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E-ANTRIEB IM AUFWIND ALLES WAS SIE ZUM ELEKTRISCH FAHREN WISSEN MÜSSEN

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E-MOBILITÄT 4.0

das österreichische


STROM GEWINNT Die Zulassungsstatistik 2016 beweist: Strom gewinnt. In absoluten Zahlen zwar noch im marginalen Bereich, explodieren die relativen Zuwachszahlen geradezu. Mit 3.826 neu zugelassenen E-Fahrzeugen wurde im Vergleich zu 2015 eine Zuwachsrate von über 128 Prozent erzielt. Auch Hybridfahrzeuge (inklusive Plug-In-Hybrid) konnten einen prozentuellen Zuwachs von 55,5% erreichen. Ein deutliches Signal für das enorm gestiegene Interesse am emissionsfreien und umweltentlastenden Fahren. Die Gründe dafür: Erstens die permanent steigende Reichweite der E-Mobile, die besten – und teuersten – Modelle schaffen inzwischen über 500 Kilometer am Stück. Auch die „massentauglichen“ Stromer wie ein Renault Zoe versprechen schon 400 Kilometer, der neue, noch heuer erscheinende Opel Ampera-e gar 500. Hoffentlich keine „alternativen Fakten“. Man darf gespannt sein. Zweitens: Auch das Laden der Stromer wird besser. Das Ladenetz, vor allem das der Schnellladestellen, verdichtet sich weiter. Der Ladevorgang – Stichworte Ladestandard, Abrechnungssysteme – wird einfacher. Tendenziell sinken auch die Preise für E-Mobile. Um das Interesse am E-Mobil weiter zu steigern wird, last but not least, das E-Mobilitätspaket der Bundesregierung einen erklecklichen Anteil beitragen. Mehr dazu auf den Seiten 10 und 11. Insgesamt ist die E-Mobilität also deutlich im Aufwind.

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ZAHLEN & FAKTEN Die unten stehende Grafik macht es deutlich. Ein sprunghafter Anstieg der Zulassungen von E-Fahrzeugen. kumulierte Anzahl der Neuzulassungen Elektrofahrzeuge 2014-2017

4000

3826

3800

3604

3600 3259

3400 3200

2919

3000 2800

2495

2600 2400

2232

2200

2008

2014

2000 1800

1615

1600

1330

1400 1200

992

1000 800 600

814 339 239

400 200 0

1546

100

73 Jänner

451 166 147 Februar

398 295 März

498 430

April

629 533

Mai

668

Juni

953 799

Juli

1091

866

August

1222

936

September

1677

1037

Oktober

2015 2016

1370

2017 1131

1281

November Dezember

Q: STATISTIK AUSTRIA, Kfz-Neuzulassungen

Einige triftige Gründe für ein E-Mobil

• 3 Euro „Tankkosten“ pro 100 km • 1 0 Euro Haftpflicht pro Monat • K eine NoVA, keine motorbezogene Versicherungssteuer • S achbezug: 0 Euro • V orsteuerabzug • G eringe Kosten für Service, Wartung, Verschleißteile 3


E-MOBILE: DIE TOP 10* *Ranking der E-Fahrzeuge nach Reichweite anhand der Herstellerangaben. Modell Reichweite Verbrauch (km) (kWh/100 km) 1 Tesla Model S P90D 557 23,3 2 Tesla Model S90D 557 17.7 3 Opel Ampera-e 500 16 4 Tesla Model S 70 455 20,5 5 Tesla Model S70D 420 18 6 Renault Zoe mit 41kWh-Batterie 403 13,3 7 BYD e6 400 12 8 BMW i3 33 kWh 312 12.7 9 Mercedes SLS AMG ED 250 552/750 10 Nissan Leaf mit 30kWh-Batterie 250 15

Leistung (kW/PS)

345/469 315/428 111/150 235/319 244/332 68/92 90/122 125/170

80/109

Quelle: elektroauto-news.net, Stand Jänner 2017

Praxis-Tipp Für alle – die mit Recht – die Herstellerangaben zur Reichweite im realitätsnahen Alltagsbetrieb ermitteln wollen, hier eine praktikable Faustformel: kWh-Wert/Batterie x 6 = durchschnittliche Reichweite in km Ein Beispiel: 33 kWh x 6 = 198 Mit einer 33kWh-Batterie ergibt sich also eine Praxisreichweite von knapp 200 Kilometern.

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ZUHAUSE LADEN Die ideale Voraussetzung für den Strom-Fahrer: Eine Ladestation in der eigenen Garage oder im Carport. In der „Home Base“ kann kostengünstig (Nachtstrom) und auch zeitunabhängig geladen werden. Dazu sind aber unbedingt die technischen Voraussetzungen durch einen Fachmann zu schaffen, um die Absicherung des Stromnetzes und damit die ordnungsgemäße Ladung des E-Mobils Elektromobilität sicherzustellen.

So nicht!

Die ÖVE/ÖNORM E 8001-4-722 sagt etwa: Die Fehlerstromschutzeinrichtung muss mindestens vom Typ A sein. Ebenso sind Schutzmaßnahmen gegen Gleichfehlerströme zu treffen. Diese können entweder in der Ladestation direkt verbaut sein – oder in der vorgelagerten Hausinstallation integriert sein. Der entsprechende Schutz in der Hausinstallation ist ein Fehlerstromschutzschalter vom Typ B. Das Foto zeigt zeigt dem Laien deutlich: Finger weg, den Fachbetrieb dran lassen, der weiß Bescheid und vor allem – er muss für die ordnungsgemäße Ausführung garantieren.

i-CHARGE Home Die perfekte Lösung fürs laden daheim. Für den Innenund Außenbereich geeignet sichert die kompakte Bauform eine platzsparende Montage. Alle aktuellen E-Fahrzeuge können mit bis zu 22 kW geladen werden. Mit einem Ladepunkt Typ1 oder Typ2. Ladezeit bei 22 kWh und 20 kWh Akku: ca. 1 Stunde

der Stecker

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MOBIL & SCHNELL Weil es abseits des Normalbetriebs beim Strom tanken – speziell auf längeren Distanzen – auch oft schnell gehen muss, bieten sich dafür zwei Top-Produkte an. Für den privaten Nutzer, der möglichst unabhängig sein will:

NRG Kick Mobiles Laden an jedem Ort ist möglich. Die Ladeleistung kann zwischen 11 oder 22 kW gewählt werden. Ebenso kann die Ladestation optional mit der Bluetoth Schnittstelle geliefert werden um die Steuerung per App zu ermöglichen. Die Ladestation kann mit Hilfe der Adapter (Schuko, 400V CEE16, 400V CEE 32) an jede verfügbare Steckdose angeschlossen werden.

Für den Einsatz im öffentlichen Raum – speziell an stark frequentierten Strecken und Plätzen – empfiehlt sich der

i-CHARGE Triberium Fast Charger Durch seine Ladeleistung von bis zu 120 kW kann bei der Schnellladung binnen 20 Minuten 80% Akkukapazität erreicht werden. Fahrzeuge der Ladestandards CCS, CHAdeMO und Typ2 können schnell geladen werden. Eine übersichtliche Menüführung unterstützt beim Laden. Außerdem ist es möglich, DC- und AC-Anschlüsse gleichzeitig zur Ladung zu verwenden.

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Die Standards im halböffentlichen und öffentlichen Bereich

i-CHARGE Public Mit einem Typ2 Ladepunkt 11kW oder 22kW und einem Schuko-Ladepunkt. Kann nach Kundenwunsch mit verschiedenen Aktivierungs-, Identifizierungs- und Verrechnungssystemen RFID, Schlüsselschalter, SMS, Bankomat, Münzeinwurf ausgestattet werden. Die Abrechnung bei der Version i-CHARGE Public online erfolgt über den Ladestellenserver des jeweiligen Energieversorgers. Auch mittels App oder SMS aktivierbar.

i-CHARGE Public Wall Mit frei wählbaren Ladepunkten – von Schuko über CEE Steckdosen bis zu TYP 2 – ist die Wandbox-Version gut für den Einsatz in privaten Garagen geeignet. Sie kann wahlweise mit RFID-Karte oder Schlüsselschalter aktiviert werden.

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PRODUKTNEUHEITEN i-Charge Public 2 Bewährte Technik im neuen Design. Die „Public“ ordentlich aufgehübscht. Aber runde GehäuseOberkante, ein beleuchtetes RFID-Lesefeld und die versenkten Ladesteckdosen sind nur der optische Unterschied der in vielen Details verbesserten Public 2. Sie erlaubt die freie Auswahl von bis zu 4 Ladepunkten. Statusanzeige und Lastmanagement zur Aufteilung der Anschlussleistung. Technisch wie i-Charge Public konfigurierbar.

i-CHARGE Mini Online Kein Platz für eine Ladesäule, nur ein Ladepunkt, trotzdem in ein Verrechnungssystem integrierbar? Die Version „Mini Online“ ist die ideale Lösung für diesen Einsatzfall. Typ2 Ladepunkt mit 11 oder 22kW im kompakten Gehäuse. Keine Schutzschaltergeräte nötig, eine Gleichfehlerstromerkennung ist integriert. Ebenfalls integriert: Modem und OCPP 1.5 Abrechnungsmodul. Laden per RFID.

i-CHARGE Home Eco Die Edelstahl-Wallbox zeichnet sich vor allem durch ihr Format aus. Sie ist mit den Abmessungen von 325 x 130 x 150 mm die kleinste derzeit im Markt verfügbare 22 kW-Wallbox mit TYP B Fehlerstromschutzschalter. Drei große Kontrollleuchten zeigen den jeweiligen Betriebszustand an. Optionaler Schlüsselschalter möglich. Die Home Eco ist in bereits vorhandene Steuersysteme integrierbar. Ladeleistung 4,6 kW/11 kW/22 kW.

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fĂźr ein Umdenken in der Produktion #ZeitReif

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E-MOBILITÄTSPAKET 2017 Die Bundesregierung hat zur Förderung des Ankaufs und Betriebs von E-Mobilen ein E-Mobilitätspaket beschlossen. Hier die Maßnahmen im Detail. Das von Verkehrsminister Leichtfried, Umweltminister Rupprechter gemeinsam mit der heimischen Automobilbranche geschnürte 72 Millionen Euro-Maßnahmenpaket umfasst Anreize für den Kauf von E-Autos, den Aufbau von E-Ladestationen, sowie eigene Nummerntafel für E-Autos. Ab März 2017 stehen die Ankaufprämien für Elektrofahrzeuge österreichweit zur Verfügung.

Bis 4.300 Euro Ankaufförderung Der Schwerpunkt des Maßnahmenpakets. Bei Privatfahrzeugen wird der Kauf von E-Fahrzeugen oder solchen mit Brennstoffzellenantrieb mit bis zu 4.300 Euro gefördert, Plug-In-Hybride mit 1.650 Euro.

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Betriebe, Vereine und Gebietskörperschaften werden mit 3.000 Euro für E-Mobile und 1.500 Euro für Plug-In-Hybride unterstützt. Das Land Niederösterreich hat bietet darüber hinaus ein Anschlussförderung von weiteren 1.000 Euro für E-Mobile. Für Private und Unternehmen.

Förderungen für Ladestationen Das E-Mobilitätspaket schafft auch Anreize zum Ausbau des Schnellladenetzes. So wird der Bau öffentlich zugänglicher Schnellladestationen mit 10.000 Euro pro Ladestation gefördert. Privaten steht, als Bonus beim Kauf von Elektroautos, eine Förderung von 200 Euro für die Anschaffung einer Wallbox oder eines intelligenten Ladekabels zur Verfügung. Zeitraum: rückwirkend vom 1.1.2017 bis zum 31.12.2018. Die NÖ-Anschlussförderung startet zeitgleich. Start Registrierung/Einreichung: 1.3.2017 über eine Online-Beantragung.

EXTRA

Zusatztafel für Ausnahme vom Halteund Parkverbot für E-Fahrzeuge

ALLES WISSENSWERTE ZUM E-MOBILITÄTSPAKET IM WEBTV VIDEO

Infos zu Förderungen in den Bundesländern unter www.energiemagazin.at /Förderungen...

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STROMER & CO Was sich so tut in der Szene der E-Mobile und Plug-Ins. Einige interessante Beispiele.

BMW I3 (94AH) Der i3 mit neuem 33 kWh-Batterie-Pack RW (km)* Leistung (kW/PS) Preis, ab >300 121/170 36.900.-

FORD FOCUS ELECTRIC Bietet serienmäßig eine Schnellladefunktion RW (km)* Leistung (kW/PS) Preis, ab 225 107/145 34.900.-

HYUNDAI IONIQ Der Plug-In-Hybrid kommt im Lauf des Jahres. RW (km)* Leistung (kW/PS) Preis, ab 280 88/120 35.490.-

* Herstellerangaben

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NISSAN LEAF Der Nissan-Stromer mit 30 kWh-Batterie RW (km)* Leistung (kW/PS) Preis, ab 250 88/109 30.805.-

OPEL AMPERA-E Voraussichtlich ab Frühjahr/Frühsommer 2017 zu haben RW (km)* Leistung (kW/PS) Preis, ab >500 150/204 k.A. (30.00035.000?)

RENAULT ZOE Z.E. 40 R Der Zoe mit neuer Batterie RW (km)* Leistung (kW/PS) Preis, ab 400 68/92 24.690. (Var. Batteriemiete) 32.190. (Kauf inkl. Batterie)

TESLA MODEL X 75 D Strom-SUV mit serienmäßigem Allradantrieb RW (km)* Leistung (kW/PS) Preis, ab 417 245/328 103.400.-

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PHOTOVOLTAIK – SELBST IST DER STROM Das Optimum – mit Sonnenkraft erzeugter Strom zum Laden des E-Mobils. Die Optimierung des Eigenverbrauchs besorgt die i-CHARGE Home PV. Diese innovative Lösung ermöglicht es, die Ladestationen der Serie i-CHARGE Public und i-CHARGE Home optional – auch nachträglich – mit dem i-CHARGE PV Ladecontroller auszurüsten. Damit wird die Ladestation in ein Energiemanagementsystem (EMS) integriert. Das EMS teilt dem i-CHARGE PV Ladecontroller die Überschussleistung mit, das E-Mobil erhält exakt jene Ladeleistung, um den Überschuss auf null zu regeln.

Drei Ladekennlinien stehen zur Verfügung E  CO+ Die Ladung beginnt erst, wenn gewährleistet ist, • dass keine Energie bezogen wird CO Ladung immer mit minimaler Leistung, Regelung des • EEigenverbrauches auf null AST Unabhängig von der verfügbaren Leistung lädt das • FFahrzeug möglichst schnell Der Regelbereich: 1,4 kW – 3,7 kW einphasig, 4 kW – 22 kW dreiphasig

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BEISPIELE AUS DER PRAXIS Neue E-Tankstellen Generation Die intelligenten AEE Tankstellensysteme LRM15 und LRM16 ermรถglichen die Bezahlung mittels NFC-, Bankomat-, oder Kreditkarte. Ein System, das Firmen, Energieversorgern und Gemeinden einsetzen kรถnnen, um ihren Kunden ein Ladeservice anbieten zu kรถnnen. Die Verrechnung erfolgt automatisch, ohne Betreiberaufwand, das Design kann individuell angepasst werden.

AEE Tankstellensystem LRM 15

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Die Systemvorteile

Standortmöglichkeiten • Flexible beim Zahlen • Barrierefreiheit Tarifgestaltung, einfach, sicher • FSlexible und Datenauswertung • Kelbstwartungsmöglichkeit undenfreundliches Laden • Geringe Betriebs- und Wartungskosten •

Stromtankstellen einfach online bestellen unter:

www.schrack4home.at w Top Verfügbarkeit w Umfangreiche Beratung w Made in Austria

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UNTERWEGS LADEN Das Versorgungsnetz an Ladestellen verdichtet sich – mäßig aber regelmäßig. Vor allem die Zahl der Schnellladestationen entlang der Hauptdurchzugsachsen West-Ost und NordSüd ist im Steigen begriffen. Grundsätzlich gilt für das Fahren längerer Strecken mit dem E-Mobil: Eine Vorausplanung der Route ist sinnvoll. Allerdings haben die meisten E-Fahrzeuge eine in das Navi integrierte Funktion, die die nächstgelegenen

Voralberg

38

18

Tirol

70

Salzburg

138

Impressum Herausgeber: am - das österreichische automagazin • Alte Bundesstraße 37, A-8561 Söding-Sankt Johann Tel.: +43/3137/21020, www.automagazin.at Medieninhaber: Media Service Verlags- & Dienstleistungs GmbH., Alte Bundesstraße 37, A-8561 Söding-Sankt Johann


Ladepunkte anzeigt. An den Schnellladestationen kann in kürzester Zeit wieder 80% der Gesamtreichweite erzielt werden. Die Übersicht zeigt die Anzahl öffentlich zugänglicher Ladestellen in den Bundesländern. Die Infos der unterschiedlichsten Anbieter findet man unter www.e-connected.at

Wien Oberösterreich

381

Niederösterreich

350

450

Steiermark

500

Burgenland

60

Kärnten

306

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CHIP & ECO TUNING VOM PROFI MEHR LEISTUNG WENIGER VERBRAUCH GLEICHE HALTBARKEIT

ACT VERTRIEBS GMBH Industriezeile 1, Objekt 6 8401 Kalsdorf bei Graz Austria

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