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y Parteiorgan der auto-partei.ch des Kantons Aargau Ausgabe Juni 2012 / 6

Bitternötige Initiativen der Auto-Partei Abstimmungsparolen zum 17. Juni 2012 Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Mitglieder und Sympathisanten!

An der Schweizer DelegiertenVersammlung der auto-partei.ch vom 19. Mai haben die Mitglieder und Delegierten das „3-er Paket“ unserer wichtigen drei Initiativen beschlossen. Die drei auto-partei.ch Initiativen werden im Herbst 2012 startbereit sein, es wird dann genau 20 Jahre nach der Böhi-Tempoinitiative von 1992 sein, bei der über 1,1 Mio. Stimmberechtigte Ja zu Tempo 130/100 km/h gesagt haben. Am gleichen Abstimmungstermin 1992 wurde ja auch über den EWR-Beitritt abgestimmt, der damals bei einer rekordhohen Stimmbeteiligung von gut 69% ganz knapp abgelehnt wurde. Leider wurde die BöhiInitiative im „Politik-Schatten“ der EWR-Abstimmung auch abgelehnt. Es tobte damals für die beiden Abstimmungen ein massiver Abstimmungskampf.

Wichtige Abstimmungsparolen zum 17. Juni

IMPRESSUM Argovia Speed Herausgeberin auto-partei.ch Kt. Aargau Redaktor: Pierre Singer Geschäftsstelle auto-partei.ch Kt. Aargau z. Hd. Herrn Frank Karli Fichtenstrasse 2 4853 Murgenthal AG Tel.: 062 926 15 18 Mail: aargau@auto-partei.ch www.ag.auto-partei.ch

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(Eidgenössische Parolen) 1. Volksinitiative„Eigene vier Wände dank Bausparen“ Ja – Parole (Steuererleichterung gewähren) 2. Volksinitiative „Für die Stärkung der Volksrechte…“ Ja – Parole (Ja zu „Staatsverträge vors Volk!“) 3. Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenvers. Keine - Parole - Managed Care bringt für Versicherte eine Verteuerung bei freier Arztwahl oder ein Zwang zu „Versorgungsnetzen“, eine Verschlechterung zu heute für alle Patienten. (Persönlich stimme ich Nein! Frank Karli) (Kantonale Abstimmungsparolen) 4. Ja zur Verfassung des Kt. Aargau (völlig unbestritten) 5. Nein zur Volksinitiative über Kantonalbank der SP. Herzlichst Ihr Frank Karli (Präsident auto-partei.ch / Aargau)


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Wichtig: Gehen Sie am 17. Juni 2012 unbedingt abstimmen! Um Ihnen die Entscheidung bei der Wahl der Parole zu vereinfachen, erhalten Sie nachfolgend eine kurze Übersicht zu den einzelnen Abstimmungsvorlagen. Als ehemaliger Versicherungsberater – der neben Krankenversicherungen auch 3a-Lösungen verkauft hat – kann ich vor allem bei der Managed Care- und der Bausparvorlage «aus dem Vollen schöpfen». Eidgenössische Volksinitiative „Für die Stärkung der Volksrechte in der Aussenpolitik (Staatsverträge vors Volk!)“ Wer uns kennt weiss, dass wir zu so einer Initiative nur JA sagen können. Die Begründung hierzu lässt sich allein schon dem Titel der Initiative entnehmen. Was für mich persönlich ein wichtiges Argument für diese Initiative ist, ist dass bisher das vaterländische Lager – zu dem neben der AUNS (Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz) und Teilen der SVP auch auto-partei.ch gehört – immer enorme Kosten für die Sammlung der nötigen 50'000 Unterschriften für das Referendum hat auf sich nehmen müssen (CHF 100'000 und mehr!). Dieses Geld hat dann in den Abstimmungskämpfen gefehlt, so dass die Aufklärung des Volkes gelitten und die EUBefürworter dank Manipulation Oberwasser bekommen haben. Nach Annahme dieser Initiative würden die Kosten für das Unterschriftensammeln wegfallen und könnten vollständig zur Information der Bevölkerung genutzt werden. Eidgenössische Volksinitiative „Eigene vier Wände dank Bausparen“ Diese sinnvolle Initiative des Hauseigentümerverbandes (HEV) wird vom Bund gemäss «Bundesbüchlein» aus folgenden Gründen abgelehnt:1. Steuerausfälle für Bund und Kantone, 2. Bausparmöglichkeit via 2. Säule und 3. Säule (3a) bereits vorhanden, 3. Ausschluss breiter Bevölkerungsschichten Mein Kommentar: 1. Aufgrund des gegenwärtigen Tiefzinsniveaus (Inflation frisst Sparkapital auf!) und des Verlustrisikos bei Wertschriften ist das Immobiliensparen eine sinnvolle Alternative – auch für Kleinsparer. Durch die Förderung dieser Alternative wird der allgemeine Wohlstand und somit auch der Druck auf die Sozialwerke langfristig reduziert, was die Steuerausfälle mehr als wett macht. Weiter fördert das Bausparen sowohl die Baubranche wie auch das Gewerbe. Dies stärkt nicht nur den Mittelstand sondern führt auch langfristig zu mehr Steuereinnahmen. Last but not least ist der Wunsch nach Wohneigentum in der Schweizer Bevölkerung weit verbreitet. In Anbetracht der Milliardenbeträge, welche die

Schweizer Politik jährlich ins Ausland zahlt, wäre es an der Zeit, auch wieder mal etwas für die Schweizerinnen und Schweizer zu tun! 2. Die Gelder der 2. und 3. Säule (3a) sind grundsätzlich für die Alters- und Invalidenvorsorge gedacht. Der Bezug von Geldern hieraus für Wohneigentum ist erstens eine Zweckentfremdung und zweitens im Falle der 2. Säule sogar gefährlich, da nicht nur die Altersrenten sondern auch die Invaliditäts- und Witwenrenten massiv gekürzt werden! Nicht zuletzt wird beim Bezug von Geldern für das Bausparen das Kapital besteuert, was den Steuervorteil abschwächt. Beim Bausparen ist dies nicht der Fall! 3. Das Bausparen mit den angegebenen Sätzen lohnt sich vor allem für den Mittelstand und somit für breite Bevölkerungsschichen. Daher mein JA zu dieser Initiative. Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (Managed Care) Diese Vorlage will, dass sich Krankenversicherte neu für ein Sparmodell Managed Care entscheiden können, bei welchem die Wahl des Leistungserbringers (Arzt, Apotheke, Krankenhaus) weitgehend festgelegt ist und keine Wahlfreiheit mehr besteht. Wer das nicht will, der zahlt künftig einen doppelt so hohen Selbstbehalt wie ManagedCare-Versicherte. Zuerst einmal ist dieser Vorschlag ein Schritt in die richtige Richtung. Denn das Problem bei den bestehenden Sparmodellen wie Hausarzt- und Telemedizin ist, dass diese 1. jährlich wieder gekündigt werden können und 2. keine Auswirkungen auf Franchise und Selbstbehalt haben. Viele Personen – die nie krank sind und auch keine Kosten verursachen – profitieren von den günstigen Prämien der Sparmodelle nur um diese – sobald sie dann längerfristig krank sind und Kosten verursachen – wieder zu kündigen. Der Kostensenkungseffekt wird somit aufgehoben. Doch im Gegensatz zu Hausarzt- (Erstkonsultation beim Hausarzt) und Telemedizin-Modell (Vor Arztkonsultation zuerst Anruf bei medizinischem Zentrum) wird mit dem Managed-Care-Modell den Leistungserbringern ein Budget-Druck aufgelegt. Dies beeinträchtigt ganz klar die Leistungsqualität – auch wenn dies von den Befürwortern der Vorlage abgestritten wird. Dies führt wiederum zu Folgekosten, welche derzeit noch nicht absehbar sind. Würde die Vorlage auf Hausarzt- und Telemedizin-Modellen basieren, so wäre sie sicher vorteilhaft. Da das Managed Care-Modell mich jedoch nicht überzeugt, daher mein NEIN. Pierre Singer, Mägenwil Vorstandsmitglied auto-partei.ch Kt. Aargau


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Nicht-Motorfahrzeug-Versicherungen für Autofahrer Nachdem in den bisher erschienenen fünf Ausgaben nur von der Motorfahrzeug-Versicherung die Rede war, wird nun der Bogen weiter gespannt. Denn auch die sonst üblichen Versicherungen wie Privathaftpflicht, Rechtsschutz, Hausrat und sogar die Reiseversicherung sind wichtig für den Autofahrer. Welche Versicherung sich wann und für wen lohnt und was es zu beachten gilt um Prämien und Schadenskosten möglichst zu optimieren, das erfahren Sie an dieser Stelle. Somit wird das Thema Versicherungen im Argovia Speed vorerst abgeschlossen. (Anmerkung: Eigentlich war geplant, in dieser Ausgabe die Deckungen Privathaftpflicht und Rechtsschutz zusammen mit Hausrat und Reiseversicherung zu behandeln. Wegen anderer wichtiger Themen wie den Abstimmungen und der Auswertung der Umfrage, bleibt für die Deckung Privathaftpflicht jedoch kein Platz mehr. Diese wird daher erst in der nächsten Ausgabe im Juli thematisiert werden. Wir danken für Ihr Verständnis!) Gut versichert in die Ferien Es ist Ferienzeit! Gerade wer jedoch mit dem Auto in die Ferien fährt, sollte ein paar Dinge besonders beachten: Hausrat Wenn in ein Auto eingebrochen wird, dann wird nur der Schaden am Auto selber durch die Teilkaskoversicherung des Autos gedeckt. Über die Deckung Mitgeführte Sachen bei Teilkasko besteht zwar auch Deckung, doch sind einige wertvolle Dinge davon ausgeschlossen, zudem gilt diese Deckung nur für das eigene Auto. Mit der Deckung einfacher Diebstahl auswärts sind mehr Gegenstände versichert und das in allen Fahrzeugen, allerdings gilt hier ein Selbstbehalt von CHF 200 und oftmals auch eine Kostenbegrenzung auf CHF 2’000 Informieren Sie sich in Ihren Versicherungsunterlagen (Police / AVB) darüber, was versichert ist und stellen Sie sich dementsprechend darauf ein bzw. passen Sie Ihre Police an. Reiseversicherung Gerade wer mehr als einmal pro Jahr verreist, fährt mit einer Reiseversicherung günstiger als mit den Annullationsversicherungen der Reisebüros, welche zumal meistens nur bis zum Beginn einer Reise gelten (wenn während der Reise etwas passiert, besteht keine Deckung mehr). Reiseversicherungen enthalten häufig auch attraktive Assistanceleistungen (Rettungs- und Bergungskosten weltweit, Unterstützung bei Notfällen, Pannenhilfe, usw.) Informieren Sie sich bei Ihrer Versicherung!

Rechtsschutz Bei der Rechtsschutz unterscheidet man zwischen Privat- und Verkehrsrechtsschutz. Alles was mit Verkehr zu tun hat – egal ob man Autofahrer oder Passagier in einem öffentlichen Verkehrsmittel ist – wird durch die Verkehrsrechtsschutz getragen. Alles andere (Arbeit, Miete, Sozialversicherungen, usw.) durch Privatrechtsschutz. Die Rechtsschutz deckt grundsätzlich die Kosten einer juristischen Beratung bei Streitfällen und die Verfahrenskosten (das sogenannte Prozessrisiko – wenn man ein Verfahren verliert, muss man auch für die Kosten aufkommen). Da die Verfahrenskosten grundsätzlich immer in etwa der Höhe des Streitwertes entsprechen (z.B. bei CHF 1'000 Streitwert Verfahrenskosten CHF 1'000, Total CHF 2'000, usw.) und die Rechtsschutzversicherung mit CHF 200 bis CHF 300 (Einzelpersonen) bzw. CHF 300 bis CHF 400 (Ehepaare, Konkubinat, Familien) pro Jahr relativ günstig ist, ist sie sehr empfehlenswert. Gerade für Autofahrer ist die Verkehrsrechtsschutz sehr wichtig und zwar - abgesehen von der Unterstützung bei Streitfällen bei Unfällen - aus folgenden drei Gründen: 1. Verschuldet man einen Unfall, bei dem Personen verletzt werden, so hat man meistens auch ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung am Hals. Dieses ist durch die Rechtsschutz abgesichert. 2. Auch bei Ausweisentzügen kann einem die Rechtsschutz helfen, indem z.B. die Entzugsdauer reduziert oder komplett ausgesetzt wird. 3. Bei Verkehrsbussen sind die Gebühren die anfallen oftmals höher als die Busse selber. Diese Gebühren (die Busse nicht!) werden von der Rechtsschutz ohne Selbstbehalt übernommen. (Achtung: Nicht bei allen Versicherungen!) Als Mitglied von auto-partei.ch profitieren Sie übrigens von einem grosszügigen Rabatt bei Abschluss einer Orion-Rechtsschutzversicherung. Sie können zwar wählen ob nur Privat, nur Verkehr oder Kombination, wir empfehlen jedoch die Kombination da hier 1. der Rabatt am grössten ist und Sie 2. somit umfassend in rechtlichen Angelegenheiten geschützt sind. (mehr zu Orion-Rechtsschutz auf www.auto-partei.ch)

Wussten Sie schon, dass… … Sie auf www.auto-partei.ch einen Bussenkatalog, einen Promillerechner und ein Radarfallenverzeichnis finden?


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Auswertung der Mitgliederbefragung (Beiblatt) aus dem Brief-Versand der Kantonalparteizeitung Argovia Speed vom März 2012 Der Versand unserer neuen online-Parteizeitung ist im März 2012 erstmals schriftlich an alle vorhandenen Adressen (Mitglieder von 2000 bis heute) erfolgt. Die Mitglieder, die die Jahresmitgliedschaft 2011 bezahlt haben, erhielten zusätzlich ein Umfrageblatt zur Mitbestimmung in Parteiangelegenheiten. Vom gesamten Briefversand haben 79% der angeschriebenen Mitglieder den JahresBeitrag 2011 bezahlt und waren somit stimmberechtigt. Zurückgesendete und ausgefüllte Umfragebögen: Der Rückfluss beträgt 19 Prozent (gerundet) von allen Stimmberechtigten. Somit ergibt es folgende Auswertung (gerundete Werte) zu den Fragen: 1). Wie sind Sie mit der Kantonalpartei der auto-partei.ch zufrieden? 30 % sind sehr zufrieden; 55% zufrieden und 15% antworteten „es geht so“. 2). Wie oft sollen kantonale Mitgliederversammlungen stattfinden? (hier waren Mehrfachantworten möglich) 65% wollen nur alle 2 Jahre eine Versammlung! (Wahlen sind da vorgeschrieben) 30% möchten alle Jahre eine kantonale Mitgliederversammlung. 5% hätten gerne 2 Versammlungen pro Jahr (für kantonale Parolenfassung) 3). Welche Sitzungsorte für kantonale Mitgliederversammlungen bevorzugen Sie? (hier sind wiederum Mehrfachantworten möglich) 60% wünschen das Restaurant Horner in Hendschiken bei Lenzburg. 55% möchten auch das Mafag Parteilokal in Rothrist. (Konsumation ist gratis) 35% wünschen auch den Versammlungsort in der Sonne in Reiden oder im Motel Egerkingen zusammen mit einer Schweizer Delegierten-Versammlung. 20% sehen eine Versammlung auch in der Kart-Bahn in Roggwil.(Unterhaltung) 4). Wie soll der Name unserer elektronischen Parteizeitung sein? 80% gefällt der Name Argovia Speed gut. Es wird keine Änderung gewünscht. 15% möchten Tacho Argovia und 5% haben eigene Vorschläge wie „RampenLicht“ oder „Die Zündkerze“ usw. 35% schrieben noch weiter Kommentare. Anmerkung der Redaktion: - Aufgrund mangelnder Nachfrage in den letzten vier Ausgaben wird die Rubrik «…. und Sie haben das letzte Wort!» in unserem Monatsmagazin Argovia Speed für weitere Mitteilungen verwendet. Diese Seite wird nur noch dann für Mitteilungen von allen Mitgliedern zum Zuge kommen, wenn effektiv Leserbriefe vorliegen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis! Pierre Singer und Frank Karli

Bitte schicken Sie Ihre Leserbriefe / Versicherungsfragen an: auto-partei.ch Kanton Aargau z. Hd. Präsident Frank Karli Postfach 163 4852 Rothrist

oder

aargau@auto-partei.ch pcsinger@bluewin.ch frank.karli@sunrise.ch

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Argovia Speed, das Parteiorgan der auto-partei.ch des Kantons Aargau. Ausgabe Juni 2012 / 6

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