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DIE ERSTE GRATIS AUTO-ZEITUNG DER SCHWEIZ

November 2012

WWW.AUTOSPRINT.CH

NEUE ENDUROS VON BMW, KTM UND DUCATI

Wettbewerb

Seite 38

Gewinnen Sie einen Kalender für Ihr Motorsportjahr 2013.

Kunst

Auto Zürich Car Show

Hier werden Träume wahr!

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Warum Christian Gonzenbach zehn Tonnen Stahl braucht.

Motorsport

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Wie Adam Lacko und Markus Bösiger Meister wurden.

Von der Seine direkt an die Limmat. Die neuen Modelle von Kia, Cadillac und Skoda, die unter anderen zum ersten Mal an der Pariser Mondial gezeigt wurden, feiern ab 8. November 2012 an der Auto Zürich Car Show in den Hallen der Messe Zürich in Oerlikon Schweizer Premiere. Daneben gibt es zwei VW eco up! mit Erdgasantrieb zu gewinnen. Der Event ist auch Treffpunkt für Promis aus Show und Motorsport. Lesen Sie mehr ab

Premiere

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Anouk Poelmann bringt ihre Volvos so richtig in Fahrt.

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ab Seite 24


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www.autosprint.ch

Das kostet der Eintritt Die Auto Zürich Car Show findet in der Messe Zürich in Oerlikon statt, und zwar vom Donnerstag, 8. bis Sonntag, 11. November 2012. Der Eintritt kostet 19 Franken (Schüler, Studenten, Lehrlinge erhalten vergünstigte Tickets für zehn Franken und AHV/IV-Bezüger bezahlen

Bequem: Die Hallen der Messe Zürich sind mit Rolltreppen verbunden.

12 Franken). Erneut gibt es ein Abendticket, gültig am Donnerstag oder Freitag ab 18 Uhr, für zehn Franken. Erkundigen Sie sich auch nach Familien- und Dauerkarten. Hier können Sie einiges sparen.

Blickpunkt

Auto Zürich Car Show

Volles Programm mit tollen Promis Die 26. Auto Zürich Car Show 2012 präsentiert in sieben Hallen der Messe Zürich rund 650 Fahrzeuge, darunter weit über 30 Schweizer Premieren. Die wichtigsten Modelle zeigen wir Ihnen auf den nächsten Seiten. Daneben hat sich viel Prominenz aus Motorsport und Unterhaltung für die vier Tage angesagt.

Erster Höhepunkt des Eventprogramms ist am Donnerstag der Auftritt eines seltenen Gastes. Der von Honda entwickelte Roboter Asimo ist extra aus Japan angereist, um seine Fähigkeiten vorzuführen. Der muntere Kerl wird auf dem Honda-Stand in Halle 2 ab 11 Uhr täglich vier bis fünfmal zeigen, was in der Roboter-Technologie möglich ist.

Airbrush Army: Bei Hyundai können Sie sich ihr T-Shirt fröhlich bemalen lassen.

Seven: Der populäre Schweizer Soulstar gibt am Samstag bei Lexus Autogramme.

Sarah Meier: Bei Volkswagen kann man die beliebte Sportlerin am Sonntag treffen.

ASIMO: Der Roboter von Honda zeigt an allen Tagen, was er bisher gelernt hat.

Die App bringt schnelle News Entdecken Sie an der Auto Zürich Car Show in der Messe Zürich schon heute, was uns die automobile Zukunft morgen bringen wird. Die Auto Zürich iPhone App versorgt Sie mit allen wichtigen Informationen rund um die Ausstellung. Aktuell: Mit der App erfahren Sie alles über die Auto Zürich Car Show.

Im Newsbereich finden Sie auch vor und nach dem Event Neuigkeiten aus der Automobilbranche. Das bringt die App: News, Neuheiten und alle Schweizer Premieren, Hallenpläne sowie Informationen für Aussteller.

Miss Yokohama: Debora Cordeiro ist am Stand des Reifenherstellers an den vier Messetagen zu Gast. Dort ist ein Fisker Karma mit Elektroantrieb ausgestellt.

Am Freitag kann man sich in der Racing Zone bei Sony Playstation in virtuellen Rennen für das Race of the Day qualifizieren. Ein Highlight sind die Swiss Talents: junge Piloten auf dem Sprung ins internationale Geschehen, geben sich auf der Event Plaza die Ehre. Zu den Stars, die am Samstag vorbeischauen, gehören Franky, der Engel aus der Slow Down-Kampagne, Unspunnensieger Daniel Bösch, Soulstar Seven, Christina Surer und Müslüm. Weitere Events sind das Treffen der Swiss Racing Ladies, sowie die Wahl der Miss Auto Zürich. Sowohl am Samstag wie am Sonntag zeigt die Airbrush Army ihr Können. Der abschliessende Sonntag bringt Interviews und Autogrammstunden mit dem Formel-1-Piloten Sébastien Buemi, sowie dem doppelten Le-Mans-Sieger und frischgebackenen Weltmeister mit Audi, Marcel Fässler. Am selben Tag besuchen mit Eislauf-Europameisterin Sarah Meier und der Rockgruppe Gotthard auch Gäste ausserhalb des Motorsports die Auto Zürich Car Show. Das Stelldichein der Swiss Internationals führt zehn Rennfahrer aus der Schweiz zusammen: Fabio Leimer, Nico Müller, Patric Niederhauser stehen an der Schwelle zu internationalen Motorsportkarrieren. Das ausführliche Programm finden Sie aktuell im Internet und es empfiehlt sich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Wir wünschen Ihnen viel Spass. www.auto-zuerich.ch


Blickpunkt

Green Car Lounge

Zwei VW eco up! warten auf Sie

VW eco up!: Beim Wettbewerb gibt es zwei Wagen zu gewinnen. Wer teilnehmen möchte, kann sich am Erdgas-Stand informieren.

Als Schweizer Premieren werden in der neuen Green Car Lounge gleich rechts neben dem Haupteingang der Auto Zürich der neue Seat Mii Ecofuel sowie der New Fiat Panda mit Erdgas/Biogas-Antrieb gezeigt. Die Kleinwagen beweisen, Seat Mii Ecofuel: Der kleine Spanier ist dass sich Lifestyle und Klimaschutz erst seit kurzer Zeit in der Erdgas-Version zu haben. Ein perfektes Auto für die City. auch kombinieren lassen. Als Hauptpreis des diesjährigen Wettbewerbs werden zwei VW eco up! im Wert von je 22 780 Franken verlost. Dieser trendige City-Flitzer setzt mit einem CO2-Ausstoss von unter 80 Gramm neue Massstäbe. Der eco up! ist bereits vor der Lancierung in der Schweiz als um- Fiat Panda Natural Power: Der Wagen ist weltschonendstes Fahrzeug ausgezeich- in der Schweiz beliebt. Der Vorgänger war einer der Bestseller in seiner Klasse. net worden und steht an der Spitze der Umweltliste 2012/2013 des Verkehrsclub Deutschland. Die beiden Wettbewerbsgewinner werden die Ersten sein, die auf Schweizer Strassen damit unterwegs sein werden. Neben diesen Öko-Stars sind weitere Erdgas-Modelle der Marken Fiat, Opel und VW ausgestellt.

VW Caddy Maxi Ecofuel: Der kompakte Van bietet viel Platz und seine Technik hat sich über viele Jahre bewährt.

Der Seat Mii Ecofuel hat einen CO2-Ausstoss von nur 79 g/km Mit dem Mii präsentiert Seat das perfekte Automobil für den urbanen Lebensstil von heute. Der Mii macht das Leben mit überzeugendem Nutzwert leichter, bietet aussergewöhnlichen Fahrspass, hohe Effizienz und moderne Technologie. Mit seinem umweltfreundlichen Opel Zafira Tourer CNG Turbo: Mit 150 PS 3-Zylinder-Motor und einem Hubraum ist man auch voll besetzt und mit Gepäck von 1.0 Liter leistet der Seat Mii Ecofuel gut unterwegs. Sieben Plätze sind möglich.

mit Erdgas/Biogas 68 PS und das bei bei einem durchschnittlichen CO2-Ausstoss von 79 g/km. Der Fiat New Panda Natural Power ist das weltweit erste Auto, das mit einem Zweizylinder-Turbotriebwerk für Erdgas und Benzin ausgestattet ist. Mit dem neu entwickelten, 80 PS starken 0.9 Liter TwinAir Turbomotor hat der neue Panda geringe CO2-Emissionen (86 g/km). Mit 3.1 kg/100 km sind auch die Verbrauchswerte beeindruckend. Wer an der Auto Zürich Car Show einen Fiat 500 TwinAir erdgas turbo bestellt, profitiert von einem Sonderrabatt von 3000 Franken. Diese Vergünstigung gilt für die ersten 20 Käufer. Den flotten umweltfreundlichen Flitzer gibt es als Limousine sowie als hübsches Cabriolet. Bitte beachten Sie auch die Berichte auf den Seiten 7 und 35 dieser Ausgabe. Der Hintergrund: Erdgas ist ein umweltschonender Treibstoff und kann im mobilen Bereich markant zur Reduktion der Emissionen wie Russ, Stickoxid, CO2und Kohlenwasserstoffe beitragen. Mit Erdgas betriebene Fahrzeuge geben 60 bis 95 Prozent weniger Schadstoffe an die Luft ab als Benzin- und Dieselfahrzeuge. Biogas aus Rest- und Abfallstoffen ist CO2-neutral und eine erneuerbare Energie. Die Schweiz verfügt derzeit über ein Netz von 136 Erdgas/Biogas-Tankstellen. Für die neue Green Lounge brauchen Sie kein Ticket In der Green Car Lounge können sich die Besucher umfassend über ErdgasFahrzeuge und Umweltthemen informieren und sich kompetent beraten lassen. Das innovative Power to Gas-Modell veranschaulicht einfach die Energiezukunft unseres Landes. Bei einem Kaffee in einer angenehmen Umgebung kann sich der Besucher über umweltschonende Mobilität und effiziente Energienutzung orientieren. Der Besuch der Erdgas-Ausstellung ist gratis und die Teilnahme am Wettbewerb ist auch ohne Messeticket möglich. An der Auto Zürich Car Show können Sie mit dem jeweiligen Vertreter einer der Marken Probefahrten vereinbaren und wenn Sie sich für den Kauf eines Fahrzeuges mit Erdgasantrieb interessieren, sollten Sie sich nach möglichen Zuschüssen des Versorgers in Ihrer Region erkundigen. Weitere Informationen und Anregungen finden Sie ausführlich im Internet. www.erdgasfahren.ch www.fiat.ch www.seat.ch www.opel.ch

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Swiss-Jaguar an der Show Der in der Schweiz aufgebaute blaue Langstreckenrenner Emil Frey GT3 Jaguar entstand auf der Basis eines Jaguar XKR und drehte bereits seine ersten Testund Rennrunden in Europa. Am Steuer Gabriele Gardel, Rolf Maritz, Fredy Barth und Lorenz Frey, die der Auto Zürich am

Erfahrungen: Die ersten Rennen mit dem Jaguar GT3 verliefen nicht wie erhofft.

Sonntag bei den Swiss Internationals einen Besuch abstatten wird. Hier können Interessierte mit ihm und dem Team diskutieren. Ein Besuch lohnt sich allemal. www.emilfreyracing.com

Honda Civic soll punkten Einen Vorgeschmack auf das neue Engagement von Honda im Automobilrennsport erhalten die Besucher in der Halle 5. Der ausgestellte Civic WTCC entspricht dem Rennfahrzeug, das aktuell an den

Aggressiv: Den Honda Civic WTCC wird es in einer Strassenversion geben.

letzten Läufen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2012 (FIA WTCC, World Touring Car Championship) eingesetzt wird. Die Teilnahme an diesen Läufen ist Teil der Vorbereitung für das Motorsportprogramm vom kommenden Jahr. www.honda.ch


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Blickpunkt

Toyota Auris

Gewicht: Der Toyota Auris ist 40 Kilogramm leichter geworden. Erhöht wurde die Verwindungssteifigkeit.

Traum aus Kohlefaser Die Eckdaten des neuen Aston Martin: sechs Liter Hubraum, 573 PS, zwölf Zylinder, neuer Zylinderkopf, doppelte variable Ventilsteuerung und sämtliche Karosserieteile aus Kohlefaser. Das ist die britische Superlative namens Vanquish, der quasi ein komplett neues Auto wur-

Tradition: Der Vanquish sieht aus wie fast alle Aston Martin seit dem DB7.

de. Der Preis für so viel automobile Exklusivität beträgt 291 000 Franken. Aber die Nachfrage übertrifft schon jetzt alle Erwartungen. www.astonmartin.ch

Lifestyle statt Laderaum Nun ist der A3 erwachsen geworden: Mit fünf Türen und 5,8 Zentimeter mehr Radstand im Vergleich zum Vorgänger ist der Sportback ein geradezu familientaugliches Auto, wenngleich der Kofferraum mit 380 bis 1220 Liter nicht gerade

Kompakt: Audi A3 Sportback mit Platz für fünf Personen und etwas Gepäck.

üppig ausfällt. Dafür bietet der A3 einen cleveren Materialmix, der Gewicht spart: Karosserieteile aus Stahl und Anbauteile wie Motorhaube, Kotflügel und Vorderachsrahmen aus Aluminium. Der Die Preise beginnen bei 32 950 Franken (1.6 TDI 105 PS). www.audi.ch

Zum Start auch als Vollhybrid Frischer Wind in der Kompaktklasse. Der Toyota Auris geht weg vom soften Design hin zu harten Kanten und neuer Silhouette. Mit 4,28 Metern ist er bei unverändertem Radstand zwar nur 3 Zentimeter länger als vorher, dafür aber 5,5 ZenInnenraum: Im Toyota Auris wurde edles timeter flacher. Das gibt ihm nicht Material verarbeitet. Ein Hauch Luxus. nur optische Dynamik, sondern auch weniger Luftwiderstand. Sie erinnern sich: 2007 hiess der Auris noch Toyota Corolla und gehörte unter diesem Namen zu den meistverkauften Automobilen der Geschichte. Nun wurde aus dem letzten Auris ein völlig neues Auto - ein fast so Auftritt: Der Toyota Auris wirkt elegant. radikaler Umschwung wie bei der Merce- Breite Türen erleichtern den Einstieg.

Lexus GS 350 AWD

des A-Klasse. Erstmals wird es den Neuen auch als Kombi geben namens Touring Sports. Innen sollen neue schmeichelnde Materialen und Leder ein behagliches Ambiente schaffen. Toyota ist führend in der Hybridtechnik und will diese einem möglichst grossen Kundenkreis zugänglich machen. Zwei Drittel der Kunden sollen sich dafür entscheiden. Deshalb kommen der Auris und seine Kombivariante von Anfang an auch als Vollhybrid-Variante auf den Markt. Gegenüber den Benzin- oder Dieselmodellen beträgt das Ladevolumen 360 Liter. Das ist in der Regel ausreichend. Die kompakte Limousine erhält das neue Markengesicht und bietet mehr Platz als bisher. Die Fondpassagiere etwa haben zwei Zentimeter mehr Knieraum. Die Front verbindet das neue Design der Scheinwerfer mit trapezförmig ausgestaltetem Kühlergrill. Mit an Bord ist zudem LED-Tagfahrlicht. Die Sitzposition für den Fahrer wurde ergonomisch optimiert. Bereits seit 2010 hatte Toyota als erster Autohersteller, mit Benzin- und Dieselmotoren sowie dem Hybridantrieb, gleich drei unterschiedliche Antriebsvarianten in der Kompaktklasse im Angebot. Das neue Hybrid-System soll laut Hersteller nochmals deutliche Verbesserungen auf den Gebieten Dynamik und Effizienz bringen. Alternativ bietet Toyota für den neuen Auris zwei Dieselmotoren mit 1,4 Litern und zwei Litern Hubraum sowie zwei Benziner mit 1,33 Liter oder 1,6 Liter Hubraum an. Die Preise stehen noch nicht fest. www.toyota.ch

4800/min, der Verbrauch liegt bei 10,2 Liter auf 100 Kilometer. Ein variabler Allradantrieb sorgt für souveräne Traktion. Das Allradmodell GS 350 AWD ist mit der sportlichen Designlinie F Sport ab 94 200 Franken erhältlich. Sie beinhaltet 18-Zoll-Räder und markante F-Sport-Designelemente. www.lexus.ch

Allrad und 317 Power-PS Die Schweizer Kunden der Premium-Marke Lexus wurden erhört und bekommen nun ganz exklusiv ein besonderes Auto. Lexus ergänzt die erfolgreiche Baureihe GS durch das Allradmodell GS 350 AWD. Die Schweiz ist damit das einzige westeuropäische Land, das den Wagen im Angebot führt. Während das Vollhybrid-Modell GS 450h über eine Leistung von 343 PS verfügt, wird das jetzt erhältliche Allradmodell GS 350 AWD (ab 80 800 Franken) vom selben 3,5-Liter-V6-Zylinder, jedoch ohne

Elektrounterstützung angetrieben. Der Benziner mit Direkteinspritzung verfügt über eine Leistung von 317 PS, das maximale Drehmoment beträgt 378 Nm bei Luxusliner mit Winterambitionen: Der Lexus GS 350 AWD F Sport ist ab 94 200 Franken zu haben.


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Renault Clio

Chevrolet bringt Trax Der Trax von Chevrolet ist ein moderner, vielseitiger und treibstoffsparender Crossover, der aber die Fahreigenschaften eines Personenwagens bietet. Auf Wunsch gibt es Allradantrieb. Mit seinem modernen, inspirierenden Design, drei spritsparenden Motorenvarianten

Zwitter: Der Trax ist ein Crossover mit den Eigenschaften einer Limousine.

Arnaud de Kertanguy: „Der neue Clio wird Erfolg haben. Die Preise beginnen bei 18 500 Franken für den 3-Zylinder-Benziner. Das passt.“

Premiere mit drei Zylindern Mit der vierten Generation des Renault Clio will der französische Hersteller seine führende Position bei Klein- und Kompaktwagen weiter deutlich ausbauen. Zu Beginn stehen in der Schweiz zwei Benzinund ein Dieselmotor zur Verfügung.

Arnaud de Kertanguy, Generaldirektor Renault Suisse SA, nach einer ersten Fahrt mit dem neuen 3-Zylinder-Turbobenziner (898 Kubikzentimeter und 90 PS): „Das ist ein von Renault entwickelter und gebauter Motor, der trotz spürbar guter Leistung lediglich 4,5 Liter auf 100

Kilometer Fahrstrecke verbraucht und mit 104 g/km CO2 einen Bestwert in seiner Klasse aufweist. In der Schweiz macht der Verkauf des Clio einen Anteil von einem Viertel aus. Ich bin sicher, dass auch der neue Clio weiter auf dieser Erfolgswelle rollen wird.“ Der zweite Benziner ist der 75 PS leistende 1,2-Liter-Motor mit MultipointEinspritzung. Als Diesel-Triebwerk steht der besonders umweltfreundliche und sparsame 1,5-Liter Turbodiesel Energy dCi 90 im Angebot. Dieser wurde nochmals überarbeitet und verbraucht nach Werksangaben nur noch 3,4 Liter auf 100 Kilometer bei 90 g/km CO2. Alle drei Motorisierungen bringen die Kraft über ein 5-Gang-Schaltgetriebe auf die Vorderachse. Zu einem späteren Zeitpunkt gibt es dann für die Dieselmodelle auf Wunsch ein Doppelkupplungsgetriebe. Mit einem Personalisierungsangebot bietet Renault den Kunden die Möglichkeit, ihrem Wagen einen unverwechselbaren Auftritt zu verleihen. Dazu gehören neben verschiedenen Dachaufklebern auch Dekorelemente für das Exterieur in Chrom, Blau, Rot, Ivory oder Schwarz, sowie diverse Farb- und Grafikkombinationen für das Interieur. www.renault.ch

und seinen sportlich dynamischen Fahreigenschaften bringt er frischen Wind in das Segment. Markteinführung ist im März 2013. www.chevrolet.ch

Citroën DS3 oben ohne Citroën wird den DS3 als Cabriolet präsentieren. Das Konzept folgt mit einem Rollverdeck Fahrzeugen wie dem Fiat 500C und der legendären Ente aus der eigenen Firmengeschichte. Citroën

Geräumig: Bis zu fünf Personen haben im Sommer-DS3 ausreichend Platz.

verspricht den Kunden dadurch CabrioGenuss auch bei kühleren Temperaturen. Die Lösung mit Faltdach soll zudem den Fahrcharakter des DS3 erhalten. Es soll sich bis zu Geschwindigkeiten von 120 km/h während der Fahrt öffnen und schliessen lassen. www.citroen.ch

Gefällig: Der Renault Clio kann sich wirklich sehen lassen. Die grosse Heckklappe ist praktisch.

SsangYong Rexton W

Feinschliff im Detail Als das Flaggschiff und PremiumSUV von SsangYong entspricht die dritte Generation des Rexton dem Wunsch der Kunden nach exzellenten On- und Off-Road-Fahreigenschaften, kombiniert mit einem modernen, frischen Design und einem komfortorientierten Gesamtpaket. Nach zweieinhalb Jahren Entwicklung führt der Rexton die Stärke seiner Vorgängermodelle fort. Das W als Zusatz zum Modellnamen steht für Work und damit für die Wiedergeburt des Rexton als Work of Art – als Kunstwerk. Der neue e-XDi200-

SsangYong Rexton W: Der Diesel des SUV leistet 155 PS bei 360 Nm. Der CO2-Ausstoss beträgt 193 g/km. Zur Wahl stehen 2WD und 4WD. Verkaufsstart ist Anfang 2013.

Fröhlich: Bei der Innenraumgestaltung müssen die Designer gute Laune gehabt haben. Farben und Stoffe stimmen.

Dieselmotor verbessert nicht nur die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Rexton, sondern reduziert zusätzlich den Kraftstoffverbrauch. www.ssangyong.ch


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Panda Climbing 4x4: Fahrdynamikregelung mit elektronischem Sperrdifferenzial gibt es bereits ab Werk. Die Preise beginnen bei 19 350 Franken.

Platz: Fünf Personen sitzen bequem. Das Röntgenbild zeigt, wo die Allradtechnik untergebracht ist und wie sie arbeitet.

Fiat Panda

Mit 4x4 locker in die Berge Fiat rollt den neuen Panda mit Diesel- oder Benzinmotor mit 75 oder 85 PS und elektronischem Sperrdifferenzial als Climbing 4x4 an den Start.

Vehicle Panda Trekking oder in der Erdgas-Version Panda Natural Power Platz nehmen. Beachten Sie bitte auch die Berichte auf Seite 3 und 35. Unter der Haube des Panda 4x4 werWer keinen Allradantrieb braucht, keln entweder ein 0,9 Liter grosse Twin kann ab sofort auch im neuen City Utility Air Turbo-Zweizylinder-Benzinmotor mit

85 PS oder der 1,3 Liter grosse MultijetDiesel mit 75 PS. Beide in Kombination mit treibstoffsparender Start & StoppAutomatik. Das im Vergleich zum Vorgänger deutlich gewachsene Drehmoment beider Motoren gewährleistet zusammen mit dem speziellen 6-Gang-Getriebe mit niedertourigem ersten Gang, spürbares, besseres Anfahren am Berg, höhere Qualität beim Starten, mehr Flexibilität und besseres Beschleunigen. www.fiat.ch

Bruder des Countryman Nach Limousine, Kombi, SUV, Cabrio, Roadster und Coupé haben die RetroKöche den nächsten Gang des Menüs angerührt: den Paceman. Mini bezeichnet in als erstes Sports Activity Coupé im Premium-Segment. www.mini.ch

Mini Paceman: Das neue Modell ist eine Mischung aus Coupé und SUV.


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Opel

Tempo-Rekord bei Bentley Erst Moskau, jetzt Zürich. Bentley feierte das Messedebüt des neuen Continental GT Speed. Er ist mit einer Spitzengeschwindigkeit von 330 km/h der schnellste Sportwagen mit Strassenzulassung der Marke. Das Coupé beschleunigt in 4,2 Sekunden von null

Erst Mokka, dann Adam

Sitzproben: Stefan Donat (AutoSprintCH) im Opel Adam und Peter Fahrni im Mokka, für den es über 40 000 Bestellungen gibt.

auf 100 km/h, nach neun Sekunden sind 160 km/h erreicht. Für die hohen Leistungsdaten ist der 6,0-Liter-W12-Motor verantwortlich, der im GT Speed 625 PS bietet. www.schmohl.ch

Der neue Opel Mokka kommt an: Schon vor der offiziellen Händlerpremiere liegen für den neuen SUV europaweit mehr als 40 000 Bestellungen vor, davon über 1000 allein aus der Schweiz. Und jetzt wird der Cityflitzer Adam vorgestellt.

Wirklich eine Bella Macchina

variante Mokka 1.6 mit Start/Stop ist beMit dem Mokka steigt Opel als erster reits ab 22 900 Franken erhält. Peter Fahrni, Managing Director Opel deutscher Hersteller in den wachsenden Markt der subkompakten Sports Utility Suisse: „Mit dem Adam erschliesst Opel Vehicles ein. Die 115 PS starke Einstiegs- für die Marke das wachsende, hippe

Wuchtig: Die Front des Bentley macht klar, was vom Briten zu erwarten ist.

Wer auch beim Sport nicht auf edles Flair verzichten möchte, sollte sich das neue Maserati GranCabrio MC ansehen. Die Front mit grossen Lufteinlässen und das Heck mit hochgezogenem Auspuff

Honda CR-V

Premiere für den Frontantrieb Die wichtigste Neuheit von Honda heisst CR-V. Die Besucher der Auto Zürich sehen den Crossover in der Ausführung, wie er erhältlich ist.

Maserati GranCabrio MC: So muss ein Cabriolet made in Italy aussehen.

und Spoiler wurden vom GranTurismo MC Stradale übernommen. Als Antrieb dient ein 4,7 Liter grosser V8-Motor mit 460 PS, mit dem das Auto in 4,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigt. Die Preise stehen noch nicht fest. www.maserati.com

A-Segment. Mit einer Länge von knapp 3,70 Metern und 1,72 Meter Breite (ohne Aussenspiegel) empfiehlt sich der Opel Adam als wendiger, knackiger Dreitürer perfekt für die Stadt.“ www.opel.ch

In der vierten Generation bietet der CR-V bei praktisch unveränderten Aussenmassen mehr Platz und Raum im Innern, eine nochmals verbesserte Variabilität und

einen hohen Fahrkomfort. Vorab stehen zwei Motorisierungen zur Auswahl: Der 2.0 i-VTEC Benzinmotor mit 155 PS und der 2.2 i-DTEC Turbodiesel mit 150 PS. Bei beiden Triebwerken handelt es sich um Weiterentwicklungen der Motoren aus dem Vorgängermodell, wobei der Fokus vor allem auf der Reduktion der CO2Emissionen lag. Der Crossover ist mit Schalt- oder Automatikgetriebe, mit permanentem Allradantrieb und erstmals auch ausschliesslich mit Frontantrieb erhältlich. Das ist eine echte Premiere. www.honda.ch

Honda CR-V: Die Preise für die Ausführung mit Frontantrieb beginnen bei 29 900 Franken.


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Preise: Mit 36 950 bis 49 500 Franken ist der Kia Sorento rund 5000 Franken günstiger zu haben als der Vorgänger.

Sparen mit einem Husky Volvo Schweiz präsentiert für die OffroadModelle XC60, XC70, XC90, V60 sowie V70 die limitierte Edition Husky. In den Farben Ice White und Black Stone haben die 5-Zylinder-Automatik-Modelle dank Heico-Tuning 230 PS (ausgenommen XC90), Sportfelgen, aktives Xenon-Kur-

Kia Sorento und cee’d

Steife Brise aus Fernost Kia ist eine Erfolgsgeschichte. Weltweit liegt die koreanische Marke auf Platz fünf. Um sich General Motors, VW und Toyota weiter zu nähern, legt der Konzern zwei Erfolgsmodelle neu auf und ist damit auch in der Schweiz auf dem Vormarsch.

Volvo V60 Husky: Mehr über die Marke erfahren Sie auf den Seiten 30 und 31.

Innenraum: Der neue Kia Sorento wurde

Der Kia Sorento war von Anfang an komplett überarbeitet. Knapp ein Fünftel mit seinem guten Preis-Leistungsverhält- aller Bauteile wurde übernommen.

venlicht, Einparkhilfe, Sitzheizung, TopNavigation, ein Audiosystem und vieles mehr. Preisvorteil bis 16 228 Franken. www.volvocars.ch

Kleiner Ford noch sicherer Der Ford Fiesta startet ins Modelljahr 2013 mit einem modernen Einliter-Motor und einer Reihe technischer Neuheiten. Schon jetzt kann der neue Kleinwagen bestellt werden, im Januar beginnt die

Sicherheit: Der Ford Fiesta ist mit dem Active City Stop-System ausgerüstet.

Auslieferung an die Kunden. Optisch unterscheidet sich der aufgefrischte Fiesta von seinem Vorgänger durch einen grösseren Grill und neue Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht. Die Preise für die Schweiz stehen noch nicht fest. www.ford.ch

nis eine sehr interessante Alternative auf dem wichtigen SUV Markt. Nun wurde er derart umfangreich überarbeitet, dass man fast von einem neuen Modell spre-

Kia cee‘d Sportswagon: Das Heck wirkt nicht wie bei Mitbewerbern angesetzt. Die harmonische Designlinie reicht von der vorderen bis zur hinteren Stossstange.

chen kann. Angefangen beim Design: Chef Peter Schreyer hat dem Allradler eine elegantere Optik verpasst und mehr Dynamik eingehaucht. Dazu wurde der Sorento, der wahlweise als Siebensitzer erhältlich ist, mit seinen Vierzylindern sparsamer: Der Diesel mit 197 PS soll nun unter sechs Liter verbrauchen. Auch der cee´d kommt neu daher. Durch sein Kombiheck ist er gut 20 Zentimeter länger als der Fünftürer. Mit 1624 Litern Laderaum ist er in seiner Klasse ganz vorne dabei. Angetrieben wir der Kompakte von zwei Benzinern mit 1,4 oder 1,6 Litern und 100 bis 135 PS, der Diesel hat 128. Mit sechs Gängen und Start-Stopp-Automatik soll der Kia vier bis sechs Liter verbrauchen. Den Viereinhalb-Meter-Sportswagon gibt es schon ab 19 777 Franken. www.kia.ch

Mazda6 Sport Wagon

Fahrspass auf den ersten Blick Der Mazda6 Sport Wagon ist als Kombi dynamischer geworden. Flacher, länger und bis zu 90 Kilo leichter als der Vorgänger ist der 6er mit seiner ebenen Ladefläche und tiefer Ladekante auch praktischer. Kurios: Die Limousine ist als Weltauto konzipiert und deshalb sieben Zentimeter länger, der Kombi hat für Europa acht Zentimeter weniger Radstand. Das Ladevolumen: 513 bis 1632 Liter (früher 519 bis 1751 Liter).

Der Japaner gehört zur Fraktion der echten Sportkombis. Straffes Preise: Den Mazda6 Sport Wagon gibt es ab 30 000 Franken. Ab Ende November ist er im Verkauf, die Limousine erst ab 2013. Fahrwerk, knackige 6-Gang-Schaltung und Motoren mit viel möglich sein. Wie in der Formel 1 wird Durchzug. Dazu passt der neue 2,5 Liter die Energie beim Bremsen gespeichert Benziner mit 192 PS (Verbrauch 6,4 Liter und wieder an die Elektrik abgegeben auf 100 Kilometer), darunter gibt‘s die oder zum Laden der Batterie verwen2.0 Liter Benziner mit 145 und 165 PS. det, i-Eloop heisst das neue System. Dieselfans haben die Wahl zwischen 150 Optional ist ausserdem eine 6-Gangund 175 PS aus 2,2 Liter Hubraum. Damit Automatik und ein Abstandstempomat sollen Verbrauchswerte unter vier Liter im Programm. www.mazda.ch


Blickpunkt

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Cadillac ATS

Neustart in der Mittelklasse

Innenraum: Infotainment und Materialien schaffen echtes Oberklassen-Ambiente.

Mit dem neuen ATS nimmt Ca- Preise: Ab 50 710 Franken, mit Extras wie 4x4 oder Automatik lässt sich der ATS auf dillac die Premium Mittelklasse über 66 000 Franken hochrüsten. namens 3er BMW, Audi A4 oder Mercedes C-Klasse ins Visier. Der Hecktriebler gibt sich sportlich und vor allem sehr stylish. Mit einer viertürigen Limousine mit kompakter Aussenlänge von 4,65 Metern wollen die Amerikaner auch in der Schweiz eine Duftmarke setzen. Mit 276

PS aus einem Turbo-Zweiliter hat der ATS viel Dampf und schafft den Sprint von 0 auf Tempo 100 in knapp sechs Sekunden. Auffällig ist der Dynamiker auch durch sein Kanten-Design mit nach hinten abfallender Dachlinie. Dadurch sind allerdings die Fondpassagiere im Platz etwas eingeschränkt. Generös die Ausstattung des Cadillac: Ein Multi-Media-System mit Touch-Screen wie beim iPad im fahrerorientierten Cockpit, umrahmt von Metall, Kohlefaser oder Echtholz. Assistenz-Systeme wie Vibrationsalarm im Sitz als Parkhilfe oder ein Navi der neuesten Generation sorgen für Luxus. www.cadillac.ch

Diät für den Range Rover Über 400 Kilo spart Land Rover durch die Vollaluminium-Karosserie. Damit wird der Range Rover deutlich agiler, mit verstellbarer Luftfederung und adaptiver Fahrwerkssteuerung zudem noch komfortabler. Für Power sorgen zwei Diesel mit 258 oder 339 PS sowie ein V8-Kompressor mit 510 PS. www.landrover.ch

Modelle: Der V6-Diesel kostet ab 115 900 Franken und der V8 ab 148 000 Franken.


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Skoda Rapid

Santa Fe-SUV komplett neu Der Hyundai Santa Fe ist ein komplett neues Auto. Neben dem schicken Design und Top-Qualität im Innenraum, ist der SUV auch sehr geräumig. Der optionale 7-Plätzer hat 585 bis 1570 Liter Laderaum und angenehmen Fahrkomfort. Der 197 PS-Diesel im 2.2 CRDi soll mit 5,7 Litern

Hyundai Santa Fe: In dritter Generation noch eleganter und mit viel Stauraum.

auskommen, ausserdem ist der 2.0 CRDi mit 150 PS zu haben. Mindestens 37 390 Franken kostet der Allradler mit fünf Jahren Garantie. www.hyundai.ch

Power-Play by Porsche Der Cayenne Turbo S ist das neue TopModell des Stuttgarter Allrad-Boliden. Mit 550 PS und 750 Nm Drehmoment (plus 50 PS und plus 50 Nm gegenüber dem normalen Turbo) erreicht er 283

Kämpfer in der kompakten Klasse Der neue Skoda Rapid ist eine kompakte Familienlimousine mit CoupéLinie. Nach der Präsentation des Kleinwagens Citigo setzt die Marke ihre Modelloffensive fort. Der Rapid füllt die Lücke zwischen Fabia und Octavia. In der Schweiz steht der Neue ab Dezember bei den Händlern zur Probefahrt bereit. Der Rapid setzt dort an, wo der grosse Bruder begann: mit 4,48 Metern Aussenlänge ist er ungefähr genauso lang wie der erste Octavia, hat aber einen längeren Radstand und einen deutlich gewachsenen Kofferraum. Mit 550 Litern klar das beste Angebot seiner Klasse.

Mit einer relativ niedrigen Sitzposition wurde Spielraum für die neue Dachlinie mit dynamischem Abgang geschaffen. Damit haben fünf Personen Platz und die Fondpassagiere eine beachtliche Kopffreiheit. Neben viel Raum können sich die Rapid-Käufer über praktische Ideen freuen: kleine Netze an den Innenseiten der vorderen Sitzlehnen, ein schlaues Paket aus Netz und Haken für den Kofferraum, ein Halter für iPhones im Cup-Holder oder ein Eiskratzer im Tankdeckel. Einsteiger ist der 1,2 TSI mit 86 PS und einem Verbrauch von 4,9 Litern oder mit 105 PS (fünf Liter auf 100 Kilometer). Darüber liegt der 1,4 TSI mit 122 PS, der

Seat Leon

Olé, ich bin ein Sieger! Der Leon soll vor allem mit SportlichSchickes Design und sportliche Optik, das ist der neue Seat Leon. In keit überzeugen und sich damit von seider Kompaktklasse ist der Spanier nen Konzerngeschwistern absetzen. Eine knackige Lenkung und sehr gute Traktion ein wirklich attraktives Angebot.

Oberklasse: 201 500 Franken kostet der Porsche Cayenne Turbo S mit 550 PS.

km/h Spitze und erledigt den Hundertspurt in 4,5 Sekunden. 21-Zoll-Räder und eine zweifarbige Lederausstattung unterstreichen den edlen Charakter des Sportlers. Das luftgefederte Fahrwerk hat eine Dynamic Chassis Control gegen Wankneigung. www.porsche.ch

Zielgruppe: Der neue Seat Leon kommt wesentlich schnittiger und dynamischer daher als sein Vorgänger. Die Spanier setzen mit dem neuen Baujahr voll auf Sportlichkeit.

Preise: Ab 17 490 Franken steht der Rapid vor der Tür. Die Top-Version mit 122 PS kostet als Elegance 27 450 Franken.

Grosszügig: Der Innenraum bietet sehr viel Platz für eine Familie mit Gepäck und es finden sich clevere Ideen für den Alltag.

nur mit 7-Gang-DSG-Getriebe lieferbar ist. Als Diesel steht der 1,6 TDI CR mit 105 PS und 3,9 Litern Verbrauch bereit. Alle Modelle haben Start-Stopp-Automatik, Bremsenergie-Rückgewinnung und Reifen mit verringertem Rollwiderstand. www.skoda.ch

komplettieren ein dynamisches Fahrwerk, das allerdings nicht übertrieben hart ist. In der Ausführung FR kann unter dem Namen Seat Drive Profile neben der LenkCharakteristik auch die Gasannahme und der Klang des Motors variiert werden. Ein Cupra wird folgen. Später soll der Leon zu einer Familie mit 3- und 5-Türer sowie einem Kombi anwachsen. Als erster seiner Klasse glänzt der Leon mit optionalen Voll-LED-Scheinwerfern sowie mit einem modernen Infotainment-System. Er ist in vier Ausstattungslinien zu haben mit neun Motoren (alles turbogeladene Direkteinspritzer) zwischen 85 und 180 PS als Benziner und 105 bis 185 PS als Diesel. Ausserdem stehen zahlreiche Sonderausstattungen zur Verfügung. Kosten wird der neue Seat ab 21 950 Franken. www.seat.ch


Blickpunkt

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VW Golf VII

Günstiger als der Vorgänger Der neue Golf ist zum ersten Mal in der Schweiz zu sehen. Der über 29 Millionen Mal gebaute Bestseller kam 1974 auf die Welt und ist jetzt in der siebten Auflage am Start. Er ist flacher und moderner als der Vorgänger, und weiterhin soll er für Einsteiger als auch für Kunden mit Premium-Anspruch attraktiv sein. Generation Sieben wuchs wie die Modelle vorher in Länge und Breite, ist allerdings um bis zu 100 Kilo leichter als der Vorgänger und liegt damit im Gewicht auf dem Niveau von Golf IV. Gut für den Verbrauch, genauso wie der reduzierte Luftwiderstand. Die Motoren beginnen mit dem 105 PS TDI, der nur noch 3,8 Liter schlucken soll. Der 1.4 TSI Benziner mit 140 PS und Zylinderabschaltung bringt´s immerhin auf 4,7 Liter. Auch bei der Ausstattung hat der Wolfsburger zugelegt: Mit dem bei allen Modellen serienmässigen Touchscreen will der Golf vor allem bei der jüngeren Generation punkten. Neben Radio und Navi hat der modulare Infotainment Baukasten nun auch Internet und Sprachkontakt zu den sozialen Netzwerken. Alle Modelle haben Klimaanlage, sieben Airbags, elektronische Differenzialsperre, ESP und die automatische Bremsung nach dem Airbag-Knall, genannt Multikollisionsbremse. Zudem sind so gut wie alle elektronischen Assistenten lieferbar,

Jaguar wildert bei den Kombis Die deutschen Edel-Kombis vom Schlage eines BMW 5er Touring, Audi A6 Avant oder Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell haben nun Konkurrenz von einer britischen Raubkatze: Der Jaguar XF Sportbrake wildert mit Eleganz im lukrativen Revier. Die Motoren reichen vom

Design: Der neue Golf hat nun Ecken und Kanten und bricht damit mit einer langjährigen VW-Tradition. Die Nr. 1 von Familie Schweizer zeigt Klasse.

Solide: Die Qualität von Optik und Haptik hat noch einmal zugelegt, der Innenraum zeigt absolute Premium-Eigenschaften.

die wir aus den oberen Autoklassen kennen. So etwa eine Müdigkeitserkennung, die City-Notbremsfunktion, ein aktives Fahrwerk und eine progressive Lenkung. Der sechs Zentimeter längere Radstand sorgt für mehr Komfort beim Fahren, aber auch die Passagiere und das Gepäck haben mehr Platz: 30 Liter plus im Kofferraum, dazu eine drei Zentimeter

niedrigere Ladekante. Das ist praktisch. Die Markteinführung findet am 17. November statt, die Preise beginnen bei 24 400 Franken für den 1.2 TSI mit 85 PS und Fünfgang-Getriebe. Im Vergleich mit einem entsprechenden Vorgänger ist der Golf VII 1300 Franken günstiger. Der aktuelle Euro Bonus beträgt 4150 Franken. www.volkswagen.ch

Dacia Sandero Stepway

von 160 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 13,5 Sekunden möglich. Der Verbrauch liegt etwa bei 7,5 Liter. Der Stepway kostet in der Basisversion lic, Nebelscheinwerfer sowie schwarze 13 000 Franken, eine Klimaanlage ist im PaSitzpolster mit weissen Ziernähten. ket mit einer MP3/Bluetooth-Musikanlage Als Motorisierung dient der 1.6 Liter mit Lenkradbedienung für 1500 Franken zu Benziner mit 84 PS. Damit ist eine Spitze haben. www.dacia.ch

Offroad für die City Mit dem Sandero Stepway hat Dacia in der kompakten SUV-Klasse ein preisgünstiges Eisen in Feuer, das aussieht wie ein waschechter Geländegänger aus der Allrad-Zunft.

Mit 16-Zoll-Alu-Rädern, einem Stossfänger mit Frontlippe in Matt-Chrom, Seitenschwellern und Radlaufschutz wird der Sandero zum Crocodile-Dundee im City-Dschungel. Die Bodenfreiheit ist im Vergleich zum normalen Sandero um 20 Millimeter erhöht. Zur Ausstattung gehören eine Rücksitzbank mit asymmetrisch umklappbarer Lehne, Servolenkung, Zen- Einsteiger: Der Dacia Sandero Stepway liegt deutlich erkennbar im aktuellen Trend der tralverriegelung, Dachreling und Metal- höhergelegten Kompaktwagen mit 4x4-Optik. Und das zu einem echten Kampfpreis.

Hingucker: Den Jaguar XF Sportbrake gibt es bereits ab 63 500 Franken.

2,2 Liter Vierzylinder mit 200 PS über den 6-Zylinder-Diesel mit 240 oder 275 PS. Die-V8-Power-Variante mit 510 PS kommt später. www.jaguar.ch

Lancia Thema jetzt mit Allrad Der Lancia Thema bereichert die obere Mittelklasse mit italienischem Flair. Als AWD hat der Hecktriebler nun einen automatisch zuschaltenden Allrad-Antrieb. Damit bringt der 3,6 Liter V6 Benziner seine

Sicherheit: Der Lancia Thema AWD mit automatisch zuschaltendem Allrad.

286 PS in Verbindung mir einer AchtgangAutomatik sicher auf die Strasse. Den AWD gibt es als Platinum und Executive mit umfangreicher Ausstattung von automatischem Fernlicht über den adaptiven Tempomat, bis zur Kollisions- und Totwinkel-Warnung. www.lancia.ch


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Tuning

Pfiff und Pep mit OZ-Racing Dieser Mini ist echt maxi

Ford Focus RS: Beklebung sowie die veränderte Optik signalisieren, hier rollt ein Kraftpaket an.

Der nächste Sommer kommt bestimmt. Und da sieht man mit dem Mini Roadster von Dähler gut aus: Hartge 18-ZollClassic-Räder, Leder-Alcantara-Interieur und ein Sportauspuff aus Edelstahl von Dähler sorgen für schicke Optik, der Leistungskit mit 245 PS und 350 Nm, ein in

Gelungen: Der Mini JCW Roadster ist ein Auto, das hält, was es verspricht.

Höhe und Härte verstellbares Fahrwerk und die stärkere Bremsanlage mit acht Kolben für Performance. Optional ist ein grösserer Ladeluftkühler erhältlich.

Wahnsinn by Wiesmann Mit 660 PS ist der Roadster MF5 BiTurbo wahrlich eine Kanonenkugel mit 320 km/h Spitze und 3,7 Sekunden von 0 auf 100. Das Drehmoment von 880 Nm wäre auch für einen Laster geeignet. Der

Die italienische Firma OZ steht für hochwertige Leichtmetallfelgen und eine lange Tradition im Motorsport. 1982 kam mit Lamborghini der erste exklusive Kunde. 1984 gründete OZ die Rennsportabteilung und ging als Ausrüster von Alfa Romeo in die Formel 1. OZ ist bei der Rallye-WM, in Le Mans oder in der DTM dabei. Pascal Baumgartner, Geschäftsführer OZ-Racing Schweiz: „Die aus dem Rennsport bekannten Qualitätsfelgen gibt es nicht nur für Ferrari, Maserati oder Porsche. Wir haben seit 2010 die leichteste Felge Alleggerita HLT, die nun auch in 17 Zoll durch ihr Gewicht von unter 6,2 Kilo konkurrenzlos ist. Die Ultraleggera überzeugt durch Sportlichkeit. Die Superturismo GT und die Superturismo WRC gelten als die meist kopierten Felgenmodelle. Die Superturismo Le Mans überzeugt durch Rennsporterfahrung. 2012 ist es gelungen, mit der OZ-Racing Challenge HLT eine 18-Zoll-Zentralverschluss-Applikation für Porsche zu entwickeln.“

Pascal Baumgartner: „Erfahrungen aus dem Motorsport fliessen in die Serie ein.“

Der Ford Focus RS ist in der Schweiz als bezahlbarer sportlicher Flitzer besonders begehrt und hat sich zum Liebling der Tuning-Branche gemausert. Der stärkste Serien-Focus bringt mit 440 Nm, 305 PS und Turbolader schon ab Werk gute Voraussetzungen mit. Hier setzt OZRacing Schweiz mit einem speziell entwickelten Tuning an. Das Programm beginnt mit den Felgen: das Modell Superturismo

Le Mans in der Dimension 8.5 x 19 kostet 638 Franken pro Stück und steht dem Focus richtig gut zu Gesicht. Die Reifen kommen von Dunlop (SP Sport Max) in der Dimension 235/35 R19 und sind für 467 Franken zu haben. Das Fahrwerk KW Clubsport schlägt mit 2965 Franken zu Buche, plus Einbau. Komplett wird das Tuning durch einen Sportauspuff von Falcon-Milltek samt DTM-Endrohr und Sport-Kat. Dafür sind nochmals 5126 Franken fällig. Power liefert eine Leistungssteigerung auf 360 PS per Benzinpumpe, Ladeluftkühler, Chiptuning und Ansauggehäuse. Dazu kommt eine Rundum-Beklebung von Mediadivision, zum Preis von 10 000 Franken. Das kreative Tuning-Programm macht auch vor Koreanern nicht halt: der Hyundai Veloster ist ein pfiffiger Flitzer mit sportlichen Design. Das beliebte Coupé ist mit 140 bis 186 PS in der Turboversion nicht so kräftig wie der Ford Focus RS, dafür reizt die flotte Optik den Tuner, noch eins draufzusetzen. OZRacing Schweiz hat auch hier das Rezept parat: Die Felgen OZ-Racing Superturismo Le Mans in Matt Graphite kosten 638 Franken. Dazu Pirelli-Pneus P Zero Silver in der Dimension 225/35 ZR 19 zum Preis von 527 Franken. Zusätzlich gibt‘s einen 30 Millimeter Tieferlegungssatz (Federn) von H+R für 338 Franken. Der Race Look von Kreatech schlägt mit 2800 Franken zu Buche. www.ozracing.ch

Wiesmann MF5: Mit zwei Turboladern erreicht der Roadster Formel 1-Daten.

offene Renner mit 5-Liter-Motor aus der Edelschmiede Wiesmann wird von Dähler in der Schweiz weiter perfektioniert. Edelstahlauspuff, Keramikbremse und eine spezielle Lackierung in Frozen Grey machen das Auto zu einem besonderen Ereignis. www.daehler.com

Vergleich: Das Tuning gibt es nur beim Hyundai Veloster Turbo mit 186 PS. Der Basispreis beginnt bei 30 340 Franken.


Blickpunkt

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Tuning Flügeltürer: Der VW Scirocco auf dem Stand von KW ist mit den neuen LSD-Doors und dem Gewindefahrwerk der Variante 1 ausgerüstet.

Power-Kit für Toyota GT86 Fahrwerklösungen für die Strasse sowie die Rennstrecke. Am Beispiel eines Audi A5 können die Messebesucher selbst erleben, wie einfach und intuitiv die Fahrwerkabstimmung per KW DDC App vonstatten geht. Egal, ob mit iPhone, iPad oder iPod touch, die im Apple App Store kostenlos erhältliche KW App macht es für die Einstellung persönlicher Dämpfersetups überflüssig noch an Verstellrädchen zu drehen oder Werkzeug zu nutzen. Alternativ gibt es das adaptive KW DDC Gewindefahrwerk ohne App-Steuerung auch als Plug&Play-Lösung für BMW und VW, die bereits mit einem adaptiven Serienfahrwerk ausgestattet sind und durch ein aktiv regelndes KW Gewindefahrwerk in ihrer Fahrdynamik gesteigert werden sollen. Daneben ist der Audi auch mit dem KW HLS Kit ausgerüstet. Dadurch kann der A5 auf Knopfdruck um bis zu 45 Millimeter angehoben werden.

Ein Highlight am Toyota Stand ist der Sportwagen GT86 mit dem exklusiven TRD (Toyota Racing Development) Tuning-Kit. Erstmals werden TRD-Teile zur Optimierung von Leistung und Aerodynamik in Europa angeboten. Dazu zählen unter anderem Front- und Heckspoiler,

Auf Knopfdruck Komfort oder Sport KW automotive präsentiert die intelligente Fahrwerklösung zum Nachrüsten aus dem KW iSuspension Lieferprogramm: Die KW DDC Gewindefahrwerke kombinieren den Komfort eines adaptiven Dämpfungssystems mit einer fahrzeugspezifischen Dämpfercharakteristik und einer sportlichen Tieferlegung.

Peter Banz: „Mit einer App kann man jetzt ganz leicht das Fahrwerk abstimmen. Das ist ein wirklicher Fortschritt.“

Peter Banz, Geschäftsführer KW automotive (Schweiz) AG, Rotkreuz: „Erhältlich sind die adaptiven KW Gewindefahrwerke in der Ausführung KW DDC ECU mit optionaler App-Steuerung für Fahr-

zeuge ohne aktiv regelndes Serienfahrwerk und als KW DDC Plug & Play Variante für ausgewählte Fahrzeugmodelle mit adaptiven Seriendämpfern.“ Daneben zeigt der Fahrwerkhersteller zahlreiche

www.kwautomotive.ch

Sportlich: Der Toyota GT86 hat durch die neuen Anbauteile mehr Charakter.

Seitenschweller, ein Stossfänger hinten mit integrierter Heckschürze und ein Heckdiffusor aus Stahl, der den Auftrieb reduziert. www.toyota.ch

Hamann weiss, wie es geht Tuner Hamann hat dem Range Rover Evoque ein Breitbaukleid auf den sportlich gezeichneten Leib verpasst. Mehr Leistung gibt es obendrauf. Was Land Rover beim neuen Range Rover Evoque erfolg-

Drehmoment: Beim Diesel stehen jetzt bullige 65 Nm mehr zur Verfügung.

Anpassung: Mit dieser App können die die Achsen optimal eingestellt werden.

Stufen: Der Fahrer kann Comfort, Sport oder Sport+ mit der App leicht auswählen.

Abstimmung: Die persönlichen Daten des Piloten können hier gespeichert werden.

reich umgesetzt hat, spinnt Tuner Hamann weiter. Der Zweiliter-Turbobenziner erhält eine neue Motorensteuerung, eine Sportabgasanlage und einen Sportluftfilter und schwingt sich so zu 38 mehr PS auf. Bei den 2,2-Liter-Tubodieseln steigt die Leistung um 31 PS. www.collaction.ch


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Porsche Sports Cup Suisse

Spannung: Jedes Rennen beim Porsche Sports Cup Suisse bringt immer wieder packende Szenen. Das macht Spass.

Marcel, Carlo und Bruno sind Spitze Die Piloten von FACH AUTO TECH sammelten in Imola reihenweise Pokale. Beim Finale des Porsche Sports Cup Suisse in Italien gab es einige vertraute Sieger des Teams aus Sattel.

Lusser den Meisterschaftstitel sichern. Er gewann den ersten und den zweiten Sprint jeweils mit einem Start-Ziel-Sieg innerhalb seiner Gruppe, bei sieben gewerteten Teilnehmern. Marcel Wagner (auf 997 GT3 Cup R, Gruppe 7c) startete in beiden Sprints des Porsche Super In der Gruppe 5b konnte sich Carlo Sports Cup vor Ilya Melnikov (auf 997

GT2 R, Gruppe 7b) von der Poleposition und fuhr jeweils souverän den Sieg ein. Mit Bruno Gschwend und Daniel Marbot kletterten zwei FACH-Männer auf das Podium des Porsche Sports Cup. Beide waren in der Gruppe 2 an den Start gegangen und zirkelten ihre PS-Boliden zur Zufriedenheit des Teamchefs durch das Autodromo Enzo e Dino Ferrari. Teamchef Alex Fach: „Bei Bruno freut mich, dass er seine Vergleichszeiten aus dem Vorjahr um Längen verbessert hat. Er ist superschnelle Rundenzeiten gefahren. Bei Daniel Marbot zeigt sich, dass sich konstantes Fahren nun auszahlt. Er wird von Mal zu Mal schneller und besser.“ In der Gruppe 7e gab es ebenfalls einen Pokal für einen FACH-Piloten. Giovanni Annoscia hatte seinen 997 GT2 als Neuling im Team auf Anhieb auf die Poleposition gestellt. Im Rennen lag er lange in Führung, kämpfte am Ende jedoch mit nachlassenden Reifen. Er fuhr als Dritter ins Ziel und auf das Podium. Mit dem sechsten Lauf in MagnyCours endet die Saison 2012 des Porsche Sports Cup Suisse. Im kommenden Jahr stehen wieder sechs Rennen auf dem Programm. www.porsche-clubs.ch www.fachautotech.ch

Sieger (von links): Marcel Wagner, Carlo Lusser und Bruno Gschwend. Das Trio freut sich auf 2013. Foto: Petra Weddige (motorsport-concepts), Michael Deckbar

Vectura

Lesen, geniessen, fahren! Wer sich für Autos in der Schweiz interessiert, braucht aktuelle Informationen, wie sie AutoSprintCH als erste Gratis-Zeitung sowie online

rund um die Uhr zu bieten hat. Zeitlose Motortitel suchte man vergebens. Angenehme Ausnahme: das vierteljährliche Motion-Magazin VECTURA.

Vectura-Chefredaktor Matthias Pfannmüller: Der 45-jährige ist seit 1992 als Motorjournalist tätig. Er hat international für diverse Titel gearbeitet und Automobilfachbücher verfasst.

Aufwendig produziert und mit zehn Franken günstig, bietet es Lesestoff, den man aufbewahren möchte. Das gilt auch für die Herbst-Ausgabe Edition Allrad. Das hochwertige und grossformatige Magazin bietet eine Fülle frischer Ideen und über einem Dutzend Stories, die überraschen. Dem Hintergrundbeitrag über den Lamborghini Cheetah beispielsweise, der eigentlich gar kein Lambo war. Oder einem 18-seitigen Feature über historische 4x4-Formel-1Rennwagen. Die Titelgeschichte zum Mercedes G-Modell hebt sich von der üblichen Berichterstattung ab. Begleitet werden die Beiträge von weitgehend unbekannten Fotos. Das Magazin gibt es am Kiosk oder im Abo. www.vecturamag.ch


Menschen Carsport Track Day

Erfolg mit dem neuen Konzept

Carsport-Team: Bruno Eichmann, Marko Magdic, Matej Bulc und Filippo Covello. Das Teilnermerfeld ist starker Besetzung. v

Grenzwerte erfahren, um so das eigene Auto besser kennen zu lernen. Der zweite Track Day von Carsport brachte für die 37 Pilotinnen und Piloten wichtige Erkenntnisse in Theorie und Praxis. Initiator und Carsport-Inhaber Bruno Eichmann: „Unser neues Konzept ist gut angekommen, das bestätigt mir die grosse Teilnahme und die vielen positiven Reaktionen der Teilnehmer. Die Strassen- und Rennfahrzeuge wurden in

zwei unterschiedliche Trainingseinheiten aufgeteilt. Die Fahrer nutzten die Pausen, um sich Tipps von den Coachs Hanspeter Boppart und Daniel Mauerhofer, sowie den teilnehmenden Partnern Brembo, Akrapovic und Bilstein zu holen oder Ihre technischen Kenntnisse aufzufrischen oder besser noch, zu verbessern.“ Philipp Frommenwiler aus Kreuzlingen, der im Porsche Carrera Cup die Saison mit einem beachtlichen neunten Gesamtrang abschloss und für Taxifahrten mit einem GT3 Cup sowie als Instruktor dabei war: „Viele Teilnehmer v

Information: Bei Akrapovic (Bild), Brembo und Bilstein Tipps aus erster Hand. v

konnten sich bei den Vergleichsfahrten, mit den zur Verfügung gestellten Fiat Abarth direkt ein Bild machen, wie sich ein optimiertes Fahrzeug auf der Rennstrecke anfühlt.“ www.carsport.ch

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Luigi Colani als Künstler Man kennt Luigi Colani als Designer von Autos, Lastwagen, Fernsehern oder Computermäusen. Im Kornhaus Aarwangen/BE zeigt sich der Meister in den Ausstellungen «Der andere Colani» und «La Vérité» erstmals auch von einer ganz neuen Seite: Als Bildhauer und Künstler. Luigi Colani: Seine Konzepte für Fahrzeuge haben ihm viel Erfolg gebracht.

Bei den Kunstwerken handelt es sich vor allem um Sportler-Skulpturen. Ein grosser Teil davon wurde von Luigi Colani für die Olympiade in Peking kreiert. Die Ausstellung dauert noch bis zum 11. November 2012. Führungen können auf Wunsch mit einem Apéro im Ausstellungs-Restaurant verbunden werden. Alle weiteren Infos ausführlich im Internet.  www.art-design-vision.ch


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Truck Racing

Markus und Team sind Europa-Meister Glücklich: Adam Lacko und Markus Bösiger haben beim Finale in Le Mans gezeigt, dass sie bis zum Ende um jeden Punkt kämpfen. Und das mit Erfolg.

Endspurt: Markus Bösiger lässt mit seinem Truck die Mitbewerber locker hinter sich.

Beim letzten Lauf der Truck Racing-Saison 2012 in Le Mans wurde Renault Trucks-MKR Technology Europameister in der Teamwertung. Nach dem Erfolg von 2010 ist dies bereits der zweite Sieg für das Team. Im dritten Rennen des Wochenendes holten sich die Piloten bei strömendem Regen sogar einen Doppelsieg. Trotz des schlechten Wetters war der letzte Renntermin in der Truck RacingSaison für Renault Trucks ein Anlass zum Feiern. Mit exakt 1000 Punkten holt sich der Hersteller im Team mit MKR Technology den Titel des Europameisters. Zum Abschluss der Rennsaison überzeugten

die Piloten von Renault Trucks auf der Bugatti-Rennstrecke erneut, speziell Markus Bösiger und Adam Lacko gelang bei sintflutartigen Regenfällen ein Doppelsieg. Und beim letzten Rennen des Wochenendes und der Saison 2012 kletterte Adam Lacko erneut aufs Stockerl. In der Endwertung wurde Adam Lacko mit 330 Punkten Dritter, Markus Oestreich mit 311 Punkten Vierter und Markus Bösiger mit 282 Punkten Sechster. Beim Team 14 herrschte ebenfalls festliche Stimmung nach einem fulminanten Rennwochenende von Anthony Janiec am Steuer seines Renault Premium, der die Saison mit vier Podiumsplätzen in vier Rennen beendete. Damit lan-

Rallye Cape to Cape: Renault Trucks hat die Tour mit dem Allrad-Sherpa bewältigt.

dete er in der Gesamtwertung auf Platz 9. Renault Trucks Racing nutzte das 24-Stunden-Truck-Rennen als Gelegenheit, das Truck Racing-Simulationsspiel auf Facebook zu starten. Renault Trucks Racing steht für PC, Smartphone und Tablet (Android, iOS) zur Verfügung und Renault Trucks bleibt seinem Engagement im Truck Racing auch in Zukunft treu und wird in der Saison 2013 wieder an den Start gehen. www.renault-trucks.ch

Louis Chevrolet

Sein Denkmal wiegt 10 Tonnen Mit dem Giessen des ersten von insgesamt 71 Chromstahl-Teilen gibt Chevrolet offiziell den Produktionsstart des Kunstwerks zur Ehrung des berühmten Rennfahrers und Ingenieurs Louis Chevrolet bekannt. Mit einer geplanten Höhe von fünf Metern ist die Skulptur die grösste Stahlbüste der Schweiz. Sie wird aus Edelstahl gefertigt und wird insgesamt rund zehn Tonnen wiegen. Ihr Schöpfer ist der Schweizer Künstler Christian Gonzenbach. Das Kunstwerk markiert das Ende einer Reihe von Initiativen, die anlässlich des einhundertsten Geburtstags von Chevrolet, der viertgrös-

sten Automarke der Welt, im letzten Jahr gestartet wurden. Susan Docherty, Präsident und Managing Director von Chevrolet Europe: „Endlich wird die Idee Wirklichkeit.“ www.chevrolet.ch

Christian Gonzenbach: „Das Giessen von rostfreiem Stahl ist schwierig. Aber wir werden das Problem ganz sicher lösen.“


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20 www.autosprint.ch Tuning Roppen ist das Zentrum für die mobile Zukunft

MS Design

Hier bekommt Ihr Auto

Eine komplette mobile Welt auf einen Blick. Angefangen von neuen Modellen bekannter Marken bis zu Vorführwagen und Occasionen findet man alles in den Ausstellungsräumen und Werkstätten der zu MS Design gehörenden Autohäusern von MS Automobile, mit den Stand-

Zentrale: MS Design ist in drei Stunden Fahrzeit von Zürich aus zu erreichen.

orten in Roppen und Huben im Ötztal (beide in Österreich). Neben der MS Stylingworld mit ihren veredelten Wagen gibt es dort seit 2010 auch moderne E-Mobilität der hauseigenen Marke EH Line zu bestaunen. Mit Partnern in bereits acht Ländern Europas

Kein Tuningproblem, für das es bei MS Design im österreichischen Roppen keine Lösung gäbe. Schweizer Importeure lassen ihren Fahrzeugen von den Experten optisch und technisch den letzten Schliff geben. Überzeugen Sie sich selbst. Attraktiv: EH Line-Velos können auch in Offroad-Gelände eingesetzt werden.

setzt EH Line als Anbieter von Elektrofahrzeugen für alle Einsatzbereiche auf den Trend zu leistungsfähigen und umweltschonenden Alternativen. Im aktuellen Programm erhältlich sind Elektro-Bikes, Elektro-Scooter, ElektroFungeräte, Elektroautos und ElektroTrolleys. Zusammen bilden die beiden

Trend: Elektrofahrzeuge werden unter der neuen Marke EH Line angeboten.

zu MS Design gehörenden Marken das Autohaus der Zukunft. Beginnend mit dem klassischen Auto, über individualisierte Fahrzeuge bis hin zu moderner E-Mobilität kann allen Kundenwünschen gerecht werden. www.ehline.com

Dass Italiener nicht nur in punkto Essen guten Geschmack beweisen, zeigt Fiat mit seiner 500er Reihe. In Form des Abarth 500 gibt’s den Kult-Kleinwagen auch mit extra Pfeffer unter der Haube. Aber so richtig scharf wird es erst mit dem Abarth 500 Cup Sport und dem Modell Cup Exklusive. Anstelle von 135 PS warten nunmehr satte 220 PS darauf, ihre Stärken zu zeigen. Um diese extra Power auch sicher auf die Strasse zu bringen, spendiert MS Design dem kleinen Wilden ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk, Schalensitze, einen Cup SportÜberrollbügel sowie die zum Programm gehörende Cup Sport-Bremse. Doch Leidenschaft findet man nicht nur unter der Haube des Cup Sport, auch sein Äusseres wurde mit dem Cup BodyKit auf Vordermann gebracht. Das komplette Set bestehend aus Frontspoiler, Seitenleisten, Tieferlegung, vier 17-ZollKompletträdern, Kotflügelverkleidung (vorne und hinten), Heckflügel (nur Coupé) und einem dreiteiligen Cup Dekorsatz

Abarth 500 Cup Sport: Der kleine Bulle aus Italien ist nicht zu übersehen. Und was der äussere Auftritt verspricht, das wird auch unter der Haube erfüllt. 220 PS warten darauf, gefordert zu werden. Hier kommt wirklich Fahrfreude auf.

passt sich harmonisch den eleganten Formen des Originals an. Die Tuningdaten des flotten Flitzers: Turbo-Motor R4 vorne quer eingebaut, 1,4 Liter Hubraum, 220 PS, 328 Nm, Vorder-

radantrieb, 5-Gang-Schaltgetriebe, Reifengrösse vorne/hinten (195/40, 215/35 R 17), Fahrwerk mit Abstimmung MS Race, Sportbremsen MS Cup, Höchstgeschwindigkeit 225 km/h, 0 auf 100 in 6,6 Sekunden, 0 auf 200 in 26,2 Sekunden. Dass der neue Ford Focus optisch als durchaus sportlich bezeichnet werden kann, steht ausser Frage. Doch mit dem Styling Kit Dynamic von MS Design wird er zum wahren Spitzensportler. Frontspoilereinsatz, Seitenleisten, Heckdiffusor, Dachflügel und Co. zeugen von der langjährigen Erfahrung und dem Gespür des österreichischen Stylingspezialisten für sportlich elegante Formen. Die breiten 20-Zoll-Kompletträder, mit in vier Variationen wählbaren Felgen sorgen nicht nur für eine überraschende Kurvenlage und einen verkürzten Bremsweg, sondern sie sehen auch noch attraktiv aus. Zusätzlich zu den extra breiten Reifen spendiert MS Design eine Tieferlegung, die das dynamische Paket vollendet. Ein zusätzliches Extra beim Ford Focus sind die LED-Tagfahrlichter, die nicht nur optisch überzeugen, sondern in erster Linie auch für ein Plus an Sicherheit sorgen. Da aber auch die Inneren Werte zählen, bietet MS Design ein komplettes Lederausstattungspaket in unzähligen Farbvarianten an. Hier ist Qual der Wahl. Schon auf den ersten Blick ist das Sport Pack für den Hyundai ix35 die


Tuning

den letzten Schliff

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Stylingworld ist die neue Wunschfabrik Mit der Stylingworld von MS Design startet ein nicht zu übersehender Wandel im Autohandel. Erstmals existiert ein markenübergreifendes Konzept im Bereich der Individualisierung, das alle Zielgruppen über die Tuning- und Styling-Szene hinaus erreicht und damit

Abarth 500 Cup Exklusive: Edel und jung. Selbst der Innenraum strahlt eine Dynamik aus, der man kaum widerstehen kann. Der Eindruck setzt sich bei Rädern sowie der Karosserie fort. Ein schicker Italiener.

Fertigung: Mit speziellen Werkzeugen wird Teil für Teil nach Mass angefertigt.

einen neuen Markt schafft. Jede der derzeit acht Produktlinien wurde basierend auf Marktstudien speziell auf ihre Zielgruppen zugeschnitten. Dies ermöglicht es Autohäusern über das bestehende Angebot hinaus, ein für nahezu jeden Kundenwunsch, sowohl im Design als

Hyundai ix35: Als Sport Pack hat der Crossover deutlich mehr Charakter bekommen. Ford Focus Dynamic: Sowohl der Kombi (oben) als auch die Limousine haben durch das Tuning einen markanten Auftritt.

Überlegung wert, ob man das Budget für ein Tuning locker machen sollte. Ein Hingucker ist das Auto allemal. Und das gehört zum Paket: Frontspoileraufsatz in Wagenfarbe lackiert, Stossfängeraufsatz vorne (stahl- oder titangebürstet, nur in Verbindung mit einer Frontschürze), Seitenschwellersatz in Wagenfarbe lackiert, Heckstossfängeraufsatzteil in Wagenfarbe lackiert, Stossfängeraufsatz hinten inklusive Klappe (stahl- oder titangebürstet, nur in Verbindung mit einer Heckschürze) und ein 3-teiliger Dekorsatz MS Sport silber/rot. Toyota setzt mit dem GT86 wieder verstärkt auf ein sportliches Image. MS Design legt jetzt mit einer Yaris Race Edition nach. Ganz dem Ziel Toyotas entsprechend, künftig wieder durch mehr Sportlichkeit auch ein jüngeres Publikum zu erreichen, präsentiert MS Design ein neues Individualisierungspaket für den Yaris. Der optisch aufgewertete Toyota Yaris Race

Toyota Yaris Race: Bullige Front und tiefer gelegtes Fahrwerk, Ein Heckdiffusor und zwei Endrohrschalldämpfer komplettieren das Styling Paket.

besticht durch sein sportliches Design, vier farblich zum Styling Kit passenden Kompletträdern sowie ein optionales Lederpaket. Durch den neuen Frontspoiler mit den farbigen Flaps, Spiegelblenden und die Tieferlegung wirkt der Japaner dynamischer. Dekorset, Seitenleisten in

Anthrazit mit farbigen Flaps werten den Toyota Yaris deutlich auf. So bekommt der Wagen eine persönliche Note. Das gehört zum Toyota Yaris Race Styling Kit: Frontspoilerecken links und rechts inklusive Race, FrontspoilerMittelteil Schwarz-Hochglanz-Race, Frontspoiler-Flaps links und rechts Race, Seitenleisten Anthrazit-Matt-Race, Seitenleisten-Flaps links und rechts, Heckdiffusor Schwarz-Hochglanz-Race, Spiegelblenden-Set, Dekorsatz 3-teilig MS-Race, Tieferlegung, Einzelendrohrschalldämpfer links und rechts, vier Kompletträder MS21 7x17 ET40/4L/100 mit Bereifung 205/40x17. Die Preise für die hier gezeigten Modelle gibt es auf Anfrage. Händlernachweise in Ihrer Region bekommen Sie auch direkt bei MS Design in Roppen. Weitere ausführliche Infos über das Angebot der Produkte finden Sie im Internet. www.ms-design.com www.ford.ch www.sahli-frei.ch www.hyundai.ch

Produktion: Bei der Entwicklung setzt MS Design auf modernste Technik.

auch in der Preisgestaltung, massgeschneidertes Paket anzubieten. Sicher ein Vorteil für den Kunden. MS Design bietet mit der Stylingworld mach- und bezahlbare Lösungen für fast alle Probleme und ist hier Vorreiter für die gesamte Branche. Durch Zielgruppen orientierte Individualisierungspro-

Kontrolle: Alle Arbeitsvorgänge werden laufend von Spezialisten überprüft.

gramme abseits von standardisierten Lösungsansätzen gelingt es, den Kundenwunsch nach Individualität und Exklusivität nachhaltig zu erfüllen.


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22 www.autosprint.ch Tuning Swiss Performance International Motorshow Motor Show im Dezember Den Termin haben alle Automobil-Enthusiasten im Kalender vorgemerkt: Vom 1. bis 9. Dezember 2012 geht die 45. Essen Motor Show an den Start. www.essen-motorshow.de

Best of Show-Award für Jacqueline

An der ersten Swiss Performance International Motorshow wurden Trends, Neuheiten und Shows gezeigt. Vertreten war die Elite des Customizing- und Tuningszene. Zur Premiere wurden 7500 Eintritte gezählt.

Das Highlight des Events: die Premio Tuning Halle. Auf einer Fläche von über 3000 Quadratmetern wurden spektakuläre Fahrzeuge mit Aufsehen erregenden Umbauten gezeigt. Clubs und Private Cars wurde eine Plattform für den Aus-

tausch, das Dröhnen der Motoren und so mancher tief tönender Anlage geboten. Roger Blaser von Premio Reifen + Autoservice: „Die Jury hatte bei der Bewertung der Best of 7 Premio Tuning Cars einen harten Job. Jacqueline Rüegg zeigte den besten Wagen.“ Weitere Beispiele sehen Sie auf dieser Seite. www.swissperformance.ch www.premio.ch

Präsentation: In Essen gibt es neben Boliden immer ansehnliche Damen.

Darf es ein Kaffee sein? Wer viel Auto fährt oder vielleicht gerade im dicken Stau steht, wünscht sich oft ganz dringend einen feinen Espresso als Muntermacher. Diesem Wunsch kann jetzt dank der neuen Handpresso Auto Kaffeemaschine sofort entsprochen werden. Gibt es ab 198 Franken. www.thurnherr.biz

Jacqueline Rüegg: Mit ihrem Opel Astra GSI (oben) holte sie den verdienten ersten Preis. Roger Blaser gratulierte auch zur Präsentation ihres Clubs.

Praktisch: In wenigen Minuten ist der Espresso servierbereit.

Tuning World am Bodensee Vom 9. bis 12. Mai 2013 bebt der Bodensee im Raum Friedrichshafen. Der Grund: An diesem Wochenende geht in den Hallen der Messe nahe dem Flug-

Sven Schmidt: Sein mit grossem Aufwand getunter Opel Corsa C (unten) gefiel der Jury als auch den Besuchern auf Anhieb. Das Fahrzeug ist leider unverkäuflich.

Michael Diethelm: Seinem VW Golf II 1.8T mit breiten Felgen steht die graue Lackierung. Der Wagen gehörte zu den Schmuckstücken der Show und er hat seinen Preis mehr als verdient.

Action: Die hüpfenden Autos sind bei den Tuningfans immer sehr beliebt.

platz die Tuning World Bodensee in die nächste Runde. Wer als Aussteller noch Quadratmeter braucht, muss sich gewaltig sputen. Platz ist bereits knapp. www.tuningworldbodensee.de

Fredu Iseli: Man muss schon genau hinsehen, um das Basismodell seines Wagens zu erkennen. Es handelt sich hier um einen Peugeot 306 GTI 6. Im Kofferaum präsentiert er seinen Preis, der wie das Hotel Burj Khalifa in Abu Dhabi geformt ist.


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24 www.autosprint.ch Motorrad Kurven-König von der Insel Heisser Kurvenfeger mit drei Zylindern: die neue Triumph Street Triple ist der derzeitige Star der britischen Traditionsmarke. Das Fahrwerk und der Rahmen sind eine komplette Neuentwicklung und versprechen mehr Dynamik und Agilität. Gewicht spart der schicke Schall-

Fahrspass: Die Triumph Street Triple kostet ab 10 790 Franken.

dämpfer aus Edelstahl - 183 Kilo fahrfertig wiegt der Töff mit nach wie vor 675 Kubikzentimetern, 106 PS und abschaltbarem ABS. Noch schärfer ist die Speed Triple R: ein verstellbares Fahrwerk und rennstreckentaugliche Bremsen machen sie zum Handlingkönig für Kurven-Gourmets. www.triumph.co.uk

Verbesserte Mittelklasse Als ultimatives Bike der Mittelklasse bezeichnet Kawasaki die neue Z800. Das grimmige Erscheinungsbild mit StreetFighter Details soll ebenso Kunden anderer Marken locken, wie der um 50 Kubikzentimeter vergrösserte Vierzylinder, der neben 113 PS auch mehr Drehmo-

Fortschritt: Besseres Handling und mehr Drehmoment für die 800er.

ment bei tiefen Drehzahlen verspricht. Für flottere Beschleunigung der fahrbereiten 229 Kilo sorgt zudem eine kürzere Übersetzung. Dazu passt ein spürbar verbessertes Fahrwerk samt neuen Bremsen, eine kommode Sitzposition mit optimalen Knieschluss und flotten LCD-Displays. www.kawasaki.ch

BMW R 1200 GS Preise: Was die GS und die GS Adventure kosten werden, steht noch nicht fest. Für Schnäppchenjäger gibt es noch luftgekühlte gebrauchte Modelle.

Um den neuen Motor so richtig geniessen zu können, hat BMW die Tourenund Geländeeigenschaften der 1200er optimiert. Ein neues Fahrwerk mit längerer Schwinge und breiteren Reifen soll Performance, Handling und die Traktion verbessern. Mit der Sonderausstattung Dynamic ESA kann der Fahrer zum Beispiel einstellen, ob er im Regen oder im Gelände unterwegs ist. Damit verändert sich neben dem Fahrwerk gleichzeitig die Charakteristik von Motor, ABS und der Traktionskontrolle. Für noch mehr Komfort ist neben Fahrersitz und Lenker nun auch der Soziussitz verstellbar, das neue Windschild kann mit einer Hand justiert werden. Erstmals bei einem Töff verfügbar ist ein LEDHauptscheinwerfer, praktisch ist auch die Navi-Bedienung am Lenker. Trotz der vielen Innovationen ist die GS lediglich 2,7 Kilo schwerer geworden und damit im Konkurrenzumfeld eher bei den Leichtgewichten zu finden. BMW hat die Ikone konstant weiterentwickelt, ohne Designexperimente oder optische Gags. Bei Ausstattung und Zubehör ist sie seit jeher ganz vorne und mit dem Feuerwerk an neuer Technik auch für die Zukunft gut gerüstet. BMW hat das Marktsegment der grossvolumigen Reiseenduro vor über 30 Jahren erfunden. Die lange Erfahrung zahlt sich bei der Weiterentwicklung aus. Mit dem neuen Modell wird der Marktführer wieder ein Stück perfekter, vor allem in seinen Allround-Qualitäten.

Bayern kocht jetzt auch mit Wasser Die BMW GS wird wohl auch dieses Jahr das meistverkaufte Motorrad in der Schweiz. Beflügelt durch den Erfolg des Supersportlers S 1000 RR wollen die Bayern mit der Neuauflage der Enduro ihren Vorsprung weiter ausbauen. Das Segment der Reise-Enduros wird durch Herausforderer wie KTM und Ducati an Attraktivität gewinnen.

Erfolg mit dem Modell GS: Thomas Petertil, Leiter Motorrad in der BMW (Schweiz) AG.

ist das vor allem durch eine neue Präzisionskühlung ähnlich der Formel 1. Bei der Luft-/Wasserkühlung werden nur die besonders beanspruchten Motorteile flüssig gekühlt, ansonsten ist nach wie vor Die R 1200 GS wurde bisher mehr als der Fahrtwind zuständig. Dadurch bleibt 170 000 Mal verkauft und ist damit die die Optik des Boxers erhalten, weil die beliebteste Reiseenduro der Welt. Im Kühler sich dezent verstecken können. aktuellen Produktionsjahr hat BMW den Bestseller komplett überarbeitet. Neben einem teils wassergekühlten Boxer mit 125 PS hat das Flaggschiff gegen Aufpreis ein semi-aktives Fahrwerk mit fünf verschiedenen Fahrmodi. Obwohl der Hubraum mit 1170 Kubikzentimeter gleich geblieben ist, haben die Bayern dem Zweizylinder 15 PS mehr Vielseitig: Für Afrika-Trips ist die BMW Power auf die Reise gegeben. Möglich GS ein besonders beliebtes Fahrzeug. Traditionsdesign: Der klassische Schnabel hat sich kaum geändert, die Kardanwelle sitzt nun links.

Alles beim Alten: Beim Boxer mit spurtfreudigen 125 PS ist die Wasserkühlung kaum sichtbar.

www.bmw-motorrad.ch


Motorrad

Schotterkönigin aus Österreich

Doch damit nicht genug. Im Vergleich zum Vorgängermodell, dem Wüstenschiff 990 Adventure (seit 2006 im Programm), ist in Österreich eine wesentlich universeller einsetzbare Tourenmaschine gereift, die im Wettrüsten der Hersteller im Spitzenfeld laut mitreden kann. Und das ohne „Entenschnabel“, dem von BMW mit der GS eingeführten Design-Element. Obgleich die Neue wohl etwas weniger als die GS wiegt, hat auch sie eine Menge Wellness an Bord: bequemer einstellbarer Sitz, ein ordentlicher Windschutz und viel fahraktive Technologie. So sind das ABS und die einstellbare Traktionskontrolle voll Offroad-tauglich, damit sich auch weniger Dakar-erfahrene Piloten ins Gelände trauen und die Profis noch mehr Spass haben. Auf der Strasse soll das ABS die Fuhre sogar in Schräglage bei einer Vollbremsung in der Spur halten. Beide mehrstufigen Systeme

kommen von Bosch. Auch die Federbeine sind elektrisch einstellbar. Während die normale Adventure vor allem auf der Strasse eine gute Figur abgeben soll, hat KTM für die HardcoreFans noch - wie bei anderen Baureihen eine R Version im Programm. Sie hat ein schmales 21 Zoll Vorderrad, längere Federwege und eine stattliche Sitzhöhe - ganz im Stil der Wüstenrenner aus Mattighofen, eine echte Offroad-Fahrmaschine. Hier müssen die Federbeine auch noch mit Werkzeug eingestellt werden und nicht per Knopfdruck. Vor über 10 Jahren kam das erste Adventure Motorrad aus Mattighofen auf den Markt. Mit den Genen jener KTM, die elf Mal in Folge die Rallye Paris Dakar gewann. Der Know-how-Transfer vom Rennen in die Serie war auch bei der 1190 Adventure ein wichtiges Ziel. Daher ist die komplette Neuentwicklung sicher die geländetauglichste ihrer Klasse, wobei die Neue auch auf der Strasse richtig gut performen soll, von ganz entpannt bis sehr schnell. Dank des SupersportMotors mangelt es sicher nicht an satter Power. Wahrscheinlich wird dieses Triebwerk auch demnächst in der Superduke auftauchen.

www.autosprint.ch

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100 Klassiker warten auf Sie

KTM 1190 Adventure

KTM steht für Dakar-Siege und Kompetenz auf unbefestigten Wegen. Die 1190 Adventure soll nun neue Käufergruppen ansprechen. Mit 150 PS ist sie gleichauf mit der Ducati Multistrada und weit vor BMWs GS.

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100 klassische Fahrzeuge kommen am 1. Dezember 2012 in der Oldtimer Galerie in Toffen bei Bern unter den Hammer. Darunter sind auch einige interessante Motorräder. www.oldtimergalerie.ch

Abenteuer: Die neue KTM Adventure soll die erste Wahl für Globetrotter werden. Gelängegängig, robust und komfortabel.

Information: Alles über Auktion und die Fahrzeuge finden Sie auch im Internet.

Preise: Die KTM 1190 Adventure mit ABS kostet zwischen 17 490 Franken (Basis) und 18 620 Franken (R Version).

Wer wird der Pässe-König? Noch bis zum 31. Dezember 2012 kann man sich an der Pässe-Challenge 2012 beteiligen. Zu gewinnen gibt es wertvolle Sachpreise. Wie Sie Pässe-König werden können, erfahren Sie ausführlich im Internet. www.motorradhandel.ch

Das Kräftemessen in der Klasse der Reiseenduros verspricht ein spannendes Jahr 2013. Die Hersteller haben ein massives Wettrüsten in Gang gesetzt und Multitalente mit neuer Technologie auf die Strasse gebracht. Mal sehen, was beim anspruchsvollen Publikum am besten ankommt. www.ktm.ch

Wichtig: Von jedem gefahrenen Pass bei der Challenge muss es ein Foto geben.

Christoph Attiger, Geschäftsführer KTM: „Die Adventure ist perfekt.“

SWISS-MOTO sucht Miss

„Wir bewegen uns in der Schweiz in der gleichen Grössenordnung wie Triumph, Ducati oder Suzuki. Insgesamt liegen wir 30 Prozent besser als im Vorjahr, wobei da die 690er Duke eine grosse Rolle spielt. Für die neue Adventure haben wir uns viel Zeit gelassen. Den Motor kennen wir bereits sehr gut, da er aus unserem Supersportler stammt. Insofern haben wir unsere ganze Erfahrung in die Abstimmung gelegt, um ein extrem breites Drehmoment zu erzeugen. Das Ziel war eine perfekte Fahrbarkeit und nicht maximale Leistung. Ansonsten haben wir alle elektronischen Hilfen die es gibt, bis hin zu einem speziellen Offroad-ABS. Unser Augenmerk lag beim Gewicht: sicher ist die Adventure ein leichtes Motorrad geblieben.“

Vom 21. bis 24. Februar 2013 findet in der Messe Zürich die Motorrad-, Rollerund Tuning-Messe SWISS-MOTO statt. Neben den Neuheiten stehen an der

Christoph Attiger: „Vor allem die anspruchsvolle Reiseklientel schätzt das satte Drehmoment unseres neu abgestimmten Motors, besonders zu zweit.“

Miss 2012: Nadia Brülisauer sucht eine Nachfolgerin. Mehr Infos im Internet. Variabel: Das Fahrwerk und das ABS der KTM 1190 Adventure lassen sich auf losen Untergrund einstellen.

Wahl zur Miss SWISS-MOTO 2013 zum zweiten Mal die Motorrad-Ladies im Mittelpunkt. www.swiss-moto.ch


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26 www.autosprint.ch Motorrad Strom-Flitzer aus München Mit dem C evolution präsentiert BMW den Prototyp eines Elektrorollers: Reichweite bis 100 Kilometer, 120 km/h Spitze und kurze Ladezeiten sind wichtige Merkmale. www.bmw-motorrad.ch

Ducati Multistrada

Bella Donna am neuen Vier Motorräder in einem – so bewirbt Ducati die Multistrada. Schon im alten Modell konnte der Fahrer in den vier Grundeinstellungen zwischen 100 und 150 PS wählen. Nun gehen die Möglichkeiten der elektronischen Helferlein noch wesentlich weiter: neben einer achtstufigen Traktionskontrolle und einem dreistufigen ABS lässt sich auch das Fahrwerk gegen Aufpreis per Knopfdruck anpassen.

Tradition: Seit die italienische Marke zu Audi gehört, gibt es ein bayerische Duell mit BMW auch in der Klasse der Reisetourer.

Gelungen: Der Elektroroller von BMW passt in die Design-Linie der Marke.

Wintermode von Harley Harley-Davidson MotorClothes gibt einen Vorgeschmack auf den Winter. Und da es auch in Wisconsin, der Heimat

Trend: Rottöne sowie Schwarz und Grau dominieren in der Winterkollektion. Reisetauglich: Die Touring-Version hat zwei Koffer und Griffheizung ab Werk ...

von Harley-Davidson, bibberkalt werden kann, sehen diese nicht nur stylisch gut aus, sondern wärmen auch. www.harley-davidson.ch

Honda will Dakar-Sieg CRF 450 Rally heisst die neue Waffe von Honda für die Rallye Dakar im Januar 2013. Damit wollen die Japaner an ihre fünf Siege aus der Vergangenheit anknüpfen, der erste war bereits 1982 mit Cyril Neveu. www.hondamoto.ch

Sand- und Schotterflitzer: Die CRF 450 Rally von Honda ist fit für die Dakar.

Kraftpaket: Der Vierventil-Twin macht vor allem im Kurvenrevier eine Menge Laune und liefert Leistung in jeder Lebenslage.

... zusätzlich einen Hauptständer sowie ein elektronisch regelbares Fahrwerk.

Ducati Skyhook SuspensionSystem heisst das neue semiaktive Wunderwerk. Die Multistrada soll damit wie an einem Himmelshaken aufgehängt über Unebenheiten hinwegschweben und selbst bei einer Vollbremsung das Fahrverhalten anpassen. Deshalb sind auch alle neuen Systeme miteinander vernetzt. Im Enduro-Modus zum Beispiel darf das Hinterrad trotz ABS blockieren, während das Vorderrad durch den Blockierverhinderer stabil bleibt. Generell bremst nun bei allen Multistradas eine Kombibremse das Hinterrad mit, auch wenn man nur den Handhebel zieht. Insgesamt ist die Ducati eher für den reinen Strassenbetrieb mit sportlicher Komponente ausgelegt, während sich BMW und KTM auch im Gelände wohlfühlen. Der V2-Zylinder-Motor stammt, ähnlich wie bei der neuen KTM Adventure, aus der Supersport-Abteilung und sorgt für vehementen Vortrieb, obgleich er in der Multistrada mehr auf Drehmoment als auf Spitzenleistung ausgelegt ist. Hilfreich für die Dynamik ist auch das niedrige Trockengewicht von rund

Marco Biondi, General Manager Ducati (Schweiz): „Eine sportliche Alternative.“ „Wir möchten in der Schweiz rund 400 Multistrada pro Jahr verkaufen und damit etwa die Hälfte der BMW GS Stückzahlen erreichen. Im Vergleich sehen wir die Ducati als sportlichere Alternative - auch für eine jüngere Kundschaft. Neben dem dynamischen Handling wiegt die Multistrada deutlich weniger. Durch die neue Dual Spark Technik (Doppelzündung) und ein anderes Mapping nimmt sie nun weicher Gas an, besonders bei niedrigen Drehzahlen, hat rund fünf Prozent mehr Drehmoment und ist damit auch bei Touren angenehmer zu fahren. Hier sehen wir speziell mit unserer Touring- und Granturismo-Version eine wichtige Zielgruppe.“

Marco Biondi: „Die BMW R 1220 GS ist natürlich eine Herausforderung für uns.“


Motorrad

Himmelshaken 196 Kilo (Basisversion). Trotzdem setzen die Italiener beim neuen Modell auf Verbesserung beim Komfort: Neben dem Schwebefahrwerk in den S-Modellen hat die Neue eine grössere Scheibe mit mehr Windschutz sowie LED-Tagfahrleuchten und -Abblendlicht. Die Touring Modelle

haben zusätzlich Koffer, Hauptständer und Griffheizung, die Version Granturismo ausserdem Topcase, Motorschutzbügel, LED-Licht, Komfortsitz und einen höheren Windschutz. Damit lässt es sich gut im BMW-Revier wildern, auch wenn die feine italienische Ware vermutlich ein

wenig teurer werden wird als der Platzhirsch aus Bayern. Eine Menge elektronischer Features haben beide an Bord. Wie diese sich in der Praxis bewähren, werden wir im nächsten Jahr testen. Mit den neuen Multistrada Modellen ist Ducati gut aufgestellt in einer Klasse, in der Kundenzuwachs zu erwarten ist. Zumindest bei der Spitzenleistung hat die Italienerin die spitze Nase vorn, im Drehmoment ist BMWs GS gleichauf (125 Nm). Das Duell ist eröffnet.

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Entdecken Sie den Charme von Skandinavien Skandinavien-Spezial vom Alpentourer: Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe liegt auf Norwegen. Kein anderes Land in Skandinavien hat eine solche landschaftliche Vielfalt zu bieten. Zudem weiss das Königreich auch noch mit ei-

www.ducati.ch Fundgrube: Die neue Ausgabe des Alpentourer ist jetzt für 12.50 Franken im Handel erhältlich.

Modelle: Die Multistrada gibt es in vier Varianten: die 1200 mit Passivfahrwerk, die 1200 S Touring und die 1200 S Granturismo mit aktivem Fahrwerk (Skyhook-System) und die 1200 S Pikes Peak mit Karbonteilen und Sportauspuff (Bild rechts).

ner hohen Dichte an grandiosen Motorrad-Strassen zu punkten. In Finnland und Schweden lässt es sich aber ebenso gut touren, nur sind die Schwerpunkte solcher Reisen andere als beim westlichen Nachbarn. Selbst Dänemark kann eine Motorrad-Reise wert sein, wie eine Tour auf der Margeritenroute beweist. www.alpentourer.eu


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28 www.autosprint.ch Motorrad So rollern Sie mit viel Luxus am Stau vorbei Der Piaggio X10 ist das neue Flaggschiff aus dem Land der Ur-Vespa. Mehr als 400 000 Gross-Roller namens Hexagon, X 8, X 9 und XEvo konnten die Italiener in den letzten 20 Jahren absetzen. Der X10 ist die jüngste Interpretation des Luxusliners mit maximalem Komfort, tauglich als Businessfahrzeug oder für die grosse

Jubiläum: Vespa feierte bereits 1956 die Montage des Rollers mit der Nr. 1 000 000. Der Siegeszug des Flitzers nahm weltweit kein Ende.

Vespa

Happy birthday geliebter Roller Die Vespa wird 65 und der Trend zum Rollerfahren ist ungebrochen. Rund 5000 Roller konnten Vespa und Piaggio in diesem Jahr bis September in der Schweiz verkaufen. Das ist mehr als jede Motorrad-Marke für sich beanspruchen kann. Es war ein langer Weg vom aus der Not geborenen Blechroller bis zum fahrenden Wohnzimmer Piaggio X10.

Erfolgreich: Es wurden in den letzten 20 Jahren über 400 000 Luxusroller verkauft.

Vor und während des Zweiten Weltkrieges war Piaggio einer der grössten Flugzeughersteller Italiens. Nach der kompletten Zerstörung der Werke erfand Enrico Piaggio den Motorroller. Die genial einfache Konstruktion ohne Kettenantrieb, Gangschaltung auf der Lenkstange und einer Karosserie mit Schutz vor Wetter und Schmutz wurde 1946 vorgestellt. Sie hatte 98 Kubik und in der Luxusversion bereits Kilometerzähler, Seitenbügel und Weisswandreifen. Die Vespa traf den Nerv der Zeit. 1947 gab es schon über 10 000 Roller, 1950 bereits 60 000. Mit Lizenzproduk-

Tour. Mit reichhaltiger Ausstattung und Motoren mit 350 und 500 Kubikzentimeter (33 oder 40 PS) hat er auch technisch etwas drauf. ASR-Schlupfregelung (Weltneuheit beim Roller), ABS und eine elektrisch verstellbare Federung hinten (500er), eine mit dem Seitenständer gekoppelte Feststellbremse sowie den Onboard-Computer

Praktisch: Auf dem Display alle wichtigen Infos und viel Platz gibt es für Helme.

mit LCD-Bildschirm. Hier lassen sich unter anderem zwei verschiedene MotorMappings überwachen. Mit dem linken Bremshebel zieht der Pilot übrigens die Bremsen vorne und hinten gleichzeitig. Hinter der grossen Windschutzscheibe liegen drei Handschuhfächer und beleuchtete Schalter, unter dem Sattel ist Platz für zwei Integralhelme. Im vorderen Beinschild verbirgt sich ein weiteres Staufach mit 12V-Steckdose. Die Preise beginnen bei 8495 Franken. Fragen Sie auch nach dem Super-Leasing. www.piaggio.ch

1962: Paradiso per due. So warb man für Die Vespa in den 60er-Jahren. Der Roller wurde schnell zu einer Legende. 1960: Das Bild zeigte die Produktion im Werk Pontedera. Viele Arbeiten wurden noch in Handarbeit vorgenommen.

1946: So sah die allererste Vespa aus. Bei Sammlern sind gepflegte Maschinen dieser Baureihe sehr gesucht.

1977: Die Vespa PX, das Vintage-Original, wurde zwei Millionen mal gebaut.


Motorrad tionen zuerst in Deutschland, England, Frankreich und Spanien wurden bald in 13 Ländern Vespas produziert. 1956 waren es schon eine Million Stück. Mittlerweile sind über 18 Millionen unterwegs. Besonders populäre Vespas sind auch die 50er von 1963 und die Vespa PX von 1977, das erfolgreichste Modell der Rollergeschichte. Ob als Filmstar oder Rekordfahrzeug, als Rallye-Teilnehmer bei Paris-Dakar oder als Expeditionsteilnehmer, überall hinterlässt die Vespa ihre Duftmarken. Sogar einen Roller mit drei Rädern hat Piaggio längst im Programm: der MP3 bietet ein Maximum an Fahrsicherheit in Kurven und beim Bremsen. Mittlerweile ist der Rollermarkt hart umkämpft mit Produkten unter anderem aus Frankreich, Japan, China, Indien, Korea und Taiwan. Auch BMW hat 2012 zwei Roller präsentiert. Und es geht noch weiter: der Elektro-Boom macht auch vor dem Roller nicht halt. In Zeiten der Energiewende wird der sparsame und praktische Fahrspass ohne Parkprobleme aktueller denn je. Immer wieder gibt es neue und faszinierende Entwicklungen,

ob mit drei oder vier Rädern, ob mit und ohne Dach. Die Welt wird weiterrollern. Und sicher werden aus Italien immer wieder spannende Interpretationen des ganz alten Themas kommen. Sowohl im Stil der Klassiker wie zum Beispiel die GT-Modelle oder megamodern als rollerndes High-Tech-Monument wie der Piaggio X10. www.vespa.ch

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Papst-Segen zum Jubiläum von Harley Im Juni 2013 kommen zehntausende Harley-Fahrer und -Fans nach Rom, um das 110-jährige Firmenjubiläum zu feiern. Der Papst startete den Countdown zur Party mit Willie G. Davidson, Enkel eines der Harley-Gründer, und seinem Sohn, Bill Davidson. Die grosse europäische Party findet in Rom an mehreren Locations in der Innenstadt, Vatikanstadt

Ehre: Papst Benedikt XVI gibt seinen Segen zum Harley Davidson-Jubiläum.

Dreirad: Der MP3 Touring ist einer der sichersten Roller, die es gibt. Genial ist seine Kurvenlage und der damit verbundene Fahrkomfort.

und am Hafen von Ostia statt. Programm, Teilnahmebedingungen und alles über die Kosten ausführlich im Internet. www.harley-davidson.ch


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30 www.autosprint.ch Volvo-Report Frauen-Crew beim nächsten Ocean Race

Volvo V40 Cross Country & R-Design

Der schwedische Papierhersteller SCA hat angekündigt, für das nächste Volvo Ocean Race 2014 bis 2015 ein Frauenteam auf den neu zu bauenden Einheits65-Fussern um die Welt zu schicken. Zuletzt war die Amer Sports Two 2001 bis 2002 mit der Skipperin Lisa Mac-

Action: Diese Bilder, die den Kampf der Teams gegen Zeit und Wellen zeigen, sind typisch für das Volvo Ocean Race. Wer dabei ist, muss immer topfit sein.

Donald bei einem Rennen dabei. Sie landeten chancenlos auf dem letzten Platz. Diesmal sollen auch Frauen konkurrenzfähig sein. One-Design Yachten werden zwar ein noch höheres Gewicht auf die physischen Fähigkeiten der Segler legen, aber den Frauen sind zwei zusätz-

Ocean Race 2012: Diese Boote werden beim nächsten Rennen nicht mehr am Start sein. Wegen der sehr hohen Kosten wird ein Einheits-Segler entwickelt.

liche Crewmitglieder erlaubt. Das Team wird von Richard Brisius gemanaget. Der Schwede will den Auswahlprozess für die Crew in Kürze bekannt geben. Die Organisatoren haben den Bau von acht Booten gesichert. Der erste Stapellauf ist für Mitte 2013 geplant. www.volvooceanrace.com

Zwei Schweden für alle Fälle Zwei Schweizer Premieren im zweistöckigen Volvo House gegenüber dem Haupteingang der Messe Zürich: Die Modelle V40 Cross Country und V40 RDesign sollen vor allem jüngere Interessenten sowie automobile Individualisten begeistern. Auf dem Schweizer Markt wird der V40 Cross Country mit attraktiven Einstiegspreisen eingeführt. Das Schrägheckmodell ist in der Diesel EinstiegsVariante D2 ab 32 650 Franken erhältlich. Das ist gegenüber dem Volvo V40 D2 ein Aufpreis von 1500 Franken. Die ersten Fahrzeuge treffen im Dezember dieses Jahres in der Schweiz ein. Das Antriebsprogramm des Alleskönners reicht vom kraftvollen FünfzylinderTurbo-Benziner mit 254 PS und All-WheelDrive, bis hin zum umweltfreundlichen

Vierzylinder-Diesel mit Frontantrieb, der 115 PS leistet. Der D2-Selbstzünder mit Start/Stop Automatik erzielt mit einem Verbrauch von 3,8 Litern pro 100 Kilometer sowie einem CO2-Wert von 99 g/km sehr gute Werte in seinem Segment. Mit dem Volvo V40 R-Design bringt der schwedische Premium-Automobilhersteller eine ansehnliche Portion Dynamik in die Kompaktklasse. Der Volvo V40 RDesign richtet sich mit seinem Auftritt, zu dem die auffällige Lancierungsfarbe Rebel Blue beiträgt, seinem Sportfahrwerk, dem fahrerorientierten Cockpit und einer Leistung von bis zu 254 PS an sportlich ambitionierte Individualisten. Das optional erhältliche Sportfahrwerk wurde mit dem schwedischen Rennfahrer Robert Dahlgren aus dem Volvo Polestar Black R Team entwickelt. Der Kühlergrill der markanten R-Design Front glänzt in schwarzem Klavier-

Zukunft: Volvo erwartet, dass sich rund zehn Prozent aller Käufer eines V40 für die R-Design Ausstattungslinie entscheiden.

Design: Der kompakte Fünftürer V40 Cross Country nimmt die elegante und sehr sportliche Erscheinung des Volvo V40 auf und ergänzt sie durch eigenständige Merkmale.

Armaturen: Auch im V40 Cross Country ist alles so angeordnet, dass man Schalter, Tasten und Knöpfe schnell finden kann.

lack. Spezielle R-Design Karosserieelemente, doppelte Auspuffendrohre, ein Diffusor und Leichtmetallfelgen (17 oder 18 Zoll) im Fünf-Speichen-Design unterstreichen den sportlichen Auftritt. Neben der neuen Aussenfarbe Rebel Blue, einem strahlenden und kräftigen Blau, sind sechs weitere Farbtöne erhältlich. Preise auf Anfrage. ww.volvocars.ch

Innenraum: Die R-Design-Sitze neuer Generation sowie spezielle Designelemente sind Erkennungsmerkmale des sportlichen V40.


Volvo-Report

Volvo V60 D6 AWD Plug-in Hybrid

Drei Antriebssysteme unter einem Blech

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Hybrid-Volvo an der Kunst 12 in Zürich An der Kunst Zürich 2012 vom 8. bis 11. November 2012 in Oerlikon ist Volvo präsent und zeigt den V60 Plug-in Hybrid Art-Car, der an der Volvo Art Session 2012 von chinesischen Künstlern bemalt wurde. Volvo betreibt einen eigenen Stand. Hier werden Bilder des

Präsentation: Die Art-Session wurde mit einem Ballett eröffnet. Dann stand der Volvo V60 Plug-in Hybrid den Künstlern aus China zur Verfügung.

Nachladen: Die Batterie des Volvo V60 Plug-in Hybrid kann mit wenigen Handgriffen

Mit einem Normverbrauch von 1,9 an jede Steckdose oder eine spezielle Ladestation angeschlossen werden. Litern je 100 Kilometer darf der Volvo V60 Plug-in Hybrid, der auch im Volvo House gegenüber der Messe Zürich ausgestellt ist, als echtes Sparwunder gelten. Dass der umweltfreundliche Schwede auch in der Schweiz gut ankommt, zeigt, dass der Kombi bis Mitte nächsten Jahres bereits ausverkauft ist. Der Fahrer des Volvo V60 Plug-in Hybrid kann zwischen den drei Fahrvarianten Pure, Hybrid und Power wählen. Im Pure-Modus fährt das Fahrzeug bis zu 50 Kilometer rein elektrisch und somit auch völlig emissionsfrei. Im Hybrid-Modus verbraucht der Volvo V60 Plug-in-Hybrid nur 1,8 Liter pro 100 Kilometer, das entspricht einer CO2-Emission von 48 g/km. Fahrspass total kommt auf, wenn der Power-Knopf gedrückt wird. Dann kommen das D5-Triebwerk und das Elektroaggregat zusammen auf 215 PS plus 70 PS, die Beschleunigung des Volvo V60 D6 erfolgt von 0 auf Tempo 100 in 6,1

Gediegen: Der Innenraum mit Leder, Holz und poliertem Aluminium ist sehr edel.

Sekunden. Dann kommt echtes Feeling wie in einem Sportwagen auf. Die Batterie des Volvo V60 Plug-in Hybrid kann über jede herkömmliche Steckdose oder an Fahrstufen: Wie die Modi arbeiten, wird im Internet anschaulich demonstriert.

speziellen Ladestationen aufgeladen werden. Die ersten 1000 Einheiten des Volvo V60 Plug-in Hybrid werden exklusiv als Pure Limited Edition in der Karosseriefarbe Electric Silver produziert. Zu den äusserlichen Erkennungsmerkmalen zählen weiter die aerodynamisch geformten 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, die in die Heckschürze integrierten Abgasendrohre sowie zahlreiche Karosserieteile in hochglänzendem Schwarz. Nach Auslieferung der ersten Fahrzeuge wird die Produktion auf bis zu 5000 Einheiten für das Modelljahr 2014 hochgefahren. Der Volvo V60 Plug-in-Hybrid ist das erste Ergebnis der Kooperation zwischen der Volvo Car Corporation und des schwedischen Energieunternehmens Vattenfall, die gemeinsam die Entwicklung finanzierten. In der Schweiz ist der Volvo V60 Plug-in Hybrid als luxuriös ausgestattete Pure Limited Edition ab 78 600 Franken erhältlich. Die ersten Wagen werden im Dezember an Kunden ausgeliefert. www.volvocars.ch

international renommierten Fotografen Francesco Carrozzini ausgestellt, der den Event und die Künstler der Volvo Art Session 2012 fotografisch dokumentierte. Am Eröffnungsabend der Kunst Zürich 2012 feiert auch das nur in limitierter Auflage erhältliche Fotobuch Volvo Art

Veränderung: Während der Art-Session im Hauptbahnhof Zürich wurde der Volvo V60 mehrfach neu bemalt.

Session 2012 seine Premiere. Es enthält ausgewählte Arbeiten von Francesco Carrozini. Daneben läuft das filmische Dokument der Session. Die künstlerische Veränderung der dreidimensionalen V60 Plug-in Hybrid-Leinwand wurde von einer High-End Fotokamera festgehalten, die alle zehn Sekunden ein Bild von Fahrzeug und Hintergrund schoss. www.kunstzuerich.ch


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32 www.autosprint.ch Ratgeber Scorpion für Crossover Mit dem Scorpion Winter bringt Pirelli einen neuen High-Performance-Reifen für SUV und Crossover-Fahrzeuge auf den Markt. Er bietet ein Plus an Sicher-

Reifen-Label Scorpion Winter: Das Bild zeigt, wie der Schnee nach aussen gedrückt.

heit, vor allem beim Bremsen und in Kurven, also bei gefährlichen Strassenbedingungen wie sie für Herbst und Winter typisch sind. www.pirelli.ch

Kauftipps vom TCS Insgesamt 37 Reifentypen in drei Dimensionen durchliefen den diesjährigen TCS-Winterreifentest. Zu bewähren hatten sich die Pneus in nicht weniger als 18 Prüfdisziplinen: Der Test zeigt auf, welches die Stärken und Schwächen der Produkte sind. Reifen bekannter Hersteller schnitten gut ab. www.tcs.ch

Wintertest: Bevor Sie neue Reifen kaufen, sollten Sie sich die Ergebnisse ansehen.

Michelin Alpin mit Bestnote Der Michelin Alpin A4 rollte beim Winterreifentest des TCS in den geprüften Reifendimensionen mit dem Testprädikat „sehr empfehlenswert“ auf den ersten Platz. www.michelin.ch

Siegerprofil: Michelin konnte sich mit dem Alpin A4 an die Spitze setzen.

Bewertung: Winterreifen schneiden im Label konzeptbedingt schlechter ab als Sommerreifen.

Dunlop SP Winter Sport 4D: Für den 3er von BMW beim Rollwiderstand und als auch beim Nassbremsen Kategorie E.

So erfahren Sie mehr über einen Pneu Was man von Auto, Kühlschrank, Glühbirne und Co. schon kennt, kommt nun auch für Reifen: die Labelpflicht. Ab November müssen Reifen für Personenwagen und Nutzfahrzeuge mit einem Label gekennzeichnet werden, das über drei Testkriterien Auskunft gibt, die beim Kauf behilflich sein können.

Nassbremsen und beim Rollwiederstand in die Kategorie A fahren. Bei Winterreifen müssen in diesen Disziplinen konzeptbedingt Abstriche gemacht werden. Aktuelle Produkte bewegen sich hier in den Kategorien C bis E. www.goodyear.ch Spikes: Nur in einigen Kantonen gibt es für www.dunlop.ch die Nägel eine Genehmigung. Man sollte www.pirelli.ch sich in jedem Fall vorher erkundigen.

Das neue Label sieht dem Energielabel zum Verwechseln ähnlich – bewertet aber andere Kriterien. Es sind dies der Rollwiderstand, Nassbremsen und die Geräuschemission. Rollwiderstand und Nassbremsen werden in Kategorien von A bis G eingeteilt, wobei A für Bestwerte steht. Die Schallemission wird mit Schallwellen symbolisiert – eine gibt’s für leise Reifen, bis zu drei für laute Pneus. Dr. Bernd Löwenhaupt, Direktor Entwicklung bei Goodyear Dunlop: „Das Label bietet für den Laien eine gute Möglichkeit, einen Überblick im Angebot zu erhalten. Dennoch ist man auf Beratung vom Fachmann angewiesen, vor allem wenn es um Winterreifen geht. Das Label berücksichtigt keine für Winterreifen wichtige Kriterien. Sommer- und Winterreifen werden identisch gelabelt.“ Das Label müssen die Reifenhersteller selbst vergeben. Alleine im Goodyear Dunlop Konzern müssen rund 4000 Reifen bewertet werden. Dies tun die Hersteller selbst. Es gibt schlichtweg nicht genügend unabhängige Prüfstellen. Nur wenn Werte unglaubwürdig wirken, wird ein offizieller Test durchgeführt. Die Labelkategorien wurden bewusst hoch angesiedelt. Es gibt derzeit keine Reifen, die in allen Werten in die beste Kategorie kommen. Für die kommende Sommerreifen Generation wurden aber Reifenlabel: Es gilt ab November für alle Personen- und Lastwagenreifen, die ab dem schon A/A-Reifen angekündigt, die beim 1. Juli 2012 produziert wurden und im Ersatzmarkt verkauft werden.


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34 www.autosprint.ch Umwelt Fiat Fiorino: Den Italiener gibt es ab 20 736 Franken. www.fiat.ch

Mercedes-Benz Econic schützt unsere Natur Der Mercedes-Benz Econic für den Kommunal-, Sammel- und Verteilerverkehr, erobert als umweltfreundliches und niederfluriges Fahrzeug weiterhin die Innenstädte. Beispiel ist eine Bestellung des niederländischen Logistik-Dienstleisters Simon Loos, der 30 Fahrgestelle des Typs Mercedes-Benz Econic 1828 NGT mit umweltfreundlichem Erdgasantrieb orderte. Angetrieben wird der Econic von einem EEV-zertifizierten Reihen-SechszylinderMotor der Baureihe 900 für monovalenten Erdgasbetrieb. Der Motor M 906 LAG leistet aus 6,9 Liter Hubraum 279 PS. Die

Umweltlaster: Der Erdgas-Mercedes wird vor allem in Städten eingesetzt.

Emissionen des Econic mit Erdgasantrieb enthalten keinen Feinstaub und Partikel. Hinzu kommt die Geräuscharmut des Gasantriebs. Aufgrund dieser Tatsachen darf der Econic NGT das Siegel Blauer Engel tragen. Der Blaue Engel ist im Verband Global Ecolabelling Network mit weltweit 26 Umweltzeichen-Organisationen vertreten. Durch ergänzende Massnahmen an Motor, Allisongetriebe sowie optimierte Geräuschkapselungen ist es gelungen, eine weitere deutliche Absenkung der Geräuschemmission auf 72 dBA zu erzielen. www.mercedes-benz.ch

enthält, teilt die Fahrzeuge neu nicht mehr nach ihrer Nutzlast, sondern nach den vier Fahrzeugtypen Kastenwagen, Pickup, Pritschenwagen und Minibus ein. Der CO2-Ausstoss ist das wichtigste Beurteilungskriterium. Bei den Kastenwagen weisen Erdgasmodelle wie der Fiat Fiorino, der Opel Combo, der Peugeot Bipper, der Peugeot Partner oder der VW Caddy die tiefsten CO2-Werte auf. Auch die Dieselvarianten dieser Modelle schneiden gut ab. Gute Verbrauchs- und CO2-Werte haben der Nissan NV200, der Piaggio Porter, der Renault Trafic oder der Ford Transit Connect. Auch bei den Pritschenwagen steht mit dem Piaggio Porter ein Erdgasmodell an erster Stelle. Unter den Besten dieser Kategorie sind weiter der Fiat Scudo, der Fiat Ducato, der VW Transporter, der Citroen Jumper, der Peugeot Boxer und der Ford Transit 300 zu finden. Bei den neunplätzigen Minibussen weisen der VW Transporter T5 2.0 TDI BMT, der Opel Vivaro 2.0 CDTI ecoFLEX und der Renault Trafic 2.0 dCi die tiefsten CO2Werte auf. www.autoumweltliste.ch www.topten.ch

Verkehrs-Club der Schweiz

Top Ten der saubersten Laster Leichte Nutzfahrzeuge sind umweltgerechter geworden. Das zeigt die Lieferwagen-Umweltliste (LUL) 2012 des Verkehrs-Club der Schweiz. Neue Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht erfüllen allesamt die Abgasvorschriften der Euro5-Norm. Dieselfahrzeuge sind serienmässig mit einem Partikelfilter ausgerüstet.

Die Lieferwagen-Umweltliste 2012 erfasst rund 400 Lieferwagen- und Minibus-Modelle bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Potenziellen Käuferinnen und Käufern bietet sie umfassende Informationen zur Umweltverträglichkeit, aber auch zu technischen Daten und zur Nutzlast. Die vierte Ausgabe der LUL, die wertvolle Tipps für den Kaufentscheid

Peugeot Bipper: Die Erdgastechnik wird von einem Spezialisten nachgerüstet. Der Basispreis des Franzosen: ab 23 828 Franken.

Opel Combo: Für das Modell mit Erdgasantrieb und 120 PS und zwei Plätzen beginnen die Preise bei 27 000 Franken.

Top Ten: Auf dieser Tabelle sehen Sie auf einen Blick die technischen Daten und weitere wichtige Informationen zu den umweltfreundlichsten Kastenwagen, die zurzeit in der Schweiz angeboten werden. Erkundigen sollten Sie sich beim Kauf auch nach Zuschüssen des jeweiligen regionalen Erdgasversorgers. www.erdgasfahren.ch


Umwelt

Fiat Panda Mehr Spass mit Erdgas Mit dem Fiat Panda Natural Power erweitert der Hersteller die Reihe des Kultmobils um ein Modell, das sich schon immer an den Bedürfnissen der Kunden orientiert hat. Der Fiat Panda ist das weltweit erste Auto, das mit einem Zweizylinder-Tur-

Fiat Panda Trekking: Als Modell Natural Power ab 22 600 Franken zu haben. Bitte beachten Sie auch die Berichte auf den Seiten 2 und 7 dieser AutoSprintCH.

botriebwerk für Erdgas und Benzin ausgestattet ist; er ist spritzig, besitzt ein ausgezeichnetes Drehmoment und hervorragende Leistung pro Liter Hubraum, ist sparsam und bietet doch Fahrspass. Die Merkmale des neuen Panda mit breiterem Radstand sowie Hinterradaufhängung mit Torsionsachse und höherem Wankwiderstand tragen auch beim Panda Natural Power zu einem besseren Handling und mehr Komfort bei, wodurch das Fahrzeug noch sicherer wird und mehr Fahrvergnügen bietet. Ausgestattet mit dem von Fiat neu entwickelten, 80 PS starken Zweizylindermotor 0.9 TwinAir Turbo Natural Power garantiert der neue Panda geringe CO2Emissionen (86 g/km) sowie umweltgerechte Verbrauchswerte (3,1 Kilo auf 100 Kilometer im kombinierten Zyklus). Beide Werte werden im Erdgasbetrieb erzielt. Die Reichweite ist, bei einer um 30 Prozent besseren Leistung im Vergleich zum Panda Classic 1.4 Natural Power, um zehn Prozent gestiegen. Der Benzintank entspricht mit 35 Litern Fassungsvermögen nahezu dem der normalen Benzinversion. Durch das Anbringen der Gastanks am Unterboden bleibt das Kofferraumvolumen mit 200 Litern nahezu unverändert.  www.fiat.ch

NOVEMBER 2012

www.autosprint.ch

35

Gewinnen Sie das perfekte Sommer-Auto Sicher wollen auch Sie bald umweltfreundlich unterwegs sein. Dann nehmen Sie am Wettbewerb Pimp Your Karma teil. Wenn Sie Glück haben, können Sie ein Jahr lang einen Fiat

Fiat 500 TwinAir erdgas turbo: In der Umweltliste auf dem ersten Platz.

500 TwinAir erdgas turbo Cabriolet fahren. Je ein Wochenende in Mailand gibt es beim zweiten bis sechsten Preis zu gewinnen. Gereist wird mit dem Erdgas-Fiat Übernachtung plus Taschengeld (maximal 500 Franken) in Höhe der Karma-Alarme sind inklusive. 

www.fiat500erdgas.ch


NOVEMBER 2012

36 www.autosprint.ch Ratgeber Service kostet wie gewohnt Seit über 30 Jahren wertet der TCS Informationen über die vom Hersteller vorgeschriebenen Services aus. Diese Fakten sind in den neuen Betriebskosten-Ratgeber eingeflossen. Bilanz: Autofahren ist 2012 im Vergleich zum Vorjahr nicht teurer geworden. www.tcs.ch Budget: Kosten für das Auto sind sehr wichtige Posten in einem Haushalt.

Gute Sicht im VW up! Der TCS hat 31 Fahrzeuge von Kleinwagen bis SUV einem Übersichtstest unterzogen. Getestet wurde das Sichtfeld des Fahrzeuglenkers und ob die Fahrzeuge über Assistenzsysteme verfügen. Der VW up! konnte sich den Spitzenplatz sichern. www.volkswagen.ch

Sicherheit: Im VW up! kann man nach allen Seiten den Verkehr kontrollieren.

Bussen ab März 2013 Automobilisten, die in Frankreich den ab 1. Juli 2012 obligatorischen Alkoholtest nicht vorweisen können, werden neu nicht ab 1. November 2012 sondern erst

Pflicht: Wer nach Frankreich fährt, muss sich rechtzeitig einen Tester kaufen.

ab 1. März 2013 mit elf Euro gebüsst. Der Grund: Es gab zu wenig Röhrchen für den Test. www.tcs.ch

Kindersitze

Testsitze: 17 Produkte wurden von den Experten des TCS geprüft. Bei einigen der Schalen gab es Verbesserungen.

Augen auf beim Online-Kauf Im zweiten Teil des TCS-Kindersitztests 2012 wurden 17 Kindersitze aller Gewichtsklassen untersucht. Geprüft wurden die Eigenschaften Sicherheit bei einer Kollision, Bedienung und Ergonomie, Schadstoff-

gehalt und Reinigung sowie Verarbeitung. Sechs Produkte wurden als „sehr empfehlenswert“ eingestuft. Für jede Altersgruppe von Kindern gibt es mehrere gute Sitze, unter denen

Sitzposition: Der Prüfer demonstriert, wie die Sitze eingebaut werden müssen. Vor dem Kauf sollte man sich beraten lassen.

die Eltern auswählen können. Doch drei Produkte werden mit „nicht empfehlenswert“ bewertet, zwei davon wegen erheblicher Sicherheitsmängel. Im Mai wurde das Modell Kiddy Guardianfix mit Gurt befestigt aufgrund schlechter Frontaufprallresultate bemängelt. Das überarbeitete Modell Kiddy Guardianfix Pro 2 erreichte beim aktuellen Test jedoch durchgehend gute Resultate. Im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell (Viaggio Convertible) erreicht nun auch der Viaggio Switchable drei Sterne. Immer mehr Produkte sind zudem für die Befestigung mit Isofix geeignet, einem besonders sicheren und einfach zu bedienenden Befestigungssystem für Kindersitze in Automobilen. Sechs der aktuellen Produkte bieten eine solche Option. Dieser Trend dürfte sich verstärken, denn jetzt sind Isofix- und Top Tether-Befestigungspunkte bei neuen Modellen obligatorisch. Beim aktuellen Testlauf wurden auch acht Produkte getestet, die teilweise ausschliesslich über Internet bestellt werden können. Nur zwei dieser Produkte haben vier Sterne erreicht. Zudem ist bei Online-Käufen zu beachten, dass keine adäquate Beratung gewährleistet werden kann. Kindersitze sind sicherheitsrelevante Produkte und die optimale Schutzwirkung hängt vom idealen Zusammenspiel mit den Fahrzeugkomponenten ab. Deshalb empfiehlt der TCS persönliche Beratungsgespräche vor dem Kauf und einen probeweisen Einbau beim eigenen Fahrzeug. www.tcs.ch

Bewertungen: Die Tabelle zeigt, auf welche Punkte bei den Tests geachtet wurde.


NOVEMBER 2012

38 www.autosprint.ch Agenda Marcel Fässler: Mit seinen Kollegen AndrÊ Lotterer und BenoÎt TrÊluyer (siehe auch Titel) Sieger der 24h von Le Mans und auch Gewinner der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC.

Racing Kalender 2013

Schweizer sind in jeder Klasse dabei Monat fĂźr Monat, Blatt fĂźr Blatt kĂśnnen Sie sich im kommenden Motorsportjahr von Schweizerinnen und Schweizern begleiten lassen, die national und international in der Saison 2012 auf sich aufmerksam gemacht haben. Und Sie Sandro Held: In der vergangenen Saison Peter Kuster: Mit dem Boliden umbrail, der kĂśnnen einen von 20 Kalendern fuhr er im Schweizer Cup LO Seifenkisten ausschliesslich elektrisch betrieben wird, gewinnen. siegte er fĂźr die Formula Student Electric. Derby auf den zehnten Rang.

Sauber F1-Team: Bei den letzten Rennen in Austin (Amerika) am 18. November und Sao Paulo (Brasilien) am 25. November sollen noch wichtige Punkte geholt werden.

CĂŠdric Freiburghaus, Levin Amweg und Freddy Killensberger: In der Formula LO siegte Levin Amweg Ăźberlegen.

Simona De Silvestro: Im Zweierteam von KV Racing Technology startet sie 2013 mit Tony Kanaan in der IndyCar-Serie.

Viele Boliden tragen das KĂźrzel LO (steht fĂźr Lista OfďŹ ce), dessen Inhaber Fredy Lienhard junge Talente fĂśrdert und Serien wie LO Seifenkisten Derby Schweiz, die LO Schweizer Kart-Meisterschaft sowie einzelne Pilotinnen und Piloten unterstĂźtzt. Das wird auch in der kommenden Saison so sein. Ohne die Hilfe aus der Ostschweiz hätte der Schweizer Motorsport sicher noch mehr um seinen Fortbestand zu kämpfen.

Das Jahr beginnt mit einem Foto des Sauber F1-Teams, das in den vergangenen Monaten alle HĂśhen und Tiefen in der KĂśnigsklasse durchlebt hat. Nicht viel besser erging es Simona De Silvestro, die mit einem schwachen Lotus in der IndyCar-Serie hinterherfuhr und nun fĂźr 2013 auf die gewaltige Power des von Mario Illien komplett neu entwickelten Chevrolet-Antriebs setzt. Severin Amweg, Sergio PĂŠrez (wird im Sauber F1-Team durch Nico HĂźlkenberg ersetzt), Marcel Fässler, Alex Fontana (FIA Formula 2 Meisterschaft), Peter Kuster, Kevin JĂśrg (Formula Abarth European Series), Sandro Held, Alex Fontana diesmal in der GP3, CĂŠdric Freiburghaus, Levin Amweg sowie Freddy Killensberger (alle Formula LO) zeigen sich bis November in packender Action. Mehr Ăźber Pilotinnen und Piloten erfahren Sie auf den jeweiligen Hompages. Den Abschluss bildet eine Darstellung der autobau Erlebniswelt in Romanshorn, wo Ăźber 80 Renn- sowie Sportwagen und Prototypen mit Geschichte ausgestellt sind. Im Internet erfahren Sie auch, wann die Ausstellung besichtigt werden kann und wenn Sie eine geschäftliche oder private Feier planen, dann kann dieser Event auch in der einmaligen Erlebniswelt in Romanshorn stattďŹ nden. Und so kĂśnnen Sie einen von 20 Racing Kalendern 2013 mit den einmaligen Fotos gewinnen: Gehen Sie im Internet auf www.autosprint.ch, klicken Sie auf den Gewinn-Button und tragen Sie sich im Wettbewerb-Formular ein. Gibt es mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Gewinnspiel als Kalender vorhanden sind, entscheidet das Los. Teilnahmeschluss ist der 30. November 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wenn Sie nicht gewonnen haben, aber gerne einen Racing Kalender 2013 besitzen mĂśchten oder ihn an Freunde oder Bekannte verschenken wollen, dann kĂśnnen Sie den Kalender ganz leicht Ăźber die Homepage der autobau fĂźr 15 Franken (exklusiv Verpackung) bestellen. Der Versand in der Schweiz erfolgt noch rechtzeitig vor Weihnachten. Wir wĂźnschen viel Spass beim Blättern. www.autobau.ch

0479,::<4!(\[V:WYPU[*/7HYR)HOUOVMZ[YHZZL 7VZ[MHJO2YL\aSPUNLU;LSLMVU-H_ ,4HPS!PUMV'H\[VZWYPU[JO0U[LYUL[!^^^H\[VZWYPU[JO 7YVQLR[SLP[\UN!:[LMHU+VUH[ 9LKHR[PVU!:[LMHU+VUH[=P:K79VSM()H\Y:[LSS]LY[YL[LY9VIPU+VUH[7OPSPWW (LILYSP,S^PYH+ZJOLTPSV^+Â&#x20AC;Y[L>LS[P:HZJOH/VMZ[L[[LY1Â&#x2026;YN2H\MTHUU/HUZY\LKP 2LSSLY2Â&#x20AC;IP2LSSLY/LUYPR7L[YV)LYUOHYK9PLKLS4V[VYYHK)LH[4H[O`Z-V[V (\Ă&#x2026;HNL!,_LTWSHYL>,4-ILNSH\IPN["HI1\SP,_LTWSHYL 6USPUL(NLU[\YMÂ&#x2026;Y^^^H\[VZWYPU[JO!)H\Y4LKPLU6ILYLUNZ[YPUNLU +Y\JR!(A7YPU[4P[[LSSHUKALP[\UNZKY\JR(.(HYH\ 0UZLYH[L (IV!,S^PYH+ZJOLTPSV^ +LY7YLPZMÂ&#x2026;YKHZ1HOYLZHIVUULTLU[a^Â&#x20AC;SM(\ZNHILUIL[YpN[-YHURLU 4^:[PUILNYPMMLUMÂ&#x2026;Y7VY[V\UK/HUKSPUN


AutoSprint/11/2012  

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