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DIE ERSTE GRATIS AUTO-ZEITUNG DER SCHWEIZ

AUGUST 2011

WWW.AUTOSPRINT.CH

PA RT N E R V O N

Aktion

Seite 24

Sprinten Sie mit Fredy Barth zur Arosa ClassicCar 2011.

Tuning

ab Seite 34

Ford Motor Company (Switzerland) SA

Mit Power in die Zukunft

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Warum Felgen von OZ-Racing in der Schweiz beliebt sind.

Jubiläum

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Hansjörg Roth und sein Team feiern ein besonderes Jahr.

Trend

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Brautpaare fahren die ersten Kilometer in einem Oldtimer.

Ford packt es an. Sondermodelle der Baureihen Kuga und Focus, Premiere der Airbag-Gurte sowie eine Fülle technischer Innovationen bei den in der Schweiz erhältlichen Modellen. Im grossen Ford-Report bekommen Sie einen kompletten Überblick und im Interview sagt Oliver Stegmann, Generaldirektor der Ford Motor Company (Switzerland) SA, was noch zu erwarten ist. Lassen Sie sich überraschen.

Lesen Sie mehr ab

Sparen Sie mit

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beim Tanken. Mehr auf Seite 3


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Ennstal-Classic mit Mario Illien

BLICKPUNKT

Red Bull Race Days

Daniel Mauerhofer und Mario Illien gehen bei der diesjährigen Ennstal-Classic mit einem Toyota 2000 GT an den Start. Sie gehören zum bf-classic-HelvetiaTeam. www.ennstal-classic.at

Team: Daniel Mauerhofer und Mario Illien wollen einen der ersten Ränge.

Neuer Leiter für die Flotte Verstärkung für das Flottengeschäft. Seat hat in der Schweiz hat mit dem 35-jährigen Davide Melileo diesen Ge-

Experte: Davide Melileo hat viele Jahre im Verkauf, Marketing und Kundenbetreuung gearbeitet.

schäftsbereich ausgebaut. In seiner neuen Funktion wird Davide Melileo die Beziehungen zu Flottenkunden verstärken und das Flottengeschäft von Seat weiter forcieren. www.seat.ch

Genf fährt Mercedes Die Transports Publics Genevois (TPG) hat bei Daimler Buses 87 MercedesBenz Gelenkwagen bestellt. Die Fahrzeuge werden auf dem 305 Kilometer langen Streckennetz von TPG eingesetzt werden. www.mercedes.ch

Wendig: Die Gelenkbusse Ciataro G von Mercedes-Benz sind 17,94 Meter lang.

Power pur in Mollis Für viele Fans bleiben Motorsportrennen nur ein spannendes TV-Erlebnis. Wer hat nicht schon mal davon geträumt, die Profis live zu erleben? Mit dem Red Bull Race Day am Samstag, 17. September 2011, auf dem Flugplatz Mollis (Glarus) kann jede und jeder hochklassige Motorsportluft schnuppern. Von Kart bis zur Königsklasse Formel 1 – am Red Bull Race Day erleben die Fans die gesamte Palette an Motorsport. All

dies verbunden mit dem unglaublichen Sound der Motoren lässt das Herz vieler PS-Freaks höher schlagen. Wie bekommt man Eintrittstickets für den Red Bull Race Day? Im Detailhandel sind spezielle Red Bull Race Day 6-Pack erhältlich. Mit jedem Pack hat man die Möglichkeit, einen freien Eintritt zu erhalten. Einfach mit dem Code, den man auf der Innenseite der Verpackung findet, anmelden und eines der limitierten E-Tickets via Internet (Adresse unten) für den spektakulärsten Motorsportevent der Schweiz erhalten. Wie im Motorsport gilt auch hier: der Schnellere siegt. www.redbullraceday.ch

Mollis: Auf dem Gelände des Flugplatzes werden Sébastien Buemi, Chris Pfeiffer (Motocross) und Kartprofis Shows zeigen.

Flying Bulls: Die Piloten werden am Race Day ihre gewagten Flugmanöver zeigen. Ein Erlebnis, das Sie nicht verpassen sollten.

Auto-Verkäufe

Hoffnung auf die zweite Halbzeit Nach 20 Monaten ununterbrochenen Wachstums musste EurotaxGlass‘s im Juni 2011 erstmals wieder einen Rück-

gang der inländischen PersonenwagenDer Rückgang ist allerdings nur leicht Neuzulassungen notieren. Im Vorjahres- grösser als die im gleichen Monat feiertagsvergleich beträgt das Minus 11,5 Prozent. bedingt ausgefallenen Arbeitstage von rund zehn Prozent. Für das erste Halbjahr 2011 Zufrieden: Schweizer ergibt sich deshalb gleichwohl ein Plus Importeure können von 6,7 Prozent. Auch die Nachfrage nach mit den Verkäufen Gebrauchtwagen ging im Juni um sechs in den vergangenen sechs Monaten auf Prozent zurück, was das Halbjahresergebnis ein gutes Halbjahr von plus 6,5 Prozent jedoch ebenfalls nicht 2011 zurückblicken. zu trüben vermochte. Neue Modelle sowie Für das zweite Halbjahr rechnen die die IAA in Frankfurt werden das Geschäft Marktanalysten mit einer verhalten posisicher noch weiter tiven Marktstimmung bei wechselkursbebeleben. dingt leicht rückläufigen Umsätzen. Bleibt abzuwarten, wie sich die Euro-Aktionen auswirken. www.eurotaxglass.ch


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BLICKPUNKT

100 Jahre Chevrolet

Fotos: Manuela Diethelm

Sechs Schweizer feierten in Amerika Route 66: Mit drei neuen Chevy Camaros eroberten Manuela Diethelm, Walter Bachmann, Cherry und Robert Karpf, Stefan Kobel, Martin Sinzig (von links) die bekannte Küstenpiste.

1911 wurde die Firma Chevrolet in Detroit gegründet. Zur Blüte kam die Automarke, die vom Schweizer Auswanderer Louis Chevrolet mitbegründet worden war, aber erst in Flint. Ab 1913 wurde Fabrik um Fabrik gebaut, die Autostadt boomte und innovierte. 1953 wurde dort etwa die legendäre Corvette geboren, das erste Serienauto mit FiberglassKarrosserie. Kein Wunder also, dass der VCCA die Stadt, die eine Autostunde

Chevrolet-Parade: Die schönsten Modelle in Flint (Michigan), wo Chevrolet ab 1913 eine rasante Entwicklung genommen hatte.

nordwestlich von Detroit liegt, für die grossen 100-Jahr-Feierlichkeiten ausgewählt hatte. Für Martin Sinzig, den Schweizer Journalisten und Autoren der Louis Chevrolet-Biografie, war Flint schon während seiner Buchrecherchen ein häufiges Ziel. Mitte Juli reiste er erneut in

Kenner: Pinky Randall, Chevy-Sammler aus Michigan und Insider der Marke freut sich über das Buch von Martin Sinzig.

die Stadt, diesmal aber zusammen mit fünf Freunden, um das Jubiläum von Chevrolet zu feiern. Stilgerecht mietete die Gruppe drei neue Chevy Camaros und reiste zunächst nach Indianapolis im Bundesstaat Indiana. Dort standen eine Visite am Grab von Louis Chevrolet sowie der Besuch der Louis Chevrolet-Gedenkstätte auf dem Indianapolis Motor Speedway auf dem Programm. Schliesslich traf die Gruppe in Flint ein. Besichtigungen in der Fabrik für schwere Chevy-Pickups und bei der Kettering Universität, dem früheren General Motors Institut, gehörten zu den Höhepunkten. Der Empfang in Flint war herzlich, und sogar die lokale Tageszeitung, das Flint Journal, berichtete über die Anwesenheit der Schweizer ChevyEnthusiasten. www.chevroletbuch.ch

Tank-Aktion

Geben Sie den e-Bon nach dem Tanken an einer der Coop Pronto Tankstellen ab und Sie erhalten jeden Liter Benzin oder Diesel 5 Rappen günstiger. Jeder e-Bon ist nur einmal einlösbar. Sie können aber bei jedem Tanken einen neuen e-Bon benützen – einfach nochmals ausdrucken. Wichtig:

Kompakt: Der Daihatsu Charade gehört mit 3,79 Meter Länge in das B-Segment.

Sieger-Trio bei Subaru Der Sieger der diesjährigen Subaru-Mechaniker Schweizer Meisterschaft heisst Fritz Krüsi aus Stein (AR). Er ist seit sechs Jahren bei der Garage Ebneter AG in Büh-

Geschafft: Die besten Mechaniker von Subaru freuen sich über ihren Erfolg.

ler (AR) tätig. Zweiter wurde Yves Grubenmann (Dreispitz-Garage Uesslingen) Dritter ist David Blatter (Auto von Bergen www.subaru.ch AG Meiringen.

Der Volt, Chevrolets mehrfach preisgekröntes Elektrofahrzeug mit verlängerter Reichweite, wird in der Schweiz zum Lancierungspreis von 50 490 Franken auf den Markt kommen. Der Verkauf startet im Louis Chevrolets-Geburtsmonat November. www.chevrolet.ch

Coop Pronto: An den Stationen der Kette können Sie beim Tanken leicht einige Franken sparen.

Der Bon ist nicht mit anderen Bons oder Aktionen kumulierbar. Die Coop Mineraloel AG mit Coop Pronto mit Sitz in Allschwil ist eine Schweizer Mineralölgesellschaft sowie ein Detailhandelsunternehmen. Als Tochtergesellschaft der Coop betreibt sie in der Schweiz insgesamt 176 Tankstellen, 164 davon verfügen

Ab 22 990 Franken gibt es den neuen Charade von Daihatsu. Das aktuelle Baujahr wurde in vielen Details verbessert und sein 4-Zylinder Benziner leistet 99 PS (128 Nm). www.daihatsu.ch

Volt kommt im November

Sparen Sie pro Liter 5 Rappen Mit AutoSprintCH tanken Sie günstiger. So einfach geht‘s: Klicken Sie auf die Adresse www.autosprint.ch und wenig später erscheint ein Gutschein, den Sie ausdrucken können.

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Neuer Charade klein aber fein

Begeistert: Ken Lingenfelter, Eigentümer der Lingenfelter Autosammlung lässt sich von Martin Sinzig das neue Buch erklären.

In Flint, Michigan, hat der Vintage Chevrolet Club of America (VCCA) eine Woche lang das 100jährige Bestehen der Automarke gefeiert. Sechs Schweizer waren mit von der Partie.

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über einen unter der Marke Coop Pronto geführten Shop. Darüber hinaus werden weitere 44 Coop Pronto Shops ohne angeschlossene Tankstelle vor allem in Bahnhofsnähe sowie auch an Autobahnraststätten geführt. Das dritte Standbein des Unternehmens bildet der Heizölverkauf. www.autosprint.ch

Technik: Der Chevrolet Volt hat 368 Nm und erreicht eine Spitze von 161 km/h.


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BLICKPUNKT

Auto Zürich mit Castrol Die Auto Zürich Car Show kann sich auf ihre bestehenden Werbe- und Medienpartner verlassen. Neu dabei ist Castrol, der führende Anbieter automobiler Schmiermittel. www.auto-zürich.ch

Bergrennen Gurnigel Termin: Die Auto Zürich Car Show 2011 findet vom 3. bis 6. November statt.

Sparen mit Toyota Verso Aufgrund der anhaltenden Nachfrage hat Toyota beschlossen, das im März lancierte Sondermodell Verso family mit 1,8-Liter-Motor (ab 30 990 Franken (inklusive Cash Bonus) bis Ende 2011 anzubieten. Mit Mehrausstattung und Cash Bonus ergibt sich ein Kundenvorteil von 9100 Franken. www.toyota.ch

Sparmobil: Die Offerte für den Toyota Verso gilt noch bis Ende des Jahres.

Günstiger mit Hertz-Tochter Advantage, die in vielen grossen Touristen-Destinationen bereits etablierte Zweitmarke der Hertz Autovermietung, hat ihr Geschäft nun auch in der Schweiz

Motorsport zum Anfassen Eines der attraktivsten Bergrennen der Schweiz geht von 3. bis 4. September 2011 am Gurnigel an den Start. Knapp 15 000 Fans und hoch motivierte Piloten werden erwartet.

ben möchte, sollte sich einen Platz nahe einer Kurve sichern oder eine der immer sehr begehrten Taxifahrten buchen. Rund 200 Fahrzeuge aller Renngruppen und Kategorien wie Serien- und Spezialtourenwagen, Gran-Turismo-Wagen, Formel-Boliden, Interswiss-Racer sowie Die Veranstalter haben sich nach dem historische Rennwagen werden in Aktion 100. Jubiläum des Gurnigel Bergrennens zu sehen sehen. So schnell bekommt man im vergangenen Jahr für den kommenden einen so kompletten Überblick über viele Event einiges einfallen lassen. Neben Boliden aller wichtigen Kategorien der Schweizer Meisterschaft sowie den Markenpokalen gehen historische als auch Fahrzeuge mit alternativen Antrieben an den Start. Viel Platz ist Motorrädern aller Klassen eingeräumt. Hier kommen Fans von Zweirädern voll auf ihre Kosten. Was das neue Baujahr zu bieten hat, wird in Typisch: Die Teams übernachten häufig in einem speziellen Corso demonstriert. privaten Quartieren. Das Bergrennen ist Und wer die Strecke näher und live erle- eines der wichtigsten Events der Region.

4. September 2011: Erwachsene: 20 Franken, Kinder/AHV sieben Franken, Familien 42 Franken (zwei Erwachsene und beliebig viele Kinder). Programmheft fünf Franken, Parkplatz Auto sieben Franken, Parkplatz Moto vier Franken. Jeweils pro Tag. Tipp: Wer rechtzeitig anreist, bekommt die besten Plätze. Informieren Sie sich aktuell im Internet.

Allianz-Studie

Fahrer von Landwirtschaftsfahrzeugen sind häufig die Hauptverursacher bei Verkehrsunfällen mit Personenschäden. Das zeigt eine Studie vom Allianz Zentrum für Technik. Vor allem beim Kreuzen, Einbiegen oder Abbiegen liegen die grössten Gefahrenpotenziale.

Traktoren sind Unfall-Risiko

Spartipp: Fragen Sie bei Hertz nach den Konditionen der Advantage-Modelle.

gestartet. In Genf stehen Platz sparende Kleinwagen, Kompaktfahrzeuge und Kombis zur Verfügung. www.hertz.ch

Jahre Schweizer Motorsport-Geschichte nicht wieder geboten. Ein Besuch lohnt sich also für die ganze Familie. Am Samstag, 3. September wird die Strecke ab 6.45 Uhr gesperrt. Trainingsund Rennläufe aller Gruppen finden in der Zeit von 7 bis 17 Uhr statt. Am Sonntag ist die Strecke ab 7.45 Uhr gesperrt und Punkt 8 Uhr wird die erste Klasse starten. Die Preisverleihung ist für 19 Uhr geplant. Preise für Eintritt und Parkplatz, Samstag, 3. September 2011: Erwachsene: 17 Franken, Kinder/AHV fünf Franken, Familien 35 Franken (zwei Erwachsene und beliebig viele Kinder); Sonntag,

Gefahr: Laut Statistiken der Beratungsstelle für Unfallverhütung ereignen sich in der Schweiz jährlich rund 400 Verkehrsunfälle mit landwirtschaftlichen Motorfahrzeugen, die Zahl der Todesopfer liegt bei durchschnittlich zehn.

www.gurnigelrennen.ch

Tradition: Ein Rennbolide aus der Baureihe Kadett von Opel ist immer dabei. Beifall ist den Piloten in jedem Fall sicher.

Auf Grund der Ergebnisse der Studie empfehlen die Schadenexperten der Allianz Suisse folgende Präventivmassnahmen zur Unfallvermeidung oder Schadenminderung: Signalbild von Traktoren mit und ohne Anhänger durch Konturmarkierungen verbessern, stabilere und grössere Heckleuchten und Blinker, Ausstattung der Traktoren mit Spurwechselassistenten sowie seitlicher Unterfahrschutz für landwirtschaftliche Anhänger. www.allianz-suisse.ch


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Rekord bei Volvo Volvo Automobile Schweiz kann auf einen super Juni zurückblicken. Die Vertreter lieferten 1150 Fahrzeuge aus und erzielten so das beste Monatsresultat in der Geschichte von Volvo Schweiz. www.volvocars.ch

AUTO & UMWELT

Opel Ampera

Ganz leise beginnt die Zukunft

Renner: Der Volvo XC60 gehört zu den beliebesten Modellen der Marke.

TomTom mit GPS Die Nike+ SportWatch GPS powered By TomTom ist ein Gerät für echte Fans. Sie besticht durch Funktionalität, Design

Originell: Die Nike+ SportWatch GPS kostet im Fachhandel 249 Franken.

und der Anbindung an www.nikeplus. com, der weltweit grössten Online-LaufCommunity mit fast vier Millionen Mitgliedern. www.tomtom.ch

Rettung für HC Ambri-Piotta In der Saison 2011/2012 wird Mazda Schweiz Co-Hauptsponsor des HC Ambri-Piotta. Die Entscheidung dürfte für Erleichterung bei allen sorgen, die für das Überleben des Klubs in der Meisterschaft kämpfen. www.mazda.ch

Flotte: Die Fahrzeuge von Mazda sind an der Lackierung sofort zu erkennen.

Der Ampera ist ein Auto, das immer elektrisch fährt. Trotzdem ist die Limousine kein reines Elektrofahrzeug, hat aber ein Kernproblem der Stromer gelöst: Die Reichweite. Aufgrund des starken Frankens profitieren Schweizer Kunden von günstigeren Konditionen. Der ursprünglich festgelegte Preis von 55 900 Franken wurde angepasst und beträgt neu 50 900 Franken. Die ersten Modelle für die Schweiz werden mit Ledersitzen- und Lederlenkrad und Sitzheizung versehen sein und zum Preis von 52 900 Franken angeboten. 5000 Kunden in Europa haben sich einen Ampera vorreserviert, davon 100 unter der Adresse www.opel-ampera.ch. in der Schweiz. Bei der Technik geht Opel neue Wege: Nicht ein Elektromotor wird zur Unterstützung des Verbrennungsaggregats eingesetzt, sondern der konventionelle Motor tritt als Energielieferant in Aktion, wenn die Batterieladung leer ist. Das Benzin-

Armaturen: Es gibt kaum Unterschiede zu einem herkömmlichen Modell. Hinter dem Lenkrad sind die notwendigen Anzeigen für den Batteriebetrieb zu erkennen.

aggregat dient dabei als Reichweitenverlängerer (Range Extender), der auch dann Strom produziert, wenn die Batterie leer ist. Ist die Batterie gefüllt, fährt der Ampera rund 40 bis 80 Kilometer mit rein elektrischem Antrieb. Geht der Strom aus, speist der Benzin-Motor den Elektro-Antrieb mit Energie. So verlängert sich die Reichweite auf über 500 Kilometer. Geräumig: Der Opel Ampera ist 4.50 Meter lang und er bietet fünf Personen Platz. Ein sechs Meter langes Stromkabel wird ab Werk mitgeliefert. In vier Stunden lässt sich der Ampera an einer normalen Steckdose mit 220 Volt wieder aufladen. Das Kabel wird im Kofferraum verstaut.

Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 161 km/h begrenzt. Der Elektromotor mit 150 PS beschleunigt den Ampera in rund 9 Sekunden von null auf 100 km/h. Das Fahrzeug benötigt weniger als 1,6 Liter Benzin auf 100 Kilometer und emittiert weniger als 40 Gramm CO2 pro Kilometer. Die Zukunft hat wirklich begonnen. www.opel.ch


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AUTO & BUGET

Nissan Micra DIG-S Ausstattung: Ab Werk gibt es eine Stopp-Start-Automatik. Die ist wichtig, um einen geringen Verbrauch zu erreichen.

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Neue Etikette Geräumig: Trotz seiner Aussenmasse ist der Nissan Micra ein echter Fünfplätzer.

Die Schweiz bekommt eine verbesserte Energieetikette für Personenwagen. Diese gewichtet die CO2-Emissionen stärker als bisher. Neu ist sie auch für Elektrofahrzeuge obligatorisch, und sie wird jährlich aktualisiert.  www.agvs.ch

99 g/km-Opel

So macht sparen Spass Nissan schickt mit dem neuen Micra 1.2 DIG-S einen Sparflitzer ins Rennen. Möglich wird die gesteigerte Leistung bei geringerem Verbrauch durch einen 3-Zylinder-Kompressor-Motor. Den Antrieb des Micra DIG-S übernimmt ein 98 PS-Benziner. Zu den wichtigsten technischen Details zählen eine Benzindirekteinspritzung und ein mecha-

nisch angetriebener Kompressor (DIG-S bedeutet Direct Injection GasolineSupercharged). Der Durchschnittsverbrauch für die Einstiegsversion Visia (mit Handschaltgetriebe) liegt bei 4,1 Liter je 100 Kilometer (95 g/km), während sich die CVT-Version mit fünf Liter und 115 Gramm begnügt. Auch die etwas schwereren Acenta- und Tekna-Versionen des Micra DIG-S bleiben mit Schaltgetriebe noch unter der 100-Gramm-Marke.

Übersichtlich: Die Armaturen im Nissan Micra sind modern und gut angeordnet.

Für die Sicherheit in dem kleinen Japaner sorgen unter anderem ESP, ABS, sechs Airbags, drei Kopfstützen auf der Rückbank und eine automatische Verriegelungsfunktion der Türen nach dem Losfahren. Dazu kommen höhenverstellbare Lenksäule, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und elektrische Fensterheber (vorne). Markteinführung ist am 24. September. Die Preise stehen noch nicht fest. www.nissan.ch

Es geht doch. Leistung und Emissionen stimmen beim Opel Astra ecoFLEX. Obwohl 130 PS zur Verfügung stehen, wird ein Wert von nur 99 g/km ange­

Fortschritt: Der Opel Astra schützt die Umwelt und überzeugt durch Leistung.

geben. Das entspricht einer Reduzierung des Verbrauchs um immerhin stolze 17 Prozent.  www.opel.ch


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Alfa MiTo zu gewinnen Shell verlost in der Schweiz, Deutschland und Österreich unter dem Motto Licence To Win wöchentlich einen nagelneuen Alfa Romeo MiTo. Wir wünschen viel Glück. www.alfaromeo.ch

AUTO & DESIGN

Citroën DS4

Göttin ihrer Klasse Elegant: Die Karosserie des Citroën DS4 ist unverwechselbar. Das kommt bei den Anhängern der Marke gut an.

Basismodell: Die Preise für den Alfa MiTo beginnen bei 19 950 Franken.

Chevrolet Aveo für Anniken Kus Für eine Besucherin der Chevrolet Homecoming Europas in La Chaux-deFonds hat sich die Teilnahme gelohnt: die 19jährige Anniken Kus gewann den Tombola-Hauptpreis, einen nagelneuen Chevrolet Aveo. www.chevrolet.ch

Glücklich: Anniken Kus freut sich über ihren neuen weissen Chevrolet Aveo.

Mehrwert für Audi A5 Audi wertet die A5-Baureihe auf. Der Sportback, das Coupé, das Cabriolet und die S5-Modelle erhalten hochmoderne Technologien bei den Motoren, beim quattro-Antrieb und beim Infotainment. Die Preise der ab November erhältlichen

Tradition verpflichtet, auch beim neuen Citroën DS4. Einst hatte sich die französische Marke bei Individualisten einen ganz besonderen Ruf erworben mit einem ganz speziellen Design, ungewöhnlicher Handhabung, besonderem Komfort und innovativen Ideen. Citroën Bullig: Das Heck des Citroën DS4 wirkt kompakt. An das flach nach hinten abfallende Dach muss man sich gewöhnen. Die grosse Klappe hinten lässt sich leicht öffnen. war eben anders als alle anderen. Daran schliesst die Marke nun an, erst mit dem DS3 und nun mit dem grösseren DS4. Auf 4,28 Metern Länge, bei einer Breite von 1.81 Metern und einer Höhe von 1,53 Metern nutzen die Franzosen jede Chance, Akzente zu setzen. Bei einer bullig-runden Grundform mit langer Motorhaube und rund ins Heck abfallendem Dach schufen sie eine Art Hoch-Coupé mit vier Türen, das in seiner Seitenlinie an den BMW X6 erinnert, nur kleiner und spektakulärer. Das Gesicht beeindruckt mit grossem Lufteinlass, dem auffälligen verchromten Doppelwinkel des CitroënLogos als obere Grenze, auffälligen Nebelleuchten und weit in die Seite hineingezogenen Scheinwerfereinheiten. Auch beim DS4 gilt: Wer schön sein

Bedienung: Citroën hat von überflüssigen Elementen Abschied genommen. So sind die neuen Modelle auf der Höhe der Zeit.

Armaturen: Runde Instrumente und klar gestaltete Anzeigen sind ein Teil des Konzeptes der aktuellen Generation.

will, muss leiden – wenn auch nicht viel. So hat der mit 385 Litern Fassungsvermögen nicht eben grosse Kofferraum eine sehr hohe Ladekante. An die engen hinteren Türen mit dem ausladenden Dreieck und dem verborgenen Türgriff werden sich Erwachsene gewöhnen müssen. Das wankende, schwankende Fahrverhalten der alten DS-Baureihen 19

und 21 wurde also ebenso wenig aus der Tradition übernommen wie die ungewöhnlichen Bedienelemente. Der Citroën DS4 ist ein sportlicher Kompakter auf der Höhe der Zeit. In der ersten DS-Zeitrechnung von Citroën dachte noch niemand an einen Dieselmotor als Antrieb. Heute bietet Citroën Diesel-Varianten mit 112 PS und 163 PS sowie Benziner mit 120 PS, 156 PS oder 200 PS an. Neben dem Basismodell werden noch drei Ausstattungsvarianten angeboten (Chic, So Chic und Sport Chic). Die Preise bei den Benzinern starten bei 30 450 Franken (1.6 VTi Chic, 120 PS), und einen Diesel (1.6 HDi Chic FAP, 112 PS kann man ab 33 650 Franken haben. Die Diesel verbrauchen im Schnitt zwischen vier und fünf Liter, die Benziner gut sechs Liter auf 100 Kilometer Fahrstrecke. Sie sollten wegen des starken Frankens nach Aktionen fragen. Beachten Sie bitte auch die Seiten 34 und 35). www.citroen.ch

Detailpflege: Die A5 von Audi gehören in der Schweiz zu den Bestsellern.

Modelle liegen in der Schweiz voraussichtlich zwischen 50 500 und 97 300 Franken. www.audi.ch

Studie: Die wichtigsten Linien des Designs der Karosserie sind bei dieser Zeichnung schon klar zu erkennen. Citroën hat es geschafft, dem Stil der Marke treu zu bleiben.


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New Beetle überarbeitet

AUTO & LIFESTYLE Importeur: Rey Walker ist auf den Verkauf, Service und Reparatur von Buggy‘s, Quads, Motorschlitten sowie Bikes spezialisiert.

Innen und aussen wurde der VW New Beetle überarbeitet. Vor allem das Armaturenbrett passt jetzt in die Zeit. Preis und Schweizer Markteinführung sind noch offen. www.volkswagen.ch Geländegängig: Mit dem Dorton Walker Special 800 kann man auch schwierige Passagen locker bewältigen.

Bulliger: Das Design des New Beetle erinnert in der neuen Form an den Käfer.

Chrono zum 35. Jubiläum Der VW Golf GTI ist Legende und in diesem Jahr feiert die sportliche Variante des Schweizer Lieblingsmodells 35. Geburtstag. Aus diesem Anlass hat GTI35. com einen attraktiven Chronographen aufgelegt. www.GTI35.com

Zeitlos: Der GTI-Chronograph ist keiner Mode unterworfen. Preis auf Anfrage.

Neuer Direktor im Marketing Matthias Walker ist der neue Mann an der Spitze der Marketingabteilung der Mazda (Suisse) SA in Genf. Der Betriebswirt begann seine Tätigkeit bei

Armaturen: Auf überflüssigen Luxus wird bei der Ausstattung verzichtet. Vorne haben zwei Personen ausreichend Platz.

Dorton Walker Special 800

Gosser Spass für kleine Budgets Auf den ersten Blick sieht der Dorton Walker Special 800 wie ein Mini-Jeep aus. Bei genauerer Betrachtung wird allerdings schnell klar, dass es sichhier um ein Funmobil der ganz besonderen Art handelt.

Rey Walker, Inhaber von Conrey Fahrzeug Technik in Aegerten: „Man kann für wenig Geld sehr viel automobilen Spass haben. Ab 11 990 Franken steht das Basismodell vor der Tür. Wer will, kann attraktives oder auch praktisches Zubehör zusätzlich ordern. Das Auto macht im

Gelände, natürlich nur da, wo man fahren darf, als auch auf der Strasse echt Spass. Der Wagen kann mit dem Führerausweis B für Personenwagen oder mit dem der Klasse A für Motorräder geführt werden. Mit der Motorradnummer kann man ihn kostengünstig einlösen.“ Die wichtigsten Daten im Überblick: Cherry-Motor, drei Zylinder, 812 Kubik, wassergekühlt, baugleich wie Chevy Matiz, Daewoo Matiz oder Nissan 800; Drehmoment 70 Nm; Siemens-VDO-Einspritzanlage; 20 PS oder oder offen mit 53 PS Leistung; Radstand 2,18 Meter, Bodenfreiheit 240 Millimeter, Antrieb: 4×2 Hinterachse ( Differenzial gesperrt); 4-Gang

Getriebe mit Rückwärtsgang; 3.20 Meter Länge, 1,55 Meter Breite und 1,50 Meter Höhe; Tankinhalt 24 Liter; Platz für zwei Personen; Höchstgeschwindigkeit etwa 100 km/h; Reifen vorne und hinten in der Dimension AT27X8-14 / AT27X8-14; Leergewicht 540 Kilo, hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten sowie KardanAntrieb. Serienmässig gibt es die Farben Schwarz oder Weiss, Zusatzfarben wie Orange, Aubergine, Grau oder Rot kosten 200 Franken extra. Zusätzlich ist folgendes Offroad- und Fahrzeugzubehör erhältlich: Ablagebox in der Mitte (90 Franken), Seilwinde, 1.6 Tonnen inklusive Kabel für die praktische Fernbedienung (485 Franken), Verdeck oder Regenhaube (390 Franken), Edelstahl-Schalldämpfer (290 Franken), Unterbodenschutz (290 Franken) und Hohlraumbehandlung (290 Franken). Rey Walker: „Der Frontbügel muss in der Schweiz wegen der Gesetze leider abgebaut werden. Das Fahrzeug ist typengeprüft und es hat die Schweizer Strassenzulassung.“ www.conrey.ch

Aufstieg: Matthias Walker ist Direktor der Marketingabteilung von Mazda.

der Schweizer Niederlassung der Marke 2001, für die er später in verschiedenen Ländern tätig war. www.mazda.ch

Service: Alle Teile sind leicht zugänglich. Reparaturen können somit sehr schnell und kostengünstig durchgeführt werden.

Antrieb: Das 3-Zylinder-Aggregat von Cherry hat 20 PS und 70 Nm Drehmoment. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 km/h.


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AUTO & TECHNIK

Fiat Bravo 1.4 16V MultiAir Start&Stop

Mehr Luft, weniger Verbrauch Der MultiAir-Motor im Fiat Bravo bringt beachtliche Ergebnisse im Hinblick auf Verbrauchs- und Ausstosssenkung. Der CO2-Ausstoss beträgt im kombinierten Zyklus 132g/ km und verbraucht kombiniert 5,7 Liter auf 100 Kilometer und rollt so in die Energie-Effizienzkategorie A.

Tradition: Das Design der Karosserie des Fiat Bravo blieb über viele Jahre unverändert. Beim aktuellen Baujahr wurden nur einige geringfügige Veränderungen vorgenommen.

Bekannt: Die Armaturen sind typisch für die Innenausstattung von Fiat. Das Lenkrad mit drei Speichen liegt gut in den Händen.

Platz: Für Reisen ist der Fiat Bravo immer geeignet. Mehrere grosse Koffer passen in den leicht zugänglichen Gepäckraum.

Sinn macht, dass die MultiAir-Technolgie der 140 PS-Limousine mit dem System Start&Stop angeboten wird. Das System funktioniert so: Im Stillstand wird der Motor vorübergehend abgeschaltet. Die Wiedereinschaltung erfolgt bei einem Neustart in Bruchteilen von Sekunden automatisch. Der Betrieb aller anderen, Komfort und Sicherheit an Bord garantierenden Vorrichtungen wird aufrecht erhalten. Das Ergebnis ist eine weitere Verbrauchs- und Ausstosssenkung. All dies geschieht ohne Einbussen der Leistung. Die Preise beginnen bei 29 350 Franken.  www.fiat.ch

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Königs-Partner Toyota ist Königspartner für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2013 in Burgdorf, das vom 30. August bis zum 1. September 2013 stattfinden wird.

Christian Wellauer (Direktor Verkauf, Marketing Toyota AG), Patrick Huber (CFO der Toyota AG), Francesco Rappa (Vizepräsident OK ESAF 2013), Samuel Grossenbacher (Vizepräsident OK ESAF 2013)  www.toyota.ch

Tierbox-Test Der TCS hat in einem grossen Vergleichstest verschiedene Tierbox-Systeme untersucht. Das Fazit: Punkto Sicherheit schneidet die Metallbox am besten ab, eher ungeeignet sind Trennnetz und Schondecke. www.tcs.ch


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Italia-Rally in Landesfarben Italien feiert seinen 150. Geburtstag und wenn Sie einen weissen, roten oder grünen Oldtimer fahren, sind Sie bei der Italian Tricolour Car Rally vom 19. bis 24. September willkommen. www.asifed.it

MENSCHEN

Fahrzeug-Museum Bäretswil

Die Auto-Welt des Jean-Louis Junod

Route: Die Rally geht in Turin, Verona und Marsala an den Start. 150 Autos sind dabei.

Kein Start am Klausenpass Das Klausen Memorial wird erst 2013 wieder stattfinden können. Urner und Glarner wetteifern um das nostalgische Rennen am Klausenpass, an dem historische Autos und Motorräder teilnehmen können. www.klausenrennen.com

Turicum: Eine bekannte Schweizer Marke. Der Wagen wurde 1907 gebaut. So manches Exponat wurde mit viel Liebe zum Detail dekoriert,wie hier mit einer Puppe in der Mode der damaligen Zeit.

Marmon Speedster: Den 1927 gebauten offenen hellblauen Wagen in der Mitte bewegt der Museums-Chef regelmässig bei Ausfahrten in der Schweiz.

Gleich links neben dem Eingang weist ein Düsenjäger den Weg. Der Kampfjet Mirage III C wurde 1963 bis 1975 in der Schweiz für Testflüge eingesetzt und ist heute eines der Highlights im Bäretswiler Fahrzeug-Museum. Im Zürcher Oberland zwischen Bauma im Tösstal und Wetzikon hat sich die Familie Junod einen Traum in einer ehemaligen Schreinerei verwirklicht. Jean-Louis Junod, Jahrgang 1940, ist Herr über mehr als 400 rollende Schätzchen. Nicht nur Autos haben es dem Schweizer angetan, auch Traktoren ab 1917, Motorräder ab 1901 sowie historische Fahrräder, Kutschen, Militärfahrzeuge, Panzer und Flugzeuge. Jean-Louis Junod:„Ich wurde zum Sammler mit der

400er Vespa: Vespa baute einst nicht nur Roller, sondern auch schicke Kleinwagen, zu dem der Picknick-Koffer perfekt passt. Dieser Wagen lief in Frankreich vom Band.

Helfer: Palush Mataj restauriert Details wie das Instrument aus einem Plymouth.

Attraktion: Morgans aus England gingen bei allen Memorials auf die Strecke.

RAID-Start in Basel

Es ist schon etwas vermessen, wenn man das FahrzeugMuseum Bäretswil als Sammlung bezeichnet. In den grauen Hallen im Zürcher Oberland stehen automobile Raritäten der besonderen Art, die auch von Ihnen entdeckt werden wollen.

Am 18. August ist Basel die OldtimerCity der Schweiz. Der Grund: Der RAID SUISSE-PARIS geht wieder an den Start. Die Rallye rollt via Strassburg an die Sei-

Idyllisch: Der RAID SUISSE-PARIS führt auch über viele schmale Landstrassen.

ne, wo die Teams mit ihren Fahrzeugen am 21. August erwartet werden. www.raid.ch


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MENSCHEN

Toffen bittet zur Auktion Bei der NO-LIMIT-AUCTION am 17. September in der Oldtimer Galerie Toffen werden Träume wahr. 100 Klassische Fahrzeuge kommen unter den Hammer. www.oldtimergalerie.ch

Initiator: Jean-Louis Junod mit dem Citroën 2 CV Sahara 4x4 mit zwei Motoren und je 424 ccm. Von der Gelände-Ente wurden von 1960 bis 1966 insgesamt 695 Exemplare gebaut.

Marke Citroën.“ Den ersten Traction Avant kaufte er vor 45 Jahren. Besonders stolz ist er etwa auf den 2 CV Sahara von 1965 in perfektem Zustand. Das seltene Stück hat zwei 2-Zylinder-Motoren, einen davon hinten im ehemaligen Kofferraum. Auch Deutsche und Italiener sind mittlerweile dazugekommen sowie Engländer und Amerikaner, zum Beispiel das komplette Programm der Marken NSU oder Motto Guzzi. Im Jahr 2004 mündete Jean-Louis Junods private Leidenschaft in die Eröffnung seines Fahrzeug-Museums zur Erhaltung des Kulturguts. Lerntage für echte Technik-Experten Nur restaurierte Stücke finden den Weg in Junods Reich, sie sind allesamt auch vorgeführt, sogar ein Auburn Rennwagen von 1929, auf den er besonders stolz ist: „Ich finde es spannend, mich in die Technik einzuarbeiten und diese weiterzuvermitteln.“ Deshalb veranstaltet er Lerntage zu Themen wie Wankelmotor, Glühkopftraktoren, Pflege und Wartung von Oldtimern und vieles mehr. „Früher nannte man mich den Reifenpapst“, erzählt Jean-Louis Junod über die finanzielle Grundlage seiner Leidenschaft. Er begann vor 35 Jahren mit dem Import von Reifen für die Landwirtschaft und war damit bald in der ganzen Schweiz bekannt. Bis zu 80 Prozent des Schweizer Umsatzes liefen damals über seine Firma. Später kamen dann normale Reifen dazu und so wurde aus ursprünglich einem Pneushop eine Handels AG mit mehreren Filialen, die jetzt von seinen zwei Söhnen gemanagt wird. Der Gründer ist heute unter anderem Präsident der Genossenschaft Premio, die 45 Mitglieder hat sowie Generalimporteur der Felgenfirma OZ-Racing (beachten Sie bitte den Bericht auf Seite 32 und 33). Unter den Zweirädern sind ebenfalls

Wankel-Halle: Jean-Louis Junod erklärt die Funktionsweise des Motors. Daneben sind auch diverse Fahrzeuge ausgestellt.

viele Unikate, angefangen mit den ersten Fahrrädern der Welt über eine Sammlung Schweizer Militärvelos bis zu den kuriosesten Konstruktionen mit Hilfsmotor oder sogar Holzrahmen. Von der Firma Solex stehen in Bäretswil zum Beispiel alle 16 Räder, die je gebaut wurden und das Landi Velo von 1939 war seiner Zeit in Sachen Design und Leichtbau weit voraus. Auch die alten Motorräder und Roller wecken bei vielen Besuchern Erinnerungen an Zeiten, in denen sie für viele das einzige Fortbewegungsmittel waren.

Nicht vergessen sind die zahlreichen Marken wie die Schweizer Firmen Motosacoche oder Universal, deren Namen schon lange Geschichte sind. Auf Wunsch erklärt Jean-Louis Junod geschichtshungrigen Gästen seine Welt. Diese besteht neben den Autos aus den ersten Traktoren der Schweiz, Lastwagen, Unimogs und Jeeps, Kutschen aus dem Familienbesitz, bäuerlichem Arbeitsgeschirr, einer Sammlung von Militärgewehren oder seltener Lötlampen und so geht es endlos weiter. Wie wohl jeder Museumschef klagt auch Jean-Louis Junod deshalb über viel zu wenig Platz. So hat er noch zwei weitere gut gefüllte Hallen in der Gegend und kann so die Exponate immer wieder wechseln. Das Museum hat jeden ersten Mittwoch von 13.30 bis 18 Uhr geöffnet. Gruppen und Vereine mit maximal 40 Personen sind nach Anmeldung jederzeit willkommen. www.fahrzeug-museum.ch

Information: Im Internet kann man sich alle Fahrzeuge der Auktion ansehen.

Grand Prix in Safenwil Oldtimerfahrzeuge sowie alte Motorräder mit und ohne Seitenwagen treffen sich zum 20. Oldtimer Grand Prix auf dem Gelände der Emil Frey AG in Safenwil zu einem Klassik-Event der besonderen Art. Termin: Samstag, 3. September 10 bis 17 Uhr. www.oldtimergrandprix.ch

Hingucker: Oldtimer mit zwei Rädern sind in Safenwil eine echte Attraktion.

Topolino auf Tour Wer einen Fiat Topolino besitzt oder fährt, sollte sich das Programm des Topolino Clubs Zürich ansehen. Gleich mehrere Veranstaltungen sind in diesem

Ford T-Model: Hier ein Scheunenfund von 1920. Der Wagen wurde 15 Millionen Mal gebaut und kostete damals 975 Dollar.

Heinkel Trojan: Ein Konkurrent der BMW Isetta. Das Auto wurde 1957 wurde 5000 Mal mit einen 10-PS-Einzylinder gebaut.

Begehrt: Der Fiat Topolino ist immer noch ein sehr gesuchtes Fahrzeug. Originell: Einige Experimentalflieger und Hubschrauber ergänzen die Sammlung in Bäretswil. Es darf gestaunt werden.

Erinnerung: Roller wie diese machten nach dem Krieg die Schweizer mobil. Das Auto war für viele noch ein grosser Traum.

Jahr noch geplant. Zum Beispiel eine Picknickfahrt am 21. August. www.topolinoclubzuerich.ch


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autobau in Mulhouse

AUTOBAU

Oldtimer-Hochzeit

Festival de l‘automobile im französischen Mulhouse mit der Ehrenmarke Ferrari. Zu Gast war auch autobau Romanshorn mit einem GTC 330/4, dessen Sound aus zwölf Zylindern die Fans begeisterte.

Glücklich: Man sieht es Andy und Saskia Rutz an, wie sehr sie die Fahrt im topgepflegten Chevrolet Cabriolet genossen haben. Wurden früher für diese Anlässe Kutschen gemietet, sind es heute attraktive Oldtimer.

Prunkstück: Ferrari GTC 330/4, den man auch in Romanshorn bewundern kann.

Guter Rat in der Factory Wer Probleme mit seinem Oldtimer hat, oder eine Unterstellmöglichkeit für die kalten Monate sucht, ist bei den Experten der autobau Factory Romanshorn an der richtigen Adresse. Hier wird professionell geholfen, wenn es um Pflege und Wiederherstellung eines Wagens geht.

Treffpunkt: Die autobau Factory hat sich zum Mittelpunkt der Szene entwickelt.

Erlebnistage am Bodensee

Saskia und Andy rollen im Trend Für viele Brautpaare startet der schönste Tag ihres Lebens immer häufiger mit automobiler Vergangenheit. Ein Trend, dem auch die Event-Manager der Sammlung autobau Romanshorn gerne folgen. Prominente Beispiele gibt es zudem genug. Nehmen wir eine Kutsche oder doch lieber den Oldtimer? Prinz William und Kate Middleton blieb diese Streitfrage erspart. Bei ihrem Hochzeitszug gab es gleich beides, und zwar in mehrfacher Ausführung. Für das Grossereignis fuhr die britische Königsfamilie die Prunkstücke ihres Fuhrparks auf. Mehrere Kutschen und kolonnenweise Autos –

moderne und historische – brachten die Hochzeitsgesellschaft zur Trauung in der Westminster Abbey und danach zurück zum Buckingham Palace. Ähnlich müssen sich auch Andy und Saskia Rutz gefühlt haben, als sie in einem rotweissen Chevrolet Impala Convertible die ersten Kilometer ihres gemeinsamen Lebens zurückgelegt hatten. Nicolas Oetterli, Geschäftsführer autobau: „Wir bekommen immer häufiger Anfragen, ob wir aus der Sammlung von Fredy Lienhard Fahrzeuge zu diesem besonderen Anlass zur Verfügung stellen können. Was möglich ist, wird von uns mit grosser Freude realisiert. Man muss eben alles im Detail besprechen.“ Für einen Einsatz dieser besonderen Art wurde

Stilgerecht: Prinz William und seine Kate im offenen Cabriolet Aston Martin DB6. Die Zuschauer klatschten begeistert Beifall.

auch ein Mercedes-Roadster 300 SL vom autobau-Team vorbereitet. Dass man zu zweit lieber in einem offenen Wagen in die Zukunft unterwegs rollt, zeigten auch Prinz William und Kate Middleton: Das Paar verabschiedete sich von der jubelnden Menge in einem Cabrio Aston Martin DB6. www.autobau.ch

Bitte vormerken: An den Sonntagen 7. August und 4. September finden die Erlebnistage der Classic Bodensee statt, zu der auch der autobau Romanshorn

Heck: Der Deckel des Kofferraums ist für Blumenschmuck besonders geeignet.

Verbund: Die Classic Bodensee zeigt Autos, Lokomotiven und Flugzeuge.

gehört. Die Tickets gibt es in allen angeschlossenen Museen. Adressen im Internet. www.classic-bodensee.ch

Prunkstück: Wer in diesem schneeweissen originalen Mercedes-Benz Roadster 300 SL in die Flitterwochen rollt, wird den Tag sicher nicht so schnell vergessen.

Front: Gestecke lassen sich wie bei diesem Jaguar ohne Aufwand leicht befestigen.


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VW-Modelle nach Wunsch

JUBILÄUM

H.+E. Roth AG Dettighofen

Verkauf, Reparaturen und Service für Personenwagen als auch leichte Nutzfahrzeuge von VW gehören zum Angebot der H.+E. Roth AG. Die neuen Modelle stehen zur Probefahrt bereit.

Praktisch: Der VW Crafter mit grossen Schiebetüren und sehr viel Laderaum.

Aktion zum Jubiläum Im Sommer laufen sie fast rund um die Uhr. Vier Mähdrescher, davon drei Hangmähdrescher, sind im Einsatz. Hansjörg Roth: „Bis zum 31. August bieten wir

Seit 46 Jahren die gute Adresse Team: Andreas Anliker, Ferit Mamudi, Selver Alili, David Bernhard, Stefan Künzli (hinten von links); Markus Lutz, Andreas Läderach, Sven Urbanke, Liridon Sadiki, Adrian Frei, Ueli Hähni, Gerda Roth, Michael Meyer (Mitte von links) sowie Marcel Roth, Erika Roth, Hansjörg Roth, Alexander Roth und Rosmarie Goldinger. Nicht im Bild Mario Herzog.

Der Kunde ist König. Und das seit 1965 als Hansjörg Roth in Herdern im Kanton Thurgau sein eigenes Unternehmen gründete. Heute sind im 1982 erbauten Betrieb in Dettighofen insgesamt 19 Mitarbeiter beschäftigt. Die H.+E. Roth AG wurde 2002 ins Handelsregister eingetragen. Wuchtig: Mähdrescher erleichtern die schweren Arbeiten in der Erntezeit.

eine besondere Aktion an. Wir sind in diesem Bereich seit 40 Jahren tätig. Zum Jubiläum gibt es eine Ermässigung.“

Veloster mit Start-Stopp Premiere in Dettighofen. Schon bald steht das neue Hyundai-Coupé Veloster im Ausstellungsraum. Der kleine Bolide wird von einem 1.6-GDi-Benziner mit 140 PS angetrieben. Serienmässig gibt es Blue Drive mit Start-Stopp-Automatik. Diese Technik spart viel Treibstoff.

Einsteigermodell: Den Hyundai Veloster gibt es bereits ab 27 990 Franken.

Firmengründer Hansjörg Roth, der sich bereits mit 21 Jahren selbstständig machte: „Meine erste eigene Werkstatt hatte ich im Elternhaus. Wir reparierten Fahrzeuge aller Marken und dann kam der Verkauf mit den Marken NSU, Traktoren von Massey Ferguson und Fiat. Später kamen VW und Audi dazu. Und bei den Traktoren und Landmaschinen wurden wir Vertriebspartner von John Deere. Wir haben in den 46 Jahren viel erreicht und

investiert. Wir können auf treue Kunden zählen, haben zuverlässige Partner und Lieferanten mit starken Marken, auf die wir uns verlassen können.“ Und vertrauen kann Hansjörg Roth auch seinem Team. Einige Mitarbeiter sind seit vielen Jahren im Betrieb. Werkstattleiter Markus Lutz zum Beispiel feiert im November sein 25jähriges Jubiläum. Hansjörg Roth: „Herzlichen Dank für den unermüdlichen Einsatz.“ Gut erinnern werden sich auch noch die über 40 Auszubildenden, die ihre Fähigkeitsausweise als Landmaschinenoder Automechaniker bei der E. + E. Roth AG erfolgreich erreichen konnten. Wenn man die Angebotspalette der Firma studiert, bleibt fast kein Wunsch unerfüllt: Verkauf von Neuwagen und Occasionen der Marken VW und Hyundai inklusive Finanzierung, Wartung und ReUmwelt: Die H.+E. Roth AG an der Steckbornstrasse 106. Auf einem Teil der Dächer sind Solarzellen montiert. Hier liefert die Sonne viel Energie.

paratur aller Fahrzeugmarken, landwirtschaftlicher Maschinen und Traktoren, berührungslose vollautomatische Fahrwerksvermessung, Verkauf sämtlicher Zubehörteile, Verkauf von John Deere-Traktoren, AGRAR-Center, Vermietung von

Organisation: Erika Roth, Hansjörg Roth, Rosmarie Goldinger und Gerda Roth sind für die Administration zuständig.

Fahrwerksvermessung: Markus Lutz und Marcel Roth neben der Anlage, die jede wichtige Funktion eines Autos überprüft.

Zukunft: Alexander Roth (rechts), zuständig für den Bereich Landtechnik, übernimmt die Betriebsführung, Marcel Roth ist zuständig für den Verkauf Auto.


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JUBILÄUM Traktoren, Klein- sowie Ackerbaugeräten, Verkauf von Motorsägen, Rasenmähern, Kleingeräten und Gedore-Werkzeugen. Verkauf und Wartung von Gelände- und Nutzfahrzeugen gehören ebenfalls dazu. Nicht zu vergessen die Mähdrescherei, der 24-Stunden-Abschlepp- und Pannendienst sowie der Hydraulik-SchlauchService. Und wer einen John Deere nicht in Orginalgrösse haben möchte, kein Problem, Hansjörg Roth hat sie auch als Spielzeug am Lager. Und bei der H.+E. Roth AG gilt der bewährte Grundsatz: Es wird hart gearbeitet, aber dann darf auch mal gefeiert werden. Im Klartext: Zum Jubiläum haben sich Familie Roth und Mitarbeiter für Kunden und Partner so einiges einfallen lassen. Einen kompletten Überblick bekommen Sie im Internet. Hier eine kleine Auswahl der Höhepunkte und Events: Besichtigung der John Deere-Werke in Mannheim beim Kauf eines neuen Fahrzeuges; für alle, die ihr Getreide durch H.+E.Roth AG dreschen lassen gibt es fünf Prozent Ermässigung; beim Kauf eines Fasses Motorex Öl gibt es ein Combi oder eine Latzhose dazu; Jubiläumsofferten bei Heuerntemaschinen; Bremsprüfungen für Anhänger; Pannen-

Schlauch-Hilfe Kummer mit einem Schlauch? Auch hier hilft Ihnen die H.+E. Roth AG professionell weiter. Kleine und grosse Reparaturen werden beim Hydraulik-Schlauch-

Leidenschaft: Hansjörg Roth sammelt Traktoren. Hier ein John Deere 420 von 1956. Mit 67 Jahren wird er demnächst den Betrieb an seinen Sohn Alexander übergeben.

Leitungen: Ein kleiner Defekt kann bei Schläuchen zu grossen Schäden führen.

Service in kürzester Zeit nach dem bewährten Firmenmotto „Geht nicht, gibt es bei uns nicht“ behoben.

Online-Info Originell: John Deere A von 1941. Typisch die Zwillingsreifen an der Vorderachse.

Spielzeug: Auch an Kinder ist gedacht. Ein John Deere-Traktor als Tretschlepper.

hilfkurse für Autofahrerinnen (Mittwoch, 26. Oktober); Rabatte auf Lagermaschinen sowie Tretschlepper mit Luftbereifung und Frontlader. Vom 10. und 11. September

geht es auf der Jubiläumsausstellung mit einem Programm für die ganze Familie richtig rund. Sie sind herzlich willkommen.  www.roth-dettighofen.ch

Es lohnt sich immer wieder auf die Website der H.+E. Roth AG zu klicken. Zum einen bekommen Sie einen kompletten Überblick und zum anderen erfahren Sie alles über besondere Aktionen und Events auf dem Gelände in Dettighofen.

Hans-Joachim Stuck: „Das ist Spass total!“ Bevor sich Striezel Stuck mit den Söhnen Johannes und Ferdinand bei den 24h am Nürburgring vom aktiven Motorsport verabschiedete, ging er in Fimmelsberg an den Start: „Ein echter Spass für die ganze Familie.“


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Gian und Ueli fahren Kuga

FORD-REPORT

Kuga & New Focus Sport Edition Fahrhilfe: Für präzise Lenkarbeit und hohe Kurvenwilligkeit ist die elektro-hydraulische Lenkunterstützung EHPAS (Electro-Hydraulic Power Assisted Steering) besorgt.

Passt perfekt. Die Snowboard-Profis Gian Simmen und Ueli Kestenholz sind langjährige Partner von Ford in der Schweiz. Klar, dass das Erfolgs-Duo mit dem Kuga von Event zu Event reist.

Akrobatik: Auch ein Ford Kuga ist für die Snowboarder kein echtes Hindernis.

Bestseller in seiner Klasse In seiner Klasse ist der Ford Kuga einfach Klasse. Im ersten Quartal diesen Jahres rollte er bei den Verkäufen in seinem Segment auf den ersten Rang. Und noch ist kein Ende des Erfolges abzusehen. Das Verhältnis von Preis und Leistung stimmt. Auch Frauen mögen den ansehnlichen Crossover, den es ab 36 500 Franken mit 140 PS gibt.

Attraktiv: Das Karosserie-Design des Kuga vermittelt Harmonie und Power.

Kuga auch ganz edel Wie die meisten Modelle von Ford kann auch der Kuga dem eigenen Geschmack entsprechend gestylt werden. Ford Individual machts möglich. Von eleganten Ledersitzen bis hin zu sportlichen Sty-

Individual: Ein Programm, bei dem man persönliche Wünsche erfüllen kann.

ling-Extras aussen: Die Ford IndividualAusstattung verleiht dem Wunsch nach Luxus einen ganz persönlichen Ausdruck.

Sondermodelle mit Charakter Es tut sich eine Menge bei Ford. Der Kuga ist ein Bestseller und der New Focus ist ein Auto, das bei Familie Schweizer gut ankommt. Jetzt gibt es von beiden Baureihen die Sondermodelle Sport Edition. Die Sport Edition des Kuga ist auf Leistung getrimmt: Sie basiert auf dem Titanium mit 2.5-Liter Fünfzylinder-Motor und Automatikgetriebe. Der Turbobenziner liefert 200 PS, die von 20-Zoll-PirelliReifen auf Lenso-Felgen auf die Strasse gebracht werden. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 210 km/h, den Sprint von 0 auf 100 km/h legt der Kuga in 8,2 Sekunden zurück. Das Drehmoment-Plateau verläuft linear, es stellt von 1600 bis 4000 Umdrehungen konstant 320 Newtonmeter zur Verfügung. Das sportliche Temperament wird optisch von der Lackierung in Frozen White und den schwarzen Streifen unterstrichen, die an den legendären Ford GT erinnern. Nicht gespart wurde beim Crossover Kuga bei der Innenausstattung. Die Edi-

tion basiert auf dem bestausgestatteten Modell Titanium und kommt komplett ausgerüstet mit Lichtautomatik, heizbarer Frontscheibe, Parksensoren, Dachreling, getönten Scheiben und Bi-Xenon Scheinwerfern zu den Kunden. Für den passenden Sound sorgt eine SonyAudioanlage mit Bluetooth. Ein Garmin Navigationsgerät sorgt dafür, dass das Ziel möglichst schnell erreicht wird. Die Kuga Sport Edition steht bereits in den Schauräumen der Händler. Das Powerpaket gibts ab 47 190 Franken. Ebenfalls ganz auf Sportlichkeit ist das Design der neue Focus Sport Edition getrimmt. Dank grossem Heckspoiler, Leichtmetallfelgen in der Dimension 18 Zoll, MS Design Body Kit und der auffallenden Beklebung ist der Wagen ein echter Hingucker. Und mit dem 1.6l EcoBoost Motor mit 182 PS stehen jederzeit ausreichende Kraftreserven zur Verfügung. Wer so individuell auf die Reise gehen möchte, sollte schnell zugreifen, denn die sportlichen Varianten des Kuga und Focus sind jeweils nur auf 80 Exemplare limitiert. www.ford.ch Focus Sport Edition: Der sportliche Fünftürer ist ab 42 690 Franken zu haben. Dafür gibt es 182 PS Leistung und ein Design, das nicht nur Fans der Marke Freude machen wird.

Kernig: Die Doppelrohrauspuffanlage ist eine der typischen Merkmale. Der satte Sound macht nicht nur Kennern Spass.

Angenehm: Schnell fühlt man sich auf den gut ausgeformten Sitzen wohl. Komfort und viel Luxus verwöhnen die Insassen.

Bequem: In verschiedenen Stufen lässt sich das Durashift 5-tronic Automatikgetriebe auch bei Geländefahrten schalten.

Komfort: Auch auf den Sitzen hinten reisen die Passagiere so angenehm wie in einem Flugzeug. Überzeugend ist die Beinfreiheit.


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FORD-REPORT

C-MAX, S-MAX & Galaxy

Platz in Hülle und Fülle Auswahl: Die Preise für den C-MAX beginnen bei 26 250 Franken. Motoren gibt es von 95 bis 182 PS. Wahlweise als Diesel oder Benziner.

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Euro Prämie und Grüne Prämie Mit der Euro-Prämie von bis zu 7000 Franken lässt Ford die Kunden am tiefen Euro-Kurs teilhaben. Zudem wird die Grüne Prämie lanciert. Besitzer alter Fahrzeuge erhalten bis zu 2000 Franken.

Eintausch: Altes Auto gegen neuen Ford. Fragen Sie nach der Grünen Prämie.

Diesel mit Spareffekt

Die C-Max-Baureihe wurde letzten Herbst neu lanciert und besteht fortan aus zwei Modellen: dem fünsitzigen C-Max und dem Grand C-Max mit der Option auf sieben Sitzplätze. Die Fahrdynamik ist in der Klasse unübertroffen. Im Angebot an verbrauchsund abgasarmen Motoren sind auch der 1,6 Liter EcoBoost-Benziner sowie die modifizierten Duratorq TDCi-Turbodiesel. Sportlich, aber auch geräumig und flexibel sowie auf Wunsch mit sieben Sitzen (5+2) zu versehen – dank diesen Eigenschaften hat der S-MAX die Verkaufshitparaden gestürmt. Und sich dabei auch eine Fangemeinde in der Schweiz aufgebaut. Nun tritt der Sport-Van in seiner jüngsten Generation ins Rampenlicht. Mit frischem Kinetic-Design, hochwertigerem Interieur, mit einer neuen Palette von zugleich sparsamen und leistungsstarken Benzin- und Dieselmotoren sowie neuen Sicherheits-und Komfortsystemen. Und wie der S-MAX kann auch der Galaxy des aktuellen Baujahres kräftig punkten. Dazu gehören unter anderem

Aus jedem Blickwinkel deutet das gestylte, dynamische und sportlichere Profil des Ford Mondeo auf das verbesserte Design an und unter der Oberfläche hin. Den Fünftürer gibt es ab 32 550 Franken, den geräumigen Kombi ab 34 050 Franken.

S-MAX KNIE Edition: In Form, Stil und Modernität wahrscheinlich der beste 7-Sitzer, der heute zu finden ist. Das perfekte Familienauto gibt es schon ab 35 990 Franken.

das überarbeitete Design, moderne Motoren sowie attraktive Komfort- und Sicherheitssysteme. Reiflich überlegte Design-Modifikationen und moderne Ausstattungs-Features unterstreichen den eigenständigen und selbstbewussten Charakter der Modelle. Neue Fahrhilfen wie der Toter-Winkel-Assistent helfen Unfälle bei Spurwechseln zu vermeiden. Beim S-MAX und Galaxy garantieren EcoBoost-Aggregate mit 2.0 Liter Hubraum und 203 PS mit SCTi-Benzin-Direkteinspritzung und Turboaufladung für perfekten Vortrieb. Weich und angenehm schaltet das Automatikgetriebe mit Powershift und Doppelkupplungs-Techno-

Sparsam: Um vier Liter verbraucht der Mondeo mit dem 115 PS-Selbstzünder.

Grand C-MAX: Schiebetüren helfen beim Einstieg. Ab 27 950 Franken erhältlich.

Freddy mag das Maximum

logie in Kombination mit dem EcoBoost SCTi-Motor, das optional auch für den Duratorq-TDCi mit 140 PS oder 163 PS erhältlich ist.

Er hat Mut und jetzt hat Extremartist Freddy Nock in seinem neuen Ford Grand C-MAX auch jede Menge Platz für seine Ausrüstung, die er für eine Reihe von

Partner: Freddy Nock beim Training auf dem Dach seines neuen Ford C-MAX.

S-MAX: Ab 43 000 Franken. Die Motoren leisten zwischen 115 und 240 PS. Bis zu sieben Personen haben bequem Platz.

Galaxy: Ab 46 000 Franken (1.6 SCTi Carving Start-Stop-System) mit 160 PS. Diesel oder Benziner von 115 bis 203 PS.

Weltrekorden benötigt. Freddy Nock: „Mehr erfährt man auf meiner Homepage.“ www.freddynock.ch


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Kampf der Müdigkeit Der Sekundenschlafwarner überwacht den Fahrer und warnt ihn mithilfe eines optischen (im Display erscheint eine Kaffeetasse) und akustischen Signals, falls seine Aufmerksamkeit nachlässt. Das System ist als Option erhältlich.

FORD-REPORT

New Focus

Qualität und FORDschritt

Kontrolle: Die Symbole des Systems sind im Display leicht erkennbar angeordnet.

Warnung im toten Winkel Wenn das gelbe Licht in einem der Rückspiegel aufleuchtet, wird dem Fahrer signalisiert, dass sich im toten Winkel

Sicherheit: Die Fahrzeug-Symbole und die Warnleuchte erkennen die Gefahr.

ein Fahrzeug nähert. So ist es möglich, Unfälle und Nerven aufreibende Stresssituationen zu vermeiden. Eine wertvolle Hilfe in jeder Verkehrssituation.

Fünf Sterne für den Focus

Gelungen. Der neue Focus ist ein Auto, das auf den ersten Blick gefällt und bei näherer Betrachtung eine Fülle von Details bietet, die man in dieser Klasse nicht so schnell erwartet. Nach dem Fünftürer steht jetzt der Station Wagon bei den SchweiDesign: Der Focus Station Wagon repräsentiert die Formensprache der Familie. Ford zer Vertretern der Marke. zeigt hier viel Mut zum Ungewöhnlichen. Das Konzept spricht alle Generationen an.

Der neue Focus sieht nicht nur besser aus als der Vorgänger, er fährt auch besser. Weil Sportlichkeit als Verkaufsargument wichtig ist, wurde auch die Leistung gesteigert. Der schwächste der vier Dieselmotoren leistet schon 95 PS, und bei den ebenfalls vier Benzinern beginnt das Leistungsspektrum bei 105 PS. Die Spitze

markiert bei den Selbstzündern ein Zweilitermotor mit 163 PS und innerhalb der Otto-Fraktion ein 1,6 Liter grosser Motor (EcoBoost) mit Turbo und Direkteinspritzer sowie 182 PS. Bei niederen Drehzahlen leise und kultiviert, bei Vollgas kernig und fordernd, entwickelt die Maschine bis zu 270 Nm und bringt den Focus flott

in Fahrt: 7,9 Sekunden von 0 auf 100 und ein Spitzentempo von 222 km/h sind in dieser Klasse mehr als ordentlich. Noch eindrucksvoller der Verbrauch: Im Schnitt sind es sechs Liter je 100 Kilometer. Ungewöhnlich ist der Blick ins Cockpit. Allein auf dem Lenkrad sitzen mehr als ein Dutzend Knöpfe - irgendwie müs-

Beim unabhängigen NCAP-Crashtest gab es für den Focus das Maximum von fünf Sternen. Zusätzlich erhielt er als erstes Volumenmodell die NCAP-Sonderauszeichnungen für die Assistenzsysteme Active City Stop und Fahrspur-Assistent.

Auszeichnung: Den Insassen wird im Focus höchste Sicherheit geboten.

Optionen: Neben den Systemen, die Sie in den Spalten links und rechts finden, gibt es Zubehör für die schnelle Erkennung von Verkehrsschildern, sowie Assistenten, die bei entgegenkommenden Fahrzeugen die Scheinwerfer automatisch abblenden. Ein wertvoller Beitrag zur aktiven Sicherheit.


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FORD-REPORT

bis ins kleinste Detail sen die elektrischen Sicherheits- und Komfortsysteme ja kommandiert werden. Und im Focus gibt es reichlich davon (beachten Sie die Meldungen links und rechts). Der neue Focus Station Wagon überragt mit 4,56 Meter Länge die Fünftürer um gut 20 Zentimeter. Mit fünf Sitzplätzen und geschlossener Gepäckabdeckung fasst der Kombi 476 Liter – gut 50 Prozent mehr als die Limousine. Wird die asymmetrisch geteilte Rücksitzlehne zu einer durchgehend ebenen Ladefläche umgeklappt, kann er bis zu 1516 Liter aufnehmen. Von aussen fallen die Frontpartie mit den markanten, trapezförmigen Lufteinlässen und eine auffällig ansteigende Gürtellinie auf. Im Heckbereich ist es das Zusammenspiel zwischen der sanft abfallenden Dachlinie, der aufstrebenden Unterkante der Seitenfenster und der eingezogenen Karosserieschulter, das Sportlichkeit klar herausstreichen soll. Im Innenraum trifft der Fahrer auf konsequent auf ihn ausgerichtete Bedien- und Kontrollelemente. Alle Instrumente sind gut ablesbar und die Schalter lassen sich intuitiv bedienen. Die Sitze sind gut ausgeformt und bieten so auch einen angenehmen Seitenhalt. Für den Antrieb stehen vier Benziner mit einer Leistung zwischen 105 PS und 182 PS zur Verfügung. Bei den Selbstzündern erstreckt sich das Leistungsspektrum von 95

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Immer schön in der Spur In Kombination mit der SpurhalteWarnung weist der Fahrspur-Assistent darauf hin, dass der Fahrer gerade die Spur verlässt, ohne zu blinken. Erfolgt keine Reaktion, steuert das System das Fahrzeug automatisch zurück.

Warnung: Durch ein Vibrieren wird der Fahrer aufgefordert, die Spur zu halten.

Innenraum: Sitze, in denen sich auch gross gewachsene Insassen wohl fühlen, sowie übersichtliche Armaturen, die bei der Kontrolle der Systeme sehr nützlich sind.

Station Wagon mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,2 Litern auf 100 Kilometer Fahrstrecke (109 g/km) begnügen. Im neuen Station Wagon steht der EcoBoost-Benziner in den beiden Leistungsstufen mit 150 PS sowie 182 PS zur Wahl. Für jeden Bedarf hat Ford das passende Auto. Die Preise für die Limousine mit fünf Türen beginnen bei 24 400 Franken (1.6TiVCT Ambiente, 105 PS), das Einsteigermodell Station Wagon ist ab 25 400 Franken EcoBoost: Mit dieser Motorengeneration zu haben. Serienmässig sind alle Modelle hat man Fahr-, aber auch viel Sparspass. mit sechs Airbags, ABS inklusive ETC und PS bis 163 PS. In Verbindung mit dem 1,6 ESP ausgerüstet. Die meisten haben auch Liter grossen und 95 PS starken Duratorq ein automatisches Start-Stop-System. TDCi-Einstiegsdiesel soll sich der Focus www.ford.ch/Focus

Wider dem Auffahrunfall Das Active City Stop-System wird bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h aktiviert. Bei einer Entfernung zu einem voraus befindlichen Fahrzeug von zwölf Metern oder weniger und einem Geschwindigkeitsunterschied von weniger als 15 km/h kann die Technik in diesen Fällen helfen, Auffahrunfällen zu vermeiden. Eine wertvolle Hilfe in der City.

Vorausschau: Bevor es kracht, greift das Active City Stop-System ein.

Generaldirektor Ford Motor Company (Switzerland) SA, Oliver Stegmann

„Wir kommen bei den Kunden gut an“ Ihre Fahrzeuge sind in der Schweiz sehr beliebt. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis? Von Geheimnis kann keine Rede sein. Im Gegenteil sind die Qualitäten unserer Fahrzeuge offensichtlich: tolles Design, ausgezeichnete Fahrdynamik, effiziente Motoren, modernste Fahrassistenzsysteme, und das alles zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis. Das kommt bei den Kunden gut an. Welche Baureihen sind in der Schweiz besonders erfolgreich? Der Kuga ist das meistgekaufte SUV in der Schweiz. Darauf sind wir stolz. Unsere Nummer eins ist aber der Fiesta,

er rangiert denn auch in den Top-Ten der Schweizer Verkaufshitparade. Der Focus ist gut angelaufen und auch die grosse Auswahl an Vans werden besonders von Familien geschätzt. Bei den Nutzfahrzeugen erfreut sich der Transit nach wie vor grösster Beliebtheit. Was bietet Ford bezüglich alternativer Antriebe? Emissionsarme Fahrzeuge sind ein wichtiges Thema bei Ford. Nächstes Jahr führen wir den Focus Electric und 2013 zwei Hybrid-Versionen des C-MAX ein. Daneben senken wir laufend Verbrauch und Schadstoffausstoss unserer Verbrennungs- und Dieselmotoren.

Den Focus Electric haben Sie bereits erwähnt. Welche Neuheiten dürfen wir sonst von Ford erwarten? Noch dieses Jahr lancieren wir den Ranger Wildtrak, nächstes Jahr kommt der neue Van im Kleinwagensegment namens B-MAX und die sportliche Version vom Focus, der neue ST. Wer nicht so lange warten will, darf sich noch diesen Sommer auf die limitierten Sport Editions von Focus und Kuga freuen. Und was haben Sie im Bereich der Nutzfahrzeuge in der Pipeline? Den Ranger Wildtrak habe ich bereits erwähnt. 2012 lancieren wir die neuste Generation des Transit. Darüber hinaus können Sie noch die eine oder andere Oliver Stegmann: „Die Qualitäten unserer Fahrzeuge kommen offenbar gut an. Das Überraschung erwarten, aber da will ich noch nichts verraten. ist sicher ein Teil unserer Erfolges.“


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Wildtrak für echte Ranger Mit seiner Kombination aus kraftvoller Präsenz sowie Reise- und Unterhaltungskomfort wird der neue Ford Ranger Wildtrak Kunden ansprechen, die ihren Pick-up beruflich und privat nutzen.

FORD-REPORT

New Focus ST

Zukunft mit Power

Allzweckmobil: Den Ranger Wildtrak gibt es ab Anfang 2012 in der Schweiz.

Kleiner KA als Sommerauto Er ist klein, er hat genug Power und wer ein Auto braucht, das vor allem in der City gefahren wird, sitzt im KA richtig. Den Ford KA gibt es in diesem Sommer in der Cool & Sound-Edition bereits ab 12 990 Franken.

Benjamin: In der Ford-Familie ist der KA das Modell für Markeneinsteiger.

Fiesta der Bestseller Seit 35 Jahren gibt es ihn, den Ford Fiesta und er ist immer noch jugendlich frisch. In der Schweiz ist er eines der meistgekauften Autos und auch heute

Prototyp: Die Ähnlichkeit mit dem Erlkönig links unten ist unverkennbar. Der Fahrer wird tiefer sitzen, die Polster noch besseren Seitenhalt geben.

Ford ist natürlich auch Sport. Den neuen Focus wird es in naher Zukunft auch in einer Version ST geben. Zwei Buchstaben, die verpflichten. Mit einem Riesenschlund und in Tangerine Scream lackiert stand die STVariante des New Focus auf dem Pariser Autosalon. Ford hat wie bei der zivilen Version, die Latte nochmals deutlich nach oben verschoben. Im Klartext: Es ist mit einem Auto zu rechnen, das jede Menge moderner Technik und Fahrspass zu einem erschwinglichen Preis bieten wird. Die ST-Gemeinde darf sich schon jetzt auf einen Leistungsnachschlag freuen. Der neue Ford Focus ST kommt Anfang 2012 mit einer 250 PS starken Variante des Zweiliter-EcoBoost-Benziners. Mit Direkteinspritzung, Turbolader und Nockenwellenverstellung soll der Verbrauch deutlich geringer ausfallen. Die Abgasanlage mit einem zentralen Doppelrohrende signalisiert, dass mit einem kernigen Sound zu rechnen ist. Rund 60 Vorserienexemplare des Boliden sind zurzeit in Europa und in den Staaten unterwegs.

Heck: Die armdicken Rohre der Auspuffanlage zeigen, dass hier hier mit jeder Menge Power zu rechnen ist.

Haifischfront: Von vorne sieht der Focus ST richtig gefährlich aus. Die Anhänger mögen diesen Auftritt.

Preise und Angaben zur Ausstattung gibt es im Moment noch nicht. Zur Geschichte des ST: Das sportliche Modell wurde ab Herbst 2005 gebaut, das mit einem aufgeladenen 2,5-LiterFünfzylinder-Reihenmotor mit 225 PS ausgestattet war. Beim Focus ST wurden

Beliebt: 15 Millionen Fiesta wurden bis Juli weltweit gebaut. Ein echter Erfolg.

in der Verkaufshitparade unter den Top Ten. In der Cool & Sound-Edition gibt es den Fiesta ab 16 400 Franken.

Focus-Electric: Der Elektromotor überträgt die Kraft über ein Eingang-Getriebe an die Vorderräder. Die Höchstgeschwindigkeit der Limousine ist auf 136 km/h ausgelegt.

zahlreiche Teile (beispielsweise Motor und Bremsanlage) von der damaligen Konzernschwester Volvo beigesteuert. Als einziger Ford war er gegen Aufpreis in der Sonder-Metallic-Lackierung Electric Orange erhältlich. Rund 30 Prozent aller in Europa bestellten Fahrzeuge rollten in dieser auffälligen Lackierung vom Band. Im Gegensatz zum Vorgänger war der Focus ST nicht als Station Wagon erhältlich. Der Focus ST erhielt wie die zivileren Focus-Varianten 2008 ein Facelift. Mitte 2010 wurde die Produktion des Focus ST eingestellt. Schön, dass es ihn bald wieder gibt. Ford startet ins Zeitalter der elektrischen Mobilität. Der Focus Electric ist das erste Serienmodell mit Elektroantrieb, weitere alternativ angetriebene Modelle folgen. Markteinführung ist im nächsten Jahr.


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24 www.autosprint.ch

Seat Alhambra ideal für Firmen

MOTORSPORT

Fredy Barth zieht Bilanz

Glückwunsch. Der Seat Alhambra wurde bei der Wahl „Firmenauto des Jahres 2011“ von der Fachzeitschrift Firmenauto und der Sachverständigenorganisation DEKRA zum Sieger der Gesamtwertung Kategorie Maxivans gekürt.

Bolide: Der Seat SR Leon 1.6t Sunred von Fredy Barth leistet 300 PS und sprintet von 0 auf Tempo 100 in 4,2 Sekunden. Das Drehmoment beträgt max. 410 Nm. SEAT SWISS RACING powered by SUNRED heisst das Team in der Saison 2011.

Premiere: Ein Importauto stand bisher noch nie ganz oben auf dem Treppchen.

Service People von Seat Spitze Können ist alles. Bei der Seat Top Service People Weltmeisterschaft 20102011 konnten sich gleich drei Schweizer

„Klar, wäre ich gerne Weltmeister“ Fredy Barth ist ein Mann, auf den man setzen kann. Als Partner, als Freund und vor allem als Helfer in Situationen, wo es brenzlig wird. In der World Touring Car Championship ist Halbzeit. AutoSprintCH sprach mit dem Seat-Piloten.

Seat-Team: Thomas Ulrich, Stefan Imhof, Marc Peytrignet und Hannes Näf.

für die Top Ten qualifizieren. Thomas Ulrich (Brunnen), Hannes Näf (Zürich) und Marc Peytrignet (Grenchen) waren erfolgreich. Das Team erreichte Platz 3.

Nutzen Sie die Test Days 2011 Wenn Sie sich einen kompletten Überblick über die aktuelle Modellpalette von Seat verschaffen wollen, dann sollten Sie bei den Test Days vom 19. August bis 13. November einen der teilnehmenden Garagisten besuchen. Hier können Sie auch zu Probefahrten starten.

Topmodell: Der geräumige Seat Exeo ist als Kombi oder Limousine zu haben.

Wenn es darum geht, Bilanz der Karriere als Rennfahrer zu ziehen, wie sieht es bei Ihnen aus? Ich hoffe, dass ich noch keine Bilanz meiner Rennfahrerkarriere ziehen muss, da ich ja noch mittendrin bin. Mit der Zwischenbilanz bin ich aber soweit zufrieden. Ich habe mir meine Einsätze im Rennsport stets selbst erarbeiten müssen und fahre jetzt schon im zweiten Jahr in der höchsten Tourenwagenklasse der Welt. Darauf kann man schon etwas stolz sein. Aber klar möchte ich noch mehr. Am liebsten wäre mir der WM Titel. Gibt es Abschnitte in Ihrem Leben, die Sie bereuen oder besser nicht erlebt haben möchten? Speziell im Haifischbecken Motorsport habe auch ich leider schon teures Lehrgeld bezahlen müssen. Etwa mit Entscheidungen, bei denen ich im Nachhinein finde, dass man sie anders hätte treffen können. Aber das gehört dazu und am Ende ist jede Erfahrung wertvoll. Ich schaue also lieber nach vorne, statt irgendwelchen verpassten Chancen oder falschen Entscheidungen nachzutrauern.

Typisch: Auch wenn es mal nicht so rund läuft, ist Fredy Barth immer ein Optimist.

Wie viel Zeit investieren Sie für Aktionen im Zusammenhang mit der Krebsstiftung für Kinder? Wie sehr hat Sie Ihre eigene Krebserkrankung beeinflusst? Die Krebserkrankung hatte bei mir einen sehr positiven Verlauf und ich hatte Glück, dass ich die Krankheit ohne grössere Nebenwirkungen überstanden habe. Im Nachhinein empfinde ich die Krankheit sogar als Gewinn in meinem Leben. Ich habe gelernt, viele Sachen nicht als selbstverständlich zu sehen und sie bewusst zu geniessen. Dass man gewisse Umstände einfach nehmen muss, wie sie sind und daraus das Beste zu machen. Ich denke, für meine persönliche Entwicklung war das ein wichtiger Schritt. Aller-

dings habe ich auch viele sehr tragische Schicksale miterlebt, welche mich zum Nachdenken bewogen haben. Warum geht es bei den einen gut aus und bei anderen nicht? Für mich kam immer wieder ein Punkt in den Vordergrund: Die Passion, in meinem Fall Motorsport, welche mir viel Motivation und Energie gab. Dieser Gedanke war für mich der Auslöser zur Unterstützung der Forschungsstiftung Kind und Krebs. Ich kann Kindern mit Dingen, die mir selbstverständlich sind, wie Rennbesuche, Taxifahrten und weiteren Aktivitäten, ein breites Lachen ins Gesicht zaubern. Später kamen dann auch die Punkte der Kommunikation über die Problematik des Kinderkrebs und deren Forschung wie auch die Spendenakquise dazu. Die Zusammenarbeit mit der “Kind und Krebs – Schweizer Forschungsstiftung“ macht mir Spass und wir konnten auch schon viele Partner und weitere Menschen zur Unterstützung motivieren. Was waren für Sie in den vergangenen Jahren die absoluten privaten und sportlichen Höhepunkte? Da bei mir private und sportliche Dinge Hand in Hand gehen, war der Aufstieg in die WTCC 2010 sicher das absolute Highlight. Es ist unglaublich, dass man für seinen Traum rund um die Welt reisen darf und das tun was man liebt und dabei auch noch Fans, Sponsoren und Team glücklich machen kann. Und es ist eigentlich unbeschreiblich, welche Ausmasse dieses Engagement bereits angenommen


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MOTORSPORT hat. Wir haben eine Fancollection aufgelegt und mein Sponsor SEAT hat sogar ein Sondermodell meines Teams und mir auf den Markt gebracht. Dazu haben wir im Schweizer Sportfernsehen ein eigenes, 90-minütiges WTCC-Magazin etabliert. Man erfährt sehr selten etwas über Ihre Familie. Unterstützt sie Ihre Aktivitäten und Ambitionen? Mein Vater hat mich damals zu einem Fahrtraining mitgenommen und so praktisch mit dem Motorsportvirus infiziert. Meine Eltern haben mir vor allem zu Beginn meiner Karriere, auch wenn sie meine Pläne noch sehr skeptisch betrachteten, im Rahmen ihrer Möglichkeiten voll unterstützt. Meine Familie findet es schön, dass ich meine Passion leben kann und ich glaube, sie sind auch ein bisschen stolz, auch wenn alle nicht sonderlich motorsportaffin sind. Meine italienische Tante besucht mich zum Beispiel so oft es geht, wenn ich in Italien Rennen fahre. Welche Highlights stehen in Ihrer sicher prall gefüllten Agenda noch für die laufende Saison an? Ein Highlight ist mit Sicherheit die Arosa ClassicCars, wo wir wie in den vergangenen Jahren Renntaxifahrten für die „Kind und Krebs“ veranstalten werden. Dieses Jahr werden wir noch enger mit der Veranstaltung zusammenarbeiten und erhoffen uns wieder einen unvergesslichen Anlass. Auch die WTCCRennen in Valencia werden mit rund 80 erwarteten Teamgästen wieder ein grosses Event für uns, auf das ich mich sehr freue. Am Saisonende geht es wieder nach Macau, wo ich im letzten Jahr zum ersten Mal war und was mich sehr beeindruckt hat. Auch auf die Rückkehr dorthin fiebere ich schon hin.

Motorsport ohne Sponsoren geht gar nicht. Was unternehmen Sie und ihr Team, um alles finanzieren zu können? Der wichtigste Punkt in unserem Konzept ist es, den Sponsor als Teil des Projektes zu integrieren. Er soll dieselben Ziele und Träume haben wie wir und soll

entsprechenden Gegenleistungen wie etwa ein VIP-Rennwochenende mit SEAT SWISS RACING, Merchandising-Artikel, eine eigene, kleine Werbefläche auf meinem WTCC-Rennwagen und noch mehr. Wir betreiben also sehr viel Aufwand, der sich aber am Ende wortwörtlich auszahlt. Viele Engagements sind zudem über die

Organisation: Vom Büro in Kindhausen bei Zürich werden von Tina Bernstein und Fredy Barth Termine und Einsätze geplant.

Tourenwagen: Auch mit einem Seat stieg Fredy Barth in diese Klasse ein und kam zu ersten beachtlichen Erfolgen.

TV-Spot mit Duo Meyron Musik, TV und Show. Für einen Werbespot ging das Schweizer Erfolgs-Duo Myron mit Fredy Barth zu einem Dreh

Erfolgreich: Myron hat sich in kurzer Zeit in Schweizer Hitparaden etabliert.

auf eine Rennstrecke. Die beiden Sänger werden auch an der Seat Music Session 2011 teilnehmen. www.myron.ch

Spanier mit viel Power Moderation: Fredy Barth produziert aktuell eine WTCC-Show für das Schweizer Sport Fernsehen. Hier mit Kollege Alain Menu.

Formelsport: In Frankreich lernte Fredy Barth die Tücken des Motorsports hautnah kennen. Ein wichtiger Karriereschritt.

das Gefühl haben, ein Teil des Teams zu sein. Wir legen Wert darauf, dass beide Seiten optimal von den Stärken und Vorteilen des anderen profitieren können. Manche Partner werden beispielsweise auch in das angesprochene WTCC-Magazin einbezogen oder wir organisieren massgeschneiderte Events. Seit der laufenden Saison gibt es ausserdem den Fredy Barth Supporter Club, in in dem jeder Fan gegen einen Obolus Mitglied werden kann. Dafür bekommt er die

Jahre gewachsen und es hat sich oft sogar eine enge Freundschaft entwickelt. Halbzeit in der WTCC. Welches persönliche Fazit ziehen Sie nach den Rennen in Oschersleben? Leider sind wir wieder nicht in die Punkte gefahren. Deswegen stecken wir den Kopf nicht gleich in den Sand. Wir werden die Pause nutzen, um weiter am Auto zu arbeiten und dann mit frischen Käften in die nächsten Rennen starten. www.fredybarth.ch,www.seat.ch

Aktion Taxifahrt

Fredy bringt Sie zur Arosa ClassicCar Es gibt zwei Möglichkeiten, sich von Gucken Sie mal im Internet, was Sie erwartet, wenn Sie mit einem Fredy Barth Richtung Ziellinie der Arosa Seat Leon die Kurven nach Arosa zur ClassicCar (8. bis 11. September 2011) ClassicCar unter die Räder nehmen. fahren zu lassen: Entweder Sie ersteiScheck: Auch in diesem Jahr wird es Spenden für die Stiftung von Fredy Barth geben. Der Gewinner von AutoSprintCH geht am Freitag, 9. September, um 10.15 Uhr an den Start. Sponsor ist Barth-Partner Drytech Swiss.

gern diesen einmaligen Adrenalin-Trip zugunsten der Forschungstiftung Kind und Krebs oder Sie nehmen an der Gewinn-Aktion von AutoSprintCH teil. Fredy Barth: „Es ist ein beeindruckendes Erlebnis, die Strecke von Langwies nach Arosa zu fahren. Die Kurven haben es in sich.“ So können Sie mitmachen: Gehen Sie auf die Webseite www.autosprint.ch, klicken Sie auf den Gewinn-Button und tragen Sie sich im Wettbewerb-Formular ein. Teilnehmen kann jede Leserin und jeder Leser. Bei mehreren Einsendungen entscheidet das Los. Einsendeschluss ist der 15. August 2011. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. www.arosaclassiccar.ch

Die Modellbezeichnungen klingen vielversprechend: Seat Leon Cupra R310 und Ibiza Cupra R210 Seat Swiss Racing by Fredy Barth. Für 44 900 Franken kann man mit dem einen, für 33 900 Franken mit dem anderen an den Start gehen.

Werbung: Die Barth-Sondermodelle sind in der Schweiz sehr begehrt.

Euro-Vorteil für E-Ecomotive Privat- und Firmenkunden profitieren beim Kauf der SEAT E-Ecomotive Versionen des Modelljahres 2012 von einer kostenlosen CO2-Kompensation – dies ein Autoleben lang. Dabei werden sämtliche Emissionen durch Klimaschutzprojekte von myclimate kompensiert.

Euro-Aktion: Bis zu 3500 Franken gibt es für Seat E-Ecomotive-Modelle.


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Weltrekord mit Racer Das AMZ Racing Team hat am RedBull-Ring in der Steiermark mit ihrem Elektro-Rennwagen den Weltrekord fürs Acceleration-Rennen (0 auf 75 Meter) gewonnen. www.amz.ethz.ch

Unikat: Den von Schweizer Studenten gebauten novena gibt es nur ein Mal.

Fahrtraining mit Dähler Beschleunigun, Kurvenfahren, Anbremsen und echten Fahrspass auf der Testund Ausbildungsstrecke des LUK Driving Center im Airpark Baden-Baden erleben. All das können Sie vom 26. bis 28. August beim Fahrtraining mit Dähler erleben. Infos im Internet. www.daehler.com

Kontrolle: Experten demonstrieren, wie man sein Fahrzeug beherrschen sollte.

MOTOSPORT

Truck Grand-Prix

Mannschaft. In dieser ersten Saison wurde Markus Bösiger Vizemeister im europäischen Truck Racing. Auch in dieser Saison ist das Team Renault Trucks-MKR Technology an den Start gegangen. Nach dem letzten Lauf im russischen Smolensk sieht die Wertung für Markus Bösiger so aus: Der Schweizer konnte sich mit dem dritten Rang im sechsten Lauf weitere 35 Punkte sichern und steht der einen neuen Rennstall gründete: das Markus Bösiger hat Benzin in den Adern. Rennsport ist für ihn eine Lei- Team MKR Technology. Renault Trucks jetzt in der Gesamtwertung auf Platz 7. denschaft. Zehn Jahre lang war der wurde Motorenlieferant dieser jungen www.renault-trucks.ch spätere Champion bei internationaKämpfer: Ganz zufrieden len Motorrad-Meisterschaften, Klasist Markus Bösiger mit se Sidecar, in allen Kombinationen dem Verlauf der Saison 2011 sicher nicht. Wer ihn von Motorradrennen mit Sidecar mit kennt, weiss, dass er noch dabei. Oft holte er sich den Pokal.

35 Punkte für Markus Bösiger viele Reserven hat.

Im Jahr 1999 rief ihn erstmals das Truck-Racing in der 1500 PS-Klasse. Sehr bald entschied er manche dieser Rennen für sich. 2007 stand Markus Bösiger voll im Rampenlicht als Europameister im Truck Racing. Obwohl er seine Karriere im Jahr zuvor beendet hatte, entschied sich Markus Bösiger im Jahr 2010 für ein Comeback. An der Seite des deutschen Piloten Markus Oestreich liess er sich auf ein neues Abenteuer ein. Er kam damit dem Wunsch von Mario Kress nach,

Parade: Vorne drei Renault Trucks-MKR Technologie. Dahinter Fahrzeuge für den

Transportverkehr in gleichem Design.

Nissan gibt Lizenz dazu Die gute Idee des Monats. Beim Nissan 370Z gibt es jetzt serienmässig eine Extraportion Fahrspass. Denn alle Schweizer Kunden, die bis zum 30. September 2011 ein Coupé oder einen Roadster aus

Berühmt: Der Nissan 370Z ist weltweit einer der erfolgreichsten Sportwagen.

der Z-Sportwagenserie kaufen, erhalten als Zugabe einen A-Rennlizenz-Lehrgang. www.nissan.ch

Renault Premium Truck Racing

Premiere in Oberengstringen Der erste in der Schweiz verkaufDas von den Geschwistern Brigitte und Der 460 PS starke Renault Premium te Renault Premium Truck Racing ist Hans Bosshard geführte Familienunterneh- Truck Racing ist ganz im Design des erjetzt nach Oberengstringen ZH gerollt. men nahm das Sondermodell Renault Premi- folgreichen Renn-Trucks vom Team Renault um Truck Racing in seinen rund 20 Camions zählenden Fuhrpark auf. Auch für die Chauffeurin Melek Kara, die auf dem neuen Lastwagen fährt, war das ein grosser Moment und sie ist total begeistert. Besitzer: Brigitte und Hans Bosshard führen seit zwei Jahren die Geschäfte. Sie freuen sich über ihren Renault.

Trucks-MKR Technology gehalten, das 2010 den ersten Team-Europameister-Titel im Truck Racing errungen hat. Das Sondermodell hat Metallic-Lackierung, Alcoa-Felgen, ein Sportlenkrad in rotem Leder und verfügt über eine exklusive Innenausstattung. Das vollluftgefederte Fahrerhaus trägt zum hohen Fahrkomfort bei. Ein EBS-Bremssystem und Scheibenbremsen sorgen für Sicherheit. Der DXi11-Motor ist mit dem automatisierten 12-Gang-Getriebe Optidriver+ verbunden, das sparsamen Verbrauch garantiert. www.bosshard.ch


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Fabio Leimer enttäuscht Der Regen machte dem Schweizer GP2Piloten Fabio Leimer beim Rennen in Budapest einen Strich durch die Rechnung. Das Resultat: Ein enttäuschender elfter Rang. www.fabioleimer.com

MOTORSPORT

Marken-Pokale

Halbzeit bei Suzuki & Co.

Aufsteiger: Thierry Kilchenmann ist im Mini auf gutem Weg, die Meisterschaft der Challenge überlegen zu gewinnen. Schlechtwetter: Fabio Leimer konnte in Ungarn wieder keine Punkte machen.

Simona hat kein Glück Pleiten, Pech und Pannen. In der laufenden Saison muss die Schweizer Pilotin Simona de Silvestro sich immer wieder zwingen, in die Kamera zu lächeln. Die IndyCar-Serie hat ihr bisher nicht viel Glück gebracht. www.simonadesilvestro.com

Tapfer: Simona de Silvestro will trotz Problemen doch noch Punkte holen.

Erfolge für Team Rikli Forsch geht es voran. Rikli Motorsport aus Wangen a. A. mit den Piloten Peter Rikli und Christian Fischer zeigen den Konkurrenten in der FIA ETCC immer wie-

Kämpfer: Rikli Motorsport setzt auf die Zuverlässigkeit ihrer Honda-Boliden.

der den Auspuff. Jetzt ist Halbzeit und da sieht es für das Duo gar nicht so schlecht aus. www.rikli-motorsport.ch

Bei den Markenpokalen zeigt sich nach den ersten Rennen, wer Chancen hat, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Anlass für eine erste Bilanz. Gut läuft es bei Suzuki nicht nur bei den Verkäufen, sondern auch bei den Rennen. Suzuki Grand Prix Wertung (Sprint & Slalom) nach acht Läufen: 1. Thomas Gerber 274 Punkte; 2. Dieter Spirgi 244; 3. Rolf Plattner 224; 4. Philipp Achermann 174; 5. Othmar Gretener 148; 6. Christian Lee 120. Zwischenstand Suzuki Slalomcup nach sechs Läufen: 1. Team Flammer 168; 2. Team Eggenberger 152; 3. Armin Saurer 124; 4. Bruno Bleiker 94; 5. Team Suzuki 65; 6. Meverick Gerber 58; 7. Bruno Gerber und Team Yokohama je 40; 9. Rebecca Glesser 26. Es sind noch drei Läufe zu fahren. Der traditionelle Schlussabend in Roggwil findet am Samstag, 29. Oktober, statt. www.suzuki.ch Zufrieden ist auch Christian Mettler, Präsident der Sportkommission des Verbandes

Motiviert (von links): Sandro Fehr, Fabian Eggenberger und Patrick Flammer machen im Suzuki Slalomcup einen guten Job. Aber noch ist nicht entscheiden, wer in diesem Jahr den Meistertitel holen wird.

der Schweizerischen General Motors-Händler, mit den Teams, die an der OPC Dealer Challenge in diesem Jahr teilnehmen: „Das Feld ist stark besetzt und die Begeisterung ungebrochen. Die Serie macht richtig Spass.“ In Führung liegen Ruedi Tinner AG (88 Punkte, Garage Rüfenacht AG 68 und die Garage Carosserie Autos GT SA 64. www.opc-challenge.ch Ein Pilot, der auch schon in der OPC eindrücklich gezeigt hat, wie man Punkte macht, steht in der Rangliste der Mini Challenge Switzerland in der Kategorie Cooper S ganz oben: Thierry Kilchenmann führt vor Marcel Muzzarelli und Dino Wintsch. In der Racing-Klasse teilen sich die ersten drei Plätze Daniel Baumeler, Ruedi Bleichenbacher und Berny Wyss. Organisator Marcel Schaub: „Es sind wie in jedem Jahr starke Fahrerinnen und Fahrer am Start. Alle fühlen sich wie in einer grossen

Zufrieden: Christian Mettler gibt bei der OPC Dealer Challenge den Ton ab. Knapp 40 Teams sind in dieser Saison am Start.

Familie. Wir sind alle sehr gespannt, wie es beim nächsten Event, dem Bergrennen in Oberhallau, laufen wird. www.minichallenge.ch Wie bei Mini fühlen sich auch die Starter beim Abarth Trofeo Slalom wie zuhause. Andy Schweizer, Sylvain Burkhalter und Heinz Christen haben bisher die meisten Punkte eingefahren. Der junge Emmentaler David Finger konnte seine Führung in der Gesamtwertung des Trofeo Abarth 500 Rally Europe behaupten. Nun kann er gelassen in die rund zweimonatige Sommerpause gehen. Der Motorsport-Herbst wird sicher spannend. www.abarth.ch

Organisation: Luigi Invidia, Karin Huber und Antonio Papa (Fiat Group Automobiles Switzerland SA) kümmern sich darum, dass die Events reibungslos ablaufen. David Finger (links) ist in der Trofeo Abarth 500 Rally Europe mehr als nur gut unterwegs.


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MOTORSPORT

Porsche Schweiz AG

Power ohne Ende

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Nuller für das Sauber-Team Keine Punkte gab es für das Team von Peter Sauber beim GP Ungarn. Dafür preschte Sébastien Buemi von Platz 23 auf Rang 8. www.tororosso.com www.sauber-motorsport.com

Enttäuscht: Monisha Kaltenborn vom Sauber-Team hatte viel mehr erwartet. Geschichte: Legendäre Porsche vergangener Baujahre waren neben den seltenen Pflanzen im Baummuseum die optischen Höhepunkte der 60-Jahr-Party.

Nico Müller auf Rang 8

Porsche in der Schweiz. Das ist Power pur. Das 60-jährige Importjubiläum muss gefeiert werden, neue Modelle beleben das Geschäft und der Porsche Sports Cup Suisse meldet rekordverdächtige Starterfelder. Bevor am Wochenende 18. bis 20. August 2001 auf der Rennstrecke von Djion die nächsten Rennen aufgerufen werden, gab es beim Sommerfest von Porsche im Baummuseum Rapperswil-Jona zu dem Mitglieder der Schweizer Porsche Clubs eingeladen waren. Gründe genug, Rückschau zu halten. 60 Jahre Porsche Schweiz Die Verbindung der Stuttgarter Marke und der Schweiz ist so alt wie die ersten Sportwagen, die 1948 im österreichi-

Geschäftsführer: Stephan Altrichter ist für Porsche in der Schweiz verantwortlich.

schen Gmünd montiert wurden. Während dieser Anfangstage der Marke Porsche spielten Schweizer Freunde des Hauses eine entscheidende Rolle, die am 5. April 1951 zum ersten Importeursvertrag führte. Auch der allererste Porsche Prototyp, der 356 Nr. 1 aus dem 1948, ging in die Schweiz. Unter der Leitung von Stephan Altrichter betreut heute ein Team von 30

Porsche Cayman Cup: Wer in diese Serie einsteigt, bekommt von Porsche Schweiz einen Satz Pagid-Bremsbeläge sowie einen kompletten Satz Reifen gratis.

Mitarbeitern ein Netzwerk aus zwölf Porsche Zentren. Im März 2011 hat das Zentrum Genf seinen Betrieb aufgenommen. 2010 hat Porsche knapp 1600 Neufahrzeuge an Schweizer Kunden ausgeliefert. Porsche Sports Club Suisse Beim dritten Lauf des Porsche Sports Cup Suisse 2011 in Le Castellet konnten die Voraussetzungen nicht besser sein. 85 gewertete Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren eingeschrieben und liessen sich bei Temperaturen über 30 Grad zur Hochform animieren. Bei der Prüfung der Drivers Challenge zeigte der ehemalige Bob Europameister und mehrfacher Weltcupsieger Christian Reich, der auf dem 997 GTS der Porsche Schweiz AG fuhr, die beste Konstanz und siegte vor Jacques Nussbaumer auf 997 GT3 und Daniel Lang, ebenfalls auf einem 997 GT3. Sieger Endurance Mark Ineichen, Nerijus Dagilis und Jean Paul von Burg; Sieger PSSCS Nerijus Dagilis, Manfred Schweri und Adrian Amstutz; Cup GT3 Challenge Massimiliano Degiovanni, Alberto Guarini und Reto Steffen; Drivers Challenge Christian Reich, Jacques Nussbaumer und Daniel Lang. Porsche Cayman Cup Neu gestartet wurde diese Serie, um den Einstieg in den Porsche-Motorsport zu erleichtern. Stephan Altrichter: „Wir schenken allen Teilnehmern unter anderem den erforderlichen NSKLizenzkurs, bei allen Events erhalten die Fahrer eine Einführung bei einem WelcomeApéro und wer an vier oder mehr Rennen teilnimmt bekommt 50 Prozent der Anmeldegebühr erstattet.“ www.porsche.ch

Noch nicht so ganz rund läuft es für Nico Müller in der GP3-Serie. Der Schweizer rollte in Ungarn in den Rennen elf sowie zwölf immerhin auf die Ränge vier und fünf. Das bedeutet in der Gesamtwertung Platz acht. www.jenzermotorsport.ch

Zuversichtlich: Nico Müller will in dieser Saison unter die ersten Drei.

Alain Menu will mehr Tapfer, tapfer. Alain Menu steht in der Gesamtwertung der World Touring Car Championship nach einigen Rückschlägen auf dem beachtlichen dritten Rang. Der Genfer zieht Bilanz: „Es ist alles nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Nun hoffe ich auf die zweite Halbzeit. Einige Verbesserungen sind sicher möglich.“

Typisch: Bei den Rennen der WTCC ist das Chevrolet-Trio immer vorne dabei.


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Bike-Stars für Hybrid

MOTORRAD Power: Das Kalex-Rennbike wiegt 139 Kilo. Die Leistung des 4-Takt-Motors von Honda beträgt 140 PS. Das reicht für eine Spitze von 280 km/h.

Dani Pedrosa, Andrea Dovizioso und Casey Stoner, die Stars des Repsol Honda MotoGP-Teams, unterstützen die Promo-

Aktion: Drei MotoGP-Piloten werben für das aktuelle Honda-Coupé CR-Z.

tion für den Honda CR-Z und tragen jetzt den Schriftzug des Hybrid Sport-Coupé’s auf ihrem Kombi.. www.honda.ch

Moto2-Saison

Mit dem Bus an die Piste

Randy rauscht in die Ränge

Heini Car, Polo-Motorrad Schweiz und Tom Lüthi bringen MotoGP- und Moto2Fans bequem mit einem Bus direkt zum Rennen. Wer bucht, bekommt noch ein Fanpaket, Autogrammkarte und Souvenirs dazu. www.polo-motorrad.ch

Da kommen Biker echt in Stimmung. Randy Krummenacher eroberte im letzten Moto2-Rennen auf dem deutschen Sachsenring den vierten Rang. Gute Voraussetzung für die nächsten Läufe in dieser Saison.

Gastgeber: Tom Lüthi und Hostessen betreuen die Fans während der Reise.

Ermässigung für Mitglieder

Der Pilot des Schweizer Moto2-Projekts zeigte dabei eine tolle Aufholjagd und wurde anschliessend von Teamchef Marco A. Rodrigo als Man Of The Race gewürdigt. Der Hintergrund: Von den Grundfähigkeiten und des Engagements von Randy überzeugt, wurde Randy Krummenacher vom Stipa Molenaar GP Team für die Saison 2010 unter Vertrag genommen. Nach seinen zwölf Rangierungen in den Top-Ten und zwei weiteren Platzierungen in den WM-Punkten schloss Randy mit dem neunten WM-Rang seine bislang beste WM-Saison ab. Dies führte

schliesslich zu seiner Verpflichtung durch das Grand Prix Team Switzerland und damit verbunden zum Aufstieg in die Moto2 Klasse, wo er auf einer Kalex 2011 wieder an den WM-Start gegangen ist. Marco A. Rodrigo: „Das Grand Prix Team Switzerland hat es sich zum Ziel gesetzt, im Sinne einer Nationalmannschaft, jungen, talentierten und schnellen Rennfahrern einen kostenlosen Startplatz im Grand Prix der Motorrad-Weltmeisterschaft zu offerieren. Mit der Gründung des Grand Prix Team Switzerland sollen unsere besten Athleten eine echte Chance erhalten, sich zu gleichen Bedingungen mit der Weltspitze zu messen. Unsere Vision, dies schon bald auch in unteren Klassen anbieten zu können, motiviert uns tagtäglich. Mit einem Mix aus einem Sponsoren- und Mitgliederkonzept wird die Finazierung des Projekts von

Präsentation: Randy Krummenacher ist stolz auf seine Karriere in der Moto2-Serie.

Freizeit: Randy Krummenacher mag Rock & Blues, Red Bull, Pasta sowie Lun Aqua.

Bekannte: F1-Pilot Sébastien Buemi und Randy Krummenacher diskutieren gerne.

Anfang an auf eine nachhaltig breit abgestützte und solide Grundlage gestellt. www.panolin.ch www.randykrummenacher.ch www.gpteamswitzerland.com

Wer Mitglied in der Schweizer IG Motorrad ist, kann mit der Aviamat-Karte günstiger tanken. Interessant ist auch die kostenlose Pannenversicherung für ganz Europa. www.ig-motorrad.ch

Homepage: Die IG Motorrad weist auch auf Gefahren für Biker im Verkehr hin.

Unterstützung: Von jeder verkauften Dose Panolin Randy 4T 10W/30 geht ein Franken an Randy Krummenacher. Das Öl ist für Töff, Scooter als auch ATV geeignet. Es basiert auf modernen Additiven und Basisstoffen. Lassen Sie sich vom Garagisten beraten.


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MOTORRAD

Aktionen

Viel Töff für Ihr Geld

Der Sommer hat die Schweizer Biker in diesem Jahr bisher im Stich gelassen. Dafür wird es einem richtig warm ums Herz, wenn man nach speziellen Aktionen Ausschau hält.

Wenn Sie sich für ein Modell von Honda interessieren, dann sollten Sie sich nach der Joy-Aktion erkundigen. Die Preise auf einen Blick: CBF600S Honda SH 300: 8240 Franken, XL700V 9990 Franken und 16-Zoll-Räder, SH300 5990 Franken. Die Motorräder 4-Takt-Motor und gibt es nur in einer Farbe und solange der breiter Durchstieg sind perfekt für die Vorrat reicht. Man sollte sich also schnell City geeignet. entscheiden. BMW hat die Sondermowww.hondamoto.ch delle R1200 GS Adventure Triple Black ABS/ASC/RDC sowie F 800 GS Trophy ABS im Programm. Die Maschinen gibt es bereits ab 20 130 Franken beziehungsweise ab 14 270 Franken. Ein Blick in die aktuelle Occasionsliste von Ducati lohnt sich ebenfalls. Hier werden zum einen top gepflegte Modelle mit wenigen Kilometern auf dem Tacho als auch neuwertige Maschinen mit jeweils gerade zehn Kilometer Laufleistung angeboten. BMW R 1200 GS Adventure Triple Black: Ducati 1100 Monster ABS: Mit gut 7000 Ausführlichere Informationen bekommen Im Preis enthalten sind Sicherheitspaket Kilometern Laufleistung schon für 12 500 und Swiss Prämie. www.bmw-motorrad.ch Franken. www.ducati.ch Sie auf den Websites der Marken.

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Malaguti-Extra Die Phantom F12R AC Special Edition mit 50 ccm von Malaguti kann sich sehen lassen. Für den Preis von 3790 Franken plus 95 Franken für den Transport gibt es

Malaguti Phantom: Das Fahrzeug hat ein Leergewicht von nur 93 Kilogramm.

unter anderem Top-Case, Aussenspiegel rechts und elektronische Diebstahlsicherung. www.malaguti.ch

Top-Case gratis Da hat man gleich mehr Spass beim Kauf einer Vespa. Wenn Sie sich für das Modell LX 125 entscheiden, gibt es ein Top-Case gratis dazu. Weitere interessante Angebote finden Sie laufend auch auf der Website. www.vespa.ch


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Jedes Teil hat ein Design, der sportlichen Art

TUNING

40 Jahre OZ-Racing

Felgen mit Geschichte

Seit über acht Jahren ist OZ-Racing Schweiz in Pfäffikon ZH Generalimporteur der italienischen Prestigemarke OZ-Racing. Die aus dem Rennsport (beachten Sie bitte auch die Berichte rechts

Ultraleggera HLT Central: Eine Felge, die auch die höchsten Ansprüche erfüllt.

und ab Seite 12) bekannten Felgen gibt es nicht nur für Ferrari, Maserati oder Porsche. Geschäftsführer Pascal Baumgartner: „Wir haben seit 2010 die leichteste Felge Alleggerita HLT im Programm, welche nun auch in 17 Zoll durch ihr Gewicht von unter 6,2 Kilo konkurrenzlos ist. Die Modelle Ultraleggera sowie die Ultraleggera HLT überzeugen durch ihre Sportlichkeit. Die Allegge-

OZ Superforgiata: Das Porsche-Design kommt so erst richtig zu seiner Geltung.

rita HLT ist bekannt als Leichtgewicht und sichert sich so den Weltrekord. Die Superturismo GT und die Superturismo WRC gelten als meist kopierte Felgenmodelle.“ Damit ist die Palette von Produkten, die OZ-Racing anbietet, aber noch lange nicht erschöpft. Pascal Baumgartner: „Seite 2010 haben wir auch Sparco

Prototypen: Der Autodesigner Franco Sbarro arbeitet mit OZ-Racing. Die Felgen gehören zur Turiner Ausstellung 150 Jahre Italien.

Partner: Pascal Baumgartner (links) führt die Geschäfte von OZ-Racing Schweiz. Daneben Claudio Bernoni, CEO OZ Italien.

Wohl selten vereint ein Produkt so viele Eigenschaften wie die Felgen von OZ-Racing. Sie sind Design, sie sind Handwerk und sie vermitteln sportliche Power. Vor allem aber sind sie als Zubehör für Autos und Motorräder weltweit sehr begehrt. Einmal mehr kann die Schweiz punkten. Geschäftsführer Pascal Baumgartner, der mit einem schlagkräftigen Team von der Zentrale in Pfäffikon ZH aus Partner und Kunden betreut: „Wenn es um Ver-

käufe und Umsätze geht, dann müssen wir uns nicht verstecken. Schweizerinnen und Schweizer, die ihrem Fahrzeug eine persönliche Note geben wollen oder auf leistungsfähige und erprobte Produkte für ihre Aktivitäten im Motorsport setzen, sind bei uns richtig.“ Und das seit vielen Jahren, denn wenn es um Erfolge im internationalen Rennsport geht, hat OZRacing einiges zu bieten. Ein Blick zurück. Der Betrieb wurde

am 4. Januar 1971 in einer Garage in Rossano Veneto, Provinz Vicenza, von Silvano Oselladore und Pietro Zen gegründet. Deren Initialen ergaben den Firmennamen OZ. 1978 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und ein Werk in San Martino di Lupari, Provinz Padua, gebaut. Als Exklusivkunden gewann OZ 1982 Lamborghini. Zwei Jahre später erfolgte die Gründung der Rennsportabteilung und der Einstieg in die Formel 1 als Ausrüster von Alfa Romeo. Seither gab es auch Weltmeistertitel für mit OZ-Felgen ausgestattete Teams und Fahrer wie für Alain Prost (Williams F1) und Fernando Alonso (Renault F1). Das Formel-1-Engagement hält bis in die Gegenwart hinein an. Red Bull

Härtung: Jeder Felge durchläuft während der Produktion verschiedene Teststufen.

Feinarbeit: Spezielle Maschinen werden für die notwendige Feinarbeit eingesetzt.

Endkontrolle: Wie auf einem Röntgenbild werden auch kleinste Schäden sichtbar.

Sparco RTT-524: Das 5-Speichen-Design passt zu Fahrzeugen der Golf-Klasse.

Wheels im Programm. Die Sparco Felgenlinie setzt sich aus fünf verschiedenen Felgenmodellen zusammen. Bis Ende 2012 werden wir die attraktive Sparco-Familie auf insgesamt elf SparcoVariationen ausbauen.“


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TUNING Racing zum Beispiel rollt mit Spezialfelgen von OZ regelmässig in die Punkte. Aufgrund grosser Zuwächse in den 1980er Jahren wurde 1992 die Fabrik deutlich vergrössert. 1998 erlangte OZ als eines der ersten italienischen Produktionsunternehmen die ISO 9001-Zertifizierung. Zur OZ-Gruppe gehören heute die Niederlassungen OZ Japan Ltd. sowie die OZ Deutschland GmbH. Rund 400 Mitarbeiter sind für Entwicklung, Produktion und Marketing tätig. Für Alessandro Benedetto, Organisator der Ausstellung Esperienza Italia 150 im Museo Internazionale delle Arti Applicate Oggi in Turin, Gründe genug, drei in Landesfarben lackierte Felgen von OZ in die Präsentation aufzunehmen: „OZ hat einen hohen Stellenwert. Das merken wir auch an Reaktionen der Besucher, wenn sie die Protoytypen des Schweizers Autodesigners Franco Sbarro entdecken.“ Neben der Formel 1 ist OZ auch in weiteren Rennserien aktiv. Bekannt ist vor allem der Rallye-Sport, wo mit OZFelgen ausgestattete Fahrer Titel gewinnen konnten. Andere Erfolge sind Siege bei den 24 Stunden von Le Mans, den 500 Meilen von Indianapolis, der FIA-GTMeisterschaft und in der DTM.

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Felgen nach Mass für Piste und Strasse Werbung: Die erste Felge von OZ und die Inserate, die in Zeitschriften und Magazinen geschaltet wurde (links).

OZ-Racing kann mit den Erfahrungen aus dem Rennsport in internationalen Motobike-Serien, Technologien in die Felgenentwicklung alltagstauglicher Motorrä-

Strassenzulassung: Die OZ Piega ist eine Entwicklung aus dem Rennsport.

Wenn es um die Zukunft von OZRacing geht, dann hat Claudio Bernoni, der von Italien aus die Geschäfte dirigiert, klare Vorstellungen: „Bei uns wird es, wie in den vergangenen 40 Jahren, immer darum gehen, was wir aus dem Rennsport für die Serie ableiten können. Das trifft sowohl für Fahrzeuge mit vier Rädern als auch für Motorräder zu. Das erwartet man einfach von uns. Wir haben die Auswirkungen der finanziellen Krise in den vergangenen Monaten kaum zu spüren bekommen. Wenn man sich gesamthaft unseren Umsatz betrachtet, dann sind es vor allem Felgen im oberen Preissegment, die sich gut verkaufen

Museum: Von jedem Jahrgang sind einige der erfolgreichsten Felgen von OZ-Racing in meterhohen Regalen aufgereiht.

lassen. Besonders hervorzuheben ist die Situation in der Schweiz, die im Ländervergleich den zweiten Rang einnimmt. Hier wird die Qualität unserer Produkte besonders geschätzt. Wir werden vom Weg, den wir mit unserem Racing-Style eingeschlagen haben, nicht abweichen. Warum soll man ein erfolgreiches Konzept in Frage stellen.“ So betrachtet ist OZ Racing auch in unruhigen Zeiten ein sicherer Wert. www.ozracing.ch

der übernehmen. Die Felgen werden in der Schmiede nahe Venedig hergestellt. Die Produkte haben ihren Ursprung in der Rennsportabteilung von OZ-Racing. Motobike-Räder werden auf den gleichen Maschinen wie die Felgen von Red Bull Racing produziert. Das Modell OZ Piega hat die Strassenzulassung, die OZ Cativa wird ausschliesslich für den Ge-

Überblick: Vor dem Kauf kann man sich im mehrfarbigen Katalog informieren.

brauch auf der Rennstrecke hergestellt. Ausführliche Infos aller Produkte von OZ finden Sie im aktuellen Katalog, den Sie gratis bestellen können.


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Guter Preis für Seat Freetrack Beim Seat Altea Freetrack Advantage mit einem 2.0 TSI-Motor, 211 PS, Allrad, 17-Zoll-Alufelgen, ABS und Klimaanlage können Sie locker 6550 Franken sparen.

RATGEBER

Offerten im August

Peugeot setzt auf

Allwettermobil: Der Seat Freetrack 4x4 ist bei Schnee und Eis gut einsetzbar.

Der gut ausgestattete, geräumige Van ist bereits ab 36 950 Franken zu haben. www.seat.ch

BMW auf Sparfahrt Starkes Angebot für den BMW 1er. Wenn man alles zusammenrechnet, was man bei den Sonderkonditionen wie zum Beispiel dem Währungsvorteil berücksichtigen kann, dann lassen sich bis knapp 12 000 Franken sparen. Inklusive Gratis-Service bis 100 000 Kilometer oder zehn Jahre. www.bmw.ch

Einsteiger: So günstig ist ein BMW 1er so schnell sicher nicht mehr zu haben.

Hybrid auch mit Rabatt Die Honda Jazz Special Launch Packs bieten alles, was man von einem modernen Auto erwartet. Je nach Ausstattung lassen sich bis zu 530 Franken gut machen. Nicht schlecht. www.honda.ch

Umwelt: Den Honda Jazz kann man auch mit IMA-Hybrid-Antrieb bekommen.

Hingucker: Beim Peugeot Coupé RCZ Asphalt gehören 19-Zoll-Felgen, Zierleisten aus Aluminium und eine spezielle Lackierung zur Ausstattung ab Werk.

Qual der Wahl. Gleich in vier Baureihen bietet Peugeot Modelle an, die auch für scharfe Rechner aus mehreren Gründen attraktiv sind. Preis, Technik und Ausstattung stimmen. Und das Design der Wagen könnte moderner kaum sein. Nach den beiden Sonderserien Black Yearling und Limited Edition wird mit dem Peugeot 308 SW Family: Zwei DVD-Player von Philips sowie ein Navisystem inklusive Modell Peugeot RCZ Asphalt die dritte Bluetooth-Funktion machen langen Reisen auch für Kinder zur echten Spassfahrt. Sonderserie des Sportcoupés lanciert. Die limitierte Spezialausgabe ist mit einem 1.6l-Turbo-Motor und 200 PS ausgestattet. Für die Schweiz sind 30 Stück des Sportlers reserviert. Mit seiner Speziallackierung Mattgrau Telluric sowie seinem Innen- und Aussendesign mit modellspezifischen Aluminiumelementen verkörpert der Peugeot RCZ Dynamik pur. Die Preise beginnen bei 52 950 Franken. Die Sonderserie Family erhält ZuPeugeot 5008 Family: Zwei Einselsitze in der versenkbaren dritten Reihe, Einparkhilfe, wachs: die beiden Modelle Peugeot 308 Sonnenschutzrollos, DVD-Player und ein Navi von Garmin sind im Preise inklusive. SW Family und Peugeot 5008 Family richten sich vor allem an Familien und Peugeot 207 Swiss Edition: Das führen die Tradition der beiden FamilySondermodell gibt es mit Motoren Modelle Peugeot 806 und Peugeot 807 von 75 bis 120 PS und fünf Farben. fort. Mit dem Peugeot 308 SW und dem Peugeot 5008 stehen ab sofort zwei neue Modelle in jeweils vier Farben und unterschiedlichen Motorisierungen zur Verfügung: Ein 1.6 Turbo mit 156 PS und einem manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe (Peugeot 308 & 5008) sowie ein 2.0 HDi FAP mit 150 PS und einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe (Peugeot 5008). Die Spezialausstattung Family mit


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RATGEBER

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Barry-Offerte

Sport und Familien zwei DVD-Playern inklusive Bildschirmen und Kopfhörern bietet zusätzlichen Fahrspass. Die Preise: 1.6 Turbo 156 PS 36 900 Franken und 2.0 HDi FAP 150 PS 39 300 Franken. Der Kundenvorteil beträgt 2900 Franken und ist jeweils mit laufenden Aktionen kumulierbar. Der Peugeot 207 Swiss Edition ergänzt die bisher aus Peugeot 107 und Peugeot 207CC bestehende Sonderserie. Die 207 Swiss Edition-Modelle zeichnen sich unter anderem durch verschiedene Design- und Komfortelemente sowie ein serienmässig eingebautes Panoramaglasdach aus. Durch die Ergänzung der Basismodelle Peugeot 207 und 207 SW Niveau Active durch zahlreiche Optionen bietet diese Sonderserie des Peugeot 207 seinen Passagieren mehr Komfort. Es gibt drei Motorvarianten. Die Preise beginnen bei 22 100 Franken.  www.peugeot.ch

Mit vier kompletten Premium-WinterReifen auf Alufelgen sowie einem BarryEdition-Lederset und Deko-Kit gibt es den Suzuki SX4 GT Top 4x4 Barry Edition

Erfolg: Suzuki rollt in der Schweiz von einem Verkaufsrekord zum anderen. Mitsubishi ASX 2WD 1.6 Inform: Benziner mit 117 PS ab 24 990 Franken, inklusive 3000 Franken Bonus.www.mitsubishi-motors.ch

Citroën: Euro- und Losfahrpämie können bis zu 8000 Franken ausmachen. Beim C4 sind das 3500 Franken.  www.citroën.ch

ab 28 990 Franken. Der Fünftürer steht ab 30 490 Franken vor der Tür.   www.suzuki.ch

Wirklich easy Skoda Octavia Combi 4x4 Arosa: Idealer Wagen für die Berge. 140 PS-Diesel und 5100 Franken Spareffekt.  www.skoda.ch

Chevrolet Cruze 100 Anniversary: Was er kann, zeigt er im Rennsport. 32 490 Franken ist sein Aktionspreis.  www.chevrolet.ch

Ganz leicht können Sie mit dem Kauf eines Toyota Auris Easy Limited Edition 4180 Franken sparen. Die Limousine in der Ausstattung Linea Luna gibt es mit 132 PS und fünf Türen ab 30 000 Franken.  www.toyota.ch


Der Schweizer Fahrzeugmarkt

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Top Angebote I.B.A. Automobile AG | www.ib-automobile.ch | Tel 062 892 94 54

MERCEDES-BENZ CLS 63 AMG

AUDI RS5 Coupé 4.2FSI quattro

BMW 335i (Cabriolet)

PORSCHE Panamera Turbo 4.8

1.InvK: Neuwagen Kilometer: 0 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: 06.2010 Kilometer: 3‘600 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: 07.2007 Kilometer: 60‘800 Km Innenfarbe: Beige Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: 11.2010 Kilometer: 15‘900 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

Leistung: 525 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 149‘900.-

Leistung: 450 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 99‘900.-

Leistung: 306 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 47‘900.-

Leistung: 540 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 199‘900.-

Kenny‘s Auto-Center AG | www.kennys.ch | Tel: 056 437 07 07

MERCEDES-BENZ CLS 500

MERCEDES-BENZ C 200

MERCEDES-BENZ E 320 4Matic

MERCEDES-BENZ SL 350 (Cabriolet)

1.InvK: 12.2006 Kilometer: 108‘000 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: 03.2003 Kilometer: 29‘000 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Silber

1.InvK: 02.2004 Kilometer: 121‘000 Km Innenfarbe: Blau Aussenfarbe: Silber

1.InvK: 07.2003 Kilometer: 86‘000 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Silber

Leistung: 388 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 39‘800.-

Leistung: 163 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 17‘900.-

Leistung: 224 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 24‘700.-

Leistung: 245 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 46‘500.-

3714 Frutigen / BE | www.garage-vonkaenel.ch | Tel: 033 672 20 20

SKODA Fabia 1.9 TDI Ambiente

VW Golf 1.6 FSI Sport (Limousine)

VW Scirocco 1.4 TSI (Coupé)

VW Passat 2.0 TDI Value (Limousine)

1.InvK: 04.2008 Kilometer: 98‘100 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: 01.2006 Kilometer: 63‘150 Km Innenfarbe: Anthrazit Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: 02.2009 Kilometer: 32‘000 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Weiss

1.InvK: 10.2009 Kilometer: 24‘000 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

Leistung: 105 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Diesel Preis: CHF 15‘950.-

Leistung: 115 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 18‘950.-

Leistung: 160 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 27‘250.-

Leistung: 140 PS Getriebeart: A Treibstoff: Diesel Preis: CHF 31‘950.-


Der Schweizer Fahrzeugmarkt

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Top Angebote Sportgarage Ruch | www.sportgarageruch.ch | Tel: 031 781 16 11

FERRARI F430 (Coupé)

FERRARI 348 tb (Coupé)

JAGUAR E V12 (Cabriolet)

MASERATI Ghibli 2.8 GT (Coupé)

1.InvK: 05.2005 Kilometer: 15‘000 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Rot

1.InvK: 01.1990 Kilometer: 40‘600 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Rot

1.InvK: 07.1973 Kilometer: 93‘900 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Blau

1.InvK: 06.1996 Kilometer: 73‘700 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

Leistung: 486 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 128‘000.-

Leistung: 286 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 49‘000.-

Leistung: Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 125’000.-

Leistung: 284 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 30’000.-

Garage Roland Büchi | www.citroen-buechi.ch | Tel: 071 966 21 11

CITROEN Xsara Picasso 2.0HDi Excl

CITROEN C1 1.0i Chic (SX)

CITROEN C3 1.4i Attraction Pack

CITROEN C4 1.6i 16V VTR

1.InvK: 10.2002 Kilometer: 94‘000 Km Innenfarbe: Beige Aussenfarbe: Silber

1.InvK: 09.2010 Kilometer: 1‘000 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: 05.2011 Kilometer: 100 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Weiss

1.InvK: 02.2005 Kilometer: 48‘000 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Grau

Leistung: 90 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Diesel Preis: CHF 8‘950.-

Leistung: 68 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 15‘400.-

Leistung: 73 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 16’000.-

Leistung: 110 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 12‘400.-

Calonder US Car Truck & Parts Import | www.calonder.com | Tel: 044 740 99 79

CADILLAC Escalade ESV

DODGE Ram 1500 5.7l

JEEP Wrangler Sahara

DODGE Ram 2500 6.7l Cummins 4x4 SLT

1.InvK: 01.2008 Kilometer: 88‘500 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: Neuwagen Kilometer: 32 Km Innenfarbe: Braun Aussenfarbe: Weiss

1.InvK: Neuwagen Kilometer: 28 Km Innenfarbe: Beige Aussenfarbe: Orange

1.InvK: Neuwagen Kilometer: 125 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Beige

Leistung: 403 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 49‘900.-

Leistung: 390 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 64‘500.-

Leistung: 202 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 49’500.-

Leistung: 350 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 82‘900.-

Rutishauser Automobile AG | www.rutishauser-online.ch | Tel: 071 666 62 62

HONDA Civic 1.3 iDSi IMA Hybrid

BMW 320Ci (Cabriolet)

AUDI A4 Avant 2.0 TDI Style (Kombi)

SEAT Leon 1.9TDI EcomotivePlus

1.InvK: 09.2009 Kilometer: 15‘000 Km Innenfarbe: Grau Aussenfarbe: Grau

1.InvK: 07.2003 Kilometer: 84‘500 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Silber

1.InvK: 08.2010 Kilometer: 33‘000 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: 04.2010 Kilometer: 33‘000 Km Innenfarbe: Grau Aussenfarbe: Schwarz

Leistung: 95 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 29‘900.-

Leistung: 170 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 23‘900.-

Leistung: 170 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Diesel Preis: CHF 50‘900.-

Leistung: 105 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Diesel Preis: CHF 27‘900.-


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AGENDA

Ausstellung Militär-Oldtimer

Eptingen erwartet schweres Gerät Wendig: Mit dem Helikopter Alouette II gibt es in Eptingen einige Vorfßhrungen. Die Armee setzte lange auf diese Modell.

Gewaltig: Der Rad Pz 8x8 ist bei den Zuschauern immer sehr beliebt. Bei jeder Vorbeifahrt wird die Besatzung mit Beifall begrĂźsst.

Fßr ein paar Stunden wird am Samstag, 3. September auf dem Areal der Mineralquelle in Eptingen die Erde beben. MilitärOldtimer haben sich angesagt.

Zur dritten Ausstellung Militär-Oldtimer mit Sonderschau und DeďŹ lee der Flab und Artillerie werden Ăźber 80 Veteranen der Schweizer Armee aus den Jahren 1940 bis 1980 erwartet. Einige der

Geräte und Fahrzeuge werden in Aktion zu erleben sein. OK-Präsident Max Frey: „Landungen von Helikoptern Alouette II und III, die auch von der Schweizer Armee eingesetzt wurden, sind ebenfalls

Transporter: Auf der Pritsche des Dodge M37B1 haben mehrere Legende: FĂźr diesen perfekt restaurierten Willy‘s werden heute Personen Platz. Der Wagen wurde fĂźr den schnellen Transport beträchtliche Summen gefordert und auch gezahlt. Bei Paraden von einem Einsatzort zum anderen eingesetzt. ist der Veteran immer mit einigen Exemplaren vertreten. Urig: Der Mowag Kdo 4x4 ist vielen Schweizern aus ihrer Militärzeit noch gut in Erinnerung. In Eptingen wird er ebenfalls erwartet.

vorgesehen. Die Veranstaltung fällt mit dem 50-jährigen Jubiläum des Panzer 61 zusammen. Es gibt also sehr viel zu erleben.“ Organisator ist der Schweizer Militär-Motorwagen-Verein IG Oldie. Der SMMV wurde 1992 gegrĂźndet und hat sich das Ziel zum Erhalten von historischen Armeefahrzeugen, die vor allem in der Schweizer Armee eingesetzt worden sind, zur Aufgabe gemacht. Der Verein besitzt selber eigene Fahrzeuge, die fahrbereit sind. Die Mitglieder sind Freunde von Fahrzeugen aus allen Kategorien. Nicht jeder besitzt selber einen Oldtimer, andere haben einen Jeep, Mowag, Lastwagen oder einen Panzer. Durch diese Mischung ergibt sich eine ansehnliche Oldtimerotte von Militärfahrzeugen. Einige dieser in der Regel sehr gut erhaltenen Veteranen sind an der Ausstellung in Eptingen zu sehen. Ein Besuch lohnt sich bei jedem Wetter. Der Verein befasst sich auch mit der Ersatzteilbeschaffung und der Inverkehrsetzung dieser Veteranen. Regelmässig werden die Mitglieder Ăźber neue Gesetze und Verordnungen sowie Ăźber die aktuellen Anlässe mit alten historischen Veteranenfahrzeugen in der Schweiz informiert. Max Frey: „Während des Jahres nehmen wir an zahlreichen Treffen teil. Teilweise sind wir auch Mitorganisator, wie am 1996 und 1999 durchgefĂźhrten Convoy of Remember, des grĂśssten Militärfahrzeugtreffens der Schweiz mit Ăźber 600 Fahrzeugen.“ www.smmv-ch.ch

0479,::<4!(\[V:WYPU[*/7HYR)HOUOVMZ[YHZZL 7VZ[MHJO2YL\aSPUNLU;LSLMVU-H_ ,4HPS!PUMV'H\[VZWYPU[JO0U[LYUL[!^^^H\[VZWYPU[JO 7YVQLR[SLP[\UN!:[LMHU+VUH[ 9LKHR[PVU!:[LMHU+VUH[=P:K7,S^PYH+ZJOLTPSV^6SP]LY+VUH[:PS]PV4H[\JJP +Â&#x20AC;Y[L>LS[P1Â&#x2026;YN2H\MTHUU/LUYPR7L[YV;OVTHZ-SLJRULY3\JHZ3\OY)LYUOHYK 9PLKLS4PRL9VJRLUMLSSLY2SH\Z1Â&#x2026;YNLU3V\PZ )LH[4H[O`Z1PTT`-YVPKL]H\_-V[V 6USPUL(NLU[\YMÂ&#x2026;Y^^^H\[VZWYPU[JO!)H\Y4LKPLU6ILYLUNZ[YPUNLU +Y\JR!(A7YPU[4P[[LSSHUKALP[\UNZKY\JR(.(HYH\ 0UZLYH[L (IV!,S^PYH+ZJOLTPSV^ +LY7YLPZMÂ&#x2026;YKHZ1HOYLZHIVUULTLU[a^Â&#x20AC;SM(\ZNHILUIL[YpN[-YHURLU 4^:[PUILNYPMMLUMÂ&#x2026;Y7VY[V\UK/HUKSPUN


AutoSprint 08/2011  

Auto-Magazin