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DIE ERSTE GRATIS AUTO-ZEITUNG DER SCHWEIZ

Dezember 2012

WWW.AUTOSPRINT.CH

ERDGAS-EVENT LAUFEN: TESTEN SIE DIE ZUKUNFT. Seite 19

Wettbewerb

Seite 16

Erleben Sie 2013 mit einem offiziellen Ferrari-Kalender.

Motorrad

Schweizer Namen 2013

Menschen, über die man sprechen wird...

Seite 31

Triumph, Aprilia und Guzzi. Das neue Baujahr rollt an.

Das Team Carmen Merz und Adrian Bachmann kämpft an der Fulda Challenge für die Schweiz.

Fredy Barth ist so fit wie schon lange nicht mehr. In der nächsten Saison fährt er Seat und Jaguar.

Seite 20

Oldtimer

Seite 36

Echte Überraschungen bei der Klassik-Auktion Toffen.

Ratgeber

Seite 15

Was Sie tun müssen, damit Ihre Batterie länger hält.

Seite 22

Monisha Kaltenborn hat Peter Sauber im F1 Team abgelöst. In der nächsten Saison wird alles von ihr gefordert. Seite 24

Lukas Hediger ist der Superstar der Auto-Mechs. Jetzt will er auch noch den Titel als Weltmeister gewinnen.

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DEZEMBER 2012

www.autosprint.ch

Victory ist beim Albisgütli dabei Neuer Sponsor beim Country Music Festival im Schützenhaus Albsigütli vom 1. Februar bis 24. März 2013. Veranstalter Albi Matter: „Wir konnten Victory Motorcycle gewinnen.“ www.showandmusic.ch

Blickpunkt

Schweizer Meisterschaft Automobil-

Lukas und Eric wollen Lukas Hediger aus Oberarth/SZ ist Schweizermeister der AutomobilMechatroniker und möglicher Kandidat für die Weltmeisterschaft, wo die Schweiz den Titel verteidigt. Der beste Automobil-Mechatroniker der Schweiz kommt aus Oberarth/SZ: Lukas Hediger setzte sich an der Schweizermeisterschaft in Genf gegen elf Konkurrenten durch. Er oder der zweitplatzierte Eric Mollard (Noréaz/FR) wird an den WorldSkills Competitions (Berufsweltmeisterschaften) den 2011 von der

Partner: Albi Matter, seit 29 Jahren der Organisator und ein Victory-Motorrad.

Beetle bringt den Sommer Für frischen Wind auf dem CabrioletMarkt wird in Kürze ein neuer Volkswagen sorgen: Das Beetle Cabriolet. Das Modell markiert die dritte Generation des erfolgreichen offenen runden Wolfsburger. www.volkswagen.ch

Stolz: Lukas Hediger mit seinem Diplom. Jetzt bereitet er sich auf die Qualifikation in Deutschland im Dezember vor.

Posten 1: Hier mussten Fehler mit einer Diagnose an der Bremsanlage gefunden und behoben werden.

Gelungen: Das Beetle Cabrio bietet vier Erwachsenen ausreichend Platz.

Ford mit 250 PS bei Hertz

Sieger 2012 (von links nach rechts): Stefano Gnesa (3. Rang), Eric Mollard (2.), Flavio Helfenstein (Weltmeister 2011), Lukas Hediger (1.) und Peter Flury (3.).

Schweiz errungenen Weltmeister-Titel zu verteidigen versuchen. Das Schweizer Autogewerbe hat eine Goldmedaille zu verteidigen: Lukas Hediger und Eric Mollard treten an, um den Erfolg des Automechaniker-Weltmeisters von 2011, Flavio Helfenstein, zu wiederholen. Der 21jährige Lukas Hediger aus Oberarth und der 21jährige Eric Mollard aus Noréaz haben an der Schweizermeisterschaft der Automobil-Mechatroniker den ersten und zweiten Platz belegt. An sechs Posten zeigten die Kandidaten ihre Stärken. Der Wettbewerb an der Berufsmesse Cité des métiers in Genf war die zweitletzte Stufe auf dem Weg an die Berufsweltmeisterschaften, die WorldSkills Competitions, im Juli 2013 in Leipzig. Insgesamt zwölf Nachwuchskräfte aus den Schweizer Garagen massen sich an der Schweizermeisterschaft, die der AGVS, Autogewerbeverband der Schweiz organisiert hatte. In einem Parcours mit sechs Posten wurden die Konkurrenten vor knifflige Aufgaben gestellt. Zwölf Fachexperten bewerteten ihre Leistungen in den Bereichen Bremsen, Motormechanik, Fahrzeugelektrik, Radaufhängung, Diesel und Getriebe. Das Pensum der Teilnehmer entsprach in etwa der Lehrabschlussprüfung, allerdings unter erhöhtem Zeitdruck. Zusätzlich zu den fachlichen Anforderungen standen die Nachwuchskräfte so unter hoher psychischer Belastung. Lukas Hediger liess sich nicht aus der Ruhe bringen. Er gewann den Schweizermeistertitel vor Eric Mollard und Peter

Machen Sie es Ex-Mister Schweiz Luca Ruch und Sängerin Paloma Würth nach: Auch Sie können bei einer der Filialen des Autovermieters Hertz mit einen Ford

Shopping: Paloma Würth und Luca Ruch haben den Ford anschliessend getestet.

Focus ST-H mit bulligen 250 PS starten. Preise und alles über die Konditionen gibt es auf Anfrage. www.hertz.ch

Kandidaten an der Schweizer Meisterschaft (von links nach rechts): Randy Ackermann (Hinwil/ZH), Peter Flury (Utzenstorf/BE), Stefano Gnesa (Brione/TI), Lukas Hediger (Oberarth/SZ), Michail Hermann (Reinach/BL), Pascal Imhof (Ennetbürgen/NW), Eric Mollard (Noréaz/FR), Urban Nüssli (Herisau/AR), Andrea Rüedi (Serneus/GR), Alessandro Vassalli (Novazzano/TI), Claudio Weibel (Aarberg/BE) und Flurin Zimmermann (Kerzers/FR). Fotos: AGVS


Blickpunkt

Mechatroniker

den Weltmeister-Titel Flury aus Utzenstorf/BE und Stefano Gnesa aus Brione/TI. Urs Wernli, Zentralpräsident AGVS, würdigte das Engagement der jungen Berufsleute: „Die Mobilität ist entscheidend für die Wirtschaft und damit für unseren Wohlstand. Die Fachleute in den Garagen sorgen dafür, dass die Fahrzeuge sicher und zuverlässig auf den Strassen rollen.“ Er lobte auch die effiziente Zusammenarbeit zwischen den Berufsverbänden, Behörden, Berufsschulen und Lehrbetrieben in der Berufsbildung. Der AGVS, Autogewerbeverband der Schweiz wurde 1927 gegründet. Der Verband versteht sich als dynamischer und zukunftsorientierter Branchen- und Berufsverband der Schweizer Garagisten. Rund 4000 kleine, mittlere und grössere Unternehmen, Markenvertretungen sowie unabhängige Betriebe sind Mitglied. Die insgesamt 39 000 Mitarbeitenden in den AGVS-Betrieben, davon 8500 in der Ausund Weiterbildung stehende Nachwuchskräfte, verkaufen, warten und reparieren den grössten Teil des Schweizer Fuhrparks mit rund 5,5 Millionen Fahrzeugen.

Meisterschaft sehen Sie unten links. Flavio Helfenstein hat sein Versprechen im vergangenen Jahre wahr gemacht: An den Berufs-Weltmeisterschaften (WorldSkills) in London erreichte der Luzerner im Beruf Automobile Technology den ersten Rang, zusammen mit Shota Takeda aus Japan. Mit seiner Leistung stellt er die Qualität der Ausbildung in den Betrieben des AGVS, Autogewerbeverband der Schweiz, unter Beweis. Der damals 22jährige aus Hildisrie-

den/LU während der Rangverkündigung: „Ich habe gesagt, ich werde Gold gewinnen. Dieses Versprechen habe ich gehalten. Ich werde mich in meinem Gebiet weiterbilden, spezialisieren und später als Selbstständiger Erfolg haben.“ Bei der Weltmeisterschaft musste er unter enormen Zeitdruck Diagnosen und weitere Arbeiten am Motor, am Getriebe, an der Aufhängung, an der Bremsanlage und an der elektrischen Anlage ausführen. www.agvs.ch

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Steve Guerdat im Honda CR-V Olympiasieger und Springreiter Steve Guerdat, neuer Markenbotschafter von Honda, konnte nach seinem Sieg in London auf die oberste Stufe der Rolex Rankings steigen. Sein neuer Dienstwagen ist ein Honda CR-V. www.honda.ch

Kooperation: Steve Guerdat und Honda (Suisse) SA sind für ein Jahr Partner.

Platinum-Look für Panamera Posten 2: Wer einen Motor zerlegt, muss auch wissen, wie man ihn später wieder zusammenbauen kann.

Posten 3: Ohne Computer läuft auch in der Werkstatt nichts. Mit einem Fehlercode kommt man Störungen auf die Spur.

Die finale Entscheidung fällt im Dezember in Berlin. Die zwölf Finalisten der Schweizer Meisterschaft hatten sich im August 2012 an einem Casting mit dem Motto Superstar gesucht unter 26 AutomobilMechatronikern (früher: Automechaniker) als die Besten erwiesen. Lukas Hediger und Eric Mollard messen sich nun am 5-Länder-Cup im Dezember 2012 in Berlin/Bernau mit Kandidaten Posten 4: Bei Radaufhängung und Lenkung mussten Teile ausgebaut und kontrolliert aus Deutschland, Luxemburg, Österreich werden. Nach dem Befund wurden Teile ausgetauscht und wieder zusammengesetzt. und dem Südtirol. Erst dann zeigt sich, welcher von beiden die Schweiz an den WorldSkills Competitions in ihrer Sparte (Automobile Technology) vertreten wird. Der Zweitplatzierte wird als Begleit- und Ersatzperson mit dabei sein. Alle zwölf Teilnehmer an der Schweizer

Porsche bietet ab sofort eine edle Variante des Panamera an: die Platinum Edition. Panamera, Panamera 4 und Panamera Diesel haben eigenständige Designmerkmale in platinsilbermetallic und weitere exklusive Details. www.porsche.ch

Gediegen: Edles Leder und angenehme Farben im Innenraum des Panamera.

Ibiza Cupra ab 29 950 Franken Der Ibiza Cupra ist der perfekte Sportler. Beschleunigung von 0 auf Tempo 100 in 6,9 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 228 km/h bei einem Normverbrauch von

Markant: Am neuen Design der Front ist der Seat Ibiza Cupra sofort zu erkennen. Posten 5: Das Motormanagement musste einer genauen Prüfung unterzogen werden. Dazu gehören aufwändige Messungen.

Posten 6: Sicher keine leichte Aufgabe, wenn es darum geht, ein Getriebe zu zerlegen. Alle Teile müssen auf Verschleiss und ihre Funktionstüchtigkeit geprüft werden.

5,9 Liter auf 100 Kilometer. Markteinführung ist Anfang 2013. Preis: ab 29 950 Franken. www.seat.ch


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Audi-Chef lehrt in St. Gallen Die Universität St. Gallen hat Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzenden der Audi AG, zum Honorarprofessor für Betriebswirtschaftslehre (Business Administration) ernannt. Der Diplom-Betriebswirt hält regelmässig Vorlesungen. www.audi.ch

Blickpunkt Fotos: Schweizer Illustrierte

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Rupert Stadler: Er ist auch Autor des Buches mit dem Titel „Erfolg im digitalen Zeitalter“.

The Cal 2013 zeigt Sonia

Foto: © Pirelli Kalender 2013, Steve McCurry

In den alten Warenlagern am Pier Mauá im Hafen Cidade Maravilhosa präsentierte Pirelli in Rio de Janeiro den Pirelli Kalender 2013. Schöpfer von The Cal ist Steve McCurry, einer der renommiertesten Fotografen. www.pirelli.ch

Sonia Braga: Die Schauspielerin ist eines der elf Models des Kalenders.

AMAG sammelt Nahrungsmittel 1259 Kilogramm. So viel wiegt der Audi A3. Mindestens genauso viel sollen die Nahrungsmittel wiegen, die das AMAG RETAIL Audi Center Zürich Altstetten der

Symbol: Mit diesem Bild einer Waage sammelt das Audi-Center Altstetten.

Lebensmittelhilfe „Tischlein deck dich“ dieses Jahr übergeben will. Hierfür sammelt das Audi-Center noch bis zum 14. Dezember. www.altstetten.amag.ch

Stolze Preisträger (von links nach (rechts): Eric Laforge (Fiat), Marcel Guerry (Mercedes-Benz), Alfred Gubser (Mazda) und Jeffrey Scott (Aston Martin).

Schweizer Auto des Jahres

Mazda macht den Meister Leserinnen, Leser sowie Experten von Schweizer Illustrierte, AutoScout24, Blick, SonntagsBlick, L’illustré und il caffè wählten „Das

Die Pubklikumsjury mit über 50 000 Stimmen wählte die Mercedes-Benz AKlasse zum „Lieblingsauto der Schweizer“. In den Spezialkategorien erhielten der Fiat Panda Natural Power den Titel „Das grünste Auto der Schweiz“ und der Aston Martin Vanquish den Titel „Das stylischste Auto der Schweiz“. Eine zehnköpfige Fachjury (unter anSchweizer Auto des Jahres 2013“. 42 Autoneuheiten stellten sich der derem mit Formel-1-Kommentator Marc Wahl. Der neue Mazda6 siegte in die- Surer) kürte den Mazda6 dank konsesem Jahr mit deutlichem Vorsprung. quentem Leichtbau und neuer Motorentechnologie zum „Schweizer Auto des Sieger-Trio: der Jahres 2013“. Auf dem zweiten Platz neue Mazda6 (links), Opel Adam landete der Opel Adam. Der Stadtflitzer, (unten links) und der sich mit Hilfe dutzender Variationsder VW Golf VII. möglichkeiten in die Herzen der Städter 50 000 Stimmen fahren will, liegt nur einen Punkt vor dem wurden von den Dauerbrenner VW Golf, dessen siebte GeLeserinnen und Lesern bei der neration diesen Herbst vorgestellt wurde. Wahl abgegeben. Vier Umwelt-Experten, unter anderem mit Christian Bach, Abteilungsleiter Verbrennungsmotoren bei der EMPA in Dübendorf, Mario Illien, Motorenentwickler sowie Gründungsmitglied der Firma Ilmor, wählten zusammen mit der Fachjury „Das grünste Auto der Schweiz“. Keine leichte Aufgabe bei der grossen Vielfalt an AlterSieger in den nativantrieben: Vom reinen ElektrofahrSonderklassen: Fiat Panda Natural zeug über diverse Hybridkonzepte, bis Power (links), hin zu herkömmlichen Benzin- und DieMercedes-Benz selversionen war alles mit dabei. DurchA-Klasse (links setzen konnte sich schliesslich der Fiat unten), der VW Golf VII (Bild oben) Panda Natural Power, der sich mit Erd-/ Biogasantrieb und überzeugenden Fahrsowie der Aston Martin Vanquish. eigenschaften den ersten Rang sicherte. Der italienische Kleinwagen-Bestseller sammelte bei allen Experten Punkte. Bitte beachten Sie auch die Berichte auf den Seiten 18 und 19 zum Thema Mobilität und Umwelt. www.schweizer-illustrierte.ch


SONDERSERIE

FORESTER 4x4. SO VIEL ALLRAD-SUV FÜR SO WENIG GELD. Abgebildetes Modell: Forester 2.0X AWD Advantage, man., Energieeffizienz-Kategorie E, CO2 173 g/km, Verbrauch gesamt 7,5 l/100 km, Fr. 28’900.–. Durchschnitt aller in der Schweiz verkauften Neuwagenmodelle (markenübergreifend): 159 g/km. Unverbindliche Preisempfehlung netto, inkl. 8% MWSt. Preisänderungen vorbehalten.

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Auto&Budget

Neue Sterne für Andreas Der Schlemmer-Atlas des Verlaghauses Busche kürte die Spitzenköche des Jahres 2013. Audi-Markenbotschafter und Sterne-Koch Andreas Caminada ist einer dieser Preisträger. www.audi.ch

Andreas Caminada: Einziger Schweizer mit dieser begehrten Auszeichnung.

Strom gibt es jetzt von Enzo Renzo Blumenthal geht unter die Stromproduzenten. Der Mister Schweiz 2005 liefert ab sofort nebst den eigenen Bio-Produkten auch selbst produzierten, sauberen Solarstrom. Ein Drittel nimmt Renault ab. www.renault.ch

Multitalent: Enzo Blumenthal hat auf dem Hof eine eigene Stromproduktion.

Felix Egolf mit neuem Rekord Rekorde sind ein Teil seines Lebens. Hypermiler Felix Egolf hat wieder gezeigt, wie weit man mit einer Tankfüllung eines Mitsubishi ASX 1.8 DID kommen

Dacia Sandero

Discounter auf vier Rädern Der rumänische RenaultAbleger Dacia erneuert seine Einstiegsmodelle Sandero und Stepway. Sie bleiben betont einfache Automobile, stehen jetzt aber mit gefälligeren Designs, mehr Ausstattung und moderner Technik beim Händler. Während andere Hersteller noch über die Einführung einer preiswerten Einstiegsmarke nachdenken, präsentiert die Renault Tochter Dacia bereits die zweite Generation des Erfolgsmodells Sandero. Die Neuauflage der beliebten Schräghecklimousine bleibt mit Abstand das preisgünstigste Neufahrzeug in der Schweiz. Vom Vorgänger übernimmt das neue Baujahr markentypische Tugenden wie das grosszügig bemessene Raumangebot, stabilen Werterhalt, die hohe Zuverlässigkeit und die 3-Jahres-Garantie.

Sparmotor: Das 3-Zylinder-Aggregat ist mit 5,2 Liter auf 100 Kilometer zufrieden.

Der von Grund auf neue Fünftürer setzt in seinem Segment eigene Massstäbe. Der neue Sandero fährt eine Generation voraus: Unter der neuen Karosserie kommt bereits ab Marktstart der von Grund auf neue 3-Zylinder-Benzinmotor

Design: Mit geringfügigen Retuschen ist es Dacia gelungen, den Sandero fast wie neu erscheinen zu lassen.

mit Turboaufladung und 0,9 Litern Hubraum, der kurz zuvor im neuen Renault Clio seine Weltpremiere feierte. Der TCe 90 eco2 verbraucht im neuen Dacia Sandero nur 5,2 Liter pro 100 Kilometer (120 g/km CO2) – das sind 22 Prozent weniger als beim Vorgänger. Der überarbeitete Diesel dCi 90 eco2 konsumiert lediglich 3,8 Liter auf 100 Kilometer, bleibt mit 99 g/km CO2 unter der 100-Gramm-Marke und erfüllt die Vorgaben der Energieeffizienzkategorie A. Als weiteres Highlight bietet Dacia für den neuen Sandero das integrierte Multimedia-Navigationssystem MEDIA NAV mit Touchscreen-Monitor an, ein Komfortdetail, das selbst in grösseren Fahrzeugklassen nicht selbstverständlich ist. Vom neuen Renault Clio übernimmt der Sandero das ECO-Fahrprogramm. Die Preise des hübschen Discounters beginnen ab 8900 Franken. www.dacia.ch

Sparfahrt: Felix Egolf und Mitsubishi ASX 1.8 vor dem Start in Härkingen.

kann. Diesmal waren es 1871 Kilometer. Wie das geht, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von AutoSprintCH. www.mitsubishi-motors.ch

Übersichtlich: Auf unsinniges Zubehör wird bei Dacia bewusst verzichtet. Was man an Bedienungselementen braucht, ist da.

Platz: Auch wenn fünf Personen im Wagen sitzen, kann man in den Kofferraum noch einiges an Gepäck verstauen.


Auto&Freizeit

Dacia Sandero Stepway

Viel Spass für kleines Geld Vergleich: Man kann den Unterschied zwischen dem Dacia Sandero und dem Stepway (rechts) sofort erkennen.

Komfort: Für geringes Aufgeld gibt es ein Lederlenkrad, Klimaanlage und vieles mehr.

Gepäckraumvolumen: Lässt sich von 320 Litern schnell auf 1200 Liter erweitern.

Crossover muss nicht teuer sein: Der von Grund auf neue Dacia Sandero Stepway kommt wie bis anhin mit einem Superpreis auf den Markt. Den Crossover-Charakter betonen schwarze Stossfänger-Einsätze im Offroad-Stil und die in Matt-Chrom gehaltene Front- und Heckschürze im Look eines Unterfahrschutzes. Das Fahrwerk erlaubt dank 20,7 Zentimeter Bodenfreiheit auch Fahrten auf unbefestigten Wegen. 16-Zoll-Räder im Format 205/55 runden den Auftritt des Crossovers ab. Bereits die Basisversion Ambiance beinhaltet Komfortmerkmale wie elektrische Fensterheber vorne, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und die im Verhältnis 1/3:2/3 getrennt umklappbaren Rückbanklehnen. Ebenfalls erhältlich ist das MEDIA NAV-System. Bis auf den überabeiteten Diesel dCi 90 eco2 entsprechen die verfügbaren Motoren denen des Sandero. Der Selbstzünder braucht beim Stepway vier Liter auf 100 Kilometer (105 g/km CO2) und bleibt damit 13 Prozent unter dem bisherigen Wert. Die Stepway-Preise beginnen bei 14 000 Franken. www.dacia.ch

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McLaren erfüllt Männerträume mit 625 PS Für Motorsportlegende Nicola Bührer und Motorsportveranstalter Kuno Schär ging auf dem Flugplatz Interlaken ein Traum in Erfüllung: Die Profis konnten

Testfahrt: Kuno Schär mit dem Coupé MP 12C und Spider MP 12C, die jeweils 625 PS auf die Strasse bringen.

aktuelle Supersportwagen ausgiebig testen. Beide liebäugelten vor allem mit dem McLaren aus der F1-Schmiede von Ron Dennies. www.kunoschaer.ch


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Power für den Range Rover

Auto&Power

Mercedes SLS AMG Black Series

Als einer der ersten Tuner bietet LUMMA Design massgeschneiderte Lösungen für den neuen Range Rover an. Der Vertrieb in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein erfolgt über die Carsport GmbH in Goldach. www.carsport.ch

Power: Zuerst wird die Leistung des 5.0-Liter-Benziners auf 540 PS erhöht.

Ford Ranger Pick-up 2013 „Internationaler Pick-Up des Jahres 2013“ für den Ranger ist nach „Internationaler Van des Jahres 2013“ für den Transit Custom und „Internationaler Motor des Jahres 2012“ für den 1.0-Liter-

Ford Ranger: Den Pick-up gibt es in der Schweiz ab 29 450 Franken mit 125 PS.

EcoBoost-Motor die dritte bedeutende internationale Auszeichnung für Ford in diesem Jahr. Jetzt müssen nur noch die Verkäufe stimmen. www.ford.ch

Sportauspuff für Toyota GT86 Darauf haben Fans der JDM-Szene gewartet: Pünktlich zum Marktstart des GT86 hat 5ZIGEN, einer der grössten Auspuffhersteller Japans, eine ebenso massgeschneiderte wie innovative Lösung für Toyotas neuen Sportwagen im Sortiment: Die 5ZIGEN Pro Racer ZZ. www.underground-racing.ch

Auffallend: Die beiden dicken Endrohre passen zum Design des Toyota GT86.

GT3-Stern mit 631 PS für die Strasse

Markant: Sowohl die Front als auch das Heck wirken überwältigend. Durch die verbreiterten Lufteinlässe hat der Black Series einen wuchtigen Auftritt.

Mercedes-Benz bringt im Juni aus Carbon. Auch beim Aluminium2013 den SLS AMG Black Series auf Spaceframe wurden einige Komponenten den Markt. Das fünfte Modell der durch CFK-Bauteile ersetzt. Abgedunkelte Scheinwerfer und Black-Series-Reihe ist von der Rennversion SLS AMG GT3 inspiriert. Mit einem Leergewicht von 1550 Kilogramm erreicht das Coupé ein Leistungsgewicht von 2,45 Kilogramm pro PS. Der 6,3-Liter-V8-Motor leistet 631 PS und beschleunigt den bis dato dynamischsten Flügeltürer in 3,6 Sekunden auf Tempo 100. Der SLS AMG Coupé Black Series enwickelt ein maximales Drehmoment von 635 Newtonmetern bei 5500 Touren. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 315 km/h. Der Kraftstoffverbrauch liegt im Normzyklus bei 13,7 Litern je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 321 Gramm pro Kilometer entspricht. Die neu konzipierte AMG-Sport-Abgasanlage, erstmals in Titan ausgeführt, verfügt über eigenständige Mittel- und Endschalldämpfer, was zu einem kräftigeren, noch markanteren Motorsound führt. Der Black Series ist rund 70 Kilogramm leichter als die normale Serienversion des Flügeltürers. Mit knapp 17 Kilogramm wurden gegenüber der bisherigen Abgasanlage rund 13 Kilo eingespart. Zahlreiche Karosserieelemente wie die Motorhaube, die Innenraum-Rückwand hinter den AMG-Sportschalensitzen, die Diagonalstreben am Unterboden und auch die Torque Tube zwischen Motor und Getriebe bestehen vollständig

Einsparungen: Zahlreiche Teile der Karosserie sind vollständig aus Carbon gefertigt. Die Höchstgeschwindigkeit des Mercedes SLS AMG Black Series beträgt 315 km/h.

Gediegen: Lenkrad und Armaturen zeigen deutlich, dass es sich nur um einen Mercedes handeln kann. Die Mittelkonsole ist mit diversen Bedienelementen sehr überladen.

schwarz umrandete Heckleuchten sind Kennzeichen des SLS AMG Coupé Black Series. Muskulös und angriffslustig erscheinen Front-, Heckschürze mit Diffusor und Seitenschwellerverkleidungen aus Carbon und mit Carboneinsätzen optimieren die aerodynamische Balance. Im Interieur stehen zwei Farbvarian-

ten zur Wahl: Alcantara schwarz oder Alcantara schwarz/rot. Bei der zweifarbigen Ausstattung sind die Türmittelfelder sowie die Applikationen an der Mittelkonsole und oberhalb des Handschuhfachs in Rot ausgeführt. Der Preis für die Schweiz ist noch nicht festgelegt. www.mercedes-benz.ch


AURIS HYBRID DER EINZIGE VOLLHYBRID IN DER GOLF-KLASSE.

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10 www.autosprint.ch Auto&Technik Motorsport mal ganz persönlich Endlich ein Rennfahrerroman aus den Anfängen der Motorisierung. Carl L. Wagner ist der Autor eines TechnikroCarl L. Wagner: Der Autor lebt in Basel und ist für das Magazin „Automobile Quarterly“ als Korrespondent tätig. Das Buch kostet 30 Franken.

mans aus der Pionierzeit des Rennsports. Bestellcode: ISBN 978-3-033-03352-8. www.olgor-edition.ch

Roger Gloor erinnert sich Einmal mehr ein einzigartiger Band aus der Feder von Roger Gloor, dem Chronisten der automobilen Weltproduktion nach 1945. Das Werk bietet einen Überblick über alle Autos der 80er-Jahre. Bestellcode: ISBN: 978-3-613-03144-9. www.motorbuch-versand.de

Roger Gloor: Der Autor war 39 Jahre Redaktor der Automobil Revue. Das Buch kostet 49,90 Euro.

Fotobuch für Trucker Scania Schweiz AG bietet allen TruckerFreunden ein attraktives Weihnachtsgeschenk in Form eines Fotobuches vom 19. Int. Trucker- & Country-Festival in Interlaken an. www.scania.ch

Erinnerung: Für 70 Franken gibt es das Fotobuch über marketing@scania.ch.

Seat Leon

Olé, so macht Auto Spass Mit frechem Design und komplett überarbeitet will (und wird) der neue Seat Leon alte Kunden begeistern und neue überzeugen. Erstes Plus: Der Spanier bietet bei kompakteren Abmessungen mehr nutzbaren Innenraum. Er ist mit 4,26 Meter fünf Zentimeter kürzer als der Vorgänger, der Radstand ist jedoch um fast sechs Zentimeter gewachsen. Beim Seat Leon kommen Voll-LEDScheinwerfer zum Einsatz. Diese Option ist eine Premiere in der Klasse. Man erkennt sie am weissen Licht, das auch die dunkelste Nische taghell erleuchtet. Praktisch ist der Fernlichtassistent, der bei Gegenverkehr und in Dörfern und Städten bei Dunkelheit automatisch auf Abblendlicht umschaltet. Das Design: In der Seitenansicht zieht sich die unterbrochene Línea Dinámica über die Radhäuser markant nach hinten. Charakteristisch sind zudem die trapezförmige C-Säule und das kurze, nach oben ziehende dritte Seitenfenster. Der Innenraum: Die Instrumententafel ist zweifarbig gestaltet. Hier finden sich ausserdem grosse Luftausströmer und dreidimensional geformte Dekorleisten. Ein weiteres grunderneuertes Element des Seat Leon ist das Logo auf Kühler, Heck und Lenkrad. Das neue Seat Drive Profile für die Reihe FR erlaubt dem Fahrer, die Charakteristik der Lenkunterstützung, der Gasannahme und des Motorklangs (der über einen Soundaktor moduliert wird) in den Modi Eco, Comfort und Sport zu variieren, zusätzlich gibt es eine Individualeinstellung. Erster Test: Vor allem das Fahrwerk, das den Wagen auf der Fahrbahn kleben lässt, überzeugt. Die Sitze geben guten Halt und man fühlt sich im Innenraum schnell wohl. Richtig Freude kommt im sportlichen FR auf. Da kann man nur sagen: Olé, so macht Auto richtig Spass.

Design: Die Leuchten geben dem Seat Leon ein markantes Gesicht. Die leicht keilförmigen Rückleuchten betonen die Breite. LED-Technologie ist verfügbar.

Seat offeriert im neuen Baujahr ein ganzes System an Infotainment-Lösungen. Grundlage ist das Bediensystem Easy Connect, bei dem die Funktionen für Entertainment und Kommunikation des Soundsystems, aber auch zahlreiche Fahrzeugfunktionen über einen Bildschirm im Cockpit gesteuert werden. Die Motorenpalette: Benziner TSI von 1.2 bis 1,8 Liter Hubraum, sie leisten zwischen 85 und 180 PS (Modell FR auch mit 16V). Je nach Modell kann man zwischen Komfort: Die Sitze sind straff gepolstert und Schaltgetrieben mit fünf oder sechs Gängen sowie einem 7-Gang-DSG-Getriebe geben bei Kurvenfahrten guten Halt. wählen. TDI CR PDF-Diesel gibt es von 1.6 bis 2.0 Liter Hubraum, sie leisten je nach Bedarf 105 PS, beim FR 150 und 183 PS. Die Kraft wird entweder von einem Schaltgetriebe mit fünf oder sechs Gängen oder einem 6-Gang-DSG-Getriebe auf die Strasse gebracht. In Vorbereitung Entwicklungsvorstand Matthias Rabe: „In ist eine Ecomotive-Version. Fragen Sie nach dem Euro-Bonus. www.seat.ch der Serie gibt es Halogenscheinwerfer.“

Preise: Sie beginnen bei 21 950 Franken (Benziner 1.2 TSI, 85 PS, Entry) und 29 850 Franken (Diesel 1.6 TDI CR PDF, 105 PS, Reference).


Auto&Allrad

Buggy Outback 500 4x4 IS

Ganz locker über Stock und Stein

Kraxelmobil: Ohne grobe Profile und Rammschutz geht gar nichts.

Man muss nur Mut haben, dann klappt es auch. So erlebte der Schweizer Buggy Spezialist Rey Walker von der Comprey GmbH Aergerten das kleine Wunder, dass sein Buggy Outback 500 4x4 IS die Strassenzulassung bekam.

Eigentlich sieht das Gefährt ja aus wie eine motorisierte Spinne. Doch wenn man die ersten Baumstämme überrollt hat und das nächste Hindernis in Angriff nimmt, dann fühlt man sich vom Überrollbügel geschützt wie auf einem Höllenritt. Der wassergekühlte Ein-Zylinder-Motor

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ÖkoGlobe-Preis für Dock+Go von Rinspeed Mutprobe: Wer so, natürlich mit Erlaubnis, durch einen Wald brettern darf, sollte gute Nerven und Selbstbewusstsein haben.

mit 500 Kubik jault fröhlich vor sich hin. Das ist eine Freiheit der besonderen Art. Und der Spass kommt nicht zu kurz. Ab 13 800 Franken kann man sich in die Wildnis verabschieden und für den Fall aller Fälle gehört eine Seilwinde zur Serienausstattung. Auch Alufelgen sind keine Option. Ein bisschen Pep sollte schon sein, das merkt man auch, wenn man bei der Bestellung nach der Lieblingsfarbe gefragt wird. Die wird dann auch geliefert. www.conrey.ch

Der prestigeträchtige dritte Platz im ÖkoGlobe Award Contest in der Kategorie „Start-Up’s des Jahres 2012“ der Universi-

Anerkennung: „Nimm‘ 3!“ von Frank M. Rinderknecht konnte sich gegen starke Mitbewerber durchsetzen.

tät Duisburg-Essen geht an das Mobilitätskonzept „Dock+Go“ der Schweizerischen Ideenschmiede Rinspeed in Zumikon.  www.rinspeed.com


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12 www.autosprint.ch Auto&Familie VW Touareg als Edelmann Zum 10-jährigen Produktionsjubiläum gibt es den wohl feinsten VW Touareg, der je gebaut wurde. Beim Sondermodell Edition X gibt es sowohl aussen als auch

Hyundai Santa Fe

Crossover der Vernunft

Antriebe: Den VW Touareg gibt es als Benziner, Diesel oder auch Hybrid.

innen sehr viel zu bestaunen. Die Preise beginnen bei 84 400 Franken. www.volkswagen.ch

New Generation Hyundai Santa Fe: Als 5-Plätzer ist er ab 37 390 Franken (Comfort 2.0 CRDi 4WD) und als 7-Plätzer ab 39 990 Franken (Comfort 2.2 CRDi 4WD).

20 Jahre mit Renault Trucks Als Joachim und Marion Eberle 1992 die Partnerschaft mit der Renault Trucks (Schweiz) AG eingingen, war die Marke mit dem Rhombus in der Ostschweiz noch eher ein Exot. Das hat sich geändert. In diesem Jahr begeht die Garage J. Eberle AG in Buchs das 20-jährige Firmenjubiläum. www.renault-truck.ch Marion und Joachim Eberle: Sie vertreten Renault Trucks seit 20 Jahren in Buchs.

Rick und Joe fahren Skoda Die HCD Lockout-Stars, Rick Nash und Joe Thornton, sind nicht nur wieder zum HC Davos zurückgekehrt, sie sind auch wieder mit dem Skoda Octavia Combi 4x4 unterwegs. www.skoda.ch

Rick Nash und Joe Thornton: Für sie ist der Allrad-Skoda das perfekte Auto.

Mit dem elegant gezeichneten neuen Santa Fe schickt Hyundai einen attraktiven Allrounder samt reichhaltiger Serienausstattung ins Rennen. Designer und Techniker haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Klare, kantige Formen und moderne Technik sollen bei Mitbewerbern für Unruhe und bei den Garagisten für gute Verkäufe sorgen. Bei der Gestaltung des neuen Santa Fe entwickelten die Designer die Fluidic Sculpture-Formensprache von Hyundai weiter. Der sogenannte Storm EdgeAnsatz zeigt sich in der aerodynamisch ausgefeilten, stärker als beim Vorgänger geneigten Frontpartie und der nochmals flacher angestellten Windschutzscheibe. Der grosse Hexagonal-Grill wird von weit nach hinten gezogenen Scheinwerfern eingerahmt. Der wertige Innenraum mit viel Platz und optional sieben Sitzen hinterlässt einen guten Eindruck. Sicherheitsfeatures wie eine aktive Motorhaube, Abstandsregeltempomat, Spurhalteassistent und ein Fahrer-Knieairbag sollen Unfällen vorbeugen oder die Folgen lindern. Als Antrieb kommen zwei VierzylinderTurbodieselmotoren zum Einsatz: Der 2.0 CRDi leistet maximal 150 PS und bringt sein höchstes Drehmoment von 383 Nm zwischen 1800 und 2500/min auf die

Ausstattungen: Bereits in der Basis-Version Comfort geht es komfortabel zu. Beim Style und Premium bleiben dann kaum noch Wünsche unerfüllt. Alle Details im Internet.

Platz: Der Kofferraum hat 585 Liter und bei vorgeklappter Rücksitzlehnen bis zu 1680 Liter Ladevolumen. So lässt sich laden.

Optionen: Je nach Ausstattung sind ein Panoramadach, Leder-Interieur, Metallic oder MICA-Lackierung erhältlich.

Strasse. Der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 6,1 Liter auf 100 Kilometer bei 160 g/km CO2. Zudem erfüllt der Motor bereits die strengen EURO 6-Abgasnormen. Etwas sparsamer im Verbrauch ist der hubraumstärkere 2.2 CRDi, der sich wahlweise auch mit der Sechsstufen-Au-

tomatik kombinieren lässt. Er leistet maximal 197 PS. Der Verbrauch liegt bei 5,7 Liter auf 100 Kilometer (149 g/km CO2 mit manueller Schaltung) und mit AutomatikSchaltung bei 178 g/km CO2. Wichtig ist auch die Flexi-Garantie über fünf Jahre. www.hyundai.ch


Auto&Tradition

VW Golf Cabrio GTI

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www.autosprint.ch

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Roland Hüsser folgt auf Migg Zellweger Der Geschäftsführer der SUBARU Schweiz AG, Migg Zellweger, hat sich nach einer 30-jährigen Karriere bei der Emil Frey Gruppe entschieden, per Ende Januar 2013 in Pension zu gehen. Auf den 1. Januar 2013 wurde Roland Hüsser, bisher Geschäftsführer des Schweizer Daihatsu-Importeurs, zu seinem Nachfolger ernannt. Migg Zellweger wird den Führungsstab beim Subaru Importeur in Safenwil Ende Jahr 2012 an Roland Hüsser übergeben.

Oben ohne und jede Menge Power

Umwelt: Etwa 7,6 Liter braucht das Cabrio auf 100 Kilometer. Die Emissionen werden mit 177 g/km CO2 angegeben.

Die fast zehn Jahre andauernde Wartezeit hat ein Ende. Erstmals seit 2002 ist vom VW Golf wieder ein Cabrio-Ableger auf dem Markt. Ganze neun Sekunden dauert es, bis das Stoffverdeck Licht in das Innere des Golfs hineinlässt – und das sogar bei einer Geschwindigkeit bis Tempo 30 km/h. Im offenen Zustand wird sichtbar, dass etwas fehlt, was die ersten drei Generationen ausgezeichnet hat: Der Überrollbügel ist einem in Millisekunden hochschnellenden Überschlagschutz gewichen. Damit zugleich verschwunden ist auch der Spitzname Erdbeerkörbchen. Im Topmodell, dem 2.0 TSI mit 210 PS, werden die Assoziationen sehr schnell von dem sanften Röhren des Auspuffs weggeblasen. Schneller als das Dach geöffnet werden kann, hat das Cabrio, das sich nur durch einen anderen Sound vom geschlossenen GTI unterscheidet, dank einem maximalen Drehmoment von 280

Führungswechsel: Migg Zellweger geht in Pension und Roland Hüsser, ehemals Daihatsu, übernimmt die Führung.

Platz: Zwei können gut reisen, bei vier Insassen wirds eng.

Newtonmetern in einem grossen Drehzahlband zwischen 1700 und 5200 Umdrehungen pro Minute innerhalb von 7,3 Sekunden die 100 km/h-Marke passiert, was mit einem kurzen Blubbern beim Schalten des Sechsgang-DSG quittiert wird. Wer es besonders sportlich haben möchte, wählt für den Spurt den sportlichen S-Mode, bei der die Doppelkupplung bei etwa 60 km/h fix in den zweiten und 30 km/h später in den dritten Gang

Innenleben: Die Anordnung der Instrumente, Schalter und Uhren kennt man vom Golf. Klar, dass sich VW aus dem grossen Baukasten bedient. Einige Merkmale sind typisch GTI.

schaltet. Adé liebes Erdbeerkörbchen. Zu erkennen ist der GTI unter anderem am rot eingefassten Kühlergrill mit Wabenstruktur, am GTI-Stossfänger sowie am Heckdiffusor. Innen beweisen die im klassischen Karo-Stoff Jacky bezogenen Sportsitze das Cabrio als GTI aus. Und dann natürlich am Preis: 47 550 Franken werden für den Handschalter fällig, immerhin 50 250 Franken für das Cabrio mit DSG. www.volkswagen.ch

Gerade rechtzeitig auf die bevorstehenden Wintermonate lanciert Subaru die Sonderserie ICEBEAR. Die Modelle gibt es von den Bestsellern Legacy 4x4 und Forester 4x4. Nebst den attraktiven Preisen von 27 350 Franken für einen Legacy 4x4 und ab 28 900 Franken für den Forester 4x4 erhält der Kunde beim Kauf eines Sondermodells noch einen

Winterfest: Beim Subaru ICEBEAR ist sogar eine Kuscheldecke inklusive.

Satz Winterräder mit Pirelli-Reifen, eine warme Passagier-Kuscheldecke, eine Thermosflasche, einen Eiskratzer sowie ein ICEBEAR-Branding. Abgerundet werden diese beiden Angebote durch eine umfassende Sicherheits-Serienausstattung, welche unter anderem permanenten Symmetrical-AWD, elektronische Fahrdynamik-Regelung und Sicherheitspedalerie umfassen. Beide Modelle wurden vom American Insurance Institute for Highway Safety mit dem TOP SAFETY PICK Award 2012 ausgezeichnet. www.subaru.ch


DEZEMBER 2012

14 www.autosprint.ch Ratgeber Thermo Top Evo heizt Ihnen ein

Speedsensor

Webasto vereint die Stärken von zwei Standheizungen: Thermo Top V und Thermo Top C. Zusammen ergeben sie Thermo Top Evo, die in fast alle Modelle eingebaut werden. www.webasto.ch

Rainer Klaus: „Wir gehen nach ausführlichen Tests davon aus, dass je nach Fahrweise bis zu 20 Prozent Treibstoff eingespart werden können.“

Thermo Top Evo: Die Zeichnung zeigt die Arbeitsweise der Standheizung.

Kontakten mit XYFI in-car Die auf drahtlose Verbindungen in Fahrzeugen spezialisierte Firma Option bringt mit XYFI in-car WiFi ins Auto. Der kleinste hotspot der Welt ist nun auch in der Schweiz erhältlich. XYFI ermöglicht einen schnellen Zugang zum Internet. www.matsmobile.ch

Problemlos: XYFI in-car lässt sich leicht in jedem Wagen anschliessen.

Sicherer mit Matrix-Licht Opel hat ein Sicherheits-Lichtsystem entwickelt: das intelligente LED MatrixLicht. Diese im Automobilbau völlig neue Licht-Technologie macht Fahrten bei Nacht noch sicherer, entspannter

Wenn es piept, schalten oder runter vom Gas Die Preise für einen Liter Benzin oder Diesel haben in der Schweiz mittlerweile Rekordhöhen erreicht. Nun gilt es, möglichst sparsam zu fahren. Der Speedsensor kann Ihnen dabei helfen.

schrittene Werte wie zu starke Beschleunigung, starkes Bremsen oder Kurvenfahren mit einem Piepton. Dieser Wert kann via Telematik an Ihre Onlineplattform übertragen werden. Sämtliche Modelle verfügen über einen Schaltausgang, belastbar mit 35VDC bei bis zu 1.8A! Der Arbeitsbereich liegt Rainer Klaus vom Hersteller EDAC Montage: Mit einem kurzen Kabelbaum, bei +-2g für jede Achse. Anschluss-Spannung zwischen 9V und 24V bei einem Innovation AG, Trasadingen: „Der kann das Gerät angeschlossen werden. typischen Stromverbrauch von 20mA. Die Speedsensor wird versteckt im Fahrzeug Die Preise gibt es auf Anfrage. verbaut. Lediglich eine Stromquelle ist her bleibt die volle Garantieleistung des Angaben gelten für Temperaturen von mierforderlich. Der Sensor wird nicht an Fahrzeuges erhalten. Der Sensor misst nus zehn Grad bis plus 70 Grad. Mit seinen Abmessungen von 70x die Motorelektronik angeschlossen, da- alle Beschleunigungen und meldet über50x20 Millimetern ist das Gerät sehr kompakt und lässt sich mit nur drei Anschlussleitungen funktionssicher installieren. Der Speedsensor RoHS ist konform. Bei der Verwendung von Telematik- oder Ortungsboxen besteht die Möglichkeit, eine Verfolgung des Fahrverhaltens zu sichten, sowie entsprechende Praktisch: Das Gerät ist nach dem Einbau nicht sichtbar. Der Abruf der Daten auf den Reports für Auswertungen zu generieren. PC ist mit einer Zusatzausstattung möglich. Die Montage kann mit wenigen Handgriffen in kurzer Zeit erfolgen. Aufwendige Kosten entstehen dabei nicht.

www.speedsensor.ch

Zukunft: Die Matrix-Leuchten stellen an die Designer neue Anforderungen.

und komfortabler. Es wird noch zwei bis drei Jahre dauern, bis die neue Technik für Serienfahrzeuge angeboten werden kann. www.opel.ch

Funktion: Bei zu starker Beschleunigung ertönt das akustische Signal (links). Bei zu starker Nickbewegung durch heftiges Bremsen ertönt ebenfalls das Signal (Mitte). Bei zu starker Querbeschleunigung, zum Beispiel bei schnellen Kurvenfahrten, ertönt das Signal. Erst wenn Sie das Signal kaum noch zu hören bekommen, sind Sie sparsam unterwegs.


Ratgeber

Batterien

Start-Stopp-Technik braucht viel Strom

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Optimierungen werden geprüft Der TCS sieht in der Zweiphasen-Ausbildung einen wichtigen Bestandteil der Ausbildung von Neulenkenden. Der TCS wird die im bfu-Bericht formulierten Optimierungsmassnahmen prüfen.

Neulenker: Neue Massnahmen für die Zweiphasen-Ausbildung in Planung. Kälte-Test: In dieser Kategorie schnitten alle Produkte zufrieden stellend ab.

Start-Stopp-Automatik-Test: Mit dieser Technik werden Batterien eines Autos besonders stark gefordert.

Batterien moderner Autos sind im Dauerstress. Sie versorgen elektronische Bauteile und werden in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik stark beansprucht. Neben handelsüblichen Markenbatterien testete der TCS erstmals auch die leistungsfähigen AGM- und EFB-Batterien. Der Test zeigte: Nassbatterien kommen in Fahrzeugen mit Start-Automatik rasch an ihre Leistungsgrenzen. Autobatterien müssen zu jeder Jahreszeit viel leisten. Sie versorgen einerseits die komplexe Elektronik moderner Autos mit Strom und werden andererseits

auch bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik stark gefordert. Die gestiegenen Anforderungen an die kleinen Kraftwerke haben dazu geführt, dass Batteriehersteller vor einigen Jahren die leistungsfähigen AGM- (Absorbent Glass Mat) und EFB-Batterien (Enhanced Flooded Batteries) entwickelten. Bei den herkömmlichen Starterbatterien wählten die TCS-Tester Batterien der Hersteller Banner Power Bull, Bosch Silver (Varta) und Exide Premium aus. Ebenfalls getestet wurde die von Banner hergestellte Patrouille TCS Batterie. Zusätzlich wurden noch sechs EFB- und AGM-Batterien unter die Lupe genom-

Beurteilung: Bei den herkömmlichen Starterbatterien wählten die Tester Batterien der Hersteller Banner Power Bull, Bosch Silver (Varta) und Exide Premium aus. Ebenfalls getestet wurde die von Banner hergestellte Patrouille TCS Batterie. Alle erhielten die Bewertungen von „sehr empfehlenswert“ bis „hervorragend“.

men. Der Grund: Weil diese sich im Alltag vor allem in Fahrzeugen mit Start-StoppAutomatik bewähren müssen, wurden an diese Batterien strengere Mindestanforderungen gestellt. Bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik stellt der Motor bei Stillstand automatisch ab und startet wieder, sobald die Kupplung gedrückt wird. Im TCS-Härtetest wurde eine Wartezeit von 59 Sekunden bei Rotlicht oder in einer Kolonne simuliert. Darauf folgte ein Startvorgang, eine 60 Sekunden dauernde Weiterfahrt und erneut eine Wartezeit von 59 Sekunden. Der Test umfasste insgesamt über 40 000 solcher Zyklen. Sämtliche getesteten EFB- und AGM-Batterien haben diese Testreihe gut überstanden. Fazit der Experten: In einem Fahrzeug mit Start-Stopp-Automatik ist die Lebensdauer einer herkömmlichen Nassbatterie begrenzt. Wenn die Batterie im meist heissen Motorraum platziert wird, erfüllt eine EFB-Batterie die an sie gestellten Anforderungen optimal. Befindet sich die Batterie hingegen unter dem Sitz oder im Fussboden, ist aus Sicherheitsgründen eine auslaufsichere AGM-Batterie zu empfehlen. Die Lebensdauer einer Batterie beträgt über fünf Jahre. Ausschliesslicher Kurzstreckenverkehr oder ungünstige Einbauorte, beispielsweise nahe am heissen Motor, können die Lebensdauer von Batterien verkürzen. Wer im Winter häufig auf kurzen Strecken Lüftung, Licht, Heizung von Frontund Heckscheibe, Sitzheizung und/oder Lenkradheizung einschaltet, beansprucht die Batterie enorm. Deshalb ist es empfehlenswert, ab und zu eine halbe Stunde am Stück zu fahren, um die Batterie wieder aufzuladen. www.tcs.ch

Touring als Tablet-Paper Der Touring ist die Mitgliederzeitung des grössten Mobilitätsclubs der Schweiz und ab sofort auch als Tablet-Paper auf dem iPad und dem iPad mini erhältlich. Die kostenlose App ist für alle User zugänglich und bietet neben sämtlichen Inhalten der Printausgabe zusätzlich Bildgalerien, Videos sowie Direktlinks.

Bequem: Den Touring kann man jetzt zu jeder Tageszeit mit dem iPad abrufen.

Mit OBD keine Wartungspflicht Der TCS begrüsst den Entscheid des Bundesrates, die Abgaswartungspflicht für Personenwagen mit OBD (On-BoardDiagnose) ausserhalb der amtlichen Nachprüfung aufzuheben. 2001 plädier-

On-Board-Diagnose: 60 Prozent aller Fahrzeuge haben diese Einrichtung.

te der TCS erstmals für die Abschaffung der obligatorischen Abgaswartung für Fahrzeuge mit OBD-Technik.


DEZEMBER 2012

16 www.autosprint.ch Wettbewerb Erleben Sie die Saison mit der Rosso Corsa Für den offiziellen Kalender der Scuderia Ferrari haben nicht weniger als sieben internationale Star-Fotografen der Formel 1 ihre besten Bilder ausgewählt. Ob Nah-Aufnahmen ins Cockpit, dramatische Rad-an-Rad-Kämpfe, ästhetische Gegenlicht-Bilder oder triumphale Mo-

Mythos Ferrari

Spurten Sie mit den Roten durch das neue Jahr

Ferrari F40 GTE: Der Bolide ist ein Supersportwagen, der von 1987 bis 1992 von Ferrari mit Rennsporttechnik gebaut wurde. Heute ist der Wagen ein sehr begehrtes Objekt für Sammler in aller Welt.

Titelblatt: Das Bild zeigt die hohe Front eines Ferraris sowie den Piloten.

mente auf dem Podium mit Champagnerdusche – das Ergebnis überzeugt und vermittelt den Freunden des Rennsports eine ungefilterte Nähe zum Weltmeisterteam. Mit Scuderia Ferrari ist die Formel 1 präsent. Wie immer brilliant reproduziert und gedruckt, womit sich

Vizemeister: Es hat nicht sollen sein. Fernando Alonso rollte nur auf Rang 2.

ein Zweitnutzen abzeichnet: Später werden viele Bilder wiederum die Wände von Fan-Zimmern, Ristoranti oder Werkstätten zieren. Anhänger der Scuderia können den Kalender unter der Adresse www.raupp.com ansehen und bequem

Vogelperspektive: Ein Ferrari fährt fast auf Tuchfühlung an der Mauer vorbei.

auch direkt von zuhause bestellen. Der ermässigte Preis für den offiziellen Kalender Rosso Corsa im Format 60 mal 42 Zentimeter beträgt 45 Franken, zuzüglich neun Franken für den Versand. Marcel Schaub, Telefon 079 276 31 31 oder Email schaub@raupp.com nimmt Ihre Bestellung gerne entgegen.

Auch wenn es mit dem Weltmeister-Titel in diesem Jahr nicht geklappt hat, die Faszination Ferrari ist ungebrochen. Zum Ende der Formel 1-Saison sind Mythos Ferrari und Rosso Corsa für 2013 erschienen. Sie können die Kalender kaufen oder einen der fünf Mythos Ferrari- oder Rosso Corsa-Kalender gewinnen.

Ferrari-Star F12berlinetta zeigt sich auf der Ferrari Teststrecke Pista di Fiorano mit seinen 740 PS in einem dramatischen Gewitter-Bild. Alle aktuellen Gran Turismo aus Maranello sind in der Emilia Romagna in Szene gesetzt. Sonne, Licht und Locations in Florida und Südafrika sind der passende Rahmen für Klassiker wie den 250 GTO, den California Spider oder Sportwagen wie den 512M oder F40 GTE. Jeder Kalender ist nummeriert und die Schon der Titel Mythos Ferrari ver- gesamte Auflage ist weltweit auf 5000 spricht Träume: Palmen, Morgensonne Exemplare limitiert. Anhänger des Cavalam Meer und der 458 Italia Spider. Der lino Rampante können Mythos Ferrari im Internet in Ruhe ansehen und direkt von zuhause bestellen. Der Versand erfolgt in der Reihenfolge der Bestellungen. Sie können auch sofort bei Marcel Schaub (Adresse Spalte links) ordern. Mythos Ferrari im Format 50 mal 70 Zentimeter ist zum ermässigten Preis von 115 Franken, plus neun Franken Versandkosten zu haben. Sie können einen der Kalender gewinnen, wenn Sie beim AutoSprintCH-Wettbewerb mitmachen. Gehen Sie einfach auf www.autosprint.ch, klicken Sie auf den Gewinn-Button und tragen Sie sich im Wettbewerb-Formular ein. Bei mehreren Einsendungen entscheidet das Los. Einsendeschluss ist 21. Dezember 2012. Ferrari 458 Italia Spider: Mit dem Ferrari 458 Spider Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. präsentierten die Italiener die offene Variante des www.raupp.com Supersportwagens Ferrari 458 Italia.

Ferrari 250 California: 1957 stellte Ferrari den für Amerika konzipierten Spider vor.

Ferrari 365 GT4 BB: Mit über 290 km/h wird seine Spitzengeschwindigkeit angegeben.

Ferrari F12 Berlinetta: Mit 340 km/h ist er schnellster Ferrari mit Strassenzulassung.


DEZEMBER 2012

18 www.autosprint.ch Umwelt Audi schützt die Umwelt Wer sich ab Ende 2013 einen Audi A3 mit Erdgasantrieb kauft und über eine spezielle Tankkarte das sogenannte egas bezieht, kann seine persönliche CO2Bilanz kräftig drücken. www.audi.ch

Technik: Im Motorraum muss man genau hinschauen, um gegenüber einem Diesel einen Unterschied zu sehen (links). Franz Häfliger mit einem Daily der Industriellen Betriebe Kloten, der sich gut verkauft.

Iveco Einsteiger: Bei Audi ist vorerst nur der A3 mit Erdgasantrieb vorsehen.

Seat setzt auf Erdgas Die neue Baureihe des Seat Leon wird neben diversen Diesel- und Benzinaggregaten bis Ende des Jahres auch eine Version mit Erdgasantrieb im Programm haben. Preise, technische Daten und die Schweizer Markteinführung stehen noch nicht fest. www.seat.ch

Geduld: Wer einen Erdgas-Seat Leon haben möchte, muss noch warten.

VW Golf VII als EcoFuel Nachdem Wolfsburg die siebte Generation des VW Golfs der Öffentlichkeit vorgestellt hat, kündigte das Unternehmen jetzt für 2013 eine Erdgas-Version des neuen Modells an. Wann mit dem

Diese Laster sorgen für bessere Luft Für den Direktor des Iveco-Importeurs, Franz Häfliger, steht fest, dass Iveco auf in Zukunft auf erdgasbetriebene Fahrzeuge setzen wird. Hansruedi Keller hat mit ihm über die Umwelttechnik, anfallende Kosten und die Zukunft gesprochen. Iveco bietet heute in der Schweiz auf allen Baureihen eine Erdgaslösung an, was sich nach Meinung von Franz Häfliger bestens bewährt hat: „Die Rückmeldungen unserer Kunden bestätigen, dass es für zahlreiche Einsätze sinnvoll, ja oft geradezu notwendig ist, auf ein Erdgasfahrzeug zählen zu können. Das gilt besonders für den Einsatz im Nahverkehr und in der Entsorgung, aber auch bei Paketdiensten, die vor allem in den Städten tätig sind.“ Hinzu kommt, dass bei Ausschreibungen vor allem im Bereich Entsorgung immer häufiger Auflagen für die Bereiche Emissionen und Umweltbelastung gemacht werden. Erdgasantriebe sind

erhältlich bei den Daily-Modellen 3,5 bis sieben Tonnen, bei den Eurocargo mit zwölf Tonnen sowie beim Stralis für die Modelle mit 18 Tonnen Gesamtgewicht 4x2 und 26 Tonnen 6x2. Die Daily-CNGVarianten Blache sowie Kasten können auch an der Erdgas-Road-Show in Laufen am 14. und 15. Dezember 2012 getestet werden (beachten Sie bitte auch Seite 19). Franz Häfliger: „Die Basis der Erdgasmotoren ist dabei stets ein entsprechender Dieselmotor, der ab dem Zylinderkopf jedoch völlig neu aufgebaut ist.“ Ebenfalls mit Erdgasantrieb sind die Busse für den Nahbereich (Stadt und Region) erhältlich. Die etwas höheren Anschaffungskosten werden nach Erfahrungen der vergangenen Jahre in der alltäglichen Praxis durch den günstigeren Treibstoffpreis, aber auch durch gewisse Vergünstigungen (wie etwa den Subventionen der Erdgasversorger) oder den Erlass der Steuern in einigen Kantonen mehr als wettgemacht. Franz Häfliger: „Zudem

Iveco Stralis: Man kann zwischen 18 und 26 Tonnen Gesamtgewicht, zwei und drei Achsen für den Schwerverkehr wählen.

sind die Geräuschemmissionen merklich geringer als beim Diesel. Aber auch die Umweltbilanz ist bei diesen Fahrzeugen positiv zu bewerten. Wir hoffen schon bald, auch mit Erdgas betriebene Euro6-Motoren im Angebot zu haben. Das früher oft negativ erwähnte fehlende Tankstellennetz ist heute auf einem guten Stand, und es wird dauernd erweitert. Heute gibt es bereits 135 Stationen, die Erdgas anbieten. Hier kann es also keine Engpässe mehr geben.“ www.iveco.ch

Programm: Die Erdgas-Version ist beim VW Golf VII eine sinnvolle Ergänzung.

Verkaufsstart in der Schweiz zu rechnen ist, steht zurzeit noch nicht fest. www.volkswagen.ch

Iveco Daily: Die Baureihe gibt es sowohl mit Blache als auch in der Version Kastenwagen. Das Bild rechts zeigt, wo die Flaschen im Unterboden angeordnet sind. Vor allem für Betriebe, die hauptsächlich in der City unterwegs sind, eignet sich dieses Fahrzeug.


Umwelt

Erdgas-Road-Show

Testen Sie die Zukunft in Laufen

GVM: „Eingeladen und herzlich willkommen sind Gemeindevertreter, kantonale Politiker, Gewerbetreibende, Ärzte, Advokaten, Spengler, Maler und alle Garagisten der Region. Man kann sich vor Ort neben der Testfahrt über Technik und Kosten eines Erdgasfahrzeuges ausführliuch informieren.“ Und diese Nachricht gehört zum Fazit

New Fiat Panda NP: Der Italiener gehört in der Erdgas-Klasse zu den Bestsellern.

New Fiat Panda NP: In der Schweiz war schon der Vorgänger ein Renner. Das wird auch beim neuen Modell sicher so sein. Die ersten Wagen stehen beim Garagisten.

Am Freitag, 14. und Samstag, 15. Dezember 2012 geht in Laufen die Zukunft auf dem Gelände der Hoffmann Automobile AG an den Start. Die Erdgas-Road-Show macht Station und Sie können die aktuellen Modelle bekannter Marken in verschiedenen Klassen testen. Anlässlich seiner Schweizer Markteinführung haben Sie Gelegenheit, den New Fiat Panda NP (heisst Natural Power) statisch und in Fahrt begutachten zu können. Beachten Sie bitte auch den Bericht auf Seite 4 dieser Ausgabe. Bei den Personenwagen sind folgende Modelle fahrbereit: Fiat 500 und Punto, Mercedes E 200, Opel Zafira Tourer, von VW Caddy, Passat, Touran und eco up! Bei den Nutzfahrzeugen haben Sie die Wahl zwischen Iveco Daily Blanche sowie Kasten, Fiat Ducato und Doblò, Mercedes Sprinter, Opel Combo, Scania P310 sowie dem VW Caddy in der langen Verion. Die Probefahrten können während den Geschäftszeiten von 9 bis 17 Uhr vereinbart werden. Und diese Informationen sind für Sie wichtig, bevor Sie an den Start gehen. Erdgas-Biogas schont die Umwelt 40 Prozent weniger CO2 dank Erdgas-Biogas, mindestens zehn Prozent CO2-neutrales Biogas im Schweizer Erdgasnetz, kein Feinstaub und 95 % weniger Schadstoffe. Erdgas-Biogas schont Ihr Budget Mindestens 30 Prozent günstiger als Benzin und Diesel, Subventionen von mindestens 1000 Franken beim Kauf eines Erdgasfahrzeuges in der Nordwest-

schweiz und im Mittelland, kantonale Vergünstigungen auf die Steuer. Erdgas-Biogas hat Zukunft 135 Erdgastankstellen in der Schweiz, neun bekannte Automarken führen serienmässig Erdgasfahrzeuge und 14 500 000 Erdgasfahrer gibt es weltweit. Der Event in Laufen ist eine Kooperation von Erdgas/Biogas, der Gasverbund Mittelland AG, der Erdgas AG LaufentalThierstein GASAG, die für die Ortsversorgung Wärmemarkt Laufental, Schwarzbubenland (Breitenbach und Büsserach) zuständig ist und die Erdgas-Biogastankstelle in Laufen betreut, sowie die Hoffmann Automobile AG, Delsbergstr. 61, 4242 Laufen (Telefon 061 761 60 00). Kurt Schmidlin, Leiter Marketing

der Auto Zürich Car Show. Der Besuch hat sich in diesem Jahr für Sergio Beti aus Zürich und Alessia D’Alessandro aus Kloten gelohnt: Beim Wettbewerb in der Green Car Lounge von Erdgas haben sie einen der beiden VW eco up! gewonnen. Die City-Flitzer im Wert von jeweils 22 780 Franken setzen mit einem CO2Ausstoss von unter 80 g/km Massstäbe. Der eco up! ist bereits vor der Lancierung in der Schweiz als umweltschonendstes Fahrzeug ausgezeichnet worden und steht an der Spitze der Umweltliste 2012/2013 des Verkehrsclub Deutschland. Die Schweizer Markteinführung steht kurz bevor. www.erdgasfahren.ch www.hoffmann-automobile.ch

VW eco up!: Der City-Flitzer ist eines der umweltfreundlichsten Fahrzeuge in seiner Klasse. Skoda Citigo und Seat Mii folgen.

VW Caddy: In der langen EcoFuel-Version haben fünf Personen und viel Gepäck Platz. Das Modell gibt es auch als Kastenwagen.

Opel Zafira Tourer CNG: Der Van leistet 150 PS, die mit Turbounterstützung auf die Strasse gebracht werden.

Mercedes Sprinter: Für Transporte in der City ist das CNG-Modell gut geeignet. Die Erdgas-Versorgung ist immer gesichert.

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Gesetz für 2015 wird schon erfüllt Die CO2-Emissionen des motorisierten Individualverkehrs müssen sinken. Für die neue politische Mitte ist die Sachlage eindeutig: Die Mobilität mit Erdgas/ Biogas ist ein Schritt in die richtige Richtung. Unisono vertraten die NationalräAusstellung am Symposium in Murten: Modelle des Baujahres 2012 konnten getestet werden.

tin Dr. Isabelle Chevalley (GLP) und ihre Kollegen Dominique de Buman (CVP) und Martin Landolt (BDP) am gasmobilSymposium „130 Gramm - kein Problem“ diese Haltung vor Entscheidungsträgern aus Gasindustrie, Energieversorgern, Flottenbetreibern, Fahrzeugimporteuren, Erdölindustrie, Forschung, Verwaltung

René Bautz, Verwaltungsrats-Präsident gasmobil ag: Begrüsste 250 Gäste.

und Politik. Eine gleichzeitig durchgeführte Ausstellung zeigte eine breite Palette an Erdgas/Biogas-Personenwagen und Nutzfahrzeugen. Das ab 2015 gültige Gesetz für den CO2Ausstoss unterbieten Erdgas/Biogas-

Dr. Isabelle Chevalley: „Erdgas ist ein Schritt in die richtige Richtung.“

Fahrzeuge schon heute. Ab diesem Zeitpunkt dürfen neue Personenwagen in der Schweiz nicht mehr als 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstossen. Nebst der Umsetzung des Gesetzes geht es für Nationalrätin Dr. Isabelle Chevalley (GLP) nun auch darum, Erdgas/Biogas betriebene Fahrzeuge in der Schweiz besser bekannt zu machen.


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20 www.autosprint.ch Abenteuer Kämpfen, wo der Grizzly zu Hause ist

Geschafft: Carmen Merz aus Winterthur und Adrian Bachmann aus Wetzikon starten im Januar zu einem der grössten Abenteuer, das es noch zu bewältigen gibt. Ihr klares Ziel ist, den Gesamtsieg in die Schweiz zu holen.

Das Territorium im Norden Kanadas ist ein Traum für jeden Naturliebhaber. Obwohl das Yukon Territorium eineinhalbmal so gross wie Deutschland ist, zählt es nur 35 000 Bewohner. Allein 24 000 davon leben in der Hauptstadt Whitehorse. Die Chance, hier auf ein Wildtier

Eiszeit: Das Thermometer zeigt an, mit welchen Minusgraden zu rechnen ist.

zu treffen, ist dagegen ungleich höher. Schliesslich ist der Yukon Heimat von rund 50 000 Elchen und 10 000 Grizzlys. Zwischen den einzelnen Wettkampfstätten liegen zum Teil mehrere hundert Kilometer, die über vereiste Highways und

Fulda Challenge

Carmen und Adrian to trem tiefen Temperaturen messen sich die Athleten in einem arktischen Wettkampf. Regelmässig nehmen auch Profi-Sportler und Prominente an dem Event teil. Unter anderem haben sich Fussball-Europameister Fredi Bobic, Box-Weltmeister Sven Ottke, Rekord-Olympiasiegerin BirDie Fulda Challenge ist eines der käl- git Fischer, Skilanglauf-Olympiasiegerin testen Winterabenteuer der Welt. Bei ex- Claudia Nystad, Extremsportler Joey KelWenige Tage nach Sylvester geht im kanadischen Yukon bei Temperaturen von bis zu 50 Grad Minus die Fulda Challenge auf die Reise. Sieben internationale Teams stellen sich dem arktischen Zehnkampf.

Reiseroute: Hoch in den Nordwesten Kanadas führt die Challenge 2013.

verschneite Schotterpisten führen. Die langjährige Partnerschaft der Fulda Challenge mit dem Kultur- und Tourismus-Ministerium Yukon ist eine wahre Erfolgsgeschichte: Was 1997 mit einem Sponsoring des Yukon Quest, dem leTeams: In Österreich mussten sich die Kandidaten aus drei Ländern auf der Postalm am Wolfgangsee für die Teilnahme qualifizieren.

ly, Schauspieler Hannes Jaenicke sowie der Popstars-Juror Detlef D! Soost der Herausforderung gestellt. Jetzt wurden die drei besten weiblichen und männlichen Athleten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf der Postalm am Wolfgangsee nach zehn sportlichen Wettbewerben für 2013 nominiert. Carmen Merz (26) aus Winterthur und Adrian Bachmann (28) aus Wetzikon werden vom 9. bis zum 17. Januar 2013 die Schweiz vertreten. Das Rennen um die Tickets zur Teilnahme war bis zum Schluss offen. Berglauf, Zeitmessung am Klettersteig, Orientierung mit GPS-Geräten, Bergauffahrten mit dem Mountainbike, Seilquerungen über eine 50 Meter tiefe, gruselige Schlucht, Bogenschiessen bei Nacht, Handlingsparcours mit dem Auto, Reifenwechsel, Autoball mit akro-

Winterschlaf: Der mit Schnee bedeckte Oldtimer wird Startprobleme haben.

gendären Hundeschlittenrennen, seinen Anfang nahm, entwickelt sich rasch zu einer engen und dauerhaften Zusammenarbeit, die sicher auch im nächsten Januar erfolgreich fortgeführt wird. www.travelyukon.com

Urig: Neben der Postalm das Zeltlager für die Kandidatinnen und Kandidaten. Ein erster Vorgeschmack auf das Leben in der Natur während der Challenge.


Abenteuer

DEZEMBER 2012

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Nur ganz Harte haben Chancen auf den Nugget Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fulda Challenge 2013 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wird wirklich nichts geschenkt. In eisiger Kälte müssen sie bei speziellen Tests immer wieder ihre körperliche und geistige Fit-

Konzentration: Überqueren einer Schlucht, mit dem Bike auf rutschigen Pisten gute Zeiten zu fahren oder beim Bogenschiessen das Schwarze zu treffen. Bei allen Tests ging es darum, möglichst viele Punkte für das begehrte Ticket nach Kanada zu bekommen.

Schneeschuh: Der Marsch über Seen zehrt an den Kräften und macht müde.

pfit für minus 50 Grad batischen Einlagen, Carpulling – die allein oder im bunt zusammengewürfelten Team zu bewältigenden Aufgaben verlangten den Athleten alles ab. Jede und Jeder gaben ihr Bestes. Aber nur Eine und Einer konnten gewinnen. Selbst die Verantwortlichen des Events, die die Punkte vor Augen hatten, orakelten bis zum Schluss: Wer holt sich von den Schweizerinnen das Ticket - die 26jährige Physiotherapie-Studentin oder die 32jährige Flugsicherungsfrau? Reporter René Knorr, für AutoSprintCH vor Ort: „Beide gehörten zu den absoluten Favoritinnen. Besser als die Damen der anderen Länder. Sie schenkten sich nichts. Aber auch Polymechaniker Adrian konnte sich klar bis an die Spitze durchsetzen. Und dennoch pflegten alle untereinander und auch mit Vertretern der anderen Länder eine beeindruckende Kollegialität. Das ist eines der wohl wichtigsten Merkmale der Fulda Challenge.“ Als Carmen Merz und Adrian Bachmann als Sieger feststanden, wurden sie von ihren Kollegen herzlich umarmt und beglückwünscht, auch wenn dabei die eine oder andere Enttäuschung weggesteckt werden musste. René Knorr, der im Januar mit von der Partie ist und online täglich für AutoSprintCH berichten wird: „Es ist einfach immer wieder schön zu erleben, wie der Sport Brücken bauen kann.

Stimmung: Vor jedem Test gab es immer wieder Pausen, die für Gespräche und Aufmunterungen genutzt werden konnten.

ness beweisen. Christian Hieff von der Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH ist für den Event verantwortlich: „Es geht vor allem darum, Ausdauer, Kraft und Teamgeist zu zeigen. Man muss schon gut vorbereitet sein, um die für einen Gesamtsieg notwendigen Punkte

Abfahrt: Im Kanu muss man im Schnee gute Balance und Ausdauer zeigen.

erreichen zu können.“ Schon auf den ersten Blick auf die täglich stattfindenden Prüfungen macht klar, Weicheier haben kaum Chancen, den lockenden Gold-Nugget zu gewinnen. Und das steht auf dem Programm:

Plausch: In einer riesigen Kugel aus Plastik rollten die Teilnehmer zu Tal. Gewertet wurde diesmal nicht.

Ich freue mich auf das neue Abenteuer in Kanada.“ Dass Schweizerinnen und Schweizer hart im Nehmen sind, hat schon die Fulda Challenge in diesem Jahr gezeigt. Der 26jährige Angelo Brack gehörte zu den Gewinnern. Bei den Frauen wurde Teamkollegin Jelena Maksimovic Vierte. Und last but not least bei der Teamwertung sicherte sich die Schweiz mit Angelo Brack und Jelena Maksimovic vor Teamsieger Kanada (138 Punkte) und Germany 3

(136) den dritten Schlussrang (129). Angelo Brack: „Die Challenge war eine Premiumerfahrung für Geist und Körper. Aber die unglaubliche Kälte bringt einen schon an persönliche Grenzen. Eine wertvolle Erfahrung für das ganze Leben.“ Wenn Sie alles miterleben wollen, dann sollten Sie ab 9. Januar 2013 regelmässig auf www.autosprint.ch klicken. Dort gibt es aktuelle Bilder und Nachrichen aus dem Eiskeller. www.fulda.ch www.fulda-challenge.com

Wechsel: Bei der Challenge 2013 wird mit Buggys statt mit Scootern gefahren.

Schneeschuhe-Marsch, Halbmarathon über acht Kilometer, Zeitfahren im Allrad-Buggy mit Überrollkäfig, OffroadParcours mit verbundenen Augen nach Anweisungen des Beifahrers bewältigen, mit dem Kanu eine Rutschpartie über eine Skipiste überstehen und wer dann noch ein Flugzeug übers Eis ziehen kann, ist dem Sieg sicher ganz nahe.


DEZEMBER 2012

22 www.autosprint.ch Motorsport Young Driver Projekt geht an den Start Der Start zur LO Schweizer Kart Meisterschaft ist erst im April, aber Neuerungen machen die Serie schon jetzt attraktiv. Sponsoren Lista Office LO wird das Engagement als Hauptsponsor der LO Schweizer Kart Meisterschaft auch 2013

Fredy Barth: „Mit viel Einsatz kann man in der Regel seine Ziele im Motorsport erreichen. Für einen Privatfahrer ist das aber besonders schwer.“

Pause: Fredy Barth erholt sich in Thailand. Ein Bild mit grossem Seltenheitswert.

Macher: Alain Chatton wird auch in der Saison 2013 die Serie führen.

weiterführen und mit den Marken Lista Office und autobau Erlebniswelt im Umfeld der Schweizermeisterschaften präsent sein. Der TCS wird ebenfalls sein Engagement weiterführen. Kategorien Mini wird analog Saison 2010 wieder eingeführt. Folgende Kategorien werden für das LO SKM Jahr 2013 ausgeschrieben: Mini, Super Mini, Natio-

Team: In der ersten Saison hatten Rolf Maritz, Gabriele Gardel, Fredy Barth und Lorenz Frey mit dem Emil Frey Jaguar GT3 kein besonders Rennglück.

Fredy Barth

Geht nicht, gibt es nicht! Andreas Jenzer: Er weiss genau, wie man aus Talenten neue Sieger macht.

nal Senior, KF3, KF2 sowie KZ2. Strecken 20. bis 21. April Biesheim (F), 18. bis 20. Mai Wohlen, 22. bis 23. Juni Vesoul (F), 10. bis 11. August Levier (F) und 21.bis 22. September Lignières. Young Driver Mit dem Projekt „Auto

Mit zwei erfolgreichen Rennen haben Fredy Barth und das noch junge Team SEAT SWISS RACING beim Finale der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC eine offene Rechnung auf der berüchtigten Stadtrennstrecke von Macau beglichen. So hat sich der 32-jährige Zürcher Fredy Barth sein Comeback in der WTCC vorgestellt. Nach zwei viel versprechenden Hauptproben in Shanghai reiste der SEAT SWISS RACING-Pilot mit grosser Zuversicht zum Finale in die einst portugiesische Spielermetropole Macau.

Das Wiedersehen mit der spektakulären Stadtrennstrecke liess der Schweizer gemächlich angehen. Hier hatte Fredy Barth letztes Jahr schon im Training einen schweren Unfall, der die Saison 2011 vorzeitig beendete. In den freien Trainings fuhr er möglichst viele Runden und tastete sich mit den Rängen 12, 13 und 11 ans Limit heran, entsprechend zuversichtlich startete Fredy Barth ins Qualifying. In den Rennen lief es dem Schweizer optimal. Bei beiden Durchgängen konnte er sich geschickt aus diversen Unfällen und einem heftigen Stau in Rennen 1 heraushalten und viele Plätze gut machen.

In beiden Läufen erreichte er das Ziel auf der achten Position. Damit sammelte Fredy Barth zweimal wertvolle Punkte in der Weltmeisterschaft und in der YokohamaIndependent-Trophy. Fredy Barth: „Mit diesen beiden Einsätzen habe ich meine Zielsetzung absolut erreicht. Das ist ein tolles Gefühl. Dass es mit dem Quali nicht besser funktionierte, war schade. Aber das kriegen wir das nächste Mal auch noch hin. Geht nicht, gibt es bei mir eben nicht. Ich freue mich auf die Saison 2013, in der wir wieder in der WTCC starten werden.“ Damit nicht genug. Nach erfolgreichen Testfahrten mit dem Emil Frey GT3 Jaguar in Nogaro blickt das Emil Frey Racing Team, zu dem auch Fredy Barth gehört, trotz einem unbefriedigenden Saisonfinale in Navarra zuversichtlich Richtung 2013. Lorenz Frey: „Wir werden die komplette Blancpain Endurance Series mit dem 24 Stunden von Spa als Saisonhöhepunkt unter die Räder nehmen.“ Fredy Barth ist neben seinen Verpflichtungen als Unternehmer, Ausbilder, Coach und Markenbotschafter mehr als nur gefordert. Wir werden 2013 noch viel von ihm hören. Sicher. www.seat.ch www.emilfreyracing.com

Erinnerung: Vincenzo Alvaro, Isabelle von Lerber und Adrian Fritschi.

Sport Schweiz Young Driver“ soll die Möglichkeit eröffnet werden, den Sprung vom Kart- in den Automobilrennsport zu schaffen. Dank der Unterstützung von Jenzer Motorsport und von Lista Office und der autobau Erlebniswelt können Pilotinnen und Piloten ab 14 Jahren, Erfahrungen im Automobilrennsport sammeln. www.motorsport.ch

Glücklich: Der schwere Unfall auf der Stadtrennstrecke von Macau ist für Fredy Barth Vergangenheit. Jetzt zählt die Zukunft.


Motorsport

Marken-Pokale

Parade der Sieger 2012

DEZEMBER 2012

www.autosprint.ch

23

Levin Amweg ist der Meister Gesamtsieg 2012 nach Punkten, aber keine Zukunft in der Formula LO für Levin Amweg. Der Grund: Die Serie geht 2013 nicht mehr an den Start. www.levinamweg.com

Hoffnung: Levin Amweg hat für 2013 noch kein Auto. Wer kann ihm helfen?

Andrina startet neues Projekt Mini Challenge: Marcel Muzzarelli, Fredy Eckstein, Carol Hochuli (Leiterin Mini Schweiz), und Daniel Baumeler

Strahlende Sieger und zufriedene Organisatoren. Die Schweizer Marken-Pokale haben eine tolle Saison erlebt. In der Regel waren die Felder gut besetzt, neue Pilotinnen und Piloten kämpften um Punkte. Erfreuliche Aussichten für 2013. Die Ergebnisse im Überblick. Mini Challenge In der Kategorie Mini Cooper S rollten Marcel Muzzarelli, Fabio Nassimbeni und Thierry Kilchenmann auf die ersten Ränge, in der Kategorie Mini Racing erkämpfte sich Daniel Baumeler vor Bernie Wyss und Ruedi Bleichenbacher den ersten Platz. Abarth Trofeo Slalom by Pirelli Der Garagist Sylvain Burkhalter aus Tramelan gewinnt die Serie. Der Jurassier konnte sich somit nach 2009 und 2010 bereits zum dritten Mal bei den AbarthRennflöhen die Krone sichern. Porsche Sports Cup Suisse In der Porsche Drivers Challenge erreichte in

Abarth Trofeo Slalom by Pirelli: Sylvain Burkhalter holte sich den Gesamtsieg.

Porsche Drivers Challenge (v.l.): Christian Aeschbach (2. Platz), Roberto De Prisco, Porsche Schweiz AG, und Fritz Scheer (3. Platz). Hermann Straub war abwesend. Suzuki Grand Prix Siegertrio: Patrick Flammer (2. Platz), Fabian Eggenberger (1. Platz) und Sandro Fehr (3.). Jürg Naef übergibt dem langjährigen Serienkoordinator Dennis von Gunten ein Geschenk.

der Gesamtwertung Christian Aeschbach den zweiten Rang und Fritz Scheer Rang drei. Sieger wurde Hermann Straub. Suzuki Grand Prix Abschied nehmen musste Jürg Naef (Leiter PR & Marketing Suzuki Automobile Schweiz AG) von Organisator Dennis von Gunten. Mini Challenge und der Suzuki Grand Prix werden in Zukunft gemeinsam von Fredy Eckstein betreut. Die Sieger 2012: Patrick Flammer (2. Platz), Fabian Eggenberger (1. Platz) und Sandro Fehr (3. Platz). OPC Dealer Challenge Die Automobiles Belle-Croix SA, Villars-sur Glane erreichte vor dem Autocenter K. Flammer, Glarus und der Garage Sägesser AG, Worb den ersten Rang in der Gesamtwertung. Siegerehrung ist am 13. Januar 2013. Dann wird AutoSprintCH über weitere Motorsportaktivitäten von Opel berichten. www.minichallenge.ch

Die Idee verblüfft. Andrina Gugger und Peter Rikli gründen für das 12h-KartRennen am 28. Dezember 2012 in Roggwil mit prominenten Rollstuhlsportlern ein Team. AutoSprintCH wird berichten. www.andrinagugger.ch

Andrina Gugger: „Uns geht es um die Integration von Behinderten.“

Noch ist nichts klar bei Rahel Ob Rahel Frey nach dem Abschied von Susie Wolff von Mercedes und dem Verzicht von BMW auf eine Frau im Kader auch im kommenden Jahr noch im DTM-

www.abarth.ch www.porsche.ch www.suzuki.ch www.opc-challenge.ch

Zufrieden: Im vergangenen Jahr konnte sich Rahel Frey ganz gut behaupten.

Aufgebot von Audi figurieren wird, ist unklar. Auf ihrer Homepage steht nur ready für 2013. www.rahelfrey.ch


DEZEMBER 2012

24 www.autosprint.ch Motorsport Fabio weiter in der GP2 Alles wie gehabt. Fabio Leimer wird auch in der nächsten Saison in der GP2 um Punkte kämpfen. Pläne für einen

Abschied: Monisha Kaltenborn bedankt sich bei Kamui Kobayashi für die geleistete Arbeit im Team. Wo der Japaner 2013 starten wird ist noch nicht klar. Zurzeit ist er auf Sponsorensuche.

Nachdenklich: Die Zukunft hat sich der Pilot sicher etwas anders vorgestellt.

Start bei BMW haben sich nach ersten Tests zerschlagen. www.fabioleimer.ch

Sauber F1 Team

Simona setzt auf Chevrolet

Wird 2013 das Jahr der Wende?

Simona De Silvestro wagt den nächsten Schritt in ihrer IndyCar-Karriere. 2012 liess sich mit dem Lotus-Aggregat nicht viel ausrichten. Im kommenden Jahr wird sie mit Chevrolet-Power starten. www.simonadesilvestro.com

Startklar: Simona de Silvestro will mit neuem Team und Motor in die Ränge.

Absage von Porsche Schade, es hatte alle so gut ausgesehen, als Jeffrey Schmidt in die Sichtung des Junioren Programms von Porsche berufen wurde. Vor wenigen Tagen kam die Absage. www.jeffreyschmidt.ch

Enttäuscht: Jeffrey Schmidt (rechts) hatte sich auf den Wechsel gefreut.

Ehrung: Felipe Calderon, Präsident von Mexiko, besucht Sergio Pérez in der Box und schrieb ein Autogramm auf den Helm.

Abschied und Geburtstag: Kurz vor dem 69. Wiegenfest übergab Peter Sauber die Geschäfte an Monisha Kaltenborn.

überzeugt, mit Nico Hülkenberg und Este- Meister des Formel Renault Eurocups, ban Gutiérrez eine schlagkräftige Fahrer- ehe er sich 2012 den Titel in der hart umkämpften Formel Renault 3.5 Serie holte. paarung für die Saison 2013 zu haben.“ „Ein Blick auf Robins Weg im RennEsteban Gutiérrez: „Ich bin jetzt seit drei Jahren mit dem Team verbunden und sport zeigt“, so Monisha Kaltenborn, sehr dankbar für die Aufmerksamkeit, die „wie viel Potenzial er besitzt. Nicht zumir entgegengebracht wurde und all die letzt deshalb haben wir ihm die Chance Informationen, die mich kontinuierlich gegeben, den Sauber C31-Ferrari bei den auf die Formel 1 vorbereitet haben. Die Young Drivers Days in Abu Dhabi zu fahEsteban Gutiérrez begann seine Karri- Unterstützung von meiner Familie und ren. Er hat seine Sache gut gemacht.“ Robin Frijns sagt: „Ich freue mich ere im Kartsport, wurde 2007 Zweiter der von meinen Sponsoren war ein Schlüsamerikanischen Formel BMW, ehe er ein sel, um so weit zu kommen. Ich bin allen sehr, vom Sauber F1 Team diese Chance Jahr später die europäische Formel BMW für sich entschied. Über die Formel-3Euroserie stieg er 2010 in die GP3-Meisterschaft auf, die er mit fünf Siegen souverän gewann. Es folgten zwei Jahre in der GP2. 2012 siegte Gutiérrez drei Mal und beendete die Meisterschaft auf Rang drei. Bereits 2009 hatte er erstmals Gelegenheit, für das damalige BMW Sauber F1 Team zu testen. In den folgenden Jah- Nico Hülkenberg und Esteban Gutiérrez (rechts): Der Deutsche und der Mexikaner bringen alle Voraussetzungen mit, damit das Sauber F1 Team in der nächsten Saison ren kamen weitere Einsätze hinzu, zuletzt in die Ränge fahren kann. Beide sind hoch motiviert und freuen sich auf die Rennen. pilotierte er am 7. und 8. November den Sauber C31-Ferrari bei den Young Drivers Menschen, die dazu beigetragen haben, zu erhalten. Ich möchte mich bei Monisehr dankbar. Ich freue mich darauf, in sha Kaltenborn und Peter Sauber für das Days in Abu Dhabi. Teamchefin Monisha Kaltenborn: einem Team mit einem so erfahrenen Pi- in mich gesetzte Vertrauen bedanken, mich als Test- und Ersatzfahrer an Bord „Esteban gehört schon lange zum Team, loten wie Nico Hülkenberg zu sein.“ Die Rolle des Test- und Ersatzfahrers zu nehmen. Ich will das Team bestmögentsprechend intensiv haben wir seine Karriere verfolgt. 2010 haben wir ihn im Sauber F1 Team übernimmt Robin lich unterstützen und lernen, wie in der als Affiliated Driver an Bord genommen, Frijns. Der 21-jährige Holländer begann hochprofessionellen Welt der Formel 2011 und 2012 war er unser Test- und seine Karriere ebenfalls im Kartsport. 1 gearbeitet wird. Ich freue mich schon Ersatzfahrer. Wir haben ihn Schritt für 2008 stieg er in den Formel-Sport ein, sehr auf die Saison 2013 mit dem Team.“ Schritt an die Formel 1 herangeführt. steigerte sich kontinuierlich und gewann www.sauber-motorsport.com Esteban besitzt sehr viel Talent, und er 2010 die europäische Formel BMW mit www.estebangtz.com ist jetzt reif für diesen Sprung. Wir sind sechs Siegen. Ein Jahr später wurde er www.nicohulkenberg.net Das Sauber F1 Team ist aufgestellt für die Saison 2013: Zweiter Stammpilot wird Esteban Gutiérrez. Der 21-jährige Mexikaner wird damit Teamkollege von Nico Hülkenberg. Der Holländer Robin Frijns, nur zwei Tage jünger als Gutiérrez, übernimmt die Rolle als Test- und Ersatzfahrer.


Vielen Dank für Ihren Besuch Über 12‘000 Personen haben uns 2012 besucht. Wir freuen uns, die Leidenschaft für schöne und schnelle Fahrzeuge auch 2013 mit Ihnen zu teilen. Bis bald in der autobau Erlebniswelt Romanshorn. autobauTM AG

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DEZEMBER 2012

26 www.autosprint.ch Motorsport Mit Peugeot zum Sieg

Christoph Zwahlen

Laurent Reuche und Jean Dériaz (Peugeot 207 S2000) können es noch immer nicht so recht glauben: Das Duo wiederholte seinen Vorjahressieg bei der Rallye du Valais 2012. www.riv.ch

Zufrieden: Laurent Reuche und Jean Dériaz hatten einen perfekten Wagen.

Alain Menu macht Pause Etwas Auszeit vom Motorsport hat sich Alain Menu genommen, nachdem Chevrolet nicht mehr bei der WTCC startet. Er widmet sich seinem zweiten Job. In Genf betreibt er einen Fachbetrieb für Renovationen und Malerarbeiten. www.alainmenu.com

Unterbruch: Alain Menu ist jetzt gerne bei seiner Familie. Das hat ihm gefehlt.

Meister aus dem Wallis Thomas Joris und Stéphane Fellay sind die Schweizer Junior Rallyemeister 2012. Nebenbei gewannen die beiden Walliser nach einer sehr bewegten Thomas Joris: Harter Kampf um den Titel bis zum Ende der Saison.

Saison auch die diesjährige Twingo R1 Swiss Trophy. Details und die Reglemente für 2013 werden in den kommenden Wochen im Internet aufgeschaltet. www.twingor1.ch

Power und Punkte aus Pfyn Wenn man der informativ aufgemachten Homepage von Christoph Zwahlen einen Besuch abstattet, dann wird es einem brutal grün vor Augen. Ein grüner Opel Kadett C Coupé, grüne Buchstaben, alle sieht nach Hoffnung aus. Dieser Eindruck aber ist im Fall des Mechanikers und Garagisten aus Pfyn absolut unbegründet, denn der Grund für sein entwaffnendes Lachen verbirgt sich im Kopf der Homepage. Unter den nicht übersehenden Buchstaben Zwahlen Racing sind zwei Pokale zu erkennen, die darauf hinweisen, dass man es hier mit dem Schweizer Slalommeister der Jahre 2010 und 2012 aus der Ostschweiz zu tun. Ein paar Klicks weiter kommt dann eine Aufzählung der bisher erreichten weiteren Erfolge. Lassen Sie sich überraschen: 2000 erste Slaloms mit LOC-Lizenz (Kadett E), 2006 Wechsel zu

den NAT-Lizensierten (Kadett C), 2007 6. Berg-Schweizer Meisterschaft Tourenwagen, 2008 3. IS-Trophy, 2009 2. IS-Trophy , 2010 1. Slalom-Schweizer Meisterschaft, 6. Berg-SM, 8. IS-Trophy, 2011 2. Slalom-SM, 8. Berg-SM, 9. IS-Trophy und last but not least 2012 1. Slalom Meisterschaft. Christoph Zwahlen: „Die letzten Rennen habe ich alle mit meinem Kadett mit einem 2,5-Liter-Motor mit 16 Ventilen gefahren. Made by Böhm Motorentechnik ist dabei nicht ganz unwichtig. Der Motor ist der absolute Hammer, hätte ich den schon früher gehabt, hätte ich noch viel mehr mehr abgeräumt.“ Als er das mit Überzeugung zu bedenken gibt, nicken eine Zuhörerin und ein Zuhörer Zustimmung. Die Frau ist Ehefrau Nadine Zwahlen, die so ziemlich alle Rennplätze der Schweiz und im nahen Ausland kennt. Der Herr mit dem blonden Zopf stellt sich als Don Sigi vor. Er ist auch vom Fach und in der dritten Saison

Partner: Chistoph und Nadine Zwahlen, daneben Don Sigi mit dem Motor, der die Konkurrenten erzittern lässt. Unten eine Szene beim Bergrennen Reitnau.

dabei. Wie Nadine, die schon in der Mini Challenge gestartet ist, und Christoph Zwahlen teilt er deren Leidenschaft für Motorsport und insbesondere schnelle Boliden haben es ihm angetan. Was macht also ein Trio, das eigentlich schon alles gewonnen hat, was in dieser Kategorie mit Pokalen belohnt werden kann? Christoph Zwahlen: „Ich werde 2013 wieder um den Titel kämpfen um meine Familie, meine Fans und die Sponsoren nicht zu enttäuschen.“ Dazu gehören: Runtime Services AG, DichtTec AG, Metropol Garage AG, NewProcess AG, Automobile Kauth, Pfister Stahl- und Metallbau, Retro AG, Dhollandia-Vertretung AG, Herzog Milchtranporte, Lorch AG und nun auch AutoSprintCH. www.zwahlen-racing.ch

Vergangenheit (von links nach rechts): Mit dem VW Golf begann die Karriere von Christoph Zwahlen, dann folgten ein Opel Kadett E und später ein Opel Kadett C. Die eine oder andere Schramme oder Beule hat es natürlich auch gegeben. Vor jedem Rennen gab und gibt es keinen Alkohol. Christoph Zwahlen, wenn es gut geklappt hat, stossen wir schon mal. Das ist aber schon alles.“


Motorsport

Schweizer Meister

Beifall für Marcel Fässler

DEZEMBER 2012

www.autosprint.ch

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Philipp plant schon die neue Saison Zum Abschluss der Porsche Carrera Cup Saison 2012 zeigte Philipp nochmals einen starken Auftritt. Auf dem Hockenheimring fuhr er im letzten Rennen nach einem nicht wunschgemässen Rennwochenende auf einen starken 8. Rang. Die

Sieger: Weltmeister Marcel Fässler mit dem FIA Rennkommissär Paul Gutjahr. Links: Marcel Steiner, Gérard Nicolas, Nikolas Althaus mit Beifahrer Alain Ioset und Christoph Zwahlen. Vordere Reihe: Weltmeister Marcel Fässler (FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC), Thomas Joris mit Beifahrer Stéphane Fellay.

Die Rennsport-Saison 2012 ist Vergangenheit. Die Punkte sind gezählt und die Meister können sich über ihre Erfolge freuen. Für den Verband Auto Sport Schweiz (ASS) Gründe genug, die wichtigsten Momente Revue passieren zu lassen.

Aus Anlas der Ehrungen gaben sich auch Weltmeister Marcel Fässler und Formel 1-Experte Paul Gutjahr die Ehre. Für erste Plätze wurden Marcel Steiner (Berg Rennwagen), Gérard Nicolas (Berg Tourenwagen), Nikolas Althaus mit Beifahrer Alain Ioset (Rallye), Christoph Zwahlen

(Slalom) und Thomas Joris mit Beifahrer Stéphane Fellay (Rallye Junior) geehrt. Moderator Rainer Maria Salzgeber führte kompetent durch die lange Nacht, die für einige Gäste bis in die frühen Morgenstunden andauerte. NSK-Präsident Andreas Michel: „Neuerungen gibt es immer aktuell auf unserer Homepage.“ 

www.autosport-ch.com

Motiviert: Der Kreuzlinger möchte 2013 wieder in einem Porsche sitzen.

Meisterschaft beendete er mit 113 Punkten auf dem 9. Gesamtplatz. Philipp Frommenwiler: „Wir arbeiten schon hart an 2013. Da muss noch einiges geklärt werden. Auf jeden Fall möchte ich wieder im Carrera Cup fahren.“  www.philippfrommenwiler.ch


DEZEMBER 2012

28 www.autosprint.ch Autobau&Factory Peter Sauber als Ehrengast Auf den Tag genau 100 Jahre nach der Gründung feiert die Sektion Thurgau des Automobil Club der Schweiz am 15. Dezember 2012 ihr Jubiläum. Ehrengast ist Peter Sauber. www.acs-thurgau.ch

Gala-Dinner und Tanz: Der ACS Thurgau feiert in der autobau Factory.

Porsche 962C ist neu dabei Noch mehr Autogeschichte in der autobau Erlebniswelt. Der Porsche 962 beziehungsweise der Porsche 962C ist ein

Porsche 962C: 6-Zylinder-Turbo, 2,9 Liter Hubraum und geschätzte 680 PS.

reinrassiger Gruppe C Sportwagen, der 1984 die Nachfolge des Porsche 956 antrat, um den Bestimmungen der amerikanischen IMSA-Rennserie zu genügen.

Geschäftsführer Raffael Soppelsa

„Im nächsten Jahr erwarten wir den 50 000. Besucher.“ Die autobau Erlebniswelt in Romanshorn am Bodensee hat sich zu einem beliebten Event-Zentrum entwickelt. Im Interview mit AutoSprintCH erklärt Geschäftsführer Raffael Soppelsa die Gründe für den Erfolg und was in Zukunft zu erwarten sein wird. Wie hat sich die autobau Erlebniswelt 2012 entwickelt? Voraussichtlich erreichen wir 2012 einen Besucherrekord: bis Jahresende erwarten wir über 12 000 Gäste in der autobau Erlebniswelt. Zum einen besuchten uns diese Personen an den OpenDays, an unseren Tagen der offenen Tür, jeweils sonntags. Zum anderen buchten viele Gesellschaften Events bei uns. Wenn wir diese Entwicklung hochrechnen, können wir im Sommer 2013 unseren 50 000sten Gast begrüssen. Werden die sonntäglichen OpenDays gut genutzt? Ja und nein, denn hier hängen die Besucherzahlen von vielen Faktoren ab: Wetter, Ferienzeit usw. Jetzt in den Herbst- und Wintermonaten steigt die durchschnittliche Besucherzahl. Uns ist jedoch klar, dass diese Zahlen noch nicht optimal sind. Aus diesem Grund werden wir die Ausstellung in den nächsten Wo-

Vier Abende mit Louis Chevrolet An den Abenden vom 6. bis und mit 9. Februar 2013 lebt in der autobau Erlebniswelt die Leidenschaft des Louis Chevrolet auf. Vier mal begrüssen die autobau AG und Martin Sinzig zu speziellen Abenden rund um das Thema Chevrolet.

Racer: Louis Chevrolet am Steuer eines Boliden mit seiner Glückszahl 8.

Tagungen: Die autobau Erlebniswelt ist Treffpunkt für Gruppen und Seminare. Praktisch: Auch wer mit Camions nach Romanshorn kommt, findet Parkplätze.

Kulisse: Für Modeaufnahmen sind Autos aus der autobau Erlebniswelt begehrt.

Raffael Soppelsa: „autobau Erlebniswelt ist für Events jeder Art geeignet.“

chen aufpeppen, um den Besuch bei uns attraktiver zu machen. Im Frühjahr 2013 installieren wir Multimediageräte, die wichtige Infos zu den Fahrzeugen liefern werden. Zudem wird es rund um den Besuch bei uns weitere Attraktivitäten geben. Beispielsweise wird die Classiccarbox, ein Unternehmen in der autobau Factory, künftig bei guter Witterung Ausfahrten mit speziellen Wagen anbieten. Sie sind seit Dezember 2011 für die autobau AG tätig. Was waren für Sie die absoluten Höhepunkte der vergangenen Monate? Die Arbeit an einem so speziellen Platz und in einem einzigartigen Umfeld

ist für mich bereits ein Höhepunkt. Dazu kamen 2012 spannende Begegnungen an den unterschiedlichsten Events. Immer wieder eine grosse Freude ist für mich zu erleben, wie der autobau-Funke auf unsere Gäste überspringt. Die Freude an der Sammlung und die Begeisterung für das Thema Automobil wird dann spürbar. Und worauf freuen Sie sich im kommenden Jahr? Es laufen und starten eine Reihe sehr spannender Projekte. Die Zusammenarbeit mit der autobau Factory wird noch intensiver sein, beispielsweise lancieren wir 2013 eine neue, gemeinsame Website. Geplant sind attraktive Eigenveranstaltungen der autobau AG, zum Beispiel die Chevy-Tage im Februar. Die Umnutzung des Polygons (AutoSprintCH berichtete) wird ein grosses Thema sein. Und natürlich freue ich mich auf neue interessante Fahrzeuge, die bestimmt auch 2013 zur Sammlung dazukommen werden. www.autobau.ch


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Motorrad

DEZEMBER 2012

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Daytona 675/R: Supersport in der Mittelklasse

Trophy SE: In der Schweiz gibt es nur die Luxusversion mit elektronischem Fahrwerk und Audio-Anlage.

Triumph Trophy SE

Eisen zum britisch Reisen

Daytona - der Name der Rennstrecke steht für pures Race-Feeling und Benzin in der Luft. Die gleichnamige Triumph kam 2006 auf den Markt und sorgte für Furore bei den Supersport-Bikes und mit vielen Rennsiegen auch für Erfolge. Zum Jahrgang 2013 werfen die Engländer für die 675 und die 675 R einen komplett neuen Motor ins Rennen. Der Dreizylinder ist nun mit 128 Pferden drei PS stärker, hat einen kürzeren Hub und lässt sich bis 14 400 Touren drehen. Die Daytona 675 wurde 1,5 Kilo leichter mit

Einen grossen Tourer mit viel Prestige, Komfort und Kardanantrieb mussten die Fans der englischen Traditionsmarke bisher woanders suchen. Nun lässt es sich mit der Trophy 1200 triumphal auf englische Art reisen. Sie ist das dritte neue Triumph-Modell innerhalb kurzer Zeit. Mit den alten Trophy-Modellen aus den 90er Jahren hat die Wuchtbrumme technisch nichts mehr gemein. Eher schon mit der R 1200 RT von BMW. Die Trophy hat allerdings einen Dreizylinder mit 1215 Kubikzentimetern, der bereits aus der Triumph Explorer bekannt ist und nimmt damit eine besondere Stellung im Tourer-Segment ein. Mit 134 PS ist er der ideale, laufruhige Reisebegleiter mit grossen Reserven nicht nur am Berg. Über den elektronischen Gasgriff lässt sich der Motor geschmeidig hochdrehen. Ab 6000 Umdrehungen kommt noch richtig Schub, hier ist der Motor im Gegensatz zu BMWs Zweizylinder-Boxer in seinem Element. Das Fahrwerk hat eine gelungene Geometrie. Durch die gute Gewichtsverteilung ist das grosse Bike spielend ohne grossen Kraftaufwand dirigierbar, besonders auf kurvigen Landstrassen. Der Fahrer kann zwischen den Einstellungen Komfort, Standard und Sport wählen sowie zwischen den Modi Solo, Solo mit Gepäck- und Soziusbetrieb. Das System nennt sich TES. Damit lässt sich per Knopfdruck die Federbasis verstellen. Gebremst wird mit ABS, wobei der Fuss die vordere Bremse mitaktiviert. Eine Traktionskontrolle ist ebenfalls an Bord.

31

Race-Modus: Mit neuem Chassis und zentrierten Massen ist die Daytona 675/R noch dynamischer. Übersichtlich: Gut ablesbar sind die beiden grossen Analoginstrumente. Dazwischen ein Digital-Display mit Bordcomputer. Man fühlt sich wie im Auto.

sehr guten Windschutz, bei Bedarf elektrisch verstellbar mit Memory-Funktion. Über eine Reihe von Schaltern am Lenker kann man die Anzeigen bedienen und vieles sogar individuell konfigurieren. Tempomat und zwei Koffer mit 31 Litern sind Serie. Bei Bedarf kann ohne Verkabelung noch ein 55 Liter fassendes Topcase samt integrierter Stromversorgung montiert werden. Weitere Extras: automatisch verschliessendes Staufach, zwölf Volt Steckdose, BluetoothSchnittstelle, elektrisch einstellbare Scheinwerfer sowie ein Hauptständer. Angenehm die 16 000 KilomeBequem: Die Griffe am Lenker lassen sich beheizen, ter Wartungsintervalle, eine ebenso der zweifach in der Höhe verstellbare Sitz. grosse Inspektion ist erst nach 32 000 Kilometern fälDer Kardanantrieb ist wartungsfrei und ist beim Fahren kaum zu spüren, 26 -Liter- lig. Die Triumph Trophy 1200 SE steht in silber- oder blaumetallic für 21 990 FranTankvolumen reichen allemal. Beim Thema Komfort ist die Trophy ken plus 160 Franken für den Transport www.triumph.co.uk ganz vorne: die grosse Scheibe liefert beim Händler.

Cockpit: Weniger Gewicht lastet nun auf den Händen des Fahrers.

ihrem neuen Alu-Rahmen, einer anderen Verkleidung und dem zur besseren Gewichtsverteilung nun unter dem Motor positionierten Auspuff. Das ABS ist abschaltbar und hat einen Race-Modus für spätes Eingreifen. Noch ambitionierter kann die 675R rennen: Öhlins-Dämpfer, Schaltautomat, spezielle Brembo-Bremsen und diverse Carbonteile machen diese Variante zum Edelracer für schnelle Runden. Die R-Variante kostet 17 940 Franken, die normale Daytona ist ab 15 790 Franken zu haben.


DEZEMBER 2012

32 www.autosprint.ch Motorrad Sportlich touren mit der neuen BMW F 800 GT Für dynamisches Reisen braucht der BMW-Fan nicht unbedingt grosse Kaliber wie die 1600er. Auch eine gut gemachte Mittelklasse-Maschine mit 800 Kubik kann unterwegs viel Spass machen. Der Erfolg der GS zeigt, dass es nicht immer das Maximum sein muss. Gute Ausstattung, viel Komfort und gleichzeitig Fahrdynamik: das ist die BMW F 800 GT (Gran Turismo), die Nachfolgerin der F 800 ST. Der Tourensportler mit seinem wassergekühlten Zweizylinder in Reihe liefert nun 90 PS an den wartungsarmen Zahnriemen. Für bequemes Reisen hat BMW den schwingungsdämpfenden Alu-Lenker um

Komplett: Die BMW F 800 GT ist ein voll ausgestatteter Tourer mit Verkleidung und Platz fürs Wochenend-Gepäck.

Komfortabel: Ein höherer Lenker sowie der wirksame Wetterschutz.

zwei Zentimeter erhöht und die Fussrasten nach vorne und nach unten verlegt. Die verbreiterte Sitzbank gibt es in vier Höhen, die Vollverkleidung ist neu. ABS ist nun Serie, gegen Aufpreis sind wie bei den Grossen Traktionskontrolle, Reifenluftdruck-Messung über Bordcomputer und das elektronische Fahrwerk ESA zu haben. Ausserdem gehören Heizgriffe sowie ein praktischer Hauptständer zu den Optionen. Die GT ist eine echte Alternative. Mit den gebotenen Leistungen ist die 800er für die meisten Gelegenheiten gut bestückt und dafür wendiger als so mancher Hubraumriese. www.bmw-motorrad.ch

Moto Guzzi California

Der Klassiker ist wieder da. Die Silhouette mit dem langen Radstand erinnert an die Konkurrenz aus den Staaten.

Power-Cruiser vom Comer See Die Moto Guzzi California ist ein Urgestein auf dem Markt und hat auch in der Schweiz viele Freunde. Die Vorgängerin eroberte als Italienerin von den USA aus den Rest der Welt.“ Und das kam so: die damalige Moto Guzzi V7 gewann bei der Polizei von Los Angeles die Wahl zum besten Dienstmotorrad. Die uniformierte Guzzi mit grossem Sattel, viel Chrom und Trittbrettern gefiel auch den Europäern, ab 1971 baute man sie als Modell California in Serie. Sie wurde zur Guzzi schlechthin und mit über 100 000 Exemplaren zur lebenden Legende. Für manch einen war sie einfach die „bessere Harley“, vor allem was Strassenlage und Bremsen betraf. Nun kommt endlich die Neuauflage des Italo Klassikers als modernes KultBike, natürlich wieder mit Kardan. Die Version Touring ähnelt dem Urahn, dazu kommt die Version Custom als PowerCruiser. Um gleich den Status zu markieren, hat die dicke Guzzi den grössten Zweizylinder Europas in einem Motorrad: aus 1380 Kubikzentimetern holt der luftgekühlte Brummer 96 PS mit 120 Nm. Damit dürfte er auch den meisten Harleys davonziehen. Die Power lässt sich nun variabel abrufen mit drei verschiedenen Fahrmodi oder per Tempomat justieren. Die optisch gewaltige California steht vorne auf einem 18 Zoll- und hinten auf einem 16-Zoll-Rad mit 200er Reifen, das Trockengewicht liegt bei 322 Kilo. Auch

Hubraum: Mit fast 1400 Kubikzentimetern der grösste in Europa gebaute 2-Zylinder.

Mäusekino: Klassiker brauchen heute auch viele bunte Lämpchen. Wichtige Anzeigen sind sofort erkennbar.

Majestätisch: Ohne Koffer und Scheibe heisst die California 1400 Custom.

das sind Harley-Dimensionen. Mit knapp 2,50 Metern ist sie fast so lang wie ein Smart. Der Tank fasst 20,5 Liter. Zum leichteren Handling auch für kleinere Fahrer ist die Sattelhöhe mit 74 Zentimetern moderat. Die Touring Version hat zwei nette Koffer dran mit 35 Liter Fassungsvermögen. Ausserdem Traktionskontrolle, Sturzbügel, ein grosses Windschild und Zusatzscheinwerfer. Auch ABS ist nun serienmässig.

Die Austattungsliste ist länger als bei jeder anderen Guzzi: verschiedene Sättel, Chrom-Zierrat, diverse Schalldämpfer sowie Navigation und Kommunikation, in die zum Beispiel ein iPhone integriert werden kann. Beim Design hat der Kunde die Wahl zwischen Eldorado, weiss mit dunklen Zierstreifen im Highway-Patrol Stil, oder Ambassador in klassischem Schwarz mit weissen Linien. www.motoguzzi.ch


Motorrad

Honda CB 500

Modellfamilie für Zweirad-Einsteiger: in der 500er-Klasse zeigen die Japaner drei neue Modelle mit Design-Akzenten der grösseren Honda-Schwestern, hier die CB 500 R in der Optik der Fireblade.

Sie können wählen: F, X oder R Die Bezeichnung CB 500 hat bei Honda eine lange Tradition: schon 1971 gab es einen damals sehr populären Vierzylinder, die CB 500 Four. Von 1993 bis 2002 bauten die Japaner dann eine CB 500 mit Zweizylinder, die sich aufgrund ihrer Zuverlässigkeit, des gutmütigen Fahrwerks und geringer Kosten einen Ruf als Ein- Bike, das optisch der CB 1000 R ähnelt. Damit können sich Einsteiger wie auf steigermotorrad erwarb. einer grossen Maschine fühlen, dürfen In dieser Tradition stehen die neuen aber das Handling und die Problemlosig500er. Alle Varianten haben einen was- keit einer 500er geniessen. Die CB 500 X kommt da schon viel sergekühlten Parallel-Twin mit 48 PS und sanftem Ansprechverhalten mit einem wuchtiger daher. Sie ähnelt dem mächtiVerbrauch von 3,7 Litern. Exklusiv für die gen Crosstourer, der in der Klasse der diSchweiz gibt es auch eine 34 PS-Version. cken Reise-Enduros mitspielt. Technisch Fahrwerk und Stahlrohr-Rahmen sind bei unterscheidet sie sich von der CB 500 F durch längere Federwege, einen grösseallen Versionen identisch. Die Basis ist die CB 500 F, ein Naked- ren Tank und mehr Radstand. So soll das

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CBR 600 RR im neuen Baujahr Die CBR 600 RR hat neben dem optionalen Replika-Design weniger Luftwiderstand, eine Big-Piston-Gabel von Showa, eine verbesserte Hinterrad-Aufhängung sowie besonders leichte Felgen.

Repsol-Look: So gestylt entsteht für den Piloten echtes Rennstrecken-Feeling.

Gold Wing als Muscle Bike Nach zwölf Jahren bekommt der KultTourer GL 1800 eine Schwester: die Gold Wing F6B im trendigen Bagger-Style

ab Werk mit ABS ausgestattete Bike die Abenteurer ansprechen. Die CB 500 R mimt den Sportler und ist mit einer Vollverkleidung nur schwer als 48 PS-Bike zu erkennen. Sie orientiert sich an der CBR 1000 R, besser bekannt als Fireblade. Auch sie hat ABS in Serie und eignet sich sowohl für Einsteiger in die Welt der Sportmotorräder als auch für alte Hasen als günstige Alternative zu den hubraumstarken Dynamikern. www.hondamoto.ch

Lo-Rider-Variante: Die Gold Wing F6B mit 6-Zylinder-Motor der Gold Wing.

setzt Design-Akzente. Mit flacher Scheibe und ohne Mega-Topcase wird das rollende Sofa zum Custom-Tourer.

Sportlich am Stau vorbei Honda bringt einen Mittelklasse-Scooter für Stadt und Land. Der sportliche Roller NSS 300 Forza kombiniert überzeugende Fahrleistungen mit kompakten Abmes-

Naked Bike: Die CB 500 F ist ideal für Einsteiger und als Stadtmotorrad. Es muss ja nicht immer gleich ein Roller sein.

Adventure-Bike: Die neue CB 500 X erinnert an den 1200er-Crosstourer. Ab Werk gibt es bereits ein ABS.

Wendig: Mit dem Roller NSS 300 geht es immer flott an jedem Stau vorbei.

sungen und Stauraum. Der 192 KiloScooter hat unter der Sitzbank Platz für Integralhelme und ist mit ABS lieferbar. Sein Einzylindermotor leistet 25 PS.


34 www.autosprint.ch Motorrad Aprilia RSV4 Factory ABS Hypermotard wassergekühlt Perfekt für die Piste und reisefit DEZEMBER 2012

Die Ducati-Hypermotard leistet jetzt 110 PS und geht auch sonst neue Wege: Die Hyperstrada ist mit Windschild und Koffern ein Reiseflitzer unterhalb der Multistrada mit niedrigerer Sitzhöhe. Die Hy-

Hyperstrada (oben): 181 Kilo wiegt sie trocken. Die Hypermotard SP fordert KTM heraus.

permotard SP mit schärferen Bremsen, Sportfahrwerk und viel Carbon ist ein Landstrassenräuber. Beide haben ABS mit Sportmodus, Traktionskontrolle und drei Fahrmodi in Serie. www.ducati.ch

Rennbremse: die Factory hat exklusiv ein dreistufiges Renn-ABS für die Piste.

Schlitzauge: Eine echt agressive Optik für die Scheinwerfer.

Bei den starken Supersportlern ist der Markt in Bewegung: BMW zum Beispiel freut sich in der Schweiz über den regen Absatz der S 1000 RR, auch Ducati mit der Panigale oder die Japaner wie etwa Kawasaki legen immer heissere Eisen nach.

Power: mit nur 181 Kilo Trockengewicht, 184 PS und feinstem Öhlins-Fahrwerk auf den Spuren des WM-Superbikes.

RSV4 Factory ABS und hat die Gene der Weltmeister-Maschine von Max Biaggi. Sie wurde an den Scheinwerfern optisch leicht verändert und sie hat einen neuen Schalldämpfer. Der 4-Zylinder-V-Motor Der jüngste Racer von Aprilia heisst mit 1000 Kubik leistet jetzt statt 180

stramme 184 PS bei 10 500/min (117 Nm). Nur die Factory hat ein Bosch-ABS mit den Modi Track, Sport und Rain, das sich den unterschiedlichen Bedingungen anpasst. Dazu gehört auch das APRC-Paket mit Traktions- und Wheeliekontrolle sowie Schaltassistent und Startautomatik. Sie steht auf 17-Zöllern, 120 vorne und 200 hinten. www.aprilia.ch


Motorrad

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Ein Teufel geht auf Tour: Ducati Diavel Strada Reisesportler: Aprilia Caponord 1200 nennt sich die italienische Variante für eiliges Reisen und grosse Abenteuer. Markteinführung ist im Frühjahr 2013.

Aprilia Caponord 1200

Enduro für den grossen Trip Bei den Reise-Enduros sind noch Wachstumsraten zu erwarten. Somit werden immer neue Konkurrenten auf den Marktleader BMW R 1200 GS losgelassen. Jüngstes Beispiel ist die Aprilia Caponord 1200. Ein Allrounder mit Kettenantrieb und 17-Zoll-Rädern.

Der Motor basiert auf der Dorsoduro 1200, ein 90-Grad-V2 Vierventiler mit 128 PS und 116 Nm Drehmoment. Zeitgemäss ist das Ride-by-Wire-System mit den drei Leistungsmappings Sport, Reisen und Regen sowie eine abschaltbare Traktionskontrolle. Sie ist mehr ein Sportbike als

Allrounder: Das komfortable Windschild ist verstellbar für alle Fahrergrössen. ABS wird ab Werk geliefert.

eine echte Enduro, ähnlich der Ducati Multistrada oder der Kawasaki Versys 1000, mit Kettenantrieb und handlichen 17-Zoll-Rädern. Die Caponord ist ein Allrounder mit 84 Zentimeter Sitzhöhe, verstellbarem Windschild, Handprotektoren und 24 Liter-Tank, der eine Reichweite von rund 300 Kilometer verspricht. Zum Reisen gibt‘s ein Travel Pack mit verstellbaren Dämpfern, Koffern, Tempomat und Hauptständer. www.aprilia.ch

Der Power-Cruiser Diavel wird in der Version Strada reisetauglich. Bequeme Sitzbank, Koffer, ein höherer Lenker, Heizgriffe, Steckdosen, andere Fussraster und ein Windschild machen aus dem Edel: Ducati Diavel im Karbon-Look und als Power-Bike für die Reise (unten).

Boliden ein Tourenbike. Wer auf exklusive Karbonteile steht, kann die Teuflische übrigens auch in der Luxusvariante Diavel Carbon erwerben. www.ducati.ch


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Retro Classics im März 2013

Chevrolet Corvette, Baujahr 1959: Bei einem Gebot von 62 500 Franken wurde der Wagen verkauft. Der Schätzpreis lag zwischen 70 000 und 75 000 Franken. In der Schweiz ist die Marke sehr beliebt.

Die Retro Classics Stuttgart vom 7. bis 10. März 2013 gilt als Pflichttermin für alle Oldtimer-Fans und Liebhaber von klassischen Fahrzeugen. www.messe-stuttgart.de/retro/

Vielfalt: In den Hallen der Messe am Flughafen werden auch Busse gezeigt.

Klassik-Auktion Toffen

Klassikwelt und e-mobility

Ein Mercedes brachte

Die Klassikwelt Bodensee und e-mobility-world findet vom 14. bis 16. Juni 2013 in Friedrichshafen am Bodensee statt. Old- und Youngtimer auf dem Wasser, auf der Strasse und am Himmel werden zu sehen sein und für Stimmung sorgen. www.klassikwelt-bodensee.de

Knapp 100 klassische Fahrzeuge kamen bei der Herbstauktion der Oldtimer Galerie Toffen bei Bern unter den Hammer. Für Veranstalter Reinhard Schmidlin und sein Team gibt es noch viel zu tun, denn viele Fahrzeuge wurden unter Vorbehalt verkauft.

Attraktion: Das Raketenmotorrad von Opel war technisch eine Revolution.

Die Szene trifft sich in Fribourg Der grösste internationale jung und Oldtimer Markt der Schweiz ist eine im Jahr 1976 geborene Tradition, die seit über einem Jahrzehnt im Forum-Fribourg stattfindet. Am 23. und 24. März 2013 ist Frei-

Angebot: Neben Fahrzeugen bekannter Marken gibt es Zubehör und Literatur.

burg wieder Treffpunkt der Szene. Weitere Informationen ausführlich im Internet. www.oldtimer-teilemarkt.ch

Reinhard Schmidlin, der mit seinem Team unter The Swiss Auctioneers neben den Auktionen in Toffen auch Autos und Motorräder älterer Baujahre an den DolderClassics Zürich und als Premiere am 9. März 2013 anlässlich der Retro Classic in Stuttgart versteigt: „Es ist für uns ganz normal, dass wir nach der Auktion mit Bietern, die ihr Fahrzeug unter Vorbehalt zugeschlagen bekommen haben, in Kontakt treten, um dann für beide ein befriedigendes Ergebnis zu erreichen.“ Also alles wie gehabt? So ganz dann doch nicht. Auktionator Reto Breitenmoser, der seit Jahren die Auktionen mit einem bewundenswerten Wortschatz, für Bieter überzeugender Leidenschaft und erfrischenden Kommentaren zu den Exponaten von der ersten Minute an zu einem Erlebnis macht: „Was sich um das Lot 35 herum abgespielt hat, ist wirklich nicht alltäglich. Dass ich für einen Mercedes 190 SL, der 1957 vom Band lief, mit 67 900 Kilometern auf dem Tacho, der im Katalog mit einem Schätzpreis zwischen 50 000 und 60 000 Franken aufgeführt wurde, schlussendlich erst bei immerhin 120 000 Franken den Hammer final fallen lassen konnte, ist nicht normal.“ So recht mit dem Ergebnis für einen

Volkswagen Käfer Standard Brezel: Der gesuchte Oldtimer ging für 34 000 Franken (Schätzpreis 28 000 bis 32 000 Franken) an einen neuen Besitzer. Der Wagen wurde 1950 gebaut. Ford Mustang 289 GT: Einer der erfolgreichsten Sportwagen, der 1964 vorgestellt wurde. Er wurde an der Auktion für 27 000 Franken (Schätzpreis 35 000 bis 40 000 Franken) verkauft. Citroën DS 21 Cabriolet Usine: Vor diesem Wagen gibt es original weltweit nur noch wenige Exemplare. Ein Grund auch für seinen recht hohen Preis. Das Auto ist in gutem Zustand. Mercedes-Benz 190 SL: Das Auto war die grosse Überraschung der Auktion. Der Roadster wurde weit über den Schätzpreis verkauft. Beim Zuschlag gab es viel Beifall.


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www.oldtimergalerie.ch DKW AU 1000 SP: Der seltene Wagen in gutem Zustand mit Baujahr 1962 erreichte bei einem Schätzpreis zwischen 25 000 und 30 000 Franken nur 17 000 Franken unter Vorbehalt. Fiat 500 C Belvedere: Für den Italiener mit Faltdach und Sonnenplane gab es kein Angebot. Er wurde zurück genommen. Sein Schätzpreis betrug 25 000 bis 28 000 Franken.

Cadillac Fleetwood Sixty Special, Baujahr 1970, der vom Schweizer Bundesrat gefahren wurde, war Reto Breitenmoser offenbar nicht: „Das Auto muss in der Schweiz bleiben. Obwohl, Angela Merkel würde auch auch ganz gut hineinpassen.“ Der erste Schritt der originellen Vision ist getan: Der Wagen ging für 11 500 Franken an einen deutschen Bieter. Nicht schlecht lief es für den Verkäufer eines Citroën DS 21 Cabriolet Usine, das 1967 als Werkscabriolet von Henri Chapron auf die Räder gestellt wurde. Bei einem Schätzpreis zwischen 240 000 und 280 000 Franken konnten 220 000 Franken erreicht werden. Der älteste Wagen der Auktion, ein 1917 gebauter Gode-froy & Levêque Cycle-Car Super B2, mit beid-

den Rekord des Tages Fiat 500 A Topolino: Für 8500 Franken fast ein Schnäppchen. Der Schätzpreis zwischen 8000 bis 10 000 Franken wurde erreicht. Das hübsche Cabriolet rollte 1947 vom Band.

Harley-Davidson Servi-Car: Eines der Motorräder, das aufgerufen wurde. 22 000 Franken muss der neue Besitzer zahlen. Der Schätzpreis 18 000 bis 22 000 Franken.

Blindtext: Das Dodge Coronet 440/6 Wagon, 1969: Knabenschiessen, 46 000 Franken wurden geboten und früher dialektal hier fiel dann auch der Hammer. Der Chnaabeschüüsset V8-Kombi hatte einen Schätzpreis und nicht wie zwischen 50 000 und 60 000 Franken. heute -schüüsse genannt, geht auf die vormilitärische Waffenübung der Bürgersknaben zurück.

seitigem Kettenantrieb, V2-Motor und neun PS wechselte für 28 000 Franken (Schätzpreis 30 000 bis 35 000 Franken) seinen Besitzer. Bei den Ferraris scheint es etwas zu schwächeln, deutsche Marken sind offenbar immer ein sicherer Wert und Rolls-Royce gehen immer. Ein Wagen, der für 28 000 Franken (Schätzpreis 25 000 bis 30 000 Franken) verkauft wurde, bleibt, wenn man so will, in der Oldtimer Galerie-Familie.Der Chevrolet El Camino, Baujahr 1971, eine Mischung aus Personenwagen und Pickup, wird als Transporter für das der Galerie angegliederte Restaurant, das ab Februar unter der Leitung von Helene Svensson, Brigitte und Tamara Fahrni, Charlotte von Känel und Yuphin Riesen frisch renoviert und mit neuem gastronomischen Konzept wieder eröffnet wird, eingesetzt. www.oldtimergalerie.ch

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RAID startet im August Der Rallye International RAID SUISSEPARIS geht vom 22. bis 25. August 2013 von Basel auf die Reise. Alle Informationen über die neue Route, Kosten sowie Teilnahmebedingungen werden in den nächsten Tagen auf der Homepage veröffentlicht. www.raid.ch

Ladies‘Cup: Der MG A von 1956 ist ein beliebtes Auto. Foto: J.P. Raynaud

Aus Arosa wird Little Monaco Die Arosa ClassicCar 2012 war ein Erfolg. Die nächste Austragung geht vom 29. August bis 1. September 2013 an den Start. Dann werden hochkarätige Preziosen erwartet und das Bergdorf verwandelt sich wieder ins Little Monaco der Berge. www.arosaclassiccar.ch

Flitzer: Die Kurven vom Start bis ins Ziel in Arosa schafft der Abarth locker.

Der Klausen lässt bitten Von 1922 bis 1934 trafen sich die besten Rennfahrerinnen und Rennfahrer der Welt beim Klausenrennen. Unter dem Motto „Innovation basiert auf Tradition“ geht vom 27. bis 29. September 2013 das internationale Bergrennen in die

Ehrensache: Beim Klausenrennen wird auch bei schlechtem Wetter gestartet.

nächste Runde. Die Organisation nimmt Anmeldungen jederzeit entgegen. www.klausenrennen.com


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WinterRAID Volvo 122 SR, 1965: Wenn es dunkel wird oder bei Schneetreiben gibt es Licht aus bis zu zehn Scheinwerfern.

Porsche 356 SC, 1963: Die Lackierung des Wagens hebt sich vom Dauerweiss in der Umgebung erfrischend ab.

Zum Jubiläum besonders steile Pässe Im Januar 2003 starteten 19 Oldtimer in Klosters zum ersten WinterRAID. Damit begann die Serie anspruchsvoller Winterfahrten im Zeichen des RAID. Die 10. Ausgabe wird erneut Massstäbe setzen.

Fahrgenuss, atemberaubende Berglandschaften und erstklassige KĂźche prägen den Jubiläums-WinterRAID. Erstmals nimmt ein Damenteam am WinterRAID teil. Die Damen steuern ein Ferrari Mondial Cabriolet. Ăœbrigens der erste Ferrari an einem WinterRAID. Falls sich noch einige Damenteams melden, wird ein Cup fĂźr Ladies ausgetragen. Noch nie gab es eine Oldtimerrallye von St. Moritz nach Cortina d’Ampezzo

Fotos: Moritz Hager, www.menzi-motordsportfotos.ch (4)

Veranstalter H. A. Bichsel: „Noch nie wurden so viele und so abwechslungsreiche Pässe befahren, noch nie gab es so viele steile Strecken. Wer begeisterter Rallyefahrer ist, kommt hier voll auf seine Rechnung. Einzigartig sind auch die Landschaften, imposant die Steilwände der Dolomiten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Eines ist sich in all den zehn Jahren gleich geblieben: die Tage stellen hohe AnsprĂźche an die Fahrer und ans Auto.“ Abends aber geniesst man den Luxus erstklassiger Hotels. Und an allen drei Tagen wird Ăźber Mittag jeweils in den besten Häusern der Region gegessen. Rallyesport,

Alvis Speed 20 Special, 1934: Wer so auf die Reise geht, muss schon hart gesotten sein. Im Hintergrund die schneebedeckten Berge. Ein fĂźr den WinterRAID typisches Motiv.

VW Käfer Standard, 1948: Wie auf Schienen rollt der Oldtimer ßber die glatte Fahrbahn. Wieder ist ein Pass geschafft.

mitten im Winter. So rĂźcken sich im kommenden Januar die beiden grossen und eleganten Orte - beides Austragungsorte von olympischen Spielen - etwas näher. Jedes Jahr ďŹ nden die Vorkriegsautos, die in grosser Zahl und meistens offen gefahren werden, grĂśsste Beachtung beim Publikum und in der Presse. Die Fahrer sind hartgesottene Sportler, ihre Autos allen Anforderungen gewachsen. FĂźr Oldtimerfans und Schlachtenbummler: Kennen Sie die Via Maistra in St. Moritz? Das ist die berĂźhmte Fussgängerzone, umsäumt von eleganten

Triumph TR4 A, 1967: Ein Hardtop wie bei diesem Fahrzeug schßtzt Fahrer und den Co-Piloten vor Wind und eisiger Kälte.

Geschäften. Hier wird am Mittwoch, 16. Januar 2013 um 17.30 Uhr das erste Fahrzeug zum Prolog um den vom Kurund Verkehrsverein St. Moritz gestifteten White Star of St. Moritz starten. Gleich in der Via Maistra ďŹ ndet die erste PrĂźfung statt. Das ist fĂźr die Fahrer eine spannende Aufgabe, fĂźr die Zuschauer eine besondere Attraktion. Die Zaungäste erleben da hautnah die einzige Oldtimerrallye, die es im winterlichen St. Moritz gibt. Ab 17 Uhr am Samstag, 19. Januar 2013 in der Via Serlas, vor Badrutt’s Palace Hotel: Hier sind Sie in greifbarer Nähe des Geschehens, erleben die Ankunft der Fahrer nach drei Tagen und 1000 Kilomerer Rallye Ăźber (fast) alle Berge GraubĂźndens und der Dolomiten. Die Autos gezeichnet von der langen, anstrengenden Winterfahrt, die Fahrer glĂźcklich, am Ziel angekommen zu sein. So viel Rallye-Atmosphäre kĂśnnen Sie nur bei der RĂźckkehr der Helden spĂźren, riechen, erleben, geniessen. www.raid.ch

0479,::<4!(\[V:WYPU[*/7HYR)HOUOVMZ[YHZZL 7VZ[MHJO2YL\aSPUNLU;LSLMVU-H_ ,4HPS!PUMV'H\[VZWYPU[JO0U[LYUL[!^^^H\[VZWYPU[JO 7YVQLR[SLP[\UN!:[LMHU+VUH[ 9LKHR[PVU!:[LMHU+VUH[=P:K79VSM()H\Y:[LSS]LY[YL[LY,S^PYH+ZJOLTPSV^ +Â&#x20AC;Y[L>LS[P:HZJOH/VMZ[L[[LY1Â&#x2026;YN2H\MTHUU/HUZY\LKP2LSSLY2Â&#x20AC;IP2LSSLY/LUYPR 7L[YV)LYUOHYK9PLKLS4V[VYYHK)LH[4H[O`Z-V[V (\Ă&#x2026;HNL!,_LTWSHYL>,4-ILNSH\IPN["HI1\SP,_LTWSHYL 6USPUL(NLU[\YMÂ&#x2026;Y^^^H\[VZWYPU[JO!)H\Y4LKPLU6ILYLUNZ[YPUNLU +Y\JR!(A7YPU[4P[[LSSHUKALP[\UNZKY\JR(.(HYH\ 0UZLYH[L (IV!,S^PYH+ZJOLTPSV^ +LY7YLPZMÂ&#x2026;YKHZ1HOYLZHIVUULTLU[a^Â&#x20AC;SM(\ZNHILUIL[YpN[-YHURLU 4^:[PUILNYPMMLUMÂ&#x2026;Y7VY[V\UK/HUKSPUN


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