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kultur I gesellschaft I wissen

Ausgabe 07 I 11.10.2009

Sexy Beinkleid Mit den Nylons wurden Strumpfhosen salonf채hig

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Von links rauscht der Hauptdarsteller ins Bild, Schnitt, die weinende Geliebte, Schnitt, Peng, Dunkelheit, Schnitt, alle tot. Der Zuschauer atmet durch. Manchmal ist es eben verdammt schnell(lebig), was einem heutzutage so serviert wird. Fast Food ist überall. Gerade im Internet. Sich Zeit nehmen, in Ruhe blättern, genüsslich schmökern? Auch das geht im Internet. Vor Ihnen befindet sich der Beweis: aventin – das Online-Magazin für aufgeweckte Zeitgenossen, die Kultur, Kunst und Co. durchaus intensiv genießen. Sie geben den Takt an, entscheiden das Tempo. Und blättern einfach zurück, wenn Sie etwas noch einmal genießen wollen. Sollten Sie sich gar in einen Artikel besonders „verliebt“ haben, können Sie den natürlich auch ausdrucken. Als Ihre ganz individuelle aventin-Version. Und nun: viel Vergnügen beim geruhsamen blättern!

impressum espresso Multimedia GmbH Oberer Graben 45 I 85049 Ingolstadt Telefon (0841) 90180-80 www.stattzeitung.in V.i.S.d.P. Hermann Käbisch Redaktion: Hermann Käbisch, Melanie Arzenheimer, Steffi Bergmüller, Eva-Maria Kohl, Thomas Michel Art und Satz: Sonja Hirschbeck, Bettina Ludsteck Erscheinung: sonntags, 11 Uhr

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theater „Rotes Sofa“ kunst Wahlverwandschaften - Malverwandschaften kultur Ritterorden vom heiligen Grab zu Jerusalem titelthema Sexy Beinkleid Mit Nylon wurden Strumpfhosen salonfähig

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lyrik Elternhaus, elektrotechnisch motorsport Bernd Rosemayer


rückblick Die Woche im Überblick

kunst Klaus Sporer im Porträt

kultur Das Georgische Kammerorchester

faxen machen Martin der kreative Player

politik Generalkonsul Monsieur Visconti

genuss Vosskonzept Rezepttipp

design Kirchenneubau in der Diözöse Eichstätt

liebeshoroskop

audi chromologie Wankelmotor NSU Ro 80

kulturevent Michael Mittermaier und Winterzauber

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„…dann läuft der Dackel rechts“

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"Alle anderen haben ihre Autos schon"

Horst Köppel sprach Freitagnacht offen über seine Leiden: "Alle anderen haben ihre Autos schon", sagte der Trainer des FC 04 im Theater Ingolstadt. Als Gast auf dem Roten Sofa im Foyer war Köppel einmal ganz privat zu erleben. Er warte immer noch auf seinen Dienst-Audi – und das wohl,

weil er ein Cabrio bestellt hat. Wenn der Wagen jetzt komme, sei die Cabrio-Saison eigentlich schon vorüber... Der Coach verstand sich blendend mit Sascha Römisch, dem dienstältesten Ingolstädter Schauspieler - schließlich ist der Hardcore-Fan von Borussia Mönchengladbach.

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„Man kann trainieren und taktisch alles machen, aber trotzdem läufts anders“

Es ist eine der charmantesten Veranstaltungen des Theater Ingolstadt: Schauspieler werden eingeladen, nach Lust und Laune ihren Vorlieben einmal in intimer, politisch auch mal unkorrekter und garantiert überraschender Art zu frönen. „Nachtdienst“ hieß die Reihe früher, jetzt heißt sie „Rotes Sofa“. Geblieben ist die ungewöhnliche Zeit: Erst um 23 Uhr geht’s im Schneckenfoyer los, vielleicht hielt sich deshalb am Freitag der Andrang in Grenzen – und das, obwohl mit Horst Köppel eine Trainerlegende – und, wie sich herausstellte, ein witziger Geschichtenerzähler gekommen war. Doch erstmal Sascha Römisch: der Schauspieler ist bekannt für sein impulsives Temperament und ein ebenso energetisches Spiel auf der Bühne. Die Steigerung von alledem gab es jetzt am Freitag: Römisch, gebürtiger Niederrheiner, gab den Hardcore-Fan von Borussia Mönchengladbach – und damit ein gutes Stück von sich selbst. Mit Puma-Schuhen, Trainingshose und Trikot schmiss Römisch mit Flachwitzen des Fußball-Proletariertums um sich und lachte sich dabei selbst so sehr kaputt, dass die knapp 30 Zuschauer auch nicht mehr anders konnten. Schon als Kind sei er immer am liebsten im Stadion gewesen. Als Jugendliche fassten er und ein paar Freunde dann schließlich auch den Mut, sich einmal in der Nordkurve blicken zu lassen …

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„Die haben doch keinen Spaß mehr.“

Und was macht die Jugend heute so? „Die haben doch keinen Spaß mehr“, so Fußball-Fan-Römisch, „das ist alles so Druck irgendwie“. Ja, der Fan erfüllte nicht nur das Klischee vom Biertrinker, er offenbarte auch ein paar melancholische Seiten, ließ ein bisschen Gesellschaftskritik durchscheinen. Und dann Horst Köppel. Der gebürtige Schwabe war Spieler und von 2004 bis 2006 Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Da hatten sich die richtigen gefunden. Köppel gestand, dass er seine Umzugskisten gar nicht erst ausge-

packt hatte, als er nach Ingolstadt gekommen war. Mittlerweile aber schon. „Ich fühl mich hier wohl.“ Das Problem sei beim Fußball nur, dass man nicht alles planen könne. Und da liege auch der Unterschied zum Theater. „Wenn du zu einem Spieler sagst, lauf links, dann läuft der Dackel rechts“, scherzte der 61-jährige Trainer. Im Fußball gebe es eben keine Generalprobe. „man probt zwar auch, aber dann klappt’s halt manchmal nicht. Man kann trainieren und taktisch alles machen“, gestand Köppel, „aber trotzdem läuft’s anders“.

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Kunstfreunde Sie kennen sich, sie mögen sich: Helga Dick, Hanni Goldhardt, Elfriede Regensburger und der "Steber Hansi". Heiner Sandner hat sie in der Ausstellung "WahlverwandtschaftenMalverwandtschaften" im Kreuztor vereint. Die Malerinnen

erläutern ihre Bilder; Hans Steber, zur Zeit in Südtirol, war bei der Vernissage nicht anwesend, kommt dafür in der stattzeitung zu Wort: http://www.stattzeitung.in/aventin/1954-der-maler-hans-steber

Wahlverwandtschaften-Malverwandtschaften · Ausstellung im Kreutor Öffnungszeiten: 10.10. & 11.10.2009, 17.10. & 18.10.2009, 24.10. & 25.10. 2009 · jeweils 11:00 bis 17:00 Uhr

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„Das Bild ist ein Farbmusikstück.“ Hanni Goldhardt: Dieses Bild stammt aus der Serie von Farbklangkörpern. Das heißt, ich komponiere mit Farben wie ein Musikstück. Das ist wie eine kleine Rhapsodie in der

Art, dass da neue Klänge auftauchen und der Grundklang in der Orange-Farbe steht. Auf der linken Seite sind ein paar Elemente enigebaut, die Noten sein könnten.

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„Das ist mein Ingolstadt, so wie ich es sehe.“ Helga Dick: Ich male nicht mehr realistisch wie früher; das ist abstrahiert - mein Ingolstadt, wie ich es als Malerin sehe. Ich liebe ja Ingolstadt! Zur Technik: teilweise ist es geklebt,

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gedruckt, gespachtelt, gemalt, also ganz aufwändig produziert. Das ist keine Leinwand, ich male auf Papier; das wird dann gepresst.


„Ein Eindruck von Ingolstadt auf einen Blick.“ Elfriede Regensburger: Das ist das zuletzt von mir gemalte große Seidenbild. Da habe ich alle Sehenswürdigkeiten der

Stadt drin, teilweise etwas abstrahiert und sehr gehäuft, sehr dicht, wesentlich dichter als bei den anderen Bildern.

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„Wir haben keine Bestimmung, erfolgreich zu sein. Wir haben keine Berufung, geehrt zu werden und uns durchzusetzen.“

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem Ordo Equestris Sancti Sepulcri Hierosolymitani

Sie tragen lange Umhänge, auf die das Jerusalemkreuz auf genäht ist. Die Herren einen weißen Umgang, die Damen einen schwarzen, dazu ein schwarzes Spitzentuch auf dem Kopf. Es sieht aus wie eine Szene aus längst vergangenen Zeiten...... und doch: wir befinden uns im Jahr 2009. Illuminaten, Freimaurer, Rosenkreuzer? Falsch. Die ungewöhnlich gewandeten Männer und Frauen gehören dem Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem an. Und sie trafen sich zu einem öffentlichen Gottesdienst im Eichstätter Dom, um das 25-jährige Bestehen der Komturei Eichstätt zu feiern.

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„Wir sind kein Geheimbund!“ Die Grabesritter sind keine Verschwörer, Revolutionäre oder Geheimbündler – es sind katholische Brüder und Schwestern im Geiste, die sich zu einer christlichen Lebensführung bekennen und gemeinsam ihren Glauben ausüben. „Karrieristen sind bei uns fehl am Platz,“ erklärt Dr. Hermann Rieder, der Leiter der Komturei Eichstätt. Ganz bewusst habe man die Feier zum 25-jährigen Bestehen der Komturei auch öffentlich durchgeführt, um das „Geheimbund-Image“ loszuwerden. Und den eigenen Glauben auch zu zeigen: „Christlicher Glaube ist keine Privatsache des Herzens, sondern muss nach außen getragen werden,“ erklärte Dr. Rieder in seiner Ansprache beim Festakt nach dem Gottesdienst. 37 Consorores (Mitschwestern) und Confratres (Mitbrüder) zählt die Komturei Eichstätt – von der Bäuerin bis zum Professor. Natürlich ist auch das Spendenvermögen ein nicht unwesentlicher Punkt, wenn es darum geht in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Die Grabesritter unterstützen christliche Kirchen, Kindergärten, Schulen etc. im Heiligen Land. Eine Remeniszenz an den Ursprung des Ordens im 14. Jahrhundert. Informationen zum Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem unter www.ritterorden.de

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ELTERNHAUS, ELEKTROTECHNISCH der stromkreis der familie schließt sich immer, wenn es niemand merkt. Vater fließt gemächlich von der kabelrolle, mutter mutter ist auf draht gewickelt, permanent magnetisch drehe ich mich um die eigene achse, vater! vater leistet widerstand hinter seiner zeitung, mutter spult sich vor & panisch flattern ihre wellensittiche, katzen fressen in der aufgeladenen stimmung, vater kriecht ins radio, um weiter unter strom zu bleiben vollbring ich blind die leistungen die ich kompensieren sollte, mutter mutter lässt mich unter putz verlegen. vater polt uns mühsam um, schlussendlich sind wir isoliert & können uns jetzt näher kommen, mutter! mutter induziert ein feld fürs vogelfutter, vater liest neuigkeiten erst in reihe, später parallel den katzen vor die spannung steigt: ich spule mich zurück mit volta, hertz, ampere & ohm zu sprechen hätte sich gelohnt & mit einem wellensittich fliegt die sicherung endlich raus.

Lars-Arvid Brischke in DAS GEDICHT Nr. 13 „Alle meine Kinder. Die Poesie der ersten Jahre“

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Fotos: Audi Tradition

Im Rausch der Geschwindigkeit 18


Am 14. Oktober wäre Bernd Rosemeyer 100 Jahre alt geworden Er hat das sprichwörtliche Leben auf der Überholspur geführt: Bernd Rosemeyer, geboren am 14.10.1909 in Lingen im Emsland. Rosemeyer war Rennfahrer, Frauenschwarm, Draufgänger, Publikumsliebling, Held. Mit Motorradrennen auf Grasbahnen und bei Straßenrennen begann Bernd Rosemeyer seine Laufbahn. 1932 verpflichtete NSU ihn als Werksfahrer, 1933 folgte der Wechsel zu DKW. Ab 1934 gehörte er neben Hans Stuck und Achille Varzi zur Rennwagen Mannschaft der Auto Union. Der eigentliche Startschuss einer großen, aber viel zu kurzen Karriere. Nach seinem ersten Einsatz im Auto Union Silberpfeil beim AVUS-Rennen 1935 erregte er vor allem beim Eifelrennen kurz darauf Aufmerksamkeit, als er knapp hinter Altmeister und Rennlegende Rudolf Caracciola Zweiter wurde. Am 25. September 1935 war es dann soweit: Rosemeyer gewann in Brünn seinen ersten Grand Prix! Im folgende Jahr 1936 jagte ein Triumph den nächsten: Er gewann unter anderem die Großen Preise von Deutschland, der Schweiz und von Italien, den Großen Bergpreis.

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Eine Ehe im Blitzlichtgewitter Bernd Rosemeyer heiratete im Juli des Jahres 1936 eine Frau, die ihm in Abenteuerlust und Wagemut in nichts nach stand: Elly Beinhorn. Die Pilotin hatte 1932 und 1934 mit dem Flugzeug die Welt umrundet. Ihr zuliebe nahm der Rennfahrer sogar Flugstunden. Das Paar war eine echte Sensation. Doch das Gl체ck w채hrte nur sehr kurz.

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Tod bei über 430 km/h In der Saison 1937 überwand Rosemeyer einige „Schallgrenzen“ im Motorsport: Beim Eifelrennen auf dem Nürburgring schaffte er als Erster überhaupt eine Rundenzeit von unter 10 min (9.54min) – auf der legendären Nordschleife.  Beim AvusRennen erreichte er mit dem stromlinienförmig verkleideten Auto Union Typ C auf der Geraden die heute noch legendäre Geschwindigkeit von 380 km/h! Bei den Rekordfahrten auf der Autobahn bei Frankfurt bezwang er als Erster die 400 km/h – Grenze auf einer öffentlichen Straße. Seinen letzten Sieg fuhr er beim Großen Preis von Donington am 2. Oktober 1937 heraus. Ein erneuter Weltrekordversuch am 28. Januar 1938 auf der Autobahn zwischen Frankfurt und Darmstadt (heutige A 5) endete tragisch. Der Wagen geriet bei über 430 km/h ins Schleudern, Bernd Rosemeyer verunglückte tödlich. Elly Beinhorn starb übrigens am 28. November 2007 im Alter von 100 Jahren. Begraben ist sie in Berlin neben ihrem Mann Bernd Rosemeyer. Im Gedenken an Bernd Rosemeyer wird Audi Tradition am 14. Oktober am Gedenkstein an der A 5 einen Blumengruß nieder legen.

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+++ WOCHENRÜCKBLICK +++ WOCHENRÜCKBLICK +++ WOCHENRÜ

Dienstag, 6. Oktober

PETA sorgt mit Aktion für Aufsehen Mit einer Aktion hat am Dienstag die Tierschutzorganisation PETA in der Ingolstädter Fußgängerzone für Aufsehen gesorgt. Zwei junge Frauen zogen sich auf der Straße bis auf die Unterwäsche aus, ließen sich mit roter Lebensmittelfarbe einsprühen, legten sich in eine Pappschachtel und ließen Cellophan über sie rollen. Mit der gezielt provokanten Aktion wollte der Verband die Leute ermutigen, Vegetarier zu werden bzw. an die Massentierhaltung erinnern. vgl.: http://www.stattzeitung.in/lokales

Montag, 5. Oktober

Mittwoch, 7. Oktober

Am Montag wird bekannt, dass das Ingolstädter Modeunternehmen Bäumler den Geschäftsbetrieb einstellen wird. Grund sei, dass die Finanzierung der Frühjahrs- und Sommerkollektion 2010 nicht gesichert werden konnte, teilte der Insolvenzverwalter des Labels, Martin Prager mit. Die Verhandlungen mit Banken seien gescheitert und auch das Tochterunternehmen Bäumler Retail GmbH sei von der Pleite betroffen. Über 150 Beschäftigte sind derzeit beim Modeunternehmen angestellt.

Bei einem Dämmerungseinbruch drangen Unbekannte in ein Mehrfamilienhaus in der Kronkorbstraße ein und erbeuteten dabei Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von ca. 5.500 Euro - dies meldete die Polizei. Die Ermittler vermuten, dass die Täter die Balkontür aufhebelten, um in das Gebäude zu gelangen. Eingebrochen wurde auch in ein Vereinsheim in der Hindemithstraße. Die Einbrecher erbeuteten dabei einen Laptop sowie 600 Euro Bargeld. Vier Spielautomaten wurden bei dieser Gelegenheit beschädigt. Der Sachschaden ist noch nicht endgültig beziffert.

Bäumler stellt Geschäftsbetrieb ein

vgl.: http://www.stattzeitung.in/lokales/2154-baeumler-stellt-geschaeftsbetrieb-ein

Eibruchsdiebstähle: Schmuck und Bargeld weg

Weitere Infos bei http://www.radio-in.de/

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ÜCKBLICK +++ WOCHENRÜCKBLICK +++ WOCHENRÜCKBLICK +++

Freitag, 9. Oktober

Thommess@de.wikipedia

Wieder alles offen in Sachen Museum Am Freitag kam ans Licht, dass sich wohl einige Stadträte in einer geheimer Sitzung gegen den Museumsentwurf des Wettbewerbgewinners Morpho-Logic entschieden haben. Grund sei, dass die Zusammenarbeit mit dem Münchener Architekten wohl nicht so verläuft wie erhofft. Das Museum für Kunst und Design neben dem Kavalier Dallwigk sollte ursprünglich bereits nächstes Jahr beginnen. Neue Favoriten der Stadträte sind offenbar die Architekten Morger und Braunfels. Das weitere Vorgehen entscheidet sich in der nächsten Stadtratssitzung am 15. Oktober. vgl.: http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt

Donnerstag, 8. Oktober

Ehrenamtsabend mit Haderthauer

Samstag, 10. Oktober

Zum Abend des Ehrenamts hatte die Stadt Ingolstadt am Donnerstag in die Saturn-Arena geladen. Über 1.600 Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, waren der Einladung gefolgt. Sozialministerin Christine Haderthauer war in Vertretung von Ministerpräsident Horst Seehofer gekommen. „Ehrenamtliche sind keine billigen Arbeitskräfte, sondern der Mensch steht im Mittelpunkt“ betonte die Ministerin. OB Alfred Lehmann sagte, „Ehrenamt ist der Gegenentwurf zum Egoismus“. Er sei stolz auf das Engagement in Ingolstadt.

Constanze Mauermayer und Jürgen Fischer gelten als ausgezeichnete Journalisten. Sie berichteten bisher für den DONAUKURIER aus München. Nun wird die Münchner Redaktion geschlossen. Wer künftig aus der Landeshauptstadt berichten wird ist noch unklar. Jürgen Fischers Berichte aus dem Seehofer-Umfeld sind legendär; Constanze Mauermayer erhielt für ihre Berichterstattung aus dem Landtag die Bayerische Verdienstmedaille.

vgl.: http://www.stattzeitung.in/lokales/2167-ehrenamtsabend-mit-haderthauer

DK: Münchner Redaktion wird geschlossen

http://www.stattzeitung.in/lokales/2177-dk-schliesst-muenchner-redaktion

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„Es ist für einen Musiker der

schönste Moment, wenn er sich zwischen den Welten befindet.“

Eine Hommage an das Orchester „Zwischen den Welten“ das neue Jahresprogramm des Georgischen Kammerorchesters „Es ist für einen Musiker der schönste Moment, wenn er sich zwischen den Welten befindet.“ So beschreibt der Chefdirigent des Georgischen Kammerorchesters Ariel Zuckermann das Hoch-Gefühl beim Musizieren. So geht es im neuen Jahresprogramm der Georgier um diesen einzigartigen Moment, aber auch um Komponisten und Künstler, die zwischen den Welten pendeln. Das gilt auch für das Orchester selbst: vor 19 Jahren ist das damalige Georgische Staatskammerorchester in Ingolstadt angekommen. Und seitdem eine feste, musikalische Größe.

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„Es ist erstaunlich, dass das Orchester hier

so viel Unterstützung bekommt.“

Was für eine „Anziehungskraft“ das Georgische Kammerorchester hat, beweist das Eröffnungskonzert der neuen Abo-Reihe: niemand geringeres als der gefeierte Pianist Zoltán Kocsis wird am 21.1. im Festsaal des Theaters vom Georgischen Kammerorchester begleitet. Und Kocsis legt am Tag darauf noch einmal nach: mit einem Solo-Klavierkonzert, nachdem sich die renommiertesten Konzerthäuser die Finger lecken würden. Aber Kocsis hat sich für Ingolstadt entschieden. Was für ein Kompliment für die angebliche Auto-Stadt!

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Das Jahr 2010 wird ein Konzertjahr der Extraklasse Große Namen wie Martin Spangenberg, Christian Kunert, Heinrich Schiff, Saleem Abboud Ashkar, Alfredo Perl, Matthias Rexroth, Lisa Batiasvhili oder das Ensemble Kolsimcha versprechen Musikgenuss vom Feinsten. Aber auch Newcomer wie die Geigerin Tianwa Yang („Sie hat uns alle umgehauen“) oder der Pianist Lukáš Vondráček werden das Publikum begeistern, da ist sich Zuckermann sicher.


Wiedersehen mit Markus Poschner Ende Juni gibt es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Chefdirigenten der Georgier, Markus Poschner. Er wird das Kammerorchester am 23.6. leiten – und noch ein bekannter Name taucht bei diesem Konzert auf: Mit Irma Issakadze wird die Nichte von Liana Issakadze, der ehemaligen Leiterin des Georgischen Kammerorchesters, auf der Bühne stehen bzw. am Klavier sitzen.

Abo oder Abo Plus? Das Abonnement für die Konzertreihe 2010 ist absofort erhältlich zu 195 bzw. 165 Euro für 10 Konzerte (ermäßigt 140 bzw. 120 Euro), das Abo Plus zu 270 bzw. 230 Euro (ermäßigt 195 bzw. 165 Euro) beim Kulturamt der Stadt Ingolstadt (Tel.: 0841/305 – 1815 oder E-mail: kulturamt@ingolstadt.de). Infos auch unter www.georgisches-kammerorchester.de

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Bonjour Monsieur Visconti!

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Isabeau de Bavières Einzug in Paris

Der französische Generalkonsul und seine Ingolstädter Urahnen Visconti, Visconti......War das nicht? Ja. Die Familie Visconti ist ein italienisches Adelsgeschlecht aus Mailand, dem u.a. der weltberühmte Regisseur Luchino Visconti entsprang. Vor vielen, vielen Jahren verlagerte sich eine Seitenlinie der Viscontis ins schöne Frankreich. Und ein Spross dieser französischen Linie hat nun Ingolstadt besucht: Stéphane Visconti, seines Zeichens Französischer Generalkonsul in München. Die Verbindung zu Bayern..... ...liegt schon eine Weile zurück. Aber sie ist von historischer Bedeutung, weil Taddea Visconti im Jahr 1367 den Bayernherzog Stephan III. heiratete. Aus dieser Ehe entsprangen Herzog Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt und die spätere französische Königin Elisabeth (Isabeau de Bavière). Neben Taddea heirateten übrigens noch drei weitere Kinder von Bernabo Visconti in das Haus Wittelsbach ein. Und so wandelte der Generalkonsul auf den Spuren seiner Urahnen, als er in Ingolstadt durch die Altstadt spazierte.

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„Design würde ich total ablehnen,

weil eine Kirche kein designter Körper ist.“

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Ein Kirchenneubau ist heutzutage nicht selbstverständlich. Im Bistum Eichstätt ist jetzt eine neue Kirche geweiht worden – im fränkischen Dietenhofen. Sie ist modern, ungewöhnlich und sogar mit einer Fotovoltaikanlage ausgestattet. Von den Einwohnern wird sie schon mal spöttisch als „Silo“ bezeichnet. Diözesanbaumeister Karl Frey über ein heiß diskutiertes Projekt:

„Zur Form der Kirche gibt es verschiedene Überlegungen bei der Entwicklung. Wir haben ursprünglich eine Kreuzform gewählt. Das nächste Thema war eine runde Kirche. Dann eine rechteckige Form und eine quadratische Form. Wir haben also die ganze Palette der möglichen typologischen Kirchenformen durchgespielt. Und jetzt kommt der Städtebau: Wenn man sich die jetzige evangelische Kirche anschaut, die steht im Ortskern in OstWest Richtung. Und wenn man jetzt das Oval der neuen Kirche betrachtet, dann nimmt dieses Oval Bezug zur bestehenden historischen Kirche, weil sie die Achse aufnimmt, auch durch die Ost-West Richtung. Das ist ein ökumenischer Gedanke. Der Dialog zwischen evangelischer und katholischer Kirche entsteht dadurch, dass sich beide in einer Achse im Ortskern darstellen. Man könnte sogar noch weiter gehen: nachdem in der katholischen Kirche die Zelebrationsrichtung ad orientem (Richtung Osten) ist, und in der alten Kirche wird versus populum (den Gläubigen zugewendet) zelebriert, da kann man fast sagen, der evangelische und der katholische Pfarrer stehen sich eigentlich fast gegenüber und können so auch in einen Dialog treten. Das ist aber eine reine Interpretation meinerseits. Das ist aber zumindest ein Grund, warum ich die Kirche in Bezug zur evangelischen Kirche gedreht habe. Dazu kommt auch die heterogene Bebauung des Umfeldes. Wir haben auf der einen Seite diese rechtwinklige aus den 60er Jahren stammende Bebauung, wir haben dann das Museum und die Straßenraumkanten. Das ganze ist natürlich auch durch die Bezüge des Zugangs definiert. Ich gehe von der Stadt auf die Kirche zu auf einem schmalen Weg. Wenn man da durchblickt, ist der Baukörper durch die Rundung eindeutig wahrnehmbar, aber er verliert sich auch wieder. Er öffnet den Raum in die Weite, in die Landschaft und grenzt ihn zugleich ab zum städtischen Kontext.“

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„Dieser Bau ist euch ein

eindeutiges Zeichen: hier entsteht eine neue Kirche“

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„Design würde ich total ablehnen, weil eine Kirche kein designter Körper ist. Kirche muss etwas eigenständiges sein, muss ein Raum sein, wo ich das Gefühl habe, ich geh da gerne rein. Da lass ich mich fallen, da wird der Bezug zum Transzendenten und zu Gott hergestellt. Ich möchte nicht sagen, Kirche muss modern sein. Kirche soll ein Zeichen des Glaubens sein. Wenn Sie die Kirche von Eiermann in Berlin sehen, die ich u.a. als Bild für diese Kirche im Kopf hatte, Berlin, Kudamm, eine unglaublich bewegte, lärmintensive Zone und Sie gehen in die Kirche hinein und es ist Ruhe. Sie gehen in die Kirche rein und sind in einer anderen Welt. Das ist für mich Kirchenraum und Kirche selbst. Es gibt viele Kirchen, die so tun, als wären sie sakral. Was ist heute Sakralität? Da spricht man ja von Olympia- und Fußballstadien von sakralen Bauten. Ich finde eine Kirche hat für sich einen Anspruch, sich im städtischen Kontext darzustellen und sie muss den Anspruch haben, dass sich die Kirche als Raum so definiert, dass ich das Gefühl habe, ich bin in einem heiligen Bereich, ich fühle mich behütet und beheimatet.“


„Der Raum in sich muss geschlossen sein, eine Ruhe ausstrahlen mit farbigen Akzenten. Ein roter Akzent, gegenüber ein grün-blauer Akzent und seitlich diese farbigen Bänder in Ocker und Blau. Der Raum ist ein Spiegelbild meiner persönlichen Erfahrungen mit der Landschaft in Eichstätt auf dem Frauenberg und der Gedächtniskirche in Berlin. Ich denke, dieser Raum in Dietenhofen zeigt, dass es ein Raum ist, der zeitgemäß ist, in dem eine zeitgemäße Liturgie stattfinden kann, Gemeinschaft stattfinden kann. Aber auch ich als Einzelperson habe das Gefühl, hier bin ich beheimatet.“

„Ich habe Verständnis für die Zweifel.

Alles, was fremd, neu, ungewohnt ist, ruft Widerstand hervor.“

„Inzwischen bin ich sogar der Auffassung, dass es notwendig ist, dass so ein Widerstand da ist. Weil man daran merkt, dass man etwas erstellt, woran eine Auseinandersetzung stattfindet. Das ist auch da draußen in Dietenhofen wichtig. Die Leute haben Interesse an dem Gebäude. Man musste sich auch verteidigen und das erfordert auch gewisse Stellungnahmen. Nur wenn Kritik unter der Gürtellinie ist, hört das Verständnis auf.“ „So eine Kirche ist für mich fast wie eine Geburt. Es ist ein Erlebnis, wie sie wächst und sich entwickelt. Aufgrund der Widersprüche, die immer wieder aus der Bevölkerung kamen, hat man natürlich auch bestimmte Zweifel. Ich muss allerdings jetzt sagen, nachdem die Kirche das in der Umsetzung so bringt, wie ich es mir als Bild vorgestellt habe, bin ich ganz glücklich dabei. Und in der Zwischenzeit gibt es viele Menschen, die haben von außen über die Kirche gelästert, aber wenn sie hineingegangen sind, sind sie ruhig. Und das ist für mich ein positives Zeichen.“

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Es war einmal Mit dem Nylon bekam die Strumpfhose ihr sexy Image

Wow! Was gibt es Anziehenderes als lange Frauenbeine – eingehüllt in einen Hauch von Stoff. Dem Nylon sei gedankt, dass sich Strümpfe an Beine anschmiegen, ohne ihnen das Blut abzudrücken. Nun war das Beinkleid eigentlich eine Männersache. Ab dem 14. Jahrhundert zeigte Mann Bein und verhüllte selbiges mit einer Strumpfhose, zum Teil auch mit langen Strümpfen, die an einer Art Unterhose befestigt wurden. Dann – mit dem Siegeszug der Hose – verschwand die Strumpfhose, bis sie von den Damen wieder entdeckt wurde.

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ein Beinkleid

Mit der Erfindung von dehnbaren Stoffen begann der Siegeszug der heutigen Strumpfhose. Die erste Feinstrumpfhose wurde 1958 in Frankreich hergestellt. In den 60er Jahren waren Strumpfhosen dann der absolute Renner – auch weil der Minirock immer mehr Beinfreiheit gewährte. Strapse oder Nylonstrümpfe waren nicht mehr gefragt, weil der kurze Rock ihre „Befestigung“ frei gab. Manch einer mag da von „Liebestötern“ sprechen – aber moderne Strumpfhosen sind, wenn sie aussehen wie auf dem Bild rechts (Foto: Wolford), nicht nur praktisch, sie sind auch der Inbegriff sinnlicher Weiblichkeit.

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Der Wankel-Mutige: Der NSU Ro 80

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Anders war er. Ganz anders. Und er sorgte f端r staunende Gesichter auf der IAA im Jahre 1967. Der NSU Ro 80. Dieses Auto, das von einem Motorrad- und Kleinwagenhersteller entwickelt wurde, war damals eine echte Sensation. Allein schon wegen seines Designs. Fotos: Audi

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Schlank, aerodynamisch und elegant. Die damals ganz neue Keilform brachte Schwung in die Automobil-Szene. Und dann das Innenleben: So einen Motor hatte es bis dahin nicht gegeben. Kein herkömmlicher Hubkolbenmotor, sondern ein Triebwerk mit zwei Rotationskolben waren kompakt unter der Motorhaube versteckt. 115 PS sorgten für eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Die komplizierte Wankelmotor-Technik wurde zur Serienreife gebracht – Respekt. Und so wurde der NSU Ro 80 zum „Auto des Jahres“ gekürt. Die Limousine war ihrer Zeit weit voraus. Zu weit. Der Ro 80 wird wegen Problemen in der Serienfertigung zum Minus-Geschäft. NSU hört als eigenständige Marke auf zu existieren. NSU ist eine Abkürzung für NeckarSUlm. Dorthin verlegten Am 21. August 1969 fusionierten die damalige NSU AG und die Auto Union GmbH mit Sitz in Ingolstadt zur Audi NSU Auto Union AG mit Sitz in Neckarsulm. Die heutige NSU GmbH ist eine Audi-Tochter und wurde 1985 zur Pflege der Tradition des Standorts Neckarsulm gegründet.

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Strahlende Zuversicht Der frisch gebackene Kunstpreisträger Klaus W. Sporer strotzt auch mit 70 nur so vor Energie. Ein Maler, Lyriker und Musiker in Personalunion über nächtliche Farborgien, die Reduktion aufs Wesentliche und einen Schicksalsschlag … Für den Künstler überschlagen sich momentan die Ereignisse: Mitte September erst wurde Klaus W. Sporer – nur ein paar Tage vor seinem 70. Geburtstag – endlich der Kunstpreis der Stadt Ingolstadt verliehen. Der OB überreichte dem Multitalent die Urkunde des mit 6000 Euro dotierten Preises in der Theatergalerie, wo gerade eine große Ausstellung mit Aquarellen und Ölgemälden aus den Jahren 2005 bis 2009 zu sehen ist. Und nun steht Sporer, der Musiker, Maler und Lyriker in Personalunion ist, am Samstag, 17. Oktober, um 20 Uhr als Konzertmeister des Ingolstädter Kammerorchesters im Festsaal auf der Bühne. Denn schließlich stammt das „Concertino“ von ihm selbst. Hugo Seebach ist am Klavier zu erleben. „Wenn mir irgendeine Farbe fehlt, werde ich ganz nervös“, gesteht Sporer beim Ortstermin in der Theatergalerie. „Dann fahre ich notfalls auch mal für die passende Tube nach München.“ Das nimmt man dem 70-Jährigen sofort ab. Rings umher an den Wänden hängt eine – nur sehr kleine – Auswahl an Bildern aus den vergangenen vier Jahren. Die Orange- und Rottöne springen dem Betrachter aus den abstrakten Gemälden förmlich entgegen. Und Sporer leugnet es nicht: „Das ist die Zuversicht im Leben.“ Und davon besitzt der Allround-Künstler ganz offensichtlich jede Menge. Mit eiserner Disziplin, planvollem Vorgehen und einer gehörigen Portion Nachtaktivität sind im Laufe der Jahrzehnte eine Unmenge von Bildern, Gedichten und Musikstücken entstanden.

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BIOGRAFIE Geb. 1939 in Nürnberg 1958-62 Studium an der Staatl. Hochschule für Musik, München 1964 Gymnasiallehrer für Musik, Ingolstadt 1978 Seminarlehrer für Pädagogik, Ingolstadt 1994 Pensionierung

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„Ich wollte von Anfang an nicht mehr,

ich wollte weniger. Mich haben die wesentlichen Dinge interessiert.“


Die Produktivität hat dabei trotz der stolzen 70 Jahre kaum nachgelassen. „Früher waren es sechs bis sieben, heute sind es vielleicht noch fünf“, sagt Sporer und es ist kaum zu glauben: Er spricht tatsächlich von den teils großformatigen Ölgemälden, die allesamt keine Titel tragen. Die malt er mit Vorliebe abends und nachts. Motive lassen sich hier und da erahnen, aber die ausgestellten Werke sind alle abstrakte Kunst. Warum eigentlich abstrakt? „Ich wollte von Anfang an nicht mehr, ich wollte weniger. Mich haben die wesentlichen Dinge interessiert.“ Es ging um Reduktion. Ich war zwar ganz froh, als ich irgendwann einen Akt sicher zeichnen konnte oder eine Landschaft“, erinnert sich der gebürtige Nürnberger. „Doch das hat mich nie befriedigt.“ Sporer musste immer weiter, weiter in Richtung Reduktion. Das gilt für die Malerei, aber auch für die Lyrik und die Musik. Sporer wollte sich nie auf eine Kunstform festlegen. „Ich hab von Anfang an die Nähe zum anderen Medium gesucht“, erinnert er sich. Seine Gedichte sind meist kurz, prägnant, aber nicht auf Anhieb durchschaubar. Und das ist auch so gewollt. „Meine Lyrik soll stutzig machen“, sagt Sporer. Im vergangenen Jahr hat er bereits seinen achten Lyrikband veröffentlicht. Und all das trotz einer schweren Krankheit, die ihn in den 90er Jahren heimgesucht hat. Er redet über diesen Schicksalsschlag mit Fassung. „Glück und Pech sind zusammengekommen.“ Der Pädagoge am Scheiner-Gymnasium musste damals frühzeitig pensioniert werden. Und das hatte auch eine positive Seite: „Dadurch ist Zeit und Kraft freigeworden für diese Sachen.“ Am Donnerstag, 15. Oktober, liest Sporer veröffentlichte und auch unveröffentlichte Texte in der Galerie am Theater – dazu gibt Surab Shamugia vom Georgischen Kammerorchester eine fünfsätzige Solosonate für Violoncello zu Besten.

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W채rst Du doch von heute, Harold!

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Anschmachtung eines mädchenscheuen Stummfilmstars

Ich sag es ganz offen: ich finde Dich sexy! Auch wenn Du auf der Leinwand keinen Laut von Dir gibst, grundsätzlich in schwarz-weiß erscheinst und leider auch schon verblichen bist. Trotzdem; Harold Lloyd, Du bist ein toller Typ. Könntest es locker mit Brad Pitt oder Johnny Depp aufnehmen. Schließlich hattest Du 1924 schon mehr Witz, Charme, Ausstrahlung und schauspielerisches Können als manch ein moderner, durchgestylter Hollywood-Superheld. Und wie Du mit Deiner Schüchternheit im Film „Mädchenscheu“ kokettierst. Traumhaft! Und wer in einem Stummfilm einen Stotterer darstellen kann, der hat ja wohl wirklich was auf dem Kasten. Kein Wunder, dass Du das Vorbild warst für große Unterhaltungskünstler wie Jerry Lewis oder Woody Allen. Und diese Verfolgungsjagd zum Schluss des Films. Großes Kino. Straßenbahn, Pferdefuhrwerk, Auto, Motorrad, Pferd – Du beherrscht alle Fortbewegungsmittel. Da hätte selbst James Bond gestaunt. Harold, Du bist echt mein Typ! Schade, dass wir uns nie kennen lernen werden. Der Film „Mädchenscheu“ aus dem Jahr 1924 wurde im Rahmen der zweiten Ingolstädter Stummfilmtage im CineStar in Ingolstadt gezeigt. Das Festival war die einzige Möglichkeit, den Film im Jahr 2009 öffentlich sehen zu können – noch dazu in der ungekürzten Originalfassung. Die Live-Begleitung des Films übernahmen Aljoscha Zimmermann (Klavier) und seine Tochter Sabrina (Geige). Ein Erlebnis! Und wie bemerkte der renommierte Filmkritiker Hans-Günther Pflaum in seiner Rede: „Ich bedauere alle, die nicht hier sind, denn die haben was verpasst.“ Haben sie.

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Martin, der kreative Player Steckbrief: Vorname: Martin Nachname: Zylla Beruf: Mitinhaber von Maloon (Kreativb端ro) Hobby: Lacrosse spielen (Eishockey auf Rasen, kommt aus Canada), Bergsteigen

h Lacrosse?

lic Was ist eigent

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ativ!

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is zu Geld?

Ihr Gem체tszustand als Beifahrer?

Wie schmeckt Ihnen Absinth?

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Kochen und genießen

Werner Voß

Einmal im Monat findet in der Vorführ-Küche des Küchenstudios Meyer, Eitensheim ein Kochevent statt: Unter Anleitung wird ein mehrgängiges Menü gemeinsam zubereitet und natürlich auch gemeinsam verkostet. Begleitend werden zu den verschiedenen Gerichten die passenden Getränke serviert.

Terminvorschau

Genießen ist Lebensphilosophie!

22.10.2009 - 19:00 Uhr Bunte Herbstküche

Es gibt viele Möglichkeiten ein Menü zu kochen und zu genießen, z.B.: als Gastgeber mit Freunden, als Geburtstags- oder Jubiläumsgeschenk, für ein Treffen im Freundes- oder Verwandtenkreis oder als Arbeitsessen im kleinen Kreis.

19.11.2009 - 19:00 Uhr Fisch und Wild aus der Region 10.12.2009 - 19:00 Uhr Festliches Weihnachtsmenü Treffpunkt für alle Veranstaltungen: Wohn und Küchendesign, Meyer GmbH 85117 Eitensheim Betrag jeweils 60,00 €

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Gekocht wird in unserer modernen Küche - die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Für Details nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Kammühlweg 60a, 85080 Gaimersheim Telefon: 0 84 58 / 3 10 80 info@vosskonzept.de, www.vosskonzept.de


Blätterteigstreifen mit Lachsfüllung Zutaten 1 Rolle Blätterteig (frisch) · Ca. 100 g Räucherlachs · Dill – frisch (sonst getrocknet) · Sahne/Eigelb zum Bepinseln Zubereitung Blätterteigrolle auseinander wickeln und in Gedanken die Platte längs halbieren. An der Mitte und unten je ca. 1 cm frei lassen und die halbe Fläche ansonsten mit Lachsscheiben belegen und Dill darüber verteilen. Jetzt die beiden freien Ränder mit Wasser anfeuchten und die leere Hälfte Blätterteig über die mit Lachs belegte Hälfte schlagen. Dann mit den Händen oder einer Kuchenrolle den Blätterteig fest andrücken. Jetzt mit den Zinken einer Gabel die Längskanten beide andrücken und mit Sahne oder Eigelb einstreichen. Mit einem scharfen Messer die Platte in gut 1 cm breite Streifen schneiden. Ein Backblech mit Backpapier belegen und jeden 2. Streifen locker neben einander auf das Blech legen. Die noch verbliebenen Streifen mit dem Papier von der Blätterteigrolle auch auf das Blech legen (Papier evtl. etwas zurechtschneiden). Das Blech in den vorgeheizten Backofen bei 200 Grad geben und ca. 12 – 15 min. backen.

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SKORPION 24. Oktober - 22.November Rollenspiele beim Liebesspiel sind momentan das Salz in der Suppe. Auch zu Spielzeugen darf gerne gegriffen werden. SCHÜTZE 23. November - 21. Dezember Eine klare Aussage kann den Partner zunächst schockieren. Aber nach einer Weile wird er zu Änderungen bereit sein.

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STEINBOCK 22. Dezember - 20. Januar Obwohl es Herbst ist, beginnt für den Steinbock der zweite Frühling. Jetzt ist Kondition gefragt, um auch alles genießen zu können.

ZWILLINGE 22. Mai - 21. Juni Die Suche nach dem besonderen Kick sollte nicht übertrieben werden. Sonst könnte jemand schnell aus der Beziehung gekickt werden.

WASSERMANN 21. Januar - 19. Februar Wohl dem, der einen Wassermann an seiner Seite hat. Ihm wird es in den nächsten Tagen garantiert nicht langweilig.

KREBS 22. Juni - 22. Juli Wenn es der Krebs jetzt ein bißchen wie Zauberei aussehen lässt, wird er auch zauberhafte Momente erleben können.

FISCHE 20. Februar - 20. März Was soll denn dieser Kommando-Ton? Den Partner zu überzeugen, gelingt derzeit nur mit sanften, einfühlsamen Methoden.

LÖWE 23. Juli - 23. August Die Romantik macht Pause, die Sinnlichkeit auch. Aus diesem kleinen Tief helfen fröhliche Freunde und heiße Partys.

WIDDER 21. März - 20. April Mal richtig auf den Putz hauen - das macht jetzt auch richtig Eindruck bei einem Menschen, der sich ansonsten schwer beeindrucken lässt.

JUNGFRAU 24. August - 23. September Echt heiß, was sich da abspielt. Die Jungfrau braucht sich eigentlich nur in diesem Strom der Lust treiben lassen.

STIER 21. April - 21. Mai Was sich jetzt anbahnt, wird unvergesslich bleiben. Die Liebessterne sorgen für einen echten erotischen Höhenrausch.

WAAGE 24. September - 23. Oktober Die Liebe plätschert so dahin. Wer mehr Action und Abenteuer will, muss leider selbst dafür sorgen.

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comedy

Welcome to the Jungle! 12. Oktober 2009: Michael Mittermeier auf Safari in Ingolstadt

Er ist seit 20 Jahren auf Tour. Und wenn man Safari erlebt, hofft man es werden mindestens noch mal 20 Jahre. Der Miterfinder der deutschen Stand-Up Comedy setzt wieder mal neue Maßstäbe. Mittermeier plaudert aus dem Nähkästchen des Komikerdaseins, und schneller als wir lachen können, entpuppt sich das Nähkästchen als Schaufenster zur Welt, und wir befinden uns inmitten einer Abenteuerreise des Zwerchfells...

www.saturn-arena.com/www/programm.php

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winterzauber 2009

Der Mensch im Mittelpunkt Zum ersten Mal findet die Charitygala „Winterzauber“ im Festsaal des Theater Ingolstadt statt. Schirmherr ist Dr. Werner Widuckel (Audi AG)

COOLE EISBAR

mit Barkeeper Billy

ZUCKERBÄCKER PIERRE

duftende Mandeln und Zaubershow

PHANTASIEVOLLE LEUCHTGESTALTEN

Polarlicht und Eisfelsen

SZENARIO

Showband mit charismatischem Pop-Geiger Christoph Broll

SHOWFUNKEN

Showtanz der Extraklasse

LAMETTA

Lebende Bilder

BERNHARDT BAND

Die Kultband der Region

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ausstellungen I kunst 10. - 11. Oktober Kreuztor

Ausstellung: Wahlverwandtschaften Malverwandtschaften Öffnungszeiten: 11 – 17 Uhr

11. Oktober - 25. Oktober Ehemalige Johanneskirche Eichstätt

bis 31. Oktober Audi Museum mobile

Die Quer-Lenker: Rallyefahrzeuge der Gruppe B Eintritt: 4 Euro, Rentner/Studenten/Jugendliche bis 18 Jahren: 2 Euro Öffnungszeiten: Mo. – Sa.: 09 – 18 Uhr, So./Feiertage: 09 – 18 Uhr www.audi.de/museummobile

Jahresschau des Künstlerrings Öffnungszeiten: Täglich 14 – 18 Uhr, Sa./So.: 10 – 12 Uhr

bis 16. Oktober Neue Galerie – das Mo

Christian Seybold „PIXNIT“ www.mo-sigis.de

bis 18. Oktober

bis 31. Oktober Bauerngerätemuseum Hundszell

Ausstellung: Kuhhandel – Vom Umgang mit einem Nutztier Öffnungszeiten: Di. – Fr.: 09 – 12 Uhr So./Feiertag: 14 – 17 Uhr www.bauerngeraetemuseum.de Audi Museum mobile

Museum für Konkrete Kunst

100 Jahre Audi Rallye-Legenden

Szenenwechsel: Axel Lieber

www.audi.de/museummobile

www.mkk-ingolstadt.de

bis 08. November Museum für Konkrete Kunst

Szenenwechsel: Martin Wöhrl www.mkk-ingolstadt.de

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Do., 8. Oktober - Mi., 14. Oktober

Do., 8. Oktober - Mi., 14. Oktober

17:30 Uhr

20:00 Uhr

Gigante

Salami Aleikum

Eintritt: 7 Euro, Schüler/Studenten: 5,50 Euro Mit Horacio Camandule, Leonor Svarcas, Néstor Guzzini u. a., Dauer: 84 Min., ab 6 Jahre

Eintritt: 7 Euro, Schüler/Studenten: 5,50 Euro Mit Navid Akhavan, Anna Boger u. a. Dauer: 106 Min., ohne Altersbeschrankung

Der schüchterne Jara arbeitet als Wachmann in einem Supermarkt. Etwas verloren sitzt er dort vor seinen Monitoren und lässt die Mitarbeiter mit kleinen Diebstählen davonkommen. Eines Nachts erblickt er auf dem Bildschirm die neue Putzfrau Julia, und plötzlich gerät er aus dem Gleichgewicht. Seine Kreuzworträtsel lässt er ab sofort ungelöst links liegen. Tag für Tag folgt er stattdessen Julias Bild auf seinen Monitoren. Mit großer Mühe entwickelt er Routinen und Rituale, um die Angebetete sehen und vielleicht irgendwann auch einmal kennenlernen zu können. Doch dann wird Julia infolge eines Mitarbeiterstreiks entlassen und Jara muss sich entscheiden – seine Sehnsucht aufzugeben oder sich ihr zu stellen.

Mohsen hat es nicht leicht. Der schmächtige DeutschIraner ist bereits Ende 20 und lebt immer noch bei seinen Eltern. Obwohl er kein Blut sehen kann, arbeitet er in der Kölner Familienmetzgerei. Sein Vater hält ihn für einen Versager. Dabei kann Mohsen durchaus etwas: wunderschön stricken und dabei die farbigsten Fantasien entwickeln von einer Welt, in der alle friedlich zusammenleben. Beim Versuch, die elterliche Metzgerei zu retten, havariert er ausgerechnet in der tiefsten ostdeutschen Provinz. Dort begegnet er Anna: groß, stark, blond. Ein kleines bisschen muss Mohsen schwindeln: Um der Vegetarierin Anna zu gefallen, gibt er sich als Textilhändler aus.

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audi programmkino

Do., 15. Oktober - Mi., 21. Oktober 17:30 Uhr

Kleine Tricks Eintritt: 7 Euro, 96 Min., ohne Altersbeschränkung

Sommer in einer kleinen Stadt in Polen. Der junge Stefek verbringt seine Zeit mit dem Beobachten von Zügen, dem Spiel mit Zinnsoldaten und dem Wunsch, seinen Vater zurückzubekommen. Der hatte die Familie einst verlassen, nun versucht Stefek das Schicksal herauszufordern, um den Lauf der Geschichte zu ändern. Ein wunderbarer, scheinbar einfacher, aber subtil vielschichtiger Film des jungen polnischen Regisseurs Andrzej Jakimowski. Sensationelle, virtuelle und brutale Filme gibt es genug – hier kann man einmal das Gegenteil genießen: Erfindungsreichtum, Frische, Zartheit und Wärme, sommerliches Licht in einer sonst grauen Stadt. In dem Film, in dem auch der Humor nicht fehlt, sei Autobiografisches verwoben, sagt der Regisseur. Vorausgesetzt, man lässt sich auf die »Kleinen Tricks« ein, bleibt eine gewisse Verzauberung nicht aus.

Sa., 17. Oktober / So., 18. Oktober Sa, 13:00 Uhr / So, 13:00 Uhr u. 15:00 Uhr

Ice Age 3 Eintritt: 4 Euro, Dauer: 94 Min., ohne Altersbeschränkung

Die kälteerprobten Helden sind wieder da und erleben ein neues, unglaubliches Abenteuer. Scrat versucht immer noch, die ewig unerreichbare Nuss zu ergattern und trifft dabei vielleicht die wahre Liebe. Während Manni und Ellie sich auf die Geburt ihres Mini-Mammuts freuen, fragt sich Diego, der Säbelzahn-Tiger, ob er langsam verweichlicht, da er dauernd mit seinen Kumpels rumhängt. Sid, das unverbesserliche Faultier, gerät mal wieder in Schwierigkeiten, als er bei dem Versuch, sich eine kleine Ersatzfamilie zu schaffen, ein paar Dinosaurier-Eier stibitzt. Die Freunde versuchen, den Pechvogel zu retten und geraten dabei in eine geheimnisvolle Dschungelwelt mit gefährlichen Dinosauriern.

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Der Oktober ist eine Frau – Kßnstlerinnentage in Ingolstadt

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Sonntag, 11. Oktober Theater Ingolstadt, Großes Haus, 19:00 Uhr

Der Oktober ist eine Frau Neue Welt Ingolstadt, 20:30 Uhr

„Die Piraten von Penzance“

Havana Open

Abo: T, U http://tickets.ingolstadt.de/applet/applet.jsp?da= 11.10.2009&uz=19:00&spst=3

Zuckersüß – Musik aus Kuba Eintritt: VVK 16 Euro, AK 18 Euro www.neuewelt-ingolstadt.de

Altes Stadttheater Eichstätt, Festsaal / Foyer / Holbeinsaal, 10:00 - 18:00 Uhr

Saturn-Arena, 20:00 Uhr

Ganzheitliche Heil- und Gesundheitsmesse 2009

Karten ab 24,20 Euro (ausverkauft!) www.saturn-arena.com/www/programm.php

Zum dritten Mal bieten wir Ihnen auch 2009 alles zum Thema alternative Gesundheit und Heilung. Aussteller, Therapeuten, Heilpraktiker und Heiler eröffnen Ihnen Einblick in den Bereich der alternativen, sanften Heilweisen, Behandlungsmethoden und Produkten. Qualifizierte Fachvorträge ermöglichen darüber hinaus die Begegnung mit speziellen Heil- und Behandlungsweisen. www.asthe.de/Veranstaltungen.htm 1516 Westparkbräu, 20:00 Uhr

Comedy mit Matthias Mattuschik Eintritt frei! www.westparkbraeu.eu/events.php

Montag, 12. Oktober Theater Ingolstadt, kleines Haus, 20:00 Uhr

„Iphigenie auf Taurus“ Abo: JMo (Reihen 5+6) http://tickets.ingolstadt.de/applet/applet.jsp?da=12.10.2009&uz=20:00&spst=7

Comedy mit Michael Mittermeier

Dienstag, 13. Oktober Theater Ingolstadt, 19:30 Uhr

„Die Piraten von Penzance“ Abo: S http://tickets.ingolstadt.de/applet/applet.jsp?da= 13.10.2009&uz=19:30&spst=3 Der Oktober ist eine Frau Bürgerhaus/Diagonal Ingolstadt, ab 20:00 Uhr

„Ulita Knaus und Band“ Eintritt: VVK 20 Euro, AK 22 Euro Ausdrucksstark und beeindruckend, wandlungsfähig und intonationssicher, verführerisch und melancholisch ist die Stimme von Deutschlands talentiertester Jazzsängerin. Nach einem Studium des Jazzgesangs im Konservatorium in Hilversum ließ sich Ulita Knaus in Hamburg nieder, sang begeistert in allen Möglichen Pop-, Rock- und Soulbands und machte sich in der dortigen Live-Szene schnell einen guten Namen. www.buergertreff-ingolstadt.de

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Mittwoch, 14. Oktober Theater Ingolstadt, Großes Haus, 19:30 Uhr

„ Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ Abo: D, M http://tickets.ingolstadt.de/applet/applet.jsp?d a=14.10.2009&uz=19:30&spst=3 Musikzentrum Kamerariat Ingolstadt, 18:30 Uhr

Konzert der Klavierklasse von Dmitri Vinnik Kamerariat neben der Hohen Schule www.georgisches-kammerorchester.de

Donnerstag, 15. Oktober Theater Ingolstadt, Werkstattbühne, 20:00 Uhr

„Happy“ Abo: J1 (Reihen 7+8) http://tickets.ingolstadt.de/applet/ applet.jsp?da=15.10.2009&uz=20:00&spst=4 Altes Stadttheater Eichstätt, Filmstudio, 19:00 Uhr

Gerd Berghofer liest, spricht & schnauzt Tucholsky Eintritt: 6 Euro VVK, 4 Euro Ermäßigt Noch immer gelten die Texte Kurt Tucholskys (1890-1935) als sprachlich meisterhaft, und sie sind von bemerkenswerter Aktualität: Seine Ausführungen über die „Nationalökonomie“ schrieb er, als habe er die „Hypo Real Estate“-Bank gekannt, und seine Aussagen über den Publikumsgeschmack lassen bereits erahnen, weshalb es heute Sendungen wie „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Germany´s next Topmodel“ gibt, von seinen spitzzüngigen Sätzen über Zeit-

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genossen, Familie und deutsches Volkslied ganz zu schweigen. www.asthe.de/Veranstaltungen.htm Der Oktober ist eine Frau, Neue Welt Ingolstadt, 20:00 Uhr

„Netnakisum“ - Wilde Streicherinnen aus Österreich Eintritt: VVK 16 Euro, AK 18 Euro www.neuewelt-ingolstadt.de Audi-Forum Ingolstadt, 20:00 Uhr

Jazz im Audi Forum: Axel & Torsten Zwingenberger Eintritt: 20 Euro Geniale Gene können manchmal sogar auf mehrere Geschwister verteilt sein. Bestes Beispiel: Wynton, Branford, Delfeayo und Jason, vier talentierte Jungs mit Familiennamen Marsalis, Tommy und Jimmy Dorsey oder aber Nat King und Freddy Cole. Doch auch der deutsche Jazz kann mit überaus erfolgreichen Brüderpaaren aufwarten: den Mangelsdorffs (Albert und Emil), den Kühns (Rolf und Joachim) und vor allem Axel und Torsten Zwingenberger. http://www.audi.de/de/brand/de/erlebniswelt/audi_forum_ingolstadt/audi_forum_erleben0.html 1516 Westparkbräu, 20:00 Uhr

Live-Musik mit „The Trisonics“ Eintritt frei! Das schwer angesagte Münchner Rock & Roll-Trio mit ihrem Sänger und Gitarristen Derek Singleton (USA) macht heute Station bei uns. Und am großen, dicken, schweren Kontrabass: Barbara Streidl von den „Moulinettes“. www.westparkbraeu.eu/events.php


Freitag, 16. Oktober Theater Ingolstadt, Großes Haus, 19:30 Uhr

„Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ Abo: B, L http://tickets.ingolstadt.de/applet/applet.jsp?da =16.10.2009&uz=19:30&spst=3 Der Oktober ist eine Frau, Altstadttheater Ingolstadt, 20:30 Uhr

„Eine Frau ist eine Frau ist eine Frau“ Inspiriert von Simone de Beauvoirs „ Das andere Geschlecht“ Eintritt: 16,50 Euro www.altstadttheater.de Take Off Ingolstadt, 20:00 Uhr

All Kinds of Metal meets Dark Electro – das Beste aus beiden Welten Eintritt: 3,50 Euro www.takeoff-ingolstadt.de Ohrakel Ingolstadt, 20:00 Uhr

Thoughts paint the sky & longing for tomorrow +3 Supports www.ohrakel.de Cafe Paradox, 20:00 Uhr

Konzert von „DIE DROGEN“, The Arcview, 5vor8 & The Lotus Effect Eintritt: VVK 5 Euro, AK 8 Euro www.cafeparadox.de

Biblos Clublounge, 20:00 Uhr

Frisur im Arsch 3 Wetterbass Freier Eintritt für alle Mädels von 20 – 21 Uhr Eintritt: 3 Euro www.byblos-clublounge.de Eiskeller Ingolstadt, 23:00 Uhr

Chicks on Beats Von 23 – 2 Uhr gibt’s Getränkegutscheine für alle Girls im Wert von 10 Euro Eintritt: 3 Euro www.club-eiskeller.com Musikpark Ingolstadt, 20:00 Uhr

Night of the Proms Ü 25 – Clubnight, Big Double Longdrink Partytime, Happy Hour 2 for 1 from 10 to 11 www.musikpark-in.de Suxul Ingolstadt, 22:00 Uhr

Alphamädchen www.suxul.com Maki Ingolstadt, 22:00 Uhr

PECCADILLOW NIGHT feat. Serafin (MountainPeople / Zürich-CH) www.makiclub.de

Samstag, 17. Oktober Theater Ingolstadt, Kleines Haus, 20:00 Uhr

“Heal the World” Freier Verkauf! http://tickets.ingolstadt.de/applet/applet.js p?da=17.10.2009&uz=20:00&spst=7

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Biblos Clublounge, 23:00 Uhr Altstadttheater Ingolstadt, 20:30 Uhr

„Honigmond“ Eintritt: 16,50 Euro, www.altstadttheater.de Café Paradox, 20:00 Uhr

Konzert von Callejon Genre: Metal, Eintritt: 16 Euro Mix aus brachialem Moshgewitter, Iron Maiden Pickings und ungewöhnlichen, frischen Songstrukturen. Support: Damien & special guests www.cafeparadox.de Eiskeller Ingolstadt, 23:00 Uhr

Familienfest mit den DJs Mighty Mike, Tobis & Pyro www.club-eiskeller.com Ohrakel, 23:00 Uhr

Treibhaus presents PACO OSUNA (Plus8, Barcelona Spain) Genre: Electro, www.ohrakel.de Suxul, 22:00 Uhr

Birthday Bash mit DJ Essex www.suxul.com

Balkan Pop mit DJ Shanker + Special guest DJ Edo Eintritt : 5 Euro Für Ladies bis 24 Uhr freien Eintritt www.byblos-clublounge.de

Sonntag, 18. Oktober Altstadttheater Ingolstadt, 20:00 Uhr

Quartalsabrechnung – Bürger fragen, Politiker antworten Eintritt frei! www.webchallenge.de/theater Theater Ingolstadt, Großes Haus, 19:00 Uhr

„Der Brandner Kaspar und das ewige Leben“ Freier Verkauf! Der alte Brandner Kaspar ist ein schlitzohriger Schlosser vom Tegernsee. Gott selbst will ihn zu sich in den Himmel holen und der »Boanlkramer« soll ihn auf seinem Weg nach oben begleiten. Aber mit Kerschgeist macht der schlaue Kaspar den Tod betrunken und ringt ihm mit falschem Kartenspiel weitere achtzehn Lebensjahre ab. http://tickets.ingolstadt.de/applet/applet.jsp?da =18.10.2009&uz=19:00&spst=3 Bürgerhaus/Diagonal Ingolstadt, 18:00 Uhr

Automatikk – Live on Stage

Eröffnung der Jazztage & Jazzförderpreisverleihung

Genre: Hip Hop Eintritt: 7 Euro VVK www.cafeparadox.de

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Buddha Event Lounge, 20:00 Uhr

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aventin Ausgabe 11.10.  

Magazin für Kunst und Kultur

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