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DIE ERSTE GRATIS AUTO-ZEITUNG DER SCHWEIZ

August 2012

WWW.AUTOSPRINT.CH

YOKOHAMA SCHWEIZ SUCHT EINE NEUE MISS

Auktion

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Reinhard Schmidlin hat für Sie Schnäppchen am Lager.

Zukunft

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Susan Docherty macht jetzt bei Chevrolet richtig Tempo.

Action-Wettbewerb

Erleben Sie das Emil Frey Racing-Team Jaguar kommt mit Schweizer Unterstützung im Motorsport wieder auf die Räder. Und Rolf Maritz, Gabriele Gardel, Fredy Barth und Lorenz Frey vom Emil Frey Racing Team, das unter dem Patronat von Walter Frey startet, lädt eine Leserin oder einen Leser zu einem Testtag oder einem Rennen ein. Wie Sie dabei sein können, lesen Sie auf

Neuheiten

ab Seite 4

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Peter Schmid setzt auf Seat, Musik, Shows und Design.

Oldtimer

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Rita Bianchi Tobler und Urs Tobler erfüllen Autoträume.

Peugeot-Report: Autofahren Neuer Firmensitz in Schlieren und attraktive Modelle in der Crossover-Klasse, die die Umwelt nachhaltig schonen, sowie

à la carte!

die Lancierung der wichtigen Baureihe 208 – bei Peugeot in der Schweiz gibt es viel zu tun. Dazu erklärt Fridolin Hefti,

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Direktor von Peugeot (Suisse) SA, was in der Zukunft von seiner Marke noch zu erwarten sein wird.


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Volvo Schweiz mit Rekord bei den Verkäufen

Blickpunkt

Formula Student

AMZ Racing setzt sich

Volvo Automobile Schweiz kann mit total 967 ausgelieferten Fahrzeugen auf einen erfolgreichen Juni zurückblicken. Es ist das beste Monatsresultat in der Geschichte von Volvo Schweiz. Der neue Volvo V40 wird neu mit ei-

England: Wegen eine Schadens am Getriebe musste das AMZ-Team auf den Gesamtsieg leider verzichten.

Volvo V40: In der kompakten Klasse ist der Schwede ein wichtiges Modell.

nem Einstiegspreis von 29 900 Franken im September eingeführt und auf Ende Jahr treffen wie angekündigt die ersten Volvo V60 Plug-in Hybrid in der Schweiz ein, die sich bereits vor Markteinführung einer grossen Nachfrage erfreuen und bereits Käufer gefunden haben. www.volvocars.ch

Traktion: Auch auf nasser Fahrbahn ist der umbrail gut zu beherrschen und lässt die Mitbewerber regelmässig hinter sich.

Das AMZ Racing Team ist erfolgreich in die Saison 2012 gestartet. Bei den ersten zwei Wettkämpfen in England und Österreich konnte das Schweizer Studenten-Team mit seinem neuen Fahrzeug umbrail Überlegen: In Österreich kam der umbrail auf Anhieb um den Gesamtsieg in der gemischten Klasse beim Autocross gegenüber 150 Verbrennerauf einen beachtlichen ersten Rang. und Elektrofahrzeuge kämpfen.

Verein Classic Bodensee

Award für Pflege der Tradition Die technologische und industrielle Kompetenz am Bodensee spiegelt sich in zahlreichen, attraktiven Museen. Der Verein Classic Bodensee hat für diese Institutionen eine Dachmarke aufgebaut. Dafür gab es den Award der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement. Stefan Vogler, Vorsitzender der Jury: „Zeppelin, Dornier und Saurer sind Namen, die eng mit der Industrie- und Verkehrsgeschichte der Bodensee-Region verbunden sind. Mit der Vision die Region als grösstes dezentrales Verkehrshaus Europas zu positionieren, startete die Sammlung autobau Erlebniswelt in Romanshorn, das Saurer Museum in Arbon und der Erlebnistag Arbon Classic 2010 einen gemeinsamen Marktauftritt. Die Initianten von Classic Bodensee überzeugen mit strategischem Geschick, Hartnäckigkeit und klarer thematischer Positionierung.“ www.classicbodensee.ch

Saurer Museum: Hier trifft sich Geschichte zu Wasser und auf der Strasse. Hinten der Raddampfer Hohentwiel.

Erlebniswelt autobau: Neben bekannten Boliden stehen Prototypen und Oldtimer. Immer sonntags ist Tag der offenen Tür.


Blickpunkt

Preisgeld: In der Kategorie Engineering Design wurde das Team aus Zürich und Luzern mit 1000 Euro ausgezeichnet.

Enthüllung: Im Windkanal-Gebäude von Peter Sauber in Hinwil wurde der neue Racer umbrail der Schweizer Studenten vor grossem Publikum präsentiert.

Mit einem zweiten Platz im Autocross (Qualifying) und dem dritten Platz im Skidpad (Test der Querbeschleunigung) sowie starken Leistungen in den statischen Disziplinen, lag der AMZ vor dem letzten Wettbewerb, dem Endurance (Rennen über 22 Kilometer mit Fahrer-

Online-Action

Enthüllung: Die schwarze Frau schleicht wie eine Katze an den verhüllten Wagen heran und löst die Knoten der Verpackung.

Entdecken Sie das Geheimnis der schwarzen Frau Niemand kennt ihren Namen und keiner weiss, woher sie kommt. Das Geheimnis der schwarzen Frau, die etwas mit einem Auto zu tun hat, ist ungelöst. Vielleicht wissen Sie mehr.

Sie einfach auf die Online-Adresse von AutoSprintCH. Links werden Sie einen Pfeil entdecken, der Sie zu einem Video führt, das die schwarze Frau in Aktion zeigt. Um welches Fahrzeug es sich unter dem weissen Tuch handelt, das haben wir schon herausgefunden, aber der Rest Wenn Sie die schwarze Frau bei ihrer bleibt im Dunkeln. Vielleicht ist es auch Arbeit beobachten wollen, dann klicken besser so. www.autosprint.ch

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AMAG RETAIL Buchs Dealer of the Year

an die Spitze

Bei der Formula Student UK, an der in diesem Jahr 110 Teams das erste Mal mit unterschiedlichen Antriebskonzepten in einer Klasse antraten, konnte umbrail die erste dynamische Disziplin für sich entscheiden und das Acceleration (75 Meter mit stehendem Start) im Nassen gewinnen. Auch im Acceleration Run-Off, bei dem die schnellsten sechs Fahrzeuge gegeneinander antraten, dominierte umbrail.

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wechsel), auf dem zweiten Gesamtrang. Aufgrund eines Defekts konnte umbrail das Endurance jedoch nicht beenden und verlor so die Chance auf den Gesamtsieg. Bei der Formula Student Austria in Spielberg, die nur zwei Tage nach dem ersten Wettkampf der Saison begann, konnte umbrail die starken Eindrücke bestätigen. Mit einem über Nacht gewechselten Getriebe dominierte der Schweizer Prototyp erneut das Acceleration und sorgte mit einer spektakulären Runde für den ersten Autocross-Sieg eines Elektrofahrzeugs in einer gemischten Klasse. Zudem konnte das von Ingenieur-Studenten der ETH Zürich und der Hochschule Luzern konstruierte Leichtgewicht (171 Kilo) die Juroren begeistern und erreichte den mit einem Preisgeld von 1000 Euro dotierten Sieg im Engineering Design. www.amzracing.ch.ch

Volkswagen zeichnete in der Schweiz zum ersten Mal den besten Händler aus. Die AMAG RETAIL Buchs gewinnt nebst dem Titel Dealer of the Year einen Check für einen Anlass im Wert von 10 000 Franken. Die AC Alu-Car Garagen AG in Stans er-

Siegerteam: Die Mitarbeiter der AMAG RETAIL Buchs machen ein Fass auf.

hält mit dem Titel Costumer First Dealer of the Year einen Check über 7000 Franken. Die AMAG RETAIL Buchs erfüllt alle Anforderungen in den Bereichen Marktausschöpfung, Kundenzufriedenheit, Zusammenarbeit, Verlässlichkeit sowie Markt- und Markenauftritt. Herzlichen Glückwunsch. www.amag.ch


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„Alle freuen sich auf die neue Miss“

Blickpunkt

Miss Yokohama

Die Wahl zur Miss Yokohama geht in diesem Jahr in die beachtliche elfte Runde. AutoSprintCH fragte Reto Wandfluh, CEO Yokohama Schweiz, nach dem Nutzen der Wahl für Kunden und Mitarbeiter. Welchen Gewinn hat Yokohama durch den Einsatz einer Miss? Die Miss Yokohama ist in der Regel an unseren Anlässen wie Auto-Salon Genf oder Auto Zürich dabei. Unsere Kunden können die Miss auch für Ihre Events, Autogrammstunden, Preisübergaben oder Moderationen buchen. Natürlich ist

Deborah sucht eine Nachfolgerin 2007: Reto Wandfluh und Nicole Sauter, die sich auf das Jahr als Miss freut.

die Wahl für unsere Kunden und Mitarbeiter ein Jahreshöhepunkt. Welche Voraussetzungen müssen die Kandidatinnen haben? Es ist von Vorteil, wenn sich die Damen

Mausefalle: Hier geht in diesem Jahr in Zürich die Wahl über die Bühne.

für die Autowelt interessieren. Ist der Sieg bei einer Wahl auch die Chance für eine Karriere? Die Missen lernen während dem Amtsjahr viele Leute an diversen Anlässen kennen. Sofern die Miss eine Karriere im Show- oder Modelbusiness starten möchte, sind diese Kontakte sicherlich behilflich. Eine ehemalige Miss Yokohama ist immer noch im Modelgeschäft tätig und lebt in New York. Wie bewerten Ihre Aussendienstangestellten die Wahl einer Miss Yokohama? Unsere Aussendienstangestellten schätzen den Anlass sehr. Sie haben so die Möglichkeit, ihre Kunden einzuladen und einen entspannten Abend in einem schönen Ambiente zu verbringen.

Am Samstag, 22. September 2012 ist es wieder soweit. Der japanische Reifenhersteller Yokohama lädt im Zürcher Club Mausefalle zur 11. Miss Yokohama Wahl und sucht die Nachfolgerin der amtierenden Deborah Vanzin.

2011: Deborah Vanzin bekommt Glückwünsche von Yvan Muller, der zu einem Kurzbesuch nach Zürich kam.

Junge Frauen, die älter als 18 Jahre sind, Benzin im Blut haben, den Führerschein besitzen und Lust haben, für 2008: Sabrina Beyeler ist stolz auf die vielen Punkte, die sie bekommen hat. ein Jahr im Rampenlicht zu Sie denkt gerne an die Wahl zurück. stehen, können sich ab sofort bei Yokohama bewerben. Neben dem Job als Markenbotschaf- das Amtsjahr kostenlos einen attraktiven terin, winken der Siegerin lukrative Prei- Mazda3 von der Franz AG in Zürich zur se. Yokohama stellt der neuen Miss für Verfügung, damit sie ihre Termine und Einladungen an die verschiedenen Events wahrnehmen kann. Die Gewinnerin erhält zudem ein Fotoshooting beim Star-Fotografen Thomas Buchwalder sowie weitere tolle Sachpreise. Die Kandidatinnen, wir zeigen Ihnen auf dieser Seite einige der Siegerinnen der vergangenen Jahre, treten am Samstag, 22. September 2012 in der Mausefalle im Herzen der 2006: Aleksandra Stankovic schrieb, dass sie in Stadt Zürich vor sicher ausverihrer Zeit als Miss nette Menschen getroffen hat kauftem Haus gegeneinander an. und dass sie jetzt glücklich mit ihrer Tochter ist.

2010: Veronika Miranda sieht man an, dass sie sich über das Ergebnis der Wahl und den fröhlich lackierten Opel Corsa OPC wirklich freut.

2009: Corinne Koch kann es kaum fassen, dass sie die Krone und einen neuen Suzuki Splash gewonnen hat.

In drei Durchgängen (Rennoverall, Jeans und Abendkleid) ermittelt eine fachkundige Jury dann die neue Miss Yokohama. Wer mitmachen will, sollte älter als 18 Jahre sein, einen gültigen Führerschein besitzen und jede Nacht von Autos träumen. Anmeldungen sind bis spätestens am 6. September 2012 bei Yokohama möglich. Nach Eingang Ihrer Anmeldung, bekommen Sie mit der nächsten Post alle Unterlagen für die Wahl. Für Informationen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an folgende Adresse: Yokohama (Suisse) SA, Miss Yokohama, La Maladaire 16, 1562 Corcelles/Payerne, Fax: 0041 26 662 40 01 oder auch via Mail info@yokohama.ch. www.yokohama.ch


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So viel kostet der Fiat 500L

Auto&Trend

Renault Twizy

Die Preise für den Fiat 500L stehen fest. Sie beginnen bei 20 900 Franken. Abzüglich einer Lancierungs-Promotion von 2000 Franken ist der Fiat 500L bereits ab 18 900 Franken erhältlich. www.fiat.ch Freude: Yves Allegro geniesst im Twizy die Schnuppertour und Thomas Bellucci aus Brasilien zeigt glücklich den Pokal seines Sieges des ATP-Turniers Gstaad.

Motorisierung: Für den Fiat 500L gibt es Aggregate mit 85, 95 oder 105 PS.

Coole Mode für Biker Harley-Davidson präsentiert die neue MotorClothes Summer Collection 2012. Perforationen, Belüftungsöffnungen sowie das Netzgewebe sorgen dafür, dass Biker immer cool bleiben. Luftig-leichte Textilien, attraktive Farben und zeitlose Schnitte bilden den Look, den Fans schätzen. www.harley-davidson.ch

Hingucker: Die Mode für Biker wurde speziell für jedes Wetter entwickelt.

Sondermodell Multivan Joy Basierend auf dem Multivan Startline bringt Volkswagen Nutzfahrzeuge ein Schweizer Sondermodell. Ob für die junge Familie, sportliche Aktivitäten oder Freizeitbeschäftigungen jeglicher Art ist

Summer für den Sommer Als Car-Sponsor unterstützte Renault das Tennis Open in Gstaad. Nebst den Matches auf Sand hatten die Besucher auch die Möglichkeit, Renaults Elektroflitzer Twizy kennenzulernen. Auch Nachwuchs-Chef Yves Allegro von Swiss Tennis gönnte sich eine Ausfahrt. Der Twizy ist derzeit Renaults Publikumsmagnet. „Das Interesse ist gross. Die Leute schauen sich das Fahrzeug genau an und es gibt viele positive Rückmeldungen“, sagt Luigi Cescato, Kommunikations-Attaché bei Renault Schweiz. Am Tennis Open in Gstaad trafen wir Yves Allegro, Nachwuchschef bei Swiss Tennis: „Der Wagen hat etwas von einem Ufo, sieht echt witzig aus. Auch die Flügeltüren gefallen mir.“ Wem der Stadtflitzer ohne Türen zu luftig ist, der kriegt

Praktisch: Den Twizy kann man zum Laden der Batterie an jede normale Steckdose anschliessen. Dauert etwa 3,5 Stunden.

auf Wunsch zwei Flügeltüren, allerdings ohne Seitenscheiben. Also eher ein Summer für den Sommer. Das Türkonzept sorgt dafür, dass man auch in engen Parklücken problemlos einund aussteigen kann. Da kommt ein biss-

chen Lamborghini-Feeling auf. Und wenn man mit dem Twizy durch Gstaad fährt, kann es der kleine Franzose noch in einer anderen Disziplin mit Lamborghini und Co. aufnehmen – man erntet mindestens genauso viel Aufmerksamkeit. Das Fahren im Twizy ist simpel und daher unbeschwert und frei. „Fühlt sich an wie ein Go-Kart oder ein Golf-Caddy“, meint Yves Allegro. Als Nachwuchschef bei Swiss Tennis kümmert er sich um den U10 bis U14 Nachwuchs. In dieser Funktion ist er oft unterwegs: „Etwa 50 000 Kilometer pro Jahr kommen so zusammen, meist lange Strecken. Ein Elektro-Auto kommt daher für mich noch nicht in Frage. Ökologisch sollte es aber schon sein. Das Konzept hat sicher Zukunft.“ Der Twizy schafft mit einer Akkuladung maximal 100 Kilometer, im Alltag schafft man um die 70. „Den Twizy darf man nicht mit einem Auto vergleichen. Es handelt sich um ein neues Mobilitätskonzept“, erklärt Luigi Cescato. Dieses Konzept gibt es in der Schweiz ab 9600 Franken. Hinzu kommen monatlich zwischen 59 und 86 Franken für die Miete der Batterie. Renault garantiert so einen immer voll funktionsfähigen Stromspeicher. Über 300 Twizys sind in der Schweiz bereits unterwegs. Der erste Schritt in die Zukunft ist getan. www.renault.ch

Wendig: Da der Twizy nur 1,24 Meter breit ist, kann man mit dem Elektroflitzer auch enge Passagen locker unter die Räder nehmen.

Sondermodell: Den VW Multivan Joy gibt es mit Allrad oder Frontantrieb.

der Multivan Joy vielseitig einsetzbar. Die Preise beginnen bei 34 900 Franken (2.0 www.volkswagen.ch TDI, 84 PS).

Fahrwerk: Die Experten von Renault Sport haben bei der Entwicklung der Technik mit ihren Erfahrungen geholfen.


Auto&Technik Fiat Punto TwinAir

Sechs Gänge und zwei Zylinder Der als Drei- und als Fünftürer erhältliche Punto hat kleinere Änderungen am Design erfahren. Die Fahrzeugfront verfügt jetzt zum Beispiel über in Wagenfarbe lackierte Stossfänger mit integrierten Blinkleuchten.

Frech: Das leicht veränderte Design passt zum kleinen Italiener. Die Preise beginnen für den Dreitürer bei 21 200 Franken (5türer ab 21 900 Franken).

Spartipps: Wer optimal unterwegs sein möchte, dem helfen die TomTom-Pfeile.

Neu im Programm ist das Zweizylinder-Turbotriebwerk Twinair. Der Zweizylindermotor ist ein Paradebeispiel für Downsizing. Als solches muss er sich auch im Fiat Punto nicht verstecken. Akustisch versucht er das erst gar nicht. Der Antrieb ist eine gelungene Synthese aus Umweltschutz und Fahrspass. Immerhin leistet der 875 Kubikzentimeter grosse Zweizylinder dank Turboeinsatz 85 PS bei 5500 Umdrehungen. Zusammen mit dem Drehmoment von 145 Nm und einem 6-Gang-Getriebe ergibt das einen durchaus temperamentvollen Antrieb, der sich nach Werksangaben mit einem Verbrauch von 4,2 Liter je 100 Kilometer begnügt. www.fiat.ch

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Das Design für den Opel Corsa ist echt frech Für Freunde des Blitz, die sich einen Corsa mit unverwechselbaren Designelementen wünschen, ergänzt Opel die Corsa Color Edition um das Linea-Paket Switched-Colors, das durch die schwarzen Streifen auf der Motorhaube, die sich bis zur Heckklappe fortsetzen, gekennzeichnet ist. Auf dem schwarz lackierten Dach erscheinen die Streifen in der Wagenfarbe. www.opel.ch

Auswahl: Das neue Design gibt es für den Opel Corsa mit drei oder fünf Türen. Das Basismodell (85 PS) gibt es ab 17 990 Franken.


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Alpenteam für GS Trophy Für das Alpenteam gehen die Schweizer Martin Anrig und Armin Schnyder sowie Wilfried Schmidtmayr aus Wien an die International BMW Motorrad GS Trophy in Südamerika. www.bmw-motorrad.ch

Wilfried Schmidtmayr, Armin Schnyder und Martin Anrig: Fit für Südamerika.

Peter Fahrni neuer Chef Peter Fahrni wurde zum neuen Managing Director der General Motors Suisse SA/Opel Suisse ernannt. Er übernimmt die Nachfolge von Adrian Brodbeck, der nach zweieinhalb Jahren in dieser Position jetzt

Peter Fahrni: Der neue Boss in Glattbrugg studierte an der Uni Bern.

eine neue Funktion in der europäischen Verkaufs- und Marketingorganisation www.opel.ch übernimmt.

Neuer Bulle von Renault Nach dem Clio R.S. bringt Renault nun auch den Megane R.S. in einer Version, die die Partnerschaft mit dem Formel-1-

Partner: Mark Webber und Sebastian Vettel mit dem Sondermodell (links).

Team Red Bull Racing würdigt. Die limitierte Serie Megane R.S. Red Bull RB7 gibt es in der in der Schweiz zu Preisen ab 40 300 Franken. Ausgeliefert wird im Oktober 2012. www.renault.ch

Auto&Design

Alfa Romeo Giulietta CarbonLine

Charme im Detail und attraktive Listenpreise Die beliebte Alfa Romeo Giulietta steht hinsichtlich Fahrfreude, Sicherheit, Komfort und Effizienz an der Spitze ihres Segments. Nun legt sie sich exklusiv für den Schweizer Markt einen aussergewöhnlichen Schmuck zu: die mit Kohlefasern bestückten Elemente des CarbonLine-Pakets. Dynamische Linien zählen seit jeher zu den Design-Stärken der Alfa Giulietta. Nach dem grossen Erfolg am diesjährigen Genfer Autosalon ist das CarbonLinePaket nun für alle Alfa Romeo GiuliettaVersionen im Handel erhältlich. Die eleganten Kohlefaser-Elemente des Pakets betonen sofort ins Auge fallende Merkmale der Karosserie und des Innenraums und unterstreichen damit den sportlichen Charakter der Giulietta. Guy Nelson, Brand Country Manager Alfa Romeo Schweiz: „Für die Autoindustrie ist Karbon das Material der Zukunft. Es ist leicht, stabil und von einer schlichten Eleganz. Die Kohlefaser bestückten Elemente heben die Schönheit der Giulietta optimal hervor und betonen die hochstehende Technologie des Fahrzeuges.“ Das exklusiv in der Schweiz erhältliche Paket passt zu allen Alfa Romeo Giulietta-Versionen und umfasst Heckspoiler, Schaltknauf, Seitenspiegelgehäuse sowie Einsätze am Armaturenbrett. Zur Einführung sind die Tuningteile für 1450 Franken (anstatt 2650 Franken) erhältlich – inklusive Vorbereitung und Montage. Das ist ein Wort. Und noch eine gute Nachricht für Schweizer Alfaristi: Alfa Romeo senkt die Listenpreise der Modelle Giulietta und MiTo, je nach Version, zwischen sechs Innenraum: Einsätze am Armaturenbrett und zehn Prozent. Im Mittel sind es rund und der kurze Schaltknauf sind aus Karbon acht Prozent. Mit dieser Senkung reagiert gefertigt. Das ergibt ein sportliches Flair. die Marke auf die grosse Stabilität des Wechselkurses zwischen Schweizer Franken und dem Euro. Nebst dieser Preisanpassung profitieren Alfa-Kunden von modellabhängigen Cash-Boni von 2000 bis 2400 Franken oder einem 3.9 Prozent- Leasing mit einer Laufzeit bis zu vier Jahren. www.alfaromeo.ch

Sonderpreis: Wer sich schnell zum Kauf des Zubehörs aus Karbon entschliesst, kann vom Einführungsrabatt gut profitieren. Interessant sind auch die neuen Listenpreise, die jetzt angeboten werden.

Karosserie: Die Seitenspiegel-Gehäuse sowie der Spoiler am Heck sind optisch an der Maserung des Karbons erkennbar.


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10 www.autosprint.ch Auto&Umwelt Spar-Meister wird gesucht An der ECO4YOU-Challenge 2012 von Opel, TCS und Michelin können alle 17- bis 22jährigen teilnehmen. 16 Jugendliche gewinnen einen zweitägigen Fahrkurs. Die vier Besten besuchen die Fahrschule gratis. www.eco4you.ch

Testwagen: Alle Fahrten werden mit baugleichen Opel Corsa durchgeführt.

Ernst-Jan ist Trucker-King In einem Herzschlag-Finale setzte sich Ernst-Jan Nyffeler beim Schweizer Young European Truck Driver-Finale in Interlaken gegen Michael Wittwer durch

Geschafft: Sieger Ernst-Jan Nyffeler aus Huttwil startet in Schweden für die Schweiz.

und wird die Schweiz am europäischen Finale in Södertälje vertreten. Dabei hat er die Chance, eine neue Scania-Sattelzugmaschine im Wert von rund 150 000 Franken zu gewinnen. www.scania.ch

35 Fisker Karma in der Schweiz Erfolg im Stillen. Immerhin 35 Exemplare der viertürigen Limousine Fisker Karma sind in der Schweiz täglich unterwegs. Weltweit wurden bisher über 1000 Fahrzeuge verkauft. www.fisker-automobile.com

Saubermann: Der Fisker Karma bringt es auf Emissionen von nur 53 g/km CO2.

Ford ECOnetic

Sparen beim Fahren Ford hat es sich zum Ziel gesetzt, in puncto energieeffiziente Antriebe eine führende Rolle zu übernehmen. Den ECOnetic-Technologien kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu: Sie kennzeichnen jene Fahrzeuge einer Modellreihe, die die treibstoffsparendsten Antriebsstränge und Technologien in sich vereinen. Konkret werden EcoBoost-Benzinerund Duratorq TDCi-Dieselmotoren mit verbrauchssenkenden ECOnetic-Technologien kombiniert. Lassen Sie sich vom Garagisten Prämien und Sonderleistungen erklären. So sparen Sie beim Fahren. Eine der jüngsten Entwicklungen ist der Ford Focus mit 1.0 Liter EcoBoostMotor – ein Dreizylinder-Triebwerk, das erst kürzlich zum Internationalen Motor des Jahres 2012 gekürt worden ist und künftig einen Grossteil der Modelle der Marke antreiben wird. Der Einliter-Motor ist im Focus in den Leistungsstufen 100 und 125 PS erhältlich und erreicht CO2Emissionswerte von 109 beziehungsweise 114 Gramm pro Kilometer. Das Aggregat wird auch für den Ford B-MAX, C-MAX und Grand C-MAX demnächst zu haben sein. Die Preise für den Focus beginnen bei 24 400 Franken. Die emissionsärmsten Fahrzeuge unter dem ECOnetic Label sind bei den Dieselaggregaten der Fiesta ECOnetic (87 g/km CO2) sowie der Focus ECOnetic (88 g/km CO2), der Mondeo ECOnetic (114 g/km CO2) sowie bei den Nutzfahrzeugen der Transit ECOnetic (178 g/km CO2). Ford Fiesta ECOnetic Er ist das Modell mit dem niedrigsten Treibstoffverbrauch und den geringsten CO2-Emissionen, das jemals bei Ford vom Band gelaufen ist. Für das sparsame, trotzdem aber kraftvolle Vorwärtskommen sorgt der effiziente 1,6-Liter-Duratorq-TDCiDieselmotor mit 95 PS und 205 Newtonmeter Drehmoment, der sich im Schnitt mit 3,3 Liter Diesel begnügt und somit nur 87 Gramm CO2 pro Kilometer in die Umwelt entlässt. Zur Serienausrüstung zählen StartStopp-System, Front-/Seiten-Airbags für Fahrer und Beifahrer, Knie-Airbag für den Fahrer, elektrische Fensterheber vorn, ein Bordcomputer, Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer und ein vollwertiges

Fiesta ECOnetic: In der dreitürigen Version geht der Benjamin ab 22 350 Franken (Listenpreis ohne Prämien) an den Start.

Focus ECOnetic: Wird ab Herbst in der Schweiz ab 29 690 Franken (Listenpreis ohne Prämien) verfügbar sein.

Mondeo ECOnetic: Die geräumige Limousine steht ab 37 300 Franken (Listenpreis ohne Prämien) vor der Tür.

Transit ECOnetic: Beide Varianten setzen auf rollwiderstandsoptimierte Eco-Reifen. Den FT280 gibt es ab 34 650 Franken, der FT350 ist 44 900 Franken zu haben (jeweils ohne Mehrwertsteuer).

Ersatzrad. Diese Ausrüstung sollten Sie bei Ihrer Kalkulation berücksichtigen. Ford Focus ECOnetic Er ist das abgasärmste und sparsamste Modell innerhalb der Focus-Familie. Sein 1,6-Liter Duratorq TDCi verbraucht gerade mal 3,4 Liter Diesel auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoss von lediglich 88 Gramm pro Kilometer entspricht. Das ist in dieser Klasse der Massstab für alle Mitbewerber. Dabei profitiert der Kompakte vom umfangreichen ECOnetic-TechnologieAngebot, das unter anderem das automatische Start-Stopp-System, den variablen Kühlerlufteinlass, das Fahrer-Informationssystem Eco Mode, die Schaltempfehlungsanzeige und eine modifizierte Getriebe-Übersetzung beinhaltet. Der Focus ECOnetic wird im Herbst in der Schweiz zu 29 690 Franken (Listenpreis ohne Prämien) verfügbar sein. Ford Mondeo ECOnetic Neben dem serienmässig installierten Start-StoppSystem fahren im Ford Mondeo ECOnetic eine Vielzahl innovativer Technologien zur Senkung von Verbrauch und Emissionen mit. Das sind ein Energie-Rückge-

winnungssystem, das Infosystem ECOMode, die Schaltempfehlungsanzeige, ein variabler Kühllufteinlass, Leichtlaufreifen sowie spezielle Schmierstoffe zur Verringerung der Reibungswiderstände in Motor und Getriebe. Beim Ford Mondeo ECOnetic ermöglicht das Paket die Senkung der CO2-Emissionen auf 114 g/km. Ford Transit ECOnetic Als Antrieb dient die neue Generation des Duratorq TDCi mit 2,2 Liter Hubraum (Euro-5). Der 100 PS starke Transit ECOnetic FT280 mit kurzem Radstand (2,93 Meter) und Normaldach (Innenhöhe: 1,43 Meter) hat im Vergleich zum Vorgänger einen 8,5 Prozent niedrigeren Verbrauch und entsprechend geringem Kohlendioxid-Ausstoss. Dabei sinkt der Verbrauch in Kombination mit dem deaktivierbaren 110-km/hGeschwindigkeitsbegrenzer auf 6,7 Liter (178 g/km CO2). Der 125 PS starke ECOnetic FT350 mit langem Radstand (3,75 Meter) und mittelhohem Dach (Innenhöhe: 1,74 Meter) kommt auf 189 g/km CO2. Der Verbrauch liegt im Schnitt bei 7,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer Fahrstrecke. www.ford.ch


Auto&Budget Dacia Dokker

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Monti mit Mercedes Wenn ein Actros 2641 K 6x4 mit einem Manitou Teleskoplader auf der Wechselpritsche und zwei Anhängern anrollt, wissen alle: Der Zirkus kommt in die Stadt. Der 26 Meter lange Zug Vielseitig: Der Dacia Dokker kann sowohl als Familienauto oder auch als Transporter eingesetzt werden. Fünf Personen oder jede Menge Transportgut haben im Van Platz.

Dumping mit Dokker Mit dem Dokker erweitert Dacia seine Produktpalette um einen Hochdachkombi für Familie, Freizeit und Beruf. Das neue Modell ist ab Dezember zum Dumping-Preis von von etwa 12 000 Franken erhältlich. Damit ist er nicht nur das günstigste Fahrzeug seiner Klasse, sondern der Dokker bietet mit 800 Litern auch das grösste Kofferraumvolumen im Segment. Auch

die Ladelänge von 1164 Millimetern ist Rekord im Wettbewerbsumfeld. Der Dacia Dokker ist 4,36 Meter lang und 1,81 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,81 Meter. Hinten finden sich zwei asymmetrische Hecktüren, an der Seite eine (Basismodell) oder zwei Schiebetüren mit einer Öffnungsbreite von 70,3 Zentimetern. Zusätzlich kann die Rückbank senkrecht gegen die Vordersitze geklappt werden. Dann steigt das Gepäckraumvo-

Tradition: Johannes Muntwyler (unten), Direktor und Inhaber, setzt seit Jahren Mercedes als Zugfahrzeuge ein.

Produktion: Viele Teile im Dokker stammen aus dem Baukasten. Das senkt die Kosten.

lumen des Rumänen auf bis zu 3000 Liter bei einer Ladelänge von 1,57 Metern. Zum Marktstart gibt es einen 1,6-LiterBenziner mit 83 PS und zwei Common-RailTurbodiesel mit jeweils 1,5 Liter Hubraum und 75 PS oder 90 PS. Im Frühjahr folgt ein 115 PS Turbobenziner. www.dacia.ch

gehört zum traditionsreichen Circus Monti, der seit 1985 durch die Schweiz tourt. Daten im Internet. www.mercedes-benz.ch www.circus-monti.ch


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12 www.autosprint.ch Auto&Lifestyle Sport, Musik und eine neue Fernseh-Show Bereits zum 9. Mal hat Seat in diesem Jahr als Hauptsponsor das Beach Volleyball Grand Slam Turnier in Gstaad unterstützt. Eine willkommene Gelegenheit für die Botschafter der Marke, Bilanz zu ziehen und Aktivitäten zu diskutieren. Neu dabei ist Miriam Rickli, die sich

Seat Mii

Kleiner Spanier gross in Mode

Beach-Volleyball: Seat unterstützt das Nationalteam und deren Junioren.

als Wetterfee und Moderatorin im Lokalfernsehen einen Namen gemacht hat. Seit kurzem ist sie als Moderatorin für die Show des SRF wild@seven mit einem gelben Seat Mii unterwegs. Als Seat-Ambassadrice kann Miriam auch Miriam Rickli: Für ihre neue Show plant sie den Start bei einem Rennen mit Stock-Cars in Ungarn.

Sitzprobe: Der von den sehr straff gepolsterten Sitzen in Sportwagen nicht gerade verwöhnte Fredy Barth fühlte sich im Seat Mii sehr schnell wohl: „Sie geben guten Halt nach allen Seiten. Für einen Wagen dieser Klasse ist das einen Pluspunkt wert.“

nach ihrem Feierabend weiter auf ein Fahrzeug aus der Seat-Familie zählen. Ein neuer Seat Ibiza SC FR begleitet Rickli ausserhalb ihrer Arbeitszeit. In die nächste Runde geht auch die Seat Music Session, die von Phil Dankner präAusstattung: Der Seat Mii unterscheidet sich kaum von seinen Brüdern Up! (VW) und Citigo (Skoda). Das Portable Infotainment System (Bild rechts) kann auch ausserhalb des Wagens eingesetzt werden. Als Option gibt es ein Panorama-Ausstell-Schiebedach.

Seat bietet mit dem Mii eine wirklich flotte Kleinwagenreihe für die Stadt an. Das Besondere: In den Modellen steckt mit dem Seat Portable System eine Multimedia-Technik, die es in sich hat. Der Mii kommt in drei Modellen. Der Mii Ecomotive gehört zu den umweltfreundlichsten Fahrzeugen seiner Klasse. Der Mii Reference glänzt mit praktischen Details und individuellen Optionen. Beim Mii Style legt die Marke besonders viel Wert auf optische Extras und zusätzlichen Komfort. Allen drei Modellen gemein ist das Portable System. Diese technische Innovation verschmilzt Navigationssystem und Telefonfreisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung und Bordcomputer. Das System kann zudem auch ausserhalb des Mii genutzt werden, zum Beispiel auf dem Fahrrad oder zu Fuss. Für AutoSprintCH ist Fredy Barth kurz vor der Premiere des von ihm geführten und durch die Hilfe von Walter Frey wiederbelebten Teams Emil Frey Racing auf Schnupperfahrt gegangen. Sein erster Eindruck: „Es ist echt beeindruckend, wie munter man mit Hilfe des 3-ZylinderMotors des Mii, der entweder 60 oder 75 PS leistet, durch die Gänge schalten kann. Und ein so perfektes und originelles Informations-System hatte ich in dem kleinen Spanier nicht erwartet. Kann mir gut vorstellen, dass der Wagen schnell in Mode kommen wird.“ Darauf setzt auch der Importeur aus Schinznach-Bad. Der neue Markenchef Peter Schmid: „Der Mii ist ein absolut junges Auto. Demnächst wird es das optisch getunte Modell FR Line in knalligen Farben geben. Das ist Lebensfreude pur auf vier Rädern, getreu unserem Motto: All das, was wir wissen, ist all das, was Sie fühlen. Wir geben Design eine Bedeutung. Wir erwecken Technologie zum Leben. Wir nennen es Enjoyneering. Wir sind Seat.“ Die Preise für den Seat Mii beginnen bei 13 950 Franken netto für Dreitürer mit 60 PS, 15 100 Franken werden für 15 PS mehr fällig. www.seat.ch

Seat Music Session: Wie in einem Club sitzen die Musiker mitten im Publikum.

sentiert wird. Peter Schmid: „Der Event ist eine ideale Plattform, damit Kunden die Markenwerte vor Ort live erleben können.“ Tourneestart ist am 16. Oktober in der Zuger Chollerhalle.

Prototyp: Der neue Seat Mii FR Line. Alle Teile der Karosserie sind in einer Farbe lackiert. Dazu gibt es schwarze Dekostreifen, breite Felgen und einen tief gezogenen Spoiler an der Front. Das kommt an.


Auto&Lifestyle

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Das Who is Who der Botschafter, die für Seat unterwegs sind ... Voll-LED-Leuchten: Zum ersten Mal sind in der Kompakt-Klasse diese Scheinwerfer mit ihrer hohen Lichtstärke verfügbar.

Seat Leon

Neuer Sparer in seiner Klasse Leichter, kürzer, geiziger: Seat hat den Leon von Grund auf neu entwickelt. Die Motoren werden um bis zu 22 Prozent sparsamer.

Generation des Leon rund fünf Zentimeter kürzer als sein Vorgänger, dennoch ist der Radstand um fast sechs Zentimeter gewachsen, was den Platz im Innern und im Gepäckteil vergrössert. Der Kofferraum wächst von 340 auf 380 Liter. Das Gewicht konnte dank des Einsatzes von Leichtbaumaterialien um bis zu 90 Kilogramm reduziert werden.

Die kleinste Diesel-Variante mit 105 PS verbraucht nur noch 3,8 Liter auf 100 Kilometer. Die Markteinführung des Fünftürers erfolgt in der Schweiz Ende November 2012. Später soll er mit weiteren Modellen zu einer ganzen Familie heranwachsen. Innenausstattung: Seat wird ein ganzes Sortiment Mit 4,26 Meter ist die dritte

an Infotainment-Lösungen zum Start anbieten.

Hinter jedem Namen steht eine Lebengeschichte und die Leidenschaft für Seat. Für die Marke, für die Modelle, für die Lebensfreude. Lassen Sie sich überraschen, wer alles dabei ist: Anatole Taubman (Internationaler Schauspieler), Christa Rigozzi (Model, Moderatorin, Miss Schweiz 2006), Sabina Schneebeli (Schauspielerin), Christina Surer (Rennfahrerin, Moderatorin und Model), Börni (Sängerin), Björn Hering (Produzent und Moderator), Fredy Barth (Rennfahrer in der WTCC und Teamchef Emil Frey Racing), Sabrina Guilloud (Model, Moderatorin und Vize-Miss Schweiz 2010), Myron (Basler Pop-Duo Manuel Gut und Chris Haffner) und Miriam Rickli (Moderatorin, beachten Sie bitte die Seite 12, rechts). Wann und wo Sie einen der hier genannten Prominenten erleben können, erfahren Sie rechtzeitig in AutoSprintCH Online oder in der Zeitung.

Ambassadricen und Ambassadoren (von links nach rechts): Fredy Barth, Sabrina Guilloud, Börni, Anatole Taubman, Manuel Gut, Chris Haffner, Miriam Rickli, Sabina Schneebeli und Christina Surer. Nicht alle in der Zusammenstellung oben aufgeführten Botschafterinnen und Botschafter konnten beim Treffen in Gstaad dabei sein.

Peter Schmid, Markenchef Seat Schweiz

„2,8% Marktanteil ist unser Ziel“ Der eine geht, der andere kommt. Neuer Markenchef von Seat Schweiz ist Peter Schmid, der Ronald Ziegler ablöst. Ronald Ziegler wird sich in Zukunft neuen Aufgaben innerhalb der AMAG widmen. Anlässlich des Beach Volleyball Grand Slam Turniers in Gstaad gab Peter Schmid einen Überblick über die aktuelle Situation der Marke und was in Zukunft zu erwarten sein wird. Die wichtigsten Schwerpunkte in einer Zusammenfassung: Marktanteil Im vergangenen Jahr konnte mit 8314 verkauften Neuwagen (plus sieben Prozent gegenüber 2010) ein neuer Volumenrekord verzeichnet werden. Peter Schmid: „Damit konnten wir einen Marktanteil von 2,6 Prozent erreichen. Sogar die Verkäufe unserer EcomotiveVersionen stiegen um 21 Prozent. Die Modelle Alhambra und Ibiza konnte sich in ihren Klassen deutlich verbessern.“ Ziel 2012 Angestrebt wirtd der Verkauf von 8000 Einheiten aller Modellreihen. Das entspricht einem Marktanteil von 2,8 Prozent. Peter Schmid: „Das sollte

Nachfolger: Peter Schmid (links) folgt als Markenchef Seat Schweiz Ronald Ziegler. In Gstaad trafen sie sich mit Ambassadricen und Ambassadoren beim diesjährigen Beach-Volleyball Grand Slam Turnier.

mit den neuen Modellen keine Utopie sein. Der New Ibiza und der neue Mii werden uns sicher dabei helfen. Im November folgt eine Erdgas-Version dieser Reihe sowie der Ibiza Cupra. Bereits ab September wird es den Exeo und Exeo ST mit Ecomotive-Technik geben. Später im Jahr kommt dann auch der neue Leon, von dem wir eine deutliche Belebung erwarten.“ Das alles wird mit Kampagnen mit hellen und freundlichen Farben unter-

stützt, die eine hohe Wiedererkennbarkeit haben und Lebensfreude vermitteln. Myclimate Alle Ambassadricen und Ambassadoren fahren CO2 neutral. Ibiza E-Ecomotive und Ibiza ST sind ein Autoleben lang CO2 neutral auf der Strasse. Dienstwagen von Seat und Flottenkunden fahren das erste Betriebsjahr CO2 neutral. Die Sondermodelle R-Evolution fahren im ersten Betriebsjahr mit den selben Vorgaben. Bis heute wurden

immerhin rund 18 000 Tonnen CO2 kompensiert. Peter Schmid: „Das entspricht 4440 Flügen von Zürich nach Los Angeles und zurück.“ Sponsoring Seat wird in der Schweiz weiter in den Bereichen Sport, Media, People und Kultur aktiv sein. Peter Schmid: „Wir legen Wert auf langjährige People Sponsoring Engagements, bei denen die Ambassadricen und Ambassadoren die Markenwerte perfekt verkörpern können. Sie geben Seat Schweiz ein Gesicht, mit dem sich die Kunden identifizieren können.“ Vision 2015 Seat möchte einen Martktanteil von 3,6 Prozent erreichen. Das bedeutet, dass rund 10 000 Fahrzeuge verkauft werden müssen. Eine Zielvorgabe, die nicht aus der Luft gegriffen ist, denn 22 Partner von Seat Schweiz haben schon einen Marktanteil von über drei Prozent, neun Partner liegen bei vier und ein Partner hat bereits mehr als fünf Prozent erreicht. Peter Schmid: „Wir wollen im rückläufigen Markt weiter wachsen. Unser Leitspruch Emotionen rauf und Emissionen runter hat nach wie vor Gültigkeit.“


AUGUST 2012

14 www.autosprint.ch Auto&Alltag Viel Spass und wenig Abgase im Skoda-Mini

Skoda Fabia GreenLine TDI

Grün ins Grüne

Technisch sind sie alle gleich, die Kleinen aus dem Volkswagen-Konzern mit den Namen Up! (Volkswagen), Mii (Seat, beachten Sie Seite 12) und Citigo (Skoda). Sie unterscheiden sich im Wesentlichen an der Front und beim Preis. Mit dem Slogan Simply clever verbuchen Autos von Skoda grosse Erfolge, die ihre Käufer als preis- aber nicht als modebewusst outen. Käufer, die sogar so clever sind, das etwas altbackene Design für

Cityflitzer: Der neue Skoda Citigo sieht sehr unternehmungslustig aus. Durch die hohe Heckklappe lassen sich alle Einkäufe leicht verstauen.

das Bewusstsein zu akzeptieren, VWTechnik zum Tiefpreis zu erhalten. Wählt man unter den drei Ausstattungslinien (Active, Ambition, Elegance) die teuerste und dann auch gleich noch mit dem stärkeren der beiden so nett knurrenden Ein-Liter-Dreizylinder Benziner mit 75 PS statt 60 PS, so landet man beim Fünftürer bei 19 660 Franken netto. Dafür

Übersichtlich: Wie beim Fabia sind im Citigo ebenfalls helle Farben Trumpf.

erhält man ein Auto, das viele Bestwerte auf sich vereinigt. So verbraucht die Version Green Tec mit dem Start-Stopp-System, rollwiderstands-armen Reifen und tiefer gelegter Karosserie mit dem 60-PSMotor (ab 18 860 Franken netto) im Schnitt auf 100 Kilometer nur 4,1 Liter (95 g/km CO2). Das ist ein guter Wert. www.volkswagen.ch www.seat.ch, www.skoda.ch

Modelle: Den Skoda Fabia GreenLine gibt es als Limousine oder Kombi. Die Preise beginnen bei 24 370 Franken. Die Motoren mit drei Zylindern leisten 75 PS. Jede Reihe hat eine GreenLine-Version.

Der Umweltgedanke ist inzwischen wohl bei allen Herstellern angekommen. Elektroantrieb und Hybrid sind gross in Mode. Einen klassischen Sparer ohne derlei teure Technik baut Skoda mit dem Fabia GreenLine. Philipp Aeberli wollte es genau wissen.

passt in fast jede Parklücke und bietet päck finden ebenfalls Platz. Dank dem tiefen Verbrauch schafft man um die 1000 gute Übersicht. Raus aus der Stadt, ab ins Grüne. Kilometer mit einem Tank. Lange Reisen Auch wenn man’s ihm vielleicht nicht zu- sind damit kein Problem. Mit einem knackigeren Getriebe und traut, da beginnt der GreenLine erst richtig zu funktionieren. Bei gemütlicher Au- etwas Feinabstimmung am Turbolader tobahnfahrt pendelt sich der Verbrauch hat der GreenLine also durchaus Potenbei etwa vier Litern ein, auf Landstrassen tial zum Allround-Sparer. Wer eine flotte lässt sich gut auch eine drei vor dem Rennsemmel erwartet, ist natürlich am Komma realisieren. Dabei reist man ruhig falschen Ort, doch etwas Verzicht gehört Wenig Gewicht, kleiner Motor, Leicht- und komfortabel. Vier Personen samt Ge- nun mal zum Sparen. www.skoda.ch laufreifen, Bremsenergie-Rückgewinnung und verbesserte Aerodynamik. Mit klassischen Zutaten trimmt Skoda den Fabia zum Sparmodell. Eine vernünftige Massnahme in Zeiten von CO2-Abgabe und Klimaerwärmung. Als Resultat nennen die Tschechen einen Durchschnittsverbrauch von 3,4 Litern auf 100 Kilometer. Die Frage drängt sich auf: Schafft man das im Alltag? Und Aerodynamik: Der Spoiler am Heck, Tieferlegung und Verkleidungen am Unterboden machen den Skoda Fabia messbar windschlüpfriger. Die schon ab Werk montierten vor allem – wie schafft man das? neuen speziell konstruierten Leichtlauf-Reifen helfen spürbar beim Sparen. Der 1.2 TDI stemmt immerhin 180 Nm Drehmoment. Für die knapp 1200 Kilo des kleinen Fabia ist das in den meisten Alltagssituationen allemal genug. Allerdings braucht er einen Moment, bis er die Kraft entfaltet, das Turboloch ist deutlich zu spüren. Zusammen mit dem weit gespreizten Fünfganggetriebe fällt es oft schwer, den Fabia im Drehzahlkeller zu halten, was den Verbrauch naturgemäss nach oben treibt. Eine 6-Gang-Handschaltung oder gar ein 7-Gang DSG wäre hier sicherlich die bessere Wahl, steht aber nicht im Angebot. Ansonsten macht sich der Fabia sehr gut als Stadtflitzer. Die Lenkung lässt ihn einen Tick unhandlicher wirken, als er Wohnlich: Der Innenraum des Skoda Fabia Greenline ist in angenehmen Farben und tatsächlich ist. Doch der kleine Sparer pflegeleichten Materialien gestaltet. Die Sitze geben nach allen Seiten guten Halt.


Events

Erdgas-Roadshow

Tanken Sie Zukunft in Bubendorf Fiat: Die Italiener haben gleich in mehreren Reihen Fahrzeuge, die mit Erdgas betrieben werden können. Dazu gehören der Fiat 500 TwinAir erdgas turbo, der Punto (oben) sowie der Doblò Natural Power. Diese Wagen sehen Sie auch am 50jährigen Jubiläum der GVM am 1. September in der Talstrasse, Arlesheim.

Bei der Landi-Tankstelle in 4416 Bubendorf in der Grüningenstrasse 3 rollt vom 17. bis 19. August 2012 die Zukunft an die Zapfsäule. Der Grund: Die Erdgas-Roadshow macht Halt und Sie haben die Möglichkeit, neue Modelle bekannter Marken, die mit Erdgas als Treibstoff gefahren werden können, ausführlich zu testen.

Mercedes-Benz: Die E-Klasse ist eines der wenigen Modelle der Marke, die auch mit Erdgas gefahren werden können.

In Zusammenarbeit mit der GVM Gasverbund Mittelland AG, Arlesheim stehen folgende Fahrzeuge am Freitag von 10 bis 19 Uhr, sowie am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr für Sie bereit: Fiat 500 TwinAir erdgas turbo, Fiat Punto und Doblò Natural Power, Mercedes E-KLasse

200 NGT, Opel Combo 1.4 CNG und Zafira Tourer, VW Passat 1.4 sowie der Caddy Maxi Ecofuel. Wichtig ist, dass Sie im Besitz eines gültigen Fahrausweises sind Wenn Sie Fragen zu den einzelnen Fahrzeugen haben, geben Ihnen Experten gerne ausführlich Auskunft. Bevor Sie starten, sollten Sie sich diese Fakten durch den Kopf gehen lassen:

Opel: Den Combo 1.4 CNG gibt es als Bus oder Transporter. Wo die Flaschen für das Erdgas beim Zafira Tourer eingebaut sind, können Sie auf dem Röntgenbild sehen. Der Platz für die Passagiere bleibt erhalten.

Volkswagen: Der Caddy Maxi Ecofuel ist ein Van, der viel Platz bietet. Vielfahrer sitzen im Passat 1.4 Ecofuel richtig (unten). Ende Jahr kommt der Kleinwagen Up! in einer Erdgasversion auch in die Schweiz.

Erdgas-Biogas schont die Umwelt 40 Prozent weniger CO2, mindestens zehn Prozent CO2-neutrales Biogas im Schweizer Erdgasnetz, kein Feinstaub und 95 Prozent weniger Schadstoffe. Erdgas-Biogas schont Ihr Budget 30 Prozent günstiger als Benzin, Subventionen von mindestens 1000 Franken in der Nordwestschweiz sowie im Mittelland beim Kauf eines Erdgas-Autos und kantonale Vergünstigungen auf die Motorfahrzeugsteuer. Erdgas-Biogas hat Zukunft Mittlerweils gibt es es mehr als 130 Tankstellen in der Schweiz und neun bekannte Automarken bieten serienmässig Erdgasfahrzeuge an. Einige Navigationsysteme haben bereits Hinweise auf Erdgastankstellen gespeichert und Erdgas-App‘s für iPhone und Android-Handy sind gefragt. In der Schweiz ist Erdgas als Treibstoff erst seit Anfang der siebziger Jahre verfügbar. Die Technik ist ausgereift und der Fahrzeugbestand nimmt rasant zu. Weltweit sind mehr als 14 Millionen Erdgasfahrzeuge in Betrieb. In Italien gibt es Erdgasfahrzeuge seit 1920, heute sind dort über 800 000 Fahrzeuge in Betrieb. Von Maler- oder Taxibetrieben über Bus- und Abfallsammel-Unternehmen bis hin zur Schweizerischen Post, TNT, DHL oder Swisscom: Viele Firmen setzen auf Erdgasfahrzeuge. Neben den bekannten Vorteilen punkto Ökologie, Ökonomie und Alltagstauglichkeit machen Erdgasfahrzeuge im harten beruflichen Einsatz das umweltbewusste Denken des Flottenbetreibers sichtbar. www.erdgasfahren.ch

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Erdgas an der Auto Basel im September Man kennt sich, man trifft sich. Die Auto Basel 2012 findet vom Donnerstag, 13. September bis Sonntag, 16. September 2012 in der Rundhofhalle (Halle 2) der Messe Basel statt. In vier Messehallen zeigen die Aussteller - praktisch alle Hinweis: Bei Autos, die mit Erdgas fahren können, stehen Tafeln mit den wichtigsten Informationen.

Garagenbetriebe der Nordwestschweiz sind präsent - über 350 Neuwagen von mehr als 40 Marken. Die Auto Basel ist damit nach dem Auto-Salon Genf und der Auto Zürich Car Show die drittgrösste Automesse in der Schweiz. Die Auto Basel steht unter dem Motto Luege, fahre, kaufe. Während den Messe können

Messe Basel: Gleich unter der Uhr ist der Eingang zum Erdgas-Stand.

mit vielen ausgestellten Modellen Probefahrten unternommen werden. Im Mittelpunkt steht wie in den vergangenen Jahren gleich am Haupteingang der Erdgas-Stand unter der Regie der GVM Mittelland AG Arlesheim. Hier

Information: In der Wolke hinten findet man alle Antworten auf Erdgasfragen.

werden aktuelle Erdgas-Modelle bekannter Marken zu sehen sein. Die Auto Basel öffnet am Donnerstag, 13. September 2012 um 16 Uhr ihre Tore und ist bis Sonntag, 16. September 2012 geöffnet. Der Eintritt ist gratis! Auch dieses Jahr erwarten die Organisatoren wiederum über 30 000 Besucher. www.auto-basel.ch


AUGUST 2012

16 www.autosprint.ch autobau Factory Tanja Eicher neu im Team Seit Juli 2012 gehört Tanja Eicher als Eventmanagerin und Assistentin des CEO zum Team der autobau-Crew. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen, wenn es um Veranstaltungen, deren Organisation und Beratung von Interessenten geht. www.autobau.ch

Classiccarbox AG

Genuss der automobilen Art

Tanja Eicher: Anruf genügt und sie hilft auch Ihnen gerne weiter. Chevrolet Corvette Targa, 1967: Sicher die schönste Art, um eine Stingray C3 zu fahren. Ideal zum Bodensee-Cruisen.

Dinner Ride im August Der nächste Dinner Ride findet am Donnerstag, 16. August 2012 statt. Gefahren wird durch den Thurgau und Schaffhausen. Start ist um 18 Uhr. Am

Start: Jede Dinner Ride beginnt in der autobau Factory. Das ist Tradition.

13. September 2012, geht es zur letzten Ausfahrt in diesem Jahr ins Allgäu. Anmeldungen bitte unter info@autobau.ch oder über Telefon 071 466 00 66.

Revival in Hemberg Unter dem Patronat unter anderem von lista office LO und autobau Erlebniswelt geht das legendäre Hemberg Bergrennen am 23. September 2012 in die nächste Runde. Wer mitfahren oder gucken möchte findet alle Infos im Netz. www.bergrennen-hemberg.ch

Starterin: Sandra Walther will mit ihrem getunten Lada kräftig Punkte sammeln.

Die Classiccarbox AG, die sowohl in der Zürichstrasse 3 in 8185 Winkel, als auch seit einigen Wochen in 8590 Romanshorn in der autobau Factory am Egnacherweg 11 Stützpunkte unterhält, ist eine der wenigen OldtimerVermietungen in Europa. Man kann Fahrzeuge ausleihen oder Gutscheine als Geschenk kaufen. Verwaltungsratspräsident Urs Tobler: „Unter anderem bieten wir Fahrzeuge folgender Marken und Typen an: 356 Speedster, Alfa Romeo Spider, Avanti, Buick Skylark, Chevrolet Corvette Stingray, Dodge Coronet, Ford Mustang, Mercedes Benz, Rolls Royce, Studebaker, Triumph TR6, VW Käfer. Mit der Wartung hochwertiger, klassischer Fahrzeuge haben wir uns über die Landesgrenzen hinweg einen Namen gemacht. Unser kleines Werkstatt-Team von Auto-Klassiker-Enthusiasten bürgt für einen persönlichen, fachlich hochwer-

Team: Rita Bianchi Tobler und Urs Tobler sind für die Classiccarbox AG in Zürich und Romanshorn verantwortlich. Immer an ihrer Seite ist Hund Diane.

tigen und liebevollen Einsatz zugunsten Ihres historischen oder klassischen Fahrzeugs. Die Classiccarbox AG vermietet alltagstaugliche Klassiker zu genussvollen Selbstfahrten.“ Geschäftsführerin Rita Bianchi Tobler: „Wer selbst nicht mehr das Erlebnis teilen kann, früher selbst hinter dem Steuerrad eines kantigen Gefährts gesessen zu haben und mangels Servolenkung mit viel Muselkraft die Karre in die Parklücke manövrieren musste, oder wer über kein reichlich gefüttertes Portemonnaie verfügt, dem bietet die Classiccarbox AG eine Auswahl an 20 Fahrzeugen.“ Alle Informationen über die aktuellen Preise, verfügbaren Modelle und Mietbedingungen finden Sie ausführlich im Internet. www.classiccarbox.ch

Porsche 356, 1966: Ein beliebter Klassiker, der offen oder mit Hardtop gefahren werden kann. Ein echter Spass.

Ford Mustang, 1965: Das Radio/USB hat 2000 Songs aus den 60ern gespeichert, automatisches Verdeck, Automatikgetriebe.

Avanti, 1988: Dieses Fahrzeug wurde unverändert von 1963 bis 1989 in Amerika gebaut: Das Design stammt von Raymond Loewy.

Buick Skylark, 1966: Cabriolet mit V8 Motor, ideal für Hochzeiten, fünf Plätze, rotes Leder, das Dach öffnet sich elektrisch.


Peugeot-Report

508 RXH, 3008 HYbrid4

www.peugeot.ch

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iOn für die City und der 508 als dritter HYbrid4

Umweltschutz im Doppelpack Der Peugeot 3008 HYbrid4 ist der erste Diesel-Hybrid der Welt In der Reihe gibt es zwei Versionen. Zum Einstandspreis von 41 500 Franken die Variante mit 99 Gramm CO2 pro Kilometer (3,8 Liter Verbrauch im Schnitt auf 100 Kilometer) sowie in einer besser ausgestatteten Version mit Navigationssystem und 17-ZollLeichtmetallräder ab 44 500 Franken mit 104 g/km CO2 und vier Liter Vergelte Traktion an allen vier Rädern. Das brauch. Zusammenspiel der Motoren erfolgt entFlott bewegen lässt sich der 3008 weder vollautomatisch oder über einen HYbrid4 allemal. Nach 8,5 Sekunden pas- Wählrad mit den Fahrmodi Auto, Sport, siert er die 100-km/h-Marke und erreicht 4WD oder ZEV (steht für Zero Emission 191 km/h. Um diese Werte zu erreichen, Vehicle): Vorderradantrieb (Verbrenmuss man allerdings beide Antriebe (163 nungsmotor) auf der Autobahn, reiner und 37 PS) voll zupacken lassen. Dann Elektroantrieb (Hinterachse) in der Stadt, steht eine Systemleistung von rund 200 4WD-Antrieb im Gelände und der Boost PS zur Verfügung. Im Elektro-Modus rollt des Elektromotors bei starker Beschleuder 3008 HYbrid4 bis sechs Kilometer nigung über kurze Strecken. Peugeot setzt den mit dem 508 RXH weit. Bei 60 km/h schaltet sich in jedem Fall der Diesel ein. 4WD bietet eine gere- (Angaben des Werks: 4,1 Litern auf 100

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508 RXH: Der Kombi im Offroad-Design hat ein automatisiertes Schaltgetriebe mit sechs Gängen. Sechs Airbags sowie eine Klima-Automatik sind im Preis ab 55 900 Franken enthalten.

Kilometer und 107 g/km CO2) und dem 3008 HYbrid4 eingeschlagenen Kurs mit dem 508 HYbrid4 (siehe die Spalte rechts) fort. Bei dem höhergelegten und etwas breiteren Kombi 508 RXH in OffroadOptik treibt das 2,0-Liter-Dieselaggregat mit 163 PS wie beim 3008 HYbrid4 die Vorderachse an, der im Heck platzierte Permanentmagnet-Synchronmotor mit einer Leistung von 37 PS die Hinterachse. Auf diese Weise verfügt der 508 RXH wie der 3008 HYbrid4 bei Bedarf über Allrad.

3008 HYbrid4: Die breite Front mit dem deutlich erkennbaren Markenlogo passt in die Familie. Bedienungsfreundlich und komfortabel ist der Innenraum gestaltet. Die per Wählrad bestimmten Fahrmodi (unten links auf der Mittelkonsole) kann man auf dem Display jederzeit verfolgen.

Der eine, der Elektroflitzer iOn, ist bereits ab 33 600 Franken im Verkauf und der andere, die Limousine 508 HYbrid4, wird in den nächsten Wochen bei den Vertretern zu begutachten sein. Die Anforderungen an einen Wagen für den Alltag erfüllt der iOn allemal. Das Werk gibt eine Spitze von 130 km/h an (0 auf Tempo 100 in 15,9 Sekunden, Reich-

iOn: Wie es um den Verbrauch steht, zeigt das Display. Bei Wartezeiten und über Nacht wird der Cityflitzer an eine normale Steckdose angeschlossen.

weite 150 Kilometer, normale Ladezeit elf Stunden). Serienmässig gibt es unter anderem Klimaanlage, CD/MP3-Radio, Einschaltautomatik für das Abblendlicht, elektrisch verstell-, beheiz- und anklappbare Aussenspiegel, elektrische bedienbare Fensterheber vorne und hinten, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung sowie eine Sitzheizung für den Fahrer. Peugeot bringt als dritten Full-HybridDiesel den 508 HYbrid4. Das System kombiniert einen 2,0-Liter-HDi-Motor mit 163 PS vorne mit einem 37 PSElektromotor hinten und ist wie

508 HYbrid4: 3,6 Liter Verbrauch und 95 g/km CO2. Preis: ab 54 900 Franken.

beim 508 RXH und dem 3008 HYbrid4 mit Stop/Start-Automatik sowie dem elektronisch gesteuerten automatisierten 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Auch hier stehen vier Antriebsmodi zur Verfügung. Die Verbindung aus Dieselmotor und Elektroantrieb erlaubt neben rein elektrischem Fahren auf kurzen Strecken auch den Antrieb aller vier Räder.


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Der kleinste Peugeot kostet 9950 Franken Gibt es wirklich ein Auto, das nicht mehr als 10 000 Franken kostet? Ja, bei Peugeot in der Schweiz. Der Benjamin der Marke mit vier Plätzen ist mit seinem 3-Zylinder-Motor, der 68 PS leistet, bereits ab 9950 Franken zu haben. In der Ausstattung Access ist er nur als Dreitürer im Programm, in der Variante Active

107: Der Benjamin aus Paris passt in die City. Mit einem Verbrauch von 4,3 Liter im Schnitt wird jeder Trip zur Sparfahrt. ABS und vier Airbags sind inklusive.

gibt es den Flitzer auch mit fünf Türen. Ausschliesslich für diese Version gibt es als Option auch ein automatisiertes 5-Gang-Schaltgetriebe. Es lohnt sich auch, die aktuellen Preise der Reihe 308 näher zu betrachten. Die

308: Der CC ist das passende Auto für den Sommer, Familien sitzen in der fünftürigen Limousine (unten) oder im Kombi mit grossem Laderaum richtig.

Limousine steht ab 17 950 Franken vor der Tür, der Kombi SW ist ab 18 950 Franken zu haben und das Cabriolet CC gibt es schon ab 29 950 Franken. ACHTUNG Die im Report angegebenen Preise ink. MwSt. (enthalten die aktuellen Euro- und Kundenprämien) sind bis 31. August 2012 gültig.

Peugeot-Report

208

Weniger ist bei diesem Auto wirklich mehr Palette: Den Peugeot 208 gibt es mit drei oder fünf Türen. Die Benziner und Diesel leisten je nach Bedarf zwischen 68 und 155 PS. Zur Auswahl stehen die drei Ausstattungstufen Access, Active und Allure.

Peugeot bringt mit dem 208 ein Auto auf den Markt, das zum Inbegriff für die Erneuerung der Modellpalette werden soll. Seit 1983 wurden von vier Generationen der 200er-Reihe weltweit über 15 Millionen Einheiten abgesetzt. Den 208 gibt es sowohl in einer drei- als auch in einer fünftürigen Variante. Die Preise beginnen bei 13 500 Franken für den Access 1.0 VTi mit 68 PS. Der 208 wird in den drei Ausstattungsvarianten Access, Active und Allure angeboten. Die Einstiegsversion Access ist bereits mit sechs Airbags, ABS, ESP mit ASR, SSP, Tempomat und Notbremsassistent ausgestattet. Hinzu kommen ein horizontal und vertikal verstellbares Lenkrad sowie eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. Beim Active kommen noch ein elektrisch verstellbarer Aussenspiegel, eine Klimaanlage, Touchscreen und ein Multifunktionslenkrad hinzu. Die Topausstattung Allure verfügt zusätzlich unter ande-

rem über ein verchromtes Auspuffrohr, eine Einschaltautomatik des Abblendlichts, einen automatisch abblendenden Innenspiegel, Nebelscheinwerfer, Regensensor und ein LED-Paket, Alufelgen und Klimaautomatik. Optional kann der 208 Allure mit dem Panorama-Glasdach ausgestattet werden. Der 208 ist 110 Kilogramm leichter und sechs Zentimeter kürzer geworden als sein Vorgänger. Im Innenraum bietet der Franzose aber unter anderem fünf Zentimeter mehr Kniefreiheit. Auch für Gepäck ist mit 285 Litern (plus 15 Liter gegenüber dem

Gepäckraum: Durch die hohe Klappe am Heck lässt sich über die sehr tief angesetzte Ladekante das Staugut leicht in den 208 heben. Das Volumen umfasst ausreichende 285 Liter.

Vorgänger) genug Raum vorhanden. Im Innenraum trifft der Fahrer auf erhöht positionierte Instrumente. In Verbindung mit dem verkleinerten Lenkrad und den über diesem angebrachten Anzeigen ergibt sich für den Fahrer die Möglichkeit, alle wichtigen Informationen abzulesen, ohne den Blick von der Strasse zu wenden. Die Sitze sind gut ausgeformt und bieten den beiden Personen vorne einen guten Seitenhalt. Hinten können bis zu drei Mitfahrer sitzen. Der 208 trägt das neue Markengesicht. Im Frontbereich fällt der Küh-

Innenraum: Auch nachts fühlt man sich durch die dezente Beleuchtung der Armaturen schnell wohl und vor allem sicher. Die Insassen vorne haben viel Platz und Beinfreiheit.


Peugeot-Report lergrill in Chrom-Optik auf. Dieser wird eingefasst von den Scheinwerfern, die den Augen einer Raubkatze ähneln. Weiteres Merkmal ist das Tagfahrlicht. Die Rückleuchten in Bumerang-Optik geben dem Design: Die grosse Scheibe geht fast nahtlos in das 208 auch von hinten einen ei- Panorama-Glasdach, das es als Option gibt, über. Die Heckleuchten in Bumerang-Optik unterstreichen genständigen Charakter. Für den Antrieb stehen in den eingenwilligen Charakter des 208. der Schweiz verschiedene Motor-Getriebe-Kombinationen zur Wahl. Die Aggregate mit drei oder vier Zylindern leisten zwischen 68 und 155 PS. Die Verbräuche bewegen sich nach Angaben des Werks zwischen 3,4 Liter (Diesel 1.4 e-HDI FAP) und 5,8 Liter (1.6 THP). Bei den Model- die Zeit passen und die Umwelt nachhallen 1.4 e-HDI FAP und 1.6e-HDI FAP gibt tig schützen werden. es ein EGS-Getriebe mit fünf oder sechs Der 208 ist eine Alternative im KleinGängen. Bei allen anderen Modellen wird wagensegment. Er bietet alles, was man ab Werk ein manuell schaltbares Getrie- in dieser Klasse braucht. Genug Platz be mit fünf oder sechs Gängen eingebaut. auf kompakten Raum, Komfort und auch Die Emissionen liegen beim Dreitürer (ab ansprechendes Design. Zur Ausstattung 13 500 Franken, Verbrauch im Schnitt 4,3 gehören neben ABS und ESP sechs AirLiter) bei 99 g/km CO2 und beim Fünftürer bags, Klimaanlage im Paket mit Radio/ (ab 15 200 Franken, Verbrauch im Schnitt CD kostet nur bei den Einsteigervarianten 4,5 Liter) bei 105 g/km CO2. Werte, die in Access 1.0 VTi und 1.2 VTi 1700 Franken.

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Fahrspass pur im RCZ und 308 GTi Wer möchte, kann bei Peugeot mit dem Coupé RCZ oder dem 308 GTi auch richtig sportlich unterwegs sein. Beide Fahrzeuge verbinden viel Fahrspass zu einem annehmbaren Preis. Den superflachen Vierplätzer RCZ gibt es mit 156, 163 oder RCZ: Das Coupé wird bei Magna Steyr in Österreich 200 PS. Entweder als Ben- produziert und es wurde 2009 in Frankfurt auf der ziner oder auch als drehmo- IAA vorgestellt. Der Wagen eignet sich für Rennen. mentfreudigen Selbstzünder. Geschaltet 100 Kilometer. Die Preise beginnen bei wird jeweils mit einem manuellen 6-Gang- 34 850 Franken (inklusive EintauschpräGetriebe oder Automat. Die Verbräuche mie). Für das Einstiegsmodell gibt es als liegen nach Werksangaben je nach Mo- Option eine 6-Stufen-Automatik für 2000 torisierung zwischen 5,3 und 6.7 Liter auf Franken. Eine automatische Klimaanlage ist bei allen Modellen serienmässig. Beim 308 GTi mit 200 PS kann man ab 32 950 Franken an den Start gehen. Die Kraft des Fünfplätzers mit 4-ZylinderMotor und 1,6 Liter Hubraum wird über ein 6-Gang-Schaltgetriebe auf die Strasse ge308 GTi: Mit 200 PS tritt der 308 in die Fussstapfen des legendären 205 GTi. Von 0 auf Tempo 100 vergehen bracht. Der Verbrauch liegt bei 6,9 Liter auf 100 Kilometer. 7,4 Sekunden. Da kommt dann echt Freude auf.

Fridolin Hefti, Generaldirektor Peugeot (Suisse) SA

„Der 208 ist das meistverkaufte Modell“ Wohl kaum ein Modell im Programm von Peugeot ist so wichtig wie der neue 208. Deshalb wird der der 208 auch als Re-generation bezeichnet. Fridolin Hefti, seit Jahresbeginn Generaldirektor des Importeurs: „Wohl kaum ein Modell im Programm von Peugeot ist so wichtig wie der neue 208. Er ist eine grundlegende Erneuerung des Automobilkonzepts – sowohl hinsichtlich der Fahrzeugarchitektur als auch in den Bereichen Design, Ergonomie und Umwelt. Deshalb wird der der kleine Löwe auch als eine Re-generation bezeichnet. Mit dem neuen 208 beweist Peugeot viel Mut und Ehrgeiz, verbunden mit grossen Erwartungen an den Neuling. Wir haben eine gut aufgestellte Modellpalette, die im Herbst sogar noch weiter ausgebaut wird: einerseits mit einem neuen 3-Zylinder-Benzinmotor und andererseits mit einer etwas sportlicheren Benzinvariante mit 155 PS. Der 208 ist unser Volumenmodell und bereits jetzt das meistverkaufte Modell unserer Palette. Ich bin überzeugt, dass wir mit

dem 208 ein Auto im Angebot haben, mit dem wir sowohl Frauen als auch Männer gleichermassen begeistern können. Mit 13 500 Franken präsentiert er sich der Kundschaft zudem zu einem sehr attraktiven Einstiegspreis.“ Seit 1983 hat Peugeot von der 200erReihe weltweit über 15 Millionen Exemplare abgesetzt. Der Konzern erwartet für das erste volle Jahr (2013) eine 208-Produktion von 550 000 Einheiten. Der 201, Zuversichtlich: Fridolin Hefti will in diesem Jahr noch gut 2000 des 208 verkaufen. Sowohl Frauen und Männer sollen sich für das neue Modell begeistern können.

der 1929 auf den Markt kam, war das erste Modell der Marke, das die Typbezeichnung aus drei Ziffern mit einer 0 als Bindeglied in der Mitte erhielt. Über den 202 und das erste Nachkriegsmodell 203 reicht die Galerie über den ersten Peugeot-Fronttriebler 204 bis zum legendären 205 Turbo16 aus den 80er Jahren. In der Gegenwart setzen der 206+ sowie der 207 die Tradition der 200er-Baureihe fort. Auch der 1938 eingeführte Typ 202

beeinflusste die Kleinwagenentwicklung nachhaltig. Diesmal mit Design im Stil des Dernier Cri. Die Sensation der Stromlinie bestimmte den 202 und machte das Kleinwagenfahren modisch schick. Die kleinen Modelle der 200er-Serie waren das wirtschaftliche Rückgrat für Peugeot. Während der 201 die Marke durch die Weltwirtschaftskrise brachte, vermittelte im Nachkriegseuropa der kompakte 203 erschwingliche Mobilität. Im von Pininfarina gezeichneten 204 debütierte 1967 der kleinste Dieselmotor der Welt. Es sei das Verdienst von Peugeot, den Archetyp des modernen Automobils geschaffen zu haben, lobte die französische Presse damals den Typ 201. So konnte der robuste und preiswerte Kleinwagen als weltweit erstes Grossserienmodell mit einer serienmässigen vorderen Einzelradaufhängung aufwarten. Der 205 aus dem Jahr 1983 brachten der Marke gleich dreimal in Folge die Rallye-Weltmeisterschaft. Vor allem aber wurde der Charmeur – es gab ihn als Cabrio und GTI - in Rekordzeit fünffacher Absatzmillionär.


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508 steht für Komfort und viel Platz Was sind die Zutaten für einen erfolgreichen Mittelklassewagen? Ein gelungenes - am besten prämiertes - Design, hohe Sicherheit und Kraftstoff-Effizienz und das ganze zu einem vernünftigen Preis. Sicher ist er auf jeden Fall, er-

3008, 4008 4x4, 5008 508: Die Ausstattung der Modellreihe ist gediegen und bis auf einige wenige Optionen komplett. Der Kofferraum fasst bis zu 1598 Liter.

reichte der Peugeot 508 im EURO NCAPChrashtest doch volle fünf Sterne. Die Optik stimmt ebenfalls, wurde der Franzose nicht von ungefähr mit dem Red Dot Design Award 2011 ausgezeichnet. Wenn es um Leistung geht, hat die 508-Reihe einiges zu bieten. Benziner und Diesel von 115 bis 204 PS, die bei den Verbräuchen eher als sparsam zu bezeichnen sind. Wer behutsam mit dem

508: Der SW ist ab 26 950 Franken zu haben, die Limousine gibt es ab 25 950 Franken. Der 508 ist ein idealer Wagen für lange Reisen.

Gaspedal umgeht, hat nach 100 Kilometern zwischen 4,2 und 7,1 Liter auf der Rechnung. Und dass die Emissionen dieser Reihe im Schnitt 144 g/km CO2 nicht übersteigen, passt in die Zeit. ACHTUNG Die im Report angegebenen Preise inkl. MwSt, (enthalten die aktuellen Euro- und Kundenprämien) sind bis 31. August 2012 gültig.

Raumriesen für Familien

4008: Mit 4x4-Antrieb ist der Kompakt-SUV auch im Gelände ein verlässlicher Partner. Bei dieser Baureihe steht das Design im Vordergrund. Das zeigt sich auch bei der Gestaltung der Armaturen.

Platz und Komfort sind beim Crossover 3008, dem Kompakt-SUV 4008 sowie dem Van 5008 wirklich kein Problem. Auch hier können Sie von speziellen Prämien profitieren. Beim 4008 gibt es 4000 Franken Welfehlung. Folgende Motorisierungen stecome-Prämie. hen zur Auswahl: 1.6 HDi FAP STT Den 4008 gibt es ausschliesslich als (115 PS, 280 Nm, Overboost, 4,9 Diesel mit manuellen 6-Gang-Schaltge- Liter im Schnitt) und 1.8 HDi FAP triebe. Um den Kraftstoffverbrauch zu STT (150 PS, 300 Nm, 5,6 Liter optimieren, wurden die beiden Varianten im Schnitt). Mit dem 1.6 HDi FAP jeweils mit einem mit Stop/Start-System STT rangiert der 4008 mit 129 g/km ausgestattet. Zudem erscheint beim ma- CO2 unter den emissionsärmsten FahrzeuWer lange Reisen auf dem Programm nuellen Schaltgetriebe im Display des gen im Segment. Die Preise beginnen ab hat oder im Urlaub viel Stauraum braucht, Kombiinstruments eine Gangwahlemp- 37 000 Franken. sollte sich den 3008 ansehen, den es bereits ab 22 950 Franken als Diesel oder Benziner gibt. Die Leistungstufen reichen von 112 bis 163 PS. Die Verbräuche liegen zwischen 4,5 und 7,8 Liter. Fünf Personen sitzen bequem und haben viel Platz. Für einige Modelle gibt es als Option ein 6-Stufen-Automatik-Getriebe. Ein wahrhafter Raumriese in dieser Gruppe ist der 5008. Fünf bis sieben Personen haben genug Platz und dann passt auch noch einiges Gepäck in den 3008: Zur Sicherheitsausstattung ab Werk gehören unter anderem Notbremsassistent, Wagen. Die Benziner und Diesel bringen ESP inklusive ASR, ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und sechs Airbags. 112 bis 163 PS auf die Strasse. Nach 100 Kilometern müssen zwischen 4,4 und 7,9 Litern nachgetankt werden. Der CO2-Wert in dieser Reihe beträgt im Schnitt 159 g/ km. Alle Modelle sind mit sechs Airbags, manueller oder automatischer Klimaanlage ausgerüstet. Für die Versionen mit der Ausstattung Allure kann man ein 6-Stufen-Automatik-Getriebe für 1800 Franken (1.6 THP) oder 2400 Franken (2.0 HDi FAP) bestellen. Der Preis für das Einsteigermodell ist auf jeden Fall heiss: Ab 23 950 5008: Das Eintiegsmodell 1.6 VTi leistet 120 PS. Das Top Modell 1.6 THP mit 155 PS Franken kann es losgehen. spurtet von 0 auf Tempo 100 in 9,6 Sekunden. Die Spitze liegt bei 195 km/h.


Peugeot-Report

Tepee

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Firmenkunden profitieren bis Ende August

Für jeden Bedarf das richtige Auto

Wer einen praktischen und günstigen Kastenwagen braucht, sollte sich die speziellen Offerten von Peugeot genau ansehen. Erst lesen, dann rechnen und wenn es passt, kaufen. Lassen Sie sich von einem Vertreter beraten.

Bipper: Ladevolumen von 2,5 bis 2,8 m3, Nutzlast bis zu 535 Kilo. Partner: Ladevolumen von 3,3 bis 4,1 m3, Nutzlast bis zu 775 Kilo. Bipper: Schon der Name hat es in sich und macht das Auto sympathisch. Familien mit etwas Gepäck und Hund werden die Vorteile des Minivans schätzen lernen, wenn gepackt werden muss.

Dass Peugeot seine Modelle Bipper, Partner und Expert mit dem Zusatz Tepee anbietet, hat einen einfachen Grund: Der Begriff steht für Indianerzelt, in dem man in der Regel viel Platz für Gäste anzubieten hat. Tepee gibt es bei Peugeot in jeder Grösse, für jeden Bedarf, als Bus oder Van und wenn ein Betrieb ein Auto für Transporte sucht, kann er sich bei den Kastenwagen umsehen (beachten Sie die Spalte rechts). Den Anfang macht die Baureihe Bipper, die als Outdoor 1.4 oder Outdoor 1.3 HDi FAP angeboten wird und jeweils fünf Personen Platz bietet. Zur Verfügung stehen Aggregate mit 75 PS mit unterschiedlichen Hubraumgrössen. Das macht sich dann an der Tankstelle bemerkbar. Die 1.4-Liter-Version hat einen Verbrauch von 6,6 Liter im Schnitt auf 100 Kilometer, der 1.3-Selbstzünder bringt es auf 4,5 Liter. Die Preise beginnen bei 15 800 Franken und die Emissionen betragen im Schnitt 152 g/ km CO2 (119 g/km CO2 beim Diesel). Deutlich vielfältiger ist die Auswahl

Expert: Der Raumriese unter den Tepee. Die Preise beginnen bei 36 558 Franken. Bis zu acht Personen können mitfahren.

dann beim Partner. Bis zu sieben Personen können Platz nehmen und man kann zwischen den Ausstattungsvarianten Access, Active, Allure und Outdoor wählen. Fast ebenso so umfangreich ist die Palette der zur Verfügung stehenden Motoren, die von 92 bis 120 PS auf die Strasse bringen. Die Verbräuche werden vom Werk mit Werten zwischen 4,8 und 7,5 Liter angegeben. Das günstigste Modell

ist der Access 1.6 VTi, den es als einziges Modell dieser Baureihe nur mit vier Türen ab 16 950 Franken gibt. Fünf Türen sind bei einem Auto dieser Gattung sicher auch praktischer. Dann kann die Reise ab 20 300 Franken beginnen. Sorgen, dass jemand nicht in das Auto passen könnte, muss man sich beim Expert Tepee wirklich nicht machen. Wie bei Peugeot üblich, kann man zwischen Access, Active und Allure wählen, zusätzlich gibt es noch die Variante Shuttle. Hier können es sich acht Insassen bequem machen. So viel Last braucht Kraft und so gibt es ausschliesslich Diesel von 98 bis 163 PS. Die verbrauchen alle unter sieben Liter auf 100 Kilometer. Das bedeutet 172 g/km CO2 im Schnitt. Mit Automatikgetriebe sind es 7,6 Liter auf 100 Kilometer.

Partner: Obwohl es ein Van ist, fühlt man sich wie in einem Personenwagen. Vorne sitzt man bequem und man hat eine gute Rundumsicht. Die Armaturen haben Stil.

Bipper Kastenwagen verblecht 1.4 75 PS, 17 250 Franken (Nettopreis 12 066 Franken). Partner Kastenwagen Urban L1, 1.6 VTi 98 PS, 21 850 Franken (Nettopreis 14 536 Franken).

Expert: Ladevolumen von 5 bis 7 m3, Nutzlast von 925 bis 1125 Kilo. Boxer: Ladevolumen von 8 bis 17 m3, Nutzlast von 1065 bis 1790 Kilo.

Expert Kastenwagen verblecht 227 L1H1 1.6 HDi FAP 90 PS, 30 850 Franken (Nettopreis 20 207 Franken). Boxer Kastenwagen verblecht 330 L1H1, 2.2 HDi FAP 110 PS, 35 700 Franken, (Nettopreis 23 283 Franken). Alle Preisangaben verstehen sich: exklusive acht Prozent Mehrwertsteuer, inklusive Cashbonus, Euro- und Immatrikulationsprämie. Gültig für Bestellungen bis 31. August 2012.


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24 www.autosprint.ch Nachwuchs Ramon Held ist der Meister in der Seifenkiste In den elf Qualifaktionsläufen zur Meisterschaft 2012 des LO Seifenkisten Derby Schweiz zeigten sich Favoriten und Favoritinnen in Topform. Allen voran Marius Schneider mit sechs Siegen, gefolgt von Lisa Reisch mit zwei und Patrick Dubach,

Siegertrio: Ramon Held, Ladina Bircher und Patrick Dubach auf der Treppe

Michi Breu und Anna Hegenbart mit je einem Sieg. Neben den Hauptsponsoren Lista Office LO, VSCI und Renault unterstützen Appenzeller Käse und Frifrench Salatsaucen die Serie. Wie erlebt, muss die Siegerin oder der Sieger nicht zu den Favoriten gehören. Meister: Ramon Held kann auf seinen Erfolg in der Meisterschaft sicher stolz sein.

Die Entscheidung fiel dann im dritten Lauf. Zehn Fahrerinnen und Fahrer hatten sich in den ersten Läufen die Voraussetzungen um den Titel geschaffen. Das ist das Siegertrio: Rang 1 für Ramon Held (Jhg. 99) aus Widnau SG, gefolgt von Ladina Bircher (Jhg. 97) aus Tschier-

Starterfeld: 69 Pilotinnen und Piloten nahmen am Finale in Speicher teil.

tschen GR und Patrick Dubach (Jhg. 97) aus Rottenschwil AG. Die Rennen nach der Sommerpause, deren Ergebnisse für 2013 zählen: 19. August Rossau ZH, 26. August Schwendibach BE, 2. September Guntalingen ZH, 9. September Frauenfeld TG, 15. September Hüntwangen ZH; 22. und 23. September Gordevio TI sowie 30. September Ermatingen (Cupfinale). www.seifenkisten.ch

Finale der GT-Academy von Nissan und Sony Play Station im TCS VerkehrssicherheitsZentrum in Derendingen (SO). 10 000 hatten sich beworben, 32 kamen in die Endrunde und Rolf Ueltschi sowie Guillaume Blanc werden die Schweiz im Race Camp in Silverstone vertreten. Ihr Ziel ist der Start bei den 24 Stunden von Dubai. Wer träumt nicht davon, einmal im Leben ein 24 Stunden Rennen zu bestreiten? Auf der Play Station ist dies kein Problem, das Kult-Spiel Gran Turismo, das es bereits in der fünften Auflage gibt, ist der SpieleKlassiker für Motorsport Fans. Auch wenn das Spiel so realistisch wie möglich sein will, vom Umstieg auf die reale Rennstrecke träumt wohl mancher Gamer. Seit vier Jahren ermöglichen Nissan und Play Station nun schon die Verwirklichung dieses Traums. Wer den Sprung auf die Rennstrecke schaffen will, muss hart arbeiten. Hunderttausende von Gamern, alleine aus Grossbritannien kamen 161 000 Anmeldungen, wollen den Umstieg schaffen. Der erste Schritt führt dabei über die nationale Ausscheidung. Aus den rund 10 000 Online-Teilnehmern in der Schweiz schafften es 16 ans Finale in Derendingen. Weitere 16 wurden in sogenannten Live-Events rekrutiert. Für die 32 Finalisten war erst mal fahren an der Konsole angesagt. Nach dem ersten Tag blieben so noch 18 Anwärter für den zweiten Finaltag übrig. Auf dem Nürburgring Grand-Prix Kurs und auf einem Stadtkurs in Rom kämpften die Gamer an der Konsole ums Weiterkommen. 12 Finalisten nahmen auch diese Hürde. Nun wurde die Konsole ausgeschaltet. Die finale Entscheidung wurde real ausgetragen. Die Teilnehmer wurden vielseitig geprüft, ob sie den Anforderungen des Rennsports entsprechen. Ein Fitnesstest, Pressekonferenz und natürlich: Fahren! Unter Aufsicht von Le-Mans Pilot Neel Jani absolvierten die Teilnehmer schnelle Runden im Nissan 370 Z auf einem kurzen Handlingkurs. An die Zeit des Profis kam keiner ran. Dennoch erzielten die Kandidaten beachtliche Resultate. Doch es wurde dabei nicht nur auf den Speed geachtet: „Es ist ein spezieller Kurs hier. Die vorsichtigeren Piloten werden belohnt“, meinte Neel Jani. Die Jury bewertet daher nicht nur die Zeit, sondern auch die Fahrtechnik an sich. Die glücklichen Sieger schlussendlich: Rolf Ueltschi und Guillaume Blanc. Sie werden die Schweiz am Race Camp in Silverstone vertreten und da gegen die europäische Konkurrenz um einen Platz im Nissan

GT Academy Switzerland

Die besten bleiben auf der Strecke

Gratulation: David Friedman, Marketing Director Nissan Schweiz, mit den Qualifizierten Rolf Ueltschi (links) und Guillaume Blanc, die sich über den Sieg freuen.

Testparcours: In Derendingen wurde mit dem Nissan 370 Z gefahren. Rennfahrer Neel Jani gab den Kandidaten eine Einführung auf der sehr kurzen Handlingstrecke. Die enge Strecke belohnte die eher vorsichtigen Fahrer. Mit Gewalt geht hier gar nichts.

Fitnesstest: Auch die körperliche Verfassung wurde geprüft. Die Rumpfmuskulatur der Probanden gefordert. Sie ist wichtig, um später den gewaltigen G-Kräften zu trotzen. Start: Zuerst werden einige schnelle Runden am grossen Simulator gefahren. Wer hier gut Punkte macht, darf auf der Piste weitermachen.

370 Z GT4 am 24-Stunden Rennen Dubai kämpfen. „Nach dem Parcours auf der Strecke habe ich schon fast nicht mehr damit gerechnet. Gleich zu Beginn habe ich ein Hütchen umgefahren – eine Strafsekunde“, erklärte Rolf Ueltschi. Im Fitnesstest konnte er dann aber Punkten. „Ich freue mich sehr auf Silverstone. Da kann ich dann auch im Rennwagen fahren – freiwillig steigt man da nicht mehr aus.“

Auch wenn er keine Renn-Games spielt findet Rennfahrer Neel Jani gefallen an der GT Academy: „Eine tolle Sache. Man erhält so einen guten Einblick. Dass es so auch mit einer Profi-Karriere klappen kann, hat man bereits gesehen. Es ist aber sicher noch ein langer Weg.“ Der Spanier Lucas Ordonez gewann die GT Academy 2008 und ist seither Werksfahrer bei Nissan. http://eu.gran-turismo.com


Wettbewerb Fahrzeugen, bevor er nun mit dem Segen und der Unterstützung von Vater Walter das Emil Frey Racing Team reaktiviert. Das Projekt ist ausgesprochen ambitiös, denn statt bei einer der zahlreichen von Frey importierten Marken einfach nach einem konkurrenzfähigen Rennauto Ausschau zu halten, gingen Frey junior Stolz auf den Jaguar (von und seine Helfer eigene links): Gabriele Gardel, Wege. In 15 Monaten wurJaguar Schweiz-Chef Stefan Vögeli, Rolf Maritz, de ein ganzes Team mit Lorenz Frey, Vater Walter Infrastruktur aufgebaut, Frey und Fredy Barth. und der schon seit Jahren für die Frey-Gruppe tätige Aargauer Tuner Bemani Motorenbau entwickelte in Eigenregie ein völlig neues Fahrzeug. Die Wahl fiel auf Jaguar, und der XK made in Switzerland soll in der internationalen Gruppe GT3 an die legendären Rennerfolge der britischen Traditionsmarke anknüpfen. Das offizielle Debüt fand ausgerechnet beim härtesten Rennen der gesamten Saison statt, nämlich bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps (B), wo mit Vertretern von 13 Marken die gesamte GTElite antrat. Natürlich machte man sich keine Illusionen, in diesem illustren Feld gleich beim ersten Auftritt auftrumpfen zu können. Neben Lorenz Frey lösten sich in Spa drei weitere Schweizer Piloten am Steuer des rund 550 PS starken XK ab: nämlich Fredy Barth, Gabriele Gardel und Fachgespräch Walter Frey am Steuer des Rolf Maritz. Jaguar, mit Sohn Lorenz und Rolf Maritz. Und so können Sie dabei sein, wenn Jetzt gilt es, Belgien zu verarbeiten. das Quartett wieder an den Start geht oder zu einem Test fährt: Gehen Sie auf unsere Webseite www.autosprint.ch, klicken Sie auf den Gewinn-Button und tragen Sie sich im Wettbewerb-Formular ein. Teilnehmen kann jede Leserin und jeder Leser. Teilnahmeschluss ist der 31. August 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Fredy Test: Bei einem Lauf der Blancpain-Serie Barth: „Wir freuen uns auf die Leserin oder in Le Castellet (F) liessen die Schweizer den Leser. Das wird ein spannender Tag.“ die Konkurrenten deutlich hinter sich. www.emilfreyracing.com

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Bewegung bringt den Fortschritt Es ist gut, wenn sich etwas in der Motorsport-Szene tut. Da gibt es Männer, die wollen ein verschwitztes Lenkrad nicht mehr unbedingt an jedem Wochenende in die Hand nehmen, aber sie spüren wie Walter Frey oder Fredy Lienhard, dass es brodelt, dass der Nachwuchs Perspektiven sehen und besser noch, erleben möchte. Gut, Fredy Lienhard hat sich verständ-

Emil Frey Racing Team

Das Team freut sich auf Sie ... In der Emil-Frey-Gruppe setzt man wieder auf die Werbewirkung des Rennsports. Nach den Einsätzen des neuen Toyota GT86 auf dem Nürburgring folgt nun unter Leitung von Lorenz Frey, dem Enkel des Firmengründers, ein ambitiöses JaguarProjekt. Und Sie können bei einem Einsatz des Jaguars live dabei sein. Schon Firmengründer Emil Frey warb seinerzeit mit Erfolgen bei Motorradrennen für seine technische Kompetenz. Sohn Walter wurde zwar in erster Linie durch die Expansion des Konzerns und als Politiker bekannt, aber auch er war ein talentierter Automobilsportler. Kein Wunder also, dass in der dritten Frey-Generation das Rennsport-Virus ebenfalls grassiert. Nach ersten Gehversuchen im Suzuki-Cup sammelte der 22-jährige Lorenz Frey Erfahrungen mit schnelleren

Nürburgring: Das Schweizer Team fuhr auf den 78. Rang der Gesamtwertung.

licherweise von der Formula LO verabschiedet, die Mannen von Walter Frey haben gezeigt, dass man 24 Stunden auf der Nordschleife auch mit einem Toyota durchhalten kann. Und dass ein Jaguar

Formel 1: Das Team von Peter Sauber spannte mit Subaru zusammen.

auch mal schwache Seiten zeigt, kann passieren. Klarer Fall, that‘s racing. Es sind die kleinen Dinge, die hoffen lassen. Da spannen Peter Sauber und Subaru zusammen, da macht Patrick

Rallye: Partick Heintz begeisterte die deutsche Schweiz für den Sport.

Bolide: Der Jaguar XK ist mit 550 PS fit für die Gruppe GT3. Er soll an die Erfolge der britischen Marke anknüpfen.

Heintz als Deutschschweizer Rallye nördlich der Alpen populär. Und da gibt es reihenweise Jungen und Mädchen, die in Seifenkisten und Karts das Letzte aus sich und ihrem Gerät herausholen. Und die wollen nicht enttäuscht werden. Aber das wissen Walter Frey und Fredy Lienhard ganz genau. Und darum können wir auf sie setzen. (SD)


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26 www.autosprint.ch Motorsport Drei Männer machen sich echte Sorgen Schon seit 18 Rennen 2012 wartet Fabio Leimer aus Rothrist in der GP2-Serie auf den ersten Saisonsieg. Der Aargauer verpasste beim GP Ungarn die Pole beim Qualifying nur um einen Rang. Schliesslich muss Leimer einen Nuller hinnehmen, wird 14. Damit liegt er noch einen Rang hinter Simon Trummer, dem zwei-

Truck Grand Prix

Markus Bösiger kommt nun langsam in Fahrt Siegerteam (von links): Adam Lacko, Markus Oestreich und Markus Bösiger vor einem Renault Trucks-MKR Technology.

Fabio Leimer: „Ich brauche jetzt endlich etwas Glück. Das alles ist sehr nervig.“

ten Schweizer in der GP2-Serie. Noch vier Läufe, dann ist für Alain Menu die World Touring Car Championship WTCC Vergangenheit. Zurzeit liegt er in der Gesamtwertung mit 250 Punkten auf dem dritten Rang. Und wer den Genfer

Alain Menu: „Ich freue mich echt auf die nächsten Läufe und das grosse Finale.“

kennt weiss, dass Alain Menu erst aufgibt, wenn wirklich alles zu spät ist. Im Klartext: „Ich kämpfe solange ich kann. Was die Zukunft für uns nach dem Ausstieg von Chevrolet bringt, weiss ich ja ohnehin noch nicht. “ Man kann das Glück nicht zwingen.

Unter der brütenden Hitze Russlands fand der sechste Lauf der Truck Racing-Europameisterschaft statt. Auf dem Smolenskring wurde zum zweiten Mal der Grand Prix von Russland ausgetragen. Die Teams in den Renault Racing Trucks mit zwei Siegen in der Super Pole, Doppelerfolgen und fünf Podiumsplätzen punkten, darunter zwei erste Plätze. Die Super Pole vom Samstag begann gleich vielversprechend. Markus Oestreich erzielte die Bestzeit, erwischte jedoch einen Reifenstapel, sodass er disqualifiziert wurde. Im zweiten Rennen in umgekehrter Startreihenfolge fuhr

Oestreich jedoch gleich den ersten Podiumsplatz ein. Am Sonntag holte sich Markus Bösiger die Super Pole. Er beendete das erste Rennen auf dem 3. Platz, gleich hinter Adam Lacko auf Platz zwei. Markus Bösiger kann sich nach einer längeren Durststrecke wieder an Siege gewöhnen: „Es ist schon ein gutes Gefühl, wenn man da oben steht. Das hat mir echt gefehlt. Man kann sich dann auch viel besser selbst motivieren.“ Dank dieser guten Ergebnisse lag MKR Team 14 Juniors bei diesem Rennen auf Platz 1, Renault Trucks-MKR Technology musste sich mit dem respektablen zweiten Platz zufrieden geben. Beim zweiten Rennen vom Sonntag machte Action total: Die Racing Trucks gehen bei fast jedem Wetter an den Start. Bei anderen Serien bleiben die Fans zu Hause, bei den Trucks sind die Ränge voll besetzt.

Peter Sauber: „Um Punkte zu holen, müssen wir einfach besser werden.“

Das hat Peter Sauber beim GP Ungarn erleben müssen. Jetzt ist für ein paar Wochen Sommerpause. Zeit, die Gedanken zu sammeln und an neue Siege zu denken. www.fabioleimer.ch www.chevrolet.ch www.sauber-motorsport.com

Design: Am Nürburgring wurden Renault Magnum im Dekor der rumänischen Designerin Ionica Dogaru gezeigt. Sie hatte einen Wettbewerb anlässlich des Jubiläums der Baureihe gewonnen.

Adam Lacko erneut von sich reden. Er war mittlerweile voll in Fahrt und holte sich den Sieg. Den dritten Platz belegte Markus Bösiger. Eine Glückssträhne der besonders angnehmen Art. In der Gesamtwertung konnte Markus Oestreich seinen dritten Platz mit 176 Punkten halten. Auch Adam Lacko sicherte sich erneut Platz vier mit 170 Punkten, Markus Bösiger hielt seinen 7. Platz mit 148 Punkten. In der Herstellerwertung liegt das Team Renault Trucks-MKR Technology mit 403 Punkten auf Platz zwei, MKR Team 14 Juniors ist mit 303 Punkten Vierter. Doch nicht nur auf der Rennstrecke und auf dem Podium war Renault Trucks dieses Wochenende allgegenwärtig, auch am Streckenrand zeigte der Hersteller Präsenz, denn die russische Tochtergesellschaft war Mitsponsor des Rennens. Jeder zweite Safety Truck war ein Renault Trucks. Die geladenen Kunden konnten einen Renault Premium Route, einen Renault Kerax und die Sonderserie Renault Premium Truck Racing bewundern. Nächster Termin für die Teams Renault Trucks-MKR Technology und MKR Team 14 Juniors: Most (Tschechische Republik), 27. und 28. August 2012. www.renault-trucks.ch


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28 www.autosprint.ch Action Schweizer sind Fulda Challenge 2012 auf allen Pisten mit Oldies dabei Bei der 20. Ausgabe der Ennstal-Classic in der Steiermark war auch das Meilenwerk Zürich am Start. Das Team bestehend aus Centermanager Daniel Mauerhofer und Motoren-Konstrukteuer Mario Illien und später Reinfried Herbst nahm

Schweizer Teilnehmer: Angelo Brack und Jelena Maksimovic (links) sowie Eveline Binsack und Renzo Blumenthal, die 2011 einen beachtlichen zweiten Gesamtrang für die Schweiz erreichen konnten.

Ennstal-Classic 2012: Reinfried Herbst, Daniel Mauerhofer, Bruno Flückiger und Klaus Kröll vor dem Aston Martin aus der Sammlung Emil Frey Classics.

in einem seltenen Aston Martin DB4 aus der Sammlung Emil Frey Classics von Walter Frey die 900 Kilometer ohne wirkliche Probleme unter die Räder. Wenn grosse Motoren aufheulen und unüberhörbares Dröhnen ertönt, dann ist

Indianapolis Zürich-Oerlikon 2012: Alex Lüchinger mit seinem Stutz, der 160 PS (acht Zylinder, 32 Ventile) leistet.

auf der offenen Rennbahn die Indianapolis angesagt. Über 6000 Zuschauer verfolgten in diesem Jahr verschiedene Fahrzeugklassen, angefangen bei Motorrädern und Gespannen, über Monoposto-Formelrennwagen bis zu zweisitzigen Sportwagen. Darunter auch ein Stutz-Racer. www.meilenwerk.com www.rennbahn-oerlikon.ch

Im Eiskeller wartet das goldene Nugget Der Lockruf des Goldes ist aktueller denn je. Die Ausschreibung zur Fulda Challenge 2013, eines der letzten wirklich grossen Abenteuer auf dieser Welt, läuft in Kanada, Österreich, Deutschland und der Schweiz auf Hochtouren. Und auch Sie können noch mitzittern.

lichen wie mentalen Einsatz winkt als Preis die Teilnahme an der Fulda Challenge im Januar 2013 im Yukon-Territorium im Nordwesten Kanadas. Inklusive sind

Topfitte Schweizer Frauen und Männer, die in einem hohen Masse leidensfähig und über hervorragende sportliche Jelena Maksimovic und Angelo Brack: und fahrerische Konditionen verfügen, Beim Holzsägen holte das Duo Punkte. können sich bis am 31. August 2012 für Mut: Wer mit einem Kanu über eine die Fulda Challenge 2013 über das Interstark vereiste Piste ins Tal fliegt, der net anmelden. Online finden Sie auch alle muss Kondition haben und über viel ausführlichen Informationen. Selbstvertrauen verfügen. Mit dem nötigen Quäntchen Glück erhalten sie eine Einladung zu den LänderAusscheidungswettkämpfen Ende September in den österreichischen Alpen. Aus den Bewerbern werden fünf Männer und fünf Frauen zur Vorausscheidung ausgewählt. Kosten für Übernachtung sowie die Verpflegung werden vom Veranstalter getragen. Und als Lohn für den sport-

Flug, Unterkunft, Verpflegung, Thermokleidung, Bereitstellung eines SUV, Outdoor-Ausrüstung und ein unvergessliches Erlebnis inmitten schönster Natur. Unter der Wettkampfleitung von Motorsportlegende Hans-Joachim Stuck werden Mitte Januar 2013 wiederum eine Schweizerin und ein Schweizer eine Woche lang gemeinsam mit Prominenten und internationalen Athleten um einen wertvollen Goldnugget als Hauptgewinn kämpfen. Dass die Chancen für Vertreter unseres Landes dazu unter einem guten Stern stehen, hat zuletzt der Schweizer Angelo Brack bewiesen, der im vergangenen Jahr unter den teilnehmenden Männern die Nummer eins wurde. Und das erwartet die Teilnehmer im kommenden Januar: 2000 Kilometer fahren auf vereisten Highways, Halbmarathon bei Tiefkühltemperaturen, Rennen mit Geländewagen, Motorschlitten, Quads oder Hundegespannen, Nächte im Zelt bei minus 40 Grad, Bergläufe auf über 2500 Meter mit Schneeschuhen, Überraschungs-Events auf Ski- oder Schlittschuhen. www.fulda.ch

Motorschlitten: Hier geht es um schnelle Zeiten und gutes Reaktionsvermögen.


Branche Susan Docherty ist seit Anfang Jahr President und Managing Director von Chevrolet Europe. Von Zürich aus führt sie die Marken Chevrolet und Cadillac in West- und Zentraleuropa. Und Tom Anliker kümmert sich neu als Verwaltungsratspräsident und Generaldirektor von Chevrolet Suisse um die Geschäfte der Marke. Veränderungen genug, um eine erste Bilanz für die Schweiz zu ziehen. Hier ein Überblick über die Entwicklung der Marke nach den ersten sechs Monaten des Jahres: Verkäufe In der Schweiz wurden 2069 Neuwagen immatrikuliert, was einer Zunahme von 24 Prozent und einem Markanteil von 1,2 Prozent entspricht. Susan Docherty: „Darauf sind wir schon ein bisschen stolz. Wir haben viele junge Interessenten erreicht. Diesen Trend werden wir mit Aktionen unterstützen.“ Bestseller Der Cruze ist seit seiner Lancierung das meistverkaufte Chevrolet-Modell. Nach den sieben neuen Modellen im vergangenen Jubiläumsjahr von Chevrolet, verstärken dieses Jahr der Malibu mit Benzin- und Dieselmotor und der Cruze Station Wagon sowie neue Motoren für alle Cruze-Varianten und dem neuen Infotainment-System Chevrolet MyLink die Palette. Nächstes Jahr gesellt sich dann noch der neue kompakte SUV Trax dazu. Tom Anliker: „Das Interesse am Volt ist gross. Über 4000 Besucherinnen und Besucher haben im Verkehrshaus Luzern im Rahmen der Ausstellung Sonne bewegt, die Gelegenheit zu einer Testfahrt genutzt.“ Sponsorship Heute werden mehr Chevrolet Fahrzeuge ausserhalb Amerikas als auf dem Heimmarkt verkauft. Chevrolet sponsert daher neu neben Baseball und American Football auch Fussball. Für die nächsten fünf Jahre ist Chevrolet der offizielle Automobilpartner von Manchester United. Susan Docherty: „Die Unterstützung eines Schweizer Clubs oder weitere Aktivitäten im europäischen Motorsport sind nicht geplant.“ Preise Der Spark 1000 LS ist ab sofort ab 9900 Franken zu haben, der Aveo

Chevrolet

Susan und Tom ziehen Bilanz

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Drei Finalisten für den Family Business Award Am 13. September 2012 wird er zum ersten Mal verliehen: Der Family Business Award. Über 100 Familienunternehmen aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein haben sich für die erste Vergabe des Awards interessiert. Die siebenköpfige Jury – bestehend Adrian Pfenninger: CEO der Trisa AG, Triengen (Luzern).

aus Dr. Hans-Peter Burkhard, Pascale Bruderer Wyss, Klaus Endress, Dr. Andreas Jacobs, Monika Ribar, Dr. Thomas Staehelin und Albert P. Stäheli – konnte in der engeren Auswahl 20 Unternehmen beurteilen, aus denen drei Finalisten hervorgingen. Neben der Tuchschmid

Partner: Susan Docherty aus Kanada und der Schweizer Tom Anliker wollen noch mehr junge Käuferinnen und Käufer in der Schweiz für Chevrolet begeistern. Gefragt: Das Elektroauto Volt wurde im Verkehrshaus bereits von über 4000 Personen getestet. Der Wagen wartet in der Ausstellung Sonne bewegt.

1200 LS für 12 900 Franken, der Malibu in der Top-LTZ-Ausstattung ab 35 490 Franken mit dem neu angebotenen 6-GangSchaltgetriebe, der siebensitzige Orlando 1800 LS ab 23 990 Franken, der SUV Captiva 2400 LT mit sieben Sitzen ab 35 490

Roxane Piquerez und Arnaud Maître: CEO und Inhaber der Louis Bélet AG.

Franken inklusive 4WD oder die Corvette Grand Sport ab 81 800 Franken. Den Camaro gibt’s weiterhin zum Preis ab 48 490 Franken. Tom Anliker: „Wir versprechen uns viel von diesen Anpassungen der Preise.“ www.chevrolet.ch

Cruze Station Wagon: Der Kombi steht in diesem Monat ab 19 990 Franken bei den Händlern. Neu sind zwei Dieselmotoren.

AG (Frauenfeld TG) stehen auch die Trisa AG (Triengen LU) und die Louis Bélet SA (Vendlincourt JU) im Finale. Die Familienunternehmen überzeugten die Jury vor allem durch die langfristige Ausrichtung ihrer UnternehmensstrateRichard Naegeli: VR-Präsident der Tuchschmid AG, Frauenfeld: „Es geht um den Fortbestand der Unternehmen.“

gie und den Fokus auf eine ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Unternehmenskultur. Die AMAG hat den Award zu Ehren ihres Gründers und Patrons Walter Haefner ins Leben gerufen. www.family-business-award.ch


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SsangYong-Extra

Korando

Der Koreaner zeigt seine Klasse

Ein Blick in die Zulassungsstatistik der Schweiz zeigt, SsangYong rollt sowohl im Jahres- als auch im Monatsvergleich im Aufwärtstrend. Grossen Anteil an diesem Erfolg hat der Crossover Korando, den es ab sofort auch mit einem neuen Benzinmotor gibt.

Elegant: Dass das Korando-Design seinen Ursprung in Italien hat, ist leicht zu erkennen. Kein anderer als Giorgio Giugiaro ist für die Linie verantwortlich.

elektrisch verstellbarer Fahrersitz. Auch das Schwingungs- und Geräuschverhalten (NHV – Noise, Vibration, Harshness) des Korando wurde optimiert. Seine Qualitäten als zuverlässiger SUV hat der Korando mit dem Sieg beim diesjährigen ScanCovery Trail im Januar 2012 bewiesen: 7000 Kilometer vom Sieger: Jan Pieter Coppoolse und Jaap Polarkreis bis in die Niederlande, bei Visser fuhren beim ScanCovery Trail auf den ersten Rang in ihrer Klasse. widrigsten Wetterbedingungen und Temgetriebe, Regen- und Lichtsensor, eine peraturen von unter 40°C absolvierte der besser ablesbare Supervision-Instrumen- Korando als Bester der rund 60 teilnehtentafel mit LED-Beleuchtung sowie ein menden Fahrzeuge seiner Klasse.

Bisher ruhten SsangYong-Modelle fürs Gelände auf Leiterrahmen. Mit dem Korando kommt eine selbsttragende Karosserie zum Einsatz. Für das Design und die Entwicklung des Fahrzeugs arbeitete die südkoreanische Automarke mit dem bekannten italienischen Designer Giorgio Giugiaro zusammen. Neben dem 2,0-Liter-Diesel mit 175 PS (157 g/km CO2) gibt es den Korando jetzt auch als Benziner. Das 2.0-LiterAggregat leistet 149 PS und emittiert 175 g/km CO2 mit Frontantrieb und 6-GangSchaltgetriebe oder 192 g/km CO2 mit Allradantrieb und 6-Gang-Schaltgetriebe. Als Option ist ab 2013 eine 6-StufenAutomatik zu haben. In der Basisvariante Crystal kostet der Benziner ab 24 990 Franken. Interessant ist die Family Edition (2.0-Diesel, AWD und Automat) mit einem Kundenvorteil von 3000 Franken. Zusätzlich erhält das neue Modell des beliebten Crossovers einen verchromten Kühlergrill mit Wabenstruktur und neue aerodynamisch optimierte Scheibenwischblätter. Die Innenverkleidung präsentiert sich nun in Karbonfaseroptik. Zu den weiteren Verbesserungen zählen je nach Ausstattungsvariante (Crystal, Vielzweck-Crossover: Robert Stoepman, General Manager SsangYong Schweiz Quartz oder Sapphire) die neue Deluxe- AG, zeigt seinen Trumpf: 4x4, Diesel, Automat. Sind die Lehnen der hinteren Bank Mittelkonsole für manuelles Schalt- umgeklappt, entsteht ein Laderaum wie in einem Transporter.

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Actyon Sports & Rexton: Allrad für den Alltag Der neue Actyon Sports ist mehr, als ein praktischer Pick-up: Sein Double Cab hat genügend Platz für fünf Personen und seine Ausstattung bietet den Komfort eines Personenwagens. Parksensoren, automatische Klimaanlage und der elektrisch einstellbare Fahrersitz gehören unter anderem zur Basisausstattung.

Actyon Sports: Die Preise beginnen bei 24 900 Franken. Je nach Bedarf gibt es Heck- oder auch Allradantrieb.

Mit der leicht zugänglichen und über zwei Quadratmeter grossen Ladefläche lässt sich auch Sperriges problemlos transportieren. Dazu liefert der 2,0-LiterActive-Diesel mit 155 PS genug Power. Jetzt gibt es den Rexton in einer limi-

Rexton Limited Edtion: Der Fünfplätzer ist mit Allradantrieb ein ideales Auto, wenn Hänger gezogen werden sollen.

tierten Sonderserie ausschliesslich für die Schweiz mit praktischer Mehrausstattung für 49 900 Franken. Mit seinem 179 PS starken Dieseltriebwerk verfügt er über eine Anhänge-Kapazität von 3,5 Tonnen. Lederinterieur, Klimaautomatik und Navigationssystem mit Rückfahrkamera und eine abnehmbare Anhängevorrichtung sind im Preis enthalten.


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32 www.ssangyong.ch SsangYong-Extra Prominente Partner in der Schweiz

Vertreter Schweiz

Willkommen in der Welt

Wenn der ehemalige Formel 1-Pilot und Motorsport-Event-Manager Jo Vonlanthen mit seiner Frau Christine auf Reisen geht, dann kann er in der Regel auf ein Auto, das ein paar Tonnen ziehen kann, nicht verzichten, denn viele seiner Boliden transportiert er persönlich zu den

Jo Vonlanthen: „Der Rexton zeigt auch bei Bergfahrten keine Schwächen.“

Ausstellungsorten. Jo Vonlanthen: „Auf meinen bärenstarken SsangYong Rexton und den Kyron ist in jedem Fall Verlass. Da kann kommen was will.“ Auf den Kufen liess es der ehemalige

Barbara und Kent Ruhnke: „Für uns passte der Korando auf Anhieb.“

Eishockeyspieler und 3-fache Schweizer Eishockey-Meister-Coach Kent Ruhnke gerne krachen, doch beim Autofahren geht es Ruhnke ruhiger an: „Nachdem ich den Korando zur Probe gefahren hat-

Coni Altherr: „Ich möchte modernen Menschen ein Glücksgefühl geben.“

te war mir klar, das ist mein Wagen.“ So sieht es auch Inline-Guru Coni Altherr, der mit seiner neuen Bewegung Witchstep, einer sportlichen LifestyleSerie mit Ausdauer-Elementen, ergänzt mit Storytelling und Side-Events, grosse Erfolge feiern will. Auch er hat sich für seine Fahrten zu den Veranstaltungen einen Korando zugelegt: „Sicherer und sparsamer geht es wohl kaum noch.“

Das Netz wächst und wächst. Zurzeit gibt es in der Schweiz 45 Vertreter und drei Servicepartner, die die Produkte von SsangYong anbieten. Und es werden weitere Partner gesucht, die unter dem Zeichen des Zwillingsdrachens neue Kunden gewinnen wollen.

Europa entstanden. Sie wurde bei der italienischen Designschmiede Italdesign (Giorgio Giugiaro) entworfen. Ausserdem trugen strenge Qualitätsvorgaben des Lizenzgebers Mercedes-Benz für Motor und Produktion sowie die Verwendung hochwertiger Komponenten von Mercedes-Benz-Lieferanten zu grösster Zuverlässigkeit bei. Die umfassenden, mehrjährigen Garantie- und Serviceleistungen übertreffen sogar europäische Standards. Der Name SsangYong bedeutet wörtlich übersetzt Zwei Drachen. Die Legende sagt, dass einst zwei unzertrennliche Drachen darauf warteten, gemeinsam in den Himmel zu fliegen und dort eingelassen

Garage Hans-Ulrich Bieri, Aeschi bei Spiez: Hans-Ulrich und Brigitta Bieri (Inhaber und Garagist sowie Administration) und Marco Jaberg (Automechaniker) und Schäferhund Lardo (Alarmanlage). www.autogarage-bieri.ch

Dass sich die neuen Partner, die wir zu werden. Als der Zeitpunkt gekommen Ihnen hier vorstellen, auf eine Marke war, wollte der Herrscher des Himmels verlassen können, die im Segment der jedoch nur einem der Drachen Einlass Allradfahr- und Zugfahrzeuge über eine gewähren. Standhaft weigerten sich die langjährige Erfahrung verfügt, zeigt die beiden Drachen – und beeindruckten ihn Geschichte von SsangYong. Also eine mit ihrem starken Zusammengehöriggute Voraussetzung, um auch in der keitsgefühl. So beschloss der Herrscher, Schweiz Erfolg zu haben. doch beide gemeinsam bei sich aufzuSeit 50 Jahren stellt SsangYong 4x4nehmen. Robert Stoepman: „SsangYong Fahrzeuge her. Und vor mehr als 20 Jahsteht damit für starken Charakter, Standren begann die Fertigung von Motoren haftigkeit und Zuverlässigkeit.“ und Getrieben mit einer Mercedes-BenzLizenz. Diese wurden jedoch nicht einfach übernommen, sondern vor Ort von SsangYong-Ingenieuren weiter entwickelt und den spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen der SsangYong-Modelle angepasst. Dieses breite Know-how im AllradSegment macht SsangYong zum Spezialisten für robuste, bärenstarke und zuverlässige Offroad-Fahrzeuge. Ebenso konsequent hat SsangYong den Schritt ins Premium-4x4-Segment unternommen, um den Ansprüchen der europäischen Märkte bezüglich Styling, Verarbeitungs- Garage Ullmann AG, Uetendorf: Celam Josig (Lehrling), Anita Ullmann und oben von qualität und Ausstattung gerecht zu wer- links Thomas Ullmann, Willy Ullmann (Inhaber) und Philipp Siegrist vor einem Rexton den. So ist die Karosserie des Rexton II in und einem Korando. www.garage-ullmann.ch Stefano Brunelli Sagl, Bellinzona: Manuela und Stefano Brunelli, Ugo Pinto und Jonathan Mezquita (beide Mechaniker) bei der Eröffnung ihrer Vertretung. Central Garage Glarus GmbH, Glarus: Virgilio Roncada (Lehrling), Valerio Piceci (Chef der Werkstatt) und Marco Greco (Inhaber und Verkauf). www.central-garage.ch


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Die Zukunft ist reif für die Serie

der Drachen A. Röthlisberger Garage-Motos, Langnau: (von links) Alfred Röthlisberger (Besitzer), Adrian Fankhauser (Werkstattchef), Daniel Fahrni (Autochmechaniker) und Hildegard Schindelholz (Administration).

Garage M. Reichlin, Ibach: Marc Reichlin (Inhaber), Urs Styger (Mechaniker) Michael Auf der Maur (Lehrling), Martin Reichlin (Senior-Chef), Marc Bucher (Mech.), Erich Bucher (Lagerist). www.garagereichlin.ch

Dass sich SsangYong für Europa einiges vorgenommen hat, lässt sich an der Entwicklung der aktuellen Modelle, Korando und New Actyon Sports, erkennen. Für das Aussehen des Crossovers Korando ist wiederum Italdesign verantwortlich. Mit dem kraftvollen, sparsamen und vielseitigen Pick-Up New Actyon Sports erfüllt SsangYong die wachsende Nachfrage von Käufern mit Interesse an Outdoor-Aktivitäten wie Camping, Skiausflügen oder Radtouren.

Neben dem Korando und dem New Actyon Sports steht in der Schweiz auch das Modell Rexton II im Angebot. Mit diesen drei Modellen und einem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis wird die Ssang Yong Schweiz AG in Zukunft auf sich aufmerksam machen und das beachtliche Wachstum fortsetzen. Das SsangYongVertriebsnetz mit 48 Partnern steht den Kunden in der ganzen Schweiz beratend zur Verfügung.

SUV und Cabrio. Eigentlich passt das nicht zusammen. Wie es dann doch geht, zeigt SsangYong mit dem XIV-2, der in Zusammmenarbeit mit dem italienischen Designstudio I.DE.A entwickelt wurde. Bei dem Dreitürer mit coupéhafter Linienführung spannt sich ein Stoffdach von der Windschutzscheibe bis zum Heck, das auf Knopfdruck wie ein Rollo komplett zurückfährt. Optisch orientiert sich das Modell an dem Konzeptfahrzeug XIV-1, das aber statt des Stoffverdecks über ein Panoramaglasdach verfügte. Angetrieben wird das 4x4-Kompakt-SUV wahlweise von einem Benziner oder einem Diesel, jeweils mit 1,6 Litern Hubraum.

Die Kraft wird per 6-Gang-Automatik oder einer manuellen 6-Gang-Schaltung übertragen. Über die genauen Leistungsdaten und einen Start in die Serienproduktion gibt es bisher noch keine Angaben.

Innenraum: Armaturen, Lenkrad und die Sitze vermitteln einen sehr sportlichen Eindruck. Edel ist das polierte Aluminium.

Zweitürer: Vier Personen haben im XIV-2 Platz. Ein Wagen, der vor allem junge Interessenten ansprechen wird.

Robert Stoepman, General Manager SsangYong Schweiz AG

„Wir bieten sehr viel Auto fürs Geld“ SsangYong macht in der Schweiz gewaltige Fortschritte. Was sind die Gründe für den Erfolg? Nun, es sind die schweizerischen Vorlieben, die wir zu einem aussergewöhnlichen Preis-/Leistungsverhältnis anbieten können: Die Kombination Allrad, Diesel, Automat, sowie die extreme Anhängekapazität unserer Zugmaschinen. Gibt es überhaupt noch Regionen in der Schweiz, für die Sie geeignete Partner suchen? Praktisch in jedem Kanton sind wir noch untervertreten. Im Prinzip wollen wir unser heutiges Händlernetz von 48 Partnern verdoppeln. Garagisten, die eine unkomplizierte Zweitmarke suchen sind herzlich willkommen in unserem Händlernetz! Wie hat sich SsangYong auf die CO2-Strafsteuer eingestellt – gibt es Probleme für die Marke? Als Nischenmarke in Europa, die weniger als 10 000 Einheiten pro Jahr verkauft, bekamen wir ein spezielles CO2-Ziel, das unseres Erachtens erreichbar scheint. Wichtig dabei ist, dass der Schweizer SsangYong-Kunde bestimmt keine Strafsteuer zu berappen hat, sondern eine all-

fällige Sanktion vom Herstellerwerk übernommen würde. Welche Zielgruppe konnte die Marke in der Schweiz bisher besonders begeistern? Unsere extremen Anhängekapazitäten von 3,5 Tonnen beim bärenstarken Rexton und 2,4 Tonnen beim kompakten Korando sind sehr beliebt bei Pferde- oder Bootsbe-

sitzern, welche lieber Geld in ihre Hobbies investieren, als in teure Autos. Welche weiteren Vorteile können Sie Interessenten in dem sicher umkämpften Segment bieten? Wir haben per 1. Juli die Preise der aktuellen Modellpalette bis zu 8 Prozent gesenkt und die Preis-Klarheit an der Verkaufsfront verbessert. Eingefleischte

Frauen-Power: Tamara Ricchiuto (Marketing), Antonia Malemusa (Human Resources), Carmen Zehnder (Technical & Warranty Advisor), Robert Stoepman, Daniela Andres (Administration Manager, PR- und Marketing Assistant), Karin Schneider (Parts und Accessories Assistant) Fabienne Lamprecht (Head of Car Logistics).

Schnäppchenjäger, die den Eurobonus dennoch nicht mehr missen wollen, finden bei den SsangYong-Händlern trotzdem noch vereinzelte Lagerfahrzeuge mit einem Eurobonus von 3500 Franken. Dazu bietet SsangYong mit seinen überdurchschnittlichen fünf Jahren Garantie und den umfassenden Ausstattungen das unbestritten beste Preis-/Leistungsverhältnis im Schweizer 4x4-Segment. Weil wir unsere Produkte von der Zentrale in Belgien beziehen, konnten wir bisher einen grosszügigen Eurobonus gewähren. Die eben vollzogene Preissenkung ist eine Fortsetzung unseres fairen Marktauftritts in der Schweiz. Was sind Ihre Ziele und welche Prognosen haben Sie für das kommende Jahr? SsangYong wird Schlag auf Schlag Neuheiten vorstellen können, bereits nächstes Jahr folgt wieder ein komplett neues Modell mit Allradantrieb. Perfekt für die Schweiz. Wir peilen schon bald mal die Marke von 1000 verkauften SsangYong an. Dieses Ziel werden wir mit unseren motivierten Händlern in der Schweiz mittelfristig erreichen können.


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Hier ist der Verkäufer zufrieden

Alfa Romeo Alfetta GTV 2.0, 1985: Das Coupé ist in einem sehr gutem Zustand. Bei echten Alfaristi schlägt das Herz schneller, wenn sie diesen Wagen sehen und seinen Sound hören.

Für jeden Verkäufer eines Autos oder eines Motorrades ist bei der NoLimit-Auction nicht absehbar, wie Angebot unf Nachfrage den Preise bestimmen können. Es hängt von der Lage auf dem Automarkt, der Stimmung

No-Limit-Auction Citroën ID: Ein Auto mit Geschichte und zu der Zeit modernster Technik.

im Publikum und dem Geschick des Auktionators ab und ob sich der Aufwand lohnt, an der Auktion teilzunehmen oder eben nicht. Bisher wurden fast alle bei einem Event in Toffen angebotenen Fahrzeuge verkauft. Wichtig ist sicher, dass die Wagen in gutem Zustand einge-

Maserati Quattroporte I: Wer es nobel mag, sitzt im Italiener immer richtig.

liefert werden. Das erhöht das Interesse eines Käufers und spielt beim Verkauf eine nicht zu unterschätzende Rolle. Hier einige Beispiele für Fahrzeuge, mit denen gute Preise erzielt wurden: Citroën ID 19, 1967 aus erster Hand und

Renault Estafette 800: Der Lieferwagen eignet sich ideal für Werbeeinsätze.

mit nur 75 000 Kilometern, aber lange gestanden für 26 500 Franken, Maserati Quattroporte I 4200, 1967 in fahrbarem aber gebrauchten Zustand für 23 000 Franken und Renault Estafette 800, 1979 aus zweiter Hand und mit nur 24 000 Kilometern für 15 000 Franken. Die neuen Eigentümer konnten nach der Auktion nach Hause fahren.

Tag der Schnäppchen-Jäger Oldtimer sind nicht mehr nur Sammelobjekte und Liebhaberstücke. Die alten Fahrzeuge dienen immer öfter auch als Wertanlage. Dabei spielen beim Kauf Emotionen oft eine wichtige Rolle. Behalten Sie also einen kühlen Kopf, wenn Sie am 15. September 2012 an der No-Limit-Auction in Toffen mit einer Bieterkelle in der ersten Reihe sitzen. Etwa 17 Prozent der Autofahrer halten Oldtimer in der jetzigen wirtschaftlichen Bentley Mulsanne S, 1992: Der Wagen stammt aus erster Hand und die letzte MFK wurde im Oktober vergangenen Jahres vorgenommen. Hier gibt es viel Auto fürs Geld. Lage für eine bessere Wertanlage als die gängigen Finanzprodukte, wie eine Ford Cortina 1600 E, 1970: Dieses Modell Umfrage der Nürnberger Marktforschung hat im Motorsport so puls ergeben hat. Besonders Männer und manchen Pokal auf Jüngere vertreten diese Meinung. Oldder internationalen timer sind - gerade in der aktuellen KriSzene eingefahren. sensituation an den Finanzmärkten - die Das Auto ist in einem Zustand, der auf ein Geldanlage, bei der Ihr eingesetztes Kapital erhalten bleibt und Sie sogar noch sehr lange Leben schliessen lässt. Gewinne erzielen können. Oldtimer als Geldanlage - die Vorteile sprechen für sich: als mittelfristige Geldanlage hervorragend geeignet, auch kleinere Investments sind möglich, deutliche Wertsteigerungen in den letzten Jahren, kein Wertverlust auch während einer Wirtschaftskrise, niedrig laufende Kosten und wenig Verwaltungsaufwand. Der Wiederverkauf ist unabhängig vom Standort, Kaufinteressenten sind leicht zu finden und Oldtimer fahren macht in jedem Fall verdammt viel Spass! Immerhin sechs Prozent der 1000 befragten Autofahrer möchten sich einen Lancia Appia C10 S, 1958: Oldtimer kaufen. Vier Prozent, meistens Ein wirklicher Edelmann in Besserverdienende, nennen einen Oldie seiner Klasse. Das Design erfreut bereits ihr Eigen. 23 Prozent der Oldtimerdas Auge, und wenn man darin Platz Besitzer gaben an, dass ihr Klassiker für nimmt, ist Bella Italia bis in die kleinste Schraube zu spüren. sie eine Geldanlage ist. Man kann einen


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Drei Oldtimer zum echten Discountpreis Wenn Sie lesen, was die drei in dieser Spalte abgebildeten Autos gebracht haben, dann ist klar: Bei der No-LimitAuction am 15. September in Toffen sollte man schon dabei sein, wenn man die Chance hat, einen Sportwagen, eine Mercdes-Benz 300 CE-24 Cabriolet, 1993: Die 75 000 Kilometer auf dem Tacho bedeuten nichts, denn der Wagen ist in einem sehr guten Zustand. Dieser Stern wird wohl nie erblassen.

Porsche Boxster 2.5, 1999: Es ist schon selten, dass ein Bolide aus Stuttgart bei einer No-Limit-Auction im Angebot ist. Auf dem Tacho stehen 108 500 Kilometer. Aber da ist sicher noch mehr drin.

Oldtimer wie einen Neuwagen bei einem Händler kaufen oder bei einer Versteigerung erwerben.

in Toffen

Citroën SM, 1971: Wer die Marke mag, ist sicher bereit, 9900 Franken zu zahlen.

Dabei gibt es sehr unterschiedliche Auktionen. Die einen sind zum Beispiel auf Ferrari spezialisiert, andere rufen bestimmte Modelle oder Marken auf und in Toffen fällt demnächst der Hammer für eine Oldtimer-Auktion der besonderen Art: Die No-Limit-Auction. Simca Aronde Etoile Six, 1959: Ein seltenes Exemplar, das in den nächsten Jahren bestimmt noch an Wert gewinnt. Der schmucke Fünfplätzer aus Frankreich ist in Das Besondere daran ist, dass alle Fahr- einem erstaunlich guten Zustand. Es lohnt sich, die Bieterkelle schnell zu heben. zeuge ohne Mindestpreis versteigert werden. Klar, dass hier das eine oder andere Schnäppchen zu holen sein wird. Insgesamt werden bis zu 100 klassische Automobile, Motorräder und Restaurationsobjekte versteigert. Bis zehn Tage vor Auktionsbeginn können die Fahrzeuge bis zum Versteigerungstermin am Auktionsort in Toffen (Wochenende bis 18 Uhr, werktags bis 20 Uhr) oder auf www.oldtimergalerie.ch besichtigt werden. Ausserdem werden auf Anfrage Listen mit den Autos per e-mail, Fax oder Post an die Interessenten versandt. Patina wird immer häufiger zum Prestige Verblichener Lack, Flugrost an der Stossstange und eingesessene Sitze: Die Spuren der Zeit sind für einen Oldtimer kein Makel mehr. Manchmal steigern sie sogar den Wert der Klassiker. Denn für viele Oldtimer-Fans muss ein Auto mittlerweile eines sein: authentisch. Die Patina wird zum Prestige. Der Traum vom eigenen Oldtimer lässt sich schnell erfüllen, denn immerhin bietet der Oldtimer-Markt viel Auswahl. Doch: Nicht jeder Wagen ist noch gut in Schuss. Wer sich beim Kauf von Emotionen leiten lässt, macht schnell einen Fehlkauf. Doch die schwarzen Schafe unter den Oldtimer-Verkäufern lassen sich leicht entlarven.

Limousine oder sogar einen Lastwagen zum günstigen Preis zu ersteigern. In jedem Fall aber müssen Sie die Kosten, die durch die Versteigerung anfallen, dazurechnen. Genaue Auskünfte, was auf Sie zukommt, bekommen sie im Büro des Auktionators, im Katalog oder auch im Internet.

Ford Taunus 20 M TS, 1966: Das Auto bietet genug Platz für fünf Personen.

Die Daten der Schnäppchen auf einen Blick: Citroën SM, 1971 in gutem Zustand für nur 9900 Franken, Ford Taunus 20 M TS, 1966 in sehr gutem Zustand für nur 5250 Franken und Jaguar XJ 6 4.2

Triumph TR 6, 1937: Der rote Roadster demonstriert englische Autotradition wie man sie nicht besser auf Räder stellen kann. Der Wagen ist in gutem bis sehr guten Zustand und ab MFK als Veteranfahrzeug Oktober, 2010.

Was Sie aber auch bedenken sollten: Der Kauf eines Oldtimers ist stets mit vielen Emotionen verbunden. Schnell lässt man sich dabei vom vermeintlichen Traumwagen blenden, warnen die Experten und geben Tipps für den Oldtimer-Kauf. Ganz wichtig: Überprüfen Sie Dichtungen und Gummis! Sind diese porös oder geschrumpft, steht ziemlich sicher ein kostspieliger Austausch an. Natürlich sollten Sie vor der Probefahrt und vor dem Oldtimer-Kauf auch den Motorraum und die Unterlagen des Fahrzeugs checken. Ebenso unumgänglich: Anhand der Spaltmasse können Sie überprüfen, ob der Oldtimer bereits in einen

Unfall verwickelt war. Wichtig, um lange Freude an seinem Schätzchen zu haben: Oldtimer besitzen einen individuellen Wert und in der Regel einen individuellen Zustand. Entscheidend ist neben dem Erhaltungszustand auch das Vorhandensein wichtiger Nachrüstteile. Die Beschaffung oder sogar eine neue Anfertigung kann mächtig ins Geld gehen und die Freude am geliebten Oldie unnötig trüben.

Fahrzeuge, die aktuell unter den Hammer kommen, sehen Sie auf diesen Seiten und was Sie weiter beachten sollten, bitte blättern Sie um.

Jaguar XJ 4.2 Serie 1, 1969: Ein echter Klassiker, der gepflegt werden will.

Serie 1, 1969 in gutem Zustand für nur unglaubliche 3200 Franken. Tipp: Erkundigen Sie sich vor der Auktion was Sie für Versicherung und Kraftfahrzeugsteuer zahlen müssen. Bei Wagen mit grossem Hubraum kann das ganz schön ins Geld gehen. Und dann kann aus dem Schnäppchen schon bald ein sehr teures Autovergnügen werden.


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Oldies haben das ganze Jahr über Saison

Ablauf: Über dem Tisch an dem der Auktionator und seine Mitarbeiter sitzen, erscheinen Fotos der Fahreuge. Dazu gibt es Erklärungen in deutscher und französischer Sprache. Unklarheiten werden in der Regel vor Ort geklärt.

Seit 1984 ist die Oldtimer Galerie in Toffen Treffpunkt der Branche. Während des ganzen Jahres stehen in der Ausstellung 80 bis 120 klassische Sportwagen, Young- und Oldtimer sowie Motorräder zum Verkauf. Auf über 3000 QuadratmePublikum: Die Plätze sind mit Bietern und den Zuschauern dicht besetzt. Also: Wer früh kommt, findet noch einen Stuhl.

No-Limit-Auction 1984: In der Oldtimer-Galerie werden die ersten Fahrzeuge angeboten.

tern finden sich Fahrzeuge aller Marken, Epochen und in allen Preislagen. Seit 1991 werden mehrere Auktionen pro Jahr durchgeführt. Neben den bekannten Frühjahrs-, Herbst- und No-Limit Auktionen hat im Juni diesen Jahres als Premiere ein Event am DolderClassics

2005: Auktion besonderer Cabriolets im Schlosspark in Oberdiessbach.

in Zürich stattgefunden und am 9. März 2013 reist das Auktions-Team an die Retro Classics in Stuttgart. Reinhard Schmidlin: „Davon versprechen wir uns viel.“ Am 1. Dezember geht dann noch eine Auktion Klassischer Automobile

2012: Auktion an der DolderClassics. Interessenten begutachten die Autos.

und Motorräder in Toffen über die Bühne. Seit 2011 kümmert sich Franz Studer in der Werkstatt um Fahrzeugaufbereitung, Reparaturen aller Art, Ersatzteilbeschaffung und Rallyevorbereitungen. Das ist aber nur ein Teil der angebotenen Dienstleistungen. Wenn Sie ein Problem haben, fragen Sie einfach Franz.

Ende August ist Einliefer-Schluss

Bieter: Wer die Kelle so hoch hebt wie die Nummer 100, ist im Rennen. Ob er dann den Zuschlag bekommt, ist noch nicht sicher.

Worauf muss man als Bieter nach Wer ist berechtigt, an der Auktion dem Zuschlag achten? teilzunehmen? Im Auktionsbüro die entsprechenden Jedermann und natürlich jede Frau kann mitbieten. Beim Eingang registrie- Formalitäten sowie die Rechnung für die ren und Bieterkelle in Empfang nehmen. Neuerwerbung in Empfang nehmen. Gibt es einen Katalog für die SepSollten Sie in der Eile vergessen haben, die Bieterkelle abzuholen, genügt auch tember-Auktion? Wegen der Möglichkeit, Fahrzeuge ein Handzeichen, der Auktionator und Was Sie unbedingt beachten müssen, sein Team wird Sie trotzdem zum Mitbie- auch kurzfristig an die No-Limit-Auktion einzuliefern, gibt es keinen Printkatalog. wenn Sie eine Bieterkelle bekommen ha- ten zulassen. Auf www.oldtimergalerie.ch finden sich ben, erklärt Reinhard Schmidlin, Inhaber jedoch täglich aktualisierte Bilderserien der Oldtimer-Galerie, im Interview mit von den zum Ausruf gelangenden FahrAutoSprintCH. zeugen. Selbstverständlich mit Lot-NumWelche Marken und Modelle mer, Beschrieb und Schätzpreis. sind zugelassen - können auch MoBis wann kann man sich als Vertorräder/Roller eingeliefert werden? käufer anmelden? Alle Young- und Oldtimer auf zwei Am besten sofort, spätestens bis und vier Rädern. Marke und Modell spieEnde August. Wir müssen ja alles auch len dabei keine besondere Rolle. Reinhard Schmidlin: „Jede Bieterin und perfekt vorbereiten können. Unsere In welchem Zustand sollten die jeder Bieter sollte die Bedingungen für Adresse finden Sie im Internet. Fahrzeuge sein? die Auktion genau lesen und beachten.“ Von sehr gut bis zum Restaurationsobjekt. Es können auch angefangene Restaurationen sein! Es gibt auch Garagiers, die gewisse Fahrzeuge nie mehr fertig machen und froh sind, über den Auktionsverkauf etwas Platz schaffen zu können. Welche Papiere muss man unbedingt vorweisen? Fahrzeugpapiere, allfällige Rechnungen/Restaurationsunterlagen, Historie, Bilder. Wer bestimmt den Preis, mit dem gestartet wird? Der Auktionator – er startet situativ und sucht so das erste Gebot, damit da- Vorbesichtigung: Bis kurz vor der No-Limit-Auction in Toffen können alle Fahrzeuge, die im Katalog aufgeführt sind, begutachtet werden. Das hilft bei der richtigen Wahl. nach das Bieten seinen Verlauf nimmt. Es darf geboten, gestaunt und gefeiert werden, wenn am 15. September 2012 in der Oldtimer-Galerie in Toffen bei der No-Limit-Auction die ersten Autos einen neuen Besitzer gefunden haben.


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38 www.autosprint.ch Agenda Ăœber 300 Pilotinnen und Piloten haben sich in die Starterlisten der Oldtimerclassic Hittnau eingetragen, die am 1. und 2. September 2012 tausende Fans anlocken wird. Unter anderen haben DTM-Fahrerin Rahel Frey, Motorradlegende Luigi Taveri und Egon Allgäuer mit seinem 1400 PS-Truck ihre Teilnahme zugesagt.

Oldtimerclassic Hittnau

Erinnerung: Hans Grob und Begleitung im CitroĂŤn Torpedo Cabriolet 1923 am Korso der Oldtimerclassic Hittnau 2010. Szenen, an die man gerne zurĂźckdenkt.

Das ist die originellste Show der Schweiz

HÜhepunkte: Iris Maissen drßckt bei ihrem 1933er Buick Bulldog 4,3 Liter tßchtig aufs Gas. Luigi Taveri fährt ausnahmsweise ein paar Meter ohne Helm und der grÜsste einmotorige Doppeldecker der Welt Antonov 2 landet direkt neben der Rennstrecke.

Die Oldtimerclassic Hittnau ist eine Motorsportveranstaltung, wo sich alle mit einem Rennfahrzeug auf einem abgesperrten Rundkurs zu Demofahrten im Renntempo treffen. Der Rundkurs wird gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Der Start erfolgt auf der HÜhe SchÜnaustrasse/ Schulhausstrasse. Nach etwa 150 Meter wird links in die Haselstrasse eingebogen und weiter bis anfangs Dorf Hasel gefahren. Mit einer Linkskurve wird in die Meliorationsstrasse gefahren, die mit einer Rechtskurve das Dorf Hasel umgeht und nach etwa 400 Metern wieder in die Haselstrasse mßndet. Wie schon in den Jahren zuvor, werden wieder Oldtimer-Flugzeuge ins Programm miteinbezogen. Sie starten und landen auf einer 430 Meter langen Graspiste, welche beinahe identisch mit dem ehemaligen Flugfeld der in Hittnau gegrßndeten Flugsportgruppe Zßrcher Oberland verläuft. Diese Piste liegt parallel zur Zielgeraden. Die Tageskarte fßr Samstag oder Sonntag kostet fßr Erwachsene pro Tag 30 Franken, Parkplatz und Programm im Wert von zehn Franken sind inklusive. Jugendliche bis 16 Jahre haben gratis Eintritt. www.oldtimerclassic.ch

Faszination: Die Crew im Ford T Racer mit 2,9 Liter Hubraum aus dem Jahre 1918 kämpft ebenso um Punkte wie die freundlichen Herren im Dragster-Eigenbau.

0479,::<4!(\[V:WYPU[*/7HYR)HOUOVMZ[YHZZL 7VZ[MHJO2YL\aSPUNLU;LSLMVU-H_ ,4HPS!PUMV'H\[VZWYPU[JO0U[LYUL[!^^^H\[VZWYPU[JO 7YVQLR[SLP[\UN!:[LMHU+VUH[ 9LKHR[PVU!:[LMHU+VUH[=P:K79VSM()H\Y:[LSS]LY[YL[LY7OPSPWW(LILYSP ,S^PYH+ZJOLTPSV^+Â&#x20AC;Y[L>LS[P:HZJOH/VMZ[L[[LY1Â&#x2026;YN2H\MTHUU/HUZY\LKP2LSSLY 2Â&#x20AC;IP2LSSLY/LUYPR7L[YV )LH[4H[O`Z-V[V 6USPUL(NLU[\YMÂ&#x2026;Y^^^H\[VZWYPU[JO!)H\Y4LKPLU6ILYLUNZ[YPUNLU +Y\JR!(A7YPU[4P[[LSSHUKALP[\UNZKY\JR(.(HYH\ 0UZLYH[L (IV!,S^PYH+ZJOLTPSV^ +LY7YLPZMÂ&#x2026;YKHZ1HOYLZHIVUULTLU[a^Â&#x20AC;SM(\ZNHILUIL[YpN[-YHURLU 4^:[PUILNYPMMLUMÂ&#x2026;Y7VY[V\UK/HUKSPUN



AutoSprint/08/2012