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Der Wienerwald

Wienerwald Tourismus 3002 Purkersdorf, Hauptplatz 11

Telefon: 02231/621 76, Fax: 02231/655 10 E-Mail: office@wienerwald.info www.wienerwald.info


Der Wienerwald „Als wärest du in der Wildnis, nicht eine bis zwei Meilen von einer der lebhaftesten Hauptstädte der Welt“ Worüber sich der Schriftsteller Adalbert Stifter vor bald 200 Jahren verwunderte, das gilt in vielem auch heute noch. Keine andere Weltstadt als Wien hat ein derartiges Paradies direkt vor der Haustüre. Allerlei Nützliches und Wissenswertes zum Wienerwald bieten die folgenden Seiten.

Willkommen im Wienerwald Babenberger und Habsburger, die Türken und Josef Schöffel: Der Wienerwald im historischen Zeitraffer. Nur wenige Großstädte können sich glücklich schätzen, ein Paradies wie den Wienerwald vor ihren Toren zu besitzen. Wie eine große Schleife zieht sich die „grüne Lunge“ der Stadt von Klosterneuburg bis Baden. Sanftes Hügelland und schroffer Fels, wasserdurchtoste Schluchten und friedliche Weinberge, tiefe Wälder, verträumte Wiesen und geheimnisvolle Aulandschaften bieten eine Vielfalt an atemberaubenden Naturerlebnissen. Reich an Kulturschätzen und Zeugnissen der wechselvollen Geschichte heißt der Wienerwald seit Jahrhunderten Erholungs- und Bildungssuchende gastfreundlich willkommen. So ist diese Landschaft nicht nur beliebtestes Wochenendziel vieler lufthungriger Wiener, sondern auch Geheimtipp für eine wachsende Zahl von Besuchern aus aller Herren Länder, die den Wienerwald hautnah erleben wollen... Romantisch, opulent, grün. Der Wienerwald lässt die Herzen der Menschen nicht unberührt.

Städte und Gemeinden im Wienerwald Das Wienerwald Gebiet ist die Lunge Wiens. Er ist ein grüner Mantel um die österreichische Hauptstadt und weitet sich über mehr als 1.400 km ² aus. Das Reiseherz des Wienerwalds umfasst 45. Gemeinden in Niederösterreich. •

An den Toren Wiens Klosterneuburg, Purkersdorf, Gablitz, Pressbaum und Vösendorf

Das Herz des Wienerwalds Altlengbach, Brand-Laaben, Hinterbrühl, Berndorf und Heiligenkreuz

Entlang der Thermenregion Baden bei Wien, Bad Vöslau, Soos, Mödling und Gumpoldskirchen


Historisches Am 1. November 1002 schenkt der deutsche Kaiser Heinrich II dem Markgrafen Heinrich von Babenberg das Gebiet zwischen Triesting und Liesing. Die Babenberger nutzen den Wald vor allem als Jagdgebiet und erlassen deshalb schon im 12. Jh. bei Schenkungen an die Klöster Rodungsverbote. Als die Habsburger 1276 die Landesherren werden, bringen sie den Wienerwald in ihren Besitz. Er bleibt bis 1755 ihr Privateigentum. 1396 wird erstmals ein Forstamt für den Wienerwald urkundlich erwähnt. 1512 wird die erste „Waldordnung" für den Wienerwald erlassen. Die Ausbeutung des Waldes nimmt zu. Es folgen umfassende Bestandsaufnahmen der landesfürstlichen Wälder, auch zur Sicherstellung des Holzbedarfes der Untertanen. Die Ergebnisse werden in „Waldbüchern" festgehalten. Während der ersten Türkenbelagerung 1529 ist der Bedarf an Holz für Befestigungen und Wiederaufbau groß. Unter Leopold I. wird im inneren Wienerwald Klausen-Leopoldsdorf gegründet. Auf dem Wienfluss und der Schwechat wird der Schwemmbetrieb aufgenommen. In der Folge kommt es zur vermehrten Schlägerung von Tannen, die gut zu driften sind. Ist 1720 der Anteil von Buchen und Tannen noch gleich, beginnt danach eine schrittweise „Verbuchung" des Wienerwalds. Maria Theresia erlässt 1766 eine neue Waldordnung, unter anderem, damit „nicht mehr nach der alten, verderblichen Gewohnheit mit der Hacken, sondern mit der Sag an der Wurzen solle gefället werden." Außerdem sollen Hecken statt Holzzäune angelegt werden, Maibäume werden verboten. Holz ist bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts nahezu die einzige Energiequelle Der Wienerwald liefert das Brennholz für den kaiserlichen Hof und die Ämter. Der größte Teil steht jedoch der Bevölkerung zu einem relativ günstigen Preis zur Verfügung. 1870 soll fast ein Viertel des Wienerwaldes geschlägert werden, um die leeren Staatskassen zu füllen. Josef Schöffel mobilisiert die Öffentlichkeit und kann so die drohende Katastrophe verhindern. 1905 wird vom Wiener Gemeinderat der Schutz des „Wald- und Wiesengürtels" beschlossen. Hundert Jahre später wird der Wienerwald von der UNESCO als Biosphärenpark anerkannt.


Einkehren, tafeln und degustieren Kulinarik im Wienerwald „Tafeln wie ein Kaiser“ – wo sollte das besser möglich sein als dort, wo der Kaiser selbst einst tafelte und degustierte?... Die Kulinarik hat im Wienerwald eine lange Tradition. Erlesenes und Deftiges, bereits von den Römern überlieferte Rezepte und moderne Molekularküche, edle Weine und resche Heurige treffen hier zusammen und vereinen sich gekonnt zur typischen Wienerwaldkulinarik.

Großen Charakteren begegnen Kultur im Wienerwald Kultur hat im Wienerwald einen besonderen Stellenwert. Burgen und Schlösser, Kirchen und Stifte sind hier mehr als bloße Kulisse für Konzerte, Operetten, Dramen oder Komödien... Noch heute umweht sie der Hauch vergangener Zeiten. Noch heute lässt sich der Geist großer Künstler erspüren, die hier nach Inspiration suchten und ihre Meisterwerke schufen. Mozart, Schubert, Beethoven, Nestroy, Kafka oder Stifter – die Liste jener großen Charaktere, die im Wienerwald die Muse küsste, lässt sich unendlich erweitern. Auf den Spuren jener großen Künstler und Persönlichkeiten schreiten wir durch den Wienerwald, besichtigen ihre Wohnhäuser oder Museen und tauchen in die Welt der großen Persönlichkeiten ein, die hier gewirkt haben…

Reizvolle Wege beschreiten Bewegung im Wienerwald Schon seinerzeit, als die Kaiserfamilie noch im Wienerwald urlaubte, wusste man von der erquickenden Wirkung sanfter Bewegung in freier Natur... Nicht sportliche Quälerei sondern die Freude an der frischen Waldluft und das Wissen, sich selbst etwas Gutes zu tun – das ist das „Sportverständnis“ im Wienerwald. Am Zweirad, hoch zu Ross oder auf Schusters Rappen führen uns zahlreiche Wege durch den Wienerwald. In den Naturparks tummeln sich ausflugslustige Familien, und Anhänger des Golfsports finden in der Golf ARENA Baden ausreichend Löcher für die kleinen weißen Bälle…

Baden & sich wohlfühlen Gesundheit im Wienerwald Mit wohltuender Erquickung im Wasser dient der Wienerwald zu jeder Jahreszeit... Die Hochburgen der Gesundheit und des Heilwassers sind Bad Vöslau und die elegante Biedermeiermetropole Baden – bekannt für seine vornehme Innenstadt, seine großen Rotweine und seine gemütlichen Heurigen. Wenn sich im Sommer die Hitze staut, erfrischen neben den historischen Bädern auch die Bäder an der Donau…


Burgen, Schlösser & Stifte Augustinerchorherrenstift Klosterneuburg Stiftplatz 1 3400 Klosterneuburg Telefon +43(0)2243/411–0 Fax +43(0)2243/411–156 E-Mail info@stift-klosterneuburg.at Web www.stift-klosterneuburg.at Seit Beginn des 12. Jahrhunderts reüssiert das Stift Klosterneuburg darin, Glaube, Wein und Kultur in gekonnter Art und Weise zu vereinen. Das alte Kloster, die barocken Nebengebäude und die über Jahrhunderte gesammelten Kunstschätze wie der Verduner Altar, eines der schönsten Emailkunstwerke des Abendlandes mit 51 detailreichen Bildtäfelchen, ziehen Jahr für Jahr Besucher aus aller Herren Länder an. Nicht zuletzt wegen der ausgezeichnet sortierten Stiftsvinothek kehren so viele immer gerne wieder…

Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz 2532 Heiligenkreuz 1 Telefon +43(0)2258/87 03 Fax +43 (0)2258/87 03-114 E-Mail information@stift-heiligenkreuz.at Web www.stift-heiligenkreuz.at Eine Reliquie des heiligen Kreuzes war namensgebend für das sakrale Zentrum des Wienerwalds. Gelegen an der Via Sacra, dem alten Pilgerweg von Wien nach Mariazell, wurde das Zisterzienserstift vom babenbergischen Markgrafen Leopold III. im Jahre 1133 gegründet und besteht seither ohne Unterbrechung. Architektonisch geprägt durch die Harmonie der mittelalterlichen Baustile von Romanik und Gotik, ergänzen die Hofanlagen aus der Barockzeit das Ensemble. Beeindruckend ist der Josefsbrunnen im Stiftshof, ein Werk Giovanni Giulianis, des ersten Lehrers Raffael Donners.

Karmeliterinnenkloster Mayerling – ehemaliges Jagdschloss Kronprinz Rudolfs Mayerling 3 2534 Alland Telefon Fax Web

+43(0)2258/22 75 +43(0)2258/28 51 www.alland.at

Traurige Berühmtheit erlangte Mayerling durch den tragischen Tod von Kronprinz Rudolph und seiner Geliebten Mary Freiin von Vetsera am 30. Jänner 1889. Vor dem Umbau zum Jagdschloss war das Gebäude im Besitz der Benediktiner und Zisterzienser. Nach der Tragödie von Mayerling ließ es Kaiser Franz Joseph zu einem Karmeliterinnenkloster umbauen, das noch heute besteht.


Klein Mariazell – ehemalige Benediktinerabtei „Maria Zell in Österreich“ Klein Mariazell 1 2571 Altenmarkt an der Triesting Telefon +43(0)2673/70 10 Fax +43(0)2673/70 105 office@kleinmariazell.at E-Mail Web www.kleinmariazell.at Auf der „Via Sacra“, dem alten Pilgerweg von Wien nach Mariazell in der Steiermark, gelangt der Wallfahrer nach Klein Mariazell. Das ehemalige Benediktinerkloster verdankt sein Bestehen der Beilegung eines Erbstreits. Im Laufe der Jahrhunderte lösten Zerstörungen und Wiederaufbau, bedeutende und weniger bedeutende Äbte, Blütezeiten und geistliche Abstürze einander ab. Heute zählt die Stiftskirche mit ihren Fresken zu den barocken Kostbarkeiten Österreichs.

Schloss Laxenburg 2361 Laxenburg, Schlossplatz 1 Telefon +43(0)2236/712 26 Web www.schloss-laxenburg.at Lustwandeln durch einen echten Schlosspark. Das Alte Schloss, die Franzensburg inmitten eines Sees und die vielen verstreuten Schmuckbauten lassen die Gedanken abschweifen in jene Zeit, als die Habsburgerfamilie Jahr für Jahr hierher zurückkehrte, um Erholung und Zerstreuung zu finden…

Kartause Mauerbach Kartäuserplatz 2 3001 Mauerbach Telefon +43(0)1/979 88 08-24 E-Mail mauerbach@bda.at Web www.bda.at Das eindrucksvolle Eingangstor mit Wappen und Adlern führt direkt in die ehemals gotische Klosteranlage, die nach Zerstörung und Verwüstung durch Erdbeben und die Türken in barocke Formen gebracht wurde. Im ersten Kartäuserkloster Österreichs lebten die Mönche bis 1782 nach strengen Regeln, isoliert und mit absolutem Schweigegebot.


Museen Art Brut Center Gugging Hauptstrasse 2 3400 Maria-Gugging Telefon +43(0)676/84 11 81 200 Fax +43(0)2243/871 72 E-Mail gallery@gugging.org Web www.gugging.org In Maria Gugging, nahe Klosterneuburg, liegt das weltweit einzigartige Zentrum für Art Brut – künstlerisch Gestaltetes von Außenseitern der Gesellschaft innerhalb und außerhalb psychiatrischer Mauern. Die Dauerausstellung „gugging classics“ im umgebauten ehemaligen Psychiatriegebäude spannt einen Bogen über vier Jahrzehnte dieser unangepassten Kunst. Seit den 70er Jahren gehören jene Künstler, die unter dem Namen „Künstler aus Gugging" bekannt geworden sind, zu den wesentlichen Vertretern der Art Brut weltweit. Im nur 150 Meter entfernt liegenden berühmten „Haus der Künstler“ leben und wirken derzeit neun Künstler.

Essl Museum Klosterneuburg An der Donau-Au 1 3400 Klosterneuburg Telefon +43(0)2243/370 50 150 Fax +43(0)2243/370 50 DW 22 E-Mail anmeldung@essl.museum Die Sammlung internationaler zeitgenössischer Kunst von Agnes und Karlheinz Essl bietet mit ihren 6.000 Werken einen einzigartigen Blick auf die Kunst des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Die Bandbreite der seit den 90er Jahren international ausgerichteten Sammlung reicht vom Informel über den Wiener Aktionismus und die realistischen Tendenzen der 70er bis zur „Neuen Malerei" der 80er Jahre und zum Stil- und Medien-Pluralismus der Gegenwart. Beispiellos ist die österreichische Malerei seit 1945 dokumentiert und in einen internationalen Kontext gestellt.

Beethovenhaus"Haus der Neunten", Baden Beethovenhaus Rathausgasse 10 2500 Baden bei Wien Telefon +43(0)2252/22 600 600 E-Mail kultur@baden.gv.at Web www.baden.at Di-Fr 16-18 Uhr, Sa, Sonn- und Feiertag 9-11 Uhr und 16-18 Uhr


Rollettmuseum der Stadt Baden Weikersdorferplatz 1 2500 Baden Telefon +43(0)2252/22 600 600 E-Mail rollettmuseum-stadtarchiv@baden.gv.at täglich außer Di 15-18 Uhr, Gruppen nach Voranmeldung Preis: Erwachsene € 3 Kinder € 1,5

Wienerwaldmuseum u. Fuhrwerkerhaus ehem. Fuhrwerkerhaus 3032 Eichgraben Telefon +43(0)2773/46 904 E-Mail museum@eichgraben.at Web www.wienerwaldmuseum.at Sa und Feiertag 14-17 Uhr So 10-12 und 14-17 Uhr sowie nach Vereinbarung Preis: Erwachsene € 2,60 Kinder, Schüler € 1,50

Volkskundemuseum Mödling Klostergasse 16 2340 Mödling Telefon +43(0)2236/24 159 museum.moedling@tele2.at E-Mail Web www.museum.moedling.at.tf Mitte März-Ende Dezember: Sa 10.00-13.00 Uhr, So/Fei 14.00-17.00 Uhr Preise: Erwachsene: €2,20 Schüler: €1,00 Ermäßigte: €1,50


Tipps für Familien & Kinder Sternwarte Traiskirchen Franz Kroller-Sternwarte Traiskirchen Bräuhausg. 2514 Traiskirchen Telefon +43(0)2252/57192 E-Mail sternwarte.traiskirchen@bigfoot.com Web www.beam.to/sternwarte Eben noch im Wienerwald und nun in den Höhen des Weltalls. Die Sternwarte Traiskirchen holt Interessierten die „Sterne vom Himmel“. Beobachtet wird, was der Himmel hergibt – spezielle Himmelsereignisse und Stern-Konstellationen, aber auch Sonnenflecken und Protuberanzen.

Au-Erlebnisweg Klosterneuburg In der Au zwischen Sammlung Essl und Happyland 3400 Klosterneuburg Weitere Informationen Stadtamt Klosterneuburg Telefon +43(0)2243/444-0 E-Mail stadtamt@klosterneuburg.at Web www.klosterneuburg.at Am Au-Erlebnisweg begleitet Laubfrosch „Poldi" mit seinen Geschichten und Erzählungen die Besucher auf ihrer Entdeckungsreise durch den Lebensraum Au. Schautafeln vermitteln Wissen über die Geschichte und Merkmale dieser Landschaftsform. An mehreren Spielstationen erforschen Kinder die Au interaktiv.

Naturpark Purkersdorf Hauptplatz 1 3002 Purkersdorf Telefon +43(0)2231/62 746 oder +43(0)676/64 80 552 Frau DI Orosel E-Mail naturpark@sfl.at oder naturpark@purkersdorf.at Web www.naturparke.at/sandst/home.html Gleich beim Eingang in den Naturpark Purkersdorf warten die Ponys, Zwergziegen und Schafe darauf, gestreichelt zu werden. Der 3,5 km lange Naturpfad bietet einen Überblick über die Flora und Fauna des Gebietes. Direkt neben dem Wienfluss erklären zwei Wasserstationen das Besondere der Wien und ihrer Kleinlebewesen. Das Wienerwaldhaus erzählt die Geschichte der Wienerwaldbauern, die vor 100 Jahren hier gelebt und gearbeitet haben. Natürlich dürfen auch Spielplätze und Wildtiergehege mit Rehen, Wildschweinen und Rotwild nicht fehlen.


Naturpark Sparbach 2393 Sparbach 1 Telefon +43(0)2237/7625 (Besucherzentrum) naturpark@sfl.at E-Mail Web www.naturpark-sparbach.at Der älteste Naturpark Österreichs mit seiner parkartig gestalteten Wienerwaldlandschaft aus der Biedermeierzeit berührt mit Baumriesen, romantischen Ruinen und großzügigen Wiesen. Die Maskottchen Prinz Johannes, Prinzessin Maria und der Frischling begleiten den Spaziergang durch die Natur. Am Abenteuerspielplatz warten ein Baumhaus, eine Riesenrutsche und ein Laubtunnel. Und wer Glück hat, sieht eines der freilaufenden Wildschweine…

Kinderprogramm im Essl-Museum An der Donau-Au 1 3400 Klosterneuburg Telefon +43(0)2243/370 50-150 E-Mail anmeldung@essl.museum Web www.essl.museum Im Essl-Museum werden aus kleinen Kindern große Künstler. Kinderführungen, Kinderworkshops, offene Ateliers und die Aktion „Sonntagsmaler“ machen Lust auf Kunst und bieten Gelegenheit, selbst mit Farben und Materialien zu experimentieren.

Kinderprogramm im Stift Klosterneuburg Stiftsplatz 1 3400 Klosterneuburg Web www.stift-klosterneuburg.at Jeden Sonntag wird das Stift bei Führungen mit anschließenden kreativen Workshops im Atelier zur Zeitmaschine: Fünf Schwerpunktthemen wechseln einander dabei ab: „Leopold und Agnes“, „Mittelalter“, „Barock“, „Architektur“ und dieses Jahr neu, „E-mail@Email“.


Auflüge Tropfsteinhöhle Alland Gemeindeamt Alland Telefon +43(0)2258/66 66 E-Mail gemeindeamt@alland.at Web www.alland.at Höhlenexpedition im Wienerwald. Nur etwa 20 Autominuten von Wien entfernt liegt die schönste Tropfsteinhöhle des Wienerwaldes. In der 70 Meter langen Höhle leben heute Höhlenheuschrecken, Schmetterlinge, Fledermäuse und anderes Höhlengetier. Schon lange tot ist allerdings die Braunbärin, die hier wohl einst Unterschlupf gefunden hat und deren Skelett in der Höhle zu bestaunen ist…

Seegrotte Hinterbrühl Grutschgasse 2a 2371 Hinterbrühl Telefon +43(0)2236/26364 Fax +43(0)2236/26364 E-Mail office@seegrotte.at Web www.seegrotte.at Ein Labyrinth von Gängen und Hallen führt zum größten unterirdischen See Europas. Nach einer Sprengung im damaligen Gipsbergwerk strömten mehr als 20 Millionen Liter Wasser in die Gänge und Stollen. Seit den 30-er Jahren ist die Seegrotte ein Schaubergwerk mit Führungen und Bootsfahrten auf dem unterirdischen See.

Naturerlebnis Steinwandklamm 2564 Furth an der Triesting Telefon +43 (0)2674/88 219 E-Mail gemeinde@furth-triesting.at www.furth-triesting.at Web Die Steinwandklamm ist besonders an heißen Tagen ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Natürlich, weil es in den hohen Felsschluchten der Steinwandklamm oft um 10° kühler ist als im übrigen Triestingtal. Den abenteuerlichen und abwechslungsreichen Wegverlauf der Steinwandklamm lieben vor allem Kinder. Der Gesamtweg vom Ausgangspunkt bis zum Gasthaus Jagasitz erstreckt sich bei einem Höhenunterschied von insgesamt 100 m auf etwa 45 Minuten Gehzeit. Übrigens: Der wohl berühmteste Wanderer durch die Steinwandklamm war Kaiser Franz Josef.


Einödhöhle Pfaffstätten Weitere Informationen Marktgemeinde Pfaffstätten 2511 Pfaffstätten Telefon +43(0)2252/88985 marktgemeinde@pfaffstaetten.at E-Mail Web www.pfaffstaetten.at Die Einödhöhle, eine im Mittelalter der Erdgeschichte entstandene Brandungshöhle, liegt im Einödkogel bei Pfaffstätten. Vom Vorplatz der Höhlen führen zwei Eingänge in das Höhleninnere. Für eine Höhlenerkundung bitte rutschfeste Schuhe und eine Taschenlampe mitnehmen! In der Nähe des Parkplatzes gibt es einen Rast- und Kinderspielplatz.

Hagenbachklamm St. Andrä- Wördern 3423 St. Andrä- Wördern Weitere Informationen Telefon +43(0)2242/31300-0 E-Mail post@staw.at Web www.staw.at Ein abwechslungsreicher, gut befestigter Weg führt in der Hagenbachklamm neben Schluchten und Felsen, über Brücken und Stege den Hagenbach entlang. An den seichten und gut zugänglichen Stellen des Hagenbachs bauen Kinder gerne Dämme und andere Wasserbauten. Spielplatz und Ponyreiten, vor der Greifvogel Zuchtstation, bieten Kindern Abwechslung und verkürzen die Wartezeit bis zur nächsten Führung.

Schlosspark Laxenburg Schlossplatz 1 2361 Laxenburg www.schloss-laxenburg.at Web Der historische Landschaftsgarten von Schloss Laxenburg lässt Kinderherzen höher schlagen: Kleine Ritter bestaunen gerne den Turnierplatz oder die Waffensammlung in der Franzensburg. Prinzesschen genießen die Ausfahrt mit der Ponykutsche oder eine Bootsfahrt am Schlossteich. Der riesengroße Spielplatz lädt zum unbefangenen Herumtollen ein. Und wenn dann alle müde sind, dreht die Panoramabahn „Laxenburg-Express“ noch eine Runde durch den Schlosspark…


Bäder Thermalstrandbad Baden Web

www.baden.at

Der zartgelbe Sandstrand des Thermalstrandbads Baden – der größte Österreichs – tröstet über den verlorenen Meerzugang unseres Landes. Das denkmalgeschützte Jugendstilbad zählt zu den außergewöhnlichsten Österreichs. Moderne Becken und weitläufige Liegewiesen laden zum Verweilen ein…

Thermalbad Bad Vöslau Web

www.thermalbad-voeslau.at

Duftende Föhrenwälder und Felslandschaften bilden einen würdigen Rahmen für die feudale Jahrhundertwende-Architektur der kaiserlichen Anlage. Zum Sprung ins kühle Nass verführen das „Blaue Becken“ und das smaragdfarbene „Grüne Becken“, in das aus 660 Metern Tiefe kristallklares, natürliches Mineralwasser sprudelt…

Aubad Kritzendorf an der Donau Web

www.klosterneuburg.at

In Kritzendorf, nahe Klosterneuburg, gilt die Donau als besonders schön zum Schwimmen. Die historischen Badehäuschen des Aubades, für die bekannte Künstler wie etwa Adolf Loos verantwortlich zeichnen, sind übrigens ein Geheimtipp für Architektur-Interessierte. Zusammen bilden sie ein stimmiges kleines Dörfchen im Flair der Jahrhundertwende.


Wienerwald – So nah, so schön

Ausgabe 2009/2010 Wienerwald Tourismus/ Dorothea Horvath


wienerwald_im__berblick.pdf