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St채dte und ihre Zeichen Identit채t, Strategie, Logo Matthias Beyrow, Constanze Vogt


Inhalt 7 Vorwort 9 Repräsentanz 13 SIGNIFIKANZ 33 RELEVANZ DER ZEICHEN Relevanz – Das Modell › 34 37 SUBSTANZ

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Erlebnisor te › 38 Burg- / Wehranlagen › 40 Schlösser › 43 Türme › 45 Sakralbauten › 48 Tore › 53 Rathäuser › 56 Quellen / Brunnen › 59 Industriedenkmäler › 62 Spezialisierung › 65 Lebensräume › 68 Stadtszenen › 70 Stadtsilhouetten › 74 Landschaften › 78 Gewässer › 81 Umgebungs-Schemata › 87 Flora / Fauna › 93 Sozialfak toren › 96 Dynamik › 98 Fortschritt › 100 Vielfalt › 101 Heiterkeit › 104 Zusammengehörigkeit › 108


113 PRÄSENZ

155 REFERENZ

Buchs tabensignale › 114 Kfz-Kennzeichen › 116 Initialen › 120 Wor tbilder › 130 Handschrift › 132 Typografie / Satz › 134 Bekräftigung › 137 Intervention › 138 Formen › 140 Trägerform › 142 Schmuckform › 144 Proklamationen › 148 Versprechen › 150 Ansprache › 152 Heraldik › 156 Schilde › 158 Figuren › 166 Mutationen › 174 Kulturgüter › 178 Baukultur › 180 Prominente › 183 Brückenschläge › 185 Wahrzeichen › 187 Insignien › 190

193 KATALOG ANHANG

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Index – Stadt, Gestalter, Erscheinungsjahr › 230 Quellen und Recherche › 237 Literatur › 238 Autoren › 239 Impressum › 240


Relevanz – das Modell Als komplexe Struktur weist jede Stadt eine Vielzahl benennbarer Merkmale auf, die sie liebenswert, typisch und unterscheidbar von anderen Städten macht. Im Prozess der Entwicklung eines Zeichens als ‚städtischer Stellvertreter‘ besteht die Tendenz, möglichst viele Aspekte städtischer Spezifik mittels eines Zeichens zu visualisieren. Oder angesichts der Informationsmenge zu resignieren und einfach ‚Sympathie‘ ausstrahlen zu wollen. Sind Stadtzeichen aber allein auf Informationen oder Sympathie hin angelegt, werden sie der Anforderung an Repräsentanz einer Stadt kaum gerecht. Ein Stadtzeichen ist keine Antwort auf die ungestellte Frage nach dem Erlebniswert oder der Stimmung in einer Stadt. Es sollte eine universelle und unanfechtbare Setzung sein, eine signalstarke visuelle Feststellung – unter Umständen angereichert mit stadtspezifischem Bezug. Allen folgend gezeigten Stadtsignets ist das Ziel gemein, ihre jeweilige Stadt repräsentieren zu wollen. Dabei signalisieren die Stadtzeichen Relevanz. Die Frage ist, wie Zeichen das schaffen? Um Logos – oder wie in diesem Buch ‚Stadtzeichen‘ – qualifizieren zu können, lässt sich zunächst nach dem ‚Gehalt‘ der Zeichen fragen. Zeigen sie im weitesten Sinne, was eine Stadt zu bieten hat, demonstrieren sie deren Substanz. Machen sie vorrangig auf die Existenz einer Stadt aufmerksam, markieren sie Präsenz. Behaupten sie Wert mittels etablierter Symbole, bemühen sie dafür Referenzen. Substanz, Präsenz und Referenz sind die drei Kategorien des Relevanzmodells*, anhand dessen wir die Kommunikationsqualitäten der folgenden Zeichen diskutieren. Das Dilemma der Untersuchung liegt darin, dass sich nicht alle Zeichen eindeutig einer der drei Kategorien zuordnen lassen. Der Zeichengehalt ist stets über mindestens zwei Ebenen zu ermitteln: der motivischen und der formalästhetischen. Die Beziehung zwischen Motiv und Formgebung (Faktur) muss analytisch und diskursiv erwogen werden; Kriterium ist visuelle Dominanz. Auf

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der inhaltlichen Ebene kristallisieren sich dadurch Themen, hinter denen prinzipielle Ansprachestrategien auszumachen sind. Bei der Begutachtung einzelner Zeichen haben wir ein unvoreingenommenes, ein ‚sehendes‘ Sehen bemüht: Was ist zu sehen, was wird wie signifikant gemacht, welchen Stellenwert hat die Faktur? Erst im zweiten Schritt zogen wir – soweit vorhanden – die Äußerungen der Städte oder Gestalter hinzu. Eine alarmierende Auffälligkeit ist festzuhalten: Die Äußerungen der Städte über die Bedeutung ihrer Zeichen stehen nicht selten in frappierender Diskrepanz zu den Inhalten, die tatsächlich wahrzunehmen sind. Diese Beobachtung ist nicht notwendigerweise als Kritik an den Städten zu verstehen. Unser Verdacht ist, dass die in Teilen überzogenen Behauptungen über die Bedeutungen in Zeichen auch auf die Argumentation der Gestalter zurückgehen. So oder so sind sie Symptom für die mangelhafte Verständigungskultur hinsichtlich der Rezeption und Wirkung von Zeichen. Zum einen provoziert ‚Interpretationsmanie‘ eine funktionale Überladung von Stadtzeichen, zum anderen bringt sie die zu hohen Erwartungen an Präsentation und Repräsentation erst hervor. Das Relevanzmodell gibt methodische Impulse für eine fundierte Auseinandersetzung mit Stadtlogos und anderen Zeichen. * Zur Weiterführung: Vgl. Beyrow, Matthias: Merkwert Marke. In: Beyrow, Matthias / Daldrop, Norbert / Kiedaisch, Petra: Corporate Identity & Corporate Design – Das Kompendium. Ludwigsburg 2013. S. 268 ff.

Präsenz

Substanz

Relevanz

Referenz

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Das Relevanzmodell zeigt die drei inhaltlichen Konzepte – Substanz, Präsenz, Referenz –, mit denen in Zeichen Relevanz erwirkt werden kann.


SUBSTANZ

Erlebnisorte

Sakralbauten Die Darstellung von Sakralbauten in Städtezeichen verweist mutmaßlich auf den gesellschaftlichen Rang christlicher Werte in diesen Orten. Nur selten aber werden in städtischen Zeichen komplette Architekturen dargestellt: Meist stehen Kirchtürme markant und stellvertretend für das religiöse Bauwerk selbst. Die Bauten sind dann weithin sichtbare ‚Wahrzeichen‘ der Städte und markieren zusätzlich das historische Zentrum eines Orts.

Gemäß der intendierten Präsenz von prominenten Bauwerken ist es sicher kein Zufall, dass Illustrationen von Sakralbauten häufig in der Mittelachse der jeweiligen Stadtzeichen stehen. So bilden beispielsweise die beiden Türme der Stiftskirche von NEUSTADT die kompositorische Mitte des Signets. Allein die vorgebliche Lässigkeit der Strichführung wie auch die landläufig alltägliche Untersicht auf die Türme lassen an der Absicht zweifeln, mittels der Türme Würdevolles zu repräsentieren. Auch Osttürme und Kuppel des Vierungsturmes des Doms zu SPEYER im Signet dieser Stadt sind mit auffallend lässiger Hand illustriert. Wenn auch zum Stadtnamen zentriert platziert, vermag das Kürzel der päpstlichen Basilika nebst heiterer Leichtigkeit weder den kulturellen noch den bauhistorischen Rang des Gebäudes zu transportieren. Das Stadtzeichen verlässt sich auf die Bekanntheit der sakralen Landmarke und bestätigt über den Modus der Ansprache durch die Illustration vor allem deren touristische Anziehungskraft. Markant, wenn auch gänzlich aus dem baulichen Kontext der einstigen Kathedrale gelöst, stehen die Türme des Doms zu FREISING im Signet der bayerischen Stadt. Ihre Silhouette zeigt weder die Doppelturmfassade noch die markanten Faltdächer der Türme; die grafische Abstraktion zeigt sie beinahe als Pfeile. Das zwischen sie eingespannte ‚S‘ im Zeichenzentrum ist schwer zuzuordnen (etwa die Isar?), und auch angesichts der farblichen Zuweisungen bleibt die Bedeutung des Zeichens unbestimmt.

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Mehrdeutigkeit wird im Signet der Stadt ALTENBURG erzeugt. Am Fuße des prägnanten Schattenrisses der zwei backsteinfarbenen Roten Spitzen (romanisches Kulturdenkmal anstelle der einstigen Stiftskirche St. Marien) reihen sich – unten angeschnitten – geometrische Formen aneinander. Sie bilden den Boden, auf dem die Doppelturmanlage steht und trennen das Bild vom Stadtnamen. Doch können sie nicht nur als Buschwerk oder bebaute Horizontlinie der Stadt gelesen werden. Unmissverständlich verweisen sie auf die Farben des Skatblatts, da die Spielkartenfabrik Altenburg den Namen der Stadt weltweit in die Köpfe von Kartenspielern brachte. Bei den dargestellten Türmen im Zeichen der Stadt METTMANN handelt es sich um einen ökumenischen Remix aus dem Turm der evangelischen Kirche Freiheitstraße und der katholischen Kirche St. Lambertus – montiert auf ein breites ‚M‘. Dieses wahrlich eigenartige und lautstarke Zeichen postuliert geradeheraus Stabilität und repräsentiert Selbstbewusstsein. Das Zeichen der Stadt KÖLN besteht aus einem roten Balken, der auf seiner linken Seite weiß unterbrochen ist, um dort das Stadtwappen aufzunehmen. Mittig steht der Schriftzug ‚Stadt Köln‘, rechts von ihm schneiden sich von unten zwei weiße, spitzwinklige Dreiecke in die rote Fläche. Es sind die sogenannten Domspitzen des Kölner Doms. Die Stadt kombiniert in ihrem Zeichen sein heraldisches Symbol, den Doppelkopfadler und die Stadtfarbe Rot mit der Andeutung seines architektonischen Wahrzeichens. Das Signet ist randvoll mit Bedeutungszeichen und wagt den inhaltlichen Spagat zwischen Verwaltung und Vermarktung. Spätestens am Beispiel des Kölner Stadtlogos darf die Frage lauten, ob ein städtisches Zeichen überhaupt Hinweise auf touristische Attrak tionen enthalten muss – insbesondere wenn davon auszugehen ist, dass solcherlei Aspekte in den Kommunikationsmedien ohnehin tonangebend und ausführlich berücksichtigt werden.

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SUBSTANZ

Erlebnisorte

Rathäuser Zeigen Städte ihr Rathaus im Stadtzeichen, ver weisen sie in der Regel nicht auf den Sitz der Stadt verwaltung – dies träfe auch nur in den wenigsten Fällen zu. Meist veranschaulichen sie ihr ‚historisches Rathaus‘ und zeigen dessen Schauseite als Fassade eines Prachtbaus vor. Neben der touristisch attraktiven Architektur sind Rathäuser immer auch bedeutsame Profanbauten: Sie markieren das Stadtzentrum und betonen aus der Stadtgeschichte implizite, historische Errungenschaften wie jene unabhängiger Stadtrechte, souveräner Bürgerschaft, bürgerlich-tugendhafter Gemeinschaft. Baulich zeitgenössische Rathäuser spielen in Stadtsignets daher keine Rolle; das Durchschnittsalter aller hier in den Logos gezeigten Rathäuser beträgt um die 450 Jahre. Rathaus im Ensemble WERDAU und FORCHHEIM präsentieren sich im Zeichen jeweils durch ihr Rathaus und zeigen es als Teil einer perspektivischen Straßenansicht oder angedeuteten Platzsituation. WERDAU formuliert sein Rathaus als präzise Kontur samt Binnenzeichnung der Fassadengliederung. Die perspektivisch eingedrehte Straßenflucht erlaubt nicht nur das Anreißen der Gebäude rund um das Rathaus, sondern auch die Darstellung zweier Fassadenansichten des neobarocken Baus. Für das Zeichen von FORCHHEIM wurde dessen Rathaus im Duktus einer Handzeichnung stilisiert und durch den dahintergelegten Schattenriss von St. Martin ausgefüllt. Den Stellenwert des historischen Stadtkerns untermauert typografisch ein sehr fetter Schriftschnitt der Bodoni und Forchheims unmissverständlicher Claim. Die Zeichen beider Städte vermitteln durch das Sujet ‚Rathaus‘ den Stereotyp eines idyllischen Ortszentrums.

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Markante Gebäudeteile oder -ansichten

Nur den Rathausturm führen jeweils die Städte Kirchheim unter Teck und Mosbach in ihrem Zeichen. KIRCHHEIMS alter Rathausturm – als vereinfachte Kontur – scheint stellvertretend für die historische Altstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern dargestellt worden zu sein. Der Turm wird durch die ‚hh‘-Ligatur im Stadtnamen ergänzt zu einem Gebäude. Leider jedoch bleibt die Darstellung vage: Weder klärt die Abstraktion, dass der Turm nicht auf einer Kirche, sondern auf dem Rathaus der Stadt sitzt, noch vermittelt sich die schmuckreiche Fachwerkbauweise in ihrer Pracht. Die Unterstreichung des Stadtnamens in den Farben der Stadtflagge führt bei relativer Breite des Stadtlogos zu einer arg kleinen Abbildungsgröße des Bildzeichens. Auch der Rathausturm von MOSBACH lässt nicht eindeutig den architektonischen Typus eines Rathauses nachvollziehen. Zwar ging Mosbachs Rathaus im 16. Jahrhundert tatsächlich aus dem Umbau einer Kirche hervor, doch könnte es sich bei der Darstellung seines Turms ebenso gut um einen solitären Turmbau handeln. Die Turmsilhouette bildet hier den Hintergrund für stark stilisierte und ineinander gestaffelte Häuser, deren betont konturierte Darstellung – vermeintlich durchgängig mit Satteldach bedeckt – leider keinen Hinweis auf die ortstypischen und verschachtelten Fachwerkgassen gibt. Das historische Rathaus der Stadt MÜNSTER ist im Stadtzeichen auf das Motiv seines Treppengiebels verknappt. Gewiss repräsentiert das Münsteraner Rathaus hier nicht nur die historische Altstadt, sondern konnotiert insofern auch die internationale Bedeutung der Stadt, als dass der Westfälische Friede 1648 in eben diesem Gebäude ausgehandelt worden ist. Bemerkenswerterweise ist die filigrane Fassadenzierde des gotischen Giebels als vertikal getreppte Linie abstrahiert. In der Verkopplung des Motivs mit der Art seiner Darstellung drückt die Stadt Münster zeitgenössisches Bewusstsein aus: Das Rathaus als stadtgeschichtliche Ikone Münsters wird nicht als gotischer Prachtbau vorgezeigt, sondern in seiner Typik erfasst und zeitgenössisch interpretiert. Im Bildzeichen selbst formuliert Münster, dass sich städtisch-institutionelles Selbstverständnis historisch wandelt.

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PRÄSENZ

Wortbilder

Typografie/Satz Wenn der Name einer Stadt lediglich ‚gesetzt‘ ist, werden die Modalitäten des Typografierens umso nachdrücklicher: der Charakter der Buchstaben, die Spannung zwischen Schriftarten, die Schreibweise, Abstände und unbeschriebene Räume, die Farbe, die Komposition verbaler Zusätze, die Akzentuierung durch Größe und Gewicht. In Nuancen wird sich gutes Handwerk wahrnehmen lassen; die Satzqualität wird sprechend für kulturelle Qualität in einer Stadt.

Die Stadt HERNE beschriftet sich nüchtern mit einer robusten, breit laufenden und in Details modifizierten Handel Gothic, deren größte Auffälligkeit das Konstruktionsprinzip aus Kurven und scharfen Ecken ist. K AUFBEUREN verwendet die mit spitzen Spornen und  Ausläufen gezierte Friz Quadrata, die rot über dem viel kleineren und auf Mittelachse gesetzten Zusatz „stadt im allgäu“ steht. KEMPTEN setzt den Begriff „Allgäu“ wie eine hochgestellte Erläuterung hinter seinen Namen: das Allgäu wird Sternchen und  Hintergrundinformation zur Stadt. Beide Worte sind in Scala Serif gesetzt und strahlen noble Zurückhaltung aus. Die Stadt K ASSEL arbeitet ebenfalls mit dem Prinzip von  hochgestellter Information, allerdings in eigens für sie entwickelter Typografie. Der  Stadtname wird um die Information „documenta Stadt“ ergänzt. Damit positioniert sich Kassel mit einem Ereignis, das die Identität und vor allem das Selbstbewusstsein der Stadt seit sechs Dekaden prägt – wenn auch nur alle fünf Jahre sichtbar. Scheinen die  Buchstaben auf den ersten Blick gewöhnlich zu sein, verwahren sie doch dezente Eigenheiten wie konvexe Ausläufe oder aus dem Lot verschobene Schulterbögen. Diese Typik tritt nicht mit Krawall hervor; die Informationen indes differenzieren sich mittels Größe und Farbe ganz eindeutig. Spannend wird zwischen Stadt und Claim ein  Leerraum überbrückt: anregend für genaueres Hinsehen und Imaginieren.  

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Die Stadt HOYERSWERDA , die durch die rassistischen Ausschreitungen im Jahr 1991 medial bekannt wurde, sucht mit der Schrift-, Sprach- und Farbwahl unmissverständlich Gegensignale. Der zweisprachig verzeichnete Ortsname (deutsch und sorbisch) ist  violett gesetzt in einer Schrift aus floraler Lieblichkeit. Anspielungsreich sucht  die tänzelnd auslaufende Diavlo eine Brücke zu schlagen zur sorbischen Volkskultur. Für offizielle Anlässe wird der Schriftzug Hoyerswerdas rechts um das Stadtwappen  ergänzt. Es stellt der Diavlo für behördlichen Kontext etablierte Konvention zur Seite. Die Stadt SENDEN bringt sich mit gestürztem Wortbild in Stellung. Das Blockhafte der vertikalen Zeile wird durch Kleinschreibung und Transformation des ‚d‘ in eine  Majuskel auf x-Höhe formal gestützt. Das Wort „Stadt“ liegt als Basis an der unteren  Schmalseite; bei Bedarf für hoheitliche Mitteilungen wird darunter das Stadtwappen platziert. Das Zeichen der Stadt ULM zeigt, wie groß Einfachheit sein kann: drei  kleingeschriebene Buchstaben in Frutiger Bold mit einem um etwa 9 Prozent verlängerten ‚l‘ (was vielleicht nur Typografen erkennen). Mutmaßlich weist die Überlänge des ‚l‘ subtil auf das Ulmer Münster hin, dessen prominenter Westturm der höchste Kirchturm der Welt ist. Die Qualität des Zeichens liegt in seiner grafischen wie inhaltlichen Zurückhaltung: weder versucht es, seinen Gehalt zu erklären, noch ist es bemüht, die Stadt erlebbar zu machen. Kein Superlativ, keine gotische Krabbe heischt im Zeichen um Aufmerksamkeit. Das unverstellte Wortbild sichert das Lesen des Stadtnamens pragmatisch ab und ist offen genug, auch als Referenz an die designgeschichtlich  bedeutsame Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm gelesen werden zu können. Was Ulm von  anderen Städten unterscheidet, ist sein Name, und ist mit drei Buchstaben zweifelsfrei aufgestellt.

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PRÄSENZ

Formen

Schmuckform Die Stadtzeichen dieser Kategorie sollen nicht informieren, nicht prämieren, nicht involvieren. Sie sind intentional entwickelt als Markierungen. Sie machen eine Stadt nicht städtischer als Städte sind, sondern sind selbst absolute Zeichen. In diesem Umgang mit Repräsentanz lässt sich aufgeklärte Reflexion der Mittel ablesen.

In der Flucht des A-Aufstrichs im Namen der Stadt ATTENDORN staffeln sich zwei Dreiecke als formales Echo des Initials. Sie vergrößern den Raum, den das Zeichen einnimmt, auch wenn sie nach Auskunft der Stadt Dynamik und Vitalität symbolisieren sollen. Dass die lokalen Medien die Dreiecke mit Segeln und der Biggetalsperre in Bezug zu setzen wusste, erhärtet den generellen Verdacht, dass deutungslose Zeichen häufig nur mit Widerstand zu bedeutsamen Zeichen werden. Links vor dem Wortbild der Stadt LÜNEN ragt ein grüner, hochrechteckiger Schnipsel über die Buchstaben hinaus, dessen Höhe etwa der Versalhöhe des Schriftzugs entspricht. Die grüne Fläche kragt wie ein Aktenreiter aus dem Signet und addiert dem Stadtzeichen ein Motiv der Aufmerksamkeit. Zwei parallelliegende, um 45° gewinkelte Trapezbänder in rot und gelb schließen das Zeichen der Stadt MÖNCHENGL ADBACH ab. Sie stehen mit ein wenig Abstand hinter dem Stadtnamen und leiten den Blick nach oben rechts. Der Farbklang der beiden Bänder taucht auf Medien der Stadt immer wieder als Markierung oder Strukturelement auf. Auch das Zeichen der Stadt SA ARBRÜCKEN trägt ein diagonal freistehendes Trapezelement. Es verspannt links vor dem Signet die ersten beiden Zeilen des insgesamt dreizeiligen (und ungeheuer mitteilsamen) Zeichens und bringt Blau als eine der Stadtfarben ein. Das Trapez im Zeichen der Stadt Saarbrückens vermag sich nicht gegen die massive Typografie durchzusetzen und wirkt gestalterisch ausgebremst.

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Formal zwingend ist die Kombination des Schriftzugs der Stadt PAPENBURG mit einer rechtwinkligen Schmuckform sicher nicht. Das blaue auf „vorwärts und oben verweisende“ Dreieck unterlegt das ‚g‘ ohne Not an empfindlicher Stelle. Kompositorisch unentschieden hadert die Schmuckform in den Funktionen Rahmung, Bedeutungsträger und Dekoration. WEIDEN in der Oberpfalz schellt in seinem Zeichen mit zwei gegeneinander gewinkelten Rauten. Wie moderne Heraldik stellen sich Form und Komposition der repräsentativen Markierung ihrer Stadt. Inhaltlich angemessen differenziert die Typografie Stadtname und Kommentar. Farbe, Position und Dimension zeichnen die ‚Schilde‘ als Protagonisten dieses Stadtzeichens aus. Der Stadtname im Zeichen der Stadt TORGAU ist blau in halbfetter Bembo gesetzt und nachfolgend um den kleinen, auf die Mitte der Grundlinie abgerückten Zusatz „Elbe“ ergänzt. Im optischen Lot über der typografischen Zeile fügen sich zwei Trapeze in den Stadtfarben Blau und Rot zu einer Rautenform und konnotieren gleichermaßen Flagge wie Warnbake. Damit leistet das Zeichen hoheitliche Repräsentanz und ein eigenständiges Signal zugleich. Zwar werden für die Entwurfsherleitung die rhombenförmigen Treppenfenster auf Schloss Hartenfels als typisches architektonisches Merkmal bemüht.69 Doch steht das Zeichen so absolut, dass dessen Rezeption nicht auf etwas Bedeutetes angewiesen ist. Das Zeichen der Stadt LEVERKUSEN wurde zu Beginn der 1970er Jahre mit der dezidierten Ambition entwickelt, keine Assoziationen oder symbolischen Bezüge zur Stadt geltend machen zu wollen. Es orientiert sich offensiv an der visuellen Rhetorik von Verkehrsschildern, allesamt konventionale Zeichen.70 Entstanden ist ein von grafischen Moden unabhängiges Signet, das sich nicht vorspannen lässt in prioritäre Themen städtischer Politik, ein Zeichen, das seit über 40 Jahren universell markiert und werthaltend Hoheitlichkeit repräsentiert. 69 Stadt Torgau Gestaltungsrichtlinien, 2005 70 Stadt Leverkusen: Das Konzept zum visuellen Erscheinungsbild der Stadt Leverkusen, 1971

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REFERENZ

Heraldik

Schilde Stadtsignets mit Schilden als Trägerform rekurrieren unmissverständlich auf heraldische Tradition. Mittels des historischen Zeichens bekennen sich ihre Absender zur Stadtgeschichte und geben – wenn auch weitgehend offen und unbestimmt – Kunde vom Gewachsensein städtischer Kultur. Die Kopplung von Schildform und Typografie ist kompositorisch eine Herausforderung ebenso wie gegebenenfalls eine heraldisch korrekte Vereinfachung. Unveränderte Wappen

Einige Städte führen ihr Wappen unverändert oder nur leicht modifiziert im Zeichen. Bisweilen ist die Aktualisierung des Corporate Designs Anlass für eine geringfügige Überarbeitung des offiziellen Stadtwappens, so geschehen für das Zeichen der Stadt MAINZ . 2008 wurde der Schild im Signet mit einem leichten Schwung versehen und das charakteristische Doppelrad wurde verschlankt 75. Das rote Wappen steht zur einfarbig schwarzen Typografie dominant. Eine vertikale, schwarze, leichte Linie – deutlich über die Höhe des Schildes ragend – koppelt das Bildzeichen an die zweizeilige Typografie. Auch das Wappen im Zeichen der Stadt MOERS wurde anlässlich der Entwicklung eines Corporate Designs im Jahr 2011 modifiziert. Die Schildform erhielt dabei eine Spitze. Der Festungsturm mit Fallgatter wurde gegenüber der Vorgängerversion grafisch vereinfacht und für die Reproduktion in kleinen Abbildungsgrößen optimiert. Der versal gesetzte Stadtname gliedert sich in der Achse des schwarzen Balkens an. Da auch Bürger das Zeichen nutzen dürfen sollen, stellt die Stadt das sogenannte „Wappen für alle“ 76 bereit . Als illusionistisch plastische und stofflich aufpolierte Version des Stadtzeichens unterscheidet sich seine Faktur von der des hoheitlich genutzten Wappens (siehe Abbildung unten). 75 Vgl. Landeshauptstadt Mainz; Das visuelle Erscheinungsbild – Ein Leitfaden, S. 9, 2008. 76 http://www.moers.de/C1257221003F2394/html/45777BB4D9DEF861C125722E0051C5CC?OpenDocument [abgerufen: 31.7.2014]

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Das Wappenschild im Zeichen der Stadt LEMGO nimmt die Tinktur des Schildes als ‚Silber‘ beim Wort und übersetzt es für den Vierfarbdruck in ein Grau. Die Größe der Typografie richtet sich sensibel an den parallel geführten Seiten der spatenblattförmigen Schildform aus. LEIPZIG bezeichnet sein Stadtwappen als „gegenwärtig das einzige ‚kulturelle Dach‘ im Sinne einer Corporate Identity (ci) für die gesamte Stadtverwaltung“ 77 und konstatiert dem Stadtwappen eine Doppelfunktion „als Hoheitszeichen und Marke der Stadtverwaltung“ 78. Der Gedanke des ‚kulturellen Dachs‘ veranschaulicht, was Heraldik allgemein vermag: ‚themenneutral‘ und weitgehend sachlich zu markieren. Das Stadtwappen der Stadt KIEL zeigt „das sogenannte holsteinische Nesselblatt, in Silber auf rotem Grund, belegt mit einem schwarzen Boot“.79 Der Stadtname ist dem Signet linksbündig vorangestellt und auffallend eigentümlich umbrochen. Für Verbände, Vereine, Unternehmen oder andere Institutionen steht ein „Wappenzeichen“ zur Verfügung (Abbildung unten), das sich vom Stadtwappen in der Darstellung des Bootes unterscheidet.80 77 Vgl. Visuelles Erscheinungsbild der Stadtverwaltung Leipzig, S.4, 2010 78 Ebd. 79 http://www.kiel.de/kultur/stadtgeschichte/stadtwappen/index.php [abgerufen: 31. 7. 2014] 80 Ebd.

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Katalog A, B

001 002 003 004

A Aachen Aalen › 116 Achern Achim › 101

005 006 007 008 009

Ahaus › 120 Ahlen Ahrensburg Aichach Albstadt › 138

010 011 012 013 014

Alfter Alsdorf › 104 Altenburg › 49 Amberg › 71 Andernach › 132

015 016 017 018 019

A

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Annaberg-Buchholz › 74 Ansbach › 163 Apolda › 120 Arnsberg › 92 Arnstadt


020 021 022 023 024

Aschaffenburg Aschersleben Attendorn › 144 Augsburg › 116 Aurich

025 026 027 028

B Backnang › 119 Bad Harzburg Bad Hersfeld Bad Homburg v. d. Höhe › 160

029 030 031 032 033

Bad Honnef Bad Kissingen Bad Kreuznach Bad Mergentheim › 60 Bad Nauheim

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B

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Bad Neuenahr-Ahrweiler › 106 Bad Oeynhausen › 59 Bad Oldesloe › 92 Bad Rappenau › 176 Bad Salzuflen › 60


Katalog W

618 619 620 621 622

Warstein › 100 Wedel › 82 Wedemark Wegberg › 78 Weiden i. d. OPf. › 145

623 624 625 626 627

Weil am Rhein › 186 Weilheim i. OB › 92 Weimar › 143 Weingarten › 181 Weinheim › 76

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Weinstadt Weißenfels Weiterstadt Werdau › 56 Werder (Havel)

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Werl › 90 Wermelskirchen Werne Wernigerode › 58 Wertheim


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Wesel › 81 Wesseling Westerstede › 66 Wetter (Ruhr) Wetzlar › 167

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Weyhe › 110 Wiehl › 182 Wiesbaden Wiesloch › 182 Wilhelmshaven › 171

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Willich Wilnsdorf Winnenden › 129 Winsen (Luhe) Wipperfürth › 76

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Wismar › 147 Witten › 83 Wittenberg Wittmund Wolfenbüttel › 151

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I N DE X

Stadt, Gestalter, Entstehungsjahr. A Aachen Prof. Doris Casse-Schlüter, 2001 Aalen Agentur Schindler, 1980; Überarbeitung: k. A., 1997; Überarbeitung: MQUADRAAT, 2012 Achern [Wappen] Achim k. A. Ahaus k. A. Ahlen Stadtverwaltung Ahlen Ahrensburg [Wappen] Aichach KW Neun, 2003 Albstadt k. A. Alfter k. A. Alsdorf Olaf Warburg, 2013 Altenburg Holger Hammitzsch, „1990 er Jahre“ Amberg Werbeagentur DAS TEAM , 1998 Andernach k. A. Annaberg-Buchholz Harry Scheuner, 2002; Überarbeitung: BUR-Werbung, 2012 Ansbach Werbeagentur Böker & Mundry, 1997 Apolda Design Gruppe Aachen / Gotha, 1993 Arnsberg k. A. Arnstadt [Wappen] Aschaffenburg significa GmbH Agentur für Werbung, 2011

Aschersleben Siglinde Schirmer Attendorn Helge Radloff, 1990 Augsburg Grafikbüro ay, 1987; danach Überarbeitungen Aurich [Wappen] B Backnang k. A. Bad Harzburg [Wappen] Bad Hersfeld ultraviolett communication & design GmbH Bad Homburg v. d. Höhe unbekannt, „90 er Jahre“; Überarbeitung: Christoph Wahrender, 2010 – 11 Bad Honnef [Wappen] Bad Kissingen k. A. Bad Kreuznach k. A. Bad Mergentheim Agentur Fischer & Friends, Bad Mergentheim Bad Nauheim Heraldiker Heinz Ritt, Nauheim, Überarbeitung: nowakteufelknyrim Bad Neuenahr-Ahrweiler k. A. Bad Oeynhausen Dagmar Pape, Leidecker & Schormann, 2006 Bad Oldesloe Hardy Fürstenau, 2005 Bad Rappenau Projekt X, 1999 Bad Salzuflen Kontor Media, 2010 Bad Soden am Taunus k. A. Bad Vilbel k. A. Bad Zwischenahn MWS Werbeagentur, 1996 Baden-Baden [Wappen] Baesweiler GraphicmeetsDesign, Jacobi & Thies GbR, 2000

Balingen Grafik-Atelier Türke, 1986 Bamberg Werbeagentur compress media GmbH, 2000

Barsinghausen k. A., 2000 Baunatal Werbeagentur PAC

230

Bautzen Ralf Reimann, 2009 Bayreuth Peter Schmidt, 1993 Beckum goldmarie design, 2013 Bedburg k. A., 2011 Bensheim k. A. Bergheim k. A. Bergisch Gladbach Heiko Thurm, 1997 Bergkamen Lorenz Völker Berlin Fuenfwerken Design, 2012 Bernau bei Berlin FISCHUNDBLUME DESIGN , 2012 Bernburg (Saale) [Wappen] Biberach an der Riß Michael Saupe, Hans-Georg Gutbrod, 1984; Überarbeitung: Werbeagentur Elsner, 1999

Bielefeld ardventure, 2009 Bietigheim-Bissingen Werbeagentur BSS , 2000 Bingen am Rhein Agentur Q Bitterfeld-Wolfen Lothar Schwarz Kommunikation Wolfen, 2007 Blankenburg (Harz) Enrico Flörke, Mediabüro cieron ART Blankenfelde-Mahlow Baudezernat Stadt Blankenfelde-Mahlow, 2005 Blieskastel 1993 Böblingen k. A. Bocholt Schau & Horch Werbeagentur, 2013 Bochum k. A. Bonn Agentur GRAMM , 2008 Borken Borken Marketing e.V., 2006 Bornheim Werbeagentur Christian Seidl Bottrop k. A. Bramsche Scharfsinn GbR, 2010 Brandenburg an der Havel Vincek Sykora, 1995 Braunschweig Henrion, Ludlow & Schmidt, 1982 Bremen Strategie: Henrion, Ludlow & Schmidt, Gestaltung: CreActive, 1999; Überarbeitung: Agentur Plex, 2004 Bremerhaven Strategie: Henrion, Ludlow & Schmidt, Gestaltung: CreActive, 1999; Überarbeitung: Agentur Plex, 2004 Bretten [Wappen] Brilon Werbeagentur Werbstatt Bruchköbel Werner Zimmermann, 2004 Bruchsal k. A. Brühl [Wappen] Buchholz in der Nordheide Gerrit Gromm Grafik, 2007

Büdingen Weigand Design und Kommunikation GmbH Bühl k. A., 1993 Bünde k. A., 2005 Büren Harald Cebulla, werkzeichen® Burg k. A. Burgdorf k. A. Burgwedel [Wappen] Butzbach Frank Hess, Hess-D-Sign, 2011 Buxtehude k. A. C Calw k. A. Castrop-Rauxel [Wappen] Celle Buchholz Grafik Design, 2003 Chemnitz simons & schreiber, 2009 Cloppenburg k. A. Coburg contactdesign, 2006


Coesfeld Agentur Brasilhaus No. 8, 1997 Coswig k. A., 1997 Cottbus k. A. Crailsheim k. A. Cuxhaven Büro 7

Erkrath [Wappen] Erlangen Walter Tafelmaier, 1976 Eschborn Ottmar Schnee, 2012 Eschweiler Minoka Korbanek, mäx it Werbeagentur Espelkamp Stolp und Friends Marketing-Gesellschaft mbH, 2008 Essen Prof. Vasata, 1999 Esslingen am Neckar k. A. D Ettlingen k. A. Euskirchen Markus Maier-Schambeck, Dachau k. A. Idee: Gernot Schlüter, 2001 Darmstadt FH Darmstadt unter Leitung Prof. Hofman, 1997; Überarbeitung: schumacher.visuelle kommunikation, 2008 Datteln k. A. F Deggendorf Medientechnik FH Deggendorf, 2006 Delbrück Lydia Fraser, 2010 Falkensee [Wappen] Delitzsch Simons & Schreiber Fellbach Werbeagentur Bernd Bürkle, Delmenhorst Axel Schlaefke, 1991; „Mitte 1970 er Jahre“ Überarbeitung: k. A., 2005 Filderstadt f.com Dessau-Roßlau Wolfgang Große, Leipzig Flensburg Rainer Prüss, 2002 Forchheim Grafikatelier Neubauer, 1998 Detmold Roberts Marken und Kommunikation Frankenthal (Pfalz) Rainer Stocké, 1993 Dietzenbach [Wappen] Frankfurt (Oder) Runze & Casper, 2011 Dillenburg Stefan Leineweber, 2002 Dillingen / Saar Büro Klaus Aulitzky, 2004 Frankfurt am Main k. A., 1985 Dinslaken Logoseal, 2007 Frechen Gestalter unbekannt, „Anfang 1990 er Jahre“ Ditzingen k. A. Freiberg k. A. Döbeln [Wappen] Freiburg im Breisgau Norbert Preussner, 2005 Freising k. A. Donaueschingen Prof. Doderer, Gruppe Drei Freital [Wappen] Dormagen Agentur 3C Dorsten [Wappen] Freudenstadt Media Seven, 1997 Friedberg Hartmann und Hartmann Dortmund k. A., 2007 Dreieich Günther Woog, 2002 Friedberg (Hessen) Dietmar Hahn, 2000; Dresden Bettina Neustadt, Sandstein Überarbeitung: Sven Hollmann, 2011 Friedrichsdorf OK Werbung, 2002 Kommunikation, 2006 Duderstadt Oliver Ziesing, 1995 Friedrichshafen Neubert & Jones, 2012 Duisburg k. A. Friesoythe [Wappen] Dülmen Designbüro Weithöner, 2003 Fröndenberg / Ruhr Jutta Sucker, 2002 Düren Decker Werbung, 2003 Fulda Greb & Friends, 2006 Düsseldorf zdo zimmermann design office, 2000 Fürstenfeldbruck Baudisch Design, 1999 Fürstenwalde / Spree Creative Art - Werbestudio, 2010

E

Fürth Prof. Ethelbert Hörmann, 1991/92

Eberswalde k. A. Eckernförde k. A. Edewecht k. A. Ehingen (Donau) k. A. Einbeck k. A. Eisenach [Wappen] Eisenhüttenstadt Ines Arnemann, 2000 Eisleben [Wappen] Ellwangen (Jagst) k. A. Elmshorn [Wappen] Elsdorf [Wappen] Emden Redline Design & Software, 2003 Emmendingen k. A. Emmerich am Rhein [Wappen] Emsdetten Gestalter unbekannt, „1970 er Jahre“ Enger k. A., 2006 Ennepetal CONCEPT-BOX Eppingen C.A.T. , 1998 Erding MP Unternehmensberatung, Christian Werner & Co., 2012 Erftstadt Werbeagentur Adam, „Anfang 1970 er Jahre“ Erfurt ARTUS.ATELIER , 2009 Erkelenz Designstudio Wortmann, 2008

231

G Gaggenau pandesign, 2006 Ganderkesee Pool, 1993; Überarbeitung: Janßen & Wiegand, 2009 Garbsen k. A. Gardelegen [Wappen] Garmisch-Partenkirchen Thielker & Team, 2009 Geesthacht Gestalter unbekannt Geilenkirchen stadtinterne Gestaltung, 2001 Geislingen an der Steige k. A. Geldern FGK - Die Zweite, 2001 Gelnhausen [Wappen] Gelsenkirchen Eberhard Hippler, 1968; Überarbeitung: k. A., 2003 Georgsmarienhütte Strunz Werbeagentur, 2003 Gera FH Nürnberg, 1994 Geretsried Dreigestalt Konzept Kommunikation Design, arts graphiques schrift und design, 2003 Germering Büro GD90 , 2002 Germersheim k. A. Gersthofen concret Werbeagentur, Augsburg Geseke Gröne Grafik, 2002

Städte und ihre Zeichen  
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