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DIE GRATIS AUTO-ZEITUNG DER SCHWEIZ 

März 2018 Täglich News unter www.autosprint.ch

Modelle 2018 Branche

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Frank M. Rinderknecht feiert 40. Salon-Jubiläum

Motorrad

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Erste Erfahrungen mit der Kawasaki Ninja H2 SX SE

Freuen Sie sich auf das neue Autojahr! Sportlich, bequem, familientauglich und sparsam – so präsentiert sich das Modelljahr 2018. Am Auto-Salon Genf kommt bis Sonntag, 18. März, und bei den anschliessenden regionalen Ausstellungen jeder auf seine Kosten, der Spass am Auto hat. Und Sie werden überrascht sein, welche Protoypen einst ihre Premiere in der Schweiz feierten!

Jaguar I-Pace

Lesen Sie mehr ab Seite 6 Lamborghini Urus

Formel 1

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Charles Leclerc wird dem Sauber-Team Freude machen

Schweizer Belcar

Blickpunkt

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Mercedes-Benz A-Klasse

Schweizer Reaktionen auf Diesel-Fahrverbot

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BLICKPUNKT



Fahrverbot für Diesel in deutschen Städten

Auto-Salon Genf Partner der IFA

Wie reagiert die Schweiz? In der Schweiz werden nach dem Stand der Dinge in der nächsten Zeit keine Fahrverbote drohen wie in Stuttgart.

Das neue Modelljahr wartet auf Hochglanz poliert im Palexpo.

Der Auto-Salon Genf geht in diesem Jahr in die 88. Runde. An der Ausstellung vom 8. bis 18. März 2018 im Palexpo macht sich nun erstmals auch jene Tendenz bemerkbar, die Ausstellungen wie Paris und Frankfurt Kopfzerbrechen bereiten: Marken wie Opel, DS, Infiniti, Chevrolet und Cadillac haben sich dazu entschlossen, zumindest in diesem Jahr in Genf nicht präsent zu sein. Nicht nur die abwesenden Automobilhersteller lassen verlauten, sich verstärkt für jene Messen zu interessieren, die mehr im Trend sind, etwa die Elektronikleitmesse CES in Las Vegas. Letztere konnte diesen Januar immerhin eine um 20 Prozent höhere Automobilpräsenz verzeichnen als noch im Jahr zuvor. Diesen Trend will der Auto-Salon Genf nutzen und sucht die Partnerschaft mit dem europäischen Pendant der CES, der Internationalen Funkausstellung Berlin. Sicher eine sehr vernünftige Entscheidung mit Zukunft. Was Sie in den nächsten Tagen im Pal­ expo erwartet, zeigen wir Ihnen in dieser Ausgabe von AutoSprintCH. Alle wichtigen Informationen für Ihren Besuch in Genf finden Sie auf der Salon-Website. Und wer weiss, vielleicht starten Sie ja sehr schnell mit dem Auto Ihrer Träume.  www.gims.ch www.ifa-berlin.de

Der Verkauf von Dieselfahrzeugen ist in der Schweiz stark rückläufig.

Das deutsche Bundesverwaltungsgsgericht hat entschieden: Fahrverbote für Diesel in den Städten sind zulässig. Fraglich ist, ob solche Verbote auch in der Schweiz bald Tatsache werden könnten. Die Debatte wird hierzulande weniger intensiv geführt. Aber auch in der Schweiz sehen grüne Kreise Handlungsbedarf. Allerdings sind Stickstoff-Dioxid-Werte bei uns weniger akut als etwa in Deutschland. Die Grenzwerte werden in der Schweiz jedoch regelmässig überschritten. UmweltzonenGeht es nach den Grünen, soll der Bund die Grundlagen für sogenannte Umweltzonen in den Städten schaffen. In diesen könne man Fahrzeugen mit sehr hoher Luftbelastung zwischenzeitlich ein Fahrverbot erteilen.

Bastien Girod, Nationalrat der Grünen: «So würde die Bevölkerung sehr wirksam von einer zu hohen Luftbelastung geschützt.»

zudem von jeder Gemeinde einzeln ab­ gesegnet werden, was politisch schwer machbar wäre.» Abgasvorschriften Ein anderer Ansatz, um die Abgasbelastung zu verringern, läge in einer strengeren Zulassungspraxis. Der Automobil Club der Schweiz ACS hält solche Forderungen aus dem links-grünen Lager für übereilt. Es brauche nun Lösungen, die für die gesamte Branche verträglich seien. Die Schweizer Konsumenten haben letztes Jahr auf den Dieselskandal reagiert. In der Schweiz wurden im vergangenen Jahr fast zehn Prozent weniger Dieselautos zugelassen als im Vorjahr – alle anderen Antriebsarten haben im selben Zeitraum bezüglich Zulassungen zugelegt. STEFAN DONAT

Umfrage Zwar haben sich grössere Städte schon positiv gegenüber diesem Anliegen ausgesprochen. Gefordert wurden solche Umweltzonen bisher aber nicht, wie aus einer Umfrage des Städteverbands hervorgeht. Kleinere Städte sind tendenziell dagegen. Kurt Fluri, der Präsident des Städteverbandes, sieht keinen Handlungsbedarf: «In Agglome­ ratio­ nen müssten solche Fahrverbote www.auto-schweiz.ch

AGVS-Nachwuchs

Russland wartet auf Kandidaten Die Automobil-Mecha­tronikerinnen und -Mechatroniker aus der Schweiz zählen zu den besten der Welt. Für eine professionelle Vorbereitung sorgen Experten des AGVS und Weltmeister Flavio Helfenstein.

Die Funkausstellung ist erklärtes Mekka für alle Elektronikfreaks.

www.autosprint.ch | März 2018

nikerinnen und -Mechatronikern der Schweiz. Sie erhalten die einmalige Gelegenheit, sich ab dem 30. Juni 2018 via Vorausscheidung, SwissSkills und Eurocup für die Weltmeisterschaften 2019 in Berufsweltmeisterschaften Daher sucht Kazan (Russland) zu qualifizieren. Die der Auto Gewerbe Verband Schweiz Ausschreibung richtet sich an InteresNun erhält die nächste Generation die AGVS erneut nach den talentiertesten senten mit Jahrgang 1997 und jünger. Chance, in die Fussstapfen von Flavio und ehrgeizigsten Automobil-Mechatro- www.agvs-upsa.ch Helfenstein und seinen erfolgreichen Kollegen Lukas Hediger, Jean Trotti und Riet Bulfoni zu treten. Nach den WorldSkills ist immer vor den WorldSkills.

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BLICKPUNKT

März 2018 | www.autosprint.ch

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Ab Herbst gibt es echte Verbräuche

Umweltprogramm 10/20

Ab September müssen Hersteller den Sprit­verbrauch und CO2-Ausstoss von Neu­wagen nach der «Worldwide Harmo­ nized Light-Duty Vehicles Test Procedure»-Norm WLTP angeben. Das bedeutet,

Der Vierplätzer Renault ZOE ist einer der Bestseller im Angebot voll elektrisch betriebener aktueller Automobile.

Ehrgeiziges Ziel der Importeure Unter dem Titel «10/20» geht die Importeursvereinigung auto-schweiz davon aus, dass 2020 jeder zehnte neue Personenwagen in der Schweiz und in Liechtenstein ein Elektroauto oder Plug-in-Hybrid sein wird.

«10/20» erreichen zu können, ist ein Wachstum im Bereich anderer alternativer Antriebe wie Gas- oder Hybridautos nötig. Zusätzlich ist die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für die Elek­ tromobilität eine Voraussetzung. Dazu ge­hören ein rascher und massiver AusDie Vorgabe ist äussert ambitioniert, be- bau der öffentlich verfügbaren Ladetrug doch der E-Fahrzeug-Anteil 2017 und Tankstelleninfrastruktur für alter­ gerade einmal 2,7 Prozent. Um das Ziel native Treibstoffe.

Nissan bietet sein erfolgreiches Elektroauto Leaf in der zweiten Generation mit neuen technischen Lösungen an. Testbericht folgt im April in AutoSprintCH.

Entwicklung Nach Berechnungen des Beratungsbüros EBP ist ein Marktanteil an teilweise oder gänzlich elektrifizierten Fahrzeugen von rund zehn Prozent im Jahr 2020 unbedingt nötig, um den CO2Wert von durchschnittlich 95 g/km im Neuwagenmarkt zu schaffen. Weil die Schweiz aufgrund der stärkeren Kaufkraft und gebirgigen Topografie ein höheres CO2-Niveau ausweist als in anderen europäischen Staaten, bedeutet die Vorgabe ein hartes Stück Arbeit. SteigerungPräsident auto-schweiz Fran­ çois Launaz: «Deshalb wollen und müssen wir den Anteil alternativ angetrie­ bener Personenwagen massiv steigern. Dazu gehören neben Gas- und Brennstoffzellen-Fahrzeugen auch Elektro­ autos und Hybride.» ELWIRA DSCHEMILOW  www.auto-schweiz.ch

auto-i Autohandel

Auf einen Klick alle Daten In Zusammenarbeit mit Renault Suisse SA hat auto-i Autohandel ein neues, hilfreiches Modul entwickelt. Verkäufern stehen mit einem Klick für das gewählte Fahrzeug die wichtigsten Daten zur Verfügung. Die Daten werden tagesaktuell rund um die Uhr online von der Renault Suisse SA in Urdorf zur Verfügung gestellt, sind somit auf dem letzten Stand und passen zum jeweiligen ausgewählten Fahrzeug.

verfügbare Garantie oder einen Wartungsvertrag offerieren und last but not least leichter verkaufen. Renault fördert so den Trend, Fahrzeuge mit den Paketen «All in» oder «Susi sorglos» zu verkaufen. Diese Art der Mobilität entspricht immer mehr dem Bedarf des heutigen BERND SCHNEIDER Automobilisten.

Zudem sind in diesen Angaben auch aktuelle Förderungsmassnahmen wie zum Beispiel die optionalen Sommer- oder Winterreifen enthalten. Der Verkäufer kann mit einem Tastendruck die richtige www.auto-i-dat.ch

Messen der wichtigsten Werte eines stehenden Wagens in der Halle ...

dass die mitunter heftigen Abweichungen ab Herbst 2018 kleiner werden. Bislang waren Abgas- und Verbrauchstests für Neuwagen und der Alltag auf der Strasse zwei Welten. Der Neue Europäische Fahrzyklus (NEFZ) lieferte bisher die Messergebnisse für Schadstoffausstoss, CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch. Das Problem: Besonders realitätsnah war dieser auf dem Rollenprüfstand durchgeführte Test nicht. Seit dem 1. September 2017 gibt es in der Europäischen Union gleich zwei neue Abgastests. Einen verbesserten auf dem Prüfstand – den WLTP – und weltweit einmalig einen zusätzlichen auf der Strasse, den RDE (bedeutet Real Driving Emissions). Wenn Autohersteller jetzt eine Typenzulassung für neue Modelle wollen, werden diese ganz anders unter die Lupe genommen. Der neue WLTP-Testzyklus soll die Verbrauchsangaben realistischer werden lassen. Umweltorganisationen oder der Verband der Automobilhersteller gehen von einem Plus von immerhin 20 Prozent aus. Man darf gespannt sein.  www.wltpfacts.eu

... und realitätsnah auf der Strasse im fliessenden Alltagsverkehr.

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Oldtimer-Treff in Frauenfeld

Bitte unbedingt in der Agenda vormerken: Am 22. April 2018 lädt der ACS Thurgau zu einem Oldtimer-Treffen im Rahmen der ACS Auto-Renntage Frauenfeld ein. Fahrer und Beifahrer mit Fahrzeugen älter als Baujahr 1998 sind willkommen.

BLICKPUNKT



70 Jahre Volkswagen Schweiz

Erzählen Sie uns Ihre Story! Unserem ersten Aufruf sind bereits einige von Ihnen gefolgt, tolle Storys sind darunter! Wir können gar nicht genug bekommen, also her mit Ihrer! Anlass: Am 29. April 2018 feiert die Amag 70 Jahre Importvertrag mit Volkswagen aus Wolfsburg. AutoSprintCH sucht die Geschichten von Kunden der ersten Stunde. Für jede Veröffentlichung entrichten wir eine Spende.

Die Oldtimer-Szene trifft sich am 22. April auf der Allmend in Frauenfeld.

Die Teilnehmerzahl ist auf 100 beschränkt, Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Franken für ACS-Mitglieder und 50 Franken für Nicht-Mitglieder.  www.go4race.ch

Höhere Prämien für Ausländer In der Schweiz lebende Ausländer werden bei den Autoversicherungsprämien kräftig zur Kasse gebeten. Für die Analyse hat comparis.ch die Prämien für eine Voll­ kasko-Deckung eines 3er-BMW im Wert

www.autosprint.ch | März 2018

Volkswagen-Zeitzeugen Einige unserer Leserinnen und Leser haben in den vergangenen sieben Jahrzehnten mit ihren Volkswagen eine Menge erlebt! Wir lesen da von Fahrten ohne Kupplungsseil, von Reifenpannen im wirklich ungünstigsten Moment und von Autos, die Schuld an Unfug sind – was genau, verraten wir im nächsten Heft. Wir suchen immer noch mehr Käfer-Zeitzeugen, die ersten ihrer Klassen. Aber auch alle, die jemals einen Bus Typ 2, der als Bulli Karriere machte, einen Karmann Ghia, den 1500er, den 1600er oder den Passat fuhren. Oder später einen Porsche 914, einen K70 oder Kurierwagen Typ 181. Und natürlich den Golf, würdiger Nachfolger des Ur-Volkswagen Käfer, aber natürlich kein Ersatz in dem Sinne.

Belohnung bei AbdruckDie schönsten Geschichten veröffentlichen wir in der April-Ausgabe der AutoSprintCH. Für jede abgedruckte Story spenden wir 100 Franken an die Stiftung Theodora. Ihr ist die Amag seit Jahren sehr verbunden. Die fantastischen Spitalclowns der Theodora-Stiftung kutschieren jeweils mit lustig lackierten Fahrzeugen von Skoda zu ihren Einsätzen. Teilnahmebedingungen Schreiben Sie in Der fünfhunderttausendste VW Golf wird kurzen Worten Ihre persönliche Ge- von Mitarbeitern begeistert gefeiert. schichte nieder. Titel: «Mein erster VW». Maximal 500 Zeichen inkl. Leerzeichen sollte der Beitrag haben und schicken Sie uns ein Foto dazu mit. Die Texte werden redaktionell angepasst. Unser Rat: Schicken Sie Kopien Ihres Textes – oder noch besser Scans – sowie die Fotos per E-Mail an info@­ autosprint.ch, Einsendeschluss ist der 15. März 2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. DÖRTE WELTI In langer Reihe stehen VW Käfer www.volkswagen.ch für die Auslieferung befreit.

Bei der Versicherung eines Autos zahlen viele Ausländer zuviel.

von 60 000 Franken verglichen, basierend auf den Herkunftsländern Schweiz, Italien und Albanien. Dabei ergeben sich Prämienaufschläge für Italiener von bis zu 22 Prozent. Albanische Staatsangehörige zahlen bis zu 95 Prozent mehr als Schweizer. www.comparis.ch

Per Bahn kommen die ersten Volkswagen in die Schweiz.

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AUTO-SALON GENF



www.autosprint.ch | März 2018

Ein Ur-Mini, der es als Meanie faustdick hinter den Ohren hat.

Die Geschichte mutet an wie ein Märchen: Es war einmal eine Semesterarbeit (2013) des Maschinenbaustudenten Raffael Heierli an der Hochschule für Technik in Rapperswil. Er wollte auf Basis eines klassischen Mini einen Mittelmotor-Sportwagen bauen. Die Sache hatte jedoch einen Haken – das Auto bestand nur auf dem Papier. Raffael Heierli fragte den Unternehmer Walter Frey um Unterstützung an. Dieser hatte offene Ohren für das Anliegen – schliesslich hatte seine Emil Frey Gruppe den Ur-Mini jahrzehntelang importiert; Walter Frey selbst fuhr auf einem Cooper S Autorennen. Mehr als 17 Wochen und rund tausend Arbeitsstunden später stand der Prototyp auf den Rädern, als Zweiplätzer und ohne Kofferraum. Sein Name: Meanie. Ein umfangreiches Testprogramm mit Fahrten auf der Autobahn, der Rennstrecke, über Pässe und im städtischen Stop-and-goModus begann. Der Prototyp des 847-kgLeichtgewichts zeigte keine Schwächen, ein VW-Motor mit 220 PS sorgte für richtig Fahrfreude. Das Fahrzeug erhielt eine Strassenzu­lassung und wird nun in einer Serie von fünf Exemplaren von Hand gefertigt. Alle sind verkauft. In Genf zeigt Heierli auf dem Stand von «Le Retour du Futur» zum ersten Mal seinen Meanie.  www.meanie.ch

© Worblaufen

Weltpremiere aus Safenwil

Ein Beispiel Schweizer Automobilbaukunst: ein Alfa Romeo 6C 2300 aus dem Jahr 1938 mit einer massgeschneiderten Karrosserie von Worblaufen. Genau dieses Fahrzeug stand auch im Salon.

Sonderausstellung «Le Retour du Futur»

Die Zukunft kehrt nach Genf zurück ... Am Auto-Salon Genf wurden immer die schönsten Designstudien und Concept Cars vorgestellt. Die Sonderausstellung «Le Retour du Futur» zeigt einige der schönsten Exemplare von damals. Die Sonderausstellung «Le Retour du Futur» versteht sich als historischer Rückblick auf besondere Designpremieren am Genfer Salon. Sie ist jedoch noch mehr: Es werden auch automobilgeschichtliche Zusammenhänge erklärt – und was daraus entstanden ist. Und schliesslich wird sogar noch eine (Schweizer) Weltpremiere vorgestellt. Made in SwitzerlandDie Zeitreise in die Genfer Vergangenheit beginnt mit zwei Alfa Romeos 6C 2300. Beide Fahrzeuge standen 1938 in Genf, der eine Alfa Romeo auf dem Stand der Carrosserie Worblaufen, der andere bei Fritz Ramseier & Cie. Und sie dürfen beide als anerkannte Beispiele Schweizer Karrosseriebaukunst gelten. Direkt nebeneinander standen schon 1956 zwei Schweizer Kleinwagen, die Soletta und der Belcar. Beiden war keine Serienproduktion beschieden, doch sie zeigen auf, auf welche ungewöhnlichen Ideen die Konstrukteure in den 50er-Jahren kamen.

1956 waren die Schweizer Minis Belcar und Soletta (rechts) in Genf ausgestellt.

Hintergrund Dass die italienischen Designstudios ihre Arbeiten und Ideen gerne am Genfersee vorstellten, liegt nicht allein an der Nähe von Turin und Mailand. Am Salon war Selten war ein Concept Car aussergewöhnlicher und extremer als der Lamborghini Marzal. Das Innenleben ist so wie einst, aber jetzt mit edlen Materialien.

Im Heck des Meanie arbeitet ein 2-Liter-Turbo von VW mit 220 PS.

Vorne der Bizzarrini P538, der Basis war für den Bizzarrini Manta. Geplant war er als Rennwagen, es entstanden vier Stück.


AUTO-SALON GENF

März 2018 | www.autosprint.ch

Der Lamborghini Marzal war am Salon 1967 als Weltpremiere zu sehen. Das Design stammte von Marcello Gandini. Es ist offensichtlich, dass der Espada von diesem Modell inspiriert war.

tiert sie alle. Einst verschwanden diese Studien oft in den Kellern der Hersteller – heute weiss man um ihren Wert für die Geschichte. Deshalb ist es wichtig, dass sie wieder öffentlich gezeigt werden.

Der Bizzarrini Manta war das erste Fahrzeug, das Giorgetto Giugiaro für sein neu gegründetes Unternehmen ItalDesign 1968 entwarf. Basis ist der P538.

immer auch ein interessiertes, fachkundiges (und oft auch finanzkräftiges) internationales Publikum zugegen, das die Concept Cars und Einzelanfertigungen zu schätzen wusste.

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Legendäre MarkenEinen weiteren Kreis bilden die drei Bizzarrini. Der grosse Star ist sicher der Manta von 1968 – er war vor exakt 50 Jahren das erste Werk von Giorgetto Giugiaro für sein eigenes Unternehmen ItalDesign. In Genf stand der Manta zwar erst zum 40. Firmenjubiläum. Aber dafür kommt es zur aus­ sergewöhnlichen Zusammenkunft mit seiner Basis, dem Bizzarrini P538. Abgerundet wird das Trio vom Ghepardo, der 2005 in Genf vorgestellt worden war und die Wiedergeburt der legendären italienischen Marke hätte markieren sollen. Schlussendlich bietet «Le Retour du Futur» noch eine echte Weltpremiere: den Meanie. Darüber lesen Sie im Bericht links.  PETER RUCH

Und so erlebten grosse Werke ihre Weltpremiere in Genf, etwa der Lamborghini Marzal (1967), der Lancia Sibilio (1978), der Maserati Birdcage 75th (2008) – «Le Retour du Futur» präsen- www.gims.ch

Das Gedächtnis Schweizer Autos

Die Sonderausstellung «Le Retour du Futur» wird organisiert vom Swiss Car Register und dem Verkehrshaus der Schweiz in Luzern in Zusammenarbeit mit der Geneva International Motor Show; ver­antwortlich zeichnet der Experte Urs Paul Ramseier. Das Swiss Car Register, be­heimatet in Safenwil, setzt sich ein für die Sicherung und Erhaltung sämtlicher Informationen in Zusammenhang mit Schweizer Karrosserien, Schweizer Fahrzeugherstellern und Fahrzeugen aus Montage Suisse sowie der damit verbundenen Persönlichkeiten. Das SCR ist die Informationsstelle für Auskünfte und hilft auch beim Erfahrungsaustausch.  www.swisscarregister.ch

Das Swiss Car Register weiss viel zur Schweizer Autogeschichte.

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Tom Lüthi neuer ACS-Botschafter

AUTO-SALON GENF



www.autosprint.ch | März 2018

Neue Marke

Zwei, die zusammenpassen: Der MotoGPPilot Tom ist neuer Botschafter des Automobil Clubs der Schweiz ACS. Mit dem beliebten Berner Rennfahrer möchte der ACS vermehrt vor allem auch jüngere Leute ansprechen. Das Engagement von

Auf Heck und Front des Cupra TCR wird das Logo der Marke in der charakteristischen Kupferfarbe zu sehen sein, während sich Stossdämpfer, Lenkrad, Haube und Sitze vom normalen Modell unterscheiden.

Tom Lüthi will auch die Jugend für den ACS begeistern.

Tom Lüthi soll aber auch für die Mitglieder des Automobilclubs ein Gewinn sein. Der ACS verspricht sich dadurch zusätzliche Partnerschaften, mit denen er die Palette an Dienstleistungen und Angeboten erweitern kann. Tom Lüthi: «Es liegt mir am Herzen, nicht nur der Karriere wegen mit meinen Partnern zusammenzuarbeiten, sondern auch auf gemeinsamen Werten aufzubauen und eine langjährige Zusammenarbeit anzustreben.» www.acs.ch www.tomluethi.ch

Spritverbrauch weiter rückläufig Die Zahl der zugelassenen Autos steigt Jahr für Jahr, und diese fahren erst noch mehr Kilometer. Dennoch nimmt der Treibstoffverbrauch in der Schweiz langsam, aber stetig ab. 2017 wurde in der Schweiz um rund 0,4 Prozent weniger getankt. Einer der Gründe ist, dass Neu­ wagen weniger Sprit verbrauchen. Schweizer Tankstellen vertreiben zunehmend mehr alternative Treibstoffe. Etwa 20 Prozent der rund 3300 Tankstellen bieten derzeit Alternativtreibstoffe an, wie aus der aktuellen Tankstellen-Erhebung der Erdöl-Vereinigung hervorgeht. Vor zwei Jahren waren es noch acht Prozent. Der Anstieg sei vor allem auf das Angebot von Biotreibstoffen und AdBlue für Dieselmotoren zurückzuführen. www.erdoel.ch

An Schweizer Tankstellen gingen die Umsätze 2017 weiter zurück.

Seat lässt den Cupra mit eigenem Logo starten Seat hat den offiziellen Startschuss für die neue Marke Cupra gegeben. Das erste Modell ist der Cupra Ateca. Auch auf Heck und Front des neuen Renntourenwagens Cupra TCR wird das Logo der Marke zu sehen sein. Der Cupra Ateca punktet durch markantes Design. Er beschleunigt in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Spitze von 245 km/h. Cupra (steht für Cup Racer) stand schon immer für Sportlichkeit und begeistert Autoliebhaber auf der ganzen Welt. Cupra wird als eigenständiges Unternehmen geführt, das gemeinsam mit dem Mutterhaus Seat-Modelle entwickelt. Präsentiert wird die Marke in einem Extra-Bereich bei etwa 260 aus­ gewählten Händlern in Europa. Aktivitäten Seat ist eine der am schnellsten wachsenden Marken in Europa, sodass der aktuelle Zeitpunkt passend für die Markteinführung ist. Cupra wird ausserdem die gesamte Motorsport- und Rennsparte abdecken – ein Bereich, der bisher unter der Verantwortung von Seat Sport stand und nun in die neue Marke integriert wird.

Zuständigkeiten Näher betrachtet steht die Marke auf vier Pfeilern. Garage fokussiert auf sportliche Strassenfahrzeuge und exklusive Accessoires. Racing ist die Abteilung für die Rennsportfahrzeuge. Lifestyle ist für Partnerschaften und Zusammenarbeit da. Und Experiences ist eine Community, die künftige Besitzer in Kontakt miteinander bringen wird.

Cupra mit Studios wie L.G.R., Trakatan und Fabike zusammen.

Erstes ModellDer Cupra Ateca ist das erste Modell der neuen Marke. Dr. Matthias Rabe, Vorstand Forschung und Entwicklung: «Mit 300 PS, dem All­radantrieb 4Drive und einem neuen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ist er das beste Beispiel für eine perfekte Balance aus Sportlichkeit, Fahrspass und Alltags­taug­­lichkeit.»

Rennserie mit CupraDer Cupra TCR PartnerUm das Engagement für Können wird das erste Rennfahrzeug der Marke und Leidenschaft, Qualität und Indi­ sein und 2018 in der WTCR, quasi der vidualität voll zu vermitteln, arbeitet neuen Tourenwagen-WM, starten. Auf Heck und Front wird das Logo der Marke in der offiziellen und charak­ teristischen Kupferfarbe zu sehen sein, während sich Stossdämpfer, Lenkrad, Haube und Schalensitze vom normalen Modell unterscheiden. Die Software für das Steuergerät wurde ent­sprechend den technischen Vorschriften der höchsten TCR-Rennserie adaptiert. STEFAN DONAT www.seat.ch

Der neue 2-Liter-TSI-Motor des Allrad Cupra Ateca liefert 300 PS. Es handelt sich um den modifizierten Motor des Leon Cupra 300. Mit diesem Power-Paket spurtet der Spanier in 5,4 Sekunden auf Tempo 100. Geschaltet wird mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.


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AUTO-SALON GENF



www.autosprint.ch | März 2018

Range Rover extra breit

Der noble Range Rover Velar als sogenannte Widebody-Breitversion. Startech verpasst dem Edel-SUV in den vergrösserten Radhäusern voluminöse 22-Zoll-­ Räder, dazu optional neue Stossfänger für einen schärferen Auftritt auf den Bou-

Die Mercedes G-Klasse AMG G63 vereint Klassik mit neuem Cockpit samt Multi-Media-System.

Luxus-Klasse Startech tunt den Velar komplett oder auch nur vorne und hinten.

levards. Der vordere Stossfänger ersetzt das Serienteil komplett samt integriertem Frontspoiler, grös­seren Lufteinlässen und den integrierten LED-Tagfahrleuchten. Eine Tieferlegung ist natürlich auch möglich, das Interieur darf ebenfalls veredelt werden: Die Palette reicht von sportlichen Accessoires wie Pedalerie und Fussstütze aus Alu bis zur exklusiven Volllederausstattung, die bis in den letzten Winkel auf die individuellen Wünsche abgestimmt wird. www.startech.de

Rolls-Royce für alle Fälle Direkter Konkurrent des Bentley Bentayga ist der Rolls-Royce Cullinan. Der Name kommt von dem grössten jemals ge­ fundenen Diamanten, der seit 1905 die britischen Kronjuwelen, die Krone und das Zepter ziert. Auf Basis des verkürzten

Eine Autowelt der besonderen Art Ob SUV oder Supersportler, die Luxus-Klasse ist in Genf stets Blickfang und Publikumsmagnet. Auch Mercedes, Bentley und Porsche haben wie andere Premium-Marken ihre speziellen Überflieger am Start.

Der überarbeitete Mercedes-AMG G63 wuchtet 585 PS aus einem Vierliter-V8 auf die Piste. Dort schafft der Klassiker 100 Prozent Steigfähigkeit. Die neue Instrumententafel enthält analoge Tuben als Rundinstrumente. Der Fahrer kann drei verschiedene Ansichten wählen. Mit Touch-Control-Buttons lassen sich die Funktionen des Kombi-Instruments (links) und des Multimediasystems (rechts) durch Wischbewegungen bedienen. Sportlicher Bentley als EinstiegWeniger fürs Grobe gedacht ist der Bentley Bentayga V8, der dafür 290 Spitze erreicht. Optisch in Richtung Sport getrimmt, stellt er den Stelzen-Bentley für den Aufsteiger ins automobile Himmelreich. Nicht verpassen: In der April-Ausgabe von AutoSprintCH wird ein Fahr­bericht erscheinen! Sauger-Power Ins Reich der höchsten Gefühle katapultiert den Freak auch der Porsche 911 GT3 RS mit seinen 520 Sauger-PS. Leichter (ab 1430 kg), aerodynamisch ausgeklügelter und mit hochpräzisem Fahrwerk samt mitlenkender Hinterachse dringt er in Dimensionen vor, die kein 911er ohne Turbo je betrat. BERNHARTD RIEDEL 

www.mercedes.ch | www.bentleymotors.com | www.porsche.ch

Der noble Cullinan ist der erste geländegängige Rolls-Royce.

Phantom II soll der Allradler neue Käuferschichten für den britischen Nobel­her­ steller erschliessen. Mit einer speziellen Aluminium-Spaceframe-Architektur verträgt der Fünfeinhalbmeter-Rolli stärkere Achsen und Luftfedern und thront auf dicken 22-Zöllern. Der bekannte V12-Motor sorgt für standesgemässen Vortrieb. Weitere Besonderheiten sind eine zweigeteilte Heckklappe, gegenläufig öffnende Türen und eine aufklappbare Sitzanlage. www.rolls-royce.ch

Der Porsche 911 GT3 RS ist ein kompromissloser Street Racer: 3,2 Sekunden auf 100, 312 km/h Spitze.

Der Bentley Bentayga V8 ist der Einstiegsbenziner in die sportliche Oberklasse edler SUVs.


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Comeback für den Stratos

Die Ähnlichkeiten des neuen Stratos mit dem Original sind unverkennbar.

Snap soll Verkehrsprobleme mit multiplen Einsatzmöglichkeiten lösen helfen. Zu sehen am 88. Auto-Salon Genf in Halle 6. Wer im Snap transportiert wird, kann sich derweil unterhalten lassen. Es ist das 24. Concept Car von Rinspeed und vielleicht das Auto oder besser die Lösung, die das Zeug zum Serienstar haben kann.

Rinspeed-Jubiläum

Pro Jahr ein neues Auto «Motor trades nutty professor» nannte ihn die englische Presse. «Schweizer knecht und seiner Crew in Zumikon. Daniel Düsentrieb» werden deutsche Magazine nicht müde, ihn zu titulieren. Das diesjährige Concept Car heisst Snap. Unsere (Um)Welt hat ein Pro­blem, und Frank M. Rinderknecht erfindet, setzt um, macht möglich. Mit seiner 40. Präsenz am Genfer Salon beweist der Zumiker auch Durchhaltevermögen, Kontinuität und dass er sich von nichts und niemandem von seinen Visionen abbringen lässt. Beginn Den allerersten Auftritt in Genf bestritt der studierte Maschinenbauer mit einem turboaufgeladenen und personalisierten Golf I mit Sonnendach. Eher die Abteilung cooles Tuning. Mit den Jahren wurden die Modelle immer

ein Konzept, das auf so viel Erfahrung ausgefallener, irgendwann versuchte sich und Know-how wie das von Rinspeed Frank M. Rinderknecht auch an einer basiert, sollte unbedingt weiter verfolgt eigenen Marke. Der Erfolg blieb aus. werden. Immerhin mehr als 29 Partner und Zulieferer glauben seit Jahren daran.  DÖRTE WELTI Zukunft So richtig spannend wurde es, als sich Rinspeed alternative Fahrkon- www.rinspeed.com zepte einfallen liess. Weltberühmt wurde der Rinspeed Splash, der 2004 vor den Augen der staunenden Zuschauer aus dem Genfer See auftauchte. Visionär: Frank Heutzutage steht autonomes Fah- M. Rinderknecht ren im Blickpunkt von Frank M. Rinder- war 24 Jahre jung, als er die Firma Rinspeed gründete und das erste Mal in Genf ausstellte.

Vier Jahre nach dem Splash taucht Rinspeed mit dem Scuba (Bild) am AutoSalon auf und ab. Beide Konzepte waren die Hingucker der Genfer Shows.

Erstmals präsentiert wurde der New Stratos im Jahr 2010, damals noch als Studie. Jetzt soll die neue Version doch auf die Strasse kommen. Herzstück des New Statos ist der 4,3-Liter-V8 aus dem Ferrari 430 Scuderia, dessen Chassis – um 20 Zentimeter gekürzt – ebenfalls übernommen wurde. Dank Modifikationen soll der Motor rund 540 PS leisten. Das Drehmoment liegt bei 519 Newtonmetern. Die wie beim Original von Lancia in der Mitte des Fahrzeugs jeweils rechts und links sitzenden Tanks fassen rund 90 Liter. Gezeigt wird die moderne Interpretation des keilförmigen Coupés aus den 1970erJahren, das für 274 km/h Spitze gut sein soll. Was der 4,18 Meter kurze Keil kosten wird, soll in Genf verkündet werden.  www.manifatturaautomobilitorino.it

China-Flitzer mit 1305 PS Die chinesische Firma Techrules zeigt in Genf einen Hochleistungsrennwagen mit Elektro­antrieb und Range Extender. Der Ren RS ist eine Einzelsitzvariante des Ren Supercars. Der RS kann entweder mit vier oder sechs elektrischen Motoren konfiguriert werden. Die stärkere Kombination

Der Ren RS sollen eine Spitze bis zu 330 km/h laut Werk erreichen.

beinhaltet zwei E-Motoren vorne und vier hinten mit einer Systemleistung von 1305 PS, die das Auto in drei Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. Das patentgeschützte System zur Erweiterung der Reichweite treibt mit einer Miktroturbine einen Generator an, der das 28- kWh-Hochleistungs-Batterie-Pack schnell wieder auflädt. So lassen sich aus 80 Litern Diesel für den E-Antrieb 1170 Kilometer Reichweite generieren.  www.techrules.com


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Von Star Wars bis sportlich

Invasion der Kleinen. Der Skoda Fabia ist aufgehübscht mit neuem Front- und Heckdesign, optionalen LED–Leuchten sowie überarbeitetem Interieur samt Cockpit. Zudem verpassen die Tschechen dem Flitzer Spurwechselassistent mit

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Limousinen-Klasse

Gute Reise mit Garantie Der kleine Stern ist grösser, schicker und ausgestattet wie ein mobiles Smartphone. Die Mercedes A-Klasse kann auch selbständig überholen. Das Auto hört auf «Hey Mercedes».  www.mercedes-benz.ch

Skoda Fabia mit neuen Leuchten und tiefgezogener Schürze.

Toyota Aygo im Science-Fiction-Look mit optionalen Oberklasse-Extras.

Totwinkelwarner und eine Verkehrs­ beobachtung nach hinten. Bei den Motoren bleibt es beim DreizylinderBenziner von 60 bis 110 PS. In neuem Look feiert der Toyota Aygo Weltpremiere. Auffällig die neu gestaltete Frontschürze unterhalb der schmalen Scheinwerfer. Dadurch wirkt der Aygo dreidimensional mit Future-Face. Der Aygo x-clusiv ist in einer Zweifarblackierung zu haben mit mehr Ausstattung als der x-play. So hat die exklusive Variante 15-Zoll-Alus im Doppelspeichen-Design, Teilleder-Sitze, Klimaautomatik, SmartEntry-System, Kollisionswarner und Spurhalteassistent. Dazu Fernlichtregler, Verkehrsschildererkennung und Tempomat. Der Suzuki Swift Sport macht seinem Namen alle Ehre: 80 Kilo leichter und lebendige 140 Turbo-PS mit fast 50 Prozent mehr Drehmoment. Geschaltet werden die sechs Gänge wie zuvor mit der rechten Hand. Das Fahrwerk ist tiefer, breiter und steifer. Sportlich auch die Schweller im Carbon-Look, zwei Endrohre und hübsche Sportsitze. www.skoda.ch www.toyota.ch | www.suzuki.ch

Suzuki Swift Sport mit Schwellern im Carbon-Look, Wabengrill und 17-Zoll.

Es muss nicht immer SUV sein. Bei den klassischen Limousinen ist auch noch Musik drin. Von Mercedes C-Klasse und Maybach bis zum Audi A6 stehen Neuauflagen erfolgreicher Modelle am Salon. Mercedes startet die Offensive mit der neuen A-Klasse, zwölf Zentimeter länger samt mehr Kofferraum. Das Infotainment-System mit zwei Touchscreens soll nicht zuletzt die Generation Smartphone abholen. Farben Neben der ebenfalls aktualisierten C-Klasse präsentieren die Stuttgarter auch den edleren Maybach. Er weist einen schickeren Kühlergrill, optionale Zweifarbenlackierung und exklusive Farbkombinationen im Innenraum für einen noch edleren Auftritt auf.

Klavierlack-Effekt mit besonderer Tiefenwirkung bei dunklen Farben und Zierelemente mit fliessenden Linien im Innenraum werten den Mercedes Maybach optisch auf. www.mercedes-benz.com

Kommunikation Liebhaber französischer Limousinen schielen auf den Peugeot 508. Mit coupéartigem Design als fünftüriger Fastback strahlt der Franzose mit seiner Front und den ausgestellten Kotflügeln Angriffslust aus. Innen glänzt das Cockpit inklusive Night Vision und einer

Der Peugeot 508 soll in der Mittelklasse zum Angriff blasen und hat neben seiner attraktiv gestalteten dynamischen Form interessante Features. www.peugeot.ch

Vitalisierungs- und Entspannungsfunktion, die über Bildschirm, Musik und Sitze energetisieren oder beruhigen soll.

Neues Design, mehr Platz und feinste Materialien: Der potenzielle Oberklassen-Primus Audi A 6 hat Mildhybrid-Antriebe und beherrscht autonomes Fahren Level 3. www.audi.ch

Vierrad-LenkungAudi zeigt die neue A6Limousine. Die Oberklasse wird schlauer, sparsamer, komfortabler und hat eine Vierrad-Lenkung. Ähnlich wie beim A8 bündelt Audi 38 Assistenzsysteme in drei Paketen samt Bordsteinschutz für BERNHARD RIEDEL die Felgen.  www.gims.ch


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Kombi-Klasse

Platz für Kind und Kegel

Edel-Pick-up aus Stuttgart

Kombis haben nach wie vor echte Vorzüge. Raum für Hobbys und Familie sowie mehr Effizienz als Geländewagen. Aus Japan, Korea und Schweden kommen schicke Vertreter der praktischen Gattung. Der Mazda 6 Kombi hat einen komplett neuen Innenraum samt optional belüfteten Sitzen sowie Head-up-Display und präsentiert sich insgesamt eleganter und wertiger. Die höheren Ausstattungslinien haben Edelholz und Leder drin.

dazu ist der 1,6-Liter-Turbo-­ Benziner mit 180 PS und einem 7-Gang-Doppelkupp- Aussen dezent, innen stark überarbeitet – so geht der lungsgetriebe, sparsam der neue Mazda 6 Kombi an den Start. www.mazda.ch saubere 1,6-Liter-Diesel mit 136 PS. oder 190 PS. Später folgen zwei Plug-inNobler Vertreter ist der Volvo Hybride mit 340 oder 390 PS GesamtBERNHARD RIEDEL Sportlich Der Kia Optima Sportswagon V60. Er startet als Benziner mit Allrad leistung. gibt auch innen den Dynamiker. Passend und 310 PS, dann als Diesel mit 150 www.gims.ch

Kia macht den Optima Sportswagon mit neuer Front und Motoren fit für Abgasnormen. www.kia.ch

Der neue Volvo V60 wirkt edel, sicher und kann schon teilautonom gefahren werden. www.volvocars.ch

Mit Schweizer Biogas fahren wir CO2 -neutral.

www.erdgas.ch

Vorerst nur als Doppelkabiner gibt es die Mercedes X-Klasse.

Die Mercedes X-Klasse basiert auf dem Nissan Navara, setzt aber punkto Komfort und Fahrverhalten neue Massstäbe für Pick-ups. In Genf zeigen die Stuttgarter nun auch das Top-Modell X 350d mit einem waschechten Mercedes-Motor, dem 258 PS starken V6-Diesel mit 550 Newtonmetern. Damit ist der X 350 der stärkste aller Midsize-Pick-ups. Serie sind die siebenstufige 7G-Tronic-­ Automatik, das Dynamic Select System mit fünf Fahrprogrammen und permanenter Allradantrieb. Der X 350d 4-Matic ist in den Ausstattungslinien Progressive und Power zu haben, in beiden ist Keyless Go und eine Zwei-Zonen-Klima­ anlage dabei. www.mercedes.ch


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Neuer Pneu, Miss und ein Jubiläum

Miss Yokohama 2017/18 Mariangela Logozzo ist topfit für den Auto-Salon.

Die Enthüllung weltweiter und europäischer Reifenneuheiten sowie die neue Miss Yokohama, Mariangela Logozzo, stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Yokohama-Standes am Auto-Salon Genf. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. Zu den für Europa besonders wichtigen Neuheiten zählt der Geolandar M/T G003. Der Reifen hat ein auffallend markantes Design und ist eine wirkliche Neuheit im Bereich Offroad. Der Reifen wurde speziell für Pick-ups, Full-Size-SUV, Jeeps und andere geländegängige Fahrzeuge entwickelt, die bei ihrem Einsatz Pneus mit besonders hoher und zuverlässiger Traktion benötigen. Zudem erwartet die Besucher am Stand von Yokohama ein attraktives Highlight. Die aktuelle Miss Yokohama, Mariangela Logozzo, verteilt Autogramme, stellt sich für Fotos und berichtet interessierten Messebesuchern über sich und ihre Erlebnisse als amtierende Markenbotschafterin des japanischen Reifenherstellers in den vergangenen Wochen. Mariangela Logozzo: «Ich bin gespannt, wie der Salon läuft. Es werden sicher anstrengende Tage, aber ich freue mich und bin total fit.» Daneben feiert Yokohama das 40-jährige Bestehen der Marke Advan. Mit dem neuen Logo bedankt sich der Hersteller bei Kunden und Partnern auf der ganzen Welt, die Advan zum Erfolg verholfen haben. Der Advan Sport V105 ist der passende Reifen für die Erstausrüstung sportlicher Fahrzeuge. In Verbindung mit der RunflatTechnologie kommt er nun erstmals auch bei BMW zum Einsatz – und zwar beim SUV X3.www.yokohama.ch

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Sportwagen-Klasse Revolutionär wie einst der Countach. Der Lamborghini Urus ist das erste SUV der Marke und ein Kraftpaket mit gewaltigen Bremsen.

Gib Gas, es macht Spass 1

Der Lamborghini Urus ist ein Edelsportler, mit 305 Spitze der schnellste Serien-SUV überhaupt. Audi-Technik mit 4.0-Liter-­V8 im extravaganten Design. Der BMW M 5 ist genauso schnell, aber deutlich ziviler. Die Speed-Limo bietet eine Spreizung der Fahrwelten – inklusive Allrad-Technologie für Fahrgourmets. Einen Fahrbericht bringt AutoSprintCH im April. 2

Power und AllradSteve McQueen steuert den 475-PS-Boliden Ford Mustang Bullitt im Geiste mit, wenn der V8 zum Klappenauspuffkonzert ruft und sechs Gänge manuell geschaltet werden. Der Renault Megane RS ist da mit 280 PS und 1.8-­Liter-Turbo dank seiner Allradlenkung eher ein Kurvenmesser. Von noblem Geblüt sind die Exoten Aston Martin Vantage mit 510 PS und Ferrari 488 Pista, mit 720 PS der BERNHARD RIEDEL bisher stärkste V8 aus Maranello. www.gims.ch

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1 Das Gerät für Fahrsüchtige kommt aus Bayern und heisst M5. Gegen Aufpreis wird nicht abgeriegelt. www.bmw.ch 2 Bullitt mit weisser Billard-Kugel als Schaltknauf: Vorbild war Steve McQueens Film-Mustang GT von 1968. www.ford.ch

Der Geolandar M/T G003 wurde speziell für Offroader entwickelt.

Extrem leistungsfähige Autos sind damals wie heute im Trend. Ob im SUV-Mantel wie der Lamborghini Urus mit 650 PS oder als Business-Gleiter verkleideter Supersportwagen wie der BMW M5. Performance macht sexy.

3 Das Renault-Kurvengenie Megane RS soll den Rekord auf der Nordschleife für Fronttriebler holen. www.renault.ch 4 Der Aston Martin Vantage hat einen 4.0-Liter-Twinturbo und braucht 3,5 Sekunden auf 100. www.astonmartin.com 5 Der Ferrari Pista bietet 1280 Kilo Renntechnik, 90 Kilo weniger und 50 PS mehr als der 488 GTB. www.ferrari.com

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Stromer-Klasse

Total frisch gestylt mit muskulösen Hüften, Riesenrädern und kurzer Schnauze kommt der Jaguar I-Pace als Tesla-Schreck mit viel Platz und Mega-Power in die Stromer-Welt.

Über diese Modelle freut sich die Umwelt Die Genfer Publikumsmagneten sind traditionell Racer, heisse Studien und jüngst auch dicke SUV. Doch die Stromer-Klasse wird immer interessanter und die Etablierten glänzen hier mit neuen Konzepten. So ist der derzeit schönste aller neuen Jaguar ein Elektro-SUV, und zwar ein echter Stromer. Die zwei E-Motoren des I-Pace vorne und hinten leisten 400 PS mit knapp 700 Nm Dreh­ moment. Der Anti-Tesla soll 500 Kilometer schaffen ohne Hybrid-Unter­stüt­ zung, hat einen niedrigen Luft­wider­stand mit cw-Wert 0.29 und eine Beschleunigung von 0 auf 100 von deutlich unter fünf Sekunden.

Im Sommer kommt der Hyundai Kona Elektro – ein praxisnahes Konzept mit guter Reichweite, flotten Fahrleistungen und vielen Assistenzsystemen.

Ausreichend PlatzTrotz seiner kompakten Länge von 4,68 Metern passen hinten knapp 700 Liter Gepäck in den I-Pace rein, ohne Rückbank gar 1453 Liter. Das Navi berechnet die Reichweite unter Beobachtung der individuellen Fahr­ weise. Die Fahrmodi und der Innen-

Der Plastikbomber Citroën E-Mehari ist ein Funmobil, innen abwaschbar, robust und simpel mit Elektroantrieb. Das perfekte Strandfahrzeug, wie einst der UrMehari von 1968, auf Basis des 2CV. Der ­E-Antrieb leistet 68 PS. Die Batterie reicht für rund 100 bis 200 km Fahrt.

raum passen sich automatisch an die persönlichen Vorgaben an, die Software wird automatisch aktualisiert. Konkurrenz Auch die Südkoreaner setzen auf einen kompakten Elektro-SUV. Der frontgetriebene Hyundai Kona Elektro mit 135 oder 204 PS soll bis zu 470 km fahren mit der grösseren und 300  km mit der kleineren Batterie. Mit 4,18 Metern ist er deutlich kürzer als der Jaguar, der Kofferraum fasst 373 Liter. Er soll noch dieses Jahr erhältlich sein. Sommermobil Der Citroën E-Mehari ist das ideale Freizeitvehikel und in der neuen Version alltagstauglicher dank Hardtop, Seitenscheiben und einer Heckscheibe. Zusätzlich zu ABS und ESP hat der Beach-Buggy nun vier Airbags, Gurtwarner vorn und ein Reifendruckkontrollsystem.  BERNHARD RIEDEL 

www.jaguar.ch | www.hyundai.ch www.citroen.ch | www.gims.ch

www.gims.swiss #GimsSwiss


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Mehr Spass mit Sportfahrwerken

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SUV-Crossover-Klasse

Eine angenehme Qual der Wahl

Lexus UX: Das neue Crossover-SUV der Toyota-Edelmarke geht in Serie. www.lexus.ch

Neu im Angebot sind sportliche Fahrwerke für den Seat Ateca.

Der Fahrwerkhersteller KW automotive präsentiert neben dem Mercedes-AMG GT aus dem Kundenmotorsportprogramm Fahrwerkneuheiten für die Strasse und den Rennsport. Mit den Drei-Wege-Hochleistungsdämpfern ist das KW Variante 4 Gewindefahrwerk für verschiedene Modelle das ideale Performance-Upgrade. Das neue Fahrwerk vereint die Vorteile einer für den Motorsport entwickelten Dämpfertechnik mit einem deutlichen Plus an Kurvenstabilität, Rollneigung und Abrollkomfort. Neben einer stufenlosen Tieferlegung verleiht das Gewindefahrwerk mit seiner separaten 3-Wege-Dämpferkrafteinstellung ein noch präziseres

Mit der Variante 4 wird aus dem Ford Focus ein echter Flitzer.

Einlenkverhalten. Die vorkonfigurierte Performance-Abstimmung der Variante 4 kann intuitiv auf eine komfortorientierte Abstimmung für die Strasse eingestellt werden. Die Einstellung ist dabei unabhängig in der Zugstufendämpfung sowie der Low­speed- und Highspeed-Druck­ stufendämpfung möglich. Die Variante 4 erscheint in Kürze für weitere Fahrzeuge im Sportwagen- und Supersportwagensegment. In den vergangenen 20 Jahren wurde KW automotive ein Partner für die Automobilindustrie und entwickelt verstärkt für Sportwagen und Rennfahrzeuge Fahrwerkanwendungen, die von verschiedenen Herstellern genutzt werden. www.kwsuspensions.ch

Auch Klassiker wie der Porsche 911 gewinnen deutlich an Fahrkomfort.

Crossover und SUV rollen weiter im Trend. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Das zeigen einmal mehr die neuen Modelle am Auto-Salon Genf. Beim Kauf haben Interessenten die angenehme Qual der Wahl. Als das SUV (Sport Utility Vehicle) noch Geländewagen hiess, galten die Fahrzeuge als undynamische Fossile. Hohe Schwerpunkte, steile Karosse­ rien, Leiterrahmen, viel Gewicht und die Abstimmung auf Einsätze im Ge­ lände bewirkten in der Tat Eigenschaf­ ten, die beim klassischen Einsatz als Personenwagen kaum überzeugten.

kel arbeiten mit variabler Kraftvertei­ lung. Technisch betrachtet sind moderne Vertreter der Klasse eher in die Höhe gestreckte Normalmobile als eine son­ Hintergrund Dann begann der Siegeszug derlich exotische Spezies. moderner SUVs und Crossover. Selbst­ tragende Karosserien statt Leiterrahmen Verkäufe Der Trend zum Vierradantrieb und etwas rundere Designs der Karosse­ wird auch in der Schweizer Verkaufssta­ rien verliehen den Kraxlern der neuen tistik deutlich. Nachdem bereits im De­ Generation mit viel Aufwand einen mo­ zember vergangenen Jahres mehr als die dernen Anstrich. Viele, vor allem güns­ Hälfte aller neuen Personenwagen über tige Modelle haben statt Allrad- auch alle vier Räder angetrieben wurden, hat nur Frontantrieb. Anspruchsvolle Vehi­ der Januar 2018 nun nachgezogen. Ex­ Mitsubishi Eclipse Cross zum 100. Jubiläum. www.mitsubishi-motors.ch

Der Hyundai Santa Fe wurde total überarbeitet.  www.hyundai.ch

BMW präsentiert auch den neuen X2 am Auto-Salon. www.bmw.ch


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Der Infiniti QX50 kommt mit neuer Motorentechnik. 

www.infiniti.ch

Den Honda CR-V gibt es auch in einer Hybridversion.  www.honda.ch

akt 50,1 Prozent betrug der 4×4-Anteil im ersten Monat und die Chancen stehen gut, dass auch Ende 2018 die Ziffer 5 beim kumulierten Allradanteil vorne steht. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert noch bei 47,5 Prozent. Und viele davon gehören in die Klasse der SUV und Crossover, und sie werden mit Sicherheit dazu beitragen, dass die 50-Prozent-Mar­ ke geknackt wird. Kaufgründe Sich mit einem SUV oder Crossover von der Masse abzuheben, ist in den letzten Jahren schwer geworden. Wer auf die Strasse blickt, sieht mittler­ weile Modelle jeder Grösse und fast je­ der Marke. Wer sich hier in Szene setzen will, muss bei der Wahl des Wunschmo­ bils dann schon etwas Intelligenz und Kreativität aufwenden. Familien, die frü­ her überzeugt in einem Van oder Kombi

Der Buick Envision leistet nach Wunsch oder Bedarf 197 oder auch 252 PS. 

Messe-Pause in der Boxengasse

Wer sich für Rennsport interessiert, steuert den Stand von TAG Heuer an.

unterwegs waren, entscheiden sich für einen Crossover. Die hohe Sitzposition, das gute Platzangebot und der (optiona­ le) Allradantrieb sind dabei die am häu­ figsten genannten Kaufgründe. Ein un­ genannter Grund ist der Wunsch, sich

von der breiten Masse abheben zu wol­ len – und Wünsche dieser Art können im Palexpo sehr schnell in Erfüllung gehen. An Modellen fehlt es jedenfalls nicht.  STEFAN DONAT www.gims.ch

Zum vierten Mal stellt TAG Heuer mehrere Rennfahrzeuge aus. Daneben präsentiert die einzige in Genf anwesende Marke der Branche ihre neue Uhrenkollektion und kündigt neue Partnerschaften in der Automobilwelt an.  www.tagheuer.com

Citroën C3 ist zu gewinnen

Die neue Generation des Citroën Berlingo ist parat für die Serie.  www.citroen.ch

www.gm.com

Unbegrenzter Fahrgenuss beginnt in der Garage Pannenfreie Mobilität, persönlicher Kundenservice und mehr Geld im Portemonnaie? Profitieren Sie vom Service der just drive-Garage in Ihrer Nähe.

just-drive.ch

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Der Ford Transit Connect Wagon bietet Platz für fünf Personen mit Gepäck.  www.ford.ch

Machen Sie online mit am Wettbewerb – vielleicht sitzen Sie danach am Lenkrad eines Citroën C3 Aircross. Zur Ausstattung gehören unter anderem Grip Control & Hill Assist Descent, 16-Zoll-Alufelgen sowie ein Connect Radio, 7-Zoll-Touchscreen und Spurassistent.  www.gims.ch

Mit diesem Citroën C3 Aircross sind Sie auf Reisen bequem unterwegs.


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VW Polo ist Erdgas-Sieger

Ab nächsten Monat ist der Polo TGI bei AutoSprintCH im Dauertesteinsatz.

Bei den Volkswagen-Händlern steht der neue Polo, der mit Erdgasantrieb in der Umweltliste des VCS kräftig Punkte gemacht hat (siehe www.autosprint.ch). Schon die Grundversion Trendline verfügt serienmässig über Multikollisionsbremse, LED-Tagfahrlicht mit Coming- und LeavingHome-Funktion, Geschwindigkeitsbegrenzer und das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist mit City-Notbremsfunktion und Fussgängererkennung.

RATGEBER



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Erdgas als Treibstoff

Die Alternative wird immer attraktiver Der Diesel-Skandal zieht immer grössere Kreise, in Deutschland drohen konkrete Fahrverbote in Städten. Elektroautos sind bislang kein vollwertiger Ersatz und die Akkus noch immer nicht perfekt. Erdgas-Autos sind heute schon sauber und alltagstauglich. Unter den zehn umweltfreundlichsten Fahrzeugen in der Schweiz mit Verbrennungsmotor sind sieben Kleinwagen mit Erdgasantrieb (CNG), zwei Hybride von Toyota und nur ein Benziner, der Kleinwagen Suzuki Celerio. Ein CNG-Auto bläst im Schnitt viel weniger CO2 in die Luft als ein Fahrzeug

Gute VersorgungIn der Schweiz gibt es inzwischen 140 CNG-Tankstellen. Dank hochsicherer Verbundmaterialien sind die Tanks im Gas-Auto heute ebenso sicher wie bei einem Benziner oder Diesel. Meistens haben die Saubermänner noch einen Benzintank als Reichweitenverlängerer an Bord. 1000 Kilometer oder mehr am Stück sind kein Problem, dazu spart man bei Steuern und Abgaben.

mit konventionellem Benzin- oder Dieselantrieb und sogar bis zu 95% weniger NOx. Dies auch dann, wenn es nicht mit reinem Biogas, sondern mit dem an Schweizer Tankstellen angebotenen Gasmix aus 80 Prozent Erd- und 20 Prozent Biogas betankt wird, der zu- Audi als PionierDer VW-Konzern setzt dem deutlich günstiger ist. neben der Elektroauto-Offensive schon

Audi A4 Avant g-tron mit 170 PS, Sechsgang-Schalter oder DSG: Vier Erdgastanks plus 25 Liter Benzin.

Seat Ibiza TGI,1.0-Liter-Turbo mit 90 PS, 13 kg Gas für 400 km, 40 Liter Benzin, Gesamtreichweite 1200 Kilometer Reichweite.

Audi A 5 Sportback g-tron: 2.0 TFSI-170-PS-Turbo-Benziner, 19 Kilo Erdgas, Reichweite 950 Kilometer.

Seat Leon ST 1.4 TGI mit 110 PS,15 kg Gas und 50 Liter Benzin, Reichweite ca. 1000 km Kilometer, 7-Gang DSG.

Der A3 Sportback g-tron mit 1,4-Liter Turbo, 110 PS, DSG, 50-Liter-Benzintank, bis 1300 Kilometer Reichweite.

Seat Mii 1.0 MPI Ecofuel, Drei- oder Fünftürer für die City mit 68 PS ab 13 900 Franken. Perfekt für die City.

Wichtige Assistenzsysteme sind im Grundpreis enthalten.

Darüber hinaus sind Systeme wie die automatische Distanzkontrolle, der Spurwechselassistent Blind Spot Detection mit Ausparkassistent, die Ausparkfunktion Park Assist und eine Rangierbremsfunk­tion, die automatisch vor Parkremplern schützt, erhältlich. Neben Benzin- und Dieselmotoren ist die sechste Modellgeneration erstmals auch mit Erdgasantrieb erhältlich. Der Polo TGI leistet 90 PS und emittiert im Gasbetrieb 84 bis 87 Gramm CO2 pro Kilometer. Alternativ kann der bivalente Wagen auch mit Benzin betrieben werden. Die Reichweite beträgt insgesamt knapp 1200 Kilometer; davon entfallen etwa 365 Kilometer auf den Erdgasantrieb. Der Polo TGI beschleunigt in 11,9 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 183 km/h. Die Preise für das Erdgasmodell beginnen bei 24 350 Franken.  www.volkswagen.ch

Die Heckklappe reicht weit nach unten. Das Beladen geschieht so sehr leicht.


RATGEBER

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Günstiger als Benzin

Skoda Octavia G-Tec, 1.4 TSI mit 110 PS, DSG oder 6-Gang, 50 Liter Benzin, Reichweite bis 1330 Kilometer.

Der 110 PS starke A3 Sportback g-tron (ab 33 750 Franken) schafft sogar bis zu 1300 Kilometer.

Der Stadtflitzer Skoda Citigo G-Tec,1.0-LiterDrei­zylinder mit 68 PS, 11 Kilo Gas und 10-LiterBenzintank.

länger auf den Gasantrieb. Pionier ist hier die Marke Audi. Erstens können die Ingolstädter seit fünf Jahren aus alternativen Energien wie Strom, Wasser, Sonne und Wind synthetisches CNG erzeugen und Überschüsse in synthetischem Methangas oder Wasserstoff speichern. Zweitens bietet Audi gleich mehrere at-

Attraktive Erdgas-ModelleNeben Audi haben die Konzernschwestern VW, Seat und Skoda ebenso interessante Ange­ bote. Der Kassenschlager Skoda Octavia macht auch als G-Tec eine gute Figur mit bis zu 1330 Kilometern Reichweite und sehr günstigen Betriebskosten. Die Stadtflitzer Seat Mii Ecofuel und Skoda Citigo G-Tec gehören zu den saubersten Autos überhaupt und kosten nicht die Welt. Auch bei Fiat stehen unter dem Label Natural Power flotte CNG-Flitzer wie Panda und 500L oder praktische Minivans wie Qubo und BERNHARD RIEDEL Doblò bereit.

traktive Fahrzeuge an, die sich bivalent – also wahlweise mit CNG oder Benzin – betreiben lassen. Sowohl der A4 Avant g-tron (ab 49 400 Franken) sowie der A5 Sportback g-tron (ab 48 700 Franken) haben den 170 PS starken ZweiliterTurbo unter der Haube und versprechen  Reichweiten von rund 950 Kilometern. 

Botschafter Raphaël Domjan ist von Erdgas überzeugt.

Die Nutzung eines Erdgas-/Biogasfahrzeugs ist in der Schweiz derzeit die beste Option für alle, die beim Autokauf und beim Treibstoff Geld sparen wollen. Unter anderem dank der durchschnittlich 20 Prozent Biogas-Anteile im Erdgastank­stellennetz in der Schweiz fährt man ökologisch. Darüber hinaus ist Erdgas bis zu 40 Prozent günstiger als Benzin. Und es gibt Modelle zu einem Einstiegspreis von weniger als 10 000 Franken. Die Fahrzeuge Audi A5, Skoda Octavia Combi, Seat Ibiza und Seat Leon ST, die gaz naturel/biogaz auf dem Auto-Salon Genf vorstellt, bieten die Möglichkeit, die

www.audi.ch | www.fiat.ch www.seat.ch | www.skoda.ch

Erdgas/Biogas gibt es in der Schweiz flächendeckend.

Fiat Panda Twinair Natural Power, Reichweite mit Gas über 450 Kilometer plus (37 Liter Benzin), Gesamttotal 1285 Kilometer.

Fiat Doblò 1.4 T-Jet 16V NP, 120 PS-Turbo, mit Gas 500 Kilometer, 22 Liter Benzin, total 950 Kilometer.

Fiat Qubo 1.4 8V Natural PowerNP, Minivan mit 70 PS, mit Gas ca. 300 Kilometer, (45 Liter Benzin). Gesamt ca. total 1000 Kilometer.

Fiat 500L Natural PowerNP, 80 PS Turbomotor, mit 14 kg Kilo Gas ca. 350 Kilometer, (50 Liter Benzin), Gesamt 1200 Kilometer.

Vorteile dieser Mobilität zu beurteilen. Dort können sich Interessenten auch nach speziellen Prämien erkundigen. Raphaël Domjan, Gründer von SolarStratos und Mobilitätsbotschafter, wird seine Entscheidung für die Nutzung Erdgas/Biogas erläutern. André Räss, Produktleiter Mobilität bei Gaznat: «In den vergangenen Monaten haben die Fahrzeughersteller neue, attraktive Erdgas/Biogas-Modelle eingeführt. Finanzielle Vorteile, Sicherheit, Komfort, Antriebskraft oder ökologisches Engagement – heute spricht vieles für den Kauf eines Erdgas/Biogas-Modells.» Dort können sich Interessenten auch nach speziellen Prämien und Offerten erkundigen.  www.erdgas.ch

Die Tankstellensuche ist mit der Adressen-App kein Problem.


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MOTORSPORT



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Rückkehr nach fast fünf Jahren

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SM-Podium 2017, in umgekehrter Reihenfolge der ersten zwei: Ivan Ballinari konnte nur im Tessin als Sieger jubeln, ansonsten ist Sébastien Carron (2. von links) ohne technische Probleme seit zwei Jahren unbezwingbar. Leider ist Michaël Burri (2. von r.) 2018 nur Zuschauer.

Er war der erste TW-Weltmeister

Ruedi Eggenberger (†79) war eine Ikone im internationalen Tourenwagensport.

Ruedi Eggenberger, einst Rennfahrer, danach erfolgreicher Tuner und Teamchef, erlag am 9. Februar, zwei Tage nach dem 79. Geburtstag, einem Krebsleiden. Mit seinen Sierra Cosworth gewann Ford die Tourenwagen-WM 1987. www.egmo.ch

Ein PRC für Joel Burgermeister Pedrazza Racing Cars (PRC) aus Vorarlberg hat einen neuen Leichtbau-Sportwagen für Bergrennen entwickelt. Der PRC mit 2.0Honda-Motor wird dem Thurgauer Joel Burgermeister anvertraut. Die Premiere ist am 22. April in Rechberg (A). www.prc.at

Neue Herausforderung: Burger­meister bei der Sitzprobe im PRC-Honda.

Schweizer Rallye-Meisterschaft 2018

Alle gegen Carron Bis auf den Auftakt in Frankreich hat Sébastien Carron sein Saisonprogramm noch nicht fixiert. Läuft es gleich wieder rund, wird der Walliser wohl den vierten SM-Titel anstreben. Wer kann ihn davon abhalten? Mit dem Rallye Pays du Gier (F) rund um Saint-Chamond im Departement Loire beginnt am 16./17. März die Rallye-SM 2018. Für Vorjahressieger und Meister Sébastien Carron der bisher einzige fixe Termin. Denn der Walliser will drei Wochen später beim WM-Lauf in Korsika starten, wenn er das Budget findet. Und davon hängen die weiteren Starts ab. Neues Auto für AlthausCarrons neuer Teamkollege auf einem Ford Fiesta R5 von Balbosca wird Cédric Althaus. 2015 war er Junior-Meister, 2016 Sieger in der Clio Alps Trophy. Nach dem Lehrjahr mit einem Peugeot 208 T16 R5 sind von ihm Podestplätze zu erwarten. Daniel Sieber wurde im Vorjahr mit dem Fiesta R5 und dessen Fahrverhalten nicht richtig warm und plant daher nur noch ein Rumpfprogramm, beginnend mit dem Critérium Jurassien am 13./14. April. Dort fährt «Dada» mit

e­ inem Peugeot 207 S2000 von Balbosca. Vorerst fehlen wird auch Jérémie Toedtli, weil er bis Mitte Mai endlich die Rekrutenschule absolviert. Beim gros­ sen SM-Finale im Wallis will er sicher starten. Ob der zweifache Vizemeister Ivan Ballinari eine volle Attacke auf die SMKrone reitet, hängt vom Budget ab. Sicher ist sein Wechsel vom Ford Fiesta auf einen Skoda. Auch Mike Coppens wechselt vom Citroën DS3 R5 auf einen Fabia R5 mit dem Ziel, ab jetzt ebenfalls um Podestplätze zu kämpfen. Nicht mehr dabei ist Michaël Burri: Der SM-Dritte 2017 heiratet bald und hat kein Budget.

Im Sommer starten die Schweizer erstmals bei einem regionalen Rallye in Norditalien.

Nach dem Rallye du Chablais (1./2. Juni) ist das Rallye del Moscato (I) am 20./21. Juli ein neuer SM-Lauf, gefolgt vom Ticino (31.8./1.9.) und dem Rallye Int. du Valais (19./20.10.). PETER WYSS www.motorsport.ch

Ihn wollen alle schlagen, doch nur Ballinari gelang es im Vorjahr: Sébastien Carron im Ford Fiesta R5.

Erst im Jura dabei: Beat Wyssen und Tochter Janine mit ihrem neuen Abarth 124 Rally. Der Fahrspass ohne Risiko ist wichtiger als eine Top-Platzierung.

© Jürg Kaufmann

Am 1. September 2013 zog sich Christoph Zwahlen, Slalom-Meister 2010 und 2012, beim Bergrennen Massongex VS bei einem Unfall schwerste Beinverletzungen zu. Nun will es der Thurgauer wieder wissen. Mit einem neuen identischen Opel Kadett C mit 2.5-16V-Motor kehrt er am 22. April in Frauenfeld in die Slalom-SM zurück.  www.zwahlen-racing.ch

© Jürg Kaufmann

Freut sich auf sein Comeback: Christoph Zwahlen, mit neuem Kadett und Zigarre.

Sie streben 2018 das SM-Podium an: Cédric Althaus und Jessica Bayard starten nun ebenfalls mit einem Fiesta.


MOTORSPORT

März 2018 | www.autosprint.ch

Viel Raum für gute Vorarbeit: In einer Halle in Safenwil werden die beiden Lexus und der Jaguar (hinten Mitte) für die GT3-Renneinsätze vorbereitet.



23 Ein Simulator mit allen Finessen

Direktor der Emil Frey Gruppe und dazu Chef zweier Rennteams: Lorenz Frey übernimmt viel Verantwortung im Konzern.

Die Schaltzentrale des Simulators. Kaum eine Einstellung ist unmöglich.

Teampräsentation 2018

Volles Programm für Emil Frey Racing

Stolz ist Lorenz Frey, der seit Februar mit seiner Schwester auch als Direktor der Emil Frey Gruppe in Zürich fungiert, nicht nur auf alle Konzernmitarbeiter, sondern auch auf die neue Teaminfrastruktur in Safenwil. Die Konzeption erfolgte nach eigenen Wünschen den Bedürfnissen der Mechaniker und Ingenieure entsprechend. Dass auch die Fahrer oft hierher kommen, hat nicht nur mit der Teamverbundenheit zu tun. Nebst einem Fitnesscenter (für alle) finden sie einen hochmodernen Rennsimulator vor. Dessen Qualität wird nur noch von den Hightechanlagen einiger F1-Teams übertroffen. Bedient wird er

2018 wird die bisher wichtigste Saison von Emil Frey Racing. Bei allen zehn Rennen zur Blancpain GT Series werden zwei Lexus RC F GT3 eingesetzt, bei vier Läufen zusätzlich der eigens entwickelte Emil-Frey-GT3-Jaguar. In einer beeindruckenden, im August 2017 bezogenen Halle in Safenwil werden auf einer Fläche von rund 1200 m2 die GT3-Sportwagen für die Blancpain GT Series vorbereitet. Von anfänglich einer Handvoll Mitarbeitern anno 2012 wuchs die Belegschaft auf 26 Vollzeitmit­ arbeiter. Am Rennplatz kommen weitere Spezialisten dazu. Tönt gewaltig, ist aber nötig, um es mit den Grossen der Branche aufnehmen zu können. Denn die Safenwiler Equipe, aufgeteilt in Emil Frey Lexus und Emil Frey Jaguar Racing, ist damit immer noch eine der kleinsten. Auf Wunsch der Japaner werden beide Lexus RC F GT3 in der Top-Kategorie Pro laufen und daher sechs Profis

anvertraut: der eine Albert Costa Balboa (E), Marcus Palttala (FIN) und Neuzugang Marco Seefried (D), der andere Christian Klien (A), Stéphane Ortelli (MC) und Norbert Siedler (A). Grosseinsatz Erstmals bestreitet Emil Frey Racing die komplette Blancpain-Serie, also nebst dem Endurance-Cup (Höhepunkt sind die 24 h Spa im Juli) auch den Sprint-Cup. Bei vorerst nur vier Veranstaltungen kommt der bewährte, eigens entwickelte Emil-Frey-GT3-Jaguar zum Einsatz. An dessen Lenkrad werden sich der Luganese Alex Fontana und der Lotzwiler Adrian Zaugg mit Mikael Grenier aus Kanada am Lenkrad ablösen.

Ein Neuer und zwei bekannte Grössen im einen Lexus GT3: Neu­ zugang Marco Seefried, Albert Costa Balboa und Christian Klien.

Die GT-Silhouette wird auf Wunsch gegen ein Rennwagencockpit getauscht. Zwei Schweizer Fahrer: Alex Fontana und Adrian Zaugg pilotieren den Jaguar.

Lorenz Frey, bisher selbst Fahrer, konzentriert sich nun auf seine Rolle als Teamchef: «Natürlich will man immer gewinnen, wie es uns mit dem Lexus im GT Open gelang. Realistischer sind aber Top-10-Platzierungen, wie wir sie mit dem Jaguar erzielten. Wir sind bereit!» PETER WYSS  www.blancpain-gt-series.com

Zwei der drei Fahrer im zweiten Lexus: Stéphane Ortelli und Markus Palttala. Norbert Siedler fehlte krankheitshalber.

vom GP-erfahrenen Renningenieur Marco Schüpbach. «Ein Simulator ist nur so gut wie das, was man aus ihm rausholen kann», begründet Frey dessen Abkommandierung, wenn er nicht anderswo dringender gebraucht wird. Um weiteren Fahrern diese Trainingsmöglichkeit zu geben, hat Frey eine Racing Academy gegründet. «Die Nachfrage ist enorm. Ein solcher Simulator, auf dem sich jeder Rennfahrer exakt auf das nächste Rennen vorbereiten kann, kommt viel günstiger als reelle Testfahrten», sieht Frey den Vorteil. Den sollen 2018 aber primär die eigenen Piloten gewinnbringend nutzen … PW  www.emilfreyracing.com

Albert Costa übt – aber hier nur am Spielsimulator für die Gäste des Teams.


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www.autosprint.ch | März 2018

Formel 1 vor Saisonstart

Pirelli-Reifenpalette 2018: Zwei neue Mischungen für Slicks plus zwei für Nässe und Starkregen.

Viel Neues für 2018 Am 25. März beginnt die Formel-1-WM 2018 in Melbourne. Das Auffallende an den neuen Autos ist der Cockpitschutz «Halo». Für das Sauber-Team beginnt eine neue Ära. Mit Charles Leclerc hat es ein Juwel als Fahrer.

leben. Ronny Alder sorgt dafür, dass sich solche Träume für Normalsterbliche erfül­ len. Von seinem Vater Jacques Alder 1989 gegründet und laufend ausgebaut, organi­ siert Passion4Speed aussergewöhnliche Motorsport-Erlebnisse für Private und Fir­ men. Ob Rennwagen aus GT- und Formel-­ Serien inklusive der Formel 1 (ehemalige AGS-Chassis mit Cosworth V8) eigenhän­ dig lenken, eine unvergessliche Taxifahrt geniessen oder Fahrtrainings in Sport­ wagen absolvieren – es sollen keine Wün­ sche unerfüllt bleiben. Für Firmen und private Gruppen werden zusätzliche Ser­ vices wie Anreise, Übernachtungen und Rahmenprogramme organisiert. Die dies­ jährigen Daten für den F1-Kurs (erst ein paar Runden im Formel 3, dann Formel 1, ab Fr. 2550.–) auf dem Circuit du Var (F) sind der 25. Mai, 1./22./29. Juni, 24. August und 14. September, in Le Castellet (F) der 28. September. Die Kurse vom 25. Mai und 22. Juni können mit dem Besuch des GP Monaco bzw. GP Frankreich kombiniert werden.  www.passion4speed.com

Der 20-jährige Ferrari-Schützling aus Monaco dominierte 2017 die Formel 2 und geht nun im Alfa Romeo Sauber F1 Team in die GP-Schule. Zweifellos wird Leclerc rasch lernen und das Potenzial des Sauber-C37 mit dem 2018er-V6Turbo von Ferrari im Heck aufdecken. Und wenn Marcus Ericsson seine Routine ausspielt, schaffen die Hinwiler ihr Saisonziel vielleicht, vom letzten WMPlatz der Konstrukteure wegzukommen. Rundenrekorde Charles Leclerc ersetzt im Schweizer Team Pascal Wehrlein (darf mit Mercedes zurück in die DTM), er ist neben dem früheren Sauber-Kandidaten Sergey Sirotkin aus Russland der einzige Neuzugang im F1-Feld. Bei Toro Rosso, die anstelle von McLaren neues Partnerteam von Honda sind, erhielten

die letztjährigen Ersatzfahrer Gasly und Hartley einen Stammplatz. Der Weg zum WM-Titel führt auch für Ferrari wiederum über Titelverteidiger Mercedes. Wenn McLaren mit dem ausgehungerten Alonso dank Re­ nault-Power ähnlich stark auftritt wie bisher Red Bull mit dem TAG Heuer genannten Motor aus Vichy, dann erweitert sich der Kreis der GP-Sieganwärter auf vier Teams. Alle erhalten strategisch neue Möglichkeiten, da Pirelli zwei neue Mischungen (Pink = supersoft und Orange = superhard) ins Spiel bringt. Bei jedem GP werden drei Reifentypen vorgegeben und wie bei den Vortests in Barcelona Rekordzeiten erwartet. Zwei nicht ganz nachvollziehbare Änderungen bestimmten die neuen F1Besitzer aus den USA. Statt Grid Girls

Startliste Formel-1-WM 2018 Kein Bild von einem früheren Grand Prix, sondern von einem Kursteilnehmer!

Alder und seine Instruktoren kümmern sich einfühlsam um alle Kursteilnehmer.

Mercedes AMG Petronas Motorsport 44 Lewis Hamilton (GB), Mercedes F1 W09 EQ Power+ 77 Valtteri Bottas (CDN), Mercedes F1 W09 EQ Power+ Scuderia Ferrari 5 Sebastian Vettel (D), Ferrari SF71H 7 Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari SF71H Aston Martin Red Bull Racing 3 Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull RB14-TAG Heuer* 33 Max Verstappen (NL), Red Bull RB14-TAG Heuer* Sahara Force India F1 Team 11 Sergio Perez (MEX), Force India VJM11-Mercedes 31 Esteban Ocon (F), Force India VJM11-Mercedes Williams Martini Racing 18 Lance Stroll (CDN), Williams FW41-Mercedes 35 Sergey Sirotkin (RUS), Williams FW41-Mercedes

gibt es nun Grid Kids und alle GP in Europa starten um 15.10 statt 14 Uhr. Die 10 Minuten nach der vollen Stunde (plus Zeitverschiebung) gelten auch für die weiteren Rennen. Der erste Grand Prix in Australien wird also um 7.10 Uhr gestartet – zehn Minuten länger schlafen ist ja auch nicht schlecht ...  PETER WYSS www.fia.com

Gewöhnungssache: Die Fahrer (im Bild Leclerc im Sauber C37) werden zwar von «Halo» geschützt, monieren aber die Beeinträchtigung des Blickfeldes – Sicherheit geht nun halt vor.

© Pirelli

Sie fuhr 2017 im Formel 1: Ronny Alder mit Olympiasiegerin Dominique Gisin.

Charles Leclerc: Der Monegasse mit dem sanften Gesicht ist am Lenkrad ein «Teufel».

© Sauber

Einmal im Leben einen Rennwagen der Formel 1 pilotieren – diesen Wunsch he­ gen nicht nur ambitionierte Rennfahrer. Jeder sportliche Automobilist sollte davon träumen, einmal selbst das Feeling brachi­aler Gewalt auf vier Rädern zu er­

© Pirelli

Erfüllter Traum von der Formel 1

© Sauber

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*Motor von Renault

McLaren F1 Team 14 Fernando Alonso (E), McLaren MCL33-Renault 2 Stoffel Vandoorne (B), McLaren MCL33-Renault Scuderia Toro Rosso 10 Pierre Gasly (F), Toro Rosso STR13-Honda 28 Brendon Hartley (NZ), Toro Rosso STR13-Honda Haas F1 Team 8 Romain Grosjean (F/CH), Haas VF-18-Ferrari 20 Kevin Magnussen (DK), Haas VF-18-Ferrari Renault Sport F1 Team 27 Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.18 55 Carlos Sainz (E), Renault R.S.18 Alfa Romeo Sauber F1 Team 9 Marcus Ericsson (S), Sauber C37-Ferrari 16 Charles Leclerc (F), Sauber C37-Ferrari


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März 2018 | www.autosprint.ch

Internationale Rennsaison 2018

©DPPI

Auch er hat den Halo-Blick: Louis Delétraz im neuen Dallara F2 (3,4-l-Turbo, 620 PS).

Während in der Formel E schon fast Halbzeit ist, legen im März die Formel 1 und im April erste Meisterschaften in Europa mit Schweizer Fahrern los. und Florian Thoma mit Bronze in der TCR Middle East ins Jahr gestartet. Das lässt von ihnen auch viel fürs ADAC GT Masters bzw. die TCR Germany erwarten, wo Schweizer zuhauf auftreten werden. Für Nico Müller gibt es in seiner fünften DTM-Saison mit Audi nur ein Ziel: Siege! Simona de Silvestros zweite Saison in der punkto Popularität vergleichbaren Supercars-Meisterschaft in Australien begann bereits. Von ihr werden erste Top-10-Resultate erwartet. Eine weitere internationale Vorschau folgt in der April-Ausgabe. PETER WYSS

25 Int. Termine 2018

Schweizer schon in der Erfolgsspur

Wenn nicht ein Fahrer, dann wird der erste Auftritt der Formel E in Zürich für internationale Schlagzeilen sorgen. Das Heimrennen ist für Sébastien Buemi, der punktemässig noch weit zurückliegt, das klare Highlight neben Le Mans, wo er mit Toyota den ersten Sieg anstrebt.



Vorfreude aufs Heimrennen: Sébastien Buemi will in Zürich unbedingt siegen.

@LAT

Motiviert Schnellster Schweizer Rennwagenpilot überhaupt wird 2018 Louis Delétraz sein. Im neuen Team Charouz erhofft sich der Genfer in der zweiten Formel-2-Saison erste Podestplätze. Gut sind Rolf Ineichen mit dem GT3-Sieg bei den 24 Stunden Daytona www.fia.com

Abt-Audi-Duo: Nico Müller mit seinem neuen Teamkollegen Robin Frijns (l.).

Rolf Ineichens Lamborghini: Nach dem Daytona-Sieg hat er im GT Masters viel vor. Florian Thoma im VW Golf TCR beim Regenfinale in Bahrain. Siegt er in Deutschland?

Simona de Silvestro im Nissan Altima V8: Nun muss sie Fortschritte zeigen.

Formel-1-WM (mit Formel 2*/GP3**) 25.3. GP Australien, Melbourne 8.4. GP Bahrain, Sakhir (*) 15.4. GP China, Schanghai 29.4. GP Aserbaidschan, Baku (*) 13.5. GP Spanien, Barcelona (*/**) 27.5. GP Monaco, Monte Carlo (*) 10.6. GP Kanada, Montreal 24.6. GP Frankreich, Castellet (*/**) 1.7. GP Österreich, Spielberg (*/**) 8.7. GP Grossbrit., Silverstone (*/**) 22.7. GP Deutschland, Hockenheim 29.7. GP Ungarn, Budapest (*/**) 26.8. GP Belgien, Spa (*/**) 2.9. GP Italien, Monza (*/**) 16.9. GP Singapur, Singapur 30.9. GP Russland, Sotschi (*/**) 7.10. GP Japan, Suzuka 21.10. GP USA, Austin/Texas 28.10. GP Mexiko, Mexico City 11.11. GP Brasilien, São Paulo 25.11. GP Abu Dhabi, Yas Marina (*/**) Langstrecken-WM (Supersaison 18/19) 5.5. 6 Stunden Spa 1 (B) 16./17.6. 24 Stunden Le Mans 1 (F) 19.8. 6 Stunden Silverstone (GB) 14.10. 6 Stunden Fuji (J) 18.11. 6 Stunden Schanghai (RCN) 17.3. 1500 Meilen Sebring (USA) 4.5. 6 Stunden Spa 2 (B) 15./16.6. 24 Stunden Le Mans 2 (F) Formel E (Restprogramm) 17.3. Punta del Este (ROU) 14.4. Rom (I) 28.4. Paris (F) 19.5. Berlin (D) 10.6. Zürich (CH) 14./15.7. New York (USA) DTM (2 Rennen Samstag/Sonntag) 5./6.5. Saisonauftakt Hockenheim 29./20.5. Lausitzring 2./3.6. Hungaroring, Budapest (H) 23./24.6. Norisring, Nürnberg 14./15.7. Zandvoort (NL) 11./12.8. Brands Hatch (GB) 25./26.8. Misano Adriatico (I) 8./9.9. Nürburgring 22./23.9. Red Bull Ring, Spielberg (A) 13./14.10. Saisonfinale Hockenheim ADAC GT Masters & TCR Germany (2 R.) 14./15.4. Oschersleben 28./29.4. Most (CZ) 9./10.6. Red Bull Ring, Spielberg (A) 4./5.8. Nürburgring 18./19.8. Zandvoort (NL) 8./9.9. Sachsenring 22./23.9. Hockenheim Blancpain GT Series (Endurance Cup) 22.4. 3 Stunden Monza (I) 20.5. 3 Stunden Silverstone (GB) 2.6. 1000 km Paul Ricard, Cast. (F) 28./29.7. 24 Stunden Spa (B) 30.9. 3 Stunden Barcelona (E) www.fia.com


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Krummenacher will es wissen

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MotoGP-Saison 2018

Der Schweizer Randy Krummenacher hat den Wechsel von der Superbike-WM in die Supersport-WM und von Kawasaki zu Yamaha offenbar bestens verdaut. Mit der vom Schweizer Yamaha-Importeur Hostettler unterstützten Yamaha YZF-R6

Tom Lüthi liegt nach insgesamt sechs Testtagen 1,5 Sekunden hinter den Superstars. Er hat noch immer mit den Auswirkungen seiner Verletzung zu kämpfen. Randy Krummenacher ist mit seiner Yamaha sehr zufrieden.

erreichte der langjährige frühere GP-Pilot (125 ccm, dann Moto2) beim WM-Auftakt in Phillip Island (AUS) den zweiten Platz hinter Weltmeister Lucas Mahias (F, Yamaha). Das Rennen wurde nach einem Abbruch als Sprintrennen über nur neun Runden durchgeführt. Randy Krummen­ acher: «Mahias war zu Beginn extrem schnell. Aber ich habe bald einen guten Rhythmus gefunden. Schade, dass das Rennen so kurz war. Über die volle Distanz wäre ich noch besser zurechtgekommen.» Sein Ziel erklärtes ist der WM-Titel 2018. www.randykrummenacher.ch

Jesko Raffin als Testpilot Jesko Raffin gewann 2014 die internationale spanische CEV-Moto2-EM und stieg danach in die Moto2-WM auf. Doch in den zwei Jahren im SAG-Team und einem Jahr im Schweizer Garage Plus Inter­

Echte Startprobleme für Schweizer Töff-GP-Stars Dass Moto2-Vizeweltmeister Tom Lüthi seinen Einstieg in die Königsklasse MotoGP nach einer langwierigen Fussverletzung mit seiner 260-PS-Honda mit der nötigen Vorsicht angehen würde, war zu erwarten. Dass der zum Kreise der Moto2-Titel­ anwärter zählende Dominique Aegerter mit der neuen KTM bei den Tests in Jerez und Valencia nicht unter die Top 20 kam und sehr viel Rückstand auf die Topleute aufwies, muss hingegen als Überraschung gewertet werden.

million Franken einbrachte, konnte er das Budget mit Kiefer Racing (D) für das KTM-Material doch noch stemmen. EnttäuschungDoch nach den ersten zwei Tests gab es lange Gesichter. Der helvetische Moto2-Star blieb weit hinter den Erwartungen zurück und muss sich an den restlichen fünf Testtagen in Almeria und Jerez noch mächtig steigern. Denn der letztjährige WM-Zwölfte hat sich zum Ziel gesetzt, beim WM-Auftakt in Katar unter die Top 5 zu fahren. «Ja, da fehlt noch einiges», gibt Dominique ­Aegerter zu: «Ich muss die KTM besser verstehen lernen. Meine Winterpause war wegen der Probleme drei Monate lang, ich muss erst das Limit wiederfinden.»

Lüthi, der für 2018 seinen Traum vom Aufstieg in die MotoGP-Königsklasse doch noch verwirklichen konnte. Der Berner liegt nach insgesamt sechs Testtagen 1,5 Sekunden hinter den Superstars, aber auch ein knappe Se­ kunde hinter seinem Marc-VDS-HondaTeam­kollegen und Moto2-Weltmeister Franco Morbidelli zurück. Damit kurvt Tom Lüthi vorerst im hintersten Teil des 24 Mann starken MotoGP-Feldes herum. Dazu sagt der 125er-Weltmeister von 2005: «Wegen meiner Fussverletzung vom vergangenen Herbst habe ich die ersten drei Testtage verpasst. Das ist bei den extremen Ansprüchen, die diese Motorräder und diese Klasse stellen, ärgerlich. Aber ich lerne und lerne, ohne mit der Brechstange ans Werk zu gehen. Geduld ist gefragt, aber das ist für einen Racer nicht einfach, vor allem, wenn du die Rundenzeiten der Gegner siehst.» MARKUS LEHNER 

Turbulenter Winter Dominique Aegerter hat einen turbulenten Winter hinter sich. Nach dem überraschenden Tod seines Teamchefs Stefan Kiefer und einer filmreifen Komödie mit dem britischen Finanzhai David Pickworth, der russisches Investorengeld versprach, aber den Deal kurz vor Vertragsunterzeichnung platzen liess, stand der Rohrbacher vor dem Nichts. Doch mithilfe seiner treuen Sponsoren und einem in der Schweizer Sportwelt bisher einzigartigen Geduld, GeduldKaum besser, aber weniCrowdfunding, das rund eine Viertel­ ger dramatisch ist die Lage bei Tom www.motogp.com

Jesko Raffin startet 2018 in der spanischen Meisterschaft.

wetten-Team als Partner von Tom Lüthi schaffte er den Durchbruch nicht und erhielt trotz Platz 4 beim Australien-GP 2017 keinen WM-Startplatz mehr. Doch Jesko Raffin konnte das Karriereende abwenden: Der Zürcher wird 2018 in der spanischen Moto2-Meisterschaft antreten und gleichzeitig als Testpilot für die ab 2019 in der Moto2-WM eingesetzte Kalex mit Triumph-3-Zylinder-Motor eingesetzt. Jesko Raffin hofft auf eine Rückkehr in die Moto2-WM 2019. www.jeskoraffin.com

Das Kiefer-Team und Dominique Aegerter mit der neuen KTM bei den Tests in Jerez und Valencia. Die Moto2-Endklassierungen des Schweizer Piloten seit 2011 in der Rückschau: 8, 8, 5, 5, 17, 12 und wieder 12. Aber die laufende Saison ist ja noch lang.


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RATGEBER



www.autosprint.ch | März 2018

Tipps für den Reifenkauf

Reifen müssen unter allen topografischen, klimatischen und fahrdynamischen Bedin­ gungen den erforderlichen Kraftschluss sicherstellen. Ein moderner Reifen muss federn, dämpfen, für einen guten Gerade­ auslauf sorgen, er sollte gute Rundlauf­ eigenschaften aufweisen und langlebig sein. In aufwendigen Fahrversuchen auf verschiedenen Testgeländen auf trockenem und nassem Strassenbelag wurde das reifenspezifische Verhalten der Produkte ermittelt.

Vor dem Kauf neuer Reifen müssen Sie die wichtigen Angaben kennen.

Vor allem aber muss der Reifen hohe Kräfte in Längs- und Querrichtung über­ tragen (Bremsen, Beschleunigen, Kurven­ fahrt) und so für eine optimale und siche­ re Strassenlage sorgen und zwar bei allen Strassenverhältnissen wie Nässe, Schnee oder sogar Eis. In der Betriebsanleitung Ihres Autos sind die zugelassenen Reifenvarianten und die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges aufgeführt. Fehlen diese Hinweise, kann das Strassenverkehrsamt (StVA) Ihres Kantons Auskunft geben. Notieren Sie sich dazu die Typengenehmigungsnummer (Fahrzeugsausweis Ziffer 24). Beispiel für VW Passat: 1VD 505. Bei Sommerreifen muss der Geschwindig­ keitsindex am Reifen immer mindestens der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeu­ ges entsprechen, unabhängig davon, wie schnell mit dem Auto gefahren wird. Seit dem 15. Januar 2017 müssen Win­

Den Wechsel der Reifen sollten Sie besser einem Experten überlassen.

ter­reifen, welche die Höchstgeschwindig­ keit des Fahrzeugs nicht abdecken, mit einem Schneeflockensymbol gekenn­ zeichnet sein. Für nur mit «M+S» be­ zeichnete Reifen gelten dieselben Vor­ schriften wie für Sommerreifen. An diesen Buchstaben erkennen Sie, für welche Ge­ schwindigkeit der betreffende Reifen aus­ gelegt ist: P 150 km/h, Q 160 km/h, R 170 km/h, S 180 km/h, T 190 km/h, H 210 km/h, V 240 km/h, W 270 km/h, Y 300 km/h und ZR (veraltet) über 240 km/h.

Sommerreifentest

Die besten Profile auf einen Blick Wie immer ist der Kauf neuer Reifen Vertrauenssache. Ein willkommener Ratgeber sind die Ergebnisse des vom TCS durchgeführten saisonalen Reifentests von den in der Schweiz gängigen Dimensionen. Im Rahmen des TCS-Sommerreifentests wurden insgesamt 30 Reifentypen in zwei Dimensionen auf Herz und Nieren geprüft. Dazu zählten 14 Modelle der Dimension 175/65 R14 82T sowie 16 Modelle der Dimension 205/55 R16 91V. Zweitmarken Überraschenderweise setzen sich in der kleineren Dimension nicht Premiumprodukte, sondern sogenannte Quality- oder Zweitlinienmarken durch. Auch bei den Reifen 205/55 R16 91V konnten die Zweitlinien mit den Premiumprodukten immerhin gleichziehen. TestanforderungenIn Fahrversuchen auf verschiedenen Testgeländen auf trockenem und nassem Strassenbelag wurde das reifenspezifische Fahrverhalten ermittelt. Die Reifen mussten sich zudem bezüglich Geräuschentwicklung, Treibstoffverbrauch, Verschleiss und Schnelllauf bewähren. Getestet wurden die Pneus in 13 praxisnahen Kriterien. Stärken und SchwächenDie Reifen der Dimension 175/65 R14 82T eignen sich für Kleinwagen wie zum Beispiel Ford Fiesta, Hyundai i10, Mitsubishi Colt, Subaru Justy, Toyota Yaris und VW Up. In dieser Reifendimension setzen sich überraschenderweise nicht Premium-

produkte, sondern sogenannte Qualityoder Zweitlinienmarken durch. Der Falken und der Semperit stehen mit einem «sehr empfehlenswerten» Gesamturteil

an vorderster Stelle in der Tabelle. Sie überzeugen auf ganzer Linie. Weitere elf haben leichte Schwächen, sind aber immer noch «empfehlenswert».


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RATGEBER

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Wichtige Fragen zu Ihren Reifen

Fotos/Tabellen: TCS

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Reifen. • Hilft mir das EU-Label weiter? Das Label gibt Auskunft über die Sicherheit beim Bremsen auf nasser Fahrbahn, den Rollwiderstand und den Lärm, den ein Reifen verursacht. Das EU-Label ist ein erster Anhaltspunkt für die Wahl des richtigen Reifens. Die Reifen mussten sich bei den Tests zudem bezüglich Geräuschentwicklung, Treibstoffverbrauch, Verschleiss und Schnelllauf bewähren. So werden die Fakten für die Bewertung erhoben.

Bewertungen Die Reifen der Dimension 205/55 R16 91V eignen sich für Fahrzeuge der unteren Mittelklasse wie Audi A3, Ford Focus und Mondeo, VW Golf und Passat, Toyota Auris, Renault Megane und Kangoo, Seat Exeo, Honda Civic sowie Hyundai i30 und ix20. Mit «sehr empfehlenswert» schneiden sechs (Michelin, Bridgestone, Continental, Fire­ stone, Hankook und Semperit) der insgesamt 16 geprüften Reifen ab. Vier weitere verfehlen dieses Urteil nur knapp, überwiegend wegen leichter Schwächen auf nasser Fahrbahn. Die

restlichen vier von sechs Kandidaten zei- Kaufberatung Wer sich über Reifentests gen Schwächen auf nassem Untergrund informieren oder Offerten einholen will, und/oder im Verschleiss. muss die vollständige Reifendimension kennen. Mit der Wahl von Reifen mit der Fahrdynamik Bezüglich ihrer fahrdynamischen Eigenschaften hätten die Pro- TCS-Beurteilung «sehr empfehlenswert» dukte von Vredestein und Infinity den oder «empfehlenswert» ist man bei der Test mit «empfehlenswerten» Resulta- Reifenwahl auf der sicheren Seite. ten bestanden. Allerdings haben diese Anschliessend lohnt es sich, bei zwei Reifen die gegenüber dem Zu­ ver­schiedenen Anbietern zwei bis drei lassungsschnelllauftest anspruchsvollere Offerten für die gewählten Reifen inkluTCS-Prüfung nicht bestanden, dies be- sive Nebenkosten (Montage, Auswuchdeutet für beide Produkte die Testbe- ten und Entsorgung) und Mehrwertsteuwertung «bedingt empfehlenswert». er einzuholen. Herstellungsdatum Wichtig ist auch die Überprüfung des Herstellungsdatums der Reifen. Dabei hilft die DOT-Nummer-Angabe, die auf jedem Reifen zu finden ist. Dies ist eine vierstellige Nummer, wobei beispielsweise 3714 bedeutet, dass der Reifen in der Woche 37 im Jahr 2014 produziert wurde. Das Herstellungsdatum ist deshalb wichtig, weil die Reifenproduktion laufend den aktuellen Erkenntnissen angepasst wird. Sicherheit Beim Reifenkauf sollten neue Reifen (bis drei Jahre) bestellt werden. Ältere Reifen sollten bei einem Neukauf nicht akzeptiert werden. Reifen, die acht Jahre alt sind, sollten aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwendet werden. Preisvergleich Der Kauf im Internet wird immer beliebter. TCS-Beobachtungen von Reifenhandelplattformen zeigen jedoch starke Preisschwankungen. In jedem Fall sollte die Gesamtleistung, also der Preis für Reifen und Montage, verglichen werden. Der TCS empfiehlt, das Produkt und die Dienstleistung aus einer Hand zu beziehen. Beim Erwerb von auffallend günstigen Reifen, die nur via Internet erhältlich sind, rät der TCS zur Vorsicht. ELWIRA DSCHEMILOW  www.reifen.tcs.ch

Umfassende Informationen zu Reifen gibt das EU-Label.

• Reifenkauf im Internet oder beim Fach­ handel? Reifen sind sicherheitsrelevante Bauteile. Deshalb ist es empfehlenswert, die Pneus beim Fachmann mit entspre­ chender Dienstleistung vor Ort wie Be­ ratung, Begutachtung und Montage aus einer Hand zu beziehen. • Wie weit sollte ein Sommerpneu abge­ fahren werden? Die gesetzliche Mindestpro­ filtiefe beträgt 1,6 Millimeter. Sommerreifen sollten ersetzt werden, wenn die Profiltiefe der Lauffläche drei Millimeter beträgt. • Wie weit sollte ein Winterpneu ab­ gefahren werden? Die gesetzliche Mindestprofil­tiefe beträgt auch hier 1,6 Millimeter. Deshalb sollten Winterreifen ersetzt werden, wenn die Profiltiefe der Lauffläche vier Millimeter beträgt.

Die Profiltiefe muss auf der Lauffläche gemessen werden.

• Sollten Reifen nach bestimmter Zeit ersetzt werden? Die Fahreigenschaften eines Reifens hängen nicht nur von der Profiltiefe, sondern auch vom Alter ab. Über achtjährige Reifen sollten deshalb nicht mehr genutzt werden, selbst wenn sie noch genügend Profil haben. • Macht es Sinn, alte Winterpneus im Sommer aufzubrauchen? Unterschreitet die Profiltiefe des Winterreifens 4 Millime­ ter, lassen seine speziellen Winter-Fahr­ eigenschaften nach. So bietet es sich an, die gebrauchten Winterpneus im Sommer noch bis zum erlaubten Minimum von 1,6 mm Profiltiefe zu fahren. Aus Sicher­ heitsgründen ist jedoch davon abzuraten.


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Peter Winterthur AG vor dem Aus

NUTZFAHRZEUG



www.autosprint.ch | März 2018

Renault Master Z. E.

Eine Ära geht zu Ende: Die Peter Winterthur Fahrzeugbau AG ist aufgrund der Marktentwicklung, des harten Wettbewerbs sowie fehlender Nachfolgelösung gezwungen, ihre Geschäftstätigkeit per Ende Mai 2018 einzustellen. Die laufen-

Fahrendes Büro: Die Kabine wurde in vielen Details als Arbeitsplatz gestaltet. Die vier Versionen des Kastenwagens (L1H1, L1H2, L2H2, L3H2) bieten ein Ladevolumen von 8 bis 13 m³ und eine Nutzlast von 975 bis 1128 kg.

Nach Betriebsende soll das 20 000 m² grosse Areal ab Juni vermietet werden.

den Kundenaufträge führt das Unternehmen ordnungsgemäss zu Ende. «In den letzten zwei Jahren haben wir alles Erdenkliche unternommen, etliche Verhandlungen geführt und verschiedenste Optionen geprüft. Auch Verkaufsoptionen und neue Finanzierungsmöglichkeiten blieben leider erfolglos», erklärt Firmeninhaber Thomas Peter. «Es fällt mir unendlich schwer, dass wir nach 90-jähriger Firmengeschichte keine andere Möglichkeit haben, als das Geschäft aufzugeben.»  www.peter-fahrzeugbau.ch

Toyota Proace neu mit Allrad Der in Kooperation mit PSA gebaute Lie­ ferwagen Proace kann neu mit einem Allradantrieb geordert werden. In Kombination mit dem 2-l-Diesel mit 150 PS und 6-Gang-Handschaltung ist ein mehrfach

Der Allradantrieb ist für die Busversion sowie für den Kastenwagen erhältlich.

schaltbares AWD-System bestellbar, das bei Bedarf auch die Hinterräder mit Kraft versorgt. Im Eco-Modus allerdings bleibt das Zwischengetriebe abgekoppelt und es werden ausschliesslich die Vorderräder angetrieben. Als Option ist eine 100-Prozent-Differenzialsperre an der Hinterachse erhältlich. Mit AWD erhält der Proace eine verstärkte Hinterachse, die als positiven Nebeneffekt die Zuladung um 60 kg auf 1190 kg erhöht. Die Preise sind noch nicht bekannt.  www.toyota.ch

Nun summt auch der grosse Franzose Pro+, die Marke für den professionellen Einsatz von Renault-Fahrzeugen bis 3,5 t, lanciert den Master mit Elektroantrieb. Motor und Batterie teilt sich der Elektro- transporter mit dem Kangoo Z. E. und Zoe. Den Wahlhebel nach unten auf «D», die Handbremse lösen, etwas Druck aufs Gaspedal, und los geht’s! Der Renault Master mit Elektroantrieb setzt sich zügig und ruhig in Bewegung, selbst mit unserer Testladung von 400 kg. Die Be­ schleunigung verläuft gefühlt linear und absolut ruckelfrei – egal, ob man langsam fährt, beschleunigt oder bei Fahrt vom Gas geht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 km/h, im Eco-Modus wird sie auf 80 km/h begrenzt. Bewährte TechnikDer 56-kW-Elektromotor R75 sowie die neue 33-kWh-Batterie werden bereits sowohl im Kangoo Z. E. als auch im Zoe verbaut. Letzterer ist ein Kleinwagen, der Master Z. E. ein Nutzfahrzeug mit rund einer Tonne Nutzlast. Kann derselbe Motor da beiden Ansprüchen genügen? Die Antwort: Ja, er kann. Lediglich die Reichweite ist geringer, da mehr Gewicht bewegt wird, insbesondere mit Ladung. Unter realen Bedingungen ist eine Reichweite von 120 km möglich (was wir bestätigen können), die Ladezeit auf 100 Prozent

Der Motor und die kompakte, crash-sichere Batterie haben sich bereits in den RenaultModellen Zoe und Kangoo Z. E. bewährt.

beträgt elf Stunden. Vorausgesetzt, man hat Zugang zu einer 16A/3,7-kW-WallBox. Die kompakte, unter der Kabine verbaute Batterie ist durch ihre zentrale Lage bei Unfällen sehr gut geschützt. Der Master Z. E. (für Zero Emission) bildet eine Alternative für all jene Unternehmen, die auf der letzten Meile auf niedrige Umwelt- und Lärmbelastung angewiesen sind oder besonderen Wert auf diesen Aspekt legen. Auch für den Master Z. E. muss zwar noch ein deutlicher Aufpreis gegenüber der Dieselvariante in Kauf genommen werden: Der Einstieg beginnt bei 69 400 Franken (exkl. MwSt.) für den H1L1 Van (3,1 t) – sein Diesel-Pendant startet bei 28 400

Franken. Insgesamt gibt es sechs Varianten, alle ausschliesslich mit Front­ HENRIK PETRO antrieb.  www.renault.ch Der Master kann digital vernetzt werden, das Cockpit versprüht Plastik-Charme.

Renault ist bis heute der einzige Hersteller, der eine elektrisch angetriebene Nutzfahrzeugpalette anzubieten hat (von links): Twizy Cargo (geeignet etwa für Pizzakuriere), Zoe mit Laderaum (z. B. für Medizintransporte), Kangoo Z. E. und der neue Master Z. E.


NUTZFAHRZEUG

März 2018 | www.autosprint.ch

VW Crafter

Schon 2000 Kunden überzeugt Ende 2016 startete der Verkauf des neuen VW Crafter. Mit inzwischen mehr als 2000 unterschriebenen Verträgen konnte Volkswagen Nutzfahrzeuge den Absatz in diesem Segment markant steigern. Egal, welche Aufgaben an den Transporter gestellt werden, mit dem Crafter hat VW (fast) immer die richtige Konfiguration anzubieten. Zur Wahl stehen drei Radstände – lang, mittellang und lang plus –, drei Dachhöhen beim Kastenwagen sowie Einzel- und Doppelkabine als Fahrgestell für individuelle Aufbauten.

PS angetrieben. Der elektrisch ange­ triebene VW Crafter dürfte Ende Jahr lieferbar sein. Mit «Swiss Champion» führte Volks­wagen Schweiz ein Programm für häufig gewählte, fixfertige Komplett­ lösungen ein, montiert von Schweizer Fahrzeugaufbauern. Dazu gehören Kipper, Kofferaufbau mit Hebebühne, Blachenaufbau und feste Brücke. HENRIK PETRO 

Kräftig und sparsamFront-, Heck- oder Allradantrieb sind je mit dem 6-GangHandschaltgetriebe oder der 8-GangAutomatik kombinierbar. Alle Crafter werden vom effizienten, 1968-cm3Vierzylinder-Common-Rail-Direktein­ spritzer mit Dieselpartikelfilter und SCR-­Katalysator zwischen 102 und 177 www.volkswagen-nutzfahrzeuge.ch Der VW Crafter mit Doppelkabine und Pritsche bietet Platz für sieben Personen.

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«Allradantrieb ist sehr wichtig»

Raphael Schneider Crameri ist Verkaufsleiter VW Nutzfahrzeuge Schweiz

AutoSprintCH: Warum ist die Zahl 2000 für Sie so wichtig? Raphael Schneider Crameri: Weil wir bei diesem ursprünglich heckgetriebenen Nutzfahrzeug zunächst mit dem Frontantrieb gestartet sind und neue Kunden überzeugen mussten. AS: Hilft Ihnen Allrad ab Werk? RSC: Allrad ist sehr wichtig. Heute werden 18 Prozent der Crafter in der Schweiz mit Allrad bestellt.

Je nach Variante findet man im Cockpit Qualität, Anmutung und Funktionalität wie in einem PW.

AS: Wann kommt das Wohnmobil? RSC: Wir hoffen, dass es 2019 lieferbar ist. www.volkswagen-nutzfahrzeuge.ch

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MOTORRAD



www.autosprint.ch | März 2018

Mehr Power für die Triple

Die Mutter aller Streetfighter, die Triumph Speed Triple S/RS, wurde gründlich über­ arbeitet. Der Dreizylinder leistet jetzt 150 PS und stemmt 117 Nm; das sind zehn PS und fünf Nm mehr als beim Vorgänger­modell. Dazu gibt es E-Gas, Tempomat, vier Fahr­

Das TFT-Display gibts nur bei der SE, die Standard-SX muss sich mit einem LC-Display begnügen.

Die neue Triumph Speed Triple hat mehr PS und Drehmoment.

modi, ein Fünf-Zoll-TFT-Display, USB-­ Anschluss und in der Version RS Öhlins-­ Federelemente. Traktionskon­trolle und ABS sind abschaltbar. Dank einer komplett ­neuen Auspuffanlage soll die «Speedy» so gut klingen wie keine andere zuvor. Die Topversion RS ist unter anderem mit einer schlüssellosen Zündanlage mit elektro­ nischem Lenkschloss ausgerüstet. Die Preise für die Schweiz stehen noch nicht www.triumphmotorcycles.com fest.

Edelbikes von Arch Vor einem Jahr überraschte Panolin an der Swiss-Moto in Zürich mit dem neuen Design ihrer Zweiradlinie. Dem Technolo­ giepartner von Panolin, Suter Industries, gefällt die neue Optik der Linie so gut, dass die Literdose Panolin 2T Top Race die Wand der Werkstatt in Turbenthal

Vorne beissen sich Vier-Kolben-Monoblocs in die beiden halbschwimmend gelagerten 320er-Scheiben.

Kawasaki Ninja H2 SX SE

Sporttourer mit Komfort Obwohl die Gene mit der Ninja H2 identisch sind, ist die Kawasaki Ninja H2 SX SE ein komplett neues Motorrad – kein radikaler Hochgeschwindigkeits­renner mehr, sondern ein komfortabler Sporttourer. Um die Schwachstellen bei der Motor­ charakteristik zu verbessern, änderten die Ingenieure Kurbelwelle, Kolben, Zylinderkopf und Nockenwellen. Für mehr Drehmoment in der Drehzahl­ mitte bei gleichbleibender Leistung und weniger Verbrauch wurden die Verdich­ tung erhöht sowie der Impeller des Kompressors überarbeitet.

mit 2000 Umdrehungen im sechsten Gang mit dem Verkehr mitschwimmen. Radikal war einmalAuf der Autobahn zeigt sich die Paradedisziplin der Ninja. Der Begriff Sporttourer wird neu de­ finiert. Radikal war einmal; mit einer absolut souveränen Vehemenz lässt die Ninja H2 SX SE breite Strassen schmal werden und die Gegend vorbeifliegen. Die sportlichen Fähigkeiten stellt die Ninja dann auf der Rennstrecke von Es­ toril unter Beweis. Selbst bei 290 km/h funktioniert sie tadellos. Einzig das Ge­ wicht von rund 260 Kilo macht sich auf der Rennstrecke bemerkbar. Immerhin: Die Koffer sind bis zu 300 km/h geprüft. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe von Moto BEAT GAUTSCHI Sport Schweiz.

Lässige GangartNach den ersten Kilo­ metern ist der raubeinige Charakter der H2 vergessen. Fein hängt der Vierzylin­ www.motosport.ch der am Gas und lässt einen locker-lässig www.kawasaki.ch Die KRGT-1 ist eines der von Arch Motorcycle aufgebauten Edelbikes.

schmückt. Werden neue Motoren auf den Prüfständen des Entwicklers und Herstellers für Hightech-Engineering-­ Lösungen getestet, sind Schmierstoffe aus der Schweiz im Einsatz. Nicht nur mit Panolin pflegt Suter eine enge Zu­sammenarbeit. Der amerikanische Custom-Bike-Produzent Arch baut Per­ formance-Cruiser-Motorräder als Auf­ tragsproduktion – es gibt kein Motorrad ein zweites Mal. www.panolin.ch www.archmotorcycle.com

Die Front inklusive adaptivem Kurvenlicht unterstreicht den sportlichen Charakter der SX.

Der Auspuff ist rund 2 kg leichter als bei der ursprünglichen Ninja H2.


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Reiseenduros im Vergleich

KTM 1290 Super Adventure S, Ducati Multistrada 1260 S, BMW R 1200 GS.

Ducati hat die Multistrada neu aufgelegt und sie unkomplizierter und damit reisetauglicher gemacht. Das Magazin Moto Sport Schweiz hat das aktuelle Modell auf mehreren Seiten mit Europas starker Reise­enduro-Konkurrenz, der dynamischen KTM und BMWs Allrounder schlechthin, verglichen. Die drei Reiseenduros kommen sich immer näher. KTM und Ducati haben punkto Vielseitigkeit klar zur BMW aufgeschlossen, ohne auf ihre typischen Charakterzüge und Sportlichkeit zu verzichten. Das ist in der Beurteilung der Experten ein erstes Fazit der Vergleichsfahrten. Mehr lesen Sie in der aktuellen Moto Sport Schweiz. www.bmw-motorrad.ch | www.ktm.com  www.ducati.ch | www.motosport.ch

Testen Sie Ihren Traum-Töff Dabei sein ist alles. Am 21. und 22. April 2018 wird das Töff-Magazin gemeinsam mit Motorradimporteuren auf dem Ge­ lände des Verkehrssicherheitszentrums

MOTORRAD



Harley-Davidson Sport Glide

Cruiser und Tourer Der jüngste Spross der Harley-Softail-Familie ist ein modulares Gefährt. Mit oder ohne Koffer. Mit oder ohne Frontschild. Aber immer mit guter Ergonomie und einem genügend grossen Tank für ausgedehnte Trips. Wie die Fat Bob, Breakout oder Slim verfügt die Sport Glide über einen neuen Motor, ein von Grund auf frisch gezeichnetes Chassis sowie überarbeitete Federelemente, die das Fahrzeug eine Stufe höher heben als frühere Softailund Dyna-Modelle. Modulares BikeBei der Sport Glide machten die Amerikaner aus ihr ein modulares Bike. Nach dem Kauf rollt sie als Tourer aus dem Store, auf Wunsch verwandelt sie sich in einen klassischen Cruiser. Die beiden Hartschalenkoffer sind mit zwei Handgriffen demontierbar; dasselbe gilt für die Frontschale, die

vom Style her dem Harley-Bagger Street Glide nachempfunden ist. Federungskomfort Das im Vergleich zu früher stabilere und leichtere Fahrwerk lässt sich zielgenau steuern und auch beim Bremsen in Kurven hinein nicht aus der Ruhe bringen. Schade, dass das Pedal für die effiziente hintere Bremse schlecht platziert wurde. Nichts zu bemängeln gibt es hingegen, wenn man in Schräglage auf Unebenheiten oder Wellen trifft. Die Sport Glide hat nun dieselben guten Dämpfungsmanieren wie ihre Softail-Schwestern. Der Federungskomfort ist auch auf holprigen Strecken gut. Ein Mix aus analoger (Tacho mit Zeiger) und digitaler (Drehzahlmesser, Tripanzeige, Uhr, Benzinstand, Restkilometer, eingelegter Gang … ) Technik.

Ein Weekend lang ist Derendingen Treffpunkt der Schweizer Töff-Szene.

in Derendingen der TCS Training & Events AG wieder die Töff-Testtage durch­führen. Alle Neuheiten 2018 werden bereitstehen. Getestet werden kann von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr. Die Registration öffnet um 8 Uhr. Auf der ansprechenden, ausgeschilderten Testroute kann man etwa 15 Minuten lang den Töff der Träume erproben. Neuund Wiedereinsteiger kommen auf ihre Kosten: Auf dem abgesperrten Einsteiger-Parcours können sie unter An­leitung der Instruktoren ihre ersten Töff-Meter unter die Räder nehmen.  www.toefftesttage.ch

www.autosprint.ch | März 2018

Beschleunigung Der V-Twin, der Milwaukee-Eight mit 107 «cubic-inches» (1745 cm3), katapultiert die 317 Kilo, vollgetankt plus Besatzung, dank seiner 145 Nm Drehmoment von ganz unten heraus heftig nach vorne. Der Charakter der alten 103er-Version ist unverfälscht, der neue V2 hat aber an Kraft und Laufkultur zugelegt. Sehr erfreulich (bei heutigen Radarkontrollen) sind der serienmäs­sige Tempomat und der 19-Liter-Tank, der Etappen von fast 300 Kilometern erlaubt. Ausführliche Infos in der aktuellen Ausgabe von Moto Sport Schweiz. JÉRÔME DUCRET  www.harley-davidson.com www.motosport.ch

An zwei Stellen entriegeln, und weg ist die Frontverkleidung.

Ohne Koffer ein eleganter Cruiser

Koffer öffnen, einen Hebel drehen, und schon ist die Demontage erledigt.


FASZINATION | MOTORRAD | SCHWEIZ

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Zweiter Raid für den Nachwuchs

Mitfahren macht Spass. Die Young Raiders Challenge wird am Wochenende vom 5. auf 6. Mai 2018 zum zweiten Mal durchgeführt. Von Dübendorf aus geht es durch die Ostschweiz nach Luzern und von dort

Zugelassen sind Oldtimer bis 1988 und Youngtimer bis Jahrgang 1998.

durch das Emmental nach Toffen bei Bern. Hier findet in der Oldtimer-Galerie die Preisverleihung statt. Partner der Veranstaltung ist Volkswagen. Die Marke feiert in diesem Jahr ihr 70Jahr-Jubiläum auf dem Schweizer Markt. Die Young Raiders Challenge führt deshalb eine eigene Kategorie für junge Rallye­ piloten, die mit einem VW Käfer antreten. Und im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern steigt der grosse VW-Käfer-Treff. Alles über die Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Website. www.raid.ch

Service und Auktionen Seit 1991 organisiert die Oldtimer-Galerie regelmässig Auktionen mit klassischen Fahrzeugen. Diese Veranstaltungen werden jeweils von rund 1500 interessierten Personen besucht. Toffen ist Handelsplatz für Sammler und Liebhaber von klassischen

CLASSIC



www.autosprint.ch | März 2018

Autos & Architektur

Inspiration und Faszination

Fotos: Balz Schreier, Daimler AG

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Jaguar XK 120, vor einem der ersten Schweizer Motels, auf­ genommen um 1955 in Losone TI. Passend dazu angezogen – die Jazz-Sängerin Alma Cilurzo.

Es liegt fast schon auf der Hand, Autos und Architektur in einer Ausstellung zusammenzubringen. Genau dies bezweckt das Emil Frey Classic Center in der aktuellen Sonderschau. Der Besuch ist eine Reise wert. Den Anlass dazu lieferte das Europäi­ sche Jahr des Kulturerbes, das in der Schweiz vom Bundesamt für Kultur in­ itiiert wurde. In der Sonderschau des Emil Frey Museums werden faszinieren­ de Bauten zusammen mit Automobilen aus jener Zeit gezeigt. FahrzeugeMit viel Geduld und Hingabe wurden Autos aufgespürt, die auch auf den Fotografien damals gezeigt wurden. Es sollten exakt diejenigen Modelle sein, die auch auf den Bildern sind, unabhän­

einem Kino mit Cabrio-Dach und einer Tiefgarage mit Drehscheibe.

Informationen Man sollte sich ein gig davon, ob es sich dabei um von Emil bisschen Zeit lassen auf den beiden Frey importierte oder verkaufte Marken Stockwerken des Museums, um Archi­ tektur und Automobil auf sich ein­ handelte oder nicht. wirken zu lassen, die Erklärungstexte ArchitekturAuf jeden Fall wird der Besu­ zu lesen und einzutauchen in die Welt cher auf spannende Architekturleistun­ von da­mals. Natürlich kann man auch gen stossen, etwa auf die Grossgarage über die Automobile eine ganze Menge Schlotterbeck, wie sie einst in Basel lernen. stand, oder auf den Industriehof, der einst Emil Frey als erstes Autohaus dien­ Werbung Interessant ist auch ein Blick te. Ein Highlight war aber auch das Zett- auf die Werbebilder der Sechziger- und Haus am Stauffacher, ein spektakuläres Siebzigerjahre, die Fahrzeuge und Ge­ Gebäude mit geschwungener Fassade, bäude effektvoll in Szene setzten. Vor

Buick Skylark Sedan (1967), vor einem Bild der Raststätte Deitingen an der Autobahn von Egerkingen nach Bern. Wer nach seinem Traumauto sucht, könnte es möglicherweise in Toffen finden.

Fahrzeugen. Rund 120 klassische Auto­ mobile verschiedenster Epochen werden am 21. April 2018 in Toffen angeboten. Für Oldtimer, Youngtimer, Liebhaberfahrzeuge und Vorkriegsfahrzeuge gibt es eine eigene Werkstatt. Hier werden unter anderem Reparaturen, MFK-Arbeiten, Importprüfungen, mechanische Arbeiten, Revisionen, Kontrollen und Klimaservice durchgeführt, nicht lieferbare Teile hergestellt und Trockeneisstrahlen angewendet.  www.oldtimergalerie.ch

Ein edler Alfa Romeo 2600 Touring Spider (1964), wie damals, in einem Parkhaus.

Gut erhaltener Vanden Plas Princess (1968), hier geparkt vor einem Restaurant (Bild dahinter).


CLASSIC

März 2018 | www.autosprint.ch

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Feuerwehrtreff auf der Allmend

Range Rover Monteverdi (1981). Eine rare frühe viertürige Variante; dahinter Niki und Marlene Lauda. Eine gelungene Kombination.

Morris Oxford 14/28 Tourer (1926). Ein besonders sehenswertes Automobil.

Im Rahmen der Schweizer Oldtimer-Messe Swiss Classic World 2018 findet auf der Luzerner Allmend ein grosses Treffen für historische Feuerwehrfahrzeuge statt. Bis heute haben sich bereits 28 Feuerwehren mit fast 50 Fahrzeugen für das Treffen am 26. und 27. Mai gemeldet. Es ist aber zu erwarten, dass sich noch einige weitere Feuerwehrvereine und -clubs mit ihren Wagen bis im Mai anmelden werden. Die Luzerner Allmend bietet für ein solches Treffen optimale Voraussetzungen. Da für die Besichtigung der historischen Feuerwehrfahrzeuge kein zusätzlicher Eintritt verlangt wird, kann mit einem grossen Zuschauerinteresse gerechnet werden.  www.swissclassicworld.ch

Studebaker Avanti (1963) mit Karosserie aus Kunststoff. Ein sehr seltenes Exemplar.

allem ab den Sechzigerjahren präferier­ ten die Werbefotografen oftmals histo­ rische Gebäude als Hintergrundmotiv anstelle der modernen Bauten aus Stahl, Beton und Glas, die damals ihren wohl grössten Boom erlebten.

Sonntagsbrunch Die Ausstellung ist bis zum 30. Juni 2018 und während der üblichen Museumsöffnungszeiten zu­ gänglich. Ausführliche Informationen gibt es auf der Website des Emil Frey Classic Center. Am 13. Mai 2018 ist der

inter­nationale Museumstag, und da gibt es auch einen Sonntagsbrunch in Safen­ wil. BRUNO VON ROTZ  www.zwischengas.com www.emilfreyclassics.ch

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DONAT ON THE ROAD



www.autosprint.ch | März 2018

Notizen aus der Branche

Glückliche Momente und ein starker Löwe Zum Glück wurde einem bei den Bibbertemperaturen der letzten Februartage warm ums Herz, als man für einen Moment bei den Menschen auf dieser Seite verweilen konnte. Sie haben auf ihre Weise dazu beigetragen, dass der Stimmungsdaumen nach oben zeigt. Und wie ein Löwe Geburtstag feiert, das gibt es auch nicht jeden Tag.

St.  Moritz Der schnellste von einem Fahrzeug gezogene Snowboarder, Jamie Barrow, hat auf dem zugefrorenen See seinen eigenen Welt­ rekord mit einer Spitze von 151,57 km/h gebrochen. Fürs Tempo sorgte ein Maserati Levante. Schlieren Seit 2010 ist Roger Federer Partner des Mercedes-BenzKonzerns, der mit dem Leitspruch des Tennisprofis «Es ist nett, wichtig zu sein, aber es ist noch wichtiger, nett zu sein» wirbt. Noch wichtiger ist sein Lachen nach einem Sieg. Das tut allen gut, nicht nur den Stuttgartern.

Bern/Dubai Als Valentinstagsgeschenk hat sich Nik Hirschi aus Stettlen in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen. Er schenkte seiner Frau, die ihr Geld mit dem Testen von Super­boliden und als Influencerin verdient, einen Ferrari 488 Spider für rund 450 000 Franken. Um die Überraschung perfekt zu machen, füllte er den Flitzer mit 1000 roten Rosen.

IMPRESSUM

Paris/Genf Peugeot zeigt am Auto-Salon Genf eine Neuinterpretation des Logos. Die Skulptur eines Löwen soll für den Stolz, die Stärke und die Exzellenz der Marke stehen. Das Kunstwerk wurde von den Designern des Peugeot Design Lab entworfen. Mit dieser Darstellung feiert die Marke den 160. Geburtstag des Löwen. Streicheln ist erlaubt.

Zürich Man sieht sich, man kennt sich, und an der alljährlichen Pirelli Night ist die Stimmung ohnehin bombig. Kein Wunder also, dass der frühere FCB-Präsident Bernhard Heusler, Gast­ geber Dieter Jermann und GC-Trainer Murat Yakin sich von ihrer besten Seite präsentierten. Man weiss ja nie genau, wo so ein Bild dann in der Schweiz herumgereicht wird ...

AutoSprintCH info@autosprint.ch, www.autosprint.ch

Verlagsleiter Rehné Herzig, rehne.herzig@galledia.ch

Herausgeber galledia verlag ag, c/o AutoSprintCH, Buckhauserstrasse 24, 8048 Zürich T +41 (0) 58 344 98 98

Auflage Gesamtauflage: 44 511 Exemplare, WEMF 2017 beglaubigt: 37 311 Exemplare Französische Ausgabe: 15 000 Exemplare

Product Manager Silvia Greber, silvia.greber@galledia.ch

Druck AZ Print Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau

Anzeigendisposition Heike Poensgen, anzeigen.autosprint@galledia.ch

Weitere Titel des Verlages IMMOBILIEN Business, Marketing & Kommunikation, Organisator, Management und Qualität, Moto Sport Schweiz, Moto Sport Suisse, Töff-Magazin, SicherheitsForum, Forum Sécurité, Safety-Plus, TIR transNews, KMT kommunal­Technik, carrossier, electro revue, Modell­flugsport, St.Galler Bauer, Thurgauer Bauer, Umwelt Perspektiven

Chefredaktor Stefan Donat, stefan.donat@galledia.ch Redaktion Peter Wyss (stv. Chefredaktor), Bruno von Rotz, Henrik Petro, Martin Schatzmann, Dörte Welti, Thomas Herren (online), Bernhard Riedel, Jean Mesnil

Abo abo.autosprint@galledia.ch


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