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DIE GRATIS AUTO-ZEITUNG DER SCHWEIZ 

Mai 2017 Täglich News unter www.autosprint.ch

Classic-Schwerpunkt

Blütezeit für Oldtimer-Events

Marc Storace  S. 8 Der Krokus-Frontmann und Nissan-Botschafter im Interview

Ferrari

Ein bunter Strauss an Ausstellungen und Ausfahrten erwartet die Liebhaber klassischer Fahrzeuge in den nächsten paar Monaten. Auf 7 Seiten erfahren Sie alles über tolle Touren und Events wie die Swiss Classic World Luzern oder Gottardo Classic. Lesen Sie mehr ab

S. 22

Rallye auf den Spuren von Carl Benz

S. 24

S. 10

Mit dem Zusatz «T» verwandelt der GTC4Lusso seinen Charakter

Hemberg

Museum im Zeughaus Schaffhausen

S. 32

Das Bergrennen lockt am 10./11. Juni viele tolle Autos an den Start

S. 26

Verkehrshaus Luzern

S. 27

25 Jahre Škoda Schweiz

Meilensteine einer Import-Geschichte Abarth-Duett S. 34 Yamaha und Abarth lancieren Motorrad und Auto im Partnerlook

Es darf gefeiert werden: Seit 25 Jahren importiert die AMAG die tschechische Automarke Škoda. Was 1992 mit 60 verkauften Wagen begann, hat sich Karoq Yeti-Nachfolger im Laufe der Jahre zu einem beachtenswerten Erfolg entwickelt. Der Škoda Octavia war 2016 das am zweitmeisten verkaufte Auto in der Schweiz, die Marke selbst belegte mit 6,6 % Marktanteil Rang 4. Wir blicken zurück und zeigen die Meilensteine.

S. 6

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Autos dieser Ausgabe Abarth 124 Spider Roadster mit Pfiff

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Abarth 595 & 595 Competizione Kompakte Fahrspassmaschinen

S. 35

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www.autosprint.ch | Mai 2017

Die Freude an Metallverarbeitung, Sorgfalt und Präzision sind Grundvoraussetzungen für diesen Beruf. Belohnt wird man mit der Möglichkeit, Handwerkskunst auf Rädern schaffen zu dürfen.

Abarth XSR & XSR Abarth S. 34 Auto und Motorrad als ungleiche Zwillinge Alfa Romeo Stelvio Alfa rückt ins SUV-Segment ein

S. 14

Audi R8 Audi Sport Edition S. 13 Exklusives und limitiertes Sondermodell Chevrolet Corvette Carbon 65 Sondermodell im Vorfeld zum 65-Jahr-Jubiläum der Corvette

S. 16

Ferrari GTC4Lusso T S. 10 Ein Buchstabe verändert das Fahrzeug Ford Ka+ Ein kleiner Ford nun ganz gross

S. 12

MAN TGE S. 29 Lastwagenmarke probt den Lieferwagen Mazda CX-5 Bestseller tüchtig aufgewertet

S. 15

Mini Remastered S. 28 Wenn die Briten ihren Mini restaurieren Opel Grandland X S. 11 Zweiter Crossover auf PSA-Plattform Peugeot 308 S. 13 Facelift für den kompakten Franzosen Škoda Schweiz S. 6 Die Fahrzeuggeschichte im Überblick Toyota Yaris Aufwertung für den Klein-Toyota

S. 16

VW Amarok S. 29 Der zuschaltbare Allradantrieb kommt

Lehrberuf des Monats

Aktuell der beste Nachwuchs-Fahrzeugschlosser der Schweiz ist Berufsmeister Pascal Fürst aus Vordemwald AG.

Ohne Fahrzeugschlosser keine Transportmittel Ab sofort stellen wir in jeder Ausgabe einen spannenden Lehrberuf aus dem Automobilgewerbe vor. In dieser Ausgabe: den Fahrzeugschlosser am Beispiel von Pascal Fürst, dem aktuellen Schweizer Berufsmeister. Das Autogewerbe bietet so viele inte­ ressante und vor allem zukunftsträchtige Lehrstellen wie kaum eine andere Bran­ che. Zu den Carrosserieberufen zählt auch der Fahrzeugschlosser. Der offiziell Beste dieser Profession heisst Pascal Fürst. Im vergangenen Herbst setzte er sich an der nationalen Berufsmeister­ schaft in Langenthal gegen seine Mitbe­ werber durch. «Ich habe wahrscheinlich genauer gearbeitet als die anderen. Mass

und Sauberkeit der Arbeit waren ent­ scheidend. Was wir tun, ist Präzisions­ arbeit», erklärt er seinen Sieg. Dabei hätte er beinahe einen an­ deren Weg eingeschlagen: «Ich wollte immer Landmaschinenmechaniker ler­ nen. Das hat sich aber nicht so ergeben, also informierte ich mich im Internet, was es sonst so gibt. Und so bin ich auf diesen Beruf ge­kommen.» Die Lehre ab­ solvierte der 21-Jährige in einem kleinen

Berufsbild Fahrzeugschlosser EFZ Fahrzeugschlosser/-in mit Eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) spielen in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Ohne Fahrzeugschlosser/-innen gibt es keine Transportmittel, also keine Busse, Bahnen, Kipper, Lastenzüge oder Spezialfahr­ zeuge wie Feuerwehrautos. Fahrzeugschlosser/ ­-innen erarbeiten mit verschiedenen Materialien die tragenden Elemente. Auch die Hydraulik und Elektrik gehören in das Fachgebiet. Die Grundbildung dauert vier Jahre. www.vsci.ch

Betrieb, heute arbeitet er bei einem gros­ sen Fahrzeugbauer in Sursee LU. «Bei­ des ist in­teressant: In einem Kleinbetrieb macht man alles selber und ist Allroun­ der, in einem Grossbetrieb spezialisiert man sich dafür auf eine bestimmte Pro­ duktegruppe oder Abteilung und macht dann dort wiederum alles selber.» Was ihm am Beruf am besten ge­ fällt, wollen wir wissen. «Er ist sehr ab­ wechslungsreich. Man kann ein Fahr­ zeug von A bis Z selber bauen und arbeitet mit vielen verschiedenen Mate­ rialien.» Natürlich hat jede Medaille ihre Kehrseite. «Es ist körperlich schon an­ strengend. Aber das würde ich jetzt per­ sönlich nicht negativ werten.» Sein grösstes Aha-Erlebnis war, als er realisierte, wie vielfältig Fahrzeugauf­ bauten sein können, «dass es nicht nur Standardfahrzeuge gibt, sondern auch ganz spezielle Sachen». Diesen Sommer fährt Pascal an die Technikerschule in Kaisers­lautern (D). Nach zwei Jahren ist er dann Staatlich geprüfter Karosserieund Fahrzeugbautechniker. HENRIK PETRO  www.carrosserieberufe.ch www.autoberufe.ch

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Mai 2017 | www.autosprint.ch

Die Pakete sind zwar mit einem Netz und einer Gitterwand gesichert, verschieben sich jedoch bereits bei geringer Beschleunigung und werden zum Geschoss beim Crash.

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Koalition gegen AdBlue-Betrug

Mit Geräten aus dem internationalen Handel, sogenannten Emulatoren, lässt sich AdBlue sparen. Illegal und umweltschädlich. Nachdem die Schweiz auf diese Problematik aufmerksam geworden ist, wurden landesweit schon gegen

Ladungssicherung

Päcklirisiko minimieren Vor allem das Online-Geschäft verursacht mehr Transporte. Diese werden hauptsächlich mit Lieferwagen bewältigt. Wie wichtig auch hier Ladungs­ sicherung ist, zeigen Versuche der «Basler» am DTC in Vauffelin. Der Bestand an Lieferwagen ist in den vergangenen Jahren in der Schweiz stark angewachsen, seit 2010 um rund 90 000 Einheiten. Auf den Gesamtfahrzeug­be­ stand machen sie zwar nur 7 % aus, gleichwohl sind sie in urbanen Gebieten laut der Statistik der Basler Versicherun­ gen bei rund 20 % der Unfälle involviert. Dieser hohe Anteil zeigt gemäss Daniel Junker, leitender Fahrzeugexperte bei der «Basler», eine besondere Problema­ tik: Lieferwagen können alle fahren! Zum Chauffieren braucht es nur den PW-Ausweis. Besondere Aus- und Wei­ terbildungen wie beim LKW sind keine gefordert. Dabei wären sie eine solide Basis für sicheres Lenken mit besonde­ ren Abmessungen. Diese Basis fehlt bei vielen Lieferwagen-Fahrern. Vom Päckli zum Geschoss  Schäden durch Karosserierempler sind nur die eine Sei­ te der Medaille, wie die Basler Versiche­ rungen sagen. Eine andere Seite sind die Schäden, die durch im Wagen her­ umfliegendes Transportgut entstehen. Gesetzlich ist man verpflichtet, Trans­ portgut zu sichern, sodass es einer Voll­ bremsung (0,8 g) standhalten kann oder bei einer abrupten Kursänderung und einer Vollbeschleunigung (beides 0,5 g) nicht verrutscht. Zurrgurten, Abtrenn­

wände, Fixationsstangen und Netze können diese Vorgabe erfüllen helfen. Doch selbst bei professionellen Firmen stehen den Chauffeuren die nötigen Utensilien oft nicht zur Verfügung, wie die «Basler» aus Erfahrung weiss, ge­ schweige denn dem Gelegenheitsfahrer, der den Bauhaus-Van mietet. Um die diesbezüglichen Schwie­ rigkeiten aufzuzeigen, organisierte die Basler Versicherung beim Dynamic Test Center DTC in Vauffelin einen Fahr- und Crashtest. Zusammen mit dem deutschen Fahrzeugausstatter Bott wurde dazu ein Lieferwagen aufgebaut, links mit crashgeprüftem Ladungssiche­ rungsgestell, rechts mit salopp per Netz fixierten Paketen.

Raphael Murri demonstriert am DTC die Gefahr von schlecht gesicherter Ladung.

ten also Beifahrer zumindest schwerst verletzt. Auch das Gestell wird leicht verschoben und durch die Energieauf­ nahme leicht verbogen, doch die Ladung darin bleibt fest an ihrem Platz. Mit dem Ergebnis wollen die «Basler» und das DTC Firmen und Fah­ rer gegenüber dem Thema Ladungssi­ cherung im Lieferwagen sensibilisieren. Eine Förderung von crashgeprüften Ladungssicherungsgestellen und eine hohe Marktdurchdringung wären gemäss Raphael Murri aus Sicherheits­ gründen wünschenswert. Als mindes­ tens genauso wichtig schätzt Murri moderne Fahrerassistenzsysteme ein, die ­Kollisionen überhaupt vermeiden oder zumindest die Aufprall­ geschwindigkeit reduzieren würden. MARTIN SCHATZMANN

Verschoben und geflogen Der «Ampel­ schnellstart» und die beherzte Kreisfahrt bringen Leben in die Paketladung, im Ladegestell bleibt alles ruhig. Der Auf­ fahrunfall lässt das 20-fache an Kräften wirken und zeigt gemäss Raphael Murri, Bereichsleiter passive Sicherheit beim DTC, die erwarteten Auswirkungen. Mit 70 km/h Aufprallgeschwindigkeit entwickelt sich ein Delta von rund 30  km/h, das sich auf die Ladung aus­ www.baloise.ch wirkt. Die Pakete rechts schlagen teil­ www.dtc-ag.ch weise bis durch die Frontscheibe, hät­ www.bott-schweiz.ch

Die Referenten an der Konferenz waren sich einig: weg mit den Emulatoren!

hundert derartige Fälle bei Lastwagen beanstandet. Die meisten AdBlue-Sünder kommen aus Osteuropa und Italien. Die Strassenkontrollverordnung des Bundes gibt der Polizei das Recht, verdächtige Fahrzeuge exakt zu überprüfen und vorübergehend stillzulegen. Jetzt geht die Schweiz geschlossen gegen die Sünder vor. An einem Informationsaustausch am 20. April trafen sich Vertreter der Bundesämter für Strassen (Astra) und Umwelt (Bafu), der SchwerverkehrsKontrollbehörden (Polizei und Zoll), des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbands Astag und der Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure auto-schweiz im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld. Ziel ist, bei Kontrollen schwerer Nutzfahrzeuge (Lastwagen und Busse) den illegalen Einbau von Steuergeräten, welche Fehlermeldungen über die ausgeschaltete Abgas-Reinigung unterdrücken, einfacher und schneller zu erkennen.  www.auto-schweiz.ch

Illegale Emulatoren: von der Polizei entdeckt, ausgebaut und konfisziert.

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www.autosprint.ch | Mai 2017

VSCI hat neuen Geschäftsführer

Thomas Rentsch ist als Leiter Berufsbildung VSCI in der Branche weit bekannt.

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Carrosserieverbands hat an der Vorstandssitzung vom 6. April 2017 die Stelle des Geschäftsführers neu besetzt. Die Wahl fiel auf Thomas Rentsch, den aktuellen Verantwortlichen der Berufs­ bildung. Bis seine Nachfolge geregelt ist, fungiert er in Doppelfunktion als Leiter der Abteilung Berufsbildung und als Geschäftsführer. Rentsch, der zuvor ein aufwendiges, von einer externen Stelle begleitetes Bewerbungsverfahren durchlief und sich dank seiner unterdessen neunjährigen Branchen- und Verbands­ erfahrung durchsetzte, besitzt weit über die Bildung heraus ein hervorragendes Netzwerk in der Branche. www.vsci.ch

WLTP-Zyklus einfach erklärt Um realistischere Verbrauchsangaben bei den Autos zu erhalten, spricht man schon lange über die Einführung eines praxis gerechteren Verbrauchszyklus. Im Oktober 2017 ist es nun so weit: Der WLTP kommt zum Tragen, wobei das Kürzel für Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedures steht, also für die weltweit harmonisierte Testprozedur bei Personenwagen. Die Umstellung von bisherigen NEFZ zum WLTP bringt für die Hersteller wie für die Konsumenten – auch in der Schweiz – Umstellungen. Deshalb hat die Europäische Vereinigung der Autoher­steller ACEA die Homepage WLTPfacts geschaffen – leider ausschliesslich in Englisch – in welcher die Vorteile der neuen Norm erläutert, die Übergangs­ phase und die wesentlichen Unterschiede zwischen der alten und der neuen Norm dargestellt werden.  www.wltpfacts.eu

Der WLTP-Zyklus bringt für Autobauer und Konsumenten viele Veränderungen.

Den erfolgreichen Absolventen konnten ihre wohlverdienten und hart erarbeiteten Diplome übergeben werden.

Subaru Schweiz

63 Techniker ausgezeichnet Im vergangenen November haben Techniker des japanischen Herstellers aus der ganzen Schweiz ihre technischen Kenntnisse mit der STEPPrüfung (STEP = Subaru Technician Education Program) bewiesen. Nun erhielten sie im Rahmen einer kleinen Feier die Diplome. Anfang April wurden die Fachkräfte in würdigem Rahmen in den Räumlichkei­ ten des Emil Frey Classic Event Centers in Safenwil gefeiert. Insgesamt wurden an diesem Tag 63 Diplome für drei verschiedene Ausbildungsniveaus über­

findet sich mittlerweile auf einem solch hohen Niveau, dass Service- und Reparaturarbeiten an neueren Modellen nur noch von speziell geschulten Fach­ leuten ausgeführt werden können. Zu­ sammen mit dem Mutterhaus betreibt die Subaru Schweiz AG seit 2009 ein Weiter­bil­dungsprogramm für Techniker aller Stufen. HENRIK PETRO 

reicht. Sechs Teilnehmer konnten das höchste Diplom zum Subaru Master Technician, acht zum Subaru Senior Technician und 49 zum Subaru Techni­ cian in Empfang nehmen. Der heutige sogenannte «Stand der Technik» be­ www.subaru.ch

Boxenstopp: Bevor Sie zum Dinner Ride starten, sollten Sie die Racing Hall besuchen.

Sabrina Bornhauser: Allein der Genuss ihrer Kochkunst ist die Teilnahme wert.

Dinner Ride autobau

Entdecken Sie eine neue Schweiz Es muss ja nicht gleich eine Rallye sein, die über mehre Tage geht, um die Schweiz neu zu entdecken. Eine Alternative ist der Dinner Ride. Geschäftsführer Raffael Soppelsa, der mit dem Team der autobau Erlebniswelt Romanshorn den Event organisiert: «Ge­ niessen Sie ein unvergessliches Erlebnis mit Gleichgesinnten bei der Ausfahrt mit Oldtimern, Sportwagen oder Youngtimern. Die ausgewählte Route führt zu einem für Sie vielleicht unbekannten Ziel, wo Sie nach einem Abendessen die Rückreise antreten können.»

Martin Wolfer: Der Winzer aus Weinfelden präsentiert den neuen Jahrgang.

Start ist Donnerstag, 15. Juni 2017, um 17 Uhr bei autobau (Egnacherweg 7, Romanshorn). Die Teilnahmegebühr pro Fahrzeug (ein oder zwei Personen) be­ trägt 30 Franken, die Kosten für das Abendessen werden von jedem selber getragen. Anmeldung: bis 8. Juni 2017 an info@autobau.ch oder 071 466 00 66. Die nächsten Dinner Rides: 20. Juli, 17. August und 21. September 2017. STEFAN DONAT 

Darauf können Sie sich beim Dinner Ride im Juni freuen: Die Fahrt geht zum Weingut Wolfer in Weinfelden. Begrüssung durch Winzer Martin Wolfer und kurzer Rundgang mit Degusta­tion. Danach Weiterfahrt zum Restaurant Eigenhof in Weinfelden. Dort erwartet Sabrina Bornhauser, die schon für die englische Königsfamilie gekocht hat, die Teilnehmer. www.autobau.ch


Dario Cologna AEC-Botschafter, Weltmeister, Olympiasieger.

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Theodora hilft Spitalkindern

Die Stiftung Theodora verfolgt seit 1993 das Ziel, das Leiden von Kindern im Spital durch Freude und Lachen zu lindern. Heute organisiert und finanziert die Stiftung jede Woche den Besuch

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www.autosprint.ch | Mai 2017

25 Jahre Škoda Schweiz

Diese Bilder zeigen den Erfolg Es darf gefeiert werden. Seit 25 Jahren importiert die AMAG die tschechische Automarke Škoda. Was 1992 mit 60 verkauften Wagen begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem beachtenswerten Erfolg entwickelt. Stefan Donat zeigt wichtige Stationen. Noch mehr erfahren Sie unter www.skoda.ch.

Glücklich: Ludovica gestaltete einen Škoda Rapid Spaceback.

von 70 Profi-Artisten in 34 Spitälern und 25 Behinderten-Institutionen. Markenchef Markus Kohler (im Bild Mitte): «Škoda und die Stiftung verbindet eine langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft. Wir freuen uns, als Mobilitäts­ partner dazu beizutragen, dass die Traumdoktoren Ablenkung schenken können.» Jedes Jahr dürfen Kinder ein Auto nach ihren Vorstellungen bemalen. Die Fahrzeuge werden für die Besuche eingesetzt.  www.theodora.org

Entspannen mit Aktion slowUp

1992 Favorit und Forman waren die ersten Importfahrzeuge der AMAG von Škoda. Sie wurden als Schrägheck-Limousine (Favorit) und Kombi (Forman) angeboten. Insgesamt wurden 60 Einheiten an Kunden ausgeliefert.

2006 Der Hochdachkombi Škoda Roomster basierte auf Karosserie- und Technikkom­ ponenten des Octavia und des Fabia II. Das Design wurde mit dem begehrten Red Dot Design Award ausgezeichnet.

2010 Auf den ersten Blick eine blosse Ausstattungsvariante, mischt der Škoda Octavia Scout im Segment der Sport Activity Vehicles mit. Auch der Nachfolger wird in einer Scout-­ Version angeboten.

1992 Mann der ersten Stunde ist Leiter Aftersales Remigius Hanimann. Er ist ohne Unterbruch seit über 25 Jahren für Škoda Schweiz tätig. Viele seiner Techniker und Berater wurden in den vergangenen Jahren bei Wettbewerben ausgezeichnet. 1999 Ein wichtiger Meilenstein war die Lancierung des Octavia 4×4 TDI, der den Nerv der Zeit und den Geschmack der schweizerischen Kunden genau traf. Der Octavia avancierte bald zum Verkaufsschlager.

Entspannt unterwegs mit dem Velo, auf Inlineskates oder zu Fuss – das ist das seit rund 17 Jahren anhaltende Erfolgskonzept des Freizeitspasses slowUp. Škoda ist als nationaler Sponsor

2012 Anfang Juni präsentiert Škoda seinen Citi-Flitzer Citigo 1.0. Der 2013 Mit seinem modularen Baukastenprinzip stellt Škoda sicher, dass Innenraum zeigt sich aufgeräumt und durchdacht. Selbst Gross­ seine Partner den neuen Markenauftritt auf ihre speziellen Bedürfnisse angepasst auch in bestehenden Immobilien umsetzen können. gewachsene finden vorne wie hinten noch ausreichend Platz. An elf kostenfreien Erlebnistagen können die Teilnehmer des slowUp zwei Škoda Stände entlang der Strecke besuchen.

dabei. Aus der Idee des slowUp, in einer attraktiven Landschaft auf einer abge­sperrten Strecke einen BewegungsEvent für Jung und Alt sowie für Familien und Singles zu veranstalten, ist in kurzer Zeit eine nationale Veranstaltung mit jährlich über 400 000 Teilnehmenden geworden. Ein attraktives und sehr vielseitiges Rahmenprogramm entlang der Strecke macht den sonntäglichen Anlass zu einem fröhlichen Fest für Bewegungsund Genussmenschen.  www.slowup.ch

2014 Der Allradantrieb des Škoda Yeti Outdoor taugt nicht nur im Winter auf glatten Strassen oder auf schlüpfrig regennasser Fahrbahn. Auch in leichtem Gelände gibt es keine Probleme.

2014 Rein äusserlich erinnert der S2000 an den Škoda Fabia, technisch hat der Rallye-Bolide aber fast nichts mehr mit diesem gemeinsam. «Race Art Technology» ist in der Schweiz exklusiver Lizenznehmer der Marke «Škoda Swiss Motorsport».

2011 Markus Kohler, seit 2005 bei Škoda, wird per 1. Oktober Nachfolger von Donato Bochicchio als Markenchef Škoda der AMAG Automobil- und Motoren AG in Schinznach-Bad.


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Mai 2017 | www.autosprint.ch

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Alles dreht sich um zwei Räder 1999 Der Škoda Fabia I ist Nachfolger des Felicia. Das Fahrzeug war der erste Kleinwagen im Volks­ wagenKonzern auf der PQ24-Plattform. Diese Plattform wurde für den gesamten Konzern entwickelt.

Seit bald 15 Jahren engagiert sich Škoda im Schweizer Radsport, unter anderem an der Tour de Suisse, Tour de Romandie und beim Radsportdachverband Swiss Cycling. Des Weiteren unterhält das Unter2016 Die Ausstattungslinie Monte Carlo ist die ideale Möglichkeit, um den Škoda Spaceback Rapid richtig rassig dastehen zu lassen. Bei der Aussenfarbe stehen verschiedene Töne zur Wahl, dazu kontrastieren immer schwarze Akzente.

Urs Freuler ist Velo-Profi und Škoda Fan.

2016 Die Designer von Škoda haben dem Superb SportLine ein sportlich attraktives Design spendiert. Man erkennt es sofort an den schwarzen Designfeatures und den markanten Leichtmetallfelgen.

2017 Die neue Website ermöglicht es dem Nutzer, alle oder spezifische Fahrerassis­ten­ ten von Škoda-Modellen anzuwählen und in realistischen Manövern zu erleben.

2016 Die Oldtimer-Rallye «AvD Histo Monte» auf den Spuren der legendären Rallye Monte Carlo ist eine Tour durch vier Länder. In der Römersiedlung Augusta Raurica bei Basel gab es eine Zeitkontrolle.

2017 Der neue Škoda Octavia Facelift erhält ein auf­ fallendes Vieraugengesicht. Mit dieser Optik soll sich der Octavia künftig noch besser vom kleineren Rapid und dem Topmodell Superb abheben.

2017 Mit dem neuen, auffallenden Markenlogo unterstreicht Škoda die Weiterentwicklung der Marke. Der Flügelpfeil wird in seiner Bedeutung deutlich aufgewertet.

nehmen eine Online-Plattform für alle Velofans. Der Urs Freuler Shop ist Partner der Škoda-Velowelt, der innovativen Plattform für Velofreundinnen und -freunde in der Schweiz. Hier findet man viele interessante Touren für die ganze Familie, spannende Reportagen rund ums Velo sowie einen nützlichen und praktischen Ratgeber. Immer mal wieder auf die Website zu schauen, lohnt sich bestimmt. www.skoda.ch/velo

Partnerschaft im Eishockey Škoda und Eishockey – eine Partnerschaft mit Tradition. Skoda ist langjähriger Partner von Swiss Ice Hockey und aktiv als Referee Partner im Schweizer Eishockey. Als Highlight in der Mitte der Saison kann die Partnerschaft

2017 Mit dem Škoda Octavia RS 245 erhält die Reihe ihre Krönung. Der Zwei- 2017 Der markant auftretende Škoda Kodiaq ist das erste liter-Turbobenziner leistet 245 PS und verfügt über eine elektronisch geregelte grosse SUV der Marke. Er bietet bis zu sieben Insassen Platz, Vorderachs-Quersperre, die ihn richtiggehend in die Kurven hineinzieht. die durch zahlreiche Sicherheitsfeatures geschützt werden.

Spengler Cup: Hier wird Sport zum wirklichen Nervenkitzel.

2017 Škoda plant seine Elektro-Zukunft. Den Anfang macht das SUV-Coupé Konzept Vision E mit rund 300 PS und 500 Kilometern Reichweite. Der Fünf­ plätzer fährt autonom im Stau oder auf der Autobahn.

2018 Das zweite neue Škoda SUV heisst Karoq und löst den Yeti ab. Dieser ist 16 Zentimeter länger als der Škoda Yeti. Die Anhängelast beträgt maximal zwei Tonnen. Premiere ist am 18. Mai. Mehr über Preise und die Schweizer Markt­ einführung erfahren Sie auf www.autosprint.ch.

mit dem in der Altjahreswoche statt­ findenden Traditionsturnier «Spengler Cup» bezeichnet werden. Die interna­ tionale Begegnung bietet Eishockey der Spitzenklasse in einer atemberaubenden Atmosphäre. Und zum vierten Mal in der Geschichte mobilisierte die NLA, in der Saison 2016/17, mehr als zwei Millionen Zuschauer. Der Schnitt pro Spiel liegt bei 6882, was mehr ist als das Fassungsvermögen der Hälfte der zwölf Arenen. www.sihf.ch


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Audi stärkt Golf-Engagement

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www.autosprint.ch | Mai 2017

Marc Storace

Krokus-Frontmann rockt Nissan

Das Turnier Swiss Challenge findet in Hildisrieden am Sempachersee statt.

Audi baut sein Engagement im Golf-Sport aus und ist neu der Hauptsponsor bei der Swiss Challenge. Der wichtigste Golf-Event der Deutschschweiz findet vom 1. bis 4. Juni 2017 statt und ist Teil der European Challenge Tour.  www.swiss-challenge.ch

Paloma fährt S-Max Vignale Die Sängerin und Moderatorin Paloma Würth ist seit Kurzem im Ford S-Max Vignale unterwegs. Die engagierte Frau

Paloma Würth mit S-Max Vignale, den sie bei der Garage Stahel entgegennahm.

und Mutter geniesst auf ihren vielen Reisen den Luxus der Vignale-Ausstattung und -Dienstleistung, ebenso die Sicherheit des Allradantriebs.  www.paloma.li

Steve Guerdat im Land Cruiser Der Springreiter und Olympiasieger 2012 Steve Guerdat hat auf seinem Reiterhof in Elgg im Eulachtal einen neuen Toyota Land Cruiser in Empfang genommen. Toyota-Geschäftsführer Christian Künstler überreichte Guerdat den Wagen persönlich.  www.steveguerdat.com

Springreiter Steve Guerdat mit seinem neuen Land-Cruiser-Dienstwagen.

Krokus-Frontmann Marc Storace vor seinem neuen und auffällig beklebten Pick-up Nissan Navara.

Der Leadsänger und Frontmann der legendären Schweizer Hardrock-Band «Krokus» ist seit Kurzem mit zwei Nissan-Modellen auf den Schweizer Strassen unterwegs – zu den Auftritten geht es mit dem «Rock Monster» Navara, privat fährt der gebürtige Malteser Marc Storace einen X-Trail. nicht fertig absolviert und bin mit 19 voll ins Musik-Business eingestiegen. Ich habe vieles aufgeben müssen, aber das Schicksal war auf meiner Seite. Ich hatte eines Abends eine Baslerin mit Verbindungen in die hiesige Musik­ branche kennengelernt – und der Rest ist Geschichte. «Tea» war meine erste Schweizer Band, wir hatten drei Alben gemacht. Der damalige Drummer grün­ dete später «Callaway», mit denen ich AutoSprintCH: Sind sie die nächste heute in verschiedenen Live-Projekten Generation Schweizer Rockstars? Marc Storace: Ich sagte immer: «Musik gastiere wie etwa im «Rock Circus» im ist schön! Behaltet es als euer Hobby. Zelt und beim diesjährigen Love Ride Sie gibt euch die perfekte Balance zum vom 7. Mai. Lernen, im Beruf und im Leben allge­ mein. Später könnt ihr selber entschei­ AutoSprintCH: Du gibst das Stichwort – den, womit ihr euer tägliches Brot ver­ wann und wo sehen wir dich dieses Jahr dienen wollt.» Ich habe meine Lehre auf den Bühnen? AutoSprintCH: Wie kommt der Frontmann einer weltbekannten Rockband nach Oberwil bei Basel? Marc Storace: Meine Frau stammt aus Binningen. Wir sind seit 28 Jahren zu­ sammen und seit 26 Jahren verheiratet. Wir führen ein normales Familienleben mit unseren Kindern Luca (24) und Giu­ liana (21).

Krokus Schon 1975 begann die aus Solothurn stammende Formation Krokus ihre Karriere und eroberte über vier Jahrzehnte lang mit geradlinigem Hardrock eine riesige Fangemeinde, vor allem in den USA. Zahlreiche Platinauszeichnungen und mehr als 15 Mio. weltweit verkaufte Tonträger befördern Krokus zur erfolgreichsten internationalen Hardrock-Band der Schweiz. 2008 kam die Urformation um Sänger und Frontmann Marc Storace, inklusive Band-­ Gründer Chris von Rohr, erneut zusammen – und damit zurück in die Charts. Anfang 2017 brachten Krokus ihr neues Werk «Big Rocks» auf den Markt, eine Hommage an einige ihrer Idole. Krokus coverten und setzten ihren eigenen Stempel auf zwölf Klassiker, darunter «My Generation» oder «Wild Thing». «Big Rocks» gibt es in iTunes zum Downloaden oder kann bei Ex Libris bestellt werden.

Der Rockstar von nebenan, hier zusammen mit seinem Garagisten René Degen von der Gorenmatt Garage AG in Binningen.

Marc Storace: Am 20. Mai tritt Krokus in Malta zum ersten Mal in Original­ besetzung auf. Am 15. Juni am Rockfels Festival Loreley (D), am 24. Juni am Rock The Ring Festival in Hinwil, am 14. Juli am Bang Your Head Festival in Balingen (D), am 22. Juli am Moon and Stars in Locarno und am 26. August in Spiez am Seaside Festival. Das sind doch super Gelegenheiten, die Live-Energie und tollen Songs von Krokus zu erleben! Alle Daten und Booking findet man auf unserer Website. AutoSprintCH: Spielt ihr neben den Festivals auch in Konzerthallen? Marc Storace: Wir haben gerade Anfang März in ausverkauften Hallen die «Rock Monsters Of Switzerland»-Konzerte zu­ sammen mit Gotthard und Shakra absol­ viert. Es war der Hammer! Wenn du auf der Bühne stehst, bist du voller Adrena­ lin und wieder jung. Wir spielen immer noch hart, genau und voller Freude. Wir bringen das Publikum zum Kochen! AutoSprintCH: Was war dein erstes Auto? Marc Storace: Das hatte ich in England gekauft, das war ein goldener Hillmann Avenger. Er war mein erstes Auto, aber auch mein erster Totalschaden. AutoSprintCH: Worauf legst Du bei einem Auto wert? Marc Storace: Sicherheit, Sparsamkeit, Performance. Einen Kick-down finde ich lebenswichtig – der hat mir einmal das Leben gerettet. Das ausführliche Interview gibt es auf HENRIK PETRO www.autosprint.ch www.krokusonline.com


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NEUHEITEN



www.autosprint.ch | Mai 2017

Partikelfilter für den Benzinmotor Ab Oktober gelten für neu lancierte Autos die neuen, strengeren WLTP-Fahrzyklen zur Ermittlung von Verbrauch und Schadstoffausstoss. Messungen verschiedener unabhängiger Prüflabore, wie die Empa in Dübendorf, zeigen, dass bei Weitem nicht nur Diesel von der Partikel-Problematik betroffen sind, sondern auch

Wie Dieselmotoren werden künftig auch Benziner Partikelfilter benötigen.

moderne Benziner mit Direkteinspritzung. Prüfstellen und Autohersteller sind sich darin einig, dass künftig wohl nur ein Partikelfilter, wie er heute im Diesel alltäglich geworden ist, die Einhaltung der Partikelgrenzwerte beim Benziner ermöglicht.  www.empa.ch (Stichwort: WLTP)

VW will Erdgas stark ausbauen Allen Unkenrufen zum Trotz ist der Erdgas-Antrieb offenbar noch länger nicht am Ende. Trotz geringer Nachfrage am Markt hat Volkswagen eine Erklärung zum Ausbau der Erdgas-Mobilität unterzeichnet. Durch die gemeinsame Initiative von

Der VW-Konzern fördert in Deutschland den Einsatz von Erdgas im Auto.

VW-Konzern, CNG-Tankstellen-Betreibern und Gasnetzanbietern soll in Deutschland bis 2025 die CNG-Fahrzeugflotte verzehnfacht und damit auf eine Million Fahrzeuge erhöht werden. Zugleich soll das Tankstellennetz von heute 900 auf 2000 Standorte mehr als verdoppelt werden. Auch in anderen Ländern Europas will der Volkswagen-Konzern den Ausbau von CNG-Zapfstellen vorantreiben, was mit Blick auf die Versorgungskarte bitter nötig ist.  www.volkswagenag.com

Als GTC4Lusso  T fährt sich der viersitzige Ferrari sehr agil und dynamisch, ist aber zugleich erfreulich alltagstauglich.

Übersichtlicher Arbeitsplatz mit grossem Zentraldisplay, auf dem das Bild wie beim Smartphone mit zwei Fingern gezoomt werden kann.

Die Bedienung ist am Lenkrad, am roten Manettino-Drehschalter werden die fünf Fahrprogramme angewählt.

Ferrari GTC4Lusso T

Mehr Charakter für das Shooting Brake Coupé Ein einzelner Buchstabe ist der einzige Hinweis auf ein komplett neu definiertes Fahrzeug. Denn neben V8 statt V12 bietet der GTC4Lusso mit «T» Hinterradantrieb, kultivierten Motorensound und gleichwohl ein hochdynamisches Fahrverhalten. Es ist schon eher ungewöhnlich, dass Ferrari im gleichen Modell zwei kom­ plett unterschiedliche Motorisierungen zum Einsatz bringt. Entsprechend be­ tont Produktmanager Pietro Virgolin, dass der GTC4Lusso T für Ferrari «kei­ ne Motorisierungsvariante ist, sondern ein eigenständiges Modell». Äusserlich ist das allerdings kaum ersichtlich. Der Nachfolger des FF bleibt mit und ohne «T» ein elegantes Coupé mit ShootingBrake-Anleihen, die mit langer, hoher Dachlinie und kurzem, steilem Heck den Vierplätzer «verraten». Neukonzeption   T bedeutet Turbo und zugleich eine Abkehr vom Allradantrieb. Letzterer bleibt zwar dem V12 vorbe­ halten – da der Wagen bislang aber mit AWD konzipiert war, kommt die neue Antriebseinheit tatsächlich einer für Fer­ rari elementaren Neukonzeption gleich.

Auf die Fahrdynamik hat das positive Auswirkungen, da der tiefer liegende, leichtere V8 und der einfachere An­ triebsstrang den Schwerpunkt senken, das Gewicht um 50 kg reduzieren und die Gewichtsverteilung etwas «nach hin­ ten» schieben. Die Eckdaten des 3,9-l-V8 werden mit 610 PS bei 7500 U/min und 760 Nm von 3000 bis 5250 U/min angegeben. Das verspricht zwar ein turbowuchtiges Ansprechen aus mittleren Drehzahlen, doch unsere Fahrt offenbart sehr rasch eine vielfältigere Kraftentfaltung. Ferrari-­ typisch spricht der V8 messerscharf aufs

Der GTC4Lusso ist wie sein Vorgänger FF ein vollwertiger Viersitzer.

Diese 20-ZollSchmiederäder sind eine dem V8 vorbehaltene Option.

Gas an, wie man das von den freisaugen­ den Triebwerken aus Maranello gewohnt ist. Im Zwischenspurt nutzt er dann die Aufladung, gleichwohl bietet er eine fortwährend-kraftvolle Leistungsentfal­ tung bis zum Leistungspeak und damit eine Drehfreude, die typisch ist für einen Hochdrehzahlmotor. Alltagstaugliche Akustik   Die Akustik im GTC4Lusso T trägt die Charakterzüge italienischer Supersportwagen, übt sich aber bei der Lautstärke in manierlichem Mezzopiano, was eine Fahrt in der Stadt in erfreulich-dezenter Weise ermöglicht. «Wir visieren mit dem GTC4Lusso  T eine klar definierte Klientel an, die neben der Dynamik eines Ferrari auch alltägliche Aufgaben mit dem Wagen bewältigen will, wie die Kinder bei der Schule abzusetzen», so Pietro Virgolin.


NEUHEITEN

Mai 2017 | www.autosprint.ch

Exquisit: Der Beifahrer kann sich auf dem Zusatzdisplay fahrzeugrelevante Angaben oder Navigationsanweisungen anzeigen lassen.

Mit dem 4,92-m-Wagen sind wir auch in den Hügeln der Toskana unter­ wegs. Das Beschleunigungsvermögen von 3,5 s für 0 bis 100 km/h nutzen wir

11 Grandland X – 3. SUV von Opel

Äusserlich sind die V12-Saug- und V8-Turbo-Versionen des Shooting Brake Coupé kaum zu unterscheiden.

Der 3,9-l-V8 ist eine Augenweide und ein Quell der (Fahr-)Freude.



nur ansatzweise, vielmehr tanzen wir den Tanz der Kurven. Trotz stattlicher Grösse und über 1,8 t Leergewicht wirkt der Wa­ gen leichtfüssig und er reagiert behände auf die Intentionen aus dem Pilotensitz. Ohne elektronische Helfer wäre das al­ lerdings nicht zu bewerkstelligen, die un­ ter anderem mit Boost-Management des Motors, Dämpfer- und Side-Slip-Regu­ lierung, F1-Tac-Differenzial und aktiver Hinterradlenkung für sichere Traktion und reaktionsschnelles Lenken sorgen. Fein auf den Wagen abgestimmt ist das fünfstufige Fahrprogramm, das die Schaltcharakteristik des 7-Gang-Doppel­ kupplers, das Ansprechverhalten, die Akustik und die Dämpfer beeinflusst.

Alltagsnutzung heisst bei diesem Fahrzeugkonzept vollwertiger Platz für vier Erwachsene, 450 Liter Kofferraum­ volumen, effiziente Lärmisolation und bequeme, gut stützende Sitze. Beim «T» kommt dazu, dass man dank seines Normverbrauchs von 11,5 l/100 km 790 km weit kommt, bis wieder eine Zapfsäule angesteuert werden muss. Für eine jüngere Klientel spricht übrigens auch der gegenüber dem V12 um über 40 000 Franken tiefere Preis. Allerdings behält der «T» mit 267 090 Franken noch immer das Etikett «Exo­ tenstatus». MARTIN SCHATZMANN  www.ferrari.com/de-CH

Nach dem Mokka X und dem Crossland X rollt jetzt das dritte X-Modell von Opel an den Start. Der Grandland X basiert wie der Crossland X auf einer PSA-Plattform, wobei diese Tatsache lange vor den Kaufverhandlungen von PSA mit GM aufgegleist worden ist. Der 4,48 m lange Grandland X kommt im robusten Offroad-Look daher und bietet Platz für fünf Personen. Gleichwohl muss auf einen Allradantrieb verzichtet werden, vielmehr kommt das PSA-Traktionssystem Grip-Control zum Einsatz. Der Wagen steht Mitte September auf der IAA in Frankfurt und wird mit dem OpelLED-Licht und diversen Assistenzsystemen bestückt werden. www.opel.ch

Der 4,48 m lange Grandland X reiht sich nahtlos in die Opel-X-Familie ein.

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Rundenrekord am Nürburgring

NEUHEITEN



www.autosprint.ch | Mai 2017

Ford Ka+ Der Ka+ wird Ford’s neues Einsteigermodell, ideal für den urbanen Einsatz, kompakt und gleichwohl mit viel Platz und fünf Türen.

Der Civic Type R schafft einen neuen Rundenrekord für die «Grüne Hölle».

Anfang April hatte Honda mit einem Vorserienmodell des Civic Type R einen neuen Rundenrekord mit Frontantrieb auf dem Nürburgring aufgestellt. Mit 7'43,8" hat der 320 PS leistende Wagen die Zeit seines Vorgängers um sieben Sekunden unterboten.  www.honda.ch/cars

Neue Flotte für Eberhard Kloten Die auf Tiefbau, Rückbau, Recycling und Altlastsanierung spezialisierte Eberhard Unternehmungen in Kloten haben 20 neue Opel Astra Sports Tourer als Image-Flotte

20 neue Opel Astra Sports Tourer bilden die neue Image-Flotte von Eberhard.

in Empfang genommen. Gregor Meili (Ruckstuhl AG) und Thomas Fentzling (Opel Suisse) übergaben CEO Martin Eberhard die Schlüssel.  www.opel.ch

Maserati brummt Die Einführung seines ersten SUV beschert Maserati auch in der Schweiz ein nachhaltiges Wachstum. Nach dem Rekordjahr 2016 bleibt die Nachfrage nach dem Levante, aber auch nach der Business-Limousine Ghilbli ungebrochen, was sich in einem Anstieg der Verkäufe im ersten Quartal um 93 % gegenüber Vorjahr auszeichnet.  www.maserati.ch

Vor allem der neue SUV Levante beflügelt die Verkäufe bei Maserati.

Der Einsteiger ist ­erwachsen geworden Generationenwechsel im B-Segment von Ford: Bevor der neue Fiesta kommt, rollt der Ka+ an. Und dieser ist mehr mit dem Fiesta verwandt als mit seinem Namensspender. Dank der Tatsache, dass jedes dritte Auto in Europa aus dem B-Segment stammt, kommt dieser Fahrzeuggrösse eine besondere wirtschaftliche Bedeu­ tung zu. Die Modellstrategie von Ford berücksichtigt diese Tatsache in be­ sonderem Masse. Nach der Premiere in Genf wird der neue Fiesta in den kom­ menden Wochen bei uns eingeführt, zugleich steht ein Wechsel unterhalb des Fiesta an, in dem der Ka durch den Ka+ ersetzt wird. Neue Basis   Der Ka+ basiert jetzt nicht mehr auf dem kleinen Fiat 500, sondern nutzt die Ford-eigene B-Plattform. Die­ se wird weltweit eingesetzt und sowohl für den neuen Fiesta verwendet als auch für B-Max und EcoSport. So wächst der Ka+ von 3,62 m auf 3,93 m und damit auf praktisch die gleichen Masse wie die auslaufende Fiesta-Generation. Das hatte den Widerstand der Händler hervorgerufen, die den Ka+ zuerst als Fiesta-Konkurrenz sahen und daher um ihre schon heute knappen Margen fürchteten. Inzwischen wird der Ka+

Gut zugänglicher Kofferraum mit 270 bis 849 Liter Fassungsvermögen.

aber als legitimer Ka-Nachfolger be­ trachtet und die Händler haben seiner Einführung in die Schweiz zugestimmt. Platz hat es im Ka+ für bis zu fünf Personen, wobei selbst im Fond Gross­ gewachsene genügend Kopfraum vor­ finden. Der Kofferraum ist variabel und fasst zwischen 270 und 849 Liter. Der Der 1,2-l-Vierzylinder läuft geschmeidig 1,2-l-Vierzylinder ist mit 70 und 85 PS und ist im Urbanbereich genügend spritzig. erhältlich und ist ausschliesslich mit einer 5-Gang-­Handschaltung gekoppelt. nur spritziger, sondern auch viel besser ausgestattet. So sind das Sync-Radio mit Klare Preisstruktur   Die 70-PS-­Version ist App-­Link-­Sprach­steuerung und Klima­ als Preisbrecher zu sehen und kostet anlage enthalten, zudem kann er mit 9900 Franken. Lediglich 1000 Franken DAB+-Radio, Kli­ma­auto­ma­tik, Tempo­ mehr kostet der 85-PSer, ist aber nicht mat und Sitz­heizung aufgewertet werden. Selbst gut aufgestockt wird der Ka+ gleichwohl nur knapp 13 000 Fran­ ken teuer und liegt somit rund 1500 Franken unterhalb des neuen Ein­ stiegs-Fiesta. Das ist Teil der Strategie von Ford, denn preislich soll der Fiesta nicht mehr nach unten aufgeweicht wer­ den. Die Aufgabe der Budget-Variante kommt künftig dem Ka+ zu. Das wirkt sich auch in der Euro­ NCAP-Bewertung aus, denn ohne Not­ bremsassistent und Gurtpiepser für die Im übersichtlichen Cockpit ist mit dem Rücksitze erhält der Ka+ trotz einer 85-PS-Motor das Sync-Radio Serie. Vollpackung Airbags und guter Crash­ sicherheit lediglich 3 Sterne. MARTIN SCHATZMANN Bequeme Sitze und auch im Fond  Platz für Grossgewachsene.

www.ford.ch


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Mai 2017 | www.autosprint.ch

R8 als Edition Audi Sport

Die Front des neuen 308 ist in Peugeot-typischem Stil gehalten. Der Neue kommt gleichzeitig als Limousine und Kombi SW (Bild).

Peugeot 308

Neuer Look, neue Technik Peugeot verpasst dem 308 ein starkes Facelift und bringt neben neuen Motoren weitere, aus dem 3008 bekannte Assistenzsysteme.

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Einsatz, die sich zuvor am 24-h-Rennen in Le Mans bewährt hatte. Der SCR-­ Katalysator im BlueHDi 130 ist beson­ ders nah am Motor verbaut, um die Ab­

Es ist vor allem die Frontgestaltung, mit der sich der neue 308 zu erkennen gibt. Unter der Haube kommen neue Moto­ ren zum Einsatz, die bereits die nächst­ höhere Abgasnorm Euro 6c erfüllen. Als Topmotor erhält der 308 im GT den BlueHDi 180, der zudem mit einer 8-Stufen-Automatik gekoppelt ist, den der Getriebespezialist Aisin liefert. Beim zweiten neuen Diesel, dem BlueHDi 130, bringt Peugeot eine spezielle, patentierte Der BlueHDi 180 des 308 GT erhält neu Geometrie der Brennraumkammern zum eine 8-Stufen-Automatik von Aisin.

gasbehandlung zu beschleunigen. Auch die PureTech-Benzin-Dreizylinder wur­ den überarbeitet, um die Emissionen an der Quelle zu verringern. Beim Pure­ Tech 130 kommt neben dem Katalysator ein Benzin-Partikelfilter zum Einsatz. Das 6-Gang-Schaltgetriebe ist eine Neu­ entwicklung. Im in Genf zum Auto des Jahres gekürten 3008 waren zahlreiche Assis­ tenzsysteme eingeführt worden, die nun alle auch im 308 eingesetzt werden. Erstmals bietet PSA im Peugeot 308 aber auch einen Adaptiv-Tempomaten an, der mit Automatikgetriebe bis zum Still­ stand funktioniert.  MARTIN SCHATZMANN www.peugeot.ch

Auf weltweit 200 Fahrzeuge ist die eben lancierte Edition Audi Sport des R8 limitiert. Der exklusive Hochleistungssportwagen bringt noch mehr Emotionen aus dem Motorsport in die Serie, was sich im ausdrucksstarken Farbenspiel und in einer aussergewöhnlichen Innenausstattung widerspiegelt. Unabhängig von der Karosseriefarbe bilden die brilliantroten Sideblades und Aussenspiegel einen starken Kontrast und ein optisches Highlight. Dazu kommen die titanschwarzen Frontelemente des Spoilers und des Singleframe-Grills. Mit 540-PS-V10 kostet das R8 Coupé Edition Audi Sport ab 228 980 Franken, mit 610-PS-V10 ab 255 210 Franken. www.audi.ch

Die Farben Silber, Rot und Schwarz kennzeichnen die limitierte Edition.

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Seit 2013 bis 2017 Sieger «Umweltfreundlichstes Auto», Verkehrs-Club der Schweiz (VCS)

Gewinner «Grünstes Auto der Schweiz», Fachjury «Schweizer Illustrierte» 2017

Gültig für Kaufverträge vom 1.3. bis 30.6.2017. Details zur Preiskalkulation finden Sie auf www.skoda.ch

www.skoda.ch www.erdgasfahren.ch


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Suzuki mit einem «Doppelsieg»

In der eben publizierten Umweltliste des VCS schwingt Suzuki mit dem neuen Swift und dem neuen SUV Ignis zweimal obenauf. Der Swift dominiert mit 98 g/km CO2 die Kleinwagenklasse, vor Micra und Yaris. In der Bewertung wird nicht bloss das

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www.autosprint.ch | Mai 2017

Alfa Romeo Stelvio Entwicklung: Die erste Zeichnung zeigt Designideen, die man beim Original wieder entdecken kann.

Aufgepasst Mercedes & Co. Der neue Swift dominiert 2 Kategorien und liegt auf dem 10. Gesamtrang.

CO2 gewertet, sondern auch drei weitere Kriterien zählen, wobei die Lärmentwicklung neben CO2 die wichtigste Komponente darstellt. Bei den Allradfahrzeugen legt der Swift 4×4 zusammen mit dem Ignis als Mildhybrid mit 97 g/km sogar einen Doppelsieg hin, vor dem Lexus NX300h. In der Gesamtwertung belegt der Swift Rang 10.  www.autoumweltliste.ch  www.suzukiautomobile.ch

Chevy Camaro zur Miete Europcar bietet über den Sommer mit dem Camaro ein spezielles Fahrerlebnis zur Miete an. «The American way of driving» ist als Coupé und Convertible im Angebot, wobei der 6,2-l-V8 mit 455 PS eine ge­hörige Ladung Engine-Power mit auf den Weg bringt. Bei der Anmiete muss der Fahrer nicht nur zwei unterschiedliche Kreditkarten haben, sondern auch mindestens 25 Jahre alt sein.  www.europcar.ch/camaro

Lange genug haben die Fans der Marke ja warten müssen. Doch jetzt hat auch Alfa Romeo endlich einen SUV im Programm. Der Stelvio geht gegen Audi Q5, BMW X3 und Mercedes GLC in Stellung. AutoSprintCH ist auf Schnuppertour gegangen. Wie jeder andere Hersteller wittert auch Alfa Romeo das Geschäft in einem Seg­ ment, in dem in der Schweiz Monat für Monat beachtliche Verkäufe erreicht werden. Und nach den ersten Kilome­ tern über kurvige Passpassagen und auf der Autobahn wird schnell klar: Im Stelvio stecken der pure Geist und die DNA der italienischen Traditionsmarke. Wenn man so will, ist der Fünfplätzer mit der kecken Front nichts anderes als eine Giulia mit mehr Bodenfreiheit und praktischerer Karosserie. Eine gute Aus­ gangslage. Beim Einsteigen in den Stelvio er­ lebt man etwas, wie bei jedem anderen SUV: Man lässt sich auf den Sitz fallen und geniesst die Aussicht. Aber im Stelvio nimmt man automatisch die glei­ che sportliche Position ein wie in der Giulia. Gestützt wird dieser Eindruck durch das betont agile Fahrverhalten. Der 4,69 Meter lange, 2,16 Meter breite

Macht Sinn: Die Bedienung mit einer sehr reduzierten Anzahl von Knöpfen gleicht der in der Giulia.

und 1,67 Meter hohe Hoffnungsträger Stelvio (der Passo dello Stelvio stand Pate) ist als eher sportlicher Vertreter dieser Fahrzeuggattung ausgelegt. Dafür stehen in erster Linie die Motoren und die Fahrwerksabstimmung. Zum Marktstart sind ein 2,0-LiterTurbobenziner mit 280 PS sowie ein 2,2-Liter-Turbodiesel mit 210 PS im An­ gebot. Allradantrieb gehört jeweils zur Serienausstattung. Dieser sorgt in Ver­ bindung mit einer eher straffen, aber noch immer komfortablen Auslegung von Federung und Dämpfung sowie einer direkten Lenkung dafür, dass der Stelvio richtig flott gefahrene Kurven­ passagen mit Bravour meistert. So ge­ sehen ist der Italiener ein echter Wett­

bewerber in der Klasse. Das dürfte sich­ erst recht zeigen, wenn der Stelvio als Quadrofoglio mit bulligen 510 PS auf den Markt kommt. Die Preise beginnen bei 54 150 Fran­ ken für den Diesel, gefolgt vom Benziner ab 57 950 Franken. Und sie enden vorerst bei 64 900 Franken für die «First Edition»-Variante mit 280 PS, Bi-Xenon-Scheinwerfern mit FernlichtAssistent, lackierten Bremssätteln, 20Zoll-Leichtmetallrädern, einer elektri­ schen Heckklappe sowie Fensterrahmen mit Zierleisten in Chromoptik. Mit diesem Auto kann man sich bestimmt überall sehen lassen. STEFAN DONAT  www.alfaromeo.ch

Fahrspass: In 5,7 Sekunden geht es aus dem Stand mit dem Romeo Stelvio 2.0 Turbo auf Tempo 100.

Markant: Auch von hinten ist schnell zu erkennen, dass man den SUV von Alfa Romeo vor sich hat.

Der Camaro ist als Coupé und auch als Cabriolet bei Europcar zur Miete bereit.

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Mai 2017 | www.autosprint.ch

Mazda CX-5

Deutlich modernisierter CX-5 – er steht ab 28 900 Franken auf der Preisliste, die für die Schweiz wichtige Revolution-Topausstattung kostet ca. 42 200 Franken.

Starke Evolution zu haben, wie Navigation, Müdigkeits­ warnung, DAB-Radio, Tempomat, 7-ZollMultimediamonitor und das erstmals im CX-5 erhältliche Head-up-Display. Letz­ teres arbeitet grundsächlich mit einer ausklappbaren Reflektionsscheibe, ledig­ lich in der Topausstattung Revolu­ tion wird auf Wunsch direkt in die Wind­ schutzscheibe projiziert – eine Premiere für Mazda. Allerdings ist diese Wind­ schutzscheiben-Projektion nur auf dem 175-PS-Diesel und dem ab August er­ hältlichen 2,5-l-Benziner erhältlich. Gezielte Lärmisolation und eine um 15 % verbesserte Torsionssteifigkeit verbessern mehrere Aspekte des Mo­ dells. Zudem führt Mazda G-VectoringControl ein, bei dem in Kurven Motor und Getriebe in Abhängigkeit von Gasund Lenkstellung gezielt Lastwechsel erzeugen. So lenkt der Wagen spürbar

Neue Abstimmung und G-Vectoring-Control sorgen für dynamisches Fahrverhalten.

Mitsubishi am GP Bern

Der Slogan «Die schönsten 10 Meilen der Welt» ist auch bei der 36. Austragung des GP Bern zu hören, der am 13. Mai durch die Gassen Berns geführt wird. Jährlich werden zu diesem Laufevent rund 32 000

Beim GP Bern am 13. Mai verwandelt sich die Altstadt zum Läufermeer.

In diesen Tagen rollt der Mazda-SUV CX-5 stark überarbeitet auf unsere Strassen. Dynamischer und leiser – dies zwei der wichtigsten Verbesserungen, die der japanische Bestseller zu bieten hat. Mit dem CX-5 hatte Mazda 2012 eine neue Ära eingeläutet. Das frische Design war mit ein Grund, dass sich der 4,5-m-­ SUV zum Europa-Bestseller von Mazda entwickelte. Für die Neuauflage wurden drei Schwerpunkte verändert, wie Pro­ jektleiter Masaya Kodama erklärt: Aus­ sendesign, Interieur und Fahrdynamik. Der CX-5 ist um 50 mm länger und um 35 mm niedriger geworden, zu­ gleich wurden die Motorhaube um 100 mm verlängert und die A-Säule um 35 mm nach hinten geschoben. Im Innern fallen neue, gut stützende Sitze auf und die horizontal geprägte Armaturenbrett­ gestaltung. Das Hauptinstrument mit drei Uhren verfügt rechts neu über einen grossen TFT-Bildschirm für Bordcom­ puter und Zusatzinfos. Etliches der Ausstattung ist erst oberhalb der günstigen Challenge-Linie

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Neue Sitze bieten viel Reisekomfort. Trotz niedrigerem Dach bleibt für Erwachsene genügend Kopfraum im Fond.

knackiger ein und durchfährt Biegungen stabiler. Für den 175-PS-Diesel und den 2,5-l-Benziner kann der Tempomat zu­ sätzlich als Abstandstempomat geordert werden, der in Kombination mit der sanften 6-Stufen-Automatik auch als Stau­­assistent mit Stop-and-go-Funktion agiert. Alle Motoren sind Vierzylinder und Weiterentwicklungen der «alten» Triebwerke. Dabei arbeiten die Benziner weiterhin mit sehr hoher Verdichtung, der 2,5-Liter erhält erstmals Zylinder­ abschaltung. In der Schweiz werden zudem lediglich der 2,0-l-Benziner und der 150-PS-Diesel auch mit Vorderrad­ antrieb angeboten, alle übrigen Versio­ nen bieten AWD.  MARTIN SCHATZMANN

Läuferinnen und Läufer erwartet. Neu tritt Mitsubishi als offizieller Moving-Partner und Co-Sponsor bis 2019 auf. In diesem Jahr kommen noch Laufveranstaltungen in Sarnen, Locarno und Bad Horn dazu. Mitsubishi stellt elf Fahrzeuge während des Events, und zwar vom Spitzenfahrzeug für Läufer über Funktionsfahrzeuge fürs OK bis hin zum speziell ausgebauten L200-Pick-up für die Medienvertreter. Im Vorfeld hatte Mitsubishi zudem 15 Startplätze verlost, die als Paket mit professioneller Laufberatung durch Markenbotschafter Viktor Röthlin vergeben wurden.  www.gpbern.ch www.mitsubishi-motors.ch

Antarktis 100 Jahre später Von 1914 bis 1916 hatte der Polarforscher Sir Ernest Shackleton die Antarktis mit Hundeschlitten und unter grossen

Shackletons Urenkel Patrick Bergel an Hyundais Expeditionsgefährt Santa Fe.

www.mazda.ch

Mehr Alltagskomfort: Erstmals kann mit dem CX-5 ein Mazda mit einer elektrischen Heckklappe geordert werden.

Auffällig ist die stark horizontale Prägung, bei der das Lenkrad auf der Linie zu liegen kommt.

Entbehrungen durchquert. 100 Jahre später kehrte Shackletons Urenkel Patrick Bergel ans Ort des Geschehens zurück und durchquerte den südlichen Kontinent in einem praktisch serienmässigen Hyundai Santa Fe 2.2 Diesel. Die 5800 km lange Strecke bleibt auch im SUV ein Abenteuer, doch ein komfortables und vor allem mit 30 Tagen ein verhältnis­ mässig kurzes. Details zur Reise gibt es online auf Youtube und unter  www.hyundaipressoffice.co.uk


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www.autosprint.ch | Mai 2017

Burgat wird Personaldirektor Fünf Ausstattungslinien stehen zur Wahl: Active, Comfort, Trend, Style (mit Zwei-Farben-Lackierung, Bild) und Premium.

100 Mio. Franken für 900 Neuteile Laurent Burgat wird Personaldirektor Schweiz und Österreich bei Renault.

Der bisherige Kommunikationsdirektor von Renault Suisse SA übernimmt neu die Personaldirektion Central (Schweiz und Österreich). An seine Stelle tritt ab Juni Karin Kirchner, die in ihrer Karriere bereits bei Ford, GM und Saab in der Kommunikation tätig war.  www.renault.ch

Autonomes Fahren im Fokus

Der Toyota Yaris treibt es bunt Der Toyota Yaris präsentiert sich umfangreich überarbeitet. Nebst verbessertem Fahrkomfort und höherer Sicherheit steht ein neuer, sparsamer 1,5-Liter-Benziner mit 111 PS bereit. Den Yaris gibt es ab 14 900 Franken. Der 2001 lancierte Toyota Yaris wurde und wird in Europa designt und gebaut. Drei Millionen Fahrzeuge verliessen seither das Werk in Valenciennes (F). Im vergangenen Jahr entschieden sich 2336

Das Bundesamt für Strassen und der TCS haben das Webportal «Auto-mat» initialisiert, das nun von der Mobilitätsakademie bewirtschaftet wird. Auto-mat Farb-TFT Info-Display im Kombinationsinstrument neu für alle (ausser Basisversion).

Schweizer Kunden für den Kompakt­ wagen. Mit ein Grund für diesen Erfolg: Der Yaris ist das einzige Auto aus dem B-Segment, das es auch mit Hybridan­ trieb gibt (ab CHF 23 450.–; mehr in der nächsten Ausgabe), für den sich bei uns 61 % der Yaris-Kunden entscheiden. Für 90 Mio. Euro wurden an die 900 neue Teile entwickelt, unter ande­ rem neu gestaltete Scheinwerfer. Doch die meisten Neuerungen finden sich un­ ter dem Blech, so etwa ein komplett neuer, spritziger 1,5-Liter-Benziner mit 111 PS, 136 Nm Drehmoment, 6-GangGetriebe oder CVT-Automat. Beeindru­

Wer die Zwei-Farben-Lackierung wählt, bekommt auch ein passendes Interieur.

ckend: Er soll im Normtestzyklus 12 % sparsamer sein als der 1,33-Liter-Vor­ gänger. Einen Diesel gibt es nicht (mehr) im Angebot. Einstiegsmotorisierung ist ein absolut tauglicher Einliter-Benziner mit 69 PS und 5-Gang-Schaltung. HENRIK PETRO  www.toyota.ch

Webportal Auto-mat sammelt Fakten und Infos zu autonomem Fahren.

bietet nationales und internationales Wissen über automatisiertes Fahren und stellt einem interessierten Publikum relevante Trends und Erkenntnisse zur Verfügung.  www.auto-mat.ch

’Vette Carbon 65 Edition

125 Stück der Corvette Carbon 65 Edition kommen nach Europa; allerdings nicht als Convertible.

Fremd-Laden

Die Corvette jubiliert

In England startet Mitte Mai der Service Chargie, bei dem Elektroauto-Besitzer Zugang zu privaten Ladestationen erhalten. Dieses weltweit einmalige Projekt soll die Nutzung der Elektromobilität stärken, indem über die Plattform bei Privaten Lademöglichkeiten gebucht werden können. www.chargie.net

Am 30. Juni 1953 lief die erste Corvette aus der Fabrik in Flint, Michigan. Im ersten Jahr waren alle Wagen Polo-Weiss lackiert und mit einem roten Interieur bestückt. Im Anlauf auf das 65-Jahr-­

EV-Premiere in GB: Ladezeit via das Portal bei Privatpersonen buchen.

Vor beinahe 65 Jahren rollte die erste Corvette auf die Strasse. Mit der auf 650 Stück limitierten Sonderserie Carbon 65 Edition zelebriert Chevrolet diese für die Marke noch heute elementar wichtige Modellgeburt.

Blaue Bremssättel und Spezialräder gehören zum Lieferumfang.

Motoren rund 21 000 Franken und bie­ tet neben der Speziallackierung mit di­ versen Farbakzenten vor allem viele Karbon-Bauteile und luxuriöse Leder­ bezüge mit blauen Kontrastnähten. Die Carbon 65 Edition kostet als Grand­ Sport ab CHF 127 900.–, als Z06 ab CHF 149 850.–.  MARTIN SCHATZMANN

Jubiläum lanciert Chevrolet diesen Som­ mer die Carbon 65 Edition. «Corvette ist eines der traditionsreichsten Modelle bei Chevrolet», sagt Felix Weller, Vize­ präsident Cadillac und Chevrolet Perfor­ www.chevrolet.ch mance Cars Europa. «Die neue Carbon 65 Edition ehrt dieses Vermächtnis». Von dem auf 650 Stück limitierten Sondermodell, das als Coupé und Cab­ riolet gebaut wird, kommen 125 nach Europa, allerdings nur als Coupé. Er basiert wahlweise auf dem Grand Sport mit 6,2-l-V8 und 466 PS oder der Z06 mit 659-Kompressor-PS. Der Aufpreis Eigene, blaue Kotflügelbeschriftung auf zum Standardmodell beträgt bei beiden «Ceramic Matrix Grey»-Lackierung.


MOBILITÄT 2.0

Mai 2017 | www.autosprint.ch

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Elektrisch auf den Uetliberg

Der Piaggio Porter ist in Berns Stadtgärtnerei zu grossen Teilen mit Erdgasantrieb im Einsatz.

Das Panoramahotel Uto Kulm auf dem Zürcher Hausberg ist mit der Problematik konfrontiert, in einer autofreien Zone zu liegen und nur beschränkt motorisierten Autoverkehr nutzen zu können. Deshalb

Stadtgrün Bern

Betriebsname als Ansporn für Biogas Berns Stadtgärtnerei «Stadtgrün» ist unter anderem auch mit Erdgasfahrzeugen unterwegs und hat sich 2016 bei Energie Wasser Bern EWB zu einem hundertprozentigen Biogas-Upgrade verpflichtet. «Wenn nicht wir als Stadtgrün, wer dann?» Thomas Mäusli, Bereichsleiter der Betriebe Elfenau, wo auch die me­ chanischen Werkstätten liegen, sieht die Verpflichtung zum Biogas-Upgrade als logische Folge aus der Verbindung vom Betriebsnamen und von der durch Bio­ gas gegebenen ökologischen Gesinnung. «Im Verhältnis zum Imagegewinn durch 100 % Biogas sind die rund 3350 Fran­ ken Aufpreis vertretbare Kosten.» Synergie  Aus der früheren Struk­tur der Stadtverwaltung suchte das EWB (Ener­ gie Wasser Bern) Synergien mit Stadt­ grün. Daraus ergab sich vor 15 Jahren die erste Anschaffung eines Erdgasfahr­ zeugs. Neben den umwelttechnischen Vorteilen der Erdgasmotoren (40 % ge­ ringere CO2-­Belastung, 60 bis 95 % re­ duzierte Schadstoffe) sollte Stadtgrün das heute fünf Zapfstellen umfassende

Für Thomas Mäusli ergibt sich die Verpflichtung zum Biogas-Upgrade aus der Namensgebung der Stadtgärtnerei.

Die Gastanks finden im Chassis Platz und schränken den Alltagsgebrauch nicht ein.

EWB-Gasnetz aus­nutzen und zur Ren­ tabilität der Investitionen beitragen. Inzwischen ist ein Viertel der 60 Stadt­ grün-Fahrzeuge mit CNG-Motoren bestückt. Dass gewisse Kategorien wie Pick-ups, grosse Lieferwagen und Last­ wagen oft gar nicht als CNG-Version erhältlich sind, ist übrigens ein Grund, weshalb nicht die ganze Flotte mit Erd­ gas fährt. Das wohl typischste Gefährt ist der Piaggio Porter, der als kleiner, wen­ diger Pritschenwagen nicht mehr aus dem Strassenbild und aus den Parkan­ lagen der Bundesstadt wegzudenken ist. Doch nicht nur der Piaggio ist mit CNG im Einsatz, auch PW und Stadtliefe­r­ wagen sind mit der CNG-Technik aus­ gestattet. Zum Piaggio Porter als Prit­ schenwagen gibt es kaum Alternativen, und er ist der Einzige, der ab Werk mit Erdgasantrieb geordert werden kann.

betrieblichen Gründen auf Erdgas-­ Piaggio verzichtet. Die Infrastruktur-­ thematik beeinflusst übrigens auch in Berns umliegenden Gemeinden die CNG-Fahrzeuganschaffungen. Im vergangenen Jahr hatte Stadt­ grün gesamthaft 291 000 km zurück­ gelegt, rund 72 000 km davon mit Erd­ gasfahrzeugen. Rückwirkend auf 2016 hat sich Stadtgrün dazu entschlossen, in ein hundertprozentiges Biogas-Up­grade zu investieren. Biogas-Upgrade  Standardmässig ist das Erdgas des EWB mindestens zu 10 % mit Biogas angereichert. Das Upgrade kann in drei Stufen gewählt werden, mit 20, 40 und 90 %, was jeweils in einem Biogasanteil von 30, 50 und 100 % re­ sultiert. Das Upgrade ist für Geschäftswie für Privatkunden erhältlich, wobei der Kunde nicht mit jeder einzelnen Betankung abrechnet, sondern mit einer Pauschale, die durch die bestellte Gas­ menge bestimmt wird. Die georderte Biogasmenge wird in der Biogasanlage der ARA Bern produziert und ins EWBNetz eingespeist. Das Upgrade ist daher ein Beitrag zur Finanzierung für die Biogaseinspeisung, ähnlich des durch er­ neuerbare Energie erzeugten Stroms. MARTIN SCHATZMANN 

Infrastruktur entscheidet  Im Betrieb ha­ ben sich die Erdgasfahrzeuge bei Stadt­ grün bestens bewährt. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass das Fehlen einer betriebsnahen Zapfstelle die Nutzung verhindern kann. Nur in zwei der drei Unterhaltskreisen von Stadtgrün stehen denn auch CNG-Piaggio im Einsatz. Im Unterhaltskreis Ost würde der Umweg zu einer CNG-Tanksäule so viel Zeit in www.bern.ch/stadtgruen-bern Anspruch nehmen, dass man dort aus www.ewb.ch

Christof Reutlinger und Bernd Hoch übergeben Giusep Fry (Mitte) die Autos.

wurden jetzt drei Elektrofahrzeuge von Mitsubishi in Betrieb genommen, mit denen die emissionslose und geräusch­ arme Fahrt im Naherholungsgebiet des Uetliberg möglich ist. Die drei Mitsubishi i-MiEV, die von der Emil Frey Garage Zürich Nord bereitgestellt wurden, dienen vor allem dem Gästetransfer und dem Frühdienst. Uto-Kulm-Geschäfts­ führer Giusep Fry nutzt selber eines der Fahrzeuge und freut sich darüber, dass er mit ihnen in der Lage ist, seinen anspruchsvollen Gästen zusätzlichen Komfort zu bieten.  www.utokulm.ch www.mitsubishi-motors.ch

Prius Plug-in ist World Green Car Vor wenigen Wochen hat Toyota den neuen Prius Plug-in-Hybrid auf den Markt gebracht. Der Wagen, der an der Steckdose aufgeladen und über 50 km weit

Zum grünsten Auto gekürt: Der Prius Plug-in-Hybrid ist World Green Car 2017.

rein elektrisch fahren kann, wurde zum «World Green Car 2017» gekürt. Die Auszeichnung wird seit 2005 an der New York Auto Show verliehen, von einer Auto-­ journalisten-Jury aus 23 Ländern. «World Green Car» ist Teil der Verleihung des «World Car of the Year». Toyota dominiert den Hybridmarkt seit Jahren, nachdem die Japaner vor 20 Jahren mit dem Prius den weltweit ersten Serien­hybrid lanciert hatten. www.wcoty.com www.toyota.ch


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MOBILITÄT 2.0



www.autosprint.ch | Mai 2017

Bundesrat stützt Hybrid-/E-LKW Der Bundesrat hat per 7. Mai die Maximalgewichte für Lastwagen und Sattelschlepper mit zwei oder drei Achsen sowie dreiachsige Busse und Gelenk­ busse angepasst. Sie dürfen künftig das

Mit dem Elektromobil auf Reisen: Die WAVE Trophy findet erstmals in nur einem Land statt – und zwar dieses Jahr in der Schweiz.

E-Grand Tour of Switzerland

Hybrid-LKW wie dieser Volvo Trucks FE dürfen bis zu eine Tonne schwerer sein.

Gewicht alternativer Antriebssysteme kompensieren. Das zulässige Höchst­ gewicht wird um das zusätzliche, für die alternative Antriebstechnik erforderliche Gewicht, maximal jedoch um eine Tonne, angehoben. Alternative Antriebssysteme wie Hybrid-, Gas- oder Elektroantriebe verringern den Ausstoss von Abgasen und erzeugen weniger Lärm. Die Gewichts­ erhöhungen erfolgen im Einklang mit angepassten Vorschriften in der EU. Die maximal zulässigen Achslasten bleiben unverändert. Es bleibt zudem bei der 40-Tonnen-Limite.  www.astra.admin.ch

Zusätzlicher Tesla-Stützpunkt Mit dem Servicecenter in Schlieren weitet Tesla seine Infrastruktur in der Schweiz auf zehn Stützpunkte aus. Das Center an der Brandstrasse 51–55 übernimmt

In Schlieren ZH hat Tesla ein Service­ center mit Showroom eröffnet.

Wartung und Reparatur von Fahrzeugen aus dem Grossraum Zürich und entlastet so die Servicecenter in Winterthur und Cham. Der angeschlossene Showroom bietet Interessenten die Möglichkeit, sich über Tesla und die Elektromobilität zu informieren, Testfahrten zu organisieren und gegebenenfalls den Wunsch-Tesla zu konfigurieren. Erst vor wenigen Wochen hatte Tesla in Lausanne seinen dritten Westschweizer Standort eröffnet, nach Genf und Meyrin. www.tesla.com/de_CH

Road Trip für Elektrofahrzeuge Zur Sommersaison 2017 hat der Verein Grand Tour die Touristenstrecke Grand Tour of Switzerland elektrifiziert. Dank 300 Ladestationen ist die erste nationale touristische Route auf der Welt nun auch von Elektroautos befahrbar. Zur Eröffnung der E-Grand Tour fährt die grösste Elektromobil-Rallye der Welt, die WAVE Trophy, einmal rund um die Schweiz. Zum ersten Mal in der siebenjährigen Geschichte der WAVE Trophy wird die Rundfahrt mit Elektromobilen exklusiv in nur einem Land durchgeführt. Vom 9. bis 17. Juni 2017 touren 115 Elektro­ fahrzeuge auf der Grand Tour of Swit­ zerland durch das ganze Land. Vertreten sind moderne und exklusive MarkenFahrzeuge wie auch zu Elektrofahrzeu­ gen umgebaute Oldtimer, E-Motorräder und E-Bikes. Am 9. Juni gehts in Zürich los Die Tour startet mit einer grossen öffentlichen Ver­anstaltung in Zürich. Auch an den Lade- und Etappenorten wird es eine Reihe von informativen Anlässen geben, an denen man mehr über die Elektromo­ bilität erfährt und die vielseitigen Fahr­ zeuge von ganz nah betrachten kann. Acht Tage lang folgen die ElektroTeams der Grand Tour rund um die

Grosses Publikumsinteresse: Wo auch immer der Tross auftaucht, erntet er einen begeisterten Empfang.

Schweiz. Die Fahrzeuge überqueren da­ bei fünf Alpenpässe quer durch alle vier Sprachregionen und erklimmen da­ bei eine Höhendifferenz von insgesamt 16 000 Metern. Insgesamt 50 Städte und Destinationen werden auf dieser Rund­ reise besucht.

auch für die Gestaltung der Fahrzeuge und die Teams, denn es zählt auch der Eindruck. Wer am Schluss am meisten Punkte hat, gewinnt die prestigeträch­ tige Trophy. Ein Elektropionier hat eine Vision Organi­ siert wird die Tour vom Schweizer Unternehmer und Abenteurer Louis Palmer, der als erster Mensch mit einem Solar­ auto die Welt umrundet hat und dafür von der UNO mit dem Preis «Champion of the Earth» ausgezeichnet worden ist. E-Mobilisten, die an der WAVE Trophy 2017 oder 2018 Interesse haben, be­ suchen am besten die Webseite www.­ wavetrophy.com und nehmen mit Louis Palmer über wavetrophy@gmail.com Kontakt auf. DIDI KLEMENT 

Elektroantrieb macht Spass Die WAVE Trophy zeigt, dass Elektroantrieb Spass macht. Tüftler mit ihren auf E-Antrieb umgebauten Oldtimern sind ebenso unter den Teilnehmern wie sportliche E-Biker und E-Motorradfahrer. Es geht ums Dabeisein, ums Kennenlernen von interessanten Orten und Menschen, um das Abenteuer in den Alpen. Fünf Mal müssen die Teilnehmer in einer bestimmten Region auf abgelegenen Pfaden jeweils zehn Posten finden und Fragen zur Region oder zum Thema MySwitzerland.com/e-grandtour www.wavetrophy.com Energie beantworten. Punkte gibt es Nicht nur Serienfahrzeuge sind dabei, auch Tüftler zeigen, was sie drauf haben.

Road Trip auf Strom: Acht Tage lang folgen die Elektro-Teams der Grand Tour rund um die Schweiz.


MOBILITÄT 2.0

Mai 2017 | www.autosprint.ch



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Auto Shanghai 2017

Back to the Future Auf der Messe in Shanghai standen viele Fahrzeuge, die in Europa nie ein Rad auf die Strassen setzen werden. Aber auch Modelle, die ihren Schatten ebenfalls in die Schweiz vorauswerfen. Eine Auswahl. Vor wenigen Monaten erst hatte die Volvo-Besitzerin Geely Auto Group ihre neue Marke Lynk&Co vorge­ stellt. Lynk-Fahrzeuge werden in Schweden entwickelt und designt und sollen weltweit vermarktet werden. In Shanghai zeigten die Chinesen ihr erstes, serienreifes Modell, den Lynk&Co 01. Der Kompakt-SUV wird im Osten Chinas, in Luqiao, produziert, wo auch Volvos vom Band rollen. Neben den 1.5T- und den 2.0TMotoren erhält der Lynk&Co 01 auch eine Plug-inHybridversion. Der Marktstart in Europa ist auf kom­

Der Audi e-tron Sportback Concept soll als Teil der Elektrostrategie im 2019 in Serie gehen.

mende Jahr angekündigt, der Wagen soll in der Grös­ sen­ordnung von 30 000 Euro liegen.  www.lynkco.com Volkswagen war mit mehreren Konzernmarken in Shanghai präsent. Ihre erste Elektrostudie zeigten die Tschechen mit dem Skoda Vision E, wobei noch kei­ ne Angaben zu einer möglichen Lancierung bekannt sind. Hingegen soll der VW ID Crozz als E-SUV ab 2020 in Produktion gehen. Besonders stach der Audi e-tron Sportback Concept hervor, der bereits im 2019 als Seri­ enversion auf den Markt kommen soll. Die Optik des

Technisch hat Mercedes seine S-Klasse stark aufgewertet und bringt das autonome Fahren einen Schritt weiter.

Nach Europa soll der 01 von Lynk&Co 2018 kommen. Die Geely-Tochter entwickelt ihre Wagen in Schweden.

Concepts lässt ein aussergewöhnliches Styling erwar­ ten. Doch mit dem e-tron Sportback belässt es Audi im SUV-Sektor nicht, denn soeben haben die Ingolstädter weitere Weichen gestellt, und zwar für die Produktion ab 2018 des neuen Top-SUV Q8 in Bratislava und des www.audi.ch kompakten Q4 ab 2019 in Györ.  Die in Shanghai enthüllte, überarbeitete Mercedes-Benz S-Klasse erhält diverse Zusatzfunktionen, mit denen sich die Stuttgarter noch stärker ans autonom fahrende Auto annähern. Dazu gehören modifizierte Funktionen des Abstandstempomaten und des Lenk­ assistenten, aber auch ein Scan des Strassenbelags. Das erweiterte Radarsystem wiederum ermöglicht schon heute teilautonome Fahrten auch auf Landstrassen. Aus­serdem nutzt Mercedes Navigationsdaten zur Be­ rechnung des Fahrverhaltens.  www.mercedes-benz.ch MARTIN SCHATZMANN 

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CLASSIC



www.autosprint.ch | Mai 2017

Zubehör, Modelle und cooler Blues

Oldtimer-Marktplatz. Hier sind Fahrzeuge aller Marken zu finden.

Auch dieses Jahr bietet die Swiss Classic World erneut einen umfangreichen Oldtimer-Teilemarkt sowie eine spezielle Halle für US-Oldtimer, wo es garantiert mit viel Temperament zu und her gehen wird. Dafür garantiert die Bikerman’s Blues Band, die sich in Clubs, Events in Motorradhäusern, diversen Saisoneröffnungen sowie Harley-Davidson-Treffen mit ihrem coolen Blues einen Namen gemacht hat. Zudem gibt es wieder einen privaten Oldtimer-Marktplatz, auf dem jedermann

Bikerman’s Blues Band: AC/DC und Rolling Stones im Programm.

spontan und unkompliziert sein Fahrzeug zum Verkauf anbieten kann. Dem Besucher präsentieren sich neben Oldtimer-Händlern und -Restauratoren auch Aussteller von Modellautos, Zubehör, Teilen, Accessoires und Memorabilien. Das kostet der Eintritt: Erwachsene CHF 18.–, Kinder/Jugendliche CHF 8.– (ab 8 Jahren bis/mit 16 Jahren, unter 8 Jahren frei), Eltern/Kind-Ticket CHF 23.– (ein Elternteil plus ein Kind über 8 Jahren), Familien-Ticket CHF 45.– (zwei Elternteile plus eigene Kinder). Die Tickets kann man bequem online bestellen oder an der Tageskasse kaufen. Die Öffnungszeiten: Samstag, 27. Mai 2017, und Sonntag, 28. Mai 2017, von 9 bis 17 Uhr. Tipp: Wer zuerst kommt, findet auch einen Parkplatz.  www.info.beep.de

Zubehör: Jacken, Hosen. Taschen und Brillen reichlich im Angebot.

Carrosserie Tüscher: Zusammen mit dem Swiss Car Register aus Safenwil werden ausgewählte Fahrzeuge des Unternehmens aus Dällikon ZH in Halle 2 präsentiert. Am 1. Juli 2017 feiert die in der ganzen Welt bekannte Firma ihr 100-jähriges Bestehen.

Swiss Classic World Luzern

Oldtimer-Mekka auf der Allmend Keine Frage, die Swiss Classic World Luzern ist in der Agenda von Anhängern älterer Fahrzeuge aller Marken ein Termin, der zu den Pflichtveranstaltungen des Jahres gehört. Am Samstag und Sonntag, 27. und 28. Mai 2017, ist Luzern wieder das Mekka der Freunde automobiler Tradition. Der Event mit über 600 teilnehmenden Oldtimer-Fahrzeugen hat sich in den vier Hallen der Messe Luzern einen festen Platz gesichert. In diesem Jahr werden über 200 Aussteller sowie über 10 000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Sonderschauen zur Schweizer Marke Monteverdi sowie zum 100-jährigen Jubiläum des Schweizer Carrossiers

Tüscher, eine Modenschau von LU Couture und eine Sonderausstellung­ des ACS mit selten zu sehenden Fahrzeugen aus dem Rennstall von Peter Sauber bilden die Höhepunkte. Organisator Bernd E. Link: «Der Standort Luzern bietet mit einem optimal gelegenen, modernen Messegelände im Herzen

Freunde alter Motorräder: Einige Anbieter werden seltene klassische Zweiräder an der Swiss Classic World zeigen. In der Schweiz stehen gegenwärtig mehr als 12 000 Motorräder und Gespanne mit einem Alter von über 25 bis 99 Jahren in Verkehr.


CLASSIC

Mai 2017 | www.autosprint.ch

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Mode für Sie by LU Couture Passt zum Auto: Das Muster des Anzuges ist der Dachlackierung sehr ähnlich. Wünsche dieser Art erfüllt LU Couture mit grosser Leidenschaft und anerkannter Kompetenz.

Peter Sauber: Mit 23 Jahren fuhr der gelernte Elektromonteur sein erstes Autorennen auf einem getunten VW Käfer. Drei Jahre später baute er den ersten eigenen Sportwagen, den C1 (oben), mit dem er Schweizer Meister wurde. Sein C9-Mercedes (rechts) siegte in Le Mans, darunter der SHS-Sauber C6.

der Schweiz beste Voraussetzungen für einen Oldtimer-Event. Die malerische Lage am Vierwaldstättersee und die sehr gute Erreichbarkeit der Luzerner Allmend für Aussteller und Besucher sprechen für sich.» Die Entwicklung und die steigende Nachfrage von Seiten der Aussteller und auch der Besucher in den ­ersten Jahren bestätigen, dass das Konzept für alle passt. Die letztjährige Be­ sucherzahl von über 8500 (plus 20 Prozent) hat dies bereits angedeutet. Bernd E. Link: «Das Interesse der Aussteller ist nochmals deutlich gestiegen. Alle vier Hallen sind restlos besetzt.» Ursprünglich wurde die Schweizer Oldtimer-Messe Swiss Classic World von ihren Initianten ins Leben gerufen, weil es eine Oldtimer-Veranstaltung, bei der vor allem die klassischen Fahrzeuge im Zentrum des Interesses stehen, so in der Schweiz bis dahin nicht gegeben hatte. Zumindest keine, die sich an bekannten und etablierten internationalen Messen wie in Stuttgart, Essen, Paris

oder Padua orientiert. Bernd Link und sein Team haben eine Messe etabliert, die der gesamten Schweizer OldtimerSzene mit ihren Bedürfnissen und Anforderungen gerecht wird, international ausgerichtet ist und dabei einen hohen Grad an Glaubwürdigkeit und Authentizität aufweist. Bernd E. Link: «Wir setzen dabei bewusst auf Qualität und nicht auf Quantität. Unsere Messe ist der Treffpunkt für alle Freunde und Fans klassischer Fahrzeuge. Wir sehen und ver­ stehen uns als eine Messe-Veranstaltung, die der gesamten Oldtimer-Szene und

ihren Bedürfnissen sowie Anforderungen zu dienen hat und damit authentisch sein soll. Eine Messe-Veranstaltung, die auf Qualität und nicht auf Quantität setzt und damit den Gegebenheiten und Anforderungen im Schweizer Markt Rechnung trägt. Eine Messe-Veranstaltung, die eine freie Nische im Bereich der Schweizer Oldtimer-Events besetzt hat. Wir sind damit komplementär zu dem, was es bereits gibt, und keine Konkurrenz.» Sicher keine schlechte Einschätzung der Show. STEFAN DONAT  www.swissclassicworld.ch

Keine Firma in der Schweiz bildet so viele Schneiderinnen und Bekleidungsgestalterinnen aus wie LU Couture in Luzern. Das hat System, denn hinter dem Unternehmen steht ein Förderkonzept zur Erhaltung und Pflege des Handwerks. Die LU Couture AG, benannt nach dem Kennzeichen LU für den Kanton Luzern, ist Massatelier, Ausbildungsstätte, Produktionsbetrieb und handwerkliches Kompetenzzentrum in einem – initiiert und gefördert vom Kanton, doch inzwischen nach marktwirtschaftlichen Kriterien geführt. Praktisch und luftig: Dieses Outfit ist die passende sommer­ liche Bekleidung für einen Ausflug zu einer Gartenparty oder zu einem Picknick im Grünen. Stimmig ist auch die kleine Tasche.

In Luzern und Willisau werden Coutureund Konfektionsschneider ausgebildet. LU Couture besteht aus zwei Ateliers, die zusammen 36 Mitarbeitende beschäf­tigen. Eines befindet sich in der ehemaligen Kreditanstalt an der Alpenstrasse in Luzern, wo zuvor die Schneiderei der Familie Jucker domiziliert war. Die Räume atmen den Geist der alten Zeit, als man noch zum Schneider ging, um sich einzukleiden. Die knarrenden Parkett­ böden, die hohen Decken, viel Tageslicht und die Einbauten im Stil von früher geben dem Atelier Atmosphäre.  www.lu-couture.ch

Monteverdi Automobile: Die Retrospektive «Monteverdi – Der Schweizer Sportwagen» erinnert an die längst verschwundene AutomobilProduktion. Die Marke ist ein wichtiges Stück schweizerischer Automobilgeschichte. Die Produktion endete 1984.

Kurt Aeschbacher: Der Moderator (links) ist LU-Couture-Botschafter.


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Montblanc misst in Goodwood

CLASSIC



www.autosprint.ch | Mai 2017

«Carl Benz Tour»

Die Schweizer Luxus-Uhrenmarke Montblanc Montres SA wird der offizielle Zeitnehmer für das legendäre Festival of Speed im englischen Goodwood. Montblanc und das Festival of Speed

Montblanc Montres SA wird für fünf Jahre Zeitnehmer am Festival of Speed.

haben einen entsprechenden Fünfjahresvertrag abgeschlossen. Das Festival of Speed steht in diesem Jahr unter dem Titel «Peaks of Performance – Motorsport’s Game-Changers», wobei Montblanc zehn herausragende Rennfahrzeuge seit den 1920er-Jahren bis heute präsentieren wird. Die zehn Fahrzeuge werden mit einer Spezial­ plakette markiert und den berühmten Goodwood-Hillclimb absolvieren. Die Uhrenmarke wird in England ihre eigene ruhmreiche Vergangenheit mit den legendären Minerva-Chronographen zelebrieren und während des Festivals (29. Juni bis 2. Juli) auch ihre neue TimeWalker-Kollektion lancieren.  www.goodwood.com www.montblanc.com

SHVF schmückt das Treppenhaus

Knapp 130 Club-Embleme zieren das Treppenhaus der Halle Strassenverkehr.

Anfang April fand die Delegiertenversammlung der Swiss Historic Vehicle Federation SHVF im Verkehrshaus Luzern statt. Vorgängig zur DV wurden die Vertreter durch die neue Halle Strassenverkehr geführt, die sich zu jenem Zeitpunkt noch im Umbau befand. Dabei konnte sich der SHVF selber bestaunen, denn als Verkehrshaus-Partner schmücken die Embleme der knapp 130 SHFV-Clubs das Treppenhaus der Halle Strassen­ verkehr.  www.shvf.ch

Auf den Spuren des ­Automobilerfinders Nostalgic ist Reisepartner von Mercedes-Benz Classic. Mit der eigenen Flotte klassischer SL wird neu auch zur Entdeckung in jene Region geladen, die nachhaltig von Carl Benz geprägt wurde und wird. Seit 2003 bieten Walter Laimer und Gert Pichler automobile Zeitreisen an, in denen sich die Teilnehmer selber hinters Steuer eines Klassikers setzen, damit sie über ausgewählte Routen die Faszination der Oldtimerreise erleben. Gestartet sind die Jugendfreunde mit dem Dolce Vita der 50er- und 60er-­Jahre, das sie in der Toskana mit Alfa Romeo Spider optimal zum Ausdruck bringen können. Gefolgt sind Käfer-Cabriolets und schliesslich der Mercedes-Benz SL, von dem Nostalgic ge­samthaft zehn Wagen besitzt (Typ W113 «Pagode» und R107). Mit ihnen hat Nostalgic bei Mercedes-Benz Classic den Nerv getroffen und wird mit dem Label Classic Car Travel offizieller Reisepartner. «Nostalgic bietet mit seinem Konzept ein Sorglospaket, für das wir als Hersteller nicht die Kompetenz haben», begründet Thomas Eisenbarth, Projektleiter Daimler Business Innovation. Das Nostalgic-Paket passe ausgesprochen gut zum Modellkürzel der benutzten Oldtimer: «SL wird ja auch mit Genuss und Erholung im Kloster Maulbronn.

‹Schöner Leben› übersetzt», so Eisenbarth weiter.

Was Sie wissen müssen Die Fahrzeuge Mercedes-Benz SL, Baunummer W113 (1963–1971) und R107 (1971–1989)

Die «Carl Benz Tour»  Diesen Juli bietet Nostalgic eine neue Reise an, die mit Die Termine im Juli 2017 «Carl Benz Tour» Gebiet und Zielrich- 4.–6.7.; 7.–9.7.; 11.–13.7.; 14.–16.7. tung klar umreisst. Die dreitägige Fahrt Die Leistungen startet und endet im Raum Stuttgart und Oldtimer zum Selbst­fahren, inkl. Versich. führt über malerische Strecken durch und Benzin, 2 Übernacht. im Heitlinger die «Schwäbische Toskana» nordwärts, Hof, 2 Abendessen und Frühstück, um nahe Heidelberg in Ladenburg zur Wein­degustation, Eintritte, Führungen, Wirkungsstätte Carl Benz’ zu gelangen. Roadbook, Fahrzeugservice. Die Nostalgic-Fahrzeuge werden Nicht inbegr.: Anreise nach Stuttgart und in Fellbach übernommen, nach dem ex- Mahlzeiten, sofern nicht ausdrücklich klusiven Besuch des Mercedes Classic eingeschlossen. Center, das 1993 gegründet wurde und Die Preise seither die Anlaufstelle für alle Classic€ 1250.–/Pers. im DZ; EZ auf Anfrage. Fragen für Mercedes-Oldtimer ist, in18 Teilnehmer pro Termin. klusive der Ersatzteileversorgung. In der Werkstatt werden unter anderem Die Infos und Anmeldung die Museumsfahr­ zeuge gewartet und mercedes-benz.com/classiccartravel res­tauriert, aber auch die Oldtimer von Königshäusern. Per Roadbook geleitet, führt die Tour durch Weinberge und zwei Nächte das Lager aufgeschlagen pittoreske Dörfer bis nach Tiefenbach, wird. Degustation und Abendessen im wo im Hotel des Weinguts Heitlinger für gutseigenen Gourmetrestaurant sind Teil des Programms. 1906 hatte Carl Benz in Ladenburg direkt am Neckar eine eigene Fabrik in Betrieb genommen, wo er zwischen 1908 und 1923 mit seinen zwei Söhnen Automobile produzierte. Seit 2005 beherbergen die historischen Hallen das «Automuseum Dr. Carl Benz» von Winfried A. Seidel. Die exquisite Sammlung ist das Hauptziel des zweiten Tages. Auf der Rückreise nach Stuttgart, wo die Führung durch das architek­ tonisch spektakuläre Mercedes-Museum Schlusspunkt sein wird, führt die Tour am dritten Tag über Maulbronn. Die


CLASSIC

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VW Golf I als Briefmarke

Der Mercedes SL «Pagode» W113 und der SL R107 sind die Vehikel für die Zeitreise zu Carl Benz.

Foto: Robin Porth

Die historische Werkstätte von 1906 ist in Ladenburg heute Heimat des privaten «Automuseum Dr. Carl Benz». Das Weingut Heitlinger in Tiefenbach ist Dreh- und Angelpunkt für die «Carl Benz Tour».

knapp 900 Jahre alte, wunderbar erhaltene Zisterzienser-Klosterstadt (Unesco-­ Weltkulturerbe) lädt mit Fachwerk­ häusern, romantischen Gärten und aus­geklügelten Wasserläufen zum besinnlichen Zwischenstopp. Drei Tage verfliegen im Nu. Ein Stück Mobilitätsgeschichte, eine liebliche Region, zeitlos elegante Oldtimer – eine entschleunigende Zeitreise, eine kleine Flucht aus unserer hektischen Zeit. MARTIN SCHATZMANN   www.nostalgic.de www.mercedes-benz.com/classiccartravel

Wer in nächster Zeit aus Deutschland Post erhält, sollte auf die Briefmarke achten. In der Serie «Klassische deutsche Automobile» kommt neu der 1974 lancierte Golf I zum Zug, der vor 43 Jahren als erfolgreichster VW nach dem Käfer nicht nur die europäische Autowelt geprägt hat. Die 90-Cent-Marke wurde Mitte April herausgebracht und wird als Sondermarke im Handel sein. Die Deutsche Post würdigt den Wagen auch deshalb, weil er eine identitäts­ stiftende Funktion hat, wird doch die «Generation Golf» als jene Menschen­ gruppe taxiert, die zwischen 1965 und 1975 geboren und mit dem Golf gross geworden ist.  www.deutschepost.de

Der VW Golf I ist neu ein Sujet für eine deutsche 90-Cent-Sondermarke.

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Icon – offizielles Land-Rover-Buch

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Museum im Zeughaus

Am 30. April, auf den Tag genau 69 Jahre nach der Enthüllung des ersten Land Rover auf der Amsterdam Motor Show, hat Land Rover mit «Icon» das offizielle Buch zu den Series-Modellen und dem daraus entstanden Defender angekündigt, das im Juli herauskommen wird. In zehn

Panzer-Parade in Schaffhausen Icon – das Buch zu Series und Defender wird von Land Rover herausgebracht.

Kapiteln und auf über 200 Seiten wird die Essenz der Series- und der DefenderModelle eingefangen. Dies geschieht durch die Fahrzeuge selber, aber vor allem auch durch die Menschen, die über die 69 Jahre die Wagen geliebt und gefahren und sich auf sie verlassen haben. «Icon» kostet in England £ 50.–. Das Buch wird über den Importeur und die Händler auch in der Schweiz angeboten werden, doch sind Zeitpunkt und Preis heute noch nicht bekannt.  www.shop.landrover.com

Käfer Cabrio bei Europcar Nicht jeder kann einfach mal auf einen Klassiker für die sommerliche Spritztour zurückgreifen. Doch für die besondere Gelegenheit hilft jetzt Europcar aus der Patsche, denn an der Anmietstation Kloten stehen zwei VW Käfer 1303 Cabriolet bereit. Die Wagen, die in den 60er- und 70er-Jahren ein wichtiger Teil der Massenmotorisierung waren, gefallen unter anderem mit ihrem unvergleich­lichen Rasseln des Boxer­ motors. www.europcar.ch/kaefer

In Kloten stehen zwei VW Käfer 1303 aus den 70ern zur Miete bereit.

Brückenpanzer 68/88: Der wuchtige 47 Tonnen wiegende Koloss hat eine Höhe von 3,40 Metern, eine Länge von 20 Metern und eine Breite von 4,10 Metern.

Es ist einfach gewaltig, was das Team des Museums im Zeughaus in die meterhohen Hallen der alten Stahlgiesserei von Georg Fischer in Schaffhausen für die Ausstellung «Vom Panzerwagen 39 Praga zum Panzer 68/88» gerollt hat. Mit 18 historischen Panzern werden der Verlauf sowie die technischen und taktischen Hintergründe der Mechanisierung der Schweizer Armee anschaulich demonstriert. Walter Baumann, Vizepräsident des Vereins mit 600 Mitgliedern und Organisator: «Die einzelnen Entwicklungsschritte sind durch mindestens ein Fahrzeug dargestellt und auf Informationstafeln erklärt. Historische und aktuelle Videoaufnahmen ergänzen die Exponate. Kaum zu glauben, aber wahr: Alle gezeigten Panzer sind im fahrbereiten Zustand.» Hintergrund: Das Museum im Zeughaus sammelt, bewahrt und dokumentiert Ausrüstungsgegenstände, Waffen, Fahrzeuge und Musikinstrumente der Schweizer Armee, die im 19. und 20. Jahrhundert bei der Infanterie, der Artillerie, bei den Mechanisierten und Leich-

Panzerwagen 39 Praga aus tschechoslowakischer Produktion: Das Bild zeigt den Aufmarsch der Schweizer Panzertruppe mit 24 Fahrzeugen auf der Thuner Allmend.

ten Truppen und bei den Militärspielen im Einsatz waren; Am Ort der aktuellen Ausstellung, der ehemaligen Stahlgiesserei von Georg Fischer in Mühlental, wurden ab 1957 Wannen und Türme der Schweizer Panzer gefertigt. Walter Baumann: «Panzer wurden durch die Krieg führenden Parteien bereits im Ersten Weltkrieg eingesetzt und waren die Hauptwaffe im Zweiten Weltkrieg. Die adäquate Ausrüstung der Schweizer Armee mit gepanzerten Raupenfahrzeugen begann hingegen erst nach dem Zweiten Weltkrieg und ist ein weiteres historisches Beispiel für die zögerliche

Anpassung unserer Armee an die jeweilige Lage.» Die im selben Gebäude untergebrachte Ausstellung zur Geschichte der Motorisierung der Schweizer Armee mit über 40 Fahrzeugen bleibt geöffnet. Führungen durch die Ausstellungen sind jederzeit möglich. Wer das Erlebnis der besonderen Art, bei dem man sich schon zweimal die Augen reiben muss, buchen möchte, findet alle Informa­ tionen im Internet. Walter Baumann: «Wenn es sein muss, sind wir auch um 5 Uhr früh parat.» STEFAN DONAT  www.museumimzeughaus.ch

Bilder aus dem Archiv: Die Panzerhaubitze 66/74 M109 (links) aus amerikanischer Produktion stellte die Schweiz Armee 1974 in Dienst. Der Panzerjäger G13 wurde ab 1947 eingesetzt. Mit Bewaffnung betrug der Kaufpreis damals 50 000 Franken.


CLASSIC

Mai 2017 | www.autosprint.ch

Verkehrshaus Luzern

Dank Monteverdi jetzt mit mehr Platz

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«Menschlicher werden»

Das Bundesamt für Strassen Astra steht seit 2015 unter der Direktion von Jürg Röthlisberger. Anlässlich der Wieder­ eröffnung der Halle Strassenverkehr des Verkehrshauses hat er für die Emotiona­

Neu sind auch Motorräder in der Halle Strassenverkehr präsent.

Die Sammlung des ehemaligen Monte­verdi-­ Museums ist jetzt in Luzern zu Hause. Vorne rechts im Bild der Hai 650 F1.

Jürg Röthlisberger plädiert für mehr Menschlichkeit in der Gesetzgebung.

Die Spiegelwelten der bfu lassen die Verkehrssicherheit in neuem Licht erscheinen.

Seit dem 12. April erstrahlt die Halle Strassenverkehr im Verkehrshaus Luzern in neuem Glanz. Ein Highlight ist die umfangreiche Sammlung des seit letztem Jahr geschlossenen Monteverdi-Museums in Binningen, deren Fahrzeuge im Verkehrshaus eine neue Heimat gefunden haben. Es waren mehrere Faktoren, die Ausstellungsleiter Daniel Geissmann bewogen hatten, die Halle Strassenverkehr aufzuwerten und die Ausstellung neu zu arrangieren. Einer davon war Paul Berger, der für das Monteverdi-Museum nach einer neuen Lösung gesucht hatte. Die einzigartige Sammlung, die Zeuge moderner Schweizer Automobilbaukunst ist, war seit 1985 in den ehemaligen Produktionsstätten von Peter Monteverdi untergebracht. Platz geschaffen   Paul Berger, früherer Partner von Peter Monteverdi und Präsident der Stiftung Monteverdi Automobilbau, ist zufrieden: «Die Sammlung Monteverdi hat wieder ein Zuhause gefunden.» Dabei hat das Jahr 2017 eine besondere Bedeutung, denn Monteverdi hatte vor 50 Jahren mit dem High Speed 375 S sein erstes Modell präsentiert. Die Sammlung umfasst übrigens von jedem der gebauten Modelle mindestens ein Exemplar. Um den nötigen Platz zu schaffen, wurde ein zusätzliches Stockwerk eingebaut, und für Monteverdi ist ein respek-

tabler Teil der mittleren Etage reserviert. Viele Elemente der Halle wurden ebenfalls neu geordnet, um – Zitat Daniel Geissmann – dem Auto mehr Raum zu geben. Durch zusätzliche Hinterleuchtung sind die Autos im eindrücklichen Schaulager besser zu erkennen. Zudem wurde einem oft geäusserten Besucherwunsch entsprochen und es sind erstmals Motorräder in der Halle Strassenverkehr zu sehen. Das Schaulager ist stärker hinterleuchtet und macht die Wagen besser sichtbar.

Näher ans Objekt  Die Entwicklung der Mobilität, von der Kutsche über das Fahrrad – es feiert im Jahr 2017 sein 200. Jubiläum –, über das Dreirad von Dampf bis Elektroantrieb bis hin zum Auto, wird in der neuen Halle dargestellt, wobei die Abschrankungen nur wenige Zentimeter vom Objekt entfernt angebracht sind. «Näher zum Produkt war unsere Devise», meint Geissmann. Und: «Bei uns kann man auch in einzelne Fahrzeuge einsteigen.» Weitere Aspekte der Halle beleuchten die Zulieferindustrie (Autoland Schweiz), den Rennsport, die Strassen der Schweiz und der Welt, aber auch die Nutzfahrzeugbranche und die Verkehrssicherheit. «Die Halle Strassenverkehr ist eine Verbundleistung der Schweiz», wie Verkehrshausdirektor Martin Büttikofer anlässlich der Eröffnung betont. Über 220 Betriebe unterstützen das ganze Verkehrshaus, seit 1980 auch die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu. Die Spiegelwelt «See you» im Erdgeschoss wurde von der bfu konzipiert. «Das Erlebnis, die Eindrücke, die Fragestellungen, die einem im Durchgang durch die Spiegelwelt begegnen, sollen jeden Einzelnen anregen, nachzudenken und mitzuhelfen, den Strassenverkehr für sich und für alle anderen Verkehrs­ teilnehmer ein Stück sicherer zu machen», erklärt Brigitte Buhmann, Direktorin des bfu, anlässlich der Einweihung. MARTIN SCHATZMANN  www.verkehrshaus.ch

lität bei der Fortbewegung eine Lanze gebrochen. Namentlich bei der Elektro­ mobilität hofft er vermehrt auf Emotionen und Begeisterung. E-Mobile sollen die Leute mitreissen: «Schmerzverzerrte Rationalität bringt uns beim EV nicht weiter.» Grosse Stücke hält Röthlisberger auf die Ergebnisse, die in der Sicherheit im Strassenverkehr erzielt wurden. Gleichwohl findet er, dass «Via Sicura zu einem harten gesetzlichen Konstrukt geworden ist». Verkehr und Mobilität seien höchst emotional, daher müsse auch Via Sicura wieder menschlicher werden.  www.astra.admin.ch

Zahlen wie vor 60 Jahren Über 35 Jahre ist die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu Partner des Verkehrshauses. Für die aktuelle Umgestaltung der Halle Strassenverkehr war

Die Anstrengung bei der Unfallverhütung trägt gemäss Brigitte Buhmann Früchte.

das bfu eine der treibenden Kräfte, die in der Spiegelwelt «See you» zum Aus­druck kommt. Mit See you sollen die Besucher auf das immer komplexer werdende Verkehrsgeschehen sensi­bi­lisiert werden. Dabei hat die Unfall­ verhütung eine positive Entwicklung erlebt, wie Brigitte Buhmann, Direktorin der bfu, erklärt. Nach der traurigen Rekordmarke von 1800 Verkehrstoten 1971 sank die Zahl 2016 auf rund 200, auf gleich viel wie 1945.  www.bfu.ch


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Den Mini stilvoll aufgefrischt

CLASSIC



www.autosprint.ch | Mai 2017

Kurven, Kurven und nochmals Kurven – sie stehen im Zentrum der ersten Gottardo Classic.

Neue Bleche und ein eigener Kühlergrill verändern die Mini-Optik subtil.

In Genf hat David Brown Automotive mit seinem eleganten, den klassischen englischen Coupés nachempfundenen Speedback GT begeistert. Nun folgt der zweite Streich des in Silverstone stationierten Coachbuilders. Die Briten verpassen ihrer ureigenen Automobil-­ Ikone einen umfassenden Feinschliff: Mini Remastered. Auf Deutsch: Mini neu aufbereitet. Das Projekt von David Brown Automotive verwandelt einen bestehenden Mini in einen schicken Stadtwagen, indem mit neuen, selbst entwickelten und hergestellten Karosserieteilen der Look verfeinert und ein subtil modernisierter Auftritt geschaffen wird. Mit gezielten Verstärkungen wird die Steifigkeit der Struktur verbessert. Der Originalmotor wird von den Briten komplett überholt und bietet bis zu 50 % mehr Leistung. Das 4-Gang-Getriebe wird ebenfalls überholt, Fahrwerk und Bremsen werden adaptiert. Das Interieur ist im Stil des Originals neu aufgebaut. Neue Sitze und in Leder ausgelegte Oberflächen werden von

Klassisch und doch modern – so wird der Innenraum hochwertig renoviert.

einem aus lackierter Front und kontras­ tierender Lederabdeckung gehaltenen Armaturenbrett ergänzt. Zur Standard­ ausrüstung des Mini Remastered gehören unter anderem Keyless-go sowie moderne Unterhaltung und Navigation, inklusive diverser Konnektivitätslösungen (Apple CarPlay, Android Auto, USB usw.). Interessenten wenden sich direkt an die Firma oder warten auf den nächsten Salon in Genf. Die Preise beginnen bei 50 000 £.  MARTIN SCHATZMANN  www.davidbrownautomotive.com

Gottardo Classic 2017

Kurven für Klassiker in der Gotthardregion Erstmals wird am Samstag, 10. Juni 2017, das Schweizer Oldtimer-Treffen «Gottardo Classic» durchgeführt. Als Spezialität haben die Teilnehmer die Möglichkeit, den Tag zu grossen Teilen ihrem Geschmack anzupassen. Für Deutschschweizer interessant: Austragungsort ist Ambri-Piotta. Über mangelnde Oldtimer-Veranstaltungen braucht man sich in der Schweiz wahrhaftig nicht zu beklagen. Gleichwohl sind interessante Neuangebote stets willkommen, wie beispielsweise «Gottardo Classic 2017», das zum ersten Mal dieses Jahr stattfindet. Man kann das Oldtimer-Treffen in Ambri auch als Fortsetzung von Lugano Classic und von Ambri Classic Event ver­ stehen, denn die Organisatoren dieser bisherigen Veranstaltungen, Promocar Automobili und der Eishockeyclub Ambri-Piotta, spannen für Gottardo Classic erneut eng zusammen. Freie Routenwahl  Das Zentrum der Veranstaltung ist der Flugplatz Ambri, von wo die Teilnehmer zu ihren Fahrten starten und wohin sie auch wieder zurückkommen. Dabei stellen die Organisato-

Die Strecken führen über das eigentliche Zentrum der Schweiz, das mit dem Gotthardmassiv über die Grenzen hinaus bekannt ist.

Die Tessiner Seen sind im Programm nicht vorgesehen, doch locken sie als malerische An-, Ab- oder Weiterreise.

ren die Teilnehmer vor die Qual der Wahl, denn man wird nicht einfach auf eine Route geschickt, vielmehr kann man sich seinen Tag nach eigenem Gutdünken gestalten. Dazu werden neben der gut 14 km langen Gleichmässigkeitsprüfung zwei Rundstrecken zum Befahren angeboten, die man mittels Roadbook entdecken kann. Die kürzere Route misst 120 km und führt über den Nufenenpass, den Furkapass und den Gotthardpass (Tremola). Die längere Route ist 175 km lang und führt über die Tremola nach Wassen, weiter über den Susten nach Innertkirch, über den Grimsel nach Gletsch und über den Nufenen zurück nach Ambri. In der Gleichmässigkeitsprüfung werden fünf Runden absolviert, sodass man auch hier auf eine Strecke von rund 70 km kommt. Wer sich erst sachte an

die Wettbewerbsdisziplin der Gleichmässigkeitsprüfungen annähern möchte, für den findet am Vormittag ein Spe­ zialkurs statt, bei dem theoretisch und gleich auch praktisch ans Thema herangeführt wird. Als weitere Programmpunkte aufzuführen wären der als Geschicklichkeits­ parcours aufgebaute Slalom und der Verkaufsbereich für Fahrzeuge. Natürlich ist für die Verpflegung gesorgt und es wird genügend Raum für Benzingespräche geboten. Für die Abendunterhal­ tung sorgt als Mitorganisator der Eishockeyclub Ambri-Piotta, der am 10. Juni ein Konzert zu seinem 80-jährigen Bestehen im Stadion Valascia organisiert. Kosten und Infos  Die Teilnahme an der grossen Passfahrt kostet inkl. Roadbook 80 Franken, ein Verpflegungspaket kann für 30 Franken pro Person dazubestellt werden. Die kürzere Tour kostet inkl. Roadbook 50 Franken, die Gleichmässigkeitsprüfung kostet ebenfalls 50 Franken, ebenso der Kurs zur Gleichmässigkeitsprüfung. Details zur Strecke und die Anmeldung erfolgen über die Homepage. MARTIN SCHATZMANN  www.gottardoclassic.ch


NUTZFAHRZEUG

Mai 2017 | www.autosprint.ch

Sondermodell Canyon mit authentischem Offroad-Look, ab CHF 41 700.– Der VW Amarok ist ein Kerl fürs Grobe, aber mit besten Manieren.

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Sieber fährt mit Biodiesel

Im April 2017 startete die Sieber-Gruppe mit Hauptsitz in Berneck SG als eines der ersten Logistikunternehmen der Schweiz

VW Amarok

Bald auch mit Handschaltung Der 2016 umfassend aktualisierte und auf Sechszylindermotoren umgestellte Pick-up VW Amarok bietet eine neue 204-PS-Motorenversion, aufgewertete Ausstattungslinien und demnächst den zuschaltbaren Allradantrieb mit Handschaltung. Die neuste Motorenversion des 3,0-Liter-V6 TDI hat 150 kW / 204 PS und 500 Nm Drehmoment. Angeboten wird dieser Motor in Verbindung mit der nun ergänzten Ausstattungslinie Comfortline, dem offroad-orientierten Modell Canyon sowie jetzt auch in der im Herbst 2016 eingeführten Ausstattungsversion Highline. Stets serienmässig: der permanente Allradantrieb und ein automatisches 8-Gang-Automatikgetriebe (Com-

Für die Leistungsklassen mit 163 PS und 204 PS gibt es neu auch wieder einen zuschaltbaren Allradantrieb für den harten Offroad-Einsatz. Und zwar in Kombination mit einem 6-Gang-Schaltge­ triebe (ab CHF 30 390.–). Permanenter wie zuschaltbarer Allradantrieb verfügen über elektronische Differentialsperren (EDS). Sie lenken die Antriebskraft stets zu dem Rad mit der besten Trak­ tion. Optional gibt es eine mechanische Hinterachs-­ Differenzialsperre, mit der die Offroad-­Eigenschaften des Pick-ups nochmals verbessert werden. HENRIK PETRO 

fortline ab CHF 39 600.–). Exklusiv dem Amarok Highline (optional) und Amarok Aventura (serienmässig) vorbehalten ist das 165 kW / 224 PS starke Aggregat mit bis zu 550 Nm Drehmoment. In der zweiten Jahreshälfte wird Volks­ wagen Nutzfahrzeuge das Programm der V6 TDI-Motoren um eine Einstiegs­ ver­sion mit 120 kW / 163 PS ergänzen, die wahlweise als reiner Hecktriebler ver­fügbar sein wird (ab CHF 28 380.–). www.volkswagen-nutzfahrzeuge.ch

Ihre neuen Biodiesel-LKW reduzieren den CO2-Ausstoss um rund 94 %.

mit einer eigenen Biodiesel-LKW-Flotte. Die sechs Fahrzeuge tragen zur Emissionsreduzierung von jährlich rund www.sieber.ch 280 000 kg CO2 bei.

Scania R450 ist Green Truck 2017 In der Klasse der schweren Sattelzug­ maschinen bis 40 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht wählten die Deutschen

Sieger dank Durchschnittsverbrauch von 23,7 Litern Diesel je 100 Kilometern.

MAN TGE

Der MAN TGE basiert auf dem neuen VW Crafter und wird im selben neuen Werk in Polen gebaut.

Premiere in der Löwenarena Mit dem neuen TGE betritt die Münchner Traditionsmarke MAN erstmals die Transporter-Welt. Seit April läuft die Produktion, der Verkauf ist eröffnet. Mit einem Angebot von 3,0 bis 250 t avanciert nun auch MAN zum Full-Range-Anbieter. Um den TGE kompetent an den Mann (resp. die Frau) zu bringen, wird deshalb in den MAN-Filialen das Personal speziell geschult. Neben dem geschlossenen Kastenwagen und dem verglasten Kombi stehen Fahrgestelle mit Einzel- und Doppel­kabine im Angebot. Zudem gibt es eine Vielzahl an Aufbauten ab Werk. Zwei Radstände, drei Dachhöhen und drei Fahrzeuglängen stehen zur Wahl. Das maximale Laderaumvolumen liegt bei 18,4 m³. In Abhängigkeit vom zu­läs­sigen Gesamtgewicht sind Front- und

Ob serienmässiger Notbremsassis­ tent, optionaler Rückfahrassistent oder genialer Anhängerrangierassistent – die Heckantrieb, aber auch Allradantrieb elektronischen Helfer will man nicht möglich, wahlweise mit einem 6-Gang-­ mehr missen. Unterscheiden möchte Schaltgetriebe oder einem 8-Stufen-­ sich MAN von seinen Mitbewerbern Automatikgetriebe. Den 2,0-l-TDI aus vor allem im Service, etwa mit flexiblen dem VW T6 gibt es in gesamthaft vier Wartungs- und Reparaturverträgen. HENRIK PETRO  Leistungsstufen zwischen 75 kW / 102 PS www.van.man/ch und 130 kW / 177 PS. Viele Komfortund Sicherheitsfeatures und durchdachte Ablagen machen den TGE zum angenehmen Arbeitsplatz.

Fachmagazine VerkehrsRundschau und Trucker den neuen Scania R450 Highline zum Green Truck 2017.  www.scania.com/ch

VW T6 ist Green Van of the Year Das besonders gute Verhältnis aus Nutzlast und Laderaum bei gleichzeitig niedrigem Verbrauch und serienmässiger Erfüllung der Euro-6-Abgasnorm überzeugte die Fachzeitschriften VerkehrsRundschau und Trucker.  www.volkswagen-nutzfahrzeuge.ch

Der VW T6 war sparsamer und sauberer unterwegs als seine Mitbewerber.


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MOTORSPORT



www.autosprint.ch | Mai 2017

Nur die Besten sind gut genug

Ein schönes Paar mit schönem Auto: Romana Möckli und Fabio Gubitosi mit dem Opel Corsa OPC vom Importeursteam.

Romana Möckli konnte sich bei der Fahrt um die Pylonen selbst von den Yokohama-Reifen überzeugen, die sie als aktuelle Miss repräsentiert.

Briefing in der Frühe. Der Zweite von rechts kennt den Parcours noch nicht ...

Auch Sportredaktor Peter Wyss liess sich nach langer Rennpause zu einem Doppelstart mit Fabio Gubitosi in der OPC Challenge überreden. Slaloms sind nicht gerade seine Lieblingsdisziplin, vor allem, wenn sie so winklig verlaufen wie in Frauenfeld, wo im Rahmen der Auto-Renntage 2017 das zweite Saisonrennen stattfand. Es kam, was kommen musste, wenn man sich aus Zeitgründen frühmorgens den Parcours vorher nicht anschauen kann:

Rennpremiere von Miss Yokohama

©Ramon Hänggi

Romana ist ganz schön schnell

Dreiradeinlage: Der Sportredaktor erkannte die Qualitäten des Corsa OPC.

26. und Letzter im Training. Da hilft nur noch eines: In der Pause den Kurs in Begleitung des im Vorjahr siegreichen Lehrmeisters Gubitosi studieren und sich die passenden Gänge merken. Und siehe da, mit aggressiverer Fahrweise gelingt eine klare Steigerung und trotz eines Torfehlers im ersten Lauf mit der Zeit aus dem zweiten Durchgang gerade noch P20, Sekundenbruchteile hinter und vor einigen Routiniers. Damit kann ich leben. Handling und Durchzugskraft des neuen Opel Corsa OPC in Verbindung mit den AdvanSportreifen begeistern. Wie viel mehr auf 2,7 km drin liegt, beweisen die um über 5 s besseren Zeiten der Schnellsten. Dafür hänge ich sie bestimmt beim Schreiben ab ... www.opc-challenge.ch

Podium in Frauenfeld: Kilchenmann (2.), Zimmermann (1.) und Gubitosi (3.).

Seit sie die Wahl zur Miss Yokohama 2016/17 gewann, stieg ihr Interesse an Autos und allem, was dazu gehört. Daher verwundert es nicht, dass Romana Möckli ihr Debüt als Rennfahrerin in der von Yokohama unterstützten OPC Challenge gab. Ihre Affinität zu Autos bekannte Romana Möckli schon bei mehreren Anlässen, bei denen sie als Miss Yokohama die bekannte Reifenfirma repräsentierte. Darunter auch bei der Meisterfeier der OPC Challenge im vergangenen ­Januar in Rorschach. Angestachelt von AutoSprintCH und weiteren Anwe­ senden, liess sich die 20-jährige ZürcheNur am Vorstart nahm Romana auf dem Beifahrersitz Platz, danach wechselte sie sich mit Gubitosi am Steuer ab.

rin zur Teilnahme als Gaststarterin bei einem Rennen der neuen Saison über­ reden. Und so erfolgte ihr Renndebüt schon am 8. April beim Saisonauftakt in Interlaken. Seit Jahren ist Yokohama Suisse der offizielle Partner dieses populären Markenpokals. Fabio Gubitosi, Sales District Manager Opel bei General Motors Suisse und einer der schnellsten Fahrer überhaupt, wechselte sich mit Romana am Steuer seines 207 PS starken Opel Corsa OPC ab. So konnte sie sich von den Qualitäten der serienmässigen Advan Semislicks selbst überzeugen. Die Rolle mit Helm statt Krönchen auf dem Kopf stand und gefiel der rasenden Miss Yokohama auf Anhieb

So fing alles an: Miss Yokohama posiert im Januar mit dem letztjährigen Champion Marcel Muzzarelli.

genauso gut. Die anfängliche Nervosität wich rasch der grenzenlosen Begeisterung. «Ich fahre gerne Auto, sonst würde ich das hier nicht machen. Es war toll, die Chance zu erhalten und in der Schweiz einmal schneller fahren zu dürfen, als dies im Alltag erlaubt ist», schwärmte Romana. Sie belegte zwar nicht unerwartet den letzten Platz im Klassement. Der zeitliche Rückstand auf ihre erfahrenen Vorderleute hielt sich aber in Grenzen, zudem liess sie im Tagesklassement noch ein Dutzend Konkurrenten hinter sich. Entsprechend positiv fiel der Kommentar von Fabio Gubitosi aus, der seinerseits den dritten Platz belegte: «Romana hat das gut gemacht. Sie hat sich von Lauf zu Lauf gesteigert. Das zeigt, wie PETER WYSS lern­fähig sie ist.» www.yokohama.ch


MOTORSPORT

Mai 2017 | www.autosprint.ch



31 Auftakt nach Mass für Lexus

Start der X30 Challenge in Wohlen mit Näscher in der Pole Position. Auch nach Lignières müssen die Zuschauer nicht weit reisen, um guten Kartsport zu sehen.

Ein unerwarteter Erfolg: Frommenwiler, Teamchef Lorenz Frey und Costa.

autobau Kart-SM 2017

Jubel im Lager von Emil Frey Racing: Beim ersten Lauf zum GT Open in Portugal bescherten Neuzugang Philipp Frommenwiler und Albert Costa (E) dem Team aus Safenwil den ersten grossen Sieg mit dem Lexus RC-F GT3. Am Start waren 23 GT3Sportwagen. www.emilfreyracing.com

Die Titelfavoriten zeichnen sich ab Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft (SKM) 2017 ist lanciert. Nach zwei Rennen kristallisieren sich die Titelanwärter langsam heraus. Nach Wohlen ist der Circuit Lignières am 20./21. Mai die nächste heimische Station. Nach der langen Anreise an die Piste 7 Laghi bei Pavia und dem ersten Heimspiel auf der wegen ihrer Beschaffenheit umstrittenen Kart-Bahn Wohlen freuen sich die Fahrer und Teams aus der autobau Kart-SM uneingeschränkt auf die nächste Veranstaltung in Lignières. Der TCS-Circuit am Fusse des Chasseral ist von der Infrastruktur, vom Anforderungsprofil und von der Sicherheit her ideal für Kartrennen. Die Zuschauer dürfen am 20./21. Mai bei freiem Eintritt also besten Motorsport mit harten Positionskämpfen erwarten. Diese waren bei den Rennen am 29. April in Wohlen im Kampf um die Spitze selten, weil der Streckenverlauf und die geringen Auslaufzonen kaum Überholmanöver ohne Risiko zulassen, wenn der Vordermann nicht mitspielt. Bis auf zwei Fälle gewannen die Trainingsschnellsten daher auch sämtliche Läufe. Bei den KZ2-Schaltkarts konnte André Reinhard mit dem Sieg im zwei-

Florian Thomas toller Einstand X30 Junior: Mike Müller siegte in Wohlen dreimal vor Jasin Ferati.

OK Senior: Dreifachsieger Pascal von Allmen vor Kläy und Drovossekov.

ten Vorlauf den totalen Erfolg von Nicolas Rohrbasser verhindern. In Abwe­ senheit von Pavia-Sieger Loïc Vindice übernahm der Genfer damit die klare Tabellenführung. In der Klasse OK Senior schaffte Pascal Von Allmen von der Poleposition ein lupenreines Triple, während sich Verfolger Yannick Kläy noch in der letzten Runde von Ilia Drovossekov überrumpeln liess. Wie in Pavia gewann der Liechtensteiner Patrick Näscher alle drei

Läufe in der Iame X30 Challenge. Das Gleiche gelang Mike Müller bei den X30-Junioren und Elia Sperandio bei den Super Minis. Bei noch fünf ausstehenden Veranstaltungen ist zwar noch gar nichts entschieden. Aber wenn die Sieger von Wohlen ihre Form für Lignières bewahren, können sie bald taktisch fahren, um die nötigen Punkte für den Titelgewinn zu sammeln. PETER WYSS  www.motorsport.ch/kart

Podium Final KZ2: Evan Vantaggiato, Nicolas Rohrbasser und Dominik Weibel.

Die besten Kleinen in Wohlen: Michael Sauter, Elia Sperandio und Hugo Giraud.

Von der Kart-SM aufs internationale Podium: Florian Thoma (21) aus Studen BE, 2015 Siebter in der KZ2, gewann in Oschersleben bei der ADAC TCR Germany sein erst zweites Autorennen.

Nicht der schnellste, aber der beste Schweizer: Florian Thoma im VW Golf.

Kris Richard fuhr mit dem Honda Civic im Qualifying neuen TCR-Rundenrekord und wurde im Rennen 1 guter Vierter. 41 Fahrer waren am Start, darunter sieben Schweizer. www.adac-motorsport.de

Buemi reitet auf der Erfolgswelle Sébastien Buemi gewann mit Toyota die ersten beiden Läufe zur Langstrecken-WM. Nun ist der Waadtländer Favorit für die 24 Stunden von Le Mans am 17./18. Juni. Zudem führt er vor den zwei Mai-Rennen in Monaco (13.) und Paris (20.) mit Renault auch in der FIA Formel E. www.fia.com

Siegfahrer: Sébastien Buemi visiert in diesem Jahr zwei Meistertitel an.


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MOTORSPORT



www.autosprint.ch | Mai 2017

Premiere auf der Heimstrecke

Beliebter Zuschauerpunkt mit schöner Sicht auf Kurven: Der Rüttelirank im Mittelteil.

Neue Attraktion bei SM-Bergrennen: Der Mitsubishi von Michael Widmer.

Michael Widmer aus dem nahen Mühlrüti bringt in Hemberg erstmals bei einem Bergrennen einen Mitsubishi Mirage mit über 500 PS an den Start. Widmer liess das von seiner Kompaktheit und dem Heckflügel an einen World Rally Car erinnernde E1-Fahrzeug in Polen bauen.  www.sport.dytko.pl

Volluz kehrt mit Osella zurück Im vergangenen Jahr war Joël Volluz am Hemberg und in der Berg-SM der grosse Gegenspieler von Eric Berguerand. Ein schwerer Unfall in St. Ursanne beendete

Start zur Schweizer Bergmeisterschaft 2017

Hemberg lockt die Besten an

Die nationale Elite trifft sich am 10./11. Juni zum Auftakt der Schweizer Bergmeisterschaft in Hemberg. Was Rang und Namen hat, ist beim beliebten Bergrennen am Start, um dem Publikum tollen Motorsport zu bieten.

Die Fans dürfen sich auf seine Rückkehr freuen: Joël Volluz im Osella.

seine Saison vorzeitig. Inzwischen hat der Walliser bei Osella ein neues FA30Chassis erstanden. Da der Neuaufbau Zeit und Geld erfordert, ist sein Comeback noch unbestimmt. www.osella.it

Fällt der Rekord in Hemberg? Seit 2014 hält Eric Berguerand in Hemberg den Streckenrekord in einer Zeit von 53,86 s (117,5 km/h). Da der Walliser seinen Lola seither verbessert hat, könnte die Marke am 11. Juni fallen. www.f3000.ch

Rekordhalter in Hemberg: Eric Bergue­rand bei der Feinarbeit am Lola F3000.

Das Einzige, was OK-Präsident Chris­ tian Schmid nicht beeinflussen kann, ist gutes Wetter. «In den letzten zwei Jahren hatten wir etwas Pech. Nun wünschen wir uns eine Veranstaltung, die von Regen einmal komplett verschont wird. Wir hätten es für unsere Bemühungen, dieses beliebte Bergrennen am Leben zu erhalten, einfach verdient.» Auf jeden Fall garantiert der Toggenburger den Zuschauern tollen Motorsport, verbunden mit einem dreitägigen Volksfest im schmucken Dörfchen Hemberg. Neben dem von zehn auf etwa zwei Dutzend Leute erweiterten OK sind am zweiten Juni-Wochenende rund 350 Helfer im Einsatz, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Mannschaft ist seit der Neuauflage anno 2012 bestens ein-

gespielt, um den Teilnehmern wie auch den Zuschauern aus der ganzen Schweiz einen erlebnisreichen Aufenthalt zu bieten. Wer die öffentlichen Verkehrsmittel benützt oder mit dem eigenen Wagen anreist, wird vom Bahnhof Wattwil und den Parkplätzen in der Umgebung per Shuttlebusse zügig ins Renngebiet transportiert. Nur für Motorräder, Velos und Quads hat es am Dorfrand Platz. Die 1,758 km lange Sprintstrecke vom Ortsteil Bächli nach Hemberg weist interessante Zuschauerzonen auf, von denen die Action bestens verfolgt werden kann. Das Rennen zählt als erster Lauf zur Schweizer Bergmeisterschaft, was erste Überraschungen verspricht. Angeführt wird das rund 200-köpfige Teilnehmerfeld von den mehrfachen Meistern

OK-Präsident Christian Schmid freut sich auf die sechste Auflage seines Rennens.

Eric Berguerand im Lola-Cosworth und Marcel Steiner im LobArt-Sportwagen. Tourenwagenmeister Reto Meisel hat mit Hemberg noch eine Rechnung offen, da er dort im Vorjahr mit seinem Mer­ cedes-Überflieger wegen eines technischen Problems ausschied. Im Rahmenprogramm sorgen Autocrosser, Rennkarts und eine Truppe mit Spassmobilen für Unterhaltung zwischen den Fahrten der einzelnen Rennfelder. Auch gibt es noch freie Plätze für Taxifahrten mit PETER WYSS schnellen Fahrzeugen. www.bergrennen-hemberg.ch

Hemberg steht vom 9. bis 11. Juni ganz im Zeichen des Motorsports.

Unschöne Erinnerung: 2016 blieb Meisel mit seinem Mercedes SLK stehen. Das L ist nun aber entfernt...


MOTORSPORT

Mai 2017 | www.autosprint.ch

Sonderausstellung über Heini Walter

Der Bergkönig der 60er-Jahre Viele Siege und alle Meistertitel eroberte Heini Walter mit Porsche. Auch mit der Marek Ferrari holte der schnelle Baselbieter, wie in der rechten Vitrine zu sehen ist, einige schöne Pokale.



33 Erinnerungen an Tour de France

1963 und 1964 nahm Heini Walter zusammen mit dem heute noch lebenden Charly Müller aus Basel an der Tour de France für Automobile teil. Sie kamen aber mit dem Ferrari 250 GT beide Male nicht ins Ziel. In der letzten April-Woche 2017

Walters Routine als Allrounder zahlte sich bei der Tour de France nie aus.

fand die Neuauflage dieses auf Circuits und Landstrassen (Rallye-Prüfungen und Bergrennen) ausgetragenen Wettbewerbs zum 26. Mal statt. In der auf Bestzeit um den Gesamtsieg fahrenden Kategorie VHC kam das Schweizer Duo Raphael Favaro/ Lucien Charles Nicolet auf Jaguar E 3.8L hinter den Briten Smith/Cottingham auf Ford GT40 auf den hervorragenden zweiten Gesamtrang.  https://peterauto.peter.fr

Heini Walter war mehrfacher Schweizer und Deutscher Meister sowie Bergeuropameister im Automobilsport. Mit einer Sonderausstellung in seinem Heimatort Aesch BL werden die Erfolge des Baselbieters gewürdigt. Vor 50 Jahren bestritt Heini Walter seine letzte Rennsaison, nachher zog sich der bescheidene Baselbieter ins Privatleben zurück. Am 12. Mai 2009 starb Walter im Alter von fast 82 Jahren. Erst jetzt werden seine zahlreichen Erfolge auf ­Initiative seiner Heimatgemeinde Aesch in einer Sonderausstellung gewürdigt. Möglich gemacht hat sie Remo Bader, der Heini Walter als Bub kennenlernte und ihn seither verehrt. Bader hat auch ein Buch über ihn verfasst und kam auf direktem oder indirektem Weg zu vielen Erinnerungsstücken an einen der erfolgreichsten Schweizer Renn­ fahrer der 50er- und 60er-Jahre. Es gibt fast nichts, was Remo Bader über Heini Walter nicht wüsste oder von ihm hätte. In die mithilfe seiner Gattin Margrit und den beiden Söhnen realisierten Ausstellung floss viel Herzblut. Mit Liebe zum Detail präsentiert der 62-Jährige in mehreren Vitrinen

chronologisch den Karriereweg von Heini Walter. «Es war schwierig, eine Auswahl zu treffen», seufzt Bader. «Vieles hatte ich in den letzten 25 Jahren zu­ sam­ mengetragen. Ich schaue auch täglich im Internet, ob es nicht doch noch irgendwo etwas von ihm gibt.» Alle P ­ okale, Dokumente, Fotos, Kleidungsstücke und sonstige Memorabilien würden ein Haus und nicht bloss einen Raum im zweiten Stock des rustikalen Heimat­museums in Aesch füllen. Heini Walters Vater war ein rundum bekannter Unternehmer und laut Bader «ein totaler Rennfreak», der seinem Sohn diesen Sport ermöglichte. Viele Siege und insgesamt neun Meis­ tertitel (3 Berg-EM, 5 Sportwagen-SM, 1 Int. Sportwagen-DM) rechtfertigten dieses Engagement. Walters Domäne waren Bergrennen, er bestritt aber auch Rundstreckenrennen, Rallyes und Slaloms. 1962 nahm er sogar auf einem

So fing alles an: Vitrine mit Erinnerungen an 1947 mit dem Bugatti 35.

Die grössten Pokale gab es für den Gewinn der Berg-EM und die Int. Sportwagen-DM.

Erinnerung an Rallyes. 1960 holte Walter auf Sunbeam den 7. Rang bei der «Monte».

Remo Bader mit zwei Bildern vom GP Deutschland 1962. Mit dem Finger zeigt er auf die seltene Aufnahme vom Training mit dem Lotus-BRM. Das Rennen bestritt er aber mit dem Porsche (rechts).

­ orsche von Filipinetti am GP DeutschP land auf dem Nürburgring teil (P14). Die Ausstellung ist bis Ende Februar 2018 jeden ersten Sonntag des Monats – ausser während der Schul­ferien – von 10 bis 12 und 15 bis 17.30 Uhr geöffnet und für die Besucher kostenlos. Auf Anfrage sind auch spezielle Füh­ PETER WYSS rungen möglich. www.heiniwalter.ch www.heimatmuseum-aesch.ch

Erinnerungen an Formel Junior Heini Walter bestritt wenige Rennen auf Rennwagen der Formel Junior. Erfolg hatte er nur auf nationaler Ebene, etwa mit dem Tagessieg beim Slalom Düben­dorf 1960 auf Sauter-DKW. Die FIA Lurani Trophy für Formula Junior Cars zählt heute noch zu den populärsten Renn­ wagenformeln im historischen Motorsport. 2015 wurde der Zürcher Bruno Weibel auf dem ehemaligen Lotus 20 von Jo Siffert

Wenige Einsätze in der Formel Junior: Heini Walter im Sauter-DKW 1100.

Europameister. Mangels Teilnehmern in seiner Klasse gelang Weibel die erfolgreiche Titelverteidigung 2016 nicht ganz, auch seine beiden Siege beim diesjährigen Jim Clark Revival in Hockenheim hatten nicht denselben Wert wie vor zwei Jahren. Dafür markierte Weibel einen neuen persönlichen Rundenrekord. Die Schweizer Hymne erklang nach dem Sieg von Philipp Buhofer mit seinem Lola Mk5A nach dem ersten Rennen trotzdem. www.formulajunior.com


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DRIVESTYLE



www.autosprint.ch | Mai 2017

Red Dot Award für XRS 900

Die Yamaha XSR 900 gewinnt den «Best of the Best» Red Dot Award-Wettbewerb für Produktdesign 2017. Damit hat Yamaha Motor seit 2012 das fünfte Jahr in Folge eine Auszeichnung erhalten und schon

Abarth XSR vs. XSR Abarth Die Yamaha XSR 900 gewinnt den «Best of the Best» Red Dot Award-Wettbewerb.

zum dritten Mal als «Best of the Best» gewonnen. 2015 ging diese Auszeichnung erstmals an das Hyper Naked Modell MT-07 und an den unterstützenden Elektroantrieb für Rollstühle JWX-2.  de.red-dot.org

XSR 700 von Rough Crafts

«The Corsa Scorcher» ist eine schnittige Strassenmaschine im Cafe-Racer-Stil.

Das Yard Built-Programm von Yamaha kehrt nach Taiwan zurück, in die Werkstätten des berühmten Meisters Winston Yeh von Rough Crafts. Ohne Schneid- oder Schweissarbeiten am Rahmen konnte Winston der XSR 700 seinen charakteristisch-magischen Stil verpassen. Nicht ein, sondern zwei Meisterwerke sind das Ergebnis seiner Arbeit. Dank der einfach zu wechselnden Umbau-Kits kann der Zweizylinder in weniger als einer Stunde in eine Strassenmaschine oder in ein Dirt-Track-Bike im Scrambler-Stil verwandelt werden.  https://roughcrafts.com

«The Soil Scorpion» ist ein keckes Dirt-Track-Bike im Scrambler-Stil.

Ungleiches Paar im Partnerlook Die exklusive und auf 695 Stück limitierte XSR 900 Abarth von Yamaha ist das Ergebnis einer besonderen Zusammenarbeit mit einer der berühmtesten Motorsport-Schmieden Italiens. Seit April bei den Yamaha-Vertretungen verfügbar, hat jedes Motorrad seine eigene Seriennummer. Abarth selbst lancierte im Gegenzug die Sonderedition 695 XSR Yamaha. Hochmoderne Technologie und legendärer Style – so fasst Yamaha das Konzept der «XSR 900 Abarth» zusammen. Schon die Standard-XSR  900 ist ein sportlich ausgelegtes Derivat der sehr erfolgreichen MT-09. Bei dieser erstmaligen Zusammenarbeit mit Abarth ist nun ein Premium-Cafe-Racer mit klassischen Design-Elementen aus der Yamaha-Ära der 60er-Jahre entstanden. Verwendet wurden exklusive, leichte Komponenten

Multimediasystem mit 7-Zoll-Monitor: bereit für Apple CarPlay und Android Auto.

und eine aufsehenerregende Farbkombination. Herausgekommen ist ein authentisches, charakterstarkes und gleichzeitig zeitgemässes Motorrad. Sportliche Sitzposition Dank Traktionskontrolle und Anti-Hopping-Kupplung hält man die XSR unter verschiedensten Bedingungen leicht unter Kontrolle. Ein wesentlicher Faktor dieses Sport-Heri­ tage-Modells ist die Cafe-Racer-typische Warum nicht als Cabrio? Das Sondermodell gibt es 695-mal auch oben ohne.

Der 1.4 T-Jet Motor des Abarth 695 XSR leistet 165 PS, stemmt 230 Nm Drehmoment auf die Vorderräder, beschleunigt in 7,3 s von 0 auf 100 km/h – max. 218 km/h.

Der EU4-konforme 847-cm³Dreizylinder der Yamaha XSR 900 Abarth leistet 115 PS bei 10 000 U/min. Der ganze Töff wiegt vollgetankt gerade mal 195 kg. Sitzhöhe: 830 mm.

Sitzposition, die den Fahrer in das Motorrad integriert und für ein agiles Fahrgefühl sorgt. Vorgegeben wird sie durch den flachen Lenker und die 1+1-Sitzbank. Der Druck auf die Handgelenke hält sich im Vergleich zu einem Supersportler in Grenzen, für lange Touren ist die Standard-XSR aber trotzdem die bessere Wahl. Um das Gewicht niedrig zu halten, bestehen Vorderradabdeckung und die Soziussitzabdeckung aus Carbon. Zur neuen, sportlichen Wildleder-Sitzbank passen auch das integrierte Rücklicht und der leichte Kontrollschildhalter. Ein weiteres Merkmal ist die leistungsverstärkende Akrapovic-Komplettauspuffanlage mit Slip-On-Doppelschalldämpfer, beides aus Titan. Die Produktionszahl der XSR900 Abarth ist streng auf 695 Fahrzeuge begrenzt. An jedem Motorrad befindet sich eine Aluminiumplatte mit der Produktionsnummer. Den exklusiven Spass mit der XSR 900 Abarth gibt es für vergleichsweise geringe 13 990 Franken.


DRIVESTYLE

Mai 2017 | www.autosprint.ch



35 Spassmaschinen von Abarth

Gegenüber der Standard-XSR wurde das Rücklicht gekonnt im Heck integriert.

Bescheidenheit ist ihm keine Zier: Abarth 595 Competizione mit 180 PS.

Italiener mit japanischem Geist Auch das Die Heckabdeckung des 1+1-Sitzes lässt automobile Pendant, der Abarth 695 sich für eine Soziusfahrt abnehmen. XSR Yamaha, wird in einer limitierten und ebenfalls auf Plakette nummerierten Auflage gefertigt: 695 Berlina- und 695 Cabrio-Modelle werden gebaut. Das ultraleichte Akrapovic-Auspuffsystem mit Karbonfaser-Spitzen lässt die 165 PS besonders kernig klingen. Dazu gibts ein Lenkrad aus Alcantara und Karbon mit roter 12-Uhr-Markierung, Karbon­ faser-Details und Karbon-Aussenspiegel­ kappen. Zudem ist das XSR-Logo auf dem Kofferraum abgebildet. Preis auf HENRIK PETRO Anfrage. Zur einzigartigen grau-roten Lackierung kommt die Plakette am Heck hinzu.

www.yamaha-motor.ch www.abarth.ch/de/695-XSR-yamaha

Immer alle Infos schnell zur Hand mit der stylischen digitalen Multifunktionsanzeige.

Der Abarth 595 Competizione (ab CHF 29 600.–) verkörpert die höchste Form der Performance. Mit 180 PS, Garrett-Turbolader, Koni FSD-Sportfahrwerk, vierflutiger Dual-Mode Sport­auspuff­ anlage mit Klappensteuerung, Brembo 4-Kolben-Festsattel-Bremse, 17”-Leichtmetallfelgen im Design «Corsa», Abarth Sticker und mattgrauem Finish ist er der Abarth, der keine Kompromisse macht. Der Abarth124 spider (ab CHF 41 500.–) begeistert mit einem Leergewicht von 1060 kg und einem Leistungsgewicht von nur 6,2 kg pro PS. So schafft er den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 6,8 Sekunden.

BMW bike’sessions

Testen nach Lust und Laune An fünf Wochenenden können auf wechselnden TCS-Kursstrecken die neusten BMW-Modelle getestet und kostenlose Trainings belegt werden. Für Anfänger gibt es Schnupperkurse – auch für Spontanentschlossene. Am 20. Mai gehts los und bis Mitte Juni stehen an den bike’sessions auf abwechselnden Strecken in der ganzen Schweiz die neusten BMW-Motorräder zur Probefahrt bereit. Aber nicht nur das: TCSInstruktoren führen kostenlos verschiedene Trainings durch, mit denen man sich für die kommende Saison wieder fit machen kann. Je nach Durchführungsort sind das Kurven- und Enduro-Kurse sowie Geschicklichkeitsfahren.

Ohne Führerschein Töffluft schnuppern An allen fünf Daten können Einsteiger ohne Führerschein ihre ersten Runden unter der Aufsicht von erfahrenen TCSInstruktoren drehen. Und wer mit seiner BMW ans Limit gehen möchte, schreibt sich für den 1/8-Meilen-Sprint ein (nur in Betzholz am 20./21. Mai). Mit Ausnahme Tessin stehen überall neue Minis bereit, die ebenfalls ausprobiert werden möchten.

Die Daten 20./21. Mai: Betzholz/Hinwil ZH 27./28. Mai: Rivera TI 3./4. Juni: Cossonay VD 10./11. Juni: Derendingen SO 17./18. Juni: Stockental BE Alle Infos und Anmeldung unter www.bikesessions.ch HENRIK PETRO  www.bmw-motorrad.ch

BMW Motorrad zündet dieses Jahr ein Neuheitenfeuerwerk. Die neuen Modelle stehen an den bike’sessions zur Probefahrt bereit.

Freiluftspass für zwei: Der 1,4-l-MultiAir des Abarth124 spider leistet 170 PS.

Das Hauptgewicht liegt zwischen den Achsen und die Gewichtsverteilung erreicht annähernd das Fahrdynamikideal von 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse. In Kombination mit dem Bilstein-Sportfahrwerk und dem mechanischen Sperrdifferenzial ergibt sich eine beeindruckende Agilität. Der Abarth 595 (ab CHF 21 600.–) ist der Einstieg in die Abarth-Welt. Ein 1,4-l-TJet-Turbomotor mit 145 PS, Torque Transfer Control, Sportauspuffanlage, und Integral-Sportsitze sind serienmässig an Bord. Den Abarth 595 gibt es auch als Cabrio mit elektrischem Stoffverdeck.  www.abarth.ch

Mit 145 PS bildet der Abarth 595 den Einstieg in die Performance-Welt.


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111 Gründe, ein Buch zu lesen

Zum Töfffahren braucht man nur einen Grund. Hier gibt es 111 zur Auswahl.

In «111 Gründe, Motorrad zu fahren» geht es um nichts anderes als den kleinen Wahnsinn und die grosse Abenteuerlust. Autor und Töfffahrer Martin Klein schreibt mit Humor und Liebe zum Detail über Menschen und ihre Maschinen. 221 Seiten, CHF 14.90  www.buch.ch

Eine gute Figur mit Belstaff Die Töff-Lederjacke «Raleigh» von Belstaff sieht so cool aus, dass sie überall eine gute Figur macht. Aus gewachstem

MOTORRAD



www.autosprint.ch | Mai 2017

Yamaha X-MAX 300

Mehr als man erwartet Bessere Ausstattung, besseres Fahrverhalten, bessere Qualität – Roller der Yamaha X-MAX-Bau­reihe bieten in vielerlei Hinsicht mehr als andere Scooter. Das gilt ins­be­ son­dere für das neue Mittel­klasseModell, den X-MAX 300. Der jüngste Spross der X-MAX-Familie kommt mit den gleichen kompromisslos hohen Premiumansprüchen wie seine Schwestermodelle und übertrifft diese sogar in diversen Belangen. Bereits die stattlichen Dimensionen beeindrucken. Der X-MAX 300 ist grösser als die meisten seiner Mitbewerber – mit 176 Kilogramm jedoch auch schwerer. Dass Letzteres nicht zwingend ein Nachteil sein muss, wird durch die für ein Fahrzeug dieses Kalibers verblüffend leichtfüssigen Handlingseigenschaften untermauert. Aufgrund der ausgewogenen Geometrie und der gut gewählten Rad­ dimen­sionen (15 Zoll vorne, 14 Zoll hinten) wieselt er überraschend flink durch den Stadtverkehr. Auf Landstrassen und

auf der Autobahn gewährleistet das motorradähnlich aufgebaute Fahrwerk Stabilität und Sicherheit. Der 28 PS starke Einzylinder spricht seidig weich an. Die stufenlose Variomatik arbeitet sehr direkt. Sie sorgt damit für flotte Beschleunigung und das sowohl beim Ampelstart als auch beim Überholen. Die Höchstgeschwindigkeit

Das Staufach unter dem Sitz bietet Platz für zwei Integralhelme.

Zwei Fächer gibt es im Beinschild – eines abschliessbar und mit 12-Volt-Steckdose.

Das motorradähnlich aufgebaute Fahrwerk des Yamaha X-MAX 300 bringt nicht nur Stabilität, sondern ermöglicht auch Schräglage.

liegt mit circa 150 km/h höher als die vergleichbarer Mitbewerber. Für bis 180 cm grosse Fahrer passt die entspannte Sitzposition perfekt. Für die Hinterbänkler ist ebenfalls reich­lich Platz da, zumal gut positionierte Halte­ griffe sicheres und entspanntes Fahren zu zweit ermöglichen. 6490 Franken kostet der neue X-MAX 300. Und wer den sportlichen Mittelklasse-Scooter aus- oder umbauen möchte, findet im Zubehörkatalog mehr als 30 entsprechende Originalteile. HANSPETER KÜFFER www.yamaha-motor.ch

Harley-Davidson Raleigh heisst die klassisch geschnittene Jacke von Belstaff aus Rindsleder.

Rindsleder, sehr edel verarbeitet und im Schnitt zeitlos klassisch. In verschiedenen Grössen für CHF 1199.– erhältlich.  www.3w-motoshop.ch

Preisgünstiger Sporthelm Der FF 390 Breaker in den Ausführungen Solid, Split, Classic (Bild) und Sergent von LS2 ist ein leichter Integralhelm mit integriertem Sonnenvisier, effizientem Belüftungssystem und waschbarem Innenfutter. Preise: Solid CHF 199.–, die anderen CHF 239.–. www.mototrend.ch

Dank drei Helmschalengrössen sind Grössen von XXS bis XXXL verfügbar.

Schweben mit dem Milwaukee-Eight Nach 18 Jahren löst ein neuer V2 den Twin-Cam-Motor von Harley-Davidson ab. Mit dem Milwaukee-Eight hat sich der US-amerikanische Hersteller selbst einen Meilenstein gesetzt. Fahreindrücke mit den Touringmodellen. Es ist der neunte Big-Twin der Unternehmensgeschichte, und wie nicht anders zu erwarten, bringt er diverse Neuerungen. Zum Beispiel vier Ventile pro Zylinder. Er hat mehr Power über

Der jüngste Big Twin verhilft in zwei Hubraum- und Kühlungsvarianten zum komfortablen Gleitflug.

ein breiteres Drehzahlband, läuft aus­ gewogener und sehr vibrationsarm, ohne metallische Geräuschkulisse. Trotz Euro 4: Alle von uns getes­ teten Tourer sounden bereits beim Anlassen vollmundig los und verwöhnen

Der luft-/ölgekühlte Basis-Milwaukee-Eight 107 mit 1745 m³, 4-V-Technik und 90 PS.

unter Last sogar noch prägnanter mit herrlichem Bollern. Ein grosser Unterschied zwischen den Milwaukee-Eight 107 mit Luft-/Ölkühlung und jenen mit flüssigkeits­ ge­ kühlten Zylinderköpfen besteht vom Motorgebaren her nicht. Einzig die Wärmeabführung ist bei Letzterem besser. Während der 107er mit 1745 cm³ Hubraum, 90/91 PS und 150 Nm in allen erneuerten Touring-Modellen ein­ gesetzt wird (Road King/Classic, Street Glide Special, Road Glide Special, Road Glide Ultra, Electra Glide Ultra/Low), findet der Milwaukee-Eight 114 mit 1869 cm³, 102 PS und 166 Nm exklusiv in den CVO-Modellen Verwendung. BRIGITTE BURRI  www.deine-harley.ch




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Mai 2017 | www.autosprint.ch

Klassischer Cruiser: Selbst auf der nach links geneigten Victory High-Ball (16 400 Franken) hat Michèles rechter Fuss noch guten Kontakt zum Boden.

Victory-Ausverkauf

Künftige Klassiker mit viel Swissness Der Polaris-Konzern hat das Ende der Marke Victory bekannt gegeben. Markenzeichen der US-Motorräder sind die vom Schweizer Urs Wenger konstruierten, hochgelobten Motoren. Wer rasch handelt, kann sich bei American Bikes in Bütschwil SG noch eines der letzten Exemplare sichern. Wer auf US-Bikes steht, aber etwas anderes will als der Mainstream, landete bislang entweder bei Indian oder bei der seit 2012 auch in der Schweiz erhältlichen Victory. Inzwischen gehören beide

Achtung, fertig, los: Von der Octane in Suede Super Steel Gray (CHF 13 990.–) hat James nur noch fünf Stück an Lager.

Die letzte Lieferung von Victory Octanes. Ihr 1200er-V2 mit 104 PS schafft die 0 auf 100 in 4 Sekunden. Preis: 13 900 Franken. Sitzhöhe: rekordverdächtig tiefe 685 mm.

Marken zum Polaris-Konzern, und so entschied das Management, künftig nur noch auf Indian zu setzen. Beiden gemeinsam ist, dass ihre Motoren unter der Leitung von Urs Wenger von der Swissauto Wenko AG in Burgdorf entwickelt werden. Und die Töffwelt ist von diesen Schweizer Motoren begeistert! Frauen lieben Victory Die Motorräder aus Minneapolis sind bei Frauen besonders beliebt. Das liegt am einzigartigen Design, den kräftigen Motoren und vor allem daran, dass dank der tiefen Sitzhöhe selbst weniger gross gewachsene Fahrerinnen (und Fahrer) gut mit den Füssen auf den Boden kommen. Dadurch fühlen sie sich sicherer, können einfacher manövrieren und haben mehr Spass. Treffpunkt American Bikes Als einer der grössten Victory- (und Indian-)Händler hat James Müller von American Bikes im sanktgallischen Bütschwil vorausschauend das Lager gefüllt. Ein Besuch lohnt sich, nur schon wegen dem grossartigen Showroom mit den angesagtesten Fashion-­ Marken, der Cafeteria, aber vor allem den packenden Erzählungen von James, der die Szene schon über 50 Jahre kennt. Und: Als einzige Motorradmarken geben Victory wie auch Indian fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbeschränkung auf Motor und Getriebe. Awesome! HENRIK PETRO  www.american-bikes.ch

JETZT TESTEN: FREIHEIT À DISCRÉTION. 2017 ist das Jahr der Bike-Neuheiten von BMW Motorrad. Egal, ob Adventure, Tourer, Heritage-Boxer oder Roadster: Die Auswahl ist riesig. Besuche deinen BMW Motorradhändler am Roadtest 2017 und erlebe unvergessliche Probefahrten auf eigens dafür ausgewählten Strecken. Weitere Informationen und Daten unter bmw-roadtest.ch Aargau Moto Mader AG Ausserfeldstrasse 20 5036 Oberentfelden Tel. 062 737 85 85 moto-mader.ch Basel-Stadt Töff-Center Basel AG Reinacherstrasse 204 4053 Basel Tel. 061 333 88 88 toeffcenter.ch Bern Hess Motorrad AG Tägetlistrasse 16 3072 Ostermundigen Tel. 031 931 88 52 hessmoto.ch

Luzern

Wallis

MotoCenter Seetal AG Hochdorfstrasse 9 6275 Ballwil Tel. 041 448 33 63 motocenter-seetal.ch Motos Knüsel GmbH Ebnet 30 6163 Ebnet-Entlebuch Tel. 041 480 15 45 motos-knuesel.ch Schwyz Moto Center Schwyz AG Riedmattli 1 6423 Seewen-Schwyz Tel. 041 811 80 40 motocenterschwyz.ch St.Gallen

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DONAT ON THE ROAD



www.autosprint.ch | Mai 2017

Notizen aus der Branche

So macht Zukunft Spass Ein sanft gehauchtes überraschendes Jawort. Ein festlicher Empfang für einen Schweizer Mobilitätsvisionär. Eine Firma, die neben dem Verkauf von Autos Neubau um Neubau aus dem Boden stampft. Und eine präch­ tige Villa am Bodensee, die ein Mann kaufen möchte, der mit Erfolg auf Rot setzt. Themen, die pure Zukunft sind. Und die macht so richtig Spass.

Frauenfeld Während an den Autorenntagen die Motoren dröhnten, hauchte Corinne Scarlato ein verliebtes «Ja». Der Grund: Marco Scherrer bat sie zur Freude von Walter Preisig, ASC ThurgauGeschäftsführer Christoph Papadopoulos nach einer Taxifahrt mit Opel-Pilotin Jasmin Preisig um ihre Hand. Shanghai Ehre, wem Ehre gebührt. Anlässlich der Shanghai Motor Show präsentierte der Zumiker Autodenker Frank M. Rinderknecht im Shanghai Auto Museum seine Vision der Mobilität, es folgte ein Empfang in der Residenz des Schweizer General­konsuls in Shanghai für ausgewählte Gäste. Das gibt es sicher nicht alle Tage und AutoSprintCH gratuliert zur verdienten Anerkennung aus Fernost.

Salenstein Nach Bekanntwerden des Auszugtermins der Familie Erb aus Schloss Eugensberg beginnt das grosse Wettbieten: Wer sichert sich die Villa im prächtigen Anwesen am Bodensee? Einer der Kandidaten ist der in der Nähe lebende Wahlschweizer Ferrari-Pilot Sebastian Vettel.

IMPRESSUM

Cham/Buchrain Im dritten Quartal 2019 wird die Amag Gruppe in Cham ein neues Bürohaus beziehen. Das Bild links zeigt bei der Unterzeichnung des Mietvertrags François Bernath (Alfred Müller AG), Christoph Müller (Verwaltungsratspräsident Alfred Müller AG), Morten Hannesbo (CEO Amag) und Valentin Müller (Leiter Amag Immobilien), und in Buchrain entsteht ein Zentrum für Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge.

AutoSprintCH info@autosprint.ch, www.autosprint.ch

Leitung Medienberatung Patrick Frey, patrick.frey@galledia.ch

Herausgeber galledia verlag ag, c/o AutoSprintCH, Buckhauserstrasse 24, 8048 Zürich T +41 (0) 58 344 98 98

Verlagsleiter Rehné Herzig, rehne.herzig@galledia.ch

Chefredaktor Henrik Petro, henrik.petro@galledia.ch Redaktion Martin Schatzmann (stv. Chefredaktor), Stefan Donat, Bruno von Rotz, Dörte Welti, Peter Wyss

Product Manager Silvia Greber, silvia.greber@galledia.ch Anzeigendisposition Heike Poensgen, heike.poensgen@galledia.ch Abo abo.autosprint@galledia.ch

Auflage Gesamtauflage: 44 511 Exemplare, WEMF beglaubigt: 37 311 Exemplare Französische Ausgabe: 15 000 Exemplare Druck AZ Print Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau Weitere Titel des Verlages IMMOBILIEN Business, Marketing & Kommunikation, Organisator, Management und Qualität, Moto Sport Schweiz, Moto Sport Suisse, Töff, SicherheitsForum, Forum Sécurité, Safety-Plus, TIR transNews, KMT kummunalTechnik, carrossier, electro revue, Modell­flugsport, St.Galler Bauer, Thurgauer Bauer, Umwelt Perspektiven


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