abbrüche, Lawinenstriche usw.) bei möglichen kritischen Stellen hingewiesen. In den sonnenbeschienen Flanken ist am frühen Nachmittag beim Abstieg besonders auf die Durchfeuchtung und Schwachstellen der Schneedecke zu achten. Die Angaben der lawinengefährdeten Geländestriche beziehen sich auf die Wahrscheinlichkeit von Abgängen im Verlauf eines Winters, welche über mehrere Jahre beobachtet wurden, es können aber auch in nicht bekannten Gebieten Lawinen oder Schneerutschungen stattfinden. Wichtig ist vor Antritt der Tour auf die Wettersituation (Wärmeeinbruch, Neuschnee, Windrichtung) und auf den Schneedeckenaufbau (über die vergangenen Wochen) zu achten, wie oben bereits hingewiesen.

Anspruch 3: Alpine, anspruchsvolle Bergtour mit ausgesetzten bzw. steilen Passagen bis 30° auch im baumfreien Gelände. Die Anspruchsbewertung ist subjektiv und der Lawinensituation entsprechend veränderbar. Vorausgesetzt wird, dass die Anreise mit eigenem Fahrzeug erfolgt, deshalb werden die Beschreibungen mit der jeweiligen Ausfahrt von der Autobahn oder Schnellstraße mit bekannten größeren Orten begonnen. Zur Planung der Touren bedarf es einer genauen Karte, wo die Geländestruktur und Steilheit gut sichtbar ist, dafür ist als zweckdienliche Karte die Österreichkarte (ÖK) des BEV angeführt. Eine Bitte darf ich am Schluss aussprechen. Keine aufgeforsteten Waldgebiete unter 2 Meter Höhe begehen und zur Fütterungszeit die Gebiete meiden. Absperrungen und Fahrverbote sind zu respektieren.

5. Die Anspruchsbewertung bezieht sich auf gute Tagesverfassung, durchtrainierte Kondition und gute Einschätzung des Geländes. Sie ist subjektiv und durch die Lawinensituation veränderbar. Die Anspruchserläuterungen sollen nur ein allgemeiner Anhaltspunkt sein, sie geben über die Schwierigkeiten und Anforderungen Auskunft.

Die Tourenvorschläge sind mit bestem Wissen erstellt worden und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, somit begeht jeder die Touren auf eigene Verantwortung. Bei jeder Tour ist auf den Schneedeckenaufbau und Windverfrachtung zu achten.

Die Angaben der Höhenmeter beziehen sich auf die zu überwindenden Höhenmeter im Aufstieg, ohne mögliche Gegensteigungen einzubeziehen.

Anspruch 1: Schöne, nicht allzu schwere Bergwanderung mit angenehmer Steigung in den Bergflanken und mit Forststraßen durchsetztes Berggelände, auch für Anfänger geeignet.

Die angegebene Gehzeit setzt normale Bedingungen voraus (z.B. kein tiefer Schnee, körperliche Tagesverfassung) und ist als Durchschnittszeit zu verstehen. Bei Grup-

Anspruch 2: Anspruchsvolle, konditionsstarke Bergtour und mit Ausdauer verbundene Tour, steile Waldpassagen und Bergflanken auch im freien Gelände.

4. Zu den Tourenbeschreibungen:

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K. Karasek

Tourentipps

pen vergrößert sich die allgemeine Gehzeit. Die Gehzeit bezieht sich auf eine bequeme Durchführung (ohne Leistungsdruck und sportliche Spitzenzeit), Pausen (die sein sollten) sind nicht einbezogen.

Turntaler Kogel Blick zum Hochschwab

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TOURENTIPPS TURNTALER KOGEL (1.610 m) Mürzsteger Alpen

TOUR AUF EINEN BLICK Anfahrt: Über Aflenz (oder über den Pogusch) nach Turnau weiter Richtung untere Stübming, hier in den Brücklergraben zum Forsthaus Greith, hier Straßenende. Karte: ÖK 4211 Charakteristik: Interessante, anspruchsvolle Bergtour mit schönem Ausblick zur Blick zur Turnauer Alm Hohen Veitsch. Anspruch: GZ ca. 5 ½ Std., HM 650

Tourentipps

Einkehr/Hütte: Turnauer Alm, wirtschaftung

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Alpengasthof auch Winterbe-

Wegbeschreibung: a) Vom Parklatz rechts beim Forsthaus vorbei zu einer kleinen Lichtung Richtung Prolestal, dann geht es geradeaus in Kehren steil durch den Wald zu einer Forststraße. Hier rechts in den Graben und über den linken Bergrücken zur Forststraße, die nach rechts zur Rosenfeldalm führt. Weiter führt die Route über eine Lichtung und später durch schütteren Wald und flach werdendes Gelände über den Bergkamm zum Gipfel ohne Kreuz – stattdessen befindet sich hier eine Tafel der Almbauern. Achtung auf Gipfelwechten. Der Abstieg führt links den Bergkamm entlang mit zweimaligem leichten Auf- und Abstieg, bis man die Turnauer Alm linker Hand bergab sieht. Hier über steil werdendes Gelände in das Almgebiet und weiter zum Alpengasthof Turnauer Alm. Von

hier links zuerst über freies Gelände (markanter Baum) in den Graben zu einer Forststraße, dieser folgen bis zum Prolestal und zur anfangs bekannten Lichtung zum Forsthaus Greith. Kurzer Steckbrief Forsthaus Greith (968 m) – Rosenfeldalm (1.389m) – Turntaler Kogel (1.610 m) – Turnauer Alm (1.385m) – Forststraße – Greith.

HOHENWART

(1.818 m) Lavantaler Alpen Waldschneise vor dem Gipfel

weiser, der zu einer Lichtung führt und weiter zur Bergstation eines Sesselliftes. Nun rechts bergab zur schon sichtbaren Hohenwarthütte. Von hier auf einer Forststraße zur Sommerrodelbahn und im weiteren Verlauf zum Hotel Hochegger und über die Straße zur Seetalerhütte. Kurzer Steckbrief: Klippitztörl / Seetalerhütte (1.530m) – Klippitztörlhaus (1.620m) – Klippitztörl (1.644m) – Weg 08 – Hohenwart (1.818m) – Hohenwarthütte – Seetalerhütte.

HOHE RANACH (1.981m) Seetaler Alpen

TOUR AUF EINEN BLICK Anfahrt: Packer Autobahn A2 Abfahrt Bad St. Leonhard nach Kliening zur Seetalerhütte / Hotel Hochegger unter dem Klippitztörl. Karte: ÖK 4103 Charakteristik: Leichte Tour mit geringer Steigung. Großteils im Waldgebiet am Rande des Schigebietes. Schöner Rundblick am Gipfel. Anspruch: 1, GZ ca. 3 ½ Std., HM 300 Einkehr/Hütte: Klippitztörlhaus, Tel. 043 50 / 380 46 Wegbeschreibung: Von der Seetalerhütte über die Straße zum Übungslift, hier links in den Wald. Der Weg führt erhöht über der Straße vorbei bei einem Kletterfelsen zu einer Forststraße, die im weiteren Verlauf zum Wanderweg wird und zum Klippitztörlhaus führt. Hinter ihr etwas bergauf zum Klippitztörlpass. Hier rechts von der Straße abzweigend in den Wald zu einem Wegweiser, bei ihm rechts vorbei auf schmalem Waldweg im leichten Rechtsbogen zum Weg-

TOUR AUF EINEN BLICK Anfahrt: Auf der S 36 nach Judenburg Abfahrt West, vor dem Zentrum im Kreisverkehr Richtung Truppenübungsplatz (TÜPL) Seetaler Alpe. In Brand, auf einer Kuppe, bevor es abwärts zum TÜPL geht, hier Parkplatz. Karte: ÖK 4226 Charakteristik: Hohe Ranach (Bildmitte TÜPL Hütte) Leichte mit angenehmer Steigung verlaufende Tour. Ab der Hälfte schöne Fernsicht bis zum Gipfel. Anspruch: 1, GZ ca. 4 Std., HM 450 Einkehr/Hütten: GH Schmelzhütte Wegbeschreibung: Vom Parkplatz rechts über die Straße in die kleine Lichtung und dann durch den Wald auf den NW Bergrücken, anfangs durch lichten Wald, der später etwas dichter wird, auf den Brandriegel, wo die Sicht schon frei wird. Weiter auf freiem Gelände am Westrücken mit schöner Fernsicht zur Wenzelalpe

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Kurzer Steckbrief: TÜPL Schmelz / Brand (1.600m) – Brandriegel (1.720m) – Hohe Ranach (1.981m) – Brandriegel – TÜPL Schmelz.

KREISKOGEL (2.306 m) Seetaler Alpen

TOUR AUF EINEN BLICK

Anfahrt: Siehe Hohe Ranach

er auf der rechten Seite vorbei am Kl. Winterleitensee zum Gr. Winterleitensee, danach in NW-Richtung Karte: ÖK 4226 über die Bergflanke steil bergauf zu einem Wettermessgerät, hier in Charakteristik: Anspruchsvolle, einen Sattel leicht bergab und weitkonditionsstarke, ab Hütte Trittsich- er zum Rücken, der zum Kreiskogel führt. Auf diesem weiter – je nach erheit fordernde Tour. Schneelage – den Bergrücken enAnspruch: 3, GZ ca. 5 ½ Std., HM tlang (nicht zu viel ins Kar gehen) 760 Blick in das Kar, wo links die zum sichtbaren Gipfelkreuz. AchRoute durch führt tung auf Schneewechten am linken Gratrand. Beim Abstieg wieder zur Einkehr/Hütten: Winterleitenhütte, Messstation, weiter am Grat, bis der GH Schmelzhütte Wald auf der rechten Seite beginnt, hier steil bergab in das Tal zum See Wegbeschreibung: und weiter zur Winterleitenhütte. Vom TÜPL hinter den Gebäuden auf Retour wie beim Aufstieg zum Parkder Forststraße, bis links ein Haus platz Schmelz. steht, hier (Wegweiser) hinter dem Haus in den Wald auf dem Som- Kurzer Steckbrief merweg teils neben der Eisrodel- TÜPL Schmelz (1.550m) – Winterbahn vorbei und durch den Wald leitenhütte (1.782m) – Gr. Winter– entlang der Lichtmasten – bis zu leitensee – NW Bergrücken – NO einer Lichtung, wo schon die Win- Rücken – Gipfel – Winterleitenhütte terleitenhütte links in Sicht ist. Weit- – TÜPL Schmelz.

Fotos: Konrad Karasek

Blick zum Kreiskogel

Blick von der Hohen Ranach zum Kreiskogel

Blick zur Turnauer Alm

Hohe Ranach (Bildmitte TÜPL Hütte)

Bei der Rosenfeldalm

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Tourentipps

und zum Gipfel mit herrlichem Panoramablick über die Seetaler Alpe. Etwas unter dem Gipfel (Wegweiser) Militärstützpunkt zeitweise geöffnet. a) retour wie Aufstieg. b) retour bis zum Brandriegel, hier bergab durch den Wald zu einer Forststraße, die zu einer Hütte und im weiteren Verlauf zum TÜPL Schmelz führt, hier mit dem Zeitauto nach Brand zum Parkplatz.

Waldschneise vor dem Gipfel

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FOTO-GEWINNSPIEL Mein Bergfoto 2016

Mitmachen & mit etwas Glück gewinnen! Sende uns bis 6. Jänner 2017 eine E-Mail an redaktion.graz@oeav.at mit 1) deinem liebsten selbst gemachten Bergfoto 2016 (max. 1 MB) UND 2) beende den Satz „Ich bin gern beim Alpenverein dabei, weil...“ Das E-Mail muss Deinen vollständigen Namen und Deine Adresse enthalten.

Unter allen TeilnehmerInnen werden verlost:

• 2 Exemplare „100 Ausflüge um Graz“ – Wandern mit Bus und Bahn • Band Ost von Günter und Luise Auferbauer • 5 Exemplare „100 Ausflüge um Graz“ – Wandern mit Bus und Bahn • Band West von Günter und Luise Auferbauer • 10 Exemplare der „Alpingeschichte kurz und bündig – Bergsteigerdörfer Steirische Krakau“ von Hartmut Heidinger Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme am Gewinnspiel setzt die Zustimmung zu den Teilnahmebedingungen voraus. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptiert der/die Teilnehmer/in diese Teilnahmebedingungen. Das Gewinnspiel ist kostenlos und läuft ab Erscheinung des vorliegenden Heftes bis Freitag, 06. Jänner, 23:59 Uhr. Einsendungen werden ausschließlich per E-Mail akzeptiert. Einsendungen, die nach dem 06. Jänner 2017 eintreffen, werden ungeöffnet gelöscht. Das mitgesendete Foto darf die Dateigröße von 1 MB nicht überschreiten. Die Gewinner werden am Montag, 08. Jänner 2017, per Los ermittelt, schriftlich verständigt und erklären sich mit der Namensnennung im Heft 01/2017 einverstanden. Die TeilnehmerInnen erklären sich mit der Veröffentlichung ihres Foto- und Textbeitrages im Heft 01/2017 einverstanden. Jede Person kann nur einmal teilnehmen und nur einen Preis gewinnen. Eine Barablöse des Gewinns ist ausgeschlossen. Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet.

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Fotos: Romana Piiroja, Großer Rettenstein, Krimmler Achental, Wolayer See

Info

• 3 Exemplare „Spaziergänge in Graz und Umgebung mit Bus, Bahn, Bim“ von Günter und Luise Auferbauer


Grazer Alpenvereinsnachrichten

Anzeigenpreisliste 2017 Herausgeber und Österreichischer Alpenverein / Sektion Graz-St.G.V. Anzeigenannahme: 8010 Graz, Sackstraße 16, Tel. 0316/82 22 66, Fax 0316/81 24 74 E-Mail: buero.graz@oeav.at, Internet: www.alpenverein.at/graz Auflage: 12.500 Stück Versandgebiet: Großraum Graz, Steiermark und an ca. 300 Auslandsmitglieder Seitengröße: 210 mm breit, 277 mm hoch Satzspiegel: 175 mm breit, 238 mm hoch

Inseratenpreise

1/1 Seite

210x277 mm

€ 800,–

U 3 (1/1 Seite)

210x277 mm

€ 900,–

U 4 (1/1 Seite)

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€ 1.000,–

1/2 Seite quer

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€ 450,–

1/3 Seite hoch

55x238 mm

€ 320,–

1/4 Seite hoch

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€ 250,–

1/4 Seite quer

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€ 250,–

1/8 Seite quer

85x56 mm

€ 125,–

plus 5% Werbeabgabe und 20% Mehrwertsteuer Nachlass: 10 Prozent für 2 Ausgaben 15 Prozent für 4 Ausgaben

Heft 1/17: Programm/ „Wandern mit den Öffis“ Redaktionsschluss: 20.01.2017 Auslieferung: Ende Februar

Platzierung: Streuung im Textteil Beilagen: Preis nach Vereinbarung (mitgeheftet)

Info

(Breite x Höhe)

Heft 2/17: Thema „Unsere Hütten“ Redaktionsschluss: 14.04.2017 Auslieferung: Ende Mai Heft 3/17: Programm/ „Geschichte entlang der Wege“ Redaktionsschluss: 11.08.2017 Auslieferung: Mitte September

Erscheinungsweise:

vierteljährlich

Heft 4/17: Thema „Ehrenamt“ Redaktionsschluss: 17.11.2017 Auslieferung: Mitte Dezember

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und

Akademische Sektion Graz Sackstraße 16, 8010 Graz

Mitgliedsbeiträge 2017

Mitgliedsbeiträge 2017 KATEGORIE

Info

Nr.

BEITRAG

Bezeichnung

10

A-Mitglied (JG 1957-1991)

60,--

21

B-Ehe-/Partner/Lebensgem. (gleiche Sektion, gleiche Adresse)

47,--

22

B-Witwe(r)

47,--

24

B-Versehrter u. Menschen mit Behinderung

47,--

25

B-Bergrettung

47,--

26

B-Jugendleiter

47,--

28

B-Arbeitsloser

47,--

30

B-Senioren (JG 1956 u. früher)

47,--

31

Frühpensionisten (aber nur mit Mindestpension) gegen Nachweis

40

JUN-Junioren (JG 1992-1998) u.

47,--

42

JUN-Studenten (bis JG 1990)

47,--

52

JG-Jugend (JG 1999-2010)

24,--

60

KID-Kind/er (JG 2011 u. später)

21,--

70

FM-Freimitglieder automatisch JG 1947 u. älter u. 50 AV-Jahre

17,--

71

FM-Freimitglieder auf Antrag JG 1956 und 50 AV-Jahre

17,--

72

FM-Freimitglieder (Kinderdorf)

17,--

80

C-Gastmitglieder

17,--

Familienbeitrag

107,--

47,--

Ehepaar mit einem oder mehreren Kindern bis 18 Jahre (Studenten bis 27 Jahre mit Inskriptionsbestätigung)

Unkostenbeitrag Auslandsmitglieder: € 3,30/Jahr

Neuer Service: mein.alpenverein.at

Für die AV-Sektion Graz Für die Akademische Sektion Graz Mag. Helmut Kreuzwirth Ass. Prof. DI Dr. Norbert Hafner Erster Vorsitzender Erster Vorsitzender für den Auf https://mein.alpenverein.at können Mitglieder eine Einzugsermächtigung

Mitgliedsbeitrag erteilen bzw. ihre Bankdaten korrigieren. Ab sofort sind auch die erweiterten Funktionen von mein.alpenverein zugänglich. Dies betrifft: Adressänderungen, Hochladen von Studienbestätigungen, Kalender(ab)bestellungen.

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Info

Alpenverein Graz, Nachrichten 4/2016

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Bericht

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Idlhofgasse 74 • 8020 Graz • 0676/57 77 555 • www.c-a-c.at

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Steckbriefe Name Oliver F. Lorberau

Name Roman Keimel

AV-Tätigkeit Klettersteigtouren

AV-Tätigkeit Bergwanderungen, Hochtouren Beruf Technischer Assistent Berufung Das Himmelreich Gottes zu erben

Berufung Schöne Augenblicke zu bereiten Tour in der Steiermark, die ich immer gern empfehle... Quer durchs Gesäuse zu wandern, laufen… – von der Mödlingerhütte bis zur Ennstalerhütte Schönes Erlebnis in der Natur, an das ich mich gern erinnere... Ob in Bewegung oder beim stillen Sitzen: die Natur genießen. Lieblingspanorama Der Rundblick vom Gößeck frühmorgens an einem Herbsttag Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich... .. ein Adler und würde von Gipfel zu Gipfel gleiten Inspiration finde ich… … in vielen Dingen, Sachen, Menschen…. Mit dem Alpenverein verbindet mich... …die Möglichkeit mit und unter netten Menschen die Natur zu genießen, diese anderen Menschen näher zu bringen. Lebensmotto Schöne Augenblicke sammeln

Tour in der Steiermark, die ich immer gern empfehle... Alle Wege auf die Sonnschienhütte, ev. mit Ebenstein Schönes Erlebnis in der Natur, an das ich mich gern erinnere... Der Karnische Höhenweg bei bestem Wetter und herrlicher Aussicht Lieblingspanorama Panorama vom Gößeck, vom Ebenstein, vom Hohen Sonnblick bei Sonnenaufgang und am Karnischen Höhenweg Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich... Ich bin froh, dass ich kein Tier bin und mich mit freiem Willen fürs Gute entscheiden kann ;-) Inspiration finde ich… wenn ich langsam wandern gehe oder stillhalte Mit dem Alpenverein verbindet mich... die Wertschätzung für die Natur, die gemeinsame Freude an Bergerlebnissen, die gute Ausbildung

Info

Beruf Projektmanager

Lebensmotto Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Die Bibel

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Exkursion der Alpenvereinssektion Graz Südtirol zwischen Glurns und Reschen (oberer Vintschgau) vom 23. Juni – 27. Juni 2017 0473-633-565; Fax: 39 0473-633551; email: hotel@langtaufererhof. it; www.langtaufererhof.it Folgende Ziele (witterungsabhängig) sind geplant: Anreise: 23.Juni 2017 (Freitag): Graz, Abfahrt 6 Uhr, Franz-Graf-Allee – Kärnten; Pustertal – Meran – Vintschgau – Glurns -Langtauferertal Reschenpass (Staatsgrenze, 1508 m) – Hoch-Finstermünz, Abstieg oder mit Kleinbus zur Erlebnisburg Alt-Finstermünz am Dreiländereck: Mautstelle ab 1300, ab 1472 Ausbau unter Herzog Sigismund; Klausenturm von 1502, Kapelle Maria Himmelfahrt von 1604 (Eintritt); Zur Etschquelle und ev. Besuch des angrenzenden völlig erhaltenen Bunkers Nr. 20 (Eintritt). Rundwanderung von Melag (925 m) zur Melager Alm (1970 m) und am Karlinbach zurück; Trockenrasen am Tatscher Bühel; Glurns – kleinste

Stadt Italiens mit Wehrmauern, Geburtsort von Paul FLORA; Benediktinerkloster Marienberg (in 1344 m); Krypta mit Fresken (um 1160) – nicht immer zugänglich (Eintritt). Rojen, zum höchst gelegenen Ort Südtirols in 1998 m; Nikolauskirche mit Fresken aus dem 14. Jhd. Warme Kleidung; festes Schuhwerk und Regenschutz. Im Hotel sind ein Hallenbad und eine Fitness-Anlage vorhanden. 27. Juni 2017 (Dienstag): Heimfahrt gleich wie Hinfahrt; Änderungen möglich!

witterungsbedingt

Anmeldungen: AV-Sektion Graz, Tel.: 0316/82 22 66, email: buero. graz@oeav.at Graz,29. November 2016 F. Wolkinger

Info

Der Vintschgau reicht vom Westrand des Meraner Beckens bis auf den Reschenpass (österreichische Grenze, 1504 m), wo in 1550 m der zweitlängste Fluss Italiens, die Etsch entspringt. Durch den Vintschgau haben die Römer die Via Claudia Augusta nach Augsburg ausgebaut. Die Ötztaler Alpen im Norden mit der Weißkugel (3739 m) und die Ortler-Gruppe im Süden, mit dem Ortler (3905 m) fangen die Niederschläge ab, so dass der Vintschgau zu den trockensten Tälern der Ostalpen zählt. Der Vintschgau ist eine alte Kulturlandschaft, reich an Burgen und Kirchen. Das Langtauferertal verläuft von Graun am Reschensee, aus dem der Kirchturm von Alt-Graun herausragt, nach Osten in Richtung Weißkugel. Standquartier: Langtauferer Hof, Kappl 115, I-39027 Graun/Langtaufers, in fast 2000 m Höhe; mit Hallenbad und Fitness-Anlagen; Tel. 39

Es gibt ab sofort ermäßigte Karten in der Geschäftsstelle des Alpenvereines, 8010 Graz, Sackstraße 16. Ermäßigung gibt es nur mit Vorlage des Alpenvereinsausweises.

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Exkursionen 2017 von Prof. WOLKINGER mit der URANIA-Graz Die Details erscheinen im nächsten URANIA-Heft oder sind auf der Homepage ersichtlich Freitag, 2. Juni – Montag, 5. Juni 2017 (Pfingsten) Wein und Kultur um Marburg und Prettau mit Südtirol

Mittwoch, 10. Mai 2017: Flechtenausstellung und Botanischer Garten Linz

Mittwoch, 21. Juni 2017: Dreiklang der Gärten, O.Ö. Landesgartenschau in Kremsmünster

Montag, 22. Mai – 29. Mai 2017: Dalmatinische Küste: Trogir – Split – Dubrovnik-Mostar

Mittwoch, 6. September 2017: Naturpark Mürzer Oberland – HM bei Weichselboden

Korsika

Wandern & Genuss

Paradiesische Strände, faszinierende Berglandschaften, korsische Köstlichkeiten.

+43 (0) 316 / 2910952

Donnerstag, 26. Oktober 2017: (Nationalfeiertag) Kastanienfest in Klostermarienberg/Burgenland

Anmeldungen bei der URANIA: Tel.: 0316/58 35 90 Fax: 0316/58 35 90 90

Korsika gilt als eine der schönsten Mittelmeerinseln und Naturparadies. Auf unseren Wanderungen kommen wir vorbei an glasklaren Seen, imposanten Gebirgsketten, wir schlendern durch verträumte Dörfer und genießen korsische Schlemmereien bei einer Weinverkostung.

sprachige Reiseleitung, Reisebegleitung ab/bis Wien durch Alpenverein Graz Guide | alle Eintritte und Wanderungen wie im Programm angeführt | 1 Überraschungs-Picknick | 1 Weinverkostung | 1x Reiseführer von Polyglott o.ä. pro Zimmer | alle Gebühren und Steuern | 20-30 Gäste

Direktflug mit Fly Niki/Air Berlin ab/bis Wien (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Calvi | 23 kg Freigepäck | alle Flughafentaxen und Gebühren | 7x Unterbringung im Feriendorf Zum Störrischen Esel, Calvi auf Basis Doppelzimmer mit DU/WC | reichhaltiges Frühstücksbuffet, Abendbuffet mit korsischen, mediterranen und internationalen Gerichten | alle Transfers & Rundfahrten auf Korsika in modernem Reisebus | örtliche, deutsch-

Preis p. P. DZ:

€ 1.290,–*

Preis p. P. EZ:

€ 1.460,–*

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Info

Dienstag, 11. April 2017: Schachblumenblüte Großsteinbach-Kellerviertel, Hagensdorf, Luising, Heiligenbrunn-Kellerviertel Güssing: Burg

Preis p. P. inkl. Direktflug ab Wien, Halbpension & Reisebegleitung durch AV Graz Guide:

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alpenvereinaktiv die App für unterwegs 419.000 Downloads belegen eindrucksvoll den Erfolg der alpenvereinaktiv.com-App innerhalb der Bergsteiger-Community. Offline verfügbare Karten, nützliche Tools wie Höhenmesser und Kompass und alle auf alpenvereinaktiv.com veröffentlichte Touren und Hütten machen die App zu einem sehr nützlichen Begleiter. Die App ist kostenlos für Android und iOS erhältlich. Karten für unterwegs können inklusive Tracks heruntergeladen werden und sind nun auf Tour auch ohne Netz bzw. ohne Internetverbindung verfügbar. Im Gelände kann die gespeicherte Karte über den Menüpunkt „Karte“ ganz einfach aufgerufen werden. Touren finden ist in der App genauso einfach wie auf der Webseite www.alpenvereinaktiv.com: Entweder über die Textsuche oder über

verschiedene Filtermöglichkeiten kann die gewünschte Tour schnell und einfach gefunden werden. Die Tourendetailseite bietet wie gewohnt alle wichtigen Informationen zur Tour inklusive Bilder und Kartenansichten. Ähnlich wie die Karten können auch Touren für unterwegs heruntergeladen werden. Der Vorteil: Man hat den entsprechenden Kartenausschnitt mit dem eingezeichneten Tourenverlauf und der Wegbeschreibung praktisch und mit einem Klick am Smartphone mit dabei. Und: Ich sehe immer meinen aktuellen Standpunkt (blauer Punkt) auf der digitalen Karte und kann somit meinen Standort im Gelände rasch feststellen. Egal, ob du die Tour im Portal auf alpenvereinaktiv.com oder in der App planst, durch die automatische (!) Synchronisierung sind die Touren

sowohl am PC als auch am Smartphone verfügbar. Dies gilt natürlich auch für selbst aufgezeichnete Touren und den persönlichen „Merkzettel“. Alle persönlichen Touren, Merkzettel, Tourenplanungen und Listen sind im Menüpunkt „Favoriten“ zu finden. Auch aufgezeichnete Touren sind in diesem Ordner abgelegt. Gerade für Radtouren eine nützliche Funktion: Die Navigation. So kann nach erfolgter Tourenplanung oder auf Grundlage schon bestehender Touren, ähnlich wie bei einem Auto-Navi, dem Wegverlauf gefolgt werden – mit Sprachausgabe, wenn gewünscht. Michael Larcher Michael Larcher ist Bergführer, Gerichtssachverständiger und Leiter der Bergsportabteilung im Alpenverein

Info

Grazer Volksliedchor Bei der Mitte November stattgefundenen Mitgliederehrung des OeAV im Meerscheinschlössl war der Chor durch einige Sängerinnen und Sänger vertreten, die mit Liedern und Jodlern zur gelungenen Veranstaltung beigetragen haben. An alle Sangesfreudigen unter den Alpenvereinsmitgliedern erfolgt wieder die herzliche Einladung zum Mitsingen: ab 12. Jänner jeden Donnerstag um 17:45 Uhr - ausgenommen Schulferien - im Akademischen Gymnasium am Tummelplatz.

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Obfrau Chorleiter Barbara Loitzl Mario Lerchenberger 0664 / 85 50 014 0660 / 56 86 771

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Neue Bücher in der Bibliothek Albert Precht HOCHKÖNIG 160 Seiten, zahlreiche farbige Fotos sowie SW Fotos, Topos. Anton Pustet Verlag, Salzburg, 2016, ISBN 978-3-7025-0816-6 Der Autor, einer der großen Pioniere des Felskletterns, schildert in diesem Buch die Bedeutung dieses beindruckenden Bergmassivs in Salzburg für die Bevölkerung einst und jetzt sowie dessen alpinistische Erschließung. Kurz bevor Albert Precht nach Kreta aufbrach, wo er im Mai 2015 zu Tode stürzte, hatte er das Manuskript für diesen Band im Verlag abgegeben. Der Ausnahmekletterer hat in diesem Buch seine Unternehmungen, viele davon Erstbegehungen, in Wort, Bild und Topos vorgestellt und von Freunden und Seilpartnern berichtet, von denen einige ebenfalls zu Wort kommen. Kompromissloser Materialverzicht war das Markenzeichen seiner Touren, auf denen ihm in fünf Jahrzehnten rund 1000 Erstbegehungen gelangen (siehe seine Autobiografie: Albert Precht, Tausendundein Weg, 2003). Mit eindrucksvollen Farbfotos dokumentiert er die Felsszenerie dieses großen Bergstockes.

Info

Reinhard Sudy STEIRISCHE BERGSEEN Erlebnisreiche Wanderungen und Touren. 175 Seiten, mit zahlreichen Farbfotos. Styria regional in der Verlagsgruppe Styria, Wien, Graz, Klagenfurt 2016. ISBN 978-3-7012-0214-0 Die Idee, die Seen der Steiermark in einem kombinierten Bild-Textband zu würdigen, ist sehr gutzuheißen, gab es doch bislang kein solches Werk. Das Buch beinhaltet eine repräsentative Auswahl von künstlichen und natürlichen Seen, eingebettet in Wandervorschläge. Hilfreich ist jeweils ein übersichtlicher Informationsblock, während man Karten – auch eine Übersichtskarte – vermisst. Bei den Gebietsbezeichnungen ist die Zuordnung der künstlichen Seen im Umfeld der Koralpe zur Südsteiermark der Orientierung wenig dienlich. Wer Seen liebt, findet in diesem Buch manch brauchbare Anregung.

Tatjana Rasbortschan LEHRPFADE im SÜDEN ÖSTERREICH 208 Seiten, zahlreiche farbige Fotos. Anton Pustet Verlag, Salzburg, 2016, ISBN 978-3-7025-0818-0 Die Autorin stellt in diesem handlichen Führer eine Auswahl an Themenwegen in Kärnten und der Steiermark vor. Die Wege reichen von gemütlichen Tal- und Almwanderungen, die 1½ bis 3 Stunden dauern, bis zu alpinen Wanderwegen im Bereich des Großglockners mit bis zu 5 Stunden Gehzeit. Die steirischen Tourenvorschläge decken schwerpunktmäßig die Gebiete zwischen Salzkammergut und Zirbitzkogel sowie die Oststeiermark ab, die bis zu 4 Stunden Gehzeit dauern. Die interessant gehaltenen Tourenbeschreibungen werden mit schönen Farbfotos illustriert sowie mit Tipps über Besonderheiten und übersichtlichen Infoblocks ergänzt. Leider sind nicht bei allen Vorschlägen Tourenskizzen vorhanden.

Adi Mokrejs, Josef Hasitschka ERLESENER DACHSTEIN Geschichten aus neuen und alten Zeiten 436 Seiten, ca. 400 SW-Abbildungen Schall Verlag, Alland, 2015 ISBN 978-3-900533-82-3 Dieser Band ist eine weitere Gebirgsmonographie des Schall-Verlages, deren Konzept darin besteht, dass ein Portrait des betreffenden Gebietes durch (in diesem Fall 117) Einzelbeiträge versucht wird. Den Schwerpunkt bilden Originaltexte von Bergsteigern, die überwiegend nach Einzelbergen, teilweise aber auch nach Persönlichkeiten gruppiert sind. Hinzu kommen Kapitel über die kulturellen Merkmale des Dachsteingebiets, die Höhlenwelt, den Winter und Bergunfälle. Als Autoren treten neben den beiden Herausgebern viele bekannte Persönlichkeiten, die sich auf unterschiedlichste Weise um den Dachstein verdient gemacht haben auf – von Erzherzog Johann bis Klaus Hoi. Ein Lesebuch, das diesem großartigen Hochgebirge viele neue Facetten abringt und dazu motiviert, umgehend dorthin aufzubrechen.

Öffnungszeiten: AV-Bibliothek, Schörgelgasse 28a, Mittwoch, 18:00 bis 19:30 Uhr E-Mail: bibliothek.sektion.graz@oeav.at www.alpenverein.at/graz ➜ Alpinbücherei

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Richard Goedeke SPAGAT Ein Leben zwischen Berg und Engagement 240 Seiten, zahlreiche Farb- und SW Fotos Bergverlag Rother, Ottobrunn, 2016 ISBN 978-3-7633-7074-0

In diesem Buch finden sich Beiträge von Zeitzeugen oder Trägern der weltweiten alpinen Erschließung bis zur Jetztzeit herauf. Die 24 Kapitel beschreiben die kulturelle Entwicklung von den lebensfeindlichen Wohnsitzen der Götter über die Entdeckung und Erforschung der Berge bis zu den Erstersteigungen und den gewagten Solo- und Speedbegehungen der jüngsten Zeit. Diese Geschichten sind interessante, faszinierende sowie unterhaltsame Beiträge aus der Hand vieler Autoren wie den Brüdern Schlagintweit, Josef Kyselak, Walter Bonatti, Heinrich Harrer und Peter Habeler, um nur einige zu nennen, die vom Leben und Überleben in den Bergen der Welt erzählen.

Franz u. Rudolf Hauleitner

Wildbäche - Schluchten - Seen 192 Seiten, 133 Farbfotos, Wanderkärtchen, Höhenprofile, Übersichtskarte Bergverlag Rother, Ottobrunn, 2015 ISBN 978-3-7633-3145-1

Ulrich Metzner NATURJUWEL RIESENGEBIRGE Geschichte und Geschichten eines sagenumwobenen Höhenzugs. 144 Seiten, zahlreiche meist farbige Fotos und Abbildungen. Anton Pustet Verlag, Salzburg, 2015, ISBN 978-3-7025-0747-3

Der Autor stellt in diesen Wanderbuch die Wasserlandschaften im Gebiet zwischen dem Hochschwabgebiet und der Eisenwurzen im Süden über das Alpenvorland bis zum Waldviertel an der tschechischen Grenze im Norden und dem Nationalpark Neusiedler See im Osten vor. Die 51 Routen werden motivierend beschrieben und die Besonderheiten sind in den Kartenausschnitten mit nummerierten Punkten verzeichnet, ergänzt mit dienlichen Infos wie Höhenprofilen, Anforderungen, die auch im Inhaltsverzeichnis farbig dargestellt sind, sowie Raststätten und Familienfreundlichkeit. Einladende Farbfotos zu den Wanderungen runden die Vorstellungen ab.

Das reich bebilderte Buch ist eine Gebietsmonographie, deren Zielgruppe weniger Wanderer als vielmehr Reisende sind. Die Kapitel bieten essayhafte Darstellungen einzelner Themen (etwa über Rübezahl), die mit Beschreibungen von Teilgebieten oder Einzelobjekten wechseln, ohne dass dabei eine nachvollziehbare Ordnung erkennbar wäre. Kurios ist auch die Darstellung von weit entfernten Partnerstädten. Auch der Beitrag über Adalbert Stifter ist eine glatte Themenverfehlung, ebenso die nicht aus dem Riesengebirge stammenden Fotos auf den S. 94 ff. Trotz dieser offenkundigen Mängel erfahren Personen viel Wissenswertes über das Riesengebirge und seine weitere Umgebung.

Wandern am Wasser OSTÖSTERREICH

Bücher

Mit Schwung und augenzwinkerndem Humor erzählt der Autor aus seinem Leben voller Leidenschaft als Bergsteiger, Kletterer, Gründer der ersten Stunde, Aktivist beim Alpenverein und Mitstreiter für Umwelt- und Naturschutz. Goedeke, einer der bekanntesten Kletterer unserer Zeit, erzählt von seinem Leben im Spagat zwischen verschiedenen Lebensbereichen wie etwa der Familie und seiner Kletterleidenschaft. Der Leser erlebt hautnah so manches aus über sechzig Jahren Alpingeschichte.

Stefan König ALPINGESCHICHTE (N) Von den Anfängen bis auf den Mount Everest 287 Seiten, Illustrationen AS Verlag, Zürich 2015, www.as-verlag.ch ISBN 978-3-906055-39-8

Weihnachtswünsche Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern und Gönnern für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr. Auch allen aktiven TourenführerInnen, JugendleiterInnen und MitarbeiterInnen sagen wir ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit! Eine besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein wunderschönes, unfallfreies Bergjahr 2017 wünscht das gesamte AV Graz Team mit den Vorständen Mag. Helmut Kreuzwirth, DI (FH) Gudrun Kreuzwirth und Max Obleitner

Alpenverein Graz, Nachrichten 4/2016

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Gut zu wissen Was bietet mir die Mitgliedschaft beim Alpenverein? • Ausgezeichneter Versicherungsschutz weltweit • Ermäßigung auf AV-Hütten • Kurse & Ausbildungen für Bergsportler • Hits für Kids • Schutz der Alpen • Wetterdienst für Bergsteiger • Bestens informiert: Karten, Magazine, Jahrbuch • Rabatte in vielen Sportgeschäften • …

Persönliche Beratung: +43/512/291600 Montag bis Freitag 13.00 bis 18.00 Uhr Es beraten Sie Meteorologen mit Bergerfahrung Tel. Tonbanddienst in Österreich: Gesamtes Alpenwetter: 0900/911566-80  Regionales Alpenwetter: 0900/911566-81  Ostalpenwetter: 0900/911566-84  Schweizer Alpenwetter: 0900/911566-83  Gardasee-Wetter: 0900/911566-82 (kostenpflichtig € 0,68/Minute)

Alpine Parkuhr für Wanderer

online: www.alpenverein.at/wetter / www.zamg.ac.at

Tag & ungefähre Uhrzeit der geplanten Rückkehr einstellen; Uhr gibt Anhaltspunkte, ob Autobesitzer sich nur verspätet hat oder ob evtl. alpiner Notfall. Kostenlos in unserer Geschäftsstelle erhältlich!

Lawinenwarndienst Steiermark / Österreich www.lawine-steiermark.at / www.lawine.at

Alpines Notsignal

Hubschrauber-Zeichengebung

Notsignal * * * * * * 6-mal in 1 Minute ein akustisches oder optisches Signal Pause 1 Minute

Wir brauchen Hilfe: Ja, hier landen! Bücher

Notsignal wiederholen bis Antwort durch Retter erfolgt Rettungssignal * * * (Antwort durch Retter) 3-mal in 1 Minute ein akustisches oder optisches Signal

Alpiner Notruf

Wir brauchen keine Hilfe: Nein, nicht landen!

140 für alpine Notfälle 112 Euro Notruf

www.bergrettung.at

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Wetterdienste

Alpenvereinshüttenfinder

Tourentipps

http://www.alpenverein.at/huetten/finder.php weltweit Hütten finden inkl. Infos zu Verfügbarkeit, Preisen, Tourentipps, Ausstattung etc.

www.alpenvereinaktiv.com Gemeinsames Tourenportal des DAV, ÖAV und Alpenverein Südtirol mit umfangreichem Informationsmaterial zum Ausdrucken und Downloaden.

Alpenverein Graz, Nachrichten 4/2016


AUS:blick Themen-Ankündigung für das Magazin 04/2016 Wandern mit den Öffis und Frühjahr-/Sommerprogramm

Foto: pixabay

Ihr Tourenbericht im Alpenvereinsmagazin Schreiben Sie gerne über Ihre Unternehmungen in der Natur und möchten andere AV-Mitglieder an Ihren Erlebnissen teilhaben lassen? Wir freuen uns über Tourenberichte mit Fotos, die wir in unserem Nachrichtenblatt veröffentlichen dürfen. Info: Text max. 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fotos min. 300 dpi. Brauchbares von und für Mitglieder Haben Sie etwas beim Wandern/Radfahren/Skitourengehen... verloren oder gefunden? Möchten Sie gern gebrauchte, aber noch verwendbare Sportausrüstung ver-

Impressum Impressum: Medienbesitzer und Verleger: Österreichischer Alpenverein, Sektion Graz, Steirischer Gebirgsverein, A-8010 Graz, Sackstraße 16. Inhalt: Informationen und Berichte über Tätigkeiten, Ziele und Aufgaben im Sinne der Vereinsstatuten. Hersteller: Offsetdruck Dorrong OG, A-8053 Graz, Kärntner Straße 96. Herstellungs- und Verlagsort: Graz. Auflage 14.500. Anzeigenteil, Redaktion und Layout: AV Graz. Für namentlich gezeichnete Artikel ist der jeweilige Verfasser verantwortlich und gibt seine persönliche Meinung wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder, Dias oder elektronische Daten wird von der Redaktion keine Haftung übernommen.

Alpenverein Graz, Nachrichten 4/2016

AV-Geschäftsstelle Graz A-8010 Graz, Sackstraße 16 Tel. 0316/82 22 66, Fax 0316/81 24 74 Öffnungszeiten: Mo., 10 bis 18 Uhr; Di. bis Do., 10 bis 15 Uhr; Fr., 13 bis 18 Uhr Internet: www.alpenverein.at/graz E-Mail: buero.graz@oeav.at bzw. sektion.graz@oeav.at Alpine Auskunft/Tourenberatung: Tel. 0316/83 48 41 Mi., von 18 bis 19.30 Uhr Internet: www.alpine-auskunft.at

AUS:blick

kaufen oder verschenken? Wir verweisen auf die Firmenanzeigen und danken für die finanzielle Unterstützung sowie gute Zusammenarbeit.

Die Redaktion ist erreichbar unter redaktion.graz@oeav.at

Redaktionsschluss Wandern mit den Öffis 20.01.2017

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GZ 02Z031118 M

© FOTO: STEFAN LEITNER

P. b. b. Erscheinungsort Graz Verlagspostamt 8020 Graz Unzustellbare Hefte bitte zurück an den ÖAV, Sackstraße 16, 8010 Graz.

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