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y Parteiorgan der auto-partei.ch des Kantons Aargau Ausgabe September 2012 / 9

Schweizerische Neidgenossenschaft wählt leider die Ökodiktatur! Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Mitglieder und Sympathisanten!

IMPRESSUM Argovia Speed Herausgeberin auto-partei.ch Kt. Aargau Redaktor: Pierre Singer Geschäftsstelle auto-partei.ch Kt. Aargau z. Hd. Herrn Frank Karli Fichtenstrasse 2 4853 Murgenthal AG Tel.: 062 926 15 18 Mail: aargau@auto-partei.ch www.ag.auto-partei.ch

02/2012 02/2012

Der kommende Abstimmungssonntag vom 23. September 2012 wird voraussichtlich das nächste Kapitel im bürgerlichen Trauerspiel in der Schweizer Politik darstellen. Die moderate und bitter nötige Volks-Initiative des HauseigentümerVerbandes wird nach allen Prognosen wohl abgelehnt werden. Ein typischer Leitartikel dazu steht im Zofinger Tagblatt vom 5. September von Stefan Schmid verfasst. Der Titel lautet: „Eigenmietwert abschaffen – für alle“. Richtigerweise gehört die Schweizer Erfindung des ungerechten Eigenmietwertes längst abgeschafft. Ein Hausbesitz ist nie und nimmer ein Arbeitseinkommen, das so unverhältnismässig hoch besteuert werden darf. Die Initiative ist sehr ausgewogen und ermöglicht einmal die Wahl im AHV-Alter, den Eigenmietwert aufzuheben und das Hauseigentum ohne steuerliche Bestrafung abzahlen zu können. Dies ist aus liberaler Sicht kein Sonderprivileg und nicht „ungerecht“, wie viele linke Journalisten und Links-Bürgerliche schreiben. Die SVP und viele namhafte bürgerliche Persönlichkeiten befürworten die Initiative „Wohneigentum für alle“. Dennoch sieht die Abstimmungsprognose schlecht aus. Die FDP und CVP bewirken mit ihrer Nein-Parole das typische bürgerliche Trauerspiel. Es war schon ein Fehler, die Bausparinitiativen abzulehnen, nun folgt wohl das nächste Debakel. Die linken Mieterverbände sollten besser eine eigene Initiative zum teilweisen steuerlichen Abzug der Wohnungsmieten starten, als den Mittelstand mit selbstbenutztem Wohneigentum zu bekämpfen. Aber eben, die „Neidgenossenschaft“ blüht! Linke wollen lieber eine Ökodiktatur errichten, wo Strafabgaben und eine Ökosteuerreform eingeführt wird und der Mittelstand und unser Wohlstand unter die Räder kommt. Deshalb: Ja zur Initiative „Wohneigentum für alle“. Herzlichst Ihr Frank Karli (auto-partei.ch Kantonalpräsident)


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09/2012

Ziel Aargauer Wahlen 2012: Eine Lobby für den Autofahrer! Nächsten Monat, um genau zu sein am 21. Oktober 2012, finden im Kanton Aargau historische Wahlen statt. Historisch, weil zum ersten Mal in der Aargauer Geschichte Gross- und Regierungsrat am gleichen Tag gewählt werden und weil auto-partei.ch zum ersten Mal in ihrer rund 27-jährigen Geschichte Einfluss nimmt ohne sich selbst zur Wahl zu stellen. Man kann es schönreden wie man will: Uns AutoParteilern fehlen die finanziellen und personellen Ressourcen, um selber mit einer eigenen Liste anzutreten. Doch wir haben die Talsohle in unserer von Krisen geprägten jüngeren Geschichte schon hinter uns gelassen und sind wieder am wachsen. Aus diesem Grund haben wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt (siehe hierzu auch Vorankündigung unter «Knapp und klar» in Argovia Speed Ausgabe Juli 2012 / 7), sämtliche Aargauer Grossratskandidaten auf ihre verkehrspolitische Gesinnung hin zu prüfen und Ihnen dann eine Empfehlung für Kandidaten abzugeben die – egal welcher Partei sie auch angehören mögen – Sie mit gutem Gewissen wählen können. Dadurch soll erreicht werden, dass im Grossrat in der Legislaturperiode 2013/2016 eine Lobby für den Autofahrer entsteht. Diese Lobby soll sich dann lautstark für Ihre Interessen stark machen und sie kann bei den Wahlen 2016 – möglicherweise wieder mit einer eigenen Liste von auto-partei.ch – noch weiter wachsen. Um dieses Ziel zu erreichen haben wir folgende Massnahmen ergriffen: 1.

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einen Fragebogen an sämtliche 13 Gruppierungen versandt, die sich zur Wahl in den Grossen Rat stellen. Ziel dieses Fragebogens ist es, dass die Partei ihre Schwerpunktthemen aufdeckt und ihre Pläne für die Legislaturperiode 2013/2016 bekannt gibt. einen Fragebogen an sämtliche 13 Gruppierungen zwecks Weiterleitung an die insgesamt 1'110 Grossratskandidaten geschickt. In drei Fragen soll herausgefunden werden, welchen Stellenwert die Verkehrspolitik für den Kandidaten hat, ob er die skandalöse Finanzierung des öV durch den Autofahrer (=Milchkuh auf 4 Rädern!) weiterführen möchte und wie er vier höchst brisanten Forderungen zum Thema Strassenverkehr gegenübersteht.

3.

einen Fragebogen an sämtliche 9 Regierungsratskandidaten übermittelt. Mit diesem Fragebogen können die Kandidaten nicht nur ihre persönlichen Schwerpunkte und Ziele offen legen, sondern sie müssen auch zu den gleichen brisanten Fragen wie auch die Grossratskandidaten Stellung nehmen.

Mittlerweile haben wir nun schon erste Rückmeldungen von den Parteien, Gross- und Regierungsratskandidaten erhalten und können Ihnen für die Oktober-Ausgabe des Argovia Speeds folgende Vorankündigung machen: 1.

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3.

Die Oktober-Ausgabe wird als Sonderausgabe nicht mit 4 sondern mit 8 Seiten – also dem doppelten Umfang daher kommen. Die jetzige Form (mehr dazu auf Seite 3 unter «Knapp und klar») wird beibehalten, d.h. die vier neuen Seiten werden ergänzend dazu kommen. Neben einem ausführlichen Kommentar des Kantonalpräsidenten und mir zum Ergebnis der Umfrage und zum Sinne der einzelnen Fragen auf den Seiten 1 und 2 erwartet Sie auf den neuen vier Seiten: a. Porträts zu den Regierungsratskandidaten b. Porträts zu den einzelnen Gruppierungen c. Porträts zu denjenigen Grossratskandidaten, die sich als 100% loyale Interessensvertreter für den Autofahrer erwiesen haben.

Ich weiss, dies mag nach ziemlich viel langweiligem Polit-Text aussehen – aber keine Angst, wir haben stets gezielt gefragt und daher auch ausschliesslich prägnante Antworten erhalten. Somit wird Ihnen die Oktober-(Sonder-)Ausgabe als echte Wahlhilfe für den 21. Oktober 2012 dienen! Wir erlauben uns – damit Sie die Oktober-Ausgabe möglichst vor Versand der Wahlkuverts durch die Gemeinden erhalten – diese nicht erst ab 1. Oktober sondern bereits schon in der zweiten Septemberhälfte zu versenden. Bitte bereiten Sie sich entsprechend vor. Pierre Singer, Mägenwil Vorstandsmitglied auto-partei.ch Kt. Aargau

Wussten Sie schon, dass… … Sie auf www.auto-partei.ch einen Bussenkatalog, einen Promillerechner und ein Radarfallenverzeichnis finden?


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09/2012

Knapp und klar Wie stimme ich richtig ab? Diese Frage mag für manchen dumm klingen, doch ist es nicht selbstverständlich, dass man korrekt abstimmt. Mit korrekt meinen wir jedoch nicht, dass man die – nach unserem Sinne – richtige Parole (Ja oder Nein) stimmt, sondern dass die Stimme als gültig gezählt wird. So waren bei der Abstimmung vom 17. Juni 2012 zur Volksinitiative «Eigene vier Wände dank Bausparen» allein im Kanton Aargau rund 1'967 von insgesamt 132’937 Stimmen, also 1.48% der abgegebenen Stimmen ungültig. Gerade bei Urnengängen wie dem vom 23. September 2012, wo sehr wichtige Themen – z.B. die Volksinitiative «Wohneigentum für alle» – zur Abstimmung kommen, ist es doppelt so wichtig, dass man eine gültige Stimme einlegt. Wichtig: Man wird von der Gemeinde nicht darüber informiert, ob die eigene Stimme gültig ist oder nicht! Doch wie geht das? 1.

2. 3. 4. 5.

Die Stimmunterlagen, welche man erhält, bestehen aus… a. einem grauen Kuvert, welches man für die Rückantwort verwenden kann, b. dem roten «Bundesbüchlein» (eidgenössische Abstimmungen) bzw. dem blau-grauen Heftchen (kantonale Abstimmungen), beiden können Informationen zu den Abstimmungsthemen entnommen werden, c. einem kleinen Stimmzettelkuvert d. den Stimmzetteln e. einem Blatt, wo die eigene Adresse, die Adresse der Gemeinde sowie ein Feld Unterschrift stehen. Für die Abstimmung benötigt man die beiden Kuverts, die Stimmzettel sowie das Adressblatt. Man schreibt nun entweder Ja oder Nein auf die Stimmzettel und sonst nichts! Nun legt man die Stimmzettel ins kleine Kuvert und klebt dieses zu. Man unterschreibt nun das Adressblatt und legt es zusammen mit dem kleinen Kuvert in das grosse Kuvert. Das grosse Kuvert wird nun ebenfalls zugeklebt und in den Gemeindebriefkasten geworfen.

Wenn Sie so vorgehen, ist Ihre Stimme auch gültig!

Historische Fahrzeuge Jaguar E-Type (Jerry Cotton) Auch wenn man ihn heute kaum mehr kennt, so ist der G-man Jerry Cotton der Held der erfolgreichsten Serie von Kriminalromanen (G-man bedeutet übrigens «government man», also «Mann der Regierung» und ist in der Gangstersprache die Bezeichnung für FBI-Agenten). Der Protagonist der Jerry Cotton-Romane ist der FBI-Agent (FBI => Federal Bureau of Investigation, Bundesermittlungsbehörde also Bundespolizei der USA) Jeremias «Jerry» Cotton. Er kämpft zusammen mit seinen Kollegen – darunter auch der häufig in Erscheinung tretende Phil Decker – gegen das organisierte Verbrechen in den USA. Von 1965 bis 1969 wurden 8 Kinofilme auf der Basis der Jerry-Cotton-Romane unter deutscher Regie und mit dem US-Amerikaner George Nader als Jerry Cotton gedreht. 2010 gab es eine Neuverfilmung. Das Fahrzeug von Jerry Cotton ist ein rotes E-Type Coupé der britischen Automarke Jaguar. Der Jaguar E-Type wurde am 15. März 1961 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt und bis 1974 produziert. Den E-Type gab es sowohl als Roadster (mit Stoffdach) als auch als Coupé. Speziell waren die drei Scheibenwischer auf der Windschutzscheibe. Bis die Produktion September 1974 eingestellt worden war, wurden insgesamt 72'535 Stück gebaut (15'508 mit 3.8-Liter-Motor, 41'734 mit 4.2Liter-Motor und 15'293 mit 5.3-Liter-Motor/V12). Der Jaguar E-Type verbuchte vor allem in den USA grosse Verkaufserfolge. 1963 bis 1966 wurde die E-Type-Variante Lightwight für zahlreiche Langstreckenrennen eingesetzt, erzielte aber nur mässige Erfolge. Tragische Berühmtheit erlangte der E-Type Lightwight am 11. Oktober 1964, als der Rennfahrer Peter Lindner bei einem Autorennen in Frankreich tödlich verunglückte. Sein Fahrzeug – ein Einzelstück – wurde vollständig zerstört. Heute ist der Jaguar E-Type als Oldtimer sehr begehrt, wobei die Roadsters mit zwischen 40'000 bis 100'000 Euro doppelt so teuer sind wie die Coupés. Technische Angaben Jaguar E-Type Beschreibung: Sportwagen, Coupé/Cabrio (1961-1974) Masse: 4.5x1.6x1.2m / Gewicht: 1'350 kg Antrieb: 6-Zyl.-Reihenmotor/Leistung: 269 PS Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h


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Historisches Fahrzeug & Rätsel Jaguar E-Type (Jerry Cotton) Bild zur Rubrik «Historische Fahrzeuge» (Quelle: www.wikipedia.org)

Rätseltipps: Sudoku Pro Spalte, Zeile und Quadrat kommen jeweils immer die Zahlen 1 bis 9 vor, und zwar immer alle! Man sucht sich am besten zuerst Reihen oder Spalten, wo zwei gleiche Zahlen bereits vorgegeben sind, möglicherweise ist für die dritte Zahl nur noch ein Feld möglich? Argovia Parking Immer zuerst die 0-er-Reihen und 0-erSpalten durchstreichen. Sobald die maximale Fahrzeugzahl pro Reihe/Spalte erreicht ist, diese ebenfalls streichen. Immer zuerst den Lastwagen platzieren, dann die Lieferwagen und schliesslich die Autos.

Sudoku

Argovia Parking

leicht leicht

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leicht

Argovia Parking

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Bitte schicken Sie Ihre Leserbriefe / Versicherungsfragen an: auto-partei.ch Kanton Aargau z. Hd. Präsident Frank Karli Postfach 163 4852 Rothrist

oder

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September 2012