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das österreichische

E-Mobility Booklet

ÖRM Rebenland Rallye 2014

Honda Civic Tourer

P.b.b GZ02Z034771 M Österreich Euro 3.00Italien Euro 3.50-

2/2014

Mazda 3 Red Dot Award Sieger im Test

VW Golf R

Sportiv & Kompakt

Seat Leon Cupra


Das ist unsere Leidenschaft! Produkte für Auto und Motorrad. Schmierstoffe und Additive von höchster Qualität. Die produzieren wir mit Freude und Hingabe. Wir entwickeln und forschen in eigenen Labors. Alle namhaften Autohersteller haben unsere Motorenöle für ihre Fahrzeuge freigegeben.

Das freut uns besonders! Die Leser der größten Autozeitschriften Deutschlands haben LIQUI MOLY zur beliebtesten Schmierstoffmarke gewählt. Und das schon bis zu vier Jahre in Folge. Jeden Tag arbeiten wir daran, auch weiterhin Ihre Nr. 1 zu bleiben.

2014

3 Jahre in Folge Ausgabe 6/2014

3 Jahre in Folge Ausgabe 10/2014

4 Jahre in Folge Ausgabe 7/2014

TOP MARKE

Ausgabe 06/2014

4 Jahre in Folge


Das sind wir! 700 fleißige „Liqui Molyaner“ arbeiten für ein gemeinsames Ziel: Kunden in aller Welt begeistern. Dafür stehen wir jeden Tag auf und gehen mit Hingabe ans Werk.

Vielen herzlichen Dank für Ihr Vertrauen! LIQUI MOLY GMBH Jerg-Wieland-Str. 4 89081 Ulm Telefon: 0731 - 1420 - 0 E-Mail: info@liqui-moly.de


zum thema

inhalt NoVA-Rausch F

NEWS

06 100 Jahre Maserati: Ausblick in die SportwagenZukunft 08 Neue Fahrzeugkonzepte: Was auffällt… 10 Opel Meriva: Modell gepflegt 11 Seat Leon Cupra: Oh Cupraahh! 12 Honda Civic Tourer: Kombi kompakt 13 VW Golf R: Outstanding 14 BMW 2er Coupé, 4er Cabrio/ SsangYong: Zahlenspiele/Dreisterne Komfort 18 Mercedes C-Klasse: Besser gerüstet, denn je FUTURE ZONE

15 Offene Zukunft: Open Air SPEZIAL

24 Hyundai WM-Serviceareal: Ein Autohaus auf WM-Tournee AUTOFRÜHLING

28 Felgen, Reifen & mehr GRÜNE AUTOS

32 BMW i3: Gegen den Strom… 34 E-Mobility News 36 Wohnen & E-Mobility: Visionär 38 Opel Ampera: Sicherheitsnetz 39 Smart fortwo electric drive: Ultimativ

aszinierend, was sich seit den Regierungsbeschlüssen zu NoVA und motorbezogener Versicherungssteuer so getan hat. Man muss das auf zwei Ebenen betrachten. Was die NoVA betrifft, stürzten sich nach kurzer Schrecksekunde sämtliche Medien auf ellenlange Erklärungen, welches Auto jetzt wie viel teurer wird, was es – vorher/nachher – kostet, et cetera. Autoimporteure und Händler witterten Morgenluft. Mit viel Verve wurden die Vorteile des vorgezogenen Kaufs und natürlich die Modelle, die nach neuer NoVA günstiger werden, beworben. Es setzte eine „Entfesselung“ (© by Vizekanzler), zumindest in der Autowirtschaft ein, die so sicher nicht geplant war. Fein, die Branche kann’s brauchen.

Ganz anders die Kommentare und Reaktionen zur motorbezogenen Versicherungssteuer. Die beschränkten sich größtenteils auf kleine Randnotizen. Selbst die rührig um die Interessen der Autofahrer bemühten Autofahrerklubs protestierten zwar pflichtgemäß, nur – geharnischter Protest sieht anders aus. Da hilft auch ein Voher/ Nacher-Rechner auf der Homepage nicht viel. Und das Protest-Mail an die Bundesregierung, das man ausfüllen konnte, hat ungefähr die gleiche Wirkung, als nähme man Wladimir Putin die Portokasse weg. Nämlich gar keine. Eine wirklich massive Unmutsäußerung ist weit und breit nicht in Sicht. Betrifft eh nur uns alle, die Auto fahren. Und, die motorbezogene Versicherungssteuer kehrt jährlich wieder, die NoVA wird nur einmal, beim Autoneukauf, wirksam. Aber als gelernter Österreicher hat man vermutlich nicht das Zeug zum Wutbürger. Man schluckt halt einfach fast alles – und zahlt Themenwechsel. Weil’s zur Jahreszeit passt. Die Zahl der Radfahrer und flanierender Fußgänger ist ob der Frühjahrszeit wieder extrem ansteigend. Nix Neues. Aber, was immer heftiger um sich greift: Fußgänger, die in Super Slow Motion unmotiviert Fahrbahnen überqueren und Radfahrer, die völlig losgelöst vom übrigen Verkehr eigenartige Verhaltensweisen an den Tag legen. Der Grund: Beseelt von tiefgründigen Handy-Telefonaten oder mittels Ohrstöpseln genossenem MP3Sound blenden diese verhaltensoriginellen Mitmenschen die Umwelt völlig aus und werden so zu gefährlichen und gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Liebe Leute! Eure eigene und die Gesundheit anderer sollten eigentlich wichtiger sein, als ein total wichtiges Telefonat oder der neueste Soundtrack, oder? Also, bitte mehr Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr. Im eigenen Interesse. Gilt übrigens auch für telefonierende Autofahrer. Ihr

ROADBOOK

40 Mazda3 Sport: Kodo, schau oba… 42 VW Golf Variant 1.6 TDI: Lade-Golf? 43 Nissan Navara 4x4 3.0 dCi Double Cab LE: Kraftvoller Lastesel 44 Nissan Micra 1.2: Flottes Mäuschen 46 Seat Leon ST TDI: Laden mit Rasse 47 Opel Zafira 2.0 BiTurbo CDTI: Familienrakete 48 Hyundai ix35 2.0 CRDi 4WD AT: Herrenfahrer light 49 Peugeot 308 1.6 HDi: Der Jäger

4 automagazin.at

TUNING

56 MARKT

50 Elia Clio 4 RS/Lumma Design: Impressum Scharf gemacht/Stromer-Design MOTORSPORT

52 Rebenland Rallye 2014: Mundl im Glück 54 Motorsport News

62 VORSCHAU

Weltneuheit „K raft-Twizy“ Mehr dazu auf Seite 34...


- Dick Fosbury Revolutionärer Hochspringer –

„Wenn jemand sagt, dass es nicht geht, beweise das Gegenteil.“

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Der neue MAZDA3. Indem er erstmals rückwärts und nicht vorwärts absprang, trotzte Dick Fosbury allen Konventionen und veränderte den Hochsprung für immer. Mazda beweist mit der SKYACTIV-Technologie ebenfalls, dass unkonventionelles Denken scheinbar Unmögliches möglich machen kann. Ab sofort als Sport oder Limousine bei Ihrem Mazda Partner erhältlich. MAZDA. LEIDENSCHAFTLICH ANDERS. www.mazda.at

Verbrauchswerte: 3,9–5,8 l/100 km, CO2-Emissionen: 104–135 g/km. Symbolfoto.


> NEWS

100 Jahre Maserati

Ausblick in die Sportwagen-Zukunft Maserati enthüllte kürzlich den Alfieri, ein 2+2-sitziges Concept Car, mit dem das hundertjährige Jubiläum der Marke gefeiert werden soll.

E

r ist ein aufregender, realistischer und zu 100 Prozent funktionsfähiger Prototyp, der einen Einblick in die Formensprache zukünftiger Maseratis gewähren soll. Das markante ConceptCar trägt den Namen Alfieri des prominentesten der Maserati Brüder, der die „Officine Alfieri Maserati” in Bologna gründete. Der Alfieri wurde vom Maserati Centro Stile in Turin von einer Gruppe junger Designer unter der Leitung von Marco Tencone entworfen. Die ursprüngliche Projektidee stammt von Lorenzo Ramaciotti. Der Alfieri hat das Zeug dazu, sich in die Reihe der großen Maserati-Sportwagen einzureihen. Mit seinem typisch italienischen Stil erinnert er an den 3500 GT, den 5000 GT und den Indy. Der Alfieri ist sportlicher als der GT, seine Proportionen könnten einen zukünftigen GranSport inspirieren und den zukünftigen Designkurs der Marke vorwegnehmen. Die Grundidee wurde im Sommer 2013 geboren, als mehrere Designer gebeten wurden, ohne Vorlage ein Concept-Car für Maseratis 100. Geburtstag zu entwerfen. Dabei erwies sich der 1954 von Pininfarina gezeichnete Maserati A6 GCS, als wertvolle Inspirationsquelle. Mehr noch als ein seltener Rennwagen für Gentleman-Driver war der A6 GCS ein Design-

6 automagazin.at

Meisterwerk. Er war eine Ikone der Automobiltechnologie, mit atemberaubenden Proportionen und Designmerkmalen: eine winzige, fast über den Hinterrädern kauernde Fahrgastzelle, eine schier endlose Motorhaube und langgestreckte, fast bis zu den Hinterrädern reichende Kotflügel. Der Alfieri ist natürlich viel mehr als eine futuristische Neuinterpretation des A6 GCS. „Wir wollten mit dem Alfieri neue designtechnische Wege ausloten“, erläutert Ramaciotti. „Das Auto ist sehr

Ikone & Inspiration: der Maserati A6 GCS aggressiv, aber auch schnörkellos und drückt Kraft aus.” Eine ­­ lange, weit heruntergezogene Frontpartie ist die stilistische Weiterentwicklung zeitgenössischer Maserati Modelle. Der Kühlergrill ist in zwei senkrechte, konkave Abschnitte unterteilt, die zu schweben scheinen. Die grimmigen Scheinwerfer integrieren Bi-Xenon- und LED-Licht und tragen eine charakteristische Augenbraue, die sich auch auf den


Doppel-Abgasendrohren wiederfindet. Die Form der dreidimensionalen Rückleuchten stellt eine harmonische Fortsetzung der hinteren Kotflügel des Autos dar und sorgt zusammen mit den darunter angeordneten Luftkanälen für eine spannungsgeladene Heckansicht. Die Designer gaben dem Alfieri eine aerodynamische, schnörkellose Form, in der die einzigen dekorativen Elemente – die neu gestalteten Dreifach-Entlüftungsschlitze an den Kotflügeln – harmonisch integriert sind. Die Räder wurden speziell für den Alfieri entworfen. Sie werden aus einem Aluminiumblock geschmiedet und haben einen Durchmesser von 21 Zoll hinten und 20 Zoll vorne. Die dekorativen Speichen sind integraler Bestandteil der Felgen und verweisen auf die klassischen Speichenräder der 50er-Jahre. Für das Concept-Car zum 100. Maserati Jubiläum wurde ein spezieller Lack mit Liquid-Metal-Effekt mit der Bezeichnung „Steel Flair“ gewählt. Er verleiht der eleganten Form einen raffinierten, technologischen und hochaktuellen Look. Die Speichen der Schmiederäder, die Bremssättel, der Kühlergrill, die Dreifach-Entlüftungsschlitze, der Heckdiffusor sowie die kecke Augenbraue der Abgasendrohre sind alle in Maserati Blau lackiert. Frontschürze und Stoßstange sowie der Heckdiffusor bestehen aus Kohlefaser mit Aluminium-Inserts. In der Fahrgastzelle schuf das Design-Team ein reduziertes, extrem schlichtes Ambiente. Die „schwebende“ Armaturentafel ist konzeptionell von der des Maserati 5000 GT abgeleitet. Das aufgeräumte Cockpit im Zweifarbdesign ist um einen zentralen TFT-Bildschirm angeordnet. Die Instrumententafel hat ein klassisches Layout mit zwei großen und zwei kleineren dazwischen angeordneten Instrumenten. Statt mit analogen Instrumenten ist die Instrumententafel mit TFT-Displays bestückt, auf denen Geschwindigkeit und Motordrehzahl ähnlich wie bei modernen Kamera-Menüs angezeigt werden. Statt rotierender Nadeln drehen sich die Ziffern selbst um die Anzeigeinstrumente. Geschwindigkeit und Drehzahl werden durch einen Vergrößerungsglas-Effekt hervorgehoben. Eine besondere Racing-Reminiszenz des Alfieri: der Boden: Er ist mit einem Material ausgekleidet, das oxidierten Stahl imitiert – eine Hommage an die Rennwagen der 50er. Sitze, Armaturenbrett und Mittelkonsole des Alfieri sind mit naturbelassenem Anilinleder verkleidet. Kupferapplikationen bringen Retro-Elemente in ein ansonsten futuristisches Ambiente ein. Das Interieur hat ein klassisches 2+2-Layout mit einem Open-Space-Kofferraum. Die Fondsitze lassen sich um 90 Grad nach vorne klappen und dienen zugleich als Gepäckschott. Die Vordersitze sind den Renn-Schalensitzen der Rennwagen der 1950er-Jahre nachempfunden, haben einen futuristischen Look und eine moderne Konzeption mit halb-integrierten Kopfstützen und einem brückenartigen Profil. Das Dreispeichen-Lenkrad und der stark vertiefte Lenkradtopf bilden eine dreidimensionale Skulptur, die aus der Werkstatt eines italienischen Kunsthandwerkers zu stammen scheint. Die ovale Uhr mit rot-blauem Zifferblatt hat zwei Hilfszifferblätter und von einem klassischen Chronographen inspiriert. Unter der schnittigen Karosserie verbirgt sich die Transaxle-Plattform des Maserati GranTurismo. Der in Maranello produzierte 4.7 Liter V8-Saugmotor leistet 460 PS bei 7.000 U/min und 520 Newtonmeter bei 4.750 U/min und treibt den Alfieri zu interessanten Fahrleistungen. Dank des speziellen Auspufflayouts erzeugt der Vollblut-V8 auch einen atemberaubenden Sound. Das elektronisch gesteuerte 6-Gang-Getriebe mit MC Shift-Technologie bildet eine Einheit mit dem hinteren Sperrdifferenzial und ist mit dem Motor über ein starres Schubrohr verbunden. Das Transaxle-Layout sorgt für eine Gewichtsverteilung vorne/hinten von 47:53. Die CarbonKeramik-Bremsscheiben stammen vom GranTurismo MC Stradale und sind mit blau eloxierten Brembo-Bremszangen kombiniert. Text: Karl Hartner Fotos: Werk

100 Jahre Maserati Zum 100. Geburtstag steht Maserati wirtschaftlich exzellent da. Mit der Präsentation der Modelle Quattroporte und Ghibli 2013 mischt der italienische Hersteller kräftig im Premium-Segment mit. In nur einem Jahr – von 2012 bis 2013 – stieg der Umsatz um 150 Prozent und von 6.200 auf 15.400 verkaufte Autos. Heute ist Maserati ein globaler Automobilhersteller mit einer kompletten Modellpalette aus zwei viertürigen Limousinen, zwei GT-Sportwagen, vier Motoren (V8- und V6-Twin-Turbo, ein V8-Sauger und ein V6-Turbo-Diesel) und zwei verschiedenen Antriebsarchitekturen (Allrad- und Hinterradantrieb). Demnächst wird sogar ein sportliches Luxus-SUV vorgestellt.

Maserati 5000GT 1959 Das EBIT belief sich auf 106 Mio. Euro, einschließlich einer Abschreibung in Höhe von 65 Mio. Euro für Entwicklungskosten einer neuen Baureihe, deren Entwicklung zu einer technisch ausgereifteren Plattform transferiert wurde. Der Aufwärtstrend in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr spiegelt die deutliche Umsatzsteigerung wieder. Im vierten Quartal betrug der Umsatz von Maserati 776 Mio. Euro, was 47 Prozent der Einnahmen des gesamten Jahres und dank dem Erfolg des neuen Ghibli fast dem Vierfachen des Q4 2012 entspricht. Das Handelsergebnis lag im Quartal mit 123 Mio. Euro deutliche 110 Mio. Euro über dem Q4 2012. Das EBIT belief sich einschließlich der oben genannten Abschreibung auf 58 Mio. Euro.

automagazin.at 7


Was auffällt… Neue Fahrzeugkonzepte

…neben den vielen Highlights auf Großveranstaltungen – PS-Supersportler, futuristische Konzepte, virtuelle Anbindungen oder selbst fahrende Autos – werden oft trendnahe, fahr-/leistbare Konzepte und Modelle mit weniger Aufmerksamkeit bedacht. Wir zeigen einige Beispiele, die wir für sehr erwähnenswert halten.

Opel Adam S/Adam Rocks

E

iner der sich kurzfristig zum Renner entwickelt hat und mit interessanten Modellvarianten daherkommt, ist der Opel Adam. Der Kleine zeigt jetzt ordentlich Muskeln und Kraxeleigenschaften. Konkret geht’s um den Adam S und Adam Rocks. Der S – ob das für „Supercar“ steht? – hat eine Kraftkur bekommen und hat einen 1.4 Turbobenziner mit 150 PS unter der Haube. Das Ganze wird auch noch mit Sportfahrwerk und Bremsen aus dem OPC versehen und pusht den Kraftzwerg ungemein. Der Turbo-Motor wurde speziell für den Opel Adam entwickelt, liefert im Vergleich zum Sauger 50 Prozent mehr Leistung und ein 70-prozentiges Drehmomentplus. Damit pusht er den Adam S auf 220 km/h.

Adam S

Optisch sorgen die rot lackierte Karosserie und das kontrastierende anthrazitfarbene Dach für Spannung. Frontgrill und Außenspiegelgehäuse sind im Karbon-Look gehalten, Frontschürze, Seitenschweller und Heckstoßfänger mit auffallendem Auspuffendrohr komplettieren das Sportiv-Look des Adam S. Im Innenraum: Recaro-Performance-Sitze im Cockpit, ein rotes Lederlenkrad, Lederschaltknauf und -handbremse sowie rote und weiße Beleuchtung an Instrumententräger und Türen. Adam Rocks rockt die City, denn er soll Spaß und „urbane Abenteuerlust“ wecken. Die Zutaten: serienmäßiges Stoffdach, rundum markante Karosserieverkleidungen und eine um 15 Millimeter höher gelegte Karossiere machen ihn zum ersten dreitürige MiniCrossover unter vier Metern Länge. Parkassistent und Intelli-LinkInfotainment-System vervollkommnen die Usability des Kleinen mit

„Gelände-Touch“. Antrieb: der neue1.0 Liter-Turbo-Dreizylinder mit bis zu 115 PS und 166 Newtonmetern Drehmoment.

Mazda Hazumi

Suzuki Celerio

Adam Rocks

N

och einer aus der Riege der Kleinsten, die im Trend stark nach oben zeigen. In der Länge übertrifft er den Alto um zehn Zentimeter und bietet für einen Kleinstwagen beachtliche 254 Liter Stauvolumen.

I

m Gegensatz zu den oben genannten Modellen die in Kürze produziert werden ist Hazumi (noch) ein Konzept mit dem Mazda aber schon ganz konkret einen Ausblick auf den neuen 2er erlaubt. Der vier Meter lange fünftürige Viersitzer wird von einem neu entwickelten 1.5 Liter „Skyactiv D Clean Diesel“ (90g CO2), kombiniert mit einer Sechsgang-

8 automagazin.at

Automatik angetrieben. Sehr dynamisch: sein Styling, das von einer durchgehenden Linie von der Motorhaube bis zum Heck geprägt wird, tiefer Grill, hohe Hüftlinie, 18-Zöller. Im Innenraum großzügige Optik, übersichtliches Zentral-Display. Mit an Bord: MZD Connect, das regenerative Bremssystem i-Eloop und das Start/StoppSystem i-stop.

Beim Design des Celerio wurden drei Hauptpunkte realisiert: dynamische Optik, ein geräumiger Innenraum und das Stichwort Qualität. Der markante Frontgrill, seine Seitenlinien und die Silhouette verbinden Stil mit großzügigem Platzangebot. Der frische, hochwertige Innenraum vermittelt Geräumigkeit. Ein neuer 1.0 LiterDreizyl-

inder liefert 68 PS bei 6.000 Touren und 90 Newtonmeter Drehmoment bei 3500 Umdrehungen. Damit soll er ein flottes Fahrerlebnis und einen geringen Kraftstoffverbrauch sichern. In der sparsamsten Variante kommt der Celerio auf Emissionen von 85 Gramm pro Kilometer. Auch ein automatisiertes Schaltgetriebe soll angeboten werden. Der Suzuki Celerio kommt Ende des Jahres zu uns.


Hyundai Intrado

D

er Hyundai Intrado ist in zweierlei Hinsicht Zukunftsmusik. Zum ersten mit dem innovativen Leichtbaukonzept mit Einsatz eines Karbon-Leichtbaurahmens der, zum zweiten, in Verbindung mit dem in letzter Zeit etwas weniger beachteten Brennstoffzellenantrieb eine interessante Ideenkombination aufgreift. Angetrieben wird das Concept Car von einem neuen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb mit einer sehr leistungsfähigen Lithiumionen-Batterie. Der effiziente Antrieb und das geringe Gewicht verleihen dem Intrado eine agile, direkte Fahrdynamik. Das Brennstoffzellensystem beschleunigt den Intrado in 8,0 Sekunden von null auf 100 km/h, Höchstgeschwindigkeit 180 km/h. Der Intrado bietet eine Reichweite von über 600 Kilometer – und emittiert dabei lediglich Wasser. Das Herzstück des innovativen Rahmensbilden Rohre aus karbonfaserverstärktem Kunststoff (CFRP), die so flexibel sind wie Seile. Vier dieser Rohre werden miteinander verbunden und mit einer Mischung aus CFRP und Stahl ausgehärtet. Dabei entsteht

ein steifes und festes Material, aus dem jeweils eigene Rahmen für Dach, Motorhaube und Türöffnungen gefertigt werden. Insgesamt wiegt der Rahmen nur genauso viel wie die vier Räder und Reifen an einem konventionellen Auto. Der Wasserstoff wird mit 700 bar in zwei Hochdruck-Tanks gespeichert, von denen der kleinere unterhalb der Rücksitzbank positioniert ist, der größere Tank im Heck unter dem Kofferraumboden. Diese Anordnung sorgt für eine bessere Gewichtsverteilung der insgesamt100 Liter Wasserstoff fassenden Tanks. Die bei der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff entstehende elektrische Energie wird in einer 36 kW Batterie gespeichert.

Das funktional gestaltete Interieur lenkt optisch auf die fortschrittlichen Materialien und die radikal neue Konstruktion. Bei jedem Öffnen von Türen, Motorhaube und Koffer-raum kommt der Karbonrahmen

zum Vorschein, Komponenten die normalerweise verborgen bleiben, werden sichtbar. Die schwarzen Karbonfasern sind überall präsent und sichtbar, im Kontrast dazu: helles Orange.

C-Säule verleiht dem Design eine zusätzliche sportliche Note, die auch zum niedrigen cW-Wert 0,26 beiträgt. Die Heckansicht wird von den LEDLeuchten geprägt.

Beim Interieur: Echtholz und Aluminium Anwendung. Und hoher Komfort durch die elektrische Schließfunktion der Türen und die neue Heckklappenautomatik.

Das Design des Intrado wurde laut Hyundai von der Aeronautik inspiriert: einfache Oberflächen, keine überflüssige Dekoration oder schmückende Details. Die Fahrzeugform orientiert sich an dem aus Karbonfaser gefertigten Rahmen. Das verleiht dem Intrado eine dynamische Silhouette, sein Profil erinnert an einen Sportwagen.

Hyundai Genesis

S

ehr real, weil demnächst, wenn auch nur in geringer Stückzahl in Europa ist der neue Genesis, der erfolgreich in die obere Mittelklasse vorstoßen soll. Die Allradlimousine wird von einem 3.8 Liter V6 Benziner mit 315 PS und 397 Newtonmetern Drehmoment angetrieben. Gekoppelt an eine HyundaiEntwicklung, eine AchtgangAutomatik, die sich auch über Paddles am Lenkrad schalten lässt.

erste CO2-Innenraumsensor, an Bord des Genesis. Der Sensor überwacht die Luftqualität und sorgt falls nötig für Frischluftzufuhr, um einer Übermüdung des Fahrers vorzubeugen. Die edel-klassische Linienführung des Genesis spart nicht an Dynamik, eine stark geneigte

An TechnikFeatures sind ein radargesteuertes Smart Cruise Control System, ein automatisches Notbremssystem und der weltweit

automagazin.at 9


Opel Meriva > NEWS

Modell gepflegt

Die Rüsselsheimer haben der zweiten Generation des Meriva ein planmäßiges Facelift verpasst. ­­­­­ Neue optische Details treffen auf diverse Updates in Technik und Infotainment.

D

er praktische Minivan wurde optisch ein wenig aufgefrischt. Der Kühlergrill, jetzt etwas tiefer, spiegelt das Frontdesign des Insignia wider und erstrahlt im Chromglanz, die Umrandungen der Nebelscheinwerfer tun es ihm gleich, die Scheinwerfergrafik und -form wurde

nachgeschärft und um ein LEDTagfahrlicht ergänzt. Auch an der Seite blitzt’s – die Marke mit dem Blitz eben – hier sorgt die Chromlinie an der geschwungenen Fensterunterkante für einen wirkungsvollen Akzent. Und an den LED-Rücklichtern taucht der „Glitzereffekt“ auf. So weit so neu.

10 automagazin.at

Beim Antriebsstrang hat der smarte Praktiker jetzt auch den neuen 1.6 CDTI Motor als „Marschgepäck“ im Portfolio. Damit zieht er mit dem Zafira gleich, für den diese Dieselvariante schon einige Zeit zur Verfügung steht. Die Opel-Verantwortlichen nennen den Selbstzünder, der sukzessive den 1.7er ersetzen wird, euphorisch „Flüsterdiesel“. Und, er soll in der ab Juli folgenden 110 PS-Version knappe 3.8 Liter verbrauchen und nur 99 g CO2 emittieren. Der 1.6er mit 136 PS bringt es laut Werk immerhin auch auf respektable 4.4 Liter/ 116 g CO2. Beim Getriebe setzt man bei Opel auf die optimierten Fünfund Sechsganggetriebe, die sich noch präziser und weicher schalten lassen. Außerdem kann die reibungsarme, sechsstufige Automatik jetzt mit den 1.4 Turbobenzinern mit 120 und 140 PS kombiniert werden, für den kommenden 110 PS Turbodiesel ist der Zeitpunkt der Verfügbarkeit noch offen. Ein weiter verbessertes

IntelliLink-System bietet ein höher auflösendes Display, raschere „Reaktionszeiten“ und ist neben der Audio- und NaviSteuerung für Internetanbindung und Smartphone-Integration ins System verantwortlich. Sprachsteuerung und Vorlesefunktion – in der Topvariante – inklusive. All diese Neuerungen verquicken sich mit den bekannten Meriva-Eigenschaften. Von den gegenläufig öffnenden Türen über die flexible Innenraumnutzung, das verbesserte FlexRail System in der Mittelkonsole, die ergonomischen Details bis hin zur erhöhten Sitzposition und den zahlreichen Sicherheitsmerkmalen. Dass jetzt Features wie Rückfahrkamera, beheizbares Lenkrad oder Panoramadach optional zu haben sind, sollte dem neuen Meriva auch nicht gerade zum Nachteil gereichen. Bei einem Einstiegspreis von 16.390 Euro für den 100 PS Benziner ist außerdem die Leistbarkeit gesichert.

IntelliLink – jetzt mit höher auflösendem Display und verkürzten Reaktionszeiten

Der neue 1.6 Dieselmotor wird jetzt auch im Meriva eingesetzt


Seat Leon Cupra

Oh Cupraahh!

Es gibt ja immer weniger Autos, die Spaß machen (dürfen), die man mit Freude über die kurvige Asphaltpiste treibt, die aber auch im Alltagsbetrieb ausgezeichnete Figur machen. Einer dieser Gattung: der Leon Cupra.

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raftvoll geduckt, quasi zum Sprung bereit, steht er da und lässt keine Zweifel an seiner sportlichen Ambition aufkommen. Scharfe Gesichtszüge, große Lufteinlässe, Wabengrill, gezirkelte LED-Scheinwerfergrafik, tiefer gelegtes Sportfahrwerk, 19-Zöller, muskulöse Seitenlinien, schwarzer Stoßfängereinsatz – Diffusor-like – am Heck, beidseitig die ovalen Endrohre der Doppel-Endgasanlage. Die optischen Grundzutaten des Cupra setzen eindeutige Signale. Rote Bremssättel und die abgedunkelten Scheiben an Seite und Heck verstärken den Gesamteindruck. Da steht einer, der von Speed-Aficionados unter der Hand schon länger als attraktivere Gegenthese zu einem gewissen Golf GTI gehandelt wird. Aber das ist ein anderes Thema. Demnächst – ab April – gibt’s die Neuauflage des kompakten Hispano-Boliden beim Händler. Und die hat’s in sich. Ein 2.0 TSI mit Dual-Einspritzung und variablem Ventilhub befeuert den Cupra mit rasanten 280 PS. Die werden sowohl im dreitürigen SC als auch im Fünftürer mittels Sechsgangschalter oder, legt man 2.000 Euro drauf, per 6-Gang-DSG an

die Vorderachse transportiert. Um die Power der knapp 1.400 Kilo Kampfgewicht (inklusive Fahrer) auch optimal in den Asphalt zu brennen, stehen Vorderachsdifferenzialsperre, die adaptive Fahrwerksregelung DCC und das Cupra Drive Profil als „Support“ zur Verfügung. Das Drive Profil, das die Wahl zwischen Comfort, Sport, CUPRA und Individual lässt, schärft speziell in der CupraEinstellung die Gasannahme und das Ansprechverhalten von Progressivlenkung und DSG. Begleitet vom kernigen Sound aus dem in der Abgasanlage integrierten Soundaktor. Den leistungsoptimierten Vortrieb des neuen 2.0 TSI garantieren Details wie ein in den Zylinderkopf integrierter Abgaskrümmer, der die Abgastemperatur senkt und den Motor rascher auf Betriebstem-

peratur bringt, eine zusätzliche, indirekte Einspritzung ergänzt die Direkteinspritzung im Teillastbereich, was Verbrauch und Partikelemission reduziert. Das ergibt unterm Strich einen 0-100-Wert von 5.9 Sekunden (DSG: 5.8) und ein Drehmoment von 350 Newtonmetern, das im breiten Spektrum von 1.750 bis 5.600 Umdrehungen verfügbar ist. Spitze: abgeregelte 250 km/h. Am anderen Ende der Datenskala stehen laut Werk ein Verbrauch von 6.6 Litern und 155 Gramm CO2-Emission (DSG: 6.4 l/149g). Der Innenraum des Cupra nimmt den Sportcharakter auf. Vom Sportlederlenkrad über die gut passenden Sportsitze in Alcantara mit weißen Kontrastnähten, bis zu den intuitiv bedienbaren Funktionseinheiten und der Alu-Pedalerie. Wahlweise Lederausstattung oder Schalensitze bieten weitere Individualisie-rungsmöglichkeiten. Alltagseigenschaften manifestieren sich in ausreichenden Platzverhältnissen auf den hinteren Sitzen und 380 Litern Basislade volumen.

Übersichtlich, klar und auf das Wesentliche reduziert: die Armaturen des Leon Cupra

Der Blick auf die roten Bremssättel signalisiert Sportlichkeit „Der neue CUPRA ist ein Sportwagen für jeden Tag, er fühlt sich auf der Rennstrecke ebenso wohl wie auf der Langstrecke und im Alltagsbetrieb“, umriss ein Verantwortlicher die Eigenschaften des Leon Cupra. Dem ist nichts hinzuzufügen. Ach ja, der Preis: ab 34.576 Euro für den Dreitürer und 35.609 Euro (Fünftürer) ist man dabei. Text: Michael Meister Fotos: Werk

automagazin.at 11


> NEWS

Honda Civic Tourer

Kombi kompakt Mit der Tourer-Version des Civic erfüllen nun auch die Japaner nach langer Pause die Begehrlichkeit Europas nach Kompaktkombis. Spät, aber doch.

D

ie Platzhirsche aus VWKonzern & Co haben sich schon positioniert. Die Japaner kontern auf ihre Art. Mit Design, cleveren Details, Technik und Assistenzsystemen. Es galt die Prämisse: europäische Kundenwünsche zu realisieren, „einen Kombi mit unverwechselbarem Design, dem besten Nutzwert in dieser Klasse und fortschrittlicher Technologie zu bauen“, wie

im Verbund mit sehr schlanker C- und D-Säule und die im Vergleich zum Fünftürer angehobene Fensterlinie im Fondbereich prägende optische Kriterien. Dazu gesellen sich – cW-Wert optimierende – Details wie Heck- und Seitenspoiler, die die Charakteristik des Civic Tourer mitprägen.

es ein HondaVerantwortlicher auf den Punkt bringt. Nun, beim Design sind die aero-dynamische Civic-Karosserie, die markante Seitenlinie von der A- bis zur D-Säule, größere hintere Seitenscheiben

verbaut ist, was der Kubatur des Laderaums zugute kommt und das bekannte „Magic Seat“-System der Japaner, die faltbaren Fondsitze. Hoher Praxisnutzen garantiert. In Fakten ausgedrückt: 624 Liter

Die Cleverness ladetechnischer Variabilität und Kapazität bestimmen vor allem zwei Faktoren. Die Tatsache, dass der Tank des Civic unter den Frontsitzen

Basisladevolumen, maximale 1.668 Liter. Damit laut eigenen Angaben der größte Stauraum dieser Klasse, verquickt mit guten Innenraumdimensionierungen für die Passagiere, Praxisnähe durch eine niedrige Ladekante und Nutzbarkeit einer großen zweiten Ladeebene unter dem Kofferraumboden, für zwei Bordtrolleys. Das Fahrwerk des Civic Tourer bietet ein optionales Spezifikum, das den Anforderungen an einen Kombi gerecht wird. Ein adaptives hinteres Dämpfersystem (ADS), dessen Abstimmung über die Modi Comfort, Normal und Dynamic den Lade- und Fahrverhältnissen angepasst werden kann. Technisch funktioniert das mit Magnetventilen in den hinteren Dämpfern die den Öldurchsatz und damit die Dämpferkraft regeln. Ergebnis: ein Zugewinn an Fahrkomfort und Sicherheit. Bei der Motorenauswahl gibt sich Honda eher spartanisch. Ein 1.6 Liter Diesel mit 120 PS und

300 Newtonmetern Drehmoment, sowie der bekannte 1.8 Benziner mit 142 PS stehen antriebsseitig zur Verfügung. Kombiniert mit Sechsgangschalter, der Benziner wahlweise auch mit Fünfgangautomatik. Das war’s dann auch schon. Die Handschalter verfügen über Start/Stopp, ab der 2. Ausstattungsstufe ist auch noch ein so genannter ECO Assist an Bord, der mittels wechselnder Armaturenbeleuchtung Auskunft über Fahrstil/Verbrauch gibt. Die Unterstützung bei Fahrkomfort und Sicherheit veranlasst die Japaner eine ganze Armada von Assistenzsystemen anzubieten, die für vergleichsweise geringe Kosten im Assistenzpaket 1 zu haben sind. Das beinhaltet Ausparkassistent, City-Notbremsassistent, Fernlichtassistent, Kollisionswarnsystem, Spurhalteassistent, Toter-Winkel-Assistent und Verkehrszeichenerkennung. Damit ist man ausreichend versorgt und vor allem um 1.000 Euro mit dabei. Wer mehr will, muss zum etwas teuren Assistenzpaket 2 greifen, das nur für die höchste Ausstattungsstufe zu haben ist. Resümee: der Civic Tourer – ab 21.500 Euro – bietet sich als Kompaktkombi für alle an, die abseits des Mainstreams einen multivariablen Lademeister mit guter Performance brauchen.

Die Variabilität des Civic Tourer in Bildern: Magic Seats (Li.), 2. Ladeebene (Mi.), und respektable Ladekapazität, dazu eine niedrige Ladekante

12 automagazin.at

Text: Michael Meister Fotos: Werk


Golf R

Outstanding

Volkswagen eröffnet das Automobiljahr 2014 mit dem Start eines der sportlichsten Kompaktmodelle der Welt: dem neuen Golf R.

A

ngetrieben wird die vierte Generation des Sportwagens von einem neu konstruierten Turbo-Benzindirekteinspritzer (TSI) mit einer Leistung von 221 kW/300 PS. Damit ist der neue Vierzylinder 30 PS stärker aber bis zu 18 Prozent sparsamer als sein Vorgänger laut Verbrauchsnorm. Wie alle drei R zuvor, bringt auch das neue Modell die Kraft des Motors über einen permanenten Allradantrieb auf die Straße. In diesem Fall ist es die neueste Version des 4MOTION-Systems mit einer Haldexkupplung der fünften Generation. Für pure Dynamik sorgen zudem ein neu ausgelegtes Sportfahrwerk um 20 mm abgesenkt, die neue Progressivlenkung und das - für den Einsatz auf der Rennstrecke - erstmals komplett deaktivierbare „ESC Sport“. Zu den optionalen Highlights gehört

indes die weiterentwickelte adaptive Fahrwerksregelung DCC samt Fahrprofilauswahl mit neuem Race-Modus. Nach nur 5.1 Sekunden ist der manuell geschaltete Golf R 100 km/h schnell – der Vorgänger brauchte 5.7 Sekunden mit automatischem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) legt er den klassischen Sprint sogar in 4.9 Sekunden zurück. 911er-Werte also. Die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h. Trotz der außergewöhnlich agilen Fahrleistungen und einer um 30 PS gesteigerten Leistung konnte der Verbrauch gegenüber dem Vorgänger von 8.5 auf nun 7.1 l/100 km gesenkt werden. Die CO2-Emissionen verbesserten sich analog von 199 auf 165 g/km. Noch sparsamer ist der generell mit einem Start-Stopp-System und Rekuperationsfunktion ausge-

rüstete Golf R unterwegs, wenn er per optionalem 6-GangDoppelkupplungsgetriebe geschaltet wird. In diesem Fall liegt der Normverbrauch bei 6.9 l/100 km (159 g/km CO2). Im Vergleich zum Vorgänger mit DSG 8.4 l/100 km ergibt sich eine Einsparung von 1.5 l/100 km, respektive eine Verbesserung um besagte 18 Prozent. Beide Versionen des Sportwagens erfüllen die Grenzwerte der Emissionsklasse Euro 6. Ausgestattet ist der neue Nur ein dezentes Monogramm Sportgolf mit einer ganzen vorne und hinten weist den SuperPalette individualisierter und sportler der Golfreihe aus exklusiver Features. Neben eigens designten Stoßfängern, Seitenschwellern und 18-ZollMaterialmix „Stoff-Alcantara“, Leichtmetallfelgen sind es einem Dreispeichen-LedersportDetails wie die serienmäßigen lenkrad und einer AmbientebeBi-Xenonscheinwerfer mit leuchtung fort. einem neu konzipierten LEDTagfahrlicht die dunkelroten Text: Karl Hartner LED-Rückleuchten Fotos: Werk oder die zweiflutige Abgasanlage mit vier verchromten > Daten & Fakten Golf R Endrohren, Motor 2.0 TSI die ihn auch Leistung (kW/PS) 221/300 optisch als Drehmoment (Nm/min/Umin) 380/1.800-5.000 souveränen V-max (km/h) 250 Sportwagen 0-100 km/h (s) 5,1/4,9* zu erkennen Verbrauch (l/100 km) 7,1/6,9* geben. Im Interieur setzt CO2-Emission (g/km) 165/159* sich das GolfPreis, ab 45.070.Flaggschiff mit * Werte mit DSG Sportsitzen im

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> NEWS

BMW 2er Coupé/4er Cabrio

Zahlenspiele Die Bayern lassen die Primzahlen 1 und 3 gerade werden. Man nennt das auch Produktdiversifikation.

U

m die Modellvielfalt ein bissl auseinand’ zu klauben, entsann man sich der 02-Serie aus den Sechzigern und Siebzigern und beschloss fortan 1 und 3 gerade sein zu lassen. Klartext: 2 und 4 werden nur mehr die Spaßautos Coupé

Rodius

und Cabrio. Ungerade nummeriert bleiben Limousine, Kombi und GT. Alles klar? Also, das neue 2er Coupé ist das Nachfolgemodell des 1er Coupés. Einige Zentimeter länger und marginal flacher als der 1er, konnten Kofferraum, Kopf- und

Dreisterne-Komfort Mit dem Modell-Dreigestirn Rodius, Korando und Rexton startet der koreanische Allradspezialist neu durch. An Design, Technik und Komfort wurde nachgebessert.

S

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Ab 50.050 Euro startet das 4er Cabrio – Nachfolger des offenen 3ers. Neben markant-eleganter Linienführung und plus 26 Millimeter Längenzuwachs beeindruckt vor allem der 20-Se-

Korando

SsangYong

o ist der neue Rodius – neben erfreulicher stilistischer Korrektur – der einzige Vollwert-Siebensitzer in der Konfiguration Allrad, Untersetzung mit Automatik und Vorsteuerabzugsberechtigung. Angetrieben wird der familien-/ firmenfreundliche „Multitasker“ vom bewährten 2.0 Diesel mit

Beinfreiheit etwas zulegen. Mehr Münchner Freiheit im Kompakten. Dazu gute Fahreigenschaften vom Einsteiger 218d bis zum Spitzenmodell M235i mit satten 326 PS. Das Preisband des 2ers mit 2 Benzinern und 3 Dieseln im Motorenportfolio liegt zwischen 32.000 und 52.050 Euro.

155 PS, die von der 5-Gang Automatik auf den Heckantrieb (2WD) oder beim 4WD auf beide Achsen verteilt werden. Optische Updates und ein wertiger Eindruck der Innenraumausstattung rücken den Rodius in die Liga preisgünstiger Vans mit Komfort. Ab 26.757 Euro netto.

kunder „Faltdach verschwinden“. Ein Vorgang der das Kofferraumvolumen im gleichen Zeitraum um 150 Liter dezimiert (auf 220 Liter). Eine Beladehilfe, die das gefaltete Dach hebt und senkt, erleichtert den Vorgang des Verstauens der Einkaufssäckchen. Komfortfaktor: der Nacken wärmende Luftstrom, der sich mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit verstärkt. Der offene 4er kann mit 245 oder 306 PS als Benziner und mit 184 PS in der Dieselversion geordert werden.

Rexton W

Auch der Rexton W geizt nicht mit aufgehübschter Optik. Das siebensitzige SUV wird auch vom 2.0 Diesel angetrieben. Sowohl in der 2WD- als auch in der 4WD-Variante ist er mit Sechsgangschalter oder fünfstufiger Automatik kombinierbar. Der Innenraum wirkt großzügig, Materialien/Verarbeitung vermitteln Mehrwert, das Fahrwerk komfortables Fahr- und Reisegefühl. Ab 28.990.Mit dem Kleinsten, dem Korando, bedient SsangYong alle, die SUVs mit kompakten Außenabmessungen schätzen. Verbesserte Vibrationseigenschaften und optimiertes

Motormanagement machen den 2.0 Liter Diesel mit 149 oder 175 PS leiser und sparsamer. Neue Front und LED-Tagfahrlicht außen und qualitative Updates des Innenraums verquicken sich mit gutem Kofferraumangebot und recht komfortablen Platzverhältnissen im Fond. Mit Sechsgangschalter in der kleineren Motorisierung – auch als 2WD zu haben – und 6-GangAutomatik im 4WD mit 175 PS. Ab 18.590 Euro. Fazit: Modellpalette für alle, die neben Allrad und Funktionalität auch Komforteigenschaften zu vernünftigen Preisen schätzen.


Offene Zukunft

> FUTURE ZONE

Open Air

Die Cabrio-Saison hat mit dem warmen Frühling bereits begonnen. Obwohl das Segment eher stagniert als wächst, wird das Angebot an Auto-Offenbarungen auch in Zukunft nicht schattiger. Der erwartete Boom an SUV-Cabrios könnte für die eine oder andere Überraschung sorgen.

E

ine herbe Überraschung kam zuletzt aus Italien. Der nächste Alfa Spider sollte auf Basis des nächsten Mazda MX-5 aus Japan kommen, kündete Fiat-Boss Marchionne vor einem Jahr an. Ein heckgetriebener Traum vieler Alfisti: italienisches Design mit japanischer Präzision. Der Leichtbau-Spider mit triebhaftem Heck galt nach dem bildschönen aber schweren Brera Spider mit Frontantrieb als Alfas allerletzte Chance, wieder einmal. Nach des Fiat-Chefs jüngsten Worten soll nun doch kein Alfa jenseits von Italien zur Welt kommen. Eine Lösung der

Verträge mit Mazda wäre zu teuer. Was tun? Eine neue Fiat Barchetta wäre ein Geschenk an die Fiat-Fans. Eine sicherere Bank als Fiat wäre eine Sondermarke aus der großen Fiat-Geschichte: Abarth. Bereits 2008 hörte man von Plänen, das Sportabzeichen mit dem Scorpion einem Mittelmotor-Roadster zu verleihen: daraus wurde der Alfa Romeo 4C. Ein Abarth Spider auf Mazda-Basis fände auch in den USA Freunde, wo der Fiat 500 Abarth seinen Weg in die Liebhaber-Garagen macht.

Eher unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich: ein Nachfolger des Chrysler Crossfire. Mit den Studien Demon und Slingshot zeigt auch Dodge einen Hang zu kleinen Roadstern. Aussichtslos dagegen das Warten auf einen Lancia Fulvia Spider nach Art der hinreißenden Studie vom Frankfurter Salon 2003. Leider! Welche Fiat-Konzernmarke mit welcher Karosserie die kommende Mazda MX-5-Technik auch nutzen wird, die Basis wird stimmig. Die vierte Generation des Kult-Roadsters erscheint 2015 etwas kompakter und leichter als die aktuelle Ausführung. Etwa eine Tonne scheint die maximale Machbarkeit zu sein. Die Motoren verzichten auf Turbo, die

Trinkgewohnheiten sollen sich dennoch bessern. Bleiben tut es auch beim geliebten Heckantrieb, dem ultra kurzem Getriebe sowie bei der Auswahl zweier Verdecksysteme: faltbares Stoffoder klappbares Festdach. Die lange Liste verblichener offener Zweisitzer könnte eventuell um den Mini Roadster in die Verlängerung gehen. Seine Verkaufszahlen liegen hinter den Erwartungen. Auf der neuen Mini-Plattform sind wieder einige Varianten zu erwarten auch dürfte ein Roadster-Nachfolger noch kostengünstig umsetzbar sein. Eine Bestätigung steht aber noch aus. Text & Foto: Bernhard Reichel

automagazin.at 15


> SERVICE

Stoßdämpfer Frühjahrs-Check

D

ie Gelegenheit ist günstig: Der Wechsel auf die Sommerreifen ist ein effizienter Weg, die Fahrwerkssicherheit zu prüfen. Noch immer werden Fahrwerksschäden unterschätzt. Prüforganisationen gehen davon aus, dass bis zu 15% aller untersuchten Fahrzeuge mit defekten Stoßdämpfern unterwegs sind. Damit gefährden viele Autofahrer sich und andere. In der Mängelstatistik sind defekte Fahrwerke mit rund 20% hinter Bremsen und Reifen die dritthäufigste technische Unfallursache. Fahrwerkexperte Bilstein rät deshalb dringend, im Rahmen des Frühjahrs-Check in der Werkstatt auch die im Winter besonders beanspruchten Stoßdämpfer genauer zu kontrollieren.

Klarheit zu NoVA und Co Nach den Turbulenzen rund um die neue NoVA und die motorbezogene Versicherungssteuer hier ein kleiner Leitfaden für (hoffentlich) mehr Durchblick.

F

ür alle die ein Auto betrieblich nutzen ist es nicht ganz uninteressant, wie die Berechnung der beiden Kostenfaktoren funktioniert. Seit 1.3. gilt: Die NoVA wird in Abhängigkeit vom CO2-Ausstoß eines Kfz berechnet. Alle Fahrzeuge unter 90g CO2-Ausstoß haben 0 Prozent Steuersatz. Ab dieser Marke steigt der Steuersatz progressiv zur CO2-Emission. Der Höchststeuersatz: 32 Prozent für Kfz mit 250g CO2. Die Berechnungsformel anhand dieses Beispiels: CO2-Wert minus 90g dividiert durch 5, oder in Zahlen: 250-90=160:5=32. Beträgt der CO2-Wert über 250g/km, fallen je Gramm über 250g zusätzlich 20 Euro Zusatzsteuer an. Bemessungsgrundlage für die NoVA ist der Kaufpreis des Fahrzeugs. Der so ermittelte Betrag ist dann noch um einen Umweltbonus zu reduzieren. Der beträgt bis Ende 2014 bei Dieselfahrzeugen 350 Euro, bei Benzinern 450 Euro. Im Jahr 2015 wird dieser Abzug generell 400 Euro betragen, ab 2016 dann 300 Euro. Für Gebrauchtwagen (vor dem 1.3. 2014 zugelassen) gelten weiter die alten NoVA-Bestimmungen. Der zweite Kostenfaktor: motorbezogene Versicherungssteuer/KfzSteuer. Im Unterschied zur NoVA, die nur einmalig beim Kauf fällig wird stellen motorbezogene Versicherungssteuer und Kfz-Steuer eine jährlich wiederkehrende Belastung dar, die beide inflationsbedingt angepasst wurden.

Rund 20% der von Bilstein getesteten Kfz wiesen einen Fahrwerksdefekt auf. Überprüft wurden Vorder- und Hinterachse. Dabei wies sogar jedes vierte Fahrzeug eine Bodenhaftungsdifferenz von über 20% aus. Der Alterungsprozess findet im Inneren des Stoßdämpfers statt. Autofahrer bemerken den Verschleiß meist gar nicht, oder viel zu spät. Die Folgen: mangelnde Fahrsicherheit, die Reifen verlieren an Haftung. Bei Kurvenfahrten oder Ausweichmanövern bricht das Fahrzeug schneller aus, der Bremsweg verlängert sich um rund 20%. Zudem setzt der gefürchtete Aquaplaning-Effekt deutlich früher ein. „Autofahrer sollten während des Werkstattbesuchs darauf achten, dass die Fahrwerkkontrolle Bestandteil des Frühjahrs-Check ist“, so ein Bilstein-Experte. Er empfiehlt, die sicherheitsrelevanten Fahrzeugteile mindestens alle 20.000 Kilometer zu überprüfen.

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Die motorbezogene Versicherungssteuer für Fahrzeuge bis 3.5 t höchstzulässiges Gesamtgewicht erhöht sich, gestaffelt nach Leistung (s. Tabelle) Leistungsstufe

Steuer je kW und Monat (bei jährlicher Zahlung)

Motorleistung bis max.

0 bis 24 kW

keine Steuer

25 bis 90 kW

0.62 €

90kW/122PS

91 bis 110 kW

0.66 €

110 kW/150 PS

ab 111 kW

0.75 €


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opel.at Verbrauch gesamt in l / 100 km: 5,0 –5,5; CO2-Emission in g / km: 118 –130


> NEWS

Besser gerüstet, Mercedes C-Klasse

„Da haben unsere Ingenieure tatsächlich alle Register gezogen. Das ist die attraktivste C-Klasse, die wir je gemacht haben.“ Oliver Winkler, Entwicklungschef der neuen C-Klasse von Mercedes-Benz, übte sich keineswegs in Bescheidenheit bei der Fahrvorstellung des neuen MercedesStars der Mittelklasse.

B

esser denn je ist das neue Modell gerüstet für den Kampf um die Pole Position zwischen den deutschen Platzhirschen und allem, was da sonst noch mitmischen möchte. Intelligentes Leichtbaukonzept, bis zu hundert Kilogramm weniger Gewicht, exzellente Aerodynamik, neue Spar-Triebwerke, ein neues Fahrwerk, auf Wunsch luftgefedert – und eine stolze Truppe von Sicherheitshelfern. Das sind die Trümpfe, die der C-Klasse, dem für Mercedes-Benz wichtigsten Modell, wieder an die Spitze verhelfen sollen. Safety first An vorderster Stelle bei der Neuauflage der C-Klasse steht das Sicherheitsdenken. Da ist so ziemlich alles drin (teils gegen Aufpreis, nach Art des Hauses) was das Leben im Automobil sicherer macht. In keinem anderen Auto der Mittelklasse steckt so viel Sicherheit wie im wichtigsten Modell der mittlerweile an Vielfalt kaum zu überbietenden deutschen Prestigemarke.

18 automagazin.at

Er ist auch deutlich größer geworden, der einstige „Baby-Benz“ von dem seit 1982 mehr als 8.5 Millionen Exemplare verkauft wurden. 2014 bringt er unvergleichlich mehr Emotion ins Design. Zudem präsentiert sich die neue Stuttgarter Mittelklasse komfortabler und sparsamer. Bald wird es auch einen Kombi und im Herbst einen Diesel-Hybrid mit 3.6 Liter Sparverbrauch geben. Sicherheit auf höchstem Niveau versprechen die Schwaben: Wir würden sie allen Neo-C-Klasse-Lenkern wünschen, so eine nette, von Instruktoren begleitete Bekanntschaft mit den vielen neuen Assistenten, die einem in der Neufassung zu Diensten stehen. Selbst im neuen Mercedes-Flaggschiff S-Klasse sind es nicht mehr. Vorausgesetzt allerdings, dass man sich im kleineren, aber nicht wirklich kleinen Mercedes diesen großen Aufwand an aktiver und passiver Sicherheit auch leisten kann und will. Intelligent Drive „Mercedes-Benz Intelligent Drive“ heißt es nunmehr in starken Worten. Das bedeutet, dass in der C-Klasse jetzt alles und noch


denn je

Eines der vielen möglichen C-Klasse Extras: das Head-up Display

Das Cockpit ist telekommukativ voll aufgerüstet und nähert sich stilistisch der S-Klasse an Intelligent Drive heißt bei Mercedes, dass man keine Sperr- und Leitlinien überfährt, dass man nichts übersieht, was im toten Winkel daher rauscht, dass man vor allen möglichen Müdigkeitsattacken gewarnt wird und dass Zusammenstöße weitestgehend schon im Keim erstickt werden. Der Anti-Kollisions-Assistent tritt schon ab 7 km/h in Funktion und er kann im Bedarfsfall sogar bis zu einer Geschwindigkeit von 200 km/h selbsttätig bremsen. Er nimmt andere Autos wahr, irgendwelche Hindernisse, auch Fußgänger. Wir durften den unachtsamen Lenker spielen, mit vollem Tempo auf Attrappen zurasen, ohne zu bremsen. Das ist zwar eine Tortur für Kopf und Bremsfuß. Aber das System funktioniert, auch in letzter Sekunde.

mehr drin ist, was wir aus der ebenfalls neuen S- und E-Klasse schon kennen. Und das wird vielleicht so manchen Mercedes-Fan zu Downsizing bewegen. Denn so nah an ihre größeren Brüder herangerückt waren die C-Modelle noch nie. Da haben wir den ,,Stop-and-Go-Piloten“, der bereits heute „teilautonomes Fahren“

So viel Auswahl wie bei der neuen C-Klasse gibt es in dieser Klasse kein zweites Mal.

Oliver Winkler, Projektleitung Entwicklung C-Klasse

möglich macht. Im Kriechverkehr kann die C-Klasse selbstständig dem vorausfahrenden Auto folgen. Als Lenker hat man im Stau oder in der städtischen Rush Hour nicht mehr viel zu tun. Da kann man sich in aller Ruhe Gedanken über das künftige beschäftigungslose Fahren machen.

„Aus unserer Sicht ist sie ein ,Best of‘ von allem, was in diesem Marktsegment relevant ist“, sagte Chefentwickler Winkler und meinte damit die gesamte Palette von den sportlichen Varianten mit dem Großformat-Stern an der Front bis zum „klassischen“ Gesicht mit dem Stern auf der Kühlerhaube. Von den beiden eigenständigen Frontdesigns reicht das Spektrum bis hin zu vielen Möglichkeiten der Individualisierung. Eine der auffälligsten Neuheiten ist das innovative Touchpad mit dem „Handschmeichler“ über den Controller (schwäbisch: Rädle). Lässt sich intuitiv bedienen und dient der bequemen Steuerung des Tablet-ähnlichen „Headunit“, dem beherrschenden Cockpit-Element. Upgrade Mercedes sieht in alldem ein „Upgrade in die höhere Klasse“. Dem entsprechend ist auch die Preisbildung ausgefallen. Ist eben unheimlich viel S-Klasse drin im kleinen Bruder, der in der Neuauflage deutlich länger und breiter ausgefallen ist. Daraus resultiert auch mit nunmehr 480 Litern mehr Platz im Kofferraum. Unter der Haube sind Einsparungen bis zu 20 Prozent das Ergebnis vielfältiger Sparmaßnahmen. Kraftvolle Benziner und Diesel werken da. Völlig neu ist ein kleiner 1.6-Liter-Diesel, Ergebnis

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C-Klasse im Zeitraffer

> NEWS

Vorläufer der C-Klasse war die 1982, damals kleinste eingeführte Baureihe, der Mercedes 190 (W 201). Er rundete die Modellpalette die bis zu diesem Zeitpunkt aus der Baureihe 123, der heutigen E-Klasse und der Baureihe 126 - S-Klasse bestand, nach unten ab.

Vorläufer der C-Klasse: Mercedes 190 aus 1984

1. Generation der C-Klasse

Der Handschmeichler über dem „Rädle“ dient der Steuerung des „Headunit“

Materialqualität und Verarbeitung sind auch in der neuen C-Klasse top

einer Zusammenarbeit von Mercedes-Benz mit Renault. Er leistet je nach Auslegung 115 oder 136 PS. Mit diesem (vorerst noch nicht zur Verfügung stehenden) Motor wird der neuen C-Klasse in Sachen CO2Ausstoß eine Spitzenstellung zugeschrieben.

aerodynamischen Top-Wert von 0.24. Das ,,Airpanel“ bei Modellen mit klassischer Kühlerfront ist ein Beitrag dazu. Ein SparBeitrag ist das serienmäßige Start-StoppSystem.

Moderner Dreikampf Crashsicherheit, Leichtbau und Aerodynamik: Das ist der ,,Moderne Dreikampf der Auto-Olympiade“. Durch die Verwendung von Aluminium ist die neue C-Klasse bis zu­­­ 100 Kilo leichter als die Vorgänger. Dank Alu-Hybridbauweise wiegt allein die Karosserie rund 70 Kilo weniger als die Stahlkonstruktion – und ist trotzdem steifer und widerstandsfähiger. Feinschliff im Detail bringt dem neuen C-Modell einen

Luftgefedert. Technik-Freaks delektieren sich am neuen Fahrwerk: elektromechanische Direktlenkung, neue VierlenkerVorderachse, beide serienmäßig. Die High-End-Lösung heißt Luftfederung mit Airmatic-Technologie. Der Charakter des Fahrwerks ändert sich auf Knopfdruck, kann aber auch nach persönlichen Wünschen konfiguriert werden. Eine Vielfalt ohne Ende. Text: Franz Muhr Fotos: Werk

> DATEN & FAKTEN (Modelle zum Marktstart) Motor Leistung (kW/PS) Drehmoment (Nm/min) V-max (km/h) 0-100 km/h (s) Verbrauch (l/100 km) CO2-Emission (g/km) Preis, ab

20 automagazin.at

C 180 115/156 250 225 8,2 5,0 116 35.350.-

C 200 C 220 BlueTEC 135/184 125/170 300 400 237 234 7,5 7,7 5,3 4,0 123 103 38.960.- 40.250.-

C-Klasse 2. Generation ab 2000

C-Klasse 3. Generation ab 2007(W204) Die eigentliche C-Klasse startete 1993 mit dem W 201 Modell, das ab 2000 von der zweiten Generation abgelöst wurde. Im Frühjahr 2007 erschien die aktuelle C-Klasse-Limousine (W 204), der im Herbst das T-Modell folgte. Die Baureihe W 204 wurde erstmals mit zwei verschiedenen Fronten angeboten. Die klassische Variante mit dem Mercedes-Stern auf der Kühlerhaube und die sportliche Avantgarde-Linie, bei der der Stern im Kühlergrill positioniert ist. Zwischen 2008 und 2011 gab es auf Basis des Vorgängermodells ein Coupé, das als CLC-Klasse bezeichnet wurde. Seit 2011 wird außerdem ein zweitüriges Coupé angeboten.


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> NEWS

Hyundai GF

Seit Anfang März verstärkt der bisherige Vertriebs- und Marketingdirektor, Mag. Roland Punzengruber als Geschäftsführer die Hyundai Import GmbH. Die Geschäftsleitung der Hyundai Import GmbH umfasst neben Punzengruber weiterhin Ing. Alfred Stadler sowie Hansjörg Mayr.

Mercedes PR-Leiter

Anfang April übernimmt Mag. Bernhard Bauer, 38, die Leitung der Abteilung für Presse, PR und Sponsoring der Mercedes-Benz Österreich GmbH. Er wechselt von ElectroDrive Salzburg, einem Tochterunternehmen der Salzburg AG, zum österreichischen Generalimporteur. Davor war er fünf Jahre als PR-Berater bei ikp tätig.

Rochaden bei Peugeot

Mit Anfang März wechselte Mag. Christoph Stummvoll, 42, von seiner Position als Direktor Marketing auf die Position des Leiters der Public Relations und Presse. Christoph Stummvoll ist seit 2004 im Marketing für PAG tätig, davon sieben Jahre als Leiter Werbung, CRM und Events und stand diesem Bereich ab 2011 als Direktor Marketing vor. Neuer Peugeot Austria Marketingdirektor wird der 36-jährige gebürtige Engländer James Legg.

MercedesPremierenabend

Lauda-Biografie

Ü

ber Niki Lauda wurde bereits viel geschrieben. Eigentlich alles, ein Déjà-vu scheint so gut wie unvermeidbar. Aber daraus entstand die Idee, das Puzzle Niki Lauda noch einmal neu zusammenzusetzen. Aus einer Vielzahl von Aussagen seiner Freunde, Wegbegleiter, Konkurrenten, Kollegen, Chefs, Kommentatoren und Biographen ist ein Werk entstanden, das die Facetten um Lauda eindrucksvoll und neu inszeniert. Ein Zitat Laudas, das einiges über den Ex-Rennfahrer, Piloten, Airliner und Unternehmer Lauda aussagt: „Es ist nicht einfach, perfekt zu sein, aber irgendeiner muss es sein.“ In dieser außergewöhnlichen, reich bebilderten Biografie kommen unter anderem Gerhard Berger, Bernie Ecclestone, Enzo Ferrari, Jochen Mass, August „Gustl“ Michelitsch, Luca Cordero di Montezemolo, Alain Prost, Hans-Joachim „Striezel” Stuck und auch Marlene Lauda zu Wort. Selbst der

22 automagazin.at

Hartmut Lehbrink/Ferdi Kräling Niki Lauda - von außen nach innen 1. Auflage 2014, 160 Seiten, 56 Farbfotos, 21 S/W Fotos, Format 21,9 x 28,8 cm, Verlag Delius Klasing ISBN 978-3-7688-3747-7 Preis: 29.90,-

Maserati - 100 Jahre Geschichte

D

er Name des offiziellen Buchs, das Maserati seinem hundertjährigen Jubiläum widmet. Die exklusive Publikation wurde im eleganten Schauraum des Maserati Werkes in Modena dem italienischen Publikum vorgestellt. Die Geschichte von Maserati beginnt am 1. Dezember 1914. An diesem Tag eröffnete Alfieri Maserati in der Via dé Pepoli in Bologna eine Kfz-Reparaturwerkstatt. Das Geschäft florierte und im Lauf eines Jahrzehnts begann Alfieri gemeinsam mit seinen Brüdern Fahrzeuge der eigenen Automo-

bilmarke zu bauen. Der erste Maserati, der Tipo 26, dessen Kühler das Dreizack-Logo zierte, erblickte 1926 das Licht der Welt. Der Rest ist reichhaltige Automobilgeschichte einer Kultmarke. Die renommiertesten Fachjournalisten geben einen Rückblick auf einhundert Jahre Markenhistorie und Motorsportgeschichte.

Ein kostbares Buch mit 350 Seiten im Format 26x29,5 und hunderten Schwarz/Weißund Farbfotos. Um 70 Euro im MaseratiStore. www. maseratistore.com

Golf VII: „So wird’s gemacht“

G Zum Premieren-Abend der neuen C-Klasse und des GLA bei WITTWAR Graz konnte Geschäftsführer Andreas Oberbichler über 800 Gäste begrüßen. Gleichzeitig konnte Oberbichler auch auf das erfolgreichste Verkaufsjahr der Pappas-Gruppe, 2013, zurückblicken. Ehrengast: die eigens aus Salzburg angereiste Geschäftsführerin von Mercedes-Benz Österreich, Corinna Widenmeyer.

amerikanische Regisseur, Produzent, Autor und Schauspieler Ron Howard ließ es sich nicht nehmen, einen Beitrag zum Buch zu leisten. Im Herbst 2013 hat Howard das Formel-1-Duell zwischen den Rivalen Niki Lauda und James Hunt im Rennfahrerfilm „Rush – Alles für den Sieg“ mit Daniel Brühl und Chris Hemsworth auf die Leinwand gebracht.

emeinsamkeiten des Volkswagen Golf und der Buchreihe „So wird’s gemacht“? Beide erblickten 1974 das Licht der Welt – und beide wurden Bestseller. Grund genug also, mit Band 156 über den Golf VII ins Jahr des runden Geburtstags zu starten. Der 380 Seiten starke Band hilft bei fast allen Pflege-,

Wartungs- und Reparaturarbeiten. Autor Dr. Rüdiger Etzold zeigt, das auch in und an technisch hochmodernen Autos immer noch jede Menge selbst erledigt werden kann – man muss nur wissen wie. Über 700 Abbildungen geben den Golf fast bis zur letzten Schraube wieder. Das Themenspektrum der Reparaturanleitung reicht von A wie Achsgelenk bis Z wie Zierblende an der Türverkleidung. In beiden Fällen werden Aus- und Einbau behandelt. „So wird’s gemacht – VW Golf VII (ab 11/2012)“ erschienen im Delius-Klasing-Verlag kostet 29.90 Euro


Neuer Integralhelm

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JC bringt den „RPHA ST“. Sperrige Bezeichnung für den neuen Fiberglas-Integralhelms von HJC mit vielen Vorteilen. Der in der Größe S nur 1,4 Kilogramm leicht Kopfschutz soll durch die aerodynamische Außenschale ein geringes Geräuschniveau haben.Zur Ausstattung des ST (Sport-Touring) gehören eine Sonnen-

blende und eine Antifogscheibe. Der Helm wird über einen Doppel-D-Verschluss verriegelt. Die Wangen- und Innenpolster sind von der Größe her variierbar und waschbar. Laut HJC eignet sich der RPHA ST auch gut für Brillenträger. Er ist in den Größen XS bis XXL erhältlich.

Biker-Anzug „Premium“ nennt Rukka seinen neuen Textilanzug. Das Obermaterial besteht aus elastischem Gore-Tex Dreilagenlaminat, das an den exponierten Stellen mit extrem abriebfestem Armacor verstärkt ist. Die Jacke zeichnet sich durch einen wasserdichten Front-Reißverschluss aus. Weitere Merkmale: hautfreundlicher NeoprenKragen, abnehmbarer Halsschutz sowie der Ärmelabschluss mit elastischer Manschette und Reißverschluss. Belüftungsreißverschlüsse an Schultern, Rücken und Oberschenkeln sorgen im

Bedarfsfall für Frischluft. Die Rukka Premium verfügt über insgesamt neun überwiegend wasserdichte Taschen, die an der Brust mit Magnetverschlüssen ausgestattet sind. Dazu kommen Protektoren, herausnehmbares Thermo-Innenfutter und bei der Hose der rutschhemmende Antiglide-Keprotec-Schutz. Den schwarzen Anzug gibt es n den Größen 46 bis 62 wahlweise mit gelben oder orangefarbenen reflektierenden Zierstreifen. Premium auch der Preis: Die Jacke kostet 1199 Euro, die Hose 899 Euro.

Echte Zweirad- Porsche Porsche steht für Sportlichkeit, Performance und Fahrspaß. Nicht nur mit vier Rädern sondern auch mit zwei.

M

it neuen Fahrrädern erweitert Porsche das Driver’s Selection Programm. Das Porsche Bike RX,

das Porsche Bike RS und das Porsche Bike überzeugen mit innovativen Materialien und sorgen für ein sportliches Fahrerlebnis auf und abseits der Straße. Das Design, typisch Porsche: Die Rahmen sind an die Silhouette der Sportwagen angelehnt. Mit einer 20 Gang Shimano-Schaltung und 27.5-Zoll-Rädern ist das neue Bike RX der ideale Partner auf jeder Offroad-Strecke. Der High-End-CarbonRahmen des Mountainbikes verbindet hohe Stabilität mit geringem Gewicht und perfekten Dämpfungseigenschaften. Damit ist Fahrspaß in der freien Natur garantiert. Eine DT Swiss Luftfedergabel und hydraulische Magura-Scheibenbremsen gewährleisten eine optimale Kontrolle in jedem Gelände. Das Bike RS verfügt ebenfalls über einen HighEnd-Rahmen

und außerdem über Ergo-Komponenten aus Carbon, das Gewicht des Sport-Bikes beträgt lediglich neun Kilogramm. Eine 20-Gang-Schaltung bietet beste Voraussetzungen, um besonders sportlich unterwegs zu sein. Die XTR-Ausstattung von Shimano sowie die leichtesten Magura-Bremsen garantieren, dass man auch ohne Achtzylinder exklusiv unterwegs ist. Das Porsche Bike verfügt über eine Shimano Alfine 8-Gang-Nabenschaltung. Ein verschleißarmer Zahnriemenantrieb überträgt lautlos die Kraft auf die Räder. Hydraulische Magura MT26 Scheibenbremsen sorgen für ein Höchstmaß an Sicherheit. Damit ist das Porsche Bike der ideale Begleiter im Großstadtdschungel. Ein herausragendes Merkmal der Porsche Bikes: das Anti-Diebstahl-Label, das sich serienmäßig unter dem Lack des Rahmens befindet. Das Label enthält einen individuellen Code. Im Fall eines Diebstahls kann das Bike im Internet als gestohlen gemeldet werden. Die Porsche Bikes werden in den Größen S, M und L weltweit eingeführt. Ab 2.650 Euro.

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Hyundai WM-Serviceareal

Ein Autohaus auf WM-Tournee

In einem knappen Jahr beschleunigte Hyundai von Null in die Rallye-Weltmeisterschaft. In wenigen Monaten entstand ein neues Werksteam mitsamt neuem World Rally Car. Parallel dazu entwickelte man einen ganz eigenständigen Auftritt.

H

yundai überrascht bei seiner Rückkehr in die Rallye-WM mit einem besonderen Auftritt. Ein auch über den Servicepark hinaus weithin sichtbarer Systembau bildet künftig die zentrale Anlaufstelle der koreanischen Werksmannschaft. „Uns geht es nicht darum, einfach nur Größe zu demonstrieren, sondern darum die Marke aufzuladen“, sagt Stefan Henrich in zeitgeistigem Marketing-Sprech und

erklärt: „Die Stars im Motorsport sind die Autos und Fahrer, die sollen im Mittelpunkt stehen. Ein Werksteam besteht aber auch aus Ingenieuren und Mechanikern. Und wenn in der Topliga die besten Leute arbeiten, sollten sie dieses auch unter Topbedingungen tun“, stellt der Marketingdirektor der Hyundai Motorsport GmbH klar. Die Initialzündung zum „Hyundai WRC Home“ kam Henrich

im vergangenen Frühjahr, als er beim WM-Lauf in Portugal erstmals einen Servicepark besuchte. „Da stand auf der einen Seite ein Truck mit Anbau für die Medien und auf der anderen Seite das ganze nochmals für VIP-Gäste. Und dazwischen schraubten die Mechaniker unter einem Zeltdach. Uns war schnell klar, dass wir anders an die Sache rangehen sollten“, fährt der gelernte Mechanikermeister und Betriebswirt

fort. „Beim Service müssen die Mitarbeiter in 30 oder 45 Minuten absolute Topleistungen bringen – bei Wind und Wetter, mal im Staub, mal mit klammen Händen, oder auch nicht. Unser Ansatz ist einfach: Wer 110 Prozent bringen soll, darf nicht nur genügend Platz, bestes Werkzeug, sondern auch gutes Licht und ordentliche Arbeitstemperaturen erwarten.“ Soweit der Grundgedanke. „Unser Vorteil: wir starteten bei Null und konnten alles in Frage stellen. Schließlich hatten wir weder eine Sportabteilung, noch LKWs, Zelte oder sonst


>S P E Z I A L

Unser Vorteil: wir starteten bei Null und konnten alles in Frage stellen. Stefan Henrich Direktor Marketing Hyundai Motorsport etwas.“ Soweit die eine Seite der Medaille. Die andere: „Gleichzeitig wollten wir alle daran teilhaben lassen, unsere Kunden und Partner, die Medien und auch die Fans.“ Das kann nur einem Marketingmenschen einfallen, muss sich Teamchef Michel Nandan gedacht haben. Ingenieure und Techniker hassen nichts mehr, als Publikum, vor allem bei einem Werksteam. Man stelle sich nur vor, ein krummes Auto kommt zum Service. Hektik bricht aus. Die Mechaniker machen einen Fehler. „Immer schauen alle zu“, weiß Henrich um die Problematik und kontert: „Macht ein Fahrer einen Fehler, sieht dies auch jeder.“ Eine Logik, der sich Motorsport-Präsident Gyoo-Heon Choi und die koreanische Unternehmensführung nicht verschließen wollten. Schnell kam Grünes Licht für die Alles-

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unter-einem-Dach-Lösung. Es sollte ein mobiles Gebäude werden, mit Werkstatt, verschieden Gästebereichen, Meetingräumen und so weiter“, sagt Henrich. Die flexibel aufbaubare Trägerkonstruktion aus Aluminium ist aktuell 45 Meter lang, zehn Meter breit und acht Meter hoch. Jedes der fünf Meter breiten Teilmodule, wie zum Beispiel Einfahrtstore oder Glaspaneele, kann variabel eingesetzt und die Zwischenebene des zweistöckigen Systemhauses gedreht werden. Die Wettbewerbswagen können also je nach Örtlichkeit von vorne oder von hinten einfahren. Im 250 Quadratmeter großen Obergeschoß können rund 120 Gäste und Medienvertreter bewirtet werden. Immer mit Sicht auf den 150m2 (bei zwei Autos) bis 200 m2 (bei künftig drei WRCs) großen Werkstattbereich. Zwei auf einem LKW fest montierte 350kw-Generatoren befeuern

die Klimaanlage, die konstante Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad ermöglichen. Davon profitiert auch der 100m2 große und bis zu 200 Zuschauer gleichzeitig fassenden Fanbereich, in dem das Hyundai Team in Schweden neben Autogrammkarten auch Tee und Softdrinks verteilte. „Unser Hyundai WRC Home steht allen offen – das haben wir versprochen und das werden wir auch halten“, bekräftigt Henrich und strahlt. „Den Mechanikern bei der Arbeit zuzusehen, ist für viele ein Highlight beim Rallyebesuch. Und hör nur, wenn Thierry den Wagen anlässt. Dann stehen alle an der Balustrade und schauen was sich tut. Ist er rausgefahren,

sieht man wie die Mechaniker ihren Arbeitsbereich reinigen und für den nächsten Service richten. Wir wollten eine Erlebniswelt schaffen, den Sport und unser Team den Leuten näher bringen.“ Das Konzept geht auf. Die Resonanz ist überwiegend positiv. Berührungsängste scheint Henrich eh nicht zu scheuen. „Im Erdgeschoss haben wir hinter der Rezeption einen Besprechungsraum sowie eine kleine Lounge für unsere koreanischen Führungskräfte. Alles andere ist offen. Wir wollen möglichst wenig Wände und viel freie Sicht. Inklusive Inneneinrichtung tourt die insgesamt 130 Tonnen schwere Hospitality auf bis zu neun Sattelzügen durch Europa.

Leuchtturm Auch am Abend ist das Hyundai WRC Home offen für alle


Mit dabei sind zwei 3t-Schwerlastlifte sowie zwei Seitenstapler. Für den Aufbau benötigen 20 Mitarbeiter sechs Tage, der Abbau wird in der halben Zeit erledigt.

Wir haben verschiedene Modelle durchgerechnet, auch einen vergleichbaren Auftritt mit zwei Trucks und einer klassischen Zeltkonstruktion, und festgestellt, dass unsere Variante

Richtungsweisend Initiator Henrich erklärt Autor Kuhn das Konzept

Strukturwandel das Gebäudekonzept lässt zahlreiche Variationen zu

ungefähr das gleiche kostet.“ Nicht im Hyundai WRC Home untergebraucht ist die Kommandozentrale von Teamchef Michele Nandan, Manager Alain Penasse, Chefdesigner Bertrand Vallet oder Motorenspezialist Stéphane Girard. Sie alle sitzen in einem separaten Teamtruck, der auf der Rückseite der schmucken Servicestation platziert ist. Quer dazu parken zwei Sattelzüge so akkurat an der Hospitality, dass Ersatzteile und Räder bei jeder Witterung trockenen Fußes in den Werkstattbereich gelangen. Der innovative Auftritt scheint die Konkurrenz mindestens genauso zu beeindrucken, wie die ersten WP-Zeiten des noch jungfräulichen i20 WRC. „Um Motorsport zu machen, gibt es zwei Ansätze“, sagt Henrich. „Ende der 1990er Jahre gaben wir Geld in externe Hände. Auf diesem Weg gibt’s Erfahrungen und keine Infrastruktur. Man hat selbst den Namen, aber nur geringe Möglichkeiten etwas zu beeinflussen. Nun gehen wir den anderen Weg und machen alles selber. Vor knapp 15 Monaten haben wir damit bei Null angefangen. Wir lernen im Eiltempo und wollen uns so Know-how für Perfor-

mance- und HighperformanceFahrzeuge erarbeiten. Ein solches Motorsportengagement ist dafür ein optimaler Beschleuniger.“ Mittlerweile beschäftigt Hyundai Motorsport schon über 100 Mitarbeiter, circa 65 sind bei einem europäischen WM-Lauf vor Ort. Bleibt die Frage nach der Geduld in der Führungsriege beim fünftgrößten Automobilhersteller. Wann müssen Siege her? „Kein Hersteller will mittel- oder gar längerfristig hinterher fahren“, weiß Henrich. „Erfolgreich zu sein ist aber keine Frage des Budgets, sondern vor allem eine von Know-how und einer funktionierenden Struktur. Hyundai steht bisher für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, gutes Design und gute Qualität, weniger für Fahrspaß und Dynamik. Das wollen wir mit unserem Motorsportengagement verändern. Ich denke unsere innovativer Auftritt im Servicepark passt dazu.“ Text: Reiner Kuhn Fotos: McKlein


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RH Alurad

Neues Führungsteam RH Alurad startet mit einem neuen Führungsteam in die Sommersaison 2014. Gemeinsam übernehmen Thomas Brinkmann und Bernhard Ellerböck die Leitung des Unternehmens. Bernhard Ellerböck wird den Bereich Alufelgen leiten und sich schwerpunktmäßig um Entwicklung, Einkauf, Marketing und Vertrieb kümmern. Ellerböck ist ein ausgewiesener Fachmann und Kenner im Sektor Alu-Rad. Er ist seit 30 Jahren leitend in dieser Branche tätig. Neuer kaufmännischer Geschäftsführers ist Thomas Brinkmann, der auf langjährige Erfahrung in der kaufmännischen Verwaltung, Buchhaltung und Controlling zurückblickt. Ziel des neuen RH-Führungsteams: Aktualisierung des RH Räderprogramm, interessante neue Komplettradangebote, Organisationsoptimierung, ein B2B Webshop und vieles mehr...

Stern für den Stern

Das Leichtmetallrad AR Antares – benannt nach dem hellsten Himmelskörper im Sternbild des Skorpions – mit markanten Vertiefungen in den fünf Speichen ist ausschließlich für Mercedes Benz von neuer A- bis S-Klasse konzipiert. Denn es wird nur mit Lochkreis 5/112 produziert. In anthrazit poliert, schwarz poliert oder racing schwarz kostet AR Antares in den Größen 8,5 und 9,5x19 oder 8,5x20 Zoll ab 202 Euro. www.rh-alurad.de

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Geradlinig designed mit fünf glatten Speichen soll das neue R2 eine moderne Zielgruppe ansprechen. Innen liegt ein 133 Millimeter breites Felgenbett, das die Speichen beim Fahren nahezu unsichtbar machen soll. Verfügbar ist das Rad in der Größe 8,5 x 19 Zoll und einer Einpresstiefe von 15 bis 55 Millimetern. Fünf-Lochkreise von 96 bis 120,65 Millimeter sind realisierbar. Die Fertigung erfolgt auftragsbezogen. Gutachten können kurzfristig bereit gestellt werden, der Versand erfolgt bei Bestellung bis 12 Uhr inklusive Endfertigung noch am gleichen Tag. www.azev.de

OZ Leggera HLT

Leichte Versuchung Leggera HLT nennt OZ seine aktuelle Neuheit. Das einteilige Sportrad erscheint in der hochwertigen „i-Tech“-Serie. Es präsentiert sich mit fünf filigranen Doppelspeichen. Die Leggera ist mit der markant-typischen Carbon-Nabenabdeckung in verschiedenen Größen von 17 bis 20 Zoll für viele aktuelle Fahrzeuge verfügbar. Die unverkennbare Handschrift des Formel-1-Ausrüsters ist im gewichtsoptimierten Design und vielen Details wie den weit nach außen verlaufenden konkaven Speichen erkennbar. Das Finish im silbernen Farbton „Grigio Corsa Bright“ sorgt dabei für eine besonders edle Ausstrahlung. „HLT“ steht für das patentierte „High Light Technology“-Verfahren von OZ. Diese innovative Technologie ermöglicht das Fertigen besonders leichter, belastbarer und verwindungssteifer Hightech-Räder. www.oz-racing.de

CMS/C8 Fire

Hot Wheel

Das brandheiße C8 Fire kombiniert leuchtendes Alarmrot mit einer matt glänzenden, tiefschwarzen Radfront, die das Speichendesign zum Hotspot an jedem Auto macht. Die fünf Speichen in Doppel-Y-Form klammern sich kraftvoll an den Felgenrand, um die sportive Urkraft im „Radkasten zu halten“. Mit der heissen FormFarb-Kombination qualifiziert sich das brandaktuelle C8 Fire als besonderer Eye-Catcher. Trotz der offensiven Farbgebung büßt das Design des C8 nichts von seiner Eleganz ein. Ein Hingucker, der die begehrten Kompakt- und Mittelklassewagen aus ihrer großen Masse heraushebt. In 8.0x18 Zoll verfügbar. www.cms-wheels.de


Gemballa

The One and Only

entscheidend zur Agilität des P1 bei, obwohl die Räder um jeweils 1 Zoll größer ausfallen. Während McLaren vorne 19“ und hinten 20“ verwendet, montiert Gemballa mit der GForged-one vorne 20“ und hinten 21“.

Gemballa präsentiert weltweit erstes Nachrüstrad in 20 und 21 Zoll für McLaren P1

D

er McLaren P1 HybridSupersportler leistet stolze 916 PS/674 kW und wird nur 375 Mal gebaut. Eines der ersten ausgelieferten Exemplare dient bei Gemballa in der Testphase der Adaption eines ganz besonderen Schmiederades mit dem Namen GForged-one. Der Fahrzeugveredler

ist das erste Unternehmen, das den P1-Kunden die Möglichkeit bietet, ihr Fahrzeug mit exklusiven Schmiedefelgen zu individualisieren. „Wir können ein technisch und optisch faszinierendes Produkt anbieten“, so Andreas Schwarz, der Gemballa Geschäftsführer. Durch ein besonders effektives

Schmiedeverfahren mit nahezu unerreichter Materialverdichtung und das „légere“ Design entspricht das Rad perfekt dem Leichtbau- und Effizienzkonzept des Supersportwagens. Das niedrige Gewicht, das aus den dünnen Wandstärken resultiert, hält die ungefederten Massen gering und trägt

Optisch greift die GForged-one das „Designed by Air“-Konzept des McLaren ideal auf – im Gegensatz zu den eher klassisch gestalteten Serienrädern. Die Doppelspeichen-Paare bilden schlanke Vs und sind in weitem Abstand gestaffelt. So ist und wirkt das Rad extrem aerodynamisch und energisch. Gut sichtbar: die Bremsanlage des Fahrzeugs. Außerdem hat der Kunde die Wahl zwischen insgesamt vier Oberflächenfinishs. Zur Auswahl stehen die Töne Gunmetal oder Black Magic – vollflächig lackiert oder „diamond cut“. Diese Option stellt eine besonders edle Alternative zur Frontpolierung dar.

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Tipps vom Spezialisten

Diesel Partikelfilter schützen

Dunlop

Neuer Sommerreifen

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artikelfilter halten schädlichen Ruß in den Abgasen zurück. In festgelegten Intervallen setzt bei einer bestimmten Abgastemperatur die Regeneration ein. Dabei verbrennen die Rußpartikel im Filter, er bleibt durchlässig. Aber das hängt von den Fahrgewohnheiten ab: Vorwiegend auf kurzen Strecken oder im Stadtverkehr bewegte Fahrzeuge erreichen diese Temperatur häufig nicht. Ihre Filter sind sehr stark von Ablagerungen und Verstopfung betroffen. Mit der Zeit sinkt die Motorleistung bis das Aggregat komplett streikt. Dem kann man vorbeugen: Mit dem LIQUI MOLY Dieselpartikelfilter-Schutz. Der Kraftstoffzusatz hält den Filter sauber und länger am Leben. Der Additiv-Wirkstoff übersteht größtenteils

Mit dem neuen Sommerreifen Street Response 2 hat Dunlop einen Sommerreifen speziell für kleinere Fahrzeuge entwickelt.

E

r soll sowohl auf nasser als auch auf trockener Fahrbahn leistungsfähiger als der Vorgänger Response 1 und sorgt für einen kürzeren Bremsweg bei einer um zehn Prozent höheren Gesamt-Laufleistung.

die Brennkammer ohne zu verbrennen und senkt die Temperatur, die zum Verbrennen des Rußes im Filter notwendig ist, um mehr als 100 °C. Dadurch erreichen Kurzstreckenfahrzeuge leichter die nötige Temperatur, der Ruß wird verbrannt und der Filter bleibt frei. Nebenbei sorgt das Additiv für eine sauberere Verbrennung, so dass insgesamt weniger Ruß entsteht. Alle 2.000 Kilometer das Additiv unmittelbar vor dem Betanken einfüllen, fertig. Der Inhalt einer 250-ml-Dose reicht für 50 bis 70 Liter Dieselkraftstoff. So wird der Filter geschont und seine Lebensdauer wesentlich erhöht. Sollte es zu starker Verstopfung gekommen sein hilft der Einsatz des LIQUI MOLY Dieselpartikelfilter-Reinigers. Die Spülung des Filters muss aber auf jeden Fall durch eine Fachwerkstatt erfolgen. Mit beiden Produkten kann so die Funktion und Lebensdauer des Partikelfilters erhalten und damit auch der Werterhalt des Fahrzeugs gesichert werden.

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Der Street Response 2 verkürzt den Bremsweg laut Hersteller auf nasser Fahrbahn aus 80 km/h im Vergleich zu seinem Vorgänger um zwei Meter, auf trockener Fahrbahn und aus 100 km/h sind es eineinhalb Meter weniger. Die optimierte Reifenkontur hilft, den Wasserfilm effizient aufzubrechen und den Kontakt zur Fahrbahn zu verbessern. Das Profil-Design mit breiten, umlaufen Rillen nimmt mehr Wasser von der Fahrbahn auf und leitet es ab, so dass neben der Verbesserung der Nässeeigenschaften auch das Aquaplaning-Risiko reduziert werden konnte. Auch auf trockener Straße verspricht Dunlop mehr Grip und einen geringeren Rollwiderstand. Der Street Response 2 ist ab der Sommer in 25 Größen von 13 bis 15 Zoll erhältlich.


Continental

Preview: Neuer Winterreifen Schon vorab präsentierte Continental seinen neuen Winterreifen Continental WinterContact TS 850 P für die kommende Wintersaison.

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as am automagazin hatte die Gelegenheit, die Qualitäten des Winterreifens kennen zu lernen. Technische Highlights des neuen Continental: Seine SilikaMischung, das neue Seitenwandund Lamellenkonzept. Dieser „Innovations-Mix“ führt zu einer Steigerung der Sicherheit und der Handling-Eigenschaften. Das Nass- und Trockenbremsverhalten, Schneehandling und die Traktion auf Schnee konnten verbessert werden. Die Performance des WinterContact TS 850 P konnten wir „erfahren“. Es galt in den Disziplinen Schnee-Bremsen, Schnee-Traktion, SchneeHandling und SchneeSlalom Fahreindrücke zu gewinnen. So wurde etwa beim Bremsen auf Schnee aus 50 km/h eine durchschnittliche Bremswegverkürzung von fünf Metern gegenüber einem Mitbewerber-Produkt vermerkt werden. Der Continental WinterContact TS 850 P ist sowohl für die Mittel- und Oberklasse als auch für SUV erhältlich und ab Herbst 2014 verfügbar.

Kottnig’s Felgenklinik bringt’s in Form Der Frühling ist da, es ist wieder Zeit, einen Blick auf die Felgen zu werfen

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nspizieren sie ihre Felgen genau. Haben sie vielleicht einmal einen Randstein erwischt, oder sind in ein Schlagloch geraten? Das setzt den Felgen stark zu. Die Spezialisten in Kottnig’s Felgenklinik helfen ihnen mit Rat und Tat – von Prüfung und Beratung bis zu einer Felgenreparatur. Eine Empfehlung: rasch die Felgenklinik aufsuchen, die Wartezeiten steigen von Tag zu Tag.

Die Qualität steht bei Kottnig im Mittelpunkt: im ersten geprüften und zugelassenen Reparaturbetrieb für Alu-Felgen wird nach gesetzlichen Richtlinien laut TÜV-Zertifizierung und ISO 9001 gearbeitet. Falls sie ein kostenloses Ersatzauto benötigen, ist auch das kein Problem. Unser größtes Highlight: die Reparatur und Instandsetzung 2farbiger glanzgedrehter Felgen, die wir als einziger Betrieb europaweit anbieten. Mit diesem Verfahren sind wir in der Lage 99% aller Felgenschäden zu beheben. Kottnig‘s Felgenklinik Hauptstrasse 1, 2384 Breitenfurt Ost/Wien, Tel.: 02239/60 123 Email: wdk@kottnig.at, Internet: www.fklinik.at

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> GRÜNE AUTOS

Gegen den Strom… BMW i3

Mit den derzeitigen Rahmenbedingungen der E-Mobilität müssen alle Hersteller zurande kommen. Manche besser, manche schlechter. Die Bayern hatten den Mut, das E-Mobil neu zu denken. Und zu definieren.

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enn schon E-Mobil, dann ordentlich“, scheint das Motto gewesen zu sein. Denn, während viele Hersteller den E-Antrieb in vorhandene (Erfolgs-) Modelle implementierten und mit zusätzlichen Maßnahmen für den Strombetrieb optimierten, dachten die Münchner genau andersrum.

Herausgekommen ist genau das. Der i3 schaut irgendwie revolutionär anders aus, wobei Geschmacksfragen, über die man bekanntlich trefflich streiten kann, hintan stehen. Sein Leichtbaukonzept mit hohem Recyclinganteil dient der Sache und technologisch hat man den derzeit besten Wirkungsgrad in dieser Klasse erreicht.

Die Gedankenkette – der i3 darf nicht wie 08/15-Stromer daherkommen, soll aber wie kein anderes Auto ausschauen – sein Baukonzept hat sich von Anfang an den ökologischen Kriterien des E-Betriebs zu orientieren – wurde konsequent realisiert.

Fahrtechnisch wurde der Prämisse „Freude am Fahren“ insofern Rechnung getragen, dass mit 125 kW/170 PS in Kombination mit 1.200 kg Eigengewicht (Batterieanteil: 280 kg) eine wirklich ordentliche Fahrdynamik entsteht.

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Selbst auf der Autobahn – die Problemzone aller Stromer – kann man das latent schlechte Gewissen, sogar für Lkws ein Verkehrshindernis darzustellen, getrost über Bord werfen. Der i3 zieht aus dem Windschatten mit erstaunlicher Verve selbst an so manchem MittelklasseVerbrenner locker vorbei, nix als Wind-, Abrollgeräusche und Zero Emission hinter sich lassend. Aber Achtung! Der Autobahnbetrieb fordert Reichweitenopfer. Da gilt es, die Ladeanzeige im Auge zu behalten, gegebenenfalls im Navi die Funktion „Ladestationen“ im Restreich-

weitenbereich zu aktivieren. Ist aber nicht das Hauptthema. BMW selbst definiert den i3 als Stadtauto, die derzeitigen Speicherkapazitäten realistisch einschätzend. Realistisch zeigte sich bei unseren Tests dankenswerterweise die Anzeige der Restkilometer. Exakte Werte sind ja besonders wichtig, um, wenn’s eng wird tatsächlich noch rechtzeitig beim rettenden „Ladetropf“ andocken zu können. Da kann sich der Fahrmodusschalter noch als Nothelfer bewähren. Im Eco pro+ Modus, der den i3 radikal auf 90 km/h runterregelt und Klima/Heizung ins


> TECHNISCHE DATEN

Koma fallen lässt, lassen sich im Ernstfall noch ein paar Kilometer rausholen. Perfekt wurde das Thema Rekuperation abgearbeitet. Etwas rigider als mancher Konkurrent setzt, geht man vom Strompedal, die Bremswirkung ein. Bei Berg/Tal-Etappen konnten wir talwärts fahrend wunderbar Kilometer „zurückholen“, mehr als vor Beginn der Anstiegsphase ausgewiesen waren. Und ja, auch das „Segeln“ kriegt man nach kurzer Gewöhnungsphase recht gut hin. Der i3 liegt gut auf der Straße, die höhere Bauweise wird durch den tiefen Schwerpunkt (Batterie) kompensiert, das Fahrwerk gibt sich straff und doch komfortabel, der BMW-typische Heckantrieb passt fein. Trotz der 155 mm dünnen Reifen, die dafür mit 19 Zoll Durchmesser die Optik des i3 gehörig mit beeinflussen, lässt er sich exakt und forsch durch jedwede Kurve zirkeln. Im Innenraum wurde für optische Weite gesorgt. Vier Personen finden bequem Platz, die gegenläufigen Türen erweisen sich als bequem für die Fondpas-

Motor und Antrieb Hybrid-Synchronmotor mit integrierter Leistungselektronik, 125 kW/170 PS, 250 Nm, einstufiges Automatikgetriebe, Heckantrieb Fahrwerk und Bereifung vorne: Eingelenk McPherson in Alu; Bremsnickausgleich hinten: Fünflenkerlenkerachse, direkte Drive-Modul-Anbindung Bereifung: 155/70 R19 Lenkung und Wendekreis geschwindigkeitsabhängige Servolenkung; 9,86 m

sagiere, das Kofferraumvolumen ist ausreichend. Türverkleidungen und Einstiegsbereiche dokumentieren die Ökobauweise, die Dashboardgestaltung war in unserem Tester noch mit naturgegerbtem Leder als Teil des optionalen Interieurdesign „Lodge“ verbrämt, desgleichen die Seitenwangen der Sitze. Bedienungstechnisch gibt sich der i3 logisch verständlich, hat man sich erst an die knubbelige Lenkradschaltung gewöhnt. In der Realität des alltäglichen Gebrauchs macht der BayernStromer eine ausgezeichnete

Figur. Fahrdynamik, Wendigkeit, und seine Leistungsparameter passen wirklich gut. Dass seine Reichweite auch nicht viel größer ist als die der Konkurrenz liegt, wie eingangs erwähnt, an den generellen speichertechnischen Limits. BMW kann man jedenfalls wertfrei zugute halten, das Thema EMobilität erfrischend neu, konsequent durchdacht realisiert zu haben. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, freuen wir uns schon auf den Hybrid-Sportler i8. Text: Michael Meister Fotos: Media Service, Werk

Innengeräusch (dB) 0 bei 100 km/h (D-Pos.) 65 bei 130 km/h (D-Pos.) 72 Maße, Gewichte und Ladevolumen LxBxH (mm) 3.999/1.775/1.578 Leergewicht (kg) 1.195 Zul.Ges.Gew. (kg) 1.620 Ladevolumen (l) 260-1.100 Zuladung maximal (kg) 425 Beschleunigung, Spitze u. Elastizität 0-80 km/h (s) 5,1 0-100 km/h (s) 7,1 Spitze (km/h) 150 60-100 km/h (D-Pos.) 3,3 80-120 km/h (D-Pos.) 4,5 Batterie Lithiumionen-Batterie 360V Kapazität (kWh) 22 Ladedauer (h) 8 bei Schuko Schnellladung (50 kW) 30 min. für 80% Verbrauch (l/100 km) Normverbrauch 12,9 Testverbrauch 16,5 CO2-Emission (g/km) 0 Maximalreichweite (km) 200 lt. Werk, realistisch ca. 150 Reichweite/Alltagsbetrieb (km) 130-160 lt. Werk, realistisch 120-130

Der Schalthebel hinterm Lenkrad gibt sich knubbelig im Handling, bei Überlandfahrten sollte man die Funktion „Ladestation“ innerhalb der Restreichweite im Auge behalten.

Preis und Ausstattung BMW i3 € 35.700,-, ABS, dynamische Stabilitätskontrolle DSC, 8 Airbags, Bordcomputer, Tempomat, ­­­­CD-/MP3 Radio, USB, AUX, Bluetooth, Navigation, Park Distance Control hinten, Klima, Ladekabel 5m für Schuko (Ladung in 6-8 Stunden auf 80% der maximalen Kapazität), LED-Licht (Tagfahr- u. Standlicht, Heckleuchten) 19 Zoll LM-Felgen, ZV mit FB Extras Metallic-Lack € 560,-, 19 Zoll LM-Räder Turbinendesign € 715,-, Wärmepumpe € 550,-, Schnellladen (AC/DC) € 1.340,-, Sitzheizung € 280,-, LED Hauptscheinwerfer € 750,-, Interieurdesign „Lodge“ € 1.670,-, Komfort-Paket € 1.670,-, Fahrerassistenzsystem Plus € 830,-, Parkassistenzpaket € 830,-, ConnectedDrive Service Paket € 560,-, Preise Extras exkl. MwSt. Plus/Minus Plus: Gesamtkonzept i3, Dynamik Minus: Reichweite, Aufpreisextras

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> GRÜNE AUTOS

Straßenlaternen mit Steckdosen

Straßenlaternen mit Steckdosen wird es möglicherweise bald in Hamburg geben. Der dortige Senat prüft die Machbarkeit der neuartigen Ladetechnik in der Hansestadt.

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uch in Berlin wird ein ähnliches Projekt getestet. Der Verband der Automobilindustrie VDA testet gerade eine ubitricity Ladeinfrastruktur mit einem Laternenladepunkt direkt vor der eigenen Haustür in Berlin-Mitte. Die Systemsteckdose kann in jeden Lichtmast eingebaut werden und würde dadurch dem Elektro-Autofahrer überall im öffentlichen Verkehrsraum zur Verfügung stehen. Bei uns gibt

es nach unserem Wissensstand keine derartigen Versuche. Falls es sie gibt, bitte um Information. Ansonsten: Bitte Aufwachen!

Weltneuheit „Kraft-Twizy“ Schon früher überraschte Elia, der führende Veredler für Renault, Dacia und Nissan mit einer optischen Aufwertung des Twizy und mit einfach nachrüstbaren Seitenscheiben.

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etzt hat das Elia-Team noch eins draufgesetzt: Weil sich zahlreiche Twizy-Piloten darüber beschwerten, dass sie auf Schnellstraßen von Lkws bedrängt und überholt werden – der Twizy ist werksseitig auf 80 km/h beschränkt – hat Elia eine Lösung gefunden, um bei Bedarf auf 90 km/h erhöhen zu können. Wahlweise gibt es zusätzlich eine Drehmomenterhöhung um 13 Nm. Die dazu benötigte ELIA I-Box (Zusatzelektronik) wird

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einfach am Diagnosestecker im Handschuhfach angeschlossen. Vor Fahrtantritt kann dann die höhere Vmax und das höhere Drehmoment über Brems- und Gaspedal aktiviert oder wieder auf Sparmodus deaktiviert werden. Elia bietet diese I-Box für moderate 499 Euro an. Aber nicht nur an höhere Vmax und schicke Optik hat Elia gedacht, sondern auch

an mehr Nutzwert für den Twizy. Wer ihn als „Lastesel“ nutzen will, für den gibt es ein Heckträgersystem mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. Sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich. Je nach Bedarf kann man darauf Getränkekisten, eine Heckbox,

einen abnehmbaren Trolley bis hin zu Abfalltonnen und Werkzeug – etwa in Gewerbe oder kommunalen Dienstleistungsbereich – transportieren.


Kabelloses Laden

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oyota startete in Japan mit Tests des neu entwickelten kabellosen Ladesystems für Elektrofahrzeuge. Dabei wird durch das zwischen zwei Magnetspulen entstehende Magnetfeld Elektrizität von der Ladestation an das Fahrzeug übertragen, die Batterien werden während des Parkens aufgeladen. Eine Magnetspule ist im Fahrzeug installiert, die andere auf dem Boden der Ladestation. Das System kann Parkungenauigkeiten und Höhendiffe-

renzen zwischen den Spulen ausgleichen. Elektromagnetische Beeinträchtigungen anderer Systeme wurden auf ein Minimum reduziert. Die am Boden angebrachte Spule ist besonders robust und wird durch ein darüber rollendes Fahrzeug nicht beschädigt. Toyota hat darüber hinaus eine neue Funktion für den intelligenten Einparkassistenten entwickelt, die den Fahrer dabei unterstützt, die optimale Parkposition oberhalb der Magnetspule einzunehmen. An den auf ein Jahr angelegten Tests unter Alltagsbedingungen

Effizienter Dreiradler

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er Elio von Elio Motors soll noch im Frühjahr auf den amerikanischen Markt kommen und dort eines der effizientesten Fahrzeuge überhaupt sein. Ausgerüstet mit einem 30-Liter-Tank soll er über 1.070 Kilometer weit fahren können und dabei auf dem Highway gerade einmal 2,8 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Seine zwei größten Besonderheiten dürften aber wohl seine Konstruktion

mit nur drei Rädern sowie der geplante Verkaufspreis von gerade einmal 6.800 US-Dollar sein – umgerechnet knapp über 5.000 Euro.

nehmen drei Plug-in Hybridfahrzeuge teil. Untersucht werden Nutzerzufriedenheit, Bedienfreundlichkeit, mögliche Fehler beim Parken und das

Ladeverhalten der Nutzer, etwa die Ladehäufigkeit und die Verwendung der Timer-Funktion für den Ladevorgang.

ebenso wie die Beschleunigung von Null auf 100 km/h in unter 10 Sekunden. Für die Sicherheit sorgen neben ABS und einem stabilen Überrollkäfig auch drei Airbags. Sollte das in den USA produzierte Fahrzeug auf dem Heimmarkt ein

Verkaufserfolg werden, hat Elio Motors auch den Verkauf in weiteren Ländern in Aussicht gestellt.

Während man beim Platz im 1+1-Sitzer gegenüber einem herkömmlichen Auto natürlich Abstriche machen muss, soll der Elio hinsichtlich Fahrspaß und Sicherheit ansonsten alles bieten. Dazu zählt die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h

Tesla Weltrekordfahrt

Motorsound für E-Autos

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oshiba hat laut electrive.net einen Single-Chip-Verstärker vorgestellt, mit dem sich akustische Warnsysteme für Elektrofahrzeug realisieren lassen. Der Chip TB2909FNG wurde speziell zur Verstärkung des simulierten Klangs eines Verbrennungsmotors entwickelt.

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n nur 76.5 Stunden haben zwei Tesla Model S, die rund 5.500 Kilometer von L.A. nach New York zurückgelegt. Und das, obwohl die Tesla-Teams unterwegs von Wetterkapriolen geplagt wurden. Nun winkt möglicherweise sogar ein Weltrekord

für die niedrigste Ladezeit eines E-Autos. Mit dem Rekordversuch will Tesla auch ins Guinness Buch der Rekorde – als Elektroauto mit den kürzesten Ladezeiten, das es quer durch die USA geschafft hat.

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> GRÜNE AUTOS

Visionär Wohnen & E-Mobilty

Ein Mann, eine Idee. Wie aus dem Projekt einer Grundstücksverwertung eine Vision wurde, die gerade zur gelebten Realität des Initiators Werner Gröbl wird. Verknüpft mit E-mobilem Carsharing. Eine ungewöhnliche Geschichte.

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er Mann ist es gewohnt Ideen zu realisieren. Durchsetzungsvermögen und Zielstrebigkeit sind zwei Markenzeichen des ehemaligen Motorsportlers und steirischen Ex-Möbeltycoons Werner Gröbl. Der seine Möbelhäuser erfolgreich aufbaute, führte und ebenso erfolgreich wieder verkaufte. Um sich fortan der sinnvollen Verwertung von Grundstücken zuzuwenden. Und da gibt es einige Projekte, die sich Gröbl mit Stolz auf seine Fahnen heften kann. Es geht ihm aber um ein „Herzensprojekt“, wie er seinen Wohnpark nennt, der gerade im Grazer Stadtteil Gösting entsteht. Schon der Standort verrät vieles über den Grundgedanken: Die Luftgüte ist eine

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ausgezeichnete – eine Rarität im feinstaubgeplagten Graz. Die Gedankenkette spinnt sich weiter. „Wir“, und damit meint Gröbl auch seine Lebenspartnerin Karin, „hatten gemeinsam eine Idee. Nicht einfach nur Wohnraum, sondern Lebensraum zu schaffen, in dem man sich rundherum wohlfühlt.“ Und so wurde schon in der Ausrichtung und Planung darauf geachtet, dass möglichst viel Sonne die Wohnungen durchflutet, aber auch, dass das gesamte Projekt einen in sich geschlossenen „Dorfcharakter“ bekommt. Also auch Treffpunkte, Kommunikationsraum und Einkaufsmöglichkeiten bietet. Und das Ganze in unmittelbarer Nähe zu den Erholungsgebieten Plabutsch und Burgruine Gösting einerseits und nur 10

Minuten von der Grazer City entfernt. Und diese zehn Minuten sind das Stichwort, wo ein Medium wie das am automagazin beginnt, sich näher für die Sache zu interessieren. Wir fragten nach: zehn Autominuten, oder wie? Gröbl lächelt verschmitzt und erklärt: „Nicht zwingend. Denn sowohl die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist ideal, aber auch mit dem Fahrrad ist man rasch im Stadtzentrum.“ Und dann kommt eine Aussage, die man dem Ex-Rennfahrer und Benzinbruder Gröbl nicht zutrauen würde. „Ich hab’ die E-Mobilität für mich entdeckt. Und sie taugt mir!“ Über

die erstaunt hochgezogenen Augenbrauen des Interviewers lächelnd, erklärt er: „Eigentlich hatte ich früher eine Antipathie gegen Elektrofahrräder und E-Mobile. Aber den Weg von meinem Innenstadtbüro (direkt im Grazer Zentrum, Anm. d. Redaktion) hab ich einmal bei hochsommerlichen Temperaturen mit einem E-Bike erledigt.“ Seither weiß der damals nicht verschwitzt und überaus erholt an der Baustelle angekomme-


Ich hab’ die E-Mobilität für mich entdeckt. Und sie taugt mir!“

entsteht, also auf historischem Grund fußt. Selbstredend werden die Gewölbe einer feinen Nutzung innerhalb des Wohnparks zugeführt, aber das würde den Rahmen dieser Geschichte sprengen. Verfügung stellen. Inklusive Lade-infrastruktur.“

ne Tausendsassa Vorteile und Leistung eines E-Fahrrades zu schätzen. Und es wäre nicht Gröbl, hätte er nicht sofort einige Schritte weitergedacht. Gedacht, Getan. Er bot Interessierten an dem Wohnbauprojekt E-Bike-Touren durch Gösting an, um die neue Wohngegend E-strampelnd kennenzulernen. Müßig zu erwähnen, dass diese Art der Präsentation – gemeinsam mit dem Chef des Ganzen – Ge-

fallen fand. Gröbl begann sich auch für das Thema E-Mobil zu interessieren, erkannte das Potenzial für den City-Verkehr und entwickelte seine nächste Idee. Er bringt seine Kunden und Interessenten jetzt per „Stromauto“ von A nach B um Ihnen auch die Zero Emission dieser Fortbewegungsart naher zu bringen. Und, jetzt kommt’s: „Wir werden 3 E-Mobile als sauberes Mobilitätsangebot in unserem Wohnpark zur

Hinter vorgehaltener Hand erfährt man: „Interessierten Wohnungsbesitzern stellen wir die E-Mobile eine zeitlang kostenlos zur Verfügung, um die Vorteile der E-Mobilität selbst zu erfahren.“ Später soll daraus ein Car-Sharing werden, das sich sozusagen maßgeschneidert an die Mobilitätsbedürfnisse der Bewohner anpasst.

Wo ist der Haken? ist man geneigt zu fragen. Werner Gröbl: „Schau’n Sie, für mich und meine Karin ist das Projekt ein sehr persönliches Anliegen, hinter dem wir voll stehen. Wir werden selbst hier wohnen.“ Na ja, wenn der Chef selber einzieht, kann’s so schlecht nicht sein… Text: Peter Macher Fotos: Media Service

Insgesamt also ein sehr schlüssiges Konzept, dass vieles mitund vorausdenkt, was Wohnund Lebensbedürfnisse im städtischen Raum betrifft. Zumal in der Nähe des Wohnparks auch ein öffentlicher Nahverkehrsknoten der Stadt Graz entstehen soll. So ganz nebenher sei noch erwähnt, dass die Wohnanlage über den alten Gewölben einer ehemaligen Sektkellerei

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Der Range Extender macht den Ampera zum Stromer mit Alltagstauglichkeit.

> GRÜNE AUTOS

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Opel Ampera

Sicherheitsnetz Als einzigen Stromer mit Sicherheitsnetz – ordentlicher Range Extender – könnte man den Ampera bezeichnen. Was ungemein beruhigend wirkt…

E

r wird ja in der Fachwelt nicht gerne als reiner Stromer gesehen, der 1.4 Liter Benziner und ein 35 Liter Tank entsprechen eben nicht den Intentionen des Fahrens mit Strom. Im Idealfall sollte er eben werktags in der City stromern und nur beim längeren Wochenendausflug größere Distanzen bis zu 600 km bewältigen. Idealfall spielt’s halt nicht so oft. Und so ist man verleitet – nicht zuletzt mangels guter Ladeinfrastruktur – den 1.4 Benziner mit 86 PS als Generatorantrieb für den 111kW/150 PS starken E-Motor zu „missbrauchen“. Was, ob einer reinen Stromreichweite – wieder Idealfall – von 80 Kilometern nicht sooo besonders schwer fällt. Zumal der Aktionsradius in realiter bei ungefähr 60 Stromkilometern liegt. Die absolviert man aber äußerst souverän, ordentlicher Antritt sowieso, in einer feschen

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Limousine, die vier Personen auf allen Plätzen ordentlich Platz bietet. Der Kofferraum hat mit 310 Litern Basisladevolumen zwar begrenzte Cargo-Maße, das ist aber auch schon das einzige Manko, das man dem Ampera anlasten kann. Ansonsten bietet er gute Eigenschaften in Handling und Fahrkomfort. Nahezu geräuschloses Dahingleiten, auch nach unmerklichem Umschalten auf den Generator-Verbrenner. Der Radstand von 2.69 Metern sichert ausgewogenes Fahrverhalten, während die Anordnung von E-Motor und Range Extender ihn im Bereich der Vorderachse (Batterie ist zwischen den Achsen positioniert) ein wenig frontlastig macht und die 150 PS etwas an ihrer optimalen Entfaltung hindert. Wird der Ampera „zweckentfremdet“, also zu oft auf der Langstrecke eingesetzt, „bestraft“ das der Range Extender mit einem Verbrauch jenseits der 7 Liter, was ihn im Vergleich zu einem „gut gemanagten“ Diesel oder Benziner wieder in Nachteil setzt. Der konzeptkonforme Einsatz, siehe

> TECHNISCHE DATEN Motor und Antrieb Elektromotor, 111 kW/150 PS, 270 Nm; Generator zur RW-Verlägerung, 54 kW/72 PS; 1.4 Benzinmotor 83 kW/86 PS bei 4.800 U/min, 130 Nm bei 4.250 U/min als Range Extender; stufenloses Automatikgetriebe, Frontantrieb Fahrwerk und Bereifung vorne: Einzelradaufhängung, McPherson hinten: Verbundlenkerachse Bereifung: 215/55 R17 Lenkung und Wendekreis Servo; 11,0 m

oben, ist also wirtschaftlich und ökologisch betrachtet, Pflicht. Bedienungstechnisch keine großartigen Aufgabenstellungen, alles ergonomisch, logisch, übersichtlich. Der Fahrer kann sich im Display über den aktuellen Fahrmodus informieren, beim Bremsen oder Rollen erkennen, wie die Rekuperation arbeitet, die Batterie geladen wird. Und, was das Strom tanken betrifft: Ein Ladevorgang dauert an der herkömmlichen Schuko je nach Absicherung zwischen sechs und elf Stunden. Die optionale Ladestation und eine 16-Ampere-Leitung verspricht es aber auch in vier Stunden. Insgesamt ist der Ampera gut ausgestattet, mit 38.400 Euro nicht gerade ein „Schnäppchen“, aber auch wieder um 2 Tausender günstiger als der gerade hoch gelobte neue BayernStromer, der’s mit Range Extender nur auf maximale 150 Kilometer bringt. So gesehen ist der Ampera ein Stromer mit Alltagstauglichkeit. Text: Alex Perfl Fotos: Media Service, Werk

Innengeräusch (dB) 0 bei 100 km/h (D-Pos.) 66 bei 130 km/h (D-Pos.) 68 Maße, Gewichte und Ladevolumen LxBxH (mm) 4.498/1.798/1.439 Leergewicht (kg) 1.732 Zul.Ges.Gew. (kg) 2.135 Ladevolumen (l) 310-1.005 Zuladung maximal (kg) 403 Beschleunigung, Spitze u. Elastizität 0-80 km/h (s) 6,1 0-100 km/h (s) 8,3 Spitze (km/h) 161 60-100 km/h (D-Pos.) 4,7 80-120 km/h (D-Pos.) 5,6 Batterie Lithiumionen-Batterie Kapazität (kWh) 16 Ladedauer (h) 11 bei 6A, 6 bei 10A; mit optionaler Ladestation 4h Verbrauch (l/100 km) Normverbrauch 1,2 Testverbrauch 7,4 CO2-Emission (g/km) 27 Reichweite elektrisch (km) 40-80 mit Range Extender über 500 km Preis und Ausstattung Opel Ampera € 38.400,- ABS mit Bremsassistent, ESP, 10 Airbags, Bordcomputer, Tempomat, CD-/MP3 Radio, AUX, USB, Klimaautomatik, Batterieladeset, LED-Tagfahrlicht, 17 Zoll LM-Felgen, Keyless Start Extras Metallic-Lack € 800,-, Lederausstattung € 1.500,-, Infotainment Paket inkl. Navigation € 1.850,-, Komfort & Innovationspaket € 1.225,-, Alarmanlage € 350,-


Perfektes Stadtauto. Klein, wendig und Zero Emission.

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> TECHNISCHE DATEN

Smart fortwo electric drive

Ultimativ

Motor und Antrieb Permanent-Magnet-Motor, Dauerleistung 35 kW/48 PS, 55 kW/ 70 PS Maximalleistung, 130 Nm, einstufige Automatik, Heckantrieb Fahrwerk und Bereifung vorne: Querlenker, Schraubenfeder hinten: DeDion-Achse, Schraubenfeder Bereifung: 155/60 R15 vorne, 175/55 R15 hinten

Wir bezeichnen den „E-Smartie“ bewusst als ultimativen City-Flitzer. Weil ihn seine Maße sowieso und der E-Antrieb erst recht dazu prädestinieren. .

D

as Reduzieren auf das Wesentliche ist ja von Beginn an das Leitmotiv beim Smart. Und so kombiniert sich seine wendige, spritzige Stadttauglichkeit mit dem Zero Emission-Prinzip eines Stromers zum Stadtauto par excellence. Aber, und auch das muss gesagt werden: nicht unbedingt zu mehr. Beim Fahren fällt zuallererst auf, dass – dem E-mobiladäquaten Fahren geschuldet – am Strompedal ein gewisser Grundwiderstand zu überwinden ist. Beim ersten Ampelstartversuch also noch nix mit tollem Grundspeed. Kennt man den Effekt aber, spurtet der kleine Stromer, wie alle anderen dieser Art auch, sehr fein aus dem Stand weg. Und wuselt mit geringem Betriebsgeräusch – im Innenraum wirkt er eher laut –

durchs dichte Verkehrsgewühl. So fein, so gut. Ladezustand und Öko-Fahrweise auf den beiden auf dem Armaturenbrett aufgesetzten kreisrunden Anzeigen im Blick, fahren wir dann auch ein bissl aus der Stadt raus. Überland zeigen sich dann Stärken und Schwächen recht bald, und vor allem unverblümt. Das Fahrwerk gibt sich bei kurzen Wellen und Schlägen recht ruppig. Ausschlaggebend dafür ist wohl die Kombination der knapp 1.000 Kilogramm Eigengewicht (Batterie!) des ESmart mit dem kurzen Radstand und den 155/175ern Asphaltschneidern, die ja wiederum für optimierten Verbrauch mitverantwortlich zeichnen. Ansonsten stromert sich’s ganz fein im stadtnahen Hügelland. Wird die Steigung etwas größer, merkt man allerdings schon eine gewisse Atemnot des 55kWDrehstrommotors, der als Dauerleistung nur 35 kW mobilmachen kann. Sehr gut allerdings die Rekuperationsleistung, mit der man sich, fährt man nur einigermaßen „stromergerecht“ wieder sehr viel an

Lenkung und Wendekreis elektrische Servolenkung; 8,75 m Innengeräusch (dB) 0 bei 100 km/h (D-Pos.) 70 bei 130 km/h (D-Pos.) 75

Reichweitenkilometern retour holen kann. Was so irgendwie gar nicht geht, sind längere Schnellstraßen- oder Autobahnetappen. Da verfällt die Reichweitenanzeige rasch und kompromisslos, umgekehrt proportional zum Adrenalin-Ausstoß des Fahrers. Aber mit ein wenig Übersicht und Kenntnis der nächstbesten Lademöglichkeit ist auch dieser Stresstest zu schaffen. Apropos Laden: Die angegebene Ladezeit von zirka 7 Stunden war bei uns nie unter 9 Stunden beendet. Auch der – gut in der Hecklappe verstaute – „Bordlader“ könnte ein längeres Kabel vertragen. Ansonsten gibt sich der kleine Stromer einfach smart und ideal für die City. Unsere Version mit Stoffdach ist zudem auch noch die optimale Variante für Open Air-Freunde. Inkonsequent im Sinne des Smart-Leitmotivs erschien uns für einen Stromer, dass Verdeck und Seitenscheiben elektrisch zu öffnen sind. Braucht zwar nicht viel, aber eben doch auch Strom… Text:Michael Meister Fotos: Media Service, Werk

Maße, Gewichte und Lade-volumen LxBxH (mm) 2.695/1.559/1.565 Leergewicht (kg) 995 Zul.Ges.Gew. (kg) 1.150 Ladevolumen (l) 220 Zuladung maximal (kg) 155 Beschleunigung, Spitze u. Elastizität 0-80 km/h (s) 6,3 0-100 km/h (s) 8,8 Spitze (km/h) 125 60-100 km/h (D-Pos.) 5,7 80-120 km/h (D-Pos.) 7,7 Batterie Lithiumionen-Batterie Kapazität (kWh) 17,6 Ladedauer (h) 7 bei 3,3 kW/230V Schnellladung (h) 1 bei 22 kW/400V Verbrauch (kWh/100 km) Normverbrauch 15,1 Testverbrauch 20,5 CO2-Emission (g/km) 0 Reichweite (km) 145 lt. Werk, realistisch ca. 110 Preis und Ausstattung smart fortwo electric drive Cabrio € 22.530,- bei Batteriemiete, inkl. Batterie € 27.700,-, ABS, ESP, ASR, Berganfahrassistent, 4 Airbags, Bordcomputer, Radio, USB, AUX, Klima, 3,3 kW Bordlader, Ladekabel 230V, 15 Zoll LM-Felgen, ZV mit FB Extras electric drive design package € 588,20, Audio system navigation/multimedia € 483,20, Ledersportlenkrad mit Tempomat € 252,10, LED-Tagfahrlicht € 252,10, Preise Extras exkl. MwSt. Plus/Minus Plus: ideales City-Fahrzeug Minus: Fahrwerk, Reichweite

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> ROADBOOK

Kompakter, einmal etwas anders. Leistung, Fahrverhalten, Design und Ausstattung passen.

Mazda3 Sport

Kodo, schau oba… Nicht Kodo der dritte aus der Sternenmitte – fortgeschrittene Semester erinnern sich vielleicht an den DÖF-Hit anno 1983 – sondern der 3er Mazda im Kodo-Design. „Seele der Bewegung“, so die Translation des Begriffs. Jetzt auch beim 3er. „…und bring die Liebe mit…“,

ein Textzitat des damaligen Ohrwurms. Ja, die Liebe Mazdas zu mutigerem, charakteristischem Design. Eine erfrischende Tatsache im Design-Einheitsbrei, gerade in der Kompaktklasse. Da fällt Eleganz und Rasse im Schwung der Silhouette auf. Beginnt bei der lang gezogenen Fronthaube, die Chrom-Underline des Kühlergrills schafft die Verbindung zum offensiven G‘schau der Frontscheinwerfer. An der Seite: wohlgeformte Radhäuser, effektvoll eingesetzte

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Schatten-linien, der Schwung der Fensterkante bis hin zum gelungenen Spoilerabriss. Und das g‘standen breite Heck. Feiner optischer Gesamteindruck. „…düse im Sauseschritt…“,

die weitere Aufarbeitung des DÖF-Heulers vollzogen wir mit dem 165 PS 2.0 Liter Benziner mit Skyactiv-Technologie. Nicht Downsizing und Turboeinsatz ist das Rezept, sondern mittels Verdichtungsverhältnis 14:1 wird mehr Drehmoment bei gleichzeitig geringerem Ver-

brauch generiert. Beim Fahren wirkte sich das in kraftvollsouveräner Leistungsentfaltung aus. Knackig kurz übersetzt: die Gänge 1 bis 4, fünfter und sechster Gang sind der ökono-

misch-dynamischen Fahrweise gewidmet. Klartext: ein feiner Partner zum Kurven räubern, genauso wie im forcierten Autobahneinsatz. Gutes Feintuning im Vergleich zu den Vorgän-


versorgt – aber nicht überversorgt – zu sein. Erfrischend wenige Bedienelemente, über das „Hauptcontrol-Unit“ werden die meisten Funktionen des Mittendisplays mittels Dreh-/ Drückknopf der Mittelkonsole gesteuert. Komfort und Sicherheit unter-stützend sind Bose Soundsystem, Zweizonen-Klima, Berganfahrhilfe, Einparkhilfe, Spurwechselassistent, CityNotbremsassistent, Bluetooth und Headup Display mit dabei. Komplettheit, die eine höhere Klasse suggeriert. Die Passagiere im Fond des 3er genießen zwar nicht uneingeschränkte, aber doch ordentlich dimensionierte Platzverhältnisse, auch das Kofferraumvolumen liegt im guten ­­­ Klassenschnitt. Text: Magrit Gspandl Fotos: Media Service, Werk

> TECHNISCHE DATEN Motor und Antrieb R4 Ottomotor, 1.998 ccm, 121 kW/ 165 PS bei 6.000 U/min, 210 Nm bei 4.000 U/min, 6-Gang manuell, Frontantrieb

gern. Der 3er ist gereift. Das beweist neben der Motorleistung die gelungene Koexistenz mit dem straffen Komfort des Fahrwerks und dem exakten Lenkverhalten. „…Zielansprache: Gamma, Delta, sieben, drei, eins…“

­­ Cockpit des 3er Sport Im umfängt einen neben gut sitzendem Gestühl und aufgeräumter Bedienungsoptik das Gefühl mit Bordinstrumenten und Assistenzsystemen gut

Düst im Sauseschritt: der 2.0 Skyactiv Benziner, dessen Verdichtungs-

verhältnis für kraftvoll-souveräne Leistungsentfaltung sorgt

Fahrwerk und Bereifung vorne: McPherson, unterer Dreieckquerlenker hinten: Einzelradaufhängung an Längslenker Bereifung: 215/45 R18 Lenkung und Wendekreis elektrische Servolenkung; 11,4 m Innengeräusch (dB) 0 (Start/Stopp) bei 100 km/h (4.G.) 68 bei 130 km/h (5.G.) 71 bei 130 km/h (6.G.) 70 Maße, Gewichte und Ladevolumen LxBxH (mm) 4.465/1.795/1.450 Leergewicht (kg) 1.220 Zul. Ges. Gew. (kg) 1.815 Ladevolumen (l) 364-1.263 Zuladung maximal (kg) 595 Tankinhalt (l) 51 Beschleunigung, Spitze u. Elastizität 0-80 km/h (s) 6,5 0-100 km/h (s) 8,1

Spitze (km/h) 210 60-100 km/h (4.G.) 6,0 80-120 km/h (5.G.) 9,0 80-120 km/h (6.G.) 13,1 Verbrauch (l/100 km) Normverbrauch 7,5/4,8/5,8 Testverbrauch 7,3-8,0 CO2-Emission (g/km) 135 Preis und Ausstattung Mazda3 Sport G165 Revolution € 25.290,-, ABS mit EBD und Bremsassistent, DSC, TCS, Berganfahrhilfe, 6 Airbags, Bordcomputer, City-Notbremsassistent, Spurwechselassistent, Start/Stop, 2 ZonenKlimaautomatik, BOSE Soundsystem, USB, AUX, Bluetooth, Einparkhilfe vo/hi, Xenonlicht, Nebelscheinwerfer, 18 Zoll LM-Felgen, Keyless-Go Extras Metallic-Lack € 620,Plus/Minus Plus: Design, Leistung, Ausstattung Minus: eingeschränkte Rundumsicht

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> ROADBOOK Fescher KompaktKombi mit gutem Gesamtangebot. Navi bloß als Extra.

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> TECHNISCHE DATEN

Lade-Golf? VW Golf Variant 1.6 TDI

Es wäre zu einfach, den kompakten Kombi der Wolfsburger nur als Golf mit Laderaum zu beschreiben. Das greift eindeutig zu kurz.

A

us pragmatischer Sicht kann man ihm diese Bezeichnung nicht absprechen. Immerhin lässt sich in den 601 Litern Basisladevolumen erklecklich viel unterbringen, bei umgelegten Fondsitzen steigt das Fassungsvermögen auf bis zu 1.620 Liter. Aber der Lade-Golf hat mehr zu bieten. Die Bausteine des modularen Querbaukastens etwa sorgen für 100 Kilogramm weniger Gewicht als beim Vorgänger, im Gegenzug gibt’s 100 Liter mehr an Ladevolumen. Nicht zuletzt das Größenwachstum in Länge und Breite (28 und 18 Millimeter) und ein um 57 Millimeter verlängerter Radstand zeichnen für den Stauraumzuwachs verantwortlich. Das bringt auch den Passagieren etwas kommodere Platzverhältnisse und die 23 Millimeter die der Neue niedriger ist, beeinträchtigen keineswegs die Kopffreiheit.

So nebenbei sorgt die subtile Verschiebung dieser Grundmaße für eine sehr gefällige Optik und ausgewogene Proportionen, die durch eine prägnante Konturierung Charakter und Eigenständigkeit erzeugen.

Der Innenraum des Testers gab sich schnörkellos-gediegen, Golf-Interieur eben. Bedienung intuitiv, alles dort wo es sein soll. Die notwendigsten Alltagshelfer Multifunktionsanzeige und Müdigkeitserkennung waren noch durch das so genannte Komfortpaket aufgefettet, das 2 Zonen Climatronic, Parkpilot und Winterpaket beinhaltet. Mehr braucht man nicht unbedingt, obwohl noch einiges an Assistenten orderbar ist. Navi

war allerdings nicht an Bord. Im Fahrbetrieb macht der 1.6 Liter 105 PS Diesel – angenehm ruhiger Motorlauf – in Kombination mit der feinen 7-GangAutomatik eine gute Figur, wenngleich man leistungsmäßig naturgemäß keine Bäume damit ausreißt. Aber es passt und die Fahrwerksabstimmung korrespondiert gut mit dem Allrounder, mit der elektronischen Differenzialsperre XDS ist das Fahrverhalten – auch ordentlich beladen – original Golf. Der Verbrauch gibt sich dank BMT und Start/Stopp auch sehr moderat, wiewohl der angegebene Verbrauchswert von 4 Litern unter Realbedingungen kaum erreichbar ist. Apropos Realbedingungen: Als praktisch empfinden wir die bei Bedarf unter dem Kofferraumboden verstaubare Kofferraumabdeckung, die Höhenvariabilität des Ladebodens, die Taschenhaken und die per Fernentriegelung umlegbaren Rücksitzlehnen. Wurden da etwa „simply clevere“ Ideen im Konzernregal gefunden? Fazit: ein schmucker Lade-Golf mit Praxisnähe und ordentlichem Leistungsangebot. Text: Michael Meister Fotos: Media Service, Werk

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Motor und Antrieb Vierzylinder Common Rail, Abgasturbolader, 1.598 ccm, 77 kW/105 PS bei 3.000-4.000 U/min, 250 Nm bei 1.500-2.750 U/min, 7-Gang DSG, Frontantrieb Fahrwerk und Bereifung vorne: McPherson hinten: modulare Leichtbauachse Bereifung: 195/65 R15 Lenkung und Wendekreis elektromechanische Servo; 10,9 m Innengeräusch(dB) 0 (Start-Stopp) bei 100 km/h (D-Pos.) 63 bei 130 km/h (D-Pos.) 65 Maße, Gewichte und Ladevolumen LxBxH (mm) 4.562/1.799/1.481 Leergewicht (kg) 1.410 Zul. Ges. Gew. (kg) 1.940 Ladevolumen (l) 605-1.620 Zuladung maximal (kg) 605 Tankinhalt (l) 50 Beschleunigung, Spitze u. Elastizität 0-80 km/h (s) 7,1 0-100 km/h (s) 10,9 Spitze (km/h) 193 60-100 km/h (D-Pos.) 6,3 80-120 km/h (D-Pos.) 7,6 Verbrauch (l/100 km) Normverbrauch 4,0 Testverbrauch 5,7-6,1 CO2-Emission (g/km) 104 Preis und Ausstattung VW Golf Variant 1.6 BMT TDI Comfortline € 27.950,-, ABS, ESP, elektron. Differenzialsperre XDS, Airbagsystem Start-Stopp-System, Klima, Kombiinstrument, CD-Radio, elektrische FH, 15-Zoll LM-Felgen, ZV mit FB Extras Metallic-Lack € 515,-, Komfortpaket: 2 Zonen-Climatronic, Parkpilot, Winterpaket € 990,90, CD-Radio € 152,30, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht € 269,60 Plus/Minus Plus: Platzangebot Minus: kein Navi


Die große Zuladung und der kräftige Motor machen Ihn zum „Musthave“ aller Praktiker.

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> TECHNISCHE DATEN

Nissan Navara 4x4 3.0 dCi Double Cab LE

Kraftvoller Lastesel Pickups erfreuen sich steigender Beliebtheit. Das wundert wenig, denn wie hier beim mächtigen Nissan Navara Double Cab 3.0 V6 LE, überzeugen die große Einsatzbandbreite, die Zuladung und der kräftige Turbodiesel.

D

er über 5,30 Meter lange Navara ist ein Auto für Männer! Männer welche Bäume umschneiden, schweres Werkzeug auf die Ladefläche wuchten oder am Wochenende ein Sportgerät auf das Dach schnallen. Beim Anblick des Innenraums fällt allerdings die knappe Rückbank auf. Eine kurze Sitzfläche, steile Rückenlehne und der fehlende Knieraum machen das Sitzen hier nicht zur Freude. Freude bereitet dafür der von Renault stammende 3.0 V6 Turbodiesel mit 231 PS und der siebenstufigen Automatik. Das Drehmoment von 550 Nm auf der Hinterachse, lässt das Arbeitstier beeindruckend beschleunigen. Da bleibt der Konkurrent, Ford Ranger auf der Strecke. An Kraft mangelt es in keiner Situation. Sollte einmal der Asphalt ausgehen,

lässt sich der Allradantrieb und die Untersetzung mit einem einfach zu bedienenden Drehknopf zuschalten. Bei einem spontanen Ausritt auf unbefestigtes Terrain, überzeugte der Navara mit seiner Geländetauglichkeit. Am Ende der Testfahrt musste viel Natur vom Auto gewaschen werden. Ohne Schnörkel ist der Innenraum organisiert. Knöpfe und Schalter sind logisch angeordnet und es gibt reichlich Ablage-

möglichkeiten. Die Ausstattung des belastbaren Nissan mit drei Tonnen Anhängelast begeistert mit Navi, Bose Lautsprechern und beheizten Ledersitzen. Auch die Rückfahrkamera macht aufgrund der fast 14 m Wendekreis durchaus Sinn. Das Fahrwerk lässt sich in drei Worten beschreiben: Starrachse mit Blattfedern. Diese „historische“ Bauweise sorgt bei Unebenheiten für reichlich Geschaukel, ist aber mitunter der Grund für die hohe Zuladung von einer Tonne. Der Verbrauch des Herstellers von 9.5 l/100 km wurde im Test um 0.6 Liter übertroffen. In Kombination mit dem 80 Liter fassenden Tank ist ein Verdursten hinter den sieben Bergen aber unwahrscheinlich. Text: Gernot Friescher Fotos: Media Service, Werk

Motor und Antrieb 6-Zylinder-Turbodiesel, 2.991 ccm, 170kW/231 PS bei 3.750 U/min, 550 Nm bei 1.750 U/min, 7-stufige Automatik, Heckantrieb, zuschaltbarer Frontantrieb Fahrwerk und Bereifung vorne: DoppelquerlenkerRadaufhängung hinten: Starrachse mit Blattfedern, Bereifung: 255/60 R18 Lenkung und Wendekreis Zahnstangenservolenkung; 13,8 m Innengeräusch(dB) bei 100 km/h (D-Pos.) 64 bei 130 km/h (D-Pos.) 66 Maße, Gewichte u. Ladevolumen LxBxH (mm) 5.396/1.848/1.913 (Dachreling) Leergewicht (kg) 2.185 Zul. Ges. Ges. (kg) 3.240 Zuladung maximal (kg) 980 Anhängelast maximal (kg) 3.000 Tankinhalt (l) 80 Beschleunigung, Spitze u. Elastizität 0-80 km/h (s) 5,8 0-100 km/h (s) 8,3 Spitze (km/h) 195 60-100km/h (D-Pos.) 4,6 80-120 km/h (D-Pos.) 5,6 Verbrauch (l/100 km) Normverbrauch 12,7/7,6/9,5 Testverbrauch 10,1 CO2-Emission (g/km) 250 Preis und Ausstattung Nissan Navara 4x4 3.0 dCi Double Cab LE € 47.009,-, ABS mit EBV, VDC, Bremsassistent, 7-stufige Automatik, 8 Airbags, 2 Zonen-Klimaautomatik, Sitzheizung, Rückfahrkamera, Navigationssystem, CD-/MP3 BOSESoundsystem, AUX, USB, Bluetooth, elektr. Glas-Hub-Schiebedach, Lederausstattung, 18 Zoll LM-Felgen, ZV mit FB Extras Metallic-Lack € 480,Plus/Minus Plus: Fahrleistung, Ausstattung, Minus: Fahrkomfort, Wendekreis

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Nissan Micra 1.2

> ROADBOOK

Flottes Mäuschen

Nissans Kleiner mit Tradition – immerhin bereits in der vierten Generation – wurde frisch geliftet.

D

er Titel verrät es: Menschen mittleren Alters assoziieren mit Micra noch immer den Zusatz „Mouse“, den eine Modellversion in unseren Landen vor längerer Zeit trug. Eigentlich sehr passend für den kleinen Wusler, auch wenn die NissanLeute das gar nicht mehr so

fahren, wieder neu mitmischen zu können. Was zunehmend schwieriger wird. Begründung: mit nur einer Motorisierung in zwei Leistungsstufen und nix was man ökologisch/verbrauchsminimierend ins Treffen führen kann, tut man sich gerade in dieser Klasse schwer. Aber dazu später.

gerne hören. Ich nehme mir die Unverfrorenheit unseren Tester trotzdem Mäuschen zu nennen, Punktum.

Mit geliftetem Gesicht – am Grill demonstriert Mäuschen mit dem metallischen V seine Markenzughörigkeit – gekonntem Augenaufschlag der Scheinwerfer und neuem Stoßfänger geht Micra ins Rennen um die Publikumsgunst. LED-Leuchten, Stoßfänger und Spoilerabriss an der Dachkante besorgen die Attraktivität des Hecks. 15 Zoll Alus vervollkommnen den neuen Look.

Mäuschen wurde also aufgefrischt, um in einer Zeit in der ihm 500er, Adams und wie sie alle heißen, um die Ohren

Innen hat man die Mittelkonsole umgebaut. Unsere Acenta-Version hatte das optionale Nissan Connect verbaut, das Navi und

Fescher kleiner Nissan mit Tradition. Antriebsseitig nix Neues.

Online-Verbindung liefert. Und die kreisrunde Klimazentrale des Note hat Mäuschen auch übernommen. Ansonsten nicht allzu viel Neues. Viel Kunststoff, auch die Sitze lassen auf längeren Fahrten Komfort vermissen. Um auf die Fahreigenschaften zu kommen: antriebsseitig hat sich nichts geändert. Wir hatten den bekannten 1.2 Liter Dreizylinder-Benziner mit 80 PS unter der Haube. Er macht seine Sache brav. Auf längeren Strecken wird’s aber doch ein bisschen mühsam. Höhertouriges Fahren ist gefragt, was einerseits den Verbrauch fördert, andererseits den Geräuschpegel nicht gerade nach unten drückt. Die Platzverhältnisse in Fond und Kofferraum: wie gehabt. Was uns zur Abschlussbemerkung führt. Merk’s Mäuschen: Wider erwarten – auch die inneren Werte zählen. Da sollte man dran arbeiten, wie gesagt, die Konkurrenz ist groß und auch die Anschaffungskosten sind nicht unbedingt der Kategorie Kampfpreis zuzuordnen. Anstrengen Mäuschen, du kannst mehr! Text: Alex Perfl Fotos: Media Service, Werk

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> TECHNISCHE DATEN Motor und Antrieb Dreizylinder Benzinmotor, 1.198 ccm, 59 kW/80 PS bei 6.000 U/min, 110 Nm bei 4.000 U/min, 5-Gangschalter, Frontantrieb Fahrwerk und Bereifung vorne: Einzelradaufhängung, McPherson hinten: Torsionsstarrachse, Schraubenfedern Bereifung: 175/60 R15 Lenkung und Wendekreis elektrische Servolenkung; 9,3 m Innengeräusch(dB) 58 bei 100 km/h (4.G.) 72 bei 130 km/h (5.G.) 74 Maße, Gewichte und Ladevolumen LxBxH (mm) 3.825/1.655/1.510 Leergewicht (kg) 1.035 Zul. Ges. Gew. (kg) 1.425 Ladevolumen (l) 265-1.132 Zuladung maximal (kg) 390 Tankinhalt (l) 41 Beschleunigung, Spitze u. Elastizität 0-80 km/h (s) 8,2 0-100 km/h (s) 13,4 Spitze (km/h) 170 60-100 km/h (4.G.) 12,0 80-120 km/h (5.G.) 15,4 Verbrauch (l/100 km) Normverbrauch 6,1/4,3/5,0 Testverbrauch 6,4-6,7 CO2-Emission (g/km) 115 Preis und Ausstattung Nissan Micra 1.2 Acenta € 13.190,-, ABS mit EBD, ESP, 8 Airbags, Tempomat, Klima, CD-Radio, mit Bluetooth, AUX, USB, elektr. FH vorne, Nebelscheinwerfer, 15 Zoll LM-Felgen, ZV mit FB Extras Metallic-Lack € 450,-, Technology Paket mit Nissan Connect, Parkguide, Bordcomputer € 800,-, 16 Zoll LM-Felgen € 350,Plus/Minus Plus: Außendesign Minus: Innengeräuschpegel


FOCUSED INFORMATION

for kart drivers and fans of motorsports

GEZIELTE INFORMATIONEN

f端r Kartsportler und Fans des Motorsports


Ein Kompakt-Kombi bei dem Preis/Leistung, Design und Ladevolumen passen.

> ROADBOOK

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Seat Leon ST TDI

Laden mit Rasse

Mit dem Leon ST hat Seat jetzt erstmalig auch einen Kombi im derzeit sehr umkämpften Segment der Kompaktkombis im Sortiment.

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ergleicht man ihn mit seinen Konzernbrüdern, etwa dem VW Golf Variant oder dem Skoda Rapid Spaceback, fällt einmal mehr die Linienführung auf, die den Leon ST wohl zum sportlichsten Vertreter seiner Zunft adeln. Eine Sportlichkeit, die aber trotzdem Platzangebot und Variabilität in den Mittelpunkt seiner KombiTugenden stellt. Schon bei der fünfsitzigen Benutzung zeigt er mit seinem Basis-Stauvolumen von 587 Litern sehr passable Ladeeigenschaften. Mittels Entriegelung der Rücksitze vom Kofferraum aus lassen sich komfortable 1.740 Liter Gepäcksvolumen erzielen. Sehr ordentlich für einen Kompaktkombi. Dazu kommt noch die optionale Möglichkeit, durch vorgeklappten Beifahrersitz „Langgutfuhren“ bis zu 2.67 Metern problemlos verstauen zu können. Ein doppelter Ladebo-

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den ist als Ordnung schaffender Zusatznutzen auch nicht zu verachten. Unser Proband, mit einem 105 PS Diesel-Aggregat bestückt, der mit einem 7 Gang DSG kombiniert war, konnte mit feinem Durchzug und recht elastischer Leistungsentfaltung punkten. Kaum wahrnehmbare Schaltwechsel sind dem DSG sowieso eigen. Dazu gesellte sich noch eine Fahrwerksabstimmung, die die schmale Schnittstelle zwischen Straffheit und Komfort exakt traf. Das Handling wurde von der exakten, Rückmeldung liefernden Servo gut unterstützt. Selbst ordentlich beladen stellten sich keine fahrtechnischen Unbotmäßigkeiten ein. Soll heißen: Der Leon ST machte insgesamt eine gute Figur. Dass wir die im Datenblatt vermerkten 3.9 Liter Verbrauch nicht erreichten, liegt in der Natur des Messverfahrens, aber die Verbrauchswerte waren – mit unter, bis ein wenig über 5 Liter – wirklich nicht zu verachten. Wobei Start/Stopp im Citygewühl beim Sprit sparen unter-

> TECHNISCHE DATEN Motor und Antrieb Vierzylinder Common Rail, Abgasturbolader, 1.598 ccm, 77 kW/105. PS bei 3.000-4.000 U/min, 250 Nm bei 1.500-2.750 U/min, 7-Gang DSG, Frontantrieb Fahrwerk und Bereifung vorne: McPherson hinten: Verbundlenkerachse Bereifung: 205/55 R16 Lenkung und Wendekreis elektromechanische Servo; 10,2 m Innengeräusch(dB) 0 (Start-Stopp) bei 100 km/h (D-Pos.) 66 bei 130 km/h (D-Pos.) 70

stützte. Der Innenraum konnte mit ordentlicher Verarbeitung, wenngleich – logisch in dieser Klasse – forciertem Kunststoffeinsatz im Cockpit, durchaus gefallen. Ergonomie und friktionsfreie Bedienungsabläufe gesichert. Dazu kommt, dass die Ausstattungsversion Style recht umfangreich daherkommt. Von Traktionskontrollsystem und Berganfahrhilfe über Ablagefach unter dem Fahrersitz und variablen Ladeboden bis zur hinteren Mittelarmlehne, LEDLicht und den 16 Zoll-Alus. Die „Feinabstimmung“ mittels optionaler Extras übernahmen unter anderem Einparkhilfe, Österreich Paket und abgedunkelte Scheiben im Fond. Kurzcharakteristik: der Leon ST bietet ein gutes Leistungspaket. Fahrleistungen, Ladekapazität, Design und Preis/Leistung harmonieren. Text: Michael Meister Fotos: Media Service, Werk

Maße, Gewichte und Ladevolumen LxBxH (mm) 4.543/1.816/1.451 Leergewicht (kg) 1.351 Zul. Ges. Gew. (kg) 1.860 Ladevolumen (l) 587-1.740 Zuladung maximal (kg) 509 Tankinhalt (l) 50 Beschleunigung, Spitze u. Elastizität 0-80 km/h (s) 6,3 0-100 km/h (s) 10,2 Spitze (km/h) 191 60-100 km/h (D-Pos.) 6,6 80-120 km/h (D-Pos.) 9,0 Verbrauch (l/100 km) Normverbrauch 4,6/3,5/3,9 Testverbrauch 4,9-5,1 CO2-Emission (g/km) 102 Preis und Ausstattung Seat Leon ST 1.6 TDI DSG Style € 25.954,-, ABS, ESP, Traktionskontrollsystem TCS, BerganfahrAssistent, Airbag-System, Start-Stopp, Klima, Mediasystem Colour, Temmpomat, elektrische FH, 16-Zoll LM-Felgen, ZV mit FB Extras Metallic-Lack € 488,80, Österreich Paket € 1.173,10, Media System Plus € 278,60, Einparkhilfe vo/hi € 532,80, abgedunkelte Scheiben ab B-Säule € 229,70, 17 Zoll LM-Felgen € 337,30 Plus/Minus Plus: Styling, Performance Minus: kein Navi


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> TECHNISCHE DATEN Motor und Antrieb 4 Zylinder Ecotec Biturbo-Diesel, 1.956 ccm, 143 kW/195 PS bei 4.000 U/min, 400 Nm bei 1.750-2.500 U/min, 6-Ganggetriebe, Frontantrieb, Start/Stop

Opel Zafira 2.0 BiTurbo CDTI

Familienrakete

Fahrwerk und Bereifung FlexRide Fahrwerk Bereifung: 225/50 R17 Lenkung und Wendekreis geschwindigkeitsabhängige Servolenkung; 11,4 m

Der Biturbo versetzt dem Familien-Van gehörig Schub.

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enau das was vielenVans, die ja meist auf Familientransport ausgelegt sind fehlt, liefert Opel mit der 2.0 Biturbo-Variante frei Haus: Fahrdynamik. Denn daran krankt’s ja oftmals, will man voll bepackt aber doch zügig von A nach B gelangen. Damit ist Schluss. Denn die Reihenschaltung der zwei Lader schiebt den Tourer zünftig an. Was jetzt den aufmerksam-korrekten Leser nicht zu verantKompakter, variabler Van mit guter Leistung. wortungsloser Holzerei einladen, sondern ihn vielmehr auf das Backup an Kraft hinweisen soll, dass bei Überholvorgängen oder brenzligen Situationen oft notwendig ist, um auf der sicheren Seite zu bleiben. Dafür sorgen die 195 PS und vor allem

das satte Drehmoment von 400 Newtonmetern, das zwischen 1.750 und 2.500 Touren abrufbar ist. Eine Tatsache, die dem Zafira in dieser Version das Attribut verleiht, der schnellste Siebensitzer seines Genres zu sein. So lassen sich mit über 1.700 Kilogramm Kampfgewicht stolze 218 km/h erreichen. Die 0-100 bügelt er laut Werk in 9.4 Sekunden auf den Asphalt. Dabei entwickelt der EcoFlex – ebenfalls laut Werk – nur genügsame 5.6 Liter Spritdurst. Was natürlich in realiter nicht zu schaffen ist. Der Tourer lässt sich leicht und präzise schalten, das manuelle Sechsganggetriebe kombiniert fein mit dem 2.0 Liter Diesel. Seiner Begriffsbestimmung folgend, kann man ihn auf der Autobahn auch ganz entspannt im sechsten Gang fahren. Trotz sportlicher Fahrleistungen büßt er aber keineswegs seinen kom-

fortablen Reisecharakter ein. Das Fahrwerk schluckt souverän die meisten Bodenunebenheiten. Zum Sportler wird er naturgemäß trotzdem nicht, in zügigen Kurven bewegt sich die Karosserie doch merkbar mit. Der Innenraum prädestiniert den Zafira Tourer mit seinen Stau-, und Umbaumöglichkeiten zum perfekten Familienauto, als Büro auf Rädern oder für geschäftliche Ladezwecke. Über 30 Ablagemöglichkeiten und die Variabilität der Kombination von Sitzen und Stauraum lassen kaum Wünsche offen. Unser Proband in der Ausstattungsstufe Cosmo hatte unter anderem 2 Zonen-Klimaautomatik und ein Sichtpaket an Bord, darüber hinaus katapultierten optionale Extras wie ein Navigationspaket, Bi-Xenon Kurvenlicht, Front- und Rückfahrkamera, Lederausstattung, Panoramadach und einiges mehr den Preis um 10.000 Euro in die Höhe. Nach dem Motto: Man kann, aber man muss nicht. Jedenfalls ein feiner, variabler Van mit ordentlich Schmalz, wenn man’s braucht… Text: Peter Macher Fotos: Media Service, Werk

Innengeräusch (dB) 0 (Start/Stop) bei 100 km/h (4.G.) 64 bei 130 km/h (5.G.) 68 bei 130 km/h (6.G.) 67 Maße, Gewichte u. Ladevolumen LxBxH (mm) 4.658/1.884 /1.685 Leergewicht (kg) 1.733 Zul. Ges. Gew.(kg) 2.410 Ladevolumen(l) 152-1.860 Zuladung maximal (kg) 677 Tankinhalt(l) 58 Beschleunigung, Spitze, Elastizität 0-80 km/h (s.) 7,0 0-100km/h (s.) 9,2 Spitze (km/h) 218 60-100 km/h (4.G.) 5,3 80-120 km/h (5.G.) 6,8 80-120 km/h (6.G.) 7,3 Verbrauch (l/100km) Normverbrauch 6,7/5,0/5,6 Testverbrauch 6,3-7,0 CO2-Emission (g/km) 149 Preis und Ausstattung Opel Zafira Tourer 2.0 BiTurbo CDTI Ecotec € 32.490,-, ABS mit BA, ESP mit TC, Start/Stop System, 8 Airbags, Komfortsitze, Bordcomputer, CD-Radio IntelliLink, 2-Zonen Klimaautomatik, Parkpilot vo/hi, Sichtpaket, 17-Zoll LM-Felgen, ZV mit FB Extras Metallic-Lack € 550,-, Bi-Xenonlicht AFL+ € 1.130,-, Rückfahrkamera € 300,-, Navi 900 Europa inkl. Stereo CD Radio, USB, Bluetooth-Schnittstelle € 1.210,-, Parkpilot vo/hi € 600,-, Lederausstattung € 2.240,-, Winter Paket € 360,-, Panorama Frontscheibe Panoramadach € 1.200,-, 19 Zoll LM-Felgen € 860,Plus/Minus Plus: Elastizität, Performance, Komfort Minus: -

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Kompakt-SUV mit adäquater Leistung und guter Ausstattung. Automatik steigert Spritverbrauch.

> ROADBOOK

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Hyundai ix35 2.0 CRDi 4WD AT

Herrenfahrer light War bislang die Kombination Diesel – 4WD – Automatik der 184 PS Upperclass vorbehalten, bringt man jetzt auch die 136 PS „Light-Version“ in dieser Kombi. Und einige „geliftete“ Updates.

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st die Souveränität des koreaner-affinen Herrenfahrers gar gefährdet? Schließlich wollen 1.7 Tonnen Kampfgewicht auch mit ordentlich PS – Automatik-sortiert, versteht sich – auf den Untergrund, hin zum abgelegenen, deswegen auch 4WD, Wochenenddomizil gebracht werden… Wir behaupten: es geht auch mit der Light-Version. Ordentlich. Denn wider Erwarten macht sich der kleinere Diesel prima. Das recht satte Drehmoment kompensiert die Tatsache, dass er nicht gerade Sprint-Champion wird, ganz fein. Und in der Herrenfahrerposition im SUV 0-100 Rekorde brechen? Da zählen andere Werte. Die Automatik etwa, die die Gänge ein wenig hörbar, aber so gut wie nicht spürbar durchreicht. Außer bei einem Kick-downStart, da ist sie hör- und spürbar zu gefordert, weil ja auch nicht dafür ausgelegt. Die erwähnten anderen Werte manifestieren

sich in soignierter Laufruhe, dem komfortorientierten Fahrwerk oder der Flex-Steer Lenkung mit den 3 Wahlmodi von Comfort bis Sport, übrigens Teil des optionalen Comfort-Paketes unseres Testers. Allesamt Attribute, die dem Herrenfahrer „light“ wohl sichtlich Freude bereiten. Hinzu kommen so Annehmlichkeiten wie das beheizbare Lenkrad und Sitzheizung, auch auf den Fondplätzen. Oder der Tochscreen in der Mittelkonsole, die Steuerzentrale vieler Funktionen. Nicht zu vergessen die Lederausstattung und die feinen Platzverhältnisse im Innenraum. Nicht ganz überzeugend: die recht hohe Ladekante des Kofferraums und die Tatsache, dass die Ladeebene bei umgeklappten Rücksitzen nicht komplett eben wird. Angesichts des Gesamtangebots

Motor und Antrieb Vierzylinder-Diesel, 1.995 ccm, 100 kW/136 PS bei 4.000 U/min, 373 Nm bei 2.000-2.500 U/min, 6-Gang Automatik, elektronischer Allradantrieb Fahrwerk und Bereifung vorne: McPherson, Einzelradaufhängung hinten: Mehrlenkerachse Bereifung: 225/55 R18 Lenkung und Wendekreis elektrische Servo; 10.6 m

aber eine vernachlässigbare Größe. Außen verbessert und aufgehübscht: Bi-Xenon Frontscheinwerfer und 18 Zoll-Alus in feschem Metallgrau. Bleibt noch zu erwähnen, dass 2-Zonen Klimaautomatik und Bluetooth innen sowie Privacy Glass und LED-Tagfahrlicht außen auch noch in Serie an Bord unseres ix35 in der Style-Ausstattung waren. Alles „Zugaben“ für die man bei der vergleichbaren Konkurrenz ordentlich extra löhnt. Dass man auch sicherheitstechnisch mit sehr komplettem Airbagsystem, Bergab- und -anfahrhilfe und Stabilitätsmanagement gut versorgt ist vertieft den positiven Gesamteindruck. Irritierend: Der Mehrverbrauch mit Automatik im Vergleich zum Handschalter. Plus 1.3 Liter im Schnitt! Somit können wir festhalten: der ix35 bietet was für’s Geld und der kleinere Diesel in Kombination mit 4WD und Automatik macht seine Sache gut. Text: Alex Perfl Fotos: Media Service, Werk

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> TECHNISCHE DATEN

Innengeräusch(dB) bei 100 km/h (D-Pos.) 64 bei 130 km/h (D-Pos.) 68 Maße, Gewichte und Ladevolumen LxBxH (mm) 4.410/1.820/1.665 Leergewicht (kg) 1.712 Zul. Ges. Gew. (kg) 2.140 Ladevolumen (l) 591-1.436 Zuladung maximal (kg) 428 Tankinhalt (l) 58 Beschleunigung, Spitze u. Elastizität 0-80 km/h (s) 6,7 0-100 km/h (s) 11,7 Spitze (km/h) 183 60-100 km/h (D-Pos.) 8,6 80-120 km/h (D-Pos.) 6,6 Verbrauch (l/100 km) Normverbrauch 8,7/5,9/7,0 Testverbrauch 7,9-9,0 CO2-Emission (g/km) 183 Preis und Ausstattung Hyundai ix35 Style 2.0 CRDi 4WD AT € 34.990,-, ABS mit EBD, ESP, Bergab- und -anfahrhilfe, 8 Airbags, Bordcomputer, 2-Zonen Klimaautomatik, Audiosystem mit TFT-Display, beheizbares Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer, Bi-Xenonlicht, Privacy Glass ab B-Säule, 18 Zoll LM-Felgen, ZV mit FB Extras Metallic-Lack € 500,-, Comfort-Paket € 800,-, Smart Key/Startknopf € 700,-, Navigationssystem Style € 1.200,Plus/Minus Plus: Ausstattung Minus: hohe Ladekante, Mehrverbrauch mit Automatik


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> TECHNISCHE DATEN

Peugeot 308 1.6 HDi

Der Jäger

Er reiht sich in die Phalanx derer, die das kompakte „Urmeter“ Golf ins Visier genommen haben. Und er hat die besten Voraussetzungen, für die Franzosen als Heilsbringer zu reüssieren. Wir erklären warum.

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uffälligste Tatsache: der Gesamteindruck ist kompromiss- und schnörkellos. Und doch strahlt er zeitlose Eleganz in Linienführung und Details aus. Dem Mainstream zugetan und doch eigenständig. Genau so muss er sein, um viele für sich einnehmen zu können. So wirkt etwa die Front klar und harmonisch, Mit chromumrandetem Grill und der sich im Schwung des Lufteinlasses widerspiegelnden Formgebung der Scheinwerfer werden geschickt Styling-Akzente gesetzt. Seitlich betonen Schulter- und Gürtellinie gemeinsam mit dem Schwung der Radkästen seine dynamische Eleganz. Dazu ist der neue 308 flacher, liegt tiefer und der Radstand ist

größer als der des Vorgängers. Alles Tatsachen, die ihm neben besserer Aerodynamik und Innenraumkomfort auch in der Silhouette zugute kommen.

Gesamtpaket an Eigenschaften und auch die ökonomische Komponente. In den unteren Gängen flotter Durchzug, der 5. Gang gibt sich vernunft- und verbrauchsorientiert. Fahrwerk, Lenkung und Getriebe Gelungener Wurf der lassen begrenzt sportliches Franzosen. Kompakter aber auch komfortables mit zeitloser Eleganz Fahren zu. Und das mit und Charakter. verbesserter, niedrigerer Geräuschkulisse. Ach ja, Innenraum. Da hat uns ganz besonders das radikal Was die Platzverhältnisse im aufgeräumte Cockpit überzeugt. Fond betrifft, wird man zwar Von überflüssigen Tasten- und nicht unbedingt verwöhnt, Knopf-Manuals befreit, werden aber nicht zu groß gewachalle wichtigen Funktionen am senen Erwachsenen sollte die mittigen TFT-Display gesteuert Kniefreiheit reichen. Dafür ist was dem Dashboard-Design die Ladekapazität mit 420 bis sehr zugute kommt. Übersicht1.228 Liter recht ordentlich. So liche, klare Linien, die über das gesehen wurde ein ordentlicher kleine, griffige Sportlenkrad Kompromiss Passagierkomfort/ hochgezogenen Armaturen, das Kofferraumgröße erzielt. hat Stil. Insgesamt ist der 308er ein sehr Wie aber fährt gelungener Kompakter, dem sich nun der vielleicht eine Spur des typisch 308er mit dem französischen Esprits fehlen 1.6 Diesel, in mag, aber gerade sein konseunserem Fall mit quentes Konzept, außen wie 92 PS? Die Leisinnen, lässt ihn dem Klassentung ist absolut primus Golf verdammt nahe adäquat, in dieser rücken und dürfte ihm und PS-Klasse zählen Peugeot viele neue Freunde nicht so sehr bescheren. Leistung und Performance, Text: Peter Macher sondern das Fotos: Media Service, Werk

Motor und Antrieb Vierzylinder-Diesel, 1.560 ccm, 68kW/92 PS bei 4.000 U/min, 230 Nm bei 1.750 U/min, 5-Gangschaltung, Frontantrieb Fahrwerk und Bereifung vorne: McPherson Einzelradaufhängung, Gasdruckstoßdämpfer hinten: Verbundlenkerachse, Schraubenfedern Bereifung: 205/55 R16 Lenkung und Wendekreis elektrische Servolenkung; 10,4 m Innengeräusch (dB) bei 100 km/h (4.G.) 69 bei 130 km/h (5.G.) 71 Maße, Gewichte und Ladevolumen LxBxH (mm) 4.253/1.804/1.457 Leergewicht (kg) 1.265 Zul.Ges.Gew. (kg) 1.740 Ladevolumen (l) 420-1.228 Zuladung maximal (kg) 475 Tankinhalt (l) 53 Beschleunigung, Spitze u. Elastizität 0-80 km/h (s) 8,0 0-100 km/h (s) 11,9 Spitze (km/h) 183 60-100 km/h (4.G.) 9,4 80-120 km/h (5.G.) 15,9 Verbrauch (l/100 km) Normverbrauch 4,3/3,3/3,6 Testverbrauch 5,4-6,1 CO2-Emission (g/km) 95 Preis und Ausstattung Peugeot 308 Active 1.6 HDi 92 € 21.200,-, ABS, ESP, 8 Airbags, Bordcomputer, Tempomat, Multifunktions-Touchscreen inkl. Audioanlage mit CD-/MP3, Bluetooth, USB, 2 Zonen-Klimaautomatik, Einparkhilfe hinten, Hill Assist, Sichtpaket, LED-Tagfahrlicht, 16 Zoll LM-Felgen, ZV mit FB Extras Metallic-Lack € 430,-, ­­­­Nebelscheinwerfer € 162,25, elektr. anklappbare Außenspiegel € 124,80, Alarmanlage € 224,65, Navigationspaket € 536,65, Panorama-Glasdach € 536,65, abgedunkelte Scheiben ab B-Säule € 124,80 Plus/Minus Plus: Gesamtpaket, Laufruhe Minus: Elastizität 5. Gang, Verbrauch

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> TUNING

Elia Clio 4 RS

Scharf gemacht

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n vielen Testberichten wird bedauert, dass der neue Clio RS gegenüber dem Vorgängermodell zu sehr „weichgespült“ sei. Das war für das ELIA-Team Grund genug, den RS nachzuschärfen. Mit den Lombartho Rädern in 19 Zoll in Verbindung mit Frontspoiler, Heckschürze und Tieferlegung wirkt der Clio 4 RS sehr

potent und dominant. Eine Sportauspuffanlage unterstreicht die Sportlichkeit optisch und akustisch und mobilisiert noch ein paar PS mehr. Wem das noch nicht reicht, der kann mit dem Elia Zusatzsteuergerät Secotronic weitere 20 PS und 35 Nm dazu bekommen. So gewürzt, dürfte der Clio 4 RS von Elia auch Liebhabern scharfer Gerichte

Lumma Design

Stromer-Design Zwei Designstudien beweisen, dass alternativ angetriebene Fahrzeuge nicht wie „Alternative“ ausschauen müssen.

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nter dem Namen CLR i bringt Lumma Design zwei Studien – auf Basis des Hybridsportlers i8 und des i3. Die Studie Lumma CLR i8 auf Basis BMW i8 setzt auf das Hightechmaterial Carbon. Frontspoiler, Seitenschweller und Heckschürze bestehen komplett aus dem Leichtbaumaterial. Ein speziell entwickelter Radsatz und der Ziersteifensatz mit Akzenten in grün unterstreichen den sportlichen Anspruch des i8. Das Veredelungsprogramm für die Studie Lumma CLR i3 besteht aus einem Frontspoileransatz, einer speziell entwickelten Motorhaube sowie Seitenschwellern, die alle aus hochfesten und ultraleichten Carbon gefertigt sind. Der Radsatz greift das Lumma CLR 22 Felgendesign auf und rundet das sportliche Erscheinungsbild ab.

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schmecken. Das gesamte Tuningpaket inkl. Lackierung und Montage ist um 6.463 Euro zu haben. Alle Komponenten sind aber auch einzeln erhältlich.


Artbauer Race Days

Wenn der Gasfuß juckt …

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as macht der ambitionierte FreizeitMotorsportler heuer, wenn ihm der Sinn nach gepflegter Bleifuß-Action steht? Vor allem, wenn er eine tiefe Abneigung gegen MarkenEinheitsbrei, überbordende Bürokratie, komplizierte Reglements, lähmende Abläufe und horrende Startgebühren hat? Richtig: er informiert sich auf www.artbauer.at über die

hat jeder eine faire Chance auf einen „Stockerlplatz“ in der Jahreswertung der „Artbauer Club Trophy“ (ACT). Dazu eine Atmosphäre, wie sie wohl bei keiner anderen Veranstaltung zu finden ist. Kein Wunder also, dass Jahr für Jahr mehr Fahrer und Teams die „Artbauer Race Days“ als Fixpunkte in ihr Motorsport-Programm aufnehmen.

Das volle Programm im Detail 24. April, Automotodrom Brünn: Season-Opening auf dem wunderschönen Kurs bei Brünn mit Freiem Fahren und dem 1. Lauf zur „ACT “. 15. Mai, Pannoniaring: Die Strecke ist frisch renoviert, neue Curbs verhindern all zu harsches Kurvenschneiden. Programm: Freies Fahren und 2. Lauf zur „ACT“. 12. und 13. Juni, Hungaroring: Premiere auf den Spuren der Formel 1 mit Freiem Fahren, dem 3. und 4. Lauf zur „ACT“ und dem 1. Lauf zur Langstreckenmeisterschaft (1-Stunden-Rennen).

Ernst Kirchmayr (Bildmitte), Sieger der ARD Langstrecken-Meisterschaft 2013 „Artbauer Race Days 2014“. Das Artbauer-Team – selbst jahrzehntelang im Motorsport aktiv – weiß genau, was Sache ist: Tolle Rennstrecken, viel Zeit zum Freien Fahren, spannende Rennen für Fahrzeuge aller Alters- und Hubraumklassen sowie eine Punktewertung in 8 Klassen – inklusive separater KTM X-Bow-Wertung. So

Die „Artbauer Race Days“ finden heuer an 7 Terminen mit 11 Läufen zur Artbauer Club Trophy und 4 Rennen zur Langstreckenmeisterschaft statt, darunter als Premiere ein Night-Race mit Le-MansFeeling pur. Text & Fotos: Gerd Neuhold

27. und 28. Juni, Grobnik/Rijeka: Das Racing Sun & Sea-Weekend an den Gestaden des Mittelmeers mit Freiem Fahren, dem 5. und 6. Lauf zur „ACT“ und Lauf 2 zur Langstreckenmeisterschaft. 17. und 18. Juli, Slovakiaring: Freies Fahren und der 7. und 8. Lauf zur „ACT“. Lauf 7 wird als NIGHT-RACE BEI FLUTLICHT ausgetragen und dafür die doppelten Wertungspunkte vergeben. Weiters Lauf 3 zur Langstreckenmeisterschaft. 28.und 29. August, Summer Special Pannoniaring: 9. und 10. Lauf zur „ACT“, Freies Fahren und Lauf 4 zur Langstreckenmeisterschaft. Dazu DAS gesellschaftliche Ereignis der Saison: Die legendäre Summer-Special Party mit Grillerei, Wahl zur Miss Boxenluder und und … 9. Oktober, Automotodrom Brünn: Saison-Finale mit Freiem Fahren und dem 11. Lauf zur „ACT“.

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Rebenland Rallye 2014 > MOTORSPORT

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Mundl im Glück Die dritte Rebenland-Rallye endete mit dem dritten Sieg Raimund Baumschlagers. Die Fans sahen ein Spektakel mit allen Facetten. Baumschlager profitierte vom Ausfall Grössings.

as Rebenland war auch heuer wieder Austragungsort für den zweiten Lauf zur heimischen Rallyemeisterschaft. Start- und Ziel: wie in den Vorjahren die Marktgemeinde Leutschach. Eingebunden in die Rallye waren aber auch noch die Gemeinden Eichberg, Glanz an der Weinstraße und Schlossberg. An beiden Tagen herrschte Kaiserwetter und die sportlichen Höhepunkte führten wieder zu einer erfreulichen Bilanz. Lange Zeit wurde die Rebenland-Rallye 2014 vom Spitzenduell zwischen Gerwald Grössing und Raimund Baumschlager geprägt. Vizemeister Grössing mutierte zum überragenden Mann des ersten Tages, gewann von fünf Sonderprüfungen vier und war damit als „Halbzeit-Führender“. Am zweiten Tag intensivierte sich der Zweikampf, zeitweise lag nur eine einzige Zehntelsekunde zwischen den beiden. Dass die Entscheidung zugunsten Baumschlagers dann in SP 11 leider durch einen Reifenschaden bei Grössings Ford Fiesta R5 eingeleitet wurde, passte so gar nicht ins Bild eines Wettkampfs auf höchster motorsportlicher Ebene. Der daraus resultierende Wechsel kostete den Niederösterreicher drei Minuten und somit seinen möglicherweise ersten Sieg bei einem österreichischen Staatsmeisterschaftslauf. Danach überschlugen sich die Ereignis-

Gerwald Grössing im Pech. Reifenschaden in SP11, Ausritt in SP 13. Ein sicher scheinender Sieg war dahin.

Der Deutsche Manuel Kössler errang Platz 2

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se. Den Beginn machte der unglaublich stark fahrende Youngster Chris Brugger mit einem Ausritt auf SP 12. Zu diesem Zeitpunkt war der erst 18-jährige Salzburger im Skoda S2000 auf dem zweiten Platz(!) gelegen. Und dann wurde auf SP 13 sogar auch noch Grössing noch vom Pech eingeholt. „Ich bin auf Splitt gekommen, über die Böschung hinausgeschossen und dort haben wir leider einen Traktoranhänger erwischt. Unser Auto wurde vorne leider ziemlich beschädigt.“ Zur genauen Abklärung wurden Grössing und sein Copilot Siegfried Schwarz ins LKH Wagna gebracht, das sie aber bald wieder verlassen konnten. Raimund Baumschlager ließ sich dann seinen dritten Sieg bei der dritten Rebenland-Rallye nicht mehr nehmen und kassierte als Sieger der abschließenden Powerstage sogar noch drei Zusatzpunkte in der Meisterschaft. „Ein perfekter Tag. Wir sind die ganze Rallye am Limit gefahren. Einziger Wermutstropfen für mich ist, dass Gerwald, der uns voll gefordert hat, nicht ins Ziel gekommen ist.“ Im Zuge all dieser Turbulenzen wäre der zweite Platz des Deutschen Manuel Kössler fast untergegangen. Diesen hat sich der sensationell fahrende Subaru-Pilot jedoch redlich verdient. „Ich bin hierher gekommen, um unter die Top Ten zu fahren. Mit dem zweiten Platz habe ich nie und nimmer gerechnet.“ Platz drei holte Mario Saibel im Skoda S2000. „Für uns war das hier eine sehr


durchwachsene Rallye. Wir konnten unser Potenzial nicht ganz abrufen. Eine Steigerung bei Fahrer und Auto wäre sicher vorhanden gewesen.“ Auch in der Division II brachte der Führende des ersten Tages das Auto nicht ins Ziel. Nachdem Michael Böhm seinen Suzuki Swift 1600 am Samstag in der Früh in die Weinberge warf, ging der Sieg hier an den Slowenen Aleks Humar im Renault Clio. Dahinter matchten sich der Steirer Daniel Wollinger und der Burgenländer Andreas Kainer um die Plätze. In diesem Opel-Corsa-OPC-Stallduell hatte letztendlich überraschend das Duo Andreas Kainer/Elke Aigner die Nase vorne. Kainer: „Ich habe keine Worte für diese Platzierung. Wir sind immerhin Siebenter in der Gesamt- und beste Österreicher in der 2WD-Wertung. Unglaublich!“ Wollinger: „Für mich war es wichtig, in der Division II Punkte zu sammeln. Im Lavanttal werde ich versuchen, mit einem stärkeren Opel-Modell weiter nach vor zu kommen.“

Ein erfolgreiches Comeback in der österreichischen Rallye-Meisterschaft feierte Kris Rosenberger in der Historischen Staatsmeisterschaft. Der Neo-Grazer fuhr mit seinem Porsche 911 einen überlegenen Sieg ein. „Das war ein mehr als erfolgreiches Rollout. Ich habe einen Start-Ziel-Sieg gelandet. Wenn es so weiter läuft, sehe ich gute Titelchancen.“ Text: Armin Holenia Fotos: Presseservice

Ein perfekter Tag. Einziger Wermutstropfen: Gerwald nicht im Ziel. Raimund Baumschlager

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> REBENLAND-RALLYE 2014 ENDSTAND 1. Raimund Baumschlager/Thomas Zeltner A/A 2. Manuel Kössler/Benedikt Hofmann D/D 3. Mario Saibel/Ursula Mayrhofer A/A 4. Hermann Gassner/Karin Thannhäuser D/D 5. Aleks Humar/Florjan Rus SLO/SLO 6. Asja Zupanc/Blanca Kacin SLO/SLO 7. Andreas Kainer/Elke Aigner A/A 8. Daniel Wollinger/Bernhard Holzer A/A 9. Walter Mayer/Catharina Schmidt A/A 10. Tomas Hrvatin/Petra Percic Hrvatin CRO/CRO 11. Kris Rosenberger/Christina Kaiser A/A

Skoda Fabia S2000 Subaru Impreza R4 Skoda Fabia S2000 Mitsubishi Evo X Renault Clio R3 Mitsubishi Evo IX Opel Corsa OPC Opel Corsa OPC Peugeot 207 S2000 Renault Clio RS Porsche 911

1:41:40,8 +2:19,4 +2:36,9 +4:42,7 +5:13,4 +7:05,6 +8:11,8 +8:17,7 +9:10,3 +11:27,2 +11:39,6

Sonderprüfungsbestzeiten Gerwald Grössing 9, Raimund Baumschlager 5, Hermann Neubauer 1, Chris Brugger 1 Wichtigste Ausfälle Bernd Zanon, Hermann Neubauer, Bernhard Jensch, Robert Zitta, Andreas Mörtl, Michael Böhm, Christoph Weber, Roland Stengg, Chris Brugger, Gerwald Grössing, Robert Pritzl Punktestände in der ÖRM nach zwei Läufen Division I 1. Raimund Baumschlager 41 Punkte, 2. Robert Kubica (PL) 23, 3. Mario Saibel 20, 4. Vaclav Pech 18, 5. Asja Zupanc 17, 6. Beppo Harrach und Walter Mayer je 14 Division II (2WD): 1. Kristof Klausz (H) 26 Punkte, 2. Michael Böhm und Aleks Humar (SLO) je 23, 4. Jozef Petak (Tch) 20, 5. Andreas Kainer 19, 6. Daniel Wollinger 18 Historische Staatsmeisterschaft: 1. Kris Rosenberger und Mario Klopf, je 27 Punkte


> MOTORSPORT

24hseries/Mugello

Unter Schmerzen aufs Podium Auch beim zweiten Lauf zur 24hSerie, bei den 12 Stunden in Mugello, konnte das Prefa Racing Team Austria wieder den dritten Klassenrang belegen.

A

uf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Mugello wartete auf das Prefa Racing Team Austria das nächste Abenteuer: Unter der Leitung von Teamchef Gottfried Kogler starteten Martin Niedertscheider, Norbert Lenzenweger und Michael Kogler mit dem teameigenen Seat Leon Supercopa bei den 12 Stunden von Italien, dem zweiten Lauf zur 24hSerie.

In der Klasse A5, in der das Prefa Racing Team Austria nach der Absage einiger Teams der ursprünglichen Klasse A3T antreten musste, war der Supercopa das schwächste Auto im Feld. Deshalb rechnete der Teamchef diesmal nicht mit einem Podium. Am Freitagabend fiel nach zwei Stunden die Servolenkung des Seat Leon Supercopa aus. Norbert Lenzenweger stieg mit Blasen an den Händen aus dem Cockpit. Reparieren hätte viel Zeit gekostet - es wurde ohne Servo weiter gefahren. Am Samstagmorgen: traumhafte Rundenzeiten von Michael Kogler. So lag das Team

Kartsport/DAI-Trophy

Nico ist Wintercup-Sieger

N

ico Gruber siegte überlegen in Bolzano beim DAI-Trophy Wintercup. Der Umstieg mit 12 Jahren von 60 ccm mit 10 PS auf 125 ccm und gut 30 PS wurde mit Bravour gelöst. Im ersten Bozener Training auf feuchter Strecke und mit Regenreifen fehlten Nico noch 4(!) Sekunden. Im zweiten Training war dann aber der Anschluss gelungen. Im

54 automagazin.at

Qualifying erreichte er Pole Position. Im Rennen konnte Nico seine Stärken ausspielen und beide Läufe für sich entscheiden. Eine tolle Leistung, mit der er alle beeindrucken konnte. Ein großes Dankeschön an die Sponsoren die es ermöglichten, den Umstieg und das viele Training seit Dezember zu verwirklichen und für die tolle Werksunterstützung bei Oberon (Chassis) und Seven (Motor).

bereits auf Platz zwei der Klasse A5 und auf dem guten 15. Gesamtrang. Als Martin Niedertscheider übernahm, hatte er nach einer Stunde Blasen an den Händen, bei Norbert Lenzenweger stellten sich diese schon nach 30 Minuten ein, Niedertscheider musste dann sogar wegen der Schmerzen an den Händen mit dem Knie schalten. Das Team pendelte sich unter den schwierigen Bedingungen auf Platz drei der Klasse A5 und auf Gesamtrang 20 ein. Michael Kogler konnte die längsten Stints fahren. Der Melker berichtete: „Die fehlende Servolenkung war extrem energieraubend. Aber wir haben gekämpft und das hat sich ausgezahlt.“ Das Prefa Racing Team Austria konnte schließlich beim zweiten Lauf zur 24hSerie wie schon in Dubai den dritten Klassenrang belegen. Im Gesamtklassement belegte man Platz 20.


Greenergy MX Team

Saisoneröffnung beim „Masters…“ chi, Rafael, Marvin, David und Dominic sind ab sofort stolze Botschafter für die MOD Coll-

stellung konnten die jungen „Masters of Dirt“ des Greenergy Teams auch ihre Saisonpläne für 2014 lüften. Das komplette Team tritt beim MX Masters Austria an, wo für die TeamWertung auch Senioren-MXStar und Unterstützer Hannes Höfler das Greenergy-Team

Dominic) sowie der OÖ Landesmeisterschaft (Marvin) auf der Aktivitätenliste. Nicht nur auf rot-weiß-roten Böden wird das Team seine Spuren hinterlassen, sondern auch der eine oder andere internationale Einsatz ist – vor allem durch Michi Sandner –

ection in der österreichischen MX-Szene“, freut sich TeamManager Markus Auferbauer. Im Rahmen der Teamvor-

bereichern wird. Daneben stehen Starts bei der österreichischen Staatsmeisterschaft (Michi & David), Auner Cup (Rafael &

im Rahmen der ADAC-Serien Youngster Cup & Supercross sowie bei der FIM Junioren WM geplant.

Nach der gelungenen ersten Saison 2013 haben die jungen Wilden für heuer viel vor. Das Greenergy MX Team, powered by willhaben.at, inszenierte seine Teamvorstellung im Rahmen des „Masters of Dirt“ in der Wiener Stadthalle – ein genialer Streich zum Start ins neue Rennjahr.

S

chon im Premierenjahr 2013 überzeugten die Fahrer des Greenergy MX Team mit hochprofessionellen Auftritten auf und abseits der Motocross-Pisten. Die Teamvorstellung für 2014 motivierte die jungen Offroad-Racer zu neuen Höhenflügen: „Einfach sensationell, dass wir unser Team vor so vielen Fans in der Wiener Stadthalle präsentieren konnten“, so der 15-jährige Rafael Auferbauer, der gemeinsam mit Michael Sandner, Marvin Salzer, David Schöfbeck und Dominic Streit im Focus von knapp 30.000 Fans, Sponsoren und Medien stand. Neben dem Applaus tausender Besucher bekamen die Jungs vom Greenergy MX Team auch eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe übertragen: „Mi-

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Termine & Events April

4.-5.4. 10.-11.4. 12.4. 11.-12.4. 12.-13.4. 13.4. 25.-27.4. 26.-27.4.

Dunlop Drift Challenge X-Bow Battle 6. Koller Klassik Rallye Lavanttal Histo Cup Austria Bergrallye Großer Bergpreis von Österreich Histo Cup Austria

Wachauring, NÖ Pannoniaring, H Kleinwetzdorf/Heldenberg, NÖ Wolfsberg, K Red Bull Ring, Spielberg, ST Koglhof, ST Rechberg, ST Brünn, CZ

1.-4.5.

Sportwagen-Opening

Bad Leonfelden, OÖ

1.-4.5.

Tuningworld Bodensee

Friedrichshafen, D

2.-3.5.

Rallye Wechselland

Pinggau, ST

8.-10.5.

Alpenpokal

Red Bull Ring, Spielberg, ST

15.-16.5.

X-Bow Battle

Lausitzring, D

15.-18. 5.

Mercedes SL -Treffen

Oberdrautal, K

16.-17.5.

Dunlop Drift Challenge

Lang Lebring, ST

16.-18.5.

Rundstrecken Trophy

Red Bull Ring, Spielberg, ST

22.-25.5.

Sportwagentreffen Roadstar Club

Pichlmayrgut, Schladming, ST

23.-25.5.

ETTC/WTCC

Salzburgring, S

24.-25.5.

Oldtimermesse

Tulln, NÖ

Mai

24.-25.5.  Formula Renault 1.6 Alps Junior Red Bull Ring,

Spielberg, ST

28.-31.5.

Alpenrallye

Kitzbühel, T

29.-30.5.

X-Bow Battle

Red Bull Ring, Spielberg

31.5.-1.6.

Histo Cup

Salzburgring, S

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