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DIE ERSTE GRATIS AUTO-ZEITUNG DER SCHWEIZ

Juli 2011

WWW.AUTOSPRINT.CH

PA RT N E R V O N

Aktion

Seite 17

Wie Andrea Vock Ihnen beim nächsten Autoverkauf hilft.

ab Seite 36

Audi Motorsport

Marcel Fässler ist Herr der Ringe

Wettbewerb Seite 14 Gewinnen Sie ein Training auf der F1-Piste von Monza.

Motorrad

Seite 24

Konrad Hess und sein Team wissen, was Biker mögen.

Oldtimer

Seite 38

Wo man in diesem Jahr die seltesten Veteranen sieht.

Insider sehen Marcel Fässler schon als Sportler des Jahres 2011. Wenn der Audi-Werkspilot darauf angesprochen wird, winkt er bescheiden ab: „Wir haben im Moment anderes zu tun.“ Nach dem Le Mans-Sieg und einem sehr hart erkämpften dritten Rang bei den 24 Stunden am Nürburgring, will der Herr der Ringe bei den nächsten Rennen wieder in die Punkte fahren. Zum grossen Poster sagen wir Ihnen, was für die Zukunft geplant ist. Lesen Sie mehr ab

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BLICKPUNKT Ehrung: Wayne Brannon und Jens Hauer (rechts) bekommen jeweils T-Shirts mit der Nummer 1. Passen perfekt zur Party. Fotos: Studio Casagrande

Freemont ab 39 150 Franken Fiat präsentiert mit dem Van Freemont das erste Fahrzeug aus der Partnerschaft mit der Chrysler-Gruppe. Der geräumige Freemont ist ab sofort für 39 150 Franken erhältlich. www.fiat.ch

Geräumig: Im Fiat Freemont kann eine Familie sehr bequem auf Reisen gehen.

Mehr Sicherheit mit dem Tiguan Der neue Tiguan wird zur Schweizer Markteinführung am 13. August mit der kamerabasierten Verkehrszeichenerken-

Zubehör: Das Erkennunsgsystem muss extra bezahlt werden. Preis noch offen.

nung Sign Assist erhältlich sein. Das bedeutet, dass das System Verkehrszeichen erkennen und im Notfall auch warnen kann. www.volkswagen.ch

Pokalflut für Audi Bei der Leserwahl „Die sportlichsten Autos 2011“ des deutschen Fachmagazins sport auto holt der Audi RS 3 den Klassensieg. Insgesamt kommt Audi gleich siebenmal auf das Podest. AutoSprintCH gratuliert. www.audi.ch

Kraftpaket: In der Schweiz gibt es den Audi RS 3 mit 340 PS ab 79 900 Franken.

Independance Truck: Der Wagen lief 1931 mit einem 6-Zylinder-Motor vom Band.

Chevrolet-Jubiläum

Business Coupé: Das Modell Master kam 1938 mit 3,5 Liter Hubraum auf den Markt.

1000 Autos zum 100. Geburtstag Nicht weniger als 1057 Chevrolet-Modelle in den Strassen von La Chaux-de-Fonds, Geburtsort von Louis Chevrolet. Aus ganz Europa trafen sich über 30 000 Begeisterte und Eigentümer von Modellen der Marke, um gemeinsam das Jubiläum zum hundertjährigen Bestehen der Marke zu feiern. Wayne Brannon, Präsident und Geschäftsführer von Chevrolet Europe: „Einige Chevrolet-Fans sind weit über 1000 Kilometer angereist. Aus der Bretagne oder der Haute-Savoie, aus Deutschland, Grossbritannien, der Slowakei und aus allen Teilen der Schweiz. Ich bin stolz darauf, mit Ihnen 100 Jahre Chevrolet feiern zu können, und darauf, dass wir mit gros-

ser Zuversicht in das zweite Jahrhundert dieser traditionsreichen Marke starten dürfen.“ Und Jens Hauer, Managing Director von Chevrolet Suisse, doppelte nach: „Es gibt keinen besseren Ort, das hundertjährige Bestehen der Marke Chevrolet zu feiern als La Chaux-de-Fonds, die Geburtsstadt unseres Markengründers. Wir sind stolz auf die Schweizer Wurzeln unserer Marke und auf den Geist Louis Chevrolet’s, der uns bis heute zu Spitzenleistungen antreibt, sei es beim Design, der Antriebstechnologie oder dem Motorsport in der WTCC.“ La-Chaux-de-Fonds ist mit Louis Chevrolet, der 1878 in der Rue de Grenier 22a das Licht der Welt erblickte, mit der amerikanischen Traditionsmarke eng verbunden.

Goodyear-Aktion

Der Wald wedelt Beifall

Team: Reifenhändler, Garagisten, Forstspezialisten und Mitarbeiter von der Goodyear Dunlop Tires Suisse SA forsteten mit 500 Fichten am Muttelberg beim Voralpsee einen Schutzwald auf. Und die Bäume wedelten Beifall.

Pick Up: Keine Party ohne Schweizer Kuh. Besonders Kinder hatten Freude am Auto.

Monte-Carlo SS: Mit 5,8 Liter Hubraum ein typischer Midland Nascar. Baujahr 1999.

Gab doch der Konstrukteur und Mechaniker vor 100 Jahren der Firma seinen Namen. Knapp zehn Jahre später wanderte seine Familie nach Beaune in Frankreich aus. Dort entdeckte er als junger Mann seine Leidenschaft für den Rennsport. www.chevrolet.ch

Bei der Pflanzung und Enthüllung der Ehrentafel waren dabei (von links nach rechts): Matthias Scheller (Premio Schweiz), Markus Dettwyler (Goodyear), George Tröndle (Goodyear), Max Fröhlich (Goodyear), Stefan Rauser (Personalchef Goodyear Schweiz/Oesterreich), Alexander Lenzlinger (Chief Financial Officer Schweiz/Oesterreich), Peter Sterchi (MAN Truck & Bus Schweiz), Mitchell Peeters (CEO Goodyear Dunlop Tires Switzerland and Austria), Marcel Wunderlin (Goodyear), Michael Locher (Goodyear), Rolf Zogg (Goodyear), Heinz Haltner (Pneuservice Frömsen), Peter Sulser (Garage Sulser AG), Daniela Hermel (Goodyear), Fredy Peter (Goodyear), Ueli Küng (Goodyear) und Roland Moreschi (Pneu Moreschi AG). www.goodyear.ch


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BLICKPUNKT

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Akademischer Motorsportverein Zürich Jaguar auf

novena ist fit für die Piste

dem Sprung Perfekt für die Schweizer Fans der englischen Marke. Der neue Jaguar XKR-S ist mit einem V8-Kompressormotor mit fünf Liter Hubraum und 550 PS ausgerüstet. Was will man mehr? www.jaguar.ch Demonstration: Jedes Detail des novena wurde für einen Film aufgenommen. Der Streifen wird bei den Rennen gezeigt.

Tempo: Die Spitze wird für den Jaguar XKR-S mit echten 300 km/h angegeben.

Leistung: Die Studenten des Akademischen Motorsportvereins haben den Rollout ihres Rennwagens mit Spannung erwartet.

Der Akademische Motorsportverein Zürich (AMZ) hat sein neues Elektro-Rennauto novena vorgestellt. Der rein elektrisch angetriebene Bolide ist mit selbstentwickelten Elek-

tromotoren und einem einteiligen Carbon-Monocoque ausgerüstet. Eine echte Premiere. Konsequenter Leichtbau hat zu einem Leergewicht von weniger als 190 Kilo ge-

Vergleich: Neben der Swiss-Maschine wirkt der novena wie ein Spielzeugauto. Bei der Beschleunigung wird der Bolide mit 3,4 Sekunden auf Tempo 100 schneller sein.

Offroader-Initiative

Rückzug – Sieg der Vernunft Es war fast zu erwarten. Die Stopp-Offroader-Initiative wurde von den Jungen Grünen zurückgezogen. Darüber freuen sich nicht nur Jeep Brand Country Manager Herbert Meyer sowie der Botschafter der Marke, Alpinist Stephan Siegrist, und natürlich auch die Vereinigung Schweizer AutomobilImporteure auto-schweiz. Präsident Max Nötzli: „Die verbindliche Festsetzung von Grenzwerten für den CO2-Ausstoss von neuen Personenwagen durch das Parlament macht die Initiative schlicht unnötig. Wer ein Auto kaufen will oder muss, das mehr als 130 Gramm CO2 ausstösst, kann das auch weiterhin tun. Dies aller-

Partner: Herbert Meyer (links) und Stephan Siegrist wollen in der Schweiz die Marke Jeep noch populärer machen.

Antrieb: Der novena wird ausschliesslich mit Strom betrieben. Für Planung, Montage und Tests vergingen 20 000 Arbeitsstunden.

führt. Dies ist eine Einsparung von knapp 40 Kilo oder etwa 17 Prozent gegenüber dem erfolgreichen Vorgänger furka. Mit diesem hatte das AMZ Racing Team 2010 in Silverstone die Formula Student Class 1A mit grossem Abstand gewonnen und im österreichischen Melk gegen 24 konventionelle Verbrenner und drei Elektrokonkurrenten den beachtlichen fünften Gesamtrang erreicht. Das AMZ Racing Team wird mit novena im Sommer ebenfalls an den vier Formula Student-Wettbewerben in Silverstone, Spielberg, Hockenheim und Barcelona teilnehmen und sich dort mit über 100 anderen Studententeams und deren Fahrzeugen messen. www.amzracing.ch

dings nicht ohne hierfür kräftig zur Kasse gebeten zu werden.“ www.auto-schweiz.ch www.jeep.ch

Volvo kennt die Kunden Anouk Poelmann, Präsidentin Volvo Automobile Schweiz, kann zufrieden sein. Der Grund: Nach einer Umfrage der J.D. Power Studie hat die schwedische

Erfolgreich: Anouk Poelmann weiss, dass Familie Schweizer Volvo mag.

Marke in Deutschland die zufriedensten Kunden. Das will in der Heimat von BMW, Mercedes und Audi schon etwas heissen. www.volvocars.ch

Glückwunsch Renault Nr. 4 Der Renault 4 ist ein Auto, das eigentlich nie in die Jahre kommt. Trotzdem kann in diesem Jahr den 50. Geburtstag des Praktikus auf vier Rädern feiern. Was, wo und wann angesagt ist, erfahren Sie im Internet. www.renault.ch

Unverkennbar: Die runden Lampen sind eines der Merkmale des Renault 4.


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Tamara und der Blitz

BLICKPUNKT

elite Sportwagen Sirnach

Anlässlich der Verleihung des Fernsehpreises 2011 präsentierte Adrian Brodbeck, Managing Director Opel Suisse, die neue Markenbotschafterin: Tamara Sedmak. www.opel.ch

Sportlich: Die Innenausstattung entspricht der eines Porsche 911. Ausreichend Platz auf den Sportsitzen ist für zwei Personen. Bolide: 370 PS, Sprint von 0 auf Tempo 100 in nur fünf Sekunden, die Spitze liegt bei stolzen 220 km/h.

Attraktiv: Moderatorin Tamara Sedmark und Adrian Brodbeck von Opel Suisse.

Dreirad für Staumuffel Sicher und locker am Stau vorbeirollern. Das können Sie mit dem Dreirad Piaggio MP3 RL 250 i.e., das Sie als

Praktisch: Zwei Personen haben Platz. Die drei Räder bieten viel Sicherheit.

Occasion kaufen können. Die Daten: Baujahr 2007, neuwertig, 1700 Kilometer, 5800 Franken, technisch einwandfrei. www.autosprint.ch

Mit Jazz zum Jazz Als offizieller Transport-Partner des Montreux Jazz Festival stellt Honda in diesem Jahr die Fahrzeuge zur Verfügung, mit denen die Organisation ihre Musiker und Gäste befördert. Darunter auch Jazz Hybrid. www.honda.ch

Organisator: Claude Nobs wird einen sparsamen Honda CR-Z Hybrid fahren.

Jetzt rollt der erste RUF-Elektro-Roadster

Antrieb: Die Technik des Wagens ist im Heck untergebracht. Alle Teile sind bei Reparaturen leicht zugänglich.

Die Schweizer Marke megasmile überrascht mit einer ungewöhnlichen Aktion: Sie präsentiert bei elite Sportwagen in Sirnach den ersten in der Schweiz ausgelieferten ElektroRoadster, der auf Basis des Porsche 911 von der Automanufaktur RUF Automobile GmbH in Zusammenarbeit mit der Siemens AG entwickelt wurde. Hintergrund der eher ungewöhnlichen Partnerschaft: Die megasmile AG, mit Sitz in Teufen, entwickelte weltweit die erste Pflegelinie für Zahnspangenträger. megasmile-Gründer Dr. Roland Zettel: „Der eRUF-Roadster verkörpert unsere Marke perfekt. Er ist ökologisch, hat ein zeitlos schönes Design und der Spass am Fahren bleibt nicht auf der Strecke. Ganz im Gegenteil.“ Genauso sieht es auch

Gastgeber elite Sportwagen, Sirnach (von links): Felix Sieber, Rosaria Felix, Elisabeth Ammann, Maximilian Felix, Leonora Pjetri, Adnan Puskar, Almir Huser, Leotrim Sejdiji und Markus Felix.

Konstrukteur Alois Ruf: „Die Marke megasmile passt wirklich gut zu uns. Sie ist jung, innovativ, nachhaltig und die Produkte sind formschön, genau wie unser Probesitzen: Ex-Miss Schweiz Whitney Roadster.“ www.megasmile.ch Toyloy neben Firmengründer Dr. Roland www.elite-sportwagen.ch Zettel im weissen Elektro-Roadster.

Renault Megane

Modell Trophy mit 265 PS Sprinter: Mit dem Megane R.S. Trophy hat man immer die Nase vorne. Auch innen ist der Charakter des Wagen gut erhalten. Da kommt echt Freude auf.

Mit 265 PS und bulligen 360 Nm Drehmoment kommt der Megane R.S. Trophy mit einer Sportlichkeit daher, die in der Klasse ihresgleichen sucht. Gepaart mit einer neuen Bereifung nutzt die erhöhte Motorleistung das Chassis Cup bestmöglich aus, ohne dabei Vielseitigkeit und Komfort zu schmälern. Der auf 500 Exemplare beschränkte Megane R.S. Trophy trägt besondere stilistische Elemente zur Schau und rangiert an der Spitze der Serie Megane R.S. Bestellungen werden ab sofort entgegengenommen. Verkaufsländer sind Frankreich, Grossbritannien, Deutschland, Belgien, Portugal, Spanien, Italien, Schweiz, Österreich, Slowenien. Preis in der Schweiz: ab 41 400 Franken. Weitere Infos gibt es im Internet. www.renault.ch


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Neuer Chef bei der Fiat Group Fiat Group Automobiles Switzerland SA hat einen neuen Managing Director: Eric Laforge. Zusätzlich zum Managing Director wird Eric Laforge auch die Funktion als Markenchef Fiat innehaben. Begonnen hat seine Karriere 1990 bei der Fiat Auto in Frankreich. www.fiat.ch

AUTO & LIFESTYLE

New Lancia Ypsilon

Charme für die City Antrieb: Motoren gibt es für den New Lancia von 69 bis 95 PS. Die Diesel verbrauchen etwa vier Liter, die Benziner zwischen 4,2 und 4,9 Liter auf 100 Kilometer.

Karriere: Eric Laforge hat in mehreren Ländern für Fiat gearbeitet.

Training für erste Käufer Den neuen Opel Astra GTC ist zunächst in fünf Motorisierungen und zwei Ausstattungsvarianten bestellbar. Die Preise beginnen bei 28 900 Franken. Und als be-

Rassig: Der neue Opel Astra GTC ist ein Coupé mit gut Platz für vier Personen.

Lancia besinnt sich auf einen guten alten Bekannten und bringt die vierte Generation des Kleinwagens Ypsilon auf den Markt, mit dem vor mehr als 25 Jahren eine Art Premium-Stadtwagen entstand. Der Neue soll an diese Tugenden anknüpfen Heck: Die Klappe lässt sich leicht öffnen. und fällt gleich durch sein sehr Dann ist genug Raum für die Einkäufe. jugendliches Design auf. sehr schmale und sehr breite Lufteinlass. Selbstbewusst trägt der Ypsilon eine In der Heckpartie setzen ausgestellte grosse Kühlermaske in klassischer Chro- Kotflügel und eine schwungvoll geführmoptik vor sich her, die von vorne für eine te Rücklichteinheit Akzente und greifen erwachsene Erscheinung sorgt. Einen Merkmale des Lancia Delta auf. Selten modernen Kontrast bildet der untere, ist auch das mittlerweile populäre Ver-

sonderes Einführungsgeschenk erhalten erste Besteller der Schweiz einen GTCPerformance-Tag auf dem Opel Testgelände Dudenhofen. www.opel.ch

Christoph Hitz Leiter Verkauf

Trend: Den Innenraum gibt es auf Wunsch in Farben, die zu der Karrosserie passen.

Design: Sogar der Tankdeckel ist beim New Lancia Ypsilon ein Teil der Konzeptes.

Christoph Hitz, während den letzten fünf Jahren General Manager einer der grössten Schweizer Volvo Vertretungen, übernimmt neu die Leitung Verkauf beim offiziellen Schweizer Importeur der Schwedischen Traditionsmarke. Christoph Hitz arbeitet seit 22 Jahren für die Marke. www.volvocars.ch

Insider: Christoph Hitz arbeitet seit 22 Jahren für die Volvo. Station war auch New York.

Gelungen: Das Cockpit mit zwei grossen und zwei kleinen Rundinstrumenten sowie dem zentralen Display ist mittig angeordnet. Die Preise für den New Lancia Ypsilon beginnen bei 17 990 Franken.

Fünftürer: Hinten wird es für Insassen, die gross gewachsen sind, etwas sehr eng.

stecken der hinteren Türgriffe so gut gelungen wie bei diesem schicken Italiener. Er mimt perfekt den Dreitürer, den es in der vierten Modellgeneration nicht mehr gibt, während vorher der Fünftürer fehlte. Apropos Dreitürer: Im Prinzip muss man den neuen Ypsilon auch als solchen betrachten. Schränkt bereits der höher gelegte Fahrersitz schon vorne die Kopffreiheit etwas ein, ist hinten trotz annehmbarer Beinfreiheit für die meisten Erwachsenen nicht mehr genug Höhe da. Der Fond des Ypsilon darf eher als Option für die Fahrt zum Kindergarten oder zur Schule betrachtet werden. Der kleine Lancia punktet auf anderen Gebieten. Er bietet das grösste zweigeteilte Glasschiebedach im Segment. Die Farbenvielfalt einschliesslich vier Bi-Color-Varianten, verschiedene Felgen und sechs unterschiedliche Interieurdesigns sowie ein breites Zubehörangebot erlauben dem Kunden nach Lancia-Berechnungen nicht weniger als 600 Individualisierungsmöglichkeiten. Zu den besonderen Optionen gehört das Magic-Parking-System. Es ermöglicht halbautomatisches Einparken. Der Fahrer muss lediglich Gas und Bremse betätigen sowie Vorwärts- oder Rückwärtsgang einlegen. Für Cityfahrer lohnt sich die Anschaffung. www.lancia.ch


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AUTO & FAHRSPASS

Markant: Vier Auspuffrohre zeigen, wen man vor sich hat. Macht immer Eindruck.

Tradition: Kurze Schaltknäufe und griffige Lenkräder sind bei BMW Standard.

BMW 1er M Coupé

Kleines M mit grosser Wirkung Aerodynamik: Durch Öffnungen im äusseren Bereich der Frontschürze wird die einströmende Luft in zwei Schächte geleitet.

Da kommt echt Freude auf. Das kleinste Sportmodell von BMW, das 1er M Coupé, leistet 340 PS und bietet zum Preis von 74 300 Franken unmittelbar aus dem Rennsport abgeleitete Fahrwerkstechnik. Der 6-Zyliner-Twinturbo beschleunigt das 1er M Coupé in 4,9 Sekunden von null auf 100 km/h und in 17,3 Sekunden auf 200 km/h. Bei 250 km/h wird weiterer Vortrieb elektronisch abgeregelt. Zahlreiche Komponenten des Fahrwerks wurden ursprünglich für den BMW M3 konzipiert und kommen in einer modellspezifisch modifizierten Ausführung zum Einsatz. Der schnelle BMW ist serienmässig mit einer variablen Differenzialsperre ausgestattet. Sie baut bei Bedarf und völlig variabel ein bis zu 100-prozentiges Sperrmoment auf. Sie reagiert auf Drehzahlunterschiede zwischen rechtem und linkem Hinterrad und leitet das Antriebsmoment in Bruchteilen einer Sekunde um. Der 3,0-Liter-Motor stellt bei 1500 Umdrehungen in der Minute sein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern bereit.  www.bmw.ch

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Mehr Luxus Die Palette des Fiat 500 und 500C wurde um die Versionen TwinAir und TwinAir+ erweitert. Ausschliesslich mit der gleichnamigen TwinAir-Motorisierung

Edel: Lederpolster, Klimaanlage und schwarze Felgen ab 24 700 Franken.

erhältlich, sprechen Sie ein männliches Publikum an, das es gerne etwas sportlicher mag. www.fiat.ch

Gute Geschäfte Der Handel mit Occasionen erfreut sich in der Schweiz sowie im Fürstentum Liechtenstein einer anhaltend grossen Nachfrage. Bis Mitte Jahr wechseln voraussichtlich 414 000 Gebrauchte ihren Besitzer.  www.eurotax.ch


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Audi-Welt in Schaffhausen Die neue Audi-Welt im Gebäudekomplex Diana Schaffhausen City ist offiziell eröffnet. Der attraktive Showroom bietet Platz für die gesamte Modell-Palette der Ingoldstädter. www.audi.ch

AUTO & TECHNIK

Honda CR-Z Hybrid

Farben zeigen den Verbrauch

Zwitter: Der Benzinmotor mit 1,5 Liter Hubraum und der Elektromotor leisten zusammen 124 PS. Diese Umwelttechnik ist ab 29 900 Franken zu haben.

Architektur: Hinter der geschwungenen Fassade kommt man in die Audi-Welt.

Rabatt bei Hyundai Der neue Kombi i40 von Hyundai kann sich sehen lassen und er wird sicher sehr schnell Käufer finden. Bis Ende August kostet der Wagen 30 990 Franken und wer ihn bis 20. August 2011 bestellt, bekommt sogar noch einen FrühbucherRabatt von 1000 Franken. www.hyundai.ch

Palette: Der Kombi i40 von Hyundai ist ein wichtiges Modell für die Schweiz.

Volvo geht aufs Wasser Volvo Automobile Schweiz wird Hauptpartner des St. Moritz Match Race, dem bedeutendsten Wettkampfanlass im professionellen Segelsport in der Schweiz. Volvo Schweiz hat zudem den

Honda hat einst mit kleinen Sportwagen in den 60er Jahren die ersten Schritte auf dem europäischen Markt unternommen. Der letzte Vertreter dieser Art war für viele Fans der CRX. Er blieb lange ohne Nachfolger. Den dynamisch gezeichneten Kompaktsportler unterscheidet jedoch ein wesentliches Detail von der Konkurrenz: der Hybridantrieb. Ein ähnliches Konzept zeigte Honda schon ein Mal vor zwölf Jahren mit dem Insight. Der sportliche Auftritt setzt sich beim Fahren fort. Der Honda CR-Z bietet eine gute Traktion und spricht spontan auf Gasbefehle an. Bereits ab 1200 Umdrehungen in der Minute liegt spürbar Kraft an. Die Schaltempfehlung mahnt dann auch schon bei 1500 Umdrehungen zum Gangwechsel, wenn das maximale Drehmoment bereits langsam wieder abflacht. So darf etwas über 50 km/h der sechste Gang eingelegt werden. Ab 2500 U/

Design: An die geteilte Scheibe im Heck muss man sich gewöhnen. Nachfolgende Fahrzeuge sind oft nur schlecht zu erkennen.

Kontrolle: Die Bilder zeigen, wie sich die Farben während der Beschleunigung im CR-Z Hybrid verändern. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei etwa von fünf Litern.

min wird der drehfreudige Motor dann nochmals munterer. Wer das sportliche Potenzial des CR-Z aber wirklich auskosten möchte, muss den Bereich zwischen 4000 und 5000 Touren nutzen – was natürlich die Sparbemühungen wieder zunichte macht und in den Armaturen mit

einer roten Färbung angezeigt wird. Beim Beschleunigen wechselt die Anzeige von Grün auf Blau. Rot ist dem Sport-Modus vorbehalten und dort folgerichtig auch die einzige Farbe, denn wirklich Kraftstoff sparen lässt sich eben nur im ÖkoProgramm. www.honda.ch

Sommerplausch: Volvo unterstützt in der Schweiz aktiv den Seglernachwuchs.

Volvo Match Race Cup mit den offiziellen Match Race Schweizer Meisterschaften unterstützt. www.volvocars.ch

Prototyp: Das Honda CR-Z Hybrid Renncoupé wurde bei den 24 Stunden von Le Mans präsentiert und es wird als Pace Car im Rahmen der Speed EuroSeries eingesetzt.

Cockpit: Alle Schalter, Tasten und Knöpfe der Armaturen sind da zu finden, wo man sie erwartet. Das macht in jedem Fall Sinn.


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Audi Q3 ab Oktober Die Produktion des Audi Q3 hat begonnen. Ab Oktober gibt es das Modell dann auch in der Schweiz. Der Grundpreis beträgt 43 600 Franken. Ordern kann man ihn schon jetzt. www.audi.ch

AUTO & BUDGET

Citroën C4 e-HDi 110

Das hohe C aus Paris Bequem: Durch die breiten Türen kann man problemlos auch auf die hinteren Sitze gelangen. Die flach angesetzten Scheinwerfer bilden eine Linie mit der Karosserie. Das wirkt sehr elegant.

Fertigung: Der Crossover Audi Q3 wird von 450 Robotern zusammengebaut.

Im Car bitte angurten! Wer sich auf einer Reise im Car nicht angurtet, lebt gefährlich. Das hat ein Test von TCS, der Basler und dem Dynamic Test Center ergeben. In jedem Fall sollte man die seit 2006 gültigen gesetzlichen Vorschriften beachten. www.tcs.ch

Sicherheit: Kinder sollten bei Reisen in einem speziellen Sitz angegurtet sein.

Mehr Kraft für den Crafter Mehr Power unter der Haube, weniger Verbrauch und damit auch geringere Unterhaltskosten. Das sind die wesentlichen Verbesserungen bei VW Crafter

Vielseitig: Der VW Crafter gibt es als Pritsche, Kasten und Doppelkabine.

für das neue Baujahr. Die Netto-Preise beginnen bei 35 880 Franken (Crafter 35 Kastenwagen). www.volkswagen.ch

Zwischen dem neuen C3 und dem gerade überarbeiteten C5 ordnet sich bei Citroën nun auch die zweite Generation des C4 ein, der sich mehr zum C5 hin orientiert als sein Vorgänger. Und das ist auch gut so. Mit mehr Raum, eleganterem Design aussen und innen, besseren Materialien und modernen Antrieben soll er nun im Golf-Segment den zurzeit guten Lauf des französischen Herstellers beschleunigen. Dieses Design orientiert sich an den Bedürfnissen des Fahrers und seiner Passagiere und will nicht mit Glamour überzeichnen. Das gilt auch für die Materialien. Zwar handelt es sich bei der Armaturentafel noch um Hartplastik, aber seine Narbung gefällt Augen und Fingern. Auffällig beim C4 ist der Sitzkomfort. Besonders die vorderen Sitze erweisen sich als komfortabel, auch wegen der elektrisch einstellbaren Lendenwirbelstütze und wegen der Massagefunktion. Der C4 muss wegen des Gewichts auf die bisher bei Citroën übliche feststehende Nabe des Lenkrads verzichten. Er bekam

Karosserie: Der C4 ist auf den ersten Blick als Citroën zu erkennen. Durch die grosse Heckklappe lässt sich der Wagen leicht beladen. Die Front zeigt das Gesicht der Familie. Grill, Haube und Spoiler ergeben eine Einheit. So bekommt die Limousine einen eigenständigen Charakter.

die Altfans beim neuen C4 nicht mehr verzichten. Der alte war für sie wohl ein wenig zu straff ausgefallen. Der Neue geht nun wieder etwas sanfter zur Sache, ohne dass wie bei unseren ersten Probefahrten ein Nachlassen der fahrdynamischen Qualitäten bemerkt hätten. Beim Kraftstoffsparen sollen jetzt auf Wunsch die e-HDi-Modelle helfen. Ihr Dieselmotor wird mit einem Start-StoppSystem und einem grossen Generator gekoppelt, der Strom erzeugen oder als Elektromotor den Diesel unterstützen kann. Die e-HDi-Modelle sollen im Stadtverkehr bis zu 15 Prozent weniger verbrauchen. Das Team von AutoSprintCH verbrauchte im Schnitt zwischen fünf und sechs Liter auf 100 Kilometer. Die Preise des C4 beginnen bei 25 200 Franken (1.4 VTi Attraction, 95 PS), den Ausstattung: Ab Werk gibt es beim Citroën C4 e-HDI 110 EGS6 Séduction unter anderem e-HDI mit 112 PS gibt es dann ab 33 700 eine manuelle Klimaanlage, Radio mit MP3 CD-Player und Bediensatellit, Lederlenkrad, Airbags vorne, seitlich sowie an den Fenstern, regulierbare Lenden und Tempomat. Franken. www.citroen.ch ein konventionelles Lenkrad, was keinen Nachteil darstellt. Der Fahrer blickt auf analoge und digitale Anzeigen, deren Beleuchtungsfarbe er wählen kann. Zusammen mit der Mittelkonsole richten sich die Armaturen auf den Fahrer aus. Nichts verwirrt, alles passt. Auf den Federungskomfort müssen


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Caroline on tour mit VW Die Soul-Sängerin Caroline Chevin ist als Botschafterin der AMAG RETAIL Autowelt Zürich ab sofort mit einem VW

AUTO & TRADITION

Jeep Grand Cherokee 3.0 CRD Partner: CEO Sergio Marchionne (Fiat und Chrysler) und Mike Manley (CEO Jeep) präsentieren den neuen Jeep Grand Cherokee auf dem Testgelände in Balocco (Italien).

Erfolg: Caroline Chevin ist Gewinnerin des diesjährigen Swiss Music Award.

Golf Variant unterwegs. Tourneedaten finden Sie im Internet. www.amag.ch www.carolinechevin.ch

Fiat Doblò ist Van of the Year Eine aus 24 spezialisierten Journalisten im Gebiet der Nutzfahrzeuge zusammengesetzte Jury hat dem neuen Fiat Doblò Cargo die Auszeichnung International Van of the Year 2011 verliehen. www.fiat.ch

Sieger: Jury-Präsident Pieter Wieman, Lorenzo Sistino (CEO Fiat Professional).

Ehrung für die Giulietta Der Italienische Verband der AutomobilJournalisten hat den Preis Auto Europa 2011 an die Alfa Romeo Giulietta vergeben, die den Titel unter den vierzig Finalisten gewann. www.alfaromeo.ch

Geschafft: Alfa gewann vor Citroën DS3, Peugeot RCZ, Volvo S60 und BMW 5er.

Power mit Italo-Kick Es tut sich was bei Jeep. Einen grossen Schritt nach vorn verspricht sich die Marke besonders von einem neuen Motor. Der Dreiliter-V6 leistet 241 PS in den Ausstattungsversionen Limited (ab 69 950 Franken) und Overland (ab 80 850 Franken) und 190 PS in der Version Laredo (ab 63 500 Franken). Die Version Laredo ist nur auf Werksbestellung erhältlich. Der vollständig neue, von Fiat Powertrain entwickelte V6-Dieselmotor mit 60 Grad Zylinderwinkel, zwei obenliegenden Nockenwellen pro Zylinderkopf und 24 Ventilen ist komplett aus Aluminium gefertigt, verfügt über modernste MultiJet II-Common-Rail-Technologie mit bis zu 1800 bar Einspritzdruck sowie einen Garrett-Turbolader mit variabler Turbinengeometrie und Ladeluftkühlung. Für die Einhaltung der Euro 5 Emissionsnorm sorgen unter anderem ein Oxidationskatalysator und ein Dieselpartikelfilter. Mit 241 PS Leistung und üppigen 550 Nm Drehmoment zwischen 1800 und 2800 Umdrehungen pro Minute steht Kraft im Überfluss zur Verfügung

Luxus: Im Jeep Grand Cherokee sitzt man wie in einem Flugzeug. Die Ausstattung mit Holz und Leder erfüllt hohe Ansprüche. Übersicht: Radio, Navigationssystem und

für souveränes Cruisen, zügiges Reisen Klimaanlage werden zentral gesteuert. oder Ausflüge selbst in anspruchsvollstes Gelände – und nicht zu vergessen, für eine Anhängelast von 3,5 Tonnen. Die 3.0 CRD-Version mit 190 PS liefert ihr Drehmoment von 440 Nm zwischen 1600 und 2800 Umdrehungen pro Minute ab. Souveräne Fahrleistungen belegen ebenso den hohen Anspruch des Grand Cherokee 3.0 V6 CRD wie die Effizienzund Umweltdaten: So liegen Verbrauch und CO2-Emission im kombinierten Normzyklus bei 8,3 Litern pro 100 Kilometer sowie 218 Gramm CO2 pro Kilometer. Für die Klasse gute Werte. www.jeep.ch Bedienung: Von der Mittelkonsole aus hat der Fahrer alles ständig unter Kontrolle.

Vielseitig: Auf der Strasse aber auch im Gelände kann der Jeep Grand Cherokee seine Muskeln spielen lassen. Platz hat es für fünf Personen auch mit viel Gepäck.


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Urs Amacher in Winterthur Urs Amacher (50) hat, als Nachfolger von Robert Roos (62), die Führung der AMAG RETAIL Winterthur übernommen. Zu den Winterthurer Betrieben gehören die Center von VW, Audi und Škoda in Töss sowie SEAT in Neftenbach. www.amag.ch

Erfahrung: Urs Amacher ist ein ausgewiesener Fachmann in der Autobranche.

Verlängerung für Klaus Wellmann Der Vertrag von Messegeschäftsführer Klaus Wellmann (47) in Friedrichshafen wurde jetzt vorzeitig bis zum Jahr 2018 um weitere fünf Jahre verlängert. Oberbürgermeister Andreas Brand: „Wir wollen damit ein Zeichen der Kontinuität für die Zukunft setzen.“ www.messe-friedrichshafen.de

Macher: Klaus Wellmann ist ein Garant für Ideen, die das Publikum begeistern.

Wechsel bei Opel Suisse Gregor Meili (40) hat die Position des Sales Director Opel Suisse übernommen. Neuer Marketing Director Opel Suisse wird Daniel Schneller (38), der seit 2008

Experte: Gregor Meili ist auch weiterhin für das Flottengeschäft verantwortlich.

als Sales District Manager bei Opel Suisse die Händler betreute. www.opel.ch

MENSCHEN

Wettbewerb: Der Autodromo di Monza

Kuno macht Sie zum Wer schnelle Sprints mag, sollte am Juli-Wettbewerb von AutoSprintCH mitmachen. Veranstalter Kuno Schär: „Wer ein Fahrzeug einer der unten beschriebenen Kategorien besitzt oder fährt, kann auf der legendären GrandPrix-Strecke des Autodromo di Monza ausgiebig trainieren.“ Im Preis eingeschlossen sind Teilnahmegebühr, Verpflegung sowie die Übernachtung. Die Anreise muss selber organisiert werden. So können Sie mitmachen: Gehen Briefing: Kuno Schär begrüsst die Teilnehmer und erklärt im Sie auf die Webseite www.autosprint.ch, Detail den Ablauf des Programms. Voraussetzung für Starter klicken Sie auf den Gewinn-Button und traauf dem Autodromo di Monza ist ein sportlicher Wagen. gen Sie sich im Wettbewerb-Formular ein. Teilnehmen kann jede Leserin und jeder Leser. Bei mehreren Einsendungen entscheidet das Los. Einsendeschluss ist der 15. Juli. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Kuno Schär: „Schalten Sie für einmal einen Gang höher. Auf der legendären GrandPrix-Strecke, inmitten des königlichen Parks von Monza gelegen, bieten wir seit 20 Jahren ein aussergewöhnliches Sportfahrtraining Maserati: Diesen Boliden bekommt man nur Mini Cooper S, 1965: Elf Jahre hat Kuno an, das mit seinen Dienstleistungen in Euroselten in Fahrt zu sehen. In Monza ist in der Schär für seine Restaurierung gebraucht. pa einmalig ist: Professionelle Organisation Der kleine Engländer ist sein ganzer Stolz. Regel immer ein Exemplar am Start. ohne Kommerzgedanken, kameradschaftliche Stimmung unter den Teilnehmern, faszinierende, rare und schnelle Sportfahrzeuge. Testen Sie sich mit uns an das Potenzial Ihres Fahrzeuges. Trainieren und verbessern Sie bei uns Ihren Fahrstil.“ Der Motorsport-Event im Überblick: Montag, 1. August Fahrtraining für Sportfahrer und Gentlemen-Drivers mit sportlichen Strassenfahrzeugen. Ferrari: Dieses Modell F599 GTO passt zum Subaru Impreza STi 2011: Mit Allrad geht Dienstag, 2. August Renntraining Event in Monza. Hier kann der Pilot unter es über die Piste. Wie die Technik arbeitet, Aufsicht persönliche Grenzen ausloten. erleben viele Piloten zum ersten Mal. für Piloten mit Tourenwagen/GT‘s wie STW, DTM, FIA GT2 GT3 GT4, Porsche Cup, Ferrari Challenge, Maserati Trofeo. Programm Der Tag im Autodromo di Monza beginnt um 8.45 Uhr mit dem obligatorischen Briefing und einer generellen Streckenerklärung, Vorstellung des Sicherheitsdispositives und der Verantwortlichen. Kuno Schär: „Tipps und Ratschläge erhalten Sie von erfahrenen Tourenwagenpiloten, die Sie auf Wunsch in Ihrem Fahrzeug begleiten. Während der Mittagspause (12.30 bis 13.45 Uhr) servieren wir Ihnen feinste italienische Köstlichkeiten.“ Die Piste steht von 14 bis 18 Uhr wieder zur freien Verfügung. Fahrzeuge Es werden nur bestens vorbereitete, historische und aktuelle Mercedes: Auch Besitzer und Fahrer historischer Fahrzeuge sind beim Top-Event in Monza willkommen. Hier müssen die Piloten ihr ganzes Können demonstrieren. Strassensport-, Renntourenwagen als


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MENSCHEN

wartet auf Sie

Gewinner

echten Pisten-Profi auch GT‘s (max.100 Dezibel) zugelassen. Sicherheit Für dieses Fahrertraining ist keine Lizenz erforderlich. Hingegen braucht man ein schnelles Fahrzeug, das Spass vermittelt. Helm und mit Vorteil einen Rennfahreranzug. Kosten Dieser exklusive MotorsportErlebnistag kostet 1250 Franken pro Person und Fahrzeug. Für Begleitpersonen werden 50 Franken berechnet. Gegenwert Kompetente, langjährige Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Autodromo di Monza und ihren Funktionären, eine geschichtsträchtige Piste, freies Fahren ohne Zeitfenster, Video-Ueberwachung, Formel 1 geschultes Abschlepppersonal, Ärzte und Ambulanzhelfern. Im Paddock gibt’s Shoppingmöglichkeiten, eine SB-Tankstelle und viel italienisches Ambiente. Viva Italia! Transport Die Fahrt nach Monza, der Transport des Fahrzeuges, sowie die Zoll-

Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der Primarschule von Salins (VS), sind Gewinner des Wettbewerbs „Sicherheit für Alle“ der Renault Suisse

formalitäten, muss jeder individuell or- Vonlanthen (www.racecarpromotion.ch). ganisieren. Helfen können Peter Eichen- Weitere ausführliche Informationen beberger (www.sveleco.ch), Beat Furrer kommen Sie auch im Internet. (www.sportauto-transport.ch) und Stefan  www.kunoschaer.ch

Sicherheit im Strassenverkehr: Dazu hatten diese Klassen gute Vorschläge.

SA und dem TCS. Sie repräsentierten die Schweiz am Treffen der Landessieger im Disneyland in Paris. www.renault.ch

Verkäufe Boxengasse: Ein Gruppe Porsche Supercup-Piloten wartet auf die Freigabe der Piste. Wer hier schneller als 60 km/h fährt, wird ermahnt. Fotos: Menzi Motorsportfotos

Nach nur zwei Jahren ist der einmillionste Renault mit einem Carminat TomTom Navi vom Band gerollt. Damit sind mehr als die Hälfte aller in diesem Zeitraum verkauften Fahrzeuge mit dem Gerät ausgestattet. www.tomtom.ch

Hans-Joachim Stuck: „Das ist Spass total!“ Bevor sich Striezel Stuck mit den Söhnen Johannes und Ferdinand bei den 24h am Nürburgring vom aktiven Motorsport verabschiedete, ging er in Fimmelsberg an den Start: „Ein echter Spass für die ganze Familie.“


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Hier geht es um Dampf

MENSCHEN

Saurer-Museum Arbon

Saurer 4Mh: Die Artillerie-Schlepper wurden wegen ihres Heckmotors und unglaublichen Krachs auch gerne als Alpen-Ferrari bezeichnet.

Eine Erlebniswelt, die die Freunde von Lokomotiven begeistern wird, ist das Locorama Romanshorn. Hier treffen sich Geschichte und Neuzeit der Schiene. www.locorama.ch

Urchig: Wenn diese Lokomotive fährt, wird Schweizer Geschichte lebendig.

Hohentwiel für Geniesser Viel Zeit, Geld und Begeisterung hat es gebraucht, bis 1984 der Halbsalondampfer Hohentwiel wieder in Betrieb genommen werden konnte. Wer 2011 noch an Bord gehen möchte, muss sich beeilen. www.hohentwiel-verein.ch

Ruedi macht Lust auf Laster Sie sind ein Freund alter Strassenfahrzeuge oder interessieren Sie sich für die Pioniere der Luftfahrt? Wo dampfen die Kessel von Lokomotiven, gibt es alte Stickmaschinen in Betrieb und wo eine RennwagenSammlung zu sehen?

Majestätisch: Die Hohentwiel wurde 1913 als Staatsyacht in Dienst gestellt.

Was fliegt denn da? Seit 1994 betreibt der Verein Fliegermuseum Altenrhein sein Museum auf dem Flugplatz St. Gallen-Altenrhein. Fluggeräte der unterschiedlichsten Bauarten können live oder in den Hallen bewun-

Die Erlebnistage der Gemeinschaft Classic Bodensee, zu der autobau und Locorama Romanshorn, das Fliegermuseum Altenrhein, die Appenzeller Bahnen AG, der Verein Internationales BodenseeSchiffahrtsmuseum (siehe auch Spalte links) sowie das Saurer-Museum Arbon gehören, verknüpfen diese Angebote zu einem musealen Ganzen. Reisen Sie einen Tag lang durch die Zeitgeschichte. Mit dem Museumspass erhalten Sie zu einem einmaligen Preis die Eintritte in

alle hier aufgeführten Museen und -Bahnen. Besonders attraktiv ist das neue Saurer-Museum, das in den alten Werkshallen von Saurer direkt am See seine Pforten öffnete. Zu sehen gibt es Saurerund Berna-Geschichte von den ersten Anfängen an. Lastwagen, Feuerwehrautos, Militär-Camions, Postautos, eine riesige Alpen-Schneeschleuder, aber auch alte Motoren, Stickmaschinen, Webstühle und Modelle aller Typen von 1860 bis 1984. Ein Leckerbissen nicht nur für Technikfans. Das Museum ist täglich offen; die vielen Bild- und Texttafeln laden zum Verweilen ein. Ruedi Baer, Präsident Saurer-Museum und Oldtimer Club Saurer: „Der Bau wurde durch die Arbeit von viele Freiwilligen ermöglicht. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Die Eintritte steigen von Monat zu

Führung: Ruedi Baer weiss alles über die Geschichte der Firma Saurer in Arbon.

Team: Ernst Gattiker (Leiter der AGR Textil), Ruedi Baer, Thomas Kugler (Leiter Technik) und Max Hasler (Museumsleiter).

Monat. Wer möchte, kann eine ganz persönliche Führung buchen. Eine Bitte: Wer uns besuchen möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden, denn es kommen sehr viele Anfragen.“ Alle anderen bekommen ihre Jetons für den Eintritt nebenan im Hotel Wunderbar. Hier lohnt es sich, eine kleine Rast einzulegen. www.saurermuseum.ch www.classic-bodensee.ch www.hotel-wunderbar.ch

Oldtimer: Doppeldecker dieser Bauart kann man auch in Aktion erleben.

dert werden. Eintritt: Von März bis Oktober jeden Samstag und Sonntag 13.30 bis 17 Uhr. www.fliegermuseum.ch

Zutritt: Das Saurer-Museum ist während den Geschäftszeiten, aber auch an Wochenenden für das Publikum geöffnet.

Fachmann: Albert Brunner kennt alle Webstühle im Museum bis in das kleinste Detail. Hier zeigt er, wie die Spindeln funktionieren.


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MENSCHEN

Zürcher City Parking

Andrea eröffnet erste Classic Cars-Galerie Im Zürcher City Parking, in unmittelbarer Nähe von Hauptbahnhof, Bahnhofstrasse und Paradeplatz, befindet sich die erste Drive-In-Gallery der Schweiz. Hier wird ab 1. April 2012 die erste Parkebene eine permanente Dekoration erhalten, die die Herzen echter Autoliebhaber sehr viel schneller schlagen lassen wird. Die Idee zu der eher ungewöhnlichen Präsentation edler Karossen im Untergrund hatte Andrea Vock: „Das modulare und flexible Präsentationssystem für Garagisten, Händler, Besitzer oder einfach Liebhaber von klassischen Autos besteht aus grossformatigen, beleuchteten Plakatstellen. So lassen sich auf bis zu 120 Kunstdrucken in anspruchsvoller Printqualität die Classic Cars perfekt inszenieren. Die Bilder können nach einer gewissen Zeit ausgetauscht und einzeln oder in Kleinserien weiterverwendet werden. Zum Beispiel für Special-Events, Road-

www.autosprint.ch 17

Ein Zetros für die Schule Der erste Mercedes Zetros in der Schweiz wird von der City Fahrschule in Zürich Oerlikon eingesetzt. Inhaber Achim van Brüssel: „Ein Truck für alle Fälle.“ www.fahrschulevanbrüssel.ch

Power: Achim van Brüssel vor seinem Zetros, der 326 PS ins Gelände bringt.

Zürcher City Parking: Vorne die Originale, dahinter die Plakate. Pro Jahr werden die Superposter der züriclassics täglich von immerhin über 1200 Besuchern gesehen.

shows oder als Deko-Elemente für einen Showroom. Unternehmen oder Einzelpersonen bietet sich hier eine ideale Werbeplattform. Im Zürcher City Parking fahren jährlich über 450 000 BesucherInnen ein und aus und konsumieren so ganz automatisch die entsprechenden Botschaften. Einmal pro Jahr sind die Prunkstücke auf Klassiker: Porsche 356 im Renntrimm. Mehr vier Rädern im Rahmen einer grossen Ausstellung im Original zu bewundern. zum Auto gibt es unter www.356.ch oder auch in der Brack Autogarage in Urdorf. Adriano Cimarosti, auch als Mister Classic Cars Schweiz bekannt: „KlassiAndrea Vock: „Alle Besitzer von sche Fahrzeuge werden immer häufiger klassischen Fahrzeugen haben im als Kapitalanlage genutzt. Es gibt immer Zürcher City Parking eine ideale wieder Wagen, die bei Auktionen Beträge Gelegenheit, ihre Automobile zu in Millionenhöhe erreichen. zeigen, zum Verkauf anzubieten Wenn Sie mehr über Konditionen, Ihoder auch Wagen zu suchen.“ ren Wagen im Zürcher City Parking zeigen zu können, wissen wollen, dann fragen Sie Andrea Vock oder Geschäftsführer Roland Oehler. www.züriclassics.ch

Verwaltungsrat ist neu gewählt Peter Löhrer, Thierry Burkart, Véronique Fontana, Carlo Vitalini, Peter Steiner, Fabienne Bernard, Guy Zwahlen und Alfred Zollinger (von links) sind der neue Verwaltungsrat des TCS. Niklaus Lundsgaard-Hansen wurde als Zentralpräsident bestätigt. www.tcs.ch

Verwaltungsrat: In Davos wurde auf der Delegiertenversammlung neu gewählt.

50. Geburtstag Volvo P1800 Manche bezeichnen den Volvo P1800 als Schneewittchensarg, für andere ist das Coupé aus Schweden eines der schönsten Autos der Welt. Einige gut erhaltene

Überzeugt: Motorenbauer Edi Wyss aus Hermatswil bei der Eröffnung der Galerie.

Partner: Roger Moore fuhr den Volvo P1800 in der TV-Serie Simon Templar.

Experte: Adriano Cimarosti sieht Chancen für Classic Cars als echte Kapitalanlage.

Exemplare des vor 50 Jahren präsentierten Modells gibt es auch noch in der Schweiz. www.volvocars.ch


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Kampf um den Titel

MENSCHEN

Treffpunkte der Fans

Der Kampf um die Schweizermeisterschaften der Seifenkisten wird immer enger. Jetzt haben auch Patrick Dubach, Silvan Ulrich und Stefan Sauter Chancen. www.ig-lo-seifenkisten-derby.ch

Kandidaten: In Hochdorf siegten Silvan Ulrich, Patrick Dubach, Stefan Sauter.

Rekord in Reitnau Marcel Steiner aus Oberdiessbach weiss eben genau, wie es geht. Beim Bergrennen Reitnau konnte er neben einem Tagessieg auch gleich noch einen neuen Streckenrekord verbuchen. Nur

Könner: Marcel Steiner im Orsella FA30 Zytek legt immer sehr gute Zeiten vor.

wenige Punkte trennten Florian Lachat aus Porrentruy und Joël Volluz aus Le Châble vom Schnellsten diese Jahres. www.bergrennen-reitnau.ch

Bösiger muss kräftig punkten Mächtig Gas geben wird Markus Bösiger, wenn er am 9. und 10. Juli bei der Truck Racing Europa-Meisterschaft auf dem Nürburgring punkten möchte. Im Moment liegt er in der Gesamtwertung auf Rang 7. www.renault-trucks.ch

Unzufrieden: Markus Bösiger möchte in diesem Jahr noch in die Punkte fahren.

Siegerehrung: Josi Müller aus Emmen, Adriano Cazzato aus St. Gallen und Michel Caillet aus Mülligen werden von Veronika Miranda, Miss Yokohama, dem Publikum präsentiert. Oben der Siegerwagen, ein nachtblauer Opel Calibra, der von Beifall begleitet durch das Tor gefahren wird.

Erst Hoch-Ybrig, dann Nordschleife Michel Caillet aus Mülligen kann schon sehr stolz sein. Beim Opel-Tagestreffen in Hoch-Ybrig wurde sein Opel Cali-bra zum schönsten Autos des Events gewählt. Glückwunsch.

fleissiges Heinzelmännchen dafür sorgten, dass der Nachschub perfekt klappt. Wir freuen uns schon auf’s nächste Mal. Herzliche Grüsse Richi & Karin.“ Übrigens: Auf die Plätze 2 und 3 kamen beim Wettbewerb Adriano Cazzato mit Opel Corsa C und Josi Müller mit

Opel Manta A. Daniel Nyfeler: „Wir waren überrascht, wie viele sich beworben haben. So ein Award ist immer begehrt.“ Genauso wie die Einladung von Yokohama an das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Marketing-Chef Christian Wyssmann: „Die Stimmung vor Ort ist immer ganz besonders. Unsere Gäste hatten Einblick in die Arbeit unserer Monteure und sie konnten so Rennluft pur schnuppern.“ www.yokohama.ch www.opel-team-biberegg.ch

Um den Award von Yokohama hatten sich 52 Teams beworben und die Jury hatte es bei der Bewertung wirklich nicht leicht. Organisator Daniel Nyfeler: „Ein Wagen war schöner als der andere. Überhaupt war der Anlass in diesem Jahr ein grosser Erfolg.“ Unter Kommentare liest sich das auf der Homepage des OpelTeams Biberegg so: „Einen riesen Dank an alle von Eurem Club, die jeweils alles geben, um einen so tollen Anlass zu ermöglichen. Auch wenn wir so von lieben Freunden oder Familienmitgliedern nicht Boxenrundgang: Daniel Nyfeler (weisses Hemd) erklärt, wie während den 24 Stunden allzu viel sehen, da sie Stuuuunden hin- des Rennens sowie vorher und nachher gearbeitet wird. Dann konnten die Teilnehmer ter dem Hotdog-Stand stehen, oder als mit Bussen an verschiedene Besichtigungspunkte der Strecke fahren. Service: Im Yokohamazelt gab es neben kühlen Getränken, Reifen auch Ratschläge bei Reparaturen.

Oldtimer: Für Showfahrten stand dieser Roadster beim Opel-Treffen zur Verfügung. Das seltene Angebot wurde rege genutzt.


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MENSCHEN

Rallye du Valais

Das Buch zum Abenteuer Michel Busset und Jean-Paul Riondel erzählen auf 272 attraktiven Buchseiten ein halbes Jahrhundert eines ganz besonderen Schweizer Automobilabenteuers.

Autoren: Jean-Paul Riondel und Michel Busset. Verlag Editions de l’Orient. 272 Seiten, Texte in französisch, 400 Fotos in schwarz/ weiss und Farbe. Preis: 125 Franken. Bestellungen über Editions de l’Orient, Fûves 5, 1341 L’Orient. michel.busset@e-i.ch oder auch über die Internetseite www.swissrally.ch.

Spannung: Szene wie diese gehören zum Programm. Ins Wallis kommen in der Regel über 100 000 Rallye-Fans.

Team (von links nach rechts): Rennleiter Philippe Rauch, die ehemaligen Organisatoren Bernard Dirren und Pierre-Antoine Gschwend sowie der aktuelle Chef Christian Dubuis sind und waren für die Durchführung der Rallye du Valais verantwortlich.

Ins Leben gerufen wurde die Rallye du Valais 1960 von autobegeisterten Weinbauern, von Produzenten des beliebten Oktober-Tees. Im Wallis entwickelte sich der attraktive Event prächtig und ist nicht nur die bedeutendste Motorsport-Veranstaltung der Schweiz. Die Rallye du Valais ist auch im internationalen Kalender fest verankert. Und dazu sehr beliebt. Dieses letzte motorsportliche Abenteuer, das 2009 ein stolzes halbes Jahrhundert seines Bestehens feierte, verdient zweifellos Wertschätzung. Diese entbieten ihm nun Michel Busset, bekannter Motorsport-Journalist, und sein Walliser Kollege Jean-Paul Riondel in Form eines 272 Seiten starken Buches mit dem Titel „Rallye du Valais 1960–2009, l’épopée du demisiècle“. Jede der fünfzig Veranstaltungen erlebt sowohl im Text als auch in den insgesamt rund 400 Bildern eine gebührliche Rückblende. Vergessene Fahrzeuge erinnern daran, dass sich damals, im Gegensatz zu den hochspezialisierten Rallyefahrzeugen der Gegenwart, normale Strassenfahrzeuge in die Siegerlisten eintragen konnten, zum Beispiel ein Renault Dauphine oder ein Peugeot 404. Rekordsieger Olivier Burri: Die Rallye du Valais hat den einstigen Rallyegeist bis in die Gegenwart bewahren können. Das wird auch im neuen Buch ausgezeichnet vermittelt.“ www.riv.ch

Erinnerung: Die ehemaligen Valais-Sieger freuen sich darüber, dass sie Geschichte geschrieben haben: Rekordsieger Olivier Burri, Olivier Gillet, Michel Rudaz, Jean-Marie Carron, Jean Gay und Roger Rey (von links nach rechts).

www.autosprint.ch 19

Schweizer ist in Führung Der Emmentaler David Finger konnte an der Rally Appennino Reggiano in Italien seine Führung in der Gesamtwertung des Trofeo Abarth 500 Rally Europe behaupten. www.abarth.ch

Zwischenergebnis: David Finger ist mit seinen Resultaten mehr als zufrieden.

Philipp stark im Porsche Nicht schlecht unterwegs ist der Kreuzlinger Philipp Frommenwiler im Porsche Carrera Cup. Nach einer starken Vorstellung im Porsche Carrera World Cup (Rang 17 von 100 Piloten) will er nun mehr. www.philippfrommenwiler.ch

Boxenstopp: Philipp Frommenwiler ist immer zu einem Plausch aufgelegt.

Sergio Pérez ist in Form Das Sauber-F1-Team kann durchatmen. Sergio Pérez ist wieder in Form. Vor seinem Start beim GP Europa erklärte er:„Ich bin nach dem Monaco-Crash nach Hause geflogen. In Mexiko habe ich mich gründlich vorbereitet und zusammen mit unserem Physiotherapeuten trainiert. Ich freue mich auf die nächsten Rennen.“ www.sauber-motorsport.com

Gesund: Sergio Pérez will in dieser Saison noch Punkte einfahren.


Audi und Marcel

1

3

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Fässler erobern

Le Mans 2011: Der Audi R18 TDI mit der Nummer 2 setzt sich mit dem Team André Lotterer, Marcel Fässler und Benoît Tréluyer an die Spitze. Das ändert sich auch nachts und am Tag nicht (1 und 2). Der Audi ist an den senkrecht verlaufenden Leuchten zu erkennen. Die Stopps an den Boxen verliefen ohne Probleme (3) und bei der Zieleinfahrt wurde der Bolide vom Team und Fans begeistert begrüsst (4).


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22 www.autosprint.ch

Andrina Gugger zieht Bilanz

MENSCHEN

Marcel Fässler

Sie ist ehrgeizig und sie hat Ideen. Bei einer Halbjahres-Bilanz berichtete Andrina Gugger Freunden und Partnern über den bisherigen Verlauf der Saison und machte dabei klar, dass ohne Sponsoren

Rennsport-Geschichte: Marcel Fässler gewann als erster Schweizer die 24h von Le Mans. Der 35-jährige Einsiedler fuhr mit dem Deutschen André Lotterer und dem Franzosen Benoît Tréluyer im überlegenen Audi R18 TDI.

Motiviert: Andrina Gugger möchte in dieser Saison noch Punkte einfahren.

nichts, aber auch gar nichts, geht. Also: Wer kann und möchte, sollte Andrina kontaktieren. www.andrinagugger.ch

Tessiner auf dem Sprung Stefano Comini fährt in seinem zweiten Jahr im Renault Mégane Eurocup allen davon. In sechs Rennen startete er sechsmal aus der Poleposition und feierte sechs Mal einen Laufsieg. Klasse. Wir bleiben dran. www.renault.ch

Erfolgreich: Stefano Comini kommt aus dem Tessin und hat viel Benzin im Blut.

Simona vom Pech verfolgt Die in der amerikanischen IndyCar-Serie engagierte Simona de Silvestro crashte in Milwaukee erneut spektakulär. Mittlerweile konnte sie das Spital verlassen. Im anschliessenden Rennen musste De Silvestro nach wenigen Runden aufgeben. www.simonadesilvestro.com

Kämpfernatur: Simona de Silvestro denkt schon an die neuen Rennen.

Vier Ringe und ein sehr glücklicher Schweizer Marcel Fässler erlebte in nur zwei Wochen Höhepunkte einer Karriere als Rennfahrer, auf die andere Kollegen jahrelang warten müssen. Bei den 24h von Le Mans rollte er mit seinem Team und Audi auf den ersten Rang und bei den von Experten härter eingestuften 24 Stunden am Nürburgring belegte er – ebenfalls mit Audi – den dritten Rang. Der Schweizer ist in dieser Saison der Herr der Ringe. Marcel Fässler: „Es liegen jetzt zwei unglaubliche Wochenenden innerhalb von zwei Wochen hinter uns. Es waren beides sehr emotionale Momente. In jedem meiner Doppelstints am Wochenende habe ich alles aus mir herausgeholt. Nur in der Nacht sind wir nicht mit vollem Risiko unterwegs gewesen. Es hat richtig viel Spass gemacht, mit dem Auto zu fahren. Ein grosses Dankeschön ist das Podiumsergebnis für alle die, die im Hintergrund daran gearbeitet haben, um uns Topmaterial zur Verfügung zu stellen.“ Aber Marcel Fässler kann sich keine Pause gönnen, denn die nächsten Rennen stehen an: „Nach dem Le-Mans-Sieg bin ich das nächste ILMC-Rennen in Imola gefahren. Zum ersten Mal zusammen

mit Timo Bernhard. Imola ist eine fantastische Rennstrecke. Und wir fuhren dort mit einer Konfiguration des Audi R18TDI, die mir bei Tests besonders gut gelegen hat. Jeder weiss, worum es geht, und die Mannschaft arbeitet für unser gemeinsames Ziel. Wir wollen am Jahresende im Intercontinental Le Mans Cup vorne sein. Dafür geben wir wirklich alles.“ Und noch einmal kann Marcel Fässler unter Dauerbelastung zeigen, dass er

Herr der Ringe ist. Am 21. Juli gehen die 24h von Spa Francorchamps an den Start. Marcel Fässler ist auf einem Audi R8 LMS GT3 dabei: „Es wird sicher ein tolles Rennen. Ich freue mich schon.“ Tipp: Es lohnt sich, am Gewinnspiel von Marcel Fässler teilzunehmen. Hier winken an jedem Rennwochenende attraktive Preise. Mehr dazu gibt es ausführlich im Internet. www.mfspeed.ch

Öffentlichkeit: Das Trio von Audi wurde in allen Medien gefeiert. Sogar auf den Titelseiten wurden die Sieger gezeigt.

Archiv: Schon bei den 24h von Le Mans im letzten Jahr wurde Marcel Fässel von seinen Fans stürmisch begrüsst.

Fitness: Kein Tag ohne Training. Marcel Fässler weiss, dass er körperlich immer in sehr guter Verfassung sein muss.

Parade: Marcel Fässler hat offensichtlich Spass daran, sich dem Publikum zu zeigen. Nach Le Mans kamen über 250 000 Fans.

www.audi.de


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24 www.autosprint.ch

Zwei Siege für BMW-Motorrad Die BMW S 1000 RR als auch BMW Motorrad als Marke siegten bei der Wahl „Die besten Sport-Motorräder 2011“ der Zeitschrift PS - Das Sport-Motorrad Magazin. www.bmw-motorrad.ch

MOTORRAD

Triumph, Harley, MV Augusta, Ducati

Konrad Hess kennt die Profis: Finnolaf Engel, Konrad Hess und Tabea Belser vor dem Geschäft der Hess Motorrad AG in der Tägetlistrasse 16 in Ostermundingen. Konrad Hess: „Fast jeder Wunsch eines Kunden, der seine Street Triple veredelt haben möchte, kann von uns auch erfüllt werden.“

Edel: Die BMW S 1000 RR gibt es in der Schweiz ab 24 500 Franken netto.

Biker-Treff am Gurnigelpass Der Gurnigelpass im Berner Oberland ist das Ziel von Bikern, die zur Beo Bike Week 2011 anreisen. Vom 5. bis 7. August geht es dann mächtig rund: Parties gibt es rund um die Uhr und natürlich wird auch wieder eine Miss Bike gewählt. www.beo-bikeweek.ch

Es boomt. Und wie. Ein Beispiel für das lang erwartete Aufblühen der europäischen und amerikanischen Motorradindustrie ist die Schweizer Firma Hess Motorrad AG.

Vorfreude: Diese Ladies haben sich für den grossen Biker-Event gestylt.

Aprilia Mojito als City-Flitzer Schnell am Stau vorbei. Das ist mit der Aprilia Mojito 50 Custom kein Problem. Das Modell mit 125ccm-Motor mit knapp vier PS ist jetzt bei jedem Händler der Marke zu haben. Der Preis beträgt 3995

Triumph Speedmaster: Idealer Cruiser für Einsteiger. Sein drehfreudiger Motor mit zwei Zylindern hat 865 ccm Hubraum.

Hier ist Harley zuhause Wer sein Herz für Harley-DaAm Bundesplatz 8 in der Berner City vidson schlagen lässt, kommt beginnt eine andere Welt. Schon die Ausam Fashion & Merchandise Store lagen in den Schaufenstern machen klar, in der Berner City nicht vorbei. dass hier das Kürzel HD das Mass aller Gegensätze: Das Gebäude und die Harley-Davidson im Schaufenster ergeben eine Harmonie, die man nicht so leicht wieder findet.

Praktisch: Die Aprilia Mojito 50 ist mit einem Elektro-Kickstarter ausgerüstet.

Franken. Auffallend an der Konstruktion ist der leicht geschwungene Lenker. www.aprilia.ch

Die Brüder Wolfgang und Konrad Hess haben sich seit der Firmengründung 1977 mit dem Vertrieb der Marken Harley-Davidson, Buell, Triumph sowie Triumph Tiger 800: Moderne Maschine der Mittelklasse mit bärenstarkem Motor. Vor Ducati und MV Agusta zum zweitgrössten Motorrad-Fachgeschäft der Schweiz allem für Reisen gut geeignet. Dinge ist. Und wer mehr wissen möchte, findet hier in angenehmer Atmosphäre neben aktueller Kleidung, Zubehör, neuen und gebrauchten Maschinen eine Fülle von Informationen. Mal vorbeischauen oder im Internet gucken was angesagt ist, lohnt sich. www.hessmoto.ch

Auswahl: Harley und immer wieder Harley. In Bern sind Fans der Marke an der richtigen Adresse. Man fühlt sich schnell wie in Amerika.


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MOTORRAD

& Buell

Wünsche aller Biker emporgearbeitet. Konrad Hess: „Ich kümmere mich um die Ducati, Triumph und MV Agusta, während sich Wolfgang auf die Harley-Davidson-Kundschaft konzentriert.“ Während bei Ducati das SportImage konsequent gepflegt wird und bei Harley-Davidson die Harte-Männer- und Lonesome-Cowboy-Welt im Vordergrund steht, ist die Zuordnung bei Triumph nicht ganz so einfach. Konrad Hess: „Wie alle anderen englischen Marken verschwand Triumph beim Zusammenbruch des Motorradmarktes anfangs der 60er-Jahre. 1990 wurde die traditionsreiche Marke dank des Industriellen John Bloor wieder zum Leben erweckt. Triumph ist bis heute weltweit die einzige Marke, die es geschafft hat, sich neu einen Platz im Reigen der grossen Marken zu erkämpfen.“ Die Triumph-Modellpalette umfasst einerseits diverse klassisch gestylte, aber technisch topmoderne Zweizylinder, die an die legendären Bonneville-Modelle aus der guten, alten Zeit erinnern. Andererseits bietet die Cruiser-Reihe (von 865 bis 2300 ccm) einige interessante Alternativen zu den V2-Stampfern von Harley-Davidson. Den Ruf Triumphs für technische Kompetenz, eigenständige Konzepte und zeitgemässes Styling haben massgeblich die beiden Naked Bikes Speed Triple 1050 und Street Triple 675 begründet. Während die seit 15 Jahren immer wieder aktualisierte Speed Triple

mit ihrem 1050-ccm-Dreizylinder-Motor als eigentliche Begründerin des Booms gilt, gewinnt die etwas kleinere Allrounderin Street Triple seit ihrem Erscheinen im Jahre 2008 praktisch jeden Vergleichstest in den Fachmagazinen dieser Welt. Konrad Hess: „Es ist fast unglaublich, wie viel Motorrad der Kunde für 11 990 Triumph Speed Triple: Die neue Version mit 1050 ccm des Naked Bike erfüllt viele Kundenwünsche.

Triumpf Daytona 675: Auf der Strasse als auch auf der Rennstrecke ist die Dreizylinder in ihrem Element.

Franken erhält. Die Fahrleistungen des 675-ccm-Dreizylinder-Motors reichen allemal aus, um mit wesentlich grösseren Motorrädern mitzuhalten. Das Fahrwerk ist extrem ausgewogen. Die Street Triple begeistert den Anfänger genauso wie den Profi. Und Frauen sind ebenso begeistert.“ www.hessmoto.ch

www.autosprint.ch 25

Italianità mit Vespa Zum 150sten Geburtstag Italiens lancieren die beiden italienischen Marken Vespa und Natuzzi die Vespa Natuzzi Limited Edition. Der handgefertigte Sattel aus Natuzzi-Leder macht die Edel-Vespa zum begehrten Sammelobjekt für Lieb-

Limitiert: Nur 30 Exemplare gibt es von diesem Edelmodell für 6595 Franken.

haber. Sie ist nur während kurzer Zeit und in limitierter Auflage erhältlich. Mit zwei neuen Vintage-Modellen, die Vespa lanciert, wird die Marke ihrer Rolle als Trendsetter einmal mehr gerecht. Die Modelle Vie della Moda verkörpern Italianità und Lebensfreude pur. Vespa GTV e Vespa LXV Vie della Moda in der Farbe Rosso Chianti sind mehr als nur ein Zweirad. www.vespa.ch

Sonderserie: Ab 8895 Franken sind die Modelle Vie Della Moda jetzt zu haben.


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AUTOBAU

Jaguar XJ 220 neu im autobau

Boxenstopp mit Bucherer, Hublot und LO

Dieser Jaguar XJ 220 gehört jetzt in die autobau-Sammlung. Allein wegen dieses Wagens lohnt sich der Besuch in Romanshorn. Die Öffnungszeiten finden Sie ausführlich im Internet.

Engagement: In seinen Referaten zeigt Jean-Claude Biver immer wieder, wie er die verschiedenen Stationen seines Lebens mit grosser Begeisterung zum Erfolg geführt und gemeistert hat.

Bolide: Ein Modell der Reihe Jaguar XJ 220 hat in der Szene Seltenheitswert.

Jetzt buchen und sparen Für Event-Buchungen in den Monaten Juli und August 2011 gibt es zusätzlich zur Raummiete und/oder Buchung von Aussenaktivitäten einen Erlebnisposten (Taxifahrten im Elektrofahrzeug Roadster Tesla, Rollenfahrzeug oder Schüsselfahrzeug) gratis dazu.

Offerte: Wer jetzt bucht, kann zu einer Testfahrt im Tesla-Roadster starten.

Pace Car feierte mit

Partner: Fredy A. Lienhard (links) und Jean-Claude Biver diskutieren hier die aktuelle Schweizer Wirtschaftslage.

Leidenschaft, Speed und Technik Boxenstopp der besonderen Art. Fritz Luchsinger, Direktor Bucherer St. Gallen und Markus Meili, CEO von LO luden 160 Gäste in den autobau Romanshorn. Unter dem Motto „Mit Leidenschaft für Technik und Speed referierten Jean-Claude Biver, CEO Hublot, und Fredy A. Lienhard, Inhaber und Initiator autobau.

Macher: Hans A. Bichsel (links) und Jean-Claude Biver sprachen über den RAID SUISSE-PARIS. Siehe Seite 38.

Fritz Luchsinger: „Unsere Gäste bekamen Informationen von kompetenter Seite aus erster Hand. Jean-Claude Biver ist ein erfolgreicher Manager, Marathonläufer, Käser und Visionär. Er berichtete

vom erfolgreichen Aufstieg der Luxusuhrenmarke Hublot und er erklärte, warum es nicht genügt, gute Uhren zu bauen.“ Fredy A. Lienhard schilderte den Anfang des autobau und der autobau Factory. Bei der Besichtigung der Fahrzeuge, beantwortete er Fragen über Fragen. Es war den Besucherinnen und Besuchern anzumerken, dass sie sowohl an der aktuellen Hublot-Kollektion wie an Sportwagen und Protoytpen Freude hatten. Für die Stiftung Winds of Hope wurden an diesem Anlass 40 000 Franken gespendet. Infos unter www.windsofhope.org. www.bucherer.com www.autobau.ch

Gastgeber: Fritz Luchsinger, Direktor von Bucherer AG St. Gallen, hatte die Idee zum Event im Romanshorner autobau.

Team: Allen Mitarbeitern von Bucherer St. Gallen sieht man an, dass sie am Event ebenso viel Spass hatten wie ihre begeisterten Gäste. Wenn Sie regelmässig über den autobau informiert werden möchten, bestellen Sie den Newsletter unter info@autobau.ch.

Edel: Die aktuelle Hublot-Kollektion wurde exklusiv im autobau gezeigt.

Beim grossen Treffen der ChevroletFans anlässlich der 100-Jahr-Feier in La Chaux-de-Fonds fiel unter den über 1000 Fahrzeugen, die zum Event angerollt

Original: Der knallig-orange Chevrolet Camaro wurde als Pace Car eingesetzt.

waren, ein Wagen besonders auf: Der Chevrolet Camaro vom autobau.


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UMWELT Suisse Public: Das volle Programm auf einen Blick. Vorne rechts der neue Erdgas-Kleinlastwagen von Piaggio.

Erdgas-Wagen bringen Image Gaby Grolimund, H. Vogelsanger AG: „Unsere Wagen sind willkommene Imageträger. Nur die Rahmenbedingungen des Gesetzgebers müssen in der Schweiz unbedingt der aktuellen Situation angepasst werden.“ www.vogelsanger-ag.ch

Erdgas als Treibstoff Flottenkunden sind wichtig René E. Wahl, Greenfield Schweiz: „Es ist nicht so leicht, eine Tankstelle zu planen. Jetzt geht es um die Detailpflege der bestehenden Infrastruktur. Die Wünsche der Flottenkunden müssen besonders berücksichtigt und die Versorgung muss zukunftsorientiert und nachhaltig etabliert werden.“ www.greenfield-group.com

Kleinanlagen nach Bedarf

Der Wille ist da, aber Die Fakten sprechen eine klare Sprache. Erdgas als Treibstoff ist in der Schweiz auf dem Vormarsch und das Interesse an Fahrzeugen, die an der Suisse Public in diesem Jahr gezeigt wurden, ist weiterhin gross. Dass es hier um einen belegbaren Trend geht, das zeigt der Geschäftsbericht der gasmobil AG für das Jahr 2010: Der Absatz von Erd- und Biogas als Treibstoff nahm in diesem Zeitraum um 18,2 Prozent zu. Der Biogasanteil im nationalen Mix beträgt seit vier Jahren etwa 20 Prozent und er lag im vergangenen Jahr bei exakt 19.9 Prozent. Zahlen, die sich wirklich sehen lassen können. Der Hintergrund: 2010 wurden 1078 mit Erdgas/Biogas zu betreibende Fahrzeuge abgesetzt. Der Bestand der eingelösten Fahrzeuge stieg damit auf 9538

Einheiten. VW, Opel und Fiat liegen in den Absatzzahlen nahe beieinander. Das meistverkaufte Modell ist der Opel Zafira. Knapp dahinter folgen auf den Plätzen zwei und drei der VW Touran und der VW Caddy. Auch der Bestand an Erdgasbussen nahm zu. Er stieg um 38 Wagen auf 204 Linienbusse. Weitere Pluspunkte: Besonders im Betrieb mit Biogas weisen Erdgasbusse einen erheblichen ökologischen Vorteil gegenüber Dieselbussen auf. Dazu kommt, das Erdgasbusse hörbar leiser fahren. In der Schweiz gibt es 126 Erdgas-Tankstellen Und das Argument, dass die Versorgung mit Erdgas als Treibstoff nicht ausreichend sei, verliert von Monat zu Monat an Gewicht, denn das Netz der Stationen wuchs in der Schweiz mittlerweile auf 126. Weitere sind geplant.

Ueli Oester, Apex AG: „Wir können Anlagen bauen oder liefern, die Erdgas für zwei bis drei Autos bevorraten. Man kann die Systeme FuelMaker oder

Bonsai, die nicht viel Platz in Anspruch nehmen, mieten oder kaufen. Steigt der Bedarf, werden sie problemlos den Bedürfnissen angepasst.“ www.apex.eu.com

Transport: Im Stückgutverkehr wird es immer wichtiger, mit Fahrzeugen unterwegs zu sein, die wie der Sprinter NGT von Mercedes ein vertretbare Ökobilanz aufweisen.

Gute Ausgangslage also für die Diskussionsrunde mit Experten (beachten Sie bitte die Spalten links und rechts) zum Thema „Wendepunkt im Strassenverkehr“, zu der Kurt Schmidlin, Marketingleiter der Gasverbund Mittelland AG Arlesheim geladen hatte. Kurt Schmidlin: „Uns geht es darum, Einblicke in die Praxis zu geben. Unsere hier vertretenden sechs Partner konnten über viele Jahre Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen sammeln. Nun sind wir in der Lage, neben den Fahrzeugen, die wir auf der Suisse Public gezeigt haben, ausführliche Hintergrundinformationen zu geben.“ Und es ging wirklich zur Sache. Die LSVA muss der aktuellen Situation angepasst werden Tarcis Berberat, Verkaufsdirektor der Renault Trucks (Schweiz) AG gab im Schnelldurchlauf Anworten auf die Fragen: Was sind Fahrzeuge mit alternativen Energieträgern, welche Gase können genutzt werden, wie unterscheidet sich Gas- von Diesel-Technik und was ist beim Energie-Einsatz bei verschiedenen Transportwegen zu beachten? Sein Fazit: „Der Gasmotor Baujahr 2010 mit 300 PS von Renault Trucks ist bereits heute sauberer als mit der Euro 6 gefordert. Was wir uns wünschen ist eine angepasste LSVA für Gasfahrzeuge zur Kompensation des Fahrzeug-Mehrpreises und zur Förderung alternativer und sauberer Energieträger und somit Verhinderung restriktiver Zufahrts-Berechtigungen in Städte. Des weiteren kantonale und eidgenössische Freigaben zur Kompensation der leichten Mehrgewichte (besonders bei ElektroFahrzeugen) im Bereich Führerschein und


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UMWELT Gesamtgewichte.“ Der Wunsch, dass die Politik Zeichen setzen möge, wurde auch bei anderen Referenten deutlich.

Euro 6 wird schon erfüllt

Erdgas-Fahrzeuge sind ein echter Image-Gewinn Gaby Grolimund, Geschäftsführerin der H. Vogelsanger AG Arlesheim, die im Bereich Müllabfuhr tätig ist: „Wir werden immer wieder von Personen auf die Technik unserer Fahrzeuge angesprochen, Die Wagen erzeugen weniger Lärm, es gibt keine Unterschiede beim Tankvorgang, sie sind für unsere Firma ideale Imageträger. Und wenn man es genau nimmt, kosten uns die Wagen unter dem Strich Diskussion: Auf dem Stand der gasmobil ag an der Suisse Public traf sich die Branche. auf den Kilometer gerechnet sogar einige Bei dieser Gelegenheit konnten die aktuellen Modelle begutachtet und neue Kontakte Rappen mehr. Aber das ist uns die Sache geknüpft werden. Neben leichten Lastwagen und Bussen standen auch Personenwagen.

Tarcis Berberat, Renault Trucks (Schweiz) AG: „Unsere Motoren erfüllen schon jetzt die Norm Euro 6. Die Aggregate des Baujahres 2010 leisten 300 PS. In diesem Bereich muss die LSVA unbedingt angepasst werden.“ www.renault-trucks.ch

wo bleibt die Politik? wert. Was hier nur helfen kann, ist eine bewusste politische Anerkennung. Das kann dann einen Wendepunkt im Strassenverkehr zur Folge haben.“ Die Chauffeure sind von Erdgas-Camions begeistert Nicht beirren lässt sich auch Hans Schilling von Coop, Leiter Transport Logistikregion Zentralschweiz und Zürich: „Coop nutzt alle technisch möglichen und finanziell vertretbaren Massnahmen, um den selbst verursachten CO2-Ausstoss kontinuierlich zu verringern. 2008 fassten wir den wegweisenden Beschluss, innerhalb von 15 Jahren in allen direkt beeinflussbaren Bereichen CO2-neutral zu werden. Unsere Fahrzeuge sind sechs Tage die Woche ohne jeglichen Ausfall im Einsatz, die Zusammenarbeit mit Renault Trucks und Erdgas Zürich ist sehr

gut, unsere Chauffeure sind begeistert, die Reichweite einer Tankfüllung beträgt etwa 300 Kilometer. Das ist für uns kein Problem, denn alle Stationen liegen in den jeweiligen Liefergebieten.“ Diese Erfahrung hat Marc Peyer von der Spedition Peyer Bern auch gemacht: „Von unserer Flotte mit 35 Wagen können fünf mit Erdgas als Treibstoff gefahren werden. Die Wagen haben eine hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitern, unser Engagement wird von den Kunden sehr geschätzt und die Versorgung ist mit dem heutigen Tankstellen-Netz kein Problem. Mit Daily von Iveco kommen wir 350 Kilometer weit. Das reicht sogar für Transporte ins Tessin. Die Begeisterung im Team und bestehende Erdgasleitungen auf unserem Gelände waren unter anderem die Gründe, eine eigene Tankstelle zu bauen. Von der Idee bis zur Inbetriebnahme

vegingen sechs Monate. Die Investition hat sich in jedem Fall gelohnt.“ Kleintankstellen gibt es auch für Familien Nach welchen Kriterien Betankungsanlagen für Erd- oder Biogas geplant werden sollten, darüber weiss René E. Wahl, der noch bei Greenfield tätig ist und demnächst zur gasmobil nach Arlesheim wechselt, Bescheid: „Es ist notwendig, Erd- oder Biogas als festen Bestandteil einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Kraftstoffversorgung zu etablieren. Jetzt ist der intelligente Ausbau der Infrastruktur gefragt.“ Und Ueli Oester von der Apex AG ist auf Kleintankstellen spezialisiert: „Wir können auch bezahlbare Lösungen für Familien anbieten.“ www.erdgasfahren.ch

Chauffeure sind begeistert Marc Peyer, Umzüge und Transporte AG: „Kunden und Chauffeure sind begeistert. Mit unserer eigenen Tankstelle haben wir bei der Versorgung kein Problem. Wir haben eine hohe Akzeptanz der Mitarbeiter. In Zukunft werden wir sicher noch mehr Gas mit Gas geben.“ www.peyerbern.ch

Einsatz ohne Ausfall Hans Schilling, Leiter Transport Zentralschweiz und Zürich Coop: „Wir ergreifen alle technisch möglichen und finanziell vertretbaren Massnahmen, um

Information: Auf Plakaten berichten Fahrer über ihre Erfahrungen mit Erdgas im Alltag.

Benjamin: Der Fiat 500C erdgas turbo ist jetzt in der Schweiz im Verkauf. Der Zweitürer wurde mit Unterstützung der Gasverbund Mittelland AG auf die breiten Räder gestellt.

den selbst verursachten CO2-Ausstoss kontinuierlich zu verringern. Unsere Fahrzeuge sind sechs Tage die Woche ohne jeglichen Ausfall im Einsatz. Das zählt. www.coop.ch


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Premio-Service auch in Bedano

TUNING

Smart by Tanner Stefan Tanner: „Mit den Flügeltüren ist der Sunbird mit Sicherheit ein Unikat. Der Name passt perfekt zum kleinen Cityflitzer.“

Danesi Gomme in Bedano ist neuer Premio-Partner im Tessin. Wenn es um Tuning, Reifen und Service rund ums Auto geht, gibt es hier wertvolle Hilfe. www.premio.ch

Extrem: Diffusor, Sportauspuff, Flügeltüren, Gewindefahrwerk von KW, Tagfahrlicht, getönte Scheiben und noch viel mehr.

Profi: Danesi Gomme vor dem Betrieb in Bedano. Er freut sich auf Kunden.

Super-GT mit 753 PS-Power Bitte festhalten. Der Bolide unten wird von einem V12-Biturbo-Motor angetrieben und er leistet satte 753 PS. Die bringen den Super-GT Carlsson C25 Royale auf 352 km/h. So man mit dieser gewaltigen Power auch wirklich umgehen kann. www.garage-meisel.ch

Innovation: Die Dachkonstruktion aus Echtcarbon senkt den Schwerpunkt.

Leichte Pflege mit Vulcanet Praktischer geht es kaum noch. Vulcanet ist ein einziges Reinigungs-Produkt für die gesamte Karosserie, Scheiben, Kunststoffteile und Felgen. Das Patent der Multiphasen-Reinigung und die Entwicklung einer speziellen Maschine zur Imprägnierung der Vulcanet-Reinigungstücher sind die Basis des Systems. www.vulcavite.com

Autopflege: Mit dem Tuch von Vulcanet lassen sich fast alle Teile behandeln.

Der erste Smart mit Flügeltüren Einen Fahrzeughandel mit Spezialisierung auf das Kleinwagensegment zu betreiben, steht ganz im Zeichen der Zeit. Und so konzentriert sich Stefan Tanner mit seiner Automobile GmbH auf günstige und qualitativ hochwertige Occasionen, vor allem auf Fahrzeuge der Marke Smart. Hier sehen Sie zwei Beispiele seiner Arbeit.

Stefan Tanner: „1977 in Zürich mit Benzin im Blut geboren und aufgewachsen, lag es für mich auf der Hand, so bald wie nur möglich ins Autogewerbe einzusteigen. Nach der Ausbildung zum Automechaniker arbeitete ich noch einige Jahre weiter bei meiner Lehrfirma Renault Zürich SA. 1999 führte mein Weg weiter in den Verkauf und ich startete als Verkaufsberater im Smart-Center Zürich-Wallisellen. Bereits im zweiten

Jahr erhielt ich dort die einmalige Gelegenheit, zusätzlich den Verantwortungsbereich Occasionen zu übernehmen und so für die Marke Smart das Gebrauchtwagengeschäft von Grund auf mitzuentwickeln und aufzubauen. Eine wertvolle Erfahrung.“ Und das war dann der Grundstein einer Geschäftsidee, die schon schnell zum Erfolg führen sollte. Nach sieben Jahren bei Smart wechselte Stefan Tanner in einen kleinen, unabhängigen Garagenbetrieb, bevor er 2009 dann die Tanner Automobile GmbH gründete. Investor und Teilhaber ist Vater Peter Tanner, ein ehemaliger Bankangestellter, der als Mentor und Berater jederzeit an der Glattalstrasse 138 in Zürich-Seebach für wertvolle Ratschläge seinem Sohn zur Verfügung steht. Stefan Tanner: „Er ist immer da, wenn man ihn braucht. Das ist ein wirklich gutes Gefühl. www.tannerautomobile.ch

Power: Basis ist ein Smart von Lorinser mit 101 PS. Auffallend ist die Breitspur.

Auswahl: Fast jeder Wunsch geht hier in Erfüllung. Ein Smart sollte es schon sein.

Luxus: Neben dem Lederlenkrad gibt es einen speziellen Handbremshebel, sowie Gas- und Bremspedal im Lorinser-Design. Das Leder der Sitze ist handvernäht.


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TUNING Michael Rohn: „Mit dem neuen System kann der Fahrer die Stufe problemlos wählen. Dadurch ist es möglich, den Fahrspass optimal anzupassen. Leichter und bequemer geht es wirklich nicht.“

Mehr Power für den SLK Mehr PS, Aluräder bis zu 20 Zoll sowie komplett neue Veredelungs-Programme für innen und aussen. Tuner Carlsson hat mit Erfolg Hand an den SLK gelegt. www.carlssonschweiz.ch

Hingucker: Vor allem das Heck des SLK von Carlsson macht Eindruck.

DDC-Dämpfersystem von KW

So macht Ihr Auto noch mehr Spass KW Automotive bietet für VW-Modelle mit elektronischem Dämpfersystem eine eigene Lösung an. Erstmals werden elektronische Dämpfer mit bereits erhältlichen Gewindefahrwerken von KW kombiniert.

Technik: Michael Rohn zeigt, wie das System zum Beispiel im Golf VI arbeitet.

Das neue System hört auf den Namen DDC, das bedeutet Dynamic Damping Control. Die Charakteristik der dynamischem Dämpferkontrolle kann mit Hilfe des originalen Schalters im Cockpit dreifach verstellt werden. Entwicklungsingenieur Michael Rohn: „KW DDC ist für VW-Modelle mit werkseitiger elektronischer Dämpferkontrolle verfügbar, also den Golf VI, den aktuellen Scirocco sowie den Passat der Baureihe 3C, die von 2005 bis 2010 produziert wurde.“ Peter Banz, Inhaber der zum drit-

ten Mal mit dem Premio Lieferanten Award ausgezeichneten KW automotive (Schweiz) AG in Rotkreuz: „Der Fahrer kann aus den Modi Comfort, Normal und Sport wählen. Ihre Charakteristika fallen straffer aus als in der Serienversion. Die Einstellung Comfort soll aber dennoch so weich sein, dass beispielsweise das Fahren auf schlechten Strassen angenehm ist. Das andere Extrem Sport soll dagegen auch Rennstreckenambitionen befriedigen. Der Normal-Modus soll den besten Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit bieten.“ Das originale Federbein wird durch das KW-Gewindefederbein samt Dämpfer ersetzt und per Plug-and-Play-Verfahren mit dem Originalstecker von Volkswagen verbunden. Die VW-Bordelektronik arbeitet dann mit dem neuen adaptiven Dämpfersystem zusammen und reguliert das von KW entwickelte Steuerventil. Das Gewindefahrwerk wird wie bislang von Hand nach oben oder unten verstellt. Preise für Teile und Montage gibt es auf Anfrage. www.KWautomotive.ch

Teile: Die Montage des KW DDC sollte vom Experten ausgeführt werden. Dann gibt es später keine Reklamationen.

Bequem: Die verschiedenen Stufen sind auf Knopfdruck sehr leicht einzustellen.

Test: Seat-Pilot Fredy Barth ist nach einer ersten Probefahrt begeistert. Er lässt sich das System genau erklären.

R-Design für Volvo V70 Tiefer gelegt und mit optischen Modifikationen an Bug und Heck macht der Volvo V70 mit dem ab Werk bestellbaren

Volvo V70: Schweden-Kombi mit dem Auftritt eines eleganten Sportwagens.

R-Design mächtig Eindruck. Alles über Preise und was man verändern kann, weiss der nächste Vertreter der Marke. www.volvocars.ch

Work Wheels für den Golf Bei der Aerotechnik Fahrzeugteile AG, Hofwisenstrasse 17 in Stein am Rhein können Sie Ihren Golf je nach Wunsch auf breitere Räder im Design Schwert SC1 von Work Wheels stellen. Preis auf Anfrage. www.work-wheels.ch

Attraktiv: Schwarz und breit. Die Räder von Work Wheels im 19-Zoll-Design.


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Wanner fährt Scania R480

JUBILÄUM

60 Jahre Unimog

Alleskönner: Mit dem U4000 und U5000 lassen sich auch schwierige Passagen überwinden. Bis zu 9100 Kilo können geladen werden und das Drehmoment reicht von 675 bis 810 Nm.

Nach rund 15 Jahren Scania-Abstinenz haben jetzt die Verantwortlichen der Wanner Internationale Transporte AG in Schaffhausen zwei Scania R480 LB 6x2*4 mit Kühl-Isothermaufbauten beschafft. www.scania.ch

Power: Die Scania R40 leisten jeweils 480 PS bei max. 2500 Nm Drehmoment.

Jetman ist Botschafter

Der Kraftzwerg für

Yves Rossy ist ein fliegender Mensch. Nachdem er Militärjets als auch Linienmaschinen pilotierte, hat er sich entschlossen, ein Fluggerät neuen Typs zu

Unitrac: Dieser Unimog wurde mit einer Raupe wie bei einem Panzer umgerüstet.

Gewagt: Yves Rossy ist mit dem Flieger immerhin bis zu 300 km/h schnell.

entwickeln. Einen riesigen Flügel, angetrieben von kleinen Düsentriebwerken. Am Boden verlässt sich der Freiburger auf einen Renault. www.renault.ch

Es gibt eine ganze Reihe automobiler Klassiker. Viele bedeckt längst der Staub der Geschichte. Anders beim Mercedes-Benz Unimog: Geboren in harten Zeiten unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs, zählt der unverwüstliche Unimog zu den lebenden Legenden des Automobilbaus.

Direktor Jürg Lüthi, Leiter Vertrieb Lastwagen, Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge: „Die Schweiz und Unimog verbindet eine gemeinsame Geschichte, die 60 Jahre zurückreicht. Bereits 1951, als Mercedes das Unimog-Geschäft vom Maschinenbau-Unternehmen Gebrüder Boehringer in Göppingen bei Stuttgart übernahm und die Produktion ins Werk Gaggenau verlagerte, wurde der erste Unimog in die Schweiz ausgeliefert.“ Die Schweiz, das erste Exportland für den Unimog, verzeichnet bis heute 5804 zivile Auslieferungen. Produktmanager Andreas Hauser: „Der Unimog ist eine Fahrzeuggattung für sich. Er überzeugt mit seinem Konzept im Kommunaldienst, bei der Energiewirtschaft und Feuerwehr. Wegen seiner Vielfältigkeit wird der Unimog auch als Schweizer Armeemesser

Lernen mit USB-Stick Die Innovation des Sommers: Die Lernsoftware von verkehrstheorie.ch ist als USB-Stick erhältlich. So können die Prüfungsfragen überall hin mitgenommen und der Lernfortschritt abgespeichert werden. www.verkehrstheorie.ch

Oldtimer: Wer sich für die Geschichte des Unimog interessiert, erfährt im Club unter www.unimog-club-schweiz.ch viel mehr.

Training: Wie man mit einem Unimog nicht ins Schleudern kommt, wird hier auf der Piste von Test & Taining tcs in Betzholz/Hinwil anschaulich gezeigt. Praktisch: Der USB-Stick passt in jede Tasche. Bestellen kann man ihn online.

Zwitter: Dieser Unimog mit permanentem Allrad kann auch als Schienenfahrzeug für den Zugbetrieb eingesetzt werden.


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JUBILÄUM

Viel Platz für Freddy Freddy Nock ist seit Anfang 2011 Botschafter von Ford Schweiz. Kürzlich wurde ihm bei der Emil Frey AG, Garage Zürich Nord in Oerlikon sein neues Auto übergeben. Freddy Nock fährt jetzt Ford Grand C-MAX. www.ford.ch

alle Fälle auf vier Rädern bezeichnet. Der Unimog gehört auf und abseits der Strasse zum alltäglichen Strassenbild.“ In den vergangenen 60 Jahren sind bei Unimog 26 Baureihen entwickelt worden. Sie reichen vom U2010 von 1951 bis zum jüngsten Modell U20. Das aktuelle Programm umfasst die Modelle U300, U400, U500, die hochgeländegängigen Ausführungen U4000 sowie U5000 und den kompakten U20. Und das schätzen Besitzer und Fahrer an einem Unimog: Schnellfahreigenschaften, Portalachsen mit Schraubenfedern, Allradantrieb mit Differenzialsperren vorne und hinten, Rahmenbauweise vergleichbar mit Lastwagen, vielfältige Anbaumöglichkeiten für Geräte sowie der Betrieb einer Zapf-

Winter: Vom ersten Baujahr an wurde der Unimog bei der Schneeräumung eingesetzt. Hier ein U411 mit Beilhack-Schleuder.

Übergabe: Oliver Stegmann, Chef Ford Schweiz, und Extremartist Freddy Nock.

Bagger mit VW-Motor

Menzi Muck, einziger Schweizer Baggerhersteller, setzt im Raddumper Menzi 45rd auf VW-Industriemotoren. Lieferant AMAG sorgt für das emissionsarme Herz, einen 4-Zylinder- 2-Liter-TDI-Turbodiesel mit Partikelfilter. www.amag.ch Geräteträger: Der Unimog S wurde wie bei Pfister Frauenfeld als Basisfahrzeug für verschiedene Arbeiten genutzt.

Team: Andreas Hauser, Sandra Bartl und Jürg Lüthi (von links) sind in der Schweiz für das Geschäft mit Unimog zuständig.

welle vorn, in der Mitte und hinten. Der Unimog ist ein Kraftzwerg für alle Fälle. Der Unimog-Club Schweiz/Fürstentum Liechtenstein mit über 140 Mitgliedern betreut eine Reihe historischer Fahrzeuge. Präsident Walter Bommeli: „Wir

machen Ausfahrten und es geht um die Erhaltung der alten Fahrzeuge, Beschaffung von Ersatzteilen und natürlich gibt es immer Geschichten über Abenteuerfahrten mit dem Unimog.“ www.mercedes-benz.ch

Umwelt: Als einziges Fahrzeug seiner Klasse ab Werk schon mit Partikelfilter.


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Bonus bei Mitsubishi Beim Mitsubishi Lancer 1.5 Inform Best Offer (1,5 Liter, 109 PS, Gewindefahrwerk) kann man mit den beiden Boni Nippon und Cash locker 3000 Franken sparen. www.mitsubishi-motors.ch

RATGEBER

Offerten im Juli

Mit VW und Subaru

Attraktiv: Ab Werk schon mit Sportmodus und einem 5-Gang-Schaltgetriebe.

Nissan für kleines Geld Beim aktuellen Nissan Micra kann man zwischen einem günstigen Leasing oder beim Eintausch eines Altfahrzeuges mit einem Eintauschbonus von 750 Franken rechnen. Beispiel Modell Acenta (1,2 Liter, 80 PS): Statt 18 190 Franken werden 17 440 Franken fällig. Da kommt echt Freude auf. www.nissan.ch

Auftritt: Der GTI hat viele Generationen begeistert. Kompakt und sportlich ist er der Vorreiter in seiner Klasse. Gute Occasionen behalten ihren Wert.

VW und Subaru wissen genau, womit sie Schweizer Fans so richtig begeistern können. Zu den Modellbezeichnungen GTI und Sauber F1 Team haben sich die beiden Importeure etwas einfallen lassen, das die Herzen sportlicher Pilotinnen und Piloten sicher sehr viel schneller schlagen lässt.

Wendig: Vor allem in der City kann der Nissan Micra seine Stärken zeigen.

Beast mit Spareffekt

Volkswagen Der 35. Geburtstag des Golf GTI ist für die Wolfsburger Anlass, ein Jubiläumsmodell der besonderen Art zu realisieren. Das Sondermodell ist ab sofort unter dem Label Edition 35 bestellbar. Die Erfolgsgeschichte des sportlichen Volkswagens ist seit dem Debüt des ersten Golf GTI im Jahr 1976 ungebrochen. Längst ist der GTI ein Kultobjekt und als eigenständige Marke etabliert. Grosse GTI-Geburtstage wurden seit jeher mit exklusiven Sondermodellen gefeiert. Diese Tradition setzt Volkswagen nun mit dem Golf GTI Edition 35 fort: Das stimmige Designkonzept verbindet klassische GTI-Elemente mit eigens

Ausstrahlung: Einen GTI erkennt man sofort. Sportliche Sitze sowie der kurze Schaltknauf sind typische Elemente.

Der Opel Corsa in der poppigen Variante Color Beast ist ein Auto für junge Pilotinnen oder Piloten. In der Ausführung 1.2 TwinPort mit 85 PS steht er in der Verkaufsliste ab 22 350 Franken. Und weil der Blitz auch Jubiläum feiert, kann

Sparsam: Der fröhliche Corsa kommt mit nur 5,3 Liter auf 100 Kilometer aus.

man den Flitzer um 2000 Franken günstiger bekommen. Das ist eine Überlegung wert, oder? www.opel.ch

Hingucker: Der in limitierter Stückzahl aufgelegte Subaru WRX STI Sauber F1 Team bringt 300 PS auf die Strasse. Das Design passt perfekt zu dem der Rennboliden.

für die Edition 35 kreierten Ausstattungsdetails. So erstrahlen nicht nur die vorderen Stossfänger in einem neuen Design, auch Exterieur- und Interieurausstattung weisen auf die Exklusivität des Sondermodells hin. Der Schriftzug 35 findet sich neben dem Kotflügel auch auf den Einstiegsleisten, den Kopfstützen und der Sitzmittelbahn wieder. Das detailbetonte Konzept wird zudem mit dem hochwertigen Metall-Schlüsselanhänger im Aktionsdesign gekrönt. Neben der individuellen Ausstattung verspricht auch die gegenüber dem Serienmodell von 210 auf 235 PS gesteigerte Leistung noch mehr Fahrspass. Seine Weltpremiere feierte der Golf GTI Edition 35 beim legendären GTI-Treffen am Wörthersee. Hier präsentierte sich der Volkswagen neben anderen bekannten GTI-Jubiläumsmodellen wie der Edition 20 und der Edition 30. Sowohl für alte GTI-Stammkäufer als auch für neue GTIInteressierte ist das Jubiläumsmodell ab sofort zu einem Basispreis von 43 700 Franken erhältlich. Die Markteinführung in der Schweiz startet im September 2011. Subaru Fahrspass pur bietet auch die Sonderserie Subaru WRX STI Sauber F1 Team von Premium-Partner Emil Frey AG. Die Boliden sind in der Teamfarbe Weiss erhältlich und streng auf nur 25 Exemplare limitiert. Dank einer nummerierten Sauber F1 Team Plakette im Fahrzeuginnern ist jedes Modell ein Unikat. Mit der achtfachen Bereifung sind Sie zudem für jede Jahreszeit gewappnet. Mit den hochwertigen Aluminiumfelgen von OZ


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RATGEBER

Fahrspass komplett im Rennsport-Design (OZ ist der offizielle Ausrüster von Sauber F1 Team) wird die Sonderserie zu dem heissen Tipp. Das bekommen Sie für 48 800 Franken. Technik 4-Zylinder-16V-LeichtmetallSubaru-Boxer, 2457 cm3, 300 PS, DOHC, 6-Gang-Sportgetriebe, max. Drehmoment 407 Nm bei 4000 U/min, 0 auf 100 km/h in nur 5,2 Sekunden, Symmetrical AWD. Ausstattung Sauber F1 Team Aussendesign, nummerierte Sauber F1 Team Plakette, vier Sommerräder mit OZ Racing Alufelgen 18 Zoll, vier Winterräder Pirelli mit STI Alufelgen 18 Zoll, Sauber F1 TeamFoto mit Rennbolide, gerahmt, signiert von Peter Sauber sowie ein offizielles Sauber F1 Team Cap. Das Sondermodell kann hier begutachtet und bestellt werden: Zürich Altstetten, Zürich Nord, Safenwil und Münchenstein.  www.volkswagen.ch 

www.emilfrey.ch

Chevrolet: Stimmt, Sie lesen richtig. Beim Captiva 100 Edition (bis zu sieben Plätze) kann man 10 270 Franken sparen. Es gibt nur 100 Exemplare.  www.chevrolet.ch

Seat: Der Ibiza 1.2 TSI SC Copa Style ist kein Auto für Langweiler. Wenn es um den Preis geht, wird jeder wach. Der Vorteil beim Kauf beträgt 3420 Franken.  www.seat.ch

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Komm zu Kia Beim Kia Soul Classic (1,6 Liter, 125 PS, CVVT) können Sie 2000 Franken sparen. Der Aktionspreis beträgt 20 550 Franken. Dafür bekommen Sie unter anderem ei-

Umwelt: Mit dem 1.6 CRDi (128 PS) ist man mit gut fünf Litern im Schnitt dabei.

nen der originellsten Crossover, sechs Airbags und sieben Jahre Garantie vom Werk.  www.kia.ch

Black&White Volkswagen: Haben Sie Lust auf ein Auto, das nicht jeder hat? Den Scirocco Team 2.0 TSI mit 210 PS kostet 45 250 Franken, statt 51 760 Franken.  www.volkswagen.ch

Honda: Bringen Sie sich mit dem Jazz in Stimmung. Entweder mit einem Leasing von 172 Franken im Monat oder mit 900 Franken Prämie.  www.honda.ch

Nur in limitierter Auflage gibt es für die Baureihen 116i und 118d von BMW die Edition Black&White ab 29 500 Franken. Viele Teile stammen aus den Baukästen der M-Abteilung. Das garantiert automobile Sportlichkeit. www.bmw.ch


Der Schweizer Fahrzeugmarkt

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Top Angebote I.B.A. Automobile AG | www.ib-automobile.ch | Tel 062 892 94 54

MERCEDES-BENZ CLS 63 AMG

AUDI RS5 Coupé 4.2FSI quattro

BMW 335i

1.InvK: Neuwagen Kilometer: 0 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: 06.2010 Kilometer: 3‘600 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: 07.2007 Kilometer: 41‘500 Km Innenfarbe: Braun Aussenfarbe: Weiss

Leistung: 525 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 159‘900.-

Leistung: 450 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 107‘900.-

PORSCHE Panamera Turbo 4.8 Leistung: 306 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 49‘900.-

1.InvK: 11.2010 Kilometer: 9‘900 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

Leistung: 540 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 199‘900.-

Auto-Jäger AG | www.autojaeger.ch | Tel 081 382 11 06

AUDI A4 Avant 2.0 TDI quattro

FORD Focus 2.5 Turbo RS

SKODA Octavia 2.0TDI Sw.Adv.4x4

TOYOTA Auris 1.6 Linea Sol

1.InvK: 12.2008 Kilometer: 59‘800 Km Innenfarbe: Anthrazit Aussenfarbe: Silber

1.InvK: 08.2009 Kilometer: 1‘700 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: Neuwagen Kilometer: 50 Km Innenfarbe: Anthrazit Aussenfarbe: Grau

1.InvK: 04.2007 Kilometer: 73‘000 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

Leistung: 170 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Diesel Preis: CHF 38‘800.-

Leistung: 305 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 47‘500.-

Leistung: 140 PS Getriebeart: A Treibstoff: Diesel Preis: CHF 40‘800.-

Leistung: 124 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 14‘800.-


Der Schweizer Fahrzeugmarkt

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Top Angebote www.corvettecenter.ch | Super-Nettopreise erfahren Sie nur persönlich in Bonstetten! keine Mail und Telefon Anfragen!

CHEVROLET Corvette 5.7 LS1 B

CHEVROLET Corvette 6.2

CHEVROLET Corvette GS 6.2

CHEVROLET Corvette ZR1

1.InvK: 07.1999 Kilometer: 65‘800 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Blau

1.InvK: 05.2008 Kilometer: 29‘000 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: Neuwagen Kilometer: 100 Km Innenfarbe: Blau Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: Neuwagen Kilometer: 100 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Orange

Leistung: 344 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 29‘900.-

Leistung: 437 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 68‘600.-

Leistung: 437 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 120‘630.-

Leistung: 647 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 190’710.-

Repcar GmbH | www.repcar-auto.ch | Tel 062 892 20 40

AUDI A3 Sportback 2.0T FSI

MERCEDES-BENZ E 63 AMG

VW Golf 2.0 TFSI GTI

PEUGEOT 207 1.6 HDI

1.InvK: 09.2004 Kilometer: 104‘280 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: 07.2006 Kilometer: 61‘240 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: 03.2006 Kilometer: 152‘420 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Rot

1.InvK: 10.2006 Kilometer: 101‘240 Km Innenfarbe: Schwarz Aussenfarbe: Grün

Leistung: 200 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 19‘800.-

Leistung: 515 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 69‘800.-

Leistung: 200 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 19’800.-

Leistung: 110 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Diesel Preis: CHF 14‘800.-

Garage Heinz Glättli | www.garage-glaettli.ch | 043 288 60 30

KIA Cee‘d Sporty Wagon 1.6

KIA Venga 1.6 CVVT Seven

SUBARU Impreza Wagon 2.0 D

SUBARU Legacy Station 2.0i

1.InvK: Neuwagen Kilometer: 100 Km Innenfarbe: Stoff Aussenfarbe: Weiss

1.InvK: Neuwagen Kilometer: 100 Km Innenfarbe: Stoff Aussenfarbe: Silber

1.InvK: 01.2011 Kilometer: 3‘000 Km Innenfarbe: Stoff Aussenfarbe: Schwarz

1.InvK: 07.2010 Kilometer: 5‘000 Km Innenfarbe: Stoff Aussenfarbe: Silber

Leistung: 125 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 29‘590.-

Leistung: 125 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 25‘927.-

Leistung: 150 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Diesel Preis: CHF 34’200.-

Leistung: 149 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 31‘700.-

Garage / Carrosserie Hunziker GmbH | www.garage-hunziker.com | Tel 032 396 31 81

FORD C-Max 1.6 Ti-VCT Carving

CHRYSLER Voyager 3.3 LE

FORD GrC-Max 1.6 SCTi Titanium

FORD Mondeo 2.0i Ghia

1.InvK: 11.2010 Kilometer: 4’000 Km Innenfarbe: Anthrazit Aussenfarbe: Grau

1.InvK: 10.2000 Kilometer: 115‘000 Km Innenfarbe: Beige Aussenfarbe: Grün

1.InvK: 01.2011 Kilometer: 4‘000 Km Innenfarbe: Anthrazit Aussenfarbe: Blau

1.InvK: 01.2001 Kilometer: 87‘000 Km Innenfarbe: Beige Aussenfarbe: Blau

Leistung: 125 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 26‘300.-

Leistung: 158 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 9‘900.-

Leistung: 150 PS Getriebeart: HS Treibstoff: Benzin Preis: CHF 36‘550.-

Leistung: 145 PS Getriebeart: A Treibstoff: Benzin Preis: CHF 8‘900.-


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EVENTS

RAID SUISSE-PARIS

Jaguar: Vorne ein C-Type 1953, dahinter ein XK 140 DHC aus dem Jahr 1956. Zwei Wagen, die Geschichte gemacht haben.

net wird, durch die liebliche Gegend der Ile-de-France in die mittelalterliche Stadt Senlis. Von dort wir das Ziel, der Flughafen von Le Bourget bei Paris, erreicht. Hier landete 1927 Lindbergh nach seiner AtlantikĂœberquerung und hier ist das grĂśsste und umfassendste Luftfahrtmuseum Europas

Dreirad BSA TW 3410: Das sehr originelle Fahrzeug wurde 1934 gebaut. Eine Seltenheit. Fotos: www.beyer-fotograďŹ e.de (3) und www.menzi-motorsportfotos.ch (2)

Mit dem Dreirad an die Seine VW 1300 LS, 1973: Dem Team kann man auf der Fahrt nach Paris nur viel Sonne wĂźnschen. Das Dach wird aber nur geschlossen, wenn es heftig regnet.

Der 21. RAID SUISSE-PARIS, die legendäre Oldtimerrallye von Basel nach Paris, startet am 18. August in der Messe Basel. Auf einer landschaftlich besonders reizvollen Strecke erreichen die Autos in drei Tagen die franzÜsische Hauptstadt. Spannend verspricht in diesem Jahr das Teilnehmerfeld zu werden. Derzeit ist das älteste Auto ein englischer Sunbeam 20/20 von 1925. Bereits sind mehr als 30 Marken vertreten, darunter Seltenheiten, wie der Barrows Special von 1955 und das Dreirad BSA von 1934. Sehr typisch: Ein Buick Super Eight von 1946, damals wie heute ein amerikanischer Traum. Neu am aktuellen RAID ist die Strecke. Von Basel durch die Weingebiete des Markgräerlandes, des Kaiserstuhl und des Elsass nach Strassburg. Von dort nach Lothringen zur barocken Abtei von Pontà -Mousson und weiter durch die unendlich weiten Ebenen der Champagne nach Reims. Der letzte Tag fßhrt das rollende Automuseum, als das der RAID oft bezeich-

CitroÍn BL LÊgère, 1951: Dieses Modell darf bei keiner Rallye fehlen. Die Passgiere reisen hier sehr bequem.

Alfa Romeo 6C 2500 SS Corsa, 1939: Ein Auto, das beim RAID immer mit Jubel und Beifall begrĂźsst wird.

zu besichtigen. Die Gesamtstrecke beträgt immerhin rund 900 Kilometer, fßr die Fahrer der Kategorie Sport sind es inklusiv einer Nachtetappe ßber 1000 Kilometer. Der RAID SUISSE-PARIS gehÜrt zu den grÜssten und traditionsreichsten Oldtimerrallyes Europas. Zugelassen sind Personenfahrzeuge bis und mit Jahrgang 1975. Wer Rallyefahren auf einem anderen Kontinent geniessen will, hat die MÜglichkeit, den zweiten AsianRAID zu fahren. Dies fernab jener Gegenden, die gerade in Mode sind und die viele bereits kennen. Der AsianRAID fßhrt durch Länder, die von herausragender SchÜnheit sind, die Sicherheit und jeden Komfort bieten. Die Strecke fßhrt ßber rund 3000 Kilometer von der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur, ßber Malacca, Singapur, Cameron Highland, Penang und Phuket nach Bangkok. Ausfßhrlich Informationen ßber Strecke, Prologe, Teams und wo Sie den RAID mit einer gefßhrten Carreise verfolgen kÜnnen, erfahren Sie rund um die Uhr im Internet. www.raid.ch

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AutoSprint 07/2011  

Auto-Magazin

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