Page 1

Parteiorgan der auto-partei.ch des Kantons Aargau Ausgabe Oktober 2013 / 10

Forderung 9: - Wir verlangen eine Entlastung des Transportgewerbes!

IMPRESSUM Argovia Speed argovia-speed.auto-partei.ch Herausgeberin auto-partei.ch Kt. Aargau Redaktor: ad. Int. F. Karli Geschäftsstelle auto-partei.ch Kt. Aargau z. Hd. Herrn Frank Karli Fichtenstrasse 2 4853 Murgenthal AG Tel.: 062 926 15 18 Mail: aargau@auto-partei.ch www.ag.auto-partei.ch

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Mitglieder und Sympathisanten!

Am 28. September habe ich unseren Jahresanlass der auto-partei.ch Kanton Aargau im Setz Automuseum in Dottikon organisiert. Der Transportunternehmer Hanspeter Setz hat nach dem Verkauf seines bekannten Unternehmens Oskar Setz AG vor dem ehemaligen historischen Bally-Gebäude sein sehenswertes Auto-Museum mit allen Lastwagen und speziellen persönlichen Liebhaberautos und Elektroautos ausgestellt. Zuerst hat uns Hanspeter Setz seinen persönlichen Werdegang, die Geschichte der Firma Oskar Setz AG und das Konzept des Stückguttransportes der grünen Lastwagenflotte erklärt. Mit seinen präzisen politischen Ausführungen und Bemerkungen hat er uns als Zuhörer direkt aus dem Herzen gesprochen. Höhepunkt dieser Erklärungen war die Begründung zum Verkauf seines Lastwagenunternehmens an den Staatsbetrieb Post. Die heutigen staatlichen Auflagen an Transportunternehmer in seiner Grösse können in der Schweiz nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden. Die LSVA (Transport-Steuer) ist derart hoch, im Durchschnitt Fr. 100`000.- pro Jahr und Lastwagen, dass wirklich kein Gewinn mehr erwirtschaftet werden kann. Die Ja-Mehrheit zur LSVA hat nicht realisiert, dass alle Transportkosten auf den Konsum übertragen werden muss, dass damit die Hochpreisinsel Schweiz zementiert wird und auch Lohndumping mit ausländischen, meist osteuropäischen Chauffeuren gefördert wird. Zudem wurde die LSVA mehrmals erhöht, die Schweiz hat die höchsten Transportkosten weltweit. Die Firma Post ist ein Staatsbetrieb und muss nicht mehr rentieren. Der Verkauf an die Post war für Hanspeter Setz der einzige vernünftige Ausstieg aus dem Transportgewerbe. Es ist schon zu spät, doch wir verlangen eine wirkliche Entlastung des Transportgewerbes und eine massive Senkung der staatlichen LSVA Steuer! Herzlichst Ihr Frank Karli (Kantonalpräsident Aargau)


Parteiorgan der auto-partei.ch des Kantons Aargau 2. Seite - Ausgabe Oktober 2013 / 10

Stopp mit schikanösen Vorschriften gegenüber allen Motorfahrzeugen !

IMPRESSUM Argovia Speed argovia-speed.auto-partei.ch Herausgeberin auto-partei.ch Kt. Aargau Redaktor: ad. Int. F. Karli Geschäftsstelle auto-partei.ch Kt. Aargau z. Hd. Herrn Frank Karli Fichtenstrasse 2 4853 Murgenthal AG Tel.: 062 926 15 18 Mail: aargau@auto-partei.ch www.ag.auto-partei.ch

Im zweiten Teil des Setz Automuseumsbesuches haben wir auf unserem Rundgang alle Fahrzeuge, zuerst die Lastwagentypen und dann die persönlichen Fahrzeuge von Hanspeter Setz erklärt erhalten. Alle grünen Lastwagen, die jemals für die Oskar Setz AG gefahren sind, waren zu bestaunen. Neueste Lasterzüge standen da, sie wurden ausgemustert, obwohl sie weniger als die Hälfte ihrer Kilometerleistung gebraucht wurden. Schuld sind die Euro-Norm-Abgasvorschriften, die laufend erhöht werden, um mehr „Strafsteuern“ zu generieren. Der eigentliche Skandal ist die Vergeudung von guten Fahrzeugen, die unsere grüne Verwaltungs-Ideologie des Strafsteuerstaates Schweiz produziert. Derartige Lenkungsabgaben sind reine Ökodiktatur und müssen bekämpft werden! Das ist ein ideologischer staatlicher Terror, die Vernunft bleibt dabei ausgeklammert. Von den zu strengen Schweizer Vorschriften können viele Schweizer Automobilisten auch ein Beispiel erzählen. Ich schildere kurz die Geschichte meines eigenen Beispiels dazu: 1982 habe ich einen Fiat Ducato Kastenwagen mit Hochdach und Fenstern gekauft. Es ist ein Fahrzeug der ersten damals modernen Generation der Co-Produktion von Fiat, Peugeot und Citroen. Ich habe dieses Fahrzeug in mehreren Jahren als persönlichen Camper ausgebaut. Im ersten Jahr habe ich ihn als „Leichter Motorwagen“ und Camper umschreiben lassen. Nach 5 Jahren fing die alle 2 Jahre fällige „Motorfahrzeugprüfung“ an. Alle 2 Jahre hatte ein Experte wieder etwas für die Verkehrstüchtigkeit Irrelevantes auszusetzen. Für einige Jahre war der Wagen dann nur als 2-Plätzer zugelassen, dann erhielt ich ihn im Ausweis wieder als 5-Plätzer zugelassen. Wegen der alt Bundesrätin Kopp kam der Abgastest dazu. Rein unnötig für Fahrzeuge des Jahres 1982, eine reine Geldmacherei und Schikaniererei! Der Gipfel der Willkür habe ich letztes Jahr erlebt. Der Wagen ist 30-jährig, unverändert, perfekt ohne Mängel mit nur 130`000 km und wäre ein Oldtimer Fahrzeug. (Prüfung nur alle 6 Jahre, wenige Km). Der Oldtimer Status wird mir nicht gewährt.

Herzlichst Ihr Frank Karli (Präsident auto-partei.ch Aargau)

Oktober 2013  

Argovia Speed, das Parteiorgan der auto-partei.ch des Kantons Aargau

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you