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Oktober 2010

WWW.AUTOSPRINT.CH

I N K O O P E R AT I O N M I T Treffpunkt

Seite 16

Waschen, essen, Menschen treffen. Wir sagen Ihnen wo.

Tuning

Seite 20

Heico Sportiv zeigt, wie man Schweden munter macht.

Motorrad

Ferrari-Kalender 2011

Die schönsten Fotos warten auf Sie Günther Raupp ist ein Fotograf, der die Seele eines Autos auf den ersten Blick erkennt. Auch für das nächste Jahr gibt es von ihm die schon legendären offiziellen Kalender „Mythos Ferrari“ und „Rosso Corsa“, die mehr Kunstwerk als Agenda sind. Sie, liebe Leserin und lieber Leser, haben die Chance, dass Sie die schönsten Fotos begleiten werden. So sind Sie dabei

Seite 3

Seite 23

Die Gründe, warum Harleys so teuer sind wie ein Auto.

AutoSprintCH im Internet Ratgeber

Seite 26

Bevor Sie kaufen, lesen Sie den TCS-Winterreifen-Test.

News für Sie rund Seite 13 um die Uhr

Es brummt 24 Stunden am Tag. Online ist AutoSprintCH eine der schnellsten Informationsquellen für alle Themen rund um Auto und Mobilität in der Schweiz. Aktuelle Berichte von Events, neue Modelle, Motorsport, Oldtimer und last but not least leichte Nutzfahrzeuge gehören zu den Bereichen, über die berichtet wird. Dazu kommen Aktionen und hilfreiche Ratgeber-Tips.


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BLICKPUNKT

Sammlung mit SsangYong Schweiz AG grossem Erfolg Die AMAG RETAIL Letzigrund hat in ihren Betrieben 1200 Kilo Lebensmittel zu Gunsten «Tischlein deck dich» gesammelt. Das entspricht etwa dem Gewicht eines VW Golf. www.amag.ch

Korando feiert Weltpremiere

stammt von Design-Meister Giorgietto Giugiaro und der hat die Latte mächtig hoch gelegt. Der 4,41 Meter lange Viertürer mit grosser Heckklappe muss sich vor den Mitbewerbern in dieser Klasse, egal aus welchem Land sie auch kommen, nicht verstecken. Aussen wie innen wirkt der Wagen harmonisch, gediegen und gar nicht langweilig. Und dieser Eindruck setzt sich unter der Haube fort. Ein Turbodiesel (wurde SsangYong hat einiges getan, um ge- von AVL in Graz entwickelt) mit zwei Liter gen die Konkurrenz anrollen zu können. Hubraum bringt seine 175 PS bei einem Das Design des kompakten Crossover Verbrauch von gut sechs Litern auf 100

Kilometer sehr sanft auf die Strasse. Falls es sein muss, wird die Kraft auch elektronisch auf die Hinterräder verteilt. Der noch nicht bestätigte Preis soll bei der Basisversion bei 36 000 Franken liegen. Gute Voraussetzungen also für den Neustart auch in der Schweiz. AutoSprintCH sprach mit General Manager Roger Ramseier, der von Volvo zu Ssang Yong wechselte. Wie haben die Schweizer Händler auf die Veränderungen reagiert? Gut. Unsere 55 Vertretungen freuen sich auf das neue Modell. Immerhin können wir auf einen Stamm von 3000 SsangYong-Kunden bauen. Die erwarten von uns, dass sie ernst genommen werden. Das bedeutet für uns, dass wir dieses Vertrauen nicht aufs Spiel setzen dürfen. Wann werden die ersten Wagen bei den Vertretungen zu sehen sein? Zuerst kommen 80 Fahrzeuge und bis Ende des Jahres werden es dann gut 200 sein. Insgesamt haben wir 1000 Einheiten vorbestellt. In der Schweiz wollen wir jährlich 500 Wagen verkaufen. Reichen 55 Händler, um diesen Kraftakt echt stemmen zu können? Ganz sicher nicht. Wir sind auf der Suche. Zehn weitere Stützpunkte wären ideal. Wer Interesse hat, soll mich einfach anrufen. www.ssangyong.ch

Design: Der SsangYong Koranda bei ersten Testfahrten. Mit einem Drehmoment von 360 Nm und seiner Bodenfreiheit von 18 Zentimetern ist er für Bergstrassen geeignet.

Angenehm: Fünf Personen haben bequem Platz. Die Verarbeitung ist sehr gediegen.

Herausforderung: Roger Ramseier führt die Geschäfte von SsangYong in der Schweiz.

Zufrieden: Die Lebensmittel werden jetzt an Bedürftige in Zürich verteilt.

Mitsubishi für Sparfüchse Für fast alle Modellreihen hat Mitsubishi interessante Offerten. Fragen Sie nach den Konditionen der Aktion Diamond Bonus oder nach dem Leasing mit 3,33 Prozent. Beim Colt, Lancer Sportback, Pajero Swiss Professional und dem L200 Pickup können Sie locker viele Franken sparen. www.mitsubishi-motor.ch

Wenn Koreaner und Inder gemeinsame Sache machen, dann profitiert die Schweiz. Beispiel: SsangYong. Nach der Übernahme durch Mahindra ging alles flott: Neue Manager, neues Auto und vor allem neues Geld. Und an der Auto Zürich Car Show wird der Koranda sogar seine Weltpremiere feiern.

Angebot: Mitsubishi Lancer Sportback mit 109 PS gibt es ab 22 990 Franken.

Neue VW fürs Verkehrshaus Für jeden Transport das richtige Fahrzeug. Das Verkehrshaus Luzern setzt auf Volkswagen, das Auto. Je nach Bedarf kann man auf einen VW Passat CC, Pas-

Tour-Tipp Europa Park

DJ BoBo auf Grusel-Tour Übernahme: Direktor VHS Daniel Suter (links) und Beat Heuberger (Marketing).

sat Variant, Caddy oder VW T5 in der neuen Flotte zurückgreifen. www.volkswagen.ch

Bis zum 7. November 2010 sollten die Gäste des Europa-Park auf alles vorbereitet sein, denn an Halloween treiben allerlei seltsame Gestalten Schabernack mit den Besuchern. Das allabendliche Highlight der Festival-Woche wird mit Spannung erwartet, denn dort präsentiert DJ BoBo seine Show „DJ BoBo’s Fantasy goes Halloween“. An

zehn aufeinander folgenden Abenden wird es Shows geben, die jeweils 40 Minuten dauern. DJ BoBo: „ Es wird verdammt gruselig. Versprochen.“ www.europapark.de Anreise: Den Europa-Park in Rust kann man über die Autobahn ab Basel erreichen. Im Gelände sind 160 000 Kürbisse verteilt. DJ BoBo feiert am 7. November das Tournee-Finale.


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BLICKPUNKT

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Special Edition Forester 2.5XS Zubehör ohne Ende. Das hat die Special Edition 4x4 des Subaru Forester 2.5XS zu bieten. Für 43 300 Franken steht der Wagen vor der Tür. Wer rechnen kann, wird staunen. www.subaru.ch

Partner: Reinhard Schmidlin (links) und Sebastian Stemper, Thorsten Gronemeyer und Achim Schregle von Grip auf RTL2. Sie verfolgten die No Limit Auction.

No-Limit-Auction Toffen

Rolls-Royce für 10 000 Franken Da war selbst das Team der Motor-Show Grip von RTL2 baff, als bei der No Limit Auction in Toffen ein Rolls-Royce Silver Spirit für 10 000 Franken den Besitzer wechselte.

Produzent Achim Schregle: „Wir haben ja schon viel erlebt, aber was hier in der Schweiz abgeht, ist kaum zu glauben. Der Rolls hat neu immerhin gut 200 000 Franken gekostet. Und dass jemand für einen Sattelzug knapp 4000 Franken zu-

Sonderangebot: Serge Schmidlin präsentiert einen alten Kalender von Pirelli, der 175 Franken brachte. Versteigert wurden auch diverse Kühlerfiguren und Gemälde.

Bieter: Dicht an dicht sitzen Interessenten in der Halle. Alle wollen günstige Autos.

sätzlich der Gebühren auf den Tisch legt und dann mit dem Teil vom Hof fahren kann, ist schon eine tolle Geschichte. Bei der nächsten Auktion bin ich auch unter den Bietern. Das ist meine Chance.“ Und nicht nur der Mann vom Fernsehen wird vor Ort sein. Galerieinhaber Reinhard Schmidlin:“ Langsam hat sich herumgesprochen, wie schnell man bei uns zu einem Auto kommen kann. Viele der Wagen haben MFK und sie sind in gutem Zustand. Bei anderen muss man noch etwas Hand anlegen. Das macht sich dann eben im Preis bemerkbar.“ Bis auf wenige Ausnahmen konnten dann auch alle Fahrzeuge per schriftlichem Gebot, via Telefon oder durch Heben der blauweissen, runden Kelle verkauft werden. Hier nur einige Beispiel: So fiel der Hammer bei einem Jaguar E 4.2 Serie 1 bei 16 000 Franken (Schätzpreis 20 000 Franken), beim bulligen Ford F 150 Pickup bei 9500 Franken (Schätzpreis 18 000 Franken) und bei einem Porsche 928 wurde mit 9500 Franken der Schätzpreis sogar erreicht. Zur Aufmunterung des Publikums wurde dann auch ein Pirelli-Kalender aufgerufen, der dem Verkäufer 175 Franken brachte. Und schon bald geht es in die nächste Runde, allerdings nicht in Form eines No Limit Events. Am 27. November kommen 100 Klassische Fahrzeuge unter den Hammer. Mehr darüber in der nächsten AutoSprintCH. www.oldtimergalerie.ch

Ferrari-Kalender

Online können Sie gewinnen!

Subaru Forester 2.5XS (172 PS): Genau 1500 Kilo beträgt seine Anhängelast.

Karting in der Messe Basel Start frei. Bis zum 23. Januar 2011 geht es in der Messe Basel (Halle 5) kräftig zur Sache. Der Grund: Auf der mobilen Kartbahn können Freizeitpiloten zeigen,

Service: Neben Karts werden Kleidung und Helme kostenlos ausgeliehen.

wie gut sie spurten und driften können. Veranstalter Karsten Hunger: „Teams, Firmen und Solisten können wieder antreten.“ www.messe.ch

Klosters wartet auf WinterRAID Schnee und Glatteis sind willkommen, wenn der WinterRAID 2011 am 13. Januar in Klosters auf die Reise geht. Attraktiv für das Publikum ist die nächtliche Speed & Snow-Prüfung für den White Star in St. Moritz. www.raid.ch

Mythos Ferrari und Rosso Corsa. Zwei Kalender von Günther Raupp, die nicht nur Ferraristi viel Freude machen, können bald Ihnen gehören.

Hintergrund: Wie die beiden Kalender hergestellt wurden, sehen Sie in der nächsten Ausgabe von AutoSprintCH.

Gehen Sie jederzeit auf die Website von AutoSprintCH. Klicken Sie den Gewinn-Button an und schon sind Sie im Spiel und können einen der Kalender gewinnen. www.autosprint.ch

Passbild: Den MG A 1600 Mk 1 (1961), aufgenommen von Jürgen Friederich.


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BLICKPUNKT

Siegerauto: Alle Kandidatinnen der Wahl zur Miss Yokohama. Der Opel Corsa OPC ist der Dienstwagen von Veronika Miranda.

Die Zukunft ist schon am Start Während Jahrzehnten war klar: Ein Auto fährt mit Benzin. Heute fährt ein Auto auch mit Strom. Oder Gas. Oder Bioethanol. Oder mit mehreren verschiedenen Energiequellen zusammen. Veranstalter Karl Bieri: „Die Auto Zürich Car Show

Siegertrio: Aline Ammann (Platz 3), Veronika Miranda (Miss Yokohama) und Vanessa Lucchi (Platz 2) stellen sich nach der Wahl den Fotografen. .

Auto-Metropole Zürich

Prominente, Missen und harte Jungs Veranstalter: Karl Bieri rechnet auch in diesem Jahr mit über 60 000 Eintritten.

präsentiert alle Alternativen zu Benzin und Diesel und zeigt auf, mit welchen Technologien die Hersteller dafür sorgen, dass ihre Fahrzeuge immer weniger Sprit verbrauchen. Darum sollte man die Sondershows Umweltfreundlicher Fahrspass und Elektromobilität unbedingt

Die Vorbereitungen für die nächste Auto Zürich Car Show (11. bis 14. November 2011 in dern Hallen der Messe Zürich) laufen auf Hochtouren. Aber eines steht jetzt schon fest: Mangel an Missen wird es auch in diesem Jahr nicht geben.

Miss Zürich: Nathalie Raguth ist in einem Smart („Ein idealer Flitzer“) unterwegs.

Die Maschinenbaustudentin: „Es war ein tolles Jahr und wer in den nächsten zwölf Monaten die Krone tragen darf, kann sich auf viele spannende Events freuen.“ Und Miss Nummer 3, Nathalie Raguth, sie wurde zur schönsten Zürcherin erkoren, wird wie ihre Kolleginnen persönlich zu treffen sein: Am Samstag 13. und Sonntag 14. November wird sie jeweils von 10 bis 12 Uhr bei Toyota zu Gast sein. Autogramme und sportliche Diskussionen wird es bei Toyota (Halle 4) geben, wenn die erste Mannschaft der Kloten Flyers Rede und Antwort stehen wird. Den harten Jungs kann man am Samstag, 13. sowie am Sonntag, 14. November jeweils von 14 bis 16 Uhr die Hand schütteln. Event-Organisator Herbie Schmidt: „Welche Pilotinnen und Piloten kommen werden, steht noch nicht fest.“ www.auto-zuerich.ch

Die japanische Reifenmarke Yokohama hat bereits ihre Botschafterin für die Auto-Show gewählt. Marketingleiter Chris Schenk: „Die Innerschweizerin Veronika Miranda wurde zur neuen Miss Yokohama ernannt. Die

19jährige Coiffeuse aus Buttisholz hat beim Finale im Mad Wallstreet in Kriens den Sieg eingefahren und darf die Marke im kommenden Jahr an verschiedenen Events und Anlässen repräsentieren. Zwölf Kandidatinnen stellten sich der Jury um Ex-Miss Schweiz Linda Fäh und nach drei Durchgängen konnte sich Veronika schlussendlich gegen die anderen Finalistinnen durchsetzen.“ Neben der Krone bekam Veronika Miranda für die Dauer des Amtsjahres einen Opel Corsa OPC im Yokohama-Design. Neu gewählt werden muss auch die Nachfolgerin von Emmeline Stempfel. Sie ist die amtierende Miss Auto Zürich.

Miss Auto Zürich: Für Emmeline Stempfel wird an der Auto Zürich eine Nachfolgerin gesucht. Kandidatinnen gibt es genug.

Kloten Flyers: Das komplette Team wird sich an der Auto Zürich Car Show den Fragen der Besucherinnen und Besucher stellen. Eine seltene Gelegenheit, die Spieler ganz persönlich sprechen zu können. Der Treffpunkt ist am Stand von Toyota (siehe oben).

www.yokohama.ch

Messe Zürich: Die Branche trifft sich, um das neue Baujahr zu begutachten.

besuchen. Man kann nur staunen, wie gross das breite Angebot an Fahrzeugen, die mit Erdgas, Bioethanol, Strom und anderen umweltfreundlichen Technologien betrieben werden, aktuell ist.“ Was Sie für Ihren Besuch auf der Auto Zürich Car Show wissen müssen, sagen wir Ihnen in der nächsten NovemberAusgabe von AutoSprintCH. Im Internet werden Sie aktuell rund um die Uhr unter www.autosprint.ch informiert.


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BLICKPUNKT

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Premieren in der Messe Oerlikon

Erfüllen Sie sich Ihren Auto-Traum Wenn Sie die Mondial Paris verpasst haben, keine Problem. An der Auto Zürich Car Show werden die neuen Modelle des Baujahres natürlich ausgestellt. Eine Premiere der besonderen Art bescheren die Koreaner: SsangYong präsentiert den neuen Crossover Korando nicht in Paris, Genf oder Detroit, sondern in den Hallen der Messe in Oerlikon (beachten Sie auch den Bericht auf Seite 3). Techart hat ebenfalls die Bedeutung der Auto Zürich Car Show erkannt. Wolfgang Sahli und sein Team lassen eine Version des Magnum (Basis ist der Porsche Cayenne) in die Halle rollen, bei dessen Anblick man sich die Augen reiben muss. Mehr zum Auto in der November-Ausgabe Ihrer AutoSprintCH. Und was man aus einem Fiat 500 machen kann, wenn es um Verbrauch und den Schutz der Umwelt geht, das zeigt die ErdgasIndustrie gleich rechts neben dem Haupteingang. Die Besucherinnen und Besucher der Auto Zürich

Car Show können sich auf über 30 Premieren, Prominete und spezielle Events freuen. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen eine kleine Auswahl der interessantesten Neuheiten. Und fast täglich kommen neue Modelle dazu. Eine aktuelle Zusammenstellung sehen Sie online.

Chevrolet Orlando: Eine von vier Neuheiten, mit denen die Marke in Europa Interessenten begeistern möchte.

Mercedes CLS: Limousine und Coupé in einem. Das Auto wird an der Messe in seiner zweiten Generation gezeigt.

Range Rover Evoque: Eigentlich müsste es Hallo Zürich heissen. Aber der erste öffentliche Auftritt des Engländers in der Schweiz ist ein Höhepunkt.

Opel Astra GTC: Mit dem Coupé will und wird die Marke sicher neue Fans begeistern können. Maserati: Gran Turismo MC Stradale. Der Bolide ist einer der Stars in den Hallen der Messe Zürich.


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Audi auf dem Snowboard

AUTO & FREIZEIT

Volvo V60 Sportkombi

Alternative: Der Volvo V60 hat die scharfen Linien und das Design eines Sportcoupés, soll auch diejenigen Volvo S60-Liebhaber interessieren, die mehr Platz brauchen.

Audi erweitert sein Engagement bei Swiss-Ski und wird neben Fahrzeugsponsor des Verbandes ebenfalls Titelsponsor der neu gegründeten Snowboard Series. www.audi.ch

Partner: Seit über 40 Jahren ist Audi als Skisportsponsor mit auf der Piste.

Touran in der Cross-Version Der CrossTouran schliesst nach den im Frühjahr 2010 debütierten CrossPolo und CrossGolf die Lücke in der Cross-Lifestyle-Familie. Der Kompaktvan von VW ist zum Einstiegspreis ab 40 300 Franken zu haben. www.volkswagen.ch

Attraktiv: Mit Schlechtwetterpaket und durch optisches Tuning gut erkennbar.

Filmstar wirbt für die Giulietta

Flotter Schwede für die Schweiz matischen, ziemlich harten Vollbremsung. Bob lebt, wankt nur lässig im entstandenen Luftstrom. Allein so ein – zugegebenermassen revolutionäres – Sicherheitsgadget verkauft heute keine Autos. Dieser Volvo soll mehr: Die Zielgruppe der sportlichen

Kombifans erreichen und für ein Auto begeistern, welches das Stigma einer Familienkutsche trägt. Das Zeug dazu hat der ziemlich männlich designte Sportkombi: Spritziger Fahrspass auf anspruchsvollen Strecken, wendig, rasant, kompakt. Trotzdem Platz und scharfe Linienführung. Die Drive-Version (weniger Emissionen, noch umweltfreundlicher) kommt Mitte 2011. Etwas früher wäre sicher sinnvoller. Die Preise beginnen bei 44 700 Franken (Modell T3 mit 150 PSA). Auf Wunsch gibt es Allrad. www.volvocars.ch

Auf dem Testparcours steht Bob. Ich soll mit 25 km/h auf ihn zufahren, auf dem Gas bleiben, spüren, was passiert. Das kostet einige Überwindung, denn obwohl Bob eine ziemlich groteske Plastikpuppe ist, hat er doch menschliche Ausmasse. Sicherheitspaket: Das Package inklusive Einige Meter vor Bob ertönt ein akusti- Fussgänger-Erkennung kostet 3000 Franken sches Warnsignal, gefolgt von einer auto- extra. Eine Ausgabe, die Sinn macht.

Platzangebot: Mit komplett umgeklappten Sitzen erhöht sich das Ladevolumen von 430 Liter auf beachtliche 1241 Liter.

There’s more to life than a Volvo (es gibt noch mehr im Leben als einen Volvo) sinniert der Slogan zum neuen Volvo V60, und meint dabei die News im allumfassenden Sicherheitspackage: Zum Beispiel den Fussgänger-Detektor mit automatischer Vollbremsung.

Uma Thurman ist in der multimedialen Kampagne zur Lancierung der Giulietta von Alfa Romeo zu sehen. In den TV- und Kinospots oder als Printmotiv verkörpert die eigenwillige Schönheit das mensch-

Markteinführung: Der Alfa Giulietta ist ab 28 900 Franken (120 PS) zu haben.

liche Pendant zur Giulietta. Der Star macht den 5-Türer zum Stoff, aus dem die Träume sind. www.alfaromeo.ch

Rücksicht: Einparkhilfen hinten und eine Frontkamera gehören zu den Optionen.

Auswahl: Mit fünf Benzin- und zwei Diesel-Modellen und einem interessanten Preis für Einsteiger will Volvo gegen Audi A4 Avant und den BMW 3er Touring anrollen.


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AUTO & TRADITION

Volvo V70 Familienkombi

Kraft aus dem Drehzahlkeller Wenn es um Kombis geht, dann wissen die Schweden sehr genau, was sie auf die Räder stellen müssen. Neben dem neuen V60 hat sich über Jahre die Baureihe V70 eine treue Kundschaft erhalten können. Tradition: Die Grundlinie der Karosserie signalisiert klar, dass hier ein V70 kommt.

Neben Verbesserungen im Detail hat sich das Design der Karosserie über viele Jahre kaum verändert. Die äussere Erscheinung vermittelt Vertrauen und dass man neben fünf Personen auch noch eine Menge Gepäck bequem transportieren kann, rundet das Bild eines Autos, das

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Alpmobil-Erfolg Begeisterung für das E-Autoprojekt Alpmobil. Nirgends auf der Welt kann die lautlose Mobilität so praxisnah erlebt und getestet werden wie derzeit in den Power: Der Vierzylinder mit zwei Liter Hubraum hat 16 Ventile und 203 PS.

zwar scheinbar in die Jahre gekommen ist, aber dennoch eine Vielzahl an Qualiäten zu bieten hat, harmonisch ab. Dazu zählt auch der neu entwickelte Benziner 2.0T mit 203 PS, der ein Drehmoment von 300 Nm wahlweise mit 6-GangSchaltgetriebe oder Automatik ermöglicht. Der Verbrauch liegt bei gut acht Litern. Ein echtes Plus ist die Flexibilität in allen Fahrstufen. www.volvocars.ch

Erfolg: Für 60 Franken pro Tag kann man das wendige Elektroauto Think mieten.

Berg- und Tourismusregionen Haslital und Goms. Ziel sind vor allem die zentralen Alpenpässe. www.alpmobil.ch

Chrysler & Fiat Praktisch: Durch die sehr hohe Heckklappe lässt sich auch sperriges Gut verstauen.

Die Integration der Mitarbeiter der Chrysler Group in die Fiat Group wurde jetzt abgeschlossen. Alle ehemaligen Chrysler Mitarbeiter, die wechseln wollten, sind in ihre Büroräumlichkeiten in Schlieren eingezogen. www.chrysler.ch


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Grau ist die Nummer 1

AUTO &TECHNIK

Alfa MiT0 Quadrifoglio Verde

Kaum zu glauben Grau ist die Lieblingsfarbe der Automobilisten. Dann folgen Schwarz und Weiss. Das hat eine Untersuchung von auto-i-dat in der Schweiz ergeben. www.auto-i-dat.ch Breite Auswahl: Fünf Triebwerke, vier Ausstattungslinien und zehn echt attraktive Karosseriefarben.

Unscheinbar: Statt knalliger Farbe ist jeder dritte Neuwagen schlicht grau.

Nissan Juke als Wohlfühl-Oase Um Gesundheit und Wohlbefinden (Health & Well-Being) ist Nissan für seine Kundschaft besonders bemüht. Dazu gehören komfortable Sitze, Klimasteuerung mit optimierter Innenraumluftregulierung sowie schnell ansprechende Sitzheizungen. www.nissan.ch

Ausstattung: Im Juke hat Nissan das Gesundheitskonzept bereits umgesetzt.

Keine Krise bei Subaru Subaru gehört zu den grossen Gewinnern. Im Juli 2010 konnten 764 Subaru an Kunden abgeliefert werden. Dieses Resultat entspricht einem Plus von 148 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zu diesem Ergebnis hat auch die Einführung

Top ausgestattet, stark und zugleich sehr sparsam: der MiTo mit dem Kleeblatt ist das neue Kleinwagen-Aushängeschild.

Der Kleine macht so richtig Spass Für Spitzenleistungen des Alfa MiTo sorgt die 170-PS-Motorversion MultiAir im Modell Quadrifoglio Verde. Als Alternative gibt es die 135 PS Version des MultiAir-Motors neu mit Doppelkupplungsgetriebe.

nur 6,0 Liter (CO2-Ausstoss 139 g/km, Energieeffizienkategorie B). Ein weiteres Highlight des Quadrifoglio Verde ist gleichzeitig eine Alfa Romeo-Neuheit: das optionale Dynamic Suspension-Fahrwerk. Vier elektronisch geregelte Stossdämpfer minimieren die Karosseriebewegungen und optimieren die Wirkung der Das Kleeblatt-Symbol erinnert an die elektronischen Fahrerassistenzsysteme glorreiche Zeit, als Alfa Romeo sich an wie des elektronischen StabilitätsproRennen und Wettbewerben einen Namen machte. Der Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde (Quadrifoglio bedeutet Kleeblatt) erfreut mit einer Topausstattung, einem knackigen Fahrwerk und dem agilen und starken 1,4-Liter-MultiAir-Turbomotor mit 170 PS und 250 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt der MiTo in 7,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 219 km/h. Wie alle MultiAir-Modelle ist auch der Top-MiTo serienmässig mit einem Start&Stop-System ausgestattet. Der Neue Dimension des Automatikfahrens: Durchschnittsverbrauch beträgt damit Das Alfa TCT Doppelkupplungsgetriebe.

gramms VDC (Vehicle Dynamic Control). Die Kraftübertragung auf die Vorderräder übernimmt ein SechsgangSchaltgetriebe.Zu haben gibt es den sparsamen Flitzer mit hohem Spassfaktor ab 31 350 Franken. Wer jedoch lieber eine moderne, schnell schaltende Automatik zur Verfügung haben möchte, bestellt sich am besten gleich für 28 350 Franken den 135 PS starken MiTo 1.4 TB 16V MultiAir mit Doppelkupplungsgetriebe Alfa TCT. TCT steht für Twin Clutch Technology und ist ein hochmodernes 6-Gang-Getriebe, das die Verbrauchs- und Dynamikvorteile einer manuellen Schaltung mit den Komforteigenschaften einer Wandlerautomatik verbindet. Das Alfa TCT arbeitet mit zwei Trockenkupplungen und ist damit deutlich dynamischer und effizienter als eine herkömmliche Automatik. Alfa verspricht gar einen Verbrauchsvorteil von rund zehn Prozent! Darüber hinaus ist das Doppelkupplungsgetriebe umfassend mit anderen Fahrzeugsystemen vernetzt. Die Gangwechsel erfolgen blitzschnell und ohne Zugkraftunterbrechung. Serienmässig an Bord sind auch hier eine Start&Stop-Automatik sowie die Fahrdynamikregelung Alfa Romeo D.N.A. So ausgestattet, verbraucht der MiTo lediglich 5,5 Liter Benzin auf 100 Kilometern (CO2-Ausstoss 126 g/km), was ihn in die Energieeffizienz Kategorie A bringt. So hat man neben Fahrspass pur auch noch ein beruhigtes Gewissen. Das macht richtig Spass. www.alfaromeo.ch

Erfolg: Der Subaru Impreza XV gehört zu den Bestsellern der Allrad-Marke.

des kompakten Crossover Impreza XV beigetragen. Und der Aufwärtstrend hält weiter an. www.subaru.ch

Zubehör: Durch beinahe unbegrenzte Möglichkeiten kann man einen Alfa MiTo (hier mit Navi) zu einem Einzelstück zu machen.

Premiere: Der Alfa MiTo war 2009 weltweit das erste Auto mit den Verbrauch senkender elektrohydraulischer Ventilsteuerung.


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Nissan Leaf zum Leasen

AUTO & BUDGET

Seat Alhambra

LeasePlan ist die erste Leasinggesellschaft, die den Nissan Leaf in Europa anbieten wird. Das Auto wird ab 2012 global einer breiten Käuferschaft zur Verfügung stehen. www.leaseplan.ch

Fahrspass: Für Familien ist der Seat Alhambra das optimale Auto. Neu sind die Schiebetüren, die man sehr weit nach hinten schieben kann.

Startklar: Der Elektro-Nissan Leaf hat eine Reichweite von 160 Kilometer.

Skoda rollt noch grüner Die zweite Generation der GreenLine von Skoda rollt an. Die Modelle verfügen über Dieselmotoren mit Direkteinspritzung 1.2 TDI CR (75 PS) oder 1.6 TDI CR (105 PS), ein Start-Stopp-System und Bremsener-

Sparmobile: Skoda Roomster (hinten) und Fabia kommen mit neuer Technik.

gie-Rückgewinnung, Reifen mit geringerem Rollwiderstand, aerodynamische Veränderungen an Karosserie und Unterboden sowie eine Schaltempfehlung für den Piloten. www.skoda.ch

McOptik fährt Auris-Hybrid Erst Aygo, jetzt Auris. Die Schweizer Optikkette McOptik fährt mit der Zeit. Die Flotte des Brillenspezialisten mit 100 Aygo wurde jetzt um einen Auris-Hybrid erweitert. Damit will das Unternehmen zeigen, dass der Schutz der Umwelt auch ein wichtiges Thema der Firmenphilosophie ist. www.toyota.ch

Auffallend: Der Toyota Auris senkt die Betriebskosten und er schont die Natur.

Kinder sind die Könige Wie sein Bruder, der VW Sharan, ist auch der Seat Alhambra zum Modelljahr 2011 einem umfassenden Facelift unterzogen worden. Ausserdem ist der Siebenplätzer deutlich gewachsen. Das macht sich beim Komfort und den Lademöglichkeiten bemerkbar. Nur die Grundform erinnert den Spanier noch an den Vorgänger. Grösste Veränderung des neuen Modells sind natürlich die hinteren Schiebetüren, die den konventionellen Öffnungsmechanismus ablösen. Ebenfalls neu: Im überarbeiteten Alhambra können nun die zweite und dritte Sitzreihe (gibt es als Option) im Boden versenkt werden. Es stehen maximal 2297 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Wer es bei der Fünfer-Bestuhlung belässt, kann sich immer noch über üppige 885 Liter freuen. Ein Grund für die guten Platzverhält-

Variabel: Der Seat Alhambra lässt sich von allen Seiten gut beladen und man kann auch leicht auf die hinteren Sitze gelangen. Ein Ergebnis der gewachsenen Karosserie.

nisse sind die gestiegenen Abmessungen des Sharan-Bruders. Immerhin elf Zentimeter in der Länge (4,85 Meter) und neun Zentimeter in der Breite (1,90 Meter) legt das neue Modell zu. Fast bescheiden wirkt da das Motorenangebot. Zwei Benziner (150 und 200 PS) und zwei Diesel (140 und 170 PS) stehen zur Wahl. Geschaltet wird entweder über die serienmässige, manuelle Sechsgang-Box oder

das optionale Siebengang-DSG. Die Preise beginnen bei 40 800 Franken (1.4 TSI Reference, 150 PS). Bis zum 31. Dezember 2010 gibt es für dieses Modell einen Einführungspreis von nur 37 500 Franken. Die Topvariante der Benziner kostet sehr gut ausgerüstet 50 350 Franken. Diesel fahren kann man dann ab 44 100 Franken (2.0 TDI CR PDF Reference, 140 PS). www.seat.ch

Praktisch: Die Heckklappe reicht bis an den Rand der Karosserie und bis auf die Stossstange hinab.

Übersichtlich: Alle Anzeigen liegen im Blickfeld. So kann man bequem fahren.

Komfort: Das Schiebdach lässt sich weit nach hinten schieben. Es ist eine Option.


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AUTO & TRADITION

VW Sharan

te, ESP, automatischer Einschaltung der Warnblinkanlage bei einer Vollbremsung und elektrischer Kindersicherung für die Fondtüren und Fondfensterheber. Ebenfalls serienmässig an Bord: die elektrische Parkbremse mit Berganfahrassistent, elektrisch einstell- und beheizbare Aussenspiegel und Tagfahrlicht. Die Preides Seat Alhambra, haben die Entwick- se: Ab 45 200 Franken (1.4 TSI Trendline, ler an aktive und passive Sicherheit 150 PS). www.volkswagen.ch gedacht. Bereits die Basisversion kommt mit sieben Airbags inklusive Knieairbag auf der Fahrersei-

Wolfsburg rollt auf Nummer Sicher Wie bei VW üblich, gibt es auch den neuen Sharan in den bekannten Ausstattungslinien Trendline, Comfortline und Highline. Wie beim fast baugleichen Bruder,

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V-Zug AG & VW Eine Partnerschaft, die sich bewährt hat. Die V-Zug AG (1200 Mitarbeiter) als Schweizer Marktleaderin im Bereich Haushaltgeräte setzt seit 40 Jahren auf

Jubiläum: Beat Struchen (AMAG) und Dr. Jürg Werner (CEO der V-Zug AG).

Familie: Die Front macht klar, aus welchem Haus der Sharan kommt. Es passt jetzt auch zum neuen Golf.

VW. Jetzt übergab die AMAG RETAIL Zug das 1500. Fahrzeug, einen VW T5, an die V-Zug AG. www.vzug.ch

Pickup-Erfolg Gediegen: Ausstattung und Verarbeitung nach begehrter Art von Volkswagen. Wie die Airbags angeordnet sind, zeigt unser Röntgenbild oben. Sie gibt es ab Werk.

Also doch. Die Schweizer mögen Pickups. Für den L200 kann Mitsubishi bis September diesen Jahres einen Verkaufszuwachs von 48 Prozent vermelden. Die Basisversion ist ab 29 990 Franken zu haben. www.mitsubishi-motors.ch


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Aveo bald als Diesel Detail für Detail ein Fortschritt. Der Aveo von Chevrolet ist einer der vier Neuheiten der Marke, die demnächst kommen. Neu ist ein 1,3 Liter-Diesel sowie ein 6-Gang-Getriebe. www.chevrolet.ch

Ansehnlich: Der neue Aveo wird 2011 bei den Schweizer Händlern stehen.

BlueMotion für Transporter Dieses Modell war überfällig. Jetzt gibt es den Diesel-Transporter von VW auch mit BlueMotion-Technik. Das bedeutet:

AUTO & ALLRAD

Land Rover Freelander

Sparsame Diesel braucht das Land Der Land Rover Freelander startet demnächst ins Modelljahr 2011: mit einer neuen Version mit Vorderradantrieb, mehr Leistung und weniger Durst für alle Versionen sowie einem neuen 2,2-Liter-Turbodiesel mit 150 oder 190 PS. Als sogenannter Softroader war der Freelander 1998 das erste SUV des britischen Herstellers Land Rover und bis 2004 sogar das meistverkaufte SUV in Europa. Zum Modelljahr 2011 gibt es das Fahrzeug nun auch mit reinem Frontantrieb. Das macht Sinn, denn 23 Prozent aller in Europa abgesetzten SUV werden lediglich über die Vorderräder angetrieben. Diese Einstiegsvariante mit der Be-

zeichnung Freelander eD4 ist gleichzeitig das effizienteste Land Rover-Modell. Das in allen Versionen mit Schaltgetriebe serienmässige Stopp-Start-System sorgt beim eD4 für einen durchschnittlichen Verbrauch von 6,0 Litern, was einem CO2-Ausstoss von 158 g/km entspricht. Wie oft Herr und Frau Schweizer allerdings einen Land Rover ohne Allradantrieb bestellen werden, muss sich erst zeigen. Herzstück des eD4 ist der neue 2,2-Liter-Turbodiesel mit 150 PS. Mit 420 Nm offeriert der Motor 20 Nm mehr Drehmoment als die bisherige 150 PS-Version. Der Antrieb erlaubt dem Basismodell eine Höchstgeschwindigkeit von 181 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 60 mph (96,5 km/h) in 10,9 Sekunden. Die

Überarbeitet: Die Instrumente lassen sich jetzt besser ablesen und kontrollieren.

Neue Designs und Bezüge: Die Top-Linie Premium Pack ist etwas für Geniesser.

stärkere Leistungsvariante SD4 mit 190 PS entwickelt übrigens ebenfalls 420 Nm und wird ausschliesslich mit einem Sechsstufen-Automatikgetriebe angeboten. Die beiden Euro-5-Motoren haben einen neuen Turbolader mit variabler Geometrie und Wasserkühlung und sind leiser als der Vorgänger. Der Freelander mit 150 PS-Einstiegsmotorisierung und Allrad heisst TD4. Den gibt’s sowohl mit Sechsgang-Handschaltung und auf Wunsch auch mit einem Automatikgetriebe. Die Palette rundet schliesslich der 3,2-Liter Reihensechszylinder-Benziner in Euro 5 mit 233 PS ab. Die Preise stehen noch nicht fest. www.landrover.ch

Emissionen: Mit 179 g/km ist der VW in seiner Klasse eine echte Alternative.

Auf 100 Kilometer muss man mit einem Verbrauch von etwa sieben Litern rechnen. Das schont das Budget in jedem Fall. www.volkswagen.ch

Daihatsu mit Super-Extras

Sparsam: Den neuen 2,2-Liter-Turbodiesel gibt es wahlweise mit 150 oder 190 PS.

Allrad, acht Reifen (Sommer/Winter) mit Alu- oder Stahlfelgen, Parksensoren, exklusive Bodenteppiche und vieles mehr hat das Sondermodell Daihatsu Sirion 4seasons zu bieten. Die Preise für die 5-Gang-Version beginnen bei 21 490 Franken. www.daihatsu.ch

Winterfit: Mit dem Allrad-Sirion gibt es bei Eis und Schnee kaum Probleme.

Aufgefrischt: Überarbeiteter Grill, dazu optimierte Front- und Heckleuchten und in Wagenfarbe lackierte Anbauteile.


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Es geht nicht ohne Bugatti

AUTOBAU

Bergrennen Steckborn

Neuzugang 1: Da steht er flach, bullig, der Bugatti EB 110 GT ist ein Bild von einem Auto. Ab sofort kann der Wagen auch begutachtet werden. Wer den autobau besuchen möchte, bitte vorher anrufen.

Freunde: Fredy Lienhard, Marco Werner, Markus Hotz und Mario Illien. Man kennt sich von den Pisten der Rennwelt.

vom Elektro-Kick, hat aber keine Stellung dazu genommen, ob er künftig Elektrofahrzeuge anschaffen will. Motorenentwickler und Ingenieur Mario Illien, Gründer und Mitbesitzer von Ilmor und zweifacher Träger des Louis Schwitzer Award für Engineering Innovation Excellence, kommentierte kurz und bündig: „Elektroantrieb ist die Zukunft. Es besteht Handlungszwang, aber der Strom muss anders produziert werden.“ Christof Roell, Präsident ACS Thurgau, rechnete die Rennerfahrung der etwa 300 Piloten mit einem geschätzten Altersdurchschnitt von 50 Jahren zusammen: „15 000 Jahre Erfahrung fahren hier den Berg hinauf.“ Nicht schlecht. Kantonsingenieur Andy Heller strahl-

Vertrauen: Als Fredy Lienhard gefragt wurde, wer seinen Porsche RS fahren sollte, war klar, dass Marco Werner hinter dem Lenkrad sitzen wird. Prunkstück: Der Bugatti EB 110 GT ist eines der schnellsten Autos der Sammlung.

Bella Italia lässt grüssen

Heikel: Bei schlechtem Wetter mit einem Boliden, der knapp 500 PS leistet zu fahren, bedarf viel Erfahrung.

Neuzugang 2: Der Flaminia Zagato wurde von Restaurator Francesco Varrese (links) an Fredy Lienhard übergeben. Das seltene Modell ist eine wertvolle Ergänzung der Italo-Abteilung. Der Wagen ist ein Beispiel des italienischen Designs.

Profis machen auch bei Regen richtig Power Schmuckstück: Auf Hochglanz poliert wartet das Coupé nun auf Bewunderer.

Mr. Blue bat zum Blues Es muss ja nicht immer um den Sound hubraumstarker Motoren gehen. Angesagt war „A Memorable Evening at the autobau“. Das liess sich Mr. Blue nicht

Der Berg rief und alle liessen die Motoren dröhnen. Beim Rennen Steckborn hinauf zum Eichhölzli hatte das Team der autobau Romanshorn nicht an Power gespart, um den über 7000 Zuschauern ein Spektakel der besonderen Art zu gönnen. Und das bei Dauerregen oder strahlenden Sonnenschein.

deckte Hintergründe auf: Es wird behauptet, der Gentleman-Driver mit grosser Leidenschaft und Lista-Inhaber Fredy Lienhard habe Benzin im Blut und sehe die Autozukunft elektrisch. Persönlich ist Lienhard zwar mit einem Maserati die Rennstrecke hochgesoundet, doch am zweiten Renntag war er mit einem alten Damenvelo im Städtli Steckborn unterwegs und hat Regierungspräsident Jakob Stark eingeladen, im Elektro-Rennwagen Die Thurgauer Zeitung zog Bilanz und Platz zu nehmen. Stark war begeistert

te, dass seine Tiefbauleute die Strasse zum Eichhölzli noch rechtzeitig sanierten. Fasziniert gestand er, dass er auch gern solch eine schöne Maschine hätte, aber das nötige Kleingeld fehle noch. Für den dreifachen Le Mans-Champion Werner Marco war es Ehrensache, im Porsche RS von Fredy Lienhard zu starten. Einzige Bedingung: „Ich musste versprechen, das Auto ohne Beule wieder nach Hause zu bringen.“ Klar doch, es ist nichts passiert. www.autobau.ch

Musikstück: Mr. Blue und The Thight Groove beim autobau-Erinnerungsfoto.

zweimal sagen. Als das Publikum nach ein paar Minuten locker mit dem Gasfuss im Takt mitwippte, gab es sogar Beifall von der Bühne.

Bolide: Die Wasserfontäne des von Fredy Lienhard pilotierten Maserati zeigt, wie mies das Wetter am ersten Renntag war.

Wetterwechsel: Markus Hotz im Formel 2 March, in derselben Kurve (links) bei strahlendem Sonnenschein. Das ist Rennsport.


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NACHWUCHS

Fredy startet mit Lorenz Fredy Barth (im Bild mit Randy Krummenacher bei einer Spendengala) startet mit Lorenz Frey, Sohn von Walter Frey, beim nächsten VLN-Lauf mit einem Aston Martin GT4. www.fredybarth.ch Sieger: Samira Müntener (Winterthur), Marion Keller (Ermatingen) und Kurt Eisenbart (Dürnten) konnten das Rennen zum 20jährigen Jubiläum gewinnen. Das Bild oben zeigt Marion Keller in Fahrt.

Seifenkisten-Jubiläum

Kesswil feierte die schnellen Kisten Wenn schon gefeiert wird, dann aber richtig. Vor 40 Jahren rollte in der Schweiz die erste Seifenkiste an den Start und vor 20 Jahren wurde die IG Seifenkisten Derby Schweiz mit dem Titelsponsor Lista Office LO gegründet. Und auf den Tag genau trafen sich in Kesswil am Bodensee über 100 Pilotinnen und Piloten zum Jubiläums-Rennen. Jakob Keller, Präsident IG Seifenkisten: „Einige motivierte Seifenkistenväter gründeten die Interessen-Gemeinschaft. Als Patronat und Sponsor konnte Fredy Lienhard, der selber leidenschaftlicher Rennfahrer ist, gewonnen werden. Er hat uns über all die Jahre zur Seite gestanden und uns geholfen wo es nur ging.“ Für die ehemaligen Piloten Werner Heusser und Gusti Linder Gründe genug, sich zu erinnern: „In der Schweiz ist uns als ältestes Seifenkisten-Rennen

eine Veranstaltung aus dem Jahre 1934 in Biberstein bekannt. Ob vorher bereits Rennen stattgefunden haben, wissen wir nicht.“ Erste Vorschriften und Richtlinien für den Bau der Seifenkisten und die Durchführung der Rennen wurden 1970 von der General Motors Suisse SA und der Rivella AG herausgegeben. Nachdem sich 1974 General Motors zurückgezogen hatte, liefen die Rennen der Schweizer Meisterschaft bis Mitte 1990 unter dem Patronat der Firma Rivella. Ab Saison 1991 hat die LISTA Gruppe zusammen mit der AMAG die Schirmherrschaft übernommen. Ideell und finanziell unterstützt wurden diese Patronatsträger

vom TCS und dem VSCI (Schweizerischer Carrosserieverband). Ende 1992 hat sich der TCS und Ende 1993 auch die AMAG vom Seifenkistenrennsport zurückgezogen. Jakob Keller: „Nach diversen weiteren Wechseln der Sponsoren hat Titelsponsor Lista ab Saison 2010 seinen Namen geändert und zwar in Lista Office LO. Daher heissen wir nun IG LO Seifenkisten Derby Schweiz. Neu auf Saison 2010 unterstützt uns Renault als zusätzlicher Hauptsponsor. Ebenfalls wurde mit der Jugendzeitschrift 4-Teens eine Medienpartnerschaft eingegangen.“ Und wer sich für die Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft entschliesst, der ist über den Sommer an fast jedem Wochenende unterwegs. Gefahren werden jeweils drei Läufe auf speziell abgesperrten Strecken in allen Teilen der Schweiz. Bei den Events im Tessin zum Beispiel stehen in der Regel tausende von Zuschauerinnen und Zuschauern am Streckenrand. In Kesswil waren es immerhin ein paar hundert, die das Siegertrio Samira Müntener, Marion Keller und Kurt Eisenbart begeistert feierten. Jakob Keller: „Die Saison ist gut gelaufen und wir freuen uns nun auf das nächste Jahr.“ www.seifenkisten.ch

Aktion: Randy und Fredy sammelten 13 500 Franken für die Krebsforschung.

Abschied von Roland Die Schweizer Rallye-Szene trauert. Unerwartet ist Roland Scherrer, über viele Jahre Co-Pilot von Patrick Heintz, verstorben. Das Duo feierte grosse Siege mit Subaru und war zuletzt mit einem aufgebauten Ford Escort immer wieder unter den Bestplatzierten. Wir werden Roland Scherrer nicht vergessen. www.rallye.ch

Partner: Patrick Heintz und Roland Scherrer prägten den Rallye-Sport.

Wenn der Vater mit dem Sohn... Beide fahren Rennen mit einem Chevrolet und beide heissen Menu. Vater Alain schlägt sich tapfer in der WTCC und Sohn Maxime sammelt erste Erfahrun-

Ratgeber: Alain Menu (sitzend) hilft Maxime bei den Startvorbereitungen. Erinnerung: Werner Heusser und rechts Gusti Linder waren schon vor 20 Jahren am Start. In der Mitte Jakob Keller.

Vorstand: IG LO Seifenkisten Derby Schweiz (von links): Hans Steiner (Ausstellungen und Reglemente), Köbi Keller (Präsident und Presse), Heinz Lüscher (Seifenkistenteile), Hanspeter Mühlestein (Fahrervertreter und Startnummern), Christoph Wismer (Vize und Sponsoring), Roland Zehnder (Aktuar) und Kurt Knecht (LO Lista Office).

gen im neuen ADAC Cruze Cup. Punkte hat es schon gegeben und 2011 soll alles besser laufen. www.chevrolet.ch


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Welcome all Bikers Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat heisst es: All Bikers Welcome! Bei Weisswurst kann man fachsimpeln, die Bikes parken warm und trocken in der Handwaschhalle. www.biker-meyle.ch

MENSCHEN

Meylenstein Zürich

Lounge, Parties und blanke Autos

Die drei von der Waschstrasse: Beat Meyerstein mit Töchtern Marlene (li.) und Janine sind sehr erfolgreich, dank Familiensinn und einem Herz für Service vom Allerfeinsten.

Lounge me: Bar und edle Sessel locken Gäste aller Couleur ab 19.00 Uhr an.

Guck mal, wer da poliert ... Ein besonderes Highlight im Meylenstein ist der Glasboden über dem Bereich, wo die Autos per Hand geputzt und gestrählt werden. Ab 8 Uhr morgens kann man oben frühstücken und zuschauen, wie sein Gefährt verwöhnt wird. Mittwoch abends: Live Musik. Tipp: Die ganze Location für einen privaten Anlass mieten. www.meylenstein.ch

Transparent: Die Putz-Crew lässt sich durch Neugierige nie stören. Voyeure sind für sie sogar echter Ansporn.

Chillen mit 1 A-Seesicht Bar und Lounge kann man auch mieten: Klasse Seesicht, Nachbarn werden nicht gestört (open end), Partner-Cateringfirmen sorgen für First Class Verpflegung. Smokers-Lounge: Wie eben überall draussen. lounge@meylenstein.ch

Erste Reihe: Gucken, wer vorbeifährt. Im Sommer steigen heisse Parties.

Heute steht die Firma Autop und der Begriff Stützliwösch für ein einzigartiges Erfolgskonzept und wird mittlerweile in der zweiten Generation von den Töchtern Janine (33) und Marlene (28) geführt. Aushängeschild der elf Locations in Zürich und im Aargau: Die Premium-Anlage in Zürichs Tiefenbrunnen. „Unsere Recherchen ergaben, dass hier am Tiefenbrunnen 40 000 Autos täglich vorbeifahren“, erklärt Janine Meyerstein die Wahl des SBB-Geländes, davon natürlich jede Menge Luxusautos, gleich hinter dem Bahnhof Tiefenbrunnen fängt bekanntlich die Goldküste Zürichs an. Die Premiumlage schrie geradezu nach einer Premiumidee: Unten Waschstrasse, oben Lounge und Bar, und ausserdem noch die Möglichkeit zur Doggywösch. Einzigartig in Europa. Wer will, kann in einem separaten Nebenraum seinen Hund selber waschen und föhnen. Die in der Regel gut betuchte Klientel schätzt aber noch einen weiteren Service: Die Handwäsche. Man fährt sein Auto in die Autokosmetik-Halle neben der Waschstrasse und überlässt es firmenintern ausgebildetem Pflegepersonal, die nach allen Regeln der Kunst die geliebte Karosse waschen, saugen, polieren, auf Hochglanz bringen (mit Swizöl-Produkten, man gönnt sich ja sonst nix!), Chrom und Leder pflegen (ab 160 Franken). Der Clou des Konzeptes gerade für Business-Fahrer und Shopping-Addicts ist in den vier Autop-Filialen der GratisErsatzwagen. Lässt man seine Limo oder den Sportflitzer innen reinigen, kann man sich kostenlos der Kleinwagenflotte bedienen (Smart, Toyota iQ, Fiat 500). Oder man wartet in der Lounge, die ab acht Uhr morgens geöffnet ist und von Frühstück über Drinks und Snacks alles bietet. Dank Glasboden kann man seinen Schlitten (oder das Edel-Motorrad) auch permanent durch eine Scheibe im Fussboden im Service: Auch bei der Basiswäsche (ab Auge behalten. www.autop.ch 22 Franken) geht’s nicht ohne Handarbeit.

Foto: fototoni.ch

Als Beat Meyerstein vor 30 Jahren mit seiner Frau eine Tankstelle eröffnete und zwei Waschplätze einrichtete, hatte der HSG-Absolvent einen Traum: Autobesitzern einen unvergleichlichen Service bieten.

Waschen, legen, föhnen: Das Imperium der Meyersteins umfasst zwei reine Autop-Anlagen (textile Wäsche übrigens, links und unten), drei kombinierte Autop & Stützliwösch-Standorte, sowie drei Stützliwösch only, die 24 Stunden täglich offen sind. Oben: Carchitektur Meylenstein in Tiefenbrunnen von atelier ww, Zürich.


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MENSCHEN

Marti Nutzfahrzeuge AG

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Mercedes für Gefahrengut Da kann kaum noch etwas schief gehen. Die Thommen-Furler AG hat fünf neue Mercedes Actros für den Transport von Gefahrengut in die Flotte aufgenommen, zu der immerhin 47 Spezialfahrzeuge, 30 Bahnkesselwagen und zwei Rangierloks gehören. www.mercedes-benz.ch

Auffallend: Drei der fünf neuen Actros, die für Spezialtransporte gedacht sind.

Zertifikatsübergabe: Daniel Marti, Caroline Bagnoud-Grubenmann (Auditorin SQS), Karin Marti, Fritz Zurgilen (Verantwortlicher für das Ersatzteillager) und Rudolf Marti.

Hier fühlt sich jeder Trucker wie zu Hause Nach den ersten Schritten in die Büroräume der Marti Nutzfahrzeuge AG in Reiden fühlt man sich wohl. So stellt man sich einen Familienbetrieb vor, wo Kunden noch Könige sind. Karin und Daniel Marti sind für Verwaltung und Werkstatt zuständig, Vater Rudolf hat sich aus Altersgründen etwas zurückgezogen, aber eben doch nicht ganz: „Ich kümmere mich noch um den Verkauf und Kontakt zu den Kunden, die uns immerhin über 400 Fahrzeuge anvertrauen. Das reicht vom normalen Service, über Revisionen und Arbeiten in Zusammenhang mit der MFK.“ Spezialisiert ist das Trio und sein Team auf die Marken Iveco und Volvo. Gegründet wurde die Firma im Mai 1979 von Rudolf Marti und sie ist seit 1980 Marktpartner von Volvo und Iveco. Neu dazugekommen ist die Vertretung für die robusten und preisgünstigen

Ein Blitz für den König Ab sofort sind zwei Siegertypen gemeinsam unterwegs: Der Schwingerkönig Kilian Wenger hat seinen Opel Insignia 2.8 V6 4x4 in Empfang genommen. Das Fahrzeug wird ihm in Zusammenarbeit mit der Garage Wenger in Interlaken und der Opel Suisse in Glattpark zur Verfügung gestellt. www.opel.ch

Partner: Kilian Wenger geht mit einem Opel Insignia 2,8 V6 4x4 auf die Reise. Grosszügig: Auf dem Areal der Marti Nutzfahrzeuge AG in der Bodenachermatte 8 in Reiden können Lastwagen bequem parken. Die Logos sind von weitem zu erkennen

Russen-Laster der Marke GAZ. Mit Allradantrieb kostet der GAZ 37 860 Franken. Aber auch bei Iveco gibt es ein neues Produkt im Lieferwagensektor mit einem echt überzeugenden Preis-/Leistungsverhältnis. Der Easy Daily von Iveco ist die perfekte Lösung für alle, die sich auf das Wesentliche konzentrieren: Unverwüstlicher Leiterrahmen, drehmomentstarke Motoren, traktionsstarker Heckantrieb und hohe Anhängelast zum kleinen Preis.

Für die Beschaffung eines Lieferwagens ist das Team der Firma Marti jederzeit beratend für die Kunden da und zeigt die verschiedenen Möglichkeiten und Vorteile der GAZ- und Iveco-Modelle auf. Die Marti Nutzfahrzeuge AG ist ein Garagenbetrieb, der aktuellen und modernsten Anforderungen in jeder Weise gewachsen ist und nach dem Qualitätsund Umweltstandard ISO 9001 und ISO 14001 arbeitet. www.martireiden.ch

Scania kauft Vetterli AG Rückwirkend auf den 1. Januar 2010 verkauft Adrian Vetterli, Inhaber der Garage Vetterli AG mit Standorten in Ohringen, Schaffhausen und Frauenfeld, seine Nutzfahrzeugbetriebe an die Scania Schweiz AG in Kloten. Seit mehr als 28

Verbreitet: Die Vetterli AG hat neben Ohringen zwei weitere Stützpunkte.

Präsentation: Der Iveco New Daily wartet auf Interessenten, die ihn testen wollen.

Attraktiv: Den Transporter GAZ Gazelle aus Russland gibt es ab 29 440 Franken.

Service: Pflege und Verkauf von Reifen ist auch eine der Stärken der Marti AG.

Jahren ist die Garage Vetterli AG offizieller Partner für Scania Nutzfahrzeuge in der Nordostschweiz. www.scania.ch


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NUTZFAHRZEUGE

71 Lehrlinge bei Planzer Mitte August empfing Geschäftsführer Nils Planzer die neuen Lehrlinge der Planzer Gruppe persönlich. Auch wir wünschen der Jungmannschaft einen guten Start! www.planzer.ch Auswahl: Die komfortable Grossraumlimousine Viano, rechts der wirtschaftliche robuste Vito, hier eine Hochdach-Variante.

Design: Der Viano (rechts) mit der neuen Vierkammerleuchte mit einer integrierten schwarzen Blende in Glasoptik.

Mercedes-Benz Vito/Viano Waren sichtlich von ihrem Chef beeindruckt: Ein Teil der Planzer-Lehrlinge.

Scania-Tuning von Schoch Truckstyling-Experte HS-Schoch hat sich die neue Scania R-Serie zur Brust genommen. Das Stylingpaket umfasst zwei Bullfänger, drei Dachscheinwerferbügel-

Auf Mass geschneidert: Verkleidung aus edlem Stahl für den King of the Road.

varianten, einen Frontscheinwerferbügel, Fahrerhausauftritte, Ablagetische und entsprechendes Radzubehör. www.hs-schoch.de

Besser transportieren mit dem Stern Mercedes-Benz hat den Transporter Vito und den Van Viano umfassend modifiziert. Neue Motoren und Getriebe senken Emissionen und Verbrauch um bis zu 15 Prozent. Und ein echter Fortschritt: In der Schweiz ist die Blue-Efficiency-Technik serienmässig. Im Mittelpunkt des Facelifts steht ein komplett neuer und sparsamer Antrieb. Die Euro-5Vierzylinder-Common-Rail-Diesel leisten in der gewerblichen Version Vito zwischen 95 und 163 PS, in der Grossraumlimousine Viano 136 oder 163 PS. Dazu gibt es – in der Transporterwelt einzigartig – einen V6 Diesel- sowie einen Benzinmotor (224 oder 258 PS). Alle Dieselmotoren verfügen über einen Oxidationskataly-

sator, einen Partikelfilter sowie eine gekühlte Abgasrückführung. Das neue Sechsgang-Schaltgetriebe Eco Gear für alle Vierzylindermodelle besitzt eine grosse Spreizung, was mit ein Grund für den geringeren Verbrauch ist. Alternativ steht das millionenfach bewährte Fünfgang-Automatikgetriebe zur Verfügung. Ein anderer Grund für den geringeren Verbrauch sind die neuen, bedarfsgeregelten Nebenaggregate wie Ölpumpe, Kraftstoffpumpe, Kühlwasserpumpe und Lichtmaschine. Damit macht Stuttgart der Umwelt einen grossen Gefallen. In der Schweiz zählt beim Vito die BlueEfficiency-Technik zum Serienumfang. Dazu gehören die Eco-Start-Stopp-Funktion (nicht für Automatikgetriebe), rollwiderstandsoptimierte Reifen, Eco-Lenkhelfpumpe, Schaltpunktanzeige (nicht Automatikgetriebe) und innermo-

Es tut sich was bei Sprüngli Die Aussendienstmitarbeiter der Lindt & Sprüngli (Schweiz) AG dürfen ihre 13 drei Jahre alten Ford S-MAX gegen die neueste Modellgeneration mit sparsamen Zweiliter-Turbodieselmotoren eintauschen. www.ford.ch

Erweiterung: In der Flotte gibt es jetzt zwei Galaxy- und vier Kuga-Modelle.

Vito Kastenwagen: Er verfügt, je nach Einsatzprofil, über eine massgeschneiderte Abstimmung der Hinterachse. Das Fahrwerk des Viano wurde mehr auf Komfort ausgelegt.

Praktisch: Das Vierspeichen-Lenkrad mit Multitifunktion. Die hinteren Einzelsitze im Viano lassen sich jetzt viel einfacher verschieben sowie aus- und einbauen.

torische Massnahmen. Preise und alles über weiteres praktische Zubehör erfahren Sie beim nächsten Vertreter der Marke. www.mercedes-benz.ch


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NUTZFAHRZEUGE

Movano nur als Chassis

Erfolgreiches Busfahrer-Team: Susanne Hartmann (Leiterin), Weltmeister Christian Hänni, Rolf Brunner, Reto Derungs.

Weltmeisterschaft UICR

Schweizer ganz ganz klar Spitze Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk pilotierten die Schweizer Berufsfahrer Anfang September über den Parcours der UICR-Weltmeisterschaft in Österreich. Das Ergebnis: zweimal Gold und zweimal Silber! AutoSprintCH gratuliert herzlich. Bereits zum 27. Mal fand Anfang September die alle zwei Jahre stattfindende WM der Union Internationale des Chauffeurs Routiers (UICR) statt. Aus der Schweiz hatten sich zwölf Berufsfahrer aus den Berufsverbänden Swiss Drivers und Swiss Bus-Driver für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Die Tests begannen mit einer schriftlichen Prüfung zu Fragen der Strassenverkehrsgesetzgebung in Europa und über Erste Hilfe unterwegs. Im zweiten Teil mussten ein Fahrzeug und seine Ladung auf Fehler untersucht werden. Die

Hauptaufgabe bestand aber im Handling der schweren Nutzfahrzeuge durch einen Parcours mit 18 Hindernissen. Ein Zusatzposten war unter anderem die korrekte Montage von Schneeketten. Hier hatten die Schweizer verständlicherweise einen

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Weltrekordhalter im Rückwärtsfahren: Hausi Frei schaffte die Wippe locker.

Vorteil gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen aus Afrika. Die erste Goldmedaille für die Schweiz holte Christian Hänni in der Kategorie Bus, Silber gab es für Roger Steiner in der Kategorie Sattelschlepper und für Köbi Schoch in der Kategorie Anhängerzug. Diese Resultate wie auch die sehr guten Leistungen der übrigen Fahrer brachten der Schweiz zudem die Goldmedaille in der Nationenwertung. Einfach Klasse. Die nächste Weltmeisterschaft findet 2012 in Südafrika statt. www.swiss-drivers.ch

Ab sofort ist der Opel Movano als Fahrgestell für Aufbauten zu haben. Die Versionen mit Einzelkabine und Doppelkabine treten in den Kategorien bis 3,5 und 4,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht an und stehen in drei Fahrzeuglängen (L2/L3/L4) sowie mit Front- und Heckantrieb zur Verfügung. Mit Normalkabine L2 H1 sowie Frontantrieb mit 125 PS beginnen die Preis bei 38 000 Franken. www.opel.ch

Fahrgestelle: Es gibt sie in der Einzel-, Doppelkabine und Plattformversion.

Mehr wissen über Busse Wer ist Bus des Jahres 2011 geworden? Welche neuen Modelle kauft PostAuto Schweiz in den nächsten Jahren und warum fahren die Basler Verkehrs-Betriebe auf Erdgas ab? Diese und andere Fragen beantwortet die neuste Ausgabe von BUS transNews, Für Bus-Fans ein Muss: BUS transNews, das einzige Busheft der Schweiz.

Weltmeister-Team 2010 (in der ersten Reihe unten von links): Jost Schmidig, Köbi Schoch, Susanne Hartmann, Paul Bachmann, Rolf Brunner; in der zweiten Reihe von links: Olivier Kaufmann, Reto Derungs, Orlando Gitz, Sascha Frieden, Gerhard Meyer, Christian Hänni, Hermann Gilgen, Roland Heeb und Roger Steiner.

das einzige Schweizer Fachmagazin, das sich nur um Reise- und Linienbusse dreht. Gibt’s nur im Abonnement. www.bustransnews.ch


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Power-Flügler Mit breiten Reifen und tiefer gelegt wirkt der von Hamann veredelte Mercedes SLS AMG fast wie ein Auto vom anderen Stern. Damit die Kraft auch auf

Hingucker: Getunt wirkt der Mercedes SLS AMG noch viel angriffsfreudiger.

die Strasse kommt, wurden der Leistung angepasste Fahrwerksfedern eingebaut. Sicher ist sicher. www.collaction.ch

TUNING Nach dem C30, C70 und S80 hat Heico Sportiv, Hausveredler bei Volvo, Hand an den S60 gelegt. Der ohnehin schon kraftvoll wirkende Schwede lässt die Muskeln noch mehr spielen.

Heico Sportiv

Der Volvo S60 T6 Design by Heico Sportiv basiert auf dem Serienmodell der Volvo Premium-Limousine und ist mit einem überarbeiteten Reihen-Sechszylinder-Turbobenziner ausgestattet, der 26 PS mehr und somit neu 330 PS leistet. Das maximale Drehmoment wurde um 20 Nm auf 460 Nm gesteigert. Der Zuwachs an Power basiert auf Heico Sportiv e.motion (efficiency in motion), sowie einem zusätzlichen Motorsteuergerät und einem überarbeiteten Motormanagement. Der

10 000. Prius Die Schweiz zeigt, wie es laufen sollte. Nach seiner Markteinführung 2000 wurde jetzt in der Schweiz der 10 000. Prius von Toyota verkauft. Damit hat die Marke eine Vorreiterrolle für diese Technik übernommen. www.toyota.ch

Heck: Die Doppelrohranlage an jeder Seite macht mächtig Eindruck und beim Sprint ist der Sound kaum zu überhören.

Volvo zeigt mächtig


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TUNING Front: Der zweiteilige Frontspoiler ist auf den Originalstossfänger montiert und passt so harmonisch zum Design. Die Preise gibt es auf Anfrage..

Armaturen: Innen setzt sich das Tuning in dezenter Weise fort. Aluminium und Leder dominieren. Gebaut werden 100 Exemplare.

Volvo S60 T6 by Heico Sportiv sprintet in 5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h (elektronisch abgeregelt). Der Durchschnittsverbrauch beträgt 10,3 Liter auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoss von 239 g/km entspricht. Für perfekte Traktion auf jedem Terrain ist die Limousine serienmässig mit dem permanenten Allradantrieb ausge-

stattet. Das schafft spürbar mehr Sicherheit auch in Grenzbereichen. Darüber hinaus ist der Volvo S60 T6 Design by Heico Sportiv mit einem Bodykit ausgerüstet. Dazu gehört ein zweiteiliger Frontspoiler, der auf den Originalstossfänger montiert ist und sich nahtlos in das sportlich-elegante Gesamtbild einfügt. Er ist aus leichtem und flexiblem Polyurethan-Kunststoff gefertigt. Der getunte Volvo S60 T6 basiert auf der umfangreichsten Volvo Ausstattungslinie Summum, zu der unter anderem ein Audio-Paket, eine Klimaautomatik, eine Geschwindigkeitsregelanlage, ein Multifunktions-Lederlenkrad, elektrisch anklappbare Aussenspiegel, Lederpolsterung sowie Dual-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht gehören.

Erfolg für Cup Die Idee kam sehr gut an. Beim Bergrennen Oberhallau wurde zum ersten Mal der KW Berg-Cup ausgetragen, bei dem über 40 Piloten an den Start gingen. Im-

Bolide: Der für Bergrennen aufgebaute Mitsubishi fuhr schnell in die Ränge.

merhin 10 000 Motorsportfans verfolgten die Rennen. Wiederholung sicher im nächsten Jahr. www.aerotechnik.ch

www.volvocars.ch

Hilfe für Retter

Muskeln

Volvo C30: Der Benjamin der Marke hat getunt deutlich an Charakter gewonnen.

Volvo S80: Tiefer gelegt, breit und bullig. So macht das Flaggschiff viel Eindruck.

Eine Rettungskarte kann mit ihren Daten über die im Auto eingebauten Sicherheitssysteme die Arbeit der Rettungskräfte erleichtern und so Menschenleben retten. TCS: Jeder sollte eine im Wagen haben! www.infotechtcs.ch


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MOTORRAD

Kawa Z750 als R wie Racing

BMW K 1600 GT/GTL

Sechs in einer Reihe

Kawasaki lanciert den Streetfighter Z750 als R-Version. Auffälligste Unterschiede zum Basismodell: Schärferes Design, hochwertigere Federelemente, Bremsen und Aluschwinge. www.kawasaki.ch

Aufgemotzt: Kawasaki Z750R mit dem Titan-Schalldämpfer von Akrapovic.

Das Beste aus zwei Welten Die Aprilia Dorsoduro vereint die Kraft eines Supersportlers mit der Wendigkeit einer Supermoto. Den erfolgreichen 750er-Modellen wird jetzt eine 130 PS starke 1200er-Schwester mit Hightech V2-Motor und wählbaren Fahrmodi zur Seite gestellt. Die neue Dorsoduro 1200 ist ab November in der Schweiz erhältlich. www.aprilia.ch

Der Sechzylinder-Reihenmotor steht bei BMW-Automobilen seit Jahrzehnten im Mittelpunkt. Jetzt kommt der Reihensechser erstmals im Motorrad zum Einsatz und das gleich doppelt, in den Luxus-Tourern K 1600 GT und K 1600 GTL.

Weltneuheit: BMW K 1600 GT mit adaptivem Xenonlicht. Der Projektions-Spiegel ermöglicht selbst in Kurven eine optimale Ausleuchtung der Strasse mit waagrechter Grenze von hell und dunkel.

Aufgefallen: Aprilia Dorsoduro 1200 mit 130 PS starkem Hightech V2-Motor..

City-Flitzer im Sportler-Look Yamaha vererbt dem Roller X-Max 250 sportliche Motorrad-Gene. Der attraktive Flitzer kommt mit niedriger Scheibe, Beifahrer-Rücklehne, sowie Sport-Edition-Cockpit, -Sitzbank und -Lackierung. www.yamaha-motor.ch

Aufgepushed: Yamaha X-Max 250 Sports mit Beifahrerrücklehne und Scheibe.

Reihensechser: Kompaktes Aggregat mit stark nach vorn geneigter Zylinderbank und Kardanantrieb. Luxusmodell K 1600 GTL im vollen Ornat.

Das quer zur Fahrtrichtung eingebaute 1.6-Liter-Aggregat ist mit 56 Zentimeter unwesentlich breiter als der aktuelle Vierzylinder. Beeindruckender als die Leistung von 160 PS ist das maximale Drehmoment von 175 Nm bei 5000/min. Individuell abrufbare Fahrmodi, Antihopping-Kupplung, Traktionskontrolle und Integral-ABS sind serienmässig dabei. Eine weitere Weltneuheit ist das adaptive Kurvenlicht auf Xenonbasis. Dabei wird das Licht auf einen schwenkbaren Reflektorspiegel projiziert. Nickwinkel und Schräglagen werden dadurch ausgeglichen. Die Hell-/Dunkel-Grenze verläuft somit permanent waagrecht zur Fahrbahn, was eine verbesserte Ausleuchtung der Fahrbahn bewirkt. Ebenfalls neu ist das Bedienkonzept mit einfach steuerbarem Multicontroler in Verbindung mit praxisgerechter Menüführung und übersichtlich gegliedertem TFT-Display. Höhenverstellbare Windschutzscheibe, Seitenkoffer, Griff- und Sitzheizung sind ebenso Standard wie Bordcomputer, Tempomat und Audioanlage. Während sich die K 1600 GT als dynamischer Tourer durch eine fahraktive Sitzposition auszeichnet, erfüllt die K 1600 GTL höchste Komfortansprüche. Perfekte Ergonomie mit aufrechterer Sitzposition und RiesenTopcase mit Rückenlehne runden die Ausstattung ab. www.bmw-motorrad.ch


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MOTORRAD

Harley-Davidson Softail Deluxe Klassisch: Tolles Styling, effektvolle Vibrationen, kerniger Sound. Das Feeling auf der Harley-Davidson Softail Deluxe ist unbeschreiblich.

Zwei Jahre war die Softail Deluxe nicht mehr erhältlich. Jetzt ist das wahrscheinlich Aufsehen erregendste aller H-D Softail-Modelle wieder da – edler, attraktiver und mit Preisen zwischen 27 200 und 29 100 Franken auch teurer als je zuvor. Eigentlich ist die Harley-Davidson Deluxe ein brandneuer Oldtimer – sie sieht zumindest so aus. Beim Betrachten fühlt man sich in die 50er-Jahre zurückversetzt. Grosse Schutzbleche, schöne Speichenräder mit klassischen Weisswandreifen, Custom-Paint-

... hier entscheidet Ihr Budget Modern: Hinter klassischer Fassade steckt neue Technik mit Wegfahrsperre, ABS und elektronischem Motormanagement.

Lackierungen und überall glänzende Chromteile soweit das Auge reicht. Der pulsierende Herzschlag des mächtigen 1584-ccm-V2-Motors lässt die Maschine effektvoll vibrieren. Hinter dem breiten Lenker im bequemen Sattel gemütlich durch die Landschaft cruisen ist ein wirklich einzigartiges Erlebnis.  www.harley-davidson.ch

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Bunter Cruiser Jetzt treibt es Honda bunt. Zur TöffSaison 2011 lässt der Marktleader den Mittelklasse-Cruiser VT750S in den typischen HRC-Farben (Honda Racing Company) anrollen. Die sportliche weiss-

Aufgefrischt: Honda VT 750S in den typischen HRC-Farben der Rennsport-Bikes.

rot-blaue Lackierung wirkt erfrischend anders, was Verkaufserfolg garantieren dürfte. www.hondamoto.ch

Milano-Show An der grössten Motorradmesse der Welt, der EICMA in Mailand (4. bis 7. November), zeigen fast alle Hersteller die Modelle der kommenden Saison. Dazu gibt’s Shows, Probefahrten, Zubehör und vieles mehr. www.eicma.it


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Schweizer sind die Weltmeister Gekonnt ist gekonnt. Bei der Weltmeisterschaft der Audi-Techniker und Serviceberater konnte sich die Schweiz gegen 59 Teams aus 34 Nationen als klarer Sieger durchsetzen. www.audi.ch

RATGEBER

AXA Crash Recorder Klarheit: Wer an seinem Wagen diesen Sticker zeigt, kann sicher sein, dass bei einem Unfall der Crash Recorder sofort sichergestellt wird.

Geschafft: Strahlende Schweizer Sieger bei der Ehrung in Jerez de la Frontera.

Lena lässt es blitzen Bei einem Konzert zum Tag der offenen Tür bei Opel in Rüsselsheim präsentierte Alain Visser, Opel Vice President Sales, Marketing & Aftersales, einen Überraschungsgast: Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2010 in Oslo, Lena Meyer-Landrut, wurde auf der Bühne vor 20 000 Zuschauern als neue Markenbotschafterin vorgestellt. www.opel.ch

Symbol: Lena soll die Generation vertreten, für die Opel in Zukunft Autos bauen will.

Viel Platz für Golfer Julien Zur Schweizer Markteinführung des BMW 5er Touring in der Schweiz, hat Top-Golfer Julien Clément seinen BMW dieser Baureihe von Kurt Egloff, Vertriebschef der BMW (Schweiz) AG, entgegenommen. www.bmw.ch

Botschafter: Julien Clément (links) und Kurt Egloff mit dem neuen Dienst-BMW.

Wenn es kracht, haben Sie einen stillen Zeugen Der kleine weisse Kasten, der Crash Recorder, kann Ihnen bei einem Unfall wertvolle Daten liefern, die im Streitfall Ihre Unschuld beweisen können. Ein stiller Zeuge also, auf den Sie für den Fall aller Fälle nicht verzichten sollten. Und so arbeitet der Crash Recorder: Das Gerät zeichnet während 30 Sekunden alle wichtigen Daten auf, die zur Rekonstruktion eines Unfallhergangs notwendig sind. Mit dem Crash Recorder und einer Motorfahrzeugversicherung der AXA sind Sie so immer auf der sicheren Seite. Falls Sie in einen Unfall verwickelt werden, hält der Crash Recorder während Querund Längsbeschleunigungen, Datum und Uhrzeit fest. Diese Aufzeichnungen lassen nachträglich den Unfallhergang schnell rekonstruieren und helfen, die Schuldfrage objektiv zu klären. Mehr als 15 000 junge Autolenker haben sich seit der Einführung im März

Ansprechend: Die Verpackung des Crash Recorders ähnelt einer Box für Modelle.

2008 für den Crash Recorder entschieden. Die AXA engagiert sich zudem aktiv in der Unfallverhütung und hat dafür eine eigene Forschungsabteilung. Wenn Sie jetzt eine Motorfahrzeug- Daten: Alle wichtigen Daten können direkt versicherung der AXA abschliessen, vom Crash Recorder abgerufen werden. profitieren Sie vom kostenlosen Einbau des Crash Recorders sowie einem Prämienrabatt von 15 Prozent für Junglenker im Alter von 18 bis 25 Jahren. Tipp: Klicken Sie ins Internet, da wird gezeigt, wie der Crash Recorder funktioniert. www.axa.ch

Montage: Der Crash Recorder kann mit wenigen Handgriffen, zum Beispiel unter die Rücksitzbank, eingebaut werden.


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Michelin pflegt die Umwelt Perfekt auf winterliche Verhältnisse sind die Eigenschaften des Michelin Alpin A4 ausgelegt. Der Reifen ist besonders umweltfreundlich, darum trägt er das Label GREEN X. www.michelin.ch

RATGEBER

TCS-Winterreifentest

Auf Markenpneus ist wirklich Verlass

Michelin: Die guten Resultate bei den Tests, brachten dem Pneu vier Sterne.

Continental mag Schnee Nicht nur von den Experten des TCS wurde der Continental ContiWinterContakt TS 830P gut bewertet. Basis sind die Ergebnisse der Entwicklungen der

Continental: Die Marke ist wie gehabt Nummer 1 bei den Erstausrüstern.

Glatteis: Wie sicher sich die neuen Winterreifen auch auf spiegelglatter Fläche verhalten, wurde diesmal in einer Eisport-Arena getestet. Einige Ergebnisse waren überraschend.

Der Touring Club Schweiz nahm in diesem Jahr 28 Winterreifen der Dimensionen 185/65 R 15 T und 225/45 R 17 H unter die Lupe. Wirklich überzeugen konnten nur die Produkte der bekannten Hersteller. Die schwarzen Gummis aus China schnitten wiederum bei den sicherheitsrelevanten Kriterien schlecht ab. Der TCS rät daher von solchen Penus ab. Nichtsdestotrotz steht den Konsumenten mit insgesamt sechs „sehr empfehlenswer-

ten“ und 16 „empfehlenswerten“ Reifen eine breite Auswahl zur Verfügung. Die Spitzenplätze in der Dimension 185/65 R 15 T werden von den Premiumherstellern Dunlop (SP Winter Sport 3D MO), Goodyear (UltraGrip 7+) und ESATECAR (Super Grip) eingenommen, dicht gefolgt von der Gruppe der „empfehlenswerten“ Reifen. Angeführt wird diese vom ContiWinterContract TS 830, der wegen seiner leichten Schwächen auf trockener Fahrbahn ganz knapp die Maximalnote verpasst hat. Jedoch zeigt er sehr gute Eigenschaften auf Schnee. Mit

leichtem Abstand folgen der Fulda Kristall Montero 3 und der Semperit SpeedGrip. Alle neun Reifen mit der Bewertung „empfehlenswert“ konnten nicht ganz auf nasser Fahrbahn überzeugen. Der Kleber Krisalp HP2 sticht mit der besten Laufleistung heraus und der Goodyear Vector 4 Seasons positioniert sich als Ganzjahresreifen gut im Mittelfeld. In der Gruppe der „bedingt empfehlenswerten“ Reifen kann nur der Yokohama W.drive V903 auf trockener Fahrbahn mit der Bestnote glänzen, überzeugt jedoch mit einer schwachen Leistung auf

Spezialisten von ContiTech. Besonders hervorgehoben werden die guten Fahreigenschaften auf Schnee. www.continental.ch

Dunlop ist vorne dabei Der Dunlop SP Winter Sport 3D ist wie der Sport 3D MO auf den ersten Rängen zu finden. Die Gründe: Starke Eigenschaften auf Schnee, kurzer Bremsweg und viel Sicherheit beim gefährlichen Aquaplaning. Das alles bringt eben viele Pluspunkte. www.dunlop.ch

Dunlop: Gleich mit zwei Produkten ist die Marke in die Ränge gefahren.

Kauftipp: Bevor Sie kaufen, sollten Sie erst Offerten von verschiedenen Anbietern einholen. So kann man sparen.

Kauftipp: Diese Reifen passen vor allem auf ältere Wagen der Mittelklasse und auch auf viele neue Kleinwagen.


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RATGEBER Kälte: Die Tests des TCS, die mit dem ADAC und ÖAMTC jedes Jahr durchgeführt werden, finden unter winterlichen Bedingungen auch bei Nacht und Frost statt.

nasser Fahrbahn nicht. Der Vredestein Quatrac 3 (Ganzjahresreifen) punktet beim Fahren auf Schnee nicht und hat einen hohen Treibstoffverbrauch. Schlusslicht ist wiederum ein Reifen aus China (Star Performer Winter), der mit Abstand bei Nässe, trockener Fahrbahn und Eis die schlechtesten Leistungen erbrachte. Die Dimension 185/65 R 15 T passt vor allem auf ältere Fahrzeuge der un-

teren Mittelklasse, aber auch auf viele neue Kleinwagen. Auch in der Dimension 225/45 R 17 H finden sich auf den vordersten Plätzen ausschliesslich Premiumprodukte (Michelin Alpin A4, Continental ContiWinterContact TS 830P und Dunlop SP Winter Sport 3D). Dabei sticht der Michelin Alpin A4 mit sehr guten Resultaten in der Laufleistung und auf nasser Fahrbahn heraus und der Continental

ContiWinterContact TS830P erreichte die Bestnote auf Schnee und zeigt gute Komforteigenschaften. In der Gruppe der „empfehlenswerten“ Reifen steht der Uniroyal MS plus 66 ganz oben, der trotz Bestnote auf nasser Fahrbahn wegen zu hohem Treibstoffverbrauch abgewertet wird. Dahinter folgen die Modelle von Semperit, Fulda, Nokian, Goodyear, Ceat und Pirelli. Ausser dem Uniroyal und dem Semperit zeigen alle Schwächen auf nasser Fahrbahn. Wegen schlechten Ergebnissen auf Schnee erhält der Yokohama W.drive V902A nur die Bewertung „bedingt empfehlenswert“. Nicht empfehlenswert sind zwei Reifen aus China, die sehr schlechte Resultate auf nasser Fahrbahn erzielten. www.tcs.ch

Premio Reifen-Service

Gute Ideen haben immer Erfolg Ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft der Premio Reifen + Autoservice Kooperation in der Schweiz: Mit der Gründung der Premio Genossenschaft und Wahl der acht Verwaltungsräte, präsidiert durch Jean Louis Junod, stärkt Premio seine Position im hart umkämpften Markt.

Dies sichert nachhaltig die Zukunft der Premio Fachhandelsorganisation. Das Unternehmen Goodyear Dunlop Tires Suisse SA hat das überzeugende Konzept Premio Reifen + Auto-Service im Jahr 1996 als serviceorientierte Fachhandelsgruppe in den Schweizer Markt

gebracht. Dem Premio Reifen-Service gehören zahlreiche und kompetente Handelspartner in der gesamten Schweiz an. Gemeinsam bieten sie umfassende, einheitliche Service-Leistungen an und sind Ansprechpartner rund um Reifen, Felgen, Fahrwerke und Tuning. www.premio.ch

„Wir können als Genossenschaft unsere Mitglieder noch effizienter und zielgerichteter unterstützen“, so Roger Blaser, Delegierter des Verwaltungsrates. Die Gründung der Premio Genossenschaft bezweckt die Unterstützung seiner Mitglieder beim gemeinsamen Einkauf und Vertrieb für deren Tätigkeit als Reifenfachhändler. Jedes Mitglied der Pre- Genossenschaft: Matthias Courvoisie, Roger Blaser, Patrizio Cappelli, Daniel Kalberer, mio Genossenschaft kann nun noch akti- Yves Morel, Nicolas Vigne, Pascal Pache, Ralph Treichler und Jean-Louis Junod (von ver an den Geschäftprozessen mitwirken. links nach rechts) wollen Synergien in Zukunft sehr viel stärker nutzen.

Der Trick mit den Lamellen

Goodyear: Der Winterreifen wurde in den letzten Jahren häufiger prämiert.

Besonders konstruierte Waffel-Lamellen machen den getesteten Goodyear UltraGrip 7+ zu einem Reifen, der sich auch bei schnell ändernden winterlichen Strassenverhältnissen den jeweilen Bedingungen gut anpasst. Hinzukommen eine längere Laufleistung und mehr Sicherheit bei Aquaplaning. www.goodyear.ch

ESA setzt auf die Grip 7 HP

ESA-Tecar: Diesen Reifen kann man auch über www.esashop.ch ordern.

Neuzugang in der ESA-Tecar-Familie. Mit Super Grip 7 und Super Grip 7 HP stehen zwei Reifen zur Verfügung, die nicht nur den Kraftstoffverbrauch senken, sondern die auch bei Eis und Schnee ihre Qualitäten locker auszuspielen wissen. Das bedeutet: Durch umlaufende Längsrillen wird die Fahrstabilität erhöht und der Rollwiderstand deutlich verringert. Das schafft mehr Sicherheit. www.esa.ch


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UMWELT

Kleiner Fiat mit Erdgas Zwei Zylinder, 85 PS und jede Menge Fahrspass. Der kann noch gesteigert werden, wenn es vom flotten Italiener Fiat 500C TwinAir eine Erdgas-Variante gibt. Die Vorbereitungen für den Umbau

Kombination: Mit dem Toyota Auris Hybrid ist man in der Stadt immer gut unterwegs. Sie werden staunen, wie oft man im Elektromodus fährt. Fünf Insassen sitzen bequem. Wenn man mit viel Gepäck zu einer längeren Reise startet, dann ist der VW Touran EcoFuel sicher der richtige Wagen.

Flitzer: Der Fiat 500 ist in seiner Klasse unangefochten das Modell Nummer 1.

für eine kleine Serie sind getroffen. Preise und Verkaufsstart stehen zurzeit noch nicht fest. www.erdgasfahren.ch

VW Passat mit nur 117 g/km Technisch ist fast alles möglich und für Überraschungen ist gesorgt. Der neue VW Passat EcoFuel hat einen extrem sparsamen Durchschnittsverbrauch von 4,3 Kilo Erdgas und er liegt bei 117 g/km. Klasse. www.volkswagen.ch

Sparfahrt: Den neuen VW Passat gibt es ab Mitte Oktober auch in der Schweiz.

Erdgas und Hybrid

Kombination mit Zukunft Wer ein umweltfreundliches Auto will, sollte sich Hybridund Erdgasautos anschauen; punkto CO2-Emissionen schneiden sie deutlich besser ab als Benzin- und Dieselfahrzeuge. Hybride als Cityflitzer und Erdgasfahrzeuge für Ausserorts. Hybrid- und Erdgasfahrzeuge stossen im Vergleich mit Benzinfahrzeugen deutlich weniger Kohlendioxid (CO2) aus. In einer Studie untersuchte die EMPA das CO2-Emissionsverhalten aktueller Hybridautos. Fazit eines Vergleichs mit Benzinund Erdgasfahrzeugen: In der Stadt sind Hybridfahrzeuge, auf der Autobahn Erdgasfahrzeuge am saubersten. Im Ausser-

ortsbetrieb schneiden beide ähnlich gut ab. Im gemischten Betrieb, also im realen Alltag, lassen sich mit beiden Konzepten die CO2-Emissionen um bis zu 25 Prozent gegenüber konventionellen Benzinantrieben senken; sie sind also – neben erneuerbaren Treibstoffen wie Biogas und Ethanol aus Abfallstoffen – eine wichtige und sofort umsetzbare technische Massnahme zur Reduktion der CO2-Belastung. Für die Studie verglichen die EmpaIngenieur den Verbrauch von drei unterschiedlichen Hybridfahrzeugen. Das Verbrauchsverhalten wurde auf dem Rollenprüfstand einerseits im vorgeschriebenen Normzyklus wie auch in realen, dem Fahralltag besser entsprechenden Fahrprofilen für Innerorts-, Ausserorts-

Methode wird jetzt geprüft Der Iveco Daily Natural Power kann wegen unterschiedlicher Messmethoden noch nicht in die VCS-Umweltliste aufgenommen werden. Das soll geprüft und geändert werden. www.verkehrsclub.ch

Monoantrieb: Der Iveco Daily NP wird ausschliesslich mit Erdgas gefahren.

Kombination: Der kürzlich auf der Mondial Paris vorgestellte Honda Jazz Hybrid ist das ideale Auto für die Stadt. Der Japaner ist wendig, bietet Platz für fünf Personen und wenn man die Rücksitzlehne nach unten klappt, kann man ihn auch für kleinere Transporte nutzen. Für die Reise über Land bietet sich der Fiat Doblô Natural Power an.

Christian Bach: Er ist bei der EMPA für Verbrennungsmotoren zuständig.

und Autobahnbetrieb untersucht. Ausserdem wurden die Stromrückspeisung in die Leistungsbatterie während des Bremsens und den Stromverbrauch aus der Leistungsbatterie (Unterstützung des Verbrennungsmotors) ermittelt. Der Vergleich mit Benzinfahrzeugen zeigt, dass Hybride im innerstädtischen Fahrbetrieb einen bis zu doppelt so hohen Wirkungsgrad erzielen, was sich positiv auf den Verbrauch und die CO2Emissionen auswirkt. Beschleunigungen und zahlreiche Bremsmanöver sowie die mässige Geschwindigkeit im innerstädtischen Stop and Go kommen den Hybridfahrzeugen besonders entgegen. Christian Bach, Empa Verbrennungsmotoren: „Im Gegensatz dazu zeigen Hybridautos ausserorts nur noch geringe und im Autobahnbetrieb keine nennenswerten Verbrauchs- und CO2-Einsparungen im Vergleich zu Benzinern. Wegen der hohen Fahrleistung bei Überlandgeschwindigkeiten kann der elektrische Antrieb den Verbrennungsmotor kaum noch unterstützen. Kurz gesagt: Die Hybridfahrzeuge sind ideal als Cityflitzer.“ www.empa.ch, www.erdgasfahren.ch


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Walter Haefner feierte den 100. Walter Haefner, Gründer und Besitzer der AMAG-Gruppe, konnte seinen 100. Geburtstag feiern. Er war auch Gründer vieler Firmen, die nur wenig mit dem Automobil zu tun hatten. www.amag.ch

BRANCHE

Caramba Chemie-Gruppe

Aristoteles und Sven sind Paten Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Mit diesem Zitat von Aristoteles unterstreicht die Caramba Chemie-Gruppe was sie Ihren Kunden und Geschäftspartnern in Zukunft bieten wird.

Zurückgezogen: Walter Haefner lässt sich selten in der Öffentlichkeit sehen.

Urban Stage ehrte Sieger Da kommt Freude auf. Den Smart Urban Future Minds Award übergab Karl Schregle (CEO Mercedes Schweiz) an

Und Sven Hannawald hat für seine neue Karriere im Motorsport mit Caramba einen dynamischen Partner hinzugewonnen. Sven Hannawald: „In einer ersten Testphase werden zum Ende der Rennsaison verschiedene Aktivitäten in Richtung Profi- und Consumer-Kunden umgesetzt. Ich freue mich darauf.“ Und nicht nur er. Die Caramba Chemie-Gruppe von fünf Unternehmen an elf Standorten in Europa hat das Ziel - unter dem Dach der Marke Caramba - zum

führenden Systemanbieter von Chemieprodukten und Dienstleistungen für die Anwendungen Reinigung, Pflege und Wartung zu werden. Beim ersten gemeinsamen Messeauftritt auf der Automechanika Frankfurt wurde die gebündelte Kompetenz der Firmen Caramba, TegeeRumler, Maurer und Wigo deutlich. Schon über 100 Jahre entwickelt und produziert Caramba in Duisburg chemische Spezialprodukte rund um Wartung und Pflege. Heute kommen Caramba-Produkte nahezu überall zum Einsatz, ob in Industrie, Werkstatt, Haus oder Hobby. Tegee-Rumler, seit über 50 Jahren ein Garant für Qualität und Leistung von Reinigungsprodukten für professionelle Anwender, avancierte in der Sparte Fahrzeugwäsche zum Marktführer. Von der

Werbung: Nicht zu übersehen war der Zeppelin mit dem Caramba-Logo über dem Frankfurter Messegelände.

Forschung & Entwicklung über die Auswahl der passenden Verpackungen bis hin zur Produktplatzierung von Car-CareChemicals betreut Wigo die Marken von Automobilherstellern, Mineralölgesellschaften und Handelsorganisationen. Als Partner seiner Kunden für Reinigung, Pflege und Wartung in Südosteuropa versteht sich Maurer seit fast 40 Jahren. Ein so umfassendes Spektrum wie die Caramba Chemie-Gruppe mit ihren Unternehmen kann kaum ein Anderer in der Branche bieten. Die Unternehmensgruppe wird damit auch den Wünschen ihrer Kunden wie Mineralölgesellschaften und deren Tankstellen, Werkstätten oder auch dem Kraftfahrzeugfachhandel gerecht, der Service aus einer Hand haben möchte. www.caramba-group.ch

Neustart: Sven Hannawald ist wieder aktiv, als Rennfahrer der ADAC GT-Master Serie, die er in seiner ersten Saison bereits als Vizemeister abschloss: „Das hätte ich bei meinem Einstieg nicht zu träumen gewagt.“ Ideen: Die Preisträger überzeugten mit Konzepten für das Leben in der Stadt.

Jérôme Maye, Martin Rufli, Ralf Kästner (Projektinhaber) und Dr. David Müller (Kurator). Der Hauptpreis war 15 000 Franken. www.smart-urban-stage.com

Team (von links): Siegfried Pabst (GF Schweiz), Peter-Paul Brenninkmeijer, Hans Hartman (beide Oscar wash+care), und Bruno Lässer (Vertrieb Schweiz).

André will es wissen Die Drehzahl wird bei André Hefti, Publicrelations- und Sportdirektor Renault, auch in seinem neuen Job wohl kaum den roten Bereich verlassen. Ab 1. April 2011 ist er Generaldirektor des Genfer Auto-Salons. www.salon-auto.ch

Erfahren: André Hefti kennt die Szene, hat Kontakt und immer neue Konzepte.

Information: Vertreter der zur Caramba gehörenden Marken konnten alle Fragen der Standbesucher leicht beantworten.

Diskussion: Die Vielfalt der Angebote der vier Marken gab Anlass für fachliche Gespräche und Informationsaustausch.


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AGVS

Wettbewerb

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Diplome für die Besten Die sechs Besten von 118, die bei der Weiterbildung der AMAG besonders gute Resultat erzielten, sind Ueli Portmann, Alexander Maetzener, Marc Peytrignet, Monika Schweizer, Daniel Sarbach, Manuel Sargenti und rechts Daniel Arber (Leiter AMAG Group Service). www.amag.ch

Glücklich: Als Belohnung für die guten Leistungen gab es eine Uhr von Tissot.

Wer wird Superstar 2010? Schweiz, im attraktiven Phanteon in Muttenz, dem grössten Schweizer Forum für Oldtimer. Die Automechaniker mussten sich in einem Parcours an fünf Posten den kniffligen Aufgaben stellen. 14 Fachexperten beurteilten die Leistungen der Anwärter. Dabei bewertete die Jury neben dem fachtechnischen Können auch persönliche und menschliche Komponenten. Moderiert wurde das Casting von Jennifer Ann Gerber, Moderatorin von Durchgeführt wurde das Casting Automobil Revue TV. Von den 27 Casting-Teilnehmern sivom AGVS, Autogewerbeverband der

Wer ist der beste Automechaniker im ganzen Land? Um das herauszufinden, haben 27 Kandidaten ihre beruflichen Fähigkeiten an einem Casting gemessen. Davon qualifizierten sich jetzt zwölf Teilnehmer für die Schweizermeisterschaften 2010. Sie nahmen damit die erste Hürde auf dem Weg an die Berufsweltmeisterschaft 2011 in London.

Prüfung: An fünf Posten mussten die Kandidaten Wissen, Können und ihre Fertigkeiten beweisen. Die Ergebnisse der Tests konnten sich nach Meinung der Jury sehen lassen und so war es nicht ganz leicht, die Finalisten aus den Bewerbern zu finden. Immerhin hatten sich 27 Teilnehmer um das Ticket zum grossen Finale in London beworben.

cherten sich zwölf Kandidaten das Ticket für die Schweizermeisterschaften: Bader Claudio, Engelburg/SG; Bussmann Jonas, Menzberg/LU; Corrocher Patrick, Ins/BE; Da Silva Joel, Vandoeuvres/GE; Helfenstein Flavio, Hildisrieden/LU; Kobelt Domenic, Egg/ZH; Oehen Bruno, Ermensee/ LU; Rohr Marcel, Rupperswil/AG; Rohrer Marco, Sachseln/OW; Sandoz Florian, La Sagne/NE; Schärli Peter, Willisau/ LU; Schmuki Daniel, Altendorf/SZ. Auto SprintCH gratuliert allen herzlich. «Alle Teilnehmenden haben ausgezeichnete Leistungen geliefert und bewiesen, wie gute Arbeit in den Schweizer Garagen geleistet wird. Top ausgebildete und motivierte Nachwuchskräfte bilden die Zukunft des Schweizer Autogewerbes», beurteilt Alfred Leuenberger, Bereichsleiter Aus- und Weiterbildung. Die Schweizermeisterschaften der Automechaniker finden vom 14. bis 16. Oktober 2010 anlässlich der Berufsmesse in Basel statt. Der Schweizer Meister und der Zweitplatzierte messen sich danach am Eurocup vom Januar 2011 in der Schweiz mit Kandidaten aus Deutschland, Luxemburg, Österreich und dem Südtirol. Beide werden zudem im Oktober 2011 nach London an die WorldSkills Competition reisen, der Vizemeister allerdings nur als Begleitperson. Weitere Informationen und alles was Sie über Berufe im Autogewerbe wissen müssen, erfahren Sie laufend aktualisiert im Internet. Immer wieder mal einklicken lohnt sich. www.agvs.ch

Martin Josi ist der Sieger Die Teamleader der zehn besten Schweizer Toyota-Garagen trafen sich zur Schweizer Meisterschaft 2010 der

Teamleader: Bei der Prüfung mussten sie 60 kniffelige Fragen beantworten.

Toyota Mechaniker. Der Gewinner heisst Martin Josi von der Service Garage Margeli GmbH in Adelboden. Glückwunsch. www.toyota.ch

100 Autos für Kinderdörfer Chevrolet Europe und SOS-Kinderdorf International haben auf dem Chevrolet Fashion Catwalk in Paris eine europäische Partnerschaft beschlossen. Ziel der Kooperation ist, die Mobilität der Kinder und ihrer Betreuer zu verbessern. www.sos-kinderdorf.ch

Aktion: Für die SOS-Kinderdörfer stellt Chevrolet jetzt 100 Autos zur Verfügung.


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AGENDA

Casino Konstanz

Bruch: Nach Ende der Mille Fiori treffen sich die Teams auf dem Rasen vor dem Casino Konstanz. Modelle aller Marken sind zugelassen. Neben Rolls-Royce und Porsche und anderen legendären Autos sind auch Traktoren und Zugmaschinen zu sehen. Einmalig ist der Blick auf den nur einen Steinwurf entfernten Bodensee.

Beim Säntis-Roulette geht Ihr Auto-Traum in Erfßllung Das Casino Konstanz wird einmal im Jahr zum Mekka der Fans alter Karossen. Wenn die Mille Fiori ihre Siegerteams auf der Insel Mainau gefeiert hat, wird am nächsten Morgen zum Brunch auf dem Rasen um das Casino gebeten. Damit nicht genug, wer schon immer von einem Auto fßr den Sommer geträumt hat, kann bis zum 21. November 2010 im Klassischen Spiel beim Säntis-Roulette

an seinem Glßck zu drehen. Gewinnt Ihre Glßckszahl, nehmen Sie am 24. und 25. November 2010 bei der Verlosung von 40 Preisen sowie am 25. November von einem fabrikneuen Mini Cooper Cabrio in attraktiver Lackierung teil. Fällt die Kugel auf die rechte oder linke benachbarte Zahl Ihrer Glßckszahl, erhalten Sie ein Glas Sekt und ein Los. Das sollten Sie bei einem Besuch des Casions Konstanz beachten: Mindestalter Der Zutritt zum Casino

Sieger (von links): Urkunden fĂźr die erfolgreichsten Teams gab es von Hilmar WĂśrnle (Stadtmarketing Konstanz) fĂźr Michael und Ewa Scheibler [Rang 2], Salvatore und Brigitte Paratore [Rang 1] sowie Dr. Stefan Rybczynski und Dr. Kristin Klingler [Rang 3]. Rechts GrĂ¤ďŹ n Bettina, Gastgeberin auf der Mainau, dem diesjährigen Zielort der Mille Fiori.

ist gemäss Spielbankgesetz in Baden-WĂźrttemberg erst ab 21 Jahren mĂśglich. Das Casino kann nach der Gesetzeslage und Spielordnung ohne gĂźltigen Reisepass oder Personalausweis keinen Zutritt gewähren. Spielangebot 2 x American Roulette, 2 x Eurolette, 1 x FranzĂśsisch Roulette, Team: Agron Salihi (Direktor) und Tobias Hackel (Event 2 x Black Jack,4 x Poker und & Kommunikation) mit dem Mini Cooper Carbriolet. 110 GlĂźcksspielautomaten. Kleidung In gepďŹ&#x201A;egter Garderobe sind jederzeit gerne einen Sakko zur VerfĂźgung. Sie bestens fĂźr das Casino Konstanz angezoĂ&#x2013;ffnungszeiten Klassisches Spiel & Augen. Der Herr trägt Hemd und Sakko â&#x20AC;&#x201C; auch tomatenspiel an der Seestrasse: Sonntag bis gerne, aber nicht zwingend mit Krawatte. Die Donnerstag 14 bis 2 Uhr, Freitag und SamsDame wählt einen Blazer, ein Kleid oder ein tag 14 bis 3 Uhr; Automatenspiel Jackpot am anderes OutďŹ t, was ihr und dem Abend gut Bahnhofplatz: täglich von 11 bis 2 Uhr. steht. Sollten Sie sich zu einem spontanen www.casino-konstanz.de Besuch entschliessen, stellt Ihnen das Casino www.mille-ďŹ ori-konstanz.de 0479,::<4!(\[V:WYPU[*/7HYR)HOUOVMZ[YHZZL 7VZ[MHJO2YL\aSPUNLU;LSLMVU-H_ ,4HPS!PUMV H\[VZWYPU[JO0U[LYUL[!^^^H\[VZWYPU[JO 7YVQLR[SLP[\UN!:[LMHU+VUH[ 9LKHR[PVU!:[LMHU+VUH[=P:K7,S^PYH+ZJOLTPSV^9VSHUK/VMLY+Â&#x20AC;Y[L>LS[P /HUZWL[LY2Â&#x2026;MMLY1Â&#x2026;YN2H\MTHUU/LUYPR7L[YV4PJOHLS9LOZJOL,ZH`HZ9O`ULY )LYH[\UN-V[VZ!1PTT`-YVPKL]H\_ 6USPUL(NLU[\YMÂ&#x2026;Y^^^H\[VZWYPU[JO!)H\Y4LKPLU6ILYLUNZ[YPUNLU +Y\JR!:Â&#x2026;KVZ[ZJO^LPa7YLZZL\UK7YPU[(..SHY\Z 0UZLYH[L (IV!,S^PYH+ZJOLTPSV^ +LY7YLPZMÂ&#x2026;YKHZ1HOYLZHIVUULTLU[a^Â&#x20AC;SM(\ZNHILUIL[YpN[-YHURLU 4^:[PUILNYPMMLUMÂ&#x2026;Y7VY[V\UK/HUKSPUN (\[V:WYPU[*/PZ[LPU7YVK\R[]VU7YLZZL 7YVTV[PVU:LY]PJL2YL\aSPUNLU


AutoSprint 10/2010  

Auto Zürich 2010: Premieren, Prominente und Power-Boys | Ratgeber: TCS-Winterreifentest | Auto-Neuheiten: Volvo V60 und V70, Alfa MiTO Quadr...