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August 2010

WWW.AUTOSPRINT.CH

D I E E R S T E S C H W E I Z E R G R AT I S A U T O Z E I T U N G O N L I N E T O P - A K T U E L L

Motorrad

Seite 28

Mit Suzuki & Co. macht der Sommer so richtig Spass.

Herzlichen Glückwunsch

Peter Sauber 40 Jahre auf der Piste Immer und immer wieder nur lächeln. Auch wenn die beiden Sponsoren auf dem Hemd

Trend

von Peter Sauber Geschichte sind, so hat uns

Seite 2

das Bild des Teamchefs so gut gefallen, dass es Symbol für die Karriere eine Mannes sein soll, der nie aufgeben will und wird.

Ferrari und Abarth gehören zu den beliebtesten Leihwagen.

Lesen Sie mehr ab Seite

Neuheiten

Seite 8

Zum dritten Geburtstag gab es für den Fiat 500 zwei Zylinder.

AutoSprintCH im Internet Nachwuchs

Seite 38

Seifenkisten-Rennen sind in der Schweiz der grosse Hit.

Das Portal www.autosprint.ch wurde überarbeitet und bietet News, Filme und Fotos noch umfassender. Täglich gibt es Nachrichten aus der Schweiz exklusiv für die Schweiz.

Auf einen Klick die mobile Schweiz im Blick

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www.autosprint.ch

Navi gratis zum Auto

BLICKPUNKT Hochzeit in Weiss, Schwarz und Rot: Nicole und Benjamin Hauser-Hobi haben ihre Freunde bei ihrer Hochzeit mit einem Ferrari überrascht: „Es war ein wirklich unvergesslicher Tag.“

AVB Reinach

Der Kunde ist hier wirklich König. Wer bei der Auto Kunz AG in Wohlen einen Wagen (neu oder gebraucht) kauft, bekommt gratis ein Navigationssystem dazu. www.autokunz.ch

Praktisch: Das Gratis-Smartphone hilft den schnellsten Weg zum Ziel zu finden.

Prominente fahren Volvo Sängerin Marie Louise Werth und ExMister Schweiz André Reithebuch mögen es nordisch. In der Volvo-Garage Martin Müller AG in Niederurnen wurden ihnen ihre neuen Wagen übergeben. AutoSprintCH wünscht allzeit unfallfreie Fahrt. www.garage-mueller.ch

Übergabe: André Reithebuch, Martin Müller und Marie Louise Werth.

Tuning-Trends auf einen Klick

Ferrari zur Hochzeit – das macht doppelt Spass Das Geschäft mit Leihwagen hat sich verändert. Das bekommt auch Werner Schmid von der AVB in Reinach zu spüren. Kleine Autos und sportliche Fahrzeuge der Luxusklasse sind die Renner. AutoSprintCH sprach mit Werner Schmid. Neben Service und Handel mit Mitsubishi spielt die Mietwagensparte in Ihrem Unternehmen ein wichtige Rolle. Stimmt. Die Geschäfte mit Neuwagen und Occasionen laufen nicht schlecht und der Trend, sich für einen gewissen Zeitraum einen Wagen zu mieten, nimmt deutlich zu. Wie sieht der typische Mieter für eines Ihrer Fahrzeuge aus und wo hat es in

der letzten Zeit aus Ihrer Sicht Verschiebungen gegeben? Das geht quer durch alle gesellschaftlichen Schichten. Familien tun sich zusammen, um mit einem Van in die Ferien zu fahren, junge Leute, die sich einen Ferrari nicht leisten können, kommen zu uns und dann gibt es die Gruppe, die aus Umweltgründen überhaupt kein Auto haben, für ein paar Tage aber mobil sein wollen. Woher kommen die Kunden, die den Furhpark von AVB nutzen wollen? Aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland. Vor allem aus Frankreich kommen immer mehr Anfragen. Neben normalen Limousinen sind wir hauptsächlich auf sportliche Fahrzeuge spezialisiert. Und wer zügeln möchte, findet bei uns auch den passenden Transporter. Die Auswahl ist gross. Insgesamt

können wir auf knapp 100 Wagen zurückgreifen. Fast jeder Wunsch wird bei uns erfüllt. Wenden sich mehr Männer oder Frauen mit Mietanfragen an AVB? Es gibt immer häufiger Frauen, die ihren Mann zum Geburtstag oder zu einem anderen Anlass mit einem Ferrari-Weekend überraschen wollen. Andere möchten einen der roten Boliden für die Hochzeit haben. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Sie sind bei Langstreckenrennen mit einem Mitsubishi New Lancer am Start. Kann man diesen Wagen mieten? Zurzeit noch nicht. Aber die Frage ist eine Überlegung wert. Es gibt sicher viele Menschen, die wie mein Sohn Roland und ich am Wochenende auf einer Piste so richtig Gas geben wollen. www.avb-reinach.ch

Team: Roland und Werner Schmid fahren in der Langstrecken-Meisterschaft VLN.

Limousinen: Neben einem 7,16 Meter langen Ford Lincoln (links), gibt es auch einen Bentley sowie einen Rolls Royce Silver Cloud (Baujahr 1958) im Fuhrpark von AVB.

Über 150 000 Artikel und alles, was ein Tuningfan über neue Trends wissen muss, gibt es in der komplett überarbeiteten Homepage von Forcar Pfäffikon

Übersicht: Die Homepage von Forcar ist der grosse Plausch für jeden Nutzer.

auf einen Klick. Praktisch ist, dass alle Produkte den Fahrzeugen im Detail zugeordnet sind. www.forcar.ch

Sportwagen: Ferrari California, Audi R8 und Ferrari 360 Modena Spider sind Wagen, die fast jedes Herz schneller schlagen lassen. In Reinach warten sie auf Mieter.

Fahrspass: Vor allem junge Leute wollen mit dem Fiat 500 Abarth kräftig spurten.


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BLICKPUNKT Komfort: Durch die breiten Türen kann man bequem einsteigen. Alle Modelle von Subaru sind mit Allrad ausgerüstet.

Power: Der Subaru Impreza XV wird von einem Zweiliter-Boxer-Motor mit 150 PS angetrieben. Das ist Kraft genug.

Subaru Schweiz

und Sicherheitsausstattung verfügt, ist der nur in beschränkter Stückzahl aufgelegte Impreza XV Trend bereits ab 30 900 Fragen zu haben. Für die luxuriösere Aufmachung des Impreza XV Style wird ein Aufpreis von 3000 Franken fällig. Subaru auf der Bühne: Der Importeur der Marke unterstützt DJ BoBo bei seiner Fantasy-Tour. Die Ticktes haben gewonnen: Alessia Mauberger und Donato Moscatelli. AutoSprintCH wünscht allen viel Spass. www.subaru.ch www.fantasy-show.ch

Vollgas auf Piste und Bühne Mit dem Sondermodell Impreza XV macht Freizeit noch mehr Spass. Robuste Anbauteile und reichlich Bodenfreiheit prädestinieren ihn für Ausflüge ins Gelände. Auf der Bühne geht Subaru mit DJ BoBo an den Start. Und vier Leserinnen und Leser von AutoSprintCH können dabei sein. Subaru auf der Piste: Obschon er über Tournee: Hit auf Hit und eine Bühnenshow eine weit überdurchschnittliche Komfort- der Superklasse erwarten die Gewinner.

www.autosprint.ch

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Porsche-Tour Hans-Georg Lehmann, einer der bekanntesten Fotografen von Erlkönigen, hat wieder die Nase vorne. Seinen Kalender „On The Road 2011 - Im Porsche durch

Geschenk: Der Kalender hebt sich von durch originelle Photographien ab.

den Wilden Westen“ kann man für 19.90 Euro plus Versandkosten bestellen. info@lehmann-photography.com

Ford im Plus Mit 8622 verkauften Personenwagen erreichte Ford in der Schweiz vor Renault und hinter VW den zweiten Rang. Das bedeutet eine Verbesserung um zwei Plätze und eine Steigerung von immerhin 22,2 Prozent. www.ford.ch


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Das ist die Chance: Neue Auto-TV-Show sucht Moderatoren Schon sehr bald wird es in der Schweiz eine neue TV-Show für Automobilisten geben. Schweiz 5 (ist über Kabel zu

BLICKPUNKT

Allrad & Music Festival Wohlen

Love, Peace und Power im Gelände

Top Gear: Die Autosendung aus England hat sich zu einer Kultshow entwickelt.

empfangen) arbeitet mit Hochdruck an einem Konzept, das mit mobilem Entertainment, News und Ratgeberthemen überraschen soll. Der Start wird noch in diesem Herbst sein. Gesucht werden Moderatorinnen und Moderatoren, die mit Leidenschaft dem Publikum in der Schweiz Themen rund ums Auto näher bringen können. Bewerbungen bitte an AutoSprintCH. www.autosprint.ch

Skoda Yeti: Den Fünfplätzer gibt es als Benziner, Diesel und auch mit Allrad. Die Preise: ab 24 990 Franken netto.

Man nehme Topacts der Musikgeschichte, einen Parcours sowie zahlreiche Allrad-Fahrzeuge von verschiedenen Marken und mische. Heraus kommt das Allrad & Music Festival, das vom 3. bis 5. September in Wohlen AG über die Bühne geht.

Ein solches Open-Air hat es in der Schweiz noch nie gegeben: Am Allrad & Music Festival gibt es nicht nur bekannte Hits aus den letzten 40 Jahren der Musikgeschichte zu hören und Newcomer zu entdecken, sondern das Publikum bekommt auch die exklusive Möglichkeit,

VW Amarok: In seiner Klasse wird der Pickup für alle Fälle zum Mitbewerber, der ernst genommen werden muss.

VW Tiguan: Der kompakte Crossover hat sich sehr schnell zum Liebling von Familie Schweizer entwickelt.


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BLICKPUNKT

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Beim Caddy tut sich was Das ist die neue Generation VW Caddy: Motoren mit weniger Verbrauch, eine überarbeitete Front, die Fussgängern mehr Schutz bietet, und in allen Modellen ESP. www.volkswagen.ch

John Kay und Steppenwolf: Zum Finale des Festivals hat sich die Formation zum lange erwarteten Auftritt angesagt.

sich über neue Allrad- Fahrzeuge bekannter Marken zu informieren. Diesen besonderen Event machen der Zürcher Künstleragent & Konzertveranstalter Albi Matter und Stefan Gürber, der in Wohlen die Sound Arena durchführte, möglich. Die beiden haben vor Jahren in Wohlen die Western-Night organisiert und spannen beim Allrad & Music Festival erneut zusammen. Ihnen zur Seite stehen die Autosponsoren AMAG AG und Emil Frey AG. Auf einem etwa 800 Meter langen Parcours können Interessierte - auch solche, die kein Konzertticket gekauft haben - Allradler auf Herz und Nieren prüfen. Einige der Modelle zeigen wir Ihnen auf diesen Seiten. Dazu gibt es in einem 1860 Quadratmeter grossen Zelt eine 4x4-Ausstellung diverser Marken. Fachleute geben zu den einzelnen Modellen Auskunft. Die AMAG AG sowie die Emil Frey AG betreuen und bewirtschafRosanne Cash: Die Sängerin ten Parcours und Ausstellung. ist am Samstag, 4. September Nicht ohne ist auch das dreitägige neben anderen Grössen aus der Country-Szene zu hören. musikalische Programm. Der Freitag, 3. September, gehört dem Rock, der SamsNicht nur die Allrad-Ausstellung und tag, 4. September dem Country und der sonderen Schlusspunkt auf: John Kay & Sonntag, 5. September dem Rock & Pop. Steppenwolf werden Hits wie Born to Be das musikalische Programm machen das Allrad & Music Festival speziell. Das Dieser Tag wartet mit einem ganz be- Wild oder The Pusher spielen. Sound Arena-Gelände in Wohlen ist das einzige Openair-Festival der Schweiz mit einem eigenen Bahnhof! Die BDWM (Bremgarter-Dietikon-Bahn, S17) fährt direkt an’s Festivalgelände. Das Programm: Freitag, 3. September Fabienne Louves & Band, CH; Fools Garden, D; Canned Heat, USA; Joan Jett & The Black Hearts, USA; Popa Chubby & Band, USA. Kia Sorento: Mit kompletter Ausstattung Toyota RAV4: Einer der Vorreiter in diesem Samstag, 4. September Headwater, steht der Koreaner schon ab 41 950 Franken erfolgreichen Segment. Das aktuelle Baujahr CAN; Two Tons of Steel, USA; Mustang mit 174 PS und Allrad vor der Tür. ist noch eleganter. Preise: Ab 35 100 Franken. Sally, USA; Rosanne Cash & Band, USA; Los Texmaniacs, USA, Rick Trevino, USA. Sonntag, 5. September Kummerbuben, CH; Marc Sway & Special Guest Ritschi, CH; Polo Hofer, CH; John Kay & Steppenwolf, USA. Ticketpreise (an Tageskasse) Freitag und Samstag jeweils 78 Franken, Sonntag 55 Franken, Dreitagespass 148 Franken (alle ohne Gebühren). Kinder bis zwölf Jahre in Begleitung Erwachsener gratis. Alle Vorverkaufsstellen sind im Internet. Mitsubishi ASX: Der kleine Bruder des Outlander ist in der Schweiz seit ein paar Wochen zu kaufen. In Wohlen können Sie den Allradler auch im Gelände fahren.

www.allrad-music-festival.ch

VW Caddy: Die Preise beginnen jetzt bei 21 490 Franken (Modell Kastenwagen).

Neue Räder für Mercedes SLS Für den kürzlich präsentierten Mercedes SLS AMG hat Hamann die geschmiedeten Leichtmetallräder mit der Design Edition Race Anodized im Programm. Preise für Räder und Montage auf Anfrage. www.collaction.ch

Attraktiv: Die breiten Räder passen wie angegossen zum Flügeltürer.

Audi will es wissen Audi nimmt mit dem A7 Sportback Kurs auf ein neues Marktsegment. Das Modell ist sportlich-elegant wie ein Coupé, komfortabel wie eine Limousine und praktisch wie ein Avant. Die vier

Audi A7 Sportback: Die Karosserie ist zu grossen Teilen aus Aluminium.

V6-Motoren vereinen Kraft mit umweltfreundlicher Technik. Der 3.0 TDI mit 204 PS und Multitronic hat zum Beispiel eine Emission von 139 g/km. www.audi.ch


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AUTO & FAMILIE

Erfolg für die Gold-Spange

Modelle: Den Peugeot 3008 gibt es als Diesel oder Benziner. Die Preise beginnen bei 29 450 Franken (1.6 VTi, 120 PS, Trendy Clim). Der Diesel für Einsteiger (1.6 HDi FAP, 112 PS) ist ab 33 950 Franken zu haben.

Von Januar bis Juni hat Chevrolet in der Schweiz 1500 Neuwagen an Kunden ausgeliefert. Besonders erfolgreich waren die Modellreihen Cruze und Spark (500 Einheiten). www.chevrolet.ch

Chevrolet Cruze: Im Motorsport (WTCC) erfolgreich und im Verkauf ein Renner.

Peugeot 3008

Geländeluxus: Ab 132 300 Franken mit 313 PS und Drehmoment von 700 Nm.

Power für den Range Rover Range Rover präsentiert die Modellgeneration 2011 mit einem neuen, leistungsstarken 4.4-Liter-TDV8-Turbodiesel sowie weiteren zahlreichen Verbesserungen an Technik, Ausstattung und Design. www.landrover.ch

Suzuki-Erfolg hält weiter an

Sicherheit auf alle Plätzen Es wird wirklich nichts dem Zufall überlassen. Peugeot bietet in der Modellreihe 3008 schon ab Werk sehr viel aktive als auch passive Sicherheit. Der 3008 ist für maximale Sicherheit in jeglicher Hinsicht konzipiert: Die primäre (aktive) Sicherheit wird garantiert durch ein ausgewogenes optimale Fahrverhalten und die sekundäre (passive) Sicherheit basiert auf einer verbesserten Karosseriestruktur (insbesondere durch einen dreifachen Lastpfad im Vorderwagen und die Crashbox Bogé

Wagon) sowie leistungsfähigen Rückhaltesystemen (zum Beispiel sechs Airbags). Für mehr Sicherheit sorgt der Peugeot Notruf, mit dem das Fahrzeug bei einem Zwischenfall lokalisiert und die Rettungskräfte alarmiert werden können. Dieser 2003 eingeführte Dienst ist in Kombination mit dem für den 3008 angebotenen Telematiksystem WIP Com 3D kostenlos verfügbar. In Verbindung mit den Top-Motorisierungen sorgt die Dynamic Rolling Control an der Hinterachse für Wankstabilität bei erhöhtem Dämpfungskomfort. Die Grip Control erhöht in Verbindung mit

Bequem: Die grosse Heckklappe reicht bis weit auf die Stossfänger herunter.

M&S-Reifen in typischen Offroadsituationen die Traktionskraft der Vorderräder. Der Fahrer kann über einen Drehschalter zwischen fünf Einstellungen wählen: Standard, Schnee, Offroad (das bedeutet Matsch, Erde, feuchtes Gras) und Sand. Bei Bedarf kann das ESP auch ausgeschaltet werden. www.peugeot.ch

Bis Ende Juni hat Suzuki Schweiz 3644 Fahrzeuge immatrikuliert. Das ist wieder ein neuer Rekord. Nach oben scheint es für die Marke keine Grenzen zu geben. Armaturen: Instrumente und alle Anzeigen sind um den Fahrer herum angeordnet.

Suzuki Splash: Der Kleine kommt gross an. Preise ab 14 990 Franken (1.0 GA).

Seit der Übernahme durch die Emil Frey AG 2004 konnten die Verkäufe um 119,7 gesteigert werden. www.suzuki.ch

Komfort: Das sich sehr weit nach hinten öffnende Panorama-Glasdach ist über einen Quadratmeter gross. Die Passagiere sitzen während der Fahrt wie unter freiem Himmel.

Platz: Hinten können drei Insassen reisen. Ski oder sperrige Gegenstände lassen sich bequem in der Mitte durchschieben.


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AUTO & LIFESTYLE

Peugeot RCZ

Peugeot entdeckt Lust und Leidenschaft in der Kompaktklasse. Das Sportcoupé RCZ wurde in nur zwei Jahren zur Serienreife entwickelt. Schon im Stand sieht der 4,29 Meter lange und 1,36 Meter flache Zweitürer ungeheuer schnell aus. Gezeichnet vom deutschen Nachwuchsdesigner Boris Reinmöller glänzt das Coupé wie einst die Studie mit kräftigen Proportionen, weit ausgestellten Kotflügeln und vor allem den beiden blank polierten Aluminiumholmen. Dazu gibt es einen Innenraum, der mit Extras wie dem Sportlenkrad, den ledernen Schalensitzen, dem neuen Cockpit und der weit zum Fahrer geneigten Mittelkonsole ebenfalls seine eigenen Akzente setzt und sich dem Alltag nicht vollends verwehrt. Imposant ist zudem die tiefe Höhle des Kofferraums: Sie fasst mindestens 384 Liter und kann mit der umlegbaren Rücklehne so erweitert werden, dass der RCZ sogar ein Fahrrad schluckt. So lässt es sich mit diesem Auto angenehm und vor allem auch sehr Platz: In den Kofferraum kann man sogar www.peugeot.ch ein zusammenklappbares Velo verstauen. originell leben.

Fahrspass für Umsteiger Baukasten: Viel Teile des Armaturenbretts stammen aus anderen Modellreihen.

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DS3 für Rallye Wo der Citroën DS3 R3 bei einer Sonderprüfung im Drift beobachtet werden kann, gibt es Beifall. Der Rallye-Bolide auf Basis des Serienmodells ist einfach ein Hingucker. Teile und Technik wird es auch in einem Kit geben. Der Preis steht noch nicht fest. www.citroen.ch

Startklar: Der Citroën DS3 R3 hat einen 1.6-Hochdruck-Turbomotor mit 210 PS.

Partner BMW Ein Jubiläum der besonders erfolgreichen Art. Seit über einem Jahr arbeiten das Verkehrshaus Luzern und die BMW (Schweiz) AG eng zusammen. Eine der beliebten Attraktionen ist die Halle Strassenverkehr. www.bmw.ch


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AUTO & TECHNIK

Fiat 500 TwinAir

Zum dritten Geburtstag des neuen Modells hat Fiat dem 500 und 500C einen TwinAir-Motor mit zwei Zylindern spendiert. Damit soll die zentrale Bedeutung der Baureihe hervorgehoben weden.

VW CrossGolf: Sein Common-Rail-TDI leistet 140 PS (Drehmoment 320 Nm).

VW CrossGolf beim Händler Der CrossGolf geht mit 36 200 Franken an den Start. Im Preis enthalten sind elektrisch verstell- und beizbare Aussenspiegel, LED-Rückleuchten, Tagfahrlicht und Klimaanlage. www.volkswagen.ch

Mit Flyer auf die Herzroute Möchten Sie wirkliche Herzroute-Luft schnuppern und mit dem Elektro-Flyer über die Hügel schweben? Flyer bieten Ihnen die Möglichkeit, Herzroute-Etappen in einer geführten Gruppe kennen zu lernen. www.herzroute.ch

Premiere: Das TwinAir-Aggregat wird zuerst in den Reihen 500 und 500C verbaut. Durch ein perfekt angepasstes Drehmoment ist der kleine Fiat ein echter Cityflitzer.

Die von Fiat Powertrain Technologies (FPT) entwickelte TwinAir-Motorentechnologie ist ein weiterer Schritt im Bestreben von Fiat, Verbrauch und Emissionen weiter zu senken. TwinAir bezeichnet eine neu entwickelte Generation von Zweizylinder-Benzinmotoren, die mit Turbolader und der elektrohydraulischen Ventilsteuerung MultiAir ausgestattet sind. Weltpremiere feiert die TwinAirTechnologie im Fiat 500 und im Fiat 500C in einer Variante, die aus 875 Kubikzen-

Zwei Zylinder zum dritten Geburtstag Komplett neu: Der 2-Zylinder Motor mit Multiair-Technik leistet 85 PS.

Entspannung: Bei den Herzrouten sind erfahrene Führer in jeder Gruppe dabei.

Recycling: Aus altem Material werden jetzt die aktuellen Sujets hergestellt.

timetern eine Höchstleistung von 85 PS produziert. Der CO2-Ausstoss erreicht einen neuen Minimalwert von 92 g/km. Darüber hinaus sind die TwinAirTriebwerke in 500 und 500C serienmässig mit Start&Stopp-System kombiniert. Eine Schaltpunktanzeige (Gear Shift Indicator GSI) weist den Fahrer dezent auf die unter Verbrauchsgesichtspunkten optimalen Zeitpunkte für Gangwechsel hin. Mit einer Taste am Armaturenbrett kann der umweltfreundliche Modus ECO aktiviert werden. Der Motor bleibt dabei immer in einem angenehmen Geräuschpegelbereich. Hier hat Fiat bei Dämmung und Abstimmung ganze Arbeit geleistet. Beide Modellverianten erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 173 km/h, für die Beschleunigung von null auf 100 km/h vergehen 11,0 Sekunden. Der Durchschnittsverbrauch beträgt nach Angaben des Werks vier Liter auf 100 Kilometer Fahrt mit der halbautomatischen Dualogic (Markteinführung dieser Variante ist Ende des Jahres) oder 4,1 Liter mit Handschaltgetriebe. Den 2-Zylinder-Flitzer gibt es in der Schweiz ab September für unter 20 000 Franken. www.fiat.ch

Neue Werbung schont Umwelt Mini verwandelt bestehende Plakatsujets in neue Plakate. Dies geschieht aber nicht einfach, indem man ein neues Plakat über ein altes klebt, sondern indem alte Plakatlayer wiederverwendet werden. Die Recyclingplakate benötigen weder neue Druckerschwärze, Kleber, noch Papier. www.mini.ch

Zielgruppe: Die Gestaltung der Armaturen und des Innenraums sind vor allem für jüngere Käuferinnen und Käufer bestimmt.

Tradition: Auch bei der neuen Generation hat es Fiat geschafft, den ursprünglichen Charakter des 500er-Designs zu erhalten.


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Rolls-Royce ganz in Weiss Klein, teuer und sicher sehr selten. Vom White Ghost Limited (Basis Rolls-Royce Ghost) von Veredler Mansory gibt es nur wenige Exemplare. Preise und Ausstattung auf Anfrage. www.mansory.ch

AUTO & ZUKUNFT

Saab 9-5

Neue Chance für die Autos aus Schweden

Luxus: Bis auf den Kühlergrill ist beim White Ghost Limited alles in einer Farbe.

Indian wieder in der Schweiz Diese News lässt die Herzen echter Biker schneller schlagen. Ab sofort ist Indian Motorcycle wieder in der Schweiz vertreten. Die Modelle Chief Standard, Chief Deluxe, Chief Roadmaster und Chief Vintage sind bereits im Verkauf. www.indianmotorcycle.ch

Typisch: Das Saab-Design des Cockpits. Bei der Karosserie sind deutlich Stilelemente des Aero X Concept zu erkennen (Bild unten links). Country Director Mario Klaus: „Wir sind für alles voll in der Verantwortung. Eine Chance, an Erfolge anzuknüpfen.“

Auswahl: Die Leistungen der Motoren des neuen Saab 9-5 reichen von 160 bis 300 PS. Das preisgünstigste 4x4-Modell (2.0T XWD Linear) mit 220 PS gibt es ab 52 200 Franken mit sechs Airbags. Klassiker: In Adligenswil stehen Modelle des Baujahrs 2010 in einer Ausstellung.

Change Bonus neu bei Ford Neue Fahrzeug-Eintauschaktion bei Ford Schweiz. Sie heisst Change Bonus und richtet sich an jene Automobilistinnen und Automobilisten, die ihr mindestens

Die Traditionsmarke Saab baute 2008 noch knapp 74 000 Autos. Dann geriet sie ins Trudeln und wurde jetzt von der Manufaktur Spyker geschluckt. In diesen Tagen rollt ein neuer Saab 9-5 zu den 38 Händlern in der Schweiz. Er löst seinen seit 1997 nahezu unverändert gebauten Vorgänger ab und ist wieder das Flaggschiff der Marke. Mit über fünf Meter Länge und einer stattlichen Statur lässt er damit jeden Geruch von Underdog schnell verfliegen. Saab-Vorbesitzer General Motors lieferte seine Plattform.

Der Opel Insignia baut ebenfalls darauf auf, begnügt sich aber mit 2,73 Meter Radstand. Beim Saab stehen die Achsen 2,84 Meter auseinander. Platzmangel dürfte also kein Thema sein. Als Konkurrenten gelten der Audi A6, der 5er-BMW und die Mercedes-EKlasse. Zumindest was die Preise anbelangt, stehen die Chancen gut gegen die deutschen Platzhirsche. Der Saab ist ab 52 500 Franken zu haben. Der Audi A6 beginnt bei 53 850, der neue 5er-BMW bei 62 200 und die E-Klasse von Mercedes bei 59 300 Franken. Es fällt nicht schwer, sich mit dem

schnörkellos gezeichneten Schweden anzufreunden, dessen steil stehende und stark gebogene Windschutzscheibe deutlich an frühere Saab-Modelle erinnert. Auch die Gestaltung der Armaturentafel und die grossen Lüftungsgitter sind typisch Saab, genauso wie das weit vorgezogene Dach, das den Blick zur Ampel erschwert, und die massige C-Säule, welche die Sicht nach schräg hinten blockiert. Den Zeichen der Zeit folgend, fehlen Einrichtungen wie elektrische Feststellbremse, Startknopf und Headup-Display natürlich nicht. Allrad gibt es in jeder Modellreihe. www.saab.ch

Ford Mondeo: Je nach Modell gibt es zwischen 5000 und 7000 Franken.

sieben Jahre altes Fahrzeug durch ein neues Modell von Ford ersetzen möchten. Man kann immerhin bis zu 7000 Franen gut machen. www.ford.ch

Sicherheit: Der neue Saab 9-5 bietet Sitze mit aktiven Kopfstützen (SAHR, Saab Active Head Restraints), die sich im Falle eines Heckunfalls mit den Köpfen mitbewegen und so einem Schleudertrauma und einer Nackenwirbelverletzung vorbeugen.


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AUTO & DESIGN

Chevrolet Aveo

Pflege im Detail Der kompakte Sportler kombiniert Fahrspass mit betont jugendlichem Design und Wirtschaftlichkeit. Die Verbräuche liegen im Schnitt bei 5,5 Liter auf 100 Kilometer Fahrstrecke.

Design: Die Karosserie wurde für das neue Baujahr in Details überarbeitet. Man kann zwischen einem Dreitürer oder einem Fünftürer (ab 17 490 Franken) wählen.

Gelungen: Die Heckleuchten wurden an den Seiten der Kofferraumklappe, die weit nach unten reicht, harmonisch angepasst.

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Praktisch: Schalter und Drehelemente sind leicht zu kontrollieren. Sie sind alle in greifbarer Nähe zum Fahrer angeordnet.

Der kompakte Aveo 3-Türer - serienmässig mit ABS, MP3-fähigem Audiosystem und vielem mehr. Er ist sparsam im Verbrauch, hat ein erfrischend sportliches Styling und bietet viel Platz. Optional auch mit Autogas-Antrieb erhältlich. Dreitürer LS 1.2-Liter-Benziner, ABS (4-Kanal) mit elektronischer Bremskraftverteilung, Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, Aussenspiegel elektrisch verstell- und beheizbar und Lenksäule in der Höhe verstellbar. Die Preise beginnen bei 16 890 Franken. Dreitürer LT 1.4-Liter-Benziner, plus Klima-Automatik, Bordcomputer, 15-Zoll-Alufelgen, Nebelscheinwerfer, Dachspoiler und 4-Stufen-Automat (1600 Franken extra). Die Preise beginnen bei 19 240 Franken. www.chevrolet.ch

Gefragt: Der Citroën C3 ist eines der beliebtesten Modelle der Marke.

Citroën-Plus In den ersten Monaten dieses Jahres liefen die Geschäfte für Citroën in der Schweiz wie geschmiert. Die Verkäufe aller Modellreihen machten einen Marktanteil von 5,7 Prozent aus. Das hat es bisher noch nicht gegeben. Grossen Anteil am Erfolg haben die Reihen C3 und der DS3. www.citroen.ch

Online-Order Schweizerinnen und Schweizer kaufen Zubehör für ihr Auto gerne im Internet. Nach einer aktuellen Befragung von auto.ricardo.ch ordern 65 Prozente von ihnen online - vor allem Felgen und auch HiFi-Systeme.  www.ricardo.ch


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Leasing für Elektroautos Die LeasePlan (Schweiz) AG bietet erstmals Elektrofahrzeuge für Firmenflotten an. Ab sofort stehen drei Elektroautos von Kamoo Electrocars AG zur Auswahl. www.leaseplan.ch,www.kamoo.ch

AUTO & FREIZEIT

Renault Wind

Frische Brise aus Paris Nett anzuschauen, gut ausgestattet, alltagstauglich und vergleichsweise sehr günstig: Renault gelingt mit dem Wind ein kleines Oben-ohne-Wunder.

Übergabe: Sergio Kaufmann (Kamoo) und Caroline Mathieu (LeasePlan).

Pünktlich mit Yokohama Der japanische Reifenhersteller hat eine auf 100 Stück limitierte Chrono-Damenuhr kreiert. Die exklusive Swiss Made-

Limitiert: Die Uhr für Damen kostet 330 Franken (links), für Herren 340 Franken.

Uhr ist im Yokohama-Design gehalten. Passend dazu ist eine Chrono-Herrenuhr in den Yokohama-Farben Rot und Schwarz erhältlich. www.yokohama.ch

Endlich kommen begehrenswerte Autos wieder aus Frankreich. Citroën bietet mit dem DS3 eine schicke Mini-Alternative an, Peugeot gelingt mit dem RCZ ein reinrassiges Sport-Coupé (beachten Sie bitte auch die Seite 7 dieser Ausgabe). Nun ist Renault an der Reihe und platziert zwischen Twingo und Clio ein Spass-

Cabrio mit elektrischem Klappdach. Die Front des 3,80 Meter langen Wagens trägt das typische Renault-Gesicht, ist aber trotz der bläulich schimmernden Scheinwerfer nicht die Schokoladenseite. Vor allem das Heck mit der elegant ansteigenden Seitenlinie, den beiden Höckern und dem Spoiler wirkt schön knackig und sportlich. Etwas mehr Liebe zum Detail hätte das Cockpit verdient. Die Plastikflächen und die Schalterbatterie an der Mittelkonsole für Fenster und Verdeck passen nicht zum Gesamteindruck. Die Sitze bieten dafür einen ordentlichen Seitenhalt und formen sich gut dem Körper an. Die Heckklappe muss

mit viel Kraft geöffnet und geschlossen werden. Dahinter verbirgt sich ein 270 Liter grosser Laderaum - so gross wie der Kofferraum eines normalen Kleinwagens. In seiner Nutzbarkeit wird das Gepäckabteil durch zwei Versteifungsstreben etwas geschmälert, der komplette Laderaum bleibt dafür aber auch bei offenem Verdeck erhalten. Der Sommerflitzer steht rechtzeitig zu den Tagen der offenen Tür, die am 28. und 29. August bei allen Händlern der Marke stattfinden, zu Probefahrten bereit. In der Schweiz gibt es zurzeit zwei Basisversionen: Zum einen den Dynamic TCe 100 mit 100 PS ab 25 900 Franken und zum anderen den Dynamic 1.6 130 mit 133 PS ab 27 900 Franken. www.renault.ch

Test: Bei den Tagen der offenen Tür kann der Wind zur Probe gefahren werden.

VW Crafter für die Weibel AG Das Strassenbau und Tiefbauunternehmen Hans Weibel AG hat elf VW Crafter (136 PS, Turbo-Diesel TDI Common Rail Motoren, manuelles 6-Gang-Getriebe, Heckantrieb) für seinen Fuhrpark geordert. www.volkswagen.ch

Partner: Jakob Willen (Werkhof Flamatt) und Urs Allemann (VW/Scania Schweiz).

Schlicht: Alle Armaturen im Renault Wind können auf einen Blick übersehen werden. Der Schaltknauf liegt gut in der Hand.

Praktisch: Einmal drehen und dann verschwindet in nur zwölf Sekunden das Metalldach komplett im Kofferraum.


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Autogas auch in Graubünden Dr. Flurin von Planta (VR Viamala Raststätte Thusis AG), Martin Rohner (GF Viamala Raststätte Thusis AG) und Antonio Villani (Vitogaz Switzerland AG) eröffneten die 40. Station, bei der auch Autogas getankt werden kann. www.autogasLPG.ch

AUTO & FORTSCHRITT

Kia Venga So macht fahren richtig Spass

Raststätte Viamala: Hier kann man rund um die Uhr LPG tanken und pausieren.

Frische Luft im Mégane Egal ob es regnet oder die Sonne scheint, im Renault Mégane Coupé-Cabrio sitzt man immer richtig. Die Preise beginnen bei 37 300 Franken (Dynamic TCe, 130 PS). Der Diesel GT dCi mit 160 PS kostet 44 800 Franken. www.renault.ch

Schmuck: Das Renault-Cabrio gehört zu den Hinguckern in seiner Klasse.

Heck: Hier passt jedes Detail. Die tief nach unten angesetzte Heckklappe lässt den Wagen bequem und schnell beladen.

Der Kia Soul (AutoSprintCH berichtete) und der Venga sind für den Deutschen Designpreis 2011 nominiert worden. Der „Preis der Preise“ ist die höchste offizielle Designauszeichnung in Deutschland und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vergeben. Der Hintergrund: Es können nur Produkte nominiert werden, die bereits in einem nationalen oder internationalen Wettbewerb ausgezeichnet wurden. Die Nominierung erfolgt durch die Wirtschaftsministerien von Bund oder Län-

Erfolgs-Quartett: Schweizer Ski-Stars gehen in schnellen Audis auf Reisen.

Von der Piste auf die Piste Alle sind erfolgreich im Wintersport und alle holten sie für die Schweiz Medaillen. Ernesto Larghi, Chef Audi Schweiz, überreichte anlässlich des Festivals Moon&Stars in Locarno Simon Ammann (Audi RS5), Dario Cologna (Audi S5 Sportback), Didier Cuche (Audi S4 Avant) und Didier Défago (Audi S4 Avant) ihre neuen Wagen. www.audi.ch

Originell: Das Schiebdach lässt sich je nach Licht mit verschiedenen Teilen bewegen.

dern. Der Soul und der Venga sind Preisträger des „red dot“-Wettbewerbs, der zu den weltweit grössten Designwettbewerben zählt. Beide Kia-Modelle erhielten den roten Punkt für ihr Produktdesign. Der Venga wurde darüber hinaus mit dem

Keck: Die Front signalisiert Lebensfreude und den Drang, schnell starten zu können. Das Design hat Charakter und es wirkt flott.

renommierten „iF product design award“ ausgezeichnet. Aber auch sonst hat der Venga einiges zu bieten. Der spanische Name des Kia Venga lässt sich im Deutschen übersetzen mit „Los geht‘s!“. Dabei hat er gar nichts Aggressives an sich, versprüht mit seinem Design aber schon das Quantum an Dynamik, wie man es heute in Europa so sehr schätzt. Eine kurze, runde und hohe Schnauze prägt das Gesicht des Venga. Der Charakter des Koreaners wird zudem von der flachen und langen Windschutzscheibe unterstützt; das Heck von grossen Leuchteneinheiten betont. Wegen der kurzen Überhänge lässt ein langer Radstand viel Platz für die hohe Kabine. Im Innenraum trifft man auf gut verarbeitete, angenehme Materialien, die auch eine gewisse Wertigkeit ausstrahlen. Die Rundinstrumente befinden sich mit ihrem klassischen Design im Blickfeld des Fahrers. Die Mittelkonsole lässt bei Gestaltung und Bedienkonzept höhere Ansprüche erkennen. Kia hat hier seine Lektion offenbar gelernt: Europäer erfreuen sich auch an inneren Werten. Im Venga stehen eine Vielzahl von Ablagen und Staufächer zur Verfügung. Zudem lässt sich die Rücksitzbank um 130 Millimeter verschieben, womit entweder

den Hinterbänklern oder dem Gepäck mehr Raum verschafft wird. Zwischen 314 Litern und 570 Litern stehen zur Verfügung, je nachdem, ob man den Ladeboden oben oder unten einlegt. Durch Umklappen der Rücksitzbank (60:40) entstehen bis zu 1341 Liter Raum für Ladung. Der Venga gehört zur Gattung der

Harmonie: Die Armaturen wirken für ein Auto dieser Klasse gediegen und auch sehr wertig.

attraktiv gestalteten Minivans. Er zieht die Blicke auf sich. Er wird seine Freunde finden, die sich von seinen Vorzügen überzeugen lassen. Als Fünftürer eignet er sich sowohl als Kurz- aber auch als Langstreckenfahrzeug für die kleine Familie - also: Venga! Die Preise beginnen bei 26 600 Franken (1.6 CVVT Trend, 125 PS, 6,2 Liter auf 100 Kilometer), der Diesel (1.6 CRDi Style DPF, 128 PS, 4,5 Liter) kostet 33 600 Franken. www.kia.ch


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SONDERMODELLE

www.autosprint.ch 17

Erst scharf rechnen und dann kaufen Honda CR-Z: Noch bis zum 31. Dezember 2010 gelten die Lancierungsangebote.

Honda lässt es krachen Attraktives Zubehör zu Sonderpreisen und interessante Garantien gibt es bei Honda zur Einführung des Sport Coupés CR-Z Hybrid. So macht das Auto dann noch mehr Spass. www.honda.ch

Feiern und viel sparen

Sonnyboy: Fredy Barth ist ein emotionaler Typ, lesen Sie mal online seinen Blog.

Heisser Sommer bringt coole Preise Die Temperaturen steigen, die hören Alu-Velo plus Sonderausstattung Preise fallen. Viele Garagisten New Swift Sport. Vorteil 4000 Franken www.suzukiautomobile.ch räumen ihre Bestände, um dem Mercedes My Star bietet in allen Baujahr 2011 Platz zu machen. Smart Zweifach zeigt das Modell edition black & white (Bild oben) limited seine Vorteile: Kristallweiss oder TiefSuzuki: Zu den 101er-Sondermodellen schwarz. Vom Start weg ist gleich alles gibt es sogar ein Klapp-Alu-Velo dazu. mit dabei. Unter anderem Smart Radio 9, elektrisch bedienbare Fensterheber, Klimaanlage mit automatischer Temperaturregelung, schwarze Sitze mit silberner Rückenlehne. Preis: 61 PS mhd Benziner 15 650 Franken. Vorteil 1370 Franken www.smart.ch Suzuki Die New Swift 1.6 Sport 101 Mercedes: Schon bei der A-Klasse macht Edition gibt es für 25 490 Franken mit dem 101-Edition-Mobilpaket. Dazu gesich der Spareffekt My Star bemerkbar.

Mitsubishi: Hier werden sich scharfe Rechner bei den Angeboten Diamond Bonus oder Diamond Leasing die Augen reiben. Schneller kann man kaum noch sparen.

Zum 200jährigen Jubiläum lanciert Peugeot die Sonderserie Millesim 200 für die Baureihen 207 und 308. Man kann bis zu 3600 Franken sparen. Fragen Sie den nächsten Vertreter der Marke was

Peugeot 207: Der hübsche Franzose ist als Sondermodelle ein echter Renner.

es an Sonderausstattungen gibt. Sie können sich natürlich auch im Internet informieren. www.peugeot.ch

Mazda: Besonders die Angebote für das Leasing machen die Offerten attraktiv.

Modellreihen individuelles Zubehör. Ab A-Klasse. Vorteil ab 3280 Franken www.mercedes.ch Mitsubishi offeriert einen Diamond Bonus bis 6000 Franken sowie ein Diamond Leasing von 3,33 Prozent. Als Sondermodell gibt es den Colt Swiss Champion mit Stopp Start Automatik, Alufelgen, Rauchglas, Tempomat und Styling Kit ab 20 490 Franken. Vorteil 2600 Franken www. mitsubishi-motors.ch Mazda Nicht nur beim Benzinverbrauch gibt sich der Mazda2 äusserst sparsam: Neu erhalten Sie den agilen und sicheren Stadtflitzer auch zum speziellen Leasingzins von nur 1,99 Prozent. www.mazda.ch

Seat schont das Budget Seat-Sondermodelle Good Stuff: Ibiza, Ibiza SC, Leon, Altea und Altea XL. Preisvorteil bis zu 2520 Franken. Businessline-Pakete Exeo & Exeo ST: Exklusive Sonderausstattung. Preisvorteil 1220 Franken und kostenlose myclimate-CO2Kompensation. www.seat.ch

Seat: Attraktives Zubehör und Schutz der Umwelt bei den Sondermodellen.


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18 www.autosprint.ch

Coop-Laster immer cool

NUTZFAHRZEUGE

Volvo/Modec

Bestellt: Aufbauten für Motorwagen, Anhänger und Sattelauflieger (Bild).

Der Grossverteiler Coop bestellt bei der FHS Frech-Hoch AG 50 neue Kühlfahrzeuge, eine der grössten Bestellungen für den Schweizer Aufbauer überhaupt. www.frech-hoch.ch

Gefahrengut und Gesetze Im Auditorium des Swiss Conference Center EuroAirport Basel ging der Gefahrguttag Schweiz über die Bühne, wo sich Fachleute wieder auf den neusten Stand der diesbezüglichen Vorschriften bringen konnten. www.gefahrgut.ch

Beliebt: Auch diesmal war wieder der Gefahrgut-Parcours besonders gefragt.

Praktisch: Dank Frontmotor kommt der Vario ohne kippbares Fahrerhaus aus.

Der Vario mit neuer Zukunft Die Würfel sind gefallen: Der mittlerweile 15 Jahre alte, aber weiterhin gefragte Mercedes-Benz Vario erhält eine Modellpflege und einen neuen Antriebsstrang mit SCR-Technologie, damit er ab 2013 die Euro 6 Norm erfüllt. www.mercedes-benz.ch

Ganz leise kommt die nächste Stange

Team: Peter Wenger (links), Key Account Manager & Projektleiter Modec, Volvo Trucks (Schweiz) AG und Thomas Stalder, Leiter Logistik Feldschlösschen Getränke AG.

In der Schweiz sind seit Ende Juni die ersten fünf ElektroLastwagen bei Feldschlösschen im Einsatz. Umweltfreundlicher kann Bier nicht zu den Verkaufsstellen gefahren werden, denn die Batterien werden ausschliesslich mit Strom aus Wasserkraft geladen. Im Jahr 2008 beschlossen Feldschlösschen und Volvo Trucks (Schweiz) AG, gemeinsam einen Feldtest mit einem Elektro-Lastwagen durchzuführen. Begleitet wurde er vom Bundesamt für Energie, dem Verband e‘mobile und der AEW Energie AG, die den Strom aus reiner Wasserkraft lieferte. Die Elektrofahrzeuge wurden nicht nur aus technischer Sicht und was die Einsatzmöglichkeiten betrifft beurteilt, sondern auch bezüglich Akzeptanz durch die Fahrer und die Kunden. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Die nun ausgelieferten Fahrzeuge der englischen Marke Modec wurden auf Wunsch von Feldschlösschen durch Volvo Trucks (Schweiz) AG importiert und zugelassen. Mit einem Gesamtgewicht

Premiere: Vier der fünf Elektro-Lastwagen warten auf ihren Feldschlösschen-Einsatz.

Startklar: Feldschlösschen-Fahrer Martin Flückiger am Steuer seines neuen Modec.

Kontrolle: Die Anzeige gibt Auskunft über Leistung, Ladezustand und Energiefluss.

von 5,5 Tonnen verfügen sie über eine Nutzlast von 2,65 Tonnen und eine Reichweite von maximal 160 Kilometer. Die Geschwindigkeit ist auf 80 km/h begrenzt. Die Batterien werden in acht Stunden geladen, können aber auch in 20 Minuten gewechselt werden. Die lokal CO2-freien Fahrzeuge werden in den Stadtgebieten von Basel, Zürich, Bern, Genf sowie im Tessin zum Einsatz kommen. Die Modec

sind (noch) etwa 20 bis 30 Prozent teurer als vergleichbare Diesellastwagen. Dabei ist bereits berücksichtigt, dass sie LSVA befreit sind und deutlich geringere Energie- und Wartungskosten aufweisen. Als nächstes sollen 7,5 Tonnen Versionen mit fast doppelter Nutzlast in Verkehr kommen. So umweltfreundlich und leise wurde Bier bisher noch nie transportiert. www.volvotrucks.ch


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NUTZFAHRZEUGE

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Hier kommt der Neue

Iveco

Umweltschutz nach Plan In Turin präsentierte IvecoCEO Paolo Monferino die Pläne für die nächsten fünf Jahre sowie aktuelle umweltfreundliche Technologien - auch für die Schweiz. Laut Paolo Monferino strebt Fiats Nutzfahrzeugsparte Iveco für 2014 einen Umsatz von zwölf Milliarden Euro an: «Durch den Zusammenschluss von Chrysler mit Fiat ergeben sich in Nordamerika interessante neue Optionen». Mit JointVentures in China will er weltweit in fünf Jahren sogar zweitgrösster Nutzfahrzeug-Hersteller werden. Konkreter sind da die aktuellsten umweltfreundlichen Antriebe, die ab sofort auch in der Schweiz erhältlich sind. Der mittelschwere Lastwagen Eurocargo Hybrid wartet mit einem Parallelhybrid (mit Lithium-Ion-Batterien) und Start-StoppAutomatik auf. Ziel sind Spriteinsparungen von 25 Prozent. Die Stadt Barcelona bestellte zehn solcher Eurocargo für den Einsatz als Strassenwischmaschinen.

Zukunft: Hier brummt kein Diesel oder ein Benziner, dafür summt ein Elektro-Antrieb.

Antrieb: Diesel und Benziner mit vier und sechs Zylindern leisten bis 258 PS.

Die neue Generation des MercedesBenz Viano setzt mit serienmässiger BlueEFFICIENCY Technologie die Messlatte für Komfort und Effizienz bei Grossraumfahrzeugen auf ein neues Niveau. Die ersten Modelle mit bis zu 15 Prozent sparsameren Motoren kommt im Herbst zu uns. www.mercedes-benz.ch

Mit TIR wissen Sie Bescheid Aktuell: Was man wissen muss, steht in der TIR transNews.

Bereits erhältlich: Der mittelschwere Lastwagen Iveco Eurocargo Hybrid.

Ebenfalls in der Schweiz erhältlich ist der Transporter Daily mit elektrischem Antrieb. Seine Reichweite beträgt je nach Batterien zwischen 90 und 120 Kilometer bei einer Nutzlast von 800 bis 1100 Kilo. Einziger Wermutstropfen: Der hohe Paolo Monferino, CEO Iveco: Will in fünf Anschaffungspreis. www.iveco.ch Jahren Nummer 2 in der Welt sein.

Mehr über Nutzfahrzeuge erfahren Sie jeden Monat in TIR transNews, der führenden Schweizer Fachzeitschrift. Mit einem Jahres-Abonnement von 95 Franken sind Sie aktuell über Lastwagen, Transporter, Logistik und die Schweizer Branche informiert. Zu den Themen gehören auch Umwelt, neue Modelle und Events. www.tir.ch


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Andrina hat neue Pläne Auch kleinere Tiefflüge können Andrina Gugger nicht den Spass am Motorsport nehmen. Wer wissen möchte, was in Zukunft von ihr zu erwarten ist, wird online informiert. www.andrinagugger.ch

Privat: Andrina Gugger kann auch mal auf den Overall verzichten. Sieht toll aus.

Rikli hat noch viele Chancen Noch drei Rennen hat Peter Rikli Zeit, um mit seinem Honda Civic FD S2000 in die Punkte zu fahren. Wer den Mann kennt, weiss, dass er hoch motiviert in der ADAC Procar Meisterschaft an den Start geht. www.rikli-motorsport.ch

MOTORSPORT Peter Sauber, der General aus Hinwil, ist seit 40 Jahren im Geschäft. Er hat Talente gefördert, Höhen und Tiefen erlebt. Höchste Zeit für einen Rückblick.

40. Jubiläum am Hockenh

Dass Peter Sauber das 40-jährige Bestehen von Sauber Motorsport feiern kann, hatte in der frühen Phase vor allem mit Zufall, dann aber vor allem mit viel Arbeit und Geschick zu tun. 1967 fuhr Peter Sauber mit einem VW Käfer zur täglichen Arbeit. Bis ihn ein Freund dazu überredete, diesen tunen zu lassen. Damit beteiligte sich Peter Sauber 1967 zum Spass an ein paar Club-Rennen. 1970 entschied Peter Sauber, sich mit dem Bau von offenen, zweisitzigen Rennsportwagen als selbstständiger Unternehmer zu etablieren. Im Keller des Elternhauses in Zürich entstand der Sauber C1. Als Typenbezeichnung wählte Sauber den ersten Buchstaben des Vornamens seiner Ehefrau Christiane. Noch im selben Jahr gründete er die PP Sauber AG. Mit dem C1 gewann er 1970 den Schweizer Meistertitel bei den Sportwagen. 1974 verlegte sich ganz aufs Konstruieren. Das C als Markenzeichen wurde beibehalten. Internationale Beachtung fand Sauber durch den C5, Sauber Motorsport hatte mittlerweile vier Mitarbeiter. 1981 gewannen HansJoachim Stuck und Nelson Piquet auf einem von Sauber gebauten BMW M1 nach Gruppe-5-Reglement das 1000-KiloSchweizer Kunststoffunternehmen Seger (Gruppe C) zu bauen. Es wurde der Sauber meter-Rennen auf dem Nürburgring. Das folgende Jahr war ein entschei- & Hoffmann den Auftrag, ein Fahrzeug C6. In dieser Zeit entstand der Kontakt zu dendes für Peter Sauber. Er erhielt vom für die Sportwagen-Weltmeisterschaft Ingenieuren bei Mercedes. Ab 1985 ver-

Die Branche fei

Boxenstopp: Peter Rikli kann sich auf sein eingespieltes Team verlassen.

Bei Fabio tickt es nun richtig Beziehungen zu Sponsoren sollte man immer pflegen. So auch Fabio Leimer, der in einer Rennpause seinem Partner Certina in Le Locle einen Besuch abstat-

Le Mans: Das Bild zeigt Marc Surer in einem C5. Peter Sauber ging mit einem C3 an den Start. Die Rennen sorgten für grosse Aufmerksamkeit.

Erinnerung: Peter Sauber startete seine Karriere 1967 mit einem VW Käfer. Später war er nur noch Konstrukteur.

Geschenk: Präsident Adrian Bosshard und Fabio Leimer mit neuer DS Rookie.

tete. Es war der erste persönliche Kontakt der Partner in dieser Saison. www.fabioleimer.com

Sieg in Hockenheim: 1970 kam Peter Sauber mit dem C1 beim Rennen des SAR auf den ersten Platz. Ein sehr wichtiger Erfolg.

Begeisterung: Wo die Boliden von Peter Sauber an den Start gingen, wie hier die Prototpen C8, war das Interesse gross.


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MOTORSPORT Mitarbeiter angewachsen. In diese Zeit fiel die Gründung des Junior-Teams mit Michael Schumacher, Heinz-Harald Frentzen und Karl Wendlinger. Im Januar 1992 entschied Peter Sauber sich zum Sprung ins kalte Wasser. Im Herbst fanden die ersten Testfahrten mit dem C12 statt. Verträge mit Red Bull und Petronas bildeten ab 1995 ein solides Fundament.In den Jahren 1995 und 1996 war Sauber Werksteam von Ford, ab 1997 fuhr man mit Ferrari-Motoren, die den Namen des Titelsponsors Petronas trugen. Der Durchbruch liess noch auf sich warten. Dann aber folgten 2001 drei Höhepunkte: Die Partnerschaft mit der Schweizer Grossbank Credit Suisse, der Mitte Oktober feststehende vierte Rang in der Konstrukteurs-WM und wenige Tage später der erste Spatenstich zum eigenen Windkanal. Im Jahr 2005, mittlerweile über 60 Jahre alt, suchte Peter Sauber nach einem Weg, sein Lebenswerk in starke Hände zu geben. Ein Angebot von BMW schien die Lösung. Nach einem schwierigen Start in die Saison 2009 folgte am 29. Juli eine schockierende Nachricht: BMW verkündete den Ausstieg aus der Formel 1 zum Saisonende. Am 27. November 2009 verkündete Peter Sauber, dass man sich mit BMW geeinigt habe. Der nimmermüde Motorsportunternehmer kaufte sein Lebenswerk zurück. Mit den Piloten Kamui Kobayashi und Pedro de la Rosa nahm die Hinwiler Mannschaft die Saison 2010 in Angriff und das Team setzt 1988 war Sauber offi ziell Werksteam von wendete Sauber in seinen Rennsportwanun alles daran, in die Ränge zu kommen. gen Mercedes-Motoren und rückte damit Mercedes. Sauber Motorsport war auf rund 50 Stuttgart noch ein bisschen näher. Ab www.sauber-motorsport.com

eim

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Talent-Cup von BMW Nach fast zehn erfolgreichen Formel BMW Meisterschafts-Jahren wird ab der kommenden Saison der Formel BMW-Talent-Cup etabliert. www.FormulaBMW.com

Nachwuchs: Im Talent Cup kann man schon ab 14 Jahre um Punkte kämpfen.

Marco macht munter weiter So schnell hängt Marco Muster den Helm nicht an den Nagel. Im Team Magic Racing ist er mit einem Renault

ert Peter Sauber

Selten: Bei Peter Sauber ist Monisha Kaltenborn als neue Geschäftsführerin seit diesem Jahr angestellt.

Chefsache: Eigentlich wollte Peter Sauber nach dem Ausstieg von BMW nicht mehr als Teamchef in der Boxengasse stehen. Aber nach dem Rückkauf seiner Firma packte ihn wie erwartet das Motorsportfieber und nun ist er wieder auf der ganzen Welt unterwegs, wenn die Fomel 1 zu einem Rennen an den Start geht. Und vor allem in der Schweiz nimmt das Interesse an der Serie zu.

Sponsoren: Noch fehlen Peter Sauber ein paar finanzkräftige Partner. Die Wagen drehen fast unbeschriftet ihre Runden. Neu ist die Emil Frey AG dabei, deren Logo an der Seite zu erkennen ist. Für Peter Sauber kein Grund, aufzugeben. Er möchte punkten.

Boxenstopp: Marco Muster kommt mit dem Renault Clio Cup bestens zurecht.

Clio Cup unterwegs. Marco Muster hat sich vor allem einen Namen als Spezialist für die Langstrecke gemacht. www.marcomuster.ch

15 000 wollen zum Gurnigel Das wird das Motorsportfest des Jahres. Am 4. und 5. September feiert das Bergrennen Gurnigel 100-jähriges Jubiläum. Auch in diesem Jahr werden 15 000 Fans erwartet. Für Action pur ist immer gesorgt. www.gurnigelrennen.ch

Haarscharf: In den Kurven erlebt man am Gurnigel Motorsport in Hochform.


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MOTORSPORT

Dreamteam: 14 Wagen erhielten vom Service Team des Porsche Zentrum Zug auch dieses Mal den perfekten Rennstreckenservice.

www.autosprint.ch 23

Die Schweizer bei der Classic Dabei sein ist alles: Das bf classic helvetia-Team Bruno Flückiger/Klaus Kröll (Chrysler), Daniel Mauerhofer/Max Welti (Toyota 2000GT) und Jo Ramirez/ Johnny Wyssmüller (Porsche 911 T) in Göbming. www.ennstal-classic.at

Porsche Sports Cup Suisse

Dijon wartet auf die schnelle Truppe schiedenen Wertungsklassen. Veranstalter war auch dieses Mal der Verband Schweizer Porsche Clubs.

zwischen Karl Renz/Marco Seefried, PhiGenau 94 Teilnehmerinnen lippe Giauque und Daniele Perfetti über und Teilnehmer hatten sich alle Trainingsläufe herrschte, entwickelte zum dritten Lauf des Porsche sich der Sports Cup zur Ein-Mann-Show Sports Cup Schweiz im süddes Massimiliano Degiovanni. Von der französischen Le Castellet einWährend im Super Sports Cup über Poleposition aus gewann er mit seinem geschrieben und sie starteten mit ihren Fahrzeugen in ver- beide Tage ein offener Schlagabtausch 997 GT2 den 3. Lauf des PSCS sowie dieKlasse 7ER souverän. Ihm folgten in Ziel Ralf Schmid und Reto Steffen, die ihrerseits die Klasse 4S mit den Plätzen eins und zwei belegen konnten. Im Super Sports Cup war es dann doch der bereits erwähnte Philippe Giauque, der seine Poleposition in einen Sieg ummünzen konnte, gefolgt von Carlo Lusser und Egidio Perfetti (alle auf GT3 Cup). Egidio Perfetti auf 997 GT3 Nicht zu bremsen: Philippe Giauque, der seine Poleposition beim Rennen des Super Cup hiess dann der Sieger im LangstreSports Cup mit hauchdünnem Vorsprung in einen Sieg ummünzen konnte. ckenlauf. Vor Marcel Matter und Richard Feller, beide ebenfalls auf 997 GT3 Cup, brachte er seinen Boliden ins Ziel. Ein perfekter Boxenstopp sowie ein tadellos funktionierendes Auto halfen ihm dabei. Gute Vorraussetzungen also für die nächsten Rennen.

Flucht nach vorn: Markus Humbel gelang es, sein persönliches Limit als Konstante zu benutzen. Ein Sieg in der Porsche Drivers Challenge war der verdiente Lohn.

Vom 20. bis 21. August 2010 geht es zum vierten Lauf des Porsche Sports Cup Schweiz in die Bourgogne - nach Dijon. Zuschauer sind jederzeit willkommen. www.porsche-clubs.ch

Ennstal-Classic: Die Schweizer Teams konnten das Ziel problemlos erreichen.

Starten Sie im Nissan Tief Luft holen werden Sie sicher, wenn Sie mit einem Rennpiloten in einem Nissan GT-R ein paar Runden auf dem Nürburgring drehen. Der exklusive Spass ist in dieser Saison für 430 Franken zu buchen. www.nuerburgring.com

Bolide: Der Nissan GT-R bringt locker seine bulligen 486 PS auf die Strasse.

Fredy ist gut unterwegs Starker Auftakt für Fredy Barth in der World Touring Car Championship. In der Gesamtwertung hält er sich mit dem Team Seat Swiss Racing tapfer im Mit-

Farbenfroh: Der Wagen von Fredy Barth ist durch die Lackierung gut erkennbar.

Abgehoben: Mit beeindruckender Fahrzeugbeherrschung dominierte Heinz Bruder die Klasse 5a beim Super Sports Cup und sicherte sich hierbei der ersten Rang!

Helfer: Alle Hände voll zu tun hatten die Spezialisten vom HORAG Reifen Team.

telfeld und bei den Rookies hat er die Haube ganze vorne. Da kommt wirklich Freude auf. www.fredybarth.ch


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24 www.autosprint.ch

MOTORSPORT

Raffi Bader in den Rängen Gut unterwegs ist Raffi Bader, der im Porsche Mobil 1 Supercup dabei ist und sich beim ersten Lauf neben bärenstarker Konkurrenz den 16. Rang erobern konnte. www.raffi-bader.ch

Partner: Ralp T. Beck und Fredy Lienhard jr. (rechts) bieten Tainings auf dem Nürburgring an.

Karriere: Raffi Bader hat im Motorsport erste Erfahrungen im Kart gesammelt.

Bergrennen ausgebucht Nichts geht mehr für das Bergrennen Steckborn-Eichhölzli am 25. und 26. September. Die Starterlisten sind komplett ausgebucht und der Event verspricht, eine Parade der schönsten Boliden zu werden. www.bergrennen-steckborn.ch

Oldtimer: Dieser gepflegte Jaguar wird beim Bergrennen an den Start rollen.

Nico Müller ist Favorit In der GP3-Serie sind in dieser Saison die Schweizer Piloten Simon Trummer und Nico Müller mit von der Partie. Vor allem Nico Müller hat sich bisher tapfer

RENT4RING

Grüne Hölle für kleines Geld Sicher wollten auch Sie die Nordschleife am Nürburgring einmal live erleben. Fredy Lienhard jr. und Ralph T. Beck von Rent 4Ring machen es möglich und Sie können für kleines Geld durch die Grüne Hölle preschen. Ralph T. Beck: „Ausserhalb der Touristenfahrten auf dem Nürburgring gibt es die Möglichkeit, über uns an bestimmten Tagen die Nordschleife exklusiv zu befahren. Bei einer beschränkten Teilnehmerzahl ist somit gewährleistet, dass Sie in der grünen Hölle ungehemmten Fahrspass geniessen. Selber fahren - ob mit einem Rent4Ring-Swift oder mit Ihrem eigenen Fahrzeug (auch ohne StVO). Man kann so seine Fähigkeiten als Fah-

rer unter der Anleitung eines Rennprofis trainieren. Unter diesen Vorzeichen bieten wir über die Motorsportakademie Nürburg offizielle Fahrer- und Fahrsicherheitstrainings sowie Lizenzkurse auf der Nordschleife des Nürburgrings an.“ Am 23. August wird es möglich sein, ganze Runden ohne Unterbrechung zu fahren. Keine Absperrung auf der Döttinger Höhe und keine Motorräder. Es sind auch Autos ohne Strassenzulassung willkommen. Der Preis für den ganzen Tag beträgt 495 Euro bei Buchung über Rent4Ring. Trackday und Suzuki Swift Sport, Stage 2, kosten im Paket an diesem Tag 849 Euro inklusive 50 Freikilometer gra-

Training: Unter der Anleitung erfahrener Rennpiloten kann man in der Grünen Hölle in Grenzbereichen den Wagen testen.

Kurse: Wer eine Karriere als Pilotin oder Pilot starten möchte, kann auch einen der Lehrgänge für die Lizenz buchen.

tis. So sind in der Miete 300 Freikilometer enthalten. Die Gebühr für den zweiten Fahrer entfällt an diesem Tag. Fredy Lienhard jr.: „Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.“ www.rent4ring.de

Partner: Andreas Jenzer (links) und Nico Müller wollen es in diesem Jahr wissen.

geschlagen und Teamchef Andreas Jenzer ist nach zehn Rennen ganz zufrieden. www.jenzermotorsport.ch

Nürburgring: Die Strecke hat eine Länge von 26 Kilometern. Neben der Piste gibt es Hotels und Gastronomie-Betriebe.

Vogelperspektive: Das Luftbild zeigt die Streckenführung des Nürburgrings. Neben engen Kurven gibt es auch Passagen, wo man das Gaspedal durchdrücken kann.


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MOTORSPORT

European Truck Racing

Markus macht Punkte Beim 25. Truck Grand Prix am Nürburgring verteidigte Markus Bösiger vor insgesamt 202 000 Zuschauern mit zwei

In der ersten SuperPole reichte es hinPodiumsplätzen seinen 2. Platz in der Gesamtwertung der FIA ter dem erneut überraschend starken briEuropean Truck Racing Cham- tischen MAN-Piloten Chris Levett, Markus Oestreich, Bösigers Teamkollegen pionship. Ein toller Erfolg. von MKR-Renault, und Antonio Albacete (ESP) auf MAN nur knapp zum vierten Startplatz. Das Abschlussrennen endete gar nicht nach Bösigers Geschmack. Ständig startete der Schweizer neue Angriffe. Doch eine kleine Unachtsamkeit reichte und Albacete schoss an ihm vorbei, Markus Bösiger rollte vor Levett auf den vierten Platz. www.truckrace.ch

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Neel & Matech Es geht aufwärts. Neel Jani gehört jetzt neben Richard Westbrook, Romain Grosjean und Thomas Mutsch zum Team von Matech Competition. Team Manager Martin Bartek:

Neel Jani: Nun hat er die Chance, in der Weltelite mitmischen zu können.

„Wir sind stolz, mit dieser Mannschaft bei den nächsten Rennen zu starten.“ www.matech-competition.ch

Pech für Leimer Teamwertung: MKR-Technology holte mit Bösiger und Oestreich zwei Siege, einen zweiten und einen dritten Platz. Der nächste Lauf ist das Rennen auf dem russischen Smolenskring am Wochenende 6. bis 8. August 2010.

Wertung: Beim ersten Tagesrennen siegte Chris Levett, gefolgt von Antonio Albacete und Markus Bösiger (rechts). Noch hat der Schweizer Chancen auf den Gesamtsieg.

Pleiten, Pech und Pannen. Für Fabio Leimer läuft es in der GP2-Serie zurzeit absolut nicht rund. Fabio Leimer: „Wir liegen weit hinter unseren Erwartungen zurück. Es kann nur noch besser werden.“ www.fabioleimer.com


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autobau-Autos in Mulhouse

AUTOBAU

Hilfe aus der Schweiz

Starker Auftritt der autobau beim 12ème Festival Automobile in Mulhouse. Die Schweizer waren mit einem Ford Thunderbird (1957) sowie einem Austin Healey 3000 Mk II (1967) vertreten.

Blickfang: Der Ford Thunderbird und der Austin Healey 3000 warten auf Gäste.

Chevy Impala als TV-Star Eine der schönsten Autos aus der Sammlung der autobau, ein Chevrolet Impala Cabriolet in sattem Rot lackiert, wird am 22. August in der TV-Show „SF bi de lüt“ zu Gast sein. Ansehen lohnt sich in diesem Fall also gleich doppelt.

Chevrolet Impala: Das Cabrio steht in der autobau neben einer AC Cobra.

factory wächst und wächst ...

Fredy Lienhard setzt auf Simona Als Peter Lattmann, der sich als Journalist vor allem mit seiner Berichterstattung über die Formel 1 einen Namen gemacht hat, mit Freunden und Bekannten den 65. Geburtstag feierte, gab es ein Thema, das heiss diskutiert wurde: Wie geht es mit der Karriere von Simone De Silvestro, eine der schnellsten Schweizerinnen, weiter? Der Hintergrund: Nach dem Rückzug des Team-Hauptsponsors schien die IndyCar-Saison für Simona De Silvestro vorzeitig beendet. Doch jetzt steht fest: Die 21jährige Schweizerin wird bei jedem IndyCar-Rennen in diesem Jahr am Start sein – in einem Schweizer Boliden. Für

den Rest der laufenden IndyCar-Saison bekommt Simona De Silvestro von Fredy Lienhard ein neues Dalara-Rennchassis zur Verfügung gestellt. „Simona hat in dieser IndyCar-Saison gezeigt, was sie kann“, erklärt Lienhard, selber Ex-Rennfahrer, „ein solches Rennsporttalent verdient es, unterstützt zu werden!“ Peter Lattmann: „Das ist natürlich eine grosse Hilfe und wir sind auf gutem Weg, dass Simona, die sich in den Staaten sehr gut behauptet, die Saison zu Ende fährt. Wer helfen will kann sich an den Vater unter pier.desilvestro@hotmail.com wenden. Beabsichtigt autobau-Initiant und Motorsport-Mäzen Fredy Lienhard, sich nun auch in dieser nordamerikanischen Rennsportserie zu engagieren? „Nein,

Gruppenbild mit Rennfahrerin: Simona De Silvestro (Mitte) mit ihrem Vater Pierluigi De Silvestro, Fredy Lienhard sowie Imran Safiulla und Keith Wiggins ihres Teams Stargate Worlds/HVM Racing (von links).

keinesfalls. Mir geht es alleine darum, Simona über die Runden zu helfen, im wahrsten Sinne des Wortes. Und ihr vielleicht eine Zukunftschance zu eröffnen. Fredy Lienhard: „Wenn Simona die IndyCar-Saison hoffentlich erfolgreich beendet hat, kommt ihr Fahrzeug in den autobau in Romanshorn. Vielleicht wird es hier ja einmal daran erinnern, wie eine grosse Karriere begonnen hat.“ AutoSprintCH wird berichten und wir wünschen der talentierten Lady viel Glück. www.autobau.ch www.simonadesilvestro.com

Der Spatenstich fürs factory center ist am 1. Juni erfolgt und bereits sind die Bagger im Einsatz. Die Eröffnung wird im Frühsommer 2011 stattfinden. Mietinte-

Marc Surer: Auch seine Karriere hat Peter Lattmann von Anfang an verfolgt.

Baugrube: Man kann jetzt schon die Grösse des factory centers erkennen.

ressenten erhalten Auskunft bei Urs Brüschweiler (071 372 50 55) oder auch Email an urs.brueschweiler@alid.com.

Gratulation: Christiane und Peter Sauber stossen mit Peter Lattmann auf die Zukunft an. Peter und Peter treffen sich seit Jahren jeweils bei den Rennen der Königsklasse.

Freunde: Peter Lattmann, Hans Hug (war bei der NZZ Formel 1-Berichterstatter) und Max Welti, Experte der Motorsportszene.


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Umrüsten & profitieren

MOTORRAD

Suzuki GSX1250FA

Zum 30-Jahr-Jubiläum spendiert die Schweizer Motorrad-Bekleidungsmarke iXS allen Bikern, die bis zum 31. September. auf Metzeler-/Pirelli-Reifen umrüsten, 50 Franken. www.pneu-service.ch

Metzeler Pirelli-Reifen: Aufziehen und dann den Gutschein kassieren.

Ganz schön praktisch Die neue 32-Liter-Topbox Eyecase ist praktisch und attraktiv zugleich. Rückenstütze und funktionaler Dreh-/Traggriff

Design: Das Eyecase bekam vom Red Dot Institut den begehrten Award 2010.

sind einzigartig. Dank Letzterem ist eine Bedienung mit Handschuhen möglich. Kostenpunkt: 112 Franken. www.eyecase.ch

Töff-Kleidung macht Mode Die Sommerkollektion von Harley-Davidson ist da. Warme, natürliche Farben und schicke Schnitte kennzeichnen das Portfolio, das von T-Shirts über Blusen und Hosen bis zu Jacken reicht. www.harley-davidson.eu/motorclothes

Elegant: Harley-Davidson weiss, wie man topmodisch angezogen sein kann.

Suzuki GSX1250FA: Auf der Strasse kein ausgesprochenes Kurvenwiesel, aber ein Motorrad mit tückenlosen Handlingseigenschaften.

Bandit mit viel Charme Im Grunde genommen ist Suzukis neuer Sporttourer GSX1250FA nichts anderes, als eine vollverschalte Version des nackten Bestsellers Bandit. In der GT-Version mutiert der Fulldresser gar zum komplett ausgestatteten Tourer. In der Frontansicht erinnert die neue GSX1250FA an die Suzuki-Supersportler von 2005. Die Verschalung ist relativ eng geschnitten. Sie schützt den Beinbereich jedoch ausreichend vor Wind und Wetter. Im GT-Kit sind Topcase, Seitenkoffer eine kleine, aufsetzbare Vario-Scheibe enthalten. Mit 98 PS ist der langhubig ausgelegte Reihenvierer kein Kraftprotz. Das seidenweich agierende Aggregat glänzt

jedoch mit einem satten Drehmoment. Selbst bei zügiger Fahrweise kommt das oberste Drehzahlviertel selten zum Einsatz. Im Bereich um 3000/min fährt es sich angenehm, mit ausreichend Reserven für spontane Beschleunigungen. Zum Überholen oder für einen Zwischenspurt muss kaum runtergeschaltet werden. Der vollgetankt 257 Kilogramm schwere Fulldresser ist zwar kein ausgesprochenes Kurvenwiesel, doch unter Berücksichtigung der stattlichen Grösse sind die allgemeinen Handlingseigenschaften passabel. Mit wenig Druck lässt er sich präzise in Kurven einlenken und bleibt dabei zielsicher auf Kurs. Geradeauslauf und Stabilität sind tadellos. Gleiches gilt für die Bremsen, die nicht zu giftig beissen und trotz relativ kräftigem Zugriff do-

Komplett: Durch Gepäckbrücke, Koffern und einem Topcase ist der Fulldresser in der GT-Version ein echter Tourer.

GT-Kit: Die aufgesetzte Vario-Scheibe ist Bestandteil des optionalen Zubehörs.

Standhaft: Zur Serienausstattung gehört auch ein sehr stabiler Zentralständer.

sierbar sind. ABS und Warnblinker oder praktische Details wie Zentralständer, höhenverstellbare Sitzbank, weitenverstellbare Handhebel und Rückspiegel sind in der Grundausstattung enthalten. Mit 14 565 Franken (GT-Version 15 865 Franken) ist die Suzuki GSX1250FA konkurrenzlos günstig. www.suzuki.ch

Kompakt, informativ und übersichtlich: Das knappe Cockpit mit Schaltblitz stammt aus einem früheren Suzuki-Sportler.


AUGUST 2010

MOTORRAD

Yamaha Fazer8

Beliebte Bullen

Praktisch: Leicht erhöhtes Soziuspolster und sehr praxisgerechte Handgriffe.

Sportlich: Chice Habverschalung mit originellen mandelförmigen Scheinwerfern.

www.autosprint.ch 29

In der Beliebtheitsskala schwerer Motorräder über 500 Kubikzentimeter liegen BMW und Kawa vorn. Die Leader: 1. BMW R1200 GS (251), 2. Kawasaki Z1000 (228), 3. BMW S1000RR (224) und 4. Kawasaki (204). www.moto-suisse.ch

Kawa-Sportler Wendig: Mit der neuen Yamaha Fazer8 lässt es sich flink um Kurven surfen.

Ein Hingucker ist das erste Foto der 2011er ZX-10 Ninja in der Racing-Version. Markteinführung ist im Herbst 2010. www.kawasaki-challenge.com

Sporttourer für Einsteiger Handlich wie ein 600er-Mittelklässler und so kraftvoll wie ein 1000er-Big-Bike. Die neue Yamaha Fazer8 kombiniert die positiven Eigenschaften dieser beiden Katogerien.

hubraumstärkeren Schwestermodell FZ1 Fazer. Rahmen, Schwinge, Gabel und Bremsen sind ganz offensichtlich gleich. Auch beim Motor stammen die meisten Teile vom 1000er-Reihenvierer. Mit der Reduzierung des Hubraums auf 779 Kubikzentimeter wurde die Leistung auf Technisch basiert die Fazer8 auf dem 106 PS gedrosselt. Der Vierventiler über-

rascht mit ausgewogener Charakteristik, das heisst, sowohl mit sattem Drehmoment als auch mit sportlicher Drehfreude. ABS ist im Preis von 14 780 Franken dabei. Getreu dem Familienkonzept ist die neue Fazer8 auch als Naked Bike FZ8 ohne Verschalung ab 13 980 Franken erhältlich. www.yamaha-motor.ch

Lufteinlass statt Leuchten: Racing-Version der Kawa ZX-10 Ninja.


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Kindersitze für welche Autos? Nicht jeder Personenwagen kann beim Einbau von Kindersitzen als familienfreundlich bezeichnet werden. Der TCS hat 15 Fahrzeuge unter 40 000 Franken getestet. Alle Ergebnisse sind online. www.tcs.ch

RATGEBER Experte: Kuno Schär ist für sein Fachwissen, wenn es um Oldtimer geht, weltweit bekannt. Hauptberuflich als Agent der AXA Winterthur leitet er seit 27 Jahren die Agentur Solothurn. (Foto: Rolf Siegenthaler)

Sicherung: Das Bild zeigt, wie ein Kind während der Fahrt im Auto sitzen sollte.

Mehr Radwege für Velofahrer! In einem Test hat die AXA Winterthur in Zusammenarbeit mit der DEKRA Gefahren im Strassenverkehr untersucht.

Crash: Bei einem Zusammenstoss kann ein Velofahrer nur selten ausweichen.

Eines der Ergebnisse: Vor allem für Velofahrer muss in Städten mehr für die Sicherheit (zum Beispiel Radwege) investiert werden. www.axa.ch

Star Wars führt Sie zum Ziel TomTom lässt die Benutzer seiner Navigationsgeräte nun auch durch Ansagen bekannter Star Wars-Sprecher führen. Jede Stimme kann für 14 Franken jederzeit von TomTom Home heruntergeladen werden. www.tomtom.com

Ungewöhnlich: Die Sprecher von Star Wars sagen, wie Sie fahren müssen.

AXA Winterthur

Mit Strada Oldtimer ist Ihr Hobby gut geschützt Die Fahrzeugexperten des MarktfühDer führende Motorfahrzeugversicherer der Schweiz lanciert eine rers in der Motorfahrzeugversicherung neue, umfassende Versicherungs- stellen zusammen mit hierfür geschulten lösung für ab 25-jährige Autos und Motorräder. Damit sollen Besitzer eines alten Fahrzeuges noch mehr Spass an ihrem Wagen haben.

Aussendienstmitarbeitern die Betreuung von Oldtimer-Kunden sicher. STRADA OLDTIMER ist als Deckungserweiterung zur Motorfahrzeugversicherung Auto STRADA bei Neuabschluss kostenlos. Bei einer nachträglichen Deckungserweiterung kann es im Einzelfall zu geringen Mehr- oder Minderkosten kommen. STRADA OLDTIMER ist ab dem 16. August 2010 erhältlich. Pünktlich zum Höhepunkt der Oldtimer-Saison, deren Agenda immer mehr Events aufweisen, die sicher Motorrad: Auch Zweiräder älterer Baujahre einen Beitrag zur Erhaltung des Automokönnen jetzt optimal versichert werden. bils als Kulturgut leisten. www.axa.ch

Mit der Deckungserweiterung STRADA OLDTIMER, die auf der Motorfahrzeugversicherung STRADA aufbaut, bietet die AXA Winterthur einen massgeschneiderten Rundumschutz für Oldtimer. Die AXA Winterthur positioniert sich damit im zwar relativ kleinen, aber stark wachsenden Markt für historische Fahrzeuge als umfassender Problemlöser. Fahrzeugexperte Kuno Schär: „Mit Strada Oldtimer versichert sind insbesondere Wertsteigerungen bis zehn Prozent des vereinbarten Fahrzeugwertes, Schäden am versicherten Fahrzeug während eines Transports auf einem Fahrzeug oder Anhänger inklusive Schäden beim Auf- und Abladen, Fahrsicherheitstrainings und Oldtimer-Rallyes, wenn es um Gleichmässigkeitsfahrten geht, Austausch der Fahrzeugschlösser oder Schlüsselersatz nach Diebstahl, Verlust oder Abbrechen des Schlüssels, Ersatzund Einzelteile bis zu einem Betrag von zehn Prozent des Fahrzeugwerts, im Ma- Limousine: Durch die neue Versicherung der AXA Winterthur wird es viel einfacher, in Zukunft einen Oldtimer zu unterhalten. Foto: Menzi Motorsportfotos ximum bis 20 000 Franken.“


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OLDTIMER

Riverside Glattfelden

Autogeschichte für Kenner Nach 140-jährigem Betrieb hat die Garnspinnerei Letten ihre Produktion eingestellt. In den ehemaligen Räumlichkeiten ist ein Businessund Freizeitkomplex entstanden. Das Riverside mit einer Gesamtfläche von etwa 8000 Quadtarmetern vereint verschiedene Geschäftsfelder unter einem Dach. Ein 4-Sterne-Hotel, Business- und Seminarmöglichkeiten, drei Restaurants, eine Bowlingbahn sowie Gewerbeflächen gehören zum attraktiven Angebot. Im Riverside stehen zudem grosszügige Ausstellungsräume zur Präsentation von Liebhaberfahrzeugen zur Verfügung. Das Autoatelier bietet eine eindrucksvol-

Gesamtleitung: Hans-Ulrich Lehmann ist auf die Auto-Ausstellung zu Recht stolz.

le Kulisse an Klassikern aller Epochen, sowie die Chance für alle Fahrzeugliebhaber, einen Blick auf ihr Lieblingsautomobil zu erhaschen. Die einmalige Mischung aus moderner Architektur, klassischen Automobilen und das unvergleichliche Ambiente des Riverside machen jede Veranstaltung zu einem unvergesslichen

Umbau: In den Räumen der ehemaligen Spinnerei sind ein Hotel, Restaurants, ein Business-Center sowie das Auto-Atelier untergebracht.

Jubiläum mit Monteverdi Vor 25 Jahren wurde der MonteverdiClub gegündet. Ein Grund mehr, dem Museum in Binningen einen Besuch abzustatten. Die Sammlung zeigt Raritäten und Modelle. www.monteverdi.ch

Erlebnis. Das Autoatelier ist jeweils am Montag von 18 bis 21 Uhr geöffnet. Gruppen sollten sich rechtzeitig anmelden. Es ist schon erstaunlich, was HansUlrich Lehmann (Gesamtleitung) und sein Team in die Hallen gerollt haben. Ein Roadster Kaiser Darrin mit Schiebetüren von 1954 als auch der Cadilllac Eldorado, Baujahr 1956, den Elvis Presley in seinem Fuhrpark haben wollte, sind unter anderem zu sehen. Und wenn es Ihr Budget erlaubt, dann können Sie den Chevrolet Station, Baujahr 1955, kaufen. Sein Preis: 85 000 Franken. www.riverside.ch

Monteverdi Hai 450SS: Eines der wohl schönsten Wagen in der Sammlung.

Auktion von Bonhams Bonhams versteigert 19 Fahrzeuge aus der Sammlung des verstorbenen Schweizer Automobilsammlers Peter F.

Mercedes-Roadster 300 SL: Das Auto ist eines der wertvollsten der Auktion. Cadillac Eldorado: Der Wagen ist so gepflegt, als sei er gerade vom Fliessband gerollt. Die Lackierung in Türkisblau ist selten.

Chevrolet: Dieser Kombi wurde für Farmer entwickelt, die in den Kofferaum Staugut laden konnten. Heute ein Auto für Sammler.

Baumberger. Die Auktion, bei der ohne Limit geboten wird, findet am 20. August 2010 im Gstaad Palace Hotel statt. www.bonhams.com

Oldtimer für jedes Budget Am 18. September geht die nächste NoLimit-Auction in der Oldtimer Galerie Toffen über die Bühne. Autos und Motorräder gibt es für jeden Bedarf und jedes Budget. Mitsteigern lohnt sich auf jeden Fall. www.oldtimergalerie.ch

Kaiser Darrin: Die Türen des Zweisitzers lassen sich sowohl nach vorne als auch nach hinten schieben. Diese automobile Rarität ist mit einem V8-Motor mit 270 PS ausgerüstet. Der Wagen im Riverside steht nicht zum Verkauf.

Selten: Dieser Austin Sprite Mk 1 Racing hat einen Schätzwert von 28 000 Franken.


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Shakira bald in Zürich und Genf

MENSCHEN Sympathie: Lorin und Cyril hatten grossen Spass an Very Good Trip. Sie bewiesen zu jeder Zeit, dass sie Unternehmunsgeist haben und es für sie der Plausch war, ihr Land im Wettbewerb zu vertreten.

Very Good Trip

Seat ist zum zweiten Mal Hauptsponsor von Shakiras bevorstehender Europatournee und unterstützt die Stiftung der

Shakira: Der Vorverkauf der Tickets beginnt in den nächsten Wochen.

Künstlerin „Pies Descalzos“. Im November gastiert der Wirbelwind auch in Genf und Zürich. www.clubseat.ch

Neue Manager bei Fiat im Amt Alexander Bleuel, Managing Director Fiat Group Automobiles Switzerland SA, übernimmt neu auch die Verantwortung der Marke Fiat. Guy Nelson (Foto) leitet per sofort die Marken Alfa Romeo, Lancia und Abarth. Franz Wermelinger ist weiterhin Brand Country Manager von Fiat Professional. www.fiat.ch

Lorin und Cyril auf dem Podest Mit der Aktion Very Good Trip hat Renault die neuen Cabriolets Wind und Mégane präsentiert. Damit ist die Marke wieder einen ungewöhnlichen Weg in der Werbung gegangen. Das Abenteuer begann beim 63. Festival von Cannes: Acht Teams, 16 Kandidaten und ein Road Trip der Sonderklasse, auf dem nur ein Team gewinnen kann. Am Ziel des vierwöchigen Abenteuers Very Good Trip hat sich das spanische Duo souverän den Gesamtsieg

gesichert: Ana und Manuel gewinnen die beiden neuen Renault Cabriolets Wind und Mégane Coupé-Cabriolet sowie die Kraftstoff- und Versicherungskosten für ein Jahr. Die Teams aus acht Nationen haben während ihrer 5000-KilometerLangstreckenfahrt vier Länder bereist und 20 ungewöhnliche Aufgaben gemeistert. Rund eine Millionen Web-User haben die Abenteuer der 16 Kandidaten im Internet verfolgt. Regelmässig berichteten zweiminütige Beiträge über die jüngsten Abenteuer der Very Good Trip Teilnehmer im Internet. Die aufmerksamkeitsstar-

ke Werbekampagne rund um die Aktion Very Good Trip hat alle modernen Kommunikationskanäle genutzt. Neben der speziellen Internetplattform wurden regelmässig neue Inhalte auf Youtube, Dailymotion, Flickr, Facebook und Twitter gepostet. Allein die Facebook-Gemeinde zählte in der Endphase des Abenteuers fast 8000 Mitglieder. Die Plätze zwei und drei belegten die Teams aus der Schweiz und Frankreich, gefolgt von den Teilnehmern aus Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Grossbritannien und Italien. Zum Schweizer Team gehörten Lorin (27 Jahre, Ethnobiologe aus Neuchâtel) und Cyril (27 Jahre, Webentwickler aus Belmont). André Hefti, Direktor Kommunikation der Renault Suisse SA: „Ein ausserordentlich sympathisches, lebhaftes, flottes, extrovertiertes Duo, das die Fähigkeit hat, überall klarzukommen. Ihre Freundschaft entstand vor vier Jahren, als Lorin und Cyril Sommerfestivals in Lausanne veranstalteten. Beide sind starke Persönlichkeiten, die sich verstehen. Mit ihrer Unterschiedlichkeit haben sie keine Probleme. Der bedachtere Lorin macht sich gerne über Cyrils Überschwang lustig. Es gab und gibt keine Konkurrenz zwischen ihnen, wenn es darum geht, wer der Anführer ist. Ein Team mit Unternehmungsgeist, das beweisen kann, dass die Schweiz ein Land der Eroberer ist.“ www.renault.ch

Guy Nelson: Der gebürtige Franzose war seit 2004 in Turin im Stammsitz tätig.

Toyota ehrte beste Händler Toyota zeichnete die besten Händler der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein aus. Geehrt wurden sowohl die Händler mit der besten Verkaufsleistung als auch diejenigen mit der höchsten Kundenzufriedenheit. www.toyota.ch

Glücklich: Die besten Toyota-Händler freuen sich über ihre Auszeichnungen.

Schweizer: Lorin und Cyril hätte auch gerne den flinken Wind gewonnen. Mehr über das Cabriolet lesen Sie auch auf Seite 12.

Teams: Auf dem Bild sehen Sie, wer zusammen auf die Reise gegangen ist. Das neue Mégane-Cabriolet war einer der Preise.

Gala: Die 16 Kandidaten bildeten acht Teams, die einen Monat lang quer durch Europa fuhren und dabei jeweils 5000 Kilometer zurücklegten. Täglich wurde auf verschiedenen Portalen im Internet berichtet. Das Finale fand in Paris statt.

Sieger: Ana und Manuel aus Spanien (vorne) erreichten die meisten Punkte und können sich nun über einen Wind und einen Mégane freuen.


AUGUST 2010

MENSCHEN

Opel-Jubiläum

Party, Party mit dem Blitz Das ist wirklich gelungen. Unbemerkt von der grossen Öffentlichkeit haben einige hundert Schweizer Opel-Händer mit ihren Angehörigen auf dem Flugplatz Interlaken das 75-jährige Jubiläum ihrer Marke gefeiert.

Gäste: Aktive und ehemalige Mitarbeiter kamen zur grossen Feier nach Interlaken.

Christoph Bleile, Organisator und Pressesprecher: „Geladen waren Händler sowie Mitarbeitende und deren Familien, Opel Clubs, GM Suisse-Mitarbeitende sowie Pensionierte GM- und Opel SuisseMitarbeiter. Eine grosse Familie. Motto des Event war: gestern - heute - morgen.

Originell: Ein Opel Blitz-Transporter mit einer Airbrush-Bernhardiner-Lackierung.

Vergangenheit: Eine der Attraktionen in Interlaken war dieser gepflegte Oldtimer. Diese Opel Rarität wir von seinen Besitzern noch häufig gefahren.

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Viel Platz für den Bikeprofi

Ehrung: Adriano Calligari (links), GM-Chef Adrian Brodbeck und Miss Yokohama.

Es gab über 150 Old- und Youngtimer, vom Opel Jahrgang 1914 bis zum Kadett C, zu sehen. Dazu rollte die aktuelle Fahrzeugpalette inklusive dem brandneuen Meriva an und dann gab es noch Informationen über zukünftige Opel Modelle. Eine wichtige Rolle spielte der Ampera.“ Zusätzlich fanden Beauty Contests für die Kategorien Oldtimer, Youngtimer und Design statt, der Verkauf von Accessoires und Promotions-Artikeln aus verschiedenen Zeiten fanden grossen Anklang. Und noch eine gute Nachricht: Mit Beginn dieser Motorsport-Saison, rüstet Yokohama exklusiv die Opel Corsa der nationalen OPC Challenge aus. Damit die Partner bei den Rennen hautnah dabei sein können, setzt die Schweizer Niederlassung des Japanischen Reifenherstellers an der Slalom-Meisterschaft einen Opel Corsa im bekannten Yokohama-Design ein. Das Fahrzeug wurde auf die Rennspezifikation umgebaut und konnte anschliessend von Christian Wyssmann bei der Automobiles Belle-Croix in Villars-sur-Glâne übernommen werden. www.opel.ch

Der Schweizer Mountainbike-Weltmeister Christoph Sauser hat in der Regel viel Gepäck. Das kann er locker in seinen neuen Dienstwagen, einem VW Multivan, verstauen. www.volkswagen.ch

Belastungsprobe: Christoph Sauser ist von den Qualitäten des Vans überzeugt.

Lancia Delta für neue Miss Zum achten Mal in Folge ist Lancia Hauptsponsor der Miss Schweiz Wahl, welche am 25. September 2010 in Zürich stattfinden wird. Vor Kurzem präsentier-

Kandidatinnen: Bald wissen wir, wer zur neuen Miss Schweiz gekürt wird.

ten sich die 12 Kandidatinnen in Zürich und lernten den Lancia Delta kennen, den die neue Miss Schweiz als Hauptpreis gewinnen wird. www.lancia.ch

Besser fahren mit Eco-Drive Die Valora AG hat 43 Ford Focus Station Wagon für ihre Aussdienstmitarbeiter übernommen, die auch Eco-Drive-Kurse absolvieren. Später folgen noch zehn Ford Kuga, die für den Einsatz in Bergregionen vorgesehen sind. www.ford.ch

Startklar: Hubert Waeber (Generaldirektor Automobiles Belle-Croix SA) übergibt den Opel Corsa OPC im Design Yokohama an Christian Wyssmann (Yokohama Suisse SA).

Partner: Christian Grunder (Valora AG) und Antonio Arcaro (Ford Schweiz).


AUGUST 2010

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EVENTS

Sieger: In geduckter Haltung prescht Nico Reisch auf die oberste Stufe des Podiums. Der Schweizer Meister 2010 hatte sich sorgfältig auf den grossen Wettbewerb vorbereitet. Rennen mit Seifenkisten sind in der Schweiz sehr beliebt.

Siegertrio: Nico Reisch, Livia Wattinger und Nico Ernst. Sie konnten sich gegen starke Wettbewerber durchsetzen. Neel Jani überreichte ihnen die Pokale.

LO Seifenkisten Derby

Kleiner Nachwuchs top in Form

In Schwendibach wurden bereits 35 Seifenkistenrennen durch den örtlichen Sportclub organisiert. Die Veranstalter sind somit alte Hasen, was die Abwicklung von Seifenkistenderbys anbelangt. Die Schweizermeisterschaft durchzuführen krönte die bisherigen Leistungen. Bei einer Einwohnerzahl von rund 260 Personen ist dies schon sehr beachtlich.

terschaft attraktiv ausgesteckt. Die Strecke war ziemlich fordernd für die Seifenkistenpilotinnen und -piloten. Froh war jeder, nachdem er die Träumlikurve ohne grossen Fahrfehler hinter sich brachte und das Ziel in Sichtnähe war. Beim zweiten Lauf hatte man die Möglichkeit, seine Zeit zu verbessern. Der dritte Lauf wurde vom Stargast Neel Jani eröffnet. Der ehemalige A1GP-Champion zeigte mit der Seifenkiste von Tabea Wismer eine beeindruckende Leistung und erreichte eine respektable Zeit.“ In der Gesamtwertung rollte Nico Reisch auf den ersten Rang, gefolgt von Livia Wattinger und Nico Ernst. Das siegreiche Trio aus Ermatingen wurde mit je einem Pokal geehrt. Alle anderen erhielten eine Medaille. www.seifenkisten.ch

Jakob Keller, Präsident der IG LO Seifenkisten Derby: „Die Rennpiste am Samstag wie auch am Sonntag war für Experten: Neel Jani (links) und Veranstalter den besonderen Tag der Schweizer Meis- Walter Kupferschmid von racepromo.ch

Verfolger: Livia Wattinger (Nummer 119) und Nico Ernst (Nummer 114) setzten alles daran, an die Spitze zu kommen. Die beiden haben alle Chancen, bei einem der nächsten Rennen kräftig in die Punkte zu fahren. Alle Daten im Internet.

IMPRESSUM: AutoSprintCH, Park 31, Bahnhofstrasse 31 Postfach 1018, 8280 Kreuzlingen 1, Telefon 071 672 31 51, Fax 071 672 31 52 E-Mail: info&autosprint.ch, Internet: www.autosprint.ch Projektleitung: Stefan Donat Redaktion: Stefan Donat (V.i.S.d.P.), Elwira Dschemilow, Roland Hofer, Dörte Welti, Hanspeter Küffer, Jürg Kaufmann, Henrik Petro, Michael Rehsche, Esayas Rhyner (Beratung). Fotos: Jimmy Froidevaux Online-Agentur für www.autosprint.ch: Baur Medien, Oberengstringen Druck: Südostschweiz Presse und Print AG, 8750 Glarus Inserate & Abo: Elwira Dschemilow Der Preis für das Jahresabonnement (zwölf Ausgaben) beträgt 36 Franken (MwSt. inbegriffen) für Porto und Handling. AutoSprintCH ist ein Produkt von Presse & Promotion-Service, Kreuzlingen.



AutoSprint 8/2010