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DIE ERSTE GRATIS AUTO-ZEITUNG DER SCHWEIZ

Juli 2012

WWW.AUTOSPRINT.CH

SCHWEIZER STEHT MIT FERRARI VOR GERICHT

Wettbewerb

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Die OPC Dealer Challenge 2012 sucht echte Motorsportfans.

Neuheiten

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Anouk Poelmann zeigt, was von Volvo zu erwarten ist.

Toyota-Report

Vernunft und Leidenschaft Diesel und Benziner bei Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen mit niedrigen Emissionen, sowie Hybrid-Modelle in wichtigen Klassen ergänzt Toyota mit dem neuen Sport-Coupé GT86, das bereits in der Rennversion bei den 24 Stunden am Nürburgring Erfolge einfahren konnte. Wie sich diese Mischung aus Vernunft und Leidenschaft verträgt, erklärt Philipp Rhomberg, Generaldirektor der Toyota Schweiz AG, im Interview. Im ToyotaReport erfahren Sie alles über die Aktivitäten der Marke. Lesen Sie mehr ab

Motorrad

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OZ-Racing ist bei den Bikern schon lange ein Geimtipp.

Motorsport

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Was sich Marcel Fässler nach dem Le Mans-Sieg wünscht.

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Blickpunkt

Abschied von Auto-Pionier Walter Haefner Am Abend des 19. Juni 2012 ist Walter Haefner, Gründer der AMAG, im Alter von 101 Jahren nach langem und erfülltem Leben friedlich eingeschlafen. In Erinnerung bleibt er als einer der erfolgreichsten Unternehmer, den die Schweiz bisher hatte, der bescheiden blieb und Walter Haefner: Die nach seinem Namen genannte Stiftung setzt sich für verschiedene Institutionen ein.

viel, sehr viel in seinem Leben bewegte. Im Jahre 1910, am 13. September in die kinderreiche Familie eines Missionars geboren, war Walter Haefner das Leben eines nicht nur für schweizerische Verhältnisse herausragenden Wirtschaftspioniers beschieden. In der Schweiz bleibt sein Name untrennbar mit jenem des grössten Schweizer Automobilunternehmens, der AMAG Automobil- und Motoren AG, verbunden.

Pferdezüchter und Geschäftsmann: Am 50. Jahrestag des Importvertrages für Porsche trafen sich F.A. Porsche, Ferry Porsche und Walter Haefner (von links nach rechts).

Auffallend: Die Elektro-Laster sind kaum zu hören und stossen bei ihren Fahrten keine Emissionen aus. Vorerst werden zwei Fahrzeuge in der Schweiz getestet.

Weltpremiere in Bern

Flüster-Brummi von Renault Trucks Nestlé Schweiz und Renault Trucks haben auf dem Bundesplatz in Bern ein völlig neues Versuchsfahrzeug namens eTruck präsentiert. Dieses verbindet einen ausschliesslich elektrisch betriebenen Renault Midlum, der von Renault Trucks entwickelt wurde, mit einem Kühlkoffer, der ebenfalls elektrisch ist. Im September wird ein zweites gleichwertiges Fahrzeug die Flotte von Nestlé Schweiz ergänzen. Die beiden Fahrzeuge werden in den Regionen Zürich und Lausanne für den Vertrieb von Glacen und Tiefkühlprodukten von Nestlé

Frisco Findus getestet. Mit den beiden Lastwagen, die im städtischen Warenverkehr noch nie zum Einsatz gekommen sind, unternehmen Renault Trucks und Nestlé Schweiz einen ersten gemeinsamen Schritt in die Zukunft, um einen saubereren Transport zu ermöglichen. Die 13 Tonnen schweren elektrischen Midlums, die in der Stadt besonders sinnvoll betrieben werden können, verfügen über eine Tiefkühlgruppe, die ebenfalls mit Strom gespeist wird. Beim Betrieb erzeugen sie somit weder verschmutzende Emissionen noch CO2. Zudem sind sie nahezu geräuschlos. Ihr elektrischer Motor entwickelt eine Leistung von 103 kW.

New Kia Rio

Laden: Über Nacht können die Batterien der Renault Trucks mit Elektroantrieb über eine normale Steckdose Strom beziehen.

Diese Fahrzeuge können eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h erreichen und verfügen beim Bremsen über ein System zur Energierückgewinnung. Die beiden Lithium-Ionen-Batterie-Packs mit einer Gesamtkapazität von 170 kWh ermöglichen ihnen eine rund 140 Kilometer lange unabhängige Fahrt. Die Aufladezeit beträgt an einer normalen Standard-Steckdose acht Stunden. www.renault-trucks.ch

19 990 Franken (Ausstattung Trend) zu haben. Wer mehr Zubehör möchte, sollte sich das Niveau Style ansehen. Wichtig für Ihre Rechnung: Bei Kia gibt es in der Schweiz eine Herstellergarantie über sieben Jahre (oder 150 000 Kilometer) sowie sieben Jahre Kia Assistance. Zur Sicherheit: Im Crashtest Euro NCAP gab es die begehrten fünf Sterne und für alle Modelle ist ein elektronisches Stabilitätsprogramm ab Werk eingebaut. www.kia.ch

5 Sterne und 7 Jahre Garantie Die Preise beginnen für das Dieselmodell 1.1 CRDi (75 PS, Verbrauch im Schnitt 3,5 Liter auf 100 Kilometer, 85 g/km CO2 6-Gang-Schaltgetriebe) bei 19 777 Franken (Ausstattung 85g). Total stehen vier Das dürfte auch nach dem zweiten Motoren von 75 bis 109 PS zur Wahl. Der Blick auf die Daten kein Problem sein. Benziner für Einsteiger 1.4 CVVT ist ab

Der Kia aus Korea entwickelt sich in Hinblick auf Design und Technik rasant. Nun soll der markant gestylte Rio neue Kunden überzeugen. Walter Haefner gründete zahlreiche weitere Firmen, wie Novelectric, Novelair, Mobag, Aufina, Automation Center, um nur einige Namen zu nennen. Zu Beginn der 70er Jahre engagierte er sich in den USA in der immer bedeutungsvoller werdenden Informatik- und Computerbranche. Heute ist die Careal Holding AG in Zürich, zu der auch die Unternehmen der AMAG-Gruppe gehören, als Aktionärin massgeblich an einem der grössten Software-Anbieter, der CA Technologies, beteiligt. www.amag.ch

Gelungen: Armaturen und die Ausstattung entsprechen dem europäischen Bedarf. Front und Heck zeigen eine eigene Linie.


Blickpunkt

Goodyear-Schutzwald-Aktion

Fichte. Der 3500 Hektar grosse Wald von Grindelwald verlangt eine intensive Pflege, wenn er seiner Funktion als Schutzwald gerecht sein soll. Kurt Zumbrunn, Grindelwalder Förster: „Viele Bäume unseres Waldes sind über 100 Jahre alt, deshalb müssen auch in schwierigen, steilen und schier unzugänglichen Gebieten permanent neue Fichten aufgeforstet werden.“ Pro Hektar braucht es etwa 400 junge Bäume. Begeistert von der Aktion zeigte sich Urs Räber, der heute in Wilderswil lebt und das Hotel Schönbühl betreibt: „Eine gute Sache im Dienste des Umweltschutzes, bei der ich sehr gerne mithelfe.“ „Umweltschutz ist eine zentrale Säule unserer Unternehmenspolitik“, erklärte Jürg Rieser, Country Manager Goodyear Dunlop Tires Suisse SA, als er mit KunEnthüllung: Ueli Küng, Public Relations den, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dunlop Tires Schweiz und Österreich, zur zweiten Schutzwald-Pflanzaktion anJürg Rieser, Kurt Zumbrunn sowie Urs trat und Urs Räber als Schirmherr dieser Räber vor der Erklärungstafel auf den Aktion vorstellte. Jürg Rieser: „Bäume zweiten Schutzwald. binden CO2 und liefern damit einen aktiven Beitrag gegen den Klimawandel. Wir bauen Reifen mit geringerem Rollwiderstand, die die Umwelt entlasten, weniger Abrieb und weniger Feinstaub erzeugen. Deshalb wollen wir unsere Aktionen am Grabser Muttelberg beim Voralpsee von 2011 und in Grindelwald auch in anderen Schweizer Berggebieten fortführen und ein deutliches Zeichen im Sinne des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit Pflanzaktion: Jürg Rieser, Grindelwalder Förster Kurt Zumbrunn und Urs Räber, der setzen. Es bleibt sicher nicht bei der als Schirmherr von der Idee begeistert ist. 1000. Fichte.“ www.goodyear.ch

Urs Räber pflanzte die 1000. Fichte

Goodyear Dunlop Tires Suisse SA setzte in Grindelwald auf Nachhaltigkeit. In der Bergwelt von Eiger, Mönch und Jungfrau forstete der Reifenhersteller unter der Schirmherrschaft von Urs Räber seinen zweiten Schutzwald auf. Der 1978 bis 1984 im Skiweltcup aktive, zweimalige Abfahrtssieger und Kristallkugelgewinner pflanzte auf 1700 Meter über Meer die 1000. Goodyear-

Mercedes A-Klasse

Kleiner Stern ab 29 900 Franken Mit der neuen A-Klasse schlägt Mercedes-Benz deutlich sichtbar ein neues Kapitel im Kompaktsegment auf: Emotional im Design, dynamisch mit Motoren von 109 bis 211 PS, mit Emissionswerten ab 98 g/km CO2. Und das radargestützte Assistenzsystem Collision Preventation ist serienmässig an Bord.

Beim Kauf eines A 180 BlueEFFICIENCY mit 122 PS können Sie vom ersten Kilometer an auf Sparfahrt gehen. Wer dieses Modell bis zum 31. Dezember 2012 bestellt, bekommt das Auto zu einem Netto-Sonderpreis von 29 900 Franken. Wichtig: Es gilt das Bestelldatum, der Standardpreis beträgt 32 900 Franken. Die Preise der wichtigsten anderen Mo-

Zukunft: Von der alten A-Klasse ist bis auf den Stern fast nichts gelieben. Innenausstattung und Design wirken futuristisch. Eine echte Wende.

delle: A 200 BlueEFFICIENCY, 156 PS, 35 900 Franken; A 250 BlueEFFICIENCY, 211 PS, 43 200 Franken; A 250 Sport, 211 PS, 47 300 Franken; A 180 CDI BlueEFFICIENCY, 109 PS, 33 900 Franken ;A 180 CDI BlueEFFICIENCY, 109 PS, 36 695 Franken und A 200 CDI BlueEFFICIENCY, 136 PS, 37 900 Franken www.mercedes-benz.ch

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Superkran für schwere Last Starker Auftritt. Der Fassi-Kran auf dem neuen Scania R620 der Firma Caduff in Tavanasa/GR schafft eine Auslegerhöhe von 41 Metern mit 195 m/t Leistungspotential. www.scania.ch

Scania R620: Der bullige Fünfachser hat einen Radstand von 3,50 Metern.

Skoda Citigo mit 95 g/km Mit 3,56 Meter Länge, 1,65 Meter Breite und 1,48 Meter Höhe zählt der neue Citigo von Skoda zu den kompaktesten und zugleich geräumigsten Fahrzeugen seines Segments. Zum Start gibt es zwei neue 3-Zylinder-Benziner (1,0 Liter

Preise: Den Skoda Citigo gibt es mit 60 PS als Green tec ab 11 990 Franken.

Hubraum, 999 cm3) mit 60 oder 75 PS. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 4,1 oder 4,2 Liter auf 100 Kilometer (95 oder www.skoda.ch 98 g/km CO2).

Weniger CO2 bei Renault Der neue Renault Master hat jetzt einen bis zu 16 g/km geringeren CO2-Ausstoss und 0,6 Liter weniger Verbrauch auf 100 Kilometer. Weitere Neuerungen: SoundSystem, pneumatische Aufhängung und dCi 100-Motoren für die offenen Transporter. www.renault.ch

Transporter: Mit diesem Aufbau gibt es beim Renault Master sehr viel Platz.


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Wenn‘s brennt kommt Unimog Bei der Brandbekämpfung setzt das Tessin auf Unimog. 15 baugleiche neue Tanklöschfahrzeuge Swiss Line High End TLF 1600 wurden an ihren Standorten ausgeliefert. www.mercedes-benz.ch

Einsatz: Die Tanks der Löschfahrzeuge fassen bis zu 1600 Liter Wasser.

Power-Jeep mit 468 PS Der neue Jeep Grand Cherokee SRT ist das stärkste und schnellste Serienfahrzeug in der Geschichte der Marke.

Kraftprotz: Der Bulle von Jeep kostet ab 99 800 Franken. Dafür gibt es Power pur.

Sein neues 6,4 Liter-HEMI V8-Triebwerk leistet 468 PS und sein maximales Drehmoment beträgt 624 Nm. So viel Power macht echt Freude. www.jeep.ch

Blickpunkt

AMAG-Diplomfeier

Die Besten der Besten Die AMAG bietet Mitarbeitenden und Partnern der Organisation seit Jahren Weiterbildungen im Bereich Technik und Service an. Die Massnahmen sind ein wichtiger Schritt bei der Qualitätssicherung des Dienstleistungsniveaus für die Servicepartner der Marken VW, Skoda, Audi, Seat und VW Nutzfahrzeug. 90 glückliche Absolventinnen und Absolventen konnten ihre Diplome jetzt auf der Spitze der Rigi in Empfang. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Diplomfeier auf der Spitze der Rigi stattfindet. Der Rigi steht symbolisch für die Spitzenleistungen der diplomierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese im Rahmen der AMAG-Weiterbildung erbracht haben. Der passende Ort also, um hoch über dem Vierwaldstättersee den Erfolg der Absolventinnen und Absolventen angemessen zu feiern. 2012 haben drei Absolventinnen und 87 Absolventen ihre Weiterbildung in den Bereichen Serviceleiterin, Serviceberaterin und Technik-Experte erfolgreich abgeschlossen. Diese ausserordentliche Leistung wurde anlässlich der AMAG Diplomfeier in Anwesenheit zahlreicher Gäste und Delegationen aller Herstellerwerke auf der Rigi gebührend gewürdigt. Beat Jaeggi, Leiter AMAG After Sales und Mitglied der Geschäftsleitung AMAG IMPORT, stellte bei der Diplomübergabe das persönliche Engagement der Gewinner in den Mittelpunkt: „Sie haben in

Die besten Techniker (von links): Hans Willimann, Leiter Service Technik AMAG IMPORT; Ramon Wyttenbach, AMAG Thun; André Meier, Garage Wismer, Rotkreuz; Thomas Krummenacher, AMAG Ebikon; Pierluigi Zanandreis, AMAG Training Technik; Sybille Mota-Santana, AMAG Nichttechnisches Training.

den letzten zwei Jahren viel gearbeitet. Sie machten einen Schritt nach dem anderen, um dann schlussendlich das von Ihnen erstrebte Ziel, die Bergspitze, zu erklimmen. Das Diplom, das Sie heute

in Empfang nehmen dürfen, symbolisiert den Gipfel Ihrer Leistungen.“ Ein besonderes Geschenk, eine Tissot-Uhr, ging an die drei Besten der jeweils drei Weiterbildungsbereiche. www.amag.ch

Die besten Serviceleiter (von links): Ivo Kozel, AMAG Frauenfeld; Stefan Sütterlin, ASAG Basel. Auf dem Bild fehlt Damir Kovacevic, Scania St. Gallen.

Die besten Serviceberater (von links): Corinne Mathier, Garage Kocher, Erlach; David Baur, AMAG RETAIL Zug; Andrea Schwitter, auto gretener, Affoltern am Albis.

Astra-Familie ist komplett

Can-Am Spyder Roadster RS-S

Mit einer neuen Limousine, überarbeiteten Triebwerken und Assistenzsystemen sowie aufgefrischtem Design rollt jetzt die Astra-Reihe von Opel komplett an den Start. Motoren gibt es bis zu 280 PS www.opel.ch und ab 99 g/km CO2.

Davon zeugen die Doppelspeichen der Der Spyder RS ist ein Roadster, der seinen sportlichen Charakter Vorderräder, die Sitzbank mit Kontrastnicht verbirgt. Bei Styling und Per- nähten, die Aluminium-Komponenten in formance legt der RS-S kräftig nach. Carbon-schwarz, der lackierte Frontspoi-

Premiere: Die Astra-Limousine mit vier Türen und ab Herbst mit 195 Diesel-PS.

Grosse Freiheit auf drei Rädern

Attraktiv: Mit einem Can-Am zu cruisen, ist im Sommer der grosse Spass für jeden Biker.

ler und die Querlenker-Verkleidung sowie die exklusiven Graphics. Damit ist der Spyder RS-S Roadster bestens gerüstet, um auf dem Asphalt die Hauptrolle für Hinducker zu übernehmen. Der Can-Am Spyder RS-S Roadster ist wahlweise mit Fünfgang-Schaltgetriebe oder FünfgangHalbautomatik jeweils mit Rückwärtsgang lieferbar. Die Preise beginnen bei 19 990 Franken (RS STD SM5), das Basismodell der Reihe RS-S ist ab 24 990 Franken zu haben. Darin enthalten sind Garantie und Assistance sowie ein Schweizer Safety Package. www.powersports.ch


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Skoda Rapid ab Dezember Der neue Skoda Rapid bietet viel Platz und Sicherheit sowie ein markantes Design. Ab Dezember kommt er in der Schweiz in den Verkauf. Die Preise stehen noch nicht fest. www.skoda.ch

Auto&Umwelt

Audi A3

Erdgasantrieb reif für die Serie

Zwischengrösse: Der Skoda Rapid passt genau zwischen Fabia und Octavia.

Subaru BRZ ab 39 800 Franken Die manuell geschaltete Version des Subaru BRZ ist ab 39 800 Franken im Verkauf, mit Automatikgetriebe ab 41 800 Franken. Zu diesen Preisen sind beide Versionen mit der Topausrüstung inklusive Alcantara-Lederinterieur ausgerüstet. www.subaru.ch

Power: Das Subaru-Coupé leistet 200 PS und es hat ein Drehmoment von 205 Nm.

Preis für Opel und Chevrolet Die Elektroautos Opel Ampera und Chevrolet Volt haben erneut internationale Anerkennung erfahren. Der 1,4-LiterBenzinmotor, der hier als Reichweiten-

Pionier: Der Opel Ampera war Vorreiter in seinem Segment in der Schweiz.

verlängerer arbeitet, wurde mit dem Green Engine Award ausgezeichnet. www.opel.ch www.chevrolet.ch

Design: Die Front des A3 wirkt entschlossener, die Scheinwerfer und die grossen Lufteinlässe signalisieren Breite.

Da steht er nun zum Verkauf, der neue Audi A3. Eine vorsichtige Weiterentwicklung der bekannten Linie: ein bisschen länger, ein bisschen mehr Radstand, ein paar optische Signale für Dynamik und Breite. Wie viel grösser das Bisschen ausfällt, wird deutlich, wenn man den Neuen, den es 2013 auch mit Erdgasantrieb geben wird, neben seinem Vorgänger sieht. Der neue A3 wirkt erwachsener, so, als wolle man Aufsteiger aus Fahrzeugen kleinerer Segmente locken und denen in grösseren Mitbewerbern nahelegen, es doch auch mal mit einem kleineren Audi zu versuchen. Dieser Eindruck wird unterstützt, wenn man sich die Liste der Komfort-, Assistenz-, Sicherheitssysteme und der Infotainment-Möglichkeiten anschaut, die entweder schon in der Serie vorhanden sind oder gegen Aufpreis hinzugefügt werden können. Hier bietet der Kompakte alles, was bisher den Grossen in der Premiumklasse vorbehalten war. Sogar Voll-LED-Scheinwerfer soll man bald ordern können. Auch bei den Ausstattungslinien

Armaturen: Die waagerechte Anordnung der Elemente macht die Orientierung viel leichter. Der Knauf passt gut in die Hand.

Rücksitzbank: Hinten können bis zu drei Passagiere mitfahren. Dann wird es eng.

Heck: Hier setzt sich die Linie von der Front fort. Der neue Audi A3 hat optisch deutlich an Breite gewonnen. .

drängt sich im Innenraum zunächst der Eindruck auf, die Ingolstädter hätten sich mit ein paar Retuschen bemüht. Doch dann wird rasch deutlich, dass sich hier mehr getan hat, als der erste Blick zeigen kann. Das geht in erster Linie von den Materialien aus, aber auch von vielen kleinen Details, den neuen Sitzen und dem neuen Lenkrad. Das passt – im übertragenen Sinne, aber auch wörtlich, wenn man sich Sitz und Lenkrad eingestellt hat, den Knauf der Sechs-GangSchaltung in der Hand spürt. Gerade dem soliden, wertigen und modernen Innenraum des A3 sieht man nicht an, dass die Ingolstädter an allen Ecken und Kanten gespart haben. Sie wollten die Gewichtsspirale, die bisher immer nach oben zeigte, umdrehen und Gewicht reduzieren. So wiegt der Neue rund 80 Kilogramm weniger als der Alte. Man hat also das Gewicht des Fahrers eingespart. Die leichteste Version wiegt nur noch 1175 Kilogramm. Zum Start gibt es den 1.4 TFSI (6-Gang-Getriebe, 122 PS, 120 g/km CO2, ab 31 400 Franken), 1.8 TFSI S-tronic, 180 PS, 130 g/km CO2, ab 37 700 Franken) und 2.0 TDI (6-Gang-Getriebe, 150 PS, 106 g/km CO2, ab 35 750 Franken). Im November folgen 1.6 TDI (5-Gang-Getriebe 105 PS, ab 31 650 Franken) der es auf nur 3,8 Liter Verbrauch auf 100 Kilometer und 99 g/km CO2 bringt. Der Technikträger des Audi A3 1.4 TCNG kann das regenerativ erzeugte egas nutzen. Der Vierzylinder-TFSI und der Katalysator im Abgasstrang sind für den Betrieb mit Erdgas ausgelegt. Das Serienmodell leistet 110 PS. www.audi.ch


Auto&Familie

Renault Scenic Collection

Wohnlich: Im Renault Scenic Collection fühlt man sich wie zuhause. Dazu tragen angenehme Farben und Materialien bei.

Sichtbar aufgewertet stehen Scenic und Grand Scenic von Renault als Collection 2012 beim Vertreter. Mit der neuen Dieselmotorisierung Energy dCi 110 eco2 benötigt der Kompaktvan 4,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer Fahrstrecke und setzt damit den Bestwert im Segment.

te Front- und Heckpartie werten Europas Gleiches gilt für die CO2-Emissionen meistverkauften Kompaktvan weiter auf. von 105 Gramm pro Kilometer. Das VisioDas neue Energy dCi 110-Aggregat ist System mit Spurhalte- und Fernlichtassis- eine Weiterentwicklung des 1.5 dCi-Turtent sowie die noch markanter gezeichne- bodiesel und kommt im Scenic als erstem

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Gesunde Sitze mit Gütesiegel für den Mokka

Achten Sie auf eco2 Veränderungen: Die Scheinwerfer leuchten jetzt im neuen Design und die Lufteinlässe unten werden links und rechts von einer Chromspange abgeschlossen.

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Modell zum Einsatz. Die Verbrauchsreduzierung beträgt zwölf Prozent. Gleichzeitig steigt das Maximaldrehmoment um 20 Newtonmeter auf 260 Nm bei 1750 U/min. Alternativ steht das Energy dCi 130-Aggregat (4,4 Liter auf 100 Kilometrer, 114 g/km CO2) zur Verfügung. Weiter steht der neue Benziner ENERGY TCe 115 mit 115 PS, mit dem sich gegenüber dem 1.6 16V-Motor mit 110 PS über 20 Prozent bei Verbrauch und Emissionen einsparen lassen, zur Verfügung. Die Preise: ab 28 330 Franken (Scenic 1.6, 110 PS). Der günstigste Grand Scenic als Fünfplätzer ist ab 31 600 Franken (TCe 130 mit 131 PS) zu haben, mit sieben Plätzen beginnen die Preise bei 32 600 Franken (TCe 130). Besonders umweltfreundliche Versionen der Baureihen erkennt man am eco2-Logo. www.renault.ch

Opel erweitert mit dem SUV Mokka seine Palette und steigt als erster deutscher Hersteller in den wachsenden Markt der Sports Utility Vehicles im Segment B ein. Vorgesehen ist ein cleverer Allradantrieb für Stadt und Gelände. Zwei Benziner und ein Diesel haben serienmässig ein Start/Stop-System. Verkaufsstart ist für den Herbst geplant. www.opel.ch

Vorsorge: Der Opel Mokka bietet viel Raum, Allrad und Sitze mit Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken. e.V.


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Wiler Schüler hatten die beste Plakat-Idee Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse der Primarschule Lindenhof von Wil (SG) sind die glücklichen Schweizer Gewinner des Wettbewerbs „Sicherheit für Alle“. Die Aktion wurde von Renault Suisse SA in Zusammenarbeit mit dem Touring Club Schweiz ausgeschrieben

Präsentation: Die Schweizer Schüler zeigten ihre Arbeit im Pariser La Villette.

und durchgeführt. Das zu bearbeitende Motto in diesem Jahr: „Verkehrssicherheit, eine Familienangelegenheit!“ Hintergrund: Lehrkräfte und deren Klassen wurden aufgefordert, das Thema „Sicherheit im Strassenverkehr“ zu

Ausflug: Nach dem offiziellen Teil war der Eiffelturm das Ziel der 5. Klasse.

diskutieren, ihre Ideen zum Ausdruck zu bringen und ihre Botschaft zur Unfallverhütung mit einem Plakat umzusetzen. Zu den teilnehmenden Nationen gehörten in diesem Jahr neben der Schweiz auch Frankreich, Polen, Portugal, Öster-

Auto&Tradition Coupé: Etwas länger und etwas breiter. Die Veränderungen am neuen Baujahr des Porsche 911 Carrera sind nur schwer zu erkennen. So oder so: Es ist und bleibt ein typisches Modell aus der Stuttgarter Bolidenschmiede.

Porsche 911 Carrera

Ein fast schon zu perfektes Auto... Der neue 911er ist nun definitiv da und schon vermehrt auf den Strassen zu sehen. Einstiegsmodell ist der Carrera. 3,4 Liter Boxer mit 350 PS, den es ab 119 800 Franken gibt. Ist auch das Basismodell ein echter Elfer? Der 911er erfuhr mit dem Wechsel auf die neue Modellgeneration eine Radikalkur. Es handelt sich um eine komplette Neuentwicklung. Von aussen ist dies auf den ersten Blick schwer zu glauben. Ein wenig flacher, ein Spürchen schärfer, doch noch immer klar als 911er zu identifizieren, auch wenn er gewachsen ist. Der Trend zu immer grösseren Autos hält auch bei Porsche Einzug. Der Carrera wuchs in der Länge um 5,6 Zentimeter, in der Breite gar um 6.5 Zentimeter. Gleichzeitig wurde die Spur an der Vorderachse verbreitert

und der Radstand um 100 Millimeter verlängert. Und das merkt man! Im Vergleich zum Vorgänger liegt der Carrera spürbar satter auf der Strasse – und das bei verringertem Gewicht. In Verbindung mit der elektromechanischen Servolenkung entsteht so ein neues Fahrgefühl. Der neue 911er fühlt sich komfortabler an als der Vorgänger. Ruhiger und zivilisierter. Im Stadtbetrieb fällt dabei vor allem die neue Lenkung auf, die deutlich weniger Kraft verlangt. Angenehm, aber leider auch viel weniger mechanisch als beim Vorgänger. Trotzdem gibt die Lenkung ein klares Feedback und lässt den Fahrer immer wissen, wie es um die Haftung an der Vorderachse steht. A propos Vorderachse. Durch die breitere Spur gibt’s da deutlich mehr Grip. Das Auto bleibt insbesondere beim Brem-

sen viel ruhiger und fühlt sich so weniger nach Heckmotor an. Porsche Puristen wird dies zwar nicht freuen. Ähnlich verhält es sich mit dem 7-Gang-Schaltgetriebe. Keine Frage, technisch gesehen macht der siebte Gang Sinn. Auch bei zügiger Fahrt unterbietet man die 9-Liter-Marke auf langen Autobahn-Etappen deutlich. Beim Sparen hilft auch der von 3.6 auf 3.4 Liter reduzierte Hubraum. Bei sportlicher Fahrweise und entsprechend hohen Drehzahlen funktioniert das Downsizing perfekt. Der Boxer dreht willig und spontan hoch. Doch im Drehzahlkeller ist schlussendlich doch weniger Kraft da. Klar – von Leistungsmangel zu sprechen wäre falsch. Wenn man dem neuen 911er überhaupt etwas ankreiden könnte, dann vielleicht, dass er schon fast zu perfekt ausgefallen ist. www.porsche.ch

Plakat: Die Arbeit der Schüler aus Wil bekam die meisten Punkte der Jury.

reich, Slowenien, Kroatien, Estland, Marokko, Indien, Bulgarien und die Türkei. Im Cité des Sciences La Villette, einem Wissenschaftsmuseum in Paris, konnten die Klassen dann ihre Zeichnungen präsentieren. Die nächste Ausgabe des Wettbewerbs ist bereits in Vorbereitung. www.sicherheit-fuer-alle.ch

Cabriolet: Die technischen Daten sind die gleichen wie beim Coupé. Nur der Preis ist etwas höher. Ab 135 100 Franken kann es losgehen.

Innenraum: Die Ausstattung ab Werk lässt kaum noch Wünsche offen. Zwei Personen reisen sparsam und sportlich-bequem.


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10 www.autosprint.ch Auto&Design Volvo V60 als Kunstobjekt im Hauptbahnhof Volvo Schweiz verwandelte den Hauptbahnhof Zürich zum zweiten Mal in ein offenes Street-Art-Atelier. Sieben chinesische Künstler bemalten, besprayten und gestalteten dabei den neuen Volvo V60 Plug-in Hybrid immer wieder neu. In dieser aussergewöhnlichen Kunstaktion gaben sie ihre Interpretation der nachhaltigen Mobilität von morgen wie-

Volvo V40

Frischer Wind aus Schweden

Fahrwerk: Der V40 läuft in schnell gefahrenen Kurven wie auf Schienen. Bei der Entwicklung war auch der Schweizer Rennfahrer Neel Jani beteiligt. Das Ergebnis ist überzeugend.

Anouk Poelmann: „Die ungewöhnliche Präsentation hat viele überrascht.“

der und gewährten gleichzeitig einen spannenden Einblick in die chinesische Kunstszene der Gegenwart. Anouk Poelmann, Präsidentin Volvo Automobile (Schweiz) AG: „Eine zusätzliche Herausforderung für die Künstler war auch der vorgegebene Zeitrahmen für die jeweili-

Art Session 2012: Sieben Künstler aus China gaben dem V60 immer wieder ein neues Aussehen.

ge Gestaltung: gerade mal einen halben Tag hatten sie jeweils zur Verfügung, um ihre Konzepte umzusetzen.“ Aus Schweden eingeflogen war Richard Monturo, Vice President Global Marketing Volvo Car Corporation, um den Volvo V60 Plug-in Hybrid vorzustellen: „Das ist

Richard Monturo: „Unser neuer V60 ist ein Auto, das perfekt in die Zeit passt.“

drei Autos in einem. Ich denke, dass es Eindruck macht, wenn das alles so problemlos funktioniert. Das neue Modell ist der Weg in die richtige Richtung. Die ersten Reaktionen zeigen, dass unser drei Autos in einem ein Erfolg werden wird. Das freut uns natürlich ganz besonders.“ www.volvoartsession.ch

Die Premium-Kompakten in der Schweiz bekommen Gesellschaft aus Schweden. Zum Audi A3, dem 1erBMW und der A-Klasse von Mercedes gesellt sich nun der Volvo V40. Getreu der Tradition und der Philosophie der Marke kommt auch dieses Modell mit einem innovativen Sicherheitselement daher: Dem ersten FussgängerAirbag als Serienausstattung. Der Fussgänger-Airbag ist eine Weltneuheit. Im Fall einer Kollision bläst sich im Frontbereich ein Airbag auf und legt sich U-förmig als schützendes Polster auf Motorhaube und Windschutzscheibe. Das soll Verletzungen bei Fussgängern oder Velofahrern minimieren. Überzeugen können auch das gut abgestimmte Fahrwerk sowie die leichtgängige Lenkung. Auch in schnell gefahrenen engen Kurven rollt der Schwede wie auf Schienen. Anders als gewohnt ist das Design. Die Windschutzscheibe steht nicht, sie liegt im Fahrtwind. Der Grill mit der klassischen Diagonale, die pfeilförmige Motorhaube, Lufteinlässe und die Kotflügelverbreiterungen haben so gar nichts

vom alten Understatement. Innen ist der Neue aber ganz Volvo: Die Mittelkonsole schwebt wieder zwischen Mitteltunnel und Armaturentafel, derselbe dicke Schaumstoff mit derselben Narbung und dasselbe angenehm zurückhaltende Design, das zwar Wertigkeit vermittelt, aber trotz Umrahmungen in Metall gar nichts Protziges an sich hat. Für den V40 stehen drei Dieselmotoren (115 PS bis 177 PS) und drei Benziner (150 PS bis 250 PS), in der Modellbezeichnung als D oder T erkennbar, zur Wahl. Alle Versionen werden mit Start-StoppAutomatik geliefert. Der stärkste Benziner (T5,) ist mit einer Sechs-Gang-Au-

Premiere: Die Darstellung zeigt, wie der Airbag unter der Haube hervorschiesst und sich auf die Frontscheibe legt.

tomatik ausgestattet, der T4 mit 180 PS je nach Wunsch mit einem Sechs-GangDoppelkupplungsgetriebe oder auch einem manuellen Sechs-Gang-Getriebe, das auch bei allen anderen Varianten eingesetzt wird. Der D2 mit einem 1,6-LiterDiesel mit 115 PS und einem maximalen Drehmoment von 270 Newtonmetern, hat nach Angaben des Werks einen Normverbrauch von 3,6 Litern auf 100 Kilometer. Das bedeutet: nur 94 g/km CO2! Die Preise reichen von 34 950 Franken (D2) bis 47 650 Franken (D4). Die stärkste Innenraum: Neu ist eine digitale Version der zentralen Anzeige, die eine Vielzahl von Version der Baureihe, der T5 mit 250 PS, Infos enthält, sich personalisieren lässt und über ihre Beleuchtungsfarbe signalisiert, in kommt Ende des Jahres in den Verkauf. welchem Modus man sich gerade bewegt: Eco, Elegance oder eben Performance. www.volvocars.ch


Auto&Zukunft

Volvo V60 Plug-in Hybrid

Pure, Hybrid oder Power?

Auf den ersten Blick ist dem Volvo V60 nichts anzumerken. Strom aus der Steckdose wird in einer Lithium-Ionen-Batterie gespeichert. Sie befindet sich dort, wo sonst Getriebe und Kardanwelle arbeiten. An der Hinterachse sorgt der Electric

Rear Axle Drive für Schub. Bis Tempo 120 (abgeriegelt) und maximal 50 Kilometer weit. Spätestens dann übernimmt der Fünfzylinder-Turbodiesel den Antrieb, er leitet seine Kraft auf die Vorderräder. Sonst wählt der Fahrer die Antriebsart per Tastenklick. Als Standard-Einstellung gilt der Hybrid-Modus, Diesel- und Elektromotor arbeiten hier Hand in Hand: Eine spezielle Elektronik hält die Balance zwischen Fahrspass und Sparsamkeit. Das Zuschalten des Diesels läuft hörbar,

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Systeme sind guter Schutz bei Unfällen

Power: In 6,2 Sekunden spurtet das Öko-Auto auf Tempo 100. Wer will, kann Allrad per Extraknopf in der Mittelkonsole anwählen.

Bei einen Auffahrunfall auf der Autobahn sinkt das Risiko für Fahrer und Insassen eines Modells von Volvo, das mit dem aktiven Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem sowie dem Bremsassistenten Pro ausgerüstet ist, um 42 Prozent. 263 Fahrer legten mit 100 Fahrzeugen der Baureihen Volvo V70 und XC70 für die Testreihe des EuroFOT Projektes drei Millionen Kilometer zurück.

aber kultiviert ab. In Stellung Pure rollt der Volvo V60 Plug-in-Hybrid rein elektrisch. Die Taste Power animiert Dieselund Elektromotor zur sportlichen Gangart. Dann addieren sich die Antriebskräfte mit spürbarem Schub.

Sicherheit: Wer sich auf Systeme verlassen kann, die vor Unfällen warnen, kann auf Gefahren schnell reagieren.

Technik: Der Diesel des V60 D6 AWD leistet 215 PS, dazu gibt es 70 Elektro-PS. 78 600 Franken kostet der Einsteiger.

Ab Herbst 2012 soll der Volvo V60 mit Diesel-Hybridmotor und Allrad-Antrieb an den Start gehen. Wir konnten den Prototypen in Zürich bereits fahren.

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Wir heissen alle Racer HERZLICH WILLKOMMEN Gaetano, Valeria und Marco Bivona werden aus Ihrem Event ein grosses Fest machen und alles tun, um Ihnen und natürlich auch Ihren Gästen einen unvergesslichen Tag oder eine lange Motorsport-Nacht zu gestalten.


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12 www.autosprint.ch Suzuki-Extra Tuning ganz nach Ihren Wünschen Wenn Sie Ihrem Suzuki Swift Sport eine ganz persönliche Note geben wollen, dann können Sie zwischen drei TuningPaketen wählen, die vom Importeur in der Schweiz aktuell angeboten werden. Dabei wird am Motor nichts verändert. Hier geht es vor allem bei den beiden

Markant: Das Design der Karosserie wirkt sehr dynamisch. Mit 1040 Kilogramm zählt der Suzuki Swift Sport zu den leichtesten in seiner Klasse.

Swift Sport Heck: Tiefer gelegt ist der Suzuki Swift Sport wirklich ein echter Hingucker.

ersten Paketen um die Optik des Wagens und es gelten die allgemeinen Garantiebedingungen des Herstellers. S Tuning Basis für 890 Franken: Attraktive Doppel-Stripes auf Motorhaube, Dach und Heckdeckel.

Lackierung: Alle Teile des Fahrzeuges in einer Farbe. Das macht Eindruck.

S Tuning Plus für 1490 Franken: Doppel-Stripes auf Motorhaube, Dach (Dach negativ foliert) und Heckdeckel. S Tuning Pro für 5990 Franken: zusätzlich zum S Tuning Paket Plus gibt es Front-, Seiten- und Heckschürze in Folien: Durch die Stripes hebt sich der Swift Sport von anderen Fahrzeugen deutlich ab.

Wagenfarbe, Tieferlegungssatz sowie Alufelgen in der Dimension 17 Zoll in Mattschwarz inklusive Bereifung. Die Fahrzeuge können bei jedem Vertreter der Marke bestellt werden. Weitere Informationen gibt es auch im Internet. Die Preise verstehen sich einschliesslich Mehrwertsteuer.

Viel Spass für kleines Geld Mehr Leistung, weniger Verbrauch: Der Suzuki Swift Sport der zweiten Generation ist gegenüber dem Vorgänger konsequent weiterentwickelt worden. Dass die Marke mit diesem Konzept in die richtige Richtung rollt, zeigt die steigende Beliebtheit des Modells vor allem bei der jüngeren Generation.

Kilometer gesunken. Der CO2-Ausstoss beträgt 147 g/km. Mit diesen Werten kann man wirklich leben. Die optisch auffälligsten Unterschiede: zwei dicke Auspuffendrohre gucken aus dem Heckdiffusor, der Kühlergrill ist breiter und die Nebelscheinwerfer sind in drei spitze Stäbe eingebettet. Das Design ist alles andere als langweilig. Klare Kante - das hat Charakter. Innen zieht sich eine saubere Verarbeitung als roter

Faden durch den Swift Sport. Das dunkle Leder an Lenkrad und Schaltknauf ist mit rotem Zwirn vernäht. Zur Basisausstattung gehören unter anderem Sportkit (Sportfahrwerk, Spoiler, Bremsen, Sportsitze), 17-Zoll-Alufelgen, Keyless Entry & Start, Start-Knopf Engine, Tempomat, automatische Klimaanlage, getönte Scheiben, elektrisch einklappbare Rückspiegel, Parksensoren hinten, Sitzheizung vorne, ESP, sieben Airbags sowie die Metallic/Pearl-Lackierung. Dass der flinke Flitzer nicht nur auf der Strasse gut ankommt, sondern auch im Suzuki Grand Prix in der Kategorie der Markenpokale auf der Piste immer wieder für Fahrspass pur sorgt, das zeigen wir Ihnen auf Seite 14 in der HalbzeitBilanz der laufenden Saison. www.suzukiautomobile.ch

Suzuki hat seinem Sportler ein speziell entwickeltes Sechsganggetriebe spendiert. Das ist sehr gut abgestuft und sauber geführt. Im Vergleich zum Vorgänger hat der neue Swift Sport zwar um elf auf 136 PS zugelegt, und auch das Drehmoment des 4-Zylinders mit 1,6 Liter Hubraum ist um zwölf auf 160 Newtonmeter gestiegen. Dennoch ist der Norm- Ausstattung: Der Einführungspreis beträgt 23 990 Franken. Darin ist ab Werk auch ein verbrauch von 7,0 auf 6,4 Liter je 100 Radio/CD/MP3 mit USB-Anschluss und sechs Lautsprechern enthalten. Siehe oben.

Attraktiv: Die Mehrspeichenfelgen passen perfekt zum Suzuki Swift Sport, den es nur als 3türer gibt. Der Wagen lässt sich durch die grosse Heckklappe und die tief angesetzte Ladekante bequem beladen. Neben Weiss stehen weitere fünf Farben zur Wahl.


Suzuki-Extra

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Beach Soccer, Motorsport und Tennis prägen das Image

Sondermodelle

Mehrwert-Paket: Dazu gehört eine Komplett-Winterbereifung und beim SX4 ist sogar ein Navigationssystem dabei.

Sparen Sie mit Piz Sulai

Die 4x4-Wintersondermodelle PIZ SULAI erleben eine Neuauflage. Bereits zum vierten Mal bringt Suzuki auf den Herbst in der Schweiz die beliebten Sondermodelle zu attrakti- Navigationssystem (SX4) und Cash-Boven Preisen mit Kundenvorteilen von nus. Die sechs PIZ SULAI-Sondermodelle bis zu 10 800 Franken auf den Markt. stehen ab August ab 19 990 Franken (Swift 1.2 GL 4x4 PIZ SULAI) beim SuzukiDie 4x4-Versionen des Swift und SX4 Vertreter. Den SX4 PIZ SULAI gibt es ab 21 werden als PIZ SULAI erhältlich sein. Die 190 Franken (1.6 GL 4x4). Die PIZ SULAIKäufer profitieren beim Kauf eines neuen Sondermodelle waren massgeblich an PIZ SULAI kostenlos von Zusatzausstat- den in jüngster Vergangenheit erzielten tungen wie Komplett-Winterbereifung, Verkaufsrekorden von Suzuki beteiligt.

Unter der Schirmherrschaft von Suzuki wird das nächste Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Beach Soccer Sports eingeläutet. Nach acht Jahren des Wachstums und dem Aufbau eines Bekanntheitsgrades von über 80 Prozent bei den 15- bis 29jährigen lanciert Beach Soccer eine nationale Top-Liga. 16 besten Teams spielen von Mai bis September um den Schweizermeistertitel. Die Events (6x Deutschschweiz, 2x Romandie, 1x Tessin) verteilen sich auf die ganze Schweiz und dauern jeweils zwei Tage. Hanspeter Bachmann: „In den letzten Jahren erlebte Suzuki einen echten Boom, die Verkaufszahlen konnten fast verdreifacht werden. Auch Beach Soccer erlebt einen Boom, nicht zuletzt dank der erfolgreichen Nationalmannschaft, die Suzuki ebenfalls als CarSponsor unterstützt. Wir haben mit Beach Soccer eine langfristige Partnerschaft

vereinbart, weil wir an das attraktive Konzept dieser jungen und dynamischen Sportart glauben.“ Damit nicht genug: Suzuki Schweiz organisiert daneben den Suzuki Grand Prix für Motorsportfans und ist Hauptsponsor des Suzuki Tennis Grand Prix. www.suzukibeachsoccerleague.ch

Action: Neben der Show geht es darum, Nachwuchs für die Nationalmannschaft der Schweiz zu gewinnen.

Hanspeter Bachmann, Geschäftsführer Suzuki Automobile Schweiz AG

„Wir bieten Fahrspass zu vernünftigen Preisen“ Suzuki passt in die Zeit. Was ist in Zukunft noch zu erwarten? Die Zukunft fordert effiziente und sparsame Fahrzeuge, welche Suzuki schon immer angeboten hat. Viele unserer Modelle erreichen schon heute die Emissionswerte, welche in Zukunft gefordert werden. Der neue Swift Turbo-Diesel stösst gerade mal 106 g/km CO2 aus, beim Alto sind es sogar nur 99 g/km. Welche Modelle kommen in der Schweiz besonders gut an? Aufgrund der Topographie kommen vor allem die 4x4-Modelle sehr gut an. Der Swift 4x4 gehört zu den wenigen Fahrzeugen in der Kompaktklasse, welche über einen Allradantrieb verfügen, das ist unser Bestseller. Der Swift 4x4 wurde von der Autoumweltliste (VCS) als umweltfreundlichstes Fahrzeug mit Allradantrieb prämiert. Des weiteren erfreut sich auch der SX4 mit dem Allradantrieb i-AWD von Suzuki grosser Beliebtheit, weil er als kompakter 4x4-Crossover perfekt die Bedürfnisse der Schweizer Kundschaft abdeckt. Wie gehen Sie mit dem starken Franken und Direkt-Importen um? Einerseits grenzen wir uns mit exklusiv

für den Schweizer Markt konzipierten Sondermodellen wie zum Beispiel den Piz Sulai 4x4 gegenüber den Direktimporten ab. Andererseits gewähren wir trotz unserer bereits sehr attraktiven Preise auf unseren Autos noch Mehrwert-Sondermodell-Pakete und Cash-Boni, wodurch die Käufer von bis zu 10 800 Franken Kundenvorteil profitieren. Des weiteren bieten wir nebst

der 3-jährigen Werksgarantie auch kostenlos eine 3-jährige Assistance an. Das heisst mit einem bei uns gekauften Suzuki sind die Kunden drei Jahre sorglos unterwegs, wir kommen für alle Unkosten (Reise-, Rückführungs-, Übernachtungskosten) auf. Auf Wunsch bieten wir zudem eine optionale Garantieverlängerung für das vierte und fünfte Jahr an. Darin inbegriffen ist die Ver-

längerung der Suzuki Assistance wodurch der Kunde dann fünf Jahre sorglos mit seinem Suzuki unterwegs sein kann. Der von uns geschulte Suzuki-Vertreter sorgt für eine professionelle und fachmännische Ablieferung. Sie haben eine sehr treue Händlerschaft. Was ist Ihr Geheimnis? Wir pflegen ein sehr gutes und partnerschaftliches Verhältnis und unterstützen die Händler soweit als möglich. Der Erfolg der letzten Jahre war nur dank unserem starken Netz mit 209 Stützpunkten möglich. Der Grand Prix ist ein Erfolg. Welche Bedeutung hat der Event? Dieses Jahr sind wir zum ersten Mal mit dem neuen Swift Sport an den Start gegangen und prompt ist es von den Teilnehmerzahlen her die bislang erfolgreichste Saison. Dass wir dieses Engagement seit neun Jahren durchziehen zeigt, dass der Event bei unseren motorsportbegeisterten Kunden einen hohen Stellenwert geniesst. Die Teilnehmerzahl ist natürlich nie vergleichbar mit unseren Engagements im Hanspeter Bachmann: „Alle unsere Fahrzeuge werden unter dem Swiss Edition Tennis oder Beach Soccer, aber die GrandLabel ausgeliefert. Die Kunden erhalten ein perfekt aufbereitetes Auto. Dieses Prix-Teilnehmer sind für uns echte MarkenBotschafter für Suzuki. Auto ist direkt aus dem Suzuki-Werk ohne Umwege in die Schweiz gelangt.“


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14 www.autosprint.ch Motorsport Drei Ladies kämpfen um jeden Punkt

Markenpokale

Halbzeit, die ersten Meister

Wer sich live davon überzeugen möchte, wie hart Cyndie Allemann kämpfen kann, der sollte einen Lauf der LO Schweizer Kart-Meistertschaft (beachten Sie bitte auch den Bericht auf Seite 25) erleben. Und wenn die Pilotin nicht in einem Flitzer des Teams Spirit unter-

Suzuki Grand Prix: Fabian Eggenberger gewann alle fünf Läufe. Sandro Fehr war in Bière schneller, erhielt aber unverdient Strafsekunden aufgebrummt (oben).

Cyndie Allemann: In Japan mit Audi am Start und in der Schweiz fährt sie Kart.

wegs ist, dann ist sie in Japan in der Super GT mit einem Audi R8 LMS mit beachtlichem Erfolg am Start. Auf die vier Ringe setzt auch Rahel Frey in den Deutschen Tourenwagen Masters mit einem Audi A5 DTM. So richtig in

Rahel Frey: Die Pilotin will nicht länger das Schlusslicht bei den Rennen sein.

Fahrt gekommen ist sie noch nicht, das aber soll sich in dieser Saison noch ändern. Rahel Frey: „Ich habe mich an das Auto gewöhnt, das Team arbeitet perfekt und nun liegt es an mir, weiter nach vorne zu kommen.“

In den Breitensportserien von Abarth, Mini, Opel und Suzuki geht es nach einer hart umkämpften ersten Saisonhälfte in die Sommerpause. Die Titelfavoriten zeichnen sich zwar ab, entschieden ist noch nichts. Während die übrigen Markencups bei den Teilnehmerzahlen auf dem bisherigen Niveau stagnieren, erlebt der Suzuki Grand Prix einen beachtlichen Aufschwung. Viele Interessenten haben den neuen Swift Sport abgewartet, bevor sie sich für diesen Pokal entschieden. Das Angebot von Suzuki ist so überzeugend, dass nun bis 20 der agilen Fronttriebler starten. Beschränkten sich bisher etliche

Piloten darauf, im Slalom zu punkten, gaben einige Spitzenfahrer der GP-Wertung den Vorzug, die auch Sprints umfasst. Alle bisherigen Läufe waren Slaloms, und der Sieger hiess immer Fabian Eggenberger. Der Zürcher erkannte schnell, dass der Swift Sport feinfühliger gefahren werden muss als das bisherige Modell. Inzwischen haben Sandro Fehr und Patrick Flammer den Dreh ebenfalls raus, zudem kommen junge Fahrer wie Meverick Gerber immer besser in Schwung In der Mini Challenge Switzerland spielt neben Talent die Erfahrung eine entscheidende Rolle, und daher haben Newcomer ebenfalls einen schweren Stand. Nach vier Slaloms und zwei

Andrina Gugger: In dieser Saison wird sie noch fünf Läufe der Serie fahren.

Auf die nächsten Rennen setzt auch Andrina Gugger, die sich in den ADAC GT Masters im Porsche 911 GT3 R des Teams Fach Auto Tech langsam aber sicher immer weiter nach vorne kämpft. Fortsetzung: 13. bis 15 Juli auf dem Nürburgring. www.cyndieallemann.ch www.rahelfrey.ch www.andrinagugger.ch

Mini Challenge Switzerland: Zu Sieger Marcel Muzzarelli (Mitte) gesellten sich in Chamblon Roger Vögeli (links, 2.) und Gion Mark (rechts, 3.). Dino Wintsch holte sich beim Sprint im italienischen Varano seinen ersten Mini-Sieg.

Sprints liegt zwar der Titelverteidiger Marcel Muzzarelli knapp in Front, aber für die nachfolgenden Dino Wintsch, Fabio Nassimbeni und Thierry Kilchenmann ist noch alles möglich. In ihrem zweiten Cupjahr zugelegt haben Gion Mark, Roger Vögeli und Davide Fiorina. Gion Mark schaffte es dreimal aufs Podest, die beiden anderen zumindest einmal. Gar nicht nach Wunsch lief es bisher dem letztjährigen Gewinner der Race Class, Daniel Baumeler. Der deutsche Challenge-Mini wurde nämlich durch Motorprobleme eingebremst. Nicht zuletzt deshalb führt der Zürcher Bernie Wyss gegenwärtig das Zwischenklassement vor Daniel Baumeler an. Nach der Sommerpause wird das MCS-Programm mit zwei Bergrennen fortgesetzt. Der Trofeo Abarth Slalom findet nur bei Slaloms statt. Im grossen SupersportFeld für seriennahe Abarth-Modelle ist Andy Schweizer auf seinem Cinquecento wie 2011 klar die Nummer eins. Der Walliser Achille Cesarino wird aber immer schneller, und auch Routinier Rolf Tremp hat noch nicht resigniert. In der Kategorie Corsa ist der Jurassier Sylvain Burkhalter mit seinem getunten 500 nicht nur mate-


Motorsport

der Saison sind in Sicht

Trofeo Abarth Slalon: In der Kategorie Supersport sind Achille Cesarino (links) und Rolf Tremp (rechts) die härtesten Gegner von Andy Schweizer. Die schnellste Zeit in der Abarth Corsa fährt stets Sylvain Burkhalter auf seinem 500 in Rennversion.

rialmässig am besten gerüstet, sondern er beherrscht den Flitzer auch gekonnt. Mauro Rossis historischer Fiat Abarth 850 TC schliesslich weckt Erinnerungen. Mit über 30 Fahrzeugen, die während einer Saison von bis zu 200 Piloten bewegt werden, zählt die OPC Dealer Challenge zu den beliebtesten MarkenPokalen auf den Schweizer Rennpisten. Nach vier Läufen steht das Flammer Speed Team (Autocenter K. Flammer, Glarus) vor dem AHG Cars Team 1 (Automobiles Belle-Croix SA, Villar-sur-Glane) und dem GSW OPC Team (Garage Sägesser AG, Worb) an der Spitze. Christian Mettler, im Vorstand des GM-Händlerverbandes für die sportlichen Aktivitäten verantwortlich: „Leider ist unser Angebot, dass

auch Kunden mit ihrem eigenen Fahrzeug starten können, noch nicht richtig zur Kenntnis genommen worden. Daran wollen wir noch kräftig arbeiten.“

www.suzukiautomobile.ch www.minichallenge.ch www.abarth.ch www.opc-challenge.ch

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Peter Rikli ist Vizemeister der FIA ETCC Zum Saisonfinale des FIA ETCC in Imola kann sich Peter Rikli mit seinem Team trotz eines Ausfalls über den zweiten Rang in der Gesamtwertung freuen. Christian Fischer jubelte über seinen ersten Podiumsplatz des Jahres. Peter Rikli: „Unsere konstanten Leistungen und einige Podiumserfolge haben zum Erfolg beigetragen. In einem so harten Wettbewerb so weit oben zu stehen, das ist schon super.“ Vor Glück platzen kann auch Christian Fischer: „Ich habe das Auto beinahe ins Ziel getragen. Nach all dem Pech der vergangenen Rennen mit Nachtschichten für das Team, ist dies ein mehr als nur versöhnlicher Saisonabschluss.“ Mit 23 Punkten ist Christian Fischer Sechster in der Meisterschaftswertung. www.rikli-motorsport.ch Glücklich: Stolz zeigt Christian Fischer seinen Pokal für den Platz auf dem Treppchen.

Opel OPC Dealer Challenge: Beim Auftakt in Frauenfeld konnten sich Christian Zimmermann, Fabio Gubitosi und Stephan Tschaggelar an die Spitze setzen. Es stehen noch vier Läufe an.

Verpflegung für Pilot und eine Begleitperson werden organisiert und übernommen.

10. bis 24. August 2012 wird Ihnen ein Opel Corsa OPC Nürburgring Edition gratis zur Verfügung gestellt. So können Sie sich an die Leistung des 1,6-Liter-OPC-Turbomotors mit 210 PS und an das maximale Drehmoment von 280 Newtonmeter gewöhnen. Wichtig ist, dass Sie die für Sie optimale Sitzposition finden und dass Sie kurze Schaltwege- und zeiten trainieren können. Am 15. September 2012 gilt es ernst: Als Gastfahrer im Doppelstart werden Sie vom Spitzenfahrer Fabio Gubitosi betreut, der Ihnen mit Tipps für schnelle Zeiten zur Seite steht. Alle Kosten und Utensilien für den Renneinsatz wie Tages-Lizenz, Helm,

So können Sie mitmachen: Gehen Sie auf die Webseite www.autosprint.ch, klicken Sie auf den Gewinn-Button und tragen Sie sich im Wettbewerb-Formular ein. Vergessen Sie bitte nicht, die Fragen zu beantworten. Teilnehmen kann jede Leserin und jeder Leser mit Schweizer Wohnsitz, die oder der seit mindestens drei Jahren einen Führerausweis besitzt. Teilnahmeschluss ist der 31. Juli 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nicht teilnehmen können Mitarbeitende von Opel Suisse, Yokohama, GMAC und Mobil 1.

Opel Corsa OPC Nürburgring Edition: Die Fahrzeuge vom Opel Performance Center werden in keinem europäischen Land so gut verkauft wie in der Schweiz.

Sportlich: Griffiges Lenkrad, ein kurzer Schaltknauf und übersichtliche Anzeigen gehören zur Serienausstattung ab Werk.

Wettbewerb

Haben Sie Lust auf schnelle Slaloms? Wer mal so richtig Rennluft schnupWenn Sie die Fragen, zum Beispiel was pern möchte, der kann bei der Opel die Abkürzung OPC bedeutet, richtig beantOPC Dealer Challenge am 15. Septem- worten können, dann haben Sie die Chance, ber 2012 in Ambri an den Start gehen. einen attraktiven Preis zu gewinnen: Vom


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16 www.autosprint.ch Motorsport Drei Piloten auf dem Weg an die Spitze Im Porsche Carrera Cup Deutschland kommt Philipp Frommenwiler aus Kreuzlingen im Team Attempto Racing immer besser zurecht. Beim achten und neunten Lauf rauschte er ohne grosse Probleme bei brütender Hitze auf dem

Locker: Ilya Melnikov (rechts) und Rinat Salikhov wollen bei den Rennen des Porsche Sports Cup Suisse vor allem viel Spass haben. Bis Ende der Saison möchte Ilya Melnikov mit seinem GT2 R näher an die GT3 Cup herankommen. Wenn er weiter so fährt, wird ihm das auch gelingen.

Philipp Frommenwiler: „Es war hart, aber wir konnten uns durchsetzen.“

Norisring (Nürnberg) auf die Ränge 4 und 5. Sein Ziel, die Saison unter den Top Ten zu beenden, rückt näher. Am Grand Prix in Monaco konnte der Schweizer Nico Müller einen wichtigen Neuzugang in seinem Sponsoringportfolio begrüssen. Oakley wird ihn zu-

Porsche Sports Cup Suisse

Nico Müller: „Es läuft immer besser. Die Saison werden wir gut abschliessen.

Der Benjamin gibt mächtig Gas

künftig mit ihren Produkten ausstatten. Darüber hinaus wird Oakley mit dem Ellipse-O-Logo auf dem Rennwagen und dem Helm von Nico Müller präsent sein. Alle Ergebnisse zu Rennen der Formula Renault 3.5 finden Sie auch im Internet. Ein dritter Rang wie in Valencia in der GP2

Beim dritten Saisonlauf des Porsche Sports Cup Suisse im französischen Le Castellet startete Ilya Melnikov. Mit seinem 750 PS starken 911 GT2 Sportec jagte er die GT3 Cup Fahrzeuge. Seinen Namen sollte man sich merken. Das hat mehrere Gründe.

dem ist er vorne mit dabei. Sein 911 GT2 wurde vom Strassenfahrzeug zum Rennwagen umgerüstet. 911 GT2 R heisst das giftgrüne Monster nun, das von Sportec aufgebaut wurde. Doch die Frage drängt sich auf – warum nicht gleich einen fix fertigen GT3 Cup Rennwagen von Porsche kaufen? Ilya Melnikov: „Ich habe das Auto Mit 23 Jahren ist Ilya Melnikov der jüngste Teilnehmer in der Serie. Trotz- seit 2009. Da wurde immer wieder was

umgebaut. Vergangenen Winter habe ich dann entschieden, etwas Spezielles daraus zu machen.“ Speziell ist der GT2 auf jeden Fall geworden, nicht nur wegen der Farbe. Das Fahrzeug leistet rund 750 PS und wiegt nur 1230 Kilogramm. Das Nachwuchstalent erklärt: „Der Umbau war interessant und lustig. Zudem ist der GT2 R viel wartungsfreundlicher als ein Cup. Und viel schneller! Da das Fahrzeug in nur zwei Monaten umgebaut wurde, sind natürlich noch ein paar Feineinstellungen nötig.“ Ilya Melnikov orientiert sich nach oben. Bis zum Ende der Saison möchte er mit den schnellen GT3 R-Boliden mithalten können. Auf der schnellen Strecke in Le Castellet macht das Turbomonster vor allem auf den Geraden Zeit gut. In den kurvigen Abschnitten kann der GT2 R nicht mit den GT3 R mithalten. Noch nicht. Schlussendlich holte sich Ilya Melnikov Rang zwei im Sprintrennen. Im Langstreckenrennen fährt er mit Teamkollege Andreas Hodel auf Platz vier. Ein klares Saisonziel setzt sich Ilya Melnikov nicht. Schliesslich absolviert er im Porsche Sports Cup Suisse seine erste komplette Saison, davor gab’s sporadische Einsätze in der VLN oder einige Ausflüge auf die Nürburgring Nordschleife: „Die Atmosphäre im Sports Cup Suisse gefällt mir sehr gut. Es sind tolle Strecken und es wird schnell, aber dennoch rücksichtsvoll gefahren.“

Fabio Leimer: „In Silverstone werden wir uns von der starken Seiten zeigen.

ist für Fabio Leimer gut, aber noch nicht der Platz, auf dem er wirklich stehen möchte. Am Wochenende 6. bis 8. Juli geht es in Silverstone in die nächste Runde. www.philippfrommenwiler.ch www.nicomueller.ch www.fabioleimer.ch

Umbau: Der Porsche 911 GT2 von Ilya Melnikov wurde von der Sportec AG in Höri bei Zürich (www.sportec.ch) auf sportlichen Einsatz getrimmt. Der giftgrüne Bolide leistet rund 750 PS bei einem Gewicht von nur 1230 Kilogramm. Die kompletten Rennresultate des dritten Laufs im Porsche Sports Cup Suisse finden Sie unter unter www.porsche-clubs.ch.


Motorsport

Marcel Fässler im Gespräch

„Bei Audi fühle ich mich richtig wohl!“ Gastgeber: Marcel Fässler sprach mit AutoSprintCH bei der AMAG Retail in Kreuzlingen, wo er von Geschäftsführer Jesus Joga begrüsst wurde. Marcel Fässler: „ Leider bin ich zu selten am Bodensee.“

Wie fühlt man sich, wenn man gleich zwei Mal hintereinander als Sieger die extrem harten 24 Stunden von Le Mans beenden kann? Einfach Klasse. Irgendwie hatte ich auf die Wiederholung unseres Erfolges vom vergangenen Jahr gehofft. Aber man weiss ja nie. Es sind 24 lange Stunden, jede Minute kann etwas passieren. Da braucht man schon starke Nerven und Kollegen, die einen verstehen. Ende diesen Jahres läuft der Vertrag als Werksfahrer für Audi aus. Haben schon andere Hersteller angeklopft? Ganz ehrlich, darüber haben wir uns wirklich noch keine Gedanken gemacht. Es gibt für mich eigentlich auch keinen Grund, ernsthaft über einen Wechsel

nachzudenken. Ich kann meine Situation bei Audi schon mit der bei anderen Teams vergleichen. Kurz gesagt: Ich fühle mich richtig wohl. Wenn das Team bei Audi eine wichtige Rolle spielt, dann werden bei der Entwicklung der Wagen doch sicher die Piloten einbezogen? Bei den Rennen kann ich zeigen, was ich leisten kann und wie ich das Auto verstehe. So werde ich bei Entscheidungen, die das Auto betreffen, einbezogen. Ich habe bei Audi viel gelernt und weiss das Vertrauen, das in mich gesetzt wird, sehr zu schätzen. Für mich ist es ganz wichtig, dass Harmonie herrscht. Dann kann man besser arbeiten und falls Probleme auftreten sollten, schnell gemeinsam eine Lösung finden. Triumph: Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît Tréluyer lassen sich nach ihrem zweiten Sieg in Le Mans feiern. Der Audi R18 e-tron quattro lief wie am Schnürchen.

Harmonie im Privatleben, aber auch in der Boxengasse. Wie kann man beides vereinen, ohne dass sich jemand benachteiligt fühlt? Man muss genau und ehrlich darüber nachdenken, wie man sich seine Zeit einteilen möchte. Klar, Job ist Job, aber es gibt noch andere Prioritäten, die berücksichtig werden müssen. Zum Beispiel die Familie. Ist doch klar: Wenn ich stundenlang am Computer sitze, um meine Homepage mit Nachrichten zu füllen, dann fehlen mir diese Stunden für meine Töchter. Ich finde es einfach nicht erstrebenswert, wenn Shana, Yael, Elin, Delia und natürlich meine Frau Isabel mich nur noch vom Fernsehen kennen. Gibt es einen Punkt, an dem Marcel Fässler mal gedacht hat: Das reicht, ich habe meine Familie, ich mache Schluss mit der Rennerei? Mit 36 Jahren ist das wohl etwas zu früh. Ich habe noch viel vor. Jetzt geht es darum, dass wir in der FIA-Langstreckenmeisterschaft mit dem Audi R18 e-tron quattro den Titel holen. Das haben wir uns fest vorgenommen. Beim nächsten Rennen in Silverstone am 26. August treffen wir wieder auf Toyota, die mit ihren TS030-Hybrid in Le Mans wirklich Pech hatten. Das sind Kollegen, die man ernst nehmen muss. Dass die Technik funktioniert, haben wir nach dem Start in Le Mans in diesem Jahr deutlich zu spüren bekommen. Wir sind echt gespannt.

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Drei Teams hoffen auf mehr Punkte Nach einem durchwachsenen Grossen Preis von Europa hat das Sauber F1 Team höhere Erwartungen für den Britischen Grand Prix in Silverstone am 6. bis 8. Juli. Der Sauber C31-Ferrari wird zum neunten Lauf der FIA Formel-1Weltmeisterschaft mit Weiterentwicklungen antreten. Kamui Kobayashi, der in Valencia ein gutes Qualifying fuhr und

Peter Sauber: In Silverstone erwartet er Punkte oder sogar einen Podestplatz.

anfangs an vierter Position im Rennen lag, ist trotz einer anhängigen Startplatzstrafe zuversichtlich. Sergio Pérez fokussiert sich auf den Samstag, er will sich wieder weiter vorne qualifizieren. Immerhin. Simona De Silvestro konnte Simona De Silvestro: Endlich konnte sie ein Rennen bis zum Ende durchfahren.

sich bei den Iowa Corn Indy 250 mit dem Nuclear Clean Air Energy Lotus HVM Racing Team nach einem Start vom 22. Platz bis zum Ende des Rennens auf Postion 14 vorarbeiten. Das ist in der laufenden Saison für die Schweizerin das Alain Menu: Der Hut passt perfekt zum nächsten Lauf der WTCC mit Chevrolet in Brasilien.

bisher beste Ergebnis. Simona De Silvestro: „Wenn ich mehr Leistung zu bieten hätte, wäre ich trotz des miserablen Wetters weiter nach vorne gekommen.“ Das wünscht sich auch Alain Menu in der World Touring Car Championship: „Beim nächsten Lauf am 22. Juli in Brasilien muss es endlich krachen.“ www.sauber-motorsport.com www.simonadesilvestro.com www.fia-wtcc.com


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Toyota-Report

Land Cruiser & RAV4

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Verso-S und Urban Cruiser für Familien Mit dem Modell Yaris Verso besetzte Toyota vor zwölf Jahren die Nische der extra-geräumigen Kleinwagen. Dann folgten der Verso als eigenständige Modellreihe (ab 24 600 Franken) sowie der Verso-S. Der kompakte Van ist 3,99 Meter lang und wirkt ganz und gar nicht mehr kantig-kastig. Fünf Personen

Allrad für den Alltag Fahrzeuge mit Allradantrieb gibt es bei Toyota für jeden Bedarf. Der Land Cruiser ist mit seiner über 60-jährigen Produktionszeit schon Legende und der kleinere RV4 hat über die Jahre viele Freunde gefunden. Toyota Land Cruiser V8 wurde grundlegend überarbeitet. Neben zahlreichen optischen und technischen Modifikationen gibt es ihn weltweit mit dem ersten Wende-Assistenten. Das System ist in das fünfstufige geländeabhängige Geschwindigkeitsregelsystem Crawl Control integriert. Es erlaubt im abschüssigen Gelände und bei steilen Anstiegen eine konstante Fahrt in Schritttempo und hilft auch, das Fahrzeug wieder frei zu fahren, sollte es einmal stecken geblieben sein. Der Wende-Assistent bremst in besonders engen Kurven automatisch das Hinterrad auf der Fahrzeugseite ab, in deren

Land Cruiser V8: Sein Auftritt ist markant. Der Innenraum ist edel mit Holz und Leder gestaltet. Neu ist das Multimedia-Navi-System Toyota Touch Pro. Preis: ab 100 500 Franken

Richtung gelenkt wird, und reduziert somit den Wendekreis. Der Turbodiesel des Land Cruiser V8 mit 4,5 Liter Hubraum mit einem Drehmoment von 650 Nm und der 4,6-Liter-Benziner, die jeweils an ein 6-Stufen-Automatikgetriebe gekoppelt sind, leisten 272 oder 318 PS. Der Toyota RAV4 (Recreational Active Vehicle 4 wheel-drive) hat 1994 das Segment der kompakten Offroader begründet. Äusserlich besticht der Allrounder vor allem durch sein elegantes Frontdesign, im Innenraum mit einem überarbeiteten und aufgewerteten Interieur. Dank dem Toyota Optimal Drive-System erzielen die Motoren eine gelungene Balance zwischen Leistung und tiefsten Emissionswerten. In der 2,2-Liter-D-4D-Dieselvariante und als 2,0-Liter-Valvematic-Benziner erzeugt der

Verso-S: Das Design der Karosserie ist elegant und zeitlos. Innen geben grosse Fenster viel Licht. Praktisch ist der kurze Schaltknauf auf der Mittelkonsole.

haben Platz und der Kofferraum fasst zwischen 429 und 1388 Liter. Bei den Antrieben stehen ein 1,4-Liter-Diesel mit 90 PS sowie ein 1,3-Liter-Benziner mit 99 PS zur Wahl. Beide sind mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Die Verbräuche liegen laut Werk zwischen 4,3 und 5,5 Liter. Zur Sicherheitsausstattung gehören sieben Airbags, ESP, ABS, Bremsassistent und Traktionskontrolle. Die Preise beginnen bei 20 400 Franken. Land Cruiser 3.0 und 4.0: Als Diesel oder Benziner das ideale Auto für schwieriges Gelände. Preis: ab 52 100 Franken

RAV4 die geringsten CO2-Emissionen in seiner Klasse. Die Benziner verbrauchen unter sieben Liter und die Diesel zwischen sechs und knapp sieben Liter auf 100 Kilometer. Fahrstrecke. Urban Cruiser: Die Preise beginnen bei 22 300 Franken. Allrad nur als Diesel.

RAV4: Am Design der Front erkennt man die Familie, zu der der Crossover gehört. Die Rund-um-Sicht vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Preis: ab 30 650 Franken

Die gleichen Motoren werden auch beim Crossover Urban Cruiser angeboten. Der Fünftürer hat zwar nicht die Bodenfreiheit, aber immerhin Sitzhöhe und Proportionen eines Geländewagens. Und als Diesel sogar dessen Technik. Der 1.4 D-4D setzt auf variablen Allradantrieb und elektrisch zuschaltbare 50:50-Kraftverteilung aus dem RAV4. Bei normaler Fahrt treibt sie nur die Vorderräder an, auf rutschigem Grund variiert die Kraft.


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20 www.toyota.ch Mit Aygo und iQ hat Langeweile keine Chancen Der neue Toyota Aygo spicy. Dieser CityFlitzer verführt mit Stil und Charakter. Dazu gehört die ausdrucksstarke Metallic-Farbe Orange Spice. Das lebhafte Interieur präsentiert sich mit einer Kombination von dunkelgrau und orange auf den Sitzen und orangen Umrandungen von Anzeigen und Luftdüsen. Die Preise

Aygo: Das Auto vermittelt Lebenfreude pur. Und der 4,3 Liter Verbrauch, 68 PS und 102 g/km sind weitere Pluspunkte.

beginnen bei 12 990 Franken. Nichts ist unmöglich. Toyotas Firmenslogan wird besonders beim Kleinstwagen iQ deutlich, denn das zu einem Grundpreis ab 13 990 Franken erhältliche Fahr-

Toyota-Report

Hybrid nach Wunsch

So macht Zukunft wirkl

Yaris, Auris und Prius, Prius+ Wagon sind in der Schweiz Pioniere in der Vollhybrid-Klasse. Und im August folgt der Prius Plug-in-Hybrid. ckeln zusammen eine Systemleistung von Dann ist die Familie komplett. 100 PS. Mit diesem Antrieb beschleunigt Mit dem Yaris Hybrid bringt Toyota der Yaris Hybrid in 11,8 Sekunden von 0 die Vollhybrid-Technologie in die volu- auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgemenstärkste Fahrzeugklasse des euro- schwindigkeit von 165 km/h. In Sachen Effizienz und Emissionen päischen Automobilmarktes. Toyota hat den Hybrid Synergy Drive auf den Yaris übernimmt der Yaris Hybrid eine Fühabgestimmt. Ohne Nachteile für System- rungsrolle. Mit einem Durchschnittsvereigenschaften, Leistungsfähigkeit Platz- brauch von 3,5 Litern pro 100 Kilometer angebot oder Ladekapazität. Der Verbren- und einem Wert von 79 g/km rollt er nungsmotor und der Elektromotor entwi- mit gutem Beispiel voran. Er bietet dem

Design: Modifizierte Spoiler im Bereich der Radhäuser sowie die exklusiven Räder mit acht Speichen gehören zum Auftritt des Yaris.

Fahrer darüber hinaus die Möglichkeit, Etappen der Fahrstrecke rein elektrisch zurückzulegen. Innerorts kann der Yaris Hybrid mit einem Verbrauch von nur 3,1 Litern pro 100 Kilometer glänzen. Seit 28. Juni steht auch der Prius+ Wagon anlässlich der Waku Doki-Days bei den Händlern. Der Antriebsstrang des neuen Modells besteht wie beim Prius aus einem 99 PS starken 1,8-Liter VVT-i Benzinmotor und einem Elektromotor,

iQ: Der City-Flitzer macht durch sein Design auf sich aufmerksam. Es gibt ihn als Zwei- oder Vierplätzer. Prius+ Wagon: Der Raumriese bietet bis zu sieben Personen Platz. Um noch mehr Raum zu gewinnen, ist die Batterie in der Mittelkonsole eingebaut. Die Preise: ab 40 500 Franken (Luna, inklusive Waku Doki-Prämie).

zeug ist der kompakteste Viersitzer der Welt. Der 68 oder 98 PS starke 1,0 (oder 1,33)-Liter-Benziner ist genügsam im Verbrauch (im Schnitt gut vier Liter auf 100 Kilometer), die CO2-Emissionen sind mit 99 g/km oder je nach Getriebe beim 1.33 bis zu 120 g/km gute Werte für den Schutz der Umwelt. Beide Modelle gibt es in den Versionen Terra, Luna und Sol.

Auris: Das Vollhybrid-System ist exklusiv für Europa entwickelt worden. Der Fahrmodus kann jederzeit in der Armaturentafel verfolgt werden. Die Preise: ab 30 900 Franken (Luna, inklusive „Nichts ist unmöglich“-Prämie).

Prius Plug-in-Hybrid: Das System kann über eine konventionelle elektrische Energiequelle in nur 1,5 Stunden aufgeladen werden. Die Lithium-Ionen-Batterie stellt kraftvolle Beschleunigung sicher und bietet eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.


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„Da kommt wirklich Freude auf“ Wie in der Garage Schlauri AG in Kreuzlingen war auch bei anderen Toyota-Vertretern in der Schweiz Freude, Begeisterung

ich Spass Markant: Die Vollhybrid-Version ist an Veränderungen an der Karosserie zu erkennen. Die Front zeichnet sich dynamischer. Den Yaris gibt es nur mit fünf Türen.

die gemeinsam eine Systemleistung von 136 PS entwickeln. Die Spitze wird mit 165 km/h angegeben. Mit 1,58 Meter ist der Wagon nit bis zu sieben Sitzplätzen achteinhalb Zentimeter höher als die Limousine. Eine Bestmarke setzt der Raumriese beim Verbrauch. Im Durchschnitt konsumiert der Van laut Angaben des Werks 4,1 Liter auf 100 Kilometer und der Emissionswertwert liegt bei nur 96 g/km. Damit unterbietet er Mitbewerber seines Segments deutlich. Das Voll-Hybrid-System des Auris wurde exklusiv für den europäischen Markt entwickelt. Die kompakte Limou-

Ausstattung: Schon die Basisversion Luna (ab 24 500 Franken) bietet Klimaautomatik, CVT-Getriebe und ein attraktives Cockpit.

System: Unser Bild zeigt, wie der Motor und die Batterie untergebracht sind. Das spart in allen Bereichen viel Platz.

und Leidenschaft bei den Waku DokiDays angesagt. Inhaber Roland Doerig: „Viele unserer Gäste kannten die Bedeutung schon. Klar, dass der GT86 vor allem bei jungen Leuten im Mittelpunkt stand, aber noch stärker war das Interesse an den neuen Hybrid-Modellen. Da kommt wirklich Freude auf. Für uns war die sicher originelle Aktion trotz der herrschenden Bruthitze ein Erfolg.“

Slogan: Mit den sehr auffällig gestalteten Plakaten wurde für die Aktion geworben.

Service oder 45 000 Kilometer (was zuerst eintrifft), drei Jahre Werks-Garantie oder 100 000 Kilometer (was zuerst eintrifft), Garantie auf Hybridkomponenten über fünf Jahre oder 100 000 Kilometer (was Und auch das ist Waku Doki: Bis auf zuerst eintrifft), Durchrostungsgarantie die Reihen iQ und Dyna 200 gilt für alle über zwölf Jahre (ohne KilometerbeModelle von Toyota: Drei Jahre Gratis- schränkung) und drei Jahre Lackgarantie.

sine beschleunigt in rund zehn Sekunden von 0 auf 100 km/h und bietet dennoch einen Wert von nur 89 g/km. Die Fahrmodi ECO, Hochleistung und Elektro steigern die Leistung nach Bedarf. Alle in der Schweiz erhältlichen Hybrid-Modelle gehören in die umweltfreundliche Energieeffizienz-Kategorie A.

Garage Schlauri AG: Ivonne, Roland und Stephanie Doerig. Die neuen Modelle mit Hybrid-Technik stiessen auf reges Interesse. Der GT86 fand schnell einen Käufer.

Philipp Rhomberg, Generaldirektor Toyota Schweiz AG

„Hybrid ist mehr als nur eine Alternative“ Toyota setzt auf Hybrid-Technik. Sind Sie mit den Verkäufen in der Schweiz zufrieden? Ja, ich bin mit den Toyota Hybridverkäufen in der Schweiz zufrieden und ich bin überzeugt, dass wir noch ein grosses Potenzial haben, denn die Schweiz ist ein Hybridland. Heute haben wir bereits einen hohen Hybridanteil. Bei Toyota Personenwagen erreichen wir 17,1 Prozent, Toyota Personenwagen und Nutzfahrzeuge zusammen 16 Prozent. Addieren wir Lexus dazu, kommen wir sogar auf knapp 21 Prozent Hybride an der verkauften Flotte. Im Vergleich dazu beträgt der Hybridanteil in Europa nur 10 Prozent. In in der Schweiz werden wir 2013 schon auf einen Hybrid-Anteil von 25 Prozent kommen und wollen spätestens 2015 mehr als 30 Prozent Hybridfahrzeuge verkaufen. Motorsport ist neu einer Ihrer Schwerpunkt-Themen. Was ist in Zukunft zu erwarten? Dass wir die Emotionalität auch wieder durch Sportlichkeit zurückerhalten, ist Toyota-Präsident Akyo Toyoda zu verdanken. Was wir damit meinen, ist am besten

den tiefsten CO2-Ausstoss über alle auf der Rennstrecke zu beobachten. Die Toyota TS030 Hybrid haben ihr verkauften Neuwagen im Jahre 2011. Potenzial am Wochenende 16./17. Leichte Nutzfahrzeuge geJuni in Le Mans sehr eindrücklich behören zu Ihrem Programm. Wie wiesen. Die Aussage dahinter: Man steht es da mit der Umwelt? kann auch mit einem Hybrid hohe Wie in den Personenwagen verFahrleistungen und Fun haben. Das baut Toyota auch in den leichten ist die Weiterführung unser ureigeNutzfahrzeugen technologisch sehr nen DNA und eine logische Integrafortgeschrittene und effiziente Motion der eigenen Geschichte. toren. Unser langfristiges Ziel Zero Unser erst im März 2012 geEmission gilt für alle Produkte von gründete Toyota Swiss Racing Team Toyota weltweit. überzeugte bereits am ADAC Zurich Bei Toyota ist jetzt alles Waku 24-Stunden-Rennen auf dem NürDoki. Wie setzen Sie dieses Motburgring, dem härtesten Rennen der to in der Schweiz um? Welt. Toyota siegte in der Klasse Waku Doki ist ein Ausdruck aus V3 mit dem Serienfahrzeug GT86. Japan und steht für Freude, BegeisZudem haben wir mit dem GT86 am terung und Leidenschaft. Da wir alle diesjährigen Bergrennen Reitnau teilvon unseren neuen Modellen, dem nehmen. Weiter prüfen wir, in welYaris Hybrid, dem Prius+ Wagon und cher Aufstellung wir am 24-Stunden- Philipp Rhomberg: „Die Schweiz ist, das haben die dem Sportcoupé GT86 begeistert Rennen 2013 teilnehmen werden. bisherigen Verkäufe gezeigt, ein Hybridland. 2013 sind, haben wir dieses Thema als erwarten wir einen Anteil von 25 Prozent.“ Wir haben noch einiges vor. Unsere Dachkampagne für die Lancierung Kunden sowie Fans dürfen gespannt sein. CO2 und das werden wir Dank unserer gewählt. Die Krönung aller Schweizer Die schärferen CO2-Regeln grei- Vollhybrid-Technologie und den hochef- Aktivitäten waren die erfolgreichen Waku fen ab 1. Juli 2012. Wie ist die Situati- fizienten Benzin und Dieselmotoren auch Doki-Days Ende Juni. Nach wie vor könerreichen. Toyota und Lexus erreichen nen alle Neuheiten bei unseren Vertreon bei Ihrer Marke? Unser individuelles Ziel ist 126 g/km schon heute über ganz Europa gesehen tungen zur Probe gefahren werden.


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22 www.toyota.ch Feinschliff für Avensis Sedan und Wagon

Toyota-Report

Hilux, Hiace, Dyna

Toyota hat kräftig am Avensis gefeilt. In der Länge legt der Japaner um 15 Millimeter zu, was allerdings allein an den grösseren Stossfängern liegt. Dazu trägt der Avensis ein neues Gesicht mit einem veränderten Grill und neuen Scheinwerfern, die den Sedan als auch den Wagon breiter und flacher erscheinen lassen

Hilux: Die Front wurde bis zur A-Säule neu gestaltet. Kühlergrill, Stossfänger, Haube und die Scheinwerfer prägen das Erscheinungsbild. Innen sitzt man wie in einem Personenwagen der Mitteklasse. Avensis Wagon: Viel Platz für Insassen und das Gepäck. Die Preise beginnen bei 27 300 Franken (inklusive Prämie).

sollen. In die Scheinwerfer ist jetzt ein Tagfahrlicht integriert, die Nebelleuchten rücken weiter nach aussen. Auch den hinteren Stossfänger veränderten die Designer geringfügig. Dazu kommen besser erkennbare Rückleuchten (mit LED-Technik) und Nebelschlussleuchten. Zwei Benziner (147 und 152 PS) und drei Diesel (124 bis 177 PS) sorgen für Vortrieb. Den grössten Schritt macht der

Avensis Sedan: Die Preise starten bei 32 500 Franken (inklusive Prämie).

kleine Diesel, der immerhin 15 Prozent Kraftstoff einspart und statt 5,4 künftig 4,6 Liter (110 g/km) auf 100 Kilometer Fahrstrecke konsumiert. Die Materialien im Innenraum sind hochwertig und auch bei der Dämmung hat der Avensis nachgelegt. Ausserdem weisst das Navi Touch&Go den Weg besser. In der Version Touch&Go Plus verfügt das Gerät zusätzlich über eine Sprachsteuerung, 3D-Darstellungen und berechnet die Strecke bis zum Ziel noch genauer.

Tolles Trio für den Arbeitstag Drei Modelle, die beim Einsatz im harten Arbeitsalltag gut zu gebrauchen sind, hat Toyota in der Schweiz in der Palette der leichten Nutzfahrzeuge im Programm.

auf den Einsatz eines Turboladers mit elektrisch verstellbaren Leitschaufeln und durch die Verwendung neuer Einspritzventile zurückzuführen. Trotz mehr Power konnte der Durchschnittsverbrauch um einen Liter auf 8,2 Liter (kurzer Radstand) bis 8,3 Liter pro 100 Kilometer und damit der CO2-Wert um 25 Gramm auf 194 g/km reduziert werden. Der Dyna ist ein leichter Lastkraftwagen, der seit 1959 gebaut wird. In der Schweiz wird die Baureihe als Dyna 100 (ab 31 440 Franken), Dyna 150 und Dyna

200 angeboten. Angetrieben werden alle Modelle von einem 3.0 D-4D-Diesel mit 136 PS. Als Single oder Double Cab haben drei bis sechs Personen Platz. Die Nutzlast beträgt von 3,5 Tonnen bis zu 6,5 Tonnen. Der Hiace ist ein Nutzfahrzeug, das seit 1967 gebaut wird. Von Anfang an wurden die Karosserievarianten KleinDer Hilux Baujahr 2012 mit eleganbus, Kombi, Kastenwagen und Pritschenterem Design, hochwertiger Innen- sowie wagen produziert. In der Schweiz gibt aufgewerteter Serienausstattung ist als es ihn als Van oder Kombi. Bis zu sechs Single Cab, Extra Cab und Double Cab in Personen haben in dem robust gebauten den Versionen Linea Terra, Linea Luna, Fahrzeug Platz. Angetrieben werden alle Linea Sol und Linea Sol Premium mit Versionen jeweils von einem 2.5 kurzem Radstand ab 31 700 Franken D-D4-Motor mit 117 PS. Der Van erhältlich. Man kann zwischen den oder Kombi ist auch mit Allradandurchzugsstarken und sparsamen trieb zu haben. Die Verbräuche lieDieselmotoren mit 144 PS oder 171 gen im Schnitt bei 8,5 oder 9,3 Liter PS als 3.0 D-4D, manuellem 5-Gang(4x4). Die Preise beginnen mit kuroder Automatikgetriebe wählen. zem Radstand bei 34 750 Franken Alle Modelle haben Allrad mit Re(39 850 Franken mit Allrad). Alle Anduktionsstufe. gaben für die leichten NutzfahrzeuDer 2,5-Liter-Dieselmotor bringt jetzt 144 PS auf die Strasse. Die Dyna 200: Aufbauten als Kipper, Pritsche oder Kasten ge sind unverbindliche Nettopreise Leistungssteigerung um 24 PS ist sind möglich. Die Nutzlast beträgt bis zu 6,5 Tonnen. inklusive Mehrwertsteuer.

Hiace: Als Van (links) oder auch als geräumiger Kombi, in dem bis zu sechs Personen reisen können, wird der Hiace als ein robustes Fahrzeug geschätzt.


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GT86

Tradition hat wieder Zukunft

GT86: 4,24 Meter lang, 1,78 Meter breit, 1,29 Meter hoch und Radstand von 2570 Millimeter. Kompakter geht es in der Klasse kaum.

Innenraum: Das Lenkrad im GT86 hat es in dieser kleinen Grösse bei Toyota bisher nicht gegeben. Die Armaturen sind sportlich ausgelegt. Auch hinten kann man gut sitzen.

Vorbilder des Toyota GT86 (rechts): Der 2000 GT und der Sports (S) 800 (rechts unten). Jedes Modell dokumentiert den Zeitgeist seiner Epoche.

Dass er schnell ist, hat der neue Toyota-Bolide bereits bewiesen. Der Sportwagen verfügt über einen 200 PS starken 2.0-Liter-Boxermotor und er wuchtet 205 Nm Drehmoment über die Hinterachse auf die Strasse. Seit Ende Juni steht der 2+2-Sitzer zu einem Einstiegspreis von 41 900 Franken bei den Vertretern der Marke. Im Mittelpunkt der Entwicklung des Modells stand nicht ein schwerer, hubraumstarker oder zwangsbeatmeter Antrieb, der nur über elektronische Regelstysteme gebändigt werden kann, sondern ein niedriges Gesamtgewicht (1239 Kilo), ein tiefer Schwerpunkt (460 Millimeter) und eine ausgezeichnete Aerodynamik (cW-Wert 0,27). Deshalb erreicht der GT86 mit Hinterradantrieb und herkömmlicher Bereifung hervorragende Fahrleistungen. Mit Schaltgetriebe (6 Gang) spurtet der Toyota GT86 in 7,6 Sekunden von null auf 100 km/h. Mit 6-Gang-Automatik, die sich über Paddels am Lenkrad bedienen lässt, sind es 8,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 226 km/h bzw. 210 km/h. Nach EU-Norm gibt Toyota als Durchschnittsverbrauch 7,8 Liter je 100 Kilometer bzw. 7,1 Liter bei der Automatik an. Hintergrund: Die Bezeichnung GT86 lehnt sich in erster Linie an das Sportcoupé Corolla Levin an, der intern AE86 hiess. Es steht aber auch für das HubBohrungs-Verhältnis des Motors mit jeweils 86 Millimetern. Und der Innendurchmesser der verchromten AuspuffEndrohre beträgt ebenfalls 86 Millimeter. Als einziger aktueller Sportwagen verfügt der neue Toyota über einen kompakten und drehfreudigen Boxer-Frontmotor mit Hinterradantrieb. Auf dieses Konzept setzte auch der Toyota Sports (S) 800 mit Zweizylinder-Boxer vor 50 Jahren. Und noch eine Brücke in die Vergangenheit: Vom Design her soll der GT86 an den legendärsten aller Toyota-Sportwagen, den ab 1965 gebauten 2000 GT, erinnern. Mehr über den GT86 erfahren Sie auch unter www.autosprint.ch.

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Glück und Pech in Grüner Hölle und in Le Mans Die 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Le Mans, zwei der sicher härtesten motorsportlichen Begegnungen jeder Saison, haben in diesem Jahr mehr als deutlich gezeigt, wie schnell Jubel und bittere Enttäuschung beieinander liegen können. Le Mans 2012: Sébastien Buemi fuhr 2011 noch in der Formel 1. Dieses Jahr gab der 23-jährige sein Debüt in Le Mans, wo bereits der Grossvater fuhr. Für Toyota startete Buemi

Enttäuschung: Lange konnten die Toyota TS030 Hybrid den Hybrid-Audis Paroli bieten. Dann kam der erste böse Crash.

in die 80. Auflage des LangstreckenKlassikers. Dann der Schock nach fünf Stunden: Nach einer Kollision zwischen dem Toyota TS030 Hybrid, zu dessen Team auch der Schweizer gehörte, und einem Ferrari, wurde das Rennen mit einer Safetycar-Phase unterbrochen. An einen Neustart war für den Toyota nicht mehr zu denken.

Siegerteam: Olivier Burri, Andreas Lanz, Natacha Gachnang, Christoph Wüest.

Grüne Hölle 2012: Auf dem Nürburgring holte das Toyota Swiss Racing Team (beachten Sie bitte auch das Interview auf Seite 21) mit dem Coupé GT86 den Sieg in der Klasse V3 für Serienfahrzeuge. In der Gesamtwertung kommt der Bolide mit der Nummer 200 sogar auf den 78. Rang. Der zweite Wagen des Teams musste wegen eines nicht verschuldeten Unfalls aufgeben.


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24 www.autosprint.ch Autobau Seifenkisten rollen in die Sommerpause

Automobil Mechatroniker Nutzfahrzeuge

Durchatmen. Die erste Hälfte der Saison im LO Seifenkisten Derby Schweiz ist geschafft. Nach den Läufen Ro-

Abschluss: Die Schüler der Klassen AMN 8a und AMN 8b trafen sich in der autobau Erlebniswelt mit ihren Lehrern Walter Kübler, Heinrich Kubli und Kari Enzmann (die Lehrer fehlen auf dem Foto) in Romanshorn.

Sieger: Lisa Reisch siegte in St. Moritz vor Michi Breu und Ramon Held.

manshorn, Einsiedeln, Biberstein, Buchs, Weisslingen, Meilen, Veltheim, St.Moritz/Celerina, Tschiertschen, Obersaxen steht am 7. Juli Speicher auf dem Programm. Dort findet am Sonntag, 8. Juli auch die Schweizer Meisterschaft statt, bevor es in die verdiente Sommerpause geht. Köbi Keller, zuständig für die Nachwuchsförderung: „Dieser

Konzentration: Die Kurve Horse Shoe in St. Moritz fordert jeden Piloten.

Event ist der Höhepunkt der Saison. Wie in den vergangenen Jahren erwarten wir prominente Gäste. Adrina Gugger zum Beispiel hat sich, wenn es mit ihren Terminen passt, angesagt.“ Bis zum 19. August können Fahrzeuge

Erfolgreich: Dominik Diethelm siegte in St. Moritz in der Rookie-Wertung.

und Fitness wieder auf Vordermann gebracht werden, denn dann steht in Rossau das nächste Rennen an. Das Schweizer CUP Finale startet am 30. September in Ermatingen im Thurgau. www.ig-lo-seifenkisten-derby.ch

Laster-Parade zum letzten Schultag Ein Schultag wie kaum ein anderer. Zum Abschluss ihrer Lehre als Automobil Mechatroniker Nutzfahrzeuge an der Gewerblichen Berufsschule Wetzikon trafen sich die Absolventen der Klassen AMN 08a und AMN 08b mit ihren Lehrern in der autobau Erlebniswelt in Romanshorn am Bodensee. Und es war ein Treffen der besonderen Art, denn traditionsgemäss finden sich die angehenden Lastwagenmechaniker, die jetzt die Berufsbezeichnung Automobil Mechatroniker Nutzfahrzeuge tragen, eigentlich zum Abschluss mit ihren Lastwagen an der Berufsschule ein. Dieses Jahr war jedoch alles anders. Das Ziel war die autobau Erlebniswelt. Doch der Reihe nach. Die beiden Abschlussklassen trafen sich auf dem Parkplatz der Autobahnraststätte Thurau. Dort wurden die Fahrzeuge mit speziellen Klebern markiert. Unterwegs nach Romanshorn war ein Fotohalt vorgesehen. Bald stellte sich jedoch heraus, dass der gewählte und nicht gerade kleine Parkplatz viel zu klein war. Die 14 Lastwagen, darunter ein Tanklöschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr und diverse Vierachser waren einfach zu gross. Unter nicht zu überhörenden Gehupe und Getöse bewegte sich die Karawane über Bischofszell, Amriswil nach Romanshorn. Zum Glück waren die Fahrzeuge mit Hinweisen auf den Anlass beklebt, so dass staunende Passanten

Vielfalt: Die Parkplätze in der autobau Erlebniswelt reichten kaum aus, um die Fahrzeuge mit ihren unterschiedlichen Aufbauten richtig parkieren zu können.

der kleinen Thurgauer Städtchen in etwa mitbekamen, dass es sich um eine Aktion anlässlich des letzten Schultages der beiden Lehrlingsklassen handelte. Die Brummis rollten dann Richtung autobau

weiter, wo nach einem kräftigen Znüni (Hupen braucht eben sehr viel Kraft) die Ausstellung besichtigt wurde, bevor der Tag mit einer Hupen-satt-Rückreise nach Zürich endete. www.autobau.ch

Erklärung: Alle Lastwagen trugen einen Kleber mit einem Hinweis auf den Event.

Prachtstück: Ein Renault Truck aus dem Fuhrpark des F1-Teams von Peter Sauber.


Talente

LO Schweizer Kart-Meisterschaft

Begeisterung ohne Ende

Auch nach drei Läufen, die alle nicht in der Schweiz an den Start gingen, hält die Begeisterung für die LO Schweizer KartMeisterschaft an. In der Regel nahmen jeweils über 50 Pilotinnen und Piloten mit Teams teil.

Valence in Frankreich, South Milano in Italien und Moirans-en-Montage (links die erfolgreichen Finalisten) wiederum in Frankreich waren die ersten Stationen der Serie, die unter neuer Leitung kräftig Rückenwind bekommen hat. Aber: Eltern von Pilotinnen und Piloten vor allem der Super Mini-Kategorie fragen sich immer wieder, warum man erst stundenlange Anreisen in Kauf nehmen muss, um an die Veranstaltungsorte zu gelangen. Von den Kosten ganz zu schweigen. Alain Chatton, neuer Kartkoordinator und Kartbeauftragter von Auto Sport Schweiz: „Es kann einfach nicht sein, dass diese Fahrerinnen und Fahrer erst nach Mitternacht nach Hause kommen Kategorie KZ2: Philippe Ehrensberger und wenige Stunden später wieder topfit konnte sich vor Cyndie Allemann und Kevin Lüdi durchsetzen. Insgesamt gingen in der Schule sein sollen.“ Das Problem ist erkannt und nach der Faustregel, dass acht Starter in die Rennen, die einmal mehr packenden Motorsport boten. die Pisten nicht mehr als drei Stunden von der Zentralschweiz entfernt sein sollten, wird nach Alternativen gesucht. Wohlen ist unter anderem im Gespräch. Alain Chatton: „Wir gehen fest davon aus, dass wir dann auch mehr Teilnehmer gewinnen könnnen. Wenn man davon ausgeht, dass ein Lauf erst mit 80 Startern kostendeckend sein kann, dann wird schnell klar, dass auch hier etwas geschehen muss. Eine Erhöhung der Nenngelder ist kein Thema. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn etwa 100 Namen regelmässig in den Listen stehen, könnten wir sogar Kategorie Super Mini: Der Nachwuchs war Kategorie National: Eine Klasse in der man günstiger werden. Das ist eines unserer kaum zu bremsen. Robin Furrer zeigte in schon für wenig Geld Rennluft schnuppern Ziele für die nächste Zeit.“ Der nächsallen Rennen sehr viel Power und verwies kann. Alvaro Vincenzo nutzte die Chance Silvan Winzeler und Ricardo Feller auf die und fuhr Arnaud Sallin (2.) und Franco Citino te Lauf findet am 11. und 12. August Plätze. Insgesamt elf Teilnehmer. mit Abstand davon. Insgesamt sechs Starter. in Levier statt. www.motorsport.ch

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Levin prescht von einem Sieg zum nächsten Levin Amweg aus der Schweiz hat beim zweiten Meisterschaftswochenende der Formula LO im italienischen Varano einen Doppelsieg eingefahren. Im ersten Lauf siegte Levin Amweg mit seinem Formel BMW FB02 vor Freddy

Varano: Kris Richard, Levin Amweg und Cédric Freiburghaus ( von links).

Killensberger und Cédric Freiburghaus ebenfalls aus der Schweiz, der Marvin Tenhaft auf Platz vier verwies. Kris Richard aus der Schweiz konnte den ersten Lauf aufgrund eines Motorschadens

Szene: Levin Amweg (links) überholt Kris Richard und er siegt überlegen.

nicht in Angriff nehmen. Umso besser lief es bei Kris Richard im zweiten Head. Beim Start überholte er Polesitter Levin Amweg und führte das Feld an. In Runde vier kämpfte sich Levin Amweg an die

Lausitzring: Freddy Killensberger, Levin Amweg und Cédric Freiburghaus.

Kategorie KF2: Dass Frauen auch mit Erfolg Rennen fahren können, bewies Tanja Müller. Ihr folgten auf dem zweiten und dritten Rang André Reinhard und Joel Burgermeister. Total sechs Starter.

Kategorie KF3: Beim Event in Moirans-en-Montage mit 13 Startern das stärkste Feld. Fabio Scherer siegte vor Moritz Müller-Crepon und Lucas Ayrton Mauron. Fotos: Beat Mathys

Spitze zurück. Im Ziel der Jagd über 22 Runden lag Amweg 9,824 Sekunden vor Kris Richard. Dritter wurde Cédric Freiburghaus. Dahinter fuhren Freddy Killensberger und Marvin Tenhaft ins Ziel. Levin Amweg fährt weiter auf der Erfolgsspur. Nach seinem Doppelsieg in Italien liess er auf dem Lausitzring beim dritten Lauf den Zweiten folgen. Stand in der Gesamtwertung: Levin Amweg, Freddy Killensberger und Cédric Freiburghaus. www.formula-lo.ch


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26 www.autosprint.ch Tuning 417 PS für BMW 1er M Immerhin 417 PS bringt der 1er von TNC Tuning Oftringen auf die Strasse. Die reichen für 300 km/h Spitze. Dazu kommt ein Drehmoment von bulligen 580 Nm. www.tnc-tuning.ch

Mercedes SLK 340

Meister Meisel fährt bald Cabrio

Gewaltig: Zusätzliche Spoiler, um die Kraft des 1er auf die Strasse zu bringen.

GTI-Uhr für echte Fans Ein ideales Geschenk. Den neuen GTI 2FAST4U Chronograph mit seinem sportlich-markanten Design mit XL-Edelstahlgehäuse mit 43 Millimeter Durchmesser gibt es ab etwa 150 Franken. Bestellen kann man online. www.GTI35.com Zukunft: Reto Meisel vor der Rohkarosse seines neuen Boliden. Wie der Wagen an den Start gehen soll, zeigt die Zeichnung unten. Das Powerpaket ist ein echter Hingucker.

Auffallend: Das GTI auf dem schwarzen Zifferblatt ist nicht zu übersehen.

Opel Astra nun auch als OPC Der neue, 280 PS leistende Astra OPC komplettiert jetzt die OPC-Reihe mit dem Kleinwagen Corsa OPC und dem Mittelklasse-Flaggschiff Insignia OPC. Den

Verkaufsstart: Im August steht der Opel Astra OPC ab 41 800 Franken vor der Tür.

Sprint von null auf Tempo 100 bewältigt das Coupé mit 250 km/h-Spitze und 400 Nm in sechs Sekunden. www.opel.ch

Vergangenheit: So hat sich Reto Meisel in den vergangenen Jahren mit seinem 190er Mercedes mit Judd-V8-Antrieb immer hart an der Grenze präsentiert. Sehr zur Freude seiner vielen Fans.

Der Aargauer Reto Meisel ist eine feste Grösse im Bergrennsport. Mit seinem 190er Mercedes-Benz mit Judd-V8-Herz holte er sich drei Deutsche Bergmeister-Titel. Nach zehn Jahren schickt er den 190er nun in den verdienten Ruhestand. Unter Freunden präsentierte er die Pläne für den Nachfolger. Philipp Aeberli war dabei. Die Saison 2011 beendete Reto Meisel als Deutscher Tourenwagen Bergmeister auf seinem inzwischen zehn Jahre alten 190er Mercedes. Dennoch findet Reto Meisel, dass sein Wagen nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik ist: „Auch in Sachen Sicherheit bringe man den Wagen nicht mehr auf das gewünschte Niveau. Es ist also Zeit für einen Nachfolger. Es war für uns klar, dass wir uns ein Mercedes-Modell aussuchen. Aus der aktuellen Palette bietet sich da eigentlich nur der SLK an. Er ist kompakt, flach und hat einen kurzen Radstand.“ Ausser der Rohkarosse hat der Renn-SLK nichts mehr mit einem Strassenfahrzeug gemeinsam. Der V8 Motor stammt von Judd. Ohne Air-Restriktor sind bis zu 620 PS möglich. Das Gewicht soll auf das vorgeschriebene Mindestgewicht von 780 Kilo gebracht werden. Dass es sich beim SLK um ein Cabrio handelt, stellt kein Problem dar. Meister Meisel: „Die Rohkarosse wird in einem ersten Schritt von allen unnötigen Partien befreit. Danach wird eine Sicherheitszelle eingeschweisst, die einen grossen Beitrag zur Stabilität des Fahrzeuges leistet.“ Ingenieur Martin Burmeister ergänzt: „ Dabei werden rund 80 Meter Stahlrohr verbaut. Während an einer Rohkarosse die Sicherheitszelle verbaut wird, formt man an einer zweiten bereits die Aerodynamik-Bauteile. So spart man Zeit.“ Dies ist auch nötig. Das Fahrzeug soll am nächsten Auto-Salon Genf präsentiert werden. Erste Testläufe sind für die Saison 2013 an diversen deutschen Bergrennen geplant. Für 2014 oder 2015 setzt sich das Team ein hohes Ziel: Das Bergrennen schlechthin. Der SLK soll den Pikes Peak in Colorado erklimmen. Wir drücken die Daumen. www.meisel-motorsport.ch


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28 www.autosprint.ch Sicherheit Miriam fährt flotten Spanier

Crash-Test Wildhaus

Die wild@7-Moderatorin und ehemalige Wetterfee Miriam Rickli ist ab sofort mit einem SEAT Ibiza SC FR mit 105 PS unterwegs. Von 0 auf Tempo 100 vergehen 9,8 Sekunden. www.seat.ch

Übergabe: Mirco Haldemann (AMAG), Miriam Rickli, Peter Schmid (AMAG).

Audi SQ5 ist der erste Diesel-S Das erste S-Modell von Audi mit einem Diesel ist der SQ5 TDI. Sein 3.0 TDI, von zwei Turbos aufgeladen, stellt ausreichende 313 PS bereit und stemmt ein Drehmoment von 650 Nm auf die Achsen. Von 0 auf Tempo 100 vergehen 5,1 Sekunden, der Verbrauch liegt im Schnitt laut Werk bei 7,2 Liter. www.audi.ch

Audi SQ5 Diesel: Im Frühjahr 2013 steht er ab 79 850 Franken bei den Vertretern.

Neuer Partner für LeasePlan Die LeasePlan (Schweiz) AG hat die exklusive Zusammenarbeit mit dem Mietwagenpartner Hertz GmbH aufgenommen. Im Rahmen einer Ausschreibung hat sich Hertz gegen zwei Konkurrenten

Tipps, dass Ihnen das nicht passiert Autobahnen sind die besten und sichersten Strassen – mit einer Ausnahme: An den Abschnitten rund um Baustellen sind sie noch gefährlicher als Landstrassen und der Stadtverkehr. Beachten Sie diese Tipps. Enge Fahrspuren, ungewohnte, teils schwer erkennbare Verkehrsführung, aber auch Ablenkung und Fahrfehler führen an Autobahnbaustellen besonders häufig zu Unfällen. In ihren aktuellen Crashtests im schweizerischen Wildhaus zeigen DEKRA und AXA, welche Gefahren für Autoinsassen und Bauarbeiter in Baustellen lauern und wie man sich verhalten sollte. Die häufigsten Ursachen von Unfällen auf Autobahnen sind Unaufmerksamkeit der Fahrer, zu nahes Aufschliessen, überhöhte Geschwindigkeit, Alkoholeinfluss und fehlende Rücksicht beim Spurwechsel. Bettina Zahnd, Leiterin Unfallforschung und Prävention bei der AXA Winterthur: „Die enge Autobahnbaustelle

verzeiht dem Fahrer keine Ablenkung. Kein gedankliches Abschweifen, kein Hantieren am Radio und schon gar nicht das Schreiben von SMS.“ Den Fahrzeuglenkern raten die Unfallforscher deshalb, immer konzentriert zu fahren, frühzeitig einzuspuren und auf den teils nur 2,50 Meter breiten Fahrspuren auf Überholmanöver und Spurwechsel zu verzichten. Auf der schmalen, linken Spur sollten die Lenker nach Möglichkeit im gleichen Tempo versetzt fahren und auf das Überholen verzichten. Als besonders gefährlich erweisen sich auch im Crashtest Fahrspuränderungen. Gleiches gilt für Überleitungen auf die Gegenfahrbahn und reguläre wie provisorische Einfahrten in der Baustelle. Jörg Ahlgrimm, Leiter der Unfallanalyse bei DEKRA: „Strassenbaufirmen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Verkehrssicherheit, wenn sie die Fahrbahnen mit mobilen Leiteinrichtungen trennen sowie provisorische Fahrbahnmarkierun-

Gefahr Nummer 1: Das defekte Auto ragt mit seinem Heck zu weit in die Fahrbahn hinein. Es gibt keinen Hinweis für andere Fahrer, dass sie mit einer vorher nicht erkennbaren Situation zu rechnen haben.

Gefahr Nummer 2: Wer in einer Baustelle zu dicht auffährt, hat im Ernstfall kaum die Zeit, um noch rechzeitig abzubremsen.

Gefahr Nummer 3: Eine Baustelle muss regelmässig überprüft werden, ob auch alle Leiteinrichtungen vorhanden sind.

gen regelmässig prüfen und bei zweifelhafter Qualität so schnell wie möglich austauschen.“ www.dekra.de www.accidentresearch.ch

Partner: Sandro Schaaf von Hertz und Thomas Mühlethaler von LeasePlan.

durchgesetzt. Optimiert werden soll vor allem auch das Mietwagengeschäft. www.hertz.ch, www.leaseplan.ch

Gefahr Nummer 4: Ein plötzlicher Spurwechsel kann, wie es die Bilder deutlich zeigen, schnell zu einem Zusammenstoss führen. Darum sollte man immer rechts fahren, Abstand halten und sich ganz auf die aktuelle Verkehrssituation konzentrieren.


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30 www.autosprint.ch Testfahrt Worauf VW, Smart und Toyota setzen

Mercedes-Benz E 300 BlueTEC Hybrid

Sparfahrt mit dem Stern

Volkswagen präsentierte auf dem AutoSalon Genf sein erstes Modell mit der Zylinder-Abschaltung ACT. Zum Einsatz kommt die Technik erstmals im 140 PS starken Polo BlueGT. Der 1.4-Liter-Benziner soll nur 4,7 Liter auf 100 Kilometer Fahrstrecke verbrauchen. Das entspricht

VW Polo BlueGT: Entwicklungsvorstand Dr. Ulrich Hackenberg am Salon Genf.

108 g/km CO2. Die Preise liegen bei 29 250 Franken für den Handschalter und bei 31 250 Franken mit DSG. Mit der Markteinführung des Smart Fortwo Electric Drive gibt es einen Stromer mehr in der Schweiz. Der Preis für das Fahrzeug im sale&care-Modell

Smart: Der Zweitplätzer beschleunigt von 0 auf Tempo 100 in 11,5 Sekunden.

liegt bei 24 500 Franken für das Coupé und 28 500 Franken für das Cabrio. Im Preis ist das Garantiepaket smart swissintegral inklusive. Dazu kommt die Batteriemiete von 99 Franken pro Monat. Der Toyota Prius Plug-in Hybrid ist mit dem e-Car Award 2012 ausgezeich-

Toyota: Den Prius gibt es mit 136 PS (Gesamtleistung) ab 38 900 Franken.

net worden. Das Hybridfahrzeug mit externer Auflademöglichkeit gewann den Preis „Bestes Plug-in-Hybrid-Auto“ in der Kategorie Serienfahrzeuge. www.volkswagen.ch www.smart.ch www.toyota.ch

Mit dem E-Klasse E 300 Blue TEC Hybrid bringt Mercedes den Hybridantrieb in sein Kernsegment. Mit einem Verbrauch von 4,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer Fahrstrecke und 109 g/ km CO2 spricht die Marke gerne vom sparsamsten OberklasseModell der Welt. Marc Kudling ist auf Testfahrt gegangen. Beim E 300 BlueTEC Hybrid geht die Downsizing-Strategie des Unternehmens auf. Trotz nur vier Zylindern, sind die Fahrleistungen dank zusätzlichem Elektromotor gleich oder besser als beim 6-Zylinder-Diesel – ohne Einbussen bei Fahrbarkeit oder Komfort. Dabei unterbietet die neue Hybrid-E-Klasse (204 und 27 PS, Gesamtleistung des Systems 231 PS) das vergleichbare konventionell angetriebene Modell E 300 CDI mit 231 PS bei Verbrauch

und CO2-Emissionen sogar um rund 35 Prozent. Beim Fahrzeuggewicht bewegt sich der E 300 BlueTEC Hybrid ebenfalls auf dem Niveau des E 300 CDI. Möglich wird dies durch die neue Hybrid-Antriebseinheit, die eine Weiterentwicklung des Moduls aus dem S 400 Hybrid darstellt und auf dem bekannten 7-Gang-Automatikgetriebe basiert. Neu ist der Entfall des hydraulischen Drehmomentwandlers, dafür hinzugekommen ist

Modelle: Den Hybrid vom Stern gibt es als Limousine oder Kombi. Marc Kudling ist von Stuttgart nach Konstanz auf Testfahrt gegangen. Ein Reise in die nahe Zukunft.

eine nasse Anfahrkupplung, wie sie auch in den leistungsstarken AMG-Modellen zu finden ist. Damit kann die E-Maschine so in die Getriebeeinheit integriert werden, dass sie nur geringfügig mehr Bauraum beansprucht. Der Permanentmagnet-Elektromotor verfügt maximal über eine Leistung von 20 kW (27 PS) und ein Drehmoment von 250 Nm. Seine Energie erhält der E-Motor von einer LithiumIonen-Hochvoltbatterie, die über einen Energieinhalt von 0,8 kWh verfügt. Damit soll die E-Klasse bis zu 35 km/h und bis zu einem Kilometer rein elektrisch fahren können. Dank des Einbaus im Motorraum anstelle der herkömmlichen Starterbatterie bleiben die Innenraummasse und das Kofferraumvolumen unverändert erMercedes E 300 Blue TEC Hybrid: Äusserlich ist halten. kein Unterschied zur Serie zu sehen. Weil die AutoSprintCH hatte die Gelegenheit, Batterie im Motorraum untergebracht ist, sind die Innenmasse und der Kofferraum unverändert. die neue E-Klasse einer Testfahrt zu unterziehen. Der Hybridantrieb macht den sowieso schon fast perfekten Fahrkomfort der Reiselimousine noch eine Stufe besser: Anlassen und Anfahren erfolgen praktisch lautlos und das Hybridmodul dämpft darüber hinaus Vibrationen des Verbrennungsmotors. Zudem funktioniert die Klimaanlage nun auch, wenn der Dieselmotor nicht läuft. Elektrisches Dahingleiten ist möglich und kann ähnlich wie beim Hybrid-Pionier Prius durch kurzes Lupfen des Gaspedals provoziert werden. Beim so genannten Segeln ist es


Testfahrt

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CNG in Reinach, Lostorf, Payerne sowie in Bulle

der Mittel-Klasse

Es geht Schlag auf Schlag. Das Tankstellennetz in der Schweiz, wo man auch Erdgas als Treibstoff (CNG) bekommen kann, wird immer dichter. Noch in diesem Monat werden Zapfsäulen in Bulle und Payerne in Betrieb genommen. Bereits eröffnet ist die Landi Reinach in der Mattenstrasse 10, 5734 Reinach. Der Bau der Station, die erste in

Reinach: Die erste Erdgastankstelle in der Region wurde jetzt eröffnet.

sogar möglich, bei Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h über die Lenkradwippe den Verbrennungsmotor abzuschalten und die gewünschte Geschwindigkeit allein durch den Einsatz des E-Motors konstant zu halten, bis die Batterie nachgeladen werden muss. Geladen wird die Batterie während der Fahrt durch den Dieselmotor und beim Verzögern durch Rekuperation. Natürlich hängt der Verbrauch auch bei der neuen E-Klasse stark von der Fahrweise ab, nur erleichtert es der Hybridantrieb dem Fahrer, darauf positiven Einfluss zu nehmen. Auf unserer Testfahrt von Stuttgart nach Konstanz konnten wir so bei vorrausschauender Fahrweise immerhin einen Verbrauch von 5,1 Liter auf 100 Kilometer Fahrstrecke 100 erreichen. Der neue E 300 BlueTEC Hybrid ist ab 71 000 Franken und ab 75 200 Franken als T-Modell erhältlich. Das entspricht etwa 2500 Franken Mehrpreis als für einen vergleichbaren E 300 CDI. Das ist

Hybrid-Technik: Die Schaubilder zeigen, wie alle Komponenten des Antriebs angeordnet sind. So wird deutlich, wie Platz gespart werden kann. Das ist vor allem für den Personen- und Gepäcktransport wichtig.

der Region, wurde durch die Erdgas-Erschliessung des oberen Wyntals ermöglicht. Neu hinzugekommen ist auch die Garage Gubler & Bustankstelle BOGG in 4654 Lostorf, Industriestrasse. Die Anlage liegt direkt an der Hauptstrasse von

Lostorf: Neben Bussen können nun auch Personenwagen betankt werden.

ein moderater Aufpreis für das grosse Plus an Effizienz- und Komfortgewinn. Spätestens wenn in ein paar Monaten die angekündigte Taxiversion sowie die Variante mit Anhängerkupplung erhältKontrolle: Über das Info-System kann der Fahrer Daten über Verbrauch und wie die Hybrid-Technik aktuell arbeitet zu jeder Zeit einholen. So ist es leicht, die Fahrweise auf eine möglichst geringe Nutzung der Energie zu bringen. Dass es funktioniert, hat der Test eindrücklich bewiesen.

lich sind, dürfte der neue Hybrid-Benz für viele Kunden auch in der Schweiz zu einer ernstzunehmenden Alternative werden. Wir sind gespannt.

Olten nach Aarau. Die Tankstelle konnte unter anderem dank der nur 50 Meter entfernten neuen Bustankstelle der Busbetriebe BOGG AG gebaut werden. Tipp: Alle Stationen finden Sie auf einen Klick auf die App, die gratis im iTunes Store

www.mercedes-benz.ch

Sieger: Den VW Passat TSI Ecofuel gibt es ab 44 450 Franken (Limousine).

unter Erdgastanken heruntergeladen werden kann. Übrigens: Der VW Passat TSI Ecofuel wurde von den Gelben Engeln des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs ADAC in diesem Jahr zum Auto der Zukunft gewählt. AutoSprintCH gratuliert herzlich. www.erdgasfahren.ch www.volkswagen.ch


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32 www.autosprint.ch Motorrad Helmpflicht, LED-Licht und BMW-Scooter Wer schnell mit einem E-Bike unterwegs ist, muss sich nach dem Beschluss des Bundesrats besser schützen: Ab 1. Juli 2012 gilt eine Helmpflicht für bestimmte Elektrovelos. Nur Fahrzeuge mit einem schwachen Motor dürfen ohne Helm gefahren werden. Die neue

Schutz: Fahrer eines E-Bikes sollten in jedem Fall einen Helm tragen.

Generation der HAWK LED ist ab sofort lieferbar. Es gibt nur wenige Stellen, an denen der Strom so teuer gewonnen werden muss, wie beim Motorrad. Deshalb ist vor allem bei Motorradlampen

Sparsam: Die LED-Leuchten bei einem Bike können leicht montiert werden.

Sparsamkeit oberstes Gebot. Darum macht es wirklich Sinn, energiesparende LEDs statt den herkömmlichen Stromfressern zu verwenden. Ein weiterer Vor-

Premiere: Die ersten Maxi-Scooter von BMW stehen ab sofort beim Vertreter.

teil der LEDs ist ihre Lebensdauer und Unempfindlichkeit bei Erschütterungen. Im Juli 2012 startet BMW Motorrad mit der Markteinführung der Maxi-Scooter von BMW. Die Preise für die Schweiz: BMW C 600 Sport ABS 11 980 Franken und BMW C 650 GT ABS 12 450 Franken. Bestellen kann man ab sofort. www.velosuisse.ch www.sw-bc.com www.bmw-motorrad.ch

ScootSmart: Auffallend ist das zur Mitte hin tiefere Negativ-Positiv-Profil, das die Leistung bei nasser Fahrbahn erhöht.

Reifen

Sicherheit hat Vorfahrt Nicht nur bei Autos kommt es auf die richtige Wahl der Reifen an, wenn es um Performance und Sicherheit geht. Bei Dunlop stehen für jeden Bedarf die passenden Profile im Regal. Roller sind nicht mehr nur die Flitzer für die City. Aufgrund der Aufteilung des Markts in unterschiedliche Segmente und anspruchsvolleren Rollerkonstruktionen sind auch die Anforderungen an die Reifen gewachsen. Der ScootSmart ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Mit neuen Simulationstechniken und hochwertigen Silica-Laufflächenmischungen liefert der ScootSmart eine optimale Mischung aus Grip, Handling und Laufleistung.

Der GP Racer D211 setzt dank innovativer Technologien mit seiner Performance neue Massstäbe. Er basiert auf dem legendären Rennreifen D211 GP und vereint modernste Technologien aus dem Rennsport für den Einsatz auf Race Track und Strasse. Die bewährte Multi Compound Laufflächenmischung in Verbindung mit einer Jointless Belt Konstruktion sorgt für guten Grip, hohe Stabilität und eine präzise Rückmeldung. Der SportSmart bietet Top-Performance nicht nur auf der Strasse und auf der Rennstrecke, sondern auch auf grosser Tour. Als Crossover-Performance-Reifen erfüllt er viele Ansprüche. Mit seiner Leistung auf nasser Fahrbahn vermittelt er Fahrern von Hypersport- und Super-

Cruisemax: Passend zum Charakter der Maschine ergeben die Weisswandpneus eine Harmonie aus Technik und Style.

RoadSmart II: Durch neue Techniken ist das Verhalten auch bei rutschigen Bedingungen auf der Strasse verbessert worden.

sport-Maschinen unter allen Bedingungen grenzenloses Vertrauen. Der RoadSmart II ist ein Reifen, der für Sporttouring-Fahrer einen echten Meilenstein darstellt. Als Weiterentwicklung des RoadSmart kommen die rennsporterprobten Technologien Jointless Belt und Multi Tread zum Einsatz. Damit bietet er die ultimative Sporttouring-Mischung aus hoher Laufleistung und klassengleicher oder klassenbester Performance in den wichtigsten Handlingsbereichen. Für verbesserten Nassgrip ist der RoadSmart II mit einer neuen Art von Silica verstärkt. Für Geniesser in der Biker-Community ist der wirklich edle Weisswand-Reifen Sportmax: GP Racer D211 (links) und SportSmart sind Reifen, die vor allem von eher Cruisemax gedacht, den es in verschiesportlichen Piloten geschätzt werden. Beide Modelle können sowohl auf der Strasse denen Grössen aber nur auf Anfrage im als auch auf der Rennstrecke eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Mischungen. Fachhandel gibt. www.dunlop.ch


Motorrad

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Alle Infos gibt es im sozialen Netzwerk Piega Black: Die Räder aus Aluminium im 5-Speichen-Design sind geschmiedet. Sie sind für die meisten Motorrad-Modelle für den Strassenbetrieb zugelassen. Die Version R ist für die Rennpiste konzipiert.

Sport-Felgen

Diese Räder rollen im Trend OZ-Racing plant und produziert auch für Biker. Die lange Tradition und die erfolgreiche Entwicklung von Rädern für die Formel1 oder die WRC wird auf die Motorräder übertragen. Die Erfahrungen aus extremsten

Rennserien machen permanente Innovationen erst möglich. Alle wichtigen Hersteller von Motorrädern vertrauen auf die Kompetenz von OZ. BMW und Ducati in der WSBK, KTM in der IDM, mehr als 60 Prozent der

Moto2 Teams, Yamaha in der AMA, Suzuki, BMW, Honda und Kawasaki in der Endurance, Aprilia in der BSB und CIV, um einige zu nennen. Auch für die Moto GP verwenden Hersteller Produkte von OZ. Das schafft Vertrauen in der Biker-Szene. OZ liefert ausschliesslich Räder, die nach den neuesten Produktionsmethoden geschmiedet werden. Dies bedeutet einen multiaxialen Schmiedeprozess für die beste und homogenere mechanische Charakteristik im Rohling. So sind die Speichen und der Felgenkranz bereits vor dem Fräsprozess geschmiedet. Die speziell auf das eingesetzte Aluminium abgestimmte Hitzebehandlung verbessert die mechanische Charakteristik und erhöht die Alterungsbeständigkeit. Bevor die Lackierung aufgetragen wird, erfolgt bei Magnesium-Felgen eine Anti-Korrosionsbehandlung für dauerhafte Korrosionsbeständigkeit und eine kontrollierte Kugelstahl-Behandlung zur Erhöhung der Lebensdauer. Die Entwicklung aller Räder folgt einem gemeinsamen Design-Prozess, der auf Daten der auch im Automobilbau verwendeten Simulationstechnik basiert und nicht zuletzt auch auf die Erfahrungen von der Rennstrecke. Dieser Prozess steigert die Kenntnisse und die Erfahrung mit der Entwicklung der Produkte im Hinblick auf die Performance, den Fertigungsprozess und das Design und führt zu einer Weiterentwicklung der Performance.

Wenn Sie die Adresse von OZ-Racing Schweiz in das System eingegeben haben und Ihnen Sekunden später Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel mit seinem schönsten Lächeln in die Augen schaut, dann sind Sie auf dem richtigen Weg in die weite Welt von OZ.

Startseite: Auf einen Blick erkennt man, wie man gewünschte Produkte findet.

Neben der Möglichkeit den umfassenden Katalog 2012, der in einer Auflage von 32 000 Exemplaren erschienen ist, gratis zu bestellen, finden Sie alle Produkte von OZ, Sparco und MSW auf einen schnellen Klick. Daneben stehen

Produkte: Hier werden alle Fragen zu Felgen für Autos und Bikes beantwortet.

Ihnen ein Konfigurator sowie ein Face Car in 3-D-Darstellung zur Verfügung. Hier können Sie in aller Ruhe und rund um die Uhr testen, welches Produkt zu Ihrem Auto oder Motorrad am besten passen könnte. Natürlich nutzt OZ auch

www.ozracing.ch

Notebook: Wie auf der Homepage, sind alle Produkte in kurzer Zeit zu finden.

Piega Gold: Das Design ist edel und wirkt gediegen. Technik und Daten sind mit der Black-Version identisch. Wer ein Design mit sechs Speichen bevorzugt, der kann die Cattiva Black montieren lassen.

die Vorteile von Facebook sowie die bewegten Präsentationen auf Youtube. Gratis können Sie im Appstore auch das iPad-App von OZ-Racing herunterladen. So können Sie sich an jedem Ort zu jeder Zeit Informationen über das Sortiment von OZ-Racing auf den Bildschirm holen. Eine praktische Hilfe, wenn Sie eine schnelle Entscheidungshilfe benötigen.


Oldtimer

Schweizer vor Gericht

Wann ist ein Ferrari ein Ferrari? Ein Schweizer Oldtimer-Händler kauft in Amerika einen Ferrari, den es weltweit nur in drei Exemplaren gibt. Einige Monate später flattert ihm eine Klage im Namen von Ferrari ins Haus. Als Reinhard Schmidlin, Inhaber der Oldtimer-Galerie Toffen, Ende Januar 2010 im amerikanischen Scottsdale auf einer Auktion den Zuschlag für ein Fahrzeug erhielt, das als Ferrari 330 Barchetta unter den Hammer kam, konnte er nicht ahnen, wie viel Nerven ihn dieser Wagen noch kosten würde.

Der Oldtimer-Profi aus dem Berner Mittelland war sich bewusst, dass er ein nicht alltägliches Fahrzeug erstanden hatte: „Eigentlich handelte es sich um einen Ferrari 330 GT mit Jahrgang 1964, dem Anfang der 90er-Jahre in den USA von einem Spezialisten für einen namhaften Ferrari-Dealer im Staate Illinois eine neue Karosserie im Stil einer Barchetta übergezogen worden war.“Aus dem Coupé war ein zweisitziges Cabrio geworden. Reinhard Schmidlin freute sich über seinen Kauf, bewegte den Ferrari auch mal selber. Doch weil der ambitionierte Liebhaber von Oldtimern auch Händler

Beweise: Die Original-Prägungen auf mehreren Teilen, sowie die Angaben auf dem Typenschild sollen das Gericht davon überzeugen, dass es sich um ein Fahrzeug aus der Produktion in Maranello handelt. Ob diese Angaben reichen werden, bleibt abzuwarten. Im August sollen die Parteien einen machbaren Vergleich vorlegen.

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Events, die Sie an der Strecke erleben sollten Reinhard Schmidlin: „Wir sind gespannt, wie sich das Landgericht in Frankfurt im August entscheiden wird.“

ist, bot er die Barchetta Ende 2010 auf einer seiner Auktionen zum Verkauf an. Preis: 250 000 Euro. Im Zusammenhang mit der Auktion erschien ein Inserat auf dem Online-Portal classicdriver.de. Und damit begann der Ärger. Am 28. Februar 2011 erhielt Reinhard Schmidlin Post aus Deutschland. Er wurde aufgefordert, sofort 3098 Euro zu überweisen und eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben, womit er sich verpflichtet hätte, das Fahrzeug nicht mehr als Ferrari zu bezeichnen. Dies alles im Namen der Ferrari S.p.A.. Reinhard Schmidlin ignorierte diesen Brief. Am 4. April 2011 folgte das nächste Schreiben, unterdessen wurden von der gegnerischen Partei schon 4078 Euro gefordert. Der Schweizer antwortete mit einer Mail. Darin stellte er sich auf den Standpunkt, das alles gehe ihn nichts an, ein Ferrari sei ein Ferrari und er könne mit seinem Eigentum machen, was er wolle. Am 26. September 2011 traf dann wirklich dicke Post in Toffen ein: eine Klage sowie eine Klageerweiterung vor dem Landgericht in Frankfurt. Im Juni ging es in die erste Runde, ohne Ergebnis. Mittlerweile geht es nicht allein um einen fünfstelligen Streitwert sondern auch darum, dass Reinhard Schmidlin seinen Ferrari unter Umständen verschrotten muss. In der zweiten Runde im August erwartet das Gericht von den Parteien den Vorschlag für einen Vergleich. AutoSprintCH bleibt dran. www.oldtimergalerie.ch

Durch die Neuzusammensetzung und breitere Abstützung des Organisationskomitee Klausenrennen wird ein kontinuierlicher und nachhaltiger Erfolg des legendären Bergrennens sichergestellt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Bereits am 29. September in diesem

Archiv: Das Klausenrennen hat immer viele Fans des Motorsports angelockt.

Jahre wird das offizielle Rennen durch einen Prolog eingeläutet. Vom 27. bis zum 29. September 2013 wird das Klausenrennen in die nächste Runde gehen. Nach dem technischem Ausfall anlässlich der Rallye du Chablais, war das

Rallye Mont-Blanc: Der Ferrari 308 ist vom 6. bis 8. September wieder dabei.

Foitek-Team entsprechend gefordert, den beschädigten Motor des Ferrari 308 in kurzer Zeit wieder instand zu stellen. Offenbar kein Problem für den FerrariSpezialisten, denn bei der Rallye del Ticino rollten Patrick Heintz und Co-Pilot

Streitobjekt: Um dieses schmucke Cabriolet geht es bei dem Prozess zwischen Reinhard Schmidlin und Ferrrari. Der Wagen stammt aus Amerika und wurde mehrmals bei Auktionen angeboten. Rennbahn Zürich-Oerlikon: Wenn es stark regnet, wird am 26. Juli gefahren.

Christian Weber in der Kategorie Vetture Storiche auf den zweiten Rang. Die zehnte Präsentation historischer Rennwagen und Motorräder geht am Dientag, 24. Juli 2012 auf der Offenen Rennbahn Zürich-Oerlikon ab 16 Uhr an den Start. www.klausenrennen.com www.foitek.ch www.rennbahn-oerlikon.ch


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36 www.autosprint.ch Oldtimer RAID 2012 mit Ferrari von Ingrid Bergman

Technikschmitte

Kleine Wunder gehören

Der 22. RAID SUISSE-PARIS wird ein Event für Geniesser. Vom 23. bis 26. August zeigt sich Frankreich als grosser, blühender Garten. Strassen, die wie für Oldtimer geschaffen sind und fern der grossen Verkehrswege durch Landschaften führen, die Sie ohne die Rallye kaum je entdecken würden. Neu stehen auf der Startliste unter an-

Edel: Dieser Jaguar soll komplett restauriert werden. Eine Arbeit, die Toni Schmid und sein Team mit grosser Freude und Sachkenntnis in Angriff nehmen.

Citroën BL Légère, 1951: Tradition live. Foto: www.menzi-motorsportfotos.ch

deren Sympathieträger wie der AustinHealey, der liebevoll Frogeye genannt wird, typisch französische Citroën Tractions, ein seltenes Alfa Romeo Giulietta Cabriolet, big and beautiful American

Sunbeam 20/60, 1925; Gestartet wird in Basel ab einer Rampe. Foto: Raynaud

Cars und eine beeindruckende Phalanx von Rolls-Royce Phantom I und II der Jahrgänge 1928 bis 1935. Natürlich ist auch ein Mercedes-Benz 300 SL dabei, ebenso wie der Citroën 2CV und der VW Käfer. Ein Auto mit einer besonders

Wer sich einen Oldtimer zulegen möchte, sollte sich vor dem Kauf von einem Experten beraten lassen. Toni Schmid von der Technikschmitte zum Beispiel empfiehlt OldtimerFans, nicht nur auf das Äussere des Wunschobjekts zu schauen, sondern es vorher auf Herz und Nieren prüfen zu lassen. So werden Fehlkäufe und Alltag: Auch Fahrzeuge aus amerikanischer teures Lehrgeld vermieden. Oldtimer erfreuen das Herz und das Auge von Jung und Alt. Sie wecken Kindheitsträume und stimulieren nostalgische Gefühle. Doch schön aussehen, bedeutet noch lange nicht, dass das begehrte Fahrzeug überhaupt fahrtüchtig ist. Und mancher spontane Kauf einer auf den ersten Blick attraktiven Erscheinung hat sich zu einer nimmer enden wollenden Investition in das mechanische Innenleben eines

Produktion werden bei Technikschmitte repariert oder professionell restauriert.

Tuning: Wer aus seinem Motor zusätzliche Power herausholen möchte, kann sich auf die Profis in Rudolfstetten verlassen.

Oldtimers entpuppt. Das kann teuer werden, von dem damit verbundenen Ärger ganz zu schweigen. Das lässt sich jedoch vermeiden, wie Toni Schmid, Inhaber der Technikschmitte, erklärt: „Vor dem Kauf eines Oldtimers muss man sich sicher sein, was man eigentlich gerne hätte. Ist jemand eher der Sammler oder will er mit dem Fahrzeug

fahren, vielleicht sogar an Rallies teilnehmen? Wie ist die Alltagstauglichkeit des Wunschobjekts? Wie steht es um die Ersatzteilversorgung? Wie sind die aktuellen Marktpreise? Man sollte nicht gleich das Erstbeste kaufen, sondern sich wirklich Zeit lassen bei einem Kaufentscheid.“ In den vergangenen acht Jahren hat

Zwischenstopp: Auf der Montlhéry-Piste mit Oldtimern in die alte Steilkurve.

schönen Geschichte ist der Ferrari 212 Inter von 1953, mit einer Karosserie von (wie er sich damals noch schrieb) Pinin Farina. Dieses Auto schenkte der Filmregisseur Roberto Rosselini seiner Frau, der schwedischen Filmschauspielerin Ingrid Bergman. Man darf in Erinnerungen schwelgen. www.raid.ch

Angebot: Neben Autos älterer Baujahre aller Marken, finden Biker mit ihren Maschinen bei Problemen bei Technikschmitte die richtigen Ansprechpartner. Hier wurden schon kleine Wunder vollbracht und vermeindlicher Schrott zu neuem Leben erweckt.


Oldtimer

bei Toni zum Geschäft Toni Schmid immer wieder die Erfahrung gemacht, dass sich Kunden vom ansehnlichen Äusseren eines Fahrzeugs verführen liessen. Und zu spät entdecken, dass in diesem Fall allein für die mechanischelektrische Restauration noch einmal der Betrag des Kaufpreises investiert werden musste. Schmid: „Nur weil man einen Oldtimer kauft, heisst das noch lange nicht, dass dieser auch läuft. Es ist nicht wie bei einem Neuwagen, wo man dann alles in einer bestimmten Frist auf die Garantie des Herstellers abwälzen kann. Was aussen schön ist, muss innen und drunter nicht zwangsläufig perfekt sein. Und umgekehrt: Was aussen gebraucht wirkt, kann unter Umständen eine wunderbare und in einigen Jahren wertvolle Perle verbergen. Es ist wichtig, dass so ein Auto von einem Fachmann untersucht Toni Schmid: Inhaber und auch Geschäftsführer. Seit acht Jahren führt er die Oldtimer wird, der dies auch beurteilen kann.» Company Technikschmitte in 8964 Rudolfstetten am Grossmattrain 2. Fehlt ein Ersatzteil, wird es in der Werkstatt angefertigt Toni Schmid macht in Rudolfstetten aus schicken oder unansehnlichen Oldtimern fahrtüchtige, bei Bedarf auch mit modernem Fahrkomfort ausgerüstete Automobile aller Marken. Toni Schmid und sein Team zeigen und erklären gerne, was es braucht und wie die Technikschmitte vorgeht. Das bedeutet: Von der Kaufberatung über die Reparatur oder mechanischen Restauration bis hin zum detektivischem Aufspüren oder Nachbauen verschollener Ersatzteile. Toni Schmid erklärt, welche Marken er am liebsten restauriert: „Die Marke Oldtimer ist für mich das Mass der Dinge. Es kommt nicht darauf an, ob jemand arm oder reich ist, ob jemand einen grossen oder einen kleinen Wagen fährt, einen billigen oder einen teuren.“ Technikschmitte macht das Fahrzeug auch auf Wunsch alltagstauglich und erhöht den Fahrkomfort. Schmid: „Man kann zum

der Drehbank an. Toni Schmid: „Aussergewöhnliche Kundenwünsche sind in der Oldtimer Company Technikschmitte von der Planung bis hin zur perfekten Ausführung immer willkommen. Beispiele für konkrete Kundenprojekte sind ein Motorrad-Komplettumbau mit Breitreifen und Tankvergrösserung, Motor-Revisionen sowie Fernsehauftritt: Toni Schmid, Wolfgang Petersen und Heinz Gass (von links) lassen den V8 in der Tuning und Umbauten auf Bleifreivorgegebenen Zeit aufbrüllen. betrieb. Und Toni Schmid hat auch auch TVBeispiel eine Unterbrecherzündung durch eine kontaktlose Zündung ersetzen. Oder Geschichte gemacht: In der 70. Sendung der Vergaser kann für die neuen Benzin- von „Wetten, dass...“ am 2. November 1991 in Basel bewies er zusammen mit qualitäten modifiziert werden.“ Technikschmitte revidiert nur so weit, seinem Wettpartner Heinz Gass, dass sie dass die Original-Substanz erhalten in neun Minuten einen V8-Motor zusambleibt. Wenn ein Ersatzteil fehlt, und dies menbauen können und diesen zum Launicht mehr aufzufinden ist, geht die Tech- fen bringen. Ihr Wettpate war Schauspienikschmitte nach der Devise vor: „Alles ler Wolfgang Petersen. Er vertraute dem was einmal hergestellt worden ist, ist Duo. Die Wette haben Toni und Heinz mit wieder reproduzierbar.“ Bei Bedarf fertigt Einsatz und etlichen Schweissperlen geToni Schmid eben auch selber etwas an wonnen. www.technikschmitte.ch

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Erlebnistage mit Oldtimern am Bodensee Ein Ticket, viel erleben. Von OldtimerLastwagen über Rennboliden hin zu Flugzeugen: Diverse Museen und Ausstellungen in der Bodenseeregion öffnen sonntags ihre Türen zu den Erlebnistagen. Möglich macht dieses attraktive Angebot der Verein Classic Bodensee.

Saurer Museum: Alte Lastwagen mit Geschichte. www.saurermuseum.ch

Sie sind ein Freund von alten Strassenfahrzeugen oder interessieren sich für die Pioniere der Luftfahrt? Wo dampfen die Kessel von Lokomotiven, gibt es alte Strickmaschinen live und in Betrieb zu bewundern und wo gibt es eine Sammlung von Rennwagen? Die Erlebnistage

Boliden: Im autobau Romanshorn gibt es Motorsport satt. www.autobau.ch

verknüpfen diese einmaligen Angebote zu einem musealen Ganzen. Reisen Sie an einem Tag durch die Zeitgeschichte. Mit dem Museumspass erhalten Sie zu einem einmaligen Preis Eintritt in alle

Hohentwiel: Das schönste Schiff auf dem See. www.hohentwiel-verein.ch

Ramona Jakob: Die gelernte Bürokauffrau ist für Rechnungen und Offerten zuständig. Sie hält auch den Kontakt zur Werkstatt.

Mergim Morina: Als Mechaniker hat er sich auf Oldtimer spezialisiert. Den Spruch „Geht nicht“, gibt es bei ihm nicht.

Karin Illi: Finanzen und Wirtschaft sowie die administrative Geschäftsführung fallen in ihren Zuständigkeitsbereich.

aufgeführten Partnermuseen und -Bahnen. Adressen finden Sie im Internet. Termine in diesem Jahr: 5. August, 2. September und 7. Oktober jeweils am Sonntag von 9 bis 17 Uhr. Der Einzeleintritt für alle Museen und Bahnen inklusive Ostwind-Tageskarte (Zonen 27, 30, 31, 55, 57) beträgt 19 Franken. Kinder bis 16 Jahre in Begleitung von Erwachsenen gratis. www.classic-bodensee.ch


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Test- und Track-Days Monza

Monza wartet auf Sie Kuno Schär: „Nach nur 45 Minuten ab GrenzĂźbergang Chiasso erreichen Sie den kĂśniglichen Park Monza. Autobahn Chiasso-Milano, Ausfahrt Saronno, Monza und Parco/Autodromo.“

Prototyp: Die ache Bolide kann an Originalität kaum ßberboten werden. Neben bekannten Serienmodellen ist das Fahrzeug eine willkommene Abwechslung.

Parade: Alles, was gut, schnell und teuer ist, kann bei den Fahrtrainings in Monza begutachtet werden. Dazu gehĂśren auch Maserati (vorne) und Mercedes-Benz SLS.

Porsche GT3 R: Die schnellen Boliden aus Stuttgart sind bei jedem Event in Monza am Start. Viele Piloten nutzen die Gelegenheit, um ihr Auto besser kennen zu lernen.

Programm Der Tag im Autodromo di MonzaÂť beginnt um 8.45 Uhr mit dem obligatorischen BrieďŹ ng und einer generellen Streckenerklärung, Vorstellung des Sicherheitsdispositives und der Verantwortlichen. Tipps und Ratschläge erhalten Sie von erfahrenen Tourenwagenpiloten, die Sie auf Wunsch in Ihrem Fahrzeug begleiten. Während der MitMontag, 30. Juli 2012 Fahrtraining tagspause (12.30 bis 13.45 Uhr) servieren fĂźr Sportfahrer und Gentlemen-Drivers wir Ihnen feinste italienische KĂśstlichkeimit Strassenfahrzeugen. Renntraining fĂźr Piloten mit Tourenwagen/GTcars wie STW, DTM, FIA GT2 GT3, GT4, Porsche Cup, Ferrari Challenge, Maserati Trofeo und andere Marken und Serien. Dienstag, 31. Juli 2012 Renntraining fĂźr Piloten mit Tourenwagen/GTcars wie STW, DTM, FIA GT2 GT3, GT4, Porsche Cup, Ferrari Challenge, Maserati Trofeo und andere Marken und Serien. Organisator Kuno Schär: „Entiehen Sie mit uns motorsportlich dem Alltag. Nehmen Sie teil mit Gleichgesinnten und schalten Sie fĂźr einmal einen Gang hĂśher. Tasten Sie sich mit uns an das Potenzial Ihres Fahrzeuges. Testen und trainieren Sie mit uns und verbessern Sie unter Freunde: Kuno Schär und Giorgio Pianta, Aufsicht erfahrener Piloten Ihren Fahrstil. Ex-Pilot und ehemals Rennleiter bei Alfa Romeo bei einer Veranstaltung in Monza. Den Tag werden Sie nicht vergessen.“

Mitfahren lohnt sich allemal und wer schnelle Boliden aller bekannten Hersteller in Aktion erleben mĂśchte, der ist auch als Zuschauer bei den Sportfahrer- und Renntrainings im Rahmen der Internationalen Test- und Track-Days im Autodromo di Monza herzlich willkommen.

ten. Die Piste steht Ihnen ab 14 bis 18 Uhr wieder zur freien Verfßgung. Fahrzeuge Es werden nur bestens vorbereitete, historische und aktuelle Strassensportwagen und Renntourenwagen/GTcars (mit maximal 100 Dezibel zugelassen. Sicherheit Fßr dieses Fahrertraining ist keine Lizenz erforderlich. Hingegen brauchen Sie dazu ein schnelles Fahrzeug, das Ihnen Spass vermittelt und in dem Sie sich wohlfßhlen, einen Helm und mit Vorteil einen Rennfahreranzug. Kosten Kuno Schär: „Diesen exklusiven Motorsport-Erlebnistag bieten wir Ihnen fßr 1250 Franken oder 990 Euro pro Person und Fahrzeug an. Fßr Begleitpersonen verrechnen wir einen Unkostenbeitrag (inklusive Mittagessen) von 60

Franken oder 50 Euro. Diese Kosten sind bis zum Nennschluss zu Ăźberweisen.“ Gegenwert Kompetente, langjährige Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Autodromo di Monza und ihren Funktionären, eine geschichtsträchtige GP-Piste, freies Fahren ohne Zeitfenster, Video-Ueberwachung, F1 geschultes Abschlepp-Personal, Ă„rzte und Ambulanzhelfern. Gegen Aufpreis Boxen mit WC sowie Dusche und Erinnerungsfotos durch professionelle Motorsport-Fotografen. Im Paddock gibt’s auch einzigartige ShoppingmĂśglichkeiten (RennsportzubehĂśr, Automobilia, Kleider, Schuhe, Automodelle, BĂźcher und Helme, eine SBTankstelle und natĂźrlich viel italienisches Ambiente. Viva Italia! www.schaer-events.ch

0479,::<4!(\[V:WYPU[*/7HYR)HOUOVMZ[YHZZL 7VZ[MHJO2YL\aSPUNLU;LSLMVU-H_ ,4HPS!PUMV'H\[VZWYPU[JO0U[LYUL[!^^^H\[VZWYPU[JO 7YVQLR[SLP[\UN!:[LMHU+VUH[ 9LKHR[PVU!:[LMHU+VUH[=P:K79VSM()H\Y:[LSS]LY[YL[LY7OPSPWW(LILYSP >LYULY+LNNLSTHUU,S^PYH+ZJOLTPSV^+Â&#x20AC;Y[L>LS[P:HZJOH/VMZ[L[[LY1Â&#x2026;YN 2H\MTHUU/HUZY\LKP2LSSLY2Â&#x20AC;IP2LSSLY/LUYPR7L[YV3\JHZ3\OY )LH[4H[O`Z-V[V 6USPUL(NLU[\YMÂ&#x2026;Y^^^H\[VZWYPU[JO!)H\Y4LKPLU6ILYLUNZ[YPUNLU +Y\JR!(A7YPU[4P[[LSSHUKALP[\UNZKY\JR(.(HYH\ 0UZLYH[L (IV!,S^PYH+ZJOLTPSV^ +LY7YLPZMÂ&#x2026;YKHZ1HOYLZHIVUULTLU[a^Â&#x20AC;SM(\ZNHILUIL[YpN[-YHURLU 4^:[PUILNYPMMLUMÂ&#x2026;Y7VY[V\UK/HUKSPUN


AutoSprint 07/2012  

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