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Juni 2010

WWW.AUTOSPRINT.CH

D I E E R S T E S C H W E I Z E R G R AT I S A U T O Z E I T U N G O N L I N E T O P - A K T U E L L

Festival

Seite 38

Hier gibt es Tickets gratis!

In Interlaken geht es mächtig rund, wenn Brummis feiern.

Motorrad

Seite 22

Fahrspass total mit dem neuen Dreirad GG Taurus.

Wettbewerb Seite 29

DJ BoBo und Subaru warten auf Sie Der japanische Allradpionier und AutoSprintCH machen es möglich: Für Konzerte der Fantasy Tour 2010 von DJ BoBo gibt es jeweils zwei exklusive Ticktes zu gewinnen. Der in der ganzen Welt erfolgreiche Schweizer Entertainer ist Botschafter der Marke. Die Chance, DJ BoBo zu treffen, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Lesen Sie mehr auf Seite

Machen Sie mit bei der Wahl zum Premio Tuning Car 2010.

Opel OPC Race Camp

Schweizer besiegen die Grüne Hölle Seite 20 Occasionen

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Bei Fahrzeugnet.CH finden Sie sicher das Auto Ihrer Träume.

Reife Leistung. Beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gingen in diesem Jahr 27 Piloten aus der Schweiz in verschiedenen Klassen an den Start. Darunter auch Roger Büeler (links) und Thierry Kilchenmann, die in den beiden Teams des Opel OPC Race Camp gegen starke Konkurrenz ohne Probleme in ihrer Klasse auf die vordersten Plätze fuhren.

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GPS

3D-Karten

Fernsehen

www.garmin.ch


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Nissan Leaf erst 2011

BLICKPUNKT

Rundkurs Lignières

Schade, das Elektroauto Nissan Leaf wird erst Ende 2011 auch in der Schweiz zu kaufen sein. Über den Preis gibt es keine Angaben. In den USA liegen 6500 Bestellungen. www.nissan.ch

Investition: Für den Ausbau der ehemaligen Rennstrecke Circuit de Lignières wurden zwei Millionen Franken (600 000 Franken für die Müllbeseitigung) aufgewendet.

Subventionen: England, Portugal, Irland und Holland unterstützen den Käufer.

Alte Modelle im neuen Museum Peugeot hat anlässlich des 200-jährigen Jubiläums das Museum in Sochaux (60 Minuten Fahrzeit von Basel) erweitert. 35 Fahrzeuge wurde neu in die Ausstellung aufgenommen, darunter Limousinen und Rennwagen. www.peugeot.ch

Oldtimer: Diese Peugeot-Limousine ist im erweiterten Museum auch zu sehen.

Neue Power für die Piste Nach aufwändigen Sanierungsarbeiten an der ehemalige Rennstrecke von Lignières wird die Anlage von der Test & Training TCS AG künftig als Fahrsicherheitszentrum betrieben. Neben der Zweiphasenausbildung werden auf der 1300 Meter Strecke OffroaderFahrkurse sowie PW- und Motorradtrainings durchgeführt. Im Jahr 2003 erwarb der TCS den Circuit de Lignières von der Gemeinde mit der Absicht, die Anlage zu einem Verkehrssicherheitszentrum auszubauen. Seit 2006 fanden mehrheitlich Zweiphasenkurse und sportliche Fahrtrainings

auf dem Rundkurs statt. In den darauffolgenden Jahren wurde die Strecke immer wieder saniert, mit moderner Infrastruktur versehen und so zu einem vollwertigen Fahrsicherheitszentrum der Test & Training TCS AG ausgebaut. Diego Tomasini, Leiter Aus- und Weiterbildung: „Der TCS ist mit dieser Anlage einen Schritt weiter auf dem Weg zum flächendeckenden Angebot in der fahrerischen Aus- und Weiterbildung der Fahrzeuglenkenden gekommen.“ Die komplette Infrastruktur kann auch für Events und Firmenanlässe gemietet werden. Training und das Fahren auf der Piste werden jedoch wie gewohnt immer durch geschultes Test & Training-Personal begleitet. www.tcs.ch

Training: Auch Kurse für Fahren im Gelände gehören zum Angebot 2010 in Lignières.

Erinnerung: Vor knapp 50 Jahren wurden in Lignières die ersten Kurse durchgeführt.

Tesla-Center auch in Zürich DJ BoBo Fantasy Tour Tesla Motors eröffnet am 10. Juni 2010 seinen Flagship Store mit dem ersten Schweizer Verkaufs- und Service Center in der Pelikanstrasse 10, 8001 Zürich.

Erfolg: In der Schweiz hat Tesla schnell Interessenten und Käufer gefunden.

Interessenten können sich vor Ort über alle wichtigen technischen Details und Preise des Elektroflitzers informieren und auch individuelle Testfahrten vereinbaren. www.teslamotors.com

Gewinnen Sie exklusive Tickets

Diese Daten sollten Sie sich, bevor Nur an drei Abenden kann man Subaru, einer der Hauptsponsoren, in der Schweiz die Fantasy Tour lädt Leserinnen und Leser von Auto Sie die Wettbewerbsfrage beantworten, in Ihrer Agenda anstreichen: Am Sams2010 von und mit DJ BoBo erleben. SprintCH nach Zürich und Bern ein. tag, 14. August ist DJ BoBo in Bern zu Gast und am Freitag, 27. und Samstag, 28. August gastiert er in Zürich. Für das Konzert in Bern und den zweiten Auftritt in Zürich gibt es jeweils zwei Tickets. Und hier die Wettbewerbsfrage: In welcher deutschen Stadt hat DJ BoBo mit seiner Fantasy Tour am 12. Mai Premiere gefeiert? Die Antwort und Ihre Adresse senden Sie bitte an info@autosprint.ch. Gehen mehrere richtige Lösungen ein, entscheidet das Los. www.subaru.ch Träume: DJ BoBo verzaubert sein Publikum mit Licht, Effekten und Hits am laufenden Band. Einsendeschluss für den Fantasy Tour-Wettbewerb ist Mittwoch, 30. Juni 2010.

www.fantasy-show.ch


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BLICKPUNKT

Auktion Oldtimer Galerie Toffen

Klasse macht Kasse

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180 PS für den Skoda Fabia RS Ab 29 990 Franken geht bei Skoda mit dem Fabia RS mächtig die Post ab. Der Kleine hat einen 1,4-Liter-TSI-Motor mit 180 PS unter der Haube und diese Power wird mit einem 7-Gang-DSG-Getriebe geschaltet. Wer will, kann den geräumigen Combi ordern. Der kostet dann 1200 Franken mehr. www.skoda.ch

Experte: Reinhard Schmidlin bietet in der Oldtimer Galerie in Toffen bei Bern ständig Fahrzeuge aller Marken an. Begehrt: Chevrolet Corvette von 1958. Der Wagen ist mit einem 4,6-Liter-Motor (230 PS) bestückt. Diese Kraft wird über vier handgeschaltete Gänge auf die Strasse gebracht.

Entspannte Stimmung, motivierte Käufer und von Krise keine Spur. Reinhard Schmidlin, Inhaber der Oldtimer Galerie Toffen, ist mit seiner Auktion 100 Klassische Automobile und Motorräder zufrieden. Begehrt: Bugatti Type 49. Das Cabriolet wurde von den Gebrüdern Beutler (Thun) karossiert. Eine Unikat mit hohem Wert.

Begehrt: Indian Chief mit 1,2 Liter Hubraum und V2-Motor. Die Maschine kam komplett restauriert unter den Hammer.

Die Quote der Fahrzeuge, die eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer gefunden haben, kann sich allemal sehen lassen. Gut 70 Prozent der aufgerufenen Objekte konnte verkauft werden und sogar ein Citröen 2CV Sahara, der mit wenig Luft in den Reifen und kaum restauriert ausser Programm unter den Hammer kam, liess die Kasse klimpern. Reinhard Schmidlin: „Besondere Trends waren eigentlich nicht auszumachen. Erfreulich ist, dass viele neue Kunden aus der Schweiz den Weg zu uns gefunden

haben. Das war nicht immer so. In den vergangenen Jahren gingen viele Wagen ins Ausland. Das Interesse im eigenen Land war offenbar nicht so gross. Das haben wir bei der letzten Auktion besonders gemerkt, als ein Bugatti Type 49 aufgerufen wurde. Einer der Bieter wollte das Fahrzeug unbedingt in der Schweiz behalten, und er hat dann zum Glück auch den Zuschlag bekommen.“ In der Minderheit sind bei Events dieser Art in der Regel Frauen, die mitbieten wollen. Auktionen von Autos, so scheint es, sind in der Regel Männersache. Eine Dame machte an diesem 8. Mai eine Ausnahme. Gleich bei drei Fahrzeugen war sie solange mit von der Partie, bis sie eine Corvette, einen Morris Minor sowie einen Morgan zugesprochen bekam. Reinhard Schmidlin: „Besonders hart wurde um eben diese Corvette, eine Bugatti Type 49 und eine Indian Chief geboten. Und wer diesmal nicht das geeignete Fahrzeug gefunden hat, am 18. September und 27. November steigen bei uns die nächsten Auktionen.“ www.oldtimergalerie.ch

Flitzer: Den Skoda Fabia RS gibt es als Combi (Bild) oder auch als Limousine.

Race Car Club bittet zum Tanz

Zugelassen: Auch Radicals können an den Trainings des Race Clubs starten.

Der Race Car Club bietet im Juni die etwas andere Art von Events an. Der Mittwoch, 23. Juni ist für Formelrennwagen reserviert. Das heisst: Open Pit Lane, den ganzen Tag fahren, fahren, fahren. Dafür gehört der Freitag, 25. Juni den Tourenwagen und GT’s. Am Donnerstag, 24. Juni sind alle Fahrzeuggruppen willkommen. www.racecarclub.ch


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Kia-Garantie & Sparspass

BLICKPUNKT

Sicherheit für Kinder

Mit 7-Jahren-Hersteller-Garantie für alle Personenwagen hat Kia die umfassendste Neuwagen-Garantie. Mit einem Sondermodell macht Kia auf diese neue Garantie aufmerksam. www.kia.ch

Kia cee‘d_seven: Kundenvorteil bei der Zusatzausstattung von 2300 Franken.

Serviceberater Giovanni ist top Giovanni Ambesi von der AMAG RETAIL Zug wurde in der Kategorie Serviceberater bei der Service Qualifizierungs-Welt-

Ehrung (von links nach rechts): Horst Walka, (Leiter Service Qualifizierung), Giovanni Ambesi, Arno Samimi (ASAG), Jens Seeck (VW Service Europa).

meisterschaft 2010 Dritter der Region Europa. Weltweit ist Ambesi der fünftbeste Serviceberater. www.amag.ch

So funktioniert eine Radarfalle Das Schweizer Bundesamt für Metrologie (METAS) hat eine Broschüre veröffentlicht, in der die Messtechnik im Dienste der Verkehrssicherheit erläutert wird. Der Bezug via Internet ist kostenlos. www.metas.ch/order

Technik: Es gibt verschiedene Systeme zur Überwachung des Verkehrs.

Vorschrift: Seit dem 1. April 2010 gelten für die Sicherheit von Kindern neue Regeln, die auch Sie unbedingt beachten sollten.

Die besten Sitze auf einen Blick Im Kindersitztest des TCS wurden seit Oktober 2009 insgesamt 26 Produkte untersucht. Zwar konnte keiner der getesteten Sitze mit der Bestnote abschneiden, doch erhielten immerhin 16 Kinderrückhaltesysteme das Prädikat „sehr empfehlenswert“.

Prüfern eine gute Bewertung vergeben.“ Wichtig: Seit 1. April 2010 müssen Kinder bis zwölf Jahre oder 1,50 Meter Grösse (was zuerst eintrifft) in einem entsprechenden Kindersitz gesichert sein. Bei einem gebrauchten Kindersitz muss darauf geachtet werden, dass er

nicht zu alt ist (vor 1995). Dies lässt sich am besten an einer orangen Etikette am Kindersitz erkennen. Auf dieser muss die Prüfnummer mit den Anfangsziffern 03 oder 04 stehen. Auch Kinder über 36 Kilo, die von der Vorschrift betroffen sind, können in einem Kindersitz (Sitzerhöher) gesichert werden. Da der für Erwachsene ausgelegte Sicherheitsgurt die Rückhaltung übernimmt, wird der Gurt durch den Sitzerhöher in der richtigen Position gehalten. Sitzerhöher ohne Rückenlehne bieten zwar keinen Schutz bei einem Seitenaufprall, erfüllen jedoch die Vorschrift und sind ab rund 20 Franken zu haben. Weitere Informationen über KinderInsassensicherheit, Kauftipps und der aktuelle Test sind im Ratgeber AutoKindersitze 2010 zusammengefasst. Die Broschüre ist das Ergebnis einer Gemeinschaftsarbeit des Touring Club Schweiz (TCS) mit der bfu (Beratungsstelle für Unfallverhütung). Der Ratgeber kann unter der Adresse www.infotechtcs.ch bestellt werden oder ist bei der bfu in Bern erhältlich. Der Ratgeber ist gratis. Tipp: Bevor Sie eine Sitz kaufen, zuerst den Test genau studieren. www.tcs.ch

Sieben Produkte wurden mit „empfehlenswert“ und zwei mit „bedingt empfehlenswert“ bewertet. Nur ein Produkt fiel beim Test durch. Geprüft wurde die Sicherheit bei einer Kollision, die Bedienungsfreundlichkeit sowie der Komfort und die Gebrauchseigenschaften. Toni Keller, Leiter Technik & Wirtschaft TCS: „Im Test wurden in über 100 Crashtests 26 Sitze der unterschiedlichen Kategorien auf Herz und Nieren überprüft. Neben dem Aspekt Sicherheit bei einer Kollision wurde auch die Bedienungsfreundlichkeit unter die Lupe genommen. Dabei wird vor allem untersucht, ob der Sitz intuitiv, mit möglichst wenigen Handgriffen eingebaut werden kann. Denn nur ein korrekt eingebauter Sitz kann das Kind optimal schützen. Nur beim guten Abschneiden in den Testkriterien Testergebnis: Auf dieser Tabelle sehen Sie auf einen Blick, welche Sitze gut oder Sicherheit und Bedienung wird von den weniger gut abgeschnitten haben. Die Sterne markieren den Grad der Bewertungen.


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BLICKPUNKT

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Polo Hofer: Der Sänger ist in der Sparte Rock/Pop am Sonntag zu hören. Mit dabei an diesem Tag sind John Kay & Steppenwolf, Kummerbuben, Marc Sway & special guest Ritschi.

Allrad & Music Festival

Premiere für Polo und Power

Man nehme einige Topacts der Musikgeschichte, einen Parcours sowie Allrad-Fahrzeuge verschiedener Marken und mische. Heraus kommt das Allrad & Music Festival, das vom 3. bis 5.September 2010 in Wohlen AG über die Bühne gehen wird.

Fools Garden: Die Gruppe steht am Freitag unter anderem mit Joan Jett & The Black Hearts, Canned Heat und Popa Chubby auf der Bühne. Rosanne Cash: Ihr Name ist Verpflichtung. Samstag ist Country-Tag. Mustang Sally, Headwater und Two Tons of Steel sind dabei.

Beim Event kommen sowohl Autowie auch Musikfreunde auf ihre Kosten. Erstere können auf einem Parcours 4x4Fahrzeuge testen, auch ohne ein Konzertticket kaufen zu müssen. Gleich nebenan gibt es eine Autoausstellung. Die AMAG AG und die Emil Frey AG betreuen und bewirtschaften Parcours und Show. Daneben bietet das Festival ein Openair mit Rock (Freitag), Country (Samstag) sowie Rock/Pop (Sonntag). Das komplette Programm kommt in AutoSprintCH Juli. www.allrad-musical-festival.ch

Allrad: Einer der Vertreter der Klasse allradangetriebener Fahrzeuge wird der VW Amarok sein, den man auch im Gelände testen kann.


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Punkte für Alain Prost

AUTO & BUDGET

Dacia Duster

Alle Achtung. Formel-1-Weltmeister Alain Prost sicherte sich beim Eisrennen Trophée Andros im französischen Skiort Super Besse mit einer Rennversion des Dacia Duster den zweiten Platz.

Erfolgreich: Alain Prost konnte sich mit dem Dacia Duster sehr gut behaupten.

Duster-Sieg in Marokko Die Französin Isabelle Charles, die am Dacia Duster für die Farb- und Materialauswahl zuständig ist, hat die CrossoverKlasse der Rallye Aicha des Gazelles in Marokko gewonnen. Fazit: „Mein Duster 4x4 dCi liess mich nie im Stich.“

Hart im Nehmen: Der Rallye-Duster ist im Gelände kaum zu schlagen.

Sandero für 9900 Franken Dass günstig nicht billig sein muss, beweist Dacia mit dem Einstiegspreis des Sandero. Der hübsche Sedan ist mit 9900 Franken angeschrieben. Sein 1,1 Liter Motor leistet 75 PS, genug um jederzeit von A nach B zu gelangen.

Allrad zum Discount-Preis Das hat es noch nicht gegeben, einen Crossover mit Allradantrieb für weniger als 20 000 Franken. Fabrikneu versteht sich. Dabei steht er als Dieselversion in der Energieeffizienzklasse A mit einem Verbrauch von nur 5,6 Liter. Let‘s Dacia, da kommt Freude auf.

Wert, der sich sehen lassen darf. Nur an wenigen Stellen wird der Spardruck sichtbar. Vielmehr ist der unschlagbare Preis dadurch zustande gekommen, dass beispielsweise die Windschutzscheibe und die vorderen Türen und vieles mehr mit dem Modell Sandero identisch sind. Bei den Motoren und den Kraftübertragungen greift Dacia auf Bewährtes von Renault und Nissan zurück. Das Motorenangebot beschränkt sich auf zwei Varianten: Benzin 1.6 105 PS und Turbodiesel 1,5 mit 110 PS. Auch das könnte PS-Verwöhnte im ersten Moment davon abhalten, den Duster näher unter die Lupe zu nehmen. Aber auch da zeigt sich, dass mit einer optimierten Getriebeabstufung

Der attraktive, etwas hochbeinige Kombi gefällt, seine Front trägt das Dacia-Logo stolz. Wer jetzt schon denkt, ein Fahrzeug aus Rumänien könne nicht mithalten, der wird bald eines Besseren belehrt. Denn das Duster-Outfit hat alles Exotische abgelegt und präsentiert sich so, wie ein moderner Kombi für die ganze Familie auszusehen hat. Alles ist zwar nüchtern gehalten, aber keineswegs spartanisch. Die Platzverhältnisse sind auf allen fünf Plätzen ausgezeichnet. Sowohl die vorderen Einzelsitze wie das Lenkrad können wie gewünscht in Position gebracht werden. Der Laderaum mit Abdeckung bietet zwischen 475 und Montage: Das Bild zeigt, wie grosszügig 1635 Kubikzentimeter Volumen an, ein der Raum des Dacia Duster innen ist.

Design: Der Dacia Duster ist zeitgemäss gestylt. Die Karosserie wurde von Partner Renault in Paris gezeichnet. Der Wagen wirkt robust und elegant und passt so perfekt in die Familie.

(extrem kurzer erster Gang) auch Passagen zu meistern sind, die einem Fahrzeug mit nur zwei angetriebenen Rädern vorenthalten bleiben. Der Dacia Duster hat im Normalfall zwar auch nur Frontantrieb, durch seine Bodenfreiheit von 21 Zentimetern schafft er aber auch so höhere Hindernisse ohne Probleme. Auf unbefestigten Strassen gleitet der Duster komfortabel dahin, seine 16-Zoll-Räder, lange Federwege und eine wirksame Dämpfung sorgen dafür. Beim Allradmodell wird ein Zusatzgewicht von 90 Kilo mitgeführt, das dämpft zwar die Spritzigkeit, doch erlaubt es auch abseits befestigter Strassen oder im Winter ein zügiges Vorwärtskommen. Alles in allem wird schon nach wenigen Metern Fahrt klar, dass der Duster problemlos im Verkehr mitkommt und die Kraft allemal ausreicht, um 120 km/h und mehr zu erreichen. Ein Fahrzeug, das allein durch seinen Preis (ab 17 400 Franken, 4x4 ab 19 900 Franken) konkurrenzlos dasteht. www.dacia.ch

Strapazierfähig: Robuste Bezüge und gut verarbeitete Kunststoffe halten lange.

Dacia Sandero: Kaum zu glauben, dass ein Neuwagen so günstig sein kann.

Die Ausstattung ist zwar einfach, aber zweckmässig. Fehlende Elektrikspielereien können auch nicht kaputt gehen.

Breitseite: Bauchige Kotflügel und eine markante Fensterlinie prägen den Dacia Duster (Staubtuch) aus. Die Dachreling gibt es bei den gehobene Ausstattungen.

Alles da: In der Mittelkonsole sind alle Tasten und Drehelemente angeordnet.


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AUTO & TECHNIK

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Volvo V70 DRIVEe

Citroën-Offerten

Kleiner Buchstabe, grosse Wirkung

Erst rechnen, dann kaufen. Bei Citroën sollten Sie sich nach allen speziellen Offerten erkundigen. Das geht von Doppelprämien bis zu 27 Prozent Preisnachlass bei über 400 Nutzfahrzeugen. www.citroen.ch

Palette: Der V70 DRIVe ist nur eines von fünf Volvo-Modellen mit einem CO2-Ausstoss von weniger als 120 Gramm.

CC plus ein Sitz Nun ist im VW Passat CC auch Platz für eine fünfte Person. Der geräumige Wolfsburger ist als Benziner oder Diesel ab 49 340 Franken zu haben. Das Spur-

Aerodynamik: Eine Frontgrill-Abdeckung sorgt für noch besseren Luftwiderstand.

Volvo verspricht: Keine Kompromisse bei den Fahr- und Komforteigenschaften!

Verbrauchsvorbild in der Oberklasse: Volvo drückt bei seinem Erfolgskombi V70 in der hocheffizienten DRIVe-Variante den CO2-Ausstoss unter die derzeitige Schallgrenze von 120 g/km. In der Kombination des 109 PS starken 1,6-Liter-Dieselmotors mit manuellem Schaltgetriebe besitzt der V70 DRIVe den gleichen Antriebsstrang wie die klei-

neren DRIVe-Modelle - allerdings in Kombination mit einer speziell abgestimmten Motorsteuerungs-Software, geänderten Getriebeübersetzungen im dritten, vierten und fünften Gang sowie einer elektrischen Lenkservopumpe. Damit liegen der Durchschnittsverbrauch bei nur noch 4,9 Liter auf 100 Kilometer und die CO2-Emissionen bei 119 g/km, also 1 Gramm unterhalb dem von der EU ab 2015 geforderten FlottenDurchschnitt. www.volvocars.ch

VW Passat CC: Ein gelungene Mischung aus grosser Limousine und Coupé.

haltesystem Lane Assist und die Fahrwerksregelung DCC kosten extra. www.volkswagen.ch


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Die Miss mag Magic Parking

AUTO & TRADITION

Alfa Romeo Giulietta

Was heisst hier Beulen? Wenn Miss Schweiz, Linda Fäh, einparkieren will, dann kann sie sich ganz auf ihren Lancia Delta Argento verlassen. Der Grund: Der

Kompakt: Der Alfa Romeo Giulietta erfüllt sowohl die Anforderungen hinsichtlich eines dynamischen und leistungsbetonten Fahrstils, als auch die Wünsche nach einer eleganten Limousine mit gehobenem Komfort. Dafür sorgen verschiedene raffinierte technische Lösungen.

Linda Fäh: Miss Schweiz kann in ihrem Amtsjahr den Lancia Delta fahren.

Wagen ist mit Magic Parking ausgerüstet und da übernimmt die Technik das Manöver. www.lancia.ch

Abarth setzt auf Motorsport Die Rechnung geht auf: Für die laufende Saison haben 44 Schweizerinnen und Schweizer einen Wagen für den Abarth Trofeo Slalom gekauft. Und unter der Regie von Andreas Jenzer ist die Formel Abarth gestartet. www.abarth.ch

Neustart: Die Boliden der Formel Abarth leisten 180 PS und fahren über 250 km/h.

Leidenschaft bringt Erfolg Nicht schlecht steht es um die Marken, die Alexander Bleuel, Managing Director Fiat Schweiz, präsentiert. Alexander Bleuel auf einem Meeting von Fiat, Lancia, Abarth, Alfa Romeo und Fiat Professional: „Unsere neuen Modelle wecken Leidenschaft.“ www.fiat.ch

Alexander Bleuel: „Die Verkäufe können sich sehen lassen.“

Ein guter Ruf kommt nie in die Jahre Zum 100jährigen Jubiläum beschenkt Alfa Romeo uns in diesem Monat mit der neuen Giulietta, einem sportlichen und zugleich eleganten Nachfolger des Alfa 147. Der Name Giulietta hat Tradition: Bereits von 1954 bis 1964 sowie von 1977 bis 1985 hatte Alfa Romeo Giuliettas im Angebot. Während die früheren Baureihen zur Mittelklasse gehörten, sucht sich die neuste Generation ihre Kunden in der Kompaktklasse im Umfeld von Golf & Co. Der dynamische Fünftürer mit Fliessheck verspricht Agilität und Sportlichkeit. Dafür sorgen die leichte, verwindungssteife Struktur und die modernen Radaufhängungen der Compact-Architektur sowie die serienmässig mit dem System Start&Stop ausgerüsteten Euro-5-Motoren. Eine perfekte Kombination. Zur Wahl stehen in der Schweiz der Diesel 2.0 JTDM (170 PS, ab 36 200 Franken), die beiden Benziner 1.4 TB (120 PS, ab 28 900 Franken) und 1.4 TB MultiAir (170 PS, ab 33 200 Franken) sowie später

Geschichte: Nach dem Coupé Sprint von 1954 folgte 1955 die Limousine Giulietta

Markant: Front, Seite und Heck wurden gegenüber dem Vorgänger Alfa 147 stilistisch sehr stark aufgewertet. Scheinwerfer als auch Rücklichter mit LED-Technologie.

als Topmodell, der Turbobenziner 1750 TBi mit 235 PS in Verbindung mit der wirklich exklusiven Ausstattung Quadrifoglio Verde (39 900 Franken). Der Alfa Romeo Giulietta bietet serienmässig die modernsten elektronischen Fahrassistenzsysteme: VDC (Vehicle Dynamic Control), DST (Dynamic Steering Torque), elektronisches Differential Q2 und Fahrdynamikregelung Alfa DNA, mit der zwischen den Setups Dynamic, Normal und All Weather gewählt werden kann. Alle diese Systeme garantieren Sicherheit bei Fahrleistungen, die man von einem echten Alfa Romeo erwartet. www.alfaromeo.ch

Armaturenbrett: Elemente aus Aluminium als auch die Kippschalter in der Konsole erinnern an den 8C Competizione.

Sportlich: Mit dem kurzen Schaltknauf lassen sich die Gänge leicht einlegen.


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Allrad-Mini ab 35 600 Franken Die Preise stehen fest, der Wagen aber steht erst ab September beim Händler. Den Mini Cooper D, All4 gibt es mit 112 PS ab 35 600 Franken (Cooper S, All4 mit 184 PS ab 39 400 Franken). www.mini.ch

AUTO & UMWELT

Toyota Auris HSD

Zukunft aus England

Viertürer: Den Mini Countryman gibt es mit Vorderrad- oder Allradantrieb.

Porsche 911 GT2 RS mit 620 PS Sieben Minuten und 18 Sekunden für die Nürburgring-Nordschleife. Die Leistung: 620 PS. Das Gewicht: 1370 Kilogramm

Limitiert: Vom neuen Porsche werden weltweit nur 500 Exemplare gebaut.

fahrfertig mit allen Flüssigkeiten. Das Auto: der neue Porsche 911 GT2 RS. Sein Preis: ab 369 000 Franken. www.porsche.ch

VW Polo geht auf Sparfahrt Der neue Polo GTI bringt wie sein Vorgänger 180 PS auf die Strasse, aber der Verbrauch wurde um 25 Prozent auf 5,9 Liter auf 100 Kilometer gesenkt. Der schnelle Kleine ist ab 31 200 Franken zu haben. www.volkswagen.ch

Emissionen: Mit einem CO2-Wert von 139 g/km eine wirkliche Alternative.

Verbrauch: Das Werk gibt 3,8 Liter auf 100 Kilometer an, was niedrigen 89 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht. Toyota will sich nicht auf dem Erfolg des Prius ausruhen. In diesen Wochen folgt der Auris HSD (Hybrid Synergy Drive), der sich mit seinem attraktiven Preis ab 33 900 Franken zwischen dem Honda Insight und dem Prius ansiedelt.

Beschleunigung: Von 0 auf 100 km/h Anzeigen: Im Display kann man gut in 11,4 Sekunden, die Spitze wird vom verfolgen, wie die Motoren arbeiten Erstmals hat sich Toyota entvom Werk mit 180 km/h angegeben. und wie hoch der Verbrauch ist. schieden, die bereits bei einem Modell vorhandene Techik zu nutzen. Der Fahrsituation es zulassen, fährt der Auris aussen und innen nur unwesentlich von speziell für Europa zugeschnittene Auris im Normal-Modus bis zu einer Geschwin- den übrigen Typen der Baureihe. An der HSD wird in Grossbritannien gebaut und digkeit von 50 km/h mit rein elektrischem Karosserie tragen eigenständige Debietet eine maximale Systemleistung im Antrieb. Der Fahrer kann gezielt den EV- signmerkmale zu einer verbesserten kombinierten Betrieb von 136 PS, zu der Modus anwählen. Dann kann deutlich Aerodynamik bei. Sie ist fünf Millimeter ein komplett neuer 99 PS starker 1,8-Li- stärker Gas gegeben werden, ohne dass tiefer gelegt. Darüber hinaus ist der Auris Hybrid mit aerodynamisch optimierten ter-Benzinmotor und ein 60-kW-Elektro- der Benzinmotor anspringt. Beim Programm Eco ist das Ansprech- Rädern im 15- oder 17-Zoll-Format ausgemotor mit 207 Newtonmetern Drehmoment beitragen. Der Auris HSD kann als verhalten des Gaspedals reduziert. Im Po- stattet. Der Hybrid rollt auf EnergiesparVollhybrid im EV-Modus auf Knopfdruck wer-Modus hingegen verändert sich das Reifen in den Dimensionen 195/65 R15 streckenweise auch rein elektrisch und Ansprechverhalten des Hybridantriebs. beziehungsweise 215/45 R17. Toyota will in den nächsten Jahren damit völlig emissionsfrei fahren. Dazu Die Reaktion auf Gasbefehle ist deutlich kommen für das Fahrprogramm ausser direkter und der Auris Hybrid zeigt sich weltweit zehn neue Hybrid-Modelle auf dem normalen Betriebszustand alternativ beim Beschleunigen von einer tempera- den Markt bringen und ab 2020 für jede Reihe eine Hybridvariante anbieten. mentvolleren Seite. ein Eco- und ein Power-Modus. www.toyota.ch Der Auris Hybrid unterscheidet sich Soweit die Batterieladung und die

Kofferraum: Die Batterie ist unter dem Gepäckraum platziert, was dem Innenraum zugute kommt und ein Volumen immerhin von 310 Litern ermöglicht. Das sind lediglich 44 Liter weniger als bei den übrigen Auris-Modellen.


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Bei Kia gibt es viel Platz Im neuen Carnival von Kia reisen bequem bis zu sieben Personen. Mit 4,81 Länge, platzsparender Anordung der Aggregate und intelligenter Bestuhlung ist er ein Raumwunder. www.kia.ch

Attraktiv: Der Kia Carnival ist ab 40 950 Franken (Diesel Classic) zu haben.

Mehr Garantie bei Volvo Volvo erweitert die Garantie auf fünf Jahre und bietet das umfassendste Garantie- und Service-Paket im Schweizer

Sicherheit: Volvo lässt einem beruhigt auf den Strassen unterwegs sein.

Markt. Volvo Swiss Premium beinhaltet auch die Übernahme des Fahrzeug-Service: zehn Jahre oder 150 000 Kilometer erweitert. www.volvocars.ch

Sparen mit TEAM von VW Das lässt sich wirklich angenehm rechnen. Der neue Golf TEAM ist erhältlich ab 30 250 Franken (Preisvorteil 5810 Franken) und der Golf Plus ab 32 800 Franken (Preisvorteil 5680 Franken). www.volkswagen.ch

Sondermodelle: Zum Golf TEAM und Golf Plus gibt es viel praktisches Zubehör.

AUTO & ALLRAD

Nissan Pathfinder & Navara

Topfit im Gelände Europas begehrtester PickUp Nissan Navara wurde grundlegend überarbeitet. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt ein neu entwickelter 3-Liter-V6-Dieselmotor und ESP. Parallel dazu wurde auch sein Bruder Pathfinder aussen wie innen aufgefrischt. Fangen wir mal vorne an, genauer gesagt mit der Front: Der Navara erhielt eine überarbeitete Motorhaube und einen neu gezeichneten Kühlergrill. Die rundere Stossstange und neu gestalteten Scheinwerfer verleihen ihm zudem einen sportlicheren Auftritt und machen den neuen Nissan Pick-Up um 80 Millimeter länger als seinen Vorgänger. Ausser 16- und 17-Zoll-Felgen stehen nun auch 18-Zoll-Leichtmetallräder zur Wahl. Erweitert wurde auch die Farbpalette mit den beiden neuen MetallicLackierungen Electric Blue und Blue Grey. Neue Bedienelemente und Türverkleidungen, hochwertigere Sitzbezüge, zusätzliche Chrom-Applikationen, ein neues Kombiinstrument und – je nach Ausstattungsgrad – das optionale Nissan-Navigations- und Multimediasystem IT08 mit hochauflösendem Touchscreen, 40 GB Navigations- und 9,3 GB Audio-Festplatte zählen zu den

Der Nissan Pathfinder ist mit dem Pick-Up Navara beinahe baugleich. Der Unterschied liegt lediglich in der Ladefläche oder im Laderaum und somit in der Verwendungsart.

Beliebteste Pick-Up Europas: Der Navara wurde aerodynamischer und viel edler. Zur Wahl stehen ein neuer 3-Liter Diesel oder der komplett überarbeitete 2,5-Liter Diesel.

wichtigsten Modifikationen im Innenraum. Auffallend ist unter anderem der neu gestaltete 4x4-Drehschalter. Gegen Aufpreis erhältlich ist zudem ein Premium-Sound-System von Bose. Ein Novum im Navara ist die Rückfahrkamera. Die macht das Leben wirklich leichter. Die aktive Sicherheit steigert das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), das im Navara ab der SE-Version serienmässig installiert ist. Das ist ein echtes Plus. Auch der Pathfinder erhielt dieselben neu gestalteten Karosserieelemente sowie ein neues Stossstangendesign am Heck mit kantigeren Ecken. Natürlich sind auch im Innenraum und unter der Motorhaube alle Neuerungen am Offroader identisch mit denen des Pick-Ups. www.nissan.ch

Anhängelast: Mit 3000 Kilo werden hier viele Zugkombinationen realisierbar.

Richtig schick: Neue Bedienelemente und zusätzliche Chrom-Applikationen.


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AUTO & FAMILIE

Neues TomTom noch schneller

Renault Scénic

Sportliche Front: Der Scénic lässt sich agil bewegen. Das Fahrwerk ist für jede Situation gut abgestimmt.

Kompakt und geräumig: Diese beiden Eigenschaften vereint der Renault Scénic perfekt.

Hier haben Sie bequem Platz

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hat der Fahrer nur das Lenkrad, die digitalen Anzeigen sind in Armaturenbrettmitte zentriert. Gleich daneben ist das Navigerät untergebracht. Komfortable Sitze gibt es vorne und hinten. Laderaum ab 435 Liter. Eine vernünftige Lösung ist die 1,4Liter-Version, die durch Turboaufladung 131 PS leistet. Sein Lauf bleibt auch dann ruhig, wenn es pressiert und die sechs Gänge voll ausgefahren werden. Den 4345 Millimeter langen Scénic gibt es ab 3 900 Franken (TCe 130 Expression). www.renault.ch

Das TomTom GO LIVE 1000 bringt noch bessere und schnellere Informationen. Neben der erstmals eingesetzten Routenberechnung in Echtzeit ist das Gerät auch an neue Applikationen anpassbar. Die per Finger bedienbare Oberfläche bietet eine intuitive Menuführung. Intelligenz, Geschwindigkeit und 33 Länder sind integriert. www.TomTom.com

TomTom GO LIVE 1000: Im Sommer bei den Schweizer Vertretern im Angebot.

Toyota Prius unter Strom

Die Franzosen reden nicht gern von Minivan – schon gar nicht, wenn so viel Platz mitgeliefert wird. Der kleine Scénic erfüllt Familienwünsche. Der aufgeladene Benziner ist ein typisches Downsizing-Produkt. Armaturenbrett: Die Bedienungselemente

Design: Die L-förmigen Leuchten am Heck

Renault treibt es bunt, denn der auf sind alle genau in der Mitte angeordnet. reichen weit in die breite Klappe hinein. dem Mégane basierende Scénic ist als Normalversion und Grand Scénic mit bis zu sieben Plätzen zu haben. Dabei unterscheiden sich beide Modelle äusserlich klar. Die Kurzversion hat eine ins sportliche tendierende Front und die L-förmigen Rückleuchten laufen weit in die Heckklappe hinein. Innen ist ausrei- Digital: Sämtliche Anzeigen leuchten auf Feldern mit digitalen Anzeigen (links). Gleich chend Platz für fünf Personen. Vor sich daneben befindet sich der Monitor des empfehlenswerten, optionalen Navigerätes.

Stromtankstelle: So hat der Toyota Prius beim Start immer eine volle Batterie.

Toyota startet in diesen Tagen einen Feldversuch mit rund einhundert Prius Hybrid-Modellen, die auch an die Stromversorgung angeschlossen werden können. Alle Fahrzeuge besitzen eine moderne Lithium-Ionen-Batterie. Ziel ist es, die Fahrt mit Strom deutlich zu verlängern. Auch die Schweiz bekommt Testfahrzeuge. www.toyota.ch


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Willkommen in der Autobau

AUTOBAU

Formula Student

Romanshorn: Rollout des furka fand in Fredy Lienhards Autobau statt. Der Sound ist gewöhnungsbedürftig: Typ aufgemotzte Nähmaschine – die Studenten tüfteln auch daran!

Das Autobau-Team: Trudy Brühlmann (Raumpflege), Inge Strub (Gastro), Peter Ludwig (Guide), Ruedi Brüngger (Guide), Hansueli Kreis (Guide), Nicolas Oetterli (Geschäftsführer), Christine Liebi (Assistentin GL) und Urs Hauser (Facility Manager).

Freuen sich auf Gäste: Im Internet unter www.autobau.ch gibt es laufend Infos.

Experten-Treff factory center Romanshorn und der Autobau entwickeln sich immer mehr zum Treffpunkt von Oldtimer-Freunden aus der Schweiz

Planung: Zum factory center gehören auch Shops für Gewerbe und Zubehör.

und dem nahen Ausland. Jetzt beginnen auch die Bauarbeiten für das factory center, wo man Fahrzeuge einstellen und auch warten lassen kann.

Sbarro-Bolide in Romanshorn

Furka sprintet nur mit Strom „Gentlemen, knipsen Sie die Schalter an!“, könnte es bald in Internationalen Rennserien heissen. Wenn das Beispiel eines Teams aus Studenten der ETH Zürich und der Hochschule Luzern Schule macht. Rennschule. „Formula Student“ ist ein internationaler Ingenieurswettbewerb, der jährlich an acht Orten über den ganzen Globus verteilt durchgeführt wird. Weltweit über 430 Studententeams treten mit einem von Grund auf selbstständig entwickelten

entwickelten Verbrennungsmotor-Boliden international den 9. Rang erreicht. Eine saubere Sache, das 220 leichte Monocoque-Gefährt schnurrt mit 180 Lithium-Polymer-Akkuzellen über die Piste. Wenn die sportliche Leistung stimmt, schaut vielleicht auch Bernie Ecclestone zweimal hin... www.amzracing.ch Sportwagen-Prototyp in verschiedenen Klassen gegeneinander an. Der Akademische Motorsportverein Zürich (AMZ) startet diese Saison mit dem furka, dem ersten rein elektrisch angetriebenen Rennboliden der Schweiz. Neu ist diese Saison die Klasse Formula Electric, für die die Studenten „furka“ entwickelt haben. Gestartet wird an vier Events: Silverstone (15. bis 18. Juli), Generation Playstation lässt grüssen: Hockenheim (4. bis 8. August), Wien (11. Konsolen-Feeling im engen Cockpit. bis 14. August) und Turin (7. bis 10. Oktober). Die Spannung ist gross, im letzten Jahr hat das AMZ-Team mit den selbst

Neuzugang in den Ausstellungshallen der Autobau in Romanshorn: Am Genfer Auto-Salon präsentierte Franco Sbarro seinen superflachen Boliden Autobau mit zwölf Zylindern und 500 PS. Der Wagen ist jetzt in der Autobau zu bestaunen.

Flachmann: Wer einsteigen will, muss zuerst das Dach nach vorne klappen.

Boxenstopp an der Steckdose: Genau 60 Minuten Ladezeit für eine Füllung.

Kern-Fusion: Die Studenten büffeln Informatik, Engineering, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Material- und Verfahrenstechnik und Industrial Design. Unterstützung gibt es von Professoren, Assistenten und Profis aus der Rennbranche.

Pole-Position: Zwei Elektromotoren mit jeweils 33 kW surren im Carbongehäuse.


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MOTORSPORT

Matech Competition

Sechs gegen den Rest der Welt

www.autosprint.ch 15

Andrina auf Punktejagd Matech Ford GT1 2010: V8-Motor mit etwa 665 PS, sein Gewicht beträgt 1200 Kilo.

Es wird alles besser. So schlecht hat die Saison in der Formel ADAC Masters für Andrina Gugger nicht begonnen. Aber

Kämpferin: Andrina Gugger kann sich gegen die Konkurrenz gut behaupten.

wie es eben so ist, die Schweizerin will mehr. Viel mehr. Und dafür wird sie kämpfen. www.andrinagugger.ch

Erfolge für Christopher

Thomas Mutsch: Operation Manager und Fahrer. Immer Garant für vorderste Plätze.

Jonathan Hirschi: Schweizer aus St. Irmier. Der Youngster im Team. Chance in Le Mans.

Romain Grosjean: Genfer und Nachwuchsfahrer mit Biss und jede Menge Benzin im Blut.

Am Samstag, 12. Juni 2010 starten pünktlich um 15 Uhr die diesjährigen 24 Stunden von Le Mans. Mit dabei am vielleicht schönsten und spektakulärsten 24-Stunden-Rennen der Welt: Matech Competition aus Genf mit zwei Ford GT Matech, die antreten, um die Konkurrenz das Fürchten zu lehren. Ladies First: Matech Competition startet mit einem hochkarätigen reinen Damenteam, alles erfahrene Schweizer Pilotinnen. Ein komplettes Schweizer Team hat es in der Geschichte von Le Mans und von Damen besetzt noch nie gegeben. Die Premiere machen möglich Cindy Allemann, erfahrene Indy Pro- und FIA GT1-Pilotin, die so gut drauf ist, dass sie mühelos auch auf dem Kurs gegen den rennfahrenden Bruder fightet. Dazu

Rahel Frey, ATS-Formel-3-Fahrerin mit Langstreckenerfahrung auf GT1-Autos, und die Sensation, Natacha Gachnang. Die Cousine von Red Bull F1- Pilot Sébastien Buemi ist Mitte April bei der Qualifikation zum GT1-Rennen in Abu Dhabi frontal in eine Sicherheitsbarriere gerast und hat einen doppelten Bruch im rechten Bein erlitten. Die zähe Schöne aus Vevey glaubt fest daran, bis zum 12. Juni wieder voll fit und einsetzbar zu sein. Das zweite Auto mit der Startnummer 60 ist rein männlich besetzt. Das Duo Thomas Mutsch und Romain Grosjean (sie gewannen das dritte Rennen zur GT1 Weltmeisterschaft in Brno und führen in der Gesamtwertung) wird mit Jonathan Hirschi ergänzt, der GT-Erfahrung an den 1000 Kilometer von Spa sammeln konnte und schon 2009 in der FIA GT-Meisterschaft mit dem Schweizer Team fuhr. www.matech-competition.ch

Ladies mit Drive: Rahel Frey, Cindy Allemann und Natacha Gachnang wollen, dass in Le Mans alle anderen Teams vor allem ihre Hecklichter bewundern können.

Mit den ersten Punkten geht Christopher Zanella in die nächste Runde der italienischen Meisterschaft der Formel 3. Beim Auftakt in Misano belegte er den zweiten und fünften Rang. Na bitte, geht doch. www.christopherzanella.com

Glücklich: Zum Saisonstart kann sich Christopher Zanelle über Punkte freuen.

Leimer beim Sauber-Team Erster Kontakt. Peter Sauber lud Fabio Leimer, Pilot der GP2-Serie, zu einem Kennenlerngespräch ein. Über das Ergebnis wurde bisher nichts bekannt. www.fabioleimer.ch

Kontakte: Fabio Leimer ist eine der grossen Hoffnungen im Motorsport.


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MOTORSPORT

Raffi Bader ist die Nummer 1 Perfekt. Mit einem Sieg und einem zweiten Rang hat Raffi Bader die Saison im Porsche SuperSports Cup eröffnet. Damit führt der Fricktaler das Gesamtklassement an. www.raffi-bader.ch

Partner: Team-Chef Anthony Carpignano, Kay Vollenweider und David Staub von der Alpha Finanzplanung AG. Zweiter von rechts Fabian Eggenberger, der im nächsten Jahr den Eurocup komplett fahren möchte. Monza war ein erster wichtiger Test.

Entspannt: Raffi Bader hat zum Auftakt die Latte gleich sehr hoch gelegt.

X-Tracer Team ist im Rennen Das X-Tracer Team Switzerland der Firma Peraves AG hat den Shakedown Stage zum Automotive X-Prize auf dem Michi-

Technik: Der E-Tracer wird mit Strom betrieben und bis zu 240 km/h schnell.

gan International Speedway erfolgreich absolviert. Die nächste Prüfung ist der Knockout Qualifying Stage vom 20. bis 30. Juni. www.monotracer.com

Yann und Zoel an der Spitze Yann Zimmer und Zoel Amberg haben bei den Rennen der LO Formel Renault 2.0 in Most die ersten Plätze unter sich ausgemacht. Bastien Borget sowie der Russe Maxim Zimin folgten auf dem dritten und vierten Rang. www.renault.ch

Verfolgung: Yann Zimmer (vorne) und Zoel Amberg kämpfen um Millimeter.

Seat Leon Eurocup und WTCC

Fabian auf Fredys Spuren Neben Fredy Barth, der in der World Touring Car Championship fleissig Punkte sammelt, ist nun ein zweiter Schweizer mit einem Boliden der spanischen Marke erfolgreich am Start. Fabian Eggenberger fuhr in der Seat Leon Eurocup auf Anhieb in die Ränge.

Marrakesch. Unser Speed war aber auch in Monza auf Spitzenniveau und motiviert für die weiteren Rennen. Das Team Seat Swiss Racing hat wie immer hart gearbeitet und so hake ich die Rennen in Monza einfach mit acht weiteren Punkten im Kalender ab. Abgesehen davon war die Stimmung unter den 60 mitgereisten Gästen überwältigend, so wurde auch meine Laune gleich wieder angehoben.“ Gleich zum Auftakt konnte das CarpiFredy Barth konnte auch in seinem dritten Einsatz in der WTCC punkten. Gleichzeitig suchten den Fahrer des Teams Seat Swiss Racing by Sunred aber technische Probleme heim, die eine mögliche erste Podiumsplatzierung vereitelten. Fredy Barth: „Das Heimrennen hätte sportlich sicher besser laufen können, aber im Motorsport ist man nie von technischen Problemen gefeit. Es ist Stimmung: Bei den Rennen in Monza geht mir klar, dass es leider nicht die gesamte es hart zur Sache (oben). Gastgeber Fredy Barth ist ein Pilot, der die Nähe zu seinen Saison so traumhaft laufen kann wie in Fans sucht und von ihnen gefeiert wird.

Agressiv: Der Seat von Fabian Eggenberger ist mit seinen Farben kaum zu übersehen.

Racing-Team im Seat Leon Eurocup einen beachtlichen dritten Platz im zweiten Rennen verbuchen. Team-Chef Anthony Carpignano: „Nachdem wir bereits zum zweiten Mal in dieser Meisterschaft antreten, haben wir für dieses Jahr Fabian Eggenberger ins Cockpit unseres zweiten Renn-Seats gesetzt. Die ersten Tests in Hockenheim versprachen Potenzial, um in dieser harten Meisterschaft mitmischen zu können. Der enorme Einsatz und die Motivationen in unserem Team bescherten uns den dritten Platz im zweiten Durchgang, nachdem wir im ersten Rennen durch eine Remplerei in der ersten Schikane nach dem Start das Ziel auf Platz 18 erreichten. Fabian Eggenberger steht nach dem Auftaktrennen bereits auf dem fünften Rang in der Meisterschaft. Dieses Resultat ist eine gute Voraussetzung für die Teilnahme an der gesamten Serie im nächsten Jahr. Das zweite Fahrzeug von Carpi Tuning mit Urs Sonderegger beendete das zweite Rennen auf Position 16. www.fredybarth.ch www.carpi.ch


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Trotz Krise erfolgreich

NUTZFAHRZEUGE

Opel Movano

Der Schweizer Kombi-Operateur Hupac steigerte 2009 trotz Verkehrseinbruch und Umsatzrückgang den Bruttogewinn dank Konjunkturprogramm um 8,8 Prozent. www.hupac.ch

Ausgeglichenes finanzielles Ergebnis: Sanierungsprogramm machts möglich.

MB Actros SLT für Schweres Für besonders schwere Aufgaben steht die neue Schwerlastzugmaschine Mercedes-Benz Actros SLT bereit. Ihr V8 mit 653 PS und maximal 3000 Nm bewältigt Zuggewichte bis 250 Tonnen. www.mercedes-benz.ch

Achskonfigurationen: Je nach Bedarf als 6 x 4, 8 x 4, 8 x 6 oder auch 8 x 8.

CiTi-Truck von Linde

Sicherheit: Dank ESP ab Werk beim (optionalen) Heckantrieb lässt sich der neue Opel Movano fast nicht (mehr) auf die Seite legen.

Schneller Transport mit dem Blitz Vergrösserte Modellvielfalt, optimierte Wirtschaftlichkeit und neue Gewichtsklassen: das sind die wesentlichsten Neuerungen der zweiten Generation Movano. Der Opel Transporterspass beginnt in der Schweiz ab 34 950 Franken. Der neue Opel-Movano – grundsätzlich baugleich mit dem neuen Renault Master – ist nun mit einem Gesamtgewicht von bis zu 4,5 Tonnen erhältlich (vorher nur bis 3,5 Tonnen). Neu ist auch der optionale Heckantrieb mit Zwillingsbereifung und serienmässigem ESP. Damit ist es nahezu unmöglich, die heckgetriebene Version auf die Seite zu legen.

Mit einem Minimum an Kraftanstrengung bewegt der Handwagen CiTiTruck Lasten bis zu 500 Kilogramm bequem auch über längere Strecken und

Wir haben es auf dem Versuchsgelände selber getestet. Vorher greift das System ein und bremst den Motor ab. Opel hat damit gute Chancen, seinen Marktanteil deutlich auszubauen, werden in der Schweiz doch gut ein Drittel Transporter mit Heckantrieb geordert. Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt lag auf der Fahrerkabine. Das Ergebnis sind 5,7 Zentimeter Längenzuwachs im Innenraum, strapazierfähige Materialien und Oberflächen, exzellente Rundumsicht sowie eine Vielzahl praxisgerechter Ablagen. Weitere Merkmale sind die variabel einstellbaren Sitze und eine höhenverstellbare Lenksäule. Zu den herausragenden Merkmalen des neuen Opel Movano zählt die grösste Variantenvielfalt im Segment der leichten Nutzfahrzeuge. Das aktuelle Produktprogramm umfasst unter anderem Kastenwagen, Kombiversionen, Fahrgestellvari-

Ausstattung: Zahlreiche pfiffige Ablagen erleichtern das Leben der Insassen.

Motor: Der 2.3 CDTI kommt von Renault und er leistet 100, 125 oder auch 146 PS.

anten mit Einzel- und Doppelkabine sowie Plattform-Fahrgestelle. Hinzu kommt, dass die Fahrzeuge für Spezialaufbauten flexibel vorbereitet sind und Sonderversionen wie zum Beispiel mit Pritsche oder als Kipper ab Werk verfügbar sind. www.opel.ch

15 Ampere: Die Energie kommt aus einer Nickel-Metallhydrid-Batterie.

auf engstem Raum. Kanten und Bordsteine können mühelos überwunden werden. www.linde-lansing.ch

Zubehör: Ladungshilfen und -sicherung gibt es bei Opel je nach Transportbedarf.

Ladevolumen: Bis zu 17 Kubikmeter und 4,40 Meter Ladelänge, sowie Schiebetüren mit bis zu 1,27 Meter Breite machen das Beladen mit Europaletten von der Seite möglich.


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NUTZFAHRZEUGE

Carosserie Hess AG

Trolleybus feiert Jubiläum Vor 70 Jahren lieferte die Carrosserie Hess ihren ersten Trolleybus an die Stadt Biel aus. Ein System, das noch heute sehr gefragt ist.

seine Renaissance. Einer der führenden Hersteller ist der letzte Schweizer Bushersteller, die Solothurner Hess AG. «Der Trolleybus war bis heute das einzige Fahrzeug, das Elektromobilität gewährleisten konnte und wird es auch eine Weile Der Trolley feiert heute weltweit noch sein», sagt Geschäftsführer Alex Naef. Sein Vater Max Naef erinnert sich: «Nachdem die Stimmbürger von Biel die Einstellung des Trambetriebs und dessen Ersatz durch ein Trolleybusnetz beschlossen hatten, erhielt die Carrosserie Hess 1939 den Auftrag für ihren ersten Trolleybus mit 600-V-Gleichstrommotor von Swisstrolley 3: Mit dem Chassis von der BBC, Carrosserie von Hess und Chassis Hess AG für Niederflur-Trolleybusse sind von Berna.» www.hess-ag.ch bis heute rund 250 Stück in die Schweiz

Oldtimer: Der erste Trolleybus für Biel war 9,80 Meter lang und er bot 32 Sitzplätze.

Dritte Generation: Hess-Geschäftsführer Alex Naef (links) und Vater Max Naef.

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Kipper mit mehr Nutzlast Nach zwölf Jahren erfolgreicher Produktion unterzog Aufbauspezialist Moser Steffisburg seine Betonmulde einem tiefgreifenden Re-Engineering. Das Ergebnis: höhere Nutzlast, bessere Kippstabilität und eine Menge weiterer Optimierungen. www.moser-steffisburg.ch

Kippgeometrie dank des Exzenters: 300 Millimeter höheres Auskippniveau.

und die EU verkauft worden.

Einsteigen, BUS ist da! PostAuto Schweiz

Hybrid-Premiere mit Volvo

Der weltweit erste Volvo-HybridVorserienbus im Einsatz für PostAuto Schweiz. Eine echte Premiere.

Übergabe (von links): Werner Blatter (PostAuto AG), Robert Stoepman (Volvo Bus Schweiz) und Betreiber Dominik Steiner (SteinerBus AG).

Der Volvo 7700 Hybrid fährt bei der SteinerBus AG in Ortschwaben BE, um Erfahrungen zu sammeln, die später der ganzen Welt zur Verfügung gestellt werden sollen. Gerechnet wird mit einer Treibstoffersparnis von über 20 Prozent. Um vergleichbare Daten zu erhalten, fährt parallel ein identischer Volvo-Dieselbus auf der gleichen Strecke. www.postauto.ch

Test: Der Volvo 7700 Hybrid, ein Parallelhybrid, wird unter Alltagsbedingungen erprobt.

In diesem Magazin findet man alles über die Schweizer Busbranche, Reise- und Linienbusse, Menschen, Produkte sowie nationale und internationale News. BUS transNews erscheint 4-mal jährlich und ist nur im Abo erhältlich. Soeben ist die aktuelle Ausgabe 2/2010 erschienen. www.bustransnews.ch

Exemplar zu Probe: Sie können bequem via Internet bestellen.


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Fredy Barth kann‘s besser Fredy Barth und die Jungs vom Team Gentle Swiss Racing mussten sich nach diversen Reparaturen mit dem 84. Platz im Gesamtklassement zufrieden geben. Schade. www.fredybarth.ch

MENSCHEN

24-Stunden-Rennen Nürburgring

Schweizer Triumph in

Fredy Barth: Ärger mit dem Aston Martin V8 Vantage kostete viel wertvolle Zeit.

Christina Surer kommentierte Wenn schnelle Boliden unterwegs sind, dann ist Christina Surer nicht weit. Für das 24-Stunden-Pisten-TV machte sie Interviews. Und das frisch und munter ohne Pause die ganze Nacht hindurch. www.christinasurer.ch

Christina Surer: Vom Lenkrad ans Mikro. Sie weiss Bescheid, wenn sie fragt.

Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gingen über 25 Schweizer Piloten oder Fahrer mit Wohnsitz in der Schweiz in verschiedenen Klassen an den Start. Zwei von ihnen waren besonders erfolgreich. Kaffeemaschinentechniker Roger Büeler aus Sattel und Elektromonteur Thierry Kilchenmann aus Spiegel konnten sich mit ihren Teams vom Opel OPC Race Camp gegen starke Konkurrenz sehr gut behaupten. Und die beiden Schweizer zeigten während der 24 Stunden keine

Schwächen. Ganz im Gegenteil. Roger Büeler und Thierry Kilchenmann waren am Morgen nach der langen Nacht topfit. Und diese Ausdauer wurde belohnt. Mit den Plätzen 2 und 3 in der Klasse SP3T konnten die Teams OPC Race Camp beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring das Rennfahrercasting von Opel erfolgreich beenden. In der Gesamtwertung belegten die beiden über 300 PS starken Opel Astra OPC mit 2,0-Liter-Turbomotor die Ränge 20 und 23 unter 196 Startern. Eine beachtliche Leistung. Mit der Startnummer 141 waren die

Peter Wyss gab Erdgas Fast ganz sauber unterwegs bei den 24 Stunden war Peter Wyss, Sportchef der Automobil Revue. Er ging im Wagen 116, einem VW Scirocco mit Erdgasan-

Wagen 141: Thierry Kilchenmann gehört zum Team, das diesen Opel Astra mit 300 PS während der 24 Stunden fuhr. Thierry: „Ich konnte gar nicht genug bekommen.“ Peter Wyss: Ist als erfahrener Pilot gefragt. Die Grüne Hölle reitzt ihn immer.

trieb an den Start. Das Rennen beendete sein Team an 72. Position. Die anderen Umwelt-Sciroccos kamen auf die Ränge 16 und 51. www.volkswagen.ch

Wagen 142: Hier sass Roger Büeler hinter dem Lenkrad. Roger: „Echter Wahnsinn.“

Start: Girls markieren, wo die Fahrzeuge des OPC Race Camp zu finden sind.

Morgenessen: Roger Büeler (links) und Thierry Kilchenmann mit Migo Cudic, dem Physiotherapeuten der Teams nach der langen Nacht. Das Trio ist gut gelaunt.

Fahrer Sebastian Amossé, René Hiddel, Thierry Kilchenmann und Dennis Rieger sowie mit der Startnummer 142 Hendrik Scharf, Jean-Marie Rathje, Arne Hoffmeister und Roger Büeler ins Rennen gegangen. In der Startaufstellung belegte der Astra mit der Startnummer 142 Rang 3 in der Klasse, das Schwesterauto mit der Startnummer 141 ging von Startplatz 4 in der Klasse ins Rennen. Thierry Kilchenmann: „Für mich ist mit diesem Ereignis ein grosser Traum in Erfüllung gegangen. Ich hab nie daran geglaubt, dass ich eines Tages gegen eine so starke Konkurrenz antreten würde. Vom ersten Tag an war die Stimmung unter uns optimal. Jeder von uns hatte nur ein Ziel: durchhalten, ankommen und vor allem das Finale erreichen und das Auto nach 24 Stunden sauber über die Ziellinie bringen.“ Unter der Leitung von den beiden Opel-Markenbotschaftern Manuel Reuter und Joachim Winkelhock, beide ehemalige Sieger des 24-Stunden-Rennens in der Eifel, waren die acht Amateure in 15 Monaten zu Rennfahrern ausgebildet worden. Sie hatten sich unter 22 000 Bewerbern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgesetzt. Das Team mit der Startnummer 142 legte insgesamt 141 Runden zurück, was einer Distanz von 3578,298 Kilometern entspricht. Der andere Opel Astra absolvierte lediglich eine Runde weniger. Die Ausfallquote beim diesjährigen


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MENSCHEN

der Grünen Hölle Geschafft: Die beiden Astra des OPC Race Camp rollen über die Ziellinie. Das Rennen ist gelaufen, das Ergebnis kann sich sehen lassen und jetzt geht es an die Vorbereitungen für 2011.

Team: Roger Büeler (links) und Thierry Kilchenmann haben die 24 Stunden am Ring genossen. Kein leichter Abschied.

www.autosprint.ch 21

Peter Rikli nicht im Ziel Bitter, bitter für Peter Rikli. Er konnte mit seinem Renn-Honda die Ziellinie bei den 24-Stunden leider nicht überqueren. Peter Rikli: „Wir hatten einen echt Peter Rikli: Kein kapitalen Schaden Glück. 2011 soll am Motor und so alles viel besser am Ring laufen. mussten wir aufgeben.“ Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr. www.rikli-motorsport.ch

Marco Werner lag weit vorne 24-Stunden-Rennen war ungewöhnlich hoch. Zwar war das Wetter im Rennen gar nicht so schlecht wie viele vorher befürchtet hatten, aber das hohe Renntempo, die ständigen Überholmanöver im grossen Starterfeld und die bekannt anspruchsvolle Kombination aus GrandPrix-Strecke und Nordschleife des Nürburgrings forderten bei vielen Teams ihren Tribut. Um so höher ist die Leistung

Prominente: Das OPC Race Camp wurde im Laufe des Rennens immer wieder von Persönlichkeiten besucht.

der Fahrer aus dem Team OPC Race Camp einzuschätzen, die während der gesamten Renndistanz keinerlei Fehler machten. Beide Fahrzeuge kamen ohne jeglichen technischen Defekt oder Kratzer ins Ziel. Eine wirklich reife Leistung. Roger Büeler: „Es ist schon ein wahnsinniges Gefühl, wenn man durch die Nacht in die aufgehende Sonne fährt.Ich werde diese Tage nie vergessen. Bisher habe ich alles immer am Fernsehen verfolgt, aber aktiv dabei sein zu können, das ist schon eine andere Sache. Wie es jetzt weitergeht, weiss ich noch nicht. Klar würde ich gerne im Motorsport weitermachen, aber jetzt geniessen wir erstmal unseren Erfolg, für den wir alle hart gearbeitet haben.“ Offen ist die Zukunft auch für Thierry Kilchenmann. OPC Race Camp-Teamchef Manuel

Anhänger: Wo immer sich Mitglieder derTeams vom OPC Race Camp blicken liessen, mussten sie Fankarten oder Fahnen unterschreiben. So erging es auch den Schweizern.

Eigentlich konnte für den in der Ostschweiz lebenden Marco Werner im Audi R8 LMS bei den 24-Stunden nichts schief gehen. Sein Team fuhr Runde für Runde

Kontrolle: Roger Büeler verfolgt auf der Tafel die Zeiten der Wagen im Rennen.

Reuter zog eine positive Bilanz: „Wenn man sieht, wie viele Teams hier bereits Probleme hatten, muss ich unseren Jungs um so mehr ein Lob aussprechen. Sie haben eine hervorragende Leistung gezeigt. Dabei sollte man nicht vergessen, dass sie vor einem Jahr noch als Zuschauer hier vor Ort waren und nun in diesem starken Feld vorne mitgefahren sind.“ Opel hatte beim Rennen eine umfangreiche Präsenz entlang der Nordschleife. So war im Streckenbereich Hatzenbach ein Opel-Zeltlager eingerichtet, wo den zahlreichen Opel-Fans ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde. Auch an zahlreichen weiteren Stellen entlang der Nordschleife machte sich die grosse Popularität der Marke mit dem Blitz deutlich bemerkbar. Zahlreiche Prominente waren ebenfalls vor Ort, um sich ein Bild vom OPC Race Camp zu machen. Elmar und Anita Wepper, Kostja Ullmann und Janin Reinhardt, Gesine Cukrowski und Michael Helfrich, Michael Lindbergh und Nicola Ransom, Estefania Küster, Cornelia Niedrig und Tim Wilde drückten den Teams die Daumen. www.opel.ch www.opc-racecamp.de

Enttäuscht: Marco Werner musste das Rennen wegen eines Unfalls beenden.

ganz weit vorne mit, bis es bei einem Überholmanöver krachte. Aus, vorbei der Traum vom Sieg in der Grünen Hölle. www.marco-werner.de

Marcel Fässler hatte echt Pech Keine lange Nacht für Marcel Fässler am Nürburgring. Nach 17 hart durchkämpften Stunden gab es beim Audi R8 LMS seines Teams Probleme mit der Motoraufhängung, die ein vorzeitiges Aus bedeuteten. www.mfspeed.ch

Marcel Fässler: Ein Podestplatz hätte ihm gut zum Start der Saison gepasst.


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Joker-Preise bei Yamaha Starke Joker-Offerten von Yamaha: Die 600er XJ6 N kostet 8990 Franken, der Supersportler YZF-R1 18 990 Franken, der Cruiser XVS 950 Midnight Star 14 350 Franken. www.yamaha-motor.ch

Günstig: Bestseller XJ6 N und weitere elf Joker-Bikes zu Schnäppchenpreisen.

Halbe Grösse, doppelt dick Zum 30-Jahr-Jubiläum präsentiert die Schweizer Motorrad-Bekleidungsmarke iXS Motorcycle Fashion die aktuelle 2010er-Kollektion in einem 350 Seiten

MOTORRAD

GG Taurus

Der hat doch ein Rad ab... Verblüffend. In der Frontansicht gibt‘s kaum Unterschiede. Der neue Threewheller Taurus ist seinem vierräderigen Bruder namens Quadster wie aus dem Gesicht geschnitten. Und das ist kein Zufall. Aufgrund restriktiver Zulassungsbestimmungen für Quads sah sich der Konstrukteur gezwungen, ein Rad abzuzwacken. Nun, ganz so einfach war‘s natürlich nicht. Fahrwerk und Heck mit der wuchtigen Paralever-Einarmschwinge und der darin integrierten Kardanwelle sind komplette Neuentwicklungen. Wie bei diversen anderen Fahrzeugen der bekannten Innerschweizer Edelschmiede GG-Technik kommt als Antrieb ein Motorradmotor von BMW zum Einsatz. Der wassergekühlte Reihenvierer schöpft aus 1300 Kubikzentimetern Hubraum satte 175 PS und die beschleunigen das 397 Kilo schwere Dreirad im Handumdrehen auf 220 km/h. Wie alle GG-Fahrzeuge ist auch der

Zwei Räder vorne, ein Rad hinten: Der GG Taurus ist ein echt skuriles Gefährt. Sein Auftritt ist gleichermassen eigenständig wie die unkonventionelle Fahrdynamik.

Hinterrad mit Tiefbordfelge und breiten Reifen: Unter der Seitenverkleidung ist der Benzintank untergebracht.

Einarmige Hinterradaufhängung: Mit integriertem Kardan ist sie Kunstwerk in Sachen Leichtmetallverarbeitung.

Taurus ein wahres Kunstwerk in Sachen Leichtmetall-Verarbeitung. Elektronische Fahrhilfen wie Stabilitäts- und Traktionskontrolle, vorwählbare Fahrmodi und ABS sind ganz bewusst keine eingebaut. Einzig ein Kombisystem für Vorder- und Hin-

Dick und chic: Der neue Katalog von iXS zeigt die aktuelle Töffbekleidung.

starken Katalog. Erhältlich ist das im handlichen A5-Format gedruckte Nachschlagwerk im Fachhandel oder über Internet. www.ixs.com

KTM setzt auf Nachwuchs Die österreichische Marke KTM wird voraussichtlich 2011 ein interessantes Bike für Motorradeinsteiger lancieren. Gebaut wird das scharfe 125er-Gerät kostengünstig beim Partnerunternehmen Bajaj in Indien. www.ktm.ch

Scharf und schnell: 125er-Kurvenflitzer von KTM begeistert Bike-Einsteiger.

Kompakt und muskulös: Die Front ist weitgehend identisch mit derjenigen des vierrädrigen Modells GG Quadster. Die Zweiersitzbank scheint über dem Hinterrad zu schweben.

terradbremsen gibt‘s und selbst das nur, weil dies für Dreiräder gesetzlich vorgeschrieben ist. Durch den Verzicht auf die elektronischen Helferlein ist der Fahrer stärker gefordert. Obwohl das exklusive, in höchster Präzision mit viel Liebe zum Detail verarbeitete Dreirad erst vor kurzem erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, sollen bereits zahlreiche Bestellungen vorliegen – trotz Wirtschaftskrise und stolzen Basispreis ab 58 000 Franken. Eine erste Kleinserie wurde kürzlich fertiggestellt und an die Kunden ausgeliefert. Und wie man hört, soll der Fahrspass fast alle bisher bekannten Grenzen sprengen. www.gg-technik.ch


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MOTORRAD

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Amandas Susi Amanda Ammann ist im Bike-Fieber. Nach einem Grundkurs bei GP-Ikone Jacques Cornu ist die hübsche MotorradEinsteigerin begeistert. Jetzt freut sich

Locker: Ein sanfter Druck am Lenker und schon klappt die CBF1000F wie von selbst in die nächste Kurve. Schräglagen sind hier eine leichte Übung.

Honda CBF1000F

Höhenverstellbare Windschutzscheibe: Ohne Werkzeug, aber weil zwei Hände nötig sind, leider nicht während der Fahrt.

Feinschliff für den Allrounder Honda hat den unauffälligen Bestseller CBF1000F aufgefrischt, Schwächen ausgebügelt und Stärken optimiert.

zentimeter-Reihenvierer leistet jetzt mit 107 PS zehn Prozent mehr. Um Gewicht zu sparen, ist der Zentralrohrrahmen nun aus Alu gefertigt. Vollgetankt 245 Kilo sind kein Spitzenwert aber gutes Trotz neuer Front mit sportlichen Mittelmass. Angepasst wurde auch der Schlitz-Scheinwerfern bleibt die CBF1000F Preis und zwar um rund 1000 Franken auf Übersichtlich, informativ und aufgeräumt: ein schlichtes Motorrad. Der 1000-Kubik- 15 790 Franken. www.hondamoto.ch Das Digitalcockpit mit Vorbildcharakter.

Schön und schnell: Amanda Ammann mit ihrer Suzuki Gladius 650.

die Ex Miss Schweiz (2007) auf erlebnisreiche Ausfahrten mit ihrem neuen Töff. www.suzuki-motorcycles.ch

Honda-Führung Nach Verkaufseinbussen im vergangenen Jahr startet Honda im ersten Quartal mit 693 Zulassungen als Leader in die neue Saison. Die weiteren Plätze: Yamaha (648), BMW (606), Harley-Davidson (590). www.moto-suisse.ch


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RAID feiert Jubiläum Eine Rallye-Legende feiert Jubiläum. In diesem Jahr geht der RAID Suisse-Paris (26. bis 29. August) im Rundhof der Messe Basel zum 20. Mal an den Start. Über 170 Teams nehmen die Strecke unter die Räder. Unter den Fahrzeugen sind viele Raritäten. www.raid.ch

OLDTIMER Erinnerungen: Henri Pescarolo, Stefan Johansson und Ayrton Senna fuhren diesen Gruppe C Porsche 956-104 1984 beim 1000 Kilometer Rennen am Nürburgring.

AC Cobra: Der seltene Roadster wurde 1965 gebaut. Ein Stück Autogeschichte.

Traktor-Treffen in Emmen Traktoren rollen im Trend. Immer häufiger gibt es Events, an denen nur Lanz, Hürlimann & Co. zugelassen sind. Das 5. Internationale Oldtimer-Traktorentreffen findet am 31. Juli und 1. August 2010 in Emmen statt. www.fettpress.ch

Oldtimer: Gut erhaltene Traktoren sind begehrte und wertvolle Sammlerstücke.

Oldie-Dieben auf der Spur

Klassikwelt Bodensee

Oldies sind immer Goldies Was für die Modewelt die Schauen in Paris und Mailand sind, ist die Klassikwelt Bodensee für Liebhaber alter Autos: Ein Catwalk der Allerschönsten, ein Tummelplatz für Fachleute und Fans. In diesem Jahr findet das einmalige Ereignis vom 3. bis 6. Juni statt.

Bandbreite zu Land und zu Wasser sowie in der Luft. Ein einmaliger Event. Eine Retro-Show der Superlative wartet auf die Besucher des Messegeländes in Friedrichshafen auf der deutschen Seite des Bodensees: Die tägliche FlugShow der Flying Bulls aus dem Salzburger Hangar 8 (gehört auch zu Red Bull) wird vom Erscheinen eines legendären Flugzeugs aus den 40er-Jahren untermalt, Klar gibt es noch andere Oldtimer- einer Breitling DC-3 HB-IRJ. Im Messesee tummeln sich Amphimessen, aber keine zeigt eine so grosse

bienfahrzeuge, in den Hallen werden Clubwelten celebriert und es gibt eine Sonderschau zum Thema Nutzfahrzeuge und Traktoren. Nur vier Tage – gerade genug, um jedes wunderschöne Auto im AutomobilSalon zu entdecken, den Teilemarkt zu durchstöbern, die Sonderschauen American Classics und Klassische Boote zu bestaunen, den Flugzeug Hangar zu erkunden, und dann auch noch mit den tollen Live Darbietungen von Bands auf der Livebühne schwofen. Ganz sicher nicht entgehen lassen sollte man sich die Sonderschau „111 Jahre Elektromobilität“, sie zeigt, dass es schon vor über Hundert Jahren Entwicklungen in die richtige Richtung gegeben hat. Auf der electric avenue kann man neue Elektro-Autos Probe fahren, eine Chance, die man unbedingt nutzen sollte. www.klassikwelt-bodensee.ch www.tea-expo.de

Der Diebstahl eines Oldtimers ist nicht nur ein finanzieller, sondern auch ein ideeller Verlust für den Besitzer. Er wie auch die Polizei sind auf Hinweise zur Wieder-

Show-Time: Der Catwalk der Oldtimer-Beauties ist die Parade der schönsten Klassiker, die es weltweit zu sehen gibt.

Fachmänner-Eldorado: Am Motorrad-Salon wimmelt es von gut erhaltenen Exemplaren – Motorrädern aller Couleur natürlich!

Neptuns Freud: Schöne alte Kursschiffe und rassige Renner made by Riviera geben sich auf dem Bodensee ein Stelldichein.

Tollkühn: Die Flugshow der Flying Bulls, einer internationalen Truppe aus Österreich, ist spektakulär und immer sehenswert.

Gesucht: Immer wieder werden Autos wie der Porsche 911 Beute von Dieben.

beschaffung aus der Szene angewiesen. Bitte helfen. www.meinklassiker.com


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Surprise kickt in der RailCity Action pur. Am Samstag, 5. Juni steigt in Zürich HB/RailCity die Schweizer Meisterschaft im Strassenfussball. Veranstalter ist Surprise. Hauptsponsor ist neben Hyundai die Erdgaswirt-

UMWELT

Erdgas-Busse

So fahren Sie sauber ins Büro Rechnet man das Fürstentum Liechtenstein mit dazu, so fahren auf Schweizer Linien über 150 Busse mit Erdgasantrieb. In den nächsten Jahren wird sich diese Zahl verdoppeln.

Profis: Gerhard Holzmann und Nicole Petignat bei einem Surprise-Turnier.

schaft, vertreten durch die Gasverbund Mittelland AG, Arlesheim. Mit von der Partie sind unter anderen Andy Egli, Nicole Petignat, Beat Schlatter, Thomas Bickel und Leonardo Nigro. Anpfiff ist um 11 Uhr. Beim Fest und Konzert ab 19 Uhr treten Die Aeronauten, Lee Everton und der Surprise Chor auf. www.strassensport.ch

PostAuto Schweiz AG: Der VanHool A330 wird nicht nur im städtischen Verkehr mit Erfolg eingesetzt.

Busse sind die umweltverträglichste und zugleich kostengünstigste Variante der motorisierten Personenbeförderung. Erst recht, wenn man Fahrzeuge mit Erdgasantrieb einsetzt. Wird Biogas getankt, so stösst der Bus nicht einmal mehr klimarelevantes CO2 aus. Das schafft kein anderes Verkehrsmittel – auch nicht die Eisenbahn. Basel, Bern und Lausanne setzen bereits in grossem Masse auf den umweltfreundlichen Antrieb. Grenchen, Glarus, Olten und weitere Städte haben ebenfalls einige Fahrzeuge im Einsatz. Flottenerweiterungen sind in fast allen diesen Städten

für die nächste Zukunft geplant. Anschaffung und Betrieb von Erdgasbussen sind zwar teurer als bei Dieselbussen. In Basel zum Beispiel kostet der Betrieb der 38 Mercedes-Benz Citaro der BVB rund 1,5 Millionen Franken mehr als mit gleichwertigen Dieselbussen. Dafür aber – so die Basler Regierung – sei der Betrieb ökologisch viel effizienter. Ausserdem kann ein Teil der Mehrkosten durch Bonus-Rückerstattungen aufgefangen werden. Die grösste Erdgasflotte fährt mit 46 Bussen in Bern. Die Anschaffung von 64 weiteren Bussen ist bereits beschlossen. Bei den in der Schweiz eingesetzten Fahrzeugen handelt es sich um Mercedes-Benz Citaro, MAN NL 313, VanHool A330 und Volvo 7700 sowie Ford Transit Greenpower Kleinbusse. www.erdgasfahren.ch

Basel 38 Busse, Mercedes-Benz Citaro 38 weitere Busse geplant

Olten

Bernmobil: Hier stehen 46 Fahrzeuge des Typs Volvo 7700 im Einsatz. Ziel der Stadt Bern sind total 110 Erdgasbusse.

9 Busse, MAN NL 313 1 weiterer Bus geplant

Delémont 1 Bus der Post, VanHool A330 1 weiterer Bus der Post geplant

Grenchen 8 Busse, Mercedes-Benz Citaro 8 weitere Busse geplant

Vaduz Biel

28 Busse, MAN NL 313

2 Schulbusse

Glarus 2 Busse, VanHool A330

Neuchâtel 1 Bus, MAN NL 313

Bern 24 Busse, Mercedes-Benz Citaro 48 Busse, Volvo 7700

Lausanne 38 Busse, VanHool A330

Vevey 8 Busse, VanHool A330

Aigle 1 Bus, VanHool A330

Erdgas-Bus Autobahn

Basel, Grenchen und Bern: Diese Städte entschieden sich für die Erdgasvariante des Modells Citaro von Mercedes-Benz. Auch als Hybrid- und Wasserstoffbus.

MAN: Einer der grössten Bushersteller überhaupt, konnte mit seinem Erdgasbus NL 313 vor allem die Städte Neuchâtel, Olten und Vaduz schnell überzeugen.

Ford Transit Greenpower: Der wendige Bus bietet 21 Personen Platz. Er wird vor allem als Fahrzeug für den Transport von Schulkindern eingesetzt.


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UMWELT Niederglatt 4 Kehrichtfahrzeuge, Iveco Eurotech

Liestal 1 Wischmaschine, Ravo 4er-Serie

Olten 2 Kehrichtfahrzeuge, Iveco Eurotech

Kloten 6 Kehrichtfahrzeuge, Iveco Eurotech

Buchs

Frauenfeld 1 Kehrichtfahrzeug, Mercedes-Benz Econic

1 Kehrichtfahrzeug, Mercedes-Benz Econic

Arlesheim

Wil

1 Kehrichtfahrzeug geplant

RAVO 4er-Serie: Die Wischmaschine wird in Liestal und Petit-Lancy (Genf) eingesetzt.

Winterthur

Utzenstorf

3 Kehrichtfahrzeuge, Mercedes-Benz Econic 2 weitere Kehrichtfahrzeuge geplant

Schlieren

2 Kehrichtfahrzeuge, Mercedes-Benz Econic

1 Kehrichtfahrzeug, Mercedes-Benz Econic

2 Kehrichtfahrzeuge, Mercedes-Benz Econic

Wallisellen 2 Kehrichtfahrzeuge, Mercedes-Benz Econic

Vaduz Roggwil 2 Kehrichtfahrzeuge, Mercedes-Benz Econic

Langenthal

1 Kehrichtfahrzeug, Mercedes-Benz Econic

Wädenswil 1 Kehrichtfahrzeug, Iveco Eurotech 1 Kehrichtfahrzeug, Mercedes-Benz Econic

1 Kehrichtfahrzeug, Iveco Eurotech

Münchenbuchsee 2 Kehrichtfahrzeuge, Mercedes-Benz Econic

Kriens 2 Kehrichtfahrzeuge, Mercedes-Benz Econic

Petit-Lancy 1 Wischmaschine, Ravo 4er-Serie

Kehrichtfahrzeug

Erdgas-Kommunalfahrzeuge

Wischmaschine Autobahn

Saubermachen fast ohne Emissionen

mehrere entsprechende Kehrmaschinen vorgestellt. Die erste selbstfahrende Kompakt-Kehrmaschine mit Erdgasmotor von Iveco stellt der niederländische Hersteller RAVO her. trieb in ihrer Flotte. An der letzten Suisse Immer mehr Gemeinden entdecken den Erdgasantrieb für Public in Bern, der wichtigsten Messe www.erdgasfahren.ch ihre Kehrichtsammelfahrzeuge. für Kommunaltechnik, wurden gleich Auch entsprechende Strassenwischmaschinen sind auf dem Vormarsch. Wer heute für Gemeinden tätig sein will, muss hohe Umweltauflagen erfüllen. Inzwischen haben mehrere Gemeinden Mercedes-Benz Econic: Mit seiner tiefen sowie für Gemeinden tätige Unterneh- Kabine für bequemes Ein- und Aussteigen men Kommunalfahrzeuge mit Erdgasan- ist der Wagen beim Personal beliebt.

Bitte Ihre Meinung

Erdgas als Treibstoff: das Bild zeigt, den Fiat Ducato NaturalPower.

Iveco EuroTech: Der Hersteller bietet als Einziger in der Schweiz alle Baureihen auch mit Erdgasantrieb an.

Gibgas führt eine Umfrage zu Biogas als Treibstoff durch. Die Schweiz ist Pionier in diesem Bereich. Machen Sie mit bei der Erhebung.


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Alles aus einer Hand

TUNING

Aktuelle Trends 2010

Mit dem Premio Tuning Katalog 2010 erhalten Sie alle Produkte aus einer Hand! Die fünfte Schweizer Ausgabe bietet eine grosse Felgen-Auswahl sowie deren optimalen Präsentation auf diversen Fahrzeugen. Umfassend: Carstyling und Reifen sowie neue Produkte und Berichte von Experten.

Premio ist präsent Premio Reifen + Autoservice war auf der Tuning World Bodensee, am Tuning Treffen Wörthersee sowie an der Swiss Tuning Show Genf vertreten. Kaufinteressierte Besucher werden individuell beraten und weitergeleitet.

Service: Hier wird der Kontakt zum nächsten Premio-Partner hergestellt.

Partner der Serie VLN Premio macht sich im Rennsport stark. Unterstützt werden alle zehn Rennen der Langstreckenserie VLN über die gesamte Saison. Mit diesem Engagement be-

Perfektes Styling für Ihr Auto Roger Blaser, Geschäftsführer von Premio Reifen + Autoservice, erklärt im Interview mit AutoSprintCH die aktuellen Tuning Trends 2010.

Auftritt: Roger Blaser führt die Geschäfte von Premio Reifen + Autoservice. Das Design der Vertretungen gleicht dem von Pneu Junod in Pfäffikon bei Zürich.

Welche Tuning-Events sind wichtig? Mit Sicherheit war die Tuning World am Bodensee ein Highlight für die passionierten Tuning-Liebhaber. Doch auch das Treffen am Wörthersee zeigte, wie die aktuellen Trends verbaut werden können.

Liegt Tuning überhaupt im Trend? Ja. Gerade die junge Generation passen, die meist als Occasion gekauften Fahrzeuge ihren individuellen Bedürfnissen an. Dies wurde mir am Tuning Treffen am Wörthersee eindrücklich bestätigt.

Was kann man bei eingebauten Tei- Gewindefahrwerk: Aus dem Motorsport für len beachten und wie kontrolliert die Strasse entwickelt. Siehe Seite 30. man die Zulässigkeit der Produkte? Es sollen nur Teile verbaut werden, die auch mit einem Schweizer Zertifikat ausgeliefert werden. Beachtet man beim Verbau zusätzlich auch die ASA-RichtliniWas sind die Felgentrends 2010? Das Spektrum ist durch die verschie- en, entstehen definitiv keine Schwierigdenen Farbkombinationen breit. Genau so keiten bei der Vorführung. breit sind die Geschmäcker der KaufinteTagfahrlicht: Sicherheit und Optik werden ressierten. Sicher steht weiss, schwarz- Wie haben Sie Ihr Fahrzeug getunt? bei diesem Zubehör optimal vereint. Da ich mein Fahrzeug erst kürzlich erpoliert und schwarz matt in Verbindung mit einem auffälligen oder auch dezenten halten habe, beginnt das Tuning erst jetzt Speichendesign im Fokus der Tuning-Fans. für mich. Umgestellt auf 19 Zoll von OZ ist er bereits, das Gewindefahrwerk Variante 2 Welches Tuning wird am meisten vervon KW und Motorenoptimierungs-Teile wendet? Fahrwerke sind eigentlich ein Muss liegen zum Einbau bereit. Für alles andere für die perfekte Strassen-Performance, lasse ich mich auf den spezifischen MesLED-Leuchten für die auffallende Optik sen, an denen Premio aktiv teilnimmt, und Auspufftöpfe sowie Endrohre für den inspirieren. Die Auswahl ist gross und erfüllt jeden Wunsch. www.premio.ch besten Sound. Wird Tuning in der Schweiz akzeptiert? Tuning in der Schweiz wird akzeptiert und die Szene dazu ist grösser als viele denken. Solange alles im legalen Bereich ist, gibt es auch keine Probleme.

Motorsport: Piloten setzen auf die Erfahrung der Experten von Premio.

weist Premio die technische Kompetenz und Begeisterung für Höchstleistung.

Was für Menschen veredeln ihre Fahrzeuge? Alle, die ihrem Fahrzeug ihre eigene Note geben möchten. Die Individualität Felgen: In Katalog von Premio gibt es zu jedes Fahrers steht dabei im Vordergrund. jedem Wagen das passende Produkt.

Sitze: Guter Seitenhalt ist vor allem für sportliche Piloten ein Kaufargument.


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RATGEBER

Premio Tuning Cars 2009

Die Autos der Sieger, einfach Klasse Jedes Jahr kürt Premio Tuning die besten Tuning Cars. Zum Wettbewerb 2009 hatten Premio-Partner aus der Schweiz, aus Deutschland und aus Österreich Fahrzeuge angemeldet. Über 30 Wagen der Premio-Partner standen zur Wahl und über 12 000 Fans nahmen am Online-Voting teil. Platz 1 Premio-Partner Thomas Kraß von T. Kraß KFZ-Elektrik + Tuning aus Nordhorn, Deutschland hat den Titel mit der Dodge Viper gewonnen. Kraß überzeugte mit der stimmigen Veredlung des US-Sportlers. Platz 2 Den zweiten Rang sicherte sich Faton Jasiqi vom Pneuhaus Paul Röllin aus Riedikon, Zürich. Der Autodiagnostiker baute seinen VW Golf III VR6 mit einem vollständigen Bodykit, LSD-Flügeltüren, einem H&R-Gewindefahrwerk und Carline-Rädern um. Platz 3 Aufs Siegerpodest schaffte es auch Premio-Partner Patrick Bondzio

GmbH aus Moers (DE). Das Mini Cooper S Cabrio erhielt eine umfangreiche Carbonund Lederausstattung im Innenraum, einen überarbeiteten Motor, Xenon-ScheinBronze: Innen und vor allem aussen hat der werfer und vieles mehr. Mini an Charakter gewonnen. Carbon und Lohn der Mühe: Ein professionelles Leder sind die bevorzugten Materialien. Fotoshooting, Berichte in den Magazinen Eurotuner, Maximum Tuner und VW/Audi-Tuner sowie im Premio Tuning Katalog 2010 (CH+DE+AUT). Zusätzlich sind die Fahrzeuge im Premio-Tuning Kalender 2010 abgebildet. Roger Blaser: „Premio Tuning beweist mit der Vergabe des Titels Premio Tuning Car erneut seine Kompetenz. Mit seinen mehr als 670 Partnern in der Schweiz, in Deutschland und Österreich bietet Premio-Tuning umfassende Produktauswahl, fachmännische Beratung und perfekten Werkstattservice.“ Das Voting für den Premio Tuning Car 2010 findet ab Juli statt.

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Mitmachen und gewinnen … attraktive Tuning-Preise beim grossen Premio-Gewinnspiel! So sind Sie dabei: Auf www.premio.ch die Fragen

Preise: Beim Gewinnspiel gibt es Räder, Reifen und Gutscheine. Es lohnt sich.

beantworten, absenden und mit ein bisschen Glück gehören Sie zu den Gewinnern. Einsendeschluss ist der 31. August 2010.

Kein Problem mit der MFK Mit den Produkten aus dem Premio Tuning Katalog sind Sie bei der FahrzeugVorführung auf der sicheren Seite. Alle Tuning-Artikel aus dem Katalog sind MFK zugelassene Teile. Zur optimalen Information sind die Tuning-relevanten ASA-Richtlinien im Katalog aufgeführt.

Information: Premio-Partner beraten Sie, wenn es um die Vorführung geht. Silber: Nur fliegen kann dieses getunte Prunkstück auf Basis eines VW Golf III VR6 leider nicht. Die Flügeltüren kommen von LSD, das Gewindefahrwerk von H&R und die Räder von Carline. Gold: Ein speziell angepasstes KW-Fahrwerk sowie

ein Formel-1-Lenkrad sind nur zwei Umbauten, die den Sieg ausmachten.

DTM-Finale mit Premio Für Renn-Fans bietet Premio ein spezielles Reisepaket für das DTM-Finale in Hockenheim an. Erleben Sie Rennsport hautnah und reisen Sie am 16. und 17. Oktober 2010 bequem an den Ring.

Buchen: Infos zur Reise zum Finale der DTM gibt es unter www.premio.ch.


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So edel kann ein Audi sein

TUNING

KW automotive Schweiz

Ein Hingucker ist das Audi A5-Cabrio im Farbton Platin-Beam. Die Ganzlackierung ist für 7500 Franken beim Veredler CDC zu haben. Weiteres Tuning auf Anfrage. www.cdc-international.eu

Team Liqui Moly Engstler: Fährt an der WTCC BMW der 3er-Reihe mit Gewindefahrwerken von KW. Matech: Hier vertraut man auf die KW Gewindefahrwerke für die FIA GT Weltmeisterschaft.

Attraktiv: Neben der Lackierung gibt es breitere Felgen, Schürzen und Spoiler.

Techart macht es innen schick Komfort und Entertainment. Unter diesen Stichworten hat Veredler Techart ein Programm für besondere Ansprüche im Angebot, wenn es um die Innenausstattung eines Wagens geht. Wünsche werden schnell erfüllt. www.techart.ch

Perfekt: Mit dem Bildschirm (10,2 Zoll) am Dachhimmel wie in einem Kino.

SL-Stern der Superlative

Peter hält Sie alle in der Spur Was haben der Matech Ford GT (siehe auch Seite 15), Procar Team Rikli, Schweizer Tourenwagenmeister Bruno Ianniello und viele andere Schweizer Motorsportler gemeinsam? Sie vertrauen auf KW Competition Gewindefahrwerke, ein Produkt der KW automotive in Rotkreuz. Für den Geschäftsführer Peter Banz Zufrieden: Peter Banz, Geschäftsführer ist klar, warum das so ist: „KW Compe- der KW automotive Schweiz in Rotkreuz. tition wurde für den nationalen und inKeiner zu klein: Die Mini ternationalen Motorsport entwickelt. Im Challenge verlässt sich auch Breitensport wie dem VLN Langstreckenauf die KW-Produkte. pokal ebenso wie in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft wird das Produkt eingesetzt. Die Erfolge zeugen von perfekter Performance und Qualität.“ Das schätzen die Teams, auch die Zuverlässigkeit, Montage, Mess- und Prüftechniken. Logisch, dass so viel Kompe-

Schwärzer und bulliger geht es kaum noch. Der von Tuner Brabus auf die Räder gestellte T65 RS auf Basis des SL 65 AMG Black Series bringt es auf 800 PS. Diese Power ist gut für ein Drehmoment

Bitte sehr kräftig durchatmen: Von 0 auf Tempo 200 vergehen nur 9,8 Sekunden.

von 1420 Nm. Das alles reicht dann für 330 km/h, falls die Strasse frei sein sollte. www.brabus.com

Partner: KW erneuert die Zusammenarbeit mit der WTCC. Auch in dieser Rennsaison wird der Fahrwerksspezialist KW mit seinem Logo als offizieller Serienpartner bei allen Rennen an den Nummern an Front und Heck sämtlicher Fahrzeuge deutlich zu erkennen sein.

Lange Strecke: Auch der Honda Civic Type R Racing Pool setzt auf die Fahrwerkstechnik aus Deutschland.

tenz auch für Strassenfahrzeuge spannend ist. „KW Competition ist kompromisslos für den Motorsport entwickelt worden“, erklärt Peter Banz. „Für leistungsstarke Fahrzeuge wie den Audi TTRS, die auf den normalen Strassen bewegt werden, haben wir strassentaugliche Clubssport Gewindfahrwerke entwickelt.“ Eine Beratung durch die KW Werksniederlassung in Rotkreuz oder einen geschulten KW Einbaupartner ist dabei unerlässlich. www.kwsuspensions.ch


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AGVS

Schäden durch Marder

Der Garagist schafft Abhilfe An sich sind Marder herzige Tierchen. Aus Sicht der Automobilisten haben sie allerdings eine unangenehme Vorliebe: Sie knabbern gerne Leitungen, Dichtungen und Manschetten an. So verursachen die kleinen Nager ärgerliche Kosten.

Kontrolle: Wenn Flüssigkeit ausläuft, muss der Wagen sofort untersucht werden.

Wer über einen geschlossenen Abstellplatz verfügt, hat einen Vorteil. Denn dorthin gelangen die Marder kaum. Aber auch so steht das Auto noch oft genug im Freien, wenn damit zur Arbeit, zu Besuchen oder zum Einkauf gefahren wird. Schon wenige Minuten reichen aus,

Verkabelung: Diese Arbeiten müssen von einem Garagisten ausgeführt werden.

Schäden: Wie dieses Bild zeigt, ist auch die Karosserie nicht vor den Bissen eines Marders sicher. Wenn es ganz dumm läuft, müssen ganze Teile ausgetauscht werden. Hunger: Mit Leidenschaft knabbern Marder vor allem weiche Teile aus Gummi oder Kunststoff an. Die Reparaturkosten können mächtig ins Geld gehen.

damit ein Marder sein Unwesen treiben kann. Mit seinen Bissen in Gummi- und weiche Kunststoffteile verursacht der Nager jährlich beträchtliche Fahrzeugschäden, die ins Geld gehen. „Vor der Fahrt sollte man darauf achten, ob unter dem Auto plötzlich Flüssigkeiten, Reste eines Schlauches, einer Leitung oder einer Manschette vorhanden sind», sagt Markus Peter, Leiter Automobiltechnik & Umwelt beim AGVS, Autogewerbeverband der Schweiz. In einem solchen Fall ist der Einbezug des Garagisten angezeigt. Der Spezialist weiss genau, welches die bevorzugten Plätze der flinken Nager sind. Er kann den Schaden oft auf der Stelle beheben und die Rechnung mit dem entsprechenden Vermerk der Versicherung zukommen lassen. Gewisse Schäden, wie etwa eine angebissene Gummimanschette der Lenkung, zeigen ihre Auswirkungen erst einige Zeit nach dem Marderbiss. Nämlich dann, wenn Wasser anstelle des Schmierfetts in die Metallgelenke eindringt und diese beschädigt. Markus Peter: „Das frühzeitige Erkennen eines solchen Defekts während eines Werkstattbesuchs schützt vor unliebsamen und gefährlichen Folgeschäden.“ Wie kann man gegen Schäden vorbeugen? Die beste Wirkung erzielt ein Gerät, das in regelmässigen Abständen hohe, nur vom Marder wahrnehmbare Töne erzeugt und diesen verjagt. In hartnäckigen Fällen empfiehlt sich der Einbau eines Kombi-Gerätes, das neben der akustischen eine zusätzliche Abwehrmöglichkeit bietet: Verteilt im Motorraum werden an gefährdeten Orten Plättchen angebracht, die dem Marder einen unschädlichen, aber wirksamen elektrischen Schlag wie bei einem Weidezaun versetzen. Markus Peter: „«Der Marder wird sich hüten, ein zweites Mal einen Kontakt zu riskieren.“ www.agvs.ch

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Lausanne Sport für die Schweiz 47 Spiele, 101 Tore und über 320 strahlende Fussballer: Das ist das Ergebnis aus zwei Turniertagen Volkswagen Junior World Masters in Mad-

Team Schweiz: Lausanne Sport konnte sich für das Turnier qualifizieren.

rid. Den Sieg beim grössten firmeninitiierten Fussballturnier holte sich der FC Santos. www.volkswagen.ch

Garagisten sind zufrieden Mit der letzten Auswertung des Konjunkturbarometers des SAA swiss automotive aftermarket wurde die Überwindung der Krise verkündet. Für das kommende Quartal sind die Firmen optimistisch. Alle an der Erhebung beteiligten 54 Firmen beurteilen die Beschäftigungslage als gut oder befriedigend. www.aftermarket.ch

Auslastung: Die Schweizer Garagisten haben in diesen Wochen gut zu tun.

Sattes Plus und gute Stimmung Martin Sollberger (Mitte), Präsident Sektion Aargau AGVS an der GV: „Es geht aufwärts. Im März hatte unsere Branche ein Plus von sage und schreibe 19,7 Prozent.“ www.agvs-ag.ch

Erfolg: Der Vorstand ist mit den Shows in Aarau und Zofingen sehr zufrieden.


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Occasionen im Internet

Hier kommen Sie online schnell zum Ziel Der Occasionsmarkt blüht, und die Online-Anbieter sind gefragter denn je. Autoscout24, car4you und FAHRZEUGNET.CH zählen zu den grössten Plattformen in der Schweiz. Im Februar 2010 schrieb das Konsumentenmagazin Saldo: „Fahrzeugnet.ch ist eine interessante Alternative zu den etablierten Occasionsplattformen wie car4you.ch oder autoscout24.ch. Sitz von Fahrzeugnet.ch ist Weinfelden TG. Aktuell sind rund 26 000 Fahrzeuge im Angebot. Ursprünglich als Auto- Occasionsplattform konzipiert, stehen heute Rubriken für Wohnmobile, Motor- Fahrzeugnet-Team (von links nach rechts): Manuel Breitenmoser, Oliver Donat, Ibo räder, Transporter und Nutzfahrzeuge zur Yildiz und Claudio Gaehler arbeiten in der Zentrale in Weinfelden/Thurgau.

Verfügung. Die Navigation ist einfach. Die Suchfunktion reagiert schnell, das Design ist schnörkellos. Private können kostenlos gleichzeitig drei Inserate für 30 Tage schalten. Gratis sind je fünf Bilder pro Anzeige. Für Inserate verlangen andere Portale happige Preise.“ Seit zwei Jahren ist FAHRZEUGNET.CH auf dem Markt und kann bereits beachtliche Erfolge vorweisen. Mit rund 26 000 Fahrzeuginseraten und 750 abonnierten Händlern zählt FAHRZEUGNET.CH zur drittgrössten Occasionsplattform. FAHRZEUGNET.CH investierte auch während der Wirtschaftskrise im Autosektor in eine Web-2.0-Technologie entwickelte neue Plattform. Ein grosser Vorteil ist die Live-Suche, die Interessierten das gewünschte Fahrzeug sehr viel effizienter und schneller findet. Zur Zukunft von FAHRZEUGNET.CH erklärt Geschäftsführer Ibo Yildiz: „Das Internet ist der Werbemarkt mit Chancen. Wir müssen weiterhin innovativ und flexibel im schnell wachsenden Internetmarkt sein und auf die Bedürfnisse unserer Kunden zu jeder Zeit eingehen.“

Das sagen unsere Kunden: Nik Hofer | Garage Hofer Verkaufsleiter „FAHRZEUGNET.CH ist die modernste OnlineFahrzeugplattform in der Schweiz. Wir sind sehr zufrieden mit den Dienstleistungen und können diese optimal für unser Unternehmen nutzen. Die attraktive Fahrzeugliste von FAHRZEUGNET.CH bietet potenziellen Kunden auf unserer Homepage eine bessere Übersicht und uns ein grösseres Verkaufs-Terrain.“

Marius Huber | Occasions-Center von Rotz AG Verkaufsleiter „FAHRZEUGNET.CH überzeugt uns mit Top-Service. Besonders hervorzuheben ist die gute Betreuung der einzelnen Händlerpartner und die Bedienfreundlichkeit der Webseite. Wir sind seit Anfang an dabei und somit steht einer erfolgreichen Zusammenarbeit auch in den nächsten Jahren nichts im Wege.“

Michèle Müller | J.H. Keller AG Automobile Marketing „Die Plattform ist sehr übersichtlich aufgebaut und bietet den Fahrzeugsuchenden effizient die Möglichkeit, ihr Wunsch-Fahrzeug zu finden. Das Einstellen der Fahrzeuge ist sehr einfach und man hat viele Möglichkeiten wie zum Beispiel die Statistik-Übersicht einzelner Fahrzeuge oder man kann sich sogar eine werbefreie eigene Firmen-Infopage zusammenstellen.“

Übersichtlich: Mit nur wenigen Klicks hat man die Offerten zu den verschiedenen Themen im Blick. FAHRZEUGNET.CH bietet zurzeit über 26 000 Fahrzeuge in mehreren Kategorien und Klassen an. Hier wird fast jeder Wunsch erfüllt.


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EVENTS

Parade: Trucks aus der Schweiz und auch aus dem nahen Ausland kommen auf Hochglanz poliert zum Festival.

Trucker-Festival Interlaken

Scania Young European Truck Driver: Beim Finale in Interlaken sind dabei (von links nach rechts): Leonie Facchi, Ivo Steiner, Walter Berger, Hansueli Schweizer und Rolf Gantenbein.

Folklore: Beim Country Festival sieht man Besucher in typischer Kleidung. Der Event findet gleichzeitig in Interlaken statt.

Gesucht wird der beste Brummi der Schweiz... Vom 25. bis 27. Juni treffen sich alle Truck- und Motorradbegeisterten sowie Countryfans am 17. Intern. Trucker & Country Festival Interlaken. Zum ersten Mal dabei ist Mercedes-Benz.

Rarität: Ein imposanter Peterbilt Truck aus den USA. Kenner freuen sich auf das Auto.

Auch dieses Jahr spielen Trucks, Motorbikes und Countrymusic am grössten Festival dieser Art in Europa die Hauptrolle. So werden sich wieder 50 000 Besucher während drei Tagen für die 1400 Lastwagen begeistern, die kreativ und kunstvoll herausgeputzt, umfunktioniert und dekoriert in Reih und Glied auf der Truckmeile aufgestellt sein werden.

Chrom, Lack und Power: Bereits zwei Wochen nach Eröffnung der Anmeldefrist waren Mitte Februar die 1400 Plätze für die Lastwagenmeile ausverkauft. Ein toller Erfolg.

Erstmals werden sich dieses Jahr im Zentrum der Truck-Meile sämtliche in der Schweiz wichtigen Marken präsentieren, wie etwa Renault mit dem Spezialmodell Magnum 520.18 Sauber Motorsport Edition und Live-Airbrush am Stand, Scania führt das Schweizer Finale des Young European Truck Driver Wettbewerbs durch, MAN präsentiert die Trucker’s World und erstmals ist auch Mercedes-Benz dabei, natürlich mit Lucky Trucker-Glücksfee Patrizia Baumgartner sowie einigen Spezialkonstruktionen. Ein Evergreen in Interlaken sind die langnasigen Showtrucks aus dem Inund Ausland, aber auch die ehrenwerten Oldtimer-Modelle des Saurer Clubs. Als weitere Attraktion wird mit Spannung der Besuch des Schweizer Aushängeschilds im spektakulären Truck Racing am Stand

von TIR TransNews erwartet: Markus Bösiger bringt seinen Original Buggyra Racing Truck mit, mit dem er in der Schweiz aktiv auch noch an Bergrennen startet. Im Motorrad-Bereich, dem Motorbike Square, gibt es jede Menge heisser Feuerstühle zu sehen: Von schweren Choppern über schnelle Strassenmaschinen bis zu einzigartigen Custom Bikes, die jedes Biker-Herz höher schlagen lassen – alles ist da! Selbst die aktuellen Modelle der Dragster-Spezialisten Erbacher Fat Attack aus Arlesheim. Für ausreichend Adrenalin sorgen die spektakulären FMX M-Style-Suzuki-Shows mit halsbrecherischen Stunts. Abgerundet wird das Motorbike-Angebot durch ein exklusives Biker Camping, Biker Bars und Parties sowie der Motorbike-Prämierung am Samstagabend. www.truckerfestival.ch

IMPRESSUM: AutoSprintCH, Park 31, Bahnhofstrasse 31 Postfach 1018, 8280 Kreuzlingen 1, Telefon 071 672 31 51, Fax 071 672 31 52 E-Mail: info&autosprint.ch, Internet: www.autosprint.ch Projektleitung: Stefan Donat Redaktion: Stefan Donat (V.i.S.d.P.), Elwira Dschemilow, Roland Hofer (Online), Dörte Welti, Hanspeter Küffer, Jürg Kaufmann, Henrik Petro, Michael Rehsche, Esayas Rhyner (Beratung). Fotos: Jimmy Froidevaux Druck: Südostschweiz Presse und Print AG, 8750 Glarus Inserate & Abo: Elwira Dschemilow Der Preis für das Jahresabonnement (zwölf Ausgaben) beträgt 36,– CHF (MwSt. inbegriffen) für Porto und Handling. AutoSprintCH ist ein Produkt von Presse & Promotion-Service, Kreuzlingen.


AutoSprint 6/2010  

Auto-Magazin Erste und einzige Gratis Auto Zeitung der Schweiz